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Der Geist hilft unserer Schwachheit auf. - Katholisch in Königsbrunn

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Sankt Ulrich

Zur Göttlichen Vorsehung

Maria unterm Kreuz

Der Geist hilft unserer

Schwachheit auf.“

(Primizspruch von P. Martin, Röm 8, 26)

Pfarreien

Gemeinschaft

Königsbrunn

Pfarrbrief Nr. 25

Sommer 2011


2 GEMEINDELEBEN

Primiz von Pater Martin Grandinger

an Fronleichnam

Kurz nach seiner Weihe

in Wien telefoniert Pater

Martin mit der Pfarrjugend,

die den Gottesdienst

via Internet verfolgt

hatte.

Brunnen vor der Johanneskirche


Liebe Mitchristen,

ganz herzlich gratulieren wir in diesem

Jahr unserer evangelischen

Schwestergemeinde zum Jubiläum

ihrer Kirche St. Johannes. 150 Jahre

St. Johannes: Das bedeutet mehr als

einhundertfünfzig Jahre „evangelisch

leben und glauben in Königsbrunn“.

Das bedeutet auch Jahrzehnte der

langsamen Annäherung beider Konfessionen

bis hin zu dem guten Miteinander,

in dem wir heute als Christen

in Königsbrunn leben dürfen.

Ich persönlich freue mich immer sehr,

wenn ich den Johannesbrunnen vor

der Johanneskirche sehe (Bild links).

Einerseits, weil Johannes der Täufer

an das Sakrament der Taufe erinnert,

das uns als Christen alle eint. Andererseits

und vielleicht noch mehr,

weil Johannes der Täufer uns an unser

prophetisches Amt in dieser Welt

erinnert. Denn auch darin sind wir als

Christen in dieser Welt geeint.

Johannes war ein Mann deutlicher

Worte. Und einer, der in seiner Auseinandersetzung

mit der Welt und mit

ihren Machthabern Kopf und Kragen

riskiert hat. Letztlich hat seine Kritik

an König Herodes ihn sogar den Kopf

gekostet. Alle Christen, egal welcher

Konfession, sollten sich nach dem

Beispiel von Johannes dem Täufer

wieder mehr an ihren prophetischen

GRUSSWORT 3

Dienst in dieser Welt erinnern. Also

nicht angepasst und stromlinienförmig

in dieser Gesellschaft leben,

sondern im Namen Gottes überall da

die Stimme erheben, wo Unrecht geschieht,

wo Zukunft verspielt und wo

Gott aus dieser Welt beseitigt wird.

Evangelisch sein bedeutet „herrschaftskritisch“

sein, habe ich einmal bei einer

Predigt in der Johanneskirche gehört.

Ich glaube, diese Selbstbeschreibung

trifft nicht nur auf die evangelische Kirche

zu. Auch wir Katholiken sind dazu

berufen, kritisch hinzuschauen und

nachzufragen. Und weil es so vieles

gibt, was Menschen heute beherrscht

und Macht über sie ausübt, braucht diese

Gesellschaft Christen, die sich einmischen

und gleichzeitig Alternativen

aufzeigen. Denn prophetischer Dienst

ist nicht nur Kritik an den (be-)herrschenden

Zuständen, sondern bedeutet

auch, fröhlich zu verkünden, dass

der Glaube an Jesus Christus das Leben

reicher, tiefer und erfüllter macht. Wer

glaubt, ist nie allein! Wer glaubt, kann

sich und diese Welt verändern!

So wollen wir als Christen in dieser

Stadt Propheten sein, die in dieser

Welt leben und sie aus dem Geist Gottes

heraus mitgestalten.

Ihr Pfarrer Bernd Weidner


4 GEMEINDELEBEN

Ich bin dann mal weg...

Abschied von Astrid Donaubauer

Liebe Pfarrgemeinde,

„aller Anfang ist schwer. Höchstens

das Aufhören ist manchmal noch

schwerer.“

Nachdem es mir anfangs nicht sehr

leicht gefallen ist, hierher zu kommen,

wäre ich nun am liebsten geblieben.

Aber meine zwei Jahre Assistenzzeit

sind schon wieder vorbei.

Ich habe in der Pfarreiarbeit und in

der Schule viel gelernt und konnte

so viele Erfahrungen sammeln. Aber

was mich am meisten freut, ist, dass

ich so vielen Menschen begegnet bin,

die mich begleitet, gestärkt, die mir

geholfen, mich immer wieder zum

Lachen gebracht haben :-) und mit

denen eine wunderbare Zusammenarbeit

möglich war. Dafür möchte ich

mich ganz ganz herzlich bedanken!

Ich bin dann mal weg… auf dem Weg

nach Dasing. Dort werde ich als Gemeindereferentin

in der Pfarreiengemeinschaft

zusammen mit Pfarrer

Manfred Bauer arbeiten, der ja hier

bis vor drei Jahren Kaplan war.

Und… Dasing ist ja auch nicht aus der

Welt. Ich würde mich sehr freuen,

wenn der/die Eine oder Andere mich

dort einmal besuchen würde!

Ich jedenfalls werde diese Zeit hier

und Sie alle nie vergessen und mich

immer mit einem Lächeln im Gesicht

daran erinnern! :-)

Möge Gott Sie segnen und Sie begleiten

durch alle Höhen und Tiefen!

Und bleiben Sie eine so aktive Gemeinschaft,

die am Reich Gottes mitbaut

und sich immer wieder die Frage

stellt, was Jesus in der heutigen Zeit

tun würde!

Ihre Astrid Donaubauer


Alles Leben ist Veränderung

Mia Grabolus bekommt neue Aufgaben

Obwohl ich noch kaum zwei Jahre in

der Pfarreiengemeinschaft Königsbrunn

tätig bin, zieht es mich teilweise

bereits weiter bzw. wird an mir

gezogen.

Neben der Verwaltung der Kirchenstiftungen

kümmere ich mich ja

hauptsächlich um die vier katholischen

Kindergärten in der Pfarreiengemeinschaft.

Und bei der Organisation

der Kindergärten haben sich nun

neue Entwicklungen ergeben.

In vielen Kirchenstiftungen in unserem

Bistum ist die Verwaltung der

Kindergärten immer schwieriger zu

leisten: Die gesetzlichen Vorgaben

werden komplizierter und die finanziellen

Risiken für die Kirchenstiftungen

größer. Gleichzeitig fehlt es

in immer mehr Kirchenstiftungen an

Personen, die die Verwaltung der Kindergärten

übernehmen können.

Nun hat das Bistum Augsburg auf diese

Entwicklungen reagiert und richtet

eine Abteilung ein, die die Kirchenstiftungen

bei der Verwaltung der

Kindergärten in einigen Bereichen

unterstützt.

Da die Pfarreiengemeinschaft Königsbrunn

mit ihren großen Kindergärten

der größte stiftische Arbeitgeber

GEMEINDELEBEN 5

im Bistum Augsburg ist – wir haben

immerhin über 100 Mitarbeiter und

Mitarbeiterinnen – und ich in den

letzten zwei Jahren viel Erfahrung

in der Personalverwaltung sammeln

konnte, wurde ich gebeten, für zehn

weitere Kindergärten im Bistum die

Personalverwaltung zu übernehmen,

dafür werde ich bei anderen Aufgabenbereichen

entlastet.

In der Praxis wird dies so aussehen,

dass ich mich ab jetzt mit 12 Wochenstunden

in Königsbrunn um unsere

Kirchenstiftungen kümmern darf und

mit 27 Wochenstunden in Augsburg

für die Kindergärten tätig bin.

Der Wechsel nach Augsburg fällt mir

nicht leicht, denn ich fühle mich im

Pfarrbüro mit dem tollen Hauptamtlichenteam

und den vielen unglaublich

engagierten und netten Ehrenamtlichen

in Königsbrunn sehr wohl, aber

diese Lösung hat sowohl für die Pfarreiengemeinschaft

Königsbrunn als

auch für mich persönlich (ich habe

jetzt eine Vollzeitstelle) so viele Vorteile,

dass ich nicht ablehnen konnte.

Ihre Mia Grabolus


6 GEMEINDELEBEN

Die Kirchenverwaltung - das unbekannte Wesen

Was dahinter steckt

In den letzten Monaten hat man viel

von der „Kirchenverwaltung“ (KV)

gehört. Meist arbeitet dieses Gremium

ja im Verborgenen. Aber wer ist

denn das überhaupt? Das sind doch

die gleichen Personen wie im Pfarreiengemeinschaftsrat,

oder? Oder sind

das doch noch andere? Und müssen

die nicht eh immer das tun, was der

Pfarrer sagt?

Nun, jede Pfarrei ist zugleich auch

eine Stiftung des öffentlichen

Rechts, das heißt eine juristische

Person. Eine solche (im Gegensatz

zu einer natürlichen Person, also

Menschen wie Sie und ich) braucht

eine Vertretung, jemand, der für die

Stiftung handeln darf. Im Bereich

der Pfarrei nennt sich dieses Gremium

Kirchenverwaltung. Oberhaupt

der KV ist der Pfarrer, quasi der

„Häuptling“.

Während der Pfarrer in Belangen der

Seelsorge das letzte Wort hat, muss

er sich bei der Kirchenverwaltung,

die sich ausschließlich um die Vermögensdinge

der Pfarrei kümmert, gegebenenfalls

einer Mehrheitsentscheidung

beugen. Ein Pfarrer kann also

überstimmt werden. Das ist auch gut

so, denn ein Pfarrer geht irgendwann

mal wieder, aber die Entscheidungen

bleiben vor Ort bestehen.

Welche Aufgaben hat nun diese KV

genau? Dies regelt die sog. „Ordnung

für kirchliche Stiftungen in den bayerischen

(Erz-)Diözesen – Kirchenstiftungsordnung“,

die vom jeweiligen

Bischof einheitlich für jedes Bistum in

Kraft gesetzt worden ist. Die oberste

Priorität bei den Aufgaben ist die Erhaltung

der Kirchen und die Sicherstellung

der Möglichkeit zur würdigen

Feier der Gottesdienste. Des Weiteren

müssen Geldmittel für die sonstige

Seelsorge aufgebracht werden.

Die Kirchenverwaltung hat darüber

hinaus dem jeweiligen Seelsorger

eine Wohnung zur Verfügung zu stellen.

Die kirchlichen Mitarbeiter müssen

entlohnt werden und die sonstige

Verwaltung muss sichergestellt sein,

also zum Beispiel die Führung von

Matrikelbüchern (das sind die Listen

mit den Taufen, Heiraten, Beerdigungen)

und alle sonstigen Verwaltungsangelegenheiten.

Komplizierter wird es, wenn es in

der Pfarrei noch einen Kindergarten,

ein Pfarrheim oder einen Friedhof

gibt, denn die müssen auch verwaltet

werden. Die KV macht diese Arbeit

normalerweise nicht selbst, aber sie

entscheidet, wie sie zu machen ist.

Sie entscheidet zum Beispiel über Gebühren,

wo was zu renovieren, was zu


kaufen ist, usw. Je größer die Pfarrei,

desto größer das zu verwaltende Vermögen

und desto mehr Mitglieder hat

auch die KV. Und die Mitglieder haften

auch für das, was sie tun. Da gilt

der Ausspruch: Augen auf oder Beutel

auf! Die KV arbeitet übrigens ehrenamtlich

und erhält dafür keinen Lohn.

Und dann gibt es noch den Kirchenpfleger.

Was hat der zu tun? Das ist

nicht der Reinigungsfachmann für

das Gotteshaus, wie es vielleicht der

Name vermuten lässt. Dem Kirchenpfleger

obliegt die Kassen- und Rechnungsführung

der Pfarrei. Bei der

Stadt würde man sagen, das ist der

Kämmerer, bei einem Verein wäre das

der Kassier bzw. Schatzmeister.

Bei einem Vergleich der Pfarrei mit

der Stadt würde von den Aufgaben

her der Pfarrer (nur in Bezug auf die

Verwaltung) dem Bürgermeister, die

Kirchenverwaltung dem Stadtrat, der

Kirchenpfleger dem Kämmerer und

das Pfarrbüro der Stadtverwaltung

entsprechen. So lässt sich das Ganze

vielleicht besser merken.

In Königsbrunn haben sich die Kirchenverwaltungen

darüber hinaus

zu einer, sagen wir mal „Verwaltungsgemeinschaft“zusammengeschlossen.

In Fachausschüssen konnten

GEMEINDELEBEN 7

sich dann Mitglieder der KV auf bestimmte

Aufgaben spezialisieren, z.

B. Personalentscheidungen oder die

Erstellung von Haushaltsplänen. Das

erleichtert die Sache ungemein.

Wie kommt man denn in die Kirchenverwaltung?

Einige meinen ja, die KV

seien selbsternannte Verwalter und

haben eigentlich keinerlei Befugnisse.

Völlig falsch! Sie werden alle sechs

Jahre demokratisch von den Pfarreiangehörigen

gewählt. Ja, das ist tatsächlich

so, wer hätte das gedacht.

Für gewöhnlich bekommt man von

der Arbeit der KV ja auch nichts mit,

aber bei unpopulären Entscheidungen

wie der Schließung eines Kindergartens

oder dem Abriss eines Pfarrheimes

wird auch die Öffentlichkeit

aufmerksam. Sie auch? Ein kleiner

Hinweis von mir: Im nächsten Jahr

im Herbst finden wieder KV-Wahlen

statt. Bestimmen Sie das Schicksal

der Pfarreien aktiv mit und gehen Sie

zur Wahl oder lassen Sie sich selbst

aufstellen.

Manfred Schmidbaur

Kirchenverwaltung St. Ulrich


8 GEMEINDELEBEN

Neue pastorale Wege gehen

Gründung „Kleiner Christlicher Gemeinschaften“

„Aus der Krise von heute wird auch

dieses Mal eine Kirche von morgen

hervorgehen, die viel verloren hat.

Sie wird klein werden, weithin ganz

von vorne anfangen müssen. Sie wird

viele unserer Kirchen nicht mehr

füllen können. Sie wird mit der Zahl

der Anhänger viele ihrer Privilegien in

der Gesellschaft verlieren. Sie wird als

kleine Gemeinschaft sehr viel stärker

die Initiative ihrer einzelnen Glieder

beanspruchen…Aber bei all diesen

Veränderungen, die man vermuten

kann, wird die Kirche ihr Wesentliches

von neuem und mit aller Entschiedenheit

in dem finden, was immer

ihre Mitte war: im Glauben an den

dreieinigen Gott, an Jesus Christus,

den menschgewordenen Sohn Gottes,

an den Beistand des Hl. Geistes, der

bis ans Ende reicht. Sie wird in Glaube

und Gebet wieder ihre eigentliche

Mitte erkennen….“

Joseph Ratzinger

aus: Glaube und Zukunft,

Kösel Verlag, 1970

Diese Worte von vor vierzig Jahren

unseres heutigen Papstes Benedikt

XVI. verblüffen sicher den ein oder

anderen von uns angesichts der Tatsache,

mit der er die Situation der Kirche

bereits damals skizzierte.

Wir, die wir heute sehr stark die

kirchlichen Veränderungen und den

Schwund des Einflusses des Christentums

auf gesellschaftliche Fragen

und politische Entscheidungen erleben,

können uns also fragen, ob man

damals die Zeichen der Zeit zwar

erkannt, aber zu wenig in der Folge

getan hat. Und ob man heute, wo diese

Entwicklung noch weiter fortgeschritten

ist, nicht doch das damalige

Wort von Joseph Ratzinger wirklich

aufgreifen und stärker auf die Initiative

einzelner Glieder für die Gemeinschaft

bauen und vertrauen sollte.

Das ist auch das Selbstverständnis der

Kleinen Christlichen Gemeinschaften

(KCG), die sich langsam in Deutschland

ausbreiten. In Norddeutschland

sind sie in weiten Teilen schon fest installiert.

Auch in unserer Diözese gibt

es bereits in Stadtbergen, Gersthofen,

Friedberg positive Erfahrungen dazu.

Einige Gläubige

aus unserer

Pfarreiengemeinschafthaben

sich dazu

entschlossen

solche KCG’s

zu gründen.

Wenn Sie sich

ebenfalls dafürinteressie-


en oder mehr wissen wollen, haben

Sie die Möglichkeit auf unserer Homepage

allgemeine Informationen zu den

KCGs abzurufen.

Für Fragen stehen Ihnen im Pfarrbüro

Albin Furch (Telefon 9651-0)

oder ansonsten Andrea Collisi (E-

Mail AndreaCollisi@t-online.de) und

Andreas Siegmund (E-Mail mail.siegmund@gmx.de)

gerne zur Verfügung.

Andrea Collisi

Pfarrfest in Maria unterm Kreuz

Gleich am ersten Sonntag nach den

Sommerferien (18. September) laden

wir herzlich zum Pfarrfest in Maria

unterm Kreuz ein. Beginn: 11 Uhr mit

dem Festgottesdienst zum Patrozinium.

Für das leibliche Wohl, Musik und

Kinderprogramm ist wieder gesorgt.

Wir hoffen auf einen sonnigen Tag und

viele Besucher auf dem Kirchplatz.

GEMEINDELEBEN 9

Kindergottesdienste in MuK

Jeden dritten Sonntag im Monat findet

um 11 Uhr im Pfarrsaal Maria unterm

Kreuz ein Kindergottesdienst statt,

der speziell für Familien mit jüngeren

Kindern ausgelegt ist. Es sind Kinder

bis zur zweiten Klasse in unserem

Wortgottesdienst, der ca. 45 Minuten

dauert, willkommen. Ältere Kinder

dürfen gerne eigenständig bleiben,

während die Eltern parallel den Erwachsenengottesdienst

besuchen.

Die religiösen Inhalte und biblischen

Themen werden altersentsprechend

ausgewählt und bieten den Kindern

die Möglichkeit, selbst aktiv zu sein.

Singen und Beten als Gemeinschaftserlebnis

ist immer ein elementarer

Teil und wird ergänzt durch Rollenspiele,

Geschichten hören, Gespräche

und kreatives Gestalten.

Auf euer Kommen freut sich das Vorbereitungsteam.


10 GEMEINDELEBEN

Fröhlicher Gesang und eine wunderschöne Umgebung

Ausflug in die Stauden mit dem Besuchsdienst

Sechs rüstige ältere Damen, manche

weit über 80 Jahre, unternahmen mit

ebenfalls sechs Frauen einer Besuchsdienst-Gruppe

um Gemeindereferentin

Petra Kohnle einen Ausflug in die

Stauden. Weder Rollator noch Rollstuhl

waren dabei ein Hindernis. Alles

ins Auto und ab ging die Post. Das

angestrebte Ziel war Münster. Dort

erwartete uns bereits Familie Lugert

auf ihrem großen Anwesen.

Ein paar Kuchen zur Auswahl für den

nachmittäglichen Kaffee waren ebenfalls

dabei und so ließ man es sich

erst einmal gut gehen. Eine lebendige

Unterhaltung mit gegenseitiger Vor-

stellung war schnell im Gange – und

plötzlich stellten zwei Damen fest:

Wir kommen eigentlich ja beide aus

dem gleichen Stadtteil von Augsburg!

Es wurde viel gelacht und die Zeit

ging schnell vorüber.

Dazu diese wunderschöne weitläufige

Aussicht ins Grüne und dieses liebevoll

angelegte Terrain der Familie Lugert.

Auf dem befinden sich mehrere

große, natürlich gehaltene Teiche und

kleine Bachläufe, ein Teichbecken voll

imposanter Kois und viele verschiedene

Sitzplätze zum Verweilen. Die

alten Damen äußerten immer wieder

ihr Glück und genossen bei einem


Spaziergang die Blumenpracht sowie

auch die gute frische Luft. Aber auch

unter den Frauen beim Besuchsdienst

war die Begeisterung so groß, dass es

sich bis spät in den Abend zog und

man gar nicht zurückfahren wollte.

Die Hausherrin war wie selbstverständlich

darauf eingerichtet - eine

leckere Brotzeit wurde gezaubert,

denn man habe sich doch auch noch

vorgenommen zu singen. Petra

Kohnle packte ihre Gitarre aus und

dank entsprechender Liedermappen

schmetterte der neu gegründete Chor

viele schöne alte deutsche Volkslieder

sowie auch nach Wunschprogramm

GEMEINDELEBEN 11

alte Schlager wie „Wenn bei Capri…“.

Schließlich befand man sich ja wirklich

so was wie in Ferien.

Das Abfahren wurde noch ein bisschen

hinausgezögert – und fiel allen

schwer. Aber die Aussicht wiederkommen

zu dürfen, machte es leichter.

Dem Ehepaar Lugert sei für seine

Gastfreundschaft von ganzem Herzen

gedankt. Ein wunderbarer Sommertag

voller Leichtigkeit und Fröhlichkeit

wird allen noch lange in Erinnerung

bleiben. Ganz herzlich sagen

wir: Vergelt’s Gott!

Andrea Collisi


12 GEMEINDELEBEN

„Wir sind die Mannschaft Gottes“

Firmung 2011

„Toooooooooooooooooooooor!“ ein

Ausdruck grenzenlosen Glücks, wenn

die eigene Mannschaft einen Treffer

erzielt! Jubel kommt auf, die Mannschaftskameraden

überschlagen und

umarmen sich. Die Fans schreien

vor Begeisterung! Das ist auf dem

Fußballfeld üblich, das ist sogar eine

Selbstverständlichkeit. Wenn es nicht

so wäre, wäre etwas nicht in Ordnung.

Wie aber ist es mit der Mannschaft

Gottes? Und mit seiner Fankurve -

schwächelt sie nicht allzu oft und

verliert das Ziel aus den Augen?! Wo

sind auf dem weltweiten Spielfeld

der Gläubigen die Spielerteams Jesu

Christi? Wo wirkt ihr Team-Geist?

Warum kann man die Be-Geist-erung

für die Sache Jesu in unserer Gesellschaft

oft kaum mehr erkennen?

Die 120 Firmlinge unserer Pfarreiengemeinschaft

wagten in Anlehnung an die

gerade stattfindende Fußballweltmeisterschaft

der Frauen zu Beginn ihrer

Firmgottesdienste in einem kurzen Anspiel

den Vergleich zwischen dem Mannschaftssport

Fußball und der Mannschaft

Gottes, in der doch alle Getauften

und Gefirmten ihren Anteil als Stürmer,

Verteidiger oder Torwart hätten.

Auf Spielkarten zu typischen Fachbegriffen

aus der Fußballwelt wie

„Blutgrätsche“, „Elfer“, „Linksaußen“

oder „Ecke“ standen auf der Rückseite

passende Bibelzitate wie beim obigen

Begriff zu Toooooooor dies: „ Er

hat mir Kraft gegeben und mich froh

gemacht, nun kann ich wieder singen.

ER hat mir den Sieg geschenkt.

Der diesjährige Firmspender Prälat

Peter C. Manz ging auf das Motto der

Jugendlichen ein und betonte in seiner

Predigt, dass man in der Mannschaft

Gottes jedoch nicht immer der

Beste, Stärkste oder Erfolgreichste

sein müsse. Oft seien es die Schwachen,

die Zweifelnden oder die Ausgestoßenen

gewesen, wie aus der Bibel

ersichtlich, die Gott erwählt habe.

„Fürchte dich nicht“ rufe Gott einem

jedem immer wieder zu. Gerade in

schwierigen Situationen und Momenten.

Als versagende Menschen schenke

er uns den Hl. Geist als Beistand

und Trost.

Als Mannschaft Gottes haben wir

Christen also mehr als nur einen guten

Trainer oder Betreuerstab bei

und neben uns. So können wir auch

mit Frohsinn und Sicherheit unser

Spiel, das Leben in Christi Nachfolge,

immer wieder neu antreten.

Andrea Collisi


Unsere Firmlinge

St. Ulrich, 2. Juli

Bader Julia, Birling Sina, Boehm Alina,

Brandmair Natalie, Di Benedetto

Lorena, Drescher Elena, Drescher

Lisa Marie, Gebauer Alexander, Graf

Dominique, Heidler Felix, Heuberger

Sandra, Hoff Natalie, Hofmann

Stefan, Hupfauer Liana, Hupfauer

Sina, Klassen Julia, Kositzki Philipp,

Kutschker Mark, Levi Larissa, Lorenz

Sonja, Meßmer Katharina, Namajuschka

Eduard, Nerlinger Melanie,

Reindl Selina, Reinhardt Isabella,

Rosner Johannes, Ruppert Thea,

Schacht Philipp, Schmid Franziska,

Schmitt Adrian, Schmucker Mirjam,

Sedelmaier Ramona, Sieß Larissa,

Socher Vanessa, Steichele Lisa Maria,

Streit Sara, Waclawczyk Lucas, Wybiral

Annika

Zur Göttlichen Vorsehung, 9. Juli

Bayer Alexander, Bonsignore Ilaria-

Rosa, Danzer Sarah, Deffner Markus,

Dittiger Niklas, Gunzelmann Felix,

Hadwiger Madeleine, Hallermeier Simon,

Hammerl Marco, Heinz Jürgen,

Herzog Daria-Patricia, Hörner Stefan,

Holderied Tim, Holzschuh Philip,

Huber Thomas, Köhler Denis, Kriegel

Niklas, Lucchesi Gabriel, Mohrherr

Leonie, Nowak Tim, Peischl Maximilian,

Platzer Nadja, Reindl Philipp, Roßmann

Marc, Schmalz Patrick, Schmelz

Adam, Schmid Lisa, Schulz-Sembten

Isabella, Schläfer Simon, Tijan Valen-

GEMEINDELEBEN 13

tin, Ulbrich Lukas, Wagner Angelo,

Witoschek Dominik

Maria unterm Kreuz, 10. Juli

Berger Dennis, Blank Joshua, Bombelka

Alexandra, Boric Sandro, Börner

Marco, Burghardt Michael, Burkhardt

Caroline, Dabelstein Anna-Lena, Degenstein

Andreas, Deuringer Mike,

Ehlers Joey, Fackler Tamino, Fieger

Katja, Frömel Simon, Grägel Florian,

Gröb Nico, Glas Daniel, Hack Daniel,

Hofmann Melanie Iemmolo Fabio,

Jakobi Jacqueline, Kandler Max,

Kirschke Veronika, Koppenhauser

Alexander, Lechner Michelle, Mayer

Franziska, Mayer Jonas, Murad Esmeralda,

Murad Melina, Nißl Dominik,

Pentz Daniela, Pereira Antunes Luisa,

Rauh Felicitas, Richter Lukas, Rother

Michelle, Rubner Johannes, Rychly

Kevin, Schlee Dominik, Schleinkofer

Vincent, Schmid Kevin, Siebert Lea,

Siegmund Magdalena, Steinbach Fabian,

Steinlen Marcel, Straßmeir Marco,

Trovato Luca, Wuntke Antonia, Zanger

Victoria


14 GEMEINDELEBEN

„Bedenke, was du tust“

Pater Martin Grandinger wurde zum Priester geweiht

„Bedenke, was du tust, ahme nach, was

du vollziehst, und stelle dein Leben unter

das Geheimnis des Kreuzes.“

So lauten die letzten Worte, die der

Bischof einem neugeweihten Priester

in der Weiheliturgie gleichsam

als Mahnung mit auf den Weg gibt.

Sie erinnern daran, dass ein Priester

nie nur ein „Sakramentenfunktionär“

sein darf. Es darf niemals nur darum

gehen, die Riten und Vollzüge auszuführen.

Bedenke, was du tust! — Die Feier

der Sakramente, besonders der Eucharistie,

darf einen Priester nicht

unberührt lassen. Er muss sich immer

wieder neu darauf besinnen,

welch großer Dienst ihm übertragen

ist. Denn er ist dazu berufen, die Sendung

Jesu, das Zugehen Gottes auf

den Menschen, fortzusetzen.

Ahme nach, was du vollziehst! — In

der Eucharistie feiern wir die Selbsthingabe

Jesu für uns bis zum Tod.

Diese Selbsthingabe ist es, die der

Priester nachahmen soll. Es ist eine

Berufung bis zum Tod und nicht ein

Job auf Zeit. Es bedeutet aber auch,

für die Sendung Jesu Opfer zu bringen.

Stelle dein Leben unter das Geheim-

nis des Kreuzes! — Am Kreuz scheint

Jesu Leben gescheitert. Und doch

glauben wir, dass aus diesem Scheitern

durch die Auferstehung Jesu ewiges

Leben für alle Menschen wächst.

Das Geheimnis des Kreuzes wird im

Leben eines Priesters wohl auch sein,

dass er immer wieder scheitert, aber

auch, dass immer wieder Auferstehung

geschieht. Er darf aber wissen,

dass es nicht an ihm liegt, die Welt

durch sein Tun und seine Erfolge zu

erlösen. Jesus Christus hat uns schon

erlöst!

Für mich sind diese Worte Mahnung

und Ermutigung zugleich. Sie fordern

mich dazu auf, mehr zu sein als

ein „Funktionär“. Sie geben mir aber

auch die Gewissheit, dass der Erfolg

der Sendung Jesu, das Kommen des

Reiches Gottes, letztlich nicht an mir

hängt.

Denn der Priester ist, wie der hl.

Thomas von Aquin sagt, ein instrumentum

animatum, ein lebendiges

Werkzeug. Und auch wenn dieses

Werkzeug seine Grenzen und

Schwächen hat – der großartige

Gott will mit ihm Großartiges vollbringen:

Menschen für sein Reich

gewinnen.

P. Martin Grandinger OP


GEMEINDELEBEN 15

Primiz

von Pater

Martin Grandinger


16 GEMEINDELEBEN

Pfarrfest St. Ulrich

Nepomukfest

Verabschiedung

von Astrid Donaubauer

beim

Pfarrfest ZGV


GEMEINDELEBEN 17

Firmung in St. Ulrich

Der AK

Verkündigung

bei der Arbeit

Cantabile


18 PFARRJUGEND

Ferienlager

der Pfarrjugend


Wir sind zurück von der Insel!

Mehr als 140 Kinder und Jugendliche im Ferienlager 2011

„Gestrandet“ hieß das Thema des

diesjährigen Ferienlagers, wie die

Kinder schon im Bus bei der Nacherzählung

der Geschichte von Robinson

Crusoe erfuhren. „Gestrandet“ waren

auch die Kinder und Jugendlichen

bereits auf der Hinreise, da kurz vor

dem Ziel die Motoren der Busse „ausfielen“

und wir das letzte steile Stück

zu Fuß zurücklegen mussten und uns

nach einem kurzen Fußweg im Zeltlager

in Pfünz wiederfanden.

Nachdem jeder schließlich Koffer,

Schlafsack und Matte im Zelt oder

der Hütte untergebracht hatte und

es auch keine Beschwerden über die

Zimmerbelegungen mehr gab, brachte

der erste Tag die Kinder dazu, sich

kennen zu lernen und am Abend die

Gegend in Form eines Nachtspiels zu

erkunden.

An den folgenden Tagen erlebten wir

viele Abenteuer. So fand am Mittwoch

eine Wanderung ins Freibad Eichstätt

mit Schatzsuche statt, während am

Tag darauf eine gemeinsame Bootsfahrt

anstand. In Schwimmwesten

paddelten wir über die Altmühl. Wie

immer fanden am geistlichen Tag je

nach Alter unterschiedliche Aktionen

statt. Nachdem Butler James und Miss

Sophie an derem 90. Geburtstag die

Kinder für die Probleme von einsa-

PFARRJUGEND 19

men Menschen sensibilisiert hatten,

besuchte eine Gruppe von Kindern

alte, einsame Menschen in einem Altersheim,

während eine andere etwas

über Christenverfolgung erfuhr und

die dritte unter anderem eine Traumreise

ins Ich unternahm.

Alle fanden sich schließlich am Freitag

Abend wieder zusammen für

einen gemeinsamen Gottesdienst

am Lageraltar im Freien. Am Samstag,

dem letzten vollen Tag, mussten

wir entsetzt feststellen, dass unsere

Gemeindeassistentin Astrid Donaubauer

von unbekannten Kannibalen

entführt wurde. Jedoch konnten wir

durch das Enträtseln der geheimen

Kannibalensprache erst die Festung

des Oberkannibalen in Pfünz finden

und ihn schließlich durch den gemeinsamen

Einsatz der Kinder auch

besiegen und seinen reichen Futterschatz

an uns nehmen.

Am bunten Abend schließlich fand

das Ferienlager sein furioses Finale.

Ein Feuerwerk an Shows, Sketchen,

Gesang und Theaterstücken inklusive

Eis und Kinder-Disco wurde es um

Mitternacht noch ein letztes Mal still,

bis dann am Sonntag etwas verschlafene

Kinder und Gruppenleiter nach

einem gemeinsamen Gottesdienst die

Rückreise im Bus antraten.


20 PFARRJUGEND

Fest auf dem Programm standen an

allen Tagen wie immer die gemeinsame

Morgenaktion, die uns frisch und

fit in den Tag starten ließ, und das

gemeinsame Abendgebet, in dem wir

den Tag Revue passieren ließen und

nach dem wir erschöpft in den Schlaf

fallen konnten.

Die Freizeitbeschäftigungen kamen

trotz des vollen Programms auch

nicht zu kurz. Bei Fußball, Slackline,

Batiken oder Basteln hatte jeder die

„Qual der Wahl“, aber man konnte

schließlich jeden Tag etwas anderes

ausprobieren. Ums leibliche Wohl

kümmerte sich dreimal täglich unser

eingespieltes Küchenteam, das auch

vor einem 18-Stunden-Tag in der Küche

nicht zurückschreckt und trotzdem

noch am Abend ein paar Minuten

für Geselligkeit findet. Vielen Dank

dafür!

Auch mit dem Wetter hatten wir ein

weiteres Mal Glück und so konnten

wir all unsere Ideen und unser Programm

mit den Kindern verwirklichen.

Das ist nur möglich durch das

ehrenamtliche Engagement unserer

über dreißig Gruppenleiter und das

hauptamtliche Engagement unserer

Gemeindeassistentin Astrid Donaubauer,

dem Kaplan Karl Klein und der

Gemeindereferentin Petra Kohnle.

Vielen Dank auch an dieser Stelle an

alle, die mit einem Kuchen oder durch

finanzielles Sponsoring dazu beigetragen

haben, dass dieses Ferienlager

für die Kinder und Jugendlichen der

Pfarreiengemeinschaft wieder einmal

ein voller Erfolg werden konnte!

Wir, die Pfarrjugend Königsbrunn,

haben uns über jedes einzelne Kind

gefreut, das mitgefahren ist, und wir

blicken gespannt auf das nächste Ferienlager.

Tobias Hofmann

Fundachen

Im Pfarrbüro steht noch eine große

Fundkiste. Wer also noch etwas

vom Ferienlager vermisst - einfach

vorbeischauen!

Nachtreffen

Für alle Teilnehmer und ihre Familien

findet am Sonntag, 2. Oktober,

von 15 bis 16.30 Uhr im Pfarrsaal

der ZGV das Ferienlagernachtreffen

statt.

Nächstes Jahr

Das Ferienlager 2012 findet voraussichtlich

im August statt. Nähere

Infos folgen. Wir freuen uns

schon auf euch!


Jugendgottesdienst

Den letzten Jugendgottesdienst dieses

Schuljahres feiern wir am Samstag,

23. Juli, um 19 Uhr als „Open-Air“-

Gottesdienst im Garten bei St. Ulrich.

Bei Regen findet er in der Kirche statt.

Besonders eingeladen sind alle, die

mit zum Weltjugendtag fahren.

Bei gutem Wetter schauen wir uns

anschließend den Film „Pilgern auf

Französisch“ unter freiem Himmel an.

Dazu bitte Isomatte, Decke oder warme

Kleidung mitbringen!

Am Samstag, 24. September, werden

wir mit den Ministranten, Grüpplingen

und abenteuerlustigen Kindern

einen Freizeitpark ansteuern. Termin

schon mal vormerken. Genauere Infos

und Anmeldungen dazu gibt es ab August!

Weltjugendtag

Jugendausflug Herbstball

PFARRJUGEND 21

Im August werden 54 junge Menschen

aus unserer Pfarreiengemeinschaft

zum Weltjugendtag nach Madrid

aufbrechen.

Viele Menschen haben

in den vergangenen

Monaten

zur Finanzierung

dieser

Fahrt Kuchengebacken,verkauft

und

gekauft!

Allen, die sich bei unseren Kuchenverkäufen

in irgendeiner Form beteiligt

haben, sei hiermit herzlich

gedankt!

Am Samstag, 8. Oktober, veranstaltet

die Pfarrjugend wieder einen Herbstball.

Alle, die gerne das Tanzbein

schwingen und sich kulinarisch etwas

Besonderes gönnen wollen, können

ab 1. September im Pfarrbüro Karten

erwerben.


22 GEMEINDELEBEN

Unser Pfarrbrief

Nicht mehr wegzudenken

Gleich nach der Gründung der Pfarreiengemeinschaft

2004 erschien auch

der erste gemeinsame Pfarrbrief,

zusammengestellt und gestaltet von

einem kleinen ehrenamtlichen Team.

Schon bald hatte der Pfarrbrief die inzwischen

gewohnte Gestalt gefunden:

außen farbig, vorn über dem Titelfoto

das PG-Logo, jede Ausgabe zwischen

20 und 32 Seiten stark. Zuletzt waren

es vier Ausgaben im Jahr, zu Advent,

Fastenzeit, Sommer und Erntedank.

Nun ist der Pfarrbrief nur eine von

vielen Möglichkeiten, etwas über „Katholisch

in Königsbrunn“ zu erfahren.

Für Aktuelles, aber auch für dauerhafte

Texte, gibt es die inzwischen sehr

reichhaltige Homepage, mit den aktuellen

Terminen, Vermeldungen und

dem Gottesdienstanzeiger. Wichtiges

findet man auch in den Schaukästen

oder auf Handzetteln in den Kirchen.

Der Pfarrbrief erreicht aber alle katholischen

Haushalte und so auch

Menschen, die nicht zum Gottesdienst

kommen oder nicht ins Internet schauen.

Es hat also Sinn, mehrere parallele

Kommunikationswege zu gehen. Die

verschiedenen Medien, darunter auch

die Lokalzeitung, sollen sich ergänzen.

Heuer hat sich das Konzept des Pfarrbriefs

etwas verändert. Vielleicht

haben Sie die besonders bunte und

reichhaltige Ausgabe vom Frühjahr

bemerkt. Wir wollen, dass der Pfarrbrief

das ganze Leben der katholischen

Christen in Königsbrunn spiegelt, und

zwar mit mehr Bildern, aber auch, indem

Themen, Gruppen und Anliegen

zu Wort und ins Bild kommen, die

sonst nicht im Rampenlicht stehen. Dabei

wollen wir aber nicht zu viel über

Gewesenes berichten, sondern betont

in die Zukunft blicken und zum Weiterbauen

am Gemeindeleben einladen.

Außerdem sollen ab und zu Schwerpunktthemen

ausführlicher behandelt

werden. Um den einzelnen Ausgaben

mehr Inhalt und Farbbilder

geben zu können, haben wir beschlossen,

die Erntedank-Ausgabe künftig

entfallen zu lassen. Diese Ausgabe

vorzubereiten, war wegen der Sommerferien

immer recht schwierig und

der Abstand zum Sommerpfarrbrief

ziemlich kurz.

Mehr und vielfältigerer Inhalt ist nur

möglich, wenn viele mitschreiben,

Bilder zur Verfügung stellen oder mit

Kritik und Anregungen mithelfen. Ja,

liebe Leser, da sind Sie alle angesprochen!

Wenden Sie sich mit Ihren Beiträgen

an das Pfarrbrief-Team (siehe

Impressum) oder ans Pfarrbüro!

Gerhard Stumpf


Regelmäßige Gottesdienste

Tag bis 29.10. ab 30.10. Gottesdienst

Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

8.30 Uhr

9.30 Uhr

10.30 Uhr

11.00 Uhr

19.00 Uhr

18.30 Uhr

19.00 Uhr

18.30 Uhr

18.30 Uhr

19.00 Uhr

16.00 Uhr

18.30 Uhr

19.00 Uhr

8.30 Uhr

18.30 Uhr

19.00 Uhr

8.00 Uhr

8.30 Uhr

18.30 Uhr

17.00 Uhr

17.45 Uhr

18.30 Uhr

8.30 Uhr

9.30 Uhr

10.30 Uhr

11.00 Uhr

18.00 Uhr

GOTTESDIENSTE 23

Messe in Zur Göttlichen Vorsehung

Messe in St. Ulrich

Messe in Zur Göttlichen Vorsehung

Messe in Maria unterm Kreuz

Messe in St. Ulrich

17.30 Uhr Rosenkranz in St. Ulrich

18.00 Uhr Messe in St. Ulrich

17.30 Uhr

18.30 Uhr

18.00 Uhr

16.00 Uhr

17.30 Uhr

18.00 Uhr

8.30 Uhr

17.30 Uhr

18.00 Uhr

Rosenkranz in St. Ulrich, Maria unterm Kreuz

Messe im Caritas-Seniorenzentrum St. Hedwig

Messe in Maria unterm Kreuz

14-tägig Gottesdienst im Wechsel

im AWO-Seniorenheim und

im Pflegezentrum Ederer

Rosenkranz in St. Ulrich, Maria unterm Kreuz

und Zur Göttlichen Vorsehung

Messe in Zur Göttlichen Vorsehung

Messe in Maria unterm Kreuz

Rosenkranz in St. Ulrich

Messe in St. Ulrich

8.00 Uhr Messe in Zur Göttlichen Vorsehung

8.30 Uhr Rosenkranz in Zur Göttlichen Vorsehung

17.30 Uhr Rosenkranz in St. Ulrich, Maria unterm Kreuz

17.00 Uhr Rosenkranz in St. Ulrich

17.45 Uhr Beichtgelegenheit in Maria unterm Kreuz

18.30 Uhr Messe in Maria unterm Kreuz

jeden 1. Dienstag im Monat: ökumenisches Gebet

in der Nepomukkapelle, um 19.30 Uhr

jeden 1. Freitag im Monat: Gebet zur Sterbestunde Jesu

in Maria unterm Kreuz, um 15.00 Uhr

Pfarrbüro Hinweise: der Katholischen Wir haben in der Pfarreiengemeinschaft Kirche St. Ulrich eine indukTive Königsbrunn Höranlage.

Bgm.-Wohlfarth-Str. Bitte 41a stellen - Telefon: Sie Ihr 08231-9651-0 Hörgerät auf Programm - Fax: 08231-9651-51

„T“.

pg.koenigsbrunn@bistum-augsburg.de - www.katholisch-in-koenigsbrunn.de

Öffnungszeiten: Montag

Glutenunverträglichkeit?

8-12 Uhr, 14-17 Uhr

Bitte

- Dienstag

sprechen Sie

8-12

uns

Uhr

im

-

Pfarrbüro

Donnerstag

an,

8-12

damit wir den Bedarf an glutenfreien Hostien feststellen können.

Uhr, 14-17 Uhr - Freitag 8-12 Uhr, 15-17 Uhr.

In den Ferien: Montag, Dienstag, Freitag 8-12 Uhr, Donnerstag 14-17 Uhr.


24 GEMEINDELEBEN

Von Februar bis Juni wurden als Getaufte

neu in die Gemeinde Jesu Christi aufgenommen

Antalik Florian StU

Blum Elias StU

Diekamp Jonas ZGV

Fetsch Melissa StU

Flaake Luca ZGV

Gräfe Caitlin ZGV

Griesbauer Chiara ZGV

Heiß Noah StU

Jobst Julian ZGV

Kluge Jana ZGV

Kolp Ronja ZGV

Kühnl Lena StU

Langowski Ludwig ZGV

Lottes Tobias MuK

Mai Laelia ZGV

Mai Steffen ZGV

Marsch Raphael ZGV

Mieslinger Peter MuK

Mieslinger Sophia MuK

Mitterhauser Leo MuK

Ortmann Nicolas MuK

Paulic Jeremy StU

Rauh Lena StU

Saur Timo StU

Schindler Julian MuK

Schmidt Alessia-Heidi MuK

Schnell Julia StU

Schreyl Lena StU

Schwab Leon StU

Schweiger Remo ZGV

Seitz Layla MuK

Thoms Nele StU

Thornton Robin MuK

Vellinger Mariam StU

Vellinger Paul StU

Weismantel Antonia StU

Wörl Melina ZGV


Verstorbene Februar bis Juni

7.2. Baumeister Waltraud, 67 ZGV

10.2. Schreiber Maria, 95 MuK

17.2. Kotterer Otto, 72 MuK

18.2. Baum Albine, 82 MuK

19.2. Seckler Theresia, 87 ZGV

21.2. Vogt Helmut, 69 StU

23.2. Miller Agnes, 97 MuK

27.2. Reschka Johannes, 79 StU

27.2. Nebel Gertrude, 69 MuK

1.3. Riedl Franz, 80 ZGV

1.3. Rothenfußer Matthias, 84 StU

2.3. Tuffentsammer Jessica, 20 MuK

2.3. Abendroth Günther, 81 ZGV

16.3. Fischer Gisela, 68 StU

19.3. Lackner Maria, 89 ZGV

24.3. Kronberger Johanna, 83 MuK

26.3. Schmid Renate, 58 ZGV

26.3. Kalupp Ralph, 2 MuK

29.3. Larsen Günther, 65 ZGV

31.3. Willmer Helga, 61 ZGV

2.4. Zechmann Josef, 87 MuK

3.4. Ambert Katharina, 72 ZGV

4.4. Steininger Rosa, 72 ZGV

GEMEINDELEBEN 25

10.4. Zillmann Anneliese, 60 StU

12.4. Hönle Alois, 91 ZGV

15.4. Materzok Hedwig, 86 MuK

15.4. Landerer Edith, 83 MuK

9.5. Hengelmann Anna, 89 ZGV

9.5. Jahn Martin, 34 ZGV

14.5. Hintermaier Franz, 82 ZGV

15.5. Miller Helene, 80 StU

16.5. Scholz Herta, 86 StU

20.5. Berggold Gabriele, 72 ZGV

22.5. Lohr Christian, 36 MuK

25.5. Stutzig Rudolf, 72 StU

6.6. Roßkopf Julianna, 89 StU

8.6. Natterer Josef, 49 ZGV

10.6. Schöner Elisabeth, 81 MuK

13.6. Rau Anna, 98 ZGV

13.6. Hübner Walburga, 86 MuK

14.6. Letschka Nikolaus, 71 MuK

17.6. Kuliberda Andreas, 59 MuK

21.6. Heckel Anna, 98 MuK

21.6. Eggert Melanie, 83 ZGV

26.6. Reinhardt Karola, 89 ZGV

29.6. Ganswindt Eva Maria, 71 ZGV

Ein wichtiger Hinweis

In jedem Pfarrbrief werden die Namen der Getauften und der Verstorbenen veröffentlicht.

Jährlich kommen noch die Namen der Kommunionkinder und Firmlinge und

gegebenenfalls von Jubilaren o. ä. hinzu. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Sie

einer Veröffentlichung durch Mitteilung an das Pfarrbüro widersprechen können.


26 MUSIK

Freunde der Kirchenmusik

Verein sucht noch Mitstreiter

Verehrte Musik- und Kulturfreunde,

im Frühjahr bildete sich in unserer

Gemeinde auf Initiative von Kirchenmusiker

Christoph R. Gollinger und

mit der vollen Unterstützung von

Pfarrer Bernd Weidner eine neue

Gruppe. Die „Freunde der Kirchenmusik

Königsbrunn“ haben als zentrales

Anliegen die Förderung eines verbesserten

Angebotes an Konzerten auch

in den Kirchen unserer Stadt und unserer

Pfarreiengemeinschaft.

Wie in unseren Nachbarstädten Bobingen

und Schwabmünchen soll es

nach unserer Meinung auch in Königsbrunn

die Möglichkeit geben,

bei kurzen Wegen und zu moderaten

Preisen geistliche Musik live und auf

hohem Niveau zu erleben.

Der „Bobinger Musiksommer“ ist

eine Initiative des hauptamtlichen

katholischen Kirchenmusikers. In

Schwabmünchen finden viele bedeutende

Konzerte ebenfalls unter dem

Dach der dortigen Kirchengemeinde

und in Verantwortung des leitenden

Kirchenmusikers statt. In beiden Gemeinden

trägt dieses kirchliche Kulturengagement

erheblich zur Bereicherung

des städtischen Lebens bei.

Unsere Gotteshäuser, als Räume spiritueller

Begegnung konzipiert, bieten

– jedes auf seine Art – einen Rahmen

besonderer geistiger Atmosphäre,

mit je eigener Akustik, eigenen Licht-

und Raumverhältnissen. Es gibt in

unserer Stadt keinen besseren Raum

für die Aufführung geistlicher, über

bloße Unterhaltung hinausführender

Musik.

Für dieses Angebot bedarf es Partner,

deren Hilfe es ermöglicht, die anfangs

unvermeidlichen finanziellen Defizite

aufzufangen. Fern jeder Absicht

zur Gewinnerzielung stehen wir doch

vor großen Ausgaben, die sich nicht

durch den Verkauf von Eintrittskarten

zu erschwinglichen Preisen allein

decken lassen.

Ein Jahresprogramm für das

kommende Jahr 2012 existiert

als Vision in unseren

Köpfen und soll mit 3 – 5 Konzerten

ein breites Spektrum

abdecken, um ein Angebot für

möglichst viele auf die Beine


zu stellen. Doch ohne Klarheit über

die finanziellen Möglichkeiten kann

nichts konkretisiert werden.

Für 2011 ist eine Aufführung des Oratoriums

Der Messias“ von G. F. Händel

in Vorbereitung. Näheres dazu in

der Konzertankündigung.

Mit unserem Flyer, der in allen Kirchen

ausliegt, möchten wir die Königsbrunner

Bevölkerung auf uns

aufmerksam machen und die Möglichkeit

bieten, mit einem kleinen Beitrag

von 25 Euro jährlich ein „Freund

der Kirchenmusik“ zu werden. Aber

auch jede andere kleinere oder größere

Zuwendung ist für uns ein Grund

zur Freude und eine Hilfe, die uns auf

unserem Weg weiter bringt.

Sollten Sie an einer aktiven Mitarbeit

in unserem – noch – kleinen Team Interesse

haben, zögern Sie bitte nicht,

sich zu melden.

So können Sie Kontakt aufnehmen:

Pfarrbüro Tel. 96510

Kirchenmusiker Christoph R. Gollinger

Tel. 34563

E-Mail: freunde-der-kirchenmusik@augustakom.net

MUSIK 27


28 MUSIK

Musik im Gottesdienst

Einige Termine für den Herbst stehen schon fest:

• Pfarrfest MuK am 18.09. um 11.00 Uhr: Familienchor

• Erntedankfest MuK am 02.10. um 11.00 Uhr: Familienchor und Klangspirale

• Erntedankfest ZGV am 02.10. um 10.30 Uhr: Ohrwürmer

• Erntedankfest StU am 02.10. um 09.30 Uhr: Kirchenchor St. Ulrich

Das Konzertereignis im Herbst

Unserer PG steht ein musikalisches

Ereignis ins Haus: „Der Messias“ von

Georg Friedrich Händel gesungen von

Cantabile, Solisten und Orchester mit

Barockinstrumenten.

Am 6. November um 16.30 Uhr in der

Kirche Maria unterm Kreuz.

Das Oratorium mit dem wohl berühmtesten

„Halleluja“ der Musikgeschichte

ist in Königsbrunn nur einmal

in Jahrzehnten zu hören und ist

deshalb ein besonderes Ereignis für

alle Liebhaber klassischer Musik.

Wie bei der Uraufführung 1742 in

Bitte beachten Sie auch die aktuellen

Gottesdienstanzeiger und die

Seite „Musik im Gottesdienst“ auf

unserer Internetseite www.katholisch-in-koenigsbrunn.de,

die regelmäßig

aktualisiert wird.

Dublin singt auch bei uns ein zahlenmäßig

kleiner Chor: Cantabile, das

Vocalensemble der Pfarreiengemeinschaft.

Begleitet von einem transparent

besetzten Barockensemble, welches

schon bei der Aufführung der

Lukaspassion von G. Ph. Telemann

im Jahr 2010 die Zuhörer begeistern

konnte, singen Tania D´Althann (Sopran)

und Christoph Teichner (Tenor).

Karten zu zwölf und neun Euro (ermäßigt)

gibt es ab Oktober im Vorverkauf

und an der Abendkasse. Weitere

Informationen laufend aktuell auf der

Homepage der PG unter Kirchenmusik

/ Konzerte.


Abendstimmung an der Lechstaustufe

Gottesdienst „Stille suchen“

Zusammen mit Kaplan Karl Klein

feierten einige Gläubige unserer

Pfarreiengemeinschaft einen besinnlichen

und „stillen Gottesdienst“

in der freien Natur. Mitglieder des

Arbeitskreises Geistliches Leben

hatten ihn vorbereitet. Sie hatten

mit dem Mesner Jakob Murad Tische

und Bänke und alles für eine Eucharistiefeier

Notwendige zur Lechstaustufe

gebracht.

Als Evangelium las man das vom

Sturm auf dem See Genezareth. Jesus

wird darin, als er auf dem Wasser

auf die Jünger zuläuft, zunächst

nicht von ihnen erkannt. Und Petrus,

der später von ihm verlangt,

er möge den Sturm befehlen, nachzugeben

und ihn auf dem Wasser

zu ihm kommen lassen, verfällt auf

dem Weg in Angst und Kleinglauben.

Er droht dadurch unterzugehen bis

Jesus ihn rettet.

Und wir heute? Sind wir mit Petrus

nicht auch Kleingläubige? Schauen

wir nicht auch mehr auf die Stürme

und Meereswogen als geradeaus auf

die Lichtgestalt, zweifeln zu schnell

und erkennen oft die Lösung für unsere

Probleme im Tunnelblick nicht

mehr? Müssen wir uns nicht auch

fragen lassen, ob wir, die wir vor

GEMEINDELEBEN 29

lauter Kummer über die Wogen und

Stürme, die die Krise unserer Kirche

aufbrachte, auch hier eine Rettung

gar nicht mehr sehen wollen?

Während des Sonnenunterganges

hing jeder in einer längeren Zeit der

Stille seinen Gedanken dazu nach.

Mit einer kleinen Brotzeit nach dem

Gottesdienst endete dieser laue

Sommerabend, bevor man sich in

der Dämmerung auf den Heimweg

machte.

Andrea Collisi


30 WELTLADEN

Vom Kleinen zum Großen

30 Jahre Weltladen

Wenn man zurückdenkt, so sieht man,

dass aus einem kleinem Ansatz etwas

Großes wurde. Angefangen von der

Idee, einen Verkauf nach dem Gottesdienst

in der Pfarrei „Zur Göttlichen

Vorsehung“ bis hin zum „Kleinen Laden“

in einem Zimmer im hinteren

Teil des jetzigen Ladens (jetzt ist es

ein Lager). Mit nur einer Öffnungszeit

und bescheiden eingerichtet mit

Holzregalen und Gebrauchtmöbeln

erweiterte der Laden sich bald zu einem

Verkaufsraum im Vorderteil des

Jugendzentrums.

Vor ein paar Jahren wurde er erweitert

und umgebaut zum heutigen Laden,

der nicht mehr aus dem Stadtleben

wegzudenken ist. Das Sortiment

hat sich in den letzten Jahren immer

mehr erweitert und ist gleichsam mit

dem Raumangebot gewachsen. Es

gibt dort eine breite Palette von Genuss-

und Lebensmitteln wie Kaffee,

Tee, Wein, Schokolade, Reis bis hin zu

vielen interessanten Dingen, wie zum

Beispiel traditionelles und innovatives

Kunsthandwerk, alles aus fairem

Handel.

Was sich natürlich nicht verändert hat,

ist das ehrenamtliche Engagement

vieler Mitarbeiter, die den Laden am

Laufen halten. Bekannt geworden ist

der Laden durch entsprechende Aktionen

in Pfarreien, der Stadt und bei

vielen anderen Anlässen. Vor ein paar

Jahren wurde aus dieser Idee ein eigener

Verein gegründet, der sich zum

Ziel gesetzt hat, den fairen Handel mit

Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit in

unserer Stadt noch mehr bekannt zu

machen.

Mit dem „Weltladen“, wie er jetzt

heißt, tragen wir alle ein Stück für

den gerechten Handel mit Afrika, Lateinamerika,

Asien und dem Nahen

Osten bei. Wir haben die Hoffnung,

dass viele diese Idee unterstützen

und im Laden einkaufen.

Toni Müller

Das Team des Weltladens bedankt sich

sehr herzlich bei der katholischen Kirchenstiftung

für ihre Großzügigkeit

der unentgeltlichen Raumüberlassung.

Impressum:

V.i.S.d.P.: Pfarrer Bernd Weidner – Bgm.-Wohlfarth-Str. 41a, 86343 Königsbrunn

Wir danken allen, die mit Texten und Bildern zu diesem Pfarrbrief beigetragen haben und auch den vielen Ehrenamtlichen,

die die 7.400 Pfarrbriefe in die Haushalte verteilt haben. Gedruckt wurde er in der Druckerei Schießl & Co. GmbH, Königsbrunn.

Die Pfarrbriefredaktion für diese Ausgabe bestand aus Manuela Antosch, Andrea Collisi, Veronika Hauschka, Karl

Klein, Andreas Schäferling und Dr. Gerhard Stumpf. Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 4. November 2011


Der Weltladen früher und heute

WELTLADEN 31

Öffnungszeiten

Dienstag bis Samstag 10 bis 13 Uhr,

Donnerstag bis Freitag 10 bis 18 Uhr

Rahmenprogramm zum Jubiläum

30. September: 20 Uhr Weinseminar

im Weltladen

9. Oktober: buntes Programm im

Weltladen zum Marktsonntag

15. Oktober: Weltladenfest im Gemeindezentrum

St. Johannes


Nepomukfest

Altpapiersammlung

Ausflug mit dem

Besuchsdienst

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