TSV-Nachrichten 4/2011

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TSV-Nachrichten 4/2011

Zeltlager mit Judo-Safari

Abwechslungsreiches Programm

begeistert Kinder und Eltern

Von Samstag, den 2. bis Sonntag, den 3. Juli 2011

fand bei toller Stimmung das traditionelle Zeltlager

der Abteilung Judo im TSV Mainburg

statt. Die Judoka, Freunde und Familien waren

wie letztes Jahr Gast beim SV Puttenhausen.

Dessen umliegendes Gelände durfte für diesen

Zweck zum Lager-, Spiel- und Abenteuerplatz

umfunktioniert werden. Viele kleine und große

Aktivitäten ließen den Kindern keine Zeit für

Langeweile. Und auch das Wetter spielte dieses

Jahr einigermaßen mit, nachdem in den letzten

Jahren immer wieder einbrechende Regenfronten

den Spaß gehörig vermiesten.

Treffpunkt zum Start der Aktivität war das heimatliche

Dojo an der TSV-Turnhalle. Gepäck,

Zelte und sonstige Utensilien wurden auf einen

Anhänger verladen und zum Zeltplatz in Puttenhausen

voraus gefahren. Die Betreuer, begleitende

Eltern sowie die Kinderschar machten

sich dann per pedes auf den Weg. Hauptorganisator

Thomas Glaß nutzte kleine Nebenstraßen

und Feldwege als idealen Einstieg, um die schöne

Mainburger Heimat kennen zu lernen. Vor

Ort hatten fleißige Eltern und Betreuer bereits

das Lager errichtet. Im Vorfeld des Mittagessens

erarbeitete Daniel Reiser gemeinsam mit

den Kindern einige Fakten zum Thema gesunde

Ernährung und Sport. Am frühen Nachmittag

stand der athletische und kämpferische Teil der

DJV Judo-Safari auf dem Programm. Mit unterschiedlichen

Disziplinen (Hindernislauf, Weitsprung

und Rettungsseilwerfen) wurden in drei

verschiedenen Altersklassen Punkte gesammelt.

Für den kämpferischen Teil hatte sich Jugendleiter

Georg Winter eine Art „Kissenschlacht

à la Robin Hood“ ausgedacht. Ganz im

Sinne von Robin Hood und Bruder Tuck, die sich

auf einer schmalen Brücke treffen und beide

dem anderen die Überquerung nicht ermöglichen

wollen. Durch geschicktes ausmanövrieren

bzw. gleichgewichtsbrechen wird der Gegner

von der Planke geschickt und ein Sieg wurde

verbucht. Mit maximal fünf Siegen wurde die

Höchstpunktzahl erreicht. Die Kinder hatten an

dieser Aktion so viel Spaß, dass letztendliche

sogar das „Sportgerät“ darunter zu leiden hatte.

Nach den Anstrengungen wurde das abendliche

Grillen vorbereitet. Auch hier konnte Daniel

Reiser sein umfassendes Wissen zum Thema

Ernährung und im speziellen zu Fast Food einbringen.

Nach Eintreten der Dämmerung nahm

Franz Thalmeier die Kinder und deren anwesende

Eltern mit auf einen kleinen Orientierungsmarsch

durch das umliegende Waldgebiet. Vie-

le interessante Eindrücke und Hintergründe

konnten so den Kindern (und so manchem Elternteil)

vermittelt werden. Viel Wert legte

Franz Thalmeier dabei auf die Orientierung und

das korrekte Verhalten in Wald und Flur. Zurück

am Lagerplatz stimmten Martin Höher und Florian

Semsch sowie die beiden Nachwuchs-Gitarristen

Kathi Simbürger und Jakob Schranner

einige Lieder am Lagerfeuer an. Die Bettruhe

ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Erschöpft,

aber um viele Eindrücke reicher, kehrte

schnell Ruhe in den Zelten ein.

Pünktlich früh um 7:00 Uhr weckte Michael

Graßl die letzten Langschläfer. Frühsport war

angesagt. Nicht jeder konnte sich für diese morgendliche

Aktivität begeistern. Aber in seiner

unverwechselbaren Art konnte Michael auch

den letzten Morgenmuffel überzeugen. In der

Zwischenzeit bereiteten viele fleißige Hände

das Frühstück vor. Gestärkt und hoch motiviert

für die kommende Kreativaufgabe, wurden

noch schnell die Zelte abgebaut. Auch hier halfen

wieder alle im Sinne des Gemeinschaftsgefühls

zusammen. Franz Thalmeier hatte dieses

Jahr die Organisation und Ausarbeitung der

Kreativaufgabe übernommen. Vom Ziegelwerk

Leipfinger Bader wurden kurzerhand Ziegel-

Rohlinge zur Verfügung gestellt. Mit dieser idealen

Werkstoffgrundlage aus Ton konnten die

Kinder Skulpturen frei nach deren Fantasie bzw.

(nach Bedarf) auch nach Vorlage gestalten.

Vielen herzlichen Dank nochmals an den SV

Puttenhausen sowie Leipfinger Bader für die

tolle Unterstützung. So konnte ein durchwegs

positives Resümee des Abteilungs-Highlights

gezogen werden. Alle Teilnehmer, die Betreuer

und Eltern freuen sich auf das Zeltlager im

nächsten Jahr.

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