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GESUNDHEIT [ RÜCKEN +

GESUNDHEIT [ RÜCKEN + SCHMERZ ] Der 15. März ist Tag der Rückengesundheit Rückenfit im Büro – die „Achse des Körpers“ leistet Schwerarbeit. - ANZEIGE - Stundenlanges Sitzen oder Stehen am Arbeitsplatz, ungünstige Körperhaltungen, zu wenig Bewegung, Stress, psychische Probleme – all das belastet das Kreuz. Kein Wunder, dass etwa jeder dritte Bundesbürger regelmäßig unter Rückenschmerzen leidet, die auch der zweithäufigste Grund für Arbeitsunfähigkeit sind. „Wer sich regelmäßig bewegt und seine Rückenmuskulatur gezielt kräftigt, kann Schmerzen jedoch vorbeugen oder lindern“, sagt AOK-Regionaldirektor Frank Niemeyer. Die Wirbelsäule ist gleichzeitig stabil und beweglich – eigentlich ein Kunstwerk der Natur, aber für den modernen Menschen vielleicht nicht hundertprozentig alltagstauglich. „Wirbel, Bandscheiben und zahlreiche Muskeln müssen gut zusammenspielen“, weiß Niemeyer. „Aber nur wenn Muskeln ausreichend und vielseitig bewegt werden, behalten sie ihre Kraft. Daher ist Bewegung das A und O der Rückengesundheit!“ Praktisch gesprochen: Büroarbeiter sollten immer mal wieder aufstehen – beim Kollegen vorbeigehen statt anzurufen oder zu mailen, in der Mittagspause spazieren gehen, die Treppe statt den Aufzug nehmen, mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren und dergleichen. Außerdem ist es sinnvoll, häufig die Sitzposition zu verändern – „dynamisches Sitzen“ heißt der häufige Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen. AOK-Regionaldirektor Frank Niemeyer Selbstverständlich muss der Arbeitsplatz auch ergonomisch korrekt gestaltet sein: Tisch- und Sitzhöhe, Abstand zum Monitor, Aufstellung zum Fenster, all das muss stimmen. Ein guter Ausgleich zum langen Sitzen im Büro ist regelmäßiger Sport in der Freizeit: Ein gezieltes Rückentraining, aber auch Radfahren, Walking mit und ohne Stöcke, Inlineskaten oder Schwimmen tut dem Rücken gut. Gutscheine für die Gesundheit und neue Mitglieder Hier setzt auch die AOK mit einem runderneuten Konzept an, das Gesundheit und Wohlbefinden ihrer Versicherten in Südniedersachsen steigern soll: Über 70 Präventionspartner wie Physiotherapeuten, ortsansässige Sportvereine und Fitness- Studios wurden ausgewählt, um zertifizierte Gesundheitskurse in den Bereichen Bewegung, Ernährung, Stressbewältigung, Entspannung und Rückenfitness durchzuführen – von Yoga und Aquafitness über Pilates und Nordic Walking bis zur Rückenschule. AOK-Versicherte haben die Wahl, wann, wo und bei wem sie aktiv werden möchten, sowie die Gewissheit eines hochwertigen Kursangebotes unter der Leitung ausgebildeter Trainer. Die Teilnahme ist kostenlos. Aufgrund von attraktiven Angeboten wie diesem und einem Beitragssatz, der im dritten Jahr in Folge unterhalb des bundesweiten Durchschnitts bleibt, verwundert es nicht, dass die AOK im letzten Jahr 6.175 neue Mitglieder in Südniersachsen gewinnen konnte. Foto:AOK Wer als AOK-Versicherter einen Kurs bei einem Präventionspartner besuchen möchte, kann sich die aktuelle Kursübersicht sowie einen persönlichen Gesundheitsgutschein in den AOK-Servicezentren in Bad Lauterberg, Duderstadt, Einbeck, Göttingen, Hann. Münden, Northeim, Osterode am Harz oder Uslar abholen oder ihn unter der kostenfreien Telefonnummer 0800/0 26 57 37 anfordern. Nach erfolgter Teilnahme rechnet der Präventionspartner die Kursgebühr direkt mit der AOK ab.

WENN DAS BAD DIE HAUPTROLLE SPIELT Lünemann-Bäder … so romantisch wie Dirty Dancing. Foto:iStock pos-kresin.de Wege aus dem Schmerz- Labyrinth Grätzelstr. 13 / 15 · 37079 Göttingen · www.luenemann-baeder.de Individuelle Gebäudetechnik. Seit Februar bietet das Evangelische Krankenhaus Göttingen Weende unter der Leitung von Chefärztin Dr. Kristin Kotzerke multimodale Schmerztherapie für Menschen an, die unter chronischen Schmerzen leiden. Darüber, was chronische Schmerzen sind, was „multimodal“ bedeutet, über das Behandlungskonzept und mögliche Therapieerfolge sprach Robin Kreide mit ihr. Frau Dr. Kotzerke, fangen wir gleich mit der Frage an, die sich sicher viele Leserinnen und Leser stellen: Was bedeutet „multimodal“? „Multimodal“ bedeutet, dass die Schmerztherapie, die wir hier am Evangelischen Krankenhaus Göttingen Weende durchführen, neben mir als Ärztin verschiedene weitere Spezialistinnen und Spezialisten einbezieht. An der Therapie sind Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Psychotherapeuten beteiligt. Letztere sind wichtig, da lang bestehende Schmerzen kein rein körperliches Geschehen sind, sondern immer auch seelische Anteile und Auswirkungen beinhalten. Unsere Leistungen – so individuell, wie die Ansprüche unserer Kunden. Bereits in der vierten Generation bieten wir unseren gewerblichen, öffentlichen und privaten Kunden das gesamte Spektrum der Gebäudetechnik. Fordern Sie uns! Ruhstrat Haus- und Versorgungstechnik GmbH Adolf-Hoyer-Straße 6 37079 Göttingen Telefon (05 51) 6 94 04-0 Telefax (05 51) 6 94 04-10 info@ruhstrat.de www.ruhstrat.de