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7. Kündigt die Gesellschaft dem Treuhandkommanditisten

aus wichtigem Grund, wählen die Treugeber

einen neuen gemeinsamen Treuhandkommanditisten,

auf den die anteiligen Kommanditanteile

übertragen werden.

8. Gesellschafter können ihre Beteiligung vor dem

Ende der Laufzeit der Fondsgesellschaft beenden bei

a] anhaltender Arbeitslosigkeit und/oder

Erwerbsunfähigkeit des Gesellschafters

über einen Zeitraum von mehr als sechs aufeinander

folgenden Monaten;

b] Scheidung des Gesellschafters;

c] Tod des Gesellschafters oder seines Ehegatten

oder Lebenspartners (i. S. d. Lebenspartnerschaftgesetzes),

wenn der Verstorbene

mindestens zur Hälfte mit seinen

Einkünften zum Lebensunterhalt des Ehegatten,

Lebenspartners oder der Erben beigetragen

hat.

Die Beteiligung kann nur vorzeitig beendet werden,

wenn diese Voraussetzungen innerhalb einer Frist

von drei Monaten nach ihrem Eintritt angezeigt

und anhand geeigneter Unterlagen nachgewiesen

werden. Über die Beendigung der Beteiligung entscheidet

die Geschäftsführung. Im Falle seines

Ausscheidens erhält der betroffene Gesellschafter

einen nach Buchwerten bestimmtes Auseinandersetzungsguthaben,

das geringer sein kann,

als die von ihm geleistete Anlage/Einzahlung. Die

Geschäftsführung der Fondsgesellschaft wird die

Beendigung von Beteiligungen ablehnen, wenn

die betroffenen Beteiligungen 1 % des Kommanditkapitals

übersteigen. Für den Fall, dass die

betroffenen Beteiligungen 1 % des Kommanditkapitals

übersteigen, ist der Eingang der Anzeige

des betroffenen Anlegers bei der Fondsgesellschaft

maßgeblich.

§ 3 Gesellschafter, Kapitalbeteiligung,

Kapitalerhöhung, Haftsumme

1. Persönlich haftende Gesellschafterin ist die publity

Investor GmbH, eingetragen beim Amtsgericht

Leipzig unter HRB 24575. Sie leistet keine Einlage

und ist am Kapital der Kommanditgesellschaft

nicht beteiligt.

2. Gründungskommanditist ist Herr Wolfgang Lein,

geb. am 12.07.1947 in Berlin, mit einer Kommanditeinlage

(Pflichteinlage) in Höhe von Euro

9.000,00.

3. Weiterer Kommanditist ist die Rödl & Richter

Fondstreuhand GmbH als Treuhandkommandi-

tist mit einer Kommanditeinlage (Pflichteinlage)

in Höhe von 1.000,00 Euro für eigene Rechnung

und im Übrigen mit weiteren Kommanditbeteiligungen

für Dritte (Treugeber), für die sie die Beteiligung

treuhänderisch hält und verwaltet. Sie ist

berechtigt, weitere Kommanditeinlagen (Pflichteinlagen)

gemäß § 2 Ziffer 3 und § 3 Ziffer 5, 6

und 9 zu übernehmen und den sich treugeberisch

Beteiligten zuzuordnen.

4. Die Komplementärin ist unter Befreiung von den

Beschränkungen des § 181 BGB berechtigt und

bevollmächtigt, die Gesellschaft zu vertreten (§ 4).

5. Der Treuhandkommanditist ist bis zur Erreichung

des Kommanditkapitals i. H. v. von Euro

23.110.000,00 inklusive Agio bzw. gemäß Ziff.

10 und bis zum Ablauf der Zeichnungsfrist zum

30.06.2013 unter Befreiung von den Beschränkungen

gemäß § 181 BGB berechtigt und bevollmächtigt,

die Beitrittserklärungen über die Erhöhung der

Kommanditeinlagen für weitere Treugeber anzunehmen.

Für die Annahme genügt die Gegenzeichnung

der Beitrittserklärung. Mit der Annahme der

Beitrittserklärung durch den Treuhandkommanditisten

kommen zugleich der Treuhandvertrag

mit dem Treuhandkommanditisten und die mittelbare

Beteiligung an der Gesellschaft zustande.

6. Die Mindestzeichnungssumme der aufzunehmenden

Kommanditisten/Treugeber an der Gesellschaft

beträgt Euro 10.000,00. Geringere Zeichnungssummen

können im Einzelfall von der persönlich

haftenden Gesellschafterin zugelassen werden. Die

Zeichnungssummen müssen durch 1.000 ohne

Rest teilbar sein. Die Kommanditisten werden in

das Handelsregister mit der Haftsumme in Höhe

von 20,0 % ihrer gesellschaftsvertraglich bedungenen

Pflichteinlage eingetragen.

Die Kommanditisten/Treugeber haben vorbehaltlich

einer abweichenden individuellen Vereinbarung

darüber hinaus ein Agio i. H. v. 5 % der

Zeichnungssumme zu zahlen.

7. Soweit Gesellschafter beitreten, die ihrerseits Leistungen

für die Gesellschaft erbringen, werden diese

im Rahmen ihrer Gesellschafterstellung geleistet.

8. Eine Nachschusspflicht der Kommanditisten/Treugeber

besteht nicht, auch nicht als Ausgleichspflicht

der Gesellschafter untereinander.

9. Das Kommanditkapital (Pflichteinlage) ist in Höhe

der in der Beitrittserklärung übernommenen Zeichnungssumme

auf das in der Beitrittserklärung

genannte Konto einzuzahlen. Der Beteiligungsbetrag

und das Agio werden zwei Wochen nach

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