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GESUNDHEIT [ RÜCKEN + SCHMERZ ] nutze dabei alle Voruntersuchungen, wie bereits durchgeführte bildgebende Verfahren, und führe eine ausführliche körperliche Untersuchung durch, um mir ein genaues Bild vom Schmerz und seinen möglichen Ursachen zu machen. Außerdem sammle ich in Gesprächen weitere Informationen und versuche, mir ein Gesamtbild, auch bezüglich eventueller psychischer Belastungen, zu machen. Die richtige Medikation eines Schmerzpatienten ist ein wichtiger Baustein der Schmerztherapie. Sie sind auch diejenige, die für die medikamentöse Behandlung der Schmerzen zuständig ist. Ganz genau, denn die richtige Medikation eines Schmerzpatienten ist ein wichtiger Baustein der Schmerztherapie. Oft gelingt es durch Umstellung oder Ergänzung der Medikation, einen besseren analgetischen Effekt zu erzielen. Gerade die von den Patientinnen und Patienten selbstständig eingenommenen Schmerzmedikamente sind für eine Langzeiteinnahme ungeeignet: Ibuprofen oder Aspirin etwa sind eigentlich gute Wirkstoffe, haben aber bei einer Einnahme über einen längeren Zeitraum hinweg erhebliche Nebenwirkungen und sorgen bei bestimmten Schmerzen nur für eine geringe Schmerzreduktion. Wir arbeiten in der Regel mit Medikamentenkombinationen etwa aus Opioiden und sogenannten Co-Analgetika. Das sind Medikamente die die schmerzlindernde Wirkung der Schmerzmedikamente verstärken oder unterstützen, etwa Antidepressiva oder muskelentspannende Medikamente. Das ermöglicht uns zum einen, den Schmerz von verschiedenen Seiten her einzudämmen, zum anderen kann eine Kombination verschiedener Medikamentengruppen für eine möglichst gute Schmerzreduktion bei möglichst geringen Nebenwirkungen sorgen. Im Moment wird die multimodale Schmerztherapie am Evangelischen Krankenhaus Göttingen Weende ausschließlich stationär angeboten. Was dabei überrascht, ist, dass der stationäre Aufenthalt bei Ihnen nur zwischen 10 und 20 Tagen dauert. Für solch ein komplexes Krankheitsbild wie chronische Schmerzen ist das in der Tat recht kurz. Bei der multimodalen Schmerztherapie handelt es sich aber um eine sogenannte Akutbehandlung, die von begrenzter Dauer ist, und nicht um eine Rehabilitationsmaßnahme. Das Ziel des stationären Aufenthaltes bei uns ist es daher, die Patientinnen und Patienten mit einer „hoffnungsvollen Perspektive“ nach Hause zu schicken und sie sozusagen auf den richtigen Weg zu bringen, auf dem sie dann mit Physiotherapeuten oder Psychotherapeuten oder auch mit ambulant tätigen Schmerztherapeuten und den hausärztlichen Kollegen weitergehen können. Was man trotz der kurzen Behandlungsdauer nicht vernachlässigen darf: Für viele Patientinnen und Patienten bietet der Aufenthalt bei uns zum ersten Mal in ihrer Krankheitsgeschichte einen Ort der Sicherheit und Bestätigung. Viele haben erlebt, dass sie mit ihrem Leiden nicht ernst genommen wurden. Bei uns werden die Schmerzen als Krankheitsbild akzeptiert, wir nehmen die Aussagen der Patienten ernst und sie müssen sich nicht rechtfertigen, dass sie eine Behandlung benötigen. Das tut ihnen nach oft jahrelangen anderen Erfahrungen sehr gut. Mit welchen Heilungserfolgen nach der stationären multimodalen Behandlung und einer längeren, sich daran anschließenden ambulanten Behandlung können Patientinnen und Patienten rechnen? Wir hatten ja bereits darüber gesprochen, dass chronische Schmerzen ein komplexes Geschehen sind, bei dem verschiedene einzelne Schmerzelemente miteinander verwoben sind und teilweise seit Jahrzehnten bestehen. Die Patientinnen und Patienten erlernen bei uns im besten Fall psychotherapeutisch und auch physiotherapeutisch einen anderen Umgang mit dem Schmerz, eine Änderung der inneren und äußeren Haltung sozusagen. Wenn es uns gelingt, jedes einzelne Element um fünfzehn bis zwanzig Prozent zu reduzieren, können wir insgesamt eine Reduktion von 30 bis 40 Prozent erzielen. Damit sind wir bereits sehr zufrieden, auch wenn es sich zunächst gar nicht eindrucksvoll anhört. Für die Patientinnen und Patienten bedeutet das eine 30- bis 40-prozentige Verbesserung ihrer täglichen Lebensqualität. Für viele Patientinnen und Patienten bietet der Aufenthalt bei uns zum ersten Mal in ihrer Krankheitsgeschichte einen Ort der Sicherheit und Bestätigung. Die Zahlen beziehen sich im Übrigen auf die Patienten, bei denen die Schmerzen im Ursprung etwa durch ein Rückenleiden oder durch mehrmalige Operationen, die zum Beispiel an einem Gelenk durchgeführt wurden, ausgelöst wurden. Sehr viel höhere Schmerzreduktionen lassen sich etwa bei Patienten mit einer Gürtelrose oder dem sogenannten Morbus Sudeck erzielen. Hier kann es gelingen, den Schmerz weiter zurückzudrängen. Wichtigste Voraussetzung, damit dies gelingt, ist hier allerdings, dass diese Patienten frühzeitig schmerztherapeutisch behandelt werden. Ihr Rat zum Schluss wäre also: Bei länger anhaltenden Schmerzen sollte man rechtzeitig eine Schmerztherapeutin oder einen Schmerztherapeuten konsultieren? Ja, man sollte seiner Hausärztin oder seinem Hausarzt gegenüber frühzeitig das Thema Schmerztherapie ansprechen. Diese kann von den hausärztlichen Kollegen oder bei einem niedergelassenen Schmerztherapeuten durchgeführt werden. „Frühzeitig“ heißt dabei ab einer Dauer von drei Monaten, in denen der Schmerz trotz Behandlung der Ursache anhält. in 25

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