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akzent

® DAS MAGAZIN FUR DIE GROSS-STADT BODENSEE MÄRZ 2017

ESSBAR

Die spinnen:

Insekten als

Lebensmittel

am See

LESBAR

Jahrhundert-Literat:

Der Überlinger

Martin Walser wird 90

TRAGBAR

Modensee: Nachhaltigkeit

als roter Faden


INTRO

KOKO

KO-Schlag auf Schlag für die Live-Szene am Bodensee?

Ende des vergangenen Jahres beendete KOKO – seit Jahrzehnten immerhin größter

Konzertveranstalter hier im Südwesten – sein unternehmerisches Engagement in Konstanz.

Die zwei Gründer Dieter Bös und Armin Nissel verkauften ihre Anteile an den

dritten Gesellschafter Marc Oßwald in Freiburg.

Während dieser flugs die in den letzten Jahren stark defizitären, aber mit Herzblut organisierten

Veranstaltungen „Rock am See“ und „Zeltfestival Konstanz“ beendete,

versprach er für die vertraglich fixierten (also die mit positivem Deckungsbeitrag

abschließenden!) Events Bestandsschutz.

DAS MAGAZIN VOM BODENSEE BIS OBERSCHWABEN

Vor allem die ewig nölenden Konstanzer, denen die Zuschüsse für

das Zeltfestival von städtischer Seite stets ein Dorn im Auge waren

– weil KOKO sich ihrer Meinung nach ja unglaublich bereichert

habe –, entlarven sich nun als Stammtischdummschwätzer.

Plötzlich ist die Bodenseemetropole als Veranstaltungsort

und Namensgeber der größten Agentur ziemlich verödet,

haben gar manche Dörfer rundherum größere Live-

Events zu bieten – Konstanz KO.

Doch bevor jeder Pro-Winz-Veranstalter nun Morgenluft

wittert, zieht am Horizont Ungemach auf:

Denn Marc Oßwald übernahm Anfang 2017 die

Geschäftsführung der Vaddi Concerts GmbH, einer

Tochter der Medusa Music Group, die wiederum

zur Eventim gehört. Hier wird er sich „zukünftig

intensiv um ein breitgefächertes Programm in

Baden-Württemberg und in den angrenzenden

Regionen in Bayern, Österreich, der Schweiz und

Frankreich“ kümmern, wie man in der Pressemitteilung

frohlockte. Die CTS EVENTIM AG & Co.

KGaA sei „Europas Marktführer im Ticketing mit

Aktivitäten in 25 Ländern und zugleich einer der

führenden Anbieter von Live-Entertainment“ und

„verkauft jährlich mehr als 140 Mio. Tickets für

über 200 000 Veranstaltungen“. Zur Gruppe gehören

übrigens auch Online-Portale wie oeticket.com und

ticketcorner.ch.

»Ein guter Koch muss

träumen können.«

Ihr Harald Leissner &

das Team der Residenz Seeterrasse

Eventim agiert gern im Hintergrund, möglichst geräuschlos,

machte aber mit Ticketschiebereien zum WM-Sommermärchen

2006 von sich reden; die Anklage löste sich gegen eine

erkleckliche Zahlung allerdings außergerichtlich in Wohlgefallen

auf. Auch das Bundeskartellamt ermittelt – bislang ergebnislos – seit

Jahren gegen die Monopolmacht des Bremer Selfmademilliardärs Klaus

Peter Schulenberg. Die Branchengrößen Semmelconcerts und Marek Lieberberg

hat er geschluckt, doch der Appetit kommt im lukrativsten Eventmarkt

Europas wohl erst beim Essen.

Denn wer hier die wichtigsten Sport-, Fußball und Konzertevents, die bestverkauften

Künstler, die größten Veranstaltungsorte beherrscht oder – noch besser – gleich

selbst allesamt besitzt, wer einen monopolartigen Ticketverkauf zu konkurrenzlosen

Maximalpreisen durchsetzt, kleine Mitbewerber nach Belieben dominiert oder kauft,

verdient letztlich quer durch die Wertschöpfung von Live-Events. KO steckt schließlich

auch im Wörtchen Konkurrenz.

Vaddi-Vater Marc Oßwald geht indes davon aus, „dass Südbaden und die Bodensee-

Region von dem neuen Konzertveranstalter profitieren werden“. OKeee!?

MARKUS HOTZ

HERAUSGEBER

Seeweg 2 | 78337 Öhningen/Wangen

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info@residenz-seeterrasse.com

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www.facebook.com/residenzseeterrasse

3


INHALT

TITEL

4 Inhalt

109 Impressum

SEE-LEUTE

8 Der Sprachgewaltige

9 Motivationsredner Marco Deutschmann

12 Beyond Headlines: Eine Band startet durch

110 Déjà Vu

SEEZUNGE

14 Story: Da ist der Wurm drin

18 Weinseelig: Klasse Weine bezahlbar

20 Gerüchteküche: Klatsch & Tratsch aus der Gastrowelt

25 Tipps: Gut essen & trinken

BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE

28 Kopf oder Bauch? Wirtschaftskongress in Singen

30 Handel & Wandel

31 Kolumne: SEEvolution

MEHR-WERT

32 Bitte lächeln! Smile Guide 2017

MODENSEE

34 Festlicher Schick bei Heikorn

40 20 Jahre The Swiss Label

42 Alles öko oder was?

44 Das geht doch noch!

46 Im Gespräch mit Make-up Artist Sandra Schneider

48 Swiss Made

50 Oh nee – der Schrank ist voll …

56 Modenseegeflüster

14 ESSBAR

Die spinnen: Insekten als

Lebensmittel am See

SEERAUM

58 Architektur setzt Zeichen

60 Weil Wohnen ein Lebensgefühl ist

ERLEBEN

62 Lindauerleben

64 Isnyerleben

SEECLASSICS

66 Bodensee unter Dampf

67 Bodensee Historic Pokal

67 Kolumne: CARle

FREIZEIT

68 Furchtlos, fromm und frei: 500 Jahre Reformation

72 Wortreich: Literaturfestivals in der Region

76 Lust auf Frühling

8

LESBAR

Jahrhundert-Literat:

Der Überlinger Martin Walser wird 90

4

KULTUR

80 Kunst

84 Bühne

86 Live-Musik

SEEHENSWERT

93 Veranstaltungen

106 Ausstellungen

34

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SEE-LEUTE

DAS MAGAZIN VOM BODENSEE BIS OBERSCHWABEN

DER

SPRACH-

GEWALTIGE

D – Überlingen | Martin Walser ist ein tiefgründiger

Sprachvirtuose und streitbarer

Geist. Er gilt als einer der einflussreichsten

deutschen Autoren der Neuzeit. Am 24.

März wird der Schriftsteller, der zeitlebens

dem Bodensee treu geblieben ist, 90 Jahre

alt. Seine Schaffenskraft scheint ungebrochen:

Erst vor Kurzem ist wieder ein neues

Buch von ihm erschienen.

„Alle Menschen sind am 24. März 1927 in

Wasserburg am Bodensee geboren. Das ist

länger her, als die Jahreszahlenrechnung vermuten

lässt. Damals, das ist inzwischen ein

Wort, so gewaltig wie ein Pfahl …“ Martin

Walser hat dies einmal in einem Essay geschrieben.

„Damals“, am 24. März 1927,

wurde er selbst in die geschäftige Welt der

Wasserburger Bahnhofsgaststätte hineingeboren,

die seine Eltern betrieben. Das Ende

des Zweiten Weltkriegs erlebte er als Soldat. In

Regensburg und Tübingen studierte er Literaturwissenschaft,

Geschichte und Philosophie.

Er promovierte über Franz Kafka, arbeitete für

den neu gegründeten Süddeutschen Rundfunk

und schloss sich als Schriftsteller der legendären

Gruppe 47 an. Sein erster Roman, „Ehen

in Philipsburg“, erschien 1957 und wurde ein

großer Erfolg. Von da an lebte Martin Walser

zunächst in Friedrichshafen und dann – bis

heute – in Nußdorf bei Überlingen. Aus seiner

Ehe mit Katharina „Käthe“ Neuner-Jehle

gingen die Töchter Franziska, Johanna, Alissa

und Theresia hervor. Mit Maria Carlsson, der

dritten Ehefrau des Spiegel-Gründers Rudolf

Augstein, hat er einen Sohn: Jakob Augstein.

Als Schriftsteller befindet sich Martin Walser

nun im 60. Berufsjahr. In einem Fernsehinterview

sagte er vor Kurzem: „Ich wollte nie

Schriftsteller werden, das gab es gar nicht in

meiner Vorstellung. Ich musste einfach schreiben.“

Und er hat viel geschrieben: Romane,

Theaterstücke, Essays. In jeder Phase seines

literarischen Schaffens hat er bedeutsame

8


SEE-LEUTE

Preise und Ehrungen erhalten. Heute gilt er

als der letzte Großschriftsteller der Generation

von Heinrich Böll, Max Frisch, Siegfried

Lenz und Günter Grass. Das Menschentypische,

die Befindlichkeiten der Normalbürger,

die menschlichen und gesellschaftlichen Beziehungen

hat Martin Walser immer wieder

mit großer Erzählkunst und sprachlicher

Präzision beschrieben. Seine Helden sind oft

Antihelden, die sich den Anforderungen, die

ihre Umgebung oder sie selbst stellen, nicht

gewachsen fühlen und innere Konflikte mit

sich austragen.

DAS MAGAZIN VOM BODENSEE BIS OBERSCHWABEN

Auch Martin Walser trug manchen Konflikt

aus – mit realen Kontrahenten wie dem Literaturkritiker

Marcel Reich-Ranicki oder in

gesellschaftlich-politischen Debatten. So hat

die Rede, die Walser 1998 zur Verleihung des

Friedenspreises des Deutschen Buchhandels

in der Frankfurter Paulskirche hielt, zu heftigen

Reaktionen geführt, weil er darin eine

„Instrumentalisierung von Auschwitz“ unterstellte.

Mit oft polarisierenden Äußerungen

hat sich Walser immer wieder in öffentliche

Diskussionen eingemischt. Er bezog Stellung

gegen den Vietnamkrieg, für die Wahl von Willy

Brandt als Bundeskanzler, gegen die deutsche

Teilung, gegen den Krieg in Afghanistan.

Walsers Wort wird geachtet und geschätzt, ist

aber auch umstritten.

Über sein jüngstes Werk mit dem Titel „Statt

etwas oder Der letzte Rank“ sind die Literaturkritiker

ebenfalls geteilter Meinung. Die

einen bejubeln es als „die Summe eines langen

Lebens“, die anderen bezeichnen es eher

zurückhaltend als „inneres Selbstporträt eines

Dichters“. Eine Autobiografie ist dieses

Buch, das keine Handlung hat, jedoch nicht.

Der Rowohlt-Verlag, in dem es erschienen ist,

stuft es als Roman ein und nennt es ein „Musikstück

aus Worten“.

TEXT: RUTH EBERHARDT, FOTO: ROLAND RASEMANN

Festtage im Walser-Takt

In den Tagen um den 90. Geburtstag von Martin Walser gibt es am Bodensee eine Fülle von Veranstaltungen

– vor allem an seinem Geburtsort Wasserburg und seinem Wohnort Überlingen.

Überdies wird in Wasserburg am 24. März eine Ehrentafel an Walsers Elternhaus angebracht.

16.03., 19 Uhr, Bürgerbegegnungshaus Wasserburg

23.03., 19.30 Uhr, Buchhandlung BuchLandung Überlingen

Buchpremiere „Nirgends wär ich lieber als hier.“ Mit Martin Walser unterwegs am Bodensee.

Herausgegeben von Lorenz L. Göser und Elmar L. Kuhn

16.03., 17.03., 18.03. und 19.03., 18 Uhr, Cine Greth Überlingen

Verschiedene Walser- Verfilmungen

17.03., 19 Uhr, Kiesel im k42 Friedrichshafen

18.03., 19 Uhr Bürgerbegegnungshaus Wasserburg

Vorpremiere der SWR-Dokumentation „Mein Diesseits“

18.03., 10 bis 17.30 Uhr, Rathaussaal Überlingen | Kolloquium mit Walser-Kennern

18.03., 19 Uhr, Kursaal Überlingen | Hommage an Martin Walser mit diversen Schriftstellern

19.03., 11 Uhr, Rathauscafé Überlingen | Gespräch mit Literaturexperten

19.03., 19 Uhr, Vineum Meersburg | Lesung aus Walsers Stück „Nero lässt grüßen“

24.03., 19 Uhr | Kiesel im k42 Friedrichshafen

„Was bleibt ist der Wechsel“: Der Walser-Biograf Jörg Magenau liest und erzählt aus den verschiedenen

Phasen des Autors. Der Schauspieler Christian Harting liest aus Walsers Werken.

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9


SEE-LEUTE

DAS MAGAZIN VOM BODENSEE BIS OBERSCHWABEN

UND ES

GEHT DOCH!

Frage: Schaffen wir das wirklich mit der Integration der Flüchtlinge? Antwort: Je

mehr Menschen seitens der sogenannten Mehrheitsgesellschaft ein Interesse daran

haben, desto größer die Chancen.

akzent bringt Beispiele, hier und in den folgenden Ausgaben.

Abdou Ndures Heimat ist Gambia, dieses

Miniland in Westafrika. Im Sommer 2015

kam er über Libyen und das Mittelmeer

nach Deutschland – und landete in einer

Flüchtlingsunterkunft in Mengen. Da Gambier

eine eher schlechte Bleibeperspektive

haben, gab es nur wenige Integrationsangebote.

Ein dreimonatiger Deutschkurs,

das wars. Eine Frau im Mengener Asylkreis

bot sich als Sprachpatin an und, fast noch

wichtiger, sie half dem 20-Jährigen bei der

Suche nach beruflichen Perspektiven. Der

erste Schritt: Er leistet ein Freiwilliges Soziales

Jahr (FSJ) in der Fidelisschule in Sigmaringen

ab, einer Schule „für Schülerinnen

und Schüler mit Förderbedarf im Bereich

der geistigen Fähigkeiten“. Abdou betreut

dort seit September letzten Jahres sechs-

bis siebenjährige Kinder, begleitet sie durch

den Tag, gibt Hilfestellungen. Wenn er

von den Kindern erzählt, strahlt der junge

Mann. „Ich habe viel Spaß mit den Kindern.

Die Arbeit macht mir große Freude.“

Ganz nebenbei verbesserten die Kinder

auch sein Deutsch – oder sein Schwäbisch,

wie Abdou lachend ergänzt. Eigentlich

würde er am liebsten eine Ausbildung

zum Erzieher machen, aber da fehlen ihm

die Grundlagen. Darum wird er sich nach

Beendigung seines Freiwilligenjahres zum

Altenpflegehelfer ausbilden lassen. Eine

Option, die ihm gefällt: Hauptsache, mit

Menschen arbeiten. Hier, in Deutschland.

Die Angst vor der Abschiebung sitzt ihm,

wie er sagt, ständig im Nacken.

UNWISSENHEIT …

D – Konstanz | th. … schützt vor Strafe nicht. Das erfuhr Marco Deutschmann bitter am eigenen

Leib. Doch er hat sein Leid als Chance genutzt. Diese Erfahrung teilt er heute gerne, um vor allem

Jugendlichen neue Perspektiven aufzuzeigen.

Wenn Marco Deutschmann lebhaft und voll motiviert von seinen Plänen erzählt, sind seine Zuhörer

unweigerlich mitgerissen. Seine Vergangenheit ist sein Kapital. 2006 macht er den Fehler, für einen

Fremden Koffer nach Brasilien zu bringen. Erst als er am Flughafen in Paris verhaftet wird, weiß

auch er was drin ist: Kokain. Dumm. Er wird zu sieben Jahren Haft verurteilt. Eine Zeit, in der er

sich selbst auf unglaubliche Weise motiviert – für ein Leben nach dem Knast. Der Hauptschüler

holt das Abi nach, lernt Sprachen, schafft es an die Uni. Heute arbeitet er im Vertrieb, gibt Persönlichkeitstrainings

und hält an Schulen Vorträge vor bis zu 300 Leuten. „Nur wer sich selber

kennt, kann andere kennenlernen“, weiß er. „Das möchte ich den jungen Menschen mit auf den

Weg geben, dass nur so Kommunikation gut funktionieren kann. Ich möchte sie motivieren, an sich

zu arbeiten.“ Speziell dafür hat er nun ein „Workbook“ entwickelt. In seinem Dreambook genannten

Ratgeber finden sich dazu noch Anleitungen zu Themen wie Zeitmanagement oder Finanzplanung. „Ich

möchte meine Erfahrungen weitertragen, in der Absicht, dass andere von diesen lernen und sich das

herauspicken, was ihnen im Leben hilft“, so der Motivationsredner. Seine ganze Geschichte erscheint

noch vor Jahresmitte als Biografie.

Marco Deutschmann | D-78467 Konstanz

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SEE-LEUTE

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SCHUBLADE?

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D – Konstanz | cab. Sie haben 2016 den

ersten Platz bei der Landesausscheidung von

Jugend jazzt gewonnen und jetzt ihr Debütalbum

„Confusion“ herausgebracht: Beyond

Headlines, eine junge Konstanzer Band mit

einer ziemlich einzigartigen Musik. Das Release-Konzert

ist Anfang März.

Bei Fragen nach Musikrichtung und Ambitionen

bringen die fünf Bandmitglieder Nadja

Brezger (voc), Jannis Herzog (sax), Anna Kasig

(bs), Konrad Bogen (pn), Tim Strohmeier (dr)

das Bild einer aus unterschiedlichsten Teilen

zusammengebauten, fahrenden Jukebox ins

Spiel, die mit 150 Sachen und ohne Bremsen

unterwegs ist und dabei von der großen

Rennstrecke träumt. Hip-Hop? Jazz? Pop?

„Wir wollen nicht in eine Schublade gepackt

werden. Wir wollen den ganzen Schrank“, lautet

die Devise. Wichtig sind allein Spielfreude

und Offenheit.

Inzwischen trifft man Beyond Headlines regelmäßig

auf großen lokalen Bühnen und Festivals.

Am 6. Mai sind sie bei Jazz Downtown

Konstanz dabei, am 11. Mai spielen sie bei

der Langen Nacht der Wissenschaften auf der

Mainau, am 13. Mai im K9 in Konstanz. Die

Release-Party ist am 3. März ab 21 Uhr im

Konstanzer P-Club, Hussenstraße 4. Nicht

verpassen!

www.facebook.com/BeyondHeadlines,

beyondheadlines.bandcamp.com

Ab in den Pott:

Ömer Toprak aus Ravensburg,

derzeit Abwehrchef bei Bayer

04 Leverkusen, wechselt

im Sommer den Arbeitgeber

und wird ab der Fußballsaison

2017/2018 für Borussia Dortmund

auflaufen.

FOTO: KSMEDIANET

Ann-Kathrin Ganzhorn & Nadine Langendörfer haben

für ihre Abschlussarbeit im Studiengang Mediendesign

an der DHBW Ravensburg den Innovationspreis für digitale

Bildung „delina“ erhalten. Die beiden entwickelten

„Anderwärts – eine App, die verbindet“, eine interaktive

Graphic Novel mit Gamecharakter.

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SEEZUNGE | STORY

DAS MAGAZIN VOM BODENSEE BIS OBERSCHWABEN

DA IST DER

WURM

DRIN

14

Nachhaltigkeit beim Essen ist Trend, aber auch bittere Notwendigkeit.

Insbesondere die weltweit steigende Nachfrage nach Fleisch

wirft erhebliche Probleme auf, denn eine zunehmende Intensivierung

der Tierhaltung führt einen Großteil der Nachhaltigkeitsbestrebungen

ad absurdum. Neue Eiweißquellen müssen also her. Die Schweizer

machen es schon mal vor: Ab dem 1. Mai erlaubt hier ein neues

Lebensmittelgesetz die Verarbeitung und den Verzehr von Heuschrecken,

Mehlwürmern und Grillen. Future Food auf dem Vormarsch.

Grillen-Kebab? Heuschrecken am Spieß? Mehlwürmer-Burger? Gut 2,5

Milliarden Menschen in Südasien, Lateinamerika und Afrika können

nicht irren. Sie essen derlei Getier. Nur in Europa und Nordamerika

waren Insekten bis vor Kurzem tabu. Die Welternährungsorganisation

FAO geht davon aus, dass die Menschheit ohne Insekten auf Dauer

nicht satt werden kann: Um die Mitte des Jahrhunderts wird die Weltbevölkerung

die Neun-Milliarden-Marke sprengen; gleichzeitig wollen

die Menschen in Ländern wie China, Indien, Brasilien immer mehr

Fleisch auf dem Teller.

Essbare Insekten gelten als ökologisch und ethisch sinnvolle Alternative

zu Fleisch. Die Umweltbilanz bei der Produktion von Insekten als

Eiweißlieferanten wird als günstig angesehen, weil sie weniger Energie

als klassische Nutztiere benötigen. Ihre Futterverwertungseffizienz ist

höher und die CO2-Bilanz günstiger als bei der Aufzucht von Rind,

Schwein oder Geflügel. Auch unter dem Tierschutzaspekt sind Haltung

und Verzehr von Insekten unproblematischer.

Konkret: Um ein Kilogramm Insektenfleisch zu erhalten, muss ein Züchter

zwei Kilo Grünzeug verfüttern. Ein Rind benötigt acht Kilo Futter,

um ein Kilo Fleisch anzusetzen. Insekten brauchen natürlich auch weniger

Platz und Wasser als Rinder, Schweine und Hühner. Und, ganz

wichtig: Sie produzieren, bezogen auf die Fleischmenge, auch weniger

Treibhausgase. Laut FAO höchstens ein Zehntel dessen, was Schweine

von sich geben. Gleichzeitig liefern Insekten gleichwertige Nährstoffe:

Proteine, ungesättigte Fettsäuren und Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium,

Eisen, Zink, Selen und Phosphor. Der durchschnittliche

Fettgehalt essbarer Insekten liegt bei 13 bis 33 Prozent. Und die

Larven des Mehlkäfers können, je nach Art und

Entwicklungsstadium, so viel Omega-3-Fettsäuren

wie Fisch enthalten.

Schön und gut, sagt der hiesige Konsument, aber was ist mit dem

Geschmack? Und, äh, dem Ekelfaktor? Marius Wenk hat sich mit

solchen Fragen auseinandergesetzt, er ist bei Essento zuständig fürs

Marketing. Das junge Unternehmen (Untertitel: „Delicious Insects“)

produziert derzeit in Winterthur emsig Burger-Buletten und Hackbällchen

aus Insekten, alle von Coop geordert. Ab 1. Mai werden sie

in den Kühltheken der Supermärkte liegen. Die Geschmacksfrage sei

kein Problem, erklärt Wenk. Insekten schmeckten absolut lecker und

böten sich für viele Arten der Zubereitung an. Natürlich seien Essgewohnheiten

erstmal schwer zu ändern, „aber Sushi – roher Fisch! –

und Meeresfrüchte haben sich letztlich auch schnell etabliert. Darum

sind wir überzeugt, dass sich die essbaren Insekten ebenso durchset-


SEEZUNGE | STORY

DAS MAGAZIN VOM BODENSEE BIS OBERSCHWABEN

15


SEEZUNGE | STORY

DAS MAGAZIN VOM BODENSEE BIS OBERSCHWABEN

16

zen. Am Anfang wird es ein Nischenmarkt sein,

aber die Argumente für Insekten sind stark.“

Essento importiert Heuschrecken, Grillen und

Mehlwürmer aus den Niederlanden und Belgien,

gefriergetrocknet oder tiefgekühlt. In den

beiden Ländern werden Krabbeltiere unter lebensmittelhygienischen

Bedingungen gezüchtet,

eine Ausnahme in der EU. Das dürfte aber

nicht lange so bleiben, denn der Schweizer Vorstoß

bringt Bewegung in den Insekten-Markt.

Einige Start-ups stehen bereits in den Startlöchern.

Während sie aber in der Schweiz schon loslegen

können, ist die Gesetzeslage im restlichen Europa

– mit Ausnahme eben von Belgien und den

Niederlanden – noch unklar. Insekten werden

in der EU als neuartiges Essen betrachtet, fallen

unter die sogenannte Novel-Food-Verordnung.

Die stammt aus dem Jahr 1997 und ihre unscharfe

Formulierung sorgt für viel Verwirrung.

Da in Deutschland die Lebensmittelprüfung

Ländersache ist, variiert die Auslegung von Behörde

zu Behörde. Derzeit ist

es wohl in der Regel so, dass

Insekten als Ganzes angeboten

werden dürfen, jedoch nicht in verarbeiteter

Form. Aber: Eine neue Fassung der Lebensmittelverordnung

tritt zum 1. Januar 2018 in

Kraft. Spätestens dann werden in Deutschland

zahlreiche Lebensmittel aus Insekten auf den

Markt kommen.

Tatsächlich haben bereits einige Restaurants in

Deutschland allerlei Getier auf der Karte. Gegrillte

Heuschrecken beispielsweise. Das Thema

birgt Kreativität. Ein Eismacher aus München

etwa bietet Stracciawurmella an und Flip-

Heueis mit gerösteten Heuschrecken. Auf der

Website eines weiteren Anbieters balancieren

in Schokolade getauchte Heuschrecken grazös

auf einer Erdbeere. Andere haben verschiedene

Snack-Insects, Produkte wie Dschungelade,

Bug-Break-Riegel, Insektenlutscher und Insektenmehl

im Sortiment. Und für den experimentierfreudigen

Koch gibt es bereits Insekten-

Kochbücher.

Auch Essento bietet ein Kochbuch an. „Grillen,

Heuschrecken & Co.“ enthält laut Website

„rund 50 Rezepte mit Insekten für den Alltag

und spezielle Anlässe, davon wurden 7 Rezepte

von Spitzenköchen mit insgesamt 3 Michelin

Sternen kreiert.“ Die jungen Leute aus Winterthur

haben die Nase im Wind, genauso wie

Coop, das sich gerne rühmt, Trends aufzuspüren

und Innovationen umzusetzen. Konkurrent

Migros bleibt da nicht außen vor: Bei

der letzten Weihnachtsfeier durften hier

Mitarbeiter schon mal vom Insektenbuffet

kosten. Die Heuschrecken dazu lieferte Andreas

Pollmer, Insektenzüchter aus Dornbirn.

Seit 10 Jahren züchtet der die Tiere, als Reptilienfutter.

Nach dem Neubau der Zuchtanlage

kann er jetzt auch lebensmitteltaugliche

Krabbler produzieren – für Caterings wie bei

Migros, für Paleo-Festivals und vor allem für

„insektenessen.at“, ein gleichfalls junges Wiener

Unternehmen.

Es sind ganz offensichtlich eher die Jungen,

die auf den Insekten-Zug aufspringen. Weil

sie experimentierfreudiger sind? Oder weil sie

ein größeres Interesse an der Zukunft unseres

Planeten haben? Fest steht: Insekten sind eine

Symbiose aus Genuss und Ressourcenschonung.

Der Megatrend zu nachhaltigem Leben

im Interesse künftiger Generationen dürfte

die Suche nach alternativen Eiweißquellen beschleunigen

– und da rücken Insekten immer

stärker in den Mittelpunkt. Um die Akzeptanz

zu erhöhen, ist es sicher eine gute Idee, sie in zunächst

nicht so wirklich sichtbarer Form anzubieten.

Vielleicht als Burger oder Hackbällchen.

TEXT: CLAUDIA ANTES-BARISCH


SEEZUNGE | WEINSEELIG

DAS MAGAZIN VOM BODENSEE BIS OBERSCHWABEN

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D – Freudental/ CH – St. Gallen | Mit seiner Selection

Schwander ist Philipp Schwander, der erste Schweizer Master

of Wine, sehr erfolgreich im Alpenland. Nun hat der

gebürtige St. Galler auch in seiner alten Heimat ein Weingeschäft

eingerichtet.

Wenn Kunden das stilvoll puristisch eingerichtete Ladengeschäft

am St. Galler Burggraben betreten, wissen sie oft schon

genau, was sie wollen, obwohl die Weine aus dem aktuellen

Angebot auch immer direkt zum Degustieren bereit stehen.

Das Vertrauen in die Auswahl von Weinpapst Philippe

Schwander ist offensichtlich immens – sein Name ein Garant

für exzellente Weine, und sein Konzept ein Volltreffer, wie der

Kundenstamm von schweizweit 60 000 Weinliebhabern bezeugt:

Alle zwei Monate wählt Philipp Schwander ein kleines

Weinsortiment in vorzüglicher Qualität direkt bei den Produzenten

vor Ort – vorzugsweise in Italien, Spanien und Frankreich

– für seine Selection aus und lässt dies seine Kunden in

Form einer von ihm selbst sehr einladend gestalteten Postille,

die er regelmäßig verschickt, wissen.

Aber – und das ist das Entscheidende: Obwohl die Weine auch

anspruchsvollen Gaumen Freude bereiten, sind sie bezahlbar

und liegen preislich oft unter den üblichen Schweizer Weinpreisen.

Das Geheimnis: Der Weinspezialist konzentriert sich

auf wenige Sorten von unbekannten, aber herausragenden


SEEZUNGE | WEINSEELIG

DAS MAGAZIN VOM BODENSEE BIS OBERSCHWABEN

Nein, Schweizer Weine, hat er selten im Angebot, auch deutsche

Weine sind eher die Ausnahme, obwohl er schon den

einen oder anderen Weißen vom Bodensee für gut befindet.

Aber bei den Weinen sozusagen vor der Haustüre könne er

seinen Kunden ja wenig nutzen, weil man die ohnehin in greifbarer

Nähe verkosten kann. Anders bei seinen zweimonatlich

wechselnden, stark südwesteuropäisch geprägten Selection-

Sortimenten. Für diese hat er auch einen Degustationsraum

in St. Gallen eingerichtet mit rund 40 000 Flaschen direkt zum

Mitnehmen. Über die Location in einem alten Jugendstilhaus

ist Philipp Schwander besonders glücklich, denn im vorderen

Teil ist auch noch Platz für ein kleines Antipasti-Lokal. Es ist

mit Renato Blättler (gut bekannt aus dem Greuterhof in Islikon

und neuerdings zuständig für das Restaurant Concerto

bei der Tonhalle St. Gallen) hochkarätig besetzt. So könnten

die Kunden gleich im Laden ausprobieren, wie der Wein zum

Essen wirkt.

Winzern; er verkostet die Weine dort höchstpersönlich und

lässt teilweise spezielle Weine eigens für sich keltern. Da er in

der Regel große Mengen abnimmt, schlägt sich das erfreulich

im Preis nieder. Viele gute „Weine für jeden Tag“ liegen in der

Preisklasse um 12 bis 15 Sfr., die roten um 13 bis 16 Sfr. Aber

natürlich ist es nicht nur der Preis. Jeder echte Weinfreund,

der sich gern auf Neuentdeckungen einlässt, schätzt die Auswahl

und die Trouvaillen des erfahrenen Weinkenners, der weit

mehr als ein Vierteljahrhundert im Weingeschäft tätig ist und

die härteste Weinprüfung der Welt (Durchfallquote 95 Prozent)

bestanden hat: Nur 300 Spezialisten weltweit dürfen den

Titel Titel Master of Wine tragen.

Dabei kommt Philipp Schwander noch nicht mal aus einer

Winzer-, sondern aus einer St. Galler Lehrerfamilie. Mit 16

Jahren entdeckte er bei einem Aufenthalt in Bordeaux das Thema

Wein, das er fortan zu seinem Hobby und schließlich zu

seinem Beruf machte. Motor für sein erfolgreiches Selection-

Schwander-Konzept war der Ehrgeiz, spannende Weine auch

in der unteren Preisklasse zu finden.

Durch einen glücklichen Zufall, wie er sagt, hat Philippe

Schwander mit dem Erwerb des 1699 erbauten Barockschlösschens

in Freudental, wenige Kilometer von Allensbach entfernt,

im Jahr 2011 seine enge Verbundenheit zur Bodenseeregion

manifestiert. Nur wenige wissen bislang, dass sich in

dem rosafarbenen Anwesen, das weithin sichtbar auf einem

Hügel über Freudental thront, ein zauberhaftes Hotel mit 15

Zimmern und mehreren stilvollen Tagungsräumen verbirgt.

Hochzeitspaare schätzen vor allem an den Wochenenden die

aufwendig restaurierte barocke Pracht, den Schlossgarten und

die grandiose Rundumsicht. Unter der Woche genießen Manager

und Seminarteilnehmer die Ruhe und die gepflegte Behaglichkeit

im Haus – ohne übertriebenes Chichi, aber mit allem

Komfort und eingerichtet mit erlesenen Einzelstücken, die der

Hausherr persönlich ausgesucht hat. So auch der in Murano

eigens für das Schloss geblasene spektakuläre Kronleuchter.

Und Wein? Natürlich sind die Klimaschränke im urig-gemütlich

ausgebauten Schlosskeller mit 4 000 Flaschen gut gefüllt,

sodass man dort jeden Tropfen doppelt genießen kann.

Selection Schwander

Burggraben 24, CH-9000 St. Gallen

www.selection-schwander.ch

Schloss Freudental

Schlosstr. 1, D-78476 Allensbach-Freudental

www.schloss-freudental.de

TEXT: HEIDE-ILKA WEBER

19


SEEZUNGE | GERÜCHTEKÜCHE

DAS MAGAZIN VOM BODENSEE BIS OBERSCHWABEN

GERÜCHTEKÜCHE

1

1CH – Weinfelden | cab. Im Herzen

von Weinfelden trifft sich vom 9. bis

12. März wieder die Ostschweizer Weinund

Gourmet-Szene. Über 130 Aussteller

präsentieren ihre zumeist handwerklich

hergestellten Spezialitäten und Delikatessen,

eine breite Auswahl an Weinen und

Accessoires rund ums Essen. Beim Blick in

die Kochtöpfe der Schlaraffia-Showküche

können sich die Besucher inspirieren lassen

von der Kochkunst Thurgauer Spitzenköche.

Im Verlauf der Ausstellung werden zahlreiche

Aktivitäten – auch für Kinder – angeboten,

außerdem Begleitveranstaltungen fachlicher

Art. Die Schlaraffia hört nicht am Messegelände

auf. Schlaraffia-Diners versprechen

kulinarische Geschmackserlebnisse in den

renommiertesten Gastbetrieben von Weinfelden:

Gasthof Eisenbahn, Gasthaus zum

Trauben, Restaurant Gambrinus, Restaurant

Pulcinella und die Wirtschaft zum Löwen.

www.schlaraffia.ch

Reihe und überlässt ihrem Sohn Roman

das Küchenzepter. Der kehrt nach Lehre,

Studium und längeren Aufenthalten im

Ausland nun gerne zurück zu seinen Wurzeln

im 400 Jahre alten Gasthaus. „Das Restaurant

bleibt im Prinzip, wie es war, die Art der

Küche auch. Ich übernehme einige Klassiker

meiner Mutter, werde aber auch Neues

einbringen“, sagt der neue Küchenchef.

Zunächst wird renoviert, die Küche umgebaut.

Die Wiedereröffnung ist für Anfang

März geplant. Isolde Pfaff bleibt den Gästen

in anderer Funktion erhalten: Sie wird sich

künftig um den Service kümmern.

Gasthaus Löwen

Hauptstraße 41

D-88699 Frickingen-Altheim

+49 (0)7554 86 31

www.loewen-altheim.de

2

2D – Frickingen/Altheim | cab. Gute 30

Jahre stand Isolde Pfaff in ihrem Löwen

am Herd – eine viel gepriesene Köchin

aus Leidenschaft und Mitglied im Verband

der Linzgau-Köche. Jetzt tritt sie in die zweite

20


SEEZUNGE | GERÜCHTEKÜCHE

DAS MAGAZIN VOM BODENSEE BIS OBERSCHWABEN

3

3D – Bad Saulgau | cab. Das Romantikhotel

Kleber Post hat einen neuen

Küchenchef. Egon-Michael Durach, seit

2009 verantwortlicher Küchenchef und, gemeinsam

mit seiner Frau Christine, auch erfolgreicher

Geschäftsführer der Kleber-Post,

gab den Stab weiter an seinen langjährigen

Mitarbeiter Walter Varga (Foto Mitte). Neuer

Geschäftsführer des Traditionshauses ist

Michael Roensch. Durach wird unterdessen

sein Living-Loft Kochstudio wiederbeleben.

Ende April soll es losgehen mit Kochkursen,

die er unter anderem auch in der Kleber-

Post anbieten wird. Nur ein halber Abschied

also. Noch eine Neuerung: Anknüpfend an

die Historie des Hauses Anfang der 1960er-

Jahre, als die Kleber-Post Treffpunkt der

legendären „Gruppe 47“ war, wird es künftig

hin und wieder literarische Veranstaltungen

geben.

Romantikhotel Kleber Post | Poststraße 1,

D-88348 Bad Saulgau | +49 (0)7581 50

10 | www.kleberpost.de

4CH – Lömmenschwil | cab. Vor fünf

Jahren hat Bernadette Lisibach das

Restaurant Neue Blumenau übernommen

und zwischenzeitlich kulinarisch weiter

entwickelt. Als kleines Dankeschön, auch

an die Gäste, sind im laufenden Jahr fünf

spannende Events in der Neuen Blumenau

geplant, mit jeweils ganz unterschiedlichem

Hintergrund. Interessant dabei: Es werden

immer alle Räumlichkeiten in die Veranstaltungen

einbezogen, vom Garten über

Terrasse und Restaurant bis zu den privaten

Räumen der Küchenchefin. Start des Jubiläumsprogramms

ist am 12. März die Kitchen-

Party mit allen bisherigen Gourmet-Köchen

der Neuen Blumenau: Ruedi Brander, Thuri

Maag, Nenad Milnarevic und natürlich Bernadette

Lisibach (290 Sfr., alles inklusive).

www.neueblumenau.ch

D – Meersburg | cab. Am 6. April findet im

Rahmen der Meersburger Frühlingswochen

das 4. City-Walk Dinner statt. Während

eines geführten abendlichen Rundgangs

durch die Altstadt werden den Gästen in fünf

Restaurants Highlights aus den Meersburger

Topküchen samt korrespondierenden Weinen

serviert: In jedem Haus ein Gang. Die teilnehmenden

Restaurants sind: See Hotel Off,

Hotel zum Schiff, Romantikhotel Residenz am

See, die Winzerstube zum Becher und das Hotel

3 Stuben. Die Zahl der Teilnehmer ist auf

25 beschränkt. Anmeldungen sind erforderlich

unter info@meersburg.de oder +49 (0)7532

440 400.

www.meersburg.de

5D – Markdorf | cab. Auf dem Wirthshof

bei Markdorf tut sich was. Nachdem

das Restaurant des Familienbetriebes

mit Campingplatz, Sauna-Wellness-Landschaft

und Hotel 28 Jahre lang verpachtet

war, übernimmt Andreas Wirth nun das Küchenregiment.

Bevor der Sohn von Wirthshof-Patronin

Maria Wirth Ende März loslegen

kann, wird das Restaurant kernsaniert.

„Mit modern-rustikaler Einrichtung“, freut er

sich. Eine regionale, gut bürgerliche, frische

Küche hat Andreas Wirth auf dem Plan. Er

werde genau schauen, woher seine Produkte

kommen, sagt er, und gebe kleinen Erzeugern

den Vorzug. Mittags lässt er seinen

Gästen die Wahl zwischen drei Gerichten –

darunter ein vegetarisches. Abends geht es à

la Carte weiter, mit einigen Spezialitäten aus

dem Badischen. Bei schönem Wetter ist die

Sonnenterrasse ein Platz im Grünen.

Wirthshof

Steibensteg 10, D-88677 Markdorf

+49 (0)7544 96 270 | www.wirthshof.de

6D – Orsingen | cab. Am 31. März

lädt Peter Riegel um 19.30 Uhr zur

8. „Vinissage“ in die Verkaufsräume seines

Weinimports in Orsingen. Thema diesmal:

die Antarktis. Die Besucher erwartet eine

reizvolle Kombination aus Reisebericht,

4 5

21


SEEZUNGE | GERÜCHTEKÜCHE

DAS MAGAZIN VOM BODENSEE BIS OBERSCHWABEN

6

22

wundervollen Fotos und Weinprobe mit Weinen

aus Südafrika. Anmeldungen unter +49

(0)7774 93130 oder weinladen@riegel.de.

www.riegel.de

7D – Uhldingen-Mühlhofen | cab. Die

Weinstube im Birnauer Oberhof hat

ab März einen neuen Gastgeber: Dominic

Müller, Eigentümer des Traditionshotels

Ritter Durbach im Schwarzwald. Müller ist

schon seit einigen Jahren Partner des Weinguts

Markgraf von Baden und betreibt die

Weinstube auf dem markgräflichen Schloss

Staufenberg in der Ortenau. Wie dort wird

er auf dem Oberhof den Fokus auf regionale

Küche mit einheimischen Erzeugnissen

legen, eine Küche, die mit den Weinen des

Weinguts korrespondiert. Bisheriger Pächter

auf dem Oberhof war Satish Kumar. Er führt

in Konstanz die Restaurants Karma und

Umami.

Oberhof 1, 88690 Uhldingen-Mühlhofen

+49 (0)781 92 46 58 38

www.birnauer-oberhof.de

D – Konstanz | cab. Das vor zwei Jahren

komplett abgebrannte Restaurant Bonanza

hat einen Nachfolger. In das neu errichtete

Haus ist mit Pit‘s BBQ ein Smokehouse

nach amerikanischem Vorbild eingezogen.

Pächter Dominik Dell Pächter (er bewirtet

außerdem die Globetrotter-Bar und die Alte

Fähre am Hafen) erklärt den Namen: „In der

amerikanischen Küche nennt man den Ofen,

in dem das Barbecue zubereitet wird, öfter

Pit. Der entsprechende Koch ist dann der

Pit-Master.“ Um seinen Gästen das Original

bieten zu können, hat er einen Smoker aus

den USA kommen lassen. Zwischen 6 und

18 Stunden garen Fleisch oder Fisch darin

in heißer Luft. Zu Pulled Pork, Spareribs,

Schwarzwaldforellen oder Lachstranchen

werden stilgerecht Maiskolben, Baked Potatoes

und dergleichen gereicht. Wer draußen

sitzen möchte: Es gibt eine kleine Terrasse.

Pit‘s BBQ Restaurant

Spanierstraße 16, D-78464 Konstanz

+49 (0)7531 81 81 300

www.pits-bbq.de

8D – Radolfzell | cab. Das Strandcafé

Mettnau ist jetzt Mitglied bei Gutes

vom See. Die mittlerweile 14 Gastronomen,

die sich bei Gutes vom See engagieren,

setzen auf hochwertige Zutaten von regionalen

landwirtschaftlichen Produzenten.

Inspirieren lassen sich die Küchenchefs von

dem, was Saison, Natur und Erzeuger für

sie bereithalten. Dementsprechend bietet

auch das Strandcafé Mettnau eine ständig

wechselnde Tages- und Saisonkarte. Je nach

Jahreszeit werden Fisch- und Grillspezialitäten

sowie Gemüse aus der Region frisch

zubereitet serviert.

Strandcafé Mettnau

Strandbadstraße 102

D-78315 Radolfzell

+49 (0)7732 16 50

www.strandcafe-mettnau.de

www.gutes-vom-see.de

7

8


SEEZUNGE | TEST

FAZIT

Der Übergang von eleganter Küche ins rustikale

Fach ist Dominic Legeay gut gelungen.

Seine Art von Wirtshausküche ist etwas leichter

und angereichert mit einer guten Handvoll

vegetarischer Gerichte.

DAS MAGAZIN VOM BODENSEE BIS OBERSCHWABEN

HOTEL BRAUEREIWIRTSCHAFT

FARNY

D – Kißlegg | Mit seinem Weggang vom Goldenen

Rad in Friedrichshafen zur Brauereiwirtschaft

Farny in Kißlegg hat Koch Dominic Legeay nicht

nur den Ort, sondern irgendwie auch das Fach

gewechselt. Denn im Rad galt es immer, die 14

Punkte im Gault Millau zu verteidigen. Die dortige

Küche pflegt eher einen filigranen Stil. Die Frage

muss also lauten: Kann ein Legeay auch zünftige

Wirtshausküche? Um es gleich vorweg zu nehmen:

Er kann, und zwar richtig gut.

Auf der Karte versammeln sich bayrisch-schwäbische

Klassiker, wobei auch Platz für das Besondere

bleibt – zum Beispiel den gebackenen Kalbskopf

zur Vorspeise. Optisch wirkt der eher wie ein dickes

Schnitzel. Wer die Panade knackt, gelangt an das

sülzenartige Innere. Da glibbern Stückchen von

Wange und Muskelfleisch. Wer sich davon nicht

abschrecken lässt, der erlebt intensive Fleischaromen.

Gebettet ist diese Spezialität auf Kartoffelsalat,

der allerdings seine Schwächen hat: Zwar ist er

tadellos abgeschmeckt, doch die Kartoffeln wirken

zu lange gekocht, was die Masse mehr zum Püree

als zum Salat tendieren lässt. Die dazu gereichte

Remoulade erfreut sich knackiger Gurkenstückchen

und wirkt überhaupt nicht überladen von Mayonnaise.

Das insgesamt sehr erfreuliche Essen spielt

sich im behutsam restaurierten Umfeld des historischen

Gebäudes ab. Die verschiedenen Innenräume

sind von unterschiedlichen Hölzern dominier; lustig

knistert das Feuer im Kachelofen. Und schwupps

– schon bringt die im Dirndl flitzende Bedienung

das Hauptgericht: Krustenbraten mit Brezenknödel.

Und der hat im Wesentlichen nur eine Schwäche,

nämlich dass er so gut ist, dass ein hungriger Gast

nicht genug davon bekommen kann. Insbesondere

vom dunkel-rustikalen Bratensaft, den die Knödelscheiben

gierig aufsaugen. Und natürlich herrscht

auf dem Teller akuter Krustenmangel, weil sie in ihrer

hervorragenden Konsistenz ein Suchtmittel ist.

Eine sehr ordentliche Mahlzeit, die eine handwerklich

gute Küchenleistung dokumentiert. Übrigens

kauft das Haus möglichst regional ein, was zum

einen die Mitgliedschaft im Landzunge-Verbund

bestätigt, darüber hinaus die Auflistung einiger Lieferanten

auf der Karte. Zum Schluss etwas, das es

so wohl nur hier gibt: Omas Kondensmilch-Creme.

Die Masse ist sehr kompakt und erinnert am ehesten

noch an Panna Cotta. Kondensmilch kam früher in

erster Linie als Ersatz für frische Sahne in den Kaffee.

Die Dessert-Variante hat durchaus ihren Reiz,

weil sie an Kaffeetische aus der Kinderzeit erinnert.

Die zerbröselten Butterkekse obendrauf schaffen

ein bisschen Knusperstimmung. Übrigens: Für eine

Gastronomie in solchen Ausmaßen funktionieren

die Abläufe ohne spürbare Reibungsverluste. Der

Service agiert auch unter hoher Last zuvorkommend

und charmant.

D-88353 Kißlegg

Dürren 1

+49 (0)7522 97 28 80

www.farny-hotel.com

Mo.-Sa. 7-10 Uhr Frühstück, ab 11.30

durchgehend, nachmittags kleine Karte

Hauptgerichte 12-28 €

TEXT & FOTO: ERICH NYFFENEGGER

akzent

Löffel-Legende

spitze!

lecker!

mmmh!

gut.

satt.

würg!

23


SEEZUNGE | PORTRAIT

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DAS MAGAZIN VOM BODENSEE BIS OBERSCHWABEN

Ralf König lacht: „Konstanz ist ja gleich um die Ecke.“

Aus Konstanz stammt seine Frau Vivian, aber die hat er

in Ägypten kennen gelernt. Eine Bankerin mit grünem

Daumen. Den braucht sie, denn Königsblut, das ist auch

ein 3 000 Quadratmeter großes Anwesen mit Gemüse

und Kräutern, Blumen und 80 Obstbäumen. Alles von

den beiden Königs eigenhändig gepflanzt. Ein Idyll, auf

dem Gäste willkommen sind.

KÖNIGS

HERZBLUT

CH – Kemmental/Hugelshofen | cab. Ein Catering von einem, der

die Welt kennengelernt und geschmeckt hat und seine kulinarischen

Erfahrungen in Fingerfood, Hors d‘OEuvres und exquisite Platten

einfließen lässt? Private Dining auf der Wiese unterm Apfelbaum?

Oder bei Fuchs und Has‘ das müde Haupt betten und morgens vom

Zwitschern der Vögel und Kaffeeduft geweckt werden? All das gibt

es, kurz hinter Konstanz, in Hugelshofen.

Königsblut heißt das frische Unternehmen. Geführt

wird es von Ralf König – gebürtiger Kölner,

Hotelfachmann und Barkeeper mit einem

Hang zum Ungewöhnlichen. Jahrzehnte war er

in der Welt unterwegs, kaum eine Ecke zwischen

Hawaii und Kapstadt, in der er keine Cocktails

gemixt hat. Lange ist er auch zur See gefahren,

unter anderem mit Sascha Hehn auf dem ZDF-

„Traumschiff“. Hatte Bars in Hamburg, Köln.

Kochte mit Biolek. Und jetzt Hugelshofen.

Die Idee mit dem Bed & Breakfast sei ihm unterwegs

gekommen, sagt Ralf König. Übernachten in Hotels –

schön und gut. Aber wirklich wohlgefühlt habe er sich

meist in kleineren, privateren Unterkünften. Auf seinem

Anwesen gibt es drei B&B-Doppelzimmer, sagenhaft

gemütlich und originell eingerichtet. Letzteres gilt für

alle Königsblut-Räumlichkeiten: Sie sind bestückt mit

Reisemitbringseln, mit schönen Möbeln und Requisiten

aus europäischen Brockenstuben und von Antikmärkten.

„Kunterbunt“, nennt König es. „Aber harmonisch.“

Es genügt ihm nicht, seinen Übernachtungsgästen selbst

gekochte Marmelade aufzutischen. Ralf König hat eine

Leidenschaft fürs Kochen und die möchte er jetzt, in

seinem zweiten Leben, ausführlich kultivieren. Mit Caterings

für bis zu 100 Personen: Fantasievoll-kreative

Crossover-Küche für jede Art von Fest oder Tagung. Und

mit seinem Private Dining in der so genannten „Remise“,

die er – wie alles im Hofensemble – selbst ausgebaut

und ausgestattet hat. Immer freitags und samstags ab

18 Uhr bietet er hier „das Beste aus der Weltküche“ an.

Bei der Zusammenstellung seiner mehrgängigen Menüs

lässt sich Ralf König von der Jahreszeit inspirieren, der

Marktlage, von Lust und Laune. Vieles kommt aus dem

Garten und von Produzenten aus der Umgebung, aber er

greift gerne auch mal zu Meeresgetier und dergleichen.

Die jeweilige Menüfolge verschickt er per Newsletter und

stellt sie auf seine Website. Bis zu 20 Gäste können sich

für einen Abend anmelden. Ein System, das absolute

Frische auf dem Teller garantiert. Keine Frage, dass es

auch immer fleischlose Alternativen gibt.

Die Weine kauft Ralf König passend zu den Menüs ein.

Hin und wieder bietet der Ex-Barkeeper aber auch Whisky-Tastings

zum Dinner an. Oder auch mal ein Rum-Dinner.

Tipp: Auf die Website schauen, was gerade ansteht.

Übrigens darf man sich schon auf die warme Jahreszeit

freuen, wenn in Hugelshofen im Freien serviert wird: auf

der Terrasse oder unter einem der vielen Obstbäume.

Ralf Königs aktueller Coup ist die Kreation unterschiedlicher

Senfsorten. Zu dem mittelsüßen Marillen-Maracuja-Senf

wird sich demnächst eine scharfe Variante

gesellen. Marke Königsblut.

Königsblut

Mannenmühlestrasse 4a, CH–8565 Hugelshofen

+41 (0)79 55 14 571 | www.koenigsblut.ch

FOTOS: MICHAEL SCHRODT, WWW.MSCHRODT.DE

24


ANZEIGEN

GUT ESSEN

UND TRINKEN

SEEZUNGE | TIPPS

Antarktis

Traum und Wirklichkeit

8.VINISSAGE

WEINPROBE UND REISEBERICHT

Freitag 31.03.2017 19:30 Uhr

DAS MAGAZIN VOM BODENSEE BIS OBERSCHWABEN

SPRITZIG-FRISCHER RHEINGAU RIESLING

Das familiengeführte Weinhaus Baum bietet seinen

Kunden seit 1885 ein umfangreiches Sortiment an erlesenen

Weinen, Sekten und Spirituosen. Wein des Monats

März ist der spritzig-frische, biologisch ausgebaute,

trockene Rheingau Riesling. Mit seiner Frische

ist der 2015 abgefüllte Wein aus dem Rauenthal idealer

Begleiter von Spargel, Fisch, hellem Fleisch, Salat und

leichter Küche im Frühjahr und Sommer. Als führende

Rebsorte Deutschlands fasziniert der Riesling Weinliebhaber

stets aufs Neue. Tipp: Auf der neugestalteten

Homepage des Weinhaus Baum kann man auch interaktiv

in die wunderbare Genusswelt von Wein, Sekt und

Spirituosen eintauchen.

Weinhaus Baum

D-Radolfzell & Konstanz

+49 (0)7732 52 215

www.weinhaus-baum.de

FRISCHE & TRADITION IM HARLEKIN

WINTERKABELJAU IM GERMANIA

Um Anmeldung wird gebeten unter:

Tel. 07774 93 13 0, weinladen@riegel.de.

Eintritt: 20 €

Kulinarisches, Kunst und Kultur – Lebensfreude pur. Zu

köstlichen Überraschungen und kulturellen Aktivitäten

lädt das Team von Karl J. Graf und Margit Weber in der

Auberge Harlekin herzlich ein. Seit über 40 Jahren ist

das Harlekin weit über die regionalen Grenzen hinaus

für seine Gastlichkeit und hervorragende Küche bekannt.

Verarbeitet wird nur erstklassige frische Ware:

Fisch, Fleisch und Gemüse – glutenfrei und auf Nachhaltigkeit

bedacht. Im Harlekin genießen Gäste feine

Kulinarik und abwechslungsreiche Kultur in gemütlicher

Atmosphäre.

Auberge Harlekin

Gailinger Straße 6, D-78244 Gottmadingen

+49 (0)7734 63 47 | www.auberge-harlekin.upps.at

Mi-Sa ab 17.30 Uhr, So 12-14.30 Uhr +

17.30-21 Uhr, Mo+Di Ruhetage

In ländlicher Idylle liegt in Liggeringen das Gasthaus

Germania. In der gemütlichen Gaststube mit Kachelofen

lassen sich die Gäste im Winter in kuschelig-warmer

Atmosphäre verwöhnen. Verwurzelt mit der 135-jährigen

Familientradition legt man hier großen Wert auf

frische regionale Zutaten. Noch bis April gibt es hier

allerdings einen Fisch aus dem hohen Norden: „Skrei“

– das Gold der Lofoten. Dieser spezielle Winterkabeljau

zieht vom arktischen Barentssee 1 000 Kilometer an

die Küste der Lofoten und wird nur von Januar bis April

gefangen.

Gasthaus Germania

Beim Turm 2, D-78315 Radolfzell–Liggeringen

+49 (0)7732 911 901

www.germania-dorfgasthaus.de

Mo-Mi, Fr+ Sa ab 17.30 Uhr, So und feiertags ganztags,

Do Ruhetag

Fotoausstellung bis 13. Mai 2017 geöffnet.

Besichtigungstermine außerhalb der Öffnungszeiten

können telefonisch vereinbart werden.

Ladenöffnungszeiten

Freitag 15:00 - 18:00 Uhr

Samstag 10:00 - 14:00 Uhr

Peter Riegel Weinimport GmbH

Steinäcker 12, D-78359 Orsingen

www.riegel.de

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Entfessle Dein Können

KREUZLINGEN – Mit dem SBW Talent-Campus Bodensee entsteht an der Seestrasse

ein einzigartiges Bildungsangebot: Personalisierte Bildung für Kinder

und Jugendliche im Alter von 3 bis 25 Jahren sorgt dafür, dass sich individuelle

Talente und Leidenschaten frei entfalten können, ohne die bisherigen

Schulabschlüsse zu vernachlässigen. Talentweckend, sprachvernarrt, bewegungsheiss,

kunstberauscht und ferienflexibel.

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Entfessle Dein Können!

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Lerne eine zweite Muttersprache!

Jedes Kind hat verborgene Talente, die geweckt werden wollen.

Leider bewegen sich diese Qualitäten häufig nicht im Radius der im

Lehrplan geforderten Fähigkeiten und bleiben deshalb unentdeckt.

Unsere Coaches widmen sich den Kindern und Jugendlichen, um zusammen

mit ihnen individuelle Energien, Leidenschaten und Talente zu ent-M

fesseln. Sei es Kunst, Musik, Sport, Natur, Handwerk, Technik oder So-M

ziales –O die Krat, die daraus entsteht, beflügelt Kinder und Jugendliche

zu bemerkenswerten Leistungen, die sich auch auf die Promotionsfächer

übertragen. Wir bauen Bildung um das Talent, nicht umgekehrt.

Beziehung und «Sprachbad»

sind im Kindesalter die besten

Sprachgaranten.

Ab dem 10. Lebensjahr bieten wir

Fachunterricht in Fremdsprachen

und Sprachaufenthalte. Das Lernen

und Leben im Campus defi-M

niert sich durch Internationalität

und Mehrsprachigkeit.


Ein SBW-MAngebot in Kreuzlingen

Bildungslinien

Multilinguale & lernerzentrierte

International School

Swiss Olympic Sport School auf

der Oberstufe

Durchlässige Sekundarschule mit

persönlichem Coaching

Massgeschneidertes 10. Schuljahr

mit wählbaren Schwerpunkten

Schweizweit erstes Gymnasium

ab der 5. Klasse

Kaufmännische Ausbildung mit

Sportförderung

«Jeder Mensch hat das Recht, dass man sich

auf die Suche nach seinen Talenten macht.»

Pre-Opening

Freitag, 10.3.

13 -M 16 Uhr

Moderiert von Kurt Aeschbacher folgen wir

obigem Zitat von Dr. Markus Hengstschläger,

Universitätsprofessor für «KMedizinische Gene-M

tik». Im Dialog mit dem Experten rund um den

Talent-MBegriff werden Mittel und Wege disku-M

tiert, wie Leidenschaten und Qualitäten in

Kindern und Jugendlichen geweckt werden.

SBW Talent-Campus Bodensee

Seestrasse 9 |] 8280 Kreuzlingen

071 466 70 90 |] info@jsbw.edu

Anmeldungen bitte an: e.masi@jsbw.edu

www.talent-campus.ch

Bewegungsheiss® Kunstberauscht® Ferienflexibel®

#lschneeballschützen werden

mit uns Handballerinnen

#llutgitarristen werden mit

uns Rockmusiker

#poolplanscher springen ins

kühle Nass, wann sie wollen

Entzünde Deine Lust auf Sport! Entdecke den Künstler in Dir! Mach Ferien, wann es Dir passt!

Studien zeigen, dass das Gehirn

nach Bewegung stärker arbeitet

als nach Ruhephasen.

Nach einer Bewegungsphase stei-M

gen die Fähigkeit zu lernen und

die Konzentration. Aus diesem

Grund bieten wir täglich polyspor-M

tive Angebote und ein eigenes Fit-M

nessstudio und Dojo im Campus.

Die musische Bildung fördert die

Wahrnehmungs-, Gestaltungsund

Ausdrucksfähigkeit.

Die täglichen polyartiven Ange-M

bote im Campus fördern auch die

kognitive und synästhetische Ver-M

arbeitung der täglichen Lernziele.

Kunst und Lernen durchdringen

sich gegenseitig.

Auch in den offiziellen Schulferien

bieten wir massgeschneiderte

Lernwochen.

Bis zu 46 Wochen pro Schuljahr ist

der SBW Talent-MCampus für un-M

sere Lernpartner geöffnet. Ferien

sind dann, wenn es die Leidenschat

erfordert und für Familien

sinnvoll ist.


WIRTSCHAFT AM SEE

DAS MAGAZIN VOM BODENSEE BIS OBERSCHWABEN

KOPF

ODER BAUCH?

D – Singen | ka. Beim 6. Wirtschaftsforum dreht sich alles um das

Thema „Kopf oder Bauch? Wie Werbung wirkt …“. Das Event hat

sich mittlerweile etabliert und findet erstmals zwei Tage statt.

Los geht’s am Dienstagabend mit dem Vortrag von Neuromarketing-

Experte Karsten Brocke unter dem Titel „Der Kaufanreger“ mit anschließender

Diskussion. „Es gibt keine Entscheidungen ohne Emotionen“,

sagt der ausgezeichnete Referent und klärt auf, wie diese wirklich

gefällt werden, ohne dass Käufer manipuliert werden müssen. Die Veranstalter

SingenCongress und Wirtschaftsförderung Singen starten am

Mittwoch um 10 Uhr mit einem Impulsvortrag. Anschließend folgen

Workshops zu vielfältigen Marketing-Themen mit weiteren bekannten

Wirtschaftsexperten, darunter Sabine Dieterle, die den Aufbau

regionaler Marken erläutert. Um ein hohes Maß an Interaktion und

Austausch zu fördern, können die Teilnehmer am Nachmittag selbst

Beiträge zur Diskussion einbringen. Auch die Wirtschaftsjunioren

Konstanz-Hegau sowie die Thüga Energie GmbH sind als Partner

wieder dabei.

28.03., 19 Uhr + 29.03., 10 Uhr

Stadthalle Singen, Hohgarten 4, D-78224 Singen

+49 (0)7731 85 250 | www.singencongress.de

INNOVATIONS

WUNDER

D/CH – Friedrichshafen/Zumikon | ms. Echt innovativ: ZF-Vorstandsvorsitzender

Stefan Sommer 1 und Autoentwickler Frank

M. Rinderknecht 2 präsentierten in den USA ihr neues gemeinsames

Baby.

So viel Erfindergeist auf so wenig Raum: Im kleinen Urban-Flitzer „Oasis“

versammeln sich zahlreiche gute und fortschrittliche Ideen und

Technologien. Frank M. Rinderknecht – Gründer von Rinspeed – gab

dem E-Mobil nicht nur ein futuristisches Äußeres, sondern auch außergewöhnliche

Merkmale wie die Fahrautomatik, die Fähigkeit, fast

auf der Stelle zu drehen, und einen integrierten Kleingarten hinter der

Windschutzscheibe. Grundlage ist das Plattformkonzept „Intelligent

Rolling Chassis“ von ZF – wendig, intelligent vernetzt und bereit für

den autonomen Stadtverkehr der Zukunft. Nicht zu vergessen das tastenlose,

interaktive und einklappbare Lenkrad, das ebenfalls aus dem

Hause ZF stammt. Wer sich

das kleine Innovationswunder

live anschauen möchte,

kann das beim „Internationalen

Auto Salon“ in Genf

vom 9. bis zum 19. März.

www.zf.com

www.rinspeed.eu

www.gims.swiss/de

FOTO: ZF, RINSPEED

2

1

28


AUF 300 SEITEN SPANNENDE REPORTAGEN, GENUSSVOLLE EMPFEHLUNGEN,VVVV

Genuss

pur.

Die seezunge 2017 –

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WIRTSCHAFT AM SEE | HANDEL & WANDEL

DAS MAGAZIN VOM BODENSEE BIS OBERSCHWABEN

HANDEL &

WANDEL

3

1D – Ravensburg | ka. Reden ist Silber,

hören ist Gold: Konrad Englmeier eröffnete

kürzlich sein Hifi-Terminstudio. Der

gelernte Feingeräte-Elektroniker ist seit 40

Jahren in der Branche tätig und weiß, was

das Musikliebhaberherz begehrt. Durch die

persönlichen Terminvereinbarungen nimmt

er sich für jeden Kunden Zeit für die individuelle

Beratung, diese wird ergänzt durch

vielfältige Dienstleistungen. Hier erhält man

nicht nur High-End-Stereoanlagen in ausgezeichneter

Qualität und unterschiedlichen

Preisklassen, sondern auch hochmoderne

Plattenspieler. Zudem kann der Fachmann

Reparaturen ausführen und fungiert auch

als DJ bei jeglicher Art von Feierlichkeiten.

Oppeltshofer Weg 50, D-88212

Ravensburg | +49 (0)751 35 53 79 79

2D – Überlingen | ka. Up-to-Date mit

dem Course-Manager: Seit Kurzem

melden sich interessierte Teilnehmer für

Aquakurse in der Bodensee-Therme online

an. Dabei wird eine moderne Verwaltungssoftware

genutzt, die den Anmeldeprozess

erleichtert und durch die erkennbar ist, ob

im gewünschten Kurs noch Plätze frei sind.

Zudem können mit dem Course-Manager

persönliche Kursdaten abgerufen werden.

Zeitgleich wurde die Homepage im Response

Design neu gestaltet, sodass diese jetzt

neben Computer und Laptop auch für die

mobile Nutzung wie Tablets und Smartphones

geeignet ist.

Bahnhofstraße 27, D-88662 Überlingen

+49 (0)7551 30 19 90

www.bodensee-therme.de

So-Do 10-22 Uhr, Fr+Sa 10-23 Uhr

3D – Friedrichshafen | ka. All you need

is love: Sabrina und Hendrik Schwabe

sind mit ihrer Event-Agentur von Tettnang

nach Friedrichshafen umgezogen – am 11.

März gibt es von 15 bis 19 Uhr eine kleine

Eröffnungsfeier. Doch nicht nur Hochzeiten

werden von dem jungen Ehepaar großartig

organisiert, auch für alle anderen Events ist

man hier in den besten Händen. Im neuen

großen Showroom von Traum Events werden

vielfältige Themen wie Sektempfang, Dekorationsmaterial,

Beispieltische und vieles mehr

vorgestellt. Die Kunden können ihren eigenen

Mustertisch gestalten, und im Shop ist eine

große Auswahl an Dekoration und Ballons

erhältlich. Im Außenbereich auf der Grünfläche

sind auch freie Trauungen möglich.

Rotachstraße 1, D-88048 Friedrichshafen

+49 (0)152 540 558 24

www.traum-events.de

Termine nach Vereinbarung

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1 2

CH – Romanshorn | ka. Cannabis ganz legal:

Anita Safradin und Michael Looser erweiterten

den PC-Support kürzlich um den Hanfkeller.

Das Sortiment umfasst medizinische

Hanfprodukte und biologische Lebensmittel

wie Pesto, Schokolade und Teemischungen

sowie Kosmetika aus Hanf wie Seife oder

Duschgel. Die Hanfartikel, die hier verkauft

werden, enthalten weniger als ein Prozent Tetrahydrocannabinol

(THC) und zählen somit

nicht als Rauschmittel, sondern entfalten bei

der Anwendung ihre positiven entspannenden

Eigenschaften. Das Unternehmer-Paar holte

sicherheitshalber auch die polizeiliche Genehmigung

für den neuen Geschäftszweig ein.

Bahnhofstrasse 9, CH-8590 Romanshorn

+41 (0)78 955 19 06

www.hempbasement.ch

Di-Fr 9.30-12.30 Uhr, 15.30-18.30 Uhr,

Sa 9-12.30 Uhr


WIRTSCHAFT AM SEE | HANDEL & WANDEL

15 JAHRE

!

STEAUF-WERKSTATT

FAIR-FÜHRUNG ZUR

SEEVOLUTION

LEBENDIGE UNTERNEHMEN LERNEN VON DER NATUR

TU, WAS DU KANNST!

Wenn die Natur ein Unternehmen gründen würde, wie würde das aussehen?

Das ist die zentrale Frage, die mich beschäftigt und die in meiner Arbeitsweise

zum Ausdruck kommt.

9. - 11. März 2017

Samstag für alle

DAS MAGAZIN VOM BODENSEE BIS OBERSCHWABEN

Um meinen Klienten auf spielerische Weise zu vermitteln, wie der genetische Code

ihres Unternehmens funktioniert, habe ich das STEAUF Unternehmer-Spiel entwickelt.

Auf 26 Themenfeldern wird sichtbar, was einen Unternehmer lebendig

macht. Dabei geht es auch um die Frage: Was ist dein Vermögen? Es ist immer

wieder spannend im Coaching zu beobachten, wie mein Gegenüber auf diese

Frage reagiert. Ich stelle fest: Die meisten meiner Kunden werden verlegen. Auf

das eigene Vermögen angesprochen zu werden – huhhhh, das ist schon sehr intim!

Dabei interessiere ich mich weder für deren Kontostand noch für deren Besitztümer.

Statt „Was hast du?“ ist für mich viel wichtiger zu klären: „Was kannst

du?“ oder „Wer bist du?“

Wieso fällt manchen Menschen so wenig dazu ein, was sie in der Welt zu tun

vermögen? Warum sie wertvoll sind? Was ihr Beitrag zum Gemeinwohl ist, einfach

weil sie so sind, wie sie sind und weil sie das tun, was sie eben gut können?

Auf diese Frage habe ich keine abschließende Antwort, aber eine Idee dazu: Könnte

es sein, dass wir verlernt haben, uns auf unsere Stärken zu konzentrieren? In

der Schule wurden uns nur die Fehler rot angekreidet. Wären wir heute vielleicht

selbstbewusster, wenn unsere Lehrer das grün unterstrichen hätten, was wir gut

konnten? Vielleicht ist unser „Mangeldenken“ darauf begründet: Statt zu loben,

was gut ist, beklagen wir das, was fehlt.

HAND AUFS HERZ!

Ist dein Glas halbvoll oder halbleer? Eines ist klar: Sollte es halbleer sein, brauchst

du dir keinen Euro in die Tasche lügen und so tun, als sei dem nicht so! Zunächst

gilt es, die Lage zu akzeptieren, um dann – auch mithilfe eines Coaches – zu klären,

wie sie sich ändern lässt. Jammern und Kopf in den Sand stecken ist jedenfalls

nicht die Lösung, sondern aktives Handeln. Wie? Indem du das tust, was du am

besten kannst, was dir Freude macht und dich Schritt für Schritt wieder zum Chef

und zur Chefin deines Lebens werden lässt.

Herzlichst,

Ihre Stefanie Aufleger

15 Jahre STEAUF.de

Die Kolumne – jeden Monat in akzent!

10 -17 Uhr

Eintritt frei

280 Aussteller • Vorträge • Workshops • Aktionen

BLACK

2 DAYS

S

A L E

KOPF ODER BAUCH

Wie Werbung wirkt...

Di 28.03.17, 19 Uhr

Vortrag Karsten Brocke: „Der Kaufanreger“

Mi 29.03.17, ab 10 Uhr

Vielfältiges Workshop-Angebot

Wer lieber Videos guckt, statt lange Texte zu lesen, der findet

hier das Passende: www.youtube.com/user/AufSte

Auf dem STEAUF-YouTube-Kanal haben Konstanzer Studenten

u. a. zum Affen-Experiment Erklärvideos erstellt, die „Lernen

von der Natur“ verständlich vermitteln.

Stadthalle Singen

Weitere Informationen: www.singencongress.de

präsentiert von der:

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MEHR-WERT

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DAS MAGAZIN VOM BODENSEE BIS OBERSCHWABEN

MIT HEISSWASSER GEGEN SCHMUTZ

D – Konstanz | Ob hartnäckiger Schmutz,

Unkraut, Graffiti oder Kaugummiflecken:

Die Flächen-Reinigung Kanis löst jedes Verschmutzungsproblem

im Innen- und Aussenbereich

– ohne Chemie.

Die Reinigungsprofis von Kanis verwenden

dabei eine besondere mobile Druckreinigung,

die es ermöglicht, Schmutz und Abwasser parallel

zur Reinigung abzusaugen. Dabei kommt

es weder zu Wasseransammlungen noch zu

Schmutz-Verspritzungen. Durch dieses geschlossene

und innovative System werden die

Flächen porentief gereinigt. Eine anschließende

Imprägnierung sorgt zudem für Schutz vor

neuen Verschmutzungen. Das Ergebnis ist verblüffend,

und die Kunden aus dem privaten,

gewerblichen und kommunalen Bereich sind

begeistert.

Flächen-Reinigung Kanis

Strandbadstraße 18

D-78479 Insel Reichenau

+49 (0)7534 999 23 40

www.flaechen-reinigung-kanis.de

BITTE

Smile-Guide 2013

Der große Dentalführer BODY & SOUL

Eine Auswahl der besten Praxen, Zahnärzte, Implantologen,

Kiefer orthopäden, Oralchirurgen & Dentallabors vom Bodensee

bis Oberschwaben stellen sich vor

LÄCHELN!

Ein schönes Lächeln sagt mehr als tausend Worte – und wer

weiß mehr darüber, als Zahnärzte, Kieferorthopäden und Dentallabors?

Für sie bringt der akzent-Verlag im Mai/Juni den

beliebten SMILE-GUIDE heraus, den großen Dentalführer für

die Bodenseeregion.

Und weil die Mund- und Kiefergesundheit so wichtig ist, verlässt

sich der SMILE-GUIDE bei der Auswahl der Praxen, Labors

und Spezialisten auf die einzig wahre Bewertung: Empfehlungen

– von Kollegen, Marktbegleitern und zufriedenen Kunden.

In seiner vierten Auflage wird der SMILE-GUIDE im handlichen

A5-Format wieder einen Überblick der besten Zahnspezialisten

vom Bodensee bis Oberschwaben bieten.

SMILE-GUIDE – AUsGAbE 2013

Sie möchten Ihren Zahnarzt, Ihr Dentallabor oder Ihren

Kieferchirurgen empfehlen?

Melden Sie sich einfach bei Viviane Mewes

(+49 (0)7531 9914823, v.mewes@akzent-magazin.com)!

Der Smile-Guide wird Ihnen präsentiert von der ZAB Abrechnungs-GmbH

– den Spezialisten für Factoring und Abrechnung

für Ärzte aus dem Dentalbereich und der Humanmedizin.

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MODENSEE

MODE VOM BODENSEE:

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DAS MAGAZIN VOM BODENSEE BIS OBERSCHWABEN

präsentiert von

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FOTO: SOYACONCEPT

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