Kurier_2017

kirchgen

KURIER

2017

56. Jahrgang · Januar 2017

Prinzengarde der Stadt Krefeld 1914 e.V.

Leibgarde des Prinzen Karneval


Inhalt

Herzlich Willkommen!

Kurier der Prinzengarde der Stadt Krefeld 1914 e.V.

56. Jahrgang / 25. Januar 2017

„Spaß und

eine tolle Zeit“

Festkalender 2017 3

Grußworte 5

Tänzer gesucht 25

Geschäftsführender Vorstand 27

Erweiterter Vorstand 31

Sonderfunktionen 33

Das Tanzpaar der Prinzengarde 35

Ehrenmitglieder 38

Das Großkreuz 40

Die Verdienstorden 43

Ehrenoffiziere 45

Steckbrief Hans-Jürgen Holzapfel 50

Steckbrief Dirk Mosinski 51

Der Senat 52

Der Sessionsorden 2017 55

Die Krawatte der Prinzengarde 57

Damenorden und Seidenschal 59

Prinzenproklamation 2016 60

Herrenabend 2016 63

Die Steckenpferdritter 74

Der neue Steckenpferdritter 78

Steckenpferdsitzung 2016 81

Stadtritt 2016 94

Kostümfest 2016 99

Rosenmontag 2016 105

Veilchendienstag 2016 113

Großer Zapfenstreich 2016 115

Jubilare 121

Senatsreise 2016 122

Corpstour 2016 137

Neue Mitglieder 141

Die Corpsführung 142

Glückwünsche zum Geburtstag 145

Der Kammerverwalter 146

Die Prinzengarde gratuliert 149

Sommerfest 2016 151

Oktoberfest 2016 161

Ehrenabend 2016 163

Zu Gast bei Andrea Berg 167

Generationswechsel in der Prinzengarde 168

Winterrenntag 2016 177

Weckmannessen 2016 180

Die Große Wache 183

Das Prinzenpaar der Stadt Krefeld 2017 184

Das Kabinett 2017 185

Automobile Partner 187

Nachrufe 193

Regimentsappell 2017 197

Der neue Ehrenoffizier 209

Wagenreinigen 2016 211

Orden und Ehrenzeichen 213

Ernennungen & Beförderungen 216

Festkalender 2017 / 2018 219

Inserentenverzeichnis 220

Impressum 223

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.

Wir sind da zu Hause, wo Sie es sind.

Hier sind wir fest verwurzelt.

Hier kennen wir uns aus.

Wir sind da, wo Sie uns brauchen.

Wir machen den Weg frei.

www.vbkrefeld.de

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So sieht’s 2017 aus...

PRINZENGARDE DER STADT KREFELD 1914 E.V.

Präsident: Christian Cosman

GEMEINNÜTZIGER TRADITIONSVEREIN · LEIBGARDE DES PRINZEN KARNEVAL

Festkalender 2017

KARNEVALSPARTY

im Zeughaus

Bockum

EINTRITT PRO PERSON:

11,- EUR Abendkasse

9,- EUR Vorverkauf

wolff-kom.de

Regimentsappell

Freitag, 13. Januar 2017

Prinzenproklamation

Freitag, 20. Januar 2017

XXVIII. Verleihung des Närrischen

STECKENPFERDES IM SEIDENWEBERHAUS

Mittwoch, 25. Januar 2017

DER LACHENDE KÖNIGPALAST

Samstag, 28. Januar 2017

53. HERRENABEND

IM MERCURE PARKHOTEL KREFELDER HOF

Donnerstag, 16. Februar 2017

KOSTÜMFEST IM ZEUGHAUS DER PRINZENGARDE

Freitag, 24. Februar 2017

FR, 24.2.17, 19.11 Uhr

DJ RAINER

SPECIAL GUESTS

Vorverkauf:

info@prinzengarde-krefeld.de

restaurantMAXbar, Bockumer Platz

ROSENMONTAGSZUG IN KREFELD

Montag, 27. Februar 2017

KARNEVALISTISCHER GROSSER ZAPFENSTREICH

UND ABSCHIED VOM HOPPEDITZ IM ZEUGHAUS

Dienstag, 28. Februar 2017

BIER • TANZEN • FREUNDE • WEIN • KARAWANE • SÜSSIGKEITEN • PARTY

SPECIAL GUESTS • DJ • STIMMUNG • SPASS SATT • SEKT • GESELLIGKEIT

SOMMERFEST AM ZEUGHAUS

Freitag, 4. August 2017 & Samstag, 5. August 2017

Idee + Design: Egon Schaberg / Änderungen vorbehalten!

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grussworte

PRINZENGARDE DER STADT KREFELD 1914 E.V.

Präsident: Christian Cosman

GEMEINNÜTZIGER TRADITIONSVEREIN · LEIBGARDE DES PRINZEN KARNEVAL

Christian Cosman

Präsident der Prinzengarde

der Stadt Krefeld 1914 e.V.

Verehrte Gäste,

liebe Prinzengarde-Familie,

FREIER

EINTRITT

mein erstes Grußwort als Präsident der

Prinzengarde nutze ich gerne, um meinem Vorgänger

Rainer Küsters an dieser Stelle für seine

30-jährige Präsidentschaft zu danken. Rainer

Küsters hat das Feld gut bestellt hinterlassen,

so dass es dem neu gewählten Vorstand leicht

gefallen ist, die Arbeit nahtlos fortzuführen. Die

neue Vorstandscrew, bestehend aus jungen

aber auch erfahrenden Gardisten, wird auch in

Zukunft dafür Sorge tragen, dass Sie sich bei

uns und auch bei unseren Veranstaltungen gut

aufgehoben fühlen.

Das Aktive-Corps steht bereit, seiner

ureigensten Aufgabe nachzukommen –

der Begleitung des Prinzen Karneval

durch die Session.

dieser Traditionen, verbunden mit den nötigen

Innovationen, für die Zukunft wappnen werden.

Wenn Sie alle, ganz gleich ob aktiv, passiv, als

Gönner oder Gast unserer Veranstaltungen,

mitmachen, steht diesem Vorhaben nichts im

Wege.

Der Prinzengarde ad multos annos!

HOPPEDITZ

am Zeughaus

Bockum

wolff-kom.de

Selbstverständlich werden wir auch weiterhin

die grün-weißen Botschafter unserer Stadt

sein, die die Farben unserer Vaterstadt auf

den karnevalistischen Bühnen des Rheinlands

würdig vertreten werden. Ich darf Ihnen an dieser

Stelle versichern, dass wir unseren Traditionen

treu bleiben und die Prinzengarde getreu

Ihr und Euer

Christian Cosman

DI, 28.2.17, 19.00 Uhr

KARNEVALISTISCHER GROSSER ZAPFENSTREICH

UND ABSCHIED VOM HOPPEDITZ

BIER • FREUNDE • TRAUER • WEIN • GALGENHUMOR • ASCHERMITTWOCH

BEERDIGUNG • FEUER • FINALE • STIMMUNG • ROLLMÖPSE • GESELLIGKEIT

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GRUSSWORTE

PRINZENGARDE DER STADT KREFELD 1914 E.V.

Präsident: Christian Cosman

GEMEINNÜTZIGER TRADITIONSVEREIN · LEIBGARDE DES PRINZEN KARNEVAL

Frank Meyer

Oberbürgermeister der Stadt Krefeld

Ehren-Oberst i.S.

Liebe Mitglieder der Prinzengarde,

liebe Freunde des Krefelder Karnevals,

im Jahr 2016 hat die Prinzengarde personell

einen echten Neubeginn vollzogen. Rainer

Küsters, der den Verein drei Jahrzehnte lang

hervorragend geführt und sich enorme Verdienste

um das Brauchtum unserer Stadt erworben

hat, ist aus Altersgründen nicht mehr

zur Wahl angetreten. Sein Nachfolger Christian

Cosman geht mit frischer Energie ans Werk.

AN BEIDEN TAGEN:

EINTRITT FREI

GROSSE TOMBOLA

Er übernimmt eine eingeschworene

Gemeinschaft, die als Krefelds größter

Karnevalsverein die fünfte Jahreszeit in

unserer Stadt maßgeblich prägt und bereichert.

mit Herzblut pflegen und wach halten. „Ponzelars

Panoptikum“ wird auch in diesem Jahr

ein toller Tummelplatz für unsere Garde sein:

Dieter I. und Britta I. könnten sich keine besseren

Unterstützer wünschen.

SOMMERFEST

am Zeughaus

Bockum

wolff-kom.de

Die Gardisten sind nicht nur treue Begleiter

und Wächter des Prinzen, sie sorgen auch mit

ihren eigenen Veranstaltungen für fröhliche Höhepunkte

der Session. Die Verleihung des Närrischen

Steckenpferdes, der Herrenabend und

das Kostümfest werden auch 2017 beliebte

Treffpunkte aller jecken Krefelderinnen und

Krefelder sein.

Mit ihren rund 400 Mitgliedern zeigt die

Prinzengarde beispielhaft, dass Tradition in dieser

schnelllebigen Zeit nur dann eine Chance

hat, wenn engagierte Menschen diese Tradition

Ich freue mich mit der Prinzengarde, all

ihren Unterstützern und allen Närrinnen

und Narren auf fröhliche Karnevalstage.

Ein dreifach Krefeld Helau!

Ihr

Frank Meyer

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FR, 4.8.17 ab 19.00 Uhr

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GRUSSWORTE

Gisela Klaer

Bürgermeisterin der Stadt Krefeld

Ehren-Oberleutnant

Liebe Mitglieder der Prinzengarde,

liebe Krefelder Närrinnen und Narren,

Karneval ist Nonsens in Rheinkultur. – Also

Geselligkeit, Lachen, Spaß an der Freud haben.

Und ja, das Ganze gerne auch feucht-fröhlich.

Jedoch ist Karneval mehr als „nur“ Feiern. Er

ist mehr, weil Karneval von Witz und Geist lebt.

Dieser Haltung hat sich die Krefelder

Prinzengarde seit nunmehr fast 103 Jahren

verschrieben. Dabei sieht man ihr

das gesetzte Alter überhaupt nicht an.

Vielmehr versprüht die Prinzengarde seit

jeher den Tatendrang, den Esprit und die

Attraktivität einer noch jungen Schönheit.

Mit der Verleihung des „Närrischen Steckenpferdes“

sei nur eine der vielen Veranstaltungen

der Garde genannt, die zu den echten Highlights

im Krefelder Karneval gehören. Das alles

stellen die Mitglieder der Prinzengarde Session

für Session mit viel Einsatz, aber auch mit viel

Freude auf die Beine.

Die Krefelder Prinzengarde ist somit nicht

nur Pfleger des Brauchtums, sondern eine

echte krieewelsche Institution.

Getreu dem Sessionsmotto „Ponzelars Panoptikum“

zeigt die Prinzengarde alljährlich,

wofür der Krefelder Karneval steht: Offenheit,

Humor und ganz viel Herz. Rainer Küsters

sagte bei seiner Ernennung zum Ehrenpräsident

der Prinzengarde, dass uns Karneval auch

im gesellschaftlichen Miteinander näher bringt.

Dies kann man nur unterstreichen und ergänzen:

Das Zusammenbringen von Menschen ist

das wahre Wesen des Karnevals.

In diesem Sinne wünsche ich den Mitgliedern

der Prinzengarde und allen krieewelschen

Närrinnen und Narren eine tolle

Session und „iien schüen jeck Tiet“!

Ihre

Gisela Klaer

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GRUSSWORTE

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47805 KREFELD

Bäkerpfad 23 · Telefon (0 2151) 338890

Karin Meincke

Bürgermeisterin der Stadt Krefeld

Ehren-Major

Liebe Prinzengardisten,

liebe Freunde des Krefelder Fastelovend!

Vom 11.11. bis Aschermittwoch regiert Prinz

Karneval unsere Stadt. Es ist eine närrische

Zeit, und jeder Jeck tanzt aus der Reihe.

Die Verleihung des Steckenpferdes gehört

zu den unbestrittenen Höhepunkten

der heimischen Faschingssession. Dieses

Jahr erhält eine Persönlichkeit die Auszeichnung,

die auf den ersten Blick auch

ein wenig aus der Reihe zu tanzen scheint –

ein leibhaftiger Bischof, der Bischof von

Aachen, zuständig auch für die Katholiken

in der Seidenstadt.

„Passt das denn?“, so mögen mache fragen

– Kirchenfreunde wie Kirchenkritiker übrigens

gleichermaßen. Steht ein Bischof nicht eher für

die ernsten, für die letzten Dinge des Lebens –

für Fragen von Wahrheit und Lüge, von Schuld

und Vergebung, von Leben und Tod? Ist das

nicht weit weg von der Ausgelassenheit des

Karnevals?

Nun kann man argumentieren, dass die

„fünfte Jahreszeit“ ihre Ursprünge im kirchlichen

Kalender findet – als letzte „fleischliche

Tage“ vor der Kargheit des Fastens. Doch das

allein greift zu kurz.

Näher kommt man dem Zusammenhang

vielleicht, wenn man den Wahlspruch des diesjährigen

Preisträgers betrachtet: „Pax Dei omnem

sensum exsuperat“ – Der Friede Gottes

übersteigt alles Verstehen. Er ist dem Brief des

Apostels Paulus an die Philipper entnommen.

Und er erinnert uns daran, dass der Mensch

mehr ist als ein bloßes Vernunftwesen, mehr als

ein „animal rationale“. So, wie man dem Menschen

nicht gerecht wird, indem man ihn auf

seine Triebe und Neigungen reduziert, so verkürzt

man seine Natur auch dann, wenn man

ihn auf seinen Verstand zu beschränken sucht

und ihm allein die Führung übertragen will.

Wir Menschen haben nicht Körper und

Geist, sondern wir sind Körper und Geist

– beides ist Teil unseres Wesens. So findet

der Mensch seinen Frieden im Leben

nur dann, wenn er diese beiden Elemente

seines Ichs akzeptiert und in einem stimmigen

Ganzen zusammenführen lässt.

Insofern freue ich mich sehr über die Wahl

unserer Prinzengarde, und ich freue mich noch

mehr, dass Bischof Helmut Dieser das Steckenpferd

akzeptiert hat. Nach seiner Vorstellung

in Sankt Dionysius, mit der er bereits bei

vielen Menschen Eindruck hinterlassen hat, ist

die Verleihungsfeier eine weitere Gelegenheit

für ihn, sich den Krefeldern vorzustellen. Ich bin

davon überzeugt, dass er sie in guter Weise

nutzen wird, und ich heiße ihn in unserer Stadt

– die nun auch seine Stadt ist – sehr herzlich

willkommen.

Uns allen gemeinsam wünsche ich eine

gute Session und danke der Prinzengarde

für ihre aktive, nicht mehr wegzudenkende

Mitwirkung!

Mit einem kräftigen „Helau“ grüßt

Ihre

Karin Meincke

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GRUSSWORTE

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und bargeldloses HandyTicket in einem.

Jan A. J. Schreurs

Senatspräsident

Generalleutnant i.S.

Liebe Gardisten,

liebe Freunde des Krefelder Karnevals,

im Namen des Senats unserer Prinzengarde

wünsche ich viel Spaß und hervorragende

Unterhaltung bei unseren Veranstaltungen in

dieser Session.

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Wir Senatoren sind bei Gründung des

Senats angetreten, um der Prinzengarde

ein wirtschaftliches und gesellschaftliches

Rückgrat zu verleihen. Konsequenter Weise trat

unser „neuer“ Oberbürgermeister Frank Meyer

kürzlich dem Senat bei, so dass wir mit 23

Mitgliedern einen ansehnlichen Bestandteil des

aktiven Korps aktuell darstellen; wir bringen uns

ein, in dem wir nicht lediglich den Elferrat stellen,

vielmehr gerne mal die Prinzenbegleitung

sichern, auf unserem schönen Schiff am

Rosenmontag durch Krefelds Straßen ziehen

und natürlich den Veranstaltungen unserer

Garde zahlreich beiwohnen. Es ist für uns alle

einfach schön, dabei sein zu können!

Sicherlich wird die Verleihung des 28.

Närrischen Steckenpferdes an unseren

neuen Bischof Helmut Dieser im Bistum

Aachen wiederum einer der Höhepunkte

des Krefelder Saalkarnevals sein.

Nachdem ich den diesjährigen Laudator,

Bundesminister Hermann Gröhe und seinen

Humor persönlich kennen lernen durfte, freue

ich mich besonders auf diesen Abend. Ich bin

wie Sie gespannt auf seine Worte und den

neuen Preisträger.

Ich wüsche uns allen eine schöne

Session und einen Rosenmontagszug im

Sonnenschein!

Ihr und Euer

Jan A. J. Schreurs

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Rainer Küsters

Ehrenpräsident der Prinzengarde der

Stadt Krefeld, Generalfeldmarschall i.S.

Liebe Gäste, Gardisten, Freunde!

Dreißig Jahre lang durfte ich Sie von der ersten

Seite unseres Prinzengarde-Kuriers grüßen;

28 Jahre habe ich Ihnen die Ritter des

Närrischen Steckenpferdes präsentieren dürfen,

stets eingebettet in ein karnevalistisches

Spitzenprogramm.

Immer durfte ich dabei Ihren herzlichen

Applaus entgegen nehmen, der nicht ohne

das Dazutun meines Teams verdient gewesen

wäre.

Ab dieser Session stehe ich nun in der

zweiten Reihe und darf mich hier noch ’mal

an „mein“ Prinzengardepublikum wenden

mit einer herzlichen Bitte: Nehmen Sie

meinen Nachfolger im Amt des Prinzengarde-

Präsidenten mit derselben Herzenswärme auf,

mit der Sie mich über die Jahrzehnte hinweg

getragen haben. Sein unbändiger Ehrgeiz möge

immer belohnt werden mit Ihrem Wohlwollen.

Zum Nachfolger meines letzten

Steckenpferdritters, Bundesminister Hermann

Gröhe, wählte man den kürzlich ernannten

Oberhirten der Diozöse Aachen, Sn. Excellenz

Bischof Helmut Dieser. Ihn grüße ich gemeinsam

mit Hermann Gröhe besonders herzlich. Er

möge sich im Sattel unseres Pferdes so recht

wohlfühlen.

Sein Humor – ein von einem Rheinländer

gottlob nicht zu unterdrückender Wesenszug –

möge ihm nicht nur hypologisch helfen, sondern

auch im Umgang mit seinen in der Vergangenheit

so arg gebeutelten Schäfchen seines

neuen Bistums.

Aber verehrte Excellenz: Da, wo die

Prinzengarde helfen kann, tut sie es auch!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen im Besonderen

und uns allen eine tolle Sitzung,

mit „vuel Spass an d’r Freud‘“ und unserem

Christian viel Fortune am heutigen

Abend.

Herzlichst,

Ihr und Euer

Rainer Küsters

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Dr. Helmut Dieser

Bischof von Aachen

Ritter des „Närrischen Steckenpferdes 2017

Liebe Mitglieder

der Prinzengarde Krefeld,

liebe Närrinnen und Narren!

Viele wissen es, manche ahnen es, nicht

wenige übersehen es, aber es ist trotzdem

wahr. Wir sind verwandt: die Kirche und der

Karneval! Denn wir haben gemeinsame Vorfahren,

und die Verwandtschaft steht uns auch bis

heute deutlich ins Gesicht geschrieben:

Wir, Kirche und Karneval, lieben zum Beispiel

unsere Rituale: Da muss alles so sein, wie es

immer war. Wehe, wenn einer unsere alten

Traditionen einfach über Bord werfen will!

Wir lieben beiderseits die Menschen. Wir

wollen, dass sie zusammenkommen und

von Herzen feiern, in der Kirche, aber

auch im Sitzungssaal, in der Prozession

und nicht weniger im Zuch. Jeder auf

seine Weise tun wir ganz viel dafür!

Und wir haben auch gleiche Ziele: die

Menschen spüren lassen, dass das Leben im

Eigentlichen und im Tiefsten schön ist und

der Mensch nicht zum Trauerkloß sondern

zur Freude geboren ist. Wir sind menschenfreundlich!

Die junge Krefelder Prinzengarde scheut

sich nicht, diese Verwandtschaft mit der guten

alten Mutter Kirche in der diesjährigen Session

auch nach außen deutlich werden zu lassen.

So freut es mich ganz besonders, dass ich

als Bischof in diesem Jahr diese höchste Auszeichnung

des Krefelder Karnevals empfangen

darf, das närrische Steckenpferd. Ehrfürchtig,

wie es sich gehört, nehme ich diese karnevalistische

Huldigung an, und ich tue es gerne,

weil mir viel daran liegt, dass der wechselseitige

Austausch und die Übereinstimmungen

zwischen dem Leben der Menschen von

heute und der Kirche spürbar werden. Und

auch das ist ja im Karneval gar nicht so schwer,

wie überhaupt der Karneval das Zeug dazu

hat, gefühlte Entfernungen zu überwinden,

bisherige Fremdheiten zu verlieren und gemeinsam

Frohmachendes zu entdecken, das

Vertrauen stiftet. In Krefeld kam auf diese Weise

zuletzt etwas Großes und sehr Hohes zustande,

denn die St. Dionysiuskirche bekam einen

schönen neuen Hut auf, den auch die Krefelder

Jecken mit finanziert haben! Und schöne Hüte

sind ja sehr beliebt nicht nur im Karneval, sondern

bei manchen ganz besonderen Jecken

auch in der Kirche!

Ich freue mich deshalb auf viele gute

Begegnungen und viel geteiltes Lachen

im Krefelder Karneval!

Dass Krefeld und mein Heimatort

Heimbach-Weis auch noch denselben altehrwürdigen

karnevalistischen Gruß pflegen,

ist mir eine ganz besondere Freude, und so

grüße ich zum Schluss die Krefelder Jecken

mit einem dreifach donnernden Helau, Helau,

Helau!

Ihr

Bischof Dr. Helmut Dieser

17


grussworte

Wir Fastelo-evend

führen Sie

Spass zum satt!

Ziel

Dieter Nieendick

Prinz Karneval

Lieber Christian,

liebe Prinzengarde,

liebe Närrinnen und Narren,

was gibt es schöneres für einen Krefelder

Jungen als einmal Prinz in seiner Geburtsstadt

zu sein und dann von so einer tollen

Garde begleitet zu werden. Ich möchte mich

zunächst einmal bedanken, dass Ihr mir meinen

Adjudanten, den Major der Prinzengarde

„Schorsch Wanraths“, zur Seite gestellt habt.

Die Prinzengarde Krefeld steht für lange

Tradition und mit weit über 350 Mitglieder

als Aushängeschild für den Krefelder Karneval.

Es erfüllt mich mit Stolz in dieser

Session der Prinz dieser einmaligen Garde

zu sein.

Ich durfte in der Vorbereitungsphase auf

diese Session schon die ein oder andere

Veranstaltung besuchen, wie das sehr gut

organisierte Sommerfest oder die Ernennung

von Rainer Küsters zum Ehrenpräsidenten.

Beides waren sehr schöne Feste und Momente.

Ich möchte in dieser Session den jungen

Menschen wieder den Spaß und die pure Lust

auf Karneval vermitteln, dieses Brauchtum hat

Nachwuchs dringend nötig, und wir sollten alle

dafür einstehen.

Nun wünschen ich allen Jecken eine tolle

Session und einen Rosenmontagszug im

Sonnenschein. Unter dem Motto „Ponzelars

Panoptikum“ wünsche ich mir, dass

alle Närrinen und Narren unser buntes

Panoptikum am Rosenmontag sind.

3x Krieewel Helau

Euer Prinz Dieter I.

Denis Hartenstein

Denis Hartenstein

Steuerberater

Wirtschaftsprüfer

Steuerberater

Wirtschaftsprüfer

Rittmeister d.R. der Prinzengarde

Rittmeister der Stadt Krefeld d.R. der 1914 Prinzengarde

e.V.

der Stadt Krefeld 1914 e.V.

Jan A. J. Schreurs

Jan A. J. Schreurs

Steuerberater

Steuerberater

Generalmajor i.S.

Senatspräsident Generalmajor i.S. der Prinzengarde

der Senatspräsident Stadt Krefeld der 1914 Prinzengarde

e.V.

der Stadt Krefeld 1914 e.V.

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GRUSSWORTE

Mehr Platz für Ihre Geschäfte?

Fragen Sie uns:

Klaus-Ludwig Fess

Präsident des Bundes

Deutscher Karneval e.V.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

liebe Freundinnen und Freunde

des Bund Deutscher Karneval!

Die Prinzengarde der Stadt Krefeld 1914

e.V.startet in die Session 2016/2017. Als neuer

Präsident des Bund Deutscher Karneval möchte

ich mich schon heute bei allen Aktiven, den

Helfern, Mitgliedern und dem Vorstand, die in

unzähligen Stunden ihre Freizeit ehrenamtlich

für ihre Gesellschaft, für unser Brauchtum Fasching,

Fastnacht, Karneval und insbesondere

für die Traditionen in Verbindung mit einer tollen

Nachwuchsarbeit opfern, bedanken. Ihnen gilt

heute meine besondere Anerkennung!

Ich bin mir sehr sicher, dass die Aktiven der

Prinzengarde der Stadt Krefeld 1914 wieder

alle Gäste, Närrinnen und Narren in diesem

Jahr in ihren Bann ziehen werden, und das ein

oder andere Lächeln oder gar ein Lachen in die

Gesichter zaubern.

Der amerikanische Philosoph William

James hat einmal gesagt: „Wir lachen

nicht, weil wir glücklich sind, sondern wir

sind glücklich, weil wir lachen.“

Ich wünsche Ihnen allen viele schöne Veranstaltungen

und viele tolle närrische Tage. Stellvertretend

für mehr als 2,6 Millionen Menschen,

die in mehr als 5.200 Mitgliedsvereinen und 35

Landes- und Regionalverbänden organisiert

sind, wünsche ich Ihnen, sehr geehrte Freundinnen

und Freunde, eine schöne Session, die

erst am 1. März enden wird!

Fasching, Fastnacht, Karneval haben eine

Heimat! Bund Deutscher Karneval

Es grüßt Sie alle herzlich,

Ihr

Klaus-Ludwig Fess

Präsident

Bund Deutscher Karneval e.V.

Willkommen Zuhause!

Die Wohnstätte Krefeld wünscht der Krefelder Prinzengarde

eine erfolgreiche Einhundertdritte Session!

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GRUSSWORTE

Lachen

Leidenschaft

Feiern

Freunde

Sonnenschein

Tradition

Begeisterung

Stimmung

Geselligkeit

Freude

Qualität

Holzliebhaber

auch mit Pappnase!

Ralf Mühlenberg

Präsident des Regionalverband

Linksrheinischer Karneval e.V.

Liebe Freundinnen,

liebe Freunde der Prinzengarde

der Stadt Krefeld 1914 e.V.,

die Session 2016/2017 hat hervorragend

begonnen. Wir haben mit Dieter I. und Britta

I. ein tolles Krefelder Prinzenpaar, was sich,

nach eigenem Bekunden, hiermit einen Traum

erfüllt. Wenn eine Session so beginnt, kann es

eigentlich nur großartig werden. Mit dem Motto

„Ponzelars Panoptikum“ ist der Weg in eine

lustige und bunte Session vorgezeichnet.

Beide bringen, zusammen mit Ihrem Kabinett,

viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, an Karnevalserfahrung

mit. Insbesondere der Wunsch

der beiden, die Jugend im Karneval zu unterstützen

und hervorzuheben, findet meine volle

Unterstützung. Die Zukunft unseres Brauchtums

ist in vielfältiger Weise hiervon abhängig.

Zusammen mit den beiden Begleitgarden,

der Prinzengarde der Stadt Krefeld 1914

e.V. und der Leibgarde der Prinzessin, der

Westgarde geht nun bald nach Neujahr

der Zug durch die karnevalistischen Säle

der Stadt Krefeld los.

Ich bin sicher, dass alle Aktiven Ihren

„Auftrag“ mit viel Frohsinn und der gehörigen

Portion Professionalität ausführen werden.

Hierauf dürfen sich die Krefelder Karnevalisten/

innen schon jetzt freuen. Ab Altweiberdonnerstag

geht es dann in den Straßenkarneval über.

Schon heute möchte ich dem Prinzenpaar

Dieter I. und Britta I., dem Kabinett, den beiden

Begleitgarden und uns allen einen herrlichen

Rosenmontagszug bei reichlich Sonnenschein

und begeisterten Narren rechts und links am

Zugweg wünschen.

Bis dahin, Ihnen und uns allen eine gute Zeit.

Ihr Ralf Mühlenberg

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• Erlernen des Gardetanzes unter fachlicher Anleitung in geselliger Runde

• Auftritte mit der Prinzengarde bei verschiedensten Veranstaltungen

Das darfst Du von uns erwarten:

• eine abwechslungsreiche Tätigkeit – beschränkt auf die fünfte Jahreszeit

• verschiedene Auftritte in gesellig, fröhlicher Atmosphäre im ganzen Rheinland

• Spaß bis morgenfrüh

Das bringst Du bitte mit:

• Spaß an gemeinsamen Unternehmungen

• ein Alter von mindestens 18 Jahren

Lust? Dann melde Dich:

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PRINZENGARDE DER STADT KREFELD 1914 E.V.

Der geschäftsführende Vorstand

Ob das etwas gibt, Jungs ...

Fotos Sissi Sotiriou

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Helau!

Eine tolle Session wünschen die Landtags- und BundestagskandidatInnen

der SPD Krefeld – Benedikt Winzen, Ina Spanier-

Oppermann MdL, Nicole Specker und Elke Buttkereit!

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PRINZENGARDE DER STADT KREFELD 1914 E.V.

Der geschäftsführende Vorstand

Es hat geklappt!

Foto Sissi Sotiriou

Wolfgang RÖMER

STEUERBERATER

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Telefon 02151 - 7 16 39-0

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Präsident christian Cosman Generalmajor

Geschäftsführer Bernd Drescher Major

Schatzmeister Felix Mai Major

Corps-Kommandant Hans-Jürgen Holzapfel General

28

29


PRINZENGARDE DER STADT KREFELD 1914 E.V.

Der erweiterte Vorstand

Fotos Sissi Sotiriou

Senatspräsident

Zeughausverwalter

Jan A. J. Schreurs

Generalleutnant i.S.

Wilhelm Franssen

Major

Jeder Jeck ist anders.

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bei uns im Porsche Zentrum Willich.

Kammerverwaltung

Corps-Adjutant

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Günter Dahler

Oberst

Karl Müller

Oberst

Passivenbetreuer

Pressereferent

Wolfgang „Möbbes“

Plathen

Oberst

Peter Kostyrok

Leutnant

Kommandeur

der Reserve

Peter Snykers

Oberst d.R.

Literat

Nils Wierczimok

Oberleutnant

Narrentreiben

Bitte

langsam fahren

Schwadrons-

Kommandeur

Torsten Rogge

Rittmeister

Schirrmeister

Thomas Hölters

Major

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Tel. 02151 339-0

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PRINZENGARDE DER STADT KREFELD 1914 E.V.

Sonderfunktionen der Prinzengarde

Georg Wanraths Major Adjutant des Prinzen

Heino Pesch Oberstleutnant Regimentsfahnenträger

Jennifer Bundschuh Rittmeister Regimentstochter

Olaf Lauscher Rittmeister Tanzoffizier

Markus Aretz Leutnant Berittmeister

Sebastian Hake Rittmeister Regimentskoch

Michael Fengler Major Kapellmeister

Andreas Sotirou Major Regimentstambour

Peter Hösen Ehren-Leutnant Regimentskapellmeister

Uwe Hüttenes Wachtmeister Corps-Spieß

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das tanzpaar der prinzengarde

Dank an das scheidende Tanzpaar

Willkommen zurück, Jenny und Olaf!

Autor Hans-Jürgen Holzapfel / Fotos Sissi Sotiriou

Auf dass dem

Krefelder die

LöschmitteL

nie ausgehen!

Diese Konstellation gibt es in einer Corps-

Gesellschaft wie der Prinzegarde nicht

alle Tage. Das Ehren-Mariechen ist gleichzeitig

die aktuelle Marie des Corps. Doch

wie ist es dazu gekommen?

Nach dem Ausscheiden von Jenny und Olaf

nach unserer Jubiläumssession 2014 musste

ein neues Tanzpaar gefunden werden. Dies

wurde im darauffolgenden Sommer in Person

von Viktoria Mansionek und Michael Thürnau

auch gefunden, wobei von Anfang an feststand,

dass Viktoria für maximal zwei Jahre zur

Verfügung steht. An dieser Stelle möchte ich

den beiden für zwei hervorragende Jahre als

Tanzpaar in der Großen Wache der Prinzengarde

Krefeld danken. Sie haben in dieser Zeit das

Publikum mit ihren Tänzen sehr erfreut. Beide

haben sich nach der abgelaufenen Session

entschieden in den tänzerischen Ruhestand zu

treten. Für die persönliche und karnevalistische

Zukunft möchte ich beiden alles erdenklich

gute wünschen – danke Vicky, danke Michael!

Nach der Jahreshauptversammlung 2016 ist

ein neuer Vorstand angetreten, der sich gleich

nach einem neuen geeigneten Tanzpaar umsehen

musste. Nach kurzer Bedenkzeit und

reiflicher Überlegung wurde der Versuch gestartet,

das „alte“ Tanzpaar zu reaktivieren.

Nach kurzer Bedenkzeit haben die beiden für

die kommende Session zugesagt. Auch unsere

„alte“ Marie und spätere Trainerin Marion Matthai

hat spontan zugesagt, in dieser neuen Konstellation

das Training von Tanzpaar und Corps

zu übernehmen. Auch hierfür sei ihr an dieser

Stelle bereit gedankt.

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das tanzpaar der prinzengarde

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36

37


hohe verdienste

Ehrenmitglieder der Prinzengarde

Der Ehrentitel eines Ehrenmitgliedes

ist eine ganz besondere Würdigung geleisteter

Arbeit für die Gemeinschaft der

Prinzengarde.

Im Allgemeinen ist es üblich, überaus verdiente,

langjährige Vorstandsmitglieder mit der

Ehrenmitgliedschaft bei ihrem Ausscheiden

aus dem Amt auszuzeichnen. Zumeist wird ihr

Verdienst in einem bestimmen Vorstandsamt

zum Ausdruck gebracht, indem dieser mit der

Nennung des Ehrenamtes gewürdigt wird.

Rainer Küsters

Generalfeldmarschall i.S.

Ehrenpräsident

Manfred Thyssen

Generaloberst d. R.

Wolfgang Römer

General, Ehrenkommandant

Diese höchste aller Auszeichnungen innerhalb

der Prinzengarde wird sehr selten

ausgesprochen.

Heinz Steinmetz

Generalleutnant d. R.

Gerd Mittelham

Generaloberst i.S.

Jennifer Bundschuh

Rittmeister

Helmut Kollekowski

Generalleutnant

Manfred Kuhnen

Generalfeldmarschall

Willi Pins

Generaloberst i. S.

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das grosskreuz

Die höchste Auszeichnung

Das Großkreuz gilt als die höchste Auszeichnung

der Prinzengarde innerhalb der

Aktivitas. Diese besteht bekanntermaßen

aus dem Aktiven Corps, dem Reserve-

Corps und dem Senat.

Hat sich jemand kontinuierlich außergewöhnliche

ideelle oder finanzielle Verdienste für

die Allgemeinheit erworben, so kann der Vorstand

sich für die Verleihung des Großkreuzes

entscheiden, wobei die Kontinuität des Handelns

letztlich den Ausschlag gibt.

In aller Regel wird das Großkreuz nur einmal

im Jahr verliehen und der Name des neuen

Trägers mit Spannung beim Regimentsappell

erwartet.

Ab seiner Verleihung gilt das Großkreuz

als „Pflichtorden“, d.h. er ist Bestandteil

sowohl der großen Uniform als auch der

Litewka (Gesellschaftsanzug der Prinzengarde).

Getragen wird er auf der linken

Brustseite.

Die Träger des Großkreuzes

2000 Helmut Kollekowski Generalmajor

2001 Siegfried Feld † Oberst

2002 Günter Lange † Oberst

2003 Egon Barske Oberst d.R.

2003 Rainer Küsters Generalfeldmarschall i.S.

2004 Manfred Kuhnen Generalfeldmarschall

2005 Manfred Thyssen Generaloberst d.R.

2006 Josef Klasmeier † Oberst

2006 Günter Schmitz (Lulle) † Generalmajor

2007 Henk Kox † Oberst

2008 Eugenius Dufeu † Oberst d.R.

2009 Hans-Joachim Schröder † Major i.S.

2010 Karl-Heinz Kuhfs † Generalmajor

2011 Willi Pins (WiPi) Generaloberst i.S.

2011 Wolfgang Plathen (Möbbes) Oberst

2011 Rainer Küsters Generalfeldmarschall i.S. – Sonderstufe –

2012 Günter Dahler Oberst

2013 Karl-Heinz Matzkus Oberst i.S.

2014 Wolfgang Römer General

2015 Peter Snykers Oberst d.R.

2016 Christian Cosman Generalmajor

2017 Frank Lemmen Generalleutnant

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41


prinzengarde der stadt krefeld 1914 e.v.

Der Verdienstorden 2017

Foto Uwe Behrendt

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Ehrenoffiziere der prinzengarde

Die Borgmannschaft wünscht

allen Jecken eine tolle Karnevalszeit!

Frank Meyer Oberst Oberbürgermeister der Stadt Krefeld

Hannsheinz Hauser Oberst Alt-Oberbürgermeister der Stadt Krefeld

Gregor Kathstede Oberst Alt-Oberbürgermeister der Stadt Krefeld

Dieter Pützhofen Oberst Alt-Oberbürgermeister der Stadt Krefeld

Willi Wahl Oberst Alt-Oberbürgermeister der Stadt Krefeld

Wilfrid Fabel Oberst i.S. Rechtsanwalt

Winfried Schittges Oberst MdL

Ulrich Topoll Oberst i.S. Vorstandsvors. der Sparkasse Krefeld, a.D.

Jochen Butz Oberstleutnant Kabarettist

Bernd Scheelen

Oberstleutnant i.S. ehem. Bürgermeister der Stadt Krefeld

Kerstin Abraham Major Vorstand der SWK

Hans Dohmen Major Komm. General der Prinzengarde Duisburg

Dieter Friedrich Major Polizeipräsident Krefeld, a.D.

Viktor Furth Major Gastronom

Ulrich Furth Major Gastronom

Heinz Gommans Major Vorstandsvors. der Volksbank Krefeld eG, a.D.

Michael Grosse Major Generalintendant d. Vereinigten Städtischen Bühnen

Horst Hannappel Major Vorstandsvors. der Stadtwerke Krefeld AG, a.D.

Josef Kaes Major Niederlassungsleiter der Mercedes-Benz AG, a.D.

Carsten Liedtke Major Vorstand der SWK

Karin Meincke Major Bürgermeisterin der Stadt Krefeld

Willibert Pauels Major Diakon „Der Bergische Jung“

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Blumentalstraße/Nassauerring | 47803 Krefeld | Tel: 02151-7688-0

Joachim Penzel Major Kaufmann

Jens Pesel Major Generalintendant, a.D.

Dr. Birgit Roos Major Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Krefeld

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Ehrenoffiziere der prinzengarde

Dr. Dieter Steinkamp Major Vorstandsvorsitzender der Rhein Energie, Köln

Jürgen Steinmetz Major Hauptgeschäftsführer IHK Mittlerer Niederrhein

Dr. Dolf Stockhausen Major Unternehmer

Manuel Blomen Rittmeister Präsident Leibgarde der Prinzessin 1933 e.V.

Peter Bossers Rittmeister ehem. Präsident Leibgarde der Prinzessin 1933 e.V.

Ulrich Cyprian Rittmeister Stadtkämmerer, Krefeld

Alfons Dahl Rittmeister Verkaufsleiter Herzberger KG

Siegmund Ehrmann Rittmeister MdB

Eugen Hahn Rittmeister ehem. Präsident Prinzengarde Duisburg

Ansgar Heveling Rittmeister MdB

Ewald Kappes Rittmeister Blaue Funken Köln, Kölner Bauer 1996

Fro T. D. Kuckelkorn Rittmeister Ehrenpräsident KFA, Kölner Jungfrau 1996

Henning Michel Rittmeister Direktor Mercure Parkhotel Krefelder Hof

Werner Näser Rittmeister Kaufmann

Robert H. Preis Rittmeister Direktor Mercure Parkhotel Krefelder Hof, a.D.

Hans-Ludwig Quast Rittmeister Niederlassungsdirektor Mercedes-Benz AG, a.D.

Kerstin Radomski Rittmeister MdB

Ina Spanier-Oppermann Rittmeister

MdL

Rainer H. Schillings Rittmeister Ehrenpräsident Leibgarde der Prinzessin 1933 e.V.

Markus Steinmetz Rittmeister Leibgarde der Prinzessin 1933 e.V.

Markus Tölke Rittmeister Geschäftsführer Tölke & Fischer GmbH & Co. KG

Fritz Vahlkamp Rittmeister Blaue Funken Köln

Willy Wimmer Rittmeister Staatssekretär, a.D.

Monika Brinner Oberleutnant ehem. Bürgermeisterin der Stadt Krefeld

Michael Kamphausen Oberleutnant Ehrenpräsident RMD Köln

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Ehrenoffiziere der prinzengarde

Eine schöne Karnevals-Session

wünscht die Westdeutsche Zeitung!

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Gisela Klaer Oberleutnant Bürgermeisterin der Stadt Krefeld

Jutta Pilat Oberleutnant ehem. Bürgermeisterin der Stadt Krefeld

Detlef Adam Leutnant Unternehmer

Ulrich Gillessen Leutnant Geschäftsführer AWB, Köln

Peter Hösen Leutnant Geschäftsf. der Bundesschützenkapelle Neuss

Marita Köllner Leutnant „Et fussich Julche“

Dr. Jens Voss Leutnant Redaktionsleiter Rheinische Post Krefeld

Udo Windheuser Leutnant Ehrenkommandant KFA

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steckbriefe

Hans-Jürgen (Holly) Holzapfel

General

Corps-Kommandant

Wie hast Du zur Prinzengarde gefunden?

In den 70ern bis Anfang der 80er Jahre war

es so, dass ich immer wieder mal in irgendeiner

Weise Kontakt zur Prinzengarde hatte. Mal

über Arbeitskollegen mal über die Reiterei. So

lernte ich auch Karl-Heinz Kuhfs kennen, der

dann 1984 Prinz Karneval wurde. In dieser Session

besuchte ich eine Vielzahl von Veranstaltungen,

bei denen dann auch die Prinzengarde

immer wieder in Erscheinung trat, nicht nur das

Reiter-Corps als Begleitung des Prinzen, sondern

auch das tanzende Artillerie-Corps.

Dieses Corps erfreute nicht nur die Gäste in

den großen Sälen, sondern auch sehr oft die

Gäste der kleineren Vereine in manchmal recht

engen Kneipen mit sehr kleinen Bühnen. Da

war ich nicht mehr zu halten, da wollte ich mitmachen.

Gesagt, getan. Noch im gleichen Jahr

wurde ich Mitglied.

Was war Dein Highlight im Zusammenhang

mit der Prinzengarde?

Das wohl herausragenste Erlebnis mit der

Prinzengarde war für mich eine Situation die

sich wohl niemals mehr wiederholen wird. Im

Frühjahr des Jahres 1989 bekamen wir eine

Einladung von den „Fidelen Rixdorfern“ aus

Berlin-Neukölln zum Karnevalserwachen im

November des gleichen Jahres. Der damalige

Kommandeur des Artillerie-Corps der Prinzengarde,

Karl „Charlie“ Bongartz, meldete das

Artillerie-Corps der Prinzengarde zu diesem

Event an. Was zu diesem Zeitpunkt niemand

erahnen konnte ist heute Geschichte. Wir kamen

genau zu dem Zeitpunkt nach Berlin als

die Mauer wackelte und letztendlich auch fiel.

Es waren unbeschreibliche Momente die wir in

diesen Tagen erlebten.

Was zeichnet die Prinzengarde für Dich aus?

Die Prinzengarde schafft es auch in schwierigen

Zeiten immer wieder tolle Veranstaltungen

zu organisieren und durchzuführen.

Wenn Du jemanden, der die Prinzengarde

nicht kennt, darüber berichtest, was sagst

Du?

Die Prinzengarde ist sicherlich einer der größten

Vereine hier bei uns in Krefeld. Wir haben

eine stattliche Mitgliederzahl und verfügen über

ein schönes, eigenes Vereinsheim mit angeschlossener

Geschäftsstelle. Da könnte man

meinen, dass bei uns alles super, schön und

problemlos läuft. Aber auch bei uns wird nur mit

Wasser gekocht. Wie in jedem anderen Verein

gibt es bei der Prinzengarde gute und weniger

gute Zeiten und übers Jahr müssen eine Vielzahl

von Problemen gelöst werden. Oftmals ist

es auch die Einsatzbereitschaft der Mitglieder.

Viele sind bereit, mit der Prinzengarde schöne

Feste zu feiern, leider sind nur wenige bereit,

ihre Zeit für die Vorbereitungen für eben diese

Feiern zu opfern. Aufgaben gibt es im Vorfeld

viele zu erledigen. Auch was die Vorbereitung

der Außendarstellung unserer Prinzengarde

betrifft. Ein Großer Wachaufzug kann nicht gut

gelingen, wenn man sich erst kurz vor Beginn

der Session zusammenfindet. Das Tanzpaar

fängt schon kurz nach Ende der Session mit

dem Training an, um für die nächste Session

fit zu sein. Die Beteiligung der Mannschaft am

Training geht da leider viel zähflüssiger von

statten. Das war nicht immer so! Eine Vielzahl

von Mitgliedern ist heute in mehreren Vereinen,

da fällt es dem ein oder anderen schwer im

Sommer oder Herbst Zeit für eine Sache zu

investieren, die erst im Winter stattfindet. Es

wäre schön, wenn es da ein Umdenken geben

würde, denn die Prinzengarde braucht Nachwuchs.

Es wäre schön, wenn mehr junge Leute

den Weg zu uns finden würden.

Geboren am 19. September 1950

Eintritt in das damalige Artillerie Corps

am 03.09.1984

Beförderungen:

Oberfähnrich: 09.11.1984

Leutnant: 15.11.1985

Oberleutnant: 11.11.1988

Rittmeister: 04.01.1991

Major: 07.01.1994

Oberstleutnant: 08.01.1999

Oberst: 08.03.2000

Generalmajor: 04.01.2002

Generalleutnant: 20.01.2006

General: 16.01.2009

Auszeichnungen:

Verdienstorden in Silber: 09.01.2015

Mitgliedernadel in Silber: 20.01.1995

Ehrennadel der AKK in Bronze: 20.01.1995

Ehrennadel der AKK in Silber: 12.11.2004

Ehrennadel des CCC in Gold: 07.11.2014

Dirk Mosinski

Fähnrich

Wie hast Du zur Prinzengarde gefunden?

Im Oktober 2014 bin ich nach Krefeld gekommen

und dann immer wieder dem grün-weißen

Corps begegnet. So wurde das Interesse geweckt.

Am Rosenmontag in der letzten Session

habe ich nett mit Torsten Rogge geplaudert

und dann im Nachhinein beschlossen, mich

als aktives Mitglied anzuschließen. Nach einem

Telefonat mit Christian Cosman erhielt ich das

Aufnahmeformular und wurde im März 2016 in

das Corps aufgenommen

Was war Dein Highlight im Zusammenhang

mit der Prinzengarde?

Da ich erst seit März dabei bin, gab es bisher

nur Highlights – die Corps Tour und vor allem

das Sommerfest.

Was zeichnet die Prinzengarde für Dich aus?

Die herzliche Aufnahme ins Corps und die seit

dem geschlossenen Freundschaften.

Wenn Du jemandem, der die Prinzengarde

nicht kennt, darüber berichtest, was sagst

Du?

Als Kölner bin ich in Krefeld angekommen und

habe hier viele Örtlichkeiten aber noch mehr

nette Leute kennen gelernt. Ich freue mich auf

meine erste Session als aktives Mitglied der

Prinzengarde.

Geboren am 24. März 1965

Eintritt in die Prinzengarde:

30.3.2016

Beförderungen:

Fähnrich: 13.1.2017

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der senat

Foto Uwe Behrendt

Jan A. J. Schreurs

Rainer Küsters

Generalleutnant i.S.

– Senatspräsident –

Generalfeldmarschall i.S.

Gerd Mittelham

Willi Pins

Generaloberst i.S.

Generaloberst i.S.

Christian Cosman

Generalmajor

Dr. Rainer Dotzel

Wilfrid Fabel

Karl-Heinz Matzkus

Frank Meyer

Ulrich Topoll

Oberstarzt i.S.

Oberst i.S.

Oberst i.S.

Oberst i.S.

Oberst i.S.

Bernd Scheelen, MdB

Prof. Dr. Heinz Klinkhammer

Oberstleutnant i.S.

Oberstleutnant i.S.

obere Reihe v.l.n.r.:

Wilfrid Fabel, Carsten Liedtke, Rainer Dotzel, Rainer Küsters,

Ulrich Topoll, Jan A. J. Schreurs, Wolfgang Voigt,

Werner Molls, Roland Besser, Christian Cosman

untere Reihe v.l.n.r.:

Franz-Xaver Schmid, Karl-Heinz Matzkus, Frank Meyer,

Bernd Scheelen, Heinz Klinkhammer

Manfred Abrahams

Helmut Borgmann

Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Bretzke

Dr. Karsten Eberstein

Carsten Liedke

Dr. Werner Molls

Wolfgang Voigt

Wolfgang Schulz

Otto Fricke

Klaus Geurden

Prof. Dr. Roland Besser

Prof. Dr. Franz-Xaver Schmid

Major i.S.

Major i.S.

Major i.S.

Major i.S.

Major i.S.

Major i.S.

Major i.S.

Major i.S.

Rittmeister i.S.

Rittmeister i.S.

Stabsarzt i.S.

Stabsarzt i.S.

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Der sessionsorden 2017

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Diesen Orden kann

man nicht käuflich

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Zunächst einmal ist er

nämlich unseren Mitgliedern

vorbehalten. Er ist aber auch

gedacht als Dankeschön für

Freunde, die erkannt haben,

dass bekanntermaßen auch in

der Prinzengarde „ohne Moos

nix los“ sein kann.

Sollten Sie auch zu dieser Erkenntnis

gelangt sein und

sich zu unseren Freunden

zählen, ist Ihnen

ein Dankeschön so gut

wie sicher, allerdings

50,- Euro sollten es

schon sein.

In den Sitzungspausen

oder nach

Programmende

können Sie im Foyer

Ihre Freundschaft

bekunden.

Auch wird Ihnen

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Garde hierbei behilflich

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Wir sind weltweit

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Ländern mit 150.000

Mitarbeitern.

Natur und Umwelt sowie Ernährung und

Bildung sind unsere Themen.

Aus diesem Verständnis heraus kümmern

sich unsere Mitarbeiter um gemeinnützige

Projekte oder soziale Einrichtungen.

Einige Beispiele:

· Pflanzung von Laub- und Obstbäumen im

Krefelder Stadtgebiet und auf Schulgeländen

· Unterstützung der Krefelder Tafel e.V. durch

regelmäßige Essenslieferungen

· Gestaltung von Aktionstagen mit Krefelder

Schulen und Jugendeinrichtungen

Ohne geht es nicht

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Exklusive Seidenkrawatten gefertigt in

Krefeld von der Firma alpi Krawattenmode

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Dieses Design wurde eigens

für die Prinzengarde der Stadt

Krefeld entworfen. Der Stoff

wurde in einer Krefelder

Weberei gefertigt und

anschließend nach

bestimmten Vorgaben

im Hause

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Die spezielle

Verarbeitung der

Krawatte und die

Verwendung hochwertiger

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Prinzenproklamation 2016

Impressionen der Prinzenproklamation 2016

Fastelo-evend – Spass satt

Fotos Uwe Behrendt

Fotos

Uwe Behrendt

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herrenabend 2016

Vernarrt in Immobilien

Wir setzen Ihre Immobilie in Szene!

Comedians entdecken den Karneval

Kleinkunst trifft Karneval

Autor Christian A. Kölker / Fotos Uwe Behrendt

Ja, gastiert denn der „Quatsch Comedy

Club“ im Krefelder Hof? Wer das Programm

kennt, durfte sich auf einen tollen

Abend freuen. Wenn Sie sich als Gast der

letzten Veranstaltungen der Prinzengarde

daran erinnern, war Guido Cantz sicher als

Vorreiter dieser Künstlergruppe zu sehen.

Ihn als Vorreiter zu bewerten, wird dem nur

gerecht. Er ist eben ein Multitalent. Seine

Facetten sind schier unerschöpflich. Humorvoll

als Fernsehmoderator von „Verstehen

Sie Spaß!“, als seriöser Geschäftmann,

wenn es darum geht, mit seinem Partner

Müller und ihrer GO-Veranstaltungsagentur

bunte Programme zu planen oder selbst

als Comedian auf der Bühne zu stehen.

Der 52. Herrenabend sollte dafür ein hervorragendes

Beispiel werden, denn mit Knacki

Deuser und Wolfgang Trepper standen gleich

zwei weitere Garanten dieser Künstlergattung

auf der Bühne des Krefelder Hofes.

Aber bevor es am 28. Januar 2016 so richtig

los ging, standen das alljährliche „Meet and

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Fotos

Uwe Behrendt

63


herrenabend 2016

Greet“ in den Vorräumen des Krefelder Hofes

auf dem Programm. Wohl kaum eine andere

Veranstaltung hat eine derartig magische Anziehungskraft

wie der Herrenabend der Prinzengarde.

Das altehrwürdige Mercure Parkhotel

Krefelder Hof bietet dafür alljährlich den idealen

gesellschaftlichen Rahmen. Wer hier Einkehr

hält beweist Stil. Und Stil bedeutete an diesem

Abend entweder dunkler Anzug oder Uniform.

Unverkennbar herrscht eine Vorfreude auf

einen unterhaltsamen Abend und der startete

pünktlich um 20.00 Uhr. Unter den Klängen

des Regiment Spielmannszuges hielt die

erste Besetzung des Rates Einzug. Vorbei an

den bezaubernden jungen Damen am Einlass

zum Saal nahmen Jan Schreurs, Wilfried Fabel,

Präsident Rainer Küsters, Helmut Kollokowski

und Felix Mai Platz auf der Bühne.

Den Auftakt bildete traditionell der Einzug

des Prinzen und seinen Minister. Unter den

Klängen von „Berliner Luft“ hält Oliver I.

Einzug.

Ich sitze ganz, ganz weit hinten im sogenannten

„Schlauch“. Neben mir sitzt mit

Dino Bruns der Mann, unter dessen Regie die

dekorative Ausgestaltung des Saales erfolgte.

Mit ihm und seinen Tischnachbarn ist damit

ein unterhaltsamer Abend gesichert. Es wird

jedenfalls ein fröhlicher Abend mit netten und

neuen Bekannten.

Und dann geht es endlich los. Als Wellenbrecher

muss Knacki Deuser auf die Bühne.

Sein Kölner „Night wash“ ist legendär und hat

ihn zu einem der bekanntesten Künstler auf der

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Fotos

Uwe Behrendt

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herrenabend 2016

Comedy-Bühne gemacht. Perfekt kombiniert

er die klassische Comedy mit Situationen aus

dem karnevalistischen Leben.

Wer davon ausgeht, dass es unter die

besagte Gürtellinie geht, ist beim Herrenabend

der Prinzengarde fehl am Platz. Klar darf die ein

oder andere Zote nicht fehlen, aber Witz und

Humor sind die Markenzeichen guter Unterhaltung

und davon sollte noch mehr folgen.

Musikalisch geht es weiter. „Querbeat“ entert

die schmale Bühne und brennt ein Feuerwerk

bester musikalischer Unterhaltung ab. Jung

dynamisch, unverbraucht. Ein erfrischendes, im

wahrsten Sinne des Wortes bunt zusammen

gewürfeltes Team von jungen Leuten, die alle

ihr Instrument beherrschen und für ein fröhliche

Durcheinander auf der Bühne sorgen. Bereits

jetzt ein absoluter Gewinn für die Programmmacher.

Ein stehender Saal ist der beste Beweis.

Dann ein Klassiker. Klaus und sein „Willi“

zählen bereits zu den Stammgästen der

Prinzengarde Veranstaltungen. Bauchrednerkunst

in Perfektion. Seine Zwiegespräche

sorgen für beste Unterhaltung und erfordern

zuhören. Der perfekte Übergang, das Publikum

ein wenig zur Ruhe kommen zu lassen und

in die verdiente Pause zu entlassen. Denn

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Fotos

Uwe Behrendt

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herrenabend 2016

schneller als erwartet ist bei einem kurzweiligen

Programm die Halbzeit erreicht. Jetzt heißt es

erst einmal raus an die Theke.

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Und alle Jahre wieder das gleiche Zeremoniell.

Wen hat man im Saal gesehen aber

noch nicht begrüßt? Wen kennt man vom

Sehen, hat ihn aber noch nicht persönlich

kennen gelernt? „Wir müssen mal wieder

telefonieren...“ ist das geflügelte Wort und

die ein oder andere Visitenkarte wechselt

den Besitzer. Eben ein idealer Umschlagplatz

alte Kontakte aufzufrischen oder

neue zu knüpfen.

Nur eines der Ergebnisse: Aus den 2016er-

Gesprächen haben gleich sieben neue Inserenten

den Weg in den diesjährigen Kurier gefunden.

Haben Sie übrigens Ihre Anzeige schon

gefunden? Wenn nicht, sollten Sie darüber

nachdenken. Nicht umsonst entwickelt sich

der Kurier zu einem „Who is Who“ der Krefelder

Geschäftswelt. Er ist nicht nur das auflagenstärkste

sondern auch das umfangreichste

Werk karnevalistischer Broschüren in Krefeld.

Danke für Ihre Buchung 2018!

Fotos

68 Uwe Behrendt

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herrenabend 2016

Aber damit genug der Akquise für den

nächten Kurier, schließlich sind wir heute zum

Vergnügen hier und freuen uns auf den zweiten

Teil.

Nur mit dem bekanntem, fast schon traditionellem

leichten Nachdruck bewegt sich die

Herrengesellschaft in den Saal zur zweiten

Runde. Musikalisch bemühen sich die „Ratsherren“

aus Unkel die gebotene Ruhe in den

Saal zu spielen. Kein leichtes Unterfangen,

denn die feierfreudige Gesellschaft hat schon

gut Tempo aufgenommen – aber mit Stil.

Auf der Bühne jetzt eine neue Ratszusammensetzung:

Küsters wird flankiert von

Geschäftsführer Christian Cosman, Thorsten

Rogge, Vize Frank Lemmen, und Helmut

Kollokowski.

Und dann kommt er. Man darf ihn mit Fug

und Recht schon als Freund und Stammgast

der Prinzengarde bezeichnen. Guido

Cantz. Und der Cantz kanns. Nicht nur

der rote Anzug ist sein Markenzeichen. Er

brennt ein Feuerwerk netter Geschichten

mit Tiefgang ab, die einer Herrensitzung

mit Niveau voll gerecht werden. Standing

Ovations und Zugaben sind wieder mal

Beweis für seine Klasse.

Fotos

70 Uwe Behrendt

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herrenabend 2016

Die Uhr zeigt mittlerweile 23.15 Uhr und es

ist Zeit für die „Kölsche Fraktion“. Musikalische

Highlights aus dem Kölner Karneval bringen

den Saal zum schunkeln. Irgendwie hat man

das Gefühl, dass der Höhepunkt des Abends

bereits erreicht sei.

Zugegeben keine leichte Vorlage für Wolfgang

Trepper, dem dritten Comedian, der den

Karneval als Bühne entdeckt hat. Je später

der Abend, umso schwieriger wird es, jetzt die

Zuhörer in seinen Bann zu ziehen. Aber

Trepper wäre nicht Trepper, wenn er nicht mit

seiner durchdringenden, markanten Stimme

seine Zuhörer erreichen würde. Und wer nicht

zuhört, wird auch schon mal im Publikum

angeschrien. Markig und durchaus heftig zieht

er auch mit manch politischer Note seinen

Zuhörer in den Bann.

Der ein oder andere Sitzplatz ist mittlerweile

verwaist und deshalb an dieser Stelle die große

Bitte: auch der letzte Künstler hat es verdient

die volle Aufmerksamkeit zu genießen.

Vielleicht hatten es die knackigen Mädels der

„Fauth Dancers“ es im letzten Jahr etwas leichter

gehabt, aber was in diesem Jahr „Kuhl un die

Gäng“ ablieferten, war Spitzenklasse und aller

Ehren wert gehört zu werden. Auch zu später

Stunde eben Profis auf der Bühne, die es

dem Präsidenten leicht machten, einem tollen

Publikum und tollen Künstlern zu danken. Und

natürlich die Aufforderung, rechtzeitig die

2018er Karten zu ordern.

Alles in allem, es war ein durchweg gelungener

Abend, der erst zu später Stunde im

Foyer sein endgültiges Finale erlebte.

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Fotos

Uwe Behrendt

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die steckenpferdritter 1989-1999

Fotos Uwe Behrendt

die steckenpferdritter 2000-2009

1989

Jürgen W.

Möllemann †

Bundesminister

1990

Gotthilf

Fischer

Chorleiter

1991 verliehen 1992

Hans-Dietrich

Genscher †

Bundesminister

1993

Hanns Dieter

Hüsch †

Kabarettist

2000

Lothar

Späth †

Ministerpräsident

2001

Wolfgang

Clement

Ministerpräsident

2002

Ludger

Stratmann

Kabarettist

2003

Peter

Voß

Intendant des SWR

1994

Claus Hinrich

Casdorff †

Journalist

1995

Norbert

Blüm

Bundesminister

1996

Johannes

Rau †

Ministerpräsident

1997

Ulrich Kienzle

Bodo Hauser †

Journalisten

2004

Maybrit

Illner

Moderatorin

2005

Hape

Kerkeling

Entertainer

2006

Christian

Wulff

Ministerpräsident

2007

Peter

Hahne

Journalist

1998

Konrad

Beikircher

Kabarettist

1999

Fritz

Pleitgen

Intendant des WDR

2008

Jürgen

Rüttgers

Ministerpräsident

2009

Richard

Rogler

Kabarettist

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die steckenpferdritter 2010-2016

Wir wünschen

eine schöne

Karnevalssession!

2010

Monika

Piel

Intendantin des WDR

2011

Manfred

Lütz

Arzt, Theologe, Autor

2012

Hannelore

Kraft

Ministerpräsidentin

2013

Wolfgang

Bosbach

MdB

...für mehr bunt!

2014

Tom

Buhrow

Intendant des WDR

2015

Willibert

Paules

Dia-Clown

2016

Hermann

Gröhe

Bundesminister

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der neue

Der XXVIII. Ritter des Närrischen Steckenpferdes

Vom Bischofsstuhl auf‘s Steckenpferd

Autor Dr. Jens Voss / Foto Bistum Aachen

Man muss nicht Karnevalist sein, um

Bischof zu werden, aber es erleichtert die

Sache doch sehr: Helmut Dieser, neuer

Bischof des Bistums Aachen und Steckenpferdritter

des Jahres 2017, ist der

Karneval in die Wiege gelegt worden.

Sein rheinland-pfälzischer Heimatort Heimbach-Weis

in Neuwied ist aus zwei Dörfern

entstanden, die bis heute eine eigene Karnevalsgesellschaft

haben. Beide Gesellschaften

wurden im Jahr 1827 gegründet und sind die

viertältesten im Rheinland – nach Köln (1823),

Koblenz (1824) und Bonn (1826). Das karnevalistische

Leben ist rege, der großer Karnevalszug

ist am „Fassenachtsdienstag“. „Mein

Elternhaus“, berichtete Bischof Dieser in einem

Interview mit der Rheinischen Post, „steht mittendrin

am Zugweg. Ich bin also damit aufgewachsen,

dass an unserem Haus vorbei immer

wieder ‚dat Trömmelche geht‘. Und darum bin

ich halt einfach gern dabei und lasse mich anstecken

vom karnevalistischen Lebensgefühl.“

Seine ersten Schritte im neuen Amt lassen

darauf schließen, dass diese Nähe zu den

Leuten nicht nur ein Lippenbekenntnis ist. Die

Aachener Zeitung berichtet über Diesers Amtseinführung

im Aachener Dom, er habe die Herzen

der Aachener im Sturm erobert.

Besonders positiv wurde dort aufgenommen,

dass der Bischof abweichend vom

Protokoll Gläubige in einer benachbarten

Kirche besucht hat, die die Amtseinführung

per Videoleinwand verfolgten.

Auch beim ersten Besuch des Bischofs in

Krefeld war die Atmosphäre beim Pontifikalamt

in der Dionysiuskirche herzlich: Mehrfach gab

MIT SICHERHEIT GUT GERÜSTET.

es Applaus für den „Neuen“. Sicher auch deshalb,

weil sein Besuch in Krefeld ein kräftiges

Zeichen war: Es war die erste Dienstreise des

Bischofs im Bistum. Dass ihn der erste Besuch

nach Krefeld führte, ist als Signal für den Willen

zum Neuanfang gewertet worden. Hintergrund:

Die Strukturreformen im katholischen

Krefeld hatten in den Jahren zuvor auch zu

mancher Verstimmung zwischen der Basis und

dem Bistum geführt. Helmut Dieser hat das in

Krefeld auch angesprochen. Er rief dazu auf,

im – für manchen schmerzhaften – Umbruch

einen Aufbruch zu sehen und zu akzeptieren,

dass „wir von Gott in eine neue Zeit geführt

werden.“

Unterm Strich blieb der Eindruck, dass

Dieser offen und herzlich auf die Menschen

zugegangen ist.

1998, die Bischofsweihe erhielt er am 5. Juni

2011, Bischof von Aachen wurde er schließlich

am 12. November 2016.

Aufschlussreich für die Persönlichkeit Diesers

ist der Umstand, dass er 1996 einen

Lehrauftrag für Homiletik am Institut für Pastoralpsychologie

und Homiletik des Priesterseminars

Trier erhielt. Homiletik meint im kirchlichen

Kontext Predigtlehre, dem griechischen Wortsinn

nach aber grundsätzlicher die Kunst des

Umgangs mit Menschen. Dass Bischof Dieser

auf diesem Feld Begabung und Interesse

bescheinigt werden, zeigt auch der Umstand,

dass er der Pastoralkommission der Deutschen

Bischofskonferenz angehört.

Bei seinem Besuch in Krefeld machte

Dieser deutlich, dass die Kirche neue

Wege finden müsse, um vom Glauben zu

reden und junge Leute zu erreichen.

Die Aachener Zeitung zitiert ihn mit dem

Satz: „Wir haben entweder Kinder oder Senioren.

Dazwischen haben wir kaum was, das

ist eine sehr ungesunde Situation.“ Nun ja, der

Karneval mag eine Gelegenheit sein, alle Generationen

zu erreichen.

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Zu all dem passt, dass Dieser auch über

seine akademischen und kirchlichen Ämter ein

ausgewiesener Pastoraltheologe ist. Helmut

Dieser wurde am 15. Mai 1962 in Neuwied

geboren. 1981 machte er das Abitur, studierte

Theologie und wurde am 8. Juli 1989 in

Trier zum Priester geweiht. Seine Promotion

zum Doktor der Theologie erfolgte am 30. Mai

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steckenpferd-sitzung 2016

Steckenpferd-Sitzung am Dreikönigstag 2016

...auch an einem Mittwochabend ist das Publikum begeisterungsfähig!

Autor Karl Müller / Fotos Uwe Behrendt und Christian A. Kölker

Eine außergewöhnliche Session erfordert

außergewöhnliche Maßnahmen! Wenn der

Rosenmontag schon auf den 8. Februar

fällt, bleibt in den wenigen Wochen davor

wenig Zeit übrig, um alle Termine einzubringen.

Die Krefelder Prinzengarde reagiert

unkonventionell und terminiert ihre

Steckenpferd-Sitzung auf den 6. Januar,

den Dreikönigstag.

An diesem Tag steht man ganz alleine im

Karnevals-Kalender. Hinzu kommt noch, dass

man im „hellije Kölle“ dann seinen drei heiligsten,

prominentesten und königlichsten Mitbürger

huldigt. So haben alle Karnevalsgrößen

der Domstadt Zeit, nach Krefeld zu reisen, um

im grün-weiß dekorierten, ausverkauften Seidenweberhaus

ein kölsches Fastelo-ewends-

Feuerwerk abzubrennen.

Dabei fängt der Abend durchaus krieewelsch

an. Nach einem Glas Sekt zur Begrüßung,

charmant dargereicht von den Krefelder

Amazonen, zieht unter dem Kommando von

Christian Cosman das grün-weiße Corps der

Krefelder Prinzengarde mit den Klängen des

Marsches „Laridah“ zum Großen Wachaufzug

auf die Bühne. Regimentsmusik, Tanzpaar und

aktives Corps wechseln sich in flotter Folge mit

ihren Darbietungen ab, bis Präsident Rainer

Küsters „kein grün-weiß mehr sehen kann“.

Aber danach lassen die „Klüngelköpp“ keinen

Zweifel mehr daran, aus welcher Stadt sie

und die folgenden Programmpunkte kommen:

„Wir sind aus kölschem Holz!“ Nach ihrem

markanten Trommelwirbel lassen sie „am Himmel

de Stääne danze“.

Leider hat jemand im Seidenweberhaus

die Sterne produzierende Glitzerkugel außer

Betrieb genommen. Schade!

Auch der bestaussehende Porzer ist ein

Starredner des Kölner Karnevals. Guido Cantz

gibt alle Komplimente zurück und begrüßt den

bestaussehenden 11er-Rat – ausnahmslos

von Senatoren der Prinzengarde gestellt. Er

glossiert den Verkehr in Köln, wo jeder Tag ein

Brückentag ist, und verrät, dass Claudia Effenberg

die hellste unter der Sonnenbank ist. Er

lobt den Fleiß Hermann Gröhes in der Familienplanung

und ernennt ihn aufgrund seiner vier

Kinder zum „Fruchtzwerg“.

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steckenpferd-sitzung 2016

Wenn die Sitzungskapelle als Büttmarsch

„Tochter Zion“ spielt, dann befindet sich

der Steckenpferd-Ritter des letzten Jahres,

Willibert Pauels, auf dem Weg zur

Bühne, um die Laudatio auf seinen Nachfolger

zu halten.

Der „bergische Jong“ erklärt, dass er über

den Bundesgesundheitsminister in Muttis

(Merkels) Kabinett statt Wikipedia-Wissen lieber

die Geschichten hinter den Geschichten

ausplaudern will. So beschreibt er den Lebensweg

Hermann Gröhes von den Wurzeln

im protestantischen Sachsen bis ins katholische

Rheinland und zu seiner rheinisch, katholischen

Frau Heidi. „What a beautiful Neuss“

– als Aktiver im traditionsreichen Schützenwesen

dieser Stadt und Genießer des Frohsinns

im rheinischen Karneval gelingt die Integration

übers Herz nach dem Motto: „Die Hauptsach’

es, et Hätz es joot!“

Als Bundesgesundheitsminister schließlich

muss sich Gröhe auf die unterschiedlichen

Mentalitäten in seinem Bundesland Nordrhein-

Westfalen einstellen. So wird er Zeuge einer

Szene in einer Krankenkasse.

Ein Türke klagt: „Allah, ich krank, viel

krank im Rücken!“. Ein Westfale legt ihm

die Hände auf die Schultern (Pauels: Chultern)

und der Türke ist geheilt. Darauf der

Rheinländer: „Flossen weg! Ich bin noch

vier Wochen krank geschrieben!“

Nach dem christlich humorvollen Laudator

wird es dann „ernst“ auf der Bühne des Seidenweberhauses.

Präsident Rainer Küsters erklärt

dem in feinstem Zivil bereit stehenden Bundesgesundheitsminister,

dass nur ein Mitglied der

Prinzengarde in den Stand eines Steckenpferd-

Ritters erhoben werden kann. Mit der Garantie,

dass kein besserer Kopf gefunden werden

konnte, eine Mütze der Prinzengarde darauf

zu setzen, erhält Hermann Gröhe Narrenkappe

und Halsorden des grün-weißen Corps und

wird zum Major befördert. Somit ist der Weg

frei, ihn zum Ritter des Närrischen Steckenpferdes

der Session 2016 zu ernennen.

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Fotos

Uwe Behrendt

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steckenpferd-sitzung 2016

In seiner Dankesrede betont der nunmehr

berittene Minister, dass er froh sei, dem Regierungssitz

Berlin entflohen zu sein, denn: „die

können keinen Karneval!“ Er will im Rheinland

friedlich und fröhlich Karneval feiern – am Neusser

Markt, im Seidenweberhaus und rund um

den Kölner Dom. Bezüglich der Integration des

Berliner Ministers mit protestantischen, sächsischen

Wurzeln in das rheinische Brauchtum

haben ihm die Neusser Karnevalisten versprochen:

„Wir schaffen das!“

Als Gesundheitsminister weiß er sehr

wohl: „Lebensfreude kann nicht verordnet

werden, sie muss von Herzen kommen!“

An Präsident Rainer Küsters richtet er

das Kompliment: „Sie haben viel von Frau

Merkel gelernt!“

Die außergewöhnliche Terminansetzung hat

eine Ausnahmeregelung zur Folge. Noch vor

der Prinzen-Proklamation, die zwei Tage später

stattfindet, tritt das Prinzenpaar der Session

2016, Oliver I. (Troost) und Danny I. (Dörkes) im

Ornat auf. Es wird begleitet von seinen Ministern

und Adjutanten sowie Abordnungen der

Prinzengarde und der Westgarde. Alle zusammen

bestehen die Feuertaufe glänzend und die

Krefelder Karnevalsfreunde im Saal erkennen,

dass die Stadt in dieser Session ein glänzendes

Prinzenpaar haben wird.

Neu an dieser Steckenpferd-Sitzung am

Dreikönigstag ist auch, dass es keine Pause

gibt. So geht es gleich weiter mit Humor: Jürgen

Beckers in der Rolle des „Hausmanns“ hat

die Lacher auf seiner Seite.

Er freut sich darüber, dass das Krefelder

Publikum auch intelligente Gags versteht,

die er in seiner Heimatstadt Düren nicht

erzählt hätte. Er weiß aber auch: „Die aus

St. Tönis lachen immer später!“ Und er

wundert sich über seinen Vetter, der Veganer

ist, aber trotzdem gut deutsch spricht.

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Fotos

Uwe Behrendt

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steckenpferd-sitzung 2016

Mit den Brings-Brüdern und ihrer Band wird

es rockig im Seidenweberhaus. Beim „Halleluja“

erinnert sich vielleicht noch der eine oder

andere Gast an das erst kürzlich gefeierte

Weihnachtsfest. Beim „Kölsche Jong“ steht

der Saal kopf und singt und klatscht rockig mit.

„Denn wir send all, all, all nur Mensche - on

hant dat Häzz am rechte Fleck!“

Das Publikum lässt Brings nicht von der

Bühne, tanzt „Polka, Polka, Polka – vom

Rhein bis an die Wolga“ und freut sich

des Lebens: „So lang wir noch am Lääwe

send!“

Danach scheint eine ganze Heerschar von

bunten, jungen Musikern mit Trompeten, Posaunen,

Hörnern in den Saal und auf die Bühne

zu ziehen: „Querbeat“. Mit Samba-Rhythmen

und rheinischen Karnevals-Klassikern haben

sie die Gäste sofort für sich gewonnen. Ihre

musikalische Botschaft gipfelt in der Feststellung:

„Nie mehr Fastelo-ewend – ohne Dich!“

Den Schlusspunkt setzen die „Räuber“ mit

ihren vielen Hits – und natürlich mit dem

„Trömmelchen“. Schon weit nach Mitternacht

stellt dann der Präsident zufrieden

fest: „Die Sitzung ist geschlossen!“

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Fotos

Uwe Behrendt

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steckenpferd-sitzung 2016

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Fotos Uwe Behrendt und Christian A. Kölker

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steckenpferd-sitzung 2016

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Fotos Uwe Behrendt

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steckenpferd-sitzung 2016

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Fotos Uwe Behrendt

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stadtritt 2016

Ja haben wir denn schon Karneval?

Hoch zu Ross durch die Innenstadt

Autor Peter Kostyrok / Fotos Uwe Behrendt

Nach der wetterbedingten Absage im letzten

Jahr, sah es auch in diesem Jahr nach

Glatteis am Tag des Stadtritts aus. Naja,

Glatteis gab es fast überall in Deutschland,

nur nicht bei uns. So ließen es sich

neun Reiter sowie gut 50 Gardisten und

Musiker nicht nehmen, am diesjährigen

Stadtritt, der Generalprobe für den in zwei

Wochen stattfindenden Rosenmontagszug,

teilzunehmen.

Bereits morgens um 9 Uhr trafen wir uns im

Nordbahnhof zu einem opulenten Frühstück

mit Prinz und Prinzessin. Nach dem Satteln der

Pferde ging es von dort mit klingendem Spiel

unserer Regimentsmusik in Richtung Gleumes

wo wir mit erfrischenden Getränken erwartet

wurden.

Bei Temperaturen um die 7 Grad Celsius

war diese Erfrischung allen Gardisten

herzlich willkommen.

Von Gleumes ging es weiter zu unserem

Hauptquartier dem Hexagon. Da es auch Gardisten

gibt, die sich ein wenig aufwärmen wollen,

kam der hier unter anderem auch angebotene

Glühwein gerade recht. Weiter ging es

über Friedrichstraße, Rheinstraße, den Ostwall

entlang. Das nächste Ziel hieß Kö-Eck. Auch

hier war genügend Zeit, sich mit frisch gezapftem

oder wärmendem zu verpflegen.

Auf unserem Weg über König- und

Hochstraße gab es dann immer mehr

Passanten die Verwundert anhielten und

den grün-weißen Zug bestaunten.

Das Brauhaus Wienges war schnell erreicht.

Hier wurden die Pferde nicht nur von Kindern

bestaunt, auch ließen es sich einige Passanten

nicht nehmen, mit dem ein oder anderen Gardisten

ein Selfie zu schießen. Im Brauhaus selber

gab es neben belegten Brötchen auch das

eine oder andere Kaltgetränk für die durstigen

Gardisten. Der weitere Zugweg führte uns zurück

über die Neusser-, Hoch- und Marktstraße,

unserem letzten Ziel für den heutigen Tag,

entgegen. Dem Dachsbau. Klaus Wiewrodt

und sein Team empfingen uns schon auf der

Straße. Nachdem der Kommandant den Befehl

zum Einrücken gegeben hat konnten wir den

Stadtritt traditionell bei leckerer, hausgemachter

Erbsensuppe ausklingen lassen.

An dieser Stelle möchten wir uns bei

allen beteiligten Gastronomen für die

gastfreundschaftliche und großzügige

Aufnahme bedanken und freuen uns

schon heute auf den Stadtritt 2017.

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Ausgelassene Stimmung im Zeughaus

Bunt kostümierte Narren überall

Autor Felix Mai / Fotos Uwe Behrendt

Am Freitag, dem 05.02.2016, war es wieder

soweit. Die Prinzengarde der Stadt

Krefeld 1914 e.V. sowie die Leibgarde der

Prinzessin (Westgarde) 1933 e.V. luden

gemeinsam zum großen Kostümfest, der

traditionellen Karnevalsparty der beiden

großen Garden aus Krefeld, ins Zeughaus

ein. Weit über 100 Jecke folgten dem Aufruf

und fanden sich zum Start um 19.11

Uhr überwiegend bunt verkleidet, ein.

Viele hatten sich bereits über den Vorverkauf

eine Eintrittskarte gesichert.

Das Organisationsteam hatte wieder ganze

Arbeit geleistet. Das Zeughaus glich

einem bunten „Karnevalspartytempel“,

eine professionelle Ton- und Lichttechnik

schaffte die richtige Atmosphäre.

Nicht zu unterschätzen ist immer wieder der

hohe Aufwand, um die immer strenger werdenden

Sicherheits- und Emissionsschutzauflagen

zu erfüllen. Das Bier, im Hause der

Prinzengarde stets ausreichend vorhanden,

floss in Strömen und auch für das leibliche Wohl

war gesorgt. So stand einer langen Partynacht

nichts mehr im Wege. Unser DJ (Reiner Gries)

heizte mit aktuellen und traditionellen Kult- und

Karnevalshits der feiernden Narrenschar kräftig

ein. Der Musikgeschmack aller anwesenden

Gäste unterschiedlicher Generationen wurde

sichtlich getroffen.

Einen weiteren Höhepunkt des Abends

stellte der Live Auftritt des eigens engagierten

Sängers Siggi Rose dar. Das

Zeughaus bebte und es gab unter den

Feiernden kein Halten mehr. Ebenfalls anwesend

war das amtierende Prinzenpaar

der Stadt Krefeld mit Gefolge und Begleitgarden.

Gut gelaunt genossen sie die tolle

Stimmung und natürlich auch das ein oder

andere kühle Getränk.

Erst weit nach Mitternacht endete die schöne

Veranstaltung. Zweifelsfrei freuen sich alle

Anwesenden sowie die beiden veranstaltenden

Karnevalsvereine schon auf das Kostümfest im

nächsten Jahr. Am 24.02.2017 heißt es dann in

Krefeld und Umgebung wieder: Auf geht’s ins

Zeughaus der Prinzengarde zur großen Karnevalsparty

der Session 2017 – Helau!

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kostümfest 2016

Wir bringen auch

Prinzengardisten

sicher nach Hause !

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Fotos Uwe Behrendt

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kostümfest 2016

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Fotos Uwe Behrendt

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osenmontag 2016

Der Rosenmontagszug

...vom Winde verweht

Autor Markus Aretz / Fotos Uwe Behrendt

Ein schöner Zug von Krefeld

In Bahnhöfen traf sich schon

immer die große und die kleine Welt.

Genauso ist es im Nordbahnhof mit

seinem nostalgischen Ambiente: Hier

gehen nette Leute ein und aus, die

das Leben zu genießen verstehen.

Und zwar Zug um Zug.

Kulinarische Einfälle und niederrheinische Spezialitäten à la Nordbahnhof

haben ihn zu dem gemacht, was er heute ist: Ein starkes Stück

Krefeld – so international, so interessant und aufgeschlossen wie seine

Gäste.

Train stations have

always been places of culinary

ideas and Lower-Rhine

specialities, à la Nordbahnhof,

to suit all pockets. An

essential part of Krefeld,

where local and international

cuisine meet.

„Na wie sieht es draußen aus“, so begann

für viele Vollblutkarnevalisten

der Rosenmontag 2016. Es hatte sich

schon am Vorabend abgezeichnet,

dass DER Event der Session wohl aus

Sicherheitsgründen abgesagt werden

könnte. Sturmwarnungen hatten

schon am Vorabend die Karnevalskomitees

benachbarter Städte zu einer

Absage ihrer Züge bewegt.

Dennoch, die Kameraden der Prinzengarde

und das Prinzenpaar samt Minister

trafen sich wie in jedem Jahr zum gemeinsamen

Frühstück im Krefelder Hof. Es gab

nur ein Thema: ROSENMONTAGSZUG

JA oder NEIN – irgendwann während des

Frühstücks kam die Meldung der Absage

des Zuges. Allen stand die Trauer ins Gesicht

geschrieben, das Prinzenpaar und

die Minister waren kaum zu trösten. Das

Frühstück wurde gemeinsam beendet und

bei den ersten Gläsern Bier ein Plan „B“ für

den Tag geschmiedet.

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osenmontag 2016






















Der Senat und einige Gardisten setzten

sich mit der Straßenbahn in Richtung Seidenweberhaus

in Bewegung andere fuhren

mit den uns zu Verfügung stehenden

Bussen zum Hexagon. Dort angekommen

wurden mehrere Runden Bier und

auch Stärkeres bestellt, um den Kummer

zu ertränken. Irgendwann nahm sich das

Prinzenpaar ein Herz, hielt eine kleine Ansprache

und gab das Motto bekannt:

„Wir lassen uns den Tag nicht versauen

– und wir ziehen doch!“. Gesagt

– getan: beide Garden und alle

Anwesenden stellten sich auf , um mit

der Musik einen Fuß-Umzug durch die

Innenstadt zu begehen. Mit diesem

Minizug kam dann doch noch karnevalistische

Stimmung mit toller Musik

und viel „Spaß an der Freud“ auf.

Wir beschlossen mit vielen Gardisten

und Freunden den Rosenmontag dann im

in verschiedenen, einschlägigen Krefelder

Karnevals Lokalitäten.

Einen solchen Höhepunkt der Session

wünscht man keinem Prinzenpaar und

ich wünsche allen Karnevalisten einen

Rosenmontagszug 2017 im Sonnenschein.






106 Fotos Uwe Behrendt 107


osenmontag 2016

108 Fotos Uwe Behrendt 109


osenmontag 2016

Fotos Uwe Behrendt

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Veilchendienstag 2016

Breetlook!

Die Prinzengarde im

karnevalistischen Ausland

Text & Fotos: Peter Kostyrok

Diejenigen, die den Kurier lesen und dabei

den Artikel zum Rosenmontag überblättet

haben, werden sich sicherlich fragen: Die

Prinzengarde auf dem Zug in Hüls, wie

kann das?

Noch am Abend des ausgefallen Rosenmontagszuges

in Krefeld gab es in einer der dennoch

gut besuchten einschlägig bekannten Lokalitäten

Gespräche darüber, ob wir, die Prinzengarde,

das Prinzenpaar und die Westgarde nicht beim

Zug in Hüls mitziehen könnten. Die Hülser waren

davon begeistert, heißt es doch, dass der eigene

Zug um drei Wagen und jede Menge Kamelle

bereichert wird. So wurde man sich schnell einig.

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Also machte sich am nächsten Tag ein kleiner

Kreis von 7 Gardisten auf nach Hüls. Leider

spielte das Wetter nicht mit. Es war zwar kein

Orkan angesagt, aber es ggoss in Strömen.

Bewaffnet mit Breetlooks (für die nicht Hülser

übersetzt: Lauchstangen), die wir von einer anderen

Gruppe bekommen hatten, ging es mit

dem Wagen des Präsidenten los.

Da der Zugweg durch die Kürze der Vorbereitung

nicht ausreichend in Erfahrung

gebracht werden konnte, war die Einteilung

des Wurfmaterials nicht ganz so einfach,

dennoch hat es gereicht. Glücklich

darüber, in dieser Session doch noch im

Zug mitgezogen zu sein, aber völlig durchnässt,

ging es zurück nach Bockum.

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Großer Zapfenstreich und Hoppeditzbeerdigung

…aus der Sicht des Corps-Adjutanten

Autor Torsten Rogge / Fotos Uwe Behrendt

Zum Abschluss der Session, am Abend

des Karnevalsdienstag, trafen sich

traditionsgemäß die grün-weißen Gardisten

der Prinzengarde und unsere rotblauen

Freunde der Westgarde in der

MAXbar am Bochumer Platz. Hier fand die

letzte Abstimmung der Corpsführung über

Ablauf, Aufstellung und Fackelträger statt.

Zum vereinbarten Zeitpunkt kam von mir der

Befehl zum Austrinken und anschließendem

Antreten auf der Windmühlenstraße. Nachdem

alle ihren Platz gefunden hatten, die Fackeln

brannten, übergab ich das Kommando an

den Kommandanten, unseren Geschäftsführer

Christian Cosman. Dann ging es mit klingendem

Spiel unseres Regimentsspielmannszugs

los in Richtung Zeughaus.

Vor den Augen der zahlreich anwesenden

Gäste zogen wir auf den Platz und

stellten uns für den Zapfenstreich in

die abgesprochenen Positionen. Unter

den souveränen Kommandos unseres

Kommandanten erlebten wir alle einen

tollen Zapfenstreich.

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Fotos Uwe Behrendt

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Nach Beendigung dieser feierlichen

Zeremonie marschierten wir wieder mit Musik

vom Platz, löschten die Fackeln und rückten in

loser Formation ins Zeughaus ein. Hier mischten

wir uns unter die Gäste.

Nach dem die verschiedene Ansprachen über

die abgelaufenen Session, den ausgefallenen

Rosenmontagszug und unser Prinzenpaar

gehalten waren, kam die Zeit, den inzwischen

verstorbenen Hoppeditz zu ehren. In seiner

bekannten humoristischen, lustigen, aber auch

dem Anlass entsprechenden respektvollen Art

hielt Andy Dahms die Trauerrede.

Jetzt war es an der Zeit für die

Trauergemeinde, unter Tränen, Trauer

und Wehklagen den Hoppeditz nach

draußen zu tragen und mit einer Feuerbestattung

zu beerdigen.

Wieder im Zeughaus wich die Trauer nach

dem ein oder anderen Getränk schnell aus

den Gesichtern und Gedanken der Anwesenden

und machte Platz für die Vorfreude auf

den nächsten 11. im 11., wenn der Hoppeditz

wieder zum Leben erwacht. Dann geht das

ganze Spiel wieder von vorne los. Ich kann es

kaum noch erwarten…

116

Fotos Uwe Behrendt

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karnevalistischer grosser zapfenstreich 2016

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Fotos Uwe Behrendt

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Gerd Siebenmorgen

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senatsreise 2016

Tagebuch einer Kiew-Reise

16. bis 19. Juni 2016

Autoren & Fotos: Wilfrid Fabel, Klaus Geurden, Heinz Klinkhammer, Rainer Küsters,

Gerd Mittelham, Werner Molls, Bernd Scheelen

122

Donnerstag, 16. Juni 2016

von Klaus Geurden

„Treffpunkt 8.15 Uhr bei Hemingway’s am

Düsseldorfer Flughafen!“. So steht es in

der Einladung unseres Präsidenten Jan

Schreurs zu unserer diesjährigen Senatsreise

nach Kiew.

Kiew! Stadt im Umbruch, Stadt im Aufbruch!

Kaum eine andere europäische „Destination“

kann tagespolitisch aktueller sein als Kiew –

vielleicht London ausgenommen. Kein Wunder

also, dass alle zunächst 15 mitreisenden

Senatoren pünktlich versammelt sind und

auch noch Zeit für eine „erste Runde Kaffee“

vor dem Einchecken bleibt. Wilfrid Fabel sollte

einen Tag später zu uns stoßen. Mit Flug LH

2005 geht es zunächst nach München, dann

nach einem kurzen Zwischenstopp nach Kiew.

Flug und Zwischenstopp werden genutzt, um

sich in der mitgebrachten Reiselektüre mit

Kiew zu beschäftigen. Was erwartet uns in

dieser Millionenstadt, in der Hauptstadt des

Krisenstaates Ukraine? Eine Metropole, die

uns von der Entfernung her so nah, doch vom

Empfinden her so weit ist.

Pünktlich um 15.30 Uhr Ortszeit landet

unser Flugzeug nach ruhigem Flug auf dem

Kiewer Flughafen Boryspil. Hochsommerliche

Temperaturen von 29 Grad begrüßen uns.

Und Oksana Kowaltschuk, eine Mitarbeiterin

der deutschen Botschaft. Ganz besonders

herzlich wird Bernd Scheelen willkommen

geheißen, der als ehemaliger Bundestagsabgeordneter

mehrfach die Gelegenheit hatte,

unter Betreuung der deutschen Botschaft Kiew

zu besuchen und daher Oksana Kowaltschuk

bereits kennt. Mit zwei Bussen fahren wir eine

Stunde lang über gut ausgebaute mehrspurige

Straßen, entlang großer Wohnanlagen im

sozialistischen Stil ins Zentrum von Kiew. Im

Bus machen wir eine völlig neue Erfahrung:

Jeder Reisende erhält ein Begrüßungsgeld

von 1.400 Ukrainischen Griwna, umgerechnet

50,00 Euro, als Vorschuss aus der Reisekasse.

Im „Mirror 11“, unserem Hotel direkt gegenüber

der Botschaft, wartet Olga Serdechna,

ebenfalls Mitarbeiterin der Botschaft, als zweite

Betreuerin unserer Reisegruppe auf uns.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des

Hotels empfangen uns herzlich und laden uns

zu einem erfrischenden Begrüßungsgetränk

ein. Einchecken, frischmachen und dann

kann es losgehen. Um 17.15 Uhr treffen

wir uns in der Hotellobby, um zu einem

Spaziergang durch das pulsierende Zentrum

der 4¬Millionen¬Stadt aufzubrechen. Zunächst

entlang der Bohdana Khmelnytokoko Straße,

vorbei an der Nationalen Oper der Ukraine,

dann die Chreschatyk Straße – die Prachtstraße

Kiews ¬ hinunter bis zum zentralen Platz der

ukrainischen Hauptstadt – dem Maidan. Hier

wird Geschichte real, hier bekommen anonyme

Nachrichtensendungen ein Gesicht. Bilder und

Kerzen erinnern an die über 80 Todesopfer der

Bürgerrevolution vom Februar 2014.

Dann der Regierungssitz und die Ministerien.

Auch hier: viele Bilder, die uns an das erinnern,

was uns vor gut zwei Jahren Abend für Abend

in Atem hielt. Gefühle, die wir mitnehmen

in das Geigenkonzert in der Kirche St.

Katharina, dem Gotteshaus der evangelischen

Kirchengemeinde von Kiew.

Das Abendessen nehmen wir im rustikalen

Restaurant „Zarendorf“ ein, zu dem

uns Busse bringen. Kellner in Trachten

servieren uns landestypische Gerichte

und Getränke. Für jeden Geschmack

ist etwas dabei. Unvergleichlich: Das

Nationalgericht Borschtsch.

Es ist 21.30 Uhr. Noch eine halbe

Stunde bis zum Anpfiff des EM¬Spiels

Deutschland – Polen. Public Viewing auf einer

Großbildleinwand in der Deutschen Botschaft.

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In großer und geselliger Runde der deutschen

Gemeinschaft in Kiew schauen wir uns bei

dem einen oder anderen Bier das Spiel an.

Trotz unserer lautstarken Unterstützung kommt

unsere Mannschaft nicht über ein torloses

Unentschieden hinaus. Die einzige Nullnummer

an einem von unserem Senatspräsidenten und

unseren Reiseleiterinnen perfekt organsierten

Tag mit vielen neuen und aufregenden

Eindrücken. Kein Wunder, dass nach dem

Spiel noch ein langer Abend folgt mit vielen

guten Gesprächen.

Freitagvormittag, 17. Juni 2016

von Gerd Mittelham

Am ersten vollen Besuchstag war frühes

Frühstück angesagt und hierbei hatten wir

dann auch gleich große Freude, denn unser

Senatsfreund Wilfried Fabel, der beruflich

bedingt nicht mit der Gruppe hat anreisen

können, war als Nachzügler weit nach

Mitternacht erst eingetroffen und überraschte

sowie erfreute uns somit mit seiner Anwesenheit

im Frühstücksraum.

Im „feinen Zwirn“ ging es dann zum ersten

offiziellen Termin zur Deutschen Botschaft,

wo uns der Botschafter Herr Dr. Weil sehr

herzlich begrüßte und uns in seinem Vortrag

die vergangene und augenblickliche Situation

in der Ukraine erläuterte. Hierin spiegelten

sich die Ereignisse um den Maidan auch

wider, – diese waren die unvergesslichsten

Zeiten in der beruflichen Laufbahn des Herrn

Botschafters. Nach diesem Termin ging es

dann zurück in‘s nahe Hotel, wo wir uns den

normalen Touristenoutfit anzogen und hiernach

den neuen Besuchermagnet, den prunkvollen

Palast des Ex-Präsidenten Viktor Janukowizsch

besuchten.

Die dorthin von Kiew führende breite und

aufwendige Straße hatte eine Mittelspur

die nur diesem Protzpräsidenten vorbehalten

war. Auch wer schon viel auf

der Welt gesehen hat, ist hier aber dennoch

über diesen verwaisten Protztempel

irritiert.

Das 135 Hektar große sehr luxuriöse

Anwesen mit Sommerhaus, einem Haupthaus,

was man ebenso als Schloss bezeichnen

könnte, mehreren Gästehäusern, in denen

auch Putin bei seinen Besuchen in Kiew

stets übernachtete , einem Privatzoo, einem

Reitclub, einem Golfplatz, zwei Fußballplätzen,

einem künstlichen Wasserfall, einem

Hubschrauberlandeplatz sowie einer riesigen

Doppelhalle mit einer Sammlung luxuriöser

Autos und Motorräder, darunter auch ein Auto-

Union Cabriolet aus den 30‘ Jahren.

Unglaublich und darum wohl ist dieser

Palast der Korruption ein Magnet – eine

Landschaft zwischen Größenwahn und

Superlative, wo aber auch jede Ecke ein

postkartentaugliches Motiv ergab.

Nun war Mittagszeit und ein kleines

Hungergefühl kam auf und wir fuhren zum

Kiewer See, wo wir in einem nahe gelegenen

parkähnlichen Erholungsgebiet im Restaurant

„Retschnoi“ auf einer herrlichen Terrasse

ausgiebig zu Mittag aßen und uns erst nach

geraumer Zeit, nach einem leckeren Nachtisch

von dieser paradiesischen Oase der Ruhe

verabschiedeten.

Freitagnachmittag, 17. Juni 2016

von Rainer Küsters

Unsere vollklimatisierten Busse bringen

uns zurück ins Zentrum. Vor einem Security

bewachten Geschäfts- und Bürohaus verlassen

wir die Busse und treten ein in eine üppige,

edle Lobby. Der Aufzug bringt uns in eines der

oberen Stockwerke. Dort fällt uns sofort eine

große Hinweistafel ins Auge, auf der steht :

„Klischke Foundation“. Eine freundliche junge

Frau empfängt uns und führt uns in ein kleines

Bespechungszimmer. Frau Alina Nosenko, die

Geschäftsführerin der Stiftung, wird wieder

besonders herzlich von Bernd Scheelen

begrüßt. Die Bundestagsstipendiatin diente

ihm in seiner Zeit als Bundestagsabgeordneter

in Berlin. In perfektem Deutsch wusste sie von

der Tätigkeit der Stiftung, die sowohl Vitali

als auch Wladimir Klitschko gründeten, zu

berichten. Sport – Bildung und Wissenschaft,

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seien die drei Themengebiete, denen sich

die Foundation weltweit erfolgreich widmet.

Bedauerlicherweise sei Wladimir bis kurz

vor unserem Besuch noch in seinem Büro

gewesen. Es habe jedoch eine Fülle von

Trainingseinheiten zu absolvieren, da bereits

in 3 Wochen sein Rückkampf gegen Tyson

Fury anstehe. Dass Fury allerdings kneifen

würde, konnte Wladimir damals nicht wissen,

sonst hätten wir ihn mit Sicherheit getroffen!

So bleibt uns, herzlich Dank zu sagen bei

Bernds Stipendiatin und ins weitere Programm

einzutauchen.

Die Schokoladenmanufaktur von Lwiw

findet unser uneingeschränktes Interesse;

heiße Schokolade, Eiskaffee und

hausgemachte Pralinées sorgen dafür,

dass unser Glukosehaushalt überaus

stabil bleibt.

Besonders angetan zeigen sich unsere

Bolschewiken Bernd, Heiner und Roland von

einer offenbar eigens für sie angebrachten

Inschrift am Türsturz: „Red sox“. Enttäuschend

für sie, dass das im Inneren aufgehängte

Plakate nur auf ein amerikanisches Baseball-

Team gleichen Namens hinweist.

Nach so viel Süßem und Sozialistischem,

ist Mittagsruhe und Kleiderwechsel angeordnet.

Zum abendlichen Opernbesuch ist

wieder Anzug mit Krawatte besser.

Auf dem Spielplan der Ukrainischen

Staatsoper steht „ Nabucco“ von Giuseppe

Verdi. Unter der tonalen Leitung von Werner

singt , summt, pfeift oder beteiligt sich ein jeder

nach seinen stimmlichen Fähigkeiten am

Einsingen für das Motiv des „ Va pensiero“,

besser bekannt als Gefangenenchor. Das

Drama von Macht, Liebe, Leidenschaft,

Unterwerfung, Intrige, Wahnsinn mit Happyend

beginnt. Ein vielstimmiges Orchester,

grandiose Solisten und ein überzeugender

Chor begeistern. Dann: III. Akt, 2. Szene: An

den Ufern des Euphrat – „Va pensiero sull’ali

dorate...“. Mehr als ein Ohrwurm ist Verdi’s wohl

berühmtester Opernchor – ein Erlebnis. Neun

Vorhänge und Standing Ovation belohnen

Dirigent und die Mitwirkenden. Soviel Verdi

macht hungrig und vor allem durstig. Jan hatte

ein Restaurant in fünfminütiger Entfernung von

der Oper ausgesucht. In einem sauberen Park

liegt das „Kuwschyn“. Gregorioanische Küche

erwartet uns an einer eng bestuhlten, aber gepflegten

Tafel.

Samstagvormittag, 18. Juni 2016

von Wilfrid Fabel

Am 18.06.2016 trafen sich alle Senatoren

rechtzeitig zum Frühstück im Hotel. Man

hatte sich bereits daran gewöhnt, dass das

Frühstück nacheinander genossen wurde, da

im Frühstücksraum für sämtliche Senatoren

nicht gleichzeitig Platz war. Dies hat den

Genuss des Frühstücks aber in keiner Weise

beeinträchtigt. Aufgrund der erzieherischen

Maßnahmen des Senatspräsidenten war eine

wesentliche Verspätung der Abfahrt nicht

festzustellen. Gegen 9:00 Uhr erfolgte deshalb

die Abfahrt zum alten Kiewer Höhlenkloster

Lawra.

Bereits der Blick auf dieses Kloster bei der

Anfahrt war überwältigend. Auf den vielen

Türmen der einzelnen Kirchen konnte

man das prächtige (Skythen) Gold glänzen

sehen.

Nach Begleichung des Eintrittsgeldes wurden

die Senatoren von einem wohltönenden

Gesang aus einer Kirche empfangen. In dieser

wurde eine Messe abgehalten, die wohl besonders

deshalb bis zum Platzen gefüllt war,

da die orthodoxen Christen am 19.06.2016 ihr

Pfingstfest feierten. Die Erinnerungen an die

Opernvorführung am vorigen Abend wurden

wach. Die Messe wurde durch Lautsprecher

nach außen übertragen, so dass alle, die des

ukrainischen mächtig waren, ihr andächtig folgen

kannten. Der Senatspräsident konnte sich

von dem prächtigen Schauspiel überhaupt

nicht trennen, so dass er mehrfach in diese Kirche,

in der die Messe gehalten wurde, zurück

ging. Einige andere Teilnehmer besichtigten

eine daneben gelegene Kirche. Hier stellten

sie fest, dass ein offensichtlicher Novize, der

auch eine Predigt hielt, Stichworte von seinem

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Handy ablas. Die Katholiken im Rat waren über

die Abnahme der Beichte verwundert, da diese

nicht in einem Beichtstuhl abgenommen wurde,

sondern zwei Priester mitten in der Kirche

standen und sich hinter ihnen jeweils lange

Schlangen gebildet hatten. Die Beichte wurde

dann nacheinander abgehalten.

Die wundervolle Kopfbedeckung des

Popen, der die Messe hielt, gab Anlass

dafür, über eine ähnliche Pracht einer

Kopfbedeckung für die Senatoren

nachzudenken.

Die Bezeichnung Höhlenkloster stammt

daher, dass die Mönche, die das Kloster

gründeten, im Untergrund Höhlen angelegt

haben und hierzu entsprechende

Ausschachtungsarbeiten vorgenommen haben.

Eine Besichtigung wurde den Senatoren

anheim gestellt. Lediglich fünf wagemutige

fanden sich bereit, dieses Angebot anzunehmen.

Entgegen den Ankündigungen

unserer Führerinnen Olga und Rosanka war

allerdings der Zugang und waren die Gänge

nicht so schmal, wie befürchtet. Gegenverkehr

war möglich. Am Eingang musste allerdings

zunächst jeder eine Kerze erwerben, da in

den Höhlen selber nur spärliche Beleuchtung

vorhanden war. Einige Senatoren erinnerte

die Anlage an die Katakomben in Rom.

Hier dienten die Höhlen aber überwiegend

zum Bewohnen und nur teilweise für

Beerdigungen.Wohlbehalten entstiegen die

5 wagemutigen den Höhlenbereich und

bedauerten die zurückgebliebenen‚ dass

diese an der interessanten Führung nicht

teilgenommen hatten. Da die Senatoren

schon einige Strecken zu Fuß zurückgelegt

hatten, stellte sich bei einigen der Drang nach

Erleichterung ein. Vorher war allerdings eine

Benutzungsgebühr von 5 Grint zu entrichten.

Alle Senatoren ließen es sich danach nicht

nehmen, das Museum von Skythen Gold zu

besichtigen. Dieses Museum befindet sich

auf dem Klostergelände. Es war erstaunlich,

welche Pracht dort zu entdecken war und mit

welcher handwerklichen Kunst feingliedrige

Ketten und Schmuckstücke vor weit mehr

als 1000 Jahren bereits gefertigt wurden.

Das handwerkliche Arbeitsniveau und Niveau

der Fertigkeit war zu damaliger Zeit hoch

entwickelt und offensichtlich ausgeprägter als

heute.

Einige Senatoren konnten sich von

der Bewunderung dieser Schaustücke

überhaupt nicht mehr trennen. Die

reizenden Führerinnen wurden deshalb

gebeten, diese säumigen Senatoren

wieder der Gemeinschaft zuzuführen.

Nach dieser letzten Station wurde den

Senatoren noch ein beschwerlicher Fußmarsch

zugemutet, der einige an den Rand ihrer Kräfte

führte. Roland hatte sich vorgestellt, dass die

beiden Kleinbusse, die die Senatoren transportierten,

hinter einer Schranke halten würden.

Voller Freude verwies er auf eine nahe gelegene

Schranke. Leider war es eine Illusion.

Die Busse standen fernab auf einem Hügel.

Nach Ankunft an den Bussen war noch ausreichend

Zeit, da das Restaurant für das Mittagessen

erst ab 13:00 Uhr gebucht war. Der

Vorschlag unserer reizenden Reiseleiterinnen

ging dahin, einen kurzen Abstecher zur Freiheitsstatue

zu machen. Die Senatoren nahmen

diesen Vorschlag gerne an. Erstaunlicherweise

diente der Umkreis der Statue als Freilichtmuseum

für Restwaffenbestände. Flugzeuge,

Rake-ten, Hubschrauber, Artilierie, Stalinorgel.

Alles konnte im Freien besichtigt werden.

Einige Spotter verwiesen darauf, dass es möglicherweise

Restbestände der ukrainischen

Armee aus dem Krim-Krieg sein könnten.

Nach diesem kurzen Abstecher begaben

sich die Senatoren sodann zum Restaurant

‚Kanapa“. Der Senatspräsident hatte es

wieder einmal hervorragend ausgesucht. Als

besonderes Highlight hatte der Senatspräsident

aber für jeden als Zugabe Kaviar bestellt. Er

selber hatte sich den Verfasser dieser Zeilen

als Nachbarn ausgesucht, da er vorher wusste,

dass dessen Geschmack nicht bei Kaviar liegt.

So konnte er sich deshalb über diesen Genuss

zweimal freuen. Wohlgesättigt wurde danach

der Tag fortgesetzt.

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senatsreise 2016

130

Samstagnachmittag, 18. Juni 2016

von Heinz Klinkhammer

Nach einer ausgiebigen Mittagspause und

wegen des schwül-regnerischen Wetters war

„Abmarsch“ erst um 17 Uhr ausgemacht,

das Freilichtmuseum blieb auf der Strecke.

Diesmal ging es zu Fuß und mit der U-Bahn

zum Kiewer Markt. Schon der Weg dahin war

faszinierend: Vorbei an der imposanten Oper,

wo wir am Vortag Nabucco genossen hatten

und den typischen Zuckerbäckerhäusern

zum „Goldenen Tor“, unserer U-Bahnstation.

Letztere schon von weitem erkennbar an

einem ungewöhnlichen Bau. Am historischen

Goldenen Tor, einem Stadttor zur historischen

Altstadt, war durch einen auffälligen Anbau

aus groben Holzstämmen ein Museum

entstanden...

Schon die Fahrt auf der Rolltreppe

in die Tiefe der U-Bahnstation war

beeindruckend. Es ging in zwei

Abschnitten ca. 100 Meter abwärts.

Die Geschwindigkeit der Rolltreppen:

„Formel-1-verdächtig“.

Unten angekommen durften wir dann

einen in einem internationalen Ranking

als einen der schönsten U-Bahnstationen

gelisteten Bahnsteig bewundern. Auffällig:

ein blitzblanker, sauberer Bahnsteig, nirgends

Graffiti, Zweisprachigkeit aller Hinweise und

ein durch die Bevölkerung gut angenommener

öffentlicher Nahverkehr. Kein Wunder, kann

man doch für 4 Griwna (umgerechnet ca. 15

Eurocent) das gesamte U-Bahnnetz befahren

und zudem auch noch beliebig die Richtung

ändern. Erst das Verlassen der U-Bahn führt

zum „Verbrauch“ des Tickets.

Der weitere Gang durch die Stadt führt uns

vorbei an einem Denkmal für die Ausrichtung

der Fußball-Europameisterschaft in Kiew 2012

(wie aktuell !), einem modernen Einkaufs- und

Shopping-Center, das auch in Düsseldorf

hätte stehen können, zu einer Filiale des

„Poroschenko-Schokoladen-Imperiums“. Dort:

ein reichhaltiges, wenn auch – aus meiner

Sicht – nicht sehr ansprechendes Sortiment.

Immerhin: es reicht zum Oligarchen- und

Präsidentenamt.

Dann unser Ziel: Der Kiewer Markt, ein

typischer Wochen- und Bauernmarkt mit

frischem Obst, Gemüse, Fleisch- und

Fischständen. Die eigentliche Attraktion

und für viele von uns offensichtlich die

Vorstufe zum Himmel, denn man konnte

Kaviar erstehen für „nen Appel und en Ei“.

Und dann war es auch schon Zeit für das

Le Cosmopolite. Hier war an einer langen

Tafel das Abendessen gerichtet. Heutige

Besonderheit: Wir saßen in bunter Reihe

mit ehemaligen Stipendiaten des Deutschen

Bundestages. Es gab erfrischende Gespräche

mit den jungen Menschen „über Gott und

die Welt“ und die Situation in der Ukraine im

Besonderen. Wieder einmal wurden viele

unserer Vorurteile zurechtgerückt oder sogar

revidiert. Es tut sich auf eine optimistisch in die

Zukunft blickende „Jugend“ mit dem Willen, ihr

Land umzugestalten. Wen verwundert es, dass

es ein besonders langer Abend wurde ...

Sonntagvormittag, 19. Juni 2016

von Bernd Scheelen

Nach dem Auschecken aus dem tollen 11

Mirrors Hotel, am ukrainischen Pfingstsonntag,

erwarteten uns Olga und Oksana an den

Bussen, um mit uns die Sophien-Kathedrale

(Kathedrale der Weisheit) zu besichtigen. Dort

erlebten wir, dass die Korruptionsbekämpfung

schon erhebliche Fortschritte gemacht hat: Wir

waren eine gute halbe Stunde vor der regulären

Öffnungszeit vor Ort. Alle Versuche, früher in

die Kathedrale eingelassen zu werden, prallten

an der „Babuschka“ ab.

Um die Zeit zu nutzen, gingen wir über

den großen Platz zur gegenüberliegenden

Michaelskathedrale, deren weitläufiges

Klostergelände von den Bolschwiken in

den 30er Jahren dem Erdboden gleich

gemacht wurde, um drauf Parteibauten zu

errichten. Es entstanden jedoch nur das

heutige Außenministerium und die heutige

Diplomatische Akademie. Die restlichen

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geplanten Bauten fielen den Wirren des 2.

Weltkrieges zum Opfer. Deshalb konnte

man 1995 beginnen, anhand alter Pläne

und Fotografien, die Kathedrale und

umliegende Gebäude wieder herzustellen.

In der großzügigen Anlage fanden im Winter

2013/14 Aktivisten der Maidan-Revolution

Schutz. Lebensmittel wurden dort verteilt und

ein Lazarett eingerichtet. Die Klosteranlage

fungierte fortan als Zentrale der Revolution.

Heute, am Pfingstsonntag der Orthodoxen,

wurden vor dem Eingang zur Klosteranlage

Blumen, meist Gladiolen, verkauft, die

die Gläubigen mit in die Gottesdienste

nahmen.

Nach der Besichtigung teilte sich die

Senatorentruppe auf in die Kulturinteressierten,

die unter Oksanas Führung nun doch die

Sophienkathedrale besichtigten und die mehr

konsumorientierten Kollegen, die, in Olgas

Begleitung, einen Bummel über den Markt

vorzogen.

Die Sophienkathedrale ist das älteste noch

bestehende Gebäude in der Ukraine. Nachdem

Wladimir der Große im Jahr 998 das Christentum

einführte und erste Gesetze erließ,

wurde die Kathedrale zu Beginn des neuen

Jahrtausends errichtet. Die Eroberung durch

die Tataren im 13.Jh. hat die Klosteranlage gut

überstanden. Da dort viele Fürsten begraben

liegen, nennen die Ukrainer die Anlage auch

„Westminster Abbey“. Heute gehört der historische

Park zum UNESCO-Weltkulturerbe. Vor

der imposanten Kulisse der Kathedrale, mit

den goldenen Zwiebeltürmen, entstand das

gefühlt 300ste Gruppenbild der Senatoren.

„Jetzt machen sie schon Gruppenbilder mit

einer Person“, bemerkte Wolfgang Voigt, als

Gerd Mittelham sich vor dem Eingangsturm

fotografieren ließ.

Im Inneren der Kathedrale waren neben

beeindruckenden Wandmalereien und prächtigen

Wandverzierungen in Blattgold auch

Ikonen zu bewundern, die erst kürzlich, als

ehemalige Beutekunst, wieder den Weg zurück

gefunden hatten. Im Sandstein der Säulen

fanden sich Graffiti in einer vorkyrillischen Schrift

namens „Glagolitza“. Das Älteste datierte

vom 21. Februar 1054. Auf nicht ganz der

Deutschen Industrie-Norm entsprechenden

Stufen erreichten wir das Obergeschoß, in dem

unrestaurierte Originalwandmalereien aus dem

11. Jh. Zu bestaunen waren. Der anschließende

Besuch des Marktes war für unseren

Präsidenten Jan insofern eine Enttäuschung,

als er keine passende Uniformmütze der Roten

Armee fand: sie waren alle zu klein. Ersatzweise

erstanden zwei Senatoren Toilettenpapier mit

Putins Konterfei.

Die Wiedervereinigung der beiden

Truppenteile fand auf der lauschigen Terrasse

eines kleinen Bistros namens „Baguette“

statt. Von dort starteten wir zum letzten

gemeinsamen Mittagessen der Reise auf ein

kleines Restaurantschiff namens „Chutorez

na Dnipri”, das gerade genug Platz für 16

Senatoren und zwei Begleiterinnen bot, um

eine „ukrainische Kaffeetafel mit Wodka“ auf

dem Dnjeper zu genießen.

Nach Bloody Mary und Schaschlik

bedankte sich Rainer Küsters, im Namen

der gesamten Truppe, bei unseren

charmanten Begleiterinnen Olga und

Oksana, für ganz andere „3 tolle Tage“

und überreichte ihnen den Damenorden

der Session. Er gestand freimütig, wie

einige andere auch, dem Reiseziel Kiew

zunächst skeptisch gegenüber gestanden

zu haben. Jetzt aber sei er restlos

begeistert vom Land, von der Stadt Kiew,

von den Menschen, insbesondere aber

von Olga und Oksana.

Beide bedankten sich, in Anspielung auf

„Ocean’s Eleven“ bei „Scheelens Sixteen“.

Sie hätten 15 tolle neue Freunde gewonnen.

Entsprechend herzlich gestaltete sich der

Abschied auf dem Flughafen Borispil mit dem

vielfach geäußerten Wunsch und Versprechen,

wieder nach Kiew kommen zu wollen.

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Gedicht

von Werner Molls

Senatorenfahrt 2016

Das Reiseziel in diesem Jahr war Kiew, wo fast keiner war.

Es ist `ne richtig große Stadt, die man im Osten selten hat.

Der Flug recht wackelig verging. Doch das Hotel uns nett empfing,

mit vielen Spiegeln uns verzückte und gutem Service uns beglückte.

Wir gingen langsam zum Maidan, wo der Protest damals begann.

Befreit von Janukowytschs Joch, doch die Bevölkerung leidet noch.

Zum Public Viewing nicht allein lud uns die deutsche Botschaft ein.

Das 0 : 0 im Polen-Spiel gab Grund zum Jubel nicht so viel.

Der Botschafter am nächsten Morgen berichtet von des Landes Sorgen.

Trotz vieler positiver Zeichen muss die Ukraine mehr erreichen.

Der Bus fuhr uns aufs Land hinaus. Dort sahen wir ein Riesenhaus

mit Hafen, Park und wilden Hunden für des Diktators schöne Stunden.

Der Präsident ist zwar vertrieben, doch diese Sünden sind geblieben.

Nach Klitschko-Stiftung, Kaffeepause, der Weg uns führt zum Opernhause.

Fantastisch und mit Stimmgewalt Nabucco dort für uns erschallt.

Am Höhlenkloster auf und ab, Die Kirchen hielten uns auf Trab.

Viel Gold der Skythen, auch Gesänge, bestaunen konnten wir `ne Menge.

Zum Mittag etwas Kaviar, nicht köstlich für die ganze Schar.

Doch dann im Markt war es der Hit zu bringen eine Dose mit.

Am Sonntag unterm Himmel strahlen noch weit`re gold`ne Kathedralen.

Und aus der Gläubigen Gedränge hört man Gebete und Gesänge.

Wie oft schon in den letzten Jahren sind wir auch wieder Boot gefahren.

Der Mittagstisch war reich gedeckt, der Wodka saftig rot versteckt.

Der Abschied fiel uns richtig schwer, denn Kiew bietet noch viel mehr.

Doch waren wir höchst angetan von all den Dingen, die wir sahn.

Bestens betreut von jungen Damen – Olga, Oksana ihre Namen.

Kontakt durch unseren Freund Bernd Scheelen, den wir zum Vize-Scout erwählen.

Und Lobeshymnen klingen wieder – für Jan, den hochgeschätzten Leader.

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Bestes Wetter, beste Laune

Autor Daniel Gies / Fotos Karl Müller

Post von der Prinzengarde, Einladung zur

Corps-Tour? Was muss ich mir darunter

vorstellen? Warum eigentlich nicht, ich

habe als Neumitglied spontan zugesagt.

Begegnungen mit der Prinzengarde gab

es ja bereits einige, ansonsten hätte ich

den Schritt in die Mitgliedschaft wohl auch

nicht gewagt. Nun gut. Wecker gestellt,

geduscht, angezogen. Ich will ja pünktlich

vor Ort sein. Auf dem Weg als Grundlage

noch schnell ein Brötchen gefrühstückt

und einen Kakao getrunken.

Ja, toll! Erster Fehler, wie sich später herausstellen

wird. An Verpflegung hat es – weiß

Gott – nicht gemangelt und das in jeder Hinsicht.

Vor Ort, am Zeughaus, habe ich einige

Gesichter wiedererkannt und einige neue kennengelernt.

Beim Einstieg in den Bus wird der

„Proviant“ eingeladen, seltsames Geklimpere

aus Kühltaschen, was mir zu der Zeit noch keine

Sorgen macht.

Ankunft nach einigen Liedern weiter in

Raesfeld. Wo? Genau da. Keine Ahnung, wo

das jetzt genau war, aber es war schön dort,

es gab ein zweites Frühstück. Das Wetter beglückte

uns mit Sonne, besser hätte es keiner

bestellen können. Die Kulisse war mit Schloss

und Burggraben wirklich malerisch.

Roman Bühner-Lomberg

Heike Lomberg

Dann ging es los, Abfahrt ins Ungewisse.

Ich glaube, der Motor war noch nicht

warm gelaufen, da hatten einige schon

Durst. Langsam wurde es interessant. Da

sitzt einer hinten im Bus und packt ’ne

Gitarre aus. Da denkt man an die Mundorgel

und Klassenfahrten und Heimatlieder

und will nur noch raus. Und dann fängt er

an – herrlich. Wohlfühlatmosphäre breitet

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Corpstour 2016

Und weiter ging es mit Bus, Gitarre und

etwas weniger Geklimper in den Kühltaschen.

Ankunft im Merfelder Bruch – Wildpferde gucken.

Bei strahlendem Sonnenschein haben

wir eine Runde gedreht. Dann geht’s

auch schon weiter, schon wieder, Abfahrt!

Die Fahrten wurden, nebenbei bemerkt, immer

kurzweiliger. Warum, kann ich auch nicht

sagen. Nächste Station war der Prickings Hof,

ich hatte davon noch nie gehört. Mittlerweile

war es richtig heiß. So heiß, dass wir die Tische

in den Schatten rückten und die Getränke nur

noch eiskalt genießen konnten. Einige sagten,

sie sind nicht statt geworden, schwer vorstellbar

bei den Portionen. Die anschließende

Gelegenheit zur Besichtigung der Ställe musste

von einigen Gardisten wegen der Aufnahme

kalter Getränke ausgesetzt werden.

Die letzte Station vor der Rückkehr nach

Krefeld war die Rheder Kirmes mit allem was

dazugehört, Fahrgeschäfte, Schießbuden etc..

Da wir zu diesem Zeitpunkt doch schon eine

längere Tour hinter uns hatten, war die Trefferquoten

der Gardisten an der Schießbude erbärmlich.

Zurück in Bockum ging es für eine letzte

Erfrischung noch in die MAXbar wo sich

der Runde auflöste.

Fazit, … schön wars! Und wie. Und kurzweilig.

Und gut. Ich bin nächstes Jahr wieder mit

dabei. Vielen herzlichen Dank an die Organisatoren

für die hervorragende Planung des Tages.

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Marc Blondin

Heribert Boosen

Bernd-Michael Bujanowski

Helmut Dieser

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Marc Oliver Hahndorf

Gisela Klaer

Ralph-Harry Klaer

Markus Wilhelm Kurz

Henning Michel

Dirk Mosinski

Lars Roelofs

Rainer H. Schillings

Hans-Josef Schultes

Dirk Peter Stüning

Oliver Troost

Benedikt Winzen

141


aus der prinzengarde

Das Dreigestirn der Corpsführung

Zielsetzungen für das aktive Corps 2016/2017

Autor Karl Müller / Fotos Sissy Sotiriou

So ein Generationswechsel an der Spitze

der Prinzengarde kann auch manchmal

seltsame Stilblüten treiben. Da sollen ausgerechnet

zwei alte Haudegen, die einige

Jahre in der zweiten oder dritten Reihe der

Garde verbracht hatten, das aktive Corps

wieder zu früherem Glanz führen.

Nach einigen zögerlichen Überlegungen, ob

das denn alles so richtig sei, sagten sie dem

neu gewählten Präsidenten zu und wollen

nun zusammen mit dem bisherigen Corpsadjutanten

Torsten Rogge als „Dreigestirn der

Corpsführung“ die sicher nicht einfache Aufgabe

angehen.

Schon die große Beteiligung an der Corps-

Versammlung am 29. Juni ließ hoffen, dass

der Aufbruch zu neuen Zielen von einer breiten

Mehrheit getragen wird. Es gab engagierte

Diskussionen mit positiven Anregungen, Zielsetzungen

und Meinungsäußerungen. Beim

folgenden Sommerfest gab es dann auch im

Sinne des „neuen Corps-Geistes“ eine rege

Beteiligung, die zum sehr positiven Ergebnis

beitrug.

Die Wege, auf denen die neuen Ziele

erreicht werden sollen, wurden vom

„Dreigestirn“ in einem Manifest mit 14

Punkten festgelegt. Im Mittelpunkt der

Überlegungen steht eine Präsentation des

Corps bei den Großen Wachaufzügen und

bei der Prinzenbegleitung, die den hohen

repräsentativen und gesellschaftlichen

Ansprüchen der Krefelder Prinzengarde

würdig ist.

Noch vor Beginn der Tanzproben im September

konnten zwei wichtige Personalentscheidungen

getroffen werden. Die in vielen früheren

Jahren erfolgreiche Tanztrainerin Marion Matthei

wurde überzeugt, wieder das Training zu

leiten – und das charismatische Tanzpaar Jennifer

und Olaf erklärte sich bereit, wieder für die

grün-weißen Farben zu tanzen. Zusätzlich zum

Tanzproben-Termin am Sonntagmorgen wurde

der Dienstagabend eingerichtet.

Die Prinzengarde hat eine erstklassige Regimentsmusik.

Mit den Musikführern ist vereinbart

worden, dass diese Musik nicht nur bei Ein- und

Ausmarsch des Corps erklingt, sondern auch

die Gardetänze auf der Bühne live begleitet werden.

Das fordert den Musikern einige Sonderproben

und dem aktiven Corps eine Generalprobe

Anfang Januar im Zeughaus ab.

Je vielfältiger die Kommunikationswege in

den modernen sozialen Medien werden, umso

schwieriger wird es, wirklich jeden nachrichtlich

und informativ zu erreichen. Die Flut von

Informationen, die jeder täglich erhält, führt zu

einem oberflächlichen Umgang damit. Wie einige

Fälle in der Sessionsvorbereitung gezeigt

haben, führt immer noch das persönliche Gespräch,

von Mann zu Mann oder am Telefon,

am ehesten zum gewünschten Ziel.

Bei gemeinsamen Aktivitäten Spaß haben,

miteinander reden und Informationen

austauschen – das sind sicher elementare

Bestandteile eines erfolgreichen Vereinslebens.

Im modernen Sprachgebrauch nennt man

Maßnahmen, die dazu führen sollen, „Teambuilding“.

Dazu dient seit vielen Jahren die jährliche

Corpstour. Mit großer Freude meldeten

sich außergewöhnlich viele Mitglieder für die

Tagesfahrt am 27. August an. Das Bedauern

derjenigen, die wegen anderer Terminplanungen

absagen mussten, kam aus tiefstem

Herzen und lag in der Gewissheit, hier etwas

Schönes zu versäumen.

So wurde dann auch an einem strahlend

schönen Sonnentag im Münsterland der

Corpsgeist nicht nur beschworen, sondern

auch in Form von sehr bunten, geistvollen Getränken

genossen. (Ein detaillierter Bericht ist

an anderer Stelle in diesem Kurier zu lesen.)

Bei so viel optimistischem Zielstreben stellt

sich die Frage, ob sich das alles so realisieren

lässt und ob die hehren Träume in Erfüllung gehen.

Es soll an dieser Stelle nicht verschwiegen

werden, dass es bei der Umsetzung der guten

Vorsätze auch Rückschläge und Enttäuschungen

gibt. Da ist zum Beispiel die oft geringe

Beteiligung an den Tanzproben zu nennen.

Der moderne Mensch verreist auch im Herbst

sehr gerne (wenn er älter ist) oder (wenn er

jünger ist). Er wendet sehr viel Zeit für seine

Karriere im Beruf und für ein harmonisches Zusammenleben

in der Familie auf. Da bleibt viel

Raum für (oft verständliche) Entschuldigungen.

Aber – ohne Fleiß keinen Preis! Ohne die notwendigen

Übungseinheiten wird das aktive

Corps nicht so prächtig auftreten können, wie

es auf einem Video von einem Auftritt im Jahr

2007 im Seidenweberhaus zu sehen ist: mit

16 Tänzern in der ersten und noch viel mehr

Gardisten in der zweiten Reihe.

Es soll aber auch in Zukunft in keiner Sekunde

daran gezweifelt werden, dass die

gesteckten Ziele erreicht werden können.

Das Dreigestirn der Corpsführung

Hans-Jürgen (Holly) Holzapfel,

Corps-Kommandant

Karl Müller, Corps-Adjutant

Torsten Rogge, Schwadronskommandeur

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143


glückwünsche zum geburtstag

Herzlichen Glückwunsch

nachträglich zum Geburtstag!

50

Kerstin Abraham

Udo Heikaus

Thomas Hölters

Volker Ingenhag

Peter Kaiser

Rainer Matzkus

Stefan Rinsch

Ulrich von der Fuhr

81

82

83

Norbert Blüm

Werner Kremers

Karl-Heinz Matzkus

Medard Abel

Henri Mortelette

Manfred Kuhnen

60

70

80

Joop Cosman

Norbert Kalwa

Bernd Lüdemann

Thomas Pluschkell

Hans-Josef Schultes

Wolfram Steinmetz

Hans-Willi Weber

Udo Windheuser

Helmut Arlt

Heinz Klinkhammer

Robert H. Preis

Karl-Wilhelm Röttges

Winfried Schittges

Ulrich Kienzle

Georg Kirches

Gerd Mittelham

Johann Penz

Peter Snykers

Manfred Thyssen

84

85

86

88

89

91

92

94

Hans Dohmen

Heinz Kreutzer

Rolf Lemm

Mathias Schek

Bruno Esser

Gotthilf Fischer

Heinz Hülsen

Otto-Ernst Prehn

Fritz Vahlkamp

Heinz Steinmetz

Willi Wahl

Willi Pins

Hans Wester

Hansheinz Hauser

144

145


Prinzengarde intern

Der Kammerverwalter

…ein bescheidener Kümmerer in den Katakomben

Autor Peter Kostyrok / Fotos Familienarchiv

Mit der diesjährigen Ausgabe des Kuriers

möchten wir an eine alte Tradition anknüpfen.

Wir stellen wieder einzelne Personen

vor, die im Verborgenen viel bewegen

und ohne deren Zutun die Maschinerie

Prinzengarde nicht funktionieren würde.

Wir führten zu diesem Zweck ein Interview

mit dem Kammerverwalter Günter Dahler.

Monika und Günter Dahler

Kurier: Deine Aufgaben erledigst Du tief

unten in der Kleiderkammer der Prinzengarde

im Keller des Bockumer Rathauses?

Günter Dahler: Das stimmt, jeder aktive

Gardist, Reiter oder Musiker muss früher oder

später in den Katakomben des Rathauses Bockum

vorbei kommen und meine Dienste in

Anspruch nehmen.

Seit wann hast Du die Aufgabe des Kammerverwalters?

Ich wurde von den Mitgliedern im Jahr 2008

erstmalig in diese Position gewählt und gehöre

somit dem erweiterten Vorstand bereits seit

acht Jahren an.

Was lagert alles in der Kammer?

Die Kammer ist das Herzstück der Prinzengarde.

Hier lagert alles, was die Prinzengarde

unter dem Jahr benötigt: Uniformen, Uniformteile,

Standarten und alle Dekorationen für unsere

Sitzungen und das Sommerfest.

Wann herrscht bei dir Hochbetrieb?

Die Zeit vor und während er Session ist

sicherlich die arbeitsintensivste Zeit in der

Kammer. Auch zum Sommerfest herrscht

Hochkonjunktur. Trotzdem ist mein Job eine

Ganz-Jahres-Aufgabe. Ich nutze die ruhigeren

Monate, um Reparaturen durchzuführen oder

die Bestände zu ordnen.

Es kommen doch sicher kurz vor der Session

Gardisten zu Dir, denen irgendetwas fehlt, was

sie aber unbedingt benötigen?

Das ist richtig, für solche „Notfälle“ habe ich

immer ein gewisse Reserve vorrätig. Mir wäre

es aber lieber, wenn die Mitglieder ihren Bedarf

rechtzeitig anmelden, dann können die fehlenden

Artikel in aller Ruhe bestellt werden.

Die Aufgaben sind vielfältig, was hast Du

sonst noch zu tun?

Die Uniformen der Musikzüge müssen vor

Beginn der Session überprüft werden, insbesondere

die Helme und die Haarzöpfe müssen

aufbereitet werden. Dies wird vor den großen

Wachaufzügen dann nochmals wiederholt,

schließlich wollen wir ein erstklassiges Bild abgeben.

Dann gibt es noch die Vorbereitungen

für unsere eigenen Sitzungen. Hier muss die

Dekoration bereitgestellt werden. Auch erledige

ich kleinere Reparaturen an Uniformen und

Unifomteilen selbst.

wieder etwas ruhiger, Uniformteile und Schabracken

werden in die Reinigung gebracht, die

ausgegebenen Sachen müssen eingesammelt

und wieder eingelagert werden.

Gibt es eine Anekdote, die erwähnt werden

sollte?

Ja klar, hier ist mir eine gut in Erinnerung

geblieben. Es kam ein stattlicher Musiker

zur Einkleidung. Er hatte Kleidergröße 62 im

voraus angegeben, als er die zurecht gelegte

Uniform anprobieren wollte passt diese vorne

und hinten nicht. Ich sagte zu ihm, du kannst

mir ruhig deine richtige Größe nennen, ich bin

nicht deine Frau oder Freundin. Am Ende wurde

für den Herrn eine neue Uniform mit der

Übergröße 72 bestellt.

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Bist du auch für die Logistik zuständig?

Ja, der Transport der entsprechenden Dekorationen

zu den jeweiligen Veranstaltungsorten

und der Rücktransport fällt ebenfalls in meinen

Aufgabenbereich. Nach den Veranstaltungen

lagere ich alles wieder sicher ein. In der vergangenen

Session hatten wir dies bei drei Veranstaltungen,

dem Regimentsappell, unserem

Aushängeschild, der Steckenpferdsitzung, und

dem Herrenabend. Hinzu kommen noch einige

kleinere Veranstaltungen im Zeughaus.

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Dann kommt noch der Höhepunkt der

Session, der Rosenmontagszug?

Für den Rosenmontagszug heißt es dann

Reiter einkleiden, Körbe für Wurfmaterial, Schabracken

und Overalls für die Radengel bereit

zu stellen. Am Aschermittwoch wird es dann

Günter Dahler

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die prinzengarde gratuliert herzlich

Die Prinzengarde gratuliert

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Tochter Ida am 18.12.2015

Daniel und Anja Wingender zur Geburt

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Peter Snykers zu seinem 80. Geburtstag.

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Ehrenkonsul der Republik Kosovo.

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SOMMERFEST 2016

Zwei Tage Top-Stimmung

...bei bestem Wetter

Autor Helmut Kremer / Fotos Efrosini Sotiriou und Uwe Behrendt

Dieses Jahr war ein Sommerfest der Superlative.

Der Himmel war uns an beiden

Tagen wohlgesonnen (weil wir wahrscheinlich

brav waren). Zu dem tollen

Wetter gehört natürlich auch die fröhliche

Stimmung unseres Publikums, das uns

jedes Jahr treu besucht. Vom Bier und

Wein wurde reichlich Gebrauch gemacht,

so dass alle Getränkestände gut besucht

waren.

Obwohl die Soundchecks der Musik am

Nachmittag übernatürlich laut waren, hat am

Abend die Band für tolle Stimmung gesorgt.

Der Spießbratenstand wurde auch bei

diesem Sommerfest wieder stark besucht, so

dass sich teilweise lange Schlangen bildeten.

Es scheint, als gehöre das bewährte „Spießbratenbudenbrötchen“

wieder zum festen Bestandteil

des Sommerfestes. Die Mannschaft

des Essensstandes hat wieder einmal hervorragende

Arbeit geleistet, besonders die Damen

hielten immer wieder die wartende Schlange

bei Laune, da es manchmal leider in der

„Pommesabteilung“ zu Wartezeiten kam. Hier

versprechen wir Besserung und schaffen uns

für das Sommerfest 2017 eine 2. Friteuse an.

Auch unsere Tombola war am ersten Tag

dank der vielen tollen Preise schon restlos

ausverkauft.

Am 2. Festtag setzte sich die gute Stimmung

mit Livemusik fort, so dass der Festplatz um

21.00 Uhr wieder gut besucht war. Alles in

allem war es wieder einmal ein gelungenes

Sommerfest, auch dank unserer vielen Helfer,

die sowohl beim Aufbau und auch Abbau und

Reinigung geholfen haben.

Liebe Vereinskameraden: Ich kann nur sagen:

„Weiter so!“ Denn nur so sind wir eine

Mannschaft und können alles schaffen,

um unser schmuckes Zeughaus erfolgreich

weiterzuführen.

Ihr möget leben 3 x im Sonnenschein,

Euer Helmut

NILS O. WIERCZIMOK

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Fotos Uwe Behrendt

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OKTOBERFEST 2016

Mit dem Herzen beim Oktoberfest

Ein kritischer Blick in die eigenen Reihen ...

Autor Friedel Aymanns

Am traditionell letzten Septemberwochende

tragen die sonst in grün und weiß

gekleideten Gardisten gerne auch Lederhose

mit Trachtenhemd und führen ihre

Herzdame im Dirndl ins Zeughaus zum

alljährlichen Oktoberfest aus.

Der Stimmung hat es in diesem Jahr ein wenig

Abbruch getan, da der Einladung der Prinzengarde

nur wenige Gäste gefolgt sind. An Musik,

Bier und Verpflegung kann es nicht gelegen

haben, hier haben sich die Organisatoren nicht

lumpen lassen. Die Band Edelweiß tat dennoch

ihr bestes und so kam langsam Stimmung auf.

Auch der Wettbewerb mit Säge-, Nagel- und

Bierstemmaufgaben forderte die Gäste.

Dennoch sollte sich die Garde in der

nächsten Mitgliederversammlung einmal

ernsthaft Gedanken über den Fortbestand

dieser traditionellen Veranstaltung

machen, wird sie offensichtlich von den

Mitgliedern nicht aktiv begleitet.

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Ehrenabend im Zeughaus

Ehre wem Ehre gebührt

Autor Christian Cosman / Fotos Peter Kostyrok

Nachdem der Ehrenabend im vergangenen

Jahr zugunsten des im gleichen

Monat stattfindenden Regimentsappells

ausgefallen ist, konnten wir in diesem Jahr

wieder knapp 60 Mitglieder begrüßen.

Der Einladungskreis zum Ehrenabend ist

traditionell wie folgt festgelegt: Alle Neumitglieder,

Jubilare mit 10, 20, 30, 40 und

50 Jahren Zugehörigkeit zur Prinzengarde

und alle passiven Mitglieder.

In jedem Jahr ist dieser Abend die passende

Gelegenheit, um den Neumitgliedern einige Informationen

rund um den Verein an die Hand

zu geben und um den länger gedienten einmal

„Danke“ zu sagen. Immerhin konnten in diesem

Jahr 13 Neumitglieder begrüßt werden, und

nicht weniger als 40 Mitglieder konnten auf ein

rundes Jubiläum in der Prinzengarde zurückblicken.

Ebenfalls fast 40 passive Mitglieder standen

zur Beförderung in einen höheren Rang an.

Stellvertretend für alle Neumitglieder

möchte ich Dirk Mosinski erwähnen, der

kurz nach Rosenmontag als Aktives Mitglied

zu uns gestoßen ist und sich bereits

glänzend in das Corps integriert hat.

Neben vielen anderen gehört unser Tanzpaar

Jennifer Bundschuh und Olaf Lauscher

der Prinzengarde nun schon 10 Jahre an.

Beide haben sich für die kommende Session

nochmals dazu entschlossen, für uns zu tanzen.

(Mehr darüber an anderer Stelle in diesem

Kurier.) 20 Jahre dabei sind u.a. der ehemalige

Vizepräsident Frank Lemmen und unser Senator

Bernd Scheelen. Gerd Siebenmorgen der

Ex-Prinz des Jahres 1993 und stadtbekannter

Gastronom in Verberg gehört unserem Kreis

bereits seit 30 Jahren an. Die Jubilare haben für

Ihre Zugehörigkeit die entsprechenden Ehrennadeln

in Bronze, Silber und Gold von Prinzengarde

und CCC erhalten.

Nach einer wohlschmeckenden Gulaschsuppe

aus dem Hause Siebenmorgen.

Konnten die Passiven Mitglieder Ihre

Urkunden entgegen nehmen.

So konnte der Ex-Prinz Heribert Boosen die

Beförderungsurkunde zum Rittmeister d.R.

entgegen nehmen, Dieter Penno und Jürgen

Brockers gar die Beförderungsurkunde zum

Oberstleutnant d.R. Zum Oberst d.R. wurden

befördert: Unser Haus- und Hoffotograf

Uwe Behrend, Hans-Kurt Bode und Ex-Prinz

Lothar Rouß. Aufgrund seiner 40 jährigen Zugehörigkeit

zum Aktiven Corps der Prinzengarde

wurde der ehemalige Kommandeur des

Artillerie-Corps und Ex-Prinz des Jahres 1977

Karl „Charly“ Bongartz zum Generalleutnant

d.R. ernannt. Nach dem offiziellen Teil wurde

im Zeughaus noch bis tief in die Nacht gefeiert.

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STabswechsel in der Prinzengarde

Generationswechsel in der Prinzengarde

von Küsters zu Cosman

Autor Christian Cosman / Fotos Uwe Behrendt

Bereits im Vorfeld der Jahreshauptversammlung

2016 stand fest, dass der

bisherige Präsident Rainer Küsters sich

aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr

zur Wahl stellen wird. Dass der bisherige

Geschäftsführer Christian Cosman seinen

Bewerbungshut in den Ring geworfen hat,

war für eingefleischte Prinzengardisten

keine Überraschung. Rainer selbst hat

Christian in den vergangenen Jahren

zu seinem Nachfolger auserkoren und

aufgebaut.

So war es auch keine Überraschung, dass

die Mitgliederversammlung am 6.6.2016 dem

Vorschlag von Rainer Küsters folgte und Christian

Cosman einstimmig zum Nachfolger

wählte. Folgerichtig hat der neu gewählte Vorstand

der Prinzengarde beschlossen, Rainer

Küsters zum Ehrenpräsidenten zu ernennen.

Die Ernennung wurde am 22.10.2016 im Rahmen

eines Festaktes im Zeughaus der Prinzengarde

vollzogen. Im Anschluss wurde auf dem

Hof des Zeughauses der Große Zapfenstreich

zu Ehren von Rainer Küsters aufgeführt.

Zur Erinnerung an den Festakt hier Auszüge

aus der Laudatio von Christian

Cosman.

Lieber Rainer, wir beide kennen und schätzen

uns seit über 20 Jahren, ohne Dein Zutun

würde ich heute nicht hier stehen, um eine

Laudatio auf Dich zu halten. Dass dieser Tag

irgendwann kommt, hast Du mir bereits vor

vielen Jahren prophezeit. Unser gemeinsames

Wirken für diesen Verein, welches auch nicht

weniger als 12 Jahre andauerte, war stets von

Achtung und Respekt für den anderen geprägt.

Wir waren bei weitem nicht immer einer Meinung,

aber in der Sache waren wir uns stets

einig.

30 Jahre an der Spitze eines Vereines zu stehen

bedeutet: Ausdauer zu haben, Durchsetzungsvermögen

zu zeigen und das Geschick

zu entwickeln, Andersdenkende von seinen

Ideen zu überzeugen. Dies alles, lieber Rainer

hast Du in den vergangenen 30 Jahren mit Bravour

gemeistert – freiwillig.

Eine kleine Zahlenspielerei, die ich bereits

an gleicher Stelle zu einem anderen Zeitpunkt

genutzt habe: Fest steht und kann über die

Mitgliederkartei belegt werden, dass von den

heutigen Mitgliedern lediglich sieben eine längere

Zugehörigkeit zur Prinzengarde haben als

Du. Du und nur weitere 23 Mitglieder haben

eine Prinzengarde unter einem anderen Vorsitzenden

kennen gelernt. Alle restlichen ca. 320

Mitglieder sind im „Rainerschen Zeitalter“ dem

Verein beigetreten.

Ein Verein wie die Prinzengarde der Stadt

Krefeld ist nicht irgendein Verein mit einer

Zahl von x-beliebigen Mitgliedern, sondern

ein Verein mit rund 350 Alphatierchen, die alle

mitsprechen und – wenn es schief geht – es

hinterher sowieso besser wussten. Ich möchte

damit sagen, dass es manchmal einfacher sein

kann, den berühmten Sack Flöhe zu hüten, als

es jedem einzelnen Mitglied in diesen Verein

recht zu machen. Dir, lieber Rainer, ist dies in

den vergangenen 30 Jahren recht oft gelungen,

den Großteil der Mitglieder hinter Dich zu

bringen. Vielleicht waren es Deine innovativen

Ideen, die Du diesem Verein anno 1986 für die

Zukunft aufzwingen wolltest.

Die Prinzengarde hatte im Jahr 1986 zwar

bereits die gesellschaftliche Anerkennung, jedoch

fehlte es ihr am nötigen „Glanz & Gloria“.

Eines deiner Zitate aus dieser Zeit:

„Entweder ist die Prinzengarde in zehn

Jahren so strukturiert wie ein Kölner

Corps oder sie ist kaputt.“

Diese zehn Jahre hat es bekanntermaßen

nicht gebraucht, bis Du die Garde mit Deinen

damaligen Mitstreitern so aufgestellt hast, wie

wir sie heute kennen und lieben. Wolfgang Rö-

mer, unser heutiger Ehren-Kommandant, Wolfgang

Scheidemantel und Klaus Liebertz, um

nur einige Namen zu nennen, waren die Protagonisten

der damaligen Zeit. Zum 75-jährigen

Jubiläum der Prinzengarde in Jahr 1989 wurde

die erste Verleihung des Närrischen Steckenpferdes

an den damaligen Bundesminister Jürgen

Möllemann initiiert. Auf Jürgen Möllemann

folgten bis heute nicht weniger als 26 Damen

und Herren aus Politik, Wirtschaft, Kabarett

und Journalismus. Die vollständige Galerie der

Steckenpferdritter findet sich in der Wachstube

des Zeughauses.

Du hast es immer verstanden, Dein weit

verzweigtes Netzwerk für die Interessen

und Belange des Vereins einzusetzen.

Auch um an den ein oder anderen Kandidaten

für das Amt des nächsten Steckenpferdritters

zu kommen.

Die alljährliche Verleihung des Närrischen Steckenpferdes

gilt in Krefeld als eines der gesellschaftlichen

– wenn nicht das gesellschaftliche –

Highlight im Veranstaltungskalender und trägt

bis heute unverkennbar Deine Handschrift.

Bei dieser Veranstaltung im Seidenweberhaus

wird allein durch den jeweiligen Ritter oder

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STabswechsel in der Prinzengarde

die Ritterin, so wie die zugehörige Laudatio

des Vorjahresritters ein hoch individuelles

Programm geboten. Eingerahmt wird das ganze

durch eingekaufte hochwertige Programmpunkte.

Mit Stolz kann die Prinzengarde von

sich behaupten, dass auf ihrer Bühne bereits

alle großen Stars des rheinischen Karnevals

aufgetreten sind.

Im Jahre 1991 wurde das Zeughaus von der

Stadt Krefeld mit der Maßgabe, die baufällige

Ruine zu sanieren, um sie danach als Garage

für den wachsenden Fuhrpark zu nutzen übernommen.

Diese Sanierungsarbeiten wurden

damals ohne „Wenn & Aber“ von den Mitgliedern

selbst durchgeführt und konnten dank des

bereits oben erwähnten Netzwerkes ohne die

Inanspruchnahme eines zugesagten Kredites

erfolgen. Als die Arbeiten an dem Objekt nach

Monaten abgeschlossen waren, hat der damalige

Vorstand befunden, dass die „Garage“

vielleicht etwas zu edel ausgefallen ist und man

vielleicht etwas über das Ziel hinausgeschossen

ist, um hier nur Rosenmontagswagen zu

parken. Also wurden hier fortan ausschließlich:

„dem Vereinszweck dienende Veranstaltungen“

durchgeführt. ... Die damaligen Regimentsappelle

hier im Zeughaus waren sicherlich das

Highlight des Veranstaltungsjahres und genossen

Kultstatus. ...

Trotzdem wird das Zeughaus auch heute

noch für unsere eigenen kleineren Veranstaltungen

genutzt und erfreut sich bei

den Besuchern äußerster Beliebtheit.

Fast ganz nebenbei wurde aus den drei damals

existierenden Corps der Prinzengarde ein

Einheit geschaffen, die ganz nach Kölner Vorbild

auch heute noch als Großer Wachaufzug

unsere eigenen Sitzungen eröffnet, aber auch

ein gerne gebuchter Programmpunkt im näheren

karnevalistischen Umland ist. Um dieses

Ziel zu verwirklichen, musste zunächst einmal

eine geeignete Regimentsmusik gesucht und

gefunden werden, was damals auch recht

schnell gelang. Die neuen Musiker mussten nur

noch in noch nicht vorhandene Uniformen gesteckt

werden und schon konnte es losgehen.

Jeder kann sich den logistischen und vor allem

finanziellen Aufwand vorstellen, zwei komplette

Musikzüge einzukleiden. Aber auch hier darf

ich auf die bereits oben angeführten Netzwerke

verweisen.

Den Gardisten musste klargemacht werden,

dass sie ab sofort auf der Bühne zu

tanzen hätten, und dass die Proben hierzu

ab sofort jeden Sonntagmorgen beginnen

werden. Auch hier scheinst Du vieles

richtig gemacht zu haben!

Die Gardisten tanzen noch immer. Und der

seinerzeit erste Regimentspielmannszug, die

Spielfreunde Uerdingen, haben nach ihren

Lehrjahren bei der Prinzengarde Krefeld den

Sprung in die Königsklasse des rheinischen

Karnevals geschafft und firmieren bereits seit

einigen Jahren – nicht ohne Stolz – als Regimentsspielmannszug

der Prinzengarde Köln.

Zu Deiner eigenen Karnevalistischen Laufbahn

möchte ich auch einige Worte verlieren.

Hierbei möchte ich mich an Auszügen einer

Laudatio zum 20-jährigen Präsidentenjubiläum

bedienen, die seinerzeit von unserem viel zu

früh verstorbenen Freund und Senator Klaus

Evertz verfasst wurde:

Als pflichtbewusster Stadtbediensteter

hast Du immer versucht, Deine Biografie

möglichst durchschnittlich und unauffällig

anzulegen, um nicht groß aufzufallen.

Jedoch gab es in Deiner frühesten Jugend

bereits einen Crash im Lebenslauf, als Du im

zarten Alter von vier Jahren im Kindergarten

der Herz-Jesu-Pfarre in Bockum gezwungen

wurdest, die Rolle des Kinderprinzen zu übernehmen.

Diese frühkindliche Erfahrung hat Dir

laut Klaus Evertz den Weg in die Durchschnittlichkeit

versperrt.

Von hinterlistigen Mitbürgern wurdest Du im

Jahre 1973, also vor genau 43 Jahren, in die

Prinzengarde gelockt. Damals warst Du gerade

20 Jahre alt. Die ersten Jahre Deiner prinzengardistischen

Laufbahn hast Du erst einmal

als treuer Gardist unter dem Kommando des

unvergessenen Albert Machost verbracht, an

den Du uns alle auch heute noch gerne erinnerst.

Im Jahr 1977 wurdest Du mit 24 Jahren

der damals jüngste Minister im Kabinett des

Prinzen Karl Bongartz. Doch mit der zweiten

Reihe hast Du Dich nie abgeben wollen, so

dass Du im Jahr 1982 als Rainer I. zusammen

mit Deiner Frau Wilhelmine die Krefelder Narren

als Prinz regiert hast.

Doch sollte das bereits eingangs genannte

Jahr 1986 zu einem Schlüsseljahr in Deiner

karnevalistischen Vita werden, wurdest

Du doch in einem Jahr Präsident des

Thronrates, Ehrenpräsident der Mösche-

Männekes und schließlich Präsident der

Prinzengarde.

Nach Deinen eigenen Worten hattest Du

damit den schönsten Posten im Krefelder Karneval

erreicht. Der Rest ist Geschichte.

Im Jahr 2014 hast Du federführend die

längst überfällige Vereinigung der beiden

Dachorganisationen des Krefelder Karnevals

AKK und FK vorangetrieben und bei der Gründung

der neuen Vereinigung deren Vorsitz als

Präsident übernommen. ... An der Spitze einer

Vereinigung zu stehen, bedeutet, auch Gleichgesinnte

um sich zu scharen, die mit einem

zusammen die Ideen und Visionen umzusetzen

versuchen. Hier hast Du in letzten 30 Jahren

vielfach die richtige Wahl getroffen. In Deiner

gesamten Amtszeit hast Du nur zwei Vizepräsidenten

„verschlissen“, Manfred Thyssen und

Frank Lemmen. Im Bereich der Kommandantur

gab es zwei Namen, die noch heute fest mit

diesem Posten verbunden sind: der bereits

oben genannte Wolfgang Römer und Jürgen

Holzapfel. ...

Auch in der Besetzung der Schatzmeisterei

wurde mit Jan Schreus, unserem heutigen Senatspräsidenten,

unserem Ehrenmitglied Helmut

Kollekowski und Felix Mai eine glückliche

Hand bewiesen. Über die einzelnen Geschäftsführer

Deiner Amtszeit zu urteilen, überlasse ich

gerne anderen. Auch wenn Du Dich mit Deinen

Meinungen oder Entscheidungen an der ein

oder anderen Stelle unbeliebt machen musstest,

hast Du diese immer im Sinne des Vereins

getroffen und die Interessen der Gemeinschaft

nach innen und außen auch gegen teilweise

heftigsten Widerstand vertreten.

Frei nach Deinem Motto: „Everybodies

Darling ist everybodies Depp!“

Was Deine Nachfolge angeht, hast Du nach

außen oft ein Staatsgeheimnis daraus gemacht,

nach innen war Eingeweihten aber seit vielen

Jahren klar, dass ich Dich einmal beerben soll.

Dies wurde mir von Dir wie eingangs erwähnt

vor vielen Jahren mit einer napoleonischen

Redewendung mitgeteilt: „Du trägst den Marschallstab

im Tornister!“ Ich selbst habe in den

letzten Jahren nie einen Hehl daraus gemacht,

diese Nachfolge eines Tages auch wirklich antreten

zu wollen. Nur über den Zeitpunkt waren

wir uns oft nicht einig. Nun ist es soweit.

Ich möchte Dir lieber Rainer für 30 Jahre

an der Spitze unserer Prinzengarde danken.

Ohne Dich gäbe es kein Zeughaus,

keine Große Wache und auch keine Verleihung

des Närrischen Steckenpferdes.

Es waren unter anderem auch Deine Visionen

und Ideen, die die Prinzengarde in den

vergangenen 30 Jahren zu dem gemacht haben

was sie heute ist. Für die Gesamtheit Deines

Schaffens wurden Dir hohe und höchste

Auszeichnungen der Prinzengarde sowie der

übergeordneten Verbände verliehen. Du bist

Generalfeldmarschall der Prinzengarde und

der bisher einzige Träger der „Sonderstufe des

Großkreuzes“.

Darüber hinaus bist du Närrischer Ehrenbürger

der Stadt Krefeld und Ehrenmitglied in verschiedenen

befreundeten Karnevalsvereinen.

Im Jahr 2015 wurde dir vom Rat der Stadt

Krefeld das Stadtsiegel für deine Aktivitäten im

Krefelder Karneval verliehen.

Mit größter Hochachtung vor Deinem

Lebenswerk, für unseren Verein, darf ich

Dich heute zum Ehrenpräsidenten der

Prinzengarde der Stadt Krefeld ernennen.

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STabswechsel in der Prinzengarde

172 Fotos Uwe Behrendt

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Besuch von Freunden

Prinzengardisten in den Fußstapfen des 2. Westfälischen Husarenregiment Nr. 11

Autor Jan A. J. Schreurs / Fotos Sissy Sotiriou

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Am 6. November 2016 veranstalte der

Krefelder Rennclub 1997 e.V. seinen großen

„Herzog-von-Ratibor-Renntag“.

Dieser Renntag ist über die Grenzen Krefelds

bei Turffreunden in Deutschland und Europa

ein großes rennsportliches Ereignis. Einmalig

ist hierbei, dass zwei Gruppe-III-Rennen, welche

mit jeweilig 55.000,000 Euro dotiert sind

an einem Renntag veranstaltet werden. Neben

dem traditionellen Herzog-von-Ratibor-Rennen

findet zugleich der ebenso hoch dotierte

Niederrhein-Pokal statt. Traditionell nutzt die

Prinzengarde der Stadt Krefeld 1914 e.V. diesen

November-Renntag, um mit einem prächtigen

Auftritt vor einer schönen Kulisse diesen

zu bereichern.

So besuchte uns auch in diesem Jahr „meine

Garde“ und trat in prächtiger Formation auf.

Das Musikcorps marschierte nach den beiden

großen Rennen auf dem Geläuf vor der Haupttribüne

auf und gab der Veranstaltung den würdigen

Rahmen. Präsident Christian Cosman,

welcher in der Vergangenheit noch beim Hissen

der Deutschland-Flagge im Hintergrund

agierte, führte nunmehr den beeindruckenden

Aufzug an. Zahlreiche Aktive hatten es sich

nicht nehmen lassen, ihre große Uniform anzuziehen

und dabei zu sein.

Die große friderizianische Uniform, welche

die Prinzengarde heute trägt erinnert sehr

an Zeiten, zu denen die Krefelder Husaren

auf der Rennbahn zu Gast waren. Verlegte

doch 1906 Kaiser Wilhelm II. anlässlich

seines Besuches in Krefeld die Husarengarnison

von Düsseldorf nach Krefeld,

so sind wir für den geschichtsträchtigen

Auftritt unserer Garde anlässlich unseres

November-Renntages sehr dankbar.

Auch freuen wir uns stets, dass so viele Karnevalisten

an Renntagen unsere Gäste sind.

Helmut Hannappel und Peter Bossers sind hier

ebenso gern gesehene Gäste und seit vielen

Jahren Mitglied in unserem Privileg-Club, wie

auch viele Freunde der Garde.

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WinterREnntag 2016

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Fotos Sissy Sotiriou

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Weckmannessen

Der 4. Dezember 2016 – „Ein besonderer Tag“

Es weihnachtet...

Autor Thomas Hölters / Fotos Sissy Sotiriou

Nachdem der Altpräsident mit allen Ehren

entlassen wurde, lud der neue Präsident

nebst Gattin und Kindern zum Weckmannessen

ein.

Die durch die Tänzer am frühen Morgen erfolgreich

absolvierte Tanzprobe endete um eine

ganze Stunde früher, denn es war geladen.

Pünktlich zur angekündigten Verkostung (und

das alles ohne Alkohol ;)) ) trudelten Mitglieder

aller Corps und des Senats zum Weckmannessen

ein. Die weihnachtlich gedeckten Tische

ließen bereits im Vorfeld erahnen, dass die Veranstaltung

sehr familiär werden würde.

Und so war es dann auch: herzliches

Kinderlachen der Gardistenkinder und der

weihnachtliche Rahmen waren einfach

herzergreifend.

– – – – – – – – – – – – – – – Bei Interesse bitte abtrennen – – – – – – – – – – – – – – –

Die kurze Ansprache des Präsidenten half

nichts. Die Weckmänner, am Sonntag frisch

gebacken von Jürgen Lomme, mussten weg

… hhmm … war aber auch lecker. Alle Anwesenden

genossen die leckeren Köstlichkeiten,

die serviert wurden, und ließen es sich gut

schmecken.

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DER RENNBAHNANLAGE UND FÖRDERUNG DES GALOPPRENNSPORTS

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Geburtsdatum

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Erst die Weckmänner, dann die alten Bilder

des Kammerverwalters, viele altgediente Gardisten

schwelgten in Erinnerungen, „et war

aber auch schön“. Der positive Schwung in der

Garde lässt sich nicht verbergen, jedoch hätten

wir auch noch Platz für mehr Gardisten gehabt.

Liebe Gardisten, kommt und feiert mit

uns Zusammenhalt und Kameradschaft,

denn „Das ist die Prinzengarde“! Euch

ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest

und 3 x Krefeld Helau.

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kostenloses Rennprogramm an allen Renntagen.

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das prinzenpaar 2017

Seine Tollität Prinz Dieter I. & Ihre Lieblichkeit Britta I.

das kabinett 2017

Das Prinzenpaar mit Gefolge

v.l.n.r.: Stefanie Ströher, Ministerin für „Bruuck on Maniere“; Georg Wanraths, Adjutant des Prinzen;

Carsten von der Venn, Minister für „dä Pröll on dä Tusaamehalt“; Prinz Dieter I.; Prinzessin Britta I.;

Hans Ströher, Minister für „Frie-emele on Baue“; Harald Holz, Adjutant der Prinzessin; Marion (Mary)

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Unser Automobilpartner tölke + fischer

Echte Fründe

Es glänzt und glitzert im neuen Skoda Zentrum Krefeld

Autor Christian Cosman / Fotos Thomas Lammertz

Am 10. Januar 2017 durften wir Gast

im neu gestalteten Skoda Zentrum Krefeld

sein. Helle, großzügige Räumlichkeiten

gepaart mit energieeffizienter LED-

Beleuchtung ließen nicht nur die Mützen

und Augen der Prinzengardisten funkeln…

Inmitten des Verkaufsraums hatten die

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Skoda

Zentrum Krefeld den zu übernehmenden

Fuhrpark bestehend aus sechs Fahrzeugen

aufgebaut.

Noch heute ist der Fuhrpark der Tölke +

Fischer Gruppe ein wichtiges Standbein

für die Mobilität in der Session.

Für die wiederholt großzügige Unterstützung

bedankte sich die Prinzengarde mit der

Verleihung des neuen Sessionsordens bei den

Geschäftsführern Markus Tölke und Dr. Ulrich

Kiffe sowie bei Christian Rauen, Marketingleiter

der Tölke + Fischer Gruppe, und Erik Scholz,

Hausherr im neuen Skoda Zentrum Krefeld.

Die auf Hochglanz polierten Fahrzeuge

funkelten ebenfalls um die Wette.

Dr. Ulrich Kiffe, Geschäftsführer der Autohäuser

Link in Krefeld, hielt als gebürtiger

Münsteraner und damit Westfale ein Loblied

auf den rheinischen Karneval – ins besondere

auf die Kooperation mit der Prinzengarde

Krefeld. Diese begann vor über zehn Jahren

mit der Gestellung eines Shuttle-Dienstes für

unsere Gäste des Herrenabend. Diese wurden

seinerzeit in Audi A8 Limousinen mit Chauffeur

vom Krefelder Hof nach Hause gefahren.

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Unser Automobilpartner Herbrand-Gruppe

Unter neuem Namen

Und in bewährter Partnerschaft

Autor Peter Kostyrok / Fotos Thomas Lammertz

Seite 20

Ihr professioneller Partner für‘s Dach und den Leistungssport!

Sie möchten gerne bauen, anbauen, ausbauen,

renovieren oder sanieren? Dann sind Sie bei www.SVK72.de uns

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Nach langer, bewährter Partnerschaft mit

der Mercedes Niederlassung in Krefeld

führt die Herbrand Gruppe diese nun fort.

Die Prinzengarde kann in diesem Jahr auf

je ein nagelneues Modell der Mercedes

E und V Klasse zurückgreifen.

Gerne möchten wir die Gelegenheit nutzen,

unseren Partner, die Herbrand Gruppe hier

etwas näher vorzustellen.1934 in Goch am

Niederrhein gegründet, zählt die Herbrand-

Gruppe heute zu den großen Autohandelsgruppen

in Deutschland. 19 Standorte in 15

Städten, von Gescher im Westmünsterland

bis nach Grevenbroich im Rhein-Kreis Neuss,

gehören heute zu dem Traditionsunternehmen.

Geschäftsführer der Herbrand-Gruppe sind

Sven Holtermann und Richard Lacek-Herbrand,

Enkel des Firmengründers Josef Herbrand.

Sie führen das Unternehmen gemäß der

Firmenphilosophie „Vorausgehen statt folgen“

in eine erfolgreiche Zukunft. Mit der Übernahme

der beiden ehemaligen Niederlassungsstandorte

in Krefeld und Mönchengladbach

stieg die Anzahl der Mitarbeiter auf mehr als

950 und es werden jährlich über 10.000 Fahrzeuge

verkauft.

Wir freuen uns über die Unterstützung bei

der Mobilität der Garde, damit diese auch

in der Session wieder sicher von Aufzug

zu Aufzug gelangt und wünschen uns,

dass dies der Beginn einer ebenso langen

Partnerschaft ist. Darauf ein dreifach

Krefeld Helau.

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Unser Automobilpartner PReckel

Von Aufzug zu Aufzug

...immer mobil mit dem Mannschaftsbus vom Autozentrum P&A

Autor Peter Kostyrok

Mitglied im

Ring

Deutscher

Makler

Wie auch in den Vorjahren unterstützt die Firma Autozentrum P&A GmbH die Prinzengarde

während der Session mit zwei Kleinbussen. Wir freuen uns über diese Leihgaben, die in den

nächsten Wochen die Gardisten von Aufzug zu Aufzug bringen werden und bedanken uns für die

Unterstützung bei der Geschäftsleitung des Hauses.

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wir trauern um unsere freunde

Drei, die wir vermissen werden!

von Rainer Küsters

Erd-, See-, Feuer- u. Anonym-Bestattungen

in allen Preislagen und auf allen Friedhöfen

Es gibt Menschen, deren Namen für

etwas stehen. Für Engagement, gesellschaftliche

Präsenz, bodenständige

Heimatverbundenheit, vor allem jedoch

für Freundschaft. Alle drei habe ich nur

zu gut gekannt!

Günter Wolff

* 24. März 1945

✝ 15. März 2016

Günter lernte ich kennen Anfang 1980 als

junger Prinzengarde-Major. Dieser sehr

verbindlich auftretende, freundliche Mann

schickte sich damals an, Prinz zu werden.

Hiernach begegnete ich ihm erneut, als er

in der Prinzengarde an der Seiter meines

Vorgängers dessen Vize wurde. Aber die

Nummer zwei zu sein, war nie Günter‘s Ding

und so währte seine Amtszeit nur ein Jahr.

Auch die Granden der Krefelder CDU wurden

auf ihn aufmerksam und so zog er für

eine Legislaturperiode in den Rat der Stadt

Krefeld ein und fungierte in der Nachfolge

von Toni Matura als planungspolitischer

Sprecher seiner Fraktion. Seine Nähe zum

Brauchtum verlor er aber nie und so war

es mehr als folgerichtig, dass sein Rat und

seine Tatkraft im damaligen AKR, dem

späteren Festkomitee, gebraucht wurden.

Schon wieder bekam ich es mit ihm zu tun,

als er und der unvergessene Willi Gölden-

bachs mir das Prinzenamt in der Session

1982 erfolgreich schmackhaft machten. Wenig

später übernahm Günter Wolff den Vorsitz

im Festkomitee. An seiner Seite war ich

viele Jahre Vizepräsident und lernte Günter,

bisweilen auch kritisch, sehr zu schätzen.

Diese von gegenseitigem Respekt bestimmte

Männerfreundschaft hatte Bestand

bis zu seinem Tode. Es ist für viele unfassbar,

dass dieser so präsente, gesellige und

humorvolle Freund nicht mehr unter uns ist.

Klaus Evertz

* 23. Mai 1944

✝ 13. Mai 2016

Über Klaus Evertz habe ich einmal gesagt,

er habe die Hoheit über den Stammtischen.

Gemeint war damit, dass er nicht nur durch

sein raumgreifendes Auftreten allein, sondern

vor allem durch sein umfängliches Wissen

um die Dinge des Lebens, insbesondere

um die der kommunalen-, der Landes- und

Bundespolitik zu beeindrucken verstand.

Sein Humor, aber auch seine barocke,

lebenslustige Art, die von hoher sozialer und

fürsorglicher Haltung bestimmt war, machten

Klaus zu einem Sympathieträger besonderer

Güte. Mit ihm war man gerne zusammen.

Ich hatte das Glück, Klaus Evertz mehr als

40 Jahren kennen zu dürfen, habe mit ihm

Reisen unternommen, Skat ebenso gespielt,

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war mir immer seines Ratschlages sicher.

Seine Meinung war mir wichtig, denn ich

wusste, dass er es ehrlich meinte; ein Testat,

das man nicht allen Zeitgenossen ausstellen

kann. Klaus war halt ein Freund!

Claus Detig

* 20. Januar 1940

✝ 21. Juni 2016

Jung, strahlend, gutaussehend, so stellten

sich die Detigs 1975 den Krefeldern als

Prinzenpaar vor. Als gebürtiger Frankfurter

waren ihm zwar die niederrheinischen Gepflogenheiten

bisweilen fremd, er verstand

es jedoch durch seine verbindliche, freundliche

und herzlich-bestimmte Art, seine Position

in jeder Hinsicht zu markieren. Als

erfolgreicher Immobilienmakler agierte er genauso

souverän wie als gern gesehener Gast

auf dem gesellschaftlichen Parkett Krefelds.

Dass nach seiner Zeit als Prinz Karneval sein

Herz für das höchste rheinische Brauchtum

auch weiter hin schlug, bewies er als rühriges

Mitglied im ARK aber auch in der Prinzengarde.

Hier war sein freundschaftlich besonnener

Ratschlag als Mitglied des Ehrenrates,

insbesondere bei den Vereins-Oberen, stets

gefragt. Auch diesen Freund dürfen wir nicht

vergessen.

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Regimentsappell am Freitag, dem 13.!

Aufmarsch im Schneeregen

Autor Peter Kostyrok / Fotos Uwe Behrendt und Christian A. Kölker

Die erste Veranstaltung der Prinzengarde

im Jahr 2017 am Freitag, dem 13.

Dezember. Kann das gut gehen? Die

Wettervorhersage des Vorabends ließ

nichts Gutes erahnen, wurden doch Massen

von Schnee vorhergesagt. Dass dann

als einzige Region der Niederrhein vom

Schneechaos verschont geblieben ist,

kann als gutes Omen für den Abend angesehen

werden.

Der Abend begann für die Aktivitas traditionell

mit dem Fackelzug vom Straßenbahndepot

zum Verwaltungsgebäude der SWK.

Den dort wartenden Ehrengästen und den

passiven Mitgliedern bot sich ein imposantes

Bild, als sich die gut 70 Gardisten und 45 Musiker

zur Frontabnahme für Prinz, Oberbürgermeister

und Präsidenten aufstellten. Der einsetzende

Schneeregen machte den Schein der

Fackeln noch stimmungsvoller.

Anschließend ging es zum Großen Wachaufzug

direkt in das Casino der SWK.

Hier fand mit der heutigen Veranstaltung

bereits unser vierter Regimentsappell in

Folge statt, ein großes Dankeschön hierfür

an die Vorstände der SWK Carsten

Liedtke und Kerstin Abraham.

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Große Karnevalsparty

12.03.2017

Bülent Ceylan

19.03.2017

Ehrlich Brothers

Die für die stattliche Zahl der Gardisten doch

recht kleine Bühne war proppenvoll. Da der

Mariechentanz aufgrund „technischer Probleme

der anderen Art“ ausfallen musste, war

es an den aktiven Tänzern, das Publikum zu

begeistern. Dies gelang auf Anhieb mit Bravour

– da haben sich die unzähligen Tanzproben

des Corps-Kommandanten Hans-Jürgen

Holzapfel ja doch gelohnt. Da die Garde einmal

auf der Bühne stand, wurden auch direkt einige

Beförderungen durch unseren Präsidenten vorgenommen.

Hier im besonderen hervorheben

möchte ich die Ernennung des Prinzenadjutanten

Georg „Schorsch“ Wanraths zum Major,

die Beförderung des Regimentsfahnenträgers

Heino Pesch zum Oberstleutnant und die Ernennung

von Gerd Neumann zum Generalleutnant.

Gleichzeitig bemerkte er, dass die Entscheidung

der Mitglieder, Christian

Cosman zum neuen Präsidenten zu wählen,

die richtige war und übergab die

Amtsinsignien bestehend aus Präsidentenkette

und Präsidentenstab an seinen

Nachfolger.

Christian Cosman dankte für die Worte und

appellierte gleichzeitig an alle Anwesenden,

sich weiterhin aktiv an den Aktivitäten der

Prinzengarde zu beteiligen.

25.04.2017

Sascha Grammel

28.04.2017

Mario Barth

30.09.2017

Music Show Scotland

13.10.2017

Luke Mockridge

Nachdem sich alle mit Wirsing und Mettwurst

gestärkt hatten, ergriff unser Ehrenpräsident

Rainer Küsters das Wort. In

einer kurzen Ansprache in der gewohnt

Küster´schen Art mahnte er seinen Nachfolger,

die große Verantwortung des Präsidenten

ernst zu nehmen.

25.11.2017

Dieter Nuhr

12.01.2018

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Fotos Uwe Behrendt

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egimentsappell 2017

Bevor die KG Verberg uns mit ihrer Großen

Tanzgarde die Aufwartung machte, wurde

unsere erste Bürgermeisterin Gisela Klaer

zum Ehren-Oberleutnant ernannt.

Danach gehörte die Bühne dem neuen

Prinzenpaar. Seine Tolität Prinz Dieter I. und Ihre

Lieblichkeit Prinzessin Britta I. samt Ministern

und Adjudantur gaben sich die Ehre. Prinz Dieter

ließ es sich nicht nehmen und blickte auf

zwei in seinen Augen sehr gelungene Veranstaltungen

der Garde im letzten Jahr zurück,

das Sommerfest und die Ernennung des Ehrenpräsidenten.

Er betonte, dass er sich auf die

kommende Session freue und es ihm eine Ehre

sei, von dieser stolzen Garde begleitet zu werden.

Anschließend stimmte das gesamte Kabinett

ihr Sessionslied an. Sicherlich wird dies die

Gardisten bei Ihren zahlreichen Auftritten mit

dem Prinzenpaar in der anstehenden Session

begleiten.

Dann ging es weiter im Reigen der Beförderungen,

jetzt war der Senat an der Reihe.

Mit dabei Oberbürgermeister Frank Meyer, der

nach einer kurzen Ansprache von Senatspräsident

Jan Schreurs in den Senat aufgenommen

wurde. Die Senatoren Carsten Liedtke (Major

i.S.) und Jan Schreurs (Generalleutnant i.S.)

erhielten noch Beförderungsurkunden überreicht.

Das Highlight des Abends war die nun

folgende Ernennung von Henning Michel

zum Ehrenoffizier der Prinzengarde.

Da der letztjährige Ehrenoffizier Jürgen

Steinmetz durch einen Auslandsaufenthalt

verhindert war, hielt die Laudatio Stadtkämmerer

Ulrich Cyprian in Reimform.

Da es an diesem Abend mehr Ehrungen gab

als es Platz in diesem Artikel gibt, wird sich hier

auf die herausragenden Ehrungen beschränkt.

Dennoch sind zwei Ehrung auf jeden Fall zu

erwähnen. Mit dem Verdienstorden in Gold

wurde für seine langjährige Arbeit unter anderem

als Schwadronskommandeur Friedel

Aymanns ausgezeichnet.

Die höchste Auszeichnung der Prinzengarde

erhielt an diesem Abend der ehemalige

Vizepräsident Frank Lemmen. Er bekam

von Christian Cosman das Großkreuz verliehen.

Dieses als Anerkennung für 20-jährige

Tätigkeit im Vorstand, meist loyal im Hintergrund

aber immer mit vollem Einsatz.

Die Finalnummer, die Oedingsche Jonges

hatten anfangs mit Tonproblemen zu

kämpfen, konnten dann aber viele bekannte

Karnevalslieder zum Besten geben.

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Steckbrief

Der Ehrenoffizier

Ein würdiger Nachfolger in langer Tradition

Autor Ulrich Cyprian

Der letztjährige Ehrenoffizier Herr Jürgen

Steinmetz hat mich gebeten, ihn

heute Abend wegen eines Auslandsaufenthaltes

zu vertreten. Eine Laudatio

ist zu halten, eine Lobrede auf

eine Person, damit war klar, meide den

negativen und finde den angemessenen

positiven Ton! (…)

Unser Ehrenrittmeister in spe Henning Michel,

noch 49 Jahre jung, hat von dem Fach

der Hotellerie‘ne Menge Ahnung. Als Hoteldirektor

ist er so versiert, dass er seinen Gästen

sogar dreisprachig serviert…

Auch ausserhalb seines Jobs ist Henning Michel

alles andere als ein Flop! Als zweifacher Familienvater

mit seiner Ehefrau im Gespann, steht

er auch gesellschaftlich in Krefeld seinen Mann.

Er ist sehr interessiert an Weinen und Sport

und genießt unseren Zoo und den Egelsberger

Segelflugplatz als privaten Zufluchtsort. Aber,

und das ist bei der Würde, die wir ihm heute

antragen, wichtiger, als ihn nach Schalke und

den Toten Hosen auszufragen: Henning Michel

ist im Brauchtum zu Hause, auch wenn er nicht

mitmacht bei jeder Sause.

In Bottrop lernte er die Bräuche des Schützenwesens

kennen, die wahren Geschichten indes

können nur seine engsten Freunde benennen.

In Trier fand er 1999 die Aufmerksamkeit der

damaligen Weinkönigin, ohne zu wissen, dass

diese später mehr wurde als seine Freundin.

Seine beiden Söhne haben ihm als junge

Prinzen etwas vorgemacht, was Henning Michel

zumindest bis heute hat noch nicht geschafft…

Doch was noch nicht ist, kann ja noch kommen,

Herr Michel ist ja noch jung und hat damit

noch Zeit genug, sich an der Spitze des närrischen

Volkes zu sonnen…

Aber zurück zur Gegenwart, sonst

bekommt die Laudatio einen zu langen

Bart. Die Prinzengarde der Stadt Krefeld

1914 e.V. war mit der Entscheidung für den

neuen Ehrenrittmeister echt schlau!

Henning Michel besitzt alle Voraussetzungen,

um wie seine Vorgänger als Mercure-

Direktor die Offizierswürde der Prinzengarde zu

empfangen! (…)

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Schon gewusst...

Grossmarkt

Kantine

... hat täglich geöffnet

Inh. Joachim Jochim Zyzik

Das Wagenentladen ...

...war schnell erledigt

Autor Peter Kostyrok

Die Wagenreinigung vier Tage nach Ende

der Session war schnell erledigt. Hatten

wir noch eine Woche zuvor, in unserer

Wagenhalle in Vennikel, die Wagen in bester

Stimmung und Hoffnung auf einen

schönen Rosenmontagszug beladen, so

war jetzt eine gewisse Ernüchterung eingezogen.

Dies schlug sich auch in der Anzahl der

Beteiligten Gardisten nieder. Dennoch waren

wir mit unserer Arbeit nach knapp 2 Stunden

durch. Richtig gereinigt wurde nur der Wagen

des Präsidenten, der als einziger in dieser Session

bei einem Zug mitgerollt ist. Hier steckte,

durch das regnerische Wetter beim Zug in

Hüls, allerdings auch richtig Arbeit drin.

Die anderen Wagen wurden nur von der

Kamelle befreit und für das Sommerlager

fit gemacht. An alle fleißigen, helfenden

Hände an dieser Stelle ein dickes Dankeschön.

Wir freuen uns über Ihren Besuch.

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Das wichtigste von’s janze

Die Orden und Ehrenzeichen

Glanz & Gloria in der Prinzengarde

Autor Christian Cosman

In der Prinzengarde der Stadt Krefeld gibt

es eine Reihe von Orden und Ehrenzeichen,

die an die Mitglieder verliehen werden

können. Es gibt zwei Gruppen von Orden

und Ehrenzeichen.

1. Verdienstorden, die wie der Name es

sagt für Verdienste verliehen werden.

2. Orden und Ehrenzeichen, die einen bestimmten

Status ausdrücken.

Beginnen möchte ich mit den Verdienstorden

der Prinzengarde. Im Jahr 2000 wurde vom

damaligen Vorstand das Großkreuz gestiftet.

Diese höchste Auszeichnung der Prinzengarde

wird nur an Aktive Mitglieder aus Corps, Reserve

und Senat verliehen. Das Großkreuz war

viele Jahre der einzige Verdienstorden, den die

Garde für ihre Mitglieder zu vergeben hatte, bis

im Jahr 2013 die niedrigeren Stufen gestiftet

wurden. Hierbei handelt es sich um den Verdienstorden

in Bronze, Silber und Gold, die unterhalb

des Großkreuzes angesiedelt sind.

Im Gegensatz zum Großkreuz können die

Verdienstorden in den verschiedenen Ausprägungen

auch an Passive Mitglieder und auch

an Nichtmitglieder verliehen werden. Die vorgesehene

Stufe eines Verdienstordens in Gold mit

Brillanten wurde bisher nicht verliehen.

Oberhalb des Großkreuzes gibt es noch die

Sonderstufe des Großkreuzes, welche dem

Präsidenten der Prinzengarde vorbehalten ist.

Somit ergibt sich folgende Abstufung innerhalb

der Verdienstorden:

Der Verdienstorden in Bronze, Silber und Gold

Das

Großkreuz

Die Sonderstufe

des

Großkreuz

Verdienstorden in Bronze

Verdienstorden in Silber

Verdienstorden in Gold

Verdienstorden in Gold mit Brillanten

Großkreuz

Sonderstufe des Großkreuzes

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Das wichtigste von’s janze

Die verschiedenen Halsorden:

Jeder uniformierte Gardist in der Prinzengarde

trägt zu seiner Uniform einen Halsorden.

Dieser Halsorden drückt die Zugehörigkeit zur

Prinzengarde aus. Es gibt zwei Arten von Halsorden:

1. Der Halsorden für alle Gardisten,

der sowohl zur Großen Uniform als

auch zur Litewka getragen wird.

2. Der Halsorden des Senates, der den

Träger als Mitglied des Senates der

Prinzengarde kennzeichnet.

Halsorden des Corps (links),

der Halsorden der Senatoren (rechts)

Der Reiterorden:

Ein weiterer Orden, der für eine bestimmte

Tätigkeit verliehen wird, ist der Reiterorden.

Mit dem Reiterorden wird der Gardist ausgezeichnet,

der an einer offiziellen Veranstaltung

der Prinzengarde in Uniform zu Pferde teilgenommen

hat. Diese Veranstaltungen sind der

Stadtritt oder der Rosenmontag. Mit dem Reiterorden

können auch wie bei den Verdienstorden

Aktive, Passive und Nichtmitglieder ausgezeichnet

werden.

Traditionell wird der Reiterorden nach

dem Rosenmontagszug an die neuen Reiter

verliehen.

Der

Reiterorden

Die Amtsinsignien des Präsidenten:

Der Präsident der Prinzengarde erhält zum

Amtsantritt von seinem Vorgänger die Präsidentenkette

und den Präsidentenstab als

äußeres Zeichen seines Amtes in einem feierlichen

Rahmen überreicht.

Diese Amtsinsignien werden vom Präsidenten,

wenn es der Anlass erfordert,

getragen.

Der Präsident mit

den Amtsinsignien

214

215


ernennungen & beförderungen

Auszeichnungen:

Detlef Adam

Wolfgang Dix

Hans-Willi Weber

Horst Hannappel

Stephan Hauser

Friedel Aymanns

Frank Lemmen

Frank Meyer

Aktives-Corps:

Dirk Mosinski

Claudio Engeln

Leonhard Munz

Errol Wernike

Fred Winkmann

Peter Kostyrok

Verdienstorden Bronze

Verdienstorden Bronze

Verdienstorden Bronze

Verdienstorden Silber

Verdienstorden Silber

Verdienstorden Gold

Großkreuz

Senator

Fähnrich

Oberfähnrich

Oberfähnrich

Oberfähnrich

Oberfähnrich

Leutnant

Reservecorps:

Andreas Feyen

Nicolas Keller

Helmut Kremer

Karl Bongartz

Senat:

Major d.R.

Major d.R.

Oberstleutnant d.R.

Wolf-Rüdiger Bretzke Major i.S.

Carsten Liedtke Major i.S.

Jan A. J. Schreurs

Ehrenoffiziere:

Gisela Klaer

Henning Michel

Rainer H. Schillings

Generalleutnant d.R.

Generalleutnant i.S.

Ehren-Oberleutnant

Ehren-Rittmeister

Ehren-Rittmeister

Sascha Rülicke

Ralf Theuvsen

Jörg Becker

Peter Kempkens

Lutz Kottsieper

Sascha Rülicke

Ralf Theuvsen

Thomas Cosman

Jörg Lutterbeck

Walter Sosul

Horst Wittfeld

Heribert Boosen

Volker Luven

Norbert Minhorst

Thomas Pluschkell

Luca Schulz

Horst Stienen

Leutnant d.R.

Leutnant d.R.

Leutnant d.R.

Leutnant d.R.

Leutnant d.R.

Leutnant d.R.

Leutnant d.R.

Oberleutnant d.R.

Oberleutnant d.R.

Oberleutnant d.R.

Oberleutnant d.R.

Rittmeister d.R.

Rittmeister d.R.

Rittmeister d.R.

Rittmeister d.R.

Rittmeister d.R.

Rittmeister d.R.

Ulrich Adolphs Major d.R.

Rolf Beinecke Major d.R.

Jürgen Bister Major d.R.

Norbert Gätzen Major d.R.

Martin Hock Major d.R.

Rüdiger Hügen Major d.R.

Christian Kölker Major d.R.

Karl-Wilhelm Röttges Major d.R.

Karl-Heinz Schaffrath Major d.R.

Fred Sieker

Major d.R.

Klaus Stalpers Major d.R.

Andreas Stomps Major d.R.

Joachim Tünnesen Major d.R.

Hans-Jürgen Brockers Oberstleutnant d.R.

Hans-Dieter Penno Oberstleutnant d.R.

Uwe Behrendt

Hans-Kurt Bode

Lothar Rouß

Oberst d.R.

Oberst d.R.

Oberst d.R.

Berndt Bleser

Simon Stöffges

Oberleutnant

Oberleutnant

Passive:

Peter Doerner

Frank Heckershoff

Sebastian Scholzen

Andreas Jörrissen

André Kaeten

Georg Wanraths

Rittmeister

Rittmeister

Rittmeister

Major

Major

Major

Hans-Joachim Dopstadt Oberstleutnant

Heino Pesch Oberstleutnant

Gerd Neumann

Generalleutnant

Maximilian Becker Fähnrich d.R.

Marc Blondin Fähnrich d.R.

Daniel Gies

Fähnrich d.R.

Marc Oliver Hahndorf Fähnrich d.R.

Markus Wilhelm Kurz Fähnrich d.R.

Lars Roelofs Fähnrich d.R.

Hans-Josef Schultes Fähnrich d.R.

Dirk Peter Stüning Fähnrich d.R.

Benedikt Winzen Fähnrich d.R.

Joop Cosman Oberfähnrich d.R.

Udo Schwirtz Oberfähnrich d.R.

David Winzen Oberfähnrich d.R.

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So sieht’s 2017/2018 aus...

Karnevalszeit ist Partyzeit!

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Festkalender 2017/2018

Regimentsappell

Freitag, 17. November 2017

XXIX. Verleihung des Närrischen

STECKENPFERDES IM SEIDENWEBERHAUS

Mittwoch, 10. Januar 2018

Prinzenproklamation

Freitag, 12. Januar 2018

54. HERRENABEND

IM MERCURE PARKHOTEL KREFELDER HOF

Donnerstag, 1. Februar 2018

KOSTÜMFEST IM ZEUGHAUS DER PRINZENGARDE

Freitag, 9. Februar 2018

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218

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inserentenverzeichnis

Unser Dank an die Inserenten

Nur durch die Unterstützung der vielen

Inserenten ist es uns möglich, den Kurier

zu gestalten und an die zahlreichen Besucher

der Veranstaltungen der Prinzengarde

kostenlos abzugeben.

Daher bedanken wir uns sehr herzlich bei

Ihnen und freuen uns, wenn Sie auch im kommenden

Jahr den Kurier durch Ihre Anzeige

unterstützen.

Bitte berücksichtigen Sie die Inserenten

des diesjährigen Kurier bei Ihren Einkäufen

oder bei der Vergabe von Aufträgen:

A

Adam GmbH - Werkzeuge 82

Alaaaf – Veranstaltungen/Events 214

Andries & Collegen - Rechtsanwälte 126

Auto Becker Klausmann - BMW/Mini 36

B

Bagala, Internet & PC-Service 222

Bauhaus 32

Becker-Wittig - Immobilien 190

Behrendt, Uwe - Fotografenmeister 49

Blomen GmbH 209

Borgmann - Autohaus 44

Boventer, Dr. Wolfgang - Apotheken 160

Bossers, Peter - Glaserei Meisterbetrieb 162

Bruns, Dino - Raumdesign 128

Buchholz Planen - Markisen und mehr 106

Butz-Consult/Butz-Expert 46

C

Car Connection - Autovermietung u. mehr 132

Cargill Deutschland GmbH 56

CDU 24

Chempark/Currenta 14

Comet-Bau Detig GmbH & Co. KG 42

Coumans/Hoyer - Steuerberatung 146

D

Dachsbau, Wiewroth - Gastronomie 70

Dopstadt - Immobilien/Verwaltung 24

E

EGN - Entsorgungsgesellschaft 140

Elektro Hucken - Meisterbetrieb 182

Elektro Kleinhütten, Volker Ingenhag 204

Elektro Lücke 80

Elektro Richter 176

Esters - Wachdienst 64

Euro-Therm GmbH 66

F

Fliesenstudio Kiosse 138

Furth - Getränkehandel 217

FHP - Floehr, Hermes & Partner Stb./RA 72

FRTG-Group - WP/Stb./RA 16

G

GEMO - Wellen - Automobilindustrie 218

Gold.Werk, Goldschmiede Erika Trapp 124

Großmarkt Kantine 210

H

Hannappel - Bestattungen 195

Hauser Sicherheitstechnik 34

Heinzelmännchen - Gebäudereinigung 110

HELA GmbH - büro-direkt24.de 86

Hinterding - Landfleischerei 218

Hölters - Handwerkerservice 174

Hock, Dr. Martin - Rechtsanwalt 98

Hygienica-Nord GmbH 116

I

INCAS GmbH - ITK-Systemhaus 33

Inparts – Consulting & Finance 144

Intersport Borgmann 190

ITS Industrietore-Service Gmbh 191

K

Kappes - Orden/Uniformen/Kostüme 54

Kempkens - Juweliere 58

Kickartz, Gebr., GmbH -Tiefbau 10

Kiwanis International 196

Kleinlosen - Gastronomie 114

Klömpkes - Tabakwaren 96

König Pilsener

U4

KönigPalast, - Veranstaltungen/Events 198

Krebbers - Fenster u. Fassadentechnologie 38

Krefelder Rennclub 1997 e.V. 181/182

Kreuz, Michael - Garten-/Landschaftsbau 221

Küsters - Malermeisterbetrieb 148

L

Lechner, Carl, - Bad+Heizung+mehr 208

Lechner+Hayn - Büroeinrichtungen 38

Lemmen, Frank - Fenster u. Türen 202

Leurs - Elektrotechnik 223

Liebertz - Busreisen 196

Lohmann and Friends - Werbeagentur 130

Lomberg - Immobilien 136

Lomme, Jürgen - Bäckerei und Café 116

Lumma Raumausstattung 152

M

MAX Bar/Restaurant 166

Meiners - Gerüstbau 78

Mercedes-Benz -Niederlassung Krefeld 8

Mercure Parkhotel Krefelder Hof 112

Munz - Coiffeurteam 188

N

Nappoland - Nappo & Moritz GmbH 164

Narzis und Goldmohn, Blumen 124

Nordbahnhof - Gastronomie 104

O

Optik Adolphs - Augenoptik 128

P

Pelzers - Bauunternehmung 68

Pelzers - Wohnbau 68

Peschkes, Andreas - Akustikbau

138

Porsche Zentrum Willich, Tölke + Fischer 30

Q

Quasten - Bestattungen 194

R

Radsport Weyers 148

Rewe City, Markus Hoffmanns 211

Reitstall Schmitz 42

Rittergut Wildenrath 212

Riem - Bauunternehmung 98

Roeren Holzland 22

Römer- Steuerberatungsgesellschaft 28

S

Sissy Foto 26

S/M/P Schreurs, Müller & Part., WP/Stb. 18

Sparkasse Krefeld

U3

SPD 26

SWK - Stadtwerke Krefeld AG 12

SCH

Schages - CNC-Lasertechnik 134

Schlabers - Schlüsseldienst 82

Schmitz GmbH - Fenster/Türen 100

Schreurs - Immobilien 62

Schulz GmbH - Stahlrohre 84

Schumachers, Conrad - Pfandhaus 120

ST

Stadtwald PraxisKlinik–Dr.Dr.R.Müllejans 154

Stadtwaldhaus Krefeld - Gastronomie 222

Stöffges - Dachdecker Meisterbetrieb 188

Stünnings Druck + Medien 76

T

Taxi 22222 - Taxiunternehmen 100

Tichlers - Bau-,Bohr-u. Sägeunternehmung 134

Tölke + Fischer Gruppe / Autohaus Link 30

Trunz, Karin - Astrologin 158

TZ-Marketing, Thilo Zickler 162

U

Ulllrich Brot - Spezialbrot-Bäckerei 96

V

Vaiano - Textilpflege Meisterbetrieb 166

Vermeulen - Dachbaustoffe 185

Volksbank Krefeld eG

U2

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Wierczimok/Dr.Galke - Rechtsanwälte 150

Willicher Uniformhaus, Jörg Becker 152

Wohnstätte Krefeld 20

Wolff, Esta - Immobilien 95

WTK Wärmetechnik 176

WZ - Tageszeitung für Krefeld 48

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Zelz, Cornelia - Bestattungsunternehmen 192

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Prinzengarde der Stadt Krefeld 1914 e.V.

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info@prinzengarde-krefeld.de

www.prinzengarde-krefeld.de

Redaktion:

Markus Aretz

Friedel Aymanns

Christian Cosman

Wilfried Fabel

Klaus Geurden

Daniel Gies

Hans-Jürgen Holzapfel

Heinz Klinkhammer

Christian A. Kölker

Peter Kostyrok

Helmut Kremer

Rainer Küsters

Felix Mai

Gerd Mittelham

Werner Molls

Karl Müller

Torsten Rogge

Bernd Scheelen

Jens Voss

Fotos:

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Bistum Aachen / Andreas Steindel

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Tel. 02151 516 26-16

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Konzeption und Layout:

Wolff Kommunikation GmbH

Hüttenallee 237 c, 47800 Krefeld

Tel. 02151 516 26-0

www.wolff-kom.de

Druck:

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www.stuenings.de

Der Kurier wird zu Werbezwecken kostenlos

abgegeben. Vervielfältigungen jeder Art und

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung

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