Umwegrentabilität der Messe Augsburg ... - Stadt Augsburg

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Umwegrentabilität der Messe Augsburg ... - Stadt Augsburg

Umwegrentabilität der Messe Augsburg

Ergebnisse 2011 und Entwicklung

Bericht

München, im Januar 2012


INHALT

A.

MAKROÖKONOMISCHE EFFEKTE (UMWEGRENTABILITÄT)

Erläuterungen zu Struktur und Berechnungsmethoden Seite 3

B.

EFFEKTE 2011

Die Messe ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Augsburg und die

umliegende Region Seite 8

C.

© 2011 Roland Berger Strategy Consultants

ENTWICKLUNG DER UMWEGRENTABILÄT

Der Ausbau der Fachmessen wirkt sich sehr positiv auf die Höhe

der Makroökonomischen Effekte aus

Seite 13

2


MAKROÖKONOMISCHE EFFEKTE

Erläuterungen zu Struktur und Berechnungsmethoden

A.

Umwegrentabilität-MA-2011-II.pptx

3


Von der Messe Augsburg gehen erhebliche gesamtwirtschaftliche

Effekte aus, die sich in tangible sowie intangible Effekte gliedern

Makroökonomische Effekte der Messe Augsburg

1

Tangible (messbare) Effekte

• Quantifizierbare Effekte für die Stadt Augsburg und

die Region im Hinblick auf zusätzliche

– Produktion

– Bruttoinlandsprodukt (BIP)

– Beschäftigung

– Steuereinnahmen

Quelle: ifo Institut; Roland Berger Strategy Consultants

2

Intangible (qualitative) Effekte

• Marketing- und Imageeffekte - internationale

Werbung für die Stadt Augsburg im Rahmen der

Werbemaßnahmen der Messe

• Qualitative ökonomische Effekte

– Auslöser für Infrastrukturmaßnahmen

– Push für Geschäftstourismus

– Wirkung für Unternehmensansiedlungen

• Basis für "Politik-Marketing"

• Marktfenster für regional ansässige Unternehmen

• Beitrag für Ausweitung des Kulturangebotes

4


Von besonderer Bedeutung ist der von der Messe ausgehende

Primärimpuls, der indirekte und induzierte Effekte bewirkt

Wirkmechanismus der tangiblen Effekte

Ausgaben und

Investitionen im

Rahmen der

Messeteilnahme

durch

• Aussteller

• Besucher

sowie Investitionen

der Messe

Primär-

impuls1) impuls1) 1) Auch als direkter Effekt, Primäreffekt oder Anstoßeffekt bezeichnet

Indirekte

Effekte

Quelle: Institut für Ökonometrie und Statistik der J.W. Goethe-Universität Frankfurt a. M.; Roland Berger

Induzierte

Effekte

Wirkung aus der

aus den Lohn-

Effekte und Gehalts- Gehaltszahlungen

entstehenden

Konsumtion

Zeit

Wirkung durch

den Bezug von

Vorleistungen

5


EFFEKTE 2011

Die Messe ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für

Augsburg und die umliegende Region

B.

Umwegrentabilität-MA-2011-II.pptx

8


Die Berechnung des Primäreffektes der Messen in Augsburg

erfolgte in drei Schritten

Vorgehensweise zur Ermittlung des Primäreffektes der Messe Augsburg

1

Investitionen der

Messe Augsburg

• Schätzung der durchschnittlichen

Investitionen der Messe Augsburg

im langjährigen Mittel (zum Aus-gleich

der "Investitionsspitzen")

• Abzug der auf das Ausland entfallenden

Anteile

2

Ausgaben der

Besucher

• Basis: Besucherzahl 2011 (393 Tausend)

• Schätzung der durchschnittlichen

Ausgaben pro Besucher auf Basis der

Kategorien der ifo-Studie zur

gesamtwirtschaftlichen Bedeutung von

Messen und Ausstellungen (2009)

➨ Ø 81,8 EUR pro Besucher

• Abzug der auf das Ausland entfallenden

Anteile

3

Investitionen/Ausgaben der

Aussteller

• Basis: Ausstellerzahl 2011 (4.117)

Quelle: ifo Institut für Wirtschaftsforschung (2009): Die gesamtwirtschaftliche Bedeutung von Messen und Ausstellungen; Roland Berger

• Schätzung der durchschnittlichen

Ausstellerausgaben pro Messe-kategorie

(regionale vs. internationale Investitions-

/Konsumgütermessen etc.) auf Basis der

ifo-Studie 2009

➨ Ø 15.834 EUR pro Aussteller

• Abzug der auf das Ausland entfallenden

Anteile

9


Unter Berücksichtigung der auf das Ausland entfallenden Anteile

beträgt der Primäreffekt der Messe Augsburg ca. EUR 86 Mio.

Grobberechnung Primäreffekt der Messe Augsburg 2011

3

FAKTOR 3:

Investitionen der Messe

Augsburg

1,7 Mio. EUR 1)2)

Quelle: Roland Berger Strategy Consultants

1

FAKTOR 1:

Ausgaben und Investitionen

der Aussteller2) der Aussteller2) ≈56,5 Mio. EUR

Primäreffekt 2)

ca. 86,1 Mio. EUR

1) Geschätzter langjähriger Durchschnittswert (unter Einbezug der Halleninvestitionen)

2) Nach Abzug der auf das Ausland entfallenden Anteile

FAKTOR 2:

Ausgaben der Besucher 2)

≈27,9 Mio. EUR

2

10


Insgesamt bewirkt die Messe Augsburg ein BIP von rd. 103 Mio. EUR

und einen Beschäftigungseffekt von ca. 1.790 PJ 3)

Grobberechnung der gesamtwirtschaftlichen Effekte der Messe Augsburg 2011

Primärimpuls Gesamteffekte

EUR ≈ 86,1 Mio.

Multiplikator auf der Basis

der ifo-Studie: ≈2,25

• EXPO 2000: 2,73

• Deutsches

Messewesen 4) : 2,35

Messe Brünn (CZ): 3,3

• Nürnberg Flughafen:

3,9

• Frankfurt Flughafen:

3,85

• Tourismus: 2,45

Quelle: ifo-Institut; Prof. Dr. Hujer, Statistisches Bundesamt, Roland Berger Strategy Consultants

Produktionseffekt

(GVP1) effekt (GVP )

Bruttoinlandsprodukt

(BIP)

Beschäftigungseffekt

EUR ≈194 Mio.

EUR ≈103 Mio.

≈1.790 PJ 3)

Steuereffekt EUR≈23,4 Mio.

1) GVP = Gross Value of Production (Bruttoproduktionswert) 2) Verhältnis BIP/GVP 2010 (Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

3) PJ = Personenjahre 4) Studie des ifo-Instituts aus 1999

x 0,532) x 0,532) x Beschäftigungskoeffizient

11


ENTWICKLUNG DER UMWEGRENTABILÄT

Der Ausbau der Fachmessen wirkt sich sehr positiv auf

die Höhe der Makroökonomischen Effekte aus

C.

Umwegrentabilität-MA-2011-II.pptx

13


Durch den gezielten Ausbau der Fachmessen konnte die Messe

Augsburg die Ausstellerzahl 2011 deutlich steigern

Entwicklung Veranstaltungs-Kennzahlen Messe Augsburg

Entwicklung Besucherzahl Entwicklung Ausstellerzahl

-0,5% p.a. +7,0%

p.a.

403.693 345.928 388.214 441.855 406.952 393.015

2006 2007 2008 2009 2010 2011

2.934

3.206

Quelle: ifo-Institut; Prof. Dr. Hujer, Statistisches Bundesamt, Roland Berger Strategy Consultants

3.706 3.663 3.692

4.117

2006 2007 2008 2009 2010 2011

Bemerkungen

> Rückgang der

Besucherzahl vor allem bei

Verbraucheraustellungen

(z.B. AFA)

> Deutlicher Anstieg der

Fachmesse-Besucher mit

signifikant höheren

durchschnittlichen

Ausgaben

> Ausstellerausgaben mit

höherer "Umwegrendite"

im Vergleich zu

Besucherausgaben

14


Die wachsende Ausstellerzahl löst einen überproportionalen Anstieg

des Primäreffekts sowie des generierten Produktionseffekts aus

Entwicklung Umwegrentabilität Messe Augsburg (1)

Entwicklung Primäreffekt [Mio. EUR] Entwicklung Produktions-Effekt [Mio. EUR]

66,5 67,5 70,9 73,1 73,8

+5,3% p.a. +4,5% p.a.

86,1

2006 2007 2008 2009 2010 2011

Quelle: ifo-Institut; Prof. Dr. Hujer, Statistisches Bundesamt, Roland Berger Strategy Consultants

155,8 158,1 159,5 164,4 166,0

193,7

2006 2007 2008 2009 2010 2011

15


Die durch die Messe Augsburg generierte Produktion wirkt sich in

einem höheren Bruttoinlandsprodukt und Steueraufkommen aus

Entwicklung Umwegrentabilität Messe Augsburg (2)

Entwicklung BIP-Effekt [Mio. EUR] Entwicklung Steuereffekt-Effekt [Mio. EUR]

83,5 84,3 84,1

+5,2% p.a. +4,5% p.a.

90,0 87,9

102,7

2006 2007 2008 2009 2010 2011

Quelle: ifo-Institut; Prof. Dr. Hujer, Statistisches Bundesamt, Roland Berger Strategy Consultants

18,8 19,6 19,7 20,9 19,7 23,4

2006 2007 2008 2009 2010 2011

16


Im Ergebnis der skizzierten Entwicklung leistet die Messen einen

stark wachsenden Beschäftigungseffekt

Entwicklung Umwegrentabilität Messe Augsburg (3)

Entwicklung Beschäftigungseffekt [Personenjahre]

1.547 1.512 1.500

+3,0% p.a.

1.673

1.573

1.792

2006 2007 2008 2009 2010 2011

Quelle: ifo-Institut; Prof. Dr. Hujer, Statistisches Bundesamt, Roland Berger Strategy Consultants

Bemerkungen

> Der Beschäftigungskoeffizient im

Messewesen ist gem. ifo-Studie höher

im Vergleich zur Gesamtwirtschaft auf

Grund der überproportional hohen Anteil

beschäftigungsintensiver Tätigkeiten

(ca. +9,3%)

> Tendenzielle Verschiebung der

Veranstaltungsstruktur hin zu

Fachmessen (mit höheren Besucherund

Ausstellerausgaben) wirkt sich

positiv auf den Beschäftigungseffekt aus

> Etwa die Hälfte der zusätzlich

generierten Beschäftigung entfällt auf

die Stadt und die Region Augsburg

17


It's character

that creates

impact!

18

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