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Geschäftsbericht 2005


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Impressum

Herausgeber

Studentenwerk Aachen AöR

Turmstraße 3

52072 Aachen

Telefon: 0241 80-93200

Fax: 0241 80-93109

E-Mail: info@stw.rwth-aachen.de

Internet: www.studentenwerk-aachen.de

Redaktion & Layout

Studentenwerk Aachen

Tanja Kobbelt

Manfred Bürgerhausen

Rüdiger Karbowski

Fotos

Markus Schuldt

Tanja Kobbelt

Verlag

SP Medienservice, Bonn

Telefon: 0228 390220 · www.sp-medien.de

Auflage & Stand

300 Stück · Mai 2006

Geschäftsbericht 2005Studentenwerk Aachen


Vorwort, Inhaltsverzeichnis, Impressum

Vorwort des

Geschäftsführers

Mit der Vorlage dieses Geschäftsberichtes

wollen wir Sie über unsere Aktivitäten in den

einzelnen Geschäftsbereichen des abgelaufenen

Jahres informieren und Perspektiven

aufzeichnen, die nach unserer Überzeugung

die Weiterentwicklung unseres Unternehmens

sichern.

Mit seiner Kompetenz in der sozialen

Betreuung der Studenten leistet das Studentenwerk

Aachen einen wichtigen Beitrag

zum Hochschulstandort Aachen. Der schmale

Grat zwischen Kundenanspruch, Sozialauftrag

und Kostenbewusstsein wird immer

schwerer begehbar.

Wir haben die für das Jahr 2005 gesteckten

Ziele konsequent verfolgt, unser Dienstleistungsangebot

in allen Geschäftsbereichen

qualitativ gesteigert und Einsparmöglichkeiten

genutzt. Mit diesen Zielvorgaben ist es

uns erneut gelungen, einen beachtlichen

Jahresüberschuss zu erzielen.

In einigen Einrichtungen müssen Produktionsstätten

und Ausgabetheken dem aktuellen

Stand der Technik angepasst werden.

Das ist mit einem hohen Investitionsbedarf

verbunden. Ähnlich sieht es bei mehreren

Wohnanlagen aus, die ebenfalls saniert werden

müssen. Wie es sich in den vergangenen

Jahren bereits abgezeichnet hat, beteiligt

sich das Land NRW nicht mehr mit entsprechenden

Investitionsmitteln. Das macht

die Sachlage im Studentenwerk Aachen

trotz des hohen Einsatzes aller Mitarbeiter

nicht einfacher.

Wir werden mit Preissteigerungen wie in der

Vergangenheit verantwortungsbewusst

umgehen und diese auch nur dort vornehmen,

wo sie zum Beispiel wegen der ständig

fortschreitenden Energiepreise unumgänglich

werden. Sonst wird unsere bewährte

Geschäftspolitik konsequent fortgeschrieben:

Steigerung der Qualitätsvorgaben unter

Beachtung der Kostenstruktur.

Das positive Betriebsergebnis in 2005 ist ein

Spiegelbild der Leistungsfähigkeit aller Mitarbeiter.

Sie haben mit ihrer Fachkompetenz

und Verbundenheit mit dem Studentenwerk

dafür gesorgt, dass die gesteckten Ziele

erarbeitet und umgesetzt werden konnten.

Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit

dem Personalrat und allen Helfergruppen

sowie dem ehrenamtlich tätigen Verwaltungsrat

ist ebenfalls Garant für die beachtliche

Geschäftsentwicklung in 2005. Allen

Beteiligten möchten wir unseren Dank aussprechen

und würden uns freuen, auch in

Zukunft mit Ihnen erfolgreich zusammenzuarbeiten.

Dirk Reitz

Geschäftsführer

INHALTSVERZEICHNIS

JAHRESÜBERBLICK . . . . . 4

GASTRONOMIE. . . . . . . . . 6

WOHNEN. . . . . . . . . . . . . . 9

STUDIEN-

FINANZIERUNG . . . . . . . . 11

KINDERBETREUUNG . . . 13

PUBLIC RELATIONS . . . . 14

ALS ARBEITGEBER. . . . . 18

AUFGABEN, STRUKTUR,

ORGANE . . . . . . . . . . . . . 21

EDV . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

LAGEBERICHT . . . . . . . . 24

IN ZAHLEN. . . . . . . . . . . . 27

G.U.V. RECHNUNG . . . . . 29

BILANZ. . . . . . . . . . . . . . . 30

Geschäftsbericht 2005Studentenwerk Aachen 3


JAHRESÜBERBLICK

Januar · Februar · März · April · Mai · Juni

Der Steuermann des Studentenwerkes Aachen, Werner Stark, hat nach 25 Jahren

Ende Januar das Ruder an Dirk Reitz übergeben. Die neue Geschäftsführung

entwickelte in Zusammenarbeit mit der Führungscrew eine neue Organisationsstruktur,

die Mitte des Jahres umgesetzt wurde. Seite 22

Aufgrund von Kundenwünschen

wurde das Angebot an Backwaren

und belegten Brötchen umfangreich

ausgetauscht und erneuert.

Seit über 10 Jahren feiern die

"Jecken" an Fettdonnerstag mit uns

im Bistro Templergraben.

4

Mit einem unwiderstehlichen Duft

lockten die noch warmen Berliner bei

unserem täglichen Schau-Backen in

der Karnevalswoche.

Der Cateringservice ist im Hochschulbereich

als verlässlicher Partner

bekannt und konnte mit 140.000 Euro

zu den Umsätzen beitragen.

Vielversprechend und fachlich fundiert

startete die Projektgruppe „von

der Gebäudeverwaltung zum Facility

Management“. Drei Studenten der

Fachhochschule Aachen erarbeiteten

Anforderungsprofile und stellten mögliche

Maßnahmen zur Erreichung des

Zieles dar.

Kein Stein bleibt auf dem anderen.

Der große Umbau in der Wohnanlage

FAHO in der Hainbuchenstraße hat

mit Abrissarbeiten begonnen.

Seite 10

Mit vielen Gästen und Presse wurde

der erste Bauabschnitt einer gelungenen

Sanierung der ältesten Wohnanlage

Deutschlands gefeiert.

Seite 10

Geschäftsbericht 2005Studentenwerk Aachen


JAHRESÜBERBLICK

Der Ausweis der Crossing-Aachen-

Party durch die Kneipen der Wohnanlagen

baumelte an einem gesponserten

Schlüsselband des Studentenwerkes.

Wenn eine Vorlesung die andere jagt

und deshalb die Küche kalt bleiben

muss, bieten die Mensen eine gute

Alternative. Gerne werden dann die

kulinarischen Reisen genutzt.

Seite 6

Juli · August · September · Oktober · November · Dezember

Ein bisschen erinnert der Studieninformationstag immer an ein großes Grillfest.

Neben den Orientierungsangeboten über die vielfältigen Studiengänge lockt

das Studentenwerk mit Grill- und Waffelduft. Besonders beliebt ist neben dem

Klassiker Bratwurst auch die Champignonpfanne.

Seite 15

Über 2.000 Studierende besuchten

die sechzehnte Infomesse „Rund ums

Studium“ in der Turmstraße. So viele

Interessierte sprechen für eine

gelungene Veranstaltung.

Seite 15

Von den Profis konnten Studierende

beim Kochkurs in der Mensa M6 lernen.

Seite 14

Eine Diplomarbeit, die in Zusammenarbeit

mit der FH-Aachen entstand,

beschäftigte sich schwerpunktmäßig

mit den wichtigen organisationalen

Kommunikationsprozessen im Studentenwerk

Aachen.

Mit einem Schnitt durch das obligatorische

rote Band wurde das Bistro

Templergraben nach viermonatigem

Umbau wiedereröffnet.

Seite 7

Mit einer Nikolaus- und Weihnachtsfeier

bedankte sich die Geschäftsführung

bei den Mitarbeitern im Studentenwerk.

Zum Jahresausklang fanden die festliche

Dekoration und das leckere Weihnachtsessen

in den Mensen großen

Beifall.

Geschäftsbericht 2005Studentenwerk Aachen 5


GASTRONOMIE

1,33 Millionen

Essen in den

Mensen

Umsatzplus von

20.000 Euro

Rahmenspeiseplan

in allen Mensen

6

Mensen

Der studentische Kunde erwartet heutzutage

in unseren neun Mensen ein vielfältiges

Verpflegungsangebot. Das bezieht sich

nicht nur auf vegetarische und fleischhaltige

Menüs; angeboten werden ebenso ein

reichhaltiges Gemüse- und Salatbuffet, Antipasti

und Desserts. Leider konnte auch

unter Berücksichtigung dieser Trends ein

Besucherrückgang in unserer Hauptkundengruppe

nicht verhindert werden. Trotz

eines positiven Umsatzplus von 20.000

Euro entschieden sich im letzten Jahr weniger

Studierende für ein Essen in der Mensa,

wohingegen die Zahl der externen Besucher

um 19 Prozent gestiegen ist.

Rahmenspeiseplan

Unsere Warmspeiseangebote müssen nicht

nur ernährungsphysiologisch ausgewogen

und vielfältig sein, sie müssen auch unter

Beachtung wirtschaftlicher Grundsätze

kostengünstig produziert werden. Dafür

haben unsere Küchenchefs einen Rahmenspeiseplan

erstellt, der die Erwartungen

unserer Kunden erfüllt und genügend Flexibilität

zulässt, um jederzeit auf saisonale

Angebote zugreifen zu können. Nur so kann

gebündelt und somit kostengünstig eingekauft

werden. Der Rahmenspeiseplan ist

kein starres Gebilde. Trends und Kundenwünsche

können jederzeit aufgenommen

und in einem geänderten Rahmenspeiseplan

realisiert werden.

Preisgestaltung

Die Preise für die fleischhaltigen Komplettmenüs

wurden seit 2001 den geänderten

Verhältnissen nicht mehr angepasst.

Gestiegene Wareneinsätze und Kürzungen

bei den Landeszuschüssen machten in

Absprache mit dem Verwaltungsrat eine

Preisanpassung dieser Menüs von 2,30

Euro auf 2,60 Euro zum Wintersemester

2005 / 2006 erforderlich.

Geschäftsbericht 2005Studentenwerk Aachen


GASTRONOMIE

Kommunikation

Nicht nur der knurrende Magen leitet unsere

Kunden in die Mensen. Der Besuch bedeutet

für die Studierenden Meetingpoint und

Kommunikation. Dadurch erhöht sich die

Verweildauer der Gäste in unseren Einrichtungen.

Wurden Ausgabetheken und Speisesääle

früher nach Zweckmäßigkeitserwägungen

erstellt, dürfen heute Kundenbedürfnisse

nicht außer Acht gelassen werden.

Eine neue, pfiffig gestaltete und farbenfrohe

Einrichtung verbunden mit einem stimmigen

Verpflegungskonzept und freundlichem Servicepersonal

spricht die Kunden an und trägt

zu einer höheren Attraktivität des Hochschulstandortes

Aachen und damit zur

Sicherung der Existenzgrundlage des Studentenwerkes

bei. In einigen unserer Mensen

besteht in diesen Punkten Handlungsbedarf.

Bistro Templergraben

1992 wurde die ehemalige Betriebskantine

im Hauptgebäude der RWTH Aachen vom

Studentenwerk übernommen und mit dem

bestehenden Inventar als Cafeteria weitergeführt.

Wegen ungünstiger Rahmenbedin-

gungen waren die Umsätze in den letzten

Jahren rückläufig. Die Einrichtung wurde

von den Studenten und Bediensteten gleichermaßen

gemieden.

In einem gemeinsamen Projekt zwischen

dem Studentenwerk und der Hochschule

wurde im Frühjahr 2005 entschieden, die

Cafeteria völlig neu zu gestalten und die

Anforderungen einer modernen Verpflegungseinrichtung

anzupassen. Die Hochschule

übernahm die bauseitige Planung

und Ausführung, das Studentenwerk das

gesamte „Innenleben“ einschließlich der

erforderlichen Technik. Das Konzept eines

Bistros wurde mit der Hochschule abgestimmt

und in einer viermonatigen Bauphase

realisiert.

Zu Beginn des Wintersemesters entstand

das neue Bistro Templergraben mit einem

überzeugenden Frühstückskonzept und

einem attraktiven Angebot zur Mittagszeit.

Ein paar Minuten zu warten, nehmen unsere

Gäste gerne in Kauf. Unsere geplanten

Essenzahlen werden in Spitzenzeiten teilweise

um 80 Prozent übertroffen, was Logistikprobleme

nach sich zieht, die wegen der

räumlichen Vorgaben nur mühsam gelöst

werden können.

Kundenbedürfnisse

beobachten

Bistro

Templergraben

wiedereröffnet

gut besucht nach

dem Umbau

Geschäftsbericht 2005Studentenwerk Aachen 7


GASTRONOMIE

chinesische

Wokgerichte

überall

Kaffeespezialitäten

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Cafeterien, Cafes, Coffee Bars

Das Essverhalten der Studenten hat sich in

den letzten Jahren verändert. Es muss nicht

immer ein warmes Komplettmenü sein. Die

Cafeterien mit den Angeboten für zwischendurch,

sind auch weiterhin beliebt und

dienen oft als Alternative zum klassischen

Mittagessen. Aufläufe, Pasta, Salate in vielfältiger

Art und Zubereitung sind neben

belegten Brötchen und Backwaren der Renner.

Kaffeespezialitäten

Nach einer erfolgreichen Testphase im vergangenen

Jahr, kamen nun flächendeckend

moderne Kaffeespezialitätenmaschinen in

Selbstbedienung zum Einsatz. Vom Latte

Macchiato, dem Milchkaffee oder Cappuccino

fühlten sich unsere Kunden besonders

angesprochen. Mit der Einführung der

neuen Maschinen konnte der Umsatz in der

Sparte Heißgetränke um zwanzig Prozent

gesteigert werden. Im Außenbereich wurden

die Sitzmöglichkeiten konsequent

erneuert und ausgebaut, damit auch an wolkenfreien

Tagen der „Platz an der Sonne“

bereit steht.

Front Cooking

Eine Kooperation mit dem Kölner Studentenwerk

machte es möglich. Anke Berger

aus Köln zauberte in dem Studentencafe

Ahorn55 für eine Woche chinesische Wokgerichte

vor den Augen der interessierten

Kundschaft. Bis zu 150 Portionen fanden

täglich reißenden Absatz, wobei immer

noch Zeit für ein Lächeln oder detaillierte

Auskünfte blieb, welche geheimnisvollen

Gewürzmischungen sich im Wokkessel

befanden. Geduldig warteten unsere Studenten

auf die frische Zubereitung ihres

Essens.

Geschäftsbericht 2005Studentenwerk Aachen


WOHNEN

Im abgelaufenen Geschäftsjahr bewirtschaftete

das Studentenwerk Aachen achtzehn

Wohnanlagen in Aachen und zwei in

Jülich. Es standen insgesamt 4.221 Bettenplätze,

die von Einzelzimmern mit Gemeinschaftsküche

über Einzelzimmer in Wohngemeinschaften,

Appartements und Wohnungen

für Studierende mit Kind reichen, zur

Verfügung. Einzelzimmer werden einschließlich

der anfallenden Nebenkosten ab

130 Euro zur Verfügung gestellt. Die

Gesamtmieteinnahmen beliefen sich in 2005

auf 7,26 Millionen Euro. Davon konnten bis

Ende 2005 rund 700 TSD Euro neue Rückstellungen

gebildet werden, um anstehende

Instandsetzungen zu finanzieren.

Service

Auf unserer Homepage können sich Interessierte

jederzeit über die Lage und Ausstattung

der einzelnen Wohnanlagen und den

aktuellen Stand des Zimmerangebotes informieren.

Bei der Wohnungssuche finden behinderte

und alleinerziehende Studierende besondere

Berücksichtigung. Leider können die

durchschnittlichen Wartezeiten für Zimmer

und Appartement bei sechs Monaten und

länger liegen.

Gerne werden in den Wohnanlagen das

Angebot an Teilmöblierung, der Gemeinschaftsräume,

der Fahrradabstellmöglichkeiten,

Waschmaschinen und Wäschetrockner

genutzt.

Durch das Engagement der studentischen

Selbstverwaltung, der Internetarbeitsgruppen

und mit kräftiger Hilfe des Rechenzentrums

der RWTH Aachen können wir den für unsere

Kunden so wichtigen Internetzugang bereitstellen.

Gute Möglichkeiten zum Kennenlernen

oder zur Freizeitgestaltung bieten die Grillplätze,

Saunen, Bars, Party- und Fitnessräume.

Angebot und Nachfrage

Wartelisten sind leider der Beweis für mangelnde

Angebote günstiger Wohnungen für

Studierende in der Aachener Region. Umso

wichtiger ist es für uns, in Hochschulnähe

gelegene Wohnmöglichkeiten mit sozialverträglichen

Mieten anzubieten.

Angesichts bestehender Vorbehalte auf dem

privaten Wohnungsmarkt hat sich die Situation

für wohnungssuchende ausländische Studierende

nicht verbessert. Aufgrund von

langjährigen guten Kontakten zu Vermietern,

konnten 201 private Wohnungsangebote an

die Studierenden weitergegeben werden.

Das Studentenwerk hat durch den enormen

Wohnraumbedarf internationaler Studierender

eine Ausländerquote von 40 bis 70 Prozent

in einzelnen Objekten. Dieser Anteil liegt

um ein Vielfaches höher als die Quote eingeschriebener

ausländischer Studierender an

den Hochschulen. Dieses Ungleichgewicht im

Rahmen zu halten und Ghettobildung zu verhindern,

ist auch unsere zukünftige Aufgabe.

Aufgrund von durchgeführten Renovierungen

konnten rund 80 Wohneinheiten vorübergehend

nicht vermietet werden.

20 Wohnanlagen

4.221 Bettenplätze

Studienplatz

und Wohnung

sind wichtig

201 private

Wohnungsangebote

vermittelt

Geschäftsbericht 2005Studentenwerk Aachen 9


WOHNEN

Studenten in

Planungsphase

einbezogen

Bagger in den

Zimmerfluren

älteste Wohnanlage

feiert neues

Wohngefühl mit

Sekt und Presse

5.000 Kubikmeter

Wasser gespart

10

Trends

Es zeichnet sich ab, dass Studierende, die

einen Platz in der Wohnanlage suchen, jünger

werden. Das liegt größtenteils an der

um ein Jahr kürzeren Schulzeit bis zum Abitur.

Wir prognostizieren auch weiterhin

einen Anstieg an ausländischen Mietgesuchen.

Neues Wohngefühl

Unter Einbeziehung der Studierenden in der

Planungsphase konnten nach sieben Monaten

Sanierungszeit die optisch und funktionell

gelungenen Umbauarbeiten in der ältesten

Wohnanlage Deutschlands teilweise

abgeschlossen werden. Bei einem Investitionsvolumen

von insgesamt rund vier Millionen

Euro wurde Mitte Juli 2005 der erste

Bauabschnitt mit der Fertigstellung eines

von fünf Häusern beendet. Insgesamt sind

für die ganze Anlage zweieinhalb Jahre

Umbauzeit geplant.

Die Wohnanlage Studentendorf steht unter

Denkmalschutz und ist bei den Studierenden

sehr beliebt. Die Häuser aus den Fünfzigerjahren

werden bauphysikalisch in den

Bereichen Wärmeschutz, Schallschutz und

Brandschutz, unter Berücksichtigung des

Denkmalschutzes, auf den neuesten Stand

der Technik gebracht. Erneuert werden

Wände, Böden, Fenster, Heizungs-,

Sanitär- und Elektroinstallationen, Treppen

und Dach.

Die 24 Zimmer des ersten Hauses mit einer

Größe von jeweils 16 – 18 Quadratmeter

sind mit eigener Dusche und WC ausgestattet,

und es stehen großzügige Gemeinschaftsküchen

zur Verfügung. Zu Anfang

August konnten dort wieder Studierende

einziehen.

Bagger passen auch in Zimmerflure

Viel Schutt und Staub verursachten die

Abrissarbeiten in der Wohnanlage FAHO,

Hainbuchenstraße. Nachdem das Gebäude

zu weiten Teilen entkernt worden war, wurden

neue Wände errichtet, neue Leitungen

verlegt, alle Fenster ausgetauscht, die Fassade

gedämmt und das Dach neu gedeckt.

Nach einer einjährigen Bauphase wird mit

einem Neubezug zum Sommersemester

2006 gerechnet.

Danach werden 88 neue Zimmer mit

Dusche und WC entstanden sein. Flurduschen

gehören dann der Vergangenheit an.

Investitionen

In der Wohnanlage Schillerstraße sind die

Duschen und in der Jan-van-Werth-Straße

in Jülich alle Sanitäranlagen komplett

erneuert worden.

An den Wasserhähnen und Duschköpfen

sämtlicher Wohnanlagen installierten wir

Wasserperlatoren, um die Wasserdurchflussmenge

zu reduzieren. Durch diese

Einsparmaßnahme wird angestrebt, den

jährlichen Wasserverbrauch um etwa

5.000.000 Liter zu reduzieren, was zu geringeren

Ausgaben für Wasser und Abwasser

führen würde.

Geschäftsbericht 2005Studentenwerk Aachen


STUDIENFINANZIERUNG

Ein wesentlicher Gesichtspunkt bei der Aufnahme

eines Studiums ist die Finanzierung.

Dabei stellt die Ausbildungsförderung nach

dem Bundesausbildungsförderungsgesetz

ein wichtiges Standbein dar. Mit ihrer Hilfe

wird die Chancengleichheit studierwilliger

Kinder aus einkommensschwächeren Familien

gesichert.

Die Höhe der Ausbildungsförderung nach

BAföG beträgt monatlich bis zu 585 Euro. In

der Regel wird sie zu fünfzig Prozent als

Zuschuss und der Rest als zinsloses Darlehen

bis maximal 10.000 Euro gewährt. In

weitaus geringerem Maße erfolgt die Ausbildungsförderung

durch ein verzinsliches

Darlehen.

Aufwandserstattung Land NRW

Seit dem 1. Januar 2005 werden die Aufwendungen

für den Vollzug des BAföG nach

einer Fallpauschale abgegolten, deren Höhe

jährlich ermittelt wird. Im Jahr 2005 lag die

Aufwandserstattung pro Antragsfall bei rund

150 Euro.

Rückforderungen

Ein zentraler Aufgabenbereich ist nach wie

vor die Bearbeitung der Rückforderungsfälle

aufgrund nicht angegebenen Vermögens.

Ende Sommer 2005 fanden weitere Datenabgleiche

der nach dem BAföG geförderten

Studierenden mit den beim Bundesamt für

Finanzen zentral gemeldeten Zinseinkünften

statt. Seit Herbst 2002 waren wir leider

gezwungen über 5 Millionen Euro, wegen

nicht angegebenen Vermögens, an BAföG-

Leistungen zurückzufordern. Neben der

Rückzahlung müssen die Studierenden

auch mit strafrechtlicher Verfolgung rechnen,

was unter Umständen den weiteren

Studienverlauf beziehungsweise die Berufslaufbahn

gefährden kann.

Internet-Forum

Einmalig in Deutschland ist unser BAföG-

Forum. Es verzeichnete auch im vergangenen

Jahr mit täglich über 1.000 Klicks knapp

weniger als die Speisepläne auf unseren

Websites. Zur besseren Übersicht wurde

das BAföG-Forum in fünf Fachbereiche

unterteilt. Anfragen werden in der Regel

innerhalb von 24 Stunden beantwortet.

Erst- und Wiederholungsanträge

um 1,5

Prozent gestiegen

Förderung für 5.890

Studierende

Besonderer Service:

BAföG-Antrag automatisch

per Post

erfolgreiches

BAföG-Forum

Geschäftsbericht 2005Studentenwerk Aachen 11


STUDIENFINANZIERUNG

2.021 bewilligte

Erstanträge

insgesamt 6.772

Anträge bearbeitet

331 Euro

durchschnittliche

monatliche

Förderungsleistung

65

Examensdarlehen

12

DAKA

Die Darlehnskasse der nordrhein-westfälischen

Studentenwerke (DAKA) unterstützt

finanziell bedürftige Studierende in der Studienabschlussphase

durch die Bereitstellung

eines Darlehens. Sinn und Zweck ist die

Sicherstellung eines erfolgreichen Examens,

frei von finanziellen Sorgen.

Im Berichtsjahr konnten wir mit 65 Darlehen

eine Fördersumme von 231 TSD Euro zur

2005 2004

bewilligte Erstanträge 2.021 1.903

abgelehnte Erstanträge 545 599

Erstanträge gesamt 2.566 2.502

bewilligte Wiederholungsanträge 3.869 3.800

abgelehnte Wiederholungsanträge 337 367

Wiederholungsanträge gesamt 4.206 4.167

Erst- und Wiederholungsanträge gesamt 6.772 6.669

dem Grunde nach abgelehnte Förderungsfälle 677 667

Bankdarlehensfälle 98 98

Förderungsfälle insgesamt 7.449 7.336

Anzahl der geförderten Studierenden 5.890 5.703

abgelehnte Anträge 882 966

Anzahl der Studierenden im WS 37.994 36.936

Förderungsquote 15,50% 15,44%

Quote der Antragsteller 19,61% 19,86%

Förderungsleistung 23.411.526 € 22.750.951 €

Ø monatliche Förderungsleistung 331 € 332 €

Verfügung stellen. Voraussetzung für den

Erhalt eines DAKA-Darlehens in Aachen ist

die Einschreibung an der RWTH, FH oder der

Musikhochschule Aachen. Außerdem muss

die Studienabschluss- / Examensphase

erreicht sein. Wenn es einer Unterstützung

bedarf, kann der Studierende mit Hilfe eines

Bürgen ein Darlehen erhalten, sofern dem

Studentenwerk Aachen noch ausreichende

Darlehensmittel zur Verfügung stehen.

Geschäftsbericht 2005Studentenwerk Aachen


KINDERBETREUUNG

Insgesamt stehen siebenundsechzig Betreuungsplätze

für studentische Eltern zur Verfügung,

deren Wohnsitz in Aachen gelegen ist

und die an einer der Aachener Hochschulen

immatrikuliert sind.

Beide Tagesstätten liegen in Hochschulnähe

und besitzen eine großzügige Grünfläche

mit Außenspielgeräten. Die pädagogischen

Konzepte sind an die Bedürfnisse der Kinder

und Eltern angepasst.

Mitarbeiter

Eingespielte und fachkompetente Teams mit

Diplom-Sozialpädagoginnen, Erzieherinnen,

Kinderpflegerinnen und –krankenschwestern

betreuen Kinder mit rund fünfzehn

unterschiedlichen Nationalitäten.

Organisation

Die langen Wartelisten für einen Kinderbetreuungsplatz

in der Kindertagesstätte

Pusteblume und in der Kinderkrippe Piccolino

zeigen uns das große Interesse an unseren

Einrichtungen. Wir möchten mit unserem

Angebot studentischen Eltern die Möglichkeit

bieten, das Studium und die Betreuung

des Kindes in Einklang zu bringen.

Über hundert Anträgen standen rund dreißig

Aufnahmen in unseren Kindertagesstätten

gegenüber.

Kindergarten - Schule

Aufgrund der neuen gesetzlichen Regelungen

des Bundesministeriums für Familie,

Senioren, Frauen und Jugend entstand ein

Arbeitskreis „Übergang Kindergarten –

Schule“, in der sich unsere Kindertagesstätte

Pusteblume engagiert. Kindergartenleiterin

und Rektoren versuchen mit konkreten

Projekten, wie Grundschulbesuchen der Kindergartenkinder

und einer speziellen

Sprach-, Konzentrations- und Motorikförderung,

den Übergang in die Schulzeit zu

erleichtern.

Ausbildung

Neben der regulären Kinderbetreuung

bemühen wir uns auch, den Betreuernachwuchs

zu fördern. Es wurde insgesamt drei

Praktikantinnen die Möglichkeit gegeben,

praktische Erfahrungen im Umgang mit den

Kinden zu lernen und ihre Ausbildung erfolgreich

zu ergänzen.

Die Personalkosten der Kinderkrippe Piccolino

betrugen 230 TSD Euro und die der Kindertagesstätte

Pusteblume 410 TSD Euro.

Der Kostenausgleich erfolgt über die Stadt

Aachen.

Hilfe für

studentische Eltern

Kooperation mit

Grundschulen

Geschäftsbericht 2005Studentenwerk Aachen 13


PUBLIC RELATIONS

Kundenbindung

hoch im Kurs

kochen wie die

Profis und

danach genießen

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Unser Ziel ist es, die Beziehung zu unseren

Kunden zu verbessern. Im verstärkten Maße

wollen wir dabei auf das Studentenwerk

Aachen und seine Dienstleistungen aufmerksam

machen. Früher war es selbstverständlich,

dass Studierende zu uns kamen.

Es gab wenige Alternativen und es mangelte

an Qualität und Service. Heute wird die

Bindung zu einem Kundenstamm im täglichen

Angebot mit hohen eigenem Interesse

gefördert.

Wir bedienen uns dabei traditioneller und

moderner Kommunikations- und Informationsmittel.

Neben dem Versuch, unseren

Kunden die Aufgaben aus allen sehr unterschiedlichen

Geschäftsbereichen zu erläutern,

bieten wir diese auch marktgerecht an.

Mit uns zusammenarbeitenden Institutionen

stellen wir benötigte Informationen zur Verfügung

und arbeiten Hand in Hand bei Projekten.

Die Wahl des Mediums, mit der die Zielgruppe

erreicht werden soll, ist selbstverständlich

auf deren Bedürfnisse abgestimmt. So

konnten wir Studierende besser über Kontaktmessen

und Internet und die interessierte

Öffentlichkeit passender über die örtliche

Presse erreichen.

Die richtige Kommunikation mit unseren

Kunden zu finden, ist ein Schlüssel zum

Erfolg. Aufgrund von Kundenanregungen

wurden Ideen aufgenommen und umgesetzt.

Wir versuchen Vorschläge zu realisieren,

im Gespräch zu bleiben und positive

Mundpropaganda zu nutzen.

Erstsemester

Besonders zu Semesterbeginn ist es ein

wesentlicher Bestandteil unserer Öffentlichkeitsarbeit,

konsequent neue Studierende

anzusprechen. Gleich zu Beginn des Studiums

wollen wir uns vorstellen, dabei ist die

Informationsveranstaltung „Rund ums Studium“,

die zum fünfzehnten und sechzehnten

Mal stattfand, ein markanter Eckpfeiler.

Neben unserem Stand waren jeweils über

vierzig Dienstleister vertreten. Damit wir auch

in positiver Erinnerung bleiben, verteilten wir

unsere Willkommensgrüße in Form eines

Gutscheinheftes und Schlüsselbandes.

Zu Beginn des Wintersemesters hatte der

Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Dr.

Jürgen Linden, in den geschichtsträchtigen

Krönungssaal des Rathauses eingeladen. In

den gleichen Räumlichkeiten, in denen der

Karlspreis verliehen wird, findet hier seit

Jahren eine offizielle Begrüßung aller neuen

Studierenden statt. Nach einer feierlichen

Ansprache des RWTH-Rektors, Professor

Dr. Burkhard Rauhut, und dem kulturellen

Rahmen des Theaters Aachen, begrüßten

wir die Erstsemester in Wort und Tat mit

einem fruchtigen Welcomedrink und einer

Überraschungstasche, die sich großer

Beliebtheit erfreute.

Auch im Studentenviertel in der Pontstraße

wurden die Neuen einen Samstag lang eingehend

mit vielen interessanten Angeboten

willkommen geheißen. Das Studentenwerk

Aachen lud zum Mitkochen ein: „Mit dem

Profi in den Töpfen rühren und danach festlich

schlemmen“.

Geschäftsbericht 2005Studentenwerk Aachen


PUBLIC Relations

Informationsveranstaltungen

Auf vierzehn Veranstaltungen konnten wir

auf uns aufmerksam machen. Dazu gehörten

Infostände am Schüler-Studieninformationstag

der Aachener Hochschulen, Fachvorträge

zum Thema BAföG an Gymnasien, die

„Dürener Infotage“ und der „Vermittlungstag“

des Arbeitsamtes für Schüler.

Speiseplanmagazin „mens sana“

Das im dritten Jahr existierende Magazin im

DIN A5 Format erscheint in einer Auflage

von 10.000 Stück. In Zusammenarbeit mit

einer grafisch arbeitenden Druckerei und

einer Medienagentur konnten wir ein sehr

gefragtes Magazin entwickeln und elf Ausgaben

im Jahr 2005 auflegen. Die ansprechende

Qualität mit einem Vierfarbdruck, die

Speisepläne und aktuelle Berichte rund um

das Essen machen das Produkt zu einem

vollen Erfolg. Erstmals machte das Magazin

im August und September auch Semesterferien.

Internet

Durch einen technischen und optischen

Relaunch wurden die Webseiten noch effizienter

und bedienerfreundlicher. Unsere Seiten

unter www.studentenwerk-aachen.de

sind mit durchschnittlich täglich 1.000 Visits,

was eine Steigerung von 15 Prozent zum

Vorjahr bedeutet, nicht mehr wegzudenken.

Die Zugriffsstatistik zeigt, dass die Speisepläne

mit bis zu 40.000 Abrufen pro Monat

an der Spitze liegen, gefolgt von den BAföG-

Seiten mit rund 30.000 monatlichen Anfragen

(gelesene und verfasste Beiträge). Um

die Aktualität zu sichern, werden wenn nötig

tagesaktuell Speisepläne korrigiert, Nachrichten

platziert, Texte aufgefrischt und

ergänzt. Neben allen Essensangeboten bietet

der Internetauftritt des Studentenwerkes

auch ausführliche Informationen zu den Themen:

Wohnen, Kinder, Catering und Studienfinanzierung.

Mit unserem BAföG-Forum

treffen wir besonders den Nerv der Zeit. Dieses

Angebot ist mit durchschnittlich 1.000

Anfragen monatlich in Deutschland einmalig.

Diese Seiten bieten viele Formulare und

Infos als Link und zum Download. Die Fotos

auf der Bildergalerie wurden auf unseren

Veranstaltungen geschossen und bis zu

2.500-mal je Bild angeklickt. Rund 4.000

Abonnenten erhalten unseren wöchentlichen

Speiseplan-Newsletter mit aktuellsten

Infos per E-Mail.

vierzehn Mal mit

Veranstaltungen in

der Öffentlichkeit

technischer und

optischer Relaunch

der Webseiten

drei Jahre

Speiseplanmagazin

Top 3 der

Homepage-Seiten:

Speisepläne,

BAföG,

Wohnen

Geschäftsbericht 2005Studentenwerk Aachen 15


PUBLIC Relations

Stadtplan mit

Standorten aller

Wohnanlagen,

Mensen und Cafes

Kundenstopper

informiert

zielgerichtet

16

Broschüren, Flyer, Plakate

Trotz der stark genutzten elektronischen

Medien bleibt die Neuentwicklung, Erstellung,

Redaktion und Aktualisierung zahlreicher

Druckerzeugnisse auch weiterhin ein

wichtiger Bestandteil unserer Öffentlichkeitsarbeit.

Im vergangenen Geschäftsjahr

wurde der einfarbig blaue Studentenwerkund

der dreifarbige BAföG-Flyer neu aufgelegt

und mit Anzeigen gegenfinanziert. Mit

einer Auflage von 6.000 Stück bieten die

Flyer Studentenwerk Aachen, Wohnen,

Kinder und BAföG einen Überblick zu allen

Dienstleistungen. Neben den Flyern umfassen

unsere Printmedien umfangreiche

Informationsblätter, trendige Plakate und

Hinweisschilder.

Kundenstopper - Straßenaufsteller

Um unsere Kunden direkt vor Ort zu informieren,

setzen wir jetzt auch professionelle

Kundenstopper mit Alurahmen im Format

DIN A1 in Mensen und Cafes ein. Mit Hilfe

dieses Mediums können Plakate zielgerichtet

platziert werden. So konnten kulinarische

Informationen, wie eine Asia-Woche

oder die Einführung von Kaffeespezialitäten,

noch besser bekannt gemacht werden.

Servicebuch „Studieren in Aachen“

Mit 116 Seiten gibt diese Broschüre, die

zum Wintersemester erschien, einen

umfangreichen Überblick zum Studium und

zu der Stadt Aachen. Durch diese kompakte

Bündelung aller wichtigen Informationen

waren alle 15.000 Exemplare heiß begehrt

und schnell vergriffen.

Werbemittel

Damit unser Bekanntheitsgrad steigt und

wir in Erinnerung bleiben, nutzen wir speziell

ausgewählte Werbemittel. Der hohe

Wiedererkennungswert wird durch den Einsatz

des Logos, der Homepageadresse und

der definierten blauen Hausfarbe sichergestellt.

Neben einem praktischen DIN A6

Block, dem traditionellen Kugelschreiber,

einer Baumwolltasche für die Begrüßungspakete

der Erstsemester, einem formschönen

Lesezeichen und einem trendigen

Schlüsselband werden Traubenzucker und

Stadtpläne gezielt als Give-Away eingesetzt.

Eine Besonderheit des Stadtplanes

sind die Einträge aller unserer Wohnanlagen,

Mensen und Cafes.

Geschäftsbericht 2005Studentenwerk Aachen


PUBLIC Relations

Presse- / Medienkontakte

Weihnachtskarten

Mit den Weihnachtskarten des Fördervereines

Familienfürsorge für schwerstkranke

Kinder „bunter Kreis“ konnten 240 Euro

gespendet werden.

Werbeeinnahmen

Einnahmen in Höhe von 48 TSD Euro wurden

durch umfangreiche Werbeaktivitäten

erzielt. Neben Anzeigenkunden in Bro-

schüren und Vermietungen von Standplätzen

und Plakatrahmen in unseren Einrichtungen

beinhalteten diese auch Werbeflächen-

und Flugblatttaschenvermietung.

Mitarbeiterzeitung „INTERN“

Mit regelmäßigen Ausgaben unserer Mitarbeiterzeitung

Studentenwerk Aachen

INTERN“ informieren wir auch innerbetrieblich

über alle anstehenden Projekte und

Aktionen.

zahlreiche

Pressemeldungen

Weihnachtskarten

ermöglichten 240

Euro Spende

48 TSD Euro aus

Werbeaktivitäten

Geschäftsbericht 2005Studentenwerk Aachen 17


ALS ARBEITGEBER

flexible Arbeitszeiten

in allen Bereichen

262 Mitarbeiter

durchschnittliche

Betriebszugehörigkeit

fünfzehn Jahre

18

Strukturen

Das Team im Personalwesen kümmert sich

um alle Belange, die Mitarbeiterangelegenheiten

betreffen. Neben der umfangreichen

Lohn- und Gehaltsabrechnung, die monatlich

durchgeführt wird, ist die Crew für viele

Serviceleistungen Ansprechpartner. Dazu

gehören die Pflege der Arbeitszeitkonten,

Personalaktenführung, Reisekostenabrechnung

ebenso, wie die Erstellung von

Arbeitsverträgen und Zeugnissen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren 262

Mitarbeiter im Studentenwerk Aachen

beschäftigt. Viele können auf eine

langjährige Berufserfahrung in unserem

Hause zurückblicken. Die durchschnittliche

Betriebszugehörigkeit liegt bei erfreulichen

fünfzehn Jahren. Ein relativ hohes durchschnittliches

Alter von 46 Jahren resultiert

unter anderem aus stark zurückgegangenen

Neueinstellungen. Diese Auswirkung

einer restriktiven Personalpolitik aufgrund

der Sparzwänge wird sich in Zukunft noch

stärker zeigen.

10-jähriges Dienstjubiläum

Willekin, Maria-Magdalena

Erol, Muersuede

Kick, Ralf

Kafkala, Chrisovalantou

Schweiger, Elisaweta

Lantin, Elisaweta

Scheffen, Maria-Margrit

Charfeddine, Tijania

15-jähriges Dienstjubiläum

Birkholz, Marie-Louise

Iordanidou, Maria

Kießling, Margita

Lemmer, Klaudia

Dulich, Josef-Hubert

Meessen, Martin

Gruschwitz, Heike

Sarfeld, Josefine

Djontros-Pikunic, Katica

Jansen, Reinhold

Ruiu, Antonietta

Sahli, Fatma

Yildiz, Yadigar

Paulzen, Gabriele

Carl, Marion

Heidemann, Irene

Hilbig, Annette

Niciforidou, Ciratsa

Katsiki-Bouktsi, Maria

Arbeitszeiten

Um unseren Mitarbeitern mehr zeitlichen

Spielraum am Arbeitsplatz zu ermöglichen,

wurden testweise im Jahr 2004 flexible

Arbeitszeiten eingeführt, die jetzt auf alle

Bereiche übertragen wurden. Diese verrückbaren

Arbeitszeiten bieten für den Einzelnen,

die Teams und die Unternehmensabläufe

viele Vorteile. In saisonal schwachen

Zeiten wie zwischen den Semestern

können beispielsweise Überstunden

bequem abgebaut werden, um auch einmal

spontan private Termine wahrzunehmen.

Resümierend konnten wir feststellen, dass

sich dadurch eine größere Mitarbeiterzufriedenheit

und bessere Auslastung in den

Arbeitsbereichen einstellte. Die Arbeitszeitkonten

werden gut angenommen und reichlich

genutzt.

20-jähriges Dienstjubiläum

Benzschawel, Roswitha

Sänger-Mainz, Marita

Ketteniß, Iris

Mertens, Pascale

Baranczyk, Klaus-Wolfgang

25-jähriges Dienstjubiläum

Küchen, Gabriele

Bielka-Belghithi, Elke

Abels, Angelika

Maderitsch, Ursula

Deppe, Ursula

30-jähriges Dienstjubiläum

Schneiderwind, Heinz

Hensen, Friedrich

Hecht, Norbert

Meurer, Walter

Gilles, Hermann

Müschen, Wolfgang

35-jähriges Dienstjubiläum

Rocks, Ursula

Geschäftsbericht 2005Studentenwerk Aachen


ALS ARBEITGEBER

Neues Abrechungsverfahren

Seit Einführung von SAP R3/HR im Januar

2005, verlaufen die Lohn- und Gehaltsabrechnung

und die Mitarbeiterstatistik (Krankenkasse,

Geburtstagslisten, Betriebszugehörigkeit,

Elternzeit) problemlos über das

neue System. Die Umstellung wird es in

Zukunft ermöglichen, zu jedem Zeitpunkt Statistiken

abzurufen und eine Stellen- und

Kostenplanung zu erhalten. Das Projekt

befindet sich noch in der Aufbauphase und

ebnet den Weg in ein professionelles Organisationsmanagement

Human Resources. Mit

dem erfolgreichen Abschluss können dann

Personalrat

Marion Bauwens (2. stv. PRV)

Herbert Buntrock

Manfred Engelhardt (freigestellter PRV)

Sabine Görres

Walter Meurer (1. stv. PRV)

Wilhelm Vossen

Herbert Wetzels

Einigungsstelle

Maczkiewitz, Hans-Werner (Vors.)

Paul Kuckelkorn (stv. Vors.)

Vertrauensperson für

schwerbehinderte Menschen

Beate Buntrock

Iris Ketteniß

kurzfristig Kennzahlen für alle Bereiche zur

Verfügung gestellt werden.

Für die gute und oft langjährige Mitarbeit

möchten wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

des Studentenwerks danken. Nur

durch eingespielte und flexible Teams konnten

wir die gesetzlich und wirtschaftlich engen

Rahmenbedingungen optimal ausnutzen.

Die Personalkosten sanken um zwei Prozent.

In erster Linie trug dazu der Wegfall der

Rückstellungen für die Landesunfallkasse

bei.

Beschäftigungsstruktur 2005 2004

Angestellte 108 106

Arbeiter 154 163

Auszubildende / Praktikanten 6 4

Vollzeitbeschäftigte 182 197

Teilzeitbeschäftigte 80 76

befristete Aushilfen 7 26

ausländische Arbeitnehmer 43 43

Schwerbehinderte 28 27

Mitarbeiteranzahl

Durchschnittliche Zahl

262 273

der Arbeitnehmer nach § 285 (7) HGB 224 227

Personalkosten 2005

Geschäftsführung 760.974

Kaufmännischer Bereich 790.335

Gebäudemanagement 1.295.502

Produktion 4.309.829

Vertrieb 318.999

Soziale Leistungen 1.664.837

Summe 9.140.478

Beauftragter des Arbeitgebers

in Angelegenheiten

schwerbehinderter Menschen

Jürgen Behr

ab August Brigitte Jungheim

Gleichstellungsbeauftragte

Klaudia Lemmer

Arbeitsmediziner

Dr. Dieter Preim

Sicherheitsingenieur

Ing. Büro für

Sicherheitstechnik Hubert Kirch

Einführung

SAP R3/HR

9,1 Millionen Euro

Personalkosten

Geschäftsbericht 2005Studentenwerk Aachen 19


ALS ARBEITGEBER

neue Zuordnung

der Aufgaben

neue Aufteilung in

Gebäudemanagement

und

Gastronomie

20

Neue Firmenstruktur

Die nach dem KPMG-Gutachten im Jahr

1997 eingeführte Organisationsstruktur im

Studentenwerk Aachen führte zu einer konsequenten

Trennung der zu erledigenden

Aufgaben in den Bereichen Produktion und

Kundenservice. In den Folgejahren entwickelte

sich das Studentenwerk als kompetenter

Dienstleister für die sozialen

Belange der Studenten an den Aachener

Hochschulen. In den Geschäftssegmenten

Kundenservice, Marketing und Internetauftritt

nimmt das Studentenwerk Aachen zwischenzeitlich

eine Führungsposition ein.

Bei den internen Arbeitsabläufen traten

aber empfindliche Schnittstellenprobleme

auf, die sich für eine positive Weiterentwicklung

kostenreduzierender Arbeitsprozesse

als hinderlich erwiesen. Anfang Juli

2005 wurden unter der Federführung der

neuen Geschäftsleitung die zentralen Aufgaben

im Studentenwerk Aachen neu zugeordnet.

Die positiven Erfahrungen hinsichtlich

der Kundenorientierung wurden bei der

Neugestaltung der Arbeitsabläufe in den

Bereichen Gastronomie und Gebäudemanagement

berücksichtigt.

Um Arbeitsabläufe transparenter und effizienter

gliedern zu können, wurden in einem

ersten Schritt die Bereiche Gastronomie

und Gebäudemanagement gebildet und die

hierzu anfallenden Aufgabengebiete nach

fachspezifischen Gesichtspunkten zugeordnet.

Konsequenterweise ist der Bereich

Gastronomie nunmehr alleinverantwortlich

zuständig für die Führung der Mensen,

Cafeterien, Cafes und den Cateringservice.

Der Bereich Gebäudemanagement übernimmt

die Zuständigkeit für die Gebäudebewirtschaftung,

die Haustechnik, Wohnraumvermietung

und die Werkstatt.

Die neu gebildete Abteilung Soziale Leistungen

ist für die Studienfinanzierung und

die Kinderbetreuung zuständig.

Alle Abteilungen wurden unter Berücksichtigung

der sachbezogenen Aufgaben neu

geordnet. Parallel zu der Neustrukturierung

des Hauses, die noch weiter entwickelt

wird, fanden unter Beteiligung des Personalrates

intensive Mitarbeitergespräche

statt, die letztlich zu einer hohen Akzeptanz

der eingeleiteten Maßnahmen führte. Das

neue Organigramm ist auf Seite 22 abgebildet.

Geschäftsbericht 2005Studentenwerk Aachen


AUFGABEN, STRUKTUREN, ORGANE

Der Verwaltungsrat und der Geschäftsführer

sind die Organe des Studentenwerkes. Mit

der Neufassung des Studentenwerksgesetzes,

das seit 1. Mai 2005 gilt, gibt es als Gremium

den Verwaltungsrat, der neben dem

Geschäftsführer Organcharakter besitzt.

Verwaltungsrat

Der Verwaltungsrat besteht aus sieben Mitgliedern

und setzt sich aus drei studentischen

Vertretern, einem Mitglied des Rektorates

einer Hochschule, einem Hochschulangehörigen,

einer Person aus dem öffentlichen

Leben sowie einem Beschäftigten des Studentenwerkes

zusammen. Er wird jeweils für

zwei Jahre gewählt. Seine wesentlichen Aufgaben

sind die Bestellung und Überwachung

der Tätigkeit des Geschäftsführers, Erörterung

und Beschlussfassung des Wirtschaftsplans

und die Bestimmung des Wirtschaftsprüfers.

Außerdem entscheidet er

über Änderungen der Satzung sowie der Beitragsordnung.

Der Geschäftsführer nimmt an

den Sitzungen mit beratender Stimme teil.

Mitglieder Verwaltungsrat Stand Mai 2005

Geschäftsführer

Der Geschäftsführer leitet das Studentenwerk

und vertritt es gerichtlich und außergerichtlich,

erstellt den Wirtschaftsplan und den

Jahresabschluß. Er unterrichtet das Gremium

bei wesentlichen Abweichungen des Wirtschaftsplans.

Er führt die Beschlüsse des

Verwaltungsrates aus. Hält er Beschlüsse für

rechtswidrig, hat er sie zu beanstanden. Der

Geschäftsführer ist Vorgesetzter aller Arbeitnehmer

des Studentenwerkes.

Organisationsstruktur

Mit der neu entwickelten Organisationsstruktur

werden im ersten Schritt für die Bereiche

Gastronomie und Gebäudemanagement die

klassischen Abteilungsebenen aufgegeben.

Führungsstrukturen werden dadurch gestrafft.

Das führt zu kürzeren und transparenteren

Entscheidungsprozessen.

Person mit einschlägiger Fachkenntnis Dr. Walter Fricke

Kanzlervertreter RWTH Heinz Herbert Kaußen

Hochschulangehöriger Prof.Dr.-Ing Ernst Biener

Studierender RWTH Bernd Schmidt

Studierender RWTH Wilhelm Ritz

Studierender FH Antonio Demia

Mitarbeiter Studentenwerk Aachen Brigitte Jungheim

Neufassung Studentenwerksgesetz

Abbau der

Abteilungsebenen

Geschäftsbericht 2005Studentenwerk Aachen 21


AUFGABEN, STRUKTUREN, ORGANE

Werner Stark

25 Jahre

Geschäftsführer

22

Organigramm

Controlling

Organisation

Hygiene

Kaufmännische

Abteilung

Finanz- und

Rechungswesen

EDV

Personalwesen

Einkauf

Gebäudemanagement

Geschäftsführerwechsel

Gebäudebewirtschaftung

Raumplanung

Werkstatt

Hausmeister

Wohnraumvermietung

Ein Orkan fegte über das Studentenwerk

hinweg. Das Schiff geriet in Schlagseite und

drohte zu kentern. In kurzer Folge verließen

drei Lotsen die Kommandobrücke. Das war

1980 der Zeitpunkt, als Assessor Werner

Stark das Ruder übernahm.

Er manövrierte das Schiff in ruhigere

Gewässer und wandelte fast unmerklich die

Selbsthilfeeinrichtung Studentenwerk in ein

modernes Dienstleistungsunternehmen.

Eintopfmensen und Bandausgaben mit

Stammessen wurden aufgegeben. Die technischen

und personellen Voraussetzungen

für ein ernährungsphysiologisch hochwertiges

und abwechslungsreiches Essensangebot

wurden geschaffen. Mit dem Aufbau der

damals nicht bekannten Cafeterien legte er

einen Grundstein für die heute nicht mehr

wegzudenkende Zwischenverpflegung.

Unter seiner Leitung entstanden sechs neue

Wohnanlagen mit 1.800 Bettplätzen; damit

entschärfte sich die Wohnungsnot am Hochschulstandort

Aachen. Eine neue, äußerst

beliebte Kindertagesstätte mit 45 Plätzen

rundete die Bauaktivität von Assessor Werner

Stark ab.

Als Steuermann pflegte er seine Anweisungen

in leisen Tönen zu vermitteln. Ein Frontmann

war er nicht, viel mehr ein Stratege,

Geschäftsführung Verwaltungsrat

Gastronomiebereich

Mensen

Cafeterien

Catering /

Raumvermietung

Bäckerei

Kaltküche

Zentrallager

Fuhrpark

Vertrieb

Marketing

QualitätsmanagementÖffentlichkeitsarbeit

Infocenter

Personalrat,

Vertrauensperson

für Schwerbehinderte,

Gleichstellungsbeauftragte

Soziale

Leistungen

Amt für Ausbildungsförderung

DAKA

Darlehnskasse

Kinderbetreuung

der jeden Zick-Zack-Kurs verhinderte. Mitarbeiter

hatten zu ihm einen „barrierefreien“

Zugang. Sachorientierte Entscheidungen mit

hohem Zuverlässigkeitswert waren sein

Markenzeichen. Den Umwandlungsprozess

des Studentenwerks vom reinen Zuwendungsempfänger

zu einem selbständigen

Unternehmen mit hoher wirtschaftlicher Verantwortung

vollzog er mit sicherer Hand.

Als anerkannter Experte im Sozialbereich

der Studierenden genoss Assessor Werner

Stark bei seinen Mitarbeitern, dem Kollegenkreis,

dem Dachverband der Studentenwerke

und im Ministerium hohes Ansehen. Im

Januar 2005 verankerte er das Schiff Studentenwerk

Aachen in einem windgeschützten,

sicheren Hafen. Natürlich sind nach so

einer langen Fahrt Reparaturen und Verbesserungen

angesagt. Die wird sein Nachfolger

mit Engagement aufgreifen.

Assessor Werner Stark hat in seinem

langjährigen Berufsleben im Studentenwerk

viele Weichen gestellt und das Unternehmen

damit auch bis ins Hier und Heute geprägt.

Ihm gebührt unser Dank und wir wünschen

ihm Gesundheit und Zufriedenheit für seinen

neuen Lebensabschnitt.

Geschäftsbericht 2005Studentenwerk Aachen


EDV

Restrukturierung IT–Peripherie

Nach zwei Jahren konnte die komplette

Neuausrichtung der EDV–Struktur abgeschlossen

werden. Um auch währenddessen

den reibungslosen Betrieb in den Fachbereichen

sicherzustellen, verliefen die

Umstellungen parallel zum laufenden Tagesgeschäft,

ohne dass die Anwender in ihrer

Arbeit Einschränkungen hinnehmen mussten.

So konnten die User jederzeit an ihren

PC-Arbeitsplätzen, genauso wie an den Servicekassen

alle Funktionen in gewohnter

Weise nutzen.

Das Ziel, bei einem möglichen Ausfall durch

technische Defekte eine problemlose Bedienung

aller Dienste im Netzwerk zu gewährleisten,

konnte durch den Einbau von neuen

Hard- und Software-Komponenten sichergestellt

werden.

Die IT-Anbindung unserer externen Nutzer,

wie zum Beispiel Mensen, Kindertagesstätten

und Hausmeister, erfolgt nun über ein

Virtual Private Network (VPN), ein Verschlüsselungsverfahren,

das einen sicheren

Austausch von Daten gewährleistet.

Im Rahmen des ständig zunehmenden

Datenaustausches durch das Internet war

der Aufbau von zwei Firewallsystemen ein

wichtiger Sicherheitsbaustein.

Mit der Einführung eines neuen Messaging-

Systems OpenExchange erhielten alle PC-

User im Studentenwerk Aachen E-Mailzugang

und wurden über ein einheitliches

System angebunden. Das Messaging-

System ermöglicht die arbeitsplatzübergreifende

Nutzung von Kalender- und Kontaktdaten,

sowie von Aufgaben und Dokumenten.

Begleitend zur Einführung fand für alle

Nutzer Anfang des Jahres eine eintägige

Schulung in kleinen Arbeitsgruppen statt.

Aufbau von

Firewallsystemen

einheitlicher

E-Mailzugang

Geschäftsbericht 2005Studentenwerk Aachen 23


LAGEBERICHT

zwei Prozent

mehr Studierende

in Aachen

ein Prozent

Umsatzrückgang

in der Gastronomie

Festbetrag

gesunken

24

Zahl der Studierenden

Es zeigte sich ein leichter Aufwärtstrend bei

der Zahl der Studierenden im Berichtsjahr

2005 trotz Einführung der Studienkonten im

Sommer 2004. Im gesamten Jahr war ein

Zuwachs von 1.639 Studierenden, was rund

zwei Prozent entspricht, zu verzeichnen.

Einnahmen aus Sozialbeiträgen

Durch den so nicht vorhersehbaren Anstieg

der Studierendenzahlen wuchsen die Erlöse

aus Sozialbeiträgen. Der vorsichtig kalkulierte

Ansatz im Wirtschaftsplan mit eingeplanten

Rückgängen der Studierendenzahlen

durch die Studienkonten konnte um 250

TSD Euro verbessert werden.

Durch die Sozialbeitragserhöhung zum

Wintersemester 2004 / 2005 von 39 Euro auf

56 Euro stiegen die Erlöse aus Sozialbeiträgen

auf 4 Millionen Euro (Vorjahr: 3,1 Millionen

Euro).

Festbetrag

Gegenüber dem Vorjahr ist der Festbetrag

um 79 TSD Euro auf 3.582 Millionen gesunken.

Für das Jahr 2006 und die darauf folgenden

Jahre muss voraussichtlich mit

einem beträchtlichen Rückgang der Zuwendungen

für die Studentenwerke gerechnet

werden. Die Zuwendungskürzungen können

sich in einer Größenordnung von 20 Prozent

und mehr pro Jahr bewegen.

Erträge Gastronomie

Der Bereich der Mensen und Cafeterien ist

neben der Wohnraumvermietung der Hauptumsatzträger

im Studentenwerk Aachen. So

war das Jahr 2005 durch einen Rückgang in

der Produktion und beim Absatz der Essen

gekennzeichnet. Im Vergleich zum Vorjahr

reduzierten sich die Essenszahlen um 42

TSD auf 1.327 Millionen. Über das gesamte

Geschäftsjahr verloren fast alle Mensen an

Essens- / Kundenzahlen, die nicht durch

Zugewinne in anderen Einrichtungen aufgefangen

und kompensiert werden konnten.

Im Bereich Gastronomie hat sich im

Geschäftsjahr 2005 das Ergebnis zum Vorjahr

um 56 TSD Euro verschlechtert, was

durch rückläufige Einnahmen in den Cafeterien

und insbesondere im Cateringservice entstand.

Währendessen haben sich die Erlöse

in den Mensen geringfügig verbessert.

In den Cafeterien wurde ein Umsatzrückgang

von 60 TSD Euro verzeichnet,

während wir in den Mensen einen Zuwachs

von 20 TSD Euro erzielten. Diese Entwicklung

in den Cafeterien ist insbesondere auf

die Umbauarbeiten von August bis November

im Bistro Templergraben zurückzuführen.

Aufgrund eines Brandschadens blieben

die Mensa und das Studentencafe

Ahorn55 im August geschlossen, was dort

zu einem Umsatzverlust von 19 TSD Euro

im Vergleich zum Vorjahr führte. Rückläufigster

aller Bereiche war in diesem Jahr die

Sparte Handelswaren.

In einzelnen Cafeterien ist trotzdem eine

positive Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr

zu beobachten. Insbesondere die Einführung

der Kaffeespezialitäten hat im

Bereich der Heißgetränke zu Einnahmesteigerungen

von 20 Prozent geführt.

2005 2004 Abweichung

€ € € %

Mensen 4.497.016 4.477.037 +19.979 +0,44

Cafeterien

Catering,

1.752.574 1.812.826 - 60.252 -3,33

Veranstaltungen,… 143.068 160.265 -17.197 -10,74

Erlöse sonst.

6.392.658 6.450.128 -57.470 -0,90

Warenverkäufe 15.091 13.441 +1.650 +12,27

6.407.749 6.463.569 - 55.820 -0,87

Geschäftsbericht 2005Studentenwerk Aachen


LAGEBERICHT

Trotz des um 20 TSD Euro gestiegenen Vorjahresergebnisses

in den Mensen sind die

Umsatzanteile bei der Kundengruppe Studierender

um 66 TSD Euro rückläufig. Lediglich

durch die gestiegenen Erlöse bei den

Personal- und Gästeessen um 83 TSD Euro

konnte ein leichtes Umsatzplus erzielt werden.

Im Ergebnis sind die Erlöse im Gastronomiebereich

leicht zurückgegangen. Die

Tendenz, dass weniger studentische Kunden

bei uns essen, sollte kritisch beobachtet

werden.

Für die Zukunft muss durch die Schließung

der Mensa M6 mit sinkenden Umsätzen

gerechnet werden, da zu befürchten ist,

dass wir nicht alle Kunden motivieren können,

an anderen Standorten unser Angebot

zu nutzen. Dies wird aber durch Einsparungen

bei Personal- und Instandhaltungskosten

mehr als kompensiert werden.

Insgesamt ist geplant, durch Sanierung und

Neuorganisation in den nächsten Jahren

verlorene Kundschaft wieder zurückzugewinnen.

Mieteinnahmen Wohnen

Bei den Mieterlösen im Wohnanlagenbereich

ist ein leichter Rückgang von 79 TSD

Euro auf 7,2 Millionen Euro zu verzeichnen.

Die Sanierungen und die Modernisierungen

in den Wohnanlagen Studentendorf und

FAHO verursachten einen Umsatzrückgang

von rund 171 TSD Euro.

Die zum 1. Mai 2003 vorgenommenen Mieterhöhungen

für Neueinzieher und bei Verlängerungsmietverträgen

führten zu einer

Verbesserung der Einnahmen bei den übrigen

Wohnanlagen. Eine Mietanpassung war

aufgrund gestiegener Kosten, insbesondere

bei Öl und Strom, notwendig geworden. Ein

weiterer Anstieg der Kosten bei Öl / Gas von

knapp 40 Prozent, sowie beim Strom von

knapp 30 Prozent zum Vorjahr, machen eine

weitere Mieterhöhung unumgänglich.

Finanzierung

Mit dem Festbetrag für das Amt für Ausbildungsförderung

und den Erstattungen für

die Kindertagesstätten in Höhe von

5.536.953 Euro, dem Ertrag aus Sozialbeiträgen

von 4.053.149 Euro und den

Umsatzerlösen in Höhe von 13.667.173

Euro sowie den sonstigen betrieblichen

Erträgen von 517.614 Euro konnte das Studentenwerk

einen Ertrag in Höhe von

23.774.889 Euro erwirtschaften.

Die Ertragssituation und damit auch die

Finanzierung des Studentenwerks wird im

Wesentlichen bestimmt durch den Bereich

der Umsatzerlöse im Gastronomiebereich

und in den Wohnanlagen von zusammen

13.667.173 Euro, was 61 Prozent der

Gesamtfinanzierung entspricht. Dieser Anteil

wird in den kommenden Jahren gesteigert

werden müssen, um die Finanzierung des

Studentenwerks zukünftig sicher stellen zu

können.

Wegfallende Mietkosten von 263.000 Euro

durch die geplante Schließung der Mensa

M6 tragen zu einer weiteren positiven

Kosten- / Nutzenentwicklung bei.

Personal

Die Personalkosten sanken gegenüber dem

Vorjahr um 2 Prozent auf 9.140.479 Euro.

So waren im Berichtsjahr die Aufwendungen

für Löhne und Gehälter um 187 TSD Euro

niedriger. Durch den Wegfall der Rückstellungen

für die Landesunfallkasse NRW im

Jahr 2004, die in den Jahren 1998-2003 270

TSD Euro betrugen, sanken die Aufwendungen

für die Sozialversicherung im

Geschäftsjahr 2005. Ab dem 01.01.2005

erhöhte sich das Sanierungsgeld der

Zusatzversorgung um 96 TSD Euro. Außerdem

verursachten Aufwendungen für die

Altersteilzeit zusätzlich 132 TSD Euro.

2005 2004 Abweichung

€ € € %

Mieterlöse 7.259.423 7.338.115 - 78.692 - 1,08

Mensen, Cafeterien

und Mieteinnahmen

haben den größten

Anteil am Umsatz

Personalkosten

rückläufig

höhere

Energiekosten

Geschäftsbericht 2005Studentenwerk Aachen 25


LAGEBERICHT

Rücklagen für

notwendige

Sanierungen in

Mensen und Cafes

positives

Betriebsergebnis

Sanierungen über

Kredit

26

Materialaufwand

Der Bereich Materialaufwand verzeichnete

im Geschäftsjahr 2005 mit 8.503.879 Euro

eine Steigerung von 440 TSD Euro. Dieser

höhere Kostenanteil für bezogene Leistungen

ergibt sich insbesondere aufgrund der

gestiegenen Energiepreise mit fast 400 TSD

Euro, den Aufwendungen für Personaldienstleister

mit 98 TSD Euro sowie auch durch

Mieten mit 127 TSD Euro. Bei den Roh-,

Hilfs- und Betriebsstoffen konnte ein Rückgang

von 94 TSD Euro verzeichnet werden.

Erfreulicherweise sind die Müllabfuhrgebühren

der Stadt Aachen in diesem Jahr um

57 TSD Euro gesunken.

Jahresabschluss

Mit dem Jahresabschluss 2005 erwirtschaftete

das Studentenwerk Aachen einen

Jahresüberschuss in Höhe von 799 TSD

Euro (Vorjahr 819 TSD Euro).

Rücklagen

Im Geschäftsjahr konnte aufgrund des guten

Jahresergebnisses eine Zuführung in die

Investitionsrücklage in Höhe von 969 TSD

Euro (Vorjahr 1.035 TSD Euro) vorgenommen

werden. Diese Rücklage erfolgte, da in

vielen unserer Mensen und Cafeterien die

Notwendigkeit besteht, in absehbarer Zeit

Ersatz – und Neuinvestitionen zu tätigen, um

diese für unsere Kunden attraktiv zu halten

oder zu gestalten und wettbewerbsfähig zu

bleiben.

Landeshaushalt

Angesichts der Haushaltslage des Landes wird

auch in Zukunft auf der Einnahmeseite mit sinkenden

Zuschüssen seitens des Ministeriums

für Innovation, Wissenschaft, Forschung und

Technologie (MIMFT) zu rechnen sein.

Sozialbeiträge

Die Entwicklung der Sozialbeitragseinnahmen

aufgrund der vorgenommenen Beitragserhöhung

zum WS 2004 / 2005 wird auch

zukünftig, trotz der Einführung der Studiengebühren

für Erstsemester zum Wintersemester

2006, als durchaus positiv gesehen. Für

das Geschäftsjahr 2006 ist mit einer Anhebung

der Sozialbeiträge nicht zu rechnen.

Kostenperspektive

Auf der Kostenseite muss weiter mit steigenden

Kosten vor allem im Energiebereich und

bei den Sanierungs- und Instandhaltungsaufwendungen

im Gebäudebereich gerechnet

werden. Da keine Fördermittel zu erwarten

sind, muss das Studentenwerk mit eigenen

Mitteln für Sanierungen und Instandhaltungen

aufkommen. So wurden im Zusammenhang

mit dringend notwendigen Sanierungs-

und Modernisierungsmaßnahmen bei

den Wohnanlagen FAHO und Studentendorf

bereits Kapitalmarktmittel in einer Größenordnung

von 4 Millionen Euro zur Finanzierung

aufgenommen.

Weitere wesentliche als die vorstehend

genannten Risiken sind aus heutiger Sicht

nicht erkennbar.

Geschäftsbericht 2005Studentenwerk Aachen


IN ZAHLEN

Das Studentenwerk verfügt über vier Einnahmequellen,

um die vielschichtigen Aufgabenstellungen

zu erfüllen. Das sind in erster

Linie die Umsatzerlöse mit einem Anteil von

61 Prozent. Dann folgen die Sozialbeiträge

mit 18 Prozent, die sich aus einer Semestergebühr

von 56 Euro pro Student ergeben.

Finanzierungsquellen 2005

Umsatzerlöse, Mieten u.a. 61,03%

Festbetragsentwicklung / €

Sozialbeitragsentwicklung / €

Den kleinsten Anteil macht der vom Land

Nordrhein-Westfalen bereitgestellte Festbetrag

mit 16 Prozent aus, der seit 1994 nicht

mehr angehoben wurde. Der Finanzierungsanteil

des Landes für die Förderungsabteilung

beträgt 5 Prozent.

Festbetrag des Landes 16,00%

Erstattung für die Förderung 4,88%

Erträge aus den Semesterbeiträgen 18,10%

2000 2001 2002 2003 2004 2005

3.870.006 3.765.553 3.793.080 3.763.300 3.661.466 3.582.189

2000 2001 2002 2003 2004 2005

2.276.094 2.277.501 2.503351 2.918.610 3.155.435 4.053.149

61 Prozent der

Finanzierung durch

Umsatzerlöse

Geschäftsbericht 2005Studentenwerk Aachen 27


IN ZAHLEN

37.994 Studierende

im WS

6,4 Millionen Euro

Gastronomieerlös

13,7 Millionen Euro

Gesamtumsatz

28

Studierende / Mitarbeiter 2005 2004

Zahl der Studierenden im SS 35.017 34.436

Zahl der Studierenden im WS 37.994 36.936

Sozialbeiträge Gesamt 4.053.149 3.155.435

Semesterbeitrag zum WS / Student 56 56

Festbetrag 3.582.189 3.661.466

Gesamtzuschuss / Student * 123 129

Mitarbeiterzahl 262 273

Mitarbeiterzahl (§ 285 Nr.7 HGB) 224 227

Personalkosten 9.140.479 9.336.324

Personalkosten / Beschäftigten 40.806 41.129

* = Festbetrag des Landes + Erstattung Förderung : Studierende WS

Ausbildungsförderung 2005 2004

Aufwandserstattung 1.092.988 1.094.050

Ausgezahlte Förderungsmittel 23.411.526 22.750.951

geförderte Studierende 5.890 5.703

Gastronomie 2005 2004

Zahl der Mensen- / Relais-Einrichtungen 9 9

Zahl der Cafeterien 9 9

Mensaplätze 3.299 3.299

verkaufte Essen 1.326.775 1.368.992

Verkaufspreis je Essen 1,50 - 2,60 1,50 – 2,30

Umsatzerlöse Mensen 4.497.016 4.477.037

Umsatzerlöse Cafeterien 1.752.574 1.812.826

Umsatz sonstige Wirtschaftsbetriebe 143.068 160.265

Umsatzerlöse Gastronomie gesamt 6.392.658 6.450.128

Studentisches Wohnen 2005 2004

Anzahl der Wohnanlagenlätze * 4.221 4.361

Mieterlöse Wohnanlagen 7.259.423 7.338.115

durchschnittliche Miete pro Platz 143 139

privat vermittelte Zimmer 201 194

* incl. Uni-Klinikum Kullen

Finanzen 2005 2004

Bilanzsumme Euro 72.936.341 71.473.928

Jahresüberschuss / -fehlbetrag 798.836 818.832

Bilanzgewinn- / -verlust 0 0

Zuwendung Land NRW gesamt 4.675.177 4.755.516

Umsatzerlöse 13.667.173 13.801.685

Gesamtleistung * 23.774.889 23.046.053

Rücklagen nach § 12 STWG 1.509.227 1.509.227

Rücklagen Wohnanlagen 1.263.355 1.113.562

Rückstellungen Wohnanlagen 7.634.000 6.901.900

* = Umsatzerlöse + Sozialbeiträge + Zuschüsse öffentl.Hand + sonstige betrieblichen Erträge

Geschäftsbericht 2005Studentenwerk Aachen


Gewinn- und Verlustrechnung

vom 1. Januar bis 31. Dezember 2005 gegliedert nach § 275 Abs. 2 HGB

2005 2004

EURO EURO EURO EURO

1. Umsatzerlöse

a) Verkaufserlöse Verpflegungsbetriebe 6.392.658,39 € 6.450.128,46 €

b) Erlöse aus sonstigen Warenverkäufen 15.091,16 € 13.441,18 €

c) Mieterlöse Wohnheime 7.259.423,30 € 7.338.115,42 €

d) Mieterlöse sonstige 0,00 € 13.667.172,85 € 0,00 € 13.801.685,06 €

2. Sozialbeiträge 4.053.149,00 € 3.155.435,00 €

3. Allgemeiner Zuschuss 5.536.952,83 € 5.526.304,30 €

4. sonstige betriebliche Erträge 518.878,05 € 562.629,13 €

5. Materialaufwand

a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und

Betriebsstoffe und für bezogene Waren -3.622.506,91 € -3.717.103,39 €

b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -4.881.372,42 € -8.503.879,33 € -4.346.558,91 € -8.063.662,30 €

6. Personalaufwand

a) Löhne und Gehälter -6.847.794,97 € -6.955.999,08 €

b) soziale Abgaben und Aufwendungen für

Altersversorgung und Unterstützung -2.292.683,89 € -9.140.478,86 € -2.380.325,08 € -9.336.324,16 €

7. Abschreibungen

a) Abschreibungen auf Sachanlagen -1.761.029,48 € -1.727.877,42 €

b) Abschreibung Umlaufvermögen 0,00 € -1.761.029,48 € 0,00 € -1.727.877,42 €

8. sonstige betriebliche Aufwendungen -3.939.277,30 € -3.641.318,40 €

9. Finanzergebnis

a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 223.773,07 € 160.560,44 €

b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen -350.496,78 € -126.723,71 € -361.923,45 € -201.363,01 €

10. Erträge aus Zuwendungen zur

Finanzierung von Investitionen 0,00 € 0,00 €

11. Erträge aus der

Auflösung von Sonderposten 551.949,00 € 559.559,09 €

12. Aufwendungen aus der

Zuführung zu Sonderposten 0,00 € -2.498,60 € 557.060,49 €

13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 856.713,05 € 632.568,69 €

14. a.o. Ertrag 0,00 € 230.602,48 €

15. sonstige Steuern -57.876,77 € -44.338,82 €

16. Jahresüberschuss 798.836,28 € 818.832,35 €

17. Verlustvortrag 0,00 € 0,00 €

18. Entnahme aus Rücklagen

a. Kapitalrücklage (Anlagekapital) 628.096,00 € 636.760,02 €

b. Rücklage gemäß § 12 StWG 0,00 € 0,00 €

c. Rücklage Pontwall 7 7.138,14 € 0,00 €

d. Rücklage Wohnheimbereich-Mobiliar 225.775,19 € 0,00 €

e. Rücklage Wohnheimbereich-Mietausfallwagnis 15.203,81 € 7.551,65 €

f. Rücklage Kinderkrippe 15.084,11 € 18.592,66 €

g. Rücklage Kita 0,00 € 891.297,25 € 0,00 € 662.904,33 €

19. Einstellungen in Rücklagen

a. Kapitalrücklage -270.081,62 € -262.478,12 €

b. Rücklage gemäß § 12 STWG 0,00 € 0,00 €

c. Rücklage Kinderkrippe 0,00 € 0,00 €

d. Rücklage Kita -31.466,64 € -55.593,13 €

e. Rücklage Pontwall 7 -27.433,89 € -20.217,99 €

f. Rücklage Investitionen -969.415,99 € -1.034.940,32 €

g. Rücklage Wohnheimbereich-Mobiliar -342.472,65 € -103.641,19 €

h. Rücklage Wohnheimbereich-Mietausfallwagnis -48.298,80 € 0,00 €

i. Rücklage DSKV -963,94 € -1.690.133,53 € -4.865,93 € -1.481.736,68 €

20. Bilanzverlust/Bilanzgewinn -0,00 € 0,00 €

Geschäftsbericht 2005Studentenwerk Aachen 29


Bilanz

zum 31. Dezember 2005

AK T I V A 31.12.2005 2004 P A S S I V A 31.12.2005 2004

Euro TSD Euro Euro TSD Euro

30

A. ANLAGEVERMÖGEN A. EIGENKAPITAL

I. IMMATERIELLE

VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 30.381,00 € 16 € I. Kapitalrücklage (Anlagekapital) 23.265.127,89 € 23.624 €

II. Rücklagen:

1. Rücklage gemäß § 12 STWG 1.509.227,20 € 1.509 €

2. Rücklage für Gesundheitsförderung 382.713,32 € 382 €

II. Sachanlagen 3. Rücklage Kinderkrippe, Melatener Straße 10.242,46 € 25 €

1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich 4. Rücklage Wohnheime-Mobiliarerneuerung- 1.056.913,03 € 940 €

der Bauten auf fremden Grundstücken 58.034.425,33 € 59.195 € 5. Rücklage Wohnheime Mietausfallwagnis 206.442,09 € 173 €

2. Betriebs-und Geschäftsausstattung 2.158.652,47 € 2.110 € 6. Rücklage Pontwall 7 251.294,70 € 231 €

3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.606.041,23 € 148 € 7. Rücklage KITA, Schillerstr.10 132.642,76 € 101 €

62.829.500,03 € 61.469 € 8. Rücklage Investitonen 2.347.302,57 € 1.378 €

III. Bilanzergebnis im Sinne des Studentenwerkgesetzes NW 0,00 € - €

III. Finanzanlagen SUMME A 29.161.906,02 € 28.363 €

1. Sonstige Ausleihungen 1.203.386,64 € 1.180 €

B. SONDERPOSTEN

SUMME A: 64.032.886,67 € 62.649 € I. SONDERPOSTEN AUS INVESTITIONSZUSCHÜSSEN

B. UMLAUFVERMÖGEN 1. Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 20.307.954,63 € 20.860 €

2. Investitionszuschüsse für Neubaumaßnahmen 0,00 € 0 €

I. VORRÄTE

1. Roh-,Hilfs- und Betriebsstoffe 386.101,14 € 289 €

2. Warenbestände 47.612,62 € 41 €

433.713,76 € 330 €

SUMME B 20.307.954,63 € 20.860 €

II. FORDERUNGEN SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 91.605,51 € 104 C. RÜCKSTELLUNGEN

1. Rückstellungen 7.634.000,00 € 6.902 €

2. Sonstige Vermögensgegenstände 95.905,11 € 52 2. Sonstige Rückstellungen 2.610.000,00 € 1.537 €

SUMME C 10.244.000,00 € 8.439 €

III. KASSENBESTAND, POSTGIROGUTHABEN,

GUTHABEN BEI KREDITINSTITUTEN 8.272.867,25 € 8.331 € D. VERBINDLICHKEITEN

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.648.910,55 € 9.919 €

SUMME B 8.460.377,87 € 8.487 € 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.237.525,66 € 1.438 €

3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.315.088,79 € 1.390 €

C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 9.363,00 € 7 €

Geschäftsbericht 2005Studentenwerk Aachen

SUMME D 12.201.525,00 € 12.747 €

E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.020.955,65 € 1.064 €

72.936.341,30 71473 € 72.936.341,30 € 71.473 €

Treuhandvermögen 707.278,73 € 613 € Treuhandverbindlichkeiten 707.278,73 € 613 €


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