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Zielgruppen

Standortsuchende Unternehmen und Investoren, ansässige Unternehmen, Berater/Vermittler, For-

schungs-/Bildungsinstitute, Organisationen/Vereinigungen, Medien, Multiplikatoren, Einwohner,

Wohnortsuchende Personen, Nachbarstandorte, Geschäftsreisende, Touristen, Kunden.

In der letzten Frage der Untersuchung wird nach dem Vorhandensein eines Leitbildes resp. einer Ziel-

setzung/Strategie gefragt.

Die Untersuchungsresultate werden ausgewertet sowie mit der Theorie verglichen. Den Abschluss

dieser Arbeit bildet die Schlussfolgerung.

1.4 Was ist Standortmarketing

Bevor das Standortmarketing genauer untersucht wird, soll zuerst der Begriff selbst geklärt werden.

Der Begriff ‚Standortmarketing’ ist in der Schweiz Mitte der 90er-Jahre zum ersten Mal aufgetaucht 2

und von der Stadt Winterthur 1993 zum ersten Mal benutzt worden. Heute wenden über 60 Prozent

der Schweizer Städte und Gemeinden ab 7'000 Einwohner Standortmarketing an 3 . Gemäss Köchlin

versteht man unter Standortmarketing grundsätzlich die Anwendung des betriebswirtschaftlichen

Marketing-Konzeptes innerhalb eines Standortes 4 . Ein Standort ist ein geografischer Ort, an dem Pro-

dukte und Leistungen erstellt und verwertet werden 5 . Marketing dient als Führungs- und Koordinati-

onsinstrument für die zielgerichtete Gestaltung der Standortentwicklung und ist nicht nur ein Instru-

ment der Standortwerbung. Marketing ist ein sich laufend wiederholender vierstufiger Prozess, der die

Analysephase, die Planungsphase, die Durchführungsphase sowie die Kontrollphase umfasst 6 . Hier ist

anzumerken, dass die Übertragung des betriebswirtschaftlichen Marketings auf Standorte nicht immer

selbstverständlich war. Heute ist man sich jedoch einig, dass sowohl die Philosophie als auch die Prin-

zipien des Marketings auf nicht-kommerzielle Organisationen übertragbar sind und somit auch auf

Standorte 7 . Transferiert man also das klassische Marketingkonzept auf die Vermarktung von Wirt-

schaftsstandorten, sieht dies wie folgt aus 8 :

2 Vgl. Koechlin Ruedi 2002, S. 4

3 Vgl. Datko Götz 2006, S. 5

4 Vgl. Koechlin Ruedi 2002, S. 6

5 Vgl. Balderjahn Ingo 2000, S. 1

6 Vgl. Koechlin Ruedi 2002, S. 6

7 Vgl. Raffée Hans / Fritz Wolfgang / Wiedmann Peter 1994, zitiert in: Balderjahn Igor 2000, S. 55

8 Vgl. Balderjahn Igor 2000, S. 56

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