Beelitzer Nachrichten - März 2017

laehns

Informationen aus unserer Stadt 28. Jahrgang | Nr. 3 | 22. März 2017

BEEL ITZER

NACHRICHTEN

Beliebt bei

Besuchern

Immer mehr Menschen entdecken Beelitz

für sich - das zeigt die aktuelle

Besucherstatistik des Landes

Nähkästchen

der Stadt

Heidrun Figas will die Beelitzer für das

Nähen begeistern - mit Kursen in ihrem

neuen Laden in der Altstadt

Frühling kann

kommen

Die diesjährige Frühlings-

und Ostermesse bot nicht

nur Schönes und

Nützliches, sondern

vor allem eine tolle

Atmosphäre

Foto: Thomas Lähns


Seite 2

TERMINE IM APRIL

1. & 2. April, ab 8

Uhr: Frühstücksbuffet

auf dem

Spargelhof Klaistow,

Glindower

Str. 28, (033206)

6 10 70,

www.spargelhofklaistow.de,

sowie

an jedem Wochenende

und

feiertags

1. April: Saisoneröffnung

auf dem

Josef Jakobs Spargelhof,

Schäpe 21

2. April, 10.30

Uhr: erste öffentliche

Wildtierfütterung

des Jahres

auf dem Spargelhof

Klaistow, Führung

um 14 Uhr

4. April, 8-11 Uhr:

Seniorenfrühstück

in der Hofbäckerei

(immer dienstags),

Spargelhof Klaistow

6. April, 15 Uhr:

monatl. Treffen

des Seniorenbeirates

Beelitz (siehe

unten)

7. April, 9-13 Uhr:

IHK-mobil informiert

zu Existenzgründung,

Finanzierung,

Ausbildung,

Beratungsraum

Poststr. 15

8. April, ganztägig:

Sonderführungen

Frühlingserwachen

auf dem

Baumkronenpfad,

Straße nach Fichtenwalde

13

baumundzeit.de

8. April, 10 Uhr:

Wittbrietzen packt

an - Frühjahrsputz

im Ort, Treffpunkt

am Dorfgemeinschaftshaus

9. April, 5.30 Uhr:

Ferienfrühstart am

& auf dem Baumkronenpfad

zum

Sonnenaufgang &

Natur-Sonderführungen

Frühlingserwachen

9. April, 11 Uhr:

Feuerwehrfest auf

dem Spargelhof

Klaistow: Rundfahrten,

Vorführungen,

Mitmach-

Aktionen für Kinder

11. April: Saisonauftakt

auf dem

Jakobs-Hof Beelitz,

Kähnsdorfer

Weg 1a,

www.jakobshof.de

Ostsee-Stimmung

in Klinik-Fluren

Die Beelitzer Kliniken haben sich die

„Ostsee“ ins Haus geholt – Renate

Winklers Malereien in Öl auf Leinwand

laden den Betrachter zu Momenten des

Verweilens ein: Endlose Sandstrände,

imposante Boote und maritime Motive –

die Ostsee ist zu jeder Jahreszeit eine

Reise wert.

Renate Winkler, Malerin aus dem Spreewald,

bringt mit ihren Bildern den Vorfrühling

in den Klinikalltag. Die Ausstellung

ist

noch bis 30.

April im langen

Flur des

Eingangsbereiches

der

N e u r o l o g i -

Maritime Motive in Beelitz.

schen Fachkliniken,

Paracelsusring 6 a, in Beelitz-

Heilstätten geöffnet und kann täglich

von 8 bis 18 Uhr besucht werden. Die

Bilder stehen auch zum Verkauf.

13. April: Such

das Ei! Österliche

Aktion in der Beelitzer

Altstadt

13. April, 15 Uhr:

„… und es kamen

Siedlertypen“ -

Buchlesung in

Busendorf (siehe

unten)

14. April: Hoffest

zum Start der

Klaistower Spargelsaison,

Spargelhof

Klaistow

14. bis 17. April:

Ostern auf dem

Jakobs-Hof, mit

Ostermenü und

Osterbrunch am

Sonntag und Montag

(25, 90 p.P.),

Reservierung unter

(033204) 62 714,

am Sonntag Osterfeuer

14. bis 17. April:

Ostern auf dem

Josef Jakobs Spargelhof

mit Ostermenü

aus Fisch,

Huhn und Lamm

sowie Oster-

Brunch am Sonntag,

Reservierung

unter (033204)

41 970

15. bis 17. April:

Ostern auf dem

Spargelhof Klaistow

mit Spargel-

Schälmeisterschaft

der Chefköche, BB

-Radio-Show, Osterfeuer

am Sonntag

und Dixilandmusik

15. April, 19 Uhr:

Zauchwitzer Osterfeuer

auf dem

Spargelhof Syring,

Trebbiner Str. 69f

15. April, 18 Uhr:

Osterfeuer in Fichtenwalde,

Sportplatz

in der Straße

der Einheit

15. April, 18 Uhr:

Osterfeuer in

Wittbrietzen am

Dorfgemeinschaftshaus

16. April: Osterfeuer

in Salzbrunn

am Dorfgemeinschaftshaus,

Am

Salzbrunnen 12

16. & 17. April:

Osterhasen-

Schnitzeljagd auf

dem Baumkronenpfad

16. & 17. April,

10 Uhr: Osterbrunch

im Landgasthof

Rieben,

Riebener Dorfstraße

9

Senioren auf Spuren

der Geschichte

Gemeinsam mit Herrn Flies verfolgen

wir „Spuren der Geschichte in der

Stadt Beelitz“. Die Veranstaltung findet

stattam 6. April 2017 um 15 Uhr im

Seniorenzentrum, Nürnbergstraße

38a. Alle Senioren/Innen sind herzlich

dazu eingeladen. Ihr Seniorenbeirat

Beelitz

Sicher - mobil:

Termin am 25. April

Das Thema „Ablenkung im Straßenverkehr

- Seh- uund Reaktionstest praktisch“

steht im Mittelpunkt der nächsten

Veranstaltung im Rahmen der Reihe

„sicher-mobil“ der Verkehrswacht. Dazu

sind Interessenten am 25. April in die

Räume der Verkehrswacht in der Virchowstraße

100 herzlich eingeladen.

Beginn ist um 15 Uhr. Infos gibt es vorab

bei Moderator Siegfried Matz unter

(03327) 79 238.

Buchlesung in

Busendorf

17. April: Osterbrunch

auf dem

Spargelhof Syring,

Anmeldung:

(033204) 63 80 14

17. April, 11 Uhr:

Wilde Ostern im

Naturparkzentrum

Glau - mit Ostermarkt

und Mitmach-Aktionen,

Glauer Tal 1,

14959 Trebbin /

OT Blankensee

22. April, 9 Uhr:

Putz-Mich-Tag im

Heizkraftwerk Heilstätten

22. & 23. April:

Eröffung der Brandenburger

Ausflugs–

und Frischsesaison

von Pro

Agro, buntes

Markttreiben und

Bühnenprogramm,

Jakobs-Hof Beelitz,

Kähnsdorfer

Weg 1a

23. April, 13 Uhr:

Musikalische Frühlingsgrüße

auf

dem Spargelhof

Syring

24. April, 17 bis

21 Uhr: Spargelbuffet

im Hoffrestaurant,

Spargelhof

Klaistow, Reservierung

erbeten

unter (033206)

6 10 70 (immer

montags unf freitags)

25. April, 15 Uhr:

Seniorennachmittag

im Dorfgemeinschaftshaus

Wittbrietzen

28. April, 14.15

bis 16 Uhr: 1. öffentliche

Führung

2017 im Heizkraftwerk

Beelitz Heilstätten.

Infos

(033204) 34 703

25. April, 15 Uhr:

sicher-mobil, Verkehrswacht,

Virchowstr.

100

29. & 30. April:

Naturführungen

zur Waldbaum-

Blühte & saisonale

Einblicke in die

Arbeit der Gärtner

von Baum&Zeit

30. April, 12 bis

16 Uhr: Spargel &

Musik mit DJ

Traumzeit auf dem

Jakobs-Hof Beelitz,

Kähnsdorfer

Weg 1a

30. April, 18 Uhr:

Maibaum-

Aufstellen auf dem

Kirchplatz Beelitz

Der Ortsbeirat Busendorf und die Ortsgruppe

der Volkssolidarität laden alle

Interessierten herzlich am 13. April um

15 Uhr zu einer Buchlesung in das

Dorfgemeinschaftshaus. Dor wird Eva

Matis ihr Buch „… und es kamen Siedlertypen

- Borkwalde: Gründung und

Erstbesiedlung“ vorstellen. „Das Chronikbuch

enthält einiges zu Busendorf

und vor allem Kanin“, berichtet die Autorin,

zum Beispiel im Eingangskapitel

„Die Eltern von Borkwalde“, in dem

es auch um die Kaniner Kirche und

Mühle geht und die Gründe für die frühere

Zugehörigkeit zu Sachsen beleuchtet

werden. Enthalten sind auch die Bekanntmachungen

des damaligen Königs

und des General-Gouvernements des

Königreich Sachsen mit den Exponaten,

die auf der 200-Jahr-Feier 2015 in Busendorf

ausgestellt waren. Auch um die

Geschichte des Kaniner Krug wird es

gehen.


INHALT

Seite 3

Liebe Bürgerinnen,

liebe Bürger,

Ostern steht vor der Tür und auf diesem

Wege möchte ich Ihnen allen schöne und

friedvolle Feiertage im Kreise ihrer

Familien und Freunde wünschen. Euch,

liebe Kinder, wünsche ich viel Freude

bei der Suche nach den bunten Nestern

und so manche schöne Überraschung,

die sich darin finden wird.

Dass sich die Bürger unserer Stadt auf

Ostern freuen, hat unsere Frühlings–

und Ostermesse am ersten

Märzwochenende wieder eindrucksvoll

gezeigt. Der Zuspruch von Ihrer Seite

war wieder großartig, und damit meine

TITEL

Beelitz ist bereit für den Frühling S. 4

Was ist los an den Ostertagen? S. 5

AUS DEM RATHAUS:

ich nicht nur die Besucherzahl, sondern

auch die wundervolle Atmosphäre. Das

hat nicht nur die Aussteller, sondern

auch mich sehr gefreut. Ich hoffe, Sie

konnten die ersten warmen

Sonnenstrahlen genießen und hatten viel

Freude beim Stöbern nach Schönem und

Nützlichen vor der Kulisse unserer Alten

Posthalterei.

Das Osterfest hat ja bekanntlich mehrere

Bedeutungen: Zunächst natürlich die

christliche als das Fest der

Auferstehung, aber auch jene aus

vorchristlichen Zeiten als Fest der

Fruchtbarkeit und des Wachsens. Bei

uns in Beelitz kommt noch eine dritte

Facette hinzu: Mit den Ostertagen nimmt

die Spargelzeit endgültig Fahrt auf und

beschert uns wieder unzählige Besucher

in der Stadt und auf den Höfen.

Nach der offiziellen Saisoneröffnung, die

in diesem Jahr am 11. April stattfinden

soll, wird das darauf folgende

Osterwochenende wieder Anlass für

Spargelhungrige aus der Region Berlin-

Brandenburg und weit darüber hinaus,

—— Inhalt ——

Leserbrief S. 12

Hilfe für pflegende Angehörige S. 13

Tourismus-Preis für Baum & Zeit S. 13

Vortrag zur Reformation S. 14

CDU zur Kreisgebietsreform S. 15

Fichtenwalder im Bundestag S. 15

Blühstreifenprojekt S. 16

Wappen für Reesdorf S. 17

Neues aus Busendorf S. 17

raus aufs Land zu uns nach Beelitz zu

fahren und hier den ersten Spargel der

Saison zu genießen..

Die aktuellen Zahlen des Landesamtes

für Statistik zeigen, dass unsere Stadt

immer beliebter nicht nur bei

Tagesausflüglern, sondern auch

Übernachtungsgästen werden. Das hat

nicht nur mit landschaftlichen Reizen

und einem stetig wachsenden

kulinarischen und kulturellen Angebot zu

tun, sondern mit der offenen und

freundlichen Stimmung, die bei uns in

Beelitz herrscht. Darauf können wir alle

stolz sein, und dafür bin ich immer

wieder dankbar.

Vor allem jetzt, im Frühjahr, ist diese

Stimmung ansteckend. Ich jedenfalls

freue mich schon auf die kommenden

Wochen und Monate, in denen unsere

Stadt buchstäblich wieder aufblüht -

genau so wie ihre Einwohner.

Ihr und Euer Bernhard

Knuth, Bürgermeister

Kita Storchennest S. 25

Kita Neuseddin in Beelitz S. 25

Kita Am Park S. 26

Kita Kinderland S. 26

Bei Touristen immer beliebter S. 6

Landkreis fördert Herbergen S. 6

Altstadt als Museumslandschaft S. 7

Verzögerung in Berliner Straße S. 7

VERANSTALTUNGEN

Benefiz-Konzert mit Marusha S. 8

Offene Gärten S. 8

Putz-Mich-Tag im Heizhaus S. 9

Einladung der Kleintierzüchter S. 9

KIRCHENTERMINE S. 10

AUS DER STADTGESCHICHTE S. 11

AUS STADT UND ORTSTEILEN

Besucheransturm auf Lesung S. 11

Aus dem Nähkästchen S. 12

VEREINSLEBEN

Sternenfreunde S. 18

Gewerbeverein S. 19

Spielmannszug S. 19

Lions-Club S. 19

SG Fichtenwalde S. 20

Tennis in Beelitz S. 21

Seniorenbeirat S. 21

Bushido S. 21

SG Beelitz S. 22

GEBURTSTAGE S. 24

AUS UNSEREN KITAS

Kindermund S. 26

AUS UNSEREN SCHULEN

Sally-Bein-Gymnasium Beelitz S. 27

Solar-Oberschule S. 28

Diesterweggrundschule Beelitz S. 28

IMPRESSUM S. 30

RATGEBER

Immer nur Fleisch? S. 30

Heilpflanze des Monats S. 31

FAMILIENZENTRUM BEELITZ /

STATISTIK:

im amtlichen Teil

ANZEIGEN

Familienanzeigen S. 32

Gewerbliche Anzeigen S. 34


Seite 4

TITELGESCHICHTE

Beelitz begrüßt den Frühling

Zur zweiten Frühlings– und Ostermesse verwandelte sich die Alte Posthalterei

wieder in einen kunterbunten Marktplatz. Und das lockte viele Besucher vor die Tür

Fast im Minutentakt geht der

schwere Schmiedehammer

von Yevgeniy Kushkin auf

die Prägeform nieder und

lässt ein dumpfes „Pling“

über den Posthof schallen.

Wieder ist eine Münze fertig

- mit Frühlingsmotiv auf der

einen und Stadtwappen auf

der anderen Seite. Der

Kunstschmied aus Jekaterinburg

ist mit seinen „Beelitzer

Ostertalern“ einer der Besuchermagneten

auf der diesjährigen

Frühlings- und Ostermesse.

Viele versuchen

sich selbst und greifen zum

Hammer, während Freunde

und Familie gespannt

daneben stehen. Unterdessen

führt der Postmeister in seiner

historischen Uniform

Besucher umher, basteln

Kinder kleine Hasen, werden

Ostereier kunstvoll verziert.

In jeder Ecke des historischen

Ensembles im Herzen

der Beelitzer Altstadt

herrscht am ersten März-

Wochenende Gewusel: Die

unzähligen Besucher plaudern,

stöbern an den Ständen

drinnen und saugen draußen

gierig die warmen Sonnenstrahlen

auf. Die erste große

Geschäftigkeit nach den langen

Wintertagen. „Man

merkt, dass die Menschen

wieder etwas erleben wollen,

sich freuen, rauszukommen

und richtig aufblühen“, sagt

Bürgermeister Bernhard

Knuth. Er ist an den beiden

Tagen als „Ober“ unterwegs,

denn der Kulturverein hat

aus dem Goethesaal ein charmantes

Café gemacht. Vom

Rathauschef Kaffee und Kuchen

serviert zu bekommen –

für viele ist das ein weiteres

Bonbon beim Besuch dieser

Veranstaltung.

Die Atmosphäre ist offen

und fröhlich, was an dem

warmen Wetter und den vielen

Kindern liegt, aber auch

mit der Dekoration zu tun

hat: Über die Holzdielen

ziehen sich gelbe Hühnertapsen,

in vielen Ecken mümmeln

Hasen – auch echte

vom Kleintierzüchterverein –

und schon vor der Tür läuft

man durch zwei riesige Os-

1. Yevgeniy Kushkin präsentierte die

Beelitzer Oster-Taler. 2. Ulrich Kobelius

stellte metallverzierte Ostereier

und eigenwillige Jagdtrophäen

vor. 3. Jacqueline Lang (stehend)

betreute die Bastelstraße in der Bibliothek.

4. Im Torhaus hatte der

Kleintierzüchterverein Kaninchen

ausgestellt. Fotos: Lähns


TITELGESCHICHTE

Seite 5

tereier, welche die Firma

DEW von Familie Wulff aus

Klaistow für dieses Wochenende

gestiftet hat.

Im Obergeschoss der Posthalterei

ist ein bunter Marktplatz

entstanden, auf dem

man sich noch mehr Anregungen

und Elemente für die

heimische Frühjahrsdeko

holen kann, unter anderem

bei den Floristinnen Sabine

Meer und Isolde Feustel

oder bei Beate Schenkkirch

und Brigitte Müller, die

selbst gestaltete Kerzen,

Karten und Specksteine im

Angebot haben. Nebenan

präsentiert Gabi Sußdorf

Seifen aus ihrer Manufaktur

in Tremsdorf und lädt die

Kinder zum Mitmachen ein.

Auch unkonventionelle Dekokunstwerke

gibt es zu

Entecken, so hat Ronny

Claus aus dem anhaltinischen

Greppin einen großen

Osterstrauß mit selbstgemachten

Tierfiguren dekoriert

- die allesamt in ebenfalls

verzierten halben Eiern

sitzen. Raben, Mäuse, Enten

und Hasen, geformt aus

Knete, Stoff und anderen

Materialien. Mit seinem

Familienunternehmen, den

„ClausBrothers“, betreibt er

Kunst eigentlich im Großformat,

gestaltet Innen– und

Außenwände auf individuelle

Weise. Die kleinen Osterboten

sind quasi ein Nebenprodukt

seiner Kreativität.

Mit der kann auch Ulrich

Kobelius aufwarten: Der

Potsdamer Restaurator hat

an seinem Stand neben mit

Blattmetall verzierten Eiern

auch „vegetarische“ Jagdtrophäen

im Angebot: Goldener

Spargel, auf Brettchen geschraubt,

zum Aufhängen

über das Sofa. Auf der

Rückseite der Vermerk:

„Nach dem 4. Ansitz um

7:30 Uhr gestreckt“.

Sträuße, Gebinde, Bilder

und Nippes, aber auch sorbische

Ostereier von der Berliner

Familie Keller sowie die

Beelitz-Nudel von der

Frischei GmbH finden viele

neue Liebhaber und Besitzer.

Unterdessen sieht man

draußen, vor den Toren der

Posthalterei, Leute entlang

spazieren und Frühlingsfotos

mit den mannshohen Osterhasen

neben dem Rathaus

knipsen oder mit den Kindern

„runter“ zum Altstadtspielplatz

schlendern.

Ganz gleich, ob der Frühling

an diesem Wochenende womöglich

nur ein kurzes Gastspiel

gibt – wenn er denn

endgültig da ist, sind die

Beelitzer bestens gerüstet.

Weitere Fotos auf

@

beelitzer-ostermesse.de

Ostern geht‘s rund

Die Feiertage in der Spargelstadt

An den Osterfeiertagen wird

es in der Spargelstadt wieder

jede Menge zu Entdecken

und Erleben geben, vor

allem für Familien lohnt es

sich Mitte April, vor die Tür

zu gehen.

Bereits am Gründonnerstag,

13. April, locken die

Geschäfte in der Beelitzer

Altstadt mit der Aktion

„Such das Ei“.

Die Spargelhöfe und Restaurants

starten in die Saison

und bieten über die Feiertage

das erste Edelgemüse

feldfrisch auf den Teller.

So locken die Jakobs-Höfe in

Beelitz und Schäpe mit einem

leckeren Osterbrunch

und Osterbuffet, der Spargel

– und Erlebnishof Klaistow

feiert das erste große Hoffest

des Jahres mit den Spargel-Schälmeisterschaft

der

Chefköche, der BB-Radio-

Show, Osterfeuer am Sonntag

und Dixilandmusik auf

der Hofbühne. Auch an den

Ständen überall in der Region

wird es endlich wieder

Spargel geben.

Zusammenrücken kann

man am Osterfeuer, unter

anderem am Samstag ab 18

Uhr auf dem Sportplatz Fichtenwalde

und am Dorfgemeinschaftshaus

Wittbrietzen

sowie um 19 Uhr auf

dem Spargelhof Syring in

Zauchwitz sowie am Sonntag

auf dem Spargelhof Klaistow

oder in Salzbrunn.

Traditionell startet auch der

Mühlenverein an Ostern

wieder in die Saison und

wird das ganze Wochenende

über vor Ort sein, um Besuchern

Führungen durch die

Bockwindmühle in der Trebbiner

Straße zu geben - und

für die Kinder ein paar Nester

zu bauen.

Der Baumkronenpfad

Baum & Zeit schickt Kinder

ebenfalls auf Eiersuche - und

präsentiert sich vor frühlingshafter

Kulisse an beiden Feiertagen

den Besuchern.

Wer sich vor den Feiertagen

noch mit Eiern aus regionaler

Produktion versorgen

möchte, kann das wieder bei

der Beelitzer Frischei-GmbH

machen. In diesem Jahr nicht

im Hofladen, sondern auf

dem Beelitzer Wochenmarkt

am 11. und 13. April

(Dienstag und Donnerstag).

Immer ein Erlebnis ist auch

der Besuch des Naturparkzentrums

am Wildgehege

Glauer Tal in Blankensee.

Dort werden am Montag, 17.

April, von 11 bis 17 Uhr

„Wilde Ostern“ gefeiert.


Seite 6

Genuss, Geschichte, grüne Natur - Beelitz

ist auch im vergangenen Jahr wieder

ein Stück beliebter geworden bei Urlaubern

aus Brandenburg, Berlin und darüber

hinaus. Laut Jahresbilanz des Landesamtes

für Statistik Berlin-Brandenburg

konnten die sechs registrierten größeren

Herbergsbetriebe im Stadtgebiet

knapp 56.000 Übernachtungen verbuchen.

Das sind immerhin rund 2000

mehr als im Vorjahr. Von den gut

13.000 Gästen, die in Beelitz eincheckten,

kamen über 1500 aus dem Ausland.

Der vor mehreren Jahren eingesetzte

Trend im Fremdenverkehr hält damit

weiter an: Gegenüber 2009 – damals

waren es noch knapp 43 000 Übernachtungen

- ist die Zahl um fast ein Viertel

gestiegen. „Ein schöner Erfolg, der uns

gemeinsam mit unseren Unternehmen

gelungen ist“, sagt Bürgermeister Bernhard

Knuth. „Durch das breite Angebot

an Restaurants, Geschäften und Höfen,

aber auch durch die vielen Veranstaltungen

in der Stadt und den Ortsteilen, werden

immer mehr Menschen angelockt

AUS DEM RATHAUS

Stadt lockt mit Spargel und Spektakel

Die Besucherzahlen sind im

vergangenen Jahr wieder ein

Stück gestiegen

60.000

50.000

40.000

30.000

20.000

10.000

0

42.877

44.121

5.519 5.692

51.880

48.011

10.037 10.008

52.769 51.933

53.758

55 746

12.557 12.022 12.634 13 017

2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

Übernachtungen

Gäste

und verbringen bei uns Zeit.“

Allerdings können die Zahlen des Statistikamtes

auch immer nur einen Teil der

tatsächlichen Situation widerspiegeln:

So gibt es neben den größeren Herbergsbetrieben

über ein Dutzend kleinere Pensionen

und Ferienwohnungen, deren

Gäste nicht statistisch erfasst werden.

„Und weitaus mehr Besucher unserer

Stadt sind Tagesausflügler, die es am

Wochenende zu uns zieht um auszuspannen

oder zu feiern“, so der Bürgermeister

weiter. Er verweist auf Großevents

wie das Spargelfest mit über 35

000 Besuchern oder die regionalen und

jahreszeitlichen Märkte wie die Frühlings-

und Ostermesse, den Kunst- und

Handwerkermarkt und die Veranstaltungen

zur Vorweihnachtszeit.

Hinter den Besucherzahlen stecke aber

auch eine Menge Arbeit, unterstreicht

Bernhard Knuth: „Wir investieren kontinuierlich

in die Entwicklung unseres

Stadtbildes, unternehmen aber auch viel

in Sachen Marketing.“ Dazu würden

moderne Internetauftritte genauso gehören

wie die Präsentation auf Messen und

Veranstaltungen außerhalb der Stadt und

der Betrieb der Touristinformation, die

im vergangenen Jahr über 3500 Kunden

vor Ort mit Informationen, Veranstaltungstickets,

Souvenirs oder Kartenmaterial

versorgt und unzählige telefonische

und Email-Anfragen beantwortet

hat. „Unsere Unternehmen, allem voran

die Spargelbauern, leisten ihrerseits einen

unschätzbaren Beitrag, indem sie

immer wieder neue Genuss- und Erlebnisangebote

schaffen und ihre Gäste bei

der Stange halten“, erklärt der Bürgermeister.

Red.

Landkreises fördert Qualitätsverbesserung in Herbergen

Pensionswirte können Anträge für Renovierung und Erweiterung ihrer Zimmer stellen

Betreiber von kleineren Pensionen und

Fremdenzimmern mit bis zu 20 Betten

können auch in diesem Jahr wieder Zuschüsse

des Landkreises in Anspruch

nehmen. Der Fördertopf für Investitionen

in die touristische Infrastruktur ist in

diesem Jahr mit insgesamt 50 000 Euro

gefüllt, je Einzelvorhaben sind Mittel

Vor allem Tagesausflügler kommen zu uns - wegen der Natur und wegen der Veranstaltungen. Foto: T.L.

von bis zu 5000 Euro möglich. Erstmals

soll es in diesem Jahr weniger um die

Erweiterung des Übernachtungsangebotes

gehen als vielmehr um die Qualitätsverbesserung

bestehender Zimmer.

Das Programm gibt es seit 2009, bislang

wurden 177 Projekte mit insgesamt 1,2

Millionen Euro gefördert. Der Kreistag

soll das Förderpaket für 2017 am 30.

März beschließen, Anträge können aber

bereits seit Anfang März gestellt werden.

Die Bearbeitung übernimmt die

Lokale Aktionsgruppe Fläming-Havel.

Kontakt: Schlossstraße 1b | 14827 Wiesenburg/Mark

| (033849) 90 19 48 |

ktm@flaeming-havel.de


Die Beelitzer Altstadt könnte sich in den

nächsten Jahren zur Museumslandschaft

entwickeln - mit der Dauerausstellung in

der Alten Posthalterei, dem Spargelmuseum

in der Remise in der Mauerstraße

und langfristig auch mit der Wassermühle,

in der das seit Jahren fehlende Heimatmuseum

wiedereröffnen soll. „Mit

solchen Attraktionen können Besucher

die Stadt und vieles von dem, was Beelitz

ausmacht, bei einem erlebnisreichen

Spaziergang erkunden“, sagte Bürgermeister

Bernhard Knuth im Hauptausschuss.

In der März-Sitzung stellte er die

Idee ausführlich vor.

So ist seit Längerem geplant, das Spargelmuseum

von Schlunkendorf nach

Beelitz zu verlegen. Der derzeitige Sitz

der 1997 eröffneten Ausstellung rund

um die Geschichte und das Wesen des

Beelitzer Spargels ist ein Privathaus und

wird vom langjährigen Vorsitzenden des

Spargelvereins Manfred Schmidt betrieben.

Der möchte ein wenig kürzer treten,

hat den Vorsitz des Vereins bereits an

Spargelbauer Jürgen Jakobs abgegeben.

„Wir nehmen das Museum den Schlunkendorfern

nicht weg“, unterstrich Bernhard

Knuth. Die Alternative zum Umzug

wäre die Schließung gewesen.

Bisherige Pläne, das Spargelmuseum in

einem der Nebengebäude auf dem Posthalterei-Hof

unterzubringen, sind aufgrund

des begrenzten Platzes verworfen

worden. „Mit der Remise haben wir eine

tolle Präsentationsmöglichkeit gefunden“,

so Jürgen Jakobs. Der Spargelverein,

der auch weiterhin als Betreiber des

AUS DEM RATHAUS

Museums agieren wird, sei sehr glücklich

mit der Variante. Immerhin könnte

die Ausstellung sogar erweitert werden.

Die Stadt selbst will indes die Wiederbelebung

des Heimatmuseums in Angriff

nehmen - und die eingelagerten Exponate

in einem geschichtsträchtigen Gebäude

neu zur Geltung bringen. Die 1846

errichtete Wassermühle, im vergangenen

Jahr gekauft, soll dazu mit Fördermitteln

saniert werden. „Das Gebäude liegt im

Sanierungsgebiet, wir würden nicht nur

für die Fassaden, sondern auch für den

Innenausbau Zuschüsse bekommen“,

erklärte der Bürgermeister. Neben dem

Heimatmuseum wäre perspektivisch

Seite 7

Eine Runde durch die Stadtgeschichte

Mit der Alten Posthalterei, einem Heimatmuseum in der Wassermühle und dem Spargelmuseum

in der Remise in der Mauerstraße könnte sich die Altstadt zur Museumslandschaft mausern

Idyllische Lage am südlichen Eingang zur Altstadt: Die alte Wassermühle könnte eine neue Zukunft als

Museum und Bibliothek bekommen. Foto: Lähns

auch Platz für die Stadtbibliothek, die

dann mit einem Lesecafé kombiniert

werden könnte. Dadurch ließe sich auch

der Betrieb des Museums durch die

Stadt ohne zusätzliche Personalkosten

gewährleisten. Die im Moment von der

Bibliothek genutzten Räume in der Alten

Posthalterei wären dann frei für Veranstaltungen

und Ausstellungen.

In diesem Jahr soll es zunächst an die

konkretere Planung für das Gebäude

gehen, das nach einer möglichen Wiederöffnung

des Mühlenfließes besonders

exponiert gelegen wäre. Um– und Ausbau

wären frühestens mit dem Doppelhaushalt

2019/2020 möglich. Red.

Klarstellung

Im Sommer 2015 war es in der Beelitzer

Kantstraße zu einem größeren Polizeieinsatz

gekommen: Nach Hinweisen aus

der Stadtverwaltung haben die Beamten

ein Haus wegen des Verdachts des unerlaubten

Waffenbesitzes durchsucht. Bei

der vermeintlichen Waffe handelte es

sich, so ergab die Durchsuchung des

Hauses, um einen nicht funktionstüchtigen

Nachbau eines russischen Sturmgewehrs.

An dieser Stelle kommen wir der

Bitte des Betroffenen nach und stellen -

vor allem um Gerüchten entgegen zu

wirken - klar, dass der Polizeieinsatz

keine weiteren Verdachtsmomente gegen

den Anwohner ergeben hat und dieser

sich nichts hat zu Schulden kommen

lassen.

Red.

Berliner Straße bis Mitte April Baustelle

Arbeiten am Trinkwassernetz führen zur Verzögerung

Anders als ursprünglich geplant wird der

aktuelle Bauabschnitt in der Berliner

Straße erst Mitte April offiziell für den

Durchgangsverkehr freigegeben. Grund

für die Verzögerung sind zusätzliche

Arbeiten am Trinkwassernetz, die der

Wasser– und Abwasserzweckverband in

Auftrag gegeben hatte. So werden seit

Anfang März die fast 90 Jahre alte Leitung

und die Hausanschlüsse zwischen

der Berliner Straße 19 und dem Großen

Anger erneuert. Der Bereich der Sperrung

ist dafür noch einmal in südliche

Richtung erweitert worden.

Unterdessen nutzt die Stadt die Gelegenheit,

auch die Einfahrt zum früheren

KAP-Hof zu sanieren. Für diesen Teilbereich,

der nicht zur ursprünglichen

Planung gehört hatte, sind Mittel aus der

Städtebauförderung bewilligt worden.

Die restlichen Arbeiten an der Straße

selbst und den Nebenanlagen sind derweil

fertig, zuletzt sind im März die neuen

Alleebäume gepflanzt worden. Anlieger

können die Straße bereits seit dem

Jahreswechsel nahezu uneingeschränkt

nutzen.

Unterdessen wird bereits mit den vorbereitenden

Arbeiten am 3. Bauabschnitt

zwischen der Einmündung Virchowstraße

und dem nördlichen Ende der Wohnbebauung

begonnen.


Seite 8

Am 7. April wird es im Potsdamer Lindenpark

ein besonderes Live-Konzert

geben: DJ’s wie Marusha oder Rockbands

wie Ad Ryan treten zugunsten

von Obdachlosen auf. Die Benefiz-

Veranstaltung, deren Erlös der Potsdamer

Tafel, dem Verein Creso und der

Suppenküche zugute kommen, wird von

VERANSTALTUNGEN

Einsatz für Obdachlose

Manuela Liß aus Beelitz hat ein Benefiz-Konzert auf die Beine gestellt -

und unter anderem DJane Marusha für einen Gratis-Auftritt gewonnen

einer Beelitzerin organisiert – und die

hofft natürlich auch auf Zuspruch aus

der Spargelstadt.

„Mit dem Konzert möchten ich und alle

Mitwirkenden zeigen, dass Helfen nicht

schwer ist“, sagt Manuela Liß, die vor

rund einem halben Jahr die Idee hatte,

sich auf diesem Wege für Bedürftige zu

engagieren. Sie hat Kontakte zu den

Musikern geknüpft und für einen kostenlosen

Auftritt gewonnen. Entstanden

ist ein Line-Up, das von Rock über Pop

bis hin zu Techno reicht.

DIE „DJane“ der 1990er, Marusha, hatte

innerhalb von fünf Minuten auf die Anfrage

über Facebook reagiert, mittlerweile

fanden viele herzliche und vertrauensvolle

Telefonate statt. Sie holte

ihren „Kollegen“ HARDY HARD ins

Boot. Auch KROGMANN und AD RY-

AN haben durch soziale Netzwerke von

dem Projekt erfahren und umgehend ihr

Engagement zugesagt. Bei PATERRE

war die Mutter der Botschafter. Er ist

zusammen mit DENNIS REES und

RUFF STUFF am Start.

„Ich freue mich auf diesen Abend, da

die sonst abseits stehenden Menschen

dabei sein werden und auch wollen“,

kündigt Frau Liß an.

Karten kosten 15 Euro und sind im Vorverkauf

unter anderem in der Touristinfo

Beelitz und allen anderen Vorverkaufsstellen

erhältlich.

Riebener Familie

öffnet ihren Garten

für Besucher

Erstmals ist in diesem Jahr die Spargelstadt

Beelitz bei der landesweiten Aktion

„Offene Gärten“ vertreten: Am 20.

und 21. Mai öffnet Familie Isecke ihren

Bauerngarten in der Riebener Dorfstraße

19 von jeweils 10 bis 18 Uhr für Besucher.

Der Garten befindet sich hinter

einem historischen Vierseithof, erstreckt

sich über 4000 Quadratmeter und besticht

durch Aronia-, Johannis-, Stachelund

Jochelbeeren, aber auch Nadelhölze,

zwei Mammut– und ein Affenbaum säumen

den Garten, in dem es einen Teich,

viel Grün und eine Voliere mit einem

Steinkauz-Paar gibt.

Die Aktion, an der sich 119 Gartenbesitzer

überall in Brandenburg an verschiedenen

Wochenenden bis in den September

hinein beteiligen, wird vom Verein

Urania „Wilhelm Foerster“ Potsdam

e.V. und der Initiative „Offene Gärten

Berlin-Brandenburg organisiert. Im Laufe

des Jahres, ab Ende April, öffnen einzelne

Gärten unentgeltlich zu besonderen

Blühhöhepunkten“, erklärt Christa

Schmidt, die für die Koordinierung des

Programms zuständig ist. Dazu gehört

die Rosenzeit im Juni oder die Zeit der

Fuchsien im August bis hin zu Astern

und Dahlien im Spätsommer.

@

Das komplette Programm auf

www.urania-potsdam.de

W

Traumhafte Aussichten auf

(Fortsetzung auf Seite 9)


Foto: Günther Laurich

Liebe Freunde des Technischen Denkmals,

der Winter geht zu Ende und die

Frühjahrsarbeiten beginnen – nicht nur

im Garten und im eigenen Haus, sondern

auch in unserem Heizhaus Süd in Beelitz

-Heilstätten.

Am 22. April 2017 (Sonnabend, eine

Woche nach Ostern) treffen wir uns

ab 9.00 Uhr im Heizhaus.

An diesem Tag bereiten

wir die Saison vor.

Wir beseitigen die

Spuren des Winters

und die Spuren des Marders, wir räumen

Materialien ein, die im Winter im Vereinsbüro

lagerten, und wir können uns

an der Technik erfreuen.

Jede Hand hilft, denn manchmal liegen

doch „Steine“ im Weg, die wir aus dem

Weg räumen müssen. Wer Zeit und

VERANSTALTUNGEN

Putz-Mich-Tag

im Heizhaus

Förderverein richtet das

Technikdenkmal am 22. April

für die Saison her

Lust hat, ist herzlich willkommen.

Ob der Marder wieder ganze Arbeit geleistet

hat? Die Spinnen waren aber bestimmt

wieder sehr fleißig beim Spinnen.

Essen und Getränke bereiten wir nicht

vor und der Tag ist zu Ende, wenn alles

in Vorbereitung der Führungen erledigt

ist.

Der Vorstand freut

sich über eine rege

Beteiligung und insbesondere

Ihre Teilnahme.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Prüfen Sie doch einfach mal, ob Sie Lust

und Zeit haben – und kommen Sie vorbei.

Wir freuen uns auf Sie.

Dr. Elke Seidel, Vereinsvorsitzende, im

Namen des Vorstandes

den Beelitzer Bücherfrühling

Seite 9

Kleintierzüchterverein Beelitz

Einladung

zur Jahreshauptversammlung

Am 07. April 2017 um 19.00 Uhr führt

der Kleintierzüchterverein

Beelitz seine Jahreshauptversammlung

im Versammlungsraum Bürgerhaus in

der Küstergasse in Beelitz durch.

Tagesordnung:

1. Bericht des Vorsitzenden: Joachim

Mahlow

2. Bericht des Kassierers: Bernhard

Wystyrk

3. Bericht des Kaninchen-Zuchtwartes:

Joachim Mahlow

4. Bericht des Geflügel-Zuchtwartes:

Wilfried Hein

5. Bericht des Zuchtbuchführers:

Bernhard Wystyrk

6. Bericht der Kassenprüfer:

W. Hein, E. Rolleczek

7. Verschiedenes

Alle Mitglieder sind zu dieser Versammlung

herzlich eingeladen.

Gäste bzw. an der Kleintierzucht Interessierte

sind jederzeit willkommen.

R. Pchayek, Schriftführerin

Foto: Thomas Lähns


Seite 10

ev. kirchengemeinde

st. marien - st. Nikolai

gottesdienste

Beelitz

19.o3. | 11:00 Uhr: GD + AoA

26.o3. | 11:00 Uhr: GD

o2.o4. | 11:00 Uhr: GD

o9.o4. | 11:00 Uhr: GD

14.o4. | 11:00 Uhr: Kreuzwegbetrachtung

zum Karfreitag

16.o4. | 10:00 Uhr: zentraler festlichmusikalischer

Oster-GD im Pfarrsprengel

Beelitz mit Kantorei + Bläserchor

"Der Herr ist auferstanden - 500 Jahre

Reformation!" Eröffnung der Jubiläumsfeierlichkeiten

2017

23.o4. | 11:00 Uhr: Lektoren-GD

30.o4. | 11:00 Uhr: GD zur Konfirmation

Schäpe

26.o3. | 9:30 Uhr

Schlunkendorf

09.04. | 9:30 Uhr

Schönefeld

19.03. | 9:30 Uhr

Reesdorf

o2.o4. | 9:30 Uhr

gemeindeangebote:

Christenlehre

Mittwoch, 15:00 Uhr: 4.-6. Klasse

Mittwoch, 16:30 Uhr: 1.-3. Klasse

Kantoreiprobe

Mittwoch, jeweils um 19:oo Uhr im

Pfarrhaus. Die Kantorei freut sich über

jeden und jede, der oder die mitsingen

möchte. Man kann es lernen!

Konfirmandenunterricht

Do., 16:30 Uhr 7. + 8. Klasse im Pfarrhaus.

Seniorenkreis

Do., 06.04. um 14:30 Uhr im Pfarrhaus

Gemeindekirchenrat

Montag, 20.03. und 24.04. - jeweils um

17 Uhr im Pfarrhaus Beelitz

Bastelkreis

Do., 06.04. um 19 Uhr im Pfarrhaus

Bläserchorprobe

Donnerstag, jeweils ab 15 Uhr in der

Südempore der Stadtpfarrkirche.

Der Bläserchor freut sich über jeden und

jede, der oder die mitmusizieren möchte.

Man kann es lernen! Die Probenstunden

und die Instrumentenausleihe sind kostenfrei!

Konzertankündigung

Sonntag, 7. Mai um 16 Uhr: Barock-

KIRCHENTERMINE

Cello mit Lesung von Luthers Tischreden

(Schauspieler) in der Wunderblutkapelle

der Stadtpfarrkirche Beelitz.

pfarrsprengel

wittbrietzen

Am 9.4.2017 kein Gottesdienst in diesem

Bereich. Sie sind in die Nachbargemeinden

herzlich eingeladen

Wittbrietzen (Kirche, Wittbrietzener

Dorfstr. 5):

02.04. | 11:00 Uhr: Gottesdienst

16.04. | 11:00 Uhr: GD zum Ostersonntag

mit Abendmahl

30.04. | 14:00 Uhr: Taufgottesdienst,

Pfarrer C. Bloedhorn, Orgel Andreas

Behrendt

Buchholz (Kirche, Dorfstraße 18a)

14.04. | 15:00 Uhr: Karfreitags-Andacht

zur Sterbestunde

30.04. | 11:00 Uhr: Gottesdienst mit

Vorstellung der Konfirmanden

Elsholz (Kirche, Elsholzer Dorfstraße

47a)

02.04. | 9:30 Uhr: Gottesdienst

16.04. | 9:30 Uhr: Gottesdienst mit

Abendmahl zum Ostersonntag

23.04.| 17:00 Uhr: Gedenkgottesdienst

zum Kriegsende des 2. Weltkrieges,

Pfarrer C. Bloedhorn, Anschließend

Gedenken am Russischen Ehrenmal in

Beelitz

Salzbrunn (Am Salzbrunnen 19)

14.04.| 9:30 Uhr: Gottesdienst mit

Abendmahl

Kirchengemeinde Lühsdorf

13.04.| 18:00 Uhr: Gottesdienst mit

Tischabendmahl

ev. kreuz-kirchengemeinde

bliesendorf

gottesdienste:

Fichtenwalde:

2. April: 10.30 Uhr Gottesdienst

14. April – Karfreitag: 10.30 Uhr

Gottesdienst mit Abendmahl

30.April: 10.30 Uhr Gottesdienst mit

Abendmahl

Kanin:

9.April – Palmsonntag: 10.30 Uhr:

Familiengottesdienst

13. April – Gründonnerstag: 18.00

UhrGottesdienst mit Tischabendmahl

23.April: 10.30 Uhr Gottesdienst mit

Frau Dunker

gemeindeangebote

Kinderkirche

Die Kinder der Gemeinde treffen sich

4.April von 15.00 – 16.30 Uhr im Gemeindezentrum

Fichtenwalde.

Frauenkreis

Sie sind herzlich zum Treffen im Gemeindezentrum

Fichtenwalde am 7. April

um 10.00 Uhr eingeladen

Konfirmanden

Die Konfirmanden treffen sich wieder

am 3. Und 24. April im Gemeindezentrum

Fichtenwalde um 18.00 Uhr.

Junge Gemeinde im Gemeindezentrum

Fichtenwalde

Gemeinsam reden, spielen, diskutieren,

singen und eine Menge Spaß haben. Das

Treffen

wird verbunden mit einem gemeinsamen

Abendessen. Wer nicht in Fichtenwalde

wohnt, kann von zuhause abgeholt

und wieder zurückgebracht werden. Immer

mittwochs von 18.00 – 21.00 Uhr.

Genaue Termine bitte bei Frau Saskia

Saarow, Tel.: 0176/ 70 78 96 90 oder

unter saaro.saskia@ekmb.de erfragen.

Ev. Pfarramt Bliesendorf

Bliesendorfer Dorf Str. 18,

14542 Werder/Havel

Pfarrer Dr. Andreas Uecker

(03327) 4 27 00 und 0170-1616511

E-Mail: dr.uecker@t-online.de

oder Pfarramt@Kreuz-

Kirchengemeinde.Bliesendorf.de

kath. kirchengemeinde

st. cäcilia, michendorf

gottesdienste:

freitags: 17 Heilige Messe in Wilhelmshorst

im Seniorenzentrum

sonntags: 9 Heilige Messe in Wilhelmshorst

im Schwesternhaus, und 11

Heilige Messe in Michendorf,

(diese als Familiengottesdienst

immer am letzten Sonntag im Monat)

Eucharistische Anbetung jeweils eine

halbe Stunde vor Beginn der Heiligen

Messe immer am 1. Sonntag

im Monat

Weitere Wochentags-Gottesdienste entnehmen

Sie bitte unseren Aushängen

Kapelle im Haus Immaculata der Mägde

Mariens, Wilhelmshorst, Ravensbergweg

6 sowie Kapelle im Seniorenzentrum

St. Elisabeth, Wilhelmshorst


AUS DER STADTGESCHICHTE

Seite 11

„Der werthen Stadt Beelitz

zur Nachricht hat man

bey Gelegenheit der

schlechten und betrὑbten

Zeiten, welche der seel.

Herr George Michaelis

mit erlebet, allerhand

unglὑckliche Zufἁlle an

Krieg, Brand oder Feuer-

Schaden, Plὑnderung und

Pest, so sich innerhalb

200. Jahren, als von Ao.

1478. bis 1700. in gedachter

alten Chur-Stadt Beelitz

zugetragen, bemercken,

und guten Theils

aus dem Breviario Historico

Henr. Sebaldi (...)

extrahiren wollen.“

Die Beelitzer Vergangenheit

ist durch wenige Persönlichkeiten

überliefert. Zu ihnen

gehört Heinrich Sebald

(1588-1679), der ab 1613

Pfarrer in Beelitz war. In

seinem 1655 erschienenem

Geschichtswerk „Breviarium

Historicum“ befindet sich

ein knapp 70-seitiges Kapitel

von „der Stadt Beelitz,

Ursprung oder Anfang (…)

etlichen Widerwertigkeiten

und was sich sonsten allda

begeben“.

Sebalds Aufzeichnungen

sind Grundlage einer um

1700 erschienenen Schrift,

die in loser Folge in den

Beelitzer Nachrichten nachgedruckt

wird. Dieses Mal

erscheinen die Aufzeichnungen,

die das Jahr 1628

betreffen. M. Fließ

D

en 3. Febr.

als am 4.

Sontag post

Epiph

[Epiphanie/

Erscheinung, Offenbarwerden

– bezeichnet

den 6. Januar und

bezieht sich auf drei

Ereignisse im Leben

Jesu] kamen etliche

Corner Reuter von

Teltow des Weges

herunter, nahmen

Quartier theils aus

den umliegenden

Dὁrffern als Sticken,

Schlunckendorff,

Rἁhstorff, Schὁpe,

Steindorff, Borck,

Schὁnefeld, Rieben,

Elßholtz, Wittbrietzen

und ferner bis an

Brietzen, alhier lag

der Stab in die 300.

Mann, die Commendanten

waren Montecuculi

und der Obr.

Schἁffer, hielten 2.

Nacht aus und presseten

weidlich Geld.

Mein Collega der

Diaconus, wollte

nicht 6. Thlr. herschiessen

(ob er wohl

in seinem Eigenthum

wohnte) als ich thun

muste, da legten sie

ihm einen Reuter mit

einer bὁsen bestien

ein, die machte den

FICHTENWALDE - Wohl selten erreicht

eine Lesung ein so großes Publikum:

500 Anmeldungen waren im Vorfeld der

Veranstaltung der Sicherheitspartnerschaft

Fichtenwalde mit dem bekannten

Rechtsmediziner Michael Tsokos Ende

Februar eingegangen.

Kurzfristig musste die

Lesung vom Hans-

Grade-Haus in die

Sporthalle verlegt werden,

um zumindest 300

interessierten Bürgern

einen Einblick in die

Welt der Toten zu gewähren

- und das bei

erhöhten Sicherheitsbedingungen.

Denn die Moderation übernahm Erardo

Rautenberg, Generalstaatsanwalt des

Seinigen den Tag zur

Nacht, die Reuter

bekamen seine und

der Frauen Harts-

Kappe, zogen sie an

und machten

Fastnach vor der Zeit,

nahmen auch endlich

seine mit hinweg.

Den 17. Febr. ward

eine neue Kriegs-

Capitulation aufgerichtet,

hatte aber

damit keinen Bestand,

denn ob wohl

alsbald drauf aus

Brandenburg die

Guarnisonen anher

schrieben, wieviel

das Land und eine

jede Stadt, zu ihrer

Verpflegung solten

geben, dabey auch

angedeutet ward, daß

wir keinem andern

Quartier sollten geben,

bey 100. Thlr.

Straffe, wie uns denn

auch ein Soldat zur

salva Guardi ward

gesandt, so kamen

doch bald den 8.

Martii, als Sonnabens

vor Reminiscere, in

die 200. Fuß-Knechte

und etliche Reuter,

mit vielen Weibern,

war loß Gesindel und

wollten in 2. Tagen

nicht weichen, biß

man ihnen 45 Pferde

Landes und seit Kurzem Kandidat der

SPD für die Bundestagswahl im Wahlkreis

60. Tsokos, der die Rechtsmedizin

an der Berliner Charité leitet und darüber

hinaus als Buchautor und Gast in

Fernsehsendungen gefragt ist, hat dann

einige „Irr-tümer über

die Rechtsmedizin“ aus

seinem Buch „Sind Tote

immer leichenblass?“

vorgelesen und diese

jeweils mit anschaulichem,

für das Publikum

teilweise schockierendem,

Bildmaterial aus

seiner rechtsmedizinischen

Arbeit unterlegt und ausführlich

erläutert. Vor allem gingen die Fälle

Mohammed und Elias dem Auditorium

zum Vorspann, ihre

Sachen und Krancken

fortzuschaffen, verschaffete.

Den 18. Martii

kam an ein Colloredischer

[coleretisch

- Gallenfluss fördernd]

Obristter,

Winckel genannt, mit

400. Reutern, lagen

eine Nacht im Quartier.

Den 9. Iunii kamen

etliche 1000. Fuß-

Knechte von der Dessauschen

Schantze,

und zogen nach Kleinen

Briesen auf der

Goltze, dahin musten

die Bauren allerley

Proviant an Vieh und

Futterage schaffen,

dieses Stἁdtlein sollte

etliche 30. Tonnen

Bier schicken, kamen

endlich mit 16. Tonnen

und 15. Cent.

Brod loß, it. 2.

Schefl. Saltz.

Den 23. Iunii zog

der Oberste Paland

zwar durch mit 500.

Mann, aber man

muste mit 60. Thlr.

ihm die Einquartirung

abkauffen.

Den 17. August

kam Graff Iohann

Iselon (hatte kein

Haar auf dem Kopf)

Riesiger Zuspruch für Tsokos-Lesung

300 interessierte Zuhörer erhielten exklusiven Einblick in die Welt der Rechtsmedizin

Rautenberg und Tsokos (v.l.) in Fichtenwalde.

Foto: Scheiper

mit vielen Crabaten

[kroatische Reiter]

und andern Volk hie

an, deren eine grosse

Menge durchzogen,

er theilte den Officirern

starcke Ordere,

daß sie niemand solten

Schaden thun

lassen, er aber bliebe

mit dem Stab allhie

2. Tage.

Den 17. September

folgete nach der Obr.

Graff Christoff Philip

Kratz, hatte auch viel

Volcks bey sich, der

Stab und eine ziemliche

Menge Curassierer

blieben alhier 4.

Tage, das ander

Volck lag auf dem

Lande. Uber das alles

nun, und so viel Einquartirungen,

Pressuren

und Beschwerungen,

so von Fremdden

dieses Stἁdtlein

und umliegenden

Oerter und Dὁrffer

erlitten und ausgestanden,

hat auch

dieses einige Jahr

1200. Thlr. (wie die

Quitung besagen) die

arme Bὑrgerschafft

zu Unterhaltung und

Verpflegung unsers

gnἁdigsten Herrn

Soldatesque hergeschossen.

nah. Tsokos, der im vergangenen Jahr

die Autopsie übernahm, zeigte Aufnahmen

vom Leichenfundort, wo er Elias

eigenhändig ausgegraben habe. In der

Gesprächsrunde wurde unter anderem

gefragt, wie er mit dem Erlebten seiner

Tätigkeit umgehe, ob es Leichengifte

gebe oder warum die Berliner Rechtsmedizin

im Fall Elias tätig wurde.

Trotz oder gerade wegen der schweren

Thematik wurde der Abend für die Sicherheitspartner

ein voller Erfolg - auch

wenn vonseiten der Landespolitik niemand

erschienen war. Das wiederum

hätte sich vor allem Tsokos gewünscht,

der gegen die allgemeine Sparpolitik in

seinem Fachgebiet ankämpft.

Einen ausführlichen Beitrag finden Sie

auf www.fichtenwalde-bloggt.de Red.


Seite 12

W

enn Heidrun Figas auf eine einsame

Insel müsste, dann würde

sie auf jeden Fall Nadel und Faden

mitnehmen. Und Stoffe. Und vielleicht

noch ein paar Muster. Weniger

aus praktischen Erwägungen, sondern

weil Nähen ihre große Leidenschaft ist.

„Im Alter von 15 Jahren habe ich damit

angefangen und bis heute nicht aufgehört“,

erzählt die Beelitzerin. Als junge

Frau konnte sie so immerhin regelmäßig

modische Akzente setzen, später die

Kinder mit Kleidung ausstatten, die

auch wirklich passt, und Zerstreuung

finden am Ende eines langen Arbeitstages

im Büro.

Heute möchte Frau Figas, die vor sieben

Jahren mit ihrem Mann von Potsdam

nach Rieben gezogen ist, auch andere

für dieses Hobby begeistern: In ihrem

neu eröffneten Geschäft in der Berliner

Straße 1, direkt gegenüber dem Beelitzer

Rathaus, verkauft sie nicht nur die nötigen

Stoffe, Kurzwaren und sogar Nähmaschinen,

sondern gibt auch Kurse.

Und wenn man beim eigenen Projekt

mal nicht weiterkommt, dann leistet sie

auch Schützenhilfe oder stellt einen Arbeitsplatz

mit moderner Maschine zur

Verfügung. „Nählitz“ steht auf der Eingangstür,

eine Synthese aus „Nähen in

Beelitz“. Und darum soll es hier gehen.

Mit dem Geschäft hat sich Heidrun Figas,

die hauptberuflich

bei der Verkehrsgesellschaft

Teltow-Fläming

arbeitet und dort für den

kaufmännischen Bereich

zuständig ist, einen

Traum erfüllt. „Eigentlich wollte ich

damit bis zum Ruhestand warten, aber

nun hat sich die Gelegenheit schon etwas

früher ergeben“, erklärt sie. Denn

der Laden in der Altstadt, in dem sich

bis vor gut einem Jahr noch ein Café

befand, hatte dringend einen neuen Mieter

gesucht. Kurzum wurden die Räume

renoviert und eingerichtet, mit Regalen

für die Stoffballen, einem großen Tisch

AUS STADT UND ORTSTEILEN

Als junge Frau konnte

Heidrun Figas immer

modische Akzente setzen.

zum Zuschneiden, einem weiteren Arbeitstisch

mit sechs Maschinen und einer

Sitzecke, an der man in der Pause einen

Kaffee trinken kann. Auch das gehört

dazu: In gemütlicher Atmosphäre Erfahrungen

austauschen.

Vorne im Schaufenster sorgt eine historische

Nähmaschine mit Pedal und Riemenantrieb

der Firma

Fritz Lucke in Brück für

das richtige Ambiente.

„An so einer hat mir

meine Oma damals das

Nähen beigebracht“,

erzählt Heidrun Figas. Die Faszination,

etwas nach eigenen Ideen herzustellen,

habe sie damals schnell gepackt, aber

nicht etwa, weil es zu DDR-Zeiten

nichts anzuziehen gegeben hätte.

„Merkwürdigerweise gab es nur keine

fertigen Sachen. Stoff und Nähzubehör

war dagegen immer da.“ Ihr Kleid für

den Abiball hat sich Heidrun Figas damals

selbst geschneidert, auch das

Zum Artikel „Funkenregen über Klaistow“

Aus dem

Nähkästchen

Mit ihrem Laden „Nählitz“ in der Berliner Straße will Heidrun

Figas aus Rieben Menschen für Nadel und Faden begeistern

Es war ein erfolgreiches Geschehen,

dieser Funkenregen über Klaistow der

Firma „Pyro-Passion“. Nicht nur unser

Bürgermeister, auch die Gäste aus Potsdam,

Berlin und dem gesamten Umland

waren begeistert. So etwas sieht man ja

meistens nur in der Stadt oder im Fernsehen.

Allerdings war es für einen Teil der

Fichtenwalder Einwohner ein etwas

stressiges Vergnügen. Drei Tagen lang

erlebten sie nicht nur das Feuerwerk, sie

konnten auch die Werbung und den

Sprecher mit seinem Mikrophon lautstark

mithören. Der Vorteil: man musste

nicht auf den Klaistower Spargelhof

fahren, weil man alles vor der Haustür

hatte. Wenn man sich dieses Spektakel

als Gast ansieht, fährt man zufrieden

wieder nach Hause, wenn man genug

gesehen, gehört und gekauft hat.

Auch 2017 soll das erfolgreiche Programm

fortgesetzt werden.

Aber immer wieder kommt auch der

Vorwurf an die Veranstalter hoch, dass

für die Tiere in Klaistow in ihren Gehegen

Schaden entstehen könnte.

Um allen gerecht zu werden, habe ich

Hochzeitskleid, in den 1970ern einen

Maxi-Trenchcoat, in den 1980ern voluminöse

Blusen, wie sie damals im Trend

lagen.

Und auch heute, in Zeiten von H&M,

KiK oder Karstadt, gibt es längst nicht

immer alles zu kaufen. „Viele junge

Leute entdecken deshalb wieder das

Nähen für sich“, weiß Heidrun Figas.

Das hänge auch damit zusammen, dass

die Maschinen weitaus besser geworden

sind. Sie selbst schwört auf die Schweizer

Firma Elna, deren Geräte sie mit

vertreibt und an denen sie auch ihre Kurse

gibt. Die ersten Absolventen konnte

sie bereits begrüßen, die Jüngste ist gerade

mal neun Jahre alt. „Aber es sind

auch Erwachsene dabei, einige haben

mal genäht und möchten damit wieder

anfangen, andere starten gänzlich neu.“

Heidrun Figas freut sich jedes Mal,

wenn sie ihnen dabei den Weg ebnen

kann – und zeigen, was sich mit Nadel

und Faden alles zaubern lässt. Red.

folgenden Vorschlag: Diese Veranstaltung

könnte man auf der Festwiese in

Beelitz durchführen. Der Spargelhof

müsste nicht extra wieder öffnen, für

kulinarische Verkaufsstände und Werksverkauf

wäre auf der Festwiese genügend

Platz, die Wildtiere auf dem

Klaistower Spargelhof bekämen keine

Panik, und man könnte vielleicht diese

Veranstaltung auch zeitlich erweitern.

Allerdings hätten dann die Bewohner

der Beelitzer Altstadt das dreitägige

Vergnügen.

Dieter Riese, Fichtenwalde


BEELITZ - „Was ist nur mit Mutter los?“

- Wenn bei älteren Menschen das Vergessen

einsetzt und sie immer öfter Hilfe

brauchen, macht sich bei den Angehörigen

meist Ratlosigkeit breit. Vor allem,

wenn irgendwann die Diagnose feststeht:

Demenz. „Für die Familie steht

vor allem die Frage im Raum: Warum

bei uns?“, sagt Jacqueline Borrmann.

Und dann fügen sich Kinder, Neffen

oder Nichten in ihr Schicksal, pflegen,

so lange es nur irgend geht - oft allein

und ohne Hilfe, stillschweigend und fast

immer neben dem Job und privaten Verpflichtungen.

Dabei gibt es durchaus Hilfe - zum Beispiel

beim Evangelischen Diakonissenhaus

Berlin-Teltow-Lehnin, das auch in

Beelitz Angehörige von Demenzkranken

und freiwillige Pflegehelfer berät.

Jacqueline Borrmann sucht betroffene

Familien zu Hause auf und gibt Tipps,

wie man die Wohnung umgestalten

kann, um den Alltag zu erleichtern. Sie

vermittelt Unterstützungsangebote, hilft

AUS STADT UND ORTSTEILEN

Damit die Pflege

nicht zur Belastung wird

Für Menschen, die Angehörige mit Demenz zu Hause pflegen,

gibt es in Beelitz seit diesem Jahr ein neues Hilfsangebot

Wer Angehörige zu Hause pflegt, sollte sich nicht isolieren, sondern den Austausch suchen und Hilfe

annehmen. Foto: Alzheimer Forschung Initiative e.V. / Joanna Nottebrock

Jacqueline Borrmann berät Angehörige, die Demenzkranke

zu Hause pflegen. Foto: Lähns

bei Anträgen zur Pflegestufe und anderen

Leistungen und bringt Betroffene

zusammen. „Man darf sich nicht isolieren.

Und man darf kein schlechtes Gewissen

haben, wenn man irgendwann

selbst nicht mehr kann - weil die eigenen

Grenzen erreicht sind oder die Krankheit

keine Pflege zu Hause mehr zulässt“,

sagt sie.

Darüber hinaus betreut Jacqueline Borrmann

auch eine Angehörigen-Gruppe,

die sich einmal im Monat trifft - im Moment

noch in Caputh, je nach Nachfrage

ließe sich so etwas auch in Beelitz etablieren.

Der Erfahrungsaustausch steht

dabei im Vordergrund: Wie geht man

mit der Krankheit allgemein um und wie

meistert man die Herausforderungen im

Einzelnen - vermeidet zum Beispiel

Konflikte mit den Erkrankten?

Auch die Fortbildung zum ehrenamtlichen

Pflegehelfer gehört zum Programm,

das vom Landkreis gefördert

wird und für Interessierte kostenlos ist.

In einem Kurs mit einem Umfang von

30 Stunden lernen sie, wie man mit Demenzkranken

umgehen kann. Dabei geht

es dann vor allem darum, Zeit mit Erkrankten

zu verbringen - ihnen vorzulesen

oder mit ihnen spazieren zu gehen -

und damit die Angehörigen für einige

Momente zu entlasten.

Red.

Frau Borrmann ist im Beratungszentrum

in der Clara-Zetkin-Straße 196 mittwochs

von 10 bis 12 Uhr sowie telefonisch

unter 0178 / 211 83 40 erreichbar.

Seite 13

Brandenburger

Tourismus-Preis

für Baum & Zeit

Baumkronenpfad wurde auf

ITB in Berlin ausgezeichnet

Der Baumkronenpfad „Baum & Zeit“ in

Beelitz Heilstätten hat den Tourismus-

Preis des Landes Brandenburg 2017

gewonnen. Unter 30 eingereihten Vorschlägen

ist das Unternehmen auf den

ersten Platz gewählt worden, auf der

Internationalen Tourismusbörse (ITB) in

Berlin übergab Wirtschaftsminister Albrecht

Gerber (SPD) die Siegerurkunde

an die beiden Geschäftsführer Beate und

Georg Hoffmann.

„Die Transformation der ehemals militärischen

Liegenschaft in ein außergewöhnliches

Tourismusziel, das in hohem

Maße bewegt und begeistert, hat die

Jury überzeugt“, hieß es vonseiten des

Wirtschaftsministeriums, das den mit

2500 Euro dotierten Preis seit 2001

übergibt. .„Kultiviert, beruhigend, natürlich“

– die Anlage repräsentiere alle drei

Markenwerte der Tourismusmarke Brandenburg

auf optimale Weise und ist dadurch

ein Angebot für viele unterschiedlichen

Zielgruppen.

„Wir sehen durch diese Auszeichnung

das Konzept und das Feedback der rund

220 000 Besucher seit Eröffnung bestätigt“,

freuten sich die beiden Geschäftsführer.

Bislang seien 7,5 Millionen Euro

privaten Kapitals in die touristische Erschließung

des wohl bekanntesten Bereiches

der historischen Beelitzer Heilstätten

investiert worden, heißt es in einer

Mitteilung des Unternehmens. Mit der

ersten Ausbaustufe des Pfades rund um

die Weltkriegsruine des Alpenhauses

und der Rückgewinnung von sieben

Hektar Wald-Parkk erleben Besucher

schon heute den Charme, den das gesamte

Gelände einst ausstrahlen soll.

Langfristig werden weitere Wald-Areale

erschlossen und Gebäudeensemble touristisch

erlebbar gemacht - ohne die Spuren

des Verfalls gänzlich zu tilgen.

Glückwünsche kommen auch aus dem

Beelitzer Rathaus: „Ich freue mich riesig,

dass der Baumkronenpfad diese

verdiente Auszeichnung erhalten hat“,

so Bürgermeister Bernhard Knuth. Die

Betreiber hätten ihre Vision von der

touristischen Erschließung der Heilstätten

unbeirrbar umgesetzt und an den

Erfolg geglaubt - der sich nun eindrucksvoll

eingestellt hat. „Und von den Besuchern

hört man vor allem eines: Begeisterung.“

Red.


Seite 14

WITTBRIETZEN - Die Hamburger Historikerin

Dr. Sabine Todt fesselt mit ihrer

lebhaften und überaus anschaulichen

Vortragsweise die über 100 Zuhörer, die

am letzten Sonnabend im Februar einer

Einladung der Kirchengemeinde

Wittbrietzen ins Dorfgemeinschaftshaus

gefolgt sind. Es geht um einen ganz besonderen

Schatz der Kirchengemeinde,

um das erste Flugblatt der Reformation

„Der Himmel- und Höllenwagen“ aus

dem Jahre 1519.

Durch eine Gunst der Geschichte, wie es

der Ortschronist und Initiator der Veranstaltung,

Detlef Fechner, formuliert,

gelangte die Kirchengemeinde in den

Besitz eines von vermutlich nur noch

drei Exemplaren. Es war

wohl ein Erbe des begeisterten

Lutheraners Caspar

von Köckritz. Verfasst hat

das Flugblatt kein geringerer

als der Mitinitiator der

Reformation und spätere

Widerpart Martin Luthers,

Andreas Bodenstein, genannt

Karlstadt. Der Illustrator

ist noch berühmter:

Lucas Cranach d.Ä. Kein

Wunder also, dass das

wertvolle Exemplar nicht

in Wittbrietzen, sondern

sicher in Berlin liegt.

Todt versteht es in hervorragender

Weise, das vergangene

Geschehen in heutige

Bilder und Sprache zu

bringen: „Eine irre Stimmung

muss das damals

gewesen sein.“ Gemeint

sind die vielfältigen refor-

AUS STADT UND ORTSTEILEN

„Eine irre Stimmung muss das gewesen sein“

Geschichte und Geschichten der Reformation vor 500 Jahren wurden in Wittbrietzen lebendig

matorischen Veränderungen

durch Karlstadt, der in

Wittenberg, während Luther

sich noch auf der

Wartburg versteckt hielt, die erste

deutschsprachige Messe hielt. Das berühmte

Flugblatt charakterisiert sie als

„erstes Comic“. In einer Zeit, in der gerade

einmal ein Prozent der Bevölkerung

lesen konnte, davon die wenigsten Latein,

war diese Mischung aus Eindruck

machenden Bildern und einfachen deutschen

Sätzen, die man einander vorlesen

konnte, das ebenso naheliegende wie

wirkungsmächtige Mittel. „Es kostete

soviel wie ein besseres Mittagessen“, so

erklärt Todt die große Verbreitung dieses

Mediums. Insgesamt hält Todt das

30 mal 40 Zentimeter große Flugblatt

daher für entscheidender für den Fortgang

der Reformation als die berühmteren

95 Thesen Luthers, die in Latein

abgefasst für eine akademische Debatte

gedacht waren. „Wir feiern in Wittbrietzen

2019 noch einmal ganz groß Reformation“,

greift der gastgebende Pfarrer

Clemens Bloedhorn einen Vorschlag

Todts auf.

Todt verweist auf den vielfältigen antithetischen

Aufbau des reformatorischen

„Comics“, das die Stimmung zugunsten

der Lutheraner aufheizen sollte. Oben

fährt der Himmelwagen zu Christus,

unten der Höllenwagen in den Höllenschlund.

Oben sitzen, klar, die Protestanten,

unten, aus protestantischer Sicht

ebenso klar, die katholischen Kleriker.

Volle Zuschauerplätze anlässlich des Vortragsnachmittags. Unten: Historikerin Dr.

Sabine Todt. Zum Abschluss gab die Kantorei ein Konzert. Fotos: Andreas Trunschke

Oben greift ein Teufel in die Speichen

und versucht, den Wagen zu bremsen,

unten ölt ein weiterer die Räder.

Todt verweist auf viele Details. Unten

hat eine Pferdedecke das gleiche Muster

wie oben der Mantel eines Bischoffs.

Ein Bischoff oben im Himmelswagen?

Es handelt sich um Augustinus von Hippo,

auf den sich die Reformer um Luther

teilweise beziehen und der gerade noch

den Absprung vom Höllenwagen geschafft

hat. Christus, auf den der Himmelwagen

zufährt, steht hinter dem

Kreuz. „Man muss erst das Kreuz auf

sich nehmen, bevor man zu Christus

kommt“, so Todt. Zu allem Überdruss

fährt der Wagen dann auch noch knapp

am Kreuz vorbei. Noch einmal Todt:

„Der Mensch wird irgendwann schwach.

Aber er muss es versuchen“. Es braucht

die Überzeugung „Wir schaffen das“,

erklärt die Historikerin und ergänzt „Ich

rede schon wie Merkel.“

Auch Nachdenkliches hat Todt zu bieten.

Im Himmelwagen werden die Pferde

mit Peitschen angetrieben und traben

gemächlich. Im Höllenwagen fehlen die

Peitschen und trotzdem galoppieren die

Pferde dem Höllenschlund entgegen.

„Warum? Denken Sie mal darüber

nach“, so Todt.

Sie bedauert, dass heute oft nur noch

Luther gesehen wird, und nicht die ganze

Vielfalt an Ideen und

Personen, die der reformatorische

Aufbruch hervorgebracht

hat. Sie verweist

auf die marxistische Geschichtswissenschaft

in der

DDR, die den Blick auch

auf die sozialen und wirtschaftlichen

Grundlagen

der Reformation gerichtet

hatte, die auch Müntzer

und andere Reformatoren

im Fokus hatten.

Das Flugblatt ist an diesem

Sonnabend Nachmittag

jedoch nicht der einzige

Wittbrietzener Schatz, den

man bewundern kann. Unter

Leitung von Kantor

Andreas Behrendt trägt ein

Ensemble a cappella Kirchenmusiken

aus der Zeit

vor und nach der Reformation

vor, darunter eine

Komposition von Luther

selbst. Auch musikalisch

wird der große Bruch erlebbar,

den die Reformation

bedeutete. Wie sehr uns das damalige

Geschehen heute noch bewegt, ist auch

an der großen Zahl der Zuhörer ablesbar.

Die Frage, ob die Gnade Gottes am Ende

oder am Anfang steht, ob der Mensch

sie erst durch eigene Werke verdienen

muss oder ob er sie von Geburt an besitzt,

ist, entsprechend transkribiert, auch

für Nichtgläubige brisant.

Zum Beispiel aktuell in der Flüchtlingsfrage:

Erhalten wir unsere Menschenrechte

mit unserer Geburt, oder gibt es

eine Instanz, der gegenüber wir uns erst

beweisen müssen? Kann Menschen ihre

Würde zu- oder aberkannt werden?

Dr. Andreas Trunschke


AUS STADT UND ORTSTEILEN

Seite 15

Volkes Stimme

nicht ignorieren

Die schnellste und von allen Bürgern aus

allen Schichten getragene Unterschriften

-Sammlung Brandenburgs übertrifft alle

Erwartungen. Dafür allen Beteiligten,

die mit Überzeugung die Unterschriften

gesammelt haben, danke! Sie haben der

rot-roten Regierung gezeigt, dass man

Volkes Stimme nicht einfach übergehen

kann.

Die Reaktionen von einigen Ministern

aus der Regierung, wie Innenminister

Schröter, erschrecken die Bürger. Er

wird trotz der großen Zustimmung zur

Volksinitiative seine Meinung zur vorgelegten

Kreisgebietsreform nicht ändern.

Er ist überzeugt davon, das richtige

zu tun. Die Arroganz und Überheblichkeit

zeigt hier, wie mit der Willensbekundung

der Bürger durch die politischen

Gremien umgegangen wird.

Die CDU im Land wird mit allen Beteiligten

der Volksinitiative weiter dafür

kämpfen, dass der Wille der Brandenburger

zu ihrer Heimat respektiert wird.

Die Begründungen der letzten Monate

der angeblich „alternativlosen“ Reform

wird hiermit ad adsurbum geführt. Denn

es ist klar erwiesen, das die Reform kein

Geld spart, dass die Bevölkerungszahlen

Brandenburgs seit Jahren wächst und

nicht schrumpft, wie prognostiziert.

Die angestrebten Strukturen passen

nicht zu unserer Heimat, unseren Aufgaben,

zu unserer Identität. Die Kreisreform

betrifft den Alltag der Bürger ganz

konkret: Längere Wege zum Amt, zur

Arbeit, zur Schule und die Ehrenamtlichen

in den Gremien verlieren die Nähe

zum Bürger, alles durch die vorgesehene

Bildung von Großkreisen.

Die CDU Brandenburg mit ihren Strukturen,

wie wir in Beelitz oder unsere

noch vorzustellenden Bundestagskandidaten,

Frau Dr. Dietlind Tiemann und

Frau Dr. Saskia Ludwig, werden sich

unvermindert für den Stopp der Kreisreform,

entsprechend der Willensbekundung

der Bürger einsetzten.

Dazu stehen wir als CDU , bürgernah

und zukunftsfest.

Bei Fragen/Anliegen zu diesem oder

anderen Themen sprechen sie uns an.

Elisabeth Conrad, Vorsitzende

Einladung von höchster Stelle

Freiwillige Feuerwehr und Förderverein folgten einer

Einladung von Frank Walter Steinmeier in den Bundestag

FICHTENWALDE - Auf Einladung von

Dr. Frank-Walter Steinmeier haben 50

Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen

Feuerwehr Fichtenwalde und

des Fördervereins am 17. Februar den

Bundestag besucht.

Vorausgegangen war ein Besuch von F.

W. Steinmeier im April 2016 bei der

Freiwilligen Feuerwehr in Fichtenwalde.

Der damalige Bundesaußenminister

zeigte sich beeindruckt von dem ehrenamtlichen

Engagement und den Leistungen

der Feuerwehr sowie des unterstützenden

Fördervereins. Er übergab als

Anerkennung je eine Urkunde – Ehrenamt

des Monats – an den Ortswehrführer

Sebastian Klamt und den Vorsitzenden

des Fördervereins.

Verbunden mit dieser Auszeichnung war

die Einladung in den Bundestag. Um 8

Uhr holte uns ein Bus aus Fichtenwalde

ab. Die eingeladenen 50 Teilnehmer

hatten ein umfassendes Tagesprogram

vor sich. Nach dem Passieren der Sicherheitskontrollen

stand der Besuch

einer Plenarsitzung des Deutschen Bundestags

an. Obwohl eigentlich Kinder

unter 14 Jahren daran nicht teilnehmen

dürfen, machte man bei uns eine Ausnahme,

sodass auch die zwölf Mitglieder

der Kinder- und Jugendfeuerwehr der

Sitzung im Plenarsaal beiwohnten. Voraussetzung

war, dass alle mucksmäuschenstill

sind und es weder bei Zustimmung

noch Ablehnung irgendwelche

akustische Reaktionen gibt. Das ist allen

hervorragend gelungen! Deshalb durften

wir fast eine Stunde den Beiträgen der

Abgeordneten lauschen.

Zwei interessante Tagesordnungspunkte

standen auf der Agenda „Schutz von

Vollstreckungsbeamten und Rettungskräften“

und das Thema „Managergehälter“.

Dabei konnten wir bekannte

Redner im Bundestag wie Katrin Göring

-Eckardt und Dr. Sahra Wagenknecht

erleben. Danach gab es eine einstündige

Diskussion mit Herrn Haase, Mitarbeiter

in der Fraktion der SPD. Anschließend

standen ein Fototermin und der Besuch

der Kuppel des Reichstagsgebäudes an.

Nach dem Mittagsessen und einer Stadtrundfahrt

gab es eine Führung in der

Gedenkstätte Deutscher Widerstand

(Stauffenberg-Gedenkstätte).

Wir wurden in 3 Gruppen aufgeteilt und

ausführlich über die Hintergründe und

Motivationen des Deutschen Widerstandes

im 3. Reich informiert. Es schloss

sich ein Besuch des Denkmals für die

ermordeten Juden Europas an.

Mittlerweile war es 19 Uhr geworden

und jeder bekam für die Rückfahrt noch

ein Lunchpaket. Auf dem Rückweg nach

Fichtenwalde wurde im Bus noch viel

diskutiert, um die vielen neuen und interessanten

Eindrücke zu verarbeiten. Ein

großes Lob auch an unsere Kinder- und

Jugendfeuerwehr, die den langen Tag

geduldig und interessiert dabei waren

und uns im Bus noch mit Liedern unterhalten

haben.

Heinrich Dankers, Vorsitzender des

Fördervereins der FFW Fichtenwalde

Übrigens: Wenn Sie die ehrenamtliche

Feuerwehr in Fichtenwalde unterstützen

und an solchen tollen Ausflügen teilnehmen

möchten, der Förderverein freut

sich über jedes neue Mitglied!


Seite 16

BUCHHOLZ - Beelitzer Landwirte zeigen

ein Herz für Bienen, Schmetterlinge und

Insekten: 12 Hektar Nutzfläche werden

ab diesem Frühjahr als Blütenwiesen zur

Verfügung gestellt. Die insgesamt zehn

Parzellen in Buchholz und Umgebung

kommen zu gleichen Teilen von der

Winkelmann Agrardienstleistungen

GmbH und der Agrar GbR Wittbrietzen.

„Mit der Zusage sind die Voraussetzungen

geschaffen für eine blühende Modellregion

Buchholz-Wittbrietzen“, freut

sich Kerstin Pahl. Die Kräuterpädagogin

hat die Federführung bei dem Vorhaben

übernommen, für dessen Umsetzung ein

Verein mit dem Namen „Blühstreifen

Beelitz“ ins Leben gerufen wird.

Im April soll mit der Aussaat von Blühmischungen

auf den Agrarflächen sowie

einem weiteren 8000 Quadratmeter großen

Privatgrundstück in Buchholz selbst

begonnen werden. Die Mischungen enthalten

40 bis 50 verschiedene heimische

Wildpflanzenarten wie Kornblume,

Margerite, Malve, Färberkamille oder

Flockenblume. Aber auch Kulturpflanzen

wie Sonnen– und Ringelblume,

Buchweizen, Lein und Inkarnatklee sind

dabei - und die blühen bereits im ersten

Jahr. Einige dieser Pflanzen sind mittlerweile

gar nicht mehr so häufig zu finden,

wie zum Beispiel der Klatschmohn,

der als Blume des Jahres 2017 exemplarisch

für die Gefährdung

von Ackerwildpflanzen

stehen soll. Alle Blütenflächen

werden mit Infotafeln

versehen - und sollen damit

zum Diskutieren und

Nachdenken einladen.

„Wir hoffen, dass noch

weitere Eigentümer folgen

werden“, sagt Frau Pahl,

„auch kleine Rand– und

Restflächen können nützlich

sein“. Wichtig sei,

dass keine Insektizide verwendet

werden und die

dortigen Pflanzen zur Blüte

AUS STADT UND ORTSTEILEN

In Beelitz wird die Landschaft bunter

Das in Buchholz initiierte

Blütenwiesenprojekt nimmt

Fahrt auf: Auf 13 Hektar

sollen im April Wildpflanzen

ausgesät werden

gelangen. Grundanliegen

ist es, dem Rückgang von

Insekten in der Region

entgegenzuwirken: Allein

die Schmetterlingspopulationen

haben sich seit 1990 halbiert,

generell ist von einem Rückgang der

Insektenmasse um 80 Prozent die Rede.

Mit nektar– und pollenspendenden Blüten

soll das Nahrungsangebot wieder

erweitert werden - und durch die Pflanzenvielfalt

auf den Blütenwiesen der

Tisch über Monate gedeckt sein.

Die Schirmherrschaft über die Initiative

hat Bürgermeister Bernhard Knuth übernommen:

„Die Vielfalt an Insekten ist

ein Schatz, der leider lange vernachlässigt

wurde“, sagt er. „Wie sehr das Summen

und Schwirren unsere Landschaft

von Frühjahr bis Herbst prägt, das merkt

man leider oft erst, wenn es fehlt.“ Deshalb

habe die Stadt bereits vor vier Jahren

die Bienenhaltung als ortsüblich

anerkannt, um Imkern juristisch den

Rücken zu stärken. Insekten übernehmen

auch in der Landwirtschaft eine

TIPPS FÜR DEN EIGENEN GARTEN

Wer im Garten das Pollenangebot

erweitern möchte, sollte

viele verschiedene, einheimische

und standortangepasste Blühpflanzen

aussähen.

Die Speisekarte kann durch

früh-, mittel– und spätblühende

Nektarspender bis in den Spätsommer

ausgedehnt werden.

Gefüllt blühende Sorten vermeiden,

da sie keinen Nektar

und Blütenstaub bieten.

Gewürz– und Teekräuter wie

Salbei, Rosmarin, Dill oder Melisse

sind bei Insekten beliebt -

wenn man sie im Sommer und

Spätsommer blühen lässt.

Im Blumenbeet kann man das

Angebot „zuschneidern“: Für

Bienen sind Korbblütler wie Astern

interessant, Hummeln mögen

Rachen– und Röhrenblumen

wie Enzian und Rittersporn. Tagfalter

„fliegen“ auf Trichter-,

Stielteller- oder Köpfchenblumen

wie Nelken oder Primeln.

Im Blumenkasten sollten die

Geranien der Fächerblume weichen.

Auch Korn– und Ringelblume

eignen sich für den Balkon.

Ecken und Winkel mit Wildpflanzen

und Hecken sind für

Insekten, aber auch Igel und

Vögel wertvoll.

Rasen lässt sich in eine Wiese

umwandeln - und braucht dann

auch nicht so viel Pflege.

Nistkästen und Insektenhotels

schaffen Wohnraum und lassen

sich gut selber basteln.

Foto: Pahl

wichtige Funktion, steigern die Erträge

durch das Bestäuben der Blüten, unterstreicht

der Bürgermeister. „Und ich

freue mich schon darauf, wenn sich die

Vielfalt unserer Stadt dann auch auf den

blühenden Wiesen widerspiegelt.“

Fachliche Partner der Initiative ist neben

dem Naturpark Nuthe-Nieplitz und der

Unteren Naturschutzbehörde auch das

Netzwerk „Blühende Landschaften“, das

bundesweit agiert und praktische Erfahrungen

einbringen kann. Außerdem stellt

es Sämereien für 2,5 Hektar, die als Kooperationsfläche

bestellt werden. Für

den Sommer ist geplant, thematische

Führungen zu den Flächen anzubieten

und die ersten Erfahrungen weiterzugeben.

Neben den größeren Flächen, die dann

der Verein betreut, können auch Gartenbesitzer

etwas tun und mindestens 10

Quadratmeter für Wildpflanzen

zur Verfügung

stellen (siehe Infokasten).

Damit kann man sich dann

auch um eine Plakette

„Hier blüht es für Bienen

und Schmetterlinge“ bewerben.

Der Ort mit den

meisten Tafeln wird ausgezeichnet.

Red.

Wer Flächen zur Verfügung

stellen oder das Projekt

finanziell unterstützen

möchte, kann sich melden:

(033204) 34 424 oder

Kerstin-Pahl@gmx.de

Sonderkonto Blühstreifen:

IBAN: DE21 100 900 00

33 64 84 30 37

BIC: BEVODEBB


REESDORF - Seit Jahresbeginn

haben wir – wie bereits

mehrere andere Beelitzer

Ortsteile – ein eigenes

Wappen. Bereits im

letzten Winter war Herr

Holstein aus Schäpe an

mich herangetreten und

hatte über die Möglichkeit

und die denkbare Gestaltung

eines Ortswappen

informiert.

Nach einigen Diskussionen

im Ortsbeirat wurde den

Reeesdorfern das Projekt

durch unseren Nachbarn

Herrn Holstein vorgestellt.

Alternativ wurde auch die

Möglichkeit eines Logos

diskutiert.

Nach mehrmaligen Gesprächen,

die auch oft in der

Dorfmitte stattfanden, entschied

sich die Mehrheit

der Dorfbewohner für einen

Entwurf. Der zeigt

einen grünen gewundenen

Kranz mit sieben Kleeblättern

auf gelben Untergrund.

Der Kranz symbolisiert

als hervorstechendes

AUS STADT UND ORTSTEILEN

Rundes Wappen,

runde Sache

Ortsvorsteherin Christiane Kutzner mit dem Wappenbrief. Foto: privat

Merkmal den Rundling.

Die Kleeblätter stehen für

die einzelnen Reesdorfer

Bewohner und ihre Familien. Die Verankerung

von Kranz und Kleeblätter

zeichnet die gemeinschaftliche Verbundenheit

und die Zugehörigkeit aus.

Gerne möchten ich Ihnen auch verraten,

was wir mit den Farben verbinden: Wir

Geburtstag, Glühwein, gute Laune

Der Februar hielt tolle Veranstaltungen für die Busendorfer bereit

Seite 17

haben uns für einen warmen

Gelbton im Hintergrund

entschieden. Gelb ist

eine Farbe voller Enthusiasmus

und Freude, welche

das fröhliche Zusammensein

auf unseren Dorffesten

symbolisiert. Grün

ist die Farbe der Hoffnung

und die Symbolfarbe des

Lebens, daher soll dass

Grün unser ländliches Lebensumfeld

widerspiegeln.

Da die private Finanzierung

des Wappens für einen

so kleinen Ortsteil ein

erhebliches Problem darstellte,

suchte ich noch

einmal mit jedem das persönliche

Gespräch und

warb um Unterstützung für

unser Projekt. Am Ende

spendeten nicht nur etliche

Reesdorfer, sondern sogar

im Einzelfall eine Familie

aus der Nachbargemeinde.

An dieser Stelle allen

Spendern ein herzliches

Dankeschön!

Es ist vollbracht, am 10.

Januar wurde unser Ortswappen,

welches durch die

Firma Holstein-Salahor

gestaltet wurde in die Ortswappenrolle

eingetragen. Für Ihre Unterstützung

und Umsetzung danken wir

ebenfalls. Christiane Kutzner

BUSENDORF - Am 3. Februar waren die

„Geburtstagskinder“ des 2. Halbjahres

2016 zur gemeinsamen Geburtstagstafel

ins Gemeindehaus nach Busendorf eingeladen.

Viele Jubilare folgten der Einladung

um ab 15.00 Uhr gemeinsam auf

den vergangenen Geburtstag anzustoßen

und gemeinsam Kaffee zu trinken. Die

Kaffeetafel war reich gedeckt und alle

ließen es sich schmecken. Anschließend

wurden Neuigkeiten ausgetauscht und

die nächsten Höhepunkte z.B. die Frauentagsfeier

geplant und zum Vortrag

über die Geschichte der Beelitzer Heilstätten

am 22. März 2017, eingeladen.

Mit besinnlicher Musik endete die Geburtstagsfeier.

Am 24.02.2017 hatte der Vorstand der

OG eine Glühweinwanderung organisiert.

Bei schönem Wetter trafen sich die

Wanderfreunde um 14.00 Uhr in Kanin

um dann gemeinsam über die Luchwiesen,

vorbei an Pferdekoppeln und Spargelfeldern

zum Wildgehege des Spargelhofes

Buschmann-Winkelmann zu laufen.

Bereits an der Hecke, vor dem

Wildgehege herrschte reges Treiben.

Viele Vögel sangen bereits den Frühling

herbei. Im Wildgehege gibt es bereits

den ersten Nachwuchs bei den Wildschweinen

zu sehen und die Damhirsche

und das Muffelwild lagen in der Sonne

und ließen sich von den Besuchern bewundern.

Vor dem Wildgehege, am

Glühweinstand von Enzo gab es für alle

heiße Getränke, Waffeln, Pizza und

Würstchen. Bei netter Unterhaltung verging

die Zeit sehr schnell und nach ca. 2

Stunden konnten alle gestärkt den Rückweg

antreten.

Es ist eine schöne Tradition in Busendorf

den Rosenmontag mit Jung und Alt

zu feiern. Am 27.02.2017 war es nun

wieder soweit: Mit Hut, Kostüm oder

Perücke konnte man die Faschingsfreunde

gegen 15.30 Uhr zum Gemeindehaus

gehen sehen. Nach der Begrüßung gab

es zur Stärkung Pfannkuchen. Anschließend

wurde auf den Rosenmontag angestoßen.

Beim Märchenraten versuchten

alle ihr Glück und es gab viele Lacher

bei der Auflösung der Fragen- z.B.

„Norddeutsche Beatgruppe verschafft

sich Ferienplatz in waldreicher Gegend“.

Mit flotter Musik vom Plattenspieler war

für Stimmung gesorgt und es wurde fleißig

mit geschunkelt. Beim Witze erzählen

verging die Zeit sehr schnell und alle

hatten viel Spaß. Dabei wurden noch

einige lustige Beiträge vorgelesen, sodass

die Zeit sehr schnell verging. Für

Essen und Getränke war reichlich gesorgt,

alles in allem eine gelungene Feier.

Den Organisatoren, dem Vorstand der

Volkssolidarität und dem Ortsbeirat für

die Vorbereitungen der Veranstaltungen

vielen Dank.

Mitgliedsgruppe Volkssolidarität- R.

Rünzi / Ortsbeirat- C. Niederland


Seite 18

Liebe Astrofreunde. An dieser Stelle

möchten wir nochmals an den

„Deutschlandweiten Tag der Astronomie“

am 25. März erinnern. Wir werden

den Wasserturm mit der Sternwarte ab

16 Uhr für alle Astrofreunde öffnen.

Unter dem Thema: Objekte an der Sonnenbahn

werden wir, Sicht vorausgesetzt,

die Möglichkeit zur gefahrlosen

Sonnenbeobachtung anbieten und dann

natürlich mit Eintritt der Dämmerung

auch einen Blick in den Nachthimmel

ermöglichen. Gegen 20 Uhr werden zum

Beispiel der Mars sichtbar und der Merkur

noch zu sehen sein. Gegen 21

Uhr gesellt sich dann der Jupiterdazu.

Auch das Sternbild

Orion mit seinen Nebeln

ist dann noch ein lohnendes

Betrachtungsobjekt.

Wir freuen

uns auf ihren Besuch.

Jupiter, der

größte Planet

unseres Sonnensystems,

ist den ganzen

Monat zu

beobachten.

Er ist der

"Herrscher

der Nacht"

und steht in

diesem Jahr

scheinbar fest

im Sternbild

Jungfrau und ist

dort der hellste

"Stern". Besonders

interessant ist die Beobachtung

seiner Monde,

die ihre Positionen im

Umlauf um ihren Planeten

relativ "schnell" verändern und so

sind diese Veränderungen bei einiger

Geduld auch zu verfolgen. Die Verfinsterungen,

die Monde verschwinden hinter

dem Jupiter, und Durchgänge vor

dem Planeten sind auch schon mit einem

guten Fernglas zu beobachten. Diese

Gelegenheiten sollte man in diesem Jahr

noch nutzen, denn im nächsten Jahr steht

Jupiter dann in den südlichen Regionen

der Ekliptik und damit für uns wesentlich

näher am Horizont. Am 7. April

steht der Jupiter in Opposition zur Sonnen.

Das Licht benötigt dann 37 Minuten

um die Entfernung Jupiter – Erde zu

bewältigen.

Leicht schräg unterhalb vom Jupiter ist

Spica zu finden.

VEREINSLEBEN

Der Sternhimmel im April

Der Saturn ist der Planet der 2. Nachthälfte.

Seine Aufgangszeit verschiebt

sich von 2:24 Uhr MESZ am 1. April

auf 23:33 Uhr MESZ am 30. Des Monats.

Am Morgen des 17. April begegnen

sich der abnehmende Mond und

Saturn. Dieser leuchtet dann als heller

"Stern" rechts neben dem Mond.

Der Merkur ist zu Beginn des Monats

noch knapp über dem Westhorizont zu

finden. Allerdings nur für kurze Zeit.

Am 1. April

z. B. von

etwa 20 bis gegen 21:15 UHR MESZ.

Ab 7.04. lohnt dann keine Suche mehr

nach dem Planeten.

Die Venus wird im April dann zum

Morgenstern. Ihre Helligkeit nimmt kontinuierlich

zu. Am 30.04. erstrahlt sie

dann in ihrem maximalen Glanz.

Unser „Roter Planet“, der Mars, kann

noch am Abendhimmel gesehen werden.

Seine Helligkeit nimmt nun immer mehr

ab. Mit Einbruch der Dunkelheit steht er

schon tief über dem Nordwesthorizont.

Bis zum 12. April steht der Mars im

Sternbild Widder, bevor er dann in den

Stier wechselt. Seine Untergangszeit

bleibt fast konstant und liegt bei ca. 23

Uhr MESZ.Uranus und Neptun bleiben

für uns unbeobachtbar. Sie stehen am

Taghimmel.

In diesem Monat können wir 2 Sternschnuppenströme

beobachten. Vom 15.

Bis 24. April sind die Lyriden aktiv. Ihr

Ausstrahlungspunkt liegt im Sternbild

Leier. Sie sind sehr schnelle Objekte,

deren Eintrittsgeschwindigkeiten in die

Erdatmosphäre liegen bei ca. 50 Kilometer

pro Sekunde. Das Maximum ist

für den 21 April in der Zeit von 22 bis

04 Uhr zu erwarten. Zehn bis zwanzig

Meteore pro Stunde, darunter

auch einige helle Exemplare,

sind zu erwarten.

Da kein Mondlicht die

Sicht stört – raus in

die Nacht, Liegestuhl

und genießen.

Am 16. April

könnten uns die

Sigma-

Leoniden, ein

ganz schwacher

Meteoritenstrom,

mit

ihrem Maximum

beehren.

Da sie in den

letzten Jahren

aber nicht

nachweisbar

waren, ist der

Strom eventuell

versiegt.

Zum Schluss noch

ein Hinweis auf das

Frühlingsdreieck, siehe

Abbildung. Das Dreieck

besteht aus den Sternen Regulus

im Sternbild Löwe, dem Arktur

im Bärenhüter und Spica in der

Jungfrau.

Wer mehr will, wende sich an Mitglieder

unseres Vereines, oder besuche unsere

Webseite www.sternwartebeelitz.de.

Dort werden auch kurzfristig

Beobachtungstermine veröffentlicht.

Also, bei sternenklarem Abend schnell

mal auf die Webseite geschaut.

Zu allen Maßnahmen sind Interessierte

herzlich willkommen und der Eintritt ist

frei. Viel Spaß!

Astroteam

Sternfreunde Beelitz e.V.

Auskünfte/Ansprechpartner.

info@sternwarte-beelitz.de


Gewerbeverein mit

neuer Spitze

Anfang März trafen sich die Mitglieder

des Gewerbeverein Beelitz e.V. zur ordnungsgemäßen

Mitgliederversammlung

mit dem Tagesordnungspunkt „Wahl des

neuen Vorstandes“ - gemäß Satzung.

Wir freuen uns, nach langer Suche und

intensiven Gesprächen weitere Mitstreiter

für die Vorstandstätigkeit gefunden

zu haben.

Hiermit möchten wir Ihnen die neu gewählten

Vorstandsmitglieder vorstellen:

Baum, Matthias, Montage-Messe-

Holzbau / mobile Cocktailbar, Beelitz

Hinrichs, Silvana, Bevollmächtigte

der Firma Frank Hinrichs, Beelitz

Kretschmer, Daniela, Friseurmeisterin

des Salon Kretschmer & Schreinicke,

Beelitz

Krüger, Larissa, Ernährungsberaterin,

Gesundheit und Fitness, Beelitz

Memmert, Manfred, Bevollmächtigter

der Kaninchenspezialitäten Beelitz

VEREINSLEBEN

Neues vom Spielmannszug Beelitz

Bei der traditionellen Kinderkarnevalsparade

in

Lehnin war auch in diesem

Jahr der Spielmannszug

Beelitz wieder mit dabei.

Bei schönem Wetter und bester

Karnevalslaune begleiteten die Musiker

die Karnevalisten durch die Stadt und

stimmten auf das Faschingsfest im Lehniner

Klosterhof ein.

Mit dabei waren mehrere Kinderprinzenpaare

aus der Region Mark Brandenburg.

Diese wurden auf der neuen

Paradenstrecke mit einem Cabrio chauffiert

und warfen Kamelle ins Publikum.

Wer Lust hat bei solchen Events dabei

zu sein, ist beim Training mittwochs

und freitags von 18.30 – 19.30 Uhr auf

dem Feuerwehrgelände, Berliner Straße

27 in Beelitz gerne gesehen. Es sind

Plönzke, Matthias, Malermeister,

Michendorf

Wardin, Peter, Inhaber „Zur alten

Brauerei“, Beelitz

Wiesatzki, Bert, Bevollmächtigter

des „Restaurant Balkan“, Beelitz

Wuck, Norbert, Sattlermeister, Beelitz

Wir wünschen dem neuen Vorstand viele

neuen Ideen und Erfolg - getreu unserm

Motto: Gewerbeverein Beelitz e.V.

– Immer für Sie aktiv!

Der Gewerbeverein Beelitz e.V. möchte

sich auf diesem Wege nochmals recht

herzlich für die Arbeit des alten Vorstandes

bedanken und wünscht den ausscheidenden

Mitstreitern alles Gute.

Silvana Hinrichs, Vorstandsmitglied

keine Vorkenntnisse erforderlich und

auch Instrumente und die Uniform werden

gestellt.

Der Spielmannszug Beelitz gratuliert

Susanna Kelch zum Geburtstag.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.spielmannszug-beelitz.de

www.facebook.com/

SpielmannszugBeelitz

Telefon: 033204 63489

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Große Freude bei

der offiziellen

Spendenübergabe

Erlös des Advents-Konzertes

ging an Kindereinrichtungen

in Nachbargemeinden

Das erste Advents-Benefizkonzert war

bereits ein Erfolg. So sind sich alle

Beteiligten einig, dass der Lions Club

Beelitz/Zauche auch in den kommenden

Jahren in Beelitz ein Benefizkonzert

gemeinsam mit der Kreismusikschule

Potsdam-Mittelmark ausrichten wird.

Die Einnahmen aus den Eintrittsgeldern

samt dem Getränke- und Essensverkauf

sowie die zusätzlichen Spenden vor Ort

wurden in die Gesamtspendensumme

eingerechnet. Somit konnte ein

Gesamtspendenergebnis von 1.500

Euro erreicht werden. Nachdem die

Gesamtspendensumme ermittelt war,

konnte der Lions Club die Spendenempfänger

mit zwei

symbolischen Schecks über

je 750 Euro, im Gepäck

besuchen.

Die Spendenerlöse wurden

zu gleichen Teilen an die Kita

“Regenbogen” in Borkwalde und die

Jugendeinrichtung in Borkheide /

Borkwalde gespendet. Die Leiterin der

Kita „Regenbogen“ Cordula Knüpfer

berichtet über Ihre Pläne für die Nutzung

der 750 Euro: sie plant mit Ihrem

Team die Sanierung des Außenbereiches

und die Entstehung einer neuen Spiellandschaft.

Stephan Güthoff plant für

die beiden Jugendclubs in Borkheide

und Borkwalde ein Lastenfahrrad zu

erwerben und möchte die Spende von

750 Euro für diesen Zweck nutzen.

Auch die Ortsvorsteher von Borkwalde,

Renate Krüger, sowie von Borkheide,

Andreas Kreibich ließen es sich nicht

nehmen, bei der symbolischen Scheckübergabe

anwesend zu sein. Die Vertreter

des Lions Clubs Beelitz/Zauche,

Carsten Stühler und Matthias Stawinoga

freuten sich sehr über den freundlichen

Empfang und den angenehmen Austausch

im Jugendclub Borkwalde.

Das nächste und damit schon 13. Benefizkonzert

des Lionsclubs zugunsten

sozialer Projekte ist bereits in Planung:

In Kooperation mit dem Heeresmusikkorps

Neubrandenburg wird im Anschluss

an das öffentliche Gelöbnis in

Beelitz am 1. Juni um 19 Uhr unter freiem

Himmel aufgespielt. Weitere Informationen

folgen in den nächsten Monaten.

C.S.


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Insgesamt waren 40 Vereinsmitglieder

und ein Gast anwesend.

Nach der Begrüßung durch den

Vorsitzenden und der Feststellung der

ordnungsgemäßen Einladung und

Beschlussfähigkeit erstattete der

Vorsitzende, Manfred Bartel, den

Bericht des Vorstandes für das Jahr

2016.

Schwerpunkte waren dabei:

Die Entwicklung und Statistik

Die Arbeit des Vorstandes



Die Arbeit in den Sportgruppen

Die Höhepunkte der Wahlperiode

2013 bis 2016

Eine Vorschau auf 2017

Zum Jahresende 2016 hatte

unser Verein insgesamt

407 Mitglieder. Gegenüber

2013 mit damals 362

Mitgliedern ist dies eine

Steigerung vo n 45

Mitgliedern. Bei den

Jugendlichen unter 21

Jahren haben wir an den

LSB für 2016 insgesamt

102 Jugendliche gemeldet.

Im Bericht für 2013 waren

es nur 91 Jugendliche.

Auch hier konnte der

Vorstand eine positive

Entwicklung feststellen.

Grundanliegen des Handels

des SG Vorstandes, so

betonte der Vorsitzende,

muss es immer sein, den

Sportbetrieb in all seinen

Bestandteilen, auf der Grundlage der

Satzung, ständig zu gewährleisten. Dabei

war es wichtig die Zusammenarbeit mit

d e r G r u n d s c h u l e u n d d e r

Stadtverwaltung immer auf

einem hohen Niveau zu halten.

Neben den vielen Aktivitäten,

die durch den Verein organisiert

und durchgeführt wurden,

betonte der Vereinsvorsitzende

insbesondere die unermüdliche

Arbeit aller Verantwortlichen und

deren Helfer für den nun schon zum

zehnten Mal, gemeinsam mit dem

Spargel-und Erlebnishof B&W

Klaistow, durchgeführten „Spargellauf“.

Aber auch die aktive Beteiligung am

jährlichen „Fichtenwalder Sommerfest“

war immer großes Bedürfnis für den

Sportverein.

VEREINSLEBEN

Sportlicher Zuwachs bei der

SG Fichtenwalde 1965

Mitgliederversammlung der Sportgemeinschaft fand am 10. Februar statt.

Vereinsstatistik bescheinigt viele positive Entwicklungen. Neuer Vorstand gewählt

Danach ging der Vorsitzende kurz auf

die Arbeit in den zwölf Sportgruppen ein

und bedankte sich, im Namen des Vorstandes,

bei allen Verantwortlichen und

deren Helfern. Einen besonderen Dank

richtete er an die ausscheidenden Vorstandsmitglieder

Karin v. Schierstedt

und Nils Becker sowie an die Kassenprüferin

Martina Eckert.

Zum Schluss bedankte sich der Vorsitzende

bei allen Anwesenden für die angenehme

Zusammenarbeit und Unterstützung

für die gesamte Wahlperiode.

Einen besonderen Dank richtete er an

den anwesenden Ortsvorsteher,

Dr. Tilo Köhn, selbst aktives Mitglied

Der neue Vorstand der SG Fichtenwalde: Manfred Bartel, 1. Vorsitzender (M.) mit der

2. Vorsitzenden Roswitha Adler (l.) und René Adler, Technischer Leite . Foto: Verein

im Sportverein, für die Unterstützung

der Arbeit der Sportgemeinschaft. Er bat

ihn diesen Dank auch an den gesamten

Ortsbeirat weiter zu geben.

Nach dem Bericht des Vorstandes

wurden die Berichte des Beschwerdeausschusses,

der Kassenbericht

für 2016 und die Kassenprüfberichte

für 2015 und

2016 durch die jeweiligen Ausschuss-

vorsitzenden vorgetragen.

Bevor dann in die Diskussion eingestiegen

wurde, gab es noch eine angenehme

Sache: Der Vorsitzende unterbreitete der

Mitgliederversammlung den Vorschlag

Ingrid Berndt die „Ehrenmitgliedschaft“

anzuerkennen. Ingrid Berndt war am 1.

Januar 2017 50 Jahre Mitglied im Verein

und ist seit dieser Zeit sehr aktiv im Vereinsleben.

Sie war über die Jahre in vielen

Vereinsfunktionen verantwortlich.

Auch war sie 20 Jahre Übungsleiterin in

der Sportgruppe Frauengymnastik. Die

anschließende Wahl erfolgte einstimmig.

Ingrid Berndt erhielt danach eine Ehrenurkunde,

einen Einkaufsgutschein sowie

ein Blumengeschenk.

Nach der Diskussion, die wie immer

kurz und knapp war, erfolgte die Beschlussfassung

zur geänderten Vereinssatzung.

Die Erforderlichkeit wurde über einen

längeren Zeitraum im Vorstand und in

den einzelnen Sportgruppen diskutiert

und beschlussfähig der Mitgliederversammlung

vorgelegt. Die

Abstimmung erfolgte einstimmig.

Der Antrag von Sportfreund

Scheiper, den Vorstand

für die beiden Wirtschaftsjahre

2015/ 2016 zu

entlasten, wurde durch die

anwesenden Mitglieder

einstimmig beschlossen.

Eine Entlastung für das

Wirtschaftsjahr 2015 war

auf der Mitgliederversammlung

am 12. Februar

2016 aufgrund des nicht

vorhersehbaren Ausfalls

der Kassenprüferin nicht

möglich gewesen.

Anschließenden erfolgte

die Neuwahl des Vorstandes.

Neben dem geschäftsführenden

Vorstand wurde der neuer

Technischer Leiter, Sportfreund René

Adler sowie die Kassenprüfer Nils Becker,

Ute Krüger und Reinhard Scheiper

gewählt.

Dr. Tilo Köhn in Funktion als Ortsvorsteher

beglückwünschte im Anschluß

den neuen Vorstand zur Wahl, wünschte

ihm viel Erfolg und alles Gute.

Gleichzeitig dankte er auch den ausgeschieden

Vorstandsmitgliedern für ihre

aktive und langjährige Vorstandsarbeit.

Das Schlusswort hielt danach der alte

und neue Vereinsvorsitzende Manfred

Bartel.

Im Anschluss blieben noch alle Anwesenden,

bei einem kleinen Gläschen

Wein und Bier in einer gemütlichen

Runde zusammen.

Der Vorstand


Am 25. Februar starteten die Berlin

Open – ein beliebtes internationales Turnier.

Der Berliner Karate Verband e.V.

lud dazu ein. In diesem Jahr gingen 594

Sportler aus 100 Vereinen

an den Start, was spannende

Wettkämpfe versprach.

Insgesamt waren 18 Ländern

vertreten u.a. Polen,

Griechenland, Spanien,

England, Ukraine, Nepal,

Dänemark, Deutschland

u.v.m. Matilda berichtet, wie es war:

VEREINSLEBEN

Ein besonderer Empfang

Bereits zum zweiten Mal fand Anfang

März ein Jahresempfang des Tennisnachwuchses

unseres Vereins in der

Sporthalle der Diesterweg-Grundschule-

Beelitz statt. Die Resonanz war, wie

auch schon im vergangenen Jahr, groß

und so nahmen insgesamt 23

Kinder im Alter von 6 bis 13

Jahren teil.

Unser Vorstandsvorsitzender,

Jugendwart und Trainer Stefan Rosenberger

hatte sich zahlreiche Staffelspiele

und tückische Parcours einfallen lassen

und sorgte für einen reibungslosen und

unfallfreien Ablauf. Natürlich wurde

auch Fußball und vor allem Tennis gespielt.

Dabei dürfte die größte Kunst

darin gelegen haben, dass einem 23 Kindern

zuhören. Vielen Dank Stefan!

Auch für die Verpflegung war natürlich

gesorgt! Wir danken allen fleißigen Eltern

und Mitgliedern, die beim Aufbauen

oder in Sachen Verpflegung mit angefasst

haben.

Der Verein sponserte für jedes Kind ein

Basecap mit Namenszug und so werden

alle die heißen Turniertage im Sommer

auch bei praller Sonne gut überstehen.

Die Saison kann kommen!

„Wir (Nico, Lorenz, Ole, Max und ich)

mussten an diesem Tag sehr früh aufstehen,

denn es ging bereits um 9:30 Uhr

los. Im Vorfeld hatten

wir das Training noch

intensiviert, um möglichst

gut vorbereitet zu

sein. Trotzdem waren

Max und ich sehr aufgeregt.

Endlich war es so weit,

der Wettkampf begann.

Max war gleich am Anfang

dran, bedauerlicherweise

unterlag er in

der ersten Runde mit

einem knappen 2:1.

Als nächstes war Nico

an der Reihe. Er trat

diesmal in zwei Altersgruppen

an. Den ersten

Kampf konnte er gewinnen.

Aber in der zweiten

Runde verlor er knapp

1:2. Doch ihm blieb

noch eine Chance in

seiner zweiten Altersgruppe.

Da erkämpfte

sich Nico einen superguten

dritten Platz. Lorenz war als

nächstes dran. Er hatte leider genauso

viel Pech wie Max und

verlor in der ersten

Runde trotz guter Leistung.

Endlich war ich an der

Reihe. Ich war inzwischen

total aufgeregt.

Leider hatte auch ich

kein Glück. Meine erste

Gegnerin war die spätere

Siegerin. Sie stammt

Seite 21

Der Seniorenbeirat

sagt danke

Informativer Nachmittag zu

rechtlichen Fragen von

Vorsorge bis Testament

Am 9. Februar hatte der Seniorenbeirat

in Beelitz alle interessierten Senioren

zum Thema „Rund um das Erbe und an

welche Vollmachten sollte man rechtzeitig

denken“ eingeladen.

Unser Dank gilt Herrn RA Teweleit für

seine verständlichen Ausführungen zum

Thema Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung

und Erbrecht.

Sehr wichtig - Ein Testament muss mit

der Hand geschrieben werden. Jeder

sollte seinen Betreuer selbst bestimmen.

Es sollte nur ein Betreuer bestimmt werden.

Für ein Gutachten, ob man noch geschäftstüchtig

ist, ist es wichtig, eine

Person des Vertrauens oder einen Arzt

zu haben. Herr Teweleit beantwortete

alle Fragen und gab auch noch nach der

Versammlung Auskünfte. Wir freuten

uns über die gute Teilnahme. I. Linke

Die nächste Veranstaltung findet am 6.

April um 15 Uhr im Seniorenzentrum

Nürnbergstraße statt. Thema: Spuren

der Geschichte in Beelitz.

Starker Auftritt bei den Berlin-Open International 2017

aus Polen. Gleich in der

ersten Runde verlor ich

gegen sie. Aber in der

Trostrunde erkämpfte

ich mir den 9. Platz.

Ole startete – von unseren

Vereinen aus gesehen

– zuletzt. Auch bei

ihm war die Konkurrenz

sehr stark. Dafür konnte

er in der Trostrunde

einen tollen 7. Platz

erkämpfen.

So war Nico der Einzige

aus unseren beiden Vereinen

mit einer Platzierung auf dem

„Treppchen“. Glückwunsch an Nico.

Eure Matilda (10)

Die Platzierungen im Überblick:

Nico 3.Platz

Ole 7. Platz

Matilda 9. Platz

Wir gratulieren herzlich

zu der tollen Leistungen!

Fotos: Fam. Gnerlich


Seite 22

Am Sonntag, 12. Februar,

haben die G-Junioren der

SG Blau-Weiß Beelitz den

Struik-Hallencup 2017

ausgerichtet. Insgesamt

waren sieben Mannschaften

am Start und davon

stellten die Beelitzer sogar

zwei Teams. Gespielt wurde

im Modus „Jeder gegen

Jeden“ und die zahlreichen

Zuschauer konnten in 21

spanenden Spielen mit

ihren Mannschaften mitfiebern.

Die Spannung war so groß,

dass erst im vorletzten

Spiel der Turniersieger

ermittelt wurde. In diesem

Spiel traten die Teams der

SG Blau-Weiß Beelitz

(hellblau) und des TSV

Treuenbrietzen gegeneinander

an. Der TSV stand

zu diesem Zeitpunkt,

punktgleich mit den Beelitzern,

auf Platz eins und

hatte nur aufgrund eines

besseren Torverhältnisses

die Nase vorn. Die Beelitzer

mussten also gewinnen,

um den Pokal zu Hause

zu behalten. Und sie

gewannen das packende

Spiel mit 2:1! Der Jubel

bei den Spielern, Fans und Trainern war

riesengroß. Nun stand aber noch das

letzte Spiel aus. Das Team der SG Blau-

Weiß Beelitz (dunkelblau) spielte gegen

das Team des FC Borussia Belzig. Mit

einem 2:0 Sieg machten die Beelitzer

VEREINSLEBEN

Fußballnachwuchs auf sicherem Parkett

G-Junioren beim Struik-Hallencup nicht nur stark vertreten, sondern auch erfolgreich

Am Sonntag, 19. Februar, stand für unsere

kleinsten Fußballer ein besonderes

Highlight auf dem Plan - der Beelitzer

Bambini-Cup 2017. Für viele war es das

erste Turnier, so war die Aufregung

groß. Sechs Teams gingen auf Punkteund

Torejagd. Doch Spaß und die Freude

am Fußball standen eindeutig

im Vordergrund.

Gespielt wurde in einer

extra für dieses Event aufgebauten

Fußball-

Miniarena, durch die den

Kindern das Fußballspiel

noch näher gebracht

werden sollte. Zu

diesen Tag perfekt und sicherten sich

einen sehr guten dritten Platz. Hätte man

im 15. Spiel im internen Duell nicht

unglücklich noch den Ausgleich kassiert,

hätte auch die dunkelblaue Vertretung

der Beelitzer um den Turniersieg

Gast waren Mannschaften aus Borkheide,

Damsdorf, Niemegk und Beelitz.

Die Beelitzer Kicker belegten letztlich

Platz vier und fünf. Turniersieger wurde

die Mannschaft aus Niemegk. Als bester

Spieler des Turniers wurde der Beelitzer

Pepe Ziemann ausgezeichnet, Julie

mitgespielt.

Am Ende dieses Turniertages

stand die Siegerehrung

auf dem Plan. Dabei sorgte

Bibo, das Maskottchen des

Fördervereins, mit seinem

Besuch für eine besondere

Überraschung. Neben den

Siegerpokalen wurden

auch Einzelauszeichnungen

vorgenommen. Als

bester Spieler des Turniers

wurde der Beelitzer Joshua

Okeke ausgezeichnet, Talia

Schenke (TSV Treuenbrietzen)

als beste Spielerin.

Zum besten Torhüter

wurde Tim Böttcher

(SG Beelitz) gekürt. Mattis

Rücker erzielte die meisten

Tore (5 Tore/SG Beelitz).

Mirko Rücker

Die Trainer bedanken sich

herzlich bei allen fleißigen

Helfern/Eltern, dem Organisationsteam

und Frau

Höpfner (Struik Foods) für

die Unterstützung!

Teilnehmer für die

SG Blau-Weiß Beelitz:

Julius Albrecht, Tim Böttcher,

Noah Buchholz (2

Tore), Janice Eichler, Rafael

Grünig, Elias Herziger,

Thore Hurtig, Finn Lawrenz, Leon Oliver

Lindner (2 Tore), Oliver Nitzke (1 Tor),

Joshua Okeke (1 Tor), Maximilian Polenz

(3 Tore), Mattis Rücker (5 Tore),

Alex Schwarz, Felix Sutter (1 Tor), Oskar

Tarras, Pepe Ziemann (2 Tore)

Schnelle Schüsse beim Bambini-Cup

Die Jüngsten konnten Turnierluft schnuppern. Spaß und Fußballfreude standen im Vordergrund

Scherer (SG Beelitz) wurde beste Spielerin.

Zum besten Torhüter wurde Maddox

Musehold aus Borkheide gekürt.

Fritz Friedrich aus Niemegk erzielte als

bester Torschütze sieben Treffer.

Aber auch abseits des Feldes konnte

gespielt und getobt werden: Mithilfe

einer speziellen Anlage

konnten die Kinder erproben,

wer den härtesten

Schuss hatte. Den hatte bei

den Jungen Johann Moritz

aus Niemegk (52 km/h),

bei den Mädchen Alicia

Westphal aus Beelitz (30

km/h). Mirko Rücker


Einladung zur

Ordentlichen

Mitglieder-

Versammlung

Sehr geehrtes Mitglied,

sehr geehrter Gast,

hiermit lädt der Vorstand

der SG Blau Weiß

Beelitz 1912/90 e.V. zur

ordentlichen Mitgliederversammlung

für das Geschäftsjahr 2016 am

Freitag, 31. März 2017,

18.30 Uhr im Tiedemannsaal,

Clara-Zetkin-Straße 16,

14547 Beelitz ein.

Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Wahl des Versammlungsleiters

3. Feststellung der ordnungsgemäßen

Einladung und der Beschlussfähigkeit

4. Bestätigung der Tagesordnung

5. Feststellung der Geschäftsordnung

6. Jahresbericht des 1. Vorsitzenden

Bernd-Rüdiger Ahlfeld

7. Jahresabschluss für das Geschäftsjahr

2016 der Kassenwartin Nadine

Stephan

8. Bericht der Kassenprüfer

9. Aussprache über die Berichte

10.Entlastung des Vorstandes für das

Sport- und Wirtschaftsjahr 2016

11.Änderung der Beitrags-und Finanzordnung

12.Wahlen

12.1 Wahl des Wahlleiters

12.2 Durchführung der Wahl des

Vorstandes

12.3 Durchführung der Wahl des

Beirates

12.4 Durchführung der Wahl der

Kassenprüfer

13. Verschiedenes und Diskussionen

Ergänzende Anträge oder Anregungen

waren schriftlich bis zum 28.02.2017

an den Vorstand der SG Beelitz zu

richten.

Alle Mitglieder haben das Recht, an

dieser Mitgliederversammlung teilzunehmen.

Mitglieder, die das 18. Lebensjahr

vollendet haben, besitzen ein

Stimmrecht.

VEREINSLEBEN

Osterfußballcamp

für Kinder

Auch in diesem Jahr wird es ein Osterfußballcamp

für Kinder von 5 bis 13

Jahren geben. Vom 19. bis 21. April lädt

dazu die Kinderfußballschule

„Rundherum“ in Zusammenarbeit mit

der SG Beelitz in das Stadion des Friedens.

Täglich von 9.30 bis 15.30 Uhr

gibt es Trainingseinheiten und Fußballwettbewerbe,

außerdem können die Kinder

das DFB-Fußballabzeichen erwerben.

Im Teilnehmerpreis von 89 Euro

sind Trainingsanzug, Trinkflasche, Teilnehmerurkunde

und ein Erinnerungspokal

enthalten. Die Verpflegung ist inklusive.

Angeboten wird auch ein Abholservice

für 10 Euro. Fünf Euro Rabatt gibt

es für Campteilnehmer des vergangenen

Jahres und Mitglieder der Fußballschule.

Kontakt: christian-awizio@web.de

oder 0176 / 34976321.

Seite 23

Neues Angebot:

American Football

Touchdown, Quarterback und Field

Goal - die SG Blau-Weiß Beelitz vergrößert

ihr Angebot und bietet nun auch

American Football an.

Das Training findet

immer mittwochs

in der Zeit

von 19 bis 20.30

Uhr auf dem Beelitzer

Sportplatz

(Bergstraße 1,

14547 Beelitz) statt.

Interessierte Sportfreunde sind herzlich

willkommen und können gern mitmachen.

Einzige Voraussetzung ist, dass

Ihr mindestens 18 Jahre alt seid.

Für Informationen stehen euch Christian

Knaack ( 0151 / 70 53 60 11) und

Daniela-Kühn-Konradi ( 0157 / 35 23

13 04) zur Verfügung.


Seite 24

GEBURTSTAGE

Die Schützengilde

zu Beelitz/Mark

1465 e.V. gratuliert

ihren Mitgliedern

Reiner Haseloff, Rainer

Schmidt und Lutz Kirstein

recht herzlich zum Geburtstag.

Der Vorstand

Zeit bedeutet Veränderung

Inge Fath, Christa Goerke,

Ursula Prietz, Kerstin Neckat,

Jörg Müller, Stephan Hahn,

Heike Müller, Jens Paetznick,

Christian-Paul Mertens, Sandro

Hagen, Florian Müller,

Christiane Burmeister, Erika

Neemann-Westphal, Katrin

Apel, Reinhard Scheiper, Brigitte

Scheiper, Ute

Krüger, Giesela

Kochalsky, Nele

Menger, Sylvia

Bock, Daniela Robertson,

Lieselotte Bartel, Tobias Müller,

Karsten Otto, Jan Röbke,

Christel Jäckel, Jonne Sill,

Sophia Schrödl, Franziska

Lehmann, Marcel Stosch,

Tobias Sommerfeld, Kathrin

Schenk, Marvin Hartzsch und

Gunheide Bulwin. Die SG

Fichtenwalde 1965 e.V.

wünscht allen Geburtstagskindern

viel Gesundheit und

interessante Erfahrungen im

neuen Lebensjahr.

Vorstand SG Fichtenwalde

1965 e.V.

Der Kultur - und

Fußballverein

Wittbrietzen e.V.

gratuliert zum Geburtstag

Daniela Scherer, Moris Andres,

Nik Arnold, Louis Boecke,

Cedric Friedrich, Patrick

Weber, Matthias Geserick,

Denis Perez Perez, Elfriede

Richtere, Birgit Thurley, Arnd

Rombrecht, Gabriele Nemitz,

Maxi Fischer, Ella Grüsner,

Jaqueline Meerwald, Anette

Steffen und Katrin Zimmer.

Der Vorstand.

Die Ortsgruppe der

Volkssolidarität gratuliert

im März folgenden

Mitgliedern

zum Geburtstag: Bianca Sieber,

Inge Willmann, Jürgen

Müller, Ferdinand Kübeck,

Elke Albrecht, Christine Fritsche

und Thomas Finger.

R. Rünzi, Vors.

Der Vorstand des

SV 71 Busendorf

gratuliert im März

zum Geburtstag:

Ernst August Winkelmann,

Gerald Simianer, Jonas Heise,

Philipp Scholz, Timo Schrödel,

Mario Brügmann, Tobias

Müller, Christian Heß, Bianca

Sieberund Andreas Thiele.

R. Knoche, Vorsitzender

Der Ortsbeirat des

Ortsteiles Beelitz

gratuliert allen Jubilaren

ganz herzlich zum

Geburtstag.

Im Februar:

Frau Brigitte Rottstock, 80

Herr Kurt Eckert, 80.

Herr Werner Milde, 80.

Herr Horst Baum, 85.

Frau Angelika Seeger, 80.

Frau Regina Jeschke, 85.

Frau Christa Scholz, 70.

Im März:

Herr Klaus Rzepka, 75.

Frau Delia Leistikow, 75.

Herr Werner Knoblauch, 75.

Frau Helga Bleil, 80.

Am 4. März wurde Frau Elsa

Effenberger 103 Jahre. Sie ist

unsere älteste Bürgerin . Wir

wünschen Ihr viel Gesundheit,

um im Kreise Ihrer Familie

noch eine schöne Zeit verleben

zu können. Karin Höpfner,

Ortsvorsteherin Beelitz

Den Kameraden der

Feuerwehr Beelitz im

aktiven Dienst Frank

Saretzki, Ronny Olejniuk,

Cindy Hiersemann,

Christian Lehmann

Wolfgang Kotsch, Bastian

Reuter, der Kinderfeuerwehr

Constantin

Baum herzliche

Glückwünsche zum

Geburtstag. Es gratuliert

die Ortswehrführung

Herzlichen Glückwunsch

zum Geburtstag

den Kameraden

der Feuerwehr

Buchholz Heiko Letz,

Frank Wunderlich,

Cindy Hiersemann,

Dietmar Rügen, Oliver

Burau, dem Ehrenmitglied

Fritz Letz, der

Jugendfeuerwehr Niklas

Bienas und Charlotte

Güldner. Es gratuliert

die Ortswehrführung

Alles Gute zum Geburtstag

den Kameraden

der Freiwilligen

Feuerwehr Elsholz

Alfred Imme und Hilmar

Seehaus.

Zum Geburtstag übermittelt

die Freiwillige

Feuerwehr Fichtenwalde

und Busendorf

folgenden Kameraden

herzliche Glückwünsche

Franziska Lehmann,

Matthias Haker,

Sandra Ecke, Ronald

Eichler, der Jugendfeuerwehr

Tobias

Bengs sowie der Kinderfeuerwehr

Lisa

Schlecht.

Herzliche Grüße zum

Geburtstag übermitteltnder

Kameradin

Manuela Schulze, Daniel

Gryull und Erik

Höhne der Feuerwehr

Rieben Armin Hilgers,

Ortsbürgermeister &

Ingo Schulze, Ortswehrführer

Herzliche Glückwünsche

übermittelt die

Ortsfeuerwehr Schäpe/Reesdorf

den aktiven

Kameraden Torsten

Eiserbeck, Christiane

Kutzner, den passiven

Kameraden Torsten

Zimmermann und

Dieter Liro. Es gratuliert

die Ortswehrführung

Viele Geburtstagsgrüße

gehen an den Kameraden

Detlef Grund

der Freiwilligen Feuerwehr

Schlunkendorf,

René Großkopf, Ortswehrführer

Die Feuerwehr

Wittbrietzen gratuliert

zum Geburtstag den

Kameraden Mandy

Schmiedel, Martina

Pfennigsdorf, Jana

Wüstenhagen, Robin

Paul, Mario Paul, Jonas

Nitsche und Marko

Nachtigall. Der Ortswehrführer

Zum Geburtstag herzlichen

Glückwunsch den

Kameraden der Freiwilligen

Feuerwehr

Zauchwitz Ronny Hiersemann,

Mario

Brieschke, Michael

Noack, Cindy Hiersemann

n sowie der Kinder-/Jugendfeuerwehr

Yunus Antoniewicz.

Marcel Manica, Owf,

und die Jugendwarte


AUS UNSEREN KITAS

Seite 25

KITA STORCHENNEST -

Zwölf Kinder lauschen

gebannt den Erzählungen

von Anneliese Siebach, die

Anfang der Sechziger Jahre

selbst in der Kita gearbeitet

hat. Es ist die Rede

von der Gaststätte Wunderlich,

in der der erste Erntekindergarten

1958 eröffnet

wurde und von dem damaligen

Spielplatz auf der

Dorfstraße, der nur aus

einem Sandberg bestand,

und von dem Klo; dass die

Kinder auf den Misthaufen

gingen, bevor die Kita umzog,

an den heutigen

Standort.

Wir besuchen dort den

Auftakt des Projektes „So

war es früher – So ist es

heute“. In den nächsten Tagen werden

unter Anderem auch Technik und Leben

Thema sein.

Auf dem Tisch der „Wackelzähne“, liegen

Bilder, liebevoll zusammengestellt

von Frau Bretsch. Auch

eine Erzieherin aus vergangenen

Zeiten. Die

Fotomappe zeigt, wie es

früher aussah, die Wippe und

die Rutsche im Garten. Anneliese erzählt

wie die Kinder zum Campingplatz

der Familie zogen, um in den heißen

Die ganze Woche waren wir schon aufgeregt,

wir die Schulanfänger 2017 und

auch die Erzieherinnen der Kita

„Waldsternchen“ aus Neuseddin. Der

Besuch der Bibliothek in Beelitz stand

vor der Tür.

Die Busfahrt über Land brachte uns viel

Gesprächsstoff, wir bemerkten kaum,

dass wir schon in Beelitz angekommen

waren. Nur noch ein paar Schritte und

unser Ziel war erreicht. Als wir die Tür

des schönen, alten Hauses öffneten,

staunten wir nicht schlecht. Wir fühlten

uns fast wie im Märchen, denn es stand

eine alte Kutsche im

Flur. Doch nun wollten

wir endlich die langersehnte

Bibliothek sehen.

Frau Kasten, die Leiterin

der Bibliothek, empfing

uns sehr herzlich.

Sie erklärte uns, wie

man sich in einer Bibliothek

verhält und wie

man mit den Büchern

umgeht. Vieles wussten

Wie es damals war

Sommern in improvisierten

Badewannen

zu planschen. Wenn

die Kirchenglocken

um 12 Uhr läuteten,

gingen die Knirpse

allein nach Hause, um

nach dem Mittagessen

auch ohne Begleitung

wieder zurück zu

kommen.

Die Kinder heute

berichten mit leuch-

Anneliese Siebach unternahm mit den

Kindern einen Ausflug in frühere (Kita-

)Zeiten in Buchholz. Fotos: Lutz Pahl

wir natürlich schon, denn einige von uns

gehen ab und zu in die Bibliothek und

leihen sich Bücher aus.

Nach einigen Informationen gingen wir

in die Vorleseecke. Dort gab es Kleinigkeiten

gegen den Hunger und etwas zu

Trinken. Wir lernten, dass man in der

Bibliothek nicht essen darf, aber Frau

Kasten machte für uns eine Ausnahme.

Nachdem wir uns gestärkt hatten, fing

sie an, uns eine Geschichte vorzulesen.

Titel des Buches war: „Es ging ein

Schneemann durch das Land“. Gespannt

hörten wir zu, es ist immer wieder

schön, wenn man ein

Buch vorgelesen bekommt.

Doch dann wurde es

noch aufregender, wir

hatten nun genug Zeit,

um uns umzuschauen.

Wir konnten viele Bücher

anschauen und

entdecken. Die Bibliothekarin

zeigte uns,

welche Bücher für uns

tenden Augen von ihren

Ausflügen in den Wald,

mit Picknick und von dem

geplanten Theaterbesuch.

Und sie sind gut vorbereitet

und singen das Lied

„Wenn der Tag erwacht“

vor, welches sie oft gemeinsam

nach dem Morgenkreis

singen. Vor dem

Mittagsschlaf wird heute,

wie früher gerne vorgelesen,

Anneliese legt ein

altes Märchenbuch auf den

Tisch.

Als große Attraktion holt

sie dann noch eine alte

lederne Brottasche mit

Becher und einen alten

Schulranzen hervor, den

jedes Kind heute natürlich

einmal aufsetzen muss, für

das Familienalbum.

Nach fast eineinhalb Stunden

ist am 21.2.2017 der

Ausflug in die Alte Zeit für

heute mit dem Gruppenbild

beendet

Vielen Dank fürs Mäuschen

spielen dürfen sagt

Lutz Pahl vom Chronik-

Team des Gemeinnützigen

Dorfverein Buchholz /

Zauche e.V.

Neuseddiner „Waldsternchen“ entdecken die Stadtbibliothek

Spannende Eindrücke eines Ausflugs in die Spargelstadt

interessant waren, denn wir sind ja

schon fast Schulkinder. Ein bisschen

schwierig wurde es, als wir die angeschauten

Bücher wieder in das Regal

stellen sollten. „Wo war das gleich

noch?“ Frau Kasten half uns und bald

war auch das kein Problem mehr.

Natürlich wollten wir uns auch ein paar

Bücher für die Kita ausleihen. Die richtigen

Bücher zu finden, war allerdings

nicht so einfach. Denn es waren so viele

und wir konnten uns kaum entscheiden.

Drei Bücher sollten es werden – sieben

wurden es dann. Leider verging die Zeit

viel zu schnell.

Frau Kasten sagte: „Ich freue mich,

wenn ihr die Bibliothek bald wieder

besuchen kommt!“. Vielleicht wird es

nicht mehr so lange dauern, denn das

war wirklich sehr aufregend für uns.

Wir, die Schulanfänger 2017 und auch

die Erzieherinnen der Kita „Waldsternchen“,

möchten uns bei Frau Kasten,

für den schönen Vormittag in der

Bibliothek in Beelitz, bedanken.

Das Team der Kita „Waldsternchen“


Seite 26

KITA AM PARK - Es rappelt im Karton...ton...ton...ton...!

Schon einige Tage

vor unserem Faschingsspektakel begannen

wir mit den Vorbereitungen für unsere

Dekoration. Habt ihr eine Idee was

man zum Fasching aus Kartons alles

basteln kann?

Große und kleine Kartons standen auf

dem Tisch im Kreativraum.

Die Kinder

hatten viele unterschiedliche

Ideen.

Es wurde gepinselt,

gerissen, geschnitten

und geklebt. So

entstanden wunderbare

Kunstwerke wie Schweinehasen,

Piraten und Fantasiewesen, die

unsere Räume zum Fasching schmückten.

Neben der Freude am eigenen Tun

sind wir Mitgestalter unserer Feste.

Mit einem Konfettiregen aus der Konfettikanone

begann unser Spektakel am

Faschingstag… „Und wer als Prinzessin

gekommen ist, tritt ein, tritt ein, tritt

ein...!“ - So klang es am Donnerstag,

den 8. Februar in unserer Einrichtung.

Und wie in jedem Jahr waren Kinder

AUS UNSEREN KITAS

Mit Schokokuss-Kanone

und „Schweinehasen“

Kindermund

Finn, 4 Jahre, hängt mit Oma die Wäsche

auf. Er reicht ihr die Kleidung. Als

er Omas BH in der Hand hält sagt er:

„Hier Oma, deine Brustplatten!“

——-

Zwei Jungen und ein Mädchen, 5 Jahre,

möchten die Seilrutsche auf dem Spielplatz

benutzen. Der Vater zu seinen

Söhnen: „Lasst doch dem Mädchen den

Vortritt . . . Ladies first.“ Darauf das

Mädchen: „Ich bin nicht Lady First, ich

bin Ida!“

und Erzieher in ihre besten Sachen geschlüpft.

Prinzessinnen, Superhelden, Indianer

und Dinosaurier gaben sich die Ehre.

Wir begannen mit der Plünderung des

Buffets, welches mit viel Phantasie und

Liebe von den Eltern gestaltet wurde.

An dieser Stelle ein großes „Danke“.

Anschließend ging das bunte Faschingstreiben

los. Wir tanzten, sangen und

hatten jede Menge Spaß. Eine große

Polonaise durch die gesamte Einrichtung

durfte natürlich nicht fehlen! Das Highlight,

wie in jedem Jahr, war unsere

Schokokuss-Kanone: Ball gegenwerfen

und der Schokokuss kommt geradezu

angeflogen und bittet darum, verzehrt zu

werden. Aber auch die Popcornmaschine

versetzte uns in Entzücken. Ulli, Joanna

und Andrea sind extra für die Kids in

ihre Clownskostüme geschlüpft und

haben die Kinder begeistert.

Für alle war es ein schöner, ereignisreicher

Tag, welcher viel zu schnell zu

Ende ging. Eins ist klar: „Wir freuen uns

auf das kommende Jahr!“

Herzlichst, das Team der

„Kita am Park“

Herzlichen Dank

an Familie Grüner

und Familie Richter

für die Einsendungen!

Haben

Sie über einen Satz oder Ausdruck eines

Kindes schmunzeln oder sogar herzhaft

lachen müssen? Lassen Sie uns daran

teilhabenden und senden Sie uns einen

kurzen Text zur Veröffentlichung zu.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Kontakt: schumach@beelitz-online.de

Kita-Kinder als

Schutzengel-Paten

Neue Bastelaktion für den

Baby-Willkommensdienst

KITA KINDERLAND - Neli und Soraya

lassen ihre Schutzengel schweben: Regenbogenbunte

Flügel, quietschgelbe

Haare und viel Liebe in jedem Detail.

Die beiden Vorschulkinder haben zusammen

mit ihren Altersgenossen in den

vergangenen Wochen kleine Kunstwerke

geschaffen, die bestimmt etwas bewirken

– aber nicht für sich oder ihre

Eltern, sondern für Babys, die erst noch

das Licht der Welt erblicken. Kinder

basteln für Kinder und werden so zu

Paten - das ist die Idee eines neuen Projektes

an den Beelitzer Tagesstätten.

Dazu lädt Kinder- und Jugendarbeiterin

Jacqueline Lang jetzt einmal pro Woche

die Fünf- und Sechsjährige an ihrer jeweiligen

Kita ein, in jeweils drei Bastelstunden

können die Kinder ihrer Kreativität

freien Lauf lassen. Der Anfang

Die Kinder der Kita Kinderland mit den Schutzengeln.

Die gehen nun auf die Reise. Foto: Lähns

wurde in der Kita Kinderland gemacht,

in den kommenden Wochen sollen auch

die anderen Tagesstätten folgen. Die

Engel, für die jeder Bastler eine Urkunde

bekommt, werden dann vom Baby-

Willkommensdienst an ihre neuen

Schützlinge verteilt. „So erhalten auch

die Kinder einen Bezug zu den neuen

Beelitzern“, erklärt Bürgermeister Bernhard

Knuth, der die Idee angestoßen

hatte. „Und das fördert den Zusammenhalt

in unserer Stadt insgesamt.“

Bei rund 90 Geburten im Jahr und ebenso

vielen Besuchen des Willkommensdienstes

gibt es also Einiges zu tun. Neli,

Soraya und die anderen haben den Anfang

gemacht - und dass sie sich gleich

wieder von „ihren“ Schutzengeln trennen

müssen, finden sie gar nicht

schlimm. Sie wünschen den neuen Besitzern

alles Gute und dürfen dafür sogar

unterschreiben. Und vielleicht werden

sie sich in Zukunft noch manchmal ausmahlen,

wen ihr Engel jetzt behütet.


AUS UNSEREN SCHULEN

Seite 27

Unter Stars und Sternchen

Der Winterball war wieder ein Höhepunkt für die elften Klassen am Sally-Bein-Gymnasium

Der 22.Februar war zwar

nicht Halloween, doch trotzdem

gab es für uns Schüler des Sally-

Bein-Gymnasiums Beelitz eine süße

Überraschung. Manche Schüler freuten

sich schon Tage zuvor auf den halbjährlichen

Probe-Feueralarm.

Der Grund dafür ist ganz einfach, denn

für die gesamte Schule gab es danach

Pfannkuchen! Wir alle bedanken uns

dafür bei der Bäckerei Exner, die jedes

Jahr für die ganze Schule kostenfrei die

Pfannkuchen zur Verfügung stellt.

Unser Schulleiter Herrn Schwartz bedankte

sich auch dieses Jahr für die Beteiligung

der Schüler an schulischen

Für die richtige Atmosphäre eines amerikanischen „High-School-Balls“ sorgten Deko, Kronen und Ballkleider.

Mit dem Winterball ist eine beliebte Tradition entstanden. Fotos: Gymnasium Beelitz

Der Winterball ist schon

längst eine Tradition am Sally-Bein-Gymnasium

Beelitz. Jedes Jahr

tanzen festlich gekleidete Schüler, Lehrer

und Gäste zusammen unter ausgelassener

Atmosphäre im Kasino der Bundeswehr.

“Prom – Under the Stars”! Das war das

Motto unter dem wir, die Schüler des 11.

Jahrgangs, dieses Jahr am 17. Februar

eingeladen haben. Unser Ziel? Wir wollten

den typisch amerikanischen Ball

(„Prom“), den man ja sonst nur aus Filmen

und Serien kennt, nachempfinden

und vor allem natürlich jedem die Möglichkeit

geben, mit schönen Erinnerungen

den Winterball zu verlassen!

Dafür gesorgt haben wir zum einen mit

blau-silberner Dekoration, die sich durch

das gesamte Kasino zog, zum anderen

aber besonders mit verschiedensten

Programmpunkten. Einige Schüler sorgten

mit Gesangs- und anderen musikalische

Einlagen auf der Bühne für die

richtige „Ball-Stimmung“ im Saal. Zusätzlich

wurden zwischendurch mit der

Siegerehrung der Sudoku-Meisterschaften

und der Krönung des Winterball-

„Adels“ – also des Prinzen-, Königsund

Kaiserpaares – alle Sitten des Sally-

Bein’schen Winterballs erfüllt. Um dem

Motto aber voll gerecht zu werden, kürten

wir außerdem „Prom-Queen“ und

„Prom-King“ aus den elften Klassen und

beförderten mit einem kleinen, aber

doch sehr schönem Feuerwerk unsere

rund dreihundert Gäste „Under the

Stars“.

Um die richtige Musik kümmerte sich

den ganzen Abend lang unser Schülerradio,

das seine Aufgabe, zum Tanzen

anzuregen, definitiv erfüllt und damit

unseren Winterball erst wirklich vervollständigt

hat.

Wir haben alle eine großartige Zeit zusammen

verbracht und freuen uns schon

sehr auf das nächste Jahr, in dem ja dann

Pfannkuchen-Alarm am Vormittag

Süße Überraschung von der Bäckerei Exner für die Beelitzer Gymnasiasten

Und so nahm die Brandschutz-Übung doch noch

ein gutes Ende. Foto: Gymnasium Beelitz

der zukünftige elfte Jahrgang unsere

Tradition weiterführen darf.

Monique Franke

Veranstaltungen wie zum Beispiel dem

Tag der offenen Tür, Schüler unterrichten

Schüler oder dem Grundschulnachmittag.

Und der ersten freudigen Nachricht

folgte auch gleich die Zweite, denn

auch nächstes Jahr wird unser Gymnasium

wieder mindestens zwei neue siebte

Klassen begrüßen.

Auch den Lehrern schien es geschmeckt

zu haben, denn man sah eine Lehrerin

mit einem Tablett voller Pfannkuchen in

Richtung Lehrerzimmer huschen.

Nach dieser süßen Pause mussten wir

Schüler wieder weiter im Unterricht

schwitzen, aber das schon in Vorfreude

aufs nächste Jahr und viele, viele weitere

Pfannkuchen.

Hannah Farin & Josephine Wenzel

(11. Jahrgang)


Seite 28

Am 1. März erhielten

die Schüler der zehnten

Klassen die Möglichkeit, sich vorab

über das „Azubi-Speed-Dating“ zu informieren

und sich für ein „Date“ anzumelden.

Dazu kam Herr Freimark vom

AUS UNSEREN SCHULEN

Anregungen von außerhalb

Solar-Ess bei internationaler Schülerfirmenmesse in Berlin

Am 22. Februar

machte sich die hiesige

Schülerfirma „SolarEss SGmbH“ auf

den Weg nach Berlin, um die 8. Internationale

Schülerfirmenmesse im FEZ zu

besuchen. Dort angekommen teilte man

sich in Gruppen auf und besichtigte die

dortigen Stände, auf der Suche nach

neuen Ideen und Anregungen.

Von Lebensmittelfirmen über Fotografie

und Holzverarbeitung bis hin zum Druck

von Shirts oder Taschen war alles vertreten.

Sowohl Nachwuchs-Firmen aus

unserer Umgebung wie die der Peter-

Joseph-Lene Gesamtschule als auch

Firmen aus dem Ausland - unter anderem

Russland - hatten ihre Stände aufgebaut.

Man kam sich vor wie in einem

Flirt mit der Ausbildungsstelle

Die zehnten Klassen haben sich auf das Speed-Dating der

Handwerkskammer Potsdam vorbereitet

Herr Freimark stellte die Vernanstaltung der

Handwerkskammer in Beelitz vor.

großen Gehirn: Überall tolle Ideen und

auch komplett verschieden. Einige hatten

Informationsflyer über ihre Schule

und Vorhaben in der Stadt für Jugendliche

auf einen Blick aufbereitet. Andere

haben Uhren aus alten Schallplatten

gebaut. Am Ende waren sich alle einig,

dass diese Messe größer und internationaler

geworden ist. Es wurde insbesondere

sehr auf Fair Trade Produkte geachtet.

Die Schülerfirma möchte sich bei unserer

Sozialpädagogin Sina Kossack und

ihrer netten Kollegin Janine Orzelski aus

der mobilen Jugendarbeit, beide vom

Jugendhilfeträger JOB e.V., bedanken,

dass sie es uns ermöglicht haben auf die

Messe zufahren.

L.K.

Institut für Talententwicklung in die

Oberschule und stellte die Veranstaltung

der Handwerkskammer Potsdam vor.

Ziel des „Speed-Datings“, das dann am

10. März im Oberstufenzentrum I in

Potsdam durchgeführt wird, ist es, kurz

vor dem Schulabschluss die Chance zu

erhalten, mit Handwerksbetrieben persönlich

ins Gespräch zu kommen und

sich schnell einen Eindruck von verschiedenen

Betrieben zu verschaffen.

Im 10-Minuten-Takt lernen Interessierte

so schnell und unkompliziert Firmen der

Region kennen und können die Zeit zur

Klärung wichtiger Fragen nutzen.

Allen Schülern wünschen wir viel Erfolg

bei der Ausbildungsplatz-Suche.

Team WAT

AG mit Fuß

und Köpfchen

SG Beelitz beteiligt sich wieder

am Ganztagsprogramm

Die Nachwuchsfußkicker der AG Fußball an der

Diesterweggrundschule Beelitz.

Mit dem Schuljahr 2016/17

konnte im Rahmen des Ganztags

erfreulicherweise die AG

Fußball wieder angeboten werden,

denn diese ist bei den Schülern sehr

beliebt. Besonders erfreulich ist, dass

diese Arbeitsgemeinschaft sogar zweimal

in der Woche angeboten werden

kann. Durchgeführt wird die AG, wie

schon 2010/11, in Kooperation mit der

SG Blau-Weiß Beelitz 1912/90. Die AG

wird von Willi Romstedt, einem jungen,

engagierten Trainer der SG Beelitz geleitet

und von Norbert Schüler unterstützt.

Jeden Mittwoch können 20 Jungs

ihrem Fußballfieber freien Lauf lassen.

Am Donnerstag, wo nur eine halbe Halle

zur Verfügung steht, lassen 10 Jungs das

runde Leder rollen.

Diese Kooperation wurde nun auch vom

DFB als offizielle Kooperation im Rahmen

des Projektes „DFB-Doppelpass

2020: Schule und Verein“ anerkannt.

Dafür gab es ein Überraschungspaket: 4

neue Fußbälle, Leibchen, eine Ballpumpe

und eine Schiedsrichterpfeife. Diese

können sowohl von der Schule, als auch

für die AG genutzt werden. Am 23. Februar

2017 wurden die Kooperationsvereinbarung

und die Trainingsmaterialien

von Frau Jablonowski als Verantwortliche

für den Ganztag, verbunden mit

einem herzlichen Dankeschön, an die

Trainer übergeben.


Sie haben nach einem Verkehrsunfallereignis

mit Ihrem Fahrzeug einen Totalschaden

erlitten. Immer wieder kommt

in diesem Fall von Geschädigten die

Frage, ob sie nach Vorlage des eingeholten

Sachverständigengutachtens ihr beschädigtes

Fahrzeug zum angegebenen

Restwert verkaufen oder noch abwarten

müssen, bis die gegnerische Pkw-

Haftpflichtversicherung hierzu nach

Überprüfung Stellung genommen hat.

Auch kommt es vor, dass Mitarbeiter des

gegnerischen Haftpflichtversicherers

anrufen und mitteilen, dass sie das Gutachten

erst überprüfen müssten.

Hierzu hat der Bundesgerichtshof jedoch

jüngst mit Urteil vom 27. 09. 2016 entschieden,

dass der Geschädigte weder

unter den Gesichtspunkten des Wirtschaftlichkeitsgebots

noch der Schadensminderungspflicht

dazu verpflichtet ist,

über die Einholung des Sachverständigengutachtens

hinaus noch etwaige eigene

Marktforschung zu betreiben und

AUS DEN SCHULEN / RATGEBER

Seite 29

Kinder helfen dem „Feenritter“

Anlässlich der Märkischen Literaturtage tauchten die 3. und 4. Klassen der Diesterweg-

Grundschule wieder ein in die Welt der Elfen und Feen

Alexander Hahne (M.) ließ mit Gesang und Spiel die Feenwelt lebendig werden. Foto: Lähns

Für die dritten und vierten

Klassen der Diesterweggrundschule

stand am 8. März ein

besonderer Unterricht auf dem

Programm: Mit dem Elfenforscher Doc

MacDoolay gingen die Kinder auf eine

fantastische Reise in den Wald von

Carterhaugh. Dort, in den schottischen

Lowlands, wohnt der Feenritter Tam Lin

– und der möchte gern wieder ein

Mensch werden. Gemeinsam mit der

Grafentochter Janet galt es, ihn aus den

Fängen der Feenkönigin zu befreien.

Mit „Doc MacDooleys Elfenstunde II“

hat sich die Spargelstadt Beelitz in diesem

Jahr wieder an den Märkischen Literaturtagen

des Landkreises Potsdam-

Mittelmark beteiligt. In 18 Städten und

Gemeinden stehen dieser Tage 40 Lesungen

und thematische Veranstaltungen

für alle Altersgruppen auf dem Programm.

Die Veranstaltungsreihe gibt es

seit 14 Jahren, Ziel ist es, das umfangreiche

Netzwerk an Bibliotheken und Kulturstätten

zwischen Havel und Hohem

Fläming bekannter zu machen und

Hemmschwellen abzubauen.

In der Beelitzer Stadtbibliothek, die für

viele Bürger eine feste Anlaufstelle ist,

erlebten die Jüngsten mit dem Weimarer

Sänger und Schauspieler Alexander

Hahne eine aufregende Tour mit Erzählung,

Gesang und Mitmach-Aktionen.

So durften die Kinder das Flugzeug des

schrulligen Elfenforschers selber steuern,

für die entsprechenden Fluggeräusche

sorgen und sie mussten Janet unterstützen,

als sie beim nächtlichen Ausritt

der Feen ihren Tam Lin vom Pferd riss

und bis zum Morgengrauen festhielt,

obwohl die Königin ihn ein ums andere

Mal verwandelte – in eine Eidechse,

eine Schlange und in glühendes Metall.

Schließlich aber gab sie ihn widerwillig

frei.

Bürgermeister Bernhard Knuth, der die

„Elfenstunde“ am Morgen eröffnete,

fragte die Kinder dann auch, ob sie

schon mal in der Stadtbibliothek waren

– was alle lauthals bestätigten. Das Programm

von Alexander Hahne sei genau

das Richtige für sie: „Mit einer szenischen

Lesung lernen die Kinder, wie

vielfältig und lebendig Geschichten werden

können. Und vielleicht weckt das

bei dem einen oder anderen auch die

Lust aufs Theater.“

Red.

Infos zum Programm auf

@

alexander-hahne.chayns.net

Verkehrsunfall – Verkauf des Unfallfahrzeugs nach Totalschaden

dabei die Angebote auch räumlich entfernter

Interessenten einzuholen oder

einen Sondermarkt für Restwertaufkäufer

im Internet in Anspruch zu nehmen.

Auch ist er nach der o. g. Entscheidung

des Bundesgerichtshofs nicht gehalten,

abzuwarten, um dem Schädiger oder

dessen Haftpflichtversicherer vor der

Veräußerung des beschädigten Fahrzeugs

Gelegenheit zu geben, zum eingeholten

Gutachten Stellung zu nehmen

und gegebenenfalls bessere Restwertangebote

vorzulegen. Es besteht demnach

keine Wartepflicht des Geschädigten.

Der Geschädigte kann sein nach einem

Unfall beschädigtes Fahrzeug, welches

laut Gutachten einen Totalschaden erlitten

hat und nicht mehr repariert werden

kann oder soll, unverzüglich nach Vorlage

des Gutachtens seines möglichst frei

gewählten Sachverständigen zum angegebenen

Höchstrestwertangebot verkaufen.

Zur Vermeidung von teilweise erheblichsten

Kürzungen sollten Sie auch von

Rücksprachen mit dem gegnerischen

Pkw-Haftpflichtversicherer Abstand

nehmen und möglichst umgehend nach

einem Verkehrsunfallereignis einen spezialisierten

Rechtsanwalt Ihrer Wahl

kontaktieren. Ihr Rechtsanwalt wird Sie

zur weiteren Vorgehensweise und Geltendmachung

Ihrer berechtigten Schadenersatzansprüche

gern beraten. Die

Kosten Ihres Anwalts sind im Falle eines

unverschuldeten Unfalls vom gegnerischen

Haftpflichtversicherer zu tragen.

Auch Ihre Rechtsschutzversicherung für

Verkehrsrecht ersetzt Ihnen entstehende

Kosten im Falle einer Haftungsteilung

und auch gegebenenfalls notwendigen

gerichtlichen Auseinandersetzung.

Antje Toepel-Berger, Rechtsanwältin

und Fachanwältin für Verkehrsrecht und

Versicherungsrecht

Kontakt und Infos auf

@

www.rechtsanwälte-toepel.de


Seite 30

Liebe Leserinnen und Leser, meine Artikel

werden seit langem unter der Rubrik

„Ratgeber“ veröffentlicht. Ich will Ihnen

eigentlich nie einen Rat geben. Ich

will Sie aufmuntern, für die Umwelt, für

eine gesunde Ernährung, für die alternative

Energiewende selbst aktiv zu werden.

Ich hoffe, dass meine Artikel Ihnen

ausreichend Hinweise auf neue Entwicklungen

geben, dass sie Sie ermuntern,

auch mal was anders zu machen

als bisher. So will ich Sie auch heute

auffordern, sich mit dem Thema Fleisch

und Fleischkonsum auseinanderzusetzen.

Im Spiegel ist am 18.02. 2017 unter

der Überschrift „Gewissensbissen –

Welches Fleisch? Wie viel Fleisch?

Künstliches Fleisch?“ sehr gut und ausführlich

recherchiert worden und Sie

werden über den Fleischverzehr und

seine Folgen sehr gut informiert.

Der Verzehr von Fleisch ist ja das Ende

einer sehr langen Kette – sie beginnt

mit der Aufzucht der Tiere (mehr oder

weniger artgerecht), der Produktion von

IMPRESSUM

Fleisch, Fleisch alle Tage

Welche Folgen hat der Fleischverzehr für uns und die Umwelt?

Der Burger der Zukunft wird nicht aus Fleisch

sein - die kalifornische Firma Impossible Foods

produziert ihn schon heute.

Futter (mehr oder weniger naturnah und

mit mehr oder weniger Pestiziden) und

geht über das Schlachthaus (mehr oder

weniger tiergerechte Transporte und

Schlachtung) über die Fleischtheke im

Supermarkt dann in Ihre Küche.

Wir nehmen dabei billigend in Kauf,

dass jeder Lebenszyklus der Pflanzen

und der Tiere mit vielen, vielen Chemikalien

und Giftmischungen in Berührung

kommt. Giftmischungen wie u.a.

Roundup oder Glyphosat – die alle

nachgewiesenermaßen schädigend nicht

nur für wachsende Zellen sind. Wir

nehmen in Kauf, dass das Grundwasser

nun langsam den Giftcocktail der intensiven

Landwirtschaft in sich aufnimmt.

Wir nehmen billigend in Kauf, dass

durch die allgegenwärtigen Gifte die

Tierwelt dezimiert wird. Ihnen ist sicher

schon lange aufgefallen, dass Sie beim

Autofahren kaum noch Insekten an Ihrer

Windschutzscheibe finden.

Und wir nehmen in Kauf, dass Tiere

sehr viel, zu viele Antibiotika erhalten,

die wir dann mit dem Fleisch konsumieren.

Wir sollten uns weg vom zu vielen

Fleischkonsum entwickeln! Winston

Churchill sagte schon 1931: „Es ist absurd,

ein ganzes Huhn aufzuziehen, nur

um seine Brust oder seine Flügel zu essen;

lasst uns diese Teile einzeln züchten,

in einem geeignetem Medium.“

Sind wir jetzt soweit? Denn Forscher

entwickeln Fleisch, das nicht mehr von

Tieren stammt. Die Steaks und Würste

der Zukunft bestehen aus Pflanzen oder

reifen in Bioreaktoren. Dieser Wandel

ist überfällig: Denn die Viehindustrie

macht die Tiere und die Menschen

krank und schadet der Umwelt. So kann

zum Beispiel McDonalds seine Hamburger

nur deshalb für 1 Euro verkaufen,

weil die externen Kosten der Fleischproduktion

gar nicht bezahlt werden und

sich nicht auf den Preis niederschlagen.

Denn die Kosten für den Wasserverbrauch,

für den Landverbrauch, für

die Schäden an Umwelt und Klima -

bezahlt nicht der Produzent. Diese Kosten

werden der Allgemeinheit aufgebürdet,

die Gewinne aber privatisiert. So

kennen wir es ja auch von allen anderen

industriellen Produktionen, dem Bergbau

oder der chemischen Industrie, die

keine Naturchemie ist.

Ein Veganer spart verglichen mit einem

Fleischesser 380 Liter Wasser, 20 Kilogramm

Getreide und über 2000 Liter

CO2 ein. TÄGLICH!

Sie müssen nicht strenger Veganer werden.

Es reicht, wenn Sie sich abwechselnd

vegetarisch ernähren. Zu viel

Fleischverzehr ist ja bekanntlich ungesund.

Die Gesellschaft für Ernährung

schlägt als Obergrenze für Verbraucher,

die nicht auf Fleisch meinen, verzichten

zu können, maximal 600 Gramm pro

Woche vor –derzeit liegt der Durchschnittsverzehr

doppelt so hoch. 600

Gramm bedeuten immer noch 200

Gramm Wurst und 2 Schnitzel pro Woche.

Versuchen Sie doch einfach mal: ein,

zwei oder drei Tage in der Woche auf

Fleisch zu verzichten. Für Ihren Körper

sind fleischlose Tage eine Erholung, und

ein Umstellen der Ernährung ist nicht

schwer. Genießen Sie fleischfrei! Und

wenn es Fleisch sein muss, dann wenig

und qualitativ hochwertiges! Es gibt so

viele Alternativen für ein schmackhaftes

und abwechslungsreiches Essen.

Und satt wird man allemal.

Und wie wäre es denn mal mit einer

Veranstaltung – ohne Fleisch und ohne

Alkohol? Und damit sind wir schon wieder

bei einem anderen Thema.

Dr. Elke Seidel,

Umweltmedizinerin

Herausgeber ist die Stadt Beelitz, vertreten

durch den Bürgermeister, 14547

Beelitz, Berliner Str. 202, (033204)

39 10, (033204) 39 135 sowie

stadtverwaltung@beelitz.de, Internet:

www.beelitz.de

Das Amtsblatt (Auflage: 6.300 Expl.)

erscheint in der Regel monatlich, kostenlos

für die Haushalte der Stadt Beelitz,

die über einen von außen erreichbaren

Briefkasten verfügen. Abgabe von

IMPRESSUM

Mitteilungsblatt der Stadt Beelitz - „Beelitzer Nachrichten

Beiträgen und Anzeigen für die nächste

Ausgabe bis zum 1. April 2017 in der

Pressestelle der Stadtverwaltung Beelitz

oder an RedaktionBN@beelitz.de.

Kostenlose Exemplare für die Haushalte

der Stadt, Einsicht in alte Ausgaben,

Kopien, Kaufexemplare (1,00 Euro/

Stück) und Abonnements in der Pressestelle,

Poststr. 15. Für nicht gelieferte

Zeitungen nur Ersatz eines Einzelexemplares

im Rahmen der Auflagenhöhe.

Weitergehende Ansprüche, insbesondere

auf Schadenersatz, sind ausdrücklich

ausgeschlossen. Druckfehler

und Irrtümer nicht ausgeschlossen.

Eingereichte Beiträge von Dritten spiegeln

nicht zwangsläufig die Meinung

der Redaktion wieder!

Redaktion: Claudia Uschner, Thomas

Lähns, Jacqueline Schumach | Satz:

Uschner / Lähns - Druck: TASTOMAT

GmbH


RATGEBER

Seite 31

Woran erkennen Sie, liebe Leser, dass

der Frühling nun tatsächlich bei uns Einkehr

gehalten hat? Eine Bauernweisheit

besagt: „Wenn du mit deinem Fuß auf

sieben Gänseblümchen treten kannst -

dann ist es Frühling.“ Ich hoffe, Sie

haben die kleinen leuchtend weiß bis

roten Blütenköpfchen bereits auf der

Wiese entdeckt, bevor Sie darauf getreten

sind. Der Anblick eines Gänseblümchens

oder gar einer ganzen Schar davon

ist sehr wohl in der Lage, eine traurige

Seele wieder aufzumuntern, den winterlichen

Trübsinn zu vertreiben und das

Herz für wärmende Sonnenstrahlen zu

öffnen.

Volkstümlich auch Maßliebchen, Marienblümchen,

Tausendschön oder Augenblümchen

genannt, streckt es seine

geöffneten Blütenköpfchen in die Sonne

um sie am Abend und bei schlechtem

Wetter wieder zu schließen. Neben dem

Löwenzahn ist das Gänseblümchen wohl

die bei Kindern beliebteste Blume und

ihr Name rührt daher, dass Kinder zu

Pfingsten die Gänse im Dorf mit Kränzen

aus Gänseblümchen geschmückt

haben sollen. Vielleicht haben Sie als

Kind ja auch probiert, einen Kranz

aus den zarten Blütenstengeln

zu flechten oder zumindest

den selbstgebackenen

Sandkuchen

damit zu dekorieren.

Das Gänseblümchen

aus der Familie

der Korbblüter begleitet

uns das ganze Jahr von

März bis weit hin in den Herbst, indem

es tapfer und ununterbrochen eine Blüte

nach der anderen hervorbringt. Der wissenschaftliche

Name ist Bellis perennis,

bellis bedeutet schön, hübsch und perennis

ausdauernd und mehrjährig.

Neben der äußerlichen Faszination hat

das Maßliebchen natürlich auch herausragende

innere Qualitäten. Diese sind

nicht nur innerhalb der

Homöopathie bekannt, wo

Bellis perennis neben dem

mittlerweile recht populären

Arnika zum wichtigsten

Mittel u.a. bei Verletzungen

tieferer Gewebe,

nach Operationen und bei

Muskelkater zählt. Selbstverständlich

wurde das

Gänseblümchen auch immer

von Kräuterliebhabern,

passionierten Gärtnern und

Hausfrauen als sanftes aber

kraftvolles Heilkraut geschätzt.

Innerhalb der Phytotherapie

wird es vor allem we-

1. & 2. April: Claudia Hille-

Eix, August-Bebel-Str. 47,

14547 Beelitz | (033206)

209550 | 0173 / 3808215

8. & 9. April: Beate Kringel,

Brücker Str. 53, 14547 Beelitz

| (033204) 79 01 03

15. April: Gabriele Tippelt,

Karl-Sachs-Str. 4, 14770

Brandenburg | (03381)

315 91 27

16. & 17. April (Ostern):

Hübsch und ausdauernd

Heilpflanze des Monats: Das Gänseblümchen ist mehr

als nur ein schöner Frühlingsbote, auch in der Küche

und der Heilkunst findet es seit jeher Anwendung

Heilpraktiker-Bereitschaftsdienste April

Feiertags und am Wochenende immer von 8 bis 12 Uhr. Bitte

immer zunächst telefonisch melden

Martina Eichel, Friedensstr.

7, 14797 Kloster Lehnin |

(03382) 70 11 62 | 0177 /

77001162

22. & 23. April: Dorothea

Müller, Lehniner Str. 57,

14797 Kloster Lehnin|

(03382) 74 15 53

29. & 30. April: Heide Müller,

Silberbrückenstr. 22,

14822 Brück | (033 844)

520 97

gen seiner entzündungshemmenden,

blutreinigenden, harntreibenden und

stoffwechselanregenden Eigenschaften

verwendet, die

gerade im Frühjahr so

wichtig für uns sind.

Neben wertvollen Bitterstoffen,

Gerb- und Schleimstoffen

enthält es auch viel

Vitamin C. Das Maßliebchen wurde

und wird als Heilmittel für Katarrhe

der oberen Luftwege und Beschwerden

der Leber und des Magen-

Darmtrakts genutzt. Zudem ist es

dank seiner entzündungswidrigen

und reinigenden Eigenschaften

eine wunderbare Heilpflanze für

Hautprobleme verschiedenster

Art, angefangen von leichten

Rötungen bis hin zu Neurodermitis

und Akne. Dabei ist es hilfreich,

die Pflanze sowohl innerlich als Tee aus

getrockneten oder frischen Blüten und

äußerlich in Form von Umschlägen oder

einem Ölauszug zu verwenden. Letzteren

können Sie ganz leicht wie folgt

selbst herstellen: Saubere und bei Sonne

geerntet Blütenköpfchen locker in ein

Glas geben und mit biologischem Öl,

zum Beispiel aus Raps, Sonnenblume

oder Oliven bis zum Rand auffüllen. Das

Glas gut verschlossen für circa drei Wochen

hell stehen lassen und eventuell

entstehende Luftbläschen durch sanftes

Klopfen nach oben befördern. Danach

wird das Ganze durch ein Sieb in eine

Flasche abgegossen und kühl und dunkel

aufbewahrt.

Im frischen Salat können Sie, liebe Leser,

neben anderen Frühlingskräutern

wie Vogelmiere und Löwenzahn

ein paar zarte

Blätter der Gänseblume

untermischen und die hübschen

Blütenköpfchen als

essbare Dekoration obenauf

legen. Das erfreut nicht

nur die Seele sondern reinigt

und stärkt auch unseren

Körper.

Mit den besten Wünschen

für Ihre Gesundheit. Ihre

Claudia Hille-Eix

Heilpraktikerin (seit 1997)

Beelitz OT Fichtenwalde

www.Heilpraxis-Hille.de,

033206/209550


Eckehart Kramer

*24.03.1929 †29.01.2017

Herzlichen Dank

fürdieliebevollenBeweisederAnteilnahmeinWortund

Schrift,Kranz-,Blumen-undGeldspendensowiedasehren(

deGeleitzurletztenRuhestätteunseresliebenPapas,Opas

undUropas.

BesondererDankgiltHerrnPfarrerPrelwitzfürdieeinfühl(

samenundtröstlichenWortesowiedemBestattungshaus

SchallockfürdiewürdigeAusrichtungderTrauerfeier.

WirdankenauchsehrdenPflegekräftendesSeniorenzent(

rumsSt.ElisabethinWilhelmshorst.

Die Familienangehörigen

Beelitz-SchönefeldimFebruar2017





Gertrud Leben

*25.10.1921 21.01.2017

WirsagenallenherzlichenDank,diemitunsunsere

Mutter,OmaundUromaaufihrenletztenWegbegleitet

habenundihreVerbundenheitundAnteilnahmeaufso

vielfältigeWeisezumAusdruckbrachten.

In stiller Trauer

und im Namen aller Angehörigen

Deine Kinder Bernd, Dieter und Martina

Danksagung




.

FürdiezahlreichenBeweiseaufrichtigerAnteilnahmedurch

Wort, Schrift und Blumen, sowie persönliches Geleit zur

letzten Ruhestätte meines lieben Mannes, lieben Vati,

Schwiegervater,Bruder,OpaundUropa

Horst Nickel

möchten wir uns bei allen Verwandten, Freunden und

Bekanntenherzlichbedanken.

Besonderer Dank gilt der Rednerin Frau Fischer, dem

Bestattungshaus Beelitz, Blumen-Meer und der Gaststätte

„Landmahl“fürdieliebevolleBewirtung.

Beelitz,imFebruar2017

InstillerTrauer

imNamenallerAngehörigen

Hanna Nickel

Kinder, Enkel und Urenkel


VictorMarieHugo

Horst Klein

*04.04.1935 11.02.2017

DuwirstimmerinunseremHerzensein!

Bettina

Michael und Torsten

Danksagung




.

FürdiezahlreichenBeweiseaufrichtigerAnteilnahmedurch

Wort,SchriftundBlumen,sowiepersönlichesGeleitzur

letztenRuhestättemeinerliebenMutter,Schwiegermutter,

Schwägerin,OmaundUroma

Rosa Richter

möchtenwirunsbeiallenVerwandten,Bekannten,Nach(

barnundFreundenherzlichbedanken.

BesondererDankgiltdemPfarrerHerrnSandner,demBe(

stattungshausBeelitz,Blumen-Meer,derSeniorenresidenz

SaarmundundderGaststätte„ZuraltenSchule“Zauchwitz.

Körzin,imFebruar2017

InstillerTrauer

imNamenallerAngehörigen

Tochter Bärbel und Familie

Danksagung





Rosa Richter

*22.06.1925 06.02.2017

Wirdankenallen,dieunsindenschwerenStundender

Trauer mit lieben Briefen, einfühlsamen Worten,

Geldzuwendungen oder einem stillen Händedruck zur

Seitegestandenhaben.

Besonderen Dank dem Pfarrer Herrn Sandner, der

Seniorenresidenz Saarmund, Blumen-Meer und dem

BestattungshausBeelitz.

Körzin,imFebruar2017

InstillerTrauer

Christian und Cindy

Klaus und Christine


Herzlichen Dank

sagenwirallen,diesichinstillerTrauermitunsverbunden

fühltenundunsihreAnteilnahmeaufsovielfältigeWeise

zumAusdruckbrachtenbeimAbschiedmeineslieben

Ehemannes,Papa,SchwiegervaterundOpa

Gert Göpfert

EinbesondererDankgiltderRednerinFrauFischer,dem

BestattungshausBeelitz,demBlumenhausLAFLORund

derGaststätte„Landmahl“.

Beelitz,imMärz2017

ImNamenallerAngehörigen

Annegret Göpfert

WirnahmenAbschiedvonunsererliebenMutti

Gerda Hannemann

*25.07.1922 18.02.2017

InstillerTrauer

Gisela, Ilona und Kersten mit Familien

Fichtenwalde,imFebruar2017

!"


Anneliese Seehaus

*17.September1932 2.Februar2017


EsistschwereinengeliebtenMenschenzuverlieren.

Tröstendistesaberzuwissen,dassvieleMenschenihr

sovielFreundschaft,LiebeundAchtungentgegenge(

brachthaben.

Wirdankenallen,diemitunsmitgefühltundihreAnteil(

nahmezumAusdruckgebrachthaben.

GuteNachtFreunde,eswirdZeitfürmichzugehen.

Wasicheuchnochsagenwollte:

„LebetwohlundDankeschön!“

-

*12.11.194223.02.2016

ImNamenderAngehörigen


!"

DieTrauerfeiermitanschließenderUrnenbeisetzung

findetam11.04.2017um12.30Uhrinder

kleinenTrauerhalleaufdem

NeuenFriedhofPotsdamstatt.

InliebevollerErinnerung

Im Namen aller Angehörigen

Deine Töchter Anke, Bettina und Christiane

Buchholz,imFebruar2017




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FürdiezahlreichenGlückwünscheanlässlichmeines



möchteichmichganzliebbeimeinenKindern,

Verwandten,FreundenundBekanntenbedanken.

BesondererDankgiltderGaststätte„Lindenschenke“in

ElsholzfürdienetteBewirtungundvielenDankan

RenéBeschnittfürdieguteUnterhaltung.

Siegfried Streich

BuchholzimFebruar2017

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