Stiepeler Bote 249 - März 2017

3satzbochum

Monatszeitung für Stiepel, Weitmar-Mark, Wiemelhausen, Sundern Nr. 249 März 2017

„Spritz-Tour“ durch

die Wassertanks

Stadtwerke reinigten die

Trinkwasserbehälter an der

Ministerstraße.

Seite 10

Langenberg tritt Pohl-Nachfolge an

Oberbürgermeister verabschiedet Preziosavorsitzenden. Seite 4

Goldene Schallplatte für „Starke Mäuse“

Mini-Musiker nehmen mit Kindern Musik-CD auf. Seite 16


HOCHZEITSMESSE IN HERBEDE

ANZEIGE

Vertraut – Heiraten in Herbede

Hochzeitsmesse am 5. März im Wittener Autohaus Kogelheide

Zur Herbeder Hochzeitsmesse

laden Herbeder und

Wittener Geschäftsinhaber

am Sonntag, 5. März, alle interessierten

Besucher ein.

Gastgeber der Messe ist –

zum ersten Mal – das Autohaus

Kogelheide an der Wittener

Straße 106 in Witten.

Bei der ersten Herbeder Hochzeitsmesse

stellen 20 Aussteller

ihre Angebote und Dienstleistungen

rund ums Heiraten vor.

Unter dem Messe-Motto „Vertraut

– Heiraten in

Herbede“ präsentieren

lokale

Aussteller

an ihren

Ständen

Dienstleistungen, Produkte

und Geschenkideen, die sich

mit dem Thema Heiraten befassen.

Wer einen kompetenten

Partner sucht, der ihm beim

Thema Hochzeit vertrauensvoll

zur Seite steht, wird ihn auf

dieser Messe finden und kann

sich ganz individuell beraten

lassen. Von Hochzeits-Accessoires

über Feier-Locations bis

zu den Zielen der Hochzeitsreise

kann die Messe alles rund

um den „schönsten Tag im Leben“

präsentieren.

Verlobungs- und Hochzeitsringen

präsentiert

der Herbeder Juwelier

Dieter Sprenger.

Die Hochzeitsmesse wird dem

Besucher nicht nur einen umfassenden

Überblick bieten,

sondern ihm beim Rundgang

durch die Ausstellungsräume

auch

verdeutlichen,

dass der charmante

Wittener Stadtteil Herbede

eine Menge rund um das

Thema Heiraten zu bieten

hat. Die Angebote werden

den Besuchern den

Eindruck vermitteln, dass

die Zeit vor dem Hochzeitstermin

nicht durch

Organisationsstress getrübt

werden muss. Die

Aussteller bieten deshalb

ihre kompetente Hilfe an,

beraten umfassend und informieren

über aktuelle Trends,

damit Braut und Bräutigam ihre

Traumhochzeit feiern dürfen.

Interessierte finden weitere Infos

zur Veranstaltung auf der

Facebook-Seite unter:

www.facebook.com/

heirateninherbede

–––––––––––––––––––––––––––––––

„Vertraut – Heiraten in Herbede“

Sonntag, 5. März, 11 bis 18 Uhr

Eintritt frei

Autohaus Kogelheide

Wittener Str. 106,

58456 Witten

Fotos: Dieter Sprenger, Beate Rumberg-Behrendts, Fotolia

Aussteller-Übersicht

für die Messe am 5. März

Brautstrauß & Blumendekoration

Zeitraum Zeit für den Blütentraum

Brautkleider & Schuhe

Mode Atelier Isabel

Trauringe & Brautschmuck

Uhren Optik Schmuck Sprenger

Dekoration

Einmalix │ Pur Pur

DJ & Eventplanung

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Flitterwochen & Reisen

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Provinzial Herbede

2 | Stiepeler Bote | März 2017


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

EDITORIAL

Wenn es so etwas wie ein offizielles Startzeichen für den Frühjahrsputz geben

sollte, dann kam dieses Zeichen schon relativ früh in diesem Jahr von

den Stadtwerken Bochum. Das Versorgungsunternehmen führte seinen

Frühjahrsputz im großen Stil in den Stiepeler Wassertanks an der Ministerstraße

durch. Wir waren dabei und nutzten die Chance, bei den Reinigungsarbeiten

ungewöhnliche Einblicke zu erhalten. Denn wir standen nicht nur

vor und auf den voluminösen Tanks, wir durften auch in die Wasserbehälter

hinabsteigen. Was wir dabei zu sehen bekamen, schildern wir Ihnen in dieser

Ausgabe.

Beispiele, wie nicht nur die Unternehmen, sondern auch wir Bürger vom Unternehmergeist

profitieren können, gibt es immer wieder auch in unserem

Bochumer Süden. Haben wir in der vergangenen Ausgabe unseres Stiepeler

Boten über Gastronom André Vorderbäumen berichtet, der die „Alte Fähre“ renoviert und bald mit neuem

Konzept eröffnet, richten wir diesmal den Blick auf die Bednarz Elektro Taxi GmbH. Markus Wahl, Geschäftsführer

des Traditionsunternehmens aus dem Bochumer Süden, hat die stolze Summe von 200.000 Euro investiert

und präsentiert ab dem 1. März Bochums erste Elektro-Taxi-Flotte. Mit zunächst vier Nissan Leaf Elektro-Taxen

nimmt Wahl den umweltfreundlichen Betrieb auf.

Foto: Volker Wiciok

Ein umweltfreundliches Fortbewegungsmittel ist auch das Fahrrad. Und die Zeit, in der wir es wieder regelmäßig

nutzen können, rückt immer näher. Anders ausgedrückt: Der Fahrrad-Frühling kommt in Sicht. Höchste Zeit also,

dem Drahtesel auf die Sprünge zu helfen und ihn einsatzbereit und fahrtauglich zu machen. In unserem Sonderthema

verweisen wir auf die jüngsten Trends und geben nützliche Informationen rund um das Thema Fahrrad.

Ausgesprochen rege und bunt bleibt das Vereinsleben in unserem Verbreitungsgebiet. Eine Fülle von Beispielen

mit großem Wiedererkennungswert liefern wir ebenfalls in diesem Stiepeler Boten. Es lohnt sich also, ein wenig

Zeit ins Lesen dieser Ausgabe zu investieren.

Herzlichst, Vicki Marschall und Michael Zeh

März 2017 | Stiepeler Bote |

3


AUS DEN VEREINEN

Langenberg tritt die Pohl-Nachfolge an

Jahreshauptversammlung beim Theaterverein Preziosa – Voigt geehrt

Wichtige Personalien klärte

Ende Januar der Theaterverein

Preziosa 1889

Bochum-Stiepel, der seine

Mitglieder zur Jahreshauptversammlung

in das Vereinslokal

„Alt Piräus“ eingeladen

hatte.

Wie immer gab es dabei eine

umfangreiche Tagesordnung

abzuarbeiten. Neben dem

Rückblick auf das vergangene

Jahr gab es auch schon einen

ersten Überblick über die Aktivitäten

im Jahr 2017. In der

Planung ist selbstverständlich

wieder ein Dreiakter, der zum

Jahresende zur Aufführung

kommen wird, und ganz sicher

wird auch die Gemütlichkeit

bei der Preziosa nicht zu

kurz kommen. Daneben war

ein Jubilar zu ehren. Michael

Voigt, der 2. Vorsitzende des

Vereins, gehörte am 1. Januar

2017 der Preziosa 25 Jahre

an und bekam dafür Urkunde

und Ehrennadel überreicht.

Auf der Tagesordnung standen

auch Wahlen für den

Vorstand. Dazu hatte der

bisherige 1. Vorsitzende Helmuth

Pohl bereits im Vorfeld

erklärt, dass er aus gesundheitlichen

Gründen nicht mehr

zur Verfügung stehen werde.

Das langjährige Mitglied Wolfgang

Langenberg stellte sich

für den Vorsitz zur Wahl und

Oberbürgermeister Thomas Eiskirch dankte dem scheidenden

ersten Vorsitzenden Helmuth Pohl für sein Engagement bei der

Preziosa.

3satz-Foto: Sure

Das Foto zeigt (v.l.) Michael Voigt (2. Vorsitzender), Helmuth Pohl,

Ulrike Ullrich (1. Geschäftsführerin), Wolfgang Langenberg (1.

Vorsitzender), Sabine Voigt (1. Kassiererin), Paul Schütz und Beate

Schütz (beide Spielleitung).

3satz-Foto: Sure

wurde von der Versammlung

bestätigt. Bochums Oberbürgermeister

Thomas Eiskirch,

seit vielen Jahren Mitglied der

Preziosa, ließ es sich nicht

nehmen, dem scheidenden

1. Vorsitzenden für sein Engagement

bei der Preziosa

zu danken und dem neuen

1. Vorsitzenden Glück für

seine künftigen Aufgaben zu

wünschen. Helmuth Pohl fungierte

nunmehr seit 2002 im

Amt des 1. Vorsitzenden und

stand überdies 24 Mal als Sitzungspräsident

und Moderator

bei der jährlichen Großen

Prunksitzung des Vereins auf

der Bühne. Dies wird letztmalig

auch bei der Sitzung am

25. Februar so sein. Pohl hat

jedoch angekündigt, der Preziosa

auch weiterhin mit Rat

und Tat zur Seite stehen zu

wollen.

Der Vorstand der Preziosa

setzt sich nun wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender:

Wolfgang Langenberg, 2. Vorsitzender:

Michael Voigt,

1. Geschäftsführerin: Ulrike

Ullrich, 1. Kassiererin: Sabine

Voigt, Spielleitung: Beate

Schütz, Paul Schütz. Außerdem

wurden gewählt:

Ursula Meyer und Rüdiger

Finke (Kassenprüfer) sowie

das Team Michael Voigt (Bühnenbau).

4 | Stiepeler Bote | März 2017


STIEPEL AKTUELL

„Abrahams Opfer“

Auditorium im Kloster Stiepel

Trauer um Karl-Fritz Murmann

Ex-Vorsitzender des Knappenvereins

Regelmäßig bietet das Zisterzienser-Kloster

in Stiepel

in der Auditoriums-Reihe

akademische Vorträge und

Gespräche an, zu denen alle

Interessierten eingeladen

sind. Die nächste Veranstaltung

findet am Dienstag, 14.

März, um 20 Uhr unter dem

Titel „Abrahams Opfer (Gen

22)“ statt.

Als Referent wurde Pater Dr.

Dieter Böhler gewonnen, der

im Alter von 22 Jahren in den

Jesuitenorden eintrat. Böhler

studierte Theologie in Frankfurt,

machte sein Lizentiat in

Bibelwissenschaften in Rom

und promovierte anschließend

in Fribourg in der Schweiz.

Seit 1998 lehrt er Exegese

des Alten Testaments an der

Philosophisch-Theologischen

Hochschule Sankt Georgen in

Frankfurt am Main.

Die Erzählung von Abrahams

Opfer in Genesis 22 ist für

viele Menschen anstößig und

schwer erträglich. Wie kann

Gott so etwas sagen? Und

wie kann ein Vater einem

solchen Befehl gehorchen

wollen? Immanuel Kant meint

gar: „Abraham hätte auf diese

vermeinte göttliche Stimme

antworten müssen: ‚Dass

ich meinen guten Sohn nicht

tödten solle, ist ganz gewiss;

dass aber du, der du mir erscheinst,

Gott sei, davon bin

ich nicht gewiss und kann es

auch nicht werden‘.“

Andererseits ist die Szene

von großen Künstlern wie

Rembrandt immer wieder gemalt

worden, weil sie offenbar

etwas sehr Bedeutendes dahinter

sahen. Für die Juden

gehört die „Bindung Isaaks“

zu den Erlösungsgeheimnissen

der Paschanacht. Auch

die Christen lesen sie in der

Osternacht. Die Auskunft des

Experten Gunkel, hier werde

die Ablösung von Menschenopfern

durch Tieropfer dargestellt,

ist gut gemeint, aber

falsch. Der Vortrag zeigt, was

die Erzählung im biblischen

Kontext bedeutet.

Frühlingsbasar im König-Zentrum

Zum Tag der offenen Tür lädt das Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt

am Wabenweg am Freitag, 31. März, ein. Im Foyer

präsentieren Hobbykünstler frühlingshafte und österliche

Artikel. So gibt es Nistkästen, Frühlingssträuße, Osterdecken,

Holzarbeiten und Textilarbeiten. Am Bewohnerstand können

selbstgemachte Marmelade und Plätzchen erworben werden.

Hausführungen werden zu verschiedenen Zeiten angeboten.

Das kleine Frühlingsfest findet von 12 bis 17 Uhr im Heinrich-König-Seniorenzentrum,

Wabenweg 14-16, statt.

Der Knappenverein

Schlägel

& Eisen Stiepel/

Dorf 1884 trauert

um seinen

ehemaligen Vorsitzenden

Karl-

Fritz Murmann,

der am 11. Februar

im Alter

von 83 Jahren

gestorben ist.

Murmann trat

1990 in den

Stiepeler Knappenverein

ein.

Von 1994 bis 1998 war er 1.

Kassierer des Vereins. 1999

übernahm er als Vorsitzender

die Geschicke

des Vereins und

blieb bis 2008

an der Spitze.

Von 2010 bis

2012 fungierte

er als Mitglied

des Beirates.

Viele „Kittelträger“

aus Stiepel

und Umgebung

versammelten

sich am 17. Februar

zum Trauergottesdienst

in der Dorfkirche

und gaben ihrem Kameraden

anschließend das letzte

Geleit.

März 2017 | Stiepeler Bote |

5


AUS DEN VEREINEN

Saisonplanung trotz großer Verunsicherung

Jahreshauptversammlung beim RGZV Phönix – Vorstand wiedergewählt

Einstimmig wiedergewählt

wurde der Vorstand des

Rassegeflügel-Zuchtvereins

Phönix-Stiepel e.V. bei

der Jahreshauptversammlung

am 11. Februar. Lediglich

im erweiterten Vorstand

gab es kleine Änderungen.

Viel diskutiertes Thema

auf der Jahreshauptversammlung

waren die Auswirkungen,

die mit der Aufstallpflicht

im Rahmen der

Vogelgrippe-Diskussionen

einhergehen. Dabei wurde

das Ausstellungsverbot ab

Anfang November 2016 genauso

thematisiert, wie die

weiteren Prognosen.

Insgesamt muss festgehalten

werden, dass die engagierten

Hühnerzüchter trotz massiver

Verunsicherung die Zuchtsaison

2017 planen. Den Gewinn

des Blauen Bandes von

Hannover durch Nico Trösken

wertet der Verein als Motivationsschub.

Trösken hatte

mit seinen rotgesattelten Antwerpener

Bartzwergen kurz

vor Verhängung des Ausstellungsverbotes

im vergangenen

Jahr noch diese hohe

Auszeichnung gewonnen.

Entspannter stellt sich die Situation

der Rassetaubenzüchter

dar. Hier gibt es keine Einschränkungen.

Phönix Stiepel

gewann im vergangenen Jahr

auch den Jungtauben-Pokal,

eine „Mannschaftsleistung“

aller Vereinskollegen im Wettstreit

mit sechs befreundeten

Vereinen.

Der RGZV Phönix Stiepel

plant auch in diesem Jahr

wieder die Ausrichtung einer

großen überregionalen Schau

auf dem Hof Gabriel an der

Brockhauser Straße. Diese

soll, sofern alle Restriktionen

aufgehoben werden, am

25./26. November stattfinden.

Sollten die Zwerghuhn- bzw.

Hühnerzüchter ein Ausstellungsverbot

erhalten, wird

eine Taubenausstellung veranstaltet.

Das Foto zeigt den Vorstand mit (v.l.) Klaus Thierhoff, Thomas Metje,

Thomas Schmidtmann, Harald Kuzia, Renate Buderus, Kerstin

Bals, Thorsten Buderus und Udo Schoeps.

Foto: privat

Besondere Ehrungen wurden (v.l.) Harald Kuzia, Max Metje und

Nico Trösken zuteil. Auch Christian Haardt, Rita Jobs und Renate

Halsband erhielten hohe Auszeichnungen des Landesverbandes

Westfalen-Lippe bzw. des Bundes deutscher Rassegeflügelzüchter.

Foto: privat

6 | Stiepeler Bote | März 2017


Wer nicht rastet, rostet auch nicht

Heinz Hommann feierte seinen 90. Geburtstag

JUBILÄUM

Feste soll man feiern, wie

sie fallen. Heinz Hommann

tut das jedes Jahr. Die Gäste

gehen an seinem Geburtstag

ein und aus. Etwa

90 waren es in diesem Jahr,

passend zu seinem Alter: 90

Jahre ist er geworden.

Ein kleines Notizbuch liegt

Heinz Hommann. Die Besucher

geben sich die Klinke

in die Hand: Rund 90 Gäste

gratulieren dem alteingeses-

Hommann jedem Gratulanten,

der nach dem Befinden

des Jublilars fragt. Im Moment

erholt er sich von einer Operation

und einem damit verbundenen

längeren Krankenhausaufenthalt.

Lange kann er aber nicht mehr

stillhalten. Der Rentner geht

oben: Zweimal pro Woche geht

der Rentner schwimmen.

links: 20mal in Folge legte

Hommann das Sportabzeichen

Gold ab, hier ein Bild von 2012.

oben: Die Delegation der Kompanie

gratuliert jedes Jahr.

links: Heinz Hommann ist unter

anderem Mitglied im Schützenverein.

Fotos (4): 3satz/privat

neben Heinz Hommann auf

dem Wohnzimmertisch. Die

Liste der Namen darauf ist

am späten Nachmittag schon

ziemlich lang. Der 90-Jährige

notiert darauf jeden einzelnen

Anrufer. „75 Leute haben mich

heute angerufen und mir zum

Geburtstag gratuliert“, sagt

senen Stiepeler persönlich. In

seiner liebevoll schroffen Art

bekommt jeder Besucher und

jeder Anrufer eine persönliche

Ansprache oder die Frage, ob

es dem Ehemann, der Ehefrau

beziehungsweise den

Kindern gut gehe.

„Ich bin zufrieden“, sagt Heinz

bereits wieder zu Hochzeiten

und Beerdigungen. Bald will

er auch wieder regelmäßig

schwimmen. Wer rastet, der

rostet – die Gefahr besteht bei

Heinz Hommann sicherlich

nicht. Alles Gute auch aus der

Redaktion, lieber Heinz! vim

März 2017 | Stiepeler Bote | 7


IMPRESSIONEN STIEPEL AKTUELL VOM WEIHNACHTSMARKT

Halbzeit in Kampala und neue Kinder im Center

Stiepeler Max Wevelsiep berichtet über seine Erfahrungen in Afrika

Die Absolvierung der ersten

Hälfte des Auslandsjahres

bedeutete für uns Freiwillige

von VIA e.V. die Teilnahme

an einem Zwischenseminar.

Dazu trafen wir uns

für eine Woche in Kampala,

der Hauptstadt Ugandas.

Dort konnten wir unsere Erfahrungen

austauschen,

unsere eigenen Verhaltensweisen

in Ländern des Globalen

Südens reflektieren

und versuchen, uns gegenseitig

Tipps für unsere Arbeit

in unseren Einsatzstellen zu

geben. Zwar stellte diese Woche

für mich vor allem einen

jähen Abbruch meines alltäglichen

Lebens dar, dafür gaben

mir die vielen Gesprächsrunden

reichlich Ideen für mein

Wirken im Center. Weiterhin

konnte ich in dieser kurzen

Zeit einige Eindrücke vom kulturellen

Leben und politischen

Max Wevelsiep spielt nicht nur mit den Kindern im Center, er lernt

mit ihnen auch Englisch und Mathe.

Foto: privat

Engagement in Kampala mitnehmen;

so stellte ein Mitarbeiter

von „Raising Voices“

die Arbeit seiner Organisation

vor, welche sich für die

Unterbindung von Gewalt an

Kindern und Frauen einsetzt.

Außerdem besuchten wir eine

zweiteilige Aufführung einer

ugandischen Theatergruppe,

welche die gegenwärtige

Rolle der Frau in der ugandischen

Gesellschaft und die

anhaltenden Probleme von

Rassismus im 21. Jahrhundert

beleuchtete.

Wieder in Kigali angekommen,

traten so manche Veränderungen

in meiner Einsatzstelle

auf. Zum einen

sorgte der erneute Beginn der

Schulzeit für eine Umstellung

meiner Arbeit, zum anderen

sind nach der Reintegration

einiger Kinder nun zehn

neue Jungen in unser Center

gekommen. Auch wenn der

Altersunterschied bei ihnen

nicht sonderlich hoch ist, so

unterscheiden sie sich doch

in ihrem biographischen Hintergrund

recht stark voneinander:

Die bisherige Dauer ihrer

Schullaufbahn geht klar auseinander,

auch haben manche

Kinder deutlich länger

und intensiver auf der Straße

gelebt als andere. Besonders

deutlich wurde dies beim Fußballspielen,

wo es das ein

oder andere Mal etwas rauer

An dieser Stelle wird in den

kommenden Monaten der

Stiepeler Max Wevelsiep

regelmäßig von seinen Erfahrungen

während seines

Freiwilligendienstes in einem

Heim für Straßenkinder

in Ruanda berichten.

Da die Entsende-Organisation

„VIA“ nur zu 75 Prozent

staatliche Förderung erhält,

werden noch Spender gesucht,

damit Projekte wie

diese auch weiterhin stattfinden

können. Spenden

gehen an VIA e.V., IBAN:

DE79 2405 0110 0065 0887

83. Verwendungszeck:

Spende und Name/Firma.

zuging und es zu kleinen Raufereien

kam. Trotz des neuen

Lebens im Center können diese

Verhaltensweisen natürlich

nicht von heute auf morgen

abgestellt werden. In vielen

anderen Bereichen ist der

Einfluss des Centers auf die

Kinder aber beachtlich, wie

ihr neu dazugewonnener Eifer

am Lesen und Schreiben

zeigt. Nach einer kurzen Unterrichtseinheit

kommen die

Kinder nun tagtäglich zu mir,

um sich kleine Matheaufgaben

abzuholen, mit mir erste

kurze Dialoge auf Englisch zu

führen und mit mir zu lesen.

Die nächsten Wochen halten

einige weitere Ereignisse bereit,

unter anderem sind Besuche

der Familien der Kinder

sowie der Dreh eines kleinen

Vorstellungsvideos des Centers

geplant. Dazu natürlich

mehr in der nächsten Ausgabe.

Bis dahin,

Max

8 | Stiepeler Bote | März 2017


AUS DEN VEREINEN

Schwartz und Trösken tagesbeste Schützen

Bataillons-Vergleichsschießen – Jahreshauptversammlung am 5. März

Achim Schwartz war tagesbester

Schütze beim Bataillonsvergleich,

der bei der Kompanie

Henkenberg stattfand.

Foto: privat

Nico Trösken holte sich den

Tagessieg beim zweiten Vergleichsschießen.

Foto: privat

Die ersten beiden Bataillons-Vergleichsschießen

des BSV 1854 Bochum-Stiepel

im neuen Jahr sind

absolviert. Als jeweils tagesbeste

Schützen durften

sich Achim Schwartz und

Nico Trösken feiern lassen.

Unter der Beteiligung von 80

Schützen fand am 29. Januar

bei der Kompanie Henkenberg

das erste Bataillons-Vergleichsschießen

statt. Dabei

erreichten 14 Schützen jeweils

50 Ringe. Als tagesbester

Schütze wurde Achim

Schwartz ausgezeichnet, der

Hauptmann der Kompanie

Brockhausen. Bei den Gruppen

siegte die 1. Gruppe der

Kompanie Mailand mit 199

Ringen vor der 2. Gruppe der

Kompanie Dorf, die 197 Ringe

schoss. Den dritten Platz belegte

die 1. Gruppe der Kompanie

Brockhausen mit ebenfalls

197 Ringen.

Bei der Kompanie Mittelstiepel

wurde am 12. Februar

der zweite Bataillonsvergleich

entschieden. 84 Schützen beteiligten

sich an dem Wettbewerb,

17 Schützen mussten

ins Stechen um den Tagessieg.

Tagesbester Schütze

mit 50 Ringen wurde nach

dreimaligem Stechen Nico

Trösken von der Kompanie

Brockhausen. Die Kompanie

Dorf stellte die beste Gruppe

(Gruppe 2) mit 200 Ringen

vor der Kompanie Brockhausen

(Gruppe 3) mit 197

Ringen und der Kompanie

Mailand (Gruppe 1) mit ebenfalls

197 Ringen. Im Wanderpokal-Wettbewerb

2017-2019

führt die Kompanie Mailand

mit 789 Ringen vor der Kompanie

Brockhausen mit 785

Ringen sowie der Kompanie

Dorf mit 782 Ringen.

Das nächste Vergleichsschießen

richtet die Kompanie Dorf

am 19. März aus. Geschossen

wird auf dem vereinseigenen

Stand, der „Ziegenbocksation“.

Die Jahreshauptversammlung

der Schützen ist für den

5. März im Saalbau Haus

Spitz terminiert. Beginn ist

um 10.30 Uhr. Das „Maifest

der Stiepeler Vereine“ findet

in diesem Jahr am 5. und 6.

Mai statt.

März 2017 | Stiepeler Bote |

9


TITELGESCHICHTE

„Spritz-Tour“ durch

die Wasser-Tanks

Stadtwerke reinigten die Trinkwasserbehälter an der Ministerstraße

Trinkwasser ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. Die Schadstoffgrenzen

sind beim Wasser noch sensibler definiert als bei anderen Lebensmitteln.

Trinkwasser in Spitzenqualität garantieren aber nicht nur die Kontrollen, sondern auch

die Wasserversorgungsunternehmen. In unserem Fall die Stadtwerke Bochum. Zu deren

Maßnahmen in Sachen Qualitätssicherung gehört auch die gewissenhafte Reinigung der

Trinkwasserbehälter an der Ministerstraße in Stiepel. Ende Januar waren die Reinigungskräfte

nicht nur vor Ort, sondern auch mittendrin in den riesigen Wassertanks.

Damit die Qualität durchgehend höchsten Ansprüchen

genügt, wird nicht nur das Wasser geprüft, sondern

nach einem entsprechenden Plan werden auch

die Tanks in der Ministerstraße alle drei Jahre technisch

unter die Lupe genommen und grundgereinigt.

Dafür wurden die überdimensionierten

Behälter Ende Januar

außer Betrieb genommen.

Der in den Jahren 1960

bis 1962 gebaute Doppelturm

fasst rund

15.000 Kubikmeter

Trinkwasser, aufgeteilt

in zwei Kammern

zu je 7.500

Kubikmeter. Kai

Krischnak, Leiter der

Unternehmenskommunikation

bei den Stadtwerken, verdeutlichte

die Dimensionen bei einer für Medienvertreter

organisierten Tank-Begehung: „Wir sprechen

von 15 Millionen Litern oder umgerechnet

100.000 Badewannen-Füllungen.“

„Von der Außerbetriebnahme bis zur

erneuten Inbetriebnahme der Wasserbehälter

vergehen rund drei Wochen

Arbeitszeit“, erläutern die für den

„Frühjahrsputz“ zuständigen Ingenieure

Klaus Busch und Joachim

Schugt. Bei den Reinigungsarbeiten

in den dunklen, feuchten und

kühlen Kammern wurden auch

Decken, Wände und Boden

abgespritzt und auf Schäden

überprüft. In Stiepel

wurden dabei keine nennenswerten Defekte

festgestellt. Vor der Inbetriebnahme

wurden die Kammern noch einmal leicht mit

Wasser geflutet und parallel dazu auch dessen

Qualität überprüft. Beanstandungen gab es keine

– das galt sowohl für das Gebäude als auch für das

Lebensmittelprodukt an sich.

Die umfangreichen Reinigungsarbeiten in den Stiepeler

Tanks werden übrigens bevorzugt in den Wintermonaten

durchgeführt. „Die Kälte kommt uns entgegen,

im Sommer würden uns herumfliegende Sporen, Pollen

oder auch Insekten stören“, erklärt Klaus Busch

mit Blick auf eine mögliche Keim-Gefahr, die sich im

Winter ausschließen lässt.

10 | Stiepeler Bote | März 2017


TITELGESCHICHTE

Mit

r u n d

70.000 Kubikmeter

Wasser lassen sich

die Bochumer Bürger täglich

versorgen. Über den Zeitraum

eines Jahres gesehen, setzen

die Stadtwerke demnach 22,9

Millionen Kubikmeter Wasser

ab. „Das Wassernetz in dieser

Stadt weist eine Länge

von 1162 Kilometern auf“, erläutert

Kai

Krischnak, „das

entspricht ziemlich genau

der Entfernung von Bochum

nach Budapest.“ Uli Kienel

––––––––––––––––––––––––––––

Informationen zu ihrer Trinkwasser-Analyse

liefern die

Stadtwerke Bochum allen interessierten

Kunden auf ihrer

Homepage unter

www.stadtwerke-bochum.de/

produkte

Nicht gleich für jedermann

sichtbar stehen die Wassertanks

der Stadtwerke

an der Stiepeler Ministerstraße.

Fotos: Sure/3satz

März 2017 | Stiepeler Bote | 11


AUS DEN VEREINEN

Landjugend feiert Karneval

Motivwagen in Eigenregie umgebaut

Nach dem im vergangenen Jahr

abgesagten Karnevalsumzug

in Linden war die Enttäuschung

bei den Mitgliedern

der Landjugend Stiepel groß.

In diesem Jahr haben sich die

Mitglieder dazu entschieden,

einen Wagen zu kaufen und in

Eigenregie umzubauen. „In unzähligen

Arbeitsstunden haben

wir den Wagen komplett umgebaut

und unseren Wünschen

angepasst“, erklärt dazu Sven

Hagenfeld. Mit tatkräftiger Unterstützung

durch den Stiepeler

Axel Marsilius mit seinem

Malerexpress-Team konnte die

Landjugend ihren Anhänger

auch optisch neu gestalten.

In diesem Jahr nimmt die

Landjugend an den Umzügen

in Essen-Freisenbruch (Sonntag,

26.2.) und Bochum-Linden

(Rosenmontag, 27.2.) teil. Wie

bereits im vergangenen Jahr

kümmert sich die Gaststätte

„Zum Lindenhof“ um das gesamte

Catering sowie „Getränke

Hommann“ um die kühlen

Getränke. „Auf diesem Weg

möchten wir allen Helfern und

Sponsoren für die erstklassige

Zusammenarbeit danken und

freuen uns auf ein lustiges Karnevalswochenende“,

so Sven

Hagenfeld.

Viele Arbeitsstunden waren notwendig, um den Karnevalswagen

der Landjugend umzugstauglich vorzubereiten. Foto: privat

Claus Peter Malz führt SV Diana

Die Vorstandswahl war ein wichtiger Punkt auf der Tagesordnung

bei der Jahreshauptversammlung des Schützenvereins

Diana Sundern 1907. Die Mitglieder trafen sich am 20. Januar

im Vereinslokal Borgböhmer`s Waldesruh und gaben ihre Stimme

für die Vereinsführung ab. Der Vereinsvorstand setzt sich

nach der Wahl wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender: Claus Peter

Malz, 2. Vorsitzender: Günter Prinz, 1. Geschäftsführer: Udo

Riedel, 2. Geschäftsführer: Manfred Bärenberg, 1. Kassierer:

Udo Köster und 2. Kassierer: Helmut Weitzel.

Der Bürger-Schützen-Verein Bochum Weitmar-Mark

und Neuling 1896 e.V. ehrte im Verlauf seiner Jahreshauptversammlung

der die langjährigen Mitglieder, den Bataillonssieger

Kompanie Messmann, die Bataillonsmeisterin Petra von der Ahe

sowie den Bataillonsmeister Wolfgang Kronenberg. Die Auszeichnungen

wurden vom amtierenden Königspaar Stefan II. Sieberg

und Annette I. Fischer zusammen mit ihrem Adjutantenpaar

Claus-Dieter und Waltraud Nows überreicht. Foto: privat

Auf der BOOT 2017 stellte das Jugend-Einsatz-Team

(JET) der Ortsgruppe Bochum-Süd der DLRG sein Können unter

Beweis. Unter dem Motto „Aus Kindern werden Wasserretter“

zeigten die Jugendlichen am großen Aktionsbecken der Messe

Gefahren im und am Wasser auf. Die JETis simulierten dazu

Rettungen mit einfachen Hilfsmitteln und animierten auch Messebesucher

zum Mitmachen. Die Vorführungen der ehrenamtlichen

Helfer kamen beim Publikum gut an.

Foto: DLRG

12 | Stiepeler Bote | März 2017


FREIZEIT UND KULTUR

„Music was my first love“

„Gut Klang“-Konzert im Lutherhaus

Froher Klang in Wallfahrtskirche

Konzertreihe Marienlob

Der junge Tenor Stefan Kaminski

unterstützt den Musikverein „Gut

Klang“ beim Konzert im Lutherhaus.

Foto: privat

Unter dem Titel „Music was

my first love“ veranstaltet

der Stiepeler Musikverein

„Gut Klang“ ein Konzert,

das am Sonntag, 2. April,

um 17 Uhr im Lutherhaus

an der Kemnader Straße

127 stattfindet. Auch in

diesem Jahr bietet der Musikverein

seinem Publikum

wieder eine gelungene Mischung

mit Musik aus vielen

Jahrzehnten und Musikrichtungen.

Unterstützt

werden die Musiker erneut

vom jungen Tenor Stefan

Kaminski.

Karten für das Konzert gibt

es zum Preis von acht Euro

an der Tageskasse, die ab 16

Uhr geöffnet ist. Jede Eintrittskarte

gilt auch gleichzeitig als

Los für die Tombola. Kartenreservierungen

werden auch telefonisch

unter 0234-9799788

oder per Mail unter mgk1921@t-online.de

entgegen

genommen. Der Musikverein

hofft auf eine große Resonanz

und freut sich auf die interessierten

Besucher.

Tauc präsentiert Ikonen

Ausstellung in der Dankeskirche

In der Marienlob-Konzertreihe

findet am Sonntag, 12. März,

ein Chor-Konzert mit dem Essen-Steeler

Damenchor „Froher

Klang“ statt. Das Konzert

unter der Leitung von Georg

Wehr beginnt um 15 Uhr in

der Pfarr- und Wallfahrtskirche

St. Marien am Stiepeler

Zisterzienserkloster. Das Programm

steht unter dem Motto

„Glaube, Hoffnung, Liebe und

unser Leben“.

Die Idee zur Gründung des

Steeler Damenchores entstand

im Sommer 1982, gegründet

wurde der Chor im

August 1983. Bald folgten

erste Auftritte und erste eigene

Konzerte. Zum Repertoire

des Chores gehören Volkslieder,

Operetten, Musicals,

Opern, Schlager sowie geistliche

Lieder und Werke. Chorleiter

Georg Wehr studierte

in den 80er Jahren Musikerziehung

und künstlerisches

Klavierspiel an der Essener

Folkwang Musikhochschule.

Seit fast 30 Jahren ist er als

Musikpädagoge tätig und leitet

seit 25 Jahren eine Klavierklasse

an der Folkwang

Musikhochschule.

Vom 11. bis 19. März wird

eine Ikonen-Ausstellung des

bekannten Ikonen-Malers Makarios

Tauc (Wiesbaden) in

der Heimkehrer-Dankes-Kirche,

Karl-Friedrich-Str. 109,

in Weitmar präsentiert. Die

Ausstellung ist täglich montags

bis samstags von 10 bis

18 Uhr (sonntags von 11 bis

18 Uhr) für interessierte Besucher

geöffnet. Die katholische

Kirchengemeinde St.

Franziskus lädt zur Ausstellungseröffnung

am Freitag,

10. März, um 19 Uhr in die

Heimkehrer-Dankes-Kirche

ein. Während der Eröffnung

wird Makarios Tauc in die Ausstellung

einführen und es wird

der Film „Ikonen, Fenster zum

Himmel“ gezeigt.

März 2017 | Stiepeler Bote | 13


AUS DER GESCHÄFTSWELT

Die erste Elektrotaxi-Flotte auf Bochums Straßen

Bednarz Elektro Taxi GmbH investiert in umweltfreundliches Projekt

Diese innovative und umweltfreundliche

Unternehmer-Idee

ist Bochums

Oberbürgermeister einen

offiziellen PR-Termin wert.

Am 18. März stellt Thomas

Eiskirch auf dem Vorplatz

seines Amtssitzes die erste

vollelektrisch und emissionsfrei

fahrende Taxi-Flotte

der Stadt vor. Die vier nagelneuen

Nissan Leaf Elektro-Taxen

gehören Markus

Wahl, dem Geschäftsführer

der Bednarz Elektro Taxi

GmbH. Wahl investiert rund

200.000 Euro in das Projekt,

das am 1. März offiziell den

Betrieb aufnehmen wird.

Den Anstoß zu diesem ehrgeizigen

Projekt gab Bernd Hoose,

umweltbewusster Druckerei-Geschäftsführer

und

Vermieter der Bednarz-Büroräume

an der Kemnader

Straße. Hoose wurde im vergangenen

Jahr von der Stadt

Bochum mit dem Klimaschutz

Award in Gold ausgezeichnet.

„Ohne seine Beratung

und Begleitung hätte ich diese

Investition wahrscheinlich

nicht getätigt“, erzählt Markus

Wahl. Hoose habe ihm klar

gemacht, dass man sich als

Unternehmen bei so einem

Projekt nicht hinten anstellen

Das Foto zeigt (v.l.) Markus Wahl, Geschäftsführer der Bednarz

Elektro Taxi GmbH, und Bernd Hoose, der den Anstoß zu diesem

Projekt gab.

Foto: privat

dürfe, sondern der erste sein

müsse. Die Umsetzung dieses

Anspruches ist dem Traditionsunternehmen

aus dem

Bochumer Süden auf jeden

Fall geglückt.

Die Bednarz Elektro Taxi

GmbH unterzog den Nissan

Leaf Anfang des vergangenen

Jahres einem sechswöchigen

Praxistest, um seine Tauglichkeit

für die tägliche Personenbeförderung

zu überprüfen.

Dabei kam das Fahrzeug auf

eine Reichweite von durchschnittlich

rund 200 Kilometern.

Zum Investitionspaket

gehören auch zwei Schnellladestationen,

die vollständig

entleerte Batterien in rund 30

Minuten wieder aufladen und

damit auch einen 24-Stunden-Dauerbetrieb

der Taxen

ohne große Wartezeiten ermöglichen.

Die Ladezeiten,

so die Planung, werden in

freie Zeiten wie Schichtwechsel,

Reinigungs-, Wartungsoder

Wartezeiten verschoben.

Das Unternehmen ist einer

der größten Taxi-Konzessionsinhaber

in Bochum und

betreibt eine Flotte von insgesamt

13 Fahrzeugen. Markus

Wahl erwartet neben der

Einsparung bei den Betriebskosten

auch eine positive Bilanz

bei den Schadstoff- und

Geräuschemissionen. Der

Kunde kann bei der Disposition

ausdrücklich den Wunsch

äußern, mit einem Elektro-Taxi

befördert zu werden. „Wir

werden jetzt im täglichen

Betrieb weiter unsere praktischen

Erfahrungen machen“,

schildert Wahl, der auch noch

weiterhin seine Taxen mit

Verbrennungsmotor im Einsatz

hat. Diese sollen aber

nach Erreichen der jeweiligen

Einsatzdauer sukzessive

ebenfalls durch Elektrofahrzeuge

ersetzt werden.

Uli Kienel

_______________________

Weitere Informationen zu

Bochums erster Elektro-Taxi-Flotte

sowie dem Unternehmen

finden sich auf einer neuen

Homepage, die ab dem 1.

März freigeschaltet wird.

www.bednarz-elektrotaxi.de

14 | Stiepeler Bote | März 2017


AUS DER SCHULE

Notfall-Übungen mit Reanimations-Puppen

Junge Schiller-Schüler lernen lebensrettende Erste-Hilfe-Maßnahmen

Mit Hilfe des Einsatzes von Reanimations-Puppen lernen die jungen

Schülerinnen und Schüler, eine Herzmassage durchzuführen.

Foto: Schiller-Schule

An der Schiller-Schule lernen

schon die jüngsten

Schülerinnen und Schüler,

wie sie im Notfall reagieren

können. Ist die hilflose

Person noch ansprechbar?

Atmet sie? Schlägt das

Herz? Diese Fragen beantworteten

die Schülerinnen

und Schüler der Klasse 5a

im Erste-Hilfe-Kursus, der

im Januar für die Stufe 5

begann.

Im Mittelpunkt der Übungen

steht die schnelle Erstversorgung

von Personen, deren

Herz versagt und die mit

Herzrhythmus-Massage überleben

können. „Auch die ganz

jungen Schüler können diese

Aufgabe schon leisten“, berichtet

Dr. Lohr, der mit seinen

Kollegen Dr. Zimmermann

und Dr. Deichert den Kursus

an der Schiller-Schule leitet.

„Wichtig ist auch, dass die

Kinder lernen, den Notruf 112

zu wählen, um Hilfe zu holen

und vor allem prüfen, dass

sie sich nicht selbst in Gefahr

bringen“, ergänzt seine Kollegin

Dr. Zimmermann.

Jede Klasse wird für den Kursus

in kleine Gruppen eingeteilt.

„Mir war es wichtig, dass

die Kinder ganz viel selber

machen, denn so können die

Kinder das theoretische Wissen

sofort in die Praxis umsetzen“,

erläutert der Erprobungsstufen-Koordinator

Eike

Völker, der das Projekt an die

Schiller-Schule geholt hat.

Die praktischen Übungen fordern

dann auch Konzentration

und Anstrengung. An Reanimation-Puppen

müssen die

Schüler 100 Mal in der Minute

den Brustkorb fest eindrücken,

um die Herzmassage

durchzuführen. Vielen stehen

nach fünf bis sieben Minuten,

so viel Zeit vergeht im Mittel

vom Notruf bis zum Eintreffen

des Notarztes, Schweißperlen

auf der Stirn. „Gut, dass wir

zu zweit sind, so können wir

uns immer abwechseln, das

ist echt anstrengend“, erzählt

Tom. Auch der Einsatz des

Defibrillators wird von allen

Schülerinnen und Schülern

geübt, denn dieser wurde

über die Elternpflegschaft an

der Schiller-Schule installiert.

Besonders stolz sind die

Schülerinnen und Schüler

über ihre Urkunde „Ich kann

ein Leben retten“. Damit das

Wissen über die Notfall-Maßnahmen

immer wieder aufgefrischt

wird, ist geplant, dass

weitere Kurse in den höheren

Jahrgängen stattfinden.

Ökumenischer

Gottesdienst

Der dritte ökumenische Bergmannsgottesdienst

findet in

diesem Jahr am Freitag, 17.

März, um 18 Uhr in der Dorfkirche

statt. Zum Gottesdienst

laden die Stiepeler Kirchengemeinden

und der Knappenverein

Schlägel & Eisen Stiepel/Dorf

ein. Pater Elias und

Pfarrer Jürgen Stasing werden

den Gottesdienst leiten.

Musikalisch begleitet wird die

Messe vom Männerchor Vreden

1911 unter der Leitung

von Reinhard Menke.

März 2017 | Stiepeler Bote | 15


KINDER UND JUGENDLICHE

Goldene Schallplatte für die „Starken Mäuse“

Evangelischer Kindergarten hatte Mini-Musiker zu Besuch – CD-Aufnahme

Besuch von professionellen

Musikern bekam jetzt

der Evangelische Kindergarten

„Starke Mäuse“ an

der Kemnader Straße. Die

sogenannen Mini-Musiker

kamen zu den Kindern

und Erzieherinnen, um gemeinsam

mit ihnen einige

Lieder für eine eigene CD

aufzunehmen. Die Kinder

hatten sich wochenlang auf

dieses Ereignis vorbereitet,

entsprechend groß war die

Vorfreude auf den Aufnahmetag.

Um das Set perfekt zu gestalten,

wurde im Bewegungsraum

ein kleines Tonstudio mit

Mikrofonen und allem, was

dazu gehört, aufgebaut. Im

Vorfeld hatten sich die Kinder

die Lieder selbst ausgesucht.

Die Aufregung der Kinder bei

In einem eigens in der KiTa eingerichteten Ton-Studio erfolgten

die Aufnahmen für die eigene CD. Die Kinder und Erzieherinnen

waren mit großer Begeisterung dabei.

Foto: privat

diesem Ereignis war entsprechend

groß. Bevor es losging,

wärmten sich die Kinder zusammen

mit den Musikern

Lars und Till auf, damit auch

alle mitsingen konnten.

Der Gesang der Kinder wurde

mit einer Gitarre und einem

Cajon begleitet, dabei entstanden

hörenswerte Aufnahmen.

Ob Mini- oder Maxi-Maus, alle

wirkten begeistert mit. Das

lag auch an Lars und Till, die

die Kinder für das Projekt begeisterten

und hochmotiviert

begleiteten. Gegen Mittag

waren alle Lieder aufgenommen

und bereit, auf eine CD

gebrannt zu werden. Der Abschluss

wurde für die Kinder

noch einmal aufregend, denn

die Musiker Lars und Till überreichten

dem Kindergarten

eine goldene Schallplatte und

jedem Kind eine Mini-Musiker-Urkunde.

Die Schallplatte

wurde anschließend im Eingangsbereich

platziert, wo

sie von jedem Besucher bestaunt

werden darf. Zusätzlich

gab es für jedes Kind einen

„Mini-Musiker-Sticker“ als

Andenken an einen aufregenden

Tag, den die Kinder und

Erzieherinnen nicht so schnell

vergessen werden.

Detektiv-Lesenacht für Kinder geplant

Jahreshauptversammlung des Fördervereins Bücherwurm Wiemelhausen

Der Vorstand des Fördervereins

Bücherwurm Wiemelhausen

(FV) lud die Mitglieder

Anfang Februar zur

Jahreshauptversammlung

ein. Krankheitsbedingt musste

die Neuwahl des Vorstandes

zweimal verschoben

werden. Aus diesem Grund

gibt es zurzeit auch keine Vorsitzende.

Die Aufgaben übernimmt

bis auf Weiteres der

geschäftsführende Vorstand.

Der Förderverein dankte Eva

Feischen, die in den vergangenen

zwei Jahren Vorsitzende

war, für die geleistete

Arbeit. Die Aktivitäten des

Vereins aus den vergangenen

zwei Jahren wurden erläutert

und die Kasse durch die Revision

geprüft. Dem Vorstand

wurde die Entlastung erteilt.

Zur stellvertretenden Vorsitzenden

wurde Monika Hilgenstöhler

gewählt, Kassierer

ist Stefan Ott. Lutz Gollnick

wurde Schriftführer und übernimmt

die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Heidemarie Ott

und Friedhelm Hilgenstöhler

wurden zu Beisitzern gewählt,

Lisa Eysel ist Revisorin. Beate

Ramisch ist für die Homepage-Pflege

zuständig und

Stefan Ott pflegt die Facebookseite.

Neben den Veranstaltungen

für Kids & Co. und das Elternforum,

die in der Familienbibliothek

Wiemelhausen

aushängen, gibt es weitere

Termine. Am 10. März (18.30

bis 22 Uhr) gibt es die Nacht

der Bibliotheken mit einer Detektiv-Lesenacht

für Kinder.

Am 27. März (19 Uhr) liest der

Autor Rainer W. Campmann

aus seinem Buch „Brüche

oder die Welt in den Novemberkeiten“.

Am 16. Mai (15 bis

Uhr) findet das „Kunterbunte

Sommerfest“ statt – Thema:

„Ständig in Bewegung“. Am

13. Oktober (19 Uhr) liest der

Autor H.D. „Oskar“ Gölzenleuchter

aus seinem neuen

Buch für Kinder vor. Außerdem

präsentiert er Gedichte

aus 40 Jahren der Edition

Wort und Bild und bringt zur

musikalischen Begleitung afrikanische

Trommler mit. Für

alle Veranstaltungen außer

dem Sommerfest ist eine telefonische

Anmeldung unter der

Telefonnumer 0234-75401

notwendig.

16 | Stiepeler Bote | März 2017


Stolzes Redaktionsteam

Flüchtlingsmagazin „here“ gewinnt 11.000 Euro

EHRENAMT

Basar für den

guten Zweck

Große Freude beim Bochumer

Flüchtlingsmagazin

„here“: Das Team überzeugte

beim Ideenwettbewerb

der NRW.Bank sowohl die

Jury als auch das Publikum.

Das mehrsprachige Magazin

gewann den 2. Preis

sowie den Publikumspreis

und damit ein Preisgeld von

insgesamt 11.000 Euro.

„Das Magazin hat ein rundes

Konzept, das uns schon beim

Lesen Spaß gemacht hat“,

sagte der Vorstandsvorsitzende

Eckhardt Forst, als zwei

Redakteure ihn nach der Preisverleihung

direkt interviewten,

„es gehörte von vornherein

zu meinen Favoriten.“ Aus 61

Beiträgen hatte die Jury im

März 2016 die 17 besten ausgewählt.

Die Finalisten konnten

ihre Ideen in speziellen

Workshops der Westfälischen

Wilhelms-Universität Münster

weiter konkretisieren. Zwölf

präsentierten das Ergebnis bei

der Abschlussveranstaltung in

der NRW.Bank in Düsseldorf.

Mit dem zweiten Platz (10.000

Euro Preisgeld) und dem Publikumspreis

(1.000 Euro Preisgeld)

wurde die Bochumer

Der Vorstandsvorsitzende der NRW.BANK Eckhard Forst (re.) überreicht

dem Team von „here“ die beiden Preise. Foto: NRW.Bank

Bürgerinitiative „Angekommen

e.V.“ geehrt. „Das ist eine tolle

Auszeichnung für die Arbeit

des gesamten Teams“, freute

sich der Stiepeler Thorsten

Seel, 1. Vorsitzender des Vereins.

Von den rund 25 Aktiven

des Teams fuhren zwölf zur

Abschlussveranstaltung. „Ich

bin sehr stolz, dass wir das

geschafft haben“, sagte der

Syrer Amin Kayaly nach der

Verleihung. „Das war ein großer

Motivationsstoß, dass wir

mit diesem Projekt weitermachen

sollen“, ergänzte Ahmad

Hallak, ebenfalls aus Syrien

geflüchtet.

Mit einem Brief gratulierte

Oberbürgermeister Thomas

Eiskirch dem Projekt, das

auch mit dem Kommunalen

Integrationszentrum der Stadt

kooperiert: „Das Magazin gibt

geflüchteten Menschen in unserer

Stadt eine Plattform für

den Austausch mit den Bochumerinnen

und Bochumern.

Eine tolle kreative und innovative

Idee, die den Preis der

NRW-Bank und den des Publikums

absolut verdient hat!“

Mit dem Preisgeld soll das

bestehende Konzept erweitert

werden: So will

here zukünftig auch mehrsprachige

Audio- und Videobeiträge

anbieten. vim

Zum Stöbern und Kaufen öffnet

am Samstag, 18. März,

das Klamottenbasar-Team in

der Zeit von 10 bis 13 Uhr das

Pfarrheim St. Albertus Magnus

(Königsallee 171). Bereits

ab 9.30 Uhr haben Schwangere

(gegen Vorlage des Mutterpasses)

Eintritt. Angeboten

wird Kinderbekleidung der

Größen 56 bis 182 für das

Frühjahr und den Sommer

sowie Schneeanzüge. Außerdem

gibt es Babyzubehör,

Bücher, CDs und Spielwaren.

Die Kleidungsstücke werden

auf den Tischen nach Größen

sortiert angeboten. Dies

trägt zur Übersicht bei und

erleichtert das Stöbern der

Kaufinteressierten. 99 Verkäuferinnen

sind dabei, so

dass ein großes Angebot zur

Verfügung stehen wird. Für

das leibliche Wohl sorgt auch

dieses Mal wieder die KiTa

Eickhörnchen. Es gibt Kuchen

und Getränke. 30 Prozent der

Einnahmen des Klamottenbasars

verbleiben für den guten

Zweck. Auch in diesem Jahr

wird davon unter anderem

das Hospiz St. Hildegard einen

Teil bekommen.

März 2017 | Stiepeler Bote | 17


FREIZEIT UND KULTUR

Placebo eröffnen 10. Zeltfestival

Jubiläum in der weißen Stadt am See – Die ersten 16 Gastspiele bestätigt

„Als wir vor zehn Jahren das

Zeltfestival aus der Taufe gehoben

haben, waren unsere

Partner offen für die Bewertung

dieser Idee“, sagt Mitinitiator

Lukas Rüger. Die „Kultur des

Möglichmachens“ in dieser

Region habe schließlich dafür

gesorgt, dass das Zeltfestival

Ruhr (ZfR) in diesem Jahr seinen

ersten runden Geburtstag

feiert. Seit nunmehr zehn Jahren

bringen die Initiatoren Heribert

Reipöler, Lukas Rüger und

Björn Gralla im Spät-Sommer

das populäre Festival mit einem

vielseitigen Programm an

17 Tagen in die Zelte an den

Kemnader See. Das Festival

findet in diesem Jahr vom 18.

August bis zum 3. September

statt.

Zum Auftakt des diesjährigen

Zeltfestivals verwandelt die

Kultband Placebo die weiße

Stadt am See mit den Songs

ihres aktuellen Platin-Albums

„In a place (for us) to dream“ in

einen Platz zum Träumen. Zu

ihrem 20-jährigen Band-Bestehen

gehen die Briten, die bislang

zwölf Millionen Alben verkauft

haben, auf Welttournee

und machen mit ihrer „20 Years

of Placebo“-Tour auch Halt am

Kemnader See. Der Wow-Effekt

ist garantiert, glaubt Heribert

Reipöler: „Placebo waren

und sind die Headliner zahlreicher

namhafter Festivals.

Dass sie in diesem Jahr in der

intimen Atmosphäre des Zeltfestivals

spielen, ist ein tolles

Geschenk an unsere Besucher

und uns selbst.“

Neben den Weltstars Placebo

ist auch die Auswahl der bisher

bestätigten Künstler vielfältig.

Folgende Bands und Künstler

sind bisher bestätigt – 18.

August: Placebo, 19. August:

LaBrassBanda, Joy Denalane,

10 Jahre Zeltfestival Ruhr sind ein Grund zum Feiern: Die Initiatoren

Heri Reipöler (links) und Lukas Rüger (rechts) mit Volker Goldmann

(Sparkasse Bochum) sagen Danke. Foto: ZfR/Jens Schilling

20. August: Silly, 22. August:

Yvonne Catterfeld, 23. August:

Max Giesinger, 25. August:

Jennifer Rostock, 26. August:

Sarah Connor, 27. August:

Gerburg Jahnke, Frank Goosen,

30. August: Jochen Malmsheimer,

31. August: Royal

Republic, 1. September: Dieter

Thomas Kuhn & Band, 2. September:

257ers, 3. September:

Der Dennis, Frank Goosen (Zusatzshow).

Die Tickets für alle

bereits bestätigten Gastspiele

sind an allen Vorverkaufsstellen

oder unter der Tickethotline:

0180-5004222 erhältlich.

Das ZfR steht im Ruhrgebiet

seit nunmehr zehn Jahren für

die erfolgreiche Umsetzung

kreativer Konzepte. Der Mix

aus Konzerten, Comedy, Markt

der Möglichkeiten und kulinarischem

Angebot lockt nicht nur

jährlich mehr als 130.000 Besucher

an den Kemnader See,

sondern gibt seit jeher auch

den Partnern des Festivals Anlass

zur Unterstützung: „Das

erste Zeltfestival Ruhr war vor

zehn Jahren ein mutiger Schritt

in die richtige Richtung. Seitdem

hat sich der einzigartige

Mix aus kultureller Vielfalt, bester

Unterhaltung und geselliger

Gastronomie in einem faszinierenden

Ambiente weiterentwickelt

– ohne seinen Charme

zu verlieren. Als strahlendes

Leuchtturmprojekt der Region

ist das Zeltfestival Ruhr der

ideale Partner für unsere Premium-Marke

Sparkasse Bochum“,

sagt Sparkassen-Chef

Volker Goldmann.

www.zeltfestivalruhr.de

18 | Stiepeler Bote | März 2017


STIEPEL AKTUELL

Bei Preziosa geht es wieder rund

Große Prunksitzung des Theatervereins im ausverkauften Saal Haus Spitz

Unter dem Motto „Karneval

in Stiepel – eine runde Sache“

findet am Samstag, 25.

Februar, im Saal Haus Spitz

die jährliche Große Prunksitzung

des Theatervereins

Preziosa 1889 Stiepel statt.

Ein ganz besonders buntes

und fröhliches Programm

haben die Verantwortlichen

der Preziosa in diesem Jahr

zusammengestellt. Neben

den Darbietungen aus den

eigenen Reihen – Tänze, Parodien

usw., wofür natürlich

schon fleißig geprobt wird –

sind eine ganze Reihe von

Künstlern aus Nah und Fern

eingeladen, um den Karneval

in Stiepel zu einem Ereignis

zu machen. Um 19.11 Uhr

wird Helmuth Pohl mit seinem

Fünferrat in den Saal einziehen

und anschließend durch

das Programm führen. Auftreten

werden in Stiepel die

Kölner Kultband De Froende,

der Stimmungssänger Olli Olé

Die Parodien der Preziosa-Mitglieder gehören immer zu den Highlights

der Prunksitzung.

Foto: 3satz

und Dirk Elfgen. Der Bauer

Brömmelkamp wird wieder

skurrile Geschichte erzählen,

Bauchredner Michael wird

für Lacher sorgen. Für Musik

sorgt das Musikkorps Blau-

Weiß. Die Tanzssportgarde

Eppendorf und das Tanzmariechen

Carina werden artistische

Tänze aufführen.

Mit von der Partie werden auch

MdB Axel Schäfer, Bürgermeisterin

Gaby Schäfer, MdL

Christian Haardt und Bezirksbürgermeister

Helmut Breitkopf

sein, die auch in 2017 wieder

mit der Preziosa feiern wollen.

Nach Ende des Bühnenprogramms

legt DJ FT noch zum

Tanz auf.

Der Theaterverein Preziosa hat

im Zusammenspiel mit dem

Stiepeler Boten in der Februar-Ausgabe

des Monatsmagazins

viermal zwei Eintrittskarten

für die Prunksitzung am 25.

Februar verlost. Gewonnen haben:

Wolfgang Schüler, Friedhelm

Nickolmann, Christian

Gerland und Herbert Hoffstiepel.

Die Gewinner haben ihre

Karten erhalten.

März 2017 | Stiepeler Bote | 19


FREIZEIT UND KULTUR

Benefizkonzert erbrachte 1.250 Euro

Guter Besuch in der Heimkehrer-Dankeskirche – Gödecke sprach Grußwort

Gut besucht war das Benefizkonzert zugunsten der Gedenkstätte

und des Museums in der Heimkehrer-Dankes-Kirche Bochum.

Foto: Hermann Haferkamp

Das Benefizkonzert zugunsten

der Neukonzeption und

des Erhaltes der Gedenkstätte

und des Museums

in der Krypta der Heimkehrer-Dankes-Kirche

Bochum

erbrachte einen Reinerlös

von 1.250 Euro. Das Konzert

stand unter der Schirmherrschaft

von MdL Carina

Gödecke, Präsidentin des

NRW-Landtages.

Pastor Theo Schwens und

Gemeinderatsmitglied Christian

Herker freuten sich über

diese Summe, die ausschließlich

der Gedenkstätte und

dem Museum in der Krypta

zugute kommt: „Wir danken

den zahlreichen Besuchern,

die durch ihre großherzigen

Spenden zu diesem Ergebnis

beigetragen haben.“

Vor allem war die katholische

Kirchengemeinde St. Franziskus

Bochum-Weitmar jedoch

Iryna Furmann (Orgel)

und Jahn Topeit (Trompete)

zu Dank verpflichtet, die die

musikalische Gestaltung dieses

Konzertes übernommen

hatten und in dieser Form die

Neukonzeption des Museums

in der Krypta unterstützten.

Landtagspräsidentin Carina

Gödecke hob in ihrem Grußwort

auch noch einmal die

wichtige Bedeutung der Kirche

als Mahn- und Gedenkstätte

hervor. Sie sei stolz,

dass dieses deutschlandweit

einzigartige Gotteshaus in ihrer

Heimatstadt liegt. Die aktuelle

Bedeutung der Kirche

machte sie deutlich, indem

sie auch auf die Soldaten

verwies, die heute aus kriegerischen

Auslandseinsätzen

zurückkehren. Auch für

sie könne die Kirche ein Ort

des Dankes für die glückliche

Heimkehr sein.

Neben der Landtagspräsidentin

nahmen unter anderen

auch der 1. Vizepräsident

des NRW-Landtages,

Eckhard Uhlenberg, Bürgermeisterin

Erika Stahl, Bundesminister

a.D. Jochen Borchert,

Alt-Oberbürgermeister

Ernst-Otto Stüber, der seit

einiger Zeit auch Gemeindemitglied

ist, und SPD-Landtagskandidat

Prof. Dr. Karsten

Rudolph an dem Benefizkonzert

teil. „Vielen Dank an alle,

die bei der Organisation und

Durchführung des Konzertes

auch hinter den Kulissen mitgewirkt

haben“, sagten Pastor

Theo Schwens und Christian

Herker übereinstimmend.

„Tag der offenen Tür“

Zur Eröffnung der Gedenkstätte

Zur Wiedereröffnung der Gedenkstätte

und des Museums

in der Krypta der Heimkehrer-Dankes-Kirche

in der

Karl-Friedrich-Straße 109

lädt die Katholische Kirchengemeinde

St. Franziskus Bochum-Weitmar

am Sonntag,

12. März, ein.

Der Festtag beginnt um 10

Uhr mit einem Pontifikalamt

mit Msgr. Clemens Pickel,

Bischof von St. Clemens in

Saratow/Russland. Darin eingebunden

ist die liturgische

Segnung der Krypta. Die musikalische

Gestaltung übernimmt

der Kirchenchor Heilige

Familie unter Leitung von

Reiner Krosser.

Ab 11.30 Uhr folgt die Wiedereröffnung

der Gedenkstätte

und des Museums in der

Krypta. Dazu gibt es Gespräche

mit Dr. Angelika Böttcher,

wissenschaftliche Mitarbeiterin

des Instituts für Stadtgeschichte,

sowie Partnern

und Gästen. Die Moderation

übernimmt Dr. Boris Spernol

(„Neues Ruhrwort“), für die

musikalische Gestaltung sind

Axel Zebeck und seine Band

zuständig.

Ab 12.30 Uhr bis 18 Uhr

schließt sich der „Tag der offenen

Tür“ in Kirche und Krypta

für alle interessierten Besucher

an. Die öffentlichen Führungen

sind für 13 Uhr, 15 Uhr

und 17 Uhr terminiert. Von

14 bis 15 Uhr spielt Organist

Frank Herker geistliche Orgelmusik

zur Fastenzeit.

20 | Stiepeler Bote | März 2017


FREIZEIT UND KULTUR

Buccinate für Fukushima-Kinder

7. Benefizkonzert in Emmauskirche

Zu einem kurzweiligen Benefizkonzert

zu Gunsten

der Fukushima-Kinder lädt

das Posaunentrio „Buccinate“

am Sonntag, 12.

März, in das Gemeindezentrum

Emmauskirche an der

Karl-Friedrich-Straße 65a

ein. Das Posaunentrio, bestehend

aus Rima Ideguchi,

Thorsten Lange-Rettich und

Fabian Liedtke, wird diesmal

begleitet von der Pianistin

Barbara Bardach, der

Cellistin Annette Rettich,

der japanischen Sängerin

Sachiko Bömer-Oshiumi

sowie am Klavier von Kazuyuki

Ogimoto.

„Es werden Jahrzehnte vergehen,

bis die Bewohner in

Rima Ideguchi, Thorsten Lange-Rettich

und Fabian Liedtke bilden das Posaunentrio

„Buccinate“, das zum Benefizkonzert

einlädt.

Foto: Gerd Liedtke

Fukushima zum normalen Leben

zurückfinden“, sagt Yoko

Schlütermann, Vorsitzende

der Deutsch-Japanischen-Gesellschaft

in Dortmund. „Dabei

tragen die Kinder das größte

Leid. Laut Gesundheitsamt

der Präfektur Fukushima wurden

173 Schilddrüsenkrebsund

krebsverdächtige Fälle

bis Ende November 2016

festgestellt.“

Die Musiker bitten deshalb

am Ende des Konzertes um

Spenden für das Projekt „Hilfe

für Japan“ der Deutsch-Japanischen-Gesellschaft

Dortmund.

Das Projekt ermöglicht

Fukushima-Kindern die Teilnahme

an einem Erholungsprogramm.

Die Veranstaltung

zum 6. Jahrestag

der Erdbeben- und

Tsunami-Katastrophe

in Japan

beginnt um 14.30

Uhr im Gemeindezentrum

mit Kaffee

und Kuchen und

einem japanischen

Flohmarkt, u.a. mit

Kalligraphie und

der Faltkunst Origami.

Konzertbeginn

ist um 16 Uhr. Der

Eintritt zu der Veranstaltung

ist frei,

Spenden sind ausdrücklich

erwünscht.

www.hilfefuerjapan2011.de

Auf große Resonanz und Spenden für Flüchtlingsprojekte hoffen

die jungen Künstler bei ihrem Konzert in Stiepel. Foto: privat

Konzert der Suzuki-Schüler

Künstler spielen für Flüchtlinge

Ein Frühlings-Benefizkonzert

der Suzuki-Schüler der Musikschule

Hattingen unter Mitwirkung

von Gästen findet am

Sonntag, 5. März, um 16 Uhr

im Pfarrheim der katholischen

Gemeinde St. Marien im Zisterzienserkloster

Stiepel, Am

Varenholt 9, statt. Das Konzert

erfolgt im Rahmen des

dort regelmäßig stattfindenden

Begegnungscafés, der

Erlös ist für Flüchtlingsprojekte

vorgesehen.

Angesichts der aktuellen

Flüchtlingssituation und der

damit verbundenen Herausforderungen

möchten die

jungen Musiker mit dem Benefizkonzert

den Flüchtlingen

helfen und über die Musik als

Universalsprache aller Menschen

eine Brücke schlagen.

Junge Künstler ab sechs

Jahren tragen Stücke aus

verschiedenen Epochen solistisch,

als Duos und im Ensemble

vor. Auch Preisträger

des „Jugend musiziert“-Wettbewerbs

mit Weiterleitung

zum Landeswettbewerb bereichern

das Konzert. Auf

dem Programm stehen Werke

für Violine, Klavier und Blasinstrumente

sowie Kammermusik.

Der Eintritt ist frei, jedoch sind

Spenden willkommen.

März 2017 | Stiepeler Bote | 21


AUS DER GESCHÄFTSWELT

Whisky-Weltreise

Messe „Whisky ´n´ more“ in Hattingen

Das LWL-Industriemuseum

Henrichshütte ist am 3. und

4. März Anlaufstelle für die

Liebhaber von ausgewählten

Whiskys aus aller Welt. Lokale

und internationale Aussteller

hochwertiger Whiskyabfüllungen

stellen die gesamte

Bandbreite des ursprünglich

irisch-schottischen Getränks

vor. Für den Kenner ist das

eine geschmackliche Weltreise.

Denn ganz unterschiedlich

wird der Begriff „Wasser des

Lebens“ in Japan, Indien oder

Deutschland sowie in den Ursprungsländern

Schottland

und Irland selbst verstanden.

Besucher können auf der

Whisky´n´More selbst entscheiden,

welches Getränk

ihrem Geschmacksempfinden

am besten entspricht: Sind

es die Getränke von der

schottischen Kult-Insel

Islay, jene aus

dem schottischen

Hochland, die Whiskys

aus japanischen Brennstätten

oder Abfüllungen

aus einer der mittlerweile

über 100 deutschen

Destillerien?

Zu jeder Whisky-Messe

gehören

die sogenannten

Tastings

namhafter Referenten.

Die Teilnehmer

haben

hier die Gelegenheit,

aus den

Jahrgangs-Sortimenten

von

bestimmten Herstellern

oder den

unter Whisky-Kennern hochangesehenen

unabhängigen

Abfüllern ihr Getränk herauszuschmecken.

Höhepunkt einer

solchen Verkostung ist in

der Regel ein lange im Fass

gelagerter und trotz seines

Alkoholgehalts den Gaumen

schmeichelnder Whisky. Außerdem

wird neben internationalen

Craft-Bieren ein extra

im Bierfass gereifter Messewhisky

präsentiert. Zum Programm

gehören auch Tastings,

eine Whiskylesung

sowie eine Whiskyversteigerung.

_____________________

LWL-Industriemuseum Henrichshütte,

Werksstraße 31-

33, Hattingen. Freitag, 3.

März, 15 bis 21 Uhr; Samstag,

4. März, 12 bis 20 Uhr;

Messeeintritt: 12 Euro (inkl.

Probenglas, Besuch LWL-Museum,

Freifahrt mit ÖPNV).

www.whiskynmore.de

_______________________

Der Stiepeler Bote verlost

2x2 Eintrittskarten für den

Freitag, 3. März. Schicken

Sie bis zum 28. Februar eine

E-Mail mit dem Stichwort

„Whisky-Messe“

sowie Ihrer

Rufnummer an

gewinnspiel@

3satz-bochum.de.

Der Rechtsweg

ist ausgeschlossen,

die Gewinner

werden von uns

benachrichtigt.

Das wichtigste

Fahrrad ist als Mobilitäts

Jahrzehntelang geschmäht, ist

das Fahrrad in der Gesellschaft

wieder zurückgekehrt. Laut

Zweirad-Industrie-Verband

(ZIV) ist „das Fahrrad als ein Mobilitätspartner

der Zukunft nicht

mehr wegzudenken“. Mit der

Sichtbarkeit im Straßenverkehr

nehme auch die gesellschaftliche

Wahrnehmung

stetig zu. Dabei zeige sich

das Fahrrad besonders

kontaktfreudig zu den Me-

Schon jetzt die

RuhrtalRadweg

Auch, wenn das Wetter derzeit

noch nicht allzu sehr

dazu einlädt, sich aufs

Fahrrad zu schwingen –

viele Radtouristen überlegen

schon jetzt, wo die

Reise in diesem Jahr hin

gehen soll. Bei der Planung

einer Tour ins Ruhr-

22 | Stiepeler Bote | März 2017


FAHRRAD SPEZIAL

Hattingen -

Ruhrtalradweg

Foto: Dennis Stratmann

Verkehrsmittel weltweit

faktor nicht mehr wegzudenken

Kein höheres Unfallrisiko

Zahl der E-Bikes nimmt deutlich zu

gatrends der Zukunft und biete

Lösungen für brennende

Gesellschaftsthemen:

Ob Bewegungsmangel,

Feinstaubbelastung, Parkplatzmangel

oder Einsparung

fossiler Ressourcen, „das Fahrrad

ist in der Regel Teil der Lösung

und nicht des Problems“,

zeigt sich Albert Herresthal,

Geschäftsführer vom „Verbund

Service und Fahrrad“ (VSF g.

e. V.), überzeugt.

Radtouren planen

Tourguide 2017

Die Mobilitätskultur in Deutschland

und Europa befindet sich im

Wandel, die Individualmobilität

zeigt sich vielschichtiger denn

je. Während in den urbanen

Räumen das Auto an Bedeutung

verliert, steigt der Radverkehrsanteil

in den Städten kontinuierlich,

bestätgt Gunnar Fehlau,

Leiter des pressedienst-fahrrads:

„Die Menschen haben die

Nase voll von Stau, Smog und

Parkplatzsuche.“

gebiet helfen die aktuellen

Broschüren der Ruhr Tourismus

GmbH (RTG) über das

Radreiseziel Metropole Ruhr.

Der RuhrtalRadweg Tourguide

informiert im praktischen

Fahrradtaschenformat über

Beschaffenheit und Profil

der Strecken, Fahrrad-Service,

Tourist-Informationen,

Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten.

Informationen

zu organisierten Radreisen

sowie Radeln mit Handicap

komplettieren den Tourguide.

Infos und Bestellmöglichkeiten

unter:

www.ruhrtalradweg.de

Die Zahl der Unfälle mit E-Bikes

hat laut statistischem Bundesamt

im vergangenen Jahr

deutlich zugenommen. Das liegt

hauptsächlich daran, dass E-Bikes

immer beliebter und mehr

verkauft werden – und damit

einfach häufiger unterwegs sind.

E-Bikes weisen keineswegs per

se ein größeres Unfallrisiko auf

als gewöhnliche Fahrräder. Der

Anstieg der Unfallzahlen bei

E-Bikes ist nach Überzeugung

des Zweirad-Industrie-Verbands

(ZIV) hauptsächlich auf den

stetig wachsenden Bestand sowie

die intensivere Benutzung

hinsichtlich zurückgelegter Distanzen

und Nutzungshäufigkeit

zurückzuführen. Zum Jahresende

2016 schätzt der ZIV, dass

bereits über 3 Mio. E-Bikes auf

deutschen Straßen unterwegs

sind.

Durch die gesteigerte Kilometerleistung

steigt das Unfallrisiko

proportional. Auch die Durchschnittsgeschwindigkeit

liegt

nur um rund zwei km/h höher

als beim Fahrrad. Die Motorunterstützung

wird hauptsächlich

genutzt, um ähnliche Geschwindigkeiten

wie beim Fahrrad zu

erreichen, dies jedoch mit geringerem

körperlichen Aufwand.

Selbstverständlich ist jeder Unfall

und jeder Verkehrstote einer

zu viel. Deshalb muss auch

künftig alles dafür getan werden,

um das Fahren mit dem Rad

und E-Bike sicherer zu gestalten.

Der ZIV fordert dafür den

Ausbau der Fahrradinfrastruktur

sowie eine sichere und fahrradfreundliche

Gestaltung von kritischen

Verkehrsknotenpunkten.

Zudem sollten Käufer von E-Bikes

durch intensive Beratung

und durch Testfahrten auf ihr

neues Fahrvergnügen vorbereitet

werden. Grundsätzlich empfiehlt

der ZIV das Tragen eines

Helmes bei jeder Form des Radfahrens.

März 2017 | Stiepeler Bote | 23


AUS DEN SPORTVEREINEN

Anke Libuda führt beim Winter-Klassiker

Athleten der BSG Springorum starten bei Duisburger Winterlaufserie

Mit elf Aktiven trat die BSG

Springorum bei der 32. Auflage

der Duisburger Winterlaufserie

an. Über 4000

Teilnehmer nahmen an der

Auftaktveranstaltung des

Winter-Klassikers rund um

die Wedau teil.

Bei der kleinen Serie wurde

der 5-Kilometer-Lauf ausgetragen.

Dabei war Dirk

Schemberg schnellster Läufer

der BSG und lief nach 23:13

Minuten als 31. der Altersklasse

M50 ins Ziel. Ihm folgten

Wolfgang Wenzel in 26:46 Minuten

als 86. der AK M50 und

Frank Möller in 30:54 Minuten

als 101. der AK M55. Bei den

Damen hatte Bettina Wenzel

in 27:29 Minuten als 31. der

AK W50 knapp die Nase vorn

vor Birgit

Lippold, die

die Ziellinie

nach 27:57

Minuten als

38. der AK

W45 überquerte.

Für die

Teilnehmer

der großen Serie stand zum

Auftakt ein 10-Kilometer-Lauf

an, den Nils Dick in starken

40:18 Minuten als 22. der

AK M35 beendete. Ihm folgten

Christian Gochermann in

45:21 Minuten als 65. der AK

M40 und Detlef Woszeck in

48:08 Minuten als 67. der AK

M55. Bei den Damen setzte

sich Anke Libuda (Foto) in

schnellen 43:24 Minuten in

ihrer Altersklasse W35 durch

und geht nun mit sechs Sekunden

Vorsprung als Führende

in den zweiten Lauf. Mit

guten 47:39 Minuten liegt Nicole

Hanfland in der gleichen

Altersklasse derzeit auf Rang

acht. Silke Wienforth knackte

in 49:43 Minuten die 50-Minuten

Marke und belegte damit

Rang 28 in der AK W45.

Mit neun Aktiven trat die BSG

bei der 101. Auflage der Bertlicher

Straßenläufe in Herten

an. Auf der 15-Kilometer-Distanz

lief Uwe Beick in 1:08:13

Stunden als schnellster

BSG’ler auf Rang sechs der

Altersklasse M50. Ihm folgten

Gerd von Derschau in 1:11:12

Stunden (4. M55), Harald

Retzlaff in 1:17:06 Stunden

(11. M55), Malte Richter in

1:22:26 Stunden (4. M30)

und Eckhard Braun in 1:23:59

Stunden (17. M55). Das Trio

Beick, von Derschau und

Retzlaff belegte in der Mannschaftswertung

Platz sechs.

Den Halbmarathon wählte

Oliver Schoiber, der in schnellen

1:27:22 Stunden auf Rang

vier der AK M45 einlief.

Im Marathon ging ein Trio an

den Start. In 4:02:35 Stunden

lief Detlef Woszeck auf den

sechsten Platz der M55, Carsten

Förster folgte in 4:03:05

Stunden auf Rang sechs der

M45. Das Trio komplettierte

Christian Gochermann in

4:45:38 Stunden und trug

somit zum dritten Platz in der

Mannschaftswertung bei.

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24 | Stiepeler Bote | März 2017


AUS DER SCHULE

300-fache Anerkennung für „Schillernde Projekte“

Schiller-Schüler präsentieren spektakuläre Ergebnisse ihres Unterrichts

Auf großes Interesse stießen bei den Besuchern die „Schillernden

Projekte“. Bereits zum vierten Mal gab es die Veranstaltung der

Schule am Waldring.

Foto: privat

Unter dem viel versprechenden

Titel „Schillernde

Projekte“ präsentierten

jetzt zum vierten Mal 150

Schülerinnen und Schüler

der Schiller-Schule ihre

Ergebnisse des modernen

Projektunterrichts.

Am Waldring füllten sich

die Flure E und U sowie die

Mensa mit über 300 interessierten

Besuchern. Mit der

Projektübersicht in der Hand,

durften die Besucher durch

die Räume gehen und die

Vielfalt der schulischen Projekte

bestaunen. Viele ließen

sich Plakate, Modelle, Filme,

Erfindungen und Experimente

vorführen und vertieften

sich in Diskussionen mit den

Schülern. Damit war auch das

Hauptziel der schillernden

Projekte erreicht: Aufmerksamkeit

als Anerkennung

für die engagierte Arbeit der

Schülerinnen und Schüler in

den diversen Projektgruppen.

Die Schülerinnen und Schüler

zeigten u.a. selbstgenähte

Taschen und Beutel, mittelalterliche

Papierstadt-Modelle,

selbstgebaute Pompeji-Straßenzüge

und den Vesuv,

die unterschiedlichsten Forschungsergebnisse

des diesjährigen

Erweiterungsprojekts,

Antriebskonstruktionen

mit einem Microbit, Leonardos

Maschinen, Energie-Versuche

und eine herrlich verrückte

Insel-Alarmanlage.

Außerdem erwartete die Besucher

eine plakatgestützte

Zeitreise durch die verschiedenen

Länder dieser

Welt, ein Themenraum zur

Dresscode-Diskussion an

deutschen Schulen inklusive

selbst gedrehtem Reportage-Video,

ein Themenraum

zur Gartenstadtbewegung

mit Modellen und ebenfalls

selbstgedrehten Video-Straßeninterviews,

sowie die Awareness-Raising-Aktion

Papierboot,

in der aus eigentlich

entsorgtem Schreibpapier ein

riesiges und ganz viele kleine

Faltboote präsentiert wurden.

Im Café trat zweimal der Diff-

Kurs mit Theaterszenen auf.

Im Essensraum des Cafés

herrschte eine Atmosphäre,

wie man sie nur von der Spielemesse

Essen kennt. Junge

Spieleautoren aus dem Projekt

Spielwelt 7 präsentierten

ihre eigenen Brettspiele der

Schulöffentlichkeit. Erwachsene

und Kinder setzten sich

an die Tische und vergaßen

die Zeit beim Spiel. Im mittleren

Raum zeigten Teilnehmer

des Projekt Teamwork 8, einen

selbstgemachten Dokumentarfilm

zur Forschungsfrage

„Gibt es außerirdisches

Leben?“ Unter anderem verarbeiteten

sie Informationen

aus ihrem Interview mit Prof.

Dr. Susanne Hüttemeister,

der Leiterin des Planetariums

Bochum.

Wer vom Café zum Mensa-Gebäude

ging, erlebte dieses

als Forschungswerkstatt

par excellence. Oberstufenschüler

zeigten ihre Ergebnisse

naturwissenschaftlichen

Forschens. Hier wurden die

erstaunlichsten Entdeckungen

und Erfindungen vorgestellt,

wie z.B. ein Smartphone-Profiling

anhand der auf

dem Display entnommenen

Bakterien, eine Brennstoffzelle,

die mit körpereigener

Glucose betrieben wurde,

oder ein Pumpspeicherwerk.

Dies waren Arbeiten, die die

Schülerinnen und Schüler im

Projektkurs NW oder im Rahmen

der Herbstferien-Facharbeiten

des Schiller-Mobils

erstellten.

Die nächste Ausgabe

des Stiepeler Boten

erscheint

am 31. März.

Anzeigen- und

Redaktionsschluss:

21. März.

März 2017 | Stiepeler Bote | 25


DER FINANZTIPP

ANZEIGE

Im Streitfall Recht bekommen

Sparkassen-Tipp zu Versicherungen

Welche Versicherungen der

Einzelne wünscht, ist individuell

verschieden. Und

doch sind einige sinnvoll

bis unverzichtbar. Katharina

Blask, Kundenberaterin

der Sparkasse in Stiepel, erklärt,

auf welche Versicherungen

niemand verzichten

sollte.

Eine private Haftpflichtversicherung

ist unverzichtbar

– auch für die vierbeinigen

Familienmitglieder. Sie sichert

gegen existentielle Risiken ab

und sorgt für die Abwehr unberechtigter

Ansprüche - sogar

vor Gericht.

Wer krank seinen Job nicht

mehr ausüben kann, gerät

schnell in Existenznot. Deshalb

ist eine Berufs- oder

Erwerbsunfähigkeitsversicherung

allen zu empfehlen, die

von ihrem Einkommen leben

müssen. Am besten abschließen,

wenn man jung und

ohne Vorerkrankungen ist.

Das gilt auch für die private

Pflegeversicherung. Das Alter

spielt auch hier eine wichtige

Rolle für die Höhe der Prämie.

Und durch Krankheit oder Unfall

kann man schon in jungen

Jahren zum Pflegefall werden.

Sinnvoll ist die private Pflegeversicherung

aber in jedem

Alter. Sie schützt die Angehörigen

vor Unterhaltsleistungen

und sichert das Erbe. Denn

wenn die Pflegekosten von

der Versicherung getragen

werden, bleibt den Pflegebedürftigen

und ihren Partnern

mehr Geld zum Leben und

zum Vererben und der Grundbesitz

für die nächste Generation

erhalten.

Die Hausratversicherung ist

ebenso wie die Haftpflichtversicherung

unverzichtbar.

Sie schützt vor finanziellen

Schäden durch Einbruch,

Brand und Wasser. Wird Ihr

Heim in Folge solcher Schäden

unbewohnbar, erstattet

die Hausratversicherung auch

die Kosten für eine vorüber-

Katharina Blask, Kundenberaterin

der Sparkasse in Stiepel,

erklärt, auf welche Versicherungen

man nicht verzichten

s o l l t e . F o t o : S p a r k a s s e

gehende Hotelunterkunft. Als

„Neuwertversicherung“ werden

alle Gegenstände in gleicher

Art und Güte neu angeschafft.

Machen sie selbst den

Test: Gehen Sie mal bewusst

mit dem Notizblock durch die

eigene Wohnung. Sie werden

sich wundern, welche Summen

im Schadensfall zusammenkommen

könnten.

Die meisten Menschen sind

friedliebend und fürchten

gerichtliche Auseinandersetzungen.

Aber mit einer

Rechtsschutzversicherung

kommen sie im Streitfall zu

ihrem guten Recht. Man kann

sie individuell zusammenstellen

mit Privatrechtsschutz,

Verkehrsrechtsschutz, Berufsrechtsschutz

und Hausund

Wohnungsrechtsschutz.

Empfehlenswert sind Versicherungen,

die rund um die

Uhr eine kostenfreie telefonische

Erstberatung durch Volljuristen

anbieten. Vor allem

Mieter, Angestellte und Autofahrer

sollten diesen Schutz

haben.

––––––––––––––––––––––

Sparkasse Stiepel, Tel. 0234-

611 4201, Service-Telefon

0234-611-0 (Mo.-Fr., 8-20

Uhr),

www.sparkasse-bochum.de

26 | Stiepeler Bote | März 2017


Westfalentitel für Kim und Brauckmann

Tennis: Erfolgreiche Senioren des TC Rot-Weiß Stiepel in Werne

Zwei Titel feierten die Aktiven

des TC Rot-Weiß

Stiepel bei der 38. Westfälischen

Tennis-Hallenmeisterschaften

der Senioren.

Insgesamt 182 Teilnehmer

wirkten beim Wettbewerb in

der Sport-Alm in Werne mit.

Mit Dörthe Kim und Sandra

Schöneweiß (Damen 50),

Stephan Brauckmann und

Klaus Thiele (Herren 55)

gingen auch vier Akteure

des TC Rot-Weiß Stiepel an

den Start.

Bei den Damen 50 wiederholte

Dörthe Kim ihren Erfolg aus

dem Sommer und freute sich

in Werne über ihren zweiten

Westfalenmeister-Titel. Nachdem

Kim im Halbfinalspiel gegen

ihre Teamkollegin Sandra

Schöneweiß mit 6:2, 6:3 die

AUS DEN SPORTVEREINEN

Dörthe Kim und Stephan Brauckmann vom TC RW Stiepel sind

neue Hallentennis-Westfalenmeister.

Foto: privat

Nase vorne hatte, besiegte

sie im Endspiel die ungesetzte

Ute Wulff (TC Menden) in

zwei Sätzen mit 6:4 und 6:3.

Wandern durch Sundern und Weitmar

Wandergemeinschaft Jung und Alt Bochum 1973 organisiert

Wulff hatte überraschend im

Halbfinale die an eins gesetzte

Julia Baltin (TC Rot-Weiß

Gevelsberg) aus dem Turnier

geworfen.

Titelverteidiger Klaus Thiele

musste im Viertelfinale gegen

Chris Pickering (TTC Verl)

beim Spielstand von 6:4, 2:4

verletzt aufgeben, sodass sich

der an zwei gesetzte Stephan

Brauckmann und Pickering

im Finale gegenüberstanden.

Brauckmann hatte sich zuvor

im Halbfinale klar gegen Dietmar

Heitmann (TTC Verl) 6:1,

6:1 durchgesetzt. Im Endspiel

holte Stephan Brauckmann

einen 2:5-Rückstand gegen

Chris Pickering auf und sicherte

sich am Ende mit einem

7:5, 6:4-Sieg verdient

den Westfalenmeister-Titel.

Der Bochumer Süden mit seinen

Ortsteilen Sundern und

Weitmar liegt an der ausgewählten

Strecke bei der 54.

Internationalen Volkswanderung,

die von der Wandergemeinschaft

Jung und Alt

Bochum 1973 am 11. und 12.

März veranstaltet wird. Angesprochen

mit der Volkswanderung

werden neben Wanderern

auch Nordic-Walker.

Ausgangspunkt mit Start und

Ziel ist die Realschule Höntrop

an der Höntroper Straße

99. Startzeiten am Samstag

(11.) und Sonntag (12.) sind

jeweils von 7.30 bis 12.30

Uhr. Zielschluss ist an beiden

Tagen um 16.30 Uhr. Die

Teilnehmer können aus drei

Wanderstrecken wählen, die

sechs, elf und 20 Kilometer

lang sind.

Die Startgebühr für die Teilnehmer

beträgt zwei Euro.

Die Gesamtleitung der Veranstaltung

obliegt Eva Skrypzak.

Weitere Informationen

erhalten interessierte Wanderer

unter der Telefonnummer

0234-15421.

März 2017 | Stiepeler Bote | 27


100% VFL BOCHUM

Kein Eindringen in geschlossenes System möglich?

Verbeek sagt, der VfL braucht mehr Geld, um konkurrenzfähig zu sein

Dramatische Züge bekam

aus Bochumer Sicht der

Start des VfL in die Rückrunde.

Der Verein, der in

seiner konzeptionellen Ausrichtung

ambitionierte Ziele

verfolgen möchte, kam

nach Niederlagen in Berlin

und Hannover sowie einem

glücklichen Heim-Unentschieden

gegen den Karlsruher

SC der Abstiegszone

bereits bedrohlich nahe.

Deshalb war die Nervosität

an der Castroper Straße vor

dem Heimauftritt gegen die

Würzburger Kickers auf allen

Ebenen spürbar. Und

ebenso die anschließende

Erleichterung nach einem

per Energieleistung erzwungenen

2:1-Sieg gegen

den kompakt auftretenden

Aufsteiger.

So wie das Spiel gegen Würzburg

ein lange Zeit nicht absehbar

gutes Ende nahm,

so verlief auch der 21. Spieltag

letztendlich im Sinne der

Mannschaft von Cheftrainer

Gertjan Verbeek. Weil die

Mitkonkurrenten im Kampf

um den Klassenerhalt – um

mehr geht es für den VfL in

dieser Saison tatsächlich

nicht – weitgehend strauchelten,

betrug nach dem sechsten

Bochumer Saisonsieg der

Abstand zur Abstiegszone immerhin

acht Punkte. Ein Polster,

das zunächst einmal auf

alle Beteiligten beruhigende

Wirkung haben sollte und die

angespannte Situation entkrampfen

könnte.

Das tut auch Not. Denn die

Diskrepanz zwischen Anspruch

und Realität klafft in

dieser Saison so weit auseinander,

dass Deckungsgleichheit

nicht mehr erzielt werden

kann und sportlich akzeptable

Entwicklungen um ein

weiteres Jahr in die Spielzeit

2017/18 verschoben werden

müssen. Wie die VfL-Sympathisanten

darauf reagieren,

davon bekamen die Vereinsverantwortlichen

beim

Heimspiel gegen Würzburg

einen Eindruck. Nur knapp

über 11.000 Zuschauer wollten

die für den Verein eminent

wichtige Begegnung sehen

– Minusrekord für die aktuelle

Spielzeit.

Abseits des aktuellen Spielgeschehens

ließ Bochums

Trainer Gertjan Verbeek vor

der Begegnung mit den Kickers

aufhorchen, als er

grundsätzlich Stellung nahm

zu der Problematik, dass es

für die mit schmalen Budgets

arbeitenden Traditionsvereine

immer schwieriger werde,

eine Rückkehr in die erste

Liga zu realisieren. Ganz konkret

verwies er dabei auch auf

den Verein, bei dem er selbst

unter Vertrag steht. Den VfL

Bochum bezeichnete Verbeek

als kleinen Spieler auf dem

Markt, der sich gegen die wirtschaftlich

starke Konkurrenz

nicht mehr behaupten könne.

Der Niederländer sprach dabei

von einem geschlossenen

System von bis zu 22 Vereinen,

die quasi erstligatauglich

seien. Den VfL Bochum zählte

er nicht mehr dazu.

Unter großen Anstrengungen

hat der VfL in den vergangenen

Jahren nicht nur die notwendige

wirtschaftliche Konsolidierung

vorangetrieben,

sondern auch das Budget für

die Linzenzspieler-Abteilung

um immerhin drei Millionen

Euro erhöht. Scheinbar nicht

genug, um eine konkurrenzfähige

Mannschaft auf den

Platz zu stellen sowie die ambitionierten

und von Verbeek

mitgetragenen Ziele zeitnah

umzusetzen. Auch aus diesem

Grund möchte sich der

VfL strukturell neu aufstellen

und die Profimannschaft aus

dem Verein ausgliedern, um

solvente Partner oder Investoren

anwerben zu können,

die Bereitschaft zur Investition

signalisieren. Allerdings

ist der aktuelle Zustand des

VfL Bochum alles andere als

ideal, um Investoren zur Castroper

Straße zu holen. Dazu

braucht es noch viel Überzeugungsarbeit

und vor allen Dingen

eine deutlich bessere und

verheißungsvolle sportliche

Performance – es zeichnet

sich ein teuflischer Kreislauf

ab. Dem muss der VfL irgendwie

entkommen, sonst bleibt

der immer noch gefühlte Erstligist

auf Dauer ein etablierter

Zweitligist. Uli Kienel

28 | Stiepeler Bote | März 2017


AUS DEN SPORTVEREINEN

Vorsitz für Hofmeyer, Ehrenvorsitz für Bienefeld

Emotionale Hauptversammlung der SG Bochum Sundern 1974

Das Foto zeigt (v.li.) den 1. Schriftführer

Egon Lottmann, den 1. Kassenwart

Jürgen Gottschalk, den Ehrenvorsitzenden

Wolfgang Bienefeld sowie

den 1. Vorsitzenden Edwin Hofmeyer.

Foto: privat

Die Fußballfreunde der

SG Bochum Sundern 1974

wählten im Verlauf ihrer

Jahreshauptversammlung

Edwin Hofmeyer zum neuen

1. Vorsitzenden und ernannten

den langjährigen Vorsitzenden

Wolfgang Bienefeld

zum Ehrenvorsitzenden des

Vereins.

Die gut besuchte Versammlung

fand im Gemeinderaum

der ev. Kirche Zum Guten Hirten

statt, weil das etatmäßige

Vereinslokal „Zum Wienkopp“

zurzeit geschlossen ist. Aus

diesem Grund wurde auch

auf Antrag des Vorstands die

Wahl des Vereinslokals vertagt.

Nach Eröffnung und Begrüßung

ließ Wolfgang Bienefeld,

der langjährige 1. Vorsitzende,

die Ereignisse des vergangenen

Jahres noch einmal Revue

passieren. Mit bewegenden

Worten bedankte

er sich bei seinen Vorstandskollegen

und den

Mitgliedern für die harmonische

Zusammenarbeit

in den zurückliegenden

Jahren. Eine Wiederwahl

seiner Person schloss

Bienefeld – wie zuvor

schon angekündigt

– aus Altersgründen aus.

Bei den Wahlen zum

geschäftsführenden

Vorstand wurde Edwin

Hofmeyer zum neuen 1.

Vorsitzenden gewählt.

Wiedergewählt wurden

Schriftführer Egon Lottmann

und Kassenwart

Jürgen Gottschalk. Neu

im erweiterten Vorstand

ist der 2. Vorsitzende

Alexander Hinz. Ebenfalls

wiedergewählt wurden

Michael Meinshausen

(Fachwart Fußball), Gerda

Bienefeld (Zeugwartin), Peter

Jurgschat (stv. Schriftführer),

Matthias Bachstein (stv. Kassenwart)

und Sebastian Bottermann

(stv. Fachwart Fußball).

Auf Vorschlag des neuen Vorstands

wurde der langjährige

1. Vorsitzende Wolfgang

Bienefeld „in Würdigung und

Anerkennung für insgesamt

40 Jahre vorbildlich geleisteter

Vorstandsarbeit, davon

37 Jahre als Vorsitzender,

so wie für seine besonderen

Verdienste, diesen Verein in

Sundern zu etablieren“ zum

Ehrenvorsitzenden der SG

Bochum Sundern 1974 ernannt.

Mit lang anhaltenden

„standing ovations“ stimmten

die Versammlungsteilnehmer

dieser Ernennung zu.

März 2017 | Stiepeler Bote | 29


TERMINE

RuhrtalBahn fährt in die neue Saison

Dampflok und Schienenbus fahren ab dem 2. April

Die zwölfte Fahrsaison der

RuhrtalBahn steht bevor.

Der gedruckte Fahrplan ist

ausgelegt, unter www.ruhrtalbahn.de

ist der Download

seit Jahresbeginn

möglich. Bei Einsendung

eines mit 0,85 € frankierten

Rückumschlages an

die RuhrtalBahn, Honigsberger

Straße 26 in 45472

Mülheim, erfolgt der persönliche

Versand.

Grundsätzlich bleibt der

Fahrplan unverändert. Sowohl

der Museumszug mit der

Dampflokomotive wie auch der

Die Dampflokomotive 38 2267 unter dem

Ruhrviadukt.

Foto: R. Budde

Schienenbus fahren zweimal

(freitags) bzw. dreimal (sonntags

und an den meisten Feiertagen)

zwischen dem Eisenbahnmuseum

Bochum-Dahlhausen

und Hagen Hbf hin- und

her. Allerdings ist die

Fahrsaison im August

aufgrund von Bauarbeiten

an der Strecke unterbrochen,

wird dafür aber

bis Ende Oktober verlängert.

Die Fahrpreise

bleiben im vierten Jahr

hintereinander unverändert!

Erster Fahrtag ist

Sonntag, der 2. April.

Weitere Informationen

und Reservierungsmöglichkeiten

unter www.ruhrtalbahn.de

oder Tel.: 0208-309983010.

Kein Platz für

die Liebe

Die neue Frühjahrskomödie

der Volksbühne im Jubiläumsjahr.

Irrungen und Wirrungen

in einem Hotel – lustig und

urkomisch. Freitag, 7. April,

Samstag, 8. April, sowie

Freitag, 28. April, Samstag,

29. April, Sonntag, 30. April.

Beginn am Freitag/Samstag:

19.30 Uhr. Neu: Beginn am

Sonntag um 18.30 Uhr.

Der Kartenvorverkauf startet

am 3. März ab 18 Uhr. Karten

nur telefonisch unter 0234/

472387 (und - nur am 03.03.

- zusätzlich auch unter 0234/

94429547) erhältlich.

Termine

März

So, 26. Februar

Hallo Kinder - Sommernachtstraum.

Der Kinder-Theater-Nachmittag

zum Sehen,

Staunen und Mitmachen im

Kulturhaus Thealozzi, Pestalozzistr.

21, 16 Uhr.

Mi, 1. März

Frauenabendkreis Emmauskirche:

„Ermland – Masuren, Ordensburgen

– Backsteingotik,

Kopernikus – Kaiser Wilhelm

II.“ Referentin: Frau Rudowski.

Gemeindezentrum Emmasukirche,

19.30 – 21.30 Uhr.

Sa, 4. März

Bochum historisch - aus der

Sicht von heute. Präsentiert

von Jürgen Boebers-Süßmann.

Haus Spitz, Kemnader

Str. 138, 20 Uhr. Karten in der

Gaststätte Haus Spitz und im

Ticketshop erhältlich.

Mo, 6. März

Spielenachmittag für Seniorinnen

und Senioren mit Karten-

und Brettspielen. Ev. Kirchengemeinde

Zum guten Hirten,

Weitmarer Holz Straße 34

a, 15 Uhr.

Di, 7. März

Offenes Frühstück im Lutherhaus

von 9 - 11:30 Uhr.

Mi, 8. März

Frauenhilfe Lutherhaus: 15 Uhr

Frauenhilfe Emmauskirche:

„Freiberg im Winter“ Referentin:

Frau Riediger, Gemeindezentrum

Emmauskirche, 15 -

17 Uhr.

Do, 9. März

Malkurs im Lutherhaus:

19:00 - 21:15 Uhr,

Fr, 10. März

„Pack die Badehose ein“ –

Wirtschaftswunderlieder der

50er/60er Jahre im Haus Oveney

mit Anne Behrenbeck und

Maik Hester. Mit viel Witz und

großem Spaß interpretieren die

beiden Künstler, die seit mehr

als 20 Jahren gemeinsam arbeiten,

Lieder aus der Nachkriegszeit.

Haus Oveney, Oveneystraße

65, 19.30 Uhr.

Sa, 11. März

Einführungskurs Himmelskunde

– Zur Orientierung am

Nachthimmel. Für einen spannenden

und interessanten

Blick in den Sternenhimmel liefern

die Astronomiekurse das

nötige Wissen. Neuling oder

erfahrener Sterne-Gucker – die

Kunde in der Himmelsmechanik

ist für alle Hobby-Astronomen

interessant. Bei gutem

Wetter findet im Anschluss eine

Orientierung am Sternenhimmel

im Freien statt. An warme

Kleidung sollte je nach Witterung

und Jahreszeit entsprechend

gedacht werden.

Sternwarte Bochum, Obernbaakstraße

2-12, 19.30 Uhr.

So, 12. März

Konzertreihe Marienlob: Steeler

Damenchor unter der Leitung

von Georg Wehr. Zisterzienserkloster

Stiepel, Im Varenholt

9, 15 Uhr.

7. Benefizkonzert für Fukushima-Kinder

in der Emmauskirche.

Ab 14.30 Uhr Kaffee und

Kuchen, japanische Kalligraphie

und Origamifalten für Kinder

und Erwachsene, japanischer

Flohmarkt. Um 16 Uhr

das Benefizkonzert mit dem

Posaunentrio „Buccinate“,

Eintritt frei. Emmauskirche,

Karl-Friedrich-Str. 65a.

Di, 14. März

Auditorium Kloster Stiepel:

Abrahams Opfer (Gen 22). P.

Dr. Dieter Böhler referiert über

die Erzählung von Abrahams

Opfer aus Genesis 22. Zisterzienserkloster

Stiepel, Im Varenholt

9, 20 Uhr.

Mi, 15. März

Diakoniekreis Lutherhaus:

17 Uhr

Frau Höpker bittet zum Gesang.

Spontan, mitreißend, inspirierend:

Das einzigartige

Format lebt vom vielfältigen

Repertoire der charmanten

Künstlerin und von der Begeisterung

des Chors, der sich

durch das anwesende Publikum

bei jeder Veranstaltung

neu zusammenfindet. Haus

Spitz, Kemnader Str. 138,

19.30 Uhr.

Fr, 17. März

Sonderkonzert - Jugend musiziert.

Werke von Tunder, Biber,

Froberger u. Telemann. Das

junge Ensemble für Alte Musik

wurde 2016 mit voller Punktzahl

Bundessieger beim Wettbewerb

„Jugend musiziert“.

Dorfkirche Stiepel, 17 Uhr.

Ein Abend im Brechts – Der

große Bertolt Brecht Abend.

Ein Abend, der menschlich,

dogmatisch, vulgär, grob und

auch feinsinnig daherkommt.

Fünf Schauspieler und fünf

Musiker entführen den Zuschauer

in eine wilde, feuchtfröhliche

Welt, ohne Bertholt

Brecht jemals aus den Augen

zu verlieren. Kulturhaus Thealozzi,

Pestalozzistraße 21,

20 Uhr.

Sa, 18. März

Klamottenbasar im Pfarrheim

St. Albertus Magnus. Angeboten

wird Kinderbekleidung

der Größen 56 bis 182 für das

Frühjahr und den Sommer sowie

Schneeanzüge. Außerdem

gibt es Babyzubehör, Bücher,

CDs und Spielwaren.

30 % der Einnahmen des Klamottenbasares

verbleiben für

den guten Zweck. Unter anderem

wird das Hospiz St. Hildegard

einen Teil bekommen.

Pfarrheim St. Albertus Magnus,

Königsallee 171, 10 - 13

Uhr. Bereits ab 9.30 Uhr haben

Schwangere (gegen Vorlage

des Mutterpasses) Eintritt.

30 | Stiepeler Bote | März 2017


TERMINE

Tender Napalm von Philip Ridley

18.03.2017, 19:30 Uhr // 19.03.2017, 19:30 Uhr

01.04.2017, 19:30 Uhr // 02.04.2017, 19:30 Uhr

Bilder deiner großen Liebe von Wolfgang Herrndorf

03.03.2017, 19:30 Uhr // 04.03.2017, 19:30 Uhr

Kein Licht – von Elfriede Jelinek

8.03.2017, 19:30 Uhr // 9.03.2017, 19:30 Uhr

4.04.2017, 19:30 Uhr // 5.04.2017, 19:30 Uhr

Die Schöne und das Biest

von Lucy Kirkwood und Katie Mitchel

26.03.2017, 12:00 Uhr // 28.04.2017, 19:30 Uhr

Sommerfest von Frank Goosen

29.03.2017, 19:30 Uhr // 30.03.2017, 19:30 Uhr

Spieltrieb von Juli Zeh

07.02.2017, 19:30 Uhr // 08.02.2017, 19:30 Uhr

Termine

So, 19. März

Kulturhappen – Luther und seine

Deutschen: Das Reformationsjubiläum

1933. Referent:

Prof. Dr. Günter Brakelmann

in der Stiepeler Dorfkirche,

11.30 Uhr

Mi, 22. März

Frauenhilfe Emmauskirche:

„Pflanzen der Bibel“, Pfarrerin

Kuhles, 15 - 17 Uhr.

Erzählcafe Lutherhaus:15 Uhr

Frauenhilfe Dorfkirche: 15 Uhr

Sa, 25. März

Tage der offenen Tür mit Flohmarkt

im Hospiz St. Hildegard

– Neben Informationen und

Gesprächen erwartet die Besucher

eine große Auswahl

an Glaswaren, Porzellan, Büchern

und Flohmarktüberraschungen.

Außerdem bieten

die ehrenamtlichen Mitarbeiter

Handwerkliches und fruchtige

Marmeladen an. Königsallee

135, Eingang über Waldring/Ostermannstraße,

14 bis

18 Uhr, und

Sonntag, 26.3.2017, 10.00 bis

18.00 Uhr,

Abendmusik bei Kerzenschein

– Telemannische Musikalien.

Der Todestag von Georg Philipp

Telemann (1681-1767)

jährt sich 2017 zum 250. Mal.

Telemann zählte zu den berühmtesten

Komponisten seiner

Zeit. Dorfkirche Stiepel,

20 Uhr.

So, 26. März

Tage der offenen Tür mit Flohmarkt

im Hospiz St. Hildegard.

Königsallee 135, Eingang über

Waldring/Ostermannstraße, 10

bis 18 Uhr.

Fr, 31. März

Frühlingsbasar und Tag der

offenen Tür im Heinrich-König-Seniorenzentrum.

Im Foyer

präsentieren verschiedene

Hobbykünstler frühlingshafte

und österliche Artikel. So

gibt es Nistkästen, Frühlingssträuße,

Osterdecken, Holzarbeiten,

Textilarbeiten und anderes

mehr. Bewohner bieten

selbstgemachte Marmelade

und Plätzchen an. Für Essen

und Trinken sowie für musikalische

Unterhaltung ist bestens

gesorgt. Hausführungen werden

zu verschiedenen Zeiten

angeboten. Heinrich-König-Seniorenzentrum,

Wabenweg 14-

16, 12 - 17 Uhr.

Der nächste

Stiepeler Bote

erscheint wieder am

31. März.

Ihre Veranstaltungshinweise

können Sie uns bis zum

21. März per E-Mail schicken:

termine@

3satz-bochum.de

März 2017 | Stiepeler Bote | 31


TERMINE

Regelmäßige Termine

Öffnungszeiten des Seniorenbüros im Stadtbezirk Süd:

Mo und Mi: 9 – 11 Uhr // Do: 14 – 16 Uhr

sowie nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 77 31 65 50)

montags

Lutherhaus: Gymnastik: 10 Uhr

Helferkreis Kindergottesdienst 18:30 Uhr

Treffen des Helferkreises Lutherhaus um 18 Uhr

Gospelchor. www.children-of-light.de 19 Uhr

Dorfkirche: Musizieren für Kinder 16 Uhr / JuGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

Emmauskirche: Montagscafé für Senioren 14.30 Uhr,

Offener Treff für Jugendliche (16 Jahre) 18 Uhr,

Vergissmeinnicht (Anonyme Alkoholiker) 19 – 21 Uhr

Christliche Meditationsgruppe - Erster Montag des Monats

18.30 – 20.15 Uhr

Jeden 3. Montag: Treff Arbeitskreis Geschichte des Heimatvereins;

Pfingstblume, Brockhauserstr. 126, 19 Uhr

Stammtisch der Kompanie Henkenberg jeden ersten Montag im

Monat um 19.30 Uhr im Vereinslokal „La Villa Henkenberg“

dienstags

Übungsdienst der Freiwilligen Feuerwehr Bochum - Löscheinheit

Stiepel am Gerätehaus Kemnaderstr. 199. Alle 14 Tage (ungerade

Wochen). 18 bis 22 Uhr

Sprechstunde in der Caritas Kontaktstelle an jedem 2. Di. im Monat

von 11 – 12 Uhr und an jedem 4. Di. im Monat von 18 - 19 Uhr, im

Pfarrbüro der Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Str. 111.

Lutherhaus: Posaunenchor 20 Uhr

DorfKirche: KiGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

Emmauskirche: Gedächtnistraining 15 - 18 Uhr

Offene Tür (OT) für 12 bis 15 Jährige 17 – 18.30 Uhr

Bastelkreis, 15 Uhr

Abhängige Spieler 19.30 – 21.30 Uhr

„Ensemble Concertino“ 20 - 21.30 Uhr

mittwochs

Lutherhaus: Luther‘s Team, 19 Uhr // Altenkreis Team 19.15 Uhr

Literaturkreis (2. Mittwoch im Monat) 19-21 Uhr

Dorfkirche: Kartentreff (erster Mittwoch im Monat) 15 Uhr

Jeden 1. Mittwoch: Stammtisch Stiepeler Verein für Heimatforschung;

Pfingstblume, Brockhauser Str. 126, 19 Uhr

Jeden 2. Mittwoch: Treff Plattdeutscher Arbeitskreis, Pfingstblume,

Brockhauser Straße 126, 19 Uhr

Emmauskirche: Posaunenchor 19 - 20.15 Uhr

Literaturkreis: Letzter Mittwoch des Monats, 19 Uhr

Der Himmel über Bochum - Astronomische Beobachtung im IUZ

Sternwarte Bochum, Obernbaakstraße 2-12,

Während des Winterhalbjahrs (von November bis Ende März) findet

regelmäßig mittwochs um 19 Uhr eine astronomische Veranstaltung

statt.

donnerstags

Regelmäßige Termine

Labor der kleinen Forscher - Für kleine Forscher von 6-10 Jahren in

der Sternwarte Bochum regelmäßig von 15:30 bis 17 Uhr.

Lutherhaus: Yoga 9.30 - 10.45 Uhr

Yoga Ü 60 11.15 - 12.45 Uhr

Rassegeflügelzuchtverein Phönix Stiepel: Monatsversammlung jeden

2. Freitag 20 Uhr

GOTTESDIENSTE

Ev. Kirchengemeinde Wiemelhausen

Freitag, 3. März, St. Johanneskirche, Brenscheder Straße, 16 Uhr:

Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag, anschließend Imbiss

im Pfarrheim.

Baumhofzentrum, Baumhofstraße 9

Sonntag, 5. März, 10 Uhr:

Gottesdienst mit Abendmahlsfeier, Pfarrer Loer, Posaunenchor

Sonntag, 12. März, 18 Uhr:

Gottesdienst mit Pfarrerin Streithof-Menzler

Sonntag, 19. März, 10 Uhr:

Gottesdienst mit Pfarrerin Häger

Sonntag, 26. März, 10 Uhr:

Gottesdienst mit Vorstellung der Konfirmandinnen und Konfirmanden,

Pfarrerin Dr. Strathmann-von Soosten

Gottesdienste an Werktagen

Montag, 6. März, St. Johannes-Stift, Borgholzstraße 5-11, 15.30 Uhr

Donnerstag, 30. März, Matthias-Claudius-Haus, Am Bleckmannshof

19a, 16 Uhr

Kath. Gemeinde Heilige Familie

Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Straße 111

Sonntags Hochamt um 10 Uhr:

Gemeindemesse am Dienstag und Donnerstag um 9 Uhr

Donnerstag, 9. März, 9 Uhr:

Frauenmesse mit anschließendem Frühstück im Gemeindeheim

Evangelische Kirchengemeinde

Zum Guten Hirten - Sundern

Samstag, 4. März, 17 Uhr:

Gottesdienst mit Abendmahl, Pastor Schuld

Samstag, 18. März, 17 Uhr: Gottesdienst, Pastor Schuld

Neuapostolische Kirche

Neuapostolische Kirche Wiemelhausen, Immenweg 1

Mittwochs Gottesdienst um 19.30 Uhr

Sonntags Gottesdienst um 9.30 Uhr

Jugendfeuerwehr Bochum-Stiepel Übungsdienst am Gerätehaus.

Kemnaderstr. 199 von 18 bis 20 Uhr.

Dorfkirche: Posaunenchor 18.00 Uhr // Singekreis 19.45 Uhr

Emmauskirche: Offene Tür (OT) für Kinder von 6 bis 11 Jahren:

16 - 18 Uhr

Musikverein Gut Klang 1921 Bochum-Stiepel: Probe im Heinrich-König-Seniorenzentrum,

Wabenweg 14-16, 19:30 bis 21:45 Uhr

freitags

32 | Stiepeler Bote | März 2017


Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Marien

samstags

TERMINE

18.30 Uhr Vorabendmesse

sonntags

8.30 Uhr Lateinisches Konventamt

10.00 Uhr Gemeindemesse

11.30 Uhr Gemeindemesse

18.30 Uhr Abendmesse

Tägliches Offizium

6.00 Uhr: Vigilien (Nachtgebet)

6.35 Uhr: Laudes (Morgenlob)

7.00 Uhr: Engel des Herrn, Terz

7.15 Uhr: Konventmesse (Mittwoch: 18.30 Uhr)

12.00 Uhr: Engel des Herrn, Sext und Non (Mittagsgebet)

18.00 Uhr: Vesper (Abendlob)

19.50 Uhr: Komplet, Engel des Herrn

Alle Chorgebetszeiten sind öffentlich!

Regelmäßige Gottesdienste

Konventmesse an Werktagen Mo. bis Sa. 7.15 Uhr (Mi: 18.30 Uhr)

Gemeindemesse an Werktagen Di. bis Sa. 18.30 Uhr (Mo.: 7.30 Uhr)

Evangelische Kirchengemeinde Stiepel

Sonntag, 26. Februar, 10 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst

Sonntag, 26. Februar, 11.15 Uhr, Dorfkirche:

Taufgottesdienst

Sonntag, 05. März 10 Uhr, Lutherhaus:

Gottesdienst mit Abendmahl

Sonntag, 12. März, 10 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst mit Abendmahl

Freitag, 17. März, 18 Uhr, Dorfkirche:

Ökumenischer Bergmannsgottesdienst

Samstag, 18. März, 10 -15 Uhr, Gemeindehaus an der Dorfkirche:

Kinderbibeltag

Sonntag, 19. März, 10 Uhr, Lutherhaus:

Gottesdienst

Sonntag, 26. März, 10 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst

Sonntag, 26. März, 11.15 Uhr, Dorfkirche:

Taufgottesdienst

Freitag, 31. März, 19 Uhr, Lutherhaus:

Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden

Sonntag, 2. April 10 Uhr Lutherhaus:

Gottesdienst mit Abendmahl

Brockensammlung für Bethel im Lutherhaus und der Dorfkiche von

Dienstag, 21.März bis Montag, 27. März

Evangelische Kirchengemeinde Weitmar-Mark

Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße 65 a

Sonntag, 26. Februar, 10 Uhr: Pfarrerin Schmidt-Solty

Freitag, 3. März, 15 Uhr: Pfarrerin Schmidt-Solty, Weltgebetstag der

Frauen. Im Anschluss gibt es ein gemeinsames Kaffeetrinken.

Sonntag 5. März, 10 Uhr: Pfarrerin Klöpper, Gottesdienstreihe Themen

der Reformation: “Reformation und Frauenbilder.“

Sonntag, 12. März, 10 Uhr: Pfarrerin Schmidt-Solty, zeitgleich Kindergottesdienst

mit dem Kigo-Team.

Sonntag, 19. März, 11 Uhr: Pfarrer Loer, Familiengottesdienst mit

den Kindern und Erzieherinnen der TABOR-Kita.

Sonntag 26. März, 10 Uhr: Pfarrerin Schmidt-Solty.

Die nächste Ausgabe des Stiepeler Boten erscheint

am 31. März.

Anzeigen- und Redaktionsschluss: 21. März.

März 2017 | Stiepeler Bote | 33


SERVICE GESUNDHEIT

Die Kraft der Kräuter für die Haare

Professionelle Haarpflege – das Geheimnis natürlicher Schönheit

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Eine intakte Kopfhaut ist die

Basis für schönes, gesundes

Haar. Sie ist der Nährboden

und braucht spezielle Pflege.

Bei einer gesunden, gut

durchbluteten Kopfhaut zeigt

sich das Haar in seiner vollen

Pracht. Charakteristisch für

gesundes und schönes Haar

ist vor allem eine glatte Haaroberfläche,

die sich aus den

zahlreichen, übereinanderliegenden

Schuppenschichten

zusammensetzt. Das ist die

Voraussetzung dafür, dass

Licht gleichmäßig reflektiert

wird und das Haar in schönstem

Glanz erstrahlt.

Trockenes, sprödes und gekraustes

Haar wirkt leicht

strohig und matt. Bedingt

durch die Unterfunktion der

Talgdrüsen, fehlt es an schützenden

und pflegenden Lipiden,

die dem Haar Geschmeidigkeit,

Spannkraft und Glanz

verleihen. Die Ursachen können

die Verwendung zu stark

entfettender Produkte, Sonne,

Wind, zu heißes Föhnen,

hormonelle Schwankungen,

einseitige Ernährung oder

auch fettarme Diäten sein.

Gefärbtes, getöntes oder gebleichtes

Haar benötigt spezielle

farberhaltende Pflege,

damit es lang strahlt und gesund

aussieht. Für die Coloration

werden meist chemische

Mittel verwendet, die je nach

Formulierung unterschiedlich

tief in das Haar eindringen

und sich mit dem Keratin des

Haares verbinden. Eine Coloration

kann Haare und Kopfhaut

belasten, anfangs glänzt

das Haar, doch UV-Strahlen,

häufiges Waschen und Salzoder

Chlorwasser können

die Haarfarbe ausbleichen.

Ein anderes Thema sind die

Schuppen, diese sind kein

Haar- sondern ein Kopfhautproblem.

Störungen im Stoffwechsel,

die Verwendung von

zu stark entfettenden Haarpflegepräparaten,

Stress und

schädliche Umwelteinflüsse

beschleunigen Schuppenbildung.

Diese Beispiele zeigen,

wie wichtig die richtige Wahl

der Haarpflegeprodukte ist,

ergänzt mit den dazu passenden

Styling-Produkten.

Darum lassen Sie Ihr Haar

genau unter die Lupe nehmen

bei der kostenlosen Haarund

Kopfhaut-Fachberatung

am 23.03.2017 in der Höke´s

Apotheke Stiepel, Kemnader

Str. 316, 44797 Bochum. Lassen

Sie sich verwöhnen und

vereinbaren Sie einen Termin

unter 0234/3382030 oder per

Mail an stiepel@alte-apotheke-bochum.de

Bei Home Instead bestimmt der Kunde die Zeit

Betreuungskräfte sorgen Zuhause für ein entspanntes Leben

Impressum

Herausgeber: 3satz Verlag

und Medienservice GmbH,

Alte Hattinger Straße 29,

44789 Bochum

Tel.: 0234 / 544 96 96 6

Fax: 0234 / 544 96 96 7

stiepelerbote@3satz-bochum.de

www.3satz-bochum.de

Redaktion und Satz: Michael

Zeh (verantwortlich), Vicki

Marschall, Uli Kienel,

Torsten Picken, Martin

Jagusch, Vera Demuth

Anzeigen: Nicole Knippert,

Andrea Grevel aus der Höke´s

A p o t h e k e . F o t o : p r i v a t

Viele Menschen wollen auch

im Alter in den eigenen vier

Wänden bleiben. Der Bochumer

Markus Braun und sein

Team wollen diesen Wunsch

in die Tat umsetzen. Seit

Januar 2017 ist Braun Geschäftsführer

eines Home

Instead-Betreuungsdienstes.

Mit Home Instead bietet er im

Rahmen häuslicher Betreuung

Dienstleistungen an, die

nicht nur bei Pflegebedürftigen

und Senioren für mehr

Lebensqualität sorgen, sondern

auch deren Angehörigen

entlasten. Unter dem Motto

„Daheim statt Heim“ sind

Brauns Betreuungskräfte,

wenn nötig, rund um die Uhr

im Einsatz.

Persönliche Umstände sind

entscheidend

Was den Betreuungsdienst in

Bochum von herkömmlichen

Pflegediensten unterscheidet,

ist die Zeit, die sich seine

Mitarbeiter für ihre Kunden

nehmen. „Im Gegensatz zum

klassischen Pflegedienst brin-

Mo, Mi, Do und Fr 9-12 Uhr,

Tel. 0234/940 9852,

nicole.knippert@3satz-bochum.de

Anke Weigang, Tel. 02302 /

277 49 94,

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vom 1. Januar 2017.

Druck: Uwe Nolte, Iserlohn,

www.druckerei-nolte.de

Verteilung: 3satz

Titelfoto: Sure

gen wir viel Zeit für unsere

Kunden mit und sind immer

da, wenn sie uns brauchen“,

beschreibt Braun seine Unternehmensphilosophie.

Von

wenigen Einsätzen pro Woche

bis hin zur einer Wochenend-

oder Übernacht-Betreuung

- bei Home Instead ist

alles möglich. Seine Mitarbeiter

reagieren flexibel auf die

persönlichen Lebensumstände

der Patienten – auch wenn

diese sich ändern, so der Geschäftsführer.

Der Kunde bestimmt über

die Zeit

„Wir helfen unter anderem

beim Einkauf, beim Arzt- oder

Friseurbesuch oder unterstützen

im Haushalt. Auch ein

Spaziergang im Park oder ein

Ausflug in die nähere Umgebung

gehören dazu. Familienbetreuung

ist ebenfalls

möglich. Letztlich entscheidet

aber der Kunde, für welche

Dienstleistungen er unsere

Betreuungskraft einsetzt“,

zählt Braun einige Angebote

auf. Die Mitarbeiter sind in der

körperlichen Grundpflege geschult

und auch im Umgang

mit demenziell veränderten

Menschen erfahren. Bei der

medizinischen Versorgung arbeiten

sie oft mit ambulanten

Pflegediensten zusammen.

So können pflegebedürftige

Menschen optimal betreut

werden. Die Leistungen von

Home Instead können dank

der vollen Pflegekassenzulassung

entsprechend abgerechnet

werden.

Die nächste Ausgabe des Stiepeler Boten erscheint

am 31. März.

Anzeigen- und Redaktionsschluss:

21. März.

34 | Stiepeler Bote | März 2017


STIEPEL AKTUELL

Das Haus voller Leben

Tage der offenen Tür im Hospiz

Zur Umstellung von der Winter-

auf die Sommerzeit lädt

das Hospiz St. Hildegard

an der Königsallee 135 am

Samstag und Sonntag, 25.

und 26. März, wieder zu den

Tagen der offenen Tür mit

Flohmarkt ein.

Neben Informationen und

Gesprächen erwartet die Besucher

eine große Auswahl

an Glaswaren, Porzellan,

Büchern und Flohmarkt-Überraschungen.

Mit etwas Glück

lassen sich auch antiquarische

Schätzchen, Bilder und

Bilderrahmen entdecken.

Außerdem bieten die ehrenamtlichen

Mitarbeiter Handwerkliches

und fruchtige Marmeladen

an.

Ein weiterer Publikums magnet

ist das reichhaltige Kuchenbuffet.

Koordinatorin Katrin

Gondermann schwärmt: „Wir

bekommen etwa 50 Kuchen

gespendet, die wir dann zugunsten

der Hospizarbeit anbieten

können. Die Kuchen

und Torten werden alle mit viel

Liebe gebacken und finden

stets großen Anklang. Außerdem

kommt man bei Kaffee

und Kuchen gut miteinander

ins Gespräch.“ Dafür stehen

Haupt- und Ehrenamtliche

bereit, die über die Arbeit im

Hospiz Auskunft geben. Wer

mehr wissen möchte, kann an

verschiedenen Vorträgen teilnehmen.

Zum Vertiefen bietet

die Hospiz-Seelsorge eine

spirituelle Mittagspause in der

Kapelle.

„Uns ist es sehr wichtig, dass

die Menschen in unserer

Stadt wissen, was in ihrem

Hospiz geschieht. Deshalb

laden wir sie ein, sich selbst

ein Bild davon zu machen,

mit wie viel Leben wir unsere

Hospizgäste und ihre Angehörigen

begleiten,“ erklärt

Hospizleiter Johannes Kevenhörster.

Neben der Öffentlichkeitsarbeit

spielen aber auch

die Spenden-Einnahmen, die

an diesem langen Wochenende

zusammenkommen, eine

große Rolle: „Bei der Finanzierung

unserer Arbeit bleiben

wir grundlegend auf Spenden

angewiesen. Das können wir

Jahr für Jahr nur schaffen,

wenn sehr viele Menschen

mithelfen.“ Dabei stehe es,

so Kevenhörster, jedem frei,

nicht nur selbst etwas zu

spenden, sondern sich auch

als Multiplikator zu betätigen

und andere Menschen für

einen Besuch zu den Tagen

der offenen Tür zu gewinnen.

Der Kreativität seien ohnehin

keine Grenzen gesetzt.

_______________________

Hospiz St. Hildegard, „Tage

der offenen Tür mit Flohmarkt“

Samstag, 25.3., 14 bis 18 Uhr,

Sonntag, 26.3., 10 bis 18 Uhr,

Königsallee 135, (Eingang

über Waldring/Ostermannstraße)

Bei Kaffee und Kuchen kommen die Besucher und die Hospiz-Mitarbeiter

gut miteinander ins Gespräch.

Foto: privat

März 2017 | Stiepeler Bote | 35

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