4publity

publity.vertrieb.de

4publity

13.2 Treuhand- und

Verwaltungsvertrag

Der Anleger tritt mittelbar über den Treuhandkommanditisten

der Fondsgesellschaft, der Rödl & Richter

Fondstreuhand GmbH, entsprechend der im Gesellschaftsvertrag

und im Treuhand- und Verwaltungsvertrag

getroffenen Regelungen bei. Insofern ist der

Gesellschaftsvertrag der Fondsgesellschaft Bestandteil

des Treuhand- und Verwaltungsvertrages. Bei dieser

indirekten Beteiligungsform wird statt des Anlegers

(Treugebers) der Treuhandkommanditist in das Handelsregister

eingetragen. Der Treuhand- und Verwaltungsvertrag

kommt mit der Annahmeerklärung durch den

Treuhandkommanditisten zustande. Für die Annahme

genügt die Gegenzeichnung der Beitrittserklärung durch

den Treuhandkommanditisten; sie ist jedoch aufschiebend

bedingt durch die vollständige und fristgerechte

Einzahlung des Beteiligungsbetrages einschließlich des

Agios. Der Beteiligungsbetrag und das Agio werden

zwei Wochen nach Unterzeichnung der Beitrittserklärung

zur Zahlung fällig. Der Treugeber beauftragt den

Treuhandkommanditisten nach Maßgabe der Beitrittserklärung

und des Gesellschaftsvertrages der publity

Performance Fonds Nr. 4 GmbH & Co. KG, seine

Kommanditbeteiligung zu erwerben. Der Treuhandkommanditist

erwirbt im Auftrag des Treugebers und

hält treuhänderisch im eigenen Namen, jedoch für anteilige

Rechnung des Treugebers, seinen Kommanditanteil

an der Fondsgesellschaft. Der Treuhandkommanditist

tritt die Ansprüche aus dem treuhänderisch gehaltenen

Kommanditanteil, aus dem festgestellten Jahresergebnis,

auf die Ausschüttungen sowie aus ggf. festgestellten

Abfindungsguthaben anteilig an den jeweiligen

Treugeber ab. Der Treuhandkommanditist ist insofern

berechtigt, die an den Treugeber abgetretenen Ansprüche

aus dem Kommanditanteil im eigenen Namen für

Rechnung des Treugebers einzuziehen. Der Treuhandkommanditist

haftet gemäß §§ 171 Abs. 1, 175 Abs. 1,

3, 4 HGB gegenüber den Gläubigern der Fondsgesellschaft

in Höhe der im Handelsregister eingetragenen

Haftsumme, die er im Auftrag des jeweiligen Treugebers

übernommen hat. Im Innenverhältnis zum Treuhandkommanditisten

haftet der Treugeber allein. Der

Treugeber haftet nicht für Einzahlungsverpflichtungen

anderer Treugeber. Soweit im Treuhand- und Verwaltungsvertrag

nichts anderes geregelt ist, gelten für den

Treugeber die gleichen Rechte und Pflichten wie für den

Kommanditisten. Dies gilt auch für Übertragungen an

andere Treugeber, im Fall der Rechtsnachfolge und im

Fall der Beendigung des Treuhandverhältnisses durch

PUBLITY PERFORMANCE FONDS NR. 4 GMBH & CO. KG

13 Rechtliche Grundlagen

Ausscheiden. Es wird insofern auf die vorstehenden

Ausführungen zum Gesellschaftsvertrag, sowie den in

diesem Prospekt in Kapitel 16 „Anhang“ abgedruckten

Gesellschaftsvertrag und den Treuhand- und Verwaltungsvertrag

verwiesen.

13.3 Beratungsvertrag zur

laufenden beratenden Tätigkeit

Die Fondsgesellschaft hat die Rödl & Richter GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

mit der laufenden Beratung, insbesondere der

Erstellung der Buchhaltung, der Jahresabschlüsse und

der Steuererklärungen, sowie mit dem Controlling und

der Verwaltung der Liquiditätsüberschüsse beauftragt.

Vertragsgegenstand

Die Rödl & Richter GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft erbringt ihre Beratungsleistungen

auf Grundlage des in Kapital 16.3 vollständig

abgedruckten Beratungsvertrages zur laufenden

beratenden Tätigkeit. Der Beratungsvertrag beinhaltet

die Buchhaltung und die Erstellung der Jahresabschlüsse

und die Überwachung der Dokumentation und

der Abrechnung des Forderungseinzugs im Rahmen des

Portfolio-Erwerbs und der Portfolio-Verwaltung. Gegenstand

des Beratungsvertrages ist ferner die Überwachung

der Mittelverwendung während der Zeichnungs- und

Investitionsphase und die jährliche Zusammenfassung

der Prüfungshandlungen. Vertragsgegenstand ist ferner

die Beratung in steuerlichen Angelegenheiten, insbesondere

die Erstellung der Steuererklärungen und die

Verwaltung der Liquiditätsüberschüsse einschließlich

der Vorbereitung der jährlichen Ausschüttungen an die

Gesellschafter/Treugeber.

Das „Controlling“ umfasst die stichprobenartige

Überprüfung der Geschäftsvorfälle der Fondsgesellschaft

mit Ausnahme der Einzahlung des Kommanditkapitals

und erstreckt sich vor allem auf die Tätigkeit bzw. Auftragserfüllung

durch den Master-Servicer sowie dessen

Abrechnung gegenüber der Fondsgesellschaft.

Die Prüfungshandlungen werden einmal jährlich

in einem Bericht zusammengefasst und zusammen mit

dem Geschäftsbericht der Fondsgesellschaft den Anlegern

zur Verfügung gestellt. Die Geschäftsführung der

Fondsgesellschaft ist in diesem Zusammenhang dazu

verpflichtet, der Rödl & Richter GmbH die erforderlichen

Dokumente aus dem IT-System des Servicers zur

Verfügung zu stellen und die Einsichtnahme in die für

die Fondsgesellschaft geführten Konten zu gewährleisten.

79

Ähnliche Magazine