Abschlussarbeit

TiertrainingDiamant

Domestikation, Rassevertreter &

Beschäftigungsvarianten für Hunde

07.03.2017

Abschlussarbeit

Nicole Pettin


Inhaltsverzeichnis

Selbstreflexion & Einleitung .................................................................................................................... 2

Die Domestikation ................................................................................................................................... 3

Australian Shepherd ................................................................................................................................ 6

Schnauzer ................................................................................................................................................ 9

Yorkshire Terrier .................................................................................................................................... 11

Basenji ................................................................................................................................................... 15

Alaskan Malamute ................................................................................................................................. 17

Beagle .................................................................................................................................................... 19

Magyar Vizsla......................................................................................................................................... 21

Labrador Retriever ................................................................................................................................ 23

Havaneser .............................................................................................................................................. 25

Pudel ...................................................................................................................................................... 26

Greyhound ............................................................................................................................................. 29

Hundesport ............................................................................................................................................ 31

Agility ................................................................................................................................................. 31

Obedience ......................................................................................................................................... 31

Rally Obedience ................................................................................................................................. 31

Longieren ........................................................................................................................................... 32

Beschäftigungsmöglichkeiten Kong & Futterball .................................................................................. 32

Der Kong ............................................................................................................................................ 32

Futterball ........................................................................................................................................... 32

Papprollen & Eierkarton ........................................................................................................................ 33

Spielvarianten für die Nase ................................................................................................................... 34

Schleppfährte .................................................................................................................................... 34

Das Mauseloch für Zuhause .............................................................................................................. 35

Auf Beute lauern.................................................................................................................................... 37

Resümee ................................................................................................................................................ 38

Literaturverzeichnis ............................................................................................................................... 40

Print ................................................................................................................................................... 40

Internetquellen .................................................................................................................................. 40

Abbildungsverzeichnis ....................................................................................................................... 44

1


Selbstreflexion & Einleitung

Begonnen hat eigentlich alles mit dem ersten Haustier und der daraus entstandenen Passion zu

Tieren. Drei Hamster und einen Wellensittich später, zog Merlin, mein erster eigener Hund,

ein und der Traum mit Tieren zu arbeiten war längst nicht mehr nur ein Traum, sondern zu

einem Ziel geworden. Nach der Matura war es für mich an der Zeit diesen Wunsch in die

Realität um zusetzten und die Informationsphase hielt Einzug. Der Lehrgang zur Tiertrainerin

sprang mir dabei förmlich ins Auge und rasch war ich zum Info-Webinar angemeldet. Nach

diesem Vortrag stand fest: Eine Allround-Ausbildung im Herzen von Niederösterreich und ich

wollte dabei sein.

Nach dem Bewerbungsschreiben und der Anmeldung war es dann endlich so weit: Das aller

erste Kurswochenende stand endlich vor der Türe!

Es folgten weitere spannende und vollgepackte Wochenenden sowie eine Intensivwoche im

August mit einigen Highlights. So hatten wir Kursteilnehmer die Möglichkeit zwei verwaiste

Tauben mit Spezialkost zu füttern, erlebten eine Ziegenwanderung, erledigten die Stallarbeit,

arbeiteten im Roundpen mit einem echten „Professorpferd“ und erlebten ein Jungpferd am

Beginn seiner „Freizeitpferd-Karriere“. Fast schon „nebenbei“ erlernten wir die

wesentlichsten Werbetools und begannen mit der Arbeit an unserer eigenen Website. Die Zeit

zwischen den Kurswochenenden wurden für das Praktikum genutzt.

Nach diesem knappen Jahr hat sich auch einiges in meinem Umgang und Zugang zu Tieren

verändert. So sieht man, als Beispiel, nicht mehr einfach nur die süßen Esel auf der Koppel

stehen, sondern achtet auf die Haltungsbedingungen und überlegt sich wie man diese noch

optimieren könnte.

Der Ehrgeiz neue Ideen, Inspirationen und auch Wissen zu Sammeln ist geweckt!

In meiner Arbeit stelle ich die Domestikation des Wolfes, verschiedenen Hunderassen und

Beschäftigungsmöglichkeiten für Hunde vor. Diesen Themenbereich habe ich gewählt, da ich

die Entwicklung vom Wolf zum Hund, „Trendhunderassen“ und Rassen mit häufigem

Vorkommen sowie geistig und körperliche Auslastungsmöglichkeiten von Hunden als

Grundstein für den Umgang und das Training mit Hunden erachte.

2


Die Domestikation

Die Domestikation von unserem Haushund,

dem canis lupus familiaris („der gezähmte

Wolf“), begann nach jüngsten

wissenschaftlichen Entdeckungen wohl

bereits in der Eiszeit und ist ein Prozess

über Jahrtausende.

So gibt es eine Vielzahl an archäologischen

Abbildung 1 - Wolf

Funden. Ein Beispiel ist der Fund eines Pfotenabdruckes in einer Höhle bei Chauvet

(Südfrankreich). Der Abdruck der Pfote, welcher sogar die Position der Zehen und Krallen

zeigt und somit gut von einer Wolfspfote unterschieden werden kann, wird auf etwa 25 000

Jahre datiert.

Ein weiteres Beispiel ist der Fund eines Hundeschädels in Sibirien. Dieser Schädel wird auf

etwa 33 000 Jahre geschätzt.

Somit ist der Hund das älteste Haustier des Menschen, denn Katzen wurden erst vor rund

9500 Jahren domestiziert.

Der Vorgang der Domestikation von unserem Haushund, welcher vermutlich in Ostasien oder

mittleren Osten seinen Ursprung nahm, ist nicht eindeutig geklärt. Unumstritten ist jedoch,

dass der Hund vom Wolf abstammt und nicht, wie von Konrad Lorenz angenommen, vom

Schakal. Es wird davon ausgegangen, dass langsam aus dem nebeneinander ein miteinander

wurde. So hat sich der Wolf einerseits selbst domestiziert, da er in der Nähe der Menschen

Futter gefunden hat und andererseits wurden Wolfwelpen von Menschenhand aufgezogen.

Die Domestikation ist das Ergebnis einer andauernden Selektion durch den Menschen.

Dabei wurde das Erscheinungsbild des Hundes erst mit der Sesshaftigkeit des Menschen

verändert und auch die gezielte Zucht für bestimmte Aufgaben, wie etwa das Jagen oder

Hüten, begann in dieser Zeit.

Die Zucht von Rassen, so wie wir sie kennen, wurde etwa im 18. Jahrhundert begonnen. 1

1 http://www.planet-wissen.de/natur/haustiere/hunde/ - Stand: 02.01.2017

3


Die wichtigsten Merkmale der Domestikation sind 2 :

- Verkleinerter Kopf: Die Gehirnmasse nahm um etwa 20-30 % ab. Dabei verringerten sich

vor allem die Gehirnareale, welche zur Verarbeitung von Sinneseindrücken zuständig sind.

Damit ist unser Hund nicht weniger Intelligent als sein Vorfahre, jedoch wurde er auf das

Leben mit uns Menschen und den damit verbunden Umweltreizen „vorbereitet“.

- Änderung der Fellfarben

- Veränderung der Zähne

- Veränderung des Verhaltens: Das Flucht und Verteidigungsverhalten hat sich, als Beispiel,

reduziert.

Domestikation ist die langsame Umwandlung, durch den Menschen verursacht, von

Wildtieren, wie dem Wolf, zum Haustier. 3

Unterschiede zwischen Wolf und Hund 4 :

Wolf und Hund haben zwar eine genetische Übereinstimmung von etwa 99,96 % und

dennoch gibt es einige Unterschiede, welche bereits im Welpenalter zu erkennen sind.

So erkunden Wolfswelpen bereits 2 Wochen früher ihre Umwelt. Zwar sind auch bei ihnen

das Hör-und Sehsystem noch nicht fertig ausgebildet, aber sie verlassen sich auf ihren

Geruchssinn. Unsere Hundewelpen hingegen beginnen das Erkunden der Umgebung erst

wenn alle 3 Sinne komplett funktionieren.

Auch die Nahrung, beziehungsweise die Verdauung von Nahrung, hat sich verändert. So kann

der Hund, im Gegensatz zum Wolf, Stärke (wie in Kohlenhydraten enthalten) und pflanzliche

Nahrung besser verwerten.

Auch die Geschlechtsreife setzt bei Wölfen erst mit 2-3 Jahren ein. Hunde hingegen sind etwa

ab dem 12. Lebensmonat geschlechtsreif. Die Häufigkeit der Läufigkeit weist ebenso einen

Unterschied auf. So sind Wolfshündinnen nur 1 mal im Jahr (zur Paarungszeit), Hündinnen

hingegen 2 mal im Jahr läufig (Paarung prinzipiell das gesamte Jahr über möglich). Die

Tragezeit beträgt bei Wölfen 65-75 Tage, bei Haushunden hingegen etwa 5 Tage weniger.

Während der Wolf nur für Futter arbeitet, würde der Hund für seinen Menschen nahezu alles

machen.

2 http://www.hundeverhalten.es/hundelexikon/hundelexikon1/domestizierung/ - Stand: 02.01.2017

3 http://www.duden.de/rechtschreibung/Domestikation - Stand 04.01.2017

4 https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article113078420/Das-gewisse-Etwas-das-den-Wolf-zum-Hundmachte.html

- Stand: 02.01.2017

http://www.biologie-schule.de/vergleich-hund-wolf.php - Stand: 02.01.2017

Bloch Günther, Radinger Elli H.: Affe trifft Wolf .Stuttgart 2012

4


Ein weiterer Unterschied zwischen Wolf und Hund ist, dass Hunde bis ins hohe Alter

verspielt bleiben. Der Wolf hingegen entwickelt sich nach der Geschlechtsreife weiter.

Der Hund hat sich im Laufe der Zeit immer mehr dem Menschen angepasst, gelernt mit ihm

zu kooperieren, zu kommunizieren und verlässt sich auf unsere Pflege und Fürsorge.

Warum ausgerechnet der Wolf domestiziert wurde, liegt, nach wissenschaftlichen

Untersuchungen, vermutlich auch an den ähnlichen sozialen Strukturen. Auch bei den Wölfen

gibt es feste Regeln für das gemeinsame Zusammenleben und es wird sich um alle Tiere

gekümmert. 5

5 http://www.pfotenpenne.de/domestikation.pdf - Stand 04.01.2017

5


Australian Shepherd

Der Australian Shepherd gehört in die Gruppe der Hüte-und Treibhunde. Er wird in die

1. Gruppe (Hüte- und Treibhund), Sektion 1 (Schäferhunde) des FCI- Standard gelistet.

Anders als es sein Name vermuten lässt, ist nicht Australien das Ursprungsland dieser Rasse,

sondern die USA. Seinen Namen verdankt diese Rasse den Merinoschafen. Die Schafe

erreichten von Australien die USA und wurden dort „australian sheep“ genannt und ihre

Wächter auf 4 Pfoten wurden so „Australian Shepherd“ getauft. Nach dem zweiten Weltkrieg

erfreute sich diese Rasse immer größerer Beliebtheit und wurde zu einem wichtigen Begleiter

auf der Ranch und Farm. So wurde diese Rasse auch stetig weiterentwickelt. 6

Der Australian Shepherd hat einen robusten Körper, dessen Länge die Wiederristhöhe etwas

übertreffen soll und somit ist der Hund

etwas länger als hoch. Rüden erreichen

eine Höhe von rund 51-58 cm, mit 46-53

cm Höhe bleiben Hündinnen etwas

kleiner. Bei dieser Rasse soll das Gewicht

zur Höhe des Hundes passen.

Der Kopf hat eine gute Proportion zum

Körper und läuft, in einem am Ende hin,

abgerundeten Fang. Die Nase kann,

abhängig von der Fellfarbe, bei dieser

Abbildung 2- Australian Shepherd

Hunderasse entweder schwarz oder braungefärbt sein. Die dreieckig geformten Kippohren

sind hoch am Kopf angesetzt. Die Augen des Australian Shepherds sind mandelförmig und in

den Farben Braun, Blau, Bernstein und in jeder Kombination mit diesen Farben erlaubt.

Der Rücken ist gerade, fällt auch in der Kruppe nur wenig ab und endet entweder in einer

angeborenen Stummelrute oder in einer geraden, naturbelassenen Rute.

Das wetterbeständige und dichte Fell dieser Hunderasse ist mittellang und darf glatt bis

gewellt mit Unterwolle sein.

6 http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/342g01-de.pdf - Stand: 10.01.2017

Geist Rike: Australian Sheperd. Stuttgart 2016

6


Farblich kommt diese Rasse eigentlich nur in den Grundfarben schwarz und rot, mit oder

ohne Abzeichen und Aufhellungen, vor. Mit den Merle-Zeichnungen und den verschiedenen

Abzeichenvarianten ergeben sich bis zu 16 mögliche Farbvarianten, wie, zum Beispiel, solid

black oder solid red. Die Farbe Weiß ist am Hals, an der Brust, den Läufen, an der Unterseite

des Fanges als Blesse am Kopf und an der Unterseite des Körpers erlaubt. Jedoch ist zu viel

weiße Färbung unerwünscht und kann mitunter eine Gefahr für die Gesundheit darstellen.

Meist entsteht diese übermäßig weiße Fellfärbung durch die Verpaarung von zwei Merle –

Hunden und verursacht unter anderem Taubheit, Blindheit und Anomalien des Herzens.

Dank diesen vielen Farbvarianten wird der Australian Shepherd auch als „bunter Hund“

bezeichnet. 7

Überblick über die Farbbezeichnungen 8 :

Black – Grundfarbe Schwarz

Red – Grundfarbe rot

Solid – einfarbig (ohne Abzeichen

Bi – Grundfarbe und eine

Abzeichenfarbe

W – weißes Abzeichen

C – Kupferfarbenes Abzeichen

Tri – weiße und kupferfarbene Abzeichen

Abbildung 3 - Australien Shepherd, die

"bunten Hunde"

7 http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/342g01-de.pdf - Stand: 10.01.2017

https://de.wikipedia.org/wiki/Australian_Shepherd - Stand: 10.01.2017

http://www.tierklinikennet.de/hunderassen/australian-shepherd - Stand: 10.01.2017

8 Geist Rike: Australian Shepherd. Stuttgart 2016

7


So ergeben sich, beispielweise, folgende Farbbezeichnungen:

Red tri: Das Fell weist eine rote Grundfarbe und weiße

sowie kupferfarbene Abzeichen auf

Solid black: Ein einheitliche schwarze Fellfärbung ohne

einem Abzeichen

Red merle w: Das Fell hat eine rote Grundfarbe mit

Merle-Zeichnung und weißem Abzeichen

Abbildung 4 -

Australian Shepherd in red tri

Der Austalian Shepherd wurde für die Hütearbeit gezüchtet und ist somit ein ausdauernder

Arbeitshund mit großem Hüte und Bewachungsinstinkt.

Doch auch als sehr intelligenter und anhänglicher Familienhund erfreut er sich immer

größerer Beliebtheit.

Zwar ist er, im Vergleich zu anderen Hunderassen, leicht zu erziehen und gutmütig, jedoch

muss diese Rasse, aufgrund von seinem eigentlichen Aufgabengebiet, unbedingt gefordert

und gefördert und auch auf die meist niedrigere Reizschwelle muss im Umgang geachtet

werden! Rein körperliche Auslastung, wie Radfahren, ist für diesen Hund zu wenig, denn

er benötigt ebenso geistige Aufgaben. Dennoch ist im Alltag auf ausreichende Ruhe und

Erholungspausen acht zu geben! 9

9 http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/342g01-de.pdf - Stand: 10.01.2017

http://www.tierfreund.de/australian-shepherd/ - Stand: 10.01.2017

8


Schnauzer

Der Schnauzer gehört in die Gruppe der Pinscher, Molosser und Schweizer Sennhunde und

wird somit in Gruppe 2, Sektion 1 (Pinscher und Schnauzer) der FCI gelistet. Sein

Ursprungsland ist Deutschland.

Der Schnauzer kommt in 3 Größen vor:

1. Riesenschnauzer 10

Der Riesenschnauzer, ein Gebrauchs- und

Begleithund, wurde früher zum Treiben von

Viehherden eingesetzt und ab 1925 als

Diensthund anerkannt.

Der Riesenschnauzer ist, wie es der Name

bereits vermuten lässt, mit einer Widerristhöhe

von 60 bis 70 cm und einem Gewicht von 35 bis 47 Kilogramm der größte Hund

aus der Schnauzer-Familie.

2. (Mittel-)Schnauzer 11

Der Mittelschnauzer, auch nur Schnauzer genannt,

wurde einst als Stallhund genutzt und machte

erfolgreich Jagd auf Nagetiere. Dieser Eifer brachte

ihm den Namen „ Rattler“ ein.

Der Mittelschnauzer erreicht eine Höhe von 45 bis

50 cm und bringt ein Gewicht von 14 bis 20

Kilogramm auf die Waage.

Abbildung 5-Riesenschnauzer

Abbildung 6 - Mittelschnauzer

Das dichte und drahtig harte Fell mit Unterwolle kommt in zwei Farbvarianten – rein

schwarz oder Pfeffersalz- vor.

10 http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/181g02-de.pdf - Stand: 12.01.2017

11 http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/182g02-de.pdf - Stand: 12.01.2017

9


3. Zwergschnauzer 12

Der Zwergschnauzer, ein Haus- und Begleithund, kam nach

der Jahrhundertwende aus dem Raum Frankfurt am Main

und wurde rauhaariger Zwergpinscher genannt. Langsam

wurde aus diesem Hund der „kleine Bruder“ des

Riesenschnauzers.

Der Zwergschnauzer wird etwa 30 bis 35 cm groß und

wiegt rund 4 bis 8 Kilogramm.

Auch er hat ein dichtes und drahtiges Fell mit

Unterwolle, welches rein schwarz, pfeffersalz,

schwarzsilber oder auch rein weiß mit weißer Unterwolle sein kann.

Abbildung 7 -

Zwergschnauzer

Alle drei Schnauzer haben im Grunde den gleichen kraftvollen und quadratischen Körperbau.

Der Kopf ist kräftig ausgebildet und soll zur Wuchtigkeit des Hundes passen. Diese Rasse hat

hoch angesetzte und V-förmige Klappohren. Charakteristisch für diese Rasse ist der der stark

muskulöse Nacken, der in einen geraden Rücken und nur sehr gering an der Kruppe abfällt.

Der Schnauzer trägt von Natur aus eine Säbel- oder Sichelrute.

Das Fell alle drei Schnauzertypen weist eine dichte Unterwolle auf und ein hartes, aber

durchaus langes, Deckhaar liegt am Körper an.

Ein besonders markantes Erkennungsmerkmal sind der Bart am Fang und die buschigen

Brauen, welche die Augen auch leicht überschatten können. Diese Hunderasse ist zudem

besonders widerstandsfähig gegen Witterungen und Krankheiten.

Das Wesen dieser Rasse ist ausgeglichen, gutartig und die ausgeprägte Treue zu seinem

Besitzer machen ihn zu einem besonderen Wegbegleiter. Trotzdem darf man seine Kraft,

Ausdauer und Selbstsicherheit weder bei der Erziehung noch im Alltag nicht unterschätzen.

Der Schnauzer hat zudem hoch entwickelte Sinnesorgane, welche gefordert und gefördert

gehören! 13

12 http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/183g02-de.pdf - Stand: 12.01.2017

13 http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/181g02-de.pdf – Stand: 12.01.2017

http://www.vdh.de/welpen/mein-welpe/schnauzer - Stand: 12.01.2017

10


Yorkshire Terrier

Der Yorkshire Terrier gehört in die große Gruppe der Terrier und findet sich somit in der

3. Gruppe (Zwergterrier), Sektion 4 (Zwerg Terrier) der FCI wieder.

Die Grafschaft Yorkshire in Großbritannien, welche dieser Rasse den Namen gab, ist sein

Ursprungsland. Der englische Toy Terrier, Malteser und Skye Terrier gelten als Vorfahren

des um 1850 erstmals erschienen Yorkshire Terriers. Er war anfangs ein reiner

Gebrauchshund und wurde als Mäuse und Rattenfängern gehalten, eroberte aber schnell die

adelige, wohlhabende Schicht und wurde auf Ausstellungen präsentiert. Diesen

Ausstellungshunden wurden anfänglich die Ohren kupiert. Die typischen Stehohren wurden

erst nach dem Kupierverbot gezüchtet. 14

Diese Terrier-Rasse wird etwa 22 bis 24 cm groß und bringt ein Gewicht von mindestens

2 Kilo bis zu 3,2 Kilogramm auf die Waage. Der Yorkshire

Terrier hat einen kompakten und gut proportionierten Körper

mit einem flachen, kleinen Schädel. Die Ohren dieser Rasse

sind V-förmig, klein und werden aufrecht getragen. Der gerade

Rücken verläuft in eine über der Rückenlinie getragene Rute.

Ein besonderes Erkennungsmerkmal des kleinen Terriers ist

sein mittellanges, feines und völlig gerade gewachsene Fell,

welches auf beiden Körperseiten gleichmäßig herunterhängt.

Vom Hinterhauptbein bis zum Routenansatz hat das Fell eine dunkle stahlblaue Färbung,

während der Kopf und die Brust eine satte goldene Farbe aufweisen. Dabei werden die Haare

von der Wurzel zur Spitze hin heller. Eine besondere Eigenschaft des Felles ist, dass es keinen

Fellwechsel durchmacht und somit auch für Hundehaar-Allergiker geeignet ist.

Der Yorkshire Terrier ist zwar klein, aber keinesfalls ein Schoßhund, denn in ihm steckt eine

große Portion Jagdverhalten, viel Energie und ein lebhaftes, temperamentvolles Wesen. Er ist

ein fröhlicher, liebenswerter, anhänglicher und selbstbewusster Hund, der unbedingt

hundegerecht erzogen und ausgelastet werden möchte! 15

Abbildung 8 -

Yorkshire Terrier

14 http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/086g03-de.pdf - Stand: 13.01.2017

http://www.tierfreund.de/yorkshire-terrier/ - Stand: 13.01.2017

Schmitt Annete: Yorkshire Terrier. Stuttgart 2013

15 http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/086g03-de.pdf - Stand: 13.01.2017

http://www.hunde-fan.de/hunderassen/yorkshire-terrier/ - Stand: 13.01.2017

http://www.tierfreund.de/yorkshire-terrier/ - Stand: 13.01.2017

Schmitt Annete: Yorkshire Terrier. Stuttgart 2013

11


Dackel

Der Dachshund, auch Dackel oder Teckel genannt, wird in der 4. Gruppe der FCI gelistet und ist ein

Jagdhund über und unter der Erde. Deutschland ist sein Ursprungsland. Seit dem Mittelalter

ist diese Rasse bereits bekannt und hat sich aus den niederläufigen Bracken heraus entwickelt.

Er wurde und wird auch heute noch als vielseitiger Jagdhund unter und über der Erde genutzt.

Über der Erde jagt er spurlaut, er gibt also bei der Verfolgung einer Spur stetig Laut, und ist

zudem zum Stöbern oder auch auf Schweißfährten einsetzbar.

Der Dackel wird in 3 Größen eingeteilt. Hierbei wird aber nicht, wie bei den meisten anderen

Hunderassen, nach der Widerristhöhe eingeteilt, sondern nach dem Brustumfang 16 :

1. Teckel

Der Teckel ist der größte Hund in der Dackelfamilie und hat einen Brustumfang von

über 35 cm und einer Gewichtsobergrenze von rund 9 Kilogramm.

2. Zwergteckel

Der Zwergteckel ist mit einem Brustumfang von 30 bis 35 cm etwas kleiner.

3. Kaninchenteckel 17

Der Kaninchenteckel ist der kleinste Hund in der Dackelfamilie und weist einen

Brustumfang von bis zu 30 cm und bringt etwa 4 Kilogramm auf die Waage.

16 http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/148g04-de.pdf - Stand: 14.01.2017

17 http://www.hunderassen.de/rassen/kaninchen-teckel.php - Stand: 14.01.2017

12


Die verschiedenen Größen werden jeweils noch nach den

drei Haararten eingeteilt: 18

1. Kurzhaar

Der kurzhaarige Dackel hat ein dichtes, kurzes

und glatt anliegendes Fell. Es gibt am gesamten

Körper keine unbehaarte Stelle.

Das Fell kann einfärbig rot, rotgelb oder gelb

gehalten sein, jeweils mit oder ohne schwarzer

Abbildung 9 - Kurzhaar Dackel

Stichelung. Weiße Färbungen sind, bis auf kleinere Flecken, nicht erwünscht.

Auch zweifärbiges Fell, wie schwarz oder braun mit rostbraunen oder gelben

Abzeichen über den Augen und an den Seiten des Fanges, an der Brust und den

Beinen, ist erlaubt.

Die Abzeichen dürfen jedoch nicht zu stark verbreitet sein.

Gefleckt, getigert und gestromt ist eine weitere Farbvariante. Hier ist die Grundfarbe

immer eine Dunkle, wie schwarz, rot oder grau. Grau oder beige Flecken, über den

Hundekörper unregelmäßig verteilt, ist das Ziel bei der gefleckten Variante. Die rote

oder gelbe Färbung mit dunkler Stromung ist das Ziel beim gestromten Teckel.

2. Rauhaar

Der rauhaarige Teckel hat, mit Ausnahme der

Augenbrauen, dem Fang und dem Behang,

Unterwolle und dichtes, drahtiges Deckhaar.

Charakteristisch für den rauhaarigen Vertreter sind

der deutlich ausgeprägte Bart am Fang und die

buschigen Augenbrauen. Lediglich am Behang ist

die Behaarung kürzer als am restlichen Körper und

liegt nahezu glatt an.

Abbildung 10 - Rauhaar Dackel

Die Rute ist ebenso gleichmäßig behaart und auch hier liegt das Haarkleid eng an.

Farblich zeigen sich die rauhaarigen Teckel vorwiegend hell bis dunkelfarben, jedoch

können dieselben Farbvarianten wie beim Kurzhaar – Teckel auftreten.

18 http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/148g04-de.pdf - Stand: 14.01.2017

13


3. Langhaar

Glänzendes, am Körper anliegendes mit

Unterwolle versehenes Fell zeichnen den

Langhaar- Dackel aus. Die Behaarung wird dabei

unter dem Hals länger und hängt am Bauch herab.

Auch die Läufe sowie die Rute, welche eine

vollständige Fahne aufweist, zeigen eine

wesentlich längere Behaarung auf.

Abbildung 11 - Langhaar Dackel

Farblich kommen auch die langhaarigen Vertreter dieser Rasse entweder einfarbig,

zweifärbig, gestromert oder gefleckt vor.

Manche Dackel tragen einen weißen Brustfleck. Dieser Fleck, auch Schärfefleck genannt,

zeigt auch heute noch die Verwandtschaft zur Dachsbracke. Dieses seltene Detail kann bei

jeder Größe und bei jeder Fellvariante auftreten. Die weiße Fellfärbung bleibt aber selten über

viele Jahre erkennbar und verschwindet oftmals in den ersten Lebensmonaten. 19

Alle drei Größen haben einen langestreckten, dennoch aber sehr beweglichen und muskulösen

sowie kompakten Körperbau.

Der Kopf ist langgestreckt und wird zur Schnauze hin schmäler, aber nicht spitz. Die

beweglichen Ohren dieser Rasse sind hoch angesetzt, ausreichend lang und nach unten hin

abgerundet. Mittelgroße, ovale Augen in einer dunkelrotbraunen bis schwarzbraunen Farbe

verleihen dieser Rasse den bekannten „Dackelblick“.

Der Rücken verläuft vom hohen Widerrist gerade oder leicht nach hinten geneigt zu einer

Rute, welche wie eine Verlängerung zur Rückenlinie getragen wird. 20

Der Dackel hat ein freundliches, pfiffiges Wesen und ist ein begeistertet, sehr ausdauernder

Jäger. Er ist ein eigensinniger Hund der durchaus selbstentscheidet und auch ein großes

Selbstbewusstsein an den Tag legt. In der Erziehung braucht man daher viel Ausdauer und

Konsequenz, denn der Dachshund gilt als stur, schwerer zu erziehen und auch seine

Bindungswilligkeit ist geringer als bei den meisten anderen Hunderassen. Hat man es aber in

sein Herz geschafft, so bekommt man ein liebenswerter und charmanter Begleiter, der aber

unbedingt geistig sowie körperlich richtig ausgelastet werden möchte! 21

19 Doehring Annette:: Dackel- Kleiner Hund mit großem Herzen. Schwarzenbeck 2011

20 http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/148g04-de.pdf - Stand: 14.01.2017

21 http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/148g04-de.pdf - Stand: 14.01.2017

14


Basenji

Der Basenji, auch unter dem Namen Kongo – Terrier, Congo Dog oder Basendschi bekannt,

gehört zu den Hunden vom Urtyp. Er wird in der 5. Gruppe (Spitze und Hunde vom Urtyp),

Sektion 6 (Urtyp) im FCI Rassestandart gelistet. 22

Der Basenji, dessen Name sich von „Basenschi“ (Sprache der Pygmäen) ableiten lässt und

„kleines wildes Ding aus dem Busch“, hat seinen Ursprung in Zentralafrika. Er stammt

vermutlich vom ägyptischen Tesem, welchem diese Rasse sehr ähnlich sieht, oder von dessen

Vorfahren ab. Entdeckt wurde diese Hunderasse 1870 von den Briten. Seit 1930 wird er als

Rasse gezüchtet. Bis heute lebt der Basenji mit den Pygmäen zusammen und ist ein wichtiger

Jagdbegleiter. 23

Der Basenji ist zwar ein feinknochiger und leichtgebauter, aber dennoch muskulöser Hund.

Rüden werden etwa 43 cm hoch und bringen ein Idealgewicht von rund 11 Kilogramm auf die

Waage. Mit 40 cm Widerristhöhe und einem Gewicht von 9,5 Kilogramm bleiben Hündinnen

etwas kleiner und leichter.

Der Kopf ist fein, flach und zur Nase hin dünner

werdend und sollte bei aufgerichteten Ohren eine

deutliche, aber dennoch nicht übertriebene

Faltenbildung aufweisen. Die kleinen, spitzen

Ohren werden aufrecht getragen und sind weit

vorne am Kopf angesetzt. Der kurze, gerade

Rücken endet in einer hoch angesetzten, eng

eingerollten Rute.

Das Fell dieser Hunderasse ist kurz, dicht und

Abbildung 12 - Basenji

sehr fein. Reines Weiß oder schwarz sowie die Mischungen rot- weiß und schwarz, lohfarben

und weiß mit lohfarbenem Abzeichen über den Augen sind ebenso erlaubt wie gestromerte

Färbungen. Bei all den Varianten sollte eine weiße Färbung an den Pfoten, der Brust und an

der Rutenspitze vorhanden sein. 24

http://www.dackel.de/dackel-charakter/ - Stand: 14.01.2017

Doehring Annette:: Dackel- Kleiner Hund mit großem Herzen. Schwarzenbeck 2011

22 http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/043g05-de.pdf - Stand: 24.01.2017

http://www.hunde-fan.de/hunderassen/basenji/ - Stand: 24.01.2017

23 http://www.vdh.de/welpen/mein-welpe/basenji - Stand: 24.01.2017

24 http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/043g05-de.pdf - Stand: 24.01.2017

15


Ein besonderes Merkmal dieser sehr ursprünglichen Rasse ist, dass sie nicht bellen. Dennoch

ist der Basenji nicht stumm, sondern gibt seine typischen Laute von sich, welche einen an

Wolfsgeheul erinnern. Den Basenji zeichnet zudem eine besondere Reinlichkeit aus.

Da diese Hunderasse zu den Pariahunden gehört, ist der unabhängige Wesenszug dieser Rasse

leicht zu erklären. Paria bedeutet nämlich so viel wie „Ausgestoßener, Kastenloser“ und er ist

somit eine urtümliche Hunderasse, welche zwar in Menschennähe lebt, aber dennoch nicht

speziell gezüchtet oder umsorgt wird. Diese Hunderasse gilt außerdem als sehr intelligent,

liebevoll und wachsam. Gegenüber Fremden gibt er sich gerne reserviert.

Der Basenji ist keine einfache Hunderasse und benötigt viel Geduld, eine gute

Vertrauensbeziehung, genügend Auslauf sowie eine klare Rangordnung. Auch sein

ausgeprägter Jagdsinn darf im Alltag nicht außer Acht gelassen werden! 25

25 http://www.hunde-fan.de/hunderassen/basenji/

16


Alaskan Malamute

Der Alaskan Malamute gehört zur Familie der Schlittenhunde und wird daher in

Gruppe 5 (Spitze und Hunde vom Urtyp), Sektion 1 (nordische Schlittenhunde) des FCI

Standards gelistet.

Alaska (USA) ist das offizielle Ursprungsland, aber ursprünglich kamen die Vorfahren dieser

Rasse aus Sibirien. Der Inuitstamm „Mahlemiuten“ brachten diese Vorfahren über die

Behringstraße mit und es entwickelte sich über Jahre hinweg der sogenannte „Hund der

Mahlemiuten“, der Alaskan Malamute. Inuits hielten ihn als Jagdhelfer und Lastentier. Erst

im 20. Jahrhundert wurde diese Rasse auch im

Schlittenhundesport beliebt. 26

Der Alaskan Malamute ist mit 56-66 cm

Schulterhöhe und einem Gewicht von rund 34

Kilogramm bis 43 Kilogramm der größte Vertreter

der Schlittenhunderassen. Der FCI Standard sieht

zwar eine exakte Größe von 58,5 cm bei

Hündinnen und 63,5 cm bei Rüden vor, jedoch

sind die richtigen Proportionen wichtiger.

Diese Hunderasse hat einen stämmigen,

kompakten und äußerst muskulösen Körper.

Der gut proportionierte, breite Kopf geht über

einen flachen Stopp in einen großen und zum Ende

hin leicht verjüngten Fang über. Der Fang selbst ist

massig und kräftig.

Die mittelgroßen Ohren wirken, im Vergleich zur

Größe des Hundes, eher klein und sind dreieckig

Abbildung 13 - Alaskan Malamute

geformt mit einer abgerundeten Spitze. Die mandelförmigen, schräg eingesetzten Augen

müssen stets eine braune Färbung aufweisen. Blaue Augen werden, anders als beim Siberian

Husky, als Fehler angesehen.

Der gerade Rücken darf lediglich zu den Hüften hin leicht abfallen. Die Rute wird als

Verlängerung der Wirbelsäule über dem Rücken getragen.

26 http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/243g05-de.pdf - Stand: 01.02.2017

http://www.hunde-zone.at/hunderassen/alaskan-malamute.html - Stand: 01.02.2017

17


Das dichte, dicke Fell besteht aus einem rauem, glatten Deckhaar und viel Unterwolle.

Die Länge des Felles variiert und ist so etwa im Sommer weniger lang und dicht.

Der Alaskan Malamute weist meist eine Fellfärbung von hellgrau bis schwarz auf.

Schattierungen und Farbkombinationen in der Unterwolle, der Kopfzeichnung sowie in den

Übergängen zwischen den hellen Bereichen des Unterkörpers und der dunkleren Körperfarbe

sind dabei erlaubt. Die weiße Fellfärbung ist immer die Hauptfarbe am Unterkörper, den

Pfoten und Teilen der Gesichtszeichnung und den Läufen.

Typisch für diese Schlittenhunderasse ist die weiße Kopfzeichnung, welche entweder

komplett oder teilweise weiß sein kann. 27

Der Alaskan Malamute, ein absoluter Rudelhund, hat ein gelassenes, freundliches und

ruhiges Wesen. Dennoch liebt er die Freiheit, ist oftmals etwas eigensinnig und sehr

selbstständig. Diese Eigenschaften verlangen nach einer konsequenten, geduldigen

Erziehung und einem Besitzer mit viel Erfahrung sowie Sachverstand.

Richtig erzogen und ausgelastet, er sollte unbedingt die Möglichkeit zum Arbeiten haben,

kann der Alaskan Malamute durchaus ein treuer Familienhund sein. Auf seinen Jagdtrieb

und die Durchsetzungsstärke ist im Alltag unbedingt zu achten. Mit dieser Rasse holt man

sich weder einen Stadt noch einen Wachhund, aber einen ausdauernden und liebenswerten

Naturhund ins Haus! 28

27 http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/243g05-de.pdf - Stand: 01.02.2017

http://www.vdh.de/welpen/mein-welpe/alaskan-malamute - Stand: 01.02.2017

http://www.hunde-zone.at/hunderassen/alaskan-malamute.html - Stand: 01.02.2017

28 http://www.vdh.de/welpen/mein-welpe/alaskan-malamute - Stand: 01.02.2017

http://www.hunde-zone.at/hunderassen/alaskan-malamute.html - Stand: 01.02.2017

18


Beagle

Der Beagle gehört in die große Gruppe der Laufhunde und ist ein Vertreter der kleinen

Laufhunde. Er wird in der 6. Gruppe (Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen),

Sektion 1.3 (Kleine Laufhunde) des FCI Standards gelistet. Großbritannien ist sein

Ursprungsland. Der Beagle, eine der ältesten englischen Laufhunderassen, entstand

vermutlich aus dem Fuchshound heraus und wurde speziell für die Jagd zu Fuß gezüchtet.

Er ist ein Meutehund, der für die selbständige Treibjagd auf, zum Beispiel, Feldhasen genutzt

wurde. In der Zeit von Königin Elizabeth I gab es kleine Rauhaar- Beagle, welche so klein

waren, dass sie in Jackentaschen gepasst haben. Diese „pocket beagles“ kommen heute aber

nur sehr selten vor. 29

Der Beagle erreicht eine Höhe von mindestens

33 cm bis maximal 40 cm und bringt dabei ein

Gewicht von rund 10 bis 18 Kilogramm auf

die Waage.

Der robuste Körper wirkt sehr kompakt

gebaut, jedoch nicht plump. Der Kopf ist

mäßig lang und, ebenso wie der Körper selbst,

von kräftiger Erscheinung. Eine wichtige

Abbildung 14 - Beagle

Proportion ist der Abstand zwischen dem Hinterhauptbein und dem Naseschwamm.

Hier sollte der Stopp, welcher sehr stark ausgeprägt ist, möglichst exakt diesen Abstand

halbieren. Der Kiefer ist bei dieser Rasse ebenfalls sehr kräftig ausgebildet.

Die großen Augen des Beagles liegen relativ weit auseinander, die tief angesetzten Ohren

hängen lang und nach unten hin abgerundet herab.

Der gerade Rücken geht in eine starke, mittellange und hoch angesetzte Rute über.

Das wetterbeständige, kurze Fell darf alle Farben bis auf die Farbe „Leber“ zeigen.

Meistens zeigt sich diese Rasse aber dreifärbig(schwarz, braun weiß oder weiß/braun/blau),

dachsfarbig- gefleckt, hasenfarbig-gefleckt, zitronengelb, braun – weiß, rot-weiß sowie

schwarz- weiß. Diese Farben dürfen auch in getüpfelter Form auftreten. Auch ein komplett

weißes Fell ist zulässig.

Die Rutenspitze ist bei allen Farben immer rein weiß. 30

29 http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/161g06-de.pdf - Stand: 19.01.2017

30 http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/161g06-de.pdf – Stand: 19.01.2017

http://www.tierfreund.de/beagle/ - Stand: 19.01.2017

19


Da der Beagle ein Meute-Hund ist, ist er eine sehr verträgliche und gutmütige Hunderasse mit

einem sehr menschenfreundlichen und fröhlichen Wesen. Dieser Charakterzug machen ihn zu

einem beliebten Familienhund, denn auch mit Kindern kann diese Rasse meist gut

zusammenleben.

Dennoch ist dieser Hund, aufgrund seiner Geschichte, ein laufreudiger, aktiver und jagdlich

ambitionierter Wegbegleiter. Mit einer Zielstrebigkeit verfolgt er eine aufgenommene Spur,

weswegen eine gute Erziehung und eine ausreichende Auslastung die Grundlage für einen

entspannten Alltag sind! 31

http://www.vdh.de/welpen/mein-welpe/beagle - Stand: 19.01.2017

31 http://www.beaglehund.de/beagle-charakter/ - Stand: 19.01.2017

20


Magyar Vizsla

Der Magyar Viszla gehört in die große Gruppe der Jagdhunde und ist ein Vertreter der

Vorstehhunde. Er wird in die 7. Gruppe und Sektion 1 des FCI Standards gelistet und fällt

somit in die Gruppe der kontinentalen Vorstehhunde. Sein Ursprungsland ist Ungarn.

Der Beginn dieser Rasse liegt wahrscheinlich im 9. oder 10.Jahrundert, als Magyaren das

Karpatenerbecken besiedelten. Sie brachten einen asiatischen Hundetypen, ähnlich des

Magyar Vizsla, mit. Es entstanden über die Jahre der türkische Windhund und ungarische

Bracken. Sie gelten als die direkten Vorfahren. 32

Die Rasse erscheint in zwei Varianten:

1. Kurzhaarform:

Der Kurzhaar Vizsla hat ein, wie es der Name bereits

vermuten lässt, ein komplett glatte Fellstruktur.

2. Langhaarform:

Der Drahthaar Vizsla, welcher aus der Einkreuzung des

drahthaarigen Deutschen Vorstehhundes entstand, hat

einen kleinen Bart, Augenbrauen und sein drahtiges Fell

erreicht eine Länge von etwa 2-3 cm. 33

Bei beiden Varianten werden die Rüden etwa 58-64cm groß

und erreichen ein Gewicht von 20-29 Kilogramm. Hündinnen

bleiben mit 54-61 cm etwas kleiner und mit 18-25 Kilogramm auch leichter.

Der Magyar Vizsla ist ein eleganter Jagdhund mit einem leichten und trockenen, aber

muskulösem Körperbau. Der Kopf soll eine leicht bis mäßig breit gewölbt sein und in einen

stumpfen und nicht zugespitzten Fang übergehen. Der Kiefer ist dabei kräftig ausgebildet.

Die Ohren sind tief angesetzt und nach unten hin abgerundet, die Augen hingegen leicht oval

gehalten. Die waagrecht getragene Rute ist etwas tiefer angesetzt und wird zur Spitze hin

dünner.

Abbildung 15 -

Magyar Vizsla Kurzhaar

32 http://www.hunde-fan.de/hunderassen/magyar-vizsla/ - Stand: 09.01.2017

33 http://www.jagdhund-magyar-vizsla.de/hunderasse.html - Stand:09.01.2017

21


Der Magyar Vizsla trägt ein kurzes und pflegeleichtes, aber dichtes Fell ohne Unterwolle.

Typisch sind die einheitlich semmelgelbe Fellfarbe, welche um Nuancen variieren darf, und

die hellbräunliche Nase.

Ein kleines weißes Abzeichen auf der Brust oder der Kehle ist erlaubt, während eine fleckige

Fellfarbe unerwünscht ist. 34

Der Magyar Vizsla ist ein leichtführiger Jagd-Allrounder, denn er arbeitet nicht nur

zuverlässig als Vorsteher, sondern auch in der Wasser-, Schweiß und Stöberarbeit.

Auch beim Apportieren macht diese Rasse eine gute Figur. 35

Bei der Erziehung und im Umgang ist auf eine konsequente, aber einfühlsame Art zu achten,

denn der semmelfarbene Hund hat ein sehr sensibles Wesen und ist immer gerne mit seinem

Menschen zusammen. Der Magyar Vizsla, ein Hund mit einer großen Portion an Ausdauer

und Schnelligkeit, ist auf Grund von seinem fröhlichen, liebenswerten und anhänglichem

Wesen mittlerweile immer häufiger als Familienhund anzutreffen. Jedoch muss diese Rasse,

aufgrund von seinem eigentlichen Aufgabengebiet, unbedingt gefordert und gefördert

werden! 36

34 FCI Rassenstandard Nr. 57 vom 13.09.2000 – Übersetzung von: Peter Weit, Uwe Fischer und Dr. J.-

M.Paschoud.

http://www.markt.de/ratgeber/magyar-viszla/magyarviszla/ - Stand 05.01.2017

35 http://www.vizsla.eu/vizsla/jagd/index.php?navanchor=3220012 – Stand: 09.01.2017

36 http://www.vizsla.eu/vizsla/der_vizsla/index.php?navanchor=3220011 – Stand: 09.01.2017

22


Labrador Retriever

Der Labrador Retriever gehört, wie auch der Golden Retriever, der Flat Coated Retriever

und der Curly Coated Retriever, zu den Apportierhunden.

Er wird somit in Gruppe 8 (Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde), Sektion 1

(Apportierhunde) der FCI geführt.

Der Labrador Retriever hat seinen eigentlichen, geschichtlichen Ursprung in Neufundland,

wobei das offizielle Ursprungsland England ist.

Englische Fischer segelten nach Neufundland und brachten ihre Hunde für die (Wasser-)

Arbeit mit. Diese Fischer wurden schließlich sesshaft

und begannen zudem mit der Jagd auf Wild. Für diese

Aufgabe benötigten sie einen Hund, der nicht nur gut

apportieren, sondern auch stöbern konnte. Durch gezielte

Zucht entstand der St. John´s Hund, welcher als

Vorfahre der Retriever-Rassen angesehen wird. Der St.

John´s Hund wird als ausgeglichener Hund von mittlerer

Größe mit guter Nasenleistung und gutem

Schwimmvermögen beschrieben. Diese Merkmale

finden sich auch heute noch beim Labrador Retriever

wieder. Mitte des 19. Jahrhunderts erreichte der St.

John´s Hund schließlich England. Die Labrador-

Halbinsel ist der Namensgeber für diese Hunderasse.

Abbildung 16 - Labrador Retriever

Retriever von “retrieve“ (engl.: zurückbringen, apportieren) deutet bereits auf seine

hervorragende Apportierfähigkeiten hin. 37

Der Labrador Retriever ist ein kräftig gebauter Hund. Hündinnen erreichen eine

Widerristhöhe von rund 54-56 cm und ein Gewicht von 27 – 30 Kilogramm, Rüden

werden etwa 2-3 cm größer und bringen rund 32 bis 35 Kilogramm auf die Waage.

Der Kopf des Labrador Retrievers ist breit geformt und läuft über einen deutlich sichtbaren

Stopp in einen kraftvollen Fang über. Die Ohren sind bei dieser Hunderasse recht hoch sowie

weit hinten angesetzt und hängen dicht am Kopf herab.

37 http://www.vdh.de/welpen/mein-welpe/labrador-retriever - Stand: 25.01.2017

http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/122g08-de.pdf - Stand: 25.01.2017

Schwab Monika: Labrador Retriever .Reutlingen 2010

23


Beim Labrador ist sowohl die Brust als auch die

Lendenpartie stark ausgebildet. Der gerade Rücken

läuft in die am Ansatz dicke und zur Spitze hin

verjüngte Rute. Optisch sind parallelen zu einem

Otterschwanz zu erkennen, weswegen die Rute auch

Otterrute genannt wird.

Das Fell darf nicht wellig sein, fühlt sich hart an und ist

Abbildung 17 - Labrador beim Apportieren

kurz sowie dicht. Die Unterwolle schützt den Hund im Wasser und bei jedem Wetter.

Farblich kann diese Rasse komplett schwarz, gelb oder schokobraun vorkommen.

Das Gelb darf dabei von hellcreme bis fuchsrot variieren. 38

Im FCI- Standard ist zwar nur dieser eine Labrador Retriever – Typ beschrieben, jedoch wird

seit1930 eine „Showlinie“ und eine „Arbeitslinie“ gezüchtet. Hunde der Showlinie auch sind

meist schwerer und gutmütiger, da der Fokus bei der Zucht auf dem Aussehen liegt.

Bei der Arbeitslinie wird, wie es der Name vermuten lässt, auf die Arbeitsfähigkeit und im

weiteren auf einen guten Charakter wert gelegt. Diese Hunde sind zudem leichter gebaut und

agiler. 39

Der sogenannte Dual-Purpose-Typ, ist eine weitere Variante. Er soll die Showlinie und die

Arbeitslinie vereinen und somit der Allrounder sein, welcher sowohl gut arbeitet als auch mit

einem guten Aussehen besticht.

Diesen Linien sollten bei der Wahl des richtigen Hundes und je nach zukünftigem

Aufgabengebietes Beachtung geschenkt werden! 40

Alle Varianten zeigen dennoch einen ausgesprochenen „will to please“. Sie möchten also

ihrem Menschen gefallen. Geduld, Freundlichkeit und Gutmütigkeit sind weitere Wesenszüge

die der Labrador mit sich bringt. Einen Wachhund holt man sich mit dieser Rasse jedoch

keines falls ins Haus. Dagegen liegt ihm, aufgrund seiner Herkunftsgeschichte, Wasser und

Schwimmen im Blut. 41

Der Labrador Retriever ist bei einer guten Erziehung und genügend Auslastung ein ruhiger

und besonders ausgeglichener Hund mit einer großen Leidenschaft zum Apportieren!

38 http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/122g08-de.pdf - Stand: 25.01.2017

https://www.fressnapf.de/ratgeber/beitrag/rasseportraet-hund-labrador-retriever - Stand: 25.01.2017

39 http://www.der-labrador.com/rund-um-den-labrador/labrador-showlinie-und-arbeitslinie.htm

- Stand: 25.01.2017

40 Schwab Monika: Labrador Retriever .Reutlingen 2010

41 http://www.der-labrador.com/rund-um-den-labrador/labrador-wesen.htm

24


Havaneser

Der Havaneser ist ein Vertreter aus der Bichon- Familie. Er gehört wie auch der Bichon Frise,

der Bologneser und der Malteser in die 9. Gruppe (Gesellschafts-und Begleithund),

Sektion 1 (Bichons und verwandte Rassen) des FCI Standards. 42

Der Havaneser hat seinen Ursprung in der westlichen Mittelmeergegend und entwickelte sich

entlang der spanischen und italienischen Küste. Seefahrer importierten ihn jedoch schon früh

nach Kuba. Dort starb diese alte Blutlinie aus, dennoch konnte diese Rasse, dank vereinzeltem

Schmuggel, in Amerika überleben. Seinen Namen verdankt diese kleine Rasse Havanna, der

Hauptstadt Kubas. 43

Der Havaneser ist ein kleiner, aber kräftiger Hund.

Er erreicht eine Widerristhöhe von 23 bis 27 cm und bringt

dabei ein Gewicht von rund 3,5 bis 5 Kilogramm auf die

Waage. Der mittelgroße Kopf mit den großen,

mandelförmigen Augen läuft über einen mäßig ausgeprägten

Stopp in einen, zur Nase hin, verjüngten Fang. Die Ohren

Abbildung 18 - Havaneser

sind bei dieser Rasse hoch angesetzt und laufen nach unten hin leicht spitz zusammen.

Der gerade Rücken geht in eine hoch getragene Rute über.

Die zumeist schwach entwickelte Unterwolle wird von einem sehr langen, weichen und glatt

bis gelocktem Deckhaar bedeckt. Anders als beim Malteser, Bichon Frise oder Bologneser

sind beim Havaneser verschiedene Fellfarben möglich. Farblich ist von schwarz, tabakfarben,

rötlichbraun, havanna-braun bis falbfarben in verschiedenen Schattierungen alles dabei.

Komplett weiß ist bei dieser Rasse äußerst selten. Zu den häufigsten Farbvarianten zählen

diverse Schattierungen von Beige oder Falb. 44

Der Havaneser ist ein intelligenter und sehr gelehriger Hund, der die Nähe zu seiner

Bezugsperson sehr liebt. Fröhlich, freundlich und aufgeweckt präsentiert sich diese

Hunderasse. Er ist besonders verspielt, recht einfach zu erziehen und auch für das Lernen

von kleinen Tricks zu haben. Er steckt seine Umwelt stets mit seiner fröhlichen Art an! 45

42 http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/250g09-de.pdf - Stand: 26.01.2017

43 http://www.hunde-zone.at/hunderassen/havaneser.html - Stand: 26.01.2017

44 http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/250g09-de.pdf - Stand: 26.01.2017

http://www.hunde-zone.at/hunderassen/havaneser.html - Stand: 26.01.2017

45 http://www.hunde-zone.at/hunderassen/havaneser.html - Stand: 26.01.2017

http://www.vdh.de/welpen/mein-welpe/havaneser - Stand: 26.01.2017

25


Pudel

Der Pudel gehört zu den Gesellschafts und Begleithunden und wird in

Gruppe 9 (Gesellschafts-und Begleithunde), Sektion 2 (Pudel) des FCI Standards gelistet.

Frankreich ist das Ursprungsland dieser, vom Barbet abstammenden, Rasse.

Bereits um 1200 bis 1300 gab es pudelähnliche Hunde, welche auf Darstellungen, wie im

Kloster Monreale (Sizilien) oder auch in der Kathedrale zu Amiens, und in verschiedenen

Aufzeichnungen zu erkennen sind. Der Ursprung dieser Rasse könnte aber auch schon viel

früher, nämlich zur Zeit des römischen Kaisers Augustus (etwa 30 bis 14 vor Christus),

liegen. Denkmäler aus dieser Zeit zeigen bereits dem Pudel ähnelnde Hunde.

Vom späten 16. Jahrhundert bis zum Ende des 18. Jahrhunderts wurden diese Hunde bereits

„Budelhunde“ genannt.

Der Pudel wurde einst zur Jagd auf Wasservögel eingesetzt. Woher der Name dieser Rasse

kommt, ist nicht völlig geklärt. Es könnte sich, zum Beispiel, vom französischen Wort „cane“

(=weibliche Ente) oder von „pfudel“ (Pfütze) ableiten. 46

Der Pudel wird in vier Größen eingeteilt 47 :

1. Großpudel

Der Großpudel ist mit mindestens 45 cm bis 60 cm der größte Vertreter dieser Rasse.

2. Kleinpudel

Der Kleinpudel wird etwa 35 cm bis 45 cm groß.

3. Zwergpudel

Der Zwergpudel erreicht eine Größe von mindestens 28

cm bis 35 cm.

4. Toypudel

Mit 24 cm bis 28 cm Größe ist der Toypudel der kleinste

Vertreter.

Abbildung 19 - Toypudel

46 Pohl Karin; Rumpf Steffi: Pudel.Schwarzenbeck 2012

http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/172g09-de.pdf - Stand: 31.01.2017

47 http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/172g09-de.pdf - Stand: 31.01.2017

26


Die Gesamterscheinung dieser vier Größen sollte harmonisch und elegant wirken.

Die Länge des Körpers übertrifft dabei die

Widerristhöhe.

Der geradlinige Kopf dieser Hunderasse läuft über

einen gering ausgeprägten Stopp in einen kräftigen und

geraden, aber nicht spitzen, Fang über.

Die langen Ohren hängen an der Wange herab und

sind zum Ende hin abgerundet. Die leicht schräg

eingesetzten Augen weisen eine schwarze oder

dunkelbraune Farbe auf.

Der kürze Rücken geht in eine abgerundete, aber nicht

Abbildung 20 - Pudel

abfallende Kruppe über. Die hoch angesetzte Rute wird in der Bewegung schräg nach oben

gerichtet und im Stehen fallend getragen. 48

Ein charakteristisches Erkennungsmerkmal ist das lockige Fell dieser Rasse. Dabei wird

dieses in zwei Kategorien eingeteilt 49 :

1. Pudel mit lockigem Haar

Die Struktur des Felles ist fein und gut gekräuselt. Die Wolle ist dicht, gleichmäßig

lang und bildet ebenmäßige Locken.

2. Schnürenpudel

Charakteristisch für diese Fellvariante sind die mindestens 20 cm lange Schnüre.

Die Struktur ist ebenfalls fein.

Die Wolle des Pudels kann einfarbig schwarz, weiß, rot, braun, silbergrau und apricot sein.

Es gibt aber auch die sogenannten „bunten“ Pudel. Dazu gehören die Farbvarianten

schwarz- braun und schwarz- weiß gefleckt (harlekin).

Die Farben blue, creme oder gestromt kommen zwar auch vor, gelten aber als Fehlfarben. 50

48 http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/172g09-de.pdf - Stand: 31.01.2017

49 http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/172g09-de.pdf - Stand: 31.01.2017

50 Pohl Karin; Rumpf Steffi: Pudel.Schwarzenbeck 2012

27


Der Pudel ist ein loyaler Begleiter und dennoch ist sein Charakter nicht klar zu beschreiben.

Vom sanften, schüchternen Typ bis zum wahren Draufgänger kann bei dieser gelockten Rasse

alles dabei sein. Aber gerade das ermöglicht dem zukünftigen Besitzer den passenden Hund

zu finden.

Der Pudel ist ein sehr intelligenter, wachsamer und vielseitig einsetzbarer Hund. So macht er

nicht nur als Familienhund eine gute Figur, sondern arbeitet auch zuverlässig im

Therapiebereich und im Hundesport. Sein besonderes Einfühlungsvermögen und

Beobachtungsgabe machen ihn zu einem besonders guten Gesundheitswarnhund (Diabetik,

Epilepsie, Narkolepsie).

Der Pudel möchte, seinem individuellen Wesen angepasst, geistig und körperlich richtig

ausgelastet werden! 51

51 Pohl Karin; Rumpf Steffi: Pudel.Schwarzenbeck 2012

28


Greyhound

Der Greyhound ist ein Vertreter der okzidentalen (= westlichen) Windhunde. Diese Rasse

wird in Gruppe 10, Sektion 3 des FCI (= Féderation Cynologique Internationale 52 ) Standard

geführt und fällt somit in die Gruppe der kurzhaarigen Windhunde. Seinen Ursprung hat der

Greyhound in Großbritannien. Dort brachten vermutlich die Kelten im vierten Jahrhundert

vor Christus seinen Vorfahren mit. Ab dem 16. bis zum 18. Jahrhundert kam der spanische

Windhund (Galgo Español) vermehrt nach England. Durch Weiterzüchtungen entstand der

heutige Greyhound. 53

Der Greyhound hat einen sportlichen und gut bemuskelten Körper. Rüden erreichen eine

Schulterhöhe von 71-76 cm und ein Gewicht von etwa 27-40 Kilogramm, Hündinnen bleiben

mit 68-71 cm Schulterhöhe etwas kleiner und bringen zirka 26-34 Kilogramm auf die Waage.

Der Kopf hat eine lange, aber mäßig breite Form und läuft in einen kräftig geformten Kiefer

über. Große, dunkle Augen sowie kleine und

halb hängende, nach hinten getragene Ohren

sind weitere Rassemerkmale. Der Hals

sollte lang sein, der Rücken mäßig gebogen

mit einer leicht einfallenden Lendenpartie

und in eine lange Rute enden. Die Rute wird

beim Laufen gerade nach hinten und beim

Stehen gerne zwischen den Hinterbeinen

getragen.

Abbildung 21 - Greyhound

Diese Rasse trägt ein kurzgewachsenes, feines und dichtes Fell in den Farben schwarz, weiß,

rot und braun. Auch sandfarben, gestromert oder jede dieser Farben mit weiß kombiniert sind

erlaubt. 54

52 https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%A9d%C3%A9ration_Cynologique_Internationale – Stand: 09.01.2017

53 https://de.wikipedia.org/wiki/Greyhound_(Hunderasse) – Stand: 09.01.2017

54 http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/158g10-de.pdf - Stand: 09.01.2017

Schritt Ingeborg; Schritt Eckhard: Windhunde. Stuttgart 2012

29


Der Greyhound wurde früher für Langstreckenjagden eingesetzt, findet aber auch heute noch

vor allem in den USA, Spanien, Irland, Portugal und Russland Verwendung in der

Niederwildjagd.

Die auf Geschwindigkeit hin gezüchteten Greyhounds finden aber vorwiegend auf der

Hunderennbahn ihre Bestimmung und schaffen Geschwindigkeiten von bis zu 80 Km/h. 55

Zudem eignet sich diese Windhunderasse auch zum Coursing, der imitierten Hasenhetze auf

freiem Feld. 56

Neben einem enormen Durchhaltevermögen und Ausdauer, zeichnen diese athletischen

Hunde auch ein verträgliches, freundliches und anhängliches Wesen aus. Bei der Erziehung

und im Umgang ist bei diesem Hund auf Respekt und eine sensible Hand zu achten.

Zwar macht sich der Greyhound auch in der Familie gut, aber dennoch darf man sein sehr

hohes Bewegungsbedürfnis nicht außer Acht lassen! 57

55 https://de.wikipedia.org/wiki/Greyhound_(Hunderasse) – Stand: 09.01.2017

56 https://de.wikipedia.org/wiki/Windhundrennen#Coursing – Stand: 09.01.2017

57 http://partner-hund.de/info-rat/hunderassen/hunderassen-von-a-bis-z/greyhound - Stand:09.01.2017

30


Hundesport

Agility, (Rally) Obedience und Longieren sind drei sehr verschiedene Sport und

Beschäftigungsvarianten. Sie ermöglichen eine gute, zusätzliche Auslastung des Hundes. 58

Agility

Beim Agility, eine Hundesportart aus England, meistern Hund und Besitzer einen Parcours in

einer vorgegeben Reihenfolge, bestehend aus Wippe, Tunnel, Slalom, Steg sowie

verschiedene Sprüngen. Der Hund wird dabei vor

allem mit Körpersprache und Handsignalen

gelenkt.

Agility heißt Teamarbeit und vertieft die Bindung

von Hund und Halter. Zudem wird der Hund

sowohl geistig als auch körperlich ausgelastet.

Voraussetzungen für diese Sportart sind lediglich,

dass der Hund Basiskommandos wie Sitz und

Platz beherrscht und keine Einschränkungen des

Bewegungsapparats aufweist.

Abbildung 22 - Agility

Obedience

Obedience kommt aus England und bedeutet übersetzt „Gehorsam“ (engl.: „to obey“). Es

werden, neben den Grundübungen wie Sitz, Platz und Bleib, vielfältige Übungen trainiert.

Apportieren und Distanzkontrolle sind dabei als Beispiel zu nennen. Die gestellten Aufgaben

werden mit einer Perfektion bis ins Detail ausgeführt und sollen eine perfekte Harmonie

zwischen Mensch und Tier wiederspiegeln. Der Hund lernt dabei koordiniert und exakt

mitzuarbeiten.

Rally Obedience

Rally Obedience entwickelte sich bereits Ende der 90er Jahre in Amerika, wobei bei dieser

Sportart vor allem der Spaß im Vordergrund steht. Es vereint dabei Elemente aus Agility,

Dog Dance sowie der Unterordnung und besteht somit aus rund 80 Übungen.

Rally Obedience fördert die Kommunikation und Bindung zwischen Hund und Halter.

58 Geist Rike: Australian Shepherd. Stuttgart 2016

https://www.oegv-salzburg.at/ausbildung/ - Stand: 29.01.2017

31


Longieren

Longieren ist eine Sportart für alle bewegungsfreudigen Rassen. Der Hund wird dabei rund

um einen aufgebauten Zirkel geschickt und wird mittels Körpersprache gelenkt. Dabei lassen

sich auch Grundkommandos, wie Sitz oder Platz auf Distanz einbauen.

Der Besitzer erlernt bei dieser Sportart einen besonders bewussten Einsatz der Körpersprache,

während der Hund geistig sowie körperlich ausgelastet wird.

Beschäftigungsmöglichkeiten Kong & Futterball

Der Kong und der Futterball stellen eine weitere Beschäftigungsmöglichkeit da. Dabei wird

das Objekt mit Futter befüllt und der Hund muss es sich selbständig erarbeiten. Gerade an

Regentagen, bei großer Hitze oder bei Krankheit des Hundes und der dadurch verbunden

Schonung ist es eine guter Beitrag zur Auslastung!

Der Kong

Der Kong lässt sich gut mit Topfen oder Leberwurst für Hunde befüllen. Der Hund darf nun

den Inhalt herausschlecken und wird mit dieser Aufgabe

eine Weile beschäftigt sein.

Futterball

Der Futterball hat im Inneren ein Labyrinth, wodurch die

eingefüllten Leckerlis in unregelmäßigen Abständen

herausfallen. Der Hund muss den Ball dazu mit der

Schnauze anstoßen.

Alternativ zu den Leckerlis kann man auch eine Ration

Trockenfutter hineingeben und der Hund hat somit die Möglichkeit sein Futter selbst zu

erarbeiten.

Beim Ball wird der Hund sowohl geistig als auch körperlich beansprucht und kann auch

seine feine Nase trainieren!

Abbildung 23 -

Kong (grün) & Futterball (blau)

32


Papprollen & Eierkarton

Mit einem leeren Eierkarton oder Papprollen kann man den meisten Hunden eine

große Freude bereiten.

Papprollen lassen sich gut mit kleinen Leckerlis

befüllen und die Enden können wahlweise mit

Küchenpapier oder ungiftigem Malerkrepp

verschlossen werden. Diese Rollen lassen sich

auch hervorragend verstecken.

Der Eierkarton bietet etwas mehr Platz und

kann daher mit einem größeren Kauartikel

bestückt werden. Für den fortgeschrittenen

Hund kann der Schwierigkeitsgrad durch das

Zukleben des Kartons erhöht werden.

Der Hund darf sowohl den Karton als auch die Rollen

komplett zerlegen um an die Beute zu kommen.

Als Halter sollte lediglich und besonders anfangs darauf

geachtet werden, dass der Hund so wenig wie möglich an

Karton verschluckt.

Abbildung 24 - Eierkarton, Malerkrepp &

Kauartikel

Abbildung 25 -

Papprollen als Spielzeug

33


Spielvarianten für die Nase

Schleppfährte

Viele Hunde, insbesondere Jagdhunde, sind bei Nasenarbeit mit einer großen Begeisterung

bei der Sache. Für all diese bietet sich das Legen einer Schleppfährte an. Diese Fährte kann

im Wald, auf der Wiese oder auch im eigenen Garten präpariert werden.

Man benötigt:

Futterbeutel

Seil

Leckerlis

Übungsablauf:

In den Futterbeutel werden Leckerlies gefüllt und anschließend wird das Seil an diesem

Beutel befestigt. Nun lässt man seinen Hund absitzen und gibt das Kommando zum Warten.

Falls noch kein Kommando aufgebaut ist, kann der Hund alternativ auch an, zum Beispiel,

einem Baum befestigt werden.

Nun markiert man eine Stelle am Boden indem man den Futterbeutel für einige Sekunden an

diese Stelle legt. Der Duft des Beutels überträgt sich in dieser Zeit auf den Boden. Nun zieht

man den Beutel langsam an dem Seil, etwas seitlich versetzt hinter sich her und an einer

geeigneten Stelle, wie hinter einem Busch, einem Baum oder in einer Senke, wird der Beutel

liegen gelassen.

Anschließend geht man den Weg zum wartenden Hund zurück. Dabei ist unbedingt darauf

zu achten, dass man nicht in die eben gelegte Spur tritt.

Nun wird der wartende Hund zur markierten Stelle geführt, er darf nun den Geruch

aufnehmen und wird mit einem Kommando zum Suchen losgeschickt.

Sobald der Hund den Beutel gefunden hat, bekommt er als Belohnung ein Leckerli aus dem

Beutel heraus.

Diese Beschäftigungsidee kann mit der Zeit gesteigert werden:

Die Spur mit Kurven legen

Beutel am Ende apportieren lassen

Außerhalb der Sicht vom Hund die Spur legen

34


Das Mauseloch für Zuhause

Viele Hunde graben gerne in, zum Beispiel, Maulwurfshügel oder Mäuselöchern.

Diese Begeisterung darf der Hund, in Kombination mit Nasenarbeit, bei folgendem Spiel

ausleben.

Man benötigt:

Leckerlis oder Spielzeug

kleinen Teppich, ein Handtuch, Waschlappen, Handschuh

Übungsablauf:

Man wickelt ein Leckerli oder ein

Spielzeug in einen alten Teppich.

Alternativ kann man auch ein Handtuch,

einen Waschlappen oder auch einen

Handschuh verwenden. Nun lässt man

seinen Hund eigenständig die Belohnung

ausgraben.

Anfangs wird die gewählte Belohnung

leicht versteckt, damit der Hund zu einem

schnellen Erfolgserlebnis kommt. Hat der

Hund das Spiel begriffen, kann es variabel

angepasst werden.

So kann man auch verschiedene Objekte,

wie den Waschlappen, mit integrieren.

Als weiterführendes Beispiel:

Man füllt in den Waschlappen das Leckerli

und wickelt nun den Waschlappen im Teppich ein.

Abbildung 26 - Der Waschlappen als Mauseloch

35


Teebeutelsuche

Die Suche nach dem Teebeutel ist eine weitere Möglichkeit den Hund mit der Nase arbeiten

zu lassen.

Man benötigt:

Teebeutel

Leckerlis und/oder Spielzeug

Übungsablauf:

Zuerst wird der Hund auf den Teebeutel klassisch konditioniert. Nach der Konditionierung

wird der Teebeutel im Sichtfeld des Hundes versteckt und mit einem Kommando zum Suchen

animiert. Findet der Hund den Teebeutel gibt es die Belohnung in Form von einem Leckerli

oder dem Spielzeug. Hat der Hund das Prinzip einmal verstanden, kann der Level stetig

gesteigert werden.

Der Teebeutel kann nun kreuz und quer in der Wohnung versteckt werden und auch im

Garten oder auf dem Spaziergang ist es eine willkommene Spielidee. Lediglich bei Nässe ist

der Teebeutel mit vorsicht zu genießen.

Liegt der Teebeutel einige Tage offen herum, so verliert er an Geruch und der

Schwierigkeitslevel steigt dadurch ebenfalls.

Funktioniert die Suche nach dem Teebeutel gut, so kann man das Spiel um beliebig viele

Teesorten erweitern.

Konzentrationsübung

Konzentrationsübungen eignen sich für jeden Hund in jeder Alltagsklasse. Sie dienen dazu,

dass einerseits die Konzentration verbessert wird und andererseits lernt der Hund mehr auf

seinen Halter zu achten.

Man benötigt:

Leckerli oder Spielzeug

Übungsablauf:

Man nimmt das Leckerli oder das Spielzeug in eine Hand und hält diese nun seitlich über

oder neben den Hund. Der Hund bekommt die Belohnung erst, wenn er den Blick vom

Leckerli abwendet und dem Besitzer zuwendet.

Angefangen sollte in einer ruhigen Umgebung und erst nach und nach kann das Level

(Umweltreize) gesteigert werden.

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Auf Beute lauern

Auf Beute lauern ist gerade bei Jagdhunden, besonders bei Vorstehhunde wie dem Magyar

Viszla, und Hütehunden ein sehr beliebtes Spiel. Dabei wird zudem die Selbstkontrolle des

Hundes geschult.

Man benötigt:

Leckerlis oder Spielzeug

Optional: Clicker

Übungsablauf

Man nimmt ein Leckerli oder das Spielzeug in die Hand und stellt sich vor den Hund.

Der Hund darf die Belohnung wie ein Beutetier fixieren und mit den Augen verfolgen, jedoch

nicht danach schnappen. Schaut der Hund das Objekt der Begierde lediglich an, erfolgt der

Click und das Leckerli oder das Spielzeug wird vom Hund weg ein Stückchen geworfen.

Hat der Hund das Spiel verstanden, so kann der Schwierigkeitslevel nach belieben gesteigert

werden:

Rasche & kurze Bewegungen mit der Beute

Längeres fixieren der Beute

Die Belohnung auf Höhe der Hundenase und/oder da runter halten

Wichtig bei all diesen Varianten ist, dass der Hund nicht nach der Belohnung schnappt.

Dieses Verhalten ist unerwünscht und darf nicht belohnt werden.

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Resümee

Der Hund stammt vom Wolf ab und somit erachte ich es für wichtig, dass wir diese Tatsache

im Alltag und im Umgang mit unseren Hunden, unabhängig von Größe und Rasse, nicht

vergessen. Es gibt viele unterschiedliche Hunderassen mit entsprechenden Grundcharakteren,

welche sich für diverse Aufgaben und Lebensweisen eignen. Bereits vor der Anschaffung

sollte man sich daher ausreichend über die gewünschte Rasse informieren und sich Gedanken

darüber machen, ob sich dieser Hund nun tatsächlich für den angedachten Lebensstil oder für

das Aufgabengebiet eignet.

Auf die Bedürfnisse jedes Tier muss jedoch individuell eingegangen werden. Dieser Aspekt

darf weder in der Erziehung noch im täglichen Umgang außer Acht gelassen werden. So sind

beispielweise zwei Hunde gleicher Rasse aufgrund ihres persönlichen Wesens nicht in jeder

Hinsicht gleich zu trainieren, beschäftigen und zu halten. Erlebnisse und die Behandlung,

insbesondere im Welpenalter, prägen zudem das Verhalten des Hundes nachhaltig. Daher ist

es als Tiertrainer von größter Bedeutung zwar mit gewissen Rassestandards vertraut zu sein,

aber dennoch flexibel auf jeden einzelnen Hund eingehen zu können.

Daher sollten das Aussehen oder sogenannte „Trendrassen“ niemals bei der Wahl des

Wegbegleiters auf vier Pfoten der entscheidende Faktor sein. Schlussendlich muss das Wesen

und die Vorgeschichte des Hundes mit unseren Erwartungen und Zielen vereinbar sein. Der

Hund begleitet zwar nur einen Teil unseres Lebens, für den Hund jedoch machen die Jahre,

die er mit seinem Besitzer verbringt, das ganze Leben aus.

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Literaturverzeichnis

Print

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Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 – Wolf: https://pixabay.com/de/wolf-raubtier-tierwelt-montana-142173/

Abbildung 2- Australian Shepherd: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bvdbaustralischeherder.jpg

Abbildung 3 - Australien Shepherd, die "bunten Hunde":

https://www.flickr.com/photos/australianshepherds/2086973599/in/album-

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Abbildung 4 - Australian Shepherd in red tri:

https://www.flickr.com/photos/28045310@N08/3568224366/in/photolist-6rj5ML-4bxgtK-

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Abbildung 5-Riesenschnauzer:

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Riesenschnauzerhane.jpg

Abbildung 6 – Mittelschnauzer: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Emppumenossa.jpg

Abbildung 7 – Zwergschnauzer: https://pixabay.com/de/zwergschnauzer-schnauzer-tier-hund-

1238157/

Abbildung 8 - Yorkshire Terrier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Yorkshire_Terrier#/media/File:Filou_DSC01224_ji.jpg

Abbildung 9 - Kurzhaar Dackel:

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:MiniDachshund1_wb.jpg

Abbildung 10 - Rauhaar Dackel: https://pixabay.com/de/hund-dackel-haustier-langhaarige-

1682906/

Abbildung 11 - Langhaar Dackel: https://pixabay.com/de/dackel-winter-schnee-hund-583889/

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Abbildung 12 – Basenji:

https://www.flickr.com/photos/70253321@N00/9568312811/in/photolist-fzw73x-9M88CsfYYkUL-dQDKPb-cq9Cuh-d5DdWf-ce6nK5-dwrbXE-E29vP-b5gj5c-ceC7fq-5prkWFa5bqdM-fYY6ML-aHZ8sT-3eBQQX-e5AmdV-fYYiUd-7s3Sx6-iNPN4T-cb3PTj-5prkntc7AbfG-7rCiL9-E29p5-iNTGvw-5prjYH-jpHuJK-ce6nLU-5pvCiu-cj5GPA-9M5k5FbWJNne-E29tr-9M5kxc-9MZBSs-7K9Xr6-fYYhPB-E29rh-FGPnU-df2FrE-fYY6cN-

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Abbildung 13 - Alaskan Malamute: https://pixabay.com/de/husky-hund-im-freien-winter-

1122916/

Abbildung 14 – Beagle: https://pixabay.com/de/beagle-hund-haustier-anima-rasse-164930/

Abbildung 15 - Magyar Vizsla Kurzhaar: Pettin Nicole

Abbildung 16 - Labrador Retriever:

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chocolate_Labrador_Retriever_pheasant.jpg

Abbildung 17 - Labrador beim Apportieren: https://pixabay.com/de/labrador-hund-retrieverapportieren-1114810/

Abbildung 18 – Havaneser: Pettin Nicole

Abbildung 19 – Toypudel: zur Verfügung gestellt von Fürnweger Flora

Abbildung 20 – Pudel:

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Standard_poodle_apricot.jpg

Abbildung 21 – Greyhound: https://pixabay.com/de/tiere-hund-hunde-windhunde-1850147/

Abbildung 22 – Agility:

https://www.flickr.com/photos/jonas_lowgren/4695770865/in/photolist-ePgcDo-mtBvp-

fZzeg5-BY8btu-7x4yK1-8fQuNL-pvykmt-6BsTck-3fdxa5-arVgD7-7VkrAF-pe5eWV-

3fdx67-bNECWt-89X8Ga-aowqXe-d4aEEb-dbyzKv-7Vky1D-nJVyfg-7x4Y65-7x4sfm-

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CquvKD-CTkiCj-6BwU9j-pe5fEP-7x4ES1-8fQmsm-nKaQZ3-CVD5rk-6BsQrk-7wZQNXd4aV39-dbyBxV-7x11UT-7x4S8N-6BxaAd-5dCdL2-d4aRLW-89X45D/

Abbildung 23 - Kong (grün) & Futterball (blau) bis Abbildung 26 - Der Waschlappen als

Mauseloch: Pettin Nicole

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