4Wände: Bauen, Wohnen und Leben im Allgäu - Ausgabe Kaufbeuren

rta.design

Verlags-/ Anzeigenbeilage der Allgäuer Zeitung mit den Heimatzeitungen vom 20. Februar 2017, Nr. 42

4 WÄNDE

BAUEN, WOHNEN UND LEBEN IM ALLGÄU • 1/2017

RÜCKENSCHMERZ:

Die richtige Einrichtung

hilft, das „Kreuz mit

dem Kreuz“ zu lindern

FAMILIENIDYLL:

Mehrere Generationen

unter einem Dach –

so kann‘s gut gehen

NICHT SPIESSIG:

Hygge – die Suche

nach Wärme und

Geborgenheit


2 INHALT

4 WÄNDE 1/2017

In dieser Ausgabe

„Hygge“ heißt das neue Lebensgefühl

Gar nicht spießig: der Wunsch nach Wärme und Geborgenheit Seite 3

Es grünt so grün ...

„Greenery“ ist die Farbe des Jahres 2017 Seite 4

Traumhaus für mehrere Generationen

Enkel, Eltern und Großeltern unter einem Dach Seite 5

EDITORIAL

Hand aufs Herz – egal wie im Winter

das Wetter ist, die meisten von uns

sehnen sich in dieser Jahreszeit ganz

besonders nach einem gemütlichen

Zuhause. Wie die eigenen vier Wände

als Rückzugsort aussehen sollen,

ist Geschmackssache. Das betrifft

die Möbel ebenso wie die Bodenbeläge

oder die Fliesen im Bad.

Wenn Sie planen, zu bauen oder

mit dem Gedanken spielen, bei sich

daheim etwas zu verändern – dann

ist dieses Magazin genau richtig für

Sie. Die 4 Wände-Redaktion hat wieder

zahlreiche Ideen, Anregungen,

Vorschläge und Möglichkeiten für

Bauherren und Renovierer zusammengetragen.

Lange Winterabende

sind schließlich ideal, um sich über

aktuelle Trends zu informieren und

Pläne zu schmieden, oder?!

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

Wohnen ohne Rückenschmerzen

Mit der richtigen Einrichtung das „Kreuz mit dem Kreuz“ lindern Seite 6

Passé: der Einheitslook

Neues Design bei Heizkörpern Seite 7

... und noch mehr Themen auf den weiteren Seiten

Ihre

4 Wände-Redaktion

P.S. Schauen Sie doch auch immer

wieder mal auf unsere neue Webseite

www.vierwaende-im-allgaeu.de.

Dort gibt‘s regelmäßig neue Artikel

und Service-Infos rund um die Themen

Bauen, Sanieren, Wohnen und

Garten.

IMPRESSUM

Verlags-Anzeigenbeilage

der Allgäuer Zeitung

mit den Heimatzeitungen

vom 20. Februar 2017

Beratung, Verkauf und fachgerechte Montage

durch unsere Partnerfirmen in Ihrer Nähe.

Geschäftsführung:

Markus Brehm

PR-Redaktion:

Michaela Sauer

Grafik/Layout:

Matthias Krause

Koordination:

Sabine Brenner

Titelfoto:

PantherMedia/paolo de santis

Verantwortlich für

Anzeigenteil und

Textteil i.S.d.P:

Reiner Elsinger,

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Druck und Herstellung:

Allgäuer Zeitungsverlag GmbH

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4 WÄNDE 1/2017 BAUEN & MODERNISIEREN 3

„Hygge“ heißt das neue Lebensgefühl

Der Wunsch nach Wärme und Geborgenheit hat nichts mit Spießigkeit zu tun

Foto: Birkenstock, Canberra

Es gibt kein richtig oder falsch

mehr. Nicht nur das Leben

ist widersprüchlich – unsere

Wohnungen sind es auch! Leder

steht neben Plastik, reduziertes

Design neben nostalgischem Vintage,

kühle Grau- und Weiß-Töne

im Wohnzimmer neben einer pastellig

angehauchten Küche und einem

dunkelgrünen Schlafzimmer.

Alles existiert nebeneinander. Und

doch zeichneten sich bei der imm

cologne 2017, der Leitmesse der

Branche, im Januar einige Trends

ab.

Für die Menschen wird das Private

immer mehr zu einem Ort der

Gleichzeitigkeit von Arbeit und

Freizeit, Geselligkeit und Rückzug.

Nicht umsonst wird es in den Wohnungen

wieder gemütlicher. Man

sucht in ihr die Wohlfühl-Atmosphäre,

die das globalisierte und

in mancherlei Hinsicht bedrohliche

Leben erträglich gestaltet. Dieses

nach ästhetischer wie sozialer

Wärme suchende Lebensgefühl

wird als „Hygge“ bezeichnet, ein

Begriff aus dem Dänischen (gesprochen

in etwa wie „Hü gga“).

Hygge ist eine Lebensweise, in der

man sich auf kleine Dinge konzentriert,

Dinge, auf die es wirklich

ankommt: mehr Zeit mit Freunden

und Familie zu verbringen und die

guten Dinge des Lebens zu genießen.

Hygge und der Trend zu hellen,

freundlichen Farben in Pastell wie

zu natürlichen Grüntönen machen

Möbel im skandinavischen

Einrichtungsstil derzeit zum absoluten

Renner. Klein, natürlich,

unprätentiös, dabei aber auch oft

ungewöhnlich und frech im Design

– das sind Zutaten, mit denen sich

Gemütlichkeit schaffen lässt, einen

Ort, an dem Modernität und

traditionelles Wohlfühl-Ambiente

gleichermaßen zuhause sind.

Auf der Suche nach Authentizität

stehen Naturholzmöbel ganz

oben auf der Wunschliste, denn

sie sind immer etwas Besonderes

– das sieht man, das riecht man,

das fühlt man. Selbst im klimatisch

nicht einfachen Umfeld des Badezimmers

zieht nun Vollholz ein.

Mit der Gemütlichkeit sind auch

Accessoires und Objekte zum Dekorieren

wieder angesagt und liegen

entsprechend stark im Trend.

Vom Kerzenhalter bis zum Kissen

reflektieren diese kleinen Dinge

Stil und Persönlichkeit ihrer Besitzer

und machen aus einer Wohnung

ein Zuhause.

Mit dem Trend zum Dekorieren erleben

auch jene Möbel ein Comeback,

die den Lieblingsstücken

eine angemessene Bühne geben.

Hier thront eine Schale oder ein

Kerzenleuchter auf dem Couchtisch,

dort klemmen Bücherberge

im Regal oder klammert sich ein

Holz-Affe an den Garderobenspiegel:

Wohnlichkeit liegt im Trend.

Aus wenig wird viel

Überhaupt scheinen die Solisten

unter den Möbeln auf einer Welle

des Erfolgs zu schwimmen.

Kleinteilige Möbel, wie etwa Beistelltische,

kleine Regale, Hocker,

Korbmöbel, Konsolen oder Mini-

Cocktail-Sessel erfreuen sich aktuell

großer Beliebtheit. Von dieser

Entwicklung profitieren auch

Stühle, die sich wieder zum Lieblings-Produkt

in der Wohnung entwickeln.

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4 BAUEN & MODERNISIEREN

4 WÄNDE 1/2017

Holzhäuser aus dem Allgäu

Es grünt so grün ...

„Greenery“ ist die Farbe des Jahres 2017

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Bei den (Wohn-)Farben zeichnen

sich für dieses Jahr verschiedene

Entwicklungen

ab. An erster Stelle ist das Leben

in Grau zu nennen – Shadows of

Grey, mit allen Abstufungen zwischen

Schwarz und Weiß, die eine

sehr populäre Farbwelt bilden.

Daneben steht das Leben in Weiß,

das gerne mit verschiedenen Pastelltönen

kombiniert wird. Gerade

die Kombination mit Bleu transportiert

das Lebensgefühl des reduziert

Nordischen: Diese Farbskala

wirkt skandinavisch, frisch und luftig.

Drittens wird ein Leben in nettfreundlicher

Pastelligkeit gesucht,

mit erfrischender, motivierender

und behaglicher Wirkung. Das vierte

Farbthema zeigt eine gemütlich-angenehme

Farbigkeit, die ein

eher traditionelles Lebensgefühl in

modern-funktioneller Ausrichtung

widerspiegelt, mit Farben, die für

Authentizität stehen.

Es ist die Überraschung der Saison:

Rot ist die Primärfarbe, die bei

Trendsettern und führenden Designmarken

als Akzentfarbe besonders

gut ankommt. Nicht viele

haben mir ihr gerechnet, doch

jetzt ist sie da – im Seventies-Fliesenmuster

im Bad oder als edles

Couch-Kissen. Vielleicht hat ihr die

Farbe Rosa den Weg in die Wohnung

geebnet, die sich seit dem

letzten Jahr über Flamingo- und

Watermelon-Töne kontinuierlich in

den Vordergrund gearbeitet hat.

Schließlich sieht auch knalliges Rot

in Ton-in-Ton-Kombination mit Abstufungen

in Richtung Rosa längst

nicht mehr so hart aus und wirkt

fröhlich, ja fast zart. Im Kontrast

zu Schwarz und Weiß gibt sie einen

echten Klassiker ab, während

sie sich im Wohnbereich besonders

gut neben hellen Beige- und

Grautönen macht.

Im dekorativen Bereich liegen alle

möglichen Grün-Schattierungen

voll im Trend. Kein Wunder, hat

doch das Pantone-Farbinstitut

„Greenery“ zur Farbe des Jahres

2017 ausgerufen. Ein frisches, sattes

Blattgrün, das Neuanfang und

neues Leben symbolisieren soll.

Grün, die Farbe mit dem frischen Anstrich,

kann mit gediegenem, natürlichem

Charme verführen und dürfte

den mutigen wie den zurückhaltenden

Einrichtungsfans entgegenkommen.

Mit dem Jäger-Grün aus dem bekannten

Kinderlied hat der Farbtrend,

der derzeit unsere Wohnzimmer

in edles Dunkel oder in ein

frisches Ambiente taucht, allerdings

nichts am Hut: Von zartem

Mintgrün über kräftiges Grasgrün

und edles Tannengrün bis hin zu

Nuancen in Taupe und Petrol mischen

Grüntöne jetzt auch im

Wohnbereich kräftig mit.

Einfach umsetzbar

Der Wohntrend lässt sich auf vielfältige

Weise umsetzen, ohne die gesamte

Wohnung umzuräumen. Neue

Kissen, andere Vorhänge, ein schönes

Plaid dazu: Schon ändert sich der

Look der Einrichtung komplett.

Bunter könnte es auch an den Wänden

werden. Dabei spielt Grün als

harmonisierende Farbe oder Hintergrund-Ton

eine wichtige Rolle. Inspirationen

hierzu bietet das Deutsche

Tapeten-Institut. Dessen Geschäftsführer,

Karsten Brandt, sieht den

Trend zu üppigeren Farben: „Tapeten

verführen und entführen uns in eine

andere Welt – in den Dschungel, an

den Strand, in ein altes Fabrikloft oder

einen paradiesischen Garten Eden.“

▶ Mehr zum Thema Einrichten auf

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Grüntöne mischen jetzt im Wohnbereich kräftig mit. Aber auch Grau,

Weiß und überraschenderweise Rot spielen bei den Wohnfarben ein

Rolle.

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4 WÄNDE 1/2017 BAUEN & MODERNISIEREN 5

Traumhaus für mehrere Generationen

Enkel, Eltern und Großeltern unter einem Dach – das klingt nach Familienidyll

Natürlich ist das praktisch:

Wenn die Eltern abends einmal

ausgehen möchten oder

der Kindergarten geschlossen hat,

passen Oma und Opa auf den

Nachwuchs auf. Diese wiederum

freuen sich, Zeit mit ihren Enkeln

verbingen zu können und bekommen

bei Bedarf Unterstützung im

Haushalt. Doch wenn drei Generationen

unter einem Dach leben,

bedeutet das nicht zwangsläufig,

dass von früh bis spät Harmonie

herrscht. Gerade das Thema „Privatsphäre“

birgt großes Streit-Potential.

Bevor eine Familie mit dem

Bau eines Mehrfamilienhauses beginnt,

sollten sich somit alle genau

überlegen, wie mit der richtigen

Planung mögliche Konflikte im Vorfeld

aus dem Weg geräumt werden

können.

Rechtliche Fragen

Zunächst sind diverse rechtliche

Fragen zu klären: Wie sehen die

Besitzverhältnisse aus? Was ist,

wenn sich ein Ehepartner nach

einer Scheidung seinen Anteil am

Haus ausbezahlen lassen will? Wer

soll das Haus erben, wenn die Besitzer

(oft die Großeltern) sterben?

Alle Einzelheiten sollten sie untereinander

und mit einem Rechtsanwalt

besprechen, rät Eva Reinhold-Postina

vom Verband Privater

Bauherren. „Je mehr Bewohner im

Grundbuch stehen, desto problematischer

kann es werden, wenn

die Konstellation im Haus in die

Brüche geht.“ Sinnvoll sei es, wenn

einer alleine den Neu- oder Umbau

finanzieren kann und die anderen

zur Miete wohnen.

Klappt eine solche Finanzierung

nicht, empfiehlt Reinhold-Postina,

über eine Realteilung des

Besitzes nachzudenken – mit abgetrennten

Wohnungen. „Diese

können bei Auszug einer Partei

leichter verkauft werden.“ In dem

Fall sollte der Bebauungsplan

mehrere Wohneinheiten pro Haus

oder zumindest Einlieger-Wohnungen

erlauben. Das Wichtigste

ist: Jede Generation braucht private

Rückzugsbereiche. Keiner

sollte das Gefühl haben, dass andere

Familienmitglieder ihn beaufsichtigen.

Häufig begeistern sich gerade

Oma und Opa für Gartenarbeit –

sie bauen Obst und Gemüse an

oder pflegen Blumen. Dagegen

wollen die Enkel lieber auf der

Wiese spielen. Hier müssen klare

Verhältnisse geschaffen werden.

Bei aller Trennung soll das Familienleben

aber nicht zu kurz kommen,

denn das macht Mehrgenerationenhäuser

so besonders. Es

werden Gemeinschaftsbereiche

festgelegt, an denen sich zwanglos

getroffen werden kann – zum Beispiel

der Garten und die Terrasse.

Die restlichen Wohnbereiche sollten

dagegen klar getrennt sein.

Und wenn einer etwas vom anderen

will, sollte man nicht einfach

hineinplatzen, sondern klopfen

oder klingeln. Wo die persönlichen

Grenzen liegen, muss im Laufe

der Zeit „ausgelotet“ werden. Bevor

man sich übereinander ärgert,

sollte man das offene Gespräch

suchen.

▶ Mehr zum Thema Bauen auf

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Drei Generationen unter einem Dach – das geht in der Regel nur gut,

wenn man vorher genau bespricht, wie man sich das Zusammenleben

vorstellt.

Foto: Monkeybusiness/Panthermedia

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Generation auch ihre Rückzugsmöglichkeiten hat.

Foto: WavebreakmediaMicro/Panthermedia


6 BAUEN & MODERNISIEREN

4 WÄNDE 1/2017

Wohnen ohne Rückenschmerzen

Mit der richtigen Einrichtung das „Kreuz mit dem Kreuz“ lindern

Ein hohes Gestell aus Rahmen und Matratze – wie es zum Beispiel bei

Boxspringbetten üblich ist – erleichtert das rückenfreundliche Aufstehen

aus dem Bett.

Foto: Schlaraffi a

Grenzenlose Gestaltungsvielfalt

Rückenschmerzen gelten als

die häufigste Schmerzart in

Deutschland. Dahinter können

– neben Unfällen, Verschleiß und

Erkrankungen des Bewegungsapparates

– verschiedene Ursachen stecken:

einseitige Dauerbelastungen

am Arbeitsplatz wie etwa Tragen,

Heben oder langes Stehen, Stress,

mangelnde Bewegung oder auch

falsche, sprich unergonomische,

Möbel. Egal, ob durchgelegene Matratze

oder zu niedrige Arbeitsfläche

in der Küche – früher oder später

führen diese dazu, dass es im Kreuz

zwickt. Dabei muss man gar nicht

unbedingt viel Geld ausgeben, um

sein Zuhause rückenfreundlicher zu

gestalten. Ein paar Tipps:

• Der alte Spruch „Weniger ist mehr“

gilt auch beim Thema Möbel. Statt

ein Zimmer regelrecht zuzustellen,

ist es besser, Raum für Bewegung zu

lassen. Ist beispielsweise Platz für

eine Übungsmatte oder ein Ergometer,

regt das vielleicht an, zwischendurch

ein bisschen zu sporteln.

• Klingt unbequem, ist aber effektiv:

Zum Umschalten des Fernsehers

vom Sofa aufstehen statt die Fernbedienung

zu benutzen.

• Apropos Sofa: Ist dieses zu weich,

kann das Daraufherum-Lümmeln zu

Rückenschmerzen führen. Verschiedene

Einstellungsmöglichkeiten für

die Sitzposition sowie eine angenehme

Höhe von Polster und Rückenlehne

sorgen für Entlastung der Wirbelsäule.

• Beim Sitzen gilt generell: Zu starres

Sitzen über einen längeren Zeitraum

ist ungesund. Deswegen sind Sitzmöbel

ideal, die Bewegung zulassen.

Das gilt für Stühle ebenso wie für

Sofas oder Sessel. Beim Auswählen

am besten aufs eigene Körpergefühl

hören.

• Zu niedrige Arbeitsflächen oder

zu hohe Wandschränke, an die man

nur schwer herankommt, führen auf

Dauer zu ungünstiger Körperbelastung.

Die optimale Höhe der Arbeitsplatte

liege etwa zehn bis 15 Zentimeter

unterhalb des Ellbogens. Um

besser in den Töpfen auf dem Herd

rühren zu können, sind absenkbare

Kochfelder praktisch. Hier empfiehlt

sich eine Tiefe von 25 Zentimetern

unterhalb des Ellenbogens. Die Spüle

kann höher liegen. Wenn zwei

oder mehr Bewohner regelmäßig in

der Küche stehen, muss ein Kompromiss

her: Eine Abweichung von

zehn Zentimetern nach oben und

fünf nach unten zum Idealwert ist

tolerierbar. Auch höhenverstellbare

Arbeitsflächen schonen den Rücken.

• Standard bei fast jeder neuen Küche

ist der Einbau von Elektrogeräten

auf Arbeitshöhe. Vollauszüge in

den Unterschränken erleichtern es,

ohne großes Bücken an Geschirr und

Vorräte zu gelangen. Praktisch sind

auch elektronisch absenkbare Oberschränke,

die aber ziemlich kostspielig

sind. Sinnvoll ist zudem, ständig

genutzte Küchenutensilien griffbereit

unterzubringen.

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Höhere Arbeitsplatten in der Küche

entlasten den Rücken. Foto: AMK

• Ein hohes Gestell aus Rahmen und

Matratze hilft beim Aufstehen aus

dem Bett, gerade mit Rückenschmerzen.

Eine gute Höhe bieten Boxspringbetten,

ein höheres Bettgestell

mit einer Kaltschaummatratze kann

allerdings den gleichen schmerzreduzierenden

Effekt erzielen.

• Ganz entscheidend ist natürlich die

Wahl der richtigen Matratze. Im Bett

verbringen wir schließlich eine Menge

Zeit. Grundsätzlich gilt: Schwere

Menschen benötigen eine festere

Matratze, um die Wirbelsäule zu

stützen. Leichtere eine entsprechend

weichere. Auch eine Rolle

spielt, ob man Seiten-, Rücken- oder

Bauchschläfer ist.

Ob Matratze, Küchenarbeitsflächen

oder Sitzmöbel – generell ist zu empfehlen,

sich im Fachhandel ausgiebig

beraten zu lassen.


4 WÄNDE 1/2017 BAUEN & MODERNISIEREN 7

Passé: der Einheitslook

Neues Design bei Heizkörpern

Lange galt für Standardheizkörper,

dass sie sich in weißen Einheitsfarben

am besten schön

unauffällig an die Wand anpassen

sollten. Jetzt bekommen diese

nüchternen Flachkörper Konkurrenz.

Als Einrichtungselemente mit

vielfältigem Formen- und Farbenspiel

lösen Heizkörper die nur auf

Funktion reduzierten Radiatoren ab.

Design-Geräte in auffälligen Formen

und Farben, von sehr kräftigen Tönen

bis hin zum Metallic-Look werden

ganz gezielt zur Gestaltung von

Wohnräumen eingesetzt. Ebenso

rückt die Bedienerfreundlichkeit

deutlich mehr in den Fokus. So werden

etwa Ventile noch besser zugänglich

gemacht.

In den meisten Fällen zahlt sich

der Austausch aus, denn in zwei

Dritteln aller Bauten verbrauchen

veraltete Heizsysteme unnötig viel

Energie. Mit geringer Bautiefe, kleinem

Wasserinhalt und großen Übertragungsflächen

reagieren moderne

Heizkörper viel rascher auf Temperaturänderungen

im Raum. Bis zu

15 Prozent Energie spart der Einbau

von Niedrigtemperatur-Heizkörpern.

Auf www.vierwaende-im-allgaeu.de gibt‘s Bildergalerien zu verschiedenen

Themen – zum Beispiel Wandtattoos –, und jede Menge nützlicher

Informationen und Tipps rund um die Themen Bauen, Sanieren,

Wohnen und Garten.

Foto: www.wandtattoo.de

Bildergalerien und mehr

Auf www.vierwaende-im-allgaeu.de

Trendy: Design-Heizkörper in Metallic-Optik.

Foto: Bemm GmbH/BHW Bausparkasse

Eine weiße oder unifarbene

Wand hat zwar durchaus

ihre Reize, wem dies aber

zu „nackt“ ist, hat verschiedene

Möglichkeiten, zum Beispiel Fotos

oder Gemälde aufhängen. Eine

modernere und immer beliebtere

Variante, sein Zuhause „aufzupeppen“,

sind Wandtattoos. Diese

können – dank selbstklebender

Folie – schnell und unkompliziert

an der Wand befestigt werden.

Und wenn man sich satt gesehen

hat, lässt sich das „Tattoo“ ebenso

einfach wieder entfernen. Motive

gibt es für jeden Geschmack und

jeden Raum – lassen Sie sich von

unserer Bildergalerie auf www.

vierwaende-im-allgaeu.de inspirieren!

„Do-it-yourselfer“ finden

auf dieser neuen Webseite weitere

Tipps und Vorschläge. In der Kolume

„Kreativ-Werkstatt“ berichtet

Autorin Jasna Lazovic zum Beispiel

regelmäßig über ihre Bastel-Ideen

und wie man sie Schritt für Schritt

umsetzt. Aktuelles Thema: „Diamonds

are a girls best friend oder

wie mache ich ein Schmuckkästchen?“

Ob Sie sich mit dem Gedanken

tragen, ein Wasserbett anzuschaffen,

wissen möchten, wo im Allgäu

neue Baugebiete erschlossen

werden oder alles über Einbruchschutz

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4 WÄNDE 1/2017 BAUEN & MODERNISIEREN 9

Man muss die Feste feiern, wie sie fallen

Fünf Anlässe für Bauherren, die Korken knallen zu lassen

Ob in Eigenregie oder mit

Bauträger: Der Hausbau ist

ein Großprojekt, das Nerven

kostet. Umso schöner ist es für alle

Beteiligten, die großen und kleinen

Fortschritte auf der Baustelle gebührend

zu feiern. Diese Anlässe

haben Bauherren zum Feiern:

1. Der erste Spatenstich:

eine symbolische Handlung

Sobald das Gelände vorbereitet ist

zelebrieren viele Bauherren den

ersten Spatenstich. Dafür versammeln

sich alle am Hausbau Beteiligten,

zukünftige Nachbarn, Familie

und Freunde. Die Eigentümer

leiten symbolisch den Start der

Bauphase ein, indem sie das erste

Loch auf dem Grundstück graben.

Doch keine Sorge: den Rest erledigt

der Bagger.

2. Grundsteinlegung:

Erinnerungen im Fundament

Bevor das Fundament gelegt wird,

feiern die Bauherren die Grundsteinlegung.

Die Eigentümer können

persönliche Gegenstände oder

Zeitzeugnisse wie in einer Zeitkapsel

im symbolischen Grundstein

hinterlegen. So gelingt ein motivierter

Start ins Bauprojekt, denn

diese Tradition soll Glück bringen

und überliefert Informationen an

nachfolgende Generationen.

3. Der Dachstuhl steht: Halbzeit

– jetzt wird richtig gefeiert

Den Richtkranz auf dem fertigen

Dachstuhl kennt fast jeder, denn

das Richtfest ist eine der bekanntesten

Traditionen auf der Baustelle

und lässt sich bereits seit dem

14. Jahrhundert nachweisen. Mit

dieser Feier bedanken sich die

Sobald der Dachstuhl errichtet ist, wird Richtfest gefeiert und der Hausherr bedanbkt sich bei allen Handwerkern

und Helfern.

Foto: Vobelima/panther,media.net

Hausherren bei allen Handwerkern

und Helfern. Aber auch Verwandte

und Freunde kommen, um

aufs fast fertige Haus anzustoßen.

Oft schlägt der Bauherr selbst den

letzten Nagel in den Dachstuhl. Der

Richtspruch des Zimmermanns soll

den zukünftigen Besitzern Glück

bringen.

4. Geschafft: hinein in

die eigenen vier Wände

Ist das Haus endlich fertig und die

Kartons gepackt, steht der Einzug

bevor. Nach getaner Arbeit darf die

Einweihungsparty mit Freunden,

Familie und Nachbarn nicht lang

warten. Früher schützte eine Weihe

das Haus vor bösen Geistern.

Heute erhalten die Eigentümer

kleine Geschenke mit Symbolcharakter.

Typisch sind Brot und Salz,

die Wohlstand und Gesundheit

versprechen.

5. Andenken: der erste

Baum und Inschriften

Darüber hinaus gibt es noch viele

weitere regionale Bräuche: Einige

Bauherren pflanzen einen

Baum, der gemeinsam mit den

eigenen vier Wänden alt werden

soll und für Schutz und Geborgenheit

steht. Auch Inschriften haben

ebenfalls eine lange Tradition.

Hier bringen die Eigentümer das

Baujahr oder einen Spruch an der

Hausfassade an.


Quelle: Schwäbisch Hall


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Seit Jahren steigt die Zahl der

Wohnungseinbrüche deutlich

an, alle zwei Minuten wird

irgendwo in Deutschland eingebrochen.

Treffen kann es jeden.

Am häufigsten nutzen Einbrecher

die Zeit zwischen 10 und 18 Uhr,

wenn viele Wohnungen berufstätiger

Menschen leer stehen.

Besonders wirksam lässt sich das

Einbrechen von Dieben mit speziellen

Schlössern und Beschlägen

für Fenster und Türen verhindern.

Praktische Helfer sind auch

Smart-Home-Systeme, also technische

Sicherungssysteme wie

zum Beispiel ein Fingerabdruck-

Türschloss, das für zusätzliche

Sicherheit sorgt oder eine mobile

Licht- und Rolllädensteuerung, die

Anwesenheit simuliert, obwohl

niemand zu Hause ist. Grundsätzlich

sollten Fenster und Türen

abgeschlossen werden, wenn

der Wohnraum verlassen wird.

Einfach ins Schloss gezogene

bzw. nicht verriegelte Türen und

angekippte Fenster lassen sich

leicht öffnen. Das Garagentor sollte

ebenfalls geschlossen gehalten

werden, auch wenn das Auto

nicht in der Garage steht. Eine Einbruchmeldeanlage

sorgt für noch

mehr Schutz. Und: niemals den

Haustürschlüssel außerhalb der

eigenen vier Wände verstecken.

Hausratversicherung

Leider können Einbrüche trotz

wirksamer Sicherungsmaßnahmen

nicht immer verhindert werden.

Den ideellen Verlust von

persönlichen Schätzen kann zwar

keine Versicherung ausgleichen,

den finanziellen Schaden jedoch

ersetzt die Hausratversicherung.

Sie übernimmt die Wiederbeschaffungskosten

für gestohlene

Gegenstände und erstattet die

Kosten für aufgebrochene Fenster,

Türen und, falls mitversichert, Vandalismus-Schäden

nach einem Einbruch.

Dabei spielt es keine Rolle,

ob einem die Gegenstände gehören,

die aus dem eigenen Haushalt

gestohlen wurden – auch Geliehenes

ist geschützt. Eigene Wertgegenstände

wie ein Laptop oder

Schmuck sollten durch Kaufbelege

und Fotos dokumentiert sein, um

im Leistungsfall die Schadenhöhe

besser nachweisen zu können.

Wichtig ist, dass man nicht unterversichert

ist. Deshalb sollte in der

Regel pro Quadratmeter Wohnfläche

eine Versicherungssumme

von mindestens 650 Euro vereinbart

werden.

Private Eigentümer und Mieter

können seit Jahresbeginn wieder

Zuschüsse für Maßnahmen zum

Einbruchschutz bei der KfW beantragen.

Zudem erhöht das Bundesministerium

für Umwelt, Naturschutz,

Bau und Reaktorsicherheit

(BMUB) die Zuschüsse für den

Einbruchschutz auf 50 Millionen

Euro (von 10 Millionen Euro) für

das Jahr 2017. Förderfähig sind Material-

und Handwerkerkosten zum

Einbruchschutz unter der Voraussetzung,

dass die Umbauarbeiten

durch ein Fachunternehmen des

Handwerks durchgeführt werden.

Gefördert werden unter anderem:

• Systeme zur Einbruchsund

Überfallmeldung

• Videoüberwachung im

Eingangsbereich

• Nachrüstung etwa mit Tür-

Zusatzschlössern

• Einbau von Türspionen

und Gegensprechanlagen

• Bewegungsmelder

Informationen zu den Fördermöglichkeiten

sind auf der Internetseite

www.kfw.de/zuschussportal

oder über das KfW-Infocenter

unter der kostenfreien Telefonnummer

0800/5 399002 erhältlich.

Quelle: Nürnberger Versicherungen/

www.cosmosdirekt.de


4 WÄNDE 1/2017 BAUEN & MODERNISIEREN 11

Das Dreamteam für

die Inneneinrichtung

Eschenparkett: typisch markante Maserung

Skandinavien hat viel zu bieten.

Das wissen wir schon seit

unserer Kindheit, schließlich

sind wir praktisch mit Pippi Langstrumpf

groß geworden. Bei Erwachsenen

äußert sie sich in der

Regel durch die Wahl des Ferienzieles

und, beziehungsweise oder,

zeigt sich an der Inneneinrichtung!

Schlichtheit und Funktionalität,

Natürlichkeit und Purismus in moderner

Interpretation: Dafür ist

skandinavisches Design weithin

bekannt und äußerst beliebt. Helle

Farben sowie eine geradlinige

Formensprache ganz ohne aufwendige

Verzierungen sorgen für

eine angenehme, freundliche Atmosphäre.

Keine Frage, nicht jeder Bodenbelag

passt in dieses anspruchsvolle

Gestaltungskonzept, und doch

harmoniert einer ganz besonders:

Eschenparkett! Die markante Maserung

der Esche macht sie zur

ersten Wahl für den Einsatz in

einem skandinavischen Designkonzept

– beide bilden ein regelrechtes

Dreamteam. Egal, ob ganz

natürlich oder leicht weiß behandelt,

ob als klassischer Schiffsboden

oder als großzügige Landhausdiele:

beim Eschenparkett ist

das Endergebnis immer stimmig.

Aber nicht nur optisch sondern

auch funktionell kann Eschenholz

auf ganzer Linie überzeugen. Seine

einzigartige Kombination aus Härte

und Elastizität macht es widerstandsfähiger

und zäher als viele

andere heimische Holzarten. Das

sind ideale Eigenschaften für einen

Bodenbelag, der tagtäglich großer

Beanspruchung standhalten und

gleichzeitig ein weiches, natürliches

Fußgefühl vermitteln soll.

Weiteres Plus: Als heimische Holzart

wird Esche nachhaltig und

zertifiziert eingesetzt. Wer sich für

diese Parkettvariante ent-scheidet,

profitiert also mindestens

dreifach – von erstklassigem Design,

optimaler Nachhaltigkeit und

dem für Parkettboden typischen

angenehmen Raumklima.

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4 WÄNDE 1/2017

Angenehmes

Wohnklima

Viele Wärmepumpen können

heizen, kühlen und lüften

Wärmepumpen nutzen die Energie aus Luft,

Grundwasser oder Erde, um effizient und

umweltfreundlich Wärme zu erzeugen.

Doch viele Wärmepumpen können nicht nur heizen,

sondern zusätzlich auch kühlen und lüften.

Separate Klimageräte, die zusätzlich viel Strom

verbrauchen, sind dann in der Regel nicht mehr

nötig.

Wer sich für die Kühlfunktion einer Wärmepumpe

interessiert, muss zunächst zwischen aktiver und

passiver Kühlung unterscheiden. Während Wärmepumpen

das Erdreich oder das Grundwasser in

der kalten Jahreszeit als Wärmequelle nutzen und

deren Energie im Wärmepumpenprozess auf ein

höheres Niveau anheben, wird bei der passiven

Kühlung im Sommer das dann im Verhältnis kühle

Temperaturniveau von Erde oder Grundwasser

genutzt. Das Heizungswasser fließt über einen

externen Wärmetauscher und wird durch Grundwasser

oder Sole gekühlt und wieder ins Gebäude

geleitet. Über eine Fußbodenheizung oder Gebläse-Konvektoren

kann dann die Temperatur in

den Räumen um bis zu drei Grad gesenkt werden.

Die Wärmepumpe selbst muss nicht aktiv mitarbeiten,

nur Regelung und Umwälzpumpe sind in

Betrieb. Daher ist der Aufwand für die Kühlung

relativ gering.

Bei der aktiven Kühlung wird der Wärmepumpenprozess

aktiv genutzt. Dafür können reversible

Wärmepumpen ihren Kältekreis umkehren. Das

heißt, die Wärmepumpe entzieht dem Haus Wärme

über Gebläsekonvektoren, Fußboden- oder

Wandflächenheizungen und kühlt es auf diesem

Wege. Die Wärme wiederum wird ans Grundwasser

oder das Erdreich abgegeben. Der Vorteil: Die

aktive Kühlung bringt eine größere Kühlleistung

als die passive. Weil dabei aber der Wärmepumpenprozess

aktiv genutzt wird, ist von höheren

Stromkosten auszugehen.


Quelle: djd/Initiative Wärme+

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Wärmepumpen, die nicht nur heizen, sondern auch

kühlen können, machen eine zusätzliche Klimaanlage

in der Regel überflüssig.


Foto: djd/Wärme+/Vaillant


4 WÄNDE 1/2017 BAUEN & MODERNISIEREN 13

Häuseraugen optimal genutzt

Warum Fassaden- und Dachfenster zur Himmelsrichtung passen sollten

Früher hatte ein Haus vier

Ecken und mehr oder weniger

große „Schießscharten“ in der

Fassade. Vier Ecken haben Häuser

heute noch, aber die Fenster

erfüllen je nach Lage im Gebäude

die unterschiedlichsten Funktionen

und reichen von kleinen, eckigen

oder runden Varianten über bodentiefe,

lichthelle Formen bis hin zu

großformatigen Verglasungen, die

viel natürliches Tageslicht und in

der kalten Jahreszeit auch Sonnenwärme

ins Haus lassen.

„Sicherheit, Komfort, Energieersparnis,

Tageslichtnutzung:

Die Liste der Vorzüge moderner

Fenster und Fassaden ließe sich

immer weiter führen“, erklärt Ulrich

Tschorn, Geschäftsführer des

Verbandes Fenster + Fassade

(VFF). „Damit in jedem Raum von

Haus oder Wohnung diese positiven

Eigenschaften voll zum Tragen

kommen, müssen allerdings die

Fassaden- und die Dachfenster zur

Raumnutzung und zur Himmelsrichtung

passen.“ Große Fenster

und Fenstertüren finden in der

südlichen Fassade ihren Platz –

kostenlose Wärmegewinne, geringere

Heizkosten und eine hohe

Stromersparnis dank längerer

Tageslichtzeiten sind die positive

Folge.

Idealerweise liegt hier das Wohnzimmer,

vielleicht mit integriertem

Essbereich und einer offenen Küche,

bei der sich zum leichteren

Lüften der Einbau eines Fensters

mit festem Unterlicht anbietet – so

kann die Fensterbank ideal als Ablage

genutzt werden. „Fehlen darf

in der Südfassade allerdings nicht

der passende Sonnenschutz. Über

die individuellen Möglichkeiten berät

der Fachhandel“, so Tschorn.

Bodentief in Ost und West

Bodentief oder eine tiefergelegte

Brüstung lautet die Devise im Osten

und Westen des Eigenheims.

Dann gibt es mehr Licht und die

Räume wie zum Beispiel Arbeitsoder

Kinderzimmer sind besser

ausgeleuchtet und die kleineren

Kinder können schon früh den ungehinderten

Blick nach draußen

genießen. Der Norden braucht

Fenster mit einer besonders guten

Wärmedämmung, dann können

auch hier größere Formate als früher

eingeplant werden. Wird nicht

viel Licht in den Räumen hinter der

Nordfassade benötigt – hier wäre

zum Beispiel das Schlafzimmer zu

nennen – tun es hier aber auch

kleinere Varianten.

Dachfenster schließlich sind immer

gut für eine perfekte Raumausleuchtung,

bekommen im Sommer

allerdings viel Sonne ab – hierfür

gibt es sehr wirksame Verschattungen,

die auch im Dachgeschoss für

einen kühlen Kopf sorgen und so

auch den Hobbyraum, das Gästezimmer

oder das Wellness-Bad für

die ganze Familie zu einem immer

angenehmen Ort machen.


Quelle: VFF/DS

▶ Mehr zum Thema Fenster auf

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Perfekter Ausblick garantiert: Große Fenster und Fenstertüren sind

ideal für die Südseite. Passender Sonnenschutz sollte allerdings nicht

vergessen werden.

Foto: VFF/HAUTAU

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14 BAUEN & MODERNISIEREN

4 WÄNDE 1/2017

Frischekur fürs Badezimmer

Von zweckmäßiger Nasszelle zum komfortablen und schicken Wohlfühlraum

Wohlfühloase statt Nasszelle: Dieses Badezimmer erfüllt aktuelle Ansprüche an Design und Komfort.


Foto: djd/Süd-West-Kreditbank/Getty

Naturo-Design

NATURO-DESIGN

Zweckmäßig kann ein zehn

oder 20 Jahre altes Badezimmer

durchaus noch sein –

zeitgemäße Ansprüche an Design

und Komfort erfüllt es aber meist

nicht mehr. Bei einer Badrenovierung

hat man verschiedene Möglichkeiten:

vom Austausch der Fliesen

bis zum Ersatz der Badewanne

durch eine bodengleiche Dusche.

„Investitionen in Barrierefreiheit

sind immer lohnend“, erklärt Oliver

Schönfeld von RGZ24.de. Ein

generationengerechtes Bad steigere

zudem den Wert des Hauses

erheblich.

Ob man morgens eine Nasszelle

oder ein Wohlfühlbad betritt, darüber

entscheiden nicht zuletzt die

Fliesen an Wand und Boden. Kacheln,

die an Schwimmbad-Duschräume

erinnern, sind ebenso wenig

gefragt wie kleinteilig gemusterte

Fliesenformate. Wenn Waschtisch-,

Dusch- und Badewannenarmaturen

in die Jahre kommen, sind

sie nicht nur unansehnlich und

unpraktisch zu bedienen, sondern

verbrauchen auch zu viel Wasser.

Bei der Neuanschaffung kann man

auf Energiesparfunktionen wie

sogenannte Durchflussbegrenzer

achten. Umfangreicher wird die

Renovierung, wenn ganze Komponenten

wie etwa Waschbecken,

Badewanne, Dusche oder WC ausgetauscht

werden.

Für eine umfassende, qualitativ

hochwertige Badmodernisierung

inklusive Austausch von Heizkörpern,

Beleuchtung und Spiegel

müssen je nach konkreter Ausstattung

Kosten von etwa 10 000 Euro

veranschlagt werden. Wer sich

trotz knapper Kasse den Traum

von einem neuen Bad erfüllen will,

für den kann beispielsweise ein

schneller Barkredit die unkomplizierte

Überbrückungslösung sein

– auch solche Kredite werden aktuell

zu historisch niedrigen Zinssätzen

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Für eine umfassende Badmodernisierung

müssen je nach

konkreter Ausstattung Kosten

von etwa 10.000 Euro veranschlagt

werden. Foto: djd/

Süd-West-Kreditbank/thx


4 WÄNDE 1/2017 BAUEN & MODERNISIEREN 15

Kennzeichnungspflicht für alte Heizungen

Das Energielabel bekommen Hausbesitzer bei der nächsten Prüfung ihrer Anlage

Beim Energielabel wird die gleiche Farb- und Buchstabenskala genutzt

wie beim EU-Effizienzlabel für Haushaltsgeräte.


Foto: Intelligent heizen/VdZ

Seit dem 1. Januar sind Bezirksschornsteinfeger

verpflichtet,

über 15 Jahre alte Heizgeräte

mit einem Effizienzlabel zu versehen.

Das Label hat die Bundesregierung

bereits Anfang 2016 eingeführt.

Bisher wurden die Etiketten

jedoch auf freiwilliger Basis ausgestellt.

Veraltete Heizungen verbrauchen

unnötig viel Energie. In Deutschland

betrifft das etwa drei Viertel

aller Anlagen. Der Einbau eines

modernen Heizgerätes spart dagegen

bis zu 20 Prozent Energie ein.

Auf diese Weise können Haushalte

ihre jährlichen Heizkosten und

den Ausstoß an klimaschädlichem

CO 2

deutlich reduzieren. Laut Bundeswirtschaftsministerium

sind in

einem durchschnittlichen Einfamilienhaus

nach Einbau eines moder-

nen Kessels Einsparungen von bis

zu 400 Euro im Jahr möglich.

Energiefresser enttarnen

Die Kennzeichnungspflicht gilt

für Heizgeräte, die bereits seit

über 15 Jahren ihren Dienst tun.

Hauseigentümer mit einem entsprechenden

Gerät erhalten das

Label automatisch bei der nächsten

Prüfung ihrer Anlage durch

den Bezirksschornsteinfeger. Das

Etikett bringt zunächst keine Verpflichtungen

für den Eigentümer

mit sich. Es zeigt jedoch auf einen

Blick, ob ein Gerät unnötig Energie

verschwendet. Dabei wird die

gleiche Farb- und Buchstabenskala

genutzt wie beim EU-Effizienzlabel,

mit dem Haushaltsgeräte

und seit 2015 auch neue Heizgeräte

gekennzeichnet werden. Die

Klasse E (dunkelrot) steht für mangelhafte

Effizienz, die Klasse A++

(dunkelgrün) für bestmögliche Effizienz

beim Heizen.

„Stuft der Schornsteinfeger ein

Heizgerät in die schlechteren

Klassen D und C ein, ist meist ein

Austausch des Gerätes ratsam.

Nur so lassen sich die Heizkosten

langfristig eindämmen“, empfiehlt

Michael Herma, Geschäftsführer

des Spitzenverbandes der Gebäudetechnik

VdZ. „Kessel der Klassen

A und B sind dagegen bereits auf

dem aktuellen Stand der Technik.

Trotzdem kann eine Optimierung

der gesamten Anlage den Energieverbrauch

oft zusätzlich reduzieren.“

Geld vom Staat

Mit dem Energielabel möchte der

Bund Besitzern alter Anlagen die

Vorteile einer Sanierung aufzeigen.

Darüber hinaus leistet der

Staat auch konkrete finanzielle

Hilfestellung: Das CO 2

-Gebäudesanierungsprogramm

fördert den

Einbau effizienter Heizungen und

das Marktanreizprogramm (MAP)

unterstützt die Nutzung erneuerbarer

Energien. Seit August 2016

bezuschusst der Staat außerdem

den Austausch von Heizungspumpen

und den hydraulischen Abgleich

von Heizungsanlagen.

Weitere Informationen zum Energielabel

und zu den verschiedenen

Förderangeboten erhalten Verbraucher

auf dem Online-Portal

www.intelligent-heizen.info

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Duschtrennwände und pflegeleichte,

fugenlose Paneele an den

Wänden erleichtern die Reinigung

immens. Da sich keine Fliesen und

Fugen in der neuen Dusche befinden,

hat Schimmelbildung keine

Chance! Der viterma Badprofi bietet

zudem Wandgriffe und Sitze für Duschen

an, welche die tägliche Körperhygiene

komfortabler machen.

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16 BAUEN & MODERNISIEREN

4 WÄNDE 1/2017

Gegen Risiken bei der Finanzierung gut gerüstet

Puffer für unvorhersehbare Kosten einplanen und Absicherung für den Ernstfall treffen

Ein Eigenheim ist für die meisten Menschen die größte Investition

ihres Lebens.

Foto: MEV/Karl Holzhauser

Eine Immobilienfinanzierung

sollte wohl überlegt und gut

durchdacht sein, denn sie

ist für viele Menschen die größte

Investition ihres Lebens. Da die

Laufzeit des Kredites insgesamt

oftmals Jahrzehnte beträgt, empfiehlt

es sich, bestimmte Absicherungen

für den Ernstfall zu treffen.

Denn im Falle des Todes eines

Partners steht der Rest der Familie

oft vor großen Schwierigkeiten.

Damit sich diese Situation nicht

noch durch einen notwendigen

Immobilienverkauf oder sogar eine

Zwangsversteigerung verschärft,

ist es ratsam die Restschuld abzusichern,

falls keine sonstigen größeren

Rücklagen vorhanden sind.

Zu Beginn einer Immobilienfinanzierung

stellen zukünftige Bauherren

zusammen mit ihrem Finanzberater

einen Finanzierungsplan

auf. Dort ist der Kaufpreis dem vorhandenen

Eigenkapital gegenübergestellt.

Die Differenz muss dann

als Kreditsumme bei der Bank aufgenommen

werden.

Beachtet werden muss dabei, dass

zu dem reinen Kaufpreis Baunebenkosten

wie Grunderwerbssteuer,

Maklerprovision und Notarkosten

hinzukommen. Diese machen häufig

bis zu zehn Prozent der eigentlichen

Kaufsumme aus. Außerdem

ist es ratsam einen Puffer für nicht

vorhersehbare Kosten zu berücksichtigen.

Eine genaue Planung

kann bei der Baufinanzierung entscheidend

für den Fall der Fälle sein.

Lange Zinsbindung sichern

Daher sichern sich Bauherren und

Immobilienkäufer bei den aktuell

günstigen Zinsen am besten eine

lange Zinsbindung. Das erhöht

zwar erst einmal den Zinssatz,

schafft aber gleichzeitig mehr Sicherheit.

Auch die Höhe der Tilgungsrate

ist entscheidend. Diese

sollte möglichst hoch angesetzt

werden, so werden die Restschuld

und auch die Laufzeit reduziert.

Ein weiteres Mittel für eine schnelle

Reduzierung sind außerdem

Sondertilgungen, die im Vorhinein

in den Baufinanzierungsvertrag

eingetragen werden sollten.

Gute Planung ist die beste Absicherung,

die zukünftige Bauherren

tätigen können. Wer dazu noch

eine Kapitallebensversicherung

hat, ist nochmals abgesichert.

Denn diese zahlt sowohl im Falle

des Todes eine bestimmte Summe

an die Hinterbliebenen aus, als

auch nach einer bestimmten Laufzeit

einen Sparbetrag an den Versicherungsnehmer.

Des Weiteren häufig in der Anwendung:

die Restschuldversicherung.

Hier sichert das Versicherungsunternehmen

den jeweils noch offenen

Darlehensbetrag ab. Versicherungsnehmer

wählen zwischen

einer jährlichen Anpassung der

Raten an den Tilgungsplan oder

einem linear fallenden Versicherungsschutz.

Bei der zweiten Möglichkeit

können Deckungslücken

entstehen, da die Restschuld nicht

linear verläuft. Empfehlenswert ist

überdies, dass im Haushalt beide

Partner abgesichert sind und nicht

nur auf der Hauptverdiener.

Am Markt gibt es viele weitere

Möglichkeiten Risiken wie Arbeitsunfähigkeit

oder Arbeitslosigkeit

abzusichern. Manko bei vielen

Policen: die Versicherung kommt

nur für die Raten im Rahmen der

Zinsbindung auf. Im Anschluss ist

eine neue Versicherung notwendig,

häufig zu schlechteren Konditionen.

Die Absicherung bei Arbeitslosigkeit

lohnt meist nicht, da

Leistungen nur für einen begrenzten

Zeitraum, in der Regel zwölf

Monate, fließen. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung

ist dagegen

in jedem Fall sinnvoll.


Quelle: Baufi24.de

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Aufs Kreditgespräch

optimal vorbereiten

Ein eigenes Zuhause ist der Traum vieler Menschen.

Um ihn zu verwirklichen, kommen die wenigsten

jedoch ohne finanzielle Hilfe aus. Wie sich

Immobilieninteressenten richtig auf ihr Kreditgespräch

vorbereiten und welcher Dokumente sie

dafür benötigen – hier die drei wichtigsten Punkte

im Überblick:

1. Machen Sie einen ehrlichen Kassensturz: Listen

Sie dabei Ihr Einkommen, Ihr Vermögen und Ihre

wichtigsten monatlichen Ausgaben auf.

2. Stellen Sie alle notwendigen Unterlagen, die

Ihre finanzielle Situation beschreiben, zusammen.

Dazu zählen Nachweise über eventuell vorhandene

Eigenmittel und Versicherungen. Denken Sie

auch an gültige Personaldokumente und gegebenenfalls

einen Meldenachweis.

3. Kopieren Sie die Lohn- und Gehaltsabrechnungen

der letzten drei Monate sowie die Steuererklärungen

oder -bescheide der letzten drei Jahre.

Sind Sie selbständig oder freiberuflich tätig, halten

Sie für das Kreditgespräch die entsprechenden

Geschäftsunterlagen (Bilanzen, Einnahme-Überschuss-Rechnungen)

parat.

Tipp: Beginnen Sie rechtzeitig mit dem Zusammenstellen

der Dokumente. So vermeiden Sie unnötige

Verzögerungen und sind für das Finanzierungsgespräch

bestens vorbereitet.

Quelle: LBS

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