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KURT 03/2017

KURT 03/2017: Das Stadt-, Kultur- und Szenemagazin für die Region Gifhorn

KURT 03/2017: Das Stadt-, Kultur- und Szenemagazin für die Region Gifhorn

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Das Stadt-, Kultur- und Szenemagazin für die Region Gifhorn

kostenfrei ∙ 03/2017

Juchuuuuuh:

Diagnose Down-Syndrom:

Hilfe für Familien

» Seite 6

Kavalierhaus-Museum

feiert Geburtstag

» Seite 14

Hartes Training für

die Radcross-WM

» Seite 20

Junge Erwachsene

in der Findungskrise

» Seite 23

Historisches Theater:

Kampf ums Kloster

» Seite 27

Gifhornstock 3:

„Dancing in the Dark“

» Seite 35

stars@ndr2

kommt wieder nach Gifhorn

KURT erklärt Euch, wann und wo die Mega-Fete in diesem Sommer steigt » Seite 5


2

3

editorial

blaulicht & blitzlicht ............» Seite 4

land & leute ..........................» Seite 10

trends & lifestyle ................» Seite 18

bummel & rummel ............. » Seite 23

kunst & kultur .....................» Seite 24

szene & events ................... » Seite 32

Jugendkultur Klassizismus

Was für ein genialer Humor: „Classical Art Memes“ sind

zurzeit der absolute Schrei im Internet. Kunstwerke

werden dabei mit modernem Witz versehen und so zur

Jugendkultur gemacht. KURT meint: Bitte mehr davon!

„Hi, ich bin Lukas, aber meine

Freunde nennen mich Handbremse.“

– „Handbremse? Wieso

Handbremse?“ – „Weil ich immer

gut angezogen bin.“

Wenn Du in der Küche die Getränke

für alle machst, Dir extra

viel von dem guten Stoff in Dein

Glas kippst und schon heimlich in

der Küche ein Glas verhaftest.

Als ich so

13, 14, 15 war

„Im Internet waren wir nie /

wir waren draußen / hatten

aufgeschlag‘ne Knie / wir haben

stundenlang gekickt / den Fahrradschlauch

noch selbst geflickt /

die Kumpels nicht nur angeklickt.

Ebay gab es noch nicht /

dafür Sperrmüll monatlich /

Amazon war analog / und hieß

Quelle-Katalog.

Wir waren nicht tätowiert /

ha‘m keine Wände vollgeschmiert

/ und wenn doch, irgendwie /

stimmte die Orthographie.

Smoothie hieß Apfelmus /

You-Tube-Star war kein Beruf /

und bevor mich einer fragt /

Pokémon hieß Schnitzeljagd...“

Leider nicht von mir, sondern

vom Komiker Bernd Stelter. Er

hat‘s gerade gesungen zur Melodie

von Jacques Brels Chanson

„Le Moribond“. Kennt Ihr nicht?

Dann aber sicher Terry Jacks‘

„We had joy, we had fun, we had

seasons in the sun“. Gleiche Melodie,

andere Sprache, anderer

Text. So, und jetzt noch mal nach

oben schauen und Bernd Stelters

Zeilen mit dem richtigen Klang im

Ohr ein zweites Mal lesen/singen.

Oder einfach mal „Als ich so 13,

14, 15 war“ youtubisieren...

Bastian Till Nowak

(nowak@kurt-gifhorn.de)


4

5

Voller Einsatz im Namen der Wissenschaft

Dr. Ingo Eichfeld (40) ist

Gifhorns neuer Kreisarchäologe.

Er untersucht

einzelne Funde genauso

wie ganze Baustellen –

immer im Namen der

Wissenschaft. Was Ingo

Eichfeld zu dieser verantwortungsvollen

Aufgabe

gebracht hat und wie genau

seine Arbeit abläuft,

haben wir Euch in unserer

Februar-Ausgabe bereits

vorgestellt. Doch leider

ist KURT dabei ein kleiner

Fehler unterlaufen: Richtig

ist zwar, dass einzelne

Funde wie die Scherben eines

steinzeitlichen Tonkrugs

der Wissenschaft bis zu

zwölf Monate zur Verfügung

gestellt werden müssen –

das gilt jedoch anders als

berichtet ausdrücklich nicht

für ganze Baustellen! Gemäß

niedersächsischem Denkmalschutzgesetz

sind Bodenfunde

der zuständigen Behörde

ALBERT

HAMMOND

Songbook Tour 2017

anzuzeigen und für höchstens

vier Tage unverändert

zu lassen. „In der Regel finden

wir dann eine Lösung,

mit der beide Seiten gut

leben können“, versichert

Dr. Eichfeld. „Wir wollen den

Betrieb ja nicht aufhalten.“

Doch egal, ob es sich um

einen Fund im heimischen

Garten oder auf einer Baustelle

handelt: Nach spätestens

zwölf Monaten

bekommen die Finder

ihren Fund zurück und

dürfen ihn behalten –

zumindest so lange er

nicht von wissenschaftlich

hochgradiger Bedeutung

ist, um zum Beispiel

der Allgemeinheit in einem

Museum zugänglich

gemacht zu werden.

Die gesetzliche Verpflichtung

soll dabei keineswegs

erschrecken,

sondern eher ermutigen,

archäologische Funde zu

melden und wissenschaftlich

untersuchen zu lassen. Denn

wer weiß, was unsere Ahnen

so alles hinterlassen haben...

KURTs Tipp: Wer sich unsicher

ist, darf sich jederzeit

auch direkt an den

Gifhorner Kreisarchäologen

Dr. Ingo Eichfeld wenden –

entweder per E-Mail an

ingo.eichfeld@gifhorn.de

oder unter Tel. 05371-3014.

21. April

Stadthalle

Gifhorn

Mehr Informationen und Ticketlinks

unter www.alberthammond.com

Photo by Andreas Weihs

NDR 2 holt die Stars

wieder nach Gifhorn

Zweite Auflage von „stars@ndr2 – live“ steigt am Samstag, 29. Juli

29.07. In letzter Minute vor KURTs

Redaktionsschluss kam die Bestätigung

vom Sender: NDR 2 holt die Stars erneut

nach Gifhorn! Nach der gelungenen

Premiere im vergangenen Jahr kommt

NDR 2 nun erneut mit seiner Event-Reihe

„stars@ndr2 – live“ zu uns. Die Mega-Fete

steigt am Samstag, 29. Juli. Veranstaltungsgelände

wird wieder das Areal neben

dem Sportzentrum Nord im Gifhorner

Ortsteil Gamsen sein. Und der Eintritt ist

auch in diesem Sommer wieder frei!

25.000 Menschen kamen im vergangenen

Jahr zur Premiere von „stars@ndr2 – live in

Gifhorn“ und erlebten mitreißende Shows

von Mark Forster, Joris, Stanfour, Philipp

Dittberner und Ollie Gabriel. Welche Künstler

blaulicht & blitzlicht

in diesem Jahr mit dabei sind, mochte der

Rundfunksender noch nicht verraten. Bislang

wurde bloß der Termin bestätigt.

Klar ist aber schon jetzt, dass auch die

ganz jungen Besucher wieder ihre Freude

haben sollen: NDR 2 bringt erneut seine 300

Quadratmeter große Kinderwelt inklusive

Kinderschminken und Quartertramp-Bungee-Trampolin

mit. Einlass auf das Veranstaltungsgelände

und in die NDR-2-Kinderwelt

ist am Veranstaltungstag ab 15 Uhr.

Zuvor sendet NDR 2 wieder von seinem

Show-Truck live aus Gifhorn, berichtet von

den Event-Vorbereitungen und spricht mit

Stars und Besuchern. Übrigens: Eine weitere

Station von „stars@ndr2 – live“ wird in diesem

Jahr das schleswig-holsteinische Städtchen

Heide am Samstag, 15. Juli, sein.


6

7

blaulicht & blitzlicht

Eine unmögliche

Entscheidung

Ina Hauer-Zimmermann und das Diakonische Werk in Gifhorn helfen,

wenn Eltern von der Behinderung ihres ungeborenen Kindes erfahren

Die Vorfreude werdender Eltern auf ihr

heranwachsendes Kind ist unbeschreiblich.

Ein Kind bedeutet aber immer auch

Veränderung, die bereits mit der Schwangerschaft

beginnt. Mit den heutigen

Möglichkeiten der pränatalen Diagnostik

– also Untersuchungen des ungeborenen

Kindes und der Schwangeren – werden

eigentlich unerfahrbare Dinge erfahrbar

gemacht. Das Ergebnis ist manchmal

kaum zu begreifen, denn nicht immer verläuft

eine Schwangerschaft wie erhofft.

Das Drama „24 Wochen“ befasst sich

mit genau diesem Thema. Am Donnerstag,

9. März, wird es im Gifhorner Kino

in der Reihe „Kino(t)räume für Frauen“

des Gifhorner Frauenzentrums gezeigt.

Das Diakonische Werk ist mit dabei, um

bei diesem heiklen Thema als Ansprechpartner

bereit zu stehen –

so wie es die Beraterinnen

unter der Leitung

von Ina Hauer-Zimmermann

(57) ja generell

für alle Paare mit diesem

Schicksal tun.

Ina Hauer-Zimmermann (57) leitet das

Diakonische Werk in Gifhorn. Bei allen Fragen

rund um die Pränataldiagnostik ist ihr

Team ein kompetenter Ansprechpartner.

Das Diakonische Werk ist eine Einrichtung

des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises

Gifhorn und hat sich in seiner Beratung neben

vielen anderen Fachbereichen auch auf

Fragen rund um die Pränataldiagnostik spezialisiert:

Welche Untersuchungen sind sinnvoll?

Welche Auswirkungen können sie auf

die Schwangerschaft haben? Wie läuft eine

solche Untersuchung ab? Und welche Bedeutung

hat das Ergebnis für die Eltern? Hinzu

kommen ethische und moralische Fragen.

Ina Hauer-Zimmermann leitet die Schwangerenberatung

des Diakonischen Werks: „Wir

verstehen uns als Zusatzangebot zur medizinischen

Beratung und Betreuung. Wir bilden

keine Konkurrenz zu den Ärzten“, erklärt die

Sozialpädagogin. Aber: „Durch die moderne

vorgeburtliche Medizin erfahren wir heute

viel mehr, als wir eigentlich im Stande sind zu

verarbeiten.“ Beispiel: Down-Syndrom. Beim

Diakonischen Werk wird den Menschen Hilfe

geboten im Umgang mit der Krise und den

damit verbundenen inneren Konflikten. „Die

Betroffenen stehen vor einer unmöglichen

Entscheidung“, weiß Ina Hauer-Zimmermann.

„Sie sollten in dieser Lage nicht allein

gelassen werden.“

Es geht um das

Befinden von Mutter

und Vater, nachdem

sie Dinge über ihr

ungeborenes Kind erfahren

haben, die eigentlich

unerfahrbar sind – nämlich absolut

überfordernd und nur sehr schwer zu verstehen.

Die Diagnose, das eigene Kind habe

eine vielleicht schwere Behinderung und sei

eventuell nicht lebensfähig, erschüttert. Eine

solche Diagnose löst ungekannte Gefühle

aus, wirft Fragen auf und zwingt zu einer unmöglichen

Entscheidung – nämlich über Leben

und Tod des noch ungeborenen Kindes;

ein Dilemma zwischen Schwangerschaftsabbruch

und einem vielleicht nur kurzen Leben

mit einem womöglich behinderten Kind.

„Früher gab es solche Entscheidungen nicht,

da vieles einfach noch nicht erfahren werden

konnte“, stellt Ina Hauer-Zimmermann klar.

Die Fortschritte der Medizin helfen also, können

zugleich aber auch belastend sein.

Der 2012 eingeführte Praena-Test zeigt

eventuelle Auffälligkeiten besonders früh

an: Mit dieser Blutuntersuchung lässt

sich zum Beispiel schon in der zehnten

Schwangerschaftswoche der Gendefekt

Trisomie 21 feststellen – weithin bekannt

als Down-Syndrom. Trifft das auf einen

Fötus zu, wird aus dem ungeborenen „Er“

oder der ungeborenen „Sie“ schnell ein

„Es“. Die Sprache verdeutlicht die plötzliche

Distanz: „Das Ungeborene hat dann einen

Makel“, erklärt die Sozialpädagogin die

Gefühlswelt mancher Eltern. Das Paar muss

sich dann fragen, was die Diagnose für sie

bedeutet – sowohl für Mutter und Vater im

Einzelnen, als auch für sie als Paar, ebenso

für eventuell schon vorhandene Geschwister

und auch für die künftige Familie.

Wie stark der Gendefekt ausgeprägt ist,

lässt sich nicht vorhersagen – und wie schwer

es für alle wird, schon gar nicht. Hinzu kommt

die persönliche Belastungsgrenze: Manche

Menschen können sich das Leben mit behindertem

Kind nicht vorstellen, wollen es sich

nicht zumuten oder sind sich bereits sicher,

dass sie es nicht bewältigen können – vielleicht

weil sie sich ohnehin schon in einer »


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Vorstellung im

Gifhorner Kino:

„24 Wochen“

09.03. Bei Astrid

(Julia Jentsch)

sitzt jede Pointe.

Als Kabarettistin

begeistert sie

ihr Publikum mit

schwarzem Humor.

Ehemann

Markus (Bjarne

Mädel) hält ihr

als Manager stets den Rücken frei und

sorgt für ein sorgenfreies familiäres

Umfeld. Freudig erwarten sie ihr zweites

Kind: Ein Sohn soll‘s werden. Doch

dann kommt alles anders.

Astrid befindet sich bereits im sechsten

Monat – also 24 Wochen. Die ältere

Tochter Nele kann es kaum erwarten,

ihr neues Brüderchen begrüßen zu

können. Doch dann gerät die Welt des

Paares aus den Fugen. Bei einer Routineuntersuchung

wird nicht nur das

Down-Syndrom festgestellt, sondern

auch ein Herzfehler. Kann das Paar mit

der gemeinsamen lebenslangen Aufgabe

fertig werden? Das ausgemalte

Leben nach Plan steht vor dem Scheitern

– Diskussionen, Ratschläge und

Prognosen treffen das Paar jedes Mal

aufs Neue wie ein Schlag...

Bei der Berlinale 2016 feierte das

deutsche Drama 24 Wochen seine

Premiere, nun ist es auch bei uns

zu sehen. Der Film läuft in der Reihe

„Kino(t)räume für Frauen“ des Gifhorner

Frauenzentrums – am Donnerstag,

9. März, ab 20 Uhr im Kinocenter,

Steinweg 32, in Gifhorn. Einlass ist ab

19.30 Uhr. Und auch Männer sind bei

der Vorstellung willkommen.

Bei der Berlinale 2016 wurde das Drama „24 Wochen“ mit Julia Jentsch und Bjarne Mädel in den Hauptrollen

erstmals gezeigt. Publikum und Kritiker feierten den Film von Anne Zohra Berrached gleichermaßen.

» schwierigen Lage befinden. „In dieser Situation

gibt es kein Richtig und kein Falsch“,

betont Ina Hauer-Zimmermann.

Neben interdisziplinärer Beratung, also

durch Ärzte verschiedener Fachgebiete, ist

auch eine kompetente psychosoziale Beratung

geboten. Diese soll es den Betroffenen

letztlich erleichtern, einen eigenen Weg aus

der Krise zu finden. Die Begleitung durch

die Beraterinnen des Diakonischen Werks

in Gifhorn kann den Eltern in unserer Stadt

schließlich auch dabei helfen, die von ihnen

geforderten weitreichenden Entscheidungen

zu meistern.

Entscheiden sich die Eltern für einen Abbruch

der Schwangerschaft, ist die Krise damit

leider oftmals keineswegs vorbei: „Das

Umfeld spricht selten über das gar nicht erst

geborene Kind und kann die Trauer der Eltern

oft nicht verstehen. Für die Eltern hatte das

Kind jedoch in manchen Fällen bereits einen

Namen, ein eingerichtetes Zimmer, eine Geschichte

– einige wussten sogar schon, wo es

einmal studieren sollte. Das Schweigen der

anderen und das fehlende Verständnis erschwert

es den Eltern dann meist zusätzlich“,

erklärt Ina Hauer-Zimmermann. Doch auch

da kann ihr Team zur Seite stehen – mit der

Trauerbegleitung, die ebenfalls zum Angebot

des Diakonischen Werks gehört.

Und auch, dass eine Beziehung an einer solchen

Entscheidung zerbrechen kann – egal,

mit welchem Ergebnis sie gefällt wird –, wird

bei der Beratung nicht verschwiegen. Es ist

und bleibt eben alles unvorstellbar schwer.

Da ist Unterstützung wichtiger denn je.

Was im Diakonischen Werk besprochen

wird, bleibt in den Räumen des Diakonischen

Werks. Die Beraterinnen stehen selbstverständlich

unter Schweigepflicht – und das

ist wichtig: „Es sollten alle möglichen Fantasien

ausgesprochen werden können, um

die Krise bewältigen und die Situation besser

verarbeiten zu können“, erklärt Ina Hauer-

Zimmermann. Alle möglichen Ausgänge der

Schwangerschaft – ob mit Geburt oder mit

Abbruch – werden thematisiert. Ängste werden

besprochen und hinterfragt. „Es braucht

Zeit, sich in aller Ruhe eine Meinung zu bilden

und für sich herauszufinden, was man sich

als Paar zutraut. Das ist eine der schwersten

Entscheidungen, vor der man stehen kann.“

Paare, die sich das Leben mit behindertem

Kind zutrauen, können schon vorher den Alltag

einer anderen Familie mit einem solchen

Kind erleben – das Diakonische Werk vermittelt

einen Kontakt. Dabei geht es oft um

ganz praktische Dinge: Werden barrierefreie

Möbel gebraucht? Gilt es bei der Ernährung

spezielle Regeln zu beachten? Oder muss die

Treppe zur Haustür womöglich einer Rampe

weichen? Bedacht werden müsse zwar immer,

dass die Schwere der Behinderung eine

blaulicht & blitzlicht

andere sein kann. Doch wer anfängt solche

Fragen zu stellen, der beginnt das Schicksal

anzunehmen.

KURTs Tipp: Das Team des Diakonischen

Werks ist bei der Vorstellung des Films

„24 Wochen“ dabei, um im Anschluss für Gespräche

zur Verfügung zu stehen. Los geht

die Veranstaltung im Rahmen der Reihe

„Kino(t)räume für Frauen“ des Gifhorner

Frauenzentrums am Donnerstag, 9. März, um

20 Uhr im Kinocenter, Steinweg 32, in Gifhorn.

Einlass ist ab 19.30 Uhr. Auch Herren sind bei

der Vorstellung willkommen. Wer lieber das

vertraute Gespräch sucht, erreicht Ina Hauer-Zimmermann

per E-Mail an dw.gifhorn@

evlka.de oder unter Tel. 05371-942626.

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Lämmchen Franklin ist plötzlich gestorben

Das Helios-Klinikum Gifhorn

setzt auf eine Spezialisierung

im Bereich Unfallchirurgie

und Orthopädie:

Deshalb fängt Anfang März

Prof. Dr. Dietmar Urbach

als neuer Chefarzt der Abteilung

Orthopädie und Unfallchirurgie

an. Er wird die

Abteilung im Kollegialsystem

mit der amtierenden Chefärztin

Dr. Sabine Povoden

leiten. „Professor Urbach

verfügt über langjährige Erfahrung

in den Bereichen

Endoprothetik, Schulterchirurgie

und Wirbelsäulenchirurgie.

Gemeinsam mit Dr.

Povoden wird er die Abteilung

weiterentwickeln“, erklärt

Klinikgeschäftsführer

Stefan Schad. Innerhalb

Zwei süße Lämmchen hat

der Verein „Stark für Tiere“

gerettet – davon berichteten

wir Euch im vergangenen

KURT. Eines der

beiden Tiere hat es aber

leider nicht geschafft:

„Franklin ist ohne Vorwarnung

gestorben“, berichtet

Jenny Breit (35).

„Das kann daran liegen,

dass er einen Organfehler

hatte – oder dass er beim

Schäfer in den ersten zwei

Lebenstagen nicht genug

Biestmilch bekommen hat.“

Der Gefährte der kleinen

Carly sei „total munter“ gewesen

und habe keinerlei

Erschöpfungsanzeichen gezeigt:

„Doch als wir dann

eine Stunde später wieder in

den Stall gegangen sind, war

er leider tot“, erzählt Jenny.

„Es ging also wohl sehr

dieser Abteilung werden sich

Schwerpunkte herausbilden:

Dietmar Urbach wird primär

den Bereich der Endoprothetik

– also Gelenkimplantate

– verantworten, Dr. Povoden

primär den Bereich der

Traumatologie – also die Behandlung

von Wunden und

ihren Folgen.

Professor Urbach war zuletzt

Chefarzt der Klinik für

Orthopädie, Unfall- und

schnell und wenigstens

hat er sich nicht gequält.“

Damit Carly nun nicht

alleine ist, hat „Stark für

Tiere“ ein neues Notlamm

aufgenommen: „Es ist

ein kleines Mädchen, das

noch keinen Namen hat“,

berichtet die Vollbütteler

Tierschützerin Jenny.

Natürlich sind diese

Tierrettungen nicht gerade

günstig – und der Verein ist

auf Unterstützung angewiesen:

„Jeder noch so kleine

Betrag ist viel!“ Wer helfen

möchte, schreibt eine Mail

an info@stark-fuer-tiere.de!

Neuer Chefarzt verstärkt Team im Klinikum

Sabine Povoden

Dietmar Urbach

Wirbelsäulenchirurgie der

Albert-Schweitzer-Klinik in

Northeim, die ebenfalls zur

Helios-Gruppe gehört. Der

55-Jährige ist Facharzt für

Unfallchirurgie sowie Facharzt

für Orthopädie und

verfügt auch über eine Vertiefung

im Bereich spezielle

orthopädische Chirurgie.

Von 1999 bis 2004 war

Prof. Dr. Dietmar Urbach

Oberarzt an der Medizinischen

Fakultät der Otto-von-

Guericke-Universität Magdeburg,

dessen Lehrkrankenhaus

inzwischen unser

Gifhorner Klinikum ist. Bereits

seit 2005 ist er dort als

Lehrkraft tätig. Der gebürtige

Wolfsburger ist verheiratet

und hat vier Kinder.

Foto: Nabu-Artenschutzzentrum

Friederike und Fridolin

sind wieder vereint

Trautes Storchenglück im Nabu-Artenschutzzentrum in Leiferde

Das Warten auf Friederike hat ein Ende:

Ende Februar traf die Storchendame

an einem Montag um 15.45 Uhr auf dem

Schornstein des Nabu-Artenschutzzentrums

in Leiferde ein. Mit Fridolins Partnerin

Friederike ist Familie Storch also

wieder vereint und die Storchenwelt auf

dem Schornstein ist in bester Ordnung.

Wer genauso wie KURT ganz vernarrt ist

in das Pärchen, der sieht im Internet

dank einer Webcam stets aktuelle Bilder

unter www.nabuzentrum-leiferde.de!

„Ich war gerade mit einer Besucherin mit

Kind im Seminarraum unseres Zentrums

und berichtete von den Weißstörchen, die

land & leute

11

auf dem Schornstein brüten“, so Bärbel

Rogoschik, Leiterin des vom Naturschutzbund

(Nabu) betriebenen Artenschutzzentrums.

„Gerade erzählte ich, dass Fridolin das Nest

für die nächste Brutsaison fertig gerichtet

habe und jetzt auf Friederike warte, die jeden

Moment einfliegen könnte. Eine halbe

Minute später, und das ist wirklich so passiert,

fliegt ein Storch das Schornsteinnest an und

landet neben Fridolin. Zu meinem Erstaunen

nimmt Fridolin dies total gelassen, was ihn

nicht hindert sich zehn Minuten später mit

ihr zu paaren.“ Friederike fängt auch gleich

an, Äste im Nest zurechtzurücken, putzt sich

und wird von Fridolin zärtlich am Halsgefieder

beschnäbelt. Wahre Liebe!


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13

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„Ich bin über die Halbzeit – und nach

vier Monaten kann ich nun sagen: Ich

hab den Plan vom Ghana-Life!“ Anni

Gabka (18) aus Gifhorn ist in dem westafrikanischen

Land, um sich bei den

Projekten des Vereins You4Ghana zu engagieren.

Ein halbes Jahr hilft sie dort –

erst war sie in einem Waisenhaus mit

Kindergarten, nun ist sie an eine Schule

gewechselt. Und dann war da noch dieser

hilflose Hund am Strand... Doch der

Reihe nach – denn was Anni in Ghana erlebt,

schildert Euch wie immer KURT.

Eingelebt hat Anni sich längst: „Damit ich

trotzdem noch etwas Neues erlebe, habe

ich mir eigenständig ein neues Projekt in unserem

Dorf Obo gesucht“, berichtet sie. „In

einem kleinen Kindergarten bestand einer

der drei Räume nämlich nur aus kahlem Beton.

Quasi gebaut – und nicht fertig gestellt.

Die Lehrerin schrieb sogar mit Kreide an die

Wand.“ Denn eine Tafel gab es auch nicht,

von Tischen und Stühlen ganz zu schweigen.

Komplette Leere: „Keine sonderlich passende

Atmosphäre für Kinder“, befand unsere

engagierte Gifhornerin. „Deshalb starteten

Madi und ich einen Spendenaufruf. Und von

dem Erlös begannen wir bereits, die Wände

grün zu streichen.“ Außerdem wurden Fliesen

verlegt sowie Fenster und Türen verputzt

und eingebaut. „Es ist toll, etwas Sinnvolles

zu schaffen, von dem man hinterher sagen

kann: Das war unser Beitrag.“

Ein weiterer Beitrag war der kleine Cofie –

das ist der ghanaische Männername für

Anni

in Ghana

4. Monat: Neue Schule, neue

Aufgaben und ein neuer Hund

Freitag. Denn genauso wie Robinson Crusoe

seinen Gefährten nach dem Wochentag

benannte, an dem er auf ihn stieß, taten es

auch Anni und ihre Volunteer-Freunde: Es

war ein Freitagvormittag, als sie sich gerade

auf einer Reise entlang der Küste befanden

und das kleine hilflose Bündel ihren Weg

kreuzte. „Ein bisschen überstürzt entschlossen

wir uns, ihn mit auf die achtstündige

Fahrt ins nächste Hostel zu nehmen und dort

aufzupeppeln“, erzählt Anni. Also fragte sie

drei Kinder am Straßenrand: Gehört der Hund

Euch? – Nein! – Wem gehört er? – Keine Ahnung!

– Können wir ihn dann mitnehmen? –

Wieder nein! 40 Cedi, umgerechnet rund

zehn Euro, konnten die Kinder umstimmen.

„Unser nächster Stopp war Accra. Dort

gingen wir natürlich erst mal zum Tierarzt“,

berichtet Anni. „Und dort erfuhren wir dann

auch, dass Cofie eigentlich Effia heißen müsste

– denn Er ist eigentlich eine Sie und Effia

ist die weibliche Bezeichnung für Freitag.“


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Jeder Raum erzählt eine

Geschichte

land & leute

„Eine Wohnung wird Museum“: Neue Sonderausstellung und zusätzliche

Öffnungszeiten im Museum für bürgerliche Wohnkultur im Kavalierhaus

Eine Reise in die Vergangenheit weckt

Erinnerungen, macht Geschichte greifbar

und lebendig – so wie im Museum

für bürgerliche Wohnkultur im Gifhorner

Kavalierhaus, nicht weit entfernt vom

Schloss, in unmittelbarer Nachbarschaft

zu Rathaus und St. Nicolaikirche. In der

Sonderausstellung „Eine Wohnung wird

Museum“ zum 20-jährigen Bestehen des

Museums werden nun bisher kaum gesehene

Fotos aus dem Leben der letzten

Bewohnerin Emma Wrede gezeigt; und

genauso Bilder aus der langen Geschichte

des Kavalierhauses. Museumspädagogin

Anette Thiele freut sich schon riesig,

die Öffnungszeiten des Museums werden

ab sofort erweitert. Und KURT war vorab

schon einmal zu Besuch.

Wer die einstige Wohnung von Emma

Wrede betritt, steht mitten in einer anderen

Zeit: Ein grünes Schnurtelefon mit Drehscheibe

steht auf einem Wandregal im Flur,

Spitzengardinen zieren die Fenster, Blumen

schmücken die Fensterbretter, die Dielen

knarren und ächzen unter den Füßen beim

Durchstreifen der Wohnung. Im Flur abgewetzte

Teppichläufer. Alles erinnert irgendwie

an Oma – und doch ist es noch ein wenig

anders. Das Haus wirkt bewohnt, obgleich

Emma Wrede bereits seit August 1992 nicht

mehr dort lebt. Und nach ihr ist auch niemand

mehr dort eingezogen.

Das Haus hat gearbeitet – hier und da ist

der Boden abschüssig, die Zimmerdecke

kommt herunter. So musste Emmas Schlafzimmer

sogar einst erhöht werden, um den

Boden darin zu begradigen.

Überall gibt es etwas zu

entdecken: Gläser aus der

Gifhorner Glasfabrik, in der

Emmas Vater als Prokurist

tätig war, Werke bekannter

regionaler Künstler wie

Horst L. Weber (1913-2002)

Museumspädagogin Anette

Thiele nimmt die Besucher des

Kavalierhauses mit auf eine

Reise in die Vergangenheit.

Emma Wrede war die letzte Bewohnerin des pittoresken Kavalierhauses in der Gifhorner Innenstadt – heute

ist darin das Museum für bürgerliche Wohnkultur in der Ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts untergebracht.

aus Hankensbüttel sowie persönliche Fotos

und Lieblingsstücke hängen an den Wänden.

Der Abreißkalender ist stehengeblieben am

Mittwoch, 26. August 1992 – Emmas letztem

Tag in ihrem Zuhause.

Besonders auffällig sind die sehr hohen

Fenster, die dem architektonischen Schick

von 1546 entsprechen. Nachträglich eingebaute

Estraden – vor den Fenstern erhöhte

Podien – erlauben einen weiten Blick in die

Fußgängerzone, unseren Steinweg. „Dies ist

der wohl heimeligste Ort der Wohnung“, beschreibt

Anette Thiele mit einem charmanten

Lächeln die einstige „Lästerecke“ von

Emma Wrede. Gemeinsam mit ihrer Freundin

Ida habe Emma dort stundenlang gesessen,

gestrickt, gehäkelt, gestickt und gestopft –

und dabei wurde über den einen oder anderen

Passanten geredet.

Emma Wrede war eine tüchtige Frau, die

bis zuletzt ihren Garten pflegte und hegte.

Noch heute wird das Obst der Bäume geerntet,

eine gemütliche Ecke lädt zum Sitzen ein

und im Sommer zieren viele Blumentöpfe

mit Emmas geliebten Geranien nach wie vor

das Bild. Es ist der letzte erhaltene Siedlungsgarten

in der Gifhorner Innenstadt. Malerisch

und einzigartig.

Zurück in die Vergangenheit: Im Gewölbekeller

wurden Vorräte gelagert. Auf dem

ungedämmten Kaltdachboden stoßen wir

auf eine mit Ruß bedeckte Rauchkammer,

in der einst das Fleisch der im Garten aufgezogenen

Schweine geräuchert wurde.

Und daneben das alte Lastenrad aus dem

17. Jahrhundert: Es half die schweren Gerstesäcke

auf den Boden zu hieven und so

das Bierbrauen zu vereinfachen. Zwischen »


16

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land & leute

» Keller und Dachboden zwei Stockwerke: Im

oberen lebte Emma Wrede, das Erdgeschoss

wurde die längste Zeit als Wohnraum vermietet;

später eröffnete Rechtsanwalt Karl Küls

dort seine Kanzlei. Und in den 80er Jahren

waren dort die Forschungsstelle für Schulgeschichte

und die Museumsleitung des Schulmuseums

Steinhorst untergebracht.

Das einzige, was sich nicht verändert, ist

die Veränderung – so könnte der Schlüsselsatz

des Museums lauten. Denn nichts in der

einstigen Wohnung von Emma Wrede sei

inszeniert, erklärt Anette Thiele: Möbel, Tapeten,

Teppiche und das gesamte Inventar

stammen aus einer vergangenen Zeit; aus

dem Leben Emma Wredes. „Die Wohnung

gibt die authentische Wohnsituation einer

Gifhorner Bürgerin wieder und steht exemplarisch

für ihre Generation“, fasst die Museumspädagogin

zusammen. Ihr Ziel? „Diese

Situation zu erhalten und der Öffentlichkeit

zugänglich zu machen.“

Seit mehr als 500 Jahren prägt das

Kavalierhaus das Gifhorner Stadtbild. Nach

dem Schloss ist es das älteste und architekturhistorisch

wohl bedeutendste Gebäude

unserer Stadt. „Das einstige Wohnhaus für

Caspar von Leipzig, den Hofmarschall des

Gifhorner Herzogs, wurde 1546 von Schlossbaumeister

Michael Clare erbaut und steht

unter Denkmalschutz“, erklärt Anette Thiele.

Das prächtige Fachwerk mit seiner Sandsteinfassade

im Stil der Weserrenaissance

beeindruckt – so tat es das auch mit Franz

Brandes, der das Kavalierhaus im Jahr 1913

erwarb. Nach seinem Tod 1923 erbte es

seine Nichte Emma Heider. Mit ihren Eltern

und der Großmutter zog sie in die obere

Wohnung. Zehn Jahre später heiratete sie

Wilhelm Wrede, fortan auch Bewohner des

Kavalierhauses, und nahm seinen Namen an.

Zu Lebzeiten war Wilhelm Oberjustizinspektor

am Gifhorner Amtsgericht, nach seinem Tod

lebte Emma noch weitere 20 Jahre allein in

dem Haus. Insgesamt fast sieben Jahrzehnte

lang waren sie und ihr geliebtes Kavalierhaus

aufs Engste verbunden.

Voller Stolz zeigte Emma Wrede zu Lebzeiten

Freunden wie auch Fremden die charmanten

Räume des alten Fachwerkgebäudes.

Nichts wünschte sie sich sehnlicher, als all

dies der Nachwelt unverändert zu erhalten.

Und als Emma Wrede 1997 starb, ging das

Kavalierhaus mitsamt aller wertvoller Erinnerungsstücke

und dem gesamten Inventar

in den Besitz des Landkreises Gifhorn über.

Mit der anschließenden Einrichtung des Museums

wurde Emmas Traum zur Wirklichkeit.

Zehn Jahre später übernahm die Bürgerstiftung

Kavalierhaus das Ruder: „Museum

für bürgerliche Wohnkultur in der Ersten

Hälfte des 20. Jahrhunderts“ lautet der vollständige

Name der Erinnerungsstätte. „Viel

zu lang“, sagt Anette Thiele. Ein neuer Name

soll nun her. „Wir suchen nach einem kurzen

Oberbegriff, der prägnant und pfiffig ist.“ Bis

Dienstag, 4. April, können Namensvorschläge

eingereicht werden – ein fachkundiges

Komitee wählt darunter einen aus, der mit

Jahreseintrittskarten und Buchgutscheinen

belohnt wird. Wer einen Vorschlag machen

möchte, richtet diesen per E-Mail an

a.thiele@museen-gifhorn.de! Fragen zu der

Namenssuche beantwortet Anette Thiele

gerne unter Tel. 05371-9459106.

KURTs Tipp: Zum 20-jährigen Bestehen des

Museums für bürgerliche Wohnkultur werden

bislang kaum gesehene Fotografien des

Kavalierhauses und aus dem Leben der letzten

Bewohnerin Emma Wrede in der Sonderausstellung

„Eine Wohnung wird Museum“

gezeigt – vom 9. März bis 19. April. Geöffnet

hat das Museum im Kavalierhaus, Steinweg

3, in Gifhorn fortan nicht mehr nur sonntags

von 15 bis 17 Uhr, sondern nun zusätzlich

auch samstags von 15 bis 17 Uhr. Erwachsene

zahlen 2,50 Euro Eintritt, Kinder 1 Euro,

Familien 5,50 Euro. Zusätzlich sind alle Interessierten

eingeladen zu einem Treffen der

Gifhorner Geschichtswerkstatt am Donnerstag,

30. März, ab 19 Uhr im Kavalierhaus.

Zusätzliche Führungen für Gruppen sind auf

Anfrage möglich. Und spezielle Angebote für

Kindergeburtstage mit spannenden Themen,

die individuell auf jede Altersklasse zugeschnitten

sind, gibt es im Kavalierhaus ebenfalls.

Weitere Infos gibt‘s im Internet unter

www.museen-gifhorn.de!


18

Motorradfreunde: „Alleine fahren ist doof“

Selbst 17 Grad minus und

70 Zentimeter Schnee konnten

sie nicht schocken:

3100 Biker aus ganz Europa

trafen sich zum Elefantentreffen

in Loh im Bayerischen

Wald – und mittendrin die

Motorradfreunde Gifhorn

und Umgebung.

Immer am zweiten Mittwoch

jedes Monats treffen

sie sich ab 18 Uhr in Sven‘s

Schützenwiese, Celler Straße

30, in Gifhorn – getreu ihrem

Motto „Alleine fahren ist

doof“ führen sie dort nicht

nur Benzingespräche, sondern

verabreden sich auch

immer wieder zu kürzeren

wie auch längeren Touren in

lockerer Zusammensetzung:

„Jede Bikerin und jeder Biker

Ein Musical für Kinder wie aus 1001 Nacht

19.03. Opernsänger

laden das junge Publikum

ein zu einem Ausflug in die

klassische Musik. Ein Konzertpianist

begleitet sie

dazu am Flügel – selbstverständlich

live. Und

dazu gibt‘s Popmusik und

fetzige Tänze: Das Kinder-

Musical Die abenteuerliche

Reise ins Morgenland ist

am Sonntag, 19. März, in

zwei Vorstellungen in der

Stadthalle, Schützenplatz 2,

in Gifhorn zu sehen – einmal

ab 14.30 Uhr, ein zweites Mal

ab 16.30 Uhr. Das Stück basiert

auf dem Singspiel „Die

Foto: Wolfgang Fuhrmannek

ist bei uns willkommen“, erklärt

Patrick Meyer-Buchtien.

„Wir schränken uns weder

durch Marke oder Bauart

noch durch Fahrstil, Hubraum

oder sonst irgendetwas

ein.“ Beim Treffen im

März stellt sich das Team der

Driving Area im Wesendorfer

Hammerstein-Park vor. Und

für April ist ein Fahrsicherheitstraining

geplant.

Entführung aus dem Serail“

von Wolfgang Amadeus

Mozart: Der spanische Edelmann

Belmonte will seine

von Piraten geraubte Braut

Konstanze sowie das Liebespaar

Pedrillo und Blondchen

aus dem Serail des Bassa Selim

befreien. Bewacht werden

sie vom strengen Haremswächter

Osmin, dem

eigentlich alles Fremde

unheimlich ist; sich jedoch

in seine Gefangene

Blondchen verliebt...

Die Kleine Oper Bad

Homburg hat das Libretto

und die Musik kindgerecht

adaptiert. In faszinierender

Weise wird der Opernstoff

so zu einem orientalischen

Märchen wie aus 1001 Nacht

mit farbenfrohen Kostümen,

einer aufwändigen Bühnenausstattung,

Lichtdesign und

Pyrotechnik. Tickets gibt‘s ab

8 Euro im Vorverkauf.

Talentwettbewerb:

„Meinersen muckt“

06.05. Der Kulturverein Meinersen hat

sich für dieses Jahr etwas ganz Besonderes

ausgedacht: Erstmals wird ein Talentwettbewerb

für junge Musikerinnen und Musiker

aus der Region veranstaltet. Unter dem Motto

„Meinersen muckt“ zeigen sowohl Bands

als auch Singer-Songwriter ihr Können vor

Publikum und Fachjury. Los geht‘s am Samstag,

6. Mai, um 18 Uhr im Kulturzentrum,

Am Eichenkamp 1, in Meinersen. Einlass ist

ab 17.30 Uhr, der Eintritt kostet 3 Euro. Und

wer sich als Musiker beteiligen möchte, kann

sich noch bis 18. März bewerben.

Ihre Teilnahme fest zugesagt haben bereits

B and the Rattlesnakes, Sonic Ace, The

Magical Alley und New SoulGeneration.

Nach dem Vorentscheid treten die drei besten

Acts am Abend noch einmal gegeneinander

an – und hinterher wird direkt vor

Ort der Sieger von der Jury gekürt. „Unser

Talentwettbewerb soll Jugendliche vor allem

motivieren, Musik zu machen, Bands zu

gründen und den Spaß an Live-Auftritten zu

entdecken“, erklärt Heiko Sinning aus dem

Organisationsteam von „Meinersen muckt“.

Als die Idee zum Talentwettbewerb geboren

wurde, waren zunächst bloß Bands angesprochen.

Nun wurde das Teilnehmerfeld

aber auch für Singer-Songwriter geöffnet.

Jeder Bewerber soll zwei Stücke präsentieren:

„Alle Musikrichtungen sind gerne gesehen“,

betont Heiko. „Die Musikerinnen und Musiker

sollten nur mit eigenen Instrumenten antreten

und

einen Bezug

zur Region

haben.“

Fürs Finale

sind Sets

von jeweils

Heiko Sinning (von links), Susanne rund 15 Minuten

je

Hopp und Karl-Heinz Hornbostel

organisieren „Meinersen muckt“. Teilnehmer

trends & lifestyle

Sonic Ace

19

B and the Rattlesnakes

The Magical Alley

New SoulGeneration

vorgesehen. Auf die Gewinner warten Preisgelder

bis zu 500 Euro – und die Erstplatzierten

bekommen sogar noch einen Auftritt

bei dem Open-Air-Familien-Event „Feuer &

Licht“ am Samstag, 12. August, im Waldbad

Meinersen obendrauf.

Die Bewerbungsfrist für die jungen Talente

wurde bereits verlängert: Interessierte Bands

und Singer-Songwriter können sich noch

bis Samstag, 18. März, um eine Teilnahme

bei „Meinersen muckt“ bemühen. Bewerbungen

nimmt Heiko Sinning per E-Mail an

heiko.sinning@kulturverein-meinersen.de

entgegen. Weitere Infos gibt‘s im Internet

unter www.kulturverein-meinersen.de!


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21

Knochen brechen

trends & lifestyle

lohnt sich nicht

Stefanie Paul (31) spricht im KURT-Interview über ihre Teilnahme an

der Radcross-Weltmeisterschaft in Luxemburg und das harte Training

Sympathisch, jung, diszipliniert: Stefanie

Paul (31) liebt den Radrennsport. Cross ist

ihre Leidenschaft. Beim Deutschland-Cup

holte sie Silber – zuletzt nahm sie sogar

an der Weltmeisterschaft im luxemburgischen

Bieles teil. Drei Mal pro Woche

pendelt sie mit dem Zug von Hannover zu

ihrer Arbeit nach Gifhorn – hier ist sie Leiterin

der Elementaren Musikpädagogik

an der Gifhorner Kreismusikschule. Ihr

Rennrad hat sie im Sommer fast immer

dabei; die 74 Kilometer nach Hause legt

die Profi-Sportlerin in gerade mal zwei

bis drei Stunden zurück – ein willkommenes

Training. KURT-Mitarbeiterin Dany

Stephan sprach mit ihr über die Begeisterung

für Cross-Rennen, über die Vereinbarkeit

von Sport, Beruf und Familie und

über das harte Training für die WM.

KURT: Stefanie, seit Sommer 2010 bist Du bei

der Radsportgemeinschaft Hannover aktiv.

Woher kam die Begeisterung?

Stefanie: Ich war schon immer sehr sportlich

und zuletzt Leichtathletin. Durch mein

Studium bin ich nach Hannover gezogen und

habe dort meinen Mann Felix kennengelernt.

Er hat mich mit dem Radsport angesteckt –

es ist ein wunderschönes gemeinsames Hobby.

Seit 2011 etwa fahre ich Cross-Rennen:

Das macht sehr viel Spaß und ist ein toller

Ausgleich zum Arbeitsalltag.

KURT: Was genau sind Cross-Rennen?

Stefanie: Für Einsteiger ist es mit der Formel

1 vergleichbar: Über den gesamten Cup

hinweg werden Punkte gesammelt, das sind

mehrere Etappen in einer Saison. Hauptsächlich

wird im Gelände gefahren, da kann es

schon mal sehr sandig, huckelig oder matschig

werden. Das Rad ist dem Rennrad ähnlich,

nur mit größerer Bereifung, aber dennoch

sehr leicht. Es ist so ein bisschen wie die

Bundesjugendspiele für den Radsport.

KURT: Du hast beim Deutschland-Cup den

zweiten Platz geholt und warst auch bei der

Radcross-WM erfolgreich – und das nicht

gerade unter optimalen

Wetterbedingungen.

An der Gifhorner

Kreismusikschule ist

Stefanie: Ja, da

Stefanie Paul

steckt man nicht

Leiterin der Elementaren drin. Die Saison

Musikpädagogik.

im Cross-Radsport

beginnt Ende Sep-

tember und geht etwa bis Ende Februar –

also finden die großen Cups im Winter statt.

Da kann man Glück oder Pech haben. In diesem

Jahr waren die Bedingungen allerdings

wirklich erschwert: Bei der Weltmeisterschaft

in Bieles hat es in der Vorwoche durchgehend

geschneit. Tauwetter sorgte zusätzlich

für spiegelglatte Flächen, Stürze waren vorprogrammiert.

Ich kannte die Strecke nicht

so gut und bin daher vorsichtig gefahren.

Lieber gesund und heile bleiben. Es lohnt

nicht, sich dafür die Knochen zu brechen.

KURT: Sehr vernünftig. Wie oft trainierst Du

eigentlich in der Woche?

Stefanie: An fünf Tagen etwa, montags und

freitags sind offiziell Ruhetage – da arbeite

ich allerdings immer lang. Dass man bei fast

jedem Wetter trainieren kann, ist ein Vorteil

des Cross-Radsports. Im Gelände ist man oft

geschützt – da stört der Regen kaum. Nicht

weit von meinem Zuhause ist ein Berg, an

dem ich in kurzen und intensiven Intervallen

trainiere und nach gut einer Stunde einfach

ausgepowert bin. Außerdem gehört Krafttraining

zu meinem wöchentlichen Programm.

KURT: Das hört sich anstrengend an. Wie vereinst

Du Dein Hobby mit Deiner Arbeit an der

Kreismusikschule in Gifhorn?

Stefanie: Das ist gar kein Problem. Ich drehe

häufiger mal eine Runde um den Gifhorner

Heidesee – oder fahre auch mal gleich die

ganze Strecke nach Hause mit dem Rad.

KURT: ...und wie vereinst Du den zeitaufwändigen

Sport mit Deiner Familie?

Stefanie: Ich glaube, wir sind ein gutes Team

zu Hause. Die Arbeitszeiten meines Mannes

passen gut zu meinen – und auch zu den

Trainingseinheiten. Den Radsport betreiben

wir beide gern; und auch unser sechsjähriger

Sohn Anton fährt gerne mit dem Fahrrad.


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bummel & rummel

Plenum im Schloss:

Junge Erwachsene in der Findungskrise

15.03. Junge Menschen haben es oft

nicht leicht: Manche stecken in einer tiefen

Findungskrise – zwischen dem 18. und dem

27. Lebensjahr stehen sie an der Schnittstelle

zum Erwachsenwerden, was eine ganze

Reihe von Problemen mit sich bringen kann.

Für das Hilfesystem aus Ärzten, Therapeuten

und Psychiatern, aber auch aus dem

privaten Umfeld, ist das oft keine geringe

Herausforderung. Eine Arbeitsgruppe des

sozialpsychiatrischen Verbunds des Landkreises

Gifhorn befasst sich genau damit – und

lädt interessierte Bürger sowie das Fachpublikum

für Mittwoch, 15. März, zu einem Plenum

mit dem Titel Über alle Grenzen oder

nicht zu sehen – Junge Erwachsene in der

Findungskrise ein. Los geht‘s um 15.30 Uhr

im Rittersaal des Schlosses, Schlossplatz 1, in

Gifhorn. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Oft entsprechen die Herausforderungen,

vor denen junge Erwachsene stehen, nicht

dem klassischen Bild einer psychischen Erkrankung,

sondern bringen eine Vielzahl entwicklungsbedingter

Probleme mit sich. Mit

herkömmlichen Betreuungsangeboten sind

Betroffene meist nicht zu erreichen – und

genau deshalb sind sie oft auch nicht dauerhaft

in Betreuung oder Versorgung zu halten.

Auf Grund ihres sozialen Hintergrundes

leiden zudem viele junge Erwachsene an tiefgreifenden

Bindungsstörungen sowie fehlender

Krankheitseinsicht. Daraus resultiert

ein komplexer Hilfebedarf an pädagogischer,

schulischer und berufsorientierter, psychologischer

und medizinischer Unterstützung.

Im Rahmen des Plenums des sozialpsychiatrischen

Verbundes besteht ab 15.30 Uhr die

Möglichkeit, sich bei verschiedenen Institutionen,

Hilfeanbietern und Beratungsstellen

aus unserer Region über deren Angebote zu

informieren. Weiter geht es von 16 bis 18

Uhr mit zwei Fachvorträgen, die sich des gesamten

Problems annehmen: Oberärztin Diana

Wittig, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie

im Awo-Psychiatriezentrum für

die Adoleszenzstationen, spricht zum Thema

„Psychische Störungen in der Adoleszenz“.

Danach stellt sich eine Einrichtung aus

Bremen vom Verein für Innere Mission vor.

Die beiden Diplom-Sozialpädagogen Nina

Heimberg und Stefan Kamp präsentieren ein

beispielhaftes Wohnprojekt zur Begleitung

junger Erwachsener mit der Ausrichtung psychosoziale

Hilfen. In ihrem Vortrag behandeln

sie das Thema „Zwischen Nachbeelterung

und Autonomie – Die Arbeit mit jungen

psychisch erkrankten Erwachsenen in einer

intensiv betreuten Wohngemeinschaft“.

masha.hassan@stadthalle-gifhorn.de

Tel. 0 53 71 / 59 47 21

www.stadthalle-gifhorn.de

STADTHALLE

GIFHORN


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seit 150 Jahren wie eine Institution auf dem

20.15-Uhr-Slot verschimmeln. Da kann man

ruhig mal wegnicken, völlig benebelt vom Vanille-Schock

des Chai Latte, weil man wieder

mehr als zwei getrunken hat, und dann weckt

einen der Lebensabschnittsgefährte um kurz

vor 00.00 Uhr, und mit Gliederschmerzen trägt

man sich dann irgendwie doch noch ins Bett.

Zu viele Nüsse hat man auch gegessen, oder

eher geknabbert, dabei verträgt man die doch

gar nicht mehr, und bereits jetzt bahnt

sich mit deutlichen Konturen an,

was dann Montagmorgen noch

vor dem Duschengehen stattfinden

wird. Allgemein ist der

Sonntag dem Montag ähnlicher

als dem Samstag – denn

ein Tag wird immer nach dem

Abend bewertet, und der

Abend nach dem nächsten

Morgen. Und wenn man nicht

ausschlafen kann, kann ich mir

für den tollen Abend zuvor schon

mal überhaupt nichts kaufen.

Nein, das Schöne am Samstag ist etwas anderes.

Der Samstag ist das, wozu der Rheinländer

sagt: bisken Seelebaumellasse. Unter der Woche

bestimmen vor allem notorische Stressmacher

den Alltag. Hetzen, Jagen, Flitzen, Hasten.

All das findet sich im Samstag nicht wieder, der

Samstag ist reflexiv und überlegt, am Samstag

kann man die besseren Gespräche führen und

sich auch mal Gedanken machen.

Zwischen Montag und Freitag plumpst alles

so aus einem heraus, als vorgefertigter Fließbandsatz.

Am Samstag hingegen werden die

großen Werke artikuliert, beinahe beiläufig weil

federleicht, während der Sonntag durch Grunzen

bestimmt ist.

Deswegen bin ich ein Fan vom Samstag. Der

Samstag ist der menschlichste Tag der Woche.

Von Malte Schönfeld

geistesabwesend,

weshalb wohl auch

die Tatorte, des

Deutschen Fernsehabend-Nimbus,

Zerbrecht Ihr Euch

auch manchmal den

Kopf über irgendetwas?

Oder könnt Ihr Euch Maltes

Lobeshymne auf den

Samstag einfach nur nicht

anschließen? Mailt an

redaktion@kurt-gifhorn.de!

Samstage sind eigentlich schöne Tage. Von

Kindesbeinen an als Der-Tag-nach-Freitag bekannt,

also beginnend mit einem Morgen ohne

Fahrradfahren in der Kälte (Winter) oder im

Schweiß (Sommer), Schule adé, zumindest für

zwei Tage. Und da gehört der Samstag ja mit

dazu. Der Samstag ist auch deswegen ein schöner

Tag, weil er nicht das melancholische vom

Sonntag hat. Der Sonntag biegt schon wieder

zu gefährlich doll auf die Ab-in-die-neue-Woche-Allee,

und da ist es egal, ob man

vor das Woche noch ein Schul-, Arbeits-

oder Uni- hängt. Während

diese Sonntagsromantik mit

Kuscheldecke (durchgehend),

Chai Latte (höchstens zwei)

und Zimtsterneis (aber erst

später) nie im Leben in Erfüllung

geht, und der Sonntag

damit schon an seiner eigenen

Erwartung zugrunde geht,

hat doch der Samstag seinen

Charakter behalten. Der Samstag

hält, was er verspricht. Und vielerorts

hat man das Gefühl, als würde der sechste Tag

der Woche ein paar Stunden mehr zur Verfügung

haben als die vorangegangenen fünf.

So einen Samstag kann man aber auch richtig

konsequent in den Sand setzen. Dafür eignen

sich (ohne Wertungsskala): ins Stadion gehen,

mal wieder eine Adam-Sandler-Komödie gucken,

sich am Suppenkochen probieren, den

Kleiderschrank ausmisten. Das sind Unternehmungen,

die haben auf dem Samstag nichts

verloren, die gehören in den Sonntag gequetscht,

bis er platzt. Der Sonntag ist komplett

Kopfüber

Über Samstage

13.04. Es ist eine aberwitzige

Generationenkomödie

über Väter und Töchter: Das

Stück Chuzpe der Hamburger

Kammerspiele nach dem

gleichnamigen Roman von

Lily Brett wartet mit wahrer

Star-Besetzung auf – darunter

„Tatort“-Kommissarin

Ulrike Folkerts. Zu sehen ist

das Lustspiel am Donnerstag,

13. April, ab 20 Uhr in der

Stadthalle, Schützenplatz 2,

in Gifhorn. Tickets gibt‘s ab

16 Euro im Vorverkauf.

Zur Story: Ruth führt ein

wohlgeordnetes, vielleicht

etwas zu kontrolliertes Leben.

Sie kann nicht begreifen,

dass ihr Vater Edek – vor

wenigen Wochen erst von

Melbourne zu ihr nach New

York gezogen – weit davon

entfernt ist, einen ruhigen

Lebensabend zu verbringen.

Lebensabend scheint überhaupt

der falsche Begriff

für den munteren Ü-80 zu

sein, der sich zwar nützlich

Theaterfrühstück in Gifhorns Stadthalle

21.-23.04. Welche

Knüller das Programm der

Gifhorner Stadthalle in

der kommenden Spielzeit

2017/2018 zu bieten hat,

erfahren Interessierte schon

bevor das Programmheft

„Szenario“ Anfang Mai erscheint

– und zwar beim

Foto: Bo Lahola

kunst & kultur

Irre Wirrungen

wie ein Woody-Allen-Film auf der Bühne

machen will, aber sogleich

heilloses Chaos in Ruths Büro

anrichtet. Und wenig später

fängt er auch noch ein Verhältnis

mit der hochattraktiven

Polin Zofia an – die in

Ruths Augen mit noch unter

70 Jahren für ihren Vater

viiiiiel zu jung ist. Und dann

will Edek mit Zofia auch noch

ein Fleischbällchen-Restaurant

eröffnen. Herrje!

Chuzpe (im Hebräischen

der Begriff für eine charmante,

entwaffnende Frechheit)

ist eine sprühende

Geschichte über Väter und

Töchter, polnische Küche

und New Yorker Neurosen;

eine Geschichte ernster Irrungen

und komischer Wirrungen,

erzählt mit genau

der Mischung aus Witz, Wärme

und Verstand, die Lily

Bretts Bücher so unverwechselbar

macht und die auf der

Bühne wie ein Woody-Allen-

Film daherkommt.

beliebten Theaterfrühstück.

Nach einer kurzweiligen Präsentation

der nächsten Saison,

dürfen sich die Gäste

durch ein opulentes Buffet

des Caterers Roth schlemmen.

Drei Mal findet das

Theaterfrühstück statt: am

Freitag, Samstag und Sonntag,

21., 22. und 23. April –

jeweils ab 9.30 Uhr in der

Stadthalle, Schützenplatz 2,

in Gifhorn. Tickets gibt‘s im

Vorverkauf für 12,50 Euro

zuzüglich Gebühr unter Tel.

05371-808136. Stadthallen-

Abonnenten zahlen bloß

9,50 Euro zuzüglich Gebühr.


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Kulturfestival

soll 2018 starten

Erstmals plant die Gifhorner Kreisverwaltung

gemeinsam mit der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg

ein Kultur-Event für alle

Generationen unseres gesamten Landkreises:

Im Frühsommer 2018 soll es stattfinden

– das bestätigten alle Beteiligten kurz

vor KURTs Redaktionsschluss bei einer

gemeinsamen Pressekonferenz. Das Programm

und die beteiligten Künstler stehen

allerdings noch in den Sternen. Auch

der endgültige Name des Events ist noch

offen. Arbeitstitel: „Aller Art Festival“.

Gifhorns Landrat Dr. Andreas Ebel ist

Schirmherr der Veranstaltung und erklärt:

„Wir wollen den Landkreis noch

ein bisschen aufwerten.“ Man wolle mit

dem Kultur-Event klein anfangen, sich

nach und nach etablieren und wachsen.

„Ziel ist auch, die schon gute Qualität des

Standorts auszubauen und attraktiver zu

machen – sowohl für ansässige Arbeitnehmer

und Familien als auch für Menschen

aus der gesamten Region und darüber

hinaus“, ergänzt Sparkassen-Vorstand

Gerhard Döpkens. Und: „Wir wollen eine

enge Zusammenarbeit mit den hiesigen

Kulturvereinen – keine Konkurrenz.“

Ein vierköpfiges Team der Veranstaltungsagentur

Undercover aus Schwülper

arbeitet bereits eifrig am Programm: „Es

ist Ehrensache, uns darum zu bemühen“,

erklärt Paul Kunze. Events wie „Pop

meets Classic“ und „Klassik im Park“ in

Braunschweig, der „NDR 2 Soundcheck“

in Göttingen sowie bis zu 120 weitere

Konzerte und auch Comedy-Events in

Südostniedersachsen liegen bereits in den

erfolgreichen Händen der Agentur.

Bevor es in die Details geht, steht allen

Beteiligten nun eine lange Planungsphase

bevor: Alles aus Klassik, Pop, Jazz und

Rock sei möglich – auch an Comedy und

Lesungen werde gedacht. KURT freut sich!

01.-02.04. Es ist 1517: Martin Luther

schlägt seine 95 Thesen an die Tür der

Schlosskirche zu Wittenberg – und läutet

damit letztlich die von ihm nicht beabsichtigte

Spaltung der christlichen Kirche ein.

Nur zehn Jahre später tobt auch bei uns

der Konflikt um Kirche und Glaube. Das

Theaterstück „Mutige Herzen – Der Kampf

um Kloster Isenhagen“ erzählt davon.

Als Herzog Ernst im Jahre 1527 aus tiefer

Überzeugung beginnt, sein Fürstentum zu

reformieren, stößt er damit nicht nur auf

Wohlwollen. Die Klöster haben am meisten zu

verlieren. In Isenhagen im heutigen Gifhorner

Nordkreis beginnt ein wahres Drama: Äbtissin

Margareta von Boldensen verteidigt die Klostergüter,

vor allem aber den althergebrachten

Glauben als ihren wertvollsten Schatz.

Manche Nonnen wiederum sind ergriffen

von der Reformation, wollen aber ihre verehrte

Äbtissin nicht enttäuschen.

Ein Gemenge aus weltanschaulichen Idealen,

aus wirtschaftlicher Erpressung und

politischem Opportunismus entsteht, in dem

sich letztlich alle Parteien verfangen. Ausgerechnet

der Lebemann Franz, Ernsts jüngerer

Kampf um Kloster Isenhagen:

Mutige Herzen

Packendes Theaterstück zum Reformationsjubiläum in unserer Region

kunst & kultur

Bruder und späterer Regent

im Herzogtum Gifhorn, schafft

es schließlich, die Isenhagener

Äbtissin in die Flucht zu schlagen

und der Reformation zum

Sieg zu verhelfen.

In Zusammenarbeit der Mu- Herzog Franz

seen unseres Landkreises, des

Klosters Isenhagen und des Ensemble Theatrum

Hohenerxleben entstand aus den

historischen Quellen ein packendes Theaterstück.

Unter der Regie von Christiane Friebe

gestalten versierte Amateurschauspieler aus

unserem Landkreis, der Gifhorner Kammerchor

und der Lautenist Daniel Kurz dieses

pralle Bild der Verwerfungen und Kämpfe um

den wahren Glauben in unserer Region zwischen

Mittelalter und anbrechender Neuzeit.

Als Sängerinnen und Sänger sowie Statisten

fungieren Mitglieder des Gifhorner Kammerchores.

Gefördert wird das Schauspiel vom

Lüneburgischen Landschaftsverband sowie

von der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg.

KURTs Tipp: „Mutige Herzen – Der Kampf

um Kloster Isenhagen“ ist das Theaterstück

zum Reformationsjubiläum in unserer Region.

Zu sehen ist es am Samstag, 1. April, ab

19.30 Uhr sowie am Sonntag, 2. April, ab 16

Uhr – beide Male im Rittersaal des Schlosses,

Schlossplatz 1, in Gifhorn. Karten gibt‘s

im Vorverkauf direkt im Schloss im Historischen

Museum sowie beim Kulturverein im

Kavalierhaus, Steinweg 3, in Gifhorn. Telefonische

Vorbestellung: 05371-9459101.


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Die Welt aus den Augen von Geflüchteten

Bilder sagen mehr als tausend

Worte – die Bilder

dieser Menschen erzählen

von den Erfahrungen auf

der Flucht, Erinnerungen

an die Heimat und

spiegeln die Emotionen

der Vertriebenen wieder.

Die Ausstellung Kunst

geflüchteter Kinder und

Erwachsener widmet sich

diesem sensiblen Thema. Zu

Beton, Stahl und Glas

scheinen Lieblingsmaterialien

heutiger Architekten

zu sein: Zumindest kamen

die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft

Fotografie

der Gifhorner Kreisvolkshochschule

zu dieser Erkenntnis

bei ihrer Suche

nach Motiven für die Ausstellung

Moderne Architektur.

Mit dabei ist zum Beispiel

sehen sind eine Schildkröte

am Strand, traurige Augen,

vollbesetzte Schlauchboote

So schlicht wie das wenige

Hab und Gut der betroffenen

Menschen ist auch der

Name dieser Ausstellung:

Bootsflüchtlinge. Die

Gifhorner Ortsgruppe der

Menschensrechtsorganisation

Amnesty International

zeigt jetzt eine ganze

Reihe von Fotografien, die

vom Schicksal geflüchteter

aus der Vogelperspektive

und mehr. Entstanden

sind die Kunstwerke im

Rahmen eines gemeinsamen

Modellprojektes

der Kreisvolkshochschule

Gifhorn und der

Flüchtlingsunterkunft in

Meinersen. Noch bis zum

31. März sind die Bilder im

Fritzcafé, Hillerser Straße 1,

in Dalldorf zu sehen.

Fotos erzählen Schicksale

auch das Palau de les Arts Reina

Sofía (auf deutsch: „Königin

Sofia Palast der Künste“),

Menschen erzählen – vom

beschwerlichen Weg über

das Mittelmeer und von

den Auffanglagern an den

Außengrenzen der Europäischen

Union. Zu sehen ist die

Ausstellung „Bootsflüchtlinge“

drei Wochen lang ab

7. März im Foyer und im

Obergeschoss des Rathauses,

Marktplatz 1, in Gifhorn.

So schön kann moderne Architektur sein

das größte Opernhaus

Europas im spanischen

Valencia (Foto). Gebogen,

verglast, spiegelnd, dem

Himmel nah: Die Gebäude

sind auf Fotopapier

gebannt und können

noch bis 10. März in den

Räumen der Kreisvolkshochschule,

Freiherr-vom-

Stein-Straße 24, in Gifhorn

bestaunt werden.

Ein Mensch mit

Ecken und Kanten

31.03. Adolf Ammes Leben

war bunt und schillernd:

Er arbeitete als Gemischtwarenhändler,

Imker und Spargelbauer,

war Hausierer und

Schwarzbrenner, Rüben- und

Apfelsaftfabrikant. Sogar Achim Amme

als Züchter von Raubvögeln

und Pelztieren verdiente er sich so manche

Mark. 1897 bei Hannover geboren überstand

er die Katastrophen des 20. Jahrhunderts

mit Glück, angeborener Bauernschläue

und schwejkhaftem Witz. Sein Vermächtnis

trägt Enkel Achim Amme mit der Lesung

Die Geschichte(n) meines Großvaters vor –

am Freitag, 31. März, ab 19.30 Uhr in der Alten

Schmiede, Uetzer Straße 3a, in Ahnsen.

Einlass ist ab 17 Uhr. Abendkasse: 6 Euro.

Foto: Jochen Quast

02.04. Erotische Abenteuer

sammelt er wie andere

Leute Briefmarken – und sein

Diener Leporello führt darüber

akribisch Buch: Eine adlige

Dame wie Donna Anna,

die längst einem anderen

versprochen ist, reizt Don

Giovanni dabei genauso wie

ein einfaches Bauernmädchen.

An seinem letzten Tag

will ihm jedoch nichts mehr

gelingen: Die Eroberung von

Donna Anna misslingt und

endet mit dem Tod ihres

Vaters, eine andere Schöne

entpuppt sich als die abgelegte

Geliebte Elvira, und

auch bei Zerlina kommt er

nicht wirklich zum Ziel. Der

Ermordete betritt schließlich

als steinerner Gast Don

Giovannis Haus und beendet

dessen maßloses Treiben...

kunst & kultur

Don Giovanni:

Die Oper aller Opern in unserer Stadthalle

29

Die Oper Don Giovanni

von Wolfgang Amadeus Mozart

ist am Sonntag, 2. April,

ab 16 Uhr in der Stadthalle,

Schützenplatz 2, in Gifhorn

zu sehen. Tickets gibt‘s ab

17 Euro im Vorverkauf.

Mehrgenerationenhaus −

Diakonische

Jugend- und Familienhilfe

Kästorf

Raum zum Lernen,

Platz zum Feiern !

Plane mit uns Deine Veranstaltung:

Frühstück − Mo. - Sa. ab 9 Uhr

Mehrgenerationenhaus

im Georgshof

Steinweg 20 · Gifhorn

Mittagstisch − Mo. - Fr. ab 12 Uhr

Tel. 05371 - 619 51 20

mgh-georgshof@kaestorf-jugendhilfe.de


30

Kirchen und Kino: Im Kriegsfilm „A War“

geht‘s um Schuld, Recht und Gerechtigkeit

kunst & kultur

Sprudelnde Spielfreude:

Klarinettentrio Schmuck gastiert im Schloss

31

27.03. Claus Michael

Pedersen, gespielt von

Bodil-Preisträger Pilou

Asbæk, ist der Anführer

einer dänischen Militäreinheit

in Afghanistan –

während sich seine Frau

Maria zu Hause um die

drei Kinder kümmert, die

ihren Vater vermissen. Plötzlich

geraten der Kommandant

und seine Einheit unter

heftigen Beschuss, ein Soldat

wird verletzt. Mit seinen

Kameraden von einer Gruppe

Taliban eingekesselt fordert

Claus einen Luftschlag

Foto: Studiocanal GmbH

an, um so den verwundeten

Mann in Sicherheit bringen

zu können. Dabei werden

jedoch elf Zivilisten getötet

– was den Kommandanten

zurück in der Heimat vor

Gericht bringt. Hat Claus im

bombardierten Haus einen

feindlichen Kämpfer gesehen?

War das Bombardement

also gerechtfertigt,

oder nicht?

Ein anstrengender Prozess

nimmt seinen Lauf –

ohne moralisch zu bewerten

verschränkt das dänische

Drama A War dabei

zwei Perspektiven, die des

militärischen Handelns und

die des zivilen Lebens. Bei

uns ist der Film in der Reihe

„Kirchen und Kino“ zu sehen

– am Montag, 27. März,

ab 19 Uhr im Kinocenter,

Steinweg 32, in Gifhorn.

24.03. Dank der virtuosen

Beherrschung

ihrer Instrumente, verbunden

mit inniger Liebe

zur Kammermusik, verzaubern

die drei preisgekrönten

Musiker immer

wieder ihr Publikum: Mit

Werken von Wolfgang

Amadeus Mozart, Antonín

Dvorák, Claude Debussy und

21.03. Rund 60 Musiker

umfasst das Heeresmusikkorps

Hannover

unter der Leitung von

Oberstleutnant Martin

Wehn. Am Dienstag, 21.

März, spielen sie auf Einladung

der Kulturschmiede

Sassenburg (KusS)

in der Aula der IGS Sassenburg,

Hauptstraße 110, in

Paul Desmond gastiert das

Klarinettentrio Schmuck

Westerbeck. Der Eintritt kostet

13,50 Euro im Vorverkauf

am Freitag, 24. März, im

Rittersaal des Schlosses,

Schlossplatz 1, in Gifhorn.

Los geht‘s um 20 Uhr, zur

Einführung ist das Publikum

ab 19.15 Uhr geladen.

Tickets gibt‘s ab 12

Euro im Vorverkauf beim

Kulturverein (Tel. 05371-

813924) im Kavalierhaus,

Steinweg 3, in Gifhorn.

Heeresmusikkorps besucht die Sassenburg

beziehungsweise 18 Euro

an der Abendkasse. „Und

der Erlös ist für die musikalische

Förderung der

Schülerinnen und Schüler

bestimmt“, erklärt Sebastian

Wahrburg, Fachbereichsleiter

für musischekulturtelle

Bildung an der

IGS Sassenburg. Konzertbeginn

ist um 18.30 Uhr.

Familie Baban: Klassik, Filmmusik und Jazz

18.03. Zlatko Baban

ist Musikprofessor aus

Montenegro. Gemeinsam

mit seinen Söhnen Marko

(Cello) und David (Violine)

spielt er berühmte Kompositionen

von Paganini,

Bach, Schubert, Brahms

und Schostakowitsch. Im

vergangenen Sommer sind

sie aus ihrer Heimat geflohen,

nachdem es dort immer

unsicherer wurde. Ihre Hoffnung:

ein lebenswerteres

Leben. Nun präsentiert

die bereits vielerorts in

unserer Region gefeierte

Familie Baban das Beste

aus Klassik, Filmmusik und

Jazz – am Samstag, 18.

März, ab 15 Uhr im Fritzcafé,

Hillerser Straße 1, in

Dalldorf. Anmeldung erforderlich:

Tel. 0170-7017353.


32

33

szene & events

Partyalarm lockt

die Massen in den

BSK Event Saal

Mit wummernden Bässen und großartiger

Besetzung an den Turntables meldete sich die

Party-Reihe Partyalarm zurück in Gifhorn: DJ

Marcel Blümner und sein Team von Wimmer

Events verwandelten den neu eröffneten BSK

Event Saal in eine absolut abgefahrene Party-

Location – das gut aussehende Publikum

feierte zu den Beats von Mr. Explode himself

Shaun Baker sowie Mikeey Mike und

Jason Lindsay BraybrookeTucker. Weiter

geht‘s am Freitag, 31. März: Ab 22 Uhr heißt

es dann wieder Partyalarm im BSK Event Saal,

Schützenplatz 3, in Gifhorn.

Fotos: Piccell


Foto: macrovector - Fotolia

34

Wir

suchen

Dich!

Die Stadthalle ist Gifhorns größter Kulturveranstalter

und gleichzeitig die vielseitigste Location

der Stadt für Events aller Art. Egal ob Konzert,

Schauspiel, Oper, Musical, Tanz, Kabarett, Kinderund

Jugendtheater, Party, Messe, Ausstellung,

Konferenz, Kongress, Tagung, Workshop, Hochzeits-,

Geburtstags- oder Jubiläumsfeier – bei uns

findet alles statt!

Als Ausbildungsbetrieb sind wir immer auf der

Suche nach engagierten Leuten, die auch in die

Veranstaltungsbranche einsteigen möchten. Bei

uns kannst Du zwei Berufe lernen:

Veranstaltungskauffrau/-kaufmann

Fachkraft für Veranstaltungstechnik

Du bist ein kommunikativer Typ, hast Spaß an

der Arbeit im Team und bist immer auf der Suche

nach neuen Herausforderungen? Dann bist Du

bei uns genau richtig!

Für Infos zu unseren Ausbildungsplätzen, den

Anforderungen, Bewerbungsfristen und Ausbildungsinhalten

schreib uns einfach eine E-Mail an

ausbildung@stadthalle-gifhorn.de

Bewirb dich

für 2018!

www.stadthalle-gifhorn.de

facebook.com/StadthalleGifhorn

STADTHALLE

GIFHORN

Gifhornstock

3

Stadthallen-Azubi Philipp Füllert

organisiert Konzert in Eigenregie

08.04. Woodstock war gestern, Gifhornstock

steht jetzt für musikalische

Ekstase: „Dancing in the Dark“ lautet das

Motto des Konzertes „Gifhornstock 3“,

das Stadthallen-Azubi Philipp Füllert (22)

komplett in Eigenregie auf die Beine

stellt. Für ihn ist es gleichzeitig das Gesellenstück

seiner dreijährigen

Ausbildung zum

Veranstaltungstechniker.

Gerockt wird am Samstag,

8. April, ab 20 Uhr in der

Stadthalle, Schützenplatz

2, in Gifhorn. Einlass ist ab

19 Uhr. Eintritt: 10 Euro –

ein Getränk ist enthalten. Philipp Füllert

Wenn Sängerin Anika und die drei Jungs von Mother Black Cat zu ihren Instrumenten greifen, bebt die Bühne.

Für die Stadthalle ist es bereits das dritte

Gifhornstock – auch zwei von Philipps Vorgängern

haben auf diese Weise schon ihr

Können unter Beweis stellen dürfen: Auf der

Bühne stehen diesmal Creeperhead mit ihrem

angesagten Hand-Made-Cover-Rock, die

gnadenlose Band Moorkater mit zeitlosen

Hits der bekanntesten Rock-Giganten mit

markanten Riffs, groovigen Bass-Läufen und

ausgeprägten Solo-Parts sowie Mother Black

Cat mit – wie sie selbst sagen – „Kick-ass

female fronted Alternative Hard Rock“.

Kostenkalkulation, Engagement der Bands,

die komplette Öffentlichkeitsarbeit mit Flyern,

Plakaten und mehr, Aufbau der Bühne,

Einrichtung und Bedienung der Technik,

Rekrutierung der Helfer, Anheuern eines Sicherheitsdienstes,

Bewirtung der Gäste und

schließlich der Veranstaltungsabend selbst –

all das liegt in Philipps Händen. Das gesamte

Creeperhead

Moorkater

szene & events

35

Team der Stadthalle und der Caterer Roth stehen

dabei hinter ihm. Und auch KURT drückt

die Daumen für ein schillerndes Event.

Eine Ausbildung in der Gifhorner Stadthalle

kann der Azubi übrigens nur empfehlen: „Es

ist ein Spitzen-Team mit sehr gutem Arbeitsklima“,

sagt Philipp. „Und die Azubis können

auch immer eigene Ideen in die vielen Veranstaltungen

der Stadthalle einbringen.“ Abwechslungsreich

sei die Ausbildung allemal,

„zumal wir auch die Open-Air-Bühne beim

NDR-2-Event im vergangenen Sommer betreuen

durften“. Weitere Infos finden Interessierte

im Netz: www.stadthalle-gifhorn.de!


36

37

Frühlingswiesn bei

Roth of Switzerland

31.03.-02.04. Riesen-Gaudi in

Isenbüttel: Roth of Switzerland, Gehrenkamp

1a, lädt zur Frühlingswiesn:

Am Freitag und Samstag, 31. März

und 1. April, jeweils ab 18 Uhr mit der

Münchener Zwietracht (Foto), der wohl

populärsten Oktoberfest-Band der Welt,

sowie am Sonntag, 2. April, ab 10 Uhr zum

Frühschoppen mit der Big Band Tappenbeck.

Freitag und Samstag kostet‘s jeweils

20 Euro inklusive Brezel und ein Maß Bier,

Sonntag kostet‘s 23 Euro inklusive Buffet.

Tischreservierungen: Tel. 05374-955150.

Die Nr. 1 unter tausenden Elvis-Interpreten

Zeitlose Klassiker

mit cooler Note

24.03. Neben zeitlosen Klassikern aus

den Federn von Duke Ellington oder Cole

Porter bringt das Limberg-Quartett auch

moderne Jazz-Arrangements von Tom

Waits, Sting oder Melody Gardot auf die

Bühne – immer mit einer eigenen, coolen

Note. Die vier Gifhorner Musiker – mit dem

Hannoveraner Gitarristen Torsten Käseberg

als Gast – verbindet der Spaß an der

Live-Musik. Zu hören sind sie am Freitag,

24. März, ab 20.30 Uhr in Mr. Barman‘s

Bier- und Weinkeller, Braunschweiger Straße

15, in Gifhorn. Der Eintritt ist frei.

01.04. Bühne frei für den King: Rusty,

einer der weltbesten Elvis-Presley-Tribute-

Artists, kommt nach Gifhorn. Seine Las-Vegas-Show

ist am Samstag, 1. April, ab 20

Uhr in der Stadthalle, Schützenplatz 2, in

Gifhorn zu bestaunen. Tickets gibt‘s

ab 26,20 Euro zuzüglich Gebühren

an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Stadthallen-Abonennten erhalten

zehn Prozent Rabatt.

Bereits in jungen Jahren

beschloss Rusty, die Musik

seines großen Idols weiterleben

zu lassen. Nach

einem Sprach- und Gesangsstudium

in Kalifornien schaffte er 1991

bei einem Elvis-Presley-Contest mit 4000

Elvis-Interpreten in Palm Springs den ersten

Platz – seither ist das keinem einzigen

Europäer mehr gelungen. Letztlich

öffnete ihm dieser Erfolg die Türen

nach Las Vegas. Dort performt er

jedes Jahr mehr als 60 Shows. Nach

14 Jahren und mehr als einer

halben Million Besuchern ist

er nun zurück in Good Old

Europe. Die heißgeliebten

Elvis-Songs gibt er auch

hier nahezu eins zu eins

wieder. Ein Besuch lohnt!

The Adapters (oben links) spielen bei FUZO ROCK im Cappu, Palo Seco Voodoo Club (oben rechts) treten in

„Unser Aller Partykeller“ auf, Addicted to Pain (unten von links) und Frusaboys spielen nacheinander im H1,

Morris & Friends musizieren im Alt Gifhorn und die Party-Band Granat mit Jule Werner an der Spitze

11.03. Sechs Bands, fünf Locations

und nur ein Preis: Das Musik-Spektakel

FUZO ROCK geht in die zweite Runde! Gefeiert

wird am Samstag, 11. März – organisiert

von Gifhorner Gastronomen mit der

Musik regionaler Bands und präsentiert

von KURT. Und das Allerbeste: Zehn Gäste

kommen umsonst rein – denn KURT verschenkt

zehn Eintrittskarten.

Auf die Ohren gibt‘s nicht nur Classic Rock

und Hard Rock, sondern genauso auch Oldies,

Soul und Blues, Funk und Einflüsse aus

Flamenco sowie Sounds der Swinging Sixties

szene & events

sorgt in der Brasserie Paula‘s für ordentlich Stimmung.

FUZO ROCK 2017:

KURT verschenkt Tickets

Musik-Spektakel in der Gifhorner Innenstadt geht in zweite Runde

und noch mehr. Gefeiert wird im H1, in „Unser

Aller Partykeller“, im Cappu, im Alt Gifhorn

und in der Brasserie Paula‘s. Die Musik spielt

überall von 20 bis 24 Uhr. Und im Anschluss

werden After-Show-Partys in allen fünf Lokalen

gefeiert. Der Eintritt kostet 10 Euro.

Mitmachen und Gewinnen: Mit etwas Glück

kommt Ihr bei FUZO ROCK 2017 umsonst

rein. Wer gewinnen möchte, sendet einfach

eine Mail mit Name, Alter, Wohnort und Telefonnummer

sowie dem Betreff „FUZO ROCK“

an kurt-gifhorn@web.de! Einsendeschluss

ist am 11. März um 11.11 Uhr. Die Gewinner

werden kurzfristig benachrichtigt.


38

39

KURTs Tipps

für März und April

Do. 09.03.

After-Work-Party

mit DJ Soundmaster,

19 bis 23 Uhr, La

Bowla, Sonnenweg

1b, Gifhorn.

Sa. 11.03.

Flohmarkt rund

ums Kind, 11 bis

13 Uhr, Grundschule,

Schulstraße 2,

Brome.

Tag der offenen

Tür: „Musizieren,

Informieren,

Ausprobieren“,

14 bis 17 Uhr,

Kreismusikschule,

Freiherr-vom-Stein-

Straße 24, Gifhorn.

Multivisionsshow

über den Jakobsweg,

19.30 Uhr,

Stadthalle, Schützenplatz

2, Gifhorn.

KURT präsentiert:

FUZO ROCK 2017, ab

20 Uhr, Innenstadt,

Gifhorn (» Seite 37).

Rock-Konzert:

Sweety Glitter &

The Sweethearts,

20 Uhr, Kulturzentrum

Hallenbad,

Schachtweg 31,

Wolfsburg.

St. Patrick‘s Night

mit den Hobos

17.03. Blues Standards und Classic-

Rock-Hits der 60er bis 80er Jahre von

Cream, Eric Clapton, ZZ Top und den

Stones gehören genauso zu ihrem

Repertoire wie deutsche Blues-Rock-

Stücke von Westernhagen und Co: Die

Freight Train Hobos sind schon ganz

hungrig auf ihren Gig – zur St. Patrick‘s

Night am Freitag, 17. März, spielen sie

ab 20.30 Uhr in Mr. Barman‘s Bier- und

Weinkeller, Braunschweiger Straße 15,

in Gifhorn. Der Eintritt ist frei!

Andrea Bongers:

„Bis in die Puppen“,

Comedy,

20 Uhr, Schloss,

Schlossplatz 1,

Gifhorn.

So. 12.03.

Konzert: Christina

Lux, 17 Uhr,

Kultbahnhof, Am

Bahnhof Süd 9,

Gifhorn.

Flohmarkt rund

ums Kind, 13.30 bis

15.30 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus,

Schäferdamm 1,

Neubokel.

Di. 14.03.

„Singe mit Inge“,

15.30 Uhr, Alte

Schule, Mittelstraße

1, Wasbüttel.

Blutspende, 16 bis

20 Uhr, Haus der

Johannes-Gemeinde,

Hahnenhorner

Straße 2, Müden.

Runder Tisch,

Zusammentreffen

von Jugend und

Politik, 16.30 Uhr,

Kinderschutzbund,

Winkeler Straße 2,

Gifhorn.

Mi. 15.03.

Plenum: „Junge

Erwachsene in der

Findungskrise“,

15.30 Uhr, Schloss,

Schlossplatz 1,

Gifhorn (» Seite 23).

Blutspende, 15.30

bis 19.30 Uhr,

Mehrzweckhalle,

Am Mittelpunkt 9,

Neudorf-Platendorf.

Wo ist wann was

los? KURT druckt

auch Deinen Termin:

Schicke einfach eine

Mail an redaktion@

kurt-gifhorn.de!

Vortrag: „Pflegebedürftig

– was nun?“

mit Petra Roßmannek

und Heike

Schwedthelm, 19 bis

20.30 Uhr, Klinikum,

Campus 6, Gifhorn.

Do. 16.03.

Blutspende, 15.30

bis 19.30 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus,

Schulstraße 18,

Wasbüttel.

Fr. 17.03.

Klassik meets

Swing & Pop:

Benefizkonzert

des Polizeiorchesters

Niedersachsen,

19

Uhr, Stadthalle,

Schützenstraße 21,

Wittingen.

St. Patrick‘s Night:

Freight Train Hobos,

Konzert, 20.30

Uhr, Mr. Barman‘s

Bier- und Weinkeller,

Braunschweiger

Straße 15, Gifhorn

(» Seite 38).

Sa. 18.03.

Konzert: Familie

Baban, 15 Uhr,

Fritzcafé, Hillerser

Straße 1, Dalldorf

(» Seite 31).

Bilderbuchkino:

„Was macht

KathiCo im lauschigen

Alt Gifhorn

24.03. Sie präsentieren Soul vom Feinsten und sorgen

für Gänsehaut-Momente, sie bringen angesagte Chart-Hits

und Rock-Songs sowie Pop-Balladen auf die Bühne. Beim

Straßenmusikfestival in der Gifhorner Innenstadt ziehen sie

Sommer für Sommer die Augen und Ohren auf sich – nun

gastieren sie ein weiteres Mal in der lauschigen Wohnzimmer-

Atmosphäre der urigen Eckkneipe Alt Gifhorn, Am Weinberg 1,

in Gifhorn: KathiCo sind dort am Freitag, 24. März, ab 20 Uhr

zu bestaunen. Gegründet wurde KathiCo von der liebreizenden

Sängerin Katharina Glaser und dem Musikfachmann Achim

Niemann (Gitarre, Bass, Keyboard, Gesang, Imgrundealles). Aus

dem Duo wurde Ende 2015 ein Trio: Frank Filodda spielt Cajón

und Percussions. Mit seinem gefühlvollen Einsatz ergänzt er

das rhythmische Fundament ganz, ganz großartig. Hingehen!

das Schwein im

Schneeanzug?“,

15 Uhr, Bücherei,

Schulstraße 31,

Isenbüttel.

Big Maggas, 21

Uhr, Kubus, Oheweg

3, Müden.

So. 19.03.

Ostermarkt, ab

11 Uhr, Historischer

szene & events

Ortskern, Hauptstraße

12, Müden.

Kinder-Musical:

„Die abenteuerliche

Reise ins Morgenland“,


40

Eure nächsten

Party-Termine

NEU! NEU! NEU!

8FLASHBACK

PARTY

kubus-mueden.de

die mega

FETE

Einlass: 21 Uhr

18.03. Eintritt: 10 Euro

mit den

er

Müden/

Aller

mit GRATIS SHUTTLE-SERVICE!

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NACH DEM MÜDENER

OSTERFEUER!

bei uns!

11.

März

Einlass 21 Uhr

Eintritt 6€

Müden/A.

18.

März

Einlass 21 Uhr

Eintritt 10€

25.

März

Einlass 21 Uhr

Eintritt 7€

13.

April

Einlass 21 Uhr

Eintritt 6€

Müden / Aller

kubus-mueden.de

14.30 und 16.30

Uhr, Stadthalle,

Schützenplatz 2,

Gifhorn (» Seite 18).

Frauenflohmarkt,

14 bis 17 Uhr,

Mehrzweckhalle,

Am Mittelpunkt 9,

Neudorf-Platendorf.

Fußball-Oberliga:

MTV Gifhorn –

VfL Oldenburg,

15 Uhr, Sportpark

Flutmulde, Winkeler

Straße 2, Gifhorn.

Ausstellung historischer

Postkarten,

16 Uhr, Alte

Schule, Mittelstraße

1, Wasbüttel.

Mo. 20.03.

Blutspende, 15.30

bis 19.30 Uhr,

Kulturzentrum,

Am Eichenkamp 1,

Meinersen.

Impressum

Di. 21.03.

Konzert: Heeresmusikkorps

Hannover,

18.30 Uhr, IGS

Sassenburg, Hauptstraße

110, Westerbeck

(» Seite 31).

Mi. 22.03.

Blutspende, 9 bis

19.30 Uhr, DRK-

Haus, Am Wasserturm

5, Gifhorn.

Konzert: Klaus

Lage: „Blaue Stunde“,

20 Uhr, Kulturzentrum

Hallenbad,

Schachtweg 31,

Wolfsburg.

Do. 23.03.

Konzert: Jan

Plewka & Marco

Schmedtje, 20 Uhr,

Kulturzentrum Hallenbad,

Schachtweg

31, Wolfsburg.

KURT ist das Stadt-, Kultur- und Szenemagazin für die

Region Gifhorn. Es erscheint monatlich und liegt an mehr

als 250 Stellen in und um Gifhorn aus.

Herausgeber: Bastian Till Nowak

Redaktion: Bastian Till Nowak (Chefredakteur),

Dany Stephan, Sophie Isabell Bremer, Çağla Canıdar

Layout: Bastian Till Nowak, Aileen Kristen

Fotos (sofern nicht anders angegeben):

Çağla Canıdar (Titelseite), Bastian Till Nowak, Nils Mahnke,

Dany Stephan, Fotolia sowie jeweilige Veranstalter

Druck: B&S Druckerei, Isenbüttel

Auflage: 6000 Exemplare

Verantwortlich für den Anzeigenteil:

Bastian Till Nowak

Anzeigen: Agentur BT Media, Steinweg 20,

38518 Gifhorn, Telefon: 05371-9414151,

E-Mail: mail@kurt-gifhorn.de

Leserbriefe per Mail an redaktion@kurt-gifhorn.de

oder per Post an Agentur BT Media, KURT-Redaktion,

Steinweg 20, 38518 Gifhorn

Fr. 24.03.

Blutspende, 15 bis

19.30 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus,

Gilder Weg 66,

Leiferde.

Konzert: KathiCo,

ab 20 Uhr, Alt

Gifhorn, Am Weinberg

1, Gifhorn

(» Seite 39).

Konzert: Klarinettentrio

Schmuck,

20 Uhr, Schloss,

Schlossplatz 1,

Gifhorn (» Seite 31).

Konzert: Limberg-

Quartett, 20.30

Uhr, Mr. Barman‘s

Bier- und Weinkeller,

Braunschweiger

Straße 15, Gifhorn

(» Seite 36).

Konzert: Supernichts,

E-Egal, One

Step Ahead, ab 21

Uhr, Nexus, Frankfurter

Straße 253,

Braunschweig.

Sa. 25.03.

KURT präsentiert:

„Core im Bahnhof

III“, ab 18 Uhr,

Kultbahnhof, Am

Bahnhof Süd 9,

Gifhorn (» Seite 41).

Country-Abend:

Caliber 45, ab 19

Uhr, Kulturzentrum,

Am Eichenkamp 1,

Meinersen.

Rock-und-Metal-

Party, ab 20 Uhr,

Bier- und Rock-Bar

H1, Steinweg 26,

Gifhorn.

Atlin

Tragedy Of Mine

szene & events

With Empty Hands

One Mile To Horizon

KURT präsentiert:

Core im Bahnhof

25.03. Core im Bahnhof geht endlich in die dritte Runde!

Nach den erfolgreichen Events 2013 und 2014 wird im

Kultbahnhof nach fast zweijähriger Pause erneut Metalcore

vom Feinsten serviert – präsentiert von KURT. Von melodisch

bis brachial ist alles vertreten: Natürlich sind die Lokalmatadore

With Empty Hands mit ihrem djent-beeinflussten Metalcore

mit von der Partie. Als weiterer lokaler Act konnten die Braunschweiger

One Mile To Horizon mit ins Boot geholt werden.

Aus Osnabrück wird harter Metalcore von Tragedy Of Mine

geliefert, während uns Bremen mit Defy Your Dreams ein dicke

Ladung melodischen Post-Hardcore schenkt. Abgerundet

wird‘s von der Bonner Truppe Atlin, die ein ganzes Repertoire

von melodischem und cleanem Gesang bis hin zu hart und

treibend vorzeigen kann. Highlight: Das Konzert wird live auf

Facebook übertragen – für alle Ausgehfaulen, die das heimische

Sofa nur ungern verlassen. Doch nur vor Ort können Stimmung

und Musik vollends genossen werden. Los geht „Core im

Bahnhof III“ am Samstag, 25. März, um 18 Uhr im Kultbahnhof,

Am Bahnhof Süd 9, in Gifhorn. Abendkasse: 8 Euro.

41


42

43

Party: „Gifhorn

tanzzzt“, ab 21 Uhr,

Brauhaus, Schützenplatz

1, Gifhorn.

Ü-40-Party im

Kubus, ab 21 Uhr,

Kubus, Oheweg 3,

Müden.

Mo. 27.03.

Kirchen und Kino:

„A War“, 19 Uhr,

Kino, Steinweg 32,

Gifhorn (» Seite 30).

Weltklasseensemble

in Gifhorns Stadthalle

28.03. Neues Programm, neue Wunder: Die Welt ist wieder

zu Gast im Reich der Mitte. Der Chinesische Nationalcircus

kommt mit seinem Programm „The Grand Hongkong Hotel“

nach Gifhorn, um die Einheit von Körper, Geist und Seele mittels

seiner Ausnahmeartisten auch dem europäischen Publikum

näher zu bringen. Ihrer Jahrtausende alten Tradition verpflichtet

und der neuen modernen Welt zugewandt sucht sich

Hongkong seinen Platz im globalen Wettstreit der Metropolen.

Als Handlungsstrang der neuen Show, einer Metapher gleich,

spiegelt sich diese spannungsgeladene Situation in einem alten

viktorianischen Grand Hotel wieder, von dem aus sich Menschen

aller Herren Länder aus verschiedenen Schichten und Epochen

auf den Weg machen in die mysteriöse, chinesische Kultur abzutauchen,

um sie und sich zu erkunden, Handel zu treiben

oder einfach das Glück zu finden. Die Magie des Fortschritts

trifft auf asiatische Poesie und ein erleichterndes Lachen folgt

der akrobatischen Sensation. Los geht‘s am Dienstag, 28. März,

um 20 Uhr in der Stadthalle, Schützenplatz 2, in Gifhorn. Tickets

gibt‘s ab 37 Euro an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Di. 28.03.

Mitbringfrühstück,

9 Uhr, Alte Schule,

Mittelstraße 1,

Wasbüttel.

Blutspende,

15 bis 19.30

Uhr, Schulforum,

Schulstraße 31,

Isenbüttel.

Chinesischer Nationalcircus:

„The

Grand Hongkong

Hotel“, 20 Uhr,

Stadthalle, Schützenplatz

2, Gifhorn

(» Seite 42).

Do. 30.03.

Geschichtswerkstatt:

Rundgang

durch das Museum

für bürgerliche

Wohnkultur, 19

Uhr, Kavalierhaus,

Steinweg 3, Gifhorn

(» Seite 14).

Premiere: Schauspiel

„Hin und Her“,

19.30 Uhr, Kleines

Haus des Staatstheaters,

Magnitorwall

18, Braunschweig.

Konzert: Elizabeth

Lee’s Cozmic Mojo,

20 Uhr, Kultbahnhof,

Am Bahnhof Süd 9,

Gifhorn (» Seite 44).

Fr. 31.03.

Bi-Ba-Büchermäuse:

Musik, Spiele,

Geschichten und

mehr für Kinder,

10 Uhr, Bücherei,

Schulstraße 31,

Isenbüttel.

Frühlingswiesn,

ab 18 Uhr, Roth of

Switzerland, Gehrenkamp

1a, Isenbüttel

(» Seite 36).

Lesung: „Die Geschichte(n)

meines

Großvaters“, 19.30

Uhr, Alte Schmiede,

Uetzer Straße 3a,

Ahnsen (» Seite 29).

Theaterverein

Gifhorn: „Der

letzte Amtmann“,

20 Uhr, Stadthalle,

Schützenplatz 2,

Gifhorn.

Partyalarm, ab 22

Uhr, BSK Event Saal,

Schützenplatz 3,

Gifhorn (» Seite 32).

Sa. 01.04.

Frühlingsmarkt, ab

13 Uhr, Otter-Zentrum,

Sudendorfallee

1, Hankensbüttel.

Frühlingswiesn,

ab 18 Uhr, Roth of

Switzerland, Gehrenkamp

1a, Isenbüttel

(» Seite 36).

Theater: „Mutige

Herzen – Der

Kampf um Kloster

Isenhagen“,

19.30 Uhr, Schloss,

Schlossplatz 1,

Gifhorn (» Seite 27).

A Tribute to the

King: „Rusty in

Concert“, 20 Uhr,

Stadthalle, Schützenplatz

2, Gifhorn

(» Seite 36).

Ü-30-Party im

BSK Event Saal, ab

21 Uhr, BSK Event

Saal, Schützenplatz

3, Gifhorn.

So. 02.04.

Frühlingswiesn:

Frühschoppen,

ab 10 Uhr, Roth of

Switzerland, Gehrenkamp

1a, Isenbüttel

(» Seite 37).

Frühlingsmarkt, ab

11 Uhr, Otter-Zentrum,

Sudendorfallee

1, Hankensbüttel.

Verkaufsoffener

Sonntag, ab 13 Uhr,

Fußgängerzone,

Steinweg, Gifhorn.

Fußball-Oberliga:

MTV Gifhorn –

SC Spelle-Venhaus,

15 Uhr, Sportpark

Flutmulde, Winkeler

Straße 2, Gifhorn.

Oper: „Don Giovanni“,

16 Uhr,

Stadthalle, Schützenplatz

2, Gifhorn

(» Seite 29).

Theater: „Mutige

Herzen – Der

Kampf um Kloster

Isenhagen“,

16 Uhr, Schloss,

Schlossplatz 1,

Gifhorn (» Seite 27).

Di. 04.04.

Blutspende, 17 bis

19.30 Uhr, Feuerwehrgerätehaus,

Uetzer Straße 19,

Ahnsen.

Do. 06.04.

Open Stage, ab 20

Uhr, Freizeit- und

Bildungszentrum

Grille, Ludwig-Jahn-

Straße 12, Gifhorn.

Foto: Dirk Vorderstraße (CC BY 3.0)

szene & events

Albert

Hammond

in unserer

Stadthalle

21.04. Wer „It Never Rains in Southern

California“ liest und sofort eine

der schönsten Melodien der Welt im

Ohr hat, darf dieses Weltklasse-Konzert

einfach nicht verpassen: Der britische

Singer-Songwriter Albert Hammond

gastiert am Freitag, 21. April, in unserer

Stadthalle. Echt jetzt! Los geht‘s um

20 Uhr im Großen Saal der Stadthalle,

Schützenplatz 2, in Gifhorn. Tickets

gibt‘s ab 34,20 Euro an allen bekannten

Vorverkaufsstellen. Hin da!


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Fr. 07.04.

Party: „School‘s

Out – Wild Edition“,

ab 21 Uhr, Brauhaus,

Schützenplatz 1,

Gifhorn (» Seite 46).

Sa. 08.04.

Bilderbuchkino:

„Mama Muh geht

schwimmen“,

15 Uhr, Bücherei,

Schulstraße 31,

Isenbüttel.

Wittinger Bockbierfest,

ab 17.30

Uhr, Festzelt,

Lessingstraße,

Wittingen.

„Gifhornstock 3“

mit Mother Black

Cat, Creeperhead

Elizabeth Lee’s Cozmic Mojo

im Kultbahnhof

30.03. Was Elizabeth Lee und ihre musikalischen Begleiter können,

zeigen sie am Donnerstag, 30. März: Mit handfesten Songs

bietet Elizabeth Lee’s Cozmic Mojo einen lodernden, lebendigen,

lauten Schub besten Roots-Rock-Zunders. Elektrisierende,

geschmeidige Gitarrensounds, mal orientalisch angehaucht, mal

erdig im Roots-Midtempo schwingend, viel rhythmisches Rasseln

und über allem Elizabeth‘ lasziv-rauchige, eindringliche Stimme,

die in manchen Passagen stark an Janis Joplin erinnert. Los geht‘s

um 20 Uhr im Kultbahnhof, Am Bahnhof Süd 9, in Gifhorn. Einlass

ist ab 19 Uhr. Vorverkauf: 15 Euro. Abendkasse: 18 Euro.

und Moorkater, ab

20 Uhr, Stadthalle,

Schützenplatz 2,

Gifhorn (» Seite 35).

Mi. 12.04.

Kindertheater:

„Eine wilde Osterhexerei“,

16

Uhr, Freizeit- und

Bildungszentrum

Grille, Ludwig-Jahn-

Straße 12, Gifhorn.

Do. 13.04.

Komödie mit

„Tatort“-Star

Ulrike Folkerts:

„Chuzpe“, 20 Uhr,

Stadthalle, Schützenplatz

2, Gifhorn

(» Seite 25).

La-Belle-Revival-

Party, ab 21 Uhr,

Kubus, Oheweg 3,

Müden.

szene & events

Fr. 14.04.

Osterküken

schlüpfen und

Ostereiersuche,

ab 9.30 Uhr,

Otter-Zentrum,

Sudendorfallee 1,

Hankensbüttel.

Sa. 15.04.

Osterküken

schlüpfen und

Ostereiersuche,

ab 9.30 Uhr,

Otter-Zentrum,

Sudendorfallee 1,

Hankensbüttel.

Ostersamstag

mit DJ Deekovic,

ab 22 Uhr, Cappu,

Steinweg 4, Gifhorn.


























Neu im Internet:

www.labowla.com


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School‘s-Out-Party im Gifhorner Brauhaus

szene & events

07.04. Das Motto ist

wild! Und genau das soll

die School‘s-Out-Party in

Gifhorns Brauhaus auch – wild

sein und eskalieren. Martin

Schaefer, Vincent Blickwede

und Lukas Gotzian

sind die Initiatoren: „Wir

wollen eine gute Party

für Gifhorn schmeißen –

Gewinne sind uns nicht

wichtig.“ Gemeinsam

lassen sie es

am letzten Schultag

vor den Osterferien

krachen:

Eine Mega-Party für

Schüler, Auszubildende

und Studenten

soll steigen: Glowsticks und

Festivalsticks für alle, mehrere

Konfetti-Shooter und

schülerfreundliche Getränkepreise

erwarten Euch am

Freitag, 7. April, ab 21 Uhr an

gleich zwei Bars im Brauhaus,

Schützenplatz 1, in

Gifhorn. Musikalisch gibt‘s

vom Gifhorner Newcomer

Rapper Zaho auf die Ohren.

Nachdem er sein Mixtape

präsentiert und die Menge

bereits eingeheizt hat, übernimmt

DJ Hendrik Deichmann

a.k.a. DeichBeat

aus Wolfenbüttel mit

dem Besten aus Charts,

Black und elektronischer

Tanzmusik das

Ruder. Eintritt ist

ab 16 Jahren mit

Muttizettel. Ein Volljähriger

kann zwei

U-18 beaufsichtigen.

Vorverkauf: 8 Euro.

Abendkasse: 10 Euro.

Gifhorn

tanzzzt

25.03. Mit der neuen

Party-Reihe „Gifhorn tanzzzt“

wollen das Brauhaus und die

Veranstaltungsagentur Emax

Entertainment das jüngere

Publikum begeistern: Premiere

ist am Samstag, 25.

März, ab 21 Uhr im Brauhaus,

Schützenplatz 1, in Gifhorn.

Sechs DJs, zwei Dancefloors:

Charts & 90er sowie Black vs.

House. Mit dabei: DJ Santoz,

Shane54 und Newcommer.

Für Stimmung sorgen sexy

Wet‘n‘Wild-Dancer, Konfetti-

Shooter und das Jägermeister-Team

mit reichlich Freidrinks.

Vorverkauf: 8 Euro.

Abendkasse: 10 Euro.

Ü-30 im BSK Event Saal

01.04. DJ Marcel und

sein Party-Team von Wimmer

Events sind wieder am

Start: Bereits zum dritten

Mal wird im neu gestalteten

BSK Event Saal eine

Ü-30-Party der Superlative

25.03. Hier sind alle

feierwilligen Ü-40 goldrichtig:

Die Kultur- und

Eventhalle Kubus, Oheweg

3, in Müden öffnet die Türen

zur großen Ü-40-Party

am Samstag, 25. März. Los

geht‘s um 21 Uhr. Der Eintritt

kostet 7 Euro – und

gefeiert – und die Stimmung

reißt nicht ab. Die

Party steigt am Samstag,

1. April, ab 21 Uhr im BSK

Event Saal, Schützenplatz

3, in Gifhorn. Vorverkauf: 8

Euro. Abendkasse: 10 Euro.

Ü-40-Party im Kubus

alle Damen, die vor 22 Uhr

eintrudeln, bekommen ein

Glas Sekt gratis. Der Oberknaller

ist der Gratis-Nach-

Hause-Shuttle-Service: Zwischen

0.30 und 3.30 Uhr

bringt Taxi Kaune alle Gäste

heim. Die ersten zehn Kilometer

sind geschenkt!


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Vom Osterhasen empfohlen!

Großer Osterbrunch am 16. und 17. April,

10 bis 15 Uhr - 32,50 EUR pro Person.

Lassen Sie sich mit der ganzen Familie kulinarisch verwöhnen -

mit einzigartigem Seeblick &

großem Abenteuerspielplatz

für die Kids.

Besuchen Sie

uns auch auf der

Nordkreismesse Wittingen:

22. /23. April, 10 bis 18 Uhr.

Wir freuen uns schon!

Jetzt reservieren unter

05379 - 981 40 50

www.bernsteinsee.de

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