Maerz 2017

pagatrufer

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Die Fastenzeit ist eine Zeit der Gnade, eine Zeit umzukehren

und im Einklang mit unserer Taufe zu leben.

Papst Franziskus


Liebe Pfarrbewohner!

Auch wenn sich viele Menschen

nicht vorrangig engagieren, um

ein Danke zu bekommen, freut

und motiviert ein solches jede

und jeden. Bischof Krautwaschl

hat ein solches Danke unseren

Pfarrgemeinderäten in den vergangenen

Wochen persönlich

gesagt. Auch wir haben in unseren

Pfarren jeweils einen Empfang

für alle Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter des Pfarrgemeinderates

gegeben. Es war ein anregender

und gleichzeitig inspirierender

Abend. Ich bin dankbar

über ein längerfristiges Engagement

wie z. B. für Dienste wie

das Austragen von Pfarrblättern

oder das Gestalten von Agapen

oder die besondere Freude,

wenn es ein Pfarrkaffee gibt. Es

braucht eine Anerkennungs- und

Dankeskultur.

Danke den Pfarrgemeinderätinnen

und Pfarrgemeinderäten!

In den Herausforderungen des

Alltags und besonders in arbeitsintensiven

Zeiten – wie der

Vorbereitung auf unsere Pfarrgemeinderatswahl

2017 – haben

wir viele angesprochen. Zu einer

gelungenen Wahl gehört auch immer

der Dank. Es ist nicht selbstverständlich,

dass sich Männer

und Frauen über fünf Jahre lang

als Pfarrgemeinderäte und Pfarrgemeinderätinnen

zur Verfügung

stellen und in ihrer Freizeit das

pfarrliche Leben mitgestalten.

Mit dem Danke ist im gut katholischen

Sinn auch immer auch ein

Bitte verbunden. Unser Leben

soll weiterhin christlich gestaltet

werden und für die junge Generation

ist ein gutes und sichtbares

Beispiel, das beste Vorbild,

das wir geben können.

Das II. Vatikanische Konzil hat

das Bild der Kirche als „Volk

Gottes unterwegs“ wieder neu

ins Bewusstsein gerückt. Dieses

Bild erinnert an den Auszug

des Volkes Israel aus der Abhängigkeit

in Ägypten. Gott hat

sich dabei als Befreier zu neuem

Leben und als Gott gezeigt, der

mit seinem Volk geht. Auch wir

gehen diesen Weg heute weiter,

als glaubwürdige Christen, die

nicht von allem abhängig sind,

sehr wohl aber von der Liebe

und Zuwendung Gottes. Ich bin

sehr dankbar für diesen Weg

und ermutige den neuen Pfarrgemeinderat

zu einer guten Zusammenarbeit

auch in den nächsten

Jahren.

Ihr Pfarrer

Osterweg

Suche das Zeichen

das dein Vertrauen stärkt

Übe die Kraft

die sich das Gute merkt

Lebe den Blick

der in die Tiefe geht

Traue der Hoffnung

die wieder aufersteht

Schenke die Liebe

die im Herzen erklingt

Spüre die Freude

die von der Liebe singt

Atme die Luft

in der die Freiheit schwingt

Thomas Knodel/Fröhliche Ostern

überall/Verlag am Eschbach

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Das Pfarrblatt-Team wünscht Ihnen

und ihren Familien gesegnete ostertage!

BEGEGNUNG

2


Mitten im Leben

Danke

Es ist erfreulich, dass viele Personen

in unserer Pfarre bereit sind,

in vielfältiger Weise Verantwortung

zu übernehmen und unser Pfarrleben

aktiv mitgestalten. Ich möchte

den Wechsel der Pfarrgemeinderatsperiode

zum Anlass nehmen,

um mich bei allen ehrenamtlichen

und hauptamtlichen Mitarbeitern in

unserer Pfarre zu bedanken: Herrn

Pf. Mag. Christian Grabner, PA

Christian Schenk, Pfarrsekretärin

Sandra Eder, Pf. Franz Sammer,

Prof. Alfred Drögsler, den Pfarrgemeinderäten,

den Teammitgliedern

in den Ortschaften, den Mitgliedern

der Arbeitskreise, den Lektoren und

Kommunionsspendern, Vorbetern,

Mesner, Organistinnen, Musikern

und Sängern, Religionslehrern, Ministranten

sowie allen Mitarbeitern

bei kirchlichen Festen.

Danke für die gute Zusammenarbeit

und den unermüdlichen

Einsatz für unsere Pfarrgemeinschaft.

Mit Ihrem Einsatz und dem

Einbringen Ihrer Fähigkeiten und

Talente sorgen Sie dafür, dass wir

gemeinsam eine bunte, lebendige

Pfarre sind. Danke an die gesamte

Pfarrbevölkerung für das herzliche

Miteinander, das Bekenntnis zum

Glauben und für die Unterstützung.

Am Ende der Pfarrgemeinderatsperiode

dürfen wir dankbar auf

die vergangenen fünf Jahre zurückblicken.

Gemeinsam haben wir viel

erreicht.

Die jährlichen Pfarrverbandsklausuren

waren wichtige Grundlage

für eine gedeihliche Zusammenarbeit

und gute Gemeinschaft im

Pfarrverband. Dank der Aushilfe

unserer Altpriester Pfarrer Sammer

und Prof. Drögsler konnten die

regelmäßigen Gottesdienste aufrechterhalten

werden. Es wurden

traditionelle Aktivitäten in unserer

Pfarre fortgeführt und intensiviert,

aber auch neue Impulse gesetzt.

Auf sehr schöne kirchliche Feiern,

Feste und Veranstaltungen

dürfen wir zurückblicken. Wir können

sehr stolz sein auf das breite

Angebot im Bereich der Liturgie

und die professionelle und vielfältige

musikalische Umrahmung unserer

Gottesdienste und kirchlichen

Feste. Auch der ansprechend gestaltete

Blumenschmuck in unserer

Pfarrkirche ist zu erwähnen.

In den schon routinierten Arbeitskreisen:

Frauen- und Männerbewegung,

Sozialkreis, Arbeitskreis

Weltkirche und Familienkreis

wurden entsprechende Schwerpunktthemen

behandelt. Hier

möchte ich besonders die Spendenaktionen,

die Hilfe für Benachteiligte

und Ältere hervorheben.

Das vielfältige Angebot des Familienkreises

ist fabelhaft. Im Zuge

der Initiative Hilfe für Asylsuchende

konnte ein Kernteam gebildet werden,

wobei vier Irakis, welche bei

der Familie Hirschmann wohnen,

aktiv betreut werden. Im Bereich

der Öffentlichkeitsarbeit ist das

Pfarrblatt regelmäßig erschienen,

darüber hinausgehend wurde eine

informative Pfarrhomepage gestaltet,

es werden laufend aktuelle Beiträge

und Fotostrecken online gestellt.

Im wirtschaftlichen Bereich

konnte viel bewegt werden: Die Dächer

der Inizienkapellen wurden renoviert.

Unsere Pfarrkirche wurde

im Innenraum ausgemalt, der Eingangsbereich,

der Schriftenstand

und der Kerzenständer wurden umgestaltet.

Das Pfarrzentrum wurde

weiter ausgebaut, der Dachboden

von den Jugendlichen ist fertig ausgebaut

worden und soll demnächst

genützt werden. Aber nicht nur die

gelungene Bauumsetzung und die

Auslastung des Pfarrzentrums sind

hervorzuheben, auch die Finanzierung

ist in geordneten Bahnen, es

ist lediglich noch ein Restbetrag in

der Höhe von € 45.000 offen, der

in den nächsten fünf Jahren an das

Ordinariat zurückzuzahlen ist. Für

den Friedhof wurde der Einfahrtsbereich

erneuert und die ersten Urnengräber

im unteren Friedhofsbereich

wurden vorbereitet. Spirituell

haben wir die Schwerpunkthemen

unserer Diözese mitgetragen, sei

es an der Beteiligung der Verhüllaktion,

die Lange Nacht der

Kirche sowie Initiativen für Ausstellungen.

Um unseren Körper fit

zu halten, wurde das traditionelle

Pfarrkegeln zu Jahresbeginn - und

die Bergwanderung der Pfarre im

August - organisiert.

Die monatlichen Pfarrcafés sind

ein Ort der Begegnung und Kommunikation

und gar nicht mehr aus

dem Pfarrleben wegzudenken.

Besonders lobenswert sind der

Zusammenhalt in den Teams der

Ortschaften und der unermüdliche

Einsatz der Austräger. Der Erhalt

der Kapellen und Wegkreuze und

anderer christlicher Symbole hat

einen sehr hohen Stellenwert. Darüber

hinausgehend gab es noch

viele Aktivitäten. Dies alles konnten

wir nur gemeinsam schaffen, und

dafür danke ich euch allen.

Wir haben aber auch den Auftrag,

dass wir uns für den Fortbestand

unserer lebendigen Pfarre

engagieren. Mit der Renovierung

des Kirchturmes haben wir auch

ein wichtiges Projekt vor uns. Um

die erforderlichen finanziellen Mittel

aufbringen zu können sind wir als

Gemeinschaft gefordert. Ich bitte

um Unterstützung und um Mithilfe

in bewährter Weise, ich bin zuversichtlich,

dass uns gemeinsam die

erfolgreiche Projektumsetzung und

Finanzierung gelingt.

Abschließend danke ich für das

mir in den vergangenen Jahren als

Pfarrgemeinderat und geschäftsführender

Vorsitzender des Pfarrgemeinderates

entgegengebrachte

Vertrauen.

Michael Löffler

3 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


Wache mit Jesus

in der Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag

In dieser Nacht, wo Christus für uns

alle Ängste dieser Welt ausgestanden hat

und sein Leidensweg für unsere Erlösung beginnt,

wollen wir seiner Einladung: „Wachet mit mir“ folgen.

Das Allerheiligste ist dazu nach der Ölbergandacht in

der Pfarrkirche die ganze Nacht durchgehend bis

7:00 Uhr früh zur stillen Anbetung ausgesetzt.

e e e f f f

In aller Stille zur Ruhe kommen.

Für dein persönliches „Gespräch“ mit Jesus.

Alle deine Ängste, Sorgen und deinen Kummer

Ihm anzuvertrauen.

Oder einfach nur Danke zu sagen durch dein Kommen

und die Zeit mit Ihm.

Ob nur 10 Minuten oder eine ganze Stunde, wann

immer du magst – Jesus freut sich auf dich!

Mein Herr Jesus Christus,

der Du in der Liebe, die du den

Menschen bringst, Tag und Nacht

in diesem Sakrament zugegen

bist, voll Erbarmen und Liebe

wartest, rufst und all jene

aufnimmst, die Dich besuchen

kommen:

Ich glaube an Dich, gegenwärtig

im Sakrament des Altares.

Hl. Alfons von Liguori

Anbetungsstunden

Karsamstag, 15.04.

8 - 9 Uhr

Frauenbach - Muggental -

Altegg - Maiersdorf

9 - 10 Uhr

Lichendorf - Rohrbach - Hirschmanngraben

- Gluchenegg -

Trössengraben - Gigging

10 - 11 Uhr

Reichersdorf - Krottendorf -

Krottenberg

11 - 12 Uhr

St. Stefan - Greith - Schichenau

12 - 13 Uhr Kinderanbetung

13 - 14 Uhr

Aschau - Höllgrund -

Tagensdorf - Dollrath

14 - 15 Uhr

Lichtenegg - Pölzengraben -

Wörth

15 - 16 Uhr

Steinbach - Steinberg -

Nestelberg - Stefansberg

BEGEGNUNG

Osterspeisensegnung

Karsamstag, 15.04.

Route I:

8.15 Uhr Aschau

8.30 Uhr Höllgrund

9.00 Uhr Lichtenegg

9.30 Uhr Schoberkapelle

10.00 Uhr Frauenbach

10.30 Uhr Lichendorf

11.00 Uhr Moikhanslkapelle

11.30 Uhr St. Michelskirche

Route II:

8.30 Uhr Reichersdorf,

Macher Kreuz

9.00 Uhr Schichenau

9.30 Uhr St. Stefan, Kirchhof

10.00 Uhr Greith

10.30 Uhr Tagensdorf

11.00 Uhr Dollrath

11.30 Uhr Maiersdorf

12.00 Uhr Krottendorf, Wasner

Kreuz

Anbetungsstunden

Anbetungstag 11.04.

15 - 16 Uhr

Aschau - Höllgrund - Lichtenegg

- Wörth - Pölzengraben -

Hirschmanngraben - Hütteregg

16 - 17 Uhr

Lichendorf - Rohrbach - Maiersdorf

- Gluchenegg - Rehbach -

Steinbach - Steinberg - Altegg -

Trössengraben - Gigging

17 - 18 Uhr

Frauenbach - Muggental - Nestelberg

- St. Stefan - Schichenau

- Stefansberg - Greith

18 - 19 Uhr

Tagensdorf - Grub - Dollrath -

Krottendorf - Krottenberg - Reichersdorf

Gottesdienst um 19 Uhr

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Mein letztes Hemd - Armut in Österreich

Ene mene mu und raus bist du!

Armut grenzt aus. Armut ist vor

allem weiblich. Armut ist jung. Armut

kann von Eltern an ihre Kinder

weiter vererbt werden. Armut

macht krank. Und Armut zeigt sich

in vielen verschiedenen Gesichtern.

Menschen, die arm sind, haben

Schierigkeiten, ihr Leben zu meistern.

Hinzu kommt, dass sie in

vielen Bereichen im Alltagsleben

ausgeschlossen werden, weil sie

kein Geld haben und zum Beispiel

nicht ins Kino gehen können oder

sich kein Handy und keinen Fernseher

leisten können.

Wann ist jemand arm - und wie wird

Armut gemessen?

Als armutsgefährdet gilt in Österreich,

wer (als Haushalt) weniger

als 1.163 Euro im Monat

zur Verfügung hat. Das betrifft

derzeit mehr als 1,17 Millionen

Menschen; das entspricht 13,9 %

der Gesamtbevölkerung. In Wirklichkeit

haben die armutsgefährdeten

Menschen im Durchschnitt

noch weniger, nämlich nur 924

Euro im Monat zur Verfügung.

In Österreich leben insgesamt

299.000 Kinder und Jugendliche

unter 19 Jahren unter der Armutsgrenze.

Von akuter (oder dauerhafter) Armut

spricht man, wenn zu den

geringen finanziellen Mitteln weitere

Probleme wie eine schlechte

Wohnsituation dazu kommen. Von

akuter Armut betroffene Menschen

haben Schwierigkeiten, sich ausreichend

und nahrhaft zu ernähren,

neue Kleidung zu kaufen, die Wohnung

warm zu halten, Rechnungen

(wie z.B. die Miete) rechtzeitig zu

bezahlen, sich notwendige Arztbesuche

zu leisten oder eine kaputte

Waschmaschine zu reparieren.

405.000 Menschen leben bei uns

in akuter Armut.

Wer ist von Armut bedroht?

Die höchste Gefahr in Österreich,

arm zu werden, haben Personen,

die länger als sechs Monate arbeitslos

sind. Menschen, die aus

dem (Nicht-EU)Ausland zu uns gezogen

sind, stehen an zweiter Stelle.

Danach folgen Alleinerzieher

und Familien mit vielen Kindern.

Armut und soziale Ausgrenzung

in Österreich

Angebote der youngCaritas für

junge Menschen

Wir sind mutig, frech und

engagiert...

• Wir diskutieren über Ungerechtigkeiten

in unserer Welt

• Wir sind laut und treten für andere

auf

• Wir sind aktiv und engagieren

uns - damit die Welt besser

wird.

Bei youngCaritas informieren, sensibilisieren

und diskutieren wir über

soziale Themen. Wir ermöglichen

jungen Menschen, die Arbeit der

Caritas hautnah zu erleben. Jugendliche

können sich bei young-

Caritas ganz konkret sozial engagieren.

2.a Klasse

Wir bieten für Schulklassen und

Jugendgruppen unterschiedliche

Workshops zu sozialen und gesellschaftsrelevantenThemen

an. Mit

altersgerechten und spielerischen

Methoden sensibilisieren wir Jugendliche,

unterstützen sie dabei,

sich in die Lage von benachteiligten

Menschen zu versetzen und

fördern sie darin, sich eine eigene

Meinung zu bilden.

Therese Friedl

Angebote zum Thema

Armut:

„Sozialschmarotzer!?“ Armut

und soziale Ausgrenzung in

Österreich.

Armut ist auch in einem reichen

Land wie Österreich ein Thema.

Mehr als 1,17 Millionen Menschen

sind in unserem Land armutsgefährdet

und 405.000 Menschen

leben in manifester Armut. Auch

Kinder und Jugendliche sind von

Armut und Ausgrenzung betroffen.

Armut kann jede/n treffen, ist jedoch

oft nicht sichtbar. Wir setzen

uns mit den Ursachen von Armut

und den Auswirkungen für betroffene

Menschen auseinander und

erarbeiten, welchen konkreten

Beitrag für eine gerechtere Gesellschaft

jede/r im eigenen Umfeld

leisten kann.

5 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


Beispiele für soziales Engagement

bei und mit

youngCaritas:

AKTION KILO/ AKTION HERZ

Damit niemand hungrig schlafen

gehen muss.

Woche für Woche sind hunderte

Familien und obdachlose Menschen

in Graz auf Lebensmittelspenden

angewiesen. Dass es in

der Steiermark Familien gibt, die

nicht wissen, wie sie ohne Hilfe ein

Abendessen auf den Tisch bringen

sollen, berührt uns. Machen Sie

gemeinsam darauf aufmerksam

und bitten vor Geschäften KundInnen

1 Kilo mehr einzukaufen

und dieses Produkt den Lebensmittelausgabestellen

der Caritas

zur Verfügung zu stellen.

SCHENKEN MIT SINN

Gemeinsam Geld sammeln und

dringend benötigte Güter an

Menschen in Not schenken.

Vom Schlafsack für Obdachlose,

Wärme für Familien in Not, über

Hühner für Haiti oder Ziegen für

den Fortschritt in Burundi gibt es

jede Menge sinnvolle Geschenke,

die eine Klasse oder Jugendgruppe

kaufen und spenden kann. So

funktionierts: Die Jugendlichen entscheiden

sich für ein Projekt, zum

Beispiel für Heizkosten für Familien

und wir liefern Hintergrundinformationen.

Die Gruppe organisiert

ein Spendenprojekt zum Kauf der

Wärmespende (Beispiele: Freundschaftsbänder;

Loombänder basteln

und verkaufen, Pfarrcafé organisieren,

Theateraufführung…).

Als Dank erhält die Klasse/Gruppe

eine Spendenurkunde.

Mehr Infos dazu unter:

www.schenkenmitsinn.at

actionPool

Voller Energie, jung, aktiv und

daran interessiert, sich sozial

einzusetzen.

Genau solche Menschen zwischen

14 und 30 Jahren suchen wir.

Wir melden uns per E-Mail, sobald

eine Einrichtung der Caritas

Hilfe braucht. Wer Zeit und Lust

hat, meldet sich zurück und packt

mit an.

Bei unseren Projekten ist alles dabei,

vom Renovieren in der Notschlafstelle,

bis zur Organisation

von Flashmobs gegen Hunger.

Von Lebensmittelspenden sammeln

bis zum Organisieren eines

Flohmarktes für die Einzelfallhilfe.

Wer Interesse hat meldet sich bei

young@caritas-steiermark.at oder

registriert sich auf unserer Homepage

unter http://stmk.youngcaritas.at/aktionen/

Nähere Informationen finden Sie

auf: http://stmk.youngcaritas.at

Kontakt: youngCaritas Steiermark,

Grabenstraße 39, 8010

Graz.

young@caritas-steiermark.at

Die Fotos auf Seite 5 und 6 entstanden für eine Ausstellung über

WorkingPoor und wurden von Menschen mit Armutserfahrung angefertigt.

Mehr zum Thema unter www.armutsnetzwerk.at

Was macht jemanden reich? Viel Geld?

Ein neues Auto?

Es gibt Tage, da fühlt man sich

einfach arm. Ich fühle mich arm,

wenn niemand mit mir redet und

wenn ich allein bin. Allein sein

hat auch seine guten Seiten,

aber immer allein sein, ist nicht

schön. Wenn Mitmenschen blöde

Bemerkungen machen und

niemand zu mir hält, wenn ich

das Gefühl habe, es versteht

mich niemand, dann bin ich arm.

Aber materielle Dinge finde ich

nicht so wichtig. Wichtig ist, dass

man von der Gesellschaft akzeptiert

wird, wie man ist. Wenn

man nicht ausgeschlossen wird,

nur weil man anders ist. Denn

Stephan Friesinger

jeder hier auf Erden sollte gleich

behandelt werden. Wenn das

eintritt, ist man wirklich reich,

wunschlos glücklich.

Was macht jemanden reich?

Viel Geld? Ein neues Auto?

Falsch! Meist sind es nicht die

materiellen Dinge. Man ist reich,

wenn man ein gutes Herz hat,

wenn man anderen hilft. Wirkliches

Reichsein ist Nächstenliebe.

Denn mit Geld kann man sich

kein gutes Herz kaufen. Ja, was

wir wirklich brauchen, kann man

sich nicht mit Geld kaufen!

Anna Sophie Moser (13 Jahre)

BEGEGNUNG

6


Im Zuge der Pfarrgemeinderatswahl

wurden bis Ende Dezember

2016 viele Kandidatennennungen

abgegeben. Im Auftrag unseres

Herrn Pfarrer wurden die genannten

Kandidaten von den derzeitigen

Pfarrgemeinderäten bezüglich der

Bereitschaft im Sprengelteam für die

kommenden Jahre mitzudenken

und mitzugestalten befragt und ihre

Zustimmung eingeholt.

Bei den zwischen Anfang Februar

und Anfang März 2017 im Pfarrzentrum

stattfindenden Sprengelversammlungen

werden bzw.

wurden, aus den Teammitgliedern

die Teamsprecher und künftigen

Pfarrgemeinderäte gewählt. Am

19. März werden die neuen Pfarrgemeinderäte

und Teammitglieder

in den Ortschaften im Rahmen des

Gottesdienstes vorgestellt. Danke

an alle neuen Pfarrgemeinderäte

und Teammitgliedern für die Bereitschaft,

Verantwortung in unserer

Pfarre zu übernehmen.

Osterbasteln

Samstag,1. April,

15 - 17 Uhr

im Pfarrzentrum

Sanierung Kirchturmdach

Für die Bauumsetzung wurde

vom Wirtschaftsrat der Pfarre ein

Bauausschuss, dem Bmst. DI

Christian Wurzinger, Johann Zirkl,

Gottfried Macher, Gerhard Lückl

und DI Michael Löffler angehören,

eingesetzt.

Derzeit erfolgt die Ausschreibung

und Vergabe der Dacharbeiten.

Geplant ist die Sanierung der

Holzkonstruktion des Zwiebelturmes

nach Erfordernis sowie

die Eindeckung mit Kupferblech.

Darüber hinaus sind die Reinigung

der Kirchturmfassade

sowie Ausbesserungsarbeiten

geplant. Der elektrische Antrieb

der Glockenanlage wird entsprechend

überarbeitet.

Mit den Bauarbeiten soll im April

2017 begonnen werden, diese

werden ca. drei bis vier Monate

andauern.

Wir gehen derzeit von Kosten für

die Dachsanierung in der Höhe

von 85.000 € sowie 15.000 € für

die Glockenanlage und Arbeiten

am Kirchturm aus. Seitens Ordinariat

erfolgt ein Zuschuss von

rd. 25.000 € für die Dachsanierung.

Somit ist von unserer Pfarrgemeinschaft

ein Betrag von

ca. 75.000 € aufzubringen. Die

Projektumsetzung ist durch eine

Vorfinanzierung des Ordinariates

gewährleistet.

Um die erforderlichen finanziellen

Mittel aufbringen zu können,

sind wir als Gemeinschaft

gefordert, sei es beim Generieren

von Spendenaktionen, der

Durchführung einer Haussammlung

oder eines Abschlussfestes.

Wir bitten um Unterstützung und

um Mithilfe in bewährter Weise,

dass uns gemeinsam die erfolgreiche

Projektumsetzung und Finanzierung

gelingt.

Für den Bauausschuss

Michael Löffler

Spenden bitte auf das Konto

bei der RAIBA:

AT55 3837 4000 0000 5926

Wann bin ich arm - wann reich?

Ich bin arm, wenn mir alles wichtiger ist, als die wahre Freundschaft.

Ich bin arm, wenn ich auf etwas eifersüchtig bin, anstatt es anderen zu gönnen.

Ich bin arm, wenn ich nur auf materielle Dinge, die nicht von Herzen kommen, aus bin.

Ich bin arm, wenn ich auf das Dankbarsein vergesse.

Ich bin reich, wenn ich eine wahre Freundin gefunden habe, die mich so nimmt, wie ich bin.

Ich bin reich, wenn ich vertrauen kann.

Ich bin reich, wenn ich auf eine Familie zählen kann, die hinter mir steht und mich in allem unterstützt.

Ich bin reich, wenn ich durch eine Person, die mich so nimmt wie ich bin, Hoffnung haben darf.

Ich bin reich, wenn ich „ich selbst“ sein darf!

Annalena Mathans (13 Jahre)

7 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


Firmung in St. Stefan im Rosental

31 Jugendliche werden in vier Gruppen auf das Sakrament der Heiligen Firmung vorbereitet. Mit ihren

FirmbegleiterInnen unternehmen sie verschiedene Aktivitäten und nehmen so am Pfarrleben teil. In dieser

Gemeinschaft können sie über ihren Glauben reden und ihn vertiefen.

Am 14.12.2016 besuchten fünf Firmlinge aus St. Stefan das Pflegeheim Zerlach. Gemeinsam wurden für

die Weihnachtsfeier Kekse ausgestochen und gebacken. Die BewohnerInnen des Pflegeheims genossen

den Besuch der Jugendlichen sichtlich.

Höhepunkt des gemeinsamen

Weges der Vorbereitung ist das

Fest der Heiligen Firmung am 10.

Juni um 10:00 Uhr.

Wir freuen uns, dass Alterzbischof

Dr. Alois Kothgasser wieder

das Sakrament spenden wird.

Das Geschenk des Heiligen

Geistes stärke und behüte die Jugendlichen,

das Firmfest erinnere

auch uns an diese Kraft Gottes in

uns.

Firmbegleiterinnen Elisabeth Zirkl & Cordula Strohmeier

v.l.n.r.: Johannes Hadler, Andreas Voller, Georg Guttmann, Anna

Sophie Moser, Leonie Eder, Annalena Mathans

BEGEGNUNG

8


Firmbegleiterinnen: Anja Hirschmann &

Carina Scheer

Rückwärts: Sophia Matzhold

Mitte v.l.n.r: Julian Trummer, Maximilian Stix

Erste Reihe v.l.n.r: Selina Neuwirth, Julia Nimrichter,

Michelle Fuchs

Nicht am Foto: Christoph Kurzweil und Teresa

Hödl

Firmbegleiter Josef Prödl

sitzend v.l.n.r: Fabian Promitzer,

Jonas Promitzer, Vitus Trummer,

Daniel Roßmann Resch;

stehend v.l.n.r: Sebastian Hütter,

Jonas Lampl, Marlon Taudes,

Jonas Marbler

Firmbegleiterinnen Nadine

Ganster & Kathrin Haberl

V.l.n.r. rückwärts: David Ambros,

Paul Raggam, Stefan

Kaufmann, Jonas Kurzmann

Vorne: Ines Puntigam, Jana

Zirngast, Lisa Marie Marbler

9 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


P fa r r k a l e n d e r Kirchba c h

Gottesdienstzeiten: Jeden Freitag um 19.00 Uhr Gottesdienst, jeden 1. Donnerstag

im Monat um 19:00 Uhr Gebet und Meditation.

Seniorengebet: Jeden Mittwoch 9:30 Uhr in der Pfarrkirche

Kanzleistunden: Mittwoch 8:00 - 12:00 Uhr und Freitag 16:00 - 18:30 Uhr

Mi, 01.03.

Sa, 04.03.

So, 05.03.

Sa, 11.03.

So, 12.03.

Sa, 18.03.

So, 19.03.

Sa, 25.03.

So, 26.03.

Di, 28.03.

Sa, 01.04.

So, 02.04.

Sa, 08.04.

So, 09.04.

Do, 13.04.

März

Aschermittwoch

19:00 Uhr Heilige Messe mit

Aschenkreuzspendung

11:00 Uhr Taufsamstag

19:00 Uhr Wortgottesfeier

1. fastensonntag

10:00 Uhr Heilige Messe

19:00 Uhr Heilige Messe

2. fastensonntag - Suppensonntag

10:00 Uhr Heilige Messe

11:00 Uhr Taufsamstag

19:00 Uhr Wortgottesfeier

3. fastensonntag

8:00 Uhr Beichtgelegenheit

8:30 Uhr Heilige Messe

19:00 Uhr Heilige Messe

4. fastensonntag

8:00 Uhr Beichtgelegenheit

8:30 Uhr Heilige Messe

Anbetungstag

18:00 Uhr Anbetung

19:00 Uhr Heilige Messe

april

11:00 Uhr Taufsamstag

19:00 Uhr Wortgottesfeier

5. fastensonntag

9:30 Uhr Beichtgelegenheit

10:00 Uhr Heilige Messe

19:00 Uhr Heilige Messe

palmsonntag

9:45 Uhr Segnung der Palmzweige

vor dem Gemeindeamt

10:00 Uhr Heilige Messe

gründonnerstag

19:00 Uhr Heilige Abendmahlfeier

mit Fußwaschung; anschließend

Ölbergandacht

Fr, 14.04.

Sa, 15.04.

So, 16.04.

Mo, 17.04.

Sa, 22.04.

So, 23.04.

Sa, 29.04.

So, 30.04.

Mo, 01.05.

Sa, 06.05.

So, 07.05.

karfreitag

15:00 Uhr Kinderkreuzweg

19:00 Uhr Karfreitagsliturgie

Für die Kreuzverehrung bitte Blumen

mitbringen.

karsamstag

7:30 Uhr Segnung des Osterfeuers

Anbetungsstunden am Heiligen

Grab und Osterspeisensegnung

20:00 Uhr Feier der Osternacht

ostersonntag

8:30 Uhr Auferstehungsprozession

mit der MMK Kirchbach, anschl.

Heilige Messe

ostermontag

8:30 Uhr Beginn in der Pfarrkirche,

anschließend Emmausgang nach

St. Anna

9:00 Uhr Heilige Messe

11:00 Uhr Taufsamstag

19:00 Uhr Wortgottesfeier

8:30 Uhr Heilige Messe

19:00 Uhr Heilige Messe

8:30 Uhr Heilige Messe

mai

17:00 Uhr Philharmonisches Konzert

in der Pfarrkirche

11:00 Uhr Taufsamstag

18:00 Uhr Kinderwortgottesfeier

florianisonntag

10:00 Uhr Heilige Messe

Pfarrverbandswallfahrt Trössengraben:

13:00 Uhr Abmarsch der

Fußwallfahrer; 15:15 Uhr Heilige

Messe in der St. Michaelskirche

Impressum:

Medieninhaber, Redaktion und Hersteller:

Röm. kath. Pfarramt, 8083 St. Stefan im Rosental, Parkring 7

Redaktion und Layout:

Mag. Bernadette Nagl, Mag. Dr. Therese Friedl

Herstellungsort: Scharmer Druck, Feldbach

BEGEGNUNG

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P fa r r k a l e n d e r St. Stefa n i. R.

Gottesdienstzeiten: Jeden Mittwoch und Donnerstag ist um 19:00 Uhr Heilige Messe

Jeden ersten Freitag im Monat ist um 19:00 Uhr Heilige Messe

Kanzleistunden: Mittwoch und Freitag 8:00 - 12:00 Uhr

Sprechstunden: Pfarrer Mag. Christian Grabner: Mittwoch 8:30 - 12:00 Uhr

Dipl. PAss Christian Schenk: Mittwoch 9:00 - 12:00 Uhr

Mi, 01.03.

Sa, 04.03.

So, 05.03.

Fr, 10.03.

Sa, 11.03.

So, 12.03.

Sa, 18.03.

So, 19.03.

Sa, 25.03.

So, 26.03.

Sa, 01.04.

So, 02.04.

Sa, 08.04.

März

19:00 Uhr Heilige Messe mit

Aschenkreuzauflegung

Beichtgelegenheit

19:00 Uhr Heilige Messe

1. fastensonntag

Beichtgelegenheit

8:30 Uhr Heilige Messe

14:00 Uhr Rosenkranzprozession

9:30 Uhr Seniorengebet

Beichtgelegenheit

19:00 Uhr Heilige Messe

2. fastensonntag

Beichtgelegenheit

8:30 Uhr Heilige Messe

18:00 Uhr Kinderwortgottesfeier

Beichtgelegenheit

19:00 Uhr Heilige Messe

3. fastensonntag - Joseftag

Beichtgelegenheit

10:00 Uhr Heilige Messe

Beichtgelegenheit

19:00 Uhr Heilige Messe

4. fastensonntag

Beichtgelegenheit

10:00 Uhr Heilige Messe

april

Beichtgelegenheit

19:00 Uhr Heilige Messe

Beichtgelegenheit

8:30 Uhr Heilige Messe anschl.

Pfarrkaffee

14:00 Uhr Rosenkranzprozession;

19:00 Uhr Heilige Messe

So, 09.04. palmsonntag

9:00 Uhr Palmweihe im Schulhof, anschießend

Gottesdienst

Mi, 11.04. anbetungstag 15:00 bis 19:00

Uhr; anschließend Heilige Messe

Einteilung siehe Pfarrblatt-Inneres

Do, 13.04.

Fr, 14.04.

Sa, 15.04.

So, 16.04.

Mo,17.04.

Sa, 22.04.

So, 23.04.

Di, 25.04.

Sa, 29.04.

So, 30.04.

Sa, 06.05.

So, 07.05.

gründonnerstag

19:00 Uhr Abendmahlfeier mit Fußwaschung;

anschließend Ölbergandacht

karfreitag

15:00 Uhr Karfreitagsliturgie

Für die Kreuzverehrung bitte Blumen

oder Zweige mitbringen.

karsamstag

7:45 Uhr Feuerweihe im Kirchhof

8:00 bis 16:00 Uhr Anbetungsstunden

19:30 Uhr Osterliturgie, anschl.

Auferstehungsprozession am

Friedhof

ostersonntag

8:00 Uhr Heilige Messe

10:00 Uhr Heilige Messe

ostermontag

10:00 Uhr Heilige Messe

10:00 Uhr Heilige Messe in der St.

Michaelskirche

18:00 Uhr Kinderwortgottesfeier

19:00 Uhr Heilige Messe

10:00 Uhr Heilige Messe

18:30 Uhr Markusprozession

19:00 Uhr Heilige Messe

19:00 Uhr Heilige Messe

10:00 Uhr Heilige Messe

mai

19:00 Uhr Heilige Messe

Beichtgelegenheit

8:30 Uhr Heilige Messe

13:30 Uhr Pfarrwallfahrt nach Trössengraben

15:15 Uhr Heilige Messe in der St.

Michaelskirche

Redaktionsschluss: 31. März

11 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


Friedensaktiv - Frauen für eine gerechte Welt

Wir essen Suppe für die Friedensarbeit in Nepal am 5. März im Pfarrzentrum

Im Mittelpunkt der Spendenkampagne

der Aktion Familienfasttag

steht 2017 das Tun und Wirken

der Partnerorganisation Nepal

Mahila Bishwasi Sangh.

Im von den Folgen eines

Bürgerkriegs geprägten Nepal

landen Frauen oft in schlecht

bezahlten, ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen

und werden

häufig Opfer häuslicher und sexueller

Gewalt. Nepal Mahila

Bishwasi Sangh (NMBS) setzt

sich seit vielen Jahren für Bildung

und Bewusstseinsarbeit für

Frauen und Mädchen aus allen

Regionen Nepals ein und betreibt

in der Hauptstadt Kathmandu

ein Frauenzentrum. Durch

diese wertvolle Arbeit werden

Frauen ermächtigt, ein sicheres

und friedvolles Leben zu führen.

Dieses Projekt steht stellvertretend

für die rund 100 Pro-

jekte, die wir mit der Aktion Familienfasttag

unterstützen. Die

gesammelten Spenden kommen

ALLEN Projekten zugute.

Eine Stimme aus dem Partnerprojekt:

Ich bin Jyoit Shrestha. Ich komme

ursprünglich aus Kathmandu,

habe zwei Kinder. Schon mit 17

lernte ich NMBS kennen. Zuerst

war ich ehrenamtlich tätig, dann

wurde ich angestellt. Meine Eltern

haben mich immer ermutigt, mich

gemeinschaftlich zu engagieren.

Ich glaube, dass wir Frauen Friedensstifterinnen

sind, dass wir

die Stimme erheben und uns für

Gerechtigkeit und Frieden einsetzen.

Als Sozialarbeiterin kenne

ich die Sorgen der Frauen. Wie

können sie ihre Familie ernähren?

Wie können sie gerade nach

dem Erdbeben eine geeignete

Unterkunft finden? Ich habe ein

Ziel, dass Frauen und Mädchen

eine gute Ausbildung erhalten

und damit eine Zukunft haben.

Mehr unter www.teilen.at

Jahresrückblick 2016

In Klammer die Zahlen von 2015

Im Jahre 2016 wurden in unserer Pfarre 30 (29)

Kinder getauft: 16 (21) Mädchen und 14 (8) Knaben.

5 (6) Kinder haben ihren Wohnsitz außerhalb von

St. Stefan i.R. 7 (5) Kinder aus unserer Pfarre wurden

auswärts getauft.

Kirchlich getraut wurden 8 (10) Paare.

Im Jahre 2016 sind 43 (39) Personen aus unserer

Pfarre verstorben. Die älteste Frau erreichte ein Alter

von 96 (96) Jahren, der älteste Mann erreichte

ein Alter von 96 (94) Jahren.

Zur Erstkommunion kamen 29 (29) Kinder.

Das Sakrament der Firmung haben 44 (52) Jugendliche

aus unserer Pfarre empfangen.

Aus der röm.-kath. Kirche sind 19 (14) Personen

ausgetreten.

3 (1) Person sind zur röm.-kath. Kirche konvertiert.

In der Pfarre verblieb ein Opfergeld von € 19.967,55

(€ 18.986,55).

Für die Pfarrcaritas wurden € 3.089,53 (€ 1.529,14)

gespendet.

Für das Pfarrzentrum wurden € 1.487,10 (€ 2.323,65)

gespendet.

Für die Kirchensanierung wurden € 3.871,04 gespendet.

Sammlungen im Jahre 2016

Dreikönigsaktion € 16.382,40

Für die Mission € 1.113,19

Familienfasttag € 2.657,18

Christophorusopfer € 2.489,10

Sei so Frei – KMB € 2.631,28

Caritas € 6.722,27

Erntegabensammlung € 6.640,74

€ 38.636,16

Für die vielen Spenden, sei es für die Armen, für die

Pfarrkirche oder die Kirchturmsanierung, sei Ihnen

ein herzliches Vergelt‘s Gott gesagt.

BEGEGNUNG

12


Neues aus Kirchbach

Gedankensplitter

Peter Seewald

Unser gegenwärtiges Jahr 2017 wird zum

großen Gedenkjahr der Reformation, die

durch den Augustinermönch und Theologieprofessor

Dr. Martin Luther ausgelöst

wurde. Grobe Missstände in der Praxis

der damaligen Amtskirche bewogen ihn

zur Formulierung seiner 95 Thesen. Dabei

wollte er, so ist zu lesen, gar keine eigene

Kirche gründen, und er widersetzte sich

Strömungen in den eigenen Reihen, die

ihn zu einem politischen Führer machen

wollten. Sein Bestreben war, die Christenheit

zu ihren schlichten Anfängen zurückzuführen.

Die Auseinandersetzungen mit der

Kirchenleitung in Rom, seine Ablehnung

der Unfehlbarkeit des Papstes und andere

unterschiedliche Glaubensauffassungen

führten letztendlich zur Trennung und Entstehung

einer neuen christlichen Kirchengemeinschaft,

der evangelischen Kirche.

Unser jetziger Papst Franziskus ist

ebenfalls ein Erneuerer. Er ist auch bemüht,

die Kirche auf den Weg der Einfachheit zu

führen. Faulen Strukturen in der Kirchenleitung

sagt er den Kampf an. Er lebt die Hinwendung

zu den Armen, Hilfsbedürftigen,

Rechtlosen und begegnet Andersdenkenden

mit großem Respekt. Ein Hoffnungsschimmer

auch für die Ökumene.

Und diese benötigen wir heute mehr

denn je. Die große Angstmache vor dem

fanatischen Islamismus hilft wenig weiter.

Hingegen kann eine geeinte Christenheit

mit ihrem Welt- und Menschenbild ein positives

Bollwerk für unsere humanistische

abendländische Kultur gegen die politischen

und religiösen Scharfmacher unserer Welt

bilden.

Gerade dieses Gedenkjahr möge uns anregen,

an der Basis aktiv Ökumene zu leben

nach dem Motto: Christen aller Anschauungen

vereinigt euch, stellt euren Glauben

an den einen Gott vor das Trennende!

Philharmonische Klänge

Montag, 1. Mai 2017 um 17:00 Uhr in der Pfarrkirche

Kirchbach

Der 1. Mai ist ein Fixpunkt im Terminkalender von Günter

Seifert, konzertiert er doch mit seinem Esemble seit 16

Jahren an diesem Feiertag in Kirchbach.

2017 konzertieren „Die Wiener“. Dieses Ensemble mit

Musikern aus den Reihen der Wiener Philharmoniker ist

seit Jahren in unterschiedlichen Besetzungen bei den

Philharmonischen Klängen zu Gast. Die Wiener musizieren

nach der Devise: „Wertvolles Programm – Spaß an

der Musik“. Und das vermitteln sie auch ihrem Publikum.

Es konzertieren: Günter Seifert (Violine, Viola), Clemens

Flieder (Violine), Michael Strasser (Viola), David

Pennetzdorfer (Violoncello), Max Pichler (Horn). Das

Ensemble spielt unter der Leitung von Günter Seifert.

Werke: Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn, Franz

Schubert

Moderation: Klaus Wallendorf, Berliner Philharmoniker

und Moderator

Kartenpreise: VVK: 32 Euro; AK: 36 Euro; Jugendliche

bis 15 Jahre 15 Euro; Buffetkarte 22 Euro

Karten erhältlich bei Uhren & Schmuck Alois Doppan,

Kirchbach, Tel. 03116 2324

Foto: kultur-land-leben

13 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


Sterben und Trauer

Neben dem gemeinsamen Arbeiten und Feiern gehört

auch die Trauer um einen verstorbenen Angehörigen

oder Freund zum Alltag in unserer Lebensund

Arbeitsgemeinschaft. Bei einem Trauerfall wird

am Morgen auf dem Jahreszeitentisch eine besondere

Kerze aufgestellt und entzündet. Mit kurzen,

einfachen Worten wird des Verstorbenen gedacht.

Die Kerze brennt den ganzen Tag über und wird erst

nach dem gemeinsamen Abschlusskreis gelöscht.

Das gemeinsame Ritual gibt allen in der Gemeinschaft

Trost und prägt auch den individuellen Umgang

mit dem Tod. Jeder Mitarbeiter darf darüber

hinaus nach seinem Verständnis und nach seinem

religiösen Bekenntnis trauern.

In den Werkstätten und in unserem Alltag kommt

das Thema Tod und Sterben ebenfalls auf – nicht

nur bei Todesfällen, sondern allgemeiner auch zu

Ostern und zu Allerheiligen. Die betreuten Mitarbeiter

können in einer vertrauensvollen Umgebung

ihre Vorstellungen zum Thema Tod und Sterben

äußern und Fragen stellen, wie es sein wird, wenn

man stirbt oder wo man hinkommt. Häufig gibt es

die Vorstellung, dass das Sterben weh tut. Wenn

man mit Bildern und Gesprächen einen Unterschied

zwischen Krankheit und dem Sterben deutlich machen

kann, nimmt die Angst vor dem Sterben wieder

ab. Ein behutsamer und respektvoller Umgang

mit dem Thema Sterben und Tod ist daher für uns

in der Tageswerkstätte sehr wichtig. Im Kollegium

gibt es insgesamt vier ausgebildete Hospizbegleiterinnen.

Die gemeinsame Trauerarbeit und die individuellen

und sehr persönlichen Gespräche mit den

betreuten Mitarbeitern empfinde ich als etwas ganz

besonderes Wertvolles in unserer Gemeinschaft.

Rosemarie Liebmann,

Mitarbeiterin der Tageswerkstätte Stephanus

Foto: Maria Roßmann, die Trauerkerze, im Bilderrahmen

zu sehen der verstorbene Sepp Zach, der

bei unseren Blütenfesten über viele Jahre mit seinem

Harmonikaspiel das Tanzen begleitete.

Aktion: 1 x 1 im Straßenverkehr

Gerade Kinder bedürfen eines besonderen

Schutzes im Straßenverkehr. Daher

nahmen die Kindergartenkinder an

der Verkehrsaktion „1 x 1 im Straßenverkehr“

teil, die vom ÖAMTC unterstützt und

durchgeführt wird. Bei dieser spielerischen

Übungseinheit lernen die Kinder nachhaltig,

welche Risiken der Straßenverkehr

birgt und wie lange es dauern kann, bis ein

Auto zum Stillstand kommt. Nachdem die

Kinder gelernt hatten, was der Brems- und

der Reaktionsweg sind, übten sie das richtige

Überqueren einer Straße. Diese Erfahrungen

sollen dazu beitragen, dass sich

die Kinder viel sicherer im Straßenverkehr

bewegen.

Das Kindergartenteam unter der Leitung

von Erika Krobath

BEGEGNUNG

14


Das Sakrament der Taufe haben empfangen

David Luttenberger

Lichendorf

Emilia Erkenger

Grazerstraße

Henrik Johannes Vogel

Schulstraße

David Ramon Konrad

Tagensdorf

TAUFTERMINE

25.02., 11.03., 25.03., 8.04., 29.04.

jeweils um 11.00 Uhr

Johannes Walter

Dollrath

Lukas Luttenberger

Lichendorf

Wir gedenken unserer Verstorbenen

November

Rosa Frank (92), Aschau

Helena Weixler (86), Alteggerstraße

Rosa Platzer (95), Mureckerstraße

Theresia Krenosz (92), Rohrbach

Juliana Luttenberger (83), Lichtenegg

Jänner

Margaretha Zenz (85), Gnas

Ludmilla Monschein (89), Dörfla

Dezember

Rosa Tropper (93), Aschau

Josef Krenosz (93), Rohrbach

Josef Fink (86), Alteggerstraße

Walter Kaufmann (56), Rehbach

Februar

Josefa Perner (91), Gnas

Anton Perner (98), Pölzengraben

Hermine Schwarz (68), Maiersdorf

Alois Voller (84), Dollrath

Spenden für das Pfarrzentrum

Kolping 100,00 €

Pfarrkaffee St. Stefan Ort 490,00 €

Spenden für die Kirchturmsanierung

Begräbnis Rosa Platzer 862,00 €

Begräbnis Rosa Tropper 311,70 €

Seniorenbund St. Stefan 500,00 €

15 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


Wir gratulieren zum

Geburtstag

März

Suppan Maria (75), Lichendorf

Konrad Josef (85), Wörth

Schantl Johann (80), Lichendorf

Luttenberger Josefa (70), Rohrbach

Macher Erna (85), Reichersdorf

Maier Emma (95), Hirschmanngraben

Reinprecht Franz (85), Feldbacherstr.

Dunst Margarete (80), Mureckerstr.

Dunst Alois (80), Mureckerstraße

Hutter Rosa (85), Höhenstraße

Neubauer Johann (70), Frauenbach

Scherr Marianne (70), Aschau

Voller Maria (75), Mureckerstraße

Sternsingen 2017

Nach den Weihnachtsfeiertagen waren Kinder, Jugendliche

und Erwachsene aus unserer Pfarre wieder als „Heilige Drei

Könige“ unterwegs. Sie brachten den Menschen die frohe

Botschaft von der Geburt Jesu in ihre Häuser und Wohnungen.

Dabei wurden 16321,54 Euro für verschiedene Projekte

der Katholischen Jungschar gesammelt. Dadurch werden

weltweit über 500 Projekte finanziert, die die Not vieler Menschen

lindern.

Allen Spendern ein herzliches Vergelt‘s Gott. Auch den 21

Begleitpersonen, die mit den Kindern unterwegs waren, ein

herzliches Dankeschön. Ein großer Dank gebührt den Familien,

die die „Könige“ kulinarisch verköstigt haben. Bedanken

möchte ich mich bei jenen Personen, die wieder die Sternsingerkleider

gewaschen haben - gleichzeitig bitte ich wieder um

tatkräftige Unterstützung für die kommende Dreikönigsaktion.

PA Christian Schenk

April

Habisch Aloisia (75), Tagensdorf

Fruhwirth Anna (90), Höhenstraße

Hiebaum Josef (80), Trössengraben

Krisper Josef (85), Nestelberg

Krisper Erna (70), Krottendorf

Strohmaier Aloisia (75), Dollrath

Rauch Johann (75), Wörth

Moik Theresia (75), Maiersdorf-Ost

Konrad Annemarie (75), Tagendorf

Walter Aloisia (85), Schichenauerstr.

Großschädl Maria (70), Greith

Laller Gerhard (75), Lichendorf

BEGEGNUNG

16


R ü c k b l i c k - Pfarrkegeln

Traditionell nach den Weihnachtsfeiertagen hat wiederum das Pfarrkegeln, diesmal am 4. Jänner, im

Gasthaus Valec in Paldau stattgefunden. Eine große Teilnehmerschar nutzte die Gelegenheit, sich sportlcih

zu betätigen und um die begehrten Wanderpokale und Sachpreise zu kegeln.

Stefan Fink

Einen herzlichen Dank an unsere Sponsoren:

Raiffeisenbank St. Stefan-Jagerberg-Wolfsberg, Juwelier Papst, Holzbau Platzer, Ing. Siegfried Trummer,

SPAR-Markt Riedl, Rosentaler Bauernladen - Luttenberger Kurt, Firma Kiendler, Blumen&Mehr - Katharina

Harb, Blumen Jogl, Fleischerei Kaufmann, Bauernmarkt Platzer, Kürbiskernöl Valentin Löffler, Gasthaus

Valecz

Die Ergebnisse im Detail

Männer Kegel Platz

Alois Hadler 124 1

Hans Walter 103 2

Reinhard Walter 102 3

Frauen

Marianne Rauschenberger 103 1

Gerlinde Groznik 93 2

Elfi Schiffer 83 3

Burschen

Maximilian Stix 97 1

Peter Weixler 88 2

David Hirschmann 84 3

Mädchen

Viktoria Hirschmann 71 1

Denise Hadler 70 2

Antonia Hiebaum 63 3

Spende der Landjugend für die Kirchturmsanierung

Die Landjugend St. Stefan übergab mir bei ihrer

Jahreshauptversammlung einen Scheck im Wert von

1000.- Euro für die Renovierung des Kirchturms. Beim

Erntedankfest 2016 wurde der Maibaum von der Landjugend

versteigert. Aus dem Erlös spendete sie diesen

hohen Betrag.

Ich bedanke mich bei der Jugend und ebenso bei allen

Spendern, die bereits für die Renovierung des Kirchturms

gespendet haben. Heuer im Frühjahr wird mit

der Sanierung des St. Stefaner Kirchturms begonnen.

Pf. Mag. Christian Grabner

17 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


R ü c k b l i c k - Weihnachten

Fotos: Josef Prödl

BEGEGNUNG

18


R ü c k b l i c k - Kindersegnung

19 Pfarrblatt St. Stefan im Rosental


R ü c k b l i c k - empfang für ehrenamtliche

Fotos: Stefan Fink

Die Pfarrgemeinderäte und Pf. Mag. Christian Grabner luden

am 28. Jänner zu einem Empfang aller ehrenamtlichen MitarbeiterInnen.

Nach einem gemeinsamen Gottesdienst ging es

ins Pfarrzentrum, wo DI Michael Löffler und Pf. Mag. Christian

Grabner sich bei allen Anwesenden bedankten und gleichzeitig

darum baten, sich auch weiterhin in der Pfarre zu engagieren.

Musikalisch umrahmt wurde der Abend von Mag. Katrin

Koller und Manuela Lindner.

BEGEGNUNG

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