Chronik_FSG_Fluehli_Soerenberg

arminschmid6173

Schützen-chronik

Zum 150-Jahr-Jubiläum

1867 – 2017

i. Geschichte des Vereins

ii. Aufschwung mit der neuen Schützengeneration

nach Angaben des Vorstandes und nach geschichtlichen Quellen,

verfasst von Franz Portmann


inhAltSVerzeichniS

Teil i: GeschichTe des Vereins

übersetzung der Gründungsurkunde ..............................................................................4

Aus alter zeit und die ersten Jahre .......................................................................................5

Die Gründung des Feldschützenvereins .........................................................................8

erneuerung der organisation und erster Weltkrieg .............................................9

Der Feldschützenverein in der Jubiläumsschrift

«100 Jahre Gemeinde Flühli 1836–1936» .....................................................................12

Der zweite Weltkrieg .....................................................................................................................14

Die Gründung der Pistolensektion ...................................................................................15

ende des Schiessplatzes thorbach ................................................................................15

Amtsschützengesellschaft entlebuch ..........................................................................18

historische Schiessen .................................................................................................................19

Das Schimbrig-Fähnli 1939 .......................................................................................................22

Dank ............................................................................................................................................................ 23

Anekdote Sebastian-Statue ...................................................................................................24


Teil ii: aufschwunG miT der neuen

schüTZenGeneraTion

Verzeichnis des Vorstandes und ehrenliste ab 1970........................................27

namensänderung 1972 ............................................................................................................... 30

eine neue Schiessanlage entsteht 1972–1973 ......................................................30

Stand-Eröffnungsschiessen 1975 ......................................................................................34

Besonderes aus den Achtzigerjahren ...........................................................................34

Bauliche erneuerung 1988 .......................................................................................................35

Standerneuerungsschiessen ................................................................................................36

Jahresmeisterschaft seit 1972 ................................................................................................37

eidgenössische Schützenfeste ...........................................................................................38

Partnerschaft mit Schüpfheim ..............................................................................................40

erweiterung der Schiessanlage Bunihus ....................................................................42

Standerneuerungsschiessen ................................................................................................44

kantonales Schützenfest im entlebuch .......................................................................45

Selbstständige Pistolensektion ...........................................................................................46

Flühli kann stolz sein auf seine Schützen ..................................................................47

Aktiv im luzerner kantonalschützenverein ..............................................................48

Amtsschützenkönige am Amts- und Wyberschiesset ..................................49

neue Standarte 2014 ..................................................................................................................... 50

Standartenweihschiessen ........................................................................................................51

Weitere erfolge in den letzten Jahren .............................................................................52

Aktuelle Vereinsaktivitäten der FSG Flühli-Sörenberg....................................54

Die Jugend – ein Versprechen für die zukunft ......................................................55

Aktivschützen 2016 mit lizenz ............................................................................................59

Jungschützen 2016 ......................................................................................................................... 59

Wer rastet, der rostet …..................................................................................................................60


i. GeschichTe

des Vereins


2

die ersTe fahne

DER SCHÜTZEN VON

flühli 1861

als schützenvater hat

walter schmidiger diese

fahne im «sonnen-estrich»

entdeckt und in eigener

regie im Jahr 1999 bei

Frau Wieland in Boswil

restaurieren lassen.


die

GründunGsurKunde

3


üBerSetzUnG Der GrünDUnGSUrkUnDe

4

der regierungsrath,

nach angehörtem Vortrage des Militärdepartementes über das von dem neugegründeten

Feldschützenverein in Flühli unterm 20. Juni 1867 aufgestellten und den

2. Juli daraufhin zur obrigkeitlichen Genehmigung eingereichten Reglement derselben;

in Betracht, dass es im interesse des Wehrwesens liegt dafür zu sorgen, dass das

Feldschützenwesen immer mehr in Aufnahme komme und gehoben werde;

– Beschliesst –

1. Dem reglemente des Feldschützenvereins in Flühli sei die Genehmigung

ertheilt.

2. Derselbe bleibt – vorbehalten die in Art. 11 vorgesehene Abrechnung oder

revision – solange in kraft solang weder im Allgemeinen oder im Besondern

über errichtung und Bildung von Schützengesellschaften in Verbindung mit

dem Militärwesen etwas anderes verfügt werden wird.

3. Gegenwärtiger Ratifi kationsbeschluss soll dem Reglement nachgetragen und

dem Militärdepartement in Abschrift zugestellt werden.

Luzern, den 15. Juli 1867

namens des regierungsrathes

Der Schultheiss,

für denselben

Der Statthalter:

Der Staatsschreiber:


AUS Alter zeit UnD Die erSten JAhre

Bereits 1827 wurde die Schützengesellschaft Flühli gegründet. im Jahr 1838 entstand

das erste Schützenhaus an der emme. Geschossen wurde über die emme richtung

Thorbachmatte, Distanz 150 m. Im Jahr 1842 wurde auch der Zeigerstand erstellt. Dem

Schützenrat stand der Präsident vor. Der Vorstand bildet sich aus Fähnrich, kassier

und Schützenmeister und wechselt die chargen alle Jahre: der Fähnrich wird kassier,

der kassier Schützenmeister, der bisherige Schützenmeister scheidet aus und es wird

ein neuer Fähnrich gewählt. Das ist auch heute noch der Fall. Der hauptanlass der

Schützengesellschaft, heute Schützenzunft, ist die Schützenkilbi.

5

1880 das schützenhaus

an der Emme vor

der flussverbauung.


6

Das Schützenhaus wurde 1870 von einer grossen überschwemmung weggerissen. in

den folgenden Jahren entstand das Schützenhaus neu auf einem nach rückwärts verschobenen

Platz. Anschliessend wurde auch der zeigerstand erneuert und mit einem

elektrischen Geläut modernisiert. Bereits 1903 schlug das Schicksal wieder zu und die

Fluten der emme zerstörten die Anlage erneut. im Jahr 1906 konnte wieder ein neubau

eingeweiht werden, der bis in die 60er-Jahre wertvolle Dienste leistete. Die

Schützengesellschaft, als ursprüngliche Besitzerin des Schützenhauses, wurde im

Volksmund meistens «Standschützengesellschaft» genannt.

schüTZenhaus 1906

man beachte im hintergrund das schulhaus.

bei einer distanz zum schützenhaus

von ungefähr 20 Metern wurde auch

während der Schiessanlässe unterrichtet.

die ablagerungen vor dem schützenhaus

gaben recht viele diskussionen,

schreiben an die regierung und

Augenschein des Schiessoffiziers.


7

Die Schützenkilbi war

überall im entlebuch ein

sportlicher und vor allem

auch ein gesellschaftlicher

höhepunkt. die männer

gingen ins schützenhaus

und die frauen und

Jungfrauen zum Coiffeur

für den schützenabend mit

nachtessen, siegerehrung

und Kilbitanz.


Die GrünDUnG DeS FelDSchützenVereinS

8

Um besonders das militärische Schiessen zu fördern, wurde 1867 der Feldschützenverein

gegründet, nicht als konkurrenz zum bestehenden Schützenverein, sondern

als ergänzung. Das geht aus den Statuten hervor, wo es heisst:

zweck des Vereins ist, hebung des Schützenwesens im Allgemeinen und Förderung

des praktischen Schiessens im Besonderen. Die Schiessübungen sollen ausschliesslich

mit Ordonnanzwaffen und mit Ordonnanzmunition stattfinden. Die Statuten

waren von folgenden ersten Vorstandsmitgliedern unterschrieben:

Präsident: Franz roos, Gemeindeschreiber

Schützenmeister: Johann Felder

Fähnrich:

Josef Bucher

kassier:

Anton Portmann

Aktuar:

kasimir lötscher

Für die Mitglieder waren der Besuch von jährlich mindestens drei Schiessübungen

und dabei die Abgabe von zusammen mindestens 50 Schüssen obligatorisch.

Geschossen wurde mit den beiden Waff en Amsler und Peabodi, auf eine Distanz von

300, 400 und 600 Schritt und zwar alles stehend. Schon damals wurden von Bund

und kanton Beiträge an die freiwillige, ausserdienstliche Schiesstätigkeit geleistet. So

war für das Jahr 1868 eine Vergütung von Fr. 42.74 eingetragen, was für die Mitglieder

eine Rückvergütung von 3.5 Rappen pro Schuss ausmachte.

damals schoss man vor allem mit Kaliber

10.4 mm, ähnlich wie den Bündner Jägern

noch heute vorgeschrieben wird (10.3 mm).


im herbst 1870, anlässlich des grossen hochwassers, wurde mit dem Schützenhaus

auch das inventar der Feldschützen fortgeschwemmt, sodass der noch junge Verein

erheblichen Schaden erlitt.

9

Die Vereinsleitung hatte in den ersten Jahren ziemlich fl eissig gewechselt. Von den

Vorstandsmitgliedern, die längere zeit ausharrten und sich um das Schiesswesen im

Feldschützenverein in den 1870er- und 80er-Jahren Verdienste erworben haben, sind

zu nennen: Gemeindeschreiber Franz roos, leo und otto enzmann, Adolf und leo

Minder und später otto Siegwart.

Die Anschaff ung von neuen Waff en in der schweizerischen Armee stellte auch an den

Feldschützenverein neue Anforderungen in Bezug auf den Schiessplatz und die

Durchführung der Schiessanlässe. So kam im Jahr 1896 das schweizerische ordonnanzgewehr

7.5 mm, bezeichnet als Langgewehr 89, welches nach 15 Jahren schon

wieder durch eine bessere Waff e gleichen Kalibers verdrängt wurde, dem Karabiner 11.

Auch dieses sehr gute Gewehr musste wieder einer noch aktuelleren Waff e weichen,

dem karabiner 31.

Mit den Zeiten der Waff enänderungen fallen auch die jeweiligen Verbesserungen der

Schiessanlage zusammen, indem auch dort bedeutende Sicherungen angebracht

werden mussten. Der Feldschützenverein hält seine Schiessen seit Jahren im thorbach

ab, auf freiem Feld, mit offener Zeigeranlage und mit bis zu 30 Steckscheiben.

erneUerUnG Der orGAniSAtion UnD erSter WeltkrieG

nachdem die alten Statuten bereits durch verschiedene amtliche erlasse Änderungen

erfahren mussten, wurden im Jahr 1914 neue Statuten herausgegeben, welche

neben der bisherigen militärischen Schiesstätigkeit auch Freiübungen und die teilnahme

an auswärtigen Schiessanlässen, Marschübungen usw. zum ziele nannten.

Bereits im gleichen Jahr meldete sich der Verein zum zentralschweizerischen Feldschiessen

vom 9. August 1914 in luzern an. Doch der plötzliche Ausbruch des ersten

Weltkrieges 1914/18 machte den gesetzten Plan zunichte. Die freiwillige Schiesstätigkeit

musste zurücktreten, da sich unsere Milizen mit den ernsten Aufgaben der


10

landesverteidigung und der Grenzwacht zu befassen hatten. Mit bewundernswürdiger

Ausdauer haben unsere wackeren Soldaten während diesen vier Jahren in

treuer Pflichterfüllung unser Heimatland beschützt. 800 eingetragene Diensttage im

Dienstbüchlein sind keine Seltenheit. Auch der tod suchte seine opfer und so verstarb

während der Aktivdienstzeit im Grippejahr 1918 das Vereinsmitglied Josef

Stadelmann von der Schwandalp. Präsident war in dieser zeit von 1912 bis 1920 Franz

Portmann, a. Gemeindeammann.

dokumente aus dem staatsarchiv

Schützenwesen. Schützengesellschaft Flühli (1900 – 1942).

Schützenbund Flühli (1921). Flobert-club Flühli (1924).

Schiessplatz-expertisen (1933. 1941)

in den verschiedenen lokalhistorischen Aufzeichnungen wird die positive entwicklung

in unserer talschaft gelobt und betont und Unerfreuliches eher verdrängt. Um die

ganze entwicklung zu verstehen, sollen auch ereignisse erwähnt werden, die wir

heute kaum mehr verstehen, die aber im kontext mit dem damaligen gesellschaftlichen

und politischen Umfeld zu sehen sind.

So richtete der Aktuar eines neugegründeten Schützenbundes ein Gesuch an das

Militär- und Polizeidepartement mit folgendem Wortlaut:

Hochgeachteter Herr Regierungsrat

Beiliegend erhalten Sie die Statuten des neugegründeten Schützenbundes Flühli

mit dem Ersuchen, diesen die behördliche Genehmigung zu erteilen.

Wir haben in Flühli zwei mehr oder weniger politisch orientierte Schützengesellschaften,

was für Teilnahme an Sektionswettkämpfen nicht vorteilhaft ist.

Im neugegründeten Schützenbunde fanden sich nun Angehörige beider

Parteien zusammen.

Falls die Genehmigung der Statuten erfolgen kann, was ich nicht bezweifl e,

so wollen Sie diese an Herrn Friedrich Felder, Präsident des Schützenbundes

Flühli, retour senden unter Nachnahme Ihrer Gebühren.

Hochachtend

Franz Portmann, Aktuar


stellungnahme von herrn regierungsrat widmer.

11


Der FelDSchützenVerein in Der JUBilÄUMSSchriFt

«100 JAhre GeMeinDe Flühli 1836–1936»

12

1931 mit dieser gemeinsamen

fahne der standund

Feldschützen wird das

freundschaftliche

Verhältnis dokumentiert.

im Jahr 1920 trat der Feldschützenverein dem luzerner kantonalschützenverein bei,

und damit begann eine neue epoche in der tätigkeit des Vereins.

Am 30. Mai 1920 machte der Verein sein erstes Feldwettschiessen mit, welches in

luzern als zentralschweizerischer Anlass durchgeführt wurde. Gleich bei der ersten

Feuerprobe errang der Verein von 36 teilnehmenden Sektionen den 5. Rang.


es folgten weitere Feldwettschiessen:

1924 Kant. Feldwettschiessen in Schüpfheim, 27. Rang von 71 Sektionen

des Kantonalvereins, 1. Rang auf dem Platze Schüpfheim

1925 eidgenössisches Feldsektionswettschiessen in Flühli,

1. rang von 60 Sektionen

1928 eidgenössisches Standwettschiessen in escholzmatt,

10. Rang von 25 Sektionen

1929 eidgenössisches Feldsektionswettschiessen in escholzmatt,

13. rang von 77 Sektionen

1930 eidgenössisches Feldsektionswettschiessen in Marbach,

mittelschwere kategorie, 4. rang von 10 Sektionen

1933 eidgenössisches Feldsektionswettschiessen in Flühli,

2. rang von 18 Sektionen

1934 kantonales Feldwettschiessen in entlebuch, 7. rang von 8 Sektionen

1935 eidgenössisches Feldwettschiessen in hasle

13

An diesen sämtlichen Anlässen erreichte der Verein das kranzresultat.

An kantonalschützenfesten wurde teilgenommen:

1920 in luzern

1923 in Sursee mit kranz und Becher

1926 in Schüpfheim mit Kranz und Becher

1936 in hochdorf mit kranz und Spezialauszeichnung

An ein eidgenössisches Schützenfest wagte sich der Verein im Jahr 1929 und reiste

nach Bellinzona. zum kranze reichte es damals nicht, dafür hatten viele unserer

Schützenfreunde erstmals Gelegenheit, eine Fahrt ins schöne tessin zu machen.

Weitere Schiessen, an denen der Feldschützenverein teilnahm:

1930 Standeröffnungsschiessen Hasle

1932 Schimbergschiessen

1935 ehr- und Freischiessen escholzmatt


14

Der Bestand des Feldschützenvereins ist im Jahr 1936 95 Aktiv-Mitglieder und

zwei Ehrenmitglieder, nämlich die verdienten früheren Vorstandsmitglieder:

• Franz Portmann, alt Gemeindeammann, langjähriger Präsident

• Josef Wespi, langjähriger Kassier

Die leitung des Vereins liegt 1936 in den händen nachbenannter

Vorstandsmitglieder:

Präsident: Friedrich Felder, Briefträger seit 1912

kassier: ernst Minder, Schintmoos seit 1923

Aktuar: Friedrich Felder, lehrer seit 1936

Schützenmeister 1: Franz Portmann, lehrer seit 1922

Schützenmeister 2: Walter Schnyder, Dorf seit 1924

Der zWeite WeltkrieG

Der Zweite Weltkrieg hat auch von 1939 bis 1945 die Vereinsgeschichte geprägt. Sämtliche

vorrätige Munition musste bei der Mobilmachung 1939 abgegeben werden. Gross

war die zahl der Aktivschützen, die zur landesverteidigung aufgeboten wurden. zahlreiche

Schiessen mussten in den kriegsjahren ausfallen. zum Glück waren Standund

Feldschützen von initiativen Personen geführt, die keine Mühe scheuten, ihren

kameraden im Aktivdienst Gelegenheit zu geben, ihre freiwillige Schiesstätigkeit auszuüben.

So organisierte man 1944 spezielle Schiesstage für die Aktivdienstler, die je

nach Urlaub angesetzt wurden. nach dem zweiten Weltkrieg fand das Schiesswesen

zusätzlich hohe Anerkennung.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam

dem Schiesswesen eine besondere

bedeutung zu und das obligatorische

wurde sorgfältig organisiert.


Die GrünDUnG Der PiStolenSektion

1938 wurde eine Pistolensektion unter dem Patronat des Vereins gegründet. Ab 1947

war der Pistolenchef im Vorstand der Feldschützen. Die dem Feldschützenverein

angeschlossene Pistolensektion bemühte sich stets, ihren Mitgliedern eine Schiessmöglichkeit

zu bieten. natürlich waren die übungsplätze beschränkt und an abwechselnden

Standorten wurde auf Steckscheiben geschossen. Zur Pflege des Sports

und der Kameradschaft organisierte man verschiedene Sektionsausflüge nach

Glaubenbielen, Salzbühl oder auf die Seewenalp, wo jeweils ein improvisiertes Freundschaftsschiessen

durchgeführt wurde.

15

enDe DeS SchieSSPlAtzeS thorBAch

Für den Feldschützenverein war die Schiessanlage im thorbach, die auch statt der

erforderlichen Distanz von 300 m nur eine solche von 250 m aufwies, mit der Zeit

recht umständlich. Die Schiessanlage Dorf war nahe gelegen und verfügte über die

notwendige Distanz und eine moderne zeigeranlage. im Frühjahr 1948 schloss der

Feldschützenverein mit der Schützengesellschaft eine Vereinbarung ab, die auch den

Feldschützen die Benützung des Standes Dorf erlaubte, bei einer Abgabe von

1 Rappen pro Schuss. Bereits ein Jahr später wurde zum ersten Mal das Feldschiessen

im Stand durchgeführt. Auch die Schützen von Schüpfheim nahmen daran teil.

Durch die Doppelbesetzung des Standes entstanden keineswegs komplikationen,

denn die Mitglieder der beiden Vereine waren praktisch identisch. Dadurch, dass der

Schütze beim obligatorischen automatisch Mitglied des Feldschützenvereins wurde

und bei der erstmaligen teilnahme an der Schützenkilbi durch ein eintrittsgeld in die

Schützengesellschaft aufgenommen wurde, ergab sich diese Doppelmitgliedschaft.

Der Feldschiessstand thorbach wurde sporadisch noch benutzt, vor allem bei der

Gruppenmeisterschaft. 1961 wurde dieser aber endgültig abgeschätzt. Mit dem

Schiessstand im Dorf stand es auch nicht zum Besten. Für die Schützengesellschaft

als eigentümerin des Schützenhauses wäre ein neubau untragbar gewesen, da sie

keinem Verband angehörte und keine militärischen Schiessen durchführte. erst diese

Voraussetzung ermöglicht Beiträge und Subventionen der öffentlichen Hand.


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Mit den Anlässen des Feldschützenvereins war natürlich die Schiessanlage im Dorf

besonders gut ausgelastet. Das Schulhaus stand bis im Jahr 1965 zirka 20 Meter

daneben und wenn werktags Schiessbetrieb war und zugleich Schule, hat das die

patriotischen Gefühle der Jugend und der lehrer gestärkt. ich war dabei. Stell dir das

Bild heute vor!

dorfPlan um 1936

mitten im dorf neben der schule und dem Kurhaus stand das schützenhaus.


im schützenhaus, auf

scheibe 1 otto bucher,

auf 3 Josef emmenegger

in Postuniform

und auf 4 der linksschütze

lehrer friedrich

felder. an der dachtraufe

geht pro scheibe

ein Signaldraht weg

und dazu kommt noch

die Telefonleitung.

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walter schmidiger, Josef wicki,

Steinibach, Toni Wicki, Bannwart


AMtSSchützenGeSellSchAFt entleBUch

18

Urkundlich ist nachgewiesen, dass schon seit 1579 im Lande Entlebuch alljährlich ein

gemeinsames Amtsschiessen unter den Schützen des entlebucher landes abgehalten

wurde. Die gnädigen herren und oberen von luzern bemühten sich schon früh

um die Schützenanlässe im Entlebuch.

Sie bestimmten im Jahr 1579 den «Flecken» Schüpfen als gemeinsamen Schiessplatz

der entlebucher. Sie spendeten Gaben an unsere landesschiessen. im 16. Jahrhundert

wurde das Schiesswesen im Lande Entlebuch eifrig gepflegt. Später wurden die

von der regierung von den Beamten und landsleuten gestifteten ehrengaben

abwechslungsweise an den Hauptorten der drei Ämter Schüpfheim, Escholzmatt und

entlebuch gemeinsam herausgeschossen.

Bereits im Jahr 1751 besassen die Amtsschützen die Statue des hl. Sebastian, ihres

Patrons mit Pfeilern und Abzeichen als das äussere Symbol innerer Verbundenheit.

Das Jahr 1751 darf daher als das Gründungsjahr der Entlebucher Amtsschützengemeinschaft

angesehen werden.

Die Gabe der regierung ist mit dem Umsturz von 1798 dahingefallen. Dann übernahmen

unsere Frauen und töchter die rolle der gnädigen herren und setzten Preise –

meistens naturalgaben – für die Schützen aus.

die amtsschützengesellschaft heute

Gemäss den Statuten der Amtsschützengesellschaft entlebuch besteht der zweck in

der «Hebung und Förderung des Schiesswesens, der Pflege der Kameradschaft und

des gesellschaftlichen lebens». Dies wird erreicht durch die Abhaltung des Amtsund

Wyberschiesset, der zeitgemässen Förderung der Jungschützen- und nachwuchsausbildung,

sowie der Unterstützung des Matchschiessens.

im Weiteren ist die Amtsschützengesellschaft Bindeglied zwischen dem kantonalschützenverein

und der ihr angeschlossenen Schützenvereine. Sie unterstützt den

kantonalschützenverein bei der Durchführung von Schiessanlässen wie Feldschiessen,

Gruppenmeisterschaft und Matchwesen.

die amtsschützengesellschaft in der Zukunft

einen sehr hohen Stellenwert soll auch in zukunft der traditionelle Amts- und Wyberschiesset

haben. Gerade in unserer Talschaft, wo Traditionen noch sehr gepflegt wer-


den, sorgt dieser einzigartige gesellschaftliche Anlass für eine positive haltung der

Bevölkerung zum Schiesswesen.

Mit 10-Meter luftgewehr- und luftpistolenkursen wollen wir bei jugendlichen Schützen

schon früh die Freude am Schiesssport wecken und so für aktiven Schützennachwuchs

sorgen. Durch die aktive zusammenarbeit der Amtsschützengesellschaft

mit ihren Schützenvereinen wird es uns gelingen, auch in den nächsten Jahren das

Schiesswesen als attraktive Sportart betreiben zu können.

19

hiStoriSche SchieSSen

amts- und wyberschiesset

Das Jahr 1800 kann als eigentliches Geburtsjahr des Amts- und Wyberschiesset

angesehen werden. ein erstes noch erhaltenes «Vorkommnis oder übereinkunft»

mit Schiessreglement wurde am 19. Mai 1800 zu escholzmatt ausgestellt (Statut),

signiert von Pfläger Johann Bieri und genehmigt vom französischen Distrikt-Statthalter

h. thalmann.

Seit 1830 entwickelte sich das emmental-entlebucherische Wettschiesset. 1864

wurde der emmental-entlebucherische Schützenbund gegründet. 1879 trennten sich

die beiden landesteile und führten ihre Schiessanlässe gesondert durch. Die entlebucher

hielten ihr traditionelles Schützenfest unter dem namen «Amts-, Wett- und

Wyberschiesset» alle zwei Jahre ab und von 1900 an alle drei Jahre. Seit 1906 heisst es

«Amts- und Wyberschiesset». Dieses fi ndet alle drei Jahre turnusgemäss im unteren,

mittleren und oberen hypothekarkreis statt.

zum mittleren hypothekarkreis gehören

Schüpfheim und Flühli-Sörenberg. Mit

dem Anschluss von Schüpfheim an die

Schiessanlage in Flühli kommen die zahlreichen

teilnehmer jetzt auch ins Waldemmental.

am amts-und wyberschiesset

bekommt der

schützenkönig den

traditionellen Kopfkranz.


20

bauernkriegs-Gedenkschiessen

Der legendäre Schützenvater Hermann Schöpfer aus Schüpfheim hat im Jahr 1965 das

Bauernkriegs-Gedenkschiessen gegründet. Die entlebucher Schützenvereine bilden

die Stammsektionen und führen abwechslungsweise den Anlass durch, so auch die

Feldschützengesellschaft Flühli-Sörenberg. Die Stammsektionen können ausgewählte

Gastsektionen einladen. Das Programm wird mit dem Ordonnanzgewehr auf 50 Meter

stehend geschossen. Auf die F 5er-Scheibe sind auf Kommando 10 Schuss abzugeben.

Den Schützen wird das «ordinäri» abgegeben, ein ganz besonders guter Spatz. Mit der

Festansprache und dem Absenden wird das historische Schiessen abgerundet.

Stammsektionen

Feldschützengesellschaft Schüpfheim

Feldschützengesellschaft Flühli-Sörenberg

Feldschützengesellschaft hasle

Schützengesellschaft escholzmatt

Schützengesellschaft Schachen

Schützengesellschaft Marbach

Blindei-Schützen Entlebuch seit 2015

Schützengesellschaft Romoos bis 2015

Feldschützengesellschaft Entlebuch bis 2015

Wehrverein Werthenstein bis 2015

letztere drei Vereine sind jetzt als Blindei-Schützen entlebuch organisiert,

somit gibt es aktuell sieben Stammsektionen.

rangverkündigung

beim Bauernkriegs-

Gedenkschiessen.


ütlischiessen

Das rütlischiessen wird alljährlich auf der rütliwiese durchgeführt. Das Programm ist

kniend zu schiessen. Die Feldschützengesellschaft Flühli wurde schon verschiedene

Male als Gastsektion eingeladen, so bereits 1935. Auch 2004 reisten acht Schützen

über den Vierwaldstättersee auf die rütliwiese. hans Wicki gewann mit 71 Punkten

den begehrten rütlibecher. zwar hatte hermann Wigger die gleiche Punktzahl, aber er

hatte den Becher schon einmal bekommen (1991).

Die letzte teilnahme war 2013. erwin emmenegger schoss hervorragende 76 Punkte

und durfte die wertvolle erinnerungsgabe abholen.

21

die flühli-schützen auf

der Rütliwiese.


DAS SchiMBriG-FÄhnli 1939

22

das legendäre schimbrig-fähnli, mit

dem die Schützen an auswärtigen

schiessen Präsenz markierten.

Die Flühli Schützen besuchten in den Dreissigerjahren das Schimberg-Schiessen. So

wie man von den Veteranen früher hörte, war das ein sportlicher und auch ein recht

geselliger Anlass. im nachfolgenden Protokoll ist vom Schimbrig-Fähnchen die rede.

Sitzungs-Protokoll (Finanzierung Schimbrig-Fähnli)

3. August 1939 im Stutz, Schützengesellschaft und Feldschützenverein

Anwesend: Schützenrat und beide Vereinsvorstände

Geschäfte: kranzkasten-transport, Verschiedenes

Der kranzkasten wurde vom kurhaus in den Stutz disloziert, wo anschliessend eine

kurze Sitzung stattfand.

Der Aktuar: Walter Schnyder


Nachtrag: Betreff end dem Schimberg-Fähnchen konnte die Sache im Sommer zum

Abschluss gebracht werden. Die Anschaff ung eines Fähnchens wurde demnach

beschlossen. Der Schützenbund stiftete Fr. 100.–, rest Stand- & Feldschützen zur

hälfte.

23

aus der Jahresrechnung der schützengesellschaft pro 1939

An Fraefel & cie, St. Gallen, für die neue Standarte Fr. 160.00

Finanzierung der Standarte:

Schützenbund Fr. 100.00

Feldschützenverein Fr. 30.00

Schützengesellschaft Fr. 30.00

total kosten Fr. 160.00

DAnk

Bei der Schützen-Geschichte bis 1936 handelt es sich unter anderem um Angaben

aus der Jahrhundertschrift «Gemeinde Flühli 1836 – 1936». Verfasst wurde der Bericht

über das Schiesswesen damals von Walter Schnyder, Gemeindepräsident. Anlässlich

der 150-Jahr-Feier der Gemeinde Flühli im Jahr 1986 wurde die Fortsetzung der

Vereinsgeschichte von Guido Bucher, Schulleiter und Gemeindepräsident, ergänzt.

Für diese Grundlagen verdienen die beiden Gemeindepolitiker und Schützenfreunde

unseren Dank.


24

anekdote zur sebastian-statue

Sebastian-Statue nach Hasle geschwemmt

Der heilige Sebastian ist der Schützenpatron und die alten Schützengesellschaften

besitzen eine Statue oder ein Bild von ihm. Die Statue wird vom heiligvogt in obhut

genommen, in Flühli hiess er damals Albert Siegwart.

er brachte auf der rückseite der Statue folgende notiz an:

«An Allerheiligen 1870 wurde das neuerbaute Schützenhaus von den furchtbaren

Wellen der wilden Waldemme fortgerissen, worin auch der heilige Sebastian seine

Wohnung hatte, welcher gleich nach der zertrümmerung des Gebäudes in den

Wogen bis nach hasle segelte.»


ii. aufschwunG

miT der neuen

schüTZen-

GeneraTion


26

die neue gemeinsame schützenfahne,

eingeweiht anlässlich des 150-Jahr-Jubiläums

der schützengesellschaft.


VerzeichniS DeS VorStAnDeS UnD ehrenliSte AB 1970

name Adresse ort Jahrgang von – bis verst.

Präsident

Schmid Armin rütiweg 6 6173 Flühli 1975 2016–

Schnider Josef neuhus 2 6173 Flühli 1968 2004– 2016

röösli roland im Weidli 1 6173 Flühli 1962 1992– 2004

Schmid Bruno Schlundstrasse 11 6173 Flühli 1947 1981–1992

Felder Fritz neuenkirchstrasse 59 6020 emmenbrücke 1942 1976– 1981

emmenegger Josef im Weidli 4 6173 Flühli 1924 – 1976 † 2007

27

Vize-Präsident

emmenegger erwin rütiweg 13 6173 Flühli 1978 2004–

Schnider Josef neuhus 2 6173 Flühli 1968 1996– 2004

Jungschützenleiter

emmenegger erwin rütiweg 13 6173 Flühli 1978 2016–

hafner Stefan lamm 4 6173 Flühli 1993 2014– 2016

emmenegger erwin rütiweg 13 6173 Flühli 1978 2004– 2014

Schnider Josef neuhus 2 6173 Flühli 1968 1991– 2004

Schnider ruedi Moosmättili 6170 Schüpfheim 1963 1988– 1991

Schmid Veronika thorbachstrasse 24 6173 Flühli 1959 1983– 1988

Schnider leo Brünigstrasse 3 6072 Sachseln 1954 1980– 1983

thalmann Markus Waldstrasse 23 6173 Flühli 1953 1976– 1979

hauptschützenmeister

Achermann Pascal Alpweidstrasse 18 6174 Sörenberg 1985 2016–

Schmid Armin rütiweg 6 6173 Flühli 1975 2004– 2016

Wigger hermann rischlistrasse 90 6174 Sörenberg 1939 1981– 2004 † 2015

Schmid Bruno Schlundstrasse 11 6173 Flühli 1947 1974– 1981

Portmann Franz Waldrain 2 6173 Flühli 1939 – 1974

Kassier

Vetter Mirjam Alpweidstrasse 13 6174 Sörenberg 1989 2009–

Bichsel Konrad Füfischwand 6173 Flühli 1984 2007– 2009 † 2013

Bucher Anita Wolhuserstrasse 24 6122 Menznau 1986 2006– 2007

Schnider-Bucher Yvonne h.-Schöniseistrasse 2 6174 Sörenberg 1981 2002– 2006

zamudio Peter im Weidli 24 6174 Sörenberg 1959 1998– 2002

Bucheli Markus Schintmoos 6173 Flühli 1971 1996– 1998

Felder konrad hochwald 2 6173 Flühli 1961 1994– 1996

röösli Markus Dorfstrasse 31 6173 Flühli 1971 1993– 1994

emmenegger theo laueli 1 6174 Sörenberg 1970 1990– 1993

Schnider Anton Sonnenrain 1 6173 Flühli 1946 1981– 1990

Dahinden hansjörg Salwideli 6174 Sörenberg 1953 1981– 1990 Stv.

küng rudolf Bärsiliblick 6173 Flühli 1935 – 1981 † 2010


name Adresse ort Jahrgang von – bis verst.

28

aktuar

Wicki Daniela Bahnhofstrasse 11 6170 Schüpfheim 1991 2012–

Behr Petra Salzbühlstrasse 4 6173 Flühli 1979 2006– 2012

thalmann Florian Bühlstrasse 7 6102 Malters 1977 1998– 2006

zamudio Peter im Weidli 24 6174 Sörenberg 1959 1992– 1998

Bucheli Markus Schintmoos 6173 Flühli 1971 1992– 1996 Stv.

röösli roland im Weidli 1 6173 Flühli 1962 1990– 1992

lipp hans Sonnenmatte 5 6173 Flühli 1958 1986– 1990

Bucher Guido hüttlenen 7 6173 Flühli 1959 1979– 1986

näf Willy im Acher 4 6442 Gersau 1951 1976– 1979

Schnider Anton Sonnenrain 1 6173 Flühli 1946 1976– 1979 Stv.

Felder Fritz neuenkirchstrasse 59 6020 emmenbrücke 1942 – 1976

beisitzer

emmenegger Marco längmatten 2 6173 Flühli 1993 2016–

hafner Stefan lamm 4 6173 Flühli 1993 2016–

emmenegger erwin rütiweg 13 6173 Flühli 1978 2014– 2016

Achermann Pascal Alpweidstrasse 18 6174 Sörenberg 1985 2010– 2016

Wicki hans Würzenbachmatte 5 6006 luzern 1941 1986– 2012

Wicki rené Alpweid 1 6174 Sörenberg 1976 2004– 2010

Felder konrad hochwald 2 6173 Flühli 1961 1986– 2004

Wigger hermann rischlistrasse 90 6174 Sörenberg 1939 1975– 1981 † 2015

Pistolenchef

lötscher Josef Paradiesli 3 6173 Flühli 1949 1995– 2011

emmenegger hans Mühleweg 12 6173 Flühli 1956 1988– 1995

lötscher Josef Paradiesli 3 6173 Flühli 1949 1981– 1988

näf Willy im Acher 4 6442 Gersau 1951 1974– 1981

revisor aktuell

Schnider-Bucher Yvonne h.-Schöniseistrasse 2 6174 Sörenberg 1981 2016–

Fuchs Bernhard rohrigmoos 11 6173 Flühli 1981 2008–

schützenmeister aktuell

zamudio colin hauptstrasse 29 6170 Schüpfheim 1994 2015–

Stadelmann Florian Alpweidstrasse 2c 6174 Sörenberg 1994 2014–

emmenegger Marco längmatten 2 6173 Flühli 1993 2014–

Felder christof haldenweg 11 6174 Sörenberg 1990 2010–

emmenegger konrad Schwandalpstrasse 11 6173 Flühli 1985 2008–

Achermann Pascal Alpweidstrasse 18 6174 Sörenberg 1985 2006–

emmenegger erwin rütiweg 13 6173 Flühli 1978 2000–

Schmid Armin rütiweg 6 6173 Flühli 1975 2000–

Schnider Josef neuhus 2 6173 Flühli 1968 1990–


name Adresse ort Jahrgang von – bis verst.

Schützenwirt/-in

Felder hedi haldenweg 11 6174 Sörenberg 2016–

Felder ruedi Gasthaus Stutz 6173 Flühli 2015– 2016

röösli erna und roland im Weidli 1 6173 Flühli 2006– 2015

Burri Vreni und Walter Spierbergli 5 6173 Flühli 1991– 2006

Bucher ruth und Franz Dorfstrasse 21 6173 Flühli – 1991

29

Veteranenobmann

Schmid Bruno Schlundstrasse 11 6173 Flühli 1947 2012–

ehrenpräsident

röösli roland im Weidli 1 6173 Flühli 1962 2004

Schnider Josef neuhus 2 6173 Flühli 1968 2016

ehrenmitglieder

Portmann Franz Waldrain 2 6173 Flühli 1939 1976

emmenegger Josef im Weidli 4 6173 Flühli 1924 1976 † 2007

Schmid Bruno Schlundstrasse 11 6173 Flühli 1947 1993

Schmidiger Walter Salzbühlstrasse 12 6173 Flühli 1931 2001

christener erika hochwald 19 6173 Flühli 1939 2004

Wigger hermann rischlistrasse 19 6174 Sörenberg 1939 2004 † 2015

lötscher Josef Paradiesli 3 6173 Flühli 1949 2011

Wicki hans Würzenbachmatte 5 6006 luzern 1941 2012

freimitglieder

emmenegger Fritz Spierberg 5 6173 Flühli 1945 1992

Bucheli Markus Schintmoos 6173 Flühli 1971 1998

Achermann Josef Salwidelistrasse 21 6174 Sörenberg 1954 1999

zamudio Peter im Weidli 24 6174 Sörenberg 1959 2002

Burri Walter Spierbergli 5 6173 Flühli 1964 2003

emmenegger Walter hochwald 16 6173 Flühli 1971 2004

Felder konrad hochwald 2 6173 Flühli 1961 2004

emmenegger Josef trüebebach 9 6170 Schüpfheim 1952 2005

thalmann Florian Bühlstrasse 7 6102 Malters 1977 2007

Behr Petra Salzbühlstrasse 4 6173 Flühli 1979 2012

Felder Armin Mülipark 3 6170 Schüpfheim 1977 2015

Wigger Jürg Spitalring 29 6110 Wolhusen 1973 2015

emmenegger rudolf Waldstrasse 2 6173 Flühli 1951 2016

Schnider Anton Sonnenrain 1 6173 Flühli 1946

Wicki Fritz Dorfstrasse 23 6173 Flühli 1932


name Adresse ort Jahrgang seit

30

standarte-Gotte und -Götti

limacher Silvia längbrügg 1 6173 Flühli 1973 2014

Schmidiger Walter Salzbühlstrasse 12 6173 Flühli 1931 2014

schützenmutter

Wigger Beni rischlistrasse 90 6174 Sörenberg 1947 2005

schützenvater schützenzunft

Wicki hans Würzenbachmatte 5 6006 luzern 1941 2016

amtsschützenrat 2016 mit den flühli-Vertretern

Amtsschützenvater Walter Schmidiger, Flühli

Amtsschützenpräsident roland röösli, Flühli

Amtsschützenrat Josef Schnider, Flühli

Matchchef

erwin emmenegger, Flühli

ehrenmitglied Franz Bieri, Flühli (†2016)

nAMenSÄnDerUnG 1972

Um der wachsenden Bedeutung des ortsteils Sörenberg vermehrt rechnung zu

tragen, wurde an der Generalversammlung vom 10. oktober 1972 die namensänderung

beschlossen und zwar vom Feldschützenverein Flühli zur Feldschützengesellschaft

Flühli-Sörenberg.

eine neUe SchieSSAnlAGe entSteht 1972 – 1973

nach dem Militärgesetz sind Bau- und Unterhalt einer 300-Meter-Schiessanlage eine

Gemeindeaufgabe. Ganz klar bezieht sich diese Vorschrift auf eine einfache einrichtung

mit Scheibenanlage, überschiessungsrecht und dazu einen Platz für die Schussabgabe.

Ein Schützenhaus mit Schiesslägern sowie eine Signalanlage können von einer fi nanzstarken

Gemeinde übernommen werden. Für Flühli-Sörenberg gab es vom kanton

Unterstützung, weil hier viele militärische einquartierungen sind. eindeutig Sache der

Schützen selber sind eine Schützenstube und auch die 50-Meter-Anlage.


1968 wurde aus dem Feldschützenverein eine kommission gewählt, welche sich

zusammen mit Vertretern aus der Schützengesellschaft und dem Gemeinderat als

Planungskomitee von elf Mitgliedern organisierte. Unermüdlich war in der Folge die

Suche nach einem geeigneten Platz für eine neue Schiessanlage. nach vielen, zum

teil gescheiterten Verhandlungen, fand man im Frühjahr 1969 im Gebiet Bunihus/

Chragen eine Möglichkeit, die auch vom eidgenössischen Schiessoffi zier, Oberst

Weber, als gut befunden wurde. 1970 wurden die Verträge für den landerwerb und

das überschiessungsrecht durch die Gemeinde abgeschlossen.

31

Die Gemeinde wählte als Baukommission:

• Franz Portmann, Präsident

• Rudolf Küng, Kassier

• Fritz Felder, Aktuar

• Walter Schnyder, Gemeindepräsident

• Peter Emmenegger, Gemeindeammann

• Josef Emmenegger, Präsident der Feldschützen

• Albert Emmenegger, Schützenrat

• Walter Schmidiger, Grossrat

• Hans Wicki, Salomonvertreter, Sörenberg

An einer ausserordentlichen Generalversammlung im oktober 1972 wurde die gleiche

Gruppe auch als Baukommission eingesetzt.

nicht nur die Suche nach einem geeigneten Standort mit den vertraglich geregelten

überschiessungsrechten, sondern auch die Frage der Finanzierung erforderte viel

initiative und uneigennützige Arbeit der kommissionsmitglieder. eine vertretbare

lösung fand die zustimmung der involvierten organsiationen, worauf im herbst 1972

mit dem neubau des Standes begonnen werden konnte.

Die 50-Meter-Anlage und die Schützenstube, welche vom Verein fi nanziert werden

mussten, wurden vorerst nur im rohbau erstellt. Dieser Bereich war mit Fr. 46000.00

veranschlagt. Da kam das gute einvernehmen der beiden Schützenvereine zum tragen.

Die Schützengesellschaft gab eine Spende von Fr. 10 000.00. Dazu kam der ertrag

aus dem Verkauf der Schützenhausparzelle im Dorf von ungefähr Fr. 16 000.00.


32

Damit blieb ein Restbetrag von Fr. 20 000.00, der durch ein Bankdarlehen fi nanziert

wurde. Zur Erstellung der 50-Meter-Anlage wurden Anteilscheine gezeichnet, welche

jährlich zur rückzahlung gelangen. Mit dem Ausbau des Pistolenstandes, wo viel

Fronarbeit geleistet wurde, erhielt auch die Pistolensektion ihren übungs- und Wettkampfplatz.

Allmählich wurde mit Spendengeldern und Beiträgen aus der Vereinskasse

auch die Schützenstube ausgebaut. im oktober 1973 war die neue Schiessanlage

im Bunihus betriebsbereit. Vorstand und Baukommission hatten während

dieser zeit eine grosse Arbeit zu bewältigen.

An einer ausserordentlichen Generalversammlung am 7. Dezember 1974 wurden die

Vorbereitungen für das Stand-Eröff nungsschiessen in Angriff genommen. Als Organisationskomitee

wurden einstimmig gewählt:

• Franz Portmann, Präsident

• Josef Emmenegger,

Vizepräsident

• Markus Thalmann, Kassier

• Willy Näf, Sekretär

• Walter Schnyder, Beisitzer

• Otto Enzmann, Beisitzer

Die Schiessanlage Bunihus wurde

vom architekten robert buser aus

olten geplant, mit der Pistolenanlage

links und dem 300-meter-stand rechts.


schlussabrechnung schiessanlage und schützenhaus

Die Scheibenanlage und die Grundinfrastruktur im Schützenhaus wurden durch die

Gemeinde direkt abgerechnet mit einem Betrag von rund Fr. 424 000.00. Gegenüber

dem ersten kostenvoranschlag gab es eine bedeutende kostenüberschreitung. in der

Begründung wurden erwähnt, dass durch einen extrem kalten Winter die Bauarbeiten

ungeplant lange eingestellt werden mussten. Dazu kam in den Siebzigerjahren eine

massive allgemeine Bauteuerung, die während der Bauzeit gemäss Statistik 24.8%

ausmachte.

Das Schützenhaus mit der Schützenstube und der 50-Meter-Anlage war wie vorgangs

erwähnt durch die Schützen zu bewältigen. Verschiedene Beiträge, unter anderem

von der Gemeinde, der Sporttoto-Gesellschaft, der Schützengesellschaft, des

Schweizerischen Schützenvereins sowie der Erlös aus dem Stand-Eröff nungsschiessen

deckten die investitionen bis zu einem restbetrag von Fr. 42 000.00, aufgeteilt in

33

Darlehen Schützengesellschaft Fr. 15 000.00

Darlehen Raiffeisenbank Fr. 15 000.00

restforderung Architekt Buser Fr. 7 000.00

Restforderung Landkauf Kragenberg Fr. 5 000.00

Die vom zeitpunkt des neubaus an stets hundertprozentige Beteiligung am Feldschiessen

zeigte das neugeweckte interesse am Schiesswesen und rechtfertigte

damit den Bau der Anlage. ebenfalls sicherte diese Anlage die wirtschaftlich interessanten

militärischen einquartierungen.

anekdote zur neuen schiessanlage

1974 zuchtrind beim Scheibenstand auf der kragenbergweide durch Querschläger

getroffen, Schadenersatz Fr. 2 405.00. Haftpflichtversicherung des SSV übernimmt

75%, Selbstbehalt Fr. 600.00


STAND-ERÖFFNUNGSSCHIESSEN 1975

34

das 1975 durchgeführte stand-

Eröffnungsschiessen war ein sportlicher

und fi nanzieller Erfolg.

BeSonDereS AUS Den AchtziGerJAhren

1982 Gewinn des Wanderpreises «challenge General Guisan». Dazu wurde an der

Generalversammlung ein zinnteller durch ruedi Bieri vom kantonalschützenverein

überreicht.

1986 Neue Vereinsjacken werden angeschafft und mit Stolz getragen.

1987 Genehmigung der neuen Statuten, die bereits vom Militär- und Polizeidepartement

geprüft worden sind.


BAUliche erneUerUnG 1988

nach umfangreichen Vorarbeiten wurde im Jahr 1988 die 300-Meter-Anlage modernisiert

und mit sechs elektronischen Scheiben und entsprechenden Schussanzeigen

ausgerüstet. Aus dem Protokoll der Gemeindeversammlung:

35


StAnDerneUerUnGSSchieSSen

36

hans emmenegger wurde von der Generalversammlung beauftragt, als ok-Präsident

einen sportlichen Anlass zur einweihung der modernisierten Schiessanlage vorzubereiten.

Selbstverständlich kam die legendäre hilfsbereitschaft einmal mehr zum

tragen und zahlreiche helfer erledigten zuverlässig ihre Aufgaben. neben den sechs

elektronischen Sius-Ascor-Scheiben, standen nach wie vor die vier zusätzlichen

manuellen Scheiben im einsatz. Das Programm umfasste zwölf Schuss auf die

Scheibe A 5, zwei Probe, zwei Einzelfeuer sowie zwei Serien zu drei und fünf Schuss.

es gab eine Gruppen- und eine einzelrangliste.

Der Anlass wurde koordiniert

mit dem Standerneuerungsschiessen

in hasle und dem

150-Jahr-Jubiläums-Schiessen in

Schüpfheim. Am letzten Augustund

am ersten Septemberwochenende

herrschte reger

Schiessbetrieb und der Anlass

wurde sportlich, fi nanziell und

kameradschaftlich zu einem vollen

erfolg.


JAhreSMeiSterSchAFt Seit 1972

Jahre karabiner Sturmgewehr Pistole

37

1972– 1980 hafner Anton 4 × emmenegger Joe hafner Anton

Bieri Franz 3 ×

Schmid Bruno

Schmidiger Walter

Wigger hermann

1981 – 1990 Bieri Franz 8 × emmenegger Joe 6 × lötscher Josef 7 ×

Wigger hermann 2 × Achermann Josef 2 × lipp robert

emmenegger ruedi hafner Anton

christener erika Felder Josef

1991 – 2000 Bieri Franz 7 × Wigger Hermann 5 × Lötscher Josef 10 ×

Blaser hans 2 × christener erika 2 ×

Wigger hermann röösli roland 2 ×

Scherer Sonja mit Schnider Josef

Standardgewehr 2 ×

2001 – 2003 Wicki hans 3 × röösli roland 2 × lötscher Josef 3 ×

Schnider Josef

Ab 2004, neu Karabiner und Sturmgewehr zusammen

Jahre 300 m ordonnanz Jungschützen Pistole

2004– 2010 röösli roland (3×) emmenegger koni 2 × lötscher Josef (3)

Wigger hermann Schnider David Wicki hans

Schmid Armin Fuchs rené Fuchs heinz

thalmann Florian emmenegger emmenegger konrad

Dominik 2 ×

Schmid Michael

2011 – 2015 Emmenegger Koni 2 × Schmid Michael 2 × Ab 2011 eigener Pistolenverein

emmenegger erwin emmenegger Marco

Schmid Armin

Stadelmann Florian

Schnider Josef

emmenegger lukas


eiDGenÖSSiSche SchützenFeSte

38

1979 luzern eidg. Schützenfest, FSG Flühli-Sörenberg mit Goldkranz

in der 4. Kategorie

1985 chur eidg. Schützenfest,

300 m Goldkranz im 72. rang von 792 Sektionen

1990 Winterthur eidg. Schützenfest, Silberkranz und zurückstufung

von der 2. in die 3. kategorie

1995 Thun

300 m Goldkranz im Sektionswettkampf;

erster Goldkranz für Pistolensektion:

91.642 = 28. rang von 176.

2000 biÈre

22 schützinnen und schützen,

Eröffnungsstich Bruno Schmid 271 Pt.,

rang 59

Sektionswettkampf 47.104 Pt =

rang 311 von 721


39

2005 frauenfeld

300 m Sektionswettkampf 91.143

mit Goldkranz; Pistolen 137.462

rang 122 von 167

2010 aarau

29 Teilnehmer

300 m sektionsresultat 91.340 Punkte

und Goldkranz; Pistolensektion 87.356

Punkte und Silberkranz

2015 RARON/VISP

18 Teilnehmer. sektionsdurchschnitt

von 88.617 Punkten. hervorragende

einzelresultate: colin Zamudio,

rang 5, und hans wicki, rang 27 im

ehrengabenstich.


PArtnerSchAFt Mit SchüPFheiM

40

Am 1. April 1987 trat eine neue lärmschutzverordnung in kraft. im Jahr 1993 wurde auf

allen Schiessanlagen der region lärmmessungen vorgenommen und ein lärmbelastungskataster

erstellt. Das ergebnis: lärmprobleme auf allen Schiessanlagen im

entlebuch.

im Mai 1999 wurde zu diesem thema eine Sitzung mit herrn regierungsrat Ueli Fässler

einberufen. Als ergebnis gründeten die Schützenvereine die Arbeitsgruppe

Schiesswesen entlebuch. nach gründlichen Abklärungen und kostenschätzungen

wurde der Bericht an den regierungsrat abgegeben mit folgendem Vorschlag: in der

talschaft entlebuch sollen die drei Projekte escholzmatt, Flühli und Blindei Wolhusen

weiter verfolgt werden.


Für das mittlere Amt mit Schüpfheim und Flühli nahm sich eine Arbeitsgruppe unter der

leitung von Guido Bucher der Aufgabe an. Die Vertreter des Gemeinderates und der

Schützenvereine erarbeiteten Planungsunterlagen. Um den geforderten kapazitäten

gerecht zu werden, sollte die Anlage Bunihus Flühli auf zwölf elektronische

300-Meter-Scheiben ausgebaut werden. Für den Pistolenstand wurde eine 25-Meter-

Anlage vorgeschlagen. ebenso waren eine neue grosszügige Schützenstube sowie

angemessene Büroräumlichkeiten zu realisieren. Aus den umfangreichen Vorbereitungen

und Abklärungen resultierte ein Umbau- und Sanierungsprojekt im Umfang von

Fr. 701719.50. Dies umfasste nicht nur den Bau mit Fr. 450000.00, sondern auch die

erneuerung der infrastruktur sowie die Bereinigung der Verträge mit den Grundeigentümern.

Mit eigenleistungen, Abgeboten und einem Sporttoto-Beitrag erwartete man

eine Nettobausumme von Fr. 580000.00.

41

Vor dem Beschluss der Gemeindeversammlungen wurde das Benutzerreglement für

die Schützenvereine Flühli und Schüpfheim ausgearbeitet. Für die ordentlichen

Gemeindeversammlungen im Jahr 2002, in Flühli am 22. April und in Schüpfheim am

2. Mai, wurde der Antrag traktandiert und grossmehrheitlich angenommen.

Gemeindevertrag

Grundvertrag 2003

Die beiden Einwohnergemeinden Flühli und Schüpfheim besiegelten in einem Vertrag

die gemeinsame nutzung der Schiessanlage Flühli mit Pistolenanlage und

gesamter infrastruktur. Die Vertragsdauer ist unbegrenzt und eine kündigung ist alle

fünf Jahre möglich, frühestens 2027. Die Rechte und Pflichten sind präzise umschrieben

und der kostenverteiler richtet sich nach den einwohner- und der Mitgliederzahl

der beiden orte und organisationen.

Vertragsergänzung 2012

im Jahr 2012 wurde eine ergänzung zum Grundvertrag vereinbart, die vor allem das

Verhältnis zu den belasteten Grundeigentümern regelt.

Benutzungsreglement 2013

Auf der Basis dieses Vertragswerkes wurde ein ausführliches reglement für den

aktuellen Betrieb der Schiessanlage Bunihus erarbeitet. Dieses fand im ersten Quartal

2013 die Genehmigung der beiden Gemeinderäte und ebenso der beiden

Schützengesellschaften.


erWeiterUnG Der SchieSSAnlAGe BUnihUS

42

Nach dem Vertrag mit Schüpfheim ist in Flühli die regionale Schiessanlage des mittleren

entlebuchs. Dadurch ergibt sich eine zusätzlich Frequentierung. Gemeinsam

wurde eine Standerweiterung geplant, um einen problemlosen Schiessbetrieb auch in

zukunft zu sichern. Die Veränderungen und ergänzungen umfassen vor allem folgende

Punkte:

• Erweiterung auf zwölf elektronische Scheiben

• Schallschutzeinrichtung

• Ergänzung des Pistolenstandes mit 25-Meter-Anlage

• Erweiterung des Büroraumes

• Über dem Pistolenstand ein Zusatzgeschoss mit Schützenstube

• Sanierung der Gesamtanlage

ausschnitt aus dem

baugesuch 2002,

Kosten fr. 450 000.–


43

neu mit einer

25-Meter-Anlage, was

einen zusätzlichen

damm als Kugelfang

verlangte.

Kugelfang

Beim kugelfang zur neuen 300-Meter-Scheibenanlage bildete ursprünglich die Steilheit

des Geländes eine besondere herausforderung. es war schwierig, die notwendige

Distanz zwischen Scheibe und kugelfang zu erreichen. Darum musste der Scheibengraben

über dem terrain gebaut werden.

neue Vorschriften im zusammenhang mit der Bodenbelastung durch Blei erforderten

im Verlaufe der Jahre entsprechende Anpassungen. Weiter musste der kugelfang

auch verbessert werden, damit nach dem einbau der elektronischen Scheiben keine

erde zurückspritzte.

eine grundsätzliche kugelfangsanierung wurde durch die Amtsstellen unmittelbar

nach dem Standumbau 2005 gefordert. Terminlich und fi nanziell war das für die neue

trägerschft suboptimal. Aber auch diese hürde wurde genommen. Die Schiessanlage

bietet im Jubiläumsjahr in jeder hinsicht zeitgemässe rahmenbedingungen für die

Schützen.


StAnDerneUerUnGSSchieSSen

44

Mit dem Standerneuerungsschiessen

dokumentierten die Schützen von Flühli

und Schüpfheim die gute Zusammenarbeit

auf der regionalen Schiessanlage

Bunihus. Die erweiterte Anlage bewährte

sich in allen teilen und fand anerkennende

Worte der Schützenkameraden

von nah und fern.

Aber auch sportlich war mit 1567 Teilnehmern

und zirka 30 000 verschossenen

Patronen der Anlass ein voller erfolg.

Dem Organisationskomitee gehörten auch

Mitglieder der FSG Flühli an:

oK-Präsident roland röösli

Vize-Präsident ruedi Schnider

sekretärin Daniela Schöpfer

finanzen Yvonne Bucher

schiesskomitee ruedi Schnider/

Josef thalmann

standchef Josef Schnider

Verkehr, bau Pius Dahinden/

erwin emmenegger

Festwirtschaft Vreni und Walter Burri

Presse Guido Bucher

Ganz im Sinne der Standerneuerung wurde auch ein fi nanzieller Erfolg angestrebt

und dieser übertraf die Erwartungen. Der Einnahmenüberschuss von Fr. 15 229.45

wurde mit je Fr. 7614.70 auf die beiden trägergesellschaften aufgeteilt.


kAntonAleS SchützenFeSt iM entleBUch

im Jahr 2007 beteiligte sich die FSG Flühli-Sörenberg mit allen weiteren

Entlebucher Schützenvereinen am Trägerverein «25. Luzerner Kantonales

Schützenfest im entlebuch» mit dem Präsidenten, nationalrat ruedi

lustenberger. Die teilnahme war mit 12 000 aktiven Schützen überwältigend.

Das führte dazu, dass der Schiessstand Schüpfheim nochmals

geöffnet werden konnte. Die weiteren Ausweichstände waren Malters, Ruswil,

Menznau und Willisau. Nebst der Pflege der Kameradschaft und dem sportlichen

Wettkampf konnte die ganze talschaft von der Wertschöpfung dieses Grossanlasses

profitieren.

im

25.Luzerner Kantonalschützenfest

Entlebuch

2007

25. Luzerner

Kantonalschützenfest

im Entlebuch 2007

14.Juni –2.Juli

45

Schiessplätze: Übersichtskarte

N

A1/A2

A2

Sursee

Basel

Ruswil

(Ausweich-Schiessplatz)

Wolhusen

Doppleschwand

Werthenstein

Luzern

A2/A14

Romoos

Entlebuch

Hasle

Schüpfheim

A1/A6/A12

Bern

Escholzmatt

Flühli

Marbach

Giswil

Thun

A6

50-/25-Meter-Schiessstand

Waffenkontrolle

Festzentrum

300-Meter-Schiessstand


SelBStStÄnDiGe PiStolenSektion

46

Mit der gemeinsamen nutzung der Pistolenanlage Bunihus entwickelte sich eine

neuorientierung der beiden Pistolensektionen, die bisher in die Schützengesellschaften

integriert waren. im Jahr 2011 wurden die bisherigen Sektionen im neuen Verein

Pistolenschützen Schüpfheim-Flühli vereinigt und sind in Zukunft eine selbstständige

organisation.

im neugestalteten

25-/50-Meter-Stand

Josef lötscher prägte die letzten

Jahre die Pistolensektion flühli

als jahrelanger Pistolenchef und

hervorragender Pistolenschütze.


Flühli kAnn Stolz Sein AUF Seine Schützen

Schweizermeister in der Gruppenmeisterschaft 2014

Flühli-Sörenberg holte in zürich Albisgüetli in der kategorie Feld D an den Gruppenmeisterschaften

300 Meter am Samstag, 30. August 2014, den Schweizermeistertitel.

Im Final setzten sich die fünf Schützen deutlich mit 695 Punkten durch. In der ersten

runde standen 699 Punkte und in der zweiten runde 691 für die Waldemmentaler auf

der Anzeigetafel.

47

kniend von links: Konrad emmenegger,

Erwin Emmenegger;

stehend von links: betreuer

hansruedi burri, roland röösli,

Josef Schnider, Armin Schmid.

schweiZermeisTer 2014

stehend von links: roland röösli,

Erwin Emmenegger, Konrad Emmenegger;

kniend von links: armin schmid, Josef schnider.


AktiV iM lUzerner kAntonAlSchützenVerein

48

luzerner schützenveteranen

Vizepräsident Hans Wicki, Würzenbachmatte 5, 6006 Luzern

von Sörenberg und Mitglied der FSG Flühli-Sörenberg

im Vorstand seit 2006

luzerner meisterschützen

1994 ordonnanzpistole Josef lötscher, Paradiesli

2012 Gewehr Ordonnanzwaffen Armin Schmid

2014 Gewehr Ordonnanzwaffen Erwin Emmenegger

2015 armeewaffen lieGend

KanTonalmaTch luZern

von links: ueli wallimann, armin schmid

mit Gold, Erwin Emmenegger.

armeewaffen

2-sTellunGen

von links: martin Jäggi,

Erwin Emmenegger mit

Gold, Toni odermatt.


AMtSSchützenkÖniGe AM AMtS- UnD WYBerSchieSSet

Es ist eine grosse Ehre, Amtsschützenkönig im Entlebuch zu werden.

Ganz bescheiden meinte Franz Bieri: «ich habe einen guten tag erwischt.» Von den

Feldschützen wurde ihm ein erinnerungsalbum überreicht und die Schützenzunft feierte

ihn mit einer Uhr.

49

1985 franz bieri

2015 roland röösli

Die Schützen von entlebuch organisierten turnusgemäss das Amts- und Wyberschiesset

auf der regionalen Schiessanlage Blindei, Wolhusen. Mit einem grossartigen

Resultat wurde Roland Röösli Schützenkönig und am offiziellen Tag mit dem Kopfkranz

geehrt.

Das nachwuchstalent Florian Stadelmann aus Sörenberg kam auf den 3. rang.


neUe StAnDArte 2014

50

Die neue Standarte wurde grosszügig gestiftet vom Fahnengötti Walter Schmidiger

und seiner tochter Silvia limacher-Schmidiger als Fahnengotte. Die Standarte wurde

ebenfalls von den Stiftern entworfen und gefällt ausserordentlich gut.

das Patenpaar walter

schmidiger mit Tochter

silvia limacher-schmidiger.


StAnDArtenWeihSchieSSen

zur Feier der neuen Standarte beschloss die Feldschützengesellschaft, im September

2014 ein Standartenweihschiessen zu organisieren. Das Programm wurde in erster

linie als Vereins- und Gruppenwettkampf ausgeschrieben, ergänzt durch einen Auszahlungsstich

und einer einzelrangierung nach den resultaten in der Gruppe. Der

Festsieger wurde erkoren aus den ergebnissen in allen drei kategorien. es entspricht

der Philosophie des Vereins, dass die nachwuchsschützen gefördert werden und so

wurde für die kategorie U 20 eine besondere rangliste erstellt. Als Festsieger der

kategorie ordonnanz konnte erwin emmenegger ausgerufen werden. Auf fünf

Schiesstagen an zwei Wochenenden folgte der offizielle Tag am 14. September. Vorbildlich

war dabei die zusammenarbeit mit der Musikgesellschaft Flühli, die neuuniformierung

feierte. So konnte in einem würdigen rahmen die Standarte eingeweiht

werden und mit der feiernden Musikgesellschaft ergab sich ein unvergessliches Fest.

Das ok wurde von vielen ehrenamtlichen helfern grossartig unterstützt. Solche hilfsbereitschaft

ist ein Markenzeichen für das entlebuch.

51

In verdankenswerter Weise hat sich Guido Bucher als OK-Präsident zur Verfügung gestellt.

das oK vorne von links: mirjam Vetter, Guido bucher, sabine bucher;

hinten von links: Erwin Emmenegger, Stefan Hafner, Josef Schnider, Armin Schmid.


Weitere erFolGe in Den letzten JAhren

52

zahlreiche erfolge durfte die FSG Flühli-Sörenberg und diverse Aktivmitglieder sowie

Jungschützen und Jugendliche feiern:

2015 entlebucher amts- und wyberschiesset

Schützenkönig

roland röösli

1. rang Wyberstich Josef Achermann

1. rang Amtsstich Aktive und

3. rang Schützenkönigskonkurrenz Florian Stadelmann, Jungschütze

2. rang Amtsstich Aktive erwin emmenegger

2. rang Amtsstich Junioren lukas Felder

2015 feldmeisterschaft bunihus flühli

Maximum 48 Punkte

Florian Stadelmann

2015 laserschiessen schachen

1. rang Gruppenwettkampf Aktive erwin emmenegger, roland röösli,

Florian Thalmann, Armin Schmid,

Josef Schnider

1. rang und Festsieger Aktive Armin Schmid

2014 Schweizerische Gruppenmeisterschaft

Schweizermeister Feld D

erwin emmenegger, konrad emmenegger,

roland röösli, Armin Schmid, Josef Schnider

2014 bauernkriegs-Gedenkschiessen heiligkreuz

Meisterschütze Stammsektion

Armin Schmid

2014 Standartenweihschiessen FSG Flühli-Sörenberg

Festsieger ordonnanz

erwin emmenegger

2014 200-Jahr-Jubiläumsschiessen fsG hasle

Maximum 100 Punkte im Vereinsstich roland röösli

2013 laserschiessen schachen

1. rang Gruppenwettkampf Aktive erwin emmenegger, konrad emmenegger,

roland röösli, Armin Schmid, Josef Schnider

2013 Kantonalmatch luzern

1. Rang Armeewaff en 2-Stellungen Erwin Emmenegger


2012 entlebucher amts- und wyberschiesset

1. rang Amtsstich Veteran Franz Bieri «hirschi»

2012 luzernerstich

Maximum 100 Punkte

Armin Schmid

2012 Kantonales Jungschützenwettschiessen JJ

1. rang Jugendliche Sven Süess

2012 aargauer Kantonalschützenfest

1. rang liegend-Meisterschaft Armin Schmid

2012 Kantonalmatch luzern

1. Rang Armeewaff en 2-Stellungen Erwin Emmenegger

1. Rang Armeewaff en liegend Armin Schmid

2012 bauernkriegs-Gedenkschiessen heiligkreuz

1. rang Jugendliche Stefan hafner

2012 luzernerstich

1. rang kategorie D einzelkonkurrenz Armin Schmid

53

2011 urner Kantonalschützenfest

Maximum 60 Punkte im Gruppenstich Josef Schnider

Maximum 60 Punkte im Auszahlungstich Armin Schmid

2011 Kantonales Veteranenschiessen luzern

1. rang Veteranenstich Bruno Schmid 47

2011 bauernkriegs-Gedenkschiessen heiligkreuz

Meisterschütze Stammsektion

konrad emmenegger

1. rang Sektionsrangliste FSG Flühli-Sörenberg

Divisionär Mauerer Wanderpreis FSG Flühli-Sörenberg

2007 Schweizerische Gruppenmeisterschaft

Finalqualifikation mit Höchstresultat

von 710 Punkten in der 3. hauptrunde erwin emmenegger, Armin Schmid,

Josef Schnider, roland röösli,

Hermann Wigger


AktUelle VereinSAktiVitÄten Der FSG Flühli-SÖrenBerG

54

Folgende Anlässe sind regelmässig inhalt der Vereinsaktivitäten:

• Durchführung Obligatorisches Bundesprogramm

• Durchführung Jungschützenkurs 300 m

• Durchführung Eidgenössisches Feldschiessen

• Durchführung Übungsschiessen

• Teilnahme an durchschnittlich 3 bis 4 Vereinswettkämpfen

c-Schiessen mit Verein und Gruppe

• Teilnahme mit Gruppe an 3 bis 5 weiteren Schiessanlässen

• Teilnahme an Kantonalschützenfesten ganze Schweiz mit Sektion oder Gruppe

• Teilnahme am Eidg. Schützenfest (alle 5 Jahre)

• Teilnahme und alternierende Durchführung Amts- und Wyberschiesset

• Teilnahme an der Feldmeisterschaft

• Teilnahme Gruppenmeisterschaften (Finalqualifikation 2007 / 2008/ 2012 / 2014)

• Teilnahme und alternierende Durchführung

Bauernkriegs-Gedenkschiessen heiligkreuz

• Teilnahme Winterschiessen

• Teilnahme Feldstich

• Teilnahme Sektionsmeisterschaft

• Teilnahme Luzernerstich

• Sauschiessen

• Generalversammlung

• Schützenlotto


Die JUGenD – ein VerSPrechen Für Die zUkUnFt

Das Jungschützenwesen

Die Feldschützengesellschaft pflegte das Jungschützenwesen seit jeher und darf

heute stolz sein auf eine erfreuliche zahl an ausgezeichneten nachwuchsschützen.

Dafür gebührt vor allem den Jungschützenleitern ein grosses Dankeschön. Die ehrenamtliche

Jugendarbeit verdient nicht nur im sportlichen Sinne, sondern ganzheitlich

grosse Anerkennung. Wenn wir die erstrangierten der Jungschützen-Wettschiessen

anschauen, treffen wir auf verschiedene Namen, die später im Verein zu tragenden

Persönlichkeiten wurden.

55

1984 kilian Felder 2000 roland Fuchs

1985 kilian Felder 2001 Bernhard Fuchs

1986 Josef Schnider 2002 Pascal Achermann

1987 Josef Schnider 2003 konrad emmenegger

1988 Josef Schnider 2004 konrad emmenegger

1989 hanspeter Wüthrich 2005 konrad emmenegger

1990 hanspeter Wüthrich 2006 David Schnider

1991 Jürg Wigger 2007 rené Fuchs

1992 Jürg Wigger 2008 Dominik emmenegger

1993 Armin Schmid 2009 Dominik emmenegger

1994 Armin Schmid 2010 Michael Schmid

1995 Armin Schmid 2011 Michael Schmid

1996 rené Wicki 2012 Michael Schmid

1997 roland Schmid 2013 Marco emmenegger

1998 erwin emmenegger 2014 Florian Stadelmann

1999 Jörg Wicki 2015 lukas emmenegger


56

Schweizer Gruppenmeisterschaft für Jungschützen

1997 und 2012 Qualifikation

Luzerner Kantonalschützenverein: Qualifi kation für Z-CH-Final

2013 2. rang Marco emmenegger

weiter Florian Stadelmann

Stefan hafner

2014 1. rang Florian Stadelmann

weiter lukas emmenegger

Zentralschweizer Final: Einzelwettkampf Jungschützen

2013 2. rang Florian Stadelmann

3. rang Stefan hafner

von links: florian stadelmann,

marco emmenegger, stefan hafner.


57

lukas emmenegger

von links:

marco emmenegger,

michael schmid,

stefan hafner.


58

stehend von links:

marco emmenegger,

florian stadelmann,

JSL Erwin Emmenegger;

kniend von links:

stefan hafner,

michael schmid.

von links:

sven süess,

michael Tanner,

nico christener.


AktiVSchützen 2016 Mit lizenz

titel nachname Vorname Strasse Plz ort JG

herr Achermann Pascal Alpweidstrasse 18 6174 Sörenberg 1985

herr Beyeler hans Alte Gemeindestrasse 2 6173 Flühli lU 1944

herr Bichsel Pirmin zigerschwand 1 6173 Flühli lU 1999

herr Bucher Pascal Spierberg 3 6173 Flühli lU 1998

herr christener nico hochwald 17 6173 Flühli lU 1997

herr Distel Anton thorbachstrasse 6 6173 Flühli lU 1946

herr emmenegger erwin rütiweg 13 6173 Flühli lU 1978

herr emmenegger konrad Schwandalpstrasse 11 6173 Flühli lU 1985

herr emmenegger Marco längmatten 2 6173 Flühli lU 1993

herr Felder Jan rothornstrasse 14a 6174 Sörenberg 2001

herr Felder lukas rothornstrasse 14a 6174 Sörenberg 1996

herr Frei Patrick Dorfstrasse 4 6173 Flühli lU 1997

herr hafner Stefan lamm 4 6173 Flühli lU 1993

herr lustenberger Matthias thorbachstrasse 20 6173 Flühli lU 1999

herr röösli roland im Weidli 1 6173 Flühli lU 1962

herr Schmid Armin rütiweg 6 6173 Flühli lU 1975

herr Schmid Bruno Schlundstrasse 11 6173 Flühli lU 1947

herr Schmid tobias Waldstrasse 7 6173 Flühli lU 1999

herr Schnider Josef neuhus 2 6173 Flühli lU 1968

herr Stadelmann Florian Alpweidstrasse 2c 6174 Sörenberg 1994

herr thalmann Florian Bühlstrasse 7 6102 Malters 1977

herr Wicki hans Würzenbachmatte 5 6006 luzern 1941

herr zamudio colin hauptstrasse 29 6170 Schüpfheim 1994

59

JUnGSchützen 2016

titel nachname Vorname Strasse Plz ort JG

herr Bichsel Pirmin zigerschwand 1 6173 Flühli lU 1999

herr Bucher Pascal Spierberg 3 6173 Flühli lU 1998

herr christener nico hochwald 17 6173 Flühli lU 1997

herr emmenegger lukas Mühleweg 12 6173 Flühli lU 1996

herr emmenegger Patrick längmatten 2 6173 Flühli lU 1999

herr Felder Jan rothornstrasse 14a 6174 Sörenberg 2001

herr Felder lukas rothornstrasse 14a 6174 Sörenberg 1996

herr Frei Patrick Dorfstrasse 4 6173 Flühli lU 1997

herr koch André thorbachstrasse 8 6173 Flühli lU 2000

herr lustenberger Matthias thorbachstrasse 20 6173 Flühli lU 1999

herr Schmid tobias Waldstrasse 7 6173 Flühli lU 1999

herr Schmidiger Pascal Schwandalpstrasse 19 6173 Flühli lU 2000

herr Schnider Mario neuhus 2 6173 Flühli lU 2002

Frau Steiner Monika holzhack 6173 Flühli lU 1996

herr thalmann Adrian Gässli 3 6173 Flühli lU 1999


Wer rAStet, Der roStet …

60

Wir schreiten im Jubiläumsjahr voller Tatendrang vorwärts…

… mit neuem Logo…

… und neuer Jacke

… mit regelmässigem Training …

… und top motiviert gemeinsam mit

den Kameraden.

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