Gemeindebrief Frühjahr 2017

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Die Hirschmanns - das Krippenspiel

Die Hirschmanns - das Krippenspiel

Das Krippenspiel der Oranier-

Gedächtnis-Gemeinde wurde ganz

traditionell am Heiligen Abend um

16.00 Uhr in der Oranier-Gedächtnis-

Kirche aufgeführt.

In diesem Jahr handelte es von einer

ganz besonders schrecklichen Familieden

Hirschmanns.

Die Hirschmann-Kinder waren die

schlimmsten Kinder aller Zeiten, sie

logen und klauten, rauchten Zigarren

und erzählten dreckige Witze. Sie

waren so schrecklich, dass man es kaum

glauben konnte, aber es gab sie wirklich!

Ralf, Eugenia, Leopold, Klaus, Olli und

Hedwig, sechs magere, dünnhaarige

Kinder.

Alle Kinder in der Schule wurden die

ganze Woche von den Hirschmanns

herumgeschubst, gestoßen und gezerrt

und jeder freute sich auf das Wochenende.

Der Sonntag war der einzige Tag,

an dem man vor den Hirschmanns

endlich Ruhe hatte und die Kirche der

einzige Ort, wo man vor Ihnen sicher

war. Bis zu dem Tag, als die Hirschmann-Kinder

sich mit Frau Grünfeld

und dem Krippenspiel einließen.

Die Hirschmann-Kinder stürmten die

erste Krippenspielprobe und rissen

sich die Hauptrollen unter den Nagel.

Da niemand von den Hirschmanns

jemals bei einem Krippenpsiel dabei

gewesen war, hatten sie natürlich

keine Ahnung, was man von ihnen

erwartete. Die Hirschmanns kannten

nicht einmal die Weihnachtsgeschichte...

und wenn man ihnen so zuhörte

hätte man denken können, die Weihnachtsgeschichte

käme direkt aus

„Aktenzeichen XY ungelöst“. Sie

wünschten dem Herodes ein blutiges

Ende und nannten die heiligen drei

Könige eine Bande von Spionen. Vier

lange Wochen dauerten die Krippenspielproben

und dann kam der Heilige

Abend.

Die Hirschmanns kamen zu spät zu der

Aufführung, Maria und Josef, die von Ralf

und Eugenia gespielt wurden, standen

wie angewurzelt, als sie die Kirche

betraten. Die heiligen drei Könige

hatten statt Gold, Weihrauch und

Myrrhe eine Salami, ein Brot und ein

altes Kuscheltier als Geschenke dabei,

die sie vor die Krippe legten. Viele

fanden, dass sie anfänglich das ganze

Krippenspiel verdarben, jedoch wurde

den Zuschauern sehr schnell klar, dass

das Gegenteil eintrat, denn sie bereicherten

das gesamte Krippenspiel

durch die unkonventionellen Geschenke.

Sie hielten Brot, Salami und ein

Kuscheltier für ein besseres Geschenk

an eine junge Familie als Gold, Weihrauch

und Myrrhe. Es war wie ein

kleines Weihnachtswunder, das die

Hirschmann-Kinder uns deutlich

gemacht haben.

Die Krippenspielproben verliefen Dank

der Regiearbeit und des engagierten

KiGo-Teams sowie der tollen und

spielbegeister ten KiGo-Kinder

hervorragend.

Ein herzliches Dankeschön an die

Mitwirkenden: Steffi Filke, Laura

Giebermann, Isabel Mühlhaus, Claudia

Steinhauer, Eileen Maurer & Martin

Roggenkämper.

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