CelleHEUTE.Compact 3-2017

suboverlag

CELLE

AUSGABE 15 | MÄRZ 2017 | JAHRGANG 3

Compact

Celles größter

Terminkalender

zum Heraustrennen

Amtswechsel im Celler Rathaus

Rückblick und Ausblick

„Die Zebrastreifen müssen weg“

Weiter Ärger um Neumarkt-Kreisel

Kriminalstatistik 2016

Starker Anstieg von Gewaltdelikten


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INHALT

19

Amtswechsel im Celler Rathaus

Rückblick und Ausblick der Fraktionen

im Celler Stadtrat

04 „Die Zebrastreifen müssen weg“

Weiter Ärger um Neumarkt-Kreisel

06 Kriminalstatistik 2016

Starker Anstieg von Gewaltdelikten

bei insgesamt weniger Straftaten

VOR ORT

04

27

Politik

„Die Zebrastreifen

müssen weg“

Weiter Ärger um Neumarkt-Kreisel

Zwei Kilometer rohe Roulade

in Celle

05 BaustellenHeute –

die drei Celler „Großbaustellen“

im Visier

07

08

22

„Freue mich sehr, dass ich

endlich loslegen kann“

Dr. Jörg Nigge gibt Ausblick auf

Miteinander für Celle

Acht Jahre im Rückblick

Amtswechsel im Celler Rathaus

Rückblick und Ausblick der

Fraktionen im Celler Stadtrat

24

Kein Platz für Vier-Feld-Halle

750 Zuschauer in neuer Sporthalle

am Burgzentrum

BLAULICHT

06

KULTUR

10

12

21

Kriminalstatistik für 2016

Starker Anstieg von Gewaltdelikten

bei insgesamt weniger Straftaten

Wir heben heimische Filmschätze

CelleHeute sucht altes Filmmaterial

für DVD-Dokumentation

725 Jahre Celle

Ein Fest von Bürgern für

Bürger

Komödien um Liebesund

Lebenslust

im Schlosstheater Celle mit

anrührender Familiengeschichte

und Satire

GESELLSCHAFT

11

Das Celler Entenrennen –

Große Benefizaktion zugunsten

der Krebsberatung

TERMINE

13 Veranstaltungskalender

SPORT

26

Pilotprojekt für TuS Bergen

Erste Sportabzeichen in der Kita

SOCIAL MEDIA

30 Kurzmeldungen

aus Facebook, Instagram und

CleverHeute


„Die Zebrastreifen müssen weg“

Weiter Ärger um Neumarkt-Kreisel

Der Kreisverkehr am Celler Neumarkt

war häufiger Thema von Diskussionen,

auch bei uns. Nicht nur immense Kosten

von 160.000 Euro für fehlgeplante Baumpflanzungen

– auch die krude Verkehrsführung

sorgt für Kritik und dafür, dass sich der

Ortsrat Blumlage/Altstadt wiederholt damit

beschäftigte. Er fordert nun, dass zwei Zebrastreifen

entfernt werden sollen.

„Das kann aber nach einem Beschluss des

Deutschen Verkehrssicherheitsrats nicht

geschehen”, Ost der Celler Werner Gläser,

stv. Leiter des Gemeinsamen Fachausschusses

für Umwelt und Verkehr (GFUV)

des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands

(DBSV), überzeugt.

„In diesem Beschluss wird auch auf das

Merkblatt zu Kreisverkehren der Forschungsgesellschaft

zu Straßen- und Verkehrswesen

(FGSV) hingewiesen. Dieses

Merkblatt stammt aus dem Jahr 2006

und steht derzeit zur Überarbeitung an. In

der überarbeiteten Version wird auch der

Punkt Barrierefreiheit aufgenommen, der

bisher völlig unberücksichtigt war”, so Gläser.

Das war bis zur Ortsratssitzung den Mitgliedern

nicht bekannt. Aber in Kombination

mit der erneuten Forderung nach zwei Fahrspuren

zur Einfahrt in die Hafenstraße sei es

nach Überzeugung von Ortsbürgermeister

Dr. Tim Übermuth möglich, auf mindestens

zwei Zebrastreifen zu verzichten und damit

den Kfz-Verkehr nicht weiter zu behindern.

„Die derzeitige Verkehrssituation am Kreisel

Hafenstraße ist nicht hinnehmbar“, findet

Übermuth.

„Kraftfahrer, die von der Allerbrücke kommend

in die Mühlenstraße fahren wollen,

werden zunächst fälschlicherweise

Marion R. aus Müden

Ich lese CelleHeute Compact

gern, weil:

„Ich schätze die seriöse

Berichterstattung zu aktuellen

Themen aus der Region.

Um junge Leser für

das Medium Zeitung zu begeistern,

wünsche ich mir

weiterhin klasse Artikel zu

Kultur und Regionalsport.“


Vor Ort

5

auf eine blind endende Spur geleitet, um

dann von einem Fußgängerüberweg ohne

Lichtsignalanlage gestoppt zu werden.

Dies führt automatisch zu den derzeitigen

Staubildungen“, ist Übermuth überzeugt

und führt aus: „Ohne eine zumindest vorübergehende

Beseitigung der Fußgängerüberwege

an dieser sensiblen Stelle des

Zentrums wird man dem hohen Verkehrsaufkommen

vor allem in Stoßzeiten nicht

Herr.“

Überdies sollte der Stadtbaurat erneut den

Dialog mit dem Eigentümer des Ärztehauses

am Neumarkt suchen, um eine Zweispurigkeit

für ein unmittelbares Abbiegen

in die Hafenstraße zu ermöglichen.

Ob Lösungsvorschläge die Verantwortlichen

in der Verwaltung überzeugen, steht

auf einem anderen Blatt. Schließlich hat

es sie bisher auch nicht gekümmert, dass

auf Kreiseln laut EU-Richtlinie weder Kunst

noch sonstige „feste Gegenstände” stehen

dürfen. Lediglich aufgrund der Celle-

Heute-Berichterstattung hat sie auf einen

geplanten Baum am Neumarkt-Kreisel verzichtet

– andere wurden „still und heimlich”

umgesetzt.

Als mögliche Lösung schlägt Übermuth

eine Beseitigung der beiden kreiselbegrenzenden

Zebrastreifen vor, die durch eine

Fortführung der rechten Spur in die Hafenstraße

ergänzt wird.

„Wir müssen diesem Problem noch vor der

gegenläufigen Befahrung des Nordwalls

begegnen“, meint Übermuth und ergänzt,

„dass man bei künftigen Planungen den

Vertretern der Polizei im Rathaus mehr Gehör

verschaffen müsse“. Ein Wegfall der

Zebrastreifen würde am Kreisel eine erhebliche

Entzerrung des Verkehrs bringen. Für

Fußgänger, die vom Schützenplatz in die

Stadt gehen wollen, ist der bisherige Weg

über den durch die Lichtsignalanlage geregelten

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BaustellenHeute -

die drei Celler „Großbaustellen“ im Visier

An dieser Stelle halten wir jeden Monat fest, wie es an den Großbaustellen „Sporthalle

Burgstraße“, „alte Feuerwehr“ und natürlich auch an der „Celler Binde“ vorangeht.

Jeweils am 15. eines Monats ist unser Fotograf Peter Müller mit seiner Kamera vor Ort.


Kriminalstatistik für 2016

Starker Anstieg von Gewaltdelikten

bei insgesamt weniger Straftaten

CELLE. „Weniger Straftaten insgesamt,

Wohnungseinbruchdiebstähle leicht gesunken,

bessere Aufklärung, Kriminalität

Minderjähriger so niedrig wie noch nie,

aber Zahl der Rohheitsdelikte gestiegen.“

So lautet in Kurzfassung die Botschaft,

die die Polizei Celle heute der Öffentlichkeit

überbringt. Der Leiter der Polizeiinspektion

(PI) Celle, Eckart Pfeiffer, stellte

die Polizeiliche Kriminalstatistik für das

Jahr 2016 vor und zog gleich zu Beginn

das Fazit: „Das Leben in Stadt und Landkreis

Celle ist weiterhin sicher.“

Die Gesamtzahl der erfassten Straftaten ist

für das Berichtsjahr 2016 deutlich gesunken.

Die Zahl verringerte sich von 13.276

(2015) auf 11.581 (2016). Damit sank auch

die Aufklärungsquote auf 62,13 % (2015:

66,50 %). Sorgen müssen sich die Celler

Bürger laut Pfeiffer aber nicht, denn Celles

Aufklärungsrate liege über dem Landesschnitt

von 61,41 %. Der Präsident der

Polizeidirektion Lüneburg, Robert Kruse,

dazu: „Die beharrliche und konsequente,

ständig an neue Entwicklungen angepasste

Aufklärungsarbeit trägt Früchte. Dies ist

auch Ausfluss der Strategie 2020, mit der

wir die Polizei modernisieren und fit für die

Zukunft machen. Die Polizei will damit sich

abzeichnende Entwicklungen pro-aktiv angehen

und nicht erst auf aktuelle Entwicklungen

reagieren. Dies bedeutet einen echten

Sicherheitsgewinn für die Bürgerinnen

und Bürger.”

Häufigkeitskennzahl

Insgesamt ist die Wahrscheinlichkeit, im

Bereich der PI Celle Opfer einer Straftat

zu werden, leicht zurückgegangen. Dieses

entspricht auch dem landesweit zu

verzeichnenden, erfreulichen Trend. „Am

Beispiel der Wohnungseinbruchskriminalität

lässt sich das besonders anschaulich

für den Bereich Celle darstellen – während

bundesweit alle drei Minuten ein Einbruch

stattfindet, geschieht dies im Bereich der PI

Celle alle 22 Stunden”, so Eckart Pfeiffer.

Cybercrime/Internetkriminalität

Cybercrime ist eine spezielle Form der Internetkriminalität,

unter der die Delikte Computerbetrug,

Missbräuchliche Nutzung von

Telekommunikationsanschlüssen, Fälschung

beweiserheblicher Daten, Datenveränderung,

Computersabotage sowie Ausspähen

und Abfragen von Daten zusammengefasst

werden. Die Anzahl bekannt gewordener

Fälle hat sich im Vergleich zum Vorjahr von

32 auf 67 Fälle zwar mehr als verdoppelt,

nimmt damit allerdings lediglich einen kleinen

Teil der Gesamtstraftaten ein.

Diebstahlsdelikte/

Wohnungseinbruchsdiebstähle

Bei der zahlenmäßig größten Deliktsgruppe,

den Diebstahlsdelikten, ist ein deutlicher

Rückgang um 276 Taten auf 4.198,

bei annähernd gleicher Aufklärungsquote,

zu verzeichnen. Die Zahl der Wohnungseinbruchdiebstähle

ist ebenfalls rückläufig.

Aufgrund des bisherigen Höchstwertes

von 393 Fällen aus 2015 hatte die PI Celle

im Jahr 2016 einen besonderen Schwerpunkt

ihrer Ermittlungen in diesem Bereich

gelegt und so die Fallzahlen um 66 auf 327

senken können. Zudem konnte die Aufklärungsquote

um 2,38 % auf 26,30 % gesteigert

werden. „Mit dieser erfreulichen

Entwicklung ist festzustellen, dass die PI

Celle damit etwa 5 % über dem Landesschnitt

liegt. Gründe für diese positive Bilanz

liegen auch in der zentralisierten Sachbearbeitung

und einer extra eingerichteten

Koordinierungsstelle bei der Polizeidirektion

Lüneburg, die eine Zusammenarbeit

mit den angrenzenden Bundesländern fördert“,

sagte Jochen Rodenwald, Leiter des

Zentralen Kriminaldienstes bei der PI Celle.

Kriminalität im Kontext mit Flüchtlingen

Für das Jahr 2016 wurden im Bereich der

PI Celle 418 Flüchtlinge als Tatverdächtige

registriert, die für 525 Straftaten (davon

23 Verstöße gegen ausländerrechtliche

Bestimmungen) verantwortlich waren. Die

Zahl der Taten, begangen durch Flüchtlinge,

mache damit nur einen Anteil von 4,53 %

an dem Gesamtaufkommen der Straftaten

für den Celler Bereich aus. Festzustellen sei

auch, dass die überwiegende Mehrheit der

Flüchtlinge nicht straffällig werde.

Rohheitsdelikte

Durchaus bemerkenswert ist ein starker

Anstieg der Rohheitsdelikte (von 1.763

auf 1.912 Fälle), wobei sich die PI dabei

dem Landestrend anschließt. Gleichzeitig

erhöhte sich allerdings auch die zuvor

schon hohe Aufklärungsquote von

90,36 % auf 91,37 %. Unter Rohheitsdelikten

werden Raub, Körperverletzung

und Straftaten gegen die persönliche

Freiheit zusammengefasst. Den größten

Anteil stellen dabei die Körperverletzungsdelikte,

welche für den auffälligen

Anstieg in erster Linie mit einer deutlichen

Zunahme von 1.249 auf 1.349 Fälle

verantwortlich sind.

Gewalt gegen Polizeibeamte

Gewalt gegen Polizeibeamte ist ein Thema,

das derzeit auch auf der politischen

Ebene für Gesprächsstoff sorgt. Im Zuständigkeitsbereich

der PI Celle haben sich die

Übergriffe auf Beamtinnen und Beamte im

Jahr 2016 um 18 Taten auf 51 reduziert.

„Diesen Bereich betrachten wir mit großer

Aufmerksamkeit und Sorge”, so Polizeipräsident

Robert Kruse. „Aber auch der

Gesetzgeber reagiert hier aktuell. Nach

einem aktuellen Beschluss des Kabinetts

der Großen Koalition sollen Polizisten, Rettungsdienstmitarbeiter

und Feuerwehrleute

künftig mit strengeren Strafen von bis zu

fünf Jahren besser vor tätlichen Angriffen

bei Diensthandlungen bewahrt werden. In

Niedersachsen wird zudem der Einsatz von

Bodycams erprobt, um die Eigensicherung

zu erhöhen.”

Jugenddelinquenz gesunken

Im Bereich der Kriminalität begangen

durch Minderjährige sanken die Zahlen

auf ein Rekordtief. 820 Taten, begangen

durch 615 Minderjährige, wurden hierbei

im Bereich der PI Celle registriert. Im Vergleich

dazu waren es in 2015 noch 1.026

Fälle, die durch 638 Minderjährige begangen

wurden.

Fazit des Inspektionsleiters

Eckart Pfeiffer: „An den Zahlen der polizeilichen

Kriminalstatistik ist zu erkennen,

dass sich die Bewohner in Stadt und Landkreis

auch weiterhin sicher fühlen können.

Unsere gut ausgebildeten Beamtinnen und

Beamten werden dafür Sorge tragen, dass

dieses auch so bleibt.”


Politik

7

„Freue mich sehr,

dass ich endlich loslegen kann“

Dr. Jörg Nigge gibt Ausblick auf seine Arbeit als neuer OB

Fast genau fünf Monate sind vergangen,

seit mich die Celler Bürgerinnen und

Bürger zum neuen Oberbürgermeister

gewählt haben. Nach dem langen Wahlkampf

hätte ich gern direkt mit meiner

neuen Aufgabe begonnen, hatte aber andererseits

so die Möglichkeit, meine Tätigkeit

in Hamburg zu einem guten Abschluss

zu bringen.

Den Amtsantritt hier in Celle konnte ich

in Ruhe vorbereiten, indem ich in den

Monaten seit der Wahl viele Gespräche

mit Verwaltungsmitarbeitern, Mitgliedern

des Stadtrates, Organisationen,

Wirtschaftsunternehmen sowie Bürgerinnen

und Bürgern geführt habe. Nun

freue ich mich aber sehr, dass ich endlich

loslegen kann.

Seit ich am 24. Februar meine Arbeit im

Rathaus aufgenommen habe, gilt es zunächst,

mir gemeinsam mit den Verwaltungsmitarbeitern

ein detailliertes Bild von

der Situation in den einzelnen Dezernaten

zu machen. Große Potenziale sehe ich

weiterhin in den für Celle so wichtigen Bereichen

Wirtschaft, Tourismus und Familien.

Sobald ich einen genauen Überblick

gewonnen habe, wo wir stehen, werden

wir auf dieser Grundlage Lösungsansätze

erarbeiten, die dann nach einem klaren

Zeitplan umgesetzt werden sollen.

Nach wie vor hat die Stadt Celle einen dramatischen

Schuldenstand. Nur durch einmalige

Einnahmen, mit denen zuvor keiner

rechnen konnte, ist für 2017 ein ausgeglichener

Haushaltsplan eingebracht worden.

Da sich die Lage bislang nicht geändert hat

und wir mehr ausgeben, als wir einnehmen,

steht uns für 2018 schon wieder ein

Haushalt im Minus bevor. Wichtig ist mir

der Aufbau eines Verständnisses, dass wir

mit uns anvertrautem Geld agieren und damit

genauso umsichtig wirtschaften müssen

wie mit unseren privaten Mitteln. Aus

meiner Sicht dürfen zunächst nur notwendige

Investitionen getätigt werden – Projekte,

die nicht zwingend nötig sind, sollten

tabu sein, selbst wenn es Zuschüsse dazu

gibt.

Die Entwicklung der Stadt hängt im Wesentlichen

davon ab, dass Familien und

Unternehmen gute Rahmenbedingungen

vorfinden. Wenn die Rahmenbedingungen

stimmen, ziehen die Menschen wieder in

unsere Stadt und beleben diese nachhaltig.

Unternehmen siedeln sich an und stärken

damit auch die Wirtschaftskraft Celles.

Wie das große Interesse am Neubaugebiet

Kieferngrund gezeigt hat, benötigen wir

im Stadtgebiet weitere Baugebiete. Es wird

eines meiner vorrangigen Ziele sein, dass

wir schnellstmöglich neuen Baugrund ausweisen

können.

Die Wirtschaftsförderung werde ich, wie

angekündigt, verstärken – hier sollen kurzfristig

zusätzliche Stellen ausgeschrieben

werden. Es wird mir, wie bei allen zukünftigen

Neueinstellungen, einzig und allein darum

gehen, fähige Köpfe, mit denen eine

gute Zusammenarbeit möglich ist, in die

Verwaltung unserer Stadt zu bekommen.

Es kann nicht sein, dass z. B. die Zugehörigkeit

zu bestimmten Parteien ein Ausschlusskriterium

ist, weil dann vorab bereits

angenommen wird, ein Bewerber sei nur

wegen seiner persönlichen Beziehungen

oder seines Parteibuches der richtige Kandidat

für eine Stelle.

Auch in der Altstadt mit ihren vielen Leerständen

ist Handlungsbedarf vonnöten. Im

vergangenen Herbst konnten wir bereits

Kontakte zu Initiativen aus anderen Fachwerkstädten

knüpfen. Hier gibt es einige

Orte, die mit verschiedenen Maßnahmen

so erfolgreich in der Vermarktung und

anschließenden Restaurierung ihrer alten

Fachwerkhäuser waren, dass die dortigen

Leerstände deutlich reduziert wurden. Ich

werde schauen, ob man Ähnliches auch

in Celle umsetzen kann. Eigene Initiativen

und Ideen von Bürgern und Geschäftsleuten,

die zur Belebung unserer Altstadt beitragen

können, sind mir selbstverständlich

jederzeit sehr willkommen.

Eng verwoben mit der Entwicklung unserer

schönen Altstadt ist der Tourismus,

der auch in der gesamten zukünftigen

Ausrichtung Celles eine wichtige Stellung

einnimmt. Um diese Stärke unserer Stadt

voranzubringen, werden wir die Bereiche

Stadtmarketing und Tourismus neu strukturieren.

Auch soll die Innenstadt wieder

mehr begrünt werden, damit sich Bürger

und Touristen in unserer Stadt noch wohler

fühlen

Ein Thema, das uns sicher längerfristig intensiv

beschäftigen wird, ist die Integration

der Flüchtlinge, die in Celle Aufnahme

gefunden haben. Nach wie vor fehlen

Kindergarten- und Schulplätze für Flüchtlingskinder.

Wo, wenn nicht dort, kann die

Eingliederung in die Gesellschaft schnellstmöglich

gelingen? Für mich gilt aber auch,

dass die Einhaltung unserer Werte oberste

Priorität hat. Als die Flüchtlinge vor gut einem

Jahr zu uns kamen, konnten wir uns

sicherlich das ein oder andere sich erge-


8 Politik

bende Problem so noch nicht vorstellen.

Aus diesem Grund halte ich wenig davon,

beispielsweise durch besondere Bildungseinrichtungen,

zusätzliche Migranten aus

ganz Deutschland nach Celle zu holen. Zunächst

sollte die Integration derjenigen, die

bereits vor Ort sind, Vorrang haben.

Mit dem Areal an der Hohen Wende haben

wir ein innenstadtnahes Gebiet mit

großem Entwicklungspotenzial. Die Tatsache,

dass das Gelände nicht der Stadt Celle

gehört, sondern von der BIMA gekauft

werden muss, wurde meiner Ansicht nach

bisher vernachlässigt, weshalb ich den

Projekten „Bauhof“ und „Flüchtlingscampus“

auch skeptisch gegenüberstand. Da

unsere Haushaltslage uns zwingt, unsere

verfügbaren Mittel in erster Linie für dringend

notwendige Projekte zu verwenden,

dürfen wir den finanziellen Aspekt bei der

Entwicklung der Hohen Wende nicht außer

Acht lassen. Die Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen

müssen Hand und Fuß haben.

Den Mitarbeitern des Bauhofs kann ich

aber zusichern, dass sich die unhaltbaren

Zustände am jetzigen Standort schnellstmöglich

ändern werden. Spätestens im

Sommer werden wir einen definitiven

Fahrplan präsentieren, der verlässlich umgesetzt

werden wird.

Natürlich gibt es neben dem großen Ganzen

auch eine Menge einzelner „kleinerer

Brennpunkte“, die viele Menschen in

unserer Stadt beschäftigen und die einer

dringenden Verbesserung bedürfen. Hier

denke ich unter anderem an den Neumarkt-Kreisel,

wo es selbst bei niedrigem

Verkehrs aufkommen zu Verkehrsbehinderungen

kommt. Ebenso zügig möchte

ich die Tempo-30-Zonen an den großen

Straßen einer Überprüfung unterziehen.

Interessanterweise haben sich bereits einige

Anwohner beschwert, dass die Lärmbelastung

durch die Tempoänderung größer

geworden sei.

Viele weitere Projekte, die bereits angelaufen,

aber ins Stocken geraten sind, wie

z. B. der Ausbau des Nordwalls, die alte

Ratsmühle, die Goldene Sonne oder auch

der Kramer-Markt, warten darauf, vorangebracht

zu werden. Eine interdisziplinäre

Projektgruppe soll sich dieser „Baustellen“

annehmen. Ich freue mich darauf, das Areal

Allerinsel mit weiter entwickeln zu können,

und werde selbstverständlich alles mir

Mögliche dafür tun, den Bau der Ostumgehung

endlich fortführen zu können.

Ganz besonders am Herzen liegt mir das

Miteinander in unserer Stadt. Ehrlich gesagt

erschreckt mich immer wieder, wie

sehr die politische Kultur in Celle von Polemik

und Unsachlichkeit geprägt ist. Über

eine Politikverdrossenheit der Bürgerinnen

und Bürger braucht man sich da nicht zu

wundern.

Mich persönlich hat die Erfahrung tief

getroffen, dass Vermutungen und Spekulationen

unter Verletzung von Dienstgeheimnissen

und Verschwiegenheitspflichten

gezielt den Medien zugespielt

wurden, um daraus vermeintliche Skandale

abzuleiten und damit Menschen zu

beschädigen. Nicht einmal Verwaltungsmitarbeiter,

die das Pech haben, durch

ihre tägliche Arbeit zwischen den politischen

Fronten zu stehen, wurden davon

ausgenommen.

Wie aber kann man von Mitarbeitern

Leistung, Entscheidungsfreude und hohe

Flexibilität verlangen, wenn sie tagtäglich

befürchten müssen, mit ihren Entscheidungen

an die Öffentlichkeit gezogen zu

werden? Meines Erachtens führt das zu

Einigelung, Tatenlosigkeit und Angst –

das kann und darf nicht unser Ziel sein!

Man sollte sich auch stets der Verantwortung

gegenüber den Mitarbeitern und ihren

Familien bewusst sein.

Ich hoffe inständig, hier einiges ändern zu

können, und wünsche mir für die kommenden

Jahre einen fairen und sachlichen

Umgang miteinander. Nur, wenn

wir alle über unsere Parteigrenzen hinaus

den Fokus auf das legen, was für die Entwicklung

der Stadt am besten ist, können

wir Celle in eine gute Zukunft führen. Ich

freue mich darauf!

Miteinander für Celle –

Ex-OB Mendes persönlicher Rückblick

Wenn ich heute auf acht Jahre Oberbürgermeister

in Celle zurückblicke, dann waren

das acht spannende und herausfordernde

Jahre, in denen ich viel gelernt habe und die

mich persönlich stark geprägt haben. Ich

hatte klare Vorstellungen, als ich in Celle angefangen

habe. Insbesondere wollte ich die

Stadt zukunftsfest entwickeln und dies mit

den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam.

Die Voraussetzungen, unter denen ich dabei

angetreten bin, waren schwierig. Als erster

sozialdemokratischer Oberbürgermeister

dieser Stadt hatte ich im Rat, dem höchsten

und wichtigsten Organ der Stadt, nie eine

eigene Mehrheit, sondern war immer darauf

angewiesen, andere von der Notwendigkeit

der Entscheidung zu überzeugen. Ich war

darauf angewiesen, überparteilich zu agie-

ren. Es ist mir zwar gelungen, aber trotzdem

hatte ich immer das Gefühl, nur mit angezogener

Handbremse voranzukommen. In

den Bereichen, wo ich alleine und selbstständig

agieren konnte, ging das weitaus schneller.

So konnte ich die regelmäßige Bürgersprechstunde

jeden Donnerstagnachmittag

einführen, die jährlichen Begehungen in den

Stadtteilen, unzählige Bürgerdialogveranstaltungen,

Altstadt- und Stadtteilkonferenzen

abhalten. Das Beschwerdemanagement bei

der Stadt habe ich umgestaltet, einen freien

WLAN-Zugang im Rathaus organisiert,

die Samstagsöffnung für den Bürgerservice

eingeführt und so die Verwaltung insgesamt

bürgernah organisiert. Ein weiterer Meilenstein

war die Umstellung auf die digitale

Ratsarbeit. Dort, wo einst Tonnen von Pa-


Politik

9

pier zu den Sitzungen transportiert werden

mussten, sind die Ratsmitglieder heute über

ihre Tablet-PCs online mit dem Ratsinformationssystem

verbunden. In diesem Prozess

war Celle wegweisend in Niedersachsen.

Die Menschen dieser Stadt standen für mich

stets an erster Stelle. Dafür steht der Bürgerempfang

zu Jahresbeginn. Vor drei Jahren

ins Leben gerufen und bislang ein Novum

in Celle! Auch den besonderen Feiertagen,

wie zum Beispiel dem 3. Oktober, habe ich

ein neues Gesicht verliehen. Mit „Jazz zum

Dritten“ feiern Stadtverwaltung und Kirche

seit Jahren ein Einheitsfest vor dem Schloss.

Gleichermaßen habe ich den Volkstrauertag

neu aufgestellt, sodass Schülerinnen und

Schüler aus den unterschiedlichsten Schulen

ihn mitgestalten.

Wichtig war mir auch immer, sachorientiert

und unabhängig von Freundschaft und – wie

der Volksmund so gern sagt – „Klüngelwirtschaft“

zu agieren. So habe ich in der Stadtverwaltung,

seinerzeit als erste Kommune in

Deutschland, modellhaft das „Anonymisierte

Bewerbungsverfahren“ eingeführt.

In der Innenstadt haben wir den Stillstand

überwunden. Zehn Jahre lang wurde darüber

diskutiert, ob ein riesiges Einkaufszentrum

in der Innenstadt gebaut werden sollte.

Diese Diskussion ist endgültig abgeschlossen

und der Weg zu neuen Investitionen geöffnet.

Mit dem Stadtumbauprogramm West,

den Fördermöglichkeiten, die wir erschlossen

haben, wird in der Stadt wieder investiert.

Nach dem endgültigen Aus für das Einkaufszentrum

konnten auch Saturn, H&M

und ein Lebensmittelmarkt in der Innenstadt

angesiedelt werden. Menschen mit unternehmerischem

Geist bereichern die Stadt.

Unterstützt wird das Ganze auch durch die

„Lokalhelden“ der IHK.

Von zentraler Bedeutung war auch die kontinuierliche

Weiterentwicklung des Hochwasserschutzes

und damit die Möglichkeit, die

Allerinsel zu beplanen. Hier sind die ersten

Baufelder auf den Weg gebracht worden,

das Hafenbecken ist fertiggestellt und es ist

erkennbar, wie sich das zukunftsträchtige

Areal auch positiv für die Innenstadt entwickeln

kann. Tausende haben nicht nur das

Hafenfest mitgefeiert, sie haben sich auch

darüber hinaus informiert, wie und wo sie

künftig wohnen können.

In den Stadtteilen haben wir ebenfalls viel

investiert. Als Beispiel will ich nur die Neugestaltung

des Lauensteinplatzes erwähnen

und die Fertigstellung der Neustadt mit der

Unterführung unter dem Bahnhof. Apropos

Bahnhof: Auch dieser ist grundlegend neu

und, wie ich finde, mit hoher Qualität saniert

und umgebaut worden, sodass er nun

als Lichtkunstbahnhof und attraktives Eingangstor

dieser Stadt daherkommt.

Eines der wichtigsten Themen für mich war

immer die Bildung. Hier bin ich froh, dass

wir nicht nur das Programm der Ganztagsgrundschulen

weiterentwickeln, sondern

auch die Stadtteilbibliothek in der Heese

erhalten konnten. Unter den bedeutendsten

Projekten finden sich die Einführung

der Gesamtschule in Celle, aber auch die

Ansiedlung des Deutschen Zentrums für

Tiefengeothermie und des Drilling-Simulators

der TU Clausthal. Auch im Kita-Bereich

waren wir aktiv und haben die Ganztagsplätze

von 350 auf 632 aufgestockt. Den

Anspruch, allen einen Kita-Platz zur Verfügung

zu stellen, die ein Anrecht darauf haben,

können wir nahezu erfüllen.

Wir haben die Stadtwerke wieder gestärkt.

Als 100-%-Tochter der Stadt Celle sorgen

sie nun dafür, dass wir am Gewinn partizipieren

und sich damit unsere Haushaltssituation

verbessert. Den Abwasserbereich

haben wir als Eigenbetrieb neu organisiert.

Auch das führt zu größerer Wirtschaftlichkeit.

Die schwierigen Jahre der Haushaltskonsolidierung

haben wir mit einem

ausgeglichenen Haushalt für das Jahr 2017

überwunden. Auch wenn noch weitere

Anstrengungen notwendig sein sollten,

werden diese nicht mehr die gleiche Dimension

erreichen wie in den vergangenen

acht Jahren. Trotz der finanziellen Engpässe

haben wir die Stadt nicht „kaputtgespart“.

Nein, wir haben dafür gesorgt, dass Feiern

mit Spaß auch in einer Stadt möglich

ist, die wirtschaftlich nicht mehr auf Rosen

gebettet ist. Das liegt an unseren Bürgerinnen

und Bürgern, die sich selbst oft und

gerne in das Stadtgeschehen einbringen.

Dank des Vereins „Celler Stadtfest“ haben

wir ein großartiges Event etabliert. Wir haben

die Streetparade wiederbelebt, den

Weihnachtsmarkt attraktiver gestaltet, feiern

den „Sommer am Schloss“ und unser

Theater spielt im Innenhof der ehemaligen

Welfenresidenz.

Für die Feuerwehr haben wir viel getan.

Allem voran der Neubau der Feuerwehrhauptwache

im „Public-Private-Partnership“-

Verfahren. Um dieses moderne, allen Anforderungen

gerecht werdende Gebäude beneiden

uns viele andere Städte. Zur völligen

Perfektion mangelt es allein an der gegenläufigen

Befahrbarkeit des Nordwalls.

Neben diesen Erfolgen gab es auch weitere

große Herausforderungen, bei denen

man bis heute noch nicht erkennen kann,

wohin sich diese entwickeln werden. Der

Abzug der Briten kam überraschend und

hat natürlich zu erheblichen Verlusten und

wirtschaftlichen Einschränkungen geführt.

Nach Berechnungen der IHK sind es mehrere

Millionen Euro jedes Jahr, die dadurch weggefallen

sind. Dies gilt es zu kompensieren.

Nicht minder überrascht wurden wir Ende

2015 von der großen Zahl von Menschen

aus Kriegs- und Krisengebieten, die in Celle

eine Zuflucht suchten. Diese neue Situation

haben wir vorbildlich gemeistert. Mit einer

ganzen Reihe von Bürgerdialogen haben wir

Verständnis für die Probleme und besonderen

Herausforderungen geweckt, Vorurteile

und Fragen auf beiden Seiten klären können.

Und es war die Bevölkerung selbst, es

waren die vielen hilfsbereiten Menschen,

die die Geflüchteten willkommen geheißen

haben und sich bis heute hoch engagiert

darum kümmern, dass eine Integration rasch

und dauerhaft gelingen kann. Mit der Celler

Zuwanderungsagentur haben wir uns auf

einen ausgezeichneten Weg begeben, um

auch ein neues Bildungsangebot in der Stadt

zu implementieren. Für mich durchaus mit

der Chance verbunden, hier dauerhaft ein

hochschulnahes Ausbildungsangebot in der

Stadt zu organisieren. Was daraus wird, wird

sich in der Zukunft erweisen.

Kurz vor Schluss möchte ich nicht verhehlen,

was mich all die Jahre ein wenig bekümmert

hat. Es sind Dinge, auf die eine Stadt allein

wenig Einfluss hat. Ich meine damit den Ausund

Weiterbau der B 3 neu. Bis heute stehen

wir immer noch vor Altencelle und können

die Aller nicht überqueren. Zu hoffen bleibt,

dass es in den nächsten Jahren an der Baustelle

weitergeht.

Insgesamt blicke ich zufrieden auf die letzten

acht Jahre zurück und bedanke mich bei den

Menschen dieser Stadt für die vielfältigen Erfahrungen,

die ich sammeln durfte, für die

freundliche Aufnahme, die ich erleben durfte,

als wir nach Celle gezogen sind. Ich wünsche

der Stadt und den Menschen, die hier

leben, eine gute und erfolgreiche Zukunft!


10

Wir heben heimische Filmschätze

CelleHeute sucht altes Filmmaterial für DVD-Dokumentation -

Jetzt neu: Abgabe in der Tourist Information möglich.

CELLE. Ungehobene Schätze liegen verstaubt

und lange unbeachtet auf Speichern,

in Kellern und Schränken. Seit die

Bilder laufen lernten, haben Amateurfilmer

Kilometer an Filmmaterial und später

Stunden an Videokassetten belichtet und

bespielt. CelleHeute will diese Schätze

nun heben – wir berichteten in der vergangenen

Ausgabe.

Wie war das Leben in Celle, Bergen,

Eschede, Faßberg, Flotwedel, Hambühren,

Hermannsburg, Lachendorf, Lohheide,

Nienhagen, Unterlüß, Wathlingen,

Wietze oder Winsen? Wie wurde in den

vergangenen Jahrzehnten gefeiert, wie

haben die Menschen gearbeitet oder sich

gekleidet? Nur noch wenige Zeitzeugen

können heute darüber berichten.

Bereits in den 20er-Jahren des vorigen

Jahrhunderts kamen erste Amateurkame-

ras auf den Markt. In den 1930er-Jahren

nahm ihre Verbreitung dann deutlich zu.

Unzählige Filmminuten wurden auch in

Celle und Region belichtet. Sie berichten

vom Alltag der Menschen, von den Entwicklungen

in Stadt und Land, zeigen

Groß- oder Kleinereignisse, privates, aber

auch öffentliches Leben. Wie gestalteten

die Menschen in der Region Celle früher

ihre Freizeit?

So schlummern auf den Dachböden wahre

Schätze, die vom Leben und historischen

Ereignissen in der heimischen Region erzählen.

Die zeigen, wie in Herrmannsburg

(realistisch?) früher Erntedank gefeiert, in

Wietze geheiratet, in Celle Gebäude nach

dem Krieg neu errichtet wurden.

CelleHeute plant in Zusammenarbeit mit

fehlhaber.medien und der Kamera Zwei

GmbH, die bereits erfolgreich ähnliche

Projekte realisiert hat, diese Filmschätze

zugänglich zu machen. Unter dem Titel

„CelleGestern – Filmschätze unserer Region“

soll eine mehrteilige DVD-Box entstehen.

Die Geschichte der heimischen

Region soll so erstmals in bewegten Bildern

zu erleben sein. Die privaten Filme

und Videos werden gesichtet, digitalisiert

und mit Kommentaren von Zeitzeugen

und Fachleuten bereichert. Die DVD-Box

soll im Herbst erscheinen und wird dann

im heimischen Buchhandel und weiteren

Verkaufsstellen erhältlich sein.

Damit diese einzigartige Dokumentation

entstehen kann, bitten wir Sie um Mithilfe:

Stellen Sie uns Ihre privaten Filme und Videos

zur Verfügung. Dabei spielt es keine Rolle,

ob es sich um 16-Millimeter-, 8-Millimeter-,

Super-8-Film oder um Videofilme handelt.

Geben Sie uns eine kurze schriftliche

Inhaltsangabe und die Jahreszahl an, in

der der Film aufgenommen wurde. Außerdem

erklären Sie bitte schriftlich, dass

Auszüge aus dem Filmmaterial veröffentlicht

werden dürfen. Für eventuelle Rückfragen

benötigen wir die Postanschrift,

die Telefonnummer oder auch eine

E-Mail-Adresse.

Die Filme können ganz einfach täglich in

der Tourist Information Celle, Markt 14-16,

29221 Celle, abgegeben werden, alternativ

in der Geschäftsstelle von CelleHeute

im Schloss Celle. Oder schicken Sie diese

per Post (wir empfehlen Einschreiben) an

CelleHeute, Postfach 1729, 29207 Celle.

Für eventuelle Rückfragen benötigen wir

eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse.

Das Material wird nach der Auswertung

an den Eigentümer zurückgesandt.

Die Filme können ganz einfach täglich

in der Tourist Information Celle, Markt

14-16, 29221 Celle, abgegeben werden,

alternativ in der Geschäftsstelle

von CelleHeute im Schloss Celle. Oder

schicken Sie diese per Post (wir empfehlen

Einschreiben) an CelleHeute,

Postfach 1729, 29207 Celle.

Jetzt neu: Erinnerungen auch auf CelleGestern.de

Wir freuen uns auf Ihre persönlichen

Filmschätze.


Kultur

11

Das Celler Entenrennen -

Große Benefizaktion zugunsten der Krebsberatung

CELLE. Am Samstag, dem 2. September

2017, wird die Aller gelb. Dann werden

mehr als 5.000 einzeln nummerierte

Gummi-Enten in den Fluss gestürzt – und

wenig später wieder herausgefischt. Auf

dem Wasser kabbeln sich die Vögel um

die vorderen Plätze beim Zieleinlauf. Wer

das Los mit der Nummer einer siegreichen

Ente besitzt, gewinnt ein „großartiges Erlebnis.

Sieger aber sind wir alle, alle haben

wir dann etwas Gutes vollbracht“, ist Fritz

Gleiß vom Onkologischen Forum überzeugt,

denn „jeder kann an Krebs erkranken.“

Die Enten werden ab sofort für mindestens

5 € das Stück zugunsten des Onkologischen

Forums Celle e.V. verkauft. Sie

sollen eine halbe Berater-Stelle finanzieren

und so dafür sorgen, dass es in Celle und

dem Landkreis weiterhin professionelle

psychoonkologische Begleitung für Betroffene

gibt. Das soll klappen, wenn die

Enten genügend Käufer finden. Danach

dürfen die Besitzer sie frisieren, bemalen,

streicheln und trainieren, so viel sie wollen.

Nur ein Fernsteuerungeinbauen bleibt

verboten.

Am Renntag selbst soll es auf dem Gelände

des Celler Rudervereins ab 12 Uhr

mittags eine Auftaktveranstaltung mit allerlei

Entenliebhaberbespaßungsaktionen


12 Vor Ort

geben. Je nach Wind und Wetter startet

dann gegen 14 Uhr das Vorrennen, bei

dem einige zu groß geratene Superenten

den Sponsoren zuliebe die Strömung testen.

Diese Enten sind individuell gestaltet,

ungefähr 25 cm groß, kosten 125 € und

können von Firmen, Praxen und Vereinen

im Vorfeld beim Veranstalter bestellt werden.

Etwa eine Stunde nach deren Start

kommt es dann zum Showdown der Celler

Rennenten, die aus mehreren Metern

Höhe gemeinsam in den Fluss gestürzt

werden.

Rennenten mögen keine Hindernisse, allerdings

auch keinen Gegenwind. Deshalb

sind die Lebensretter von der DLRG zur

Stelle und auch für widrigste Bedingungen

gewappnet. Notfalls werden die Vögel

mit Wasserpistolen und -spritzen vorwärts

gescheucht. Ziel aller Enten ist die

Pfennigbrücke. Die Vögel gewinnen in der

Reihenfolge des Zieleinlaufs, unabhängig

davon, wie sie ins Ziel kommen. Aufrecht

und kopfüber schwimmende, abgetauchte,

seitlich liegende oder auch völlig erschöpfte

Enten werden gewertet. Auch

rückwärts gewandte und geistig abwesende.

Aus der Bahn geratene oder irgendwo

hängen gebliebene Enten allerdings sind

und bleiben Looser.

Vor der Pfennigbrücke wird eine Entenfalle

für den geordneten Einlauf der Sieger sorgen.

Unter Aufsicht des speziell ausgebildeten

Celler Entenrenn-Notars Ulf Kerstan

werden die siegreichen Enten sodann auf

die Terrasse des Ristorante Divino eskortiert.

Sie haben fürs Leben ausgesorgt und

lebenslanges Schwimmrecht in der Badewanne

ihres Besitzers.

Statistisch gewinnt mindestens jede 190.

Ente ein Erlebnis. Die Quote kann sich

noch erhöhen, wenn noch weitere wertvolle

Erlebnisse wie ein Opernbesuch oder

Jahresfreikarten gespendet werden.

Hauptgewinn ist ein E-Bike der Firma

Brand, weitere hochwertige Preise sind

eine Ballonfahrt für zwei, ein Leserreisegutschein

über 250 € der CZ, ein Candle-Light-Dinner

im Endtenfang, drei Luftaufnahmen

vom eigenen Haus als Poster

im Wert von je 250 Euro von fehlhabermedien.de,

Abokarten fürs Schlosstheater,

Familienfreikarten fürs Tropical Island, den

Serengeti-Park und vieles mehr.

Alle Siegernummern werden am 4.9. veröffentlicht.

Man muss also nicht selbst

anwesend sein, um teilzunehmen und zu

gewinnen. Die Gewinnliste, alle Entenverkaufsstellen

und Antworten auf die wichtigsten

Fragen finden sich auf der Homepage

des Veranstalters

(www.onko-forum-celle.de).

725 Jahre Celle – „Ein Fest von

Bürgern für Bürger“

Celle. Ab sofort ist es erhältlich: das große

Veranstaltungsprogramm 2017 der Stadt

Celle mit besonderem Fokus auf die zahlreichen

Jubiläen, die in diesem Jahr in der

Stadt begangen werden – allen voran das

Stadtjubiläum 725 Jahre Celle und 500 Jahre

Reformation.

Heute stellten Oberbürgermeister Dirk-Ulrich

Mende, Kulturdezernentin Susanne McDowell

sowie Marcus Feuerstein von der Celle

Tourismus und Marketing GmbH (CTM) das

Programm aus städtischer und touristischer

Sicht vor. „Ich denke, wir sind gut aufgestellt“,

zeigte sich Mende zufrieden mit dem

was unter Federführung der Kulturdezernentin

auf die Beine gestellt wurde. „Das

zentrale Fest, bei dem es bei uns so richtig

losgeht, findet am Pfingstwochenende vom

2. bis zum 5. Juni statt“, erläuterte der OB.

Highlights des zentralen Festwochenendes

werden am Freitag, 2. Juni, die Premiere von

„Figaros Hochzeit“ im Schlossinnenhof sein,

am Pfingstsamstag ein „Tag der Vereine“

sowie ein Bühnenprogramm zum Stadtjubiläum

auf der Stechbahn. Der Pfingstsonntag

werde mit dem „Lutherfest“ ganz im

Zeichen des Reformationsjubiläums stehen,

und am Pfingstmontag werde nochmal ein

großes Bühnenprogramm geboten, so Mende.

Weitere Höhepunkte des Jahres seien

unter anderem die Reformationsausstellung

vom 14. Mai bis zum 12. November,

die NDR-Landpartie am 21. Mai, die Vespa

World Days vom 22. bis zum 25. Juni, der

XXL-Schützenumzug am 16. Juli und das

Schlossfest am 12. Und 13. August.

Eingebunden in die Festivitäten werden

jede Menge Akteure und Orte in Celle, wie

das Schlosstheater, die Celler Museen und

K i r c h e n

sowie unzählige

Vereine,

Initiativen

und auch

Einzelpersonen

mit

ihren Ideen

sein.

Eben so,

wie man

es sich gewünscht habe, ganz im Sinne von

„725 Jahre Celle – ein Fest von Bürgern für

Bürger“, freute sich McDowell. Die Kulturdezernentin

stellte den von Pop-Art-Künstler

„Della“ aus Hannover gestalteten gleichnamigen

Jubiläumsbecher vor, der bunt mit

typischen Celler Motiven bemalt ist. Der

Becher werde ab Ostern für 15 Euro in der

Tourist Information im Alten Rathaus erhältlich

sein. Eine passende Metalldose für den

Becher werde kurz vor Pfingsten zum Preis

von 7,50 Euro zu erwerben sein. In Planung

sei außerdem die Herausgabe einer Goldund

einer Silber-Gedenkmünze, die im März

der Öffentlichkeit vorgestellt werden sollen.

„Die CTM wird in Kürze starten, die Jubiläen

intensiv zu bewerben“, berichtete

Feuerstein. Hierzu gehöre z. B. ein großes

Paket an Radiowerbung. Zudem habe man

sich überlegt, Pauschal-Arrangements mit

Hotelübernachtungen und dem Besuch verschiedener

Veranstaltungen zum Jubiläumsjahr

anzubieten, um möglichst viele Gäste

nach Celle zu locken. Das Programmheft,

das auch die Pauschalangebote der CTM

enthält, wird in der Tourist Information, im

Alten sowie im Neuen Rathaus, im Museum,

im Schloss und in den Celler Hotels ausliegen.


Termine

13

Ihr Terminkalender für Celle und Umgebung

Ausstellungen & Dauerveranstaltungen

Unsere Highlights für Sie

Täglich | Celle

Di.-Fr. 11.00 & 15.00 Uhr

Sa.-So. 11.00; 13.00; 15.00 Uhr

Soweit es die Veranstaltungen

im Schloss zulassen

Öffentliche Stadtführung

Brücke vor dem Schloss

Di. – Fr. und Sa. – So. | Celle

Führungen

im Celler Schloss

Di. - Fr.: 11 und 15 Uhr

Sa. und So.: 11, 13, 15 Uhr

Soweit es die Veranstaltungen

im Celler Schloss zulassen!

Ganzjährig | Celle

Miniaturen aus der

Zeit des Barock

in der Sammlung Tansey

Bomann-Museum Celle

Donnerstags | Hermannsburg

ab 11.00 Uhr

Partner in Mission –

Führung im Ludwig-

Harms-Haus

Harmsstraße 2

Vom 02. bis 03.03.

Achtung Natur!

Natürlich vor Ort

Eine Fotoausstellung gibt

Einblick in die Natur-Palette

unserer Umgebung

Bomann-Museum

Bis 04.03.

Seht, welch kostbares Erbe!

Baudenkmale in Deutschland

Ausstellung der Deutschen

Stiftung Denkmalschutz

Foyer Neues Rathaus

Vom 08. bis 22.03.

„A mile in their shoes“

Lebensgeschichten Yezidischer

Rückkehrerinnen

Öffnungszeiten:

Mo. + Di. 8 – 16 Uhr,

Do. 8 – 17 Uhr, Mi. + Fr. 8 – 13 Uhr

Foyer Neues Rathaus

Bis 17.03.

Ausstellung:

Anne Helmuth

Ölgemälde „Bilder

durch Bilder“

Kunstspirale e. V.

Mittelstr. 2

OT Hänigsen

Bis 26.03.

John Elsas (1851-1935):

„Aus den silbernen Wolken“

Öffnungszeiten:

Di. – Do. 12 - 17 Uhr,

Fr. 10 - 15 Uhr, So. 12 - 17 Uhr

Synagoge, Im Kreise 24

Bis 02.04.

Fotoausstellung:

„ansichtsSachen4“

Kulturhaus Wienhausen

Mühlenstraße 5

Bis 17.04.

Busy Girl –

Barbie macht Karriere

Bomann-Museum Celle

Bis 23.04.

Ausstellung: „Albert

König – späte Bilder“

Die aktuelle Ausstellung

widmet sich dem Spätwerk

Albert Königs.

Albert-König-Str. 10

Unterlüß

Bis 03.10.

extrem SCHLOTTER

Das Format als

Herausforderung

Eberhard-Schlotter-Stiftung

Ihre Veranstaltung findet

erst im April statt?

Dann schreiben Sie

uns unter:

redaktion@celleheute.de

Pour L ’Amour

mit Sabine Roth & Kai Thomsen

Am 11.3. in der CD-Kaserne:

20.00 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr)

Sabine Roth und Kai Thomsen feiern 2017 ihr 15-jähriges

Bühnenjubiläum. Und das, obwohl in Deutschland Beziehungen

im Durchschnitt

nur 14 Jahre halten. So

werden sie bei ihrem

Jubiläumskonzert nicht

nur verraten, was sie

dafür alles tun, sondern

auch Tipps und Tricks

für viele gemeinsame,

glückliche Jahre verraten.

35. WASA-Lauf in Celle

Am 12.3. in der Innenstadt:

ab 9.00 Uhr

Kaum ein Lauf findet so

viel positiven Zuspruch wie

der traditionsreiche Celler

Wasa-Lauf, den Celle in

diesem Jahr zum 35. Mal

veranstaltet wird.

ANGEPRANGERT!

Am 22.3. im Kulturhaus Kunst

& Bühne:

19.30 Uhr

Der Celler Poetry-Slam ohne

Schloss und Riegel.

Nordwall 46

Herdensingen

Am 31.3. in der CD-Kaserne

19.30 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr)

Nach dem riesen Erfolg 2016

geht’s 2017 weiter!

Ein Spaß für alle, bei dem

die Liedtexte gut sichtbar auf

Großbildleinwand projiziert

werden, sodass wirklich jeder

mitsingen kann.


14 Termine

1.3. Mittwoch

KULTUR | Celle

13.00 Uhr

Museum am Mittag

„Die Farbe des guten

Geschmacks“

Kunstmuseum Celle

mit Sammlung Robert Simon

KINDER | Celle

14.30 - 15.30 Uhr

Monsterschleim

und Hexentrank

Vorlesen am Mittwoch für

Kinder ab 4 Jahren

Stadtbibliothek

Arno-Schmidt-Platz 1

GESUNDHEIT | Celle

16.00 - 17.30 Uhr

Qi Gong

mit Silke von Bostel

Fritzenwiese 117, 2. Stock

(Fahrstuhl vorhanden)

KINO 8 1 /2 | Celle

19.30 Uhr

Ein Mann namens Ove

Ove, ein 60-jähriger Witwer,

hat sich über Jahre hinweg

durch Pedanterie und Unfreundlichkeit

seine Umgebung

zum Feind gemacht.

Hannoversche Straße 30E

KULTUR | Celle

20.00 Uhr

Night of the Dance

Congress Union Celle

Ihre Veranstaltung findet

erst im April statt?

Dann schreiben Sie

uns unter:

redaktion@celleheute.de

2.3. Donnerstag

SENIOREN | Hambühren

10.00-12.00 Uhr

Offener Spieletreff

Schlochauer Straße

SENIOREN | Celle

15.00 bis 16.30 Uhr

Seniorennachmittag

Aus Sternenstaub:

Vortrag mit Bildern zur

Stern entwicklung von und

mit Petra Petersen

Lauensteinplatz 2

GESUNDHEIT | Celle

17.30 - 19.15 Uhr

WIR-Gesprächsgruppe

für Frauen

Fritzenwiese 117, 2. Stock

(Fahrstuhl vorhanden)

Onkologisches Forum

KULTUR | Celle

17.30 - 18.30 Uhr

Kurzeinführung in die

elektronischen Angebote:

eBooks, Bibliotheks-App und

Online-Katalog kennenlernen

Stadtbibliothek

Arno-Schmidt-Platz 1

KUNST | Celle

18.00 Uhr

Eröffnung der Ausstellung

„Achtung Natur!

Natürlich vor Ort“

Bomann-Museum Celle

Ray Wilson, ehemaliger Genesis-Frontmann mit seiner Band.

KINO 8 1 /2 | Celle

19.00 Uhr

Toni Erdmann

Der Film mit dem besten Kritikerschnitt

aller Zeiten, demzufolge

von der internationalen

Vereinigung der Filmkritiker als

bester Film des Jahres gewählt.

Hannoversche Straße 30E

3.3. Freitag

GESUNDHEIT | Celle

11.15 - 12.00 Uhr:

Reha-Gymnastik für Frauen

nach einer Krebserkrankung

(im St. Josef-Stift)

Onkologisches Forum

KULTUR | Bröckel

19.00 - 22.00 Uhr

Themenabend:

Jagdverhalten unserer

Haushunde

Kosten: 20 € (inkl. Skript)

Antikhof 3 Eichen

Hauptstr. 56

KIRCHE | Celle

19.30 Uhr

Bilderklänge:

Liebe Deinen Nächsten!

Musik und Texte laden zu einer

„Bildwanderung“ durch die

Celler Schlosskapelle ein.

Stadtkirche

LESUNG | Celle

20.00 Uhr

Beatrice Reszat liest aus:

„Mutmachbuch für Träumer“

DECIUS Buchhandlung Celle

Markt 4 - 6

KIRCHE | Winsen (Aller)

20.00 Uhr

Blockflötenkonzert mit Orgel

und Texten von

Dietrich Bonhoeffer

Ev. St.-Johannes-Kirche Winsen

KONZERT | Celle

20.00 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr)

LaLeLu –

A-cappella-Konzert

In einer wegweisenden Show

voller Vorahnungen, Weitblicke

und virtueller Bebauungspläne

singen die Vier eine Zukunft

herbei, die harmonischer nicht

sein kann.

CD-Kaserne

KINO 8 1 /2 | Celle

20.30 Uhr

Die Taschendiebin

Die schöne, aber unnahbare

Lady Hideko lebt mit ihrem

dominanten Onkel Kouzuki

und ihrem ererbten Vermögen

in einem abgelegenen Anwesen,

dessen Herzstück eine

hingebungsvoll gepflegte und

bewachte Bibliothek ist.

Hannoversche Straße 30E

4.3. Samstag

PARTY | Bergen

Scheunenfete Wardböhmen

Landjugend Bergen

FLOHMARKT | Celle

09.00 - 18.00 Uhr

Antikmarkt

Brandplatz

KINO 8 1 /2 | Celle

16.00 Uhr

Mein Leben als Zucchini

Courgette, zu Deutsch Zucchini,

ist der außergewöhnliche

Spitzname eines kleinen neunjährigen

Jungen, der nach dem

plötzlichen Tod seiner Mutter

in einem Heim aufwächst.

Hannoversche Straße 30E

GESELLSCHAFT | Scharnhorst

19.00 Uhr

Irish Night in Scharnhorst

Gasthaus „Zur Post“

KULTUR | Celle

20.00 Uhr

Performance-Abend

mit Söhnlein Brillant

Kunstmuseum Celle

mit Sammlung Robert Simon


Termine

15

THEATER | Winsen (Aller)

20.00 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr)

Dieses Mal was mit Niveau!

Diese Komödie ist ein Spiel

im Spiel. Die Schauspieler

schlüpfen in die Rollen örtlicher

Laiendarsteller; es wird eine

Probe gespielt.

Oberschule Winsen (Aller)

KULTUR | Celle

20.00 Uhr

Geh dicht!

Geschichten in Gedichten

Der Hannoveraner Wortpoet

Gerhard Dicht präsentiert

sein aktuelles lyrisches Kabarett-Programm.

Lyrisch skurrile

Nahaufnahmen – mal tiefgründig,

mal leicht verdaulich.

KUNST & BÜHNE

Nordwall 46

KINO 8 1 /2 | Celle

20.30 Uhr

Die Taschendiebin

Die schöne, aber unnahbare

Lady Hideko lebt mit ihrem

dominanten Onkel Kouzuki

und ihrem ererbten Vermögen

in einem abgelegenen Anwesen,

dessen Herzstück eine

hingebungsvoll gepflegte und

bewachte Bibliothek ist.

Hannoversche Straße 30E

KONZERT | Celle

21.00 Uhr (Einlass: 20.00 Uhr)

Ray Wilson and Band –

Genesis Classics

Was passiert, wenn die größten

Rock- und Pop-Songs der

letzten Jahrzehnte völlig neu

interpretiert und von einem

echten Rockstar zusammen

mit dem Berliner Symphonie-

Ensemble neu arrangiert werden?

Ray Wilson, ehemaliger

Genesis-Frontmann, hat es

ausprobiert und das Ergebnis

ist einfach sensationell.

CD-Kaserne

5.3. Sonntag

KIRCHE | Celle

10.00 Uhr

„Hin und hergerissen. Das

Kreuz mit dem Glauben“

Gottesdienst mit dem geistlichen

Vizepräsidenten des Landeskirchenamtes

Arendt de Vries

Gertrudenkirche Altencelle

KULTUR | Celle

11.30 Uhr

Vernissage [p:lux] licht teilen

Kunstmuseum Celle

mit Sammlung Robert Simon

KULTUR | Celle

11.30 Uhr

Führung: Busy Girl –

Barbie macht Karriere

Bomann-Museum Celle

KINDER | Celle

15.00 Uhr (Einlass: 14.30 Uhr)

Ritter Rost und das

mutige Burgfräulein Bö

Reitende Ritter, feuerspeiende

Drachen und leicht dümmliche

Damenhüte. Wenn Ritter

Rost zu seinen Abenteuern

aufbricht, müssen er und das

Burgfräulein Bö die gefährlichsten

Situationen meistern.

CD-Kaserne

KULTUR | Winsen (Aller)

15.30 Uhr

Rezitation mit Peter Kellner

Wilhelm Busch, der Genießer –

ein poetisch-musikalisches

Programm auf dem Büchtmannshof

Wieckenberg. Peter

Kellner (Rezitator), László Gulyás

(Akkordeon) und Roland Baumgarte

(Cello) präsentieren ein

genussvolles Programm frei nach

Gedichten von Wilhelm Busch.

Büchtmannshof

Von-Reden-Str. 2

KULTUR | Celle

16.00 Uhr

23. Lions-Musikpreis –

Trompete

Öffentliches Konzert

Weitere Infos unter

www.lions-musikpreis.de

Beckmann-Saal, Magnusstr. 4

KINO 8 1 /2 | Celle

19.30 Uhr

CinEspanol:

Carmina o Revienta

Carmina, 58, betreibt eine Bar

in Sevilla. Zum wiederholten

Male wird sie bestohlen, diesmal

werden ihr 80 Schinken

entwendet. Als ihr die Versicherung

mitteilt, dass sie den

Schaden nicht bezahlt, muss

sich Carmina etwas überlegen

Hannoversche Straße 30E

Die bösen Schwestern mit ihrem Bühnenprogramm

„Musste schütteln“ in der CD-Kaserne.

6.3. Montag

KULTUR | Celle

16.00 Uhr

Konzert Vokalensemble

Harmonie St. Petersburg

Sophien-Stift GmbH

Blumläger Kirchweg 1

KINDER | Celle

15.00 - 16.00 Uhr

Kleiner Eisbär – Lars,

komm bald wieder

Vorlesen für Kinder

ab 4 Jahren

Lauensteinplatz 2

KINO 8 1 /2 | Celle

19.00 Uhr

Kirche trifft Kino –

DREI FARBEN: ROT

Das Fotomodell Valentine

(Irène Jacob), dessen Gesicht

in riesiger Vergrößerung auf

einem roten Plakat von jeder

Anzeigetafel in Genf prangt,

überfährt den Hund eines

pensionierten Richters

Hannoversche Straße 30E

7.3. Dienstag

GESUNDHEIT | Celle

11.15 - 12.00 Uhr

Reha-Gymnastik für Frauen

nach einer Krebserkrankung

(im St. Josef-Stift)

Onkologisches Forum

KINO 8 1 /2 | Celle

15.30 Uhr

Seniorenkino:

Ich bin dann mal weg

Nach einem Hörsturz, einer Gallenblasen-Operation

und einem

eingebildeten Herzinfarkt wird

dem Entertainer Hape Kerkeling

unmissverständlich klar, dass es

so nicht weitergeht. Er nimmt

sich ein halbes Jahr Auszeit.

Hannoversche Straße 30E

SENIOREN | Celle

15.30 Uhr (Einlass: 14.30 Uhr)

Seniorenkino im März

„Ich bin dann mal weg“, so

lautet nicht nur der Buchtitel

des Bestsellers, in dem

TV-Entertainer Hape Kerkeling

seine Reise auf dem legendären

Jakobsweg beschreibt.

Alte Exerzierhalle

am Neuen Rathaus

GESUNDHEIT | Celle

16.00 - 17.30 Uhr

Micky-Maus-Gruppe für

6- bis 9-jährige Kinder mit

erkrankten oder verstorbenen

Angehörigen

Fritzenwiese 117, 2. Stock

(Fahrstuhl vorhanden)

Onkologisches Forum

KULTUR | Celle

18.00 Uhr

Beginn der Ausstellung

„A mile in their shoes“ von

Siemon Scamell-Katz

Lions-Club Celle Residenzstadt

Foyer Neues Rathaus,

Am Französischen Garten 1

KULTUR | Wietze

19.30 Uhr

Fotofreunde Wietze:

Fotoabend

Milchbar am Schwimmbad


16 Termine

8.3. Mittwoch

KINDER | Celle

14.30 - 15.30 Uhr

Monsterschleim und

Hexentrank

Ben, die Schule

und Schildkröten

Vorlesen am Mittwoch für

Kinder ab 4 Jahren

Stadtbibliothek

Arno-Schmidt-Platz 1

GESUNDHEIT | Celle

16.00 - 17.30 Uhr

Qi Gong mit Silke von Bostel

Fritzenwiese 117, 2. Stock

(Fahrstuhl vorhanden)

Onkologisches Forum

KULTUR | Celle

16.30 - 18.30 Uhr

auf.Recht – Recht auf …

Aufrecht …

Fritzenwiese 46

VORTRAG | Celle

18.30 Uhr

Breaking News:

Bilder des Terrors

Vortragsreihe Medien: Was

muss, was darf an Schreckensbildern

in der Presse gezeigt

werden?

VHS Celle, Trift 17

MUSIK | Wienhausen

20.00 - 22.00

Singer-Songwriter

Mike Silver Live 2017

Braugasthaus Mühlengrund

Mühlenstraße 1

9.3. Donnerstag

KULTUR | Celle

15.30 Uhr

Museums-Melange:

Busy Girl –

Zur Geschichte der weiblichen

Berufstätigkeit

Bomann-Museum Celle

GESUNDHEIT | Celle

16.00 - 18.00 Uhr

Stammtisch für Ehrenamtliche

und Interessierte

Fritzenwiese 117, 2. Stock

(Fahrstuhl vorhanden)

Onkologisches Forum

VORTRAG | Nienhagen

19.00 Uhr

Vortrag „Kindermord

im Krankenhaus“

Sitzungssaal des Rathauses

KULTUR | Celle

19.00 Uhr

„Felices Bücher“

Die Bücher der Felice Schragenheim

1922 – 1945, vorgestellt

von Oskar Ansull

Synagoge, Im Kreise 24

KINO 8 1 /2 | Celle

19.30 Uhr

BEYOND THE RED LINES

Beyond the red lines (Jenseits

der roten Linien) ist die Geschichte

einer wachsenden

Bewegung, die „Es reicht!

Ende Gelände!“ sagt.

Hannoversche Straße 30E

COMEDY | Celle

20.00 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr)

Ehnert & Ehnert

ZWEIKAMPFHASEN

Wohin man auch schaut:

Überall nur noch Singles, One-

Night-Stands und Lebensabschnittsgefährten.

Hochzeiten

kennen die meisten nur noch

aus alten Sissi-Filmen.

CD-Kaserne

10.3. Freitag

Gesundheit | Celle

11.15 - 12.00 Uhr

Reha-Gymnastik für Frauen

nach einer Krebserkrankung

(im St. Josef-Stift)

Onkologisches Forum

KONZERT | Celle

19.00 Uhr

Uli Wißmann Trio

Das Trio spielt Kompositionen

aus der Feder des Bandleaders

und Stücke von Pat Metheny,

Chick Chorea, John Scofield,

Keith Jarrett, Mike Stern und

anderen. Ein Abend, der schöne

Musik und hochkarätige künstlerische

Leistungen verspricht.

KUNST & BÜHNE

Nordwall 46

KINO 8 1 /2 | Celle

20.30 Uhr

Die Blumen von gestern

Der Nachfahre prominenter

NS-Täter leidet unter seiner

Herkunft, seiner Karriere und

seiner Misanthropie.

Hannoversche Straße 30E

11.3. Samstag

FLOHMARKT | Celle

09.00 – 18.00 Uhr

Flohmarkt

Schützenplatz

KULTUR | Celle

11.00 Uhr

Stadtrundgang

Zum internationalen

Frauentag

VHS Celle

Treffpunkt: Poststraße –

Sprechende Laternen

KINDER | Celle

11.00 Uhr

Junges Gemüse:

Figuren mit Frisuren

Veranstaltungsreihe für Kinder

im Kunstmuseum Celle mit

Sammlung Robert Simon

FLOHMARKT | Celle

12.00 - 15.00 Uhr

14. eicklinger kinder.kram

Aula Grundschule Eicklingen

Schulstraße 31

FLOHMARKT | Winsen/Aller

14.00 - 16.00 Uhr

Flohmarkt

Kindertagesstätte

Hinteres Sandfeld

KINO 8 1 /2 | Celle

16.00 Uhr

Mein Leben als Zucchini

Courgette, zu Deutsch Zucchini,

ist der außergewöhnliche

Spitzname eines kleinen neunjährigen

Jungen, der nach dem

plötzlichen Tod seiner Mutter

in einem Heim aufwächst.

Hannoversche Straße 30E

KONZERT | Celle

17.00 Uhr

Frühlingskonzert der Privaten

Musikschule Celle e.V.

Beckmann-Saal, Magnusstr. 4

THEATER | Bergen

20.00 Uhr

Ohnsorg Theater -

Dinner för Spinner

Stadthaus Bergen

KONZERT | Celle

20.00 Uhr (Einlass: 19:00 Uhr)

Pour L ’Amour

Sabine Roth & Kai Thomsen

15 Jahre – Jubiläumskonzert

Sabine Roth und Kai Thomsen

feiern 2017 ihr 15-jähriges

Bühnenjubiläum. Und das,

obwohl in Deutschland Beziehungen

im Durchschnitt nur

14 Jahre halten. So werden

sie bei ihrem Jubiläumskonzert

nicht nur verraten, was

sie dafür alles tun, sondern

auch Tipps und Tricks für viele

gemeinsame, glückliche Jahre

verraten.

CD-Kaserne

Die A-cappella-Band LaLeLu mit ihrer wegweisenden Show.


Termine

17

Neue Abenteuer für Ritter Rost und das Burgfräulein Bö.

KONZERT | Celle

20.00 Uhr

Inge Lorenzen & Friends

Altvertraute Songs von Cohen,

Dylan, Joplin und Mey ... un

dat meest op Plattdütsch ...

KUNST & BÜHNE

Nordwall 46

12.3. Sonntag

SPORT | Celle

ab 9.00 Uhr

35. WASA-Lauf

Innenstadt

KULTUR | Celle

10.30 Uhr

Das schwarze Gold – Führung

durch das Deutsche

Erdölmuseum

Öffentliche Führung durch die

Ausstellung und das Freigelände

des Deutschen Erdölmuseums

Wietze in der Südheide.

Schwarzer Weg 7–9

KUNST | Hermannsburg

11.00 Uhr

Ausstellungseröffnung „Live

on stage – Musikerportraits“

Fotoausstellung von

Jens-Christian Schulze

La Taverna

KINO 8 1 /2 | Celle

16.00 Uhr

Mein Leben als Zucchini

Courgette, zu Deutsch Zucchini,

ist der außergewöhnliche

Spitzname eines kleinen neunjährigen

Jungen, der nach dem

plötzlichen Tod seiner Mutter

in einem Heim aufwächst.

Hannoversche Straße 30E

SHOW | Celle

17.00 (Einlass: 16.00 Uhr)

Zauber der Travestie

Die schräg-schrille andere

Revue … mit Gästen aus namhaften

Kabaretts Deutschlands

erneut in der CD Kaserne mit

einem Programm der Extraklasse.

Tauchen Sie ein in die Welt

der Travestie und lassen Sie

sich verzaubern, unterhalten

und überraschen.

CD-Kaserne

13.3. Montag

GESUNDHEIT | Celle

17.00 - 19.00 Uhr

Gruppe für Angehörige

an Krebs verstorbenen

Familienmitglieder

Fritzenwiese 117, 2. Stock

(Fahrstuhl vorhanden)

Onkologisches Forum

KONZERT | Sülze

19.00 Uhr

„A love Electric“ live

A LOVE ELECTRIC besteht aus

dem mexikanischen Bassisten

Aaron Cruz, dem argentinischen

Schlagzeuger und Latin-

Grammy-Gewinner Hernan

Hecht und dem US-amerikanischen

Frontmann, Gitarristen

und Sänger Todd Clouser.

Kaffeegarten

GESELLSCHAFT | Lohheide

19.30 Uhr

Tauschabend

Sportheim

14.3. Dienstag

GESELLSCHAFT | Lohheide

Kaffee- und

Spielenachmittag

Bürgerzentrum „Alte Schule“

GESUNDHEIT | Celle

11.15 - 12.00 Uhr

Reha-Gymnastik für Frauen

nach einer Krebserkrankung

(im St. Josef-Stift)

Onkologisches Forum

KINDER | Celle

16.30 Uhr (Einlass: 16.00 Uhr)

Kinderakademie

„Collegium Cellense“

3. Vorlesung – Frühjahrssemester

2017: „Plastikmüll im Meer“

Wie kommt Plastikmüll überhaupt

ins Meer – und was haben

wir damit zu tun? Können

wir dabei helfen zu verhindern,

dass so etwas passiert? Diese

und andere wichtige Fragen

möchten wir beantworten.

CD-Kaserne

GESUNDHEIT | Celle

16.30-18.30 Uhr

Teenie-Gruppe für Teens

mit erkrankten oder verstorbenen

Angehörigen

Fritzenwiese 117, 2. Stock

(Fahrstuhl vorhanden)

Onkologisches Forum

GESUNDHEIT | Celle

19.00 - 21.30 Uhr

Prostata-Selbsthilfegruppe

Fritzenwiese 117, 2. Stock

(Fahrstuhl vorhanden)

Onkologisches Forum

KULTUR | Celle

20.00 Uhr

„MEGA-Polis“

Das „Literarische Café“ des

KAV-Gymnasiums eröffnet in

diesem Jahr einen verstörenden

Blick hinter die Fassaden

ausufernder Mega-Cities.

KUNST & BÜHNE

Nordwall 46

Ihre Veranstaltung findet

erst im April statt?

Dann schreiben Sie

uns unter:

redaktion@celleheute.de

15.3. Mittwoch

MUSIK | Celle

10.00 - 16.00 Uhr

Öffentliche Probe

Junge Streicher

Kreismusikschule

Julius-von-der-Wall-Str. 4

KINDER | Celle

14.30 - 15.30 Uhr

Monsterschleim

und Hexentrank

Wut tut gut

Vorlesen am Mittwoch für

Kinder ab 4 Jahren

Stadtbibliothek

Arno-Schmidt-Platz 1

GESUNDHEIT | Celle

16.00 - 17.30 Uhr

Qi Gong mit Silke von Bostel

Fritzenwiese 117, 2. Stock

(Fahrstuhl vorhanden)

Onkologisches Forum

KONZERT | Lachendorf

16.30 Uhr

Schülerkonzert

„Hänsel und Gretel –

ein aktuelles Märchen?“

Grundschule Hehlentor und

Immanuel-Kant-Gymnasium

VORTRAG | Celle

19.30 Uhr

„Wie Musik in der Literatur

zur Sprache kommt“

Vortrag von Dr. Heidi Gidion

Künstlerverein Celle

Beckmann-Saal

Magnusstr. 4

16.03. Donnerstag

VORTRAG | Celle

18.30 Uhr

Vortrag „Das Alte

Testament neu entdeckt“

Dozent: Peter Kuhlmann

VHS Celle

Trift 17

KIRCHE | Celle

19.00 Uhr

Von Luther zu Hitler

Überlegungen zum Verhältnis

von Protestantismus, Antisemitismus

und Nationalsozialismus

Vortrag von Dr. Jens-Christian

Wagner, Celle

Synagoge, Im Kreise 24


18 Termine

Kultur | Eicklingen

19.30 Uhr

Die Heide stirbt –

Stummfilm von 1931 mit lustigen

Geschichten, Referentin:

Erika Jaschinski, Heimatverein

„Altes Amt Eicklingen“

Gasthaus Schumacher

Dorfstraße 20

KINO 8 1 /2 | Celle

20.00 Uhr

Wir sind die Flut

Vor einem kleinen deutschen

Küstenort am Meer sind die

Gezeiten zum Erliegen gekommen,

das Wasser hat sich

zurückgezogen, und mit ihm

sind die Kinder verschwunden.

Hannoversche Straße 30E

17.3. Freitag

GESUNDHEIT | Celle

11.15 - 12.00 Uhr

Reha-Gymnastik für Frauen

nach einer Krebserkrankung

(im St. Josef-Stift)

Onkologisches Forum

FLOHMARKT | Winsen (Aller)

18.00 - 21.30 Uhr

Moonlight-Flohmarkt

Kindertagesstätte Allerstraße

KONZERT | Sülze

ab 20.00 Uhr

„Holmes & Watson“

Die drei Musiker spielen gerne

Songs von Simon & Garfunkel.

An diesem Abend sind die

großen Hits des Duos wie

„Mrs. Robinson“ oder auch

„The Boxer“ zu hören.

Kaffeegarten Sülze

THEATER | Celle

20.00 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr)

LADIES NIGHT – Ganz oder

gar nicht – Theater

Kein Job, kein Geld, keine

Unterhosen. Fünf arbeitslose

Männer, die aus lauter Not

auf die waghalsige Idee kommen,

es den erfolgreichen

„Chippendales“ gleichzutun.

Sie strippen.

CD-Kaserne

KINO 8 1 /2 | Celle

20.30 Uhr

Love & Friendship

Die schöne Witwe Lady Susan

Vernon besucht das Anwesen

ihrer Verwandtschaft, um dort

die in der gehobenen Gesellschaft

kursierenden, skandalträchtigen

Gerüchte über ihre

Affären auszusitzen.

Hannoversche Straße 30E

18.03. Samstag

FLOHMARKT | Celle

09.00 - 18.00 Uhr

Flohmarkt

Schützenplatz

MUSIK | Langlingen

9.30 Uhr

Frauen-Frühstück

Thema: „Der Tanz auf dem

Vulkan – Wut ist gut!?“

Aller Haus

KINDER | Celle

10.00 Uhr

Matinee für Kinder mit

dem Vogler Quartett

Aula der Kreismusikschule

Julius-von-der-Wall-Str. 4

Die neuen „Chippendales“ am 17. März in der CD-Kaserne.

NATUR | Wietze

14.00 - 17.00 Uhr

Wo Wildpferde und

Heckrinder grasen –

Geführte Wanderung

Erleben Sie den Reiz dieser

Naturlandschaft und erfahren

mehr über das Beweidungsprojekt

und den Schutz der

besonderen Flora und Fauna.

Helene-Segelke-Platz

Ortsteil Hornbostel

SCHLOSS | Celle

14.30 Uhr

Themenführung: Vom Frauenzimmer

ins Staatskabinett

Residenzmuseum

im Celler Schloss

FÜHRUNG | Celle

15.00 Uhr

Führung: Berkefeld, Kieselgur,

Sumpfbärlapp – und

was das mit Nobelpreis und

Erdbeben zu tun hat

Bomann-Museum Celle

SCHLOSS | Celle

17.00 Uhr

MEISTERKONZERT DES

VOGLER QUARTETTS

Werke von Franz Schubert,

Erwin Schulhoff und Felix

Mendelssohn Bartholdy

Großer Festsaal

GESELLSCHAFT | Oppershausen

18.30 - 23.30 Uhr

St. Patrick’s Day

Eintritt: 15 €

Anmeldung bis zum 18.03.

Das Bootshaus

Dorfstraße 2

KONZERT | Celle

19.00 Uhr

Benefizkonzert

„Die glorreichen Drei“

Congress Union

KINO 8 1 /2 | Celle

20.00 Uhr

„Emmas Glück“ – Theatergastspiel

in der HALLE 19

Nach zwei ausverkauften Veranstaltungen

im März und Juni

2015 gibt es heute ein drittes

und letztes Mal Kerstin Wittstamm

in HALLE 19 in „Emmas

Glück“ zu sehen.

Hannoversche Straße 30E

MUSIK | Celle

20.00 Uhr

Christina Lux – Songpoesie

Charismatisch, innig und eigen

ist die Musik von Christina Lux.

Ohne Brüche mischt sie die

englische und die deutsche

Sprache, macht ihre Gitarre zu

einer ganzen Band und erzählt

wunderbare kleine philosophische

Geschichten zwischen

den Songs.

KUNST & BÜHNE

Nordwall 46

19.3. Sonntag

KONZERT | Celle

17.00 Uhr

„It’s Glenn Miller Time“

Das Glenn Miller Orchestra

live in concert

Congress Union

MUSIK | Hermannsburg

17.00 Uhr

Johannes-Passion

von Johann Sebastian Bach

Hermannsburger Kantorei und

Jugendkantorei

Peter-Paul-Kirche

VORTRAG | Celle

19.30 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr)

„Kanada – In der Wildnis

Nordamerikas“

CD-Kaserne

20.3. Montag

GESUNDHEIT | Celle

17.00 - 19.00 Uhr

Gruppe für Angehörige an

Krebs erkrankter Familienmitglieder

Fritzenwiese 117, 2. Stock

(Fahrstuhl vorhanden)

Onkologisches Forum

KINO 8 1 /2 | Celle

19.00 Uhr

Research Refugees –

Fluchtrecherchen

Ein Film, der auf die Ereignisse

im Herbst 2015 reagiert, als

rund 900.000 Flüchtlinge Zuflucht

in Deutschland suchten.

Hannoversche Straße 30E


Termine

19

21.3. Dienstag

GESUNDHEIT | Celle

11.15 - 12.00 Uhr

Reha-Gymnastik für Frauen

nach einer Krebserkrankung

(im St. Josef-Stift)

Onkologisches Forum

LESUNG | Celle

16.00 Uhr

Autorenlesung Bodo Uibel

„Fünf-Minuten-Geschichten“

Sophien-Stift GmbH

Blumläger Kirchweg 1

GESUNDHEIT | Celle

16.00 - 17.30 Uhr

Micky-Maus-Gruppe für

6- bis 9-jährige Kinder mit

erkrankten oder verstorbenen

Angehörigen

Fritzenwiese 117, 2. Stock

(Fahrstuhl vorhanden)

Onkologisches Forum

VORTRAG | Celle

19.30 Uhr

100 Jahre Finnische

Unabhängigkeit

Vortrag von Dr. Marketta

Göbel-Uotila über die Entwicklung

Finnlands

Trift 20

KINO 8 1 /2 | Celle

19.30 Uhr

Emmas Glück

Emma lebt als einsame Schweinezüchterin

auf dem Hof ihrer

Vorfahren. Sie schlachtet ihre

Tiere auf ganz eigene Art: Bis

zum letzten Moment behandelt

sie sie liebevoll, der finale

Schnitt hat etwas Zärtliches.

Hannoversche Straße 30E

22.3. Mittwoch

KINDER | Celle

14.30 - 15.30 Uhr

Monsterschleim

und Hexentrank

Mama Muh geht schwimmen

Vorlesen am Mittwoch für

Kinder ab 4 Jahren

Stadtbibliothek

Arno-Schmidt-Platz 1

GESUNDHEIT | Celle

16.00 - 17.30 Uhr

Qi Gong mit Silke von Bostel

Fritzenwiese 117, 2. Stock

(Fahrstuhl vorhanden)

Onkologisches Forum

KULTUR | Celle

19.30 Uhr

ANGEPRANGERT!

Der Celler Poetry-Slam ohne

Schloss und Riegel

KUNST & BÜHNE

Nordwall 46

23.3. Donnerstag

GESUNDHEIT | Celle

16.00 - 18.00 Uhr

Simonton-Gruppe –

Gesundheitstraining

Fritzenwiese 117, 2. Stock

(Fahrstuhl vorhanden)

Onkologisches Forum

PARTY | Celle

18.00 Uhr

D.I.S.C.O.-Party

Das Motto der Party im März

lautet: Black & White!

CD-Kaserne

GESELLSCHAFT | Celle

19.00 Uhr

München 1970 – Als der

Terror zu uns kam

Eine filmische Dokumentation

von Georg M. Hafner

Synagoge, Im Kreise 24

24.3. Freitag

GESUNDHEIT | Celle

11.15 - 12.00 Uhr

Reha-Gymnastik für Frauen

nach einer Krebserkrankung

(im St. Josef-Stift)

Onkologisches Forum

MUSIK | Bröckel

20.00 Uhr

Duo Lautensang –

Historical Crossover

Anmeldung: 05144-560177

Antikhof 3 Eichen

Hauptstr. 56

Ihre Veranstaltung findet erst im April statt?

Dann schreiben Sie uns unter:

redaktion@celleheute.de

KINO 8 1 /2 | Celle

20.30 Uhr

Die Ökonomie der Liebe

Zehn Jahre lang haben die

beiden mit ihren Kindern zusammengelebt.

Sie kaufte einst

die geteilte Wohnung und er

renovierte sie. Als die beiden

ihre Beziehung beenden, will

deshalb keiner aus der gemeinsamen

Bleibe ausziehen.

Hannoversche Straße 30E

PARTY | Celle

21.00 Uhr

Freedom! The Party

Es ist wieder Freedom the Party

Zeit! Mit einem Musik-Mix

aus Indie- und Classic-Rock

von den Plattentellern und bei

Erdbeerwein, Altbierbowle und

Bachmann wird ausgelassen

gefeiert, wie im legendären

Club in Altenhagen.

CD-Kaserne

25.3. Samstag

FLOHMARKT | Wietzenbruch

9.00 - 18.00 Uhr

Flohmarkt

auf dem Festplatz

Wangelinweg

SCHLOSS | Celle

14.30 Uhr

Themenführung: Kinder,

Küche, Kirche – die 3 K’s

Residenzmuseum

KONZERT | Celle

19.00 Uhr

Konzert mit der

Gruppe Shoshana

Synagoge, Im Kreise 24

MUSIKKABARETT | Celle

20.00 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr)

Die bösen Schwestern

Musste schütteln

Deutschland in 20 Jahren?

Wenn Züge nicht mehr fahren

und Kanzlerinnen nie mehr

abgewählt werden; wenn die

beste Freundin glaubt, sie

wäre Mutter Teresa und das

Dicke unten ist – dann „musste

schütteln!“ Die Flasche und

den Kopf.

CD-Kaserne

UNTERHALTUNG | Becklingen

20.00 Uhr

Bekler Speeldeel –

Käte maakt Sluss

Sportheim

26.3. Sonntag

FLOHMARKT | Wathlingen

12.00 - 16.00 Uhr

Flohmarkt

Oberschule Wathlingen

Kantallee 10

THEATER | Bergen

16.00 Uhr

Bekler Speeldeel -

Käte maakt Sluss

Stadthaus Bergen

27.3. Montag

KINO 8 1 /2 | Celle

19.30 Uhr

Hitlers Hollywood

Das NS-Kino war die dunkelste

Epoche deutscher Filmgeschichte.

Was verraten uns

diese Filme über das Dritte

Reich und seine Menschen?

Hannoversche Straße 30E

28.3. Dienstag

GESUNDHEIT | Celle

11.15 - 12.00 Uhr

Reha-Gymnastik für Frauen

nach einer Krebserkrankung

(im St. Josef-Stift)

Onkologisches Forum

GESUNDHEIT | Celle

16.30-18.30 Uhr

Teenie-Gruppe für Teens

mit erkrankten oder verstorbenen

Angehörigen

Fritzenwiese 117, 2. Stock

(Fahrstuhl vorhanden)

Onkologisches Forum

KINDER | Celle

16.30 Uhr (Einlass: 16.00 Uhr)

Kinderakademie

„Collegium Cellense“

4. Vorlesung – Frühjahrssemester

2017: „Warum geht

(fast) alles kaputt?“

CD-Kaserne


20 Termine

GESUNDHEIT | Celle

17.00 Uhr

Nebenwirkungen

der Chemotherapie

Vortrag von Sonja Hammer

und Katharina Hügelmann,

Fritzenwiese 117, 2. Stock

(Fahrstuhl vorhanden)

Onkologisches Forum

29.3. Mittwoch

KINDER | Bergen

9.00 Uhr

10.30 Uhr

und 15.00 Uhr

Ein Fall für Freunde –

Jim Knopf und Lukas der

Lokomotivführer

Stadthaus Bergen

KINDER | Celle

14.30 - 15.30 Uhr

Monsterschleim

und Hexentrank

Kein Gemüse für Drachen

Vorlesen am Mittwoch für

Kinder ab 4 Jahren

Stadtbibliothek

Arno-Schmidt-Platz 1

GESUNDHEIT | Celle

16.00 - 17.30 Uhr

Qi Gong mit Silke von Bostel

Fritzenwiese 117, 2. Stock

(Fahrstuhl vorhanden)

Onkologisches Forum

UNTERHALTUNG | Celle

19.30 Uhr

NDR Info „Live-Talk“

Die Paartherapeutin Ann-Marlene

Henning ist zu Gast bei

Hubertus Meyer-Burckhardt in

der Sendung „Meyer-Burckhardts

Frauengeschichten“.

KUNST & BÜHNE

Nordwall 46

30.3. Donnerstag

KULTUR | Celle

11.00 - 20.00 Uhr

Der lange Tag

im Kunstmuseum

Kunstmuseum Celle

mit Sammlung Robert Simon

VORTRAG | Celle

16.00 Uhr

Multivisionsschau „Abenteuer

Antarktis – Mit dem

Segelschiff in die Antarktis“

Von Dieter Hadamitzky

Sophien-Stift

Blumläger Kirchweg 1

KULTUR | Bennebostel

20.00 Uhr

Matthias Tretter „Selfie“

Kultur querbeet

Hof Wietfeldt

31.3. Freitag

GESUNDHEIT | Celle

11.15 - 12.00 Uhr

Reha-Gymnastik für Frauen

nach einer Krebserkrankung

(im St. Josef-Stift)

Onkologisches Forum

VERNISSAGE | Celle

18.00 Uhr

Tier- und Naturfotografie

Ausstellung des

VHS-Fotokurses 2016

mit Gabriele Wehrhahn

VHS Celle

Trift 20

KARAOKE/KONZERT | Celle

19.30 Uhr (Einlass 19.00 Uhr)

Herdensingen

Nach dem Riesen-Erfolg 2016

geht’s 2017 weiter!

Ein Spaß für alle, bei dem

die Liedtexte gut sichtbar auf

Großbildleinwand projiziert

werden, sodass wirklich jeder

mitsingen kann.

CD-Kaserne

UNTERHALTUNG | Celle

20.00 Uhr

Rusty Las Vegas Show

Congress Union Celle

KINO 8 1 /2 | Celle

20.30 Uhr

Elle

Mit Ende siebzig ist Paul Verhoeven

nach mehr als 15 Jahren

zum Genrefilm zurückgekehrt

– und hat für ELLE nach

einer gefeierten Weltpremiere

in Cannes, die vielleicht besten

Kritiken seiner langen Karriere

bekommen.

Hannoversche Straße 30E

Schlosstheater Celle

HIOB

von Joseph Roth

20.00 Uhr

02.03. | 04.03. | 07.03. | 10.03.

11.03. | 12.03. (15 Uhr) | 18.03.

19.03.

Die Tanzstunde

von Mark St. Germain

20.00 Uhr

02.03. | 04.03. | 07.03.

DAS PRODUKT

von Mark Ravenhill

Turmbühne

20.00 Uhr

02.03. | 10.03.

DIE DREIGROSCHENOPER

von Bertolt Brecht & Kurt Weill

20.00 Uhr

03.03.

EFFI BRIEST

von Theodor Fontane

Halle 19

20.00 Uhr

04.03. | 10.03. | 11.03.

HANNA WILL ES WISSEN

von Johanna von Gutzeit

Turmbühne

05.03. (17 Uhr) | 12.03. (15 Uhr)

19.03. (17 Uhr) | 25.03. (17 Uhr)

DIE PHYSIKER

von Friedrich Dürrenmatt

20.00 Uhr

09.03. | 28.03. | 30.03.

DARÜBER REDEN

Komödie von Julian Barnes

in einer Fassung von

Franziska Steiof

Malersaal

20.00 Uhr

11.03. | 18.03.

EIN SOMMERNACHTS-

TRAUM

Komödie von

William Shakespeare

20.00 Uhr

11.03. (11.30 Uhr Matinee)

14.03. (19 Uhr öffentli. Probe)

17.03. (Premiere)

20.03. | 22.03. | 23.03. | 29.03.

31.03.

FATIMA UND DER

TRAUMDIEB – Märchen

von Rafik Schami

Turmbühne

18.03. (16 Uhr) | 19.02. (17 Uhr)

WIR SIND DIE NEUEN

von Ralf Westhoff

Halle 19

20.00 Uhr

23.03. (Premiere)

24.03. | 25.03. | 29.03. | 31.03.

EXTRAS

KOCHSTUDIO

Malersaal

20.00 Uhr

16.03

Arno-Schmidt-Lesung

– Hundert Jahre

Beginn um 20 Uhr

30.03.


HIOB

von Joseph Roth

PREMIEREN Kultur 21 IM

MÄRZ

EIN SOMMERNACHTSTRAUM

Komödie von William Shakespeare

FR. 17.03.2017 | Schlosstheater

WIR SIND DIE NEUEN

Komödie von Ralf Westhoff

DO. 23.03.2017 | HALLE 19

THEATERKASSE

Markt 18, 29221 Celle

Mo. bis Fr. 10–18 Uhr und Sa. 10–13 Uhr

www.schlosstheater-celle.de

www.facebook.com/SchlosstheaterCelle.e.V

Foto: Alex Sorokin

REPERTOIRE

HIOB

von Joseph Roth | Schlosstheater

DIE PHYSIKER

von Friedrich Dürrenmatt | Schlosstheater

EFFI BRIEST

von Theodor Fontane | HALLE 19

DARÜBER REDEN

von Julian Barnes | Malersaal

DIE TANZSTUNDE

von Mark St. Germain | Malersaal

DAS PRODUKT

von Mark Ravenhill | Turmbühne

FATIMA UND DER TRAUMDIEB

von Rafik Schami | Turmbühne

HANNA WILL ES WISSEN

von und mit Johanna von Gutzeit |

Turmbühne

Komödien um Liebes- und Lebenslust

im Schlosstheater Celle mit anrührender Familiengeschichte und Satire

Komödien um Liebes- und Lebenslust

stehen im März im Theatermittelpunkt.

Shakespeare spielt in der Komödie EIN

SOMMERNACHTSTRAUM (Premiere 17.

März im Schlosstheater) ein facettenreiches

Spektrum um Gefühlslagen rund um

die Liebe durch. In der HALLE 19 zieht

mit der Komödie WIR SIND DIE NEU-

EN von Ralf Westhoff ab dem 23. März

eine WG ein, die bereits in ihrer Studentenzeit

in den 70er-Jahren zusammen

wohnten und jetzt in die Nachbarschaft

studentischer Spießigkeit kommt, geprägt

von (vermeintlichem) Leistungsdruck und

Lernzwängen.

EIN SOMMERNACHTSTRAUM oder „Wer

passt zu wem?“, wäre auch eine passende

Frage. Helena, Hermia, Demetrius und Ly -

sander versuchen im Wald ihre Beziehungen

zu entwirren, die durch Akteure der

Feenwelt und den Einsatz magischer Augentropfen

zusätzlich durcheinander gebracht

werden. Überhaupt geht es hoch

her im Wald, denn zwischen Elfenkönig

Oberon und seiner Frau Titania hängt

der Haussegen schief und dann stolpert

auch noch eine hochambitionierte Theater-Handwerkertruppe

in den Wald. Sha-

kespeare variiert urkomisch und abgrundtief

die Fragen nach Liebe, Begehren und

Zugehörigkeit und beschert den Theaterbesuchern

ab dem 17. März im Schlosstheater

eine Komödie der Theaterweltliteratur.

In WIR SIND DIE NEUEN reaktivieren Anne,

Eddi und Johannes, alle Anfang 60, mit

viel Vorfreude ihr WG-Leben aus gemeinsamer

Studienzeit. Ihre Nachbar-WG – alle

mitten im Studium und ständig im Lernstress

– pocht auf Ruhe und Ordnung.

Die verkrampfte Situation löst sich, als die

„Alten“ beginnen, mit ihrer

Lebenserfahrung den

„Jungen“ zu helfen. Eine

Komödie mit Pointen im

Minutentakt und eine

bereichernde Begegnung

von Generationen. Zu sehen

ab dem 23. März in

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Weiterhin im Programm

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Celle HIOB und DIE PHY-

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DIE TANZSTUNDE im Malersaal sowie DAS

PRODUKT und die Kinderstücke FATIMA

UND DER TRAUMDIEB und HANNA WILL

ES WISSEN in der Turmbühne.

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22 Politik

AMTSWECHSEL IM CELLER RATHAUS

Rückblick und Ausblick der Fraktionen im Celler Stadtrat

- Reihenfolge nach Posteingang

Oliver Müller für „Die Linke./BSG“

Mende unterscheidet von seinen Vorgängern,

dass er sich immer klar und

eindeutig gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit

und Rechtsextremismus ausgesprochen

hat. Mit dieser Haltung und

einer entsprechenden Informationspolitik

ist es der Stadt z. B. gelungen, dass die

gesellschaftliche Mitte sich zur Frage des

Zuzugs von Flüchtlingen in Celle sehr rational

und hilfsbereit verhalten hat. Neu

war weiter, dass Mende nicht nur die

Altstadt im Blick hatte, sondern auch

die Ortsteile. Die Altstadt ist als Zentrum

wichtig, aber zuerst einmal leben die Leute

in ihren Stadtteilen. Und da ist in den

letzten Jahren teilweise eine positive Entwicklung

festzustellen.

In den zukunftsweisenden Fragen von

Chancengleichheit bei der Bildung und

Energiewende gab es kleine Fortschritte.

Mende hat mit seinem Agieren wahrscheinlich

dafür gesorgt, dass die erste

Gesamtschule in Celle drei, vier Jahre früher

gekommen ist als sonst zu erwarten.

Dass die Stadtwerke jetzt eigenständig in

Vertrieb und in kleinem Rahmen in Bürgerenergieprojekte

eingestiegen sind, ist

mehr als nichts. Aber der Versuch der Rekommunalisierung

der Energiewirtschaft

ist gescheitert. Und unter Klimaschutzgesichtspunkten

ist das alles zu wenig, aber

es ist wohl nicht anders zu erwarten in

einer Stadt, die die letzten 40 Jahre auf

Erdölförderindustrie gesetzt hat.

Das Handeln oder Nicht-Handeln eines

Oberbürgermeisters passiert in einem Interessengeflecht,

zu dem dann unter anderem

noch ein Stadtrat gehört, der in der

Mehrheit die Bürgerinnen und Bürger bloß

nicht mit Zukunftsprojekten verschrecken

wollte und will. Und deshalb scheitern

positive Ansätze wie der Bürgerhaushalt,

oder es bewegt sich in Sachen Verkehrswende

so gut wie nichts.

Dafür lässt sich nicht bloß der Verwaltungschef

verantwortlich machen. Unterm

Strich gibt es ja leider auch ein großes Desinteresse

aus der Bürgerschaft. Die Stadtgesellschaft,

gedacht als eine, die sich für

die Angelegenheiten der Stadt sachkundig

interessiert, ist viel, viel kleiner, als manche

glauben. Da mehr Interesse zu wecken, ist

auch Mende nicht gelungen. Und gerade

damit, dass er zusätzlich Teile der Verwaltung

in Eigenbetrieben ausgelagert und so

das Bild einer Stadt als Konzern verstärkt

hat, wird dieses Desinteresse unseres Erachtens

ja eher noch verstärkt.

Der neue Oberbürgermeister stolpert sich

aus unserer Sicht gerade ins Amt. Ein Wahlprogramm

abzuschreiben und dann die

Problematik daran nicht einzugestehen, war

genauso ungünstig wie jetzt der Anschein,

Wahlkampfunterstützung mit Posten zu

honorieren. Wenn er dann aber tatsächlich

in den nächsten zehn Jahren aus Celle ein

Klein-Köln macht (aber bitte ohne Karneval):

Da simmer dabei, dat wär‘ doch prima.

Thorsten Schoeps,

Wählergemeinschaft:

„Meiner Meinung nach hat Herr Mende

den Bürgern immer das Gefühl gegeben,

ihnen auf Augenhöhe zu begegnen und ihnen

wirklich zuzuhören. Die Einführung der

Öffnung des Bürgerbüros am Samstag von

10–12 Uhr und eines Neujahrsbürgerempfangs

für alle Interessierten – und eben nicht

nur für Honoratioren – sind bezeichnend für

seine dementsprechende Amtsauffassung.

Er hat für Celle sicherlich keine Wunder

bewirkt, aber vieles angeschoben, was

vorher nicht denkbar gewesen wäre.

>


Politik

23

Beeindruckend war seine stets bescheidene

Art in Sachen eigene Person, was sich

auch darin ausdrückte, dass er das Aufstehen,

wenn der OB den Ratssaal betritt, abschaffte

und auf einen eigenen OB-Parkplatz

verzichtete.

Er konnte auch schon mal sehr ungehalten

reagieren, wenn ihm der Kragen geplatzt ist

- was aber eher normal menschlich ist und

gezeigt hat, dass ihn die Probleme in unserer

Stadt sehr tiefgreifend beschäftigt haben.

Von Herrn Nigge erwarte ich, dass der

tatsächlich ein überparteilicher OB sein

wird und gute Ideen für unsere Stadt

unabhängig vom Parteibuch von seiner

Verwaltung realisieren lassen wird. Ich

gehe davon aus, dass er sein Versprechen

einhält und in wenigen Jahren nur noch

jährlich das ausgibt, was auch jährlich

reinkommt – ohne Lebensqualitätsverlust

für unsere Bürgerinnen und Bürger.

Geht nicht, gibt’s nicht – so hat er sich im

Wahlkampf präsentiert und daran wird er

gemessen werden. „Glück auf!“ für den

Mann, der meint, dass er weiß, wie es

geht, und – alles Gute dafür.

Dirk Gerlach, „Die Partei“

Gemessen an den vielzähligen Einträgen

auf mannigfaltigen FACEBOOK-Gruppen,

die sich mal mehr/mal weniger mit Celle

beschäftigen, gewinnt man den Eindruck,

als bestünde Celle vornehmlich aus pensionierten

Profifußballtrainern, erfahrenen

Autofahrern, Politikwissenschaftlern und

„besorgten Bürgern“, die das Migrationsproblem

„schon in den Griff bekämen“,

wenn man sie nur gewähren ließe.

Zumindest mit dem Begriff „pensionierten“

liegt man allerdings richtig und so

ist es der Situation geschuldet, dass Celle

als alternde Stadt eine Verjüngungskur erfährt,

wie sie nur Die PARTEI bereit ist, am

kahlen Schopfe zu packen:

Die PARTEI lehnt Obergrenzen ab (s. a. An -

hang) und somit befürworten wir den

ungebremsten Zuzug von jungen Migranten,

für welche im Rahmen neuer Studienmöglichkeiten

in der Hohen Wende Bildungs-

und Unterbringungsmöglichkeiten

geschaffen werden.

Heiko Gevers,

CDU-Fraktionsvorsitzender

Bei der Wahl des Oberbürgermeisters hat

sich die Mehrheit der Wähler für eine politische

und personelle Veränderung entschieden,

die nunmehr vollzogen ist. Die

„Ära Mende“ ist Geschichte, deren Aufarbeitung

und Bewertung Aufgabe der

Chronisten und Historiker sein wird. Eine

Kommentierung der abgelaufenen Amtszeit

meinerseits könnte zu einer Wiederholung

von Wahlkampfaussagen führen,

die hier nicht angemessen wäre.

Trotz unterschiedlicher politischer Einstellungen

und Meinungen konnten wir

Kompromisse finden, die Lösungen über

Parteigrenzen hinweg ermöglichten. Dabei

wäre es in diesem Prozess manchmal

hilfreich gewesen, wenn sich neben dem

politischen Beamten auch der Mensch

Dirk-Ulrich Mende mehr zu erkennen gegeben

hätte.

Dr. Udo Hörstmann – Fraktionsvorsitzender

„Die Unabhängigen“

Wenn man die Amtszeit von Dirk-Ulrich

Mende als Oberbürgermeister von Celle

beurteilen will, muss man sich in die Zeit

zurückversetzen, als Mende gewählt worden

ist. Wir erinnern uns: Sein Vorgänger

trat zurück, die Partei seines Vorgängers

hatte mit ECE und anderen politisch fragwürdigen

Vorstößen viel an Zuspruch

verloren. Und so wurde der neue Oberbürgermeister

eigentlich nicht gewählt,

sondern vielmehr die vorherige politische

Richtung abgewählt.

Es war dennoch eine Chance. Zu Beginn

seiner Amtszeit hatte Herr Mende die Vorstellung

von Offenheit und Vertrauen in der

Zusammenarbeit von Rat und Verwaltung

miteinander und jeweils untereinander.

Das Ziel auszugleichen und zu verbinden

und so die unterschiedlichen Strömungen

im Rat und in der Stadtgesellschaft zueinanderzuführen,

ist verfehlt worden. Er hat

leider eher polarisiert, statt auszugleichen.

Hierzu konkret sind der Verweis von Ratsmitgliedern

aus dem Rathaus, der Umgang

mit Celles Vergangenheit, die in seiner Äußerung

vom braunen Celle gipfelte, oder

sein Verständnis von demokratischen Gegebenheiten

bei der fraglichen Umbenennung

von Straßennamen, Beispiele, die

sich in den Köpfen der Bevölkerung halten

werden. Seine überaus starke Affinität zu

Kameras und Fotoapparaten, die Ausdruck

von unübersehbarer Eigendarstellung gewesen

ist, bleibt auch in der Erinnerung als

Zeugnis von Omnipräsenz statt Omnipotenz.

Vorgegebene Bürgernähe, die leider

mit Mitarbeiterferne einherging.

Als Fazit bleibt: Die acht Jahre Mende als

Oberbürgermeister haben die Stadt nicht

vorangebracht, eher hinterlässt Herr Mende

eine große Anzahl von Problemen, die jetzt

in Angriff genommen werden müssen.

Eines kann man Herrn Mende aber sicher

nicht absprechen: Er hat sich Mühe gegeben

– leider erfolglos.

Von Herrn Dr. Nigge erhoffen wir uns,

dass die Zusammenarbeit im Rat nun tatsächlich

überparteilich und an Themen

orientiert stattfindet. Wir hoffen sehr,

dass die parteipolitischen Geplänkel, die

wohl in der Landes- und Bundespolitik

unerlässlich sind, in Celle nun ein Ende

haben werden. Ansätze hierfür gab es in

den letzten Monaten genug. Hoffentlich

halten sich auch die Mitglieder des Rates

an diese Umgangsweise.

Mehr lesen Sie auf CelleHeute.de


24 Politik

Kein Platz für Vier-Feld-Halle

750 Zuschauer in neuer Sporthalle am Burgzentrum

CELLE. Nach Beteiligung der Sportvereine

und Auswertung der vorgetragenen Wünsche

soll nach CelleHeute-Informationen

nun eine vergrößerte Dreifeld-Sporthalle

die deutliche Verbesserung für den Hallensport

bringen. Einige Tage nach unseren

Recherchen bestätigte dies der Landkreis

in einer Pressemitteilung.

„Für ein viertes Feld fehlt am Burgzentrum

der nötige Platz, aber den sportlichen

Wünschen werden wir mit einer deutlich

größeren Dreifeldhalle, zusätzlichen Räumen

für den Vereinssport und einer Tribüne

für mindestens 750 Zuschauer weitgehend

entsprechen können“, erklärten

Landrat Wiswe und Oberbürgermeister

Mende übereinstimmend.

Die neue Halle mit Mensa soll die abgebrannte

Dreifeldhalle am Schulzentrum

Burgstraße ersetzen. „Ich bin dankbar,

dass die Schulen sehr kreativ den Ausfall

der Halle für den Schulsport bewältigen“,

betont der Landrat.

Landrat und Oberbürgermeister wollen

nun „schnell“ den Gremien des Kreistags

und des Stadtrats entscheidungsreife Vorlagen

vorlegen. Geplant ist, dass sich die

Stadt Celle mit 2 /3 an den Kosten beteiligt,

die durch die für den Schulsport nicht notwendigen

Räume und Erweiterungen entstehen.

Wir fragten beim Landkreis nach:

• Nach sieben Monaten Prüfung scheint

laut Meldung die einzige Erkenntnis

zu sein, dass entgegen ersten Meinungen

kein Platz für eine Vier-Feld-Halle

ist. Was genau machte diese Messung

so kompliziert? Falls es doch noch andere

Erkenntnisse gab, welche?


• Was bedeutet „schnell“ angesichts

dieser Erkenntnis aus Ihrer Sicht?

Der Landkreis antwortete:

Es ging nicht um Messungen, sondern a)

um den räumlichen Bedarf für den Schulsport

und b) den räumlichen Bedarf für

den Vereinssport.

Während a) unproblematisch war und ist,

wurden für b) die Vertreter der Vereine

eingebunden. Das kostete natürlich Zeit.

Die vorgetragenen Wünsche mussten

dann ob ihrer Machbarkeit und Finanzierbarkeit

geprüft und bewertet werden. Es

wird im Ergebnis jetzt zusätzliche Räume

für den Vereinssport geben und die

Dreifeldhalle wird größer als die anderen

Dreifeldhallen Im Landkreis, um – Stichwort

Prallschutz – ohne nötige Ausnahmegenehmigungen

die Anforderungen

für Bundesliga – und Länderspiele zu erfüllen.

Für ein weiteres, viertes Feld fehlt

der nötige Platz.


Was ,schnell‘ bedeutet,

weiß offenbar auch der

Landkreis nicht.


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26 Sport

TuS Bergen führt Pilotprojekt durch

Erste Sportabzeichen in der Kita

BERGEN. 187 Mini-Sportabzeichen konnte

der TuS Bergen in den ersten vier Wochen

des Jahres schon an Drei- bis Sechsjährige

aus dem Stadtgebiet vergeben.

In einem Kooperationsprojekt mit allen

sieben Kindergärten werden derzeit die

Abzeichen abgenommen. Zugleich sei die

Aktion als Pilotprojekt anzusehen, da sie in

dieser Form zum ersten Mal im Landkreis

Celle stattfinde, wie Brigitte Prinzhorn,

Übungsleiterin Leichtathletik und Sportabzeichenabnehmerin

vom TuS Bergen

erläutert. Aufmerksam geworden sei sie

auf das Mini-Sportabzeichen durch Katja

Koch, Sportreferentin des Kreissportbundes

Celle. Gemeinsam mit dem Vorstand

des TuS und den Übungsleitern habe sie

das Projekt dann auf den Weg gebracht.

„Wir haben uns sehr gefreut, mit euch

das Mini-Sportabzeichen abzunehmen.

Und: Alle haben es geschafft“, verkündete

Brigitte Prinzhorn Ende Januar in der

ev. Kindertagesstätte Schulstraße. Einige

Kinder waren krank gewesen und konnten

deswegen nicht mitmachen – an die übrigen

80 wurden die Urkunden überreicht.

Kita-Leiterin Elke Hoormann zeigte sich

erfreut. „Wir haben sieben Integrationskinder.

Alle haben mitgemacht.“ Und alle

hätten geschafft, was sie im Rahmen ihrer

Möglichkeiten schaffen können. Zu den

Aufgaben, die im Rahmen einer Bildergeschichte

gestellt wurden, gehörten Werfen,

Hüpfen, Balancieren, Schwingen, Rollen

und weitere Bewegungsabläufe.

Vom TuS sind Brigitte

Prinzhorn

und Ellen Liedke

(Übungsleiter

Leichtathletik) sowie

Anja Dageförde-Buhl

und Elke

Menzel (Übungsleiter

Turnen) in

den Kindergärten

unterwegs,

um Kinder für das

Sportabzeichen zu begeistern. In der städtischen

Kita Neuer Weg haben bereits 107

Nachwuchs-Sportler ihr erstes Abzeichen

entgegennehmen können. Weitere „Prüfungen“

fanden mit den Kindern des Sülzer

Kindergartens statt. Am Ende könnten

dann 370 Kinder ihr erstes Sportabzeichen

in Händen halten. „Und wir hoffen, ihr

bleibt dabei“, appellierte Ernst Lippa als

Sportabzeichen-Obmann des TuS an die

Kita-Besucher, fleißig weiter zu trainieren.

Text und Foto: Susanne Zaulick

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Vor Ort

27

Zwei Kilometer rohe Roulade in Celle

Da liegt sie nun vor mir. Die berühmte

„Celler Rohe Roulade“. Man sagt ja

oft, die Identität einer Stadt spiegle sich

auch in ihrer Küche und ihrem kulinarischen

Angebot wider. Eine rohe Roulade

vermag da zunächst beim Außenstehenden

etwas Verwunderung hervorrufen.

Zumindest bei mir. Denn immerhin bin ich

ja „Nicht-Celler“ und betrachte die Stadt

bewusst aus den Augen eines Reisenden.

Eine rohe Roulade erweckt in mir auf den

ersten Blick allerdings nicht unbedingt Begeisterungsstürme.

Nun gut. Emma, mein kleiner Jack Russell

Terrier, scheint nasentechnisch immerhin

schon einmal maximal interessiert zu sein

von diesem aufgerollten, kalten Stückchen

Rindfleisch, welches da vor mir auf dem Teller

liegt. Sein Inneres vermag mir die Roulade

noch nicht zu offenbaren. Ich bin gespannt

wie ein Flitzebogen, was mich da erwartet,

greife zum Besteck und schreite zügig zum

ersten Querschnitt durch die etwa 15 Zentimeter

lange Rolle, die einer „normalen Roulade“

auf den ersten Blick zum Verwechseln

ähnlich sieht. Nur kalt und roh ist sie eben.

Bei Touristen und Einheimischen gleichermaßen

beliebt – die „Celler Rohe Roulade“.

Bud Spencer liebte die regionale Celler

Spezialität.

Doch eins nach dem anderen. Die „Celler

Rohe Roulade“ gibt es so tatsächlich nur hier

in Celle und sie ist bei Touristen und Einheimischen

gleichermaßen beliebt, wie man sagt.

Immerhin hat sogar Bud Spencer die lokale

Spezialität hier schon genießen dürfen und

war laut Medienberichten schwer begeistert.

Wie es sich für das kulinarische Aushängeschild

einer Stadt gehört, wird die „Celler

Rohe Roulade“ in gleich mehreren Gastund

Wirtshäusern serviert. Ein Vergleich

scheint also angemessen, um dieser lokalen

Spezialität ans Innerste zu gehen. Als

gute Testlocations wurden mir das Thaers

Wirtshaus, das Schattauer sowie die Bier

Akademie empfohlen. Dann kann ja nichts

mehr schiefgehen. Vor mir scheint also ein

langer und kalorienreicher Tag zu liegen.

Zum Glück habe ich ja Emma mit dabei.

Falls ich dann irgendwann nicht mehr kann

und selbst wie eine Roulade aussehe.

Hund und Herrchen starten die Rouladen-Tour

vorm Thaers Wirtshaus

Los geht’s im Thaers Wirtshaus, nur 10

Minuten zu Fuß vom Bahnhof in Celle

entfernt, vis-à-vis zum berühmten Celler

Schloss. Ob es da früher zu Zeiten der Herzoge

und Welfen auch schon die „Celler

Rohe Roulade“ gab? Vielleicht wurde sie ja

genau dort erfunden, als einmal das Feuerholz

ausging und man die Roulade eben

roh essen musste?

Die „Celler Rohe Roulade“ gibt es im Thaers

unter dem Namen „Löwenmahlzeit“

zu 15,80 €. Dazu gibt es frisches Kümmelbrot

und ordentlich Butter. Vom Roastbeef

ist das Fleisch laut Karte. Aha. Jetzt kann

ich mir langsam etwas darunter vorstellen.

Roastbeef kann man ganz hervorragend

kalt essen, aber das ist zumindest außen ja

gebraten und nicht roh.

Ich schneide die Roulade also auf, erkunde

das aufgerollte Innere und probiere. Was

sich meinem Gaumen offenbart, ist dann

wirklich lecker. Butterweiches und zartes,

dünnes Rindfleisch ummantelt die Füllung


28 Vor Ort

aus Speck, Zwiebeln und Senf. Die Zwiebeln

sind sehr dominant, passen aber perfekt

zum Rindfleisch. Ähnlich einem Mettbrötchen.

Konsistenz und Geschmack sind

hervorragend und die „Löwenmahlzeit“

schmeckt auf dem Kümmelbrot richtig lecker.

Löwenmahlzeit wurde die Roulade

wohl angeblich genannt, weil sie eben roh

ist und Löwen nun mal rohes Fleisch essen.

Hmm … immerhin eine mögliche Erklärung.

Nun habe ich jedenfalls einen ersten

Eindruck, einen Geschmack und ein Bild.

Aber um der Geschichte dieser Spezialität

auf den Grund zu gehen, zieht es uns weiter.

Denn woher dieses Gericht stammt, ist

noch immer ungewiss. Der Weg führt uns

durch die malerische Celler Altstadt mit ihren

über 450 Fachwerkhäusern direkt zur

Bier Akademie.

Weiter geht’s in der Bier Akadmie

in der Celler Altstadt

Die Bier Akademie verspricht laut Karte:

„Diese Spezialität bekommen Sie nur in Celle,

und nur hier das Original.“ Jetzt liegt die

Messlatte natürlich hoch und ich bin unendlich

gespannt, was mich erwartet. Hier wird

die regionale Spezialität aus dem besten

deutschen Rindfleisch, Senf, hauchdünnen

Speckstreifen, Zwiebeln und einer geheimen

Gewürzmischung zubereitet. Aha, eine geheime

Gewürzmischung macht hier den unverwechselbaren

Geschmack also aus.

Praktischerweise gibt es in der Bier Akademie

3 Variationen der rohen Roulade.

Als Vorspeise, eine kleine Version und die

klassische „Celler Rohe Roulade“. Wir entscheiden

uns dieses Mal für die kleine Variante

zu 9,50 € mit Heidebrot und Gewürzgurke.

Wer den Geschmack von rohen

Zwiebeln nicht so sehr mag, ist hier genau

richtig, denn sie gehen im Gesamteindruck

der Roulade nahezu auf ohne zu fehlen.

Auch hier: dünnes, saftiges und zartes

Rindfleisch als Grundlage der Roulade.

Für jeden Appetit die richtige Größe

Das Geheimnis des Geschmacks liegt in

dem abgehangenen, mageren Fleisch,

welches man bei kaum einem Metzger

bekommt, erfahre ich von Christian Hagelberg,

dem Wirt und Inhaber der Bier

Akademie. Seit 1995 steht er hinter dem

Tresen und trat vor 22 Jahren in die Fußstapfen

seiner Schwiegereltern, welche die

Bier Akademie 1980 gründeten. Die Zubereitung

der kulinarischen Spezialität sei alles

andere als einfach. Hagelbergs Schwiegerpapa

habe seit 1983 eine dreijährige

Versuchsphase absolvieren müssen, bis

endlich der richtige Geschmack erreicht

worden sei, erfahre ich. Seit 1986 biete er

die Roulade in ihrer jetzigen Rezeptur an.

Aber woher kommt die Idee?

Der Urvater der rohen Roulade soll wohl

Fritz Krohne gewesen sein, der in Celle

das Gasthaus Krohne (heute Dackels

Krohne) betrieb. Das Fleisch ist dasselbe,

welches man für Tartar nutzt, erzählt mir

Christian Hagelberg, nur eben gerollt und

nicht durch den Wolf gedreht. Hagelberg

vermutet, dass vielleicht ein Wirt oder

Koch damals keine Lust oder vielleicht

auch keine Zeit hatte, das Fleisch zu Tartar

zu „wolfen“ und es eben einfach am

Stück serviert hat. Und zack – geboren

war die berühmte „Celler Rohe Roulade“.

Deshalb serviert man sie heute auch klassisch

nur mit Brot und Butter wie eben

zu Tartar auch. Die rohe Roulade scheint

aber wesentlich beliebter bei Touristen

und Einheimischen zu sein, denn alleine

in der Bier Akademie gehen im Jahr über

4.000 Stück davon über den Tresen. Eine

davon habe ich gerade verdrückt. (Und

Emma hat auch ein Stückchen abbekommen.

Ohne Zwiebeln natürlich.) Geschichte

und Herkunft sind nun also auch ans

Licht gebracht.

Auf geht’s zur letzten Station auf unserer

Liste. Einmal in weniger als 10 Minuten zu

Fuß über die Aller auf die „andere Seite“

und nach 500 Metern stehen wir vor dem

Schattauer – Restaurant und Biergarten.

Die letzte kulinarische Station für heute:

das Schattauer

Hier wird die rohe Roulade auch als Celler

Spezialität angeboten, zum Preis von

12,50 € und mit Grau- oder Schwarzbrot

und Butter. Aber auch eine Ofenkartoffel,

Bratkartoffeln oder sogar Pommes frites

bestellen sich die Gäste als Beilage, erfahre

ich hier. Ganz wie bei einer richtigen Roulade

kommt im Schattauer noch eine Gurke

mit in die rohe Spezialität. Wer die große

Roulade mit knapp 200 Gramm nicht

schafft, kann auf Wunsch und Nachfrage

auch eine kleinere Portion bekommen.

Vor allem im Sommer ist die Roulade im

Biergarten ein willkommener Genuss im

Schattauer. Das Rezept ist und bleibt auch

im Schattauer genau wie in den anderen

Restaurants dasselbe. Experimente geht

man lieber nicht ein mit einer regionalen

Spezialität, weswegen die Gäste gezielt

nach Celle kommen. Eine rohe Roulade

„italienische Art“ oder „asiatisch“ werden

wir in Celle also nicht bekommen.

Die berühmte „Celler Rohe Roulade“ ist

richtig lecker und einfach ein Muss bei einem

Besuch in Celle

Unser Fazit

Der „Celler-Rohe-Roulade-Äquator“ zieht

sich über knapp zwei Kilometer vom Bahnhof

durch die Altstadt über die Aller und

beinhaltet gleich drei Locations, welche die

Spezialität anbieten. Als Ausflugstipp ist der

„Weg der rohen Roulade“ also schon einmal

bedingungslos zu empfehlen.

Wo man die rohe Roulade allerdings am

ehesten genießen sollte – das muss jeder

für sich selbst entscheiden. Alle Rouladen

sind etwas anders und haben ihren eigenen

Reiz. Emma war überall gleichermaßen

begeistert von dem leckeren Rindfleisch.

Sie würde alle der drei Locations

jederzeit sofort wieder aufsuchen.

Es finden sich sogar Rezepte zum Selbermachen

auf einschlägigen Kochseiten im

Internet. Ich überlege nun tatsächlich,

mein geballtes Wissen aus einem Tag

„Roher Roulade“ anzuwenden. Jeder Rouladen-„Neuling“

sollte die Spezialität aber

einfach selbst in einem der Celler Restaurants

probieren. Vielleicht nicht alle auf

einmal und hintereinander, aber bei jedem

Besuch in Celle in einem anderen Restaurant.

Keep on rolling!

Text/Fotos: Marcus Feuerstein / Aboutcities.de


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