Gedanken zum Tag

loder1982

Jänner 2017 Version 1.0

Intuitiv bewusst gewordene

Zusammenhänge des Lebens bis zum

Point FREEDOM

Version 1.0

Jänner 2017

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Jänner 2017 Version 1.0

*** Gedanken zum Tag (14) ***

Eigener Entwicklungsprozess

Sehr oft wurde mir im Verlauf des ROUTE TO AWARENESS Projekts die Frage

gestellt, wozu das Ganze, was willst du uns damit beweisen?

Es geht auf dem Weg im Echtzeit-BLOG eigentlich nur um meinen eigenen

Entwicklungsprozess um vollständig ins (Selbst)vertrauen einzutauchen. Meine

Angstschwelle wird dabei solange nach oben verschoben bis ich vollständig im

(Selbst)vertrauen in der Gegenwart angekommen bin. Dieser Punkt wird im ROUTE

TO AWARENESS Projekt "Point Freedom" bezeichnet. Der Punkt ist knapp vor

einem persönlichen Scheitern angesiedelt und kann von jedem Menschen der bereit

ist sich zu öffnen und der beginnt das Leben zuzulassen, erreicht werden. Wagt es ein

Mensch nur durch intuitive Handlungen sich in Richtung dieses Punktes zu bewegen

und bleibt dabei im Vertrauen ist er irgendwann vollständig im (Selbst)vertrauen

angekommen. Ab diesem Punkt wird der Mensch begleitet von einem Gefühl, dass

nichts mehr schiefgehen kann. Das Leben wird dann für ihn zu einem Spiel. Der

persönliche Bewusstwerdungsprozess erfolgt mit seiner eigenen Intelligenz und kann

nicht beschleunigt werden, weil er nicht auf WOLLEN, sondern auf SEIN

lassen basiert.

Das Gefühl, dass nichts mehr schiefgehen kann, kennen viele Menschen bereits aus

ihrer Schulzeit, wenn sie für eine Prüfung gut gelernt haben. Es ist fast wie eine

Vorfreude auf die Prüfung. Man kann vorher das Resultat nie wissen aber an einen

Erfolg zu glauben genügt, weil man dann intuitiv das Richtige macht um diese Wahrheit

zu bestätigen.

„…glaubt nur, dass ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch

zuteil.“ [Markus 11,24]

Der Echtzeit-BLOG stellt also nur meinen eigenen Weg zu einem vollständigen

(Selbst)vertrauen dar. Hätte es nicht in jeder ausweglosen Situation die im Wegverlauf

aufgetaucht ist einen intuitiven bzw. zu-fälligen Ausweg für mich gegeben, wäre ich

wohl bei diesem Versuch gescheitert.

Wenn man sich in Extremsituationen bewusst in den Raum der Unsicherheit begibt

führt dieser Weg eine Person durch fühlen von Ängste zu sich selbst und mit der

Aufmerksamkeit permanent in die Gegenwart. Das Vorausdenken in die Zukunft wird

dabei ausgeschaltet und es herrscht weitgehende Gedankenfreiheit, weil sich das

menschliche Gehirn beginnt umzubauen.

Es geht also darum in allen Lebenssituationen mit der Aufmerksamkeit in der

Gegenwart "präsent" und "offen" zu SEIN, dann strahlt ein Mensch die richtigen

Signale aus die in der Welt Resonanz finden können. Man spricht dann von Zu-fällen

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Jänner 2017 Version 1.0

oder Synchronizitäten die auf einen Menschen der jetzt in der Gegenwart im Fluss des

Lebens fest verankert ist, automatisch zu-fallen.

Innere Freiheit bedeutet ein Leben ohne Erwartungen und existenzielle Ängste zu

führen. Der Mensch macht dann intuitiv das Richtige, damit der Weg immer weiter

erfolgen kann, diese Intelligenz trägt das Leben in sich. Jeder Mensch kann diesen

Bewusstwerdungsprozess ins vollständige Vertrauen nur selbst in sich vollziehen,

niemand anderer wird diesen Schritt jemals für ihn tun.

In seinem ursprünglichen (spirituellen) Zustand im (Ur)vertrauen ist der Mensch

innerlich (angst)frei. Dieser Entwicklungsschritt stellt die nächste Evolutionsstufe für

die Spezies Mensch dar, auch wenn es momentan in der Welt nicht so aussieht,

wachsen die Menschen dennoch an ihren Ängsten.

Viele Menschen in der Geschichte der Menschheit, die ihre eigenen Ängste

überwinden konnten, haben nachhaltige Veränderungen in der Welt bewirkt, Gandhi,

Martin Luther King, Jesus, König David, Kolumbus, Johanna von Orleans, Abraham

Lincoln, uvm. Fortschritt ist immer das Resultat eines starken (Selbst)vertrauen einer

Person.

„Es braucht nur zwei bis drei mutige Menschen, um den Geist einer

Nation zu ändern. Alle Kriege sind nur Raubzüge.“ [Francois Marie Voltaire

‚französischer Philosoph und Schriftsteller’ (1694-1778)]

Mit seinen kritischen Äußerungen gegenüber der Feudalherrschaft und dem „Monopol

des Glaubens“ der katholischen Kirche gilt Voltaire als ein Wegbereiter der

Französischen Revolution.

Meine Publikationen die im Zuge des ROUTE TO AWARENESS Projekts entstanden

sind enthalten Erklärungen, Beweise, Forschungsberichte und Zitate von vielen

großen Persönlichkeiten der Weltgeschichte die diesen Bewusstwerdungsprozess

bereits in sich selbst vollzogen haben und die diese höhere Wahrheit bestätigen. Diese

Weisheiten haben mir auch in schwierigen Momenten des (Selbst)zweifelns geholfen

neuen Mut zu fassen und meinen eigenen Weg weiterzugehen.

Hätte ich im Projektverlauf des ROUTE TO AWARENESS Projekts finanzielle

Sicherheit gehabt, wäre es für mich nicht möglich gewesen immer mehr ins

(Selbst)vertrauen einzutauchen. Es geht darum (Selbst)sicherheit im Leben

vollständig von Geld abzukoppeln. Wir brauchen Geld im Leben, aber wenn wir unsere

(Selbst)sicherheit daraus beziehen, dreht sich unser Leben weitgehend um

Geldbeschaffung um diese Sicherheit aufrecht zu erhalten. Viele Fragen im Verlauf

des Projekts die mir gestellt wurden, haben sich sehr oft um Geld gedreht, weil

offensichtlich viele Menschen an dieser Sicherheit festhalten. Äußere Sicherheit kehrt

im Bewusstwerdungsprozess eines Menschen erst wieder ein, wenn der innere

Transformationsprozess vollständig abgeschlossen ist. Das eigene (Selbst)vertrauen

ist dann jedoch bereits vollständig von Geld und anderen äußeren Einflüssen

abgekoppelt.

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Jänner 2017 Version 1.0

Die Angst zu fallen lähmt die Menschen und hält sie klein. Nur wer sich seinen Ängsten

bewusst stellt, ist dazu im Stande über sich selbst hinaus zu wachsen.

Auf meinem im Echtzeit-BLOG dargestellten Weg ist es nie darum gegangen andere

Menschen von (m)einer Wahrheit zu überzeugen. Mein eigener Weg sollte viel mehr

andere Menschen dazu inspirieren und motivieren sich auch auf ihren eigenen Weg

ins vollständige (Selbst)vertrauen zu machen und soll Vertrauen schaffen, dass es

auch in schwierigen Momenten einen Ausweg gibt und immer weitergeht…

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Jänner 2017 Version 1.0

*** Gedanken zum Tag (13) ***

Der Weg zum Erfolg

Es gibt eine Sache die alle erfolgreichen Menschen verbindet: „Der eigene Glaube an

den ERFOLG!“

Wie schafft es ein Mensch auch in Extremsituationen im Leben den Glauben an

sich selbst und den eigenen Weg nicht zu verlieren?

Wenn sich ein Mensch auf das Unbekannte einlässt und sich dabei in den Raum der

Unsicherheit begibt, ist er auf dem Weg zu sich selbst und zur inneren

(Gedanken)freiheit.

„Wir schauen nicht nach links oder rechts, was die anderen machen.

Unsere Athleten lernen schon in jungen Jahren, wie es ist, Rennen

anzuführen und zu gewinnen. Sie gehen daher unbekümmert an die

Aufgaben im Weltcup heran.“ [Christian Mitter 'Erfolgstrainer des norwegischen Ski-

Teams']

Locker, entspannt und offen zu sein und auch in Extremsituationen

Aufgabenstellungen spielerisch zu sehen, zeichnet viele erfolgreiche Menschen aus.

„Es ist alles nur ein Spiel." [Marcel Hirscher 'Skirennfahrer' nach seiner WM Siegesfahrt

2013 in Schladming nachdem Felix Neureuther, eine neue Bestzeit vorgelegt hat und 40.000 Fans

im Zielgelände auf einen Sieg von Marcel Hirscher gewartet haben]

Mit der Aufmerksamkeit in allen Lebenssituationen bei sich selbst zu bleiben und sich

dabei seinen Ängsten zu stellen, lässt einen Menschen innerlich wachsen.

„Sobald man sich einfach treiben lässt, geht alles von ganz allein.“

[Filmzitat aus dem Film „Die To-Do Liste“]

Sich nicht der Angst zu ergeben, sondern sich ihr mit Entschlossenheit zu stellen ist

der einzige Weg zu einem starken (Selbst)vertrauen. Ein Mensch der seinen Ängsten

nachgibt, gibt sich selbst dabei auf.

„Er hat sich selbst aufgegeben, das ist etwas was Gewinner niemals tun.

Ein Verlierer ist der, der solche Angst vor dem Verlieren hat, dass er

es nicht einmal versucht. Mach das was du gern machst und achte

nicht auf den Rest." [Filmzitat aus dem Film "Little miss Sunshine"]

Wer beginnt Ängste bewusst zu fühlen, der kommt immer mehr mit der

Aufmerksamkeit in der Gegenwart bei sich selbst an.

„Die Angst lähmt dich nicht, sondern weckt dich auf." [Filmzitat aus dem Film

"Die Bestimmung"]

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Jänner 2017 Version 1.0

„Es ist sozusagen das Schicksal der gesamten Menschheit, von ihrer selbst

erschaffenen, illusionären Welt auf diese Weise ans Kreuz genagelt zu

werden, um letztlich zu begreifen, dass die eigentliche Lösung all ihrer

Probleme, sowie wahrer Frieden und Liebe nur im eigenen Inneren

gefunden werden kann, nämlich in unserer einzig realen, bewussten

Gegenwärtigkeit." [Zitat von Athokawe 'raumbewusstsein.net']

Ein Mensch der beginnt sich selbst zu vertrauen wird dabei immer lockerer. Es spielt

für ihn dann keine Rolle mehr was andere Menschen glauben oder tun, mit seinem

Focus bleibt er jetzt bei sich selbst. Versucht er eine Sache zu erzwingen und

verkrampft sich dabei, wird er damit scheitern.

„Ich spüre wirklich keinen Druck von außen. Den Druck, den ich spüre,

den übe ich selbst auf mich aus.“ [Henrik Kristoffersen 'norwegischer Skirennfahrer

und Weltcupsieger’]

Die innere Verbindung zu sich selbst ist der Schlüssel zum Erfolg.

„In der Meditation geht es ganz einfach darum, man selbst zu sein und

sich allmählich darüber klarzuwerden, wer das ist.“ [Prof. Dr. Jon Kabat-

Zinn 'amerikanischer Arzt und Meditationslehrer']

Der Mensch schenkt dann vordergründig seinen eigenen inneren intuitiven Impulsen

und Gefühlen seine Beachtung und vertraut diesen vollständig.

(1974 WM Finale nach dem entscheidenden Elfmeter Tor von Paul Breitner / BRD)

Ihm ist klargeworden, wenn er auf dem Platz angefangen hätte

darüber nachzudenken, dann hätte er nie geschossen. Eine Stimme hat

ihm gesagt, dass er den Elfer schießen soll. Er hat ihr vertraut und sein

größter Traum ist wahr geworden. Hör endlich mal auf dein Herz

Eddy. Du suchst nach deinem Glück und suchst ständig an den falschen

Stellen. [Filmzitat aus dem Kinofilm "Buddy"]

Schafft man es Hoffnung in sich selbst, bei scheinbar unmöglichen Dingen auch wenn

man noch keinen Weg sieht, zu finden, dann ist man dazu im Stande seine eigenen

Grenzen zu überwinden und dabei außergewöhnliche Dinge zu vollbringen.

„Wir werden tun was wir immer getan haben, wir finden Hoffnung im

Unmöglichen.“ [Filmzitat aus dem Kinofilm "Star Trek Beyond"]

„Ein Mensch, der leidet, bevor es nötig ist, leidet mehr als nötig.“ [Lucius

Annaeus Seneca 'römischer Philosoph und Naturforscher' (1 bis 65 n.Chr.)]

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Jänner 2017 Version 1.0

*** Gedanken zum Tag (12) ***

Nutzen aus intuitiven Handlungen

Intuitive Handlungen erzeugen sehr oft eine Win-win-Situation. Eine Win-Win-

Strategie, auch als Doppelsieg-Strategie bekannt, hat das Ziel, dass alle Beteiligten

und Betroffenen einen Nutzen erzielen.

Welcher Nutzen entsteht konkret beim ROUTE TO AWARENESS Projekt?

Durch die kostenlose Freigabe und Verteilung aller im Projekt entstandenen

Informationen, der beiden E-Books und der DAS BEWUSSTSEIN APP in

verschiedenen Datei Formaten auf mehr als 300 online Plattformen im gesamten

deutschsprachigen Raum gehen relativ viele Menschen automatisch zu-fällig in kurzer

Zeit mit dem ROUTE TO AWARENESS Projekt in Kontakt. Hier wirkt das

Resonanzprinzip im Leben, das nicht nur bei zu-fälligen Treffen von Menschen,

sondern auch bei Informationen funktioniert. Menschen handeln dabei ohne äußere

Einflüsse automatisch intuitiv und zu-fällig, damit sie auf bestimmte Informationen

stoßen, die ihrer persönlichen Bewusstseinsentwicklung dienen. Die Leser können

über diese Informationen vollständig frei verfügen und haben dabei keine Kosten oder

Verpflichtungen. Sie profitieren also davon, ohne dass daraus für sie ein Nachteil

entsteht.

Auch andere Unternehmen die eine Win-win-Strategie verfolgen, wie der online

Markplatz Willhaben.at der in den ersten Jahren von Gerd-Ingo Janitschek, der derzeit

neue gemeinnützige Projekte betreut, als Geschäftsführer geleitet wurde, ist in

wenigen Jahren zur größten online Verkaufsplattform in Österreich geworden. An

diesem online Marktplatz können alle Kunden kostenlos inserieren und alle Verkäufe

können ohne Gebühr abgewickelt werden. Dies ist ein kaum noch optimierbares

Geschäftsmodell. Die Plattform tritt lediglich als Mittler auf und ist in den Ablauf des

Geschäfts nicht involviert. Es entsteht dabei kein Nachteil für einen privaten Verkäufer.

Jeder der den Aufstieg von Facebook und WhatsApp in den letzten Jahren mitverfolgt

hat, dem dürfte damit klarwerden, warum dies in einer relativ kurzen Zeit möglich

wurde.

Unter diesen Gesichtspunkten bekommt der Vers aus der Bibel...

"Geben ist seliger denn nehmen." [Apostelgeschichte 20,35]

...eine ganz neue Bedeutung, weil Geben immer den ökonomischsten Weg im Leben

darstellt.

Es geht also darum, einen vorhandenen Bedarf zu decken, ohne einen Nachteil für

einen Beteiligten zu erzeugen. Diese Konstellation wird nur möglich, wenn man

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Jänner 2017 Version 1.0

beginnt sich zu öffnen und Intuitionen und Zu-fällen zu vertrauen und dabei

automatisch ein Nutzen für das Kollektiv entsteht.

Im Gegensatz dazu versuchen viele Unternehmen am Markt künstlich einen Bedarf für

ihre Produkte zu schaffen um selbst dann durch Verkauf von Waren einen Nutzen

daraus zu erzielen.

Hätte das ROUTE TO AWARENESS Projekt TEAM versucht Informationen oder

Dienstleistungen durch Werbung zu verkaufen, hätten wir uns dabei nur selbst

eingeschränkt und Raum genommen. So passiert jetzt alles Weitere von selbst.

Informationen zurückzuhalten und Werbung dafür zu machen, stellt also nicht den

ökonomischsten Weg im Leben dar. Werbung zielt immer darauf ab, andere Menschen

von einer Wahrheit zu überzeugen um selbst dann einen Nutzen "Gewinn" daraus

erzielen zu können. Sie hält immer an einem bestimmten Resultat fest und verfolgt

einen fixen Weg.

Ein Mensch im Mangelbewusstseinszustand in der horizontalen EGO-Verstands

Ebene hält noch an Zielen, Wünschen, Erwartungen, Informationen und Menschen

fest und versucht dabei alles unter Kontrolle zu behalten. Er hat Angst diese Kontrolle

zu verlieren, wenn er beginnt sich zu öffnen.

Ein Mensch im Füllebewusstseinszustand in der vertikalen SEINS Ebene hat sich

bereits vollständig für den Glauben geöffnet und hat das Vertrauen, dass es für jede

Situation im Leben einen intuitiven Ausweg gibt. Er ist erwartungslos, lässt alles frei

und agiert dabei automatisch nur mehr intuitiv.

Festhalten verleiht immer nur eine Scheinsicherheit und schränkt Menschen in ihrem

Leben ein. Sich zu öffnen hat sehr viel mit Mut und Vertrauen ins Leben zu tun. Dieser

Prozess erfolgt schrittweise, wenn ein Mensch beginnt sich seinen Ängsten zu stellen.

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Jänner 2017 Version 1.0

*** Gedanken zum Tag (11) ***

GLAUBE vs. WAHRNEHMUNG

Ein Mensch der beginnt intuitiv im Leben zu agieren, braucht ein starkes

(Selbst)vertrauen, dass seine intuitiven Handlungen auch irgendwann zu einem

positiven Resultat führen, auch wenn er im Wegverlauf oft selbst noch nicht sieht, in

welche Richtung der Weg weiter ERFOLG-en wird.

Ein Mensch der das (Selbst)vertrauen noch nicht hat, neigt dazu an einem erdachten

Weg festzuhalten und erwartet dabei ein bestimmtes Resultat.

Wüsste man bereits vorher immer, wohin die eigenen intuitiven Handlungen führen,

wäre wohl das Wort "GLAUBE" überflüssig.

Es ist also ein starker Glaube nötig um nicht vorzeitig am intuitiven Weg halt zu machen

auch wenn öfter Selbstzweifel daherkommen werden, weil man den Mut verliert

weiterzugehen. Man wächst jedoch daran, wenn man sich seinen Ängsten stellt und

diese so überwindet.

Auch Mitmenschen werden dir ihre Zweifel und Ängste die sie über deinen Weg haben

offenbaren, weil jeder das Leben aus seiner eigenen Perspektive betrachtet und damit

immer nur einen Teil deiner Wahrheit wahrnimmt. Jeder Mensch nimmt sich seine

eigene ganz persönliche Version von dieser Welt. Diese Version wird durch sein

Unterbewusstsein gesteuert. Eine gemeinsame objektive Realität ist nicht existent,

weil es immer nur eine subjektive Betrachtung der Wirklichkeit ist.

ERFOLG in einer Sache ist daher unabhängig davon wie das Umfeld auf die

eigenen intuitiven Handlungen reagiert möglich. Diese Intelligenz trägt das Leben

und Intuitionen in sich und diese Tatsache macht jeden Menschen frei, wenn er beginnt

sich selbst und seinem intuitiven Weg zu vertrauen.

Es spielt keine Rolle mehr was andere Menschen glauben, weil sie das Resultat deiner

eigenen intuitiven Handlungen wahrnehmen werden.

Werbung zielt immer darauf ab andere Menschen von einer Wahrheit zu überzeugen

um selbst dann einen Nutzen "Gewinn" daraus ziehen zu können.

„Lass den Lärm anderer Leute Meinungen nicht deine eigene innere

Stimme ertränken. Und am wichtigsten: Hab Mut, deinem Herzen und

deiner Intuition zu folgen. Irgendwie wissen sie bereits, was du wirklich

willst. Alles andere ist zweitrangig.“ [Steve Jobs ‚Apple Gründer’]

"WAHRNEHMUNG" ist also die natürliche Folge eines starken Glaubens eines

Menschen. Resultate eines intuitiv erfolgenden Weges führen dazu, dass sich jetzt

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Jänner 2017 Version 1.0

automatisch auch andere Menschen deine Wahrheit an die du auf deinem intuitiven

Weg geglaubt hast nehmen - "Wahrnehmen".

Ein Mensch der sich selbst vollständig vertraut, fühlt sich innerlich frei.

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Jänner 2017 Version 1.0

*** Gedanken zum Tag (10) ***

GELD vs. GEGENWART

Eine Frage die mir als Trainer sehr oft gestellt wird:

"Von was soll ich dann leben, wenn ich einfach ohne Pläne und Erwartungen in

den Tag hineinlebe und nur mehr die Dinge mache, die mir Freude bereiten und

ich mir dabei keine Sorgen mehr übers Geld verdienen mache?"

Meine Antwort lautet dann meistens:

"Es stimmt wir brauchen fürs Essen kaufen, Auto tanken oder Urlaub fahren

Geld in unserem Leben. Aber mache ich jede Entscheidung in meinem Leben

von Geld abhängig oder vertraue ich eher auf meine Intuition und mein

Bauchgefühl bei Entscheidungen."

Ein Mensch der beginnt sich vollständig bewusst auf den gegenwertigen Moment

einzulassen ist dabei angstfrei und tut intuitiv das Richtige um daraus auch einen

Nutzen zu ziehen, der dazu führt, dass immer der nächste Schritt im Leben möglich ist

und dass sich mit der Zeit die Lebensbedingungen sogar verbessern, weil er die Dinge

zu denen er sich hingezogen fühlt auch mit Freude, Hingabe und Überzeugung macht.

Die Frage lautet also eher:

"Hat ein Mensch den Mut und das (Selbst)vertrauen sich auf den gegenwertigen

Moment, der jetzt gerade da ist vollständig einzulassen und dabei seinen

eigenen Intuitionen zu vertrauen und wie kommt er auf diesen Punkt?"

Viele erfolgreiche Menschen in der Geschichte der Menschheit kannten dieses

Geheimnis des Lebens. Sie waren sich der Macht ihrer Gegenwärtigkeit bewusst. Sie

waren in den Dingen die sie von Herzen gern machten weitgehend gedankenfrei und

fühlten sich vollständig mit der Sache verbunden.

Ein Mensch der Geld in das Zentrum seines Handelns stellt ist mit seiner

Aufmerksamkeit in der Zukunft in einer Erwartungshaltung gefangen. Marketing

Abteilungen beschäftigen sich hauptsächlich mit der Frage: Wie kommen wir mit dem

geringsten Aufwand zum größten Output?

Beim Öffnen für die Gegenwart geht es aber um Freilassen von Dingen und nicht um

Festhalten an Dingen oder Zielen. Festhalten geschieht immer nur aus einer Angst

oder einem Wollen heraus. Finanzieller Erfolg ist also maximal ein Resultat von

Handlungen, aber nie der Zweck an sich. Mit dieser Haltung wird das Leben sonst zu

einem Kampf.

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Jänner 2017 Version 1.0

In der heutigen Zeit sind viele Menschen auf der Suche nach sich selbst und nach

Erfüllung im Leben. Mag es bei jedem andere Formen annehmen, aber sehr oft geht

es um die selben Dinge: Freiheit, Freude, Liebe und Erfolg.

Ein großer Irrglaube ist Glück und Freiheit mit Geld kaufen zu können. Der Mensch

macht sich mit dieser Wahrheit zum Sklaven im Leben, weil er sich damit in eine

Abhängigkeit begibt. Glücklich und frei ist der Mensch, der sein inneres Wohlbefinden

von nichts mehr im Außen abhängig macht.

„In der Gelassenheit ist sie verborgen, die Unsterblichkeit. Wir können

nirgendwo Schutz suchen außer in uns Selbst.“ [Filmzitat aus dem Kinofilm „Der

schmale Grat“]

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Jänner 2017 Version 1.0

*** Gedanken zum Tag (9) ***

ERKLÄRUNG zum ROUTE TO AWARENESS Projekt

Jeder Mensch hat die Möglichkeit sein Leben auf 2 verschiedene Arten zu leben:

Variante 1) "TUN durch WOLLEN"

Erwartungen, Wünsche und Ängste steuern durch erdachte Gedanken das Leben

eines Menschen. Er ist mit der Aufmerksamkeit die meiste Zeit nicht in der Gegenwart,

sondern in einer Erwartungshaltung in der Zukunft. Der Mensch macht sich dabei oft

Sorgen oder ist unglücklich.

Viele Menschen sind dauerhaft in diesem Bewusstseinszustand verankert und tun

Dinge die sie nicht wirklich glücklich machen und erfüllen nur um für ihren

Lebensunterhalt zu sorgen. Es gelingt ihnen dabei oft nicht ihre individuellen

Fähigkeiten und ihr volles Potential zu entfalten, weil sie keine Möglichkeiten und

Chancen sehen diese zu leben und den Mut nicht haben einen eigenen neuen Weg

zu gehen.

Sich Freiheit und Glück durch Geld zu kaufen, macht sie zu Läufern im Hamsterrad

des Lebens. Andere Menschen geben Ihnen vor, was sie im Leben zu tun haben oder

was sie zum glücklich SEIN brauchen. Ängste halten das Hamsterrad ständig am

Laufen bis eine Person von selbst freiwillig aussteigt oder herausfällt.

"Du bist nicht da wo du sein möchtest. Du hast das Gefühl du müsstest wo

anders sein. Nehmen wir an du müsstest nur mit den FingerN schnippen

und wärst überall wo du sein möchtest. Ich wette du hättest immer

noch das Gefühl fehl am Platz zu sein. Denk nicht so verbissen daran

wo du lieber wärst, mach das Beste daraus, wo du gerade bist. Hör auf

dir Sorgen über Dinge zu machen, die du nicht kontrollieren kannst.

Lebe ein bisschen." [Filmzitat aus dem Kinofilm "Passengers"]

Variante 2) "TUN durch SEIN und nicht(s) mehr wollen"

Der Mensch kommt schrittweise in Einklang mit sich selbst und dem gegenwertigen

Moment der jetzt gerade da ist. Er ist erwartungslos und folgt nur mehr intuitiven

Impulsen ohne vorher zu wissen, wohin ihn der Weg als nächstes führen wird. Er

macht dabei immer das, was ihn gerade glücklich macht und erfüllt. Nur wer

Erwartungen an die Zukunft aufgibt und sich seinen Ängsten stellt, bringt den Mut auf,

ausschließlich seinem Bauchgefühl zu folgen und diesem auch zu vertrauen.

Nur wenige Menschen sind bis jetzt in diesem erweiterten Bewusstseinszustand

dauerhaft im (Selbst)vertrauen verankert. Es sind genau jene die neue Akzente setzen.

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Jänner 2017 Version 1.0

Immer mehr Menschen tauchen aufgrund der derzeit stattfindenden physikalischen

Veränderungen auf der Erde in diesen neuen erweiterten Bewusstseinszustand

ein. Die Kunst ist dieses (Selbst)vertrauen auch im Alltag in allen Lebenssituationen

aufrecht zu erhalten.

Im ROUTE TO AWARENESS Projekt versuche ich nur mehr nach Variante 2 zu

leben, um vorzuzeigen, dass dabei etwas Sinnvolles und Neues herauskommt,

wenn man Schritt für Schritt Intuitionen umsetzt. Ich habe mich dafür im Verlauf

des Experiments bewusst in Extremsituationen begeben und äußere

Sicherheiten aufgegeben um meine These, dass es für jede Situation im Leben

einen intuitiven Ausweg gibt und das Selbstvertrauen unabhängig von äußeren

Einflüssen von einem Menschen im erweiterten Bewusstseinszustand gehalten

werden kann, zu bestätigen.

Der Plan ist, es gibt keinen Plan!

Es ist ein Zustand des ständigen offen SEINS für alles was im Leben als

nächstes "zu-fällig" daherkommt. Da offen SEIN für einen Menschen immer nur

eine innere Geisteshaltung darstellt, ist es nie von äußeren Umständen oder der

Meinung anderer Menschen abhängig. Auch Alltagsaufgaben, wie Einkaufen,

Rasenmähen oder Fensterputzen werden dabei intuitiv zum richtigen Zeitpunkt

erledigt. Äußere Umstände wie der Kontostand beeinflussen das

Sicherheitsdenken eines Menschen, wenn das Selbstvertrauen noch nicht

ausgeprägt ist. Selbstvertrauen kommt immer von innen aus der Person selbst

und nicht von Außen. Innerlich frei ist der Mensch, der es schafft sein Vertrauen

im Leben vollständig von äußeren Einflüssen abzukoppeln.

Ich betrachte das ROUTE TO AWARENESS Projekt eher als Spiel. Intuitionen

zu vertrauen stellt den ökonomischsten Weg im Leben dar. Es ist für einen Menschen

immer der nächste intuitive Schritt möglich. Diese Intelligenz trägt das Leben in sich,

wenn man dieser Intuition vertraut und sie umsetzt. Der Sicherheitspolster der immer

da ist, nennt sich Glauben und Vertrauen. Jeder Mensch hat seinen eigenen

individuellen intuitiven Weg der ihm Erfüllung und Freude bringen kann und er findet

so zu seiner Berufung im Leben.

Immer mehr Menschen wird das derzeit bewusst. Auch sie versuchen diese innere

Freiheit zu leben und vollständig ins (Selbst)vertrauen zu kommen um ihrer Berufung

zu folgen. Das Wort "Arbeit" kommt in ihrem Wortschatz dann nie mehr vor.

Ob ein Mensch das Vertrauen um den erweiterten Bewusstseinszustand zu halten aus

sich selbst bezieht oder von Gott, Jesus, Mohammed, Krishna, Allah, Shiva, Erzengel

Gabriel oder von etwas Anderem spielt dabei keine Rolle.

"Der wahre Glaube vereint die Angehörigen der verschiedenen

Religionen." [Mahatma Gandhi 'indischer Freiheitskämpfer’]

Wichtig ist, dass sich der Mensch für den Glauben öffnet und nicht am Glauben

festhält, sonst geht er bei dieser Lebensweise unter, weil er nicht offen für neue

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Jänner 2017 Version 1.0

intuitive Impulse "Geistesblitze" ist die ermöglichen den Weg immer weiter erfolgen zu

lassen. Es sind intuitive Handlungen nötig, um das Spiel des Lebens am Laufen zu

halten.

"Alles was wirklich zählt ist Intuition." [Albert Einstein 'deutscher Physiker']

Es bleibt spannend, da ich natürlich auch selbst vorher nie weiß, welche

intuitiven Impulse oder Zu-fälle als Nächstes daherkommen und wie mein Weg

weiter ERFOLG-en wird. Ich vertraue nur, dass mein Weg positiv weitergeht und

das genügt☺

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Jänner 2017 Version 1.0

*** Gedanken zum Tag (8) ***

Es geht für einen Menschen darum, den Mut zu haben, einfach er selbst zu SEIN.

Dann offenbart sich das Geheimnis des Lebens. Ein Mensch der beginnt zu sein, ist

frei von Ängsten, Erwartungen und Wünschen. Er ist in der zeitlosen Gegenwart im

Moment verankert.

Er folgt nur mehr dem, was aus seinem Innersten hervordringt. Es sind seine Gefühle

und intuitiven Impulse, die ihn fortan auf seinem ganz individuellen Weg leiten werden.

Er findet so zu seiner Berufung und Erfüllung im Leben.

Ein Kollektiv ist niemals ohne die Individuen, und die Individuen sind nicht ohne das

Kollektiv möglich.

Der Mensch erkennt seine Mitmenschen jetzt als Teil von sich selbst an.

Der nächste Evolutionsschritt der Menschheit im dritten Jahrtausend findet also auf

einer geistigen Ebene statt. Hier ist unsere gemeinsame Basis und die Quelle der

universellen Weisheit und des Friedens zu finden.

Der Homo Universalis ist geboren.

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Jänner 2017 Version 1.0

*** Gedanken zum Tag (7) ***

Geisteshaltung eines GLÄUBIGEN MENSCHEN im ...

A. Mangelbewusstseinszustand (Unbewusstheit)

B. Füllebewusstseinszustand (Bewusstheit)

„Die Skala der Bewusstseinsebenen stellt den stufigen Aufbau des

Bewusstseins dar. Sie enthüllt die unterschiedlichen Stadien der

Erfahrung von Realität und der Erfahrung der Existenz Gottes sowie

den vorhandenen Grad an Liebesfähigkeit.“ [Dr. David R. Hawkins 'Arzt,

Psychiater und Autor']

„Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben

führt, und der Weg dahin ist breit, und viele gehen auf ihm. Aber das

Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dahin ist schmal, und nur

wenige finden ihn.“ [Matthäus 7,13]

Mit dem Tor zum Leben ist ein neuer Bewusstseinszustand eines gläubigen Menschen

gemeint, der ein starkes Vertrauen ins Leben mit sich bringt.

@1

A)Der Gläubige hält am Glauben fest. (festhalten)

B)Der Gläubige öffnet sich für den Glauben. (offen SEIN)

@2

A)Der Glaube richtet sich nach Außen. (Gott im Himmel, Jesus, Buddha, Allah,...)

B)Der Glaube richtet sich nach Innen. (Geist - Innenschau in sich selbst)

@3

A)Das Leben des Gläubigen ist geprägt von Ängsten und eigenen Wünschen.

B)Der Gläubige ist weitgehend angstfrei und ohne Erwartungen.

@4

A)Der Gläubige hält sein Leben unter Kontrolle und plant seinen eigenen Weg im

Leben voraus. An diesem mit dem Verstand erdachten Weg wird dann weitgehend

festgehalten.

B)Der Gläubige gibt sich dem Leben im Vertrauen hin und vertraut damit, dass er im

richtigen Moment immer intuitiv das Richtige macht und damit im Fluss des Lebens

zu-fällig zu den richtigen Dingen auf seinem Weg geführt wird. (Flow im Quantenfeld)

Das Vorausdenken in die Zukunft mit dem Verstand (Ratio), wird durch den neuen

Bewusstseinszustand weitgehend ausgeschaltet.

@5

A)Der Gläubige nimmt sich selbst getrennt vom Leben wahr. (getrennt SEIN)

B)Der Gläubige fühlt sich verbunden im Leben. (verbunden SEIN)

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Jänner 2017 Version 1.0

@6

A)Der Glaube richtet sich hauptsächlich an die Zukunft. (zB.: Erlösung im Himmel nach

dem Leben im Paradies)

B)Der Glaube richtet sich nur mehr an die Gegenwart. Die Wahrheit und das Leben

wird im zeitlosen JETZT durch Geistesblitze und Gefühle wahrgenommen. Der Flow

im Quantenfeld wird als Reich Gottes der Bibel erkannt.

@7

A)Für den Gläubigen hat eine Verwirklichung als Resultat seines Glaubens in diesem

Leben wenig bis keinen Stellenwert. Er glaubt nicht daran.

B)Für den Gläubigen verleiht nur eine Verwirklichung im Leben (durch Intuitionen und

Zu-fälle) dem eigenen Glauben seine Bedeutung. Der Gläubige erkennt, dass ein

Glaube ohne Verwirklichung im Leben zwecklos ist.

@8

A)Der Gläubige nimmt Intuitionen (Geistesblitze) nicht bewusst in sich selbst wahr und

schenkt auch Zu-fällen wenig bis keine Beachtung.

B)Der Gläubige nimmt den Unterschied zwischen Intuitionen (Geistesblitze) und

erdachten Gedanken bewusst in sich selbst wahr und schenkt vordergründig Zu-fällen

seine Beachtung.

@9

A)Der Gläubige ist oft unsicher, was den richtigen Weg für ihn im Leben betrifft.

Entscheidungen werden von ihm hauptsächlich mit dem Verstand getroffen.

Festhalten an Dingen kennzeichnet diesen Bewusstseinszustand.

B)Der Gläubige glaubt und vertraut, dass sein Weg schrittweise von selbst durch

Intuitionen und Zu-fälle erfolgt. Er ist offen für das was im Leben daher kommt und

wird begleitet von einem inneren Gefühl, dass dabei nichts schiefgehen kann.

@10

A)Der Gläubige übernimmt ungefiltert Wahrheiten vom Kollektiv. Diese werden oft

selbst nicht (mehr) hinterfragt.

B)Dem Gläubigen werden eigene Wahrheiten intuitiv bewusst und er verknüpft diese

mit anderen bereits (selbst)bewusst gewordenen Wahrheiten und erweitert so

schrittweise sein Bewusstsein.

@11

A)Der Gläubige trennt noch Teile vom Ganzen ab. (Ur-teilen)

B)Der Gläubige öffnet sich schrittweise und beginnt das Ganze zu sehen und zu

akzeptieren (An-nehmen).

@12

A)Der Gläubige verfolgt oft keinen bewussten intuitiven Weg in seinem Leben und

nimmt damit seine Aufgabe die einem das Leben stellt, nicht bewusst an. Anstelle

eines intuitiven Weges werden von ihm erdachte Wünsche und Ziele im Leben

verfolgt.

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Jänner 2017 Version 1.0

B)Der Gläubige lässt schrittweise intuitiv und zu-fällig seinen Weg erfolgen und nimmt

damit seine Aufgabe die einem das Leben so schrittweise offenbart, bewusst an. Er

fühlt dabei innere Freiheit. (erfüllt SEIN)

„Du hast eine Aufgabe zu erfüllen. Du magst tun was du willst, magst

hunderte von Plänen verwirklichen, magst ohne Unterbrechung tätig

sein – wenn du aber diese eine Aufgabe nicht erfüllst, wird alle deine

Zeit vergeudet sein.“ [Rumi 'Dichter im 13. Jhdt.']

Beim Konzil von Nicäa (heutige Türkei) 325 n.Chr. unter Kaiser Konstantin I. wurde

die Bibel mit 4 Evangelien bekundet. (Lukas, Johannes, Matthäus und Markus)

Weitere Evangelien wie das Thomas Evangelium wurden aus inhaltlichen Gründen

nicht berücksichtigt.

Jesus sprach: „Wenn die, die euch führen, euch sagen, das Königreich ist

im Himmel, so werden die Vögel des Himmels euch vorangehen. Wenn sie

euch sagen, es ist im Meer, so werden die Fische euch vorangehen. Aber

das Königreich ist in euch, und es ist außerhalb von euch. Wenn ihr euch

erkennen werdet, dann werdet ihr erkannt, und ihr werdet wissen,

dass ihr die Söhne des lebendigen Vaters seid. Aber wenn ihr euch nicht

erkennt, dann seid ihr in der Armut und ihr seid die Armut.“ [Thomas

Evangelium - Logion 3 (2. Jhdt. n.Chr.)]

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Jänner 2017 Version 1.0

*** Gedanken zum Tag (6) ***

Die Schöpfungsgeschichte

Viele dürften die Schöpfungsgeschichte mit Adam und Eva, der Schlange, dem Apfel

und der Vertreibung aus dem Paradies schon einmal gehört haben.

Was ist aus meiner Sicht damit gemeint...

Im Paradies waren die Vorgänger des Menschen frei "wie die Tiere" mit dem Nachteil,

dass sie nur ein eingeschränktes Bewusstsein zur Verfügung hatten.

Wann ging das Paradies mit der Freiheit verloren, weil das Bewusstsein entdeckt

wurde bzw. sich entwickelt hat?

In der Evolutionsgeschichte lag der Unterschied zwischen dem vor 2 Mio. Jahren sich

entwickelnden Urzeitmenschen Homo Erectus (vor ca. 30.000 Jahren ausgestorben)

und dem modernen Menschen, dem Homo Sapien darin, dass der Homo Sapien

gedanklich in die Zukunft denken konnte.

Beide haben eine bestimmte Zeitspanne gleichzeitig nebeneinander gelebt. Durch

dieses Vorausdenken und die Fähigkeit sich gedanklich in andere Menschen hinein

versetzen zu können "Empathie" hat sich der Homo Sapien im direkten Wettstreit

gegen den Homo Erectus und später auch gegen den Homo Neanderthalensis

durchgesetzt, obwohl er körperlich unterlegen war. Sein Gehirn war aber bereits

besser entwickelt und um 1/3 größer.

Vergleicht man Gehirne von Tieren mit jenem des Menschen, so fällt auf, dass ein

bestimmter Teil beim Menschen überproportional ausgeprägt ist: das Großhirn. Dieser

Bereich des Gehirns ist der Sitz dessen, was Neurowissenschafter als höhere

Hirnfunktionen bezeichnen: Logisches Denken, Planen, aber auch moralisches

Empfinden und soziale Fähigkeiten - all diese typisch menschlichen Eigenschaften

sind dort beheimatet. Entwicklungsgeschichtlich ist das Großhirn mit seinen Furchen

der jüngste Teil des Denkorgans und umschließt die in der Tiefe liegenden älteren

Areale.

In neurowissenschaftlichen Untersuchungen wurde bereits erkannt, dass Meditation

und bewusste Selbstwahrnehmung eines Menschen dazu führt, dass das Gehirnareal,

dass für das vorausschauende Denken zuständig ist wieder schrittweise

heruntergefahren wird. Der Bewusstseinszustand und die Wahrnehmung eines

Menschen ändert sich dabei und er nimmt damit eine neue höhere Wirklichkeit im

Leben wahr.

Die durch die Evolution herbeigeführte Fähigkeit in die Zukunft zu denken wird durch

eine Erweiterung des Bewusstseins wieder schrittweise aufgehoben. Der Mensch

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Jänner 2017 Version 1.0

kommt dann wieder mehr gedanklich in der Gegenwart im Moment bei sich selbst an.

Unsere Aufgabe heute ist unser Bewusstsein wieder so weit zu erweitern, dass da

wieder Freiheit zusätzlich möglich ist. Die Entwicklung des Menschen geht von der

Unfreiheit die uns das Bewusstsein beschert zur Erweiterung des Bewusstseins, dass

wir wieder innerlich (angst)frei werden können.

„Das was wir Zukunft nennen, existiert einzig und allein als Gedanke

im Kopf.“ [Eckhart Tolle 'Bewusstseinstrainer und Autor']

Die Verführung mit dem Apfel durch die Schlange symbolisiert die Wünsche die

Menschen im Laufe ihres Lebens entwickeln. Mit dem Festhalten an einem Wunsch

entfernt sich ein Mensch gedanklich aus der Gegenwart und beginnt an einer

Vorstellung der Zukunft mehr oder weniger stark festzuhalten. Was er dabei verliert ist

die Gegenwart und sein wahres SEIN. Er nimmt sich dabei auch getrennt von allem

wahr.

„Warten ist ein Geisteszustand. Grundsätzlich bedeutet es, dass du die

Zukunft willst; du willst nicht die Gegenwart. Du willst nicht das, was

du hast, du willst das, was du nicht hast. Mit jeder Art von Warten

schaffst du unbewusst einen inneren Konflikt zwischen deinem Hier und

Jetzt, wo du nicht sein willst, und der projizierten Zukunft, wo du sein

willst. Das reduziert die Qualität deines Lebens gewaltig, weil du die

Gegenwart verlierst.“ [Eckhart Tolle 'Bewusstseinstrainer und Autor']

In der einzig wahrnehmbaren Wirklichkeit des Lebens, der zeitlosen Gegenwart ist ein

Mensch angstfrei. Ängste entstehen demnach nur in einer gedanklichen Vorschau in

die Zukunft. Beginnt ein Mensch seine Erwartungen an die Zukunft bewusst

aufzugeben und hört damit auf an etwas Bestimmten festzuhalten, gibt er sich ganz

dem Leben im Vertrauen hin. Er beginnt wieder das zeitlose JETZT in der Gegenwart

bewusst zu erleben. Hier ist aus meiner Sicht die Verbindung zu seinem wahren Selbst

und zur universalen Quelle verborgen.

Die Vorstellung eines vom menschlichen Wesen getrennten Geist ist demzufolge aus

einem Gefühl der Isolation und der Trennung vom Rest der Welt entstanden. Ursache

dieses inneren Trennungsgefühls ist im menschlichen Gehirn zu finden, das die

verschiedenen möglichen Bewusstseinszustände eines Menschen steuert.

„Die sehr frühe Welt war durch und durch religiös, aber gottlos. Der

gesamte Kosmos war belebt und in Kontakt mit dem menschlichen Leib,

für eine Gottesvorstellung bestand kein Raum. Erst als sich das

Individuum als abgetrennt empfand, erst als es in die Bewusstheit seiner

selbst und seines abgespalteten Daseins fiel entwickelte sich die

Vorstellung eines Gottes, der einen Bezug zwischen Mensch und Kosmos

herstellte. Gott und Götter traten auf den Plan, als der Mensch in ein

Gefühl der Isolation und des Alleinseins fiel.“ [D.H. Lawrence 'Schriftsteller']

Alle Grundlehren der verschiedenen Religionen und auch andere Lehren der

Bewusstseinsentwicklung verfolgen einen Weg um wieder bewusst im Moment

anzukommen, weil offensichtlich im zeitlosen JETZT die Wahrheit und das Leben

verborgen liegt. Ein Mensch der schrittweise wieder gedanklich in der Gegenwart

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Jänner 2017 Version 1.0

ankommt, folgt automatisch wieder seinem Gefühl und Intuitionen „Geistesblitzen“.

„..und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei

machen.“ [Joh 8:32]

Bezeichnungen der Glaubensanhänger verschiedener Religionen weisen bereits auf

diese Wahrheit hin.

*Buddha... Erwachter.

*Muslim.. Derjenige der sich (Gott) hingibt.

Im Laufe der Zeitgeschichte haben sich viele Religionsgemeinschaften von dieser

ursprünglichen Wahrheit entfernt:

Der Mensch wird im Alten Testament der Bibel noch in Beziehung zum Geist Gottes

gesehen…

In 1.Mose/Genesis 2,7 heißt es, dass Gott den Menschen aus Erde gemacht hat. Er

ist von Gott geschaffen und gewollt, und er ist vergänglich (vgl. Psalm 103,14-16;

Hiob/Ijob 25,6; 1.Petrus 1,24-25). In beidem unterscheidet er sich nicht wesentlich von

den anderen Geschöpfen. Doch in einem ist er als Geschöpf einzigartig: Menschen

sind Ebenbilder Gottes und damit seine Stellvertreter auf Erden in denen sich der Geist

"Selbst" bewusst wird und "Selbst" wahrnimmt.

„Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er

ihn; und schuf sie als Mann und Frau.“ [1. Mose/Genesis 1,26-28]

„Der Mensch ist Gottes Ebenbild, in dem Gott um seiner selbst willen

geehrt sein will.“ [Franz von Assisi ‚Heiliger und Friedensstifter']

Das hebräische Wort »Adam« ist kein Eigenname, sondern bedeutet »Mensch,

Menschheit«.

Im Gegensatz dazu sieht das Neue Testament der Bibel nur mehr Jesus Christus als

das wahre Ebenbild Gottes und den Himmel als Paradies und das kann für einen

Menschen erst nach dem Leben erreicht werden. Der Mensch ist hier ein vom Geist

getrennter Sünder der auf eine Erlösung nach seinem Leben im Himmel hofft. Die

Glaubensinstitutionen stellen dabei eine Zwischeninstanz dar.

„Er (Jesus) ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor

aller Schöpfung.“ [Kol 1,15]

Was der Mensch bei dieser Sichtweise und Wahrheit verliert, ist sein wahres SEIN in

der Gegenwart, weil er sich gedanklich in einer Erwartungshaltung in der Zukunft

befindet. In dieser Erwartungshaltung und einem Festhalten am Glauben nimmt er sich

oftmals nur getrennt von allem in einem Mangelbewusstseinszustand wahr.

„Jeder, der mit seinem Verstand identifiziert ist statt mit seiner wahren

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Jänner 2017 Version 1.0

Stärke, dem tieferen, im Sein verankerten Selbst, wird die Angst als

ständigen Begleiter haben.“ [Eckhart Tolle 'Bewusstseinstrainer und Autor']

Der indische Freiheitskämpfer Mahatma Gandhi meinte dazu in seiner Autobiographie,

nachdem er die Lehren der verschiedenen Religionen studiert hatte…

Er könne nicht glauben, „dass Jesus der einzige fleischgewordene Sohn Gottes

sei und dass nur, wer an ihn glaubt, das ewige Leben haben solle. Wenn

Gott Söhne haben konnte, dann waren wir alle seine Söhne. Wenn Jesus

gottgleich oder selbst Gott war, dann waren wir alle gottgleich und

konnten selbst Gott werden.“ Weiters meinte er, „dass der wahre Glaube die

Angehörigen der verschiedenen Glaubensrichtungen vereint.“

„Wer Gott liebt, hat keine Religion außer Gott.“ [Rumi 'Dichter im 13. Jhdt.‘]

Mahatma Gandhi war genau wie Mutter Teresa und andere religiöse Führer im

Einheitsbewusstseinszustand.

„Die Skala der Bewusstseinsebenen stellt den stufigen Aufbau des

Bewusstseins dar. Sie enthüllt die unterschiedlichen Stadien der

Erfahrung von Realität und der Erfahrung der Existenz Gottes sowie

den vorhandenen Grad an Liebesfähigkeit.“ [Dr. David R. Hawkins 'Arzt,

Psychiater und Autor']

Auch viele andere Menschen in der Weltgeschichte, teilten diese Wahrheit und

Sichtweise des Lebens. Es waren genau jene, die mutig handelten und

Veränderungen in der Welt herbeiführten, weil sie das ursprüngliche GANZE sahen

und nicht mehr EGO-basierend gedanklich einen Teil vom Ganzen abtrennten „Ur-

Teilen“.

„Deo servire libertas est. "Gott dienen ist Freiheit.“ [Lucius Annaeus Seneca ,röm.

Philosoph und Politiker']

„Fortschritt und Entwicklung der Menschheit hängen von ihrem

Erfindungsgeist ab. Höchstes Ziel ist die Herrschaft des Geistes über die

materielle Welt. Es gilt die Kräfte der Natur in den Dienst der

Menschen zu stellen.“ [Nikola Tesla ‚Erfinder und Visionär‘]

Die Frage die man sich hierbei stellen könnte, was war diesen Menschen

bewusst, dass sie zu solchen Schlussfolgerungen kamen..

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Jänner 2017 Version 1.0

*** Gedanken zum Tag (5) ***

Jeder Mensch der es schafft, seinen Verstand zu beruhigen, indem er sich schrittweise

durch Fühlen seiner Ängste für den Glauben öffnet, ist im Stande dazu seine eigenen

Grenzen zu überwinden.

„Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft- vielmehr aus

unbeugsamen Willen.“ [Mahatma Gandhi ‚Freiheitskämpfer‘]

„Nichts ist unmöglich für den, der es versucht.“ [Alexander der Große ‚Feldherr

und Eroberer‘]

„Was bedeutet das Wort "unmöglich"? Versucht man etwas nicht, weil es

unmöglich ist, oder ist es nur deshalb unmöglich, weil man es nicht

versucht? Es ist sicher nicht einfach. Ganz bestimmt nicht. Aber ich bin

ein neugieriger Typ. Deshalb probiere ich alles einmal aus. Und

vielleicht erkenne ich dann, dass es machbar ist. Deshalb bin ich hier -

UNPOSSIBLE IS JUST A WORD“ [Alex Zanardi ‚ehem. Rennfahrer‘]

Wir fühlen uns lebendig, wenn wir unsere eigenen psychologischen Grenzen

überwinden. Der Körper wird mit Energie durchströmt.

„Jede Herausforderung gibt uns das Gefühl, lebendig zu sein. Etwas zu

erreichen macht aus dir einen besseren Athleten, einen besseren Fahrer,

einen besseren Ehemann, einen besseren Vater - einen besseren

Menschen.“ [Alex Zanardi ‚ehem. Rennfahrer‘]

Grenzerfahrungen sind selbst Erfahrungen. Es geht darum sich selbst zu erfahren,

also besser kennen zu lernen. Diesen Sieg über sich selbst immer wieder zu

gewinnen, daran wächst man. Man öffnet eine neue Tür des inneren Glücks und dem

Einklang zu sich selbst.

„Wenn ich klettere, reduziert sich meine Welt auf die wenigen

Quadratzentimeter des nächsten Griffs. Es ist ein unglaublich

erhebendes Gefühl, wenn ich 200 Meter Luft unter meinen Füßen spüre

und dennoch merke: Ich habe das im Griff. Eine größere

Selbstbestätigung gibt es für mich nicht. Wenn ich oben ankomme,

übertrifft das alles, dann wird der Rest des Lebens komplett egal. Ich

denke in diesem Moment nicht an das, was war, und nicht an das, was

kommt. Ein Moment, an dem es weder ein Gestern noch ein Morgen gibt.

Ich lebe im Jetzt. Das ist das wahre Leben.“ [Alexander Huber ‚Extremkletterer‘]

„Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.“

[Hermann Hesse ‚Schriftsteller‘]

„Wenn du das Unmögliche ausgeschlossen hast, dann ist das, was

übrigbleibt, die Wahrheit, wie unwahrscheinlich sie auch ist.“ [Sir Arthur

Conan Doyle ‚brit. Arzt und Schriftsteller‘]

„Die Bereitschaft zu fallen, nicht zurück zu weichen, selbst wenn alles

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Jänner 2017 Version 1.0

gegen dich spricht und dein Vorhaben aussichtslos scheint. Dieses dünne

Band, dass dich jetzt noch hält, nennt sich GLAUBEN. Es lässt dich nicht

los. Wer diesem dünnen Band vollständig (selbst)vertraut, der wird

getragen und ist frei. und das für immer...“ [Matthias Loderbauer

,Bewusstseinstrainer und Autor']

„Alles ist möglich, dem der glaubt.“ [Markus 9:23]

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Jänner 2017 Version 1.0

*** Gedanken zum Tag (4) ***

An einem Glauben festzuhalten und sich für einen Glauben zu öffnen stehen im

Gegensatz zueinander und schließen sich gegenseitig aus. Heute wird hauptsächlich

das Festhalten am Glauben gelehrt.

Das ist aus meiner Sicht der größte Irrtum in der Geschichte der Menschheit, weil das

Bewusstsein der Menschen fehlt, sich zu öffnen.

Die Ängste der Menschen werden heute immer mehr. Geht die innere Verbindung

verloren, verliert sich ein Mensch selbst.

Depression, Burnout, Schlafprobleme, innerer Druck, Gedankenkreisen, Krankheit,

sind dann oft die Folge.

Ein Mensch der am Glauben festhält hat den Focus im Außen, fühlt sich getrennt von

allem, hält an Mitmenschen fest, hat viele Erwartungen, hat viele Ängste, sein

Verhalten wird gesteuert durch den Verstand und er ist gedanklich die meiste Zeit in

der Zukunft.

Ein Mensch der sich für den Glauben öffnet hat den Focus Innen bei sich selbst, fühlt

sich verbunden zu allem, lässt Mitmenschen frei, ist erwartungslos, bekommt immer

mehr (Selbst)vertrauen, sein Verhalten wird gesteuert durch Intuitionen und er ist

gedanklich weitgehend in der Gegenwart im Moment.

Das höchste Ziel eines Menschen ist demnach, sich vollständig zu öffnen um hier zu

SEIN und dann seinen Weg zu gehen. Das ist Freiheit. Der intuitiv vorgegebene Weg

dient immer dem Kollektiv.

„Deo servire libertas est. Gott dienen ist Freiheit“ [Lucius Annaeus Seneca ,röm.

Philosoph und Politiker']

Jeder Mensch kann diese innere Verbindung nur selbst wiederherstellen, indem er

sich bewusst seinen Ängsten stellt. Niemand anderer wird diesen Schritt jemals für ihn

tun.

Das ist unsere Selbstverantwortung und aus meiner Sicht der Grund, warum wir hier

sind.

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Jänner 2017 Version 1.0

*** Gedanken zum Tag (3) ***

Bewusst in die Angst und in den Fall reinzugehen, es zu fühlen und damit aufhören zu

kämpfen, führt zu einer Heilung und zu einem starken Vertrauen. Ängste sind

energetische Widerstände im Energiekanal des Körpers, die es aufzulösen gilt, damit

der Mensch wieder frei werden kann. Heilung findet schrittweise statt, dies führt die

Person wieder zu sich selbst, zu inneren Freiheit und zu intuitiven Handeln im

Moment.

„Niemand ist mehr Sklave als der sich freihält, ohne es zu sein.“ [Johann

Wolfgang Goethe ‚deutsch. Dichter‘]

„Ich begebe mich absichtlich in Situationen, die Angst erzeugen, wo ich

Angst von vornherein erwarte. Ich fordere die Angst geradezu heraus.

Wenn man sich dagegen mit der Angst auseinandersetzt, wird man

auch eine adäquate Lösung finden, die einem das Leben stellt. Schau der

Angst in die Augen und du wirst einen Weg finden.“ [Alexander Huber

‚Extremkletterer‘]

„Optimistisch in prekären Situationen auf dem Seil einfach nicht Panik

zu bekommen, sondern ruhig zu bleiben dann kommt die Lösung; wenn

man negativ denkt kommt man nicht drauf und will abbrechen oder

zurück.“ [David Dimitri ‚Seiltänzer‘]

„Ich denke es gibt viele Menschen die keine Intuitionen wollen, weil sie

Angst haben dadurch die Kontrolle zu verlieren. Wir sind eine

kontrollsüchtige Gesellschaft, wir wollen alles kontrollieren, uns

selbst, unsere Gedanken, ...dies funktioniert aber nicht..., wir wollen

andere kontrollieren, unsere Ehefrau unsere Kinder, unsere Rente und

unsere Sicherheit und dabei merken wir gar nicht, wie uns alles

entgleitet. Uns macht Angst etwas Intuitives zu tun was in unserem

Gedankengebäude gar nicht vorgesehen war.“ [Konstantin Wecker

‚Liedermacher‘]

„Angst ist als aller erstes die Ursache für alles Unglück auf der Welt.

Solange die Angst und Verletzungen den Kanal zugemacht haben, kann

die Intuition nicht kommen.“ [Herta Richter ‚Atemtherapeutin‘]

„Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die

Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber

fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe.“ [1.Johannes 4:18]

Mit dem Wort 'LIEBE' wird die Energie im Energiekanal des Körpers bezeichnet. Durch

innere Ängste verschließt sich ein Mensch. Jeder Mensch kann sich nur selbst für sie

öffnen, wenn er sich seinen Ängsten stellt.

Mit dem Wort 'HINGABE' wird also die Bereitschaft eines Menschen bezeichnet, sich

seinen Ängsten zu stellen, um sich zu öffnen.

„Das Öffnen des Herzens ist nicht etwas, das man tun kann, sondern

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Jänner 2017 Version 1.0

etwas, das geschieht. Der Schlüssel dazu ist Bereitschaft. Sobald Sie bereit

sind, etwas anzunehmen, öffnen sich die Türen des Herzens, und zwar

so weit, wie Ihre Bereitschaft reicht. Denn sich der Wahrheit zu öffnen

bedeutet, sein Herz zu öffnen; und wenn das Herz offen ist, ist Liebe da,

weil Liebe der natürliche Zustand des offenen Herzens ist. Wir alle

haben von Kindesbeinen an gelernt, unser Herz zu verschließen, und

kaum einer von uns ist je darauf aufmerksam gemacht, geschweige

denn gelehrt worden, wie man es wieder öffnen kann.“ [Safi Nidiaye

‚Bewusstseinstrainerin']

„Amen, das sag ich euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein

Kind, der wird nicht hineinkommen.“ [Lukas 18:17]

Jeder der die Botschaft hinter diesen Zitaten erkennt, dem dürfte

bewusstwerden, dass mit dem Reich Gottes aus dem Lebensbuch der Bibel der

FLOW IM QUANTENFELD im Leben gemeint ist. Der FLOW mit permanenten Zufällen

im Leben ist das Resultat einer intuitiven Handlungsweise eines

Menschen. Intuitionen werden auch als Geistesblitze bezeichnet.

Synchronizitäten, also kausale Zusammenhänge in Lebensabläufen werden

durch intuitives Handeln eines Menschen automatisch positiv beeinflusst, damit

Zu-fälle für einen Menschen im Leben möglich werden. Eine Aneinanderreihung

dieser Intuitionen und Zu-fälle ergibt für einen Menschen einen Weg, der ihm

intuitiv vorgegeben wird und ihm Erfüllung, Freude und innere Freiheit bringt.

Ihr könnt so Eurer Berufung folgen.

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Jänner 2017 Version 1.0

*** Gedanken zum Tag (2) ***

Es geht darum in Einklang mit sich selbst zu kommen und mit dem was JETZT gerade

da ist. Wer beginnt das Leben zuzulassen und dann aus einem Vertrauen heraus

intuitiven Impulsen folgt, der bekommt die Chance den FLOW IM QUANTENFELD für

sich zu nutzen.

„Verlaß dich auf den Herrn von ganzem Herzen und verlaß dich nicht

auf deinen Verstand; sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so

wird er dich recht führen.“ [Spr 3:5-6]

Damit sind aus meiner Sicht die intuitiven Impulse gemeint, denen man vertrauen kann

und die jeder Mensch hat, sofern er sie bewusst wahrnimmt. Das Wort Bewusstsein

bezieht sich auf die Fähigkeit diese intuitiven Impulse in sich wahrzunehmen.

„Widersteht nicht dem, der böse ist, sondern wenn dich jemand auf deine

rechte Wange schlägt, so wende ihm auch die andere zu.“ [Matthäus 5:39]

Dieser Vers aus der Bibel ist nicht wörtlich zu nehmen. Auf die Wange zu schlagen

galt in der Frühgeschichte als Beleidigung. Es geht eher darum, die Not des Anderen

zu erkennen und im weiteren Sinn auch darum das Leben bedingungslos zuzulassen.

Das bedeutet natürlich nicht, dass man sich jeder Situation aussetzen muss.

„Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben

führt, und der Weg dahin ist breit, und viele gehen auf ihm. Aber das

Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dahin ist schmal, und nur

wenige finden ihn.“ [Matthäus 7,13]

Wenn ein Mensch beginnt das Leben bedingungslos zuzulassen, verändert sich mit

der Zeit sein Bewusstseinszustand. Mit dem Tor zum Leben ist ein neuer

Bewusstseinszustand gemeint, der ein starkes Vertrauen ins Leben mit sich bringt. In

diesen neuen Bewusstseinszustand kommt ein Mensch schrittweise, wenn er sich

öffnet und sich seinen bösen Geistern ( = Ängsten) stellt.

„Verstand ist wie Sittlichkeit, ein guter Diener, aber ein schlechter

Herr.“ ...“die Geister, die ich rief, werd' ich nicht mehr los“ [Johann Wolfgang

Goethe ‚deutscher Dichter’]

Ängste kommen immer dann, wenn wir uns gedanklich von der Gegenwart entfernen

und in eine gedankliche Vorschau gehen und uns ausmalen, was alles passieren

könnte. Im neuen Bewusstseinszustand sind wir gedanklich mehr im Moment

verankert, im SEIN. Denn dort findet das eigentliche Leben statt.

„Was wir Zukunft nennen, existiert einzig und allein als Gedanke im

Kopf.“ [Eckhart Tolle ‚Bewusstseinstrainer und Autor’]

Ängste sind ein Konstrukt unseres Verstandes. Der wissenschaftliche Zweig der

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Jänner 2017 Version 1.0

Angstforschung hat bereits erkannt, dass 97% aller Ängste unbegründet sind.

„Angst ist nicht real. Der einzige Ort wo Angst existieren kann ist in

unserer Vorstellung von der Zukunft. Sie ist ein Produkt unserer

eigenen Phantasie und lässt uns Dinge fürchten die in der Gegenwart

nicht existieren und vielleicht niemals existieren werden. Sie grenzt an

Wahnsinn. Gefahr ist sehr wohl real aber Angst ist eine Entscheidung.

Verschmelze mit dem hier und jetzt. Du bist immer noch in Deckung,

komm endlich raus...“ [Zitat aus dem Kinofilm "After Earth"]

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Jänner 2017 Version 1.0

*** Gedanken zum Tag (1) ***

Wie schnell ich bereit bin mich zu öffnen und die Kontrolle aufzugeben um mich meinen

Ängsten zu stellen, bestimmt wie schnell es am persönlichen ROUTE TO

AWARENESS Weg ( = der Weg zu sich selbst) vorwärts geht.

In der Bibel wird dieses Phänomen des Lebens, dass alles von selbst auf einen

Menschen zukommt, wenn er sich im Vertrauen auf den Weg macht mit folgenden

Versen beschrieben:

„Nehmt nichts mit auf die Reise«, befahl er ihnen, »weder Wanderstab

noch Tasche, weder Essen noch Geld, nicht einmal ein zweites Hemd.“

[Lukas 9:3]

„Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen?

Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen? Denn um all das geht

es den Heiden. Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht.

Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen;

dann wird euch alles andere dazugegeben. Sorgt euch also nicht um

morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag

hat genug eigene Plage.“ [Matthäus 6,31-34]

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