START März 2017 | Ausbildung und Studium - Ein LVZ-EXTRA

lvzextra

© 2017 Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft mbH & Co. KG

+ Verlosung

2 x 2 Karten für das Picknick Open 2017

Der Mann

hinter der

Maske

Schutzschilde, Schulabschluss,

schneller Ruhm – Cro im Interview

Anzeigen-Sonderveröffentlichung • • Freitag, 10. März 2017


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Anzeigen-Sonderveröffentlichung

INHALT

Seite 4

Der Mann hinter der Maske:

Rapper Cro im Interview plus Verlosung

Seite 6 Wo sich neue Horizonte erschließen lassen:

Als Azubi ins Ausland gehen

Seiten 8/9 Herausforderungen im Studium und

mögliche Lösungswege

Seite 10

Beliebte Ausbildungsberufe

in der Übersicht

Seite 11

Arbeitsagentur führt

lebensbegleitende Beratung ein

Seiten 12/13 Fachhochschule oder Uni –

eine Orientierungshilfe

Seite 14

Vielversprechende Aussichten

in der Pflegebranche

Seite 15 Bewerbung, Perspektiven und Co.:

Termine rund um den Berufsstart

Impressum

Anzeigen-Sonderveröffentlichung der Leipziger Volkszeitung

Verlag, Herstellung und Druck:

Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft mbH & Co. KG,

Peterssteinweg 19, 04107 Leipzig

Vermarktung: Arne Frank

Redaktion: Patricia Liebling, Tina Wundke

Titelbild: Steffen Posner

Fotos S. 8/9: dpa; Kycer, PublicDomainPictures/pixabay.com

Content: dpa

Kontakt: serviceredaktion@lvz.de

Layout: Sonderthemen-Technik

Das Abc

der Arbeitswelt

Manchmal kann es ganz schön

schwierig sein, sich bei all den

neuen Begriffen und Bezeichnungen

zurechtzufinden, die in der Arbeitswelt

auf einen einprasseln. Hier eine

kleine Übersicht.

A

Agentur für Arbeit

Hier findet man Ansprechpartner, wenn

man Informationen über Berufe, Ausbildungsplätze

oder die Stellensuche

an sich braucht.

Ausbildungsnachweis

In dem Berichtsheft werden alle Tätigkeiten,

die man in der Ausbildungszeit

ausführt, aufgelistet. Das Heft muss

jeder Azubi führen und bei der Abschlussprüfung

vorlegen. In Streitfällen

ist es ein wichtiger Nachweis, ob der

Ausbildungsplan eingehalten wurde.

P

Probezeit

In Arbeits- und Ausbildungsverträgen

ist

normalerweise eine

Probezeit festgelegt. Eine

Kündigung in der Probezeit

ist ohne Angabe von

Gründen und zu verkürzten

Fristen möglich.

B

Berufenet

So nennt sich die Datenbank der

Bundesagentur für Arbeit, in der alle

Berufe beschrieben werden.

Berufswahlfahrplan

Der Berufswahlfahrplan hilft, die Zeit

bis zum Beginn einer Ausbildung gut

zu planen und nichts Wichtiges zu

vergessen.

Betriebsrat

Es gibt ihn in Betrieben ab fünf Mitarbeitern,

jedoch meist nur in großen

Unternehmen. Der Betriebsrat ist

direkter Ansprechpartner für die Angestellten.

Bei Arbeitszeitregelungen,

Einstellungen, Arbeitsbedingungen

und Entlassungen hat der Betriebsrat

Mitspracherecht.

Bundesfreiwilligendienst

Das ist ein freiwilliger, gemeinnütziger

Dienst, der 2011 als Ersatz für den

Zivildienst eingeführt wurde. In der

Regel dauert er zwölf Monate.

Sozialversicherung

Jeder, der mehr als

450 Euro brutto verdient,

muss Sozialabgaben bezahlen.

Das Geld geht an

die gesetzliche Kranken-,

Arbeitslosen-, Renten- und

Pflegeversicherung.

S

Freiwilliges Soziales Jahr

Hier kann man bis zu einem

Alter von 28 Jahren freiwillig

in sozialen Berufen, im

kulturellen Bereich oder im

Umweltschutz arbeiten.

Voraussetzung ist, dass man

mit der Schule fertig ist.

F

G

Gewerkschaften

Sie vertreten die Interessen der

Beschäftigten, verhandeln Tarifverträge

und bieten Rechtsschutz bei

arbeitsrechtlichen Problemen.

K

Krankmeldung

Wenn man krank ist,

muss man am ersten Tag

im Betrieb Bescheid sagen

und nach spätestens drei

Tagen ein ärztliches Attest

vorlegen.

Z

Zeugnis

Ein Zeugnis wird nach der Abschlussprüfung

im Betrieb und in der Berufsschule

ausgestellt. Auch wer später eine

Firma verlässt, bekommt ein Zeugnis.

Nicht immer erhält man es automatisch.

Wenn man es aber verlangt, muss es

ausgestellt werden. Das Zeugnis darf

keine Bemerkungen enthalten, die sich

nachteilig auf die Bewerbung bei einer

anderen Firma auswirken könnten. Aber

Vorsicht: Um dieses Verbot zu umgehen,

haben die Arbeitgeber eine regelrechte

„Geheimsprache“ entwickelt. Wer sicher

gehen will, kann das Zeugnis etwa vom

Betriebs- oder Personalrat prüfen lassen.

Welche Krankenkasse hilft

mir sogar bei der Suche

nach einem Ausbildungsplatz?

Die IKK classic macht dich

fit für Berufswahl und Bewerbung.

Weitere Informationen unter unserer

kostenlosen IKK-Servicehotline: 0800 455 1111.

Oder auf www.ikk-classic.de/berufsstarter

Berufsstart voraus!

IKK classic hilft, eigene Stärken zu entdecken und durchzustarten

Ein Beruf mit Zukunft soll es

sein. Einer, der auch nach vielen

Arbeitsjahren noch Spaß

macht. Einfach ist die Entscheidung

für einen Beruf nicht. Aber

es gibt Unterstützung. Unter

www.ikk-classic.de/berufsstarter

bietet die IKK classic Hilfe bei

der Berufsorientierung, Lehrstellensuche

und Bewerbung.

So können junge Leute auf der

Internetseite in einem Persönlichkeitstest

ihre individuellen

Stärken und Interessen entdecken.

Wer dann gezielt nach

einem passenden Beruf suchen

möchte, kann im Berufslexikon

Informationen, Ausbildungsvoraussetzungen

und berufliche

Entwicklungsmöglichkeiten

nachlesen. Die IKK-Azubibörse

hilft dabei, nach freien Ausbildungsplätzen

zu suchen. Auch

wer vorher in den Wunschberuf

reinschnuppern will, kann

dort fündig werden, denn auch

Praktikumsplätze sind in der

Azubibörse zu finden.

Wenn es konkret wird und es

daran geht, die Bewerbungsunterlagen

vorzubereiten, hilft

der IKK-Online-Bewerbungsbaukasten.

Anhand von Vorlagen

können Anschreiben

formuliert und der Lebenslauf

professionell aufbereitet

werden. Ergänzt mit den

Zeugnissen und anderen Leistungsbelegen

kann dann alles

zu einem PDF zusammengefügt

und heruntergeladen werden.

Übrigens: Wer sich bis zum

31. März in der IKK-Azubibörse

registriert, nimmt automatisch

an einem Gewinnspiel

mit tollen Preisen teil.

Mehr Infos, Bewerbungsmappen-Check

und Kopien

der notwendigen

Unterlagen

gibt es auch

direkt bei

der

IKK classic

vor Ort.


Anzeigen-Sonderveröffentlichung

3

Zielgerichtete

Betreuung junger

Menschen

Haus der Jugend Leipzig hilft bei vielen Fragen

Immer mehr Jugendliche finden

einen Weg in den Ausbildungs-

und Berufsalltag. „Derzeit

leben in der Stadt noch

2024 arbeitslose junge Menschen“,

weiß Hermann Leistner,

Pressesprecher der Agentur

für Arbeit Leipzig. Das sind

313 Jugendliche weniger als

vor einem Jahr.

Nicht zuletzt ist dieser positive

Trend dem Zusammenschluss

von Arbeitsagentur, Jobcenter,

Bildungsagentur und der Stadt

Leipzig zu verdanken. Ihre Jugendberufsagentur

ist in der Leipziger

Georg-Schumann-Straße

beheimatet und hat seit September

geöffnet. Seither ist die

Zahl der Arbeitslosen zwischen

15 und 25 Jahren in Leipzig von

9,7 auf 8,1 Prozent gesunken.

Im sogenannten Haus der

Jugend als gemeinsame Einrichtung

aller Partner werden sämtliche

Angebote gebündelt. Ziel ist

es, Jugendlichen auf unkompliziertem

Wege eine zielgerichtete

Betreuung zu ermöglichen –

„unabhängig von den bürokratischen

Wirkungskreisen“, erklärt

Ronny Schleicher, Pressesprecher

des Jobcenters Leipzig.

Rund 190 Mitarbeiter bemühen

sich in Hilfeleistungen, die über

die gängige Berufs- und Studienberatung

hinausgehen.

‡ BERUFEPARTY

Das Fallmanagement-Team

beispielsweise bietet eine Beratung

für Jugendliche in Krisensituationen

an. „Das ‚Warum’

steht dabei im Vordergrund“,

sagt Schleicher. Denn oftmals

gilt es, Hürden wie Suchtgefährdung

oder Geldprobleme zu

bewältigen, ehe der Einstieg in

die Berufswelt erwägt werden

sollte. Auch eine Zweigstelle der

Jugendberatung „jUkON“ unterstützt

vor Ort Jugendliche und

ihre Angehörigen bei Themen wie

Wohnungslosigkeit, Kriminalität

oder Konflikten im Familien- und

Freundeskreis.

Wie sieht eigentlich ein Bewerbungsschreiben

aus? Wie bereite

ich mich auf ein Vorstellungsgespräch

vor? Fragen zum Bewerbungsverfahren

bleiben dank

der Mitarbeiter des JobClub-

Leipzig nicht unbeantwortet. Mit

Rat und Tat stehen sie den jungen

Erwachsenen zur Seite.

Geöffnet hat die Jugendberufsagentur

montags, mittwochs,

donnerstags und freitags

von 8 bis 12 Uhr sowie dienstags

von 8 bis 18 Uhr. Alle arbeitslosen,

arbeits- oder ausbildungssuchenden

Jugendlichen, die

bei der Agentur für Arbeit oder

dem Jobcenter gemeldet sind,

werden hier beraten. Termine

sind über die kostenlose Hotline

08004555500 zu vereinbaren.

Zur 8. Jugendkonferenz am Mittwoch, dem 5. April, können Jugendliche

unter dem Motto „Berufeparty – schau was geht!“ erstmalig

selbst anpacken. Wer in der Jugendberufsagentur gemeldet

ist, hat die Chance einen Tag lang in verschiedene Berufsfelder

hineinzuschnuppern – und mit seiner Arbeit einen Teil zur großen

Abschlussparty beizutragen. Für Highlights sorgen außerdem die

Dresdner Band „Stilbruch“ und ein Gewinnspiel.

Die Saxonia Media Filmproduktionsgesellschaft mbH

ist ein in Leipzig ansässiges Filmproduktionsunternehmen.

Zu unseren Produktionen gehören u.a. die erfolgreichen

Formate „In aller Freundschaft“, „Tierärztin Dr.

Mertens“, „In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte“ und

„WaPo Bodensee“ sowie das Kinderformat „Schloss

Einstein“.

Für den Ausbildungsbereich

„Kauffrau/-mann

für Büromanagement“

suchen wir genau DICH.

Nähere Informationen findest du unter

www.saxonia-media.de.

Konnten wir Dein Interesse wecken?

Dann schicke Deine

aussagekräftige vollständige

Bewerbung bis zum

31.03.2017 an:

Bewerbung@saxonia-media.de

Arbeitslos

melden nach

Schulabschluss

ist nicht

unbedingt

nötig

Abitur 2017

Wer mit der Schule fertig ist und

noch Pufferzeit vor der Ausbildung

oder dem Studium hat,

muss sich nicht arbeitslos melden.

Vier Monate lang bleibt der

Anspruch auf Kindergeld auch

so bestehen, wie ein Sprecher

der Bundesagentur für Arbeit

erklärt. Das gilt auch, wenn ein

Bundesfreiwilligendienst oder ein

Freiwilliges Soziales Jahr geplant

Studium oder Ausbildung

im Unternehmen?

»Machen Sie doch beides!«

Die Vorteile:

Während Ihrer Ausbildungszeit im Unternehmen sammeln Sie wertvolle Berufserfahrung

Sie verdienen schon Ihr eigenes Geld

Gleichzeitig erlangen Sie den international anerkannten Bachelor-Abschluss

Die Studiengänge:

Bachelor of Arts (B. A.) in

Angewandte Pflegewissenschaft

Banking & Finance

Business Administration

Gesundheitspsychologie &

Medezinpädagogik

Gesundheits- und Sozialmanagement

International Business*

International Management

Marketing & Digitale Medien

* Kooperation mit der TH Köln bzw. der Hochschule Bochum.

** Kooperation mit der Landeshauptstadt München.

studienberatung@fom.de

0800 1959595

Grafik: Tobias Wieland

sind. Wenn absehbar ist, dass

die Überbrückungszeit länger

als vier Monate dauert oder ein

Studienplatz abgesagt wurde,

kann sich ein Schulabgänger arbeitslos

melden. Dann kann er

die Vermittlung der Arbeitsagentur

nutzen und Nachteile beim

Kindergeld vermeiden. Auch wer

Unterstützung beantragen will,

muss sich arbeitslos melden.

Entscheiden Sie sich für ein duales Studium an

einem der 28 FOM Hochschulzentren in Deutschland.

Bachelor of Science (B. Sc.) in

Betriebswirtschaft & Wirtschaftspsychologie

Wirtschaftsinformatik

Wirtschaftsingenieurwesen

Bachelor of Laws (LL. B.) in

Steuerrecht

Wirtschaftsrecht

Öffentliches Recht **

Jetzt

informieren

fom.de

Bachelor of Engineering (B.Eng.) in

Elektrotechnik*

Elektrotechnik & Informationstechnik

Maschinenbau *

Mechatronik*


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Anzeigen-Sonderveröffentlichung

Der Mann hinter der Maske

Musiker Cro über Schulabschluss, schnellen Ruhm und Schutzschilde

Er singt, rappt, produziert, ist als Buchautor und Designer aktiv – Carlo Waibel alias Cro hat viele

Talente. Und probiert sich gerne aus. Spätestens seit seinem Song „Easy“ ist er Musikfans ein

Begriff. Ein Geschenk war der Erfolg nicht. Der Baden-Württemberger hat nicht nur hart dafür

gearbeitet, sondern vor allem mit Leidenschaft.

Die Musik begleitet dich seit du

ein Kind warst, früh zeigte sich,

dass sie mehr als ein Hobby

ist. Und dennoch hast du erst

mal deinen Schulabschluss

und eine Ausbildung gemacht.

Warum?

Meine Eltern haben mich und

meine Geschwister immer gefördert

und dabei unterstützt,

unsere Kreativität auszuleben.

Trotzdem wurde mir vermittelt,

dass eine solide Basis nie schaden

kann. Musik als Hobby hat

immer schon eine große Rolle in

meinem Leben gespielt, jedoch

konnte ich nicht davon ausgehen,

dass ich damit einmal meinen

Lebensunterhalt verdienen

werde. Auch als das Ding mit

der Musik dann langsam immer

größer wurde und ich kurz vor

meinem Abschluss stand, war

trotzdem klar, dass ich die Ausbildung

zu Ende bringe.

Du hast mal im Bereich Medien

gearbeitet, die Musik war dein

Plan B, die Maske dein Schutz

davor, dass dein Chef etwas

mitbekommt: Ist das ein Weg,

den du empfehlen würdest?

Es gab nie einen Plan A oder

einen Plan B. Die Idee war

schon immer, das zu tun was

mich fesselt. Wenn ich heute

kleine Kids mit utopischen

Jobvorstellungen reden höre,

denke ich mir ‚Krass, genau wie

ich, nur ich bin immer noch so!’

Ich wollte immer etwas zu meinem

Beruf machen, auf das ich

Bock habe und hinter dem ich

zu 100 Prozent stehe. Die Arbeit

als Cartoonist hat mir auch

Spaß gemacht – aber der Reiz,

Musik zu machen, war größer.

Die Maske hatte nichts mit dem

Chef zu tun – sie war vielmehr

ein gutes Mittel, um nicht mich,

sondern mein Schaffen in den

Vordergrund zu stellen.

Castingshows signalisieren

jungen Menschen, dass sie

in kürzester Zeit und ohne viel

Disziplin Superstars werden.

Du hingegen warst über Jahre

im Internet aktiv, hast Videos

gestaltet und produzierst heute

selbst. Du hast hart für deinen

Erfolg gearbeitet und tust es

noch immer. Wie blickst du auf

deinen Weg zum Erfolg zurück?

Erfolg ist etwas Schönes, ich

betrachte mich aber nicht als

erfolgreich, weil ich Erfolg habe.

Ich mache das, was mich glücklich

macht. Dabei mache ich

nicht unbedingt für ein spezifisches

Ergebnis, ich mache die

ganze Zeit und alles mögliche.

So habe ich das immer gehandhabt

und irgendwann stellte sich

der Erfolg ein. Das ist schön,

wenn man Bestätigung für sein

Schaffen bekommt, ich würde

aber auch weitermachen, wenn

der Erfolg ausbliebe.

Ist der disziplinierte Weg der,

der zum Erfolg führt oder

können auch Castingshow-

Teilnehmer, die in kurzer Zeit

gepusht werden, langfristig

Erfolg haben?

Ich glaube man bekommt immer

so viel zurück wie man

reingibt, unabhängig davon,

in welchem Rahmen man

performt. Wichtig ist die

Basis, die man sich

aufbaut und die braucht

meistens Zeit und Engagement.

Die meisten

von denen, die

aus dem Nichts erscheinen,

sind auch die, die wieder im

Nichts verschwinden – es gibt

aber Ausnahmen!

Welche Rolle spielt die persönliche

Einstellung?

Einstellung ist alles. Sie entscheidet

über das, was wir tun

und wie wir es tun. Wir sollten

alle versuchen, positiv durchs

Leben zu gehen, auch wenn

das schwer fällt – negative Vibes

sind verschwendete Lebenszeit.

Rapper, Sänger, DJ, Musikproduzent,

Buchautor, Designer:

Für welchen Job schlägt dein

Herz am meisten?

Schwer zu sagen, das sind für

mich alles Ausdrucksformen, die

sich aus dem gleichen Grundgedanken

ergeben. Ich habe

Dinge, die einfach raus müssen.

Ich will mein Umfeld das sehen,

hören, fühlen lassen, was ich

sehe, höre und fühle. Egal, ob

das über die Musik, Klamotten

oder auf Leinwände ist.

Es heißt, wer mehrere Sachen

gleichzeitig macht, macht manche

oder alle schlechter.

Ich glaube es kommt nicht darauf

an, wie viele Dinge man

macht, sondern ob man die Dinge

halbherzig macht oder sich

voll investiert. Das eine schließt

das andere nicht aus.

Fällt es dir manchmal schwer,

alles unter einen Hut zu kriegen?

Ich verliere mich gerne im Prozess

und neige dazu, nicht alles

sofort zu Ende zu bringen. Liegt

bestimmt daran, dass ich mich

gerne in vielen Bereichen ausprobiere.

Am Ende befruchten

sich die Bereiche aber gegenseitig.

Die Kunst daran ist, nicht

zu verbissen zu sein und trotzdem

Dinge zu Ende zu bringen.

Als junger Mensch bewegt man

sich oft zwischen Anpassung

und Individualität: Du hast mit

Raop (einer Mischung aus Rap

und Pop) deinen eigenen Maßstab

gesetzt, etwas Eigenes

geschaffen. Ist das die Lösung?

Ist auf jeden Fall ein guter Ansatz,

um das zu machen, was

man wirklich will. Wenn es die

passende Schublade dafür nicht

gibt, muss man diese selbst

schaffen. Wir sind alle unterschiedlich,

da kann es nicht die

eine Lösung geben. Das Problem

ist, dass uns das so lange

gesagt wird, bis wir anfangen zu

glauben, dass es doch so wäre.

Du hast mal gesagt: „Wenn ich

den Schutzschild Maske nicht

hätte, brauchte ich den Schutzschild

des Arschlochseins.“ Die

Maske ist der Schild, der dich

vor Starallüren schützt. Junge

Menschen tragen ihr Leben

über soziale Netzwerke in die

Öffentlichkeit, oft ohne Schutz

ihrer Privatsphäre: Was denkst

du darüber?

Ich glaube, dass jeder Mensch

manchmal Abstand braucht.

Jeder muss mal – im wahrsten

Sinne des Wortes – abschalten

und für sich sein können. Wenn

man keinen privaten Raum mehr

hat, kann man nicht wirklich sein

und das ist definitiv nicht gut.

Wie kann man sich schützen?

Eigentlich gar nicht so schwer –

sich ab und an mal rar machen

und nicht direkt mit allem rausplatzen.

Jeder sollte auch noch

ein paar Geheimnisse haben.

Dein letztes Album erschien

2015 – „MTV Unplugged: Cro“.

Mit 25 Jahren warst du der

jüngste Künstler, der ein MTV-

Unplugged-Album aufnahm.

Es war eine wichtige Erfahrung,

für die ich unglaublich dankbar

bin. Ich durfte mit großartigen

Musikern zusammenarbeiten

und konnte meine Musik ganz

neu erfahren. Es war sehr viel

Arbeit, hat mich aber musikalisch

einen Schritt weitergebracht.

Ist 2017 das Jahr für ein neues

Album, eine Tour?

Zeitangaben sind immer schwer,

da man nie genau weiß, wann

etwas so weit ist, dass man zu

100 Prozent damit zufrieden

sein kann. Aber ich bin dran!

+ Verlosung

2 x 2 Karten für das Picknick Open 2017

Wer Cro live erleben möchte,

sollte jetzt aufmerksam

weiterlesen. Denn START

verlost 2 x 2 Tickets für das

Picknick Open am 24. Juni

auf der Peißnitzinsel in Halle/

Saale. Neben Cro werden

dort auch die Sportfreunde

Stiller und Teesy zu erleben

sein. Dazu haben wir das

Logo des Events mehrfach

in dieser Verlagsbeilage

versteckt. Zähle die Logos

und wähle folgende Telefonnummer:

0137 9880877*.

Teilnahmeschluss:

24. März 2017

*Kosten: 50 Cent/Anruf aus dem deutschen

Festnetz; Mobilfunk abweichend.

Rechtsweg ausgeschlossen.

Die Gewinner werden telefonisch

benachrichtigt.

Foto: Steffen Posner

Foto: Steffen Posner


Bauen Sie auf die Zukunft

Ausbildung 2017

Die Rud. Otto Meyer Technik Ltd. & Co. KG (ROM Technik) plant, baut und wartet mit

mehr als 2.000 Mitarbeitern deutschlandweit die Technische Gebäudeausrüstung

(TGA) für öffentliche, industrielle und private Kunden.

An unserem Standort Leipzig bieten wir in den Sparten Anlagenbau & Projekte sowie Service & FM für das Ausbildungsjahr

2017 folgende Ausbildungen:

Anlagenmechaniker w/m

Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik (Kennziffer: AUS-2017-M010)

Mechatroniker w/m

Kältetechnik (Kennziffer: AUS-2017-S019)

Technischer Systemplaner w/m

Ausrüstungs- und Versorgungstechnik (Kennziffer: AUS-2017-M051)

Diplom-Ingenieur (BA) w/m

Duales Studium Versorgungs- und Umwelttechnik (Kennziffer: STU-2017-M001)

Das bringen Sie mit

· Erfolgreichen Schulabschluss (Hauptschule, Realschule, Abitur)

· Gute schulische Leistungen in Mathematik und Physik

· Interesse an einem technischen Ausbildungsberuf mit Perspektive und attraktiven Weiterbildungsmöglichkeiten

· Logisches Denkvermögen, technisches Verständnis und handwerkliches Geschick

· Einsatzbereitschaft, Flexibilität und Teamgeist

Seien Sie dabei

Wir freuen uns darauf, technikbegeisterten Menschen eine hervorragende Ausbildung zu bieten, mit tollen Perspektiven auf

Weiterbildung und Aufstiegschancen auch nach dem Abschluss.

Detaillierte Informationen finden Sie auf www.rom-technik.de/karriere/ausbildung. Sie wollen dabei sein? Dann senden Sie

Ihre aussagefähige Bewerbung mit Kennziffer per E-Mail an ausbildung@rom-technik.de

Rud. Otto Meyer Technik Ltd. & Co. KG

Personalwesen · August-Bebel-Allee 1 · 28329 Bremen

ausbildung@rom-technik.de · www.rom-technik.de


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Anzeigen-Sonderveröffentlichung

Neue Horizonte erschließen

Selbstständigkeit, Sprachkenntnisse, Erfahrungen: Auszubildende können bei Auslandsaufenthalten – wie etwa in Málaga – viel lernen. Auch ihre Arbeitgeber profitieren. Foto: Pexels/pixabay.com

Als Azubi einen Teil der Lehrzeit

im Ausland verbringen? Viele

haben davon noch nie gehört.

Dabei ist das in allen Berufen

möglich. Und teuer muss so ein

Aufenthalt auch nicht sein. Experten

erklären, wie so etwas

funktioniert.

Einen Monat lang statt in

Stuttgart im Ausland lernen?

Der angehende Hotelfachmann

Robert Bischoff musste nicht

lange überlegen, als er von der

Option erfuhr. „Das klang zu verlockend“,

sagt der 21-Jährige.

Und so verbrachte er einen Monat

in Málaga und arbeitete dort

in einem Hostel. „Ich habe das

Gefühl, dass ich in der Zeit große

Fortschritte gemacht habe“, sagt

er. Seine Spanischkenntnisse haben

sich verbessert – und er traut

sich nun zu, später auch länger

im Ausland zu arbeiten.

Theoretisch kann jeder Lehrling

ein Drittel seiner Ausbildungszeit

im Ausland verbringen. Das Modell

ist aber nicht sehr verbreitet.

2016 legten rund 11 000 Jugendliche

in der Lehre einen Auslandsaufenthalt

ein. „Doch es werden

jedes Jahr mehr“, erläutert Mario

Bürgel vom Bundesinstitut für Berufsbildung

(BIBB). Die meisten

gingen für vier bis acht Wochen

ins Ausland. Ob Europa oder die

USA, Russland oder China – bei

den Zielen gibt es kaum Grenzen.

Gerade größere Betriebe bieten

mitunter von sich aus die Option

an. Doch der Schritt ist auch

möglich, wenn ihn noch niemand

aus dem Betrieb getan hat. Dann

können Jugendliche sich an die

Informations- und Beratungsstelle

für Auslandsaufenthalte in der

beruflichen Bildung wenden. Sie

berät kostenlos und unabhängig.

Gefördert wird sie vom Bundesbildungsministerium.

Gab es so etwas im Betrieb

noch gar nicht, müssen Auszubildende

bisweilen Pionierarbeit

leisten. „Nicht jeder Betrieb ist

gleich begeistert, wenn der Azubi

für ein paar Wochen ins Ausland

gehen will“, sagt Bürgel. Entscheidend

sei eine gute Vorbereitung.

Viele Ausbilder stimmten

eher zu, wenn klar zu überblicken

sei, was auf sie zukomme. Gut sei

deshalb, wenn der Jugendliche

konkrete Vorstellungen hat. Außerdem

kann er damit argumentieren,

dass er durch die Mitarbeit

in einem ausländischen Betrieb

interkulturelle Kompetenzen erwirbt

und ihm das später im

Umgang mit Kunden hilft.

Ein guter Zeitpunkt, ins Ausland

zu gehen, sei das zweite Lehrjahr,

rät Julia Beck von Go for Europe,

einer Servicestelle, die bei der

Organisation von Auslandsaufenthalten

unterstützt. Im zweiten

Lehrjahr haben die Jugendlichen

schon Fachwissen und können

im Betrieb mit anpacken. Gleichzeitig

sitzen ihnen noch nicht die

Abschlussprüfungen im Nacken.

Grundsätzlich sei ein Auslandsaufenthalt

für Azubis aus allen

Berufen sinnvoll, sagt Beck. Sie

achtet aber darauf, dass Grundkenntnisse

in der erforderlichen

Fremdsprache vorhanden sind.

Hinterher hätten Jugendliche einen

Pluspunkt im Lebenslauf.

Viele Personaler sähen es gerne,

wenn Jugendliche sich fernab der

Heimat beweisen.

Teuer ist ein Auslandsaufenthalt

auch nicht unbedingt. Robert

Bischoff musste für vier Wochen

einen Eigenbetrag von 150 Euro

aufbringen – Flug und Unterkunft

inklusive. Von seinem Arbeitgeber

erhielt er weiter seine Ausbildungsvergütung

– das ist Verhandlungssache.

Für Robert Bischoff ist die

Sache eindeutig: Er hat die Zeit

genossen. „Ich würde das auf jeden

Fall weiterempfehlen.“


Anzeigen-Sonderveröffentlichung

7

Meister der Vermarktung

Mediaberater bringen crossmediale Anzeigenleistungen an den Kunden

Kreativität, eigenverantwortliches

und dennoch teamorientiertes

crossmediales Arbeiten –

das ist es, was den Job eines

Mediaberaters ausmacht. Eine

attraktive Tätigkeit in einem herausfordernden

Umfeld.

„Man hat auf einmal mehr Verantwortung,

trifft Kunden, befasst

sich mit neuen Themen“, erinnert

sich Sophie Richter an ihre

Zeit als Juniorberaterin. 2010 bis

2011 war das, bei der Leipziger

Volkszeitung. Doch was genau

machen Mediaberater eigentlich?

Die Antwort: Sie beobachten die

Medienlandschaft und machen

Trends aus. Dieses Wissen nutzen

sie bei der Betreuung von

Bestands- und Neukunden, die

sie bei der Vermarktung ihrer

Produkte und Dienstleistungen

unterstützen. Dazu führen Mediaberater

Verkaufsgespräche, suchen

geeignete Kanäle für die

Kampagnen der Kunden, beraten

bei der Gestaltung von Anzeigen,

entwickeln individuelle

Konzepte. Kurzum: Sie bieten

ihnen das komplette Portfolio eines

Medienhauses. „Man ist quasi

ein kleiner Unternehmer. Dazu

sollte man nicht nur Spaß daran

haben, Geschäfte zu machen,

sondern auch Interesse an den

Geschäftsmodellen der Kunden

mitbringen“, erläutert Arne Frank,

Vermarktungsleiter der LVZ.

Wer sich für einen Einstieg interessiert,

sollte folgende Voraussetzungen

erfüllen: eine Berufsausbildung

im kaufmännischen

Bereich, eine hohe Affinität zum

Verkauf sowie Präsentations- und

Überzeugungsstärke. Bewerber

sollten kommunikationsstark und

verlässlich sein sowie Durchsetzungskraft,

Erfolgswillen und analytische

Fähigkeiten mitbringen.

Kenntnisse im crossmedialen

Verkauf sind ebenso wünschenswert

wie Kundenorientierung und

Teamfähigkeit. „Wichtig ist auch,

dass die Leute sich in den sozialen

Medien auskennen, belastbar

und gut organisiert sind sowie sicher

und gepflegt auftreten“, sagt

Arne Frank.

Was man dafür zurückbekommt

lohnt sich, findet Sophie

Richter. „Kein Tag ist wie der andere.

Jeder Tag bringt neue Herausforderungen

und die Chance,

sich zu beweisen“, sagt sie. „Und

wenn die Kunden dann noch

glücklich sind und sich bedanken,

weiß man, man hat es richtig

gemacht.“

‡VERKAUFSTALENTE GESUCHT

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sucht die LVZ auf zwei Jahre befristet

Juniorberater im Anzeigenverkauf. Die Juniorberater erwartet

im größten Medienhaus Leipzigs mit Anschluss an den Madsack-

Konzern ein individuelles Einarbeitungskonzept, welches sie auch

zu Verlagsakademien und Schulungen führt. Ein angemessenes

Gehalt sowie ein angenehmes Arbeitsumfeld kommen obendrauf.

Echte Verkaufstalente haben Chancen auf eine Übernahme.

Näheres zur Stelle auf www.lvz-job.de.

Bewerbungen an: Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft

mbH & Co. KG, Abteilung Personalbetreuung, z. H. Matthias Ritz,

Peterssteinweg 19, 04107 Leipzig

Die LVZ-Mediaberater Sophie Richter und André Wolf besprechen ein

neues Projekt.

Foto: Christian Modla

So bunt kann Rot sein.

Eine Ausbildung bei der Sparkasse Leipzig –

kreativ, abwechslungsreich und voller Chancen!

Du bist motiviert und kommunikativ? Dann bewirb Dich jetzt um eine Ausbildung

zur Bankkauffrau/zum Bankkaufmann. Ausbildungsstart ist im August 2017.

Überzeuge uns und starte Deine Karriere bei der Sparkasse Leipzig, dem Marktführer

unter den Banken hier in der Region.

Theresa Hoefer, Azubi zur Bankkauffrau

bei der Sparkasse Leipzig

www.azubi-casting.com


8

Anzeigen-Sonder

Viel Zeit, eine Menge Partys und manchmal ein bisschen lernen: Über

diese Klischees können Studenten oft nur müde lächeln. Ihr Alltag ist meist

stressig und voll von Problemen. Wie eine aktuelle Umfrage von Wissenschaftlern

der Universitäten Potsdam und Hohenheim zeigt, fühlen sich

Studierende in Deutschland gestresster als Berufstätige. Speziell

Zeit- und Leistungsdruck sowie Angst vor Überforderung sorgen für

Stress. Nicht immer können Studenten diese Probleme allein lösen.

Wo sie Hilfe finden, weiß Stefan Grob vom Deutschen Studentenwerk in

Berlin. Ein Überblick:

Stressige Stud

Probleme mit dem Dozenten:

Im Seminar fühlt man sich vom Dozent unfair behandelt.

Dann gilt zunächst: Ein persönliches Gespräch kann

das Problem klären. Klappt das nicht, gibt es in vielen

Fachbereichen auch Vertrauensdozenten, die ein offenes

Ohr haben. Als letzte Lösung bleibt schlicht: den Kurs beenden

oder wechseln. Das sei wie in einer Beziehung, sagt

Grob. „Wenn es nicht mehr geht, muss man raus.“

Fragen zur Zukunft:

Was kommt nach dem Studium? Die Unis bieten Studenten dafür

einige Orientierungsmöglichkeiten, vom Career Center bis zur Absolventenberatung.

Auch Informations-Veranstaltungen über Karrieremöglichkeiten

nach dem Abschluss, die in vielen Studiengängen angeboten werden, sind

sinnvoll, sagt Grob.

Er rät, Praktika im Studium dafür zu nutzen, um für sich klar abzustecken,

was man will. Man sollte außerdem mit den Unternehmen, in denen man

war, im Anschluss Kontakt halten. So ergibt sich mitunter direkt der

Berufseinstieg.

Probleme mit

Jeder Student sollte

es her? Und wo entstehe

gibt es auch Studienfinan


veröffentlichung

9

ienzeit

Studieren mit Kind:

Laut Stefan Grob haben fünf Prozent aller

Studenten Kinder. Wer mit Kind ein Studium

aufnimmt oder im Studium Nachwuchs erwartet,

sollte sich früh um einen Kita-Platz kümmern, rät

er. Es gibt an vielen Unis Kindertagesstätten, die

entweder von den Hochschulen oder Studentenwerken

getragen werden. Die Sozialberatung

bietet Studierenden zudem Familien- und

Schwangerschaftsberatung.

Stress, Leistungsdruck, Zweifel:

Experimentieren, sich ausprobieren, sich auch mal etwas Zeit

lassen mit dem Studium. Das alles war einmal. Heute gilt eher das

Credo, schnell und erfolgreich zu sein, sagt Grob. Das kann

zu Leistungsdruck führen. Aber auch zum Gefühl, dass man nur noch

für das Studium lebt. Grob plädiert dafür, ruhig daraus auszubrechen

und sich im Zweifel auch mal ein Semester mehr Zeit zu gönnen.

Wer das Gefühl hat, dass es zu viel wird, kann sich an die psychologischen

Beratungsstellen von Studentenwerken und Hochschulen

wenden. Die seien in der Regel kostenlos, erläutert Grob.

Es sei also kein Makel, sich dahin zu wenden. Die Berater helfen

auch bei anderen Problemen, etwa Zweifeln am Studium

oder Einsamkeit.

dem Geld:

sich einen genauen Finanzierungsplan machen, sagt der Fachmann. Drei Fragen sind dabei zentral: Wie viel Geld braucht man? Wo kommt

n Lücken, die gefüllt werden müssen? Unterstützung bei solchen Fragen bieten die Sozialberatungen der Studentenwerke. An vielen Unis

zierungsberatungen, die in der Regel ebenfalls vom Studentenwerk angeboten werden und oft am Bafög-Amt angegliedert sind.

Notenprobleme:

Wer eine Prüfung dreimal nicht

besteht, dem droht die Exmatrikulation.

Fächer wie Technische

Mechanik oder auch verschiedene

Bereiche der Mathematik sind typische

Stolperfallen. Wer eine Prüfung

nicht besteht, könne seine

Professoren fragen, woran es gelegen

hat, sagt Grob. „Da sollte man

ehrliches Feedback erbitten.“

In Lerngruppen klappt die Vorbereitung

auf Prüfungen mitunter besser

als allein.


10

Anzeigen-Sonderveröffentlichung

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wie Schließ- oder

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Arbeitsort/-umgebung

Reparaturwerkstätten,

Karosseriebaubetriebe,

Hersteller und Ausrüster von

Kraftwagen, Fuhrpark- und

Speditionsunternehmen

Ausbildungsdauer

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Anforderungen

Vorausgesetzt wird in der Regel

ein mittlerer Bildungsabschluss.

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Mess- und Prüfgeräte,

Maschinen wie Ausbeulmaschinen

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Rechtsgrundlagen

• Dauer: 3 Jahre

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Tätigkeiten

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Firmen der Druck- und Medienwirtschaft,

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im Bereich Bilderdienste oder

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Ausbildungsdauer

3 Jahre

Anforderungen

Die Betriebe stellen überwiegend

Ausbildungsanfänger mit

Hochschulreife ein.

wichtige Schulfächer

Mathematik, Kunst, Englisch

Arbeitsmittel

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Ausbildungsdauer

3 Jahre

(plus weitere Ausbildung)

Anforderungen

Vorausgesetzt wird in der Regel

ein mittlerer Bildungsabschluss.

wichtige Schulfächer

Deutsch, Kunst, Musik

Arbeitsmittel

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Anzeigen-Sonderveröffentlichung

11

Projektstart in Leipzig

Erste Arbeitsagentur führt lebensbegleitende Berufsberatung ein

Kühler Kopf

bei Stress

Demografischer Wandel, Digitalisierung, technischer Fortschritt:

Auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft werden Erwerbsbiografien unsteter,

häufigere Arbeitsplatzwechsel und regelmäßige berufliche

Anpassungen eher Regel als Ausnahme. Auf diese Herausforderungen

reagiert die Bundesagentur für Arbeit mit dem Projekt „Lebensbegleitende

Berufsberatung“. Erprobt wird es ab sofort an

drei Standorten. Projektstart war vergangene Woche in Leipzig.

Das neue Angebot, so erläutert

die Arbeitsagentur Leipzig, bietet

umfassende, individuelle und präventive

berufliche Orientierung

und Beratung für Menschen in

jeder Lebensphase. Es beginnt

mit der systematischen und frühzeitigen

Berufsorientierung und

Berufsberatung in den Schulen,

geht über das Beratungsangebot

während der Ausbildung oder des

Studiums bis hin zur Beratung für

Beschäftigte, die sich beruflich

neu orientieren oder weiterentwickeln

wollen. „Die lebensbegleitende

Berufsberatung soll dazu

beitragen, dass Arbeitslosigkeit

gar nicht erst entsteht. Junge

Menschen sollen nicht ohne Ausbildung

ins Berufsleben einsteigen,

Beschäftigte sollen Veränderungen

in ihrem Arbeitsleben

ohne Phasen der Arbeitslosigkeit

meistern können. Wir wollen für

die Menschen zum Lotsen durch

alle Situationen des Berufslebens

werden und sie über das gesamte

Arbeitsleben beraten. Damit

leisten wir einen wesentlichen

Beitrag zur Fachkräftesicherung“,

betont Detlef Scheele, Vorstand

der Bundesagentur für Arbeit,

den präventiven Ansatz. Um

das zu erreichen, wurden in der

Agentur für Arbeit Leipzig mehr

als dreißig zusätzliche Mitarbeiter

in der Berufsberatung und

Arbeitsvermittlung eingestellt.

„Sachsen ist vom demografischen

Wandel sehr stark betroffen.

In den kommenden zehn

Jahren gehen dem sächsischen

Arbeitsmarkt über 200 000 Menschen

verloren, weil immer mehr in

den Ruhestand übergehen. Damit

steigt der hohe Fachkräftebedarf

weiter“, sagt Klaus-Peter Hansen,

Vorsitzender der Geschäftsführung

der Regionaldirektion Sachsen

der BA. Und weiter: „Die

Digitalisierung führt zusätzlich

zu neuen Anforderungen an die

Arbeitnehmer. Um in diesem

Wandel mithalten zu können, ist

lebenslanges Lernen für uns alle

wichtig.“

Die Aufgaben sind kompliziert

und dann kommt ein Anruf von

einem schwierigen Kunden:

Manchmal wird es Auszubildenden

bei der Arbeit viel zu viel. Wer

nun zeigt, dass er in einer stressigen

Situation gute Nerven hat

und gelassen und umsichtig handelt,

hat Jobvorteile. Darauf weist

die Bundesagentur für Arbeit hin.

Auszubildende sollten versuchen,

stressige Situationen mit Humor

zu nehmen – und konstruktiv zu

überlegen, wie sie aus der Überforderung

herauskommen. Das

ist souveräner als sich in eine Opferrolle

zu begeben und darüber

zu jammern, was alles zu tun ist.

Größere Lücken im

Lebenslauf erklären

Ehrlich währt am längsten, heißt es: Wer

im Lebenslauf eine Lücke von mindestens

sechs Monaten hat, sollte sie in Bewerbungspapieren

erklären – und zwar am

besten direkt im Lebenslauf. Denn das Anschreiben

einer Bewerbung werde oft erst

gelesen, wenn der Lebenslauf passt, erläutert

die Karriereberaterin Svenja Hofert.

Die Erklärung der Lücke sollte dann möglichst

ehrlich sein, schließlich müssen sich

Bewerber im Ernstfall auch Fragen dazu

stellen können. Eine längere Stellensuche

fälschlicherweise zur Weltreise zu erklären,

ist demnach keine gute Idee.

SCHON GEWUSST?

MEINE

HEISSENJETZT SAMSUNGUND

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AUSBILDUNG, WO DASLEBEN SPIELT.

Philipp D.,Azubi zum Kaufmann im Einzelhandel im 2. Lehrjahr

Foto: dpa

Der deutsche Rapper Marteria – bürgerlich

Marten Laciny – ist nicht nur

mit seiner Musik erfolgreich. Der

gebürtige Rostocker probiert sich

gerne in ganz unterschiedlichen

Bereichen aus, ist vielseitig aktiv. Als

begabter Fußballer spielte er für die

Jugend des F.C. Hansa Rostock,

wurde sogar in den U-17-Kader der

deutschen Fußball-Nationalmannschaft

berufen. 1999 wurde er bei

einer Reise nach New York von einem

Modelscout entdeckt und nahm von

dort aus Modelaufträge in der ganzen

Welt an. Er arbeitete unter anderem

für Diesel und Hugo Boss. Seine

Fußballkarriere gab er zugunsten der

Modelkarriere in den USA auf. Später

absolvierte er eine Ausbildung zum

Schauspieler an der Schauspielschule

Reduta-Berlin. Außerdem engagiert

er sich in verschiedenen wohltätigen

Projekten.

Als Azubi bekomme ich von REWE zu Beginn meiner Ausbildung ein eigenes Tablet geschenkt * –mit

REWE Lern-Apps, die mir das Lernen dortermöglichen, wo das Leben gerade spielt.Sei es zu Hause auf

der Couch, in der Bahn oder am See.Und wenn ich Fragen habe,sind meine Kollegen nur ein paar Klicks

entfernt.Sobin ich immer und überall vorbereitet –damit bei der Ausbildung keine Fragen offen bleiben.

Und meine Erfolgeteile ich mit Freunden, denn mein REWE Tablet nutze ich auch privat.

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Fleischer (m/w), FachverkäuferFleischerei (m/w),Verkäufer (m/w))bei REWE nach bestandener Probezeit ein Tablet für die Zeit der Ausbildung. Ab Sommer 2016erhalten auch alle neuen

Auszubildendender Logistik im 1. Lehrjahr (Fachkraft für Lagerlogistik (m/w), Fachlagerist (m/w),Berufskraftfahrer (m/w), Speditionskaufmann (m/w), Kaufmann im Groß- und Außenhandel Logistik

(m/w), Betriebselektroniker(m/w)) ein Tablet.Dieses dürfensie bei erfolgreichem Abschluss der Ausbildung behalten.


12

Anzeigen-Sonderveröffentlichung

FH und Uni – das waren einmal

zwei getrennte Welten. Heute

sind die Grenzen fließender

geworden. Das fängt schon

beim Namen an. Denn Fachhochschulen

heißen heute

nicht mehr Fachhochschulen.

Viele nennen sich „Hochschule

für Angewandte Wissenschaften“

oder „University of

Applied Sciences“. Das macht

die Sache für Schulabgänger

bei der Studienwahl nicht

einfacher. „Vielen Schülern ist

nicht so klar, worin die Unterschiede

liegen“, sagt Astrid

Schipper, Berufsberaterin der

Arbeitsagentur. Die wichtigsten

Punkte im Überblick:

Austausch mit anderen: An einer kleineren FH können Studenten leicht ins

Gespräch kommen.

Foto: Christoph Seelbach/Hochschule Fulda/dpa-tmn

Fachhochschule oder Universität?

Eine Orientierungshilfe für die Studienwahl

Praxis oder Forschung: Traditionell

galt der Grundsatz

„An der FH lernen die Praktiker,

an der Uni die Theoretiker.“ Ganz

so schwarz-weiß ist das Bild

nicht mehr. Von der Tendenz her

stimmt die Aussage aber noch.

Wer lieber in die Forschung will,

sei an der Uni richtig – die FH sei

das passende Modell für Studenten,

die mehr praktische Anwendung

wollen, erklärt Schipper, die

Schüler zu akademischen Berufen

berät. Angehende Ingenieure

im Maschinenbau etwa müssten

an der Uni anfangs viel Mathe

pauken. „Da braucht man einen

langen Atem. Und manchen geht

da die Puste aus.“ An der FH sei

die Verknüpfung mit der Praxis oft

gelungener. Dadurch sei Studenten

häufig klarer, wofür sie lernen.

Die Unterschiede seien aber

kleiner geworden, ergänzt Cort-

Denis Hachmeister vom Centrum

für Hochschulentwicklung.

Ein Grund sei die Bachelorumstellung:

So gehöre der Anwendungsbezug

nun auch an der Uni

dazu. Und Praktika seien auch im

Uni-Studium oft vorgesehen. Ein

Praxissemester sei aber nach wie

vor ein Merkmal der FH. Ein weiteres

sei, dass alle Professoren

Berufspraxis mitbringen müssen.

Studienangebot: An einer FH

ist das Fächerspektrum deutlich

kleiner. „Traditionell hatte sie

im Wesentlichen nur Betriebswirtschaftslehre

(BWL), Ingenieurwissenschaften

und Soziale Arbeit

im Programm“, erläutert Hachmeister.

Auf der anderen Seite

stand die Universität mit breiter

Auswahl. Heute gebe es zum

einen die Entwicklung, dass Unis

sich verstärkt profilieren und sich

auf eine Auswahl von Fächern

beschränken. Zum anderen sind

an Fachhochschulen neue Fächer

wie Kommunikations- oder

Pflegemanagement entstanden.

„Geisteswissenschaften sind aber

weiter die Domäne der Unis“,

sagt Schipper. Germanistik etwa

sucht man an der FH vergeblich.

Zulassung: Für ein FH-Studium

reicht die Fachhochschulreife,

Universitäten verlangen in

der Regel das Abitur. An Unis gibt

es einen geringeren Anteil an zulassungsbeschränkten

Studiengängen

(40,1 Prozent) als an

Fachhochschulen (45,8 Prozent),

wie eine CHE-Auswertung für das

Wintersemester 2016/17 zeigt.

Abschlüsse: Den Diplom-

Ingenieur gibt es zwar vereinzelt

noch – unter anderem an der

HTW Dresden mit Zusatz „FH“,

an der TU Dresden ohne den Zusatz.

In der Regel vergeben beide

Hochschultypen aber den Bachelor

und Master und sind gleichgestellt.

Auch ein Wechsel von der

FH zur Uni und umgekehrt ist

möglich. Auch in der Wertigkeit

der Abschlüsse gebe es keinen

Unterschied mehr. In der Praxis

kann es bei einem Wechsel

zwar Hürden geben, das liegt

aber nicht an Hochschulbarrieren,

sondern daran, dass sich

unterschiedliche Bachelor- und

Masterprogramme nicht immer

reibungslos verbinden lassen. N N

‡VORBEREITUNG AUF DEN BERUF

An Fachhochschulen fühlen sich Studenten besser für die Berufswelt

gewappnet als an der Universität. Das zeigen Daten des

Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung.

Demnach findet jeder Zweite an der FH, dass er eine gute Berufsvorbereitung

erhält. An der Universität sagt das nur knapp jeder

Dritte. Auch für den Praxisbezug der Lehrveranstaltungen geben

deutlich mehr Studenten an der FH als an der Universität gute

Noten (76 zu 49 Prozent).

einer wie du

bringt Ordnung in den Großstadtdschungel.

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Anzeigen-Sonderveröffentlichung

13

Doktortitel: Als erste Fachhochschule

in Deutschland

hat die Hochschule für Angewandte

Wissenschaften in Fulda

im vergangenen Jahr das Promotionsrecht

erhalten. Sie darf damit

ihren Studenten einen Doktortitel

verleihen. In der Regel ist das

aber nach wie vor Universitäten

vorbehalten.

Zufriedenheit: An der Fachhochschule

gibt es etwas

mehr Studenten, die zufrieden

mit den Bedingungen im Studium

sind. Das hat das Deutsche

Zentrum für Hochschul- und

Wissenschaftsforschung (DZHW)

ermittelt. So schneidet die FH in

dem Punkt etwas besser ab als

die Uni (69 zu 64 Prozent). Überfüllte

Hörsäle sind dabei an Unis

ein größeres Problem als an der

FH. Laut DZHW fühlt sich an der

Uni rund jeder Fünfte dadurch

beeinträchtigt – an der FH nur

jeder Zehnte. Auch Klagen über

Anonymität sind an der Uni verbreiteter.

Berufsberaterin Schipper wundert

das nicht: „Wenn Sie in

einer Vorlesung über Algebra mit

300 anderen Leuten sitzen, da

kann man sich schon verloren

vorkommen.“ Für Studenten, die

nicht so kontaktfreudig sind, bestehe

daher gerade an großen

Massenunis die Gefahr, dass sie

sich einsam fühlen. An einer kleineren

FH komme man schneller

ins Gespräch.

Die Grenzen zwischen FH und Uni sind fließender geworden – die Hochschule Fulda darf inzwischen sogar den

Doktortitel verleihen.

Foto: Hochschule Fulda/dpa-tmn

Betreuung: An der Fachhochschule

sei die Betreuung

häufig intensiver, und die Gruppen

kleiner, sagt Schipper. Das

sei ein Vorteil für Studenten. Ihre

Einschätzung spiegelt sich auch

in den Werten des DZHW wider:

So wird die FH leicht besser

von Studenten bewertet als

die Universität, so beispielsweise

wenn es um Kontaktmöglichkeiten

zu Lehrenden außerhalb

von Sprechstunden geht (66 zu

64 Prozent).

‡ANTEIL AN FH-STUDENTEN STEIGT

Die Zahl der FH-Studenten ist stark gestiegen: 957 511 gab es

laut Statistischem Bundesamt im Wintersemester 2016/17 – damit

hat sich der Wert in den vergangenen 15 Jahren mehr als verdoppelt.

Auch ihr Anteil an allen Studenten wächst stetig: Heute ist

jeder dritte Student an der FH, zehn Jahre zuvor war es erst jeder

Vierte. Zugleich sind die Studenten an den Unis weiter klar in der

Mehrheit. Im vergangenen Wintersemester waren

es 1 773 551. Noch immer lernen also im Vergleich

zur FH fast doppelt so viele Studenten an der Uni.

B.A.-Studium

dauert

meist sechs

Semester

Alles kann, nichts muss: Ein

Bachelorstudiengang kann nach

dem Hochschulrahmengesetz bis

zu vier Jahre Regelstudienzeit

haben. Tatsächlich sind die meisten

aber auf drei Jahre angelegt.

Das zeigen Zahlen der

Hochschulrektorenkonferenz. Im

Wintersemester 2016/2017 wurden

8471 Bachelorstudiengänge

angeboten – davon hatten 5458

eine Regelstudienzeit von sechs

Semestern. Das ist ein Anteil von

64,4 Prozent.

1832 Studiengänge dauern

sieben Semester, 864 acht. Darüber

hinaus gibt es einige Fernund

Teilzeitstudiengänge, die eine

abweichende Regelstudienzeit

haben. Bachelorstudiengänge mit

einer längeren Regelstudienzeit

bieten häufig vor allem die Fachhochschulen

an.

Der Master kann laut Hochschulrahmengesetz

ein bis zwei

Jahre Regelstudienzeit haben.

Hier sind die meisten Angebote

auf vier Semester und damit auf

zwei Jahre angelegt: Der Anteil

liegt bei 77,2 Prozent. Masterangebote

mit einer kürzeren Studienzeit

gibt es vor allem an den

Fachhochschulen.

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.

14

Anzeigen-Sonderveröffentlichung

SCHON

GEWUSST?

Vielversprechende Aussichten

Fachkräftemangel und demografischer Wandel – Bedarf an Pflegefachkräften steigt weiter

Foto: dpa

Der berufliche Weg der

deutsch-türkischen Schauspielerin

Sila Sahin zeichnete

sich bereits früh ab. Schon in

der Theater-AG ihrer Schule

spielte sie erste Rollen und

arbeitete als Model. Sahin

absolvierte dann allerdings

erst einmal eine Ausbildung

zur Kosmetikerin. Parallel

besuchte die gebürtige

Berlinerin jedoch die Schauspielschule

Charlottenburg in

Berlin. Außerdem nahm sie

privaten Schauspielunterricht.

Neben ihrer Schauspielausbildung

hatte sie Ballett- und

Gesangsunterricht.

In den Pflegeberufen fehlt Personal.

Das war in den vergangenen

Jahren so, ist aktuell

der Fall und wird sich auch in

den kommenden Jahren nicht

großartig ändern. Die Pflege

präsentiert sich daher als eine

aussichtsreiche Branche für

junge Menschen.

Der Fachkräftemangel in der

Pflege sei kein neues Phänomen,

sagt Gertrud Hundenborn vom

Deutschen Institut für angewandte

Pflegeforschung. „Aber er zeigt

sich angesichts des demografischen

Wandels in einer anderen

Schärfe.“ Denn die Deutschen

werden immer älter, wodurch der

Bedarf an Pflegekräften steigt.

Zahlen von der Bundesagentur

für Arbeit bestätigen das. So heißt

es in deren Fachkräfteengpassanalyse

vom Dezember 2016

etwa für die Altenpflege: „Der

Fachkräftemangel in der Altenpflege

zeigt sich ausnahmslos in

allen Bundesländern. In keinem

Bundesland stehen rechnerisch

ausreichend arbeitslose Bewerber

zur Verfügung, um damit die

der Bundesagentur für Arbeit

gemeldeten Stellen zu besetzen.“

Auch Friedhelm Fiedler vom

Arbeitgeberverband Pflege sieht

einen Fachkräftemangel. Etwa

30 000 Fachkräfte fehlen derzeit

in der Altenpflege, bekräftigt er.

Das habe aber nichts damit zu

tun, dass niemand in die Pflege

wolle. Die Auszubildendenzahlen

in der Altenpflege stiegen seit ein

paar Jahren an. Die Lage wird

sich in Zukunft voraussichtlich

noch verschärfen. Das Bundesinstitut

für Berufsbildung geht

davon aus, dass bis 2035 etwa

270 000 Beschäftigte in der Pflege

fehlen.

Das ist gewissermaßen eine

gute Nachricht für Jugendliche,

denn sie werden im Pflegebereich

gesucht. „Die Chancen auf einen

Ausbildungsplatz sind in der

Alten- und Krankenpflege gut“,

sagt Kiefer. Etwas anders sehe

es in der Kinderkrankenpflege

aus. Dort gebe es vielerorts mehr

Bewerber als Ausbildungsplätze.

Die Pflegeberufsreform

Bisher gibt es in der Pflege die

drei Ausbildungsberufe Kinderkrankenpflege,

Krankenpflege

und Altenpflege. Die Reform sieht

vor, dass die drei Ausbildungswege

vereinheitlicht werden. Das

hätte den Vorteil, dass man zwischen

den Pflegeberufen leichter

Nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels fehlt es in vielen

Pflegeberufen an Personal.

Foto: dpa

wechseln könnte. Das Kabinett

hat bereits ein Gesetz dazu beschlossen.

Eine Verabschiedung

im Parlament war aber nicht zustande

gekommen. Derzeit gibt

es weitere Beratungen.

Voraussetzungen

Ein mittlerer Bildungsabschluss

zählt zu den grundlegenden Bedingungen.

In der Gesundheits-

und Krankenpflege sind zudem

gute Kenntnisse in den naturwissenschaftlichen

Fächern und

Deutsch wichtig. In der Altenpflege

wird Wert gelegt auf Sozialkunde,

Religion und Ethik, Deutsch, Wirtschaft

und Mathe. Gefragt sind

auch weiche Faktoren wie eine

hohe soziale Kompetenz. Hinzu

kommen ein Interesse an medizinischen

Grundlagen sowie Ausdauer,

Geduld und Belastbarkeit.

// BA-Student Gesundheits- und

Sozialmanagement

// Azubi Altenpflege

// Freiwilligendienste (FSJ, BFD)

// Praktikum in vielen sozialen Bereichen

// Reinschnuppern in den Ferien (bezahlt)


Anzeigen-Sonderveröffentlichung

15

Termine rund um den Berufsstart

MÄRZ

Sa 18

Stuzubi Mitteldeutschland

10-16 Uhr

Kongreßhalle am Zoo

Auf der Karrieremesse stellen

Firmen, Unis, Hochschulen und

Akademien ihre Ausbildungsund

Studienangebote vor.

Unternehmen präsentieren ihre

Arbeits- und Ausbildungsstellen,

Bildungsträger informieren zu

Qualifizierung und Weiterbildung,

Arbeitsagenturen und Jobcenter

beraten zu Fördermöglichkeiten.

Außerdem gibt es Angebote wie

kostenfreie Bewerbungsfotos

und den Bewerbungsmappen-

Check.

MAI

Mi 31

WIK-Leipzig

10-16 Uhr

Uni Leipzig, Hörsaalgebäude

Unternehmen bieten Informationen

zu Karriereplanung, Berufseinstieg,

Trainee-Programmen,

Praktika, Abschlussarbeiten,

Werkstudententätigkeit, Ausbildung

und Studentenjobs.

Sa 11

Studieninformationstag

9-13 Uhr

BA Sachsen, Staatliche

Studienakademie Leipzig

Unter dem Motto: „Dual genial“

werden Fragen zu Studieninhalten,

Studienorganisation,

Bewerbungsverfahren und Zulassungsvoraussetzungen

beantwortet.

Auch Praxisunternehmen

präsentieren sich.

APRIL

Do 6

JOBregional

10-16 Uhr

Globana Trade-Center

Schkeuditz

Di 9

Master and more

9-16 Uhr

Congress Center Leipzig

Nationale und internationale

Hochschulen informieren über

ihre Master-Studiengänge.

Mo 15

Pam!

9.30-16 Uhr

Museum der bildenden Künste

Die Messe ist eine Praktikantenund

Absolventenmesse der

Finanzdienstleistungsbranche.

Banken, IT-Dienstleistungsunternehmen,

Versicherungsund

Rückversicherungsunternehmen

sowie Beratungs- und

Wirtschaftsprüfungsgesellschaften

präsentieren ihre Angebote.

SEPTEMBER

Sa/So 2/3

Horizon Mitteldeutschland

10-16 Uhr

Congress Center Leipzig

Universitäten, Hochschulen,

Firmen und Organisationen

informieren Abiturienten und

Studenten über Berufs- und

Studienoptionen, Förderungen

für Auslandsaufenthalte, Finanzierung

und mehr.

Sa 16

Jobmesse Leipzig

Congress Center Leipzig

Die Jobmesse bietet Informationen

zum Karrierestart, zur beruflichen

Neuorientierung sowie zu

Aus- und Weiterbildungen.

Informieren, austauschen, Kontakte knüpfen – Job- und Studienmessen

bieten allerlei Möglichkeiten.

Foto: André Kempner

NOVEMBER

Fr/Sa 3/4

Azubi- und Studientage

9-14/10-16 Uhr

Leipziger Messe, Halle 5

Unternehmen, Hochschulen,

Berufsschulen, Bildungseinrichtungen,

Institutionen, Behörden,

Verbände und Anbieter von

Sprachreisen informieren über

Ausbildungen, Studiengänge und

alternative Möglichkeiten des

Berufseinstieges.

Mi 29

WIK-Leipzig

10-16 Uhr

Hochschule für Technik,

Wirtschaft und Kultur Leipzig

Die Messe ist eine Absolventenund

Firmenkontaktmesse. Unternehmen

bieten den Professionals

und Absolventen sowie Studierenden

und Schülern Informationen

zu Karriereplanung, Berufseinstieg,

Trainee-Programmen,

Praktika, Abschlussarbeiten,

Werkstudententätigkeit, Ausbildung

und Studentenjobs.

7

Fachkräfte für

Lebensmitteltechnik m/w

Praxisnahe Ausbildung an modernster Technik

Sehr gute Übernahme- und Aufstiegschancen

in einem großen Industrieunternehmen

Qualifizierte Ausbilder, nette Leute und

interessante Aufgaben


Wir bilden aus –

mit Perspektive für eine sichere Zukunft!

Wir suchen engagierte Schulabgänger

für ein(e):

Ausbildung zum

Industriemechaniker (m/w)

Ausbildung zum Elektroniker für

Automatisierungstechnik (m/w)

Duales Studium zum Elektrotechniker –

Fachrichtung Automationstechnik (m/w)

Weitere Informationen zu den einzelnen Berufsbildern

erhältst du auf unserer Homepage:

www.ebawe.de

Bei EBAWE Anlagentechnik in Eilenburg bei Leipzig entwickeln und automatisieren wir Maschinen und Anlagen für die

Betonfertigteilindustrie seit über 60 Jahren.

Unsere spannenden Projekte reichen von Deutschland, über Europa hinaus bis in alle Welt.

Werde Teil unserer international tätigen Unternehmensgruppe - mit über 400 Mitarbeitern und Standorten in

verschiedenen Ländern. Nach bestandener Prüfung besteht die Option auf Übernahme mit guten Perspektiven für eine

dauerhafte Beschäftigung.

Haben wir dein Interesse geweckt?

Sende deine aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen per Mail an personal@ebawe.de oder nutze unser praktisches

Online-Formular auf unserer Homepage www.ebawe.de

Bewerbungen per Post bitte an:

EBAWE Anlagentechnik GmbH

Personalverwaltung

Dübener Landstr. 58

D-04838 Eilenburg

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