TSV-Nachrichten 4/2011

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TSV-Nachrichten 4/2011

Hubert Liepold beim 24-Stunden-

Rennen nur vom Vizeweltmeister

geschlagen, Robert Roggenbuck

beachtlicher Achter

Hubert Liepold belegt nur knapp hinter dem

amtierenden Vizeweltmeister des Ultra-Radmarathons,

Thomas Ratschob aus der Schweiz,

als Einzelfahrer den zweiten Platz. Sein Vereinskollege

Robert Roggenbuck, ebenfalls Einzelfahrer,

wird Achter. „Die Hartmänner“ von der

Radsportabteilung des TSV Mainburg belegen

einen beachtlichen 24. Platz.

Bei optimalem Wetter gingen die Pedaleure des

TSV Mainburg zusammen mit 118 Einzelstartern

und 130 Teams am Samstag um 14.00 Uhr an

den Start, um in den nächsten 24 Stunden so

viele Runden wie möglich zu fahren. Auf der 17,2

Kilometer langen Runde mussten 180 Höhenmeter

zurückgelegt werden, was den Sportlern

alles abverlangte.

Auch das Betreuerteam und die Sponsoren der

Einzelfahrer, Thomas und Kerstin Frank von

„Hairkiller“, hatten in diesen 24 Stunden alle

Hände voll zu tun, um eine optimale Versorgung

der beiden Fahrer sicherzustellen. Bereits

am frühen Morgen wurde das Lager direkt an

der Strecke aufgebaut und mit Internetzugang

per Laptop und einem Motorroller, der von Carlo

Schaubeck von Cicli Carlo zur Verfügung gestellt

wurde, ausgerüstet, was sich als sehr große

Hilfe erwies.

Hubert Liepold, letztes Jahr noch Dritter, wollte

diese Platzierung toppen und setzte seine angestrebte

Strategie gleich in die Tat um. Er

wählte eine offensive Rennweise und fuhr bereits

in der zweiten Runde auf dem zweiten

Platz hinter seinen stärksten Konkurrenten und

Vorjahressieger Thomas Ratschob aus der

Schweiz. Im Verlauf des Rennens setzte er seinen

Gegner so sehr unter Druck, dass dieser seinen

im letzten Jahr aufgestellten Rundenrekord

von 46 Runden um eine Runde erhöhen musste.

Auch konnte er sich während des gesamten

Rennens keine Ruhepause gönnen, da ihm Hubert

Liepold immer auf den Fersen war. Nach einem

spannenden Rennen musste sich Hubert

Liepold als reiner Amateurfahrer aber dennoch

68

ganz knapp dem Vizeweltmeister geschlagen

geben. Hubert Liepold war aber dennoch sehr

zufrieden mit seiner Leistung, zumal er sich

zum Vorjahr um eine Runde auf 46 Runden gesteigert

hat. Somit ist er in 23,36:13 Stunden 792

Kilometer, 8.280 Höhenmeter und einen Schnitt

von 33,53 km/h gefahren.

Neueinsteiger Robert Roggenbuck wählte bei

seinem ersten Start beim 24-Stunden-Rennen

eine defensivere Taktik, um später in der Endphase

des Rennens noch zulegen zu können.

Am Ende des Rennens sollte sich zeigen, dass

diese Taktik genau richtig war. Immer genauestens

per Internet von den Betreuern über den

Rennstand informiert, konnte er im Verlauf des

Rennens durch taktisches Fahren seine Rundenzeiten

erheblich steigern und sich stetig von einem

19. Platz Richtung Top Zehn hoch kämpfen.

Nach 24 Stunden hatte er 40 Runden, 7.200 Höhenmeter

und 688 Kilometer bei einem Schnitt

von 29,22 km/h in den Beinen, was ihm in Anbetracht

der großen Konkurrenz einen hervorragenden

achten Platz bescherte. Auch Robert

Roggenbuck war mit seiner Leistung mehr als

zufrieden, zumal er nach dem Motto „Dabei

sein ist alles“ an den Start gegangen ist.

Als Gruppe ging das Team „Die Hartmänner“,

das mit Abteilungsleiter Jürgen Zehentmeier,

Dr. Hubert Wagner, Carlo Schaubeck, Stefan

Krontaler und Walter Kuffer ebenfalls aus Fahrern

der Radsportabteilung des TSV Mainburg

bestand, an den Start. Sie wurden von Fernseh

Hartmann aus Kelheim gesponsert. Auch dieses

Team brachte eine beachtliche Leistung und

legte in den 24 Stunden 50 Runden zurück, was

am Ende Platz 24 von 134 Teams bedeutete.

Am Ende des Rennens wurden alle Mainburger

Radsportler begeistert von ihrem Betreuerstab

und ihren Sponsoren „Hairkiller“ Thomas und

Kerstin Frank und Fernseh Hartmann im Ziel

empfangen. Gemeinsam ging man dann zur

Siegerehrung, bei der Hubert Liepold von Landrat

Hubert Faltermeier für seine hervorragende

Leistung mit einem Pokal ausgezeichnet wurde.

Auch der Erstplatzierte Thomas Ratschob gratulierte

Hubert Liepold zu seiner außergewöhnlichen

Leistung und stellte fest, dass er ein sehr

starker Gegner war.

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