Joey's Pizza Bionade - Stiftung Partner für Schule NRW

partner.fuer.schule.nrw.de

Joey's Pizza Bionade - Stiftung Partner für Schule NRW

Joey’s Pizza

Carsten Gerlach

„Think Pizza…“, so heißt der

Werbeslogan des Marktführers

unter den Pizza-

Lieferservices in Deutschland.

1988 eröffnete Firmengründer

Carsten Gerlach seinen

ersten Laden in Hamburg. Als

grundlegenden Firmenleitsatz

hielt er fest: Länger als

zehn Minuten Transportzeit

darf keine Joey’s Pizza haben,

um einen besonders frischen

Bringdienst zu garantieren.

Gerlachs Prinzip kam

bei den Kunden an. Heute

gehört „Joey’s Pizza“ zu den

Top-Ten der deutschen

Gastro-Franchise-Geber und

macht jährlich weit über 33

Mio. Euro Umsatz.

Im Jahr des 20jährigen Bestehens

bleibt dennoch nicht

alles beim Alten. So lief zur

Verkaufsförderung und Ansprache

neuer Kundengruppen

die Aktion „Movie Wochen“.

Joey's Kunden erhielten

mit der Pizza-Lieferung

kostenfrei zwei Leihfilme. Und

der Pizzakarton mit dem

"Plopp" wurde eingeführt, ein

neuer Frische-Genuss-

Verschluss, der für höheren

Transportschutz und Qualitätssicherheit

sorgt.

Quelle: vgl. http://www.joeys.de/

Aufgaben:

Bionade

Dieter Leipold

Kurz vor der Pleite kam die rettende

Idee: Eine Ökolimonade!

In den 80er Jahren geriet die

Brauerei des Ex-Ringers Dieter

Leipold in eine Krise. Die ganze

Familie schuftete in einer Kleinstadtdisko

im unterfränkischen

Ostheim um sich über Wasser zu

halten. Doch der Schuldenberg

wuchs. Und alles nur wegen der

„gspinnerten Idee“ eines

69jährgen, so wurde im Dorf getuschelt.

Knapp 3 Mio. DM, die er nicht

hatte, steckte Leipold in seine

Idee und tüftelte 10 Jahre lang

in seinem Labor neben dem

Schlafzimmer an einem Erfrischungsgetränk.

1995 dann endlich der Durchbruch:

Es gelang ihm, ein alkoholfreies

Erfrischungsgetränk

nach dem Brauprinzip ausschließlich

biologisch herzustellen.

Verkauft wurde Bionade zunächst

in Kurkliniken und Fitnessclubs,

doch bald meldeten

auch Getränkegroßhändler,

Gaststätten und Kneipen Interesse

an. Seit 2006 ist Bionade in

vier Geschmacksrichtungen erhältlich.

Experten der Getränkebranche

sprechen von einer Limonade,

die den Zeitgeist getroffen hat:

Wenig Zucker, viel Bio…!

Der Erfinder ruhte sich unterdessen

nicht auf seinem Erfolg aus.

Zusammen mit seinen Stiefsöhnen,

die Geschäftsführer der

Bionade GmbH sind, plante er

die internationale Ausweitung

des Geschäftes.

Der Absatz stieg von 2 Mio. Flaschen

2002 auf 200 Mio. Flaschen

2007.

Wegen einer Preiserhöhung um

rund dreißig Prozent im Jahr

2008 sank der Absatz jedoch

zuletzt auf 160 Mio. Flaschen

pro Jahr.

Nun ist ein Verkauf von Anteilen

an Bionade geplant. Am

Ende sollen 70 Prozent des Unternehmens

der Oetker-Tochter

Radeberg gehören.

Diese Partnerschaft soll Bionade

auch zu der zeit- und kostenintensiven

internationalen

Expansion (vor allem in die USA

und Japan) verhelfen.

Die verbleibenden 30 Prozent

der Anteile bleiben in den

Händen der Familie des Erfinders.

Quelle: vgl.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/

www.bionade.com

Überlegen Sie, welche der dargestellten Unternehmer-Eigenschaften für den Erfolg einer Gründung von Bedeutung

sind!

Durch welche Alleinstellungsmerkmale zeichnen sich die Geschäftsideen aus?

Arbeiten Sie drei Maßnahmen heraus, die die Gründer ergriffen haben, um ihr Unternehmen erfolgreich aufzubauen!


Facebook

Mark Zuckerberg

Mit 23 Milliardär. Damit ist

Mark Zuckerberg, der am

meisten gefeierte und jüngste

Milliardär des Jahres. Nur

mit einem PC ausgerüstet

hat der Aufsteiger von seiner

Studentenbude in Harvard

aus in 2004 die Internetplattform

„Facebook“ gegründet.

Die Nutzer von Facebook,

anfangs 100.000, heute 50

Mio, können eigene Profile

anlegen, mit anderen Mitgliedern

kommunizieren,

Gruppen bilden und Inhalte

austauschen. In Deutschland

ähnelt die Seite dem im Jahr

2005 ins Leben gerufenen

Portal „StudiVZ“. Aus einem

Rechtsstreit mit „StudiVZ“ Anfang

2009 ging Facebook als

Gewinner hervor. Beide Unternehmen

einigten sich anschließend

darauf, dass sie

ihre Netzwerke unverändert

weiter betreiben dürfen.

Firmenchef Zuckerberg pfeift

auf Konventionen. In Fernsehshows

tritt er mit Jeans, Tshirt

und Adidas-

Badelatschen auf – ohne

Socken.

Sein Unternehmen beschreibt

er so: „Wir sind nicht

wie normale Geschäftsleute.

Wir sind mehr wie eine Bande

Kinder, die zusammen in

einem Haus leben und immer

machen, was sie gerade

wollen.“

Microsoft soll für einen Anteil

von fünf Prozent an Facebook

500 Mio Dollar geboten

haben, was einer Gesamtbewertung

des Unternehmens

von zehn Milliarden

Dollar entspräche.

Quelle: vgl. NRZ vom 07.03.2008

Bettelarmband

Thomas Sabo

Mut, Visionen und ein untrügerisches

Gespür für Trends. Diese

Fähigkeiten werden stets genannt,

wenn man nach dem Erfolgsrezept

des Modedesigners

Thomas Sabo fragt.

Er gilt als Abenteurer unter den

Schmuckdesignern, der - durch

Reisen in ferne Kontinente in

jungen Jahren inspiriert - 1984

mit Anfang zwanzig ohne Designausbildung

in der Tasche

das Unternehmen THOMAS SA-

BO gründete.

Als Unternehmenssitz wählte der

Jungunternehmer die geschichtsträchtige

Stadt Lauf an

der Pegnitz in Bayern. Von Anfang

an verfolgte er das Ziel ein

Unternehmen zu schaffen, das

für hochwertigen Silberschmuck

mit besonderer Designqualität

steht. Mit diesem Konzept traf er

genau ins Schwarze. Als die Absatzzahlen

seines - zunächst auf

Fachmessen namenlos präsentierten

Schmucks - kontinuierlich

stiegen, wagte er Ende der 80er

Jahre den Schritt, mit einer eigenen

Marke auf den Markt zu

treten.

Anfang der 90er Jahre gewann

er die Designerin Susanne Köbli

als Creative Director für sein

Team. Zusammen gründeten sie

eigene Thomas Sabo Shops und

Verkaufsagenturen in Europa,

Asien und Amerika.

Die Kollektion besteht mittlerweile

aus 400 Anhängern für

Ketten, Broschen, Armbänder,

Ohrringe und Handyschmuck,

die mit Karabinerhaken befestigt

werden. Trotz des breiten

Angebots an Miniaturmotiven,

die vom Eiffelturm über E-

Gitarren bis hin zu Totenköpfen

reichen, will der Unternehmer

das Marktsegment ausbauen.

Sabo reist immerfort um den

Globus, angetrieben von dem

Wunsch sein Business auszubauen

und zu festigen.

Quelle: vgl.

http://besten.welt.de/thomas+sabo

http://www.thomassabo.com/

Balzac Coffee

Vanessa Kullmann

Das meist geliebte Getränk der

Deutschen ist nicht etwa Bier

sondern Kaffee. 156 Liter trinkt

jeder Mensch hierzulande

durchschnittlich pro Jahr, weit

mehr als Bier (121Liter) oder Mineralwasser

(118Liter).

Diese Tatsache machte sich

die Hamburgerin Vanessa

Kullmann zu nutze. Inspiriert von

der Kaffeehauskultur in Amerika,

wo sie nach Abitur und Textilfachschule

als Stylistin arbeitete,

gründete sie 1997 im Alter

von 24 Jahren die Balzac Coffee

GmbH.

Ausgestattet mit einem Gründerdarlehen

von 90.000 Euro

und der familiären Unterstützung

im Rücken schuftete die

junge Unternehmerin zunächst

in 15-Stunden-Tagen auf allen

Ebenen. Sie schmierte Sandwiches,

stand selbst hinter der

Theke und ließ sich von Stimmen,

die Coffee-to-go in

Pappbechern als unmöglich

empfanden, nicht einschüchtern.

Heute, da die Coffeeshop-

Mode längst nach Deutschland

geschwappt ist, führt die

Unternehmerin 27 Balzac-Cafés

und beschäftigt 350 Mitarbeiter

in Voll- und Teilzeit.

Trotz mancher Rückschläge -

aufgrund großer Konkurrenz

missglückte die Expansion

nach Süddeutschland - bleibt

Kuhlmann optimistisch und

plant 15 neue Läden in den

nächsten zwei Jahren.

In Hamburg wurde sie 2006 zur

Unternehmerin des Jahres gewählt.

Quelle: vgl. SZ vom 16.05.2006

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine