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Bewährtes weiterdenken - PB Versicherungen

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<strong>Bewährtes</strong> <strong>weiterdenken</strong><br />

Geschäftsbericht 2009<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG | <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG | <strong>PB</strong> Versicherung AG | <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG


<strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong><br />

Kennzahlen<br />

2009 2008 Veränderung<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Gebuchte Bruttobeiträge<br />

Versicherungsbestand –<br />

Mio. EUR 496,3 454,0 9,3 %<br />

Versicherungssumme<br />

Mio. EUR<br />

16.683,6<br />

16.946,4<br />

-1,6 %<br />

Ausgezahlte Versicherungsleistungen Mio. EUR 109,8 98,3 11,7 %<br />

Bestand an Kapitalanlagen Mio. EUR 2.004,6 1.679,3 19,4 %<br />

Erträge aus Kapitalanlagen Mio. EUR 102,2 75,7 35,0 %<br />

Nettorendite<br />

Überschussbeteiligung ohne<br />

in % 5,3 3,0 76,7 %<br />

Schlussüberschussanteil<br />

in %<br />

4,5<br />

4,5<br />

0,0 %<br />

<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG<br />

Gebuchte Bruttobeiträge<br />

Versicherungsbestand –<br />

Mio. EUR 193,3 201,2 -3,9 %<br />

Versicherungssumme<br />

Mio. EUR<br />

5.434,1<br />

5.585,8<br />

-2,7 %<br />

Ausgezahlte Versicherungsleistungen Mio. EUR 49,2 41,9 17,4 %<br />

Bestand an Kapitalanlagen Mio. EUR 876,1 752,0 16,5 %<br />

Erträge aus Kapitalanlagen Mio. EUR 38,6 32,4 19,1 %<br />

Nettorendite<br />

Überschussbeteiligung ohne<br />

in % 4,5 4,2 7,1 %<br />

Schlussüberschussanteil<br />

in %<br />

4,0<br />

4,0<br />

0,0 %<br />

<strong>PB</strong> Versicherung AG<br />

Gebuchte Bruttobeiträge Mio. EUR 14,7 15,7 -6,4 %<br />

Versicherungsbestand Stück 72 851 72 393 0,6 %<br />

Ausgezahlte Versicherungsleistungen Mio. EUR 2,7 3,6 -25,0 %<br />

Bestand an Kapitalanlagen Mio. EUR 30,0 24,9 20,5 %<br />

Erträge aus Kapitalanlagen TEUR 991 819 21,0 %


Inhalt<br />

Die Rückantwort zur Bestellung des Geschäftsberichts<br />

finden Sie auf der letzten Seite.<br />

4 Û Vorwort<br />

6 Û Organe<br />

8 Û Die <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong> im Überblick<br />

Û <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

13 Û Lagebericht<br />

42 Û Ergänzung zum Lagebericht<br />

47 Û Jahresabschluss<br />

48 Û Bilanz<br />

52 Û Gewinn- und Verlustrechnung<br />

54 Û Anhang<br />

78 Û Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer 2010<br />

190 Û Bestätigungsvermerk des Abschluss prüfers<br />

192 Û Bericht des Aufsichtsrats<br />

Û <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG<br />

195 Û Lagebericht<br />

220 Û Ergänzung zum Lagebericht<br />

225 Û Jahresabschluss<br />

226 Û Bilanz<br />

230 Û Gewinn- und Verlustrechnung<br />

232 Û Anhang<br />

252 Û Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer 2010<br />

268 Û Bestätigungsvermerk des Abschluss prüfers<br />

270 Û Bericht des Aufsichtsrats<br />

Û <strong>PB</strong> Versicherung AG<br />

273 Û Lagebericht<br />

295 Û Jahresabschluss<br />

296 Û Bilanz<br />

298 Û Gewinn- und Verlustrechnung<br />

299 Û Anhang<br />

316 Û Bestätigungsvermerk des Abschluss prüfers<br />

318 Û Bericht des Aufsichtsrats<br />

Û <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG<br />

321 Û Lagebericht<br />

340 Û Ergänzung zum Lagebericht<br />

343 Û Jahresabschluss<br />

344 Û Bilanz<br />

346 Û Gewinn- und Verlustrechnung<br />

347 Û Anhang<br />

362 Û Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer 2010<br />

364 Û Bestätigungsvermerk des Abschluss prüfers<br />

366 Û Bericht des Aufsichtsrats<br />

371 Û Impressum<br />

Kennzahlen · Inhalt | 3


<strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong><br />

Vorwort<br />

Sehr geehrte Damen und Herren,<br />

das Jahr 2009 stand im Zeichen der schwersten Finanz- und Wirtschaftskrise seit der Weltwirtschaftskrise<br />

in den 1930er Jahren. In diesem historischen „Ausnahmeumfeld“ hat sich die deutsche Versicherungswirtschaft<br />

– allen voran die deutschen Lebensversicherer – als kontinuierlich stabil erwiesen. Wir Lebensversicherer<br />

haben gezeigt, dass Investitionen in unsere Produkte auch langfristig sicher sind: Wir in vestieren<br />

traditionell nach den Grundsätzen der Sicherheit, Liquidität und Rentabilität sowie der Mischung<br />

und Streuung. Unsere Kunden belohnen diese umsichtige Kapitalanlage mit ihrem Vertrauen in unsere<br />

Gesellschaften. Sie können sich darauf verlassen, dass wir unsere Leistungsversprechen auch in wirtschaftlich<br />

schwierigen Zeiten erfüllen können und damit ihrem gestiegenen Bedürfnis nach Sicherheit<br />

in der (Alters-)Vorsorge nachkommen.<br />

Dieses ungebrochene Vertrauen der Kunden in unsere Gesellschaften sowie das Bedürfnis nach Sicherheit<br />

wirkte sich im Jahr 2009 positiv auf unser Geschäft aus: Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen<br />

um fast 5 % auf 718,6 Mio. EUR.<br />

Auch die Finanzstärke eines Unternehmens ist in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ein wichtiger Sicherheitsindikator:<br />

Dass auf die Finanzstärke der <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong> Verlass ist, belegten im Jahr 2009<br />

zahlreiche erstklassige Bewertungen von renommierten Ratingagenturen: Standard & Poor’s, Assekurata<br />

und Morgen & Morgen belohnten die <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong> dank der hohen Finanzstärke, der Qualität<br />

der Produkte sowie dem kundenorientierten Service mit durchweg sehr guten Beurteilungen.<br />

Von unserer hohen Finanzkraft profitieren unsere Kunden. Sie erhalten für ihre Lebens- und Rentenversicherungen<br />

im Jahr 2010 eine Gesamtverzinsung, die wir auf Vorjahresniveau und somit über<br />

Marktniveau halten konnten. Mit dieser Verzinsung zählen wir – wie schon in den Vorjahren – laut der<br />

aktuellen Assekurata-Studie zu den TOP-Playern im deutschen Versicherungsmarkt.<br />

Wir arbeiten tagtäglich daran, unsere Marktstellung weiter auszubauen und unseren Kunden als<br />

sicherer und verlässlicher Partner in allen Lebenslagen zur Seite zu stehen. Egal, was die Zukunft bringt –<br />

wir sind mit den <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong> bestens aufgestellt und werden sie meistern – im Sinne unserer<br />

Kunden und Mitarbeiter.<br />

Mit freundlichen Grüßen<br />

Stephan Spital<br />

Vorstandsvorsitzender der <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong>


Der Vorstandsvorsitzende der <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong>: Stephan Spital<br />

Vorwort | 5


<strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong><br />

Organe<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Aufsichtsrat<br />

Norbert Kox,<br />

Bergisch Gladbach<br />

Vorsitzender<br />

Mitglied des Vorstands der<br />

Talanx AG<br />

Dr. Martin Wienke, Hannover<br />

Stellvertretender<br />

Vorsitzender<br />

Generalbevollmächtigter der<br />

Talanx AG<br />

(bis 31. Dezember 2009)<br />

Jürgen Gausepohl, Bonn<br />

Bereichsleiter Produktmanagement<br />

Anlage und Vorsorge der<br />

Deutschen Postbank AG<br />

Dr. Heinz-Peter Roß, Gräfelfing<br />

Mitglied des Vorstands der<br />

Talanx AG<br />

(seit 1. Januar 2010)<br />

Manfred Wagner, Essen<br />

Unternehmer<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

Paul Jud, Neunkirchen<br />

Betriebsinspektor<br />

(seit 23. Februar 2009)<br />

Roman Kohl, Saarbrücken<br />

Dipl. Betriebswirt (WA)<br />

(seit 23. Februar 2009)<br />

<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG<br />

Aufsichtsrat<br />

Norbert Kox,<br />

Bergisch Gladbach<br />

Vorsitzender<br />

Mitglied des Vorstands der<br />

Talanx AG<br />

Dr. Martin Wienke, Hannover<br />

Stellvertretender<br />

Vorsitzender<br />

Generalbevollmächtigter der<br />

Talanx AG<br />

(bis 31. Dezember 2009)<br />

Jürgen Gausepohl, Bonn<br />

Bereichsleiter Produktmanagement<br />

Anlage und Vorsorge der<br />

Deutschen Postbank AG<br />

Götz Hartmann, Gehrden<br />

Rechtsanwalt<br />

Dr. Michael Meyer, Bonn<br />

Mitglied des Vorstands der<br />

Deutschen Postbank AG<br />

Dr. Heinz-Peter Roß, Gräfelfing<br />

Mitglied des Vorstands der<br />

Talanx AG<br />

(seit 1. Januar 2010)<br />

Manfred Wagner, Essen<br />

Unternehmer<br />

<strong>PB</strong> Versicherung AG<br />

Aufsichtsrat<br />

Norbert Kox,<br />

Bergisch Gladbach<br />

Vorsitzender<br />

Mitglied des Vorstands der<br />

Talanx AG<br />

Manfred Wagner, Essen<br />

Stellvertretender<br />

Vorsitzender<br />

(seit 2. April 2009)<br />

Unternehmer<br />

Jürgen Gausepohl, Bonn<br />

Bereichsleiter Produktmanagement<br />

Anlage und Vorsorge der<br />

Deutschen Postbank AG<br />

Götz Hartmann, Gehrden<br />

Rechtsanwalt<br />

Hans-Jürgen Löckener,<br />

Deisenhofen<br />

Mitglied des Vorstands der<br />

Proactiv Holding AG<br />

(vom 2. April 2009 bis<br />

31. Dezember 2009)<br />

Dr. Michael Meyer, Bonn<br />

Mitglied des Vorstands der<br />

Deutschen Postbank AG<br />

Ulrich Rosenbaum, Brühl<br />

Mitglied des Vorstands der<br />

Proactiv Holding AG<br />

(vom 1. Januar 2009 bis<br />

31. März 2009)<br />

Dr. Heinz-Peter Roß, Gräfelfing<br />

Mitglied des Vorstands der<br />

Talanx AG<br />

(seit 1. Januar 2010)<br />

<strong>PB</strong> Pensionsfonds AG<br />

Aufsichtsrat<br />

Stephan Spital,<br />

Burscheid<br />

Vorsitzender<br />

Mitglied des Vorstands der<br />

Proactiv Holding AG<br />

Ralf Stemmer, Königswinter<br />

Stellvertretender<br />

Vorsitzender<br />

Mitglied des Vorstands der<br />

Deutschen Postbank AG<br />

Jürgen Gausepohl, Bonn<br />

Bereichsleiter Produktmanagement<br />

Anlage und Vorsorge der<br />

Deutschen Postbank AG<br />

Reinhard W. Haas, Meerbusch<br />

Mitglied des Vorstands der<br />

Postbank Finanzberatung AG<br />

Barbara Riebeling, Köln<br />

Mitglied des Vorstands der<br />

Proactiv Holding AG<br />

Ulrich Rosenbaum, Brühl<br />

Mitglied des Vorstands der<br />

Proactiv Holding AG


Der Vorstand der <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong>: Iris Klunk, Ulrich Rosenbaum, Silke Fuchs, Barbara Riebeling, Stephan Spital (Vorstandsvorsitzender) (v.l.)<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG<br />

<strong>PB</strong> Versicherung AG<br />

Vorstand<br />

Stephan Spital, Burscheid<br />

Vorsitzender<br />

Silke Fuchs, Baesweiler<br />

Iris Klunk, Haan<br />

Barbara Riebeling, Köln<br />

(seit 2. April 2009)<br />

Ulrich Rosenbaum, Brühl<br />

(seit 2. April 2009)<br />

<strong>PB</strong> Pensionsfonds AG<br />

Vorstand<br />

Silke Fuchs, Baesweiler<br />

Dieter Müller, Troisdorf<br />

(bis 30. Juni 2009)<br />

Clemens Vatter, Börnsen<br />

(seit 1. Juli 2009)<br />

Organe | 7


<strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong> und Postbank –<br />

erfahrene Vorsorgespezialisten für eine<br />

gesicherte Zukunft<br />

Die Zeiten ändern sich rasant – und mit ihnen die Anforderungen an zukunftsfähige Vorsorgelösungen.<br />

Die <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong> entwickeln gemeinsam mit der Postbank innovative Produkte, die kontinuierlich auf die<br />

sich wandelnden Bedürfnisse und Wünsche der Kunden angepasst werden können – und dennoch einfach,<br />

ver ständlich und vor allem sicher bleiben.


<strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong><br />

<strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong><br />

Versicherungsvertrieb über die Multikanalbank Postbank<br />

Konzernverbund – im Team mit starken Partnern<br />

Im Jahr 1998 gründete die Talanx gemeinsam<br />

mit der Postbank die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG<br />

und die <strong>PB</strong> Versicherung AG, die seitdem unter<br />

der Marke „<strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong>“ am Markt agieren.<br />

Heute umfassen die <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong> insgesamt<br />

fünf Gesellschaften, die sich auf verschiedene<br />

Produktbereiche spezialisiert haben:<br />

Û Die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG konzentriert<br />

sich auf Produkte der privaten Altersvorsorge.<br />

Û Die <strong>PB</strong> Versicherung AG hat sich auf Unfallversicherungen<br />

spezialisiert.<br />

Û Die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG ist als Spezialversicherer<br />

im Bereich Payment Protection<br />

tätig.<br />

Û Kerngeschäft der <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG und<br />

der <strong>PB</strong> Pensionskasse AG ist die betriebliche<br />

Altersversorgung.<br />

Hauptaktionär aller Gesellschaften ist die Proactiv<br />

Holding AG, die als Zwischenholding die Aktivitäten<br />

des Geschäftsfelds Bancassurance innerhalb<br />

des Talanx-Konzerns bündelt. Der Talanx-<br />

Konzern mit Sitz in Hannover ist mit erwarteten<br />

Bruttoprämieneinnahmen von rund 21 Mrd. EUR<br />

für das Jahr 2009 die drittgrößte deutsche Versicherungsgruppe.<br />

Die Versicherungsprodukte der <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong><br />

werden exklusiv über die Vertriebswege<br />

der Postbank verkauft.<br />

Vertriebskonzept – hohe Spezialisierung<br />

auf den Partner Postbank<br />

Die <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong> entwickeln für ihren<br />

Partner Postbank leistungsstarke Finanz- und<br />

Vorsorgelösungen, die vollständig in die Marke<br />

Postbank integriert sind. Im Sinne der Multikanalstrategie<br />

der Postbank erfolgt der Verkauf dieser<br />

Produkte über die sieben Vertriebswege der<br />

Postbank – an sieben Tagen in der Woche, rund um<br />

die Uhr.<br />

Mit dem nötigen Versicherungs-Know-how werden<br />

die Mitarbeiter dieser Vertriebswege von<br />

den insgesamt 60 Key Account Managern der<br />

<strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong> ausgestattet. Diese führen<br />

mit ihnen Schulungen durch, unterstützen die<br />

Vertriebsmitarbeiter am Point of Sale und sind<br />

Ansprechpartner für die Führungskräfte der<br />

Postbank. Auf einen eigenen Außendienst verzichten<br />

die <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong> bewusst.<br />

Produktentwicklung – Hand in Hand mit<br />

der Postbank<br />

Alle Produkte werden in enger Zusammenarbeit<br />

mit der Postbank entwickelt. Sie sind vollständig<br />

in das Corporate Design und Produktportfolio<br />

des Bankpartners eingebunden und optimal auf<br />

die gemeinsamen Kunden zugeschnitten.<br />

Das Produktspektrum der <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong><br />

umfasst folgende Vorsorgemodelle:<br />

Û Staatlich geförderte Riester- und Rürup-Renten<br />

Û Klassische und fondsgebundene Rentenversicherungen<br />

Û Sofort beginnende Rentenversicherungen<br />

Û Alle fünf Durchführungswege in der betrieblichen<br />

Altersversorgung<br />

Û Unfallschutz für die ganze Familie<br />

Û Unfallschutz für die Generationen 50+<br />

Û Risikolebensversicherungen<br />

Û Kreditlebensversicherungen mit Dreifachschutz<br />

gegen Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfähigkeit<br />

und Tod<br />

Überschussbeteiligung – stabil zugunsten<br />

der Kunden<br />

Die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG hat für 2010 das<br />

überdurchschnittlich hohe Niveau der Überschussbeteiligung<br />

zugunsten ihrer Kunden gehalten.<br />

Mit einer Überschussbeteiligung von 4,5 %<br />

zuzüglich eines Schlussüberschusses von 0,7 %<br />

können die Versicherten in der Regel vom unverändert<br />

hohen Niveau der Überschussbeteiligung<br />

von 5,2 % profitieren. Der Marktdurchschnitt liegt<br />

bei 4,86 %.<br />

(Quelle: ASSEKURATA Marktstudie 2010: Die Überschussbeteiligung<br />

in der Lebensversicherung)


Gebuchte Bruttobeiträge 1) (in Mio. EUR)<br />

1) HGB<br />

17,6<br />

2000<br />

56,1<br />

2002<br />

108,2<br />

2004<br />

283,7<br />

2006<br />

703,0<br />

2007<br />

Geschäftsentwicklung – positiv trotz<br />

anhaltender Finanzkrise<br />

707,5<br />

2008<br />

Trotz der weitreichenden Folgen der weltweiten<br />

Finanzkrise blicken die <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong> auf<br />

eine positive Geschäftsentwicklung im Jahr 2009<br />

zurück: Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen um<br />

fast 5 % auf 718,6 Mio. EUR. Ausschlaggebend für<br />

diese positive Entwicklung war vor allem der Anstieg<br />

der Einmalbeiträge der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG – dem Spezialversicherer für Altersvorsorgeprodukte<br />

der <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong> – um<br />

über 50 % auf 128,5 Mio. EUR.<br />

Auszeichnungen – Top bewertete Unternehmen<br />

und Produkte<br />

Die <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong> wurden im Jahr 2009 von<br />

zahlreichen Ratingagenturen mit Bestnoten ausgezeichnet:<br />

Û Standard & Poor’s bewertete die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG und die <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG im Juli 2009 zum ersten Mal. Der<br />

weltweit führende Anbieter von Ratings,<br />

Finanzmarktinformationen und Research vergab<br />

für beide Unternehmen ein sehr gutes<br />

„A“. Der Ausblick lautet: „stable“.<br />

742,9<br />

2009<br />

Û Im September 2009 verlieh die Assekurata<br />

Assekuranz Rating-Agentur der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG bereits zum zweiten Mal das<br />

Qualitätsurteil „A+/Sehr gut“. Der Schwerpunkt<br />

lag dabei auf den Aspekten Sicherheit, Kundenorientierung,<br />

Gewinnbeteiligung, Erfolg<br />

und Wachstum. Exzellent bewertete Assekurata<br />

die überdurchschnittlich hohe Ausstattung<br />

der Sicherheitsmittel, die deutlich über<br />

dem Marktdurchschnitt liegt.<br />

Û Der Wiener Finanzwissenschaftler Professor<br />

Jörg Finsinger untersuchte exklusiv für die<br />

WirtschaftsWoche (Ausgabe November 2009)<br />

die Finanzstärke deutscher Lebensversicherungen.<br />

Die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG und<br />

die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG schafften es<br />

zum wiederholten Male mit 14 weiteren Anbietern<br />

in die 5-Sterne-Klasse der finanzstärksten<br />

Unternehmen.<br />

Û Bereits im Oktober 2008 verlieh das unabhängige<br />

Analysehaus Morgen & Morgen GmbH<br />

der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG erstmals ihr<br />

****-Rating („sehr gut“). Den Belastungstest<br />

bestand die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG im<br />

Jahr 2009 mit „ausgezeichnet“.<br />

Ebenso erfolgreich schnitten die <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong><br />

bei Produktvergleichen im Jahr 2009 ab.<br />

<strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong> | 11<br />

Unternehmensratings<br />

2) Versicherungsratings sind<br />

Meinungsäußerungen über<br />

die Finanzkraft eines Versicherers,<br />

nicht aber Empfehlungen<br />

zu dessen Produkten.<br />

Informationen über die<br />

aktuellen Ratings finden Sie<br />

auf www.standardandpoors.<br />

com oder telefonisch über<br />

+ 49 69 33 99 91 52.<br />

2)


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Lagebericht<br />

14 Û Geschäftstätigkeit, Organisation und Struktur<br />

18 Û Strategie<br />

19 Û Märkte und wirtschaftliche Rahmenbedingungen<br />

22 Û Rechtliche und regulatorische Rahmenbedingungen<br />

24 Û Geschäftsentwicklung der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

26 Û Finanz- und Vermögenslage der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

28 Û Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren<br />

31 Û Risikobericht<br />

33 Û Risiken der künftigen Entwicklung<br />

37 Û Beziehungen zu verbundenen Unternehmen<br />

37 Û Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ablauf<br />

des Geschäftsjahres<br />

38 Û Prognosebericht der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

42 Û Ergänzung zum Lagebericht<br />

Lagebericht | 13<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Lagebericht<br />

Geschäftstätigkeit, Organisation und Struktur<br />

Der unternehmenspolitische Hintergrund<br />

Die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG ist eine 100-pro-<br />

zentige Tochtergesellschaft der Proactiv Holding<br />

AG, die als Zwischenholding die Aktivitäten des<br />

Geschäftsfelds Bancassurance innerhalb des<br />

Talanx-Konzerns bündelt. Der Talanx-Konzern<br />

mit Sitz in Hannover ist mit erwarteten Bruttoprämieneinnahmen<br />

von rund 21 Mrd. EUR für das<br />

Jahr 2009 die drittgrößte deutsche Versicherungsgruppe.<br />

Die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG bildet zusammen<br />

mit der <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG, der<br />

<strong>PB</strong> Versicherung AG, der <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG<br />

und der <strong>PB</strong> Pensionskasse AG die „<strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong>“,<br />

Partner der Postbank. Die einzelnen Gesellschaften<br />

haben sich auf folgende Produkte spezialisiert:<br />

Û <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG:<br />

Spezialversicherer für Altersvorsorgeprodukte<br />

Û <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG:<br />

Spezialversicherer für Payment Protection<br />

Û <strong>PB</strong> Versicherung AG:<br />

Spezialversicherer für Unfallversicherungen<br />

Û <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG/<strong>PB</strong> Pensionskasse AG:<br />

Spezialisten für Produkte der betrieblichen<br />

Altersversorgung (bAV)<br />

Inanspruchnahme der Dienstleistungen der<br />

Proactiv Servicegesellschaft mbH<br />

Zum 1. Januar 2009 startete am Standort Hilden<br />

die Proactiv Servicegesellschaft mbH – ein Dienstleistungsunternehmen<br />

für die <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong>,<br />

Partner der Postbank, und TARGO <strong>Versicherungen</strong><br />

(ehemals CiV <strong>Versicherungen</strong>), Partner<br />

der TARGOBANK AG & Co. KGaA (ehemals Citibank<br />

Privatkunden AG & Co. KGaA). Die Proactiv Servicegesellschaft<br />

mbH ist eine 100-prozentige Tochter<br />

der Proactiv Holding AG und für die <strong>PB</strong>V Lebens<br />

versicherung AG, die <strong>PB</strong> Lebensversicherung<br />

AG, die <strong>PB</strong> Versicherung AG, die <strong>PB</strong> Pensionsfonds<br />

AG und die <strong>PB</strong> Pensionskasse AG sowie die<br />

TARGO Lebensversicherung AG und die TARGO<br />

Versicherung AG tätig. Hauptanliegen der Servicegesellschaft<br />

ist die sinnvolle Nutzung von Synergien<br />

und Ressourcen, insbesondere in den Bereichen<br />

Kundenservice, Bestandsverwaltung,<br />

Rechnungswesen, Controlling, IT und Personal.<br />

Lediglich die Funktionen Marketing und Ver-<br />

triebsunterstützung sowie die Vertriebsorganisa-<br />

tionen arbeiten eigenständig und sind gänzlich an<br />

der jeweiligen Marke Postbank und TARGOBANK<br />

ausgerichtet. Die Kostenverteilung erfolgt auf<br />

Vollkostenbasis zuzüglich eines unternehmerischen<br />

Gewinnaufschlags. Zudem arbeiten die<br />

Gesellschaften auf Dienstleistungsbasis mit der<br />

Proactiv Communication Center GmbH zusammen,<br />

die schwerpunktmäßig Callcenter-<br />

Dienstleistungen erbringt.<br />

Standorte<br />

Sitz der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG ist Hilden.<br />

Das Unternehmen besitzt zudem eine Niederlassung<br />

in Hameln.<br />

Partnerschaft und Vertrieb<br />

Gemeinsam mit ihrem Partner Deutsche Postbank<br />

AG bietet die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Versicherungsprodukte an, die optimal auf die<br />

Bedürfnisse der Postbank-Kunden ausgerichtet<br />

sind. Alle Produkte werden exklusiv für die sieben<br />

Vertriebswege der Deutschen Postbank AG<br />

entwickelt. Die Kooperation verbindet die Vertriebskraft<br />

der Postbank mit dem Versicherungs-<br />

Know-how der Talanx, einem der größten Versicherungskonzerne<br />

in Deutschland.<br />

Die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG ist stark in die<br />

technischen Systeme ihres Partners integriert.<br />

So werden beispielsweise in den Filialen der Deutschen<br />

Postbank AG über die webbasierte Beratungssoftware<br />

„Internet Client Filiale“ (ICF) jedem<br />

Kunden am Point of Sale Versicherungsprodukte<br />

angeboten. Diese können auf die individuellen<br />

Bedürfnisse der Kunden maßgeschneidert werden.<br />

Auch der sofortige Abschluss eines Vertrags vor<br />

Ort ist möglich. Die ebenfalls IT-gestützten umfassenden<br />

Beratungsansätze „Vorsorge-Beratungs-<br />

Check“ (VBC) und „Risiko-Beratungs-Check“ (RBC)<br />

ermöglichen den Beratern der Postbank die<br />

kompetente Rundumberatung zu den Themen<br />

Altersvorsorge und Risikoabsicherung. Darüber<br />

hinaus ist die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG in alle<br />

weiteren Verkaufsanwendungen der Deutschen<br />

Postbank AG integriert, so zum Beispiel in die<br />

Callcenter-Software „Internet Client Callcenter“<br />

(ICC) und die Verkaufsanwendungen eBIS und<br />

IC-FB des mobilen Vertriebs der Postbank Finanz-


eratung AG. Die Produkte der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG werden zudem über die Internetanwendung<br />

der Postbank verkauft.<br />

Mit dem nötigen Versicherungs-Know-how<br />

werden die Vertriebsmitarbeiter der Postbank<br />

von den Key Account Managern der <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong><br />

ausgestattet. Diese führen mit ihnen<br />

Workshops durch, unterstützen die Vertriebsmitarbeiter<br />

am Point of Sale und sind Ansprechpartner<br />

für die Führungskräfte der Postbank. Auf<br />

einen eigenen Außendienst verzichten die <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong><br />

bewusst.<br />

Vertriebswege<br />

Als Partner der Deutschen Postbank AG ist die<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG für ihre Kunden<br />

bequem erreichbar. Die Produkte können rund<br />

um die Uhr über die sieben Vertriebskanäle<br />

der Deutschen Postbank AG abgerufen werden:<br />

Û Rund 4 000 mobile Berater der Postbank<br />

Finanzberatung AG<br />

Û 850 Postbank Finanzcenter<br />

Û 60 Geschäftskundenbetreuer der Deutschen<br />

Postbank AG<br />

Û 100 Key Account Manager der Postbank<br />

Firmenkunden AG<br />

Û DSL Bank<br />

Û Callcenter der Deutschen Postbank AG<br />

Û Onlinebanking<br />

Produktspektrum<br />

Die Produktpalette der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG umfasste im Berichtsjahr:<br />

Û Klassische und fondsgebundene Rentenver<br />

sicherungen (<strong>PB</strong> Privat Rente)<br />

Û Sofort beginnende Rentenversicherungen<br />

(<strong>PB</strong> Sofort Rente mit/ohne Aufschubzeit)<br />

Û Klassische und fondsgebundene Rentenversicherungen<br />

nach AltZertG („Riester“;<br />

<strong>PB</strong> Förder-Rente I)<br />

Û Klassische und fondsgebundene Rentenversicherungen<br />

nach § 10 EStG („Rürup“;<br />

<strong>PB</strong> Förder-Rente II)<br />

Û Todesfallversicherungen (<strong>PB</strong> Leben Aktiv)<br />

Û Risiko- und Kapitallebensversicherungen<br />

(<strong>PB</strong> Leben)<br />

Û Direktversicherungen<br />

Ferner bietet die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG zusammen<br />

mit der <strong>PB</strong> Pensionsfonds AG und der<br />

<strong>PB</strong> Pensionskasse AG alle weiteren Durchführungswege<br />

der betrieblichen Altersversorgung an.<br />

Die Vorteile der Produkte der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG lauten im Einzelnen:<br />

Û Attraktive Produkte für alle Vertriebswege<br />

Û Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis<br />

Û Hohe Flexibilität für den Kunden<br />

Û Erstklassiger Kundenservice<br />

Û Effiziente, schlanke Strukturen und Prozesse<br />

Û Verbesserte Kostenstruktur durch Größenvorteile<br />

Û VVG-Konformität<br />

Die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG betreibt ausschließlich<br />

das selbst abgeschlossene Geschäft.<br />

Sie ist Mitversicherer in mehreren Konsortialverträgen.<br />

Rückblick 2009<br />

Folgende Maßnahmen und Ereignisse haben<br />

das Geschäft der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG im<br />

Jahr 2009 wesentlich beeinflusst:<br />

Erweiterung bzw. Verbesserung der Produktfeatures<br />

in den Verkaufssystemen der<br />

<strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong><br />

Û Seit März 2009 umfasst die Fondsauswahl<br />

im ICF statt eines maximal fünf Fonds für die<br />

<strong>PB</strong> Sofort Rente. Darüber hinaus wurde die<br />

Kapitalgarantie für die fondsgebundenen Varianten<br />

der <strong>PB</strong> Förder-Rente II und <strong>PB</strong> Privat<br />

Rente eingeführt.<br />

Û Die <strong>PB</strong> Leben wurde im Juli 2009 grundlegend<br />

optimiert. So besteht seitdem die Wahl zwischen<br />

einem Raucher- und Nichtrauchertarif<br />

sowie der Produktvariante Beitragsrückerstattung.<br />

Diese Neuerungen gelten für die Verkaufssysteme<br />

ICF und eBIS. Im ICF kann<br />

darüber hinaus zwischen den Risikovarianten<br />

konstant, gleichbleibend und annuitätisch<br />

fallend differenziert werden.<br />

Lagebericht | 15<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Û Im November 2009 folgte die Einführung<br />

der Verkaufsanwendung IC-FB für die Postbank<br />

Finanzberatung – der mobile Vertrieb der<br />

Postbank. Diese Maßnahme stellte einen<br />

weiteren wichtigen Schritt zur Harmonisierung<br />

der Produkte der <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong> für alle<br />

Vertriebswege und zu einer einheitlichen Verkaufs-<br />

und Beratungsanwendung dar. Zudem<br />

wurde in der Verkaufsanwendung ICF die Sparoption<br />

bei der <strong>PB</strong> Privat Rente eingeführt<br />

und die Fondsauswahl für alle Rententarife auf<br />

maximal fünf Fonds ausgeweitet.<br />

Qualifizierung im Vertrieb<br />

Ergänzend zur Grundqualifikation durch die<br />

Deutsche Versicherungsakademie (DVA) (Versicherungsfachmann/-frau<br />

IHK) hat die Weiterbildungseinrichtung<br />

der <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong> –<br />

genannt <strong>PB</strong>V-Training – im Jahr 2009 ein strukturiertes<br />

Personalentwicklungskonzept für die<br />

Key Account Manager der <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong> auf<br />

den Weg gebracht. Ziel ist eine permanente<br />

Sicherung der hohen und einheitlichen Qualitätsstandards<br />

und eine transparente Karriereplanung<br />

im Vertrieb. Neben einer qualifizierten Einarbeitung,<br />

die durch Seminare begleitet wird,<br />

gibt es für verschiedene Karrierestufen einzelne<br />

Seminarbausteine im Bereich Sozial-, Fach- und<br />

Methodenkompetenz. Neben Pflichtseminaren<br />

gibt es Kann-Bausteine, die je nach individuellen<br />

Fähigkeiten, Vorkenntnissen und Qualifikationen<br />

der Key Account Manager eingesetzt werden.<br />

Zwischen den einzelnen Karrierestufen steht jeweils<br />

ein Audit, welches über die nächste Stufe<br />

entscheidet. Für 2010 ist die einheitliche Anwendung<br />

des Personalentwicklungskonzepts geplant,<br />

um die hohen Qualitätsstandards des Vertriebs<br />

zu halten und zu sichern.<br />

Zahlreiche Produktauszeichnungen namhafter<br />

Ratingagenturen und Magazine<br />

Die Produkte der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

wurden im Jahr 2009 mit vielen Auszeichnungen<br />

bedacht:<br />

<strong>PB</strong> Förder-Rente I<br />

Û Die klassische Riester-Rente der <strong>PB</strong>V Lebens-<br />

versicherung AG wurde von der deutschen<br />

Ratingagentur Franke & Bornberg im April<br />

2009 mit„FFF – hervorragend“ bewertet.<br />

Û In einem Produktvergleich des Magazins Öko-<br />

Test erreichten die klassische und fondsge-<br />

bundene <strong>PB</strong> Förder-Rente I in der Juli-Ausgabe<br />

den zweiten Rang in verschiedenen Kategorien.<br />

Û Das Analysehaus Morgen & Morgen zeichnete<br />

die Klassikvariante dieses Riester-Produkts im<br />

Jahr 2009 mit ihrer Top-Ranking-Plakette für<br />

die Kategorie „höchste garantierte Rente“ aus.<br />

Û In einem Produktvergleich im Auftrag der<br />

WirtschaftsWoche erreichte die Riester-Rente<br />

im Juni 2009 Platz 1 in der Kategorie „höchste<br />

garantierte Rente für 40-Jährige“.


Û Von Focus Money wurde die <strong>PB</strong> Förder-Rente I<br />

im November 2009 mit der Auszeichnung „Top<br />

Riester-Rente“ und „Höchste Riester-Rente“<br />

in der Kategorie „Klassisch, Serviceversicherer,<br />

Garantie- und Überschussrente“ bedacht.<br />

<strong>PB</strong> Förder-Rente II<br />

Û Die Rürup-Rente der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG erhielt im Dezember 2009 vom Magazin<br />

Euro die Note 1,5 für die klassische und fonds-<br />

gebundene Variante.<br />

<strong>PB</strong> Privat Rente<br />

Û Die <strong>PB</strong> Privat Rente klassik und die <strong>PB</strong> Privat<br />

Rente dynamik erhielten im Oktober 2009<br />

von Focus Money die Auszeichnungen „Top<br />

Rente“ bzw. „Top Fondspolice“.<br />

Û In einem Produktvergleich von Fondspolicen<br />

der Zeitschrift Öko-Test erreichte die <strong>PB</strong> Privat<br />

Rente dynamik im September 2009 den<br />

2. Rang.<br />

Û „FFF - hervorragend“ lautete im Oktober 2009<br />

das Urteil von Franke & Bornberg im Rating<br />

Komfort für die <strong>PB</strong> Privat Rente dynamik. Die<br />

klassische Variante wurde von der deutschen<br />

Ratingagentur im gleichen Monat mit dem<br />

Urteil „FF+ – sehr gut“ bedacht.<br />

<strong>PB</strong> Sofort Rente<br />

Û Im Rahmen eines Produktvergleichs von sofort<br />

beginnenden Renten der Zeitschrift Focus<br />

Money wurde die <strong>PB</strong> Sofort Rente im März 2009<br />

als „Top Sofort-Rente“ ausgezeichnet.<br />

Kauf der Exklusivität für Bausparrisiko-<br />

versicherungen<br />

Die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG verantwortete seit<br />

dem Frühjahr 2009 exklusiv das Bausparrisiko-<br />

und Kreditlebensversicherungsgeschäft der Post-<br />

bank Finanzberatung AG. Sie übernahm die<br />

Exklusivität für dieses Geschäftsfeld von der<br />

Postbank. Die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

weitete damit dieses Geschäft auf den mobilen<br />

Vertriebsweg der Postbank aus, für den rund<br />

4000 Finanzberater tätig sind.<br />

Zum 24. September 2009 erfolgte der Wech-<br />

sel des Risikoträgers von der <strong>PB</strong>V Lebensversiche-<br />

rung AG auf die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG.<br />

Lagebericht | 17<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Strategie<br />

Der Bancassurance-Ansatz der Talanx AG<br />

Die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG ist Teil des Geschäftsfelds<br />

Bancassurance der Talanx AG. In<br />

diesem Geschäftsfeld werden die Bank- und Postkooperationen<br />

des Talanx-Konzerns gebündelt.<br />

Die nationalen und internationalen Gesellschaften<br />

dieses Geschäftsfelds arbeiten nach einem<br />

einheitlichen und sehr erfolgreichen Modell:<br />

Û Exklusive Versicherungsgesellschaften für<br />

jeden Partner mit langfristigen Kooperationsverträgen<br />

Û Klare Aufgaben- und Kompetenzverteilung<br />

zwischen Versicherungsgesellschaft und<br />

Bank<br />

Û Verkaufsprozess ausschließlich über die Vertriebskapazitäten<br />

der Bank<br />

Û Höchstmögliche Integration der Versicherungsgesellschaften<br />

in die Strukturen des<br />

Partners:<br />

Û Exklusive und auf den Partner zugeschnittene<br />

Produkte<br />

Û Integration in die Vertriebssysteme<br />

Û Übernahme der Markenarchitektur des<br />

Partners<br />

Û Ausgezeichnete Betreuung, Schulung und<br />

Coaching der Bankmitarbeiter durch die Versicherungsgesellschaften<br />

Vertriebskonzept der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG: Hohe Spezialisierung auf<br />

den Partner Postbank<br />

Entscheidend für den Erfolg der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG ist die mit der Postbank gemeinsame<br />

Kultur und der ausgeprägte Wille sowie die Fähigkeit<br />

zur Zusammenarbeit. Beide Partner bringen<br />

ihre Stärken optimal in die Kooperation ein: Während<br />

die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG ihr Knowhow<br />

zur Entwicklung aller Vorsorge- und Absicherungsprodukte<br />

weitergibt, stellt die Postbank<br />

im Gegenzug ihre Vertriebskanäle sowie abgestimmte<br />

Schnittstellen auf allen Organisations-<br />

ebenen zur Verfügung. Darüber hinaus ermöglichen<br />

die Mitarbeiter der Postbank einen absatzstarken<br />

und effizienten Verkauf am Point of<br />

Sale. Gerade diese überdurchschnittliche Systemeffizienz<br />

ist es, die kennzeichnend für die Partnerschaft<br />

der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG mit<br />

der Postbank ist: Während bei den meisten Bancassurance-Kooperationen<br />

anderer Konzerne in<br />

Deutschland versicherungseigene Mitarbeiter den<br />

Versicherungsvertrieb innerhalb der Bank übernehmen,<br />

nutzt die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG –<br />

wie auch alle anderen Bancassurance-Gesellschaften<br />

der Talanx AG – ausschließlich das<br />

Mitarbeiterpotenzial des Partners.<br />

Insgesamt 60 Key Account Manager der<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG betreuen exklusiv<br />

die Mitarbeiter der einzelnen Postbank-Vertriebswege.<br />

Ihre Aufgabe ist es, ihnen ein umfassendes<br />

Versicherungs-Know-how zu vermitteln.<br />

Die im Außendienst tätigen Consultants<br />

führen beispielsweise versicherungsbezogene<br />

Schulungen durch, unterstützen die Vertriebsmitarbeiter<br />

am Point of Sale und sind Ansprechpartner<br />

für die Führungskräfte der<br />

Postbank.<br />

Strategische Ziele der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG<br />

Vorrangiges Ziel ist die weitere Stärkung der Marktposition<br />

in Deutschland als Altersvorsorgespezialist.<br />

Mit ihrer 60-köpfigen multifunktionalen<br />

Betreuungsmannschaft, in der jeder Ein zelne<br />

nicht nur auf seinen Vertriebsweg spezialisiert ist,<br />

sondern flexibel in allen sieben Vertriebskanälen<br />

des Partners Postbank einsetzbar ist, waren die<br />

Unternehmen der <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong> auch im<br />

Jahr 2009 sehr gut aufgestellt. Zudem wurde die<br />

Optimierung des Kundenservices sowie der Verwaltungssysteme<br />

aktiv vorangetrieben.


Märkte und wirtschaftliche Rahmenbedingungen<br />

Volkswirtschaftliche Entwicklung<br />

Das Jahr 2009 lässt sich in zwei Phasen einteilen:<br />

Im ersten Halbjahr wurden die negativen Auswirkungen<br />

der Finanzmarktkrise mit aller Härte<br />

deutlich. Der bereits 2008 zu beobachtende Einbruch<br />

der Realwirtschaft setzte sich mit einer<br />

enormen Dynamik fort und führte zum schwersten<br />

Abschwung seit dem Zweiten Weltkrieg. Die<br />

Industrieproduktion der entwickelten Länder<br />

stürz te in einem bis dahin unbekannten Ausmaß<br />

ab, Konsumenten- und Stimmungsindizes markierten<br />

wiederholt neue Allzeittiefs. Allein in<br />

Deutschland wurde das Wachstum der Industrieproduktion<br />

von zehn Jahren vernichtet. Die<br />

Auswirkungen der konzertierten Rettungs- und<br />

Stützungsmaßnahmen für den Finanzsektor<br />

von Regierungen und Zentralbanken rund um den<br />

Globus läuteten mit der Überwindung der systemischen<br />

Risiken die Trendwende und damit die<br />

zweite Phase ein. Durch das Schnüren von großen<br />

Konjunkturprogrammen und eine extrem expansive<br />

Geldpolitik der Zentralbanken gelang es,<br />

sich gegen den globalen Abschwung zu stemmen.<br />

Zunächst drehten gegen Mitte des Jahres<br />

die Stimmungs- und Frühindikatoren und<br />

deuteten auf eine Stabilisierung der Wirtschaft<br />

hin. In den letzten Monaten des Jahres wurden<br />

sie zunehmend durch „harte“ realwirtschaftliche<br />

Daten bestätigt. Eine Wiederbelebung des Außenhandels<br />

ging mit steigender Industrieproduktion<br />

in Deutschland und den USA einher. Gegen Ende<br />

des Jahres mehrten sich die Zeichen, dass der<br />

Arbeitsmarkt zumindest in den USA die Talsohle<br />

bald durchschritten hat.<br />

Offiziell befand sich die Wirtschaft der USA<br />

ab dem Schlussquartal 2007 in der Rezession. Für<br />

das dritte Quartal wurde mit 2,2 % annualisiert<br />

die erste positive Quartalsrate gemeldet. Im Vergleich<br />

zum Vorjahr schrumpfte die Wirtschaft<br />

noch um 2,6 %. Die Verbraucherpreise in Amerika<br />

zeigten seit Beginn des Jahres eine fallende Tendenz,<br />

die temporär Sorgen über eine Deflation aufkommen<br />

ließ. Dieser Trend war jedoch eine Folge<br />

der im Vorjahr stark gestiegenen Rohstoffpreise,<br />

was die stabil positive Kerninflation zeigte. Gegen<br />

Ende des Jahres kehrten die Inflationsraten mit<br />

zuletzt + 1,8 % im Vergleich zum Vorjahr wieder in<br />

den positiven Bereich zurück. Die US-Arbeitslo-<br />

senquote stieg auf den höchsten Stand seit den<br />

80er Jahren und lag zum Jahresende bei 10 %.<br />

In der Eurozone gelang im dritten Quartal der<br />

Sprung zurück zu positiven Wachstumszahlen,<br />

nachdem Deutschland bereits im zweiten Quartal<br />

mit einem kleinen Wachstum positiv überrascht<br />

hatte. Die Arbeitslosenquote kletterte in<br />

Europa mit 10 % in den zweistelligen Bereich.<br />

Deutschland bildete aber mit 8,1 % eine positive<br />

Ausnahme, Verzerrungen durch Kurzarbeit<br />

müssen jedoch berücksichtigt werden. Die Inflationsraten<br />

rutschten 2009 zunächst in den<br />

negativen Bereich, zum Jahresende setzten auch<br />

hier eine Stabilisierung und die Rückkehr zu<br />

positiven Veränderungsraten ein.<br />

Das Wechselkursverhältnis zwischen Euro und<br />

US-Dollar zeigte im Jahresverlauf eine Zweiteilung.<br />

Nachdem zu Beginn des Jahres der Dollar zunächst<br />

auf 1,25 gegenüber dem Euro aufwertete,<br />

drehte diese Entwicklung im März 2009. Mit steigendem<br />

Risikoappetit stieg der Euro kontinuierlich<br />

gegen den Greenback und markierte im Dezember<br />

ein neues Hoch mit 1,51 US-Dollar. Auch<br />

das britische Pfund wertete zu Beginn des Jahres<br />

zunächst gegenüber dem Euro auf und sank<br />

von 0,98 auf 0,84 im Juni 2009. Gegen Ende des<br />

Jahres befand sich der Wechselkurs in einer Seitwärtsbewegung<br />

und beschloss das Jahr bei 0,89.<br />

Kapitalmärkte<br />

Die Zentralbanken schlugen eine De-facto-Nullzinspolitik<br />

ein, die Fed senkte die Leitzinsen aus<br />

Angst vor einer zweiten großen Depression auf<br />

0 % bis 0,25 % und auch die EZB senkte die Leitzinsen<br />

mit 1,00 % auf den niedrigsten Stand seit<br />

ihrem Bestehen. Die staatlichen Rettungsprogramme<br />

zogen eine starke Ausweitung des Angebots<br />

an Staatsanleihen nach sich, welche zum<br />

größten Teil von den Zentralbanken angekauft<br />

wurden, und die somit zu einer deutlichen<br />

Ausweitung der Zentralbankbilanzen führte. Die<br />

unkonventionellen Maßnahmen der Zentralbanken<br />

zeigten Erfolg – im Jahresverlauf entspannten<br />

sich Geld- und Kapitalmarkt.<br />

Bei den Marktteilnehmern führte die Finanzmarktkrise<br />

zu einer Flucht in risikoarme Anlagen.<br />

Davon profitierte der Markt für Staatsanleihen.<br />

Die Risikoaversion der Marktteilnehmer ließ zwi-<br />

Lagebericht | 19<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

schen Januar und März 2009 die Renditen 10-jähriger<br />

Staatsanleihen in den USA und der Eurozone<br />

mehrfach auf Niveaus um die 2,0 % bzw. 2,8 %<br />

fallen. Parallel dazu kam es bis Mitte März zu<br />

einer deutlichen Ausweitung der Risikoaufschläge<br />

für Finanzanleihen, insbesondere für Nachrangkapital,<br />

aber auch für erstrangige und gedeckte<br />

Anleihen. Die Unterstützung der Märkte durch<br />

Regierungen und Zentralbanken kompensierte die<br />

gestiegene Risikoaversion teilweise und ließ die<br />

Renditen anschließend wieder leicht anziehen.<br />

Im Zuge dieser Beruhigung setzte ab Mitte<br />

März in allen risikobehafteten Assetklassen eine<br />

in dieser Intensität noch nie da gewesene Kursrallye<br />

ein. Es kam bis Jahresende für Investmentgrade-Zinstitel<br />

zu ungewöhnlichen Kurszuwächsen<br />

von zum Teil über 20 %.<br />

In der zweiten Jahreshälfte bewegten sich die<br />

10-jährigen Renditen in einer volatilen Seitwärtsbewegung<br />

zwischen 3,0 % und 3,5 %. Das tiefe<br />

Niveau der Geldmarktzinsen und der leichte Anstieg<br />

der Renditen führten zu einer außergewöhnlich<br />

steilen Zinsstrukturkurve. Diese Steilheit<br />

wird jedoch nicht von Dauer sein. Gegen<br />

Ende des Jahres führten die Turbulenzen in Dubai<br />

und die Ratingherabstufung Griechenlands noch<br />

einmal zu einer temporären Flucht in Staatsanleihen<br />

und damit verbunden zu einem Rückgang<br />

der 10-jährigen Renditen. Die gegen Jahresende<br />

ausgebildete Untergrenze von 3,0 % wurde nicht<br />

mehr durchbrochen. Das deutet darauf hin, dass<br />

vereinzelte negative Nachrichten nur zu tem porären<br />

Kurs ausschlägen und nicht zu einer kompletten<br />

Drehung der Märkte führen.<br />

Auch das Börsenjahr 2009 war zunächst durch<br />

die Finanzmarktkrise und die globale Rezession<br />

gekennzeichnet. Als im März 2009 der Tiefpunkt<br />

markiert wurde, hatten die wichtigsten Indizes<br />

im Schnitt ca. 30 % von ihren Hochpunkten am<br />

Jahresanfang abgegeben. Im zweiten Quartal gelang<br />

es den Aktienmärkten, die Talfahrt zu stoppen<br />

und zu einer dynamischen Gegenbewegung<br />

anzusetzen. Allein im April konnten die Börsen<br />

zweistellig zulegen und eine der besten Monatsperformances<br />

seit Jahren generieren. Im zweiten<br />

und dritten Quartal wurden jeweils zweistellige<br />

Zuwachsraten erzielt und auch im vierten Quartal<br />

konnte nach einer kurzen Konsolidierungsphase<br />

der Handel mit einem Plus in allen wichtigen<br />

Indizes beschlossen werden. Von seinem<br />

Tiefpunkt aus gelang es dem DAX, bis zum Jahresende<br />

über 65 % zuzulegen und zeitweise wieder<br />

über die psychologisch wichtige Marke von 6 000<br />

Zählern zu klettern. Der breit gefasste amerikanische<br />

S&P 500 legte sogar 67 % zu, was auch<br />

aus historischer Sicht eine außergewöhnlich<br />

starke Aufwärtsbewegung ist. Auf Jahressicht ergibt<br />

sich damit eine Performance des DAX und<br />

des S&P 500 von jeweils 23 %, während der Euro-<br />

Stoxx50 um 21 % höher schloss als zum Jahresanfang.<br />

Der deutsche Lebensversicherungsmarkt<br />

im Jahr 2009<br />

Das Jahr 2009 stand für die deutschen Lebensversicherer<br />

im Zeichen der Kapitalmarktkrise und<br />

des Bedürfnises nach Sicherheit. Das Vertrauen<br />

in die Fähigkeit der Lebensversicherer, ihre Leistungsversprechen<br />

zu erfüllen, führte zu einem<br />

unerwartet starken Anstieg der Einmalbeiträge im<br />

Neugeschäft und somit zu deutlich wachsenden<br />

Beitragseinnahmen. Dies zeigt sich vor allem im<br />

Segment der Rentenversicherungen gegen Einmalbeitrag.<br />

Der Trend zu Einmalbeiträgen wird<br />

auch durch die steigende Flexibilität der Produkte<br />

gefördert; mittlerweile sehen viele Lebensversicherungen<br />

die Möglichkeit von Sonderzahlungen<br />

vor.<br />

Die wesentlichen Trends des Jahres 2009<br />

lassen sich wie folgt zusammenfassen:<br />

Û Starkes Wachstum der gebuchten Bruttobeiträge<br />

Û Weiterhin sinkender Bestand nach Anzahl<br />

und laufendem Beitrag<br />

Û Sinkender Neuzugang nach Anzahl und<br />

laufendem Beitrag<br />

Û Sehr stark steigender Neuzugang an Einmalbeiträgen<br />

Beitragseinnahmen und Bestand an<br />

Hauptversicherungen<br />

Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen gegenüber<br />

dem Vorjahr um 6,7 % auf 81,22 Mrd. EUR. Davon<br />

entfielen auf laufende Beiträge 61,42 Mrd. EUR<br />

(- 3,5 %) und auf Einmalbeiträge 19,80 Mrd. EUR<br />

(58,4 %).


Der Bestand an Hauptversicherungen betrug<br />

91,22 Mio. Verträge (- 1,9 %). Das vergleichsweise<br />

schwache Neugeschäft (Anzahl und laufender<br />

Beitrag) konnte somit die Abgänge an Hauptversicherungen<br />

nicht ausgleichen. Die versicherte<br />

Summe erreichte 2.536,05 Mrd. EUR (1,4 %) und der<br />

laufende Beitrag für ein Jahr 61,68 Mrd. EUR (- 3,7 %).<br />

Neuzugang<br />

Das Neuzugangsergebnis der Mitgliedsunternehmen<br />

des GDV belief sich auf 6,10 Mio. Lebensversicherungsverträge<br />

mit 244,18 Mrd. EUR Versicherungssumme.<br />

Dies bedeutet der Zahl der Verträge<br />

nach ein Minus von 8,8 % und der Summe<br />

nach ein Minus von 2,1 % gegenüber den Vorjahreswerten.<br />

Die Beitragssumme des Neugeschäfts (alle<br />

Versicherungsarten) belief sich auf 147,86 Mrd. EUR<br />

(Vorjahr 168,63 Mrd. EUR; - 12,3 %); bei dieser<br />

Kennzahl werden Verträge gegen laufenden Beitrag<br />

mit ihrer Laufzeit gewichtet. Der laufende<br />

Beitrag für ein Jahr belief sich auf 5,80 Mrd. EUR<br />

(- 15,5 %) und der Einmalbeitrag auf 19,48 Mrd.<br />

EUR (57,2 %). Die Summe aus laufenden Beiträgen<br />

für ein Jahr und Einmalbeiträgen erreichte<br />

damit 25,28 Mrd. EUR (31,3 %).<br />

In der Struktur des Neugeschäfts der Lebensversicherung<br />

wurden 2009 deutliche Unterschiede<br />

in der Entwicklung der Versicherungsarten<br />

sichtbar. Es zeigte sich eine Verschiebung<br />

zugunsten von Lebensversicherungen mit garantierten<br />

Leistungen, überwiegend mit rentenförmiger<br />

Auszahlung.<br />

Die Entwicklung der Versicherungsarten<br />

im Einzelnen:<br />

Û Die Zahl der neu abgeschlossenen Einzelren-<br />

ten- und Pensionsversicherungen ist um 1,0 %<br />

auf 1,37 Mio. Verträge gestiegen. Die kapitali-<br />

sierte Jahresrente dieser Versicherungsart fiel<br />

um 11,0 % auf 32,75 Mrd. EUR. Der Anteil am<br />

gesamten Neugeschäft betrug bei der Anzahl<br />

nunmehr 22,4 % und bei der versicherten<br />

Summe 13,4 %. Bei den Einmalbeiträgen hielten<br />

sie weiterhin den größten Anteil (43,1 %)<br />

mit 8,40 Mrd. EUR (83,0 %) am gesamten Neuzugang.<br />

Û An fondsgebundenen Rentenversicherungen<br />

wurden 1,13 Mio. Verträge (- 28,4 %) neu abgeschlossen;<br />

der Anteil am gesamten Neugeschäft<br />

betrug somit 18,6 %.<br />

Û Bemerkenswert ist die Entwicklung der Kapitalisierungsgeschäfte:<br />

Trotz vergleichsweise<br />

geringer Stückzahlen trugen sie mit 4,70 Mrd.<br />

EUR (Anteil: 24,1 %) erheblich zum Neuzugang<br />

an Einmalbeiträgen bei.<br />

Û Der Neuzugang an förderfähigen Riesterverträgen<br />

belief sich 2009 auf insgesamt 1,16 Mio.<br />

Verträge (- 25,9 %). Die eingelösten Versicherungsscheine<br />

sanken – gemessen am laufenden<br />

Beitrag – um 21,4 % auf 630,48 Mio. EUR.<br />

Der laufende Beitrag des gesamten Neuzugangs<br />

an Riester-Renten belief sich auf 1,06 Mrd. EUR<br />

(- 144,1 %) mit einer versicherten Summe von<br />

21,51 Mrd. EUR (- 46,5 %). Der Anteil der fondsgebundenen<br />

Rentenversicherungen an den<br />

Riester-Renten betrug 49,8 %, weitere 49,3 %<br />

entfielen auf die Kategorie Einzelversicherungen<br />

(Einzelrenten- und Pensionsversicherungen).<br />

Lediglich 0,9 % der Riesterverträge<br />

waren Kollektivversicherungen.<br />

Û Es wurden knapp 232 700 Rürup-Renten neu<br />

abgeschlossen (- 18,2 %). Der laufende Beitrag<br />

für ein Jahr belief sich auf 0,54 Mrd. EUR<br />

(- 18,3 %). Das Gros der Verträge, 138 000, wurde<br />

als fondsgebundene Rentenverträge abgeschlossen.<br />

Û 2009 zeigte sich erneut die Bedeutung der<br />

Rentenversicherungen für das Neugeschäft der<br />

Lebensversicherer: Gemessen an der Anzahl<br />

hielten sie einen Anteil von 47,8 % (Vorjahr<br />

50,7 %) des gesamten Neuzugangs; bei den Beiträgen<br />

(laufende und Einmalbeiträge) waren<br />

es 64,7 % (Vorjahr 67,3 %).<br />

(Quelle: GDV, Ergebnisrundschreiben: Vorläufige Ergebnisse<br />

zur 2009er Geschäftsentwicklung, Statistisches Rundschreiben<br />

Nr. 02/2010 vom 19.01.2010 sowie GDV, Jahrbuch 2009 –<br />

Die deutsche Versicherungswirtschaft)<br />

Lagebericht | 21<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Rechtliche und regulatorische Rahmenbedingungen<br />

Abgeltungsteuer seit 1. Januar 2009<br />

Ganz gleich ob Zinsen, Dividenden, Fondsausschüttungen<br />

oder Kursgewinne: Kapitalerträge<br />

wer den seit 2009 pauschal mit einem 25 %igen<br />

Einbehalt durch das auszahlende Institut bzw. Versicherungsunternehmen<br />

belegt, wenn sie den<br />

Sparerfreibetrag von 801 EUR (Verheiratete 1.602<br />

EUR) übersteigen. Die Abgeltungsteuer muss<br />

direkt und anonym an das Finanzamt abgeführt<br />

werden. Zu den 25 % Abgeltungsteuer kommen<br />

noch der Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls<br />

die Kirchensteuer hinzu.<br />

Auch beim Empfänger von Leistungen aus Kapitalversicherungen(Kapitallebensversicherungen<br />

oder Rentenversicherungen mit Kapitalwahlrecht),<br />

die ab 2005 abgeschlossen wurden, fällt<br />

in der Regel Abgeltungsteuer an. Sofern die Bedingungen<br />

für eine hälftige Besteuerung der Erträge<br />

– Kapitalauszahlung nach dem 60. Lebensjahr<br />

und Laufzeit der Versicherung mindestens<br />

zwölf Jahre – erfüllt sind, gilt jedoch der jeweilige<br />

persönliche Steuersatz.<br />

Rahmenrichtlinien-Entwurf zu Solvency II<br />

und MaRisk VA<br />

Auf dem richtigen Kurs befindet sich die deutsche<br />

Versicherungswirtschaft mit ihren Vorbereitungen<br />

auf Solvency II. Hierin wird sich das<br />

Aufsichtssystem im Versicherungswesen fundamental<br />

verändern. Ziel ist es, die europäischen Aufsichtsvorschriften<br />

zu harmonisieren und damit<br />

den Wettbewerb auf den Versicherungsmärkten<br />

in Europa zu stärken. Nach den neuen Regeln<br />

des Aufsichtsrechts berechnen die Unternehmen<br />

zukünftig ihre Eigenmittelanforderungen mit<br />

einem Standardansatz oder einem von der Aufsicht<br />

zertifizierten internen Modell. Im Kern<br />

bedeutet das: Je höher das Risiko, dem eine Versicherungsgesellschaft<br />

ausgesetzt ist, desto mehr<br />

Kapital wird sie vorhalten müssen. Noch wird das<br />

für das Versicherungsgeschäft erforderliche Kapital<br />

nur auf einfache Weise berechnet, etwa mithilfe<br />

eines pauschalen Prozentsatzes der Prämien.<br />

Das tatsächliche Risikoprofil eines Versicherers<br />

wird damit nicht erfasst.<br />

Um das von der Europäischen Kommission angestrebte<br />

Ziel einer risikobasierten Versicherungs-<br />

aufsicht zu erreichen, müssen aus Sicht der<br />

deutschen Versicherungswirtschaft auch alle Risikopuffer<br />

der Unternehmen voll anerkannt<br />

werden, beispielsweise in der Lebensversicherung<br />

die freie Rückstellung für Beitragsrückerstattung<br />

(RfB). Mit der neuen Rahmenrichtlinie sollte außerdem<br />

die Chance genutzt werden, eine neue Qualität<br />

der Gruppenbeaufsichtigung in Europa einzuführen.<br />

Damit würde die wirtschaftliche Realität<br />

von Versicherungskonzernen besser abgebildet<br />

werden können als bisher. Schließlich sollte das<br />

neue Aufsichtsrecht kleine und mittlere Unternehmen<br />

nicht überfordern.<br />

In Sachen qualitatives Risikomanagement wird<br />

Solvency II für die deutsche Assekuranz zum<br />

Teil bereits heute Realität. Anfang 2009 ist das<br />

BaFin-Rundschreiben (3/2009) „Aufsichtsrechtliche<br />

Mindestanforderungen an das Risikomanagement“<br />

(MaRisk VA) in Kraft getreten, das im<br />

Vorgriff auf das geplante Aufsichtsregime einen<br />

Anspruch auf Erfassung, Überwachung und<br />

Steuerung sämtlicher Unternehmensrisiken formuliert.<br />

Damit kommt die deutsche Aufsicht<br />

dem erklärten Solvency-II-Ziel einer ganzheitlichen<br />

Risikobeurteilung und einer integrierten Risikosteuerung<br />

ein gutes Stück näher. Europa sollte mit<br />

Solvency II ein erstklassiges, risikobasiertes Aufsichtsrecht<br />

bekommen, das bedeutend zur Verbesserung<br />

der Finanzmarktstabilität beiträgt. Die<br />

EU würde mit einer solchen modernen Regulierung<br />

einen neuen weltweiten Maßstab setzen<br />

und so Europa – und damit auch Deutschland –<br />

als globalen Versicherungsstandort stärken.<br />

(Quelle: GDV, Jahrbuch 2007 und 2008, Die Deutsche Versicherungswirtschaft<br />

und http://visportal.gdv.org/Uebergreifende_Themen/Solvency_II/Aktuelles/AT_19547.html)


Neugestaltung der steuerlichen Behandlung<br />

von Lebensversicherungen<br />

Das Bundesministerium für Finanzen hat die<br />

steuerliche Behandlung von Lebensversicherungen<br />

neu gestaltet und klare Regeln für die Abgrenzung<br />

zu anderen langfristigen Kapitalanlageprodukten<br />

aufgestellt.<br />

Besonders tief greifende Änderungen wurden<br />

für die private Rentenversicherung beschlossen.<br />

Für ab dem 1. Juli 2010 abgeschlossene Verträge<br />

soll die für eine Rentenversicherung erforderliche<br />

Übernahme des Langlebigkeitsrisikos nur dann<br />

vorliegen, wenn bereits bei Vertragsabschluss<br />

eine garantierte (Mindest-)Rente entweder durch<br />

Angabe eines konkreten Geldbetrags oder durch<br />

einen genau bezifferten Rentenfaktor zugesichert<br />

wird.<br />

Bestehende Verträge, die diese Anforderungen<br />

nicht erfüllen, können durch nachträgliche<br />

Zusage einer garantierten Rente (konkreter Geldbetrag<br />

oder Rentenfaktor) im oben genannten<br />

Sinne steuerunschädlich angepasst werden.<br />

(Auszug aus: Rundschreiben des GDV Gesamtverband der<br />

Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. Nr. 1888/2009<br />

vom 06.10.2009)<br />

Zertifizierung von Rürup-Renten<br />

Im Zuge des Jahressteuergesetzes 2009 (JStG<br />

2009) wurde ein bundeseinheitliches Zertifizierungsverfahren<br />

für Rürup-Verträge eingeführt.<br />

Demnach hängt die steuerliche Anerkennung der<br />

Beiträge zu einer Rentenversicherung im Sinne<br />

von § 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe b Einkommensteuergesetz<br />

(EStG) ab dem Veranlagungsjahr 2010<br />

zwingend davon ab, dass das Vertragsmuster von<br />

der Zertifizierungsstelle (Bundesanstalt für<br />

Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)) zertifiziert<br />

ist. Dieses Zertifizierungserfordernis besteht sowohl<br />

für die sich aktuell im Verkauf befindlichen<br />

Tarife als auch für bereits bestehende Rürup-<br />

Rentenverträge.<br />

Zusätzlich ist ein Meldeverfahren für Rürup-Rentenverträge<br />

einzurichten. Für das Kalenderjahr<br />

2010 sind erstmalig vertrags- und personenbezogene<br />

Daten (z. B. Höhe der im jeweiligen Beitragsjahr<br />

geleisteten Beiträge, Zertifizierungsnummer,<br />

Steuer-Identifikationsnummer) elektronisch<br />

an die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen<br />

(ZfA) zu übermitteln.<br />

(Auszug aus: Rundschreiben des GDV Gesamtverband der<br />

Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. Nr. 1189/2009 vom<br />

26.06.2009)<br />

Verabschiedung des Bürgerentlastungsgesetzes<br />

Der Deutsche Bundestag beschloss 2009 das<br />

Gesetz zur verbesserten steuerlichen Berücksichtigung<br />

von Vorsorgeaufwendungen (Bürgerentlastungsgesetz<br />

Krankenversicherung). Mit dem<br />

Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung<br />

werden rund 16,6 Mio. Bürgerinnen und Bürger<br />

ab 2010 in einem Umfang von circa 10 Mrd. EUR<br />

jährlich steuerlich entlastet. Wer privat oder<br />

gesetzlich versichert, angestellt oder selbstständig<br />

ist, kann seit 2010 seine Beiträge zur Krankenund<br />

Pflegeversicherung – mit Ausnahme von<br />

Komfortleistungen (z. B. Chefarztbehandlung,<br />

Einbettzimmer) – voll von der Steuer absetzen.<br />

Der hieraus entstehende Steuervorteil wird bei<br />

der gesetzlichen Krankenversicherung direkt mit<br />

der Lohnsteuer verrechnet. Das heißt: Jeder Versicherte<br />

hat – einkommensunabhängig – jeden<br />

Monat viele Euro mehr im Geldbeutel. Diese<br />

neue Liquidität können Verbraucher ab sofort zum<br />

Beispiel zur Vorsorge nutzen.<br />

(Auszug aus: Bundesministerium der Finanzen, Pressemitteilung<br />

Nr. 32/2009)<br />

Lagebericht | 23<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Geschäftsentwicklung der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Beitragsentwicklung<br />

Die gebuchten Bruttobeiträge erhöhten sich auf<br />

496,3 Mio. EUR (Vorjahr 454,0 Mio. EUR); dies entspricht<br />

einem Plus von 9,3 %. Ausschlaggebend<br />

für diese positive Entwicklung war der Anstieg der<br />

Einmalbeiträge um 52,8 % auf 128,5 Mio. EUR<br />

(Vorjahr 84,1 Mio. EUR).<br />

Die verdienten Beiträge für eigene Rechnung<br />

lagen mit 471,2 Mio. EUR (+ 4,3 %) über dem Vorjahresniveau.<br />

Die Einzelversicherungen trugen mit<br />

436,4 Mio. EUR (Vorjahr 390,4 Mio. EUR) bzw.<br />

87,9 % (Vorjahr 86,0 %) zu den gebuchten<br />

Bei trägen bei.<br />

Entwicklung der gebuchten Bruttobeiträge<br />

der <strong>PB</strong>V Lebens versicherung (in Mio. EUR)<br />

386,5<br />

2007<br />

454,0<br />

2008<br />

496,3<br />

2009<br />

Entwicklung des Neuzugangs<br />

Einmalbeiträge<br />

Laufende Beiträge<br />

Insgesamt wurde 2009 ein Neugeschäft von<br />

1,89 Mrd. EUR (Vorjahr 2,40 Mrd. EUR) Versicherungssumme<br />

bzw. 51,8 Mio. EUR (Vorjahr<br />

65,6 Mio. EUR) bezogen auf den laufenden Beitrag<br />

für ein Jahr vermittelt.<br />

Im Einzelgeschäft lag das Neugeschäft bei<br />

1,58 Mrd. EUR Versicherungssumme (Vorjahr<br />

2,02 Mrd. EUR). Bei der Bausparrisikoversicherung<br />

wirkte sich neben dem Bestandsübertrag auf<br />

die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG die Niedrigzinsphase<br />

– mit einem Rückgang der Bauspardarlehensannahmequote<br />

– auf das Versicherungsvolumen<br />

aus; hier betrug das eingelöste Neugeschäft<br />

0,19 Mrd. EUR Versicherungssumme (Vorjahr<br />

0,32 Mrd. EUR).<br />

Die Beitragssumme des Neugeschäfts im Einzelgeschäft<br />

betrug 1.425,7 Mio. EUR, die unter der<br />

– wesentlich durch die Riester-Schichterhöhung<br />

bestimmten – Vorjahressumme von 1.877,7 Mio.<br />

EUR lag.<br />

Bestandsentwicklung<br />

Die zahlenmäßige Entwicklung der Versichertengemeinschaft<br />

des selbst abgeschlossenen Geschäfts<br />

und die Aufgliederung nach Versicherungsarten,<br />

die Bestandteile dieses Lageberichts sind,<br />

werden ab Seite 42 vorgestellt.<br />

Der Bestand im gesamten Einzelgeschäft<br />

erhöhte sich um 3,5 % auf 11,9 Mrd. EUR Versicherungssumme<br />

(Vorjahr 11,5 Mrd. EUR).<br />

Policenbestand der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

im Geschäftsjahr 2009<br />

Kapitalversicherungen<br />

Risikoversicherungen<br />

Rentenversicherungen<br />

Sonstige Lebensversicherungen<br />

Kollektivversicherungen<br />

407 218<br />

109 890<br />

40 653<br />

302 874<br />

82 491<br />

Gemessen an der Versicherungssumme betrug<br />

der Versicherungsbestand zum Ende des Geschäftsjahres<br />

16,7 Mrd. EUR (Vorjahr 16,9 Mrd. EUR).<br />

Der Bestand an Policen entwickelte sich während<br />

des Geschäftsjahres wie folgt:<br />

Û Kapitalversicherungen stiegen von<br />

105 247 Stück auf 109 890 Stück.<br />

Û Risikoversicherungen fielen leicht von<br />

41 529 Stück auf 40 653 Stück.<br />

Û Rentenversicherungen (einschließlich<br />

Riesterprodukte) nahmen von 281 826 auf<br />

302 874 Stück zu.


Û Sonstige Lebensversicherungen (einschließlich<br />

fondsgebundener Renten- und Riesterprodukte)<br />

stiegen von 79 675 Stück auf<br />

82 491 Stück.<br />

Û Kollektivversicherungen (einschließlich<br />

Bausparrisikoversicherungen) nahmen von<br />

463 370 Stück auf 407 218 Stück ab.<br />

Kostenverlauf<br />

Die Abschlussaufwendungen sanken um 4,8 %<br />

auf 80,3 Mio. EUR. Die Verwaltungskosten verminderten<br />

sich um 11,2 % auf 26,3 Mio. EUR. Das<br />

Gesamtkostenergebnis des Geschäftsjahres entwickelte<br />

sich trotz der Erweiterung der EDV-Systeme<br />

im Zuge der Umsetzung der VVG-Reform<br />

und des Austauschs der kompletten Produktpalette<br />

zum 1. Januar 2008 positiv.<br />

Die Verwaltungskostenquote konnte mit 2,4 %<br />

(Vorjahr 2,3 %) auf niedrigem Niveau gehalten<br />

werden. Die Verwaltungskostenquote bezieht sich<br />

auf die mittelbaren Verwaltungsaufwendungen<br />

in Relation zu den gebuchten Bruttobeiträgen.<br />

Leistungen an Kunden<br />

Zu den Leistungen zählen zum einen die Auszahlungen<br />

der vertraglich garantierten Renten- und<br />

Versicherungsleistungen, die Aufwendungen für<br />

Rückkäufe und die bis zum Versicherungsfall<br />

bzw. bis zur vorzeitigen Vertragsbeendigung von<br />

den Versicherungsnehmern erworbenen Überschussleistungen.<br />

Zum anderen gehört dazu auch<br />

der Zuwachs der bestehenden Leistungsverpflichtungen<br />

in Form von Erhöhungen der Deckungsrückstellungen<br />

und von Zuführungen zu den Überschussguthaben<br />

sowie zu der Rückstellung für<br />

erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung.<br />

Aufwendungen für Versicherungsfälle<br />

Die Aufwendungen für Versicherungsfälle für<br />

eigene Rechnung betrugen im Geschäftsjahr<br />

100,8 Mio. EUR (Vorjahr 97,1 Mio. EUR).<br />

Deckungsrückstellung<br />

Die Veränderung der übrigen versicherungstechnischen<br />

Nettorückstellungen (Deckungsrückstellung)<br />

im Berichtsjahr 2009 in Höhe von 327,5 Mio.<br />

EUR (Vorjahr 235,3 Mio. EUR) resultiert im Wesent<br />

lichen aus dem Bestandswachstum, dem gesteigerten<br />

Neugeschäft durch Einmalbeiträge<br />

in Höhe von 128,5 Mio. EUR (Vorjahr 84,1 Mio. EUR)<br />

und den saldierten nicht realisierten Gewinnen<br />

aus Kapitalanlagen in Höhe von 12,3 Mio. EUR (im<br />

Vorjahr saldierte nicht realisierte Verluste aus<br />

Kapitalanlagen in Höhe von 24,6 Mio. EUR) der<br />

„Deckungsrückstellung soweit das Anlagerisiko<br />

von den Versicherungsnehmern getragen wird“.<br />

Um der zunehmenden Verringerung der Sicherheitsmargen<br />

bei Rentenversicherungen entgegenzuwirken,<br />

hat die Deutsche Aktuarverei ni gung<br />

e.V. (DAV) im Jahr 2009 eine weitere Anpassung<br />

der Rechnungsgrundlagen zur Ermitt lung der<br />

Reserven empfohlen. Bei der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG wurde in der Deckungsrückstellung<br />

zum 31. Dezember 2009 für die bestehenden Rententarife<br />

ein zusätzlicher Betrag in Höhe von<br />

37,9 Mio. EUR (Vorjahr 35,7 Mio. EUR) reserviert.<br />

Beitragsrückgewähr<br />

Für das Geschäftsjahr 2009 wird ein Gesamtüberschuss<br />

von 63,9 Mio. EUR (Vorjahr 40,9 Mio. EUR)<br />

ausgewiesen. Davon wurden der Rückstellung für<br />

Beitragsrückerstattung 49,0 Mio. EUR (Vorjahr<br />

32,5 Mio. EUR) zugeführt.<br />

Jahresüberschuss und Gewinnverwendungsvorschlag<br />

Im Geschäftsjahr 2009 erzielte die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG einen Jahresüberschuss von<br />

14.949 TEUR. Unter Einbezug des Gewinnvortrags<br />

aus dem Vorjahr von 4.300 TEUR ergibt sich<br />

ein verwendungsfähiger Bilanzgewinn von<br />

19.249 TEUR.<br />

Der Vorstand wird der Hauptversammlung<br />

vorschlagen, eine Dividende von 14.949 TEUR<br />

an die Aktionärin Proactiv Holding AG auszuschütten<br />

und den verbleibenden Betrag von<br />

4.300 TEUR auf neue Rechnung vorzutragen.<br />

Lagebericht | 25<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Finanz- und Vermögenslage der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Kapitalanlageverlauf<br />

Von der Finanz- und Wirtschaftskrise war die<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG aufgrund ihrer sicher-<br />

heitsorientierten Anlagestrategie nicht substan-<br />

ziell betroffen. Indirekt ergaben sich lediglich Aus-<br />

wirkungen bei verschiedenen Wertpapieren,<br />

bei denen Abschreibungen auf die jeweiligen Bör-<br />

senkurse vorgenommen wurden.<br />

Das festverzinsliche Portfolio der Gesellschaft<br />

setzt sich überwiegend aus Anlagen sehr hoher<br />

Bonität mit einem durchschnittlichen Rating von<br />

„AA“ zusammen. Investitionen erfolgen ausschließlich<br />

in EUR-Anlagen, die über ein „Investmentgrade“<br />

verfügen.<br />

Das Kapitalanlagenportfolio besteht im<br />

Wesentlichen aus Staatsanleihen, Pfandbriefen<br />

und Anleihen von Finanzinstituten mit Instituts-/Einlagensicherung.<br />

Im Laufe des Berichtsjahrs<br />

wurde der Emittentenkreis aus Gründen<br />

der Diversifikation um westeuropäische öffentliche<br />

Anleihen und Pfandbriefe erweitert.<br />

Die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG hat sowohl<br />

in der Vergangenheit als auch im Berichtsjahr<br />

Anlagen in Kreditausfallprodukten (Asset Backed<br />

Securities) oder ähnlichen Kapitalanlagen vermieden.<br />

Weiterhin hält die Gesellschaft grundsätzlich<br />

keine Anleihen von Staaten, Finanzinstituten<br />

oder Industrieunternehmen, bei denen<br />

eine Insolvenz erwartet werden kann. Lediglich<br />

eine Ausleihung an die Washington Mutual mit<br />

einem Bestand von 0,02 % der Kapitalanlagen gilt<br />

als gefährdet und wurde auf den Marktkurs von<br />

25 % des Nominals abgeschrieben.<br />

Zur Sicherung der langfristigen Leistungsversprechen<br />

verfolgt die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

weiterhin die Strategie einer laufzeitgerechten<br />

Bedeckung (Aktiv-Passiv-Steuerung). Hierdurch<br />

kann sichergestellt werden, dass auch bei einem<br />

lang anhaltenden niedrigen Zinsniveau alle Verpflichtungen<br />

erfüllt werden können. Diese Strategie<br />

soll auch in den Folgejahren weitergeführt<br />

werden.<br />

Aktieninvestments erfolgen neben geringer<br />

Direktanlage in breit gestreuten Investmentfonds<br />

und ohne Währungsrisiken. Zum Jahresende<br />

lag die Aktienquote mit 3,1 % (bezogen auf das<br />

Gesamtportfolio) auf einem niedrigen Niveau.<br />

Die laufenden Erträge aus Kapitalanlagen konnten<br />

im Vergleich zum Vorjahr (74,4 Mio. EUR) um<br />

16 % auf 87,6 Mio. EUR gesteigert werden.<br />

Aufgrund der Kapitalmarkterholung konnten<br />

Abschreibungen von Investmentfonds aus den<br />

Vorjahren in Höhe von 12,7 Mio. EUR wieder wertaufgeholt<br />

werden.<br />

Die Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen<br />

betrugen 1,9 Mio. EUR (Vorjahr 0,6 Mio. EUR).<br />

Sie resultieren im Wesentlichen aus Verkäufen<br />

von Investmentanteilen mit 776 TEUR und Umstrukturierungen<br />

im Rentenbereich im Rahmen<br />

der Aktiv-Passiv-Steuerung.<br />

Die gesamten Aufwendungen für Kapitalanlagen<br />

lagen mit 4,5 Mio. EUR erfreulich niedriger<br />

als im Vorjahr mit 33,0 Mio. EUR. Abschreibungen<br />

von 1,1 Mio. EUR (Vorjahr 31,0 Mio. EUR) entfielen<br />

überwiegend mit 537 TEUR auf andere nicht<br />

festverzinsliche Wertpapiere und mit 376 TEUR<br />

auf Aktien, während Verluste aus dem Abgang von<br />

1,1 Mio. EUR auf Inhaberschuldverschreibungen<br />

stammen. Die restlichen Aufwendungen wurden<br />

im Wesentlichen durch die laufende Verwaltung<br />

unserer Kapitalanlagen verursacht.<br />

Das Nettokapitalanlageergebnis stieg gegenüber<br />

dem Vorjahr (42,7 Mio. EUR) deutlich auf<br />

97,7 Mio. EUR. Die laufende Durchschnittsverzinsung<br />

der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG (Vorjahr<br />

5,0 %) lag bei 4,6 %. Die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen<br />

(Vorjahr 3,0 %) lag bei überdurchschnittlichen<br />

5,3 %. Diese Verzinsungen sind inklusive<br />

der Erträge aus den fondsgebundenen<br />

Lebensversicherungen.<br />

Bei der Bilanzierung der Kapitalanlagen wurde<br />

von dem Bewertungswahlrecht des § 341b HGB<br />

kein Gebrauch gemacht, so dass keine stillen Lasten<br />

vorgetragen werden müssen, die das Kapitalanlageergebnis<br />

der Zukunft belasten.<br />

Der Kapitalanlagebestand der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG erhöhte sich 2009 deutlich um 19 %<br />

auf 2.005 Mio. EUR.<br />

Zusammensetzung der Kapitalanlagen<br />

Hinsichtlich der Zusammensetzung der Kapitalanlagen<br />

wird auf die Darstellung der Entwicklung<br />

der Aktivposten auf Seite 60 im Anhang verwiesen.


Zusammensetzung der Kapitalanlagen (in Mio. EUR)<br />

1.199,4<br />

2007<br />

1.679,3<br />

2008<br />

Liquiditätslage<br />

2.004,6<br />

2009<br />

Einlagen bei Kredit instituten<br />

Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche<br />

Wertpapiere<br />

Namensschuldverschreibung, Schuldscheinforderungen,<br />

Darlehen und Einlagen bei Kreditinstituten<br />

Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche<br />

Wertpapiere<br />

Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und<br />

Beteiligungen<br />

Die Liquidität der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG war<br />

zu jeder Zeit gesichert. Die Steuerung des Liquiditätsrisikos<br />

erfolgt im Talanx-Konzern durch die<br />

Vergabe von einheitlichen Liquiditätskennziffern<br />

pro Wertpapier. Die ersten fünf der insgesamt<br />

zehn vergebenen Liquiditätskategorien beinhalten<br />

Kapitalanlagen mit hoher Liquidität, d. h.<br />

diese können innerhalb von drei Tagen liquidiert<br />

werden.<br />

Zum Bilanzstichtag waren auf Marktwertbasis<br />

2.109,9 Mio. EUR bzw. 99,6 % der Kapitalanlagen<br />

den ersten fünf Liquiditätskategorien (0 bis IV)<br />

zugeordnet; hiervon wurden 46,0 Mio. EUR in<br />

sofort verfügbarer Liquidität gehalten.<br />

Unternehmensauszeichnungen<br />

Die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG wurde von zahlreichen<br />

Ratingagenturen mit Top-Noten ausgezeichnet:<br />

Û Die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG wurde im Juli<br />

2009 erstmalig von Standard & Poor’s bewer-<br />

tet. Der weltweit führende Anbieter von Ratings,<br />

Finanzmarktinformationen und Research<br />

vergab ein sehr gutes „A“. Der Ausblick lautet:<br />

„stable“.<br />

Û Im September 2009 verlieh die Assekurata<br />

Assekuranz Rating-Agentur der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG bereits zum zweiten Mal das<br />

Qualitätsurteil „A+/Sehr gut“. Der Schwerpunkt<br />

lag dabei auf den Aspekten Sicherheit,<br />

Kundenorientierung, Gewinnbeteiligung,<br />

Erfolg und Wachstum. Als exzellent bewertete<br />

Assekurata die außergewöhnlich hohe<br />

Ausstattung der Sicherheitsmittel, die deutlich<br />

über dem Marktdurchschnitt liegt.<br />

Û Der Wiener Finanzwissenschaftler Professor<br />

Jörg Finsinger untersuchte exklusiv für die<br />

WirtschaftsWoche (Ausgabe 49/Dezember<br />

2009) die Finanzstärke deutscher Lebensversicherungen.<br />

Die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

schaffte es zum wiederholten Male mit 14<br />

weiteren Anbietern in die 5-Sterne-Klasse der<br />

finanzstärksten Unternehmen.<br />

Û Bereits im Oktober 2008 verlieh das unabhängige<br />

Analysehaus Morgen & Morgen GmbH<br />

der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG erstmals ihr<br />

****-Rating („sehr gut“). Den Belastungstest<br />

bestand die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG im<br />

Jahr 2009 mit „ausgezeichnet“.<br />

Überschussbeteiligung<br />

Die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG hat für 2010 das<br />

überdurchschnittlich hohe Niveau zugunsten<br />

ihrer Kunden gehalten. Mit einer Überschussbeteiligung<br />

von 4,5 % zuzüglich eines Schlussüberschusses<br />

von 0,7 % können die Versicherten in der<br />

Regel vom unverändert hohen Niveau der Überschussbeteiligung<br />

von 5,2 % profitieren. Der<br />

Marktdurchschnitt liegt bei 4,86 % (Quelle: ASSE-<br />

KURATA Marktstudie 2010: Die Überschussbeteiligung<br />

in der Lebensversicherung). Hinsichtlich<br />

der für das Geschäftsjahr 2010 deklarierten Überschussbeteiligung<br />

wird auf Seite 78 im Anhang<br />

verwiesen.<br />

Lagebericht | 27<br />

Unternehmensratings<br />

1) Versicherungsratings sind<br />

Meinungsäußerungen über<br />

die Finanzkraft eines Versicherers,<br />

nicht aber Empfehlungen<br />

zu dessen Produkten.<br />

Informationen über die<br />

aktuellen Ratings finden Sie<br />

auf www.standardandpoors.<br />

com oder telefonisch über<br />

+ 49 69 33 99 91 52.<br />

1)<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren<br />

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

Im Rahmen einer Neustrukturierung des Geschäftsfelds<br />

Bancassurance wurde zum 1. Januar<br />

2009 eine Servicegesellschaft gegründet, die<br />

Dienstleistungen sowohl für die <strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong><br />

als auch für die TARGO <strong>Versicherungen</strong> erbringt.<br />

Durch Betriebsübergang sind die Arbeitsverhältnisse<br />

der Mehrheit der Mitarbeiter in die<br />

Proactiv Servicegesellschaft mbH übergegangen.<br />

Gleichzeitig sind die Mitarbeiter der Abteilungen<br />

Marketing- und Vertriebsunterstützung sowie<br />

Vertrieb von der <strong>PB</strong> Lebensversiche rung AG und<br />

der <strong>PB</strong> Versicherung AG auf die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG übergegangen.<br />

Zum 31. Dezember 2009 arbeiteten demnach<br />

68 (Vorjahr 91) Kapazitätsmitarbeiter1) bei der<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG. Der Jahresdurchschnitt<br />

der beschäftigten Mitarbeiter entspricht<br />

14 (104 Vorjahr) im Innendienst und 56 (Vorjahr<br />

0) im Außendienst.<br />

Personalentwicklung<br />

Um sich den Herausforderungen des Markts zu<br />

stellen, wurde für das Geschäftsfeld Bancassurance<br />

ein neues Mitarbeiterkompetenzprofil entwickelt.<br />

Daran angepasst wurde das Personalentwicklungskonzept<br />

überarbeitet und um neue<br />

Bausteine ergänzt. Folgende Personalentwicklungsmaßnahmen<br />

wurden im Jahr 2009 für<br />

Mitar beiter der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG und<br />

der Proactiv Servicegesellschaft mbH erfolgreich<br />

initiiert bzw. durchgeführt:<br />

Û Bündelung aller Personalentwicklungsmaßnahmen<br />

in einem Seminarhaus<br />

Û Ausbildung zahlreicher Mitarbeiter zu Projektleitern<br />

Û Angebot von Trainings für Projektmitarbeiter<br />

Û Fortsetzung des betriebsinternen Englischunterrichts<br />

für die internationale Ausrichtung;<br />

zahlreiche Mitarbeiter haben inzwischen ein<br />

hohes Level erreicht.<br />

1) Ein Kapazitätsmitarbeiter ist ein vollzeitbeschäftigter<br />

Mitarbeiter mit einer 38-Stunden-Woche. Teilzeitbeschäftigte<br />

Mitarbeiter werden anteilig entsprechend ihrer<br />

wöchentlichen Arbeitszeit dargestellt.<br />

Û Fortsetzung der vom Unternehmen finanzierten<br />

Aktuarsausbildung für Mathematiker<br />

Û Ausbildung zur/zum Versicherungsfachfrau/mann<br />

für Vertriebsmitarbeiter; alle angemeldeten<br />

Vertriebsmitarbeiter beendeten diese<br />

Fortbildung erfolgreich.<br />

Û Übernahme von drei Young Professionals in<br />

ein festes Angestelltenverhältnis nach mehrmonatiger<br />

Ausbildung<br />

Û Verabschiedung des Konzepts zur Einführung<br />

einer Fachkarriere. Die Umsetzung erfolgt<br />

2010.<br />

Û Zielgruppenspezifische Aus- und Einarbeitung<br />

der Vertriebsmitarbeiter der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung:<br />

Nach ihrer Neueinstellung<br />

können sie im Rahmen der <strong>PB</strong>V Akademie<br />

zahlreiche Seminare mit dem Ziel der fachlichen<br />

und persönlichen Weiterbildung in<br />

Anspruch nehmen.<br />

Gesundheitsförderung<br />

Auch in 2009 war der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG und der Proactiv Servicegesellschaft mbH das<br />

Wohlbefinden der Beschäftigten ein wichtiges<br />

Anliegen. Neben der Einhaltung des gesetzlich verpflichtenden<br />

Arbeits- und Gesundheitsschutzes<br />

wurden zahlreiche präventive Maßnahmen<br />

angeboten, wie z. B. Seminare zum Umgang mit<br />

Stress, Bewegungs- und Ernährungsberatungen,<br />

Rückenschule, ein „Gesundheitstag“ sowie finanzielle<br />

Unterstützungen zur Wahrnehmung von<br />

Entspannungsmassagen.<br />

Des Weiteren wurden verschiedene Vorkehrungen<br />

zum Schutz der Mitarbeiter vor einer<br />

Ausbreitung der Neuen Grippe getroffen. Zu diesen<br />

Maßnahmen gehören u. a. die Anschaffung<br />

von Desinfektionsspendern für die Waschräume,<br />

aktuelle Informationen im Intranet, zusätzliche<br />

Hygienevorkehrungen (einschließlich der Beschaffung<br />

von medizinischen Hilfsmitteln) sowie die<br />

genaue und laufende Beobachtung der Gefährdungslage<br />

durch den Krisenstab in Abstimmung<br />

mit dem Betriebsarzt. Darüber hinaus wurden<br />

Notfallpläne zur Aufrechterhaltung eines ordnungsgemäßen<br />

Geschäftsbetriebs für den Fall<br />

hoher Erkrankungsraten ausgearbeitet.


Die Erfolge des vergangenen Geschäftsjahres sind<br />

vor allem auf die Kompetenz und das außerordentliche<br />

Engagement der Mitarbeiter zurückzuführen.<br />

Für ihren Einsatz und ihre Bereitschaft<br />

zur Übernahme von Verantwortung bedankt sich<br />

die Geschäftsleitung bei den Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeitern der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

und der Proactiv Servicegesellschaft mbH. Dank<br />

gebührt auch dem Betriebsrat für die konstruktive<br />

und faire Zusammenarbeit in den letzten Jahren.<br />

Nachhaltigkeit<br />

Durch die Nutzung und den weiteren Ausbau<br />

durchgängiger digitaler Prozesse bei der Antragsund<br />

Bestandsbearbeitung unter zunehmender<br />

Einbindung eines aktenlosen, elektronischen Archivs<br />

leistet die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

einen Beitrag zur Reduzierung des Papierverbrauchs<br />

auf ein niedriges, umweltfreundliches Niveau.<br />

Dies wird dadurch erreicht, dass z. B. Faxe<br />

überwiegend digital empfangen und weitergeleitet<br />

werden. Alle Mitarbeiter werden zum sparsamen<br />

Papierverbrauch und zur Trennung von Abfällen<br />

angehalten. Für Druckerpatronen, Toner,<br />

Batterien und CDs erfolgt eine besondere Entsorgung.<br />

In ihrem Verwaltungsgebäude nutzt die<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG konsequent Potenziale<br />

zur Einsparung von Energie. Bei den verwendeten<br />

Büromaterialien setzt das Unternehmen<br />

verstärkt auf umweltfreundliche Produkte, Nutzung<br />

von Flachbildschirmen, Thin-Clients und<br />

energiesparenden Druckern und Kopierern. Ferner<br />

wurde für Dienstfahrten im Intranet eine<br />

Mitfahrzentrale für alle Mitarbeiter eingerichtet.<br />

Bei der Auswahl von Dienstleistungsunternehmen,<br />

wie z. B. im Bereich der Postverarbeitung,<br />

wird darauf geachtet, dass diese nach ISO-Norm<br />

zertifiziert sind und möglichst Ökostrom nutzen.<br />

Nicht zuletzt entwickelt die Gesellschaft<br />

Produkte, die Nachhaltigkeitskriterien wie Umweltschutz,<br />

Energieverbrauch und soziale Verantwortung<br />

unterstützen. So orientieren sich die<br />

fondsgebundenen Rentenversicherungen der<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG auch an Investments<br />

in Nachhaltigkeit.<br />

Ethische, soziale und ökologische Belange<br />

bei der Kapitalanlage<br />

Stehen der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG Anlagemöglichkeiten<br />

zur Verfügung, die besondere<br />

ethische, soziale und ökologische Belange berücksichtigen<br />

und die gleiche Rentabilität und Sicherheit<br />

besitzen wie andere Anlagen, werden diese in<br />

der Regel bevorzugt ausgewählt.<br />

Die Kapitalanlage erfolgt nach den aufsichtsrechtlichen<br />

Bestimmungen hinsichtlich einer<br />

größtmöglichen Rentabilität und Sicherheit, um<br />

jederzeit die vereinbarten Versicherungsleistungen<br />

erbringen zu können.<br />

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde in ein<br />

diversifiziertes Portfolio von Photovoltaikanlagen<br />

(Solarstrom) investiert. Dieses Investment ist aufgrund<br />

der gut prognostizierbaren langfristigen<br />

Cashflows, der geringen Korrelation zu anderen<br />

Anlageklassen sowie der breiten regionalen<br />

Streu ung nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern<br />

leistet auch einen Beitrag zur Förderung<br />

erneuerbarer Energien und damit zur Reduktion<br />

der weltweiten Treibhausgase. Die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG plant auch zukünftig rentable<br />

Investitionen in ökologische Energieträger.<br />

Marketing und Werbung<br />

Die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG und ihre Produkte<br />

treten gegenüber Kunden am Markt ausschließlich<br />

unter der Marke „Postbank“ auf. Werbemaßnahmen<br />

sind zumeist in Aktionen der<br />

Postbank eingebunden. So war die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG im Jahr 2009 wichtiger Bestandteil<br />

der Altersvorsorgekampagne der Postbank.<br />

Unter dem Motto „stattlich. Jetzt noch<br />

bis 31.12.2009 Riesterförderung sichern.“ wurden<br />

Kunden der Postbank mithilfe von TV-Spots,<br />

Printanzeigen, Plakat- und Internetwerbung insbesondere<br />

für das Thema staatlich geförderte<br />

Altersvorsorge sensibilisiert. Die Kampagne stützte<br />

sich dabei u. a. auf die Riester-Rente und andere<br />

Rentenprodukte der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG.<br />

Die Postbank unterstrich mit der von Oktober<br />

bis Dezember 2009 andauernden Aktion ihren<br />

Anspruch als führende Altersvorsorgebank in<br />

Deutschland. Auf Werbemaßnahmen unter der<br />

eigenen Marke „<strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong>“ wird bewusst<br />

verzichtet.<br />

Lagebericht | 29<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

In der Pressearbeit richtet sich die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG unter der Marke „<strong>PB</strong> <strong>Versicherungen</strong>“<br />

insbesondere an die Financial Community<br />

und Wirtschaftsjournalisten.<br />

Prozessoptimierungen<br />

Die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG hat im Jahr 2009<br />

ihre Prozesse wie folgt weiter verbessert:<br />

Einsatz des Prozessmanagement-Tools ARIS<br />

Zur systematischen Prozessoptimierung wird das<br />

Prozessmanagement-Tool ARIS eingesetzt, womit<br />

ein geeignetes Instrument zur Dokumentation<br />

und Optimierung von Prozessen und deren Kosten<br />

zur Verfügung steht. Das Tool wurde bereits<br />

erfolgreich dazu genutzt, Vorgänge systematisch<br />

zu perfektionieren und Standardprozessmodelle<br />

zu schaffen. Durch diese stetige Verbesserung<br />

der internen Abläufe wird eine hohe und zuverlässige<br />

Serviceleistung für die Kunden der<br />

<strong>PB</strong>V Lebens versicherung AG gewährleistet.<br />

Integration von Prozessrisiken in das Risikomanagementsystem<br />

Die Prozessrisiken wurden vollständig in das Risikomanagementsystem<br />

der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG integriert, womit die Anforderungen der<br />

MaRisk an ein operatives Risikomanagementsystem<br />

erfüllt werden.<br />

Erste automatisierte Geschäftsvorfälle<br />

Im Jahr 2009 wurden Fortschritte bei der Automatisierung<br />

von Geschäftsvorfällen im Verwaltungssystem<br />

erzielt, die künftig der weiteren<br />

Optimierung der Kostenquote dienen werden.<br />

Durch diese Prozessoptimierungen konnten<br />

im Jahr 2009 auf der einen Seite Kosten eingespart<br />

werden, während auf der anderen Seite steigende<br />

Mengen an Vorgängen zu verzeichnen<br />

waren.


Risikobericht<br />

Zusammenfassende Darstellung der Risikolage<br />

Gegenwärtig ist keine Entwicklung erkennbar,<br />

welche die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage<br />

der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG nachhaltig beeinträchtigen<br />

könnte. Bestandsgefährdende Risiken,<br />

das heißt wesentliche Risiken mit existenziellem<br />

Verlustpotenzial für die Gesellschaft,<br />

zeichnen sich nicht ab. Die etablierten Risikomanagementsysteme<br />

und Kontrollinstanzen stellen<br />

eine frühzeitige Identifikation, Bewertung und<br />

Kontrolle der Risiken sicher, die einen wesentlichen<br />

Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und<br />

Ertragslage der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

haben können. Somit sieht sich die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG in der Lage, alle Verpflichtungen<br />

aus den bestehenden Versicherungsverträgen<br />

auch bei schwierigen Rahmenbedingungen<br />

dauerhaft zu erfüllen.<br />

Auch die vorhandenen Eigenmittel der <strong>PB</strong>V<br />

Lebensversicherung AG überdecken das Solvabilitätssoll<br />

und erfüllen damit die aufsichtsrechtlichen<br />

Solvabilitätsanforderungen.<br />

Grundlagen des Risikomanagements<br />

Das Risikomanagement der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG erfüllt die Anforderungen des deutschen<br />

Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich<br />

(KonTraG), demzufolge sich die<br />

Unternehmensleitung einer Aktiengesellschaft<br />

verpflichtet, „geeignete Maßnahmen zu treffen,<br />

insbesondere ein Überwachungssystem einzurichten,<br />

damit den Fortbestand der Gesellschaft<br />

gefährdende Entwicklungen früh erkannt werden“<br />

(§ 91 Abs. 2 AktG).<br />

Die Gesellschaft setzt ihre Verpflichtung zu<br />

einer Berichterstattung über die Risiken der künftigen<br />

Entwicklung (§ 289 Abs. 1 HGB) um und orientiert<br />

sich hierbei nachfolgend am Deutschen<br />

Rechnungslegungsstandard für die Risikoberichterstattung<br />

von Versicherungsunternehmen<br />

(DRS 5-20).<br />

Ferner hat die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

aktiv die Entwicklung der Mindestanforderungen<br />

an das Risikomanagement in deutschen Versicherungsunternehmen<br />

(MaRisk VA) durch die<br />

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht<br />

(BaFin) begleitet und durch Umsetzung der zent-<br />

ralen Themen der im Januar 2009 veröffentlichten<br />

Vorgaben eine rechtzeitige und angemessene<br />

Vorbereitung auf Solvency II sichergestellt.<br />

Risikomanagementsystem<br />

Basis des Risikomanagements ist die durch den<br />

Vorstand verabschiedete Risikostrategie, die sich<br />

aus der Geschäftsstrategie ableitet. Sie ist integraler<br />

Bestandteil des unternehmerischen Handelns<br />

und für alle Geschäftsbereiche verbindlich.<br />

Zur Umsetzung und Überwachung der Risikostrategie<br />

bedient sich die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG eines umfassenden Risikomanagementsystems.<br />

Dieses System ist in das Talanx-<br />

Konzernrisikomanagement eingegliedert: Es<br />

wendet das konzernweit implementierte Risikokapitalmodell<br />

an und berücksichtigt insbesondere<br />

die entsprechenden Konzernrichtlinien.<br />

Das Risikomanagementsystem und speziell<br />

das interne Kontrollsystem der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG werden laufend weiterentwickelt<br />

und damit den jeweiligen sachlichen und gesetzlichen<br />

Erfordernissen sowie den Konzernvorgaben<br />

angepasst. Insbesondere werden zukünftige<br />

Risiken (Emerging Risks) regelmäßig<br />

in systematischer Form identifiziert, ihre Relevanz<br />

ermittelt und ihr Risikopotenzial bewertet.<br />

Die Risikotragfähigkeit der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG wurde in 2009 erneut im Rahmen<br />

von Stresstests der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht<br />

überprüft, welche in allen<br />

Szenarien bestanden wurden. Mithilfe von Szenarioanalysen<br />

und weiteren internen Stresstests<br />

kön nen darüber hinaus die Auswirkungen erwarteter<br />

und unerwarteter Entwicklungen simuliert<br />

werden, sodass hierauf frühzeitig reagiert<br />

werden kann.<br />

Die Bewertung der wesentlichen versicherungstechnischen<br />

Risiken, Kapitalanlagerisiken,<br />

Risiken aus dem Ausfall von Forderungen<br />

sowie operationalen und externen Risiken der<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG erfolgt quartalsweise<br />

mithilfe des Risikokapitalmodells der Talanx<br />

(quantitativ und qualitativ). Dabei werden diese<br />

Risiken systematisch analysiert und mit Risikokapital<br />

hinterlegt. Zusätzlich werden wesentliche,<br />

sich aus Zielabweichungen ergebende strategische<br />

Risiken quantifiziert. Alle erfassten Risiken wer-<br />

Lagebericht | 31<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

den durch ein Limit- und Schwellenwertsystem<br />

überwacht und durch abgestimmte Maßnahmen<br />

auf das vom Unternehmen gewünschte Maß<br />

reduziert. Der Vorstand der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG wird im Rahmen der Risikoberichterstattung<br />

vom Chief Risk Officer (CRO) quartalsweise<br />

über die aktuelle Risikosituation informiert.<br />

Bei akuten Risiken ist eine Ad-hoc-Berichterstattung<br />

an den Vorstand gewährleistet.<br />

Im Kapitalanlagebereich umfasst das Risikomanagementsystem<br />

spezifische Instrumentarien<br />

zur laufenden Überwachung aktueller Risikopositionen<br />

und der Risikotragfähigkeit. Die<br />

Verwaltung der Kapitalanlagen erfolgt systemunterstützt<br />

nach neuestem Standard. Eine<br />

Überwachung aller Positionen (Mark-to-Market-<br />

Bewertung) erfolgt täglich über ein im Bestandsführungssystem<br />

„SimCorp Dimension“ implementiertes<br />

Limitmodul. Vorgaben der Kapitalanlagerichtlinien<br />

und gesetzliche Vorgaben wer den<br />

im Limitsystem gepflegt und laufend überwacht.<br />

Darüber hinaus stellt eine umfangreiche<br />

Berichterstattung die erforderliche Transparenz<br />

aller die Kapitalanlagen betreffenden Entwicklungen<br />

sicher.<br />

Durch geeignete Maßnahmen wird sichergestellt,<br />

dass die aufsichtsrechtlich geforderte Solvabilität<br />

auch in Zukunft erfüllt wird.<br />

Risikoorganisation<br />

Der Vorstand der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG ist<br />

für die Implementierung des Risikomanagements<br />

und dessen Weiterentwicklung in der Gesellschaft<br />

sowie für zentrale Risikomanagemententscheidungen<br />

verantwortlich.<br />

Das Risikomanagement wird vom Chief Risk<br />

Officer koordiniert und weiterentwickelt. Wegen<br />

der unternehmensübergreifenden Bedeutung<br />

des Risikomanagements ist der Chief Risk Officer<br />

in der unabhängigen Risikocontrollingfunktion<br />

angesiedelt, wodurch eine unabhängige Überwachung<br />

der Risiken sichergestellt wird.<br />

Bereits in 2008 wurde ein Risikokomitee eingerichtet,<br />

das unter Beteiligung der wesentlichen<br />

Unternehmensfunktionen von der unabhängigen<br />

Risikocontrollingfunktion (Chief Risk Officer)<br />

geleitet wird. Zentrale Aufgaben des monatlich zusammentreffenden<br />

Risikokomitees sind unter<br />

anderem die kritische Beobachtung und Analyse<br />

der Risikoexponierung der Gesellschaft unter<br />

besonderer Beachtung der Risikostrategie sowie<br />

der qualitativen Einschätzung von Risiken.<br />

Weitere Aufgaben sind die laufende Weiterentwicklung<br />

des Risikomanagementprozesses,<br />

die Koordination und Überwachung von Steuerungs<br />

maßnahmen, die Überwachung der<br />

Einbettung der Ergebnisse des Risikomanagements<br />

in die Geschäftsprozesse, die Unterstützung des<br />

Krisenmanagements durch Informationsbereitstellung,<br />

die Anforderung erforderlicher Berechnungen<br />

und Ad-hoc-Auswertungen sowie die<br />

Vorbereitung von Vorstandsentscheidungen. Bei<br />

Bedarf erfolgt im Risikokomitee die Diskussion<br />

des Risikoberichts und die Empfehlung von Maßnahmen<br />

für die Einhaltung oder Wiederherstellung<br />

der Risikotragfähigkeit an den Vorstand.<br />

Darüber hinaus wird durch den mit Prozessownern<br />

wesentlicher Geschäftsprozesse besetzten<br />

Risikosteuerungskreis eine breite Informationsbasis<br />

und Fachexpertise bei der quantitativen<br />

und qualitativen Bewertung der operativen Risiken,<br />

der Reputationsrisiken sowie von Emerging<br />

Risks garantiert.


Risiken der künftigen Entwicklung<br />

Versicherungstechnische Risiken<br />

Biometrische Risiken<br />

Das biometrische Risiko wird in ein Schwankungsrisiko<br />

sowie ein Trend- und Änderungsrisiko<br />

unterschieden. Das Schwankungsrisiko ist<br />

das Risiko der zufälligen Abweichung der Häufigkeit<br />

der Leistungsfälle von den biometrischen<br />

Wahrscheinlichkeiten. Das Trend- und Änderungsrisiko<br />

bezeichnet das Risiko einer Fehleinschätzung<br />

der biometrischen Wahrscheinlichkeiten bei<br />

der Berechnung der Prämien.<br />

Bei der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG wird das<br />

Portfolio gegen das Schwankungs-, das Kumulund<br />

das Änderungsrisiko insbesondere durch Summenexzedenten-Rückversicherungen<br />

gedeckt.<br />

Die Schadenhäufigkeit wird laufend in eigens für<br />

diesen Zweck gebildeten Risikoklassen überprüft.<br />

Die gebildeten Kollektive sind hinreichend groß<br />

und die eingesetzten mathematisch- statistischen<br />

Verfahren präzise genug, um signifikante Abweichungen<br />

von der Norm zuverlässig bestimmen<br />

und lokalisieren zu können.<br />

Die Bildung von Rückstellungen sichert die<br />

Erfüllbarkeit aller aus den Versicherungsverträgen<br />

resultierenden Verpflichtungen des Unternehmens.<br />

Der Verantwortliche Aktuar wacht darüber,<br />

dass die für die Berechnung der Rückstellung<br />

verwendeten Berechnungsgrundlagen dem Änderungsrisiko<br />

Rechnung tragen. Der Verantwortliche<br />

Aktuar der Gesellschaft hat nach § 11a VAG<br />

bescheinigt, dass die bei der Bewertung der<br />

Deckungsrückstellungen verwendeten Rechnungsgrundlagen<br />

angemessene Sicherheitsspannen<br />

enthalten. Der Treuhänder der Gesellschaft hat<br />

laut § 73 VAG bestätigt, dass das Sicherungsvermögen<br />

vorschriftsmäßig angelegt und aufbewahrt<br />

ist.<br />

Das Trendrisiko kontrolliert die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG durch aktuarielle Analysen. Die<br />

Beurteilung des Langlebigkeitsrisikos ist für die<br />

Deckungsrückstellung in der Rentenversicherung<br />

von besonderer Bedeutung und wird demzufolge<br />

laufend beobachtet. Es werden entsprechend<br />

der Empfehlung der DAV die in den Ster be tafeln<br />

enthaltenen Sicherheitsmargen gestärkt. Diese<br />

empfohlene Stärkung der Sicherheitsmargen oder<br />

neuere Erkenntnisse zur Sterblichkeitsentwicklung<br />

können zu weiteren Zuführungen zur Deckungsrückstellung<br />

führen.<br />

Kostenrisiken<br />

Das Kostenrisiko resultiert aus der Gefahr, dass<br />

die tatsächlichen Kosten die kalkulierten Kostenerträge<br />

übersteigen oder nicht rechtzeitig genug<br />

an veränderte Geschäftsvolumina angepasst werden<br />

können.<br />

Der Kostenverlauf wird durch Betriebskosten<br />

und Provisionen bestimmt, denen Kostenzuschläge<br />

in den Beiträgen gegenüberstehen. Die<br />

Beitragszuschläge sind so bemessen, dass auch<br />

eine temporäre, unvorhergesehene Kostenprogression<br />

verkraftet werden kann und Betriebskosten<br />

und Provisionen langfristig gedeckt sind. Die Produktkalkulation<br />

stützt sich auf eine tief gegliederte<br />

Kostenrechnung und ständig steigende Produktivitätsstandards.<br />

Eine Grenzkostenrechnung<br />

bleibt hierbei bewusst außer Ansatz. Provisionen<br />

werden nur nach Maßgabe der Prämienkalkulation<br />

und nur unter Verwendung von stringenten<br />

Stornoregelungen gewährt.<br />

Zinsgarantierisiken<br />

Die bei Vertragsabschluss bei bestimmten Produkten<br />

garantierte Mindestverzinsung muss dauerhaft<br />

erwirtschaftet werden. Das Zinsgarantierisiko<br />

besteht darin, dass Neuanlagen in Niedrigzinsphasen<br />

möglicherweise den garantierten Zins nicht<br />

erzielen werden.<br />

Durch regelmäßig durchgeführte Asset-Liability-Management-Betrachtungen<br />

konnte sich<br />

die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG im Geschäftsjahr<br />

davon überzeugen, dass die erwartete Rendite<br />

ihrer Kapitalanlagen kurz-, mittel- und langfristig<br />

über der zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen<br />

gegenüber ihren Kunden erforderlichen Mindestverzinsung<br />

liegt und auch erhöhte Solvabilitätsanforderungen<br />

nachhaltig erfüllt werden<br />

können.<br />

Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus<br />

dem Versicherungsgeschäft<br />

Das Forderungsausfallrisiko gegenüber Versicherungsvermittlern<br />

besteht grundsätzlich in der<br />

Möglichkeit, dass im Falle von (vermehrten) Kündigungen<br />

durch Versicherungsnehmer Provisionsrückforderungen<br />

nicht in gleicher Höhe geltend<br />

gemacht werden können.<br />

Lagebericht | 33<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Die Forderungen gegenüber Versicherungsvermittlern<br />

betreffen zum Großteil die Deutsche<br />

Postbank AG. Dem Risiko des Ausfalls von Forderungen<br />

an Versicherungsvermittler und Versicherungsnehmer<br />

wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung<br />

Rechnung getragen.<br />

Beim Forderungsausfallrisiko gegenüber<br />

(Retro-) Zessionaren handelt es sich um die Möglichkeit<br />

des Ausfalls von Anteilen der Rückversicherer<br />

an versicherungstechnischen Passiva<br />

abzüglich „letters of credit“ und Rückversicherungsdepots.<br />

Der Ausfall von Forderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft<br />

ist wegen der ausschließlich<br />

erstklassig gerateten Rückversicherungspartner<br />

kein wesentliches Risiko.<br />

Kapitalanlagerisiken<br />

Markt-, Bonitäts- und Liquiditätsrisiken<br />

Das Marktrisiko resultiert aus der Möglichkeit,<br />

dass nachteilige Veränderungen von Marktpreisen<br />

oder preisbeeinflussenden Parametern Verluste<br />

hervorrufen. Es umfasst in Einflussfaktoren<br />

zerlegt vor allem das Zinsänderungsrisiko, das<br />

Aktienkursänderungsrisiko sowie das Währungsrisiko.<br />

Aktienkurs- und Zinsänderungsrisiken werden<br />

durch das Einhalten der aufsichtsrechtlichen<br />

Bestimmungen zu Mischung und Streuung sowie<br />

durch darüber hinausgehende, aus internen<br />

Risikotrag fähigkeitsanalysen resultierende Risikolimits<br />

vermindert. Aufgrund der ausschließlichen<br />

Anlage der Kapitalanlagen in Euro trägt die<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG kein Währungskursrisiko.<br />

Derivatgeschäfte zur Ertragsvermehrung, Erwerbsvorbereitung<br />

und Absicherung von Beständen<br />

sowie Geschäfte mit strukturierten Produkten<br />

werden, falls sie abgeschlossen werden,<br />

im Rahmen der Rundschreiben des Bundesaufsichtsamts<br />

für Versicherungswesen (R3/1999 und<br />

R3/2000), der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht<br />

(R15/2005) und der internen<br />

Richtlinien der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG abgeschlossen.<br />

Derivatpositionen und -transaktionen<br />

werden im Reporting detailliert aufgeführt.<br />

Auf der einen Seite sind Derivate wegen ihrer<br />

sehr niedrigen Transaktionskosten und ihrer sehr<br />

hohen Marktliquidität und -transparenz effi-<br />

ziente und flexible Instrumente zur Portfoliosteu-<br />

erung. Auf der anderen Seite gehen mit dem<br />

Einsatz von Derivaten auch zusätzliche Risiken,<br />

wie z. B. Basisrisiko, Kurvenrisiko und Spread-<br />

Risiko, einher, die detailliert überwacht und zielgerecht<br />

gesteuert werden.<br />

Bonitätsrisiken bestehen primär im möglichen<br />

Wertverlust von Kapitalanlagen aufgrund des<br />

Ausfalls eines Schuldners oder einer Änderung in<br />

seiner Zahlungsfähigkeit.<br />

Bei der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG werden<br />

Bonitätsrisiken unter Investmentgrade in der<br />

Regel nicht eingegangen. Die Bonität der bestehenden<br />

Schuldner wird regelmäßig überprüft.<br />

Jederzeit ausreichende Liquidität stellt die<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG durch die Abstimmung<br />

zwischen Kapitalanlagebestand und Versicherungsverpflichtungen<br />

sowie die Planung<br />

ihrer Zahlungsströme sicher.<br />

Risiken aus der Kapitalmarktsituation<br />

Die Auswirkungen der Kapitalmarktsituation sind<br />

sowohl im Markt als auch bei der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG erkennbar. Aufgrund der sicherheitsorientierten<br />

Kapitalanlagestrategie der<br />

Gesellschaft sind die Auswirkungen auf der Aktivseite<br />

der Bilanz nur begrenzt. Bewusst meidet<br />

die Gesellschaft strukturierte Produkte mit Kreditrisiken,<br />

und der Schwerpunkt der Kapitalanlage<br />

liegt bei deutschen Emittenten mit hoher<br />

Bonität (Durchschnittsrating „AA“).<br />

Hinsichtlich der Emittentenrisiken hat die<br />

Gesellschaft zu 20,9 % in Staatsanleihen, staatsgarantierte<br />

Papiere sowie halbstaatliche Emittenten,<br />

zu 45,6 % in gedeckte Schuldverschreibungen,<br />

zu 31,1 % in Anleihen von Finanzinstituten<br />

und zu 2,4 % in Industrieanleihen investiert. Bei<br />

den Anleihen von Finanzinstituten unterliegen<br />

97,0 % den verschiedenen gesetzlichen und privaten<br />

Einlagensicherungssystemen; Nachrangpapiere<br />

haben mit 0,3 % der gesamten Kapitalanlagen<br />

nur eine unterdurchschnittliche Bedeutung.<br />

Die höchsten Exposures pro Kreditkonzern sind<br />

durch die Kapitalanlage-Guidelines limitiert, sodass<br />

keine existenzgefährdenden Abhängigkeiten<br />

von einzelnen Schuldnern bestehen. Die Limitierungen<br />

in den Guidelines wurden im Berichtsjahr<br />

verschärft.


Die aktuellen Entwicklungen am Finanzmarkt<br />

werden von der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG kontinuierlich<br />

analysiert. Wesentlicher Handlungsbedarf<br />

zeichnet sich derzeit nicht ab.<br />

Operationale und sonstige Risiken<br />

Das operationale Risiko ist die Gefahr von Verlusten,<br />

die infolge der Unangemessenheit oder des<br />

Versagens von internen Verfahren, Menschen und<br />

Systemen oder infolge von externen Ereignissen<br />

eintreten. Im Folgenden werden Risiken aus dem<br />

Ausfall von Vertriebswegen, Risiken aus Änderungen<br />

gesetzlicher Rahmenbedingungen, Infrastrukturrisiken<br />

und Risiken in der Vertragsverwaltung<br />

erläutert.<br />

Risiken aus dem Ausfall von Vertriebswegen<br />

Die Gesellschaft bedient sich der Vertriebswege<br />

des einzigen Vermittlers Deutsche Postbank AG,<br />

für die ein exklusiver Kooperationsvertrag bis<br />

2022 besteht.<br />

Risiken aus Änderungen gesetzlicher und aufsichtsrechtlicher<br />

Rahmenbedingungen<br />

Alle gesetzlich vorgeschriebenen Änderungen<br />

aufgrund der zum 1. Januar 2008 in Kraft getretenen<br />

Reform des Versicherungsvertragsrechts<br />

(VVG-Reform) wurden fristgerecht umgesetzt.<br />

Die Umsetzung der VVG-Informationspflichtenverordnung<br />

erfolgte bis zum Ablauf der Übergangsvorschrift<br />

im Juni 2008. Aus der VVG-<br />

Reform ergeben sich allerdings weiterhin Risikopotenziale,<br />

da § 153 VVG – Beteiligung der<br />

Versicherungs nehmer an den Bewertungsreserven<br />

– auch auf solche Anlagen anzuwenden ist,<br />

die zur langfristigen Sicherung des Garantiezins-<br />

Niveaus er worben und gehalten werden.<br />

Die sich aus der Einführung der §§ 55c und<br />

64a VAG zum 1. Januar 2008 und deren Konkretisierung<br />

in den MaRisk ergebenden Änderungen<br />

am Risikomanagementsystem wurden im Jahr<br />

2009 in allen wesentlichen Punkten umgesetzt.<br />

Entsprechend der laufenden Berichterstattung<br />

zu einzelnen Gerichtsurteilen, wie zum Beispiel<br />

zum Ausweis von Ratenzahlungszuschlägen, können<br />

unabhängig von der Frage einer rechtlichen<br />

Bindungswirkung Reputationsrisiken entstehen.<br />

Derzeit lässt sich keine Prognose darüber abgeben,<br />

ob einzelne Urteile auch Auswirkungen auf<br />

den Bestand der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

haben können. Dies wird in der Folgezeit zu kontrollieren<br />

sein.<br />

Weitere mögliche Entwicklungen der höchstrichterlichen<br />

Rechtsprechung oder gesetzliche<br />

Änderungen, die die Gesellschaft im Ganzen oder<br />

einzelne Produkte der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG betreffen können, werden eng überwacht.<br />

Infrastrukturrisiken<br />

Dem Risiko des Ausfalls wesentlicher Teile oder<br />

des Totalausfalls der Infrastruktur wird vor allem<br />

im IT-Bereich eine hohe Bedeutung zuteil. Hier<br />

hat Sicherheit einen hohen Stellenwert. Sie wird<br />

durch Zugangskontrollen, Zugriffsberechtigungssysteme<br />

und Sicherungssysteme für Programme<br />

und Datenhaltung sowie das Rechenzentrum an<br />

sich gewährleistet. Bei der Verbindung interner<br />

und externer Netzwerke ist eine schützende Firewall-Technik<br />

installiert, die durch einen exter nen<br />

Dienstleister im Hinblick auf seine Kernkompetenz<br />

betrieben und gewartet wird. Durch monatliche<br />

Reports wird die Sicherheitssituation reflektiert<br />

und kontinuierlich verbessert. Sicherheit<br />

und Verfügbarkeit der Rechner, Daten und Anwendungen<br />

werden umfassend überwacht. Anfang<br />

2009 hat ein Security Review weitere Anhaltspunkte<br />

für Verbesserungen geliefert, die primär<br />

im Bereich der Vergabe und der Überwachung<br />

hoch privilegierter bzw. administrativer Berechtigungen<br />

umgesetzt wurden.<br />

Zur Erhöhung der Verfügbarkeit der IT-Systeme<br />

für den laufenden Betrieb wurden die Prozesse<br />

Incident und Problem Management mit dem Fokus<br />

auf die Störungsbehebung sowie das Change<br />

Management, das Systemveränderungen steuert,<br />

auf Basis des Standards ITIL (Information Technology<br />

Infrastructure Library) überarbeitet und<br />

eingeführt. Der Prozess IT Service Continuity<br />

Management wurde mit dem Ziel der Aufrechterhaltung<br />

des Geschäftsbetriebs im Krisen- und<br />

Notfall eingeführt. Dies erfolgt mittels zyklischer<br />

Analyse des Zusammenwirkens von Geschäftsprozess,<br />

Anwendung und IT-Komponente sowie<br />

Durchführung notwendiger Szenarientests.<br />

Lagebericht | 35<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Risiken in der Verwaltung der Versicherungsverträge<br />

Dem Risiko von Fehlentwicklungen in der Verwaltung<br />

und von dolosen Handlungen begegnet<br />

die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG durch Regelungen<br />

und Qualitätskontrollen in den Fachbereichen<br />

und durch interne Revision. So unterliegen Zahlungsströme<br />

und Verpflichtungserklärungen strengen<br />

Vollmachts- und Berechtigungsregelungen,<br />

die regelmäßig und unter Beteiligung der internen<br />

Revision auf Aktualität geprüft werden. Über<br />

die von der Revision vorgegebenen Prüffälle hinaus<br />

werden pro Mitarbeiter über das gesamte<br />

Arbeitsfeld weitere 2 bis 3 % aller bearbeiteten Geschäftsvorfälle<br />

einer Qualitätskontrolle unterworfen.<br />

Mit einem modernen Verwaltungssystem<br />

ist die Gesellschaft darüber hinaus in der Lage,<br />

schnell auf veränderte Rahmenbedingungen zu<br />

reagieren.<br />

Notfallvorsorge<br />

Der Notfallvorsorge wurde mittels Neufassung<br />

eines Notfallhandbuchs, Durchführung von<br />

Business Impact Analysen (BIA) zur Ermittlung<br />

der Kritikalität von Geschäftsprozessen und Einrichtung<br />

eines Krisenstabs und Notfallteams<br />

Rechnung getragen. Im Rahmen der Pandemievorsorge<br />

kamen Elemente dieser Notfallorganisation<br />

bereits zur Anwendung.<br />

Sonstige wesentliche Risiken<br />

Die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG lässt Verwaltungstätigkeiten<br />

durch andere Gesellschaften ausführen,<br />

so z. B.:<br />

Û Verwaltung der Kunden- und Vertragsdaten<br />

durch das Rechenzentrum Postbank Systems,<br />

Bonn<br />

Û Buchhaltungssysteme durch die TDS Informationstechnologie<br />

AG, Neckarsulm<br />

Û Personalabrechnungssystem durch die HDI-<br />

Gerling Sach Serviceholding AG, Hannover<br />

Û Handels- und Abwicklungstätigkeiten im<br />

Kapitalanlagenbereich durch AmpegaGerling<br />

Asset Management GmbH, Köln<br />

Û Callcenter-Dienstleistungen durch die Proactiv<br />

Communication Center GmbH, Hilden<br />

Seit dem 1. Januar 2009 lässt die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG außerdem wesentliche Verwaltungstätigkeiten<br />

durch die neu gegründete Proactiv<br />

Servicegesellschaft mbH ausführen.<br />

Alle genannten Firmen zeichnen sich durch<br />

einen vertraglich zugesicherten Sicherheitsstandard<br />

aus, der ständigen Kontrollen vonseiten der<br />

Gesellschaft und einem regelmäßigen Verbesserungsprozess<br />

unterliegt. Bei den geschlossenen<br />

Funktionsausgliederungs- und Dienstleistungsverträgen<br />

wurden die Anforderungen der MaRisk<br />

beachtet.


Beziehungen zu verbundenen Unternehmen<br />

Über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen<br />

wurde ein Abhängigkeitsbericht nach<br />

§ 312 AktG erstellt. Der Vorstand hat am Schluss<br />

des Abhängigkeitsberichts erklärt:<br />

„Nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt<br />

bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte<br />

vorgenommen wurden, hat die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG bei jedem Rechtsgeschäft mit verbun-<br />

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ablauf des Geschäftsjahres<br />

Nach Abschluss des Geschäftsjahres haben sich<br />

in der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG keine Geschäftsvorfälle<br />

von besonderer Bedeutung ergeben.<br />

denen Unternehmen eine angemessene Gegenleistung<br />

erhalten und ist durch Maßnahmen, die<br />

sie auf Veranlassung oder im Interesse der verbundenen<br />

Unternehmen getroffen hat, nicht<br />

benachteiligt worden.“<br />

Lagebericht | 37<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Prognosebericht der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen<br />

Es wird erwartet, dass sich die begonnene Erholung<br />

in der Realwirtschaft 2010 zunächst fortsetzen<br />

wird. Sie wird durch die Wirkung der laufenden<br />

Konjunkturprogramme unterstützt, die aber<br />

im Verlauf des Jahres langsam auslaufen. Auch<br />

aus dem Lagerhaltungs- und Investitionszyklus ergibt<br />

sich positive Hilfestellung. Insbesondere<br />

die Investitionen wurden zuletzt so stark eingeschränkt,<br />

dass mittelfristig zumindest Ersatzinvestitionen<br />

zur Erhaltung des Kapitalstocks erforderlich<br />

sein werden. Erweiterungsinvestitionen<br />

sind hingegen bei stark unterausgelasteten Kapazitäten<br />

nicht zu erwarten.<br />

Dämpfend auf das Wirtschaftswachstum<br />

wirkt sich hingegen die Verschuldung des öffentlichen<br />

und privaten Sektors aus. Die dringend<br />

erforderliche Entschuldung wird das Konsumpotenzial<br />

einschränken. Der Arbeitsmarkt gestaltet<br />

sich heterogen: Während die USA die Talsohle<br />

bald durchschritten haben sollten, wird in<br />

Deutschland nach dem Auslaufen von Kurzarbeitergeldern<br />

erst im laufenden Jahr 2010 mit steigenden<br />

Arbeitslosenquoten gerechnet. Hier wurde<br />

Zeit „erkauft“, die nun langsam abläuft. Insgesamt<br />

kann davon ausgegangen werden, dass der<br />

Erholung der Realwirtschaft ein holpriger Weg<br />

bevorsteht, der durch wiederkehrende Rückschläge<br />

gekennzeichnet sein wird. Das Wachstumspotenzial<br />

der kommenden Jahre wird sich unterhalb<br />

des Vorkrisenniveaus einpendeln; die Auswirkungen<br />

der Finanzmarktkrise werden noch länger<br />

spürbar sein.<br />

Die Inflationsraten sollten 2010 moderat steigen<br />

und in Richtung des Zentralbankzielniveaus<br />

zurückkehren. Stark steigender Kostendruck<br />

wird jedoch bei geringer Kapazitätsauslastung und<br />

hoher Arbeitslosigkeit nicht aufkommen.<br />

Die im relativen Vergleich stärkere Erholung der<br />

US-Wirtschaft sollte sich im Jahr 2010 positiv auf<br />

die Entwicklung des US-Dollars auswirken und<br />

tendenziell zu einer Aufwertung gegenüber dem<br />

Euro führen. Ebenfalls stützend sollte sich die<br />

erwartete Einengung der Zinsdifferenz zwischen<br />

den USA und dem Euroraum auswirken, wenn<br />

die Fed vor der EZB den ersten Zinsschritt macht.<br />

Das britische Pfund kann durch den unsichereren<br />

Inflationsausblick gedrückt werden. Auch die<br />

schwache wirtschaftliche Entwicklung stellt<br />

einen Belastungsfaktor für die britische Währung<br />

dar.<br />

Kapitalmärkte<br />

2010 werden die Zentralbanken anfangen, die<br />

Überschussliquidität an den Märkten wieder einzusammeln.<br />

Solange die Liquidität nicht in die<br />

Realwirtschaft gelangt und der konjunkturelle<br />

Aufschwung schwach verläuft, ist der inflationäre<br />

Druck moderat. Daher werden für die Fed<br />

die ersten Zinserhöhungen erst im dritten<br />

Quartal 2010 eingepreist. Für die EZB wird erwartet,<br />

dass sie der Fed folgen wird. Die Marktteilnehmer<br />

werden vermehrt zu risikoreicheren Assets<br />

tendieren. Die Suche nach Rendite, gepaart mit<br />

dem für 2010 erwarteten hohen Emissionsvolumen<br />

von Staatsanleihen, wird zu steigenden 10-jährigen<br />

Renditen von Staatsanleihen führen.<br />

Die zurzeit steile Zinskurve wird mit den<br />

Leitzinserhöhungen flacher werden und sich im<br />

Niveau nach oben verschieben. Für die Unternehmensanleihenmärkte<br />

wird unter Berück sichtigung<br />

von nachrichtgetriebenen kurzfristigen<br />

Volatilitäten weiter eine stabile Entwicklung<br />

erwartet.


Aktien<br />

Der Aktienmarkt sollte die positive Entwicklung<br />

fortsetzen. Die fundamentale Bewertung ist zwar<br />

nicht mehr so günstig wie im Frühjahr 2009,<br />

befindet sich jedoch noch deutlich unterhalb des<br />

langfristigen Durchschnitts. Bei den Unternehmensgewinnen<br />

wurde bereits eine Trendwende<br />

eingeläutet. Nach dem Absturz der Gewinne im<br />

Jahr 2009 kann von niedrigem Niveau aus sogar<br />

mit einem deutlichen Gewinnsprung gerechnet<br />

werden. Aus historischer Sicht war die Erholungsbewegung<br />

seit dem Tiefpunkt im März 2009<br />

überdurchschnittlich; das Tempo der Aufwärtsbewegung<br />

sollte sich entsprechend etwas verlangsamen.<br />

Umstrukturierung des Talanx-Konzerns<br />

Im September des Berichtsjahres startete der<br />

Talanx-Konzern eine Umstrukturierung seiner<br />

Geschäftsbereiche. Ziel ist es, die Erstversicherungsbereiche<br />

nach Kundengruppen neu auszurichten,<br />

damit der Konzern flexibel auf Änderungen<br />

im Markt reagieren kann. Gleichzeitig will<br />

der Talanx-Konzern die Voraussetzungen für<br />

mehr Wachstum und größere Effizienz schaffen.<br />

Der neue Zuschnitt der Ressorts<br />

Das Erstversicherungsgeschäft gliedert sich künftig<br />

in das deutsche Privat- und Firmenkundengeschäft,<br />

das internationale Privat- und Firmenkundengeschäft<br />

und das Industriegeschäft<br />

weltweit. Für jeden der drei Bereiche zeichnet<br />

künftig jeweils ein Talanx-Vorstandsmitglied<br />

verantwortlich. Der Geschäftsbereich Rückversicherung<br />

arbeitet in der bewährten Form weiter.<br />

In der Industrieversicherung wird der Konzern<br />

seine Kernkompetenzen und Marktposition weiterentwickeln<br />

– mit dem Ziel, zum Global Player<br />

aufzusteigen.<br />

Auch das internationale Privatkundengeschäft<br />

wird weiterhin eine klare Expansionsstrategie<br />

verfolgen mit der Absicht, anhaltendes Wachstum<br />

in chancenreichen Märkten wie Mittel- und Osteuropa<br />

sowie Lateinamerika zu erzielen.<br />

Das Motiv für die Umstrukturierung liegt im<br />

deutschen Privat- und Firmenkundengeschäft<br />

darin, durch die spartenübergreifende Bündelung<br />

der Kräfte wettbewerbsfähige Kostenquoten zu<br />

erreichen und Marktanteile zurückzugewinnen.<br />

Ein einheitlicher Blick auf den Kunden ist die<br />

Voraussetzung dafür, besseren Service zu leisten<br />

und das Cross-Selling, also den Verkauf zusätzlicher<br />

Produkte, zu stärken.<br />

Effizienzgewinn<br />

Neben der Ausrichtung nach Kundengruppen ist<br />

die Zielsetzung der Umstrukturierung eine Steigerung<br />

der Effizienz durch Straffung der Struktur,<br />

Reduktion der Komplexität und stärkere Bündelung<br />

der zentralen Konzernfunktionen.<br />

Chancen der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Der Trend zu klassischen, sicherheitsorientierten<br />

Versicherungsprodukten wird sich voraussichtlich<br />

auch im Jahr 2010 fortsetzen. Da diese Produkte<br />

das Kerngeschäft der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG darstellen, wird die Nachfrage nach<br />

diesen Produkten durch eine weitere zielgerichtete<br />

Kommunikation des Themas „Sicherheit“ sowie<br />

durch die zahlreichen exzellenten Unternehmensund<br />

Produktbewertungen der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG weiter forciert. Weitere Vertriebschancen<br />

ergeben sich aus dem Einmalbeitragsgeschäft:<br />

Der Trend zur Kapitalanlage in<br />

Versicherungsprodukte als Alternative zu klassischen<br />

Kapitalmarktprodukten ist bei Verbrauchern<br />

weiterhin ungebrochen.<br />

Lagebericht | 39<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Vertriebschancen in den einzelnen<br />

Vertriebswegen<br />

Postbank Filialvertrieb AG<br />

Angesichts der anhaltenden Notwendigkeit<br />

privater Altersvorsorge sowie des im Zuge der<br />

Finanzmarktkrise gestiegenen Interesses an<br />

sicheren Anlageformen ist mit einer deutlichen<br />

Umsatzsteigerung über die 850 Filialen der<br />

Postbank zu rechnen. Zudem werden insbesondere<br />

zum Jahresstart positive Effekte durch das Bürgerentlastungsgesetz<br />

erwartet.<br />

Postbank Finanzberatung AG<br />

Auch im mobilen Vertrieb der Postbank (rund<br />

4 000 mobile Berater) liegt der Fokus im Jahr 2010<br />

auf einer deutlichen Umsatzsteigerung. Diese<br />

soll primär durch die Forcierung des Einmalbeitragsgeschäfts<br />

erzielt werden. Weitere Umsatzträger,<br />

neben der Anbindung des Produkts<br />

<strong>PB</strong> Le ben an die Baufinanzierung, dessen Verkauf<br />

bereits durch den Relaunch im Juli 2009 gesteigert<br />

werden konnte, sind:<br />

Û Neupositionierung des Bausparrisikogeschäfts<br />

(GVV) zur Anbindung an die<br />

Baufinanzierung<br />

Û Anbindung der Kapitallebensversicherung<br />

an das DSL-Beamtendarlehen<br />

Û Erschließung des Kundenpotenzials über<br />

50 Jahre<br />

Darüber hinaus wird neben der Integration der<br />

Produkte der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG in IC<br />

FB voraussichtlich im April das webbasierte Beratungstool<br />

„Vorsorge-Beratungs-Check“ (VBC) in<br />

die Verkaufsanwendung der Finanzberatung integriert.<br />

Dieser bereits im Filialvertrieb seit Jahren<br />

erfolgreich genutzte Beratungsansatz bietet<br />

zusätzliche Möglichkeiten für den mobilen Vertrieb<br />

der Postbank, ihre Wertungssummen zu erhöhen<br />

und Cross-Selling-Chancen zu nutzen.<br />

DSL Bank<br />

Die Integration der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

in die Online-Verkaufssysteme und -prozesse des<br />

DSL-Beamtendarlehens für den Vertriebsweg der<br />

<strong>PB</strong> Finanzberatung AG hat im Jahr 2009 weitere<br />

Umsatzerfolge erzielt. Für 2010 ist eine Steigerung<br />

des Umsatzes in diesem Bereich geplant.<br />

Internet<br />

Über den Vertriebsweg Internet können neben<br />

der Riester- und Rürup-Rente auch Produkte der<br />

privaten Altersvorsorge online abgeschlossen<br />

werden. Durch eine verstärkte Bewerbung der<br />

Produkte und eine hervorragende Produktqualität<br />

konnte 2009 der Umsatz deutlich gesteigert<br />

werden. In Verbindung mit internetbezogenen<br />

Werbeaktionen der Postbank ist auch 2010 mit<br />

einer weiteren Steigerung des Umsatzes zu rechnen.<br />

Geschäftskunden<br />

2010 wird der Verkauf der Produkte der <strong>PB</strong>V<br />

Lebensversicherung AG weiter forciert – insbesondere<br />

mit dem Fokus auf die auf Selbstständige<br />

zugeschnittene Rürup-Rente, die <strong>PB</strong> Förder-<br />

Rente II. Zudem wird der Vertrieb von Produkten<br />

der betrieblichen Altersversorgung weiter ausgebaut.<br />

Postbank Firmenkunden AG<br />

Zum Ausbau der betrieblichen Altersversorgung<br />

(bAV) wurde 2009 ein spezielles bAV-Projekt<br />

durchgeführt. Auch nach Abschluss des Projekts<br />

stehen die Key Account Manager der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG der Postbank Firmenkunden<br />

AG im Jahr 2010 auf Anfrage jederzeit für weitere<br />

Beratungstermine zur Verfügung.


Überschussbeteiligung bleibt auch im<br />

Jahr 2010 stabil<br />

Die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG hat ihre Überschussbeteiligung<br />

für 2010 auf 4,5 % gehalten.<br />

Mit dem aktuellen Schlussüberschussanteil von<br />

0,7 % beträgt die Gesamtverzinsung 5,2 %. Mit<br />

dieser attraktiven Gesamtverzinsung liegt die<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG erneut über Marktdurchschnitt.<br />

Hinsichtlich der für das Geschäftsjahr<br />

2010 deklarierten Überschussbeteiligung<br />

wird auf Seite 78 im Anhang verwiesen.<br />

Im Geschäftsjahr 2010 bleiben die Ziele hoch<br />

gesteckt: Im Sinne einer wertorientierten Steuerung<br />

wird die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG ihre<br />

Ausrichtung weiterhin auf die Erhöhung des<br />

Bestandswerts durch weitere Verbesserung der<br />

Kostensituation und des Ergebnisses im Kapitalanlagenbereich<br />

fortführen. Auf dieser Grundlage<br />

werden Chancen gesehen, Marktvorteile zu erlangen<br />

und die Position der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG als Spezialversicherer für private Altersvorsorgeprodukte<br />

im Wettbewerb weiter zu stärken.<br />

Hilden, 16. März 2010<br />

Der Vorstand<br />

Stephan Spital<br />

Vorsitzender<br />

Silke Fuchs Iris Klunk<br />

Barbara Riebeling Ulrich Rosenbaum<br />

Lagebericht | 41<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Ergänzung zum Lagebericht<br />

A. Bewegung des Bestands an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen im Geschäftsjahr 2009<br />

I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres<br />

Gesamtes selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft<br />

(nur Hauptversicherungen)<br />

Anzahl<br />

der <strong>Versicherungen</strong><br />

971 647<br />

(Haupt- und<br />

Zusatzversicherungen)<br />

Lfd. Beitrag<br />

für ein Jahr<br />

Einmalbeitrag<br />

(nur Hauptversicherungen)Versicherungssumme<br />

bzw. 12-fache<br />

Jahresrente<br />

TEUR TEUR TEUR<br />

370.657<br />

16.946.417<br />

II. Zugang während des Geschäftsjahres<br />

1. Neuzugang<br />

a) Eingelöste Versicherungsscheine<br />

b) Erhöhungen der Versicherungssummen<br />

78 019 45.131 109.127 1.457.619<br />

(ohne Pos. 2)<br />

2. Erhöhungen der Versicherungssummen durch<br />

0<br />

6.676 19.407 429.032<br />

Überschussanteile<br />

0<br />

0<br />

49.553<br />

3. Übriger Zugang 41 461 1.511<br />

4. Gesamter Zugang 78 060 52.268 128.534 1.937.715<br />

III. Abgang während des Geschäftsjahres<br />

1. Tod, Berufsunfähigkeit etc. 2 193 724 25.902<br />

2. Ablauf der Versicherung/Beitragszahlung<br />

3. Rückkauf u. Umwandlung in beitragsfreie<br />

63 695 8.767 805.407<br />

<strong>Versicherungen</strong><br />

18 911 25.849<br />

740.940<br />

4. Sonstiger vorzeitiger Abgang 21 568 8.818 617.885<br />

5. Übriger Abgang 214 424 10.355<br />

6. Gesamter Abgang 106 581 44.582 2.200.489<br />

IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 943 126 378.343 128.534 16.683.643


Kapitalversicherungen<br />

ohne Risikoversicherung<br />

Anzahl<br />

der <strong>Versicherungen</strong><br />

105 247<br />

Lfd. Beitrag<br />

für ein Jahr<br />

Anzahl<br />

der <strong>Versicherungen</strong><br />

Einzelversicherungen Kollektivversicherungen<br />

Risikoversicherungen Rentenversicherungen Sonstige<br />

Lebensversicherungen<br />

Lfd. Beitrag<br />

für ein Jahr<br />

Anzahl<br />

der <strong>Versicherungen</strong><br />

Lfd. Beitrag<br />

für ein Jahr<br />

Anzahl<br />

der <strong>Versicherungen</strong><br />

Lfd. Beitrag<br />

für ein Jahr<br />

Anzahl<br />

der <strong>Versicherungen</strong><br />

Lfd. Beitrag<br />

für ein Jahr<br />

TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR<br />

71.332<br />

41 529<br />

16.638<br />

281 826<br />

162.842<br />

79 675<br />

60.481<br />

463 370<br />

11 904 6.808 5 276 2.324 32 017 21.730 10 865 7.609 17 957 6.660<br />

0<br />

1.313<br />

0<br />

129<br />

0<br />

0<br />

0<br />

0<br />

0<br />

0<br />

0<br />

0<br />

0<br />

0<br />

0<br />

0 0 0 0 0 0 0 0 41 461<br />

11 904 8.121 5 276 2.453 32 017 25.273 10 865 8.858 17 998 7.563<br />

129 102 86 51 244 150 18 11 1 716 410<br />

1 202 1.319 3 331 1.209 596 2.632 15 331 58 551 3.276<br />

3 620<br />

3.700<br />

1 130<br />

642<br />

6 959 12.855<br />

4 331<br />

7.744<br />

2 871<br />

908<br />

2 269 1.540 1 603 532 3 098 2.591 3 622 1.408 10 976 2.747<br />

41 16 2 0 72 70 63 70 36 268<br />

7 261 6.677 6 152 2.434 10 969 18.298 8 049 9.564 74 150 7.609<br />

3.543<br />

0<br />

1.249<br />

Lagebericht | 43<br />

109 890 72.776 40 653 16.657 302 874 169.817 82 491 59.775 407 218 59.318<br />

0<br />

59.364<br />

442<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

B. Struktur des Bestands an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen<br />

(ohne Zusatzversicherungen)<br />

Gesamtes selbst abgeschlossenes<br />

Versicherungsgeschäft<br />

Anzahl<br />

der <strong>Versicherungen</strong><br />

Versicherungssumme<br />

bzw. 12-fache<br />

Jahresrente<br />

TEUR<br />

1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 971 647 16.946.417<br />

– davon beitragsfrei 100 045 644.667<br />

2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres<br />

943 126 16.683.645<br />

– davon beitragsfrei 113 366 727.394<br />

C. Struktur des Bestands an selbst abgeschlossenen Zusatzversicherungen<br />

1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres<br />

2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres<br />

D. Bestand an in Rückdeckung übernommenen Lebensversicherungen<br />

1. Versicherungssumme am Anfang des Geschäftsjahres<br />

2. Versicherungssumme am Ende des Geschäftsjahres<br />

Zusatzversicherungen<br />

insgesamt<br />

Anzahl Versiche-<br />

der Versicherungssummerungen bzw. 12-fache<br />

Jahresrente<br />

TEUR<br />

53 501<br />

47 121<br />

1.976.875<br />

1.854.017<br />

TEUR<br />

0<br />

0


Kapitalversicherungen<br />

ohne Risikoversicherung<br />

Anzahl Versiche-<br />

der Versicherungssummerungen Anzahl<br />

der <strong>Versicherungen</strong><br />

Risikoversicherungen Rentenversicherungen Sonstige Lebensversicherungen<br />

Versicherungssumme<br />

Anzahl<br />

der <strong>Versicherungen</strong><br />

12-fache<br />

Jahresrente<br />

Anzahl<br />

der <strong>Versicherungen</strong><br />

Einzelversicherungen Kollektivversicherungen<br />

Versicherungssumme<br />

bzw. 12-fache<br />

Jahresrente<br />

Anzahl<br />

der <strong>Versicherungen</strong><br />

Versicherungssumme<br />

bzw. 12-fache<br />

Jahresrente<br />

TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR<br />

105 247 3.109.859<br />

41 529 2.123.531 281 826 4.278.690<br />

79 675 2.031.484 463 370 5.402.853<br />

11 467 157.043 904 7.612 47 869 226.050 2 807 49.407 36 998 204.555<br />

109 890 3.153.250<br />

40 653 2.191.468 302 874 4.549.838<br />

82 491 2.030.121 407 218 4.758.968<br />

13 592 193.353 930 9.081 68 833 342.358 3 208 59.085 26 803 123.517<br />

Unfall-Zusatzversicherungen Berufsunfähigkeits-<br />

Zusatzversicherungen<br />

Anzahl Versiche- Anzahl 12-fache<br />

der Versicherungssumme der Versiche- Jahresrente<br />

rungenrungen<br />

23 851<br />

23 875<br />

Risiko-Zusatzversicherungen Sonstige<br />

Anzahl<br />

der <strong>Versicherungen</strong><br />

Versicherungssumme<br />

bzw. 12-fache<br />

Jahresrente<br />

Anzahl<br />

der <strong>Versicherungen</strong><br />

Versicherungssumme<br />

bzw. 12-fache<br />

Jahresrente<br />

TEUR TEUR TEUR TEUR<br />

872.404<br />

874.706<br />

12 135<br />

10 882<br />

1.025.624<br />

931.360<br />

0<br />

0<br />

0<br />

0<br />

17 515<br />

12 364<br />

78.847<br />

47.951<br />

Lagebericht | 45<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Jahresabschluss<br />

48 Û Bilanz<br />

52 Û Gewinn- und Verlustrechnung<br />

54 Û Anhang<br />

54 Û Verwaltungsorgane<br />

55 Û Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden<br />

60 Û Erläuterungen zur Bilanz (Aktiva)<br />

66 Û Erläuterungen zur Bilanz (Passiva)<br />

72 Û Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung<br />

78 Û Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer 2010<br />

188 Û Sonstige Angaben<br />

190 Û Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers<br />

192 Û Bericht des Aufsichtsrats<br />

Jahresabschluss | 47<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Bilanz zum 31. Dezember 2009<br />

Aktiva<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2009 31.12.2009 31.12.2008<br />

A. Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital<br />

– davon eingefordert: 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR)<br />

B. Immaterielle Vermögensgegenstände<br />

Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 0 139<br />

C. Kapitalanlagen<br />

I. Kapitalanlagen in verbundene Unternehmen und Beteiligungen<br />

Beteiligungen 4.998 47<br />

4.998 47<br />

II. Sonstige Kapitalanlagen<br />

1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche<br />

Wertpapiere<br />

2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche<br />

172.000<br />

130.213<br />

Wertpapiere<br />

3. Sonstige Ausleihungen<br />

28.660<br />

87.047<br />

a) Namensschuldverschreibungen 1.152.858 972.306<br />

b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 643.000 474.500<br />

c) Übrige Ausleihungen 1.169 779<br />

1.797.027 1.447.585<br />

4. Einlagen bei Kreditinstituten 1.954 14.369<br />

1.999.641 1.679.214<br />

2.004.639 1.679.261<br />

D. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von<br />

Lebensversicherungspolicen<br />

30.678<br />

109.711<br />

E. Forderungen<br />

I. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen<br />

Versicherungsgeschäft an:<br />

– davon an verbundene Unternehmen: 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR)<br />

1. Versicherungsnehmer<br />

a) Fällige Ansprüche 2.700 2.681<br />

b) Noch nicht fällige Ansprüche 85.726 80.705<br />

88.426 83.386<br />

2. Versicherungsvermittler 26 119<br />

88.452 83.505<br />

II. Sonstige Forderungen 9.159 4.038<br />

– davon an verbundene Unternehmen: 477 TEUR (Vorjahr 96 TEUR)<br />

97.611 87.543<br />

30.678<br />

74.047


TEUR 31.12.2009 31.12.2009 31.12.2009 31.12.2008<br />

F. Sonstige Vermögensgegenstände<br />

I. Sachanlagen und Vorräte 318 457<br />

II. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 46.024 56.510<br />

III. Sonstige Vermögensgegenstände 0 548<br />

46.342 57.515<br />

G. Rechnungsabgrenzungsposten<br />

I. Abgegrenzte Zinsen und Mieten 27.565 19.959<br />

II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten 269 391<br />

27.834 20.350<br />

Summe der Aktiva 2.316.815 1.949.533<br />

Nach § 73 des Gesetzes über die Beaufsichtigung<br />

der Versicherungsunternehmen (Versicherungsaufsichtsgesetz<br />

– VAG) bestätige ich, dass das<br />

Sicherungsvermögen vorschriftsmäßig angelegt<br />

und aufbewahrt ist.<br />

Hilden, 16. März 2010<br />

Dr. Klaus Steffen<br />

Treuhänder<br />

Bilanz | 49<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Passiva<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2009 31.12.2009 31.12.2008<br />

A. Eigenkapital<br />

I. Gezeichnetes Kapital 40.903 40.903<br />

II. Kapitalrücklage 20.513 20.513<br />

III. Gewinnrücklagen<br />

1. Gesetzliche Rücklage 0 0<br />

2. Andere Gewinnrücklagen 1.176 1.176<br />

1.176 1.176<br />

IV. Bilanzgewinn 19.249 19.905<br />

81.841 82.497<br />

B. Versicherungstechnische Rückstellungen<br />

I. Beitragsüberträge<br />

1. Bruttobetrag<br />

2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene<br />

5.738 6.144<br />

Versicherungsgeschäft<br />

0<br />

0<br />

5.738 6.144<br />

II. Deckungsrückstellung<br />

1. Bruttobetrag<br />

2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene<br />

1.690.713 1.399.310<br />

Versicherungsgeschäft<br />

1.545<br />

2.086<br />

1.689.168 1.397.224<br />

III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle<br />

1. Bruttobetrag<br />

2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene<br />

9.116 8.133<br />

Versicherungsgeschäft<br />

1.206<br />

1.004<br />

7.910 7.129<br />

IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige<br />

Beitragsrückerstattung<br />

1. Bruttobetrag<br />

2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene<br />

305.016 284.288<br />

Versicherungsgeschäft<br />

0<br />

0<br />

305.016 284.288<br />

V. Sonstige versicherungstechnische Rückstellungen<br />

1. Bruttobetrag<br />

2. Davon ab: Anteil für das in Rückstellung gegebene<br />

0 92<br />

Versicherungsgeschäft<br />

0<br />

0<br />

0 92<br />

2.007.832 1.694.877<br />

C. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der<br />

Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den<br />

Versicherungsnehmern getragen wird<br />

I. Deckungsrückstellung<br />

1. Bruttobetrag<br />

2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene<br />

107.981 73.150<br />

Versicherungsgeschäft<br />

0<br />

0<br />

107.981 73.150<br />

II. Übrige Versicherungstechnische Rückstellung<br />

1. Bruttobetrag<br />

2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene<br />

1.730 897<br />

Versicherungsgeschäft<br />

0<br />

0<br />

1.730 897<br />

109.711 74.047


TEUR 31.12.2009 31.12.2009 31.12.2009 31.12.2008<br />

D. Andere Rückstellungen<br />

I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.494 2.291<br />

II. Steuerrückstellungen 3.096 4.162<br />

III. Sonstige Rückstellungen 3.169 16.020<br />

8.759 22.473<br />

E. Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckung gegebenen<br />

Versicherungsgeschäft<br />

F. Andere Verbindlichkeiten<br />

I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen<br />

Versicherungsgeschäft<br />

– davon gegenüber verbundenen Unternehmen:<br />

0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR)<br />

1. Versicherungsnehmern 38.511 29.470<br />

2. Versicherungsvermittlern 58.581 37.122<br />

97.092 66.592<br />

II. Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft 1.896 872<br />

– davon gegenüber verbundenen Unternehmen:<br />

1.449 TEUR (Vorjahr 96 TEUR)<br />

III. Sonstige Verbindlichkeiten 6.766 5.123<br />

– aus Steuern: 238 TEUR (Vorjahr 286 TEUR)<br />

– davon gegenüber verbundenen Unternehmen:<br />

137 TEUR (Vorjahr 287 TEUR)<br />

– davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR)<br />

105.754 72.587<br />

G. Rechnungsabgrenzungsposten<br />

Summe der Passiva 2.316.815 1.949.533<br />

Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter dem<br />

Posten B II („Deckungsrückstellung für das selbst<br />

abgeschlossene nicht fondsgebundene Versicherungsgeschäft“)<br />

und C I („Deckungsrückstellung<br />

für das selbst abgeschlossene fondsgebundene<br />

Versicherungsgeschäft“) der Passiva eingestellte<br />

Deckungsrückstellung unter Beachtung des<br />

§ 341f HGB sowie der aufgrund des § 65 Abs. 1 VAG<br />

erlassenen Rechtsverordnungen berechnet<br />

worden ist; für den Altbestand im Sinne des § 11c<br />

VAG und des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten<br />

Durchführungsgesetz/EWG zum VAG ist die De-<br />

ckungsrückstellung nach dem zuletzt am<br />

9. Dezember 2009, Gesch.-Z. VA 25-I 5350-1145-<br />

2009/0001, genehmigten Geschäftsplan berechnet<br />

worden.<br />

Hilden, 16. März 2010<br />

Dipl.-Math. Dieter Müller<br />

Verantwortlicher Aktuar<br />

1.959<br />

959<br />

Bilanz | 51<br />

2.106<br />

946<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Gewinn- und Verlustrechnung<br />

für die Zeit vom 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2009<br />

TEUR 2009 2009 2009 2008<br />

I. Versicherungstechnische Rechnung<br />

1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung<br />

a) Gebuchte Bruttobeiträge 496.336 453.960<br />

b) Abgegebene Rückversicherungsbeiträge -25.565 -2.780<br />

470.771 451.180<br />

c) Veränderung der Bruttobeitragsüberträge 406 619<br />

471.177 451.799<br />

2. Beiträge aus der Brutto-Rückstellung für Beitragsrückerstattung<br />

3. Erträge aus Kapitalanlagen<br />

1.889 1.423<br />

a) Erträge aus Beteiligungen 0 14<br />

– davon aus verbundenen Unternehmen: 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR)<br />

b) Erträge aus anderen Kapitalanlagen 87.595 74.423<br />

– davon aus verbundenen Unternehmen: 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR)<br />

c) Erträge aus Zuschreibungen 12.717 745<br />

d) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen 1.901 557<br />

102.213 75.739<br />

4. Nicht realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen 12.387 60<br />

5. Sonstige versicherungstechnische Erträge für eigene Rechnung<br />

6. Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung<br />

a) Zahlungen für Versicherungsfälle<br />

11.005 23.689<br />

aa) Bruttobetrag -109.762 -98.268<br />

ab) Anteil der Rückversicherer 9.773 1.099<br />

-99.989 -97.169<br />

b) Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte<br />

Versicherungsfälle<br />

ba) Bruttobetrag -983 38<br />

bb) Anteil der Rückversicherer 202 50<br />

-781 88<br />

-100.770 -97.081<br />

7. Veränderung der übrigen versicherungstechnischen<br />

Netto-Rückstellungen<br />

a) Deckungsrückstellung<br />

aa) Bruttobetrag -326.234 -234.514<br />

ab) Anteil der Rückversicherer -542 -680<br />

-326.776 -235.194<br />

b) Sonstige versicherungstechnische Netto-Rückstellungen - 741 -80<br />

-327.517 -235.274<br />

8. Aufwendungen für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige<br />

Beitragsrückerstattung für eigene Rechnung<br />

9. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb für eigene Rechnung<br />

-49.000<br />

-32.500<br />

a) Abschlussaufwendungen -80.280 -84.335<br />

b) Verwaltungsaufwendungen -26.304 -29.605<br />

-106.584 -113.940<br />

c) Davon ab: Erhaltene Provisionen und Gewinnbeteiligungen aus<br />

dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft<br />

13.902<br />

1.654<br />

-92.682 -112.286<br />

10. Aufwendungen für Kapitalanlagen<br />

a) Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen, Zinsaufwendungen<br />

und sonstige Aufwendungen für die Kapitalanlagen<br />

-2.280<br />

-2.051<br />

b) Abschreibungen auf Kapitalanlagen -1.083 -30.962<br />

c) Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen -1.136 -26<br />

-4.499 -33.039<br />

11. Nicht realisierte Verluste aus Kapitalanlagen<br />

12. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für eigene<br />

-102 -24.674<br />

Rechnung<br />

-1.671<br />

-1.725<br />

13. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung 22.430 16.131


Gewinn- und Verlustrechnung | 53<br />

TEUR 2009 2009 2009 2008<br />

II. Nichtversicherungstechnische Rechnung<br />

1. Sonstige Erträge 5.261 1.753<br />

2. Sonstige Aufwendungen -6.355 -4.560<br />

-1.094 -2.807<br />

3. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 21.336 13.324<br />

4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -6.357 -4.912<br />

5. Sonstige Steuern -30 -7<br />

– davon vom Organträger belastet: -28 TEUR (Vorjahr -4 TEUR)<br />

-6.387 -4.919<br />

6. Jahresüberschuss 14.949 8.405<br />

7. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.300 11.500<br />

8. Bilanzgewinn 19.249 19.905<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Anhang<br />

Verwaltungsorgane<br />

Aufsichtsrat<br />

Norbert Kox, Bergisch Gladbach<br />

Vorsitzender<br />

Mitglied des Vorstands der<br />

Talanx AG<br />

Dr. Martin Wienke, Hannover<br />

Stellvertretender Vorsitzender<br />

Generalbevollmächtigter der<br />

Talanx AG<br />

(bis 31. Dezember 2009)<br />

Jürgen Gausepohl, Bonn<br />

Bereichsleiter Produkt management<br />

Anlage und Vorsorge der<br />

Deutschen Postbank AG<br />

Dr. Heinz-Peter Roß, Gräfelfing<br />

Mitglied des Vorstands der<br />

Talanx AG<br />

(seit 1. Januar 2010)<br />

Manfred Wagner, Essen<br />

Unternehmer<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

Paul Jud, Neunkirchen<br />

Betriebsinspektor<br />

(seit 23. Februar 2009)<br />

Roman Kohl, Saarbrücken<br />

Dipl. Betriebswirt (WA)<br />

(seit 23. Februar 2009)<br />

Vorstand<br />

Stephan Spital, Burscheid<br />

Vorsitzender<br />

Silke Fuchs, Baesweiler<br />

Iris Klunk, Haan<br />

Barbara Riebeling, Köln<br />

(seit 2. April 2009)<br />

Ulrich Rosenbaum, Brühl<br />

(seit 2. April 2009)<br />

Verantwortlicher Aktuar<br />

Dieter Müller, Troisdorf<br />

Treuhänder<br />

Dr. Klaus Steffen, Düsseldorf<br />

Achim Bethge, Ratingen<br />

Stellvertretender Treuhänder<br />

Treuhänder (Konsortialgeschäft)<br />

Gerhard Straßer, Stuttgart<br />

Stellvertretender Treuhänder<br />

Ulrich Kreußler, Gerlingen<br />

Stellvertretender Treuhänder<br />

(bis 31. Dezember 2009)<br />

Wolfgang Weber, Stuttgart<br />

Stellvertretender Treuhänder<br />

(seit 1. Januar 2010)<br />

Hartmut Mezger, Remshalden-Grunbach<br />

Stellvertretender Treuhänder<br />

Abschlussprüfer<br />

KPMG AG<br />

Wirtschaftsprüfungs gesellschaft,<br />

Frankfurt am Main


Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden<br />

Immaterielle Vermögensgegenstände<br />

Die immateriellen Vermögensgegenstände<br />

wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich<br />

der steuerlich zulässigen Absetzung für Abnutzung<br />

bilanziert.<br />

Kapitalanlagen<br />

Der Ansatz der Beteiligungen erfolgte zu Anschaffungskosten,<br />

gegebenenfalls vermindert<br />

um Abschreibungen gemäß § 341b Abs. 1 Satz 2<br />

HGB in Verbindung mit § 253 Abs. 2 HGB nach<br />

dem gemilderten Niederstwertprinzip. Als Zeitwert<br />

wurde der Buchwert angesetzt.<br />

Die Bewertung der Aktien, Investmentanteile<br />

und anderer nicht festverzinslicher Wertpapiere<br />

erfolgte nach dem strengen Niederstwertprinzip<br />

gemäß § 253 Abs. 3 HGB in Verbindung mit § 341b<br />

Abs. 2 Satz 1 HGB zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls<br />

vermindert um Abschreibungen. Das<br />

Wertaufholungsgebot des § 280 HGB wurde beachtet.<br />

Im Fall von Wertminderungen wurde auf<br />

den jeweiligen Marktkurs abgeschrieben. Die<br />

Zeitwerte wurden anhand der Börsenkurse bzw.<br />

der Rücknahmepreise am Bilanzstichtag ermittelt.<br />

Die Bewertung der Inhaberschuldverschreibungen<br />

erfolgte zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls<br />

vermindert um Abschreibungen gemäß<br />

§ 341b Abs. 2 Satz 1 HGB in Verbindung mit § 253<br />

Abs. 3 HGB nach dem strengen Niederstwertprinzip.<br />

Die Zeitwerte wurden anhand der Börsenkurse<br />

am Bilanzstichtag ermittelt.<br />

Die Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen<br />

und Darlehen werden<br />

grundsätzlich mit dem Nennwert bewertet. Die<br />

Unterschiedsbeträge zu den Anschaffungskosten<br />

wurden durch Rechnungsabgrenzungsposten<br />

berücksichtigt. Die auf das Geschäftsjahr entfallenden<br />

Teilbeträge wurden zeit- und kapitalanteilig<br />

aufgelöst. Die im Bestand befindlichen<br />

Zero-Bonds wurden mit Anschaffungskosten zuzüglich<br />

zeitanteiliger Zinsforderungen bewertet.<br />

Die Zeitwerte der Namensschuldverschreibungen<br />

und Schuldscheinforderungen werden<br />

grundsätzlich unter Verwendung von Zinsstrukturkurven<br />

ermittelt.<br />

Unter den übrigen Ausleihungen wurde der<br />

Anteil am gesetzlichen Einlagensicherungsfonds<br />

ausgewiesen, der zu Anschaffungskosten bewertet<br />

wurde. Als Zeitwert wurde der Buchwert angesetzt.<br />

Die Einlagen bei Kreditinstituten und alle<br />

übrigen Forderungen wurden mit dem Nennwert<br />

ausgewiesen. Der Zeitwert entspricht dem Nennwert.<br />

Die Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko<br />

von Inhabern von Lebensversicherungspolicen<br />

wurden gemäß § 341d HGB zu Zeitwerten bilanziert.<br />

Die Zeitwerte der fremdverwalteten Kapitalanlagen<br />

wurden durch die AmpegaGerling Asset<br />

Management GmbH, Köln, ermittelt.<br />

Forderungen<br />

Sämtliche Forderungen wurden grundsätzlich<br />

zum Nennwert bilanziert. Die Forderungen an<br />

Versicherungsnehmer wurden auf der Grundlage<br />

des einzelnen Versicherungsvertrags ermittelt.<br />

Dabei wurden die Forderungen auf fällige Ansprüche<br />

zum Nennwert bewertet, während die<br />

noch nicht fälligen Ansprüche nach den technischen<br />

Berechnungsgrundlagen ermittelt wurden.<br />

Den erwarteten Ausfällen bei den Forderungen<br />

an Versicherungsnehmer wurde durch<br />

pauschale Abschläge Rechnung getragen.<br />

Sachanlagen und Vorräte<br />

Die höherwertigen Wirtschaftsgüter der Betriebsund<br />

Geschäftsausstattung wurden mit den Anschaffungskosten<br />

abzüglich der steuerlich zulässigen<br />

Absetzungen für Abnutzung bilanziert. Seit<br />

dem 1. Januar 2008 werden geringwertige Anlagegüter<br />

mit einem Einzelanschaffungspreis bis<br />

zu 150 EUR im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben<br />

(bis 2007: 410 EUR). Die im Geschäftsjahr<br />

zugegangenen abnutzbaren beweglichen<br />

Anlagegüter von 150 bis 1.000 EUR werden seit<br />

dem Berichtsjahr in einem Sammelposten zusammengefasst.<br />

Der Sammelposten wird für<br />

jedes Geschäftsjahr neu angelegt und über fünf<br />

Jahre linear abgeschrieben. Scheidet ein Anlagegut<br />

aus dem Unternehmen aus, wird der Sammelposten<br />

nicht vermindert.<br />

Anhang | 55<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten.<br />

Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, die<br />

übrigen Vermögensgegenstände sowie die Rechnungsabgrenzungsposten<br />

werden zum Nominalbetrag<br />

bewertet.<br />

Übrige Aktiva<br />

Die sonstigen Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände<br />

und der aktive Rechnungsabgrenzungsposten<br />

wurden grundsätzlich zum<br />

Nennwert ausgewiesen, soweit nicht der niedrigere<br />

beizulegende Wert anzusetzen war.<br />

Versicherungstechnische Rückstellungen<br />

Beitragsüberträge<br />

Die Brutto-Beitragsüberträge von 5.738 TEUR<br />

(Vorjahr 6.144 TEUR) für das selbst abgeschlossene<br />

Versicherungsgeschäft wurden unter Zugrundelegung<br />

des technischen Beginns und der vereinbarten<br />

Zahlungsweise für jede einzelne Versicherung<br />

errechnet. Sie beziehen sich überwiegend<br />

auf Einzelversicherungen (Kapital- und Rentenversicherungen).<br />

Hierbei wurden die nicht übertragsfähigen<br />

Zuschläge den steuerlichen Vorschriften entsprechend<br />

gekürzt.<br />

Deckungsrückstellung<br />

Die Brutto-Deckungsrückstellung in Höhe von<br />

1.690.713 TEUR (Vorjahr 1.399.310 TEUR) für das<br />

selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft<br />

wurde für den Altbestand im Sinne des § 11c VAG<br />

und Artikel 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG<br />

zum VAG nach den von der<br />

Aufsichtsbehörde genehmigten Geschäftsplänen<br />

ermittelt.<br />

Die Ermittlung erfolgte unter Beachtung von<br />

§ 341f HGB und § 65 VAG unter Zugrundelegung<br />

des technischen Beginns für jede einzelne Versicherung.<br />

Noch nicht getilgte rechnungsmäßige Abschlusskosten<br />

wurden nur insoweit hier verrechnet,<br />

als sich dadurch kein negativer Wert ergab<br />

oder dadurch die geschäftsplanmäßige Mindestrückstellung<br />

nicht unterschritten wurde.<br />

Der Anteil für das in Rückdeckung gegebene<br />

Versicherungsgeschäft beträgt 1.545 TEUR<br />

(Vorjahr 2.086 TEUR).<br />

Erläuterung der Rechnungsgrundlagen<br />

1. Altbestand im Sinne von § 11c VAG und Artikel<br />

16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/<br />

EWG zum VAG<br />

Die Berechnung der Deckungsrückstellung für<br />

<strong>Versicherungen</strong> des Altbestands im Sinne von § 6<br />

Absatz 8 der Verordnung über die versicherungsmathematische<br />

Bestätigung und den Erläuterungsbericht<br />

des Verantwortlichen Aktuars ist<br />

nach geltenden Geschäftsplänen erfolgt:<br />

Rechnungszins: 3,50 % p. a.<br />

Ausscheideordnung<br />

Todesfallrisiko:<br />

Sterbewahrscheinlich keiten 1986<br />

Ausscheideordnung Tafeln der Deutschen Aktuar-<br />

Berufsunfähigkeit: vereinigung DAV 1997 I/TI/RI<br />

Ausscheideordnung modifizierte Richttafeln<br />

Arbeitsunfähigkeit: K. Heubeck<br />

Die Rückstellungen für Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen<br />

des Altbestands werden seit<br />

1998 gemäß VerBAV 12/98 unter Verwendung der<br />

Tafeln DAV 1997 I/TI/RI gebildet.<br />

Einzelversicherungen gegen laufende Beitragszahlung<br />

des Altbestands werden im<br />

Wesentlichen mit 35 ‰ der Versicherungssumme<br />

gezillmert. Der Altbestand mit Todesfallrisiko<br />

enthält dabei 7,3 % der Brutto-Deckungsrückstellung<br />

für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft.<br />

2. Neubestand<br />

Die Deckungsrückstellung für <strong>Versicherungen</strong><br />

des Neubestands ist nach der prospektiven Methode,<br />

mit impliziter Berücksichtigung der künftigen<br />

Kosten und einzelvertraglich er mittelt<br />

worden. Kapital- und Rentenversicherungen mit<br />

laufender Beitragszahlung werden mit maximal<br />

40 ‰ der Beitragssumme gezillmert. Risikoversicherungen<br />

sind nach der Deckungsrückstellungsverordnung<br />

bei Zugang vor dem 1. Januar<br />

1998 mit 35 ‰ der Versicherungssumme und<br />

für den Neuzugang ab dem 1. Januar 1998 mit<br />

maximal 40 ‰ der Beitragssumme gezillmert.


Rechnungsgrundlagen für kapitalbildende<br />

<strong>Versicherungen</strong><br />

Rechnungszins: 4,00 % p. a. Zugang bis 30.06.2000<br />

3,25 % p. a. Zugang<br />

01.07.2000 - 31.12.2003<br />

2,75 % p. a. Zugang<br />

01.01.2004 - 31.12.2006<br />

2,25 % p. a. Zugang ab 01.01.2007,<br />

bei Sterbegeldversicherungen mit<br />

Zugang ab 01.07.2006<br />

Ausscheideordnung<br />

Todesfallrisiko:<br />

Sterbetafel der Deutschen<br />

Aktuarvereinigung DAV 1994 T<br />

Der Neubestand an kapitalbildenden <strong>Versicherungen</strong><br />

enthält dabei 19,2 % der Brutto-Deckungsrückstellung<br />

für das selbst abgeschlossene<br />

Versicherungsgeschäft, wobei der Bestand an<br />

Deckungsrückstellung mit 4,00 %, 3,25 %, 2,75 %<br />

bzw. 2,25 % Rechnungszins 11,5 %, 4,4 %, 1,4 % bzw.<br />

1,9 % beträgt.<br />

Rechnungsgrundlagen für Rentenversicherungen<br />

Rechnungszins: 4,00 % p. a. Zugang bis 30.06.2000<br />

3,25 % p. a. Zugang<br />

01.07.2000 - 31.12.2003<br />

2,75 % p. a. Zugang<br />

01.01.2004 - 31.12.2004<br />

Ausscheideordnung<br />

Erlebensfallrisiko:<br />

Sterbetafel der Deutschen<br />

Aktuarvereinigung DAV 2004<br />

R-Bestand zzgl. 5/20 der Differenz<br />

von DAV 2004 R-B20 und DAV<br />

2004 R-Bestand (<strong>Versicherungen</strong><br />

im Rentenbezug DAV 2004 R-B20)<br />

Die laufende Überprüfung der Entwicklung des<br />

Sterblichkeitstrends durch die Deutsche Aktuarvereinigung<br />

e. V. (DAV) hat ergeben, dass die Sterbetafel<br />

DAV 2004 R-Bestand zum 31. Dezember<br />

2009 nicht mehr angemessene Sicherheitsmargen<br />

enthält und eine Reservestärkung in Höhe von<br />

fünf Zwanzigstel der Differenz der nach DAV 2004<br />

R-B20 und DAV 2004 R-Bestand berechneten<br />

Deckungsrückstellungen erforderlich ist.<br />

Die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG ist den Vorschlägen<br />

der DAV gefolgt und hat die Deckungsrückstellungen<br />

von vor dem 1. Januar 2005<br />

abgeschlossenen, aufgeschobenen Rentenversicherungen<br />

entsprechend angepasst; für<br />

<strong>Versicherungen</strong> im Rentenbezug wurde bereits<br />

im Geschäftsjahr 2004 auf die für das Jahr 2024<br />

vorgeschlagene Zieltafel DAV 2004 R-B20 nachreserviert.<br />

Rechnungszins: 2,75 % p. a. Zugang<br />

01.01.2005 - 31.12.2006<br />

2,25 % p. a. Zugang ab 01.01.2007<br />

Ausscheideordnung<br />

Erlebensfallrisiko:<br />

Sterbetafel der Deutschen<br />

Aktuarvereinigung DAV 2004 R<br />

Der Neubestand an Rentenversicherungen (ohne<br />

Rentenversicherungen nach AltZertG) enthält<br />

dabei 52,7 % der Brutto-Deckungsrückstellung für<br />

das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft,<br />

wobei der Bestand an Verträgen mit 4,00 %,<br />

3,25 %, 2,75 % bzw. 2,25 % Rechnungszins sich auf<br />

25,0 %, 12,2 %, 5,5 % bzw. 10,0 % beläuft.<br />

Rechnungsgrundlagen für Rentenversicherungen<br />

nach AltZertG<br />

Rechnungszins: 3,25 % p. a. Zugang bis 31.12.2003<br />

2,75 % p. a. Zugang<br />

01.01.2004 - 31.12.2004<br />

Ausscheideordnung<br />

Erlebensfallrisiko:<br />

Sterbetafel der Deutschen<br />

Aktuarvereinigung DAV 2004<br />

R-Bestand zzgl. 5/20 der Differenz<br />

von DAV 2004 R-B20 und DAV<br />

2004 R-Bestand (<strong>Versicherungen</strong><br />

im Rentenbezug DAV 2004 R-B20)<br />

Die laufende Überprüfung der Entwicklung des<br />

Sterblichkeitstrends durch die Deutsche Aktuarvereinigung<br />

e. V. (DAV) hat ergeben, dass die Sterbetafel<br />

DAV 2004 R-Bestand zum 31. Dezember<br />

2009 nicht mehr angemessene Sicherheitsmargen<br />

enthält und eine Reservestärkung in Höhe von<br />

fünf Zwanzigstel der Differenz der nach DAV 2004<br />

R-B20 und DAV 2004 R-Bestand berechneten<br />

Deckungsrückstellungen erforderlich ist.<br />

Anhang | 57<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG ist den Vorschlägen<br />

der DAV gefolgt und hat die Deckungsrückstellungen<br />

von vor dem 1. Januar 2005<br />

abgeschlossenen, aufgeschobenen Rentenversicherungen<br />

nach AltZertG entsprechend angepasst;<br />

für <strong>Versicherungen</strong> im Rentenbezug wurde<br />

bereits im Geschäftsjahr 2004 auf die für das<br />

Jahr 2024 vorgeschlagene Zieltafel DAV 2004<br />

R-B20 nachreserviert.<br />

Rechnungszins: 2,75 % p. a. Zugang<br />

01.01.2005 - 31.12.2005<br />

Ausscheideordnung Sterbetafel der Deutschen<br />

Erlebensfallrisiko: Aktuarvereinigung DAV 2004 R<br />

Rechnungszins: 2,75 % p. a. Zugang<br />

01.01.2006 - 31.12.2006<br />

2,25 % p. a. Zugang ab 01.01.2007<br />

Ausscheideordnung Unisex-Sterbetafel auf Basis der<br />

Erlebensfallrisiko: Sterbetafeln der Deutschen<br />

Aktuarvereinigung DAV 2004 R<br />

Der Neubestand an Rentenversicherungen nach<br />

AltZertG enthält dabei 14,8 % der Brutto-Deckungsrückstellung<br />

für das selbst abgeschlossene<br />

Versicherungsgeschäft, wobei der Bestand an Verträgen<br />

mit 3,25 %, 2,75 % bzw. 2,25 % Rechnungszins<br />

sich auf 5,6 %, 5,7 % bzw. 3,5 % beläuft.<br />

Rechnungsgrundlagen für Risikoversicherungen<br />

Rechnungszins: 3,50 % p. a.<br />

Ausscheideordnung Sterbewahrscheinlichkeiten 1986<br />

Todesfallrisiko:<br />

Rechnungszins: 4,00 % p. a. Zugang bis 30.06.2000<br />

3,25 % p. a. Zugang<br />

01.07.2000 - 31.12.2003<br />

2,75 % p. a. Zugang<br />

01.01.2004 - 31.12.2006<br />

2,25 % p. a. Zugang ab 01.01.2007<br />

Ausscheideordnung Sterbetafel der Deutschen<br />

Todesfallrisiko: Aktuarvereinigung DAV 1994 T<br />

Der Neubestand an Risikoversicherungen enthält<br />

dabei 0,6 % der Brutto-Deckungsrückstellung für<br />

das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft,<br />

wobei der Bestand an Verträgen mit 4,0 %, 3,5 %,<br />

2,75 % bzw. 2,25 % Rechnungszins sich auf 0,4 %,<br />

0,1 % und jeweils unter 0,1 % beläuft.<br />

Rechnungsgrundlagen für sonstige<br />

<strong>Versicherungen</strong><br />

Rechnungszins: 3,50 % p. a.<br />

Ausscheideordnung Sterbewahrscheinlichkeiten 1986<br />

Todesfallrisiko:<br />

Ausscheideordnung Tafeln der Deutschen Aktuar-<br />

Berufsunfähigkeit: vereinigung DAV 1997 I/TI/RI<br />

Ausscheideordnung Richttafeln Prof. Dr. K. H. Heubeck<br />

Arbeitsunfähigkeit:<br />

Rechnungszins: 4,00 % p. a. Zugang bis 30.06.2000<br />

3,25 % p. a. Zugang<br />

01.07.2000 - 31.12.2003<br />

2,75 % p. a. Zugang<br />

01.01.2004 - 31.12.2006<br />

2,25 % p. a. Zugang ab 01.01.2007<br />

Ausscheideordnung Sterbetafel der Deutschen<br />

Todesfallrisiko: Aktuarvereinigung DAV 1994 T<br />

Ausscheideordnung Tafeln der Deutschen Aktuar-<br />

Berufsunfähigkeit: vereinigung DAV 1997 I/TI/RI (ab<br />

01.01.2004 Invalidisierungswahrscheinlichkeiten<br />

des 5-Berufsgruppen-Tarifs<br />

der Münchener<br />

Rückversicherung auf Basis der<br />

DAV 1997 I)<br />

Ausscheideordnung Tafeln des Deutschen Aktuar-<br />

Erwerbsminderung: vereinigung DAV 1998 E/TE/RE<br />

Die Rückstellungen für Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen<br />

auf Basis der Verbandstafeln<br />

1990 werden seit 1998 gemäß VerBAV 12/98 unter<br />

Verwendung der Tafeln DAV 1997 I/TI/RI gebildet.<br />

Die Deckungsrückstellung der Bonus-Versicherungssummen<br />

und der Bonus-Renten wird<br />

nach denselben Grundlagen berechnet wie die<br />

Deckungsrückstellung der zugehörigen <strong>Versicherungen</strong>.<br />

Die künftigen Kosten für beitragsfreie Versicherungsjahre<br />

werden durch Bildung einer<br />

gesonderten Verwaltungskostenrückstellung<br />

innerhalb der Deckungsrückstellung explizit<br />

berücksichtigt.


Rückstellung für noch nicht abgewickelte<br />

Versicherungsfälle<br />

Die Rückstellungen für noch nicht abgewickelte<br />

Versicherungsfälle und Rückkäufe wurden<br />

grundsätzlich einzelvertraglich in Höhe des auszuzahlenden<br />

Betrags gebildet. Zusätzlich wurde<br />

eine Rückstellung für eingetretene und noch nicht<br />

gemeldete Schäden berücksichtigt.<br />

Bei den Rückstellungen für noch nicht abgewickelte<br />

Versicherungsfälle wurden Regulierungskosten<br />

in Anlehnung an den Erlass des Finanzministers<br />

des Landes Nordrhein-Westfalen<br />

vom 22. Februar 1973 berücksichtigt.<br />

Der Anteil der Rückversicherer an den Rückstellungen<br />

für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle<br />

wurde anhand der Rückversicherungsverträge<br />

einzelvertraglich ermittelt.<br />

Versicherungstechnische Rückstellungen im<br />

Bereich der Lebensversicherung, soweit das<br />

Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern<br />

getragen wird<br />

I. Deckungsrückstellung<br />

Da bei der Deckungsrückstellung der fondsgebundenen<br />

Lebens- und Rentenversicherungen<br />

die prospektive Methode nicht angewendet werden<br />

kann, erfolgt die Berechnung der Deckungsrückstellung<br />

nach einer retrospektiven Methode,<br />

indem die eingegangenen Beiträge und die Vererbungsbeträge<br />

zugeschrieben und die Risiko- und<br />

Kostenanteile abgesetzt werden. Die Deckungsrückstellung<br />

wird in Anteileinheiten geführt und<br />

zum Zeitwert passiviert.<br />

II. Übrige Versicherungstechnische<br />

Rückstellungen<br />

Es handelt sich hierbei um eine Rückstellung für<br />

fondsgebundene Überschussguthaben. Die Rückstellung<br />

wird in Anteileinheiten geführt und<br />

zum Zeitwert passiviert.<br />

Andere Rückstellungen<br />

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche<br />

Verpflichtungen<br />

Die Pensionsrückstellungen wurden gemäß<br />

§ 6a EStG ermittelt, wonach die Teilwertmethode<br />

bzw. für die ab 2001 erteilten Kapitalzusagen<br />

die Barwertmethode anzuwenden ist. Als Rechnungsgrundlage<br />

kamen die Richttafeln 2005 G<br />

von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszins<br />

von 6 % p. a. zur Anwendung.<br />

Steuerrückstellungen<br />

Die Steuerrückstellungen wurden in Höhe des<br />

berechneten Steuersolls gebildet.<br />

Jubiläumsrückstellungen<br />

Die Jubiläumsrückstellungen sind nach Betriebszugehörigkeit<br />

und den bestehenden Anspruchsvoraussetzungen<br />

sowie der Einbeziehung der<br />

anwachsenden entsprechenden Anwartschaften<br />

mit einem Rechnungszins von 5,5 % ermittelt<br />

worden.<br />

Sonstige Rückstellungen<br />

Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen orientiert<br />

sich gemäß § 253 Abs. 1 HGB an der Höhe<br />

der voraussichtlichen Inanspruchnahme.<br />

Alle übrigen Verbindlichkeiten und die Rechnungsabgrenzungsposten<br />

wurden zum Nominalwert<br />

bzw. zum Rückzahlungsbetrag ausgewiesen.<br />

Konsortialgeschäft<br />

Beim Konsortialgeschäft sind die von den konsortialführenden<br />

Gesellschaften übernommenen<br />

Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung<br />

– ihrem wirtschaftlichen Charakter<br />

folgend – für den Anteil der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung<br />

AG den entsprechenden Positionen des<br />

Jahresabschlusses zugeordnet worden. Bei den<br />

aufgegebenen Abrechnungen erfolgte für die<br />

kleinen Mitversicherungsverträge eine um ein<br />

Jahr zeitversetzte Bilanzierung.<br />

Anhang | 59<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Erläuterungen zur Bilanz (Aktiva)<br />

Entwicklung der Aktivposten B., C. I. und II. im Geschäftsjahr 2009<br />

TEUR Bilanzwerte<br />

01.01.2009<br />

B. Immaterielle Vermögensgegenstände<br />

Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände<br />

Zugänge Umbuchungen<br />

Abgänge Zuschreibungen<br />

Abschreibungen<br />

Bilanzwerte<br />

31.12.2009<br />

139<br />

0<br />

0<br />

139 0<br />

0<br />

0<br />

139 0 0 139 0 0 0<br />

C. Kapitalanlagen<br />

I. Kapitalanlagen in verbundenen<br />

Unternehmen und Beteiligungen<br />

II. Sonstige Kapitalanlagen<br />

1. Aktien, Investmentanteile und<br />

andere nicht festverzinsliche<br />

47<br />

5.000<br />

0<br />

49<br />

0<br />

0<br />

5.096<br />

Wertpapiere<br />

2. Inhaberschuldverschreibungen<br />

und andere festverzinsliche<br />

130.213<br />

55.337<br />

2.255<br />

27.025<br />

12.133<br />

913 172.000<br />

Wertpapiere<br />

3. Sonstige Ausleihungen<br />

87.047<br />

0<br />

58.802<br />

585<br />

170<br />

28.660<br />

a) Namensschuldverschreibungen<br />

b) Schuldscheinforderungen<br />

972.306 206.552 0 26.000 0 0 1.152.858<br />

und Darlehen<br />

474.500 197.000<br />

0<br />

28.500<br />

0<br />

0 643.000<br />

c) Übrige Ausleihungen 779 390 0 0 0 0 1.169<br />

4. Einlagen bei Kreditinstituten 14.369 0 0 12.415 0 0 1.954<br />

1.679.261 464.279 2.255 152.791 12.718 1.083 2.004.639<br />

1.679.400 464.279 2.2551) 152.930 12.718 1.083 2.004.639<br />

1) Zum 31.12.2009 wurde der Dispositionsstock der fondsgebundenen Produkte aus den anderen Vermögensgegenständen in die sonstigen Kapitalanlagen umgebucht.


TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu A. Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital 30.678 30.678<br />

Von den ausstehenden Einlagen auf das gezeichnete<br />

Kapital von 30.678 TEUR wurden bisher<br />

0 TEUR eingefordert.<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu B. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 139<br />

Die Abgänge in Höhe von 139 TEUR betreffen<br />

EDV-Software und Softwarelizenzen, die im Jahr<br />

2009 auf die Proactiv Servicegesellschaft mbH,<br />

Hilden, übertragen wurden.<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu C. Kapitalanlagen 2.004.639 1.679.261<br />

Zeitwertangaben<br />

TEUR Zeitwert Buchwert<br />

Zeitwert der Kapitalanlagen per 31.12.2009<br />

Beteiligungen 4.998 4.998<br />

Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 175.774 172.000<br />

Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 31.070 28.660<br />

Namensschuldverschreibungen 1.233.445 1.152.858<br />

Schuldscheinforderungen und Darlehen 672.425 643.000<br />

Übrige Ausleihungen 1.169 1.169<br />

Einlagen bei Kreditinstituten 1.954 1.954<br />

Die Zeitwerte für zum Anschaffungswert bilanzierte<br />

Kapitalanlagen betragen 592.488 TEUR<br />

(Buchwert 562.685 TEUR); die zum Nennwert<br />

bilanzierten Kapitalanlagen weisen einen Zeitwert<br />

von 1.528.347 TEUR (Buchwert<br />

1.441.954 TEUR) aus.<br />

Zusammensetzung<br />

2.120.835 2.004.639<br />

Die Gesamtsumme der Anschaffungskosten der<br />

in die Überschussbeteiligung einzubeziehenden<br />

Kapitalanlagen beträgt 2.003.861 TEUR, die<br />

Gesamtsumme des beizulegenden Zeitwerts<br />

selbiger Kapitalanlagen beträgt 2.120.835 TEUR;<br />

der sich daraus ergebende Saldo ergibt sich in<br />

Höhe von 116.974 TEUR.<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu C. I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen 4.998 47<br />

Der Posten beinhaltet die Beteiligung an der Protektor<br />

Lebensversicherung AG, Berlin, und eine<br />

neu erworbene Beteiligung an einem Solarener-<br />

giefonds „European Solar Power Fund Nr. 1“ in<br />

Höhe von 4.951 TEUR.<br />

Anhang | 61<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu C. II. Sonstige Kapitalanlagen 1.999.641 1.679.214<br />

Im Einzelnen<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 172.000 130.213<br />

2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 28.660 87.047<br />

3. Sonstige Ausleihungen<br />

a) Namensschuldverschreibungen<br />

Öffentlich-rechtliche Geld- und Kreditinstitute 364.429 249.373<br />

Privatrechtliche Geld- und Kreditinstitute 788.429 722.933<br />

1.152.858 972.306<br />

b) Schuldeinforderungen und Darlehen<br />

Öffentlich-rechtliche Geld- und Kreditinstitute 120.000 120.000<br />

Privatrechtliche Geld- und Kreditinstitute 338.000 308.500<br />

Darlehen an Bund, Länder, Gemeinden 185.000 46.000<br />

643.000 474.500<br />

c) Übrige Ausleihungen 1.169 779<br />

1.797.027 1.447.585<br />

4. Einlagen bei Kreditinstituten 1.954 14.369<br />

1.999.641 1.679.214<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu D. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von<br />

Lebensversicherungspolicen 109.711 74.047<br />

Zusammensetzung<br />

Der Bestand der Kapitalanlagen für Rechnung<br />

und Risiko von Inhabern von Lebensversiche-<br />

rungspolicen setzte sich am Jahresende 2009 wie<br />

folgt zusammen:<br />

WKN Fonds Zahl der<br />

Anteilseinheiten<br />

EUR<br />

139669 Postbank Index Zertifikat Garant Rente 07 (19) 3 472 251,48 29.757.195,13<br />

977028 Postbank Europa 401 562,99 14.440.205,23<br />

977037 Postbank Triselect 293 663,19 14.075.276,75<br />

800626 Postbank Balanced 172 281,46 9.547.838,37<br />

984811 DWS Top Dividende 100 697,22 7.168.635,43<br />

A0MXP3 Postbank Vermögensmanagement Plus Chance 121 251,18 5.367.789,85<br />

531737 Postbank Megatrend 115 907,99 4.713.978,07<br />

A0H0V4 Fidelity European Fund 510 298,02 4.335.492,02<br />

A0MXP2 Postbank Vermögensmanagement Plus Wachstum 76 143,69 3.523.168,51<br />

800625 Postbank Eurorent 56 948,51 3.021.687,90<br />

A0HGL5 Warburg VGR Aktien Europa 71 605,92 2.405.958,82<br />

980500 CS Euroreal 36 643,00 2.188.686,39<br />

976976 DWS Top 50 Asien 20 277,75 1.909.150,27<br />

987734 Fidelity European Aggressive Fund 145 911,34 1.556.874,03<br />

701987 Deutsche Postbank Protekt Plus 8 107,52 953.444,39<br />

973270 Fidelity European Growth Fund 107 556,31 950.797,81<br />

847652 DWS Vermögensbildungsfonds I 8 827,57 734.453,41<br />

979777 Postbank Best Invest Wachstum 13 719,32 695.157,77<br />

941034 Templeton Growth Fund 48 192,73 413.011,74<br />

A0MXP1 Postbank Vermögensmanagement Plus Ertrag 7 617,51 363.126,82<br />

847509 Allianz RCM Rohstofffonds 1 547,00 170.943,50<br />

937474 Postbank Dynamik Innovation 7 385,92 111.675,13<br />

Übertrag 108.404.547,34


WKN Fonds Zahl der<br />

Anteilseinheiten<br />

EUR<br />

Übertrag 108.404.547,34<br />

814806 Allianz Pimco Euro Bond Total Return 2 019,90 109.134,96<br />

979776 Postbank Global Economy 4 372,32 83.729,95<br />

973348 Nordea 1 North America Value Fund 4 122,96 78.847,44<br />

979770 Postbank Europafonds Renten 1 507,84 77.231,69<br />

986932 BGF World Mining Fund 1 591,00 73.680,01<br />

797735 M&G Global Basics Fund 3 088,00 59.430,10<br />

A0JJ35 Allianz RCM Global Ecotrends 466,13 37.220,83<br />

632995 BGF World Energy Fund 1 801,92 28.515,46<br />

630843 Postbank Dynamik Vision 595,96 25.608,35<br />

214466 Sauren Global Defensiv 1 667,03 22.438,24<br />

847101 Cominvest Fondak 224,19 20.789,44<br />

A0LBUC Postbank Strategie Rent Medium 407,26 19.931,39<br />

847140 Allianz Pimco Rentenfonds 256,54 18.006,67<br />

987663 Threadneedle European Select 12 848,50 17.169,45<br />

930920 Sauren Global Balanced 1 296,72 16.520,27<br />

A0J3W0 Nordea 1 North America Value Fund 642,95 13.167,63<br />

971050 DWS Eurorenta 227,97 11.717,68<br />

930921 Sauren Global Opportunities 512,00 9.886,72<br />

971801 BGF Emerging Europe Fund 121,00 9.612,24<br />

974100 KBC Bonds High Interest 5,35 8.854,39<br />

933913 JPMorgen Europe Strategic Value 715,04 7.736,70<br />

989614 Sauren Global Growth 418,72 6.289,22<br />

847658 DWS Vario Rent 82,15 4.117,36<br />

A0CATR Robeco Emerging Markets Equities 24,05 2.951,58<br />

A0D9QB BGF Global Allocation Fund 83,36 2.290,63<br />

A0B9GC DJE Real Estate 210,55 1.930,71<br />

989232 Henderson Horizon Pan European Property Equities 59,47 1.014,50<br />

848105 Gerling Rendite Fonds 44,78 880,46<br />

849098 DWS Inter Genuss 9,20 270,50<br />

980705 Grundbesitz Global RC 3,00 157,59<br />

A0RC80 Postbank Strategie Protekt Plus II 1,36 145,39<br />

986770 Postbank Dynamik Dax 0,74 56,85<br />

Anteiliger Anlagestock aus drei Konsortialverträgen 537.106,51<br />

109.710.988,25<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu E. Forderungen 97.611 87.543<br />

Zusammensetzung<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu E. I. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft 88.452 83.505<br />

– davon an verbundene Unternehmen: 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR)<br />

Im Einzelnen<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

1. Versicherungsnehmer<br />

a) Fällige Ansprüche 2.700 2.681<br />

b) Noch nicht fällige Ansprüche 85.726 80.705<br />

2. Versicherungsvermittler 26 119<br />

88.452 83.505<br />

Anhang | 63<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu E. II. Sonstige Forderungen 9.159 4.038<br />

– davon an verbundene Unternehmen: 477 TEUR (Vorjahr 96 TEUR)<br />

Im Einzelnen<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Forderungen an Konsortialführer 722 2.621<br />

Steuerforderungen 1.201 1.081<br />

Gründungsstock Versorgungsausgleichskasse 10 0<br />

Übrige Forderungen 7.226 336<br />

Im Berichtsjahr wurde auf die Forderungen an<br />

die Allianz Lebensversicherung AG eine Abschreibung<br />

in Höhe von 1.827.411 EUR vorgenommen.<br />

Ursache ist ein Unterschied zwischen der<br />

in der Jahresendabrechnung der Allianz Lebensversicherung<br />

AG ausgewiesenen Verbindlichkeit<br />

und der bei der <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG fortentwickelten<br />

Forderung. Der Grund für diesen<br />

Unterschied sind in der Vergangenheit unterlas-<br />

9.159 4.038<br />

sene Provisionsbuchungen. Der Ausweis der<br />

Abschreibungen erfolgte als Teil der Abschlussprovisionen<br />

unter „Aufwendungen für den<br />

Versicherungsbetrieb f. e. R.“ ausgewiesen.<br />

Der Anstieg der übrigen Forderungen resultiert<br />

aus Fondsverkäufen und -ausschüttungen,<br />

die wirtschaftlich dem Jahr 2009 zuzuordnen<br />

sind.<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu F. Sonstige Vermögensgegenstände 46.342 57.515<br />

Zusammensetzung<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu F. I. Sachanlagen und Vorräte 318 457<br />

Der Posten Sachanlagen und Vorräte setzt sich<br />

insbesondere aus Kfz (138 TEUR) und Mietereinbauten<br />

(164 TEUR) zusammen.<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu F. II. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 46.024 56.510<br />

Dieser Posten beinhaltet im Wesentlichen das<br />

Guthaben des Geschäftskontos bei der Deutschen<br />

Postbank AG, Köln, in Höhe von 44.918 TEUR<br />

und bei der Kreissparkasse Köln, Köln, in Höhe<br />

von 815 TEUR.<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu F. III. Andere Vermögensgegenstände 0 548<br />

Der Posten beinhaltete im Jahr 2008 im Wesent-<br />

lichen den Dispositionsstock für fondsgebundene<br />

Rentenversicherungen in Höhe von 545 TEUR.<br />

Zum 31. Dezember 2009 wurde der Dispositions-<br />

stock in Höhe von 2.255 TEUR aus den Anderen<br />

Vermögensgegenständen in die Sonstigen Kapitalanlagen<br />

unter die Investmentteile umgebucht.


TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu G. Rechnungsabgrenzungsposten 27.834 20.350<br />

Zusammensetzung<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu G. I. Abgegrenzte Zinsen und Mieten 27.565 19.959<br />

Im Einzelnen<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Noch nicht fällige Zinsen aus Kapitalanlagen<br />

– Inhaberschuldverschreibungen 510 1.843<br />

– Namensschuldverschreibungen 9.187 5.021<br />

– Schuldscheindarlehen 17.868 13.095<br />

27.565 19.959<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu G. II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten 269 391<br />

Dieser Posten betrifft mit 181 TEUR (Vorjahr<br />

367 TEUR) auf Folgejahre entfallende Agiobeträge<br />

(Unterschiedsbetrag gemäß § 341c Abs. 2 HGB)<br />

sowie mit 88 TEUR (Vorjahr 24 TEUR) übrige<br />

Rechnungsabgrenzungsposten.<br />

Anhang | 65<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Erläuterungen zur Bilanz (Passiva)<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu A. Eigenkapital 81.841 82.497<br />

Zusammensetzung<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu A. I. Gezeichnetes Kapital 40.903 40.903<br />

Das gezeichnete Kapital ist unverändert<br />

eingeteilt in 1 600 000 Stückaktien und zu 25 %<br />

eingezahlt.<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu A. II. Kapitalrücklage 20.513 20.513<br />

– davon Rücklage gemäß § 5 Abs. 5 Nr. 3 VAG: 749 TEUR (Vorjahr 749 TEUR)<br />

Im Einzelnen<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

1. Agio 4.090 4.090<br />

2. Andere Zuzahlungen 16.423 16.423<br />

20.513 20.513<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu A. III. Gewinnrücklagen 1.176 1.176<br />

Im Einzelnen<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

1. Gesetzliche Rücklage 0 0<br />

2. Andere Gewinnrücklagen 1.176 1.176<br />

Die Gewinnrücklagen sind im Vergleich zum<br />

Vorjahr unverändert.<br />

1.176 1.176<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu B. Versicherungstechnische Rückstellungen 2.007.832 1.694.877<br />

Zusammensetzung<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu B. I. Beitragsüberträge 5.738 6.144<br />

Im Einzelnen<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

1. Bruttobetrag 5.738 6.144<br />

2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 0 0<br />

5.738 6.144


TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu B. II. Deckungsrückstellung 1.689.168 1.397.224<br />

Im Einzelnen<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

1. Bruttobetrag 1.690.713 1.399.310<br />

2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft -1.545 -2.086<br />

1.689.168 1.397.224<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu B. III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 7.910 7.129<br />

Im Einzelnen<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

1. Bruttobetrag 9.116 8.133<br />

2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft -1.206 -1.004<br />

7.910 7.129<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu B. IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige<br />

Beitragsrückerstattung 305.016 284.288<br />

Im Einzelnen<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

1. Bruttobetrag<br />

Entwicklung der Rückstellung:<br />

– Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 284.288 273.753<br />

– Zuführung im Geschäftsjahr 49.000 32.500<br />

– Entnahmen im Geschäftsjahr -28.272 -21.965<br />

Bestand am Ende des Geschäftsjahres 305.016 284.288<br />

2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 0 0<br />

305.016 284.288<br />

TEUR<br />

Von der Rückstellung für Beitragsrückerstattung entfallen<br />

31.12.2009 31.12.2008<br />

a) auf bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte laufende Überschussanteile<br />

b) auf bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte Schlussüberschussanteile<br />

26.447 20.560<br />

und Schlusszahlungen<br />

c) auf bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte Beträge zur Beteiligung<br />

3.655<br />

3.426<br />

an Bewertungsreserven<br />

d) auf den Teil des Schlussüberschussanteilfonds, der für die Finanzierung von<br />

318<br />

1.021<br />

Gewinnrenten zurückgestellt wird, jedoch ohne Beträge nach Buchstabe a<br />

e) auf den Teil des Schlussüberschussanteilfonds, der für die Finanzierung von<br />

Schlussüberschussanteilen und Schlusszahlungen zurückgestellt wird, jedoch<br />

1.612<br />

1.626<br />

ohne Beträge nach den Buchstaben b und d<br />

f) auf den ungebundenen Teil (Rückstellung für Beitragsrückerstattung ohne<br />

172.222<br />

112.182<br />

die Buchstaben a bis e)<br />

100.762<br />

145.473<br />

Summe 305.016 284.288<br />

Anhang | 67<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Die Mittel für noch nicht fällige Schlussüberschus-<br />

santeile (Schlussüberschussanteilfonds) wurden<br />

gemäß den Grundsätzen der Verordnung über die<br />

Rechnungslegung von Versicherungsunterneh-<br />

men (RechVersV) § 28 berechnet. Für summenab-<br />

hängige Schlussüberschüsse des Alt- und Neube-<br />

stands wurde der Schlussüberschussanteilfonds<br />

nach dem für den Altbestand genehmigten Ver-<br />

fahren berechnet. Dabei wird die Berechnung in<br />

der Weise durchgeführt, dass der für den Versicherungsablauf<br />

bzw. Rentenübergang vorgesehene<br />

Schlussüberschussanteil mit dem Verhältnis<br />

von abgelaufener Versicherungsdauer zu gesamter<br />

Versicherungsdauer bzw. Aufschubzeit bewertet<br />

und mit einem Zinssatz von 4 % diskontiert<br />

wird. Der verwendete Zinssatz entspricht dem<br />

arithmetischen Mittel der Umlaufrenditen der<br />

öffentlichen Hand der letzten zehn Kalenderjahre<br />

gemäß der Kapitalmarktstatistik der Deutschen<br />

Bundesbank.<br />

Für den Neubestand wird der Schlussüberschussanteilfonds<br />

des zinsabhängigen Schlussüberschusses<br />

in der Weise ermittelt, dass der<br />

erwartete Endwert nach Maßgabe des zeitlichen<br />

Verlaufs der Entstehung der Erträge aus Kapitalanlagen<br />

berechnet und mit dem festgelegten<br />

Diskontzins abgezinst wurde. Der Diskontzins<br />

wurde so festgelegt, dass der sich daraus ergebene<br />

Schlussüberschussanteilfonds des zinsabhängigen<br />

Schlussüberschusses nicht geringer ist als der<br />

Wert, der sich bei Berechnung des Schlussüberschussanteilfonds<br />

nach dem für den Altbestand<br />

verwendeten Verfahren ergibt. Bei der Berechnung<br />

des Schlussüberschussanteilfonds des zinsabhängigen<br />

Schlussüberschusses nach den<br />

Methoden des Altbestands wurde eine Anfinanzierung<br />

des zinsabhängigen Schlussüberschusses<br />

ab dessen Einführung am 1. April 2001 berücksichtigt.<br />

Mit der Überschussdeklaration 2010 wird ein<br />

zusätzlicher Schlussüberschuss für Verträge mit<br />

eingeschlossener Sparoption neu eingeführt.<br />

Dafür wird mit dem erwarteten Endwert unter<br />

Berücksichtigung des Diskontzinses des Altbestands<br />

reserviert.<br />

In der Rentenbezugszeit wurde für nicht<br />

garantierte Gewinnrenten die Differenz aus den<br />

Leistungsbarwerten mit Rechnungsgrundlagen<br />

zweiter Ordnung sowie den garantierten Rechnungsgrundlagen<br />

der Deckungsrückstellung<br />

bilanziert.<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu B. V. Sonstige versicherungstechnische Rückstellungen 0 92<br />

Im Einzelnen<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

1. Bruttobetrag 0 92<br />

2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 0 0<br />

Die zum 31. Dezember 2008 bestehende Rückstellung<br />

in Höhe von 92.051,00 EUR für eventuelle<br />

0 92<br />

Nachregulierungspflichten aufgrund des BGH-<br />

Urteils vom 12. Oktober 2005 wurde aufgelöst.<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu C. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung,<br />

soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird 109.711 74.047<br />

Zusammensetzung<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu C. I. Deckungsrückstellung 107.981 73.150


Im Einzelnen<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

1. Bruttobetrag 107.981 73.150<br />

2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft -0 -0<br />

107.981 73.150<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu C. II. Übrige Versicherungstechnische Rückstellungen 1.730 897<br />

Im Einzelnen<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

1. Bruttobetrag 1.730 897<br />

2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft -0 -0<br />

1.730 897<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu D. Andere Rückstellungen 8.759 22.473<br />

Zusammensetzung<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu D. II. Steuerrückstellungen 3.096 4.162<br />

Im Einzelnen<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag 1.710 3.446<br />

Gewerbesteuer 1.048 377<br />

Vermögensteuer 2 3<br />

Sonstige Steuern 336 336<br />

3.096 4.162<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu D. III. Sonstige Rückstellungen 3.169 16.020<br />

Im Einzelnen<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Provisionen und Erfolgsvergütungen 131 6.401<br />

Gehalts- und Urlaubsansprüche 792 1.511<br />

Kosten Jahresabschluss 165 228<br />

Ausstehende Rechnungen 607 6.142<br />

Sonstige Rückstellungen 1.474 1.738<br />

3.169 16.020<br />

Anhang | 69<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Die Rückstellung für ausstehende Rechnungen<br />

betraf 2008 vorwiegend noch nicht schlussabgerechnete<br />

EDV-Arbeiten und -Projekte, Beratungshonorare<br />

und Vertriebsaktionen. Die Rückstellungen<br />

wurden im Jahr 2009 mit einem Betrag in<br />

Höhe von 5,4 Mio. EUR in Anspruch genommen.<br />

Die Rückstellung für Prozessrisiken in Höhe von<br />

82 TEUR wurde zur richtigen Darstellung in die<br />

Rückstellung für noch nicht abgewickelte (Rückstellungen<br />

für Regulierungsaufwendungen) umgegliedert.<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu E. Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckung<br />

gegebenen Versicherungsgeschäft 1.959 2.106<br />

Zusammensetzung<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

E+S Rückversicherung AG, Hannover 674 471<br />

Münchener Rückversicherung AG, München 546 634<br />

Kölnische Rückversicherungs-Gesellschaft AG, Köln 8 3<br />

Deutsche Rückversicherung AG, Düsseldorf 273 317<br />

Swiss Re Europe S. A, Niederlassung Deutschland, Unterföhring bei München<br />

SCOR Global Life Deutschland, Köln – Niederlassung der SCOR Global Life SE,<br />

273 317<br />

Paris/Frankreich<br />

28<br />

11<br />

DBV Deutsche Beamtenversicherung Lebensversicherung AG, Wiesbaden<br />

SCOR Global P&C Deutschland, Köln – Niederlassung der SCOR Global P&C SE,<br />

153 351<br />

Paris/Frankreich<br />

4<br />

2<br />

1.959 2.106<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu F. Andere Verbindlichkeiten 105.754 72.587<br />

Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer<br />

Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.<br />

Zusammensetzung<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu F. I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen<br />

Versicherungsgeschäft gegenüber 97.092 66.592<br />

– davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR)<br />

Im Einzelnen<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

1. gegenüber Versicherungsnehmern 38.511 29.470<br />

2. gegenüber Versicherungsvermittlern 58.581 37.122<br />

In den Verbindlichkeiten gegenüber Versicherungsnehmern<br />

sind verzinsliche Überschuss-<br />

97.092 66.592<br />

anteile in Höhe von 31.360 TEUR (Vorjahr<br />

28.908 TEUR) enthalten.


TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu F. II. Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft 1.896 872<br />

– davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 1.450 TEUR (Vorjahr 96 TEUR)<br />

Der Anstieg der Abrechnungsverbindlichkeiten<br />

aus dem Rückversicherungsgeschäft resultiert aus<br />

einem im Jahr 2009 abgeschlossenen Rückversicherungsvertrag<br />

mit der E+S Rückversicherung AG.<br />

Im Einzelnen<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

E+S Rückversicherung AG 1.450 96<br />

DBV Winterthur Lebensversicherung AG 91 244<br />

Münchner Rück Rückversicherungskonsortium 259 466<br />

SCOR Rückversicherungskonsortium 96 66<br />

1.896 872<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu F. III. Sonstige Verbindlichkeiten 6.766 5.123<br />

– aus Steuern: 238 TEUR (Vorjahr 287 TEUR)<br />

– davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 137 TEUR (Vorjahr 287 TEUR)<br />

– davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR)<br />

Im Einzelnen<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 137 287<br />

Steuerverbindlichkeiten 238 286<br />

Verbindlichkeiten aus unklaren Geldeingängen 0 14<br />

Verbindlichkeiten aus Konsortialverträgen 3.801 4.065<br />

Übrige Verbindlichkeiten 2.590 471<br />

6.766 5.123<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Zu G. Rechnungsabgrenzungsposten 959 946<br />

Zusammensetzung<br />

TEUR 31.12.2009 31.12.2008<br />

Disagio Namensschuldverschreibungen 778 849<br />

Disagio Schuldscheindarlehen 181 97<br />

959 946<br />

Anhang | 71<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung<br />

Zu I. Versicherungstechnische Rechnung<br />

TEUR 2009 2008<br />

Zu I. 1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung 471.177 451.799<br />

Zusammensetzung<br />

TEUR 2009 2008<br />

a) Gebuchte Bruttobeiträge 496.336 453.960<br />

b) Abgegebene Rückversicherungsbeiträge -25.565 -2.780<br />

c) Veränderung der Bruttobeitragsüberträge 406 619<br />

Der Anstieg der Rückversicherungsbeiträge resultiert<br />

aus einem im Jahr 2009 abgeschlossenen<br />

471.177 451.799<br />

Rückversicherungsvertrag mit der E+S Rückversicherung<br />

AG.<br />

Im Einzelnen<br />

TEUR 2009 2008<br />

a) Gebuchte Bruttobeiträge<br />

Rentenversicherungen 300.300 255.778<br />

Kapitalbildende <strong>Versicherungen</strong> 82.221 87.189<br />

Kollektivversicherungen 59.894 63.649<br />

Fondsgebundene <strong>Versicherungen</strong> 37.316 30.456<br />

Risikoversicherungen 16.605 16.888<br />

496.336 453.960<br />

TEUR 2009 2008<br />

Aufgeteilt nach:<br />

– Laufende Beiträge 367.803 369.834<br />

– Einmalbeiträge 128.533 84.126<br />

496.336 453.960<br />

TEUR<br />

Aufgeteilt nach:<br />

2009 2008<br />

– Verträge ohne Gewinnbeteiligung 264 1.220<br />

– Verträge mit Gewinnbeteiligung 431.305 400.533<br />

– Verträge, bei denen das Kapitalanlagerisiko von den Versicherungsnehmern<br />

getragen wird<br />

64.767<br />

52.207<br />

496.336 453.960<br />

TEUR 2009 2008<br />

b) Abgegebene Rückversicherungsbeiträge -25.565 -2.780<br />

Von den verdienten Beiträgen für eigene Rechnung<br />

entfallen 64.767 TEUR (Vorjahr 52.207 TEUR) auf<br />

Verträge, bei denen das Kapitalanlagerisiko von<br />

den Versicherungsnehmern getragen wird.<br />

Die Beitragssumme des Neugeschäfts im Einzelgeschäft<br />

beträgt 1.425,7 Mio. EUR, die unter der,<br />

wesentlich durch die Riester-Schichterhöhung<br />

bestimmte, Vorjahressumme von 1.877,7 Mio. EUR<br />

lag.


TEUR 2009 2008<br />

Zu I. 3. Erträge aus Kapitalanlagen 102.213 75.739<br />

Zusammensetzung<br />

TEUR<br />

a) Erträge aus Beteiligungen<br />

2009 2008<br />

– davon aus verbundenen Unternehmen: 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR)<br />

0<br />

14<br />

b) Erträge aus anderen Kapitalanlagen<br />

– davon aus verbundenen Unternehmen: 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR)<br />

87.595<br />

74.423<br />

c) Erträge aus Zuschreibungen 12.717 745<br />

d) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen 1.901 557<br />

102.213 75.739<br />

Im Einzelnen<br />

TEUR 2009 2008<br />

b) Erträge aus anderen Kapitalanlagen<br />

Namensschuldverschreibungen 50.644 41.467<br />

Schuldscheindarlehen 27.936 20.577<br />

Renten 2.376 4.930<br />

Investmentanteile 4.865 4.581<br />

Kapitalerträge aus thesaurierenden Fonds 20 0<br />

Aktien 74 0<br />

Tagesgeld 250 1.995<br />

Publikumsfonds Fondsgebundene Rentenversicherung 1.190 627<br />

Genussrechte 240 240<br />

Anteile am Sicherungsfonds 0 6<br />

Das Nettoergebnis aus Kapitalanlagen beträgt<br />

97.714 TEUR (Vorjahr 42.700 TEUR).<br />

87.595 74.423<br />

Die laufenden Erträge aus Kapitalanlagen betragen<br />

87.595 TEUR (Vorjahr 74.437 TEUR).<br />

TEUR 2009 2008<br />

Zu I. 4. Nicht realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen 12.387 60<br />

Es handelt sich um die Gewinne aus Verkäufen<br />

und positive Bewertungsunterschiede des<br />

Bestands an Kapitalanlagen für Rechnung und<br />

Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen.<br />

TEUR 2009 2008<br />

Zu I. 5. Sonstige versicherungstechnische Erträge für eigene Rechnung 11.005 23.689<br />

Der Posten beinhaltet insbesondere die Erhöhung<br />

der Forderungen an Versicherungsnehmer<br />

aus noch nicht fälligen Ansprüchen in Höhe von<br />

5.022 TEUR.<br />

Anhang | 73<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

TEUR 2009 2008<br />

Zu I. 6. Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung -100.770 -97.081<br />

Zusammensetzung<br />

TEUR 2009 2008<br />

a) Zahlungen für Versicherungsfälle<br />

aa) Bruttobetrag -109.762 -98.268<br />

ab) Anteil der Rückversicherer 9.773 1.099<br />

-99.989 -97.169<br />

b) Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle<br />

ba) Bruttobetrag -983 38<br />

bb) Anteil der Rückversicherer 202 50<br />

-781 88<br />

-100.770 -97.081<br />

Im Einzelnen<br />

TEUR 2009 2008<br />

a) Zahlungen für Versicherungsfälle<br />

Einzelversicherungen<br />

Bausparabhängige <strong>Versicherungen</strong><br />

– Todesfälle 140 117<br />

Bausparunabhängige <strong>Versicherungen</strong><br />

– Abläufe 16.667 17.696<br />

– Todesfälle 7.322 8.775<br />

– BUZ 573 574<br />

24.562 27.045<br />

Rentenversicherungen<br />

– Renten 10.048 4.528<br />

– Todesfälle 2.704 1.612<br />

– Abläufe 14.221 13.288<br />

26.973 19.428<br />

Rückkäufe 38.869 32.455<br />

90.544 79.045<br />

Kollektivversicherungen<br />

– GVV 13.474 14.242<br />

– Konsortialverträge 2.798 2.696<br />

– Rückkäufe 979 850<br />

17.251 17.788<br />

Regulierungsaufwendungen 1.967 1.434<br />

109.762 98.268<br />

TEUR 2009 2008<br />

Zu I. 7. Veränderung der übrigen versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen -327.517 -235.274<br />

Zusammensetzung<br />

TEUR 2009 2008<br />

a) Deckungsrückstellung<br />

aa) Bruttobetrag -326.234 -234.514<br />

ab) Anteil der Rückversicherer -542 -680<br />

-326.776 -235.194<br />

b) Sonstige versicherungstechnische Netto-Rückstellungen -741 -80<br />

-327.517 -235.274


TEUR 2009 2008<br />

Zu I. 8. Aufwendungen für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige<br />

Beitragsrückerstattung für eigene Rechnung -49.000 -32.500<br />

Die Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung<br />

betrifft ausschließlich erfolgsabhängige<br />

<strong>Versicherungen</strong>.<br />

TEUR 2009 2008<br />

Zu I. 9. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb für eigene Rechnung -92.682 -112.286<br />

Zusammensetzung<br />

TEUR 2009 2008<br />

a) Abschlussaufwendungen -80.280 -84.335<br />

b) Verwaltungsaufwendungen -26.304 -29.605<br />

c) Davon ab: Erhaltene Provision und Gewinnbeteiligungen aus dem in<br />

-106.584 -113.940<br />

Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft<br />

13.902<br />

1.654<br />

Die um 7.365 TEUR gesunkenen Abschluss- und<br />

Verwaltungsaufwendungen resultieren aus der<br />

-92.682 -112.286<br />

verhaltenen Entwicklung des Neugeschäfts im<br />

Jahr 2009.<br />

TEUR 2009 2008<br />

Zu I. 10. Aufwendungen für Kapitalanlagen -4.499 -33.039<br />

Zusammensetzung<br />

TEUR<br />

a) Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen, Zinsaufwendungen und<br />

2009 2008<br />

sonstige Aufwendungen für die Kapitalanlagen<br />

-2.280<br />

-2.051<br />

b) Abschreibungen auf Kapitalanlagen -1.083 -30.962<br />

c) Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen -1.136 -26<br />

Der Rückgang bei den Abschreibungen resultiert<br />

aus dem Erholungseffekt der Finanzmärkte im<br />

Jahr 2009.<br />

-4.499 -33.039<br />

TEUR 2009 2008<br />

Zu I. 11. Nicht realisierte Verluste aus Kapitalanlagen -102 -24.674<br />

Es handelt sich um Verluste aus Verkäufen und<br />

negative Bewertungsunterschiede des Bestands<br />

an Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko<br />

von Inhabern von Lebensversicherungspolicen.<br />

Aufgrund der Erholung der Finanzmärkte gab<br />

es einen deutlich geringeren Aufwand als im<br />

Vorjahr.<br />

Anhang | 75<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

TEUR 2009 2008<br />

Zu I. 12. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für eigene Rechnung -1.671 -1.725<br />

Zusammensetzung<br />

TEUR 2009 2008<br />

Rechnungsmäßige Zinsen auf angesammelte Überschussanteile -927 -934<br />

Erhöhung der Pauschalwertberichtigung auf noch nicht fällige Ansprüche 0 -439<br />

Depotzinsen Rückversicherung -139 -165<br />

Übrige -605 -187<br />

II. Nichtversicherungstechnische Rechnung<br />

-1.671 -1.725<br />

TEUR 2009 2008<br />

Zu II. 1. Sonstige Erträge 5.261 1.753<br />

Zusammensetzung<br />

TEUR 2009 2008<br />

Zinserträge 110 694<br />

Erträge aus Publikumsfonds 751 490<br />

Erträge aus Dienstleistungen an andere Unternehmen 0 179<br />

Erträge aus Dienstleistungen an verbundene Unternehmen 2.431 90<br />

Provisionserträge von verbundenen Unternehmen 586 74<br />

Erträge aus der Auflösung sonstiger Rückstellungen 1.094 58<br />

Übrige 289 168<br />

Die gestiegenen Erträge aus Dienstleistungen in<br />

Höhe von 2.341 TEUR resultieren im Wesentlichen<br />

aus dem Funktionsausgliederungsvertrag<br />

datierend vom 8. Dezember 2008.<br />

Im Rahmen dieses Vertrags beauftragte die<br />

<strong>PB</strong> Lebensversicherung AG – wie die <strong>PB</strong> Versicherung<br />

AG – die <strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG,<br />

5.261 1.753<br />

für sie die näher spezifizierten Dienstleistungen<br />

im Rahmen des Vertriebs wahrzunehmen<br />

(Key Account Finanzberatung, Filialvertrieb, Postbank,<br />

Vertriebswegemanagement und Marketing-<br />

und Vertriebsunterstützung). Der Vertrag<br />

trat mit Wirkung ab dem 1. Januar 2009 in Kraft.


TEUR 2009 2008<br />

Zu II. 2. Sonstige Aufwendungen -6.355 -4.560<br />

Zusammensetzung<br />

TEUR 2009 2008<br />

Aufwendungen für das Unternehmen als Ganzes -2.763 -3.118<br />

Einzelwertberichtigung auf Forderungen aus Konsortialverträgen 0 -700<br />

Aufwendungen aus Publikumsfonds -475 -304<br />

Zinsen -219 -238<br />

Aufwendungen aus Dienstleistungen von anderen Unternehmen -475 -116<br />

Aufwendungen für Dienstleistungen für verbundene Unternehmen -2.407 0<br />

Übrige -16 -84<br />

Die Aufwendungen für Dienstleistungen<br />

für verbundene Unternehmen resultieren aus<br />

Marketing- und Vertriebsmaßnahmen für<br />

-6.355 -4.560<br />

die <strong>PB</strong> Lebensversicherung AG und <strong>PB</strong> Versicherung<br />

AG.<br />

TEUR 2009 2008<br />

Zu II. 3. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 21.336 13.324<br />

Zusammensetzung<br />

TEUR 2009 2008<br />

Versicherungstechnisches Ergebnis 22.430 16.131<br />

Nichtversicherungstechnisches Ergebnis -1.094 -2.807<br />

21.336 13.324<br />

TEUR 2009 2008<br />

Zu II. 4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -6.357 -4.912<br />

Zusammensetzung<br />

TEUR 2009 2008<br />

Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag -3.207 -2.616<br />

Gewerbeertragsteuer -3.150 -2.296<br />

-6.357 -4.912<br />

TEUR 2009 2008<br />

Zu II. 5. Sonstige Steuern -30 -7<br />

Der Posten beinhaltet insbesondere die Umsatzsteuer<br />

auf den geldwerten Vorteil für die Nutzung<br />

von Firmenfahrzeugen.<br />

Anhang | 77<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer 2010<br />

Die im Vorjahr für das Jahr 2009 erklärten Überschusssätze<br />

sind zum Vergleich in Klammern<br />

angegeben.<br />

I. ALLGEMEINES<br />

Zur Erfüllung der dauernden Verpflichtungen<br />

aus den langjährigen Versicherungsverträgen<br />

werden die Beiträge in der Lebensversicherung<br />

vorsichtig kalkuliert.<br />

Normalerweise entstehen aufgrund dieser<br />

vorsichtigen Kalkulation Überschüsse. Die Höhe<br />

der Überschüsse kann sich unterschiedlich entwickeln,<br />

weil sie vom Sterblichkeitsverlauf, der<br />

wirtschaftlichen Gesamtsituation und von der<br />

allgemeinen Kostenentwicklung abhängig ist.<br />

Die Überschüsse werden den einzelnen Versicherungsnehmern<br />

nach den vom Verantwortlichen<br />

Aktuar vorgeschlagenen Verteilungsplänen<br />

rückerstattet. Dies geschieht teils durch direkte<br />

Gutschrift aus dem Überschuss des laufenden<br />

Geschäftsjahres, soweit eine Direktgutschrift<br />

deklariert wurde, teils durch Zuteilung aus der für<br />

die Beitragsrückerstattung gebildeten Rückstellung.<br />

Im Folgenden wird der Begriff Deckungskapital<br />

synonym zum Begriff Deckungsrückstellung<br />

verwendet.<br />

II. GRUNDSÄTZE DER ÜBERSCHUSSBETEILIGUNG<br />

1. KAPITALBILDENDE LEBENSVERSICHERUNGEN<br />

Bestandsgruppe KN<br />

Bestandsgruppe KN: Gewinnverband 1 und<br />

Gewinnverband 2<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung<br />

erhält die einzelne Versicherung erstmalig<br />

zu Beginn des ersten Versicherungsjahres und<br />

letztmalig zu Beginn des letzten Jahres der Beitragszahlungsdauer<br />

einen Grundüberschuss in<br />

Prozent des überschussberechtigten Beitrags. Der<br />

überschussberechtigte Beitrag ist der Bruttobeitrag<br />

des entsprechenden Versicherungsjahres.<br />

Außerdem erhält die einzelne Versicherung<br />

erstmalig zum Ende des ersten Versicherungsjahres<br />

und letztmalig bei Ablauf der Versicherung<br />

einen Zinsüberschuss in Prozent des maßgebenden<br />

Guthabens. Das maßgebende Guthaben ist<br />

das mit dem Rechnungszins um ein halbes Jahr<br />

abgezinste arithmetische Mittel der Deckungskapitale<br />

der jeweiligen Versicherung, jeweils zu<br />

Beginn und am Ende des abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Ein vorhandenes Ansammlungsguthaben ist<br />

ebenfalls überschussberechtigt. Es wird zum<br />

Ende eines jeden Versicherungsjahres und letztmalig<br />

bei Ablauf der Versicherung ein Ansammlungszins<br />

in Prozent des maßgebenden Überschussguthabens<br />

gewährt. Das maßgebende<br />

Über schussguthaben ist das Ansammlungsguthaben<br />

jeweils zu Beginn des abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Die nachfolgend angegebenen Schlussüberschüsse<br />

sind nur für den Deklarationszeitraum<br />

festgelegt und können für spätere Zuteilungstermine<br />

neu deklariert werden.<br />

Die im Deklarationszeitraum ablaufenden<br />

Verträge (bei Todesfallversicherungen, wenn der<br />

Versicherte das Alter 85 im Deklarationszeitraum<br />

erreicht) mit Versicherungsdauern ab zwölf Jahren<br />

erhalten einen zinsabhängigen Schlussüberschuss<br />

(entfällt beim Abrechnungsverband K),<br />

der als Differenz zwischen den Werten bei Hochrechnung<br />

des Vertrags mit einem um einen<br />

deklarierten zusätzlichen Zinsüberschuss erhöhten<br />

deklarierten Gesamtzins (Rechnungszins<br />

zzgl. deklarierter Zinsüberschuss) zu den Werten,<br />

die sich bei Hochrechnung mit dem deklarierten<br />

Gesamtzins ergeben, gewährt wird. Die Hochrechnung<br />

bezieht sich auf alle Überschusszuteilungstermine<br />

ab dem 1. April 2001. Die zusätzlichen<br />

Zinsüberschüsse zur Berechnung des<br />

zinsabhängigen Schlussüberschusses werden<br />

zeitraumbezogen festgesetzt. Der zusätzliche<br />

Zinsüberschuss wird zum jeweiligen Zeitpunkt<br />

auf das gleiche maßgebende Guthaben bemessen<br />

wie der Zinsüberschuss.<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender oder abgekürzter<br />

Beitragszahlung wird bei Ablauf der Versicherungsdauer<br />

im Deklarationszeitraum (bei<br />

Todesfallversicherungen, wenn der Versicherte das<br />

Alter 85 im Deklarationszeitraum erreicht) der<br />

summenabhängige Schlussüberschuss in Pro-<br />

mille der Versicherungssumme bemessen. Dabei<br />

werden alle beitragspflichtig zurückgelegten vollen<br />

Versicherungsjahre berücksichtigt.


Bei vorzeitiger Beendigung der Versicherung<br />

innerhalb des Deklarationszeitraums durch Tod<br />

des Versicherten oder Rückkauf werden anteilige<br />

Schlussüberschüsse fällig. Bei Rückkauf werden<br />

anteilige Schlussüberschüsse erst nach Ablauf<br />

einer Wartezeit von einem Drittel der Versicherungsdauer,<br />

höchstens jedoch von zehn Jahren,<br />

fällig. Als Leistung aus den Schlussüberschüssen<br />

wird bei vorzeitiger Beendigung der Versicherung<br />

ein nach anerkannten versicherungsmathematischen<br />

Grundsätzen bestimmter anteiliger<br />

Zeitwert aus den Schlussüberschüssen gewährt.<br />

Dabei richtet sich der maßgebliche Anteil nach<br />

der nach Ablauf der Wartezeit zurückgelegten<br />

Bei tragszahlungs-/Versicherungsdauer und nach<br />

dem mit den Rechnungsgrundlagen des zu grunde<br />

liegenden Tarifs berechneten Deckungskapitals.<br />

Bestandsgruppe KN: Gewinnverband 3 und<br />

Gewinnverband 4<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung<br />

erhält die einzelne Versicherung erstmalig<br />

zu Beginn der ersten Beitragszahlungsperiode<br />

und letztmalig zu Beginn der letzten Periode der<br />

Beitragszahlungsdauer einen Grundüberschuss<br />

in Prozent des überschussberechtigten Beitrags.<br />

Der überschussberechtigte Beitrag ist der Beitrag<br />

zur Absicherung der versicherten Todesfallleistungen<br />

und gegebenenfalls mitversicherter<br />

Unfall-Zusatzleistungen ohne Berücksichtigung<br />

eines weiteren Sparvorgangs. Nach einer planmäßigen<br />

Erhöhung der Beiträge und Versicherungsleistungen<br />

ohne erneute Gesundheitsprüfung<br />

bzw. nach sonstiger Änderung des Vertrags<br />

wird der Beitrag zur Absicherung der versicherten<br />

Todesfallleistungen und gegebenenfalls mitversicherter<br />

Unfall-Zusatzleistungen für die Restlaufzeit<br />

des Vertrags nach anerkannten versicherungsmathematischen<br />

Grundsätzen neu berechnet,<br />

wobei ein erreichtes Guthaben aus Sparanteilen<br />

der Versicherung als Kapitalleistung im Erlebensfall<br />

zum vereinbarten Ablauftermin erhalten<br />

bleibt.<br />

Der Grundüberschuss ist bei den Überschusssystemen<br />

Verzinsliche Ansammlung, Beitragsvorwegabzug<br />

und Beitragsverrechnung dabei nur<br />

insoweit verdient, wie neben dem Mindestbeitrag<br />

keine weiteren Sparbeiträge (ohne die damit verbundenen<br />

Risikominderungen) gezahlt werden.<br />

Außerdem erhält die einzelne Versicherung bei<br />

Mitversicherung einer Leistung für den Erlebensfall<br />

erstmalig nach Ablauf einer Wartefrist<br />

von zwei Jahren zum Ende des dritten Versicherungsjahres<br />

und letztmalig bei Ablauf der Versicherung<br />

einen Zinsüberschuss in Prozent des<br />

maßgebenden Guthabens. Das maßgebende<br />

Guthaben ist das mit dem Rechnungszins um ein<br />

halbes Jahr abgezinste arithmetische Mittel der<br />

Deckungskapitale der jeweiligen Versicherung,<br />

jeweils zu Beginn und am Ende des abgelaufenen<br />

Versicherungsjahres.<br />

Bei den Überschusssystemen Verzinsliche<br />

Ansammlung, Beitragsvorwegabzug und Beitragsverrechnung<br />

erfolgt zum Ende eines jeden<br />

Versicherungsjahres bei Zuteilung eines Zinsüberschusses<br />

ein Abzug bezüglich des Grundüberschusses<br />

über eine Ertragsausgleichskomponente<br />

je nach Sparvorgang. <strong>Versicherungen</strong><br />

mit dem Überschusssystem Erlebensfallbonus<br />

erhalten zum Ende eines jeden Versicherungsjahres<br />

mit Zinsüberschusszuteilung eine für dieses<br />

Überschusssystem deklarierte Ertragsausgleichskomponente.<br />

Die Ertragsausgleichskomponente<br />

wird auf das gleiche maßgebende Guthaben<br />

bemessen wie der Zinsüberschuss.<br />

Bei Verwendung der Überschussbeteiligung<br />

mit dem Überschusssystem Erlebensfallbonus ist<br />

die Bonusversicherung ebenfalls überschussberechtigt.<br />

Die Bonusversicherung erhält analog<br />

der zugrunde liegenden Versicherung einen Zinsüberschuss<br />

und eine Ertragsausgleichskomponente<br />

in Prozent des maßgebenden Guthabens.<br />

Das maßgebende Guthaben ist das mit dem<br />

Rechnungszins um ein halbes Jahr abgezinste<br />

arithmetische Mittel der Deckungskapitale der<br />

Bonusversicherung, jeweils zu Beginn und am<br />

Ende des abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Ein vorhandenes Ansammlungsguthaben ist<br />

ebenfalls überschussberechtigt. Es wird zum<br />

Ende eines jeden Versicherungsjahres und letztmalig<br />

bei Ablauf der Versicherung ein Ansammlungszins<br />

in Prozent des maßgebenden Überschussguthabens<br />

gewährt. Das maßgebende<br />

Überschussguthaben ist das Ansammlungsguthaben<br />

jeweils zu Beginn des abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Anhang | 79<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Die nachfolgend angegebenen Schlussüber-<br />

schüsse und die Nachdividende sind nur für<br />

den Deklarationszeitraum festgelegt und können<br />

für spätere Zuteilungstermine neu deklariert<br />

werden. Die Schlussüberschüsse und die<br />

Nachdividende entfallen, wenn noch kein<br />

Zinsüberschuss zu gewähren war.<br />

Die im Deklarationszeitraum ablaufenden Verträge<br />

(bei Todesfallversicherungen, wenn der<br />

Versicherte das Alter 85 im Deklarationszeitraum<br />

erreicht) mit Versicherungsdauern ab zwölf Jahren<br />

erhalten einen zinsabhängigen Schlussüber-<br />

schuss, der als Differenz zwischen den Werten bei<br />

Hochrechnung des Vertrags mit einem um<br />

einen deklarierten zusätzlichen Zinsüberschuss<br />

erhöhten deklarierten Gesamtzins (Rechnungszins<br />

zzgl. deklarierter Zinsüberschuss) zu den Werten,<br />

die sich bei Hochrechnung mit dem deklarierten<br />

Gesamtzins ergeben, gewährt wird. Die<br />

Hochrechnung bezieht sich auf alle Überschusszuteilungstermine<br />

ab dem 1. April 2001. Die<br />

zu sätzlichen Zinsüberschüsse zur Berechnung<br />

des zinsabhängigen Schlussüberschusses werden<br />

zeitraumbezogen festgesetzt. Der zusätzliche Zinsüberschuss<br />

wird zum jeweiligen Zeitpunkt auf<br />

das gleiche maßgebende Guthaben bemessen wie<br />

der Zinsüberschuss.<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender oder abgekürzter<br />

Beitragszahlung wird bei Ablauf der Versicherungsdauer<br />

im Deklarationszeitraum (bei<br />

Todesfallversicherungen, wenn der Versicherte das<br />

Alter 85 im Deklarationszeitraum erreicht) der<br />

summenabhängige Schlussüberschuss in Promille<br />

der Versicherungssumme bemessen. Dabei<br />

werden alle beitragspflichtig zurückgelegten vollen<br />

Versicherungsjahre berücksichtigt.<br />

Bei vorzeitiger Beendigung der Versicherung<br />

innerhalb des Deklarationszeitraums durch Tod<br />

des Versicherten oder Rückkauf werden anteilige<br />

Schlussüberschüsse fällig. Bei Rückkauf werden<br />

anteilige Schlussüberschüsse erst nach Ablauf einer<br />

Wartezeit von einem Drittel der Versicherungsdauer,<br />

höchstens jedoch von zehn Jahren, fällig.<br />

Als Leistung aus den Schlussüberschüssen wird<br />

bei vorzeitiger Beendigung der Versicherung ein<br />

nach anerkannten versicherungsmathematischen<br />

Grundsätzen bestimmter anteiliger Zeitwert<br />

aus den Schlussüberschüssen gewährt. Dabei<br />

richtet sich der maßgebliche Anteil nach der nach<br />

Ablauf der Wartezeit zurückgelegten Beitragszahlungs-/Versicherungsdauer<br />

und nach dem mit<br />

den Rechnungsgrundlagen des zugrunde liegenden<br />

Tarifs berechneten Deckungskapitals.<br />

Außerdem erhalten Verträge mit eingeschlossener<br />

Sparoption und nicht genutztem Optionsrahmen<br />

(= Differenz zwischen Regelbeitrag und<br />

Zahlbeitrag) ab dem 1. Dezember 2010 einen<br />

zusätzlichen Schlussüberschuss in der Form, dass<br />

die am 30. September 2009 noch nicht getilgten<br />

Abschlusskosten (= maßgebende Abschlusskosten),<br />

die auf den Optionsrahmen entfallen, ab<br />

1. Oktober 2009 mit einem Schlussüberschusszins<br />

bis zum Ablauf verzinst werden. Bei Tod des<br />

Versicherten oder Rückkauf wird jeweils der<br />

aktuelle Aufzinsungsstand der maßgebenden<br />

Abschlusskosten erbracht.<br />

Bei Erleben des Ablaufs der Versicherung im<br />

Deklarationszeitraum (bei Todesfallversicherungen,<br />

wenn der Versicherte das Alter 85 im Deklarationszeitraum<br />

erreicht) erhalten die einzelnen<br />

<strong>Versicherungen</strong> eine Nachdividende in Prozent<br />

der maßgebenden Erlebensfallleistung. Die maß-<br />

gebende Erlebensfallleistung ist die Summe der<br />

für die bestehende Versicherungsform vereinbarten<br />

Kapitalleistungen für den Erlebensfall; hierbei<br />

werden Leistungserhöhungen aus Beitragserhöhungen<br />

und Zuzahlungen mit berücksichtigt,<br />

soweit sie mindestens zehn Jahre vor dem Ablauftermin<br />

liegen.<br />

Bestandsgruppe KN: Gewinnverband 5 und<br />

Gewinnverband 6<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung<br />

erhält die einzelne Versicherung erstmalig<br />

zu Beginn der ersten Beitragszahlungsperiode<br />

und letztmalig zu Beginn der letzten Periode der<br />

Beitragszahlungsdauer einen Grundüberschuss<br />

in Prozent des überschussberechtigten Beitrags.<br />

Der überschussberechtigte Beitrag ist der Bei-<br />

trag zur Absicherung der versicherten Todesfall-<br />

leistungen und gegebenenfalls mitversicherter<br />

Unfall-Zusatzleistungen ohne Berücksichtigung<br />

eines weiteren Sparvorgangs. Nach einer planmäßigen<br />

Erhöhung der Beiträge und Versicherungsleistungen<br />

ohne erneute Gesundheitsprüfung<br />

bzw. nach sonstiger Änderung des Vertrags<br />

wird der Beitrag zur Absicherung der versicherten<br />

Todesfallleistungen und gegebenenfalls mit-


versicherter Unfall-Zusatzleistungen für die<br />

Restlaufzeit des Vertrags nach anerkannten versicherungsmathematischen<br />

Grundsätzen neu<br />

berechnet, wobei ein erreichtes Guthaben aus Sparanteilen<br />

der Versicherung als Kapitalleistung im<br />

Erlebensfall zum vereinbarten Ablauftermin<br />

erhalten bleibt.<br />

Der Grundüberschuss ist bei den Überschusssystemen<br />

Ansammlung, Fondsanlage, Beitragssofortabzug<br />

und Vollständige Beitragsverrechnung<br />

nur insoweit verdient, wie neben dem Mindestbeitrag<br />

keine weiteren Sparbeiträge (ohne die<br />

damit verbundenen Risikominderungen) gezahlt<br />

werden.<br />

Außerdem erhält die einzelne Versicherung<br />

bei Mitversicherung einer Leistung für den Erlebensfall<br />

erstmalig nach Ablauf einer Wartefrist<br />

von zwei Jahren zum Ende des dritten Versicherungsjahres<br />

(Gewinnverband 10 der Bestandsgruppe<br />

KN und Gewinnverband 4 der Bestandsgruppe<br />

KKN: mit Wirksamkeit 1. Januar 2010 gilt<br />

für <strong>Versicherungen</strong> gegen Einmalbeitrag mit Versicherungsdauer<br />

von unter zwölf Jahren eine<br />

Wartefrist von einem Jahr) und letztmalig bei<br />

Ab lauf der Versicherung einen Zinsüberschuss<br />

in Prozent des maßgebenden Guthabens. Das<br />

maßgebende Guthaben ist das konventionelle<br />

Deckungskapital der jeweiligen Versicherung<br />

jeweils zu Beginn des abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Bei den Überschusssystemen Ansammlung,<br />

Fondsanlage, Beitragssofortabzug und Vollständige<br />

Beitragsverrechnung erfolgt zum Ende eines<br />

jeden Versicherungsjahres bei Zuteilung eines<br />

Zinsüberschusses ein Abzug bezüglich des Grundüberschusses<br />

über eine Ertragsausgleichskomponente<br />

je nach Sparvorgang. <strong>Versicherungen</strong><br />

mit dem Überschusssystem BonusAnsammlung<br />

oder BonusFondsanlage erhalten zum Ende<br />

eines jeden Versicherungsjahres mit Zinsüberschusszuteilung<br />

eine für diese Überschusssysteme<br />

deklarierte Ertragsausgleichskomponente.<br />

Die Ertragsausgleichskomponente wird auf das<br />

gleiche maßgebende Guthaben bemessen wie der<br />

Zinsüberschuss.<br />

Ein vorhandenes Ansammlungs- bzw. Bonus-<br />

Ansammlungsguthaben ist ebenfalls überschussberechtigt.<br />

Es wird zum Ende eines jeden<br />

Versicherungsjahres und letztmalig bei Ablauf<br />

der Versicherung ein Ansammlungszins in Prozent<br />

des maßgebenden Überschussguthabens<br />

gewährt. Das maßgebende Überschussguthaben<br />

ist das Ansammlungs- bzw. BonusAnsammlungsguthaben<br />

jeweils zu Beginn des abgelaufenen<br />

Versicherungsjahres.<br />

Die nachfolgend angegebenen Schlussüberschüsse<br />

und die Nachdividende sind nur für<br />

den Deklarationszeitraum festgelegt und können<br />

für spätere Zuteilungstermine neu deklariert<br />

werden. Die Schlussüberschüsse und die<br />

Nachdividende entfallen, wenn noch kein Zinsüberschuss<br />

zu gewähren war.<br />

Die im Deklarationszeitraum ablaufenden<br />

Verträge (bei Todesfallversicherungen, wenn der<br />

Versicherte das Alter 85 im Deklarationszeitraum<br />

erreicht) mit Versicherungsdauern ab zwölf Jahren<br />

erhalten einen zinsabhängigen Schlussüberschuss,<br />

der als Differenz zwischen den Werten<br />

bei Hochrechnung des Vertrags mit einem um<br />

einen deklarierten zusätzlichen Zinsüberschuss<br />

erhöhten deklarierten Gesamtzins (Rechnungszins<br />

zzgl. deklarierter Zinsüberschuss) zu den<br />

Werten, die sich bei Hochrechnung mit dem<br />

de klarierten Gesamtzins ergeben, gewährt wird.<br />

Die zusätzlichen Zinsüberschüsse zur Berechnung<br />

des zinsabhängigen Schlussüberschusses<br />

werden zeitraumbezogen festgesetzt. Der zusätzliche<br />

Zinsüberschuss wird zum jeweiligen<br />

Zeitpunkt auf das gleiche maßgebende Guthaben<br />

bemessen wie der Zinsüberschuss.<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender oder abgekürzter<br />

Beitragszahlung wird bei Ablauf der Versicherungsdauer<br />

im Deklarationszeitraum (bei<br />

Todesfallversicherungen, wenn der Versicherte<br />

das Alter 85 im Deklarationszeitraum erreicht)<br />

der summenabhängige Schlussüberschuss in<br />

Promille der Bruttobeitragssumme und in Promille<br />

der garantierten Ablaufleistung bemessen.<br />

Dabei werden alle beitragspflichtig zurückgelegten<br />

vollen Versicherungsjahre berücksichtigt.<br />

Bei vorzeitiger Beendigung der Versicherung<br />

innerhalb des Deklarationszeitraums durch Tod<br />

des Versicherten oder Rückkauf werden anteilige<br />

Schlussüberschüsse fällig. Bei Rückkauf werden<br />

anteilige Schlussüberschüsse erst nach Ablauf einer<br />

Wartezeit von einem Drittel der Versicherungsdauer,<br />

höchstens jedoch von zehn Jahren, fällig.<br />

Als Leistung aus den Schlussüberschüssen wird<br />

Anhang | 81<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

bei vorzeitiger Beendigung der Versicherung ein<br />

nach anerkannten versicherungsmathematischen<br />

Grundsätzen bestimmter anteiliger Zeitwert<br />

aus den Schlussüberschüssen gewährt. Dabei<br />

richtet sich der maßgebliche Anteil nach der nach<br />

Ablauf der Wartezeit zurückgelegten Beitragszahlungs-/Versicherungsdauer,<br />

der bereits bezahlten<br />

Bruttobeitragssumme und dem mit den Rechnungsgrundlagen<br />

des zugrunde liegenden Tarifs<br />

berechneten Deckungskapital.<br />

Außerdem erhalten Verträge des Gewinnverbands<br />

5 mit eingeschlossener Sparoption und<br />

nicht genutztem Optionsrahmen (= Differenz<br />

zwischen Regelbeitrag und Zahlbeitrag) ab<br />

1. Dezember 2010 einen zusätzlichen Schlussüberschuss<br />

in der Form, dass die am 30. September<br />

2009 noch nicht getilgten Abschlusskosten<br />

(= maßgebende Abschlusskosten), die auf den<br />

Optionsrahmen entfallen, ab 1. Oktober 2009<br />

mit einem Schlussüberschusszins bis zum Ablauf<br />

verzinst werden. Bei Tod des Versicherten oder<br />

Rückkauf wird jeweils der aktuelle Aufzinsungsstand<br />

der maßgebenden Abschlusskosten erbracht.<br />

Bei Erleben des Ablaufs der Versicherung im<br />

Deklarationszeitraum (bei Todesfallversicherungen,<br />

wenn der Versicherte das Alter 85 im Deklarationszeitraum<br />

erreicht) erhalten die einzelnen<br />

<strong>Versicherungen</strong> eine Nachdividende in Prozent<br />

der maßgebenden Bruttobeitragssumme. Die maß-<br />

gebende Bruttobeitragssumme berücksichtigt<br />

alle anfänglich vereinbarten, gezahlten Bruttobeiträge<br />

sowie Beitragserhöhungen und Zuzahlungen,<br />

soweit sie mindestens zehn Jahre vor dem<br />

Ablauftermin liegen.<br />

Bestandsgruppe KN: Gewinnverband 7<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung<br />

erhält die einzelne Versicherung erstmalig<br />

zu Beginn der ersten Beitragszahlungsperiode<br />

und letztmalig zu Beginn der letzten Periode der<br />

Beitragszahlungsdauer einen Grundüberschuss<br />

in Prozent des überschussberechtigten Beitrags.<br />

Der überschussberechtigte Beitrag ist der Beitrag<br />

zur Absicherung der versicherten Todesfallleistungen<br />

und gegebenenfalls mitversicherter<br />

Unfall-Zusatzleistungen.<br />

Außerdem erhält die einzelne Versicherung<br />

erstmalig nach Ablauf einer Wartefrist von zwei<br />

Jahren zum Ende des dritten Versicherungsjahres<br />

und letztmalig zum Ende des Versicherungsjahres<br />

vor dem Eintritt des Versicherungsfalls einen<br />

Zinsüberschuss in Prozent des maßgebenden<br />

Guthabens. Das maßgebende Guthaben ist das<br />

Deckungskapital der jeweiligen Versicherung<br />

jeweils zu Beginn des abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Zur Sicherung einer Mindesttodesfallleistung<br />

wird bei Tod des Versicherten ein Todesfallbonus<br />

zugeteilt, der sich aus der Differenz von deklarierter<br />

Mindesttodesfallleistung und garantierter<br />

Todesfallleistung ergibt, solange die Differenz<br />

positiv ist.<br />

Ein vorhandenes Ansammlungsguthaben ist<br />

ebenfalls überschussberechtigt. Es wird zum<br />

Ende eines jeden Versicherungsjahres und letztmalig<br />

zum Ende des Versicherungsjahres vor<br />

dem Eintritt des Versicherungsfalls ein Ansam<br />

mlungszins in Prozent des maßgebenden<br />

Überschussguthabens gewährt. Das maßgebende<br />

Überschussguthaben ist das Ansammlungsguthaben<br />

jeweils zu Beginn des abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Die nachfolgend angegebenen Schlussüberschüsse<br />

und die Nachdividende sind nur für<br />

den Deklarationszeitraum festgelegt und können<br />

für spätere Zuteilungstermine neu deklariert<br />

werden.<br />

Verträge, bei denen der Versicherte das Alter<br />

85 im Deklarationszeitraum erreicht, erhalten<br />

einen zinsabhängigen Schlussüberschuss, der<br />

als Differenz zwischen den Werten bei Hochrechnung<br />

des Vertrags mit einem um einen deklarierten<br />

zusätzlichen Zinsüberschuss erhöhten<br />

deklarierten Gesamtzins (Rechnungszins zzgl.<br />

deklarierter Zinsüberschuss) zu den Werten, die<br />

sich bei Hochrechnung mit dem deklarierten<br />

Gesamtzins ergeben, gewährt wird. Die zusätzlichen<br />

Zinsüberschüsse zur Berechnung des zinsabhängigen<br />

Schlussüberschusses werden zeitraumbezogen<br />

festgesetzt. Der zusätzliche<br />

Zinsüberschuss wird zum jeweiligen Zeitpunkt<br />

auf das gleiche maßgebende Guthaben bemessen<br />

wie der Zinsüberschuss.<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender oder abgekürzter<br />

Beitragszahlung wird, wenn der Versicherte<br />

das Alter 85 im Deklarationszeitraum erreicht,<br />

der summenabhängige Schlussüberschuss in<br />

Promille der Bruttobeitragssumme und in Pro-


mille der garantierten Todesfallleistung bemessen.<br />

Dabei werden alle beitragspflichtig zurückgelegten<br />

vollen Versicherungsjahre berücksichtigt.<br />

Bei vorzeitiger Beendigung der Versicherung<br />

innerhalb des Deklarationszeitraums durch Tod<br />

des Versicherten oder Rückkauf werden anteilige<br />

Schlussüberschüsse fällig. Bei Rückkauf werden<br />

anteilige Schlussüberschüsse erst nach Ablauf einer<br />

Wartezeit von einem Drittel der Versicherungsdauer<br />

bis zum Versichertenalter 85, höchstens<br />

jedoch von zehn Jahren, fällig. Als Leistung aus<br />

den Schlussüberschüssen wird bei vorzeitiger Beendigung<br />

der Versicherung ein nach anerkannten<br />

versicherungsmathematischen Grundsätzen<br />

bestimmter anteiliger Zeitwert aus den Schlussüberschüssen<br />

gewährt. Dabei richtet sich der<br />

maßgebliche Anteil nach der nach Ablauf der Wartezeit<br />

zurückgelegten Beitragszahlungs-/Versicherungsdauer,<br />

der bereits bezahlten Bruttobeitragssumme<br />

und dem mit den Rechnungsgrundlagen<br />

des zugrunde liegenden Tarifs berechneten<br />

Deckungskapital.<br />

Wenn der Versicherte das Alter 85 im Deklarationszeitraum<br />

erreicht, erhält die einzelne Versicherung<br />

eine Nachdividende in Prozent der<br />

maßgebenden Bruttobeitragssumme. Die maßgebende<br />

Bruttobeitragssumme berücksichtigt<br />

alle anfänglich vereinbarten, gezahlten Bruttobeiträge<br />

sowie Beitragserhöhungen, soweit sie<br />

mindestens zehn Jahre vor dem Zeitpunkt liegen,<br />

in dem der Versicherte das Alter 85 erreicht.<br />

Bestandsgruppe KN: Gewinnverband 8<br />

Es gelten die Regelungen des Gewinnverbands 6<br />

der Bestandsgruppe KN.<br />

Bestandsgruppe KN: Gewinnverband 9<br />

Es gelten die Regelungen des Gewinnverbands 7<br />

der Bestandsgruppe KN.<br />

Bestandsgruppe KN: Gewinnverband 10<br />

Es gelten die Regelungen des Gewinnverbands 6<br />

der Bestandsgruppe KN.<br />

Bestandsgruppe KN: Gewinnverband 11.1 und<br />

Gewinnverband 11.2<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung<br />

erhält die einzelne Versicherung erstmalig zu<br />

Beginn der ersten Beitragszahlungsperiode und<br />

letztmalig zu Beginn der letzten Periode der Beitragszahlungsdauer<br />

einen Grundüberschuss in<br />

Prozent des überschussberechtigten Beitrags.<br />

Der überschussberechtigte Beitrag ist der Beitrag<br />

zur Absicherung der versicherten Todesfallleistungen<br />

und gegebenenfalls mitversicherter<br />

Unfall-Zusatzleistungen ohne Berücksichtigung<br />

eines weiteren Sparvorgangs. Nach einer planmäßigen<br />

Erhöhung der Beiträge und Versicherungsleistungen<br />

ohne erneute Gesundheitsprüfung<br />

bzw. nach sonstiger Änderung des Vertrags<br />

wird der Beitrag zur Absicherung der versicherten<br />

Todesfallleistungen und gegebenenfalls mitversicherter<br />

Unfall-Zusatzleistungen für die<br />

Restlaufzeit des Vertrags nach anerkannten versicherungsmathematischen<br />

Grundsätzen neu<br />

berechnet, wobei ein erreichtes Guthaben aus Sparanteilen<br />

der Versicherung als Kapitalleistung<br />

im Erlebensfall zum vereinbarten Ablauftermin<br />

erhalten bleibt.<br />

Außerdem erhält die einzelne Versicherung<br />

bei Mitversicherung einer Leistung für den Erlebensfall<br />

erstmalig nach Ablauf einer Wartefrist<br />

von zwei Jahren zum Ende des dritten Versicherungsjahres<br />

(mit Wirksamkeit 1. Januar 2010 gilt<br />

für Versicherung gegen Einmalbeitrag mit Versicherungsdauer<br />

von unter zwölf Jahren eine Wartefrist<br />

von einem Jahr) und letztmalig bei Ablauf<br />

der Versicherung einen Zinsüberschuss in Prozent<br />

des maßgebenden Guthabens. Das maßgebende<br />

Guthaben ist das konventionelle Deckungskapital<br />

der jeweiligen Versicherung jeweils<br />

zu Beginn des abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Ein vorhandenes Ansammlungsguthaben ist<br />

ebenfalls überschussberechtigt. Es wird zum<br />

Ende eines jeden Versicherungsjahres und letztmalig<br />

bei Ablauf der Versicherung ein Ansammlungszins<br />

in Prozent des maßgebenden Überschussguthabens<br />

gewährt. Das maßgebende<br />

Über schussguthaben ist das Ansammlungsguthaben<br />

jeweils zu Beginn des abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Die nachfolgend angegebenen Schlussüberschüsse<br />

und die Nachdividende sind nur für<br />

den Deklarationszeitraum festgelegt und können<br />

für spätere Zuteilungstermine neu deklariert<br />

werden. Die Schlussüberschüsse und<br />

die Nachdividende entfallen, wenn noch kein<br />

Zinsüberschuss zu gewähren war.<br />

Anhang | 83<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Die im Deklarationszeitraum ablaufenden Verträge<br />

mit Versicherungsdauern ab zwölf Jahren<br />

erhalten einen zinsabhängigen Schlussüberschuss,<br />

der als Differenz zwischen den Werten<br />

bei Hochrechnung des Vertrags mit einem um<br />

einen deklarierten zusätzlichen Zinsüberschuss<br />

erhöhten deklarierten Gesamtzins (Rechnungszins<br />

zzgl. deklarierter Zinsüberschuss) zu den<br />

Werten, die sich bei Hochrechnung mit dem<br />

deklarierten Gesamtzins ergeben, gewährt wird.<br />

Die zusätzlichen Zinsüberschüsse zur Berechnung<br />

des zinsabhängigen Schlussüberschusses<br />

werden zeitraumbezogen festgesetzt. Der zusätzliche<br />

Zinsüberschuss wird zum jeweiligen Zeitpunkt<br />

auf das gleiche maßgebende Guthaben<br />

be messen wie der Zinsüberschuss.<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender oder abgekürzter<br />

Beitragszahlung wird bei Ablauf der Versicherungsdauer<br />

im Deklarationszeitraum der<br />

summenabhängige Schlussüberschuss in Promille<br />

der Bruttobeitragssumme und in Promille<br />

der garantierten Ablaufleistung bemessen. Dabei<br />

werden alle beitragspflichtig zurückgelegten vol-<br />

len Versicherungsjahre berücksichtigt.<br />

Bei vorzeitiger Beendigung der Versicherung<br />

innerhalb des Deklarationszeitraums durch Tod<br />

des Versicherten oder Rückkauf werden anteilige<br />

Schlussüberschüsse fällig. Bei Rückkauf werden<br />

anteilige Schlussüberschüsse erst nach Ablauf einer<br />

Wartezeit von einem Drittel der Versicherungsdauer,<br />

höchstens jedoch von zehn Jahren, fällig.<br />

Als Leistung aus den Schlussüberschüssen wird<br />

bei vorzeitiger Beendigung der Versicherung ein<br />

nach anerkannten versicherungsmathematischen<br />

Grundsätzen bestimmter anteiliger Zeitwert<br />

aus den Schlussüberschüssen gewährt. Dabei<br />

richtet sich der maßgebliche Anteil nach der nach<br />

Ablauf der Wartezeit zurückgelegten Beitragszahlungs-/Versicherungsdauer,<br />

der bereits bezahlten<br />

Bruttobeitragssumme und dem mit den Rechnungsgrundlagen<br />

des zugrunde liegenden Tarifs<br />

berechneten Deckungskapital.<br />

Bei Erleben des Ablaufs der Versicherung im<br />

Deklarationszeitraum erhalten die einzelnen <strong>Versicherungen</strong><br />

eine Nachdividende in Prozent der<br />

maßgebenden Bruttobeitragssumme. Die maßgebende<br />

Bruttobeitragssumme berücksichtigt<br />

alle anfänglich vereinbarten, gezahlten Bruttobeiträge<br />

sowie Beitragserhöhungen und Zuzah-<br />

lungen, soweit sie mindestens zehn Jahre vor<br />

dem Ablauftermin liegen.<br />

Bestandsgruppe KKN<br />

Bestandsgruppe KKN: Gewinnverband 1<br />

Es gelten die Regelungen des Gewinnverbands 7<br />

der Bestandsgruppe KN.<br />

Bestandsgruppe KKN: Gewinnverband 2<br />

Es gelten die Regelungen des Gewinnverbands 6<br />

der Bestandsgruppe KN.<br />

Bestandsgruppe KKN: Gewinnverband 3<br />

Es gelten die Regelungen des Gewinnverbands 7<br />

der Bestandsgruppe KN.<br />

Bestandsgruppe KKN: Gewinnverband 4<br />

Es gelten die Regelungen des Gewinnverbands 6<br />

der Bestandsgruppe KN.<br />

Bestandsgruppe KKN: Gewinnverband 5.1 und<br />

Gewinnverband 5.2<br />

Es gelten die Regelungen des Gewinnverbands 11.1<br />

und 11.2 der Bestandsgruppe KN.<br />

Abrechnungsverband K<br />

Es gelten die Regelungen des Gewinnverbands 1<br />

der Bestandsgruppe KN.<br />

2. EINZEL-RISIKOVERSICHERUNGEN<br />

Bestandsgruppe RN<br />

Bestandsgruppe RN: Gewinnverband 1,<br />

Gewinnverband 2, Gewinnverband 3,<br />

Gewinnverband 4, Gewinnverband 5,<br />

Gewinnverband 6, Gewinn verband 7.1 und<br />

Gewinnverband 7.2<br />

Die einzelne Versicherung erhält zu Beginn eines<br />

jeden Versicherungsjahres laufende Überschüsse;<br />

eine Wartezeit entfällt. Die laufenden Überschüsse<br />

werden in Prozent des Bruttobeitrags<br />

festgesetzt, bei Einmalbeitragsversicherungen<br />

und sonstigen beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> in<br />

Prozent des Einmalbeitrags geteilt durch die<br />

Versicherungsdauer.<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung<br />

werden die Überschüsse in Form eines Beitragsvorwegabzugs<br />

gewährt; auf Antrag des Versicherungsnehmers<br />

kann stattdessen auch die


Versicherungssumme entsprechend erhöht werden.<br />

Bei Einmalbeitragsversicherungen und<br />

sonstigen beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> erfolgt<br />

die Überschussbeteiligung in Form eines Todesfallbonus̕.<br />

Wird bei einer Risikoversicherung die Rückgewähr<br />

der gezahlten Beiträge für den Fall des Erlebens<br />

des Versicherungsablaufs mitversichert, so<br />

erhalten diese <strong>Versicherungen</strong> eine Überschussbeteiligung<br />

nach den Grundsätzen und Festlegungen<br />

einer gleichartigen kapitalbildenden<br />

Lebens versicherung entsprechend des gewählten<br />

Überschusssystems (siehe Ziffer 1).<br />

Abrechnungsverband K<br />

Abrechnungsverband K: Tarife R2 und R3<br />

Es gelten die Regelungen des Gewinnverbands 1<br />

der Bestandsgruppe RN.<br />

Abrechnungsverband K: Tarife RiK, 56, L6, L7 und L8<br />

Die einzelne Versicherung erhält zu Beginn eines<br />

jeden Versicherungsjahres laufende Überschüsse;<br />

eine Wartezeit entfällt. Die laufenden Überschüsse<br />

werden in Prozent des Tarifbeitrags festgesetzt;<br />

bei Einmalbeitragsversicherungen in<br />

Prozent des Tarifeinmalbeitrags geteilt durch die<br />

Versicherungsdauer.<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung<br />

werden die Überschüsse in Form eines<br />

Beitragsvorwegabzugs gewährt; auf Antrag des<br />

Versicherungsnehmers können sie stattdessen<br />

auch für die Erhöhung der Versicherungssumme<br />

verwendet werden.<br />

Bei Einmalbeitragsversicherungen werden die<br />

laufenden Überschüsse verzinslich angesammelt<br />

und bei Beendigung der Versicherung ausgezahlt.<br />

Beitragsfreie <strong>Versicherungen</strong> werden wie Einmalbeitragsversicherungen<br />

behandelt.<br />

3. GRUPPEN-RISIKOVERSICHERUNGEN<br />

Bestandsgruppe G<br />

Die <strong>Versicherungen</strong> erhalten ab Versicherungsbeginn<br />

laufende Überschüsse; eine Wartezeit entfällt.<br />

Die laufenden Überschüsse werden in Prozent<br />

des Tarifbeitrags festgesetzt und in Form<br />

eines Beitragsvorwegabzugs gewährt.<br />

Die <strong>Versicherungen</strong> können einen laufenden<br />

Schlussüberschuss jeweils zum deklarierten Ter-<br />

min erhalten, sofern die Versicherung dann noch<br />

im Bestand ist. Der laufende Schlussüberschuss<br />

wird in Prozent der im Kalenderjahr tatsächlich<br />

gezahlten Beiträge festgelegt.<br />

4. RESTSCHULDVERSICHERUNG<br />

Bestandsgruppe RS<br />

Bestandsgruppe RS: Gewinnverband 1 und<br />

Gewinnverband 2<br />

Die Überschussbeteiligung besteht aus einem<br />

Todesfallbonus in Prozent der erreichten Versicherungssumme;<br />

er beträgt jedoch mindestens<br />

einen Anteil in Prozent der Anfangsversicherungssumme.<br />

Überschüsse aus der Arbeitsunfähigkeits-<br />

Zusatzversicherung werden im Rahmen der Hauptversicherung<br />

vergütet.<br />

Bestandsgruppe RS: Gewinnverband 3 und<br />

Gewinnverband 4<br />

Die Überschussbeteiligung besteht aus einem<br />

Beitragssofortabzug in Prozent des auf das<br />

Todesfallrisiko entfallenden Anteils des Einmalbeitrags.<br />

Bestandsgruppe RS: Gewinnverband 5.1 und<br />

Gewinnverband 5.2<br />

Die Überschussbeteiligung besteht aus einem<br />

Beitragssofortabzug in Prozent des auf das<br />

Todesfallrisiko entfallenden Anteils des Einmalbeitrags<br />

und aus einem Todesfallbonus in Prozent<br />

der erreichten Versicherungssumme.<br />

Bestandsgruppe RS: Gewinnverband 5.3<br />

Die Überschussbeteiligung besteht aus einem<br />

Todesfallbonus in Prozent der erreichten Versicherungssumme.<br />

Bestandsgruppe RS: Gewinnverband 6.1 und<br />

Gewinnverband 6.2<br />

Es gelten die Regelungen des Gewinnverbands 5.1<br />

der Bestandsgruppe RS.<br />

Bestandsgruppe RS: Gewinnverband 6.3<br />

Es gelten die Regelungen des Gewinnverbands 5.3<br />

der Bestandsgruppe RS.<br />

Abrechnungsverband RS<br />

Es gelten die Regelungen des Gewinnverbands 1<br />

der Bestandsgruppe RS.<br />

Anhang | 85<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

5. RENTENVERSICHERUNGEN<br />

Bestandsgruppe RE, Private Rentenversicherungen<br />

und Rentenversicherungen nach § 10 Abs. 1 Nr. 2<br />

Buchstabe b EStG<br />

Bestandsgruppe RE: Gewinnverband 1,<br />

Gewinnverband 2 und Gewinnverband 3<br />

In der Aufschubzeit<br />

Die einzelne Versicherung erhält erstmalig zum<br />

Ende des ersten Versicherungsjahres und letztmalig<br />

bei Ablauf der Aufschubzeit einen Zinsüberschuss<br />

in Prozent des maßgebenden Guthabens.<br />

Das maßgebende Guthaben ist das mit dem<br />

Rechnungszins um ein halbes Jahr abgezinste<br />

arithmetische Mittel der Deckungskapitale der<br />

jeweiligen Versicherung, jeweils zu Beginn und<br />

am Ende des abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Bei Verwendung der laufenden Überschüsse<br />

in Form eines Rentenbonus̕ ist die Bonusversicherung<br />

ebenfalls überschussberechtigt. Die<br />

Bonusversicherung erhält zum Ende eines jeden<br />

Versicherungsjahres und letztmalig bei Ablauf<br />

der Aufschubzeit einen Zinsüberschuss in Prozent<br />

des maßgebenden Guthabens. Das maßgebende<br />

Guthaben ist das mit dem Rechnungszins<br />

um ein halbes Jahr abgezinste arithmetische Mittel<br />

der Deckungskapitale der Bonusversicherung,<br />

jeweils zu Beginn und am Ende des abgelaufenen<br />

Versicherungsjahres.<br />

Ein vorhandenes Ansammlungsguthaben ist<br />

ebenfalls überschussberechtigt. Es wird zum<br />

Ende eines jeden Versicherungsjahres und letztmalig<br />

bei Ablauf der Aufschubzeit ein Ansammlungszins<br />

in Prozent des maßgebenden Überschussguthabens<br />

gewährt. Das maßgebende<br />

Über schussguthaben ist das Ansammlungsguthaben<br />

jeweils zu Beginn des abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Die nachfolgend angegebenen Schlussüberschüsse<br />

sind nur für den Deklarationszeitraum<br />

festgelegt und können für spätere Zuteilungstermine<br />

neu deklariert werden.<br />

Verträge, die im Deklarationszeitraum ihre<br />

Aufschubzeit beenden, erhalten – sofern die Aufschubzeit<br />

mindestens zwölf Jahre beträgt oder<br />

das Recht auf Kapitalabfindung ab Versicherungsbeginn<br />

ausgeschlossen wurde – einen zinsabhängigen<br />

Schlussüberschuss, der als Differenz<br />

zwischen den Werten bei Hochrechnung des Ver-<br />

trags mit einem um einen deklarierten zusätzlichen<br />

Zinsüberschuss erhöhten deklarierten<br />

Gesamtzins (Rechnungszins zzgl. deklarierter Zinsüberschuss)<br />

zu den Werten, die sich bei Hochrechnung<br />

mit dem deklarierten Gesamtzins ergeben,<br />

gewährt wird. Die Hochrechnung bezieht<br />

sich auf alle Überschusszuteilungstermine ab dem<br />

1. April 2001. Die zusätzlichen Zinsüberschüsse<br />

zur Berechnung des zinsabhängigen Schlussüberschusses<br />

werden zeitraumbezogen festgesetzt.<br />

Der zusätzliche Zinsüberschuss wird zum<br />

jeweiligen Zeitpunkt auf das gleiche maßgebende<br />

Guthaben bemessen wie der Zinsüberschuss.<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender oder abgekürzter<br />

Beitragszahlung wird bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

im Deklarationszeitraum der summenabhängige<br />

Schlussüberschuss in Promille<br />

der Kapitalabfindung der Tarifgrundkomponente<br />

(Altersrente) bemessen. Dabei werden alle beitragspflichtig<br />

zurückgelegten vollen Versicherungsjahre<br />

berücksichtigt.<br />

Bei vorzeitiger Beendigung der Versicherung<br />

innerhalb des Deklarationszeitraums durch Tod<br />

des Versicherten oder Rückkauf werden anteilige<br />

Schlussüberschüsse fällig. Bei Rückkauf werden<br />

anteilige Schlussüberschüsse erst nach Ablauf<br />

einer Wartezeit von einem Drittel der Aufschubzeit,<br />

höchstens jedoch von zehn Jahren, fällig.<br />

Als Leistung aus den Schlussüberschüssen wird<br />

bei vorzeitiger Beendigung der Versicherung ein<br />

nach anerkannten versicherungsmathematischen<br />

Grundsätzen bestimmter anteiliger Zeitwert aus<br />

den Schlussüberschüssen gewährt. Dabei richtet<br />

sich der maßgebliche Anteil nach der nach Ablauf<br />

der Wartezeit zurückgelegten Beitragszahlungsdauer/Aufschubzeit<br />

und nach dem mit den Rechnungsgrundlagen<br />

des zugrunde liegenden Tarifs<br />

berechneten Deckungskapital.<br />

Im Rentenbezug<br />

Während des Rentenbezugs erhalten die einzelnen<br />

<strong>Versicherungen</strong> je nach vereinbartem Überschusssystem:<br />

Û Steigende Gewinnrente<br />

Erhöhung der Rentenzahlungen in Form einer<br />

zusätzlichen beitragsfreien Altersrente<br />

(Gewinnrente) in Prozent des Deckungskapitals<br />

für die bei Rentenbeginn garantierte<br />

Altersrente. Die Gewinnrente erhöht sich jähr-


lich zum Termin des vereinbarten Beginns<br />

der Rentenzahlungen um den deklarierten<br />

Steigerungssatz; sie wird zusammen mit<br />

den vereinbarten Altersrentenleistungen ausgezahlt.<br />

Die Höhe der gesamten Gewinnrente<br />

(inkl. der jährlichen Steigerungen)<br />

bestimmt sich aus der zukünftigen Überschussentwicklung<br />

und ist nur für das im<br />

Deklarationszeitraum beginnende Versicherungsjahr<br />

garantiert.<br />

Û Verzinsliche Ansammlung/Kombi-Rente<br />

Die einzelne Versicherung erhält zu Beginn<br />

eines jeden Versicherungsjahres einen Zinsüberschuss<br />

in Prozent des maßgebenden<br />

Guthabens. Das maßgebende Guthaben ist das<br />

mit dem Rechnungszins um ein halbes Jahr<br />

abgezinste arithmetische Mittel der Deckungs-<br />

kapitale der jeweiligen Versicherung, jeweils<br />

zu Beginn und am Ende des abgelaufenen<br />

Versicherungsjahres.<br />

Außerdem erhält die einzelne Versicherung<br />

zum Ende eines jeden Versicherungsjahres<br />

einen Rentenüberschuss in Prozent<br />

des aufgrund der rechnungsmäßigen Kalkulationsgrundlagen<br />

zu vererbenden Betrags<br />

(Deckungskapital zum Ende des Versicherungsjahres<br />

multipliziert mit der rechnungsmäßigen<br />

Sterbewahrscheinlichkeit entsprechend<br />

dem Geschlecht und dem erreichten<br />

Alter).<br />

Die jährlichen Überschussanteile werden<br />

entweder verzinslich angesammelt (Verzinsliche<br />

Ansammlung) oder zur Erhöhung der<br />

Rentenleistungen (Kombi-Rente) verwendet,<br />

wobei nicht zur Erhöhung der Rentenleistungen<br />

verwendete Beträge verzinslich angesammelt<br />

werden. Ein vorhandenes Ansammlungsguthaben<br />

wird im Todesfall mit gegebenenfalls<br />

fällig werdenden Schlussüberschüssen ausgezahlt.<br />

Auf das Ansammlungsguthaben, das zu<br />

Beginn des Versicherungsjahres vorhanden<br />

war, wird ein Ansammlungszins vergütet;<br />

dieser wird am Ende des Versicherungsjahres<br />

fällig.<br />

Bei Tod des Versicherten im Deklarationszeitraum<br />

wird ein zinsabhängiger Schluss-<br />

überschuss als Differenz zwischen den Wer-<br />

ten bei Hochrechnung des Vertrags mit<br />

einem um einen deklarierten zusätzlichen<br />

Zinsüberschuss erhöhten deklarierten<br />

Gesamtzins (Rechnungszins zzgl. deklarierter<br />

Zinsüberschuss) zu den Werten, die sich<br />

bei Hochrechnung mit dem deklarierten<br />

Gesamtzins ergeben, gewährt. Die Hochrechnung<br />

bezieht sich auf alle Überschusszuteilungstermine<br />

vom Rentenbeginn, frühestens<br />

ab 1. April 2001, bis zum Todeszeitpunkt.<br />

Die zusätzlichen Zinsüberschüsse zur Berechnung<br />

des zinsabhängigen Schlussüberschusses<br />

werden zeitraumbezogen festgesetzt. Der<br />

zusätzliche Zinsüberschuss wird zum jeweiligen<br />

Zeitpunkt auf das gleiche maßgebende<br />

Guthaben bemessen wie der Zinsüberschuss.<br />

Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherungen<br />

erhalten zum Ende eines jeden Versicherungsjahres<br />

einen Zinsüberschuss in Prozent des maßgebenden<br />

Guthabens. Das maßgebende Guthaben<br />

ist das mit dem Rechnungszins um ein halbes<br />

Jahr abgezinste arithmetische Mittel der Deckungskapitale<br />

der jeweiligen Versicherung, jeweils zu<br />

Beginn und am Ende des abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Bei Einschluss einer Hinterbliebenenrenten-<br />

Zusatzversicherung erfolgt während der Aufschubzeit,<br />

solange noch keine Leistungen aus der<br />

Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherung fällig<br />

wurden, die Verwendung der zugeteilten Überschussanteile<br />

in derselben Weise wie für die zugehörige<br />

Hauptversicherung.<br />

Die Überschussanteile der Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherung<br />

werden beim Überschusssystem<br />

Steigende Gewinnrente für eine<br />

zusätzliche beitragsfreie Hinterbliebenenrente<br />

(Rentenbonus) verwendet; bei den Überschusssystemen<br />

Verzinsliche Ansammlung und Kombi-Rente<br />

erfolgt die Überschussverwendung<br />

entsprechend der Hauptversicherung. Eine leistungs<br />

pflichtige Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherung<br />

ist ab dem Tag, der dem Tod des<br />

Versicherten folgt, wie eine entsprechende Altersrenten-Versicherung<br />

am Überschuss beteiligt.<br />

Anhang | 87<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Bestandsgruppe RE: Gewinnverband 6<br />

In der Aufschubzeit<br />

Die einzelne Versicherung mit dem Überschusssystem<br />

Rentenbonus, Verzinsliche Ansammlung<br />

oder Fondsanlage erhält nach Ablauf einer Wartefrist<br />

von zwei Jahren zum Ende des dritten Versicherungsjahres<br />

und letztmalig bei Ablauf der<br />

Aufschubzeit einen Zinsüberschuss in Prozent<br />

des maßgebenden Guthabens. Das maßgebende<br />

Guthaben ist das mit dem Rechnungszins um ein<br />

halbes Jahr abgezinste arithmetische Mittel der<br />

Deckungskapitale der jeweiligen Versicherung,<br />

jeweils zu Beginn und am Ende des abgelaufenen<br />

Versicherungsjahres.<br />

Bei Verwendung der laufenden Überschüsse<br />

in Form eines Rentenbonus̕ ist die Bonusversicherung<br />

ebenfalls überschussberechtigt. Die<br />

Bonusversicherung erhält zum Ende eines jeden<br />

Versicherungsjahres und letztmalig bei Ablauf<br />

der Aufschubzeit einen Zinsüberschuss in Prozent<br />

des maßgebenden Guthabens. Das maßgebende<br />

Guthaben ist das mit dem Rechnungszins um ein<br />

halbes Jahr abgezinste arithmetische Mittel der<br />

Deckungskapitale der Bonusversicherung, jeweils<br />

zu Beginn und am Ende des abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Ein vorhandenes Ansammlungsguthaben ist<br />

ebenfalls überschussberechtigt. Es wird zum<br />

Ende eines jeden Versicherungsjahres und letztmalig<br />

bei Ablauf der Aufschubzeit ein Ansammlungszins<br />

in Prozent des maßgebenden Überschussguthabens<br />

gewährt. Das maßgebende<br />

Überschussguthaben ist das Ansammlungsguthaben<br />

jeweils zu Beginn des abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Die nachfolgend angegebenen Schlussüberschüsse<br />

und die Nachdividende sind nur für<br />

den Deklarationszeitraum festgelegt und können<br />

für spätere Zuteilungstermine neu deklariert<br />

werden.<br />

Verträge, die im Deklarationszeitraum ihre<br />

Aufschubzeit beenden, erhalten – sofern die Aufschubzeit<br />

mindestens zwölf Jahre beträgt oder<br />

das Recht auf Kapitalabfindung ab Versicherungsbeginn<br />

ausgeschlossen wurde – einen zinsabhän-<br />

gigen Schlussüberschuss, der als Differenz zwi-<br />

schen den Werten bei Hochrechnung des Vertrags<br />

mit einem um einen deklarierten zusätzlichen<br />

Zinsüberschuss erhöhten deklarierten Gesamtzins<br />

(Rechnungszins zzgl. deklarierter Zinsüber-<br />

schuss) zu den Werten, die sich bei Hochrechnung<br />

mit dem deklarierten Gesamtzins ergeben,<br />

gewährt wird. Die zusätzlichen Zinsüberschüsse<br />

zur Berechnung des zinsabhängigen Schlussüberschusses<br />

werden zeitraumbezogen festgesetzt.<br />

Der zusätzliche Zinsüberschuss wird zum<br />

jeweiligen Zeitpunkt auf das gleiche maßgebende<br />

Guthaben bemessen wie der Zinsüberschuss.<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender oder abgekürzter<br />

Beitragszahlung wird bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

im Deklarationszeitraum der summenabhängige<br />

Schlussüberschuss in Promille<br />

der Kapitalabfindung bemessen. Dabei werden<br />

alle beitragspflichtig zurückgelegten vollen Versicherungsjahre<br />

berücksichtigt.<br />

Bei vorzeitiger Beendigung der Versicherung<br />

innerhalb des Deklarationszeitraums durch Tod<br />

des Versicherten oder Rückkauf werden anteilige<br />

Schlussüberschüsse fällig. Bei Rückkauf werden<br />

anteilige Schlussüberschüsse erst nach Ablauf<br />

einer Wartezeit von einem Drittel der Aufschubzeit,<br />

höchstens jedoch von zehn Jahren, fällig. Als<br />

Leistung aus den Schlussüberschüssen wird bei<br />

vorzeitiger Beendigung der Versicherung ein<br />

nach anerkannten versicherungsmathematischen<br />

Grundsätzen bestimmter anteiliger Zeitwert aus<br />

den Schlussüberschüssen gewährt. Dabei richtet<br />

sich der maßgebliche Anteil nach der nach Ablauf<br />

der Wartezeit zurückgelegten Beitragszahlungsdauer/Aufschubzeit<br />

und nach dem mit den Rechnungsgrundlagen<br />

des zugrunde liegenden Tarifs<br />

berechneten Deckungskapital.<br />

Außerdem erhalten Verträge mit eingeschlossener<br />

Sparoption und nicht genutztem Optionsrahmen<br />

(= Differenz zwischen Regelbeitrag und<br />

Zahlbeitrag) ab 1. Dezember 2010 einen zusätzli-<br />

chen Schlussüberschuss in der Form, dass die<br />

am 30. September 2009 noch nicht getilgten<br />

Abschlusskosten (= maßgebende Abschlusskosten),<br />

die auf den Optionsrahmen entfallen, ab<br />

1. Oktober 2009 mit einem Schlussüberschusszins<br />

bis zum Rentenbeginn verzinst werden. Bei Tod<br />

des Versicherten oder Rückkauf wird jeweils der<br />

aktuelle Aufzinsungsstand der maßgebenden<br />

Abschlusskosten erbracht.<br />

Bei Erleben des Ablaufs der Aufschubzeit im<br />

Deklarationszeitraum erhält die einzelne Versicherung<br />

eine Nachdividende in Prozent der


maßgebenden Kapitalabfindung. Die maßgebende<br />

Kapitalabfindung ist die Kapitalabfindung, bei<br />

der Leistungserhöhungen aus Beitragserhöhungen<br />

mit berücksichtigt werden, soweit sie mindestens<br />

zehn Jahre vor dem Ende der Aufschubzeit liegen.<br />

Im Rentenbezug<br />

Während des Rentenbezugs erhalten die einzelnen<br />

<strong>Versicherungen</strong> je nach vereinbartem Überschusssystem:<br />

Û Steigende Gewinnrente<br />

Erhöhung der Rentenzahlungen (ohne Hinterbliebenenrente)<br />

in Form einer zusätzlichen<br />

beitragsfreien Altersrente (Gewinnrente) in<br />

Prozent des Deckungskapitals für die bei Rentenbeginn<br />

garantierte Alters- und Hinterbliebenenrente.<br />

Die Gewinnrente erhöht sich<br />

jährlich zum Termin des vereinbarten Beginns<br />

der Rentenzahlungen um den deklarierten<br />

Steigerungssatz; sie wird zusammen mit den<br />

vereinbarten Altersrentenleistungen ausgezahlt.<br />

Die Höhe der gesamten Gewinnrente<br />

(inkl. der jährlichen Steigerungen) bestimmt<br />

sich aus der zukünftigen Überschussent-<br />

wicklung und ist nur für das im Deklarations-<br />

zeitraum beginnende Versicherungsjahr<br />

garantiert.<br />

Û Verzinsliche Ansammlung/Kombi-Rente<br />

Die einzelne Versicherung erhält zu Beginn<br />

eines jeden Versicherungsjahres einen Zinsüberschuss<br />

in Prozent des maßgebenden<br />

Guthabens. Das maßgebende Guthaben ist das<br />

mit dem Rechnungszins um ein halbes Jahr<br />

abgezinste arithmetische Mittel der Deckungs-<br />

kapitale der jeweiligen Versicherung, jeweils<br />

zu Beginn und am Ende des abgelaufenen<br />

Versicherungsjahres.<br />

Außerdem erhält die einzelne Versicherung<br />

zum Ende eines jeden Versicherungsjahres<br />

einen Rentenüberschuss in Prozent<br />

des aufgrund der rechnungsmäßigen Kalkulationsgrundlagen<br />

zu vererbenden Betrags<br />

(Deckungskapital zum Ende des Versicherungsjahres<br />

multipliziert mit der rechnungsmäßigen<br />

Sterbewahrscheinlichkeit entsprechend<br />

dem Geschlecht und dem erreichten<br />

Alter).<br />

Die jährlichen Überschussanteile werden<br />

entweder verzinslich angesammelt (Verzinsliche<br />

Ansammlung) oder zur Erhöhung der<br />

Rentenleistungen (Kombi-Rente) verwendet;<br />

wobei nicht zur Erhöhung der Rentenleistungen<br />

verwendete Beträge verzinslich angesammelt<br />

werden. Ein vorhandenes Ansammlungsguthaben<br />

wird im Todesfall mit<br />

gegebenenfalls fällig werdenden Schlussüberschüssen<br />

ausgezahlt.<br />

Auf das Ansammlungsguthaben, das zu<br />

Beginn des Versicherungsjahres vorhanden<br />

war, wird ein Ansammlungszins vergütet;<br />

dieser wird am Ende des Versicherungsjahres<br />

fällig.<br />

Bei Tod des Versicherten im Deklarationszeitraum<br />

wird ein zinsabhängiger Schlussüberschuss<br />

als Differenz zwischen den Werten<br />

bei Hochrechnung des Vertrags mit einem<br />

um einen deklarierten zusätzlichen Zinsüberschuss<br />

erhöhten deklarierten Gesamtzins<br />

(Rechnungszins zzgl. deklarierter Zinsüberschuss)<br />

zu den Werten, die sich bei Hochrechnung<br />

mit dem deklarierten Gesamtzins<br />

ergeben, gewährt. Die Hochrechnung bezieht<br />

sich auf alle Überschusszuteilungstermine<br />

vom Rentenbeginn bis zum Todeszeitpunkt.<br />

Die zusätzlichen Zinsüberschüsse zur Berechnung<br />

des zinsabhängigen Schlussüberschusses<br />

werden zeitraumbezogen festgesetzt. Der<br />

zusätzliche Zinsüberschuss wird zum jeweiligen<br />

Zeitpunkt auf das gleiche maßgebende<br />

Guthaben bemessen wie der Zinsüberschuss.<br />

Bestandsgruppe RE: Gewinnverband 7.1,<br />

Gewinnverband 7.2, Gewinnverband 10.1,<br />

Gewinnverband 10.2, Gewinnverband 13.1,<br />

Gewinnverband 13.2, Gewinnverband 15.1,<br />

Gewinnverband 15.2, Gewinnverband 16.1,<br />

Gewinnverband 16.2, Gewinnverband 18.1,<br />

Gewinnverband 18.2, Gewinnverband 19.1 und<br />

Gewinnverband 19.2<br />

In der Aufschubzeit<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung<br />

erhält die einzelne Versicherung erstmalig<br />

zu Beginn der ersten Beitragszahlungsperiode<br />

und letztmalig zu Beginn der letzten Periode der<br />

Beitragszahlungsdauer einen Grundüberschuss<br />

(nur bei den Gewinnverbänden 15.1, 15.2, 16.1,<br />

Anhang | 89<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

16.2, 18.1, 18.2, 19.1 und 19.2 der Bestandsgruppe<br />

RE und den Gewinnverbänden 3.1, 3.2, 4.1 und<br />

4.2 der Bestandsgruppe KRE) in Prozent des<br />

überschussberechtigten Beitrags. Der überschuss-<br />

berechtigte Beitrag ist der vereinbarte Bruttobeitrag<br />

des entsprechenden Versicherungsjahres.<br />

Die einzelne Versicherung mit dem Überschusssystem<br />

Ansammlung, BonusAnsammlung,<br />

Fondsanlage, BonusFondsanlage oder Vollständige<br />

Beitragsverrechnung erhält vor Beginn der<br />

Rentenzahlung nach Ablauf einer Wartefrist von<br />

zwei Jahren zum Ende des dritten Versicherungsjahres<br />

(Gewinnverbände 18.1, 18.2, 19.1 und 19.2 der<br />

Bestandsgruppe RE sowie Gewinnverbände 4.1<br />

und 4.2 der Bestandsgruppe KRE: mit Wirksamkeit<br />

1. Januar 2010 gilt für <strong>Versicherungen</strong> gegen Einmalbeitrag<br />

mit Aufschubzeiten von unter zwölf<br />

Jahren eine Wartefrist von einem Jahr) und letztmalig<br />

bei Ablauf der Aufschubzeit einen Zinsüberschuss<br />

in Prozent des maßgebenden Guthabens.<br />

Das maßgebende Guthaben ist das<br />

konventionelle Deckungskapital der jeweiligen<br />

Versicherung jeweils zu Beginn des abgelaufenen<br />

Versicherungsjahres.<br />

Ein vorhandenes Ansammlungs- bzw. Bonus-<br />

Ansammlungsguthaben ist ebenfalls überschussberechtigt.<br />

Es wird zum Ende eines jeden Versicherungsjahres<br />

und letztmalig bei Ablauf der<br />

Aufschubzeit ein Ansammlungszins in Prozent<br />

des maßgebenden Überschussguthabens gewährt.<br />

Das maßgebende Überschussguthaben ist das<br />

Ansammlungs- bzw. BonusAnsammlungsguthaben<br />

jeweils zu Beginn des abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Die nachfolgend angegebenen Schlussüberschüsse<br />

und die Nachdividende sind nur für<br />

den Deklarationszeitraum festgelegt und können<br />

für spätere Zuteilungstermine neu deklariert<br />

werden.<br />

Verträge, die im Deklarationszeitraum ihre<br />

Aufschubzeit beenden, erhalten – sofern die Aufschubzeit<br />

mindestens zwölf Jahre beträgt oder<br />

das Recht auf Kapitalabfindung ab Versicherungsbeginn<br />

ausgeschlossen wurde – einen zinsabhängigen<br />

Schlussüberschuss, der als Differenz<br />

zwischen den Werten bei Hochrechnung des Vertrags<br />

mit einem um einen deklarierten zusätzlichen<br />

Zinsüberschuss erhöhten deklarierten<br />

Gesamtzins (Rechnungszins zzgl. deklarierter<br />

Zinsüberschuss) zu den Werten, die sich bei Hochrechnung<br />

mit dem deklarierten Gesamtzins ergeben,<br />

gewährt wird. Die zusätzlichen Zinsüberschüsse<br />

zur Berechnung des zinsabhängigen<br />

Schlussüberschusses werden zeitraumbezogen<br />

festgesetzt. Der zusätzliche Zinsüberschuss wird<br />

zum jeweiligen Zeitpunkt auf das gleiche maßgebende<br />

Guthaben bemessen wie der Zinsüberschuss.<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender oder abgekürzter<br />

Beitragszahlung wird bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

im Deklarationszeitraum der summenabhängige<br />

Schlussüberschuss in Promille<br />

der Bruttobeitragssumme und in Promille des<br />

garantierten Verrentungskapitals bemessen.<br />

Dabei werden alle beitragspflichtig zurückgelegten<br />

vollen Versicherungsjahre berücksichtigt.<br />

Bei vorzeitiger Beendigung der Versicherung<br />

innerhalb des Deklarationszeitraums durch Tod<br />

des Versicherten oder Rückkauf/Kapitalübertragung<br />

werden anteilige Schlussüberschüsse fällig.<br />

Bei Rückkauf/Kapitalübertragung werden anteilige<br />

Schlussüberschüsse erst nach Ablauf einer<br />

Wartezeit von einem Drittel der Aufschubzeit,<br />

höchstens jedoch von zehn Jahren, fällig. Als Leistung<br />

aus den Schlussüberschüssen wird bei vorzeitiger<br />

Beendigung der Versicherung ein nach<br />

anerkannten versicherungsmathematischen<br />

Grundsätzen bestimmter anteiliger Zeitwert aus<br />

den Schlussüberschüssen gewährt. Dabei richtet<br />

sich der maßgebliche Anteil nach der nach Ablauf<br />

der Wartezeit zurückgelegten Beitragszahlungsdauer/Aufschubzeit,<br />

dem mit den Rechnungsgrundlagen<br />

des zugrunde liegenden Tarifs berechneten<br />

Deckungskapital und der bereits<br />

bezahlten Bruttobeitragssumme.<br />

Außerdem erhalten Verträge der Gewinnverbände<br />

7.1 und 7.2 mit eingeschlossener Sparoption<br />

und nicht genutztem Optionsrahmen (= Differenz<br />

zwischen Regelbeitrag und Zahlbeitrag) ab<br />

1. Dezember 2010 einen zusätzlichen Schlussüber-<br />

schuss in der Form, dass die am 30. September<br />

2009 noch nicht getilgten Abschlusskosten<br />

(= maßgebende Abschlusskosten), die auf den Optionsrahmen<br />

entfallen, ab 1. Oktober 2009 mit<br />

einem Schlussüberschusszins bis zum Rentenbeginn<br />

verzinst werden. Bei Tod des Versicherten<br />

oder Rückkauf wird jeweils der aktuelle Aufzinsungsstand<br />

der maßgebenden Abschlusskosten<br />

erbracht.


Bei Erleben des Ablaufs der Aufschubzeit im<br />

Deklarationszeitraum erhält die einzelne Versicherung<br />

eine Nachdividende in Prozent der<br />

maßgebenden Bruttobeitragssumme. Die maßgebende<br />

Bruttobeitragssumme berücksichtigt<br />

alle anfänglich vereinbarten, gezahlten Bruttobeiträge<br />

sowie Beitragserhöhungen und Zuzahlungen,<br />

soweit sie mindestens zehn Jahre vor dem<br />

Ende der Aufschubzeit liegen.<br />

Im Rentenbezug<br />

Während des Rentenbezugs erhalten die einzelnen<br />

<strong>Versicherungen</strong> je nach vereinbartem Überschusssystem:<br />

Û Bonusrente<br />

Die einzelne Versicherung erhält zu Beginn<br />

eines jeden Versicherungsjahres einen Zinsüberschuss<br />

in Prozent des maßgebenden<br />

Guthabens. Das maßgebende Guthaben ist das<br />

Deckungskapital der jeweiligen Versicherung<br />

jeweils zu Beginn des Versicherungsjahres.<br />

Außerdem erhält die einzelne Versicherung<br />

zu Beginn eines jeden Versicherungsjahres<br />

einen Rentenüberschuss (entfällt bei<br />

den Gewinnverbänden 7.1 und 7.2 der<br />

Bestandsgruppe RE sowie bei den Gewinnverbänden<br />

1.1 und 1.2 der Bestandsgruppe<br />

KRE) in Prozent des maßgebenden Guthabens.<br />

Das maßgebende Guthaben ist das<br />

Deckungskapital der jeweiligen Versicherung<br />

jeweils zu Beginn des Versicherungsjahres.<br />

Die jährlichen Überschüsse werden unmittelbar<br />

für zusätzliche beitragsfreie Rentenleistungen<br />

verwendet, die danach ebenfalls<br />

überschussberechtigt sind.<br />

Û Steigende Gewinnrente<br />

Erhöhung der Rentenzahlungen (ohne Hinterbliebenenrente)<br />

in Form einer zusätzlichen<br />

beitragsfreien Altersrente (Gewinnrente) in<br />

Prozent des zum Rentenbeginn vorhandenen<br />

Deckungskapitals. Die Gewinnrente erhöht<br />

sich jährlich zum Termin des vereinbarten<br />

Beginns der Rentenzahlungen um den deklarierten<br />

Steigerungssatz; sie wird zusammen<br />

mit den vereinbarten Altersrentenleistungen<br />

ausgezahlt.<br />

Die Höhe der gesamten Gewinnrente<br />

(inkl. der jährlichen Steigerungen) bestimmt<br />

sich aus der zukünftigen Überschussent-<br />

wicklung und ist nur für das im Deklarations-<br />

zeitraum beginnende Versicherungsjahr<br />

garantiert.<br />

Û Ansammlung/Kombi-Rente (entfällt bei den<br />

Gewinnverbänden 13.1, 13.2, 16.1 und 16.2 der<br />

Bestandsgruppe RE)<br />

Die einzelne Versicherung erhält zu Beginn<br />

eines jeden Versicherungsjahres einen Zinsüberschuss<br />

in Prozent des maßgebenden<br />

Guthabens. Das maßgebende Guthaben ist<br />

das Deckungskapital der jeweiligen Versicherung<br />

jeweils zu Beginn des Versicherungsjahres.<br />

Außerdem erhält die einzelne Versicherung<br />

zum Ende eines jeden Versicherungsjahres<br />

einen Rentenüberschuss in Prozent des<br />

aufgrund der rechnungsmäßigen Kalkulationsgrundlagen<br />

zu vererbenden Betrags<br />

(Deckungskapital zum Ende des Versicherungsjahres<br />

multipliziert mit der rechnungsmäßigen<br />

Sterbewahrscheinlichkeit entsprechend<br />

dem Geschlecht und dem erreichten Alter).<br />

Die jährlichen Überschussanteile werden<br />

entweder verzinslich angesammelt (Ansammlung)<br />

oder zur Erhöhung der Rentenleistungen<br />

(Kombi-Rente) verwendet; wobei nicht zur<br />

Erhöhung der Rentenleistungen verwendete<br />

Beträge verzinslich angesammelt werden. Ein<br />

vorhandenes Ansammlungsguthaben wird<br />

im Todesfall mit gegebenenfalls fällig werdenden<br />

Schlussüberschüssen ausgezahlt.<br />

Auf das Ansammlungsguthaben, das zu<br />

Beginn des Versicherungsjahres vorhanden<br />

war, wird ein Ansammlungszins vergütet;<br />

dieser wird am Ende des Versicherungsjahres<br />

fällig.<br />

Bei Tod des Versicherten im Deklarationszeitraum<br />

wird ein zinsabhängiger Schlussüberschuss<br />

als Differenz zwischen den Werten<br />

bei Hochrechnung des Vertrags mit einem<br />

um einen deklarierten zusätzlichen Zinsüberschuss<br />

erhöhten deklarierten Gesamtzins<br />

(Rechnungszins zzgl. deklarierter Zinsüberschuss)<br />

zu den Werten, die sich bei Hochrechnung<br />

mit dem deklarierten Gesamtzins<br />

ergeben, gewährt. Die Hochrechnung bezieht<br />

sich auf alle Überschusszuteilungstermine<br />

vom Rentenbeginn bis zum Todeszeitpunkt.<br />

Anhang | 91<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Die zusätzlichen Zinsüberschüsse zur Berech-<br />

nung des zinsabhängigen Schlussüberschus-<br />

ses werden zeitraumbezogen festgesetzt. Der<br />

zusätzliche Zinsüberschuss wird zum jeweiligen<br />

Zeitpunkt auf das gleiche maßgebende<br />

Guthaben bemessen wie der Zinsüberschuss.<br />

Bestandsgruppe RE, Rentenversicherungen<br />

nach AltZertG<br />

Bestandsgruppe RE: Gewinnverband 4.1 und<br />

Gewinnverband 4.2<br />

In der Aufschubzeit<br />

Die einzelne Versicherung mit dem Überschusssystem<br />

Rentenbonus, Verzinsliche Ansammlung<br />

oder Fondsanlage erhält nach Ablauf einer Wartefrist<br />

von zwei Jahren zum Ende des dritten Versicherungsjahres<br />

und letztmalig bei Ablauf der<br />

Aufschubzeit einen Zinsüberschuss in Prozent<br />

des maßgebenden Guthabens. Das maßgebende<br />

Guthaben ist das mit dem Rechnungszins um ein<br />

halbes Jahr abgezinste arithmetische Mittel der<br />

Deckungskapitale der jeweiligen Versicherung,<br />

jeweils zu Beginn und am Ende des abgelaufenen<br />

Versicherungsjahres.<br />

Bei Verwendung der laufenden Überschüsse<br />

in Form eines Rentenbonus̕ ist die Bonusversicherung<br />

ebenfalls überschussberechtigt. Die<br />

Bonusversicherung erhält zum Ende eines jeden<br />

Versicherungsjahres und letztmalig bei Ablauf<br />

der Aufschubzeit einen Zinsüberschuss in Prozent<br />

des maßgebenden Guthabens. Das maßgebende<br />

Guthaben ist das mit dem Rechnungszins um ein<br />

halbes Jahr abgezinste arithmetische Mittel der<br />

Deckungskapitale der Bonusversicherung, jeweils<br />

zu Beginn und am Ende des abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Ein vorhandenes Ansammlungsguthaben ist<br />

ebenfalls überschussberechtigt. Es wird zum<br />

Ende eines jeden Versicherungsjahres und letztmalig<br />

bei Ablauf der Aufschubzeit ein Ansamm-<br />

lungszins in Prozent des maßgebenden Überschussguthabens<br />

gewährt. Das maßgebende<br />

Überschussguthaben ist das Ansammlungsguthaben<br />

jeweils zu Beginn des abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Die nachfolgend angegebenen Schlussüberschüsse<br />

und die Nachdividende sind nur für<br />

den Deklarationszeitraum festgelegt und können<br />

für spätere Zuteilungstermine neu<br />

deklariert werden.<br />

Verträge, die im Deklarationszeitraum ihre<br />

Aufschubzeit beenden, erhalten einen zinsabhängigen<br />

Schlussüberschuss, der als Differenz<br />

zwischen den Werten bei Hochrechnung des<br />

Vertrags mit einem um einen deklarierten zusätzlichen<br />

Zinsüberschuss erhöhten deklarierten<br />

Gesamtzins (Rechnungszins zzgl. deklarierter<br />

Zinsüberschuss) zu den Werten, die sich bei<br />

Hochrechnung mit dem deklarierten Gesamtzins<br />

ergeben, gewährt wird. Die zusätzlichen Zinsüberschüsse<br />

zur Berechnung des zinsabhängigen<br />

Schlussüberschusses werden zeitraumbezogen<br />

festgesetzt. Der zusätzliche Zinsüberschuss wird<br />

zum jeweiligen Zeitpunkt auf das gleiche maßgebende<br />

Guthaben bemessen wie der Zinsüberschuss.<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender oder abgekürzter<br />

Beitragszahlung wird bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

im Deklarationszeitraum der summenabhängige<br />

Schlussüberschuss in Promille<br />

des Barwerts der garantierten Rentenleistungen<br />

bemessen. Dabei werden alle beitragspflichtig<br />

zurückgelegten vollen Versicherungsjahre<br />

berücksichtigt.<br />

Bei vorzeitiger Beendigung der Versicherung<br />

innerhalb des Deklarationszeitraums durch<br />

Tod des Versicherten oder Kapitalübertragung<br />

auf einen anderen Altersvorsorgevertrag werden<br />

keine Schlussüberschüsse fällig.<br />

Bei Erleben des Ablaufs der Aufschubzeit im<br />

Deklarationszeitraum erhält die einzelne Versicherung<br />

eine Nachdividende in Prozent des<br />

maßgebenden Barwerts der garantierten Rentenleistungen.<br />

Der maßgebende Barwert der<br />

garantierten Rentenleistungen berücksichtigt<br />

auch Leistungserhöhungen aus Beitragserhöhungen,<br />

Zuzahlungen und Zulagen, soweit die<br />

Leistungserhöhungen mindestens zehn Jahre<br />

vor dem Ende der Aufschubzeit liegen.


Im Rentenbezug<br />

Während des Rentenbezugs erhalten die einzelnen<br />

<strong>Versicherungen</strong> je nach vereinbartem Überschusssystem:<br />

Û Bonusrente<br />

Die einzelne Versicherung erhält zu Beginn<br />

eines jeden Versicherungsjahres einen Zinsüberschuss<br />

in Prozent des maßgebenden<br />

Guthabens. Das maßgebende Guthaben ist das<br />

Deckungskapital der jeweiligen Versicherung<br />

jeweils zu Beginn des Versicherungsjahres.<br />

Die jährlichen Überschüsse werden unmittelbar<br />

für zusätzliche beitragsfreie Rentenleistungen<br />

verwendet, die danach ebenfalls<br />

überschussberechtigt sind.<br />

Û Steigende Gewinnrente<br />

Erhöhung der Rentenzahlungen (ohne Hinterbliebenenrente)<br />

in Form einer zusätzlichen<br />

beitragsfreien Altersrente (Gewinnrente) in<br />

Prozent des Deckungskapitals für die bei Rentenbeginn<br />

garantierte Alters- und Hinterbliebenenrente.<br />

Die Gewinnrente erhöht sich<br />

jährlich zum Termin des vereinbarten Beginns<br />

der Rentenzahlungen um den deklarierten<br />

Steigerungssatz; sie wird zusammen mit den<br />

vereinbarten Altersrentenleistungen ausgezahlt.<br />

Die Höhe der gesamten Gewinnrente<br />

(inkl. der jährlichen Steigerungen) bestimmt<br />

sich aus der zukünftigen Überschussent-<br />

wicklung und ist nur für das im Deklarations-<br />

zeitraum beginnende Versicherungsjahr<br />

garantiert.<br />

Bestandsgruppe RE: Gewinnverband 5.2<br />

In der Aufschubzeit<br />

Die einzelne Versicherung mit dem Überschusssystem<br />

Fondsanlage erhält nach Ablauf einer<br />

Wartefrist von zwei Jahren zum Ende des dritten<br />

Versicherungsjahres und letztmalig bei Ablauf<br />

der Aufschubzeit einen Zinsüberschuss in Prozent<br />

des maßgebenden Guthabens. Das maßgebende<br />

Guthaben ist das mit dem Rechnungszins um ein<br />

halbes Jahr abgezinste arithmetische Mittel der<br />

konventionellen Deckungskapitale der jeweiligen<br />

Versicherung, jeweils zu Beginn und am Ende<br />

des abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Außerdem erhält die einzelne Versicherung in<br />

Abhängigkeit von den gewählten Fonds jeweils<br />

zum Ausschüttungs- bzw. Thesaurierungstermin<br />

des entsprechenden Fonds einen Fondsüberschuss<br />

in Promille des jeweiligen Fondsvermögens.<br />

Die nachfolgend angegebenen Schlussüberschüsse<br />

und die Nachdividende sind nur für<br />

den Deklarationszeitraum festgelegt und können<br />

für spätere Zuteilungstermine neu deklariert<br />

werden.<br />

Verträge, die im Deklarationszeitraum ihre<br />

Aufschubzeit beenden, erhalten einen zinsabhängigen<br />

Schlussüberschuss, der als Differenz<br />

zwischen den Werten bei Hochrechnung des Vertrags<br />

mit einem um einen deklarierten zusätzlichen<br />

Zinsüberschuss erhöhten deklarierten<br />

Gesamtzins (Rechnungszins zzgl. deklarierter<br />

Zinsüberschuss) zu den Werten, die sich bei<br />

Hochrechnung mit dem deklarierten Gesamtzins<br />

ergeben, gewährt wird. Die zusätzlichen Zinsüberschüsse<br />

zur Berechnung des zinsabhängigen<br />

Schlussüberschusses werden zeitraumbezogen<br />

festgesetzt. Der zusätzliche Zinsüberschuss wird<br />

zum jeweiligen Zeitpunkt auf das gleiche maßgebende<br />

Guthaben bemessen wie der Zinsüberschuss.<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung<br />

wird bei Ablauf der Aufschubzeit im<br />

Deklarationszeitraum der summenabhängige<br />

Schlussüberschuss in Promille der Bruttobeitragssumme<br />

bemessen. Dabei werden alle beitragspflichtig<br />

zurückgelegten vollen Versicherungsjahre<br />

berücksichtigt.<br />

Bei vorzeitiger Beendigung der Versicherung<br />

innerhalb des Deklarationszeitraums durch Tod<br />

des Versicherten oder Kapitalübertragung auf<br />

einen anderen Altersvorsorgevertrag werden keine<br />

Schlussüberschüsse fällig.<br />

Bei Erleben des Ablaufs der Aufschubzeit im<br />

Deklarationszeitraum erhält die einzelne Versicherung<br />

eine Nachdividende in Prozent der<br />

maßgebenden Bruttobeitragssumme. Die maßgebende<br />

Bruttobeitragssumme berücksichtigt<br />

alle anfänglich vereinbarten, gezahlten Bruttobeiträge<br />

sowie Beitragserhöhungen, Zuzahlungen<br />

und Zulagen, soweit sie mindestens zehn Jahre<br />

vor dem Ende der Aufschubzeit liegen.<br />

Anhang | 93<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Im Rentenbezug<br />

Während des Rentenbezugs erhalten die einzelnen<br />

<strong>Versicherungen</strong> je nach vereinbartem Überschusssystem:<br />

Û Bonusrente<br />

Die einzelne Versicherung erhält zu Beginn<br />

eines jeden Versicherungsjahres einen Zinsüberschuss<br />

in Prozent des maßgebenden<br />

Guthabens. Das maßgebende Guthaben ist<br />

das Deckungskapital der jeweiligen Versicherung<br />

jeweils zu Beginn des Versicherungsjahres.<br />

Die jährlichen Überschüsse werden unmittelbar<br />

für zusätzliche beitragsfreie Rentenleistungen<br />

verwendet, die danach ebenfalls<br />

überschussberechtigt sind.<br />

Û Steigende Gewinnrente<br />

Erhöhung der Rentenzahlungen (ohne Hinterbliebenenrente)<br />

in Form einer zusätzlichen<br />

beitragsfreien Altersrente (Gewinnrente) in<br />

Prozent des Deckungskapitals für die bei Rentenbeginn<br />

garantierte Alters- und Hinterbliebenenrente.<br />

Die Gewinnrente erhöht sich<br />

jährlich zum Termin des vereinbarten Beginns<br />

der Rentenzahlungen um den deklarierten<br />

Steigerungssatz; sie wird zusammen mit den<br />

vereinbarten Altersrentenleistungen ausgezahlt.<br />

Die Höhe der gesamten Gewinnrente<br />

(inkl. der jährlichen Steigerungen) bestimmt<br />

sich aus der zukünftigen Überschussent-<br />

wicklung und ist nur für das im Deklarations-<br />

zeitraum beginnende Versicherungsjahr<br />

garantiert.<br />

Bestandsgruppe RE: Gewinnverband 8.1 und<br />

Gewinnverband 8.2<br />

Es gelten die Regelungen des Gewinnverbands 4.1<br />

der Bestandsgruppe RE.<br />

Bestandsgruppe RE: Gewinnverband 9<br />

Es gelten die Regelungen des Gewinnverbands 5.2<br />

der Bestandsgruppe RE.<br />

Bestandsgruppe RE: Gewinnverband 11.1 und<br />

Gewinnverband 11.2<br />

Es gelten die Regelungen des Gewinnverbands 4.1<br />

der Bestandsgruppe RE.<br />

Bestandsgruppe RE: Gewinnverband 12<br />

Es gelten die Regelungen des Gewinnverbands 5.2<br />

der Bestandsgruppe RE.<br />

Bestandsgruppe RE: Gewinnverband 14.1,<br />

Gewinnverband 14.2, Gewinnverband 17.1,<br />

Gewinnverband 17.2, Gewinnverband 20.1 und<br />

Gewinnverband 20.2<br />

In der Aufschubzeit<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung<br />

erhält die einzelne Versicherung erstmalig<br />

zu Beginn der ersten Beitragszahlungsperiode<br />

und letztmalig zu Beginn der letzten Periode der<br />

Beitragszahlungsdauer einen Grundüberschuss<br />

in Prozent des überschussberechtigten Beitrags.<br />

Der überschussberechtigte Beitrag ist der vereinbarte<br />

Bruttobeitrag des entsprechenden Versicherungsjahres.<br />

Die einzelne Versicherung mit dem Überschusssystem<br />

Ansammlung oder Fondsanlage erhält<br />

vor Beginn der Rentenzahlung nach Ablauf einer<br />

Wartefrist von zwei Jahren zum Ende des dritten<br />

Versicherungsjahres und letztmalig bei Ablauf<br />

der Aufschubzeit einen Zinsüberschuss in Prozent<br />

des maßgebenden Guthabens. Das maßgebende<br />

Guthaben ist das konventionelle Deckungskapital<br />

der jeweiligen Versicherung jeweils zu Beginn des<br />

abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Ein vorhandenes Ansammlungsguthaben ist<br />

ebenfalls überschussberechtigt. Es wird zum<br />

Ende eines jeden Versicherungsjahres und letztmalig<br />

bei Ablauf der Aufschubzeit ein Ansammlungszins<br />

in Prozent des maßgebenden Überschussguthabens<br />

gewährt. Das maßgebende<br />

Überschussguthaben ist das Ansammlungsguthaben<br />

jeweils zu Beginn des abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Die nachfolgend angegebenen Schlussüberschüsse<br />

und die Nachdividende sind nur für<br />

den Deklarationszeitraum festgelegt und können<br />

für spätere Zuteilungstermine neu deklariert<br />

werden.<br />

Verträge, die im Deklarationszeitraum ihre<br />

Aufschubzeit beenden, erhalten einen zinsabhängigen<br />

Schlussüberschuss, der als Differenz<br />

zwischen den Werten bei Hochrechnung des Vertrags<br />

mit einem um einen deklarierten zusätzlichen<br />

Zinsüberschuss erhöhten deklarierten Gesamtzins<br />

(Rechnungszins zzgl. deklarierter


Zins überschuss) zu den Werten, die sich bei<br />

Hochrechnung mit dem deklarierten Gesamtzins<br />

ergeben, gewährt wird. Die zusätzlichen<br />

Zinsüberschüsse zur Berechnung des zinsabhängigen<br />

Schlussüberschusses werden zeitraumbezogen<br />

festgesetzt. Der zusätzliche Zinsüberschuss<br />

wird zum jeweiligen Zeitpunkt auf das gleiche<br />

maßgebende Guthaben bemessen wie der Zinsüberschuss.<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender oder abgekürzter<br />

Beitragszahlung wird bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

im Deklarationszeitraum der summenabhängige<br />

Schlussüberschuss in Promille<br />

der Bruttobeitragssumme und in Promille des<br />

garantierten Verrentungskapitals bemessen. Dabei<br />

werden alle beitragspflichtig zurückgelegten<br />

vollen Versicherungsjahre berücksichtigt.<br />

Bei vorzeitiger Beendigung der Versicherung<br />

innerhalb des Deklarationszeitraums durch<br />

Tod des Versicherten oder Kapitalübertragung<br />

auf einen anderen Altersvorsorgevertrag werden<br />

keine Schlussüberschüsse fällig.<br />

Bei Erleben des Ablaufs der Aufschubzeit im<br />

Deklarationszeitraum erhält die einzelne Versicherung<br />

eine Nachdividende in Prozent der<br />

maßgebenden Bruttobeitragssumme. Die maßgebende<br />

Bruttobeitragssumme berücksichtigt<br />

alle anfänglich vereinbarten, gezahlten Bruttobeiträge<br />

sowie Beitragserhöhungen, Zuzahlungen<br />

und Zulagen, soweit sie mindestens zehn Jahre<br />

vor dem Ende der Aufschubzeit liegen.<br />

Im Rentenbezug<br />

Während des Rentenbezugs erhalten die einzelnen<br />

<strong>Versicherungen</strong> je nach vereinbartem Überschusssystem:<br />

Û Bonusrente<br />

Die einzelne Versicherung erhält zu Beginn<br />

eines jeden Versicherungsjahres einen Zinsüberschuss<br />

in Prozent des maßgebenden Gut-<br />

habens. Das maßgebende Guthaben ist das<br />

Deckungskapital der jeweiligen Versicherung<br />

jeweils zu Beginn des Versicherungsjahres.<br />

Außerdem erhält die einzelne Versicherung<br />

zu Beginn eines jeden Versicherungsjahres<br />

einen Rentenüberschuss in Prozent<br />

des maßgebenden Guthabens. Das maßgebende<br />

Guthaben ist das Deckungskapital der<br />

jeweiligen Versicherung jeweils zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres.<br />

Die jährlichen Überschüsse werden unmittelbar<br />

für zusätzliche beitragsfreie Rentenleistungen<br />

verwendet, die danach ebenfalls überschussberechtigt<br />

sind.<br />

Û Steigende Gewinnrente<br />

Erhöhung der Rentenzahlungen (ohne Hinterbliebenenrente)<br />

in Form einer zusätzlichen<br />

beitragsfreien Altersrente (Gewinnrente) in<br />

Prozent des zum Rentenbeginn vorhandenen<br />

Deckungskapitals. Die Gewinnrente erhöht<br />

sich jährlich zum Termin des vereinbarten<br />

Beginns der Rentenzahlungen um den deklarierten<br />

Steigerungssatz; sie wird zusammen<br />

mit den vereinbarten Altersrentenleistungen<br />

ausgezahlt.<br />

Die Höhe der gesamten Gewinnrente<br />

(inkl. der jährlichen Steigerungen) bestimmt<br />

sich aus der zukünftigen Überschussent-<br />

wicklung und ist nur für das im Deklarations-<br />

zeitraum beginnende Versicherungsjahr<br />

garantiert.<br />

Bestandsgruppe KRE<br />

Bestandsgruppe KRE: Gewinnverband 1.1 und<br />

Gewinnverband 1.2<br />

Es gelten die Regelungen des Gewinnverbands 7.1<br />

der Bestandsgruppe RE.<br />

Bestandsgruppe KRE: Gewinnverband 2.1 und<br />

Gewinnverband 2.2<br />

Es gelten die Regelungen des Gewinnverbands<br />

10.1 der Bestandsgruppe RE.<br />

Bestandsgruppe KRE: Gewinnverband 3.1,<br />

Gewinnverband 3.2, Gewinnverband 4.1 und<br />

Gewinnverband 4.2<br />

Es gelten die Regelungen des Gewinnverbands<br />

15.1 der Bestandsgruppe RE.<br />

6. FONDSGEBUNDENE VERSICHERUNGEN<br />

Bestandsgruppe FV, Fondsgebundene Kapitallebensversicherungen<br />

Bestandsgruppe FV: Gewinnverband K1<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung<br />

wird erstmalig zu Beginn der ersten Beitragszah-<br />

lungsperiode und letztmalig zu Beginn der letzten<br />

Periode der vereinbarten Beitragszahlungsdauer<br />

ein Kostenüberschuss in Prozent des maß-<br />

Anhang | 95<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

gebenden Fondsguthabens zugeteilt. Das maß-<br />

gebende Fondsguthaben ist das Anteilguthaben<br />

am Ende der vorhergehenden Periode, bewertet<br />

mit dem Rücknahmepreis zum ersten Börsentag<br />

der laufenden Periode.<br />

Außerdem erhält die einzelne Versicherung<br />

pro Periode (Monat), unabhängig von der Beitragszahlungsweise,<br />

einen Risikoüberschuss in Prozent<br />

des zur Deckung der versicherten Todesfallund<br />

Unfallrisiken maßgebenden Risikobeitrags.<br />

Weiterhin erhält die einzelne Versicherung in<br />

Abhängigkeit von den gewählten Fonds jeweils<br />

zum Ausschüttungs- bzw. Thesaurierungstermin<br />

des entsprechenden Fonds einen Fondsüber-<br />

schuss in Promille des jeweiligen Fondsvermögens.<br />

Bestandsgruppe FV: Gewinnverband K2,<br />

Gewinnverband K3, Gewinnverband K4 und<br />

Gewinnverband K5<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung<br />

erhält die einzelne Versicherung erstmalig<br />

zu Beginn der ersten Beitragszahlungsperiode<br />

und letztmalig zu Beginn der letzten Periode der<br />

Beitragszahlungsdauer einen Grundüberschuss<br />

in Prozent des überschussberechtigten Beitrags.<br />

Der überschussberechtigte Beitrag ist der Beitrag<br />

zur Absicherung der versicherten Todesfallleistungen<br />

und gegebenenfalls mitversicherter<br />

Unfall-Zusatzleistungen ohne Berücksichtigung<br />

eines weiteren Sparvorgangs. Nach einer planmäßigen<br />

Erhöhung der Beiträge und Versicherungsleistungen<br />

ohne erneute Gesundheitsprüfung<br />

bzw. nach sonstiger Änderung des Vertrags wird<br />

der Beitrag zur Absicherung der versicherten<br />

Todesfallleistungen und gegebenenfalls mitversicherter<br />

Unfall-Zusatzleistungen für die<br />

Restlaufzeit des Vertrags nach anerkannten versicherungsmathematischen<br />

Grundsätzen neu<br />

berechnet, wobei ein erreichtes Guthaben aus<br />

Spar-/Fondsanteilen der Versicherung als Kapitalleistung<br />

im Erlebensfall zum vereinbarten<br />

Ablauftermin erhalten bleibt.<br />

Der Grundüberschuss ist bei den Überschusssystemen<br />

Ansammlung, Fondsanlage, Beitragssofortabzug<br />

und Vollständige Beitragsverrechnung<br />

nur insoweit verdient, wie neben dem<br />

Mindestbeitrag keine weiteren Sparbeiträge (ohne<br />

die damit verbundenen Risikominderungen)<br />

gezahlt werden.<br />

Außerdem erhält die einzelne Versicherung bei<br />

Mitversicherung einer Leistung für den Erlebensfall<br />

erstmalig nach Ablauf einer Wartefrist von<br />

zwei Jahren zum Ende des dritten Versicherungsjahres<br />

(Gewinnverband K5 der Bestandsgruppe<br />

FV sowie Gewinnverband K2 der Bestands gruppe<br />

KFV: mit Wirksamkeit 1. Januar 2010 gilt für <strong>Versicherungen</strong><br />

gegen Einmalbeitrag mit Versicherungsdauer<br />

von unter zwölf Jahren eine Wartefrist<br />

von einem Jahr) und letztmalig bei Ablauf der<br />

Versicherung einen Zinsüberschuss in Prozent<br />

des maßgebenden Guthabens. Das maßgebende<br />

Guthaben ist das konventionelle Deckungskapital<br />

der jeweiligen Versicherung jeweils zu Beginn<br />

des abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Weiterhin erhält die einzelne Versicherung<br />

bei Mitversicherung von Leistungen für den Erlebensfall<br />

nach Ablauf einer Wartefrist von zwei<br />

Jahren zum Ende des dritten Versicherungsjahres<br />

und letztmalig bei Ablauf der Versicherung einen<br />

Fondsüberschuss in Prozent des maßgebenden<br />

Guthabens. Das maßgebende Guthaben ist das<br />

Fondsgebundene Deckungskapital der jeweiligen<br />

Versicherung jeweils am Ende des abgelaufenen<br />

Versicherungsjahres.<br />

Bei den Überschusssystemen Ansammlung,<br />

Fondsanlage, Beitragssofortabzug und Vollständige<br />

Beitragsverrechnung erfolgt zum Ende eines<br />

jeden Versicherungsjahres bei Zuteilung eines<br />

Zins- bzw. Fondsüberschusses ein Abzug bezüglich<br />

des Grundüberschusses über eine Ertrags-<br />

ausgleichskomponente je nach Sparvorgang.<br />

<strong>Versicherungen</strong> mit dem Überschusssystem<br />

BonusAnsammlung oder BonusFondsanlage<br />

erhalten zum Ende eines jeden Versicherungsjahres<br />

mit Zins- bzw. Fondsüberschusszuteilung<br />

eine für diese Überschusssysteme deklarierte<br />

Ertragsausgleichskomponente. Die Ertragsausgleichskomponente<br />

wird auf das gleiche maßgebende<br />

Guthaben bemessen wie der Zins- bzw.<br />

Fondsüberschuss.<br />

Ein vorhandenes Ansammlungs- bzw. Bonus-<br />

Ansammlungsguthaben ist ebenfalls überschussberechtigt.<br />

Es wird zum Ende eines jeden Versicherungsjahres<br />

und letztmalig bei Ablauf der<br />

Versicherung ein Ansammlungszins in Prozent<br />

des maßgebenden Überschussguthabens gewährt.<br />

Das maßgebende Überschussguthaben ist<br />

das Ansammlungs- bzw. BonusAnsammlungs-


guthaben jeweils zu Beginn des abgelaufenen<br />

Versicherungsjahres.<br />

Die nachfolgend angegebenen Schlussüberschüsse<br />

und die Nachdividende sind nur für<br />

den Deklarationszeitraum festgelegt und können<br />

für spätere Zuteilungstermine neu deklariert<br />

werden. Die Schlussüberschüsse und die<br />

Nachdividende entfallen, wenn noch kein<br />

Zins- bzw. Fondsüberschuss zu gewähren war.<br />

Die im Deklarationszeitraum ablaufenden Verträge<br />

(bei Todesfallversicherungen, wenn der<br />

Versicherte das Alter 85 im Deklarationszeitraum<br />

erreicht) mit Versicherungsdauern ab zwölf Jahren<br />

erhalten einen zinsabhängigen Schlussüber-<br />

schuss, der als Differenz zwischen den Werten bei<br />

Hochrechnung des Vertrags mit einem um einen<br />

deklarierten zusätzlichen Zinsüberschuss erhöhten<br />

deklarierten Gesamtzins (Rechnungszins<br />

zzgl. deklarierter Zinsüberschuss) zu den Werten,<br />

die sich bei Hochrechnung mit dem deklarierten<br />

Gesamtzins ergeben, gewährt wird. Die zusätzlichen<br />

Zinsüberschüsse zur Berechnung des<br />

zinsabhängigen Schlussüberschusses werden zeitraumbezogen<br />

festgesetzt. Der zusätzliche Zinsüberschuss<br />

wird zum jeweiligen Zeitpunkt auf<br />

das gleiche maßgebende Guthaben bemessen<br />

wie der Zinsüberschuss.<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender oder abgekürzter<br />

Beitragszahlung wird bei Ablauf der Versicherungsdauer<br />

im Deklarationszeitraum (bei<br />

Todesfallversicherungen, wenn der Versicherte<br />

das Alter 85 im Deklarationszeitraum erreicht) der<br />

summenabhängige Schlussüberschuss in Promille<br />

der Bruttobeitragssumme und in Promille<br />

der garantierten Ablaufleistung bemessen.<br />

Dabei werden alle beitragspflichtig zurückgelegten<br />

vollen Versicherungsjahre berücksichtigt.<br />

Bei vorzeitiger Beendigung der Versicherung<br />

innerhalb des Deklarationszeitraums durch Tod<br />

des Versicherten oder Rückkauf werden anteilige<br />

Schlussüberschüsse fällig. Bei Rückkauf werden<br />

anteilige Schlussüberschüsse erst nach Ablauf einer<br />

Wartezeit von einem Drittel der Versicherungsdauer,<br />

höchstens jedoch von zehn Jahren, fällig.<br />

Als Leistung aus den Schlussüberschüssen wird<br />

bei vorzeitiger Beendigung der Versicherung ein<br />

nach anerkannten versicherungsmathematischen<br />

Grundsätzen bestimmter anteiliger Zeitwert<br />

aus den Schlussüberschüssen gewährt. Dabei<br />

richtet sich der maßgebliche Anteil nach der nach<br />

Ablauf der Wartezeit zurückgelegten Beitragszah-<br />

lungs-/Versicherungsdauer, der bereits bezahlten<br />

Bruttobeitragssumme und dem mit den Rechnungsgrundlagen<br />

des zugrunde liegenden Tarifs<br />

berechneten konventionellen Deckungskapital.<br />

Außerdem erhalten Verträge des Gewinnverbands<br />

K2 mit eingeschlossener Sparoption und<br />

nicht genutztem Optionsrahmen (= Differenz<br />

zwischen Regelbeitrag und Zahlbeitrag) ab<br />

1. Dezember 2010 einen zusätzlichen Schlussüber-<br />

schuss in der Form, dass die am 30. September<br />

2009 noch nicht getilgten Abschlusskosten (= maß-<br />

gebende Abschlusskosten), die auf den Optionsrahmen<br />

entfallen, ab 1. Oktober 2009 mit einem<br />

Schlussüberschusszins bis zum Ablauf verzinst<br />

werden. Bei Tod des Versicherten oder Rückkauf<br />

wird jeweils der aktuelle Aufzinsungsstand der<br />

maßgebenden Abschlusskosten erbracht.<br />

Bei Erleben des Ablaufs der Versicherung im<br />

Deklarationszeitraum (bei Todesfallversicherungen,<br />

wenn der Versicherte das Alter 85 im Deklarationszeitraum<br />

erreicht) erhalten die einzelnen<br />

<strong>Versicherungen</strong> eine Nachdividende in Prozent<br />

der maßgebenden Bruttobeitragssumme. Die maß-<br />

gebende Bruttobeitragssumme berücksichtigt<br />

alle anfänglich vereinbarten, gezahlten Bruttobei-<br />

träge sowie Beitragserhöhungen und Zuzahlungen,<br />

soweit sie mindestens zehn Jahre vor dem<br />

Ablauftermin liegen.<br />

Bestandsgruppe FV: Gewinnverband K6.1 und<br />

Gewinnverband K6.2<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung<br />

erhält die einzelne Versicherung erstmalig<br />

zu Beginn der ersten Beitragszahlungsperiode<br />

und letztmalig zu Beginn der letzten Periode der<br />

Beitragszahlungsdauer einen Grundüberschuss<br />

in Prozent des überschussberechtigten Beitrags.<br />

Der überschussberechtigte Beitrag ist der Beitrag<br />

zur Absicherung der versicherten Todesfallleistungen<br />

und gegebenenfalls mitversicherter<br />

Unfall-Zusatzleistungen ohne Berücksichtigung<br />

eines weiteren Sparvorgangs. Nach einer planmäßigen<br />

Erhöhung der Beiträge und Versicherungsleistungen<br />

ohne erneute Gesundheitsprüfung<br />

bzw. nach sonstiger Änderung des Vertrags<br />

wird der Beitrag zur Absicherung der versicherten<br />

Todesfallleistungen und gegebenenfalls mit-<br />

Anhang | 97<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

versicherter Unfall-Zusatzleistungen für die<br />

Restlaufzeit des Vertrags nach anerkannten versicherungsmathematischen<br />

Grundsätzen neu<br />

berechnet, wobei ein erreichtes Guthaben aus<br />

Spar-/Fondsanteilen der Versicherung als Kapitalleistung<br />

im Erlebensfall zum vereinbarten<br />

Ablauftermin erhalten bleibt.<br />

Außerdem erhält die einzelne Versicherung<br />

bei Mitversicherung einer Leistung für den Erlebensfall<br />

erstmalig nach Ablauf einer Wartefrist<br />

von zwei Jahren zum Ende des dritten Versicherungsjahres<br />

(mit Wirksamkeit 1. Januar 2010 gilt<br />

für <strong>Versicherungen</strong> gegen Einmalbeitrag mit Versicherungsdauer<br />

von unter zwölf Jahren eine<br />

Wartefrist von einem Jahr) und letztmalig bei<br />

Ablauf der Versicherung einen Zinsüberschuss<br />

in Prozent des maßgebenden Guthabens. Das<br />

maßgebende Guthaben ist das konventionelle<br />

Deckungskapital der jeweiligen Versicherung<br />

jeweils zu Beginn des abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Weiterhin erhält die einzelne Versicherung<br />

bei Mitversicherung von Leistungen für den Erlebensfall<br />

nach Ablauf einer Wartefrist von zwei<br />

Jahren zum Ende des dritten Versicherungsjahres<br />

und letztmalig bei Ablauf der Versicherung einen<br />

Fondsüberschuss in Prozent des maßgebenden<br />

Guthabens. Das maßgebende Guthaben ist das<br />

Fondsgebundene Deckungskapital der jeweiligen<br />

Versicherung jeweils am Ende des abgelaufenen<br />

Versicherungsjahres.<br />

Ein vorhandenes Ansammlungsguthaben ist<br />

ebenfalls überschussberechtigt. Es wird zum<br />

Ende eines jeden Versicherungsjahres und letztmalig<br />

bei Ablauf der Versicherung ein Ansammlungszins<br />

in Prozent des maßgebenden<br />

Überschussguthabens gewährt. Das maßgebende<br />

Überschussguthaben ist das Ansammlungsguthaben<br />

jeweils zu Beginn des abgelaufenen<br />

Versicherungsjahres.<br />

Die nachfolgend angegebenen Schlussüberschüsse<br />

und die Nachdividende sind nur für<br />

den Deklarationszeitraum festgelegt und können<br />

für spätere Zuteilungstermine neu deklariert<br />

werden. Die Schlussüberschüsse und die<br />

Nachdividende entfallen, wenn noch kein Zinsbzw.<br />

Fondsüberschuss zu gewähren war.<br />

Die im Deklarationszeitraum ablaufenden Verträge<br />

mit Versicherungsdauern ab zwölf Jahren<br />

erhalten einen zinsabhängigen Schlussüberschuss,<br />

der als Differenz zwischen den Werten bei<br />

Hochrechnung des Vertrags mit einem um einen<br />

deklarierten zusätzlichen Zinsüberschuss erhöhten<br />

deklarierten Gesamtzins (Rechnungszins<br />

zzgl. deklarierter Zinsüberschuss) zu den Werten,<br />

die sich bei Hochrechnung mit dem deklarierten<br />

Gesamtzins ergeben, gewährt wird. Die zusätzlichen<br />

Zinsüberschüsse zur Berechnung<br />

des zinsabhängigen Schlussüberschusses werden<br />

zeitraumbezogen festgesetzt. Der zusätzliche<br />

Zinsüberschuss wird zum jeweiligen Zeitpunkt auf<br />

das gleiche maßgebende Guthaben bemessen<br />

wie der Zinsüberschuss.<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender oder abgekürzter<br />

Beitragszahlung wird bei Ablauf der Versicherungsdauer<br />

im Deklarationszeitraum der<br />

summenabhängige Schlussüberschuss in Promille<br />

der Bruttobeitragssumme und in Promille<br />

der garantierten Ablaufleistung bemessen. Dabei<br />

werden alle beitragspflichtig zurückgelegten<br />

vollen Versicherungsjahre berücksichtigt.<br />

Bei vorzeitiger Beendigung der Versicherung<br />

innerhalb des Deklarationszeitraums durch Tod<br />

des Versicherten oder Rückkauf werden anteilige<br />

Schlussüberschüsse fällig. Bei Rückkauf werden<br />

anteilige Schlussüberschüsse erst nach Ablauf<br />

einer Wartezeit von einem Drittel der Versicherungsdauer,<br />

höchstens jedoch von zehn Jahren,<br />

fällig. Als Leistung aus den Schlussüberschüssen<br />

wird bei vorzeitiger Beendigung der Versicherung<br />

ein nach anerkannten versicherungsmathematischen<br />

Grundsätzen bestimmter anteiliger Zeitwert<br />

aus den Schlussüberschüssen gewährt. Dabei<br />

richtet sich der maßgebliche Anteil nach der nach<br />

Ablauf der Wartezeit zurückgelegten Beitragszahlungs-/Versicherungsdauer,<br />

der bereits bezahlten<br />

Bruttobeitragssumme und dem mit den Rechnungsgrundlagen<br />

des zugrunde liegenden Tarifs<br />

berechneten konventionellen Deckungskapital.<br />

Bei Erleben des Ablaufs der Versicherung im<br />

Deklarationszeitraum erhalten die einzelnen <strong>Versicherungen</strong><br />

eine Nachdividende in Prozent der<br />

maßgebenden Bruttobeitragssumme. Die maßgebende<br />

Bruttobeitragssumme berücksichtigt alle<br />

anfänglich vereinbarten, gezahlten Bruttobei-


träge sowie Beitragserhöhungen und Zuzahlungen,<br />

soweit sie mindestens zehn Jahre vor dem<br />

Ablauf termin liegen.<br />

Bestandsgruppe KFV, Fondsgebundene Kollektiv-Kapitallebensversicherungen<br />

Bestandsgruppe KFV: Gewinnverband K1 und<br />

Gewinnverband K2<br />

Es gelten die Regelungen des Gewinnverbands K2<br />

der Bestandsgruppe FV.<br />

Bestandsgruppe KFV: Gewinnverband K3.1 und<br />

Gewinnverband K3.2<br />

Es gelten die Regelungen des Gewinnverbands<br />

K6.1 und K6.2 der Bestandsgruppe FV.<br />

Bestandsgruppe FV, Private Fondsgebundene<br />

Rentenversicherungen und Fondsgebundene<br />

Rentenversicherungen nach § 10 Abs. 1 Nr. 2<br />

Buchstabe b EStG<br />

Bestandsgruppe FV: Gewinnverband L1<br />

In der Aufschubzeit<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung<br />

wird erstmalig zu Beginn der ersten Beitragszahlungsperiode<br />

und letztmalig zu Beginn der letzten<br />

Periode (Monat) der vereinbarten Beitragszahlungsdauer<br />

ein Kostenüberschuss in Prozent des<br />

maßgebenden Fondsguthabens zugeteilt. Das<br />

maßgebende Fondsguthaben ist das Anteilguthaben<br />

am Ende der vorhergehenden Periode, bewertet<br />

mit dem Rücknahmepreis zum ersten Börsentag<br />

der laufenden Periode.<br />

Außerdem erhält die einzelne Versicherung pro<br />

Periode, unabhängig von der Beitragszahlungsweise,<br />

einen Risikoüberschuss in Prozent des zur<br />

Deckung der versicherten Todesfall- und Unfallrisiken<br />

maßgebenden Risikobeitrags.<br />

Weiterhin erhält die einzelne Versicherung in<br />

Abhängigkeit von den gewählten Fonds jeweils<br />

zum Ausschüttungs- bzw. Thesaurierungstermin<br />

des entsprechenden Fonds einen Fondsüberschuss<br />

in Promille des jeweiligen Fondsvermögens.<br />

Im Rentenbezug<br />

Zum Rentenbeginn wechseln die <strong>Versicherungen</strong><br />

in die Bestandsgruppe RE in den Gewinnverband<br />

der für den Neuzugang geöffneten Standard-Rentenversicherungen.<br />

Bestandsgruppe FV: Gewinnverband L2.1,<br />

Gewinnverband L2.2, Gewinnverband L3.1,<br />

Gewinnverband L3.2, Gewinnverband L4.1,<br />

Gewinnverband L4.2, Gewinnverband L6.1,<br />

Gewinnverband L6.2<br />

In der Aufschubzeit<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung<br />

erhält die einzelne Versicherung erstmalig zu<br />

Beginn der ersten Beitragszahlungsperiode und<br />

letztmalig zu Beginn der letzten Periode der Beitragszahlungsdauer<br />

einen Grundüberschuss (nur<br />

bei den Gewinnverbänden L6.1, L6.2, L7.1, L7.2,<br />

L9.1, L9.2, L10.1 und L10.2 der Bestandsgruppe FV<br />

und den Gewinnverbänden L3.1, L3.2, L4.1 und<br />

L4.2 der Bestandsgruppe KFV) in Prozent des<br />

überschussberechtigten Beitrags. Der überschuss-<br />

berechtigte Beitrag ist der vereinbarte Bruttobeitrag<br />

des entsprechenden Versicherungsjahres.<br />

Die einzelne Versicherung mit dem Überschusssystem<br />

Ansammlung, BonusAnsammlung,<br />

Fondsanlage, BonusFondsanlage oder Vollständige<br />

Beitragsverrechnung erhält nach Ablauf einer<br />

Wartefrist von zwei Jahren zum Ende des dritten<br />

Versicherungsjahres (Gewinnverbände L9.1, L9.2,<br />

L10.1 und L10.2 der Bestandsgruppe FV sowie<br />

Gewinnverbände L4.1 und L4.2 der Bestandsgruppe<br />

KFV: mit Wirksamkeit 1. Januar 2010 gilt für <strong>Versicherungen</strong><br />

gegen Einmalbeitrag mit Aufschubzeiten<br />

von unter zwölf Jahren eine Wartefrist<br />

von einem Jahr) und letztmalig bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

einen Zinsüberschuss in Prozent des<br />

maßgebenden Guthabens. Das maßgebende Guthaben<br />

ist das konventionelle Deckungskapital<br />

der jeweiligen Versicherung jeweils zu Beginn des<br />

abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Weiterhin erhält die einzelne Versicherung<br />

nach Ablauf einer Wartefrist von zwei Jahren<br />

zum Ende des dritten Versicherungsjahres und<br />

letztmalig bei Ablauf der Versicherung einen<br />

Fondsüberschuss in Prozent des maßgebenden<br />

Guthabens. Das maßgebende Guthaben ist das<br />

Fondsgebundene Deckungskapital der jeweiligen<br />

Versicherung jeweils am Ende des abgelaufenen<br />

Versicherungsjahres.<br />

Ein vorhandenes Ansammlungs- bzw. Bonus-<br />

Ansammlungsguthaben ist ebenfalls überschuss<br />

berechtigt. Es wird zum Ende eines jeden<br />

Versicherungsjahres und letztmalig bei Ablauf<br />

der Aufschubzeit ein Ansammlungszins in Pro-<br />

Anhang | 99<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

zent des maßgebenden Überschussguthabens<br />

gewährt. Das maßgebende Überschussguthaben<br />

ist das Ansammlungs- bzw. BonusAnsammlungsguthaben<br />

jeweils zu Beginn des abgelaufenen<br />

Versicherungsjahres.<br />

Die nachfolgend angegebenen Schlussüberschüsse<br />

und die Nachdividende sind nur für<br />

den Deklarationszeitraum festgelegt und können<br />

für spätere Zuteilungstermine neu deklariert<br />

werden.<br />

Verträge, die im Deklarationszeitraum ihre<br />

Aufschubzeit beenden, erhalten – sofern die Aufschubzeit<br />

mindestens zwölf Jahre beträgt oder<br />

das Recht auf Kapitalabfindung ab Versicherungsbeginn<br />

ausgeschlossen wurde – einen zinsabhän-<br />

gigen Schlussüberschuss, der als Differenz zwi-<br />

schen den Werten bei Hochrechnung des Vertrags<br />

mit einem um einen deklarierten zusätzlichen<br />

Zinsüberschuss erhöhten deklarierten Gesamtzins<br />

(Rechnungszins zzgl. deklarierter Zinsüberschuss)<br />

zu den Werten, die sich bei Hochrechnung<br />

mit dem deklarierten Gesamtzins ergeben,<br />

gewährt wird. Die zusätzlichen Zinsüberschüsse<br />

zur Berechnung des zinsabhängigen Schlussüberschusses<br />

werden zeitraumbezogen festgesetzt.<br />

Der zusätzliche Zinsüberschuss wird zum jeweiligen<br />

Zeitpunkt auf das gleiche maßgebende Guthaben<br />

bemessen wie der Zinsüberschuss.<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender oder abgekürzter<br />

Beitragszahlung wird bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

im Deklarationszeitraum der summen-<br />

abhängige Schlussüberschuss in Promille der<br />

Bruttobeitragssumme und in Promille des garantierten<br />

Verrentungskapitals bemessen. Dabei<br />

werden alle beitragspflichtig zurückgelegten vollen<br />

Versicherungsjahre berücksichtigt.<br />

Bei vorzeitiger Beendigung der Versicherung<br />

innerhalb des Deklarationszeitraums durch Tod<br />

des Versicherten oder Rückkauf/Kapitalübertragung<br />

werden anteilige Schlussüberschüsse fällig.<br />

Bei Rückkauf/Kapitalübertragung werden anteilige<br />

Schlussüberschüsse erst nach Ablauf einer<br />

Wartezeit von einem Drittel der Aufschubzeit,<br />

höchstens jedoch von zehn Jahren, fällig. Als Leistung<br />

aus den Schlussüberschüssen wird bei vorzeitiger<br />

Beendigung der Versicherung ein nach<br />

anerkannten versicherungsmathematischen<br />

Grundsätzen bestimmter anteiliger Zeitwert aus<br />

den Schlussüberschüssen gewährt. Dabei richtet<br />

sich der maßgebliche Anteil nach der nach Ablauf<br />

der Wartezeit zurückgelegten Beitragszahlungsdauer/Aufschubzeit,<br />

dem mit den Rechnungsgrundlagen<br />

des zugrunde liegenden Tarifs berechneten<br />

konventionellen Deckungskapital und der<br />

bereits bezahlten Bruttobeitragssumme.<br />

Außerdem erhalten Verträge der Gewinnverbände<br />

L2.1 und L2.2 mit eingeschlossener Sparoption<br />

und nicht genutztem Optionsrahmen (= Differenz<br />

zwischen Regelbeitrag und Zahlbeitrag)<br />

ab 1. Dezember 2010 einen zusätzlichen Schluss-<br />

überschuss in der Form, dass die am 30. Septem-<br />

ber 2009 noch nicht getilgten Abschlusskosten<br />

(= maßgebende Abschlusskosten), die auf den<br />

Optionsrahmen entfallen, ab 1. Oktober 2009 mit<br />

einem Schlussüberschusszins bis zum Rentenbeginn<br />

verzinst werden. Bei Tod des Versicherten<br />

oder Rückkauf wird jeweils der aktuelle Aufzinsungsstand<br />

der maßgebenden Abschlusskosten<br />

erbracht.<br />

Bei Erleben des Ablaufs der Aufschubzeit im<br />

Deklarationszeitraum erhält die einzelne Versicherung<br />

eine Nachdividende in Prozent der<br />

maßgebenden Bruttobeitragssumme. Die maßgebende<br />

Bruttobeitragssumme berücksichtigt<br />

alle anfänglich vereinbarten, gezahlten Bruttobeiträge<br />

sowie Beitragserhöhungen und Zuzahlungen,<br />

soweit sie mindestens zehn Jahre vor<br />

dem Ende der Aufschubzeit liegen.<br />

Im Rentenbezug<br />

Während des Rentenbezugs erhalten die einzelnen<br />

<strong>Versicherungen</strong> je nach vereinbartem Überschusssystem:<br />

Û Bonusrente<br />

Die einzelne Versicherung erhält zu Beginn<br />

eines jeden Versicherungsjahres einen Zinsüberschuss<br />

in Prozent des maßgebenden<br />

Guthabens. Das maßgebende Guthaben ist<br />

das Deckungskapital der jeweiligen Versicherung<br />

jeweils zu Beginn des Versicherungsjahres.<br />

Außerdem erhält die einzelne Versicherung<br />

zu Beginn eines jeden Versicherungsjahres<br />

einen Rentenüberschuss (entfällt bei<br />

den Gewinnverbänden L2.1 und L2.2 der<br />

Bestandsgruppe FV sowie bei den Gewinnverbänden<br />

L1.1 und L1.2 der Bestandsgruppe<br />

KFV) in Prozent des maßgebenden Gutha-


ens. Das maßgebende Guthaben ist das<br />

Deckungskapital der jeweiligen Versicherung<br />

jeweils zu Beginn des Versicherungsjahres.<br />

Die jährlichen Überschüsse werden unmittelbar<br />

für zusätzliche beitragsfreie Rentenleistungen<br />

verwendet, die danach ebenfalls<br />

überschussberechtigt sind.<br />

Û Steigende Gewinnrente<br />

Erhöhung der Rentenzahlungen (ohne Hinterbliebenenrente)<br />

in Form einer zusätzlichen<br />

beitragsfreien Altersrente (Gewinnrente) in<br />

Prozent des zum Rentenbeginn vorhandenen<br />

Deckungskapitals. Die Gewinnrente erhöht<br />

sich jährlich zum Termin des vereinbarten<br />

Beginns der Rentenzahlungen um den deklarierten<br />

Steigerungssatz; sie wird zusammen<br />

mit den vereinbarten Altersrentenleistungen<br />

ausgezahlt.<br />

Die Höhe der gesamten Gewinnrente (inkl.<br />

der jährlichen Steigerungen) bestimmt sich<br />

aus der zukünftigen Überschussentwicklung<br />

und ist nur für das im Deklarationszeitraum<br />

beginnende Versicherungsjahr<br />

garantiert.<br />

Û Ansammlung/Kombi-Rente (entfällt bei den<br />

Gewinnverbänden L4.1, L4.2, L7.1 und L7.2 der<br />

Bestandsgruppe FV)<br />

Die einzelne Versicherung erhält zu Beginn<br />

eines jeden Versicherungsjahres einen Zinsüberschuss<br />

in Prozent des maßgebenden<br />

Guthabens. Das maßgebende Guthaben ist das<br />

Deckungskapital der jeweiligen Versicherung<br />

jeweils zu Beginn des Versicherungsjahres.<br />

Außerdem erhält die einzelne Versicherung<br />

zum Ende eines jeden Versicherungsjahres<br />

einen Rentenüberschuss in Prozent des<br />

aufgrund der rechnungsmäßigen Kalkulations-<br />

grundlagen zu vererbenden Betrags (Deckungskapital<br />

zum Ende des Versicherungsjahres<br />

multipliziert mit der rechnungsmäßigen<br />

Sterbewahrscheinlichkeit entsprechend dem<br />

Geschlecht und dem erreichten Alter).<br />

Die jährlichen Überschussanteile werden<br />

entweder verzinslich angesammelt (Ansammlung)<br />

oder zur Erhöhung der Rentenleistungen<br />

(Kombi-Rente) verwendet; wobei nicht zur<br />

Erhöhung der Rentenleistungen verwendete<br />

Beträge verzinslich angesammelt werden. Ein<br />

vorhandenes Ansammlungsguthaben wird<br />

im Todesfall mit gegebenenfalls fällig werdenden<br />

Schlussüberschüssen ausgezahlt.<br />

Auf das Ansammlungsguthaben, das zu<br />

Beginn des Versicherungsjahres vorhanden<br />

war, wird ein Ansammlungszins vergütet;<br />

dieser wird am Ende des Versicherungsjahres<br />

fällig.<br />

Bei Tod des Versicherten im Deklarationszeitraum<br />

wird ein zinsabhängiger Schluss-<br />

überschuss als Differenz zwischen den Werten<br />

bei Hochrechnung des Vertrags mit einem<br />

um einen deklarierten zusätzlichen Zinsüberschuss<br />

erhöhten deklarierten Gesamtzins<br />

(Rechnungszins zzgl. deklarierter Zinsüberschuss)<br />

zu den Werten, die sich bei Hochrechnung<br />

mit dem deklarierten Gesamtzins ergeben,<br />

gewährt. Die Hochrechnung bezieht<br />

sich auf alle Überschusszuteilungstermine vom<br />

Rentenbeginn bis zum Todeszeitpunkt. Die<br />

zusätzlichen Zinsüberschüsse zur Berechnung<br />

des zinsabhängigen Schlussüberschusses<br />

werden zeitraumbezogen festgesetzt. Der zusätzliche<br />

Zinsüberschuss wird zum jeweiligen<br />

Zeitpunkt auf das gleiche maßgebende<br />

Guthaben bemessen wie der Zinsüberschuss.<br />

Bestandsgruppe FV: Gewinnverband L6.3 und<br />

Gewinnverband L6.4<br />

In der Indexphase<br />

In der Indexphase fallen keine Überschüsse an.<br />

In der Fondsphase<br />

Es gelten die gleichen Regelungen wie für den<br />

Gewinnverband L6.1 der Bestandsgruppe FV in<br />

der Aufschubzeit (eingeschränkt auf die möglichen<br />

Überschusssysteme).<br />

Im Rentenbezug<br />

Es gelten die gleichen Regelungen wie für den<br />

Gewinnverband L6.1 der Bestandsgruppe FV im<br />

Rentenbezug (eingeschränkt auf die möglichen<br />

Überschusssysteme).<br />

Anhang | 101<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Bestandsgruppe FV: Gewinnverband L7.1,<br />

Gewinnverband L7.2, Gewinnverband L9.1,<br />

Gewinnverband L9.2, Gewinnverband L10.1 und<br />

Gewinnverband L10.2<br />

Es gelten die Regelungen des Gewinnverbands<br />

L6.1 der Bestandsgruppe FV.<br />

Bestandsgruppe FV, Fondsgebundene Rentenversicherungen<br />

nach AltZertG<br />

Bestandsgruppe FV: Gewinnverband L5.1,<br />

Gewinnverband L5.2, Gewinnverband L8.1,<br />

Gewinnverband L8.2, Gewinnverband L11.1 und<br />

Gewinnverband L11.2<br />

In der Aufschubzeit<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung<br />

erhält die einzelne Versicherung erstmalig<br />

zu Beginn der ersten Beitragszahlungsperiode<br />

und letztmalig zu Beginn der letzten Periode der<br />

Beitragszahlungsdauer einen Grundüberschuss<br />

in Prozent des überschussberechtigten Beitrags.<br />

Der überschussberechtigte Beitrag ist der vereinbarte<br />

Bruttobeitrag des entsprechenden Versicherungsjahres.<br />

Die einzelne Versicherung mit dem Überschusssystem<br />

Ansammlung oder Fondsanlage<br />

erhält vor Beginn der Rentenzahlung nach Ablauf<br />

einer Wartefrist von zwei Jahren zum Ende des<br />

dritten Versicherungsjahres und letztmalig bei<br />

Ablauf der Aufschubzeit einen Zinsüberschuss<br />

in Prozent des maßgebenden Guthabens. Das maß-<br />

gebende Guthaben ist das konventionelle Deckungskapital<br />

der jeweiligen Versicherung jeweils<br />

zu Beginn des abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Weiterhin erhält die einzelne Versicherung<br />

nach Ablauf einer Wartefrist von zwei Jahren<br />

zum Ende des dritten Versicherungsjahres und<br />

letztmalig bei Ablauf der Versicherung einen<br />

Fondsüberschuss in Prozent des maßgebenden<br />

Guthabens. Das maßgebende Guthaben ist das<br />

Fondsgebundene Deckungskapital der jeweiligen<br />

Versicherung jeweils am Ende des abgelaufenen<br />

Versicherungsjahres.<br />

Ein vorhandenes Ansammlungsguthaben ist<br />

ebenfalls überschussberechtigt. Es wird zum<br />

Ende eines jeden Versicherungsjahres und letztmalig<br />

bei Ablauf der Aufschubzeit ein Ansamm-<br />

lungszins in Prozent des maßgebenden Über-<br />

schussguthabens gewährt. Das maßgebende<br />

Überschussguthaben ist das Ansammlungsguthaben<br />

jeweils zu Beginn des abgelaufenen<br />

Versicherungsjahres.<br />

Die nachfolgend angegebenen Schlussüberschüsse<br />

und die Nachdividende sind nur für<br />

den Deklarationszeitraum festgelegt und können<br />

für spätere Zuteilungstermine neu deklariert<br />

werden.<br />

Verträge, die im Deklarationszeitraum ihre<br />

Aufschubzeit beenden, erhalten einen zinsabhängigen<br />

Schlussüberschuss, der als Differenz<br />

zwischen den Werten bei Hochrechnung des<br />

Vertrags mit einem um einen deklarierten zusätzlichen<br />

Zinsüberschuss erhöhten deklarierten<br />

Gesamtzins (Rechnungszins zzgl. deklarierter<br />

Zinsüberschuss) zu den Werten, die sich bei<br />

Hoch rechnung mit dem deklarierten Gesamtzins<br />

ergeben, gewährt wird. Die zusätzlichen Zinsüberschüsse<br />

zur Berechnung des zinsabhängigen<br />

Schlussüberschusses werden zeitraumbezogen<br />

festgesetzt. Der zusätzliche Zinsüberschuss wird<br />

zum jeweiligen Zeitpunkt auf das gleiche maßgebende<br />

Guthaben bemessen wie der Zinsüberschuss.<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> mit laufender oder abgekürzter<br />

Beitragszahlung wird bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

im Deklarationszeitraum der summenabhängige<br />

Schlussüberschuss in Promille<br />

der Bruttobeitragssumme und in Promille<br />

des garantierten Verrentungskapitals bemessen.<br />

Dabei werden alle beitragspflichtig zurückgelegten<br />

vollen Versicherungsjahre berücksichtigt.<br />

Bei vorzeitiger Beendigung der Versicherung<br />

innerhalb des Deklarationszeitraums durch Tod<br />

des Versicherten oder Kapitalübertragung auf<br />

einen anderen Altersvorsorgevertrag werden keine<br />

Schlussüberschüsse fällig.<br />

Bei Erleben des Ablaufs der Aufschubzeit im<br />

Deklarationszeitraum erhält die einzelne Versicherung<br />

eine Nachdividende in Prozent der maß-<br />

gebenden Bruttobeitragssumme. Die maßgebende<br />

Bruttobeitragssumme berücksichtigt alle<br />

anfänglich vereinbarten, gezahlten Bruttobeiträge<br />

sowie Beitragserhöhungen, Zuzahlungen<br />

und Zulagen, soweit sie mindestens zehn Jahre<br />

vor dem Ende der Aufschubzeit liegen.


Im Rentenbezug<br />

Während des Rentenbezugs erhalten die einzelnen<br />

<strong>Versicherungen</strong> je nach vereinbartem Überschusssystem:<br />

Û Bonusrente<br />

Die einzelne Versicherung erhält zu Beginn<br />

eines jeden Versicherungsjahres einen Zinsüberschuss<br />

in Prozent des maßgebenden<br />

Guthabens. Das maßgebende Guthaben ist<br />

das Deckungskapital der jeweiligen Versicherung<br />

jeweils zu Beginn des Versicherungsjahres.<br />

Außerdem erhält die einzelne Versicherung<br />

zu Beginn eines jeden Versicherungsjahres<br />

einen Rentenüberschuss in Prozent des<br />

maßgebenden Guthabens. Das maßgebende<br />

Guthaben ist das Deckungskapital der jeweiligen<br />

Versicherung jeweils zu Beginn des Versicherungsjahres.<br />

Die jährlichen Überschüsse werden unmittelbar<br />

für zusätzliche beitragsfreie Rentenleistungen<br />

verwendet, die danach ebenfalls überschussberechtigt<br />

sind.<br />

Û Steigende Gewinnrente<br />

Erhöhung der Rentenzahlungen (ohne Hinterbliebenenrente)<br />

in Form einer zusätzlichen<br />

beitragsfreien Altersrente (Gewinnrente) in<br />

Prozent des zum Rentenbeginn vorhandenen<br />

Deckungskapitals. Die Gewinnrente erhöht<br />

sich jährlich zum Termin des vereinbarten<br />

Beginns der Rentenzahlungen um den deklarierten<br />

Steigerungssatz; sie wird zusammen<br />

mit den vereinbarten Altersrentenleistungen<br />

ausgezahlt.<br />

Die Höhe der gesamten Gewinnrente<br />

(inkl. der jährlichen Steigerungen) bestimmt<br />

sich aus der zukünftigen Überschussent-<br />

wicklung und ist nur für das im Deklarations-<br />

zeitraum beginnende Versicherungsjahr<br />

garantiert.<br />

Bestandsgruppe KFV, Fondsgebundene Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Bestandsgruppe KFV: Gewinnverband L1.1 und<br />

Gewinnverband L1.2<br />

Es gelten die Regelungen des Gewinnverbands<br />

L2.1 der Bestandsgruppe FV.<br />

Bestandsgruppe KFV: Gewinnverband L2.1 und<br />

Gewinnverband L2.2<br />

Es gelten die Regelungen des Gewinnverbands<br />

L3.1 der Bestandsgruppe FV.<br />

Bestandsgruppe KFV: Gewinnverband L3.1,<br />

Gewinnverband L3.2, Gewinnverband L4.1 und<br />

Gewinnverband L4.2<br />

Es gelten die Regelungen des Gewinnverbands<br />

L6.1 der Bestandsgruppe FV.<br />

7. BERUFSUNFÄHIGKEITS-ZUSATZVERSICHERUNGEN<br />

Bestandsgruppe Berufsunfähigkeitsversicherungen<br />

Bestandsgruppe Berufsunfähigkeitsversicherungen:<br />

Gewinnverband 1<br />

In der Anwartschaftszeit<br />

Die einzelne Versicherung erhält erstmalig zu<br />

Beginn des ersten Versicherungsjahres und letztmalig<br />

zu Beginn des letzten Versicherungsjahres<br />

einen Grundüberschuss in Prozent des überschussberechtigten<br />

Beitrags. Der überschussbe-<br />

rechtigte Beitrag ist bei beitragspflichtigen Versi-<br />

cherungen der Bruttobeitrag; bei beitragsfreien<br />

<strong>Versicherungen</strong> der Bruttoeinmalbeitrag geteilt<br />

durch die technische Vertragsdauer.<br />

Die einzelne Versicherung mit einmaliger Beitragszahlung<br />

bzw. beitragsfreiem Vertragszustand<br />

erhält erstmalig zum Ende des ersten Versicherungsjahres<br />

und letztmalig bei Ablauf der Versicherung<br />

einen Zinsüberschuss in Prozent des<br />

maßgebenden Guthabens. Das maßgebende Guthaben<br />

ist das mit dem Rechnungszins um ein<br />

halbes Jahr abgezinste arithmetische Mittel der<br />

Deckungskapitale der jeweiligen Versicherung,<br />

jeweils zu Beginn und am Ende des abgelaufenen<br />

Versicherungsjahres.<br />

Die nachfolgend angegebene Schlusszahlung<br />

ist nur für den Deklarationszeitraum festgelegt<br />

und kann für spätere Zuteilungstermine<br />

neu deklariert werden. Die Schlusszahlung entfällt,<br />

wenn noch kein laufender Überschuss<br />

zu gewähren war.<br />

Bei Ablauf, Tod, Rückkauf oder Eintritt der<br />

Berufsunfähigkeit kann eine Schlusszahlung in<br />

Prozent der bezahlten Bruttobeitragssumme<br />

fällig werden. Bei <strong>Versicherungen</strong> mit gegenüber<br />

der Versicherungsdauer verlängerter Leistungsdauer<br />

wird die Schlusszahlung bei Eintritt der<br />

Berufsunfähigkeit in reduzierter Höhe festgesetzt.<br />

Anhang | 103<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Im Rentenbezug<br />

Die einzelne Versicherung erhält jeweils zum Ende<br />

des Versicherungsjahres einen Zinsüberschuss<br />

in Prozent des maßgebenden Guthabens. Das maß-<br />

gebende Guthaben ist das mit dem Rechnungszins<br />

um ein halbes Jahr abgezinste arithmetische<br />

Mittel der Deckungskapitale der jeweiligen Versicherung,<br />

jeweils zu Beginn und am Ende des<br />

abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Die Zinsüberschüsse aus einer versicherten<br />

Barrente werden als Einmalbeitrag für eine beitragsfreie<br />

Zusatzrente (Bonusrente) verwendet;<br />

Zinsüberschüsse aus einer versicherten Beitragsbefreiung<br />

werden verzinslich angesammelt<br />

(Verzinsliche Ansammlung).<br />

Ein vorhandenes Ansammlungsguthaben ist<br />

sowohl im Rentenbezug als auch in der Anwartschaftszeit<br />

überschussberechtigt. Es wird zum<br />

Ende eines jeden Versicherungsjahres und letztmalig<br />

bei Ablauf ein Ansammlungszins in Prozent<br />

des maßgebenden Überschussguthabens<br />

gewährt. Das maßgebende Überschussguthaben<br />

ist das Ansammlungsguthaben jeweils zu<br />

Beginn des abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Bestandsgruppe Berufsunfähigkeitsversicherungen:<br />

Gewinnverband 2 und Gewinnverband 3<br />

In der Anwartschaftszeit<br />

Die einzelne Versicherung erhält erstmalig zu<br />

Beginn der ersten Beitragszahlungsperiode und<br />

letztmalig zu Beginn der letzten Periode der Beitragszahlungsdauer<br />

einen Grundüberschuss in<br />

Prozent des überschussberechtigten Beitrags. Der<br />

überschussberechtigte Beitrag ist bei beitragspflichtigen<br />

<strong>Versicherungen</strong> der Bruttobeitrag; bei<br />

beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> der Bruttoeinmalbeitrag<br />

geteilt durch die technische Vertragsdauer.<br />

Die einzelne Versicherung mit einmaliger Beitragszahlung<br />

bzw. beitragsfreiem Vertragszustand<br />

erhält erstmalig zum Ende des ersten Versicherungsjahres<br />

und letztmalig bei Ablauf der<br />

Versicherung einen Zinsüberschuss in Prozent<br />

des maßgebenden Guthabens. Das maßgebende<br />

Guthaben ist das mit dem Rechnungszins um ein<br />

halbes Jahr abgezinste arithmetische Mittel der<br />

Deckungskapitale der jeweiligen Versicherung,<br />

jeweils zu Beginn und am Ende des abgelaufenen<br />

Versicherungsjahres.<br />

Die nachfolgend angegebene Schlusszahlung ist<br />

nur für den Deklarationszeitraum festgelegt<br />

und kann für spätere Zuteilungstermine neu<br />

deklariert werden. Die Schlusszahlung entfällt,<br />

wenn noch kein laufender Überschuss zu<br />

gewähren war.<br />

Bei Ablauf, Tod, Rückkauf oder Eintritt der<br />

Berufsunfähigkeit kann eine Schlusszahlung in<br />

Prozent der bezahlten Bruttobeitragssumme<br />

fällig werden. Bei <strong>Versicherungen</strong> mit gegenüber<br />

der Versicherungsdauer verlängerter Leistungsdauer<br />

wird die Schlusszahlung bei Eintritt der<br />

Berufsunfähigkeit in reduzierter Höhe festgesetzt.<br />

Im Rentenbezug<br />

Die einzelne Versicherung erhält jeweils zum Ende<br />

des Versicherungsjahres einen Zinsüberschuss<br />

in Prozent des maßgebenden Guthabens. Das maß-<br />

gebende Guthaben ist das mit dem Rechnungszins<br />

um ein halbes Jahr abgezinste arithmetische<br />

Mittel der Deckungskapitale der jeweiligen Versicherung,<br />

jeweils zu Beginn und am Ende des abgelaufenen<br />

Versicherungsjahres.<br />

Die Zinsüberschüsse aus einer versicherten<br />

Barrente werden als Einmalbeitrag für eine beitragsfreie<br />

Zusatzrente (Bonusrente) verwendet;<br />

Zinsüberschüsse aus einer versicherten Beitragsbefreiung<br />

werden verzinslich angesammelt<br />

(Verzinsliche Ansammlung).<br />

Ein vorhandenes Ansammlungsguthaben ist<br />

sowohl im Rentenbezug als auch in der Anwartschaftszeit<br />

überschussberechtigt. Es wird zum<br />

Ende eines jeden Versicherungsjahres und letztmalig<br />

bei Ablauf ein Ansammlungszins in Prozent<br />

des maßgebenden Überschussguthabens<br />

gewährt. Das maßgebende Überschussguthaben<br />

ist das Ansammlungsguthaben jeweils zu Beginn<br />

des abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Bestandsgruppe Berufsunfähigkeitsversicherungen:<br />

Gewinnverband 5.1,<br />

Gewinnverband 5.2, Gewinnverband 5.3, Gewinnverband<br />

5.4 und Gewinnverband 5.5<br />

In der Anwartschaftszeit<br />

Die einzelne Versicherung erhält erstmalig zu<br />

Beginn der ersten Beitragszahlungsperiode und<br />

letztmalig zu Beginn der letzten Periode der<br />

Beitragszahlungsdauer einen Grundüberschuss


in Prozent des überschussberechtigten Beitrags.<br />

Der überschussberechtigte Beitrag ist bei beitragspflichtigen<br />

<strong>Versicherungen</strong> der Bruttobeitrag;<br />

bei beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> der Bruttoeinmalbeitrag<br />

geteilt durch die technische Vertragsdauer.<br />

Die einzelne Versicherung mit einmaliger Beitragszahlung<br />

bzw. beitragsfreiem Vertragszustand<br />

erhält erstmalig zum Ende des ersten Versicherungsjahres<br />

und letztmalig bei Ablauf der Versicherung<br />

einen Zinsüberschuss in Prozent des<br />

maßgebenden Guthabens. Das maßgebende Guthaben<br />

ist das Deckungskapital der jeweiligen<br />

Versicherung jeweils zu Beginn des abgelaufenen<br />

Versicherungsjahres.<br />

Die nachfolgend angegebene Schlusszahlung<br />

ist nur für den Deklarationszeitraum festgelegt<br />

und kann für spätere Zuteilungstermine neu<br />

deklariert werden. Die Schlusszahlung entfällt,<br />

wenn noch kein laufender Überschuss zu<br />

gewähren war.<br />

Bei Ablauf, Tod, Rückkauf oder Eintritt der<br />

Berufsunfähigkeit kann eine Schlusszahlung in<br />

Prozent der bezahlten Bruttobeitragssumme<br />

fällig werden. Bei <strong>Versicherungen</strong> mit gegenüber<br />

der Versicherungsdauer verlängerter Leistungsdauer<br />

wird die Schlusszahlung bei Eintritt der<br />

Berufsunfähigkeit in reduzierter Höhe festgesetzt.<br />

Im Rentenbezug<br />

Die einzelne Versicherung mit Überschusssystem<br />

Bonusrente erhält nach einer Wartezeit von<br />

einem Jahr jeweils zu Beginn des Versicherungsjahres<br />

einen Zinsüberschuss in Prozent des<br />

maßgebenden Guthabens. Das maßgebende Gut-<br />

haben ist das Deckungskapital der jeweiligen<br />

Versicherung jeweils zu Beginn des abgelaufenen<br />

Versicherungsjahres.<br />

Die einzelne Versicherung mit Überschusssystem<br />

Direktdeklaration Rentensteigerung erhält<br />

nach einer Wartezeit von einem Jahr Berufsunfähigkeit<br />

eine direkt deklarierte jährliche Rentensteigerung.<br />

Darüber hinaus wird ein Zinsüberschuss<br />

in Prozent des maßgebenden Guthabens<br />

gewährt. Das maßgebende Guthaben ist das<br />

Deckungskapital für die versicherte Beitragsbefreiung<br />

der jeweiligen Versicherung jeweils zu<br />

Beginn des abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Ein vorhandenes Ansammlungsguthaben ist<br />

sowohl im Rentenbezug als auch in der Anwartschaftszeit<br />

überschussberechtigt. Es wird zum<br />

Ende eines jeden Versicherungsjahres und letztmalig<br />

bei Ablauf ein Ansammlungszins in Prozent<br />

des maßgebenden Überschussguthabens gewährt.<br />

Das maßgebende Überschussguthaben<br />

ist das Ansammlungsguthaben jeweils zu Beginn<br />

des abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Bestandsgruppe Berufsunfähigkeitsversicherungen:<br />

Gewinnverband 6.1, Gewinnverband 6.2,<br />

Gewinnverband 6.3, Gewinnverband 6.4,<br />

Gewinnverband 6.5, Gewinnverband 8.1,<br />

Gewinnverband 8.2, Gewinnverband 8.3,<br />

Gewinnverband 8.4, Gewinnverband 8.5,<br />

Gewinnverband 9.1, Gewinnverband 9.2,<br />

Gewinnverband 9.3, Gewinnverband 9.4 und<br />

Gewinnverband 9.5<br />

In der Anwartschaftszeit<br />

Die einzelne Versicherung erhält erstmalig zu<br />

Beginn der ersten Beitragszahlungsperiode und<br />

letztmalig zu Beginn der letzten Periode der<br />

Beitragszahlungsdauer einen Grundüberschuss<br />

in Prozent des überschussberechtigten Bei trags.<br />

Der überschussberechtigte Beitrag ist bei beitragspflichtigen<br />

<strong>Versicherungen</strong> der Bruttobeitrag;<br />

bei beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> der<br />

Bruttoeinmalbeitrag geteilt durch die technische<br />

Vertragsdauer.<br />

Die einzelne Versicherung mit einmaliger Beitragszahlung<br />

bzw. beitragsfreiem Vertragszustand<br />

erhält erstmalig zum Ende des ersten Versicherungsjahres<br />

und letztmalig bei Ablauf der<br />

Versicherung einen Zinsüberschuss in Prozent<br />

des maßgebenden Guthabens. Das maßgebende<br />

Guthaben ist das Deckungskapital der jeweiligen<br />

Versicherung jeweils zu Beginn des abgelaufenen<br />

Versicherungsjahres.<br />

Im Rentenbezug<br />

Die einzelne Versicherung mit Überschusssystem<br />

Bonusrente erhält nach einer Wartezeit von<br />

einem Jahr jeweils zu Beginn des Versicherungsjahres<br />

einen Zinsüberschuss in Prozent des maßgebenden<br />

Guthabens. Das maßgebende Guthaben<br />

ist das Deckungskapital der jeweiligen<br />

Versicherung jeweils zu Beginn des abgelaufenen<br />

Versicherungsjahres.<br />

Anhang | 105<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Die einzelne Versicherung mit Überschusssystem<br />

Direktdeklaration Rentensteigerung erhält<br />

nach einer Wartezeit von einem Jahr Berufsunfähigkeit<br />

eine direkt deklarierte jährliche Renten-<br />

steigerung. Darüber hinaus wird ein Zinsüberschuss<br />

in Prozent des maßgebenden Guthabens<br />

gewährt. Das maßgebende Guthaben ist das<br />

Deckungskapital für die versicherte Beitragsbefreiung<br />

der jeweiligen Versicherung jeweils zu<br />

Beginn des abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Ein vorhandenes Ansammlungsguthaben ist<br />

sowohl im Rentenbezug als auch in der Anwartschaftszeit<br />

überschussberechtigt. Es wird zum Ende<br />

eines jeden Versicherungsjahres und letztmalig<br />

bei Ablauf ein Ansammlungszins in Prozent des<br />

maßgebenden Überschussguthabens gewährt.<br />

Das maßgebende Überschussguthaben ist das Ansammlungsguthaben<br />

jeweils zu Beginn des<br />

abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Bestandsgruppe KBUZ<br />

Bestandsgruppe KBUZ: Gewinnverband 1.1,<br />

Gewinnverband 1.2, Gewinnverband 1.3,<br />

Gewinnverband 1.4 und Gewinnverband 1.5<br />

Es gelten die Regelungen des Gewinnverbands 5.1<br />

der Bestandsgruppe Berufsunfähigkeitsversicherungen.<br />

Bestandsgruppe KBUZ: Gewinnverband 2.1,<br />

Gewinnverband 2.2, Gewinnverband 2.3,<br />

Gewinnverband 2.4, Gewinnverband 2.5,<br />

Gewinnverband 3.1, Gewinnverband 3.2,<br />

Gewinnverband 3.3, Gewinnverband 3.4,<br />

Gewinnverband 3.5, Gewinnverband 4.1,<br />

Gewinnverband 4.2, Gewinnverband 4.3,<br />

Gewinnverband 4.4 und Gewinnverband 4.5<br />

Es gelten die Regelungen des Gewinnverbands 6.1<br />

der Bestandsgruppe Berufsunfähigkeitsversicherungen.<br />

Abrechnungsverband BUZ<br />

Es gelten die Regelungen des Gewinnverbands 1<br />

der Bestandsgruppe Berufsunfähigkeitsversicherungen.<br />

8. ERWERBSMINDERUNGS-ZUSATZVERSICHE-<br />

RUNGEN ZU EINZELVERSICHERUNGEN NACH<br />

ALTZERTG<br />

Bestandsgruppe Berufsunfähigkeitsversicherungen,<br />

Erwerbsminderungs-Zusatzversicherungen<br />

Bestandsgruppe Berufsunfähigkeitsversicherungen,<br />

Erwerbsminderungs-Zusatzversicherungen:<br />

Gewinnverband 1, Gewinnverband 2 und Gewinnverband<br />

3<br />

In der Anwartschaftszeit<br />

Die einzelne Versicherung erhält erstmalig zu<br />

Beginn des ersten Versicherungsjahres und letztmalig<br />

zu Beginn des letzten Versicherungsjahres<br />

einen Grundüberschuss in Prozent des überschussberechtigten<br />

Beitrags. Der überschussberechtigte<br />

Beitrag ist bei beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong><br />

der Bruttobeitrag; bei beitragsfreien<br />

<strong>Versicherungen</strong> der Bruttoeinmalbeitrag geteilt<br />

durch die technische Vertragsdauer.<br />

Die einzelne Versicherung mit beitragsfreiem<br />

Vertragszustand erhält erstmalig zum Ende des<br />

ersten Versicherungsjahres und letztmalig bei<br />

Ablauf der Versicherung einen Zinsüberschuss in<br />

Prozent des maßgebenden Guthabens. Das maß-<br />

gebende Guthaben ist das Deckungskapital der<br />

jeweiligen Versicherung am Ende des abgelaufenen<br />

Versicherungsjahres.<br />

Die nachfolgend angegebene Schlusszahlung<br />

ist nur für den Deklarationszeitraum festgelegt<br />

und kann für spätere Zuteilungstermine<br />

neu deklariert werden. Die Schlusszahlung<br />

entfällt, wenn noch kein laufender Überschuss<br />

zu gewähren war.<br />

Bei Ablauf oder Eintritt der Erwerbsminderung<br />

kann eine Schlusszahlung in Prozent der bezahlten<br />

Bruttobeitragssumme fällig werden. Bei<br />

<strong>Versicherungen</strong> mit gegenüber der Versicherungsdauer<br />

verlängerter Leistungsdauer wird die<br />

Schlusszahlung bei Eintritt der Berufsunfähigkeit<br />

in reduzierter Höhe festgesetzt.<br />

Im Rentenbezug<br />

Die einzelne Versicherung erhält jeweils zum Ende<br />

des Versicherungsjahres einen Zinsüberschuss<br />

in Prozent des maßgebenden Guthabens. Das maß-<br />

gebende Guthaben ist das Deckungskapital der<br />

jeweiligen Versicherung am Ende des abgelaufenen<br />

Versicherungsjahres.


Die Zinsüberschüsse aus einer versicherten Barrente<br />

werden als Einmalbeitrag für eine beitragsfreie<br />

Zusatzrente (Bonusrente) verwendet;<br />

Zinsüberschüsse aus einer versicherten Beitragsbefreiung<br />

werden verzinslich angesammelt<br />

(Verzinsliche Ansammlung) oder entsprechend<br />

der zugrunde liegenden Versicherung zur Fondsanlage<br />

verwendet.<br />

Ein vorhandenes Ansammlungsguthaben ist<br />

sowohl im Rentenbezug als auch in der Anwartschaftszeit<br />

überschussberechtigt. Es wird zum Ende<br />

eines jeden Versicherungsjahres und letztmalig<br />

bei Ablauf ein Ansammlungszins in Prozent des<br />

maßgebenden Überschussguthabens gewährt.<br />

Das maßgebende Überschussguthaben ist das Ansammlungsguthaben<br />

jeweils zu Beginn des<br />

abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Bestandsgruppe Berufsunfähigkeitsversicherungen,<br />

Erwerbsminderungs-Zusatzversicherungen:<br />

Gewinnverband 5 und Gewinnverband 6<br />

In der Anwartschaftszeit<br />

Die einzelne Versicherung erhält erstmalig zu<br />

Beginn der ersten Beitragszahlungsperiode und<br />

letztmalig zu Beginn der letzten Periode der<br />

Beitragszahlungsdauer einen Grundüberschuss<br />

in Prozent des überschussberechtigten Beitrags.<br />

Der überschussberechtigte Beitrag ist bei beitragspflichtigen<br />

<strong>Versicherungen</strong> der Bruttobeitrag;<br />

bei beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> der Bruttoeinmalbeitrag<br />

geteilt durch die technische<br />

Vertragsdauer.<br />

Die einzelne Versicherung mit einmaliger Beitragszahlung<br />

bzw. beitragsfreiem Vertragszustand<br />

erhält erstmalig zum Ende des ersten Versicherungsjahres<br />

und letztmalig bei Ablauf der<br />

Versicherung einen Zinsüberschuss in Prozent des<br />

maßgebenden Guthabens. Das maßgebende<br />

Guthaben ist das Deckungskapital der jeweiligen<br />

Versicherung jeweils zu Beginn des abgelaufenen<br />

Versicherungsjahres.<br />

Die nachfolgend angegebene Schlusszahlung<br />

ist nur für den Deklarationszeitraum festgelegt<br />

und kann für spätere Zuteilungstermine neu<br />

deklariert werden. Die Schlusszahlung entfällt,<br />

wenn noch kein laufender Überschuss zu gewähren<br />

war.<br />

Bei Ablauf oder Eintritt der Erwerbsminderung<br />

kann eine Schlusszahlung in Prozent der bezahlten<br />

Bruttobeitragssumme fällig werden. Bei<br />

<strong>Versicherungen</strong> mit gegenüber der Versicherungsdauer<br />

verlängerter Leistungsdauer wird die<br />

Schlusszahlung bei Eintritt der Berufsunfähigkeit<br />

in reduzierter Höhe festgesetzt.<br />

Im Rentenbezug<br />

Die einzelne Versicherung erhält nach einer Wartezeit<br />

von einem Jahr Erwerbsminderung eine<br />

direkt deklarierte jährliche Rentensteigerung.<br />

Außerdem erhält die einzelne Versicherung<br />

nach einer Wartezeit von einem Jahr Erwerbsminderung<br />

jeweils zu Beginn des Versicherungsjahres<br />

einen Zinsüberschuss in Prozent des<br />

maßgebenden Guthabens. Das maßgebende Gut-<br />

haben ist das Deckungskapital für die versicherte<br />

Beitragsbefreiung der jeweiligen Versicherung<br />

jeweils zu Beginn des abgelaufenen<br />

Versicherungsjahres.<br />

Ein vorhandenes Ansammlungsguthaben ist<br />

sowohl im Rentenbezug als auch in der Anwartschaftszeit<br />

überschussberechtigt. Es wird zum<br />

Ende eines jeden Versicherungsjahres und letztmalig<br />

bei Ablauf ein Ansammlungszins in Prozent<br />

des maßgebenden Überschussguthabens<br />

gewährt. Das maßgebende Überschussguthaben<br />

ist das Ansammlungsguthaben jeweils zu Beginn<br />

des abgelaufenen Versicherungsjahres.<br />

Anhang | 107<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

III. ÜBERSCHUSSSÄTZE 2010<br />

1. KAPITALBILDENDE LEBENSVERSICHERUNGEN<br />

Bestandsgruppe KN<br />

Grundüberschuss<br />

Gewinnverband Tarif Beitragszahlungs- Grundüberschuss Bemessungsgröße<br />

dauer<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

1, 2 K1, K2, K3, K12, K13 bis 19 Jahre 2 % (2 %) - Überschussberechtigter Beitrag<br />

20 - 29 Jahre 4 % (4 %) -<br />

ab 30 Jahren 7 % (7 %) -<br />

K4, K14 bis 19 Jahre 1 % (1 %) -<br />

20 - 29 Jahre 3 % (3 %) -<br />

ab 30 Jahren 5 % (5 %) -<br />

K22, K23 bis 19 Jahre 1 % (1 %) -<br />

20 - 29 Jahre 2 % (2 %) -<br />

ab 30 Jahren 3 % (3 %) -<br />

Gewinnverband Überschusssystem Beitragszahlungs- Grundüberschuss Bemessungsgröße<br />

dauer<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

3, 4 Verzinsliche Ansammlung<br />

bis 12 Jahre 55 % (55 %)<br />

Beitragsvorwegabzug<br />

Beitragsverrechnung<br />

1) - Überschussberechtigter Beitrag<br />

13 - 20 Jahre 45 % (45 %) 1)2) -<br />

ab 21 Jahren 35 % (35 %) -<br />

Erlebensfallbonus alle 15 % (15 %) -<br />

5, 6 Ansammlung<br />

Fondsanlage<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

alle 30 % (30 %) - Überschussberechtigter Beitrag<br />

BonusAnsammlung<br />

BonusFondsanlage<br />

alle 10 % (10 %) -<br />

1) Für Eintrittsalter ab 50 Jahre gilt der Satz für Beitragszahlungsdauern ab 21 Jahre.<br />

2) Für Eintrittsalter ab 45 Jahre und Beitragszahlungsdauern ab 15 Jahre gilt der Satz für Beitragszahlungsdauern ab 21 Jahre.<br />

Gewinnverband Überschusssystem Eintrittsalter Grundüberschuss Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

7 alle alle 10 % (10 %) - Überschussberechtigter Beitrag<br />

Gewinnverband Überschusssystem Beitragszahlungs- Grundüberschuss Bemessungsgröße<br />

dauer<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

8 Ansammlung<br />

Fondsanlage<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

alle 30 % (30 %) - Überschussberechtigter Beitrag<br />

BonusAnsammlung<br />

BonusFondsanlage<br />

alle 10 % (10 %) -<br />

Gewinnverband Überschusssystem Eintrittsalter Grundüberschuss Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

9 alle alle 10 % (10 %) - Überschussberechtigter Beitrag<br />

Gewinnverband Überschusssystem Beitragszahlungs- Grundüberschuss Bemessungsgröße<br />

dauer<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

10 Ansammlung<br />

Fondsanlage<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

alle 30 % (30 %) - Überschussberechtigter Beitrag<br />

BonusAnsammlung<br />

BonusFondsanlage<br />

alle 10 % (10 %) -<br />

11.1, 11.2 alle alle 10 % - Überschussberechtigter Beitrag


Zinsüberschuss<br />

Gewinnverband Überschusssystem Versicherungsdauer<br />

Zinsüberschuss Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

1, 2 alle bis 11 Jahre 0 % (0 %) 0 % (0 %) Maßgebendes Guthaben<br />

ab 12 Jahren 0,15 % (0 %) 0,15 % (0 %)<br />

3 alle bis 11 Jahre 0 % (0 %) 0 % (0 %) Maßgebendes Guthaben<br />

ab 12 Jahren 0 % (0 %) 0 % (0 %)<br />

4 alle bis 11 Jahre 0,65 % (0,4 %) 0,65 % (0,4 %) Maßgebendes Guthaben<br />

ab 12 Jahren 0,9 % (0,6 %) 0,9 % (0,6 %)<br />

5, 6 alle bis 11 Jahre 1,25 % (1,0 %) 1,25 % (1,0 %) Maßgebendes Guthaben<br />

ab 12 Jahren 1,5 % (1,2 %) 1,5 % (1,2 %)<br />

7 alle alle 2,0 % (1,7 %) 2,0 % (1,7 %) Maßgebendes Guthaben<br />

8 alle bis 11 Jahre 1,75 % (1,5 %) 1,75 % (1,5 %) Maßgebendes Guthaben<br />

ab 12 Jahren 2,0 % (1,7 %) 2,0 % (1,7 %)<br />

9 alle alle 2,25 % (2,25 %) 2,25 % (2,25 %) Maßgebendes Guthaben<br />

10 alle bis 11 Jahre 2,0 % (2,0 %) 2,0 % (2,0 %) Maßgebendes Guthaben<br />

ab 12 Jahren 2,25 % (2,25 %) 2,25 % (2,25%)<br />

11.1, 11.2 alle bis 11 Jahre 2,0 % 2,0 % Maßgebendes Guthaben<br />

ab 12 Jahren 2,25 % 2,25 %<br />

Zusammen mit dem nachfolgend angegebenen,<br />

zinsabhängigen Schlussüberschuss ergibt sich bei<br />

im Deklarationszeitraum ablaufenden Verträgen<br />

des Gewinnverbands 11.1 mit mindestens zwölf<br />

Jahren Versicherungsdauer für das Jahr 2010 eine<br />

Gesamtverzinsung des maßgebenden Guthabens<br />

von 5,2 % (5,2 %).<br />

Ertragsausgleichskomponente<br />

Gewinnverband Überschusssystem Versicherungsdauer<br />

Aufgrund anderer Bemessungsgrundlagen für<br />

den Zinsüberschuss (z. B. durch unterschiedliche<br />

maßgebende Guthaben, abweichende biometrische<br />

Rechnungsgrundlagen, Auswirkungen der<br />

Kostenstruktur) ergeben sich für die sonstigen<br />

Gewinnverbände ggf. abweichende Gesamtzinsüberschussbeteiligungen<br />

(siehe Tabellen zum<br />

Zinsüberschuss und zinsabhängigen Schlussüberschuss).<br />

Ertragsausgleich Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

1, 2 - - - - -<br />

3, 4 Verzinsliche Ansammlung<br />

Beitragsvorwegabzug<br />

Beitragsverrechnung<br />

alle 1) - -<br />

Erlebensfallbonus alle 0,4 % (0,4 %) - Maßgebendes Guthaben<br />

5 Ansammlung<br />

Fondsanlage<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

alle 1) - -<br />

BonusAnsammlung<br />

BonusFondsanlage<br />

alle 0,35 % (0,35 %) - Maßgebendes Guthaben<br />

6 Ansammlung<br />

Fondsanlage<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

alle 1) - -<br />

BonusAnsammlung<br />

BonusFondsanlage<br />

alle 0,375 % (0,375 %) - Maßgebendes Guthaben<br />

7 - - - - -<br />

8 Ansammlung<br />

Fondsanlage<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

alle 1) - -<br />

BonusAnsammlung<br />

BonusFondsanlage<br />

alle 0,375 % (0,375 %) - Maßgebendes Guthaben<br />

9 - - - - -<br />

Anhang | 109<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Gewinnverband Überschusssystem Versicherungs- Ertragsausgleich Bemessungsgröße<br />

dauer<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

10 Ansammlung<br />

Fondsanlage<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

alle 1) - -<br />

BonusAnsammlung<br />

BonusFondsanlage<br />

alle 0,4 % (0,4 %) - Maßgebendes Guthaben<br />

11.1, 11.2 - - - - -<br />

1) Abzug in Höhe des Verhältnissatzes von Summe der Grundüberschüsse des abgelaufenen Versicherungsjahres zu maximal versicherter Todesfallleistung<br />

des abgelaufenen Versicherungsjahres bemessen auf das maßgebende Guthaben für den Zinsüberschuss<br />

Mindesttodesfallleistung (Todesfallbonus)<br />

Gewinnverband Überschusssystem Versicherungsjahr<br />

Mindesttodesfallleistung Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

1, 2, 3, 4, 5, 6 - - - - -<br />

7 alle 1. 0 % (0 %) 0 % (0 %) Versicherte Todesfallleistung<br />

2. 25 % (25 %) 25 % (25 %) (ab 4. Versicherungsjahr)<br />

3. 50 % (50 %) 50 % (50 %)<br />

ab 4. 100 % (100 %) 100 % (100 %)<br />

8 - - - - -<br />

9 alle 1. 0 % (0 %) 0 % (0 %) Versicherte Todesfallleistung<br />

2. 25 % (25 %) 25 % (25 %) (ab 4. Versicherungsjahr)<br />

3. 50 % (50 %) 50 % (50 %)<br />

ab 4. 100 % (100 %) 100 % (100 %)<br />

10 - - - - -<br />

11.1, 11.2 - - - - -<br />

Der Todesfallbonus ergibt sich aus der Differenz<br />

von Mindesttodesfallleistung und versicherter<br />

Todesfallleistung, solange die Differenz positiv ist.<br />

Zinsabhängiger Schlussüberschuss<br />

Der zinsabhängige Schlussüberschuss für im<br />

Deklarationszeitraum ablaufende Verträge mit<br />

weniger als zwölf Jahren Versicherungsdauer<br />

ermittelt sich aus nachfolgend angegebenen<br />

Sätzen für den zusätzlichen Zinsüberschuss:<br />

Gewinnverband Überschusssystem Zeitraum Zusätzlicher Zinsüberschuss Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

1, 2 alle 04/01 - 12/09 0 % (0 %) 0 % (0 %) Maßgebendes Guthaben<br />

01/10 - 12/10 0 % 0 %<br />

3 alle 04/01 - 12/10 0 % (0 %) 0 % (0 %) Maßgebendes Guthaben<br />

4, 5, 6, 8, 10, 11.1,<br />

11.2<br />

alle 04/01 - 12/09 0 % (0 %) 0 % (0 %) Maßgebendes Guthaben<br />

01/10 - 12/10 0 % 0 %


Der zinsabhängige Schlussüberschuss für im<br />

Deklarationszeitraum ablaufende Verträge mit<br />

mindestens zwölf Jahren Versicherungsdauer<br />

ermittelt sich aus nachfolgend angegebenen Sätzen<br />

für den zusätzlichen Zinsüberschuss:<br />

Gewinnverband Überschusssystem Zeitraum Zusätzlicher Zinsüberschuss Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

1, 2 alle 04/01 - 12/01 0,75 % (0,75 %) 0,75 % (0,75 %) Maßgebendes Guthaben<br />

01/02 - 12/02 1,25 % (1,25 %) 1,25 % (1,25 %)<br />

01/03 - 12/03 0,75 % (0,75 %) 0,75 % (0,75 %)<br />

01/04 - 12/07 0,525 % (0,525 %) 0,525 % (0,525 %)<br />

01/08 - 12/08 0,6 % (0,6 %) 0,6 % (0,6 %)<br />

01/09 - 12/09 0,65 % (0,65 %) 0,65 % (0,65 %)<br />

01/10 - 12/10 0,55 % 0,55 %<br />

3 alle 04/01 - 12/01 0,75 % (0,75 %) 0,75 % (0,75 %) Maßgebendes Guthaben<br />

01/02 - 12/02 1,25 % (1,25 %) 1,25 % (1,25 %)<br />

01/03 - 12/03 0,75 % (0,75 %) 0,75 % (0,75 %)<br />

01/04 - 12/07 0,525 % (0,525 %) 0,525 % (0,525 %)<br />

01/08 - 12/08 0,6 % (0,6 %) 0,6 % (0,6 %)<br />

01/09 - 12/09 0,65 % (0,65 %) 0,65 %<br />

01/10 - 12/10 0 % 0 %<br />

4 alle 04/01 - 12/01 0,75 % (0,75 %) 0,75 % (0,75 %) Maßgebendes Guthaben<br />

01/02 - 12/02 1,25 % (1,25 %) 1,25 % (1,25 %)<br />

01/03 - 12/03 0,75 % (0,75 %) 0,75 % (0,75 %)<br />

01/04 - 12/05 0,775 % (0,775 %) 0,775 % (0,775 %)<br />

01/06 - 12/07 1,275 % (1,275 %) 1,275 % (1,275 %)<br />

01/08 - 12/08 1,05 % (1,05 %) 1,05 % (1,05 %)<br />

01/09 - 12/09 0,8 % (0,8 %) 0,8 % (0,8 %)<br />

01/10 - 12/10 0,55 % 0,55 %<br />

5 alle 01/04 - 12/05 0,775 % (0,775 %) 0,775 % (0,775 %) Maßgebendes Guthaben<br />

01/06 - 12/07 1,275 % (1,275 %) 1,275 % (1,275 %)<br />

01/08 - 12/08 1,05 % (1,05 %) 1,05 % (1,05 %)<br />

01/09 - 12/09 0,8 % (0,8 %) 0,8 % (0,8 %)<br />

01/10 - 12/10 0,55 % 0,55 %<br />

6 alle 01/05 - 12/05 0,8 % (0,8 %) 0,8 % (0,8 %) Maßgebendes Guthaben<br />

01/06 - 12/07 1,3 % (1,3 %) 1,3 % (1,3 %)<br />

01/08 - 12/08 1,05 % (1,05 %) 1,05 % (1,05 %)<br />

01/09 - 12/09 0,8% (0,8 %) 0,8 % (0,8 %)<br />

01/10 - 12/10 0,55 % 0,55 %<br />

7 alle 07/06 - 12/07 1,3 % (1,3 %) 1,3 % (1,3 %) Maßgebendes Guthaben<br />

01/08 - 12/08 1,05 % (1,05 %) 1,05 % (1,05 %)<br />

01/09 - 12/09 1,0 % (1,0 %) 1,0 % (1,0 %)<br />

01/10 - 12/10 0,85 % 0,85 %<br />

8 alle 01/07 - 12/07 1,3 % (1,3 %) 1,3 % (1,3 %) Maßgebendes Guthaben<br />

01/08 - 12/08 1,05 % (1,05 %) 1,05 % (1,05 %)<br />

01/09 - 12/09 0,8 % (0,8 %) 0,8 % (0,8 %)<br />

01/10 - 12/10 0,55 % 0,55 %<br />

9 alle 01/08 - 12/08 0,7 % (0,7 %) 0,7 % (0,7 %) Maßgebendes Guthaben<br />

01/09 - 12/09 0,7 % (0,7 %) 0,7 % (0,7 %)<br />

01/10 - 12/10 0,7 % 0,7 %<br />

10 alle 01/08 - 12/08 0,3 % (0,3 %) 0,3 % (0,3 %) Maßgebendes Guthaben<br />

01/09 - 12/09 0,3 % (0,3 %) 0,3 % (0,3 %)<br />

01/10 - 12/10 0,3 % 0,3 %<br />

11.1, 11.2 alle 07/09 - 12/09 0,7 % (0,7 %) 0,7 % (0,7 %) Maßgebendes Guthaben<br />

01/10 - 12/10 0,7 % 0,7 %<br />

Der zinsabhängige Schlussüberschuss ermittelt<br />

sich aus den zusätzlichen Zinsüberschüssen in<br />

den angegebenen Zeiträumen.<br />

Die angegebenen Sätze für den zinsabhängigen<br />

Schlussüberschuss gelten nur bei Ablauf eines<br />

Vertrags bzw. Fälligkeit eines anteiligen Schlussüberschusses<br />

innerhalb des Deklarationszeitraums.<br />

Anhang | 111<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Summenabhängiger Schlussüberschuss<br />

Gewinnverband Überschusssystem Geschlecht Summenabhängiger Schlussüberschuss Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

1, 2, 3 alle Mann 0 ‰ (0 ‰) - Versicherungssumme<br />

Frau 0 ‰ (0 ‰) -<br />

4 alle Mann 1,35 ‰ (1,65 ‰) - Versicherungssumme<br />

Frau 0,35 ‰ (0,65 ‰) -<br />

5 Ansammlung<br />

Fondsanlage<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

BonusFondsanlage<br />

BonusAnsammlung<br />

6 Ansammlung<br />

Fondsanlage<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

BonusFondsanlage<br />

BonusAnsammlung<br />

Mann 1,25 ‰ (1,5 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,5 ‰ (1,0 ‰) - Garantierte Ablaufleistung<br />

Frau 0,25 ‰ (0,5 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,5 ‰ (1,0 ‰) - Garantierte Ablaufleistung<br />

Mann 1,25 ‰ (1,75 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,5 ‰ (1,0 ‰) - Garantierte Ablaufleistung<br />

Frau 0,25 ‰ (0,75 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,5 ‰ (1,0 ‰) - Garantierte Ablaufleistung<br />

Mann 1,25 ‰ (1,5 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,5 ‰ (0,5 ‰) - Garantierte Ablaufleistung<br />

Frau 0,25 ‰ (0,25 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,5 ‰ (0,5 ‰) - Garantierte Ablaufleistung<br />

Mann 1,5 ‰ (1,75 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,5 ‰ (1,0 ‰) - Garantierte Ablaufleistung<br />

Frau 0,5 ‰ (0,75 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,5 ‰ (1,0 ‰) - Garantierte Ablaufleistung<br />

7 alle Mann 1,1 ‰ (1,4 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

7,0 ‰ (9,75 ‰) - Garantierte Todesfallleistung<br />

Frau 0,35 ‰ (0,65 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

3,0 ‰ (5,75 ‰) - Garantierte Todesfallleistung<br />

8 Ansammlung<br />

Fondsanlage<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

BonusFondsanlage<br />

BonusAnsammlung<br />

Mann 1,1 ‰ (1,4 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,5 ‰ (1,0 ‰) - Garantierte Ablaufleistung<br />

Frau 0,35 ‰ (0,65 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,5 ‰ (1,0 ‰) - Garantierte Ablaufleistung<br />

Mann 1,35 ‰ (1,65 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,5 ‰ (1,0 ‰) - Garantierte Ablaufleistung<br />

Frau 0,6 ‰ (0,9 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,5 ‰ (1,0 ‰) - Garantierte Ablaufleistung<br />

9 alle Mann 0,75 ‰ (0,75 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

4,0 ‰ (4,0 ‰) - Garantierte Todesfallleistung<br />

Frau 0 ‰ (0 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0 ‰ (0 ‰) - Garantierte Todesfallleistung<br />

10 Ansammlung<br />

Fondsanlage<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

BonusFondsanlage<br />

BonusAnsammlung<br />

Mann 0,75 ‰ (0,75 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0 ‰ (0 ‰) - Garantierte Ablaufleistung<br />

Frau 0 ‰ (0 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0 ‰ (0 ‰) - Garantierte Ablaufleistung<br />

Mann 1,0 ‰ (1,0 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0 ‰ (0 ‰) - Garantierte Ablaufleistung<br />

Frau 0,25‰ (0,25 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0 ‰ (0 ‰) - Garantierte Ablaufleistung<br />

11.1, 11.2 alle Mann 0 ‰ (0 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0 ‰ (0 ‰) - Garantierte Ablaufleistung<br />

Frau 0 ‰ (0 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0 ‰ (0 ‰) - Garantierte Ablaufleistung<br />

Der summenabhängige Schlussüberschuss wird<br />

für jedes beitragspflichtig zurückgelegte volle<br />

Versicherungsjahr gewährt.<br />

Die angegebenen Sätze für den summenabhängigen<br />

Schlussüberschuss gelten nur bei<br />

Ablauf eines Vertrags bzw. Fälligkeit eines<br />

an tei ligen Schlussüberschusses innerhalb des<br />

Dekla rationszeitraums.


Zusätzlicher Schlussüberschuss für Verträge mit Sparoption<br />

Gewinnverband Überschusssystem Zeitraum Schlussüberschusszins Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

3, 4, 5 alle 12/10 - 12/10 4,6 % - Maßgebende Abschlusskosten<br />

Der zusätzliche Schlussüberschuss ermittelt sich<br />

aus der Bemessungsgröße und dem Schlussüberschusszins.<br />

Nachdividende<br />

Gewinnverband Geschlecht Versicherungsdauer<br />

Die angegebenen Sätze für den Schlussüberschusszins<br />

sowie die angegebene Bemessungsgröße<br />

gelten nur bei Ablauf eines Vertrags bzw.<br />

Fälligkeit eines anteiligen zusätzlichen Schlussüberschusses<br />

innerhalb des Deklarationszeitraums.<br />

Nachdividende Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

1, 2 - - - - -<br />

3 alle bis 11 Jahre 0 % (0 %) 0 % (0 %) Maßgebende Erlebensfallleistung<br />

12 - 19 Jahre 0 % (0 %) 0 % (0 %)<br />

20 - 29 Jahre 0 % (0 %) zzgl.<br />

0 % (0 %) * (Vers.<br />

Dauer - 20)<br />

0 % (0 %) zzgl.<br />

0 % (0 %) * (Vers.<br />

Dauer - 20)<br />

ab 30 Jahren 0 % (0 %) 0 % (0 %)<br />

4 alle bis 11 Jahre 0 % (0 %) 0 % (0 %) Maßgebende Erlebensfallleistung<br />

12 - 19 Jahre 0,5 % (0,5 %) 0,5 % (0,5 %)<br />

20 - 29 Jahre 0,5 % (0,5 %) zzgl.<br />

0,05 % (0,15 %) *<br />

(Aufschubzeit<br />

- 20)<br />

0,5 % (0,5 %) zzgl.<br />

0,05 % (0,15 %) *<br />

(Aufschubzeit<br />

- 20)<br />

Anhang | 113<br />

ab 30 Jahren 1,0 % (2,0 %) 1,0 % (2,0 %)<br />

5, 6 alle bis 11 Jahre 0 % (0 %) 0 % (0 %) Maßgebende Bruttobeitragssumme<br />

12 - 19 Jahre 0,5 % (0,5 %) 0,5 % (0,5 %)<br />

20 - 24 Jahre 0,5 % (1,0 %) 0,5 % (1,0 %)<br />

25 - 29 Jahre 1,0 % (2,0 %) 1,0 % (2,0 %)<br />

ab 30 Jahren 1,5 % (3,0 %) 1,5 % (3,0 %)<br />

Gewinnverband Geschlecht Eintrittsalter Nachdividende Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

7 Mann bis 40 Jahre 3,75 % (4,5 %) 3,75 % (4,5 %) Maßgebende Bruttobeitragssumme<br />

41 - 55 Jahre 2,5 % (3,0 %) 2,5 % (3,0 %)<br />

56 - 65 Jahre 1,25 % (1,5 %) 1,25 % (1,5 %)<br />

ab 66 Jahren 0 % (0 %) 0 % (0 %)<br />

Frau bis 40 Jahre 0,75 % (2,0 %) 0,75 % (2,0 %) Maßgebende Bruttobeitragssumme<br />

41 - 55 Jahre 0,5 % (1,0 %) 0,5 % (1,0 %)<br />

56 - 65 Jahre 0,25 % (0,5 %) 0,25 % (0,5 %)<br />

ab 66 Jahren 0 % (0 %) 0 % (0 %)<br />

Gewinnverband Geschlecht Versicherungs- Nachdividende Bemessungsgröße<br />

dauer<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

8 alle bis 11 Jahre 0 % (0 %) 0 % (0 %) Maßgebende Bruttobeitragssumme<br />

12 - 19 Jahre 0,5 % (0,5 %) 0,5 % (0,5 %)<br />

20 - 24 Jahre 0,5 % (1,0 %) 0,5 % (1,0 %)<br />

25 - 29 Jahre 1,0 % (2,0 %) 1,0 % (2,0 %)<br />

ab 30 Jahren 1,5 % (3,0 %) 1,5 % (3,0 %)<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Gewinnverband Geschlecht Eintrittsalter Nachdividende Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

9 Mann bis 40 Jahre 3 % (3 %) 3 % (3 %) Maßgebende Bruttobeitragssumme<br />

41 - 55 Jahre 2 % (2 %) 2 % (2 %)<br />

56 - 65 Jahre 1 % (1 %) 1 % (1 %)<br />

ab 66 Jahren 0 % (0 %) 0 % (0 %)<br />

Frau bis 40 Jahre 0 % (0 %) 0 % (0 %) Maßgebende Bruttobeitragssumme<br />

41 - 55 Jahre 0 % (0 %) 0 % (0 %)<br />

56 - 65 Jahre 0 % (0 %) 0 % (0 %)<br />

ab 66 Jahren 0 % (0 %) 0 % (0 %)<br />

Gewinnverband Geschlecht Versicherungs- Nachdividende Bemessungsgröße<br />

dauer<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

10, 11.1, 11.2 alle bis 11 Jahre 0 % (0 %) 0 % (0 %) Maßgebende Bruttobeitragssumme<br />

12 - 19 Jahre 0 % (0 %) 0 % (0 %)<br />

20 - 24 Jahre 0 % (0 %) 0 % (0 %)<br />

25 - 29 Jahre 0 % (0 %) 0 % (0 %)<br />

ab 30 Jahren 0 % (0 %) 0 % (0 %)<br />

Die angegebenen Sätze für die Nachdividende<br />

gelten nur bei Ablauf eines Vertrags innerhalb<br />

des Deklarationszeitraums.<br />

Ansammlungszins<br />

Gewinnverband Überschusssystem Versicherungsdauer<br />

1, 2 Verzinsliche Ansammlung<br />

Beitragsvorwegabzug<br />

Beitragsverrechnung<br />

3 Verzinsliche Ansammlung<br />

Beitragsvorwegabzug<br />

Beitragsverrechnung<br />

4 Verzinsliche Ansammlung<br />

Beitragsvorwegabzug<br />

Beitragsverrechnung<br />

5, 6 Ansammlung<br />

BonusAnsammlung<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

7 Ansammlung<br />

Beitragssofortabzug<br />

8 Ansammlung<br />

BonusAnsammlung<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

9 Ansammlung<br />

Beitragssofortabzug<br />

10 Ansammlung<br />

BonusAnsammlung<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

11.1, 11.2 Ansammlung<br />

Beitragssofortabzug<br />

1) Enthält rechnungsmäßigen Zins von 4,0 %<br />

2) Enthält rechnungsmäßigen Zins von 3,25 %<br />

Ansammlungszins Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

bis 11 Jahre 4,0 % (4,0 %) 1) 4,0 % (4,0 %) 1) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

ab 12 Jahren 4,25 % (4,0 %) 1) 4,25 % (4,0 %) 1)<br />

bis 11 Jahre 4,0 % (4,0 %) 1) 4,0 % (4,0 %) 1) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

ab 12 Jahren 4,0 % (4,0 %) 1) 4,0 % (4,0 %) 1)<br />

bis 11 Jahre 4,0 % (3,75 %) 2) 4,0 % (3,75 %) 2) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

ab 12 Jahren 4,25 % (3,95 %) 2) 4,25 % (3,95 %) 2)<br />

bis 11 Jahre 4,0 % (3,75 %) 4,0 % (3,75 %) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

ab 12 Jahren 4,25 % (3,95 %) 4,25 % (3,95 %)<br />

alle 4,25 % (3,95 %) 4,25 % (3,95 %) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

bis 11 Jahre 4,0 % (3,75 %) 4,0 % (3,75 %) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

ab 12 Jahren 4,25 % (3,95 %) 4,25 % (3,95 %)<br />

alle 4,5 % (4,5 %) 4,5 % (4,5 %) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

bis 11 Jahre 4,25 % (4,25 %) 4,25 % (4,25 %) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

ab 12 Jahren 4,5 % (4,5 %) 4,5 % (4,5 %)<br />

bis 11 Jahre 4,25 % (4,25 %) 4,25 % (4,25 %) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

ab 12 Jahren 4,5 % (4,5 %) 4,5 % (4,5 %)


Zusammen mit dem zinsabhängigen Schlussüberschuss<br />

ergibt sich bei im Deklarationszeitraum<br />

ablaufenden Verträgen mit mindestens<br />

zwölf Jahren Versicherungsdauer für das Jahr<br />

2010 ein Ansammlungszins von:<br />

Anhang | 115<br />

Gewinnverband Überschusssystem Versicherungs- Ansammlungszins inkl.<br />

Bemessungsgröße<br />

dauer<br />

zinsabhängigem Schlussüberschuss<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

1, 2 Verzinsliche Ansammlung<br />

Beitragsvorwegabzug<br />

Beitragsverrechnung<br />

ab 12 Jahren 4,8 % (4,65 %) 4,8 % (4,65 %) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

3 Verzinsliche Ansammlung<br />

Beitragsvorwegabzug<br />

Beitragsverrechnung<br />

ab 12 Jahren 4,0 % (4,65 %) 4,0 % (4,65 %) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

4 Verzinsliche Ansammlung<br />

Beitragsvorwegabzug<br />

Beitragsverrechnung<br />

ab 12 Jahren 4,8 % (4,75 %) 4,8 % (4,75 %) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

5 alle ab 12 Jahren 4,8 % (4,75 %) 4,8 % (4,75 %) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

6 alle ab 12 Jahren 4,8 % (4,75 %) 4,8 % (4,75 %) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

7 alle alle 5,1 % (4,95 %) 5,1 % (4,95 %) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

8 alle ab 12 Jahren 4,8 % (4,75 %) 4,8 % (4,75 %) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

9 alle alle 5,2 % (5,2 %) 5,2 % (5,2 %) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

10 alle ab 12 Jahren 4,8 % (4,8 %) 4,8 % (4,8 %) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

11.1, 11.2 alle ab 12 Jahren 5,2 % (5,2 %) 5,2 % (5,2 %) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

Bestandsgruppe KKN<br />

Grundüberschuss<br />

Gewinnverband Überschusssystem Eintrittsalter Grundüberschuss Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

1 alle alle 10 % (10 %) - Überschussberechtigter Beitrag<br />

Gewinnverband Überschusssystem Beitragszahlungs- Grundüberschuss Bemessungsgröße<br />

dauer<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

2 Ansammlung<br />

Fondsanlage<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

alle 30 % (30 %) - Überschussberechtigter Beitrag<br />

BonusAnsammlung<br />

BonusFondsanlage<br />

alle 10 % (10 %) -<br />

Gewinnverband Überschusssystem Eintrittsalter Grundüberschuss Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

3 alle alle 10 % (10 %) - Überschussberechtigter Beitrag<br />

4 Ansammlung<br />

Fondsanlage<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

alle 30 % (30 %) - Überschussberechtigter Beitrag<br />

BonusAnsammlung<br />

BonusFondsanlage<br />

alle 10 % (10 %) -<br />

5.1, 5.2 alle alle 10 % (10 %) - Überschussberechtigter Beitrag<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Zinsüberschuss<br />

Gewinnverband Überschusssystem Versicherungsdauer<br />

Zinsüberschuss Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

1 alle alle 2,0 % (1,7 %) 2,0 % (1,7 %) Maßgebendes Guthaben<br />

2 alle bis 11 Jahre 1,75 % (1,5 %) 1,75 % (1,5 %) Maßgebendes Guthaben<br />

ab 12 Jahren 2,0 % (1,7 %) 2,0 % (1,7 %)<br />

3 alle alle 2,25 % (2,25 %) 2,25 % (2,25 %) Maßgebendes Guthaben<br />

4 alle bis 11 Jahre 2,0 % (2,0 %) 2,0 % (2,0 %) Maßgebendes Guthaben<br />

ab 12 Jahren 2,25 % (2,25 %) 2,25 % (2,25 %)<br />

5.1, 5.2 alle bis 11 Jahre 2,0 % (2,0 %) 2,0 % (2,0 %) Maßgebendes Guthaben<br />

ab 12 Jahren 2,25 % (2,25 %) 2,25 % (2,25 %)<br />

Zusammen mit dem nachfolgend angegebenen<br />

zinsabhängigen Schlussüberschuss ergibt sich bei<br />

im Deklarationszeitraum ablaufenden Verträgen<br />

des Gewinnverbands 5.1 mit mindestens zwölf<br />

Ertragsausgleichskomponente<br />

Gewinnverband Überschusssystem Versicherungsdauer<br />

Jahren Versicherungsdauer für das Jahr 2010 eine<br />

Gesamtverzinsung des maßgebenden Guthabens<br />

von 5,2 % (5,2 %).<br />

Ertragsausgleich Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

1 - - - - -<br />

2 Ansammlung<br />

Fondsanlage<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

alle 1) - -<br />

BonusAnsammlung<br />

BonusFondsanlage<br />

alle 0,375 % (0,375 %) - Maßgebendes Guthaben<br />

3 - - - - -<br />

4 Ansammlung<br />

Fondsanlage<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

alle 1) - -<br />

BonusAnsammlung<br />

BonusFondsanlage<br />

alle 0,4 % (0,4 %) - Maßgebendes Guthaben<br />

5.1, 5.2 - - - - -<br />

1) Abzug in Höhe des Verhältnissatzes von Summe der Grundüberschüsse des abgelaufenen Versicherungsjahres zu maximal versicherter Todesfallleistung<br />

des abgelaufenen Versicherungsjahres bemessen auf das maßgebende Guthaben für den Zinsüberschuss<br />

Mindesttodesfallleistung (Todesfallbonus)<br />

Gewinnverband Überschusssystem Versicherungsjahr Mindesttodesfallleistung Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

1 alle 1. 0 % (0 %) 0 % (0 %) Versicherte Todesfallleistung<br />

2. 25 % (25 %) 25 % (25 %) (ab 4. Versicherungsjahr)<br />

3. 50 % (50 %) 50 % (50 %)<br />

ab 4. 100 % (100 %) 100 % (100 %)<br />

2 - - - - -<br />

3 alle 1. 0 % (0 %) 0 % (0 %) Versicherte Todesfallleistung<br />

2. 25 % (25 %) 25 % (25 %) (ab 4. Versicherungsjahr)<br />

3. 50 % (50 %) 50 % (50 %)<br />

ab 4. 100 % (100 %) 100 % (100 %)<br />

4 - - - - -<br />

5.1, 5.2 - - - - -<br />

Der Todesfallbonus ergibt sich aus der Differenz<br />

von Mindesttodesfallleistung und versicherter<br />

Todesfallleistung, solange die Differenz positiv ist.


Zinsabhängiger Schlussüberschuss<br />

Der zinsabhängige Schlussüberschuss für im<br />

Deklarationszeitraum ablaufende Verträge mit<br />

weniger als zwölf Jahren Versicherungsdauer ermittelt<br />

sich aus nachfolgend angegebenen Sätzen<br />

für den zusätzlichen Zinsüberschuss:<br />

Gewinnverband Überschusssystem Zeitraum Zusätzlicher Zinsüberschuss Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

1, 2, 3, 4, 5.1, 5.2 alle 07/06 - 12/09 0 % (0 %) 0 % (0 %) Maßgebendes Guthaben<br />

01/10 - 12/10 0 % 0 %<br />

Der zinsabhängige Schlussüberschuss für im<br />

Deklarationszeitraum ablaufende Verträge mit<br />

mindestens zwölf Jahren Versicherungsdauer<br />

ermittelt sich aus nachfolgend angegebenen<br />

Sätzen für den zusätzlichen Zinsüberschuss:<br />

Gewinnverband Überschusssystem Zeitraum Zusätzlicher Zinsüberschuss Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

1 alle 07/06 - 12/07 1,3 % (1,3 %) 1,3 % (1,3 %) Maßgebendes Guthaben<br />

01/08 - 12/08 1,05 % (1,05 %) 1,05 % (1,05 %)<br />

01/09 - 12/09 1,0 % (1,0 %) 1,0 % (1,0 %)<br />

01/10 - 12/10 0,85 % 0,85 %<br />

2 alle 01/07 - 12/07 1,3 % (1,3 %) 1,3 % (1,3 %) Maßgebendes Guthaben<br />

01/08 - 12/08 1,05 % (1,05 %) 1,05 % (1,05 %)<br />

01/09 - 12/09 0,8 % (0,8 %) 0,8 % (0,8 %)<br />

01/10 - 12/10 0,55 % 0,55 %<br />

3 alle 01/08 - 12/08 0,7 % (0,7 %) 0,7 % (0,7 %) Maßgebendes Guthaben<br />

01/09 - 12/09 0,7 % (0,7 %) 0,7 % (0,7 %)<br />

01/10 - 12/10 0,7 % 0,7 %<br />

4 alle 01/08 - 12/08 0,3 % (0,3 %) 0,3 % (0,3 %) Maßgebendes Guthaben<br />

01/09 - 12/09 0,3 % (0,3 %) 0,3 % (0,3 %)<br />

01/10 - 12/10 0,3 % 0,3 %<br />

5.1, 5.2 alle 07/09 - 12/09 0,7 % (0,7 %) 0,7 % (0,7 %) Maßgebendes Guthaben<br />

01/10 - 12/10 0,7 % 0,7 %<br />

Der zinsabhängige Schlussüberschuss ermittelt<br />

sich aus den zusätzlichen Zinsüberschüssen in<br />

den angegebenen Zeiträumen.<br />

Die angegebenen Sätze für den zinsabhängigen<br />

Schlussüberschuss gelten nur bei Ablauf eines<br />

Vertrags bzw. Fälligkeit eines anteiligen Schlussüberschusses<br />

innerhalb des Deklarationszeitraums.<br />

Anhang | 117<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Summenabhängiger Schlussüberschuss<br />

Gewinnverband Überschusssystem Geschlecht Summenabhängiger Schlussüberschuss Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

1 alle Mann 1,1 ‰ (1,4 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

7,0 ‰ (9,75 ‰) - Garantierte Todesfallleistung<br />

Frau 0,35 ‰ (0,65 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

3,0 ‰ (5,75 ‰) - Garantierte Todesfallleistung<br />

2 Ansammlung<br />

Fondsanlage<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

BonusFondsanlage<br />

BonusAnsammlung<br />

Mann 1,1 ‰ (1,4 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,5 ‰ (1,0 ‰) - Garantierte Ablaufleistung<br />

Frau 0,35 ‰ (0,65 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,5 ‰ (1,0 ‰) - Garantierte Ablaufleistung<br />

Mann 1,35 ‰ (1,65 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,5 ‰ (1,0 ‰) - Garantierte Ablaufleistung<br />

Frau 0,6 ‰ (0,9 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,5 ‰ (1,0 ‰) - Garantierte Ablaufleistung<br />

3 alle Mann 0,75 ‰ (0,75 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

4,0 ‰ (4,0 ‰) - Garantierte Todesfallleistung<br />

Frau 0 ‰ (0 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0 ‰ (0 ‰) - Garantierte Todesfallleistung<br />

4 Ansammlung<br />

Fondsanlage<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

BonusFondsanlage<br />

BonusAnsammlung<br />

Mann 0,75 ‰ (0,75 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0 ‰ (0 ‰) - Garantierte Ablaufleistung<br />

Frau 0 ‰ (0 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0 ‰ (0 ‰) - Garantierte Ablaufleistung<br />

Mann 1,0 ‰ (1,0 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0 ‰ (0 ‰) - Garantierte Ablaufleistung<br />

Frau 0,25 ‰ (0,25 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0 ‰ (0 ‰) - Garantierte Ablaufleistung<br />

5.1, 5.2 alle Mann 0 ‰ (0 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0 ‰ (0 ‰) - Garantierte Ablaufleistung<br />

Frau 0 ‰ (0 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0 ‰ (0 ‰) - Garantierte Ablaufleistung<br />

zuzüglich<br />

Gewinnverband Überschusssystem Kollektivgröße<br />

(versicherte<br />

Personen)<br />

Summenabhängiger Schlussüberschuss Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

alle alle bis 9 0 ‰ (0 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

10 - 29 1,0 ‰ (1,0 ‰) -<br />

30 - 49 1,5 ‰ (1,5 ‰) -<br />

50 - 99 2,0 ‰ (2,0 ‰) -<br />

100 - 199 3,0 ‰ (3,0 ‰) -<br />

ab 200 4,0 ‰ (4,0 ‰) -<br />

Der summenabhängige Schlussüberschuss wird<br />

für jedes beitragspflichtig zurückgelegte volle<br />

Versicherungsjahr gewährt.<br />

Die angegebenen Sätze für den summenabhängigen<br />

Schlussüberschuss gelten nur bei Ablauf<br />

eines Vertrags bzw. Fälligkeit eines antei ligen<br />

Schlussüberschusses innerhalb des Deklarationszeitraums.


Nachdividende<br />

Gewinnverband Geschlecht Eintrittsalter Nachdividende Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

1 Mann bis 40 Jahre 3,75 % (4,5 %) 3,75 % (4,5 %) Maßgebende Bruttobeitragssumme<br />

41 - 55 Jahre 2,5 % (3,0 %) 2,5 % (3,0 %)<br />

56 - 65 Jahre 1,25 % (1,5 %) 1,25 % (1,5 %)<br />

ab 66 Jahren 0 % (0 %) 0 % (0 %)<br />

Frau bis 40 Jahre 0,75 % (2,0 %) 0,75 % (2,0 %) Maßgebende Bruttobeitragssumme<br />

41 - 55 Jahre 0,5 % (1,0 %) 0,5 % (1,0 %)<br />

56 - 65 Jahre 0,25 % (0,5 %) 0,25 % (0,5 %)<br />

ab 66 Jahren 0 % (0 %) 0 % (0 %)<br />

Gewinnverband Geschlecht Versicherungs- Nachdividende Bemessungsgröße<br />

dauer<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

2 alle bis 11 Jahre 0 % (0 %) 0 % (0 %) Maßgebende Bruttobeitragssumme<br />

12 - 19 Jahre 0,5 % (0,5 %) 0,5 % (0,5 %)<br />

20 - 24 Jahre 0,5 % (1,0 %) 0,5 % (1,0 %)<br />

25 - 29 Jahre 1,0 % (2,0 %) 1,0 % (2,0 %)<br />

ab 30 Jahren 1,5 % (3,0 %) 1,5 % (3,0 %)<br />

Gewinnverband Geschlecht Eintrittsalter Nachdividende Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

3 Mann bis 40 Jahre 3 % (3,0 %) 3 % (3,0 %) Maßgebende Bruttobeitragssumme<br />

41 - 55 Jahre 2 % (2,0 %) 2 % (2,0 %)<br />

56 - 65 Jahre 1 % (1,0 %) 1 % (1,0 %)<br />

ab 66 Jahren 0 % (0 %) 0 % (0 %)<br />

Frau bis 40 Jahre 0 % (0 %) 0 % (0 %) Maßgebende Bruttobeitragssumme<br />

41 - 55 Jahre 0 % (0 %) 0 % (0 %)<br />

56 - 65 Jahre 0 % (0 %) 0 % (0 %)<br />

ab 66 Jahren 0 % (0 %) 0 % (0 %)<br />

Gewinnverband Geschlecht Versicherungs- Nachdividende Bemessungsgröße<br />

dauer<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

4, 5.1, 5.2 alle bis 11 Jahre 0 % (0 %) 0 % (0 %) Maßgebende Bruttobeitragssumme<br />

12 - 19 Jahre 0 % (0 %) 0 % (0 %)<br />

20 - 24 Jahre 0 % (0 %) 0 % (0 %)<br />

25 - 29 Jahre 0 % (0 %) 0 % (0 %)<br />

ab 30 Jahren 0 % (0 %) 0 % (0 %)<br />

Die angegebenen Sätze für die Nachdividende<br />

gelten nur bei Ablauf eines Vertrags innerhalb<br />

des Deklarationszeitraums.<br />

Anhang | 119<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Ansammlungszins<br />

Gewinnverband Überschusssystem Versicherungs- Ansammlungszins Bemessungsgröße<br />

dauer<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

1 Ansammlung<br />

Beitragssofortabzug<br />

alle 4,25 % (3,95 %) 4,25 % (3,95 %) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

2 Ansammlung<br />

BonusAnsammlung<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

3 Ansammlung<br />

Beitragssofortabzug<br />

4 Ansammlung<br />

BonusAnsammlung<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

5.1, 5.2 Ansammlung<br />

Beitragssofortabzug<br />

Zusammen mit dem zinsabhängigen Schlussüberschuss<br />

ergibt sich bei im Deklarationszeitraum<br />

ablaufenden Verträgen mit mindestens<br />

bis 11 Jahre 4,0 % (3,75 %) 4,0 % (3,75 %) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

ab 12 Jahren 4,25 % (3,95 %) 4,25 % (3,95 %)<br />

alle 4,5 % (4,5 %) 4,5 % (4,5 %) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

bis 11 Jahre 4,25 % (4,25 %) 4,25 % (4,25 %) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

ab 12 Jahren 4,5 % (4,5 %) 4,5 % (4,5 %)<br />

bis 11 Jahre 4,25 % (4,25 %) 4,25 % (4,25 %) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

ab 12 Jahren 4,5 % (4,5 %) 4,5 % (4,5 %)<br />

zwölf Jahren Versicherungsdauer für das Jahr<br />

2010 ein Ansammlungszins von:<br />

Gewinnverband Überschusssystem Versicherungs- Ansammlungszins inkl. zins-<br />

Bemessungsgröße<br />

dauerabhängigem<br />

Schlussüberschuss<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

1 alle alle 5,1 % (4,95 %) 5,1 % (4,95 %) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

2 alle ab 12 Jahren 4,8 % (4,75 %) 4,8 % (4,75 %) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

3 alle alle 5,2 % (5,2 %) 5,2 % (5,2 %) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

4 alle ab 12 Jahren 4,8 % (4,8 %) 4,8 % (4,8 %) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

5.1, 5.2 alle ab 12 Jahren 5,2 % (5,2 %) 5,2 % (5,2 %) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

Abrechnungsverband K<br />

Grundüberschuss<br />

Gewinnverband Tarif Beitragszahlungs- Grundüberschuss Bemessungsgröße<br />

dauer<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

alle K4, K14 bis 19 Jahre 2 % (2 %) - Überschussberechtigter Beitrag<br />

20 - 29 Jahre 4 % (4 %) -<br />

ab 30 Jahren 7 % (7 %) -<br />

Sonstige bis 19 Jahre 3 % (3 %) -<br />

20 - 29 Jahre 6 % (6 %) -<br />

ab 30 Jahren 10 % (10 %) -<br />

Zinsüberschuss<br />

Gewinnverband Überschusssystem Versicherungsdauer<br />

Zinsüberschuss Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

alle alle bis 11 Jahre 0,4 % (0,25 %) 0,4 % (0,25 %) Maßgebendes Guthaben<br />

ab 12 Jahren 0,65 % (0,45 %) 0,65 % (0,45 %)


Summenabhängiger Schlussüberschuss<br />

Gewinnverband Tarif Geschlecht Summenabhängiger Schlussüberschuss Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

alle K4, K14 Mann 17,5 ‰ (18,5 ‰) - Versicherungssumme<br />

Frau 17,5 ‰ (18,5 ‰) -<br />

Sonstige Mann 22 ‰ (23 ‰) - Versicherungssumme<br />

Frau 22 ‰ (23 ‰) -<br />

zuzüglich<br />

Gewinnverband Tarif Geschlecht Summenabhängiger Schlussüberschuss Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

alle K4, K14 Mann 5,5 ‰ (6,0 ‰) - Versicherungssumme<br />

Frau 5,5 ‰ (6,0 ‰) -<br />

Sonstige Mann 5,5 ‰ (6,0 ‰) - Versicherungssumme<br />

Frau 5,5 ‰ (6,0 ‰) -<br />

Diese Komponente des summenabhängigen<br />

Schlussüberschusses wird für jedes beitragspflichtig<br />

zurückgelegte volle Versicherungsjahr<br />

gewährt.<br />

Ansammlungszins<br />

Gewinnverband Überschusssystem Versicherungsdauer<br />

alle Verzinsliche Ansammlung<br />

Beitragsvorwegabzug<br />

Beitragsverrechnung<br />

1) Enthält rechnungsmäßigen Zins von 3,5 %<br />

2. EINZEL-RISIKOVERSICHERUNGEN<br />

Die angegebenen Sätze für den summenabhängigen<br />

Schlussüberschuss gelten nur bei<br />

Ablauf eines Vertrags bzw. Fälligkeit eines anteiligen<br />

Schlussüberschusses innerhalb des Deklarationszeitraums.<br />

Ansammlungszins Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

bis 11 Jahre 4,0 % (3,75 %) 1) 4,0 % (3,75 %) 1) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

ab 12 Jahren 4,25 % (3,95 %) 1) 4,25 % (3,95 %) 1)<br />

Bestandsgruppe RN<br />

Laufender Überschuss<br />

Gewinnverband Überschusssystem Geschlecht Laufender Überschuss Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

1 Beitragsvorwegabzug alle 40 % (40 %)<br />

35 % (35 %) 1)<br />

- Überschussberechtigter Beitrag<br />

Todesfallbonus alle -<br />

2, 3, 4, 5, 6 Beitragsvorwegabzug alle 30 % (30 %)<br />

25 % (25 %) 1)<br />

- Überschussberechtigter Beitrag<br />

Todesfallbonus alle -<br />

7.1 Beitragsvorwegabzug alle 25 % (25 %)<br />

20 % (20 %) 1)<br />

- Überschussberechtigter Beitrag<br />

Todesfallbonus alle - -<br />

7.2 Beitragsvorwegabzug alle 30 % (30 %)<br />

25 % (25 %) 1)<br />

- Überschussberechtigter Beitrag<br />

Todesfallbonus alle - -<br />

1) Bei <strong>Versicherungen</strong> mit einjähriger Anpassung der Versicherungssumme (technisch einjährige <strong>Versicherungen</strong>)<br />

Anhang | 121<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Todesfallbonus<br />

Gewinnverband Überschusssystem Geschlecht Todesfallbonus Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

1 Beitragsvorwegabzug alle - - Versicherungssumme<br />

Todesfallbonus alle 66 2 /3 % (66 2 /3 %)<br />

53 11 /13 %<br />

(53 11 /13 %) 1)<br />

66 2 /3 % (66 2 /3 %)<br />

2, 3, 4, 5, 6 Beitragsvorwegabzug alle - - Versicherungssumme<br />

Todesfallbonus alle 42 6 /7 % (42 6 /7 %)<br />

33 1 /3 % (33 1 /3 %) 1)<br />

42 6 /7 % (42 6 /7 %)<br />

7.1 Beitragsvorwegabzug alle - - Versicherungssumme<br />

Todesfallbonus alle 35 % (35 %)<br />

25 % (25 %) 1)<br />

35 % (35 %)<br />

7.2 Beitragsvorwegabzug alle - - Versicherungssumme<br />

Todesfallbonus alle 45 % (45 %)<br />

35 % (35 %) 1)<br />

45 % (45 %)<br />

1) Bei <strong>Versicherungen</strong> mit einjähriger Anpassung der Versicherungssumme (technisch einjährige <strong>Versicherungen</strong>)<br />

Abrechnungsverband K<br />

Laufender Überschuss<br />

Tarif Überschusssystem Geschlecht Laufender Überschuss Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

R2, R3 Beitragsvorwegabzug alle 40 % (40 %)<br />

35 % (35 %) 1)<br />

- Überschussberechtigter Beitrag<br />

Todesfallbonus alle - -<br />

RiK Beitragsvorwegabzug Mann 45 % (45 %) - Überschussberechtigter Beitrag<br />

Frau 55 % (55 %) -<br />

56, L6, L7, L8 Beitragsvorwegabzug<br />

Verzinsliche Ansammlung<br />

alle 35 % (35 %) 35 % (35 %) Überschussberechtigter Beitrag2) 1) Bei <strong>Versicherungen</strong> mit einjähriger Anpassung der Versicherungssumme (technisch einjährige <strong>Versicherungen</strong>)<br />

2) Bei beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> ist der überschussberechtigte Beitrag der Tarifeinmalbeitrag geteilt durch die Versicherungsdauer.<br />

Todesfallbonus<br />

Tarif Überschusssystem Geschlecht Todesfallbonus Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

R2, R3 Beitragsvorwegabzug alle - - Versicherungssumme<br />

Todesfallbonus alle 66 2 /3 % (66 2 /3 %)<br />

53 11 /13 %<br />

(53 11 /13 %) 1)<br />

66 2 /3 % (66 2 /3 %)<br />

RiK, 56, L6, L7, L8 - - - - -<br />

1) Bei <strong>Versicherungen</strong> mit einjähriger Anpassung der Versicherungssumme (technisch einjährige <strong>Versicherungen</strong>)<br />

Ansammlungszins<br />

Tarif Überschusssystem Versicherungsdauer<br />

Ansammlungszins Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

R2, R3, RiK - - - - -<br />

Beitragsvorwegabzug - - - -<br />

56, L6, L7, L8 Todesfallbonus alle - 4,25 % (3,75 %) 1) Maßgebendes Überschussguthaben<br />

1) Enthält rechnungsmäßigen Zins von 3,5 %


3. GRUPPEN-RISIKOVERSICHERUNGEN<br />

Bestandsgruppe G<br />

Es wird ein laufender Überschuss (Beitragsvorwegabzug)<br />

in Höhe von 0 % (0 %) der in 2010 entrichteten<br />

Tarifbeiträge gewährt.<br />

Am 30. September 2010 wird für die <strong>Versicherungen</strong>,<br />

die sich dann noch im Bestand befinden,<br />

4. RESTSCHULDVERSICHERUNG<br />

ein laufender Schlussüberschuss in Höhe von<br />

4,65 % (4,65 %) der in 2009 entrichteten Tarifbeiträge<br />

gewährt.<br />

Bestandsgruppe RS<br />

Beitragssofortabzug<br />

Gewinnverband Überschusssystem Geschlecht Beitragssofortabzug Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

1, 2 - alle - - Einmalbeitrag für das Todesfallrisiko<br />

3, 4 - alle 12,5 % (12,5 %) - Einmalbeitrag für das Todesfallrisiko<br />

5.1, 5.2 - alle 12,5 % (12,5 %) - Einmalbeitrag für das Todesfallrisiko<br />

5.3 - alle - - Einmalbeitrag für das Todesfallrisiko<br />

6.1, 6.2 - alle 12,5 % (12,5 %) - Einmalbeitrag für das Todesfallrisiko<br />

6.3 - alle - - Einmalbeitrag für das Todesfallrisiko<br />

Todesfallbonus<br />

Für das Jahr 2010 wird für die Gewinnverbände<br />

1, 2, 5.1, 5.2, 5.3, 6.1, 6.2 sowie 6.3 kein Todesfallbonus<br />

gewährt (wie 2009).<br />

5. RENTENVERSICHERUNGEN<br />

Abrechnungsverband RS<br />

Todesfallbonus<br />

Für das Jahr 2010 wird kein Todesfallbonus gewährt<br />

(wie 2009).<br />

Anhang | 123<br />

Bestandsgruppe RE, Private Rentenversicherungen und Rentenversicherungen nach § 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe b EStG<br />

In der Aufschubzeit<br />

Grundüberschuss<br />

Gewinnverband Überschusssystem Aufschubzeit Grundüberschuss Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

1, 2, 3, 6, 7.1, 7.2,<br />

10.1, 10.2, 13.1,<br />

13.2<br />

- - - - -<br />

15.1 alle alle 0 % (0 %) - Überschussberechtigter Beitrag<br />

15.2 alle alle 4,0 % (4,0 %) - Überschussberechtigter Beitrag<br />

16.1 alle alle 0 % (0 %) - Überschussberechtigter Beitrag<br />

16.2 alle alle 2,0 % (2,0 %) - Überschussberechtigter Beitrag<br />

18.1, 18.2, 19.1,<br />

19.2<br />

alle alle 0 % - Überschussberechtigter Beitrag<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Zinsüberschuss<br />

Gewinnverband Überschusssystem Aufschubzeit Zinsüberschuss Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

1, 2 alle bis 11 Jahre 0 % (0 %) 0 % (0 %) Maßgebendes Guthaben<br />

ab 12 Jahren 0,15 % (0 %) 0,15 % (0 %)<br />

3, 6 alle bis 11 Jahre 0,65 % (0,4 %) 0,65 % (0,4 %) Maßgebendes Guthaben<br />

ab 12 Jahren 0,9 % (0,6 %) 0,9 % (0,6 %)<br />

7.1, 7.2, 10.1, 10.2, alle bis 11 Jahre 1,25 % (1,0 %) 1,25 % (1,0 %) Maßgebendes Guthaben<br />

13.1, 13.2<br />

ab 12 Jahren 1,5 % (1,2 %) 1,5 % (1,2 %)<br />

15.1, 15.2, 16.1, 16.2 alle bis 11 Jahre 1,75 % (1,5 %) 1,75 % (1,5 %) Maßgebendes Guthaben<br />

ab 12 Jahren 2,0 % (1,7 %) 2,0 % (1,7 %)<br />

18.1, 18.2, 19.1,<br />

19.2<br />

alle bis 11 Jahre 2,0 % (2,0 %) 2,0 % (2,0 %) Maßgebendes Guthaben<br />

ab 12 Jahren 2,25 % (2,25 %) 2,25 % (2,25 %)<br />

Zusammen mit dem nachfolgend angegebenen<br />

zinsabhängigen Schlussüberschuss ergibt sich bei<br />

Verträgen des Gewinnverbands 18.1, die im Deklarationszeitraum<br />

den vereinbarten Rentenbeginn<br />

erreichen, soweit sie über mindestens zwölf Jahre<br />

Aufschubzeit verfügen oder das Recht auf Kapitalabfindung<br />

ausgeschlossen haben, für das Jahr<br />

2010 eine Gesamtverzinsung des maßgebenden<br />

Guthabens von 5,2 % (5,2 %).<br />

Zinsabhängiger Schlussüberschuss<br />

Der zinsabhängige Schlussüberschuss ermittelt<br />

sich für Verträge, die im Deklarationszeitraum<br />

den vereinbarten Rentenbeginn erreichen, soweit<br />

sie über weniger als zwölf Jahre Aufschubzeit<br />

Aufgrund anderer Bemessungsgrundlagen für<br />

den Zinsüberschuss (z. B. durch unterschiedlichen<br />

maßgebende Guthaben, abweichende biometrische<br />

Rechnungsgrundlagen, Auswirkungen<br />

der Kostenstruktur) ergeben sich für die sonstigen<br />

Gewinnverbände ggf. abweichende Gesamtzinsüberschussbeteiligungen<br />

(siehe Tabellen zum<br />

Zinsüberschuss und zinsabhängigen Schlussüberschuss).<br />

verfügen und das Recht auf Kapitalabfindung<br />

nicht ausgeschlossen haben, aus nachfolgend<br />

angegebenen Sätzen für den zusätzlichen Zinsüberschuss:<br />

Gewinnverband Überschusssystem Zeitraum Zusätzlicher Zinsüberschuss Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

alle alle 04/01 - 12/09 0 % (0 %) 0 % (0 %) Maßgebendes Guthaben<br />

01/10 - 12/10 0 % 0 %<br />

Der zinsabhängige Schlussüberschuss ermittelt<br />

sich für Verträge, die im Deklarationszeitraum<br />

den vereinbarten Rentenbeginn erreichen, soweit<br />

sie über mindestens zwölf Jahre Aufschubzeit<br />

verfügen oder das Recht auf Kapitalabfindung<br />

ausgeschlossen haben, aus nachfolgend angegebenen<br />

Sätzen für den zusätzlichen Zinsüberschuss:<br />

Gewinnverband Überschusssystem Zeitraum Zusätzlicher Zinsüberschuss Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

1, 2 alle 04/01 - 12/01 0,75 % (0,75 %) 0,75 % (0,75 %) Maßgebendes Guthaben<br />

01/02 - 12/02 1,25 % (1,25 %) 1,25 % (1,25 %)<br />

01/03 - 12/03 0,75 % (0,75 %) 0,75 % (0,75 %)<br />

01/04 - 12/07 0,025 % (0,025 %) 0,025 % (0,025 %)<br />

01/08 - 12/08 0,2 % (0,2 %) 0,2 % (0,2 %)<br />

01/09 - 12/09 0,85 % (0,85 %) 0,85 % (0,85 %)<br />

01/10 - 12/10 0,85 % 0,85 %<br />

3, 6 alle 04/01 - 12/01 0,75 % (0,75 %) 0,75 % (0,75 %) Maßgebendes Guthaben<br />

01/02 - 12/02 1,25 % (1,25 %) 1,25 % (1,25 %)<br />

01/03 - 12/03 0,75 % (0,75 %) 0,75 % (0,75 %)<br />

01/04 - 12/05 0,525 % (0,525 %) 0,525 % (0,525 %)<br />

01/06 - 12/07 0,775 % (0,775 %) 0,775 % (0,775 %)<br />

01/08 - 12/08 0,9 % (0,9 %) 0,9 % (0,9 %)<br />

01/09 - 12/09 1,0 % (1,0 %) 1,0 % (1,0 %)<br />

01/10 - 12/10 0,85 % 0,85 %


Gewinnverband Überschusssystem Zeitraum Zusätzlicher Zinsüberschuss Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

7.1 alle 01/04 - 12/05 0,775 % (0,775 %) 0,775 % (0,775 %) Maßgebendes Guthaben<br />

01/06 - 12/07 1,275 % (1,275 %) 1,275 % (1,275 %)<br />

01/08 - 12/08 1,15 % (1,15 %) 1,15 % (1,15 %)<br />

01/09 - 12/09 1,0 % (1,0 %) 1,0 % (1,0 %)<br />

01/10 - 12/10 0,85 % 0,85 %<br />

7.2 alle 01/04 - 12/05 0,525 % (0,525 %) 0,525 % (0,525 %) Maßgebendes Guthaben<br />

01/06 - 12/07 1,025 % (1,025 %) 1,025 % (1,025 %)<br />

01/08 - 12/08 0,9 % (0,9 %) 0,9 % (0,9 %)<br />

01/09 - 12/09 1,0 % (1,0 %) 1,0 % (1,0 %)<br />

01/10 - 12/10 0,85 % 0,85 %<br />

10.1 alle 01/05 - 12/05 0,8 % (0,8 %) 0,8 % (0,8 %) Maßgebendes Guthaben<br />

01/06 - 12/07 1,3 % (1,3 %) 1,3 % (1,3 %)<br />

01/08 - 12/08 1,15 % (1,15 %) 1,15 % (1,15 %)<br />

01/09 - 12/09 1,0 % (1,0 %) 1,0 % (1,0 %)<br />

01/10 - 12/10 0,85 % 0,85 %<br />

10.2 alle 01/05 - 12/05 0,65 % (0,65 %) 0,65 % (0,65 %) Maßgebendes Guthaben<br />

01/06 - 12/07 1,15 % (1,15 %) 1,15 % (1,15 %)<br />

01/08 - 12/08 1,1 % (1,1 %) 1,1 % (1,1 %)<br />

01/09 - 12/09 1,0 % (1,0 %) 1,0 % (1,0 %)<br />

01/10 - 12/10 0,85 % 0,85 %<br />

13.1 alle 04/05 - 12/05 0,8 % (0,8 %) 0,8 % (0,8 %) Maßgebendes Guthaben<br />

01/06 - 12/07 1,3 % (1,3 %) 1,3 % (1,3 %)<br />

01/08 - 12/08 1,15 % (1,15 %) 1,15 % (1,15 %)<br />

01/09 - 12/09 1,0 % (1,0 %) 1,0 % (1,0 %)<br />

01/10 - 12/10 0,85 % 0,85 %<br />

13.2 alle 04/05 - 12/05 0,65 % (0,65 %) 0,65 % (0,65 %) Maßgebendes Guthaben<br />

01/06 - 12/07 1,15 % (1,15 %) 1,15 % (1,15 %)<br />

01/08 - 12/08 1,1 % (1,1 %) 1,1 % (1,1 %)<br />

01/09 - 12/09 1,0 % (1,0 %) 1,0 % (1,0 %)<br />

01/10 - 12/10 0,85 % 0,85 %<br />

15.1, 15.2, 16.1, 16.2 alle 01/07 - 12/07 1,3 % (1,3 %) 1,3 % (1,3 %) Maßgebendes Guthaben<br />

01/08 - 12/08 1,15 % (1,15 %) 1,15 % (1,15 %)<br />

01/09 - 12/09 1,0 % (1,0 %) 1,0 % (1,0 %)<br />

01/10 - 12/10 0,85 % 0,85 %<br />

18.1, 18.2, 19.1,<br />

19.2<br />

alle 01/08 - 12/09 0,7 % (0,7 %) 0,7 % (0,7 %) Maßgebendes Guthaben<br />

01/10 - 12/10 0,7 % 0,7 %<br />

Der zinsabhängige Schlussüberschuss ermittelt<br />

sich aus den zusätzlichen Zinsüberschüssen in<br />

den angegebenen Zeiträumen.<br />

Die angegebenen Sätze für den zinsabhängigen<br />

Schlussüberschuss gelten nur beim Erreichen des<br />

vereinbarten Rentenbeginns eines Vertrags bzw.<br />

bei Fälligkeit eines anteiligen Schlussüberschusses<br />

innerhalb des Deklarationszeitraums.<br />

Anhang | 125<br />

<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG


<strong>PB</strong>V Lebensversicherung AG<br />

Summenabhängiger Schlussüberschuss<br />

Gewinnverband Überschusssystem Rentenwahl/<br />

Kapitalwahl<br />

Summenabhängiger Schlussüberschuss Bemessungsgröße<br />

beitragspflichtig beitragsfrei<br />

1, 2, 3 alle Rentenwahl 0 ‰ (0 ‰) - Kapitalabfindung der Tarifgrundkomponente<br />

(Altersrente)<br />

Kapitalwahl 1,25 ‰ (1,5 ‰) - Kapitalabfindung der Tarifgrundkomponente<br />

(Altersrente)<br />

6 alle Rentenwahl 0 ‰ (0 ‰) - Kapitalabfindung<br />

Kapitalwahl 1,25 ‰ (1,5 ‰) - Kapitalabfindung<br />

7.1 Ansammlung<br />

Fondsanlage<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

BonusFondsanlage<br />

BonusAnsammlung<br />

7.2 Ansammlung<br />

Fondsanlage<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

BonusFondsanlage<br />

BonusAnsammlung<br />

10.1 Ansammlung<br />

Fondsanlage<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

BonusFondsanlage<br />

BonusAnsammlung<br />

10.2 Ansammlung<br />

Fondsanlage<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

BonusFondsanlage<br />

BonusAnsammlung<br />

13.1 Ansammlung<br />

Fondsanlage<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

BonusFondsanlage<br />

BonusAnsammlung<br />

13.2 Ansammlung<br />

Fondsanlage<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

BonusFondsanlage<br />

BonusAnsammlung<br />

15.1 Ansammlung<br />

Fondsanlage<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

BonusFondsanlage<br />

BonusAnsammlung<br />

15.2 Ansammlung<br />

Fondsanlage<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

BonusFondsanlage<br />

BonusAnsammlung<br />

16.1 Ansammlung<br />

Fondsanlage<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

BonusFondsanlage<br />

BonusAnsammlung<br />

beide 2,0 ‰ (2,5 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,5 ‰ (1,0 ‰) - Garantiertes Verrentungskapital<br />

beide 2,0 ‰ (2,75 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,5 ‰ (1,0 ‰) - Garantiertes Verrentungskapital<br />

Rentenwahl 0 ‰ (0 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0 ‰ (0 ‰) - Garantiertes Verrentungskapital<br />

Kapitalwahl 1,5 ‰ (1,25 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,5 ‰ (1,0 ‰) - Garantiertes Verrentungskapital<br />

Rentenwahl 0 ‰ (0,25 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0 ‰ (0 ‰) - Garantiertes Verrentungskapital<br />

Kapitalwahl 1,5 ‰ (1,5 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,5 ‰ (1,0 ‰) - Garantiertes Verrentungskapital<br />

beide 2,0 ‰ (2,5 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,5 ‰ (1,0 ‰) - Garantiertes Verrentungskapital<br />

beide 2,25 ‰ (2,75 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,5 ‰ (1,0 ‰) - Garantiertes Verrentungskapital<br />

beide 0,15 ‰ (0,65 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,15 ‰ (0,65 ‰) - Garantiertes Verrentungskapital<br />

beide 0,4 ‰ (0,9 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,15 ‰ (0,65 ‰) - Garantiertes Verrentungskapital<br />

beide 2,0 ‰ (2,5 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,5 ‰ (1,0 ‰) - Garantiertes Verrentungskapital<br />

beide 2,25 ‰ (2,75 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,5 ‰ (1,0 ‰) - Garantiertes Verrentungskapital<br />

beide 0,15 ‰ (0,65 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,15 ‰ (0,65 ‰) - Garantiertes Verrentungskapital<br />

beide 0,4 ‰ (0,9 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,15 ‰ (0,65 ‰) - Garantiertes Verrentungskapital<br />

beide 2,0 ‰ (2,6 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,5 ‰ (1,0 ‰) - Garantiertes Verrentungskapital<br />

beide 2,25 ‰ (2,85 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,5 ‰ (1,0 ‰) - Garantiertes Verrentungskapital<br />

beide 0,5 ‰ (1,1 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,5 ‰ (1,0 ‰) - Garantiertes Verrentungskapital<br />

beide 0,75 ‰ (1,35 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,5 ‰ (1,0 ‰) - Garantiertes Verrentungskapital<br />

beide 2,0 ‰ (2,6 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,5 ‰ (1,0 ‰) - Garantiertes Verrentungskapital<br />

beide 2,25 ‰ (2,85 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

0,5 ‰ (1,0 ‰) - Garantiertes Verrentungskapital


Gewinnverband Überschusssystem Rentenwahl/ Summenabhängiger Schlussüberschuss Bemessungsgröße<br />

Kapitalwahl beitragspflichtig beitragsfrei<br />

16.2 Ansammlung<br />

beide 0,5 ‰ (1,1 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

Fondsanlage<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

0,5 ‰ (1,0 ‰) - Garantiertes Verrentungskapital<br />

BonusFondsanlage<br />

beide 0,75 ‰ (1,35 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

BonusAnsammlung<br />

0,5 ‰ (1,0 ‰) - Garantiertes Verrentungskapital<br />

18.1 Ansammlung<br />

beide 1,5 ‰ (1,5 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

Fondsanlage<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

0 ‰ (0 ‰) - Garantiertes Verrentungskapital<br />

BonusFondsanlage<br />

beide 1,75 ‰ (1,75 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

BonusAnsammlung<br />

0 ‰ (0 ‰) - Garantiertes Verrentungskapital<br />

18.2 Ansammlung<br />

beide 0 ‰ (0 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

Fondsanlage<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

0 ‰ (0 ‰) - Garantiertes Verrentungskapital<br />

BonusFondsanlage<br />

beide 0,25 ‰ (0,25 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

BonusAnsammlung<br />

0 ‰ (0 ‰) - Garantiertes Verrentungskapital<br />

19.1 Ansammlung<br />

beide 1,5 ‰ (1,5 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

Fondsanlage<br />

Beitragssofortabzug<br />

Vollständige Beitragsverrentung<br />

0 ‰ (0 ‰) - Garantiertes Verrentungskapital<br />

BonusFondsanlage<br />

beide 1,75 ‰ (1,75 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

BonusAnsammlung<br />

0 ‰ (0 ‰) - Garantiertes Verrentungskapital<br />

19.2 Ansammlung<br />

beide 0 ‰ (0 ‰) - Bruttobeitragssumme<br />

Fondsanlage<br />