ELSA Workshop 2011: "Lernen lernen"

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ELSA Workshop 2011: "Lernen lernen"

Eltern-Lehrer-Schüler-Workshop (ELSA)

1./2. April 2011

Arbeitsgemeinschaft:

• Michaela Schreiber

• Barbara Lindner

• Birgit Nauheimer

• Yvonne Blessing

• Sabine Bär

• Carmen Kirchhoff

• Stefanie Frank

• Sabine Epple

Lernen lernen

• Franz Ebert

• Annelie Richter

• Roswitha Frey

• Elke Wild-Siebert

• Christof Magar

• Miriam Bär

• Hannah Wagner

• Ida Sprißler

• Fynn Schreiber

Gastreferent: Konrad Scheib und Mitarbeiter des Studienhauses am Dom, Landau


Alles begann mit einem Vortrag zu Beginn des Schuljahres zum Thema Lernen

lernen, den ein Referent des Studienhauses am Dom vor einer Gruppe von ca 100

Eltern hielt. Die Begeisterung war so groß, dass die Eltern mehr hören wollten.

Und so machte sich der Eltern-Lehrer-Schüler- Arbeitskreis (ELSA) an die Arbeit und

organisierte mit dem Elternbeirat den ELSA WorkshopLernen lernen’ an einem

Wochenende im April 2011.

Am Freitagabend trafen sich bei (und trotz) schönstem Sommerwetter über 300

Eltern, Schüler und Lehrer, um sich dem Thema Lernen lernen zu widmen. In

Vorträgen und Workshops sollten Lern- und Arbeitstechniken kennengelernt und

geübt werden.

Der kurzen Einführung am Freitagabend folgte dann ein arbeitsreicher

Samstagmorgen, in der gemeinsamen Frühstückspause konnten Schüler und Eltern

verschnaufen oder erste Ideen austauschen.


Die Schüler und Schülerinnen wurden an die sieben Trainer verteilt, um sich in

kleinen Gruppen, aufgeteilt nach Klassenstufen, intensiv mit dem Thema ‚Lernen

lernen’ zu befassen.

Der Lernstern bzw. der Fragebogen zum Lernstil sollte eigene Präferenzen zum

Lernen deutlich machen.

Im Lern-TÜV wurde das eigenen Lernverhalten zunächst analysiert, um

problematische Bereiche aufzuzeigen und Verbesserungsmöglichkeiten zu

erarbeiten.

Hausaufgabenorganisation, Zeitplanung, Vorbereitung auf Klassenarbeiten waren

die Themen der jüngeren Schüler, während bei den älteren Schülern noch

Informationen zu Gedächtnis und Lernen angesprochen wurden, ebenso

Präsentationstechniken und Vorbereitung von Vorträgen.

Die praktischen Lerntipps wurden in spielerischen Situationen sogleich eingeübt.

Eltern und Lehrer verblieben gemeinsam mit ihrem Referenten in der Aula.

Den Eltern wurde in humorvoller, manchmal provozierender, stets jedoch in sehr

anschaulicher Weise aufgezeigt, wie unterschiedlich Lernvorgänge und

Lernfortschritte stattfinden und wie ungeduldig die Eltern oft sind.

Der Antrieb zum Lernen ist bei allen Menschen unterschiedlich und braucht die

entsprechende Entwicklungsmöglichkeit. Das 4Farbenmodell mit den

entsprechenden Lerntypen (der grüne Systematiker, der blaue Logiker, der gelbe

Fantasietyp und der rote intuitive Typ) gab unterschiedliche Ideen zum Lernen.

Die positive Vorbildfunktion der Eltern, das stetige beiderseitige Erkennen und

Bemühen, das Schaffen eines positives Lernklimas zuhause und vor allem offene

konstruktive Kommunikation zwischen Eltern und Kindern sollen und können den

Spaß am lebenslangen Lernen erhalten.

In einer Lernmappe sind die Ergebnisse des Workshops festgehalten, diese können

die Eltern auf der homepage einsehen.

Im kommenden Schuljahr 11/12 können die Schüler an den zwei stattfindenden

Methodentagen das Thema Lernen lernen noch festigen und vertiefen.

Wir arbeiten weiter daran, Lernen kann man lebenslang!

Michaela Schreiber

(ELSA)

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