PDF-Download - Ludwigsburger Schlossfestspiele

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programm

frühling und sommer 2009

(0 71 41) 93 96 36 | www.schlossfestspiele.de


inhalt

abonnements

veranstaltungen

frühling (7. – 15.3.)

sommer (5.6. – 2.8.)

wolfegg (26./27.9.)

spartenübersicht &

konzertauswahl für schüler

informationen, karten & shop

dank

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willkommen

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde der Ludwigsburger Schlossfestspiele,

die letzten Schlossfestspiele unter meiner künstlerischen Leitung stellen

ne ben dem vor 250 Jahren verstorbenen Barockmeister Georg Friedrich Händel

zwei Komponisten in den Mittelpunkt, die man mit gutem Grund als die wichtigsten

musikalischen Aufklärer bezeichnen darf: einmal den am 31. Mai 1809

im Alter von 77 Jahren in Wien verstorbenen Joseph Haydn, den Wegbereiter

solch zentraler Instrumentalgattungen wie der Sinfonie und des Streichquartetts;

außerdem den am 3. Februar 1809 in Hamburg geborenen Felix Mendelssohn

Bartholdy, bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts der berühmteste deutsche

Komponist, der mit seinen Oratorien, seinen Sinfonien, dem Violinkonzert

und der „Sommernachtstraum“-Ouvertüre Furore machte, ehe ihn der aufkommende

Antisemitismus und dann vor allem die Nazis aus den Konzert programmen

verdrängten.

Aber nicht nur musikalische Aufklärer stehen auf dem Programm: Zum 250.

Ge burtstag Friedrich Schillers realisieren die Festspiele als Eigen pro duktion

im Schlosstheater das bürgerliche Trauerspiel „Kabale und Liebe“ des Mar bacher

Dichterfürsten. Darüber hinaus beteiligen sich die Schlossfestspiele mit

weiteren Bei trä gen am 300-jährigen Jubiläum der Stadtgründung Ludwigsburgs

und unter streichen damit ihre lokale Verbundenheit. Zu den Feierlichkei

ten zählen auch sämt liche Tanzveranstaltungen der Festspiele, die maßgeblich

die von der Stadt ausgerufe ne Reihe „Ludwigsburg dance“ prägen.

Wie in den vergangenen Jahren geben sich Künstler von Weltrang in Ludwigsburg

die Klinke in die Hand: von Cecilia Bartoli und Anne-Sophie Mutter über

das Tokyo String Quartett und Dominique Horwitz bis zum Festspielorchester

und -chor unter Michael Hofstetter reicht die Palette der hochrangigen Namen.

Zur Förderung des jungen Publikums ermöglicht der Freundeskreis der Ludwigsburger

Schlossfestspiele e.V. 2009 zum ersten Mal günstige Eintrittskarten für

Kinder und Jugendliche. Für D 10,– können Schüler eine schöne Auswahl von

Konzerten besuchen. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten 124/125

und 156.

Und schließlich: Wie im letzten Jahr stehen Ihnen ab dem ersten Vorverkaufstag

(2. Februar 2009) alle Verkaufswege offen. Sie können telefonisch unter

(0 71 41) 93 96 36, schriftlich und online bestellen. Die Internetbuchung haben

wir für Sie in diesem Jahr noch komfortabler gestaltet: Mit der direkten Platzwahl

können Sie Ihre Plätze selbst online aussuchen und buchen.

Ich freue mich mit Ihnen auf eine erfolgreiche Festspielsaison 2009

Ihr

Prof. Dr. Wulf Konold


abonnements

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6 abonnements abonnements 7

wahlabonnements

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr haben Ihnen die Ludwigsburger

Schloss festspiele auch 2009 wieder vier interessante Pakete mit jeweils fünf

Veranstaltungen zusammengestellt, aus denen Sie drei zu Ihrem ganz persönlichen

Lieblings-Abo schnüren können – und das mit einem attraktiven Preisnachlass

von 10 %.

Abo I: Stargäste

Glamouröse Weltstars adeln jedes Festival. Im Sommer 2009 begrüßen die

Ludwigsburger Schlossfestspiele einige der angesagtesten Künstlerinnen und

Künstler der internationalen Kulturszene.

7.6. Elisabeth Leonskaja (Klavier)

Schubert

14.6. Friedrich von Thun (Rezitation)

Anna & Ines Walachowski (Klavier)

16.6. Cecilia Bartoli (Mezzosopran)

Kammerorchester Basel

5.7. Daniel Hope (Violine)

Sebastian Knauer (Klavier)

15.7. David Garrett, Gautier Capuçon,

Jean-Yves Thibaudet (Klaviertrio)

I II III IV

D 51,– D 42,– D 33,– D 23,–

D 51,– D 42,– D 33,– D 23,–

D 165,– D 135,– D 99,– D 75,–

D 51,– D 42,– D 33,– D 23,–

D 51,– D 42,– D 33,– D 23,–

Im Abo 10 % günstiger!

Bitte geben Sie bei Ihrer Bestellung drei Veranstaltungen innerhalb einer

Preiskategorie an, die Sie aus einem Abo ausgewählt haben.

Achtung: Für Abonnements ist keine Online-Buchung möglich, bitte

be stellen Sie telefonisch unter (0 71 41) 93 96 36 oder schriftlich.

Abo II: Ludwigsburger Spezialitäten

2009 feiert der Aufruf zur Stadtgründung Ludwigsburgs sein 300. Jubiläum.

Anlass für die Schlossfestspiele, ein Abonnement mit Produktionen anzubieten,

die nur hier zu erleben sind: das Eröffnungs- und das Schlusskonzert der Sommersaison

mit dem festspieleigenen Ensemble; die Musik im Park im unvergleichlichen

Ambiente des Ludwigsburger Schlossparks; die von den Festspielen

initiierte „Tastenolympiade“ für acht Pianisten an acht Flügeln sowie

die Neuinszenierung von Schillers „Kabale und Liebe“ im einzigartigen historischen

Schlosstheater.

5.6. Eröffnungskonzert

Mendelssohn

20.6. Musik im Park

Märchenhafte Musiknacht

10.7. Konzert für 8 Flügel

Wagner, Verdi, Bernstein u. a.

22.7. Schiller: Kabale und Liebe

Neuinszenierung

2.8. Schlusskonzert

Verdi

I II III IV

D 75,– D 65,– D 49,– D 33,–

D 35,– D 35,– D 35,– D 35,–

D 65,– D 55,– D 42,– D 29,–

D 65,– D 49,– D 35,– D 24,–

D 75,– D 65,– D 49,– D 33,–

Im Abo 10 % günstiger!

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8 abonnements abonnements 9

Abo III: Junge Durchstarter

Es ist immer wieder eine Freude, junge Künstler kennenzulernen, die auf dem

besten Weg zur Weltspitze sind. Fünf dieser „Durchstarter“ stehen für ein ab -

wechslungsreiches Kammermusik-Abonnement zur Wahl.

12.3. Edna Stern (Klavier)

Bach, Mendelssohn u. a.

6.6. Veronika Eberle (Violine)

Nicholas Rimmel (Klavier)

17.7. Cuarteto Casals

Haydn, Beethoven

29.7. Alina Pogostkina (Violine)

Paul Rivinius (Klavier)

1.8. Preisträgerkonzert

Deutscher Musikwettbewerb 2009

I II III IV

D 39,– D 33,– D 26,– D 16,–

D 39,– D 33,– D 26,– D 16,–

D 39,– D 33,– D 26,– D 16,–

D 39,– D 33,– D 26,– D 16,–

D 39,– D 33,– D 26,– D 16,–

Im Abo 10 % günstiger!

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Abo IV: Festspiele Off

Jazz- und Weltmusikkonzerte sowie Gastspiele innovativer Tanzkompanien aus

der internationalen Off-Szene genießen bei den Festspielen seit Jahren einen

guten Ruf. Auch 2009 sind wieder spannende neue Produktionen im Programm.

Einige davon sind zum ersten Mal in Deutschland!

9.6. Lucy Guerin Inc.

Structure and Sadness (DE)

16.6. Carte Blanche

Love u. a. (DE)

19.6. Carolyn Carlson/Tero Saarinen

Blue Lady (Revisited) (DE)

2.7. Mayra Andrade Group

Stimme der Kapverden

7.7. Randy Crawford &

Joe Sample Trio

I II III IV

D 24,– D 24,– D 24,– D 24,–

D 24,– D 24,– D 24,– D 24,–

D 29,– D 25,– D 21,– D 16,–

D 27,– D 27,– D 27,– D 27,–

D 51,– D 42,– D 33,– D 33,–

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festspiel-frühling

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12 sa 7 . märz | 20.00 uhr

so 8 . märz | 19.00 uhr 13

ordenssaal, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 39,– C 33,– C 26,– C 16,–

bereits im verkauf

kammermusik

haydn-jahr | mendelssohn-jahr

gaede trio

markus schirmer (klavier)

glückliche verbindung

Joseph Haydn: Divertimento für Violine, Viola und Violoncello B-Dur

Hob. V:8; Klaviersonate Es-Dur Hob. XVI:52 | Felix Mendelssohn Bartholdy:

Klavierquartett d-Moll | Johannes Brahms: Klavierquartett g-Moll op. 25

Gaede Trio: Thomas Selditz (Violine), Felix Schwartz (Viola), Andreas

Greger (Violoncello)

„Berückende Momente“ (Stuttgarter

Nach richten) erlebte das Publikum, als

das Gaede Trio 2003 bei den Lud wigsburger

Schlossfestspielen gas tierte.

Mittlerweile hat das Berliner Streichtrio

seinen exzellenten Ruf noch ausgebaut:

Jeder ein ausgezeich neter

So list, begeistern die Musiker zu dritt

durch ihr harmonisches Zu sam menspiel

und ihre starke musikalische

Präsenz. 2009 kommen sie mit dem

österreichischen Ausnahme-Pianisten Markus Schirmer nach Ludwigsburg –

eine glückliche, vielfach bewährte Verbindung: „Mit seinem ... klaren und

doch sehr gefühlvollen Spiel fügt sich Schirmer dem gewachsenen Gleichklang

des Streichtrios optimal bei, hoch differenziert ... spielerisch, leichtfüßig, mit

Witz und Charme“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Neben Werken von Brahms

und Haydn steht mit dem „Klavierquartett d-Moll“ ein unbekanntes Jugendwerk

Mendelssohns auf dem Programm, das 1997 von Festspielleiter und

Mendelssohn-Experte Wulf Konold ediert und so der Musikwelt zugänglich

ge macht wurde.

Konzerteinführung um 19.15 Uhr

liedertafel

opernstar-quartett

musikhalle ludwigsburg

karten zu C 49,– C 39,– C 26,–

C 12,– (sichtbehindert) | bereits im verkauf

liederabende

Vokalwerke von Franz Schubert, Albert Lortzing, Felix Mendelssohn

Bartholdy, Johannes Brahms u. a. Liedertafel: Markus Schäfer, Christian

Elsner (Tenor), Michael Volle (Bariton), Franz-Josef Selig (Bass), Gerold

Huber (Klavier)

Um vier Sänger dieses Kalibers zu

hören, muss man normalerweise

weit reisen! Während der eine in

Berlin auftritt, singt der andere

vielleicht gerade in Bayreuth, der

Dritte in Mailand und der Vierte in

New York. In Ludwigsburg treffen

sie sich nun zum kammermusi -

ka lischen Miteinander: die Tenöre

Markus Schäfer und Christian Elsner sowie deren tiefer gestimmte Kollegen

Michael Volle und Franz-Josef Selig. Mit dem Namen Liedertafel erinnern die

Herren an eine anspruchsvolle Tradition reiner Männersangeskunst, die vor

200 Jahren von Carl Friedrich Zelter in Berlin begründet wurde. Im 19. Jahr hundert

boomten diese Liedertafeln, danach gerieten sie in Vergessenheit – oder

durch mehr trink- als musizierfreudige Runden in Verruf. Jetzt hat die Idee vier

neue, prominente Fürsprecher gefunden, die sich mit Lust und Laune ins vielseitige

Männergesangsrepertoire stürzen und mit romantischen Chorliedern,

lyrischen Quartetten und zünftigen Trinkliedern für hochkarätig unterhaltsame

Konzertabende sorgen.


14

mi 11. märz | 20.00 uhr

palais grävenitz ludwigsburg

eintritt frei

kultur & gesellschaft

mendelssohn-jahr

prof. dr. wulf konold (vortrag)

mendelssohn – „der hellste musiker“

leben & wirken

Felix Mendelssohn Bartholdy zum 200. Geburtstag: Einblicke in Leben und

Werk des Komponisten, Pianisten und Dirigenten

Bei seinem frühen Tod 1847 war Felix

Mendelssohn Bartholdy fraglos der be -

rühmteste Komponist Europas. Robert

Schumann bezeichnete ihn in einem viel

zitierten Satz als den „Mozart des 19.

Jahr hunderts, der hellste Musiker, der

die Widersprüche der Zeit am klarsten

durchschaut und zuerst versöhnt“. Doch

keine 100 Jahre später schien es ihn und

sein Werk nicht mehr zu geben. Die Na -

tional sozialisten hatten den Musiker von

den Konzertprogrammen verbannt, weil

er für sie der Protagonist eines jüdischen

Musizierens war. Festspielleiter Wulf

Konold, seit fast 30 Jahren ausgewiesener Mendelssohn-Fachmann und Autor

des Standardwerks „Felix Mendelssohn Bartholdy und seine Zeit“, um reißt in

seinem Vortrag die Vielseitigkeit des Komponisten, Pianisten und Dirigenten

Mendelssohn, dessen Werk an Bach anknüpft, Beethoven fortsetzt und die

Romantik prägt.

LBravissimo!

Als Förderer unterstützen wir die Ludwigsburger

Schlossfestspiele im Rahmen unserer

Kulturförderung auch in der Spielzeit 2009

und wünschen allen Musikfreunden viel

Vergnügen.

Ernst & Young AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft

Mittlerer Pfad 15, 70499 Stuttgart

Telefon +49 711 9881 0

www.de.ey.com


16 do 12. märz | 20.00 uhr

fr 13. märz | 20.00 uhr 17

ordenssaal, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 39,– C 33,– C 26,– C 16,–

bereits im verkauf

klavierabende

mendelssohn-jahr

edna stern (klavier)

mit dem gewissen etwas

auch im abo iii

Johann Sebastian Bach: 3 Präludien und Fugen BWV 847, 851, 856 | Ludwig

van Beethoven: Klaviersonate f-Moll op. 57 „Appassionata“ u. a. | Felix

Mendelssohn Bartholdy: Präludium und Fuge e-Moll op. 35/1 | Robert

Schumann: 12 Études symphoniques op. 13 | Ferruccio Busoni: Choralvorspiel

zu „Nun komm, der Heiden Heiland“ BWV 659

Nicht nur der Weltklassepianist Krystian Zimerman möchte seine Meisterschülerin

Edna Stern „immer wieder hören“. Auch die Ludwigsburger Schlossfestspiele

haben die junge Pariser Pianistin, die letzten Sommer im Ordenssaal

neben der Flötistin Magali Mosnier begeisterte, sofort wieder eingeladen.

Denn sie hat – schöner als ihr Lehrer Zimerman kann man’s kaum sagen – „das

ge wisse Etwas, das aus einem Interpreten einen wirklichen Künstler macht“.

Inzwischen hat sich das bis in die großen Konzertmetropolen herumgesprochen,

in denen Edna Stern mit großem

Erfolg konzertiert. Bei ihrem Ludwigsbur

ger Soloabend interpretiert sie Musik

von Bach bis Busoni, von letzterem eine

seiner berühmten Bach-Transkriptionen.

Klassisch-Romantisches steht mit Werken

von Beethoven, Mendelssohn und

Schumann auf dem Programm, darunter

ein Lieblings- und Paradestück Edna

Sterns, Beethovens stürmisch-virtuose

„Appassionata“.

Konzerteinführung um 19.15 Uhr

siehe s. 8 quatuor ysaÿe

markerschütternd

schlosskirche, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 36,– C 26,–

C 12,– (hörerplätze) | bereits im verkauf

kammermusik

haydn-jahr

Joseph Haydn: Die Sieben Letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz für

Streichquartett Hob. III:50–56 | Anton Webern: 5 Sätze für Streichquartett

op. 5 Quatuor Ysaÿe: Guillaume Sutre, Luc-Marie Aguera (Violine),

Miguel da Silva (Viola), Yovan Markovitch (Violoncello)

Die Besucher des Karfreitagsgottesdiens

tes 1787 im spanischen Cádiz

müs sen bis ins Mark erschüttert ge -

wesen sein, als sich Joseph Haydns

mu sikalische Reflexionen über die Sieben

Letzten Worte Jesu zum Schluss

in einem dramatisch auskomponierten

Erdbeben entluden – einer ausdrucks

stark-programmatischen Mu -

sik, wie man sie bis dato wohl kaum je gehört haben dürf te. In der Lud wigsburger

Schlosskirche verbindet das französische Ensemble Quatuor Ysaÿe

Haydns Streichquartett-Fassung der „Sieben Letzten Worte“ mit Anton

We berns „Fünf Sätzen für Streichquartett“ – Miniaturen, die auf engstem

Raum (das kürzeste Stück dauert gerade mal 40 Sekunden) höchste Expressivität

ent falten. Ein außergewöhnliches Konzertprogramm, interpretiert von

einem Quar tett, das sich in den 25 Jahren seines Bestehens mit renommierten

Aus zeichnungen, hochgelobten CD-Einspielungen und erstklassigen Konzerten

als internationales Spitzenensemble profiliert hat.

Konzerteinführung um 19.15 Uhr


18 sa 14. märz | 20.00 uhr

so 15. märz | 11.00 uhr 19

ordenssaal, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 49,– C 42,– C 34,– C 26,–

bereits im verkauf

kammermusik

haydn-jahr | mendelssohn-jahr

tokyo string quartet

naoko shimizu (viola)

paganinis erben

Joseph Haydn: Streichquartett D-Dur Hob. III:79 | Felix Mendelssohn

Bartholdy: Streichquartett a-Moll op. 13 | Johannes Brahms: Streichquintett

F-Dur op. 88 Tokyo String Quartet: Martin Beaver, Kikuei Ikeda (Violine),

Kazuhide Isomura (Viola), Clive Greensmith (Violoncello)

Die Runde, die sich dem Publikum

bei einem Konzert des Tokyo String

Quartets darbietet, ist äußerst il luster.

Denn zu den vier Herren des

weltberühmten und seit fast 40

Jah ren gefeierten Ensembles gesellt

sich das sogenannte „Paganini

Quartett“ – vier sehr wertvolle

Instrumente des legendären italienischen

Geigenbauers Antonio

Stra divari. Benannt wurden sie nach dem nicht minder sagenhaften Gei genvirtuosen

Niccolò Paganini, in dessen Besitz sie im 19. Jahrhundert waren.

Dank der Nippon Music Foundation musiziert das Tokyo String Quartet seit

1995 auf diesen einzigartigen Instrumenten und zeigt sich ihrer durch „das

überreiche Strahlen des Tons und eine virtuose Leichtigkeit“ (The Los Angeles

Times) absolut würdig. In Ludwigsburg bietet das Ensemble eine exquisite

Musikauswahl mit Streichquartetten von Haydn und Mendelssohn sowie dem

ersten Streichquintett von Brahms, hier ergänzt durch die japanische Violaspielerin

Naoko Shimizu.

Konzerteinführung um 19.15 Uhr

gefördert von

sonntagsmusik

im geiste der mendelssohns

ordenssaal, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 29,– C 24,– C 18,– C 12,–

bereits im verkauf

kammermusik

mendelssohn-jahr

Werke von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van

Beethoven, Fanny Mendelssohn-Hensel, Felix Mendelssohn Bartholdy u. a.

Florian Wiek (Klavier & Leitung), Anke Dill (Violine), Studierende der

Hochschule für Musik und Dar stellende Kunst Stuttgart | Wulf Konold

(Moderation)

Immer wieder sonntags, alle zwei

Wo chen um elf Uhr vormittags, traf

man sich im Hause Mendelssohn zu

den Sonntagsmusiken – privaten Konzer

ten, die vor allem den komponierenden

und klavierspielenden Mendelssohn-Geschwistern

Fanny und Felix als

Podium dienten. 1821 von Vater Abraham

ins Leben gerufen, übernahm ab

1831 Fanny die Regie des musikalischen

und gesellschaftlichen Groß ereig nisses,

zu dem regelmäßig an die 200

Gäs te erwartet wurden, darunter Berühmtheiten wie Robert und Clara

Schumann oder Franz Liszt. Neben Bruder Felix zählten Bach, Mozart und

Beethoven zu Fannys Hausgöttern, deren Werke häufig aufgeführt wurden. Im

Mendelssohn-Jahr greifen die Ludwigsburger Schlossfestspiele die Idee der

sonn täglichen Matineen auf und präsentieren mit Dozenten und Studierenden

der Stuttgarter Musikhochschule ein buntes Konzertprogramm, wie es

genau so auch bei einer der berühmten Mendelssohn’schen Sonntagsmusiken

in der Leipziger Straße in Berlin hätte erklingen können.

Achtung! Keine Parkmöglichkeit im Schlosshof! • Ein weiteres Konzert mit

Florian Wiek (Trio Wiek) findet am 23. Juli im Ordenssaal statt (S. 90).


festspiel-sommer

(0 71 41) 93 96 36 | www.schlossfestspiele.de


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eröffnungskonzert

zaubertöne

Felix Mendelssohn Bartholdy: Ein Sommernachtstraum. Konzertouvertüre

op. 21; Violinkonzert e-Moll op. 64; Sinfonie A-Dur op. 90 „Italienische“

Isabelle Faust (Violine) | Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele

auf Originalklanginstrumenten | Michael Hofstetter (Leitung)

Mit vier magischen Bläserakkorden

stößt Felix Mendelssohn Bartholdy

in seiner „Sommernachtstraum“-

Ou ver türe das Tor zu Oberons El -

fenreich auf. Und mit eben diesen

Zau bertönen eröffnen Michael Hofstetter

und sein Orchester der Ludwigs

burger Schlossfestspiele die

Sommersaison 2009. Im Jahr von

Men delssohns 200. Geburts tag stehen

drei seiner beliebtes ten Werke

auf dem Programm. Für das Violinkonzert,

das nahtlos an die poetische Sphäre des „Sommer nachts traums“

an knüpft, hat Hofstetter in der Esslinger Geigenvirtuosin Isabelle Faust wohl

die Idealbesetzung für seine Interpretation des Werks auf Original klang in s -

tru menten gefunden: eine Künstlerin, deren schlanker Geigenton „Leiden schaft,

Mut und Spannung und zugleich eine entwaffnende Wärme und Lieb lichkeit“

hat (New York Times). Mit Mendelssohns „italienischer“ Sinfonie und ihrem

lebens prallen Saltarello-Finale entlassen Hof stetter und seine Musiker das

Pub likum beschwingt in den Festspielsommer: ein Saisonstart voller Elfen poe sie,

gewürzt mit einer ordentlichen Prise Sturm und Drang.

Konzerteinführung um 19.15 Uhr

gefördert von

fr 5 . juni | 20.00 uhr

theatersaal, forum am schlosspark ludwigsburg

karten zu C 75,– C 65,– C 49,– C 33,–

chor- & orchesterkonzerte

mendelssohn-jahr

auch im abo ii

siehe s. 7

23


sa 6 ./mi 10. juni | 20.00 uhr

24 sa 6 . juni | 20.00 uhr

so 7 . juni | 19.00 uhr 25

ordenssaal, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 39,– C 33,– C 26,– C 16,–

kammermusik

ludwigsburger debüt

veronika eberle (violine)

nicholas rimmer (klavier)

kaum zu übertreffen

Ludwig van Beethoven: Violinsonate G-Dur op. 96 | Franz Schubert: Rondo

für Violine und Klavier h-Moll D 895 | Camille Saint-Saëns: Violinsonate

d-Moll op. 75 | Leos ˇ Janácek: ˇ Violinsonate

„Mädle, alles, aber nicht Geige, das ist zu schwer“, habe ihr Großvater immer

gesagt, erzählt die 1988 in Donauwörth geborene Violinistin Veronika Eberle

dem Hamburger Abendblatt. „Und dann hat er mir doch seine alte Geigenkiste

mitgebracht, und ich war überglücklich.“ Dass die Geige genau ihr Ding ist,

hat sich rasch gezeigt, denn bald schon zählte die blutjunge Virtuosin zu den

hoffnungsvollsten deutschen Geigentalenten. Ob als Solistin mit den Berliner

Philharmonikern unter Sir Simon Rattle

oder mit einem Recital in der Carnegie

Hall, die sympathische Musikerin be -

eindruckt mit einem trotz ihrer Jugend

durch und durch meisterhaften Spiel:

„eine erstaunliche, von schlafwandlerischer

technischer Sicherheit getragene

Leistung ... an Tonschönheit und künstlerischer

Reife wohl kaum zu übertreffen“

(Frankfurter Allgemeine Zeitung). Begleitet

von dem jungen englischen Pianisten

Nicholas Rimmer beweist Veronika Eberle

nun auch in Ludwigsburg: Die Geige ist

alles für sie – nur nicht zu schwer!

Konzerteinführung um 19.15 Uhr

gefördert durch die wüstenrot stiftung

auch im abo iii

siehe s. 8claudio monteverdi:

madrigali amorosi

wolkentheater

schlosstheater, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 65,– C 49,– C 35,– C 24,–

C 12,– (sichtbehindert)

musiktheater

Claudio Monteverdi: Madrigali guerrieri et amorosi (Auswahl) Wulf

Konold (Regie & Musikalische Leitung) | Gabrieli-Vokalensemble | Dietlind

Mayer (Violine), Graham Cox (Cembalo) u. a. | Boris Wagner (Rezi tation)

Seine Zeitgenossen nannten ihn

bewundernd „Oracolo della musica“,

musikalisches Orakel. Und

ihre zukunftsweisende, offenbarende

Kraft hat sich die Musik

d e s i t a l i e n i s c h e n R e n a i s s a n c e -

Kom ponis ten Clau dio Mon te ver di

bis heute bewahrt, allen voran

seine Oper „L’Orfeo“, die „Marienvesper“-Messe

und seine ergreifenden

Madrigale. In Monteverdis Vertonungen erreichte diese mehrstimmige

weltliche Vokal musik ihre künstlerische Voll endung. Sein achtes und letztes

Madrigal buch heißt „Madrigali guerrieri et amorosi“, Madrigale von Krieg

und Liebe, wobei hier sehr viel von Liebe und nur wenig von Krieg die Rede ist.

Einige dieser emotionalen und hoch dramatischen Liebesgesänge hat Wulf

Ko nold zu einer szenischen Collage voller Spannung und Poesie verbunden,

mit der er das spek takuläre, neu rekonstruierte Wolkenbild – eine der berühmten

historischen Kulissen des Ludwigsburger Schlosstheaters – erstmals mit

mu sik theatralischem Leben füllt.

Werkeinführungen am 6. und 8. Juni um 19.15 Uhr, am 7. Juni um 18.15 Uhr


26 so 7 . juni | 19.00 uhr

di 9 . juni | 20.30 uhr 27

theatersaal, forum am schlosspark ludwigsburg

karten zu C 51,– C 42,– C 33,– C 23,–

(kammerbestuhlung)

klavierabende

elisabeth leonskaja (klavier)

ohne netz und doppelten boden

auch im abo i

siehe s. 6

Franz Schubert: Klaviersonate c-Moll D 958; Klaviersonate A-Dur D 959;

Klaviersonate B-Dur D 960

So kennt man sie: als Künstlerin, die sich bedingungslos in die Musik stürzt,

ohne Netz und doppelten Boden. Seit Jahrzehnten zählt Elisabeth Leonskaja

zu den ganz Großen der Klavierwelt. Eine medienscheue Persönlichkeit, der es

in ihrer beeindruckenden Karriere um nichts anderes ging als um die Quintessenz

der Musik. Berühmt wurde die in Wien lebende georgische Pianistin

mit dem vollgriffig-virtuosen Repertoire der russischen und deutschen Spätromantik.

Doch die Tastenlöwin war immer nur eine Seite dieser facettenreichen

Ausnahmepianistin. An empfindsamer Zurücknahme mangelt es ihr

ebenso wenig wie an energischem

Zu griff. Ihr Spiel besitzt Tie fe,

Sang lichkeit und Spannkraft. Sie

kann hell leuchtende Klänge plötzlich

ver dunkeln und umgekehrt.

Und all das macht sie nicht zuletzt

zu einer idealen Schubert-In ter pretin.

Da von kann man sich im Sommer

überzeu gen, wenn Elisa beth

Leon skaja mit den drei letz ten Klavier

sonaten des früh ver storbenen

Franz Schubert nach Lud wigsburg

kommt.

lucy guerin inc.

mutig

reithalle, karlskaserne ludwigsburg

karten zu C 24,–

tanz & theater

ludwigsburg dance

auch im abo iv

siehe s. 9

Structure and Sadness (Deutsche Erstaufführung) Lucy Guerin

(Choreografie) | Gerald Mair (Musik) | Michaela French (Projektionen) | Blue

Bottle Design Group: Ben Cobham, Andrew Livingston (Bühne & Licht) |

Paula Levis (Kostüme) u. a.

Beim Bau der West Gate Bridge

im australischen Melbourne riss

am 15. Oktober 1970 der Einsturz

eines 112 m langen Seitenteils 35

Arbeiter in den Tod. Diesen tragischen

Unfall zum Ausgangspunkt

eines Tanzstücks zu machen, war

ein gewagtes Unterfangen. Doch

der Mut der Choreografin Lucy

Guerin wurde mit drei renommierten

australischen Tanzpreisen und einer überwältigenden Publikumsresonanz

belohnt: „Lucy Guerin hat die einzigartige Fähigkeit, tiefe menschliche

Gefühle durch abstrakte Choreografien zu erhellen“, schrieb The Age nach

der Uraufführung von „Structure and Sadness“ 2006 in Melbourne – einer

faszinierenden Arbeit über Technik, technisches Versagen und Trauer. Als Lucy

Guerins Truppe 2001 erstmals bei den Ludwigsburger Festspielen gastierte,

schrieb die Pres se: „Wenn die Schlossfestspiele die Lucy Guerin Company nicht

für die nächste Saison wieder einladen, dann werden sie wohl ziemlichen

Ärger mit dem Publikum bekommen.“ Es hat länger gedauert. Aber 2009 sind

die Australier endlich wieder da!


28 do 11. juni | 20.00 uhr

do 11. juni | 20.30 uhr 29

ordenssaal, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 39,– C 33,– C 26,– C 16,–

klavierabende

mendelssohn-jahr

andreas staier &

christine schornsheim (hammerklavier)

königspaar des hammerklaviers

Franz Schubert: Divertissement à la hongroise für Klavier zu 4 Händen

g-Moll D 818 | Felix Mendelssohn Bartholdy: Präludium und Fuge f-Moll

op. 35/5; Andante und Variationen für Klavier zu 4 Händen B-Dur op. 83a |

Robert Schumann: Bilder aus Osten. 6 Impromptus für Klavier zu 4 Händen

op. 66; 7 Klavierstücke in Fughettenform op. 126 (Auswahl)

Ganz ohne Zepter und Krone, nur beim Zuhören

glaubt man es: Andreas Staier ist „der unge krönte

König des Hammer klaviers“ (klassik.com) und

Christine Schorns heim sein weibliches Pen dant.

Beide haben sich der historisch in formier ten Aufführungspraxis

verschrieben und spüren in ihrem

Musizieren jenem Klang nach, den die Kom po nisten

selbst im Ohr hatten. Dass Andreas Staier und

Christine Schorns heim mit die sem Ansatz genau

richtig lie gen, zeigt

die begeisterte Aufnah

me, die beide welt weit erfahren. Als So lis ten

hoch gehandelt und preisgekrönt, wur de ihre 2007

vorgelegte erste gemeinsame CD mit einigen der

bekanntesten Klavierstücken zu vier Hän den von

Wolfgang Amadeus Mozart gleich mehr fach ausgezeichnet.

Im Or dens saal sind Chris tine Schornsheim

und Andreas Staier an einem Ham merklavier

mit Wer ken von Schu bert, Men dels sohn und Schumann

in ihrem königlichen Klang zu erle ben.

Ein weiteres Konzert mit Christine Schornsheim findet am 12. Juli in Wertheim

statt (S. 80).

helsinki dance company

moderner klassiker

reithalle, karlskaserne ludwigsburg

karten zu C 24,–

tanz & theater

ludwigsburg dance

no-no (Deutsche Erstaufführung) Kenneth Kvarnström (Choreografie) |

S. M. Keyrouz, Cheikh A. Abdessamad, H. Aïchi, Muslimgauze, Aphex Twin,

Dead Can Dance, J. Sandell (Musik) | Jens Sethzman (Bühne & Licht) | Sari

Salmela (Kostüme)

Ein moderner Klassiker kehrt zurück. Mit

„no-no“ erlebte der in Finnland geborene

und in Schweden ausgebildete Tänzer und

Choreograf Kenneth Kvarnström 1996 seinen

endgültigen Durchbruch. „no-no“ war

seine erste Arbeit als Künstlerischer Leiter

der größten zeitgenössischen Tanzkompanie

Finn lands, der Helsinki Dance Company, und

er landete damit einen sensationellen Erfolg,

der für reihenweise ausverkaufte Vor stellun

gen sorgte. Nach einer längeren Pau se

als Choreograf kehrte Kenneth Kvarn ström

2008 mit einer Wiederaufnahme von „nono“

zurück auf die europäischen Büh nen.

Sei ne bewegende Choreografie hat bis heute

nichts an Aktualität eingebüßt, im Ge -

gen teil: Die Gefühlswelten zwischen Aggression und Begierde, die religiö sen

Anspielungen sowie die Klänge aus Nordafrika und dem Mittleren Osten treffen

auch nach 13 Jahren noch den Nerv unserer Zeit. „Kvarnströms ‚no-no‘

er schüttert und bewegt auch als neue Version. Es ist beides: zeitlos und zeitgemäß.

Ein echter Klassiker also.“


30 fr 12. juni | 20.00 uhr

sa 13. juni | 20.00 uhr 31

kelter bietigheim

karten zu C 29,– C 24,–

jenseits von klassik

trio neuklang

tangomanie

Lost in Tango: Tango-Bearbeitungen nach Werken von Wolfgang Amadeus

Mozart, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Johannes Brahms, Astor

Piazzolla u. a. Trio NeuKlang: Nikolaj Abramson (Klarinette), Arthur

Hornig (Violoncello), Jan Jachmann (Akkordeon)

Was für eine Mischung: Klarinette,

Akkordeon und Violoncello! Für die Uraufführung

von Georg Katzers Komposition

„Oktopus“ fand dieses un gewöhnliche

Trio 1998 zusammen – und

entdeckte den ganz besonderen Reiz

des Zusammenklangs seiner Instrumen

te. Der Entschluss, als Trio Neu-

Klang weiter gemeinsam zu musizieren,

ließ Nikolaj Abramson, Arthur

Hor nig und Jan Jachmann allerdings schnell an Grenzen stoßen, nämlich an

die des Re pertoires. Daher greifen die Musiker jetzt selbst zur Feder, schreiben

be stechend schöne Arrangements für ihre Besetzung und erschließen sich so

die Musik literatur von der Klassik bis zur Gegenwart – mit durchschlagendem

Erfolg. Längst ist das Trio nicht mehr der Geheimtipp, als der es noch vor ein

paar Jahren gehandelt wurde. Immerhin musizierten die drei sympathischen

jungen Musiker schon vor dem deutschen Bundespräsidenten, im Bundes kanzler

amt und beim Empfang der FIFA WM 2006 in Berlin. 2009 verwandeln sie

die Bietigheimer Kelter mit ihrem Programm „Lost in Tango“ in ein Tanzlokal

argen tinischer Art.

Ein weiteres Konzert mit dem Trio NeuKlang findet am 13. Juni in Haigerloch

statt (S. 32).

theatersaal, forum am schlosspark ludwigsburg

karten zu C 39,– C 32,– C 25,– C 17,–

(kammerbestuhlung)

sidi larbi cherkaoui

mönche des shaolin-tempels henan

kraft & ruhe

tanz & theater

Sutra Sidi Larbi Cherkaoui (Regie & Choreografie) | Ali Ben Lotfi Thabet

(Choreografieassistenz & Tanz) | Szymon Brzóska (Musik) | Antony Gormley

(Bühne & Licht) | Live-Musik: Szymon Brzóska (Klavier), Alies Sluiter,

Olga Wojciechowska (Violine), Laura Anstee (Violoncello), Coordt Linke

(Schlagzeug)

Beim Fe stival d’Avignon 2008

wurden die Karten für die Choreografie

„Sutra“ von Sidi Larbi

Cher kaoui auf dem Schwarz markt

für bis zu 200 Euro gehandelt. Der

flämisch-marokkanische Tanz vi -

si o när ist aktuell einer der be gehrtesten

Stars der internationalen

Tanzszene – ein kreativer Kopf voller

neuer, ungewöhnlicher Ideen.

Für „Sutra“ hat sich Cherkaoui von der jahrhundertealten Kampf kunst und

atem beraubenden Körperbeherrschung der Shaolin-Mönche inspirieren lassen.

Im 1500 Jahre alten Shaolin-Tempel der chinesischen Provinz Henan ist

mit 17 zen-buddhistischen Mönchen eine Choreografie entstanden, in der die

Schönheit und Präzision, die Kraft und Ruhe des Kung-Fu mit der ebenso

schlich ten wie wandelbaren Bühne des britischen Künstlers und Turner-Preisträ

gers Antony Gormley und der Musik des polnischen Kom po nisten Szymon

Brzóska zu einem faszinierenden Gesamtkunstwerk verschmelzen: „ein Stück

wie ein Donnerschlag und gleichzeitig so filigran wie Brüsseler Spitzen“ (Die

Welt).

mit unterstützung der

ludwigsburg dance


32 sa 13. juni | 20.00 uhr

so 14. juni | 11.00 uhr 33

fruchtkasten, schloss haigerloch

karten zu C 26,– (freie platzwahl)

jenseits von klassik

trio neuklang

mozart tanzt tango

Lost in Tango: Tango-Bearbeitungen nach Werken von Wolfgang Amadeus

Mozart, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Johannes Brahms, Astor

Piazzolla u. a. Trio NeuKlang: Nikolaj Abramson (Klarinette), Arthur

Hornig (Violoncello), Jan Jachmann (Akkordeon)

Wie? Mozart soll Tangos geschrieben

ha ben? Und Beethoven, Brahms und

Schu bert auch? Wenn man das neue

Pro gramm des Berliner Trios NeuKlang

hört, mag man fast daran glauben.

Die verbreitete These, dass der Tango

eine Musikform ist, die sich erst gegen

Ende des 19. Jahrhunderts aus den verschiedensten

Musikstilen entwickelt

hat, strafen die jungen Musiker mit

„Lost in Tango“ nämlich kreativ Lügen.

Wenn sich Nikolaj Abramson, Arthur

Hor nig und Jan Jachmann in den einfallsreichen, melancholisch-lustvollen

Arrangements für ihre ungewöhnliche Besetzung Themen von Mozart,

Brahms oder Schubert vornehmen und diese à la Tango neu interpretieren,

dann klingen vermeintlich vertraute, tausendmal gehörte Melodien auf

einmal aufregend neu und unverbraucht – ganz Neu-Klang eben. Mit „Lost in

Tango“ lädt das Trio zum musikalischen Stelldichein mit Mozart, Schubert & Co.

in verwunschene Cafés und verruchte Tangobars und in den Haigerlocher

Frucht kasten.

Ein weiteres Konzert mit dem Trio NeuKlang findet am 12. Juni in Bietigheim

statt (S. 30).

christina fassbender (flöte)

solo im seeschloss

seeschloss monrepos ludwigsburg

karten zu C 39,– (freie platzwahl)

kammermusik

Werke für Flöte solo von Marin Marais, Anton Stamitz, Claude Debussy,

Sigfrid Karg-Elert, Jacques Ibert, Paul Hindemith, Eugène Bozza, Astor

Piazzolla

Die Kulisse ist nobel, der Rahmen intim – und nirgend wo ist man den Künstlern

und ihren In stru menten so nah wie hier. Mit gu tem Grund er freuen sich

die Solo-Matineen auf Schloss Monrepos größter Beliebtheit. Nach der Geigerin

Patricia Kopatchinskaja, dem Cellisten Al ban Gerhardt und dem Bratschisten

Antoine Tamestit prä sentiert sich in diesem Jahr ei ne Flötistin dem

handverlesenen Publikum im überkuppelten Oval des Ro ko ko-Schlösschens:

Christina Fassbender. Ausgebildet an der Stuttgarter Musik hochschule und in

Meisterkursen bei Flöten-Größen wie Aurèle Nicolet, ist die junge Virtuosin

seit 1999 Erste Soloflötistin im Orchester der Komischen Oper Berlin und

zu dem eine gefragte Kammermusikerin, vor allem mit dem 2001 gegründe -

ten Trio Wiek. Ihr Programm für

Schloss Monrepos hat Christina

Fassbender als kleine Zeitreise

durch die Flötenliteratur angelegt.

Dafür bringt sie unterschiedliche

Flöten mit und er -

zählt sowohl etwas über den

Wan del ihres Instruments im

Lauf der Geschichte als auch

über die Bedeutung der Werke

für sie als Interpretin.

Ein weiteres Konzert mit Christina Fassbender (Trio Wiek) findet am 23. Juli

im Ordenssaal statt (S. 90).


34 so 14. juni | 19.00 uhr

so 14. juni | 19.00 uhr 35

ordenssaal, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 65,– C 54,– C 45,– C 29,–

chor- & orchesterkonzerte

orchester der

ludwigsburger schlossfestspiele

barockes klangfeuerwerk

Johann Pachelbel: Kanon und Gigue für 3 Violinen und Basso continuo

D-Dur | Antonio Vivaldi: Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo

g-Moll RV 315 „Der Sommer“ | Georg Friedrich Händel: Concerto

grosso g-Moll HWV 324 u. a. Rüdiger Lotter (Violine) | Michael Hofstetter

(Leitung)

Zwei alte Festspiel-Hasen sorgen dieses

Jahr für ein Konzert mit Seltenheitswert:

der Ordenssaal der Ludwigsburger Residenz,

Wiege der vor 77 Jahren ins Leben

gerufenen Festspiele, und das festivaleigene

Orchester, das seit seiner Gründung

1972 zum unverwechselbaren Profil

der Schlossfestspiele beiträgt. Im Ge denken

an den 250. Todestag Georg Friedrich

Händels hat Festspiel-Chefdirigent und

Barockspezialist Michael Hofstetter ausgewählte

Orchestermitglieder um sich geschart, um gemeinsam in kammermusikalischer

Besetzung zu musizieren. Mit Werken von Händel und wahren

Barock-Hits wie dem Pachelbel-Kanon oder Vivaldis „Sommer“ aus den „Vier

Jahreszeiten“ verspricht das Ensemble ein Klangfeuerwerk der ersten Güte.

Schwungvoll und virtuos fegen die Ludwigsburger Musiker alten Staub von

den Noten und bringen auf ihren Originalklanginstrumenten barocke Klänge

in den leuchtendsten Farben zu Gehör.

Das Kammerkonzert des Orchesters der Ludwigsburger Schlossfestspiele findet

außerdem am 27. September in Wolfegg statt (S. 112).

theatersaal, forum am schlosspark ludwigsburg

karten zu C 51,– C 42,– C 33,– C 23,–

(kammerbestuhlung)

friedrich von thun (rezitation)

anna & ines walachowski (klavier)

turbulente träumereien

musik & literatur

händel-jahr mendelssohn-jahr

William Shakespeare: Ein Sommernachtstraum (Auszüge; Textfassung von

Dr. Marianne Reissinger) | Felix Mendelssohn Bartholdy: Musik zu „Ein

Sommer nachtstraum“ von Shakespeare op. 61 (Fassung für Klavier zu 4 Händen

vom Komponisten)

„Vier Tage tauchen sich ja schnell in

Nächte, vier Nächte träumen schnell die

Zeit hinweg“, vertröstet Hippolyta ih -

ren Verlobten Theseus bis zur baldigen

Hochzeit. Doch was für eine tolle Nacht

hierauf folgen sollte, hätte sie sich nicht

träumen lassen! Im Auftrag des Elfenkönigs

Oberon treibt der Kobold Puck

sein Unwesen: Er spielt der Elfen königin

Titania einen üblen Streich, verpasst

dem Handwerker Niklaus Zettel einen

Eselskopf und stiftet ordentlich Verwirrung

zwischen zwei Liebespaaren im

nächtlichen Wald von Athen. Letztlich aber wird alles gut und löst sich mit

einer Dreierhochzeit in Wohlgefallen auf. Zum turbulenten „Sommernachtstraum“

des englischen Dramatikers William Shakespeare hat Felix Mendelssohn

Bartholdy eine Schauspielmusik komponiert, die die Verrücktheiten des

nächtlichen Zaubers genial aufgreift. Der bekannte österreichische Schauspieler

Friedrich von Thun liest Shakespeares sprachwitzige Verse, musikalisch

angespornt durch die beiden polnischen Schwestern Anna und Ines

Walachowski am Klavier.

mit unterstützung der

auch im abo i

siehe s. 6


36 so 14. juni | 20.30 uhr

di 16. juni | 20.00 uhr 37

reithalle, karlskaserne ludwigsburg

karten zu C 24,–

tanz & theater

ludwigsburg dance

zero visibility corp

gefährlich erotisch

... it’s only a rehearsal Ina Christel Johannessen (Choreografie) | Line

Tørmoen, Dimitri Jourde (Tanz) | Murcof (Musik) | Ovid (Text) | Kristin Torp

(Bühne & Kostüme) | Jens Sethzman (Licht)

„... it’s only a rehearsal“ ist gefährlich

erotisch und gruselig sinnlich. Das kommt

nicht von ungefähr, denn die Arbeit der

norwegischen Choreografin Ina Christel

Johannes sen basiert auf Ovids Erzählung

von Artemis und Aktäon. In dieser Geschich

te über rascht der Jäger Aktäon die

nackte, baden de Göttin Artemis. Zur Strafe

verwan delt ihn diese in einen Hirsch, der

dann von seinen eigenen Hunden zerfleischt

wird. Star ker Tobak und gleichzeitig

die geniale In spiration für einen kraftvollen,

packenden und äußerst körperbetonten

Abend mit ei ner Mischung aus Tanz, Theater und Text. Ina Christel

Johannessen hat das Stück für zwei Tänzer ihrer 1996 gegründeten norwegischen

Kompanie Zero Visibility Corp geschaffen. Und wie alle Arbeiten von

Jo hannessen und Zero Visibility wurde „... it’s only a rehearsal“ in enger Zu -

sam men arbeit aller Beteiligten geschaffen, sodass Tanz, Musik, Bühne und

Licht ein dichtes Gan zes ergeben, dem sich der Zuschauer kaum entziehen

kann: „eine Reise der Sinn lichkeit und Erotik, ein dynamisches Kräftespiel“

(State of the Art Review).

theatersaal, forum am schlosspark ludwigsburg

karten zu C 165,– C 135,– C 99,– C 75,–

bereits im verkauf

cecilia bartoli (mezzosopran)

zum dahinschmelzen

chor- und orchesterkonzerte

händel-jahr

Händel und Italien: Arien von Georg Friedrich Händel Kammerorchester

Basel | Julia Schröder (Konzertmeisterin & Leitung)

Künstlerinnen vom Kaliber einer Cecilia Bartoli sind rar auf dem Musikmarkt.

Zwar werden von den Plattenfirmen ständig neue Weltstars ausgerufen, aber

viele von ihnen sind schon wieder vergessen, ehe sie berühmt wurden. La

Bartoli hingegen behauptet sich seit Jahren, ja Jahrzehnten an der Welt -

spitze – eine Ausnahme-Musikerin, gesegnet mit unglaublichen Fähigkeiten

und einem Charme zum Dahinschmelzen. Begleitet vom Kammerorchester

Basel kommt die italienische Top-

Mezzo sopranistin im Festspielsommer

2009 mit einem Programm nach Ludwigs

burg, das ihr mit seinen emotionalen

Wechselbädern und funkelnden

Ko loraturen wie auf den Leib geschneidert

ist: Arien von Georg Friedrich Händel.

Im 250. Todesjahr des Komponisten

folgt La Bartoli Händels Spuren in

Italien – oder umgekehrt, Italiens Spuren

in Händels Musik. Eine Reise, die an

den mehrjährigen Aufenthalt des jungen

Händel im Heimatland der stimmschönen

Römerin erinnert.

mit unterstützung der

auch im abo i

siehe s. 6


38 di 16. juni | 20.30 uhr

mi 17. juni | 20.00 uhr 39

reithalle, karlskaserne ludwigsburg

karten zu C 24,–

tanz & theater

ludwigsburg dance

carte blanche

liebe – strahlend und qualvoll

auch im abo iv

siehe s. 9

Love u. a. (Deutsche Erstaufführung) Sharon Eyal (Choreografie) | Don’t

kill Rob, Stereolab, Mortal Mirror, International Deejay Gigolos, Parker and

Lily, Donacha Costello u. a. (Musik) | Avi-Yona Bueno – Bambi (Licht) | Dalia

Lieder (Kostüme)

Ein roter Boden, zwölf schwarz ge -

kleidete Tänzerinnen und Tänzer

und stimmungsvolles Licht – mehr

braucht Sharon Eyal nicht, um in

„Love“ der Liebe und Erotik auf den

Grund zu gehen. „Eyals Arbeit ist

ver blüffend, unverfroren, stolz und

frech ... Hier ist die Liebe strahlend

und qualvoll zugleich, im verführerischsten

Sinne des Wortes.“ Für

die berühmte israelische Bats heva

Dance Company hat Sharon Eyal 2003 mit „Love“ einen absoluten Publikumsliebling

geschaffen. Mehr als zehn Jahre war Eyal selbst Tän zerin bei Batsheva

Dance, bevor sie ihre klare, kraftvolle und ästhetische Tanzsprache entwickelte.

Carte Blanche, Norwegens führende Kompanie für zeitgenössischen Tanz,

hat Eyals umwerfendes Stück ins Repertoire übernommen und außerdem eine

neue Arbeit bei ihr in Auftrag gegeben. Im Februar 2009 wird diese Choreografie

in Oslo uraufgeführt und kommt schon im Juni mit „Love“ kombiniert in

die Ludwigsburger Karls kaserne.

theatersaal, forum am schlosspark ludwigsburg

karten zu C 119,– C 99,– C 85,– C 59,–

bereits im verkauf

anne-sophie mutter (violine)

lynn harrell (violoncello)

andré previn (klavier)

leidenschaftliche perfektionisten

kammermusik

mendelssohn-jahr

Wolfgang Amadeus Mozart: Klaviertrio B-Dur KV 502 | Felix Mendelssohn

Bartholdy: Klaviertrio d-Moll op. 49 | André Previn: Klaviertrio (Deutsche

Erstaufführung)

gefördert von

Souverän und über jeden Zweifel erhaben

ist Anne-Sophie Mutter ihren künstlerischen

Weg vom Wunderkind zur wohl

be rühmtesten Geigerin der Welt gegangen.

Wer es so weit gebracht hat, kann

und will keine Kompromisse eingehen –

nicht jedenfalls, wenn es um musikalische

Qualität geht. Mit dem amerikanischen

Cellisten Lynn Harrell und dem Pianisten,

Dirigenten und Komponisten André Previn

hat Anne-Sophie Mutter zwei Gleich gesinnte

gefunden, mit denen sie auf schwindelerregender

Augenhöhe ihre Ansprüche

an kammermusikalisches Musi zieren verwirklichen

kann: in einem Weltklasse-

Klaviertrio aus drei leidenschaftlichen

Perfektionisten, für die Spitzenqualität

selbstverständlich Ehrensache ist.


KURSE.PROJEKTE.PRODUKTIONEN.

WORKSHOPS mit regionalen

und internationalen KünstlerInnen in

den Bereichen:

MODERNER TANZ wie Butoh, Zeit-

genössischer Tanz, HipHop, Modern

Dance, Tanztheater , Ballett Modern,

Lyrical HipHop...

ETHNISCHER TANZ wie Capoeira,

Flamenco, Samba, Forró, orientalische

und osteuropäische Tänze...

THEATER wie Schauspiel, Theatersport,

Clownerie, Freies Sprechen und sicheres

Auftreten durch Alexandertechnik...

STIMME wie Stimmtraining,

Human Beatbox...

PERCUSSION wie Orienatlisches

und Afrikanisches Trommeln,

Bongo & Cajon...

BODY-MIND-SOUL wie Tai Chi,

Feldenkrais, Pilates, Qi Gong ...

Tanz- und Theaterwerkstatt e.V.

Hindenburgstr. 29 | 71638 Ludwigsburg

Fon 07141 | 920514 Fax 07141 | 901107

info@tanzundtheaterwerkstatt.de

www.tanzundtheaterwerkstatt.de

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bonachela dance company

packendes tanztheater

do 18. juni | 20.30 uhr

reithalle, karlskaserne ludwigsburg

karten zu C 24,–

tanz & theater

ludwigsburg dance

Neue Choreografie (Deutsche Erstaufführung) Rafael Bonachela

(Choreo grafie) | Ezio Bosso (Musik) | Alan Macdonald (Bühne) u. a.

Der Spanier Rafael Bonachela hat wie ein

Blitz in die internationale Tanzszene eingeschlagen.

In London als Tänzer ausgebildet,

etablierte er sich zugleich als

einer der faszinierendsten und originellsten

jun g en Choreografen. Erst kürzlich

wur de er zum neuen Künstlerischen Leiter

der Sydney Dance Company berufen.

Sein Erfolgsrezept liegt nicht zuletzt darin,

Brücken zwischen Hoch- und Pop-Kul -

tur zu schlagen: So arbeitet er auch mit

Musikern wie Kylie Minogue zusammen,

für die er mehrere Bühnenshows gestaltete. Vor drei Jahren gründete Bonachela

seine eigene Kompanie. Eine gewaltige Herausforderung, doch gemeinsam

mit seinen exzellenten Tänzern gelang es ihm, in erstaunlich kurzer Zeit

eine bemerkenswert geschlossene Gruppe zu formen, die seit ihrem Debüt als

„neuer Stern des zeitgenössischen Tanzes“ (The Sunday Times Maga zine) die

Szene aufmischt. 2009 gastiert die Bonachela Dance Company erstmals in

Ludwigsburg und bringt mit ihrer brandneuen Produktion packendes Tanztheater

in die Karlskaserne.

41


42

fr 19. juni | 20.00 uhr

ordenssaal, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 49,– C 42,– C 34,– C 26,–

kammermusik

mendelssohn-jahr

gewandhaus-quartett

traditionell erstklassig

Ludwig van Beethoven: Streichquartett B-Dur op. 18/6; Streichquartett cis-Moll

op. 131 | Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett Es-Dur op. 12 Frank-

Michael Erben, Conrad Suske (Violine), Olaf Hallmann (Viola), Jürnjakob Timm

(Violoncello)

Das Gewandhaus-Quartett ist so gar noch ein Jahr älter als der 200-jährige

Jubilar des Abends, Felix Mendelssohn Bartholdy. Nicht natürlich die vier

Herren des heutigen Quartetts, sondern das Ensemble an sich. Seit 1808

re krutiert sich diese älteste ohne Unterbrechung bestehende Streichquartettformation

der Welt aus dem berühmten Leipziger Gewandhausorchester.

Dabei schrieb das Ensemble mit über 100 Uraufführungen von Werken Felix

Mendelssohn Bartholdys, Robert Schumanns, Max Regers und vielen anderen

Musik geschichte. Seinen erstklassigen Ruf behauptet das Ensemble bis heute

mit seiner traditionellen Kammermusikreihe im Gewandhaus, mit Gastspielen

in den großen Konzertsälen der Welt und preisgekrönten CD-Einspielungen,

darunter eine Gesamtauf nah me von

Beethovens Streich quartet ten. Auch

im Ludwigs burger Or dens saal ist das

Ge wandhaus-Quar tett ein gern ge -

sehener Gast, der in sei ner Jubi lä umssaison

2008/09 ein frühes und ein

spätes Werk Beet hovens sowie das

erste Streich quartett von Men delssohn

auf sein Programm nimmt.

Traditionell erstklassig!

gefördert von

Alleenstrasse 5

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71638 Ludwigsburg

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Tel. 07141-96060

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Musik und Gesundheit gehören

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Wir, die Celesio AG, stellen die

Gesundheit der Menschen in

den Mittelpunkt unseres unternehmerischen

Handelns.

Celesio AG

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70376 Stuttgart

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44 fr 19. juni | 20.00 uhr

sa 20. juni | 19.30 uhr (einlass 18.30 uhr) 45

theatersaal, forum am schlosspark ludwigsburg

karten zu C 29,– C 25,– C 21,– C 16,–

(kammerbestuhlung)

tanz & theater

ludwigsburg dance

carolyn carlson/tero saarinen

blue lady (revisited)

unbeschreiblich

auch im abo iv

siehe s. 9

Deutsche Erstaufführung Carolyn Carlson (Choreografie) | Tero Saarinen

(Tanz) | Centre Chorégraphique National Roubaix Nord-Pas de Calais (Produk

tion) | René Aubry (Musik) | Frédéric Robert (Bühne) | Chrystel Zingiro

(Kostüme) | Peter Vos (Licht)

In den 1980er Jahren verzauberte die USame

rikanische Tänzerin und Choreografin

Carolyn Carlson Tausende von Menschen

auf der ganzen Welt mit ihrem Solo „Blue

Lady“. Mythisch, sagenhaft, sensationell –

das sind nur drei der vielen Versuche, diese

faszinierende Arbeit in Worte zu fassen.

Aber „Blue Lady“ ist letztlich unbeschreiblich.

Man muss das Stück sehen, eintauchen

in jene wunderbare Welt bewegter Poesie,

die die Grande Dame des Tanztheaters hier

geschaffen hat. Seit dem vergangenen Jahr

kann man das zum Glück wieder. Carolyn

Carlson, inzwischen über 60 Jahre alt, hat in dem finnischen Tänzer und

Choreografen Tero Saarinen einen neuen Interpreten für ihre legendäre Arbeit

gefunden, einen der besten, charismatischsten Tänzer-Darsteller der Welt,

wie (nicht nur) sie findet. In enger Zusammenarbeit der beiden ist eine neue

„Blue Lady“ entstanden – mit einem atemberaubenden Tero Saarinen in den

unsterblichen getanzten Bildern von Carolyn Carlson.

blühendes barock, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 35,– (stehplätze)

C 10,– (stehplätze für kinder bis 14 jahre)

musik im park

wandelkonzert im blühenden barock

es war einmal …

musiknächte

auch im abo ii

siehe s. 7

Werke von Gioachino Rossini, Felix Mendelssohn Bartholdy, Camille Saint-

Saëns, Engelbert Humperdinck u. a. Trio Avance: Johannes Hustedt (Flöte),

Carolin Kriegbaum (Viola), Andreas Hiller (10-saitige Gitarre) | ProFive:

Hermann Klemeyer (Flöte), Jochen Müller-Brincken (Oboe), Manfred Lindner

(Klarinette), Albrecht Holder (Fagott), Jan Schroeder (Horn) | Sprecher der

Akademie für gesprochenes Wort | Akademie des Tanzes Mannheim, Birgit

Keil (Leitung) u. a.

Vor 50 Jahren wurde im Blühenden

Barock ein einmaliger Erlebnispark

für Groß und Klein eröffnet: der Märchengarten.

Was 1959 mit neun Statio

nen begann, gehört heute mit über

40 Märchenszenen von Grimm’schen

Klassikern wie „Aschenputtel“ bis zu

den „Geschichten aus 1001 Nacht“ zu

den größten Besucherattraktionen der

Stadt Ludwigsburg. Dieser runde Geburts

tag ist ein Grund zum Feiern,

auch für die Ludwigsburger Schlossfestspiele. Und so ist das diesjährige Wandelkonzert

im Blühenden Barock den Märchen gewidmet – und damit einem

Thema, das nicht nur Kinderaugen zum Glänzen bringt, sondern auch Er wachsene

in ferne Welten entführt und viele Komponisten durch die Jahrhunderte

faszinierte und inspirierte. Märchenstoffe dienten als Vorlagen für große

Opern und Handlungsballette und fanden in kammermusikalische Werke Eingang.

Die Mitwirkenden der Musik im Park 2009 können also aus dem Vollen

schöpfen, wenn es darum geht, märchenhafte Musik und musikalische Märchen

auf die Bühnen im Blühenden Barock zu zaubern.


46

sa 20. juni | 19.30 uhr (einlass 18.30 uhr)

musiknächte

Auf vier Bühnen, die sich in diesem

Jahr, passend zum Thema, vor allem

im nördlichen Teil des Schlossparks

um und im Märchengarten befinden,

wird in vier Programmblöcken,

jeweils zur halben Stunde zwischen

19.30 Uhr und Mitternacht, ein ab -

wechslungsreiches Programm mit

Musik, Tanz und Rezitation geboten.

Ab 18.30 Uhr sind die Pforten des Blühen den Barocks für den Märchenspaziergang

geöffnet. Für das leibliche Wohl sorgt in bewährter Form das Parkcafé,

das seine Gastronomiezelte dieses Mal an zentraler Stelle auf der Wiese vor

dem Eingang zum Märchengarten aufschlägt.

Nach dem großen Zuspruch im vergangenen Jahr wurde das Angebot 2009

erweitert. Um dennoch allen ein optimales Seh- und Hörerlebnis zu bieten,

werden die Gäste in vier Gruppen eingeteilt, die auf verschiedenen Routen

die vier Büh nen besuchen. Jeder Flaneur bekommt also das gleiche Programm

zu sehen, nur in unterschiedlicher Reihenfolge. Vier Märchenfiguren stehen

jeweils Pate und begleiten die einzelnen Gruppen durch den Park. So gibt es

eine „Rapunzel“-Route, einen „Froschkönig“-Weg, einen „Gestiefelter Kater“-

Pfad und einen „Rot käppchen“-Parcours. Zum märchenhaften Abschluss treffen

sich alle Gruppen am Fuß der Nordterrasse des Residenzschlosses zum

festlichen Finale mit dem Bläserensemble der Ludwigsburger Schlossfestspiele.

Detaillierte Informationen zu Ihrer persön lichen Mär chen route erhalten Sie

mit den Ein tritts karten. Inhaber des Dauerkarten-Gutscheinhefts vom Blü henden

Barock er halten bei dieser Veranstaltung einen Preisnachlass von D 3,–.

Bitte legen Sie Ihrer Bestellung den entsprechenden Gutscheinabschnitt bei.

Achtung! Keine Parkmöglichkeit im Schlosshof!

in zusammenarbeit mit dem blühenden barock

Werkzentrum Weststadt

Industriegebiet als Arbeitsund

Lebensraum.

www.werkzentrum-weststadt.de


48 so 21. juni | 19.00 uhr

so 21. juni | 20.00 uhr 49

ordenssaal, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 39,– C 33,– C 26,– C 16,–

kammermusik

mendelssohn-jahr

jean-guihen queyras (violoncello)

alexandre tharaud (klavier)

glühende expressionisten

Franz Schubert: Arpeggione-Sonate a-Moll D 821 | Felix Mendelssohn

Bartholdy: Cellosonate B-Dur op. 45 | Claude Debussy: Cellosonate d-Moll

u. a.

„Für mich sind Jean-Guihen Queyras und

Alexandre Tharaud das faszinierendste Cello-

Klavier-Duo unserer Zeit“, begeisterte sich der

Rezensent von Stereoplay, nachdem er die

jüngste Einspielung des frankokanadischen

Cellisten und des französischen Pianisten

gehört hatte. Und er ist nicht der einzige, der

respektvoll den Hut zieht vor den Leistungen

dieser beiden Spitzenmusiker. Seit Jahren

bestens aufeinander eingespielt, mu sizieren

die beiden aus einem Atem, einem Impuls

he raus – zwei glühende Expressionisten, die

ihre Leidenschaft für die Musik unmittelbar in

Klang zu übersetzen wissen. Jean-Guihen Queyras, seit dem Wintersemester

2004/05 Professor an der Stuttgarter Musikhochschule, und sein langjähriger

Klavierpartner Alexandre Tharaud geben sich im Ludwigsburger Ordenssaal

mit einem romantisch-impressionistischen Programm die Ehre, das zwei Stücke

ihrer gefeierten CDs – Schuberts „Arpeggione-Sonate“ und Debussys „d-Moll-

Cellosonate“ – mit der ersten „Cellosonate B-Dur“ von Felix Mendelssohn

Bartholdy verbindet.

theatersaal, forum am schlosspark ludwigsburg

karten zu C 39,– C 32,– C 25,– C 17,–

(kammerbestuhlung)

abdullah ibrahim & ekaya

jazz-legenden aus südafrika

jenseits von klassik

Südafrikanischer Jazz Ekaya: Cleave Guyton (Altsaxofon), Keith Loftus

(Tenorsaxofon), Howard Johnson (Baritonsaxofon), Stafford Hunter

(Posaune), Belden Bullock (Bass), George Gray (Schlagzeug)

Die Musik, die er spielt, klingt schön.

Schön und gedankenvoll. Abdullah

Ibrahim, 73 Jahre, ist eine der letzten

großen Jazz-Legenden. Im südafrikani

schen Kapstadt aufgewachsen, von

Duke Ellington entdeckt und gefördert,

gehört sein Name (den er bei

sei nem Übertritt zum Islam an genommen

hat), heute so untrenn bar

zur Jazzgeschichte wie der seines

Men tors. Nachdem ihn das Apartheid-Regime

1962 des Landes verwiesen hatte, lebte Abdullah Ibrahim viele

Jahre im New Yorker Exil, ehe er nach der Freilassung Nelson Mandelas 1990

in seine Heimat und zu seinen musikalischen Wurzeln in Südafrika zurückkehrte.

Denn wo seine unverwechselbare Synthese aus experimentellem Jazz und

traditionellen afrikanischen Rhythmen herkommt, hört man. „Es sind nicht nur

Kompositionen, es sind Beschwörungen eines Landes, Rituale der Heilung, des

Zaubers, zelebriert, um mit Musik die Wirklichkeit zu verändern“ (Die Zeit). In

Ludwigsburg ist Abdullah Ibrahim mit seiner sechsköpfigen Band Ekaya (zu

deutsch: Heimat) zu hören.


50 do 25. juni | 20.00 uhr

fr 26. juni | 20.00 uhr 51

ordenssaal, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 49,– C 42,– C 34,– C 26,–

kammermusik

mendelssohn-jahr

christiane oelze (sopran)

petersen quartett

kongeniale verbindung

Felix Mendelssohn Bartholdy/Aribert Reimann: „... oder soll es Tod bedeuten?“.

8 Lieder und ein Fragment (Bearbeitung für Sopran und Streichquartett

mit Zwischenmusiken) | Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett

f-Moll op. 80 | Robert Schumann/Aribert Reimann: 6 Gesänge op. 107

(Bearbeitung für Sopran und Streichquartett)

Streichquartett und Gesang – eine Ver bindung,

die selten im Konzertsaal zu finden ist.

Eine Schande eigentlich, hört man, wie wunderbar

beides in „... oder soll es Tod bedeuten?“

miteinander harmoniert. Für diese au -

ßergewöhnliche kammermusikalische Liai son

haben sich das renommierte junge Peter sen

Quartett und die gefeierte Kölner Sopra nistin

Christiane Oelze zusammengefunden. Gemein

sam widmen sie sich Liedern von Fe lix

Mendelssohn Bartholdy, die der Berliner Komponist

Aribert Reimann für Streich quar tett

und Sopran arrangiert und durch Inter mezzi

kongenial zu einem Zyklus verbunden hat. So entsteht aus einzelnen Liedern

nach Gedichten von Heinrich Heine ein dra matisches Ganzes, das die Mendelssohn’sche

Musik zwar klanglich zuspitzt, ihre Besonder heit jedoch erhält,

ja noch unterstreicht.

Konzerteinführung um 19.15 Uhr

in zusammenarbeit mit der internationalen hugo-wolf-akademie für

gesang · dichtung · liedkunst e. v. stuttgart

mit unterstützung der

henri sigfridsson (klavier)

gewinnertyp

ordenssaal, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 39,– C 33,– C 26,– C 16,–

klavierabende

haydn-jahr | mendelssohn-jahr

Joseph Haydn: Variationen f-Moll Hob. XVII:6 | Ludwig van Beethoven:

Klaviersonate A-Dur op. 101 | Felix Mendelssohn Bartholdy: Klaviersonate

E-Dur op. 6 | Johannes Brahms: Variationen über ein Thema von Robert

Schumann op. 9

Der finnische Pianist Henri Sigfridsson gehört zu den wirklich bemerkenswerten

Künstlern der jüngeren Generation. Das steht spätestens seit seinem

sensationellen Erfolg beim „1st International Beethoven Competition for

Piano“ in Bonn 2005 fest. Nicht nur die Jury verlieh ihm zwei Preise (den ersten

sowie den Sonderpreis für Kammermusik), auch die Besucher des Wettbewerbs

waren hin und weg und belohnten Henri Sigfridsson mit dem Pub likums

preis. Ein unbeschriebenes Blatt war der Pianist freilich schon vor diesem

Erfolg nicht mehr, doch avancierte er erst in

den letzten Jahren vom Ge heim tipp zum

in ternational gefragten Musiker, der mit seinem

fesselnden Spiel ohne jede Pose und

mit einem funkelnden Ton begeistert. Auch

bei den Schlossfestspielen beeindruckte

Henri Sigfridsson schon einmal gemeinsam

mit der Geigerin Patricia Kopatchins kaja und

der Cellistin Sol Gabetta, mit denen er ein

sehr erfolgreiches Trio bil det. Sein Soloabend

2009 verheißt mit Spät werken der Wiener

Klassiker Haydn und Beethoven sowie Ju -

gend stücken von Mendelssohn und Brahms

höchsten pianistischen Genuss.


52

fr 26. juni | 20.00 uhr

palais grävenitz ludwigsburg

karten zu C 9,– (freie platzwahl)

musiktheater

„die entführung aus dem serail“ im gespräch

eine oper für das volk

Produktionsgespräch zur Neuinszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts

Singspiel „Die Entführung aus dem Serail“ mit Peer Boysen (Regie), Michael

Hofstetter (Musikalische Leitung) und Mitwirkenden der Produktion

Ein Singspiel, eine Oper in deutscher Sprache und für das Volk, gab Kaiser

Joseph II. 1781 bei Wolfgang Ama deus Mozart für sein 1776 in Wien ausgerufenes

„Nationaltheater nächst der Burg“ (später Burgtheater) in Auftrag. Damit

folgte der Kaiser dem allgemeinen Trend, der Schauspiel und Oper in deutscher

Sprache propagierte und sich seit Mitte des 18. Jahrhunderts von Norddeutschland

aus verbreitete. Mozart schuf mit der „Entführung aus dem

Serail“ wahrhaftig eine Oper für das Volk, ein musikalisch anspruchsvolles

und gleichzeitig höchst unterhaltsames Singspiel, das sich seit seiner

Uraufführung am 16. Juli 1782 bis heute ungebrochener Beliebtheit erfreut.

Chefdirigent Michael Hofstetter und Regisseur Peer Boysen haben sich in diesem

Jahr Mozarts Publikums liebling

für die historische Bühne des

Ludwigsburger Schlosstheaters

vor genommen. Am Vorabend der

Premiere sprechen sie gemeinsam

mit anderen Mitwirkenden der

Produktion über die Besonder heiten

und Herausforderungen ihrer

„Entführung aus dem Serail“.

Vorstellungen von „Die Entführung aus dem Serail“ finden am 27., 28. Juni

und 1. Juli im Schlosstheater statt (S. 54).

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54

sa 27./so 28. juni/ mi 1. juli | 19.30 uhr

schlosstheater, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 109,– C 79,– C 41,– C 26,–

C 16,– (sichtbehindert)

musiktheater

wolfgang amadeus mozart:

die entführung aus dem serail

opernliebling alla turca

Szenische Aufführung in deutscher Sprache Peer Boysen (Regie) |

Heio von Stetten (Bassa Selim), Simone Kermes (Konstanze), Chen Reiss

(Blonde), Bernhard Berchtold (Belmonte), Daniel Johannsen (Pedrillo),

Guido Jentjens (Osmin) | Chor (Einstudierung: Jan Hoffmann) und Orchester

der Ludwigsburger Schlossfestspiele auf Originalklanginstrumenten |

Michael Hofstetter (Leitung)

Seit ihrer Uraufführung 1782 am

Wiener Burgtheater gehört „Die

Ent führung aus dem Serail“ zu

den beliebtesten Opern überhaupt.

Kein Wunder, denn die

Mischung stimmt! Schon die Verbindung

von ernsten und komischen

Figuren im exotischen Ko -

lorit des Serails verspricht beste

Unterhaltung: vom brummbärigbrutalen

Haremshüter Osmin über die spitzzüngige, englisch-direkte Kammerzofe

Blonde bis zum liebenden adeligen Paar Konstanze und Belmonte und

dem edlen Pascha Bassa Selim. Doch vor allem Mozarts geniale Musik, die den

Figuren Leben einhaucht und anspruchsvolle lyrische Arien mit temporeichen

witzigen Nummern nahtlos zusammenfügt, garantiert höchsten Genuss.

2009 bringen die Schlossfestspiele Mozarts Singspiel in einer Neu inszenierung

von Peer Boysen auf die Bühne des Schlosstheaters, mit gefeierten

Solisten und dem Festspielensemble unter Michael Hofstetter.

Ein Produktionsgespräch zur Neuinszenierung findet am 26. Juni im Palais

Grävenitz statt (S. 52).

gefördert von

Stark in Ludwigsburg.

Mit der Unternehmenszentrale in Ludwigsburg ist die

MANN+HUMMEL Gruppe an über 41 Standorten weltweit

präsent und ein für seine innovativen Produkte

und Dienstleistungen geschätzter Partner aller namhaften

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1941 als Automobilzulieferer im Bereich Filtrationstechnik

in Ludwigsburg gegründet, ist die Unternehmensgruppe

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Industrie und im Maschinenbau sowie in der Kunststoff

verarbeitenden Industrie tätig. Unsere Produkte stehen für

Spitzenqualität und absolute Zuverlässigkeit.

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56 so 28. juni | 11.00 uhr

so 28. juni | 16.00 uhr 57

schlosskirche, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 36,– C 26,–

C 12,– (hörerplätze)

kammermusik

aniello desiderio (gitarre)

gennaro desiderio (violine)

musik im blut

Werke für Gitarre solo von Isaac Albéniz, Joaquín Turina, Paco de Lucía |

Werke und Bearbeitungen für Violine und Gitarre von Niccolò Paganini,

Carlos Gardel, Astor Piazzolla u. a.

Die neapolitanischen Brüder Aniello und

Gennaro Desiderio sind absolute Aus nahmetalente

– beide. Aniello, der Gitarrist,

wird vom Publikum und den Medien vergöttert.

Seit Jahren schwärmen Kritiker

nur noch in Superlativen von ihm. Sie

nennen ihn „il fenomeno“, „a Genius“,

„Orpheus der Gitarre“ oder „Jahr hundertgitarrist“.

Und auch der kleine Bruder

Gennaro sorgt (nicht nur) als gefragter

Jazz geiger für Furore. Die Geschwister,

einst als Wunderkinder gefeiert, verblüffen

ihr Publikum auch als erwachsene,

gereifte Künstler mit schier atemberaubender

Virtuosität. Das Ludwigsburger

Programm der beiden steht ganz im Zeichen ihres südländischen Tem pe raments:

Während Aniello Desiderio mit spanischen Solostücken gitarristische

Höchstleistungen vollbringt, widmen sich die Brüder im Duo vor allem der

leidenschaftlichen Musik des argentinischen Tangos, dem Gennaro Desiderio

auf seiner Geige zum feurigen Gitarrenrhythmus eine ausdrucksstarke Stimme

verleiht.

Achtung! Keine Parkmöglichkeit im Schlosshof!

palais grävenitz ludwigsburg

karten zu C 14,– (freie platzwahl)

kultur & gesellschaft

prof. dr. wolfram steinbeck (vortrag)

haydn – der klassiker

Joseph Haydn und seine Zeit – über den Vater der Wiener Klassik

haydn-jahr

„Nichts könnte origineller sein, als das

Thema des ersten Satzes; und hat er einmal

ein treffliches Thema gefunden, kann niemand

besser als Haydn unaufhörliche Mannig

faltigkeit daraus schöpfen … – Es war

Haydn, was könnte man, was bräuchte man

mehr zu sagen?“, begeistert sich der Morning

Chronicle 1794 nach der Londoner Ur -

aufführung von Joseph Haydns „Sinfonie

Nr. 101“, genannt „Die Uhr“. Der österreichische

Komponist gastierte schon zum zweiten

Mal für längere Zeit und mit großem

Er folg in der englischen Hauptstadt. Er hatte es geschafft: Wie er seinem Freund

Wolfgang Amadeus Mozart vorausgesagt hatte, verstand man seine Sprache

und seinen musikalischen Witz „durch die ganze Welt“. Für die Gat tungen des

Streichquartetts und der klassischen Sinfonie, ja für den gesamten Musikstil

der Wiener Klassik hatte Haydn den Weg bereitet. Über Leben und Werk, die

späten Sinfonien und den geistreichen Humor des Komponisten referiert

Wolf ram Steinbeck, ein ausgewiesener Spezialist für die Epoche der Wiener

Klas sik und Herausgeber eines umfassenden Haydn-Lexikons, das im Sommer

2009 erscheinen wird.


58 di 30. juni | 20.00 uhr

mi 1 . juli | 20.00 uhr 59

ordenssaal, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 39,– C 33,– C 26,– C 16,–

klavierabende

mendelssohn-jahr

yaara tal &

andreas groethuysen (klavier)

dreamteam

Fanny Mendelssohn-Hensel: 3 Charakterstücke für Klavier zu 4 Händen |

Felix Mendelssohn Bartholdy: Oktett Es-Dur op. 20 (Bearbeitung für Klavier

zu 4 Händen vom Komponisten) | Johannes Brahms: Klavierkonzert d-Moll

op. 15 (Bearbeitung für Klavier zu 4 Händen vom Komponisten)

Seit vielen Jahren gilt das Ehepaar Yaara Tal und Andreas Groethuysen als

Dreamteam unter den Klavierduos. Von „Standing Ovations“ im Münchner

Her kulessaal schrieb die Süddeutsche Zeitung begeistert, von einem „besonderen

Ereignis“ und „langanhaltendem Jubel“ im Gewandhaus die Leipziger

Volkszeitung. Wo immer die israelische Pianistin Yaara Tal und ihr deutscher

Partner auftreten, überwältigen sie Publikum und Presse durch ihr perfektes

Zusammenspiel, ihre ansteckende Freude am Miteinander und Gegeneinander

und durch ihre spannenden Konzertprogramme jenseits der bekannten

Re pertoirepfade. Auch in Ludwigsburg spielt das Duo selten zu hörende Musikschätze

wie die beiden Bear beitungen

von Werken Felix Men delssohn

Bartholdys und Johannes Brahms’

und die „Drei Charakter stücke“ von

Felix’ großer Schwester Fanny. Wie

die meisten ihrer Wer ke blieben auch

die „Charakter stücke“ zu Lebzeiten

der Kom po nis ten unveröffentlicht.

Im Ordens saal gibt es nun die seltene

Gele genheit, diese traumhaft

interpre tiert zu hören.

berliner solistenoktett

luxus-format

ordenssaal, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 49,– C 42,– C 34,– C 26,–

kammermusik

mendelssohn-jahr

Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichoktett Es-Dur op. 20 | Niels Wilhelm

Gade: Streichoktett F-Dur op. 17 | Dmitrij Schostakowitsch: Zwei Stücke

für Streichoktett op. 11 Berliner Solistenoktett: Mirijam Contzen,

Yamei Yu, Friedemann Eichhorn, Mark Gothoni (Violine), Hartmut Rohde,

Julia Mai (Viola), Jens Peter Maintz, Peter Hörr (Violoncello)

Es gibt mindestens acht gute Argumente,

die für das Berliner Solisten -

ok tett sprechen, und die lauten: Mirijam

Contzen, Yamei Yu, Friede mann Eichhorn,

Mark Gothoni, Hartmut Rohde,

Julia Mai, Jens Peter Maintz und Peter

Hörr. Tatsächlich sind alle acht Mitglieder

des Streichoktetts brillante

So listen von Rang und Namen, die

sich und ihrem Publikum seit 2006 den Luxus gönnen, gemeinsam aufzutreten.

Als feste Formation in dieser Stärke sind die Musiker um die deutschjapanische

Geigerin Mirijam Contzen zudem eine Rarität, denn es gibt kaum

Ensembles, die sich auf die großen Besetzungen der Kammermusik spezialisiert

haben. Mit dem bekannten Oktett von Felix Mendelssohn Bartholdy

so wie dem weniger bekannten seines dänischen Kollegen und Freundes Niels

Wil helm Gade offenbart das Berliner Solistenoktett dem Ludwigsburger Publikum

den besonderen Reiz dieser Werke zwischen kammermusikalischer Transpa

renz und orchestraler Klangfülle.


60 do 2 . juli | 20.00 uhr

do 2./fr 3. juli | 20.00 uhr 61

musikhalle ludwigsburg

karten zu C 39,– C 33,– C 26,–

C 12,– (sichtbehindert)

jenseits von klassik

amarcord wien

weltumspannend, grenzenlos

Bon Voyage: Musik aus Argentinien, Brasilien, Venezuela, Russland,

Bosnien und Frankreich von Astor Piazzolla, Modest Mussorgsky, Erik Satie

u. a. Amarcord Wien: Sebastian Gürtler (Violine), Michael Williams

(Violoncello), Gerhard Muthspiel (Kontrabass), Tommaso Huber (Akkordeon)

„Müsste man den Begriff Musik

in seiner schier unfassbaren Vieldeutigkeit

erklären, so gäbe es

eine kurze und prägnante Antwort:

Amarcord Wien“, schwärmen

die Oberöster reichischen

Nachrichten. Und weiter: „Es ist

wirklich selten geworden, dass

ein Ensemble vielfältigste Musik

derart penibel erarbeitet und

spielerisch mit gehörigem Humor aus sich heraus erwachsen lässt“. Wohl

wahr! Obwohl die vier Musiker ihre Wurzeln in der klassischen Musik haben,

sind sie wahre Lustwandler zwischen den musikalischen Welten. „Bon Voyage“

führt sie in die verschiedensten Ecken der Erde. In Argentinien, Brasilien,

Venezuela, Russland, Bosnien und Frankreich haben sie Kunst- und Volksmusik

gesammelt und für ihre unkonventionelle Quartett-Besetzung aus Geige,

Cello, Kontrabass und Akkordeon bearbeitet. Das Ausdrucksspektrum reicht

vom russischen Pathos Modest Mussorgskys über die elegische Tristesse Erik

Saties und die dunkle Sinnlichkeit Astor Piazzollas bis zum heiteren Lachen

venezolanischer Volksweisen. Das ideale Spielfeld für Amarcord, um sich virtuos

auszutoben – weltumspannend und grenzenlos!

fanny & felix mendelssohn:

„alle wünsche sind dahin ...“

geschwisterbande

kelter bietigheim

karten zu C 29,– C 24,–

musiktheater

mendelssohn-jahr

Fanny Mendelssohn-Hensel: Wonne der Einsamkeit – Eine szenische Collage |

Felix Mendelssohn Bartholdy: Die beiden Pädagogen Jasmin Solfaghari

(Regie), Daniela Flügge (Bühne), Katrin Neubert (Kostüme), Jörg Rothkamm

(Dramaturgie) | Solisten, Chor und Orchester der Hochschule für Musik und

Theater Leipzig | Helmut Kukuk (Musikalische Leitung)

Für ihren Bruder Felix war Fanny Mendelssohn nicht nur die große Schwester,

sondern auch seine engste Vertraute, musikalische Partnerin und härteste

Kritikerin. Hochbegabt waren beide. Im gemeinsamen Musik unterricht wurde

zunächst sowohl Felix’ als auch Fannys Talent gefördert – bis Fanny hinter

dem Bruder zurücktreten musste, da die Musik dem Vater zufolge für eine

Frau jener Zeit „nur Zierde, niemals Grundbass“ sein konnte. Den komponierenden

Geschwistern Mendelssohn widmet die Regisseurin Jasmin Solfaghari,

Professorin für dramatischen Unterricht an der

Leipziger Musikhochschule, den Abend „Alle

Wünsche sind dahin …“, ein musikalisches Porträt

nicht nur der Kom po nisten, sondern auch

der Menschen Fanny und Felix Mendelssohn.

Neben dem turbulen ten Sing spiel „Die beiden

Pädagogen“, das Felix im Alter von nur 12

Jah ren komponierte, darf hier nun auch

Fannys Musik in einer stimmigen und stimmungsvollen

Collage musiktheatralischer

Sze nen den „Grundbass“ spielen.

in zusammenarbeit mit der hochschule für musik und theater

„felix mendelssohn bartholdy“ leipzig

gefördert durch die wüstenrot stiftung


62 do 2 . juli | 20.30 uhr

fr 3 . juli | 20.00 uhr 63

reithalle, karlskaserne ludwigsburg

karten zu C 27,–

jenseits von klassik

mayra andrade group

die neue stimme der kapverden

Flamenco, Samba, Jazz & mehr

auch im abo iv

siehe s. 9

Mitten im atlantischen Ozean, knapp

500 Kilometer vor der Westküste Afrikas

liegt Kap Verde, ein kleiner Inselstaat

mit einem Exportschlager: Musik.

Bei uns wäre dieses Land wohl weit

weniger bekannt, gäbe es da nicht die

große Cesária Évora. Sie hat die kapverdische

Musik, die Einflüsse des melancholisch-sehnsüchtigen

portugiesischen

Fado mit heißen afrikanischen und brasilianischen

Rhythmen vereint, auf der

gan zen Welt bekannt gemacht. Nun gibt

es einen zweiten Musikstar von der Inselgruppe und eine legitime Nachfolgerin

der großen Évora: die 24 Jahre junge Mayra Andrade. Spätestens seit

ih rem umjubelten Debüt-Album „Navega“ von 2007 ist die neue Stimme der

Kap verden weltberühmt. Mayra Andrade singt zumeist in ihrer Muttersprache,

dem kapverdischen Kreol. Als musikalische Weltenbummlerin ver bindet sie

die traditionelle Musik ihrer Heimat aber auch mit Elementen des Flamenco,

Samba und Jazz. Eine unwiderstehliche Mischung!

concilium musicum wien

fürstlicher klang

ordenssaal, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 39,– C 33,– C 26,– C 16,–

kammermusik

haydn-jahr

Joseph Haydn: Divertimento Es-Dur Hob. II:21; Divertimento G-Dur

Hob. X:5; Trio A-Dur für Baryton, Viola und Violoncello Hob. XI:5; Trio D-Dur

für Baryton, Viola und Violoncello Hob. XI:45 | Luigi Tomasini: Trio C-Dur für

Baryton, Viola und Violoncello

Wäre der musikbegeisterte Fürst

Nikolaus von Esterházy nicht

selbst ein leidenschaftlicher Ba -

ry ton spie ler gewesen, wäre dieses

seltene Streichinstru ment

vielleicht gänzlich in Ver gessenheit

geraten. Da der Fürst jedoch

von seinem ers ten Kapellmeister

Joseph Haydn immer

wie der neue Werke für sein

Lieblingsin stru ment forderte, schrieb dieser in den Jahren 1762 bis 1790 jede

Menge Baryton-Literatur, darunter allein 126 Trios mit Viola und Violoncello.

Trotzdem konnte sich das sechssaitige Instrument aus der Familie der Gamben

letztlich nicht durchsetzen. Damit kommt es aber dem 1982 von Paul Angerer

und seinem Sohn Christoph gegründeten Concilium musicum Wien gerade

recht, denn die Musiker widmen sich der Aufführung von zu Unrecht vergessener

Musik des 18. Jahrhunderts. Und dazu gehören Haydns Baryton-Wer ke

eben so wie die seines Freundes Luigi Tomasini, der als Konzertmeister in der

Esterházy’schen Hofkapelle musizierte.


64 fr 3 . juli | 20.30 uhr

so 5 . juli | 15.00 uhr 65

reithalle, karlskaserne ludwigsburg

karten zu C 27,–

jenseits von klassik

roberto fonseca group

buena vista lässt grüssen

Kubanischer Jazz

Der kubanische Pianist Roberto Fonseca ist

„einer, über den die Natur ihre Gaben verschwenderisch

ausgeschüttet hat“ (Hessische/Niedersächsische

Allgemeine). Und

einer, der sich als Nachfolger des großen

Rubén Gonzáles und jüngster Solostar im

Ensemble des Buena Vista Social Club

seine Sporen verdiente, der mit Berühmtheiten

wie Ibrahim Ferrer tourte und mit

Jazz-Größen wie Herbie Hancock auf der

Bühne stand. 1975 in Havanna geboren, gilt

Fonseca als der bedeutendste kubanische

Pianist seiner Generation. Jazz steht bei

ihm ganz oben. Daneben flirtet er aber auch

mit Drum’n’Bass, Klassik und Soul, ohne

da bei seine afro-kubanischen Wurzeln zu leug nen. Das Geheimnis seines

Erfolges: Roberto Fonseca bringt Spielfreude und Virtuosität, Intellekt und

Gefühl im wahrsten Sinne des Wortes unter einen Hut. Sein internationales

Debüt-Album „Zamazu“ wurde begeistert auf genommen, und seine Anhänger

fiebern schon der neuen Platte entgegen, die im Frühjahr 2009 in die Regale

kommt. Wenn Roberto Fonseca in Begleitung seiner kubanischen Band in die

Tasten greift, schreibt ein Fan, „geht einem einfach das Herz auf“.

salut salon

glamour-girls

fürstensaal bad imnau

karten zu C 24,– C 19,– C 14,–

jenseits von klassik

Klassik, Chanson & Entertainment Salut Salon: Angelika Bachmann

(Violine), Iris Siegfried (Violine & Gesang), Jule Hinrichsen/Anne Christin

Schwarz (Violoncello), Lara Jones/Valeria Stab (Klavier)

Die fast märchenhafte Erfolgs geschichte des Hamburger Damen quartetts

Salut Salon begann im heimischen Wohnzimmer. Vom privaten musikalischen

Jour fixe, ihrem „Salon“, führte der Weg der vier Musikerinnen übers erste

öffentliche Konzert 2002 zur stürmischen Eroberung Deutsch lands, Europas

und der Welt. „Vom Geheimtipp wurden sie durch Hörensagen (‚Die musst du

sehen ...!‘) zum heißesten Klassik-Quartett Hamburgs“, begeistert sich sogar

die Boulevardpresse. Mittlerweile füllen die Vier selbst in Shanghai oder New

York ansehnliche Konzertsäle und feiern rauschende Erfolge. Absolute Könnerinnen

auf ihrem Instrument, holten sich die „intellektuellen Glamour-

Girls“ (Hamburger Abend blatt)

ih ren szenischen Feinschliff beim

weltberühmten Schweizer Clown

Dimitri und lösen mit ihrem Programm,

einer bunten Mischung

aus Klassik, Chanson und Kabarett,

wahre Begeisterungs stür me

aus. „Wer einmal in ihren Kon zerten

saß“, schwärmt ein Kritiker,

„ist ihnen verfallen“.


66

so 5 . juli | 19.00 uhr

theatersaal, forum am schlosspark ludwigsburg

karten zu C 51,– C 42,– C 33,– C 23,–

(kammerbestuhlung)

kammermusik

mendelssohn-jahr

daniel hope (violine)

sebastian knauer (klavier)

menuhins musikalischer enkel

auch im abo i

siehe s. 6

Ludwig van Beethoven: Violinsonate A-Dur op. 47 „Kreutzersonate“ | Felix

Mendelssohn Bartholdy: Drei Lieder (Fassung für Violine und Klavier) |

Edvard Grieg: Violinsonate c-Moll op. 45 | Manuel de Falla: Suite Populaire

Espagnole

Für einen Geigenvirtuosen hatte Daniel Hope

die denkbar beste Startposition: Als Sohn der

Managerin von Sir Yehudi Menuhin wuchs er

quasi im Haushalt der Violinlegende auf;

Me nuhin verstand sich als sein „musikalischer

Groß vater“. Diese einmalige Chance hat Hope

grandios genutzt – musikalisch wie menschlich.

Als Solist längst auf den Bühnen der Welt

zu Hause, war er als Kammermusiker sechs

Jahre lang jüngstes Mitglied des legendären

Beaux Arts Klaviertrios. Und trotz seines vollen Konzertkalenders nimmt sich

Daniel Hope auch Zeit für die Dinge, die ihm am Herzen liegen. So schrieb er

das Buch „Familienstücke“, in dem er seinen eigenen irisch-deutsch-jüdischen

Wurzeln nachgeht, und organisierte 2008 das prominent besetzte Benefizkonzert

im Berliner Flughafen Tempel hof zum 70. Jahrestag der Reichs po gromnacht.

Sogar als Geiger begnügt sich der umtriebige Weltstar nicht mit der

Interpretenrolle, sondern greift auch selbst zur Feder. Eine Kostprobe davon

findet sich in seinem Ludwigsburger Programm mit drei Liedern von Felix

Mendelssohn Bartholdy, die er für Violine und Klavier arrangiert hat.

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machen. Günstig finanziert mit dem

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68

di 7 . juli | 20.00 uhr

theatersaal, forum am schlosspark ludwigsburg

karten zu C 51,– C 42,– C 33,– C 23,–

jenseits von klassik

randy crawford & joe sample trio

soul-diva

Soul, Jazz, Gospel, Pop & Blues

auch im abo iv

siehe s. 9

Sieben Deutschlandkonzerte im

ver gangenen Herbst waren definitiv

zu we nig, um ihre Fans hierzu

lande zufriedenzustellen. Da her

kehrt die Soul-Legende Randy

Craw ford im Sommer 2009 wieder

nach Europa zu rück und macht

dann auch in Lud wigsburg Station.

Mit Songs wie „Street Life“

oder „One Day I’ll Fly Away“ sang

sie sich vor rund 30 Jahren in die

Herzen des Publikums. Seither behauptet Randy Crawford ihren Spitzenplatz

im Musikbusiness und wird in einem Atemzug mit den großen Jazz-Diven Ella

Fitzgerald und Aretha Franklin genannt. Nach längerer Pause spielte sie 2006

endlich wieder ein neues Al bum ein, und das mit keinem Geringeren als dem

grandiosen Jazz-Pianisten Joe Sample, mit des sen Band The Crusaders Randy

Crawford bereits in den 1970er Jahren ihre ersten großen Erfolge feierte. Die

neue Scheibe heißt „Feeling Good“ und „schmeckt wie gut gekühlter Prosecco

– perlender Gesang, perlendes Jazzpiano“, schwärm te der Stern. Prickelnde

Jazz-Unterhaltung ist also garantiert, wenn Randy Craw ford und Joe Sample

zur gemeinsamen Jamsession laden.

„Marbach …

frei nach Schiller“

Feiern Sie mit uns den 250. Geburtstag

von Friedrich Schiller.

Und freuen Sie sich auf ein vielfältiges

Programm mit Literatur,

Theater, Musik, Kunst und vielen

weiteren kulturellen Höhepunkten.

Das komplette Programm

bekommen Sie unter

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Infotel.: 0 71 44/102-333

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70 mi 8 . juli | 20.00 uhr

ordenssaal, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 39,– C 33,– C 26,– C 16,–

musik & literatur

mendelssohn-jahr

fauré quartett & freunde

wulf konold (rezitation)

mendelssohn zum geburtstag

Felix Mendelssohn Bartholdy: Klavierquartett h-Moll op. 3; Sextett für

Violine, 2 Violen, Violoncello, Kontrabass und Klavier D-Dur op. 110 | Briefe

von Johann Wolfgang von Goethe, Carl Friedrich Zelter, Fanny Mendelssohn-

Hensel, Felix Mendelssohn Bartholdy u. a. Fauré Quartett: Erika Geldsetzer

(Violine), Sascha Frömbling (Viola), Konstantin Heidrich (Violoncello),

Dirk Mommertz (Klavier) | Vladimir Mendelssohn (Viola), Nabil Shehata

(Kontrabass)

Mit seiner jüngsten CD hat das Fauré

Quartett im vergangenen Jahr die

deut schen Klassik-Charts gestürmt,

die ansonsten fest in der Hand von

Star solisten wie Anne-Sophie Mut ter,

Cecilia Bartoli & Co. sind. Das ist noch

keinem anderen Kammermusik-

En sem ble je geglückt! In aller Welt

gefeiert und mit Preisen überhäuft, beweisen die vier Musiker damit, dass

Kammermusik keine elitäre Kunst für einen kleinen Kreis von Klassik-Freaks

sein muss, sondern dass man ganz viele unterschiedliche Menschen für sie

begeistern kann. In dieser Mission sind die Faurés auch erfolgreich in Schulen

unterwegs, spielen in jungen Clubs und denken sich Programme aus, die

un gewöhnlich interessant sind. So haben sie zum 200. Geburtstag von Felix

Mendelssohn Bartholdy zwei seiner kammermusikalischen Schlüsselwerke

mit Texten kombiniert, die anschaulich vom Leben und Wirken des jungen

Komponisten erzählen, darunter Briefe Mendelssohns und seiner Schwester

Fanny sowie Zeilen seines Lehrers Carl Friedrich Zelter und dessen prominenten

Freundes Johann Wolfgang von Goethe.

gefördert von


72 do 9 . juli | 20.00 uhr

do 9 . juli | 20.00 uhr 73

musikhalle ludwigsburg

karten zu C 39,– C 33,– C 26,–

C 12,– (sichtbehindert)

jenseits von klassik

haydn-jahr

salonorchester cappuccino

grüss mir mein wien

Wien wird schön erst bei Nacht: Werke von Joseph Haydn (Salon-

Arrangements), Franz von Suppé, Johann Strauß, Carl Zeller, Fritz Kreisler,

Robert Stolz, Emmerich Kálmán, Ralph Benatzky u. a. Albrecht Winter

(Leitung)

Wien im ausgehenden 19. Jahrhun

dert: An der schönen blauen

Donau trifft man sich beim

Heu rigen oder im Kaffeehaus,

vergnügt sich bei einer Operette

oder wiegt sich im Walzertakt

auf rauschenden Bällen. Mit Mu -

sik aus der Donaumetro pole zaubert

das Salon orchester Cappu ccino,

das nicht erst durch seine

aufsehenerregende eigene Konzertreihe im altehrwürdigen Leipziger Gewandhaus

berühmt wurde, einen Hauch von Wiener Flair in die Lud wigs burger

Musikhalle: Mit Bravourstücken von den Walzerkönigen Strauß & Co. be -

schwört das neunköpfige Ensemble den Glanz früherer Zeiten herauf. Doch

nicht nur die Kunst, leichte Muse „seriös zu spielen und trotzdem nur bedingt

ernst zu nehmen“ ist die Spezialität der virtuosen Leipziger Unterhaltungskünst

ler, sondern auch, ernste Musik leicht und luftig klingen zu lassen. So

gelingt es ihnen, den Wiener Klassiker Joseph Haydn „salonfähig“ zu machen

und mit Evergreens wie „Schenkt man sich Rosen in Tirol“ oder „Grüß mir

mein Wien“ zu kombinieren – eine echte Wiener Melange.

hans christoph begemann (bariton)

thomas seyboldt (klavier)

von tauchern und tyrannen

kelter bietigheim

karten zu C 29,– C 24,–

liederabende

schiller-jahr

Franz Schubert: Der Taucher D 77; Die Bürgschaft D 246; Ritter Toggenburg

D 397; Der Pilgrim D 794 u. a.

Wie hieß doch gleich der Mann mit „dem

Dolch im Gewande“, der zu „Dionys, dem

Tyrannen, schlich“? Über „Die Bürgschaft“

und andere Balladen von Friedrich

Schil ler haben sich schon ganze

Ge nerationen von Schülern den Kopf

zer brochen. Und auch wenn später vielleicht

nicht mehr jede Ballade aus dem

Effeff rezitiert werden kann, so haben

Schillers Verse doch in un zählige Redewen

dungen Eingang ge funden. Aber keine Angst: Beim Bietigheimer Balladen

abend zum 250. Ge burtstag des Marbacher Dichters darf man sich getrost

zurücklehnen und den Geschichten von heldenhaften Abenteuern, von Liebe

und von Tod, einfach lauschen. Und der Musik da zu. Der große Liedkomponist

Franz Schubert hat Schillers Zeilen zu eindrücklichen Stimmungsbildern vertont,

die in dem Stuttgarter Bariton Hans Christoph Begemann und seinem

langjährigen Partner am Klavier Thomas Sey boldt ihre idealen Interpreten

finden. Beide sind nicht nur brillante Musiker, sondern auch ausgewiesene

Bal laden erzähler. Wenn sie die Palette der dramatischen Ausdruckskunst voll

ausschöpfen, kann sich ihr Publikum dem Bann der fesselnden Szenen nicht

mehr entziehen.


74

fr 10. juli | 20.00 uhr

ordenssaal, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 39,– C 33,– C 26,– C 16,–

kammermusik

antje weithaas (violine)

tanja tetzlaff (violoncello)

gunilla süssmann (klavier)

reine frauensache

Louise Farrenc: Klaviertrio e-Moll op. 45 | Fanny Mendelssohn-Hensel:

Klaviertrio d-Moll op. 11 | Clara Schumann: Klaviertrio g-Moll op. 17

Verglichen mit der Zahl ihrer männlichen Kollegen sind Komponistinnen auch

heute noch eher die Ausnahme im Musikbetrieb. Zumindest aber müssen sie

sich jetzt nicht mehr verstecken wie noch im 19. Jahrhundert. Damals schickte

es sich nämlich nicht, als Frau die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich

zu ziehen. Als Komponistinnen wurden Frauen wie Clara Schumann oder

Fanny Hensel lange Zeit allenfalls durch die Männer in ihrem Umfeld wahrgenommen

– den Ehemann Robert und den Bruder Felix. Vielleicht ist die zu

Lebzeiten renommierte französische Pianistin, Komponistin und Klavier-

Pro fes sorin Louise Farrenc ja deshalb die unbekannteste der drei Komponistin -

nen des heutigen Konzertprogramms, weil sie weder einen berühmten Ehemann

noch einen gefeierten Bruder hatte. Umso wichtiger also, dass sich nun

drei starke und virtuose Künstlerinnen zusammengefunden haben, die die

Werke ihrer musikalischen Wegbereiterinnen dem Vergessen entreißen.

Konzerteinführung um 19.15 Uhr


76

fr 10. juli | 20.00 uhr

theatersaal, forum am schlosspark ludwigsburg

karten zu C 65,– C 55,– C 42,– C 29,–

klavierabende

konzert für 8 flügel

tastenolympiade

Originalkompositionen und Bearbeitungen für 2 bis 8 Flügel von Richard

Wagner, Giuseppe Verdi, Darius Milhaud, George Antheil, Leonard Bernstein

u. a. Ferhan & Ferzan Önder, Andreas Grau & Götz Schumacher,

Rico Gulda, Christopher Hinterhuber, Tamara Stefanovich, Florian Wiek

(Klavier) | Percussion Ensemble Stuttgart, Klaus Dreher (Leitung)

Vor zwei Jahren hat das Konzert für

acht Flügel das ausverkaufte Forum

am Schlosspark zu Begeisterungsstürmen

hingerissen. Schnell war klar:

Diese „Piano manie“ muss fortgesetzt

werden. Und so treffen sich im Juli

2009 erneut acht herausragende Pianis

tin nen und Pianisten in Ludwigsburg.

Neben den erfahrenen Acht-

Flü gel-Profis An dreas Grau und Götz

Schu macher, den Zwillingsschwestern Ferhan und Ferzan Önder sowie Florian

Wiek und Rico Gulda sind 2009 die aufstrebende serbische Pianistin Tamara

Stefanovich und der junge österreichische Pianist Christopher Hinterhuber

neue Mitglieder der Acht-Flügel-Mannschaft. Der Abend steigert sich von

Werken für zwei Klaviere über Kompositionen für sechs und acht Hände – da -

runter George Antheils spektakuläres „Ballet mécanique“ – bis zum fulminanten

Finale, in dem wieder alle acht Flügel und Pianisten um die Wette konzertieren.

Konzerteinführung um 19.15 Uhr

gefördert von der

auch im abo ii

siehe s. 7

Viel Vergnügen

»Die Kunst ist eine

Tochter der Freiheit«

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Lebens genießen können.

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78 sa 11. juli | 17.00 uhr

so 12. juli | 11.00 uhr 79

palais grävenitz ludwigsburg

karten zu C 9,– (freie platzwahl)

tanz & theater

schiller-jahr

„kabale und liebe“ im gespräch

die freiheit zu lieben

Produktionsgespräch zur Neuinszenierung von Friedrich Schillers „Kabale

und Liebe“ mit Wulf Konold (Regie) und Mitwirkenden der Produktion

„Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit“,

schreibt Friedrich Schiller 1795

in sei nen „Briefen über die ästhetische

Erziehung des Menschen“. Und

als „Dichter der Freiheit“ ging der

Mar bacher Schriftsteller dann auch

in die Geschichte ein. Um Gedankenfrei

heit geht es in „Don Carlos“, um

politische Freiheit in „Wilhelm Tell“,

um Redefreiheit in „Die Räuber“. Und in „Kabale und Liebe“? Um die Freiheit

zu lieben; um Liebe ohne Rücksicht auf Standesunterschiede, gesellschaftliche

Zwänge und politische Interessen. Im Ludwigsburger Schloss theater entsteht

im Schiller-Jahr 2009 eine Neuinszenierung des bürgerlichen Trauerspiels,

die zum einen die geschichtlichen Bezüge des Dramas aufgreift, zum anderen

aber auch die Aktuali tät des Stoffes herausarbeitet. Eine Woche vor der

Premiere stellt Regis seur Wulf Konold im Gespräch mit sei nen Schauspielern

das Konzept der Inszenierung vor: ein aufschluss rei cher, lebendiger Einblick in

die Arbeit an und mit „Kabale und Liebe“.

Vorstellungen von „Kabale und Liebe“ finden am 20., 22., 23., 24. und

26. Juli im Schlosstheater statt (S. 88).

duo riul

fliessender klang

orchestersaal, schloss bietigheim

karten zu C 29,– (freie platzwahl)

kammermusik

ludwigsburger debüt

Robert Schumann: Fantasiestücke für Klavier und Klarinette op. 73 | Carl

Maria von Weber: Grand Duo Concertante op. 48 | Claude Debussy: Première

Rhapsodie für Klarinette und Klavier | Alban Berg: 4 Stücke für Klarinette

und Klavier op. 5 | Isang Yun: Duo Riul u. a. Duo Riul: Sebastian Manz

(Klarinette), Martin Klett (Klavier)

Der 22 Jahre junge Klarinettist

Sebastian Manz ist nicht nur Schüler

der berühmten Sabine Meyer, er

tritt mit seinen Wettbewerbs erfolgen

auch bereits in die Fuß stapfen

seiner Lehrerin. Ob beim Bundes

wett bewerb „Jugend musiziert“

oder zuletzt beim renommier ten

ARD-Mu sik wettbewerb 2008, stets

gewann Sebastian Manz einen Preis,

nicht selten den ersten. Ebenso erfolgreich ist der Klarinettist als Kammermusiker,

zum Beispiel mit seinem Duo Riul, das er Anfang 2008 mit dem

Pia nisten Martin Klett gründete und mit dem er prompt den Deutschen Musikwett

bewerb 2008 gewann. Nach dem gleich namigen Werk des südkoreanischen

Komponisten Isang Yun benannt, streben die beiden jungen Musiker

dem Ideal nach, das Isang Yun im Titel seiner Komposition beschwört – Riul:

Rhythmus, fließende melodische Linie. Und das verwirklichen die beiden nicht

nur in Yuns intimem Duo, sondern auch in den romantischen und spätromantischen

Werken von Robert Schumann bis Alban Berg.


80 so 12. juli | 18.00 uhr

so 12. juli | 19.00 uhr 81

kloster bronnbach wertheim

karten zu C 36,– C 24,–

kammermusik

wandelkonzert

klosterspaziergang

Johann Sebastian Bach: Toccata und Fuge d-Moll BWV 565 (Transkription für

Violine); Sonate für Violine solo g-Moll BWV 1001 | Werke für Traversflöte

und Cembalo von Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach und

Georg Philipp Telemann | Romantische Lieder u. a. Johannes Pramsohler

(Barockvioline) | Michael Schmidt-Casdorff (Traversflöte), Christine Schornsheim

(Cembalo) | Simone Kermes (Sopran), N.N. (Klavier)

„Hochkarätig, abwechslungsreich und

unterhaltsam“, so erlebten Presse und

Publikum 2007 das erste Wandel konzert

der Ludwigsburger Schloss festspie

le im Kloster Bronnbach. 2009

wer den die Zuhörer bereits zum dritten

Mal zu einem musikalischen Spazier

gang durch die ehemalige Zisterzien

serabtei im lieblichen Taubertal

eingeladen. Und so abwechslungsreich und stimmungsvoll wie die historische

Klosteranlage ist auch das Programm. Werke vom Barock bis zur Romantik,

vir tuose Solostücke, Kammermusik und Gesang erfüllen die ehrwürdigen

Mauern. Bei der sommerlichen Wandelpartie mit dabei sind sowohl junge

Durch starter als auch in ternationale Spitzenmusiker: die weltweit gefeierte

So pranistin Simone Kermes, der Barockviolinist Johannes Pramsohler sowie

ein Flötenduo mit zwei namhaften Spezialisten der historischen Aufführungspraxis,

dem Traversflötisten Michael Schmidt-Casdorff und der Cembalistin

Christine Schornsheim.

Ein weiteres Konzert mit Christine Schornsheim findet am 11. Juni in

Ludwigsburg statt (S. 28).

mit unterstützung der

geschwister der romantik

fanny & felix mendelssohn

porträt in wort & musik

ordenssaal, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 39,– C 33,– C 26,– C 16,–

musik & literatur

mendelssohn-jahr

Lieder und Klavierwerke von Fanny Mendelssohn-Hensel und Felix

Mendelssohn Bartholdy | Gedichte und Texte von Johann Wolfgang von

Goethe, Bettina von Arnim, Lord Byron, Heinrich Heine u. a. Gabriele

Rossmanith (Sopran), Konstanze Eickhorst (Klavier) | Karl-Michael Vogler

(Rezitation)

Sie waren ein Herz und eine Seele, die musikalisch

hochbegabten Geschwister Fanny und

Felix Mendelssohn. Dabei hätte es genügend

Gründe für Zwietracht gegeben, vor allem für

Fanny, die ältere von beiden. Immerhin durfte

der kleine Bruder eine glanzvolle Karriere

als Pianist, Dirigent und Komponist machen,

während die nicht minder begabte Schwester

schon früh in die Grenzen häuslichen Musi zierens

gewiesen wurde – wie es sich für eine

Frau seinerzeit gehörte. In einer gelungenen

Komposition aus Wort und Musik zeichnen drei hochkarätige Künstler ein

aufschlussreiches Doppelporträt der Geschwister Mendelssohn. Dabei lässt

der aus zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen bekannte Schauspieler Karl-

Michael Vogler Zeitgenossen wie Bettina von Arnim, Johann Wolfgang von

Goethe oder Heinrich Heine zu Wort kommen. Fanny und Felix selbst sprechen

in Briefen, Liedern und Klavierwerken, interpretiert von der seit vielen

Jahren an der Hamburgischen Staatsoper engagierten Sopranistin Gabriele

Rossmanith und der vielfach ausgezeichneten Pianistin Konstanze Eickhorst.


82 mi 15. juli | 20.00 uhr

fr 17. juli | 20.00 uhr 83

theatersaal, forum am schlosspark ludwigsburg

karten zu C 51,– C 42,– C 33,– C 23,–

(kammerbestuhlung)

kammermusik

haydn-jahr | mendelssohn-jahr

david garrett (violine)

gautier capuçon (violoncello)

jean-yves thibaudet (klavier)

sternstunden-potenzial

Joseph Haydn: Klaviertrio C-Dur Hob. XV:27 | Felix Mendelssohn Bartholdy:

Klaviertrio c-Moll op. 66 | Johannes Brahms: Klaviertrio H-Dur op. 8

Die Erfolgswelle, auf der David Garrett derzeit surft, ist gigantisch. Als virtuoser

Grenzgänger zwischen Klassik und Rock füllt er mühelos die größten

Hallen und begeistert selbst Menschen (vor allem junge), die sich nie zuvor

für klassische Musik interessiert haben. Dass dieser gut aussehende Geigen-

Popstar auch ein ernst- und gewissenhafter Musiker ist, dafür stehen Konzerte

wie das im Ludwigsburger Forum am Schlosspark: ein Kammermusik abend mit

zwei französischen Künstlerkollegen, die selbst größte Publikums magnete sind.

Der eine, Gautier Capuçon, hat erst kürzlich im Duo mit der venezolanischen

Pianistin und Improvisationskünstlerin Gabriela Montero für Aufsehen ge -

sorgt. Der andere, Jean-Yves Thibaudet, ist schon lange als Solist und Klavierbegleiter

von Sängerinnen wie Cecilia Bartoli oder Renée Fleming berühmt,

aber auch als Interpret großer Filmmusiken wie „Stolz und Vorurteil“ oder

zuletzt „Abbitte“. Kurz und gut: eine unkonventionelle, hochkarätige Trio-

Konstellation mit Sternstunden-Potenzial!

mit unterstützung der

auch im abo i

siehe s. 6cuarteto casals

frisch interpretiert

ordenssaal, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 39,– C 33,– C 26,– C 16,–

kammermusik

haydn-jahr

auch im abo iii

siehe s. 8

Joseph Haydn: Streichquartett Es-Dur Hob. III:38 „Der Scherz“; Streichquartett

B-Dur Hob. III:69 | Ludwig van Beethoven: Streich quartett B-Dur

op. 130; Große Fuge op. 133 Cuarteto Casals: Vera Martínez Mehner, Abel

Tomás Realp (Violine), Jonathan Brown (Viola), Arnau Tomás Realp (Violoncello)

„Vater des Streichquartetts“ wird Joseph

Haydn oft genannt. Solch griffige Titel werden

gern vergeben und verwendet, bei

Haydn steckt aber mehr dahinter als nur

eine Floskel. Mit einer schier unglaublichen

Fülle an innovativen Ideen und Werken gab

er der Gattung überhaupt erst ihre Form,

die Beethoven dann auf einen ersten Höhepunkt

führen sollte. Mit seinem Konzert programm

spürt das junge spanische Cuarteto

Casals also den Wurzeln und den klassischen

Gipfelpunkten des Streichquartetts

nach. Aus dem breiten Œuvre Haydns und

Beet hovens haben sich die vier Musiker, die

mittlerweile Säle wie die Wigmore Hall London oder das New Yorker Lincoln

Center füllen, Stücke der Reifezeit ausgesucht, darunter ein Quartett aus

Haydns Werkgruppe op. 33 – laut seinem Schöpfer „auf eine gantz neu besondere

art“ gesetzt – sowie Beethovens „Große Fuge“, ein zukunftsweisendes

Meis terwerk der Gattung. Eine klassisch-runde Sache also, die frisch interpretiert

wird von einem der ersten Quartette Europas.


84 sa 18. juli | 20.00 uhr

sa 18. juli | 20.00 uhr 85

ordenssaal, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 65,– C 54,– C 45,– C 29,–

liederabende

ian bostridge (tenor)

julius drake (klavier)

musensohn

Lieder von Franz Schubert

Ian Bostridge und Julius Drake –

wer je in den Genuss ihrer Liedkunst

gekommen ist oder gar 2007

im Ordenssaal Schu berts „Winterreise“

mit den beiden erlebt hat,

muss eigentlich gar nicht weiterlesen.

Denn eines steht fest: Ein

sol ches Ereignis darf man sich

nicht entgehen lassen! Wenn die

beiden Briten miteinander musizieren,

dann gehen sie über den reinen Wohlklang glatter Liedinterpretationen

hinaus und präsentieren packende dramatische Miniaturen. Dabei überwältigt

Ian Bostridge das Publikum mit seinem schlanken und warmen Tenor,

ei ner perfekten Diktion und einer stimmigen Gestaltung. Julius Drake besticht

durch sein einfühlsames und doch eigenständiges Klavierspiel, das ihn zum

idea len Liedbegleiter unserer Zeit macht. Im Sommer 2009 kommt das bes tens

eingespielte Duo mit Werken von Franz Schubert wieder nach Ludwigsburg –

ein Muss für jeden Freund der Gesangskunst.

mit unterstützung der

theatersaal, forum am schlosspark ludwigsburg

karten zu C 51,– C 42,– C 33,– C 23,–

(kammerbestuhlung)

chor- und orchesterkonzerte

haydn-jahr

anima eterna

jos van immerseel (hammerklavier & leitung)

originalklang-enthusiasten

Joseph Haydn: Sinfonie e-Moll Hob. I:44 „Trauersinfonie“; Klavierkonzert

D-Dur Hob. XVIII:11; Sinfonie fis-Moll Hob. I:45 „Abschiedssinfonie“

Ob als Cembalist oder Dirigent, als

Instrumentensammler, Forscher

oder Pädagoge: Der Belgier Jos van

Immerseel genießt einen beeindruckend

guten Ruf in der Musik szene.

Zu Recht, hat doch alles, was

er anpackt, Hand und Fuß. Wissenschaft

liche Neugier und mit rei ßende

Spontanität verbinden sich bei

diesem Musiker zu quicklebendigen

Interpretationen – schlüssig, originell und in ihrer Leichtigkeit hörbar

befreit vom Ballast jahrhundertealter Aufführungstraditionen. 1987 gründete

van Immerseel ein Projektorchester mit seelenverwandten Musikern, die seine

Leidenschaft für die werk- und epochengetreue Aufführung barocker, klassischer

und romantischer Musik auf historischen Instrumenten teilen. Er gab

diesem mittlerweile weltweit geschätzten Klangkörper seinen Namen: Anima

Eterna, lateinisch frei für Immerseel. Im 200. Todesjahr von Joseph Haydn

er weisen die belgischen Originalklang-Enthusiasten dem Vater der Wiener

Klassik ihre Reverenz. Eine Verbeugung mit Hand und Fuß – und ganz viel

Seele natürlich!

Konzerteinführung mit Jos van Immerseel um 19.15 Uhr


86 sa 18. juli | 20.00 uhr

so 19. juli | 18.00 uhr 87

schlosskirche haigerloch

karten zu C 32,– C 27,– C 17,– C 9,–

händel-jahr

georg friedrich händel:

la resurrezione

der liebe sachse

Kirsten Blaise (Angelo), Heidrun Kordes (Maddalena), Ruth Sandhoff (Cleofe),

Bernhard Berchtold (San Giovanni), Tobias Schabel (Lucifero) | Orchester der

Ludwigsburger Schlossfestspiele auf Originalklanginstrumenten | Michael

Hofstetter (Leitung)

Goethe in Italien, das ist bekannt – aber Händel?

Georg Friedrich war gerade 21 Jahre alt,

als er 1706 zu einer mehrjährigen Studien reise

nach Italien aufbrach. „Il caro sassone“, der

liebe Sachse, wie die Italiener den Hallenser

bald nannten, wurde in Rom mit offenen

Ar men empfangen. Kein Wunder, hatte der

junge Komponist doch gerade in Hamburg für

Furore gesorgt, sah dazu gut aus, war hochbegabt

und arbeitsbesessen. Wohlhabende

römische Mäzene führten Händel in die Ge -

sellschaft der italienischen Metropole ein und

ermöglichten Aufführungen seiner Werke in

ihren Palästen und den Kirchen der Stadt. Zu Händels italie nischen Arbeiten

gehört auch das 1708 entstandene Oratorium „La Resurrezione“ eine geradezu

musikdramatische Schilderung der Auf er ste hungs ge schichte Jesu. Im Mittelpunkt

steht das Leid der Trauernden unter dem Kreuz, deren Emp fin dungen

Händel in ausdrucksstarke Arien und Rezitative goss – emotionsgeladene

Musik, die unter der Leitung von Michael Hofstetter in der Haigerlocher

Schloss kirche erklingt.

Weitere Aufführungen finden am 19. Juli in Ludwigsburg (S. 87) und am

26. Juli in Beuron statt (S. 98).

georg friedrich händel:

la resurrezione

verbotene oper

schlosskirche, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 49,– C 36,–

C 16,– (hörerplätze)

chor- & orchesterkonzerte chor- & orchesterkonzerte

händel-jahr

Kirsten Blaise (Angelo), Heidrun Kordes (Maddalena), Ruth Sandhoff (Cleofe),

Bernhard Berchtold (San Giovanni), Tobias Schabel (Lucifero) | Orchester der

Ludwigsburger Schlossfestspiele auf Originalklanginstrumenten | Michael

Hofstetter (Leitung)

Die Uraufführung von Händels „Re -

sur rezione“ sorgte 1708 in Rom für ei -

niges Aufsehen. Man hatte sich im

Pa lazzo des Marchese Ruspoli zu ei -

nem kulturellen und gesellschaftlichen

Ereignis ersten Ranges eingefunden.

Keine Oper stand auf dem

Programm – eine solche war vom Papst

verboten –, sondern ein Orato rium,

be ziehungsweise eine als Oratorium

ge tarnte Oper, eine „Opera proibita“,

wie sie die römische Mezzosopranistin

Cecilia Bartoli bekannt gemacht hat. Die von Arcangelo Corelli geleitete Aufführung

hatte dank Händels sinnenfreudiger und melodienreich komponierter

Musik eine durchschlagende dramatische Wirkung. Allerdings endete die

Aufführung des Auferstehungsoratoriums in einem Eklat: Die Partie der Maria

Magdalena sang eine So pranistin, obwohl Frauen in Rom nicht öffentlich auftreten

durften! Das Konzert in der barocken Ludwigsburger Schloss kirche ist

heuer zwar nicht so skandalträchtig, doch sorgt ein hochklassiges Ensemble

unter der Leitung von Michael Hofstetter für eine nicht minder lebendige Aufführung

als vor 300 Jahren.

Weitere Aufführungen finden am 18. Juli in Haigerloch (S. 86) und am

26. Juli in Beuron statt (S. 98).


88

mo 20./mi 22./do 23./fr 24./so 26. juli | 19.30 uhr

schlosstheater, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 65,– C 49,– C 35,– C 24,–

C 12,– (sichtbehindert)

tanz & theater

schiller-jahr

friedrich schiller:

kabale und liebe

romeo und julia in schwaben

auch im abo ii

siehe s. 7

Wulf Konold (Regie) | Michael Marwitz (Präsident von Walter), Andreas

Werth (Ferdinand), Markus Wechsler (Hofmarschall von Kalb), Andrea

Cleven (Lady Milford), Wolf E. Rahlfs (Wurm), Kerstin Dathe (Luise) u. a.

Nach dem Schiller-Jahr 2005 – es galt dem 200. Todestag des großen Mar bacher

Dichters – steht 2009 wieder ein Schiller-Jubiläum an: der 250. Ge burtstag.

Anlass für die Schlossfestspiele, wie schon 2005, eine eigene Schau spielproduktion

auf die Bühne zu bringen. War vor vier Jahren mit dem Hohenasperg

ein Ort von besonderem historischen Gewicht für Schillers Drama „Die Räuber“

gewählt worden, so ist das Schlosstheater der Ludwigsburger Residenz

für die Neuinszenierung seines bürgerlichen

Trauerspiels „Kabale und Liebe“ eine Kulisse

von gleich doppelter geschichtlicher Relevanz:

Zum einen erlebte der junge Friedrich Schiller

hier seine ersten Theater auf führungen. Zum

an deren war für Schiller nicht zuletzt die

ab so lutistische Herrschaft von Herzog Carl

Eugen mit seiner Ver schwen dungssucht, seinen

Intrigen, dem Soldaten handel und dem

Mätressenwesen ein Vorbild für die Dar stellung

des adeligen Lebens in seinem Drama

um eine hoffnungslose, zum Scheitern verurteilte

Liebe zwischen Adel und Bürgertum.

Ein Produktionsgespräch zur Neuinszenierung findet am 11. Juli im Palais

Grävenitz statt (S. 78).

gefördert von

„ Das Beste in der Musik

steht nicht in den Noten.“

Gustav Mahler

Wir wünschen allen Besuchern, Künstlern

und Organisatoren fantastische Momente

bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen.

Die Unternehmen der Max Maier Kitchen-Group

www.eisfink.de


90

do 23. juli | 20.00 uhr

ordenssaal, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 29,– C 24,– C 18,– C 12,–

kammermusik

haydn-jahr

trio wiek

höchst vergnüglich

Joseph Haydn: Trio für Klavier, Flöte und Violoncello F-Dur Hob. XV:17 |

Ludwig van Beethoven: Cellosonate A-Dur op. 69 | Carl Maria von Weber:

Trio für Klavier, Flöte und Violoncello g-Moll op. 63 | Carl Reinecke: Flötensonate

e-Moll op. 167 „Undine“ u. a. Trio Wiek: Florian Wiek (Klavier),

Christina Fassbender (Flöte), Justus Grimm (Violoncello)

„Keine Gattung der Musik vergnüget

mehr, als mit Geist und Kunst ge -

arbei tete Trios“, schwärmte der be -

rühm te „Freischütz“-Komponist Carl

Maria von Weber und lieferte mit seinem

„Flötentrio g-Moll“ auch prompt

den besten Beweis dafür. Damit das

Trio auch bestimmt „vergnüget“, griff

Weber geistreich auf seinen „Freischütz“

zurück, und wenn in der Flöte Melodien aus dem „Jägerchor“ erklingen,

fühlt man sich geradezu in die Oper versetzt. Perfekt passt Webers Stück

ins Repertoire des 2001 von Florian Wiek, Christina Fassbender und Justus

Grimm gegründeten Trios Wiek, das sich der ungewöhnlichen Besetzung aus

Klavier, Flöte und Violoncello verschrieben hat – mit „Spritzigkeit, Lebendigkeit

und famoser Virtuosität“ (ensemble). Bei ihrem Festspielauftritt 2009 kombinieren

die drei superb harmonierenden, mehrfach preisgekrönten Musiker

Webers romantisches Schmankerl mit perlenden Flötentrios von Joseph

Haydn und Johann Nepomuk Hummel sowie zwei virtuosen Duosona ten zu

einem geistvollen und dabei höchst vergnüglichen Programm.

Ein weiteres Konzert mit Florian Wiek findet am 15. März im Ordenssaal

statt (S. 19), ein weiteres Konzert mit Christina Fassbender am 14. Juni im Seeschloss

Monrepos (S. 33).


92

sa 25. juli | 21.00 uhr (einlass 18. 00 uhr)

festinwiese, seeschloss monrepos ludwigsburg

karten zu C 69,– C 55,– C 40,– (sitzplätze) C 35,– (stehplätze)

C 10,– (stehplätze kinder bis 9 jahre); kinder bis 6 jahre frei

musiknächte

klassik open air & feuerwerk

romantische musiknacht

Peter Iljitsch Tschaikowsky: Klavierkonzert b-Moll op. 23; Suite aus dem

Ballett „Schwanensee“ op. 20a; Festouvertüre 1812 Es-Dur op. 49

Nikolai Tokarev (Klavier) | Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele

| Michael Hofstetter (Leitung)

Ein klassischer Fall von Fehl einschätzung:

„Ihr Konzert taugt gar

nichts ... Es lässt sich nicht spielen“,

schimpfte der berühmte russische

Pianist Nikolaj Rubinstein,

als Tschaikowsky ihm sein erstes

Kla vierkonzert vorlegte. Davon

un be eindruckt, schickte Tschaikow

sky die Partitur an den nicht

minder berühmten deutschen Pianisten

Hans von Bülow, der mit der Uraufführung des Konzerts 1875 einen der

größten Klassik-Hits aller Zeiten aus der Taufe hob. Im letzten Jahr stand

Tschai kowskys grandioser Reißer auf dem Programm des beliebten Klassik Open

Airs & Feuerwerk am Seeschloss Monrepos. Doch zum ersten Mal in sei ner

14-jährigen Geschichte musste die Veranstaltung abgebrochen werden: Sturzbachartige

Regenfälle machten die Fortsetzung des Konzerts bereits nach

einem Satz unmöglich. Wer sich – wie Chefdirigent Michael Hofstetter –

be sonders auf das schwungvolle Tschaikowsky-Programm gefreut hat, kann

bei den Wettergöttern schon jetzt ein gutes Wort einlegen, denn die Festspiele

holen ihre verhinderte virtuos-romantische Musiknacht 2009 nach. Ge meinsam

mit dem jungen russischen Pianisten und frischgebackenen Echo-Klassik-

Preisträger Nikolai Tokarev zeigen Hofstetter und sein Festspielorchester, was

an Bravour, Rasanz, aber auch Poesie in Tschaikowskys erstem Klavierkonzert

steckt. Außerdem auf dem Programm: die hinreißende Suite aus dem Ballett


94

sa 25. juli | 21.00 uhr (einlass 18. 00 uhr)

musiknächte

Klassiker „Schwanensee“ sowie die triumphale „Festouvertüre 1812“ – eine

im po sante

Monrepos.

Klangkulisse für das fulminante Feuerwerk über Schloss

Die Tore des Monrepos-Parks sind bereits ab 18 Uhr geöffnet. Nach Lust und

Laune kann man hier die gepflegte Gastronomie (Schlosshotel Monrepos)

ge nießen oder einfach nur unter den alten Kastanien flanieren, bis um 21 Uhr

das musikalische Programm beginnt. Nach der Pause mündet das Frei luftkonzert

wie immer in ein Feuerwerk, das fein abgestimmt ist auf die live

ge spielte Musik des Festspielorchesters und die Architektur des pittoresken

Mon repos-Schlösschens. Danach kann man den Abend in Ruhe ausklingen lassen

– und wird auch zu später Stunde noch gerne bewirtet.

gefördert von der


96

sa 25. juli | 21.00 uhr (einlass 18. 00 uhr)

musiknächte

anreise mit öffentlichen verkehrsmitteln

Bequem und stressfrei erreichen Sie das Klassik Open Air mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Von den Haltestellen Favoritepark und Freiberg (S 4) und Bahnhof

Ludwigsburg (S 4, S 5) fahren ab 17.30 Uhr kostenlose Pendelbusse zum

Open-Air-Gelände und zurück. Oder Sie gehen vom S-Bahnhof Favoritepark in

circa 20 Minuten zu Fuß durch eine Allee zum Seeschloss Monrepos.

parken

An der Reuteallee stehen kostenlos der P+R-Parkplatz sowie die Parkplätze an

der Pädagogischen Hochschule und den angrenzenden Schulen zur Verfügung.

Die Parkplätze sind am Konzerttag ausgeschildert.

Rund 850 gebührenpflichtige Parkplätze stellen wir Ihnen direkt gegenüber

der Einfahrt zum Schloss Monrepos an der L 1138 (Richtung Freiberg) bereit.

Diese Wiesen-Parkplätze sind nur bei trockener Witterung sichergestellt.

Eine Anfahrtsskizze mit allen Parkplätzen schicken wir Ihnen gemeinsam mit

Ihren Karten zu.

kostenloser shuttle-service

Kostenlose Buspendeldienste verkehren

ab 17.30 Uhr und nach dem Konzert

von den Parkplätzen an der Reuteallee

sowie aus der Ludwigsburger Innenstadt

vom Bahnhof (Steig 18) und vom

Forum am Schlosspark (Brunnen an

der Friedrich-Ebert-Straße). Bitte nutzen

Sie auch die Parkmöglichkeiten

im Ludwigsburger Stadtzentrum! Von

der Reuteallee erreichen Sie das Open-

Air-Gelände aber auch in 20 Minuten

einfach und gut zu Fuß.

Ludwigsburg ist immer

eine Reise wert:

· zu den Festspielen

· zum romantischen

Weihnachtsmarkt

· zu den zahlreichen Kulturevents,

die Ludwigsburg

bekannt gemacht haben

oder auch nur zum Flanieren

und Einkaufen vor der

barocken Kulisse der

Innenstadt.

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so 26. juli | 18.30 uhr

klosterkirche beuron

karten zu C 36,– C 29,–

C 12,– (sichtbehindert)

chor- & orchesterkonzerte

händel-jahr

georg friedrich händel:

la resurrezione

zwischen himmel und hölle

Kirsten Blaise (Angelo), Heidrun Kordes (Maddalena), Ruth Sandhoff (Cleofe),

Bernhard Berchtold (San Giovanni), Tobias Schabel (Lucifero) | Orchester der

Ludwigsburger Schlossfestspiele auf Originalklanginstrumenten | Michael

Hofstetter (Leitung)

Zur Eröffnung der 30. Händel-Festspiele

in Karlsruhe focht Michael Hofstetter

2007 ei nen „brillanten Kampf

zwischen Himmel und Hölle“ aus

(Mann heimer Morgen): das Ora torium

„La Resurrezione“. Die Resonanz auf

Georg Friedrich Händels selten gespieltes

Werk war so positiv, dass sich das

damalige Ensemble nun in (nahezu)

un veränderter Be setzung für Auffüh -

r un gen des Auf er ste hungsoratoriums

wieder zusammenfindet. Unter der stil sicheren Leitung des Festspiel-Chefdi

rigenten Michael Hofstetter ist die farbenreiche, dramatische Musik von „La

Resurrezione“ bei den hervorragenden Solisten und dem Festivalorchester in

bes ten Händen. Und nachdem die Musiker in Karlsruhe bereits für eine „triumphale

Auf füh rung“ (Frank furter Allgemeine Sonntagszeitung) sorgten, steht

fest: In der Klos ter kir che Beuron fällt der koloraturenreiche Streit zwischen

Engel und Teufel um den Triumph über den Tod nicht minder bravourös und

brillant aus.

Weitere Aufführungen finden am 18. Juli in Haigerloch (S. 86) und am

19. Juli in Ludwigsburg statt (S. 87).

gefördert von der

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100 mi 29. juli | 20.00 uhr

do 30. juli | 20.00 uhr 101

ordenssaal, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 39,– C 33,– C 26,– C 16,–

kammermusik

alina pogostkina (violine)

paul rivinius (klavier)

geigenfee

auch im abo iii

Ludwig van Beethoven: Violinsonate Es-Dur op. 12/3 | Maurice Ravel: Violinso

nate | Sergej Prokofjew: Violinsonate D-Dur op. 94a | Karol Szymanowski:

Mythes. Trois Poèmes für Violine und Klavier op. 30

Technische Perfektion wird heute als

Standard eines jeden Profi gei gers

vor ausgesetzt. Angesichts der gegenwärtigen

Talentflut ist jedoch nicht

nur erstklassiges Kön nen ge fragt, sondern

vor allem eine ausgepräg te Persönlichkeit

und ein individueller Stil.

Die junge, 1983 in St. Pe ters burg geborene

und in Heidel berg aufgewachsene

Gei gerin Alina Pogostkina hat

beides. Seit sie 2005 als erste Deutsche

den Internationalen Sibelius Wettbewerb in Helsinki gewann, liegt ihr die

Mu sik welt zu Füßen. Alina Pogostkina verzaubert mit ihrem Spiel. „Im blauen

Abend kleid ... wirkt diese Frau mit etwas Fantasie wie eine Fee mit Geige“,

schreibt die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Und von Violin-Ikonen

wie Sir Yehudi Menuhin, Itzhak Perlman oder Anne-Sophie Mutter wurde ihr

ei ne große Zukunft vorausgesagt. Jetzt ist sie da: Alina Pogostkina – eine großartige

Geigenvirtuosin, eine Könnerin mit Cha rakter!

Konzerteinführung um 19.15 Uhr

schlosstheater, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 51,– C 39,– C 26,– C 16,–

C 11,– (sichtbehindert)

siehe s. 8samuel beckett: glückliche tage

rehearsal version von peter brook

theater-triumph

tanz & theater

Peter Brook (Regie) | Miriam Goldschmidt, Wolfgang Kroke (Schauspieler)

Meisterregisseur inszeniert Kultautor.

Mit Samuel Becketts letztem

großem Theaterstück „Glückliche

Tage“ hat Peter Brook 2003

in Basel seine einzige deutschsprachige

Regiearbeit vorgelegt,

die zu Recht als „Triumph“ (Süddeutsche

Zeitung) gefeiert wurde.

Neben der offiziellen Bühnenfassung

entstand damals eine

zweite sogenannte Rehearsal Version,

die das Stück szenisch auf das Wesentliche reduziert und somit für alle

denkbaren Spielorte öffnet – auch für das kleine historische Schlosstheater.

Ein Tisch, eine Bank und zwei sensationell gute Schauspieler genügen Peter

Brook, um die eingefahrene Situation des alternden Paares Winnie und Willie

in einen unvergesslichen Theaterabend zu verwandeln, nicht zuletzt dank seiner

charismatischen Hauptdarstellerin: „Miriam Gold schmidt wirft ihr Leben,

ihre Wärme, ihre Tollheit, ihre wilden Weiberträume, ihren Witz wie kleine

Funken sprühende Bomben ... gegen all das Öde und Tote rings um sie herum“

(Frankfurter Allgemeine Zeitung).

gefördert durch die heinz und heide dürr stiftung


102

fr 31. juli | 20.00 uhr

ordenssaal, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 29,– C 24,– C 18,– C 12,–

klavierabende

haydn-jahr

ludwig sémerjian

(hammerklavier & moderation)

begnadet vielseitig

Gesprächskonzert: Brücke über zwei Jahrhunderte – Haydn und der Weg zur

Romantik | Joseph Haydn: Klaviersonate As-Dur Hob. XVI:46; Klaviersonate

Es-Dur Hob. XVI:52 | Ludwig van Beethoven: 11 Bagatellen op. 119 | Franz

Schubert: Klaviersonate C-Dur D 840 „Reliquie“ (unvollendet)

Der Weg von der Klassik zur Romantik ist gar nicht so weit, wie man meinen

könnte. Joseph Haydn etwa wird sowohl als „Vater der Wiener Klassik“ verehrt

wie als Komponist, der laut E.T.A. Hoffmann den „romantischen Geist“

at met. Was ist dran an diesen Zuschreibungen? Und wie prägte Haydn die

nach folgenden Komponisten? In seinem Ludwigsburger Gesprächskonzert geht

der ka nadische Pianist Ludwig Sémerjian diesen Fragen auf den Grund und

er klärt au ßerdem das historische Hammerklavier, das er selbst mitbringen

wird. Am modernen Flügel ausgebildet, hat er sich nach seinem Studium den

Tasten in stru menten des 18. und 19. Jahrhunderts zugewandt und arbeitet seither

mit Koryphäen der Alten Musik wie Andreas Staier und Concerto Köln

zu sammen. Der Riesenerfolg seiner Gesamt auf nahme von Mozarts Klavier sona

ten auf historischen und mo dernen

In s tru menten hat einmal mehr

bewie sen: Ludwig Sémer jian ist ein

Musiker, der viel zu sagen hat – in

Worten wie in Tönen! Ge nießen

kann sein klassisch-roman tisches

(Ge sprächs)Kon zert also auch, wer

„nur“ Musik hö ren will, denn der

Ka nadier spielt einfach begnadet.

Für Sektlaunen und

Gaumenfreuden

Lassen Sie sich beim nächsten

Festspielbesuch vom kubus-Team

verwöhnen. Ob vor oder nach der

Veranstaltung – wir empfangen Sie

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Treffpunkt, um begeisterten,

aber auch kritischen Stimmen Luft

zu verschaffen oder ganz einfach

ein Glas Sekt zu genießen.

So haben Sie stets die Wahl, ob

Sie den Abend im kubus beginnen

oder ausklingen lassen wollen.

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Stuttgarter Str. 33, 71638 Ludwigsburg

Telefon: 0 71 41/9 77 97-17

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104

sa 1 . august | 20.00 uhr

ordenssaal, residenzschloss ludwigsburg

karten zu C 39,– C 33,– C 26,– C 16,–

kammermusik

ludwigsburger debüt

preisträgerkonzert

mut zur musik

auch im abo iii

siehe s. 8

Gewinnerinnen und Gewinner des 34. Deutschen Musikwettbewerbs 2009

Im beliebten Preisträgerkonzert

der Ludwigsburger Schlossfestspiele

präsentieren sich alljährlich

hoch begabte, hoffnungsvolle

junge Musiker, die sich mutig

den Herausforderungen einer

Branche stellen, die mehr denn je

von Stars bestimmt wird. Wer

ohnehin schon berühmt ist, dem

ist die Aufmerksamkeit der großen

Konzertagenturen, Veranstalter und Plattenfirmen sicher. Wer noch keinen

klingenden Namen hat, muss hart darum kämpfen, denn: Die Konkurrenz

ist groß wie nie zuvor. Der Deutsche Musikrat leistet an entscheidender Stelle

Starthilfe. Er richtet nicht nur den wichtigsten nationalen Wettbewerb aus,

son dern vermittelt den Gewinnern darüber hinaus auch Auftritte in renommierten

Sälen und bei großen Festivals. Die Schlossfestspiele sind seit langem

Partner dieses Förderprogramms „Konzerte Junger Künstler“ und präsentieren

auch 2009 wieder ausgewählte Stipendiaten und Preisträger des Deutschen

Musikwettbewerbs, der in diesem Jahr zum 34. Mal vom 10. bis 21. März in

Berlin ausgetragen wird.

in zusammenarbeit mit dem deutschen musikrat

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so 2 . august | 19.00 uhr

theatersaal, forum am schlosspark ludwigsburg

karten zu C 75,– C 65,– C 49,– C 33,–

musiktheater

schlusskonzert

giuseppe verdi: il trovatore

wiederhören mit verdi

Konzertante Aufführung in italienischer Sprache Simone Kermes

(Leonore), Camilla de Falleiro (Inez), Miljenko Turk (Graf Luna), Josef Wagner

(Ferrando), Yvonne Naef (Azucena), Herbert Lippert (Manrico) u. a. | Chor

(Einstudierung: Jan Hoffmann) und Orchester der Ludwigsburger Schlossfest

spiele auf Originalklanginstrumenten | Michael Hofstetter (Leitung)

„Il trovatore“, der Troubadour, ist eine der

be liebtesten Opern Giuseppe Verdis – ob -

gleich die schaurig-schöne Geschichte um

Liebe, Hass, Eifer sucht und Rache reichlich

verzwickt ist. Aber die Verwirrungen des

Lib rettos verlieren sich im überreichen Me -

lo dienstrom und mit reißenden Schwung der

Partitur; sie werden überstrahlt von ei nem

mu sikalischen Feuer werk großer Gefühle,

einem ve ri tablen Fest der Stimmen! Mit

dem Schluss kon zert der Som mersaison 2009

knüpft Chefdi ri gent Michael Hofstetter an

die er folgreiche Lud wigsburger Tradition der

konzertanten Auf führung ausgewählter Verdi-Opern mit erstklassigen Solisten

von internationa lem Format an. Doch Hofstetter tut das auf seine Weise.

Mit dem Festspiel or chester auf Originalklanginstrumenten lauscht er dem

Werk neue, reiz volle Klang farben ab und sorgt so für ein unerhört aufregendes

Wieder hören mit Verdi.

Konzerteinführung um 18.15 Uhr

mit unterstützung der

auch im abo ii

siehe s. 7

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Aufführung hat sich gelohnt! O������

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Antonio Salieri:

Les Danaïdes

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Schlossfestspiele 2006

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Domenico Cimarosa:

Gli Orazi e i Curiazi

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Schlossfestspiele 2005

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festspiel-wochenende

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Sie Kultur pur in erholsamer Umgebung! Mit dem Wolfegg-Kombi ti cket können

Sie alle drei Veranstaltungen des Festspiel-Wochenendes besuchen und sparen

dabei 30 %! Die Konzerte stellen wir auf den folgenden Seiten vor.

karten zu J 64,– J 51,– (statt D 91,– D 73,–)

(0 71 41) 93 96 36 | www.schlossfestspiele.de


110 sa 26. september | 20.00 uhr

so 27. september | 11.00 uhr 111

bankettsaal, schloss wolfegg

karten zu C 29,– C 24,–

musik & literatur

dominique horwitz (rezitation)

heiterer ernst – ernster spass

meisterliche sprachkunst

Ein Wilhelm-Busch-Abend von und mit Dominique Horwitz

Im vergangenen Jahr hat Dominique Hor witz das Publikum im ausverkauften

Lud wigs burger Schlosstheater mit seinem Wilhelm-Busch-Abend in den Bann

geschlagen. 2009 kommt der bekannte Film- und Fernsehstar nach Wolf egg

und hat wieder einen Koffer voller Texte des großen Literaten und Gesellschaftskritikers

Busch im Gepäck. Da ist zum einen die satirisch-symbolische

Erzählung „Eduards Traum“, in der der brave Biedermann Eduard – im Traum

zum Punkt geschrumpft – auf eine fabelhafte Reise durch Raum und Zeit geht.

Dominique Horwitz versteht es auf unvergleichliche

Weise, in die unterschiedlichen

Charaktere dieser abenteuerlichen Erzählung

zu schlüpfen und ihnen die jeweils

passende Stimme zu leihen. Im zweiten Teil

des Abends ist Busch als Schöpfer bissiger

Gedichtminiaturen zu erleben, in denen die

allzu menschlichen Schwächen und Unzuläng

lichkeiten treffsicher aufgespießt werden.

Wilhelm Buschs scharfzüngiger Humor

und Dominique Horwitz’ einzigartige Bühnen

präsenz sind ein unschlagbares Duo, das

geistreiche Unterhaltung garantiert.

mit unterstützung der

stepp-quartett

verblüffend jung

alte pfarr wolfegg

karten zu C 26,– C 21,–

kammermusik

ludwigsburger debüt

Joseph Haydn: Streichquartett g-Moll Hob. III:33 „Sonnenquartette“ | Felix

Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett e-Moll op. 44/2 | Claude Debussy:

Streichquartett g-Moll op. 10 Stepp-Quartett: Lukas Stepp, Felicia Stepp

(Violine), Katharina Henke (Viola), Jakob Stepp (Violoncello)

Da kommt man schon ins Staunen:

Eine erfolgreiche Streichquartettformation,

bei der die Mitglieder

im Durchschnitt erst 18 Jahre alt

sind, das gibt es wahrlich nicht

alle Tage! Das blutjunge Stutt garter

Stepp-Quartett, von den Ge -

schwistern Lukas, Felicia und Jakob

Stepp sowie der befreundeten

Katharina Henke gegründet, begeistert sein Publikum schon seit mehreren

Jahren. Die Vier erspielten sich erste Preise beim Bundeswettbewerb „Jugend

musiziert“, erhielten zahlreiche Förderstipendien und räumten auch bei internationalen

Wettbewerben ab. Die als Wunderkinder gefeierten Musiker, alle

auch als Solisten ausgezeichnet, erhielten bei renommierten Vorbildern wie

dem Mandelring Quartett und dem Artemis Quartett Unterricht und wurden

2008 als Jungstudenten an der Berliner Musikhochschule „Hanns Eisler“ aufgenommen.

Mit jugendlichem Schwung, einer überraschenden Ausdruckspalette

und Werken von Haydn, Mendelssohn und Debussy ist das Stepp-

Quartett bei der traditionellen Talente-Matinee in der Alten Pfarr in Wolfegg

zu erleben.

mit unterstützung der


112

so 27. september | 18.00 uhr

pfarrkirche wolfegg

karten zu C 36,– C 28,–

C 11,– (stehplätze, nur an der abendkasse)

chor- & orchesterkonzerte

händel-jahr

orchester der

ludwigsburger schlossfestspiele

barocke leckerbissen

Johann Pachelbel: Kanon und Gigue für 3 Violinen und Basso continuo

D-Dur | Antonio Vivaldi: Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo

g-Moll RV 315 „Der Sommer“ u. a. | Georg Friedrich Händel: Concerto grosso

g-Moll HWV 324 u. a. Rüdiger Lotter (Violine) | Michael Hofstetter

(Leitung)

Einst war der malerische Kurort Wolfegg im Allgäu eine eindrucksvolle ba rocke

Residenz. Das er kennt man noch heute, vor allem am herr schaftlichen

Schloss der Fürsten zu Waldburg-Wolfegg und Waldsee. Direkt neben dem

Schloss erstrahlt die ehemalige Stiftskirche St. Katharina – seit vielen Jahren

Spielstätte des Ludwigsburger Festspielorchesters – in barockem Glanz. Was

liegt im Händel-Jahr 2009 also näher als ein Konzert mit Meisterwerken der

Barockmusik? Chefdirigent Michael Hofstetter hat für eine erlesene Kammerbesetzung

aus den Reihen des Festspielensembles ein Programm mit

barocken Lecker bissen zusammengestellt,

das Pa chelbels be kannten Kanon

und Vivaldis beliebtes „Jahres zeiten“-

Konzert „Der Sommer“ enthält. Von

den Ludwigsburger Musikern auf Originalklanginstrumenten

gespielt, er klingen

diese Evergreens im ba rocken

Wolf egg wie zu Lebzeiten Händels:

lebendig, frisch und unverbraucht.

Das Kammerkonzert des Orchesters der Ludwigsburger Schlossfestspiele

findet außerdem am 14. Juni in Ludwigsburg statt (S. 34).

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fr 5.6. 20.00 uhr

forum lb

so 14.6. 19.00 uhr

ordenssaal lb

di 16.6. 20.00 uhr

forum lb

sa 18.7. 20.00 uhr

forum lb

sa 18.7. 20.00 uhr

schloss haigerloch

so 19.7. 18.00 uhr

schlosskirche lb

so 26.7. 18.30 uhr

klosterkirche beuron

so 27.9. 18.00 uhr

pfarrkirche wolfegg

sa 25.7. 21.00 uhr

schloss monrepos lb

so 2.8. 19.00 uhr

forum lb

chor- & orchesterkonzerte

eröffnungskonzert s. 23

michael hofstetter (leitung) u. a. | mendelssohn

orchester der schlossfestspiele s. 34

michael hofstetter (leitung) u. a. | vivaldi, händel u. a.

cecilia bartoli (mezzosopran) s. 37

kammerorchester basel | händel

anima eterna s. 85

jos van immerseel (hammerklavier & leitung) | haydn

händel: la resurrezione s. 86

michael hofstetter (leitung) u. a.

händel: la resurrezione s. 87

michael hofstetter (leitung) u. a.

händel: la resurrezione s. 98

michael hofstetter (leitung) u. a.

orchester der schlossfestspiele s. 112

michael hofstetter (leitung) u. a. | vivaldi, händel u. a.

bitte beachten sie auch folgende veranstaltungen:

klassik open air & feuerwerk s. 92

michael hofstetter (leitung), nikolai tokarev (klavier)

schlusskonzert s. 106

verdi: il trovatore (konzertante aufführung)

sa 6.6. 20.00 uhr

schlosstheater lb

so 7.6. 19.00 uhr

schlosstheater lb

mo 10.6. 20.00 uhr

schlosstheater lb

fr 26.6. 20.00 uhr

palais grävenitz lb

sa 27.6. 19.30 uhr

schlosstheater lb

so 28.6. 19.30 uhr

schlosstheater lb

mi 1.7. 19.30 uhr

schlosstheater lb

do 2.7. 20.00 uhr

kelter bietigheim

fr 3.7. 20.00 uhr

kelter bietigheim

so 2.8. 19.00 uhr

forum lb

di 16.6. 20.00 uhr

forum lb

musiktheater

monteverdi: madrigali amorosi s. 25

premiere | wulf konold (regie & leitung) u. a.

monteverdi: madrigali amorosi s. 25

wulf konold (regie & leitung) u. a.

monteverdi: madrigali amorosi s. 25

wulf konold (regie & leitung) u. a.

„die entführung aus dem serail“ im gespräch s. 52

zur neuinszenierung im schlosstheater

mozart: die entführung aus dem serail s. 54

premiere | michael hofstetter (leitung) u. a.

mozart: die entführung aus dem serail s. 54

peer boysen (regie), michael hofstetter (leitung) u. a.

mozart: die entführung aus dem serail s. 54

peer boysen (regie), michael hofstetter (leitung) u. a.

„alle wünsche sind dahin ...“ s. 61

mendelssohn-abend | jasmin solfaghari (regie) u. a.

„alle wünsche sind dahin ...“ s. 61

mendelssohn-abend | jasmin solfaghari (regie) u. a.

schlusskonzert s. 106

verdi: il trovatore (konzertante aufführung)

bitte beachten sie auch folgende veranstaltung:

cecilia bartoli (mezzosopran) s. 37

kammerorchester basel | händel


118 spartenübersicht

spartenübersicht

119

sa 7.3. 20.00 uhr

ordenssaal lb

fr 13.3. 20.00 uhr

schlosskirche lb

sa 14.3. 20.00 uhr

ordenssaal lb

so 15.3. 11.00 uhr

ordenssaal lb

sa 6.6. 20.00 uhr

ordenssaal lb

so 14.6. 11.00 uhr

schloss monrepos lb

mi 17.6. 20.00 uhr

forum lb

fr 19.6. 20.00 uhr

ordenssaal lb

so 21.6. 19.00 uhr

ordenssaal lb

do 25.6. 20.00 uhr

ordenssaal lb

so 28.6. 11.00 uhr

schlosskirche lb

mi 1.7. 20.00 uhr

ordenssaal lb

fr 3.7. 20.00 uhr

ordenssaal lb

so 5.7. 19.00 uhr

forum lb

fr 10.7. 20.00 uhr

ordenssaal lb

so 12.7. 11.00 uhr

schloss bietigheim

kammermusik

gaede trio s. 12

markus schirmer (klavier) | haydn, mendelssohn u. a.

quatuor ysa¨ye s. 17

haydn, webern

tokyo string quartet s. 18

naoko shimizu (viola) | haydn, mendelssohn, brahms

sonntagsmusik s. 19

florian wiek (klavier & leitung) u. a. | mendelssohn u. a.

veronika eberle (violine) s. 24

nicholas rimmer (klavier) | ludwigsburger debüt

christina fassbender (flöte) s. 33

marais, stamitz, debussy, piazzolla u. a.

anne-sophie mutter, lynn harrell, s. 39

andré previn (klaviertrio) | mozart u. a.

gewandhaus-quartett s. 42

beethoven, mendelssohn

jean-guihen queyras (violoncello) s. 48

alexandre tharaud (klavier) | bach, mendelssohn u. a.

christiane oelze (sopran) s. 50

petersen quartett | mendelssohn, schumann u. a.

aniello desiderio (gitarre) s. 56

gennaro desiderio (violine) | paganini, piazzolla u. a.

berliner solistenoktett s. 59

mendelssohn, gade, schostakowitsch

concilium musicum wien s. 63

haydn, tomasini

daniel hope (violine) s. 66

sebastian knauer (klavier) | beethoven, grieg u. a.

antje weithaas, tanja tetzlaff, s. 74

gunilla süssmann (klaviertrio) | farrenc u. a.

duo riul s. 79

ludwigsburger debüt

so 12.7. 18.00 uhr

kloster bronnbach

mi 15.7. 20.00 uhr

forum lb

fr 17.7. 20.00 uhr

ordenssaal lb

do 23.7. 20.00 uhr

ordenssaal lb

mi 29.7. 20.00 uhr

ordenssaal lb

sa 1.8. 20.00 uhr

ordenssaal lb

so 27.9. 11.00 uhr

alte pfarr wolfegg

do 2.7. 20.00 uhr

musikhalle lb

so 5.7. 15.00 uhr

fürstensaal bad imnau

mi 8.7. 20.00 uhr

ordenssaal lb

do 9.7. 20.00 uhr

musikhalle lb

so 12.7. 19.00 uhr

ordenssaal lb

wandelkonzert s. 80

simone kermes (sopran) u. a.

david garrett, gautier capuçon, s. 82

jean-yves thibaudet (klaviertrio) | haydn u. a.

cuarteto casals s. 83

haydn, beethoven

trio wiek s. 90

haydn, beethoven, hummel, weber u. a.

alina pogostkina (violine) s. 100

paul rivinius (klavier) | beethoven, ravel u. a.

preisträgerkonzert s. 104

ludwigsburger debüt

stepp-quartett s. 111

ludwigsburger debüt

bitte beachten sie auch folgende veranstaltungen:

amarcord wien s. 60

musikalische reise um die welt

salut salon s. 65

klassik, chanson & entertainment

fauré quartett & freunde s. 70

wulf konold (rezitation) u. a. | mendelssohn u. a.

salonorchester cappuccino s. 72

wien wird schön erst bei nacht

geschwister der romantik s. 81

karl-michael vogler (rezitation) u. a. | mendelssohn u. a.


120 spartenübersicht

spartenübersicht

121

do 12.3. 20.00 uhr

ordenssaal lb

so 7.6. 19.00 uhr

forum lb

do 11.6. 20.00 uhr

ordenssaal lb

fr 26.6. 20.00 uhr

ordenssaal lb

di 30.6. 20.00 uhr

ordenssaal lb

fr 10.7. 20.00 uhr

forum lb

fr 31.7. 20.00 uhr

ordenssaal lb

so 14.6. 19.00 uhr

forum lb

sa 18.7. 20.00 uhr

forum lb

sa 25.7. 21.00 uhr

schloss monrepos lb

klavierabende

edna stern (klavier) s. 16

bach, beethoven, mendelssohn, schumann u. a.

elisabeth leonskaja (klavier) s. 26

schubert

andreas staier & christine schornsheim s. 28

(hammerklavier) | schubert, mendelssohn, schumann

henri sigfridsson (klavier) s. 51

haydn, beethoven, mendelssohn, brahms

yaara tal & andreas groethuysen (klavier) s. 58

hensel, mendelssohn, brahms

konzert für 8 flügel s. 76

wagner, verdi, milhaud, bernstein u. a.

ludwig sémerjian (klavier & moderation) s. 102

gesprächskonzert | haydn, beethoven, schubert

bitte beachten sie auch folgende veranstaltungen:

friedrich von thun (rezitation) s. 35

anna & ines walachowski (klavier) | shakespeare u. a.

anima eterna s. 85

jos van immerseel (hammerklavier & leitung) | haydn

klassik open air & feuerwerk s. 92

michael hofstetter (leitung), nikolai tokarev (klavier)

so 8.3. 19.00 uhr

musikhalle lb

do 9.7. 20.00 uhr

kelter bietigheim

sa 18.7. 20.00 uhr

ordenssaal lb

di 16.6. 20.00 uhr

forum lb

do 25.6. 20.00 uhr

ordenssaal lb

so 12.7. 19.00 uhr

ordenssaal lb

sa 20.6. 19.30 uhr

blühendes barock lb

sa 25.7. 21.00 uhr

schloss monrepos lb

di 9.6. 20.30 uhr

karlskaserne lb

do 11.6. 20.30 uhr

karlskaserne lb

sa 13.6. 20.00 uhr

forum lb

so 14.6. 20.30 uhr

karlskaserne lb

liederabende

liedertafel s. 13

schubert, lortzing, mendelssohn, brahms u. a.

hans christoph begemann (bariton) s. 73

thomas seyboldt (klavier) | schubert

ian bostridge (tenor) s. 84

julius drake (klavier) | schubert

bitte beachten sie auch folgende veranstaltungen:

cecilia bartoli (mezzosopran) s. 37

kammerorchester basel | händel

christiane oelze (sopran) s. 50

petersen quartett | mendelssohn, schumann u. a.

geschwister der romantik s. 81

karl-michael vogler (rezitation) u. a. | mendelssohn u. a.

musiknächte

musik im park s. 45

wandelkonzert im blühenden barock

klassik open air & feuerwerk s. 92

michael hofstetter (leitung), nikolai tokarev (klavier)

tanz & theater

lucy guerin inc. s. 27

structure and sadness (de)

helsinki dance company s. 29

no-no (de)

sidi larbi cherkaoui s. 31

mönche des shaolin-tempels henan | sutra

zero visibility corp s. 36

… it’s only a rehearsal


122 spartenübersicht

spartenübersicht

123

di 16.6. 20.30 uhr

karlskaserne lb

do 18.6. 20.30 uhr

karlskaserne lb

fr 19.6. 20.00 uhr

forum lb

sa 11.7. 17.00 uhr

palais grävenitz lb

mo 20.7. 19.30 uhr

schlosstheater lb

mi 22.7. 19.30 uhr

schlosstheater lb

do 23.7. 19.30 uhr

schlosstheater lb

fr 24.7. 19.30 uhr

schlosstheater lb

so 26.7. 19.30 uhr

schlosstheater lb

do 30.7. 20.00 uhr

schlosstheater lb

so 14.6 19.00 uhr

forum lb

mi 8.7. 20.00 uhr

ordenssaal lb

so 12.7. 19.00 uhr

ordenssaal lb

sa 26.9. 20.00 uhr

schloss wolfegg

carte blanche s. 38

love u. a. (de)

bonachela dance company s. 41

neue choreografie (de)

carolyn carlson / tero saarinen s. 44

blue lady (revisited) (de)

„kabale und liebe“ im gespräch s. 78

zur neuinszenierung im schlosstheater

schiller: kabale und liebe s. 88

premiere | wulf konold (regie) u. a.

schiller: kabale und liebe s. 88

wulf konold (regie) u. a.

schiller: kabale und liebe s. 88

wulf konold (regie) u. a.

schiller: kabale und liebe s. 88

wulf konold (regie) u. a.

schiller: kabale und liebe s. 88

wulf konold (regie) u. a.

beckett: glückliche tage s. 101

peter brook (regie) u. a.

de – deutsche erstaufführung

musik & literatur

friedrich von thun (rezitation) s. 35

anna & ines walachowski (klavier) | shakespeare u. a.

fauré quartett & freunde s. 70

wulf konold (rezitation) u. a. | mendelssohn u. a.

geschwister der romantik s. 81

karl-michael vogler (rezitation) u. a. | mendelssohn u. a.

dominique horwitz (rezitation) s. 110

wilhelm-busch-abend

fr 12.6. 20.00 uhr

kelter bietigheim

sa 13.6. 20.00 uhr

schloss haigerloch

so 21.6. 20.00 uhr

forum lb

do 2.7. 20.00 uhr

musikhalle lb

do 2.7. 20.30 uhr

karlskaserne lb

fr 3.7. 20.30 uhr

karlskaserne lb

so 5.7. 15.00 uhr

fürstensaal bad imnau

di 7.7. 20.00 uhr

forum lb

do 9.7. 20.00 uhr

musikhalle lb

mi 11.3. 20.00 uhr

palais grävenitz lb

so 28.6. 16.00 uhr

palais grävenitz lb

jenseits von klassik

trio neuklang s. 30

mozart tanzt tango

trio neuklang s. 32

mozart tanzt tango

abdullah ibrahim & ekaya s. 49

jazz aus südafrika

amarcord wien s. 60

musikalische reise um die welt

mayra andrade group s. 62

flamenco, samba, jazz & mehr

roberto fonseca group s. 64

kubanischer jazz

salut salon s. 65

klassik, chanson & entertainment

randy crawford & joe sample trio s. 68

soul, jazz & mehr

salonorchester cappuccino s. 72

wien wird schön erst bei nacht

kultur & gesellschaft

prof. dr. wulf konold (vortrag) s. 14

mendelssohn – „der hellste musiker“

prof. dr. wolfram steinbeck (vortrag) s. 57

haydn – der klassiker


124 konzertauswahl für schüler

konzertauswahl für schüler

125

so 7.6. 19.00 uhr

forum lb

di 9.6. 20.30 uhr

karlskaserne lb

do 11.6. 20.30 uhr

karlskaserne lb

so 14.6 19.00 uhr

forum lb

so 14.6. 20.30 uhr

karlskaserne lb

di 16.6. 20.30 uhr

karlskaserne lb

do 18.6. 20.30 uhr

karlskaserne lb

fr 19.6. 20.00 uhr

forum lb

Die Konzertauswahl für Schüler wird ermöglicht

vom Freundeskreis der Ludwigsburger Schlossfest

spiele e. V.

Karten zu D 10,– für Schüler im Alter von 6 bis

18 Jahren (siehe Seite 156). Bei Fragen zu einer

al tersgerech ten Auswahl wenden Sie sich bitte

an die Lud wigs burger Schlossfestspiele.

elisabeth leonskaja (klavier) s. 26

schubert

lucy guerin inc. s. 27

structure and sadness (de)

helsinki dance company s. 29

no-no (de)

friedrich von thun (rezitation) s. 35

anna & ines walachowski (klavier) | shakespeare u. a.

zero visibility corp s. 36

… it’s only a rehearsal

carte blanche s. 38

love u. a. (de)

bonachela dance company s. 41

neue choreografie (de)

carolyn carlson / tero saarinen s. 44

blue lady (revisited) (de)

do 2.7. 20.30 uhr

karlskaserne lb

fr 3.7. 20.30 uhr

karlskaserne lb

so 5.7. 19.00 uhr

forum lb

so 12.7. 19.00 uhr

ordenssaal lb

sa 18.7. 20.00 uhr

forum lb

fr 31.7. 20.00 uhr

ordenssaal lb

so 2.8. 19.00 uhr

forum lb

mayra andrade group s. 62

flamenco, samba, jazz & mehr

roberto fonseca group s. 64

kubanischer jazz

daniel hope (violine) s. 66

sebastian knauer (klavier) | beethoven, grieg u. a.

geschwister der romantik s. 81

karl-michael vogler (rezitation) u. a. | mendelssohn u. a.

anima eterna s. 85

jos van immerseel (hammerklavier & leitung) | haydn

ludwig sémerjian (klavier & moderation) s. 102

gesprächskonzert | haydn, beethoven, schubert

schlusskonzert s. 106

verdi: il trovatore (konzertante aufführung)

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