TSV-Nachrichten 4/2011

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TSV-Nachrichten 4/2011

Fortbildungen/Lehrgänge

Offener Lehrgang U14, U17

und U20 in Mainburg

25 Athleten aus ganz Niederbayern folgten der

Einladung der Bezirksjugendleitung Steffi Feigl

und Dominik Haslinger in die Holledau. Bezirkstrainer

Florian Semsch hatte ein interessantes

Programm vorbereitet, wobei der Erwerb und

die Verfeinerung wettkampfrelevanter Techniken

sowie möglichst viele Randoris mit unterschiedlichen

Partnern im Vordergrund standen.

Die sommerlichen Außentemperaturen machten

das Aufwärmen recht einfach – schnell war

jeder „angeschwitzt“ (O-Ton Semsch) und so

konnte der Technikteil am Vormittag sehr zeitnah

begonnen werden. Kumi-kata wurde ausgerufen.

Doch bevor der Bezirkstrainer mit seinen

Ausführungen starten konnte, mussten

erst die großen Fragezeichen aus den Gesichtern

gewischt werden. Denn viele dachten

wohl eher an japanisches Essen als an Griffkampf

bzw. Erarbeiten des eigenen Griffs zum

Wurf. Ukes Revershand lösen, die eigene Zughand

befreien und beides jeweils unter dem

Gesichtspunkt der späteren optimalen Zieltechnik.

Die jungen Judoka wurden koordinativ

ganz schön gefordert, da auch noch unterschiedliche

Situationen in Ai-yotsu bzw. Kenkayotsu

vorgestellt und geübt wurden. Und da

waren sie schon wieder – diese japanischen

Fremdworte. Aber auch hier leistete Florian

Semsch wieder wertvolle Basisarbeit und so

wurde noch schnell der Unterschied zwischen

gleicher und gegengleicher Auslage erklärt. Da

Technik alleine keinen Judoka zum Sieg verhilft,

wurden im Anschluss noch Kraft und Ausdauerteile

mit eingeschoben. Im gefürchteten

„Semsch‘en 6-Minuten-Test“ konnte jeder

Durchhaltevermögen zeigen. Alle Altersgruppen

schlugen sich hier sehr wacker, so dass die

Mittagspause erschöpft aber zufrieden eingeläutet

werden konnte. Am Nachmittag standen

dann Randori mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen

und Situation auf der

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Tagesordnung. Jeder konnte so die Chance nutzen,

mit ihm weitestgehend unbekannten

Partnern zu üben. Ausgepowert aber um einige

Erfahrungen reicher endete am späten Nachmittag

der Lehrgang. Die Trainer zogen durchwegs

ein positives Resümee und freuen sich

auf ein baldiges Wiedersehen mit den niederbayerischen

Athletinnen und Athleten.

Prüfungen

Kinder und Erwachsene absolvieren

bilderbuchreife Prüfung

Ein kleine Gruppe Kinder und drei Erwachsene

zeigten am 11. April sehr gute Leistungen, die

beide Prüfer Karl Hösl und Reinhold Wimmer

gerne honorierten. Es wurden schöne Techniken

gezeigt, die den Fleiß der Judokas zeigten.

Besonders stolz auf den neuen gelb-orangen

Gürtel können die beiden ältesten Prüflinge

Martin Höher und Ralf Pöthig sein. Auch Jugendsprecherin

Bettina Simbürger meisterte die

Herausforderung zum nächsten Gürtelgrad

und darf ab sofort den orangen Gürtel tragen.

Ebenso zeigten die Kinder bilderbuchreife

Techniken und binden sich so ab dem nächsten

Training die neuen Gürtel um die Hüften: Edmon

Shala (weiß-gelb), Melina Scherbaum

(gelb), Christoph Brosig (gelb) und Jasmin Stölzel

(gelb) mit ihrer Partnerin Rebecca Hauf.

Trainer Alexander Hauf freut sich über die Leistungen

seiner Schützlinge.