globaler branchentreff - Messe Stuttgart

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globaler branchentreff - Messe Stuttgart

JAHRE R+T

WELTLEITMESSE FÜR ROLLLADEN,

TORE UND SONNENSCHUTZ


R+T 2015

24. – 28. Februar 2015

„Die R+T war für uns wie

immer eine erfolgreiche

Messe, bei der es einfach

selbstverständlich ist dabei

zu sein.“

Jürgen Eckhardt, Gebietsleiter Verkauf,

Nice S.p.A., Italien

„Die R+T ist die wichtigste Plattform

für Neuprodukte, hier treffen wir

unsere Kunden und generieren

Neukunden, vorwiegend aus dem

Ausland.“

Gerhard Mader, Vorstand Vertrieb,

Warema, Marktheidenfeld

„Die R+T ist sehr gut gelaufen, wir sind rundum

zufrieden. Es waren neben unseren Bestandskunden

auch viele Neukunden am Stand, die sich

besonders für die Innovationen rund um Home

Automation interessiert zeigten. Wir rechnen mit

einem guten Nachmessegeschäft.“

Bernhard Sommer, Geschäftsführer, Somfy GmbH, Rottenburg / Neckar

„Die R+T 2012 war für uns exzellent.

Als Weltmarktführer im Bereich

Rollladen haben wir uns mit einem

neuen Markenauftritt und innovativen

Produkten präsentiert. Das Feedback

darauf war sehr gut.“

Markus Maedje, Leiter Vertrieb, heroal, Verl

„Rund 60 Prozent unserer Produkte gehen in

den Export, 40 Prozent bleiben im Inland. Entsprechend

war die Mischung der Besucher an

unserem Messestand. Die Qualität der Besucher

war sehr hoch, es waren viele Entscheider dabei.“

Klaus Braun, Vorsitzender der Geschäftsführung,

Alukon Systeme, Konradsreuth

„Die Organisation seitens der Messeverantwortlichen war

ausgezeichnet. Sehr viele unserer Stammkunden aus

dem In- und Ausland haben uns besucht, auch viele neue

Kontakte wurden geknüpft. Die R+T hat sich wiedermal

als der richtige Ort für uns und unsere Produkte gezeigt.“

Stephan Kleine, Geschäftsführer der

GFA Gesellschaft für Antriebstechnik GmbH & Co.KG, Düsseldorf

„Die erfolgreiche R+T 2012 ist fast schon ein halbes Jahr Vergangenheit,

und das Nachmessegeschäft war bis jetzt sehr

erfolgreich! Für die Hunter Douglas Unternehmensgruppe

hat uns die Messe Impulse gegeben, für Deutschland, ganz

Europa, ja für die ganze Welt!“

Friedrich W. Petrat, Geschäftsführer, Hunter Douglas Components, Kassel,

Zweigniederlassung der Hunter Douglas GmbH

GLOBALER

BRANCHENTREFF

„Die R+T ist für uns die wichtigste

Messe, weil hier die Innovationen

nicht nur gezeigt, sondern auch

interessiert seitens der Besucher

aufgenommen werden.“

Kurt Spielmann, Vertriebsmanager Deutschland,

Sauleda S.A., Spanien

„Die R+T ist für uns absolut die Weltleitmesse, zu

deren Termin wir neue Produkte entwickeln. Wir

sind mit dem Messeverlauf sehr zufrieden und

bezüglich des Nachmessegeschäftes außerordentlich

zuversichtlich.“

Justus Schmitz, Geschäftsführender Gesellschafter,

Schmitz-Werke, Emsdetten

„Die perfekte Infrastruktur, die

Internationalität und die qualitativen

Kontakte auf der R+T

sind weltweit einzigartig.“

Christian Schaller, Geschäftsführer,

Hella, Österreich

Ausstellerstimmen I 03


04 I Editorial

Ulrich Kromer von Baerle

Sprecher der Geschäftsführung,

Landesmesse Stuttgart GmbH

Die R+T 2012 war ein riesiger Erfolg. Nie zuvor gab es mehr Aussteller,

Besucher und Neuheiten, war die Medienresonanz und das Interesse der

Besucher größer als in diesem Jahr. Und nie war die R+T internationaler!

Aus sage und schreibe 125 Ländern reisten die Besucher nach Stuttgart,

2009 waren es noch 106. Was könnte den Status einer Weltleitmesse

besser unterstreichen als diese Zahl? Bei den Ausstellern lag die Internationalität

bei 66 Prozent: Insgesamt 538 der 816 Aussteller waren aus

dem Ausland angereist, aus 39 Ländern insgesamt.

Dass die R+T eine Messe der Innovationen ist, muss vermutlich kaum

erwähnt werden. Denn sie gibt den Innovationsrhythmus der Branche vor,

Neuheiten werden zur R+T entwickelt und auf der R+T dem Weltpublikum

vorgestellt. Rund 100 Einreichungen zum Innovationspreis der R+T 2012

belegen dies eindrucksvoll.

Doch in Stuttgart werden nicht nur Kontakte geknüpft und Neuheiten

präsentiert, hier wird auch richtig Geschäft generiert. Eine außerordentlich

hohe Investitionsbereitschaft wurde seitens der Aussteller registriert,

und die Umfrage der Messe Stuttgart ergab, dass 16 Prozent der Besucher,

die investieren möchten, sogar mehr als 100.000 Euro investieren wollen.

Das ist gewaltig – und ein Indiz für die hohe Besucherqualität auf der

R+T. Denn mit 45 Prozent kam nahezu jeder zweite Besucher aus

der Geschäftsführung.

Wir wollen in dieser Jubiläumsbroschüre zunächst noch einmal die großartige

R+T 2012 Revue passieren lassen und den Erfolg aufarbeiten, – um

dann zurückzublicken auf die ersten Jahre einer ziemlich einzigartigen

Erfolgsgeschichte.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen dieser Broschüre und freue mich

schon jetzt, Sie 2015 wieder in Stuttgart begrüßen zu dürfen.

Impressionen R+T 2012 I 05


70.000

60.000

50.000

40.000

30.000

20.000

10.000

2012

Manchmal hatte man fast den Eindruck, die Aussteller

und Besucher wollten sich gegenseitig in ihren Lobeshymnen

auf die R+T 2012 übertreffen. Von einem großartigen

Erfolg war die Rede, von einer wunderbaren

Stimmung und von einem hoch qualifizierten Publikum.

Die beste R+T aller Zeiten sei es gewesen, hieß es fast unisono –

wieder einmal. Denn Ähnliches hörte man beispielsweise auch schon

auf den Veranstaltungen in den Jahren 1991, 2000 und 2009. Doch

wenn man allein die Zahlen betrachtet, dann kann man in der Tat

von einem Rekordergebnis sprechen: weder die Aussteller- noch die

Besucherzahlen, weder die belegte Fläche noch die Internationalität

war jemals so hoch wie in 2012. Die wichtigsten Zahlen der R+T 2012

im Vergleich mit den vorherigen Messen:

BESUCHERENTWICKLUNG

2003 2006 2009 2012

900

800

700

600

500

400

300

200

100

AUSSTELLERENTWICKLUNG

2003 2006 2009 2012

Doch die R+T beeindruckte nicht nur durch ihre schiere Größe. Wieder

einmal hat sie auch gezeigt, dass sie sich absolut auf der Höhe der

Zeit befindet. Das Thema Energieeffizienz, das weltweit auf der politischen

Agenda steht, war überall präsent und stieß auf enormes Interesse

bei den mehr als 58.000 Besuchern. Wie Markisen nachträglich

via Sonnenenergie und mit einem Akku elektrifiziert und über Funk

bedient werden können, zeigte ein Spezialist für Antriebs- und

Steuerungstechnik. Der Installationsaufwand für die Vorrichtung ist

minimal, da Stromleitungen bei dieser Art der Bedienung nicht nötig

sind. Oder das Thema Energiemanagement im Gebäude: Durch eine

Kombination aller Systeme wird das größtmögliche Einsparpotenzial

erreicht. Bedient werden kann das Ganze via Smartphone – auch von

unterwegs.

Diese Innovationsfreude der Aussteller, das stets Mit-der-Zeit-gehen,

ist sicherlich einer der ganz wesentlichen Erfolgsfaktoren der R+T

und ein Grund, warum es seit der allerersten Veranstaltung bis heute

kontinuierlich bergauf ging. Eine Tatsache, die uns optimistisch

stimmt. Denn auch wenn die Zeiten gerade turbulent und unübersichtlich

sind und die globalen Probleme komplexer werden: Die R+T,

die im Jahre 2015 ihr 50-jähriges Bestehen feiert, scheint für die

Anforderungen der Zukunft bestens gewappnet zu sein. So wie sie

auch in den vergangenen 50 Jahren bewiesen hat, dass sie stets auf

der Höhe der Zeit ist.

Ein Blick zurück …

Besucher / Aussteller gesamt Inland Ausland 2003 2006 2009 2012

HERKUNFT DER BESUCHER: ANZAHL DER LÄNDER

06 I R+T 2012 R+T 2012 I 07

140

120

100

80

60

40

20

86 91 106 125


1965 – 1971

Die erste internationale Rollladen-Fachmesse feierte

als „R 65“ vom 20. – 23. Mai 1965 auf dem Stuttgarter

Killesberg Premiere. Und schon diese allererste Veranstaltung

„übertraf alle Erwartungen“. Laut Umfragen

des Verbands Deutscher Rollladen-Hersteller und der

Stuttgarter Ausstellungs-GmbH, wie die Landesmesse

Stuttgart damals noch hieß, „schwankten die Urteile der

ausstellenden Industrie zwischen sehr gut und ausgezeichnet“,

so ist es im Schlussbericht der R 65 zu lesen.

117 Aussteller aus acht Ländern sowie ein Auslandsbesucheranteil

zwischen 25 und 40 Prozent (hier berief man sich auf die Aussagen

der ausstellenden Unternehmen) waren ein erster Hinweis auf das

große, auch internationale Potenzial dieser Fachmesse. Und dass

die Versicherung „aller befragten Firmen, die nächste internationale

Rollladen-Fachmesse auf jeden Fall wieder zu beschicken“ ernst

gemeint war, zeigte die weitere Entwicklung eindrücklich: Belegte

die R 65 noch lediglich eine Halle, nämlich die Halle 6, waren es zwei

Jahre später schon vier Hallen und bei der R 69 schon fünf. Bis 1971

hatte sich die Ausstellerzahl auf 222 nahezu verdoppelt. Die 12.000

Besucher kamen aus 31 Ländern und fünf Kontinenten.

Dabei wollte man anfangs eher kleine Brötchen backen (siehe auch

Kasten rechts). Lieber betonte man die Vorteile „einer reinen Fachmesse

gegenüber einer allgemeinen Messe“: nämlich die größere

Überschaubarkeit, die Möglichkeit klarer Leistungsvergleiche, das

informative Fachgespräch und den Erfahrungsaustausch. Persönliche

Verbindungen, die hier zustande kämen, so Heinz Rosskamp,

damaliger Präsident des Bundesverbandes Deutscher Rollladenhersteller,

seien grundsätzlich „auf Dauer“ angelegt.

Keine Veranstaltung der

großen Zahlen

(aus einer Ankündigung zur R 65)

Die R 65 ist ihrer ganzen Eigenart nach keine Veranstaltung

der großen Zahlen. Sie soll weder zehntausende

von Quadratmetern füllen noch hunderttausende

von Besuchern anziehen. Ihre Funktion

ist die typische Funktion der Messe im modernen

Wirtschaftsleben, nämlich beizutragen zur Transparenz

des Marktes und damit direkt und indirekt

der Wirtschaftsförderung zu dienen.

08 I Am Anfang war das R Am Anfang war das R I 09


1982 – 1988

Die 80er Jahre waren für die R+T Jahre des Booms,

einer unglaublich rasanten Entwicklung. 30 Prozent

Besucherzuwachs von Veranstaltung zu Veranstaltung

bedeuteten eine Fast-Verdoppelung der Besucherzahlen

innerhalb von nur sechs Jahren. Waren es 1982

noch 17.000 Fachbesucher, so zählten die Veranstalter

auf der R 88 schon knapp 30.000 Menschen – und das

bei gleichbleibend hoher Fachbesucherqualität, wie

die Aussteller einhellig lobten.

Einer der Hauptgründe lag sicherlich im Wechsel vom zweijährigen

(bis 1979) zum dreijährigen Turnus (ab 1982). Dieser Rhythmus entsprach

offensichtlich noch stärker dem Innovationsrhythmus der

Branche. Immer mehr Neuheiten wurden auf der R gezeigt und zur

R entwickelt, die Messe wurde noch stärker zum Konjunkturtreiber

der Branche.

Und sie wurde immer internationaler: 40 Prozent der Fachbesucher

und 46 Prozent der 500 Aussteller kamen 1988 bereits aus dem Ausland.

Ein namhafter französischer Aussteller stellte fest, dass sein

weltweiter Kundenkreis „zu mindestens 85 Prozent zur diesjährigen

Rollladenfachmesse kam“. Und auch die Tatsache, dass Bundeswirtschaftsminister

Dr. Martin Bangemann die Eröffnungsrede hielt,

unterstrich die zunehmende internationale Bedeutung „dieser weltweit

einzigartigen Spezialmesse“. So wurde immer deutlicher, dass

die R nicht nur Branchenbarometer, sondern vielmehr Impulsgeber

für den Weltmarkt war.

Interessant auch: Auf der R 85 wurde erstmals ein

wachsendes Interesse bei Architekten, Bauingenieuren

und Innenarchitekten registriert – sowohl hinsichtlich

der technischen Details als auch des Designs der Produkte.

Schlagzeilen zur R 85 und R 88

> Der „Ladenschluss“ aus der Steckdose: Elektri�zierung

von Rollläden und Sonnenschutzanlagen

ist noch ausbaufähig

> Auf der R 85 beobachtet: Wieder Holz als

Werksto� im Rollladenbau

> In Stuttgart gehen die Rollläden runter:

Kaum mehr Zimmer frei zur internationalen

Rollladenfachmesse R88

Der Erfolg hat viele Gründe

Was waren die wesentlichen Gründe, dass sich die R+T zu einer

solch großartigen Veranstaltung entwickelt hat? Wir haben mit

Dr. Walter Gehring gesprochen, 21 Jahre lang Geschäftsführer der

Messe Stuttgart und maßgeblich mitverantwortlich für die Erfolge

der R+T in den 80er und 90er Jahren.

Dr. Gehring: „Die R+T war anfangs ja eine sehr bescheidene Messe,

man hatte wirklich nicht damit gerechnet, dass es einmal so ein

Thema wird. Die Hauptgründe für den Erfolg waren aus meiner

Sicht die enorme Qualität der Stände und die vielen Innovationen,

die die Marktführer auf der R+T präsentierten. Wir selbst liefen

immer wieder mit o�enem Mund über die Messe und staunten

über die ganzen Häuserfassaden, die da aufgebaut waren. Extrem

wichtig war auch der Dreijahres-Rhythmus, weil dies der Innovationsrhythmus

der Branche ist und dadurch alle wichtigen Unternehmen

aus der ganzen Welt ihre Neuheiten auf der R+T präsentieren

konnten. Dies hat auch dafür gesorgt, dass der Anteil ausländischer

Besucher stets über 50 Prozent lag.

Auf der R+T sind viele persönliche Beziehungen entstanden, so

dass die Identi�kation mit der Messe enorm hoch war und ist.

Ich selbst verbinde mit der R+T viele angenehme Erinnerungen

an eine tolle Messe und an gute Freunde.“

10 I Die goldenen 80er Die goldenen 80er I 11


1991

1991 war ein Meilenstein für die R. Zwar trug sie in diesem

Jahr noch kein T im Namen, doch erstmals wurde

die Rollladenfachmesse um einen Spezialbereich Tore

und Torzubehör erweitert.

Der etwas sperrige offizielle Sprachgebrauch „R 91 mit T 91“ änderte

nichts daran, dass die Aussteller aus dem Torebereich ohne Ausnahme

mit dem Messeerfolg zufrieden waren. Als neuer Mitträger der

Fachmesse betonte der BVT – Verband Tore, die bundesweite Vereinigung

von Torherstellern und Zulieferern für die Torindustrie, dass

es zu diesem erfolgreich entwickelten Messekonzept in Stuttgart

keine Alternative gebe. „Dem T“, so Rolf Machill, zu diesem Zeitpunkt

stellvertretender Vorsitzender des Verbands, „wird bei künftigen

R-mit-T-Messen sicherlich noch eine wachsende Bedeutung

zukommen“. Er sollte Recht behalten.

Eine weitere Neuerung: erstmals wurde der R+T Designpreis verliehen.

Mit der Designkomponente mit vielen kreativen gestalterischen

Lösungen und neuen Materialien wurden verstärkt auch Designer

und Innenarchitekten angesprochen. Dass in punkto Design damals

noch einiges im Argen lag, unterstreicht eine Rede des Leiters des

Designcenters Stuttgart, Peter Frank, der maßgeblich an der Entwicklung

des Designerpreises beteiligt war und „auf die noch unterentwickelte

Anwendung modernen Industriedesigns bei Rollladen,

Sonnenschutz und Toren“ hinwies.

Darüber hinaus war die R 91 eine geschichtsträchtige

Veranstaltung, nämlich die erste „gesamtdeutsche

Messe” mit Ausstellern und Besuchern aus den neuen

Bundesländern.

Schlagzeilen zur R 91

> Die Stuttgarter R 91 mit T 91 eine Supermesse:

Trotz Gol�rise reichlich 20 Prozent

mehr Fachbesucher

> Lichtschutz- und Torebranche unter

der Konjunktursonne

> Eine Weltmesse: Auslandsanteil liegt

bei 48 Prozent

12 I Die R-mit-der-T-Messe Die R-mit-der-T-Messe I 13


2000 – 2006

Im Jahr 2000 knackte die R+T erstmals die 50.000er

Marke bei den Besuchern: 51.300 Fachbesucher aus

85 Ländern besuchten die Veranstaltung, wieder einmal

ein Plus von sechs Prozent. Und unglaubliche 84

Prozent der Aussteller zeigten Neuheiten, die eigens für

die R+T entwickelt wurden. Klar, dass sich Aussteller

und Besucher wieder in ihren Lobeshymnen übertrafen.

„Die beste R+T, die wir je hatten“, war ein häufig

gehörtes Urteil langjähriger Aussteller, sowohl die

Internationalität als auch die Qualität der Fachbesucher

wurde hervorgehoben.

Trotzdem: Bereits zu Beginn des neuen Jahrtausends merkte man

auch, dass die R+T an einem Limit angelangt war. Obwohl immer

mehr Unternehmen auf der Weltleitmesse ausstellen wollten, war

ein weiteres Wachstum nicht möglich. Das alte Messegelände auf

dem Killesberg gelangte an die Grenzen seiner Kapazität.

2003 und 2006 wurde deshalb nur noch ein geringes Wachstum verzeichnet.

Und immer mehr Aussteller zeigten sich unzufrieden, fanden

immer deutlichere Worte für das nicht mehr zeitgemäße Areal,

ja drohten sogar mit Abwanderung, wenn nicht bald etwas passieren

würde. Die R+T stand in Stuttgart auf der Kippe.

Doch zum Glück passierte etwas. Am 14. September 2004 erfolgte

der erste Spatenstich für die neue Messe auf den Fildern. Zwar sollte

es mit der Fertigstellung bis zur R+T 2006 nicht mehr klappen, doch

die Aussicht auf das moderne Gelände hellte die Gemüter bereits

deutlich auf.

Und 2009 war es dann soweit …

Besucher auf der R+T 2000:

99 %

sagten, der Besuch habe sich gelohnt

62 %

der Besucher gaben an, zwischen zwei

und fünf Tagen auf der R+T in Stuttgart

zu verweilen

7 %

also über 3.000 Besucher blieben volle

fünf Tage

Mehr als 100.000 Quadratmeter Hallenfläche, eine perfekte Infrastruktur

und ein – nicht zuletzt unter architektonischen Gesichtspunkten

– hoch modernes Messegelände: Die R+T hatte einen

Rahmen bekommen, der ihr angemessen war. 747 Aussteller (ein

Plus von 37,6 Prozent) und 57.000 Besucher waren beeindruckt.

Und auch Wolfgang Cossmann, jetziger Präsident des Bundesverbandes

Rollladen + Sonnenschutz, verlieh seiner Begeisterung

Ausdruck: „Das war überwältigend. Mit dem neuen Messegelände

ist ein Quantensprung gelungen. Die gesamte Branche trotzt der

Wirtschaftskrise und ist mit vielen interessanten Innovationen sehr

gut gerüstet für die Zukunft.“ Dr. Claus Schwenzer vom BVT –

Verband Tore gab der „Topveranstaltung R+T 2009“ Bestnoten. Die

Internationalität der Besucher sei „sensationell“ gewesen.

War da eine nochmalige Steigerung möglich? Ja. Die

R+T 2012 stellte die R+T 2009 wie berichtet nochmals

in den Schatten. Und so freuen wir uns schon jetzt auf

2015, wenn die Weltleitmesse für Rollladen, Tore und

Sonnenschutz ihr 50-jähriges Bestehen feiert.

14 I Am Limit Der Quantensprung I 15

2009


2015

Und nun also das Jubiläum. Welche Ziele kann es geben für eine

Messe, die ihr ihr 50-jähriges 50-jähriges Bestehen feiert und eigentlich nichts nichts

anderes kennt kennt als Wachstum Wachstum und Erfolg? Noch mehr Aussteller?

Noch mehr mehr Besucher? Besucher? Ein noch perfekteres Rahmenprogramm?

Ja, sicherlich all das. Und wir werden alles in unserer Macht Stehende

tun, um das Ergebnis von 2012 noch einmal zu toppen. Die

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und es ist abzusehen, dass

die R+T wieder bis auf den letzten Stand ausgebucht sein wird. Also

melden Sie sich schnellstens an, um sich einen guten Standplatz

zu sichern. Noch bis zum 31. Mai 2013 gilt der Frühbucherrabatt.

Im Juni 2013 beginnen wir mit der Aufplanung.

Schon jetzt aber freuen wir uns auf eine Jubiläums-R+T, die alles

bisher Dagewesene in den Schatten stellen wird: mit einem Produkt-

und Leistungsspektrum von unvergleichlicher Breite, mit Hightech

zum Anfassen und spektakulären Neuheiten.

Freuen auch Sie sich auf diesen globalen Branchentreff mit fachkundigen

Besuchern aus aller Welt. Auf anregende Diskussionen und

Gespräche. Auf ein beeindruckendes Rahmenprogramm. Und auf

einen Jubiläums-Ausstellerabend, den Sie nicht so schnell vergessen

werden – das können wir Ihnen jetzt schon versprechen.

Feiern Sie mit uns „50 Jahre R+T – 50 Jahre globaler Branchentreff“.

50 Jahre R+T

Ein Jubiläum anderer Art

Im Jahr 1961 trat Hans-Dieter Schröder in den väterlichen Betrieb

ein. 1965 besuchte er die R das erste Mal. „Beschaulich sei es

damals gewesen“, erinnert er sich, „es gab ja nur ein paar Hallen

auf dem Killesberg – aber dennoch interessant.“ So interessant

immerhin, dass Hans-Dieter Schröder 1967 wiederkam. Und auch

1969, 1971 und 1973. Und zu jeder weiteren R+T Veranstaltung,

ausnahmslos, bis zur R+T 2012. Hans-Dieter Schröder hat die ganze

Entwicklung miterlebt: die erste R-mit-der-T-Messe, den Umzug

aufs neue Messegelände, die zunehmende Internationalität, „auch

wenn die für den normalen Besucher gar nicht wichtig ist“, wie

Schröder betont. Und was war in all den Jahren das beeindruckendste

Erlebnis überhaupt? „Diese riesige Standfete vielleicht bei der

Firma Selve, ich glaube anlässlich des 100-jährigen Bestehens;

Hazy Osterwald hat gespielt und es wurde unglaublich viel bewirtet.

Das war für die damalige Zeit wirklich etwas Besonderes.“

Aber auch an die Anfahrten erinnert sich Hans-Dieter Schröder,

„Abfahrt morgens um drei Uhr, egal bei welcher Witterung, damit

man rechtzeitig da ist.“ Das nächste Mal, so er wieder kommt,

will Hans-Dieter Schröder deshalb mit dem Flugzeug anreisen.

Und rechtzeitig ein Hotel buchen, in unmittelbarer Nähe zum

Messegelände.

Herr Schröder, wir danken Ihnen ganz herzlich für Ihre unglaubliche

Treue!

16 I 50 Jahre globaler Branchentre� 50 Jahre globaler Branchentre� I 17


2015

2012 haben wir erstmals „The Art of Planning – Forum Architektur

und integrales Planen“ parallel zur R+T ausgerichtet. Primäres Ziel

der Veranstaltung war es, Architekten und Planer in großem Maße

anzusprechen und für die R+T zu begeistern. Wir freuen uns, dass

uns dies so gut gelungen ist.

Mit rund 1.500 Teilnehmern hat „The Art of Planning“

ein Ergebnis erzielt, das alle Erwartungen weit übertroffen

hat. Nicht nur der Fassadenkongress „Smart

Interfaçades“ war bis auf den letzten Platz ausgebucht,

auch die Architektenrundgänge über die R+T verbuchten

eine immense Nachfrage, so dass schon früh die

Anmeldelisten geschlossen werden mussten.

Mit der Verbindung von Design, Funktionalität, Energie-Effizienz

und Nachhaltigkeit haben wir offenbar genau den Nerv der Zielgruppe

getroffen. Spätestens seit dem 1. März 2012 steht deshalb

fest: The Art of Planning wird künftig ein fester Bestandteil des

Veranstaltungsprogramms der Messe Stuttgart sein und auch 2015

parallel zur R+T stattfinden.

Aussteller, die Architekten und Planer gezielt ansprechen wollen,

werden ihre Messestände wieder mit einem „A“ kennzeichnen. Zu-

dem planen wir bereits im Vorfeld einen „Architecture Guide“ zu

publizieren, um die Architektenrundgänge auf der R+T zu bewerben.

18 I Forum Architektur und integrales Planen

Im Fokus: Nachhaltigkeit

Nicht nur dem Thema Architektur, auch der „Nachhaltigkeit“

wird auf der R+T 2015 besondere Bedeu-

tung zukommen. So wie schon jetzt das „A“ die

Besucher zu Ausstellern führt, die spezielle Produkte

und Dienstleistungen für Architekten und Planer

anbieten, sollen sich auch die Aussteller outen können,

die Interessantes zum Thema Nachhaltigkeit

anbieten.

Ideelle und fachliche Träger:

Veranstalter:

Landesmesse Stuttgart GmbH

Messepiazza 1

70629 Stuttgart (Germany)

Tel. +49 711 18560-0

info@messe-stuttgart.de

www.messe-stuttgart.de

R+T weltweit

www.rt-russia.com

www.rtasia.org

Fachlicher Träger:

Projektteam:

Sebastian Schmid (Projektleitung)

sebastian.schmid@messe-stuttgart.de

Melanie Bachmann (Projektleitung)

Tel. +49 711 18560-2631

melanie.bachmann@messe-stuttgart.de

Anne-Kathrin Müller (Projektassistenz)

Tel. +49 711 18560-2926

anne-kathrin.mueller@messe-stuttgart.de

Ina Fröhlich (Projektassistenz)

Tel. +49 711 18560-2911

ina.froehlich@messe-stuttgart.de

Feiern Sie mit uns das 50-jährige

Bestehen der R+T!

www.rt-expo.com


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