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Die einzelnen Prüfungshandlungen des „Controlling“

sind in dem in § 16 „Anhang“ vollständig abgedruckten

„Beratungsvertrag zur laufenden beratenden Tätigkeit“

festgelegt. Darüber hinaus können dem abgedruckten

Vertrag die übrigen kaufmännischen und beratenden

Tätigkeiten entnommen werden. Für die Übernahme der

laufenden Beratung erhält die Rödl & Richter GmbH

folgende Vergütung:

für die Übernahme des Controllings ein Pauschalhonorar

i. H. v. jährlich 10.000 Euro zuzüglich

Auslagen und gesetzlicher Umsatzsteuer, fällig zeitanteilig

nach Durchführung der Prüfung;

für die Erstellung der Buchführung und des Jahresabschlusses

ein Pauschalhonorar i. H. v. jährlich

18.500 Euro zuzüglich Auslagen und gesetzlicher

Umsatzsteuer, zeitanteilig fällig mit der

Abrechnung zum Quartalsende; für die erstmalige

Einrichtung der Buchführung eine Pauschalvergütung

i. H. v. 450 Euro zuzüglich Auslagen und

gesetzlicher Umsatzsteuer; gegen entsprechenden

Nachweis können erhöhte Aufwendungen über den

kalkulierten Pauschalbetrag pro Jahr hinaus bis zu

einem Betrag i. H. v. 5.000 Euro zzgl. Auslagen und

gesetzlicher Umsatzsteuer abgerechnet werden;

für die steuerliche Beratung, einschließlich der

Erstellung der Steuererklärungen ein Pauschalhonorar

i. H. v. jährlich 2.500 Euro zuzüglich Auslagen

und gesetzlicher Umsatzsteuer, fällig mit der Erstellung

der Steuererklärungen;

die Leistungen im Zusammenhang mit der Verwaltung

der Liquiditätsüberschüsse sind mit der

Vergütung des Treuhandkommanditisten gem. § 9

Ziffer 2 des Gesellschaftervertrages abgedeckt.

Vertragslaufzeit und Kündigung

Der Vertrag kann erstmals zum 31.12.2013 mit einer

Kündigungsfrist von 3 Monaten gekündigt werden.

Gewährleistung und Haftung

Durch die allgemeinen Vertragsbedingungen von Rödl

& Partner und in den allgemeinen Auftragsbedingungen

für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften

wurde die Haftung der Rödl & Richter

GmbH für Fahrlässigkeit auf 4 Mio. Euro im Einzelfall

beschränkt. Die Haftung wird auch für den Fall, das

ein Beratungsfehler auf grober Fahrlässigkeit beruht, ob

die in dem genannten allgemeinen Vertragsbedingungen

bezeichneten Summen von 4 Mio. Euro begrenzt.

13.4 Vertrag über die Beauftragung

der „Investor Due Diligence“

Die Fondsgesellschaft hat am 25.05.2012 mit der publity

Investor GmbH einen Vertrag geschlossen, der die Beauftragung

unabhängiger Rechtsanwälte und Immobiliensachverständiger

mit der Durchführung der Due Diligence

Prüfungen und der Erstellung der umfassenden

Due Diligence Berichte und bei besicherten Forderungen

die Erstellung von Portfolio-Businessplänen zum Gegenstand

hat. Schwerpunkt der Due Diligence Prüfung ist die

Beurteilung wesentlicher Daten und Informationen über

Kreditnehmer, Darlehen, Immobilien, Grundschulden

und sonstige Sicherheiten. Im Ergebnis der Due Diligence

Prüfung ist durch Abgleich der Datentapes festzustellen,

dass keine „Fonds-zu-Fonds-Transaktionen“ erfolgen.

Die Due Diligence Berichte und gegebenenfalls vorliegende

Portfolio-Businesspläne sind Grundlage für die

Kaufentscheidungen der Fondsgesellschaft und für die

Kaufpreisfreigabe; vgl. Kapitel 9.3 „Investition und vertraglich

verankerte Investitionskriterien“. Die für sämtliche

im Zusammenhang mit der Durchführung der Due

Diligence anfallenden Vergütungen sind auf maximal

1,0 % der Kaufpreise für die Forderungsportfolios zzgl.

gesetzlicher Umsatzsteuer begrenzt.

Due Diligence Prüfung

Die publity Investor GmbH wird im Vorfeld der Ankäufe

von Forderungspaketen Due Diligence Prüfungen von

externen Spezialisten, wie z. B. in diesem Bereich erfahrenen

Rechtsanwälten, durchführen und einen entsprechenden

Prüfungsbericht erstellen lassen.

Als integraler Bestandteil sind die Due Diligence

Prüfungen wesentliche Grundlage für die Kaufentscheidungen

der Fondsgesellschaft. Über jede durchgeführte

Due Diligence Prüfung werden die jeweils beauftragten

Rechtsanwälte einen Due Diligence Bericht anfertigen,

der die wesentlichen Prüfungsergebnisse enthält.

Die publity Investor GmbH legt in Abstimmung

mit der Fondsgesellschaft die Strategie der Due

Diligence Prüfungen fest. Hierbei wird sowohl

die Auswahl der Stichproben im Datenraum als

auch festgelegt, wie viele Kreditengagements bzw.

welcher prozentuale Anteil der Gesamtforderungen

im Datenraum geprüft werden.

Der Inhalt der Due Diligence Prüfungen in der

„Datenraumphase“ umfasst insbesondere

den Abgleich der vom Verkäufer aufbereiteten

Daten (zum Beispiel Kreditdaten) mit den im

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