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WEGWEISENDE ZIELE.<br />

<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG<br />

<strong>PB</strong> Versicherung AG<br />

<strong>PB</strong> Pensionsfonds AG<br />

BHW Lebensversicherung AG<br />

Geschäftsbericht 2007


POSTBANK – PARTNER<br />

DER <strong>PB</strong> VERSICHERUNGEN<br />

Die Postbank Gruppe ist mit 14,5 Millionen<br />

Kunden, rund <strong>21</strong>.000 Beschäftigten und 4.300<br />

mobilen Beratern einer der großen Finanzdienstleister<br />

Deutschlands. Ihr Schwerpunkt ist<br />

das Geschäft mit Privatkunden. Ihren Kunden<br />

bietet die seit 2004 börsennotierte Deutsche<br />

Postbank AG einfache, preiswerte Produkte für<br />

den alltäglichen Bedarf. Neben <strong>Versicherungen</strong><br />

umfasst die Angebotspalette der Postbank den<br />

Zahlungsverkehr, das Einlagen- und Kreditgeschäft,<br />

Anleihen, Investmentfonds und Bausparverträge.<br />

Als Multikanalbank ist die Postbank für ihre<br />

Kunden bequem erreichbar – in der Filiale,<br />

online oder per Telefon. Sie verfügt über das<br />

dichteste Filialnetz einer Bank in Deutschland.<br />

In ihren eigenen 850 Filialen bietet sie alle Produkte<br />

sowie qualifizierte Beratung zu Finanzdienstleistungen<br />

an. Hinzu kommen mehrere<br />

tausend Filialen der Deutschen Post und 800<br />

Beratungscenter, in denen ausgewählte Leistungen<br />

der Postbank erhältlich sind. Rund 4.300<br />

mobile Berater machen darüber hinausgehende<br />

Angebote, insbesondere zum Vermögensaufbau<br />

und zur Vorsorge.<br />

Im Online- und Telefonbanking nimmt die<br />

Postbank eine Spitzenposition in Deutschland ein.<br />

2,8 Millionen Girokonten und 590.000 Depots<br />

führen die Kunden der Postbank inzwischen online.<br />

Mehr <strong>als</strong> 3,5 Millionen Kunden nutzen die Möglichkeiten<br />

des Telefonbanking. Tendenz: weiter<br />

steigend.


<strong>PB</strong> LEBENSVERSICHERUNG AG<br />

Die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG mit Sitz in Hilden<br />

gehört seit 2007 zu 100 % zum Talanx-Konzern,<br />

Hannover. Im Juli 2007 hat die Talanx AG die ausstehenden<br />

50 % an der <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG<br />

von der Postbank übernommen. Außerdem hat die<br />

Talanx AG die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG (ehem<strong>als</strong><br />

BHW Lebensversicherung AG) und die <strong>PB</strong><br />

Pensionskasse AG (ehem<strong>als</strong> BHW Pensionskasse<br />

AG) von der Postbank übernommen. Beide Gesellschaften<br />

folgen seit 2008 einer einheitlichen<br />

Produkt- und Markenstrategie und bieten ihre<br />

Produkte exklusiv über die Vertriebswege der<br />

Postbank an.<br />

Das Angebot reicht von klassischen, fondsgebundenen<br />

und sofort beginnenden Rentenversicherungen<br />

über die staatlich geförderten<br />

Produkte Riester-Rente und Rürup-Rente bis<br />

zu Risiko-Lebensversicherungen. In Verbindung<br />

mit der Vergabe von Krediten durch die Postbank<br />

bietet die Gesellschaft auch Kredit-Lebensversicherungen<br />

an. Lösungen für die betriebliche<br />

Altersversorgung werden über die Postbank<br />

Firmenkunden AG sowie über den Geschäftskundenbereich<br />

der Postbank bereitgehalten.<br />

Als Versicherungspartner der Multikanalbank<br />

Postbank ist die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG für<br />

ihre Kunden rund um die Uhr bequem erreichbar.<br />

<strong>PB</strong> PENSIONSFONDS AG<br />

Die <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG mit Sitz in Hilden ist<br />

eine hundertprozentige Tochtergesellschaft<br />

der <strong>PB</strong> Versicherung AG. Die Gesellschaft hat<br />

sich auf die betriebliche Altersversorgung spezialisiert.<br />

Das Angebot des im Jahr 2002<br />

gegründeten Unternehmens umfasst zwei<br />

Pensionspläne im Rahmen der Entgeltumwandlung:<br />

die „Konzern Vorsorge-Rente“, die für die<br />

rund 160.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

des Konzerns DPWN in Deutschland maßgeschneidert<br />

wurde und ihnen exklusiv angeboten<br />

wird, und die „<strong>PB</strong> Zukunfts-Vorsorge“, die sich<br />

an Geschäfts- und Firmenkunden der Postbank<br />

sowie an externe Kunden richtet. Beide Produkte<br />

bieten eine attraktive Möglichkeit, die Versorgungslücken<br />

der Mitarbeiter zu schließen.<br />

Mit der Übernahme von Pensionsverpflichtungen<br />

geht die <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG einen<br />

weiteren wichtigen Weg in der betrieblichen<br />

Altersversorgung.<br />

<strong>PB</strong> VERSICHERUNG AG<br />

Die <strong>PB</strong> Versicherung AG hat sich auf die Entwicklung<br />

von Unfallversicherungen für Kunden zwischen<br />

0 und 80 Jahren spezialisiert. Zudem bietet<br />

sie seit 2006 eine Arbeitslosigkeitsversicherung,<br />

die nur in Verbindung mit einer Kredit-Lebensversicherung<br />

der <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG abgeschlossen<br />

werden kann. Die <strong>PB</strong> Versicherung AG<br />

mit Sitz in Hilden gehört seit 2007 zu 100 % zum<br />

Talanx-Konzern, Hannover. Im Juli 2007 erwarb<br />

die Talanx AG die ausstehenden 50 % an der <strong>PB</strong><br />

Versicherung AG von der Postbank.<br />

Auch die <strong>PB</strong> Versicherung AG ist für ihre Kunden<br />

über die Vertriebswege der Postbank rund<br />

um die Uhr bequem erreichbar: Die leistungsstarken<br />

und bedarfsorientierten Vorsorgelösungen<br />

der Gesellschaft werden exklusiv über<br />

die 850 Filialen der Postbank, über den telefonischen<br />

Postbank Direkt-Service, über die Vermögensberater<br />

der Postbank Finanzberatung AG,<br />

Postbank Call-Center, Postbank Firmenkunden<br />

AG, DSL Bank und den Geschäftskundenbereich<br />

der Postbank sowie über die Internetseiten der<br />

Postbank (www.postbank.de) und <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong><br />

(www.pb-versicherung.de) angeboten.<br />

<strong>PB</strong>V LEBENSVERSICHERUNG AG (EHEMALS<br />

BHW LEBENSVERSICHERUNG AG)<br />

Im Juli 2007 hat die Talanx AG die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG – dam<strong>als</strong> noch unter dem<br />

Namen BHW Lebensversicherung AG – von der<br />

Deutschen Postbank AG übernommen. Seit Oktober<br />

2007 zeichnet ein gemeinsames Management<br />

für die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG und<br />

die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG verantwortlich,<br />

die am Markt – zusammen mit der <strong>PB</strong> Versicherung<br />

AG – unter der Marke „<strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong>“<br />

firmieren.<br />

Die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG und die <strong>PB</strong><br />

Lebensversicherung AG verfolgen seit 2008 eine<br />

einheitliche Produkt- und Markenstrategie,<br />

wobei die einzelnen Geschäftsfelder untereinander<br />

aufgeteilt wurden: Während die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG seitdem alle Vorsorgeprodukte<br />

abdeckt, konzentriert sich die <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG auf das Geschäftsfeld der Kredit-<br />

Lebensversicherungen. Alle Produkte der <strong>PB</strong><br />

<strong>Versicherungen</strong> sind optimal auf die Bedürfnisse<br />

der Postbank-Kunden ausgerichtet.


Kennzahlen<br />

<strong>PB</strong> LEBENSVERSICHERUNG AG<br />

2007 2006<br />

Abweichungen<br />

in % Seite<br />

Gebuchte Bruttobeiträge (Mio. EUR) 268,5 252,8 + 6,2 25<br />

Bestand – Versicherungssumme (Mio. EUR) 5.267,4 4.750,1 + 10,9 26<br />

Ausgezahlte Versicherungsleistungen (Mio. EUR) 30,1 20,2 + 48,8 –<br />

Bestand an Kapitalanlagen (Mio. EUR) 612,4 429,0 + 42,8 27<br />

Erträge aus Kapitalanlagen (Mio. EUR) 24,7 14,9 + 65,5 28<br />

Nettorendite (in %) 4,5 4,2 +7,1 28<br />

Überschussbeteiligung (in %) 4,0 4,5 – 11,1 26<br />

<strong>PB</strong> VERSICHERUNG AG<br />

Gebuchte Bruttobeiträge (Mio. EUR) 15,3 15,0 + 1,7 86<br />

Versicherungsbestand (Stück) 73.889 79.681 – 7,3 86<br />

Ausgezahlte Versicherungsleistungen (Mio. EUR) 3,0 3,3 – 9,2 –<br />

Bestand an Kapitalanlagen (Mio. EUR) 25,2 20,2 + 24,7 87<br />

Erträge aus Kapitalanlagen (TEUR) 865 573 + 51,0 87<br />

BHW LEBENSVERSICHERUNG AG<br />

Gebuchte Bruttobeiträge (Mio. EUR) 386,5 337,0 + 14,7 149<br />

Bestand – Versicherungssumme (Mio. EUR) 16.645,5 16.782,0 – 0,8 150<br />

Ausgezahlte Versicherungsleistungen (Mio. EUR) 76,5 66,4 + 15,2 –<br />

Bestand an Kapitalanlagen (Mio. EUR) 1.199,4 1.223,7 – 0,2 151<br />

Erträge aus Kapitalanlagen (Mio. EUR) 54,7 61,0 – 10,3 152<br />

Nettorendite (in %) 4,2 5,2 – 19,2 152<br />

Überschussbeteiligung (in %) 4,75 4,65 + 2,2 –


317.WEGWEISENDE ZIELE.<br />

DIE <strong>PB</strong> VERSICHERUNGEN ZÄHLEN SEIT JAHREN ZU DEN UNTERNEHMEN, DIE<br />

ERFOLGREICH IHREN WEG GEHEN. IHRE ZIELE IM MARKT HABEN DIE <strong>PB</strong> VERSICHERUNGEN<br />

DABEI SICHER ERREICHT, WEIL SIE KONSEQUENT AUF DREI ERFOLGSFAKTOREN<br />

GESETZT HABEN: ERSTENS DREI STARKE PRODUKTLINIEN. ZWEITENS EINE ERSTKLAS-<br />

SIGE BETREUUNG. UND DRITTENS SIEBEN INTEGRIERTE VERTRIEBSWEGE. WEIL<br />

DIE <strong>PB</strong> VERSICHERUNGEN DANK DIESER ERFOLGSFAKTOREN SEHR GUTE ZAHLEN<br />

SCHREIBEN, HABEN SIE SIE IN EINER EINZIGEN ZAHL ZUSAMMENGEFASST: 317.<br />

DENN SIE WAR FÜR DAS BERICHTSJAHR 2007 WEGWEISEND.


Inhalt<br />

DIE <strong>PB</strong> VERSICHERUNGEN<br />

Vorwort 5<br />

Organe 6<br />

317. WEGWEISENDE ZIELE<br />

Partnerschaft 10<br />

317. Produkte 12<br />

317. Betreuung 14<br />

317. Vertrieb 16<br />

<strong>PB</strong> LEBENSVERSICHERUNG AG<br />

Lagebericht 20<br />

Bilanz 42<br />

Gewinn- und Verlustrechnung 46<br />

Anhang 48<br />

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 76<br />

Bericht des Aufsichtsrats 78<br />

<strong>PB</strong> VERSICHERUNG AG<br />

Lagebericht 82<br />

Bilanz 94<br />

Gewinn- und Verlustrechnung 96<br />

Anhang 97<br />

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 106<br />

Bericht des Aufsichtsrats 108<br />

<strong>PB</strong> PENSIONSFONDS AG<br />

Lagebericht 111<br />

Bilanz 124<br />

Gewinn- und Verlustrechnung 126<br />

Anhang 127<br />

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 138<br />

Bericht des Aufsichtsrats 140<br />

BHW LEBENSVERSICHERUNG AG<br />

Lagebericht 144<br />

Bilanz 162<br />

Gewinn- und Verlustrechnung 166<br />

Anhang 168<br />

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 3<strong>21</strong><br />

Bericht des Aufsichtsrats 322<br />

Anlage zum Lagebericht 324


„Gemeinsam mit unserem Partner Postbank setzen wir auf ausgezeichnete Beratungsqualität<br />

und exzellenten Service für unsere Kunden.“<br />

Stephan Spital (Vorstandsvorsitzender der <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong>)<br />

Die <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong> blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2007 zurück. Gemeinsam mit unserem Partner<br />

Postbank konnten wir die positive Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre fortsetzen und den Kooperationsvertrag<br />

um weitere 15 Jahre verlängern. Grundlage unseres Erfolgs ist das von uns praktizierte Ban<strong>ca</strong>ssurance-Modell, das<br />

heißt die vollständige Integration des Versicherungsgeschäfts in die Strukturen unseres Bankpartners. Beide Partner<br />

wollen ihren Kunden ein Höchstmaß an Qualität und Service bieten, denn die Zufriedenheit unserer Kunden steht<br />

für uns an erster Stelle.<br />

Mit der Übernahme der BHW Lebensversicherung AG und der BHW Pensionskasse AG von der Postbank können<br />

wir nun mit den <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong> über alle Vertriebswege der Bank einfache und flexible Produkte anbieten. Am<br />

1. Januar 2008 sind wir mit der neuen Produktgeneration gestartet. Sie kombiniert die einfach und technisch hoch<br />

integrierten Tarife der <strong>PB</strong> Lebensversicherung mit den flexiblen Tarifen der BHW Leben.<br />

Zum 1. Juli 2008 wurde die BHW Lebensversicherung AG in die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG umfirmiert; sie ist nun<br />

auch namentlich voll in die <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong> – <strong>als</strong> Partner der Postbank – integriert. Zukünftig wird sich die <strong>PB</strong><br />

Lebensversicherung AG auf das Kredit-Lebensversicherungsgeschäft konzentrieren. Das Portfolio der bislang abgeschlossenen<br />

Einzellebensversicherungen wird in einigen Jahren auf die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG übergehen.<br />

Die <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong> identifizieren sich mit den großen Zielen der Bank und mit den verschiedenen Herausforderungen<br />

innerhalb der einzelnen Vertriebswege. Und wir arbeiten konsequent daran, in der Zusammenarbeit<br />

erste Wahl für die Postbank und ihre sieben Vertriebswege zu sein.<br />

Im bereits gestarteten Geschäftsjahr 2008 werden wir den eingeschlagenen Weg fortsetzen.<br />

Vorwort 5


Organe<br />

AUFSICHTSRAT<br />

<strong>PB</strong> LEBENSVERSICHERUNG AG<br />

Norbert Kox, Bergisch Gladbach<br />

(seit 1. Januar 2008)<br />

Mitglied des Vorstands Talanx AG<br />

Vorsitzender<br />

(seit <strong>21</strong>. Januar 2008)<br />

Herbert K. Haas, Burgwedel-Engensen<br />

(bis 31. Dezember 2007)<br />

Vorsitzender des Vorstands Talanx AG<br />

Stellvertretender Vorsitzender<br />

(bis 15. November 2007)<br />

Vorsitzender<br />

(vom 15. November bis 31. Dezember 2007)<br />

Dr. Wolfgang Klein, Bonn<br />

(bis 30. September 2007)<br />

Vorsitzender des Vorstands Deutsche Postbank AG<br />

Vorsitzender<br />

(vom 1. Juli bis 30. September 2007)<br />

Prof. Dr. Wulf von Schimmelmann,<br />

Bad Homburg v. d. Höhe<br />

(bis 30. Juni 2007)<br />

Vorsitzender des Vorstands Deutsche Postbank AG<br />

Vorsitzender<br />

Dr. Martin Wienke, Hannover<br />

(seit 1. Januar 2008)<br />

Generalbevollmächtigter Talanx AG<br />

Stellvertretender Vorsitzender<br />

(seit <strong>21</strong>. Januar 2008)<br />

Dr. Immo Querner, Burgdorf<br />

(bis 31. Dezember 2007)<br />

Mitglied des Vorstands Talanx AG<br />

Stellvertretender Vorsitzender<br />

(vom 15. November bis 31. Dezember 2007)<br />

Jürgen Gausepohl, Bonn<br />

(seit 1. Oktober 2007)<br />

Bereichsleiter Produktmanagement Anlage<br />

und Vorsorge Deutsche Postbank AG<br />

Dr. Michael Meyer, Bonn<br />

(seit 1. Juli 2007)<br />

Mitglied des Vorstands der Deutsche Postbank AG<br />

Dr. Erwin Möller, Hannover<br />

Vorsitzender des Aufsichtsrats<br />

M.M. Warburg & Co. Gruppe KGaA<br />

Manfred Wagner, Essen<br />

(seit 1. Oktober 2007)<br />

Unternehmer<br />

Hans-Peter Schmid, Altdorf/Röthenbach<br />

(bis 30. September 2007)<br />

Mitglied des Vorstands Deutsche Postbank AG<br />

AUFSICHTSRAT<br />

<strong>PB</strong> VERSICHERUNG AG<br />

Norbert Kox, Bergisch Gladbach<br />

(seit 1. Januar 2008)<br />

Mitglied des Vorstands Talanx AG<br />

Vorsitzender<br />

(seit <strong>21</strong>. Januar 2008)<br />

Herbert K. Haas, Burgwedel-Engensen<br />

(bis 31. Dezember 2007)<br />

Vorsitzender des Vorstands Talanx AG<br />

Stellvertretender Vorsitzender<br />

(bis 15. November 2007)<br />

Vorsitzender<br />

(vom 15. November bis 31. Dezember 2007)<br />

Dr. Wolfgang Klein, Bonn<br />

(bis 30. September 2007)<br />

Vorsitzender des Vorstands Deutsche Postbank AG<br />

Vorsitzender<br />

(vom 1. Juli bis 30. September 2007)<br />

Prof. Dr. Wulf von Schimmelmann,<br />

Bad Homburg v. d. Höhe<br />

(bis 30. Juni 2007)<br />

Vorsitzender des Vorstands Deutsche Postbank AG<br />

Vorsitzender<br />

Dr. Martin Wienke, Hannover<br />

(seit 1. Januar 2008)<br />

Generalbevollmächtigter Talanx AG<br />

Stellvertretender Vorsitzender<br />

(seit <strong>21</strong>. Januar 2008)<br />

Dr. Immo Querner, Burgdorf<br />

(bis 31. Dezember 2007)<br />

Mitglied des Vorstands Talanx AG<br />

Stellvertretender Vorsitzender<br />

(vom 15. November bis 31. Dezember 2007)<br />

Jürgen Gausepohl, Bonn<br />

(seit 1. Oktober 2007)<br />

Bereichsleiter Produktmanagement Anlage<br />

und Vorsorge Deutsche Postbank AG<br />

Dr. Michael Meyer, Bonn<br />

(seit 1. Juli 2007)<br />

Mitglied des Vorstands Deutsche Postbank AG<br />

Dr. Erwin Möller, Hannover<br />

Vorsitzender des Aufsichtsrats<br />

M.M. Warburg & Co. Gruppe KGaA<br />

Manfred Wagner, Essen<br />

(seit 1. Oktober 2007)<br />

Unternehmer<br />

Hans-Peter Schmid, Altdorf/Röthenbach<br />

(bis 30. September 2007)<br />

Mitglied des Vorstands Deutsche Postbank AG


AUFSICHTSRAT<br />

<strong>PB</strong>V LEBENSVERSICHERUNG AG<br />

(EHEMALS BHW LEBENSVERSICHERUNG AG)<br />

Norbert Kox, Bergisch Gladbach<br />

(seit 1. Oktober 2007)<br />

Mitglied des Vorstands Talanx AG<br />

Vorsitzender<br />

(seit 9. Oktober 2007)<br />

Dr. Martin Wienke, Hannover<br />

(seit 1. Oktober 2007)<br />

Generalbevollmächtigter Talanx AG<br />

Stellvertretender Vorsitzender<br />

(seit 9. Oktober 2007)<br />

Henning R. Engemann, Ostelsheim/Bonn<br />

(bis 16. April 2007)<br />

Vorsitzender des Vorstands BHW Holding AG<br />

Vorsitzender<br />

(bis 16. März 2007)<br />

Jürgen Gausepohl, Bonn<br />

Bereichsleiter Produktmanagement Anlage<br />

und Vorsorge Deutsche Postbank AG<br />

Vorsitzender<br />

(vom 20. März bis 9. Oktober 2007)<br />

Stellvertretender Vorsitzender<br />

(vom <strong>21</strong>. Februar bis 20. März 2007)<br />

Dr. Ralf Kauther, Bonn<br />

(bis 30. September 2007)<br />

Mitglied des Vorstands BHW Bausparkasse AG<br />

Stellvertretender Vorsitzender<br />

(vom 20. März bis 30. September 2007)<br />

Michael Maybaum, Bonn<br />

(bis 30. September 2007)<br />

Abteilungsdirektor Deutsche Postbank AG<br />

Alexander Middelhoff, Königswinter<br />

(bis 30. September 2007)<br />

Abteilungsdirektor Deutsche Postbank AG<br />

Susanne Klett, Emmerthal<br />

Wolfgang Schultze, Hameln<br />

Manfred Wagner, Essen<br />

(seit 1. Oktober 2007)<br />

Unternehmer<br />

AUFSICHTSRAT<br />

<strong>PB</strong> PENSIONSFONDS AG<br />

Norbert Kox, Bergisch Gladbach<br />

(bis 20. November 2007)<br />

Mitglied des Vorstands Talanx AG<br />

Vorsitzender<br />

Stephan Spital, Burscheid<br />

Mitglied des Vorstands Proactiv Holding AG<br />

Vorsitzender<br />

(seit <strong>21</strong>.November 2007)<br />

Dr. Mario Daberkow, Bonn<br />

(bis 20. November 2007)<br />

Mitglied des Vorstands Deutsche Postbank AG<br />

Stellvertretender Vorsitzender<br />

Jürgen Gausepohl, Bonn<br />

Bereichsleiter Produktmanagement Anlage<br />

und Vorsorge Deutsche Postbank AG<br />

Ralf Stemmer, Königswinter<br />

Mitglied des Vorstands Deutsche Postbank AG<br />

Ulrich Rosenbaum, Brühl<br />

(seit <strong>21</strong>. November 2007)<br />

Mitglied des Vorstands Proactiv Holding AG<br />

Barbara Riebeling, Köln<br />

(seit <strong>21</strong>. November 2007)<br />

Mitglied des Vorstands Proactiv Holding AG<br />

Reinhard W. Haas, Meerbusch<br />

(seit <strong>21</strong>. November 2007)<br />

Mitglied des Vorstands Postbank Finanzberatung AG<br />

Organe 7


Organe<br />

Vorstandsmitglieder der <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG, <strong>PB</strong> Versicherung AG, <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG und<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG (v. l. n. r.): Jens Bauer, Iris Klunk, Stephan Spital, Silke Fuchs, Dieter Müller<br />

VORSTAND<br />

<strong>PB</strong> LEBENSVERSICHERUNG AG<br />

Stephan Spital, Burscheid<br />

(seit 1. Januar 2008)<br />

Vorsitzender<br />

Norbert Kox, Bergisch Gladbach<br />

(bis 31. Dezember 2007)<br />

Vorsitzender<br />

Silke Fuchs, Baesweiler<br />

(seit 1. Januar 2008)<br />

Iris Klunk, Haan<br />

(seit 1. Januar 2008)<br />

Peter Heubach, Bonn<br />

(bis 31. Dezember 2007)<br />

VORSTAND<br />

<strong>PB</strong> VERSICHERUNG AG<br />

Stephan Spital, Burscheid<br />

(seit 1. Januar 2008)<br />

Vorsitzender<br />

Norbert Kox, Bergisch Gladbach<br />

(bis 31. Dezember 2007)<br />

Vorsitzender<br />

Silke Fuchs, Baesweiler<br />

(seit 1. Januar 2008)<br />

Iris Klunk, Haan<br />

(seit 1. Januar 2008)<br />

Peter Heubach, Bonn<br />

(bis 31. Dezember 2007)


VORSTAND<br />

<strong>PB</strong>V LEBENSVERSICHERUNG AG<br />

(EHEMALS BHW LEBENSVERSICHERUNG AG)<br />

Stephan Spital, Burscheid<br />

Vorsitzender<br />

(seit 1. Januar 2008)<br />

Jens Bauer, Hameln<br />

Silke Fuchs, Baesweiler<br />

(seit 9. Oktober 2007)<br />

Iris Klunk, Haan<br />

(seit 9. Oktober 2007)<br />

Bernd H. Eckhardt, Hameln<br />

(bis 9. Oktober 2007)<br />

VORSTAND<br />

<strong>PB</strong> PENSIONSFONDS AG<br />

Silke Fuchs, Baesweiler<br />

Dieter Müller, Troisdorf<br />

Organe 9


LEUCHTENDES BEISPIEL FÜR EIN<br />

GEMEINSAMES DACHKONZEPT.


Die <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong> und die Deutsche<br />

Postbank AG verbindet seit Jahren eine erfolgreiche<br />

Partnerschaft: Die <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong><br />

bringen ihr Know-how in der Produktentwicklung<br />

und im Versicherungsvertrieb in die Zusammenarbeit<br />

ein, während die Deutsche Postbank AG<br />

ihre vielfältigen Vertriebskanäle und perfekte<br />

Schnittstellen auf allen Organisationsebenen zur<br />

Verfügung stellt. Darüber hinaus ermöglicht<br />

der Postbank-Vertrieb einen absatzstarken und<br />

bedarfsorientierten Versicherungsverkauf am<br />

Point of Sale.<br />

DIE <strong>PB</strong> VERSICHERUNGEN<br />

• entwickeln exklusiv für die Postbank Produkte,<br />

die auf deren Kunden zugeschnitten sind<br />

und gestalten diese Produkte im entsprechenden<br />

„Look and Feel“<br />

• integrieren sich in die Vertriebs- und IT-Systeme<br />

der Postbank<br />

• unterstützen den Vertrieb der Postbank exklusiv<br />

in Form von Schulungen, zielgerichteten<br />

Verkaufsmaterialien und Vertriebscontrolling<br />

DIE DEUTSCHE POSTBANK AG<br />

• gibt die strategische Ausrichtung der<br />

Versicherungsprodukte vor<br />

• übernimmt den Verkauf der Versicherungsprodukte<br />

• bietet die Produkte der <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong><br />

über ihre sieben Vertriebswege an<br />

Basis dieser erfolgreichen Zusammenarbeit ist<br />

das Geschäftsmodell: Gemeinsam mit der<br />

Postbank AG bieten die <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong><br />

Versicherungsprodukte an, die optimal auf die<br />

Bedürfnisse der Postbank-Kunden ausgerichtet<br />

sind. 2007 wurde die exklusive und erfolgreiche<br />

Kooperation um weitere 15 Jahre verlängert.<br />

Im Juli 2007 erwarb die Talanx AG die ausstehenden<br />

50 % an der <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG und<br />

der <strong>PB</strong> Versicherung AG. Außerdem hat die Talanx<br />

AG die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG (ehem<strong>als</strong><br />

BHW Lebensversicherung AG) und die <strong>PB</strong> Pensionskasse<br />

AG (ehem<strong>als</strong> BHW Pensionskasse AG) von<br />

der Deutschen Postbank AG übernommen.<br />

Ein gemeinsames Management zeichnet<br />

seit Oktober 2007 sowohl für die <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG <strong>als</strong> auch für die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG verantwortlich. Seit 2008 verfolgen<br />

die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG und die <strong>PB</strong>V<br />

Lebensversicherung AG eine einheitliche Produktund<br />

Markenstrategie.<br />

Die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG konzentriert sich<br />

seit diesem Jahr auf das Kredit-Lebensversicherungsgeschäft<br />

und den damit verbundenen<br />

Risiken (Payment Protection). Das Portfolio der<br />

bislang abgeschlossenen Einzellebensversicherungen<br />

wird in einigen Jahren auf die <strong>PB</strong>V<br />

Lebensversicherung AG übergehen.<br />

Partnerschaft<br />

11


FÜR JEDE BEDARFSLÜCKE HABEN WIR DIE PASSENDE LÖSUNG: DIE <strong>PB</strong> VERSICHERUNGEN BIETEN<br />

FÜR DIE KUNDEN DER POSTBANK DREI MASSGESCHNEIDERTE PRODUKTLINIEN. VORSORGEKONZEPTE,<br />

DIE EINFACH, ÜBERSICHTLICH UND ZUGLEICH TRANSPARENT SIND.


MIT DREI FLEXIBLEN<br />

PRODUKTLINIEN FÜLLEN WIR<br />

JEDE BEDARFSLÜCKE.<br />

317. DREI STARKE PRODUKTLINIEN.<br />

Maßgeschneidert: Die Produktpalette der <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong> bietet für die Kunden der Postbank auf Wunsch einen<br />

kompletten Rundum-Schutz. Drei starke Produktlinien – Altersvorsorge, Risikoabsicherung und zielgruppenorientierte<br />

Produkte – stehen den Kunden der Postbank zur Verfügung. Alle Produkte werden in enger Zusammenarbeit mit<br />

dem Bankpartner entwickelt und sind vollständig in dessen Corporate Design und Produktportfolio eingebunden.<br />

DIE VORSORGELÖSUNGEN AUF EINEN BLICK – MASSGESCHNEIDERT UND BEDARFSORIENTIERT:<br />

VORSORGEBERATUNG<br />

• <strong>PB</strong> Förder Rente – staatlich geförderte Riester- und Rürup-Rente<br />

• <strong>PB</strong> Privat Rente – klassische und fondsgebundene Rentenversicherungen<br />

• Alle fünf Durchführungswege in der betrieblichen Altersversorgung<br />

ZIELGRUPPENPRODUKTE<br />

• <strong>PB</strong> Sofort Rente – sofort beginnende Rentenversicherung<br />

• <strong>PB</strong> Leben Aktiv – Risikolebensversicherung für die Generation 50+<br />

RISIKEN DES LEBENS<br />

• <strong>PB</strong> Leben – Risikolebensversicherung<br />

• <strong>PB</strong> Unfall – Unfallschutz für die ganze Familie<br />

• <strong>PB</strong> Unfall Aktiv – Unfallschutz für die Generation 50+<br />

• Kreditversicherung mit Dreifachschutz gegen Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfähigkeit und Tod<br />

317. Produkte 13


317. ERSTKLASSIGE BETREUUNG.<br />

Die Kunden der Postbank sind gleichzeitig auch die Kunden der <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong>. Ihre Wünsche und Vorstellungen gilt es<br />

Tag für Tag service- und bedarfsorientiert zu erfüllen. Für beide Partner steht die Kundenzufriedenheit an erster Stelle,<br />

daher stellen wir höchste Ansprüche an Service und Qualität.<br />

Vor allem die Mitarbeiter, die in direktem Kundenkontakt am Point of Sale stehen, profitieren von individuellen Coachings<br />

durch unsere Vertriebsconsultants. Denn unsere Kunden sollen in den Genuss einer erstklassigen Betreuung kommen.<br />

Auch die Mitarbeiter des hauseigenen Call-Centers durchlaufen mehrm<strong>als</strong> jährlich technische und fachliche Qualifizierungsmaßnahmen.<br />

Regelmäßige Telefon-Coachings sowie hochmoderne Technik für In- und Outboundgespräche tragen<br />

nachhaltig zur Qualitätssicherung bei.<br />

WARUM WIR DIE NUMMER EINS SIND:<br />

• Coaching der Schaltermitarbeiter und Kundenberater in den Filialen<br />

• Telefonschulungen<br />

• Workshops zu Produkteinführungen, Promotions etc.<br />

Am 1. Januar 2008 trat das neue Versicherungsvertragsgesetz (VVG) in Kraft. Diese tief greifende Reform dient der Verbesserung<br />

des Verbraucherschutzes: Die Kunden erhalten mehr Transparenz über Kosten und Leistungen der Versicherungsprodukte.<br />

Die Umsetzung der VVG-Reform bietet der Postbank und den <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong> die Chance, durch weitere Prozessoptimierungen<br />

und Produktinnovationen Wettbewerbsvorteile auszubauen und den Geschäftserfolg nachhaltig zu sichern.<br />

DANK ERSTKLASSIGER<br />

BETREUUNG NIMMT<br />

DAS KUNDENGESCHÄFT<br />

FAHRT AUF.


DIE ZUFRIEDENHEIT UNSERES PARTNERS POSTBANK STEHT FÜR UNS AN ERSTER STELLE.<br />

WIR MÖCHTEN ERSTE WAHL SEIN. DARUM GELTEN HÖCHSTE ANSPRÜCHE AN QUALITÄT<br />

UND SERVICE IN DER BETREUUNG. DENN NUR SO ERHALTEN DIE POSTBANK-KUNDEN<br />

OPTIMALE VORSORGELÖSUNGEN.<br />

317. Betreuung 15


KUNDEN VERLANGEN HOHE FLEXIBILITÄT UND MOBILITÄT. DARUM ENTWICKELN WIR ALTERSVORSORGE-<br />

PRODUKTE FÜR DIE SIEBEN VERTRIEBSWEGE DER POSTBANK. DURCH TECHNISCHE INTEGRATION. DURCH VIEL<br />

ENGAGEMENT. MIT DEM ERFOLG, DASS BEIM POSTBANK-VERTRIEB HEUTE SIEBEN WEGE ZUM ZIEL FÜHREN.


VIELE WEGE FÜHREN ANS<br />

ZIEL. UNSER VERTRIEB NIMMT<br />

DIE SIEBEN BESTEN.<br />

317. SIEBEN INTEGRIERTE VERTRIEBSWEGE.<br />

Mit unseren Produkt- und Serviceangeboten, unseren Marketing- und Betreuungssystemen wollen wir erste Wahl für<br />

die Postbank und ihre Vertriebswege sein. Alle Produkte werden exklusiv für die sieben Vertriebswege entwickelt.<br />

Sieben Wege führen zum Ziel: Die Produkte der <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong> können rund um die Uhr über die folgenden<br />

Vertriebskanäle der Postbank abgerufen werden:<br />

• 850 Postbank Finanzcenter<br />

• 4.300 mobile Berater (davon 3.800 Finanzmanager und 500 Vermögensberater der Postbank Finanzberatung AG)<br />

• 60 Geschäftskundenbetreuer der Postbank<br />

• 120 Berater der Postbank Firmenkunden AG<br />

• DSL Bank mit 5.000 Partnern<br />

• Vier Call-Center der Postbank mit über 1.000 Mitarbeitern<br />

• Online über www.postbank.de oder www.pb-versicherung.de<br />

317. Vertrieb 17


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG<br />

BERICHT ÜBER DAS GESCHÄFTSJAHR 2007<br />

Lagebericht 20<br />

Bilanz 42<br />

Gewinn- und Verlustrechnung 46<br />

Anhang 48<br />

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 76<br />

Bericht des Aufsichtsrats 78<br />

Zahlen und Fakten 19


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Lagebericht<br />

Ab 2008 verfolgen die<br />

<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG<br />

und die BHW Lebensversicherung<br />

AG eine einheitliche<br />

Produkt- und Markenstrategie.<br />

ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUR <strong>PB</strong> LEBENSVERSICHERUNG AG<br />

GESELLSCHAFTSRECHTLICHE<br />

RAHMENBEDINGUNGEN<br />

Im Juli 2007 hat die Talanx AG die ausstehenden<br />

50 % an der <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG und<br />

der <strong>PB</strong> Versicherung AG erworben. Außerdem<br />

hat sie die BHW Lebensversicherung AG und<br />

die BHW Pensionskasse AG von der Deutschen<br />

Postbank AG übernommen. Anschließend wurden<br />

alle Anteile in die neu gegründete ProACTIV<br />

Vermögensverwaltungs-AG (im folgenden Bericht<br />

kurz „Proactiv Holding“ genannt) eingebracht,<br />

die die Aktivitäten des Geschäftsfeldes Ban<strong>ca</strong>ssurance<br />

der Talanx bündelt.<br />

INTEGRATION DER BHW<br />

LEBENSVERSICHERUNG AG<br />

Bei der Integration der BHW Lebensversicherung<br />

AG in den Talanx-Konzern wurden im Jahr 2007<br />

bereits wesentliche Meilensteine erreicht.<br />

Beispielsweise wurde der Vorstand der Gesellschaft<br />

neu besetzt: Ein gemeinsames Management<br />

zeichnet seit Oktober 2007 sowohl für die<br />

<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG und für die BHW<br />

Lebensversicherung AG verantwortlich.<br />

Ab 2008 werden die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG<br />

und die BHW Lebensversicherung AG eine einheitliche<br />

Produkt- und Markenstrategie verfolgen.<br />

In die Verwaltungsgemeinschaft der <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG, <strong>PB</strong> Versicherung AG, <strong>PB</strong> Pensionsfonds<br />

AG, CiV Lebensversicherung AG und<br />

CiV Versicherung AG wurde die BHW Lebensversicherung<br />

AG integriert. Hauptanliegen der<br />

Verwaltungsgemeinschaft ist die Nutzung von<br />

Synergien, insbesondere in den Bereichen<br />

Kundenservice, Bestandsverwaltung, Rechnungswesen,<br />

Controlling und Personal. Die Kosten<br />

werden auf Vollkostenbasis verteilt. Zudem<br />

arbeiten diese Gesellschaften auf Dienstleistungsbasis<br />

mit der PCC Communi<strong>ca</strong>tion Center<br />

GmbH zusammen, die schwerpunktmäßig Call-<br />

Center-Dienstleistungen erbringt.<br />

PARTNERSCHAFT & VERTRIEB<br />

Die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG bietet ihre Produkte<br />

exklusiv über die Vertriebswege der<br />

Deutschen Postbank AG an. Die Kooperation<br />

verbindet das dichteste Filialnetz einer privaten<br />

Bank in Deutschland mit dem Know-how eines<br />

der größten deutschen Versicherungskonzerne.<br />

Mit überdurchschnittlichen Zuwachsraten hat<br />

sich die noch junge Gesellschaft in den vergangenen<br />

Jahren erfolgreich auf dem deutschen<br />

Versicherungsmarkt positioniert.<br />

Basis dieses Erfolgs ist das Geschäftsmodell:<br />

Gemeinsam mit ihrem Partner Deutsche Postbank<br />

AG bietet die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG<br />

Versicherungsprodukte an, die optimal auf die<br />

Bedürfnisse der Postbank-Kunden ausgerichtet<br />

sind. Alle Produkte werden exklusiv für die sieben<br />

Vertriebswege der Deutschen Postbank AG<br />

entwickelt und sind vollständig in das Corporate<br />

Design und Produktportfolio der Bank eingebunden.<br />

Zudem ist die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG<br />

in die technischen Systeme ihres Partners integriert.<br />

So können beispielsweise in den Filialen<br />

der Deutschen Postbank AG über die webbasierte<br />

Beratungssoftware „Internet-Client-<br />

Filiale (ICF)” jedem Kunden am Point of Sale<br />

(POS) auf seine individuellen Bedürfnisse maßgeschneiderte<br />

Produkte angeboten werden.<br />

Auch der sofortige Abschluss eines Vertrags vor<br />

Ort ist möglich. Der ebenfalls IT-gestützte umfassende<br />

Vorsorge-Beratungs-Check (VBC)<br />

sowie der seit März 2007 verwendete Risiko-<br />

Beratungs-Check (RBC) ermöglichen der<br />

Deutschen Postbank AG die kompetente<br />

Rundum-Beratung zum Thema Vorsorge bzw.<br />

Risikoabsicherung. Darüber hinaus ist die <strong>PB</strong><br />

Lebensversicherung AG in alle weiteren Beratungssoftwares<br />

der Deutschen Postbank AG<br />

integriert, zum Beispiel in die Call-Center-<br />

Software „Internet Client Call Center (ICC)“<br />

und die Fili<strong>als</strong>oftware „Internet-Client-Filiale<br />

(ICF)“ offline der Postbank Finanzberatung AG.<br />

Zusätzlich werden die Vertriebsmitarbeiter<br />

der Deutschen Postbank AG intensiv im Rahmen<br />

von Trainings- und Coachingmaßnahmen von<br />

Mitarbeitern der <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG auf<br />

den Versicherungsvertrieb geschult.


VERTRIEBSWEGE<br />

Als Partner der Deutschen Postbank AG ist die<br />

<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG für ihre Kunden über<br />

viele Wege bequem erreichbar. Die Produkte können<br />

rund um die Uhr über die folgenden Vertriebskanäle<br />

der Deutschen Postbank AG abgerufen<br />

werden:<br />

• 850 Postbank Finanzcenter<br />

• 500 Vermögensberater der Postbank<br />

Finanzberatung AG<br />

• 60 Geschäftskundenbetreuer der Deutschen<br />

Postbank AG<br />

• 120 Berater der Postbank Firmenkunden AG<br />

• DSL Bank mit 5.000 Partnern<br />

• Vier Call-Center der Deutschen Postbank AG<br />

mit über 1.000 Mitarbeitern<br />

• Online über www.postbank.de oder<br />

www.pb-versicherung.de<br />

PRODUKTSPEKTRUM<br />

Die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG, Versicherer der<br />

Deutschen Postbank AG, hat im vergangenen<br />

Jahr gut verständliche, leistungsstarke und verbraucherfreundliche<br />

Vorsorgelösungen – für jedes<br />

Alter und für jeden Bedarf – angeboten.<br />

Die Produktpalette umfasste im Berichtsjahr:<br />

• Klassische und fondsgebundene<br />

Rentenversicherungen<br />

• Rentenversicherungen i. S. d. Gesetzes über<br />

die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen<br />

(AltZertG, „Riester-Rente“)<br />

• Leibrentenversicherungen („Rürup-Rente“)<br />

• Sofort beginnende Rentenversicherungen<br />

• Risikolebensversicherungen<br />

• Sterbegeldversicherungen<br />

• Direktversicherungen<br />

• Kredit-Lebensversicherungen mit Todesfallund<br />

Arbeitsunfähigkeitsschutz, die in Verbindung<br />

mit Krediten der Deutschen<br />

Postbank AG und der DSL Bank angeboten<br />

werden<br />

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung<br />

hat der <strong>PB</strong> Privat Rente, dem <strong>PB</strong> Rentenkonto,<br />

der <strong>PB</strong> Leibrente, der <strong>PB</strong> Leben und der <strong>PB</strong> Sofort<br />

Rente das Dommermuth-Gütesiegel verliehen.<br />

Ferner bieten die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG<br />

und die <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG in Zusammenarbeit<br />

mit den Vertriebspartnern der HDI-Gerling Pensionsmanagement<br />

AG alle weiteren Durchführungswege<br />

der betrieblichen Altersversorgung an.<br />

Die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG betreibt ausschließlich<br />

das selbst abgeschlossene Geschäft.<br />

Im laufenden Geschäftsjahr 2008 konzentriert<br />

sich die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG auf die Produkte<br />

der Kredit-Lebensversicherungen; wir verweisen<br />

dazu auf die Ausführungen im Ausblick.<br />

UNTERNEHMENSRATING<br />

Mit Hilfe von Ratings werden Unternehmen<br />

neutral und zukunftsorientiert auf der Basis<br />

ihrer Erfolgs- und Risikofaktoren bewertet. Die<br />

<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG wurde 2007 von verschiedenen,<br />

anerkannten Rating-Agenturen ausgezeichnet.<br />

Die internationale Rating-Agentur<br />

Fitch Ratings zeichnete die <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG im November 2007 zum wiederholten<br />

Male mit dem „A“-Finanzstärke-Rating<br />

aus. Der Rating-Ausblick ist stabil. Zu den positiven<br />

Rating-Faktoren zählte das sehr starke Neugeschäftswachstum<br />

der Gesellschaft im Vorjahr.<br />

Fitch erwartet nach der Verlängerung des Kooperationsabkommens<br />

auch für die nächsten Jahre,<br />

dass die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG stark wachsen<br />

wird und das massive Potenzial der Kooperation<br />

ausschöpfen kann.<br />

Im August 2007 hat sich die <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG zum zweiten Mal der Bewertung<br />

durch die Assekurata gestellt. Das Ergebnis: Die<br />

deutsche Rating-Agentur verlieh dem Hildener Versicherer<br />

erneut das Rating „A“ (gut). Sehr gut bewertete<br />

Assekurata die hohe Ausstattung bei<br />

Sicherheitsmitteln, zum Beispiel dem Eigenkapital,<br />

sowie das Wachstum der <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG. Die Gesellschaft zeichnet sich seit Jahren<br />

durch zweistellige Wachstumsraten aus. Das anhaltend<br />

hohe Wachstum ein Beleg für die Attraktivität<br />

der Versicherungsprodukte und den Erfolg<br />

der Kooperation mit der Deutschen Postbank AG.<br />

Die positive Entwicklung der Eigenmittel, die<br />

Einbindung in den Talanx-Konzern sowie das<br />

Lagebericht <strong>21</strong><br />

Gemeinsam mit der Postbank<br />

bietet die <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG Versicherungsprodukte<br />

an, die optimal auf<br />

die Bedürfnisse der Postbank-<br />

Kunden zugeschnitten sind.


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Fitch Ratings, Assekurata<br />

und Jörg Finsinger zeichneten<br />

die <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG 2007 aus.<br />

moderne und leistungsfähige Risikomanagement<br />

im Versicherungs- wie im Kapitalanlagengeschäft<br />

stellen die Unternehmenssicherheit nach Ansicht<br />

von Assekurata in sehr guter Weise sicher.<br />

Jörg Finsinger, Professor für Finanzdienstleistungen<br />

an der Universität Wien, bewertete<br />

im Rahmen des großen Lebensversicherungs-<br />

KONJUNKTUR & MARKT<br />

VOLKSWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG<br />

Der globale Wirtschaftsaufschwung konnte<br />

auch im Jahr 2007 weiter zulegen. Mit 5,2 %<br />

war die Zuwachsrate ähnlich hoch wie im Vorjahr,<br />

wobei das Wachstum wiederum getragen<br />

wurde durch die Dynamik in den Schwellenländern<br />

und in der Eurozone. Dabei zeigte auch<br />

die im zweiten Halbjahr beginnende Finanzmarktkrise<br />

keine bremsende Wirkung. In den USA<br />

hingegen waren erste Abschwächungstendenzen<br />

unübersehbar: Nachdem die Konjunktur im<br />

ersten Halbjahr noch moderat anziehen konnte,<br />

bremste die einsetzende Subprime-Krise die<br />

weitere Entwicklung. Die daraus resultierenden<br />

Auswirkungen auf die Finanz- und Kapitalmärkte<br />

und das Platzen der US-amerikanischen<br />

Immobilienblase schwächten das Wachstum im<br />

weiteren Jahresverlauf ab. Die Verbraucherpreise<br />

stiegen im Durchschnitt deutlicher <strong>als</strong> im Vorjahr.<br />

Die Inflationskernrate lag mit 2,4 % ebenfalls<br />

über der von der US-Notenbank Fed angepeilten<br />

Zielgröße von 2 %. Die positive Arbeitsmarktentwicklung<br />

trübte sich leicht ein, und das<br />

Bruttoinlandsprodukt legte mit etwas über 2 %<br />

unter Potenzial zu.<br />

Die erfreuliche konjunkturelle Entwicklung in<br />

Europa führte zu einem Anstieg des aggregierten<br />

Bruttoinlandsprodukts von 2,6 % und konnte<br />

damit das positive Wachstum aus dem Vorjahr<br />

bestätigen. Dabei waren in den einzelnen<br />

Mitgliedsstaaten deutliche Unterschiede zu verzeichnen:<br />

Einem verhaltenen Aufschwung in<br />

Frankreich, Italien und Portugal standen deutlich<br />

höhere Zuwachsraten in Finnland, Griechenland,<br />

Österreich und Spanien gegenüber.<br />

Auch in Deutschland, der größten Volkswirtschaft<br />

ratings der WirtschaftsWoche die <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG mit der Bestnote von fünf Sternen.<br />

Diese positiven Qualitätsbeurteilungen sind<br />

ein wichtiges Argument für die Finanzstärke<br />

und die Qualität der <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG<br />

und ihrer Produkte.<br />

der Eurozone, konnte die Konjunktur an das positive<br />

Vorjahr anknüpfen. Von der günstigen Entwicklung<br />

konnte auch der Arbeitsmarkt profitieren,<br />

was zu einer gegenüber dem Vorjahr leicht<br />

niedrigeren Arbeitslosenquote in Europa von<br />

7,4 % führte. Die harmonisierten Verbraucherpreise<br />

lagen weiterhin über der Zielmarke der EZB.<br />

(Quelle: GDV, Jahrbuch 2007, Die Deutsche<br />

Versicherungswirtschaft)<br />

ENTWICKLUNG DER DEUTSCHEN WIRTSCHAFT<br />

Vor dem Hintergrund einer bislang noch immer<br />

deutlich wachsenden Weltwirtschaft und eines<br />

expansiven Außenhandels hat die deutsche Volkswirtschaft<br />

nach dem überraschend kräftigen<br />

Wirtschaftswachstum von annähernd 3 % im<br />

Vorjahr auch im Jahr 2007 nochm<strong>als</strong> eine merkliche<br />

Produktionsausweitung erzielen können.<br />

Laut Statistischem Bundesamt war das Bruttoinlandsprodukt<br />

im Geschäftsjahr mit 2,5 %<br />

höher <strong>als</strong> im Vorjahr. Die zur Jahresmitte 2007<br />

erstm<strong>als</strong> erkennbaren Spannungen an den internationalen<br />

Finanzmärkten bedrohten allerdings<br />

auch die gute Konjunktur in Deutschland. Die<br />

von den Wirtschaftsforschungsinstituten zunächst<br />

prognostizierte Fortsetzung des Aufschwungs<br />

auch über 2007 hinaus erscheint<br />

inzwischen nicht mehr gesichert. Trotz ihrer<br />

unbestreitbaren und weiter zunehmenden<br />

gesamtwirtschaftlichen Bedeutung war für die<br />

deutsche Versicherungswirtschaft in den vergangenen<br />

Jahren eine fortschreitende<br />

Wachstumsabschwächung zu verzeichnen.<br />

(Quelle: GDV, Jahrbuch 2007, Die Deutsche<br />

Versicherungswirtschaft)


BRANCHENSITUATION<br />

Die verbesserte Konjunkturlage brachte keine<br />

Wachstumsimpulse für die deutsche Versicherungswirtschaft.<br />

Im November 2007 erwarteten<br />

die im Gesamtverband der Deutschen<br />

Versicherungswirtschaft (GDV) zusammengeschlossenen<br />

Versicherer für das Gesamtjahr<br />

ein Beitragsplus von höchstens 0,2 % (Vorjahr<br />

2,4 %). Während die Lebensversicherer mit<br />

konstanten Beitragseinnahmen rechnen, ist<br />

in der Schaden- und Unfallversicherung erneut<br />

ein leichter Beitragsabrieb (–0,4 %) zu<br />

erwarten. Nicht nur branchenspezifische Einflüsse<br />

wie der intensive Wettbewerb oder die<br />

Folgen politischer Reformen wirkten sich dämpfend<br />

auf die Beitragsentwicklung aus. Die trotz<br />

sinkender Arbeitslosenquote anhaltende Unsicherheit<br />

äußerte sich bei Teilen der Bevölkerung<br />

immer noch in spürbarer Zurückhaltung<br />

bei langfristigen Festlegungen in der Altersvorsorge.<br />

Auch steht die Versicherungsnachfrage<br />

am Ende des Konjunkturzyklus, so dass<br />

Impulse für die Branche nur mit zeitlicher<br />

Verzögerung zu erwarten sind.<br />

(Quelle: GDV, Jahrbuch 2007, Die Deutsche<br />

Versicherungswirtschaft)<br />

VERSICHERUNGSWIRTSCHAFT IM JAHR 2007<br />

2007 wurden zwei wichtige Rechtsgebiete<br />

neu geregelt, die sich wesentlich auf das Verhältnis<br />

zwischen Versicherern, ihren Mitarbeitern im<br />

Innen- und Außendienst und den Kunden auswirken:<br />

Die Verordnung über die Versicherungsvermittlung<br />

und -beratung sowie die Reform des<br />

Versicherungsvertragsgesetzes. Die EU-Vermittlerrichtlinie<br />

wird über neue Ausbildungsstandards<br />

für Vermittler eine einheitlich hohe Qualifikation<br />

garantieren. Auch die zusätzlichen<br />

Beratungs- und Dokumentationspflichten werden<br />

die Beratungsqualität weiter verbessern.<br />

(Quelle: GDV, Jahrbuch 2007, Die Deutsche<br />

Versicherungswirtschaft)<br />

EU-VERMITTLERRICHTLINIE<br />

Die EU-Vermittlerrichtlinie wurde mit Wirkung<br />

zum 1. Mai 2007 in nationales Recht umgesetzt.<br />

Das Vermittlergesetz erfasst grundsätzlich jeden<br />

gewerbsmäßigen Versicherungsvermittler<br />

(d. h. hauptberufliche und nebenberufliche<br />

Versicherungsvertreter, Mehrfachagenten, Versicherungsmakler)<br />

sowie Versicherungsberater<br />

und soll deren Ausübung der Niederlassungsund<br />

Dienstleistungsfreiheit erleichtern. Ebenso<br />

wird der Verbraucherschutz erweitert und<br />

sieht vor, dass die zusätzlichen Beratungs- und<br />

Dokumentationspflichten die Qualität der Beratung<br />

verbessern und vereinheitlichen.<br />

(Quelle: http://www.vermittlerrichtlinie.de und GDV,<br />

Jahrbuch 2007, Die Deutsche Versicherungswirtschaft)<br />

NEUES VERSICHERUNGSVERTRAGSGESETZ (VVG)<br />

AB 1. JANUAR 2008<br />

Das neue Gesetz über den Versicherungsvertrag,<br />

das am 1. Januar 2008 in Kraft trat, läutete<br />

eine neue Ära für die Versicherungswirtschaft<br />

ein. Die Reform des bald 100 Jahre alten Versicherungsvertragsgesetzes<br />

führt zu einer maßgeblichen<br />

Modernisierung der Beziehungen<br />

zwischen Versicherern und Versicherten. Mehr<br />

Transparenz für Kunden über Kosten und Leistungen<br />

der Versicherungsprodukte, eine weitere<br />

Verbesserung der Informationen der Kunden<br />

vor und nach Vertragsabschluss sowie höhere<br />

Rückkaufswerte bei frühzeitiger Kündigung von<br />

Lebensversicherungsverträgen sind wesentliche<br />

Teile der Reform, die die Versicherer im vergangenen<br />

Jahr selbst vorgeschlagen haben. Besonders<br />

kontrovers ist über die Ausschüttung stiller<br />

Reserven diskutiert worden. Künftig ist die Ausschüttung<br />

gesetzlich geregelt. Per saldo wird<br />

dadurch jedoch nicht mehr Geld <strong>als</strong> früher zur<br />

Ausschüttung zur Verfügung stehen. Denn auch<br />

bisher kamen die stillen Reserven den Kunden<br />

zugute, wenn sie für eine stabile Überschussbeteiligung<br />

eingesetzt wurden.<br />

(Quelle: GDV, Jahrbuch 2007, Die Deutsche<br />

Versicherungswirtschaft)<br />

Lagebericht<br />

23<br />

Am 1. Januar 2008 trat das<br />

neue Versicherungsvertragsgesetz<br />

(VVG) in Kraft.


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Besonders die Riester-Rente<br />

konnte an ihren Vorjahreserfolg<br />

anknüpfen – ihre<br />

Verbreitung stieg deutlich.<br />

RAHMENRICHTLINIEN-ENTWURF ZU SOLVENCY II<br />

Auf dem richtigen Kurs befindet sich die deutsche<br />

Versicherungswirtschaft auch mit ihren<br />

Vorbereitungen auf Solvency II. Hierdurch wird<br />

sich das Aufsichtssystem im Versicherungswesen<br />

fundamental verändern. Ziel ist, die europäischen<br />

Aufsichtsvorschriften zu harmonisieren<br />

und damit den Wettbewerb auf den Versicherungsmärkten<br />

in Europa zu stärken. Nach den<br />

neuen Regeln des Aufsichtsrechts berechnen<br />

die Unternehmen ihre Eigenmittelanforderungen<br />

zukünftig mittels eines Standardansatzes oder<br />

eines von der Aufsicht zertifizierten internen<br />

Modells. Im Kern bedeutet das: Je höher das<br />

Risiko, dem eine Versicherungsgesellschaft ausgesetzt<br />

ist, desto mehr Kapital wird sie vorhalten<br />

müssen. Noch wird das für das Versicherungsgeschäft<br />

notwendige Kapital nur auf einfache<br />

Weise berechnet, etwa mit Hilfe eines<br />

pauschalen Prozentsatzes der Prämien. Das tatsächliche<br />

Risikoprofil eines Versicherers wird<br />

damit nicht erfasst.<br />

Im Vergleich zum jetzigen System, Solvency I,<br />

zeigt der Entwurf der Rahmenrichtlinie weitere<br />

deutliche Verbesserungen, etwa die Möglichkeit<br />

einer flexibleren Kapitalanlage. Die europäische<br />

Versicherungswirtschaft kritisiert allerdings<br />

das vorgeschlagene Kategorisierungs- und<br />

Limitierungssystem von Eigenmitteln, das sich<br />

an die Bankenwelt anlehnt: Im Entwurf werden<br />

Eigenmittel in Werthaltigkeitsklassen eingeteilt<br />

und ungerechtfertigterweise in ihrer Anrechnung<br />

begrenzt. Darüber hinaus gibt es<br />

Gesprächsbedarf bei den qualitativen Anforderungen<br />

an das interne Risikomanagement.<br />

Um das von der Europäischen Kommission<br />

angestrebte Ziel einer risikobasierten Versicherungsaufsicht<br />

zu erreichen, müssen aus Sicht der<br />

deutschen Versicherungswirtschaft auch alle<br />

Risikopuffer der Unternehmen voll anerkannt<br />

werden, beispielsweise in der Lebensversicherung<br />

die freie Rückstellung für Beitragsrückerstattung<br />

(RfB). Mit der neuen Rahmenrichtlinie<br />

sollte außerdem die Chance genutzt werden,<br />

eine neue Qualität der Gruppenbeaufsichtigung<br />

in Europa einzuführen. Damit würde die wirtschaftliche<br />

Realität von Versicherungskonzernen<br />

besser abgebildet werden können <strong>als</strong> bisher.<br />

Schließlich sollte das neue Aufsichtsrecht kleine<br />

und mittlere Unternehmen nicht überfordern.<br />

Der GDV sieht deshalb noch Nachbesserungsbedarf<br />

im Detail des aktuellen Richtlinienentwurfs.<br />

(Quelle: GDV, Jahrbuch 2007, Die Deutsche<br />

Versicherungswirtschaft)<br />

RIESTER-FÖRDERUNG AB 1. JANUAR 2008<br />

AUFGESTOCKT<br />

Die Grundzulage der Riester-Förderung zur privaten<br />

Vorsorge wurde planmäßig am 1. Januar<br />

2008 von 114 EUR auf 154 EUR angehoben.<br />

Zudem erhöhten sich die Zulagen pro Kind von<br />

138 EUR auf 185 EUR und für Neugeborene sogar<br />

auf 300 EUR pro Jahr. Die volle Förderung erhält<br />

derjenige, der mindestens 4 % (Vorjahr 3 %)<br />

des in der Rentenversicherung beitragspflichtigen<br />

Einkommens aus dem Vorjahr anlegt, Zulagen<br />

inklusive.<br />

(Quelle: GDV, Jahrbuch 2007, Die Deutsche<br />

Versicherungswirtschaft)<br />

NEUZUGANG IM MARKT<br />

Auch im Jahr 2007 setzte sich der Trend zu<br />

langfristig ausgerichteten Vorsorgeverträgen in<br />

der Lebensversicherung fort. Vorsorgeverträge<br />

mit rentenförmiger Auszahlung hielten den<br />

größten Anteil am Neugeschäft der Lebensversicherungen<br />

mit rund 54 %. Besonders die<br />

Riester-Rente konnte an ihren Vorjahreserfolg<br />

anknüpfen – ihre Verbreitung stieg deutlich.<br />

2007 wurden laut Schätzung 2,06 Mio. Riester-<br />

Verträge (+2,5 %) neu abgeschlossen – zum<br />

Großteil in Form von Einzel-Rentenversicherungen.<br />

Das Neuzugangsergebnis 2007 belief<br />

sich Hochrechnungen zufolge insgesamt auf<br />

7,38 Mio. Verträge (–8,1 %) mit einer Versicherungssumme<br />

von 242,39 Mrd. EUR (–3,6 %).<br />

Die auf das Jahr berechnete Beitragseinnahme<br />

erreichte bei Lebensversicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung 6,39 Mrd. EUR (–2,0 %) und<br />

bei solchen gegen Einmalbeitrag 11,59 Mrd.


EUR (+0,2 %). Die Summe aus laufenden und<br />

Einmalbeiträgen sank auf 17,98 Mrd. EUR<br />

(–0,6 %).<br />

(Quelle: GDV, Ergebnisrundschreiben vom 24.1.2008:<br />

Vorläufige Ergebnisse zur 2007er Geschäftsentwicklung;<br />

Statistisches Rundschreiben Nr. 01/2008<br />

(Lebensversicherung i. e. S.))<br />

BESTANDSENTWICKLUNG IM MARKT<br />

Die gebuchten Bruttobeiträge der Lebensversicherung<br />

erreichten 2007 laut Hochrechnung<br />

75,08 Mrd. EUR(+ 0,4 %). Dabei entfielen 63,<strong>21</strong><br />

Mrd. EUR (+0,3 %) auf laufende Beiträge und<br />

11,87 Mrd. EUR (+1,1 %) auf Einmalbeiträge.<br />

DIE <strong>PB</strong> LEBENSVERSICHERUNG AG IM GESCHÄFTSJAHR 2007<br />

BEITRAGSENTWICKLUNG<br />

Die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG konnte ihre<br />

gebuchten Bruttobeiträge um 6,2 % von<br />

252,8 Mio. EUR auf 268,5 Mio. EUR steigern.<br />

Die laufenden Bruttobeiträge der <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG stiegen ebenfalls um 6,2 %,<br />

auf 134,6 Mio. EUR (Vorjahr 126,8 Mio. EUR).<br />

Hiervon entfielen <strong>21</strong>,1 Mio. EUR auf Kapital-<br />

Lebensversicherungen und 113,5 Mio. EUR<br />

Der Versicherungsbestand der Lebensversicherung<br />

belief sich zum 31. Dezember 2007<br />

laut Schätzung auf insgesamt 93,16 Mio.<br />

Verträge (–0,8 %) mit einer versicherten Summe<br />

von 2.430,41 Mrd. EUR (+2,1 %). Der laufende<br />

Beitrag für ein Jahr aus dem Bestand betrug<br />

63,18 Mrd. EUR (–1,0 %).<br />

(Quelle: GDV, Ergebnisrundschreiben vom 24.1.2008:<br />

Vorläufige Ergebnisse zur 2007er Geschäftsentwicklung;<br />

Statistisches Rundschreiben Nr. 01/2008<br />

(Lebensversicherung i. e. S.))<br />

auf Rentenversicherungen. Die Einmalbeiträge<br />

legten um 6,2 % von 126,0 Mio. EUR auf<br />

133,8 Mio. EUR zu.<br />

Gebuchte Bruttobeiträge (in Mio. EUR)<br />

300<br />

250<br />

200<br />

150<br />

100<br />

50<br />

92,2<br />

80,7<br />

• Restschuldversicherung<br />

• Einzelleben<br />

136,8<br />

252,8<br />

174,2 % 6,2 %<br />

118,7<br />

230,2<br />

268,5<br />

243,1<br />

11,5 18,1 22,6 25,4<br />

2004 2005 2006 2007<br />

Lagebericht<br />

25<br />

Die gebuchten Bruttobeiträge<br />

der <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG<br />

stiegen 2007 um 6,2 %.


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

ENTWICKLUNG DES NEUZUGANGS<br />

Der verhaltenen Neugeschäftsentwicklung im<br />

Versicherungsmarkt konnte sich auch die <strong>PB</strong><br />

Lebensversicherung AG im Geschäftsjahr 2007<br />

nicht entziehen.<br />

Die Anzahl der eingelösten Versicherungsverträge<br />

ging um 17 % auf 75.931 Stück zurück<br />

(Vorjahr 91.479 Stück).<br />

Für das Neugeschäft der Kredit-Lebensversicherung<br />

wurde eine Beitragssumme von 28,4 Mio.<br />

EUR (Vorjahr 25,2 Mio. EUR) verzeichnet.<br />

Insgesamt beläuft sich das Neugeschäft der <strong>PB</strong><br />

Lebensversicherung AG auf eine Beitragssumme<br />

von 751,0 Mio. EUR (Vorjahr 1.271,1 Mio. EUR).<br />

BESTANDSENTWICKLUNG<br />

Der Bestand an Policen zeigte folgende positive<br />

Entwicklung:<br />

2007 2006 Entwick-<br />

Stück Stück lung in %<br />

Kapital-Lebensversicherungen 36.622 34.023 7,6<br />

Klassische Rentenversicherungen 39.818 39.506 – 0,8<br />

Fondsgebundene Rentenversicherungen 14.461 14.744 –1,9<br />

Rentenversicherungen i. S. d. AltZertG 154.754 138.647 11,6<br />

Risiko-Lebensversicherungen 2.328 2.374 – 1,9<br />

Kredit-Lebensversicherungen 129.695 116.488 11,3<br />

Gesamt 377.678 345.782 9,2<br />

Die gesammte Versicherungssumme<br />

erhöhte<br />

sich um 10,9 %.<br />

Die gesamte Versicherungssumme erhöhte<br />

sich um 10,9 % auf 5.267,4 Mio. EUR (Vorjahr<br />

4.750,1 Mio. EUR). Nähere Erläuterungen zur<br />

Bewegung des Versicherungsbestands sind in<br />

der Anlage zum Lagebericht enthalten.<br />

KOSTENVERLAUF<br />

Die Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb<br />

verringerten sich von 41,9 Mio. EUR auf<br />

37,4 Mio. EUR. Davon entfallen auf Provisionen<br />

20,0 Mio. EUR (Vorjahr 26,8 Mio. EUR). Aufgrund<br />

effizienter Verwaltungsabläufe blieb die Verwaltungskostenquote<br />

(mittelbare Verwaltungsaufwendungen<br />

in Relation zu den verdienten Bruttobeiträgen)<br />

mit 1,9 % (Vorjahr 1,7 %) nahezu unverändert<br />

und lag damit unter dem Marktniveau.<br />

LEISTUNGEN AN KUNDEN<br />

Zu den Leistungen zählen zum einen die Auszahlungen<br />

der vertraglich garantierten Renten<br />

und Versicherungsleistungen, die Aufwendungen<br />

für Rückkäufe und die bis zum Versicherungsfall<br />

bzw. bis zur vorzeitigen Vertragsbeendigung von<br />

den Versicherungsnehmern erworbenen Überschussleistungen.<br />

Zum anderen gehört dazu auch<br />

der Zuwachs der bestehenden Leistungsverpflichtungen<br />

in Form von Erhöhungen der Deckungsrückstellungen<br />

und von Zuführungen zu<br />

den Überschussguthaben und zur Rückstellung<br />

für erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung.<br />

Aufwendungen für Versicherungsfälle<br />

Im Geschäftsjahr stiegen die Aufwendungen für<br />

Versicherungsfälle für eigene Rechnung dem Geschäftsverlauf<br />

entsprechend auf 26,2 Mio. EUR<br />

(Vorjahr 16,6 Mio. EUR). Der Schadenverlauf lag<br />

insgesamt unter den statistischen Erwartungen.<br />

Deckungsrückstellung<br />

Die Veränderung der übrigen versicherungstechnischen<br />

Netto-Rückstellungen (Deckungsrückstellung)<br />

im Berichtsjahr in Höhe von<br />

188,4 Mio. EUR (Vorjahr 187,9 Mio. EUR) resultiert<br />

im Wesentlichen aus dem Bestandswachstum.<br />

Um der zunehmenden Verringerung der<br />

Sicherheitsmargen bei Rentenversicherungen<br />

entgegenzuwirken, hat die Deutsche Aktuarvereinigung<br />

e.V. (DAV) im Jahr 2007 eine<br />

weitere Erhöhung der Reserven empfohlen.<br />

Bei der <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG wurden der<br />

Deckungsrückstellung zum 31. Dezember 2007<br />

zusätzliche Beträge in Höhe von 687 TEUR für<br />

die bestehenden Rententarife zugeführt. Die<br />

zusätzliche Deckungsrückstellung beläuft sich<br />

nunmehr auf 4.533 TEUR.<br />

Überschussbeteiligung<br />

Die Verzinsung (ohne Berücksichtigung der<br />

Schlussüberschussanteile) der vorhandenen<br />

Guthaben der Versicherungsnehmer lag bei den<br />

Lebens- und Rentenversicherungsprodukten bei<br />

4,0 % (Vorjahr 4,5 %).


Beitragsrückgewähr<br />

Im Berichtsjahr wurden der Rückstellung für<br />

Beitragsrückerstattung 8,4 Mio. EUR (Vorjahr<br />

5,5 Mio. EUR) zugewiesen.<br />

ENTWICKLUNG DER KAPITALANLAGEN<br />

IM JAHR 2007<br />

Allgemeine Kapitalmarktentwicklung<br />

Das Jahr 2007 entwickelte sich für die Unternehmen<br />

sehr positiv. Trotz der stark gestiegenen<br />

Energiepreise (z. B. Rohöl +58 %) konnten<br />

viele Branchen ihre Gewinne steigern. Wie in<br />

den vergangenen Jahren war der Export, trotz<br />

des gegenüber dem US-Dollar steigenden Euro,<br />

der Motor der guten Konjunktur.<br />

Die zur Jahresmitte sichtbar gewordenen<br />

Risiken der Finanzbranche aus Subprime-<br />

Krediten stellten den Kapitalmarkt und dort<br />

speziell den Geldmarkt vor bisher unbekannte<br />

Herausforderungen. Die Notenbanken haben<br />

in dem Zusammenhang Geschick bewiesen und<br />

dem Geldmarkt, trotz guter Konjunkturlage,<br />

ausreichend Liquidität zur Verfügung gestellt.<br />

Die Sicherungssysteme des deutschen Bankenmarktes<br />

erwiesen sich <strong>als</strong> verlässlich und konnten<br />

einzelne Finanzinstitute wieder auf eine<br />

solide Basis stellen.<br />

Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen<br />

schwankte im Jahr 2007 zwischen 3,69 % und<br />

4,68 % und lag zum Jahresende bei 4,32 %.<br />

Der Leitzins wurde von der Europäischen<br />

Zentralbank in zwei Schritten von 3,5 % auf<br />

4,0 % angehoben.<br />

In diesem Umfeld stieg der DJ EURO STOXX 50<br />

Index 2007 um 7 %; der deutsche Aktienindex<br />

legte noch deutlich stärker um 22 % zu und<br />

konnte somit im fünften Jahr in Folge eine<br />

positive Wertentwicklung verzeichnen.<br />

Kapitalanlageverlauf bei der<br />

<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG<br />

Der Schwerpunkt der Investitionen lag weiterhin<br />

auf nicht abschreibungsgefährdeten Namensschuldverschreibungen<br />

mit hoher Bonität.<br />

Nachdem das Zinsniveau in den Vorjahren auf<br />

einem sehr niedrigen Niveau von meist unter 4 %<br />

verharrt hatte, konnten 2007 Zinspapiere<br />

wieder zu einem auch langfristig attraktiven<br />

Niveau erworben werden.<br />

Zur Ertragssteigerung wurden weiterhin<br />

höherverzinslich strukturierte Anleihen beigemischt.<br />

Bei der Kapitalanlage wurden nur<br />

Emittenten mit hoher Bonität und ohne Abschreibungsrisiken<br />

berücksichtigt.<br />

Zusammensetzung der Kapitalanlagen in TEUR<br />

600.000<br />

500.000<br />

400.000<br />

300.000<br />

200.000<br />

100.000<br />

151.300<br />

241.681<br />

428.973<br />

612.362 *)<br />

2004 2005 2006 2007<br />

*) 42,8 % Steigerung im Vergleich zum Vorjahr<br />

• Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und<br />

Beteiligungen<br />

• Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche<br />

Wertpapiere<br />

• Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen,<br />

Darlehen und Einlagen bei Kreditinstituten<br />

• Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche<br />

Wertpapiere<br />

Lagebericht<br />

27


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG<br />

verdoppelte den Jahresüberschuss<br />

2007 auf 1.013 TEUR.<br />

Durch diese Strategie konnten die laufenden Erträge<br />

aus Kapitalanlagen um 10,1 Mio. EUR auf<br />

24,6 Mio. EUR gesteigert werden. Die Gewinne<br />

aus Abgängen betrugen 0,2 Mio. EUR. Diese Erträge<br />

resultieren aus dem Verkauf von Investmentanteilen.<br />

Somit stiegen die gesamten Erträge<br />

aus Kapitalanlagen um 65,8 % auf 24,7 Mio. EUR<br />

(Vorjahr 14,9 Mio. EUR).<br />

Die Aufwendungen für die Kapitalanlagen<br />

erhöhten sich von 0,7 Mio. EUR auf 1,4 Mio. EUR.<br />

Unter Berücksichtigung derAufwendungen für<br />

Kapitalanlagen stieg das Kapitalanlageergebnis<br />

um 63,7 % auf rund 23,3 Mio. EUR (Vorjahr<br />

14,2 Mio. EUR).<br />

Von der amerikanischen Subprime-Krise ist<br />

die Gesellschaft nicht direkt betroffen, da keine<br />

mit Forderungen besicherten Wertpapiere<br />

(Asset Backed Securities) oder andere Kapitalanlagen<br />

dieses Segments gehalten werden.<br />

Indirekt ergaben sich lediglich Auswirkungen<br />

für einen Genussschein der Landesbank Sachsen.<br />

Bei diesem erfolgt keine Zinsabgrenzung, da die<br />

Zinszahlungen für das Geschäftsjahr 2007 aufgrund<br />

des Jahresfehlbetrags des Emittenten<br />

zunächst ausfallen werden. Weiterhin wurde<br />

das Papier, dem kaufmännischen Vorsichtsprinzip<br />

folgend, um 397 TEUR auf 65 % des<br />

Nominalwertes abgeschrieben.<br />

Die Nettoverzinsung der <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG konnte auf 4,5 % (Vorjahr 4,2 %)<br />

gesteigert werden, während die laufende Durchschnittsverzinsung<br />

mit 4,6 % noch deutlicher<br />

über dem Vorjahreswert von 4,1 % lag.<br />

ETHISCHE, SOZIALE UND ÖKOLOGISCHE<br />

BELANGE BEI DER KAPITALANLAGE<br />

Die Kapitalanlage erfolgt nach den aufsichtsrechtlichen<br />

Bestimmungen hinsichtlich einer<br />

größtmöglichen Rentabilität und Sicherheit, um<br />

jederzeit die vereinbarten Versicherungsleistungen<br />

erbringen zu können.<br />

Stehen uns Anlagemöglichkeiten zur Verfügung,<br />

die besondere ethische, soziale und<br />

ökologische Belange berücksichtigen und die<br />

gleiche Rentabilität und Sicherheit besitzen wie<br />

andere Anlagen, so werden diese in der Regel<br />

bevorzugt ausgewählt.<br />

UMWELTASPEKTE<br />

Durch die weitestgehende Nutzung und den<br />

weiteren Ausbau durchgängiger digitaler Prozesse<br />

bei der Antrags- und Bestandsbearbeitung<br />

unter Einbindung eines aktenlosen, elektronischen<br />

Archivs leistet die <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG einen Beitrag zur Reduzierung des<br />

Papierverbrauchs auf ein niedriges, umweltfreundliches<br />

Niveau.<br />

JAHRESERGEBNIS<br />

Nachdem die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG 2006<br />

bereits im achten Jahr ihrer Geschäftstätigkeit<br />

den Break-even erreichen konnte, verdoppelte<br />

sie den Jahresüberschuss 2007 auf 1.013 TEUR.<br />

BILANZGEWINN UND<br />

VERWENDUNGSVORSCHLAG<br />

Unter Berücksichtigung der Einstellungen in die<br />

gesetzliche Rücklage in Höhe von 50,6 TEUR<br />

ergibt sich ein Bilanzgewinn von 962 TEUR. Der<br />

Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen,<br />

den gesamten Bilanzgewinn an die Alleinaktionärin<br />

auszuschütten.


MITARBEITER<br />

MITARBEITERENTWICKLUNG<br />

Zum 31. Dezember 2007 arbeiteten 133<br />

(Vorjahr 118) Kapazitätsmitarbeiter*) bei den <strong>PB</strong><br />

<strong>Versicherungen</strong>. Dies entspricht im Durchschnitt<br />

192 (Vorjahr 176) Mitarbeiterinnen und<br />

Mitarbeitern.<br />

Die Mitarbeiter der <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG haben gleichzeitig einen Arbeitsvertrag mit<br />

der <strong>PB</strong> Versicherung AG und in einigen Fällen<br />

mit den CiV <strong>Versicherungen</strong>, mit denen eine<br />

Verwaltungsgemeinschaft auf mehreren Gebieten<br />

besteht.<br />

Derzeit sind in der Verwaltungsgemeinschaft<br />

insgesamt 14 Auszubildende beschäftigt. Im<br />

August 2008 starten fünf weitere Auszubildende,<br />

die sich zu Kaufleuten für <strong>Versicherungen</strong><br />

und Finanzen, Fachrichtung Versicherung ausbilden<br />

lassen.<br />

Die erfreulichen Ergebnisse des vergangenen<br />

Geschäftsjahres sind vor allem auf die Kompetenz<br />

und das außerordentliche Engagement der Mitarbeiter<br />

zurückzuführen. Für ihren Einsatz und<br />

ihre Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung<br />

bedankt sich die Geschäftsleitung<br />

bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der<br />

ZUKUNFTSASPEKTE DER <strong>PB</strong> LEBENSVERSICHERUNG AG<br />

CHANCEN DER <strong>PB</strong> LEBENSVERSICHERUNG AG<br />

Produktgeneration 2008<br />

Am 1. Januar 2008 sind die <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG und die BHW Lebensversicherung<br />

AG mit einer neuen Produktgeneration gestartet.<br />

Die Produkte sind exklusiv auf den Partner<br />

Deutsche Postbank AG ausgerichtet, VVG-konform<br />

und werden einheitlich über alle Vertriebswege<br />

der Deutschen Postbank AG angeboten.<br />

Nach der Übernahme der BHW Lebensversicherung<br />

AG wurden die Produkte der beiden Lebensversicherer<br />

zusammengeführt: Während die<br />

BHW Lebensversicherung AG auf die Anforderungen<br />

des mobilen Vertriebs ausgerichtet war,<br />

liegen die Stärken der <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG in der Ausrichtung auf einen Retailansatz.<br />

<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG. Dank gebührt auch<br />

dem Betriebsrat für die konstruktive und faire<br />

Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.<br />

PERSONALENTWICKLUNG &<br />

MITARBEITERQUALIFIZIERUNG<br />

Stabilität und Kontinuität prägten auch 2007<br />

die Personalarbeit bei der <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG. Wie bereits in den vergangenen Jahren<br />

wurden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für<br />

ihre anspruchsvollen Aufgaben systematisch<br />

durch umfangreiche Weiterbildungs- und Personalentwicklungsmaßnahmen<br />

qualifiziert. Mit<br />

etablierten Potenzialanalyse-Instrumenten, einer<br />

systematischen Führungskräfte-Entwicklung und<br />

einer fachspezifischen Förderung der Mitarbeiter<br />

trägt die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG zu einem<br />

überdurchschnittlichen Ausbildungsstand ihrer<br />

Mitarbeiter bei.<br />

So wurde 2007 ein Managemententwicklungsprogramm<br />

für junge Führungskräfte aufgelegt.<br />

Zudem konnten alle Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter am betriebsinternen Englischunterricht<br />

teilnehmen.<br />

Zukünftig wird sich die <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG auf das Kredit-Lebensversicherungsgeschäft<br />

konzentrieren. Das Portfolio der bislang abgeschlossenen<br />

Einzellebensversicherungen wird in<br />

drei bis vier Jahren auf die BHW Lebensversicherung<br />

AG übergehen. Die neuen Produkte der <strong>PB</strong><br />

Lebensversicherung AG <strong>als</strong> Partner der Deutschen<br />

Postbank AG sind vollständig in den Markenauftritt<br />

der Deutschen Postbank AG integriert.<br />

Unter dem Motto „Neue Chancen – Traumstart<br />

2008“ haben die Vertriebsconsultants Ende<br />

2007 Schulungen für die Kundenberater der<br />

Deutschen Postbank AG angeboten. Im Fokus<br />

standen die neuen Produkte und die Umsetzung<br />

der VVG-Novelle.<br />

*) Ein Kapazitätsmitarbeiter ist ein vollzeitbeschäftigter Mitarbeiter mit einer 38-Stunden-Woche. Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter<br />

werden anteilig entsprechend ihrer wöchentlichen Arbeitszeit erfasst.<br />

Lagebericht<br />

29<br />

Durch umfangreiche<br />

Weiterbildungs- und Personalentwicklungsmaßnahmen<br />

wurden Mitarbeiter für<br />

anspruchsvolle Aufgaben<br />

qualifiziert.


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Mit Inbetriebnahme neuer<br />

Verkaufssysteme im Jahr 2007<br />

ist eine ganzheitliche,<br />

bedarfsorientierte und transparente<br />

Kundenberatung<br />

möglich.<br />

Umsetzung des neuen EU-Vermittlerrechts<br />

Mit der Inbetriebnahme der überarbeiteten Verkaufssysteme<br />

und Verteilung der Verkaufsmaterialien<br />

ist seit dem 22. Mai 2007 eine ganzheitliche,<br />

bedarfsorientierte und vor allem transparente<br />

Kundenberatung möglich. Dadurch erschließen<br />

sich für die Deutsche Postbank AG und die<br />

<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG u. a. neue Vertriebspotenziale,<br />

so dass mit deutlich höheren Versicherungssummen<br />

zu rechnen ist.<br />

Umsetzung des<br />

Versicherungsvertragsgesetzes (VVG)<br />

Am 1. Januar 2008 trat das neue Versicherungsvertragsgesetz<br />

(VVG) in Kraft. Durch<br />

die VVG-Novelle wurde der Informationsaustausch<br />

bei Vertragsabschluss zwischen<br />

den Versicherungsunternehmen, Vertriebsmitarbeitern<br />

und Kunden neu geregelt.<br />

Diese tief greifende Reform dient der Verbesserung<br />

des Verbraucherschutzes: Die Kunden<br />

erhalten mehr Transparenz über Kosten und Leistungen<br />

der Versicherungsprodukte. Ab 1. Juli<br />

2008 müssen alle Versicherer die Vertriebs- und<br />

Abschlusskosten sowie die Verwaltungskosten<br />

individuell für jeden Vertrag in Euro-Beträgen<br />

ausweisen.<br />

Einer der Erfolgsfaktoren der <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG ist die Sofortpolicierung der<br />

Verträge am Point of Sale der Deutschen Postbank<br />

AG. Um die für das VVG benötigten<br />

Unterlagen für den Kunden bereitzustellen,<br />

eignet sich der bereits praktizierte Prozess der<br />

Sofortpolicierung bestens. Die <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG und die Deutsche Postbank<br />

AG profitieren in diesem Fall erneut von der<br />

tiefen technischen Integration in die Vertriebssysteme<br />

des Partners. Nur vor diesem Hintergrund<br />

können die benötigten Unterlagen individuell<br />

für jeden Kunden am Point of Sale<br />

berechnet und ausgedruckt werden.<br />

Die Umsetzung der VVG-Reform bietet der<br />

Deutschen Postbank AG und der <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG die Chance, durch weitere<br />

Prozessoptimierungen und Produktinnovationen<br />

Wettbewerbsvorteile auszubauen und den Geschäftserfolg<br />

nachhaltig zu sichern.<br />

Prozessoptimierungen<br />

Die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG ist in den vergangenen<br />

Jahren kontinuierlich gewachsen.<br />

Dies hat zu einer zunehmenden Komplexität<br />

der Prozesse geführt.<br />

Zur systematischen Prozessoptimierung<br />

wurde das Prozessmanagement-Tool ARIS implementiert,<br />

womit ein geeignetes Instrument<br />

zur Dokumentation und Optimierung von Prozessen<br />

und deren Kosten zur Verfügung steht.<br />

Das Tool wurde bereits erfolgreich dazu genutzt,<br />

Prozesse systematisch zu optimieren und<br />

Standardprozessmodelle zu schaffen. Durch<br />

diese stetige Verbesserung der internen Abläufe<br />

wird eine hohe und zuverlässige Serviceleistung<br />

für die Kunden der <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG gewährleistet.<br />

Die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG hat im Rahmen<br />

des Kontinuierlichen-Effizienz-Steigerungs-Systems<br />

(KESS) 2007 Workshops in den Teams<br />

durchgeführt. Durch dieses Programm wurden<br />

bereits unternehmensweite Effizienzsteigerungen<br />

und Kosteneinsparungen sowie verbesserte<br />

Serviceleistungen (intern und extern)<br />

erzielt. Ferner wurden Motivation, Kommunikation,<br />

Schnittstellen und Prozesse optimiert.<br />

Die entwickelten Lösungsansätze konnten auch<br />

auf andere Unternehmensbereiche übertragen<br />

werden.<br />

Nicht zuletzt hat die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG<br />

bei der Automatisierung und Standardisierung<br />

von Massenprozessen deutliche Effizienz- und<br />

Kostenvorteile erreicht, beispielsweise bei der<br />

Einführung einer neuen Software zum automatisierten<br />

und digitalen Posteingangss<strong>ca</strong>nning<br />

(smartFix). Mit Hilfe von smartFix kann die ein-


gehende Kundenpost nach dem S<strong>ca</strong>nnen in <strong>ca</strong>.<br />

100 Geschäftsvorfälle klassifiziert werden.<br />

Darüber hinaus werden aus den Poststücken<br />

Daten für die Verarbeitung extrahiert und dem<br />

Kundenservice zur weiteren Bearbeitung zur<br />

Verfügung gestellt. Die Einführung von Workflows<br />

ermöglicht zudem die Arbeitsmengensteuerung.<br />

Im Beschwerdemanagement konnten<br />

die Durchlaufzeiten bei der Bearbeitung auf<br />

durchschnittlich weniger <strong>als</strong> drei Tage reduziert<br />

werden. Zudem wurden die Abstimmungsprozesse<br />

mit dem Bankpartner optimiert.<br />

Durch diese vielfältigen Prozessoptimierungen<br />

konnten im Jahr 2007 Kosten eingespart werden,<br />

während steigende Umsätze zu verzeichnen<br />

waren.<br />

RISIKEN DER ZUKÜNFTIGEN ENTWICKLUNG<br />

UND RISIKOMANAGEMENT<br />

Die Unternehmensleitung einer Aktiengesellschaft<br />

ist laut Aktiengesetz verpflichtet,<br />

„geeignete Maßnahmen zu treffen, insbesondere<br />

ein Überwachungssystem einzurichten,<br />

damit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende<br />

Entwicklungen früh erkannt werden“<br />

(§ 91 Abs. 2 AktG). § 289 HGB verpflichtet<br />

ferner zu einer Berichterstattung über die<br />

Risiken der künftigen Entwicklung.<br />

Die Risiken der <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG<br />

lassen sich charakterisieren durch:<br />

• Biometrische Risiken<br />

• Kostenrisiken<br />

• Kapitalanlagerisiken<br />

• Risiken aus dem Ausfall von Forderungen<br />

• Ausfall von Vertriebswegen<br />

• Änderungen gesetzlicher Rahmenbedingungen<br />

• Fehlende oder unzureichende<br />

Sicherheitskonzepte, insbesondere im<br />

Datenverarbeitungsbereich<br />

Im Rahmen des Risikomanagementsystems hat<br />

die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG soweit wie möglich<br />

geeignete Vorbereitungen getroffen, um die<br />

oben genannten Risiken zu kontrollieren und<br />

gegenläufigen Entwicklungen vorzubeugen.<br />

Biometrische Risiken: Durch Rückversicherungskonstruktionen<br />

wird das Portfolio gegen<br />

das Schwankungs-, das Kumul- und das Änderungsrisiko<br />

gedeckt. Das Trendrisiko, dass sich<br />

biometrische Rechnungsgrundlagen – etwa die<br />

Sterbe- und Invaliditätswahrscheinlichkeit – im<br />

Laufe der Zeit signifikant ändern, kontrolliert<br />

die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG durch aktuarielle<br />

Analysen. Die Beurteilung des Langlebigkeitsrisikos<br />

ist für die Deckungsrückstellung in der<br />

Rentenversicherung von besonderer Bedeutung<br />

und wird demzufolge laufend beobachtet. Es<br />

werden entsprechend der Empfehlung der DAV<br />

die in den Sterbetafeln enthaltenen Sicherheitsmargen<br />

gestärkt. Diese Stärkung der Sicherheitsmargen<br />

oder neuere Erkenntnisse zur Sterblichkeitsentwicklung<br />

können weitere Zuführungen<br />

zur Deckungsrückstellung erforderlich machen.<br />

Kostenrisiken: Der Kostenverlauf wird durch<br />

Betriebskosten und Provisionen bestimmt,<br />

denen Kostenzuschläge in den Beiträgen gegenüberstehen.<br />

Provisionen werden nur nach Maßgabe<br />

der Prämienkalkulation und nur unter Verwendung<br />

von stringenten Stornoregelungen<br />

gewährt.<br />

Kapitalanlagerisiken: Es werden streng die<br />

Grundsätze der Sicherheit, Rentabilität,<br />

Liquidität, Mischung und Streuung beachtet.<br />

Bonitätsrisiken unter Investmentgrade werden<br />

grundsätzlich nicht eingegangen. Die Bonität<br />

der bestehenden Schuldner wird regelmäßig<br />

überprüft. Die Verwaltung der Kapitalanlagen<br />

erfolgt systemunterstützt nach neuestem<br />

Standard. Die Risikotragfähigkeit des Unternehmens<br />

wurde im Rahmen eines für alle Lebensversicherungen<br />

einheitlichen Stresstests überprüft,<br />

den die Gesellschaft bestanden hat. Auch<br />

im Hinblick auf die Erfüllung der Zinsgarantie<br />

Lagebericht 31<br />

Durch vielfältige Prozessoptimierungen<br />

konnten 2007<br />

Kosten eingespart werden.


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

sieht die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG 2008<br />

kein Risiko.<br />

Allgemein werden Derivatgeschäfte zur<br />

Ertragsvermehrung, Erwerbsvorbereitung und<br />

Absicherung von Beständen und Geschäften<br />

mit strukturierten Produkten im Rahmen der<br />

Rundschreiben des Bundesaufsichtsamtes für das<br />

Versicherungswesen (R 3/1999 und R 3/2000)<br />

sowie der internen Richtlinien der <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG abgeschlossen. Eine Überwachung<br />

aller Positionen (Mark-to-Market-Bewertung)<br />

erfolgt täglich über ein im Bestandsführungssystem<br />

SimCorp Dimension implementiertes<br />

Limitmodul. Vorgaben der Kapitalanlagerichtlinien<br />

und gesetzliche Vorgaben werden im<br />

Limitsystem gepflegt und laufend überwacht.<br />

Derivatpositionen und -transaktionen werden<br />

im Reporting detailliert aufgeführt. Auf der<br />

einen Seite sind Derivate aufgrund ihrer sehr<br />

niedrigen Transaktionskosten und ihrer sehr<br />

hohen Marktliquidität und -transparenz effiziente<br />

und flexible Instrumente zur Portfoliosteuerung;<br />

auf der anderen Seite gehen mit dem<br />

Einsatz von Derivaten auch zusätzliche Risiken,<br />

zum Beispiel Basisrisiko, Kurvenrisiko und<br />

Spread-Risiko, einher, die detailliert überwacht<br />

und zielgerichtet gesteuert werden.<br />

Risiken aus dem Ausfall von Forderungen:<br />

Die Forderungen gegenüber Versicherungsvermittlern<br />

betreffen ausschließlich die Vertriebspartner<br />

der <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG. Das<br />

Risiko aus dem Ausfall von Forderungen an<br />

Versicherungsnehmer wird durch eine Pauschalwertberichtigung,<br />

die auf der Basis von Erfahrungen<br />

aus der Vergangenheit gebildet wurde,<br />

berücksichtigt.<br />

Ausfall von Vertriebswegen: Im Geschäftsjahr<br />

2007 wurde der exklusive Kooperationsvertrag<br />

mit der Deutschen Postbank AG bis<br />

2022 verlängert.<br />

Änderungen gesetzlicher Rahmenbedingungen:<br />

Alle gesetzlich vorgeschriebenen<br />

Änderungen aufgrund der zum 1. Januar 2008<br />

in Kraft getretenen Reform des Versicherungsvertragsrechts<br />

(VVG-Reform) wurden im Geschäftsjahr<br />

2007 umgesetzt. Die Produktpalette<br />

wurde insbesondere an die Verteilung der Abschlusskosten<br />

auf fünf gleiche Jahresraten und<br />

die Beteiligung der Kunden an den stillen Reserven<br />

angepasst. Die VVG-Informationspflichtenverordnung<br />

wird bis zum Ablauf der Übergangsvorschrift<br />

im Juni 2008 umgesetzt.<br />

Sicherheitskonzepte: Die <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG hat von Beginn an Verwaltungstätigkeiten<br />

durch andere Gesellschaften ausführen<br />

lassen, so zum Beispiel:<br />

• Erfassung der Antragsdaten durch die PCC<br />

Communi<strong>ca</strong>tion Center GmbH, Hilden, und<br />

die InterServ Gesellschaft für Personal- und<br />

Beraterdienstleistungen mbH, Dortmund<br />

• Call-Center-Dienstleistungen durch die PCC<br />

Communi<strong>ca</strong>tion Center GmbH, Hilden<br />

• Buchhaltungssysteme durch die TDS<br />

Informationstechnologie AG, Neckarsulm<br />

• Personalabrechnungssystem durch die HDI<br />

Service AG, Hannover<br />

• Handels- und Abwicklungstätigkeiten im Kapitalanlagenbereich<br />

durch die AmpegaGerling<br />

Asset Management GmbH, Köln<br />

• Verwaltung der Kunden- und Vertragsdaten<br />

durch das Rechenzentrum T-Systems,<br />

Stuttgart<br />

• Abwicklung der Zulagen für die Rentenversicherungsverträge<br />

im Sinne des Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetzes<br />

durch die Deutsche Post AG, Niederlassung<br />

Renten Service, Köln<br />

Dabei zeichnen sich alle genannten Unternehmen<br />

durch einen vertraglich zugesicherten Sicherheitsstandard<br />

aus, der ständigen Kontrollen vonseiten<br />

der Gesellschaft und einem regelmäßigen Verbesserungsprozess<br />

unterliegt.


Der verantwortliche Aktuar der Gesellschaft hat<br />

gemäß § 11a VAG bescheinigt, dass die bei der<br />

Bewertung der Deckungsrückstellungen verwendeten<br />

Rechnungsgrundlagen angemessene<br />

Sicherheitsspannen enthalten. Der Treuhänder<br />

der Gesellschaft hat gemäß § 73 VAG unter der<br />

Bilanz bestätigt, dass das Sicherungsvermögen<br />

vorschriftsmäßig angelegt und aufbewahrt ist.<br />

Risikomanagement: Zur Bewertung und Beobachtung<br />

der Risikosituation der <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG ist ein umfassendes Risikomanagementsystem<br />

installiert. Die Bewertung<br />

der Risiken erfolgt quart<strong>als</strong>weise sowohl quantitativ<br />

<strong>als</strong> auch qualitativ durch ein Risikosteuerungsgremium.<br />

Mit Hilfe eines Risikokapitalmodells<br />

werden die Risiken bewertet und gesteuert.<br />

Dabei identifizierte hohe Risiken sollen<br />

künftig durch ein Schwellenwertsystem überwacht<br />

werden. Der Vorstand der <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG wird vom Risikomanager quart<strong>als</strong>weise<br />

über die aktuelle Risikosituation informiert.<br />

Insgesamt ist bei der <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG zum jetzigen Zeitpunkt keine Entwicklung<br />

zu erkennen, die ihre Vermögens-, Finanz- und<br />

Ertragslage nachhaltig und wesentlich beeinträchtigen<br />

könnte.<br />

BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN<br />

UNTERNEHMEN<br />

Über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen<br />

wurde ein Abhängigkeitsbericht gemäß<br />

§ 312 AktG erstellt. Der Vorstand hat am Schluss<br />

des Abhängigkeitsberichts erklärt:<br />

Nach den Umständen, die uns zu dem Zeitpunkt<br />

bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen<br />

wurden, hat die <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG bei jedem Rechtsgeschäft mit verbundenen<br />

Unternehmen eine angemessene Gegenleistung<br />

erhalten und ist durch Maßnahmen,<br />

die sie auf Veranlassung oder im Interesse der<br />

verbundenen Unternehmen getroffen hat, nicht<br />

benachteiligt worden.<br />

VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG<br />

NACH ABLAUF DES GESCHÄFTSJAHRES<br />

Nach Ablauf des Geschäftsjahres traten – bis auf<br />

die im folgenden Absatz erwähnten neuen Ausrichtungen<br />

im Geschäftsmodell – keine Vorgänge<br />

von besonderer Bedeutung ein.<br />

Lagebericht 33


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

AUSBLICK 2008<br />

Die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG hat im vergangenen<br />

Jahr in allen Bereichen gute Ergebnisse<br />

erzielt. Zukünftig wird sich die <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG auf das Kredit-Lebensversicherungsgeschäft<br />

konzentrieren. Das Portfolio der<br />

bislang abgeschlossenen Einzellebensversicherungen<br />

wird in drei bis vier Jahren auf die BHW<br />

Lebensversicherung AG übergehen. Gemeinsam<br />

mit der Postbank AG haben sich die <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong><br />

darauf verständigt, das Neugeschäft in<br />

der Einzellebensversicherung über die BHW Lebensversicherung<br />

AG abzuwickeln. Das exklusive<br />

Kooperationsabkommen über den Vertrieb<br />

von <strong>Versicherungen</strong> wurde mit der Postbank AG<br />

um weitere 15 Jahre verlängert. Im Fokus steht<br />

die langfristige Sicherung profitablen Wachstums.<br />

WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN<br />

Das globale Wirtschaftswachstum sollte 2008<br />

mit knapp über 4 % niedriger ausfallen <strong>als</strong> im<br />

Vorjahr. Erneut wird das Wachstum getragen<br />

von den boomenden Emerging Markets, deren<br />

Wachstumsrate real über 8 % liegen wird. Sie<br />

werden das Wachstum der G7-Staaten erneut<br />

deutlich übertreffen. Im Euroraum wird das<br />

Potenzialwachstum von 2 % unterschritten, in<br />

Deutschland mit 1,6 % erreicht werden. Die<br />

nachhaltige Verbesserung der Arbeitsmarktsituation<br />

wird in Europa und Deutschland die<br />

wirtschaftliche Entwicklung stabilisieren. Insgesamt<br />

erwarten wir eine von den USA ausgehende<br />

Abkühlung des globalen Wirtschaftswachstums.<br />

Die Fed dürfte ihre aggressive Zinssenkungspolitik<br />

fortsetzen, um das unter dem Potenzial<br />

liegende Wachstum zu stimulieren. Dabei wird<br />

das Ziel der Geldwertstabilität hinter das Ziel<br />

der Wachstumsbelebung zurücktreten. Auch die<br />

EZB wird die sich abzeichnende Konjunkturabkühlung<br />

zur Kenntnis nehmen und den Zinssenkungszyklus<br />

2008 einleiten. Sie wird die in<br />

der Vergangenheit gezeigte stetige und kontinuierliche<br />

Geldpolitik fortsetzen.<br />

KAPITALMÄRKTE<br />

Das positive fundamentale Umfeld für europäische<br />

Industriewerte ist weiterhin intakt: Die<br />

meisten Industrieunternehmen haben in den<br />

vergangenen Jahren ihre Bilanzen fundamental<br />

gestärkt und hohe freie Cashflows generiert.<br />

Die historisch niedrigen globalen Ausfallraten<br />

im unteren Segment niedriger Bonitäten werden<br />

ansteigen, im Investmentgrade-Segment ist<br />

jedoch keine signifikante Steigerung der Ausfallraten<br />

zu erwarten. Interessante Opportunitäten<br />

bieten die Spreads im Segment der kurzen<br />

und mittleren Restlaufzeiten.<br />

Die moderate fundamentale Bewertung der<br />

europäischen und insbesondere der deutschen<br />

Aktientitel eröffnet Kurspotenzial für 2008<br />

unter dem Vorbehalt einer sich abkühlenden<br />

und nicht rezessiven gesamtwirtschaftlichen<br />

Entwicklung. Die Risikoaversion und somit die<br />

geforderte Risikoprämie wird sich im Jahresverlauf<br />

deutlich reduzieren.


KÜNFTIGE BRANCHENSITUATION<br />

Für die Versicherungsnachfrage, die am Ende<br />

des Konjunkturzyklus steht, sind Impulse aus<br />

dem gegenwärtigen Konjunkturaufschwung<br />

frühestens im Jahresverlauf 2008, vor allem aber<br />

2009 und später zu erwarten. Branchenspezifische<br />

Einflüsse – intensiver Wettbewerb in der<br />

Schaden-/Unfallversicherung, der erreichte Grad<br />

der Marktdurchdringung und die Auswirkungen<br />

politischer Reformen – wirken dämpfend<br />

auf die Beitragsentwicklung. Die deutsche<br />

Versicherungswirtschaft insgesamt dürfte daher<br />

2008 sehr moderat (+1,5 %) wachsen.<br />

In der Lebensversicherung dürfte sich 2008<br />

der Trend zu Gunsten einer verstärkten Akzeptanz<br />

der Altersvorsorgeprodukte der Lebensversicherungswirtschaft<br />

in der Bevölkerung weiter<br />

fortsetzen. Dies sollte sich auch in einem weiterhin<br />

kräftigen Riester-Neugeschäft widerspiegeln.<br />

Als Sondereffekt tritt 2008 zudem die<br />

zunächst letzte Anhebung der Riester-Förderung<br />

in Kraft. Für die Basis-Renten wird ebenfalls mit<br />

einem weiteren deutlichen Wachstum gerechnet.<br />

Generell dürfte sich der Trend zu einem<br />

höheren Anteil der (fondsgebundenen) Rentenversicherungen<br />

fortsetzen. Von den Regelungen<br />

der Reform des Versicherungsvertragsgesetzes<br />

dürften dabei sowohl positive wie auch hinderliche<br />

Effekte für den Absatz von Lebensversicherungen<br />

ausgehen. Zu berücksichtigen ist<br />

auch, dass rückläufige Bevölkerungszahlen im<br />

Bereich der jüngeren Altersgruppen nachfragedämpfend<br />

wirken. Im Einmalbeitragsgeschäft<br />

dürfte vor allem die Zusage lebenslanger<br />

Leistungen auch in Kundengruppen im mittleren<br />

und höheren Lebensalter eine attraktive<br />

Perspektive darstellen.<br />

Wegen seiner relativ hohen Volatilität stellt<br />

das Einmalbeitragsgeschäft aber einen höheren<br />

Unsicherheitsfaktor für die Prognose des Geschäftsverlaufs<br />

dar <strong>als</strong> andere Größen. Insgesamt<br />

wird davon ausgegangen, dass der Wachstumstrend<br />

im Einmalbeitragsgeschäft intakt bleibt<br />

und die Einmalbeiträge gegenüber 2007 um<br />

3 % zulegen könnten. In diesem Bereich wird<br />

das Geschäft mit Fonds für einen besonders<br />

harten Wettbewerb sorgen. Für die Beitragsentwicklung<br />

in der Lebensversicherung bleiben die<br />

Wachstumsaussichten moderat bei +2 %.<br />

BETEILIGUNG DER VERSICHERUNGSNEHMER AN<br />

DEN BEWERTUNGSRESERVEN<br />

Im Rahmen der VVG-Novelle wird 2008 eine<br />

neue gesetzliche Grundlage bei der <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG umgesetzt. Zusätzlich wird<br />

eine Darstellung der stillen Reserven bei Wertermittlung<br />

und Abrechnungsschreiben bei<br />

Vertragsende vorgenommen. Die Bewertungsreserven<br />

werden monatlich neu ermittelt und<br />

jedem anspruchsberechtigten Vertrag anteilig<br />

zugeordnet. Die VVG-Novelle sieht eine<br />

Beteiligung der Versicherungsnehmer an den<br />

Bewertungsreserven vor. Bei jeder Form von<br />

Vertragsbeendigung wird die Hälfte der für diesen<br />

Zeitpunkt zu ermittelnden Anteile an den<br />

Versicherungsnehmer ausgezahlt. Die <strong>PB</strong><br />

Lebensversicherung AG bezieht sich hier auf<br />

das vom GDV empfohlene Modell.<br />

Lagebericht<br />

35


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

VERTRIEBSWEGE<br />

Postbank Filialvertrieb AG<br />

• Der Ausbau des Kreditvolumens wird auch<br />

2008 einen positiven Einfluss auf die<br />

Geschäftsentwicklung haben.<br />

• Nicht zuletzt werden die Führungskräfte<br />

und Mitarbeiter der Postbank Filialvertrieb<br />

AG über eine exklusive Betreuungssystematik<br />

intensiv im Bereich des kundenorientierten<br />

Verkaufs unterstützt und qualifiziert.<br />

Postbank Finanzberatung AG<br />

(500 Vermögensberater)<br />

• Im Rahmen der Verkaufsaktivitäten des<br />

mobilen Vertriebs werden die Konsumentenkredite<br />

(z. B. für Renovierungsausgaben)<br />

stärker forciert. Auch in diesem Vertriebsweg<br />

ist dank der Möglichkeit, diese Kredite gegen<br />

Tod und Berufsunfähigkeit abzusichern, mit<br />

einer weiteren Umsatzsteigerung zu rechnen.<br />

DSL Bank<br />

• Im Vermittlervertrieb der DSL Bank wurde der<br />

Umsatz der Kredit-Lebensversicherung <strong>als</strong> Absicherung<br />

des DSL Privatkredits weiter gesteigert.<br />

Erreicht wurde dies durch eine intensive<br />

Kommunikation und gezielte Schulungen.<br />

• 2008 werden die Konsumentenkredite vermehrt<br />

über externe Vertriebswege und Online-Plattformen<br />

angeboten. Ergänzt wird<br />

das Angebot durch Produktinnovationen.<br />

Für das Restschuldgeschäft werden weitere<br />

Wachstumspotenziale erwartet.<br />

Internet<br />

• Internet-Relaunch: Die Internetseiten der<br />

<strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong> wurden im Oktober 2007<br />

dem neuen Style-Guide des Postbank Internetauftritts<br />

angepasst. Der Internetauftritt<br />

der <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong> präsentiert sich seitdem<br />

noch benutzerfreundlicher und übersichtlicher.<br />

Viele neue Funktionen runden die


Webpräsenz für den Kunden ab und ermöglichen<br />

einen direkteren Einstieg in die einzelnen<br />

Themen.<br />

• Eine Fortführung der seit Jahren positiven Entwicklung<br />

der Restschuldversicherung – gegebenenfalls<br />

auf einem noch höheren Niveau –<br />

wird angestrebt.<br />

Call-Center<br />

• Die Postbank betreibt im Bundesgebiet vier<br />

Call-Center. Diese beraten Kunden auch zu<br />

Versicherungsthemen und können telefonisch<br />

Verträge abschließen.<br />

• Durch die direkte Betreuung der Call-Center<br />

vor Ort seitens der <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG<br />

konnte im Jahr 2007 in allen Call-Centern<br />

die Anbindungsquote der Kredit-Lebensversicherung<br />

bei der Kreditvergabe weiter gesteigert<br />

werden. Für 2008 ist dank der intensiven<br />

Schulungen weiteres Steigerungspotenzial<br />

vorhanden.<br />

Für das bereits begonnene Geschäftsjahr 2008<br />

sieht sich die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG aus<br />

den genannten Gründen gut für profitables<br />

Wachstum gerüstet.<br />

Hilden, 28. Februar 2008<br />

Der Vorstand<br />

Stephan Spital<br />

Vorsitzender<br />

Silke Fuchs Iris Klunk<br />

Lagebericht<br />

37


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

ERGÄNZUNG ZUM LAGEBERICHT 2007<br />

A. Bewegung des Bestands an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen im Geschäftsjahr 2007<br />

GESAMTES SELBST ABGESCHLOSSENES VERSICHERUNGSGESCHÄFT<br />

(nur Haupt- (Haupt- und (nur Hauptversicherungen)<br />

Zusatzversicherungen) versicherungen)<br />

Versicherungs-<br />

Anzahl der Lfd. Beitrag Einmalbeitrag summe bzw.<br />

Versiche- für ein Jahr 12fache<br />

rungen Jahresrente<br />

TEUR TEUR TEUR<br />

I. BESTAND AM ANFANG DES GESCHÄFTSJAHRES 345.782 132.835 0 4.750.095<br />

II. ZUGANG WÄHREND DES GESCHÄFTSJAHRES<br />

1. Neuzugang<br />

a) Eingelöste Versicherungsscheine 75.931 17.840 17.556 1.209.346<br />

b) Erhöhungen der Versicherungssummen (ohne Pos. 2) 0 4.352 16.199 207.148<br />

2. Erhöhungen der Versicherungssummen durch Überschussanteile 0 0 0 8<br />

3. Übriger Zugang 364 562 50 14.814<br />

4. Gesamter Zugang 76.295 22.754 133.805 1.431.315<br />

– davon Restschuldversicherungen<br />

III. ABGANG WÄHREND DES GESCHÄFTSJAHRES<br />

42.502 206 28.413 735.263<br />

1. Tod, Berufsunfähigkeit etc. 692 154 0 6.458<br />

2. Ablauf der Versicherung/Beitragszahlung 13.430 124 0 335.557<br />

3. Rückkauf und Umwandlung in beitragsfreie <strong>Versicherungen</strong> 26.718 15.203 0 523.292<br />

4. Sonstiger vorzeitiger Abgang 3.195 1.160 0 36.127<br />

5. Übriger Abgang 365 415 0 12.569<br />

6. Gesamter Abgang 44.400 17.056 0 914.002<br />

IV. BESTAND AM ENDE DES GESCHÄFTSJAHRES 377.678 138.533 0 5.267.408


Ergänzung zum Lagebericht 39<br />

EINZELVERSICHERUNGEN KOLLEKTIVVERSICHERUNGEN<br />

Kapitalversicherungen Sonstige<br />

ohne Risikoversicherung Risikoversicherungen Rentenversicherungen Lebensversicherungen<br />

Anzahl der Lfd. Beitrag Anzahl der Lfd. Beitrag Anzahl der Lfd. Beitrag Anzahl der Lfd. Beitrag Anzahl der Lfd. Beitrag<br />

Versiche- für ein Jahr Versiche- für ein Jahr Versiche- für ein Jahr Versiche- für ein Jahr Versiche- für ein Jahr<br />

rungen rungen rungen rungen rungen<br />

TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR<br />

34.023 19.990 118.862 858 174.787 92.997 14.744 15.445 3.366 3.545<br />

5.203 1.411 42.739 272 27.0<strong>21</strong> 15.089 968 1.068 0 0<br />

0 693 0 2 0 3.143 0 498 0 15<br />

0 0 0 0 0 0 0 0 0 0<br />

43 32 1 0 116 282 12 18 192 230<br />

5.246 2.136 42.740 275 27.137 18.514 980 1.585 192 245<br />

0 0 42.502 206 0 0 0 0 0 0<br />

225 76 290 1 162 67 13 8 2 1<br />

0 0 13.416 6 7 101 3 12 4 5<br />

1.946 1.362 15.645 92 7.896 11.267 1.225 2.390 6 92<br />

438 239 227 43 2.526 830 4 47 0 0<br />

38 27 1 0 90 101 18 24 <strong>21</strong>8 264<br />

2.647 1.705 29.579 143 10.681 12.365 1.263 2.481 230 362<br />

36.622 20.4<strong>21</strong> 132.023 990 191.243 99.146 14.461 14.548 3.329 3.428


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

B. Struktur des Bestands an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen (ohne Zusatzversicherungen)<br />

C. Struktur des Bestands an selbst abgeschlossenen Zusatzversicherungen<br />

Zusatzversicherungen gesamt<br />

Anzahl der Versicherungssumme bzw.<br />

Versiche- 12fache Jahresrente<br />

rungen TEUR<br />

1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 44.023 1.370.086<br />

2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 54.102 1.7<strong>21</strong>.334<br />

D. Bestand an in Rückdeckung übernommenen Lebensversicherungen<br />

1. Versicherungssumme am Anfang des Geschäftsjahres:<br />

2. Versicherungssumme am Ende des Geschäftsjahres:<br />

GESAMTES SELBST ABGESCHLOSSENES VERSICHERUNGSGESCHÄFT<br />

Anzahl der Versicherungssumme bzw.<br />

Versiche- 12fache Jahresrente<br />

rungen TEUR<br />

1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 345.782 4.750.096<br />

– davon beitragsfrei 161.543 1.179.334<br />

2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres* 377.678 5.267.408<br />

– davon beitragsfrei 191.724 1.528.919<br />

* davon Restschuldversicherungen 129.695 1.406.448


Ergänzung zum Lagebericht 41<br />

EINZELVERSICHERUNGEN KOLLEKTIVVERSICHERUNGEN<br />

Kapitalversicherungen Sonstige<br />

ohne Risikoversicherung Risikoversicherungen Rentenversicherungen Lebensversicherungen<br />

Anzahl der Versicherungs- Anzahl der Versicherungs- Anzahl der 12fache Anzahl der 12fache Anzahl der 12fache<br />

Versiche- summe Versiche- summe Versiche- Jahresrente Versiche- Jahresrente Versiche- Jahresrente<br />

rungen TEUR rungen TEUR rungen TEUR rungen TEUR rungen TEUR<br />

34.023 509.694 118.862 1.283.266 174.787 2.505.802 14.744 341.157 3.366 110.177<br />

68 330 112.393 1.112.730 48.2<strong>21</strong> 57.346 549 6.877 312 2.051<br />

36.622 526.326 132.023 1.525.893 191.243 2.763.2<strong>21</strong> 14.461 344.775 3.329 107.193<br />

9.013 72.556 124.190 1.330.010 57.258 111.368 905 12.350 358 2.635<br />

0 0 129.695 1.406.448 0 0 0 0 0 0<br />

Berufsunfähigkeits- Arbeitsunfähigkeits- und<br />

Unfall-Zusatzversicherungen Zusatzversicherungen Risiko-Zusatzversicherungen Pflege-Zusatzversicherungen<br />

Versicherungs- Versicherungs-<br />

Anzahl der Versicherungs- Anzahl der 12fache Anzahl der summe bzw. Anzahl der summe bzw.<br />

Versiche- summe Versiche- Jahresrente Versiche- 12fache Jahresrente Versiche- 12fache Jahresrente<br />

rungen TEUR rungen TEUR rungen TEUR rungen TEUR<br />

0 0 1.<strong>21</strong>9 10.934 2.016 8.678 40.788 1.350.474<br />

0 0 1.098 11.884 2.014 9.103 50.990 1.700.347<br />

0 TEUR<br />

0 TEUR


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Bilanz<br />

zum 31. Dezember 2007<br />

Aktiva<br />

31.12.07 31.12.07 31.12.07 31.12.06<br />

TEUR TEUR TEUR TEUR<br />

A. AUSSTEHENDE EINLAGEN AUF DAS GEZEICHNETE KAPITAL<br />

– davon eingefordert: 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR)<br />

47.534 47.534<br />

B. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE<br />

C. KAPITALANLAGEN<br />

I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen<br />

4 23<br />

1. Anteile an verbundenen Unternehmen 700 160<br />

2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 10.631 10.699<br />

3. Beteiligungen 4 5<br />

11.335 10.864<br />

II. Sonstige Kapitalanlagen<br />

1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 22.109 17.291<br />

2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 959 997<br />

3. Sonstige Ausleihungen<br />

– davon an verbundene Unternehmen: 0 TEUR (Vorjahr 8.976 TEUR)<br />

552.959 394.651<br />

4. Einlagen bei Kreditinstituten 25.000 5.170<br />

601.027 418.109<br />

612.362 428.973<br />

D. KAPITALANLAGEN FÜR RECHNUNG UND RISIKO VON<br />

INHABERN VON LEBENSVERSICHERUNGSPOLICEN<br />

E. FORDERUNGEN<br />

95.800 76.798<br />

I. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft<br />

– davon an verbundene Unternehmen: 0 TEUR (Vorjahr 1.768 TEUR)<br />

5.656 8.177<br />

II. Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft<br />

– davon an verbundene Unternehmen: 10.981 TEUR (Vorjahr 13.718 TEUR)<br />

10.981 13.718<br />

III. Sonstige Forderungen 3.249 3.351<br />

– davon an verbundene Unternehmen: 2.778 TEUR (Vorjahr 3.234 TEUR) 19.886 25.246


Bilanz 43<br />

31.12.07 31.12.07 31.12.06<br />

TEUR TEUR TEUR<br />

F. SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE<br />

I. Sachanlagen und Vorräte 289 315<br />

II. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 34.865 35.189<br />

III. Andere Vermögensgegenstände 4.500 1.472<br />

39.655 36.976<br />

G. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN<br />

I. Abgegrenzte Zinsen und Mieten 10.987 7.784<br />

II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten 24 19<br />

11.010 7.803<br />

Summe der Aktiva 826.251 623.353<br />

Nach § 73 des Gesetzes über die Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen (Versicherungsaufsichtsgesetz – VAG) bestätige ich, dass das<br />

Sicherungsvermögen vorschriftsmäßig angelegt und aufbewahrt ist.<br />

Hilden, 28. Februar 2008<br />

Dr. Klaus Steffen<br />

Treuhänder


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Passiva<br />

31.12.07 31.12.07 31.12.07 31.12.06<br />

TEUR TEUR TEUR TEUR<br />

A. EIGENKAPITAL<br />

I. Gezeichnetes Kapital 63.430 63.430<br />

II. Gewinnrücklagen (gesetzliche Rücklage) 51 0<br />

III. Bilanzgewinn 962 12.265<br />

64.443 75.695<br />

B. VERSICHERUNGSTECHNISCHE RÜCKSTELLUNGEN<br />

I. Beitragsüberträge<br />

1. Bruttobetrag 7.429 8.012<br />

2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft –740 –799<br />

6.689 7.<strong>21</strong>3<br />

II. Deckungsrückstellung<br />

1. Bruttobetrag 597.660 403.416<br />

2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft –76.520 –51.634<br />

5<strong>21</strong>.140 351.782<br />

III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle<br />

1. Bruttobetrag 2.903 2.<strong>21</strong>8<br />

2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft –458 –459<br />

2.445 1.759<br />

IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung<br />

1. Bruttobetrag 15.364 10.969<br />

2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 0 0<br />

15.364 10.969<br />

545.638 371.723<br />

C. VERSICHERUNGSTECHNISCHE RÜCKSTELLUNGEN IM BEREICH DER<br />

LEBENSVERSICHERUNG, SOWEIT DAS ANLAGERISIKO VON DEN<br />

VERSICHERUNGSNEHMERN GETRAGEN WIRD<br />

Deckungsrückstellung<br />

Bruttobetrag 95.800 76.798


Bilanz 45<br />

31.12.07 31.12.07 31.12.06<br />

TEUR TEUR TEUR<br />

D. ANDERE RÜCKSTELLUNGEN<br />

E. DEPOTVERBINDLICHKEITEN AUS DEM IN RÜCKDECKUNG<br />

3.806 3.540<br />

GEGEBENEN VERSICHERUNGSGESCHÄFT 77.718 52.892<br />

F. ANDERE VERBINDLICHKEITEN<br />

I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft<br />

– davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 28 TEUR (Vorjahr 23.453 TEUR)<br />

34.715 38.810<br />

II. Sonstige Verbindlichkeiten 4.130 3.893<br />

– davon aus Steuern: 153 TEUR (Vorjahr 58 TEUR)<br />

– davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR)<br />

– davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 1.202 TEUR (Vorjahr 2.279 TEUR)<br />

38.845 42.703<br />

G. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1 2<br />

Summe der Passiva 826.251 623.353<br />

Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter den Posten B. II. und C. der Passiva eingestellte Deckungsrückstellung unter Beachtung des § 341 f<br />

HGB sowie der aufgrund des § 65 Abs.1 VAG erlassenen Rechtsverordnungen berechnet worden ist; Altbestand im Sinne des § 11 c VAG und des<br />

Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG ist nicht vorhanden.<br />

Hilden, 28. Februar 2008<br />

Dipl.-Math. Dieter Müller<br />

Verantwortlicher Aktuar


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Gewinn- und Verlustrechnung<br />

für die Zeit vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007<br />

2007 2007 2007 2006<br />

TEUR TEUR TEUR TEUR<br />

I. VERSICHERUNGSTECHNISCHE RECHNUNG<br />

1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung<br />

a) Gebuchte Bruttobeiträge 268.483 252.808<br />

b) Abgegebene Rückversicherungsbeiträge –37.477 –30.842<br />

231.006 2<strong>21</strong>.966<br />

c) Veränderung der Bruttobeitragsüberträge 582 –444<br />

d) Veränderung des Anteils der Rückversicherer an den Bruttobeitragsüberträgen –58 –13<br />

524 –457<br />

231.530 2<strong>21</strong>.509<br />

2. Beiträge aus der Brutto-Rückstellung für Beitragsrückerstattung 859 757<br />

3. Erträge aus Kapitalanlagen 24.742 14.925<br />

4. Nicht realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen 1.908 6.164<br />

5. Sonstige versicherungstechnische Erträge für eigene Rechnung<br />

6. Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung<br />

a) Zahlungen für Versicherungsfälle<br />

2 1<br />

aa) Bruttobetrag –30.141 –20.230<br />

bb) Anteil der Rückversicherer 4.596 3.834<br />

–25.545 –16.396<br />

b) Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle<br />

aa) Bruttobetrag –684 –187<br />

bb) Anteil der Rückversicherer –1 31<br />

–685 –156<br />

–26.230 –16.552<br />

7. Veränderung der übrigen versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen<br />

Deckungsrückstellung<br />

a) Bruttobetrag –<strong>21</strong>3.246 –208.741<br />

b) Anteil der Rückversicherer 24.886 20.843<br />

–188.360 –187.898<br />

8. Aufwendungen für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige<br />

Beitragsrückerstattungen für eigene Rechnung –8.436 –5.520<br />

9. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb für eigene Rechnung –29.016 –26.473<br />

10. Aufwendungen für Kapitalanlagen –1.446 –695<br />

11. Nicht realisierte Verluste aus Kapitalanlagen –377 –846<br />

12. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für eigene Rechnung –3.314 –4.222<br />

13. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung 1.862 1.150


Gewinn- und Verlustrechnung 47<br />

2007 2007 2007 2006<br />

TEUR TEUR TEUR TEUR<br />

II. NICHTVERSICHERUNGSTECHNISCHE RECHNUNG<br />

1. Sonstige Erträge 4.706 3.023<br />

2. Sonstige Aufwendungen –5.351 –3.532<br />

–645 –509<br />

3. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 1.<strong>21</strong>7 641<br />

4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag –5 –128<br />

5. Sonstige Steuern –199 –15<br />

–204 –143<br />

6. Jahresüberschuss 1.013 498<br />

7. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 0 –1.015<br />

8. Entnahmen aus der Kapitalrücklage 0 12.782<br />

9. Einstellungen in die Gewinnrücklagen (gesetzliche Rücklage) –51 0<br />

10. Bilanzgewinn 962 12.265


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Anhang 2007<br />

ORGANE<br />

AUFSICHTSRAT<br />

Norbert Kox, Bergisch Gladbach<br />

(seit 1. Januar 2008)<br />

Mitglied des Vorstands Talanx AG<br />

Vorsitzender<br />

(seit <strong>21</strong>. Januar 2008)<br />

Herbert K. Haas, Burgwedel-Engensen<br />

(bis 31. Dezember 2007)<br />

Vorsitzender des Vorstands Talanx AG<br />

Stellvertretender Vorsitzender<br />

(bis 15. November 2007)<br />

Vorsitzender<br />

(vom 15. November bis 31. Dezember 2007)<br />

Dr. Wolfgang Klein, Bonn<br />

(bis 30. September 2007)<br />

Vorsitzender des Vorstands Deutsche Postbank AG<br />

Vorsitzender<br />

(vom 1. Juli bis 30. September 2007)<br />

Prof. Dr. Wulf von Schimmelmann,<br />

Bad Homburg v. d. Höhe<br />

(bis 30. Juni 2007)<br />

Vorsitzender des Vorstands Deutsche Postbank AG<br />

Vorsitzender<br />

Dr. Martin Wienke, Hannover<br />

(seit 1. Januar 2008)<br />

Generalbevollmächtigter Talanx AG<br />

Stellvertretender Vorsitzender<br />

(seit <strong>21</strong>. Januar 2008)<br />

Dr. Immo Querner, Burgdorf<br />

(bis 31. Dezember 2007)<br />

Mitglied des Vorstands Talanx AG<br />

Stellvertretender Vorsitzender<br />

(vom 15. November bis 31. Dezember 2007)<br />

Jürgen Gausepohl, Bonn<br />

(seit 1. Oktober 2007)<br />

Bereichsleiter Produktmanagement Anlage<br />

und Vorsorge Deutsche Postbank AG<br />

Dr. Michael Meyer, Bonn<br />

(seit 1. Juli 2007)<br />

Mitglied des Vorstands Deutsche Postbank AG<br />

Dr. Erwin Möller, Hannover<br />

Vorsitzender des Aufsichtsrats der<br />

M.M. Warburg & Co. Gruppe KGaA<br />

Manfred Wagner, Essen<br />

(seit 1. Oktober 2007)<br />

Unternehmer<br />

Hans-Peter Schmid, Altdorf/Röthenbach<br />

(bis 30. September 2007)<br />

Mitglied des Vorstands Deutsche Postbank AG<br />

Manfred Wagner, Essen<br />

(seit 1. Oktober 2007)<br />

Unternehmer<br />

VORSTAND<br />

Stephan Spital, Burscheid<br />

(seit 1. Januar 2008)<br />

Vorsitzender<br />

Norbert Kox, Bergisch Gladbach<br />

(bis 31. Dezember 2007)<br />

Vorsitzender<br />

Silke Fuchs, Baesweiler<br />

(seit 1. Januar 2008)<br />

Iris Klunk, Haan<br />

(seit 1. Januar 2008)<br />

Peter Heubach, Bonn<br />

(bis 31. Dezember 2007)<br />

VERANTWORTLICHER AKTUAR<br />

Dipl.-Math. Dieter Müller, Troisdorf<br />

(seit 1. Januar 2008)<br />

Dipl.-Math. Ulrich Rosenbaum, Brühl<br />

(bis 31. Dezember 2007)<br />

TREUHÄNDER<br />

Dr. Klaus Steffen, Düsseldorf<br />

Dipl.-Math. Achim Bethge, Ratingen<br />

Stellvertretender Treuhänder<br />

ABSCHLUSSPRÜFER<br />

KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft<br />

Aktiengesellschaft<br />

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,<br />

Frankfurt am Main


BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN<br />

IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE<br />

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden<br />

mit den Anschaffungskosten abzüglich der<br />

steuerlich zulässigen Absetzung für Abnutzung<br />

bilanziert.<br />

KAPITALANLAGEN<br />

Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden<br />

zu Anschaffungskosten, ggf. vermindert<br />

um Abschreibungen gemäß § 341b Abs. 1 Satz 2<br />

in Verbindung mit § 253 Abs. 2 HGB, nach<br />

dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet.<br />

Als Zeitwert werden die Anschaffungskosten<br />

angesetzt.<br />

Die Bewertung der Ausleihungen an verbundene<br />

Unternehmen erfolgte zu Anschaffungskosten,<br />

reduziert um die planmäßige Auflösung<br />

des Unterschiedsbetrags zum Nennwert über<br />

die Vertragslaufzeit, ggf. vermindert um Abschreibungen<br />

gemäß § 341b Abs. 1 Satz 2 HGB<br />

in Verbindung mit § 253 Abs. 2 HGB nach dem<br />

gemilderten Niederstwertprinzip. Der Zeitwert<br />

wurde unter Verwendung von Zinsstrukturkurven<br />

ermittelt.<br />

Der Ansatz der Beteiligung an der Protektor<br />

AG erfolgte zu Anschaffungskosten, ggf. vermindert<br />

um Abschreibungen gemäß § 341b<br />

Abs. 1 Satz 2 HGB in Verbindung mit § 253<br />

Abs. 2 HGB nach dem gemilderten Niederstwertprinzip.<br />

Als Zeitwert wurde der Buchwert<br />

angesetzt.<br />

Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche<br />

Wertpapiere sowie Inhaberschuldverschreibungen<br />

wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip<br />

gemäß § 253 Abs. 3 HGB in<br />

Verbindung mit § 341b Abs. 2 Satz 1 HGB<br />

bewertet, im Fall von Wertminderungen wurde<br />

auf den jeweiligen Marktkurs abgeschrieben.<br />

Die Zeitwerte der Investmentanteile wurden<br />

anhand der Börsenkurswerte bzw. der Rücknahmepreise<br />

am Bilanzstichtag ermittelt. Für die<br />

Zeitwerte der anderen nicht festverzinslichen<br />

Wertpapiere wird eine eigene Wertermittlung<br />

vorgenommen, die mit den börsennotierten<br />

Werten zum 31. Dezember 2007 nahezu identisch<br />

ist. Der Zeitwert der Inhaberschuldverschreibung<br />

wurde anhand des Börsenkurswertes<br />

am Bilanzstichtag ermittelt.<br />

Die Namensschuldverschreibungen, einschließlich<br />

der dazugehörigen Multitranchen,<br />

Schuldscheinforderungen, Darlehen und<br />

Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine wurden<br />

mit den Nennwerten bzw. den Rückzahlungsbeträgen<br />

bewertet; die Vorauszahlungen<br />

auf Versicherungsscheine wurden abzüglich<br />

zwischenzeitlicher Tilgungen bewertet. Die<br />

Unterschiedsbeträge zu den Anschaffungskosten<br />

wurden durch Rechnungsabgrenzungsposten<br />

berücksichtigt, die über die Laufzeiten<br />

aufgelöst werden. Die auf das Geschäftsjahr<br />

entfallenden Teilbeträge wurden zeit- und<br />

kapitalanteilig aufgelöst. Die im Bestand<br />

befindlichen Zero-Bonds wurden mit Anschaffungskosten<br />

zuzüglich zeitanteiliger<br />

Zinsforderung bewertet.<br />

Die Zeitwerte der Namensschuldverschreibungen,<br />

Schuldscheinforderungen und Darlehen<br />

wurden unter Verwendung von Zinsstrukturkurven<br />

ermittelt. Für die Ermittlung der<br />

Zeitwerte wurden die strukturierten Produkte<br />

in die einzelnen Bestandteile zerlegt und einzeln<br />

bewertet. Der Zeitwert ergibt sich <strong>als</strong><br />

Summe der einzelnen Bewertungsergebnisse.<br />

Der Zeitwert der Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine<br />

entspricht dem Nennwert.<br />

Die übrigen Ausleihungen werden grundsätzlich<br />

nach dem für das Anlagevermögen geltenden<br />

gemilderten Niederstwertprinzip gemäß<br />

§ 253 Abs. 2 HGB in Verbindung mit § 341c<br />

Abs. 1 HGB zum Nennbetrag bilanziert.<br />

Zwei Genussscheine der Deutschen Postbank<br />

wurden nach dem für das Anlagevermögen<br />

geltenden gemilderten Niederstwertprinzip<br />

gemäß § 253 Abs. 2 HGB in Verbindung mit<br />

§ 341b Abs. 1 Satz 2 HGB entsprechend zu<br />

Anschaffungskosten, ggf. vermindert um<br />

Abschreibungen, bewertet.<br />

Die Zeitwerte der übrigen Ausleihungen<br />

Anhang 49


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

wurden unter Verwendung von Zinsstrukturkurven<br />

ermittelt.<br />

Die Einlagen bei Kreditinstituten und alle<br />

übrigen Forderungen wurden mit dem Nennwert<br />

ausgewiesen, soweit nicht ein niedrigerer<br />

beizulegender Wert anzusetzen war. Der Zeitwert<br />

entspricht dem Nennwert.<br />

Die Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko<br />

von Inhabern von Lebensversicherungspolicen<br />

wurden gemäß § 341d HGB zum Zeitwert<br />

bewertet.<br />

Die Zeitwerte der fremdverwalteten Kapitalanlagen<br />

wurden von der AmpegaGerling Asset<br />

Management GmbH ermittelt.<br />

FORDERUNGEN<br />

Die Forderungen an Versicherungsnehmer<br />

wurden auf der Grundlage des einzelnen<br />

Versicherungsvertrags ermittelt. Dabei wurden<br />

die Forderungen auf fällige Ansprüche zum<br />

Nennwert bewertet, während die noch nicht<br />

fälligen Ansprüche nach den technischen<br />

Berechnungsgrundlagen ermittelt wurden.<br />

Den erwarteten Ausfällen wurde durch einen<br />

pauschalen Abschlag Rechnung getragen.<br />

Die Forderungen und die Verbindlichkeiten<br />

gegenüber Rückversicherern für das in Rückdeckung<br />

gegebene Geschäft wurden nach den<br />

Rückversicherungsverträgen ermittelt und zum<br />

Nennwert bewertet.<br />

SACHANLAGEN<br />

Die höherwertigen Wirtschaftsgüter der Betriebsund<br />

Geschäftsausstattung wurden mit den<br />

Anschaffungskosten abzüglich der steuerlich<br />

zulässigen Absetzungen für Abnutzung bilanziert.<br />

Bei Zugängen im Geschäftsjahr 2007<br />

wurde ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode<br />

angewendet, um den Werteverzehr den<br />

tatsächlichen Verhältnissen entsprechend darzustellen.<br />

Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden<br />

im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.<br />

VERSICHERUNGSTECHNISCHE<br />

RÜCKSTELLUNGEN<br />

Die Beitragsüberträge des selbst abgeschlossenen<br />

Geschäfts wurden aus den um die<br />

rechnungsmäßigen Inkassokosten und die<br />

Ratenzuschläge verminderten Bruttobeiträgen<br />

auf der Grundlage des einzelnen Versicherungsvertrags<br />

ermittelt. Bei fondsgebundenen<br />

Rentenversicherungen wurden ausschließlich<br />

Verwaltungskosten übertragen.<br />

Die Rückstellung für noch nicht abgewickelte<br />

Versicherungsfälle für das selbst abgeschlossene<br />

Versicherungsgeschäft wurde für die bis zum<br />

Bilanzstichtag bekannt gewordenen Versicherungsfälle<br />

durch Einzelaufstellung ermittelt.<br />

Für die bis zu diesem Termin nicht gemeldeten<br />

Versicherungsfälle wurde eine Spätschadenrückstellung<br />

in Höhe des voraussichtlichen Bedarfs<br />

gebildet. Die Reservierung von Schadenregulierungsaufwendungen<br />

erfolgte in der steuerlich<br />

zulässigen Höhe. Die Anteile der Rückversicherer<br />

an den versicherungstechnischen Rückstellungen<br />

wurden nach den Rückversicherungsverträgen<br />

ermittelt und teilweise geschätzt.<br />

RÜCKSTELLUNGEN FÜR PENSIONEN UND<br />

ÄHNLICHE VERPFLICHTUNGEN<br />

Die Pensionsrückstellungen wurden gemäß<br />

§ 6a EStG unter Anwendung der Richttafeln<br />

2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit<br />

einem Rechnungszins von 6 % ermittelt.<br />

ANDERE RÜCKSTELLUNGEN UND ÜBRIGE<br />

VERBINDLICHKEITEN<br />

Die Steuerrückstellungen wurden in Höhe des<br />

berechneten Steuersolls und unter Berücksichtigung<br />

der sogenannten Mindestbesteuerung<br />

gebildet.<br />

Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen<br />

orientiert sich am voraussichtlichen Bedarf.<br />

Alle übrigen Verbindlichkeiten wurden zum<br />

Rückzahlungsbetrag ausgewiesen.


ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ<br />

Aktiva<br />

Entwicklung der Aktivposten B., C. I. und II. im Geschäftsjahr 2007<br />

Anhang<br />

Bilanzwerte Zuschrei- Abschrei- Bilanzwerte Zeitwerte<br />

1.1.07 Zugänge Abgänge bungen bungen 31.12.07 31.12.07<br />

TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR<br />

B. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE<br />

Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 23 4 0 0 23 4 0<br />

C. KAPITALANLAGEN<br />

I. Kapitalanlagen in verbundenen<br />

Unternehmen und Beteiligungen<br />

1. Anteile an verbundenen Unternehmen<br />

2. Ausleihungen an<br />

160 540 0 0 0 700 700<br />

verbundene Unternehmen 10.699 0 0 0 68 10.631 10.172<br />

3. Beteiligungen 5 0 1 0 0 4 4<br />

II. Sonstige Kapitalanlagen<br />

1. Aktien, Investmentanteile und andere<br />

10.864 540 1 0 68 11.335 10.876<br />

nicht festverzinsliche Wertpapiere<br />

2. Inhaberschuldverschreibungen und<br />

17.291 7.794 2.491 0 485 22.109 23.148<br />

andere festverzinsliche Wertpapiere<br />

3. Sonstige Ausleihungen<br />

997 0 0 0 38 959 959<br />

a) Namensschuldverschreibungen 182.835 85.985 1.880 0 0 266.940 250.384<br />

b) Schuldscheinforderungen und Darlehen<br />

c) Darlehen und Vorauszahlungen<br />

199.000 74.000 500 0 0 272.500 258.419<br />

auf Versicherungsscheine 738 746 251 0 0 1.233 1.233<br />

d) Übrige Ausleihungen 12.078 208 0 0 0 12.286 10.453<br />

4. Einlagen bei Kreditinstituten 5.170 47.497 27.667 0 0 25.000 25.000<br />

418.109 <strong>21</strong>6.230 32.789 0 523 601.027 569.598<br />

428.973 <strong>21</strong>6.770 32.790 0 591 612.362 580.473<br />

428.996 <strong>21</strong>6.774 32.790 0 614 612.366 580.473<br />

Die Gesamtsumme der Anschaffungskosten (= fortgeführte Anschaffungskosten inkl. Berücksichtigung Disagio) der in die Überschussbeteiligung einzubeziehenden<br />

Kapitalanlagen beträgt 612.361 TEUR; die Gesamtsumme des beizulegenden Zeitwertes dieser Kapitalanlagen beträgt 580.473 TEUR;<br />

der Saldo ergibt sich in Höhe von –31.888 TEUR.<br />

51


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Sonstige Kapitalanlagen im Einzelnen:<br />

31.12.07 31.12.07 31.12.06 31.12.06<br />

TEUR TEUR TEUR TEUR<br />

B. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE<br />

Stand 1.1. 23 81<br />

Zugänge 4 14<br />

Abschreibungen –23 –72<br />

Stand 31.12. 4 23<br />

C. KAPITALANLAGEN<br />

II. Sonstige Kapitalanlagen<br />

1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere<br />

• Investmentanteile 18.485 13.182<br />

• Genussrechte 3.624 4.109<br />

22.109 17.291<br />

2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere<br />

3. Sonstige Ausleihungen<br />

a) Namensschuldverschreibungen<br />

959 997<br />

• Öffentlich-rechtliche Geld- und Kreditinstitute 78.353 57.405<br />

• Privatrechtliche Geld- und Kreditinstitute 188.587 125.430<br />

b) Schuldscheinforderungen und Darlehen<br />

266.940 182.835<br />

• Öffentlich-rechtliche Geld- und Kreditinstitute 125.500 96.500<br />

• Privatrechtliche Geld- und Kreditinstitute 147.000 102.500<br />

272.500 199.000<br />

c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 1.233 738<br />

d) Übrige Ausleihungen 12.286 12.078<br />

552.959 394.651<br />

4. Einlagen bei Kreditinstituten 25.000 5.170<br />

601.027 418.109<br />

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen haben einen Buchwert von 10.631 TEUR und einen Zeitwert von 10.172 TEUR.<br />

Unter den Namensschuldverschreibungen befinden sich Zero-Bonds mit Buchwerten von insgesamt 91.940 TEUR und mit einem Zeitwert<br />

von insgesamt 82.896 TEUR.<br />

Unter den übrigen Ausleihungen befinden sich Genussscheine, die zu Anschaffungskosten bilanziert sind, mit Buchwerten von insgesamt<br />

7.976 TEUR und mit einem Zeitwert von insgesamt 6.551 TEUR.<br />

Es handelt sich um vorübergehende Wertminderungen aufgrund von aktuellen Marktzinsentwicklungen. Eine Abschreibungserfordernis<br />

ergab sich insoweit nicht.


D. DER BESTAND DER KAPITALANLAGEN FÜR RECHNUNG UND RISIKO VON INHABERN VON LEBENSVERSICHERUNGSPOLICEN<br />

SETZTE SICH AM JAHRESENDE 2007 WIE FOLGT ZUSAMMEN:<br />

Anhang 53<br />

WKN Fonds Zahl der Anteilseinheiten EUR<br />

630843 Postbank Dynamik Vision 712.770,79 40.524.943,80<br />

973270 Fidelity Fds European Growth Reg. Shares 1.438.608,36 18.572.433,89<br />

979777 Postbank Best Invest Wachstum 153.512,41 8.796.260,93<br />

979771 Postbank Europafonds Plus 106.026,37 5.374.476,69<br />

980500 Postbank CS Euroreal 81.308,42 4.820.776,33<br />

847652 DWS Vermögensbildungsfonds I 46.924,18 4.706.964,30<br />

979778 Postbank Best Invest Chance 70.509,64 3.842.775,35<br />

A0LBUC Postbank Strategie RentMedium 67.884,08 3.333.108,52<br />

A0H0V4 Fidelity Fds. European Reg. Shares 145.478,51 1.811.207,46<br />

979775 Postbank Global Player 34.278,02 1.034.853,54<br />

984811 DWS Top Dividende 11.035,14 1.022.185,30<br />

701987 Postbank Protekt Plus 3.536,34 408.376,54<br />

701986 Postbank Global OptiMix 7.660,77 285.516,97<br />

987734 Fidelity European Aggressive 8.987,05 208.589,39<br />

976976 DWS Top 50 Asien 1.811,82 206.601,81<br />

986770 Postbank Dynamik DAX 1.741,16 184.057,69<br />

608149 BG Global Dynamik 807,08 1<strong>21</strong>.304,54<br />

979772 Postbank Europafonds Aktien 1.581,51 89.466,23<br />

933913 JP Morgan-Europ. Strategic Val. 3.105,50 52.824,48<br />

814806 dit Euro Bond Total Return A. 808,58 43.000,41<br />

848105 Gerling Rendite Fonds 2.006,41 41.733,41<br />

941034 F. Temp. Inv. Fds-T. Growth (EUR) 3.387,95 38.718,14<br />

979770 Postbank Europafonds Renten 744,08 35.552,<strong>21</strong><br />

797735 M&G Global Basics 1.452,03 34.558,27


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

WKN Fonds Zahl der Anteilseinheiten EUR<br />

847101 ADIG Fondak 233,24 32.045,24<br />

937474 Postbank Dynamik Innovation 1.468,45 28.517,39<br />

172958 BG Global Challenge 139,52 26.059,39<br />

847658 DWS Vario-Rent 303,06 15.962,31<br />

358453 Nordea 1 North Ameri<strong>ca</strong>n Value 524,14 14.827,90<br />

986932 MLIIF-World Mining Fund 226,16 14.232,48<br />

971801 MLIIF-Emerging Europe Fund 82,98 11.107,39<br />

847140 dit-Allianz Rentenfonds 154,96 10.183,79<br />

A0B9GC DJE Real Estate 742,39 7.861,89<br />

632995 MLIIF World Energy Fund 336,43 7.145,86<br />

728494 BG Global Balance 51,67 6.788,39<br />

9309<strong>21</strong> Sauren Global Opportunities 281,74 6.125,02<br />

989614 Sauren Global Growth 326,47 5.981,00<br />

849098 DWS Inter Genuss 172,80 5.907,94<br />

930920 Sauren Global Balanced 292,90 4.047,88<br />

<strong>21</strong>4466 Sauren Global Defensiv 287,16 3.695,75<br />

971050 DWS Eurorenta 59,60 3.207,25<br />

A0CATR Robeco Emerging Markets Equit. 15,96 2.3<strong>21</strong>,38<br />

979776 Postbank Global e-Conomy 67,86 1.796,91<br />

A0D9QB MLIIF Global Allo<strong>ca</strong>tion Fund 52,86 1.582,51<br />

989232 Hend. Horizon. Fd-Pan Eur. Prop. Eq 20,86 574,37<br />

974100 KBC Bonds High Interest 0,10 156,63<br />

2.911.807,54 95.800.414,89


Anhang 55<br />

31.12.07 31.12.07 31.12.06 31.12.06<br />

TEUR TEUR TEUR TEUR<br />

E. FORDERUNGEN<br />

I. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft an:<br />

1. Versicherungsnehmer<br />

a) Fällige Ansprüche 1.430 3.555<br />

b) Noch nicht fällige Ansprüche 1.892 2.854<br />

3.322 6.409<br />

2. Versicherungsvermittler<br />

– davon an verbundene Unternehmen: 0 TEUR (Vorjahr 1.768 TEUR)<br />

2.334 1.768<br />

5.656 8.177<br />

F. SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE<br />

III. Andere Vermögensgegenstände<br />

1. Dispositionsstock 1.604 504<br />

2. Vorauszahlungen auf Versicherungsleistungen 2.896 968<br />

4.500 1.472


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Passiva<br />

31.12.07 31.12.07 31.12.06 31.12.06<br />

TEUR TEUR TEUR TEUR<br />

A. EIGENKAPITAL<br />

I. Gezeichnetes Kapital 63.430 63.430<br />

Das gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 63.430.000 Stückaktien<br />

(Vorjahr 63.430.000 Stückaktien)<br />

– davon ausstehende Einlagen: 47.534 TEUR (Vorjahr 47.534 TEUR)<br />

II. Gewinnrücklagen<br />

Den Gewinnrücklagen wurden zum 31. Dezember 2007 51 TEUR zugeführt. Es handelt<br />

sich um die Einstellungen in die gesetzliche Rücklage aus dem Jahresüberschuss.<br />

51 0<br />

III. Bilanzgewinn<br />

– davon aus Gewinnvortrag aus dem Vorjahr: 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR)<br />

Entwicklung:<br />

962 12.265<br />

• Bilanzgewinn am 1.1. 12.265 –1.015<br />

• Ausschüttung –12.265 0<br />

• Jahresüberschuss 1.013 498<br />

• Entnahmen aus der Kapitalrücklage 0 12.782<br />

• Einstellung in die gesetzliche Rücklage –51 0<br />

• Bilanzgewinn am 31.12. 962 12.265<br />

B. VERSICHERUNGSTECHNISCHE RÜCKSTELLUNGEN<br />

I. Beitragsüberträge<br />

1. Bruttobetrag 7.429 8.012<br />

2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft –740 –799<br />

6.689 7.<strong>21</strong>3<br />

II. Deckungsrückstellung<br />

1. Bruttobetrag 597.660 403.416<br />

2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft –76.520 –51.634<br />

5<strong>21</strong>.140 351.782<br />

III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle<br />

1. Bruttobetrag 2.903 2.<strong>21</strong>8<br />

2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft –458 –459<br />

2.445 1.759<br />

IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung<br />

1. Bruttobetrag<br />

Entwicklung der Rückstellung:<br />

• Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 10.969 8.840<br />

• Zuführung im Geschäftsjahr 8.436 5.520<br />

• Entnahmen im Geschäftsjahr –4.041 –3.391<br />

• Bestand am Ende des Geschäftsjahres<br />

In der Rückstellung sind enthalten:<br />

15.364 10.969<br />

• Bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte laufende Überschussanteile 5.413 3.688<br />

• Bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte Schlussgewinnanteile 1.000 582<br />

• Fonds für Schlussüberschussanteile 8.951 6.699<br />

15.364 10.969


Anhang 57<br />

31.12.07 31.12.07 31.12.06 31.12.06<br />

TEUR TEUR TEUR TEUR<br />

D. ANDERE RÜCKSTELLUNGEN<br />

I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 439 346<br />

II. Steuerrückstellungen<br />

III. Sonstige Rückstellungen<br />

301 113<br />

1. Gehalts- und Urlaubsansprüche 1.862 1.729<br />

2. Kosten des Jahresabschlusses 149 159<br />

3. Ausstehende Rechnungen für Lieferungen und Leistungen 865 679<br />

4. Übrige Rückstellungen 189 514<br />

3.065 3.081<br />

3.806 3.540<br />

F. ANDERE VERBINDLICHKEITEN<br />

Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr <strong>als</strong> 5 Jahren.<br />

I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen<br />

Versicherungsgeschäft gegenüber:<br />

1. Versicherungsnehmern<br />

– darin enthaltene verzinsliche Überschussanteile: 11.078 TEUR (Vorjahr 8.619 TEUR)<br />

13.377 15.357<br />

2. Versicherungsvermittlern<br />

– davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 28 TEUR (Vorjahr 23.453 TEUR)<br />

<strong>21</strong>.338 23.453<br />

34.715 38.810<br />

G. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN<br />

– darin enthaltener Unterschiedsbetrag gemäß § 341 c Abs. 2 HGB (Disagio)<br />

1 TEUR (Vorjahr 2 TEUR)<br />

1 2


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG<br />

2007 2007 2006 2006<br />

TEUR TEUR TEUR TEUR<br />

I. ERLÄUTERUNG DER VERSICHERUNGSTECHNISCHEN RECHNUNG<br />

1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung<br />

Gebuchte Bruttobeiträge<br />

Selbst abgeschlossenes, inländisches Geschäft<br />

• Einzelversicherungen (ohne Kredit-Lebensversicherung) 223.560 <strong>21</strong>2.556<br />

• Kredit-Lebensversicherungen 28.768 25.375<br />

• Kollektivversicherungen 16.155 14.877<br />

268.483 252.808<br />

Aufgeteilt nach:<br />

• Laufende Beiträge 134.677 126.777<br />

• Einmalbeiträge 133.806 126.031<br />

268.483 252.808<br />

Aufgeteilt nach:<br />

• Verträge ohne Gewinnbeteiligung 28.768 25.375<br />

• Verträge mit Gewinnbeteiligung 239.715 227.433<br />

268.483 252.808<br />

Von den verdienten Beiträgen für eigene Rechnung entfallen 14.853 TEUR<br />

(Vorjahr 15.232 TEUR) auf Verträge, bei denen das Kapitalanlagerisiko<br />

von den Versicherungsnehmern getragen wird.<br />

Die Beitragssumme des Neugeschäfts beträgt 749,7 Mio. EUR (Vorjahr 1.271,1 Mio. EUR).<br />

3. Erträge aus Kapitalanlagen<br />

• Erträge aus Beteiligungen 1 1<br />

• Erträge aus anderen Kapitalanlagen<br />

– davon aus verbundenen Unternehmen: 542 TEUR (Vorjahr 1.832 TEUR)<br />

24.581 14.466<br />

• Gewinn aus dem Abgang von Kapitalanlagen 160 458<br />

24.742 14.925<br />

Das Nettoergebnis aus Kapitalanlagen beträgt 23.296 TEUR (Vorjahr 14.230 TEUR).<br />

Die laufenden Erträge aus Kapitalanlagen betragen 25.583 TEUR (Vorjahr 14.467 TEUR).


2007 2007 2006 2006<br />

TEUR TEUR TEUR TEUR<br />

9. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb für eigene Rechnung<br />

• Abschlussaufwendungen –26.564 –32.899<br />

• Verwaltungsaufwendungen –10.845 –9.0<strong>21</strong><br />

–37.409 –41.920<br />

• Davon ab: Erhaltene Provisionen und Gewinnbeteiligungen aus dem<br />

in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft 8.393 15.447<br />

10. Aufwendungen für Kapitalanlagen<br />

• Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen,<br />

–29.016 –26.473<br />

Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen für Kapitalanlagen –856 –570<br />

• Abschreibungen auf Kapitalanlagen –590 –125<br />

• Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen 0 0<br />

–1.446 –695<br />

II. SONSTIGE ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG<br />

1. Rückversicherungssaldo zu Gunsten der Gesellschaft<br />

Der Rückversicherungssaldo besteht aus den verdienten Beiträgen des Rückversicherers,<br />

dem Anteil des Rückversicherers an den Aufwendungen für Versicherungsfälle,<br />

den Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb und der Veränderung des Anteils des<br />

Rückversicherers an der Brutto-Deckungsrückstellung.<br />

2. Provisionen und sonstige Bezüge der<br />

Versicherungsvertreter, Personalaufwendungen<br />

a) Provisionen jeglicher Art der Versicherungsvertreter<br />

i. S. d. § 92 HGB für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft<br />

341 9.301<br />

• Abschlussaufwendungen –14.154 –22.112<br />

• Verwaltungsaufwendungen –5.856 –4.729<br />

–20.010 –26.841<br />

b) Löhne und Gehälter –6.861 –6.245<br />

c) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung –895 –839<br />

d) Aufwendungen für Altersversorgung –247 –282<br />

–28.013 –34.207<br />

.<br />

Anhang 59


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE<br />

Im Juli 2007 hat die Talanx AG die ausstehenden<br />

50 % an der <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG<br />

und der <strong>PB</strong> Versicherung AG erworben. Außerdem<br />

hat sie die BHW Lebensversicherung AG und<br />

die BHW Pensionskasse AG von der Deutschen<br />

Postbank AG übernommen. Anschließend wurden<br />

alle Anteile in die neu gegründete Proactiv<br />

Holding eingebracht, die die Aktivitäten des Geschäftsfeldes<br />

Ban<strong>ca</strong>ssurance der Talanx bündelt.<br />

Der HDI Haftpflichtverband der Deutschen<br />

Industrie V.a.G., Hannover, erstellt den Konzernabschluss<br />

für den größten Konsolidierungskreis,<br />

die Talanx AG für den kleinsten Konsolidierungskreis.<br />

Die Konzernabschlüsse werden im elektronischen<br />

Bundesanzeiger offengelegt.<br />

MITARBEITER<br />

Die Mitarbeiter der <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG<br />

haben gleichzeitig einen Arbeitsvertrag mit der<br />

<strong>PB</strong> Versicherung AG und in einigen Fällen mit<br />

den CiV <strong>Versicherungen</strong>, mit denen eine Verwaltungsgemeinschaft<br />

auf mehreren Gebieten<br />

besteht.<br />

Zum 31. Dezember 2007 arbeiteten 133<br />

(Vorjahr 118) Kapazitätsmitarbeiter*) bei den<br />

<strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong>. Dies entspricht im Durchschnitt<br />

192 (Vorjahr 176) Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeitern.<br />

Durchschnittlich waren im Jahr 2007 in der<br />

Verwaltungsgemeinschaft 8 Auszubildende<br />

(Vorjahr 12) beschäftigt.<br />

VERWENDUNG DES BILANZGEWINNS<br />

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung<br />

vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 962 TEUR<br />

in voller Höhe auszuschütten.<br />

GESAMTBEZÜGE DES VORSTANDS, FRÜHERER<br />

MITGLIEDER DES VORSTANDS UND DES<br />

AUFSICHTSRATS<br />

Die Gesamtbezüge der im Geschäftsjahr 2007<br />

bestellten Vorstandsmitglieder betrugen<br />

1.271.484 EUR (Vorjahr 1.155.893 EUR).<br />

Dabei handelt es sich um Bezüge, die die<br />

Vorstandsmitglieder für ihre Tätigkeiten bei<br />

der <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG und der<br />

<strong>PB</strong> Versicherung AG erhalten haben. Im<br />

Geschäftsjahr wurden von der <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG keine Kredite oder Vorschüsse<br />

an die Vorstandsmitglieder gewährt.<br />

Die Vergütungen an den Aufsichtsrat beliefen<br />

sich auf 24.487 EUR (Vorjahr 25.500 EUR).<br />

Das Unternehmen hat keine im Ruhestand<br />

befindlichen Vorstandsmitglieder.<br />

SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN<br />

Es besteht eine Einzahlungsverpflichtung auf<br />

Einlagen bei der Hannover Euro Private Equity<br />

Partners IV GmbH & Co. KG in Höhe von<br />

1,3 Mio. EUR.<br />

Es bestehen mögliche sonstige finanzielle<br />

Verpflichtungen aus strukturierten Papieren<br />

durch Andienungsrecht von Emittenten in Höhe<br />

von jährlich 1 Mio. EUR für das Jahr 2008 und<br />

für die Jahre 2009 bis 2011 jeweils 3 Mio. EUR.<br />

*) Ein Kapazitätsmitarbeiter ist ein vollzeitbeschäftigter Mitarbeiter mit einer 38-Stunden-Woche. Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter<br />

werden anteilig entsprechend ihrer wöchentlichen Arbeitszeit erfasst.


Die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG ist gemäß<br />

§§ 124 ff. VAG Mitglied des Sicherungsfonds<br />

für die Lebensversicherer. Der Sicherungsfonds<br />

erhebt auf Grundlage der Sicherungsfonds-<br />

Finanzierungs-Verordnung (Leben) jährliche<br />

Beiträge von maximal 0,2 ‰ der Summe der<br />

versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen,<br />

bis ein Sicherungsvermögen von 1 ‰ der<br />

Summe der versicherungstechnischen Netto-<br />

Rückstellungen aufgebaut ist. Die zukünftigen<br />

Verpflichtungen hieraus betragen für die<br />

Gesellschaft 220 TEUR.<br />

Der Sicherungsfonds kann darüber hinaus<br />

Sonderbeiträge in Höhe von weiteren 1 ‰ der<br />

Summe der versicherungstechnischen Netto-<br />

Rückstellungen erheben; dies entspricht einer<br />

Verpflichtung von 533 TEUR.<br />

Zusätzlich hat sich die Gesellschaft verpflichtet,<br />

dem Sicherungsfonds oder alternativ der<br />

Protektor Lebensversicherungs AG finanzielle<br />

Mittel zur Verfügung zu stellen, sofern die<br />

Mittel des Sicherungsfonds bei einem Sanierungsfall<br />

nicht ausreichen. Die Verpflichtung<br />

beträgt 1 % der Summe der versicherungstechnischen<br />

Netto-Rückstellungen unter Anrechnung<br />

der zu diesem Zeitpunkt bereits an den Sicherungsfonds<br />

geleisteten Beiträge. Unter Einschluss<br />

der oben genannten Einzahlungsverpflichtungen<br />

aus den Beitragszahlungen an den Sicherungsfonds<br />

beträgt die Gesamtverpflichtung zum<br />

Bilanzstichtag 5.014 TEUR.<br />

VERSICHERUNGSMATHEMATISCHE METHODEN<br />

UND BERECHNUNGSGRUNDLAGEN FÜR DIE<br />

ERMITTLUNG DER DECKUNGSRÜCKSTELLUNG<br />

Alle Leistungen der Versicherungsverträge<br />

sind dem Grundsatz der Vorsicht entsprechend<br />

berücksichtigt worden. Die vertraglichen<br />

Leistungen umfassen dabei auch garantierte<br />

Rückkaufswerte, beitragsfreie Versicherungsleistungen<br />

und Verwaltungskosten für beitragsfreie<br />

Versicherungsjahre sowie solche<br />

Gewinnanteile, auf die die Versicherungsnehmer<br />

bereits einen Anspruch haben (ausgenommen<br />

verzinslich angesammelte Gewinnanteile).<br />

Die Deckungsrückstellungen sind mit<br />

Ausnahme der Deckungsrückstellung für<br />

die fondsgebundene Rentenversicherung,<br />

für die Altersvorsorgeverträge sowie für die<br />

Rückdeckungsversicherungen, bei denen<br />

die retrospektive Methode angewandt wird,<br />

nach der prospektiven Methode mit impliziter<br />

Berücksichtigung der künftigen Kosten einzelvertraglich<br />

berechnet worden.<br />

Für alle übrigen Verträge und Vertragsbestandteile<br />

wurde die Deckungsrückstellung in<br />

Höhe der zugehörigen Kapitalanlagen angesetzt.<br />

Weitere Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen<br />

für die Deckungsrückstellung werden<br />

in der nachfolgenden Tabelle gegeben:<br />

Anhang<br />

61


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Berechnungsgrundlagen für die Ermittlung der Deckungsrückstellung<br />

Zillmersatz in ‰<br />

Anteil an der<br />

Deckungsrückstellung<br />

Teilbestand<br />

Kapitalbildende <strong>Versicherungen</strong><br />

Ausscheideordnung der Beitragssumme Zinssatz (%) (%)<br />

Tarifwerk 1999 DAV-Tafel 1994 T MF bis zu 30 4,00 0,82<br />

Tarifwerk 2000 DAV-Tafel 1994 T MF bis zu 30 3,25 2,09<br />

Tarifwerk 2004 DAV-Tafel 1994 T MF bis zu 40 2,75 11,36<br />

Tarifwerk 2007<br />

Rentenversicherungen<br />

DAV-Tafel 1994 T MF bis zu 40 2,25 3,04<br />

Tarifwerk 1999 DAV-Tafel 1994 R MF bis zu 30 4,00 8,34<br />

Tarifwerk 2000 DAV-Tafel 1994 R MF bis zu 30 3,25 6,16<br />

Tarifwerk 2004 DAV-Tafel 1994 R MF bis zu 40 2,75 3,54<br />

Tarifwerk 2005 DAV-Tafel 2004 R MF bis zu 40 2,75 12,76<br />

Tarifwerk 2007<br />

Kollektivversicherungen<br />

DAV-Tafel 2004 R MF bis zu 40 2,25 8,98<br />

Tarifwerk 1999 DAV-Tafel 1994 T MF<br />

DAV-Tafel 1994 R MF<br />

– 4,00 3,96<br />

Tarifwerk 2000 DAV-Tafel 1994 T MF<br />

DAV-Tafel 1994 R MF<br />

– 3,25 0,97<br />

Tarifwerk 2004 DAV-Tafel 1994 T MF 2,75 0,15<br />

Restschuldversicherungen<br />

DAV-Tafel 1994 R MF –<br />

Tarifwerk 2000 Sterbetafel 1986 MF – 3,25 0,07<br />

Tarifwerk 2004 Sterbetafel 1986 MF – 2,75 2,74<br />

Tarifwerk 2007<br />

<strong>Versicherungen</strong> nach AltZertG<br />

Sterbetafel 1986 MF – 2,25 3,40<br />

Tarifwerk 2001 DAV-Tafel 1994 R MF – 3,25 17,48<br />

Tarifwerk 2004 DAV-Tafel 2004 R MF – 2,75 1,34<br />

Tarifwerk 2005 DAV-Tafel 2004 R MF – 2,75 2,34<br />

Tarifwerk 2006 DAV-Tafel 2004 R Unisex – 2,75 1,74<br />

Tarifwerk 2007<br />

Arbeitsunfähigkeits-<br />

Zusatzversicherungen<br />

DAV-Tafel 2004 R Unisex – 2,25 0,46<br />

Tarifwerk 2000 Eigene Tafel, Sterbetafel 1986 MF – 3,25 0,02<br />

Tarifwerk 2004 Eigene Tafel, Sterbetafel 1986 MF – 2,75 1,04<br />

Tarifwerk 2007<br />

Rückdeckungsversicherungen<br />

des <strong>PB</strong> Pensionsfonds<br />

aus Entgeltumwandlungen<br />

Eigene Tafel, Sterbetafel 1986 MF – 2,25 1,07<br />

DPWN 2002 DAV-Tafel 1994 R MF – 3,25 1,81<br />

DPWN 2004 DAV-Tafel 1994 R MF – 2,75 0,80<br />

DPWN 2005 – 2,75 1,97<br />

DPWN 2007<br />

aus Übernahmen von<br />

Pensionsfondszusagen<br />

– 2,25 0,23<br />

Tarifwerk 2005 DAV-Tafel 2004 R-Aggregat – 2,75 0,38<br />

Tarifwerk 2007 DAV-Tafel 2004 R-Aggregat – 2,25 0,01<br />

Die aufgeführten Teilbestände umfassen 99,09 % der gesamten Deckungsrückstellung auf Risiko des Versicherungsunternehmens.


ANGABEN ZUR ERMITTLUNG DES SCHLUSSÜBERSCHUSSANTEILFONDS<br />

Ein Schlussüberschussanteilfonds wird für beitragspflichtige<br />

kapitalbildende <strong>Versicherungen</strong><br />

und für beitragspflichtige Rentenversicherungen<br />

in der Aufschubzeit gebildet.<br />

Die Berechnung wird so vorgenommen, dass<br />

sich für jede Versicherung der Teil des zu ihrem<br />

regulären Fälligkeitszeitpunkt (Ablauf der Beitragszahlungsdauer)<br />

vorgesehenen Schlussüberschussanteils<br />

ergibt, der dem Verhältnis der<br />

abgelaufenen Versicherungsdauer zu der<br />

BETEILIGUNG AN DEN BEWERTUNGSRESERVEN<br />

Die Bewertungsreserven werden monatlich<br />

ermittelt und den Versicherungsnehmern nach<br />

einem verursachungsorientierten Verfahren<br />

rechnerisch zugeordnet. Eine Beteiligung an<br />

Bewertungsreserven nach § 153 Abs. 3 VVG<br />

erhalten alle <strong>Versicherungen</strong>, die eine laufende<br />

Überschussbeteiligung auf die Deckungsrückstellung<br />

oder auf das aus Überschussanteilen<br />

gebildete Ansammlungsguthaben erhalten.<br />

Nicht anspruchsberechtigt sind Verträge, die<br />

sich in der Leistungsphase befinden. Die Höhe<br />

des Anteils einer Versicherung an den gesamten<br />

gesamten Beitragszahlungsdauer entspricht,<br />

diskontiert mit einem Zinssatz von 4,7 %.<br />

Darin sind 0,5 Prozentpunkte für implizit angesetzte<br />

Ausscheidewahrscheinlichkeiten enthalten.<br />

Davon abweichend sind ab dem Tarifwerk<br />

2004 die gemäß der aktuellen Überschussdeklaration<br />

festgelegten und verzinsten Schlussüberschussanteile<br />

enthalten. Explizite Ausscheidewahrscheinlichkeiten<br />

wurden nicht verwendet.<br />

Bewertungsreserven ist abhängig von den tatsächlich<br />

vorhandenen Bewertungsreserven, dem<br />

Anteil der anspruchsberechtigten <strong>Versicherungen</strong><br />

an den gesamten Bewertungsreserven sowie<br />

dem einzelvertraglichen Anteil selbst. Bei<br />

Beendigung einer anspruchsberechtigten<br />

Versicherung wird der für diesen Zeitpunkt<br />

aktuell ermittelte Betrag zur Hälfte zugeteilt<br />

und an den Versicherungsnehmer ausgezahlt.<br />

Bei Rentenübergang einer aufgeschobenen<br />

Rentenversicherung wird der entsprechende<br />

Betrag zur Erhöhung der Rente verwendet.<br />

Anhang 63


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

ÜBERSCHUSSBETEILIGUNG DER VERSICHERUNGSNEHMER 2008<br />

Für das Geschäftsjahr 2008 sind die in der nachstehenden Tabelle aufgeführten<br />

Überschussanteilsätze festgesetzt worden.<br />

1. LAUFENDE ÜBERSCHUSSANTEILE<br />

Die laufenden Überschussanteile werden entsprechend den getroffenen Vereinbarungen entweder verzinslich angesammelt oder zum Erwerb<br />

von Fondsanteilen, zur Erhöhung der Deckungsrückstellung bzw. bei laufenden Renten zur Erhöhung der Rente verwendet.<br />

Bei verzinslicher Ansammlung wird das Ansammlungsguthaben in dem 2008 beginnenden Versicherungsjahr mit 4,0 % verzinst bzw. bei<br />

Rentenversicherungen gegen Einmalbeitrag des Tarifwerks 2005 mit 3,7%.<br />

Bei Rentenversicherungen im Sinne des Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetzes wird das Ansammlungsguthaben im Jahr 2008 mit 4,0% verzinst.<br />

Kapitalbildende <strong>Versicherungen</strong> und Rentenversicherungen mit Todesfallschutz vor Beginn der Rentenzahlung<br />

Berechtigte Überschuss- Bemessungsgröße Zuteilungszeitpunkt Wartezeit<br />

<strong>Versicherungen</strong><br />

Tarifwerk 1999<br />

satz<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> ohne 0,00 % Maßgebliche Deckungsrückstellung 1) Beginn des 2 Versicherungsjahre bei<br />

Gesundheitsprüfung 2,00 % Tariflicher Jahresbeitrag Versicherungsjahres 2) beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong>,<br />

1 Versicherungsjahr bei<br />

beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> 3)<br />

0 ,00 % Rechnungsmäßiger Risikobeitrag Beginn des<br />

Versicherungsjahres<br />

5 Versicherungsjahre<br />

2)<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit 0,00 % Maßgebliche Deckungsrückstellung 1) Beginn des 2 Versicherungsjahre bei<br />

Gesundheitsprüfung 2,00 % Tariflicher Jahresbeitrag Versicherungsjahres 2) beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong>,<br />

35,00 % Rechnungsmäßiger Risikobeitrag 1 Versicherungsjahr bei<br />

beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> 3)<br />

Tarifwerk 2000<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> ohne 0,75 % Maßgebliche Deckungsrückstellung 1) Beginn des 2 Versicherungsjahre bei<br />

Gesundheitsprüfung 2,00 % Tariflicher Jahresbeitrag Versicherungsjahres 2) beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong>,<br />

1 Versicherungsjahr bei<br />

beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> 3)<br />

0 ,00 % Rechnungsmäßiger Risikobeitrag Beginn des<br />

Versicherungsjahres<br />

5 Versicherungsjahre<br />

2)<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit 0,75 % Maßgebliche Deckungsrückstellung 1) Beginn des 2 Versicherungsjahre bei<br />

Gesundheitsprüfung 2,00 % Tariflicher Jahresbeitrag Versicherungsjahres 2) beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong>,<br />

35,00 % Rechnungsmäßiger Risikobeitrag 1 Versicherungsjahr bei<br />

beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> 3)<br />

Tarifwerk 2004<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> ohne 1,25 % Maßgebliche Deckungsrückstellung 1) Beginn des 2 Versicherungsjahre bei<br />

Gesundheitsprüfung Versicherungsjahres 2) beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong>,<br />

1 Versicherungsjahr bei<br />

beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> 3)<br />

0,00 % Rechnungsmäßiger Risikobeitrag Beginn des<br />

Versicherungsjahres<br />

5 Versicherungsjahre<br />

2)<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit 1,25 % Maßgebliche Deckungsrückstellung 1) Beginn des 2 Versicherungsjahre bei<br />

Gesundheitsprüfung 35,00 % Rechnungsmäßiger Risikobeitrag Versicherungsjahres 2) beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong>,<br />

1 Versicherungsjahr bei<br />

beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> 3)<br />

Tarifwerk 2007<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit 1,75 % Maßgebliche Deckungsrückstellung 1) Beginn des 2 Versicherungsjahre bei<br />

Gesundheitsprüfung 35,00 % Rechnungsmäßiger Risikobeitrag Versicherungsjahres 2) beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong>,<br />

1 Versicherungsjahr bei<br />

beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> 3)


Todesfallversicherungen ohne Gesundheitsprüfung<br />

Anhang 65<br />

Berechtigte Überschuss- Bemessungsgröße Zuteilungszeitpunkt Wartezeit<br />

<strong>Versicherungen</strong> satz<br />

Tarifwerk 2005 1,25 % Maßgebliche Deckungsrückstellung 1) Beginn des 2 Versicherungsjahre bei<br />

Versicherungsjahres beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong>,<br />

1 Versicherungsjahr bei<br />

beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> 3)<br />

35,00 % Rechnungsmäßiger Risikobeitrag Beginn des<br />

Versicherungsjahres<br />

7 Versicherungsjahre<br />

Tarifwerk 2007 1,75 % Maßgebliche Deckungsrückstellung 1) Beginn des 2 Versicherungsjahre bei<br />

Versicherungsjahres beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong>,<br />

1 Versicherungsjahr bei<br />

beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> 3)<br />

Rentenversicherungen<br />

35,00 % Rechnungsmäßiger Risikobeitrag Beginn des 7 Versicherungsjahre<br />

Versicherungsjahres<br />

Berechtigte Überschuss- Bemessungsgröße Zuteilungszeitpunkt Wartezeit<br />

<strong>Versicherungen</strong><br />

Tarifwerk 1999<br />

satz<br />

Vor Beginn der 0,00 % Maßgebliche Deckungsrückstellung 1) Beginn des 2 Versicherungsjahre bei<br />

Rentenzahlung 2,00 % Tariflicher Jahresbeitrag Versicherungsjahres 2) beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong>,<br />

1 Versicherungsjahr bei<br />

beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> 3)<br />

Nach Beginn der 0,00 % Deckungsrückstellung Beginn des 1 Versicherungsjahr<br />

Rentenzahlung<br />

Tarifwerk 2000<br />

Versicherungsjahres<br />

Vor Beginn der 0,75 % Maßgebliche Deckungsrückstellung 1) Beginn des 2 Versicherungsjahre bei<br />

Rentenzahlung 2,00 % Tariflicher Jahresbeitrag Versicherungsjahres 2) beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong>,<br />

1 Versicherungsjahr bei<br />

beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> 3)<br />

Nach Beginn der 0,75 % Deckungsrückstellung Beginn des 1 Versicherungsjahr<br />

Rentenzahlung<br />

Tarifwerk 2004<br />

Versicherungsjahres<br />

Vor Beginn der 1,25 % Maßgebliche Deckungsrückstellung 1) Beginn des 2 Versicherungsjahre bei<br />

Rentenzahlung Versicherungsjahres 2) beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong>,<br />

1 Versicherungsjahr bei<br />

beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> 3)<br />

Nach Beginn der 1,25 % Deckungsrückstellung Beginn des 1 Versicherungsjahr<br />

Rentenzahlung<br />

Tarifwerk 2005<br />

Vor Beginn der<br />

Rentenzahlung<br />

Versicherungsjahres<br />

– <strong>Versicherungen</strong> gegen 0,95 % Maßgebliche Deckungsrückstellung 1) Beginn des 1 Versicherungsjahr<br />

Einmalbeitrag Versicherungsjahres<br />

– Sonstige <strong>Versicherungen</strong> 1,25 % Maßgebliche Deckungsrückstellung 1) Beginn des 2 Versicherungsjahre bei<br />

Versicherungsjahres beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong>,<br />

1 Versicherungsjahr bei<br />

beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> 3)<br />

Nach Beginn der 1,25 % 5) Deckungsrückstellung Beginn des 1 Versicherungsjahr<br />

Rentenzahlung 4) Versicherungsjahres<br />

1,75 % 6) Deckungsrückstellung Beginn des<br />

Versicherungsjahres<br />

1 Versicherungsjahr


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Rentenversicherungen<br />

Berechtigte Überschuss- Bemessungsgröße Zuteilungszeitpunkt Wartezeit<br />

<strong>Versicherungen</strong><br />

Tarifwerk 2007<br />

satz<br />

Vor Beginn der 1,75 % Maßgebliche Deckungsrückstellung 1) Beginn des 2 Versicherungsjahre bei<br />

Rentenzahlung Versicherungsjahres beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong>,<br />

1 Versicherungsjahr bei<br />

beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> 3)<br />

Nach Beginn der 1,75 % Deckungsrückstellung Beginn des 1 Versicherungsjahr<br />

Rentenzahlung 4) Versicherungsjahres<br />

Rentenversicherungen mit Todesfallschutz und Beitragsbefreiung bei vollständiger Erwerbsminderung<br />

Berechtigte Überschuss- Bemessungsgröße Zuteilungszeitpunkt Wartezeit<br />

<strong>Versicherungen</strong><br />

Tarifwerk 2005<br />

satz<br />

Vor Beginn der 1,25 % Maßgebliche Deckungsrückstellung 1) Beginn des 2 Versicherungsjahre bei<br />

Rentenzahlung 35,00 % Rechnungsmäßiger Risikobeitrag Versicherungsjahres beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong>,<br />

1 Versicherungsjahr bei<br />

beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> 3)<br />

Tarifwerk 2007<br />

Vor Beginn der 1,75 % Maßgebliche Deckungsrückstellung 1) Beginn des 2 Versicherungsjahre bei<br />

Rentenzahlung 35,00 % Rechnungsmäßiger Risikobeitrag Versicherungsjahres beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong>,<br />

1 Versicherungsjahr bei<br />

beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> 3)<br />

Kollektivrentenversicherungen<br />

Berechtigte Überschuss- Bemessungsgröße Zuteilungszeitpunkt Wartezeit<br />

<strong>Versicherungen</strong><br />

Tarifwerk 1999<br />

Vor Beginn der<br />

Rentenzahlung<br />

satz<br />

Rentenversicherungen mit 0,00 % Maßgebliche Deckungsrückstellung 1) Beginn des 2 Versicherungsjahre bei<br />

Beitragsrückgewähr Versicherungsjahres 2) beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong>,<br />

1 Versicherungsjahr bei<br />

beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> 3)<br />

Rentenversicherungen mit 0,00 % Maßgebliche Deckungsrückstellung 1) Beginn des 2 Versicherungsjahre bei<br />

Todesfallschutz 35,00 % Rechnungsmäßiger Risikobeitrag Versicherungsjahres 2) beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong>,<br />

1 Versicherungsjahr bei<br />

beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> 3)<br />

Nach Beginn der 0,00 % Deckungsrückstellung Beginn des 1 Versicherungsjahr<br />

Rentenzahlung<br />

Tarifwerk 2000<br />

Vor Beginn der<br />

Rentenzahlung<br />

Rentenversicherungen<br />

Versicherungsjahres<br />

mit Beitragsrückgewähr 0,75 % Maßgebliche Deckungsrückstellung 1) Beginn des 2 Versicherungsjahre bei<br />

Versicherungsjahres 2) beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong>,<br />

1 Versicherungsjahr bei<br />

beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> 3)


Kollektivrentenversicherungen<br />

Anhang 67<br />

Berechtigte Überschuss- Bemessungsgröße Zuteilungszeitpunkt Wartezeit<br />

<strong>Versicherungen</strong> satz<br />

Rentenversicherungen mit 0,75 % Maßgebliche Deckungsrückstellung 1) Beginn des 2 Versicherungsjahre bei<br />

Todesfallschutz 35,00 % Rechnungsmäßiger Risikobeitrag Versicherungsjahres 2) beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong>,<br />

1 Versicherungsjahr bei<br />

beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> 3)<br />

Nach Beginn der 0,75 % Deckungsrückstellung Beginn des 1 Versicherungsjahr<br />

Rentenzahlung<br />

Tarifwerk 2004<br />

Vor Beginn der<br />

Rentenzahlung<br />

Versicherungsjahres<br />

Rentenversicherungen mit 1,25 % Maßgebliche Deckungsrückstellung 1) Beginn des 2 Versicherungsjahre bei<br />

Beitragsrückgewähr Versicherungsjahres 2) beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong>,<br />

1 Versicherungsjahr bei<br />

beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> 3)<br />

Rentenversicherungen mit 1,25 % Maßgebliche Deckungsrückstellung 1) Beginn des 2 Versicherungsjahre bei<br />

Todesfallschutz 35,00 % Rechnungsmäßiger Risikobeitrag Versicherungsjahres 2) beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong>,<br />

1 Versicherungsjahr bei<br />

beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> 3)<br />

Nach Beginn der 1,25 % Deckungsrückstellung Beginn des 1 Versicherungsjahr<br />

Rentenzahlung Versicherungsjahres<br />

Fondsgebundene Rentenversicherungen<br />

Berechtigte Überschuss- Bemessungsgröße Zuteilungszeitpunkt Wartezeit<br />

<strong>Versicherungen</strong><br />

Tarifwerk 2000<br />

satz<br />

Beitragspflichtige 3,00 % 7) Tarifbeitrag Beitragsfälligkeit keine<br />

<strong>Versicherungen</strong> monatlich<br />

Beitragsfreie <strong>Versicherungen</strong> 25,00 % 7) Tarifliche Stückkosten Beitragsfälligkeit keine<br />

und <strong>Versicherungen</strong> gegen<br />

Einmalbeitrag<br />

monatlich


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Rentenversicherungen im Sinne des Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetzes<br />

Berechtigte Überschuss- Bemessungsgröße Zuteilungszeitpunkt Wartezeit<br />

<strong>Versicherungen</strong><br />

Tarifwerk 2001<br />

satz<br />

Vor Beginn der 24,00 % Rechnungsmäßige Zinsen auf die Ende des keine<br />

Rentenzahlung Deckungsrückstellung im Kalenderjahr Kalenderjahres<br />

Nach Beginn der 0,75 % Deckungsrückstellung Jahrestag des Beginns 1 Jahr<br />

Rentenzahlung<br />

Tarifwerke 2004, 2005<br />

und 2006<br />

der Rentenzahlung<br />

Vor Beginn der 46,00 % Rechnungsmäßige Zinsen auf die Ende des keine<br />

Rentenzahlung Deckungsrückstellung im Kalenderjahr Kalenderjahres<br />

Nach Beginn der 1,75 % Deckungsrückstellung Jahrestag des Beginns 1 Jahr<br />

Rentenzahlung<br />

Tarifwerk 2007<br />

der Rentenzahlung<br />

Vor Beginn der 78,00 % Rechnungsmäßige Zinsen auf die Ende des keine<br />

Rentenzahlung Deckungsrückstellung im Kalenderjahr Kalenderjahres<br />

Nach Beginn der 1,75 % Deckungsrückstellung Jahrestag des Beginns 1 Jahr<br />

Rentenzahlung der Rentenzahlung<br />

Leibrentenversicherungen (zur kapitalgedeckten Altersvorsorge im Sinne des Alterseinkünftegesetzes)<br />

Berechtigte Überschuss- Bemessungsgröße Zuteilungszeitpunkt Wartezeit<br />

<strong>Versicherungen</strong><br />

Tarifwerk 2005<br />

satz<br />

Vor Beginn der 1,25 % Maßgebliche Deckungsrückstellung 1) Beginn des 2 Versicherungsjahre bei<br />

Rentenzahlung Versicherungsjahres beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong>,<br />

1 Versicherungsjahr bei<br />

beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> 3)<br />

Tarifwerk 2007<br />

Vor Beginn der 1,75 % Maßgebliche Deckungsrückstellung 1) Beginn des 2 Versicherungsjahre bei<br />

Rentenzahlung Versicherungsjahres beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong>,<br />

1 Versicherungsjahr bei<br />

beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> 3)<br />

1) Mittelwert der mit den Rechnungsgrundlagen für den Beitrag berechneten Deckungsrückstellung zu Beginn und zum Ende des abgelaufenen Versicherungsjahres, um<br />

ein halbes Jahr mit dem Rechnungszins diskontiert<br />

2) Zusätzlich wird bei <strong>Versicherungen</strong> mit Abrufoption bei Tod oder Abruf während der Abrufphase sowie bei Tod oder Rückkauf im vergangenen Versicherungsjahr vor<br />

Beginn der Abrufphase ein zeitanteiliger Überschussanteil zugeteilt.<br />

Zusätzlich wird bei <strong>Versicherungen</strong> ohne Abrufoption bei Tod oder Rückkauf im vergangenen Versicherungsjahr bzw. im vergangenen Jahr vor dem vereinbarten<br />

Rentenbeginn ein zeitanteiliger Überschussanteil zugeteilt.<br />

3) Beitragsfreie <strong>Versicherungen</strong> und <strong>Versicherungen</strong> gegen Einmalbeitrag<br />

4) Nur für Rentenversicherungen, die <strong>als</strong> Direktversicherungen abgeschlossen wurden<br />

5) Soweit der Rechnungszins für die Berechnung der Deckungsrückstellung 2,75 % beträgt<br />

6) Soweit der Rechnungszins für die Berechnung der Deckungsrückstellung 2,25 % beträgt<br />

7) Für das 2008 beginnende Versicherungsjahr


2. SCHLUSSÜBERSCHUSSANTEILE<br />

2.1 TARIFWERKE 1999 UND 2000<br />

Anhang 69<br />

<strong>Versicherungen</strong> mit Abrufoption<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung wird bei Erreichen des Beginns der Abrufphase 2008 für jedes beitragspflichtig zurückgelegte<br />

Versicherungsjahr ein Schlussüberschussanteil in Promille der Bemessungsgröße gewährt. Dieser Schlussüberschussanteil wird anschließend verzinslich<br />

angesammelt. Für jedes während der Abrufphase beitragspflichtig zurückgelegte Versicherungsjahr wird 2008 ein Schlussüberschussanteil in<br />

Promille der Bemessungsgröße gewährt. Dieser Schlussüberschussanteil wird bei vorzeitiger Inanspruchnahme von Leistungen während der Abrufphase,<br />

spätestens aber bei Ablauf der Versicherung bzw. bei Rentenbeginn fällig. Bei vorzeitiger Beendigung der Beitragszahlung vor Beginn der<br />

Abrufphase durch Tod oder Kündigung wird ein Schlussüberschussanteil in verminderter Höhe fällig.<br />

Versicherung ohne Abrufoption<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung wird bei Erreichen des vertraglich vereinbarten Ablaufs der Beitragszahlungsdauer 2008 für<br />

jedes beitragspflichtig zurückgelegte Versicherungsjahr ein Schlussüberschussanteil in Promille der Bemessungsgröße gewährt. Bei <strong>Versicherungen</strong><br />

mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer wird dieser Schlussüberschussanteil anschließend verzinslich angesammelt. Bei vorzeitiger Beendigung der<br />

Beitragszahlung durch Tod oder Kündigung wird ein Schlussüberschussanteil in verminderter Höhe fällig.<br />

Beitragspflichtige kapitalbildende <strong>Versicherungen</strong><br />

Berechtigte<br />

<strong>Versicherungen</strong> Kalenderjahr *) Überschusssatz Bemessungsgröße<br />

Tarifwerke bis 2002 5 ‰ (Beitragszahlungsdauer unter 20 Jahren) <strong>Versicherungen</strong> mit Abrufoption:<br />

1999 und 2000 6 ‰ (Beitragszahlungsdauer 20 bis unter 25 Jahren) garantierte Erlebensfallleistung zu Beginn der Abrufphase<br />

7 ‰ (Beitragszahlungsdauer 25 bis unter 30 Jahren) <strong>Versicherungen</strong> ohne Abrufoption:<br />

8 ‰ (Beitragszahlungsdauer ab 30 Jahren) garantierte Erlebensfallleistung bei Ablauf<br />

2003 bis 2005 4 ‰ (Beitragszahlungsdauer unter 20 Jahren) <strong>Versicherungen</strong> mit Abrufoption:<br />

5 ‰ (Beitragszahlungsdauer 20 bis unter 25 Jahren) garantierte Erlebensfallleistung zu Beginn der Abrufphase<br />

6 ‰ (Beitragszahlungsdauer 25 bis unter 30 Jahren) <strong>Versicherungen</strong> ohne Abrufoption:<br />

7 ‰ (Beitragszahlungsdauer ab 30 Jahren) garantierte Erlebensfallleistung bei Ablauf<br />

2006 bis 2008 3 ‰ (Beitragszahlungsdauer unter 20 Jahren) <strong>Versicherungen</strong> mit Abrufoption:<br />

4 ‰ (Beitragszahlungsdauer 20 bis unter 25 Jahren) garantierte Erlebensfallleistung zu Beginn der Abrufphase<br />

5 ‰ (Beitragszahlungsdauer 25 bis unter 30 Jahren) <strong>Versicherungen</strong> ohne Abrufoption:<br />

6 ‰ (Beitragszahlungsdauer ab 30 Jahren) garantierte Erlebensfallleistung bei Ablauf<br />

Beitragspflichtige Rentenversicherungen<br />

Berechtigte<br />

<strong>Versicherungen</strong> Kalenderjahr *) Überschusssatz Bemessungsgröße<br />

Tarifwerke bis 2002 5 ‰ (Beitragszahlungsdauer unter 20 Jahren) <strong>Versicherungen</strong> mit Abrufoption:<br />

1999 und 2000 6 ‰ (Beitragszahlungsdauer 20 bis unter 25 Jahren) garantierte Kapitalabfindung zu Beginn der Abrufphase<br />

7 ‰ (Beitragszahlungsdauer 25 bis unter 30 Jahren) <strong>Versicherungen</strong> ohne Abrufoption:<br />

8 ‰ (Beitragszahlungsdauer ab 30 Jahren) garantierte Kapitalabfindung bei Rentenbeginn<br />

2003 bis 2005 4 ‰ (Beitragszahlungsdauer unter 20 Jahren) <strong>Versicherungen</strong> mit Abrufoption:<br />

5 ‰ (Beitragszahlungsdauer 20 bis unter 25 Jahren) garantierte Kapitalabfindung zu Beginn der Abrufphase<br />

6 ‰ (Beitragszahlungsdauer 25 bis unter 30 Jahren) <strong>Versicherungen</strong> ohne Abrufoption:<br />

7 ‰ (Beitragszahlungsdauer ab 30 Jahren) garantierte Kapitalabfindung bei Rentenbeginn<br />

2006 bis 2008 3 ‰ (Beitragszahlungsdauer unter 20 Jahren) <strong>Versicherungen</strong> mit Abrufoption:<br />

4 ‰ (Beitragszahlungsdauer 20 bis unter 25 Jahren) garantierte Kapitalabfindung zu Beginn der Abrufphase<br />

5 ‰ (Beitragszahlungsdauer 25 bis unter 30 Jahren) <strong>Versicherungen</strong> ohne Abrufoption:<br />

6 ‰ (Beitragszahlungsdauer ab 30 Jahren) garantierte Kapitalabfindung bei Rentenbeginn<br />

*) Kalenderjahr, in dem das beitragspflichtig zurückgelegte Versicherungsjahr endet


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Beitragspflichtige Kollektivrentenversicherungen<br />

Berechtigte<br />

<strong>Versicherungen</strong> Kalenderjahr *) Überschusssatz Bemessungsgröße<br />

Rentenversicherungen<br />

mit Beitragsrückgewähr<br />

Tarifwerke bis 2002 3,0‰ (Beitragszahlungsdauer unter 20 Jahren) <strong>Versicherungen</strong> mit Abrufoption:<br />

1999 und 2000 4,0 ‰ (Beitragszahlungsdauer 20 bis unter 25 Jahren) garantierte Kapitalabfindung zu Beginn der Abrufphase<br />

4,5 ‰ (Beitragszahlungsdauer ab 25 Jahren) <strong>Versicherungen</strong> ohne Abrufoption:<br />

garantierte Kapitalabfindung bei Rentenbeginn<br />

2003 bis 2005 2,0 ‰ (Beitragszahlungsdauer unter 20 Jahren) <strong>Versicherungen</strong> mit Abrufoption:<br />

3,0‰ (Beitragszahlungsdauer 20 bis unter 25 Jahren) garantierte Kapitalabfindung zu Beginn der Abrufphase<br />

3,5 ‰ (Beitragszahlungsdauer ab 25 Jahren) <strong>Versicherungen</strong> ohne Abrufoption:<br />

garantierte Kapitalabfindung bei Rentenbeginn<br />

2006 bis 2008 1,0‰ (Beitragszahlungsdauer unter 20 Jahren) <strong>Versicherungen</strong> mit Abrufoption:<br />

2,0‰ (Beitragszahlungsdauer 20 bis unter 25 Jahren) garantierte Kapitalabfindung zu Beginn der Abrufphase<br />

Rentenversicherungen<br />

mit<br />

Todesfallschutz<br />

2,5 ‰ (Beitragszahlungsdauer ab 25 Jahren) <strong>Versicherungen</strong> ohne Abrufoption:<br />

garantierte Kapitalabfindung bei Rentenbeginn<br />

Tarifwerke bis 2002 4,0 ‰ (Beitragszahlungsdauer unter 20 Jahren) <strong>Versicherungen</strong> mit Abrufoption:<br />

1999 und 2000 5,0 ‰ (Beitragszahlungsdauer 20 bis unter 25 Jahren) garantierte Kapitalabfindung zu Beginn der Abrufphase<br />

5,5 ‰ (Beitragszahlungsdauer ab 25 Jahren) <strong>Versicherungen</strong> ohne Abrufoption:<br />

garantierte Kapitalabfindung bei Rentenbeginn<br />

2003 bis 2005 3,0 ‰ (Beitragszahlungsdauer unter 20 Jahren) <strong>Versicherungen</strong> mit Abrufoption:<br />

4,0 ‰ (Beitragszahlungsdauer 20 bis unter 25 Jahren) garantierte Kapitalabfindung zu Beginn der Abrufphase<br />

4,5 ‰ (Beitragszahlungsdauer ab 25 Jahren) <strong>Versicherungen</strong> ohne Abrufoption:<br />

garantierte Kapitalabfindung bei Rentenbeginn<br />

2006 bis 2008 2,0 ‰ (Beitragszahlungsdauer unter 20 Jahren) <strong>Versicherungen</strong> mit Abrufoption:<br />

3,0 ‰ (Beitragszahlungsdauer 20 bis unter 25 Jahren) garantierte Kapitalabfindung zu Beginn der Abrufphase<br />

3,5 ‰ (Beitragszahlungsdauer ab 25 Jahren) <strong>Versicherungen</strong> ohne Abrufoption:<br />

garantierte Kapitalabfindung bei Rentenbeginn<br />

*) Kalenderjahr, in dem das beitragspflichtig zurückgelegte Versicherungsjahr endet


2.2 TARIFWERKE 2004, 2005 UND 2007<br />

Anhang 71<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung wird bei Erreichen des vereinbarten Ablaufs der Beitragszahlungsdauer 2008 eine Schlussüberschussbeteiligung<br />

gewährt. Hierzu wird für jedes beitragspflichtig zurückgelegte Versicherungsjahr ein Schlussüberschussanteil in Prozent der<br />

Bemessungsgröße bestimmt und bis zum Ablauf der Beitragszahlungsdauer jährlich verzinst.<br />

Bei vorzeitiger Beendigung der Beitragszahlung durch Tod oder Kündigung wird ein Schlussüberschussanteil in verminderter Höhe fällig.<br />

Beitragspflichtige kapitalbildende <strong>Versicherungen</strong> und Rentenversicherungen mit Todesfallschutz<br />

Berechtigte Prozentsatz für die Ermittlung<br />

<strong>Versicherungen</strong> Kalenderjahr *) des Schlussüberschussanteils Bemessungsgröße<br />

Tarifwerk 2004 2004 bis 2005 0,8 % Summe aus maßgeblicher Deckungsrückstellung 1)<br />

2006 bis 2008 0,7 % und maßgeblichem Ansammlungsguthaben 2)<br />

Tarifwerk 2007 2007 bis 2008 0,7 % Summe aus maßgeblicher Deckungsrückstellung 1)<br />

Beitragspflichtige Todesfallversicherungen ohne Gesundheitsprüfung<br />

Berechtigte Prozentsatz für die Ermittlung<br />

<strong>Versicherungen</strong> Kalenderjahr *) des Schlussüberschussanteils Bemessungsgröße<br />

und maßgeblichem Ansammlungsguthaben 2)<br />

Tarifwerk 2005 2005 0,8 % Summe aus maßgeblicher Deckungsrückstellung 1)<br />

2006 bis 2008 0,7 % und maßgeblichem Ansammlungsguthaben 2)<br />

Tarifwerk 2007 2007 bis 2008 0,7 % Summe aus maßgeblicher Deckungsrückstellung 1)<br />

Beitragspflichtige Rentenversicherungen<br />

Berechtigte Prozentsatz für die Ermittlung<br />

<strong>Versicherungen</strong> Kalenderjahr *) des Schlussüberschussanteils Bemessungsgröße<br />

und maßgeblichem Ansammlungsguthaben 2)<br />

Tarifwerk 2004 2004 bis 2005 0,8 % Summe aus maßgeblicher Deckungsrückstellung 1)<br />

2006 bis 2008 0,7 % und maßgeblichem Ansammlungsguthaben 2)<br />

Tarifwerk 2005 2005 0,8 % Summe aus maßgeblicher Deckungsrückstellung 1)<br />

2006 bis 2008 0,7 % und maßgeblichem Ansammlungsguthaben 2)<br />

Tarifwerk 2007 2007 bis 2008 0,7 % Summe aus maßgeblicher Deckungsrückstellung 1)<br />

*) Kalenderjahr, in dem das beitragspflichtig zurückgelegte Versicherungsjahr endet<br />

und maßgeblichem Ansammlungsguthaben 2)


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Beitragspflichtige Rentenversicherungen mit Todesfallschutz und Beitragsbefreiung bei vollständiger Erwerbsminderung<br />

Berechtigte Prozentsatz für die Ermittlung<br />

<strong>Versicherungen</strong> Kalenderjahr *) des Schlussüberschussanteils Bemessungsgröße<br />

Tarifwerk 2005 2005 0,8 % Maßgebliche Deckungsrückstellung 1)<br />

2006 bis 2008 0,7 %<br />

Tarifwerk 2007 2007 bis 2008 0,7 % Maßgebliche Deckungsrückstellung 1)<br />

Beitragspflichtige Kollektivrentenversicherungen<br />

Berechtigte Prozentsatz für die Ermittlung<br />

<strong>Versicherungen</strong> Kalenderjahr *) des Schlussüberschussanteils Bemessungsgröße<br />

Rentenversicherungen<br />

mit Beitragsrückgewähr<br />

Tarifwerk 2004 2004 bis 2005 0,4 % Summe aus maßgeblicher Deckungsrückstellung 1)<br />

2006 bis 2008 0,3 % und maßgeblichem Ansammlungsguthaben 2)<br />

Rentenversicherungen<br />

mit<br />

Todesfallschutz<br />

Tarifwerk 2004 2004 bis 2005 0,5 % Summe aus maßgeblicher Deckungsrückstellung 1)<br />

2006 bis 2008 0,4 % und maßgeblichem Ansammlungsguthaben 2)<br />

Beitragspflichtige Leibrentenversicherungen<br />

Berechtigte Prozentsatz für die Ermittlung<br />

<strong>Versicherungen</strong> Kalenderjahr *) des Schlussüberschussanteils Bemessungsgröße<br />

Tarifwerk 2005 2005 0,8 % Maßgebliche Deckungsrückstellung 1)<br />

2006 bis 2008 0,7 %<br />

Tarifwerk 2007 2007 bis 2008 0,7 % Maßgebliche Deckungsrückstellung 1)<br />

1) Mittelwert der mit den Rechnungsgrundlagen für den Beitrag berechneten Deckungsrückstellung zu Beginn und Ende des abgelaufenen Versicherungsjahres,<br />

um ein halbes Jahr mit dem Rechnungszins diskontiert<br />

2) Ansammlungsguthaben zu Beginn des abgelaufenen Versicherungsjahres (nur bei verzinslicher Ansammlung der laufenden Überschussanteile)<br />

*) Kalenderjahr, in dem das beitragspflichtig zurückgelegte Versicherungsjahr endet


Beitragspflichtige kapitalbildende <strong>Versicherungen</strong> und Rentenversicherungen mit Todesfallschutz<br />

Berechtigte Zinssatz für die Verzinsung des<br />

<strong>Versicherungen</strong> Kalenderjahr *)<br />

Schlussüberschussanteils<br />

Tarifwerk 2004 2004 bis 2005 6,1 %<br />

2006 5,2 %<br />

2007 bis 2008 4,7 %<br />

Tarifwerk 2007 2007 bis 2008 4,7 %<br />

Beitragspflichtige Todesfallversicherungen ohne Gesundheitsprüfung<br />

Berechtigte Zinssatz für die Verzinsung des<br />

<strong>Versicherungen</strong> Kalenderjahr *)<br />

Schlussüberschussanteils<br />

Tarifwerk 2005 2005 6,1 %<br />

2006 5,2 %<br />

2007 bis 2008 4,7 %<br />

Tarifwerk 2007 2007 bis 2008 4,7 %<br />

Beitragspflichtige Rentenversicherungen<br />

Berechtigte Zinssatz für die Verzinsung des<br />

<strong>Versicherungen</strong> Kalenderjahr *)<br />

Schlussüberschussanteils<br />

Tarifwerk 2004 2004 bis 2005 6,1 %<br />

2006 5,2 %<br />

2007 bis 2008 4,7 %<br />

Tarifwerk 2005 2004 bis 2005 6,1 %<br />

2006 5,2 %<br />

2007 bis 2008 4,7 %<br />

Tarifwerk 2007 2007 bis 2008 4,7 %<br />

Beitragspflichtige Rentenversicherungen mit Todesfallschutz und Beitragsbefreiung bei vollständiger Erwerbsminderung<br />

Berechtigte Zinssatz für die Verzinsung des<br />

<strong>Versicherungen</strong> Kalenderjahr *)<br />

Schlussüberschussanteils<br />

Tarifwerk 2005 2005 6,1 %<br />

2006 5,2 %<br />

2007 bis 2008 4,7 %<br />

Tarifwerk 2007 2007 bis 2008 4,7 %<br />

*) Kalenderjahr, in dem das Versicherungsjahr beginnt<br />

Anhang 73


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Beitragspflichtige Kollektivrentenversicherungen<br />

Berechtigte Zinssatz für die Verzinsung des<br />

<strong>Versicherungen</strong> Kalenderjahr *)<br />

Schlussüberschussanteils<br />

Rentenversicherungen mit<br />

Beitragsrückgewähr<br />

Tarifwerk 2004 2004 bis 2005 5,7 %<br />

2006 4,8 %<br />

Rentenversicherungen mit<br />

Todesfallschutz<br />

2007 bis 2008 4,3 %<br />

Tarifwerk 2004 2004 bis 2005 5,8 %<br />

2006 4,9 %<br />

2007 bis 2008 4,4 %<br />

Beitragspflichtige Leibrentenversicherungen<br />

Berechtigte Zinssatz für die Verzinsung des<br />

<strong>Versicherungen</strong> Kalenderjahr *)<br />

Schlussüberschussanteils<br />

Tarifwerk 2005 2005 6,1 %<br />

2006 5,2 %<br />

2007 bis 2008 4,7 %<br />

Tarifwerk 2007 2007 bis 2008 4,7 %<br />

3. TODESFALLBONUS<br />

Bei Risikoversicherungen wird bei Tod in dem 2008 beginnenden Versicherungsjahr neben der vertraglichen Todesfallleistung ein Todesfallbonus fällig.<br />

Bei Todesfallversicherungen ohne Gesundheitsprüfung wird bei Tod innerhalb der ersten drei Versicherungsjahre in dem 2008 beginnenden<br />

Versicherungsjahr ein Todesfallbonus fällig. Auf diesen Todesfallbonus wird die vertraglich garantierte Versicherungsleistung angerechnet.<br />

Der Todesfallbonus beträgt:<br />

Berechtigte<br />

<strong>Versicherungen</strong><br />

Risikoversicherungen<br />

Tarifwerke 1999, 2000,<br />

Überschusssatz Bemessungsgröße Wartezeit<br />

2004 und 2007<br />

Todesfallversicherungen<br />

ohne<br />

Gesundheitsprüfung<br />

90 % Versicherungssumme keine<br />

Tarifwerke 2005 und 2007 25 % Versicherungssumme keine<br />

*) Kalenderjahr, in dem das Versicherungsjahr beginnt


4. STEIGENDE GEWINNRENTE<br />

Anhang 75<br />

Bei Renten- und Leibrentenversicherungen, für die in der Rentenbezugszeit eine „steigende Gewinnrente“ vereinbart ist, sind für 2008 folgende<br />

Sätze für den Zinsüberschussanteil und die jährliche Steigerung der Gesamtrente festgelegt:<br />

Berechtigte Kalenderjahr des<br />

<strong>Versicherungen</strong><br />

Rentenversicherungen<br />

mit Aufschubzeit<br />

Rentenbeginns Zinsüberschussanteil Jährliche Steigerung<br />

Tarifwerk 2005 2007 bis 2008 1,25 % 1) 1,75 %<br />

0,75 %<br />

2)<br />

Tarifwerk 2007 2007 bis 2008 1,75 % 0,75 %<br />

Leibrentenversicherungen<br />

mit Aufschubzeit<br />

Tarifwerk 2005 2007 bis 2008 1,25 % 1) 1,75 %<br />

0,75 %<br />

2)<br />

Tarifwerk 2007<br />

Sofort beginnende<br />

Rentenversicherungen<br />

2007 bis 2008 1,75 % 0,75 %<br />

Tarifwerk 2005 2005 bis 2006 0,95 % 0,75 %<br />

2007 1,25 % 0,75 %<br />

Tarifwerk 2007 2007 bis 2008 1,75 % 0,75 %<br />

1) Soweit der Rechnungszins der zugrunde liegenden Teilrente 2,75 % beträgt<br />

2) Soweit der Rechnungszins der zugrunde liegenden Teilrente 2,25 % beträgt<br />

Hilden, 28. Februar 2008<br />

Der Vorstand<br />

Stephan Spital<br />

Vorsitzender<br />

Silke Fuchs Iris Klunk


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers<br />

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus<br />

Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang<br />

– unter Einbeziehung der Buchführung<br />

und den Lagebericht der <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

Aktiengesellschaft, Hilden, für das Geschäftsjahr<br />

vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft.<br />

Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss<br />

und Lagebericht nach den deutschen<br />

handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden<br />

Bestimmungen der Satzung liegen in der<br />

Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft.<br />

Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der<br />

von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung<br />

über den Jahresabschluss unter Einbeziehung<br />

der Buchführung und über den Lagebericht<br />

abzugeben.<br />

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung<br />

nach § 317 HGB unter Beachtung der vom<br />

Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten<br />

deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger<br />

Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist<br />

die Prüfung so zu planen und durchzuführen,<br />

dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf<br />

die Darstellung des durch den Jahresabschluss<br />

unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger<br />

Buchführung und durch den Lagebericht<br />

vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und<br />

Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender<br />

Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung<br />

der Prüfungshandlungen werden die<br />

Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über<br />

das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der<br />

Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche<br />

Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung<br />

werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen<br />

internen Kontrollsystems sowie<br />

Nachweise für die Angaben in<br />

Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht<br />

überwiegend auf der Basis von Stichproben<br />

beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung


der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und<br />

der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands<br />

sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung<br />

des Jahresabschlusses und des Lageberichts.<br />

Wir sind der Auffassung, dass unsere<br />

Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für<br />

unsere Beurteilung bildet.<br />

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen<br />

geführt.<br />

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei<br />

der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht<br />

der Jahresabschluss den gesetzlichen<br />

Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen<br />

der Satzung und vermittelt unter Beachtung<br />

der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung<br />

ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes<br />

Bild der Vermögens-, Finanz- und<br />

Ertragslage der <strong>PB</strong> Lebensversicherung Aktiengesellschaft.<br />

Der Lagebericht steht in Einklang<br />

mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt<br />

ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesell-<br />

schaft und stellt die Chancen und Risiken der<br />

zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.<br />

Frankfurt am Main, den 14. März 2008<br />

KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft<br />

Aktiengesellschaft<br />

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft<br />

Wilfried Henzler Rolf-Theo Klein<br />

Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer<br />

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 77


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Bericht des Aufsichtsrats<br />

Der Aufsichtsrat hat den Vorstand der <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG auf der Basis ausführlicher<br />

schriftlicher und mündlicher Berichte des Vorstands<br />

regelmäßig überwacht. Der Aufsichtsrat<br />

hat sich vom Vorstand in drei ordentlichen Sitzungen<br />

und durch regelmäßige Vorlage von<br />

Unterlagen über die Lage und die strategische<br />

Ausrichtung der Gesellschaft, den Geschäftsverlauf<br />

sowie das Risikomanagement unterrichten lassen.<br />

Die einzelnen Themen hat er intensiv hinterfragt,<br />

diskutiert und – soweit nach Gesetz, Satzung<br />

oder Geschäftsordnung erforderlich – nach eingehender<br />

Prüfung und Beratung ein Votum abgegeben.<br />

Darüber hinaus erfolgten im schriftlichen<br />

Verfahren Beschlussfassungen im Zusammenhang<br />

mit dem jeweiligen Wechsel des Aufsichtsratsvorsitzes<br />

(Juli 2007 und Januar 2008). Bereits<br />

aufgrund der wirtschaftlichen Situation der<br />

Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2007 keine<br />

Prüfungsmaßnahmen nach § 111 Abs. 2 AktG<br />

erforderlich.<br />

Mit Wirkung zum 30. September 2007 erfolgte<br />

die Übertragung der Aktienanteile der<br />

Deutsche Postbank AG, Bonn, an der <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG auf die Talanx AG, Hannover.<br />

Seit diesem Zeitpunkt gehört die <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG zu 100 % zum Talanx-Konzern.<br />

Mit Wirkung zum 31. Dezember 2007 erfolgte<br />

die vollständige Übertragung der Aktien auf die<br />

Proactiv Holding, die <strong>als</strong> Zwischenholding die<br />

Aktivitäten des Geschäftsfeldes Ban<strong>ca</strong>ssurance<br />

im Talanx-Konzern bündelt.<br />

In den Quart<strong>als</strong>berichten gemäß § 90 AktG<br />

wurden u. a. die Entwicklung der Beitrags-<br />

einnahmen, des eingelösten Neugeschäfts, des<br />

Bestands und der Kosten sowie die Themen<br />

Kapitalanlage, Personalentwicklung und<br />

Marketing/Vertrieb dargestellt und erläutert.<br />

Der Aufsichtsratsvorsitzende wurde darüber hinaus<br />

vom Vorstandsvorsitzenden laufend über<br />

wichtige Entwicklungen, anstehende Entscheidungen<br />

und die Risikolage im Unternehmen<br />

unterrichtet.<br />

Der Aufsichtsrat konnte sich davon überzeugen,<br />

dass der Vorstand die operativen Schwerpunkte<br />

zutreffend gesetzt und die geeigneten<br />

Maßnahmen ergriffen hat. Insgesamt hat er im<br />

Rahmen der gesetzlichen und satzungsgemäßen<br />

Zuständigkeit an den Entscheidungen des Vorstands<br />

mitgewirkt und sich von der Rechtmäßigkeit,<br />

Ordnungsmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit<br />

der Unternehmensführung überzeugt.<br />

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der<br />

<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG sowie der Prüfungsbericht<br />

des Abschlussprüfers haben dem Aufsichtsrat<br />

vorgelegen. Der vom Vorstand vorgelegte<br />

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007<br />

sowie der Lagebericht sind unter Einbeziehung<br />

der Buchführung von der KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft<br />

Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,<br />

Frankfurt am Main,<br />

geprüft worden. Die Auswahl der Abschlussprüfer<br />

erfolgte durch den Aufsichtsrat; der Aufsichtsratsvorsitzende<br />

erteilte den konkreten<br />

Prüfungsauftrag. Die Prüfung hat keinen Anlass<br />

zu Beanstandungen gegeben. In dem erteilten<br />

uneingeschränkten Bestätigungsvermerk<br />

wird erklärt, dass die Buchführung und der


Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen<br />

entsprechendes Bild der Vermögens-,<br />

Finanz- und Ertragslage vermitteln und dass<br />

der Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss<br />

steht.<br />

Der Abschlussprüfer war bei der Bilanzaufsichtsratssitzung<br />

anwesend, hat über die<br />

Durchführung der Prüfung berichtet und stand<br />

dem Aufsichtsrat für ergänzende Auskünfte zur<br />

Verfügung. Nach dem abschließenden Ergebnis<br />

der vom Aufsichtsrat vorgenommenen Prüfung<br />

des Jahresabschlusses und des Lageberichts hat<br />

er sich dem Urteil des Abschlussprüfers angeschlossen<br />

und den vom Vorstand aufgestellten<br />

Jahresabschluss am 2. April 2008 gebilligt. Damit<br />

ist der Jahresabschluss festgestellt. Dem<br />

Lagebericht und insbesondere den dort getroffenen<br />

Aussagen zur weiteren Unternehmensentwicklung<br />

stimmt der Aufsichtsrat zu. Der<br />

vom Vorstand erstellte Bericht über die Beziehungen<br />

zu verbundenen Unternehmen sowie der<br />

Prüfungsbericht des Abschlussprüfers hierzu<br />

lagen vor und wurden vom Aufsichtsrat geprüft.<br />

Der Abschlussprüfer hat den Aufsichtsrat über<br />

wesentliche Ergebnisse seiner Prüfung unterrichtet<br />

und dem Bericht des Vorstands über die<br />

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen folgenden<br />

Bestätigungsvermerk erteilt:<br />

„Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und<br />

Beurteilung bestätigen wir, dass<br />

1. die tatsächlichen Angaben des Berichts<br />

richtig sind,<br />

2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften<br />

die Leistung der Gesellschaft nicht<br />

unangemessen hoch war.“<br />

Der Aufsichtsrat schließt sich nach seiner<br />

Prüfung dieser Beurteilung an und hat keine<br />

Einwendungen gegen die Erklärungen des<br />

Vorstands am Schluss des Berichts über die<br />

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen.<br />

Nach eingehender Prüfung unter Berücksichtigung<br />

der Kapitalbasis und der Vorsorge<br />

für die Gesellschaft sowie der Aktionärsinteressen<br />

befürwortet der Aufsichtsrat den<br />

vom Vorstand vorgelegten Vorschlag zur Verwendung<br />

des Bilanzgewinns und schließt sich<br />

diesem an.<br />

Der Aufsichtsrat hat ferner den Bericht des<br />

verantwortlichen Aktuars über die wesentlichen<br />

Ergebnisse seines Erläuterungsberichts<br />

2007 zur versicherungsmathematischen Bestätigung<br />

nach Aussprache ohne Beanstandung<br />

entgegengenommen.<br />

Im Berichtszeitraum haben sich Veränderungen<br />

in der Besetzung des Aufsichtsrats ergeben.<br />

Herr Prof. Dr. Wulf von Schimmelmann ist mit<br />

Ablauf des 30. Juni 2007 <strong>als</strong> Mitglied und Vorsitzender<br />

aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Die<br />

Hauptversammlung hat Herrn Dr. Michael Meyer<br />

zum 1. Juli 2007 in den Aufsichtsrat gewählt.<br />

Dieser hat Herrn Dr. Wolfgang Klein zum Vorsitzenden<br />

gewählt.<br />

Mit Ablauf des 30. September 2007 sind die<br />

Herren Dr. Wolfgang Klein <strong>als</strong> Vorsitzender und<br />

Mitglied und Hans-Peter Schmid <strong>als</strong> Mitglied<br />

aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Mit Wirkung<br />

zum 1. Oktober 2007 hat die Hauptversammlung<br />

die Herren Jürgen Gausepohl und<br />

Manfred Wagner <strong>als</strong> Nachfolger in den Aufsichtsrat<br />

gewählt.<br />

Bericht des Aufsichtsrats 79


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Mit Wirkung zum 15. November 2007 hat der<br />

Aufsichtsrat Herrn Herbert K. Haas zum Vorsitzenden<br />

und Herrn Dr. Immo Querner zum<br />

stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Herr<br />

Herbert K. Haas und Herr Dr. Immo Querner<br />

haben ihre Mandate zum 31. Dezember 2007<br />

niedergelegt.<br />

Mit Wirkung zum 1. Januar 2008 ist Herr<br />

Stephan Spital zum Vorsitzenden des Vorstands<br />

bestellt worden, nachdem das Mandat von<br />

Herrn Norbert Kox <strong>als</strong> Mitglied und Vorsitzender<br />

des Vorstands auf seinen Wunsch hin zum<br />

31. Dezember 2007 beendet worden war. Mit<br />

Wirkung zum 31. Dezember 2007 ist auch<br />

Herr Peter Heubach aus dem Vorstand ausgeschieden.<br />

Der Aufsichtsrat hat Herrn Kox für<br />

seine langjährige Tätigkeit an der Spitze des<br />

Vorstands der Gesellschaft und Herrn Heubach<br />

für seine langjährige Tätigkeit im Vorstand<br />

Dank und Anerkennung ausgesprochen. Mit<br />

Wirkung ab 1. Januar 2008 wurden Frau Silke<br />

Fuchs und Frau Iris Klunk zu stellvertretenden<br />

Mitgliedern des Vorstands bestellt. Die Hauptversammlung<br />

hat Herrn Norbert Kox und<br />

Herrn Dr. Martin Wienke mit Wirkung zum<br />

1. Januar 2008 in den Aufsichtsrat gewählt.<br />

Zum <strong>21</strong>. Januar 2008 wählte der Aufsichtsrat<br />

Herrn Kox zu seinem Vorsitzenden und<br />

Herrn Dr. Wienke zu seinem stellvertretenden<br />

Vorsitzenden.<br />

Jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrats<br />

wurden mit Wirkung zum 9. Oktober 2007<br />

Frau Silke Fuchs zum stellvertretenden Mitglied<br />

des Vorstands, Frau Iris Klunk zum Mitglied des<br />

Vorstands und Herr Stephan Spital zum Vorsitzenden<br />

des Vorstands der BHW Lebensversicherung<br />

AG bestellt. Frau Silke Fuchs wurde mit<br />

Wirkung zum 9. Oktober 2007 zum stellvertretenden<br />

Mitglied des Vorstands der BHW Pensionskasse<br />

AG bestellt. Herr Stephan Spital und<br />

Frau Iris Klunk wurden ab 15. November 2007<br />

zusätzlich zu Mitgliedern des Vorstands der<br />

Proactiv Holding bestellt.<br />

Der Aufsichtsrat dankt seinen ausgeschiedenen<br />

Mitgliedern für die langjährige konstruktive<br />

Zusammenarbeit. Ferner gilt der Dank den Vorstandsmitgliedern<br />

und allen Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeitern der <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG<br />

für ihren Einsatz und die im Geschäftsjahr 2007<br />

erfolgreich geleistete Arbeit.<br />

Hilden, 2. April 2008<br />

Für den Aufsichtsrat<br />

Norbert Kox<br />

Vorsitzender


<strong>PB</strong> Versicherung AG<br />

BERICHT ÜBER DAS GESCHÄFTSJAHR 2007<br />

Lagebericht 82<br />

Bilanz 94<br />

Gewinn- und Verlustrechnung 96<br />

Anhang 97<br />

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 106<br />

Bericht des Aufsichtsrats 108<br />

Zahlen und Fakten 81


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Lagebericht<br />

ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUR <strong>PB</strong> VERSICHERUNG AG<br />

GESELLSCHAFTSRECHTLICHE<br />

RAHMENBEDINGUNGEN<br />

Im Juli 2007 hat die Talanx AG die ausstehenden<br />

50 % an der <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG<br />

und der <strong>PB</strong> Versicherung AG erworben. Außerdem<br />

hat die Talanx AG die BHW Lebensversicherung<br />

AG und die BHW Pensionskasse AG von der<br />

Deutschen Postbank AG übernommen. Anschließend<br />

wurden alle Anteile in die neu gegründete<br />

ProACTIV Vermögensverwaltungs-AG (im folgenden<br />

Bericht kurz „Proactiv Holding“ genannt)<br />

eingebracht, die die Aktivitäten des Geschäftsfeldes<br />

Ban<strong>ca</strong>ssurance der Talanx bündelt.<br />

In die Verwaltungsgemeinschaft der <strong>PB</strong><br />

Versicherung AG, <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG,<br />

<strong>PB</strong> Pensionsfonds AG, CiV Lebensversicherung<br />

AG und CiV Versicherung AG wurde die BHW<br />

Lebensversicherung AG integriert. Hauptanliegen<br />

der Verwaltungsgemeinschaft ist die Nutzung<br />

von Synergien, insbesondere in den Bereichen<br />

Kundenservice, Bestandsverwaltung, Rechnungswesen,<br />

Controlling und Personal. Die Kostenverteilung<br />

erfolgt auf Vollkostenbasis. Zudem<br />

arbeiten diese Gesellschaften auf Dienstleistungsbasis<br />

mit der PCC Communi<strong>ca</strong>tion<br />

Center GmbH zusammen, die schwerpunktmäßig<br />

Call-Center-Dienstleistungen erbringt.<br />

PARTNERSCHAFT & VERTRIEB<br />

Die Kooperation der <strong>PB</strong> Versicherung AG mit<br />

der Deutschen Postbank AG verbindet das<br />

dichteste Filialnetz einer privaten Bank in<br />

Deutschland mit dem Know-how eines der<br />

größten deutschen Versicherungskonzerne.<br />

Mit guten Zuwachsraten hat sich die Gesellschaft<br />

in den vergangenen Jahren erfolgreich auf dem<br />

deutschen Versicherungsmarkt positioniert. Basis<br />

dieses Erfolgs ist das Geschäftsmodell: Gemeinsam<br />

mit ihrem Partner Deutsche Postbank AG bietet<br />

die <strong>PB</strong> Versicherung AG Versicherungsprodukte<br />

an, die optimal auf die Bedürfnisse der<br />

Postbank-Kunden ausgerichtet sind. Alle<br />

Produkte werden exklusiv für die Vertriebswege<br />

der Deutschen Postbank AG entwickelt und sind<br />

vollständig in das Corporate Design und<br />

Produktportfolio der Bank eingebunden.<br />

Zudem ist die <strong>PB</strong> Versicherung AG in die technischen<br />

Systeme ihres Partners integriert. So können<br />

beispielsweise in den Filialen der Deutschen<br />

Postbank AG über die webbasierte Beratungssoftware<br />

„Internet-Client-Filiale (ICF)” jedem<br />

Kunden am Point of Sale (POS) auf seine individuellen<br />

Bedürfnisse maßgeschneiderte Produkte<br />

angeboten werden. Auch der sofortige Abschluss<br />

eines Vertrags vor Ort ist möglich. Der ebenfalls<br />

IT-gestützte umfassende Vorsorge-Beratungs-<br />

Check (VBC) sowie der seit März 2007 verwendete<br />

Risiko-Beratungs-Check (RBC) ermöglichen<br />

der Deutschen Postbank AG die kompetente<br />

Rundum-Beratung zum Thema Vorsorge bzw.<br />

Risikoabsicherung. Darüber hinaus ist die <strong>PB</strong><br />

Versicherung AG in alle weiteren Beratungssoftwares<br />

der Deutschen Postbank AG integriert,<br />

zum Beispiel in die Call-Center-Software<br />

„Internet Client Call Center (ICC)“ und die<br />

Fili<strong>als</strong>oftware „Internet-Client-Filialen (ICF)“<br />

offline der Postbank Finanzberatung AG.<br />

Darüber hinaus werden die Vertriebsmitarbeiter<br />

der Deutschen Postbank AG intensiv im<br />

Rahmen von Trainings- und Coachingmaßnahmen<br />

von Mitarbeitern der <strong>PB</strong> Versicherung<br />

AG auf den Versicherungsvertrieb geschult.<br />

VERTRIEBSWEGE<br />

Als Partner der Deutschen Postbank AG ist die<br />

<strong>PB</strong> Versicherung AG für ihre Kunden über viele<br />

Wege bequem zu erreichen. Die Produkte können<br />

über die folgenden Vertriebskanäle der<br />

Deutschen Postbank AG rund um die Uhr abgerufen<br />

werden:<br />

• 850 Postbank Finanzcenter<br />

• 500 Vermögensberater der Postbank<br />

Finanzberatung AG<br />

• 60 Geschäftskundenbetreuer der Deutschen<br />

Postbank AG<br />

• DSL Bank mit 5.000 Partnern<br />

• Vier Call-Center der Deutschen Postbank AG<br />

mit über 1.000 Mitarbeitern<br />

• Online über www.postbank.de oder<br />

www.pb-versicherung.de


PRODUKTSPEKTRUM<br />

Die <strong>PB</strong> Versicherung AG, Versicherer der Deutschen<br />

Postbank AG, bietet gut verständliche,<br />

leistungsstarke und verbraucherfreundliche Vorsorgelösungen<br />

– für jedes Alter und für jeden<br />

Bedarf. Die Produktpalette umfasst:<br />

• Den privaten Unfallschutz <strong>PB</strong> Unfall plus für<br />

die ganze Familie, der nach einem Unfall finanzielle<br />

Mittel zur Verfügung stellt, um beispielsweise<br />

berufliche Veränderungen oder<br />

medizinische Behandlungen zu finanzieren<br />

• Die private Unfallversicherung für Menschen<br />

KONJUNKTUR & MARKT<br />

VOLKSWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG<br />

Der globale Wirtschaftsaufschwung konnte<br />

auch im Jahr 2007 weiter zulegen. Mit 5,2 %<br />

war die Zuwachsrate ähnlich hoch wie im Vorjahr,<br />

wobei das Wachstum wiederum getragen<br />

wurde durch die Dynamik in den Schwellenländern<br />

und in der Eurozone. Dabei zeigte auch<br />

die im zweiten Halbjahr beginnende Finanzmarktkrise<br />

keine bremsende Wirkung. In den<br />

USA hingegen waren erste Abschwächungstendenzen<br />

unübersehbar: Nachdem die Konjunktur<br />

im ersten Halbjahr noch moderat anziehen<br />

konnte, bremste die einsetzende Subprime-Krise<br />

die weitere Entwicklung. Die daraus resultierenden<br />

Auswirkungen auf die Finanz- und Kapitalmärkte<br />

und das Platzen der US-amerikanischen<br />

Immobilienblase schwächten das Wachstum im<br />

weiteren Jahresverlauf ab. Die Verbraucherpreise<br />

stiegen im Durchschnitt deutlicher <strong>als</strong> im Vorjahr.<br />

Die Inflationskernrate lag mit 2,4 % ebenfalls<br />

über der von der US-Notenbank Fed angepeilten<br />

Zielgröße von 2 %. Die positive Arbeitsmarktentwicklung<br />

trübte sich leicht ein, und<br />

das Bruttoinlandsprodukt legte mit etwas über<br />

2 % unter Potenzial zu.<br />

Die erfreuliche konjunkturelle Entwicklung in<br />

Europa führte zu einem Anstieg des aggregierten<br />

Bruttoinlandsprodukts von 2,6 % und konnte<br />

damit das positive Wachstum aus dem Vorjahr<br />

bestätigen. Dabei waren in den einzelnen<br />

ab 50 Jahre <strong>PB</strong> Unfall Aktiv, die bei Eintreten<br />

des Versicherungsfalls eine Kombination aus<br />

finanzieller Absicherung und praktischer Hilfe<br />

im Alltag bietet. Dabei arbeitet die <strong>PB</strong> Versicherung<br />

AG mit der Johanniter-Unfall-Hilfe<br />

zusammen.<br />

• Die Arbeitslosigkeitsversicherung, die die<br />

Kreditraten des Kunden im Falle einer Arbeitslosigkeit<br />

für bis zu zwölf Monate übernimmt.<br />

Das Produkt kann ausschließlich in Verbindung<br />

mit einer Kredit-Lebensversicherung der <strong>PB</strong><br />

Lebensversicherung AG abgeschlossen werden.<br />

Mitgliedsstaaten deutliche Unterschiede zu verzeichnen:<br />

Einem verhaltenen Aufschwung in<br />

Frankreich, Italien und Portugal standen deutlich<br />

höhere Zuwachsraten in Finnland, Griechenland,<br />

Österreich und Spanien gegenüber. Auch<br />

in Deutschland, der größten Volkswirtschaft der<br />

Eurozone, konnte die Konjunktur an das positive<br />

Vorjahr anknüpfen. Von der günstigen Entwicklung<br />

konnte auch der Arbeitsmarkt profitieren,<br />

was zu einer gegenüber dem Vorjahr<br />

leicht niedrigeren Arbeitslosenquote in Europa<br />

von 7,4 % führte. Die harmonisierten<br />

Verbraucherpreise lagen weiterhin über der<br />

Zielmarke der EZB.<br />

(Quelle: GDV, Jahrbuch 2007, Die Deutsche<br />

Versicherungswirtschaft)<br />

ENTWICKLUNG DER DEUTSCHEN WIRTSCHAFT<br />

Vor dem Hintergrund einer bislang noch immer<br />

deutlich wachsenden Weltwirtschaft und eines<br />

expansiven Außenhandels hat die deutsche Volkswirtschaft<br />

nach dem überraschend kräftigen<br />

Wirtschaftswachstum von annähernd 3 % im<br />

Vorjahr auch im Jahr 2007 nochm<strong>als</strong> eine merkliche<br />

Produktionsausweitung erzielen können.<br />

Laut Statistischem Bundesamt war das Bruttoinlandsprodukt<br />

im vergangenen Geschäftsjahr<br />

mit 2,5 % höher <strong>als</strong> im Vorjahr. Die zur Jahresmitte<br />

2007 erstm<strong>als</strong> erkennbaren Spannungen<br />

an den internationalen Finanzmärkten bedroh-<br />

Lagebericht 83<br />

Die <strong>PB</strong> Versicherung AG<br />

bietet private Unfallversicherungen<br />

für jedes Alter.


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Am 1. Januar 2008 trat das<br />

neue Versicherungsvertragsgesetz<br />

(VVG) in Kraft.<br />

ten allerdings auch die gute Konjunktur in<br />

Deutschland. Die von den Wirtschaftsforschungsinstituten<br />

zunächst prognostizierte Fortsetzung<br />

des Aufschwungs auch über 2007 hinaus<br />

erscheint inzwischen nicht mehr gesichert. Trotz<br />

ihrer unbestreitbaren und weiter zunehmenden<br />

gesamtwirtschaftlichen Bedeutung war für die<br />

deutsche Versicherungswirtschaft in den vergangenen<br />

Jahren eine fortschreitende Wachstumsabschwächung<br />

zu verzeichnen.<br />

(Quelle: GDV, Jahrbuch 2007, Die Deutsche<br />

Versicherungswirtschaft)<br />

BRANCHENSITUATION<br />

Die verbesserte Konjunkturlage brachte keine<br />

Wachstumsimpulse für die deutsche Versicherungswirtschaft.<br />

Im November 2007 erwarteten<br />

die im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft<br />

(GDV) zusammengeschlossenen<br />

Versicherer für das Gesamtjahr ein Beitragsplus<br />

von höchstens 0,2 % (Vorjahr 2,4 %).<br />

Während die Lebensversicherer mit konstanten<br />

Beitragseinnahmen rechnen, ist in der Schadenund<br />

Unfallversicherung erneut ein leichter Beitragsabrieb<br />

(–0,4 %) zu erwarten. Nicht nur<br />

branchenspezifische Einflüsse wie der intensive<br />

Wettbewerb oder die Folgen politischer Reformen<br />

wirkten sich dämpfend auf die Beitragsentwicklung<br />

aus. Die trotz sinkender Arbeitslosenquote<br />

anhaltende Unsicherheit äußerte sich<br />

bei Teilen der Bevölkerung immer noch in spürbarer<br />

Zurückhaltung bei langfristigen Festlegungen<br />

in der Altersvorsorge. Auch steht die<br />

Versicherungsnachfrage am Ende des Konjunkturzyklus,<br />

so dass Impulse für die Branche nur mit<br />

zeitlicher Verzögerung zu erwarten sind.<br />

(Quelle: GDV, Jahrbuch 2007, Die Deutsche<br />

Versicherungswirtschaft)<br />

VERSICHERUNGSWIRTSCHAFT IM JAHR 2007<br />

2007 wurden zwei wichtige Rechtsgebiete neu<br />

geregelt, die sich wesentlich auf das Verhältnis<br />

zwischen Versicherern, ihren Mitarbeitern im<br />

Innen- und Außendienst und den Kunden auswirken:<br />

Die Verordnung über die Versicherungs-<br />

vermittlung und -beratung sowie die Reform<br />

des Versicherungsvertragsgesetzes. Die EU-Vermittlerrichtlinie<br />

wird über neue Ausbildungsstandards<br />

für Vermittler eine einheitlich hohe<br />

Qualifikation garantieren. Auch die zusätzlichen<br />

Beratungs- und Dokumentationspflichten werden<br />

die Beratungsqualität weiter verbessern.<br />

(Quelle: GDV, Jahrbuch 2007, Die Deutsche<br />

Versicherungswirtschaft)<br />

EU-VERMITTLERRICHTLINIE<br />

Die EU-Vermittlerrichtlinie wurde mit Wirkung<br />

zum 1. Mai 2007 in nationales Recht umgesetzt.<br />

Das Vermittlergesetz erfasst grundsätzlich jeden<br />

gewerbsmäßigen Versicherungsvermittler (d. h.<br />

hauptberufliche und nebenberufliche Versicherungsvertreter,<br />

Mehrfachagenten, Versicherungsmakler)<br />

sowie Versicherungsberater und soll deren<br />

Ausübung der Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit<br />

erleichtern. Ebenso wird der Verbraucherschutz<br />

erweitert und sieht vor, dass die zusätzlichen<br />

Beratungs- und Dokumentationspflichten<br />

die Qualität der Beratung verbessern und vereinheitlichen.<br />

(Quelle: http://www.vermittlerrichtlinie.de und GDV,<br />

Jahrbuch 2007, Die Deutsche Versicherungswirtschaft)<br />

NEUES VERSICHERUNGSVERTRAGSGESETZ (VVG)<br />

AB 1. JANUAR 2008<br />

Das neue Gesetz über den Versicherungsvertrag,<br />

das am 1. Januar 2008 in Kraft trat, läutete<br />

eine neue Ära für die Versicherungswirtschaft<br />

ein. Die Reform des bald 100 Jahre alten Versicherungsvertragsgesetzes<br />

führt zu einer maßgeblichen<br />

Modernisierung der Beziehungen<br />

zwischen Versicherern und Versicherten. Mehr<br />

Transparenz für Kunden über Kosten und Leistungen<br />

der Versicherungsprodukte, eine weitere<br />

Verbesserung der Informationen der Kunden<br />

vor und nach Vertragsabschluss sowie höhere<br />

Rückkaufswerte bei frühzeitiger Kündigung von<br />

Lebensversicherungsverträgen sind wesentliche<br />

Teile der Reform, die die Versicherer im vergangenen<br />

Jahr selbst vorgeschlagen haben. Besonders<br />

kontrovers ist über die Ausschüttung stiller Reserven


diskutiert worden. Künftig ist die Ausschüttung<br />

gesetzlich geregelt. Per Saldo wird dadurch jedoch<br />

nicht mehr Geld <strong>als</strong> früher zur Ausschüttung<br />

zur Verfügung stehen. Denn auch bisher<br />

kamen die stillen Reserven den Kunden zugute,<br />

wenn sie für eine stabile Überschussbeteiligung<br />

eingesetzt wurden.<br />

(Quelle: GDV, Jahrbuch 2007, Die Deutsche<br />

Versicherungswirtschaft)<br />

RAHMENRICHTLINIEN-ENTWURF ZU SOLVENCY II<br />

Auf dem richtigen Kurs befindet sich die deutsche<br />

Versicherungswirtschaft auch mit ihren<br />

Vorbereitungen auf Solvency II. Hierdurch wird<br />

sich das Aufsichtssystem im Versicherungswesen<br />

fundamental verändern. Ziel ist, die europäischen<br />

Aufsichtsvorschriften zu harmonisieren<br />

und damit den Wettbewerb auf den Versicherungsmärkten<br />

in Europa zu stärken. Nach den<br />

neuen Regeln des Aufsichtsrechts berechnen<br />

die Unternehmen ihre Eigenmittelanforderungen<br />

zukünftig mit einem Standardansatz<br />

oder einem von der Aufsicht zertifizierten internen<br />

Modell. Im Kern bedeutet das: Je höher<br />

das Risiko, dem eine Versicherungsgesellschaft<br />

ausgesetzt ist, desto mehr Kapital wird sie vorhalten<br />

müssen. Noch wird das für das Versicherungsgeschäft<br />

notwendige Kapital nur auf einfache<br />

Weise berechnet, etwa mit Hilfe eines<br />

pauschalen Prozentsatzes der Prämien. Das tatsächliche<br />

Risikoprofil eines Versicherers wird<br />

damit nicht erfasst.<br />

Im Vergleich zum jetzigen System, Solvency I,<br />

zeigt der Entwurf der Rahmenrichtlinie weitere<br />

deutliche Fortschritte, etwa die Möglichkeit<br />

einer flexibleren Kapitalanlage. Die europäische<br />

Versicherungswirtschaft kritisiert allerdings das<br />

vorgeschlagene Kategorisierungs- und Limitierungssystem<br />

von Eigenmitteln, das sich an die<br />

Bankenwelt anlehnt: Im Entwurf werden Eigenmittel<br />

in Werthaltigkeitsklassen eingeteilt und<br />

ungerechtfertigterweise in ihrer Anrechnung<br />

begrenzt. Darüber hinaus gibt es Gesprächsbedarf<br />

bei den qualitativen Anforderungen an das<br />

interne Risikomanagement.<br />

Um das von der Europäischen Kommission<br />

angestrebte Ziel einer risikobasierten Versicherungsaufsicht<br />

zu erreichen, müssen aus Sicht der<br />

deutschen Versicherungswirtschaft auch alle<br />

Risikopuffer der Unternehmen voll anerkannt<br />

werden, beispielsweise in der Lebensversicherung<br />

die freie Rückstellung für Beitragsrückerstattung<br />

(RfB). Mit der neuen Rahmenrichtlinie sollte<br />

außerdem die Chance genutzt werden, eine<br />

neue Qualität der Gruppenbeaufsichtigung in<br />

Europa einzuführen. Damit würde die wirtschaftliche<br />

Realität von Versicherungskonzernen besser<br />

abgebildet werden können <strong>als</strong> bisher. Schließlich<br />

sollte das neue Aufsichtsrecht kleine und<br />

mittlere Unternehmen nicht überfordern. Der<br />

GDV sieht deshalb noch Nachbesserungsbedarf<br />

im Detail des aktuellen Richtlinienentwurfs.<br />

(Quelle: GDV, Jahrbuch 2007, Die Deutsche<br />

Versicherungswirtschaft und<br />

http://visportal.gdv.org/Uebergreifende_Themen/Solv<br />

ency_II/Aktuelles/AT_19547.html)<br />

SCHADENS- UND BEITRAGSENTWICKLUNG<br />

IM MARKT<br />

Für 2007 rechnen die Unfallversicherer mit<br />

einem leicht abgeflachten Wachstum der<br />

Bruttobeitragseinnahmen von 2 %. Diese werden,<br />

bei weitgehend unverändertem Schadengeschehen,<br />

2007 voraussichtlich auf rund<br />

6,4 Mrd. EUR anwachsen. Die Geschäftsjahresschadenquote<br />

wird mit 56 % besser ausfallen<br />

<strong>als</strong> im Vorjahr. Die Combined Ratio wird 2007<br />

voraussichtlich bei 85 % liegen. 2007 setzte<br />

sich der Trend zu sinkenden Vertragszahlen weiter<br />

fort: Für 2007 ist von einem weiteren leichten<br />

Rückgang um 0,5 % auszugehen. Die Produktinnovationen<br />

haben bislang nicht vermocht,<br />

diesen Trend zu stoppen. Zu nennen sind hier<br />

insbesondere die am Markt mittlerweile etablierten<br />

Senioren-Unfallversicherungsprodukte, die die<br />

klassischen Unfallversicherungsleistungen (Kapital<br />

und Rente) durch verschiedene für die Generation<br />

50+ bedeutsame Assistance-Leistungen (z. B.<br />

Hausnotruf, Menüservice) ergänzen.<br />

(Quelle: GDV, Jahrbuch 2007, Die Deutsche<br />

Versicherungswirtschaft)<br />

Lagebericht 85


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Die <strong>PB</strong> Versicherung AG steigerte<br />

die gebuchten Bruttobeiträge<br />

auf 15,3 Mio. EUR.<br />

DIE <strong>PB</strong> VERSICHERUNG AG IM GESCHÄFTSJAHR 2007<br />

BEITRAGSENTWICKLUNG<br />

Die <strong>PB</strong> Versicherung AG steigerte die gebuchten<br />

Bruttobeiträge auf 15,3 Mio. EUR<br />

(Vorjahr 15,0 Mio. EUR).<br />

Gebuchte Bruttobeiträge (in Mio. EUR)<br />

10,7<br />

11,9<br />

15,0<br />

15,3 *)<br />

2004 2005 2006 2007<br />

*) 2% Steigerung im Vergleich zum Vorjahr<br />

BESTANDSENTWICKLUNG<br />

Der Bestand an Unfallversicherungen ist zum<br />

Ende des Geschäftsjahres auf 61.774 Stück<br />

(Vorjahr 74.659 Stück) mit einer statistischen<br />

Jahresprämie von 10,0 Mio. EUR (Vorjahr<br />

11,8 Mio. EUR) zurückgegangen.<br />

Der Bestand an Arbeitslosigkeitsversicherungen<br />

ist zum Ende des Geschäftsjahres auf<br />

12.115 Stück (Vorjahr 5.022 Stück) gestiegen<br />

und hat sich damit mehr <strong>als</strong> verdoppelt.<br />

KOSTENVERLAUF<br />

Die Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb<br />

erhöhten sich auf 5,3 Mio. EUR (Vorjahr<br />

4,9 Mio. EUR).<br />

LEISTUNGEN AN KUNDEN<br />

Die Aufwendungen für Versicherungsfälle für<br />

eigene Rechnung verringerten sich deutlich von<br />

1,8 Mio. EUR im Vorjahr auf 0,9 Mio. EUR.<br />

Die bilanzielle Netto-Schadenquote, definiert <strong>als</strong><br />

das Verhältnis der Netto-Schadenaufwendungen<br />

16<br />

14<br />

12<br />

10<br />

8<br />

6<br />

4<br />

2<br />

zu den verdienten Beiträgen für eigene Rechnung,<br />

verringerte sich auf 15,7 % (Vorjahr<br />

31,5 %).<br />

ENTWICKLUNG DER KAPITALANLAGEN<br />

IM JAHR 2007<br />

Allgemeine Kapitalmarktentwicklung<br />

Das Jahr 2007 entwickelte sich für die Unternehmen<br />

sehr positiv. Trotz der stark gestiegenen<br />

Energiepreise (z. B. Rohöl +58 %) konnten<br />

viele Branchen ihre Gewinne steigern. Wie in<br />

den vergangenen Jahren war der Export, trotz<br />

des gegenüber dem US Dollar steigenden Euro,<br />

der Motor der guten Konjunktur.<br />

Die zur Jahresmitte sichtbar gewordenen<br />

Risiken der Finanzbranche aus Subprimekrediten<br />

stellten den Kapitalmarkt und dort<br />

speziell den Geldmarkt vor bisher unbekannte<br />

Herausforderungen. Die Notenbanken haben in<br />

dem Zusammenhang Geschick bewiesen und<br />

dem Geldmarkt, trotz guter Konjunkturlage,<br />

ausreichend Liquidität zur Verfügung gestellt.<br />

Die Sicherungssysteme des deutschen Bankenmarktes<br />

erwiesen sich <strong>als</strong> verlässlich und konnten<br />

einzelne Finanzinstitute wieder auf eine<br />

solide Basis stellen.<br />

Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen<br />

schwankte im Jahr 2007 zwischen 3,69 % und<br />

4,68 % und lag zum Jahresende bei 4,32 %.<br />

Der Leitzins wurde von der Europäischen<br />

Zentralbank in zwei Schritten von 3,5 % auf<br />

4,0 % angehoben.<br />

In diesem Umfeld stieg der DJ EURO<br />

STOXX 50 Index 2007 um 7 %; der deutsche<br />

Aktienindex legte noch deutlich stärker um<br />

22 % zu und konnte somit im fünften Jahr in<br />

Folge eine positive Wertentwicklung verzeichnen.<br />

Kapitalanlageverlauf bei der <strong>PB</strong> Versicherung AG<br />

Bei der Kapitalanlage im Festzinsbereich der <strong>PB</strong><br />

Versicherung AG wurden Investitionen mit dem<br />

Ziel eines ausgeglichenen Laufzeitenbandes ge-


tätigt. Hierbei wurden nur Emittenten mit sehr<br />

hoher Bonität berücksichtigt.<br />

Aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus konnte<br />

die Neu- und Wiederanlage zu höheren Kupons<br />

erfolgen, was zu einer deutlich höheren laufenden<br />

Verzinsung in den Folgejahren führen wird.<br />

Zusammensetzung der Kapitalanlagen (in TEUR)<br />

14.877<br />

17.069<br />

20.<strong>21</strong>0<br />

25.157 *)<br />

2004 2005 2006 2007<br />

30.000<br />

20.000<br />

10.000<br />

*) 24,5 % Steigerung im Vergleich zum Vorjahr<br />

• Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und<br />

Beteiligungen<br />

• Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen,<br />

Darlehen und Einlagen bei Kreditinstituten<br />

• Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche<br />

Wertpapiere<br />

• Einlagen bei Kreditinstituten<br />

• Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche<br />

Wertpapiere<br />

Die Erträge aus Kapitalanlagen lagen mit<br />

865 TEUR um 51,0 % über dem Vorjahreswert<br />

in Höhe von 573 TEUR.<br />

Die Aufwendungen für die Kapitalanlagen<br />

verringerten sich von 783 TEUR auf 87 TEUR.<br />

Die Ursache hierfür war im Wesentlichen das mit<br />

8 TEUR erstm<strong>als</strong> positive Ergebnis der 100 -pro-<br />

zentigen Tochtergesellschaft <strong>PB</strong> Pensionsfonds<br />

AG, die den Break-even erreicht hat (Vorjahr<br />

Verlustübernahme 698 TEUR). Hierdurch konnte<br />

das Kapitalanlageergebnis deutlich von –<strong>21</strong>0 TEUR<br />

auf 776 TEUR gesteigert werden.<br />

Auswirkungen aufgrund der Subprime-Krise in<br />

den USA hatte die <strong>PB</strong> Versicherung AG nicht zu<br />

verzeichnen.<br />

Die Nettoverzinsung der <strong>PB</strong> Versicherung AG<br />

konnte 2007 von 3,6 % auf 4,4 % (jeweils ohne<br />

Berücksichtigung der strategischen Beteiligung<br />

an der <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG) gesteigert werden.<br />

ETHISCHE, SOZIALE UND ÖKOLOGISCHE<br />

BELANGE BEI DER KAPITALANLAGE<br />

Die Kapitalanlage erfolgt nach den aufsichtsrechtlichen<br />

Bestimmungen hinsichtlich einer<br />

größtmöglichen Rentabilität und Sicherheit, um<br />

jederzeit die vereinbarten Versicherungsleistungen<br />

erbringen zu können.<br />

Stehen uns Anlagemöglichkeiten zur Verfügung,<br />

die besondere ethische, soziale und ökologische<br />

Belange berücksichtigen und die gleiche<br />

Rentabilität und Sicherheit besitzen wie andere<br />

Anlagen, so werden diese in der Regel bevorzugt<br />

ausgewählt.<br />

Hinsichtlich der Zusammensetzung der Kapitalanlagen<br />

verweisen wir auf die Darstellung der<br />

Entwicklung der Aktivposten im Anhang.<br />

UMWELTASPEKTE<br />

Durch die weitestgehende Nutzung und den<br />

weiteren Ausbau durchgängiger digitaler Prozesse<br />

bei der Antrags- und Bestandsbearbeitung<br />

unter Einbindung eines aktenlosen, elektronischen<br />

Archivs leistet die <strong>PB</strong> Versicherung AG<br />

einen Beitrag zur Reduzierung des Papierverbrauchs<br />

auf ein niedriges, umweltfreundliches<br />

Niveau.<br />

Lagebericht 87<br />

Die Erträge aus Kapitalanlagen<br />

liegen mit 865 TEUR<br />

um 51,0 % über dem<br />

Vorjahreswert.


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Die <strong>PB</strong> Versicherung AG weist<br />

einen Jahresüberschuss von<br />

2,7 Mio. EUR aus.<br />

192 Mitarbeiter waren<br />

2007 bei der <strong>PB</strong> Versicherung<br />

AG tätig.<br />

JAHRESERGEBNIS<br />

Die <strong>PB</strong> Versicherung AG weist einen Jahresüberschuss<br />

von 2,7 Mio. EUR (Vorjahr<br />

1,2 Mio. EUR) aus.<br />

Die Ergebnisverbesserung resultiert im Wesentlichen<br />

aus der deutlich gesunkenen Schadenquote<br />

sowie der Ergebnisverbesserung der<br />

<strong>PB</strong> Pensionsfonds AG.<br />

MITARBEITER<br />

MITARBEITERENTWICKLUNG<br />

Zum 31. Dezember 2007 arbeiteten 133<br />

(Vorjahr 118) Kapazitätsmitarbeiter*) bei<br />

den <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong>. Dies entspricht im<br />

Durchschnitt 192 (Vorjahr 176) Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeitern.<br />

Die Mitarbeiter der <strong>PB</strong> Versicherung AG<br />

haben gleichzeitig einen Arbeitsvertrag mit der<br />

<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG und in einigen Fällen<br />

mit den CiV <strong>Versicherungen</strong>, mit denen eine<br />

Verwaltungsgemeinschaft auf mehreren Gebieten<br />

besteht.<br />

Derzeit sind in der Verwaltungsgemeinschaft<br />

insgesamt 14 Auszubildende beschäftigt. Im<br />

August 2008 starten fünf weitere Auszubildende,<br />

die sich zu Kaufleuten für <strong>Versicherungen</strong><br />

und Finanzen, Fachrichtung Versicherung ausbilden<br />

lassen.<br />

Die erfreulichen Ergebnisse des vergangenen<br />

Geschäftsjahres sind vor allem auf die Kompetenz<br />

und das außerordentliche Engagement der<br />

Mitarbeiter zurückzuführen. Für ihren Einsatz<br />

und ihre Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung<br />

bedankt sich die Geschäftsleitung<br />

bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der<br />

<strong>PB</strong> Versicherung AG. Dank gebührt auch dem<br />

Betriebsrat für die konstruktive und faire Zusammenarbeit<br />

in den vergangenen Jahren.<br />

BILANZGEWINN UND<br />

VERWENDUNGSVORSCHLAG<br />

Unter Berücksichtigung der Entnahme aus der<br />

Kapitalrücklage (9,2 Mio. EUR) sowie des Jahresüberschusses<br />

(2,7 Mio. EUR) ergibt sich ein<br />

Bilanzgewinn in Höhe von 11,9 Mio. EUR. Über<br />

die Verwendung des Bilanzgewinns entscheidet<br />

nach § 119 AktG die Hauptversammlung. Der<br />

Vorstand schlägt der Hauptversammlung die<br />

Vollausschüttung des Bilanzgewinns vor.<br />

PERSONALENTWICKLUNG &<br />

MITARBEITERQUALIFIZIERUNG<br />

Stabilität und Kontinuität prägten auch 2007<br />

die Personalarbeit bei der <strong>PB</strong> Versicherung AG.<br />

Wie bereits in den vergangenen Jahren wurden<br />

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre<br />

anspruchsvollen Aufgaben systematisch durch<br />

umfangreiche Weiterbildungs- und Personalentwicklungsmaßnahmen<br />

qualifiziert. Mit etablierten<br />

Potenzialanalyse-Instrumenten, einer systematischen<br />

Führungskräfte-Entwicklung und<br />

einer fachspezifischen Förderung der Mitarbeiter<br />

trägt die <strong>PB</strong> Versicherung AG zu einem<br />

überdurchschnittlichen Ausbildungsstand ihrer<br />

Mitarbeiter bei. So wurde 2007 ein Managemententwicklungsprogramm<br />

für junge<br />

Führungskräfte aufgelegt. Zudem konnten alle<br />

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am betriebsinternen<br />

Englischunterricht teilnehmen.<br />

*) Ein Kapazitätsmitarbeiter ist ein vollzeitbeschäftigter Mitarbeiter mit einer 38-Stunden-Woche. Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter<br />

werden anteilig entsprechend ihrer wöchentlichen Arbeitszeit erfasst.


ZUKUNFTSASPEKTE DER <strong>PB</strong> VERSICHERUNG AG<br />

CHANCEN DER <strong>PB</strong> VERSICHERUNG AG<br />

Umsetzung des neuen EU-Vermittlerrechts<br />

Mit der Inbetriebnahme der überarbeiteten<br />

Verkaufssysteme und Verteilung der Verkaufsmaterialien<br />

ist seit dem 22. Mai 2007 eine<br />

ganzheitliche, bedarfsorientierte und vor allem<br />

transparente Kundenberatung möglich. Dadurch<br />

erschließen sich für die Deutsche<br />

Postbank AG und die <strong>PB</strong> Versicherung AG<br />

u. a. neue Vertriebspotenziale, so dass künftig<br />

mit deutlich höheren Versicherungssummen<br />

zu rechnen ist.<br />

Umsetzung des Versicherungsvertragsgesetzes<br />

(VVG)<br />

Am 1. Januar 2008 trat das neue Versicherungsvertragsgesetz<br />

(VVG) in Kraft. Durch die<br />

VVG-Novelle wurde der Informationsaustausch<br />

bei Vertragsabschluss zwischen den Versicherungsunternehmen,<br />

Vertriebsmitarbeitern und<br />

Kunden neu geregelt. Diese tief greifende<br />

Reform dient der Verbesserung des Verbraucherschutzes:<br />

Die Kunden erhalten mehr Transparenz<br />

über Kosten und Leistungen der Versicherungsprodukte.<br />

Ab 1. Juli 2008 müssen alle<br />

Versicherer die Vertriebs- und Abschlusskosten<br />

sowie die Verwaltungskosten individuell für<br />

jeden Vertrag in Euro-Beträgen ausweisen.<br />

Einer der Erfolgsfaktoren der <strong>PB</strong> Versicherung<br />

AG ist die Sofortpolicierung der Verträge<br />

am Point of Sale der Deutschen Postbank AG.<br />

Um die für das VVG benötigten Unterlagen für<br />

den Kunden bereitzustellen, eignet sich der<br />

bereits praktizierte Prozess der Sofortpolicierung<br />

bestens. Die <strong>PB</strong> Versicherung AG und die<br />

Deutsche Postbank AG profitieren in diesem Fall<br />

erneut von der tiefen technischen Integration in<br />

die Vertriebssysteme des Partners. Nur vor diesem<br />

Hintergrund können die benötigten Unterlagen<br />

individuell für jeden Kunden am Point of<br />

Sale berechnet und ausgedruckt werden.<br />

Die Umsetzung der VVG-Reform bietet der<br />

Deutschen Postbank AG und der <strong>PB</strong> Versicherung<br />

AG die Chance, durch weitere Prozessoptimierungen<br />

und Produktinnovationen Wettbewerbsvorteile<br />

auszubauen und den Geschäftserfolg<br />

nachhaltig zu sichern.<br />

Prozessoptimierungen<br />

Die <strong>PB</strong> Versicherung AG ist in den vergangenen<br />

Jahren kontinuierlich gewachsen. Dies hat zu<br />

einer zunehmenden Komplexität der Prozesse<br />

geführt.<br />

Zur systematischen Prozessoptimierung wurde<br />

das Prozessmanagement-Tool ARIS implementiert,<br />

womit ein geeignetes Instrument zur Dokumentation<br />

und Optimierung von Prozessen und<br />

deren Kosten zur Verfügung steht. Das Tool<br />

wurde bereits erfolgreich dazu genutzt, Prozesse<br />

systematisch zu optimieren und Standardprozessmodelle<br />

zu schaffen. Durch diese stetige<br />

Verbesserung der internen Abläufe wird eine<br />

hohe und zuverlässige Serviceleistung für die<br />

Kunden der <strong>PB</strong> Versicherung AG gewährleistet.<br />

Die <strong>PB</strong> Versicherung AG hat im Rahmen des<br />

Kontinuierlichen-Effizienz-Steigerungs-Systems<br />

(KESS) 2007 Workshops in den Teams durchgeführt.<br />

Durch dieses Programm wurden bereits<br />

unternehmensweite Effizienzsteigerungen und<br />

Kosteneinsparungen sowie verbesserte Serviceleistungen<br />

(intern und extern) erzielt. Darüber<br />

hinaus wurden Motivation, Kommunikation,<br />

Schnittstellen und Prozesse optimiert. Die entwickelten<br />

Lösungsansätze konnten auch auf andere<br />

Unternehmensbereiche übertragen werden.<br />

Nicht zuletzt hat die <strong>PB</strong> Versicherung AG bei<br />

der Automatisierung und Standardisierung von<br />

Massenprozessen deutliche Effizienz- und<br />

Kostenvorteile erreicht, beispielsweise bei der<br />

Einführung einer neuen Software zum automatisierten<br />

und digitalen Posteingangs-S<strong>ca</strong>nning<br />

(smartFix). Mit Hilfe von smartFix kann die eingehende<br />

Kundenpost nach dem S<strong>ca</strong>nnen in <strong>ca</strong>.<br />

100 Geschäftsvorfälle klassifiziert werden.<br />

Lagebericht 89<br />

Durch Prozessoptimierungen<br />

sanken 2007 die Kosten und<br />

die Gewinne stiegen.


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Darüber hinaus werden aus den Poststücken<br />

Daten für die Verarbeitung extrahiert und dem<br />

Kundenservice zur weiteren Bearbeitung zur<br />

Verfügung gestellt. Die Einführung von Workflows<br />

ermöglicht zudem die Arbeitsmengensteuerung.<br />

Im Beschwerdemanagement konnten die<br />

Durchlaufzeiten bei der Bearbeitung auf weniger<br />

<strong>als</strong> drei Tage reduziert werden. Zudem wurden<br />

die Abstimmungsprozesse mit dem Bankpartner<br />

optimiert.<br />

Durch diese vielfältigen Prozessoptimierungen<br />

konnten im Jahr 2007 Kosten eingespart werden,<br />

während die Umsätze stiegen.<br />

RISIKEN DER ZUKÜNFTIGEN ENTWICKLUNG UND<br />

RISIKOMANAGEMENT<br />

Die Unternehmensleitung einer Aktiengesellschaft<br />

ist laut Aktiengesetz verpflichtet, „geeignete Maßnahmen<br />

zu treffen, insbesondere ein Überwachungssystem<br />

einzurichten, damit den Fortbestand<br />

der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen<br />

früh erkannt werden“ (§ 91 Abs. 2 AktG). § 289<br />

HGB verpflichtet ferner zu einer Berichterstattung<br />

über die Risiken der künftigen Entwicklung.<br />

Die Risiken der <strong>PB</strong> Versicherung AG lassen<br />

sich charakterisieren durch:<br />

• Versicherungstechnische Risiken<br />

• Kostenrisiken<br />

• Kapitalanlagerisiken<br />

• Risiken aus dem Ausfall von Forderungen<br />

• Ausfall von Vertriebswegen<br />

• Fehlende oder unzureichende Sicherheitskonzepte,<br />

insbesondere im Datenverarbeitungsbereich<br />

Im Rahmen ihres Risikomanagementsystems hat<br />

die <strong>PB</strong> Versicherung AG, soweit möglich, geeignete<br />

Vorbereitungen getroffen, um die oben<br />

genannten Risiken zu kontrollieren und gegenläufigen<br />

Entwicklungen vorzubeugen.<br />

Versicherungstechnische Risiken: Durch<br />

Rückversicherungskonstruktionen wird das<br />

Portfolio gegen das Zufallsrisiko, das Änderungsrisiko<br />

und das Irrtumsrisiko gedeckt.<br />

Kostenrisiken: Der Kostenverlauf wird durch<br />

Betriebskosten und Provisionen bestimmt, denen<br />

Kostenzuschläge in den Beiträgen gegenüberstehen.<br />

Provisionen werden nur nach Maßgabe<br />

der Prämienkalkulation und nur unter Verwendung<br />

von stringenten Stornoregelungen gewährt.<br />

Kapitalanlagerisiken: Es werden streng die<br />

Grundsätze der Sicherheit, Rentabilität,<br />

Liquidität, Mischung und Streuung beachtet.<br />

Bonitätsrisiken unter Investmentgrade werden<br />

grundsätzlich nicht eingegangen. Die Bonität<br />

der bestehenden Schuldner wird regelmäßig<br />

überprüft. Die Kapitalanlagen werden systemunterstützt<br />

nach neuestem Standard verwaltet.<br />

Die Risikotragfähigkeit des Unternehmens<br />

wurde im Rahmen eines für alle <strong>Versicherungen</strong><br />

einheitlichen Stresstests überprüft, den die<br />

Gesellschaft bestanden hat.<br />

Allgemein werden Derivatgeschäfte zur<br />

Ertragsvermehrung, Erwerbsvorbereitung und<br />

Absicherung von Beständen und Geschäften<br />

mit strukturierten Produkten im Rahmen der<br />

Rundschreiben des Bundesaufsichtsamtes für<br />

das Versicherungswesen (R 3/1999 und R<br />

3/2000) sowie der internen Richtlinien der <strong>PB</strong><br />

Versicherung AG abgeschlossen. Eine Überwachung<br />

aller Positionen (Mark-to-Market-Bewertung)<br />

erfolgt täglich über ein im Bestandsführungssystem<br />

SimCorp Dimension implementiertes<br />

Limitmodul. Vorgaben der Kapitalanlagerichtlinien<br />

und gesetzliche Vorgaben werden im<br />

Limitsystem gepflegt und laufend überwacht.<br />

Derivatpositionen und -transaktionen werden im<br />

Reporting detailliert aufgeführt. Auf der einen<br />

Seite sind Derivate aufgrund ihrer sehr niedrigen<br />

Transaktionskosten und ihrer sehr hohen<br />

Marktliquidität und -transparenz effiziente und<br />

flexible Instrumente zur Portfoliosteuerung, auf<br />

der anderen Seite gehen mit dem Einsatz von


Derivaten auch zusätzliche Risiken, zum Beispiel<br />

Basisrisiko, Kurvenrisiko und Spread-Risiko, einher,<br />

die detailliert überwacht und zielgerichtet<br />

gesteuert werden.<br />

Risiken aus dem Ausfall von Forderungen:<br />

Die Forderungen gegenüber Versicherungsvermittlern<br />

betreffen ausschließlich die Vertriebspartner<br />

der <strong>PB</strong> Versicherung AG. Dem Risiko<br />

des Ausfalls von Forderungen an Versicherungsnehmer<br />

wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung<br />

Rechnung getragen.<br />

Ausfall von Vertriebswegen: Im Geschäftsjahr<br />

2007 wurde der exklusive Kooperationsvertrag<br />

mit der Deutschen Postbank AG bis<br />

2022 verlängert.<br />

Sicherheitskonzepte: Die <strong>PB</strong> Versicherung AG<br />

hat von Beginn an Verwaltungstätigkeiten<br />

durch andere Gesellschaften ausführen lassen,<br />

so zum Beispiel:<br />

• Erfassung der Antragsdaten durch die PCC<br />

Communi<strong>ca</strong>tion Center GmbH, Hilden, und<br />

die InterServ Gesellschaft für Personal- und<br />

Beraterdienstleistungen mbH, Dortmund<br />

• Call-Center-Dienstleistungen durch die PCC<br />

Communi<strong>ca</strong>tion Center GmbH, Hilden<br />

• Buchhaltungssysteme durch die TDS<br />

Informationstechnologie AG, Neckarsulm<br />

• Personalabrechnungssystem durch die HDI-<br />

Gerling Sach Serviceholding AG, Hannover<br />

• Handels- und Abwicklungstätigkeiten im Kapitalanlagebereich<br />

durch die AmpegaGerling<br />

Asset Management GmbH, Köln<br />

• Verwaltung der Kunden- und Vertragsdaten<br />

durch das Rechenzentrum T-Systems, Stuttgart<br />

Dabei zeichnen sich alle genannten Unternehmen<br />

durch einen vertraglich zugesicherten Sicherheitsstandard<br />

aus, der ständigen Kontrollen vonseiten<br />

der Gesellschaft und einem regelmäßigen Verbesserungsprozess<br />

unterliegt.<br />

Der Treuhänder der Gesellschaft hat gemäß<br />

§ 73 VAG unter der Bilanz bestätigt, dass das<br />

Sicherungsvermögen vorschriftsmäßig angelegt<br />

und aufbewahrt ist.<br />

Risikomanagement: Zur Bewertung und Beobachtung<br />

der Risikosituation der <strong>PB</strong> Versicherung<br />

AG ist ein umfassendes Risikomanagementsystem<br />

installiert. Die Bewertung der Risiken<br />

erfolgt quart<strong>als</strong>weise sowohl quantitativ <strong>als</strong><br />

auch qualitativ durch ein Risikosteuerungsgremium.<br />

Mit Hilfe eines Risikokapitalmodells<br />

werden die Risiken bewertet und gesteuert.<br />

Dabei identifizierte hohe Risiken sollen künftig<br />

durch ein Schwellenwertsystem überwacht werden.<br />

Der Vorstand der <strong>PB</strong> Versicherung AG wird<br />

vom Risikomanager quart<strong>als</strong>weise über die<br />

aktuelle Risikosituation informiert.<br />

Insgesamt ist bei der <strong>PB</strong> Versicherung AG<br />

zum jetzigen Zeitpunkt keine Entwicklung zu<br />

erkennen, die ihre Vermögens-, Finanz- und<br />

Ertragslage nachhaltig und wesentlich beeinträchtigen<br />

könnte.<br />

BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN<br />

UNTERNEHMEN<br />

Über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen<br />

wurde ein Abhängigkeitsbericht gemäß<br />

§ 312 AktG erstellt. Der Vorstand hat am<br />

Schluss des Abhängigkeitsberichts erklärt:<br />

Nach den Umständen, die uns zu dem Zeitpunkt<br />

bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte<br />

vorgenommen wurden, hat die <strong>PB</strong> Versicherung<br />

AG bei jedem Rechtsgeschäft mit verbundenen<br />

Unternehmen eine angemessene Gegenleistung<br />

erhalten und ist durch Maßnahmen, die sie auf<br />

Veranlassung oder im Interesse der verbundenen<br />

Unternehmen getroffen hat, nicht benachteiligt<br />

worden.<br />

VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG<br />

NACH ABLAUF DES GESCHÄFTSJAHRES<br />

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge<br />

von besonderer Bedeutung eingetreten.<br />

Lagebericht 91


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

AUSBLICK 2008<br />

2007 lag der Schwerpunkt der Vertriebsaktivitäten<br />

in Abstimmung mit dem Vertriebspartner<br />

Postbank auf Altersvorsorgeprodukten. Ab 2008<br />

wird mit der Deutschen Postbank AG gemeinsam<br />

an Produkt-Relaunches gearbeitet. Eine Absatzsteigerung<br />

wird für 2009 angestrebt. Im Fokus<br />

stehen die langfristige Sicherung profitablen<br />

Wachstums, eine hervorragende Kosteneffizienz<br />

sowie die exzellente Qualität der Produkte und<br />

Dienstleistungen.<br />

WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN<br />

Das globale Wirtschaftswachstum sollte 2008 mit<br />

knapp über 4 % niedriger ausfallen <strong>als</strong> im Vorjahr.<br />

Erneut wird das Wachstum getragen von den<br />

boomenden Emerging Markets, deren Wachstumsrate<br />

real über 8 % liegen wird. Sie werden das<br />

Wachstum der G7-Staaten erneut deutlich übertreffen.<br />

Im Euroraum wird das Potenzialwachstum<br />

von 2 % unterschritten, in Deutschland mit 1,6 %<br />

erreicht werden. Die nachhaltige Verbesserung<br />

der Arbeitsmarktsituation wird in Europa und<br />

Deutschland die wirtschaftliche Entwicklung stabilisieren.<br />

Insgesamt erwarten wir eine von den<br />

USA ausgehende Abkühlung des globalen Wirtschaftswachstums.<br />

Die Fed dürfte ihre aggressive Zinssenkungspolitik<br />

fortsetzen, um das unter dem Potenzial liegende<br />

Wachstum zu stimulieren. Dabei wird das Ziel der<br />

Geldwertstabilität hinter das Ziel der Wachstumsbelebung<br />

zurücktreten. Auch die EZB wird die sich<br />

abzeichnende Konjunkturabkühlung zur Kenntnis<br />

nehmen und den Zinssenkungszyklus 2008 einleiten.<br />

Sie wird die in der Vergangenheit gezeigte stetige<br />

und kontinuierliche Geldpolitik fortsetzen.<br />

KAPITALMÄRKTE<br />

Das positive fundamentale Umfeld für europäische<br />

Industriewerte ist weiterhin intakt: Die<br />

meisten Industrieunternehmen haben in den<br />

vergangenen Jahren ihre Bilanzen fundamental<br />

gestärkt und hohe freie Cashflows generiert.<br />

Die historisch niedrigen globalen Ausfallraten<br />

im unteren Segment niedriger Bonitäten werden<br />

jedoch ansteigen, im Investmentgrade-Segment<br />

ist allerdings keine signifikante Steigerung der<br />

Ausfallraten zu erwarten. Interessante Opportunitäten<br />

bieten die Spreads im Segment der kurzen<br />

und mittleren Restlaufzeiten.<br />

Die moderate fundamentale Bewertung der<br />

europäischen und insbesondere der deutschen<br />

Aktientitel eröffnet Kurspotenzial für 2008<br />

unter dem Vorbehalt einer sich abkühlenden<br />

und nicht rezessiven gesamtwirtschaftlichen<br />

Entwicklung. Die Risikoaversion und somit die<br />

geforderte Risikoprämie wird sich im Jahresverlauf<br />

deutlich reduzieren. Die anhaltende Stärke<br />

des Euro gegenüber dem US-Dollar wird sich<br />

belastend auf die europäischen und insbesondere<br />

deutschen Exportwerte auswirken.<br />

KÜNFTIGE BRANCHENSITUATION<br />

Für die Versicherungsnachfrage, die am Ende<br />

des Konjunkturzyklus steht, sind Impulse aus<br />

dem gegenwärtigen Konjunkturaufschwung<br />

frühestens im Jahresverlauf 2008, vor allem aber<br />

2009 und später zu erwarten. Branchenspezifische<br />

Einflüsse – intensiver Wettbewerb in der<br />

Schaden-/Unfallversicherung, der erreichte Grad<br />

der Marktdurchdringung und die Auswirkungen<br />

politischer Reformen – wirken dämpfend auf<br />

die Beitragsentwicklung. Die deutsche Versicherungswirtschaft<br />

insgesamt dürfte daher 2008<br />

sehr moderat (+1,5 %) wachsen.<br />

Mit der guten Konjunkturentwicklung hat sich<br />

zwar auch für die Schaden- und Unfallversicherung<br />

das wirtschaftliche Umfeld etwas verbessert.<br />

Allerdings gehen hiervon vorerst keine durchgreifenden<br />

Impulse für die Versicherungsnachfrage<br />

aus. Insgesamt dürfte das Beitragsaufkommen gegenüber<br />

dem Vorjahr unverändert bleiben. Für<br />

die Entwicklung der Preiskomponente des Versicherungsschutzes<br />

in der Schaden- und Unfallversicherung<br />

bleibt ein intensiver Prämienwettbewerb<br />

charakteristisch, der sich tendenziell auf<br />

immer mehr Sparten und Zweige ausdehnt.<br />

VERTRIEBSWEGE<br />

Postbank Filialvertrieb AG<br />

• Eine große vertriebliche Chance bietet die Um-


setzung der VVG-Novelle. Seit Dezember 2007<br />

werden Filialmitarbeiter der Deutschen<br />

Postbank AG intensiv auf dieses Thema geschult.<br />

Alle Produkte der <strong>PB</strong> Versicherung AG<br />

sind VVG-konform und auch die Sofortpolicierung<br />

der Verträge am Point of Sale der<br />

Deutschen Postbank AG ist weiterhin möglich.<br />

Die Vertragsunterlagen werden vor<br />

Unterzeichnung und Ausstellung der Police<br />

ausgedruckt und dem Kunden überreicht.<br />

• Nicht zuletzt werden die Führungskräfte und<br />

Mitarbeiter der Postbank Filialvertrieb AG<br />

über eine exklusive Betreuungssystematik<br />

intensiv im Bereich des kundenorientierten<br />

Verkaufs unterstützt und qualifiziert.<br />

Postbank Finanzberatung AG<br />

(500 Vermögensberater)<br />

• Im Rahmen der Verkaufsaktivitäten des mobilen<br />

Vertriebs werden die Konsumentenkredite<br />

(z. B. für Renovierungsausgaben) stärker<br />

forciert. Die Möglichkeit, diese Kredite gegen<br />

Arbeitslosigkeit abzusichern, wird dazu führen,<br />

dass auch in diesem Vertriebsweg mit einer<br />

weiteren Umsatzsteigerung zu rechnen ist.<br />

DSL Bank<br />

• Über den Drittvertrieb der Postbank wird auch<br />

die Arbeitslosigkeitsversicherung angeboten;<br />

der Umsatz der Kredit-Lebensversicherung<br />

<strong>als</strong> Absicherung des DSL Privatkredits wurde<br />

dadurch weiter gesteigert. Erreicht wurde dieses<br />

Umsatzplus durch eine verstärkte Kommunikation<br />

und durch gezielte Schulungen. Dieser Weg<br />

wird 2008 weiter verfolgt, so dass auch in<br />

diesem Vertriebsweg mit einer weiteren<br />

Umsatzsteigerung zu rechnen ist.<br />

• Die DSL Bank hat erfolgreich den KFZ-Kredit<br />

für Privatkunden mit der Absicherung<br />

DSL Ratenschutz eingeführt. Dazu wurde<br />

Ende 2007 eine Kooperation mit HDI Gerling<br />

geschlossen.<br />

Internet<br />

• Internet-Relaunch: Die Internetseiten der <strong>PB</strong><br />

<strong>Versicherungen</strong> wurden im Oktober 2007 dem<br />

neuen Style-Guide des Postbank Internetauftritts<br />

angepasst. Der Internetauftritt der <strong>PB</strong><br />

<strong>Versicherungen</strong> präsentiert sich seitdem noch<br />

benutzerfreundlicher und übersichtlicher. Viele<br />

neue Funktionen runden die Webpräsenz für<br />

den Kunden ab und ermöglichen einen<br />

direkteren Einstieg in die einzelnen Themen.<br />

Call-Center<br />

• Die Postbank betreibt im Bundesgebiet vier<br />

Call-Center. Diese beraten Kunden auch zu<br />

Versicherungsthemen und können telefonisch<br />

Verträge abschließen. Durch Vertriebsmaßnahmen<br />

und gezielte Marketingaktionen<br />

wurde dieser Vertriebsweg im Laufe des<br />

Jahres weiter ausgebaut.<br />

• Durch eine direkte Betreuung der Call-Center<br />

vor Ort seitens der <strong>PB</strong> Versicherung AG konnte<br />

in allen Call-Centern im Jahr 2007 die Anbindungsquote<br />

der Kredit-Lebensversicherung<br />

(hier der Teil Arbeitslosenversicherung) bei<br />

der Kreditvergabe weiter gesteigert werden.<br />

Für 2008 ist dank einer verstärkten Kommunikation<br />

weiteres Steigerungspotenzial<br />

vorhanden.<br />

ANTEILE AN VERBUNDENEN UNTERNEHMEN<br />

Die Gesellschaft ist alleinige Aktionärin der<br />

<strong>PB</strong> Pensionsfonds AG, Hilden. Die <strong>PB</strong> Pensionsfonds<br />

AG hat im siebten Jahr ihres Bestehens<br />

mit einem Ergebnis von 8 TEUR bereits den<br />

Break-even erreicht.<br />

Für das bereits begonnene Geschäftsjahr 2008<br />

sieht sich die <strong>PB</strong> Versicherung AG mit einer<br />

guten Ausgangsbasis für profitables Wachstum<br />

gerüstet.<br />

Hilden, 28. Februar 2008<br />

Der Vorstand<br />

Stephan Spital<br />

Vorsitzender<br />

Silke Fuchs Iris Klunk<br />

Lagebericht 93


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Bilanz<br />

zum 31. Dezember 2007<br />

Aktiva<br />

31.12.07 31.12.07 31.12.07 31.12.06<br />

TEUR TEUR TEUR TEUR<br />

A. AUSSTEHENDE EINLAGEN AUF DAS GEZEICHNETE KAPITAL<br />

– davon eingefordert: 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR)<br />

B. KAPITALANLAGEN<br />

I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen<br />

3.029 3.029<br />

Anteile an verbundenen Unternehmen<br />

II. Sonstige Kapitalanlagen<br />

5.037 5.037<br />

1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 1.601 1.201<br />

2. Sonstige Ausleihungen 15.019 11.972<br />

3. Einlagen bei Kreditinstituten 3.500 2.000<br />

20.120 15.173<br />

25.157 20.<strong>21</strong>0<br />

C. FORDERUNGEN<br />

I. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft<br />

– davon an verbundene Unternehmen: 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR)<br />

263 337<br />

II. Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft<br />

– davon an verbundene Unternehmen: 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR)<br />

60 86<br />

III. Sonstige Forderungen 366 569<br />

– davon an verbundene Unternehmen: 336 TEUR (Vorjahr 548 TEUR) 689 992<br />

D. SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE<br />

I. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 5.339 6.259<br />

II. Andere Vermögensgegenstände 10 0<br />

5.349 6.259<br />

E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN<br />

Abgegrenzte Zinsen und Mieten 381 269<br />

Summe der Aktiva 34.605 30.759<br />

Nach § 73 des Gesetzes über die Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen (Versicherungsaufsichtsgesetz – VAG) bestätige ich, dass das<br />

Sicherungsvermögen vorschriftsmäßig angelegt und aufbewahrt ist.<br />

Hilden, 28. Februar 2008<br />

Dr. Klaus Steffen<br />

Treuhänder


Passiva<br />

Bilanz 95<br />

31.12.07 31.12.07 31.12.07 31.12.06<br />

TEUR TEUR TEUR TEUR<br />

A. EIGENKAPITAL<br />

I. Gezeichnetes Kapital 4.090 4.090<br />

II. Kapitalrücklage<br />

– davon Rücklage gemäß § 5 Abs. 5 Nr. 3 VAG: 0 TEUR (Vorjahr 9.203 TEUR)<br />

5.000 14.203<br />

III. Gewinnrücklagen 409 409<br />

IV. Bilanzgewinn 11.867 0<br />

<strong>21</strong>.366 18.702<br />

B. VERSICHERUNGSTECHNISCHE RÜCKSTELLUNGEN<br />

I. Beitragsüberträge<br />

1. Bruttobetrag 7.382 3.188<br />

2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 0 –18<br />

7.382 3.170<br />

II. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle<br />

1. Bruttobetrag 5.294 4.633<br />

2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft –3.625 –2.4<strong>21</strong><br />

1.669 2.<strong>21</strong>2<br />

9.051 5.382<br />

C. ANDERE RÜCKSTELLUNGEN<br />

D. DEPOTVERBINDLICHKEITEN AUS DEM IN RÜCKDECKUNG<br />

447 243<br />

GEGEBENEN VERSICHERUNGSGESCHÄFT<br />

E. ANDERE VERBINDLICHKEITEN<br />

2.548 2.235<br />

I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft<br />

– davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 0 TEUR (Vorjahr 14 TEUR)<br />

141 89<br />

II. Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft<br />

– davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 418 TEUR (Vorjahr 1.315 TEUR)<br />

418 1.315<br />

III. Sonstige Verbindlichkeiten 634 2.793<br />

– davon aus Steuern: 395 TEUR (Vorjahr 193 TEUR)<br />

– davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 228 TEUR (Vorjahr 2.589 TEUR)<br />

1.193 4.197<br />

Summe der Passiva 34.605 30.759<br />

Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter Posten B. II. der Passiva eingestellte Deckungsrückstellung unter Beachtung von § 341f und § 341g<br />

HGB sowie der aufgrund des § 65 Abs. 1 VAG erlassenen Rechtsverordnung berechnet worden ist; Altbestand im Sinne von § 11c VAG ist nicht<br />

vorhanden.<br />

Hilden, 28. Februar 2008<br />

Dipl.-Math. Dieter Müller<br />

Verantwortlicher Aktuar


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Gewinn- und Verlustrechnung<br />

für die Zeit vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007<br />

2007 2007 2007 2006<br />

TEUR TEUR TEUR TEUR<br />

I. VERSICHERUNGSTECHNISCHE RECHNUNG<br />

1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung<br />

a) Gebuchte Bruttobeiträge 15.252 15.043<br />

b) Abgegebene Rückversicherungsbeiträge –5.469 –6.274<br />

9.783 8.769<br />

c) Veränderung der Bruttobeitragsüberträge –4.194 –3.123<br />

d) Veränderung des Anteils der Rückversicherer an den Bruttobeitragsüberträgen –18 0<br />

–4.<strong>21</strong>2 –3.123<br />

5.571 5.646<br />

2. Technischer Zinsertrag für eigene Rechnung<br />

3. Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung<br />

a) Zahlungen für Versicherungsfälle<br />

2 1<br />

aa) Bruttobetrag –2.984 –3.305<br />

bb) Anteil der Rückversicherer 1.569 1.595<br />

–1.415 –1.710<br />

b) Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle<br />

aa) Bruttobetrag –661 95<br />

bb) Anteil der Rückversicherer 1.204 –165<br />

543 –70<br />

–872 –1.780<br />

4. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb für eigene Rechnung –2.052 –1.523<br />

5. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für eigene Rechnung –1 –1<br />

6. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung<br />

II. NICHTVERSICHERUNGSTECHNISCHE RECHNUNG<br />

2.648 2.343<br />

1. Erträge aus Kapitalanlagen 865 573<br />

2. Aufwendungen für Kapitalanlagen –87 –783<br />

3. Technischer Zinsertrag –2 –1<br />

4. Sonstige Erträge 287 229<br />

5. Sonstige Aufwendungen –714 –643<br />

6. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 2.997 1.718<br />

7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag –330 –125<br />

8. Sonstige Steuern<br />

9. Aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines<br />

–3 –4<br />

Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0 –406<br />

10. Jahresüberschuss 2.664 1.183<br />

11. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 0 –774<br />

12. Entnahmen aus der Kapitalrücklage 9.203 0<br />

13. Einstellungen in die Gewinnrücklagen (gesetzliche Rücklage) 0 –409<br />

14. Bilanzgewinn 11.867 0


Anhang 2007<br />

ORGANE<br />

AUFSICHTSRAT<br />

Norbert Kox, Bergisch Gladbach<br />

(seit 1. Januar 2008)<br />

Mitglied des Vorstands Talanx AG<br />

Vorsitzender<br />

(seit <strong>21</strong>. Januar 2008)<br />

Herbert K. Haas, Burgwedel-Engensen<br />

(bis 31. Dezember 2007)<br />

Vorsitzender des Vorstands Talanx AG<br />

Stellvertretender Vorsitzender<br />

(bis 15. November 2007)<br />

Vorsitzender<br />

(vom 15. November bis 31. Dezember 2007)<br />

Dr. Wolfgang Klein, Bonn<br />

(bis 30. September 2007)<br />

Vorsitzender des Vorstands Deutsche Postbank AG<br />

Vorsitzender<br />

(vom 1. Juli bis 30. September 2007)<br />

Prof. Dr. Wulf von Schimmelmann,<br />

Bad Homburg v. d. Höhe<br />

(bis 30. Juni 2007)<br />

Vorsitzender des Vorstands Deutsche Postbank AG<br />

Vorsitzender<br />

Dr. Martin Wienke, Hannover<br />

(seit 1. Januar 2008)<br />

Generalbevollmächtigter Talanx AG<br />

Stellvertretender Vorsitzender<br />

(seit <strong>21</strong>. Januar 2008)<br />

Dr. Immo Querner, Burgdorf<br />

(bis 31. Dezember 2007)<br />

Mitglied des Vorstands Talanx AG<br />

Stellvertretender Vorsitzender<br />

(vom 15. November bis 31. Dezember 2007)<br />

Jürgen Gausepohl, Bonn<br />

(seit 1. Oktober 2007)<br />

Bereichsleiter Produktmanagement Anlage<br />

und Vorsorge Deutsche Postbank AG<br />

Dr. Michael Meyer, Bonn<br />

(seit 1. Juli 2007)<br />

Mitglied des Vorstands Deutsche Postbank AG<br />

Dr. Erwin Möller, Hannover<br />

Vorsitzender des Aufsichtsrats der<br />

M.M. Warburg & Co. Gruppe KGaA<br />

Manfred Wagner, Essen<br />

(seit 1. Oktober 2007)<br />

Unternehmer<br />

Hans-Peter Schmid, Altdorf/Röthenbach<br />

(bis 30. September 2007)<br />

Mitglied des Vorstands Deutsche Postbank AG<br />

VORSTAND<br />

Stephan Spital, Burscheid<br />

(seit 1. Januar 2008)<br />

Vorsitzender<br />

Norbert Kox, Bergisch Gladbach<br />

(bis 31. Dezember 2007)<br />

Vorsitzender<br />

Silke Fuchs, Baesweiler<br />

(seit 1. Januar 2008)<br />

Iris Klunk, Haan<br />

(seit 1. Januar 2008)<br />

Peter Heubach, Bonn<br />

(bis 31. Dezember 2007)<br />

VERANTWORTLICHER AKTUAR<br />

Dipl.-Math. Dieter Müller, Troisdorf<br />

(seit 1. Januar 2008)<br />

Dipl.-Math. Ulrich Rosenbaum, Brühl<br />

(bis 31. Dezember 2007)<br />

TREUHÄNDER<br />

Dr. Klaus Steffen, Düsseldorf<br />

Dipl.-Math. Achim Bethge, Ratingen<br />

Stellvertretender Treuhänder<br />

ABSCHLUSSPRÜFER<br />

KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft<br />

Aktiengesellschaft<br />

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,<br />

Frankfurt am Main<br />

Anhang 97


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN<br />

KAPITALANLAGEN<br />

Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden<br />

mit den Anschaffungskosten bewertet. Der<br />

Zeitwert entspricht den Anschaffungskosten.<br />

Die Bewertung der Investmentanteile erfolgte<br />

zu Anschaffungskosten nach dem strengen<br />

Niederstwertprinzip gemäß § 253 Abs. 3 HGB in<br />

Verbindung mit § 341b Abs. 2 Satz 1 HGB unter<br />

Beachtung der handelsrechtlich zwingenden<br />

Wertaufholungen nach § 280 Abs. 1 HGB.<br />

Die Namensschuldverschreibungen, einschließlich<br />

der dazugehörigen Multitranche, und Schuldscheinforderungen<br />

wurden mit dem Nennwert<br />

bilanziert. Hiervon abweichend wurde der im<br />

Bestand befindliche Zero-Bond mit den Anschaffungskosten<br />

zuzüglich zeitanteiliger Zinsforderung<br />

bewertet. Für die Ermittlung des Zeitwertes<br />

wurde das strukturierte Produkt in die einzelnen<br />

Bestandteile zerlegt und bewertet. Der Zeitwert<br />

ergibt sich aus der Summe der einzelnen Bewertungsergebnisse.<br />

Die Zeitwerte der zum Nennwert bilanzierten<br />

Namensschuldverschreibungen und Schuldscheindarlehen<br />

wurden unter Verwendung von Zinsstrukturkurven<br />

ermittelt.<br />

Die Einlagen bei Kreditinstituten wurden mit<br />

dem Nennwert ausgewiesen. Der Zeitwert entspricht<br />

dem Nennwert.<br />

Die Zeitwerte der fremdverwalteten Kapitalanlagen<br />

wurden von der AmpegaGerling Asset<br />

Management GmbH ermittelt.<br />

FORDERUNGEN<br />

Die Forderungen an Versicherungsnehmer wurden<br />

auf der Grundlage des einzelnen Versicherungsvertrags<br />

ermittelt und zum Nennwert<br />

bewertet. Den erwarteten Ausfällen wurde<br />

durch einen pauschalen Abschlag Rechnung<br />

getragen.<br />

Die Forderungen und die Verbindlichkeiten<br />

gegenüber Rückversicherern für das in Rückdeckung<br />

gegebene Geschäft wurden nach den<br />

Rückversicherungsverträgen ermittelt und zum<br />

Nennwert bewertet.<br />

ÜBRIGE AKTIVA<br />

Die übrigen Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände<br />

und der aktive Rechnungsabgrenzungsposten<br />

wurden zum Nennwert ausgewiesen,<br />

soweit nicht der niedrigere beizulegende<br />

Wert anzusetzen war.<br />

VERSICHERUNGSTECHNISCHE<br />

RÜCKSTELLUNGEN<br />

Die Brutto-Beitragsüberträge des selbst abgeschlossenen<br />

Geschäfts wurden auf der Grundlage<br />

des einzelnen Versicherungsvertrags ermittelt.<br />

Bei Verträgen gegen laufenden Beitrag<br />

erfolgte die Bewertung auf der Basis der um<br />

die Ratenzuschläge reduzierten Bruttobeiträge.<br />

Die Anteile für das in Rückdeckung gegebene<br />

Geschäft wurden entsprechend geschätzt.


Bei Einmalbeitragsversicherungen wurden die<br />

Anteile des Bruttoeinmalbeitrags angesetzt,<br />

die dem für die folgenden Jahre zu tragenden<br />

Risiko entsprechen.<br />

Die Rückstellung für noch nicht abgewickelte<br />

Versicherungsfälle für das selbst abgeschlossene<br />

Versicherungsgeschäft wurde für die bis zum<br />

Bilanzstichtag bekannt gewordenen Versicherungsfälle<br />

durch Einzelaufstellung ermittelt. Für<br />

die bis zu diesem Termin nicht gemeldeten Versicherungsfälle<br />

wurde eine Spätschadenrückstellung<br />

in Höhe des voraussichtlichen Bedarfs<br />

gebildet. Die Reservierung von Schadenregulierungsaufwendungen<br />

erfolgte maximal in der<br />

steuerlich zulässigen Höhe.<br />

Die Anteile der Rückversicherer an den Rückstellungen<br />

für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle<br />

wurden nach den Rückversicherungsverträgen<br />

ermittelt und teilweise geschätzt.<br />

ANDERE RÜCKSTELLUNGEN UND ÜBRIGE<br />

VERBINDLICHKEITEN<br />

Die Steuerrückstellungen wurden in Höhe des<br />

berechneten Steuersolls und unter Berücksichtigung<br />

der sogenannten Mindestbesteuerung<br />

gebildet.<br />

Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen<br />

orientiert sich am voraussichtlichen Bedarf.<br />

Die übrigen Verbindlichkeiten wurden zum<br />

Rückzahlungsbetrag ausgewiesen.<br />

Anhang 99


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ<br />

Aktiva<br />

Entwicklung der Aktivposten B. I. und II. im Geschäftsjahr 2007<br />

Bilanzwerte Abschrei- Bilanzwerte Zeitwerte<br />

1.1.07 Zugänge Abgänge bungen 31.12.07 31.12.07<br />

TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR<br />

B. KAPITALANLAGEN<br />

I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen<br />

und Beteiligungen<br />

Anteile an verbundenen Unternehmen<br />

II. Sonstige Kapitalanlagen<br />

1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht<br />

5.037 0 0 0 5.037 5.037<br />

festverzinsliche Wertpapiere<br />

2. Sonstige Ausleihungen<br />

1.201 400 0 0 1.601 1.724<br />

a) Namensschuldverschreibungen 5.222 3.047 1.000 0 7.269 7.202<br />

b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 6.750 1.000 0 0 7.750 7.624<br />

3. Einlagen bei Kreditinstituten 2.000 12.150 10.650 0 3.500 3.500<br />

15.173 16.597 11.650 0 20.120 20.050<br />

20.<strong>21</strong>0 16.597 11.650 0 25.157 25.087<br />

31.12.07 31.12.07 31.12.06 31.12.06<br />

TEUR TEUR TEUR TEUR<br />

Sonstige Ausleihungen im Einzelnen<br />

B. KAPITALANLAGEN<br />

II. Sonstige Kapitalanlagen<br />

2. Sonstige Ausleihungen<br />

a) Namensschuldverschreibungen<br />

• Öffentlich-rechtliche Geld- und Kreditinstitute 6.000 3.000<br />

• Privatrechtliche Geld- und Kreditinstitute 1.269 2.222<br />

7.269 5.222<br />

b) Schuldscheinforderungen und Darlehen<br />

• Öffentlich-rechtliche Geld- und Kreditinstitute 5.250 5.250<br />

• Privatrechtliche Geld- und Kreditinstitute 2.500 1.500<br />

7.750 6.750<br />

15.019 11.972<br />

C. FORDERUNGEN<br />

I. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft an:<br />

1. Versicherungsnehmer 263 337<br />

2. Versicherungsvermittler 0 0<br />

263 337


Passiva<br />

31.12.07 31.12.07 31.12.06 31.12.06<br />

TEUR TEUR TEUR TEUR<br />

A. EIGENKAPITAL<br />

I. Gezeichnetes Kapital 4.090 4.090<br />

Das gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 4.090.334 Stückaktien<br />

(Vorjahr 4.090.334 Stückaktien)<br />

– davon ausstehende Einlagen: 3.029 TEUR (Vorjahr 3.029 TEUR)<br />

II. Kapitalrücklage 5.000 14.203<br />

Der für die Aufbauphase der Gesellschaft zur Verfügung gestellte<br />

Organisationsfonds von 9.203 TEUR wurde von der Zweckbindung befreit.<br />

Dieser wird aus der Kapitalrücklage entnommen und dem Bilanzgewinn zugeführt.<br />

III. Gewinnrücklagen<br />

Gesetzliche Rücklagen 409 409<br />

IV. Bilanzgewinn 11.867 0<br />

B. VERSICHERUNGSTECHNISCHE RÜCKSTELLUNGEN<br />

Anhang 101<br />

I. Beitragsüberträge<br />

1. Unfallversicherung 38 40<br />

2. Arbeitslosigkeitsversicherung 7.344 3.148<br />

7.382 3.188<br />

II. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle<br />

1. Unfallversicherung 5.261 4.633<br />

2. Arbeitslosigkeitsversicherung 33 0<br />

5.294 4.633<br />

Brutto-Rückstellungen gesamt<br />

C. ANDERE RÜCKSTELLUNGEN<br />

12.676 7.8<strong>21</strong><br />

I. Steuerrückstellungen<br />

II. Sonstige Rückstellungen<br />

284 123<br />

� Kosten des Jahresabschlusses 49 38<br />

� Ausstehende Rechnungen für Lieferungen und Leistungen 24 13<br />

� Beiträge Unterstützungskasse 32 28<br />

� Übrige Rückstellungen 58 41<br />

163 120<br />

447 243<br />

E. ANDERE VERBINDLICHKEITEN<br />

Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr <strong>als</strong> 5 Jahren.<br />

I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft gegenüber:<br />

1. Versicherungsnehmern 100 75<br />

2. Versicherungsvermittlern 41 14<br />

141 89


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG<br />

I. VERSICHERUNGSTECHNISCHE RECHNUNG<br />

Alle Angaben unter Ziffer 1. bis 4. betreffen das gesamte selbst abgeschlossene, inländische Versicherungsgeschäft.<br />

Der Bestand an mindestens einjährigen Unfallversicherungen betrug zum 31. Dezember 2007 61.774 Stück (Vorjahr 74.659 Stück).<br />

Der Bestand an mindestens einjährigen Arbeitslosigkeitsversicherungen betrug 12.115 Stück (Vorjahr 5.022 Stück).<br />

2007 2007 2006 2006<br />

TEUR TEUR TEUR TEUR<br />

1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung<br />

Gebuchte Bruttobeiträge<br />

Unfallversicherung<br />

15.252 15.043<br />

� Gebuchte Bruttobeiträge 10.251 11.8<strong>21</strong><br />

� Verdiente Bruttobeiträge 10.249 11.815<br />

� Verdiente Nettobeiträge<br />

Arbeitslosigkeitsversicherung<br />

4.765 5.540<br />

� Gebuchte Bruttobeiträge 5.001 3.222<br />

� Verdiente Bruttobeiträge 806 106<br />

� Verdiente Nettobeiträge<br />

3. Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung<br />

806 106<br />

� Unfallversicherung –3.582 –3.<strong>21</strong>0<br />

� Arbeitslosigkeitsversicherung –62 0<br />

–3.644 –3.<strong>21</strong>0<br />

Veränderung der Rückstellungen für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle<br />

Das Abwicklungsergebnis beträgt brutto –8,2 % (Vorjahr 11,2 %), netto 25,2 %<br />

(Vorjahr 9,6 %) der Eingangsschadenrückstellung.<br />

4. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb für eigene Rechnung<br />

a) Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb<br />

� Abschlussaufwendungen –3.078 – 2.907<br />

� Verwaltungsaufwendungen –2.178 –1.947<br />

–5.256 –4.854<br />

b) Davon ab: Erhaltene Provisionen und Gewinnbeteiligungen aus dem in<br />

Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft 3.204 3.331<br />

–2.052 –1.523


Anhang 103<br />

2007 2007 2006 2006<br />

TEUR TEUR TEUR TEUR<br />

II. NICHTVERSICHERUNGSTECHNISCHE RECHNUNG<br />

1. Erträge aus Kapitalanlagen<br />

a) Erträge aus Beteiligungen 8 0<br />

b) Erträge aus anderen Kapitalanlagen<br />

– davon aus verbundenen Unternehmen: 0 TEUR (Vorjahr 120 TEUR)<br />

857 569<br />

c) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen 0 4<br />

865 573<br />

2. Aufwendungen für Kapitalanlagen<br />

a) Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen,<br />

Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen für Kapitalanlagen –87 –85<br />

b) Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 –698<br />

–87 –783<br />

III. SONSTIGE ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG<br />

1. Rückversicherungssaldo zu Lasten der Gesellschaft<br />

Der Posten betrifft ausschließlich die Unfallversicherung.<br />

Der Rückversicherungssaldo besteht aus den verdienten Beiträgen des<br />

Rückversicherers und dem Anteil des Rückversicherers an den Aufwendungen für<br />

Versicherungsfälle sowie den Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb.<br />

2. Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter, Personalaufwendungen<br />

a) Provisionen jeglicher Art der Versicherungsvertreter i. S. d. § 92 HGB<br />

für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft<br />

497 –1.513<br />

� Abschlussprovisionen 520 578<br />

� Verwaltungsaufwendungen –702 –484<br />

–182 94<br />

b) Löhne und Gehälter –2.622 –2.563<br />

c) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung –301 – 307<br />

d) Aufwendungen für Altersversorgung –133 –167<br />

–3.238 –2.943


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE<br />

Als alleinige Anteilseignerin an der <strong>PB</strong> Versicherung<br />

AG hat die Talanx AG mit Wirkung zum<br />

31. Dezember 2007 ihre Anteile auf die Proactiv<br />

Holding übertragen. Die Mitteilungen nach § 20<br />

AktG sind erfolgt.<br />

Die Gesellschafter haben der <strong>PB</strong> Versicherung<br />

AG einen Organisationsfonds von 9,2 Mio. EUR<br />

zur Verfügung gestellt. Nach Abschluss der Aufbauphase<br />

der Gesellschaft hat die Bundesanstalt<br />

für Finanzdienstleistungsaufsicht die Zweckbindung<br />

nach § 5 Abs. 5 Nr. 3 VAG aufgehoben.<br />

Zum 31. Dezember 2007 wurden die 9,2<br />

Mio. EUR der Kapitalrücklage entnommen und<br />

dem Bilanzgewinn zur Verwendung der Hauptversammlung<br />

zugeführt.<br />

Der HDI Haftpflichtverband der Deutschen<br />

Industrie V.a.G., Hannover, erstellt den Konzernabschluss<br />

für den größten Konsolidierungskreis,<br />

die Talanx AG, Hannover, für den kleinsten<br />

Konsolidierungskreis. Die Konzernabschlüsse<br />

werden im elektronischen Bundesanzeiger bekannt<br />

gemacht.<br />

Die oben genannten Konzernabschlüsse<br />

haben befreiende Wirkung.<br />

Die <strong>PB</strong> Versicherung AG hält 100 % der Anteile<br />

an der <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG mit Sitz in Hilden.<br />

Das Eigenkapital der <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG beträgt<br />

11 Mio. EUR. Im Jahr 2007 wurde ein Jahresüberschuss<br />

in Höhe von 8 TEUR (im Vorjahr ein<br />

Jahresfehlbetrag von 698 TEUR) erzielt.<br />

MITARBEITER<br />

Die Mitarbeiter der <strong>PB</strong> Versicherung AG haben<br />

gleichzeitig einen Arbeitsvertrag mit der<br />

<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG und in einigen Fällen<br />

mit den CiV <strong>Versicherungen</strong>, mit denen<br />

eine Verwaltungsgemeinschaft auf mehreren<br />

Gebieten besteht.<br />

Zum 31. Dezember 2007 arbeiteten 133<br />

(Vorjahr 118) Kapazitätsmitarbeiter*) bei den<br />

<strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong>. Dies entspricht im Durch-<br />

*) Ein Kapazitätsmitarbeiter ist ein vollzeitbeschäftigter Mitarbeiter mit einer 38-Stunden-Woche. Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter<br />

werden anteilig entsprechend ihrer wöchentlichen Arbeitszeit erfasst.


schnitt 192 (Vorjahr 176) Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeitern.<br />

Durchschnittlich waren im Jahr 2007 in der<br />

Verwaltungsgemeinschaft 8 Auszubildende<br />

(Vorjahr 12) beschäftigt.<br />

GESAMTBEZÜGE DES VORSTANDS UND DES<br />

AUFSICHTSRATS<br />

Die Gesamtbezüge der im Geschäftsjahr 2007<br />

bestellten Vorstandsmitglieder betrugen<br />

1.271.484 EUR (Vorjahr 1.155.893 EUR). Dabei<br />

handelt es sich um Bezüge, die die Vorstandsmitglieder<br />

für ihre Tätigkeiten bei der<br />

<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG und der <strong>PB</strong> Versicherung<br />

AG erhalten haben.<br />

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen<br />

25.500 EUR (Vorjahr 25.500 EUR).<br />

Das Unternehmen hat keine im Ruhestand<br />

befindlichen Vorstandsmitglieder.<br />

SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN<br />

Es bestehen mögliche finanzielle Verpflichtungen<br />

aus strukturierten Papieren durch Andienungsrecht<br />

von Emittenten in Höhe von<br />

jährlich 500 TEUR für die Jahre 2008 bis 2011.<br />

Hilden, 28. Februar 2008<br />

Der Vorstand<br />

Stephan Spital<br />

Vorsitzender<br />

Silke Fuchs Iris Klunk<br />

Anhang 105


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers<br />

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus<br />

Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie<br />

Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung<br />

und den Lagebericht der <strong>PB</strong> Versicherung<br />

Aktiengesellschaft, Hilden, für das Geschäftsjahr<br />

vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft.<br />

Die Buchführung und die Aufstellung von<br />

Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen<br />

handelsrechtlichen Vorschriften und den<br />

ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen<br />

in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft.<br />

Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage<br />

der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung<br />

über den Jahresabschluss unter Einbeziehung<br />

der Buchführung und über den Lagebericht<br />

abzugeben.<br />

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung<br />

nach § 317 HGB unter Beachtung der vom<br />

Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten<br />

deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger<br />

Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die<br />

Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass<br />

Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die<br />

Darstellung des durch den Jahresabschluss unter<br />

Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger<br />

Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten<br />

Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage<br />

wesentlich auswirken, mit hinreichender<br />

Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung<br />

der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse<br />

über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche<br />

und rechtliche Umfeld der Gesellschaft<br />

sowie die Erwartungen über mögliche<br />

Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung<br />

werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen<br />

internen Kontrollsystems sowie<br />

Nachweise für die Angaben in Buchführung,<br />

Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend<br />

auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die<br />

Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten


Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen<br />

Einschätzungen des Vorstands sowie die<br />

Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses<br />

und des Lageberichts. Wir sind der<br />

Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend<br />

sichere Grundlage für unsere Beurteilung<br />

bildet.<br />

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen<br />

geführt.<br />

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei<br />

der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht<br />

der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften<br />

und den ergänzenden Bestimmungen<br />

der Satzung und vermittelt unter Beachtung der<br />

Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein<br />

den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes<br />

Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der<br />

<strong>PB</strong> Versicherung Aktiengesellschaft, Hilden. Der<br />

Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss,<br />

vermittelt insgesamt ein zutreffendes<br />

Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die<br />

Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung<br />

zutreffend dar.<br />

Frankfurt am Main, den 14. März 2008<br />

KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft<br />

Aktiengesellschaft<br />

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft<br />

Wilfried Henzler Rolf-Theo Klein<br />

Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer<br />

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 107


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Bericht des Aufsichtsrats<br />

Der Aufsichtsrat hat den Vorstand der <strong>PB</strong><br />

Versicherung AG auf der Basis ausführlicher<br />

schriftlicher und mündlicher Berichte des Vorstands<br />

regelmäßig überwacht. Der Aufsichtsrat<br />

hat sich vom Vorstand in drei ordentlichen<br />

Sitzungen und durch regelmäßige Vorlage von<br />

Unterlagen über die Lage und die strategische<br />

Ausrichtung der Gesellschaft, den Geschäftsverlauf<br />

sowie das Risikomanagement unterrichten<br />

lassen. Die einzelnen Themen hat er intensiv<br />

hinterfragt, diskutiert und – soweit nach<br />

Gesetz, Satzung oder Geschäftsordnung erforderlich<br />

– nach eingehender Prüfung und Beratung<br />

ein Votum abgegeben. Darüber hinaus<br />

erfolgten im schriftlichen Verfahren Beschlussfassungen<br />

im Zusammenhang mit dem jeweiligen<br />

Wechsel des Aufsichtsratsvorsitzes (Juli 2007<br />

und Januar 2008). Bereits aufgrund der wirtschaftlichen<br />

Situation der Gesellschaft waren im<br />

Geschäftsjahr 2007 keine Prüfungsmaßnahmen<br />

nach § 111 Abs. 2 AktG erforderlich.<br />

Mit Wirkung zum 30. September 2007 erfolgte<br />

die Übertragung der Aktienanteile der<br />

Deutsche Postbank AG, Bonn, an der <strong>PB</strong> Versicherung<br />

AG auf die Talanx AG, Hannover. Seit<br />

diesem Zeitpunkt gehört die <strong>PB</strong> Versicherung<br />

AG zu 100 % zum Talanx-Konzern. Mit Wirkung<br />

zum 31. Dezember 2007 erfolgte die vollständige<br />

Übertragung der Aktien auf die Proactiv<br />

Holding, die <strong>als</strong> Zwischenholding die Aktivitäten<br />

des Geschäftsfeldes Ban<strong>ca</strong>ssurance im Talanx-Konzern<br />

bündelt.<br />

In den Quart<strong>als</strong>berichten gemäß § 90 AktG<br />

wurden u. a. die Entwicklung der Beitrags-<br />

einnahmen, des eingelösten Neugeschäfts, des<br />

Bestands und der Kosten sowie die Themen<br />

Kapitalanlage, Personalentwicklung und Marketing/Vertrieb<br />

dargestellt und erläutert. Der Aufsichtsratsvorsitzende<br />

wurde darüber hinaus vom<br />

Vorstandsvorsitzenden laufend über wichtige Entwicklungen,<br />

anstehende Entscheidungen und<br />

die Risikolage im Unternehmen unterrichtet.<br />

Der Aufsichtsrat konnte sich davon überzeugen,<br />

dass der Vorstand die operativen Schwerpunkte<br />

zutreffend gesetzt und die geeigneten<br />

Maßnahmen ergriffen hat. Insgesamt hat er im<br />

Rahmen der gesetzlichen und satzungsgemäßen<br />

Zuständigkeit an den Entscheidungen des Vorstands<br />

mitgewirkt und sich von der Rechtmäßigkeit,<br />

Ordnungsmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit<br />

der Unternehmensführung überzeugt.<br />

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der<br />

<strong>PB</strong> Versicherung AG sowie der Prüfungsbericht<br />

des Abschlussprüfers haben dem Aufsichtsrat<br />

vorgelegen. Der vom Vorstand vorgelegte<br />

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 sowie<br />

der Lagebericht sind unter Einbeziehung der<br />

Buchführung von der KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft<br />

Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,<br />

Frankfurt am Main, geprüft<br />

worden. Die Auswahl der Abschlussprüfer<br />

erfolgte durch den Aufsichtsrat; der Aufsichtsratsvorsitzende<br />

erteilte den konkreten Prüfungsauftrag.<br />

Die Prüfung hat keinen Anlass zu Beanstandungen<br />

gegeben. In dem erteilten uneingeschränkten<br />

Bestätigungsvermerk wird erklärt,<br />

dass die Buchführung und der Jahresabschluss<br />

ein den tatsächlichen Verhältnissen entspre-


chendes Bild der Vermögens-, Finanz- und<br />

Ertragslage vermitteln und dass der Lagebericht<br />

im Einklang mit dem Jahresabschluss steht.<br />

Der Abschlussprüfer war bei der Bilanzaufsichtsratssitzung<br />

anwesend, hat über die Durchführung<br />

der Prüfung berichtet und stand dem<br />

Aufsichtsrat für ergänzende Auskünfte zur Verfügung.<br />

Nach dem abschließenden Ergebnis der<br />

vom Aufsichtsrat vorgenommenen Prüfung des<br />

Jahresabschlusses und des Lageberichts hat er<br />

sich dem Urteil des Abschlussprüfers angeschlossen<br />

und den vom Vorstand aufgestellten<br />

Jahresabschluss am 2. April 2008 gebilligt.<br />

Damit ist der Jahresabschluss festgestellt. Dem<br />

Lagebericht und insbesondere den dort getroffenen<br />

Aussagen zur weiteren Unternehmensentwicklung<br />

stimmt der Aufsichtsrat zu.<br />

Der vom Vorstand erstellte Bericht über die<br />

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen<br />

sowie der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers<br />

hierzu lagen vor und wurden vom Aufsichtsrat<br />

geprüft. Der Abschlussprüfer hat den Aufsichtsrat<br />

über wesentliche Ergebnisse seiner Prüfung<br />

unterrichtet und dem Bericht des Vorstands<br />

über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen<br />

folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:<br />

„Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und<br />

Beurteilung bestätigen wir, dass<br />

1. die tatsächlichen Angaben des Berichts<br />

richtig sind,<br />

2. bei den im Bericht aufgeführten<br />

Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft<br />

nicht unangemessen hoch war.“<br />

Der Aufsichtsrat schließt sich nach seiner<br />

Prüfung dieser Beurteilung an und hat keine<br />

Einwendungen gegen die Erklärungen des<br />

Vorstands am Schluss des Berichts über die<br />

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen.<br />

Nach eingehender Prüfung unter Berücksichtigung<br />

der Kapitalbasis und der Vorsorge<br />

für die Gesellschaft sowie der Aktionärsinteressen<br />

befürwortet der Aufsichtsrat den vom<br />

Vorstand vorgelegten Vorschlag zur Verwendung<br />

des Bilanzgewinns und schließt sich diesem<br />

an.<br />

Im Berichtszeitraum haben sich Veränderungen<br />

in der Besetzung des Aufsichtsrats ergeben.<br />

Herr Prof. Dr. Wulf von Schimmelmann<br />

ist mit Ablauf des 30. Juni 2007 <strong>als</strong> Mitglied<br />

und Vorsitzender aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden.<br />

Die Hauptversammlung hat<br />

Herrn Dr. Michael Meyer zum 1. Juli 2007 in<br />

den Aufsichtsrat gewählt. Dieser hat Herrn Dr.<br />

Wolfgang Klein zum Vorsitzenden gewählt.<br />

Mit Ablauf des 30. September 2007 sind die<br />

Herren Dr. Wolfgang Klein <strong>als</strong> Vorsitzender und<br />

Mitglied und Hans-Peter Schmid <strong>als</strong> Mitglied aus<br />

dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Mit Wirkung<br />

zum 1. Oktober 2007 hat die Hauptversammlung<br />

die Herren Jürgen Gausepohl und Manfred<br />

Wagner <strong>als</strong> Nachfolger in den Aufsichtsrat gewählt.<br />

Mit Wirkung zum 15. November 2007 hat der<br />

Aufsichtsrat Herrn Herbert K. Haas zum Vorsitzenden<br />

und Herrn Dr. Immo Querner zum stellvertretenden<br />

Vorsitzenden gewählt. Herr Herbert<br />

K. Haas und Herr Dr. Immo Querner haben ihre<br />

Mandate zum 31. Dezember 2007 niedergelegt.<br />

Bericht des Aufsichtsrats 109


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Mit Wirkung zum 1. Januar 2008 ist Herr<br />

Stephan Spital zum Vorsitzenden des Vorstands<br />

bestellt worden, nachdem das Mandat von<br />

Herrn Norbert Kox <strong>als</strong> Mitglied und Vorsitzender<br />

des Vorstands auf seinen Wunsch hin zum<br />

31. Dezember 2007 beendet worden war. Mit<br />

Wirkung zum 31. Dezember 2007 ist Herr<br />

Peter Heubach aus dem Vorstand ausgeschieden.<br />

Der Aufsichtsrat hat Herrn Kox für seine<br />

langjährige Tätigkeit an der Spitze des Vorstands<br />

der Gesellschaft und Herrn Heubach für seine<br />

langjährige Tätigkeit im Vorstand Dank und<br />

Anerkennung ausgesprochen. Mit Wirkung ab<br />

1. Januar 2008 wurden Frau Silke Fuchs und<br />

Frau Iris Klunk zu stellvertretenden Mitgliedern<br />

des Vorstands bestellt. Die Hauptversammlung<br />

hat Herrn Norbert Kox und Herrn Dr. Martin<br />

Wienke mit Wirkung zum 1. Januar 2008 in<br />

den Aufsichtsrat gewählt. Zum <strong>21</strong>. Januar 2008<br />

wählte der Aufsichtsrat Herrn Kox zu seinem<br />

Vorsitzenden und Herrn Dr. Wienke zu seinem<br />

stellvertretenden Vorsitzenden.<br />

Jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrats<br />

wurden mit Wirkung zum 9. Oktober 2007<br />

Frau Silke Fuchs zum stellvertretenden Mitglied<br />

des Vorstands, Frau Iris Klunk zum Mitglied des<br />

Vorstands und Herr Stephan Spital zum Vorsitzenden<br />

des Vorstands der BHW Lebensver-<br />

sicherung AG bestellt. Frau Silke Fuchs wurde<br />

mit Wirkung zum 9. Oktober 2007 zum stellvertretenden<br />

Mitglied des Vorstands der BHW<br />

Pensionskasse AG bestellt. Herr Stephan Spital<br />

und Frau Iris Klunk wurden ab 15. November<br />

2007 zusätzlich zu Mitgliedern des Vorstands<br />

der Proactiv Holding bestellt.<br />

Der Aufsichtsrat dankt seinen ausgeschiedenen<br />

Mitgliedern für die langjährige konstruktive<br />

Zusammenarbeit. Ferner gilt der Dank den Vorstandsmitgliedern<br />

und allen Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeitern der <strong>PB</strong> Versicherung AG für<br />

ihren Einsatz und die im Geschäftsjahr 2007<br />

erfolgreich geleistete Arbeit.<br />

Hilden, 2. April 2008<br />

Für den Aufsichtsrat<br />

Norbert Kox<br />

Vorsitzender


<strong>PB</strong> Pensionsfonds AG<br />

BERICHT ÜBER DAS GESCHÄFTSJAHR 2007<br />

Lagebericht 112<br />

Bilanz 124<br />

Gewinn- und Verlustrechnung 126<br />

Anhang 127<br />

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 138<br />

Bericht des Aufsichtsrats 140<br />

Zahlen und Fakten 111


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Lagebericht<br />

Die <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG<br />

bietet den rund 170.000<br />

Arbeitnehmern der DPWN<br />

exklusiv die Konzern<br />

Vorsorge-Rente an.<br />

ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUR <strong>PB</strong> PENSIONSFONDS AG<br />

PARTNERSCHAFT & KUNDENKLIENTEL<br />

Eine flexible und renditestarke Möglichkeit zur<br />

Umsetzung der betrieblichen Altersversorgung<br />

(bAV) bietet die <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG, eine<br />

100 -prozentige Tochter der zum Talanx-Konzern<br />

gehörenden <strong>PB</strong> Versicherung AG. Mit maßgeschneiderten<br />

Produkten werden Arbeitgeber<br />

dabei unterstützt, den Rechtsanspruch aller<br />

Arbeitnehmer auf betriebliche Altersversorgung<br />

umzusetzen. Dabei bietet die <strong>PB</strong> Pensionsfonds<br />

AG neben einer ausgezeichneten Rendite durch<br />

das professionelle Kapitalanlagemanagement<br />

der Deutsche Postbank Financial Services GmbH<br />

auch die notwendige Sicherheit, da die versicherungsförmigen<br />

Risiken vollständig auf die<br />

<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG übertragen werden.<br />

Hiervon profitieren insbesondere die rund<br />

170.000 Arbeitnehmer des Konzerns Deutsche<br />

Post World Net (DPWN, ohne Beamte): Ihnen<br />

wird exklusiv ein kostengünstiges Produkt, die<br />

Konzern Vorsorge-Rente, angeboten.<br />

In die Verwaltungsgemeinschaft der <strong>PB</strong> Pensionsfonds<br />

AG, <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG,<br />

<strong>PB</strong> Versicherung AG, CiV Lebensversicherung<br />

AG und CiV Versicherung AG wurde die BHW<br />

Lebensversicherung AG integriert. Hauptanliegen<br />

der Verwaltungsgemeinschaft ist die Nutzung<br />

von Synergien, insbesondere in den Bereichen<br />

Kundenservice, Bestandsverwaltung, Rechnungswesen,<br />

Controlling und Personal. Die Kostenverteilung<br />

erfolgt auf Vollkostenbasis. Zudem<br />

arbeiten diese Gesellschaften auf Dienstleistungsbasis<br />

mit der PCC Communi<strong>ca</strong>tion Center<br />

GmbH zusammen, die schwerpunktmäßig<br />

Call-Center-Dienstleistungen erbringt.<br />

VERTRIEBSWEGE<br />

Die <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG stützt sich vorwiegend<br />

auf konzerneigene Vertriebswege:<br />

• Seit Anfang 2004 arbeitet die Gesellschaft<br />

eng mit der HDI-Gerling Pensionsmanagement<br />

AG zusammen, die Beratungs- und<br />

Vertriebsaktivitäten zur bAV im Talanx-Konzern<br />

bündelt.<br />

• Durch die Kooperationsverlängerung mit der<br />

Deutschen Postbank AG und dem Zukauf<br />

der BHW Lebensversicherung AG ist mit dem<br />

bAV-Team der BHW Lebensversicherung AG<br />

ein weiterer Vertriebskanal hinzugekommen.<br />

Zusätzlich arbeitet die <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG mit<br />

dem Kooperationspartner Deutsche Postbank AG<br />

zusammen:<br />

• Als wichtiger Vertriebspartner gilt die<br />

Postbank Finanzberatung AG, die auch<br />

Beratungen zum Produkt Konzern Vorsorge-Rente<br />

bei DPWN durchführt. 2007<br />

betreuten 31 Postbank-Vermögensberater 39<br />

Standorte. Die Postbank Finanzberatung AG<br />

berät schwerpunktmäßig Mitarbeiter der<br />

Deutschen Postbank AG.<br />

• Auch im Geschäfts- und Firmenkundenbereich<br />

der Postbank wird die bAV über die<br />

<strong>PB</strong> Pensionsfonds AG angeboten.<br />

PRODUKTSPEKTRUM<br />

Die <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG bietet den Mitarbeitern<br />

von Postbank und Deutsche Post, den Geschäftsund<br />

Firmenkunden der Postbank sowie externen<br />

Kunden folgende Vorsorgemodelle:<br />

• Den rund 170.000 Mitarbeiterinnen und<br />

Mitarbeitern des Konzerns DPWN wird in<br />

Deutschland exklusiv ein Pensionsplan unter<br />

dem Namen Konzern Vorsorge-Rente angeboten.<br />

Um allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern<br />

eine individuelle Beratungsmöglichkeit<br />

zu diesem Produkt zu bieten, wurde<br />

2007 eine dritte konzernweite Aktion durchgeführt.<br />

Die Mitarbeiter des Konzerns in<br />

Deutschland wurden per Brief auf die Vorteile<br />

der Konzern Vorsorge-Rente hingewiesen<br />

und zur persönlichen Beratung eingeladen.<br />

Die Aktion wurde wie im Vorjahr von der<br />

Belegschaft äußerst positiv aufgenommen:<br />

Über 8.000 konkrete Beratungswünsche<br />

konnten erfüllt werden.<br />

Der Bestand bei der Konzern Vorsorge-Rente<br />

stieg von 11.684 Stück im Vorjahr auf 14.518<br />

Stück; die gebuchten Bruttobeiträge erhöhten sich<br />

von 12.773 TEUR im Vorjahr auf 17.698 TEUR.<br />

• <strong>PB</strong> Zukunfts-Vorsorge: Dem Geschäfts- und


Firmenkundenbereich der Postbank sowie<br />

externen Kunden bietet dieses Produkt die<br />

Möglichkeit, die Versorgungslücken der<br />

Mitarbeiter im Alter zu schließen.<br />

Der Bestand bei der <strong>PB</strong> Zukunfts-Vorsorge<br />

stieg von 1.138 Stück im Vorjahr auf 1.175<br />

Stück; die gebuchten Bruttobeiträge sanken<br />

von 870 TEUR 2006 auf 8<strong>21</strong> TEUR 2007.<br />

• Mit der Übernahme von Pensionsverpflichtungen<br />

geht die <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG einen<br />

weiteren wichtigen Weg in der betrieblichen<br />

Altersversorgung.<br />

KONJUNKTUR & MARKT<br />

VOLKSWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG<br />

Der globale Wirtschaftsaufschwung konnte auch<br />

im Jahr 2007 weiter zulegen. Mit 5,2 % war die<br />

Zuwachsrate ähnlich hoch wie im Vorjahr, wobei<br />

das Wachstum wiederum getragen wurde durch<br />

die Dynamik in den Schwellenländern und in<br />

der Eurozone. Dabei zeigte auch die im zweiten<br />

Halbjahr beginnende Finanzmarktkrise keine<br />

bremsende Wirkung. In den USA hingegen waren<br />

erste Abschwächungstendenzen unübersehbar:<br />

Nachdem die Konjunktur im ersten Halbjahr<br />

noch moderat anziehen konnte, bremste die einsetzende<br />

Subprime-Krise die weitere Entwicklung.<br />

Die daraus resultierenden Auswirkungen auf die<br />

Finanz- und Kapitalmärkte und das Platzen der<br />

US-amerikanischen Immobilienblase schwächten<br />

das Wachstum im weiteren Verlauf ab. Die<br />

Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt<br />

deutlicher <strong>als</strong> im Vorjahr. Die Inflationskernrate<br />

lag mit 2,4 % ebenfalls über der von der US-<br />

Notenbank Fed angepeilten Zielgröße von 2 %.<br />

Die positive Arbeitsmarktentwicklung trübte<br />

sich leicht ein, und das Bruttoinlandsprodukt<br />

legte mit etwas über 2 % unter Potenzial zu.<br />

Die erfreuliche konjunkturelle Entwicklung in<br />

Europa führte zu einem Anstieg des aggregierten<br />

Bruttoinlandsprodukts von 2,6 % und konnte<br />

damit das positive Wachstum aus dem Vorjahr<br />

bestätigen. Dabei waren in den einzelnen<br />

Mitgliedsstaaten deutliche Unterschiede zu ver-<br />

Die gebuchten Bruttobeiträge betrugen im vergangenen<br />

Geschäftsjahr 99 TEUR (Vorjahr<br />

2.230 TEUR).<br />

Darüber hinaus wurde 2007 das Projekt zur<br />

Einführung eines Verwaltungssystems abgeschlossen.<br />

Dabei ging es insbesondere um die<br />

Schaffung weiterer Auswertungsfunktionalitäten<br />

sowie die Realisierung weiterer zulagenrelevanter<br />

Prozesse. Alle notwendigen Anforderungen<br />

für die Verwaltung wurden umgesetzt.<br />

zeichnen: Einem verhaltenen Aufschwung in<br />

Frankreich, Italien und Portugal standen deutlich<br />

höhere Zuwachsraten in Finnland, Griechenland,<br />

Österreich und Spanien gegenüber. Auch<br />

in Deutschland, der größten Volkswirtschaft der<br />

Eurozone, konnte die Konjunktur an das positive<br />

Vorjahr anknüpfen. Von der positiven Entwicklung<br />

konnte auch der Arbeitsmarkt profitieren,<br />

was zu einer leicht niedrigeren Arbeitslosenquote<br />

in Europa von 7,4 % führte. Die<br />

harmonisierten Verbraucherpreise lagen weiterhin<br />

über der Zielmarke der EZB.<br />

(Quelle: GDV, Jahrbuch 2007, Die Deutsche<br />

Versicherungswirtschaft)<br />

ENTWICKLUNG DER DEUTSCHEN WIRTSCHAFT<br />

Vor dem Hintergrund einer bislang noch immer<br />

deutlich wachsenden Weltwirtschaft und eines<br />

expansiven Außenhandels hat die deutsche Volkswirtschaft<br />

nach dem überraschend kräftigen<br />

Wirtschaftswachstum von annähernd 3 % im<br />

Vorjahr auch im Jahr 2007 nochm<strong>als</strong> eine merkliche<br />

Produktionsausweitung erzielen können.<br />

Laut Statistischem Bundesamt war das Bruttoinlandsprodukt<br />

im vergangenen Geschäftsjahr<br />

mit 2,5 % höher <strong>als</strong> im Vorjahr. Die zur Jahresmitte<br />

2007 erstm<strong>als</strong> erkennbaren Spannungen an den<br />

internationalen Finanzmärkten bedrohten allerdings<br />

auch die gute Konjunktur in Deutschland. Die<br />

von den Wirtschaftsforschungsinstituten zunächst<br />

Lagebericht 113<br />

Die Übernahme von Pensionsverpflichtungen<br />

ist ein weiterer<br />

wichtiger Weg in der<br />

betrieblichen Altersversorgung.


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Im ersten Halbjahr 2007<br />

wurden schätzungsweise<br />

3,5 Mio. Verträge in<br />

Deutschland abgeschlossen.<br />

prognostizierte Fortsetzung des Aufschwungs<br />

auch über 2007 hinaus erscheint inzwischen<br />

nicht mehr gesichert. Trotz ihrer unbestreitbaren<br />

und weiter zunehmenden gesamtwirtschaftlichen<br />

Bedeutung war für die deutsche Versicherungswirtschaft<br />

in den vergangenen Jahren eine fortschreitende<br />

Wachstumsabschwächung zu verzeichnen.<br />

(Quelle: GDV, Jahrbuch 2007, Die Deutsche<br />

Versicherungswirtschaft)<br />

BRANCHENSITUATION<br />

Die verbesserte Konjunkturlage brachte keine<br />

Wachstumsimpulse für die deutsche Versicherungswirtschaft.<br />

Im November 2007 erwarteten<br />

die im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft<br />

(GDV) zusammengeschlossenen<br />

Versicherer für das Gesamtjahr ein Beitragsplus<br />

von höchstens 0,2 % (Vorjahr 2,4 %). Nicht nur<br />

branchenspezifische Einflüsse wie der intensive<br />

Wettbewerb oder die Folgen politischer Reformen<br />

wirkten sich dämpfend auf die Beitragsentwicklung<br />

aus. Die trotz sinkender Arbeitslosenquote<br />

anhaltende Unsicherheit äußerte sich bei<br />

Teilen der Bevölkerung immer noch in spürbarer<br />

Zurückhaltung bei langfristigen Festlegungen in<br />

der Altersvorsorge. Auch steht die Versicherungsnachfrage<br />

am Ende des Konjunkturzyklus,<br />

so dass Impulse für die Branche nur mit zeitlicher<br />

Verzögerung zu erwarten sind.<br />

(Quelle: GDV, Jahrbuch 2007, Die Deutsche<br />

Versicherungswirtschaft)<br />

VVG-REFORM<br />

Mit Umsetzung der VVG-Reform gelten ab<br />

2008 auch für andere Durchführungswege der<br />

betrieblichen Altersversorgung die strengeren<br />

Anforderungen für die Transparenz, wie sie schon<br />

bei den Pensionsfonds seit deren Gründung bestanden.<br />

Von dieser Angleichung der Transparenz<br />

wird der Pensionsfonds aufgrund besserer<br />

Vergleichbarkeit nun profitieren können.<br />

NEUZUGANG IM MARKT<br />

Auch im Jahr 2007 setzte sich der Trend zu<br />

langfristig ausgerichteten Vorsorgeverträgen in<br />

der Lebensversicherung fort. Vorsorgeverträge<br />

mit rentenförmiger Auszahlung hielten den<br />

größten Anteil am Neugeschäft der Lebensversicherungen,<br />

Pensionskassen und -fonds.<br />

Besonders die Riester-Rente konnte an ihren<br />

Vorjahreserfolg anknüpfen – ihre Verbreitung<br />

stieg deutlich. Im ersten Halbjahr 2007 wurden<br />

im Bereich der Lebensversicherungen, Pensionskassen<br />

und Pensionsfonds rund 3,5 Mio.<br />

Verträge über eine versicherte Summe von<br />

108 Mrd. EUR neu abgeschlossen. Dies bedeutet<br />

bei den Verträgen ein Minus von 13,5 % und<br />

bei der Versicherungssumme einen Rückgang<br />

von 11,8 % gegenüber den entsprechenden<br />

Werten des ersten Halbjahres 2006.<br />

Der gesamte Neuzugang der Pensionsfonds<br />

beläuft sich für das Berichtsjahr 2007 auf knapp<br />

55.400 Personen (–48,7 %). Der laufende Beitrag<br />

für ein Jahr aus diesem Neuzugang erreichte<br />

20,54 Mio. EUR (+8,2 %), der Einmalbeitrag<br />

625,31 Mio. EUR (–17,8 %).<br />

(Quelle: GDV, Ergebnisrundschreiben vom 27.2.2008:<br />

Ergebnisse zur 2007er Geschäftsentwicklung;<br />

Statistisches Rundschreiben Nr. 02/2008 (Pensionsfonds))<br />

BESTANDSENTWICKLUNG IM MARKT<br />

Für die Lebensversicherungen, Pensionskassen<br />

und Pensionsfonds zusammengenommen<br />

erreichten die gebuchten Bruttobeiträge im<br />

ersten Halbjahr 2007 35,7 Mrd. EUR. Dies<br />

entspricht einem Rückgang gegenüber dem<br />

Vorjahr von 0,1 %. Für das Gesamtjahr werden<br />

die Bundesbürger voraussichtlich Beiträge in<br />

Höhe von 74,3 Mrd. EUR aufbringen (Vorjahr<br />

74,7 Mrd. EUR). Auf Pensionskassen und -fonds<br />

könnten weitere 3,8 Mrd. EUR (Vorjahr 3,6<br />

Mrd. EUR) entfallen. Der Versicherungsbestand<br />

der Lebensversicherung wird voraussichtlich<br />

zum Jahresende 2007 bei 93,8 Mio. Hauptversicherungen<br />

liegen und damit auf dem hohen<br />

Vorjahresniveau verharren; weiteres Wachstum<br />

dürfte hingegen bei Pensionskassen und -fonds<br />

zu verzeichnen sein.<br />

(Quelle: GDV, Jahrbuch 2007, Die Deutsche<br />

Versicherungswirtschaft)


DIE <strong>PB</strong> PENSIONSFONDS AG IM GESCHÄFTSJAHR 2007<br />

BEITRAGSENTWICKLUNG<br />

Im Jahr 2007 nahm die <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG<br />

Beiträge in Höhe von 18,6 Mio. EUR (Vorjahr<br />

15,9 Mio. EUR) ein (+17,3 %).<br />

Gebuchte Bruttobeiträge (in TEUR)<br />

5.291<br />

7.068<br />

15.873<br />

18.618 *)<br />

2004 2005 2006 2007<br />

*) 17,3 % Steigerung im Vergleich zum Vorjahr<br />

20.000<br />

15.000<br />

10.000<br />

5.000<br />

ENTWICKLUNG DES NEUZUGANGS<br />

Innerhalb der mit Arbeitgebern abgeschlossenen<br />

Rahmenverträge übernahm die <strong>PB</strong> Pensionsfonds<br />

AG im vergangenen Jahr 2.950 (Vorjahr<br />

4.863) Neuverträge. Davon entfielen 2.899<br />

Stück (Vorjahr 4.447) auf den Bereich Deutsche<br />

Post World Net. Alle Versorgungszusagen beinhalten<br />

eine Zusage auf eine lebenslange Altersrente.<br />

BESTANDSENTWICKLUNG<br />

Zum Ende des Geschäftsjahres 2007 umfasste<br />

der Bestand 15.857 Verträge (Vorjahr 12.986),<br />

davon<br />

• 1.243 (Vorjahr 1.<strong>21</strong>9) Verträge mit Zusage<br />

einer Erwerbsminderungsrente und<br />

• 2.014 (Vorjahr 2.016) Verträge mit Zusage<br />

einer Hinterbliebenenrente.<br />

Diese Zusagen umfassten insgesamt eine versicherte<br />

Jahresrente von<br />

• 1 Mio. EUR bei der Erwerbsminderungsrente<br />

und<br />

• 0,8 Mio. EUR bei der Hinterbliebenenrente.<br />

KOSTENVERLAUF<br />

Die Aufwendungen für den Pensionsfondsbetrieb<br />

betrugen 1,8 Mio. EUR (Vorjahr 1,6 Mio. EUR)<br />

einschließlich der mittelbaren Abschlussaufwendungen.<br />

Auch im Jahr 2007 waren die Kosten<br />

der Gesellschaft noch vom Aufbau – letztmalig<br />

für die Verwaltungssysteme – geprägt.<br />

PENSIONSFONDSTECHNISCHE RÜCKSTELLUNG<br />

Im Jahr 2007 wurden 17,6 Mio. EUR der pensionsfondstechnischen<br />

Rückstellung auf Rechnung<br />

und Risiko von Arbeitgebern und Arbeitnehmern<br />

sowie 0,2 Mio. EUR der pensionsfondstechnischen<br />

Rückstellung zugeführt.<br />

LEISTUNGEN AN KUNDEN<br />

Im Geschäftsjahr 2007 fielen Aufwendungen<br />

für Versorgungsfälle in Höhe von 98,1 TEUR<br />

(Vorjahr 59,4 TEUR) an. Diesen Betrag hat die<br />

<strong>PB</strong> Pensionsfonds AG aus den Rückdeckungsversicherungen<br />

bei der <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG<br />

erhalten.<br />

ENTWICKLUNG DER KAPITALANLAGEN DER<br />

<strong>PB</strong> PENSIONSFONDS AG IM JAHR 2007<br />

Kapitalanlagebereich<br />

Die Kapitalanlagen für eigenes Risiko bestehen<br />

aus den zum Aufbau der Gesellschaft zur Verfügung<br />

gestellten Mitteln, dem eingezahlten<br />

gezeichneten Kapital sowie den Kapitalanlagen<br />

zum Pensionsplan „Leistungszusage“.<br />

Die Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko<br />

von Arbeitnehmern und Arbeitgebern bestehen<br />

aus Kapitalanlagen zu drei beitragsorientierten<br />

Pensionsplänen, die aus Lebensversicherungsverträgen<br />

und Investmentanteilen bestehen.<br />

a) Für eigenes Risiko<br />

Bei der Kapitalanlage im Festzinsbereich der <strong>PB</strong><br />

Pensionsfonds AG wurden Investitionen mit<br />

dem Ziel eines ausgeglichenen Laufzeitenbandes<br />

im kurz- bis mittelfristigen Bereich getätigt.<br />

Hierbei wurden nur Emittenten mit sehr hoher<br />

Bonität berücksichtigt.<br />

Weiterhin wurden in einen Investmentfonds<br />

mit einen Total-Return-Ansatz, d. h. mit nahezu<br />

keinen Abschreibungsrisiken, und in geringem<br />

Umfang in einen europäischen Aktienfonds inve-<br />

Lagebericht 115


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Die <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG<br />

erreichte bereits im sechsten<br />

Jahr ihrer Geschäftstätigkeit<br />

den Break-even.<br />

stiert. Zudem wurden Tagesgelder gehalten, um<br />

die jederzeitige Liquidität zu sichern.<br />

Das gebundene Vermögen wurde in Lebensversicherungen<br />

angelegt, die die von der<br />

<strong>PB</strong> Pensionsfonds AG zugesagten Leistungen<br />

exakt abbilden. Zusätzlich wurden Tagesgelder<br />

und zwei Investmentfonds <strong>als</strong> Liquiditätsreserve<br />

gehalten.<br />

Die Kapitalanlagen des Pensionsfonds betrugen<br />

am Ende des Berichtszeitraums 8,9 Mio. EUR<br />

(Vorjahr 7,6 Mio. EUR). Hiervon entfallen auf<br />

die Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen<br />

3,6 Mio. EUR.<br />

Die Erträge aus Kapitalanlagen beliefen sich<br />

auf 383 TEUR (Vorjahr 232 TEUR). Darin waren<br />

Zuschreibungen aus Verträgen mit Lebensversicherungsunternehmen<br />

in Höhe von 133 TEUR<br />

(Vorjahr 63 TEUR) enthalten.<br />

Die Aufwendungen für Kapitalanlagen betrugen<br />

12 TEUR. Es handelte sich dabei um<br />

Aufwendungen für die Verwaltung, Zinsen und<br />

sonstige Aufwendungen in Höhe von 7 TEUR<br />

sowie um Abschreibungen auf Kapitalanlagen<br />

in Höhe von 5 TEUR.<br />

b) Für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern<br />

und Arbeitgebern<br />

Der Bestand an Kapitalanlagen betrug 49,2 Mio.<br />

EUR (Vorjahr 31,6 Mio. EUR). Er setzte sich<br />

zusammen aus Verträgen bei Lebensversicherungsunternehmen<br />

in Höhe von 33,6 Mio. EUR,<br />

aus 15 Mio. EUR Investmentanteilen und aus<br />

0,6 Mio. EUR Tagesgeldern.<br />

Die Erträge aus diesen Kapitalanlagen beliefen<br />

sich auf 363 TEUR (Vorjahr 275 TEUR). Der<br />

Ertrag aus nicht realisierten Gewinnen betrug<br />

1.322 TEUR (Vorjahr 1.837 TEUR). Ihnen standen<br />

Aufwendungen aus nicht realisierten Verlusten<br />

in Höhe von 886 TEUR (Vorjahr 234 TEUR)<br />

gegenüber.<br />

Bei der Bewertung der Kapitalanlagen wurde<br />

der Zeitwert angesetzt.<br />

Auswirkungen aufgrund der Subprime-Krise<br />

in den USA hatte die <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG<br />

nicht zu verzeichnen.<br />

ETHISCHE, SOZIALE UND ÖKOLOGISCHE<br />

BELANGE BEI DER KAPITALANLAGE<br />

Die Kapitalanlage erfolgt nach den aufsichtsrechtlichen<br />

Bestimmungen hinsichtlich einer<br />

größtmöglichen Rentabilität und Sicherheit, um<br />

jederzeit die vereinbarten Versicherungsleistungen<br />

erbringen zu können.<br />

Stehen uns Anlagemöglichkeiten zur Verfügung,<br />

die besondere ethische, soziale und ökologische<br />

Belange berücksichtigen und die gleiche<br />

Rentabilität und Sicherheit besitzen wie andere<br />

Anlagen, so werden diese in der Regel bevorzugt<br />

ausgewählt.<br />

UMWELTASPEKTE<br />

Durch die weitestgehende Nutzung und den<br />

weiteren Ausbau durchgängiger digitaler Prozesse<br />

bei der Antrags- und Bestandsbearbeitung<br />

unter Einbindung eines aktenlosen, elektronischen<br />

Archivs leistet die <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG<br />

einen Beitrag zur Reduzierung des Papierverbrauchs<br />

auf ein niedriges, umweltfreundliches<br />

Niveau.<br />

JAHRESERGEBNIS<br />

Die <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG hat bereits im sechsten<br />

Jahr ihrer Geschäftstätigkeit den Breakeven<br />

erreicht und weist einen Jahresüberschuss<br />

von 8 TEUR aus (Vorjahr Jahresfehlbetrag vor<br />

Ergebnisübernahme von 0,7 Mio. EUR) aus.<br />

BILANZGEWINN<br />

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung folgende<br />

Gewinnverwendung vor: Unter Berücksichtigung<br />

der Einstellung in die gesetzliche Rücklage<br />

(420,00 EUR) und der Entnahme aus der<br />

Kapitalrücklage in Höhe von 799.580,00 EUR<br />

ergibt sich ein Bilanzgewinn von 807.573,78<br />

EUR. Dieser Bilanzgewinn soll in Höhe von<br />

799.580,00 EUR in die gesetzliche Rücklage<br />

eingestellt werden, die damit vollständig aufgefüllt<br />

ist. 7.993,78 EUR sollen an die <strong>PB</strong> Versicherung<br />

AG ausgeschüttet werden.


MITARBEITER<br />

Im Berichtsjahr 2007 waren durchschnittlich 5<br />

(Vorjahr 5) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei<br />

der <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG beschäftigt. Möglich<br />

machen dies Dienstleistungsverträge (z. B. im<br />

Kundenservice).<br />

Die erfreulichen Ergebnisse des vergangenen<br />

ZUKUNFTSASPEKTE DER <strong>PB</strong> PENSIONSFONDS AG<br />

RISIKEN DER ZUKÜNFTIGEN ENTWICKLUNG<br />

UND RISIKOMANAGEMENT<br />

Die Unternehmensleitung einer Aktiengesellschaft<br />

ist laut Aktiengesetz verpflichtet, „geeignete<br />

Maßnahmen zu treffen, insbesondere ein<br />

Überwachungssystem einzurichten, damit den<br />

Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen<br />

früh erkannt werden“ (§ 91 Abs. 2<br />

AktG). § 289 HGB verpflichtet ferner zu einer<br />

Berichterstattung über die Risiken der künftigen<br />

Entwicklung.<br />

Die Risiken, die mit dem Betrieb der <strong>PB</strong><br />

Pensionsfonds AG verbunden sind, lassen sich<br />

charakterisieren durch:<br />

• Biometrische Risiken<br />

• Kostenrisiken<br />

• Kapitalanlagerisiken<br />

• Ausfall eines oder mehrerer Vertriebswege<br />

• Fehlende oder unzureichende Sicherheitskonzepte,<br />

insbesondere im Datenverarbeitungsbereich<br />

Im Rahmen des Risikomanagementsystems hat<br />

die <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG, soweit möglich,<br />

geeignete Vorbereitungen getroffen, um die<br />

oben genannten Risiken zu kontrollieren und<br />

gegenläufigen Entwicklungen vorzubeugen.<br />

Biometrische Risiken: Die <strong>PB</strong> Pensionsfonds<br />

AG trägt zurzeit keine versicherungstechnischen<br />

Risiken. Für alle biometrischen Risiken – wie<br />

Eintritt der Erwerbsminderung, Tod oder Langlebigkeit<br />

– werden spezielle Rückdeckungsversicherungen<br />

bei Lebensversicherungsunternehmen<br />

abgeschlossen. Die <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG<br />

tritt bei diesen Rückdeckungsversicherungen <strong>als</strong><br />

Versicherungsnehmer auf und erhält somit alle<br />

Geschäftsjahres sind vor allem auf die Kompetenz<br />

und das außerordentliche Engagement der<br />

Mitarbeiter zurückzuführen. Für ihren Einsatz<br />

und ihre Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung<br />

bedankt sich die Geschäftsleitung<br />

bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der<br />

<strong>PB</strong> Pensionsfonds AG.<br />

für die Leistungserbringung benötigten Zahlungen<br />

vom Rückdeckungsversicherer.<br />

Kostenrisiken: Der Kostenverlauf wird durch<br />

Betriebskosten und Provisionen bestimmt, denen<br />

Kostenzuschläge in den Beiträgen gegenüberstehen.<br />

Die Beitragszuschläge sind ausreichend<br />

bemessen, so dass auch eine temporäre unvorhergesehene<br />

Kostenprogression verkraftet werden<br />

kann und Betriebskosten und Provisionen<br />

gedeckt sind. Die Produktkalkulation stützt sich<br />

auf eine tief gegliederte Kostenrechnung und<br />

ständig steigende Produktivitätsstandards. Eine<br />

Grenzkostenrechnung bleibt hierbei bewusst<br />

außer Ansatz.<br />

Kapitalanlagerisiken: Die Kapitalanlagen des<br />

Pensionsfonds orientieren sich zurzeit vor allem<br />

an den Kriterien Sicherheit und Liquidität.<br />

Besondere Kapitalanlagerisiken werden somit<br />

bewusst vermieden. Die Kapitalanlagen für Rechnung<br />

und Risiko von Arbeitgebern und Arbeitnehmern<br />

werden, soweit von der <strong>PB</strong> Pensionsfonds<br />

AG Garantien ausgesprochen werden,<br />

überwiegend bei der <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG<br />

rückgedeckt und enthalten dadurch ebenfalls<br />

keine Risiken.<br />

Ausfall eines oder mehrerer Vertriebswege:<br />

Die Verbindungen zu den Vertriebspartnern der<br />

<strong>PB</strong> Pensionsfonds AG sind vertraglich abgesichert.<br />

Sicherheitskonzepte: Bereits bei Gründung<br />

der <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG wurden Verwaltungstätigkeiten<br />

auf andere Gesellschaften übertragen,<br />

so zum Beispiel:<br />

• Buchhaltungssysteme durch die TDS<br />

Informationstechnologie AG, Neckarsulm<br />

Lagebericht 117


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Ziel der <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG<br />

ist es, innerhalb der nächsten<br />

Jahre <strong>ca</strong>. 25 bis 30 % der<br />

in Deutschland beschäftigten<br />

Mitarbeiter der DPWN von<br />

den Vorteilen ihrer Konzern<br />

Vorsorge-Rente zu überzeugen.<br />

• Personalabrechnungssystem durch die HDI-<br />

Gerling Sach Serviceholding AG, Hannover<br />

• Verwaltung von Kunden- und Vertragsdaten<br />

durch die CiV Lebensversicherung AG, Hilden<br />

Dabei zeichnen sich alle genannten Unternehmen<br />

durch einen vertraglich zugesicherten Sicherheitsstandard<br />

aus, der ständigen Kontrollen vonseiten<br />

der Gesellschaft und einem regelmäßigen<br />

Verbesserungsprozess unterliegt.<br />

Der verantwortliche Aktuar der Gesellschaft<br />

hat gemäß § 11a VAG bescheinigt, dass die bei<br />

der Bewertung der Deckungsrückstellungen verwendeten<br />

Rechnungsgrundlagen angemessene<br />

Sicherheitsspannen enthalten. Der Treuhänder<br />

der Gesellschaft hat gemäß § 73 VAG unter der<br />

Bilanz bestätigt, dass das Sicherungsvermögen<br />

vorschriftsmäßig angelegt und aufbewahrt ist.<br />

Risikomanagement: Zur Bewertung und Beobachtung<br />

der Risikosituation der <strong>PB</strong> Pensionsfonds<br />

AG ist ein umfassendes Risikomanagementsystem<br />

installiert. Die Bewertung der Risiken<br />

erfolgt quart<strong>als</strong>weise sowohl quantitativ <strong>als</strong><br />

auch qualitativ durch ein Risikosteuerungsgremium.<br />

Mit Hilfe eines Risikokapitalmodells werden<br />

die Risiken bewertet und gesteuert. Dabei<br />

identifizierte hohe Risiken sollen zukünftig durch<br />

ein Schwellenwertsystem überwacht werden.<br />

Der Vorstand der <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG wird<br />

vom Risikomanager quart<strong>als</strong>weise über die<br />

aktuelle Risikosituation informiert.<br />

Insgesamt sind zum jetzigen Zeitpunkt keine<br />

Entwicklungen erkennbar, die die Vermögens-,<br />

Finanz- und Ertragslage der <strong>PB</strong> Pensionsfonds<br />

AG nachhaltig und wesentlich beeinträchtigen<br />

könnten.<br />

CHANCEN DER <strong>PB</strong> PENSIONSFONDS AG<br />

In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt,<br />

dass sich mit Unterstützung des Arbeitgebers<br />

der Vertriebserfolg bei den Mitarbeitern unserer<br />

Rahmenvertragspartner deutlich steigern lässt.<br />

Mit entsprechender Unterstützung durch den<br />

Arbeitgeber Deutsche Post World Net scheint<br />

das Ziel erreichbar, innerhalb der nächsten Jahre<br />

<strong>ca</strong>. 25 bis 30 % der in Deutschland beschäftigten<br />

Mitarbeiter des Konzerns von den Vorteilen<br />

des Produkts zu überzeugen und zu einem Vertragsabschluss<br />

zu bewegen. Eine Intensivierung<br />

und Verstetigung des Beratungsprozesses ist ein<br />

Schwerpunkt der Tätigkeiten des Pensionsfonds<br />

im Jahr 2008.<br />

Weitere große Chancen bieten sich bei der<br />

Übernahme von Versorgungszusagen. Der Gesetzgeber<br />

hat in der 7. Novelle des Versicherungsaufsichtsgesetzes<br />

für den Pensionsfonds<br />

neue Möglichkeiten der kapitalmarktorientierten<br />

Übernahme geschaffen. Erste Gespräche<br />

mit interessierten Arbeitgebern zu diesen neuen<br />

Produkten wurden bereits geführt. Wir erwarten,<br />

dass innerhalb der nächsten ein bis zwei<br />

Jahre in diesem Bereich deutliche Vertriebserfolge<br />

erzielt werden können.<br />

BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN<br />

UNTERNEHMEN<br />

Über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen<br />

wurde ein Abhängigkeitsbericht gemäß<br />

§ 312 AktG erstellt. Der Vorstand hat am<br />

Schluss des Abhängigkeitsberichts erklärt:<br />

Nach den Umständen, die uns zu dem Zeitpunkt<br />

bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen<br />

wurden, hat die <strong>PB</strong> Pensionsfonds<br />

AG bei jedem Rechtsgeschäft mit verbundenen<br />

Unternehmen eine angemessene Gegenleistung<br />

erhalten und ist durch Maßnahmen, die sie auf<br />

Veranlassung oder im Interesse der verbundenen<br />

Unternehmen getroffen hat, nicht benachteiligt<br />

worden.<br />

VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG<br />

NACH ABLAUF DES GESCHÄFTSJAHRES<br />

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge<br />

von besonderer Bedeutung eingetreten.


AUSBLICK 2008<br />

Die betriebliche Altersversorgung bleibt auch<br />

über das Jahr 2008 hinaus sozialabgabenfrei –<br />

das hat die Bundesregierung Ende 2007 entschieden.<br />

Beschäftigte dürfen nunmehr auf<br />

Dauer bis zu 2.544 EUR ihres Bruttogehalts<br />

steuer- und sozialabgabenfrei in einen Altersvorsorgevertrag<br />

investieren. Damit kann mit<br />

der Konzern Vorsorge-Rente auch weiterhin ein<br />

erstklassiges Produkt für die Altersversorgung<br />

angeboten werden. Dieses sehr positive Signal<br />

dürfte sich bei den weiteren Aktionen und<br />

Beratungen positiv auswirken.<br />

WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN<br />

Das globale Wirtschaftswachstum sollte 2008<br />

mit knapp über 4 % niedriger ausfallen <strong>als</strong> im<br />

Vorjahr. Erneut wird das Wachstum getragen<br />

von den boomenden Emerging Markets, deren<br />

Wachstumsrate real über 8 % liegen wird. Sie<br />

werden das Wachstum der G7-Staaten erneut<br />

deutlich übertreffen. Im Euroraum wird das<br />

Potenzialwachstum von 2 % unterschritten, in<br />

Deutschland mit 1,6 % erreicht werden. Die<br />

nachhaltige Verbesserung der Arbeitsmarktsituation<br />

wird in Europa und Deutschland die<br />

wirtschaftliche Entwicklung stabilisieren. Insgesamt<br />

erwarten wir eine von den USA ausgehende<br />

Abkühlung des globalen Wirtschaftswachstums.<br />

Das Zentralbanksystem der Vereinigten<br />

Staaten (Fed) dürfte seine aggressive Zinssenkungspolitik<br />

fortsetzen, um das unter dem<br />

Potenzial liegende Wachstum zu stimulieren.<br />

Dabei wird das Ziel der Geldwertstabilität hinter<br />

das Ziel der Wachstumsbelebung zurücktreten.<br />

Auch die EZB wird die sich abzeichnende<br />

Konjunkturabkühlung zur Kenntnis nehmen<br />

und den Zinssenkungszyklus 2008 einleiten. Sie<br />

wird die in der Vergangenheit gezeigte stetige<br />

und kontinuierliche Geldpolitik fortsetzen.<br />

KAPITALMÄRKTE<br />

Das positive fundamentale Umfeld für europäische<br />

Industriewerte ist weiterhin intakt: Die<br />

meisten Industrieunternehmen haben in den<br />

vergangenen Jahren ihre Bilanzen fundamental<br />

gestärkt und hohe freie Cashflows generiert.<br />

Die historisch niedrigen globalen Ausfallraten<br />

im unteren Segment niedriger Bonitäten werden<br />

ansteigen, im Investmentgrade-Segment ist<br />

allerdings keine signifikante Steigerung der<br />

Ausfallraten zu erwarten. Interessante Opportunitäten<br />

bieten die Spreads im Segment der kurzen<br />

und mittleren Restlaufzeiten.<br />

Die moderate fundamentale Bewertung der<br />

europäischen und insbesondere der deutschen<br />

Aktientitel eröffnet Kurspotenzial für 2008<br />

unter dem Vorbehalt einer sich abkühlenden<br />

und nicht rezessiven gesamtwirtschaftlichen<br />

Entwicklung. Die Risikoaversion und somit die<br />

geforderte Risikoprämie wird sich im Jahresverlauf<br />

deutlich reduzieren.<br />

Lagebericht 119


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

KÜNFTIGE BRANCHENSITUATION<br />

Für die Versicherungsnachfrage, die am Ende<br />

des Konjunkturzyklus steht, sind Impulse aus<br />

dem gegenwärtigen Konjunkturaufschwung<br />

frühestens im Jahresverlauf 2008, vor allem<br />

aber 2009 und später zu erwarten. Branchenspezifische<br />

Einflüsse – intensiver Wettbewerb in<br />

der Schaden-/Unfallversicherung, der erreichte<br />

Grad der Marktdurchdringung und die Auswirkungen<br />

politischer Reformen – wirken dämpfend<br />

auf die Beitragsentwicklung. Die deutsche<br />

Versicherungswirtschaft insgesamt dürfte daher<br />

2008 sehr moderat (+1,5 %) wachsen.<br />

ZUKUNFTSASPEKTE FÜR DIE<br />

<strong>PB</strong> PENSIONSFONDS AG<br />

Der Pensionsfonds ist der einzige Durchführungsweg<br />

der betrieblichen Altersversorgung,<br />

der dem Arbeitgeber eine Übertragung von in<br />

der Vergangenheit gegebenen Versorgungszusagen<br />

mittels lohnsteuer- und sozialabgabenfreiem<br />

Einmalbeitrag ermöglicht. Dabei werden<br />

Leistungen der Altersrente, der Erwerbsminderungsrente<br />

und der Hinterbliebenenrente<br />

zugesagt und durch den Pensionsfonds abgesichert.<br />

Der Bedarf, Pensionsverpflichtungen aus<br />

der Bilanz auszulagern, nimmt bei Unternehmen<br />

aufgrund von Basel II kontinuierlich zu.<br />

Der Gesetzgeber hat in der 7. Novelle des<br />

Versicherungsaufsichtsgesetzes für den<br />

Pensionsfonds neue Möglichkeiten der kapitalmarktorientierten<br />

Übernahme geschaffen. Für<br />

die Übernahme bestehender Versorgungszusagen<br />

ist seitdem eine Übertragung zu einem<br />

höheren <strong>als</strong> dem bisher festgelegten Höchstrechnungszins<br />

möglich. In der Konsequenz<br />

kann eine Übernahme durch den Pensionsfonds<br />

in Zukunft günstiger angeboten werden.<br />

Durch eine weitere konzernweite Mitarbeiter-Anschreiben-Aktion<br />

zur Konzern<br />

Vorsorge-Rente wird den Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeitern bei DPWN eine persönliche,<br />

bedarfsorientierte Beratung angeboten. Wie bereits<br />

in den Vorjahren wird der Konzern DPWN<br />

diese Maßnahme aktiv unterstützen.<br />

Durch die Entwicklung eines neuen Vertriebs-<br />

und Betreuungskonzepts ist ab Januar<br />

2008 erstm<strong>als</strong> auch die systematische Betreuung<br />

der Filialen möglich. Zudem sind mit dem<br />

bAV-Team der BHW Lebensversicherung AG<br />

neue Vertriebskapazitäten hinzugekommen.<br />

Nach dem Abschluss der Arbeiten am Ver-


waltungssystem für Entgeltumwandlungen sind<br />

für das Jahr 2008 verstärkte Aktivitäten bei der<br />

Übernahme von Versorgungszusagen geplant.<br />

Daher steht im Jahr 2008 die Vervollständigung<br />

des Produktspektrums und der Dienstleistungen<br />

rund um die Übernahme von Versorgungszusagen<br />

im Vordergrund. Neben der<br />

Entwicklung einer speziellen Berufsunfähigkeitsversicherung<br />

für die Übernahme von<br />

„Arbeitnehmer-Kollektiven“ und der Aktualisierung<br />

der Angebotssoftware für die versicherungsförmigen<br />

Übernahmen steht insbesondere die<br />

Weiterentwicklung der kapitalmarktorientierten<br />

Übernahmen im Fokus. Die Herausforderung<br />

besteht darin, dem Kunden mit den modernen<br />

Methoden des Asset-Liability-Managements die<br />

Chancen und Risiken der Kapitalanlagen offenzulegen.<br />

Für das bereits begonnene Geschäftsjahr 2008<br />

sieht sich die <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG aus den<br />

genannten Gründen gut für profitables Wachstum<br />

gerüstet.<br />

Hilden, 27. Februar 2008<br />

Der Vorstand<br />

Silke Fuchs Dieter Müller<br />

Lagebericht 1<strong>21</strong>


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

ERGÄNZUNG ZUM LAGEBERICHT 2007<br />

Bewegung des Bestands an Versorgungsverhältnissen im Geschäftsjahr 2007<br />

ANWÄRTER INVALIDEN- UND ALTERSRENTEN<br />

Männer Frauen Männer Frauen<br />

Summe<br />

der Jahresrenten<br />

2)<br />

Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl TEUR<br />

I. BESTAND AM ANFANG DES GESCHÄFTSJAHRES 5.874 7.102 4 6 78,3<br />

II. ZUGANG WÄHREND DES GESCHÄFTSJAHRES<br />

1. Neuzugang an Anwärtern, Zugang an Rentnern 1.336 1.614 2 2 14,8<br />

2. Sonstiger Zugang1) 0 0 0 0 0,8<br />

3. Gesamter Zugang<br />

III. ABGANG WÄHREND DES GESCHÄFTSJAHRES<br />

1.336 1.614 2 2 15,6<br />

1. Tod 0 0 0 0 0,0<br />

2. Beginn der Altersrente 2 2 0 0 0,0<br />

3. Invalidität 0 0 0 0 0,0<br />

4. Reaktivierung, Wiederheirat, Ablauf 0 0 0 0 0,0<br />

5. Beendigung unter Zahlung von Beträgen 0 0 0 0 0,0<br />

6. Beendigung ohne Zahlung von Beträgen 34 43 0 0 0,0<br />

7. Sonstiger Abgang 1 1 0 0 0,4<br />

8. Gesamter Abgang 37 46 0 0 0,4<br />

IV. BESTAND AM ENDE DES GESCHÄFTSJAHRES<br />

davon:<br />

7.173 8.670 6 8 93,4<br />

1. Nur mit Anwartschaft auf Invaliditätsversorgung 341 238 0 0 0,0<br />

2. Nur mit Anwartschaft auf Hinterbliebenenversorgung 568 773 3 6 0,0<br />

3. Mit Anwartschaft auf Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung 289 375 0 0 0,0<br />

4. Beitragsfreie Anwartschaften 424 662 0 0 0,0<br />

5. In Rückdeckung gegeben3) 7.173 8.670 6 8 93,4<br />

6. In Rückversicherung gegeben 0 0 0 0 0,0<br />

7. Lebenslange Altersrente 7.173 8.670 6 8 93,4<br />

8. Auszahlungsplan mit Restverrentung4) 0 0 0 0 0,0<br />

1) Z. B. Reaktivierung, Wiederinkraftsetzung sowie Erhöhung der Rente<br />

2) Einzusetzen ist hier der Betrag der im Folgejahr planmäßig zu zahlenden Renten bzw. – bei Auszahlungsplänen – Raten (entsprechend der Deckungsrückstellung).<br />

3) Hier sind Eintragungen vorzunehmen, sofern zur Deckung der Verpflichtungen gegenüber den Versorgungsberechtigten Verträge bei Lebensversicherern<br />

abgeschlossen wurden.<br />

4) Hat die Phase der Restverrentung bereits begonnen, so ist die Eintragung in der Zeile „Lebenslange Altersrente“ vorzunehmen.


HINTERBLIEBENENRENTEN<br />

Summe der Jahresrenten 2)<br />

Witwen Witwer Waisen Witwen Witwer Waisen<br />

Anzahl Anzahl Anzahl TEUR TEUR TEUR<br />

0 0 0 0 0 0<br />

0 0 0 0 0 0<br />

0 0 0 0 0 0<br />

0 0 0 0 0 0<br />

0 0 0 0 0 0<br />

0 0 0 0 0 0<br />

0 0 0 0 0 0<br />

0 0 0 0 0 0<br />

0 0 0 0 0 0<br />

0 0 0 0 0 0<br />

0 0 0 0 0 0<br />

0 0 0 0 0 0<br />

0 0 0 0 0 0<br />

0 0 0 0 0 0<br />

0 0 0 0 0 0<br />

0 0 0 0 0 0<br />

0 0 0 0 0 0<br />

0 0 0 0 0 0<br />

0 0 0 0 0 0<br />

0 0 0 0 0 0<br />

0 0 0 0 0 0<br />

Ergänzung zum Lagebericht 123


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Bilanz<br />

zum 31. Dezember 2007<br />

Aktiva<br />

31.12.07 31.12.07 31.12.06<br />

TEUR TEUR TEUR<br />

A. AUSSTEHENDE EINLAGEN AUF DAS GEZEICHNETE KAPITAL<br />

– davon eingefordert: 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR)<br />

5.962 5.962<br />

B. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE<br />

C. KAPITALANLAGEN<br />

Sonstige Kapitalanlagen<br />

1 1<br />

1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 748 325<br />

2. Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen<br />

– davon bei verbundenen Unternehmen: 3.605 TEUR (Vorjahr 3.474 TEUR)<br />

3.605 3.474<br />

3. Sonstige Ausleihungen 3.000 3.000<br />

4. Einlagen bei Kreditinstituten 1.534 800<br />

– davon bei verbundenen Unternehmen: 0 TEUR (Vorjahr 800 TEUR) 8.887 7.599<br />

D. VERMÖGEN FÜR RECHNUNG UND RISIKO VON ARBEITNEHMERN UND ARBEITGEBERN<br />

Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern 49.205 31.611<br />

E. FORDERUNGEN<br />

I. Forderungen aus dem Pensionsfondsgeschäft an Arbeitgeber und Versorgungsberechtigte<br />

– davon an verbundene Unternehmen: 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR)<br />

55 14<br />

II. Forderungen an Lebensversicherungsunternehmen<br />

– davon an verbundene Unternehmen: 391 TEUR (Vorjahr 319 TEUR)<br />

391 319<br />

III. Sonstige Forderungen 18 828<br />

– davon an verbundene Unternehmen: 0 TEUR (Vorjahr 713 TEUR) 464 1.161<br />

F. SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE<br />

I. Sachanlagen und Vorräte 29 42<br />

II. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 1.508 1.989<br />

G. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN<br />

1.537 2.031<br />

Abgegrenzte Zinsen und Mieten 90 89<br />

Summe der Aktiva 66.146 48.454<br />

Nach § 73 des Gesetzes über die Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen (Versicherungsaufsichtsgesetz – VAG) bestätige ich, dass das Sicherungsvermögen<br />

vorschriftsmäßig angelegt und aufbewahrt ist.<br />

Hilden, 27. Februar 2008<br />

Dr. Klaus Steffen<br />

Treuhänder


Passiva<br />

Bilanz 125<br />

31.12.07 31.12.07 31.12.06<br />

TEUR TEUR TEUR<br />

A. EIGENKAPITAL<br />

I. Gezeichnetes Kapital 8.000 8.000<br />

II. Kapitalrücklage<br />

– davon Rücklage gemäß § 5 Abs. 5 Nr. 3 VAG: 0 TEUR (Vorjahr 3.000 TEUR)<br />

2.200 3.000<br />

III. Gewinnrücklagen<br />

– gesetzliche Rücklage in Höhe von 420 EUR (Vorjahr 0 EUR)<br />

0 0<br />

IV. Bilanzgewinn 808 0<br />

11.008 11.000<br />

B. PENSIONSFONDSTECHNISCHE RÜCKSTELLUNGEN<br />

I. Beitragsüberträge 7 7<br />

II. Deckungsrückstellung 3.709 3.555<br />

3.716 3.562<br />

C. PENSIONSFONDSTECHNISCHE RÜCKSTELLUNGEN ENTSPRECHEND DEM VERMÖGEN<br />

FÜR RECHNUNG UND RISIKO VON ARBEITNEHMERN UND ARBEITGEBERN<br />

Deckungsrückstellung 49.205 31.611<br />

D. ANDERE RÜCKSTELLUNGEN<br />

I. Steuerrückstellungen 9 0<br />

II. Sonstige Rückstellungen 300 267<br />

309 267<br />

E. ANDERE VERBINDLICHKEITEN<br />

I. Verbindlichkeiten aus dem Pensionsfondsgeschäft<br />

– davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 34 TEUR (Vorjahr 5 TEUR)<br />

113 263<br />

II. Verbindlichkeiten gegenüber Lebensversicherungsunternehmen<br />

– davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 1.367 TEUR (Vorjahr 1.291 TEUR)<br />

1.367 1.291<br />

III. Sonstige Verbindlichkeiten 13 246<br />

– davon aus Steuern: 11 TEUR (Vorjahr 4 TEUR)<br />

– davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 0 TEUR (Vorjahr 4 TEUR)<br />

– davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 0 TEUR (Vorjahr 231 TEUR)<br />

1.493 1.800<br />

F. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 415 <strong>21</strong>4<br />

Summe der Passiva 66.146 48.454<br />

Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter den Posten B. II. und C. der Passiva eingestellte Deckungsrückstellung unter Beachtung des § 341 f HGB sowie der aufgrund<br />

des § 116 Abs.1 VAG erlassenen Rechtsverordnung berechnet worden ist.<br />

Hilden, 27. Februar 2008<br />

Dr. Stephan Müller<br />

Verantwortlicher Aktuar


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Gewinn- und Verlustrechnung<br />

für die Zeit vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007<br />

2007 2007 2006<br />

TEUR TEUR TEUR<br />

I. PENSIONSFONDSTECHNISCHE RECHNUNG<br />

1. Verdiente Beiträge<br />

a) Gebuchte Beiträge 18.618 15.873<br />

b) Veränderung der Beitragsüberträge 0 –1<br />

18.618 15.872<br />

2. Erträge aus Kapitalanlagen<br />

a) Erträge aus anderen Kapitalanlagen 610 444<br />

b) Erträge aus Zuschreibungen 133 63<br />

c) Erträge aus den Abgängen 3 0<br />

746 507<br />

3. Nicht realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen 1.322 1.837<br />

4. Sonstige pensionsfondstechnische Erträge<br />

5. Aufwendungen für Versorgungsfälle<br />

0 1<br />

Zahlungen für Versorgungsfälle<br />

6. Veränderung der übrigen pensionsfondstechnischen Rückstellungen<br />

–98 –59<br />

Deckungsrückstellung<br />

7. Aufwendungen für den Pensionsfondsbetrieb<br />

–17.747 –16.600<br />

a) Abschlussaufwendungen –813 –759<br />

b) Verwaltungsaufwendungen –976 –847<br />

–1.789 –1.606<br />

8. Aufwendungen für Kapitalanlagen<br />

a) Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen, Zinsaufwendungen und<br />

sonstige Aufwendungen für die Kapitalanlagen –7 –7<br />

b) Abschreibungen auf Kapitalanlagen –5 0<br />

–12 –7<br />

9. Nicht realisierte Verluste aus Kapitalanlagen –886 –234<br />

10. Sonstige pensionsfondstechnische Aufwendungen –<strong>21</strong>3 –<strong>21</strong>5<br />

11. Pensionsfondstechnisches Ergebnis –59 –504<br />

II. NICHTPENSIONSFONDSTECHNISCHE RECHNUNG<br />

1. Sonstige Erträge 160 84<br />

2. Sonstige Aufwendungen –82 –275<br />

78 –191<br />

3. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 19 –695<br />

4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag –9 0<br />

5. Sonstige Steuern –2 –3<br />

6. Erträge aus Verlustübernahme 0 698<br />

7. Jahresüberschuss 8 0<br />

8. Einstellung in die gesetzliche Rücklage 0 0<br />

9. Entnahme aus der Kapitalrücklage 800 0<br />

10. Bilanzgewinn 808 0


Anhang 2007<br />

ORGANE<br />

AUFSICHTSRAT<br />

Norbert Kox, Bergisch Gladbach<br />

(bis 20. November 2007)<br />

Mitglied des Vorstands der Talanx AG<br />

Vorsitzender<br />

Stephan Spital, Burscheid<br />

Mitglied des Vorstands Proactiv Holding AG<br />

Vorsitzender<br />

(seit <strong>21</strong>. November 2007)<br />

Dr. Mario Daberkow, Bonn<br />

(bis 20. November 2007)<br />

Mitglied des Vorstands Deutsche Postbank AG<br />

Stellvertretender Vorsitzender<br />

Jürgen Gausepohl, Bonn<br />

Bereichsleiter Produktmanagement Anlage<br />

und Vorsorge Deutsche Postbank AG<br />

Ralf Stemmer, Königswinter<br />

Mitglied des Vorstands Deutsche Postbank AG<br />

Ulrich Rosenbaum, Brühl<br />

(seit <strong>21</strong>. November 2007)<br />

Mitglied des Vorstands Proactiv Holding AG<br />

Barbara Riebeling, Köln<br />

(seit <strong>21</strong>. November 2007)<br />

Mitglied des Vorstands Proactiv Holding AG<br />

Reinhard W. Haas, Meerbusch<br />

(seit <strong>21</strong>. November 2007)<br />

Mitglied des Vorstands Postbank Finanzberatung AG<br />

VORSTAND<br />

Silke Fuchs, Baesweiler<br />

Dieter Müller, Troisdorf<br />

VERANTWORTLICHER AKTUAR<br />

Dr. Stephan Müller, Köln<br />

TREUHÄNDER<br />

Dr. Klaus Steffen, Düsseldorf<br />

Dipl.-Math. Achim Bethge, Ratingen<br />

Stellvertretender Treuhänder<br />

ABSCHLUSSPRÜFER<br />

KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft<br />

Aktiengesellschaft<br />

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,<br />

Frankfurt am Main<br />

Anhang 127


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN<br />

IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE<br />

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden<br />

mit den Anschaffungskosten abzüglich der<br />

steuerlich zulässigen Absetzung für Abnutzung<br />

bilanziert.<br />

KAPITALANLAGEN<br />

Die Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen<br />

wurden gemäß § 341 b HGB zu<br />

Anschaffungskosten bilanziert. In der Folgebewertung<br />

wurde der sichere Liquidationswert<br />

aktiviert, der auch dem Zeitwert<br />

entspricht.<br />

Die Bewertung der Investmentanteile erfolgte<br />

gemäß § 341 b Abs. 2 HGB in Verbindung mit<br />

§ 253 Abs. 3 HGB zu Anschaffungskosten nach<br />

dem strengen Niederstwertprinzip unter<br />

Beachtung der handelsrechtlich zwingenden<br />

Wertaufholungen nach § 280 Abs. 1 HGB.<br />

Der ermittelte Zeitwert ergibt sich aus dem<br />

Börsenkurs. Bei einem Fonds wurde eine außerplanmäßige<br />

Abschreibung in Höhe von 5 TEUR<br />

vorgenommen.<br />

Die Namensschuldverschreibungen und<br />

Schuldscheindarlehen wurden mit dem Nennwert<br />

bilanziert. Die Zeitwerte wurden unter<br />

Verwendung von Zinsstrukturkurven ermittelt.<br />

Die Einlagen bei Kreditinstituten wurden mit<br />

dem Nennwert ausgewiesen. Der Zeitwert entspricht<br />

dem Nennwert.<br />

VERMÖGEN FÜR RECHNUNG UND RISIKO VON<br />

ARBEITNEHMERN UND ARBEITGEBERN<br />

Die Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko<br />

von Arbeitnehmern und Arbeitgebern wurden<br />

gemäß § 341 d HGB mit dem Zeitwert angesetzt.<br />

FORDERUNGEN<br />

Alle übrigen Forderungen wurden mit dem<br />

Nennwert ausgewiesen, soweit nicht ein niedrigerer<br />

beizulegender Wert anzusetzen war.<br />

SACHANLAGEN UND VORRÄTE<br />

Die Wirtschaftsgüter der Betriebs- und Geschäftsausstattung<br />

wurden mit den Anschaffungskosten<br />

abzüglich der steuerlich zulässigen Absetzung<br />

für Abnutzung bilanziert. Geringwertige<br />

Wirtschaftsgüter wurden im Jahr der Anschaffung<br />

voll abgeschrieben.<br />

PENSIONSFONDSTECHNISCHE<br />

RÜCKSTELLUNGEN<br />

Die Beitragsüberträge wurden auf Grundlage<br />

der einzelnen Versorgungszusagen ermittelt.<br />

Bei Verträgen gegen laufenden Beitrag erfolgte<br />

die Bewertung auf Basis des Bruttobeitrags.<br />

Alle Leistungen der Versorgungsverträge sind<br />

dem Grundsatz der Vorsicht entsprechend einzelvertraglich<br />

berücksichtigt.<br />

Der Ansatz in der Bilanz entspricht – sofern<br />

versicherungsförmige Garantien übernommen


wurden – mindestens den Werten, die der Rückdeckungsversicherer<br />

der <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG<br />

für den einzelnen Vertrag gemeldet hat. Durch<br />

Kontrollrechnungen wurde überprüft, ob die<br />

der <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG gemeldete Deckungsrückstellung<br />

ausreichend ist, um die von der<br />

Gesellschaft eingegangenen Verpflichtungen<br />

abzudecken.<br />

Um dem fortwährenden Rückgang bei der<br />

Sterblichkeit ausreichend Rechnung zu tragen,<br />

wurden für die Kontrollrechnungen die aktuellen<br />

Sterbewahrscheinlichkeiten DAV 2004<br />

R-Bestand und DAV 2004 R-B20 verwendet.<br />

Der verwendete Rechnungszins ist der jeweils<br />

bei Vertragsabschluss verwendete Satz. Dadurch<br />

wurden teilweise höhere Reserven gestellt <strong>als</strong><br />

die vom Rückdeckungsversicherer gemeldeten<br />

Werte.<br />

Zusätzlich bestimmt sich der Wert der Deckungsrückstellung<br />

aus dem Wert des Vermögens,<br />

das für den Pensionsplan DPWN verwaltet wird.<br />

Dieses Vermögen ist mit dem Zeitwert bewertet.<br />

PENSIONSFONDSTECHNISCHE RÜCKSTELLUNGEN<br />

ENTSPRECHEND DEM VERMÖGEN FÜR RECH-<br />

NUNG UND RISIKO VON ARBEITNEHMERN<br />

UND ARBEITGEBERN<br />

Alle Rückdeckungsversicherungen für die Entgeltumwandlungsverträge<br />

und das Vermögen,<br />

das für den Pensionsplan DPWN verwaltet wird,<br />

sind für Rechnung und Risiko für Arbeitnehmer<br />

und Arbeitgeber angelegt. Für die übernommenen<br />

Direktzusagen werden Rückdeckungsversicherungen<br />

auf eigene Rechnung abgeschlossen.<br />

ANDERE RÜCKSTELLUNGEN<br />

Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen<br />

orientiert sich am voraussichtlichen Bedarf.<br />

ANDERE VERBINDLICHKEITEN<br />

Alle übrigen Verbindlichkeiten wurden mit dem<br />

Rückzahlungsbetrag ausgewiesen.<br />

PASSIVER RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN<br />

Im Rechnungsabgrenzungsposten sind Beiträge<br />

der Kunden eingestellt, die diese für Abschlussund<br />

Vertriebskosten gezahlt haben, denen aber<br />

noch keine entsprechenden Aufwendungen<br />

gegenüberstehen. Die zurückgestellten Beträge<br />

werden bei Anfallen der entsprechenden Kosten<br />

wieder aufgelöst.<br />

Anhang<br />

129


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ<br />

Aktiva<br />

Entwicklung der Aktivposten B. und C. im Geschäftsjahr 2007<br />

Bilanzwerte Zuschrei- Abschrei- Bilanzwerte Zeitwerte<br />

1.1.07 Zugänge Abgänge bungen bungen 31.12.07 31.12.07<br />

TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR<br />

B. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE<br />

Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 1 0 0 0 0 1 –<br />

C. KAPITALANLAGEN<br />

Sonstige Kapitalanlagen<br />

1. Aktien, Investmentanteile und andere<br />

nicht festverzinsliche Wertpapiere<br />

2. Verträge bei<br />

325 427 0 0 4 748 761<br />

Lebensversicherungsunternehmen<br />

3. Sonstige Ausleihungen<br />

3.474 96 98 133 0 3.605 3.605<br />

a) Namensschuldverschreibungen 2.000 0 0 0 0 2.000 1.981<br />

b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 1.000 0 0 0 0 1.000 982<br />

4. Einlagen bei Kreditinstituten 800 734 0 0 0 1.534 1.534<br />

7.599 1.257 98 133 4 8.887 8.863<br />

7.600 1.257 98 133 4 8.888 8.863<br />

Die Gesamtsumme der Buchwerte der in die Überschussbeteiligung einzubeziehenden Kapitalanlagen beträgt 3.605 TEUR; die Gesamtsumme des<br />

beizulegenden Zeitwertes dieser Kapitalanlagen beträgt 3.605 TEUR; der Saldo ergibt sich in Höhe von 0 TEUR.<br />

In die Überschussbeteiligung wurden lediglich die Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen für Rechnung und Risiko der <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG<br />

einbezogen, da alle übrigen Kapitalanlagen des Aktivpostens C. Kapitalanlagen aus den Eigenmitteln des Aktionärs finanziert sind.<br />

Entwicklung des Aktivpostens D. im Geschäftsjahr 2007<br />

Bilanzwerte Zuschrei- Abschrei- Bilanzwerte Zeitwerte<br />

1.1.07 Zugänge Abgänge bungen bungen 31.12.07 31.12.07<br />

TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR<br />

D. VERMÖGEN FÜR RECHNUNG UND RISIKO VON<br />

ARBEITNEHMERN UND ARBEITGEBERN<br />

1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht<br />

festverzinsliche Wertpapiere<br />

2. Verträge bei<br />

11.295 19.037 15.269 668 757 14.974 14.974<br />

Lebensversicherungsunternehmen 20.286 12.799 0 654 129 33.610 33.610<br />

3. Einlagen bei Kreditinstituten 30 591 0 0 0 6<strong>21</strong> 6<strong>21</strong><br />

31.611 32.427 15.269 1.322 886 49.205 49.205


Anhang 131<br />

31.12.07 31.12.07 31.12.06 31.12.06<br />

TEUR TEUR TEUR TEUR<br />

C. KAPITALANLAGEN<br />

Sonstige Kapitalanlagen<br />

1. Aktien, Investmentanteile und andere<br />

nicht festverzinsliche Wertpapiere<br />

• Investmentanteile 748 325<br />

2. Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen<br />

3. Sonstige Ausleihungen<br />

a) Namensschuldverschreibungen<br />

3.605 3.474<br />

• Öffentlich-rechtliche Geld- und Kreditinstitute<br />

b) Schuldscheinforderungen und Darlehen<br />

2.000 2.000<br />

• Öffentlich-rechtliche Geld- und Kreditinstitute 500 500<br />

• Privatrechtliche Geld- und Kreditinstitute 500 500<br />

1.000 1.000<br />

4. Einlagen bei Kreditinstituten 1.534 800<br />

Die sonstigen Ausleihungen haben einen Buchwert<br />

von 3.000 TEUR und einen Zeitwert von 2.963 TEUR.<br />

E. FORDERUNGEN<br />

II. Forderungen an Lebensversicherungsunternehmen<br />

• Forderungen aus Verträgen zur Deckung von Verpflichtungen<br />

8.887 7.599<br />

gegenüber Versorgungsberechtigten 391 319


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Passiva<br />

31.12.07 31.12.07 31.12.06 31.12.06<br />

TEUR TEUR TEUR TEUR<br />

A. EIGENKAPITAL<br />

I. Gezeichnetes Kapital<br />

Das gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 1.000 Stückaktien.<br />

– davon ausstehende Einlagen: 5.962 TEUR (Vorjahr 5.962 TEUR)<br />

8.000 8.000<br />

II. Kapitalrücklage<br />

– davon Rücklage gemäß § 5 Abs. 5 Nr. 3 VAG:<br />

0 TEUR (Vorjahr 3.000 TEUR)<br />

2.200 3.000<br />

III. Gewinnrücklage<br />

Gesetzliche Rücklage<br />

Zum 31.12.2007 wurden der gesetzlichen Rücklage 420 EUR zugeführt.<br />

IV. Bilanzgewinn<br />

0 0<br />

Bilanzgewinn am 1.1. 0 0<br />

Jahresüberschuss 8 0<br />

Entnahme aus der Kapitalrücklage 800 0<br />

Bilanzgewinn am 31.12. 808 0<br />

D. ANDERE RÜCKSTELLUNGEN<br />

Sonstige Rückstellungen<br />

11.008 11.000<br />

• Gehalts- und Urlaubsansprüche 179 117<br />

• Kosten des Jahresabschlusses 36 40<br />

• Ausstehende Rechnungen für Lieferungen und Leistungen 78 86<br />

• Übrige Rückstellungen 7 24<br />

300 267<br />

E. ANDERE VERBINDLICHKEITEN<br />

Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr <strong>als</strong> 5 Jahren.<br />

I. Verbindlichkeiten aus dem Pensionsfondsgeschäft gegenüber:<br />

1. Arbeitgebern 43 258<br />

2. Vermittlern 70 5<br />

113 263<br />

II. Verbindlichkeiten gegenüber Lebensversicherungsunternehmen<br />

• Verbindlichkeiten aus abgeschlossenen Verträgen zur Deckung von<br />

Verpflichtungen gegenüber Versorgungsberechtigten 1.367 1.291


Deckungsrückstellung gemäß § 17 Abs. 2 RechPensV<br />

Anhang 133<br />

31.12.07 31.12.07<br />

EUR EUR<br />

Pensionspläne Geschäftskunden/Firmenkunden und CiV<br />

• Prospektive Deckungsrückstellung<br />

Pensionsplan DPWN<br />

2.225.914,17<br />

• Prospektive Deckungsrückstellung für die Mindestleistung 28.779.<strong>21</strong>4,55<br />

• Prospektive Deckungsrückstellung für Zusatzversorgungen 1.544.961,40<br />

• Benötigte Deckungsrückstellung Pensionsplan DPWN 30.324.175,95<br />

Benötigte Deckungsrückstellung <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG 32.550.090,12<br />

Dem gegenüber standen gebuchte Beiträge in Höhe von 18.519.472,99 EUR. Davon entfallen 17.698.060,07 EUR auf den Pensionsplan DPWN.


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG<br />

I. PENSIONSFONDSTECHNISCHE RECHNUNG<br />

2007 2007 2006 2006<br />

TEUR TEUR TEUR TEUR<br />

1. Verdiente Beiträge<br />

a) Gebuchte Beiträge<br />

Inländisches Geschäft<br />

• Laufende Beiträge 18.519 13.643<br />

• Einmalbeiträge 99 2.230<br />

18.618 15.873<br />

• Verträge mit Gewinnbeteiligung 18.618 15.873<br />

• Beitragsbezogene Pensionspläne 18.519 13.643<br />

• Leistungsbezogene Pensionspläne 99 2.230<br />

18.618 15.873<br />

• Einzelversicherungen<br />

2. Erträge aus Kapitalanlagen<br />

a) Erträge aus anderen Kapitalanlagen<br />

– davon aus verbundenen Unternehmen: 252 TEUR (Vorjahr 252 TEUR)<br />

Erträge aus Kapitalanlagen für Rechnung und<br />

Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern<br />

18.618 15.873<br />

• Einlagen bei Kreditinstituten 1 2<br />

• Erträge aus Investmentanteilen<br />

• Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen, die vom Pensionsfonds<br />

zur Deckung von Verpflichtungen gegenüber Versorgungsberechtigten<br />

120 97<br />

eingegangen werden 242 176<br />

363 275<br />

Erträge aus sonstigen Kapitalanlagen<br />

• Erträge aus Investmentanteilen 9 0<br />

• Erträge aus Namensschuldverschreibungen 74 74<br />

• Erträge aus Schuldscheindarlehen 42 <strong>21</strong><br />

• Einlagen bei Kreditinstituten<br />

• Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen, die vom Pensionsfonds<br />

zur Deckung von Verpflichtungen gegenüber Versorgungsberechtigten<br />

113 74<br />

eingegangen werden 9 0<br />

247 169<br />

610 444<br />

8. Aufwendungen für Kapitalanlagen<br />

Aufwendungen für Kapitalanlagen (Aktivposten C.)<br />

a) Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen,<br />

Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen für die Kapitalanlagen –7 –7<br />

b) Abschreibungen auf Kapitalanlagen –5 0<br />

–12 –7


Anhang 135<br />

2007 2007 2006 2006<br />

TEUR TEUR TEUR TEUR<br />

II. NICHTPENSIONSFONDSTECHNISCHE RECHNUNG<br />

2. Sonstige Aufwendungen<br />

Aufwendungen für Beiträge an den Pensionssicherungsverein<br />

0 0<br />

6. Erträge aus Verlustübernahme<br />

Vorjahr: Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführte Verluste<br />

III. SONSTIGE ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG<br />

Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter, Personalaufwendungen<br />

a) Provisionen jeglicher Art der Vertreter<br />

0 698<br />

• Abschlussaufwendungen –445 –487<br />

b) Löhne und Gehälter –444 –330<br />

c) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung –108 –98<br />

d) Aufwendungen für Altersversorgung –17 –15<br />

–1.014 –930


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE<br />

Die <strong>PB</strong> Versicherung AG, Hilden, hält 100 % der Anteile<br />

des Grundkapit<strong>als</strong> der <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG.<br />

Die Mitteilungen nach § 20 AktG sind erfolgt.<br />

Als alleinige Anteilseignerin an der <strong>PB</strong> Versicherung<br />

AG hat die Talanx AG mit Wirkung<br />

zum 31. Dezember 2007 ihre Anteile an die<br />

Proactiv Holding AG übertragen.<br />

Die <strong>PB</strong> Versicherung AG hat der <strong>PB</strong> Pensionsfonds<br />

AG einen Organisationsfonds in Höhe<br />

von 3,0 Mio. EUR zur Verfügung gestellt. Nach<br />

Abschluss der Aufbauphase der Gesellschaft<br />

hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht<br />

die Zweckbindung nach<br />

MITARBEITER<br />

Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 5<br />

(Vorjahr 5) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

§ 5 Abs. 5 Nr. 3 VAG aufgehoben. Zum 31.<br />

Dezember 2007 wurden 800 TEUR der Kapitalrücklage<br />

entnommen und dem Bilanzgewinn<br />

zur Verwendung der Hauptversammlung zugeführt.<br />

Der HDI Haftpflichtverband der Deutschen<br />

Industrie V.a.G., Hannover, erstellt den Konzernabschluss<br />

für den größten Konsolidierungskreis,<br />

die Talanx AG, Hannover, für den kleinsten Konsolidierungskreis.<br />

Die Konzernabschlüsse werden<br />

im elektronischen Bundesanzeiger bekannt<br />

gemacht.<br />

in der <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG beschäftigt. Davon<br />

war niemand im Außendienst tätig.


ÜBERSCHUSSBETEILIGUNG DER VERSICHERUNGSNEHMER 2008<br />

Für das Geschäftsjahr 2008 sind die in der nachstehenden Tabelle aufgeführten Überschussanteilsätze festgesetzt worden.<br />

Sofern Überschussanteilsätze verändert wurden, stehen die Vorjahreswerte in Klammern hinter den aktuellen Werten.<br />

Die Überschussanteile teilen wir zum Ende eines Versicherungsjahres zu.<br />

Die laufenden Überschussanteile werden entsprechend den getroffenen Vereinbarungen zur Erhöhung des Altersvorsorgeguthabens verwendet.<br />

Berechtigte <strong>Versicherungen</strong><br />

ZUGANG BIS 2003<br />

Versorgungszusagen nach dem<br />

Überschusssatz Bemessungsgröße<br />

• Pensionsplan DPWN 0 % Gezahlter Beitrag<br />

• Pensionsplan Geschäftskunden / Firmenkunden 0 % Gezahlter Beitrag<br />

• Pensionsplan CiV 0 % Gezahlter Beitrag<br />

• Pensionsplan Leistungszusage 0 % Gezahlter Beitrag<br />

ZUGANG AB 01/2004<br />

Versorgungszusagen nach dem<br />

• Pensionsplan DPWN 0 % Gezahlter Beitrag<br />

• Pensionsplan Geschäftskunden / Firmenkunden 0 % Gezahlter Beitrag<br />

• Pensionsplan CiV 0 % Gezahlter Beitrag<br />

• Pensionsplan Leistungszusage 0 % Gezahlter Beitrag<br />

Übernommene Versorgungszusagen gemäß § 3 Nr. 66 EStG:<br />

Werden für übernommene Versorgungszusagen auf das Leben des Anspruchsberechtigten Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, steht die<br />

gesamte Wertentwicklung der Rückdeckungsversicherung, sofern sie nicht zur Absicherung der zugesagten Leistung benötigt wird, auf dem Wege<br />

der Direktgutschrift dem Anspruchsberechtigten zur Leistungserhöhung zu. Im Versorgungsvertrag können folgende Sonderregelungen für die<br />

Verwendung der Überschüsse getroffen werden:<br />

• Auffüllung der Deckungsrückstellung aufgrund einer aktuariell notwendigen Änderung der Rechnungsgrundlagen<br />

• Zahlung der Beiträge an den Pensionssicherungsverein a. G.<br />

• Ausschüttung an den Arbeitgeber<br />

Hilden, 27. Februar 2008<br />

Der Vorstand<br />

Silke Fuchs Dieter Müller<br />

Anhang 137


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers<br />

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus<br />

Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie<br />

Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung<br />

und den Lagebericht der <strong>PB</strong> Pensionsfonds<br />

Aktiengesellschaft, Hilden, für das Geschäftsjahr<br />

vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft.<br />

Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss<br />

und Lagebericht nach den deutschen<br />

handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden<br />

Bestimmungen der Satzung liegen in<br />

der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft.<br />

Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage<br />

der von uns durchgeführten Prüfung eine<br />

Beurteilung über den Jahresabschluss unter<br />

Einbeziehung der Buchführung und über den<br />

Lagebericht abzugeben.<br />

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung<br />

nach § 317 HGB unter Beachtung der vom<br />

Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten<br />

deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger<br />

Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist<br />

die Prüfung so zu planen und durchzuführen,<br />

dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf<br />

die Darstellung des durch den Jahresabschluss<br />

unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger<br />

Buchführung und durch den Lagebericht<br />

vermittelten Bildes der Vermögens-,<br />

Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken,<br />

mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.<br />

Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen<br />

werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit<br />

und über das wirtschaftliche und<br />

rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die<br />

Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.<br />

Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit<br />

des rechnungslegungsbezogenen internen<br />

Kontrollsystems sowie Nachweise für die<br />

Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und<br />

Lagebericht überwiegend auf der Basis von<br />

Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die


Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze<br />

und der wesentlichen Einschätzungen<br />

des Vorstands sowie die Würdigung der<br />

Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und<br />

des Lageberichts. Wir sind der Auffassung,<br />

dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere<br />

Grundlage für unsere Beurteilung bildet.<br />

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen<br />

geführt.<br />

Nach unserer Beurteilung aufgrund der<br />

bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse<br />

entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen<br />

Vorschriften und den ergänzenden<br />

Bestimmungen der Satzung und vermittelt<br />

unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger<br />

Buchführung ein den tatsächlichen<br />

Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,<br />

Finanz- und Ertragslage der <strong>PB</strong> Pensionsfonds<br />

Aktiengesellschaft. Der Lagebericht<br />

steht in Einklang mit dem Jahresabschluss,<br />

vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von<br />

der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen<br />

und Risiken der zukünftigen Entwicklung<br />

zutreffend dar.<br />

Frankfurt am Main, den 13. März 2008<br />

KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft<br />

Aktiengesellschaft<br />

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft<br />

Wilfried Henzler Rolf-Theo Klein<br />

Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer<br />

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 139


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Bericht des Aufsichtsrats<br />

Der Aufsichtsrat hat den Vorstand der <strong>PB</strong> Pensionsfonds<br />

AG auf der Basis ausführlicher schriftlicher<br />

und mündlicher Berichte des Vorstands<br />

regelmäßig überwacht. Der Aufsichtsrat hat sich<br />

vom Vorstand in zwei Sitzungen und durch regelmäßige<br />

Vorlage von Unterlagen über die Lage<br />

und die strategische Ausrichtung der Gesellschaft,<br />

den Geschäftsverlauf sowie das Risikomanagement<br />

unterrichten lassen. Die einzelnen<br />

Themen hat er intensiv hinterfragt, diskutiert<br />

und – soweit nach Gesetz, Satzung oder Geschäftsordnung<br />

erforderlich – nach eingehender<br />

Prüfung und Beratung ein Votum abgegeben.<br />

Darüber hinaus erfolgten im schriftlichen Verfahren<br />

Beschlussfassungen im Zusammenhang<br />

mit der Wiederbestellung der Vorstandsmitglieder<br />

(September 2007). Bereits aufgrund der<br />

wirtschaftlichen Situation der Gesellschaft waren<br />

im Geschäftsjahr 2007 keine Prüfungsmaßnahmen<br />

nach § 111 Abs. 2 AktG erforderlich.<br />

In den Quart<strong>als</strong>berichten gemäß § 90 AktG<br />

wurden u. a. die Entwicklung der Beitragseinnahmen,<br />

des eingelösten Neugeschäfts, des<br />

Bestands und der Kosten sowie die Themen<br />

Kapitalanlage, Personalentwicklung und<br />

Marketing/Vertrieb dargestellt und erläutert.<br />

Der Aufsichtsratsvorsitzende wurde darüber hinaus<br />

vom Vorstandsvorsitzenden laufend über<br />

wichtige Entwicklungen, anstehende Entscheidungen<br />

und die Risikolage im Unternehmen<br />

unterrichtet.<br />

Der Aufsichtsrat konnte sich davon überzeugen,<br />

dass der Vorstand die operativen Schwerpunkte<br />

zutreffend gesetzt und die geeigneten<br />

Maßnahmen ergriffen hat. Insgesamt hat er im<br />

Rahmen der gesetzlichen und satzungsgemäßen<br />

Zuständigkeit an den Entscheidungen des Vorstands<br />

mitgewirkt und sich von der Rechtmäßig-<br />

keit, Ordnungsmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit<br />

der Unternehmensführung überzeugt.<br />

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der<br />

<strong>PB</strong> Pensionsfonds AG sowie der Prüfungsbericht<br />

des Abschlussprüfers haben dem Aufsichtsrat vorgelegen.<br />

Der vom Vorstand vorgelegte Jahresabschluss<br />

zum 31. Dezember 2007 sowie der Lagebericht<br />

sind unter Einbeziehung der Buchführung<br />

von der KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft<br />

Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,<br />

Frankfurt am Main, geprüft worden. Die<br />

Auswahl der Abschlussprüfer erfolgte durch den<br />

Aufsichtsrat; der Aufsichtsratsvorsitzende erteilte<br />

den konkreten Prüfungsauftrag. Die Prüfung<br />

hat keinen Anlass zu Beanstandungen gegeben.<br />

In dem erteilten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk<br />

wird erklärt, dass die Buchführung und<br />

der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen<br />

entsprechendes Bild der Vermögens-,<br />

Finanz- und Ertragslage vermitteln und dass der<br />

Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss<br />

steht.<br />

Der Abschlussprüfer war bei der Bilanzaufsichtsratssitzung<br />

anwesend, hat über die Durchführung<br />

der Prüfung berichtet und stand dem<br />

Aufsichtsrat für ergänzende Auskünfte zur Verfügung.<br />

Nach dem abschließenden Ergebnis der<br />

vom Aufsichtsrat vorgenommenen Prüfung des<br />

Jahresabschlusses und des Lageberichts hat er<br />

sich dem Urteil des Abschlussprüfers angeschlossen<br />

und den vom Vorstand aufgestellten<br />

Jahresabschluss am 1. April 2008 gebilligt. Damit<br />

ist der Jahresabschluss festgestellt. Dem Lagebericht<br />

und insbesondere den dort getroffenen<br />

Aussagen zur weiteren Unternehmensentwicklung<br />

stimmt der Aufsichtsrat zu.<br />

Der vom Vorstand erstellte Bericht über die<br />

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen


sowie der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers<br />

hierzu lagen vor und wurden vom Aufsichtsrat<br />

geprüft. Der Abschlussprüfer hat den Aufsichtsrat<br />

über wesentliche Ergebnisse seiner Prüfung<br />

unterrichtet und dem Bericht des Vorstands über<br />

die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen<br />

folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:<br />

„Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und<br />

Beurteilung bestätigen wir, dass<br />

1. die tatsächlichen Angaben des Berichts<br />

richtig sind,<br />

2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften<br />

die Leistung der Gesellschaft nicht<br />

unangemessen hoch war.“<br />

Der Aufsichtsrat schließt sich nach seiner Prüfung<br />

dieser Beurteilung an und hat keine Einwendungen<br />

gegen die Erklärungen des Vorstands am<br />

Schluss des Berichts über die Beziehungen zu<br />

verbundenen Unternehmen.<br />

Nach eingehender Prüfung unter Berücksichtigung<br />

der Kapitalbasis und der Vorsorge<br />

für die Gesellschaft sowie der Aktionärsinteressen<br />

befürwortet der Aufsichtsrat den vom Vorstand<br />

vorgelegten Vorschlag zur Verwendung<br />

des Bilanzgewinns und schließt sich diesem an.<br />

Der Aufsichtsrat hat ferner den Bericht des<br />

verantwortlichen Aktuars über die wesentlichen<br />

Ergebnisse seines Erläuterungsberichts 2007<br />

zur versicherungsmathematischen Bestätigung<br />

nach Aussprache ohne Beanstandung entgegengenommen.<br />

Im Berichtszeitraum haben sich Veränderungen<br />

in der Besetzung des Aufsichtsrats ergeben.<br />

Herr Norbert Kox ist mit Ablauf des 20. November<br />

2007 <strong>als</strong> Vorsitzender und Mitglied sowie<br />

Herr Dr. Mario Daberkow <strong>als</strong> Mitglied aus dem<br />

Aufsichtsrat ausgeschieden. Die Hauptversammlung<br />

hat Frau Barbara Riebeling und Herrn<br />

Reinhard W. Haas mit Wirkung zum <strong>21</strong>. November<br />

2007 <strong>als</strong> Nachfolger in den Aufsichtsrat<br />

gewählt. Der Aufsichtsrat hat mit Wirkung zum<br />

<strong>21</strong>. November 2007 Herrn Stephan Spital zum<br />

Vorsitzenden gewählt.<br />

Frau Silke Fuchs und Herr Dieter Müller wurden<br />

mit Zustimmung des Aufsichtsrats mit Wirkung<br />

zum 9. Oktober 2007 zusätzlich zu stellvertretenden<br />

Mitgliedern des Vorstands der BHW<br />

Pensionskasse AG bestellt. Frau Silke Fuchs<br />

wurde darüber hinaus mit Zustimmung des<br />

Aufsichtsrats mit Wirkung zum 9. Oktober 2007<br />

zusätzlich zum stellvertretenden Mitglied des<br />

Vorstands der BHW Lebensversicherung AG und<br />

mit Wirkung zum 1. Januar 2008 zusätzlich<br />

zum stellvertretenden Mitglied der Vorstände<br />

der <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG und der <strong>PB</strong><br />

Versicherung AG bestellt.<br />

Der Aufsichtsrat dankt seinen ausgeschiedenen<br />

Mitgliedern für die langjährige konstruktive<br />

Zusammenarbeit. Ferner gilt der Dank den Vorstandsmitgliedern<br />

und allen Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeitern der <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG für<br />

ihren Einsatz und die im Geschäftsjahr 2007<br />

erfolgreich geleistete Arbeit.<br />

Hilden, 1. April 2008<br />

Für den Aufsichtsrat<br />

Stephan Spital<br />

Vorsitzender<br />

Bericht des Aufsichtsrats<br />

141


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG


BHW Lebensversicherung AG<br />

BERICHT ÜBER DAS GESCHÄFTSJAHR 2007<br />

Lagebericht 144<br />

Bilanz 162<br />

Gewinn- und Verlustrechnung 166<br />

Anhang 168<br />

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 3<strong>21</strong><br />

Bericht des Aufsichtsrats 322<br />

Anlage zum Lagebericht 324<br />

Zahlen und Fakten 143


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Lagebericht<br />

ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUR BHW LEBENSVERSICHERUNG AG<br />

Die BHW Lebensversicherung AG ist satzungsgemäß<br />

berechtigt, alle Arten der Lebensversicherungen<br />

und der damit verbundenen Zusatzversicherungen<br />

zu betreiben. Dieses bezieht<br />

sich sowohl auf das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft<br />

<strong>als</strong> auch auf das mittelbare<br />

Geschäft, zum Beispiel auf die aktive Rückversicherung<br />

oder die Übernahme von Lebensversicherungsbeständen<br />

anderer Gesellschaften. Satzungsgemäß<br />

können auch Kapitalisierungsgeschäfte,<br />

Tontinengeschäfte oder die Verwaltung von<br />

Versorgungseinrichtungen betrieben werden.<br />

Außerdem kann sich die BHW Lebensversicherung<br />

AG an anderen Wirtschaftsunternehmen,<br />

deren Zweck mit dem unserer Gesellschaft wirtschaftlich<br />

zusammenhängt, beteiligen sowie in<br />

allen Versicherungszweigen <strong>als</strong> Versicherungsvermittler<br />

tätig sein.<br />

INTEGRATION DER BHW LEBENS-<br />

VERSICHERUNG AG IN DEN TALANX-KONZERN<br />

Im Juli 2007 hat die Talanx AG die BHW Lebensversicherung<br />

AG von der Deutschen Postbank<br />

AG übernommen. Anschließend wurden diese<br />

Anteile in die neu gegründete ProACTIV Vermögensverwaltungs-AG<br />

(im Folgenden „Proactiv<br />

Holding” genannt) eingebracht, die die Aktivitäten<br />

des Talanx-Geschäftsfeldes Ban<strong>ca</strong>ssurance<br />

– den Vertrieb von Versicherungsprodukten<br />

über Banken – bündelt.<br />

Im Zuge der Integration der BHW Lebensversicherung<br />

AG in den Talanx-Konzern wurden im<br />

Jahr 2007 bereits wesentliche Meilensteine<br />

erreicht. Beispielsweise wurde der Vorstand<br />

der Gesellschaft neu besetzt: Ein gemeinsames<br />

Management zeichnet seit Oktober 2007<br />

für die BHW Lebensversicherung AG und die<br />

<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG verantwortlich. Ab<br />

2008 werden die BHW Lebensversicherung AG<br />

und die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG eine einheitliche<br />

Produkt- und Markenstrategie verfolgen.<br />

Die BHW Lebensversicherung AG, <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG, <strong>PB</strong> Versicherung AG, <strong>PB</strong> Pensionsfonds<br />

AG, CiV Lebensversicherung AG und<br />

CiV Versicherung AG arbeiten im Sinne einer<br />

Verwaltungsgemeinschaft zusammen. Hauptanliegen<br />

der Verwaltungsgemeinschaft ist die Nutzung<br />

von Synergien, insbesondere in den Bereichen<br />

Kundenservice, Bestandsverwaltung,<br />

Rechnungswesen, Controlling und Personal. Die<br />

Gesellschaften arbeiten auf der Grundlage von<br />

Dienstleistungsverträgen in Teilbereichen zusammen.<br />

Zudem arbeiten diese Gesellschaften<br />

auf Dienstleistungsbasis mit der PCC Communi<strong>ca</strong>tion<br />

Center GmbH zusammen, die schwerpunktmäßig<br />

Call-Center-Dienstleistungen erbringt.<br />

PARTNERSCHAFT & VERTRIEB<br />

Gemeinsam mit ihrem Partner Deutsche Postbank<br />

AG bietet die BHW Lebensversicherung AG<br />

Versicherungsprodukte an, die optimal auf die<br />

Bedürfnisse der Postbank-Kunden ausgerichtet<br />

sind. Alle Produkte werden exklusiv für die<br />

sieben Vertriebswege der Deutschen Postbank<br />

AG entwickelt. Die Kooperation verbindet die<br />

Vertriebskraft der Postbank mit ihren 850 Filialen<br />

und 4.300 mobilen Beratern mit dem Versicherungs-Know-how<br />

der Talanx, einem der größten<br />

Versicherungskonzerne in Deutschland.<br />

Zudem ist die BHW Lebensversicherung AG<br />

in die technischen Systeme ihres Partners integriert.<br />

So können beispielsweise die mobilen<br />

Berater der Postbank über die Beratungssoftware<br />

„eBIS“ jedem Kunden auf seine individuellen<br />

Bedürfnisse maßgeschneiderte Produkte anbieten.<br />

Darüber hinaus ist die BHW Lebensversicherung<br />

AG in weitere Beratungssoftware der<br />

Deutschen Postbank AG integriert. Die Beratungsansätze<br />

der mobilen Berater ermöglichen<br />

der Deutschen Postbank AG die kompetente<br />

Rundum-Beratung zum Thema Vorsorge bzw.<br />

Risikoabsicherung.<br />

Zusätzlich werden die Vertriebsmitarbeiter<br />

der Deutschen Postbank AG intensiv im Rahmen<br />

von Trainings- und Coachingmaßnahmen von<br />

Mitarbeitern der BHW Lebensversicherung AG<br />

auf den Versicherungsvertrieb geschult.


VERTRIEBSWEGE<br />

Die BHW Lebensversicherung AG nutzte 2007<br />

hauptsächlich den Vertrieb der Postbank Finanzberatung<br />

AG und verfügte im Außendienst über<br />

Multiplikatoren zur Vertriebsunterstützung. Bei<br />

diesen Multiplikatoren war eine kaum spürbare<br />

Fluktuation zu verzeichnen, was auf eine sehr<br />

hohe Zufriedenheit schließen lässt.<br />

Im Zusammenhang mit der Integration der<br />

BHW Lebensversicherung AG in den Talanx-<br />

Konzern wurde eine neue Vertriebsvereinbarung<br />

mit der Deutschen Postbank AG – gültig sowohl<br />

für den Filial- <strong>als</strong> auch für den mobilen Vertrieb –<br />

geschlossen. Die Produktwelten des Filialvertriebs<br />

(bisher <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG) und des<br />

mobilen Vertriebs (bisher BHW Lebensversicherung<br />

AG) wurden zum 1. Januar 2008 vereinheitlicht;<br />

unsere Gesellschaft stellt nun eine neue<br />

Produktgeneration für alle sieben Vertriebskanäle<br />

der Postbank zur Verfügung, die mit dem Versicherungsvertragsgesetz<br />

(VVG) konform ist:<br />

• 4.300 Berater (davon 3.800 Finanzmanager<br />

und 500 Vermögensberater der Postbank<br />

Finanzberatung AG)<br />

• 850 Postbank Finanzcenter<br />

• 60 Geschäftskundenbetreuer der Deutschen<br />

Postbank AG<br />

• 120 Berater der Postbank Firmenkunden AG<br />

• DSL Bank mit 5.000 Partnern<br />

• Vier Call-Center der Deutschen Postbank AG<br />

mit über 1.000 Mitarbeitern<br />

• Internet<br />

PRODUKTSPEKTRUM<br />

Die Produktpalette der BHW Lebensversicherung<br />

AG umfasste im Berichtsjahr:<br />

• Kapitalbildende und fondsgebundene<br />

Lebensversicherung<br />

• Klassische und fondsgebundene Rentenversicherung<br />

• Klassische und fondsgebundene Rentenversicherung<br />

nach AltZertG („Riester“)<br />

• Klassische und fondsgebundene Rentenversicherung<br />

nach § 10 EStG („Rürup“)<br />

• Lebenslange Todesfallversicherung (Sterbegeld)<br />

• Risikoversicherung<br />

• Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherung<br />

• Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung<br />

• Unfall-Zusatzversicherung<br />

• Erwerbsminderungs-Zusatzversicherung<br />

• Restschuldversicherung<br />

• Bausparrisikoversicherung<br />

Alle Produkte sind vollständig in das Corporate<br />

Design und Produktportfolio der Postbank eingebunden.<br />

VERBANDSZUGEHÖRIGKEITEN<br />

Die BHW Lebensversicherung AG ist Mitglied<br />

des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft<br />

e.V., Berlin, der Deutschen Gesellschaft<br />

für Versicherungs- und Finanzmathematik,<br />

Köln, des Instituts für Berufsbildung (IfB)<br />

e.V., Hannover, und der Schlichtungsstelle Versicherungsombudsmann<br />

e.V., Berlin.<br />

Die BHW Lebensversicherung AG hat eine<br />

Zusatzmitgliedschaft im Verein Creditreform,<br />

eine Pflichtmitgliedschaft im Pensionssicherungsverein<br />

(PSV) und ist Gastmitglied im Arbeitgeberverband<br />

der Versicherungsunternehmen in<br />

Deutschland, München.<br />

Lagebericht 145


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

KONJUNKTUR & MARKT<br />

VOLKSWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG<br />

Der globale Wirtschaftsaufschwung konnte auch<br />

im Jahr 2007 weiter zulegen. Mit 5,2 % war die<br />

Zuwachsrate ähnlich hoch wie im Vorjahr, wobei<br />

das Wachstum wiederum getragen wurde durch<br />

die Dynamik in den Schwellenländern und in der<br />

Eurozone. Dabei zeigte auch die im zweiten Halbjahr<br />

beginnende Finanzmarktkrise keine bremsende<br />

Wirkung. In den USA hingegen waren erste Abschwächungstendenzen<br />

unübersehbar: Nachdem<br />

die Konjunktur noch moderat anziehen konnte,<br />

bremste danach die einsetzende Subprime-Krise<br />

die weitere Entwicklung. Die daraus resultierenden<br />

Auswirkungen auf die Finanz- und Kapitalmärkte<br />

und das Platzen der US-amerikanischen<br />

Immobilienblase schwächten das Wachstum im<br />

weiteren Jahresverlauf ab. Die Verbraucherpreise<br />

stiegen im Durchschnitt deutlicher <strong>als</strong> im Vorjahr;<br />

der Zuwachs erreichte mit 4,1 % den höchsten<br />

Stand seit 17 Jahren. Die Kerninflationsrate lag<br />

mit 2,4 % ebenfalls über der von der US-Notenbank<br />

Fed angepeilten Zielgröße von 2,0 %. Die<br />

positive Arbeitsmarktentwicklung trübte sich<br />

leicht ein und das Bruttoinlandsprodukt legte<br />

mit etwas über 2 % unter Potenzial zu.<br />

Die erfreuliche konjunkturelle Entwicklung in<br />

Europa führte zu einem Anstieg des aggregierten<br />

Bruttoinlandsprodukts von 2,6 % und konnte<br />

damit das positive Wachstum aus dem Vorjahr<br />

bestätigen. Dabei waren in den einzelnen Mitgliedsstaaten<br />

deutliche Unterschiede zu verzeichnen:<br />

Einem verhaltenen Aufschwung in Frankreich,<br />

Italien und Portugal standen deutlich höhere<br />

Zuwachsraten in Finnland, Griechenland, Österreich<br />

und Spanien gegenüber. Auch in Deutschland,<br />

der größten Volkswirtschaft der Eurozone,<br />

konnte die Konjunktur an das positive Vorjahr<br />

anknüpfen. Von der positiven Entwicklung konnte<br />

auch der Arbeitsmarkt profitieren, was zu einer<br />

leicht niedrigeren Arbeitslosenquote in Europa<br />

von 7,4 % führte. Die harmonisierten Verbraucherpreise<br />

lagen weiterhin über der Zielmarke<br />

der Europäischen Zentralbank (EZB).<br />

(Quelle: GDV, Jahrbuch 2007, Die Deutsche<br />

Versicherungswirtschaft)<br />

ENTWICKLUNG DER DEUTSCHEN WIRTSCHAFT<br />

Vor dem Hintergrund einer bislang noch immer<br />

deutlich wachsenden Weltwirtschaft und eines<br />

expansiven Außenhandels hat die deutsche<br />

Volkswirtschaft nach dem überraschend kräftigen<br />

Wirtschaftswachstum von annähernd 3 % im<br />

Vorjahr auch im Jahr 2007 nochm<strong>als</strong> eine merkliche<br />

Produktionsausweitung erzielen können.<br />

Laut Statistischem Bundesamt lag das Bruttoinlandsprodukt<br />

im vergangenen Geschäftsjahr um<br />

2,5 % höher <strong>als</strong> im Vorjahr. Die zur Jahresmitte<br />

2007 erstm<strong>als</strong> erkennbaren Spannungen an den<br />

internationalen Finanzmärkten bedrohten allerdings<br />

auch die gute Konjunktur in Deutschland.<br />

Die von den Wirtschaftsforschungsinstituten zunächst<br />

prognostizierte Fortsetzung des Aufschwungs<br />

auch über 2007 hinaus erscheint<br />

inzwischen nicht mehr gesichert. Trotz ihrer unbestreitbaren<br />

und weiter zunehmenden gesamtwirtschaftlichen<br />

Bedeutung war für die deutsche<br />

Versicherungswirtschaft in den vergangenen<br />

Jahren eine fortschreitende Wachstumsabschwächung<br />

zu verzeichnen. Auch der jüngste<br />

Konjunkturaufschwung hat sich zunächst kaum<br />

in der Entwicklung der Beitragseinnahmen der<br />

deutschen Versicherungswirtschaft widergespiegelt.<br />

Dies liegt vor allem daran, dass die wirtschaftliche<br />

Aufwärtsbewegung hauptsächlich<br />

vom Export und den Investitionen getragen<br />

wurde, während die privaten Haushalte, auf die<br />

etwa 80 % der gesamten Versicherungsnachfrage<br />

entfällt, von der konjunkturellen Belebung<br />

kaum erfasst wurden. Der ohnehin seit längerem<br />

sehr gedämpfte private Verbrauch wurde<br />

2007 auch durch die längerfristigen Auswirkungen<br />

der Mehrwertsteuererhöhung spürbar<br />

gebremst. Zudem blieb die Einkommensentwicklung<br />

der privaten Haushalte noch recht<br />

verhalten.<br />

(Quelle: GDV, Jahrbuch 2007, Die Deutsche<br />

Versicherungswirtschaft)<br />

BRANCHENSITUATION<br />

Die verbesserte Konjunkturlage brachte keine<br />

Wachstumsimpulse für die deutsche Versicherungswirtschaft.<br />

Im November 2007 erwarteten


die im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft<br />

(GDV) zusammengeschlossenen<br />

Versicherer für das Gesamtjahr ein Beitragsplus<br />

von höchstens 0,2 % (Vorjahr 2,4 %). Die<br />

Lebensversicherer rechnen mit konstanten Beitragseinnahmen.<br />

Die trotz sinkender Arbeitslosigkeit<br />

anhaltende Unsicherheit äußerte sich bei<br />

Teilen der Bevölkerung immer noch in spürbarer<br />

Zurückhaltung bei langfristigen Festlegungen in<br />

der Altersvorsorge. Auch steht die Versicherungsnachfrage<br />

am Ende des Konjunkturzyklus,<br />

so dass Impulse für die Branche nur mit zeitlicher<br />

Verzögerung zu erwarten sind.<br />

(Quelle: GDV, Jahrbuch 2007, Die Deutsche<br />

Versicherungswirtschaft)<br />

VERSICHERUNGSWIRTSCHAFT IM JAHR 2007<br />

2007 wurden zwei wichtige Rechtsgebiete neu<br />

geregelt, die sich wesentlich auf das Verhältnis<br />

zwischen Versicherern, ihren Mitarbeitern im<br />

Innen- und Außendienst und den Kunden auswirken:<br />

die Verordnung über die Versicherungsvermittlung<br />

und -beratung sowie die Reform<br />

des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG). Die<br />

neue EU-Vermittlerrichtlinie wird über neue<br />

Ausbildungsstandards für Vermittler eine einheitlich<br />

hohe Qualifikation garantieren, auch<br />

die zusätzlichen Beratungs- und Dokumentationspflichten<br />

werden die Beratungsqualität<br />

weiter verbessern.<br />

(Quelle: GDV, Jahrbuch 2007, Die Deutsche<br />

Versicherungswirtschaft)<br />

EU-VERMITTLERRICHTLINIE<br />

Die EU-Vermittlerrichtlinie wurde mit Wirkung<br />

zum 1. Mai 2007 in nationales Recht umgesetzt.<br />

Das Vermittlergesetz erfasst grundsätzlich jeden<br />

gewerbsmäßigen Versicherungsvermittler (d. h.<br />

hauptberufliche und nebenberufliche Versicherungsvertreter,<br />

Mehrfachagenten, Versicherungsmakler)<br />

sowie Versicherungsberater und soll<br />

deren Ausübung der Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit<br />

erleichtern. Ebenso wird der<br />

Verbraucherschutz erweitert und sieht vor, dass<br />

die zusätzlichen Beratungs- und Dokumenta-<br />

tionspflichten die Qualität der Beratung verbessern<br />

und vereinheitlichen.<br />

(Quelle: http://www.vermittlerrichtlinie.de und GDV,<br />

Jahrbuch 2007, Die Deutsche Versicherungswirtschaft)<br />

NEUES VERSICHERUNGSVERTRAGSGESETZ<br />

(VVG) AB 1. JANUAR 2008<br />

Das neue Gesetz über den Versicherungsvertrag,<br />

das am 1. Januar 2008 in Kraft trat, läutete<br />

eine neue Ära für die Versicherungswirtschaft<br />

ein. Die Reform des bald 100 Jahre alten Versicherungsvertragsgesetzes<br />

führt zu einer maßgeblichen<br />

Modernisierung der Beziehungen<br />

zwischen Versicherern und Versicherten. Erhöhte<br />

Transparenz für Kunden über Kosten und Leistungen<br />

der Versicherungsprodukte, eine weitere<br />

Verbesserung der Informationen der Kunden<br />

vor und nach Vertragsabschluss sowie höhere<br />

Rückkaufswerte bei frühzeitiger Kündigung von<br />

Lebensversicherungsverträgen sind wesentliche<br />

Teile der Reform, die die Versicherer im vergangenen<br />

Jahr selbst vorgeschlagen haben. Besonders<br />

kontrovers ist über die Ausschüttung stiller<br />

Reserven diskutiert worden. Künftig ist die Ausschüttung<br />

gesetzlich geregelt. Per Saldo wird<br />

dadurch jedoch nicht mehr Geld <strong>als</strong> früher zur<br />

Ausschüttung zur Verfügung stehen. Denn auch<br />

bisher kamen die stillen Reserven den Kunden<br />

zugute, wenn sie für eine stabile Überschussbeteiligung<br />

eingesetzt wurden.<br />

(Quelle: GDV, Jahrbuch 2007, Die Deutsche<br />

Versicherungswirtschaft)<br />

RAHMENRICHTLINIEN-ENTWURF ZU SOLVENCY II<br />

Auf dem richtigen Kurs befindet sich die deutsche<br />

Versicherungswirtschaft auch mit ihren<br />

Vorbereitungen auf Solvency II. Hierdurch wird<br />

sich das Aufsichtssystem im Versicherungswesen<br />

fundamental verändern. Ziel ist, die europäischen<br />

Aufsichtsvorschriften zu harmonisieren<br />

und damit den Wettbewerb auf den Versicherungsmärkten<br />

in Europa zu stärken. Nach den<br />

neuen Regeln des Aufsichtsrechts berechnen<br />

die Unternehmen ihre Eigenmittelanforderungen<br />

zukünftig anhand eines Standardansatz oder<br />

Lagebericht 147


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

eines von der Aufsicht zertifizierten internen<br />

Modells. Im Kern bedeutet das: Je höher das<br />

Risiko, dem eine Versicherungsgesellschaft ausgesetzt<br />

ist, desto mehr Kapital wird sie vorhalten<br />

müssen. Noch wird das für das Versicherungsgeschäft<br />

notwendige Kapital nur auf einfache<br />

Weise berechnet, etwa mit Hilfe eines pauschalen<br />

Prozentsatzes der Prämien. Das tatsächliche<br />

Risikoprofil eines Versicherers wird damit nicht<br />

erfasst.<br />

Im Vergleich zum jetzigen System, Solvency I,<br />

zeigt der Entwurf der Rahmenrichtlinie weitere<br />

deutliche Verbesserungen, etwa die Möglichkeit<br />

einer flexibleren Kapitalanlage. Die europäische<br />

Versicherungswirtschaft kritisiert allerdings<br />

das vorgeschlagene Kategorisierungsund Limitierungssystem<br />

von Eigenmitteln, das sich an<br />

die Bankenwelt anlehnt: Im Entwurf werden<br />

Eigenmittel in Werthaltigkeitsklassen eingeteilt<br />

und ungerechtfertigterweise in ihrer Anrechnung<br />

begrenzt. Darüber hinaus gibt es Gesprächsbedarf<br />

bei den qualitativen Anforderungen an<br />

das interne Risikomanagement.<br />

Um das von der Europäischen Kommission<br />

angestrebte Ziel einer risikobasierten Versicherungsaufsicht<br />

zu erreichen, müssen aus Sicht<br />

der deutschen Versicherungswirtschaft auch alle<br />

Risikopuffer der Unternehmen voll anerkannt<br />

werden, beispielsweise in der Lebensversicherung<br />

die freie Rückstellung für Beitragsrückerstattung<br />

(RfB). Mit der neuen Rahmenrichtlinie<br />

sollte außerdem die Chance genutzt werden,<br />

eine neue Qualität der Gruppenbeaufsichtigung<br />

in Europa einzuführen. Damit würde die wirtschaftliche<br />

Realität von Versicherungskonzernen<br />

besser abgebildet werden können <strong>als</strong> bisher.<br />

Schließlich sollte das neue Aufsichtsrecht kleine<br />

und mittlere Unternehmen nicht überfordern.<br />

Der GDV sieht deshalb noch Nachbesserungsbedarf<br />

im Detail des aktuellen Richtlinienentwurfs.<br />

(Quelle: GDV, Jahrbuch 2007, Die Deutsche<br />

Versicherungswirtschaft)<br />

RIESTER-FÖRDERUNG AB 1. JANUAR 2008<br />

AUFGESTOCKT<br />

Die Grundzulage der Riester-Förderung zur privaten<br />

Vorsorge wurde planmäßig am 1. Januar<br />

2008 von 114 EUR auf 154 EUR angehoben.<br />

Zudem erhöhten sich die Zulagen pro Kind von<br />

138 EUR auf 185 EUR und für Neugeborene<br />

sogar auf 300 EUR pro Jahr. Die volle Förderung<br />

erhält derjenige, der mindestens 4 % (Vorjahr<br />

3 %) des in der Rentenversicherung beitragspflichtigen<br />

Einkommens aus dem Vorjahr anlegt,<br />

Zulagen inklusive.<br />

(Quelle: GDV, Jahrbuch 2007, Die Deutsche<br />

Versicherungswirtschaft)<br />

NEUZUGANG IM MARKT<br />

Auch im Jahr 2007 setzte sich der Trend zu langfristig<br />

ausgerichteten Vorsorgeverträgen in der<br />

Lebensversicherung fort. Vorsorgeverträge mit<br />

rentenförmiger Auszahlung hielten den größten<br />

Anteil am Neugeschäft in der Lebensversicherung.<br />

Besonders die Riester-Rente konnte an<br />

ihren Vorjahreserfolg anknüpfen – ihre Verbreitung<br />

stieg deutlich. 2007 wurden laut Schätzungen<br />

2,06 Mio. Riester-Verträge (+ 2,5 %)<br />

neu abgeschlossen – zum Großteil in Form von<br />

Einzel-Rentenversicherungen. Das Neuzugangsergebnis<br />

2007 belief sich Hochrechnungen zufolge<br />

insgesamt auf 7,38 Mio. Verträge (– 8,1 %)<br />

mit einer Versicherungssumme von 242,39 Mrd.<br />

EUR (– 3,6 %). Die auf das Jahr berechnete Beitragseinnahme<br />

erreichte bei Lebensversicherungen<br />

mit laufender Beitragszahlung 6,39 Mrd.<br />

EUR (– 2,0 %) und bei solchen gegen Einmalbeitrag<br />

11,59 Mrd. EUR (+ 0,2 %). Die Summe aus<br />

laufenden und Einmalbeiträgen sank auf 17,98<br />

Mrd. EUR (– 0,6 %).<br />

(Quelle: GDV, Ergebnisrundschreiben vom 24.1.2008:<br />

Vorläufige Ergebnisse zur 2007er Geschäftsentwicklung;<br />

Statistisches Rundschreiben Nr. 01/2008<br />

(Lebensversicherung i.e.S.)


BESTANDSENTWICKLUNG IM MARKT<br />

Die gebuchten Bruttobeiträge der Lebensversicherung<br />

erreichten 2007 laut Hochrechnung<br />

75,08 Mrd. EUR (+0,4 %). Dabei entfielen<br />

63,<strong>21</strong> Mrd. EUR (+ 0,3 %) auf laufende Beiträge<br />

und 11,87 Mrd. EUR (+ 1,1 %) auf Einmalbeiträge.<br />

Der Versicherungsbestand der Lebensversicherung<br />

belief sich zum 31. Dezember 2007<br />

BEITRAGSENTWICKLUNG<br />

Bezogen auf den laufenden Beitrag für ein Jahr<br />

erhöhte sich der Gesamtbestand an selbst abgeschlossenen<br />

<strong>Versicherungen</strong> auf 341,2 Mio.<br />

EUR (Vorjahr 326,0 Mio. EUR); dies entspricht<br />

einem Anstieg von 4,7 % gegenüber dem Vorjahr.<br />

Die verdienten Beiträge für eigene Rechnung<br />

lagen mit 384,8 Mio. EUR 14,7 % über dem<br />

Vorjahresniveau. Zu dieser Entwicklung hat im<br />

Wesentlichen die <strong>PB</strong> Index Garant Rente – das<br />

erste gemeinsame Produkt mit der <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG – mit einem Einmalbeitrag von<br />

36,9 Mio. EUR beigetragen.<br />

ENTWICKLUNG DES NEUZUGANGS<br />

Unser Unternehmen hat sich im Berichtsjahr<br />

wie erwartet entwickelt. Ingesamt wurde 2007<br />

ein Neugeschäft von 1,91 Mrd. EUR (Vorjahr<br />

2,22 Mrd. EUR) Versicherungssumme bzw. 44,6<br />

Mio. EUR (Vorjahr 47,9 Mio. EUR) bezogen auf<br />

den laufenden Beitrag für ein Jahr vermittelt.<br />

Im Einzelgeschäft erreichte der Vertrieb ein<br />

gleich bleibendes Neugeschäft von 1,26 Mrd.<br />

EUR Versicherungssumme (Vorjahr 1,26 Mrd.<br />

EUR). Bei Restschuldversicherungen wurde ein<br />

Neugeschäft von 90,9 Mio. EUR Versicherungssumme<br />

(Vorjahr 144,4 Mio. EUR) verzeichnet.<br />

Im Bereich der Bausparrisikoversicherung wirkt<br />

voraussichtlich auf insgesamt 93,16 Mio. Verträge<br />

(– 0,8 %) mit einer versicherten Summe<br />

von 2.430,41 Mrd. EUR (+ 2,1 %). Der laufende<br />

Beitrag für ein Jahr aus dem Bestand betrug<br />

63,18 Mrd. EUR (– 1,0 %).<br />

(Quelle: GDV, Ergebnisrundschreiben vom 24.1.2008:<br />

Vorläufige Ergebnisse zur 2007er Geschäftsentwicklung;<br />

Statistisches Rundschreiben Nr. 01/2008<br />

(Lebensversicherung i.e. S.))<br />

DIE BHW LEBENSVERSICHERUNG AG IM GESCHÄFTSJAHR 2007<br />

Die Einzelversicherungen trugen mit 318,4 Mio.<br />

EUR bzw. 82,4 % zu den gebuchten Beiträgen<br />

bei; hier spiegelt sich der hohe Anteil der<br />

Altersvorsorgeprodukte wider.<br />

Gebuchte Bruttobeiträge (in TEUR)<br />

400.000<br />

350.000<br />

300.000<br />

250.000<br />

200.000<br />

150.000<br />

100.000<br />

150.000<br />

280.695<br />

2004<br />

310.032<br />

2005<br />

336.995<br />

2006<br />

386.523<br />

2007<br />

sich die Niedrigzinsphase – mit einem Rückgang<br />

der Bauspardarlehensannahmequote – auf das<br />

Versicherungsvolumen aus; hier betrug das eingelöste<br />

Neugeschäft 0,50 Mrd. EUR Versicherungssumme<br />

(Vorjahr 0,75 Mrd. EUR). Der<br />

Bestand fiel hier auf 5,5 Mrd. EUR Versicherungssumme<br />

(Vorjahr 6,0 Mrd. EUR). Der Bestand<br />

im gesamten Einzelgeschäft erhöhte sich<br />

auf 10,5 Mrd. EUR Versicherungssumme (Vorjahr<br />

10,2 Mrd. EUR).<br />

Die Beitragssumme des Neugeschäfts im<br />

Einzelgeschäft erhöhte sich im Geschäftsjahr<br />

um 3,29 % auf 1.112,5 Mio. EUR (Vorjahr<br />

1.077,1 Mio. EUR).<br />

Lagebericht 149


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

BESTANDSENTWICKLUNG<br />

Die zahlenmäßige Entwicklung der Versichertengemeinschaft<br />

des selbst abgeschlossenen<br />

Geschäfts und die Aufgliederung nach Versicherungsarten,<br />

die Bestandteile dieses Lageberichts<br />

sind, werden ab Seite 184 dargestellt.<br />

Bei Einzelversicherungen wurden im Berichtsjahr<br />

53.701 (Vorjahr 51.086) Versicherungsscheine<br />

mit einer Versicherungssumme inklusive<br />

Dynamik von 1,26 Mrd. EUR (Vorjahr 1,26 Mrd.<br />

EUR) eingelöst. Im Bereich der Kollektivversicherungen<br />

wurden 45.647 (Vorjahr 71.947) Versicherungsverhältnisse<br />

mit einer Versicherungssumme<br />

von 0,65 Mrd. EUR (Vorjahr 0,96 Mrd.<br />

EUR) neu abgeschlossen; dabei wird die positive<br />

Entwicklung bei den kapitalbildenden Kollektivversicherungen<br />

vom Rückgang bei den Bausparrisikoversicherungen<br />

überlagert. Der Gesamtbestand<br />

setzt sich aus 985.347 (Vorjahr<br />

999.709) Versicherungsverhältnissen mit einer<br />

Versicherungssumme von 16,65 Mrd. EUR (Vorjahr<br />

16,78 Mrd. EUR) zusammen.<br />

KOSTENVERLAUF<br />

Die Abschlussaufwendungen beliefen sich auf<br />

49,4 Mio. EUR (Vorjahr 47,9 Mio. EUR). Die<br />

Verwaltungskosten verringerten sich auf 11,5<br />

Mio. EUR (Vorjahr 14,5 Mio. EUR). Das Gesamtkostenergebnis<br />

des Geschäftsjahres wurde auch<br />

durch die Erweiterung der EDV-Systeme im<br />

Zuge der Umsetzung der VVG-Reform und den<br />

Austausch der kompletten Produktpalette zum<br />

1. Januar 2008 belastet.<br />

Die gesamten Abschlussaufwendungen und<br />

die laufenden Verwaltungskosten waren dabei<br />

im 16. Jahr in Folge insgesamt durch rechnungsmäßig<br />

hierfür zur Verfügung stehende<br />

Mittel gedeckt.<br />

ERTRAGSLAGE<br />

Die Ertragslage des Unternehmens entspricht in<br />

den von uns betriebenen Versicherungszweigen<br />

kapitalbildende Lebensversicherung, Rentenversicherung,<br />

lebenslange Todesfallversicherung<br />

(Sterbegeld), Risikoversicherung, fondsgebundene<br />

Lebensversicherung, fondsgebundene Rentenversicherung,<br />

Rentenversicherung nach Alt-<br />

ZertG („Riester“), Rentenversicherung nach<br />

§ 10 EStG („Rürup“), Hinterbliebenenrenten-<br />

Zusatzversicherung, Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung,<br />

Unfall-Zusatzversicherung, Erwerbsminderungs-Zusatzversicherung,Restschuldversicherung<br />

sowie Bausparrisikoversicherung<br />

den hohen Erwartungen. Dadurch können wir<br />

eine – auch aus Sicht unserer Kunden – attraktive<br />

Marktposition besetzen sowie an die Aktionärin<br />

eine Dividende auf hohem Niveau auszuschütten<br />

und einen Gewinnvortrag ausweisen.<br />

GESCHÄFTSGEWINN<br />

Für das Geschäftsjahr 2007 wird ein Geschäftsgewinn<br />

in Höhe von 62,9 Mio. EUR (Vorjahr<br />

86,5 Mio. EUR) ausgewiesen. Davon wurden<br />

der Rückstellung für Beitragsrückerstattung<br />

42,8 Mio. EUR (Vorjahr 78,0 Mio. EUR) zugeführt.<br />

EINFLUSS DER WESENTLICHEN GEWINN- UND<br />

VERLUSTQUELLEN<br />

Die Entwicklung des Geschäftsergebnisses<br />

basierte auf einer Steigerung der verdienten<br />

Beiträge um 14,7 % (Vorjahr 10,3 %), der eine<br />

Erhöhung der Aufwendungen für Versicherungsfälle<br />

um 20,5 % (Vorjahr 6,0 %) gegenüberstand;<br />

die geschäftsplanmäßigen Mittel zur<br />

Deckung des Sterblichkeitsrisikos sowie des<br />

sonstigen Risikos waren höher <strong>als</strong> der tatsächliche<br />

Aufwand.<br />

Die gesunkenen laufenden Verwaltungskosten<br />

(–20,2 %) trugen zum guten Ergebnis bei. Die<br />

Verwaltungskostenquote gemäß GDV-Kennzahl<br />

sank von 4,3 % auf 3,0 %.<br />

Die Erträge aus Kapitalanlagen beeinflussten<br />

mit einem Rückgang von 10,3 % das Ergebnis<br />

wesentlich.<br />

Die Überschussbeteiligung konnte, bedingt<br />

durch die solide Ertragslage, erhöht werden.


LEISTUNGEN AN KUNDEN<br />

Zu den Leistungen zählen zum einen die Auszahlungen<br />

der vertraglich garantierten Renten<br />

und Versicherungsleistungen, die Aufwendungen<br />

für Rückkäufe und die bis zum Eintreten des<br />

Versicherungsfalls bzw. bis zur vorzeitigen Vertragsbeendigung<br />

von den Versicherungsnehmern<br />

erworbenen Überschussleistungen. Zum<br />

anderen gehört dazu auch der Zuwachs der<br />

bestehenden Leistungsverpflichtungen in Form<br />

von Erhöhungen der Deckungsrückstellungen<br />

und von Zuführungen zu den Überschussguthaben<br />

und zur Rückstellung für erfolgsabhängige<br />

Beitragsrückerstattung.<br />

Aufwendungen für Versicherungsfälle<br />

Die Aufwendungen für Versicherungsfälle (einschließlich<br />

Abläufe, Rückkäufe, Regulierungsaufwendungen<br />

und Veränderung der Rückstellung<br />

für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle)<br />

betrugen im Geschäftsjahr 77,1 Mio. EUR (Vorjahr<br />

64,0 Mio. EUR).<br />

Deckungsrückstellung<br />

Die Veränderung der übrigen versicherungstechnischen<br />

Netto-Rückstellungen (Deckungsrückstellung)<br />

im Berichtsjahr in Höhe von <strong>21</strong>5,0<br />

Mio. EUR (Vorjahr 161,1 Mio. EUR) resultiert im<br />

Wesentlichen aus dem Bestandswachstum. Um<br />

der zunehmenden Verringerung der Sicherheitsmargen<br />

bei Rentenversicherungen entgegenzuwirken,<br />

hat die Deutsche Aktuarvereinigung<br />

e.V. (DAV) im Jahr 2007 eine weitere Erhöhung<br />

der Reserven empfohlen. Bei der BHW Lebensversicherung<br />

AG wurden der Deckungsrückstellung<br />

zum 31. Dezember 2007 zusätzliche<br />

Beträge in Höhe von 1,7 Mio. EUR für die bestehenden<br />

Rententarife zugeführt. Die zusätzliche<br />

Deckungsrückstellung beläuft sich nunmehr<br />

auf 40,7 Mio. EUR.<br />

Beitragsrückgewähr<br />

Im Berichtsjahr wurden der Rückstellung für<br />

Beitragsrückerstattung 42,8 Mio. EUR (Vorjahr<br />

78,0 Mio. EUR) zugewiesen.<br />

BETEILIGUNGEN<br />

Die BHW Lebensversicherung AG ist seit 2003 an<br />

der Auffanggesellschaft Protektor Lebensversi-<br />

cherungs-AG, Berlin, beteiligt. Gesellschafter sind<br />

96 deutsche Lebensversicherungsunternehmen.<br />

ENTWICKLUNG DER KAPITALANLAGEN IM<br />

JAHR 2007<br />

Allgemeine Kapitalmarktentwicklung<br />

Das Jahr 2007 entwickelte sich für die Unternehmen<br />

sehr positiv. Trotz der stark gestiegenen<br />

Energiepreise (z. B. Rohöl + 58 %) konnten viele<br />

Branchen ihre Gewinne steigern. Wie in den<br />

vergangenen Jahren war der Export, trotz des<br />

gegenüber dem US-Dollar steigenden Euro, der<br />

Motor der guten Konjunktur.<br />

Die zur Jahresmitte sichtbar gewordenen<br />

Risiken der Finanzbranche aus Subprime-Krediten<br />

stellten den Kapitalmarkt und dort speziell den<br />

Geldmarkt vor bisher unbekannte Herausforderungen.<br />

Die Notenbanken haben in dem Zusammenhang<br />

Geschick bewiesen und dem Geldmarkt,<br />

trotz guter Konjunkturlage, ausreichend<br />

Liquidität zur Verfügung gestellt. Die Sicherungssysteme<br />

des deutschen Bankenmarktes erwiesen<br />

sich <strong>als</strong> verlässlich und konnten einzelne Finanzinstitute<br />

wieder auf eine solide Basis stellen.<br />

Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen<br />

schwankte im Jahr 2007 zwischen 3,69 % und<br />

4,68 % und lag zum Jahresende bei 4,32 %.<br />

Der Leitzins wurde von der Europäischen Zentralbank<br />

in zwei Schritten von 3,5 % auf 4,0 %<br />

angehoben.<br />

In diesem Umfeld stieg der DJ EURO STOXX 50<br />

Index 2007 um 7 %; der deutsche Aktienindex<br />

legte noch deutlich stärker um 22 % zu und<br />

konnte somit im fünften Jahr in Folge eine positive<br />

Wertentwicklung verzeichnen.<br />

Kapitalanlageverlauf bei der<br />

BHW Lebensversicherung AG<br />

Der Schwerpunkt der Vermögensanlage lag bis<br />

zum dritten Quartal 2007 auf Spezialfonds, die<br />

jeweils einen Total-Return-Ansatz verfolgten. Diese<br />

Anlagepolitik wurde im vierten Quartal dahingeh-<br />

Lagebericht 151


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

1.400.000<br />

1.200.000<br />

1.000.000<br />

800.000<br />

600.000<br />

400.000<br />

200.000<br />

end geändert, dass das Fondsportfolio liquidiert<br />

und in Direktanlagen im Festzinsbereich reinvestiert<br />

wurde.<br />

Diese Umschichtungen stellen sicher, dass<br />

die versicherungstechnischen Verpflichtungen<br />

auch langfristig bedient werden können.<br />

Die Käufe wurden zudem unter dem Aspekt<br />

durchgeführt, zukünftig eine hohe laufende Verzinsung<br />

zu erreichen, da im Jahr 2007 Zinspapiere<br />

erstm<strong>als</strong> wieder auf einem auch langfristig<br />

attraktiven Niveau erworben werden konnten.<br />

Zusammensetzung der Kapitalanlagen (in TEUR)<br />

762.075<br />

2004<br />

1.002.7<strong>21</strong><br />

2005<br />

1.223.658<br />

2006<br />

1.199.388<br />

2007<br />

• Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und<br />

Beteiligungen<br />

• Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche<br />

Wertpapiere<br />

• Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen,<br />

Darlehen und Einlagen bei Kreditinstituten<br />

• Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche<br />

Wertpapiere<br />

Die ausführliche Entwicklung und Zusammensetzung<br />

der Kapitalanlagen ist im Anhang<br />

dargestellt.<br />

Kapitalerträge<br />

Das laufende Ergebnis aus Kapitalanlagen belief<br />

sich auf 40,5 Mio. EUR (Vorjahr 57,7 Mio. EUR).<br />

Das außerordentliche Ergebnis stieg gegenüber<br />

dem Vorjahr von –2,3 Mio. EUR auf 10,1 Mio.<br />

EUR und wurde aus dem genannten Verkauf<br />

der Spezialfonds erzielt. Die Nettoverzinsung<br />

der Kapitalanlagen der BHW Lebensversicherung<br />

AG lag bei 4,2 % (Vorjahr 5,2 %).<br />

ETHISCHE, SOZIALE UND ÖKOLOGISCHE<br />

BELANGE BEI DER KAPITALANLAGE<br />

Die Kapitalanlage erfolgt nach den aufsichtsrechtlichen<br />

Bestimmungen hinsichtlich einer<br />

größtmöglichen Rentabilität und Sicherheit, um<br />

jederzeit die vereinbarten Versicherungsleistungen<br />

erbringen zu können.<br />

Stehen uns Anlagemöglichkeiten zur Verfügung,<br />

die besondere ethische, soziale und<br />

ökologische Belange berücksichtigen und die<br />

gleiche Rentabilität und Sicherheit besitzen wie<br />

andere Anlagen, so werden diese in der Regel<br />

bevorzugt ausgewählt.<br />

RÜCKSTELLUNGEN AUFGRUND DES<br />

BGH-URTEILS VOM 12. OKTOBER 2005<br />

Aufgrund der Entscheidungen des Bundesgerichtshofes<br />

(BGH) zum Treuhänderverfahren<br />

nach § 172 Abs. 2 Versicherungsvertragsgesetz<br />

(VVG) vom 12. Oktober 2005 wurden erstm<strong>als</strong><br />

im Jahr 2005 – ohne formale Anerkennung<br />

einer Leistungsverpflichtung (Rechtspflicht) –<br />

Rückstellungen (wie im Anhang erläutert) gebildet.<br />

Damit traf der Vorstand der BHW Lebensversicherung<br />

AG Vorsorge für den Fall, dass in<br />

Folge des BGH-Urteils Leistungsansprüche an<br />

das Unternehmen gestellt werden. Für alle<br />

betroffenen beitragsfreien Bestandsverträge<br />

wurde bereits 2006 die Deckungsrückstellung<br />

entsprechend des BGH-Urteils angepasst. Die<br />

Rückstellung für Rückkäufe wurde um bereits<br />

erstattete Beträge vermindert.


KUNDENZUFRIEDENHEIT<br />

Die Kundenzufriedenheit lässt sich an der Anzahl<br />

der Kundenbeschwerden bei der Bundesanstalt<br />

für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)<br />

sowie an der Stornoquote ablesen. Bei der BHW<br />

Lebensversicherung AG nahm die bereits niedrige<br />

BaFin-Beschwerde-Quote 2007 auf 0,033 ‰<br />

(Vorjahr 0,039 ‰) weiter ab. Damit hat die BHW<br />

Lebensversicherung AG im Vergleich zur Entwicklung<br />

der Branche eine gute Position erreicht.<br />

Die Stornoquote gemäß GDV-Kennzahl lag im<br />

Geschäftsjahr bei 6,6 %.<br />

MITARBEITER<br />

Bei der BHW Lebensversicherung AG waren<br />

2007 im Jahresdurchschnitt 102 fest angestellte<br />

Mitarbeiter beschäftigt, von denen 16,7 % über<br />

einen Hochschul-/Fachhochschulabschluss verfügen.<br />

Viele Mitarbeiter nahmen 2007 an Ausund<br />

Fortbildungsprogrammen teil; es konnten<br />

in diesem Rahmen auch zusätzliche, qualifiziertere<br />

Abschlüsse erzielt werden. Dass Ausbildung<br />

bei der BHW Lebensversicherung AG einen<br />

besonderen Stellenwert hat, zeigt sich auch an<br />

den acht Versicherungskaufleuten, die im Unternehmen<br />

ausgebildet werden (Stand am Ende des<br />

Geschäftsjahres). Außerdem unterstützt das<br />

Unternehmen die Ausbildung zum Aktuar (DAV).<br />

ZUKUNFTSASPEKTE DER BHW LEBENSVERSICHERUNG AG<br />

CHANCEN DER BHW LEBENSVERSICHERUNG AG<br />

Kapitalmarktentwicklung<br />

Bei der BHW Lebensversicherung AG liegen<br />

Chancen in einem Anstieg der Kapitalmarktzinsen,<br />

da wir <strong>als</strong> junges Unternehmen mit stark<br />

steigendem Bestand an kapitalbildenden <strong>Versicherungen</strong><br />

und damit stark wachsenden Kapitalanlagen<br />

von steigenden Zinsen überproportional<br />

profitieren. Eventuelle Kursverluste im<br />

Portfolio der festverzinslichen Werte bleiben<br />

dabei beherrschbar.<br />

UMWELTASPEKTE<br />

Durch die weitestgehende Nutzung und den<br />

weiteren Ausbau durchgängiger digitaler Prozesse<br />

bei der Antrags- und Bestandsbearbeitung<br />

unter Einbindung eines aktenlosen, elektronischen<br />

Archivs leistet die BHW Lebensversicherung<br />

AG einen Beitrag zur Reduzierung des<br />

Papierverbrauchs auf ein niedriges, umweltfreundliches<br />

Niveau.<br />

Unser Erfolg hat viele Gesichter. Darum danken<br />

wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im<br />

Außen- und Innendienst, die durch Fleiß und<br />

Einsatzbereitschaft zum Erfolg des Unternehmens<br />

beigetragen haben. Ferner gilt unser Dank<br />

den gewählten Arbeitnehmervertretern für die<br />

vertrauensvolle Zusammenarbeit im abgelaufenen<br />

Geschäftsjahr.<br />

Unser Dank gilt auch den für uns tätigen<br />

Vermittlern sowie allen Geschäftsfreunden. Sie<br />

haben sich um die weitere Vertiefung und<br />

Ausdehnung unserer Geschäftsbeziehungen<br />

verdient gemacht.<br />

Neugeschäft und Bestandswachstum<br />

Erhebliche Chancen ergeben sich auch aus der<br />

Ausweitung des Vertriebspotenzi<strong>als</strong> durch die<br />

neue Vertriebsvereinbarung mit der Deutschen<br />

Postbank AG, die vorsieht, dass unsere Gesellschaft<br />

alle Vertriebskanäle der Postbank<br />

bedient; aufgrund des damit verbundenen<br />

Bestandswachstums rechnen wir mit weiter<br />

steigenden Ergebnissen.<br />

Wir sollten außerdem aufgrund unseres Bestands<br />

an Risikoversicherungen von einem Anhalten<br />

der rückläufigen Sterblichkeit profitieren.<br />

Lagebericht 153


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

Umsetzung des neuen EU-Vermittlerrechts<br />

Mit der Inbetriebnahme der überarbeiteten<br />

Verkaufssysteme und Verteilung der Verkaufsmaterialien<br />

ist im Rahmen des neuen EU-Vermittlerrechts<br />

seit dem 22. Mai 2007 eine ganzheitliche,<br />

bedarfsorientierte und vor allem<br />

transparente Kundenberatung möglich. Dadurch<br />

erschließen sich für die Deutsche Postbank AG<br />

und die BHW Lebensversicherung AG u. a. neue<br />

Vertriebspotenziale, so dass mit deutlich höheren<br />

Versicherungssummen zu rechnen ist.<br />

Umsetzung des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG)<br />

Aus der Reform des Versicherungsvertragsgesetzes<br />

(VVG), das die Beziehungen zwischen<br />

Versicherungsnehmern, Versicherten und Versicherer<br />

auf eine ganz neue Basis stellt, ergibt<br />

sich die Chance, dass die Produkte der Lebensversicherer<br />

in der Bevölkerung eine wesentlich<br />

höhere Akzeptanz erfahren und sich dies positiv<br />

auf die Neugeschäftsentwicklung auswirkt.<br />

Im Sinne einer wertorientierten Steuerung<br />

werden wir die bisherige Ausrichtung auf Wachstum<br />

durch ertragreiches Neugeschäft und auf<br />

Erhöhung des Bestandswertes durch weitere Verbesserung<br />

der Kostensituation und des Ergebnisses<br />

im Kapitalanlagenbereich weiter fortführen;<br />

auf dieser Grundlage sehen wir gute<br />

Chancen, Marktvorteile zu erlangen und unsere<br />

Position im Wettbewerb zu stärken.<br />

RISIKEN DER ZUKÜNFTIGEN ENTWICKLUNG<br />

UND RISIKOMANAGEMENT<br />

In den ersten drei Quartalen 2007 nutzte die<br />

BHW Lebensversicherung AG ein eigenes Risikomanagementsystem,<br />

durch das Risiken identifiziert,<br />

erfasst und bewertet wurden. Darüber<br />

hinaus sah dieses Risikomanagementsystem das<br />

Aufzeigen und Nachhalten von Handlungsmaßnahmen<br />

zur Risikominimierung vor.<br />

Im Zusammenhang mit der Integration der<br />

BHW Lebensversicherung AG in den Talanx-<br />

Konzern nutzt die BHW Lebensversicherung AG<br />

seit dem vierten Quartal 2007 die Strukturen<br />

des Risikomanagements des Talanx-Konzerns.<br />

Neben der aktuellen Überwachung der Risikosituation<br />

haben wir durch die Nutzung des<br />

Risikomanagementsystems des Talanx-Konzerns<br />

Vorsorge getroffen, um unter Annahme und<br />

Simulation bestimmter Szenarien Risiken der<br />

weiteren Entwicklung unseres Unternehmens<br />

noch besser erkennen zu können. Dies ermöglicht<br />

es uns, noch früher Gegenmaßnahmen zu<br />

ergreifen, so dass die Beobachtung der Risiken<br />

über quantitative Merkmale noch differenzierter<br />

durchgeführt werden kann. Die bisher getroffenen<br />

Maßnahmen, wie Stresstests im Kapitalanlagenbereich,<br />

mehrjährige Solvabilitätsbetrachtungen,<br />

Zeitreihen der Entwicklung der<br />

Gesamtkosten zur Kostenanalyse sowie an die<br />

Auswertungen der Deutschen Aktuarvereinigung<br />

e. V. (DAV) im Bereich der Sterblichkeit<br />

und die daraus entwickelten Sterblichkeitstafeln<br />

unter Einbezug des zukünftigen Trends angelehnte<br />

eigene Betrachtungen, können damit<br />

wirkungsvoll ergänzt werden.<br />

Gemäß des Deutschen Rechnungslegungs-<br />

Standards Nr. 5-20 stellt sich die Risikosituation<br />

der BHW Lebensversicherung AG wie folgt dar:<br />

Versicherungstechnische Risiken: Die für das<br />

Risikomanagement relevanten versicherungstechnischen<br />

Risiken sind die biometrischen Risiken<br />

sowie Kosten-, Storno- und Zinsgarantierisiken.<br />

Versicherungstechnischen Risiken beugt die<br />

BHW Lebensversicherung AG durch den Abschluss<br />

angemessener Rückversicherungsverträge<br />

bei renommierten europäischen Rückversicherungsunternehmen<br />

mit hoher Bonität vor. Dabei<br />

werden Schäden, die eine bestimmte Größe<br />

übersteigen (Exzedenten), vom Rückversicherer<br />

getragen.<br />

Zurückgehenden versicherungstechnischen<br />

Margen wird durch zeitnahe Anpassung von<br />

Preisen, Bedingungen und der Überschussbeteiligung<br />

entgegengewirkt. Außerdem verfügt die<br />

BHW Lebensversicherung AG über ausreichend<br />

dotierte versicherungstechnische Rückstellungen;<br />

sie beliefen sich zum Ende des Geschäftsjahres<br />

2007 auf 1,44 Mrd. EUR.


Der aufsichtsrechtlich geforderten Solvabilität<br />

nach dem 2004 geänderten § 53 c Versicherungsaufsichtsgesetz<br />

(VAG) genügt die BHW<br />

Lebensversicherung AG zum 31. Dezember<br />

2007 mit einer Überdeckung der Solvabilitätsspanne<br />

von 248,9 % (Vorjahr 260,8 %).<br />

Biometrische Risiken: Biometrische Risiken<br />

können dadurch entstehen, dass der Versicherer<br />

bei der Beitragskalkulation die Eintrittswahrscheinlichkeiten<br />

für den Leistungsfall f<strong>als</strong>ch einschätzt.<br />

Aufgrund des Vorsichtsgebots sind in<br />

den Beiträgen hinsichtlich der biometrischen<br />

Rechnungsgrundlagen, die für die Lebensversicherung<br />

von fundamentaler Bedeutung sind,<br />

nicht unerhebliche Sicherheitsmargen enthalten.<br />

Diese Sicherheitsmargen werden regelmäßig<br />

durch Vergleich der erwarteten mit den tatsächlich<br />

beobachteten Leistungsfällen überprüft.<br />

Die Beurteilung des Langlebigkeitsrisikos<br />

ist für die Bildung von Rückstellungen in der<br />

Rentenversicherung von besonderer Bedeutung.<br />

Bei laufenden Rentenversicherungen wird eine<br />

zunehmende Verringerung der Sicherheitsmargen<br />

hinsichtlich der Sterblichkeit beobachtet.<br />

Die BHW Lebensversicherung AG hat deshalb<br />

die von der Deutschen Aktuarvereinigung e. V.<br />

(DAV) empfohlene Sterbetafel, die zurzeit die<br />

aktuellste Basis darstellt und nach allen aktuellen<br />

Erkenntnissen ausreichende Sicherheitsmargen<br />

enthält, für die Bewertung der Deckungsrückstellung<br />

für den Bestand zum 31. Dezember<br />

2007 genutzt und zusätzliche Beträge der<br />

Deckungsrückstellung zugeführt. Die DAV prüft<br />

weiterhin jährlich, ob die in den Sterbetafeln<br />

enthaltenen Sicherheitsmargen in Zukunft weiter<br />

ausgebaut werden sollten. Neuere Erkenntnisse<br />

zur Sterblichkeitsentwicklung oder eine<br />

weitere von der DAV empfohlene Stärkung der<br />

Sicherheitsmargen können zu weiteren Zuführungen<br />

zur Deckungsrückstellung führen.<br />

Neben dem Langlebigkeitsrisiko sind für das<br />

von uns betriebene Geschäft noch das Todesfall-,<br />

Unfalltodesfall-, Berufsunfähigkeits- und<br />

Erwerbsminderungsrisiko maßgebend. Unsere<br />

Beobachtungen zeigen, dass in allen der Deckungsrückstellungsberechnung<br />

zugrunde liegenden<br />

biometrischen Rechnungsgrundlagen<br />

ausreichende Sicherheitsmargen enthalten sind.<br />

Einer Antiselektion bei der Antragsannahme<br />

wird durch mit renommierten Rückversicherern<br />

abgestimmte Zeichnungsrichtlinien entgegengewirkt.<br />

Diese Richtlinien werden möglichst zeitnah<br />

an neueste Erkenntnisse angepasst und<br />

ihre Anwendung intern laufend überwacht.<br />

Kostenrisiken: Das Kostenrisiko besteht für<br />

Versicherer darin, dass die in den Beiträgen und<br />

in der Deckungsrückstellung enthaltenen Kostenbestandteile<br />

nicht ausreichen, um die insgesamt<br />

anfallenden Kosten zu decken. Für die<br />

BHW Lebensversicherung AG hat dieses Risiko<br />

aktuell nur geringe Bedeutung, da das Kostenergebnis<br />

bereits im 16. Jahr in Folge positiv<br />

ausgefallen ist.<br />

Stornorisiken: Das Stornorisiko besteht für<br />

den Versicherer im Wesentlichen darin, dass im<br />

Falle der Kündigung in den ersten Jahren der<br />

Vertragslaufzeit Forderungen gegenüber Versicherungsnehmern<br />

aufgelöst werden, ohne dass<br />

in gleichem Maße Forderungen geltend gemacht<br />

werden können. Bei der BHW Lebensversicherung<br />

AG wird das Stornorisiko durch angemessene<br />

Wertberichtigung der aktivierten Forderungen<br />

berücksichtigt. Für das Geschäftsjahr<br />

wurde eine Pauschalwertberichtigung von<br />

1,9 Mio. EUR vorgenommen.<br />

Stornowahrscheinlichkeiten wurden bei der<br />

Berechnung der versicherungstechnischen Rückstellungen<br />

nicht angesetzt.<br />

Zinsgarantierisiken: Zinsgarantierisiken können<br />

für den Versicherer aus der aktuellen Kapitalanlagestruktur<br />

sowie aus langfristigen Veränderungen<br />

am Kapitalmarkt resultieren. Für die<br />

Lebensversicherung ist eine anhaltende Niedrigzinsphase<br />

von besonderer Bedeutung, da für<br />

die Neuanlage von Sparbeiträgen in Teilbeständen<br />

dann nicht für alle eingegangenen Zinsga-<br />

Lagebericht 155


<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG <strong>PB</strong> Versicherung AG <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG BHW Lebensversicherung AG<br />

rantien ein entsprechend höherer Marktzins zur<br />

Verfügung steht. Wenn dies nur für Teilbestände<br />

gilt, der zu erwirtschaftende Gesamtzins jedoch<br />

unterhalb des erzielten Zinses liegt, ist die<br />

Bedienung der Rückstellungen nicht gefährdet.<br />

Für die dauerhafte Erwirtschaftung der Garantieverzinsung<br />

ist das Kapitalanlageergebnis von<br />

besonderer Bedeutung. Aufgrund der kürzeren<br />

Duration der Kapitalanlagen gegenüber den<br />

passivseitigen Verpflichtungen besteht neben<br />

dem Neuanlagerisiko auch ein Wiederanlagerisiko.<br />

Den Risiken der Neu- und Wiederanlage<br />

begegnen wir, indem die zukünftigen Zahlungsströme<br />

im Unternehmen im Rahmen unserer<br />

Kapitalanlagestrategie aufeinander abgestimmt<br />

werden. Wir haben in unserer Kapitalanlage<br />

bezüglich der Auswahl der Anlageklassen alle<br />

Maßnahmen getroffen, um die notwendigen<br />

Erträge zu erwirtschaften. Die mit den Kapitalanlagen<br />

verbundenen Risiken werden im<br />

Abschnitt „Kapitalanlagerisiken“ im Detail dargestellt.<br />

Das Risiko langfristiger Garantiezinszusagen<br />

wurde zusätzlich durch die Absenkung des<br />

Rechnungszinses auf 2,25 % für ab 2007 abgeschlossene<br />

Versicherungsverträge stabilisiert.<br />

Wir gehen davon aus, dass sich der durchschnittliche<br />

Rechnungszins im Bestand bei der<br />

erwarteten Neugeschäftsentwicklung weiterhin<br />

vermindern wird.<br />

Darüber hinaus wird die Angemessenheit der<br />

Rechnungsgrundlage Zins vom Verantwortlichen<br />

Aktuar mit Hilfe eines von der Deutschen Aktuarvereinigung<br />

e.V. (DAV) vorgeschlagenen Verfahrens<br />

geprüft. Auf Grundlage der aktuellen<br />

Unternehmensplanung wird im Rahmen dieses<br />

Tests die Solvabilität des Unternehmens ermittelt.<br />

Die BHW Lebensversicherung AG erfüllt<br />

die Solvabilitätsanforderungen für den aktuellen<br />

Projektionszeitraum von 2008 bis 2010 mit<br />

einer deutlichen Überdeckung.<br />

Die Berechnung der Deckungsrückstellung<br />

erfolgt mit dem vereinbarten garantierten Rech-<br />

nungszins; der zulässige Höchstrechnungszins<br />

gemäß Deckungsrückstellungsverordnung<br />

(DeckRV) wird nicht überschritten.<br />

Risiken aus dem Ausfall von Forderungen:<br />

Forderungen von Versicherern gegenüber Kunden,<br />

Vermittlern und Rückversicherern unterliegen<br />

grundsätzlich einem Ausfallrisiko. Die zum<br />

Bilanzstichtag 31. Dezember 2007 mehr <strong>als</strong><br />

90 Tage ausstehenden Forderungen gegenüber<br />

Kunden sind in der im Anhang zur Bilanz aufgeführten<br />

Position „Forderungen an Versicherungsnehmer“<br />

enthalten. Gegenüber Rückversicherern<br />

bestehen zum Bilanzstichtag keine<br />

Forderungen.<br />

Kapitalanlagerisiken: Im Kapitalanlagebereich<br />

begegnen wir Zins-, Kurs- und Währungsrisiken<br />