smartLiving_Magazin - 03/2017

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MAGAZIN

Das Immobilien-Magazin für Stuttgart und die Region

HEFT 03 - MÄRZ 2017 - 2,90

IMMOBILIEN

WOHNEIGENTUM VERMIETEN

Lohnt sich das?

PLANEN & BAUEN

BAU 2017 - DIE WELTLEITMESSE

Innovationsmotor und Impulsgeber

FINANZIERUNG

EINE FRAGE DER KALKULATION

Worauf es bei der Immobilienfinanzierung

ankommt

Foto: 2mmedia - fotolia.com

SANIERUNG & ENERGIE

FRÜHJAHRS-CHECK

Fünf Tipps für Ihr

Eigenheim

WOHNEN & LEBEN

IMM COLOGNE 2017

Die neuesten Einrichtungstrends

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Heizung: Erdgas, Bj. 1948. Ein perfekter Standort mit bester Infrastruktur am

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die Landeshauptstadt Stuttgart ist beliebt, was

einmal mehr das Frühjahrsgutachten 2017 des

„Rates der Immobilienweisen“, über welches wir

in dieser Ausgabe berichten, unterstreicht. Nach

diesem ist nämlich die Zahl der Privathaushalte

in Stuttgart im Zeitraum 2010 bis 2015 um

9,31 Prozent angestiegen. Damit nimmt die Landeshauptstadt

im Vergleich zu den Top-7-Standorten

in Deutschland den Spitzenplatz ein.

Es verwundert nicht, dass es - infolge dieser immensen

Nachfrage und eines vergleichsweise geringen

Marktangebots - mit den Stuttgarter Immobilienpreisen

seit Jahren immer nur in eine

Richtung geht, und zwar steil nach oben. Doch es

mehren sich die Anzeichen, dass ein Ende des

Immobilienbooms bevorsteht. Oder wie die Experten

sagen: „Die Party ist vorbei.“ Denn die

Käufer von Wohnimmobilien und auch private

Investoren von Anlageobjekten sind nicht mehr

bereit, jede Offerte zu akzeptieren. Gerade bei

Kaufpreisen im 7-stelligen Bereich wird es zunehmend

schwerer, die Objekte zeitnah zu veräußern,

wie Stuttgarter Makler berichten. Noch

handelt es sich zwar um einen Verkäufermarkt,

es wird aber in Marktkreisen befürchtet, dass das

erwartete Nachlassen des Metropolenzuzugs bei

verstärktem Wohnungsbau recht schnell auf die

Preise drücken kann.

Wie die Entwicklung tatsächlich sein wird, bleibt

abzuwarten. Wir jedenfalls von der smartLiving-Redaktion

werden Sie auch weiterhin regelmäßig

und ausführlich über das aktuelle Immobiliengeschehen

in Stuttgart und der Region informieren.

Übrigens, ab sofort auch über den

weiteren Vertriebsweg READLY, die als beste

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der erste Monat kostenlos, Anmeldung unter

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Viel Spaß beim Lesen!

Ihre

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MAGAZIN

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INHALT

IMMOBILIEN

➤ Maklerreport

Den richtigen Immobilienverwalter finden 05

➤ Wohneigentum vermieten

Betongold bleibt beliebt 12

➤ Sind deutsche Wohnimmobilien überteuert?

Commerzbank-Studie sieht eine Überbewertung 21

➤ Immobilienmarkt Stuttgart

Nachfrage bleibt in allen Segmenten hoch 23

PLANEN & BAUEN

➤ BAU 2017 - Die Weltmesse

Innovationsmotor & Impulsgeber24

➤ Nachverdichtung in Stuttgart und der Region

Unternehmergespräch mit Gert G. Clement34

➤ Altersgerecht Bauen und Wohnen

Jetzt schon an morgen denken36

81 IMM Cologne und Living Kitchen 2017

➤ Diversifikation steht im Vordergrund

Unternehmergespräch mit

Dr. Volker Gerstenmaier60

VERSICHERUNG & RECHT

➤ Zieht die Mietpreisbremse - oder nicht?

Interessenvertretungen sehen

unterschiedliche Entwicklungen 62

➤ Notar außer Dienst

Die große Grundbuchamts- und Notariatsreform 64

➤ Die neuesten Urteile im Immobilien- und

Mietrecht | Baugeldvergleich 66

SANIERUNG & ENERGIE

➤ Wenn der Schornsteinfeger kommt

Alte Heizkessel müssen ausgetauscht werden 68

➤ Frühjahrs-Check fürs Haus

Der Modernisierungsfahrplan für Ihr Eigenheim 74

Maklerreport: Warum

die Auswahl des richtigen

Immobilienverwalters

wichtig ist

Der Markt ist groß, die Verantwortung ist es auch: Mehr

als neun Millionen Eigentumswohnungen gibt es in

Deutschland, bis auf wenige Ausnahmen betrauen die so genannten

Wohnungseigentümergemeinschaften ein externes

Unternehmen mit der Verwaltung der kostbaren Immobilie

und ihrer Interessen. Viele Wohnungseigentümer unterschätzen

dabei aber offenbar die vielfältigen Aufgaben und Funktionen,

die ein Immobilienverwalter wahrnehmen muss. Und

sie wissen zudem vielfach nicht, nach welchen Kriterien und

auf welchem Weg sie einen guten Immobilienverwalter finden

und auswählen sollen. In der Praxis kann dies dann verheerende

Auswirkungen haben, wie Martin Kaßler betont. „Es

gibt immer noch zu viele Verwalter am Markt, die nicht die

notwendigen Qualifikationen besitzen, um ihre treuhänderische

Funktion richtig auszufüllen. Das führt nicht selten zum

Wertverfall der Immobilie”, sagt der Geschäftsführer des

Dachverbands Deutscher Immobilienverwalter (DDIV). ➤

➤ Betreutes Wohnen im Alter

Gastbeitrag von Susanne Tobien40

➤ Serie: Kneer-Südfenster

Die Verbindung zwischen drinnen und draußen42

FINANZIERUNG

➤ Eine Frage der Kalkulation

Der richtige Weg zum Immobiliendarlehen50

WOHNEN & LEBEN

➤ IMM Cologne und Living Kitchen 2017

Trends der Interior-Design-Messe 81

➤ Business Club Stuttgart Schloss Solitude

Neuer Tagungsbereich eröffnet 98

➤ Mein Wohnzimmer im Grünen

Inspirationen für Ihren Traumgarten 100

➤ Eigenheimzuschuss für Familien

Bundesbauministerium plant Förderung58

➤ Vorschau / Impressum 106

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Foto: sepy - fotolia.com

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Immobilien

➤ Umso mehr begrüßt der Verband den aktuellen Gesetzentwurf

zur Einführung einer Berufszulassungsregelung für Verwalter,

den so genannten Sachkundenachweis, der Immobilienmakler

und Verwalter gleichermaßen betrifft. Dieser sieht

vor, neben der bisher erforderlichen Zuverlässigkeit und geordneten

Vermögensverhältnissen auch eine verbindliche

Sachkundeprüfung für die gewerberechtliche Erlaubnis nachzuweisen.

Einen nachvollziehbaren Nachweis also, dass der

Immobilienverwalter etwas von seinem Geschäft versteht.

Der DDIV wertet diesen Schritt grundsätzlich als „Verbraucherschutz

für Millionen von Eigentümern“, allerdings geht

dem Verband der vorgelegte Entwurf in Teilen nicht weit genug.

Zum einen mahnt der Branchenverband mit Sitz in Berlin

an, den Mietverwalter und auch die Mitarbeiter einer Immobilienverwaltung

in den Sachkundenachweis einzubeziehen.

Gleichzeitig fordert der DDIV die Festschreibung einer

Weiterbildungspflicht, um die Qualität der Immobilienverwaltung

nachhaltig zu sichern. „Nur so kann ein hohes Maß

an Verbraucherschutz gewährleistet werden“, betont Geschäftsführer

Martin Kaßler.

Die Arbeit eines Verwalters, so Kaßler, werde häufig nicht

richtig bewertet und unterschätzt. In den letzten Jahren sei

der Anspruch an die Tätigkeit permanent angestiegen, der

Verantwortungsbereich sei zwischenzeitlich enorm. Mittlerweile

müssten in der täglichen Berufspraxis weit mehr als

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Die Auswahl des richtigen Immobilienverwalters

basiert gleichermaßen auf Kompetenz und Vertrauen

60 Gesetze und Verordnungen rechtssicher angewendet werden,

und das bisher ohne Mindestanforderungen seitens des

Gesetzgebers. „Der Kauf und die Auswahl einer Eigentumswohnung

sind im Gegensatz zur Auswahl des Verwalters vergleichsweise

einfach. Es erreichen uns mittlerweile immer häufiger Anfragen,

wie der richtige Verwalter gefunden werden kann“, sagt

Kaßler. Um Wohneigentümern dabei zu helfen, hat der Verband

eine umfangreiche Checkliste aufgelegt, die zahlreiche Punkte

umfasst, auf die bei der Auswahl eines Verwalters geachtet werden

sollten und wie Fehler vermieden werden können.

Checkliste des Dachverbands Deutscher

Immobilienverwalter hilft bei der Verwaltersuche

Die Liste reicht dabei von allgemeinen Hinweisen über Themen

zum Versicherungsschutz, der Vertragsgestaltung und

der Geschäftsführung des betreffenden Unternehmens bis hin

zur Finanz- und Vermögensverwaltung und energetischen

Sanierungsmaßnahmen. Dazu hat der Verband eine ganze

Reihe an Leitfragen aufgelistet, die Orientierung geben: Kann

der Verwalter eine Betriebs-Haftpflichtversicherung vorweisen?

Hat die Verwaltung Rahmenverträge mit Energieversorgern

oder Kooperationen mit Versicherungsunternehmen? Ist

die Haftung klar geregelt und wie ist die Laufzeit der Vertrags?

Werden die Konten von Kreditinstituten geführt, die Erfahrung

mit WEG-Konten haben? Werden verständliche und

übersichtliche Jahresabrechnungen und Wirtschaftspläne mit

allen steuerlichen Ausweisen erstellt? Sind die Referenzobjekte

in einem guten und gepflegten Zustand? Nimmt sich die

Verwaltung ausreichend Zeit für die Erstbesichtigung und das

Gespräch mit dem Beirat? „Wir wollen mit unserer Checkliste

Wohnungseigentümern Orientierung und wichtige Anhaltspunkte

geben”, betont Geschäftsführer Kaßler, dem dabei aber

auch wichtig ist, dass Qualität ihren Preis hat, wie er sagt.

„Wer bei der Auswahl einzig auf den Preis schaut, muss sich

nicht wundern, wenn eines Tages das böse Erwachen erfolgt.”

Sanierungsquote in Wohnungsei gentümergemeinschaften

liegt weit hinter der Planung der Bun desregierung zurück

Denn: Im schlimmsten Fall droht der eigenen Immobilie ein

Wertverlust, wenn die praktische Umsetzung der Gesetze ➤

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Ein Immobilienverwalter muss heute mehr als 60 Gesetze

und Verordnungen rechtssicher anwenden können

➤ und Verordnungen, von denen viele immer wieder aktualisiert

werden, nicht gelingt. Auch deshalb dringt der Verband

auf die Weiterbildungspflicht und einen Weiterbildungszuschuss

für Immobilienverwalter. Er stützt sich bei seiner Forderung

auf aktuelle Untersuchungen des Kölner Instituts der

deutschen Wirtschaft und des Europäischen Bildungszentrums

der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Bochum,

die ergeben haben, dass die Sanierungsquote in Wohnungseigentümergemeinschaften

weit hinter der Planung der Bundesregierung

zurück liegt. Demnach hat sich die Sanierungsquote

bei etwa 0,6 Prozent eingependelt, avisiert ist indessen

eine zweiprozentige jährliche Sanierungsrate.


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DIE STIMME DER IMMOBILIENVERWALTER

Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter

(DDIV) ist der Berufsverband der treuhänderisch und

hauptberuflich tätigen Haus- und Immobilienverwalter

in Deutschland. Gemeinsam mit seinen Landesverbänden

vertritt der Verband insgesamt 2 200 Mitgliedsunternehmen.

Diese verwalten rund 4,6 Millionen Wohnungen

mit einem Wert von 536 Milliarden Euro, darunter

allein drei Millionen Eigentumswohnungen. Der

DDIV, der seinen Sitz in Berlin hat, tritt ein für eine

nachhaltige Professionalisierung und Qualifizierung

der Wohnungsverwaltung. Er setzt sich ein für einen

wirksamen Verbraucherschutz, fordert einheitliche Berufszugangsregelungen

und adäquate politische Rahmenbedingungen.

Gleichzeitig ist der Berufsverband,

der sich als Stimme der Immobilienverwalter versteht,

ständiges Mitglied im Wohnungswirtschaftlichen Rat

der Bundesregierung, im Bündnis für Bezahlbares

Wohnen und Bauen und in der Bundesarbeitsgemeinschaft

Immobilienwirtschaft Deutschland.

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Immobilien

➤ Eine der Ursachen für diesen Sanierungsstau sieht der Berliner

Dachverband in den oftmals fehlenden Kenntnissen bei

so manchem Immobilienverwalter. „Hier liegt enormes Potenzial

brach, das endlich gehoben werden sollte“, betont Geschäftsführer

Kaßler. Nur ein qualifizierter Verwalter werde

in der Lage sein, energetische Sanierungsprozesse anzukurbeln

und zu begleiten. Daher halte man eine zeitnahe Einführung

eines finanziellen Weiterbildungszuschusses für die Verwalterbranche

für dringend geboten. „Schließlich werden bundesweit

über 1 000 Milliarden Euro an Immobilienvermögen

treuhänderisch verwaltet“, so Kaßler. Ausgestattet mit entsprechendem

Wissen über Themen wie Klimaschutz und energetische

Gebäudesanierung könnten Immobilienverwalter einen

wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten.

Der Dachverband hat in Kooperation eine bundesweite

Akademie für Hausverwalter eingerichtet

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Immobilienverwalter können einen wichtigen

Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten

Um diese voranzutreiben, hat der DDIV in Kooperation mit

dem Europäischen Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft

eine bundesweite Akademie mit dem

Schwerpunkt Klimaschutz eingerichtet und das dreijährige

Modellprojekt „KlimaVerwalter“ gestartet, das vom Bundesumweltministerium

gefördert wird. Ziel des Projekts ist

die Etablierung bundesweiter Weiterbildungsangebote für

Immobilienverwalter in den Bereichen energetische Sanierung

und altersgerechte Modernisierung. Auch diese Aspekte

und Aufgaben der Immobilienveraltung finden sich in der

Checkliste des Dachverbands, der in seiner Übersicht unter

anderem dazu rät, bei der Auswahl des Verwalters nach nachweisbaren

Erfahrungen mit energetischen und altersgerechten

Sanierungsmaßnahmen zu fragen. Ein relevantes Kriterium

ist zudem, ob der Verwalter eigenes technisches Fachpersonal

beschäftigt oder ein ausreichendes Netzwerk zu Messdienstleistern,

Handwerkern und Energieberatern unterhält,

um die Eigentümergemeinschaft umfassend zu allen technischen

Fragen beraten zu können. Immer die richtige Auswahl

zu treffen sei schwierig, aber entscheidend, betont Geschäftsführer

Martin Kaßler: „Hausverwaltung ist keine Nebensache,

sondern Vertrauenssache.“

© Autor: Markus Heffner

CHECKLISTE FÜR DIE WAHL

DES IMMOBILIENVERWALTERS

Auf welche Punkte sollten Eigentümer bei der Auswahl

eines Verwalters besonders achten? Und wie erkennt

man schnell und einfach, ob der Verwalter einen professionellen

Betrieb führt? Diese und weitere Fragen

beantwortet die DDIV-Verwaltercheckliste für Wohnungseigentümer.

Die Checkliste greift dabei alle wichtigen Kernfragen

der verschiedenen Tätigkeiten heraus und ordnet diese

in die Bereiche Auswahlverfahren, Versicherungsschutz,

Vertragsgestaltung, kaufmännische Geschäftsführung,

Finanz- sowie technische Verwaltung. Geltende

Rechtslagen und einzuhaltende Vorschriften sind

dabei ebenso berücksichtigt wie wertvolle Tipps zur

Vermögensverwaltung und die Warnung vor Billig-Anbietern.

Eigentümer sollten sich ausreichend Zeit zur

Auswahl eines Verwalter nehmen. Schließlich geht es

um die eigene Immobilie und in den meisten Fällen damit

um die private Altersvorsorge.

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Die Verwaltercheckliste des DDIV steht auf der Webseite

des Dachverbands zum kostenlosen Download

zur Verfügung:

www.ddiv.de/hp750/Verwaltercheckliste.htm

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Foto: magann - fotolia.com


Immobilien

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Wohneigentum vermieten:

Betongold

bleibt beliebt

Die Zahlen sind so hoch wie selten zuvor: Jeder vierte

Deutsche, so lautet das Ergebnis einer aktuellen Branchenstudie,

plant aktuell den Erwerb einer Immobilie als

möglichst profitable Kapitalanlage. Die Verlockung ist groß

angesichts der anhaltend niedrigen Darlehenszinsen auf dem

Finanzmarkt, gleichwohl warnen die Experten mehr denn je

vor einer leichtfertigen Entscheidung. Wer in eine Eigentumswohnung

investiert, um sie anschließend zu vermieten, so der

dringende Rat, der sollte mit spitzem Stift kalkulieren, ob sich

die Investition langfristig auch rentiert und die gewünschte

Rendite tatsächlich erwirtschaftet werden kann.


In Auftrag gegeben hat die jüngste Studie die Postbank, das

Ergebnis der repräsentative Emnid-Umfrage ist durchaus bemerkenswert.

Demnach nutzen bereits knapp 22 Prozent der

Bundesbürger eine Immobilie als Kapitalanlage und Steuersparmodell.

Rund 24 Prozent der Befragten haben angegeben,

aktuell den Kauf einer Eigentumswohnung oder eines Hauses

zu planen. Besonders auffallend ist dabei, dass sich derzeit offenbar

insbesondere jüngere Menschen für diese Art der

Geldanlage interessieren: So haben in der Gruppe der 18- bis

29-Jährigen immerhin 41 Prozent dazu bekannt, Geld in Betongold

investieren zu wollen. Dass sich die Vermietung eines

Eigenheims tatsächlich rentiert, scheint für die Allermeisten

außer Frage zu stehen. Jedenfalls halten 66 Prozent aller Befragten

eine solche Investition für lukrativ. Kein Wunder: Ein

Vermieter erzielt schließlich nicht nur Mieteinnahmen, er

kann zudem auch sämtliche Kosten wie Schuldzinsen, Abschreibungsraten

oder Ausgaben für Reparaturen in voller

Höhe von der Steuer absetzen.

Renditeberechnung muss langfristig angelegt sein

Mit dem steten Geldeingang auf dem Konto, den Vermieter

Monat für Monat auf der Gewinnseite verbuchen können, ist

das Ende der Fahnenstange allerdings längst noch nicht nicht

Notwendige Instandhaltungsmaßnahmen

belasten die Rendite des Anlageobjekts

erreicht. „Ob sich der Kauf einer Mietwohnung als Renditeobjekt

allerdings rechnet, sollten private Anleger im Vorfeld

genau prüfen und alle Einnahmen und Kosten auf lange Sicht

kalkulieren“, betont daher Frank Weigmann von der Postbank.

Dazu müssen potentielle Vermieter zunächst einmal die

gesamten Erwerbskosten ermitteln. Zum Kaufpreis, der je

nach Lage und Ausstattung variiert, addieren sich in der Regel

noch bis zu 15 Prozent an Nebenkosten, die für den Makler,

den Eintrag ins Grundbuch und die Grunderwerbssteuer ➤

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➤ fällig werden. Die Höhe kann zwischenzeitlich von den

Bundesländern selbst festgelegt werden. In Baden-Württemberg

ist sie von ehemals 3,5 auf fünf Prozent vom Kaufpreis

erhöht worden, in anderen Ländern wie Nordrhein-Westfalen

oder Thüringen liegt der Satz bereits bei 6,5 Prozent.

In der Kostenkalkulation müssen für anfallende Reparaturen

und Sanierungen Rücklagen berücksichtigt werden

Gut vermietete Liegenschaften sind eine

wichtige Säule der Altersversorgung

Der nächste Schritt bei der Renditeberechnung ist, die errechneten

Erwerbskosten den zu erwartenden Mieteinnahmen

eines Jahres gegenüberzustellen. Zu beachten ist dabei, dass

die Einnahmen noch durch die laufenden Betriebskosten und

Instandhaltungskosten gemindert werden, beispielsweise

durch Ausgaben für Reparaturen, Renovierung des Treppenhauses,

Dachsanierung oder einen neuen Anstrich. Die Kosten

können zwar teilweise auf die Mieter umgelegt werden,

allerdings keinesfalls vollständig. Zu den Betriebskosten können

zudem auch Aufwendungen für die Hausverwaltung gehören,

die unter anderem die Betriebskostenabrechnungen

erstellt, Angebote einholt, notwendige Reparaturen koordiniert,

überwacht und kontrolliert und sich um Mieterbeschwerden

kümmert. Grundsätzlich kann ein Vermieter diese

Aufgaben zwar auch selber übernehmen, in den wenigsten

Fällen ist das aber praktikabel. Experten raten zudem, entsprechend

hohe Rücklagen in der Kostenkalkulation zu berücksichtigen,

um fällige Rechnungen rund um die Wohnung

bezahlen zu können, die auf einen Vermieter zukommen.

Der Gewinn aus privaten Vermietungen lag im

Durchschnitt der letzten 10 Jahre bei zwei bis drei Prozent

Ein nicht unwesentlicher Aspekt, der schwer kalkuliert werden

kann, ist zudem das Risiko eines Mietausfalls. So lange

die Wohnung oder das Haus leer steht, kann auf der Einnahmenseite

logischerweise nichts verbucht werden. Die Ausgaben

laufen dagegen unvermindert weiter. Zu beachten ist in

der Rechnung zudem auch, dass Einkünfte aus Vermietung

und Verpachtung steuerpflichtig sind. Das ist vor allem für

Rentner wichtig, da sich je nach Höhe der Mieteinnahmen

durch diese Hintertür eine Steuerpflicht für sämtliche Einnahmen

ergeben kann. Ob unter dem Strich eine Rendite für

den Vermieter herauskommt und wie hoch diese im Einzelfall

ausfällt, zeigt sich erst ganz am Ende der Rechnung, wenn

sämtliche Posten in die Kalkulation eingegangen sind. Einen

Orientierungswert liefert das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung

in Berlin, das über einen längeren Zeitraum

eine Erhebung über die tatsächlich erzielte Rendite durchgeführt

hat: Demnach lag der Gewinn aus privaten Vermietungen

in den vergangenen zehn Jahren bei einem Durchschnittswert

von zwei bis drei Prozent.

Die Vermietung einer Immobilie an Familienangehörige

kann zu Steuerersparnissen führen

Ein beliebtes Modell, diese Rendite noch etwas nach oben zu

treiben, ist die Vermietung einer Eigentumswohnung an Familienangehörige

– was durchaus zu einem guten Geschäft

für beide Seiten werden kann. Auf der einen Seite lohnt es

sich für den Mieter, weil er auf diesem Weg in den Genuss

einer günstigen Miete kommt. Und für den Vermieter ist es

gleichzeitig die Gelegenheit, einiges an Steuern zu sparen. ➤

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14 15


Immobilien

smartLiving.

MAGAZIN

Mietverträge zwischen Famlienmitgliedern dürfen sich

von einem Mietvertrag mit Dritten nicht unterscheiden

➤ Das Prinzip dabei ist einfach: Je geringer die Miete ausfällt,

desto größer ist unter dem Strich die Steuerersparnis für den

Wohnungseigentümer, der sämtliche Kosten wie Schuldzinsen,

Abschreibungsraten oder Ausgaben für Reparaturen in

voller Höhe beim Finanzamt angeben und absetzen kann.

Allerdings raten Experten, die Mieten nicht zu tief anzusetzen

sondern sich vielmehr im Mietspiegel über die ortsübliche

Miete zu informieren. Grundlage für die Berechnung ist dabei

die Kaltmiete, zu der noch die umlagefähigen Nebenkosten

addiert werden, also beispielsweise Heizung, Wasser und

Müllabfuhr. Wichtig ist zudem auch, dass sich der Mietvertrag

mit der lieben Verwandtschaft nicht von einem normalen

Mietvertrag unterscheidet. Das Finanzamt erkennt grundsätzlich

ausschließlich solche Verträge unter Familienmitgliedern

an, die formal so gestaltet sind, wie es üblich ist. Mündliche

Vereinbarungen halten einer Prüfung ebenfalls kaum

stand. Der Mietvertrag sollte daher unbedingt schriftlich verfasst

werden. Außerdem empfiehlt es sich, die Miete in jedem

Fall regelmäßig auf üblichem Weg zu zahlen.

Bei Mietverhältnissen zwischen Familienangehörigen sollten

75 % der ortsüblichen Miete nicht unterschritten werden

Das klassische Beispiel für ein solches Modell ist die Einliegerwohnung

im Haus, die Eltern an ihre erwachsenen Kinder vermieten.

Als steuerliche Finesse gilt laut Stiftung Warentest zudem

auch die Möglichkeit, dass Eltern ihrem Kind das Haus

schenken und es anschließend wieder zurück mieten. Der Vorteil

dabei ist, das je nach Wert der Immobilie bei einer solchen

Schenkung meist keine Steuern anfallen, weil die Freibeträge mit

205 000 Euro pro Elternteil meist hoch genug sind. Dazu kommt

noch, dass das beschenkte Kind als neuer Eigentümer nach einem

aktuellen Urteil des Bundesfinanzhofes die Ausgaben für

die Immobilie als Werbungskosten steuerlich absetzen kann.

Auch bei diesem Steuersparmodell innerhalb der Familie spielt

das Stichwort „ortsübliche Miete“ die entscheidende Rolle. Denn

um den Aufwand tatsächlich in vollem Umfang steuerlich geltend

machen zu können, der mit der Immobilie verbunden ist,

muss der Verwandte mindestens 75 Prozent der ortsüblichen

Miete zahlen. Zu diesem Urteil ist der Bundesfinanzhof bereits

Anfang 2004 gekommen. Zuvor hatte eine Miethöhe von 50 Prozent

des ortsüblichen Niveaus ausgereicht, um alle Kosten absetzen

zu können. Zahlen die Angehörigen weniger als 75 Prozent

der ortsüblichen Miete, akzeptiert das Finanzamt den Abzug der

vollen Kosten nur, wenn abzusehen ist, dass die Vermietung der

Wohnung langfristig Gewinn abwerfen wird. Um diese Einschätzung

zu treffen, wird eine Überschussprognose für die nächsten

30 Jahre aufgestellt und die so genannte Einkünfteerzielungsabsicht

geprüft. Ist zu erwarten, dass keine Gewinne erwirtschaftet

werden, können die Werbungskosten nur anteilig im Verhältnis

zur Miete geltend gemacht werden. Liegt die Miete unter 56 Prozent

der ortsüblichen Niveaus, ist derweil keine Überschussprognose

notwendig. In diesem Fall werden die Werbungskosten

grundsätzlich nur anteilig akzeptiert.

© Autor: Markus Heffner

Der Schlüssel zum Vermietungserfolg basiert

auf der Einhaltung verschiedener Kriterien

Bleiben Sie ganz entspannt, denn wir kümmern uns um alles!

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Die Region Stuttgart boomt

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konzept, z. B. hinsichtlich einer effizienten Wohnflächen-

gestaltung, sozialer Integrationsleistungen,

Best Finance Immobilien GmbH

Barrierefreiheit, Mobilitätsangeboten oder einer in-

Die Best Finance Immobilien GmbH – eine starke

novativen Energieversorgung. Zum Einsatz kommt

Stuttgarter Marke. Langjährige Erfahrung, regionale

das sogenannte Konzeptverfahren bereits bei dem

Präsenz, globales Know-how – drei gute Gründe, auf

rund 230 Wohnungen umfassenden Stadtquartier

die Kompetenz der Best Finance Immobilien GmbH

Olga-Areal, das in den kommenden Jahren auf dem

zu vertrauen. Was im Jahr 2000 mit einem kleinen

Gelände des ehemaligen Olgahospitals im Stuttgarter

Büro in Stuttgart begann, hat sich zu einem national

Westen, entsteht. Knapp die Hälfte der Wohnungen

erfolgreichen, mehrfach ausgezeichneten und stetig

DIE REGION STUTTGART BOOMT

wird dort zudem von privaten Baugemeinschaften

errichtet. Weil Baugemeinschaften für sowohl individuelles

als auch preiswertes Bauen stehen, könnten

wachsenden Unternehmen mit stark regional verankerter

Markenstärke entwickelt. Unser Ziel ist es, die

Wünsche unserer anspruchsvollen Kunden zu erfül-

sie künftig bei der Projektvergabe in Stuttgart noch

len. Eine Vision, die von Kompetenz, Exklusivität und

stärker zum Zuge kommen.

Leidenschaft geprägt ist.

Immer mehr Menschen wollen in der Landeshauptstadt

und den umliegenden Kommunen

leben und arbeiten. Neben den Fachkräften der

starken mittelständischen Wirtschaft und der großen

Arbeitgeber wie Daimler, Porsche oder Bosch zieht es

Studierende genauso in die Metropole wie Senioren,

die eine Wohnung in urbaner Lage suchen.

Wie die Bevölkerungszahlen zeigen, hat Stuttgart die

Marke von 600.000 Einwohnern überschritten und

damit den höchsten Stand seit Mitte der 1970er-Jahre

erreicht. In der Region Stuttgart leben heute rund 2,7

Millionen Menschen. Die hohe Attraktivität der Stadt

und ihrer Region spiegelt sich wider in einer großen

Nachfrage auf dem Immobilienmarkt. Weil das Angebot

jedoch knapp ist und zudem viele Kapitalanleger

mangels Alternativen ins „Betongold“ flüchten, steigen

die Preise für Immobilieneigentum seit Jahren.

Seit dem Jahr 2000 haben sich etwa die Spitzenkaufpreise

für Neubauwohnungen in Stuttgart verdoppelt.

Heute kostet der Quadratmeter für gebrauchtes Eigentum

in der Metropole durchschnittlich 2.660 Euro.

Und wer in den gefragten Höhen- und Aussichtslagen

wohnen möchte, muss mindestens 850.000 Euro für

den Erwerb eines Einfamilienhauses einkalkulieren.

Zwar sind die Mieten zuletzt weniger stark gestiegen

als die Kaufpreise, dennoch haben es Haushalte mit

mittleren und geringeren Einkommen schwer, bezahlbaren

Wohnraum zu finden. Viele richten ihren Fokus

deshalb auf den Speckgürtel Stuttgarts, wie Ludwigsburg,

Waiblingen, Sindelfingen/Böblingen und Esslingen.

Untermauert wird dieser Trend von der amtlichen

Statistik, die zeigt, dass mehr Menschen aus Stuttgart in

die Region ziehen als umgekehrt. In der Folge steigen

die Preise – vor allem entlang der S-Bahnlinien.

Herausforderungen

für den Stuttgarter Wohnungsmarkt

Stuttgart hat wenige Baulandreserven. Baugebiete auf

der grünen Wiese sind rar, weil diese Flächen für die

Naherholung und das Stadtklima benötigt werden.

Bereits im Jahr 2001 hat die Landeshauptstadt daher

die Informationsplattform NBS (Nachhaltiges Bauflächen-management)

ins Leben gerufen, die mögliche

Gebiete oder untergenutzte Flächen für die Innenentwicklung

systematisch erfasst.

Um auch in Zukunft preiswertes Wohnen in Stuttgart

zu ermöglichen, ist der Ausbau des sozialen und geförderten

Wohnungsbaus eines der wichtigsten Ziele

der Stadt. Insbesondere auf städtischen Grundstücken

soll der Anteil an Sozialwohnungen erhöht werden.

Nach dem Willen der Stadt geht es darüber hinaus

bei der Vergabe städtischer Areale künftig stärker um

die Qualität der Bauvorhaben. Über den Zuschlag

entscheidet demnach neben dem Preis auch das Bau-

Neubauprojekt in Stuttgart Feuerbach

Best Finance Immobilien GmbH

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Für eine kostenlose Einschätzung

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SIND DEUTSCHE WOHN-

IMMOBILIEN ÜBER-

TEUERT? Commerzbank-

Studie sieht eine Überbewertung

von 10 %

Die Research-Abteilung der Commerzbank AG hat aktuell

eine Studie aufgelegt, in welcher in einem neuen entwickelten

Modell die realen Immobilienpreise mit den Baukosten,

den verfügbaren Pro-Kopf-Einkommen, den Realzinsen,

der Arbeitslosenquote und dem Anteil der 25- bis 45-Jährigen

an der Gesamtbevölkerung verglichen wird. Die sich

daraus ergebenden „fairen“ Häuserpreise sind inzwischen im

Durchschnitt 10 % zu teuer, so das Ergebnis der Studie.

Die realen Häuserpreise in Deutschland sind in den

letzten drei Jahren um 4,5 % pro Jahr gestiegen

Und der Immobilienboom ist weiterhin in vollem Gange, ein

Ende des Preisanstiegs ist vorerst nicht in Sicht. Die Preise für

Häuser lagen in Deutschland im dritten Quartal 2016, dem

letzten vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Datum

– mehr als 6 % über dem Vergleichswert des Vorjahres. Dies

ist der stärkste Preisanstieg seit 25 Jahren. Die vom Internet-Portal

ImmobilienScout 24 erhobenen Daten für das letzte

Quartal 2016 gehen von einem ähnlich starken Anstieg aus.

Auch in der Mittelfristbetrachtung sind die realen Häuserpreise

deutlich stärker gestiegen, als es nach dem Modell gerechtfertigt

war. Der Preisanstieg lag in den letzten drei Jahren bei

4,5 % pro Jahr. Die günstigen Finanzierungskosten alleine können

hierfür nicht der Grund sein. Denn die niedrigen Realzinsen

werden vom Modell bei der Bestimmung der fairen Preise

berücksichtigt, sind also in dessen Anstieg bereits enthalten.

Je länger der Preisanstieg anhält, desto höher ist die

Gefahr für eine Belastung der deutschen Wirtschaft

Beenden könnte diese Entwicklung nur ein signifikanter Anstieg

der Zinsen, der aber derzeit nicht in Sicht ist. Aufgrund

dessen, dass der Bausektor noch nicht aufgebläht ist und sich

der Anstieg der Verschuldung der privaten Haushalte bislang

in Grenzen hält, geht hiervon noch keine große Gefahr für die

Wirtschaft aus, so die Einschätzung der Commerzbank. Je

länger der Preisanstieg auf diesem Niveau allerdings anhält,

desto größer wird jedoch die Gefahr, dass es zu massiven

Übertreibungen kommt, deren Korrektur die deutsche Wirtschaft

stark belasten würde.

Quelle: Commerzbank Research, slm

Waiblingen-Zentrum

Solide Wohn-und Geschäftshäuser zur Kapitalanlage

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Die beiden zum Verkauf stehenden Häuser befinden sich in angenehmer und zentrumsnaher

Stadtlage von Waiblingen. Die 5 Etagen des Geschäftshauses haben ca. 630m 2 gewerbliche

Nutzfläche und eignen sich ideal für die Neuvermietung als Büro, Praxis oder Kanzlei etc. Das

Wohnhaus mit 4 Einheiten hat ca. 370m 2 Wohnfläche und ist voll vermietet. Zum Ensemble

gehören 2 Einzelgaragen und 5 PKW-Stellplätze. Das Grundstück umfasst ca. 785m 2 Fläche.

Die Gesamtwohn-/Nutzfläche beträgt ca. 1000m 2 . Die Häuser wurden im Gemeinschaftseigentum

sehr aufwändig und geschmackvoll renoviert. Hauptenergieträger: Öl, neuwertige Zentralheizung

mit Niederbrennwert, Energiekennwert: 120. Gesamtkaufpreis: Euro 2.590.000.--

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IMMOBILIENMARKT

STUTTGART: Nachfrage

bleibt in allen Segmenten hoch

Die Landeshauptstadt ist weiterhin sehr gefragt, wie das

Frühjahrsgutachten 2017 des „Rates der Immobilienweisen“

unterstreicht. Im Zeitraum 2010 bis 2015 ist nämlich

die Zahl der Privathaushalte in Stuttgart um 9,31 Prozent angestiegen.

Damit steht die Landeshauptstadt an der Spitze aller

Top-7-Standorte Deutschlands. Die Zahl der Wohnungsfertigstellungen

ist im Vergleich der Jahre 2014/2015 zu

2009/2010 relativ gering um lediglich rund 20 Prozent gestiegen.

„Nicht nur im Wohnimmobiliensegment wird Stuttgart

auch 2017 eine weiterhin hohe Nachfrage erleben“, sagt Thomas

Jaißle, Vorsitzender Region Südwest der Zentrale Immobilien

Ausschuss e.V. (ZIA). „Um diese positive Entwicklung

nicht zu gefährden und um ein stabiles Investitionsklima beizubehalten

sollte jedoch von weiteren regulatorischen Maßnahmen

abgesehen werden. Dazu gehört unter anderem die

stetige Erhöhung der Grunderwerbsteuer. Auch in Baden-Württemberg

trägt diese mit fünf Prozent nicht gerade

zum Ziel bei, die ohnehin sehr hohen Erwerbsnebenkosten zu

senken“, so Jaißle. Auf dem Wohnungsmarkt von Stuttgart

sind die Mieten im vergangenen Jahr nominal um 1,4 Prozent

Die Landeshauptstadt ist gefragt - die Zahl der Privathaushalte

ist zwischen 2010 und 2015 um 9,31 Prozent gestiegen

gestiegen. Im Vergleich zum Jahr 2010 bedeutet dies einen

Anstieg um nominal 30 Prozent, real sind es etwa neun Prozentpunkte

weniger.

Das Investitionsvolumen auf dem Stuttgarter Gewerbeimmobilienmarkt

kletterte im vergangenen Jahr um 8,8 Prozent auf 1,85

Milliarden Euro. Auch der Stuttgarter Bürovermietungsmarkt

verzeichnete mit einem Flächenumsatz von 400 000 Quadratmeter

ein gutes Niveau und lag damit 38,4 Prozent über dem Vorjahresniveau

und 66,5 Prozent oberhalb des Zehn-Jahresmittels.

Der Leerstand verringerte sich um 80 Basispunkte auf 2,9 Prozent

beziehungsweise 223 000 Quadratmeter.

Quelle: Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA), slm

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Planen & Bauen

smartLiving.

MAGAZIN

BAU 2017 - Die Weltmesse:

Innovationsmotor

& Impulsgeber

Die Bau 2017 hat neue Rekorde geschrieben: 250 000 Besucher

sind in diesem Jahr auf die Weltleitmesse für Architektur,

Baumaterialien und -systeme in München gepilgert,

davon 80 000 aus dem Ausland. Insgesamt haben 2 120

Aussteller aus 45 Ländern ihre Produkte vorgeführt. ➤

Foto: rcfotostock - fotolia.com

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Planen & Bauen

➤ Sie ist der wichtigste Treffpunkt der Baubranche und setzt

alle zwei Jahre Maßstäbe: Die Weltleitmesse Bau, auf der in

diesem Jahr vom 14. bis 19. Januar in München die jüngsten

Innovationen in der Architektur- und Baubranche vorgestellt

worden sind. Mit mehr als 250 000 Besuchern hat die Bau

2017 dabei einen Rekord aufgestellt, das Interesse an neuen

Baumaterialien und Techniken war größer denn je. Gleichzeitig

hat die Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme

in diesem Jahr auch international nochmals deutlich zulegen

können: Knapp 80 000 Besucher kamen aus dem Ausland nach

München, im Jahr 2015 waren es noch 72 000 Besucher gewesen.

Messe-Geschäftsführer Reinhard Pfeiffer sieht darin eine Bestätigung

der weltweiten Bedeutung der Messe, zumal in diesem

Jahr auch auf Ausstellerseite ein neuer Rekordwert erzielt

wurde: Insgesamt haben 2 120 Aussteller aus 45 Ländern ihre

Produkte vorgeführt. „Zum wiederholten Male hat die Bau

Rekordwerte erzielt. Sie hat damit ihre Stellung als Innovationsmotor

und Impulsgeber der Baubranche eindrucksvoll bewiesen“,

betonte Pfeiffer zum Abschluss der Messe. Auch Dieter

Schäfer, Vorsitzender des Ausstellerbeirats der Bau, zog

eine durchgehend positive Bilanz: „Aus Sicht der Aussteller

war die Bau ein voller Erfolg. Sie trägt zu Recht den Titel

Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme.“

Und für Martin J. Hörmann, den stellvertretenden Vorsitzenden

des Ausstellerbeirats, ist die Bau „alle zwei Jahre das

Branchenhighlight“ schlechthin.

Eröffnet worden war die Bau 2017 in den Münchener Messehallen

von Barbara Hendricks, der Bundesministerin für Umwelt,

Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). In

ihrer Rede bezeichnete sie die Baubranche als „Schlüsselbranche“

für zentrale gesellschaftliche Aufgaben. Mit der Wohnungsbauoffensive

sei man auf dem richtigen Weg. „Es

brummt auf Deutschlands Baustellen. Nach Jahren der Stagnation

haben wir eine Trendwende geschafft“, so die SPD-Politikerin,

die nach einem ausführlichen Rundgang über das

Messegelände auch die BMUB-Konferenz unter dem Titel

„Baupolitik ist gefragt!“ eröffnet hatte.

Messe München stärkt durch eine

Mehrheitsbeteiligung ihre Position in China

Dass die Zeichen auf Konjunktur stehen, hat sich auf der Bau

2017 zudem auch auf andere Weise gezeigt: So hat die Messe

München während der Woche den Mehrheitserwerb der „Fenestration

China“ bekanntgegeben, Chinas bedeutendster

Messe für Fenster, Türen und Fassaden. „Für uns als zukünftiger

Veranstalter der Fenestration Bau China ist die sehr positive

Resonanz unserer Kernaussteller hierzu sehr wichtig“,

erklärte dazu Messe-Geschäftsführer Reinhard Pfeiffer. Damit

stärke die Bau auch ihre Position in China, dem derzeit wohl

wichtigsten Baumarkt der Welt. Cathy Peng wiederum, die

Gründerin der Fenestration China und künftige Mitgesellschafterin

der neuen Fenestration Bau China,


Es wird gebaut, wie selten zuvor in Deutschland. Die BAU 2017

ist der Innovationsmotor und Impulsgeber dieser Branche

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MAGAZIN

➤ sieht im Zusammenschluss von Fenestration China mit

Segmenten aus der Bau und dem Bau Congress China eine

starke „Win-Win-Situation“, wie sie bei der Bekanntgabe betonte.

Der Premierentermin steht derweil auch schon: Die gemeinsame

neue Plattform „Fenestration Bau China“ findet

erstmals vom 7. bis 10. November 2017 in Shanghai statt.

Alle Zeichen stehen auf Expansion

An der Spitze des Besucherrankings sind auf der diesjährigen

Bau-Messe erneut die Nachbarländer Österreich (11 520 Besucher),

Schweiz (5 243) und Italien (5 013) gelandet. Dass die

Bau aber auch außerhalb Europas immer stärker wahrgenommen

wird, zeigt die Liste jener Länder, die am meisten zugelegt

haben. Darunter fallen beispielsweise Südkorea (+42 Prozent),

die USA (+40 Prozent) und Indien (+59 Prozent). Zu

den Top-10-Besuchermärkten aus dem Ausland gehörten mit

der Türkei, Russland und China auch dieses Mal wieder drei

Länder außerhalb der EU. Der ohnehin traditionell hohe Anteil

chinesischer Fachbesucher konnte nach Angaben der Messe in

diesem Jahr nochmals auf 2 235 Besucher gesteigert werden, womit

China weiter nach oben klettert im Ranking der Top-10.

Alle Kurven zeigen nach oben, entsprechend zufrieden sind

sowohl die Messemacher als auch die Aussteller. „Die 1964 ins













Die FENESTRATION BAU CHINA findet erstmals

vom 7. bis 10. November 2017 in Shanghai statt

Leben gerufene Bau hat sich in ihrer über 50-jährigen Geschichte

zu einem weltweit beachteten Mega-Event entwickelt.

Diesen Eindruck gewann jeder, der sich seinen Weg

durch die 17 Messehallen bahnte“, erklärte etwa Bau-Projektleiter

Mirko Arend. Vom ersten Tag an waren Hallen und

Messestände voll, wie immer prägten aufwendig inszenierte

und häufig doppelstöckige Standpräsentationen das Bild. An

den Ständen sah und hörte man Besucher aus der ganzen

Welt, worauf sich die 2 120 Aussteller aus 45 Ländern gut vorbereitet

hatten. Viele hatten speziell geschultes Personal zur

Bau mitgebracht, um die internationalen Gäste noch besser

betreuen und beraten zu können. So war während der Messewoche

der Bau 2017 von den Ausstellern zwar voller Einsatz

gefragt. Angesichts vieler neuer Kontakte, interessierter Besucher

und guten konjunkturellen Aussichten war die Laune an

den Messeständen aber ausnehmend gut.

Die zwei zentralen Messethemen: Digitalisierung und

Smarte „mitdenkende“ Bauelemente und -systeme

„Wir sind sehr zufrieden. Wir hatten extrem viele Besucher

auf unserem Messestand und die Rückmeldungen unserer

Kunden zu den neuen Produkten waren äußerst positiv“, betonte

etwa Sebastian Dresse, Geschäftsführer der Velux

Deutschland GmbH. Die Messe genieße sehr hohe Akzeptanz

in der Branche und sei eine großartige Gelegenheit, Neuheiten

und Fokusthemen einem breiten Publikum vorzustellen,

so Dresse. Und auch Andrea Alexandra Alber, Geschäftsführerin

Strategie & Marketing bei der GEZE GmbH Deutschland,

zeigte sich hinterher sehr zufrieden,


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e.K. steht seit nunmehr zehn Jahren für eine hohe Lebensqualität in den Fluren

des Mittleren Neckarraums. Im Hausgartenbereich gilt das von der Umgestaltung kleiner

Kojen im Bestand bis hin zur Neuplanung und Erstellung komplexer Gartenanlagen.„Ein

besonderes Faible haben wir für topografische Optimierungen, welche gerade

im Stuttgarter Kessel durch Terrassierungen nahezu spielerisch integriert werden. Hinzu

kommen Lichtkonzeptionen, Wasserbau vom Quellstein bis zum Schwimmteich

und die Integration von Kunst, welcher gerade heute in den Freiräumen eine immer

größere Bedeutung zukommt.“ so Gunter Jacob. Private Bauherren, Firmen und Kommunen

schätzen die urbanen Ruhezonen mit Aufenthaltswert, die mit Feingefühl gestaltet

und realisiert werden. Scheinbar schwierige Gegebenheiten werden als Stilmittel

in die Anlage integriert. Mit seinem erfahrenen Team arbeitet der Landschaftsbauer

vorwiegend mit Naturstein, feinen Hölzern, Stahl und Beton. Nicht selten kommen

historische Materialien zum Einsatz. Die Kreationen werden jeweils exakt auf die Bedürfnisse

und das Budget der Interessenten abgestimmt, entsprechende Bilder, Skizzen

und Materialproben helfen bei der Erfüllung ihrer Gartenträume.

Der pfiffige Leser greift spätestens jetzt zum Hörer…

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umfasst unsere Produktpalette ein breites Spektrum an Insekten- und Pollenschutz.

Terrassendächer z.B. garantieren permanenten Wetterschutz, oder aber dienen als

flexible Lösung für Eingangsüberdachungen, Kellerzugänge oder Carports.

Eine neue Dimension von Sonnenschutz bietet das aufrollbare Soliday-Sonnensegel-System

mit bis zu 85 qm Fläche, das individuell angepasst und auch freistehend

installiert werden kann. Ein weiteres Highlight ist unser außergewöhnliches, neuartiges

Beschattungssystem Q.bus.

Schützen Sie Ihr Zuhause vor Einbrechern mit den neuen Somfy Funk-Alarm und

Gebäude-Sicherungsanlagen oder lassen Sie Ihre manuell bedienbaren Rollläden

elektrisch umrüsten. Kompetente Beratung sowie eine fach- und termingerechte

Ausführung, vom Maßnehmen vor Ort bis zur Montage, sind für GSI selbstverständlich.

Und es gibt für alle Produkte einen zuverlässigen Express-Reparatur-Service.

Besuchen Sie auch unsere große Wohlfühlausstellung in Echterdingen.

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Regionales Handwerk, erfahrene

Dienstleister und individuelles

Wohnen unter einem Dach.

Das Wohnwerk Esslingen bietet

alle Gewerke - unsere Kunden

wählen Einzelleistungen oder

das gesamte Leistungspaket.

VERANSTALTUNGEN

IM APRIL/MAI 2017:

27.04.2017, ab 18 Uhr

„LADIES NIGHT“

11.05.2017, 19 Uhr

„Ihr individuelles Bad“

Besuchen Sie unsere Ausstellung!

Kanalstraße 55

73728 Esslingen

Mo.-Fr. 10 Uhr bis 18 Uhr

Sa. 10 Uhr bis 14 Uhr

Beratungstermine nach

Vereinbarung

info@wohnwerk-esslingen.de

www.wohnwerk-esslingen.de

Tel.: 0711 / 54 07 73 79

Foto: anyaberkut - fotolia.com

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Planen & Bauen

smartLiving.

MAGAZIN

➤ wie sie sagte: „Wir konnten unsere Kunden und Partner gezielt

darüber informieren, dass wir uns nun noch stärker im

Gebäudetechnikmarkt engagieren und unsere Produkte und

Lösungen in intelligente Anwendungen der Gebäudetechnik

und damit in Smart Buildings eingebunden werden können.“

Gegenüber 2015 habe man ein Besucherplus im deutlich

zweistelligen Bereich verzeichnen und zahlreiche neue Kontakte

knüpfen können. Auch der Anteil der Standbesucher aus

dem Ausland habe sich dabei nochmals deutlich erhöht.

Trotz der großen Vielfalt an unterschiedlichen Themen und

Anwendungen standen in diesem Jahr zwei Bereiche im Mittelpunkt

des Messegeschehens. Wie stark die fortschreitende

Digitalisierung in allen Lebensbereichen die Zukunft des

Bauens beeinflussen wird, haben vor allem die Aussteller der

Bau IT in Halle C3 gezeigt, in der insbesondere das Thema

Building Information Modeling (BIM) allgegenwärtig war.

Und auch das zweite dominierende Thema hat die Besucher

mit seinem hohen Innovationsgrad fasziniert und interessiert:

Smarte „mitdenkende“ Bauelemente und -systeme, die bestimmte

Eigenschaften besitzen und auf äußere Einflüsse reagieren.

Gezeigt worden ist dabei ein ganzer Reigen verschiedener

Lösungen und Anwendungen, vom Türgriff mit Fingerscanner

über die Energie erzeugende Fassade bis hin zur

Systemlösung für das voll vernetzte Smart Home.

250 000 Be sucher haben 2017 die Weltleitmesse für

Ar chitektur, Baumaterialien und -systeme besucht

Anliegen auf die Messe, mehr als 60 Prozent davon haben

nach eigenen Angaben eine leitende Position inne. Das wichtigste

Ziel, sich über Neuheiten und Innovationen auf dem

Markt zu informieren, haben 95 Prozent der Besucher nach eigenem

Bekunden erreicht. Entsprechend hoch fallen auch die

Bewertungen in der Zufriedenheitsskala und der Einschätzung

darüber aus, dass die Bau die wichtigste Messe ihrer Art ist.

Die Position der Bau als absolute Nummer eins der Branche

lässt sich zudem auch aus der vom Marktforschungsinstitut

Gelszus durchgeführten Ausstellerbefragung ablesen, deren

Werte für sich sprechen. Demnach beurteilten fast alle Aussteller

(98 Prozent) die Bau mit „ausgezeichnet bis gut“. Ihr

Leitmessecharakter wird ebenso auf breiter Front (95 Prozent)

anerkannt. Die überwiegende Mehrheit der Aussteller

erteilten zudem auch Bestnoten für die Qualität, immerhin

91 Prozent auch für den Faktor für die Internationalität der

Besucher. Wenig überraschend: Die aktuelle wirtschaftliche

Situation wird von den Ausstellern diesmal besser gesehen als

noch im Jahr 2015. Während vor zwei Jahren noch 81 Prozent

der Befragten die Konjunkturlage mit „ausgezeichnet bis gut“

bewerteten, ist die Zahl in diesem Jahr auf 91 Prozent angestiegen.

Gleichzeitig sind sich die Aussteller auch darüber einig,

dass sich die Bereitschaft zu konkreten Geschäftsabschlüssen

im Vergleich zu 2015 nochmals verbessert hat. So

ist es auch wenig überraschend, dass fast alle Aussteller

(98 Prozent) auch 2019 wieder dabei sein wollen.

Die nächste BAU-Messe findet vom

14. bis 19. Januar 2019 auf einer erweiterten Fläche statt

Der Termin dafür steht derweil schon fest: Die nächste Bau

findet vom 14. bis 19. Januar 2019 auf dem Gelände der Messe

München statt. Passend zur Konjunkturlage und der positiven

Bilanz ist dabei die Ankündigung der Veranstalter: Sie wollen

die Bau 2019 um zwei neue Hallen erweitern und das Ausstellungsgelände

auf dann 200 000 Quadratmeter vergrößern.

© slm

LEISTUNGSPROFIL

Stuckateur

Innenputz

Außenputz

Trockenbau

Brandschutz

Wärmedämmerung

KONTAKT

Baudienstleistungen

Thermographie

Baumanagement

Projektsteuerung

Altbau/Sanierungen

Gebäudeenergieberatung

Das wichtiges Ziel der Besucher ist es, sich über

Neuheiten und Innovationen zu informieren

Wie schon im Jahr 2015 bei der Vorgängermesse hat auch in

diesem Jahr wieder die überwiegende Mehrheit der Besucher

(98 Prozent) die Bau mit „ausgezeichnet bis gut“ bewertet,

fast allen wollen in zwei Jahren wieder kommen. Auch dieses

Ergebnis einer Befragung hat die Münchner Messe auf der

Abschlussveranstaltung bekannt gegeben. Bestnoten haben

die Besucher demnach insbesondere für die Breite und Vollständigkeit

des Angebots sowie für die Präsenz der Marktführer

vergeben. Fast alle Besucher kommen mit ganz gezielten

Massivhäuser zum Anschauen. Und zum Anfassen.

STANDORT HAIGERLOCH

Hangstraße 3, 72401 Haigerloch

Telefon: 07474 / 88 95

E-Mail: info@gipser-siedler.de

STANDORT STUTTGART

Eichwiesenring 10, 70567 Stuttgart

Telefon: 0711 / 722 060 44

E-Mail: info@gipser-siedler.de

Die Baubranche befindet sich im Aufwind -

entsprechend gut ist die Stimmung

Wie sehen Wohnträume aus, wenn sie wahr geworden sind? Wenn individuellere Planung und perfekteres

Bauen anspruchvollstes Wohnen möglich machen? Das stellen wir Ihnen nicht nur in vielen faszinierenden

Bildern auf unserer Website vor. Sondern auch ganz greifbar und „live“ vor Ort: Bei unseren Hausbesichtigungen

können Sie sich kurz vor Schlüsselübergabe an die Bauherren ein Bild von den Möglichkeiten mit

FERMO und unserer „massiven“ Bauqualität machen. Schauen Sie vorbei unter www.fermo.de/Bildergalerie.

Dort finden Sie auch die aktuellen FERMO-Hausbesichtigungstermine.

Mehr Informationen und Anmeldung zu Kundenhausbesichtigungen:

www.fermo.de oder 07144 262-0

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smartLiving.

MAGAZIN

FAST SO SCHNELL ERRICHTET

WIE EIN FERTIGHAUS – ABER

MASSIV AUS ZIEGEL GEBAUT!

ebenso wie langjährige Partner im Ausbau. Die Bedeutung ihrer

jeweiligen Tätigkeit für das Gelingen des Großen und Ganzen

sowie die Notwendigkeit eines perfekt aufeinander abgestimmten

Ablaufs wird so deutlich. Besonders stolz ist man bei

RÖTZER-ZIEGEL-ELEMENT-HAUS, dass eine ganze Reihe

von Kunden bereitwillig ihre Häuser geöffnet und ihre positiven

Erfahrungen geschildert haben. Eine hohe Kundenzufriedenheit

ist schließlich die beste Werbung. Anhand dieser realen

Kundenprojekte wird für künftige Bauherren beispielhaft aufgezeigt,

wie – und von wem – ein „Rötzerhaus“ gebaut wird.

Rötzer-Ziegel-Element-Haus GmbH

Hafnerstraße 14, 92444 Rötz

Tel.: (09976) 2002-0, Fax : (09976) 2002-11

E-Mail: info@roetzer-haus.de

www.roetzer-haus.de

Das Ambiente und der Wohlfühl-Faktor

kommen in keinem Raum zu kurz

fundenen Strahlungswärme basiert. Ähnlich wie die Sonne

wärmt dieses System nicht in erster Linie die Luft, sondern direkt

die Körper. Am anschaulichsten ist dieser Effekt zu verstehen,

wenn man sich die wärmenden Sonnenstrahlen im Winter

vorstellt. Doch das System kann noch mehr. Im Sommer kühlt

es ohne Zuglufterscheinungen und ohne Geräuschentwicklung

die Räume auf eine angenehme Temperatur herab.

Die 64-seitige Broschüre liegt im Musterhaus Fellbach für Interessenten

bereit, kann kostenlos angefordert werden oder im Internet

unter www.roetzer-haus.de (Unternehmen - Download)

herunter geladen werden. Auf der Homepage kommen noch

weitere Kunden zu Wort. Manches klingt wie von einem Werbetexter

formuliert, doch sind alle Kommentare Originalzitate.

Die Bauzeit eines Ziegelhauses lässt sich durch die Vorfertigung

im Werk auf zwölf bis sechzehn Wochen verkürzen

An immer extremere Wetterkapriolen werden wir uns

wohl gewöhnen müssen. Lange Hitzeperioden im Sommer,

heftige Niederschläge oder starke Winterstürme treten

immer häufiger auf. Wohl dem, der geschützt in einem massiv

gebauten Haus wohnt und gewissermaßen sein eigenes Klima

genießen kann. Seit Jahrhunderten bewährt hat sich ein Baustoff,

der auch für die Zukunft die optimale Lösung bietet:

Ziegel. Ein Bausystem der besonderen Art mit dem Stein aus

natürlichem, gebranntem Ton bietet die Firma RÖTZER-ZIE-

GEL-ELEMENT-HAUS aus dem Bayerischen Wald. Dort hat

man gewissermaßen die traditionelle massive Ziegelbauweise

ins 21. Jahrhundert übertragen. Auf computergesteuerten

Fertigungsstraßen werden ganze Wand- und Deckenelemente

inklusive der Installationsrohre im Werk vorgefertigt. Damit

erzielt man hier eine Maßhaltigkeit, die bei traditioneller

Stein-auf-Stein-Bauweise geradezu unmöglich ist. Im Anschluss

werden die Wände auf der Raumseite noch fertig glatt

verputzt, bevor sie trocken auf die Baustellen in ganz Süddeutschland

transportiert werden.

Innerhalb weniger Tage wird der Rohbau errichtet und der

Ausbau kann beginnen. Somit lässt sich die gesamte Bauzeit

eines Ziegelhauses von den Erdarbeiten bis zum Einzug auf

ungefähr zwölf bis sechzehn Wochen verkürzen. Die Schnelligkeit

ist also kein schlagendes Argument für ein Fertighaus,

wenn man eigentlich zu einem Massivhaus tendiert.

Das Musterhaus Avantgarde 141 kann auf der Ausstellung

Eigenheim & Garten in Fellbach besichtigt werden

Wer diese futuristische Bauweise einmal live erleben will, dem

sei eine Werksbesichtigung empfohlen, die in der Regel kurzfristig

vereinbart werden kann. Die Atmosphäre eines RÖT-

ZER-ZIEGEL-ELEMENT-HAUSES kann nahezu jederzeit

erlebt werden. Interessenten stehen mehrere Musterhäuser in

Süddeutschland offen. Das jüngste wurde im vergangenen

Jahr in der Ausstellung Eigenheim & Garten in Fellbach bei

Stuttgart eingeweiht: Das »Avantgarde 141« ist ein modernes

Eigenheim im Bauhaus-Stil mit ausgefeilter Grundrissplanung

und vielen Finessen. Ideal für die junge Familie von

heute und massiv gebaut für morgen und übermorgen. Alternativ

zur Fußbodenheizung: Besonderheit ist die Ziegel-Klimadecke,

die hier zum Einsatz kommt. In Kombination mit

einer Wärmepumpe handelt es sich bei dieser Rötzer Entwicklung

um ein besonders energie effizientes Niedertemperatur-Heizsystem,

das auf der als be sonders angenehm emp-

So stolz man bei RÖTZER-ZIEGEL-ELEMENT-HAUS auf seine

technischen Innovationen ist, mindestens genauso wichtig

sind die Dienstleistungen, die man seinen Kunden bietet. Dies

beginnt bei der maßgeschneiderten individuellen Planung setzt

sich beim reibungslosen Ablauf während der Bauphase fort.

RÖTZER-ZIEGEL-ELEMENT-HAUS steht für eine

verlässliche Planung und Realisierung sowie für eine hohe

Kundenzufriedenheit

„Hinterher ist jeder schlauer. Wir wollen, dass unsere Bauherren

schon vorher genau wissen, was auf sie zukommt – und

sich darauf freuen können!“, sagt der Vertriebsleiter

Mario Mosch und ist sich dabei

mit dem Geschäftsführer Andreas Hacker einig.

Fast alle Familien bauen nur einmal und

für die meisten ist es ein finanzieller Kraftakt.

Dies darf kein spannendes Experiment mit

ungewissem Ausgang sein, sondern ein von

Anfang an kalkulierbares und gelungenes

Bauerlebnis. Deshalb hat man in Rötz ein umfangreiches

Magazin aufgelegt, das detailliert

alle Schritte von der ersten Idee bis über die

Schlüsselübergabe hinaus aufzeigt. Wer zum

ersten Mal ein Eigenheim realisiert, ist meistens

überrascht, wie viele Entscheidungen getroffen

werden müssen und viele Personen als

Berater, Planer, Dienstleister und Handwerker

in dieses doch eigentlich alltägliche Projekt

eingebunden sind. Etliche Beteiligte werden in

der Publikation vorgestellt, eigene Mitarbeiter

Technische Innovationen und hochwertige

Materialien prägen jedes erstellte Haus

Die Ziegel-Klimadecke in Kombination mit einer Wärmepumpe ermöglichen

ein besonders energieeffizientes Niedertemperatur-Heizsystem

Fotos: Reiner Pfisterer

Fotos: Reiner Pfisterer

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Planen & Bauen / Unternehmergespräch

smartLiving.

MAGAZIN

„Immobilien aus Leidenschaft,

ist unser Motto“

Gert G. Clement, Geschäftsführer Singer Wohnbau GmbH

In der Region Stuttgart lässt es sich gut leben. Die rund 2,7

Millionen Menschen, die in den 179 Kommunen wohnen,

schätzen diesen hoch entwickelten und prosperierenden Ballungsraum,

der für seine immense Wirtschaftskraft, seine

technologische Spitzenstellung, eine exzellente Hochschullandschaft

sowie seine hohe Lebensqualität bekannt ist. Doch

was der Region auf der einen Seite zu einer Ausnahmestellung

und internationaler Anerkennung verhilft, stellt die Städte

und Kommunen andererseits auch vor so manche Herausforderung.

Dringlichstes Problem ist zweifellos die angespannte

Wohnraumsituation in der Region, denn fast überall fehlt es

massiv an Wohnungen. Um das Problem mit vereinten Kräften

für die Zukunft anzugehen, hat der Verband Region Stuttgart

jüngst in der Regionalversammlung mit großer Mehrheit

ein „Aktionsprogramm Wohnungsbau“ beschlossen, ein

Maßnahmenpaket das darauf abzielt, gemeinsam mit allen

Akteuren „Wohnungsbauflächen zu aktivieren“. Eine wichtige

Maßnahme ist dabei die so genannte Nachverdichtung, unter

der man im Städtebau das Nutzen freier Flächen im Bereich

bereits bestehender Bebauung versteht. Im Sinne der Nachhaltigkeit

ist die Nachverdichtung auch eine zukunftsweisende

Form des Bauens, da die bereits vorhandene städtebauliche

Infrastruktur und Erschließung genutzt werden kann.

Die Redaktion von smartLiving sprach mit Herrn Gert G.

Clement, Geschäftsführer der Singer Wohnbau GmbH in

Stuttgart-Sillenbuch, die sich seit vielen Jahren im Sinne der

Nachverdichtung auf Bauvorhaben in Stuttgart und der Region

fokussiert. Darüber hinaus konzentriert sich das im Jahr

1992 gegründete Unternehmen auf das altersgerechte und damit

barrierefreie Bauen, um der demographischen Entwicklung

Rechnung zu tragen.

smartLiving: Herr Clement, Sie waren einige Jahre im Ausland

tätig und bringen internationale Erfahrungen im Bausektor

mit. Inwieweit lässt sich diese Expertise im Rahmen

der Nachverdichtung bei Bauvorhaben in Stuttgart und der

Region umsetzen?

Gert G. Clement: Während meiner Zeit in den USA habe ich

hauptsächlich Wohnungen vermietet. Bei einer der führenden

nationalen Wohnungsvermieter war ich unter anderem für die

Vermietung von insgesamt 360 hochwertigen und barrierefreien

Appartments mit Größen zwischen 40 qm und 220 qm zuständig.

Während dieser Erfahrung im Anschluss an mein Studium

habe ich die durch meine Mutter vorgelebte Leidenschaft für

Immobilien für mich entwickelt. Damals bin ich mit meinem

Rennrad durch Washington DC geradelt und habe mit einem

offenen Auge die Entwicklungen in der Stadt besichtigt. Unter

anderem wurde in DC damals, vor der Subprime Krise, sehr

viel nachverdichtet und gebaut. Ein für mich gut in Erinnerung

gebliebenes Objekt lag auf meinem Nachhauseweg; es

hat Wohnen, Arbeiten und Einzelhandel vereint. Dies sind

Themen die mich heute nach wie vor stark interessieren, trotz

unserem ausgeprägten Fokus auf wohnwirtschaftliche Immobilien.

Direkte Erfahrung zum Thema Nachverdichtung kann

man auch sehr gut hier in Stuttgart sammeln.

smartLiving: Wie sehen Sie die Entwicklung aktuell und in

den kommenden Jahren gerade in der Landeshauptstadt

Stuttgart? Ist es heute nicht schon so, dass es nahezu keine

Baulücken mehr gibt, die sich mit vernünftigem Aufwand

erschließen lassen? Und wie gelingt es Ihnen, bei der Knappheit

an Grundstücken an geeignete Objekte zu kommen?

Gert G. Clement: Das Bauen auf der grünen Wiese ist natürlich

wesentlich einfacher wie eine Nachverdichtung mit einem

Abbruchgebäude. Da fängt es schon bei der Entsorgung

von belastetem Material an und geht weiter über die Ansprüche

der Nachbarn, bzw. der Bereinigung von nachbarschaftlichen

Themen, die man mit einem Objekt einkauft.

Bezüglich der Grundstücksakquise agieren wir stets aus einer

konservativen Position heraus. Das bedeutet, dass wir ein Objekt

eingehend prüfen, drehen und wenden, bis wir zu 100 %

hinter dem Projekt stehen. Grundstücke werden uns einerseits

von den Eigentümern direkt angeboten. Andererseits sind es

auch Makler, die über Jahre mit der Singer Wohnbau gearbeitet

haben, die uns Grundstücke anbieten, wenn diese an den Markt

kommen. In der Überprüfung von Grundstücken sind wir aufgrund

der kurzen Entscheidungsprozesse schnell.

smartLiving: Ein Vorteil der Nachverdichtung besteht darin,

dass Sie bei Ihren Bauvorhaben auf die bereits vorhandene

städtebauliche Infrastruktur (Straßen, Strom-, Wasser-,

Telefonleitungen) sowie eine vorhandene institutionelle

Infrastruktur (Schulen, Einkaufsmöglichkeiten) zurückgreifen

können. Spiegelt sich das auch im Verkaufspreis

Ihrer Objekte wider, soll heißen, profitiert der Käufer

von den geringeren Erschließungskosten?

Gert G. Clement: Erschließungskosten sind die Kosten für

den Anschluss der Immobilie an das funktionierende öffentliche

System. Da wir Preise pro unbebautem aber erschlossenem

Quadratmeter Boden in Höhe von 1 000 Euro und mehr

in der Landeshauptstadt haben, kann man von einem preislichen

Vorteil nicht sprechen. Ein klarer Vorteil ist aber der

Standort der sich auch an der Erschließung misst. Aufgrund

der Tatsache, dass die U-Bahn heutzutage von Mönchfeld

über Nellingen-Ostfildern bis nach Gerlingen fährt und in

Zukunft noch weiter ausgebaut werden soll, hat der Erwerber

diese klaren Standortvorteile. Die Lage einer Immobilie in

und um Stuttgart, oder anderen Zentren, bietet damit eine

höhere Mobilität, kürzere Wege und am Ende mehr Zeit - also

ein positives Ergebnis. Außerdem machen die Lage und der

Standort die Immobilie flexibler, oder auch liquider. Dies

wäre der preisliche Vorteil, auch in puncto Vermietbarkeit.

smartLiving: Neben der Kostentransparenz und -sicherheit

erwarten die Bauherren und Käufer heute auch bautechnische

Standards, die der Nachhaltigkeit gerecht werden. Wie

können Sie beides sicherstellen, nämlich eine Kostengarantie

und den Einsatz von nachhaltigen Baustoffen?

Gert G. Clement: Wir finanzieren unsere Bauvorhaben mithilfe

langjähriger Finanzierungspartner, die unsere Urkalkulation

jeweils ganz genau prüfen. Mit einem Verkaufsstand von unter

40 % werden unsere Bauvorhaben anschließend auf Plausibilität

geprüft und der Baustart damit gesichert. Eine 100 %-ige

Kostensicherheit gibt es immer am Ende eines Bauvorhabens.

Das Risiko bis dahin wird von uns getragen und versucht soweit

es geht zu minimieren. Mithilfe von guten Planern und

Ingenieuren erstellen wir durchdachte, nachhaltige Planungen.

So ist unser aktuelles Bauvorhaben in Stuttgart-Sillenbuch

nicht nur mit einem Blockheizkraftwerk ausgestattet, es

verfügt auch über ein dezentrales Belüftungssystem mit Wärmerückgewinnung.

Außerdem erfolgen unsere Ausschreibungen

in Einzelgewerken, sodass wir auch den Ausfall eines

Gewerks verkraften könnten. Die im Speckgürtel Stuttgarts ansässigen

Firmen, die wir in unseren Ausschreibungen berücksichtigen,

haben entweder bereits gut mit uns zusammengearbeitet,

oder wurden von unseren Planern wärmstens empfohlen.

smartLiving: Parallel zur Nachverdichtung haben Sie sich

das altersgerechte und damit barrierefreie Bauen auf die

Fahne geschrieben. Wie kommt diese Entwicklung, denn

tendenziell zieht es doch gerade jüngere Menschen, die

noch gut zu Fuß sind, aufgrund ihres vielschichtigen kulturellen

Angebots in die Stuttgarter Innenstadt?

Gert G. Clement: Junge Menschen die noch gut zu Fuß sind

und in die Innenstadt ziehen stehen nicht im Gegensatz zu

nachhaltigen, modernen Wohnimmobilien die barrierefrei

gebaut werden. In unserem Bauvorhaben Urbanes Wohnung

in Stuttgart haben wir sehr viele junge Menschen, die sich die

Immobilien erwerben, um eine neue und auch nachhaltige

Immobilie zu haben. In der Landesbauordnung gibt es entsprechende

Regelungen, dass mindestens eine barrierefreie

Wohnung von vier gebauten Wohnungen vorgeschrieben ist.

Diese Entwicklung ist notwendig, damit wir die Anzahl der

barrierefreien Immobilien aufbauen. Die meisten Immobilien

sind nicht barrierefrei und haben somit einen klaren Wettbewerbsnachteil.

Die Entwicklung geht weiter, selbst bei Immobilien,

wenn auch langsam.

Bezüglich der Tatsache, dass viele Junge Menschen die Stadtnähe

bevorzugen, ist das sicherlich richtig. Wir stellen aber fest,

dass die Attraktivität der Städte generationenübergreifend ist.

Die vorgenannten Standortvorteile und das von Ihnen angesprochene

kulturelle Angebot ist derzeit „Trumpf “. Man hat die

kurzen Wege somit auch am Wochenende und in der Freizeit.

smartLiving: Sie bieten Kapitalanlegern die Option, gemeinsam

mit Ihnen ein neues Projekt zu entwickeln oder

ein bestehendes Projekt als Ganzes zu erwerben. Welche

Vorteile hat denn ein Kapitalanleger bei der gemeinsamen

Projektentwicklung und mit welcher Rendite darf ein Investor

rechnen?

Gert G. Clement: Immobilien aus Leidenschaft, das ist unser

Motto. Wir bauen u.a. Eigentumswohnungen für Kapitalanleger,

aber prüfen immer auch Objekte, die sich für Globalanleger

anbieten würden. Der klare Vorteil ist hier, dass man ohne

Dritte entscheiden kann. Wenn das Konzept der Immobilie

stimmt, sollte man eine Rendite zwischen 3 % und 5 % erwirtschaften.

Hier hängt es vor allem von der Art der Immobilie

und deren Nutzung ab. Bei einer Globalinvestition gibt es

Einsparpotential. So muss man nur eine Immobilie verkaufen,

hat nur einen Ansprechpartner anstatt 16 und kann Wohnungen

gleich ausstatten. All dies führt zu Minderkosten und

somit Einsparungen.

smartLiving: Herr Clement, wenn Sie gerade mal keine

Häuser in der Stuttgarter Region bauen, mit was beschäftigen

Sie sich in Ihrer freien Zeit?

Gert G. Clement: …Freie Zeit? Sport und gutes Essen sind

die Hauptsache und versüßen mir die Freizeit. Daneben freue

ich mich natürlich über gemeinsame Zeit mit meiner Freundin,

oder mal n Bier mit meinen Jungs.

smartLiving: Herr Clement, vielen dank für das Gespräch!

© slm

Foto: Singer Wohnbau GmbH

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Planen & Bauen

smartLiving.

MAGAZIN

ALTERSGERECHT BAUEN

UND WOHNEN

Jetzt schon an morgen

denken

ben. Dabei könnten sie sinnvoll ‚vorbauen’. Sollten sie dann später

zum Beispiel aus der Reha mit einer Einschränkung nach

Hause kommen, müssen sie nicht unter Zeitdruck größere Umbaumaßnahmen

in Angriff nehmen.“ Ist eine Immobilie altersgerecht,

bedeutet das zudem eine erhebliche Wertsteigerung.

Nur ein bis zwei Prozent des Wohnungsbestands in Deutschland

sind nach Angaben des Verbands der Privaten Bausparkassen

e.V. barrierefrei oder barrierearm ausgebaut. Der Bedarf daran

ist jedoch immens und überschreitet das Angebot bei weitem.

mar, Professor für Physikalische und Analytische Chemie an

der Universität Tübingen und Initiator des dortigen LebensPhasenHauses

(s. Kasten). Er rät, dabei an die Zukunft zu

denken und sich beim Badumbau für eine bodengleiche Dusche

zu entscheiden. Deckenschienen über der Badewanne machen

es möglich, im Bedarfsfall einfach einen Wannenlifter

nachzurüsten. Eine stabile Unterkonstruktion (Traversenflächen)

in Rigipswänden sorgen dafür, dass Haltegriffe neben

Toilette und Waschtisch angebracht werden können. ➤

Wer einen Neubau, einen Umbau oder eine Modernisierung

plant, tut dies in der Regel, um den Wohnkomfort

zu erhöhen. Manche denken auch darüber nach, wie sie

ihre vier Wände gleichzeitig altersgerecht gestalten können.

Wohnberatungsstellen sowie Musterwohnungen für barrierefreies

Wohnen bieten dafür Information und Inspiration.

WOHNBERATUNGSSTELLEN

Bürger, die ihre Wohnung oder ihr Haus alters- bzw. behindertengerecht

(um)gestalten möchten, können sich

in Baden-Württemberg bei den Wohnberatungsstellen

Unterstützung holen. Die Wohnberater besuchen Interessierte

zu Hause, besprechen den Änderungsbedarf

und informieren über finanzielle Fördermöglichkeiten.

Das Angebot findet Zuspruch: Die Wohnberatungsstelle

beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Stuttgart

führte im Jahr 2016 95 Erstberatungen durch.

Kontakt: Wohnberatungsstelle Stuttgart

Anja Schwarz, Telefon 0711-2808-1333

E-Mail wohnberatung@drk-stuttgart.de

Wohnberatungsstellen in Baden-Württemberg:

DRK-Liste zum Download unter http://drk-stuttgart.

de/fileadmin/user_upload/Wohnberatungsstellen_

BW_2014.pdf

Wie praktisch: Ein Druck auf den richtigen Knopf der Fernbedienung

genügt und leise surrend schließen bzw. öffnen

sich die Rollländen. Wie elegant: Die Bodenfläche im Badezimmer

verlängert sich ebenerdig in die Dusche hinein. Das

wirkt nicht nur großzügig, sondern ist auch sicherer. Denn

eine Duschwanne, die sturzträchtiges Ein- oder Aussteigen

nötig macht, entfällt.

„Wir wünschen uns, dass ein vorausschauendes Planen und

Bauen mit Blick auf das Alter selbstverständli cher wird“

Das ist doch nichts Neues, werden jetzt viele denken: „Elektrische

Rollläden und bodengleiche Duschen gehören im Neubau

längst zum Standard.“ Genau! Was Fachleute austüfteln,

um Menschen im Alter oder mit Einschränkungen das Leben

zu erleichtern, weiß häufig auch der Rest der Bevölkerung zu

schätzen. So setzen sich viele gute Konzepte durch.

KÜNFTIGE LEBENSPHASEN MITDENKEN

Für Menschen, die bauen, umbauen oder modernisieren

möchten, lohnt es sich daher zu schauen, welche neuen Ideen

es im Bereich des altersgerechten Bauens und Wohnens gibt.

Dabei können neben dem Komfort-Aspekt auch andere Gesichtspunkte

wichtig sein: Wer sein Eigenheim möglichst lange

bewohnen möchte, sollte zum Beispiel eruieren, wie er bereits

heute so bauen oder umbauen kann, dass die Immobilie

auch in späteren Lebensphasen und mit eventuellen körperlichen

Einschränkungen noch passt.

VORAUSSCHAUEND PLANEN UND

BAUEN LOHNT SICH

„Wir wünschen uns, dass ein vorausschauendes Planen und

Bauen mit Blick auf die Bedürfnisse im Alter selbstverständlicher

wird“, sagt Anja Schwarz von der Wohnberatungsstelle

des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Stuttgart. „Wir erleben

jedoch, dass die meisten Menschen das Thema wegschie-

Wohnberater besuchen ratsuchende Menschen in deren

eigenen vier Wänden, um Lösungen zu erarbeiten

Wohnberater kennen typische „Schwachstellen“ im Bestand

Sicherlich, die Wohnbedürfnisse sind individuell unterschiedlich

und keiner kann sagen, wie sie sich im Laufe eines Lebens

noch verändern werden. Doch gebe es typische Stellen in Wohnungen,

die sich immer wieder als „neuralgische Punkte“ erwiesen,

sagt Anja Schwarz: „Häufig sind der Zugangsbereich

zum Haus, die Treppenanlage sowie das Badezimmer für ältere

Bewohnerinnen und Bewohner oder Menschen mit körperlichen

Einschränkungen nicht alltagstauglich.“ Diese Erfahrung

machen die Fachleute der Wohnberatungsstelle immer wieder.

Sie besuchen ratsuchende Menschen in deren eigenen vier

Wänden, schauen sich die aktuelle Wohnsituation an und besprechen

mögliche Veränderungen sowie deren Finanzierung.

AUF STUFEN UND SCHWELLEN VERZICHTEN

Schwarz regt daher an, Zugänge und Treppen beim Bau oder

Umbau von vorne herein sicher sowie ausbaufähig zu gestalten.

Der Hauszugang sollte schwellenfrei angelegt sein. Das gleiche

gilt für Ausgänge auf Balkone und Terrassen. „Die Umsetzung

ist allerdings eine Herausforderung für Architekten und ausführendes

Handwerk“, gibt Anja Schwarz zu, „denn Schwellen

sind durchaus sinnvoll. Sie verhindern beispielsweise, dass Regenwasser

unter der Tür ins Haus eindringt.“

TREPPEN SICHER GESTALTEN

Stürze auf Treppen sind die häufigste Unfallursache im Haus.

Besonders für ältere Menschen haben sie oft gravierende Folgen.

Daher sollten Bauherren und Modernisierer diesem Bauteil

besondere Aufmerksamkeit schenken: Experten raten zu

Treppen, die gerade verlaufen und so breit sind, dass es bequem

möglich ist, einen Treppenlift nachzurüsten. Möglichst

durchgängige Handläufe an beiden Seiten tragen zur Sicherheit

bei. Auch folgende Maßnahmen helfen, Treppenstürze zu

verhindern: Eine sehr gute Beleuchtung, die von Bewegungsmeldern

gesteuert wird, und Stufen, deren Trittfläche nicht übersteht,

sondern bündig mit der Setzstufe (Tritthöhe) abschließt.

BEIM BADUMBAU AN MORGEN DENKEN

„Wenn die Kinder aus dem Haus gehen, gestalten viele Paare

ihr Haus oder ihre Wohnung noch einmal um“, sagt Udo Wei-

BARRIEREFREI, SCHWELLENREDUZIERT,

ALTERS- ODER BEHINDERTENGERECHT?

Verkäufer oder Vermieter bezeichnen Häuser und

Wohnungen mit besonders komfortabler Ausstattung

oft als „barrierearm“, „schwellenarm“ oder „barrierereduziert“,

als „senioren-“ oder „altengerecht“. Diese

Begriffe sind jedoch nicht eindeutig definiert, so dass

unklar bleibt, welche Merkmale der Mieter oder Käufer

tatsächlich erwarten kann. Anders sieht es mit dem Begriff

der Barrierefreiheit aus. Die Anforderungen an

eine barrierefreie Immobilie sind in DIN 18040 beschrieben.

Dabei unterscheidet die Norm zwischen

„barrierefrei nutzbaren Wohnungen“ sowie „barrierefrei

und uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbaren

Wohnungen“. Barrierefreie Wohnungen zeichnen sich

unter anderem durch großzügige Bewegungsflächen

zum Beispiel vor Türen und Sanitärobjekten sowie

durch breite Türen aus. Für rollstuhlgerechte Räume

gelten verschärfte Richtlinien.

Eine Bestandsimmobilie barrierefrei umzugestalten

und alle Anforderungen dafür zu erfüllen, ist häufig

kaum möglich. In solchen Fällen greifen Vermieter und

Verkäufer dann gerne zu den genannten alternativen

Begriffen.

WAS HEISST AMBIENT ASSISTED LIVING?

Ambient Assisted Living, kurz: AAL, ist englisch und

heißt „umgebungsunterstütztes Leben“. Inhaltlich treffender

ließe sich der Terminus mit „intelligente oder

digitale Assistenzsysteme für ein selbstbestimmtes Leben“

übersetzen. Der Begriff fasst Methoden, Konzepte,

elektronische Systeme und Produkte zusammen, deren

Ziel es ist, die Lebensqualität im Alter sowie bei Krankheit

oder Behinderung zu steigern. Gemeinsam ist den

Angeboten, dass sie auf die Bedarfe des Nutzers abgestimmt

sind und sich unaufdringlich in den Alltag integrieren

lassen. Der Übergang zum Begriff Smart Living,

dem intelligenten Wohnen, ist fließend.

Foto: KVJS

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Planen & Bauen

smartLiving.

MAGAZIN

➤ Außerdem wichtig für Bad und WC: Türen sollte nach außen

aufgehen oder als Schiebetüren konzipiert sein. Auch die

Türverriegelung sollte im Notfall von der Außenseite her bedienbar

sein.

AUSSTATTUNG: PFIFFIGE DETAILS

ERHÖHEN KOMFORT

Wenn es um die Ausstattung der eigenen vier Wände geht,

machen Innovationen für Menschen mit Einschränkungen

vor, was Komfort heißen kann: Zum Beispiel gibt es inzwischen

einen Gardinenlift, der beim Auf- und Abhängen der

Vorhänge den Einsatz einer Leiter überflüssig macht. Absenkbare

Arbeitsplatten für die Küche stellen sicher, dass alle Familienmitglieder

dort gleichermaßen gut arbeiten können.

Viele Inspirationen dieser Art erhalten Interessierte in der

Musterwohnung der Werkstatt Wohnen des Kommunalverbands

Bildung und Soziales (KVJS) in Stuttgart, im LebensPhasenHaus

in Tübingen oder der Ambient-Assisted-Living-Wohnung

der GSW in Waiblingen.

WERKSTATT WOHNEN IN STUTTGART

Barbara Steiner-Karatas leitet die Werkstatt Wohnen. Diese

Musterwohnung des KVJS zeigt, was barrierefreies bzw. -armes

Wohnen bedeutet. „Unser Fokus liegt auf den Themen

Umbau und Modernisierung: Bei uns sehen sie bauliche Lösungen

sowie Ausstattung zum Nachrüsten – mit dem Ziel,

das Leben einfacher, komfortabler und sicherer zu machen.

Vieles davon fällt den Besuchern unserer Musterwohnung zunächst

gar nicht auf. Deshalb ist immer ein Berater vor Ort,

der unsere Gäste herumführt und auf die Besonderheiten aufmerksam

macht.“

WICHTIG: ERST AUSPROBIEREN, DANN KAUFEN

Auf diese Weise erfahren die Besucher zum Beispiel, was es

mit den Funk-Fernbedienungen auf dem Nachttisch auf sich

hat. „Damit können Bewohner die Heizung, das Fenster und

den Rollladen ganz einfach vom Sessel oder Bett aus bedienen",

erklärt Steiner-Karatas. Auch das Innenleben des Kleiderschranks

hat es in sich: Wie beim Kühlschrank geht drinnen

das Licht an, sobald jemand die Tür öffnet. Die Kleiderstange

lässt sich absenken und Regalböden ausziehen. Steiner-Karatas

findet es wichtig, dass die Menschen solche Dinge

sehen und ausprobieren, bevor sie sie anschaffen. „Manches,

was zunächst überzeugend klingt, ist im Alltag nämlich gar

nicht so praktisch oder passt nicht zum individuellen Bedarf “,

sagt sie. „Wir haben daher auch Negativbeispiele installiert.

Das finden unsere Besucher ebenfalls sehr interessant.“

KVJS-Werkstatt Wohnen, Stuttgart

Musterwohnung, Ausstellung, Seminarraum

Adresse: Lindenspürstraße 39, 70176 Stuttgart (West)

Offene Sprechstunde: jeden ersten Donnerstag im

Monat, 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Kontakt: Telefon 0711-6375-0

werkstatt-wohnen@kvjs.de, www.kvjs.de

Ein Besuch ist kostenfrei. Gruppen werden gebeten,

sich vorab anzumelden und einen separaten Termin zu

vereinbaren.

LebensPhasenHaus, Tübingen

Musterwohnung, Ausstellung/Multifunktionsfläche,

Seminarraum

Adresse: Rosenau 9, 72076 Tübingen

Öffnungszeiten: freitags, 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Kontakt: Telefon 07071 - 29-72058

info@lebensphasenhaus.de, www.lebensphasenhaus.de

Ein Besuch ist kostenfrei. Gruppen werden gebeten,

sich vorab anzumelden und einen separaten Termin zu

vereinbaren.

Ambient-Assisted-Living (AAL) Wohnung, Waiblingen

Musterwohnung im Projekt „Seniorenwohnen am Park“

Adresse: Jesistraße 23-1/Ecke Danziger Platz,

71332 Waiblingen

Kontakt: Esther Mülner, Telefon 07571 724-14

e.muelner@gsw-sigmaringen.de

www.gsw-sigmaringen.de

Besichtigung und Probewohnen nach Vereinbarung

LEBENSPHASENHAUS IN TÜBINGEN

„Selbst bei Profis gibt es Aha-Momente, wenn sie unser LebensPhasenHaus

besuchen“, berichtet Udo Weimar. „Es gibt

so viele praktische Alltagshelfer, aber die wenigsten kennen

alle Möglichkeiten.“ Im LebensPhasenHaus können Interessierte

sie besichtigen: Von der Pillenbox, die automatisch an die

Einnahme erinnert, bis zum Pflegebett, das beim Aufstehen hilft.

Aber auch in baulicher Hinsicht können Besucher Impulse

mitnehmen: So lässt sich ein Gebäude mit sogenannten

„FlyingSpaces“, einem fertigen Wohnkubus, um einen Raum

erweitern – interessant zum Beispiel für Menschen, die eine

Pflegekraft unterbringen möchten. „Mit unserem Haus zeigen

wir auch, was kommunikationstechnisch im Sinne eines

smart Home möglich ist “, erläutert Weimar. „Sensorik kann

heute mehr als zu melden, wenn die Waschmaschine fertig ist.

Sie übernimmt zum Beispiel die Lebenszeichenkontrolle und

sendet einen Notruf an eine Zentrale, wenn jemand seine Küche

mehr als einen Tag lang nicht betreten hat. Im Brandfall

setzt ein solches System einen Notruf ab, schaltet das Licht an

und öffnet Flucht- bzw. Rettungswege.“

DIGITALE TECHNIK ERÖFFNET

NEUE MÖGLICHKEITEN

Diese Haustechnik werde sich rasant weiter entwickeln, ist

sich Weimar sicher: „Viele Vorgänge im Haus lassen sich inzwischen

aus der Ferne überwachen und steuern. Objektschutz

und Pflegedienstleistungen wachsen dadurch zusammen.

Es eröffnen sich neue Chancen. Die Risiken, die eine

‚Überwachung’ im privaten Raum birgt, gilt es allerdings

ebenfalls zu diskutieren.“ Nicht nur aus diesem Grund ist das

UMZIEHEN, LAGERN

MATERIALVERKAUF

Nah-, Fern- oder Überseeumzug, als Beiladung oder als

Rundum-Sorglos-Paket, Montagen, Packen, Entsorgung

und Reinigung – wir betreuen Groß und Klein auf dem

Weg ins neue Heim.

(0711) 78 19 39 60

www.zapf.de

LebensPhasenHaus ein interdisziplinäres Projekt, für das sich

die Uni, das Uni-Klinikum, die Stadtwerke, die Industrie- und

Handelskammer, der Verband Garten-, Landschafts- und

Sportplatzbau Baden-Württemberg e.V. sowie diverse Unternehmen

zusammengeschlossen haben..

© Autor: Eike Ostendorf-Servissoglou

NÜTZLICHE LINKS & TIPPS:

www.nullbarriere.de

Informiert umfassend darüber, was beim Planen und

Bauen barrierefreier Wohnungen zu beachten ist, und

bietet Produkt-, Hersteller- und Expertendatenbanken.

www.wegweiseralterundtechnik.de

Bietet einen Rundgang durch eine virtuelle „Musterwohnung“

mit jeder Menge Technik, die den Alltag erleichtert,

beschreibt Anwendungsfälle und listet Produkte.

Literaturtipp

Barrierefrei umbauen und bauen – mehr Lebensqualität

für alle: Infobroschüre herausgegeben vom Verband

der Privaten Bausparkassen e.V. Berlin, zum Download

unter: www.bausparkassen.de

Ob Umbau, Erweiterung

oder Umzug am selben

oder einem anderen

Standort – wir lagern für

Sie Möbel, Akten und

was sonst noch Platz

wegnimmt und bringen

es Ihnen bei Bedarf.

Schelmenwasenstr. 45

70567 Stuttgart

Fotos: KVJS, Detlef Majer

38 39


Planen & Bauen

smartLiving.

MAGAZIN

Betreutes Wohnen

Wohnen im Alter

Gastbeitrag von Susanne Tobien

SENIORENGERECHTES WOHNEN

Ein Umzug im dritten Lebensabschnitt wird heutzutage

zum Glück von vielen Menschen nicht mehr als Niederlage,

sondern als Chance gesehen. Die Zeiten des überholten

Klischees „Ich bleibe in meinem Haus bis ich mit den Füßen

voraus hinausgetragen werde“ sind vorüber.

Die Realität hat gezeigt, dass in den wenigsten Fällen die Eltern

mit der täglichen Unterstützung ihrer Kinder im Alter rechnen

können. Um einen späteren Umzug in ein Heim zu vermeiden,

suchen ältere Menschen schon frühzeitig nach Alternativen. Es

bieten sich viele Möglichkeiten an, vom barrierefreien Eigenheim

mit oder ohne Betreuungsservice bis hin zur WG mit

Freunden oder einem Appartement in einer Seniorenresidenz.

Es lohnt sich, sich frühzeitig gemeinsam mit den Eltern oder

für den Eigenbedarf, Gedanken zu diesem Thema zu machen.

Durch rechtzeitige aktive Planung der Zukunft wird ein sorgenfreier

dritter Lebensabschnitt ermöglicht, der durch das

bloße Verdrängen des Älterwerdens leider oft nicht mehr realisierbar

ist. Ein einziger Treppensturz im eigenen Haus mit

Oberschenkelhalsbruch als Folge, kann leider schon einen direkten

Umzug in ein Pflegeheim als Endstation zur Folge haben.

Alleine der rechtzeitige Wechsel in ein barrierefreies Umfeld

ohne Treppen und Stufen ist fast schon ein Garant für einen

selbstbestimmten Lebensabend mit hoher Lebensqualität.

Der Anteil der über 60-Jährigen, der um die Jahrhundertwende

bei 5 Prozent lag, liegt heute bei rund 25 Prozent und wird im

Jahr 2030 bei 35 bis 38 Prozent liegen, wie es der Ratgeber „Optimales

Wohnen und Leben im Alter“ des Autors Hans-Herbert

Holzamer prognostiziert. Ein 60-jähriger Mann hat heute im

Durchschnitt noch etwa 20 Lebensjahre vor sich, eine 60-jährige

Frau sogar noch 24 Lebensjahre. Und das bei besserer Gesundheit

und größerer Bereitschaft und Fähigkeit aktiv ihre Interessen

zu verfolgen. Selbst in der Altersgruppe der 85- bis über

90-Jährigen können sich 60 Prozent meist noch gut alleine versorgen,

wenn das wohnliche Umfeld dazu stimmt.

Früher ging der Senior in ein Heim, wenn er nicht auf dem

Land im Familienverbund lebte. Das war ausgemacht, diskutiert

wurde nicht. Heute sind die „jungen Alten“ gesünder, vitaler

und aktiver. Sie respektieren, dass sie keine jungen Hüpfer

mehr sind, und suchen ein passendes Wohnumfeld, aber sie

wollen Ihre Selbstbestimmung nicht in der Geschäftsstelle eines

Heimes abgeben. Sie wollen Unterstützung, aber keine Bevormundung.

Sie suchen frühzeitig die Alternative zum Heim.

Je nachdem welche individuellen Wünsche und Bedürfnisse

im Vordergrund stehen, bieten sich unterschiedliche Wohnkonzepte

an.

BETREUTES WOHNEN UND SERVICEWOHNEN

Die Baubranche hat zum Glück die Bedürfnisse dieser Zielgruppe

erkannt und spezielle Wohnformen entwickelt, die

Selbstständigkeit, Komfort, Sicherheit und Service anbieten.

Unter den Begriffen „Betreutes Wohnen“ oder „Servicewohnen“

werden heute nicht mehr nur angestaubte, kleine Mietwohnungen

in muffigen Gebäuden angeboten. Für ehemalige

Hauseigentümer, die ihren gewohnten Freiraum und Komfort

nicht missen möchten, entstehen derzeit eine Vielzahl schöner

Neubauprojekte mit modernen, hellen und großzügigen Eigentumswohnungen

mit großen Terrassen oder Balkonen, die unter

der Leitung eines Betreibers

einen Betreuungsservice

anbieten. Eigenständig und

exklusiv Wohnen aber mit

der Gewissheit im Ernstfall

nicht alleine zu sein, ist eine

ideale Grundlage für unbeschwertes,

selbstbestimmtes

Leben bis ins hohe Alter.

Betreutes Wohnen in St. Georgen im Schwarzwald

Diese Art des Wohnens eignet

sich auch bestens dafür,

dass die Kinder die Wohnung

kaufen und an ihre Eltern

vermieten. Auch für Kapitalanleger

entsteht ein interessantes

Vermietungs-Modell

mit lukrativer Rendite, da die

Nachfrage deutlich größer ist als das Angebot. Oft werden vom

Bauträger bereits Mietgarantien über 5-10 Jahre angeboten.

SELBST ORGANISIERTE WOHNPROJEKTE

Selbst organisierte Wohnprojekte mit gleichaltrigen Freunden

oder generationenübergreifende Baugruppen zeichnet aus,

dass die Initiatoren das Projekt von Anfang an gemeinsam

planen, entwickeln, finanzieren und umsetzen. Ist das neu gebaute

oder sanierte Haus fertig, kümmern sich die Bewohner

um die Bewirtschaftung des Objekts, organisieren das Gemeinschaftsleben

und Freizeitaktivitäten, stützen und helfen

sich gegenseitig im Alltag, wie das Focus Spezial „Wohnen

und Leben im Alter“ analysiert.

Leider platzt der Traum dieser Idylle schon oft im Vorfeld,

weil die Freunde die Idee theoretisch zwar alle toll finden, bei

der Realisierung aber lieber auf später verweisen. „Später“ ist

es jedoch für den einen oder anderen oft schon zu spät, denn

wenn erste einschränkende körperliche Gebrechen auftauchen,

fehlt meistens auch der Schwung und die Motivation

noch ein großes Projekt anzupacken.

Auch die Suche nach dem passenden Bauplatz oder Objekt gestaltet

sich in der gefragten Region Stuttgart schnell zum

K.O.-Kriterium. Nur mit voller Überzeugung und Kompromissbereitschaft

aller Beteiligten und am besten unter der Regie eines

außenstehenden Experten lässt sich der Traum verwirklichen.

SENIORENRESIDENZEN

Die Seniorenresidenz ist die ideale Wohnform im Alter für

alleinstehende Personen, die finanziell unabhängig sind, Anschluss

suchen und Wert auf ein gepflegtes Ambiente legen.

Aus der Vielzahl der Angebote in unterschiedlichen Preisklassen

und Lagen, von zentral gelegenen Häusern in den Innenstädten

bis zur Residenz in den Bergen, am See oder gar

im Süden gilt es das richtige Domizil herauszusuchen und alle

Pro und Contras genau abzuwägen.

SENIORENGERECHTE EIGENTUMSWOHNUNGEN

Wenn die Kinder aus dem Haus sind und das eigene Haus mit

Garten hauptsächlich viel Arbeit verursacht, aber nicht mehr

belebt ist, dann ist die Zeit reif, sich Gedanken über einen Umzug

in eine schöne, pflegeleichte Wohnung ohne langfristig belastende

Gefahrenquellen wie Treppen und Stufen zu machen.

Der Wohnungswechsel ist durchaus mit einem Zugewinn an

Lebensqualität verbunden. Vitale Senioren, die es sich gesundheitlich

und finanziell leisten können, legen heute ihren

Lebensschwerpunkt auf den Genuss. Wer gerne verreist und

die neu gewonnene Freiheit des 3. Lebensabschnittes auskos-

ten will, wird bald den Vorzug einer Wohnung gegenüber einem

Haus mit Garten schätzen, auch wenn die Trennung vom

eigenen Heim schwer fällt.

Entscheidend bei der Auswahl einer Wohnung ist der Standort.

Dieser sollte möglichst zentral sein und Anschluss an öffentliche

Verkehrsmittel oder fußläufig erreichbare Läden gewährleisten.

Dies setzt aber auch eine gewisse Kompromissbereitschaft

voraus. Die ruhige Penthousewohnung mit uneingeschränktem

Blick ins Grüne bietet in der Regel nicht immer die

gewünschte Infrastruktur. Für viele ist jedoch der persönliche

Bezug zum Standort das wichtigste Kriterium. Soziale Kontakte

zu Freunden und Familie stehen meistens im Vordergrund.

Der Kauf einer „Kombiwohnung“ (eigene Wohnung plus angrenzendes

Appartement für eine Pflegekraft im Alter) ist

eine beliebte und vorausschauende Variante für alle Eventualitäten

und gleichzeitig eine sichere Geldanlage.

Ein klares Abwägen der Prioritäten in Verbindung mit fachlicher

Beratung hilft im Vorfeld Enttäuschungen zu vermeiden.

Es ist sinnvoll sich von allen Wohn-Modellen einen Eindruck

zu verschaffen und sich dann für das Angebot mit der größten

Variabilität zu entscheiden.

R

Wissenswertes

ÜBER DIE AUTORIN SUSANNE TOBIEN

Susanne Tobien hat sich

als Geschäftsinhaberin des

Immobilienbüros Tobien

Immobilien mit Sitz in

Echterdingen und Göppingen

u.a. auf das Thema

seniorengerechtes Wohnen

in der Region Stuttgart

spezialisiert. Ihr Service

„Aufs-Alter-freuen“ richtet sich an Kunden die eine

ganzheitliche Betrachtung ihrer Lebenssituation wünschen,

um dann eine passende ausführliche Beratung zu

erhalten. Ein umfassendes Netzwerk bestehend aus Architekten,

Bauträgern und Betreibern ermöglicht den

Zugriff auf besonders geeignete Wohnraumlösungen die

den individuellen Wünschen entsprechen.

SUSANNE TOBIEN

Tobien Immobilien

Tübingerstr.33

70771 Leinfelden-Echterdingen

www.aufs-alter-freuen.de

Foto: Tobien Immobilien

Foto: Tobien Immobilien

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Serie

smartLiving.

MAGAZIN

KNEER-SÜDFENSTER:

DIE VERBINDUNG

ZWISCHEN DRINNEN

UND DRAUSSEN

D

ie Erfolgsgeschichte hat im Jahr 1932 in einer kleinen

Werkstatt in Westerheim begonnen, der Geburtsstunde

von Kneer-Südfenster. Heute ist das Familienunternehmen einer

der größten Hersteller von Fenstern und Türen in ganz Deutschland,

das an seinen drei Standorten mehr als 700 Mitarbeiter beschäftigt.

In unserer Serie über besondere Betriebe in der Region

stellen wir das Unternehmen von der Schwäbischen Alb vor. ➤

Foto: Kneer-Südfenster

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Serie

smartLiving.

MAGAZIN

➤ Die Bilder an der Wand erzählen Geschichten aus längst

vergangenen Zeiten. Eines von ihnen zeigt eine Schar junger

Arbeiter, die mit ihren hochgekrempelten Hemdsärmeln und

Schiebermützen keinen Zweifel daran aufkommen lassen,

dass sie anpacken können. Auf einem anderem sind alte

Werkstattgebäude zu sehen, die es heute längst nicht mehr

gibt. Direkt daneben hält jener Mann einen Zollstock in den

Händen, mit dem hier vor vielen Jahrzehnten alles begonnen

hat. Familiengeschichte in Schwarz-Weiß.

Florian Kneer, vor dessen Büro die Fotos hängen, hat die alten

Aufnahmen aus dem Archiv vor einigen Jahren aufarbeiten und

vergrößern lassen. Seither haben er und seine Mitarbeiter die

Vergangenheit immer vor Augen, wenn sie sich mit der Zukunft

beschäftigen. „Wir sind ein Familienbetrieb und unsere Geschichte

ist uns sehr wichtig“, sagt der 38-Jährige, der das Unternehmen

Kneer-Südfenster schon seit dem Jahr 2012 in der nunmehr

dritten Generation führt. Seine Maxime dabei: „Je besser

der Dialog vorher, desto besser ist das Ergebnis hinterher.“

Das Unternehmen bietet ein Vollsortiment an Fenster

und Türen in höchster Qualität an

Seit ungefähr 85 Jahren beschäftigt sich das Unternehmen

nun schon damit, Fenster und Türen in höchster Qualität herzustellen

– und das zwischenzeitlich längst aus allen Materialien,

die sich dafür eignen. Neben dem klassischen Baustoff

Holz, der bis Anfang der 80er Jahre ausschließlich für die Fertigung

verwendet worden ist, wurde im Laufe der Zeit erst

Kunststoff und dann Aluminium als Rahmenmaterial in die

Produktion aufgenommen. Als Premiumvariante hat sich seit

der Einführung Anfang der 90er Jahre das Aluminium-Holz-Fenster

etabliert, das unter anderem die besten

Werte garantiert. Zum nachgefragten Standard gehört aber

beispielsweise auch die Kombination Aluminium-Kunststoff.

Das Unternehmen habe sich ganz bewusst dafür entschieden,

ein Vollsortiment abzudecken, betont Florian Kneer. Um für

jede Anwendung das richtige Fenster in der passenden Qualität

und Ausführung anbieten zu können, müsse die Modellvielfalt

entsprechend groß und umfassend sein. Der Kunde soll sich im

Zweifelsfall nicht mangels Auswahl mit der zweitbesten Lösung

zufrieden geben müssen, betont Kneer: „Wir haben den Anspruch,

in jedem Fall die beste Variante zu finden.“

„Wir sind ein Familienbetrieb

in dritter Generation

und unsere Geschichte

ist uns sehr

wichtig.“

Was alles möglich ist an Formen, Farben und verschiedenen

Funktionen, wird unter anderem in den hauseigenen Ausstellungen

vorgeführt, die erst vor einigen Jahren ausgebaut worden

sind. Das Sortiment reicht vom hochmodernen Designfenster

bis hin zum zeitlosen Klassiker. Welches Modell tatsächlich

eingebaut wird, entscheidet letztlich der Kunde. Ob

er damit auch glücklich wird, weil es die richtige Wahl war, ist

aber insbesondere eine Frage der Beratung und der Erfahrung.

„Wer Haustüren und Fenster baut, muss die Menschen

kennen, die damit wohnen und leben“, betont Florian Kneer,

der daher regelmäßig selber vor Ort bei seinen Firmenkunden

ist, also bei Architekten, Handwerkern, Fertighausunternehmen

und anderen Fachpartnern, über die das Unternehmen

seine Fenster und Haustüren vertreibt. Er brauche unbedingt

diese Nähe zum Kunden, um das Gefühl für die Bedürfnisse

und die Anforderungen nicht zu verlieren, sagt er:

„Fenster und Türen zu gestalten ist auch eine Frage des Geschmacks,

und der ändert sich eben immer wieder.“

Kneer-Fenster tragen ein bundesweit einzigartiges

Zertifikat des Sentinel-Haus-Instiututs

Zum neuesten Trend gehören derzeit großflächige Verglasungen,

die im Winter wollige Wärme ins Haus lassen und damit

Energie sparen, im Sommer aber auch einen praktikablen Sonnenschutz

brauchen. Als innovative Alternative hat das Unternehmen

zu diesem Zweck seit einiger Zeit so genanntes schaltbares

Glas im Sortiment, das sich über eine Spannungsquelle

an der inneren Beschichtung der Scheibe stufenlos dunkler

dimmen lässt und Jalousien damit überflüssig macht. Komfortabler

geht es kaum. Ein weiterer Trend sind einbruchshemmende

Fenster und Verglasungen, die Einbrechern das Leben schwer

machen und denen mit herkömmlichen Methoden kaum noch

beizukommen ist. „Die Nachfrage nach solchen Fenstern steigt

seit einiger Zeit kontinuierlich an“, sagt Florian Kneer.

Von links: Moritz Kneer, Johanna Kneer-Gührer,

Florian Kneer, Hedi Kneer

Zunehmend gefragt sind zudem

auch Fenster aus dem

Hause Kneer-Südfenster, die

ein ganz besonderes und

bundesweit einzigartiges Label

tragen: Das Zertifikat des

Freiburger Sentinel-Haus-Instituts,

das sich für gesundes

Bauen und Wohnen engagiert

und mit seiner Arbeit

dazu beitragen will, Gebäude

vor unerwünschten Schadstoffen

jedweder Art zu

schützen. Das Institut hat dafür

einen hohen Standard geschaffen,

der eine optimale

Raumluftqualität ermöglicht.

Das Konzept, das mit

zahlreichen universitären

Forschungseinrichtungen,

Juristen, Umweltmedizinern

und Baupraktikern entwickelt wurde, wird unter anderem in

Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Hotels und Altenheimen

mit großem Erfolg umgesetzt. Aber auch private Bauherren

und Hausrenovierer können auf diesem Weg ihr Eigenheim

gesünder gestalten.

„Das Thema Wohngesundheit spielt

eine immer wichtigere Rolle“

Um die hohen Anforderungen des Instituts zu erfüllen, das

europaweit zu den führenden Einrichtungen dieser Art gehört,

müssen zahlreiche Werte eingehalten sowie bestimmte

Materialien und Techniken bei der Herstellung eingesetzt

werden. Im Falle der Fenster und Türen von Kneer-Südfenster

bedeutet das beispielsweise, Holz aus nachhaltig


Kein Fenster von der Stange, denn

jedes Fenster wird individuell gefertigt

Fotos: Kneer-Südfenster

Fotos: Kneer-Südfenster

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Serie

smartLiving.

MAGAZIN

Eigene Schreiner, Holzmechaniker, Metallbauer und andere Fachkräf te

sorgen für die hohe Produktqualität im Hause Kneer-Südfenster

Nachbarschaft betrieben, erzählt Florian Kneer. „Bei gutem

Wetter standen mein Vater und mein Großvater dann alleine

in der Schreinerei, der Rest war auf dem Feld.“ Lange her, aber

längst nicht vergessen.

Rund 1.500 Fenster und 30 Haustüren verlassen

Tag für Tag die drei Produktionsstätten

Heute ist das Familienunternehmen einer der größten Hersteller

von Fenstern und Türen in Deutschland, das an seinen

drei Standorten mehr als 700 Mitarbeiter beschäftigt. Tagtäglich

verlassen rund 1.500 Fenster und 30 Haustüren die Produktionsstätten,

im Jahr kommen so stolze 330.000 Fenster

zusammen. Ausgeliefert werden sie überwiegend mit eigenen

Transportern, um auch dabei schnell und flexibel zu bleiben

und im Bedarfsfall kurzfristig reagieren zu können. Um den

gesamten Logistikbereich des Unternehmens, zu dem unter

anderem ein firmeneigener Fuhrpark mit 20 Lastwagen gehört,

kümmert sich Moritz Kneer, der Bruder des Geschäftsführers.

Seine Schwester Johanna Kneer-Gührer verantwortet

unter anderem den Bereich Marketing und den Auslandsvertrieb.

Und seine Mutter, Hedi Kneer, gehört als gute Seele des

Unternehmens natürlich auch zum Führungsteam. Ein echter

Familienbetrieb eben.

Knapp 85 Prozent des Umsatzes macht Kneer-Südfenster über

seine etwa tausend Fachpartner in Deutschland. Die restlichen

15 Prozent werden weltweit erwirtschaftet. So haben die

schwäbischen Fensterbauer unter anderem gute Kunden in

Russland, wie Florian Kneer erzählt. Aber auch in Südafrika,

Vietnam, China oder Australien seien schon große Projekte

realisiert worden. Seit einigen Jahren ist das Unternehmen

zudem auch in den USA und in Kanada aktiv. Im Land der

Schiebefenster sei das typische deutsche Dreh-Kipp-Fenster

mit seinen vielen technischen Möglichkeiten und seiner hohen

Qualität zunehmend gefragt, erzählt Florian Kneer.

Garant für besagte Qualität ist für den Geschäftsführer neben

erstklassigen Materialien und einer hochtechnisierten Fertigung

insbesondere auch die Ausbildung der Mitarbeiter, ➤

➤ bewirtschafteten Wäldern zu verwenden. Die Rahmenprofile

werden zudem ausschließlich mit umweltfreundlichen

Farben beschichtet, was sich auch überaus positiv auf das Klima

in den Fertigungshallen auswirkt. Vor etwa sechs Jahren

hat Florian Kneer damit begonnen, sämtliche verwendeten

Baustoffe eingehend analysieren und auf Schadstofffreiheit

prüfen zu lassen. Zwischenzeitlich ist das Unternehmen auf der

Schwäbischen Alb der bundesweit einzige Hersteller von Fenster

und Türen, der die strengen Anforderungen des Freiburger Instituts

erfüllt und ohne Einschränkungen das Gesundheitspass-Label

verwenden darf. „Das Thema Wohngesundheit spielt eine

immer wichtigere Rolle“, sagt Florian Kneer, der diesen Weg in

Zukunft daher noch weiter ausbauen will.

Türen aus Aluminium gefertigt werden. Außerdem gehört zum

Unternehmen noch das Werk Schnelldorf bei Ansbach, in dem

vor allem Holz und Kunststoff verarbeitet wird.

Massiver Fachkräftemangel Mitte der 1960er-Jahre

auf der Schwäbischen Alb

Gegründet hatte das Schnelldorfer Südfenster-Werk der Sohn

des Firmengründers und Vater des heutigen Geschäftsführers,

Horst Kneer, dem Mitte der 1960er-Jahre zu Zeiten der

Vollbeschäftigung sozusagen die Arbeitskräfte auf der Schwäbischen

Alb ausgegangen waren. Die meisten der Mitarbeiter

hätten damals nebenher eine Landwirtschaft irgendwo in der

Das Unternehmen produziert heute an drei

Standorten in Westerheim, Massen und Schnelldorf

Um auf Entwicklungen dieser Art schnell und flexibel reagieren

zu können, ohne dabei einen Qualitätsverlust hinnehmen

zu müssen, setzt das Unternehmen trotz seiner Größe vielfach

noch auf Handfertigung durch Fachkräfte. Alleine an dem

Standort in Westerheim, dem historischen Firmensitz auf der

Schwäbischen Alb, sind heute etwa 295 Fensterbauer, Glaser,

Schreiner, Holzmechaniker, Metallbauer und andere Fachkräfte

beschäftigt, die ihr Handwerk von der Pike auf gelernt haben.

Das Westerheimer Werk war Ende der 1970er-Jahre neu gebaut

worden, weil der alte Firmensitz ganz in der Nähe viel zu klein

geworden war und keinerlei Entwicklungsmöglichkeiten mehr

geboten hatte. Dazu betreibt das Unternehmen noch ein Werk

in Massen, zwischen Dresden und Berlin gelegen, das nach

dem Mauerfall aufgrund der seinerzeit großen Nachfrage auf

dem Bausektor eröffnet wurde und in dem heute Fenster und

Sämtliche verwendeten Baustoffe

werden auf Schadstofffreiheit geprüft

Auch großflächige Flächen werden durch

individuelle Fensterlösungen attraktiv gestaltet

Fotos: Kneer-Südfenster

Foto: Kneer-Südfenster

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Serie

smartLiving.

MAGAZIN

➤ die in allen Bereichen und in großer Zahl den Betrieb

durchlaufen. Es steckt viel Handarbeit in einem einzelnen

Fenster, das zahlreiche Arbeitsgänge durchläuft, bevor es

sorgfältig verpackt und aufgeladen wird. „Da muss jeder

Handgriff sitzen“, sagt Florian Kneer, der das Geschäft selber

von der Pike auf gelernt hat. Nach einer Ausbildung zum

Schreiner im eigenen Betrieb hatte er zunächst an der Fachhochschule

Aalen Maschinenbau mit Schwerpunkt Fertigungstechnik

studiert. Anschließend absolvierte er an der

Hochschule Pforzheim in 18 Monaten einen erstmals in

Deutschland angebotenen Masterstudiengang für Unternehmensnachfolger.

Es sei ihm wichtig gewesen, eine umfassende

Ausbildung in allen Bereichen zu durchlaufen, um auch einen

Bezug zu den handwerklichen Belangen zu haben, sagt er.

„Heute bin ich froh, dass ich alles genau so gemacht habe.“

Klares Bekenntnis zum Firmensitz in Westerheim:

„Wir wollen weiter hin hier produzieren und

auch hier weiter wachsen“

Es gibt keine Immobilie, die nicht

bedient werden kann - vom Blockhaus...

... bis zum Altbau werden individuelle

Lösungen angeboten

Seit sein Vater im Jahr 2012 ganz plötzlich verstorben ist, lastet

der Großteil der Verantwortung auf seinen Schultern.

Umso dankbarer ist er im Nachhinein seinem Vater, dass dieser

für die damalige Zeit sehr fortschrittlich war und bereits

eine tragfähige Führungsstruktur aufgebaut hatte, die enorm

geholfen hat, die plötzliche Last etwas zu verteilen. Er war es

zudem auch, der mit seinem Weitblick die enorme Expansion

und die Entwicklung des Betrieb vorangetrieben hat, weshalb

die Straße, die zum heutigen Firmensitz in Westerheim führt,

auch nach ihm benannt ist: Horst-Kneer-Straße. Wie schon

sein Vater und der Großvater Alois Kneer, der im Jahr 1932 in

einem zur Werkstatt umfunktionierten Zimmer im Haus seiner

Eltern begonnen hatte, Fenster und Haustüren herzustellen,

ist auch Florian Kneer entgegen des Trends fest entschlossen,

am bisherigen Standort festzuhalten. „Wir wollen weiterhin

hier produzieren und auch hier weiter wachsen“, betont er.

„Da gibt es keinen Kompromiss.“

Regelmäßige Schulungen zu Themen wie

Energiesparen, Sicherheit, Schall schutz oder Passivhaus

Kompromisse werden zudem auch nicht in Qualitätsfragen

eingegangen, auch wenn „Billigfenster“ aus Polen und anderen

Ländern dem Unternehmen mitunter das Leben schwermachen.

Die Fensterbranche sei extrem schwerfällig, so der

Geschäftsführer. „Unsere Fenster werden immer besser, die zu

erzielenden Preise immer schlechter.“ Für Küche und Bad

würden viele tausend Euro ausgegeben. Riesengroße Hebe-Schiebetüren

oder bodentiefe Fensterelemente mit allen

Raffinessen und Anforderungen, die ein Leben lang halten,

dürften aber so gut wie nichts kosten. Umso wichtiger ist ihm

der persönliche Kontakt zu den Kunden, der durch nichts zu

ersetzen sei, so Florian Kneer. Damit schon bei der Planung

Bei der Planung eines Neubau- oder Renovierungsprojekts

werden alle Fachpartner von Beginn an

unterstützt, vom Architekten bis zum Handwerker

Kompromisse in Qualitätsfragen werden nicht eingegangen, obgleich

„Billigfenster“ aus anderen Ländern mitunter das Geschäft erschweren

eines Renovierungs- oder Neubauprojekts alle Möglichkeiten

und Eventualitäten berücksichtigt werden können, sei es notwendig,

die Fachpartner frühzeitig und während der gesamten

Projektphase zu unterstützen, von den Architekten angefangen

bis zu den Handwerkern. Regelmäßig bietet das Unternehmen

daher auch Schulungen über neue Entwicklungen

an, etwa zu Themen wie Energiesparen, Sicherheit, Schallschutz

oder Passivhaus. „Unsere Fenster und Türen sollen in

der gleichen Qualität eingebaut werden, wie sie gefertigt worden

sind“, sagt Florian Kneer.

Ein Fenster ist für ihn nicht einfach ein Fenster, so wenig wie

eine Haustüre nur eine Haustüre ist. „Fenster und Türen stellen

die Verbindung her zwischen drinnen und draußen, zwischen

dem Zuhause und der Außenwelt“, sagt er. Diese Philosophie

wird auch von den Mitarbeitern getragen, den Schreinern,

Fensterbauern, Glasern genauso wie den Außendienstlern,

Prokuristen und Betriebsleitern, die dem Familienunternehmen

ungewöhnlich lange treu sind. So konnten auf der

vergangenen Weihnachsfeier 41 Mitarbeiter mit Betriebszugehörigkeiten

von 10 bis 40 Jahren geehrt werden. „Das ist

genau das, was uns ausmacht“, sagt Florian Kneer: „Wir sind

eine große Familie.“

© Autor: Markus Heffner

Fotos: Kneer-Südfenster

Fotos: Kneer-Südfenster

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Finanzierung

smartLiving.

MAGAZIN

➤ Verbraucherschützer empfehlen daher, eine Checkliste aufzustellen

und Punkt für Punkt durchzugehen, um typische

Fehler und Irrtümer zu vermeiden. Eine Übersicht gängiger

Annahmen, die teuer werden können:

DIE HAUSBANK MACHT DAS BESTE ANGEBOT

Es liegt auf der Hand: Wer mit seiner Hausbank zufrieden ist,

bei der er seit Jahren als Kunde geführt wird, der wird als Erstes

mit seinem persönlichen Finanzberater einen Termin vereinbaren,

um sich über die Themen Immobilienfinanzierung

und Konditionen zu unterhalten. Schließlich kennt man sich

ja schon lange. Und praktisch ist es auch, alle Geldgeschäfte

über eine Bank abzuwickeln. Nun ist es sicherlich auch sinnvoll,

bei jener Bank ein Finanzierungsangebot einzuholen, zu

der ein langjähriges Vertrauensverhältnis besteht. Sich allerdings

nur auf das Angebot der Hausbank zu verlassen, wäre

ein fataler Fehler, der im Zweifelsfall viel Geld kosten kann.

Denn wer nicht mehrere Angebote von ganz verschiedenen

Banken einholt und systematisch miteinander vergleicht, hat

keine Chance, die ideale und günstigste Offerte zu finden. Nur

ein möglichst breiter Vergleich mit den Konditionen anderer

Finanzierer führt zu einem möglichst günstigen Angebot – und

verbessert im Zweifel auch die Verhandlungsposition gegenüber

der Hausbank. Experten raten daher, im Zweifelsfall lieber

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Wer nicht mehrere Angebote einholt und vergleicht, hat

keine Chance, das günstigste Darlehen zu bekommen

ein Angebot mehr einzuholen, auch wenn die Suche danach

Zeit kostet. Dafür kann aber viel Geld gespart werden.

URLAUB UND RESTAURANTBESUCHE

SIND EIN STREICHPOSTEN

Die Laufzeit eines Immobiliendarlehens zieht sich in aller Regel

über Jahrzehnte. Je nach vereinbarter Tilgungsrate dauert

es im Schnitt 20 bis 30 Jahre, bis ein Immobilienkredit vollständig

abbezahlt ist. Bei der Kalkulation der Kosten ➤

Eine Frage der Kalkulation

Der richtige Weg

zum Immobiliendarlehen

Worauf es bei der Immobilienfinanzierung ankommt –

und welche Irrtümer viel Geld kosten können. Der

Kauf eines Eigenheims ist für die meisten Menschen die größte

Investition ihres Lebens. Der Einzug in die eigenen vier

Wände wiederum gehört zu den emotionalsten Momenten.

Damit die Freude am eigenen Haus oder der eigenen Wohnung

nicht getrübt wird, sollte die Zeit vor dem Kauf gut genutzt

werden, um sich umfassend beraten zu lassen, Finanzierungsangebote

zu vergleichen und die persönliche Kalkulation

immer wieder durchzurechnen. Denn: Fehler bei der Finanzierung

können richtig viel Geld kosten, und das über

Jahrzehnte hinweg.


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50 51


Finanzierung

smartLiving.

MAGAZIN

Kreditraten sowie die Ausgaben für Einrichtung, laufende Instandhaltung

und Pflege werden aber häufig nicht bedacht.

Realistischer ist es daher, 15 Prozent für die Nebenkosten einzuplanen.

Nur wer für seine Immobilienfinanzierung realistisch

rechnet, vermeidet spätere Geldnot. Wer das übersieht,

rutscht leicht in die roten Zahlen.

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„Das Wichtigste an der Immobilie ist der Mensch“ – J. Ehrlich

Die Finanzierung sollte man sich nicht schön rechnen, schließlich möchte

man auch zukünftig nicht auf einen Urlaub und Restaurantbesuche verzichten

➤ sind viele Bauherren in ihrer ersten Euphorie zu erheblichen

Sparmaßnahmen bereit, wenn es darum geht, sich ihr

Traumhaus zu ermöglichen. Der Urlaub wird auf unbestimmte

Zeit verschoben, Restaurantbesuche werden gestrichen und

Geburtstagsgeschenke gibt es auch keine mehr. Experten warnen

derweil vor solch einer „Schön-Wetter-Rechnung“. Denn:

Der Kauf einer Immobilie sollte keinesfalls dazu führen, dass

während der langen Laufzeit der Gürtel spürbar enger geschnallt

werden muss. Niemand sollte für den Hausbau seinen

bisherigen Lebensstandard grundlegend verändern müssen.

Im Zweifelsfall empfiehlt es sich daher, nach einer günstigeren

Immobilie zu suchen, damit die Finanzierung noch

ausreichend Spielräume lässt. In einen soliden und ehrlichen

Finanzplanung gehört auch ein Posten für Vergnügen. Wer zu

viel an Verzicht und Einschränkung einplant, kalkuliert zu

knapp. Das Traumhaus kann dann schnell zur Last werden.

KAUFPREIS PLUS ZEHN PROZENT REICHEN AUS

Die Faustformel hat sich etabliert und ist vielfach die Grundlage

für die Berechnung der Kalkulation: Kaufpreis + zehn

Prozent = Gesamtkosten. Im Einzelfall kann diese Rechnung

tatsächlich auch aufgehen, in aller Regel ist sie aber falsch.

Denn neben den reinen Baukosten oder dem Kaufpreis für

die Immobilie muss noch eine ganze Reihe an Ausgaben einkalkuliert

werden. An die gängigen Posten Maklerprovision,

Grunderwerbssteuer und Notarkosten wird meist noch gedacht.

Die möglichen Doppelbelastungen durch Miete und

Die anhaltend niedrigen Darlehenszinsen sind nach wie vor eine

große Verlockung, sich den Traum von den eigenen vier Wänden

zu verwirklichen und ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen.

Unter dem Strich sind die Kreditraten vielfach kaum höher als

die monatliche Miete, was für viele ein schlagendes Argument

ist, das für den Kauf spricht. Doch Achtung: Es kommt auch auf

das Verhältnis von Zins und Tilgung an. Oftmals sind sich Bauherren

über die Höhe der Anfangstilgung unsicher. Die Wahl

einer zu niedrigen Tilgungsrate kann unter anderem aufgrund

der langen Finanzierungszeit kostspielig werden und gehört zu

den typischen Gefahren einer Baufinanzierung. Denn wer beispielsweise

nur mit einem Prozent tilgt, zahlt an seinem Kredit

länger als bei einem hohen Zinssatz und gleicher Tilgungsrate.

Allerdings fällt dann die monatliche Annuität höher aus. Umso

wichtiger ist daher eine individuelle Beratung, denn die Tilgung

ist abhängig von den finanziellen Verhältnissen, den Wünschen

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Die derzeitige Niedrigzinsphase spricht für eine hohe

Tilgungsrate - damit ist die Immobilie schneller abbezahlt

des Kreditnehmers, dem Bauzinsniveau und dem Zeitpunkt für

die Anschlussfinanzierung. Generell empfehlen die Experten,

die derzeitige Niedrigzinsphase zu nutzen, um eine möglichst

hohe Tilgungsrate oder entsprechende Sondertilgungsmöglichkeiten

zu vereinbaren. Unter dem Strich können so viele Tausend

Euro gespart werden, weil die Immobilie dann wesentlich schneller

abbezahlt wird.

DIE ANSCHLUSSFINANZIERUNG IST EIN

THEMA FÜR DIE ZUKUNFT

Eine Hausfinanzierung läuft meist über Jahrzehnte. Dementsprechend

sollte die Entscheidung über die jeweilige ➤

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Finanzierung

smartLiving.

MAGAZIN

anderem mit deutlich höheren Ausgaben für Energie, Wasser,

Wohngebäude- und Hausratversicherung kalkulieren. Ein

weiter Posten auf der Ausgabenseite, der beim Vergleich

„Kaufen oder Mieten“ berücksichtigt werden muss, sind die

Instandhaltungskosten, die bei Wohneigentum über die Jahre

zwangsläufig anfallen.

insbesondere in Ballungsräumen wie der Region Stuttgart

durchaus noch mit einem weiteren Anstieg der Immobilienpreise.

Eine Immobilienblase ist aber nicht in Sicht.

© Autor: Markus Heffner

DAS DERZEITIGE ZINSTIEF FÜHRT ZU

EINER IMMOBILIENBLASE

Vor Abschluss eines Immobiliendarlehens sollte man anhand einer Checkliste die

wichtigsten Punkte durchgehen, um typische Fehler und Irrtümer zu vermeiden

In den USA und in Spanien ist in den vergangenen Jahren

eine Immobilienblase geplatzt, in Deutschland droht dieses

Szenario nach Überzeugung der Marktbeobachter und Immobilienexperten

trotz historisch niedriger Zinsen nicht.

Zwar steigen die Preise am deutschen Immobilienmarkt seither

deutlich an. Die Immobilien selbst werden hierzulande

aber vergleichsweise solide finanziert, weshalb aus sich der

Finanzprofis nur wenige Kreditausfälle zu befürchten sind.

Ein Indikator ist zudem das Volumen der Immobilienkredite,

die in Deutschland vergeben werden: Seit dem Jahr 2009 ist

hier ein Anstieg von lediglich neun Prozent zu verzeichnen.

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass das historisch niedrige

Zinsniveau nicht mit stark steigenden Kreditvolumina verbunden

ist. Zum Vergleich: In Ländern wie Spanien oder Irland

hatte sich das Kreditvolumen im Vorfeld der Finanzkrise

fast verdreifacht. Für die Zukunft rechnen die Experten zwar

Aufgrund der vergleichsweise soliden Finanzierung

droht Deutschland keine Immobilienblase

➤ Zinsbindung wohlüberlegt sein. Grundsätzlich gilt die einfache

Regel: Ist das Zinsniveau hoch, sollte die Zinsbindung

möglichst kurz sein. Sind die Zinsen dagegen niedrig, ist eine

entsprechend lange Zinsbindung von Vorteil. Wichtig dabei ist

aber insbesondere auch, sich schon zu diesem Zeitpunkt Gedanken

über die Anschlussfinanzierung zu machen, auch wenn

diese noch in ferner Zukunft liegt. Denn die erste Anschlussfinanzierung

ist in der Regel mit Abstand die wichtigste. Da die

Restschuld in diesem Fall üblicherweise noch relativ hoch ist,

wirken sich das Darlehenskonzept und die ausgehandelten

Konditionen sehr stark auf diese zweite Finanzierungsphase

aus. Ein paar tausend Euro kommen dabei schnell zusammen.

Eine lange Zinsbindung von 15 oder sogar 20 Jahren ist zwar

etwas teurer, sie sichert auf der anderen Seite aber das derzeit

niedrige Zinsniveau bis zur Anschlussfinanzierung.

OHNE MUSKELHYPOTHEK WIRD ES ZU TEUER

Der Gedanke ist verlockend und spielt in der Kalkulation oft

eine tragende Rolle: Wer ein Haus bauen oder in größerem

Umfang renovieren will und etwas handwerkliches Geschick

mitbringt, kann durch Eigenleistungen viel Geld sparen. Viele

Bauherren und Immobilienkäufer wollen die Kreditsumme

durch Eigenleistungen drücken, zumal sie von den Banken

häufig als eingebrachtes Eigenkapital anerkannt werden und

aus Sicht des Kreditgebers das Ausfallrisiko senken. Verbraucherschützer

warnen derweil davor, dass es bei der Planung

von Eigenleistungen häufig zur Selbstüberschätzung kommt,

weil sich die Käufer in der Euphorie zu viel zutrauen und ihre

zur Verfügung stehende Zeit zu großzügig einplanen. Wenn

der Parkettboden dann doch vom Handwerker verlegt oder

das Bad vom Fachmann gefliest werden muss, wird es hinterher

wesentlich teurer als gedacht. Weil diese Kosten nicht eingeplant

waren, droht womöglich eine unerfreuliche Nachfinanzierung.

Zielführend ist daher eine eher zurückhaltende

Planung der Eigenleistung.

KAUFEN IST NICHT TEURER ALS MIETEN

Die Gleichung „Kaufen ist nicht teurer als mieten“ kann im

Einzelfall stimmen, wenn etwa eine Stadtwohnung in einer

Metropole mit einem Häuschen auf dem Land verglichen

wird, in der Regel geht diese Rechnung aber nicht auf. Zwar

liegen die Zinssätze für eine Baufinanzierung mit zehn Jahren

Laufzeit derzeit sogar unter zwei Prozent und sorgen so für

vergleichsweise niedrige Kreditraten, die durchaus im Bereich

der bisherigen Mietausgaben liegen können. Allerdings sind

im Gegenzug fast überall die Immobilienpreise überproportional

angestiegen, insbesondere in Ballungsräumen wie der Region

Stuttgart. Noch dazu dürfen in dieser Rechnung die Nebenkosten

nicht vergessen werden. Wer beispielsweise aus einer

Mietwohnung in ein Einfamilienhaus zieht, muss unter

Ärger beim

Vermieten?

Gute Gründe für eine Mitgliedschaft bei Haus & Grund Stuttgart

• Rechtsberatung durch Fachjuristen in allen das Immobilieneigentum

betreffenden Angelegenheiten

• Steuerberatung in allen steuerlichen Fragen, rund um die Immobilie

• Beratung zur Wohnungsbewirtschaftung (Berechnung der angemessenen Mieten usw.)

• Bautechnische- und Energieberatung (Energetische Maßnahmen, altersgerechter Umbau,

Zuschüsse, Schimmelprobleme usw.)

• Rechtssichere Formulare (Mietverträge, Hausordnung, Wirtschaftsbuch usw.)

• Informationen für Immobilienbesitzer durch monatliche Verbandszeitschrift

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„Die PSD Bank hat

mich super unterstützt“

Klaus Breckner (46) aus Stuttgart finanzierte gleich zweimal sein

Wohneigentum mit der PSD Bank RheinNeckarSaar eG

Die Zinsen für Baukredite sind auf einem historischen

Tiefpunkt, und Immobilien zählen derzeit zu den sichersten

und stabilsten Anlageformen. Kein Wunder also,

dass sich immer mehr Menschen eine eigene Wohnung

oder ein Haus wünschen.

So wie bei Klaus Breckner aus Stuttgart. Der Ingenieur wohnt

gemeinsam mit seiner Frau und den beiden Kindern in einem

hübschen Reihenhaus in Stuttgart. Das Haus bietet der Familie

ausreichend Platz. Nur für die Autos war es in der Garage

zu eng. Als genau gegenüber ein Mehrfamilienhaus mit Tiefgaragenplätzen

entstehen sollte, nahm das Ehepaar Breckner

Kontakt zum Bauträger auf. „Den Platz konnten wir haben.

Allerdings nur in Verbindung mit einer Eigentumswohnung.

Also haben wir zu unserem Tiefgaragenplatz eine Wohnung

gekauft“, erzählt Klaus Breckner lachend.

So wie bei Familie Breckner läuft es vermutlich bei den wenigsten,

die auf der Suche nach Wohneigentum sind. Die Herausforderungen

und die Fragen, die sich bei der Finanzierung

stellen, waren jedoch auch hier die gleichen. „Wir hatten

ja vor 16 Jahren das Haus gekauft, in dem wir jetzt wohnen“,

sagt Klaus Breckner. „Die erste Finanzierung lief damals über

die PSD Bank RheinNeckarSaar eG. Das Baugeld war 1999

schon relativ günstig, aber die Zinsen längst nicht so niedrig

wie heute. Die Baufinanzierung lief super durch. Nur leider

hat es damals nicht mit einer KfW-Förderung geklappt. Es gab

zwar ein Förderprogramm für Familien. Allerdings hatten wir

ein Kind zu wenig, um in den Genuss des Fördergeldes zu

kommen. Wir hatten zwar ein zweites Kind geplant, aber das

zählte nicht“, sagt Klaus Breckner schmunzelnd.

Bei der zweiten Immobilie, der Eigentumswohnung mit Tiefgaragenstellplatz,

lief das anders. Der Bauträger sprach die

Breckners von sich aus auf die Möglichkeit einer KfW-Förderung

an. Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) fördert

beispielsweise den Kauf von Wohneigentum, energieeffizientes

Bauen und die Nutzung von erneuerbaren Energieträgern

mit günstigen Krediten und Zuschüssen. „Die PSD Bank unterstützte

mich von Anfang an und füllte gemeinsam mit mir

die Anträge für die KfW-Förderung aus. Von der Beantragung

bis zur Bewilligung ging alles sehr schnell“, erinnert sich

Klaus Breckner.

Mit der PSD Bank RheinNeckarSaar eG haben Sie den richtigen

Finanzpartner an Ihrer Seite. Die Bank erarbeitet gemeinsam mit

Ihnen Lösungsmöglichkeiten, wie sich Ihr Wunsch nach dem eigenen

Zuhause am schnellsten und am besten realisieren lässt –

natürlich immer unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Lebensumstände.

Ein KfW-Förderkredit kann dabei ein wichtiger

Baustein sein. Und wenn alles so glatt läuft wie bei Familie Breckner,

können Sie schon bald Richtfest feiern!

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Immobilienkauf in der

Niedrigzinsphase –

Chancen nutzen,

Risiken absichern

Ein Interview mit Jörg Vogelmann, Baufinanzierungsexperte

der PSD Bank RheinNeckarSaar eG

Welche wichtigen Fragen sollte man im Vorfeld einer Baufinanzierung

klären?

Jörg Vogelmann: Wir klären im Beratungsgespräch mit jedem

Kunden, welche Kosten im konkreten Fall auf ihn zukommen,

und ob er die Finanzierung aus unserer Sicht stemmen

kann. Dabei schauen wir, ob entsprechendes Eigenkapital

vorhanden ist und es für die geplante Investition möglicherweise

KfW-Fördermittel gibt.

Gegen welche Risiken sollten sich Kunden beim Bau oder

Kauf eines Hauses absichern?

Jörg Vogelmann: Wogegen man sich unbedingt absichern

sollte, sind mögliche Änderungen des Zinssatzes – dies gilt

insbesondere in der jetzigen Niedrigzinsphase. Außerdem

empfehlen wir in jedem Fall, Vorsorge für Modernisierungskosten

in der Zukunft zu treffen und die Familie durch entsprechende

Versicherungen für den Fall des Todes, der Berufsunfähigkeit

oder der Arbeitslosigkeit abzusichern.

Die Finanzierung sollte über den gesamten Finanzierungszeitraum

betrachtet werden und nicht nur auf die ersten fünf,

zehn oder 15 Jahre. Eine Finanzierung über 25 Jahre birgt

nicht nur Zinsänderungsrisiken, sondern unterliegt auch anderen

Einflüssen und Risiken, die mitbetrachtet und individuell

bewertet werden müssen.

Welche Risiken werden von Bau- oder Kaufwilligen unterschätzt?

Jörg Vogelmann: So wie beim Autofahren der Lenkung, den

Bremsen und Rädern eine besonders wichtige Funktion zukommt,

so ist es bei der Finanzierung das Zinsänderungs-/

Belastungsrisiko, der Ausfall des Gehalts sowie die Tragfähigkeit

beim Tod eines Familienmitgliedes. Das Auto wird in der

Regel Vollkasko versichert. Bei der Finanzierung der eigenen

Immobilie, meist die größte Investition im Leben einer Familie,

werden diese Themen allzu oft ausgeblendet.

smartLiving.

MAGAZIN

Welche Verantwortung ergibt sich aus den besonderen

Rahmenbedingungen der Niedrigzinsphase für die Baufinanzierungsberater

der PSD Bank RheinNeckarSaar eG?

Jörg Vogelmann: Wir machen dem Kunden bewusst, dass wir

uns in einer Sondersituation befinden. Grundsätzlich liegt der

durchschnittliche Hypothekenzinssatz der letzten 25 Jahre bei

etwa 6,5 Prozent. Berücksichtigt man eine Tilgung von drei

Prozent, dann sollte ein Kunde bei einer Finanzierungssumme

von 150.000 Euro eine monatliche Belastung von 1.187,50

Euro finanziell tragen können.

Aktuell hat er derzeit bei gleicher Tilgung nur eine Belastung

von rund 540 Euro. Diese bleibt aber nicht während der gesamten

Finanzierungsdauer gleich. Die Differenz sollte der Kunde

nutzen, um seinen künftigen Belastungsmuskel zu trainieren.

Er kann beispielsweise mit monatlich 300 Euro ohne Risiko unter

steuerlichen Gesichtspunkten eine deutlich höhere Rendite

erzielen, als er derzeit bei der Finanzierung bezahlt. Dies muss

für jeden Kunden individuell ermittelt werden.

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zu Hause oder vor Ort in der Stuttgarter Geschäftsstelle

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Finanzierung

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EIGENHEIMZUSCHUSS

für Familien

Bundesbauministerin Barbara Hendricks will Familien je

nach Kinderzahl mit bis zu 20.000 Euro beim Erwerb von

Wohneigentum unterstützen.

Adler mit Blick auf die durchaus unterschiedlichen Vorstellungen

innerhalb der Regierungskoalition mit CDU und CSU.

Eine Lösung auf die Schnelle sei nicht zu erwarten, so Adler.

Die Pläne sind weitgehend ausgearbeitet und liegen in der

Schublade von Bundesbauministerin Barbara Hendricks, ob

und wann sie umgesetzt werden ist allerdings noch ungewiss.

Die SPD-Politikerin will eine Art Familienbaugeld einführen,

um insbesondere in Regionen mit hohen Immobilienpreisen

den Kauf eines Eigenheims zu erleichtern und in vielen Fällen

überhaupt zu ermöglichen. Angedacht ist, Familien mit einem

Haushaltseinkommen bis 70.000 Euro im Jahr mit einem staatlichen

Eigenkapitalzuschuss von bis zu 20.000 Euro zu unterstützen.

So sieht es das interne Konzeptpapier des Ministeriums vor.

Viele Familien könnten sich die Bankkredite für teures Wohneigentum

in angespannten Märkten kaum noch leisten, so die

Ministerin, selbst wenn beide Ehepartner berufstätig seien. Um

dieser Entwicklung gegenzusteuern, soll der vorgeschlagene Eigenkapitalzuschuss

nun das bestehende Wohneigentumsprogramm

der Förderbank KfW bei Bau oder dem Ersterwerb einer

selbst genutzten Wohneinheit ergänzen. Im Gespräch ist

derzeit eine Förderung in Höhe von 8 000 Euro pro Familie mit

einem Kind, für ein zweites und drittes Kind sind jeweils weitere

6 000 Euro an staatlichen Zuschüssen vorgesehen.

Eigenheimförderung kommt wohl nicht

mehr in dieser Legislaturperiode

Laut Ministeriumssprecher hat Barbara Hendricks bereits mit

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble über ihr Vorhaben

verhandelt. Da die Pläne von SPD und Union nicht weit auseinander

lägen, so hieß es noch vor wenigen Wochen, bestehe

eine gute Chance, die Eigenheimförderung noch in dieser Legislaturperiode

einzuführen. Nach jüngsten Berichten gilt es

derweil aber eher als unwahrscheinlich, dass das geplante Familienbaugeld

noch vor der Bundestagswahl am 24. September

verabschiedet wird. Er sei skeptisch, ob die Zeit bis dahin reiche,

betonte jüngst etwa der SPD-Baustaatssekretär Gunther

Innerhalb des SPD, an deren Spitze Kanzlerkandidat Martin

Schulz das Thema Gerechtigkeit in den Wahlkampf eingebracht

hat, ist das Familienbaugeld unumstritten und der

richtige Weg, um Familien den Traum von den eigenen vier

Wänden zu erfüllen. Doch es gibt auch Kritiker, die eine solche

Förderung für kontraproduktiv halten. Ein solches „Baukindergeld“

treibe die Preise weiter in die Höhe, betont etwa

der Freiburger Ökonom Lars Feld. Zielführender seien Erleichterungen

bei der Grundsteuer und der Grunderwerbsteuer.

Die vergleichsweise hohe Grunderwerbsteuer

erschwert den Kauf von Wohneigentum

Bis zu 15 Prozent an Nebenkosten kommen beim Immobilienkauf

dazu, die Grunderwerbsteuer ist dabei ein besonders

dicker Brocken. Über zwölf Milliarden Euro haben die Bundesländer

im vergangenen Jahr auf diesem Weg eingenommen,

viele sehen in diesem Posten angesichts der ohnehin

hohen Preise auf dem Immobilienmarkt eine ärgerliche Bremse

bei der Bildung von Wohneigentum. Die Höhe der Grunderwerbsteuer

können die Länder zwischenzeitlich selber festlegen.

Bayern und Sachsen haben am alten Satz von 3,5 Prozent

festgehalten, in Baden-Württemberg wurde er auf 5 Prozent

erhöht, anderswo liegt er bei 6,5 Prozent. Professor Michael

Voigtländer vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

hat sich jüngst für eine Senkung auf 2 Prozent ausgesprochen.

Weil das kaum durchzusetzen ist, hat der Immobilienökonom

in einer Studie für die FDP-Fraktionen in den Landtagen zudem

vorgeschlagen, einen Freibetrag von 500.000 Euro beim

Neuerwerb von Wohneigentum einzuführen. In Baden-Württemberg

würde dabei unter dem Strich eine Ersparnis von bis

zu 25.000 Euro stehen. Auch das wäre ein guter Weg, so Voigtländer,

Familien den Kauf von Wohneigentum zu erleichtern.


© Autor: Markus Heffner

Immobilien gibt es schon seit der Steinzeit, die Wege der Vermarktung aber ändern sich stetig.

-Dieter Munk-

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Finanzierung / Unternehmergespräch

smartLiving.

MAGAZIN

„Diversifikation steht im Vorder grund. Wir empfehlen

Kunden, in verschiedene Anlageklas sen zu

investieren, um Risiken bestmöglich zu streuen.“

Dr. Volker Gerstenmaier: Durch die Niedrigzinsphase ist die

Suche nach rentablen Anlagen schwieriger geworden. Der

Anleihenmarkt ist beispielsweise für private Anleger extrem

unattraktiv geworden. Das ändert aber nichts an unserem

breiten Tätigkeitsfeld – ganz im Gegenteil.

smartLiving: Ihr Unternehmen wurde 1912 als Bankhaus

gegründet, seit 1937 ist es auch im Immobiliengeschäft tätig.

Wodurch profitieren Ihre Kunden, indem Sie nicht nur

hochwertige Immobilien verkaufen, sondern zugleich eine

marktkonforme Finanzierung anbieten, die es allerdings

auch bei diversen anderen Bankinstituten gibt?

Dr. Volker Gerstenmaier: Im Finanzierungsbereich sind wir

Spezialist für Zwischenfinanzierungen. Beispiel: die Kinder

sind aus dem Haus, die ältere Generation möchte ihr Haus

verkaufen und eine kleinere Wohnung mit guter Infrastruktur

für das Alter erwerben. Die Finanzierungslücke, die durch die

zeitliche Überschneidung entstehen kann, schließen wir für

unsere Kunden. Außerdem verfügen wir über ein breites

Netzwerk an Finanzierungspartnern und können daher sehr

gute Marktkonditionen anbieten.

schließen, dass das Bestellerprinzip auch für Kaufimmobilien

eingeführt wird. Im Mietsegment haben wir die Erfahrung

gemacht, dass dies kurz nach der Einführung zu weniger Beauftragungen

des Maklers führt, innerhalb eines Jahres waren

wir wieder auf dem Niveau vor dem Bestellerprinzip. Die Vermieter

haben gemerkt, wie viel Arbeit hinter einer Vermietung

stecken kann. Und im Kaufsegment ist diese ja ungleich

höher und die Beratung viel intensiver. Wir gehen also davon

aus, dass im Falle einer Einführung des Bestellerprinzips für

Kaufimmobilien der Verkäufer auf unsere Beratungskompetenz

und unsere jahrzehntelange Erfahrung setzt.

smartLiving: Ihr Unternehmen engagiert sich seit geraumer

Zeit im sozialen Bereich, es unterstützt ausgewählte

Stiftungen und verschiedene soziale Projekte. Werden Sie

dieses Engagement zukünftig ausbauen und nach welchen

Kriterien werden die Projekte und Initiativen ausgewählt?

Dr. Volker Gerstenmaier: Wir sind dieser Stadt seit jeher eng

verbunden und richten unser soziales Engagement daher auf

regionale Projekte. Das möchten wir auch in Zukunft so beibehalten.

Die derzeitige Lage an den Finanzmärkten ist von Unsicherheit

geprägt, die Europäische Zentralbank (EZB)

warnt in ihrem Bericht zur Lage des Finanzsystems im Euro-Raum

vor weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten

durch mögliche Änderungen der US-Politik unter dem neuen

Präsidenten Donald Trump. Unabhängig davon stiegen jüngst

in Deutschland die Inflation und die Zinsen für Immobilienkredite,

wogegen sich die Zinsen für Sparer auf einem unverändert

sehr niedrigen Niveau befinden. Die Preise für Immobilien

steigen seit Jahren, ein weiterer Anstieg gerade in Ballungsräumen

wird prognostiziert. Selten zuvor war es für eine kaufkraftstarke

und vermögende Klientel so schwer, die richtige Anlageentscheidung

im Hinblick auf die bestmögliche Rendite bei

gleichzeitiger Sicherheit des eingesetzten Kapitals zu treffen.

Die Redaktion von smartLiving sprach mit Dr. Volker Gerstenmaier,

dem persönlich haftenden Gesellschafter der Bankhaus

Ellwanger & Geiger KG, über die aktuellen Marktentwicklungen

und die Handlungsoptionen für kaufkraftstarke

Verbraucher. Das im Jahr 1912 gegründete Unternehmen ist

eine auf Immobilien sowie Vermögensverwaltung spezialisierte

deutsche Privatbank mit Sitz in Stuttgart, die sich als

einer der führenden Anbieter in der Stuttgarter Region auf

folgende Geschäftsfelder fokussiert: Private Banking (Betreuung

vermögender Privatkunden), Private Immobilien (Kauf,

Dr. Volker Gerstenmaier, persönlich haftender

Gesellschafter der Bankhaus Ellwanger & Geiger KG

Verkauf, Finanzierung und Vermietung hochwertiger Wohnimmobilien),

Real Estate (Bewertung, Projektierung, Transaktionsgeschäft,

Finanzierung und Bewirtschaftung gewerblicher

Immobilien) sowie Funds & Asset (Spezialfonds und

Immobilienanlageprodukte für institutionelle Anleger und

Family Offices).

smartLiving: Herr Dr. Gerstenmaier, eine Eingangsfrage:

Welches Investment empfehlen Sie heute einem kapitalkräftigen

Anleger vor dem Hintergrund der geschilderten

Marktbewegungen und unter Berücksichtigung der drei

wichtigsten objektiven Anlagekriterien einer Vermögensanlage,

nämlich Sicherheit, Rentabilität und Liquidität?

Dr. Volker Gerstenmaier: Diversifikation steht im Vordergrund!

Wir empfehlen Kunden, in verschiedene Anlageklassen

zu investieren, um Risiken bestmöglich zu streuen. Daneben

berücksichtigen wir selbstverständlich die Lebenssituation

des Kunden und seine Risikotoleranz.

smartLiving: Welche Auswirkungen haben die – noch nicht

in Gänze absehbaren – Marktveränderungen auf dem Kapital-

und Immobilienmarkt auf Ihr operatives Geschäft?

Richten Sie den Fokus Ihrer heute breiten Geschäftstätigkeit

neu aus?

smartLiving: Ihr Unternehmen veröffentlicht jedes Jahr einen

umfassenden Immobilien-Marktbericht für Stuttgart

und die Region, der konstatiert, dass die Preise für Kaufimmobilien

seit vier bis fünf Jahren überdurchschnittlich

stark gestiegen sind. Erwarten Sie mittelfristig einen ähnlichen

Anstieg, der dazu führen würde, dass sich viele Verbraucher

eine Kaufimmobilie in Stuttgart schlichtweg nicht

mehr leisten können?

Dr. Volker Gerstenmaier: Die Nachfrage ist nach wie vor

hoch, was auch zukünftig zu einem Preisanstieg führen wird.

Wir gehen allerdings davon aus, dass dieser moderater sein

wird als in den letzten Jahren. Und ja: Wohnen in Stuttgart hat

seinen Preis. Wir beobachten schon heute,

dass Familien häufig in den Vororten nach

Immobilien suchen; dort sind die Preise noch

etwas günstiger.

smartLiving: Im Bereich der Mietwohnungsvermittlung

gilt seit 2015 das so genannte

Bestellerprinzip im Hinblick auf die

Maklercourtage. Dabei gilt das marktwirtschaftliche

Prinzip: wer bestellt, der bezahlt.

Erwarten Sie in absehbarer Zukunft auch die

Einführung des Bestellerprinzips bei Kaufimmobilien?

Und welche Auswirkungen

hätte diese Maßnahme für den Berufsstand

der Immobilienmakler?

Dr. Volker Gerstenmaier: Es ist nicht auszu-

smartLiving: Herr Dr. Gerstenmaier, seit 1999 leiten Sie als

persönlich haftender Gesellschafter die Geschicke des Traditionsunternehmens.

Eine anspruchsvolle und sicherlich

zeitintensive Tätigkeit. Mit was beschäftigen Sie sich in Ihrer

freien Zeit, falls es diese überhaupt gibt?

Dr. Volker Gerstenmaier: Im Sommer spiele ich Golf, im

Winter fahre ich Ski. Und dazwischen beschäftige ich mich

sehr gerne mit moderner Kunst.

smartLiving: Herr Dr. Gerstenmaier, wir danken Ihnen für

das Gespräch!

slm

Foto: Ellwanger & Geiger KG

Foto: Ellwanger & Geiger KG

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MAGAZIN

Zieht die Mietpreisbremse

– oder nicht?

Interessenvertretungen

sehen unterschiedliche

Entwicklungen

Der Deutsche Mieterbund erwartet weitere Mietsteigerungen,

in einer aktuellen Branchenstudie wird dagegen

eine Trendwende prognostiziert.

In Baden-Württemberg gilt sie bereits seit November 2015:

Die so genannte Mietpreisbremse, die dafür sorgen soll, dass

die Wohnkosten bei einer Neuvermietung nicht mehr als

zehn Prozent steigen. Grundlage dafür ist der örtliche Mietspiegel,

an dem sich die Mietpreise entsprechend dem geänderten

Gesetz orientieren müssen. Insgesamt 68 Städte und

Gemeinden hatte die Landesregierung seinerzeit als Gebiete

mit angespanntem Wohnungsmarkt eingestuft, allen voran die

Landeshauptstadt Stuttgart und einigen Gemeinden der Region

wie etwa Bietigheim, Fellbach, Plochingen oder Sindelfingen,

in denen das Gesetz zur Dämpfung des Mietanstiegs in

angespannten Wohnungsmärkten (MietNovG) seither gilt.

“Die Mietpreisbremse habe nicht gewirkt

und müsse nachjustiert werden“

Ob das erklärte Ziel damit erreicht wurde, die Auswirkungen

des Wohnungsmangels in Ballungsgebieten und großen Metropolen

abzufedern und zu verhindern, dass Wohnen für

noch mehr Menschen zu einem unbezahlbaren Luxusgut

wird, darüber gibt es durchaus unterschiedliche Meinungen.

Aus Sicht des Deutschen Mieterbundes jedenfalls gibt es derzeit

bei den Wohnkosten noch keinen Grund zu Entwarnung,

wie der Geschäftsführer Ulrich Ropertz jüngst betont hat. „In

den großen Städten bewegen wir uns nach wie vor auf einem

extrem hohen Niveau“, so Ropertz. Die Mietpreisbremse habe

nicht gewirkt und müsse nachjustiert werden.

diesen Zahlen eine Trendwende, von der nicht nur die Bestandsmieten

betroffen sind. Auch Eigentumswohnungen

könnten laut Studie in diesen Städten in vier bis fünf Jahren

um bis zu ein Drittel billiger werden. Auch in dieser Aussage

widerspricht die Studie den Prognosen anderer Experten. So

geht etwa der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen

unverändert davon aus, dass sich der

Wohnungsengpass in den Metropolen und Ballungsräumen

weiter verschärfen und sich der Mietpreisanstieg dadurch

fortsetzen wird. Und auch der Deutsche Mieterbund folgt der

Prognose, dass die Bestandsmieten weiter steigen werden, wie

Geschäftsführer Ulrich Ropertz betont: Immer höhere Kaufpreise

für Wohnungen in den großen Städten ließen darauf

schließen, dass die Investoren weitere Mietsteigerungen erwarten.

Neben einer Verschärfung der Mietpreisbremse fordern

die Interessenvertretungen der Mieter daher unter anderem

auch die Einführung von Bußgeldern für Wuchermieten sowie

größere steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten. Denn das

Ende der Fahnenstange sei derzeit noch keinesfalls erreicht.

© Autor: Markus Heffner

Deutscher Mieterbund fordert die Einführung

von Bußgeldern für Wuchermieten

Der Mieterbund hatte mit diesem Statement auf eine Prognose

des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA) reagiert, der

dieser Tage eine aktuelle Branchenstudie vorgestellt und darin

das „Ende des Mietanstiegs in großen Städten“ angekündigt

hat. Nicht alle wollen in die Metropolen, der Schwarm zieht

weiter, heißt es unter anderem in der Studie, die der Verband

Mitte Februar der Bundesregierung übergeben hat. Der

Schwarm junger Zuzügler dränge inzwischen in kleinere

Städte wie Leipzig, Rostock, Erlangen und Regensburg, so das

Ergebnis der Marktanalyse. In den sieben größten deutschen

Städten Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Düsseldorf

und Stuttgart seien dagegen die Angebotsmieten mit 2,6

Prozent im Jahr 2016 bereits nur noch im bundesweiten

Durchschnitt gestiegen. Zum Vergleich: Im Vorjahr hatte das

Plus in den großen Metropolen noch bei 3,4 Prozent gelegen.

Der Wirtschaftsverband mit Sitz in Berlin, der unter anderem

Immobilieninvestoren, Makler und Banken vertritt, sieht in

Die Mietpreisbremse gilt seit Ende 2015 in Baden-Württemberg.

Deren Auswirkungen werden differenziert betrachtet.

Foto: DDRockstar - fotolia.com

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NOTAR AUSSER DIENST

Die große Grundbuchamtsund

Notariatsreform

Bis Ende 2017 werden landesweit alle staatlichen Notariate

aufgelöst und die Grundbuchämter überführt.

Sie gilt als größte und umfassendste Strukturänderung in der

Geschichte der baden-württembergischen Justiz: Die Grundbuchamts-

und Notariatsreform, die derzeit in vollem Gange

ist und auch in der Region Stuttgart weitreichende Konsequenzen

haben wird. Vorgesehen ist unter anderem, spätestens

bis Ende des Jahres sämtliche der rund 300 staatlichen

Notariate in Baden-Württemberg zu schließen. Auch in den

Stuttgarter Stadtbezirken wie Möhringen, Vaihingen, Bad

Cannstatt oder Weilimdorf und in den vielen Kommunen in

der Region wird es dann ab dem 1. Januar 2018 vor Ort keine

Notare in Staatsdiensten mehr geben. Stattdessen werden

sämtliche Beurkundungsaufgaben von diesem Tag an ausschließlich

von freiberuflichen Notaren übernommen.

Die Bearbeitungszeit beim Grundbucheintrag könnte

sich verlängern, wie so manche Experten befürchten

Bis Ende 2017 werden sämtliche der rund 300 staatlichen Notariate in Baden-Württemberg

schließen. Beurkundungsaufgaben übernehmen zukünftig freiberufliche Notare.

Von der Reform betroffen sind zudem auch die bisher 654

Grundbuchämter im Land, die ebenfalls bis Ende des Jahres

aufgelöst werden. Die bisher bestehenden gerichtlichen Zuständigkeiten,

also etwa die Grundbuchführung oder Nachlassregelungen,

werden dann von landesweit insgesamt 13

Amtsgerichten übernommen. Teilweise ist dieser Schritt bereits

vollzogen, wie etwa am Amtsgericht Waiblingen, teilweise

steht die Überführung noch an. Mit den geänderten Zuständigkeiten

sind derweil auch spürbare Änderungen für

Immobilienkäufer verbunden: Vom Wechsel zu einem anderen

Notar angefangen bis zur Bearbeitungszeit beim Grundbucheintrag,

die sich durch die Verlagerung zu einer überschaubaren

Anzahl an Amtsgerichten deutlich verlängern

könnte, wie so manche Experten befürchten.

Denn die so genannten Amts- oder Bezirksnotare waren seither

nicht nur beim Haus- oder Grundstückskauf vielfach erste

Ansprechpartner. Neben der Grundbuchführung gehören

auch die Beurkundung von Verträgen und die Beglaubigung

von Unterschriften und Abschriften zu ihren Aufgaben. Darüber

hinaus übernehmen sie bisher auch die Funktion als

Nachlass- und Betreuungsgericht. All das endet zur Jahresfrist,

gleichzeitig wird damit dann auch eine historisch gewachsene

Besonderheit im Schwabenland abgeschafft: Baden-Württemberg

ist seither das einzige Bundesland, in dem

es überhaupt Amtsnotare gibt. Das Württembergische Amtsnotariat

blickt dabei auf eine bald 200-jährige Geschichte zurück.

Am 1. Juli 1826 traten drei Königliche Notariatsverordnungen

in Kraft, durch die das Notariatsedikt von 1819 vollzogen,

die Notariatsbezirke eingeteilt und die Gerichts- und

Amtsnotare ernannt wurden. Im Unterschied zu allen anderen

Bundesländern hatte sich im Südwesten seither ein System

aus beamteten Notarinnen und Notaren etabliert, die

sämtliche notariellen Dienstleistungen, Aufgaben der Grundbuchämter

und vieles mehr übernommen haben.

Während Justizminister Rainer Stickelberger durch die Reform,

die noch von der schwarz-gelben Landesregierung beschlossen

worden war, künftig große Vorteile für die Bürger

erwartet, sehen viele Notare den Paradigmenwechsel eher

skeptisch. Ein bisher bürgernaher Service werde ohne Not auf

dem Altar der Gleichmacherei geopfert, heißt es beispielsweise

aus einem Notariat im Stuttgarter Norden. Schließlich würden

die Bezirksnotare die Bürger häufig noch persönlich kennen.

Und ein anderen Notar glaubt: „Die Menschen werden

schon bald merken, was diese Reform bedeutet.“ Da die

Grundbuchführung und die gerichtlichen Tätigkeiten wegfielen,

sei jeder Notar künftig für deutlich mehr Menschen zuständig

als bisher. Dadurch müssten die Bürger weitere Wege

zum nächsten Notar zurücklegen, was insbesondere auf dem

Land noch viel gravierender als in Ballungsräumen sei. So

müssen etwa die Stuttgarter Filderbürger nach der Auslagerung

der bisher bei den Notariaten in Möhringen und Vaihingen angesiedelten

Grundbuchämter ihre diesbezüglichen Angelegenheiten

künftig am Amtsgericht Böblingen erledigen. Gleichzeitig

ist das Böblinger Amtsgericht unter anderem aber auch für

die Landkreise Reutlingen und Tübingen zuständig.

Rund 3 000 Landesbedienstete werden von der Reform

betroffen sein, teilweise mit gravierenden Veränderungen

Gravierende Änderungen stehen derweil auch für jene etwa

3 000 Landesbediensteten an, die von der Reform betroffen

sind, was immerhin fast ein Fünftel aller Mitarbeiter der baden-württembergischen

Justiz ausmacht. Eine der großen Herausforderungen

der Reform wird daher auch darin bestehen,

für jeden Betroffenen eine sozialverträgliche Lösung zu finden.

„Eine solche Mammutreform können wir nur gemeinsam

mit unseren Beschäftigten stemmen, die tagtäglich ihre

verantwortungsvollen Aufgaben mit großem Engagement

und hohem fachlichen Können erfüllen“, so Justizminister Stickelberger.

Gerade die Umstellungsphase bringe für die Mitarbeiter

vielfach offene Fragen und Unsicherheiten mit sich.

Deshalb sei es ihm ein ganz wichtiges Anliegen, „dass wir ihre

Belange fest im Blick behalten.“

Ein möglicher Weg ist, dass die bisherigen Amtsnotare als

Sachbearbeiter an eines der landesweit 13 Grundbuchämter

oder als Nachlass- und Betreuungsrichter zum Amtsgericht

wechseln, womit in der Regel aber spürbare Gehaltseinbußen

verbunden sein können. Zudem hat das Justizministerium

unter der Rubrik „sozialverträgliche Umsetzung der Reform“

Vorruhestand- und Abfindungsregelungen verabschiedet. Ein

Teil der Notarinnen und Notare im Landesdienst will laut Ministerium

derweil auf eigenen Antrag aus dem Beamtenverhältnis

ausscheiden, um die bisherige Arbeit künftig freiberuflich

und auf eigene Rechnung auszuüben. Der Bedarf an

Fachkräften mit Berufserfahrung ist im Sog der Reform jedenfalls

groß: Den insgesamt knapp 110 freiberuflichen Notaren,

die es derzeit in Baden-Württemberg gibt, stehen seither

immerhin 800 Amtsnotare gegenüber. Deren Wegfall zum

1. Januar 2018 soll durch die Schaffung von 242 neuen freiberuflichen

Notariatsstellen ausgeglichen werden. Zum Vergleich:

In der Landeshauptstadt sind derzeit 49 Notare freiberuflich

tätig, ab 2018 werden es dann 52 sein.

Ob und wie sich das neue System bewährt,

wird sich spätestens 2018 zeigen

Dafür verantwortlich ist auch in diesem Fall das Justizministerium,

das die beschlossenen Maßnahmen nach eigenem Bekunden

in enger Abstimmung mit den betroffenen Verbänden

und Gewerkschaften umsetzen will. Dazu gehört allen

voran der Württembergische Notarverein, der sich lange gegen

die Reform gewehrt hat, nun aber umgeschwenkt ist und

seinen Beitrag leisten will, damit der Übergang gelingt. So hat

der Vorsitzende Jan Arnold jüngst im Interview erklärt, dass

für viele Notare und die Mitarbeiter in den Notariaten derzeit

noch unklar sei, wo und was sie ab 2018 arbeiten werden.

Diese Unsicherheit sei für die Beschäftigten

natürlich eine große

Belastung, so Arnold.

Für den Bürger wiederum mache

sich die Reform vor allem

bei Haus- oder Grundstückskäufen

bemerkbar, glaubt er.

Bei den Amtsnotaren sei

bisher alles in einer Hand

gewesen, wofür künftig

mehrere Stellen

zuständig sind, wie

er betont: „Da geht

schon auch Effizienz

verloren.“ Darüber

hinaus gehen aber auch

dem Land Baden-Württemberg beträchtliche Einnahmen

verloren. 60 bis 100 Millionen Euro Gewinn hätten die Amtsnotariate

jährlich erwirtschaftet, so Arnold. Geld, das künftig

zu einem guten Teil von freiberuflichen Notaren verdient

wird. Ob und wie sich das neue System bewährt, wird sich

spätestens 2018 zeigen. Doch eine gute Nachricht gibt es derweil

schon jetzt: Zwar können die Bürger künftig nicht mehr

aufs Bezirksrathaus, um einen Immobilienkauf abzuschließen.

Da die Notargebühren bundesweit einheitlich festgelegt

werden, ändert sich durch die Reform aber zumindest nichts

an den Kosten.

© Autor: Markus Heffner

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Die neuesten Urteile im

Immobilien- und Mietrecht

| Baugeldvergleich

BAUSPARKASSEN DÜRFEN GUT VERZINSTE

ALTVERTRÄGE KÜNDIGEN

Enorme Schlappe für die Kunden, große Erleichterung bei

den Bausparkassen: Der Bundesgerichtshof (BGH) hat

jüngst die Kündigung von Bausparverträgen mit lukrativen

Zinsen in einem Grundsatzurteil für rechtmäßig erklärt.

Bausparer haben demnach keine Chance, sich gegen die Kündigung

eines alten Bausparvertrags mit hohen Zinsen zu wehren.

Einen solchen Vertrag über mehr als zehn Jahre als reine Sparanlage

laufen zu lassen, widerspreche dem Sinn und Zweck des

Bausparens, entschied der Bundesgerichtshof (BGH). Das Ansparen

sei dazu gedacht, Anspruch auf ein Darlehen zu erlangen.

Dieser Zweck sei mit Erlangen der Zuteilungsreife erreicht.

Die Bausparkassen haben inzwischen nach Branchendaten rund

250.000 Verträge gekündigt, bei denen die Kunden ihr Darlehen

nicht abgerufen, sondern stattdessen weiter gespart und Zinsen

kassiert haben. Das ist für viele Bausparer bei den niedrigen Zinsen

attraktiv: Sie verzichten auf das Bauspardarlehen, weil sie

sich das Geld billiger bei normalen Banken besorgen können.

Stattdessen nutzen sie den Vertrag lieber als lukrative Sparanlage,

was die Bausparkassen in eine Schieflage bringt, die bekanntlich

von der Differenz zwischen Spar- und Darlehenszins leben.

Ist der Vertrag seit zehn Jahren zuteilungsreif, haben die Institute

laut BGH-Urteil aber ein Kündigungsrecht. Die bereits ausgesprochenen

Kündigungen waren also rechtens. Außerdem ist für

die Kassen der Weg frei, um weitere Verträge kündigen zu können.

Der Richterspruch entschied zwei Prozesse, die die Bausparkasse

Wüstenrot mit gekündigten Kundinnen führte. Weil die obersten

Zivilrichter die Linie für die gesamte deutsche Rechtsprechung

vorgeben, ist das Urteil aber von größerer Bedeutung. Beim BGH

sind nach Angaben des Vorsitzenden Richters Jürgen Ellenberger

derzeit mehr als 100 Bauspar-Verfahren anhängig.

(BGH, Aktenzeichen XI ZR 185/16, Quelle: dpa, slm)

Bausparer haben keine Chance, sich gegen die Kündi gung eines alten

Bausparvertrags mit hohen Zinsen zu wehren, wie der BGH entschied.

VORTEIL KANN ENTFALLEN - ERBSCHAFTSSTEUER-

BEFREIUNG WURDE RÜCKABGEWICKELT

Der Gesetzgeber hat für Ehepartner bei selbstgenutzten

Familienheimen die Möglichkeit der Erbschaftssteuerbefreiung

geschaffen. Damit soll verhindert werden, dass

nach einem Todesfall der überlebende Partner steuerlich erheblich

belastet wird oder schlimmstenfalls sogar die Immobilie

aufgeben muss. Doch man sollte als Erbe auch einige

Grundregeln einhalten, sonst ist der Steuervorteil bedroht.

Der Fall: Eine Ehegattin hatte als Alleinerbin eine Immobilie geerbt

und bewohnte diese auch. So weit wäre alles im Sinne der

gesetzlich vorgegebenen Erbschaftssteuerbefreiung gewesen.

Doch binnen zehn Jahren nach dem Erwerb übertrug sie ihrer

Tochter das Grundstück und sicherte sich selbst nur einen Nießbrauchsvorbehalt.

Das wollte der Fiskus nicht akzeptieren und

forderte eine vollständige Rückabwicklung der Steuerbefreiung.

Das Urteil: „Dass die Klägerin den Grundbesitz aufgrund des

vorbehaltenen Nießbrauch noch weiter zu eigenen Wohnzwecken

nutzt, reicht für den Behalt der Steuerbefreiung nicht

aus“, entschied das Gericht und schloss sich damit dem Finanzamt

an. Das Aufgeben der Eigentümerstellung sei zwar

im Gesetzestext nicht ausdrücklich geregelt, aber man dürfe

davon ausgehen, dass der Gesetzgeber die Nutzung der Immobilie

zu eigenen Wohnzwecken aus der fortdauernden

Rechtsposition als Eigentümer voraussetze.

(Finanzgericht Münster, Aktenzeichen 3 K 3757/15 Erb, Quelle: Infodienst

Recht und Steuern der LBS)

VORGETÄUSCHTER EIGENBEDARF – MIETER

KÖNNEN SCHADENERSATZ VERLANGEN

Der Mieter muss ausziehen, wenn der Vermieter Eigenbedarf

geltend macht. Doch welche Rechte stehen Mieter zu, wenn

diese feststellen, dass die Wohnung nach ihrem Auszug monatelang

leer steht? Vermieter, die als Kündigungsgrund einen Eigenbedarf

geltend machen, der jedoch nur vorgetäuscht ist, müssen

damit rechnen, dass dem Mieter unter bestimmten Umständen

Schadenersatz zusteht. Das gilt etwa, wenn der Mieter die Wohnung

geräumt hat, die Wohnung dann aber monatelang leer steht.

Im verhandelten Fall gab der Vermieter in einem Schreiben

an, dass er die Wohnung dringend für seine pflegebedürftige

Mutter bräuchte. Nach der Kündigung wegen Eigenbedarf

musste die Mieterin die Wohnung räumen. Dann stand die

Wohnung allerdings zwei Jahre lang leer. Die Mieterin forderte

deshalb vom Vermieter Schadenersatz in Höhe von 23 000

Euro. Sie war davon überzeugt, dass die Mutter des Vermieters

nie beabsichtigt habe, in die Wohnung einzuziehen. Der

Gesundheitszustand der Mutter habe sich außerdem erst ein

Jahr nach dem Auszug der Mieterin verschlechtert.

BAUGELDVERGLEICH DER FMH-FINANZBERATUNG

Effektivzinsen in % für 5 JAHRE 10 Jahre 15 Jahre 20 Jahre

Interhyp 0,87 1,15 1,66 1,95

Dr. Klein 0,87 1,16 1,66 1,97

DTW-Immobilienfinanzierung 0,87 1,22 1,66 1,97

Enderlein 0,87 1,22 1,66 1,97

PLANETHYP 0,87 1,22 1,66 1,97

Santander Bank 0,97 1,22 1,78 -

BBBank 1,12 1,24 2,05 -

ING-DiBa 1,27 1,48 1,93 -

HypoVereinsbank 1,04 1,56 1,85 2,03

Postbank 1,00 1,43 1,90 2,19

PSD Bank RheinNeckarSaar 1,09 1,25 1,80 -

Sparda-Bank Baden-Württemberg 1,12 1,22 1,73 3,03

Deutsche Bank Stuttgart 1,16 1,45 2,10 2,46

Commerzbank Stuttgart 1,21 1,48 2,04 2,49

BW-Bank 1,21 1,54 2,03 2,69

Mittelwert von 95 Banken 1,11 1,42 1,93 2,15

Der Effektivzins beinhaltet Kosten der Grundschuldeintragung; unveränderter Zinssatz nach Zinsbindung.

Die Tabelle ist unterteilt in Angebote von Vermittlern, bundesweite und regionale Angebote.

Zinsvergleiche zum Thema Baufinanzierung haben eine lange

Tradition bei der FMH-Finanzberatung: Bereits seit

1986 werden hier Daten erhoben, gespeichert und aufbereitet.

Aktuell befinden sich 64 Anbieter mit 257 Angebotsvarianten

in der Datenbank. Wer den Zinsvergleich auf der FMH-Seite

(www.fmh.de/hypo) nutzt, kann zudem sicher sein, dass alle

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat nunmehr entschieden,

dass eine Vorratskündigung nicht ausreichend sei. Vielmehr

komme es darauf an, dass beim Vermieter ein konkretes Interesse

an einer baldigen Nutzung bestehe. Setzt der Vermieter

das Vorhaben nicht um, lege der Verdacht nahe, dass er den

Eigenbedarf nur vorgeschoben hat. Dann muss er laut BGH

unter strengen Vorschriften plausibel darlegen, warum der Eigenbedarf

nachträglich entfallen ist. Im verhandelten Fall

wurde dies von dem Berufungsgericht übergangen. Der BGH

wies den Fall deshalb zur Neuverhandlung zurück.

Bestätigt sich der Verdacht, dass der Vermieter den Eigenbedarf

nur vorgetäuscht hat, können Mieter Schadenersatz fordern.

«Sie können dann etwa die Kosten für den Umzug, eine

erhöhte Miete, Maklergebühren oder Einbauten in der Wohnung

geltend machen», sagt Anja Franz vom Mieterverein

München. Mieter sollten dafür entsprechende Rechnungen

als Nachweis sammeln. Das sei aber nur ein schwacher Trost,

schließlich musste der Mieter die Wohnung ja schon räumen.

(BGH, Aktenzeichen VIII ZR 300/15, Quelle: dpa, slm)

KAUFPREIS 250.000 EURO; DARLEHEN 175.000 EURO

(70 % FINANZIERUNG); TILGUNG 2,5 %

Stand: 08.03.2017

Quelle:FMH-Finanzberatung

wichtigen Zinsaufschläge oder Rabatte in der Zinsnennung berücksichtigt

werden, z. B. unterschiedliche Beleihungsaufschläge,

Rabatte für schnellere Tilgung oder größere Darlehensbeträge,

Sondertilgungsoptionen und Tilgungsveränderungen.

Auch regionale Angebote sind berücksichtigt.

© FMH-Finanzberatung

Foto: goodluz - fotolia.com

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Sanierung & Energie

smartLiving.

MAGAZIN

Wenn der Schornsteinfeger

kommt

Alte Heizkessel müssen

ausgetauscht werden

So mancher Hauseigentümer hat in diesem Jahr schon Besuch

vom Bezirksschornsteinfeger gehabt, anderen steht

er noch bevor. Zur üblichen Kontrolle im Heizungskeller, ob

beispielsweise die Abgaswerte noch im gesetzlich vorgegebenen

Rahmen liegen, kommt seit diesem Jahr noch eine weitere

Pflicht hinzu: Seit dem 1. Januar sind Schornsteinfeger gehalten,

an allen Heizgeräten ein Effizienzlabel anzubringen,

die älter als 15 Jahre sind. Das Label ist bereits Anfang 2016

von der Bundesregierung eingeführt worden, seither sind die

Etiketten aber lediglich auf freiwilliger Basis ausgestellt worden.

Nun gilt die Kennzeichnungspflicht grundsätzlich für

alle Heizgeräte, die entsprechend lange ihren Dienst tun.

Konkrete Verpflichtungen sind damit zunächst zwar nicht

verbunden, das Effizienzlabel führt dem Eigentümer aber zumindest

auf einen Blick vor, ob seine Anlage unnötig viel

Energie und damit auch Geld verbraucht. Zur Darstellung der

verschiedenen Kategorien wird die gleiche Farb- und Buchstabenskala

genutzt, mit der auch Haushaltsgeräte gekennzeichnet

werden: Die Klasse E (dunkelrot) steht für mangelhafte Energiewerte,

die Klasse A++ (dunkelgrün) für bestmögliche Effizienz

beim Heizen. „Stuft der Schornsteinfeger ein Heizgerät in

die schlechteren Klassen ein, ist meist ein Austausch des Gerätes

ratsam. Nur so lassen sich die Heizkosten langfristig eindämmen",

betont Michael Herma, Geschäftsführer des Spitzenverbandes

der Gebäudetechnik VdZ. Kessel der Klassen A und

B seien dagegen bereits auf dem aktuellen Stand der Technik.

Trotzdem könne eine Optimierung der gesamten Anlage den

Energieverbrauch oft zusätzlich reduzieren, so Herma.

Der Bund fördert über verschiedene Programme effiziente

Heizungen und die Nutzung erneuerbarer Energien

Seit 1. Januar 2017 muss an allen Heizgeräten, die älter

als 15 Jahre sind, ein Effizienzlabel angebracht werden

Erklärtes Ziel der neuen Kennzeichnungspflicht im Heizungskeller

ist, Besitzern alter Anlagen aufzuzeigen, welches Sparpotential

mit einer Sanierung verbunden ist. Um einen zusätzlichen

Anreiz zu schaffen, leistet der Staat auch konkrete finanzielle

Hilfestellung: Mit seinem CO2-Gebäudesanierungsprogramm

fördert der Bund einerseits den Einbau effizienter Heizungen,

gleichzeitig wurde noch ein so genanntes Marktanreizprogramm

(MAP) aufgelegt, mit dem die Nutzung erneuerbarer

Energien unterstützt wird. Seit August 2016 bezuschusst der

Staat außerdem den Austausch von Heizungspumpen und den

hydraulischen Abgleich von Heizungsanlagen.

Der Handlungsbedarf ist dabei enorm: Etwa drei Viertel aller

Heizungsanlagen in Deutschland verbrauchen Schätzungen

zufolge zu viel Energie. Mit einer Modernisierung können bis

zu 20 Prozent Energie eingespart werden, womit nicht nur die

jährlichen Heizkosten deutlich reduziert werden, sondern auch

die Belastungen der Umwelt mit klimaschädlichem CO2. Laut

Bundeswirtschaftsministerium sind in einem durchschnittlichen

Einfamilienhaus nach Einbau eines modernen Kessels immerhin

Einsparungen von bis zu 400 Euro im Jahr möglich.

Besonders betroffen vom Modernisierungsstau im Heizungskeller

ist laut einer Studie des Bundesverbandes der Deutschen

Heizungsindustrie (BDH) das Land Baden-Württemberg,

das im Vergleich zum Bundesdurchschnitt deutlich zurückgefallen

ist. Demnach ist hier der Heizungsmarkt im

vergangenen Jahr um rund 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr

geschrumpft, womit er sich deutlich schlechter als der

Bundesdurchschnitt entwickelt hat.

Baden-Württemberg ist bei der Heizungsmo

dernisierung deutlich zurückgefallen

Ein Fachbetrieb oder der Schornsteinfeger

geben Auskunft über die Austauschpflicht

Einen wesentlichen Grund hierfür sieht der Bundesverband

in der Verschärfung der Nutzungspflichten für erneuerbare

Energien bei Heizungsmodernisierungen, die im


Foto: Ingo Bartussek - fotolia.com

Fotos: Kzenon - fotolia.com, IRINA - fotolia.com

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Sanierung & Energie

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MAGAZIN

Für die Immobilienwirtschaft

Metropolregion Stuttgart

22. November 2017

Mövenpick Hotel Stuttgart

Hier trifft sich die regionale Immobilienwirtschaft:

• Immobilienmarkler und -vermittler

• Bauträger und Wohnbauunternehmer

• Hausverwalter

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-Vorstand-

Tel: +49 831 206995-44

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E-Mail: neubauer.tobias@messe.ag

Regionaler Medienpartner:

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➤ Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) des Landes Baden-Württemberg

verankert sind. „Nutzungspflichten qua

Ordnungsrecht im Falle von Bestandssanierungen wirken

kontraproduktiv und zementieren den seit Jahren anhaltenden

Modernisierungsstau“, betont BDH-Präsident Manfred

Greis. Baden-Württemberg sei bei der Heizungsmodernisierung

vom bundesweiten Spitzenreiter zum Schlusslicht abgerutscht

und lasse damit immense Effizienz- und CO2-Minderungspotenziale

ungenutzt. „Anstelle von Geboten und Verboten

brauchen wir attraktive Anreize, um den veralteten Anlagenbestand

auf Vordermann zu bringen", so Greis, dessen

Verband schon seit dem Jahr 2008 so genannte Multimomentaufnahmen

durchführt und dafür den Absatz von zentralen

Wärmeerzeugern wie Gas-, Öl-, Holzheizkessel und Wärmepumpen

sowie thermischen Solaranlagen analysiert.

Energiesparverordnung (EnEV) beschränkt die

Laufzeit der meisten Heizkessel auf 30 Jahre

Mit Erhebungen dieser Art, die Erkenntnisse über den Zustand

der Heizungskeller im Land bringen sollen, beschäftigt

sich regelmäßig auch das Umweltministerium Baden-Württemberg.

Das Ergebnis ist wenig zufriedenstellend. „In deutschen

Kellern stehen viele veraltete Heizkessel“, sagt Petra

Hegen vom Informationsprogramm Zukunft Altbau, das vom

Umweltministerium gefördert wird. Von den bundesweit

rund 21 Millionen Heizungsanlagen seien über 20 Prozent

vor dem Jahr 1990 eingebaut worden. Rund drei Millionen

dieser Anlagen seien demzufolge bereits älter als 27 Jahre, so

die Architektin und Energieberaterin.

Die Besitzer dieser Anlagen haben noch ein wenig Zeit, für

viele andere Eigentümer steht in diesem Jahr indessen ein

größeres Projekt an. Denn die Energieeinsparverordnung

(EnEV) des Landes schreibt vor, dass nach 30 Jahren Betrieb

für die allermeisten Heizkessel Schluss ist. Hauseigentümer

mit einer vor 1987 eingebauten Heizungsanlage müssen den

Kessel daher in vielen Fällen in diesem Jahr erneuern lassen.

„Für mehr als eine Million alte Öl- und Gasheizungen gilt in

diesem Jahr die Austauschpflicht“, schätzt Petra Hegen.

Das Typenschild auf dem Heizkessel gibt Auskunft

über den Hersteller, das Baujahr und die Leistung

Wer nicht weiß, wie alt sein Kessel ist, sollte zuerst auf dem

Typenschild nachschauen. Es ist direkt auf dem Heizungskessel

montiert. „Das Typenschild gibt Angaben unter anderem

über den Hersteller, das Baujahr und die Leistung“, sagt Jürgen

Groß vom Deutschen Energieberaternetzwerk (DEN).

„Das Baujahr des Wärmeerzeugers ist entscheidend für die

Bewertung, ob die Heizung erneuert werden muss.“ Da der

Kessel oft gedämmt ist, ist das Typenschild jedoch nicht immer

leicht zu finden. Unter der meist seitlichen Abdeckung

befinden sich die entsprechenden Informationen auf einem

Metallschild. Eine weitere Möglichkeit ist, auf das Protokoll

des Schornsteinfegers zu schauen. Hier sind die Angaben

meist ebenfalls vermerkt. Wer Unterlagen aus der Bauzeit hat,

kann auch dort nachsehen. Alternativ kann man einen Termin

mit seinem Schornsteinfeger oder einem Fachbetrieb für

Heiztechnik aus der Region vereinbaren. „Möglich ist auch,

im Rahmen der Kontrolle durch den Schornsteinfeger oder

der Heizungswartung klären zu lassen, ob man von der Austauschpflicht

betroffen ist“, sagt Groß.

Niedertemperatur- und Brennwertkessel dürfen

auch nach 30 Jahren weiter betrieben werden

Denn nicht alle der alten Heizungsanlagen, die drei Jahrzehnte

auf dem Buckel haben, müssen tatsächlich raus aus dem

Haus. Nur Konstanttemperaturkessel mit einer Nennleistung

von vier bis 400 Kilowatt fallen unter die Austauschpflicht.

„Niedertemperatur- und Brennwertkessel dürfen weiter betrieben

werden“, erklärt Petra Hegen. Allerdings sei diese

Technologie vor dem Jahr 1987 noch recht neu gewesen, daher

werde es hier nicht so viele Anlagen geben. Etwas größer wird

der Kreis derer sein, die ihren alten Heizkessel weiter betreiben

dürfen, weil sie schon länger in ihrem Ein- oder Zweifamilienhaus

wohnen. Wohngebäude mit weniger als drei Wohnungen,

von denen der Eigentümer zumindest eine Wohnung zum

smartLiving.

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IMMOBILIEN . PLANEN & BAUEN. FINANZIERUNG.

VERSICHERUNG & RECHT . SANIERUNG & ENERGIE.

WOHNEN & LEBEN.

Mit modernen Heizungsanlagen lässt sich viel

Energie sparen und zugleich die Umwelt schonen

Stichtag 1. Februar 2002 selbst genutzt hat, fallen ebenfalls unter

die Ausnahme. Bei einem Eigentümerwechsel nach dem

1. Februar 2002 beträgt die Austauschfrist für den neuen Eigentümer

zwei Jahre. Bis dahin sollte die Anlage modernisiert sein.

Denn der Schornsteinfeger kommt bestimmt.

© Autor: Markus Heffner

WWW.SMARTLIVING-MAGAZIN.DE

Foto: Maksym Yemelyanov - fotolia.com

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smartLiving.

MAGAZIN

Der Dachs InnoGen deckt bei den

Zimmermanns den kompletten

Wärme- und Strombedarf.

Beste Energie im Einfamilienhaus

Der neue Dachs InnoGen von SenerTec

setzt auf KWK und Brennstoffzelle.

Die Energiewende im eigenen Heizungskeller – Frank

Zimmermann und seiner Familie ist sie bereits gelungen.

Denn seit Juni 2016 haben die Zimmermanns

den Dachs InnoGen im Haus, das neue und hocheffiziente

Mini-Blockheizkraftwerk (BHKW) des Marktführers

SenerTec. Das innovative Kleinkraftwerk mit

Brennstoffzellen-Technologie versorgt die vierköpfige

Familie seitdem zuverlässig und besonders wirtschaftlich

mit Strom und Wärme.

Frank Zimmermann wohnt mit seiner Frau Beate und

zwei Kindern in einem Einfamilienreihenhaus in der Nähe

von Stuttgart. 140 Quadratmeter Wohnfläche steht der

Familie in dem Altbau aus dem Jahr 1964 zur Verfügung.

Im vergangenen Jahr war ein neues Heizsystem fällig.

„Bei der Entscheidung für eine neue Anlage kam es uns

vor allem darauf an, Energie und damit auch Energiekosten

zu sparen“, erklärt der 51-Jährige. „Natürlich mussten

wir auch die gesetzlichen Auflagen im Blick haben.“

Beate Zimmermann freut sich über die klimafreundliche und zuverlässige

Energieversorgung durch den neuen Dachs mit Brennstoffzellen-Technologie.

KRAFT-WÄRME-KOPPLUNG SOLLTE ES SEIN

Die Zimmermanns leben in Baden-Württemberg und dort

gilt das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) 2015.

Mit diesem Gesetz sollen der Anteil erneuerbarer Energien

an der Wärmeversorgung deutlich erhöht und der

CO2-Ausstoß gesenkt werden. In Häusern, die wie das der

Zimmermanns vor dem 1. Januar 2009 errichtet wurden,

müssen mit dem Tausch der Heizungsanlage 15 Prozent

der Wärme durch erneuerbare Energien oder durch sogenannte

Ersatzmaßnahmen gewonnen werden.

Bei der Umstellung kann aus einer Vielzahl unterschiedlicher

Technologien gewählt werden. Für Frank Zimmermann

eine überschaubare Aufgabe – der Gebäudetechniker

ist vom Fach: „Ich weiß genau, welche Möglichkeiten

zur Verfügung stehen und kann diese natürlich auch sehr

gut miteinander vergleichen.“

Eine Solarthermieanlage, eine Holzzentralheizung und

auch eine Wärmepumpe kamen für die Zimmermanns

zum Beispiel von Anfang an nicht in Frage. Schnell war

klar: Kraft-Wärme-Kopplung sollte es sein. „Das System

der KWK ist ideal, um ein Gebäude mit Energie zu versorgen.

In einem Schritt werden gleichzeitig Strom und Wärme

produziert und das auf eine hocheffiziente Art und

Weise direkt vor Ort. So ist man weitestgehend unabhängig

von öffentlichen Energieversorgern und den steigenden

Energiepreisen.“

DER DACHS INNOGEN: IDEAL FÜR EIN- UND

ZWEIFAMILIENHÄUSER

Mit dem Dachs InnoGen entschied sich Familie Zimmermann

für das jüngste Mitglied der Dachs Produktfamilie

aus dem Hause SenerTec. „Da brauchten wir nicht lange zu

überlegen. Der Dachs InnoGen arbeitet mit modernster

Brennstoffzellen-Technologie und ist für unser Einfamilienhaus

wie gemacht.“ Tatsächlich ist das neue Mini-BHKW

des Schweinfurter KWK-Spezialisten speziell auf die energieeffiziente

Versorgung von Ein- und Zweifamilienhäusern

ausgerichtet. Bisher war für die gekoppelte Erzeugung von

Strom und Wärme stets ein hoher Bedarf an thermischer

Energie die Grundvoraussetzung. Dank Brennstoffzellen-Technologie

können durch KWK heute auch neu gebaute

oder modernisierte Häuser mit einem Wärmebedarf bis

25.000 kWh pro Jahr versorgt werden – und zwar hocheffizient:

Der elektrische Wirkungsgrad des Dachs InnoGen

liegt bei 37,7 Prozent. Der Dachs produziert modulierend

genau so viel Energie wie benötigt wird. Seine elektrische

Leistung liegt bei 250 bis 700 Watt, die thermische Leistung

des Mini-BHKW beträgt bis zu 950 Watt. Erzeugt der

Dachs einmal mehr Strom als gebraucht wird, kann die

überschüssige Energie sogar gegen ein marktübliches Entgelt

in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.

Mit über 35.000 installierten Blockheizkraftwerken (BHKW) ist der

Dachs von SenerTec Europas beliebteste Kraft-Wärme-Kopplung (KWK).

VON STAATLICHER FÖRDERUNG PROFITIEREN

Aufgrund ihrer vielen Vorteile wird die Brennstoffzellen-Technologie

derzeit gefördert wie kaum eine andere.

Im Rahmen des „Anreizprogramms Energieeffizienz“

der KfW (KfW Programm 433) unterstützt das Bundesministerium

für Wirtschaft und Energie die Markteinführung

der innovativen Technologie mit einem Festbetrag

von 5.700 Euro. Hinzu kommen 450 Euro je angefangenen

100 Watt elektrischer Leistung. Die Familie Zimmermann

profitiert also von 8.850 Euro staatlicher Förderung

plus KWK-Zuschlag und Energiesteuer-Rückerstattung.

Insgesamt ergibt sich so ein Förderbetrag von

etwa 12.000 Euro. Wer wie die Zimmermanns in den

Genuss der Fördergelder kommen möchte, muss allerdings

beachten, dass der Antrag bereits vor Beginn der

Heizungsmodernisierung zu stellen ist.

STÖRUNGSFREI, EFFIZIENT UND EINFACH

IN DER BEDIENUNG

Installiert wurde die Anlage der Zimmermanns im vergangenen

Jahr durch einen der rund 1.000 SenerTec Partner.

Dabei konnte das vorhandene Heizungssystem ohne Weiteres

bestehen bleiben. Seitdem übernimmt der Dachs

vom Heizungskeller aus die Energieversorgung der vierköpfigen

Familie. Die hohen Erwartungen des Hausherrn

hat er längst erfüllt: „Das Brennstoffzellen-Heizgerät inklusive

aller anderen Systemkomponenten wie das Zusatzheizgerät

mit Brennwerttechnik laufen störungsfrei

und hocheffizient. SenerTec hat einen sogenannten Energiemanager

mit Touchscreen eingebaut. So lässt sich der

Dachs auch ganz einfach bedienen.“

ENERGIEBEDARF GEDECKT UND KOSTEN EINGESPART

Aufs Jahr hochgerechnet wird der Dachs InnoGen etwa

4.270 kWh Strom für die Zimmermanns produzieren. Davon

wird die vierköpfige Familie etwa 60 Prozent selbst

verbrauchen und den Rest ins öffentliche Stromnetz einspeisen.

Auch den Wärme- und Warmwasserbedarf deckt

der Dachs InnoGen zu 100 Prozent. Etwa 28 Prozent davon

stellt das Brennstoffzellen-Heizgerät zur Verfügung,

den Rest produziert das Zusatzheizgerät mit Brennwerttechnik.

Zeitweise anfallende Bedarfsspitzen an Wärme

und Warmwasser decken ein intelligenter Pufferspeicher

und ein im Gerät integrierter Spitzenlastkessel ab. „Im

Sommer benötigen wir warmes Wasser eigentlich nur am

Vormittag. Dann stellen wir das Zusatzheizgerät komplett

aus.“ Mit etwa 8.760 Stunden wird der Dachs bei den

Zimmermanns das ganze Jahr über in Betrieb sein – etwa

6.100 Stunden unter Volllast. Schon nach einem Jahr wird

die Familie eine ansehnliche Summe an Energiekosten

eingespart haben. Je nach Gebäudetyp sind Einsparungen

von bis zu 1.600 Euro möglich. Nicht zu vergessen die

Menge an schädlichem CO2, die der Umwelt dank klimafreundlicher

Energieerzeugung erspart bleibt. Pro Jahr

werden das beachtliche zwei Tonnen sein.

AUSGEZEICHNETE LEISTUNG

Familie Zimmermann ist mit ihrem Dachs InnoGen rundum

zufrieden. Wie leistungsstark das Mini-BHKW von SenerTec

ist, zeigt auch seine Auszeichnung mit dem Plus

X-Award, dem weltgrößten Innovationspreis für Technologie,

Sport und Lifestyle. Gleich in sechs von insgesamt

sieben Kategorien gewann der Dachs den renommierten

Award. Das innovative Brennstoffzellen-Heizsystem überzeugte

in puncto Innovation, High Quality, Design, Bedienkomfort,

Funktionalität und Ökologie. Mit dem Innovationspreis

2016/17 erhielt der Dachs InnoGen eine weltweit

anerkannte Auszeichnung und damit ein besonders

aussagekräftiges Gütesiegel.

WISSENSWERTES:ÜBER DIE SENERTEC

KRAFT-WÄRME-ENERGIESYSTEME GMBH

Mit über 35.000 installierten Blockheizkraftwerken

(BHKW) ist der Dachs von SenerTec Europas

beliebteste Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Damit

ist das Schweinfurter Unternehmen der

Marktführer für hocheffiziente und klimafreundliche

KWK-Anlagen in Europa. SenerTec bietet

den Dachs für jeden Leistungsbereich und jeden

Bedarf an. Der Dachs InnoGen mit Brennstoffzellen-Technologie

ist die neuste Entwicklung des

KWK-Spezialisten. Für den weiteren Ausbau der

innovativen Kraft-Wärme-Kopplung engagieren

sich gemeinsam rund 31 regionale SenerTec Kompetenzcenter

und über 1.000 Partnerbetriebe.

SenerTec-Center Stuttgart GmbH

Gutenbergstr. 76, 70176 Stuttgart

Telefon: +49 711 351457-0

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Fotos: SenerTec

Foto: SenerTec

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Sanierung & Energie

smartLiving.

MAGAZIN

Frühjahrs-Check fürs

Haus: der Modernisierungsfahrplan

für Ihr

Eigenheim

Der Winter verabschiedet sich allmählich und der Frühling

steht vor der Tür. Doch Kälte, Wind und Wetter hinterlassen

während der Wintertage ihre Spuren an Garten und

Haus: verrutschte Ziegel, feuchte Stellen, loser Putz, verbogene

Schneefanggitter sind Hinweise auf Schäden, die Hausbesitzer

nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten. „Durch

den kalten und ausdauernden Winter müssen Hausbesitzer

mit Schäden durch Frost, Wind und Regen rechnen“, sagt Jürgen

Michael Schick, Vizepräsident des Immobilienverbands

Deutschland. Es gibt also zahlreiche Gründe, den alljährlichen

Frühjahrsputz auf das ganze Haus auszuweiten: dieses

Jahr sollte nicht nur „alte Elektrogeräte entsorgen“ und „Kleiderschrank

ausmisten“ auf den To-do-Listen stehen, sondern

auch bei Heizung, Dämmung, Fenstern & Co. nach dem

Rechten zu sehen. Wer kleine Schäden um das Haus herum

aufgrund der Witterungsverhältnisse direkt behebt, spart sich

später die Kosten für mögliche Folgeschäden.


Foto: Romolo Tavani - fotolia.com

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Sanierung & Energie

smartLiving.

MAGAZIN

➤ Außerdem ist das Frühjahr die beste Zeit über energetische

Sanierungen und Modernisierungsmaßnahmen nachzudenken

und diese direkt mit der Reparatur der kleineren Mängeln

zu kombinieren - so schlägt man geschickt zwei Fliegen mit

einer Klappe.

FÜNF TIPPS FÜR DAS FRÜHJAHR

1. Das Dach auf lose Ziegel oder Feuchtigkeit testen

Dächer werden im Winter oft am meisten in Mitleidenschaft

gezogen - sie bieten die größte Angriffsfläche, sodass

Regen, Schnee und Eis langfristige Spuren hinterlassen

können. Deshalb lohnt es sich nach den kalten Tagen

das Dach besonders genau unter die Lupe zu nehmen:

Sitzen alle Ziegel noch fest oder haben sich welche verschoben?

Selbst kleine Risse, die gerade bei ausgebauten

und isolierten Dächern schwer zu entdecken sind, sollten

genauer betrachtet werden, damit sich die Dämmschicht

oder sogar die Dachkonstruktion nicht mit Wasser vollsaugen.

Auch bei Flachdächern lohnt es sich, genauer

hinzuschauen: Räumgeräte oder die Last von Wasser

oder Schnee während der Wintertage können ebenfalls

Folgeschäden mit sich bringen. Die erste Überprüfung

kann man getrost selbst übernehmen; sollten dabei allerdings

größere Schäden festgestellt werden, empfiehlt es

sich einen Fachmann zu beauftragen.

Außerdem lohnt es jetzt im Frühjahr das Dach vom

Moos zu befreien oder übrig gebliebene Neujahrsraketen

oder den Fußball von den Nachbarskindern einzusammeln.

Da Winterstürme auch Antennen- oder Satellitenanlagen

auf dem Dach lockern können, sollte man

bei der Inspektion auch deren Befestigung prüfen.

2. Regenrinne von Laub und Unrat befreien

Des Weiteren sollte man das Säubern der Regenrinne

in Angriff nehmen, und diese von Laub und Schmutz

befreien, damit das Regenwasser wieder gut ablaufen

kann. Auch von innen empfiehlt es sich die Beschaffenheit

und Dichte des Dachs zu überprüfen: Tauwasser

kann sich unter Umständen einen Weg ins Innere

bahnen und Schimmelgefahr auslösen. Befinden sich

Solarmodule auf dem Dach, ist eine gründliche Reinigung

hier ebenfalls von Vorteil. Obwohl die meisten

Photovoltaik-Anlagen als „selbstreinigend“ deklariert

sind, kann es sein, dass sich Staub, Schmutz oder Vogelkot

auf den Paneelen abgelagert haben.

3. Fassaden auf Risse und Mängel kontrollieren

Ist das Dach gesäubert, empfiehlt es sich die Fassade zu

inspizieren; sie ist neben dem Dach ebenfalls der Witterung

ausgesetzt. Blättert der Putz großflächig ab, befinden

sich größere Risse an den Außenwänden oder

lassen sich nasse oder moosige Stellen finden? Kleinere

Risse sollte man beobachten, sie sind aber häufig

harmlos, wohingegen größere Risse oder bröckelnder

Putz an der Fassade mehr als nur ein Schönheitsfehler

sind: durch sie kann Feuchtigkeit in das Mauerwerk

eindringen. Außerdem sollten freiliegende Elektrooder

Wasserleitungen kontrolliert werden.

4. Den Garten für den Sommer aufrüsten

Um den Außencheck im Frühjahr zu komplementieren

sollte auch der Garten, sofern vorhanden, wieder

auf Vordermann gebracht werden. Neben der Entsorgung

des alten Laubs ist es ratsam, die Gartenwege auf

beispielsweise lose Steinplatten oder andere Stolperfallen

durch Frostschäden zu kontrollieren.

Stein- oder Teerflächen können mit dem Hochdruckreiniger

behandelt werden, um mögliche Algenbildung

zu vermeiden. Holzböden dagegen müssen schonender

durch weniger starke Reinigungsmethoden von

Winterschäden und Schmutz befreit werden.

Außerdem sollten Pflanzen, die im Frühjahr wieder

austreiben, entsprechend zurückgeschnitten werden.

Bevor das Gartenwasser zum ersten Mal angestellt

wird, sollten auch alle Wasserleitungen gründlich auf

Frostschäden kontrolliert werden.

5. Dichtungen bei Fenster und Türen überprüfen

Ist die Außenanlage erst einmal abgehakt, sollten auch

Fenster und Türen nicht außer Acht gelassen werden.

Das erste Fensterputzen im Frühjahr ist eine gute Gelegenheit,

die Fenster auf Schäden zu überprüfen. Bei

schwankenden Temperaturverhältnissen können sich

die Rahmen leicht verziehen, daher gilt es alle Elemente

darauf zu überprüfen, ob sie weiterhin dicht sind

und keine Luft durch schmale Spalte eindringen kann.

Schließen die Fenster noch richtig? Müssen Dichtungen

erneuert werden, die porös geworden sind?

Brauchen die Holzfenster einen neuen Anstrich? Kleine

Risse in Holzfenstern können einfach mit Holzspachtelmasse

ausgebessert werden.

Auch Lüftungsanlagen und Kellerschächte gilt es zu

reinigen und zu kontrollieren, ob weitere Wartungsarbeiten

anstehen.

Zudem lohnt es sich im Hausinnern einen Blick in die

oberen Zimmerecken zu werfen, denn dort bildet sich

häufig als erstes im Winter Schimmel infolge unzureichender

Lüftung oder mangelhafter Dämmung.

Dieser kleine Fragenkatalog hilft, damit die gesamte

Fassade nicht nur optisch, sondern auch funktionell

intakt bleibt. Schon bei kleinen Rissen besteht die

Möglichkeit, dass Feuchtigkeit eindringt, wobei hier

der Gebäudesockel oft am meisten betroffen ist. Bei

größeren und groben Mängeln ist es am besten einen

Fachbetrieb für die Reparaturen heranzuziehen.

Der Frühling bietet sich hier insbesondere deshalb an,

weil ein Termin mit einem Reparatur-Fachbetrieb im

Frühjahr wesentlich leichter zu bekommen ist als im

Herbst, da dann viele Häuser gleichzeitig winterfest

gemacht werden sollen.

Nicht alle Modernisierungsmaßnahmen wirken sich im gleichen

Maße wertsteigernd aus, dennoch haben Instandhaltungen und

kleinere modernisierende Handgriffe einen positiven Effekt auf

die Energiebilanz und die Lebensdauer der Immobilie.

Nach diesen ersten grundlegenden Schritten stellt sich besonders

bei älteren Häusern die Frage nach einer möglichen energetischen

Sanierung oder weiteren kleineren oder größeren ➤

Fotos: finecki - fotolia.com, Kara - fotolia.com

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Sanierung & Energie

smartLiving.

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Langfristig gesehen amortisiert sich

fast jede Modernisierungsmaßnahme

➤ Modernisierungsmaßnahmen. Das Healthy Homes Barometer

2016 der Velux-Gruppe testet wie glücklich die Europäer

in ihrem Zuhause sind. Im länderweiten Vergleich finden

nur 30 % der Deutschen, dass sich die Gebäudetechnik ihres

Hauses auf dem neuesten Stand befindet, gleichzeitig würde

nur jeder fünfte sein Haus als renovierungsbedürftig einstufen

- Zeit, daran etwas zu ändern.

Das Frühjahr ist der ideale Zeitpunkt, um in erste Modernisierungsmaßnahmen

einzusteigen und zum Beispiel auch

eine Bilanz der Heizkosten des vergangenen Winters zu ziehen

und Angebote zu vergleichen, wie man Energie sparen

kann. Die Kombination aus der Behebung kleinerer Mängel

und eventueller Sanierungen bietet sich aus finanzieller Sicht

an und bedeutet im Bestfall nur eine Baustelle, statt mehrerer.

Generell gilt es bei größeren Maßnahmen ein Sanierungsgutachten

in Auftrag zu geben, um zu prüfen, welche modernisierenden

Schritte sich mittel- bis langfristig rentieren.

Das Sachverständigen-Gutachten zeigt

den Sanierungsaufwand auf und

berechnet die Amortisationszeit

Formell wird zwischen Instandhaltung und Modernisierung

unterschieden: Zur Instandhaltung gehört es, kleinere Schäden

wie etwa lose Dachziegel oder Risse im Mauerwerk zu

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beheben. AAuch größere Projekte, die nach einem längeren

Zeitraum realisiert werden, wie zum Beispiel die Erneuerung

eines Ziegeldachs nach etwa 30 Jahren oder ein neuer Fassadenanstrich

nach fünf bis zehn Jahren, zählen ebenfalls zu

Instandhaltungs- oder Sanierungsmaßnahmen. Hierbei geht

es nämlich hauptsächlich darum, einen vorzeitigen Wertverlust

zu verhindern, und nicht um eine Wertsteigerung. Wird

die Dachreparatur oder der Anstrich jedoch mit einer Wärmedämmung

verbunden, so handelt es sich um eine wertsteigernde

Modernisierung. Dabei wird der Zustand des Hauses

verbessert und gleichzeitig seine Nutzungsdauer verlängert.

Die Prioritäten der Modernisierung werden auch von der aktuellen

Verbrauchernachfrage bestimmt. Zur Zeit stehen modernisierte

Bäder, großzügige Grundrisse und ein hochwertiger

Innenausbau hoch im Kurs. Bei energetischen Maßnahmen

verbessern moderne Heizungen beispielsweise mit

Brennwerttechnik oder erneuerbaren Energien den Standard

der Immobilie. Energieeffizienz gilt auch bei Mietobjekten

aufgrund der steigenden Energiepreise und den dadurch erhöhten

Nebenkosten als lohnenswerte Investition.

Energetisches Sanieren und Modernisieren:

warum man Heizkörper im Frühjahr besonders

genau unter die Lupe nehmen sollte

Der Frühling wird von Experten als geeigneter Zeitpunkt zur

Überprüfung, Wartung oder Modernisierung empfohlen. Müssen

Heizkörper ausgetauscht werden oder steigen Sie gar auf eine

neue, energiesparendere Lösung um, spielt auch der Zeitfaktor

eine Rolle, da ein Heizsystem nicht einfach über Nacht ausgetauscht

und erneuert werden kann. Eine Heizung ist ein komplexes

System, bei dem alle beteiligten Komponenten ineinander

wirken. Wichtig sind deshalb Berechnungen durch einen Fachmann,

um die neue Heizung exakt zu dimensionieren und um

alle Elemente optimal aufeinander abzustimmen.

Je nach Optimierungs- beziehungsweise Modernisierungsbedarf

kommt natürlich auch die ein oder andere Rechnung ins

Haus. Wird die Heizung im Frühjahr ausgetauscht, profitiert

man im darauffolgenden Winter direkt von der Investition -

sicherlich zahlt sich das Ganze nicht sofort aus, aber langfristig

gesehen amortisiert sich eine moderne und effiziente Heizung

definitiv. Dies gilt nicht nur, um zu vermeiden, im Ernstfall

tatsächlich einmal im Kalten zu sitzen, sondern auch vor

dem Hintergrund des Kostenaspektes und dem guten Gefühl,

etwas Positives für die Umwelt zu leisten.

Die Auswahl der verschiedenen Techniken in der Heizungswelt

ist groß: Eine Option ist es, weiterhin beim bisherigen Energieträger

zu bleiben und den alten Kessel durch einen modernen

mit Brennwerttechnik zu ersetzen. Des Weiteren lassen sich

moderne Öl- oder Gasheizungen sehr gut mit Solaranlagen

kombinieren. Alternativ ist auch ein Wechsel auf


Weltneuheiten und Top-

Kundenservice aus dem

Hause EMO

Geschäftsführer Andreas Rein und

Firmengründer Rainer Ehmeneck (von links)

Um sich im Leistungswettbewerb mit anderen Marktteilnehmern

behaupten zu können, benötigt man ständig

Produkte oder Leistungen, die sich erfolgreich abheben. Die

Firma EMO, welche seit über vier Jahrzehnten am Markt ist, ist

das Paradebeispiel eines solchen Erfolgsunternehmens. Das

Unternehmen, im Jahr 1973 von Rainer Ehmeneck und seiner

Frau Renate gegründet, entwickelte sich schnell zur Nummer

Eins unter den Renovierungspezialisten in Stuttgart und der

Region. Damals wie heute überzeugen sein Team und er die

Kunden durch solide Handwerkskunst, einfühlsame und ehrliche

Beratung, besten Kundenservice sowie qualitativ hochwertige,

innovative Spitzenprodukte. In den vergangenen 44 Jahren

haben rund 64 000 Kunden die Leistungen der Firma kennen

und schätzen gelernt. Das EMO-Team modernisiert und erneuert

Häuser und Wohnungen – offensichtlich zur vollsten

Zufriedenheit der Eigentümer. Dies bezeugen rund 1 600 Dankesbriefe

und Lobesschreiben. Pünktlichkeit, Sauberkeit, Fleiß,

ehrliche und solide Handwerksarbeit sowie höfliche Umgangsformen

sind für EMO selbstverständliche Tugenden. Sie sind

gepaart mit Weltneuheiten und innovativen Weiterentwicklungen,

die den Markt oft revolutionieren.

Firmengründer Ehmeneck war es, der einst eine Methode entwickelte,

dass beim Auswechseln der alten Fenster nicht mehr

jede Menge Schutt und Schmutz anfiel, sondern die neuen

Fenster schnell, sauber, problemlos und ohne Wandschäden

eingebaut werden konnten. Ob Haustüren mit kratzfester

Oberfläche, Fenster und Türen mit Pilzkopfverriegelung oder

andere Neuheiten, die EMO-Geschäftsführer Andreas Rein oft

mit Partnern entwickelt oder auf Messen entdeckt, die Wangener

Renovierungsspezialisten haben immer die Nase vorn,

können ihren Kunden Topprodukte bieten, die sie dann in der

Region Stuttgart exklusiv vermarkten.

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Jüngstes Beispiel: Das Update-Fenster, wie es Rein nennt.

Ende der Siebziger und Achtziger Jahre kamen Kunststofffenster

in Mode. „Die Eigentümer wollen energiesparende

Modelle. Das Energieeinsparungspotential hat sich in den

vergangenen 30 Jahren mehr als verdoppelt“, sagt Rein. In Bürogebäuden,

Altersheimen, Krankenhäusern aber auch Privathäusern

gibt es nun Tausende Kunststofffenster, die erneuert

werden müssten. Der immense Aufwand hält die Besitzer

bisher davon ab. Da die Kunststofffenster fest mit der Hauswand

verbunden sind, ist der Austausch mit größeren Eingriffen

ins Mauerwerk verbunden. Ein Türen und Fensterhersteller,

der in den Patenten und Neuentwicklungen die Nummer

1 ist, hat – angeregt durchs Reins Ideen – nun eine Technik

entwickelt, die einen Eingriff ins Mauerwerk unnötig macht

und den Aufwand minimiert. „Wir haben die ersten Prototypen

eingebaut. Ein paar Handgriffe genügen. Binnen 15 bis 30

Minuten ist das Fenster eingesetzt. Die Bewohner sind begeistert“,

sagt Rein. Die Weltneuheit „made in Germany“ wird in

der Region exklusiv nur durch EMO vermarktet. „Die Fenster

können in sämtlichen Sicherheitsstandards angeboten werden

und sind was Schallschutz und Energiestandards betrifft

ebenfalls auf dem aktuellen Stand“, so Rein.

Eine weitere Neuheit kommt dieser Tage auf den Markt. Hier

wird ein Fensterrahmen aus einem neuen Material hergestellt.

Das Besondere: Zur Herstellung greift das Unternehmen auf

Kunststoff und Reishülsen zurück. „Die Kunden können sich

nun beispielsweise auf der Innenseite des Fensters für Holzoder

Aluminium- oder das neue Kunststoff-Reishülsen-Material

entscheiden, das dann z.B. wie Sichtbeton wirkt.“ Was für

Fenster gilt, ist auch auf Türen übertragbar.

Besonderen Schutz bieten Haustüren mit selbstverriegelndem

Schließmechanismus. Durch einfaches Zuziehen der Tür wird

diese verriegelt, ohne dass der Hausbesitzer per Schlüssel abschließen

muss. Wer auf den Schlüssel ganz verzichten will,

kann die Türe auch nur durch seinen Fingerabdruck öffnen

lassen. Hausbesitzer können die Technik mit einem weiteren

EMO-Patent kombinieren: Mit einem Türen-Partner hat Rein

eine Keramiktüre entwickelt, die kratzfest ist. Zudem können

Farbschmierereien und Graffiti rückstandslos von der Oberfläche

entfernt werden.

Der Erfolg kommt aber nicht von alleine – vielmehr zeichnet

sich das Wangener Unternehmen durch eine hervorragende

Ausbildungs- und Schulungsarbeit aus. Mehrfach heimsten die

„EMO-Azubis“ die Noten 1 und dadurch Kammersiege ein.

Seine soziale Ader beweist Ehmeneck aber auch auf andere

Weise. Wir haben regelmäßig je 10 000 DM und später in

Euro an karitative Einrichtungen gespendet.

slm

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Foto: Gerhard Seybert - fotolia.com

Foto: slm

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Sanierung & Energie

smartLiving.

MAGAZIN

➤ erneuerbare Energien bei einer Modernisierung möglich:

Ob Pelletheizung oder Wärmepumpe, hier kann der Fachmann

je nach Gegebenheiten und Verbrauch die effizienteste

Technik empfehlen. Unabhängig davon, für welche Methode

man sich entscheidet, muss das Heizsystem auf die Dämmung

optimal abgestimmt sein. Um eine volle Nutzenmaximierung

und Kosteneinsparung zu erzielen, muss das Haus auch den

modernen Ansprüchen an die Dämmung entsprechen. Hierzu

gehören auch Fenster und Türen sowie die Dachdämmung.

Daher empfiehlt es sich, erst die Hausdämmung zu überprüfen

und gegebenenfalls zu verbessern und erst im nächsten

Schritt die Heizung danach auszurichten.

Ein umfassender Check vor Ablauf der

Gewährleistungsfrist ist dringend zu empfehlen

Wer ein neu gebautes Haus erworben oder bezogen hat, sollte

vor Ablauf der Gewährleistungsfrist einen umfassenden

Check vornehmen, an welchem idealer Weise auch ein Sachverständiger

anwesend sein sollte. Denn Schäden, die zu diesem

Zeitpunkt ent deckt werden, müssen im Regelfall von der

Baufirma behoben werden, die das Haus einst gebaut hat.

Zeigt man entstandene Schäden erst nach Ablauf der Gewährleistungsfrist

an, liegt es im Ermessen des Bauunternehmens,

ob aus Kulanz nachgebessert wird.

© Autorin: Jessica Schmucker

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Bad und Dusche nicht verzichten

Dämmung und Heizsystem sollten aufeinander

abgestimmt sein, um die höchste Effizienz zu erzielen

geflieste Trennwand

mit geringem

Reinigungsaufwand

IMM Cologne und

Living Kitchen 2017:

Trends der Interior-

Design-Messe

Vom 16. bis 22. Januar 2017 wurden in Köln im Rahmen

der imm Cologne, der internationalen Einrichtungsmesse,

und der parallel stattfindenden LivingKitchen die

neusten Trends in den Bereichen Wohnen und Küchen präsentiert.

Sieben Tage lang zeigten rund 200 Aussteller aus 21

Ländern wieviel Innovationskraft, Designanspruch und Qualität

in der Branche stecken. Und das kommt an: mit einem

Besucherrekord von mehr als 150.000 begeisterten Messebesuchern

steht einem erfolgreichen Jahr im Interior-Design

nichts mehr im Wege. „Die Qualität der Aussteller war hoch,

sehr viele Neuheiten wurden gezeigt und die Besucher konnten

ansprechende Produktpräsentationen erleben. Deshalb

sieht auch der Handel in der Messe einen großartigen Auftakt

in das Möbeljahr 2017“, resümiert Hans Strothoff, Präsident

des BVDM - Handelsverband Möbel und Küchen, den Auftakt

von imm cologne und LivingKitchen.


Vereint Funktionalität

und schickes Design

Der Fliesen-Kaiser • Schillerstraße 56 • 70839 Gerlingen

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Wohnen & Leben

➤ Farben, Materialien, Formen und Kombinationsmöglichkeiten

- auf den nächsten Seiten erfahren Sie das Wichtigste

zu den Trendthemen der Einrichtungsbranche.

WOHNEN: GEGENSÄTZE ZIEHEN SICH AN

In den neuen Wohnwelten werden dieses Jahr Möbel mit Geschichte,

natürliche Materialien und kleine, gut designte Produkte

in den Fokus gerückt. Außerdem werden die Kombinationsmöglichkeiten

um einige kontrastreiche Kompositionen

erweitert: nicht nur bei den Farben, sondern auch bei der

Wahl der Möblierung werden immer häufiger unterschiedliche

Richtungen eingeschlagen. Das eigene Zuhause als Ort der

Gegensätze: Rückzugsort und sozialer Tanzboden, Entspannung

vom Alltag und Arbeiten von Daheim. Die Dänen machen es

sich besonders gemütlich und prägen den vom Zukunftsreport

2017 gekürten sogenannten Lifestyle „Hygge“ (gesprochen

„Hügga“). Der Kern dieser Philosophie ist es, sich auf die wesentlichen

Dinge im Leben zu konzentrieren und die Zeit mit Familie

und Freunden genießen. Hygge gilt als eine Art geheimnisvolle

Daseinsform des handfesten Glücks, indem man das Echte, das

Wahre und Gute und Schöne wahrnimmt - das Licht richtig

dimmen und die Außenwelt dämpfen - lautet die Devise.

Einrichtungstrends: Konzentration auf das

Wesentliche und Entspannung vom Alltag

Über die Bedeutung des Lichts für das Wohlbefinden gerade

in der dunklen Jahreszeit weiß wohl ebenfalls niemand besser

Bescheid, als die Bewohner des hohen Nordens. Beleuchtung

allgemein dominierte die diesjährige Möbelmesse in Köln.

Gerade skandinavische Konsumenten und Hersteller haben

ein besonderes Feeling für gut gestaltete Lichtquellen entwickelt

und zahlreiche Aussteller überzeugten mit modernen

LED und OLED Installationen. Ob industrieller Charme oder

elegante Natürlichkeit: Leuchten-Design in vielen verschiedenen

Ausführungen bietet Liebhabern von ansprechenden Interieurs

eine umfassende Auswahl. Passend zum skandinavischen

Hygge-Flair sind Mid-Century-Style Möbel, inspiriert

durch die dänische Moderne, eine tolle, zeitlose Kombination.

Dunkle, edle Hölzer und Leder in modernen, schlichten Formen,

aber auch schon erste Kunststoff-Möbel in poppigen

Farben sind seine Protagonisten. Neben den Möbelstücken

selbst spielt das Thema Dekoration eine immer größere Rolle

bei Möbelmessen und im Interior-Design. Vom Kerzenhalter

bis zum Kissen reflektieren diese kleinen Dinge Stil und Persönlichkeit

ihrer Besitzer und machen aus einer Wohnung ein

Zuhause. Auch wer über die imm cologne schlenderte fand ➤

Occhio LED: Energieeffizienzklasse A

Die entsprechenden Lichteffekte schaffen in

jedem Zuhause ein einzigartiges Ambiente

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Fotos: © Koelnmesse GmbH / Thomas Klerx

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Wohnen & Leben

WAS ZÄHLT SIND

TEAMWORK,

KREATIVITÄT

UND SIE.

Ab Sommer 2017 erhältlich: das anatomisch

geformte Bett CANBERRA von Birkenstock

➤ eine Schale oder einen Kerzenleuchter auf dem Couchtisch, Bücherberge,

die im Regal klemmen, oder einen Holz-Affen für den

Garderobenspiegel: Wohnlichkeit liegt eben schwer im Trend.

Farblich zeichnen sich diese Saison unterschiedliche und gegensätzliche

Linien ab. Insgesamt dominieren vier Farbräume

die Wohnwelten: Neben den klassisichen Grau- und Weißtönen,

die weiterhin sehr populär in der Farbwelt sind und die

Grundfarben bei vielen Möbelstücken und ganzen Kollektionen

bilden, werden Akzente mit Blau, Pastellfarben oder dynamischem

Rot gesetzt. Im dekorativen Bereich liegen alle

möglichen Grün-Schattierungen voll im Trend: Von zartem

Mintgrün über kräftiges Grasgrün und edles Tannengrün bis

hin zu Nuancen in Taupe und Petrol mischen Grüntöne im

Wohnbereich kräftig mit.

Teppiche hatten es lange Zeit schwer in modernen Haushalten,

deren trendbewusste Bewohner eher auf Holzböden und andere

textilfreie Materialien setzten, wenn es um die Wahl des richtigen

Bodenbelags ging. Doch die Zeiten des Minimalismus

und der damit einhergehenden häuslichen Textilknappheit

sind vorbei: viele Aussteller zeigten eine breite Produktpalette

neuer Qualitäten und Designs für jede Wohn- und Lebenslage.

NEUHEITEN - EINRICHTUNGSTRENDS VON ALTBE-

WÄHRTEN AKTEUREN UND NEUEN DESIGNERN

Hochwertige Teppiche und Textilien, wie z.B.

von CARLUCCI, stehen wieder hoch im Kurs

Birkenstock widmet sich nun nicht nur dem Fußbett, sondern

auch ganzen Wohlfühl-Schlafsystemen. Ähnlich wie bei den

Schuhen des traditionsreichen Familienunternehmens wird

nun die Wirbelsäule mit größtmöglichem Liege- und Schlafkomfort

versorgt, um das gesundheitsfördernde Wohlbefinden

von der Zehenspitze auf den ganzen Körper auszudehnen.

Die Produkte der Schlafserie sind das Ergebnis einer

Partnerschaft mit dem Betten- und Matratzenhersteller ADA.

(www.birkenstock.com).


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ein kollaboratives Arbeitsumfeld:

kreatives Potenzial wird freigesetzt,

Synergien optimal genutzt –

ein Team, ein Tisch.

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Wohnen & Leben

Das Multifunktionssofa AGIO von

Rolf Benz bietet viel Platz für Individualität

➤ Nicht nur gemütlich, auch multifunktionell sollten moderne

Möbelstücke sein - und dabei auch noch elegant aussehen.

Das neue Funktionssofa AGIO von dem Möbelunternehmen

Rolf Benz aus Nagold ist an die alltäglichen Veränderungen

und Herausforderungen angepasst. Die Seitenteile lassen sich

nach oben klappen, damit man in jeder Sitzposition eine Rückenlehne

hat. Ganz nach außen geklappt wird die Liegefläche

vergrößert und aus dem Sofa wird im Handumdrehen

eine Schlafmöglichkeit. Auch Beine hochlegen, individuelle

Relax-Positionen und besonderer Komfort durch spezielle

Kissen sind kein Problem. Mobile Beistell- und Couchtische

runden das Ensemble ab und gestalten ein komfortables und

stylisches Wohnzimmer. (www.rolf-benz.com).

Nicht nur im Wohnzimmer auf der Couch soll es sich entspannt

und gleichzeitig schön sitzen lassen, auch in Esszimmern

suchen Familien oder Teams einen gemütlichen Sitzplatz,

der nicht plüschig wirkt und zu zeitgenössischen Architekturen

passt. Die Eckbank von COR mit separaten Sitzkissen

und gepolsterten Rückenlehnen versucht genau das zu kombinieren.

Eine filigrane Unterkonstruktion aus verchromtem

Stahl, oder alternativ in RAL-Farben lackiert, sorgt für ein futuristisches

und modernes Design (Jehs+Laub). Revolution Sitzbank:

das Möbelstück lädt zum Verweilen ein und bringt platzsparend

viele Menschen auf wenig Raum unter (www.cor.de).

Die neue Eckbank von COR: futuristisches und modernes

Design - und gleichzeitig bequem und platzsparend

Worauf legen Sie beim

Kauf einer neuen Küche

ganz besonderen Wert?

Wir auch.

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KÜCHE: DIE SEELE DER WOHNUNG

GUT INTEGRIERT

Mit der LivingKitchen wurde hier die Küche in den Fokus gerückt

und als vielseitiges und modernes Herzstück der Wohnlandschaft

präsentiert. Offene Küchen werden immer beliebter,:

hier sollen Küchen- und Esszone verschmelzen und direkt

ans offene Wohnzimmer angliedern, damit eine großzügige

Wohnatmosphäre entstehen kann.


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sich noch fließender in die restliche Wohnfläche

Ganz gleich, welche Prioritäten Sie auf

dem Weg zu Ihrer Traumküche setzen,

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über 25 Jahren täglich aufs Neue.

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Wohnen & Leben

Landhaus vorstellen kann. Daher wird heute fast immer eine

freistehende Theke bevorzugt, die von allen Seiten aus frei zugänglich

ist. Diese ist oft höhenverstellbar und kann so auch als

Stehtisch benutzt werden. Häufig sind an einer Wand die Hochschränke

gruppiert, was Dank der immer weiter optimierten

Stauraumtechnik auch meist genügt.

Schwarz, Weiss, Grau - schlichte Farben oder

Holzoptik bleiben weiterhin beliebt; Lack und

Keramik bestimmen die Oberflächen.

Die Farben „Weiß“ und „Grau“ dominieren

weiterhin die Frontenoptik der Küchen.

➤ Ein neuer Trend ist daher auch die Kombination von Küchenmöbeln

mit Wohnmöbeln und umgekehrt - Küchen werden

noch wohnlicher und integrieren sich noch fließender

und dynamischer in die restliche Wohnfläche. Dabei steigt

sowohl die Nachfrage nach der großflächigen Funktionsküche

im Neubau, wie auch nach der kleinen, jedoch voll funktionsfähigen

Küche im Altbau, die der anhaltenden Landflucht

geschuldet ist. Auf der LivingKitchen findet man vielfältige

Angebote: modern und puristisch anmutende Küchen

stehen neben solchen, die man sich perfekt in einem alten

Bei den aktuellen Angeboten in der Küchenwelt überwiegt als

Frontenoptik Lack. Sowohl Mattlack als auch Lack-Laminat

sind angesagt, wohingegen Hochglanzlack auf dem Rückzug

ist. Auch Holz oder Holzoptik können ihre Stellung behaupten

und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit im Küchensortiment.

Bei den Farben der Lacke bleiben die Klassiker

Weiß und Grau. Schwarz kommt großflächig und großzügig

sowohl bei Elektrogeräten, wie Backofen und Herd, bei Beschlagslösungen

für das Innenleben, Keramikspülen wie auch

als ganze Front für Schränke und Kühlschränke zum Einsatz.

Als Material dienen hier sowohl bedrucktes Glas, Lack und

Laminat als auch Schiefer. Massivholz-Küchen bleiben weiterhin

Einzelstücke für eine gesundheitsbewusste und naturverbundene

Zielgruppe. Diese Käuferschicht setzt im Einklang

mit der Natur auf komplette


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Wohnen & Leben

➤ Massivholz-Konstruktionen, zu der auch die Immobilie als

solche passen sollte. Geht man weiter zu den Details der Küche

über, überzeugen Keramik und Keramik-Anmutungen

durch Robustheit und Langlebigkeit und bleiben damit ein

großer Trend bei Arbeitsplatten und Spülen.

Die intelligente Küche macht dank technischer

Ausrüstung und Apps aus Laienköchen Profis

Technische Geräte werden immer bedienungsfreundlicher und

der Alltag wird zunehmend von ihnen durchdrungen. Clevere

Lösungen gibt es für alle Lebensbereiche, aber vor allem für die

moderne Küche. Diese technischen Innovationen machen sich

auch bei den Küchengeräten bemerkbar: intuitive Bedienknöpfe

für Herd und Ofen vereinfachen deren Handhabung. Außerdem

besitzen moderne Backöfen in der Regel die sogenannte

Pyrolysefunktion, mit deren Hilfe eine Selbstreinigung durch

hohe Temperaturen durchgeführt wird. Dieses Feature soll in

Zukunft der Standard eines jeden Backofens werden. Weiterhin

im Trend liegen zudem Backöfen mit integrierter Mikrowelle

oder integriertem Dampfgarer, die für ein abwechslungsreiches

Kocherlebnis sorgen. Und wer gerade keine Rezeptidee parat

hat, nutzt einfach die praktische „Backofen-App“: damit kann

nicht nur der Garvorgang kontrolliert werden, wobei mitgeteilt

wird, wann Braten, Kuchen oder Grillhähnchen fertig sind,

sondern die App liefert auch Tipps und Ideen für Rezepte. So

kann auch dem Laienkoch eine auf den Punkt gegarte Speise

kinderleicht gelingen.

Neu hinzu kommt ebenfalls eingebautes LED-Licht im Backofen

oder in der Abzugshaube, welches ein atmosphärisches

und wohnliches Licht in der Küche kreiert. Neben den Lichteffekten

soll es zukünftig auch etwas auf die Ohren geben:

ausgeklügelte Soundsysteme sollen integriert werden und aus

jeder Küche einen Konzertsaal werden lassen. Auch das Thema

Energiesparen hat sich inzwischen am Markt durchgesetzt.

Sparsame und langlebige LED-Lichter, reduzierter und

gut abgestimmter Wasser- und Stromverbrauch lassen moderne

Küchen nämlich zu echten Sparfüchsen werden. ➤

Ausgefallene Lichteffekte dominieren

auch den Küchenbereich.

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Wohnen & Leben

MESSEGESPRÄCH

Die smartLiving-Redaktion sprach mit Andreas R. Neef, Geschäftsführer

Deutschland des Schweizer Möbelunternehmens

Xilobis, welches auf der imm cologne 2017 ausgestellt

hat, über die Vielfalt und Fle xibilität eines Regalsystems, welches

ganz ohne Schrau ben oder andere Beschläge auskommt

und daher ohne Werk zeug einfach auf-, ab- und umgebaut

werden kann. Es ist stabil, strapazierfähig und flexibel. Mit

der dynami schen Verbindung durch Kugeln lassen sich aus

präzise verar beiteten Modulen individuelle Möbel formen.

smartLiving: Was steckt hinter der Philosophie des Schweizer

Unternehmens, worauf legen Sie Wert bei der Herstellung

und der Entwicklung von Xilobis?

A.N.: Die Idee war, ein modulares System zu bauen, das modular

bleibt. Man kann nicht nur beim Bestellen bestimmen,

was man wie und wo haben möchte, sondern man kann das Möbel

auch danach jederzeit ohne Werkzeug ganz nach den eigenen

Bedürfnissen weiter entwickeln, ausbauen und verändern. Dafür

wird in der Herstellung viel Wert auf die präzise und nachhaltige

Verarbeitung von Rohstoffen gelegt. Nur so ist sichergestellt, dass

ein Möbel auch nach mehreren Umbauten seine Qualität behält

und nichts von seiner Präzision und Klasse einbüsst.

smartLiving: Sie vergleichen das System mit einem Schachspiel:

wie viel Know-how braucht man tatsächlich, um das

System selbst aufzubauen?

A.N.: Kompliziert war die Entwicklung von xilobis und die

hohen Produktionsanforderungen, um die gewünschte Präzision

sicherzustellen. Doch das Resultat – das modulare Möbelsystem

von xilobis – ist bestechend einfach aufzubauen.

Rund 75 % unserer Kunden bevorzugen aber die


Es sind die Details,

die unsere Projekte auszeichnen!

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ohne Schrauben und Beschläge aus.

Projekt: August Mink KG, Göppingen

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Wohnen & Leben

Die einzelnen Module, die aus speziell angefertigten Garnen und Kugeln

zusammengehalten werden, lassen sich individuell konfigurieren.

Lieferung und Montage bei der ersten Bestellung. Bei späteren

Ausbauten, Ergänzungen und Umstellungen wird die Flexibilität

dann rege genutzt. Der Vergleich mit dem Schachspiel

bezieht sich demzufolge nicht auf die Komplexität der

Spielregeln, sondern die schier unendliche Anzahl von Varianten,

welche mit wenigen Elementen (Figuren) möglich

sind. In den letzten Jahren wurden über 2500 Möbelkombinationen

verkauft und kaum zwei sehen gleich aus – auch wir

sind immer wieder von der Vielfältigkeit überrascht.

smartLiving: Was würden Sie als die herausragenden Merkmale

von Xilobis bezeichnen - was unterscheidet Sie von

anderen Möbelsystemen?

A.N.: Damit die gestalterische Vielfältigkeit und Freiheit in

der Planung optimal genutzt werden kann, wurde ein eigener

Online-Konfigurator programmiert, der allen Besuchern der

xilobis-Webseite kostenlos zur Verfügung steht. Dort können

individuelle Möbel geplant, gespeichert und später beliebig

ergänzt oder verändert werden. Viele Systeme, die durchaus

flexible, individuelle Zusammenstellungen erlauben, werden

danach entsprechend zusammengebaut und so fixiert – verschraubt,

verklebt oder sonst wie verbunden –, dass sie danach

nicht mehr oder nur mit erheblichem Aufwand wieder

abgebaut werden können. Unser modulares System dagegen

bietet höchstmögliche Flexibilität, d.h. es kann jederzeit verändert

werden und passt sich so jederzeit den individuellen

Bedürfnissen an – das macht es so einzigartig - sowohl im

privaten als auch im Office Bereich.

smartLiving: Auf der imm cologne haben Sie nun nach 2015

zum zweiten Mal Ihr Möbelsystem präsentiert - was hat sich

in diesen zwei Jahren verändert, haben Sie eine Veränderung

bei den Wünschen und Vorlieben der Kunden festgestellt?

A.N.: Wir waren 2015 auf der imm in Köln und sind seither

mit einer permanenten Ausstellung in der Design Post in

Köln. Die Ehre in diesem „erlauchten“ Designtempel aufgenommen

zu werden, hat die Wertigkeit und Einzigartigkeit

von xilobis unterstrichen und sicherlich auch den reddot design-award

2015 „winner furniture design“ bestätigt.

Unser zeitloses Design, unsere Flexibilität und der präzise verarbeitete

Rohstoff Holz entspricht dem heutigen Zeitgeist. Stadtnomaden

schätzen Möbel, die so flexibel sind wie sie selbst. Wer

schon einige Umzüge durchgestanden hat oder öfter mal sein

Wohnheim umstellt, weiß, wie unverzichtbar Möbel sind, die

sich neuen Lebensumständen leicht und elegant anpassen.

Das modulare System von xilobis kann beliebig umgebaut, erweitert

und einfach transportiert werden. Mit der Kombination

von Schiebetüren aus verschiedenen Materialen und Farben

passt sich das Möbel jeder räumlichen und visuellen Herausforderung

an. Werkzeuge sind unnötig, da die Möbel

ohne Schrauben und Beschläge auskommen. Die einzelnen

Module werden durch ein ausgeklügeltes System aus speziell

angefertigten Garnen und Kugeln zusammengehalten.

© Autorin: Jessica Schmucker

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Foto: Xilobis


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TO THE CITY

Willkommen im innovativsten Küchen- und Einrichtungshaus Deutschlands.

Lassen Sie sich begeistern von den über 40 topaktuellen Präsentationen

unserer Markenpartner. Erleben Sie Inspiration aus Seecontainern. Und sprechen

Sie mit uns über Genuss und Leidenschaft, über Veranstaltungen, über den

Marktplatz der City of Innovative Living, über Kochkurse, über die Vinothek und

über die Möglichkeiten zum Feiern. Herzlich willkommen bei Uhl Schöner Leben.

Sie finden uns am urbanharbor.

Uhl Schöner Leben

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71636 Ludwigsburg

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CITY OF

INNOVATIVE

LIVING


Wohnen & Leben

smartLiving.

MAGAZIN

BUSINESS CLUB

STUTTGART SCHLOSS

SOLITUDE eröffnet neuen

Tagungsbereich

Besprechungs- und Konferenzräume unterschiedlichster

Größe und Ausstattung zur Verfügung. Vom klassischen Tagungsraum

mit langem Konferenztisch, bequemen Stühlen

und Präsentationstechnik bis hin zum „Büro der Zukunft“

mit hypermodernem „Ohrensessel“ und Stehtisch mit stylischen

Barhockern. Alle Räume haben Tageslicht und herrliche

Aussicht aufs Schloss oder ins Grüne.

tungen, mit den Leistungsbausteinen Planung und Gestaltung

sowie Lieferung und Montage zur Seite. Ein Großteil der

Möblierung ist „Made in Baden-Württemberg“, hergestellt

durch die Fa. Brunner GmbH im Schwarzwald.

Mitgliedschaft bietet Zugang zum größten

privaten Club-Netzwerk der Welt

Modern, innovativ, zukunftsorientiert – das war die Zielsetzung

von Jörg Mink, Gründer und Inhaber des Business

Club Stuttgart Schloss Solitude, bei der Gestaltung des

neuen Tagungsbereichs im 1. Obergeschoss des sogenannten

Kavaliersbaus. Nach rund vier Monaten Umbauzeit stehen

den rund 300 Mitgliedern des ersten privaten Wirtschaftsclubs

in Baden-Württemberg, zu denen auch der Verlag des

smartLiving-Magazins gehört, jetzt sechs weitere attraktive

Bei der Einrichtung wurde besonderes Augenmerk auf Funktionalität,

Qualität, Modernität und viel Liebe zum Detail gelegt.

Jörg Mink: „Die Räume dienen der besonderen Wertschätzung

unserer Members und schaffen für sie die Möglichkeit, sich mit

ihren Geschäftspartnern oder Mitarbeitern in ganz besonderem

Ambiente zu besprechen oder zu konferieren.“

Der neue „Private Dining Room“ steht

nur Mitgliedern zur Verfügung

Als weiteres Highlight verfügt der Business Club Stuttgart im

Erdgeschoss jetzt auch über einen „Private Dining Room“,

den die Members für ganz besondere Geschäftsessen im engen

Rahmen buchen können.

Bei der Einrichtung des neuen Tagungsbereichs im 1. OG und

der Umgestaltung der Club-Räumlichkeiten stand Chairholder,

der Schorndorfer Spezialist für Büro- und Objekteinrich-

Der Business Club Stuttgart Schloss Solitude wurde 2011 gegründet

und spricht vor allem Unternehmer, Manager, Führungskräfte

und Selbständige aus allen Bereichen der Wirtschaft

an. Als Präsident an der Spitze steht der international

bekannte Manager Erwin Staudt. Der Business Club Stuttgart

Schloss Solitude ist ein Wirtschaftsclub moderner Prägung,

der dennoch an die traditionsreiche Geschichte der englischen

Wirtschaftsclubs angeknüpft, wo schon immer geschäftliche

Beziehungen vertrauensvoll gepflegt oder neu geknüpft

werden. Die Clubräumlichkeiten stehen den Mitgliedern

Montag bis Freitag für geschäftliche Aktivitäten jeglicher

Art zur Verfügung. Members des Business Club Stuttgart

Schloss Solitude haben außerdem Zugang zum größten privaten

Club-Netzwerk der Welt, den International Associate

Clubs (IAC), denen rund 250 Wirtschafts-, Golf- und Countryclubs

u.a. in den Metropolen Berlin, London, Paris, Hong

Kong, Dubai, Singapur und New York angeschlossen sind.

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atmungsaktiv und ökologisch nachhaltig aus zertifizierten

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Warentest hat dem Modell Aurea Langlebigkeit sowie den

„geringsten Höhenverlust aller getesteten Prüfmuster“

bescheinigt. Ein Urteil, das den Kernwert der FENNOBED-

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Foto: Business Club Stuttgart

Fotos: Business Club Stuttgart

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Wohnen & Leben

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MAGAZIN

Reiner Bierig, Geschäftsführer Verband Garten-, Landschaftsund

Sportplatzbau Baden-Württemberg, gibt einen ersten

Ausblick, was Betriebe und Besucher von der Messe erwarten

können:

Mein Wohnzimmer im

Grünen Inspirationen

für Ihren Traumgarten

Tulpen strahlen in pink, gelb und orange, der Gartenteich

plätschert wieder, Fackeln und Teelichter tauchen den

Garten in ein stimmungsvolles Licht - im Frühjahr erwachen

die Gärten und ihre Liebhaber langsam wieder zum Leben

und bringen Farbe und Schwung in die Welt. Heutzutage ist

der Garten jedoch viel mehr als nur eine Bühne der Pflanzen

- immer öfter wird er als zusätzliches Wohnzimmer im Grünen

genutzt. Die Vorstellungen jedes Gartenliebhabers variieren

dabei von modernen bis mediterranen Gärten, von tropisch

bis japanisch. Auf der Messe Garten outdoor ambiente,

die vom 20. April bis zum 23. April in Stuttgart stattfinden

wird, werden grüne Träume wahr und die Stände quellen vor

Inspirationen und Ideen über. Auf 10.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche

werden die neusten Trends und Entwicklungen

in den Bereichen Pflanzen und Kräuter sowie Möbel,

Accessoires und Gartentechnik präsentiert.


Reiner Bierig: „Die Messe GARTEN outdoor ambiente in

Stuttgart ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Messelandschaft

Baden-Württembergs und darüber hinaus geworden.

Als hochwertige Gartenmesse ist die GARTEN 2017 eine ideale

Plattform für den Garten- und Landschaftsbau. Hier können

unsere Betriebe ihre Leistungsvielfalt beeindruckend präsentieren

und neue Marktpotenziale erschließen.“

Vielfältige Schaugärten, ein BBQ-Walk und

Accessoires liefern rundum Inspiration für

die Gartengestaltung im Jahr 2017

Die Inszenierungen der Gartenbaubetriebe sollen einen abwechslungsreichen

Querschnitt durch Gartengestaltung und

Bepflanzung zeigen, so zum Beispiel die Schaugärten, die dieses

Jahr unter dem Thema „Easy Living“ interpretiert werden.

Passend dazu präsentieren sich auf dem neuen „BBQ-Walk“

die Trends für den Übergang von Wohnraum und Garten.

„Das Spektrum reicht von voll ausgestatteten Außenküchen,

Pellet-Grills, Smokern und Outdoor-Möbeln, bis hin zu Barbeque-Zubehör

wie Geschirr und hochwertigen Ölen und

Gewürze“, sagt Miriam Hogg, Projektleiterin der Messe. Vom

kleinen Stadtbalkon über die urbane Dachterrasse bis hin

zum Landhausgarten - das Kocherlebnis unter freiem Himmel

erfreut sich überall großer Beliebtheit.

Auf dem „Pflanzen-Raritätenmarkt“ wird eine Vielfalt an historischem

Saatgut geboten: Ob Tulpen, Stauden, Gehölz oder

Kräuter, hier gibt es alles von biologischen Samen bis hin zu

alten Kulturpflanzen. In diesem Segment lässt sich beobachten,

dass längst vergessene Sorten zu neuem Leben erwachen

Gartenmöbel gibt es in vielerlei Varianten und aus unterschiedlichen

Materialien. Derzeit im Trend: der Modern Country Style.

und zunehmend wieder gefragt sind. Auch bei den Gartenmöbeln

lässt sich eine Rückbesinnung auf Naturverbundenheit

und klassische Elemente feststellen: der Modern Country Style

verbindet die natürlichen Materialien wie Holz oder Stein mit

modernen und klaren Linien. Passend zum Wohnzimmer

draußen nähern sich die Designs und Optik immer mehr an

die Inneneinrichtung an. Natürlich darf neben der individuellen

Bepflanzung und den passenden Sitzgelegenheiten auch das

richtige Beleuchtungskonzept nicht fehlen: Lichtinstallationen

in jeglichen Größen und Stilen können auf dem „Garten Basar“

begutachtet und erworben werden. Skulpturen, Rankhilfen

und Vasen komplementieren das Rundum-Angebot, das die

Besucher auf der Messe Stuttgart erwartet.

Studie der Züricher Hochschule für Angewandte

Wissenschaft belegt: Gartenarbeit entspannt und

kann sogar als Therapie dienen

Unter dem Titel „Grünräume, Gärten und die zweite Lebenshälfte“

hat die Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaft

die Auswirkungen der Gartenarbeit erforscht. Neben

dem hohen Entspannungsfaktor, den die Studie belegt, ging

auch eine neue Therapieform - die „Gartentherapie“ - hervor,

um Patienten mit chronischen Rückschmerzen zu behandeln.

Doch nicht nur der Gesundheitsfaktor lässt das Thema Garten

vermehrt aufleben und als immer größeren und wichtigen

Bestandteil des Wohnkonzepts erstrahlen. Reiner Bierig erklärt,

warum im heutigen digitalen Zeitalter der Wunsch, einen

eigenen kleinen Garten zu besitzen, immer wichtiger ist:

Der Kreativität bei der Gestaltung des

eigenen Gartens sind keine Grenzen gesetzt

Reiner Bierig: „Der Spruch des indischen Dichters Rabindranath

Tagore: „Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in

den Garten“, passt deshalb sehr gut in unsere Zeit. Der Garten

ist unserer Meinung nach ein Ort, an welchem selbst die Zeitgenossen

mit einer sehr hohen Social Media Affinität zur

Ruhe kommen können. Im Naturpool schwimmen, in die

Gartensauna gehen, zusammen mit Freunden in der ➤

Foto: Photographee.eu - fotolia.com

Fotos: VGL-BW, feferoni - fotolia.com

100 101


Wohnen & Leben

kreative Ideen und wenden sich gezielt an die Profis. Sie choreografieren

ihre Gärten, komponieren mit Pflanzen und Blütenfarben,

wohingegen Männer sich besonders für die Technik

rund um den Garten interesseren: Wassersparende automatische

Bewässerung aus unterirdisch verlegten und versenkbaren

Beregnungssystemen oder ein ausgefeiltes Lichtkonzept,

das den Garten nicht nur beleuchtet, sondern gekonnt

in Szene setzt. Geschlechter-übergreifend stößt der automatische

Mähroboter auf Zustimmung: leise und stets nach

Bedarf mäht dieser den Rasen. Auch Apps, die per Smartphone

die Bewässerung oder den Rasenmäher steuern, bringen

Technik in den Garten.

Der weltweite Trend „Urban Gardening“

ist auch in Stuttgart und der

Region angekommen

Terrasse und Garten verschmelzen

zunehmend zu einem großen Wohnbereich

➤ komfortabel ausgestatteten Außenküche Leckereien zaubern,

bei Licht- und Schattenspielen ein Glas Wein genießen,

am frühen Morgen den eigenen Blumenstrauß aus den farbenfrohen

Stauden zusammenstellen oder einfach in der

Hängematte ein gutes Buch lesen. Die Liste der kreativen Ideen

für die Gestaltung eines Traumgartens ist schier endlos.“

Bevor die Ideen der Messe und die eigenen Vorstellungen dann

aber auch umgesetzt werden können, gilt es zunächst einmal eine

Bestandsaufnahme von dem Ort des Geschehens zu machen:

Gibt es erhaltenswerte Bäume und Gehölze auf dem Grundstück,

wie einsichtig ist der Garten, welche Blickbeziehungen möchte

man erhalten und wo ist dringend Sichtschutz notwendig? Gut

und fachmännisch geplant kann man jede Jahreszeit auf ihre Art

und Weise ausgiebig im eigenen Garten genießen.

Mähroboter, Outdoor-Küchen und moderne Elemente

bestimmen die Außenwelt - Technik, Traditionen und

Trends, die im Garten 2017 nicht fehlen dürfen

Was die Pflanzen angeht sind Sukkulenten weiterhin hoch im

Kurs: Kakteen, Aloe Vera oder wie die Katzenschwanzpflanze

‚Medicus‘ in dekorativen Gefäßen aus Kupfer, Gold oder Silber

sind ein echter Hingucker in jedem Garten und dazu noch

extrem widerstandsfähig und pflegeleicht. Außerdem bilden

vertikale Gärten - zum Beispiel aufgehängte Blumentöpfe, Arrangements

von der Terrassenüberdachung und Wandranken

- in Kombination mit Lichteffekten eine moderne Interpretation

des Gartens.

Wie bei vielen Bereichen im Leben setzen Männer und Frauen

unterschiedliche Schwerpunkte in der Planung und Umsetzung:

Frauen ergreifen häufig die Initiative, entwickeln

Die Kombination aus sozialem Raum für gemeinsame Abende

oder Outdoor-Aktivitäten und einem persönlichen, individuellen

Rückzugsort in der Natur macht den Garten auch zur

perfekten Komponente im urbanen Leben. Bei der Gestaltung

vom eigenen Traum im Grünen gibt es aber natürlich auch

einiges zu beachten:

Reiner Bierig: „Die Flächen in den Städten sind begrenzt und

teuer, deshalb sollte hier sehr viel Wert auf eine ausgefeilte

Planung gelegt werden, damit auch wirklich eine hohe Aufenthaltsqualität

erreicht wird. Genau auf dieses Thema geht

beispielsweise der Schaugarten der Firma Garten Moser aus

Reutlingen ein. Diese Konzeption passt für einen kleinen Reihenhausgarten

genauso wie für einen Dachgarten. Der gemütliche

Lounge-Bereich wird schützend von Natursteinmauern

umrahmt. Üppige Stauden, Gräser und Kiefernhochstämme

ergeben eine spannungsreiche Bepflanzung. Ein Spiel

aus Licht und Schatten sorgt durch die stimmige Beleuchtung

auch bei Nacht für ein besonderes Flair.“

© Autorin: Jessica Schmucker

NÜTZLICHES:

Messe Garten outdoor ambiente 2017 in Stuttgart

Die Messe findet vom 20. April bis zum 23. April auf der

Messe Stuttgart statt.

www. messe-stuttgart.de/garten

Tipps und Trends vor Ort

Auf der Webseite des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau

Baden-Württemberg e.V. finden Sie Ihre Experten

für Gartenzubehör und Pflanzen in der Nähe.

https://www.galabau-bw.de/

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Foto: VGL-BW

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Das smartLiving-Magazin wird über verschiedene

Vertriebswege distribuiert. Neben dem

Bezug über das Abonnement ist es an über 500

Einzelverkaufsstellen im Verbreitungsgebiet

sowie im Lesezirkel (vorwiegend Ärzte und

Friseure) erhältlich. Ein weiterer Teil der Auflage

wird auch alternierend an kaufkraftstarke

Haushalte im Verbreitungsgebiet verteilt. Ein

weiterer Vertriebsweg ist die freie Auslage an

stark frequentierten Orten. Nachfolgend ein

Auszug der Auslagestellen, an welchen Sie das

smartLiving-Magazin regelmäßig erhalten:

STUTTGART

adVenture Perkins GmbH, Perkins Park

Stresemannstraße 39, 70191 Stuttgart

Architektenkammer Baden-Württemberg

Danneckerstraße 54, 70182 Stuttgart

ASB BW e.V. Region Stuttgart

Mauserstraße 20, 70469 Stuttgart

Bankhaus Bauer Privatbank

Lautenschlagerstr. 2, 70173 Stuttgart

BBT Aktiengesellschaft

Breitlingstraße 35, 70184 Stuttgart

Bella Vista Sky Restaurant

Im Asemwald, 70599 Stuttgart

Best Finance Immobilien GmbH

Am Kochenhof 12, 70192 Stuttgart

BoConcept Stuttgart

Calwer Straße 19, 70173 Stuttgart

Bowling Arena Stuttgart OHG

Am Sportpark 9, 70469 Stuttgart

BPD Immobilienentwicklung GmbH

Silcherstraße 1, 70176 Stuttgart

Business Club Stuttgart Schloss Solitude

Solitude 2 (Schloss Solitude), 70197 Stuttgart

comfort Polstermöbelfabrik GmbH & Co. KG

Motorstraße 26, 70499 Stuttgart

Commerzbank AG

Königstraße 11-15, 70173 Stuttgart

Rotebühlstraße 44, 70178 Stuttgart

Olgastraße 32, 70182 Stuttgart

Haussmannstraße 181, 70188 Stuttgart

König-Karl-Straße 62, 70372 Stuttgart

Unterländer Straße 34, 70435 Stuttgart

Stuttgarter Straße 82, 70469 Stuttgart

Löwen-Markt 9, 70499 Stuttgart

Hauptstraße 8, 70563 Stuttgart

Filderbahnstraße 43, 70567 Stuttgart

Epplestraße 10, 70597 Stuttgart

Kirchheimer Straße 55a, 70619 Stuttgart

da Maurizio - ristorante vinobar

Calwer Straße 62, 70173 Stuttgart

Designhotel Restaurant

Rosenstraße 38, 70182 Stuttgart

Deutsche Immobilien Württemberg

Friedrichstraße 37, 70174 Stuttgart

Die Weinstube Schellenturm

Weberstraße 72, 70182 Stuttgart

Dr. Frentz & Kollegen, Zahnärzte

Königstraße 2, 70173 Stuttgart

Dr. Klein & Co. AG

Eberhardstraße 1, 70173 Stuttgart

E + H Meyer GmbH

Kleine Königstraße 1, 70182 Stuttgart

Ellwanger & Geiger

Private Immobilien GmbH

Börsenplatz 1, 70174 Stuttgart

EMO Fenster- und Türenbau GmbH

Heiligenwiesen 8, 70327 Stuttgart

Energie Beratungszentrum Stuttgart e.V.

Gutenbergstraße 76, 70176 Stuttgart

Fennobed Stuttgart GmbH

Rosensteinstraße 9, 70191 Stuttgart

Garant Immobilien AG

Wilhelmstraße 5, 70182 Stuttgart

Global Finanz

Uhlbacher Straße 7, 70329 Stuttgart

gut Immobilien GmbH

Große Falterstraße 101, 70597 Stuttgart

handwerk mit stil – Thomas Rodens e.K.

Katharinenstraße 22, 70182 Stuttgart

Heslacher Waldheim

Dachswaldweg 180, 70569 Stuttgart

Hildebrandt Immobilien GmbH

Julius-Hölder-Straße 48, 70597 Stuttgart

Immobilienvermittlung BW GmbH

Fritz-Elsas-Straße 31, 70174 Stuttgart

Interhyp AG

Rosensteinstraße 9, 70191 Stuttgart

IVD Süd e.V.

Calwer Straße 11, 70173 Stuttgart

Kampfsportakademie Vaihingen

Vaihinger Markt 31, 70563 Stuttgart

Karl Körner GmbH

Ossietzkystraße 4, 70174 Stuttgart

Kienle & Klamt Immobilien GmbH

Seelbergstraße 14, 70372 Stuttgart

Küchenstudio Wagner

Silberburgstraße 171, 70178 Stuttgart

Lechler Immobilien-Management

GmbH & Co. KG

Hainbuchenweg 45/1, 70597 Stuttgart

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Paulinenstraße 41, 70178 Stuttgart

Massivum Möbelhaus

Rotenwaldstraße 154, 70197 Stuttgart

Mayer+Soehne OHG

Dietbachstraße 36, 70327 Stuttgart

Miele Center Hausgerätewelt GmbH

Schmidener Straße 231, 70374 Stuttgart

Milano Design + Leuchten GmbH

Königstr. 41, 70173 Stuttgart

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Hasenbergsteige 24, 70197 Stuttgart

OBI-Markt

Am Stellwerk 4, 70197 Stuttgart

Hedelfinger Straße 54, 70327 Stuttgart

Schwieberdinger Straße 224, 70435 Stuttgart

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Plan F Finanzdienstleistungen GmbH

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Stuttgarter Haus- und Grundbesitzverein e.V.

Gerokstraße 3, 70188 Stuttgart

Südwestbank AG

Rotebühlstraße 125, 70178 Stuttgart

taktics. GmbH

Ötztalerstraße Straße 41, 70327 Stuttgart

team 7 Stuttgart

Friedrichstraße 16, 70174 Stuttgart

Tolias Immobilien

Rungestr. 4, 70435 Stuttgart

Uhl Schöner Leben Siematic Flagship Store

Kronenstraße 20, 70173 Stuttgart

vitra by Store

Charlottenstraße 29-31, 70182 Stuttgart

Volksbank am Württemberg eG

Arlbergstraße 21, 70327 Stuttgart

Volksbank Stuttgart Immobilien GmbH

König-Karl-Straße 43, 70372 Stuttgart

von Poll Immobilien Stuttgart

Mörikestraße 15, 70178 Stuttgart

Zapf-Umzüge / Veitinger Transporte GmbH

Schelmenwasenstraße 45, 70567 Stuttgart

LANDKREIS LUDWIGSBURG

art aqua GmbH & Co.KG

Prinz-Eugen-Straße 11, 74321 Bietigheim

Blankenburg Hotel

Gerlinger Straße 27, 71254 Ditzingen

bonjour Tagungshotel Stuttgart-Gerlingen

Weilimdorferstraße 70, 70839 Gerlingen

comfort Polstermöbelfabrik GmbH & Co. KG

Metzgerwiesen 10, 71686 Remseck-Hochdorf

Der Fliesen-Kaiser

Schillerstraße 56, 70839 Gerlingen

Golfclub Neckartal e.V.

Aldinger Straße 975, 70806 Kornwestheim

Hotel & Restaurant Goldener Pflug

Dorfstraße 2-6 , 71636 Ludwigsburg

Komfort Hotel Ludwigsburg

Schillerstrasse 19, 71638 Ludwigsburg

Negele Küchenprofi

Alleenstraße 2, 71679 Asperg

NH Hotel Ludwigsburg

Pflugfelder Straße 36, 71636 Ludwigsburg

Pflugfelder Immobilien Treuhand GmbH

Solitudestraße 49, 71638 Ludwigsburg

RE/MAX

Neckarkanalstraße 73, 71686 Remseck

Rossknecht am Reithausplatz

Rathausplatz 21, 71634 Ludwigsburg

Stadt Ludwigsburg

Wilhelmstraße 11, 71638 Ludwigsburg

Strohgäu Hotel

Stuttgarter Str. 60, 70825 Korntal-Münchingen

Uhl Schöner Leben

Schwieberdinger Straße 74, 71636 Ludwigsburg

Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH

Hohenzollernstraße 12 - 14, 71638 Ludwigsburg

Wüstenrot Immobilien GmbH

Wüstenrotstr. 1, 71638 Ludwigsburg

LANDKREIS REMS-MURR

Central Hotel

Max-Eyth-Straße 7, 71364 Winnenden

Chairholder GmbH & Co. KG

Weilerstraße 14, 73614 Schorndorf

Das Wintergarten-Zentrum

Waiblinger Straße 124, 70324 Fellbach

Ellwanger & Geiger

Private Immobilien GmbH

Lange Straße 49, 71332 Waiblingen

Fermo-Massivhaus AG

Gottlieb-Daimler-Straße 68, 71711 Murr

Finest System hören.sehen.erleben.GmbH

Untere Hauptstraße 88, 73630 Remshalden

Hotel am Engelberg

Ostlandstraße 2-4, 73650 Winterbach

Park-Restaurant

Schillerstraße 30, 70734 Fellbach

RE/MAX

Mayenner Straße 7, 71332 Waiblingen

Strümpfelbacher Straße 64, 71385 Weinstadt

Restaurant Mang

Bahnhofstraße 19, 71332 Waiblingen

Restauraunt Brunnenstuben

Quellenstraße 14, 71334 Waiblingen-Beinstein

Ristorante Divino

Neue Rommelshauser Straße 50

71332 Waiblingen

Rötzer-Ziegel-Element-Haus

Höhenstraße 21, 70736 Fellbach

sas Bauträger GmbH

Galgenberg 21, 71334 Waiblingen

SCHLOTT Feuerschutz Arbeitsschutz GbR

Allmersbacher Straße 50, 71546 Aspach

Tennisclub Winnenden

Albertviller Straße 38, 71364 Winnenden

TobiDU - Dein IndoorSpielplatz

Stuttgarter Str. 106, 70736 Fellbach

Traub Immobilien + Baumanagement

Brunnhölzleweg 16, 71364 Winnenden

Unternehmensgruppe WohnWert

Alter Postplatz 2, 71332 Waiblingen

Volksbank Stuttgart Immobilien GmbH

Bahnhofstraße 2, 71332 Waiblingen

LANDKREIS GÖPPINGEN

Hotel Höhenblick

Obere Sommerbergstrasse 10, 73347

Indian Palace Restaurant

Kirchstraße 28, 73033 Göppingen

Landgasthaus Ochsen

Kirchstraße 4, 73108 Gammelshausen

RE/MAX

Stuttgarter Straße 27, 73054 Eislingen

Stuttgarter Straße 82/1, 73033 Göppingen

Restaurant Chez Marie / Creperie

Schillerplatz 2, 73033 Göppingen

Ristorante Il Salento

Wühlestraße 33, 73033 Göppingen

Weinstube zum Kirch Beck

Kirchstr. 30, 73033 Göppingen

LANDKREIS ESSLINGEN

Egon Müller GmbH

Weinbergweg 16, 72654 Neckartenzlingen

Ellwanger & Geiger

Private Immobilien GmbH

Pliensaustraße 7, 73728 Esslingen

Golfanlage KWW GmbH+Co

Schulerberg 1, 73230 Kirchheim/Teck

Hoffmann Immobilienpräsentationen

Gaiernweg 17, 73669 Lichtenwald

Hotel am Schillerpark

Neckarstraße 60-62, 73728 Esslingen a. N.

Ilzhöfers Event Kochschule

Am Hafenmarkt 12, 73728 Esslingen

Kampfsportakademie

Ecke Kandlerstr. / Martinstr., 73728 Esslingen

Alleenstraße 18, 73230 Kirchheim/Teck

Europastr. 15, 72622 Nürtingen

Lazi Akademie

Schlößlesweg 48, 73732 Esslingen

OBI-Markt

Nikolaus-Otto-Straße 20,

70771 Leinfelden-Echterdingen

Ottenbruch, Bäderausstellung und Sanitär

Schurwaldstraße 19, 73765 Neuhausen/Filder

RE/MAX

Max-Lang-Straße 24, 70771 Leinfelden-E.

Heugasse 1, 73728 Esslingen

Jacob-Brodbeck-Straße 6, 70794 Filderstadt

Alleenstraße 46 - 48, 73230 Kirchheim u.Teck

Frickenhäuser Straße 10, 72622 Nürtingen

repabad GmbH

Bosslerstraße 13-15, 73240 Wendlingen

Restaurant Adler / Gemeindehalle Jesingen

Im Oberhof 42, 73230 Kirchheim/Teck

Restaurant Goldener Ochse

Schlachthausstraße 13, 73728 Esslingen

Ristorante Adesso

Hauptstraße 57, 70771 Leinfelden-Echterdingen

Tobien e.K.

Tübinger Str. 33, 70771 Leinfelden-Echterdingen

Verband Garten-, Landschafts- u.

Sportplatzbau BW e.V.

Filderstraße 109/111,

70771 Leinfelden-Echterdingen

Wohnbau Metzger GmbH + Co. KG

Heilbronner Straße 13, 73728 Esslingen

Wohnwerk Esslingen GmbH

Kanalstraße 55, 73728 Esslingen

xilobis Deutschland GmbH

Heilbronner Straße 1,

70771 Leinfelden-Echterdingen

LANDKREIS REUTLINGEN

comfort Polstermöbelfabrik GmbH & Co. KG

Max-Plank-Straße 11, 72555 Metzingen

LANDKREIS TÜBINGEN

Hotel Krone

Uhlandstraße 1, 72072 Tübingen

Hotel La Casa GmbH

Hechinger Straße 59, 72072 Tübingen

RE/MAX

Lange Gasse 40, 72070 Tübingen

Ristorante Basilikum

Kreuzstraße 24, 72074 Tübingen

LANDKREIS BÖBLINGEN

Bannasch Immobilien

Seestraße 2, 71229 Leonberg

BoConcept Sindelfingen

Hanns-Martin-Schleyer-Straße 4

71063 Sindelfingen

Ellwanger & Geiger

Private Immobilien GmbH

Planiestraße 15, 71063 Sindelfingen

Fischer‘s Lagerhaus

Mahdentalstraße 84 , 71065 Sindelfingen

Golfclub Schönbuch e. V.

Schaichhof, 71088 Holzgerlingen

Hotel Rieth

Tübinger Straße 157, 71032 Böblingen

OBI-Markt

Römerstr. 7-9, 71229 Leonberg

Mahdentalstr. 78, 71065 Sindelfingen

RE/MAX

Poststraße 30, 71229 Leonberg

Renz Möbel GmbH

Hohenzollernstraße 2, 71088 Holzgerlingen

V 8 Hotel

Graf-Zeppelin-Platz 1, 71034 Böblingen

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Vorschau

smartLiving-Vorschau

7x in Ihrer Region Stuttgart

Die nächste Ausgabe des smartLiving-Magazins

erscheint ab Dienstag, den 02.05.2017

Folgende Schwerpunktthemen sind geplant:

IMMOBILIEN

➤ Luxusimmobilien in der Region

Ein kleines, aber feines Marktsegment

VERSICHERUNG & RECHT

➤ Die werdende Eigentümergemeinschaft (WEG)

Rechtliche Fallen und Tücken

Stuttgart-Leonberg

➤ Was tun bei der Wohnungsnot?

Der erfolgversprechendste Weg bei der Immobiliensuche

➤ Wenn der Schlüsseldienst abkassiert

Tipps der Verbraucherzentrale

Stuttgart (Westbahnhof)

PLANEN & BAUEN

➤ „Urbane Gebiete“ sollen neuen

Wohnraum schaffen

Neue Spielräume für den Wohnungsbau

➤ Baubegleitung

Qualitätssicherung für private Bauherren

SANIERUNG & ENERGIE

➤ Internationale Handwerksmesse (IHM)

Neue Entwicklungen, neue Technologien,

neue Materialien

➤ Glaswolle, Steinwolle oder Hanf?

Die richtige Dämmung fürs Dach

FINANZIERUNG

➤ Bildung von Wohneigentum

Die Diskussion über Grunderwerbsteuer

und Freibeträge

➤ Handlungsoptionen für Bausparer

Was tun nach dem BGH-Urteil?

smartLiving.

MAGAZIN

Impressum

Das smartLiving-Magazin ist eine Publikation

der media-team 7 GmbH

Verlag:

media-team 7 GmbH

Vogelherdweg 12

70771 Leinfelden-Echterdingen

Telefon: 0711 / 79 488 609

Fax: 0711 / 252 543 86

Mail: verlag@smartliving-magazin.de

Internet: www.smartliving-magazin.de

Geschäftsführer: Armin Gross

Amtsgericht Stuttgart HRB 729046

USt.-IdNr.: DE 263 808 103

Herausgeber: Iris Gross (v.i.S.d.P.)

Redaktion: Markus Heffner, Jessica Schmucker,

Eike Ostendorf-Servissoglou, Iris Gross, Gastautoren

Art Direction: taktics. GmbH, 70327 Stuttgart

WOHNEN & LEBEN

➤ Erlebniswelt BAD

Die neuesten Trends von der

Weltleitmesse ISH 2017

➤ Wohlfühlräume mit Stil und Ambiente

Ratschläge von Einrichtungsberatern

Druck: Druckhaus Frank GmbH, 86650 Wemding

Anzeigenverkauf:

S, TÜ: media-team 7 GmbH

Telefon: 0172 / 7 10 97 24

LB, Rems-Murr, BB: Ricarda Roloff, Marketing & Vertrieb

Telefon: 0711 / 6205770

GP, ES, RT: Bachmann Medien Service GmbH

Telefon: 0 711 / 24 89 22 60

Ausgabe-Nr.: 03/2017

Die Inhalte unseres Magazines sind urheberrechtlich

geschützt. Alle Rechte auf Konzept und Gestaltung:

media-team 7 GmbH

Erscheinungsweise: 10 x jährlich

Bildernachweis: siehe Einzelseite

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