BEM TV - Bundesverband eMobilität e.V.

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BEM TV - Bundesverband eMobilität e.V.

Bundesverband eMobilität


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«Es ist Zeit zu handeln,

die Probezeit ist vorbei.»

BEM-Präsident Kurt Sigl

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit ausdrücklicher, schriftlicher Genehmigung. Klimaneutral gedruckt.

© 2012 Layout www.cymage-media.com / Cover Photocase: crocodile »Streckenposten« / 3. Auflage, Stand September 2012


Juli 2009

Gründung Bundesverband eMobilität e.V.

August 2009

Eintragung beim Amtsgericht Charlottenburg

im Vereinsregister unter VR 28910 B

04 Grußwort Kurt Sigl

06 Bundesverband eMobilität

08 Team / Vorstand

10 BEM-Positionen

14 Argumente für eine Neue Mobilität

17 Unsere Forderungen

18 Umlage als effektive Fördermöglichkeit

20 BEM-Landesvertretungen

22 BEM-Repräsentant in Brüssel

23 Parlamentarischer Beirat

26 Frühstück bei Tiefensee

27 Wissenschaftlicher Beirat

Der Zeitstrahl bietet eine Orientierung über wichtige

Stationen in der Verbandsgeschichte des BEM.

03 04 05 07 08 20 21 32 34 35 36 37 39 42 46 47 48

Oktober 2009

Anstoß Bayern Innovativ zum

Thema eMobilität

Dezember 2009

Inhalt

Eröffnung der BEM-Landesvertretung Bayern

in Ingolstadt

Mitarbeit im Bereich eMobilität im Arbeitskreis

der CSU Oberbayern

32 Wir elektromobilisieren den Bundestag

33 BEM-Roundtable

34 BEM eRoadshow

36 e-World / Challenge Bibendum

37 BEM-Gemeinschaftsstand auf der eCarTec

38 automechanika 2012

40 e-miglia

42 Sonderpublikationen

44 NEUE MOBILITäT

46 BEM 2.0

49 BEM TV

50 BEM-Mitgliedschaft

03


04

Grußwort

Januar 2010

Februar 2010

Start der Kooperation mit der TU München Tag der Elektromobilität

Unterstützung des Arbeitskreises Weiter- und Fortbildung von

Mechatronikern bei der IHK München

März 2010

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe BEM-Mitglieder,

Deutschland will bis 2020 Leitmarkt für Elektromobilität werden -

oder zumindest Leitanbieter für die Neue Technologie. So steht

es im Regierungsprogramm Elektromobilität und wird gebetsmühlenartig

von Medienvertretern, Politikern aller Couleur

und verschiedenen Akteuren der Branche wieder gegeben.

Doch was tuen wir dafür? Wir disputieren und reden wieder

und wieder über unsere ambitionierten Ziele - auf den immer

gleichen Symposien, Kongressen und Fachveranstaltungen mit

den immer gleichen Experten. Wir drehen uns im Kreis: Wir

beantworten nicht nur ständig die selben Fragestellungen, nein,

wir geben unsere Erkenntnisse auch immer wieder den selben

Zuhörern preis.

Es gilt, jetzt gemeinsam aus diesem Kreislauf auszubrechen,

um langfristig, nachhaltige Geschäftsmodelle zu entwickeln,

neue Geschäftspartner zu identifizieren und letztendlich eine

repräsentative Anzahl an elektrischen Fahrzeugen auf unsere

Straßen zu bringen. Denn am Ende des Tages geht es nicht um

unsere fachliche Kompetenz, unsere eloquenten Reden und

unsere großen Pläne sondern um praktische Lösungen, die im

Präsentation des BEM bei der Gemeinsamen Geschäftsstelle

Elektromobilität der Bundesregierung (GGEMO)

Alltag großflächig zum Einsatz kommen. Und das nicht erst 2020

sondern bestmöglich morgen.

Wir müssen jetzt raus auf die Straßen. In einem ersten Schritt

bedeutet das, die Flotten öffentlicher Körperschaften und

kommunalnaher Unternehmen sukzessive mit Elektrofahrzeugen

zu bestücken, um die Sichtbarkeit der Neuen Mobilität innerhalb

der Gesellschaft deutlich zu erhöhen. Auch den im April 2012

ausgewählten Schaufensterregionen fällt vor diesem Hintergrund

eine wichtige Aufgabe zu. Denn Erfahrbarkeit und Sichtbarkeit

sind die Schlüsselelemente, mit denen die Menschen gesellschaftsübergreifend

für Elektromobilität begeistert werden

können. Wir sind gespannt, inwiefern die einzelnen Regionen

hier die notwendige Aufklärungsfunktion übernehmen und die

Bürger in ihre laufenden Projekte mit einbeziehen. Nur wenn wir

die Menschen mitnehmen, kann sich ein entsprechender Markt

für Elektrofahrzeuge aller Art etablieren.

Die gewünschte Leitanbieterposition werden wir nur im

globalen Kontext erlangen. Wir müssen jetzt auch international


Mai 2010

1. BEM eStammtisch Berliner Runde

Elektromobilitätsgipfel

im Kanzleramt

Zeichen setzen. Und glauben Sie mir, wir haben etwas zu zeigen.

Deutsche Ingenieure, innovative Mittelständler und engagierte

Unternehmen mit eigenen Forschungsabteilungen leisten

Großartiges auf dem Gebiet der Neuen Mobilität. Gemeinsam mit

unseren Mitgliedern und Partnern zeigen wir deshalb auch auf

internationalen Messen, wie der diesjährigen Automechanika in

Frankfurt und Shanghai, was bereits heute im Bereich der Neuen

Mobilität in Deutschland realisiert wird und welche technischen

Entwicklungen künftig aus unseren Reihen zu erwarten sind.

Als Sprachrohr der Branche kommunizieren wir mit und für Sie.

Unsere gemeinsame Botschaft muss lauten: Elektromobilität auf

Basis Erneuerbarer Energien ist bereits heute alltagstauglich.

Die Zeit des Systemwechsels hat bereits begonnen. Gemeinsam

können wir etwas bewegen.

Kurt Sigl, BEM-Präsident

eDay 2010

Juni 2010

Unterstützung der TU München

und der Fachhochschulen

05


06 Bundesverband eMobilität

Im Mai 2009 hat sich der Bundesverband eMobilität zusammengeschlossen,

um gemeinsam mit seinen Mitgliedern eine realistische

Mobilitätsalternative zukunftsfähig zu machen.

Der Bundesverband eMobilität setzt sich dafür ein, die Mobilität

in Deutschland langfristig mit dem Einsatz Erneuerbarer Energien

auf Elektromobilität umzustellen. Diese Zielsetzung orientiert

sich an dem Vorhaben der Bundesregierung, bis 2020 zum

Leitmarkt für Elektromobilität zu werden. Zu den Aufgaben des

BEM gehört die Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen

für den Ausbau der Elektromobilität als nachhaltiges und

zukunftsweisendes Mobilitätskonzept und die Durchsetzung einer

Chancengleichheit bei der Umstellung auf Elektromobilität.

Um diese Ziele zu erreichen, vernetzt der BEM die Akteure aus

Wirtschaft, Politik und Medien miteinander, fördert die öffentliche

Wahrnehmung für Elektromobilität und setzt sich für die

notwendigen infrastrukturellen Veränderungen ein. »Die konstruktive

Zusammenarbeit und der stetige Austausch mit den

relevanten Playern der Branche zeigt uns, dass wir auf dem rich-

tigen Weg sind, unsere Mitglieder auch weiterhin untereinander

zu vernetzen, um über Branchengrenzen hinaus nachhaltige

Kooperations- und Geschäftsmodelle zu entwickeln«, so BEM-

Präsident Kurt Sigl.

»Die ständige Einbindung unserer Mitglieder in die verschiedensten

BEM-Aktionen, Veranstaltungen, Messen, Events und

Projekte ist eine unserer wichtigsten tagespolitischen und medialen

Aufgaben«, erklärt Kurt Sigl und macht damit deutlich,

dass die Mitgliedsunternehmen das wichtigste Potential des

Bundesverbands sind. »Darüber hinaus sorgen wir dafür, dass

grundlegende Fragestellungen im Sinne einer nachhaltigen,

möglichst auf heimischer Wertschöpfung basierenden, intelligenten

Mobilität geklärt werden. Stellen wir uns auch weiterhin

gemeinsam den vielfältigen Herausforderungen, um die Neue

Mobilität serienfähig, nachhaltig und zunehmend erneuerbar

auf die Straße zu bringen«, so Sigl weiter.

In Hinblick auf eine sich verändernde Gesellschaft, die ihre soziale

und ökologische Verantwortung erkennt, will der BEM die


»Für deutsche Unternehmen ergeben sich im Bereich der Elektromobilität

ganz neue Möglichkeiten, die durch unkonventionelle

Kooperationskonzepte marktfähig realisiert werden können. Genau hier

müssen wir gemeinsam ansetzen und jetzt Elektrofahrzeuge in Masse auf

die Straße bringen, damit der momentane Impuls nicht verloren geht.«

Juli 2010

Klausurtagung BEM-Vorstand

Michael Hofmann, Vorstand Finanzen

Begeisterung und Faszination für Elektromobilität im Alltag der

Menschen integrieren und durch praxisnahe Erfahrungen umsetzen.

»Neben verschiedenen Branchen-Events und Projekten

setzen wir dabei vor allem auf Information und Kommunikation.

Medial sind wir deshalb sehr breit aufgestellt: Vom tagesaktuellen

eMobile Ticker, über unsere verschiedenen Social Media Auftritte

und den alle zwei Wochen erscheinenden eNewsletter mit

über 7.500 Empfängern bis hin zum vierteljährlich erscheinenden

Fachmagazin NEUE MOBILITÄT«, erklärt BEM-Marketingvorstand

Christian Heep.

Wir bewegen..

August 2010

BEM als Kooperationspartner

der e-miglia 2010

07


08 Team

»Die Richtung ist vorgegeben. Wir wissen wohin der Weg führt. Es ist jetzt an der

Zeit, von der anfänglichen Euphorie - sowohl auf medialer als auch politischer Ebene

- zur praktischen Umsetzung zu gelangen. Nicht durch große Reden werden wir

den Verkehr zunehmend elektrifizieren, sondern durch konkrete Maßnahmen, die

auf der einen Seite die entsprechenden politischen, finanziellen und rechtlichen

Rahmenbedingungen schaffen und auf der anderen Seite die Verbraucher - und

hier in einem ersten Schritt die öffentlichen Körperschaften und kommunalnahen

Unternehmen - zur Anschaffung von eFahrzeugen animieren und motivieren.«

Christian Heep, Vorstand Marketing

Sandrine Frideres

Büroleiterin BEM-Hauptgeschäftsstelle

und Leiterin Anzeigenredaktion

NEUE MOBILITäT

Juliane Girke

PR-Referentin und Redaktionsleiterin

NEUE MOBILITäT

Klaus Bergerfurth

Vorstandsassistent und

Projektleiter Messen

Benjamin Carl Franke

Vorstandsassistent

Alexander Böhm

Referent Politik

September 2010

Fachgespräch Bündnis 90 / Die Grünen

zur Elektromobilität im Bundestag

Christa Jerominek-Mundil

Assistentin Finanzvorstand

Susanne Teufel

Assistentin Präsident

Sabine Heiß

Buchhaltung

Wilfried Mühlbauer

Buchhaltung

Armin Henning

Politischer Berater

Sven Hertel

Strategischer Berater


Präsident Kurt Sigl

»Wir vernetzen, kommunizieren und agieren

mit und für unsere Mitglieder, um eMobilität

als realistische Mobilitätsalternative in der Gesellschaft

zu verankern. Die Basis unserer täglichen

Bemühungen liegt in der erfolgreichen

Vernetzung unserer Mitglieder und Partner, um

nachhaltig erfolgreiche Geschäftsmodelle im

Bereich der Neuen Mobilität zu generieren und

starke Netzwerke zur Durchsetzung wirtschaftspolitischer

Forderungen zu etablieren. Auf dem

Wachstumsmarkt der Neuen Mobilität agieren

Unternehmen aus sehr unterschiedlichen Branchen,

die bis dato keine oder nur sehr wenige

gemeinsame Anknüpfungspunkte haben und

deshalb unsere Hilfestellung bei der Initiierung

gemeinsamer Projekte gern annehmen. Unsere

Aufgabe besteht darin, branchenübergreifende

Synergien zu identifizieren und die entsprechenden

Player auch langfristig als kompetenter

Ansprechpartner zu begleiten.«

Vorstand Finanzen Michael Hofmann

Vorstand Finanzen Michael Hofmann, Präsident Kurt Sigl, Vorstand Marketing Christian Heep

»Der Zukunftsmarkt eMobilität wird auch bei

der Schaffung von Arbeitsplätzen zu den großen

Wachstumsbranchen in Deutschland gehören.

Deshalb ist es unverzichtbar, sich gemeinsam

und verstärkt den Herausforderungen der

Elektromobilität zu stellen, um einen nachhaltigen

Aufschwung in der gesamten Branche zu

sichern. Für deutsche Unternehmen ergeben

sich im Bereich der Elektromobilität ganz neue

Möglichkeiten, die durch unkonventionelle Kooperationskonzepte

marktfähig realisiert werden

können. Dazu bedarf es insbesondere in

der Anfangsphase innovativer Finanzkonzepte,

um Elektroautos auf dem Markt zu positionieren

und für potentielle Kunden preislich attraktiv

zu machen. Ich sehe hier großes Potenzial:

Aber nur dann, wenn die Akteure der Branche

miteinander ins Gespräch kommen und zusammen

arbeiten.«

Vorstand 09

Vorstand Marketi ng Christi an Heep

»Es gibt bereits jetzt funktionierende Fahrzeuge,

Systeme, Lösungen und Ideen im Bereich

der Neuen Mobilität. Diese Botschaft muss

spätestens jetzt aber auch innerhalb der Gesellschaft

nachhaltig verankert werden. Das

wird uns nur dann erfolgreich gelingen, wenn

wir auch in unseren Marketing- und Kommunikationsaktivitäten

strategisch agieren. Die Botschaft

muss lauten: Elektromobilität auf Basis

Erneuerbarer Energien ist bereits heute alltagstauglich.

Mit steigendem Anteil Erneuerbarer

Energien im deutschen Strommix produzieren

alle Elektrofahrzeuge - im Gegensatz zu konventionellen

Fahrzeugen - automatisch kontinuierlich

weniger CO2-Emissionen. Mit steigender

Nachfrage und erhöhten Produktionszahlen

fallen die Kosten aufgrund der Skaleneffekte

deutlich - und das nicht erst in zehn Jahren. Der

Systemwechsel hin zu einer Neuen Mobilität

hat bereits begonnen.«


10

BEM-Positionen

Alltagstauglichkeit

Aufb au

Ladesäuleninfrastruktur

Batt erie-Recycling

Die inzwischen erhältlichen elektrischen Serienfahrzeuge im Zwei-, Drei- und Vierradbereich sind bereits

jetzt voll alltagstauglich. Die modernen zwei- und vierrädrigen Elektrofahrzeuge sind insbesondere für

den Einsatz im urbanen Raum bestens geeignet. Dank Klimaanlage etc. müssen bei den Elektroautos

auch keine Komforteinbußen hingenommen werden. Und mit einer sicher erreichbaren Reichweite von

100 km besteht das viel diskutierte „Reichweitenproblem“ nicht: etwa 80 % der in Deutschland am Tag

zurückgelegten Strecken bewegen sich unter 80 km. Mit diesen Fahrzeugen ließen sich bspw. die ca. zehn

Millionen Zweitwagen in Deutschland problemlos elektromobilisieren. Das Ziel der Bundesregierung ist

es, dass bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen fahren. Dieser Zielsetzung

schließt sich der BEM an, erwartet aber einen deutlich ambitionierteren Elektrifizierungsgrad von

4,5 Millionen.

Ein flächendeckender Aufbau der Ladeinfrastruktur ist zum jetzigen Zeitpunkt weder sinnvoll, noch notwendig,

um Elektromobilität als realistische Mobilitätsalternative zu etablieren. Da vor allem zu Hause

und am Arbeitsplatz geladen wird, müssen in einem ersten Schritt vor allem auf unternehmenseigenen

Parkplätzen Lademöglichkeiten geschaffen werden. Zu Hause funktioniert die Ladung im ländlichen Raum

in Einfamilienhäusern in der Garage über die ganz normale Haushaltssteckdose. Zusätzlich bieten auch

Parkhäuser oder Parkflächen bspw. vor Einkaufszentren oder Supermärkten gute Lademöglichkeiten. Hier

sollten die Betreiber investieren, um einen echten Anreiz für die heutigen und zukünftigen Fahrern von

Elektrofahrzeugen zu bieten. In dieser ersten Phase der Elektromobilisierung halten wir diesen ersten Infrastrukturausbau

für ausreichend. Mit steigender Marktdurchdringung kann das Netz sukzessive ausgebaut

und an den Bedarf angepasst werden.

Im urbanen Raum ist die Politik gefragt, um gezielt die entsprechenden Rahmenbedingungen für die so

genannten Laternenparker zu schaffen. Um den Early Adopters in den Großstädten das Laden auch zu Hause

zu ermöglichen, bedarf es keiner flächendeckenden Ladesäulen-Infrastruktur, sondern vielmehr zielgerichteter,

punktueller Maßnahmen. Denkbar wäre hier z.B. ein eMobilitätspaket, welches beim Kauf eines

Elektroautos auch die notwendige Lademöglichkeit inkludiert.

Verfahren zum Recycling für Lithium-Ionen-Batterien für Fahrzeuge befinden sich derzeit international

noch in einem frühen Entwicklungsstadium. Der Bundesverband eMobilität unterstützt die Forschungsaktivitäten

zur Entwicklung effektiver Recyclingverfahren mit hohen Rückgewinnungsquoten. Neben den

optimalen Entsorgungstechniken sollte aber auch über die Weiterverwendung von alten Batterien als stationäre

Stromspeicher nachgedacht werden. Mit 80-prozentiger Ladeleistung sind die Batterien im Elektrofahrzeug

nicht mehr effizient, eignen sich aber immer noch optimal als kostengünstige Energiespeicher.

Mit Hilfe intelligenter Verschaltungs- und Regelungselektronik können diese einen wesentlichen Mehrwert

leisten, welcher umweltschonend, kostengünstig und zuverlässig ist.


Branchenübergreifende

Kooperati onen

eMobilität &

Erneuerbare Energien

eMobilität auf

europäischer Ebene

Es ist jetzt Zeit zu handeln. Das betrifft alle Akteure. Der Bundesverband eMobilität setzt sich deshalb

für starke, strategische Partnerschaften zwischen Energieversorgern, Batterieherstellern, Herstellern und

Entwicklern von Elektrofahrzeugen, Systemzulieferern, Forschungseinrichtungen, den Verbänden und der

Politik ein, um Deutschland als Leit- und Wachstumsmarkt der Schlüsseltechnologien für Elektromobilität

mit heimischer Wertschöpfung langfristig zu etablieren.

Das können wir jedoch nur gemeinsam bewältigen. Wir müssen die notwendigen Kompetenzen bündeln,

innovative Köpfe zusammen bringen und gemeinsam an neuen, oftmals unkonventionellen Kooperationskonzepten

und Synergien arbeiten. Genau das haben wir uns als aktives Sprachrohr der Branche gemeinsam

mit unseren Mitgliedern zur Aufgabe gemacht.

Eine nachhaltige Neue Mobilität macht langfristig nur auf Basis Erneuerbarer Energien tatsächlich Sinn.

Damit wird unsere Mobilität zeitnah nachhaltig, Klima- und Umweltschutzpotentiale im Verkehr werden

weltweit effektiv nutzbar gemacht, unsere Städte werden leiser und sauberer, die Ressourcen unserer

Welt werden geschont und durch den weiteren Ausbau zusätzlicher Erneuerbarer Energien werden wir

zunehmend unabhängiger von Rohstoffimporten aus zumeist instabilen Regionen der Erde.

Das Elektroauto kann als mobiler Speicher mit Hilfe von Smart-Home- und Smart-Grid-Technologien als Teil

intelligenter Stromnetze überschüssigen Strom aus Erneuerbaren Energien speichern. Vor diesem Hintergrund

sind Elektrofahrzeuge und Erneuerbare Energien die idealen Partner künftiger Mobilitätskonzepte.

Eine markt- und serienfähige Neue Mobilität kann in einer immer stärker vernetzten Welt nur dann erfolgreich

realisiert werden, wenn wir uns auch in Brüssel erfolgreich positionieren. Eine aktive und nachhaltige

Gestaltung wirtschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen kann auf europäischer Ebene noch weiter

gefasst vorangetrieben werden. Deshalb zeigen wir seit diesem Jahr mit unserem EU-Repräsentanten

Dr. Ingo Friedrich Präsenz in Brüssel und werden gemeinsam mit unseren europäischen Partnern auch EUweite

Projekte initiieren. Gemeinsam werden wir künftig die Interessen unserer Mitgliedsunternehmen

auch in Brüssel vertreten. Denn nur, wenn wir beginnen, potentielle Partner auch über Ländergrenzen

hinweg miteinander zu vernetzen, wird sich Elektromobilität auch langfristig erfolgreich etablieren lassen.

Ganz im Interesse unserer zahlreichen Mitglieder.

11


12

BEM-Positionen

F&E Förderung

BEM-Vorschlag für eine

Förderinitiative siehe

»Unsere Forderungen«

Faszinati on &

Begeisterung

Modellregionen, Schaufenster

& Co.

Generell befürworten wir die Subventionen für die Grundlagenforschung, da auf diesem Gebiet erhebliche

Fortschritte zu erwarten sind. Insbesondere betrifft dies die Leistungsfähigkeit und Effizienz der

Batterien, sodass sinkendes Gewicht, längere Lebensdauer, kürzere Ladezeiten und höhere Reichweiten

erzielbar sind. Insbesondere sind dadurch aber auch sinkende Batteriepreise zu erwarten, wodurch die

Wettbewerbfähigkeit von Elektroautos gegenüber herkömmlich angetriebenen Fahrzeugen weiter steigt.

Dies ist entscheidend, da Elektroautos auf keinen Fall langfristig von Subventionen abhängig sein dürfen.

Langfristig erfolgreich können sie nur dann sein, wenn sie sich unter Wettbewerbsbedingungen durchsetzen

können. Eine Subvention betrachten wir daher als Initialzündung, von der eine erhebliche dynamische

Anreizwirkung ausgehen wird.

Wenn Deutschland nicht nur Leitanbieter, sondern auch Leitmarkt werden will, muss die Einführung von

Elektrofahrzeugen auch mit Hilfe monetärer Kaufanreize unterstützt werden.

Es gilt bundesweit über realistische Chancen und Möglichkeiten der Elektromobilität zu informieren, Klima-

und Umweltschutzpotenziale aufzuzeigen und die Menschen zu motivieren, die Individualmobilität

langfristig auf Elektromobilität umzustellen. Dazu gehört die umfassende Information der Verbraucher

über bereits bestehende Fahrzeugangebote, Potenziale von Erneuerbaren Energien in Kombination mit

Elektrofahrzeugen, Kosten- und Einsparpotenziale sowie über Elektromobilität als Wachstumsbranche und

künftigen Jobmotor. Nur durch Erfahrbarkeit gelingt es uns, die Begeisterung für Elektromobilität in die

Gesellschaft zu tragen. Denn jeder, der schon einmal selbst die Kraft und Dynamik des elektrischen Antriebs

erlebt hat, ist fasziniert von der neuen Form der Fortbewegung.

Der Bundesverband eMobilität begrüßt die praxisnahe Erforschung in den verschiedenen Modellregionen

Deutschlands. Allerdings haben wir nun lange genug geforscht und analysiert. Die Probezeit ist vorbei. Wir

werden die Position des Marktführers nicht erreichen, solange Elektromobilität in Deutschland lediglich in

Form von regional und zeitlich begrenzten Forschungsprojekten realisiert wird. Es ist an der Zeit, gesellschaftsübergreifend

eine neue Phase bei der Einführung der Neuen Mobilität einzuleiten. Insbesondere

in kommunalen Fuhrparks, deren tägliche Wegstrecken vorhersehbar sind, eignet sich der großflächige

Einsatz von Elektrofahrzeugen bereits jetzt, um innerhalb der Gesellschaft deutliche Zeichen für die Neue

Mobilität zu setzen. Genau an diesem Punkt sollten die im April 2012 ausgewählten Schaufensterregionen

im Rahmen ihrer Projekte ansetzen.


Neue Mobilität

Sichtbarkeit &

Erfahrbarkeit in Ersten

Flott en

Wasserstoff technologie

Zukunft smarkt

Elektromobilität

Das Konzept einer intelligenten Neuen Mobilität umfasst nicht nur den Pkw- und Zweiradbereich. Vielmehr

handelt es sich hierbei um einen umfassenden Ansatz, der sowohl alle Formen der CO2-neutralen

Mobilität - vom Schienen-, über Boots-, bis hin zum Flugverkehr - inkludiert, als auch ein völlig neues

Mobilitätsverhalten beschreibt. Wichtig wird die intelligente Nutzung verschiedener Verkehrsmittel im

Rahmen intermodaler Verkehrsketten: Vom ÖPNV über Carsharing bis hin zur Nutzung von verschiedenen

Elektrofahrzeugen oder zur gänzlichen Vermeidung einzelner Strecken, um möglichst effizient und nachhaltig

von A nach B zu gelangen. Im Rahmen dieses neuen Mobilitätsverständnisses rückt die Bindung des

Individuums an das Automobil zunehmend zugunsten einer umfassenden Mobilität in den Hintergrund.

Elektromobilität muss jetzt in Ersten Flotten deutlich sichtbar werden. Denn praxisnahe Erfahrungen

sind der entscheidende Faktor, um die Gesellschaft für die Neue Mobilität zu gewinnen und eine gesellschaftsübergreifende

Akzeptanz für Elektrofahrzeuge zu schaffen. Bereits jetzt produzieren deutsche

mittelständische Unternehmen ohne staatliche Förderung und mit hohen finanziellen Risiken die ersten

serientauglichen Elektrofahrzeuge. Diese Fahrzeuge müssen jetzt in Ersten Flotten auf die Straße. Kurze

Fahrstrecken, Park- und Lademöglichkeiten auf firmeneigenen Parkplätzen und eine große Sichtbarkeit

machen kommunale Fuhrparks und Elektrofahrzeugflotten kommunalnaher Dienstleister zum optimalen

Einsatzort für Elektromobilität.

Der BEM ist prinzipiell technologieoffen. Wir sehen den Einsatz der Wasserstofftechnologie vor allem im

ÖPNV und im Schwerlastbereich. Im Bereich der Individualmobilität sind batterieelektrische Fahrzeuge

wohl die sinnvollere, zukunftsfähigere und nach heutigem Stand der Technik und der finanziellen Möglichkeiten

eines Infrastrukturaufbaus auch die wirtschaftlich nachhaltigere Alternative.

Der bevorstehende Systemwechsel birgt enorme Chancen für den Wirtschaftsstandort Deutschland - insbesondere

bei der Schaffung und dem Erhalt von Arbeitsplätzen und heimischen Wertschöpfungspotenzialen.

Entscheidend ist an dieser Stelle, dass wir jetzt mit allen Mitteln in diesen Zukunftsmarkt einsteigen und uns

auch langfristig erfolgreich als weltweit kompetenter Partner zeigen. Die Voraussetzungen dafür bringen

wir mit. Insbesondere in den Bereichen Forschung und Entwicklung, technischer Innovationen und Standardisierung

haben wir die Nase vorn. Aber wie lange noch? Die ausländische Konkurrenz hat die Chancen

bereits erkannt und ist bereit diese auch zu nutzen. Mit Hochdruck wird so beispielsweise in China sowohl

von Regierungsseite als auch von Unternehmensseite in die Neue Mobilität investiert. Und das erfolgreich.

Wir werden die Position des Marktführers nicht erreichen, solange Elektromobilität in Deutschland lediglich

in Form von regional und zeitlich begrenzten Forschungsprojekten vorkommt. Neben dem durchaus

wichtigen Engagement im Bereich der geplanten Schaufensterprojekte ist es an der Zeit, gesellschaftsübergreifend

eine neue Phase bei der Einführung der Neuen Mobilität einzuleiten.

13


14

Argumente für eine Neue Mobilität

Das stimmt nicht an den Vorurteilen

Vorurteile gegen Elektromobilität gibt es zu Genüge. Elektroautos sind nicht alltagstauglich. Ihre Reichweite ist zu kurz und die Ladezeit

zu lang. Elektrofahrzeuge benötigen zu viel Energie und sie stellen darüberhinaus eine Gefahr für den Straßenverkehr dar. Das dem

nicht so ist, zeigen wir hier anhand einiger exemplarischer Beispiele.

Elektroautos sind

nicht umweltfreundlicher

als konventionelle

Fahrzeuge

Elektrofahrzeuge

benötigen zu viel

Energie

Keine Allroundfahrzeuge

& nur bedingt

»urlaubsfähig«

• Falsch!

• Fazit: Je höher der Anteil Erneuerbarer Energien am

• Laut EU-Verordnung bis 2015: Reduzierung der Strommix, desto größer die Diskrepanz zwischen

CO2-Emissionen aller Pkw-Neuzulassungen auf 130 konventionellem Fahrzeug und Elektroauto.

Gramm CO2/km.

• Vor dem Hintergrund des geplanten Ausbaus Erneu-

• CO2-Ausstoss von eAutos beim Laden von Strom erbarer Energien verbessern eFahrzeuge also konti-

aus: Steinkohle: 162g / Deutscher Strommix: 107g / nuierlich Ihre Emissionswerte, ganz im Gegensatz zu

Strom aus 100 % Erneuerbaren Energien: 5g. konventionellen Fahrzeugen.

• zum Vergleich der CO2-Ausstoss anderer Antriebe: • Die urbane Lebensqualität wird deutlich gesteigert,

Benzin: 133g / Diesel: 132g / Biodiesel: 71g / Bioe- da eAutos Feinstaub- und Lärmemissionen signifikant

thanol: 41g.

verringern.

• 1 Mio. Elektroautos benötigen nur 0,3 % (2 Mrd. kWh) der Gesamtstromproduktion

in Deutschland.

• Allein der prognostizierte Zubau der Erneuerbaren Energien kann in

Zukunft über 40 Mio. eAutos mit Strom versorgen.

• Die täglichen Parkzeiten von Pkw liegen bei 23 Stunden und verteilen

sich im Durchschnitt tagsüber wie folgt: 38 % in der Garage

bzw. beim Arbeitgeber, 30 % auf öffentlichen Straßen und 30

% in Parkhäuser.

• Stimmt! Mit der derzeitigen Reichweite und Ladeinfrastruktur,

kombiniert mit den längeren Ladezeiten

sind eAutos nur beschränkt für längere Fahrten einsetzbar.

• ABER: Lange Strecken werden extrem selten

gefahren. Für längere Urlaubsfahrten, die ein bis

Für die Nutzung von eAutos besteht noch keine

ausreichend ausgebaute Ladeinfrastruktur

• Nachts parken 60 % in der eigenen Garage, 33 % auf öffentlichen

Straßen und 6 % in Parkhäusern.

• Damit besteht bereits ein ausreichendes Energieverteilungsnetz.

Mit steigender Marktdurchdringung kann das Netz sukzessive

ausgebaut und an den Bedarf angepasst werden.

zweimal im Jahr stattfinden, lohnen sich Alternativen

(CarSharing, Bahn, Mietwagen u.ä.).

• Außerdem handelt es sich in der Regel um die Zweitfahrzeuge,

die zum jetzigen Zeitpunkt elektrifiziert

werden. Für längere Strecken steht damit ein konventionelles

Erstfahrzeug zur Verfügung.


Die Reichweiten sind für den Alltag noch zu gering

• Die aktuellen Reichweiten liegen zwischen 120 und 150 km.

• Durchschnittlich werden in Deutschland pro Tag 42 km in einem

Pkw zurückgelegt. In Europa fahren rund 80 % täglich

nicht mehr als 80 km.

• Nur 4 % in Deutschland fahren mehr als 160 km pro Tag.

• Fazit: Insbesondere für Pendler, die täglich eine Strecke unter

100 km zurücklegen und für Städter ist die aktuelle Reichweite

von Elektrofahrzeugen bereits jetzt alltagstauglich.

Der Umstieg auf eMobilität kostet Arbeitsplätze und

ist eine Gefahr für die Führungsposition der deutschen

Automobilindustrie

• Insbesondere im Automobilland Deutschland hängen zahlreiche

Arbeitsplätze direkt und indirekt mit der Automobilbranche zusammen.

• Durch den Wegfall klassischer Komponenten des Verbrennungsmotors

ist mit dem Verlust von ca. 46.000 Arbeitsplätzen zu

rechnen. Weltweit werden jedoch ca. 250.000 Arbeitsplätze

durch neue Komponenten entstehen.

Die Ladezeiten der

Akkus sind für den

Alltagsgebrauch von

eAutos zu lang

• Die aktuellen Ladezeiten von Elektroautos liegen bei

ca. 5 Stunden für 15 kW (entspricht 100 km Fahrleistung).

Ladebedingungen: normales Netz, Spannung

3 kW, 230 V, Stromstärke 16 A.

• 100%-Batterieaufladung werden in der Regel nach

ca. 7,5 Stunden erreicht.

•SchnellladestationenermöglichenheuteschonLadezeiten

von ca. 30 Minuten (Leistung 50 kW, Spannung

Gefahr für den Straßenverkehr, da sie geräuschlos sind

•Das Center of Automotive Research der Uni Duisburg-Essen

hat herausgefunden, dass eAutos kaum leiser sind, als normale

Autos. Bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h gibt es kaum

messbare Unterschiede und bei höherem Tempo überlagern

die Abrollgeräusche schnell den Motorsound.

•Ab 80 km/h ist kein signifikanter Unterschied zu konventionellen

Fahrzeugen mehr zu hören.

•Fazit: Die Reduzierung der Geräuschemissionen im urbanen

Raum ist ein Gewinn. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit -

sowohl von neuen konventionellen Fahrzeugen als auch von

Elektrofahrzeugen - für Fußgänger und/oder blinde Menschen

sind intelligente Fahrerassistenzsysteme sinnvoll, die bei Annäherung

automatisch ein akustisches Signal auslösen.

• Um möglichst viele Arbeitsplätze an unserem Wirtschaftsstandort

zu sichern, müssen wir in Deutschland schnellstmöglich den notwendigen

Veränderungsprozess einleiten, um uns international

die nötigen Marktanteile zu sichern. Nur damit sichern wir heimische

Wertschöpfung und Wohlstand.

• Fazit: Es ist also an Deutschland sich früh zu positionieren und

sich als Leitmarkt für Elektromobilität zu etablieren.

200 V, Stromstärke 100 A).

• Die durchschnittlichen Standzeiten von Pkw liegen

bei bis zu 23 Stunden pro Tag.

• Fazit: Wenn überall da, wo täglich sowieso lange

geparkt wird - auf dem Firmenparkplatz, in der

heimischen Garage oder im Einkaufszentrum - eine

Lademöglichkeit geschaffen wird, sind die aktuellen

Ladezeiten kein Problem im eAlltag.

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16

Gründe warum wir Elektromobilität fördern sollten

Ein Leitmarkt findet derzeit in Deutschland nicht statt. Die

Markteinführungen finden aktuell in anderen Ländern

statt, die bereits jetzt initial fördern. Zu einem realistischen

Leitmarktanspruch gehört aber auch die Sichtbarkeit und

das allgemeine Votum für eine nachhaltige Neue Mobilität.

Insbesondere bei Produkteinführungen und Technologiesprüngen

- wir sprechen hier von einem Systemwechsel -

muss die Politik die entsprechenden Rahmenbedingungen

schaffen. Dazu gibt es einige erfolgreiche Beispiele (Verkehrsinfrastruktur,

Kommunikation, EEG, etc.).

Im Rahmen einer nachhaltigen Neue Mobilität auf Basis

Erneuerbarer Energien werden Klima- und Umweltschutzpotentiale

im Verkehr weltweit effektiv nutzbar gemacht,

unsere Städte werden leiser und sauberer, die Ressourcen

unserer Welt werden geschont und durch den weiteren

Ausbau zusätzlicher Erneuerbarer Energien werden wir

zunehmend unabhängiger von Rohstoff-Importen aus zumeist

instabilen Regionen der Erde.

Die deutsche Wirtschaft profitiert von der Schlüsseltechnologie

Elektromobilität - enorme Exportchancen, Arbeitsplätze

werden erhalten bzw. gänzlich neu geschaffen und

Wertschöpfungspotenziale werden mit starkem Fokus auf

den heimischen Markt ausgebaut, um nur einige positive

Auswirkungen zu nennen. Aber nur, wenn wir jetzt aktiv

Zeichen setzen. Marktanteile, die wir jetzt verlieren sind

nur schwer wieder zurückzuholen. Deshalb sind insbesondere

die großen Akteure - vom Automobilhersteller über

Energieversorger bis hin zur Politik gefragt, sich verstärkt

für die Neue Mobilität zu engagieren. Ein erfolgreiches Instrument

kann dabei die Einführung einer intelligenten Umlageförderung

sein.

Als Exportnation Nr. 1 sollte Deutschland auch auf europäischer

und internationaler Ebene als respektabler Vorreiter

für Elektromobilität wahrgenommen werden. Nur

wenn auch nach außen über einen sichtbaren Erstmarkt

ein aktives Signal gesendet wird, kann sich Deutschland

auf dem Zukunftsmarkt Elektromobilität erfolgreich als

Leitanbieter etablieren.


Die Politik ist gefragt

Wir müssen jetzt aufhören zu analysieren und zu diskutieren und

anfangen zu handeln, wenn wir im Bereich der Elektromobilität

wettbewerbsfähig werden wollen. Das bedeutet nicht, unseren

Anspruch auf Qualität und Perfektionismus aus den Augen zu

verlieren, vielmehr können wir aus Praxiserfahrungen wertvolle

Erkenntnisse für die Weiterentwicklung unserer eFahrzeuge,

Mobilitätskonzepte und Infrastrukturlösungen gewinnen. Um

Deutschland, wie angestrebt, zum Leitmarkt für Elektromobilität

werden zu lassen, benötigen wir jetzt Planungs-, Handlungsund

Finanzierungssicherheit in Form konkreter Gesetzgebung

und innovativer Initiativen auf Bundes- und Landesebene.

Nach der Übergabe des letzten Berichts der Nationalen Plattform

Elektromobilität (NPE) ist eine erneute Null-Runde für die

Elektromobilität in Deutschland zu befürchten. Zwar soll weiterhin

im Bereich Forschung und Entwicklung gefördert werden

und Steuererleichterungen sollen die nötigen Kaufanreize schaffen.

Doch damit allein ist es nicht getan. Der Systemwechsel von

der fossilen zur postfossilen Phase der Mobilität kann durch

eine gezielte und intelligente Förderung sowie durch sinnvolle

Anreize beschleunigt werden.

Die deutsche Förderablehnung passt überhaupt nicht zu dem

Anspruch, bis 2020 Leitmarkt für Elektromobilität zu werden.

Insbesondere da der Wettlauf um marktbeherrschende Positionen

im europäischen und internationalen Ausland bereits auf

Hochtouren läuft. Viele Automobilhersteller sehen daher ihren

Erstmarkt nicht in Deutschland.

Unsere Forderungen

0 %-Regelung bei der Dienstwagenbesteuerung

Wenn die Bundesregierung schon keine monetäre Förderung

der Elektromobilität vorsehen möchte, dann hätte sie zumindest

bei der Dienstwagenbesteuerung einen echten Anreiz schaffen

können. Das Korrektiv im Rahmen des Gesetzentwurfs vom 23.

Mai 2012, das vorsieht, den Bruttolistenpreis für im Jahr 2013

angeschaffte Elektrofahrzeuge um 500 Euro pro kWh Batteriekapazität

zu senken, ist ein erster Anfang. Um dem Leitmarktanspruch

jedoch gerecht zu werden, reicht diese Maßnahme bei

Weitem noch nicht aus.

Solange Elektroautos in der Anschaffung teurer sind als konventionelle

Fahrzeuge, wäre mit der Einführung einer 0%-Regelung

für elektrische Dienstwagen ein temporärer Wettbewerbsvorteil

geschaffen - ein echter Marktanreiz für Erste Flotten ganz im

Sinne einer mittelfristigen Marktfähigkeit der Neuen Mobilität.

Daher fordern wir in diesem Punkt eine sofortige Aufhebung

der Dienstwagenbesteuerung für Elektrofahrzeuge bis 2020.

Das führt beim Elektrofahrzeugnutzer zu einem echten Vorteil

und einem initialen Votum für eine Neue Mobilität.

17


18

Umlage als effektive Fördermöglichkeit

»Wir haben in der Vergangenheit bereits mehrfach Förderforderungen

verlangt, um die Einführung der eMobilität in

Deutschland gezielt und intelligent zu beschleunigen. Die derzeitige

politische Förderablehnung führt ganz bestimmt nicht

dazu, dass wir einen Erstmarkt für Elektromobilität darstellen

können oder gar Leitmarkt oder Leitanbieter werden. Neben

dem Verlust von Wertschöpfung, sehen wir insbesondere das

Ziel der Bundesregierung - eine Million Elektrofahrzeuge bis

2020 - erheblich gefährdet«, betont Christian Heep, Vorstand

Marketing beim Bundesverband eMobilität. »Wir benötigen

einen gesamtgesellschaftlichen Konsens dahingehend, dass

langfristig eine nachhaltige CO2-neutrale Mobilität tatsächlich

gewünscht ist.«

Mit der Einführung marktreifer Serienprodukte, steigender

Nachfrage und erhöhten Produktionszahlen sinken die Kosten

für Elektrofahrzeuge aufgrund von Skaleneffekten deutlich -

und das nicht erst in zehn Jahren. Bis dieses Szenario jedoch

realistisch wird, gilt es, die existierende Kostenlücke gegenüber

konventionellen Fahrzeugen zu kompensieren und sinnvoll aufzufangen.

»Wir müssen der Politik ein Instrument an die Hand

geben, dass die entstehende Kostenbelastung sinnvoll substituiert

und sich gleichzeitig selbst reduziert.«

»Nehmen wir exemplarisch einmal die EEG-Novelle von 2004.

Es hat sich gezeigt, dass eine anfängliche Förderung massiv

dazu beitragen kann, dass sich grüne Technologien durchsetzen

und wettbewerbsfähig werden können. Der Ausbau

der Erneuerbaren kam sogar für einige schneller als geplant,

was die aktuelle politische Diskussion deutlich zeigt. Dieses

Vorbild der Förderung auf Basis eines Umlageverfahrens

kann aber auch der Schlüssel zum Erfolg der Elektromobilität

werden«, erklärt Heep und macht deutlich, dass mit einer solchen

Umlage auf die Halter herkömmlicher Fahrzeuge eine ef-

fektive Fördermöglichkeit für die Elektromobilität geschaffen

werden kann. »Ab dem Zeitpunkt, an dem die Politik erkennt,

dass es langfristig keine Alternative zu einer nachhaltigen Neuen

Mobilität auf Basis Erneuerbarer Energien gibt, kann sie die

»unerwünschten« Mobilitätsteilnehmer entsprechend zur Finanzierung,

zum Beispiel in Form einer moderaten und CO2abhängigen

Erhöhung der Kfz-Steuer, heranziehen.«

Die vom Bundesverband eMobilität formulierte Förderforderung,

die anfänglich 5.000 Euro jeweils für den Hersteller und

den Käufer vorsieht, kann mit Hilfe dieses Umlageverfahrens bereits

mit 10 bis 60 Euro pro Jahr und Kfz - bei einem Gesamtfahrzeugbestand

von über 40 Millionen und einem angenommenen

Elektrofahrzeuglebenszyklus von nur acht Jahren - ohne zusätzliche

Belastung des Staatshaushaltes realisiert werden.

»Im Sinne der Vorteile und Möglichkeiten in Bezug auf Klima-

und Umweltschutzpotenziale, weniger Abhängigkeit vom steigenden

Ölpreis, sauberer Luft und weniger Lärmemission ist

das eine durchaus akzeptable Mehrbelastung für Halter konventioneller

Fahrzeuge. Das ist genau der gewünschte, notwendige

Beschleunigungseffekt, den wir brauchen, um ein

sichtbares internationales Zeichen zu setzen«, betont Heep

und macht damit deutlich, dass es zum jetzigen Zeitpunkt

einer maximalen Unterstützung als initialen Meilenstein

für eine Neue Mobilität bedarf, um die gesteckten Ziele in

echte Chancen für Deutschland zu verwandeln.

»Rein kalkulatorisch finden sich damit nicht nur die ursprünglich

vom BEM geforderten 250.000 Elektrofahrzeuge

sondern mindestens eine Million, in der Berechnung wieder.

Die zu erwartenden Überschüsse, die aufgrund von Skaleneffekten

und entsprechenden Förderanpassungen entstehen,

können zudem für den sinnvollen Aufbau von Ladeinfra-


struktur, den Ausbau zusätzlicher Erneuerbarer Energien und

die Anpassung des Stromnetzes hin zum einem Smart Grid der

Zukunft verwendet werden«, so Heep.

Die Umlageförderung verhält sich mit zunehmender Etablierung

der Elektromobilität automatisch degressiv und wird unerwartete

eigendynamische Prozesse in Gang setzen, sodass bei

Orientierung am CO2-Ausstoß

Eine CO2-neutrale Mobilität ist keine Option, sondern die

einzige Möglichkeit, globale Mobilitätsbedürfnisse überhaupt

auf Dauer zu gewährleisten. Elektromobilität ist eine

Technologie, die das Potenzial hat, den Verbrennungsmotor

nachhaltig und sinnvoll zu ersetzen. Auf dem Weg dahin

werden sowohl verbesserte konventionelle Fahrzeuge als

auch Hybride, Plug-In-Hybride sowie Elektrofahrzeuge mit

Range-Extender dazu führen, dass wir sukzessive weniger

abhängig von fossilen Rohstoffen sind. Vor diesem Hintergrund

orientiert sich die Umlagehöhe unseres Fördervorschlags

selbstverständlich am CO2-Ausstoß des jeweiligen

Fahrzeugs.

überschaubaren Gemeinkosten und ohne zusätzliche Belastung

des Staatshaushaltes eine sichtbare und richtungsweisende Entwicklung

stattfinden wird, die international Nachahmung erfährt.

»Mit unserem Vorschlag der Umlageförderung möchten wir einen

konstruktiven Vorschlag in die Diskussion einbringen, um den politischen

Diskurs über intelligente Fördermaßnahmen im Bereich

der Neuen Mobilität in Gang zu setzen.«

Initiale Förderung der Elektromobilität

Auch wir befürworten die breite Förderung von Forschungsvorhaben

sowie die sichtbare Unterstützung im Rahmen der

aktuellen Schaufensterprojekte. Elektroautos dürfen keinesfalls

langfristig von Subventionen abhängig sein - vor diesem

Hintergrund haben wir unser Modell der Umlageförderung

automatisch degressiv gestaltet.

Eine staatliche Förderung der Neuen Mobilität betrachten

wir als Initialzündung, von der eine erhebliche Eigendynamik

ausgehen wird. Wenn Deutschland nicht nur Leitanbieter,

sondern auch Leitmarkt werden will, muss die Einführung

von Elektrofahrzeugen auch mit Hilfe monetärer Kaufanreize

aktiv in einem Erstmarkt unterstützt werden.

Bonus-Malus-System für »Spritfresser«

Wir möchten mit unserem Fördervorschlag Besitzer konventionell betriebener Autos keineswegs unter Druck setzen, auf eMobilität

umzusteigen. Vielmehr möchten wir diejenigen, die sich für ein eAuto entscheiden, unterstützen. Wie bereits erwähnt,

wird sich die Höhe der Umlage am CO2-Ausstoß des jeweiligen Fahrzeugs orientieren. Das hat zur Folge, dass insbesondere große

und ineffiziente Fahrzeuge die Kaufprämie mitfinanzieren werden.

In diesem Oberklasse-Segment werden nach unserem Modell maximal 60 Euro pro Jahr mehr an Kfz-Steuern keine signifikanten

Auswirkungen auf die Kaufentscheidung haben. Gleichzeitig werden aber die Automobilhersteller dazu animiert, auch

ihre konventionellen Fahrzeuge sukzessive effizienter zu gestalten. Im Kleinwagensegment wird die Erhöhung der Kfz-Steuer je

nach tatsächlicher Ausgestaltung im Bereich zwischen 5 und 20 Euro ebenfalls keine nachvollziehbare Argumentation für eine

pseudo-verbaucherfreundliche Ablehnungsintention liefern können. Der weitere Anstieg der Benzinkosten hingegen schon.

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20 BEM-Landesvertretungen

Oktober 2010

Christian Heep Beirat

Clean Energy Exhibition

Johann Lafer wird Schirmherr

des Projekts »eat&charge«

NEUE MOBILITäT 01

Erstausgabe BEM-Fachmagazin

Der Bundesverband eMobilität fördert und koordiniert den Aufbau

von Landesvertretungen in allen Bundesländern, um die regionalen

Netzwerke und eMobilitäts-Player noch besser in die

Arbeit des Bundesverbands einzubinden.

Die BEM-Hauptgeschäftsstelle in Berlin unterstützt dabei die

Landesvertretungen bei sämtlichen Aktivitäten in Bezug auf Koordination

und Organisation - insbesondere beim Aufbau der

Kompetenzzentren, beim eShowroom, der eMobilitäts-Expo,

den regionalen eStammtischen, Veranstaltungen und der Bereitstellung

aller notwendigen Medien.

»Gerade auch auf Landesebene werden innovative Foren und

Plattformen für einen interdisziplinären Austausch und Kooperationen

immer wichtiger, daher wollen wir nun den konsequenten

nächsten Schritt gehen und uns stärker regional aufstellen«,

so BEM Finanzvorstand Michael Hofmann.

LV NRW

November 2010

LV Norddeutschland

LV Hessen

LV Baden-Württemberg

BEM-Jahreshauptversammlung

Kongress Forum Elektromobilität

LV Mitteldeutschland

LV Bayern

Hauptgeschäftsstelle

Berlin


Dezember 2010

Februar 2011

BEM-Landesvertretung

Baden-Württemberg

Monika Lauer

monika.lauer@bem-ev.de

Reinhard Stück

reinhard.stueck@bem-ev.de

BEM-Landesvertretung Bayern

c/o e-mocom AG

Marsstraße 74

80335 München

Fon 089 130 60 105

Chaya Chatterjee

chaya.chatterjee@bem-ev.de

Manfred Hiemer

manfred.hiemer@bem-ev.de

Gründung BEM-LV Hessen

BEM-Gemeinschaftsstand

auf der E-world 2011, Essen

BEM auf der CEP® CLEAN ENERGY

& PASSIVEHOUSE

Januar 2011

BEM-Landesvertretung Hessen

Susanne Weiß

Fon 0170 1806057

susanne.weiss@bem-ev.de

BEM-Landesvertretung Mitteldeutschland

Georgiring 1-3

04103 Leipzig

Fon 0341 60 45 30 24

Übergabe des Stromos an Staatssekretärin

Hartwig-Tiedt in Berlin

Christian Grötsch

christian.groetsch@bem-ev.de

Torsten Hahmann

torsten.hahmann@bem-ev.de

Christoph Radowitz

christoph.radowitz@bem-ev.de

NEUE MOBILITäT 02

März 2011

BEM-Landesvertretung

Norddeutschland

c/o E-COLLECTiON

Am Sandtorkai 50

20457 Hamburg

Fon 040 36 09 38 61

Florian Hempel

florian.hempel@bem-ev.de

BEM-Landesvertretung NRW

im e-WOLF CENTER KÖLN

Ernst-Heinrich-Geist-Strasse 5

50226 Frechen

Fon 0202 7017 10

Sabine Hannert

sabine.hannert@bem-ev.de

1. BEM eStammtisch

Wuppertaler Runde

Sabine Hannert übernimmt die Leitung

der BEM-Landesvertretung NRW

Susanne Weiß übernimmt die Leitung

der BEM-Landesvertretung Hessen

21


22

BEM-Repräsentant in Brüssel

Der Bundesverband eMobilität hat sich in den vergangenen

Jahren erfolgreich auf Bundesebene positionieren können, um

Elektromobilität als realistische Mobilitätsalternative auf die

Straße zu bringen. Inzwischen ist der Verband für Politik und

Unternehmen in Deutschland erster Ansprechpartner, wenn es

darum geht, die Neue Mobilität über Branchengrenzen hinweg

im Dialog zu betrachten.

»Eine markt- und serienfähige Neue Mobilität kann in einer

immer stärker vernetzten Welt aber nur dann erfolgreich realisiert

werden, wenn wir uns auch in Brüssel erfolgreich positionieren«,

erklärte BEM-Präsident Kurt Sigl beim Treffen mit EU-

Energiekommissar Günther H. Oettinger und Dr. Ingo Friedrich,

Präsident des Europäischen Wirtschaftssenats (EWS), in Brüssel.

»Eine aktive und nachhaltige Gestaltung wirtschaftlicher und

politischer Rahmenbedingungen kann nur auf der Ebene der

Staatengemeinschaft erfolgreich vorangetrieben werden. Deshalb

zeigen wir jetzt Präsenz in der europäischen Hauptstadt

und werden gemeinsam mit unseren neuen Partnern auch über

EU-weite Projekte nachdenken«, so Sigl weiter.

»Mit meinem Engagement beim BEM möchte ich ein Zeichen für Elektromobilität

auf europäischer Ebene setzen. Fragen der künftigen Mobilität

betreffen nicht nur die Regierungen einzelner Staaten, sondern

vielmehr ganz Europa. Die Herausforderungen sind nur auf gesamteuropäischer

Ebene langfristig zu bewältigen.«

Dr. Ingo Friedrich

BEM-Repräsentanz in Brüssel

Avenue Louise 166

B-1050 Brüssel

ingo.friedrich@bem-ev.de

Dr. Ingo Friedrich

»Ich freue mich ganz besonders, dass wir Dr. Ingo Friedrich als

BEM-Repräsentanten in Brüssel gewinnen konnten, der mit seiner

langjährigen Erfahrung auf dem europäischen Parkett ein

idealer Partner für uns ist«, betonte Christian Heep, Vorstand

Marketing beim BEM, im Nachgang des Treffens. »Gemeinsam

werden wir künftig die Interessen unserer Mitgliedsunternehmen

auch in Brüssel vertreten. Denn nur, wenn wir beginnen,

potentielle Partner auch über Ländergrenzen hinweg miteinander

zu vernetzen, wird sich Elektromobilität auch langfristig

erfolgreich etablieren lassen. Ganz im Interesse unserer zahlreichen

Mitglieder.«

Dr. Ingo Friedrich widmet sich neben seiner Arbeit als Mitglied

des Europäischen Parlaments, davon 10 Jahre im Parlamentspräsidium

als Vizepräsident und Quästor, als stellvertretender

Vorsitzender der CSU und Schatzmeister der Europäischen

Volkspartei auch aktiv der Parteiarbeit. Neben seiner politischen

Arbeit unterstützt er mit seinem Unternehmen »European

Communications« Verbände aus Wirtschaft und Gesellschaft

in Brüssel.


Parlamentarischer Beirat

Der Bundesverband eMobilität begleitet und gestaltet den gesellschaftlichen Diskussionsprozess aktiv. Um mit den politischen Entscheidungsträgern

sowie den Parteien unmittelbar in Kontakt zu treten und einen geregelten Gedanken- und Ideenaustausch zu organisieren,

haben wir aus dem Kreis der im Deutschen Bundestag vertretenden Parteien einen Parlamentarischen Beirat zusammen

gestellt. Zu den Aufgaben des Parlamentarischen Beirats zählen deshalb: der Ausbau und die Pflege von kontinuierlichen Kontakten

zu den im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien, die Unterstützung des BEM durch im politischen Betrieb erfahrene Persönlichkeiten,

sowie die Erhöhung des Wissenstransfers zwischen Industrie und Politik im Bereich Elektromobilität. In den halbjährlich

stattfindenden Sitzungen des Parlamentarischen Beirats erörtert der BEM gemeinsam mit den beteiligten Akteuren die politische

Agenda und diskutiert politische Initiativen.

23


24

Parlamentarischer Beirat

Wolfgang Tiefensee, SPD, MdB

»Als Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik bearbeite

ich im Rahmen meiner Tätigkeit im Wirtschaftsausschuss

Fragen rund um die Themenbereiche Energie,

Technologie sowie Luft- und Raumfahrt und widme

mich intensiv dem Thema Elektromobilität. Unter meiner

Federführung als Bundesverkehrsminister wurde

das »Nationale Innovationsprogramm Wasserstoffund

Markus Rinderspacher, SPD, MdL

»In Zukunft soll das Auto leise und sauber fahren. Auf

Basis Erneuerbarer Energien ist Elektromobilität ein

nachhaltiger Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. Deshalb

übt für mich die Elektromobilität als ein alternatives

Antriebssystem der Zukunft eine besondere technologische

Faszination aus. Deutschland und Bayern müssen

sich zu einem »Leitmarkt für Elektromobilität« und zum

»Leitanbieter für alternative Antriebe« entwickeln. Dazu

Dr. Reinhard Brandl, CSU, MdB

»Eine der zentralen Fragestellungen zu Beginn des 21.

Jahrhunderts ist, wie wir einer wachsenden Weltbevölkerung

– angesichts von Klimawandel und schwindenden

Ressourcen – zukünftig Mobilität ermöglichen wollen.

Elektromobilität wird absehbar ein Teil dieser Antwort

sein. Die Herausforderung in diesem Bereich, eine internationale

Spitzenposition zu erreichen, kann die Indust-

Andreas Jung, CDU, MdB

»Elektromobilität ist das politische Querschnittsthema

par excellence. Kein mir bekanntes politisches Thema vereint

so viele unterschiedliche Akteure und Fachgebiete.

Für die Politik bedeutet dies, dass sie vor allem in ihrer

koordinierenden Funktion gefragt ist. Und genau dies

möchte ich leisten. Als Beauftragter für Elektromobilität

meiner Fraktion koordiniere ich die politische Facharbeit

Brennstoffzellentechnologie« und der »Nationale Entwicklungsplan

Elektromobilität« umgesetzt, in denen

die umfassende Förderung von Elektromobilität angestoßen

wurde. Darüber hinaus setze ich mich für eine

europäische Zusammenarbeit beim Thema Elektromobilität

ein und versuche als Mitglied des Parlamentarischen

Beirats vom Bundesverband eMobilität die politische

Sichtbarkeit der Neuen Mobilität zu verstärken.«.

sind finanzielle Anreizmaßnahmen notwendig.

Das Autoland Bayern braucht einen Masterplan für eine

nachhaltige, ressourcenschonende Mobilität mit innovativen

Nutzungskonzepten. Als Mitglied im parlamentarischen

Beirat des BEM will ich auf allen politischen Ebenen

dazu beitragen, die Förderung der Elektromobilität

zu unterstützen. Elektromobilität ist für mich eine Schlüsseltechnologie

der Zukunft. Dieser Innovationssektor

brauchteinbreitesBündnisfürzukünftigeGenerationen.«

rie nicht alleine bewältigen. Es ist eine nationale Kraftanstrengung

erforderlich, bei der Wirtschaft, Wissenschaft

und Politik an einem Strang ziehen müssen. Der

Bundesverband eMobilität leistet einen wichtigen Beitrag

dafür, indem er Akteure aus den verschiedensten

Bereichen vernetzt und die Wahrnehmung des Themas

in der Öffentlichkeit fördert. Im Parlamentarischen Beirat

möchte ich als Abgeordneter meinen Teil dazu beitragen.«

der Union im Bundestag. Als Umweltpolitiker ist mir vor

allem die Verknüpfung mit erneuerbaren Energien wichtig:

Ökostrom muss das Benzin der Zukunft werden! Und

wenn dabei noch hunderttausende deutsche Arbeitsplätze

entstehen können, dann ist dies sicher den Schweiß der

Edlen wert! Nicht zuletzt deshalb freue ich mich auf die

weitere intensive Zusammenarbeit mit dem BEM


Werner Simmling, FDP, MdB

»Mit dem Zusammenschluss von Wirtschaft, Wissenschaft

und Politik zur Nationalen Plattform Elektromobilität

ist ein entscheidender Schritt unternommen

worden dieses Ziel zu erreichen. Gleichwohl muss uns

allen bewusst sein, dass Elektromobilität nur dann eine

echte Alternative zu heutigen Antrieben sein wird, wenn

sie dauerhaft ohne staatliche Subventionen auskommt.

Vielmehr müssen die Potentiale der technischen Entwicklungen

von der Privatwirtschaft in den kommenden

Jahren ungehindert genutzt und vorangebracht

werden. Kooperationen mit ausländischen Unterneh-

Volker Ratzmann , Bündnis 90/Die Grünen, MdA

»Um den Lebenswert unserer Städte erhalten zu können

und den sozialen Herausforderungen gewachsen zu sein,

brauchen wir mehr Wirtschaftskraft, mehr Unternehmen

und nicht zuletzt mehr Jobs für die Menschen, die hier

leben. Ich bin davon überzeugt, dass die Elektromobilität

zu den Zukunftsfeldern gehört. Dabei ist Elektromobilität

viel mehr als nur eine neue Antriebstechnologie. Elekt-

Dr. Ing. Valerie Wilms, Bündnis 90/Die Grünen, MdB

»Schon 1900 präsentierte Ferdinand Porsche auf der

Weltausstellung seinen elektrischen Lohner-Porsche. In

den 1990ern gab es großangelegte Tests auf Rügen mit

reinem Elektroantrieb und 1996 lieferte General Motors

tausend EV1-Elektrofahrzeuge aus. Alle diese Projekte

liefen ins Leere: Der Test auf Rügen wurde folgenlos beendet,

alle EV1 verschrottet. Und jetzt soll mit einem mal

alles anders sein? Ja und nein. Ja, wenn wir mit Elektroautos

eine neue Mobilität begründen und konsequent

auf Erneuerbare Energien setzen. Nein, wenn wir Elek-

men gerade im Bereich der Speichertechnologie, führen

zu sinnvollen Synergien für die deutsche Industrie.

Dafür ist es entscheidend, dass in Deutschland die nötige

technologische Kompetenz aufgebaut wird sowie

die Mitgestaltung und Durchsetzung von Normen und

Standards. Diese klaren Rahmenbedingungen und einheitlichen

Schnittstellen sind für die Weiterentwicklung

der Elektrofahrzeuge und für den Wirtschaftsstandort

Deutschland von enormer Bedeutung. Ich freue mich

auf die Mitarbeit und den Austausch im Parlamentarischen

Beirat vom Bundesverband Elektromobilität.«

romobilität ist eine doppelte Zukunftschance, denn sie

schafft neue zukunftsfähige Arbeitsplätze und stellt die

Weichen für moderne und klimafreundliche Mobilität.

Wir haben mehr vor uns, als nur den Motor auszutauschen,

es geht um Gesamtlösungen. Das eAuto der Zukunft

ist dreifach vernetzt: mit anderen Verkehrsmitteln,

mit dem Stromnetz als Speicher für Erneuerbare Energien

und mit dem Internet für die Abrechnung des Stroms.«

tromobilität nur als Austausch des Antriebs sehen. Wer

diese Idee verfolgt, wird scheitern. Elektromobilität muss

der Einstieg in eine neue Form flexibler Mobilität sein, bei

der sich die Stärken der verschiedenen Verkehrsträger

sinnvoll ergänzen. Soll sich Elektromobilität durchsetzen

und ein echter Beitrag zum Klimaschutz sein, brauchen

wir viele unterschiedliche und vor allem gut abgestimmte

Maßnahmen für ein intermodales Mobilitätssystem. Dafür

will ich mich im Bundestag und im parlamentarischen

Beirat des BEM einsetzen.«

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Frühstück bei Tiefensee

Christian Heep (BEM-Vorstand Marketing) Dr. Anselm Franz (Veloform Media GmbH),

Sabine Groner-Weber (Leipziger Verkehrsbetriebe LVB GmbH), Kurt Sigl (BEM-Präsident)

Wolfgang Tiefensee, MdB und Christian Grötsch, BEM-Landesvertretung Mitteldeutschland

Am 26. September 2011 kamen auf Einladung des BEM sowie

von Wolfgang Tiefensee, MdB, Bundesminister a.D. und parlamentarischer

Beirat beim BEM, Vertreter aus Politik, Wirtschaft

und Verbänden zum »Frühstück bei Tiefensee« in Leipzig zusammen.

Die Teilnehmer diskutierten über Chancen und Möglichkeiten

der Entwicklung Leipzigs, Sachsens und Mitteldeutschlands

zur Modellregion Elektromobilität. Vor diesem Hintergrund

wurde außerdem die BEM-Landesvertretung Mitteldeutschland

vorgestellt und über die Bewerbung der Region als elektromobiles

Schaufenster diskutiert. Die offene Gesprächsrunde soll in

Kürze mit weiteren Partnern fortgesetzt werden, um die Vorhaben

in Mitteldeutschland konstruktiv umzusetzen.

»Die Weichen für den Weg in eine moderne und nachhaltige Verkehrswirtschaft

und -politik werden jetzt gestellt. Für die Automobilnation

Deutschland ist es von entscheidender Bedeutung,

die Kompetenzen unserer Industrien und Dienstleistungsgewerbe

in den Bereichen eMobilität und elektromobiler Infrastruktur

zu bündeln. Gerade Leipzig kann mit den hier versammelten Akteuren

Vorbild sein«, erklärte Wolfgang Tiefensee.

»Für eine schlagkräftige, hochqualitative Bewerbung als

Schaufensterregion brauchen wir alle Kräfte. Ich rufe daher

die Akteure in Mitteldeutschland auf, die Kompetenzen

rasch zu bündeln, um beim Wettbewerb um Fördergelder

im Schaufenster-Wettbewerb erfolgreich zu sein.«

Wolfgang Tiefensee, MdB

»Sachsen ist eine von acht Modellregionen für eMobilität. In einer

gemeinsamen Initiative der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt

und Thüringen soll ein wirtschaftliches und politisches Bündnis

entstehen, um die Region im Wettbewerb der deutschen Schaufenster

erfolgreich zu positionieren«, so Christian Grötsch von

der BEM-Landesvertretung.

Für BEM-Präsident Kurt Sigl steht fest: »Ich sehe gerade im ländlichen

Raum großes Potenzial in Mitteldeutschland. Insbesondere

Pendler und Zweitwagenbesitzer mit eigener Garage sind

aktuell für den Einsatz von Elektrofahrzeugen prädestiniert. Im

urbanen Raum kann Leipzig ein Leuchtturm innerhalb eines

mitteldeutschen Schaufensters werden. In einer gemeinsamen

Initiative von Politik, Wirtschaft und Verbänden steht der Vision

einer elektromobilen Stadt nichts im Weg.«

»Die Zusammenführung von eFahrzeugen mit visionären Stadtentwicklungskonzepten

soll die Qualität eines Schaufensters für

Mitteldeutschland prägen«, erklärte Grötsch und machte damit

deutlich, in welche Richtung die künftigen Anstrengungen der

BEM-Landesvertretung gehen werden.


Wissenschaftlicher Beirat

Der BEM-Beirat setzt sich aus Experten der elektromobilen Branche zusammen und unterstützt den Bundesverband eMobilität

durch spezifische Fachkompetenzen. Die Expertise der Beiräte reicht von technischem Know-how in den Bereichen Antriebselektronik,

Fahrzeugbau und IT über Beratungskompetenzen in Bezug auf neue Geschäftsmodelle und -strategien bis hin zu Kenntnissen

der Energiewirtschaft.

»Unsere Beiräte sind mit ihrem fundierten Fachwissen in den verschiedensten Bereichen der Elektromobilität eines unserer wichtigsten

Instrumente. Durch die externe Expertise fließen immer wieder neue Impulse in die tägliche Arbeit des Bundesverbands

ein«, so Kurt Sigl, BEM-Präsident

Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen unsere wissenschaftlichen Beiräte vor.

Photo view7 / photocase.com

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Wissenschaftlicher Beirat

Dr. Jan Traenckner unterstützt den Bundesverband

eMobilität als Beiratsvorsitzender und Experte für

Elektro-mobilität. Nach seinem Studium der Elektrotechnik

an der RWTH Aachen mit anschließender

Promotion in Maschinenbau hat Dr. Traenckner bei

McKinsey & Company in München als Berater gearbeitet.

Seit 1997 ist er selbständiger Investor und

Dr. Jan Peter Korthals unterstützt den BEM als Experte

für Elektromobilität und alternative Antriebe.

Er hat an der TU Berlin Wirtschaftsingenieurwesen

studiert und an der Universität Zürich promoviert.

Von 2000 bis 2010 war er als Berater bei McKinsey &

Company tätig, zuletzt als Juniorpartner im Automobilsektor.

Seit drei Jahren beschäftigt er sich intensiv

mit der Elektromobilität sowie anderen alternativen

Matt hias Groher: Bei der Entstehung neuer Märkte

ist der wesentliche Erfolgsfaktor, die dort neu entstehenden

Unternehmen und die bereits etablierten

Player der Branchen zu Erfolgspartnerschaften zusammen

zu bringen. Daraus dann neue Geschäftsmodelle

zu entwickeln, diese konkret umzusetzen und dabei

immer die Vermarktung und den Kunden im Blick zu

haben. Matthias Groher hat dies in verschiedenen

Funktionen als Leiter von Produktmanagement und

Vertrieb, Berater und Dozent in verschiedenen Bran-

Dipl. Ing. M.S. Tim Baack ist Geschäftsführer der E-

Mobility Partners GmbH und berät und begleitet Unternehmen

bei der Entwicklung und Umsetzung von

Strategien und Geschäftsmodellen im Bereich eMobilität.

Herr Baack ist seit vielen Jahren in der Energiewirtschaft

tätig und hat bei der E.ON AG, der Conergy

Gruppe und AES Corporation umfangreiche Erfahrungen

in den Bereichen Business Development, Pro-

Strategieberater. Der begeisterte Technologieund Innovationsexperte

hat langjährige Erfahrung mit der

strategischen Nutzung von technologisch getriebenen

Megatrends. Seit drei Jahren arbeitet er intensiv im

Bereich Elektromobilität. Er hat in vielen Projekten mit

der Industrie mitgeholfen, diesen neuen Trend besser

zu verstehen und sich entsprechend zu positionieren.

Antrieben und hat wesentliche Forschungsprojekte

bei McKinsey hierzu geleitet. Schwerpunkte seiner

Arbeit waren die Entwicklung von Geschäftsmodellen,

die Erforschung des Kundenverhaltens sowie

die Gestaltung regulatorischer Rahmenbedingungen.

Seit Oktober 2010 ist er als selbständiger Berater

tätig, um Unternehmen effektiv und nachhaltig

im Bereich Elektromobilität betreuen zu können..

chen und Unternehmen erfolgreich umsetzen können.

Aktuell ist er in verschiedenen Projekten rund

um City-Mobilität und Erneuerbare Energien tätig.

Schwerpunkt seiner Zusammenarbeit mit dem BEM

ist die Vernetzung der Branchen entlang der gesamten

Kompetenzkette - von der Forschung bis hin zur

erfolgreichen Vermarktung.gen in der Finanzbranche

fließen auch in sein Engagement als Beirat beim Bundesverband

eMobilität ein.

jektmanagement, Finanzierung und Strategie gesammelt.

Er ist Diplom-Wirtschaftsingenieur (TU Berlin)

und hat einen Master of Science (SIT, USA) erworben.

Herr Baack leitet den Kompetenzbereich Energieversorgung

und Erneuerbare Energien für eMobilität und

steht dem BEM als Experte für Kooperationen mit

Unternehmen der Energiewirtschaft zur Verfügung.


Dr. Dr. Reinhard Löser ist mit seinem Beratungsunternehmen

WWP - Wirtschaft Wissenschaft Politik seit

2006 selbständig. Er stellt Kontakte her, unterstützt

bei Innovationsmanagement und Forschungsförderung.

Sein Interesse gilt der zukunftsfähigen Mobilität,

insbesondere dem Elektroantrieb in Kombination mit

Erneuerbaren Energien. Nachhaltige Erfolge erzielte

er während seiner 15-jährigen Tätigkeit im Vorstands-

Josef Maier: Als Niederlassungsleiter des Engineering-

und Consulting-Dienstleisters GFi beschäftigt

Josef Maier sich seit vielen Jahren mit den Möglichkeiten

und Herausforderungen in der Automobilindustrie.

Die in unterschiedlichen Führungspositionen

erworbenen Kenntnisse in den Bereichen Leichtbau,

Prototypen, Kraftstoffsysteme, Fahrwerk und Homologisierung

bringt Josef Maier nun als Beiratsmitglied

Dr. Mark Steff en Walcher verfügt über langjährige

Berufserfahrung als Projektleiter diverser interdisziplinärer

Veränderungsprojekte in der Energie-,

Mobilitäts- und Automobilwirtschaft. Durch seine

sehr guten Kenntnisse in den Bereichen nachhaltige

Mobilitätskonzepte, neue Energien und -technologien

sowie Elektromobilität war er von Anfang an den

entscheidenden Projekten der Elektromobilität beteiligt.

So war er Programmleiter bei der Idee und Im-

Prof. Dr.-Ing. Christi an Voy ist seit über zehn Jahren

einer der wichtigen Vordenker in der Automobilindustrie

und hat während seiner Tätigkeiten im OEMund

Zuliefererbereich der Automobilindustrie sowohl in

der Serienentwicklung, der Forschung als auch der

Vorentwicklung wichtige Akzente gesetzt. Seine Erfahrungen

in den Bereichen Elektrochemische Speichersysteme,

Fahrzeugelektronik sowie Automobil-

bereich der Daimler AG, als Leiter Forschungspolitik,

Forschungsförderung, und Wissenschaftsbeziehungen

sowie als Leiter Technologiemonitoring, wo er

die Entwicklung alternativer Antriebe an vorderster

Front beobachtete. Tiefe Einblicke in die politischen

Prozesse der Innovationsförderung erlangte er durch

seine mehrjährige Mitarbeit im Bundesministerium

für Bildung und Forschung (BMBF) sowie im BDI.

beim BEM ein, um Unternehmen, die sich mit dem

Thema Elektromobilität beschäftigen, zu beraten und

Entwicklungen zu unterstützen. Dies reicht im technischen

Bereich vom mittelständischen Unternehmen

über Entwicklungsdienstleister bis hin zu Prüfungen

und Fahrzeugzulassung wie zum Beispiel in Zusammenarbeit

mit dem TÜV.

plementierung der bis heute größten eMobil-Flotte

Europas in Stuttgart. Dort legten die Elektonauten in

nur einem Jahr rund 1. Mio. Kilometer mit ihren EL-

MOTOs zurück. Bei seinem Arbeitgeber der Dornier

Consulting GmbH ist er für die Entwicklung und Erstellung

von Produktkonzepten für Elektromobilitätsprodukte

im kommunalen (B2G), betrieblichen (B2B)

und Privatkundensegment (B2C) verantwortlich.

recycling und Verkehrstechnik konnte er während

seiner langjährigen Lehrtätigkeit an den Universitäten

in Kassel und Hannover weitergeben. Als Geschäftsführer

der PROAUTOMOTIVE Consulting entwickelt

er aktuell Produkt- und Kommunikationsstrategien

in wissenschaftlichen, technischen und umweltrelevanten

Bereichen und organisiert verschiedene Forschungs-

und Entwicklungsprojekte.

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Wissenschaftlicher Beirat

Dipl. Ing. Johann Georg Friedrich ist Experte für Operations

Research im Verkehrs- und Energiebereich. Er

studierte an der Technischen Universität München

Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften. Mit

seiner langjährigen Erfahrung im Bereich der Optimierung

von Betriebsabläufen mit Hilfe von Simulationsund

Kosten-Modellen im Industrie- und Verkehrsbereich

wird er den Bundesverband in seiner Arbeit

Prof. Dr. habil. Wolfgang Seiler hat sich bereits zu Beginn

seiner wissenschaftlichen Laufbahn mit Fragen

der Nachhaltigkeit beschäftigt und dazu mehrere Arbeiten,

hier insbesondere im Bereich des Klimaschutzes,

durchgeführt. Durch seine Mitarbeit in verschiedenen

wissenschaftlichen und politischen Gremien

(u.a. Deutscher Bundestag, Bundesforschungsministerium)

sowie seine Mitwirkung in lokalen Organisa-

Tim Ruhoff ist Geschäftsführer der 2010 von ihm gegründeten

Firma Next Generation Mobility (NGM).

Die Tochtergesellschaft von Barkawi Management

Consultants berät Unternehmen bei der Umsetzung

von eMobility-Konzepten für den eigenen Fuhrpark

und begleitet Events mit eigenen Elektrofahrzeugen

wie bspw. einem Tesla Roadster Sport. Bereits vor seinem

Wirken bei NGM hat sich Ruhoff sehr intensiv mit

dem Thema eMobility befasst. So war er bei Barkawi

Dipl. Ing. Eckhard Fahlbusch: Als Vorsitzender der

Umweltausschüsse des Fachverbandes Batterien im

ZVEI und von Eurobat ist er Experte für sämtliche Batterietechnologien.

Zwischen 1992 und 2003 war er als

Direktor für Umweltschutz und Technik bei der VARTA

BatterieAGfürdiekompletteVielfaltderBatterie-Speichertechnologien

zuständig. Seit 2003 ist der Maschi-

unterstützen. Um Elektromobilität wettbewerbsfähig

zu machen, ist es nötig, möglichst alle denkbaren

Konzepte zur Erreichung dieses Zieles hinsichtlich ihrer

Kosten-Effizienz und Realisierbarkeit in einer Systemstudie

zu untersuchen und die besten Konzepte

für die Haupt-Einsatzbereiche von Elektromobilität zu

ermitteln.

tionen, verfügt er über große Erfahrungen auf dem

Gebiet der Nachhaltigkeit. Zur Zeit ist er als Umweltbeauftragter

tätig und koordiniert mehrere Vorhaben,

so u.a. »Garmisch Partenkirchen als Bayerische

Modellkommune Elektromobilität«, die unmittelbaren

Bezug zur Nachhaltigkeit haben und als Vorzeigeprojekte

für andere Kommunen dienen können.

als Strategieberater im Bereich Energy tätig und hat

eine umfangreiche Studie zu den Energiesystemen der

Zukunft mitverfasst.Ruhoff, der bereits drei eRallyes

gewonnen hat, sieht eMobility für Unternehmen als

Möglichkeit zur Marketing-Offensive an, um die eigene

Innovationskraftanschaulichdemonstrierenzukönnen.

Seiner Meinung nach geht es dabei nicht nur darum,

den Antriebsstrang bestehender Fahrzeuge zu erneuern,

sondern Mobilität von Grund auf neu zu gestalten.

nenbauer freiberuflicher Berater für Umwelttechnologien

und Umweltpolitik sowie für Förderprojekte

mit dem Schwerpunkt Lithiumbatterien. Er arbeitet

eng mit den führenden Auto- und Batterieherstellern

weltweit zusammen, auch um die Rahmenbedingungen

für einen Erfolg der eMobilität zu schaffen.


Heiko Herchet war nach Stationen in der Automobilindustrie

und Maschinenbau auch im Entwicklungsumfeld

von intelligenten Energieversorgungsnetzen

beschäftigt und bringt damit optimale Voraussetzung

für die Einbindung von Elektrofahrzeugen in intel-

Dr. Gregor Matt hies: Herr Dr. Gregor Matthies ist

Partner und Director im Münchner Büro von Bain

& Company. Er ist seit 1993 bei Bain und leitet die

Praxisgruppe Automobil auf europäischer Ebene. Dr.

Matthies hat Luft- und Raumfahrttechnik in München

studiert und zum Dr.-Ing. in Elektrotechnik promo-

Andreas Serra ist Experte für Automobilvertrieb, automobile

Serviceleistungen und Implementierung von alternativen

Antrieben in nationalen und internationalen

Handels- und Vertriebsorganisationen. Seit 1983 ununterbrochen

in der Automobilindustrie tätig. Seit 1998

beschäftigt er sich mit der Implementierung und dem

Prof. Dr. Gunter Schweiger war über 14 Jahre Präsident

der Ingolstädter Hochschule und 4 Jahre lang Vorsitzender

von Hochschule Bayern e.V.. 2012 wechselte

er aus der Leitungsfunktion zurück in Lehre und Forschung

der Hochschule. Als Hochschulleiter förderte er

die Integration der Elektromobilität in Lehre und Forschung.

Er unterstützte die jährlichen Tage der Elektro-

Markus Emmert entwickelt Lösungen für Erneuerbare

Energien, die der Elektromobilität den notwendigen

»grünen Strom« effektiver liefern können. Forschung

und Entwicklung für eine Energie, die bewegt. Als Geschäftsführer

der ComBInation GmbH legt er besonderen

Wert auf fundiertes praktisches Wissen. Getreu dem

ligente Netze mit. Seit 2008 etabliert er das schnell

wachsende Geschäftsfeld Elektromobilität im Unternehmen

und leitet aktuell das Kompetenzzentrum

Elektromobilität der EDAG, dem weltweit größten Engineeringdienstleister

der Mobilitätsindustrie.

viert. Vor Bain & Company war er mehrere Jahre im

Daimlerkonzern tätig. Er beschäftigt sich seit gut drei

Jahren mit dem Feld der eMobilität und deren Auswirkungen

auf OEMs und Zulieferer und hat zu diesem

Thema zwei Bain-Studien geleitet und publiziert.

Vertrieb von alternativen Antrieben. Bis 2009 stand

die Vermarktung von Erdgasfahrzeugen in Deutschland

und Europa im Mittelpunkt. Seit 2008 kümmert

er sich um die Einführung, Marktdurchdringung und

Vermarktung von Elektrofahrzeugen und seit 2011 um

den Aufbau von Händlernetzen für Elektrofahrzeuge.

mobilität und den Aufbau des studentischen Formula

Student Electric Teams. Mit Beginn seiner Lehrtätigkeit

organisiert er unter Einbeziehung von Experten eine

Vorlesungsreihe zur Elektromobiltät. Als Beirat will er

versuchen, eine Brücke zu bauen zwischen Lehre und

Forschung und aktuellen Entwicklungen in der Elektromobilität.

Motto »Aus der Praxis für die Praxis« versucht er innovative

Lösungen zu finden und verlässt dabei gern die

vorgegebenen Pfade. Seine Erfahrungen im Aufbau von

kleinen und mittelständischen Unternehmen, sein Innovationsgeist

und seine Erfahrungen in der Finanzbranche

fließen auch in sein Engagement als BEM-Beirat ein.

31


32

Wir elektromobilisieren den Bundestag..!

April 2011

1. BEM eStammtisch Fuldaer Runde Moto Mundo Electric World Tour beim BEM NEUE MOBILITäT 03

Energiefragen stehen momentan im Fokus der politischen

Aufmerksamkeit und verbinden sich immer stärker mit der

Möglichkeit eines Systemwechsels hin zu einer emissionsfreien

und Ressourcen schonenden Neuen Mobilität auf Basis

Erneuerbarer Energien.

Der Bundesverband eMobilität e.V. will dabei nicht nur informieren,

sondern insbesondere auch animieren. Deshalb hat der

BEM alle Mitglieder des deutschen Bundestags eingeladen, sich

jetzt aktiv mit dem Thema Elektromobilität auseinander zu setzen

und eine vielleicht erste elektromobile Erlebnisfahrt mit einem

eBike, eScooter oder Elektroauto zu machen.

Dr. Ingo Friedrich wird BEM-Repräsentant in Brüssel BEM-Vorstand und Dr. Ingo Friedrich in Brüssel bei

EU-Komissar Günther Oettinger im Berlaymont-Gebäude

Mai 2011

BEM-Klausurtagung

BEM-Präsident Kurt Sigl startet mit dem

Tesla von Frosys beim Kesselbergrennen

Einweihung EnergieParken-Ladesäule

vor der BEM-Geschäftsstelle in Berlin

»Die grüne Bundestagsfraktion unterstützt Elektromobilität. Aber nur

dann, wenn es nicht nur um den Austausch eines konventionellen Motors

gegen einen Elektromotor geht. Wir sehen eMobilität als Teil eines umfassenden,

neuen Mobilitätskonzepts.«

Dr. Valerie Wilms, MdB, Bündnis 90/Die Grünen

»Um die Sichtbarkeit von Elektromobilität im Alltag zu erhöhen, sollten

mehr und mehr Elektrofahrzeuge im CarSharing und in Taxiflotten zum

Einsatz kommen. Der Fahrdienst des Bundestags könnte hier mit gutem

Beispiel vorangehen, da die Fahrten sich ausschließlich auf den innerstädtischen

Verkehr in Berlin beschränken.«

Dr. Lutz Knopek, MdB, FDP

»Leise, schnell und eine gute Kurvenlage dank gewichtiger Batterie. Ein

gutes Fahrgefühl. Generell ist es eine überzeugende Sache. Die Elektroautos

verringern gleichzeitig die Lärmprobleme unserer Zeit. Das leise

Schnurren der Fahrzeuge ist nicht zu vergleichen mit herkömmlichen

Motorengeräuschen. Hier wird sich einiges in Zukunft verändern.«

Michael Groß, MdB, SPD


Der Bundesverband eMobilität hat in den vergangen zwei Jahren

bereits einige BEM-Roundtable zu verschiedenen Schwerpunkten

rund um das Thema der Neuen Mobilität veranstaltet. Ziel

war und ist es, Branchenvertreter und Experten aus Wirtschaft,

Politik, Wissenschaft und Forschung gemeinsam an einen Tisch

zu bringen, um über richtungsweisende Fragen der Elektromobilität

zu diskutieren.

Aufgrund des großen Zuspruchs aus den Reihen unserer Mitgliedsunternehmen

und der Politik möchten wir diese Veranstaltungsreihe

zielstrebig fortführen und weiter ausbauen.

Zeigen Sie sich und Ihr Engagement und diskutieren Sie mit Experten

aktuelle Fragestellungen, die Sie und Ihre tägliche Arbeit

im Bereich der Elektromobilität betreffen. Nutzen Sie die

Möglichkeit, ausgewählten Branchenvertretern Ihre Ideen und

Produkte vorzustellen und sich zu einem für Ihr Unternehmen

relevanten Schwerpunkt auszutauschen und strategisch zu vernetzen.

Als Mitveranstalter bestimmen Sie gemeinsam mit uns

Thema, Agenda, Location und Gästeliste.

Bisherige Roundtables

BEM-Roundtable

1. BEM-Roundtable, Berlin, 22. Januar 2010

Zukunftsmarke eMobilität – Wie wird sie wettbewerbsfähig?

2. BEM-Roundtable, Berlin, 22. April 2010

Chancen und Herausforderungen für den Mittelstand durch

den wachsenden Zukunftsmarkt Elektromobilität & Potenziale

in Kombination mit Photovoltaik

3. BEM-Roundtable, Berlin, 24. Juni 2010

Schulterschluss der Verbände zum Thema Elektromobilität

4. BEM-Roundtable, Berlin, 30. September 2010

Austausch der Modellregionen

5. BEM-Roundtable, Berlin, 15. März 2011

Elektromobilität in den Medien

6. BEM-Roundtable, Klettwitz, 22. Mai 2012

Sicherheit von Elektrofahrzeugen

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34

BEM eRoadshow

Die BEM eRoadshow bietet die Möglichkeit einer öffentlichkeitswirksamen

Imagepositionierung in einem innovativen und nachhaltigen

Umfeld. Ziel ist, Elektromobilität vor dem Hintergrund

des Klima- und Umweltschutzes und der Steigerung urbaner Lebensqualität

ohne Verzicht als Lifestyleprodukt zu präsentieren.

Insbesondere gilt es, die Chancen der eMobilität im Bewusstsein

der Menschen zu verankern und sie für eine nachhaltige

und zukunftsweisende Erneuerbare Mobilität zu gewinnen.

Die eRoadshow bietet Unternehmen, Stadtwerken und Kommunen

die Möglichkeit, Elektromobilität als erfahrbare und realistische

Mobilitätsalternative aufzuzeigen und damit ein großes

Publikum zu begeistern. Die neuesten eBikes, Pedelecs, eMotorräder

und eCity Autos können vom interessierten Publikum vor

Ort selbst ausprobiert, getestet und gefahren werden.

Gerne senden wir Ihnen unsere ausführlichen Unterlagen und eine

Kostenkalkulati on für Ihre eigene eRoadshow. Natürlich unterstützen

wir Sie umfassend bei der Planung, Organisati on und Durchführung,

der Medienerstellung und begleitenden Pressearbeit.

Juni 2011

BEM-Präsident Kurt Sigl als Jurymitglied im

Projekt IKT II vom BMWi

BEM-Präsident Kurt Sigl beim

Symposium Lebenswelt Elektromobilität

Vorteile der BEM eRoadshow

Christian Heep und Dr. Ingo Friedrich in Brüssel

bei EU-Komissar Günther Oettinger

• Elektromobilität positiv besetzen und erfahrbar machen

• Langfristig wirtschaftlichen Erfolg durch neue Geschäftsmodelle

generieren

• Synergien durch innovationsorientiertes Beschaffungsmanagement

• Elektromobilität setzt positive Signale in der Region, für

die Stadtwerke, Unternehmen oder Kommunen stehen

eMobilität bietet daher die Möglichkeit, sich in der

Energieerzeugung aus Erneuerbaren Energiequellen

nachhaltig, klima- und umweltschonend zu positionieren

• Positionierung im Bereich Elektromobilität, nachhaltige

Unternehmenswahrnehmung und Kundenbindung

durch innovatives Engagement

• Vorreiterfunktion setzt Zeichen für die zukünftige Entwicklung

im Bereich Mobilität


Gründung BEM Landesvertretung

Mitteldeutschland

NEUE MOBILITäT 04

Juli 2011 August 2011

BEM-Präsident Kurt Sigl als Redner auf dem Führungs-

kräfte Forum vom Behörden Spiegel

BEM-Roadshow beim Tag der

Elektromobilität in Reinickendorf

Gründung BEM Landesvertretung

Baden-Württemberg

e-miglia 2011

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36

e-World / Challenge Bibendum

September 2011

BEM ist ideeller Partner des Kongress

Lebenswelt Elektromobilität

Vom 08. bis 10. Februar 2011 fand die elfte E-world energy &

water in der Messe Essen statt. Auf der Leitmesse der Energie-

und Wasserwirtschaft trafen sich Vertreter der gesamten

Energiebranche. Besonders stark waren die Stadtwerke und

Kommunen vertreten – die zukünftigen Nutzer der ersten Elektrofahrzeug-Flotten.

Der Bundesverband eMobilität war gemeinsam mit seinen Mitgliedern

und Partnern vor Ort präsent. Darunter waren: BOSCH

Software Innovations GmbH, e8energy GmbH, EnergieParken,

German E Cars GmbH, Leaserad GmbH, NewTechEnergies LTD,

Next Generation Mobility KG, Scooter Skillz GmbH, Toyota Tshusho

Corporation und Veloform Media GmbH.

Christian Heep als Panel-Moderator bei der

Clean Mobility Insights Konferenz, Berlin

Presserundgang mit Kurt Sigl

auf der IAA

Oktober 2011

Von 18. Mai bis 22. Mai stand auf dem Tempelhofer Feld in Berlin

auf der Michelin Challenge Bibendum alles im Zeichen nachhaltiger

Mobilität. Über 6.000 Besucher aus Politik, Industrie,

Wissenschaft und Medien waren in diesem Jahr vor Ort, um

in Theorie und Praxis zukunftsweisende technische Lösungen,

Konzepte und Studien rund um nachhaltige Mobilität im Straßenverkehr

zu diskutieren. Am 21. und 22. Mai fanden zudem

erstmalig auch Publikumstage statt, an denen die zahlreichen

Berliner Gäste die Möglichkeit hatten, die zukünftigen Serienfahrzeuge,

Studien und Mobilitätskonzepte direkt auf den verschiedenen

Parcours Probe zu fahren.

Der Bundesverband eMobilität war gemeinsam mit seinen Mitausstellern

TÜV SÜD, Toyota Tsusho, New Tech Energies und

Etecmo mit einem Gemeinschaftsstand präsent. “Um Elektromobilität

langfristig erfolgreich zu etablieren, müssen wir anfangen

über Ländergrenzen hinaus zu denken. Michelin hat mit

der Veranstaltung genau an diesem Punkt angesetzt. Wir haben

zahlreiche neue internationale Kontakte knüpfen können”,

so BEM-Geschäftsführer Christian Heep.


BEM-Gemeinschaftsstand

Clean Tech World

BEM-Gemeinschaftsstand auf der eCarTec

BEM-Landesvertretertreffen

BEM-Gemeinschaftsstand

auf der eCarTec

Die Leitmesse der emobilen Branche brachte vom 18. bis 20. Oktober

2011 zum dritten Mal umfassend alle aktuellen Entwicklungen

und Technologie-Angebote auf einer Fachmesse zusammen.

Neben der Präsentation der neuesten Innovationen, bietet der

Fachkongress zur Elektromobilität eine ideale Kommunikationsplattform

für Energieversorger, Batteriehersteller, Hersteller und

Entwickler von Elektrofahrzeugen, Systemzulieferer, Forschungseinrichtungen,

Verbände und die Politik.

Der Bundesverband eMobilität ist wie im Vorjahr gemeinsam mit

seinen Mitgliedern und Partnern auf der eCarTec präsent. »Nach

der erfolgreichen Messe-Präsenz 2010 und durchweg begeisterten

Mitausstellern wollen wir in diesem Jahr mit Hilfe unserer

Partner noch mehr Besucher auf unserem Stand begrüßen. Presserundgänge,

eine Deutschlandpremiere und zahlreiche geladene

Gäste sorgen für die entsprechende Aufmerksamkeit und

mediale Präsenz«, so BEM-Marketingvorstand Christian Heep.

»Neben unseren innovativen Ausstellern und ihren Produkten

finden Sie auf dem BEM-Gemeinschaftsstand selbstverständ-

lich auch wieder eine Kaffee-Bar, an der sich in angenehmem

Ambiente zahlreiche neue Geschäftskontakte knüpfen lassen«,

erklärt Heep und macht damit deutlich, dass vor allem die Vernetzung

der einzelnen eMobilitäts-Player im Mittelpunkt steht.

»Unsere Aufgabe ist es, die relevanten Player aus verschiedenen

Branchen mit einander zu vernetzten. Nur so können wir auch

nachhaltig erfolgreiche Geschäftsmodelle im Bereich der Neuen

Mobilität generieren«, so Michael Hofmann, Vorstand Finanzen

beim BEM.

Gemeinsam mit seinen Mitausstellern und Sponsoren CarMedialab,

EnBW, SLF-CETRA, Arnold2011, EnergieParken, juwi,

Q:CHARGE, Next Generation Mobility, Barkawi Management

Consultants, The Mobility House, midea, TÜV SÜD, Veloform

Media und IPM SYSTEM bespielt der BEM in diesem Jahr eine

Fläche von 450qm. »Ich freue mich sehr, dass wir - analog zu

unserer breiten Mitgliederstruktur - so branchenübergreifend

aufgestellt sind. Gemeinsam können wir jetzt aktiv ein Zeichen

für Elektromobilität setzen«, betonte Christian Heep im Vorfeld

der Messe.

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38

Automechanika 2012

Elektromobilität ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen der

Automobilbranche. Aus diesem Grund positioniert sich die Automechanika

in Frankfurt, die mit rund 4.500 Ausstellern und

mehr als 155.000 Besuchern zu den führenden internationalen

Branchentreffpunkten der Automobilindustrie zählt, in diesem

Jahr als Leitmesse für eMobilität.

Gemeinsam mit dem Bundesverband eMobilität wird im Rahmen

der Sonder-Ausstellung »Mobilität der Zukunft« vom 11. bis

16. September 2012 ein umfassendes Bild zukunftsfähiger Mobilitätskonzepte

gezeigt. »Die strategische Kooperation mit der

Messe Frankfurt ermöglicht attraktive Stand- und Präsentationskosten,

die wir an unsere Mitgliedsunternehmen weitergeben

können. Wir gehen davon aus, dass sich die Automechanika als

etabliertes internationales Messeformat für die Neue Mobilität

bereits in diesem Jahr erfolgreich durchsetzen wird«, so BEM-

Vorstand Christian Heep.

Die Sonderausstellung ist eine visionäre Reise in die Zukunft der

Fortbewegung: leise, sauber und erneuerbar. Zum ersten Mal

werden im Rahmen einer Messe wegweisende Lösungen von

Heute und spannende Visionen von Morgen nicht nur sichtbar

sondern auch erlebbar. Von induktiver Ladung über innovative

Elektrofahrzeuge bis hin zu smarten Kommunikationstechnologien

wird das gesamte Spektrum der heutigen Elektromobilität

aufgezeigt.

Im Rahmen der Sonder-Ausstellung wird der Systemwechsel zur

Elektromobilität in seiner gesamten Bandbreite in einer echten

Erlebniswelt erfahrbar. Die vielfältigen Produkte rund um das Thema

Elektromobilität werden inhaltlich kombiniert und dadurch

in einen anwendungsorientierten Zusammenhang gesetzt. So

werden Energieerzeugung, Ladeinfrastruktur, IKT-Systeme und

Elektrofahrzeuge sinnvoll mit einander verknüpft und in einem

realistischen Umfeld präsentiert. Damit entsteht ein realitätsnahes

Konstrukt aus unterschiedlichen Technologien, welches die

Vielfalt der Mobilität der Zukunft aufzeigt. Im Zentrum der Ausstellung

steht vor allem das Thema Erfahrbarkeit. Ausprobiert

werden kann am Ende der Erlebniswelt alles - vom eBike über

den Elektroroller bis hin zu verschiedenen Elektroautos.


November 2011

Sonderausstellung »Mobilität der Zukunft«

Eröffnung BEM-Landesvertretung

Baden-Württemberg

Unter den ausstellenden BEM-Mitgliedsunternehmen sind unter

anderen Adam Opel mit dem Ampera, EnBW mit dem neuen

»Elektronauten-Ladekarte«-System, Mosolf mit einem selbst

umgerüsteten Elektroauto, EDAG mit dem innovativen Light

Car Sharing Konzept, Helmut Niemeyer mit dem Elektro-Roller

EGRET One und Movelo mit zahlreichen Pedelecs zum Probe

fahren. Daneben werden auch verschiedene Regionen ihre Produkte

und Ambitionen im Bereich Elektromobilität präsentieren

- unter anderem das Land Hessen und die Berliner Agentur für

Elektromobilität eMO.

Wie bei vergangenen BEM-Messeauftritten werden auch auf

der Automechanika interessante Gäste und Gesprächspartner

aus Politik und Wirtschaft auf dem BEM-Gemeinschaftsstand zu

Pressegesprächen und Messerundgängen erwartet.

Unter anderem hat sich der hessische Staatsminister Axel Wintermeyer

zu einem Besuch am Stand angekündigt.

»Ich freue mich ganz besonders auf unsere politischen Rund-

gänge. Die waren in den letzten Jahren immer ein Highlight im Rahmen

unserer Messeauftritte. Eine hohe mediale Sichtbarkeit kommt dabei

nicht nur unserem jeweiligen Gast zu sondern auch unseren innovativen

Mitausstellern. Eine Win-Win-Situation für alle.«

Kurt Sigl

BEM-Gemeinschaftsstand in Halle 10.0 auf über 700qm.

•Außenbereich mit zwei Testparcours für eAutos (Serien-

Elektroautos verschiedener Hersteller) und Elektrozweiräder

(Pedelecs, eBikes, eScooter) auf einer Fläche von ca. 1.500 qm.

•Ladeinfrastruktur: Im Außenbereich werden mehrere Ladesäulen

aufgebaut, an denen die Elektrofahrzeuge direkt geladen

werden können.

•Außenbereich und BEM-Gemeinschaftsstand sind durch die

Teststrecken miteinander verbunden. Die Besucher haben so

die Möglichkeit, Ihre Probefahrt direkt aus dem Innenbereich

zu starten.

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40

e-miglia

Vom 12. bis 16. August 2012 startete die e-miglia bereits im dritten

Jahr ihre Tour durch vier Alpenländer. Was 2010 noch als

ein großes Abenteuer für Teilnehmer, Partner und Veranstalter

begann, hat sich heute etabliert. Mit der e-miglia konnte und

kann die eMobilität darstellen, dass die unterschiedlichsten

Fahrzeugtypen große Herausforderungen problemlos meistern.

In vier Tagesetappen führte der Weg von München über Österreich

nach Italien und endete im Schweizer Feriendomizil St.

Moritz. Die komplette Route der e-miglia stellte für die Teilnehmer

eine große Bewältigungsprüfung dar. Bis zu 280 Kilometer,

inklusive der höchsten Pässe der Alpenregion, wurden pro Tag

zurückgelegt. Ausschlaggebend für den Sieg war nicht nur das

fahrerische Können, das im Rahmen der verschiedenen Sonderprüfungen

unter Beweis gestellt wurde, sondern auch die Energieeffizienz

während der vier Tage.

Den Gesamtsieg konnte sich in diesem Jahr das Team Haslreiter

/ LG Solar im Tesla Roadster sichern, auf Platz zwei und drei kamen

die beiden TÜV SÜD Teams in der Mercedes Benz A-Klasse

E-Cell und einem BMW Mini E. Klasse 1 und 2 gewann das Swisslife

Zerotracer Racing Team im Zerotracer und der Effizienzpreis

für den geringsten Energieverbrauch auf der Strecke ging an das

Team Twike Young Engineers im Twike Active.

Der Bundesverband eMobilität war wie in den vergangenen Jahren

als Medienpartner vor Ort dabei und gratuliert allen Teilnehmern

- darunter die BEM-Mitgliedsunternehmen TÜV SÜD,

Energiebau, m+p consulting sowie Schletter - zur erfolgreichen

Überquerung der Alpen.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr..!

www.e-miglia.com


Covermotiv BEM-Kalender 2012

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42

Sonderpublikationen

Dezember 2011

April 2012

Christian Heep Delegation

Automechanika Shanghai

BEM-Stand Bundesparteitag SPD

Kurt Sigl als Redner beim

5. Projekttag NoAE

Sonderbeilage »Mobilität der Zukunft « im Handelsblatt

Der Reflex Verlag hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband

eMobillität die Sonderpublikation „Mobilität der Zukunft“

publiziert, die am 04. September 2012 ca. 392.000 Leser erreicht

hat. Neben dem Fachkommentar „Wir drehen uns im Kreis“ von

BEM-Präsident Kurt Sigl bereicherten wie immer auch zahlreiche

Beiträge verschiedener BEM-Mitgliedsunternehmen die Beilage.

Sonderbeilage »Stadt der Zukunft « im Handelsblatt

In Kooperation mit dem in|pact media Verlag ist am 01. März

2012 die Sonderbeilage “Stadt der Zukunft” im Handelsblatt erschienen.

In einer Auflage von 512.000 Exemplaren erschien die

Publikation u.a. mit dem Gastbeitrag “Die Politik ist gefragt” von

BEM-Präsident Kurt Sigl.

Christian Heep Beirat Projekt der TU Dortmund

„TIE-IN - Technologie- und Prüfplattform für

ein Kompetenzzentrum für interoperable

Elektromobilität, Infrastruktur und Netze“

März 2012

Rundgang mit Tiefensee

auf der Hannover Messe

BEM-Jahreshauptversammlung

Sonderbeilage »Smart Grid«

in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Gesprächstermin zwischen Christian Heep

und Martin Schulz, Präsident EU-Parlament,

bei TÜV Rheinland

In einer Auflage von 306.500 Exemplaren erschien die Publikation

“Smart Grid” als Sonderbeilage der Frankfurter Allgemeinen

Zeitung am Montag den 24. Oktober 2011. Neben dem Gastbeitrag

“Smarte Netzwerke” von BEM-Präsident Kurt Sigl finden Sie

außerdem zwei interessante Beiträge der BEM-Mitgliedsunternehmen

TÜV SÜD und EnBW.

Sonderpublikati on »E-Mobilität« im Handelsblatt

In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband eMobilität hat der

Reflex Verlag die Publikation “E-Mobilität” herausgebracht, die

als Sonderbeilage am 10. Oktober 2011 in der Gesamtauflage

des Handelsblatts erschien und damit 293.000 Leser einen

Überblick über den Status Quo der Neuen Mobilität bot. Neben

BEM-Präsident Kurt Sigl, der in seinem Gastbeitrag “Die Phase

der Sondierung ist vorbei” die aktuelle Entwicklung der Elektro-


mobilität in Deutschland kommentiert und Christian Heep, Marketingvorstand

beim BEM, der in einem Interview dazu auffordert,

jetzt aktiv Zeichen zu setzen, sind mit EnergieParken und

TÜV SÜD auch wieder zwei BEM-Mitglieder präsent.

Sonderbeilage »Verkehr der Zukunft « in der Frankfurter Allgemeinen

Zeitung

Mobilität ist ein zentraler Faktor für Wirtschaft und Gesellschaft.

Aufgrund der aktuellen Veröffentlichung des Fahrplans

„Verkehr 2050“ der Europäischen Kommission existiert konkreter

Handlungsbedarf bezüglich Verkehrskonzepten der Zukunft.

Vor diesem Hintergrund hat der Reflex Verlag in Kooperation

mit dem Bundesverband eMobilität die Sonderbeilage

”Verkehr der Zukunft” in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

publiziert. In einer Auflage von 339.000 Exemplaren erschien

die Publikation am Freitag den 01. Juli 2011. Auf Seite 7 finden

Sie den Gastbeitrag “Verspielen wir unsere Chance?” von

BEM-Präsident Kurt Sigl.

Eine Sonderveröffentlichung des Refl ex Verlages zum Thema

E - M o b i l i t ä t

Neue Infrastruktur für Energieversorgung Seite 4

Effi ziente Akkus sind die Schlüsseltechnik Seite 6

Elektroautos als mobile Stromspeicher Seite 9

Neue Technologien erfordern Fachkräfte Seite 14

Oktober 2011

Sonderbeilage „Stadt der Zukunft : Ideen - Konzepte - ChanChancen« im Handelsblatt

In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband eMobilität hat der

in|pact media Verlag die Publikation “Stadt der Zukunft: Ideen -

Konzepte - Chancen” herausgebracht, die als Sonderbeilage am

14. April 2011 in der Gesamtauflage des Handelsblatts erschien

und damit 447.000 Leser erreicht hat. Dr. Ramsauer, Bundesminister

für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, hat für die Ausgabe

das Vorwort verfasst.

Sonderbeilage E-Mobilität in der

Frankfurter Allgemeinen Zeitung

E E - - M M o o b b i i l l i i t t ä ä t t

Eine Eine Sonderveröffentlichung Sonderveröffentlichung des des Refl Reflex

Verlages

Spannende Ideen fürs Aufl aden Seite 6

Große Chancen in urbanen Räumen Seite 8

Wind- und Solarkraft für E-Mobile Seite 12

Fördermöglichkeiten für Elektroautos Seite 22

Verkehr Verkehr der der Zukunft Zukunft

Eine Eine Eine Eine Sonderveröffentlichung Sonderveröffentlichung Sonderveröffentlichung Sonderveröffentlichung des des des des Refl Refl Refl Refl ex ex ex Verlages Verlages Verlages

In Kooperation mit dem Reflex Verlag erschien am 25. März

2011 die Sonderbeilage E-Mobilität in der Frankfurter Allgemeinen

Zeitung in einer Auflage von 339.000 Exemplaren. Neben

dem Grußwort von BEM-Präsident Kurt Sigl waren auch zahlreiche

BEM-Mitglieder in der Publikation präsent.

März 2011

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Geschäftsmodelle Geschäftsmodelle für für Stromer Stromer Seite Seite 66

Güterverkehr Güterverkehr wird wird intermodal intermodal Seite Seite 12 12

Velos Velos beherrschen beherrschen die die City City Seite Seite 13 13

Tempo Tempo mit mit Infrastruktur Infrastruktur Seite Seite 15 15

Juli 2011


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NEUE MOBILITÄT

Das Magazin vom Bundesverband eMobilität

Die NEUE MOBILITäT informiert vierteljährlich über Projekte und

Veranstaltungen der emobilen Branche, die Arbeit seiner Mitglieder

und über relevante News im Bereich der Neuen Mobilität.

In zahlreichen Fachartikeln und Kommentaren diskutieren

wir Fragen zum Status Quo der Elektromobilität. Zudem geben

Interviews mit verschiedenen eMobilitätsplayern interessante

Einblicke in die Branche. In wechselnden Themenschwerpunkten

informiert das Magazin außerdem regelmäßig und detailliert

über konkrete Projekte, Innovationen und interessante Veranstaltungen.

Sichern Sie sich jetzt Ihr Abo..!

Die NEUE MOBILITäT soll sowohl informieren als auch animieren.

Denn nur gemeinsam können wir uns den bestehenden Herausforderungen

stellen und Elektromobilität als realistische Mobilitätsalternative

zukunftsfähig auf die Straße bringen.

Das Magazin erscheint vierteljährlich in einer Auflage von 10.000

Stück. Zum Empfänger-Kreis gehören alle BEM-Mitglieder, der

stetig wachsende Kreis von Abonnenten, interessierte EU-Parlamentarier,

alle Bundestagsabgeordneten und deren Mitarbeiter

Lesen Sie die aktuelle Ausgabe online

www.neue-mobilitaet.info oder fordern

Sie ein Probeexemplar an.

sowie die relevanten Landtagsabgeordneten und ausgewählte

Berliner Senatsmitglieder. Zusätzlich liegt die NEUE MOBILITäT

regelmäßig auf den wichtigsten emobilen Veranstaltungen und

Messen aus.

Unterstützen Sie die NEUE MOBILITÄT mit Ihrer Anzeige und

zeigen Sie Ihr elektromobiles Engagement einem interessierten

Fachpublikum.

Sandrine Frideres, Anzeigenredaktion & Abo-Service

sandrine.frideres@bem-ev.de

Über redaktionelle Beiträge, Fachartikel, Pressemeldungen, Termine,

innovative Projekte, Feedback und natürlich über Anregungen

freut sich:

Juliane Girke, Redaktionsleitung

juliane.girke@bem-ev.de


N N N N N N N E E E E E E E U U U U U U U M E E E E E E EM O O B B I I L L I I T T Ä Ä T T

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Themenschwerpunkte der einzelnen Ausgaben

NEUE MOBILITÄT Sonderausgabe

Sonderpublikation eBikes & Co.

NEUE MOBILITÄT 01 Oktober 2010

eCarTec: BEM-Gemeinschaftsstand auf der Leitmesse der Branche

Status Quo: Warum die Elektromobilität sich durchsetzen wird

Modellregionen: Vorstellung der deutschlandweiten Projekte

NEUE MOBILITÄT 02 Januar 2011

eMobilität in Europa: Förderungen im europäischen Vergleich

Status Quo: Elektromobilität ist serienreif Nur nicht in Deutschland

Stadt-Land-Strom: eMobilität-nicht nur ein Konzept für die Metropolen

NEUE MOBILITÄT 03 April 2011

Erste Flotten: Die Neue Mobilität auf der Straße

Status Quo: Ein echter und nachhaltiger Systemwechsel

Forschung & Entwicklung: Batterie, Ladeinfrastruktur, eMotoren

Historische eFahrzeuge: Geschichte der eMobilität

NEUE MOBILITÄT 04 Juli 2011

eMobilität in Europa: Projekte und Initiativen in der EU

Erste Flotten: Die Neue Mobilität auf der Straße

eMobilität & Erneuerbare Energien

NEUE MOBILITÄT 05 Oktober 2011

eMobilität& Politik: BEM-Fördermodell im offenen Diskurs

Status Quo: Herausforderungen und Chancen einer Zukunftsbranche

Schweiz Special: Projekte & Initiativen

Erste Flotten: Leasing von eAutos im Flottenmanagement

NEUE MOBILITÄT 06 Januar 2012

Schaufenster: Bewerbungen der Bundesländer

Smarte Technologien: Intelligente Lösungen für die Neue Mobilität

Erste Flotten: Zweiradbranche als Vorreiter der eMobilität

Status Quo: Elektromobilität jenseits von Mythen

NEUE MOBILITÄT 07 April 2012

Österreich Special: Projekte. Initiativen. Akteure.

Marketing & Medien: eMobilität braucht strategisches Marketing

Erste Flotten: Die Neue Mobilität macht Schule

Status Quo: Die Zukunft gehört der intelligenten Vernetzung

NEUE MOBILITÄT 08 Juli 2012

Wasserstoff & Brenzelle: Projekte, Initiativen und Ideen

Status Quo: Herausforderungen und Chancen der Neuen Mobilität

Politik & eMobilität: Im Gespräch mit den Schaufensterregionen

Erste Flotten: Lösungen für die Mobilitätsbedürfnisse von heute

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BEM 2.0

BEM-Roundtable

powered by DEKRA

Christian Heep als Panel-Teilnehmer beim

eMobility Summit des Tagesspiegels

Umzug BEM-Landesvertretung

Bayern nach München

Mai 2012 Juni 2012

1. BEM eStammtisch

Hamburger Runde

Der BEM diskutiert auf der Online-Plattform XING aktuelle

Fragestellungen zum Status Quo der Elektromobilität. Treffen

Sie die interessanten Köpfe der Branche und unterstützen

Sie uns gleichzeitig mit Ihrem Engagement und Ihren Ideen

auf dem Weg in die postfossile Phase unserer Gesellschaft.

»Wir haben mit der XING-Gruppe ein interaktives Forum für

eMobilität geschaffen und freuen uns auch weiterhin auf Ihre

Beiträge und Kommentare. Stellen wir uns gemeinsam den

vielfältigen Herausforderungen, um Elektromobilität serienfähig,

nachhaltig und zunehmend erneuerbar auf die Straße zu

bringen«, betont Christian Heep, BEM-Vorstand Marketing, der

gemeinsam mit Juliane Girke,Sandrine Frideres und Tim Ruhoff

die Gruppe moderiert. »Bereits über 2.200 Mitglieder haben bis

dato den hohen Stellenwert der Elektromobilität und ein deutliches

Interesse an Kommunikation und Austausch gezeigt.

Insbesondere die Branchenvielfalt und Unternehmensherkunft

der Mitglieder zeichnet eine vielversprechende Landkarte der

elektromobilen Entwicklung in Deutschland.«

www.xing.com/group-61578.616d2f

Kurt Sigl Redner und Schirmherr des MCC

Kongress Elektromobilität

XING-Gruppe NEUE MOBILITÄT BEM eMobile Ticker

Christian Heep Podiumsgespräch

Energie Lounge

Kurt Sigl Redner beim Führungskräfte

Forum Behörden Spiegel

Der BEM eMobile Ticker bringt alle relevanten Neuigkeiten aus

dem Bereich Elektromobilität einfach und bequem als Blog,

abonnierbarem RSS-Feed, Twitter sowie via iPhone App auf Ihr

mobiles Endgerät: aufs Wesentliche reduziert, schnell zu erfassen

und stets up to date.

www.eMobileTicker.de und www.bem-ev.de

E-Tankstellen Finder

Damit eMobilisten den nächsten passenden Ladepunkt für ihre

eFahrzeuge finden, hat die Kelag 2009 den E-Tankstellen-Finder

ins Leben gerufen. Ob Privatpersonen, Unternehmen oder Gemeinden

– jeder kann gratis und unverbindlich seine Ladesäule

auf www.e-tankstellen-finder.com eintragen. Mittels i-Phone

und iPad App oder über die mobile Version für Smartphones ist

dies auch von unterwegs schnell und einfach möglich. Zusätzlich

stehen die Daten zum Download für Navigationsgeräte bereit.

Die Plattform für eMobilität bietet durch moderne Web 2.0

Technologie eine einfache Bedienung sowie eine benutzerfreundliche

Suchfunktion, die Sie jetzt auch direkt über unser

Portal nutzen können.


Kurt Sigl Redner beim Standortdialog NEUE

MOBILITäT beim BEM-Mitglied Mosolf

Kurt Sigl Moderator 4. Deutscher

Elektro-Mobil Kongress

BEM-Landesvertretertreffen

Juli 2012 August 2012

e-miglia 2012 mit

BEM-Pressefahrzeug

BEM TV

Kurt Sigl Redner bei Pressekonferenz

zur e-miglia 2012

Social Media Aktivitäten sind aus den Kommunikations- und Marketingstrategien von Unternehmen und Verbänden nicht mehr wegzudenken.

Seit Gründung im Mai 2009 ist der Bundesverband eMobilität auch in der virtuellen Welt vertreten und setzt verstärkt auf

das Web 2.0, um die Neue Mobilität in der Gesellschaft sichtbar zu machen. Dazu zählen die BEM-Webseite, die XING-Gruppe NEUE

MOBILITäT, der BEM eMobile Ticker, der eNewsletter mit über 7.000 Empfängern und die Kooperationen mit den Online-Plattformen

ehoche, etecmo und CleanEnergy Exhibition.

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BEM 2.0

September 2012

Sonder-Ausstellung »Mobilität der Zukunft«

auf der Automechanika / Messe Frankfurt

Im Rahmen der Kooperation erhalten BEM-Mitglieder exklusive

Sonderkonditionen bei der Presseaussendung. Ihre

Informationen werden zeitgleich an die maßgeblichen Nachrichtenagenturen,

Fachredakteure, Onlineportale und Datenbanken

weitergeleitet. Bitte kontaktieren Sie dafür die BEM-

Hauptgeschäftsstelle.

www.newsaktuell.de

Die Energielandkarte ehoche - Das Online-Branchenbuch

www.ehoche.de

CleanEnergy Exhibition - Virtuelle Fachmesse für Erneuerbare

Energien, Cleantech & Nachhaltigkeit

www.cleanenergy-exhibiti on.de

Elektromobilität verstehen - Das Handbuch

Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht eine große Tageszeitung oder

ein Fachmagazin über das Thema Elektromobilität berichtet. Die Vielfalt

der elektrisch angetriebenen Fahrzeuge ist enorm. Das Tempo der

Entwicklung ist atemberaubend. Die Vielzahl der Technologien und

Fahrzeuge macht es nicht leicht, den Überblick zu behalten - nützliche

Empfehlungen sind schwer zu finden. Damit ist jetzt Schluss.

Das Handbuch zur Elektromobilität verschafft nicht nur einen Überblick

über die verschiedensten Fahrzeugarten, Hersteller und Technologien,

sondern hilft auch mit konkreten Tests Ihren persönlichen

Mobilitätsbedarf zu analysieren. Randvoll mit gesammeltem Insiderwissen

auf dem neuesten Stand, ist es ein idealer Begleiter auf

Ihrem Weg hin zu einer neuen Mobilität unabhängig von endlichen

Ressourcen.

Im September 2011 konnte der Bundesverband eMobilität als Kooperationspartner

gewonnen werden. »Das Handbuch liefert auf einen

Blick genau die Informationen, die sich die Endkunden wünschen«,

so Christian Heep, Vorstand Marketing beim BEM.

www.elektromobilitaet-ratgeber.de


Kurt Sigl Redner beim eMobility-

Kongress Baden-Baden

Kurt Sigl Redner im Rahmen

der econfleet

BEM-Roundtable

powered by Brose-SEW

Oktober 2012 November 2012 Dezember 2012

TV

BEM TV

BEM-Roundtable powered by EnBW Automechanika

Shanghai

»BEM TV bietet die Möglichkeit unsere Aktivitäten, Projekte,

Messeauftritte und das Engagement, unserer Mitglieder

einem immer grösser werdenden Publikum vorzustellen. In

diesem Jahr veranstalten wir mehrere Roundtable zu verschiedenen

Themenschwerpunkten bei unseren Mitgliedsunternehmen

und interessierten Partnern, die ebenfalls von

BEM TV begleitet werden«, so Christian Heep, Vorstand Marketing

beim Bundesverband eMobilität.

»Langfristig ist geplant, daraus ein eigenes Sendeformat für

eMobilität zu entwickeln. Ein abwechslungsreicher Mix aus

Dokumentationen, Reportagen, Interviews und Statements

unserer Experten, Beiräte und Mitglieder sowie interessanten

Fahrstrecken soll dazu beitragen, die Neue Mobilität in der

Bevölkerung zu verankern und Wissenslücken zu schließen.«

Mit Marko Kirchner haben wir einen vielseitig versierten

Filmkomplizen für BEM TV begeistern können. Jahrelange

Industrie, Film- und Fernseherfahrung im Bereich Motorjournalismus

und Automobilformate als Filmemacher, Fern-

sehautor und Formatentwickler haben auch ihn erkennen lassen,

welches Potenzial im Bereich Elektromobilität liegt.

»Mit bewegten Bildern wollen wir eine Idee in die Welt hinaustragen,

von der wir meinen, dass sie unsere Gesellschaft

grundlegend verändern wird. Die technologischen Möglichkeiten

sind da und wollen entsprechend kommuniziert werden.

Bei Interesse freue ich mich sehr über weiterführende

Gespräche«, so Heep abschließend.

Die aktuellen Filme zu den Themen

BEM-Gemeinschaftsstand auf der eCarTec 2011

• Politischer Rundgang mit dem Parlamentarischen Beirat und

Bundesminister a.D. Wolfgang Tiefensee auf der eCarTec

2011

finden sie online unter www.bem-ev.de/enews/bem-tv

oder auch auf unserem YouTube-Kanal

www.youtube.com/NEUEMOBILITAET

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Vorteile BEM-Mitgliedschaft

Mitgliedsbetreuung

Sandrine Frideres

Fon 030 8638 1874

sandrine.frideres@bem-ev.de

Allgemein

• Möglichkeit der aktiven Teilnahme an einem

ständig wachsenden Netzwerkpool emobilitätsbegeisterter

Unternehmer

• Branchenübergreifender und interdisziplinärer

Austausch mit relevanten Playern der Branche

• Vernetzung mit Politik, Wirtschaft, Medien,

anderen Verbänden, Forschungseinrichtungen

und Instituten

• Teilnahme an verschiedenen BEM-Veranstaltungen:

BEM-Roundtable, BEM eStammtisch, Galaveranstaltungen,

Konferenzen, Symposien u.a.

• Imagefördernde Positionierung als Vorreiter, Innovationsträger

und aktiver eMobilitätsplayer

BEM-Gemeinschaftsstand auf Messen und

Veranstaltungen

• Präsentation auf Veranstaltungen & Konferenzen

• Zugang zu Partnerverbänden und Kooperationspartnern

• Regionale Vernetzung über unsere Landesvertretungen

in Bayern, NRW, Mitteldeutschland,

Baden-Württemberg und Hessen

• Zugang zu Fachkompetenz im Bereich Elektromobilität:

kompetente Einführung in die

Thematik der Neuen Mobilität für Ihre Kunden

und Mitarbeiter

• Professionelle Beratung, Unterstützung und

wertvolle Netzwerkkontakte beim Aufbau Erster

Elektrofahrzeug-Flotten

• Sichtbare Einbindung in BEM eRoadshow und

»Wir elektromobilisieren den Bundestag«

Mediale Einbindung

• Nutzung des Partnerlogos »Mitglied im BEM«

• Unternehmensdarstellung und Verlinkung auf

BEM-Webseite und der XING-Gruppe NEUE

MOBILITäT

• Bezug der NEUEN MOBILITäT

• Sonderkonditionen bei Anzeigenschaltung

bundesweiter Printmedien im Rahmen zahlreicher

Medienkooperationen

• Einbindung in die vom BEM versandten Pressemitteilungen

• Regelmäßige Einbindung Ihrer Pressemitteilun-

»Die Einbindung unserer Mitglieder in die verschiedensten BEM-Aktionen,

Veranstaltungen und Projekte ist deshalb eines unserer wichtigsten

Aufgaben im tagespolitischen Geschäft. Darüber hinaus sorgen wir

dafür, dass sich unsere Mitglieder untereinander vernetzen, um über

Branchen-grenzen hinaus neue Kooperations- und Geschäftsmodelle

zu entwickeln«

Kurt Sigl, BEM-Präsident

gen in den BEM-Medien und bundesweite mediale

Aufmerksamkeit: eNewsletter, BEM eMobile-Ticker

als iPhone App, BEM-Homepage,

XING-Gruppe, Fachmagazin NEUE MOBILITÄT

• Kostenlose Teilnahme an Veranstaltungen &

Kongressen über die Medienkooperationen

Politisches Netzwerk

• Aktive Gestaltung & Förderung der Branchenziele

auf politischer Ebene für eine nachhaltige

Neue Mobilität

• Vernetzung mit politischen Entscheidungsträgern

auf Regional-, Bundes- und EU-Ebene /

Brüssel

• Zugang zu den Experten im Parlamentarischen

Beirat

• Gemeinsame Stellungnahmen zu politischen

Entscheidungen, Projekten und Gesetzgebungsverfahren

• Nähe zu Ministerien auf Landes- und Bundesebene

Politische Kernarbeit im BEM: Bundesparteitage, Ministerien, politische Hintergrundgespräche, Jury IKT II, Lenkungs- und Arbeitskreise, eMobile

Talk, Frühstück bei Tiefensee, Europa-Sektion, Repräsentanz in Brüssel mit Dr. Ingo Friedrich, Lebenswelt Elektromobilität, Delegationen, elektromobiles

Spezialistennetzwerk, Legal Corner, Schaufensterbewerbungen etc.


Zeigen Sie sich.

Ihre Begeisterung und Ihre Faszinati on für eMobilität.

Wir danken unseren Mitgliedern für Ihre Unterstützung und Ihr Engagement für eine Neue Mobilität.

ENERGY | LiGHTiNG | MOBiLiTY

eMOBILITYPROVIDER

Agentur für elektromobile Lösungen

C E T R A e - m o b i l i t y

TECHNISCHE LÖSUNGEN

ComInMarket

IPM SYSTEM

Effizienz durch Intelligenz

CPM

KLEINER

Wir denken Lösungen

Unsere Energie für Sie.


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Der BEM-Newsletter informiert regelmäßig über aktuelle Entwicklungen,

Nachrichten, Hintergründe, neue Projekte und vieles mehr zum Thema

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