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aerokurier 04/2017

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Deutschland € 5,50 / Schweiz sfr 10 / Österreich € 6,30 / Benelux € 6,40 / Finnland € 8,30 4/<strong>2017</strong><br />

DAS MAGAZIN FÜR PILOTEN<br />

Auster und Jungmann<br />

Zwei Typen –<br />

ein Antriebskonzept<br />

48 Seiten<br />

AERO Special<br />

AUSBILDUNG FÜR<br />

MISSIONSPILOTEN<br />

Veronica<br />

Edle Segler-Basis<br />

in Namibia<br />

Messedebüt<br />

TECNAMS<br />

NEUE TWIN<br />

Pilot Report Dynali H3<br />

Was kann der UL-Heli?<br />

Luftrecht<br />

Urteil zu Unfall<br />

beim Gastflug<br />

Pulkfliegen<br />

Risiken und<br />

Alternativen


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©<strong>2017</strong> Honeywell International


[ EDITORIAL April ]<br />

ULs bieten Freiheit, wie das Foto<br />

von Flight Design beweist. Aber die<br />

Freiheit gerät schnell an Grenzen.<br />

DAS GEWICHTSPROBLEM BLEIBT<br />

Ob deutlich überladen flugfähig oder gerade noch im Limit, aber mit im<br />

Prinzip nicht vorhandenen Leistungsreserven – Ultraleichtfliegen verlangt bei<br />

aktueller Rechtslage vor allem eins: Bewusstsein für die Grenzen der Klasse.<br />

Lars Reinhold,<br />

Redaktionsleiter <strong>aerokurier</strong><br />

In den beiden Artikeln dieser Ausgabe, die sich mit ULs befassen, kommt direkt oder indirekt wieder<br />

einmal das Grundproblem dieser Klasse zum Vorschein: das Gewichtslimit. Im einen Fall, und das ist<br />

tragisch genug, hat die Überladung eines ULs laut BFU wahrscheinlich zu einem Unfall mit einem<br />

Toten und einem Schwerverletzten beigetragen. Interessant ist, dass im insgesamt sieben (!) Jahre<br />

andauernden Rechtsstreit um Verantwortung, Haftung und Versicherungssummen die Überladung<br />

von knapp 75 Kilogramm am Ende kaum noch eine Rolle gespielt hat. Der Fluggast, der den Absturz<br />

überlebte, und seine Versicherung gingen leer aus, weil das Gericht argumentierte, dem Flug liege<br />

ein Beförderungsvertrag zugrunde. Damit seien Fristen aus dem Luftverkehrsgesetz zu beachten,<br />

wenn Ansprüche geltend gemacht werden sollen, und die waren im konkreten Fall verstrichen.<br />

Der Beitrag zeigt einmal mehr zwei Dinge: Erstens, dass 472,5 Kilogramm MTOW kaum ausreichen,<br />

um zwei kräftiger gebaute Personen legal mit einem UL zu befördern. Zweitens: Die Rechtslage bei<br />

Gastflügen ist nach wie vor kompliziert, vor allem dann, wenn es zu einem Unfall kommt.<br />

In Beitrag Nummer zwei stellt der Autor fest, dass man durchaus flugfähige Hubschrauber bauen<br />

kann, die die 450 Kilogramm MTOW für ULs ohne Rettungsgerät einhalten. Der Testflug des erfahrenen<br />

Hubschrauberpiloten macht aber auch deutlich, dass dafür an so ziemlich jeder Ecke gespart<br />

werden muss – sogar an der Leistung, die für gewisse Grundmanöver selbst bei optimalen Bedingungen<br />

mitunter nicht ausreicht.<br />

Nun wäre es leicht, reflexartig nach der Auflastung auf 600 Kilogramm zu brüllen. So wünschenswert<br />

sie aus hinlänglich bekannten Gründen auch sein mag, so kritisch kann man hinterfragen, ob jemand,<br />

der ein aktuelles UL um 15 Prozent überlädt, bei einem höheren MTOW – das viele Hersteller ohne<br />

Rüstmassen-Begrenzung sicher für mehr Technik ausnutzen würden – das Gewichtslimit ernst<br />

nimmt. Und auch der Hype um UL-Hubschrauber dürfte sich angesichts der prognostizierten Stundenpreise<br />

von um die 300 Euro möglicherweise schneller legen als erwartet – denn dafür kann man beinahe<br />

auch etabliertes Gerät wie eine R22 oder eine Schweizer 300 mit ausreichend Leistung chartern.<br />

Diskutieren Sie mit! Wir freuen uns über eine E-Mail (redaktion@<strong>aerokurier</strong>.de), ein Fax (+49 711 182-1781)<br />

oder einen Brief (Redaktion <strong>aerokurier</strong>, Leuschnerstr. 1, 70174 Stuttgart) für unser Leserforum. Bitte vergessen<br />

Sie nicht, Ihre Adresse und Telefonnummer für eventuelle Rückfragen anzugeben.<br />

Fotos: Ralf Athen, Flight Design<br />

<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> 3


128<br />

Motorfliegen<br />

8 Reihenvierer im Porträt<br />

Unterwegs mit Auster<br />

und FK 131 Jungmann<br />

20 MAF-Ausbildung<br />

In Mitteldeutschland lernen<br />

künftige Missionspiloten, wie<br />

man im Gelände fliegt<br />

Magazin<br />

16 Heli-Expo<br />

Las Vegas als Zentrum der<br />

Drehflügler-Szene<br />

UL/LSA<br />

24 Pilot Report Dynali H3<br />

Kann der französische Ultraleicht-<br />

Helikopter im Test überzeugen?<br />

30 Luftrecht<br />

Im Fall eines überladenen ULs<br />

ist nach sieben Jahren Prozess<br />

das Urteil gefallen<br />

Praxis<br />

33 Versicherungen<br />

Im letzten Teil der Serie geht es<br />

um Policen für Vereine<br />

36 Lizenzen: SPL für ULs<br />

Der <strong>aerokurier</strong> sorgt für Licht im<br />

Lizenz-Dschungel<br />

Jubiläums-Serie<br />

38 Die 80er Jahre<br />

Valentin Taifun<br />

und Twin III Acro<br />

im <strong>aerokurier</strong>-<br />

Praxistest<br />

Inhalt Nr. 4 <br />

April <strong>2017</strong> I 61. Jahrgang<br />

8<br />

4 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong><br />

<strong>aerokurier</strong> gibt es auch als E-Paper.<br />

Mehr Infos: www.<strong>aerokurier</strong>.de/epaper


Segelfliegen<br />

92 Veronica<br />

Ein neuer Segelflug-<br />

Hotspot in Namibia<br />

98 Pulkfliegen<br />

Die WM hat gezeigt:<br />

Fliegen im Pulk hat seine<br />

Tücken und Risiken<br />

102 Unfallanalyse<br />

Nach Seilriss in die Bäume<br />

1<strong>04</strong> Übergangslösungen<br />

Was zwischen Rumpf<br />

und Tragfläche passiert<br />

Porträt<br />

128 Im Kampf mit der Physik<br />

Flo Graff fliegt so ziemlich alles –<br />

Hauptsache, es ist akrotauglich.<br />

92<br />

Lizenz-Übersicht<br />

Teil 1<br />

Rubriken<br />

3 Editorial<br />

6 Leserforum<br />

14 News<br />

91 Kolumne<br />

108 <strong>aerokurier</strong>-Markt<br />

117 Jobbörse<br />

124 Termine der Saison<br />

126 Impressum<br />

130 Vorschau<br />

Titelthemen<br />

im Abo<br />

Coupons S. 19 und Special S. 44<br />

20<br />

36<br />

Was darf mit welcher<br />

Lizenz geflogen werden?<br />

Unsere neue Serie gibt<br />

Antworten.<br />

AERO Special<br />

4 Motorflug und<br />

Business Aviation<br />

Die Neuheiten von<br />

Single Engine Piston bis<br />

Turboprop<br />

12 Zubehör<br />

Aktuelles bei Avionik und<br />

Helferlein fürs Cockpit<br />

und darüber hinaus<br />

14 UL/LSA<br />

Trends im Sektor<br />

ultraleichte Flächenflugzeuge<br />

20 Gyrokopter und Hubschrauber<br />

Neuigkeiten aus dem Segment<br />

der Drehflügler<br />

22 Segelflug<br />

Blick in das Portfolio der Hersteller von Segelund<br />

UL-Segelflugzeugen<br />

27 GAMA-Report<br />

Die General Aviation in aktuellen Zahlen<br />

28 Historie: 40 Jahre AERO<br />

Ein Blick ins Fotoalbum der Messe Friedrichshafen<br />

30 Interview Roland Bosch<br />

Der AERO-Projektleiter über 40 Jahre Luftfahrtmesse<br />

– und ihre Zukunft<br />

32 Der <strong>aerokurier</strong> auf der Messe<br />

Aktivitäten, Diskussionen, Angebote<br />

34 Be a pilot<br />

Die Aktion für die Piloten von morgen<br />

36 Airshow zum Jubiläum<br />

Was am Himmel passiert<br />

37 Konferenzen<br />

Wer wann wo auf der<br />

AERO spricht<br />

38 Anflug<br />

Tipps zur Anreise mit<br />

dem Flugzeug<br />

40 Alle Aussteller von A bis Z<br />

Übersicht über die vertretenen<br />

Firmen samt Hallenplänen<br />

Titelfotos: Toni Ganzmann, Maria Szemplinska, Tecnam; Fotos: Heinz Berlin, Daher,<br />

Flo Graff, Harald Hornig, Martin Köhler, Philipp Prinzing<br />

<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> 5


Leserforum<br />

<strong>aerokurier</strong> 03/<strong>2017</strong><br />

Editorial, Porträt<br />

Nicht das erste<br />

Kinderbuch<br />

Mit Mitte 50 hat sich manches im<br />

Keller angesammelt, und da wird es Zeit,<br />

mal „auszumisten“. Dabei fand meine<br />

Frau ein Jugendbuch ihrer Kindheit. Es<br />

trägt den Titel „Hals- und Beinbruch<br />

Bernd!“. Das Buch ist 1964 in der Reihe<br />

„Göttinger Jugendbücher“ erschienen,<br />

und wurde in drei Auflagen 28 000 mal<br />

verkauft. Schon allein das Layout und das<br />

Titelbild im Stil der 60er sind sehenswert.<br />

Das Kennzeichen A8 des Segelflugzeugs<br />

im Titelbild ist vermutlich von Ka 8 abgeleitet.<br />

Das Buch handelt von Bernd, der<br />

über den Segelflug zum Fliegen kommt<br />

und es bis zum Flugkapitän schafft. Hier<br />

endet leider der Bezug zu meiner persönlichen<br />

Wirklichkeit ... Jedenfalls eine Entdeckung,<br />

die Stefanie und mir viel Freude<br />

bereitet hat.<br />

Tage später steckte der <strong>aerokurier</strong> im<br />

Briefkasten, und was lesen wir im Porträt:<br />

Judith Spörl hat das erste Kinderbuch<br />

über den Segelflug geschrieben. Liebe<br />

Judith, liebe Redaktion, das stimmt somit<br />

nicht. Dennoch freuen wir uns sehr über<br />

unseren Bücherfund und über Judith<br />

Spörls neues Buch. Es gibt definitiv viel<br />

zu wenig Kinderbücher über das Fliegen.<br />

Wir werden uns „Lena fliegt sich frei“ auf<br />

jeden Fall kaufen, mit „Hals- und Beinbruch<br />

Bernd“ hat es dann einen würdigen<br />

Nachbarn in unserem Bücherregal.<br />

Bernd Heuberger, Badenweiler-Lipburg<br />

<strong>aerokurier</strong> 03/<strong>2017</strong><br />

Kolumne: Trudeln, aber sicher!<br />

Höhe ein bisschen<br />

zu knapp bemessen<br />

Als Flugschule, die sich seit 2010 auf<br />

Upset Recovery Training & Aerobatics<br />

spezialisiert hat, sind wir vom jüngsten<br />

„Flight Training Special“ im <strong>aerokurier</strong><br />

3/<strong>2017</strong> begeistert. „Trudeln? Aber sicher!“<br />

ist auch unser Motto. Vielleicht sollte man<br />

den Hinweis von Dr. Spornrad „Trudeln<br />

zu erkennen und instinktiv richtig auszuleiten,<br />

ist in der Kategorie SEP mit wenigen<br />

hundert Fuß Höhenverlust möglich!“<br />

in seiner ausgezeichneten Kolumne nicht<br />

gleich wörtlich nehmen: Man geht allgemein<br />

von einem Höhenverlust von knapp<br />

1000 Fuß bei der ersten Trudelumdrehung<br />

inklusive Ausleiten aus. Wichtig ist es,<br />

die Alarmsignale zu kennen, die zum<br />

Trudeln führen könnten. Ein Recovery<br />

in Platzrundenhöhe wird jedenfalls zum<br />

Roulettespiel. Laut einer FAA-Studie passieren<br />

mehr als 80 Prozent aller Stall- und<br />

Spin-Unfälle unterhalb dieser Höhe.<br />

Selbstverständlich unterschreiben wir<br />

Dr. Spornrads Forderung voll und ganz,<br />

die Simulation von Grenzflugzuständen<br />

wieder zum festen Bestandteil der Ausund<br />

Weiterbildung und Verlängerung von<br />

Klassenberechtigungen zu machen.<br />

Iris Melcher, Spins & More GmbH,<br />

Salzburg, Österreich<br />

<strong>aerokurier</strong> 03/<strong>2017</strong><br />

Segelfliegen: WM Benalla<br />

Was wollen wir<br />

eigentlich?<br />

Mit Interesse habe ich den Bericht<br />

über die 34. Segelflug-Weltmeisterschaften<br />

in Benalla/Australien gelesen. Auf der<br />

einen Seite spricht man von massivem<br />

und gefährlichem Pulkfliegen in der Blauthermik.<br />

Wenn dann einer den Hintern in<br />

der Hose hat, diesem gefährlichen Treiben<br />

durch selbständiges Fliegen aus dem<br />

Wege zu gehen, dann wird er dafür kritisiert,<br />

zumindest könnte man nachfolgenden<br />

Satz als Kritik verstehen: „Sein weniger<br />

an wettbewerbstaktischen Überlegungen<br />

ausgerichtetes Fliegen als vielmehr<br />

den meteorologischen Aussichten<br />

und dem eigenen Namen verpflichtetes<br />

Vorgehen ließen Sturm aber immer wieder<br />

weniger gut abschneiden“. Matthias<br />

Sturm hat mit diesem Flugstil den 4. Platz<br />

gesichert und ist sich zu jeder Zeit selbst<br />

treu geblieben. Damit hat er als drittbester<br />

Pilot von sieben deutschen Teilnehmern<br />

abgeschnitten und nur mit Pech das<br />

Treppchen verfehlt. So falsch kann das<br />

„stürmische Vorgehen“ also nicht sein. Ich<br />

finde es jedenfalls toll, wenn einer seine<br />

Bärte selber sucht und auch ohne den<br />

Pulk wieder nach Hause findet. Ich würde<br />

es begrüßen, wenn es viel mehr solcher<br />

Piloten gäbe, denn dann wären die engen<br />

Pulks und die vielen daraus resultierenden<br />

gefährlichen Situationen auf einmal<br />

gar kein Thema mehr.<br />

Michael Schlaich, Winzeln<br />

Chapeau vor diesen<br />

Entscheidungen!<br />

Direkt unter der hervorgehobenen<br />

Zeile „Kollision bei Ausflug aus dem Pulk“<br />

wurde erwähnt, dass bei Thomas Wettemann<br />

die Motivation gänzlich dahin wäre.<br />

Das möchte ich so nicht stehen lassen.<br />

Thomas ging diesen Tag aus meiner Sicht<br />

genauso gut motiviert an, wie die Tage<br />

zuvor. Wie im Artikel beschrieben, war es<br />

sicher der schwierigste Tag des Wettbewerbs.<br />

Die 15-m-Klasse musste gleich zu<br />

Beginn bei niedrigster Blauthermik in die<br />

Berge. Nach wenigen Kilometern extremer<br />

Pulkfliegerei hat er sich entschlossen,<br />

aus Sicherheitsgründen abzubrechen und<br />

nach Benalla zurück zu fliegen. Diese<br />

Entscheidung verdient den allergrößten<br />

Respekt! Er wusste, dass eine große<br />

6 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong>


Mehrheit der Leistungsflieger die WM<br />

verfolgt und dass er damit auf eine Platzierung<br />

in der ersten Hälfte verzichten<br />

würde – bei einem Wettbewerb, der von<br />

den Teilnehmern einen fünfstelligen<br />

finanziellen Einsatz erforderte.<br />

Dieselbe Entscheidung traf übrigens<br />

auch Christoph Matkowski. Er hätte ansonsten<br />

den Wettbewerb im Bereich des<br />

10. Platzes beenden können. Auch Ludwig<br />

Starkl, der schon nach dem vierten<br />

Tag aus dem gleichen Grund abgebrochen<br />

hat, möchte ich erwähnen. Chapeau<br />

vor diesen Entscheidungen!<br />

Diese Pulkfliegerei sowie Möglichkeiten,<br />

sie zu vermeiden war übrigens ein<br />

Hauptthema beim Nationalmannschaftstreffen<br />

auf der Wasserkuppe. Bleibt nur<br />

zu hoffen, dass die schlechte Unfallbilanz<br />

in Benalla nicht mit einem kurzen Aufschrei<br />

verhallt und stattdessen längst<br />

geführte Entwicklungen zu mehr Sicherheiten<br />

international aufgegriffen werden.<br />

Stephan Beck, Helpsen<br />

Können deutsche<br />

Hersteller mithalten?<br />

Ihr letzter Absatz über die Marktstellung<br />

der deutschen Segelflugzeug-Hersteller<br />

bei der WM beschäftigt mich schon<br />

seit einiger Zeit und ich frage mich, woher<br />

kommt die Verschiebung zu anderen<br />

Herstellern? Kann der deutsche Segelflugbau<br />

seine gute Position halten?<br />

Als Vergleich die Flugzeuge in der Offenen<br />

Klasse: 2012 waren in Uvalde gerade<br />

mal 4 JS1 sowie eine Concordia unter<br />

den 26 Orchideen. In Benella waren unter<br />

den 35 Flugzeugen der offenen Klasse 23<br />

JS1 – gut zwei Drittel. Russel Cheetham<br />

wurde mit einer JS1 Weltmeister.<br />

In der 15- und 18-m-Klasse dominieren<br />

Ventus und ASG 29. Der neue Ventus<br />

zeigte sein Potential, wenngleich die Sieger<br />

in der 15-m-Klasse eine Diana sowie<br />

in der 18-m-Klasse eine JS1 pilotierten.<br />

Allerdings war bei dieser Meisterschaft<br />

wohl die Taktik der Piloten fast wichtiger<br />

als die Excellence der Fluggeräte. Die JS3<br />

Rapture mit ihrem innovativen Design<br />

gab mit zwei Tagessiegen einen furiosen<br />

Einstand. Die erfolgreiche Diana kommt<br />

in einer überarbeiteten Version auf den<br />

Markt. Erstaunlich auch, dass die Versus<br />

mit 13,5 m Spannweite in der 15-m-Klasse<br />

den 8. Gesamtplatz belegt. In der 13,5-m-<br />

Klasse hat noch kein deutscher Hersteller<br />

ein entsprechendes Muster.<br />

Ich beschäftige mich seit Jahren mit<br />

der Wettbewerbsfliegerei als auch mit<br />

den Segelfliegern und den Herstellern<br />

einschließlich der Akafliegs. Soweit ich<br />

weiß, machte sich keine der letzten Neuentwicklungen<br />

einer Akaflieg in Wettbewerben<br />

einen Namen, wurde keine<br />

Konstruktion direkt von einem Hersteller<br />

auf genommen und in Serie produziert. Wo<br />

ist die in der Vergangenheit so erfolgreiche<br />

Zusammenarbeit zwischen den Akafliegs<br />

und den Herstellern geblieben?<br />

Sind wir zu langsam oder nicht bereit genug<br />

für Innovationen? Fehlt es an Rechnerkapazitäten<br />

mit Programmen für entsprechende<br />

Simulationen, oder an Kooperation<br />

zwischen Industrie und Forschung?<br />

Die deutschen Hersteller sind nach wie<br />

vor gut aufgestellt, vor allem bei den<br />

Schulungs- und Leistungsdoppelsitzern,<br />

und es gibt auch erfolgreiche Typen wie<br />

die ASH31, die kaum im internationalen<br />

Wettbewerb auf vorderen Plätzen auftauchen.<br />

Nur in der Königsklasse hält Binder<br />

mit der EB noch einigermaßen die Stellung.<br />

Die Standardklasse verharrt seit<br />

Schreiben lohnt sich!<br />

Unter allen Leserbrief-Autoren des vergangenen<br />

Monats hat die Redaktion das Piloten-<br />

Handbuch von Alan Bramson verlost.<br />

Bramson, ein erfahrener Fluglehrer und<br />

Prüfer, fasst hier Erkenntnisse aus mehr als<br />

25 Berufsjahren zusammen und gibt Tipps,<br />

wie man gefährliche Situationen vermeidet<br />

oder im Fall der Fälle richtig reagiert.<br />

Als Gewinner des Buches wurde Stephan<br />

Beck aus Helpsen gezogen.<br />

Die in Leserbriefen geäußerte Meinung muss nicht mit der<br />

Redaktionsmeinung übereinstimmen. Wir behalten uns die<br />

Kürzung von Leserbriefen aus redaktionellen Gründen vor.<br />

Gerne veröffentlichen<br />

wir Ihre Meinung. Schicken<br />

Sie uns Ihren Leserbrief<br />

(für Rückfragen bitte<br />

unbedingt mit Adresse<br />

und Telefonnummer) an<br />

E-Mail: redaktion@<strong>aerokurier</strong>.de<br />

Fax: +49 711 182-1781<br />

Jahren mangels Steigerungspotential nahezu<br />

in Stillstand. Die 13,5-m-Klasse wird<br />

von den deutschen Herstellern, den Akafliegs<br />

komplett ignoriert. Ja, der erste Versuch<br />

mit der PW5 war nicht erfolgreich.<br />

Aber es hat sich etwas getan, neue Modelle<br />

entstehen, weniger Gewicht beim<br />

Aufbauen und ausgerüstet mit modernen<br />

umweltfreundlichen Antriebskonzepten<br />

zum Eigenstart. Passt in den heutigen Stil<br />

der Freizeitgestaltung.<br />

Es gibt Hoffnungsschimmer. Die Mü 31,<br />

SB 15 oder die AK X zum Beispiel. Doch<br />

werden diese Modelle auch zügig flugfähig<br />

gemacht und dann eventuell von<br />

Spitzenpiloten bei Wettbewerben erfolgreich<br />

geflogen? Ich würde den Akafliegs<br />

einen auch nach außen sichtbaren Erfolg<br />

nur wünschen, denn dies wäre die höchste<br />

Motivation für eine Vermarktung durch<br />

einen Hersteller.<br />

Leopold Streit, Karlsruhe<br />

Fotos: Bernd Neuberger, Motorbuch Verlag<br />

<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> 7


[ MOTORFLIEGEN Reportage ]<br />

Auster 5 J/1<br />

Blackburn Cirrus Minor II<br />

Bücker FK 131<br />

Walter Mikron<br />

Seit 1945 gibt es den Blackburn Cirrus Minor II. Eine Besonderheit ist der<br />

Zenith-Vergaser mit automatischer Vorwärmung.<br />

Der Walter Mikron wurde schon in den 1930er Jahren entwickelt. Noch<br />

heute wird der Motor in Tschechien weitgehend original gebaut.<br />

AUTOR:<br />

Thomas Schüttoff<br />

FOTOS:<br />

Philipp Prinzing<br />

Boxer, egal ob mit zwei,<br />

vier, sechs oder noch mehr<br />

Zylindern, haben sich in der<br />

Kategorie bis circa 400 PS<br />

in der Allgemeinen Luftfahrt durchgesetzt.<br />

Sternmotoren überzeugen<br />

dank Hubraum und niedriger Drehzahl<br />

mehr durch charakteristischen<br />

Sound als durch Ökonomie. Völlig<br />

vergessen scheint der aerodynamisch<br />

sinnvollste Motor – der Reihenmotor.<br />

Jede bekannte Luftfahrtnation hat<br />

ihre Reihenmotoren gehabt – Amerika<br />

die Rangers oder Menascos,<br />

England die Gipsy Majors, Frankreich<br />

die Snecmas oder Renaults, Deutschland<br />

die Hirths und Argus’, der Ostblock<br />

die Walters’ und LOMs – und<br />

dies sogar bis in die späten 1960er<br />

Jahre. Im Verlauf der Entwicklung<br />

wurden Reihenmotoren auch aneinander<br />

gebaut – es entstand beispielsweise<br />

der Reihen-V-Motor.<br />

Dabei wurden stehende Zylinderanordnungen<br />

wie im legendären Rolls-<br />

Royce Merlin, hängende wie beim<br />

deutschen Rivalen DB 605 oder gar<br />

liegende Versionen wie von Junkers<br />

realisiert. Grund genug, sich das<br />

Konzept des Reihenmotors einmal im<br />

praktischen Einsatz genauer anzuschauen.<br />

Anhand von zwei interessanten<br />

Flugzeugen mit hängenden<br />

Vierzylinder-Reihenmotoren lassen<br />

sich Alltagstauglichkeit und Ökonomie<br />

recht gut analysieren.<br />

Konkret geht es um eine Auster<br />

5 J/1, angetrieben von einem 100 PS<br />

starken, hängenden Vierzylinder der<br />

Firma Blackburn und eine Bücker FK<br />

131 neuer Produktion mit einem circa<br />

80 PS starken Walter Mikron –<br />

ebenfalls als Neuware zu erhalten.<br />

Äußerlich ist die Attraktivität eines<br />

Flugzeuges freilich immer abhängig<br />

vom persönlichen Geschmack, und<br />

zwar nicht nur dem des Konstrukteurs,<br />

sondern auch dem des Endkunden.<br />

Lieber ein knuffiger Sternmotor oder<br />

eine langgestreckte Nase? Der Mittelweg<br />

ist der Boxermotor – aber um<br />

den geht es hier ja nicht.<br />

Mit der Auster<br />

reist man kommod<br />

Die Auster ist eine Konstruktion<br />

von Gilbert Taylor, der 1927 mit seinem<br />

Bruder Gordon die Firma Taylor<br />

Aircraft gründete. Nach Umstrukturierungen,<br />

an denen auch William T.<br />

Piper finanziell beteiligt war – woraus<br />

später Piper Aircraft entstand – firmierte<br />

das Unternehmen als Taylorcraft<br />

Aviation Company. Aus deren<br />

Lizenzbetrieb Taylorcraft UK entstand<br />

im Jahre 1939 die Auster Aircraft<br />

Company. Selbstverständlich mussten<br />

die bis dahin verwendeten ame-<br />

REIHE STATT<br />

Bei modernen Flugmotoren sind die Zylinder meist gegenüberliegend angeordnet.<br />

Lycoming, Continental oder Rotax – das Boxerprinzip ist State of the Art.<br />

Die Marktsituation führt mitunter dazu, dass der Reihenmotor als Urform<br />

des Flugmotors aus dem Blick gerät. Am Beispiel eines Oldtimers und eines<br />

Oldtimer-Nachbaus zeigt unser Autor den Reiz des klassischen Antriebs.<br />

8 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong>


BOXER!<br />

Auster und Bücker, zwei Flugzeuge mit<br />

klassischen Vierzylinder-Reihenmotoren,<br />

im Verbandsflug über Norddeutschland.<br />

<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> 9


[ MOTORFLIEGEN Reportage ]<br />

[ 1 ] Im Cockpit der Auster geht es eher rustikal zu. Der Cirrus-Motor gibt sich mit den üblichen Überwachungsinstrumenten zufrieden. [ 2 ] Beim Design<br />

orientierte sich Gilbert Taylor am Geschmack der Zeit: abgestrebte Hochdecker in Spornradauslegung waren das Maß aller Dinge. [ 3 ] Autor Thomas<br />

Schüttoff hat reichlich Stunden auf der Auster gesammelt. [ 4 ] Mit 150 km/h Reise ist man in der Auster entspannt unterwegs.<br />

Auster 5 J/1<br />

[ 1 ] [ 2 ] [ 3 ]<br />

[ 4 ]<br />

rikanischen Motoren gegen heimische<br />

Modelle ausgetauscht werden. Der<br />

Blackburn Cirrus Minor II war für das<br />

Modell 5 J/1 mit seinen 100 PS ausreichend,<br />

um drei Personen mit kommoden<br />

150 km/h gut drei Stunden in<br />

der Luft zu halten. Er begnügte sich<br />

dabei mit durchschnittlich 21 Litern<br />

pro Stunde.<br />

Der Motor bedarf allerdings einer<br />

zeitgenössischen Bedienung, Pflege<br />

und Wartung. Auffällig ist der Spaltfilter<br />

für Öl, der vor jedem Anlassen<br />

manuell mittels Maulschlüssel zwei<br />

bis drei Umdrehungen gedreht werden<br />

muss. Auch die Luftschraube<br />

will, ähnlich der eines Sternmotors,<br />

mehrere Male durchgedreht werden,<br />

gilt es doch den Hydraulikschlag des<br />

Pleuels durch in Verbrennungsräumen<br />

befindliches Öl zu verhindern. Schließlich<br />

wollen die Materialien des Motors<br />

behutsam aufgewärmt werden – ein<br />

„Alarmstart“ mal eben schnell scheidet<br />

aus. Der Betrieb selbst ist allerdings<br />

eine Freude, und der Klang des<br />

Motors, der seine Abgase durch vier<br />

offene Auspuffrohre ins Freie bläst,<br />

erinnert durchaus an einen klassischen<br />

Straßen-Oldtimer. Übrigens: Einmal<br />

abgestellt, markieren die meisten<br />

Reihenmotoren ihr Territorium ähnlich<br />

wie Sternmotoren. Kein Wunder<br />

– fasst doch ein Ventildeckel nahezu<br />

drei Deziliter Öl, und die Abdichtung<br />

zum Zylinderkopf war noch nie auf<br />

dauerhafte Dichtigkeit kon-struiert.<br />

Die Ersatzteilsituation für diesen<br />

Motor ist eher schwierig. Aufgrund<br />

der wenigen noch vorhandenen Motoren<br />

rentiert es sich auch kaum,<br />

Kleinserien zu produzieren – man ist<br />

also auf die Mithilfe anderer Enthusiasten<br />

angewiesen.<br />

In der ersten Dekade nach dem<br />

Krieg erfreute sich die Auster im<br />

europäischen Raum größter Beliebtheit.<br />

In Ganzmetall gefertigte Großserien<br />

amerikanischer Modelle machten<br />

der kleinen englischen Firma dann<br />

jedoch zunehmend zu schaffen. Nach<br />

10 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong>


[ 5 ]<br />

Bücker FK 131<br />

[ 5 ] Als erstes Flugzeug von Bücker Flugzeugbau war die Jungmann von Anfang an ein Erfolgsmodell. Insgesamt 3000 Exemplare wurden gebaut und<br />

überwiegend zu Schulungszwecken eingesetzt. [ 6 ] Konstantin von Löbbecke hat sich mit dem Jungmann-UL einen Traum erfüllt. [ 7 ] Das Cockpit des<br />

Doppeldeckers ist aufgeräumt und sachlich, die Instrumente moderner Bauart. [ 8 ] Auch von hinten entzücken die Formen der Jungmann.<br />

[ 6 ] [ 7 ] [ 8 ]<br />

einer Insolvenz entstand daraus 1960<br />

die Firma Beagle Aircraft. Mit geringfügig<br />

veränderten Modellen der Auster<br />

sowie Neuentwicklungen gelang<br />

es dem Unternehmen jedoch nicht,<br />

in der Allgemeinen Luftfahrt Fuß zu<br />

fassen. Ende der 1960er Jahre verschwand<br />

die Marke vom Markt.<br />

Luftfahrthistorie neu<br />

aufgelegt: die Jungmann<br />

Die Optik der Bücker 131 Jungmann<br />

ist zeitlos, und auch ihre Flugleistungen<br />

überzeugen. Lizenzbauten haben<br />

in den letzten 70 Jahren rund um den<br />

Globus stets Abnehmer gefunden, so<br />

auch die FK 131 von Peter Funk. Einst<br />

als einmalige Serie von nur zwölf<br />

Maschinen aufgelegt, gibt es inzwischen<br />

die zweite Serie sowie Bausätze<br />

zu kaufen. Die in Deutschland auch<br />

als UL zugelassene Maschine entspricht<br />

in Gewicht und Leistung nahezu<br />

vollständig der Urversion mit<br />

80-PS-Hirth-Motor.<br />

Moderne Bespannungsmaterialien<br />

machen das Flugzeug allwettertauglich<br />

und erlauben zur Not auch<br />

ein mehrtägiges Abstellen im Freien<br />

bei Dauerregen. Das Flugzeug ist wie<br />

das Original in Gemischtbauweise<br />

hergestellt. Das Cockpit ist eng, man<br />

zieht sich das Flugzeug an. Entsprechend<br />

direkt ist das Fliegen: Pilot und<br />

Maschine bilden eine Einheit. Was<br />

den Motor angeht, sieht eine „Jungmann“<br />

natürlich nur dann original<br />

aus, wenn ihr Herz ein Reihenvierer<br />

ist. Das in Tschechien gebaute Aggregat<br />

gilt als besonders leicht in<br />

Anbetracht seiner Leistung. Der Motor<br />

klingt „historisch“, und so erfreu-<br />

ZUNÄCHST AUF ZWÖLF EXEMPLARE LIMITIERT,<br />

GIBT ES NUN EINE ZWEITE SERIE SOWIE BAUSÄTZE<br />

<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> 11


[ MOTORFLIEGEN Reportage ]<br />

[ 1 ]<br />

[ 1 ] Tür zur Geschichte: Wer einsteigt,<br />

erlebt den Charme der Nachkriegszeit.<br />

[ 2 ] Bitte kurbeln: Die Höhenrudertrimmung<br />

wird bei der Auster auf<br />

unkonventionelle Art und Weise<br />

betätigt – als Kurbel am Kabinendach.<br />

[ 2 ]<br />

Auster 5 J/1<br />

Für Frühaufsteher: Wer Flugzeuge<br />

vor Bodennebel fotografieren<br />

will, sollte am Morgen kurz nach<br />

sechs Uhr in die Luft gehen.<br />

[ 3 ]<br />

[ 4 ]<br />

[ 3 ] Den roten Griff neben dem<br />

Trimmhebel hat nur das Jungmann-<br />

UL. Er löst das Rettungsgerät aus.<br />

[ 4 ] Außenborder: Der Drehzahlmesser<br />

ist rechts auf der Cowling<br />

angebracht.<br />

Bücker FK 131<br />

12 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong>


Wolfgang Anger, Auster-Pilot<br />

Die Auster fliegt, wie ein britisches Flugzeug eben fliegt!<br />

Alle drei Ruder wirken in Kombination, wenn man der richtigen<br />

Dosierung im richtigen Zeitverlauf mächtig ist. Es erfordert etwas<br />

Übung, das Flugzeug in einer Höhe und Richtung zu halten. Der<br />

Motor begeistert durch einen seidenweichen Lauf im Reiseflug<br />

und seinen niedrigen Verbrauch. Das Platzangebot in der Kabine,<br />

insbesondere für Gepäck, ist enorm. Starts sind einfach, nur die<br />

Landung ist immer etwas vom Willen und der Laune des Flugapparates<br />

abhängig. Manchmal gelingen sensationell schöne<br />

Landungen, ohne genau sagen zu können, warum.<br />

Andere Landungen – ebenfalls gut vorbereitet – nehmen kurz<br />

nach dem Aufsetzen einen unerklärlichen Verlauf.<br />

Durch die schwierige Ersatzteilsituation ist ein sehr sorgsamer<br />

Betrieb notwendig. Kaltstarts ohne Warmlaufzeit verkürzen die<br />

Lebensdauer extrem. Regelmäßige Wartungsarbeiten wie das Einstellen<br />

der Ventile, Ölwechsel und Abschmieren verschiedener Bauteile<br />

lassen auch so manches Kleidungsstück sehr schnell „vintage“<br />

aussehen. Dennoch ist der Motor bei entsprechender Wartung<br />

alltagstauglich. Ich habe mit der Auster viele Ausflüge u. a. auch<br />

nach England durchgeführt. Nie hat sie mich im Stich gelassen.<br />

Konstantin von Löbbecke, Bücker-Pilot<br />

Die FK 131 fliegt wie ein Traum! Die Ruder sind ausgewogen und<br />

reagieren schon auf kleinste Eingaben. Liest man einen Flugbericht<br />

aus den frühen 1930er Jahren, so könnte dieser 1:1 auch über die<br />

Funk’schen Bücker verfasst sein.<br />

Nach mehreren hundert Stunden Flugerfahrung auf dem Kiebitz hat<br />

das Sich-vertraut-Machen auf der Jungmann doch einige Zeit in<br />

Anspruch genommen. Dies ist vor allem der Fahrwerksanordnung<br />

und Federung zuzurechnen. Landungen auf festem Untergrund<br />

sollten nicht erfolgen, bevor man 100 oder mehr Graslandungen<br />

sicher und bruchfrei absolviert hat. In der Luft verwöhnt die Maschine<br />

in jeder Flugminute mit hervorragenden Flugeigenschaften.<br />

Den Motor würde ich als sehr zuverlässig bezeichnen. Sein Klang<br />

entlohnt nicht nur von außen, sondern auch aus der Cockpitposition<br />

mit dem schönen gleichmäßigen Blubbern. Ich benutze das Flugzeug<br />

auch für längere Strecken und genieße dabei jeden Moment<br />

am Himmel.<br />

en sich Besitzer von als US-LSA zugelassenen<br />

Mustern ebenso wie jene,<br />

die eine ultraleichte Jungmann fliegen,<br />

an ihrem „nagelneuen Klassiker“. Die<br />

Ersatzteilsituation ist unproblematisch,<br />

und was die Wartungsarbeiten angeht,<br />

unterscheidet sich der tschechische<br />

Motor kaum von einem Rotax. Da der<br />

Antrieb jedoch nicht über eine uneingeschränkte<br />

Zulassung verfügt,<br />

darf er im Bereich der EASA nur in<br />

Experimentals oder ULs werkeln.<br />

Unabhängig von Flugzeug- und<br />

verbautem Motorentyp gilt aber, dass<br />

Reihenmotoren spezifische Vor- und<br />

Nachteile haben. Die Aerodynamik<br />

ist ein klarer Vorteil, denn kein anderer<br />

Motor baut so schmal und bietet<br />

entsprechend wenig Stirnwiderstand.<br />

Im Ergebnis bedeutet das<br />

eine höhere Reisegeschwindigkeit<br />

bei relativ geringem Benzinverbrauch<br />

– das gilt für die Auster wie für die<br />

Bücker. Nachteilig wirkt sich die Zylinderanordnung<br />

auf die Kühlung der<br />

hinteren Zylinder aus. Denen wird<br />

es je nach Wetterlage und Flugphase<br />

gerne mal zu heiß. Dennoch sind<br />

die Zylinderköpfe der beiden hier<br />

vorgestellten Kandidaten nicht dem<br />

„Abkochen“ geweiht – anders als<br />

mancher Boxer mit gemischter Wasser-Luft-Kühlung.<br />

Die lange Schnauze<br />

führt natürlich auch zu einer etwas<br />

anderen Schwerpunktlage. So steht<br />

beispielsweise auf der ersten Seite<br />

des Auster-Flughandbuches, dass<br />

nicht ohne ein 4,5 Kilogramm schweres<br />

Gewicht im Heck gestartet werden<br />

darf. Die Bücker kommt ohne<br />

Zusatzgewichte aus, da die Zelle der<br />

Nachbauten und der Mikron so harmonieren,<br />

wie vom Konstrukteur einst<br />

vorgesehen.<br />

Man kann nur das Resümee ziehen,<br />

dass sich hoffentlich auch die Hersteller<br />

auf die Tugenden des Reihenmotors<br />

besinnen.<br />

ae<br />

Zwei sehr unterschiedliche<br />

Flugzeuge mit identischem<br />

Antriebskonzept: die Auster<br />

und die FK 131 Jungmann.<br />

<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> 13


[ NEWS ]<br />

Erfolgsstory<br />

50 JAHRE BO 105<br />

Am 16. Februar 1967 hob der legendäre Hubschrauber zu seinem Jungfernflug ab. Seitdem kauften weltweit rund 300 Kunden insgesamt<br />

1400 Maschinen – etwa 400 davon sind heute noch im Einsatz. Die dienstälteste Bo 105 fliegt auf den Falklandinseln. Der Hubschrauber –<br />

als erster mit einem Rotorkopf ohne Schlag- und Schwenkgelenke ausgestattet – wurde nicht nur in Deutschland gebaut, sondern auch in<br />

Spa nien, Kanada, Indonesien und auf den Philippinen in Lizenz gefertigt. Als vielseitiger Mehrzweckhubschrauber war die Bo 105 in der<br />

Luftrettung, als Polizei- und Militärhubschrauber sowie für Personentransport und sogar VIP-Flüge im Einsatz. Die meisten Exemplare gingen<br />

an die Bundeswehr – mehr als 200 standen hier im Dienst, einige bis Dezember 2016. Vier Bo 105 fliegen bei den Flying Bulls – zwei sogar mit<br />

Kunstflugzulassung. Airbus Helicopters als Nachfolger des Herstellers MBB leistet weiterhin umfassenden Service für den Leichthubschrauber<br />

und garantiert langfristig die Lieferung von Ersatzteilen.<br />

Luftfahrt-Service Haiml<br />

NEUER HANGAR EINGEWEIHT<br />

Der Instandhaltungsbetrieb Haiml eröffnet am Flugplatz Bremgarten einen<br />

zweiten Hangar. Die neue Halle bietet mit 1000 Quadratmeter Betriebsfläche<br />

und 500 Quadratmeter Hallenfläche Platz für sechs Flugzeuge.<br />

Die Bauzeit des Hangars betrug nur acht Monate. Mit zehn Mitarbeitern<br />

verfügt der Betrieb über ausreichende Kapazitäten, um eine Betreuung<br />

für Motorflugzeuge bis 5,7 Tonnen sowie für das Helikoptermuster Bell 47<br />

zu leisten. Der Flugplatz Bremgarten ist ein ehemaliger Militärflugplatz und<br />

liegt 21 Kilometer südwestlich<br />

von Freiburg<br />

im Breisgau. Er bietet<br />

eine 1600 Meter<br />

lange Asphaltbahn<br />

sowie eine 600 Meter<br />

lange Graspiste.<br />

Stratos 714<br />

STOPS IN OSHKOSH UND AUF DER NBAA<br />

Der Very Light Jet Stratos 714 wird auf den beiden wichtigsten USamerikanischen<br />

Luftfahrtevents <strong>2017</strong> zu sehen sein. Ziel ist es, Kunden<br />

der Business Aviation, der Allgemeinen Luftfahrt und neue Investoren<br />

zu akquirieren. Nach fünfjähriger Entwicklungszeit hatte die 714<br />

ihren Erstflug am 21. November 2016. Seitdem absolvierte der Jet<br />

fünf weitere Testflüge, die jeweils 30 Minuten lang dauerten. „Wir<br />

hätten mehr durchgeführt, wenn es das Wetter zugelassen hätte“,<br />

sagte Carsten Sundin, Chefentwickler bei Stratos Aircraft, in Bezug<br />

auf die eisigen Temperaturen der letzten Monate am Firmenstandort.<br />

„Sobald es sich bessert, werden wir die Flugerprobung vorantreiben.“<br />

14 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong>


Vereinigung Deutscher Pilotinnen<br />

REICHELSHEIM ALS NEUE HOMEBASE<br />

Die Vereinigung Deutscher Pilotinnen (VDP) ist mit ihrer Geschäftsstelle<br />

nach Reichelsheim umgezogen. Seit Mitte Februar werden von dort aus<br />

die Aktivitäten des Vereins koordiniert. Reichelsheim ist zwar keine Großstadt<br />

wie Münster, wo die Fliegerinnen ihren bisherigen Standort hatten,<br />

dafür befindet sich die Geschäftsstelle nun an einem Flugplatz, dessen<br />

Geschichte bis 1934 zurückreicht. Andrea Schapöhler, Mitarbeiterin von<br />

Heli-Flight, hat die Leitung der neuen Geschäftsstelle übernommen.<br />

242<br />

Kilometer pro Stunde beträgt die<br />

Reisegeschwindigkeit des überarbeiteten<br />

ULs Faeta 321 in der Version<br />

NG. Das Flugzeug von ATEC aus<br />

Tschechien besitzt einen Rotax 912 ULS und einen Dreiblattpropeller<br />

FITI Eco Competition. Der Tiefdecker verfügt über<br />

ein Leitwerk mit kon ven tioneller Kreuzanordnung. Der Prototyp<br />

wird zurzeit in Pribram bei Prag getestet.<br />

Elixir Aircraft<br />

ENTWICKLUNG SCHREITET VORAN<br />

Keine Rippen, keine Spanten: Der französische Hersteller setzt bei der<br />

Konstruktion der Elixir ausschließlich auf CFK-Schalen und will damit die<br />

traditionelle Bauweise von Flugzeugen revolutionieren. Auf der diesjährigen<br />

AERO in Friedrichshafen geben die Entwickler Auskunft über das innovative<br />

Projekt. Das zweisitzige Reiseflugzeug soll nach Kriterien der EASA<br />

für CS-LSA zugelassen werden.<br />

Stendal-Borstel hat den Zuschlag erhalten: Die nächsten Segelflug-<br />

Weltmeisterschaften in drei Jahren werden wieder in Deutschland<br />

stattfinden. Träger der Bewerbung war der DAeC-Landesverband<br />

Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Aero-Club Stendal.<br />

Robinson Helicopter R66<br />

NEUER LUFTFILTER<br />

Die FAA zertifizierte einen Lufteinlassfilter<br />

von Donaldson Aerospace &<br />

Defense für die Robinson R66. Damit<br />

sollen der Verschleiß und somit die<br />

War tungskosten des Turbinentriebwerks reduziert werden. Das<br />

Wartungsintervall liegt bei 300 Stunden oder bei einem Jahr. Der<br />

Austauschfilter wird wie das Originalteil montiert und nutzt dieselben<br />

Bypass-Systeme und Cockpitanzeigen. Kostenpunkt: 6500 Dollar.<br />

Cessna Latitude und Sovereign+<br />

FÜR STEILANFLÜGE ZUGELASSEN<br />

Mit einer von FAA und EASA erteilten Erlaubnis ist es mit Cessnas<br />

Sovereign+ und Latitude nun möglich, Landeanflüge mit einem<br />

Anflugwinkel von bis zu 6,65 Grad durchzuführen. Somit sind<br />

Landungen auch auf Flughäfen mit besonderen Bedingungen wie<br />

London City und Lugano möglich. London City liegt in der Nähe<br />

des Finanzdistrikts der englischen Hauptstadt und gehört damit zu<br />

den beliebtesten Destinationen von Business Jets weltweit.<br />

Fotos: Airbus Helicopters, Luftfahrt-Service Haiml, Stratos Aircraft, Elixir Aircraft, Robinson Helicopter, Textron Aviation<br />

<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> 15


[ MAGAZIN ]<br />

HELI-EXPO <strong>2017</strong> IN DALLAS<br />

Der Jet Ranger X wird im<br />

kanadischen Bell-Werk produziert.<br />

Comeback des<br />

Jet Rangers<br />

Auf der größten Hubschraubermesse<br />

der Welt spielen auch die kleinen Kolbenund<br />

Turbinenmuster eine wichtige Rolle.<br />

Bell kehrt mit dem Modell 505 in dieses<br />

Marktsegment zurück.<br />

Scott Urschel aus Chandler in<br />

Arizona war als Mitglied des<br />

Customer Advisory Council,<br />

das den Hersteller bei der Konzeption<br />

des neuen Leichthubschraubers<br />

beraten hat, von Anfang an<br />

bei der Entwicklung des Bell 505<br />

Jet Ranger X dabei. Auf der Heli-<br />

Expo in Dallas konnte der Eigentümer<br />

von Pylon Aviation nun als<br />

erster Kunde einen der neuen<br />

Leichthubschrauber in Empfang<br />

nehmen. Urschel will die Bell 505<br />

für Charter- und Tourismusflüge<br />

sowie allgemeine Luftarbeit verwenden.<br />

Die Bell 505 hatte im Dezember<br />

ihre kanadische Zulassung erhalten.<br />

Die Zertifizierung durch die<br />

amerikanische FAA und die europäische<br />

EASA sollen noch im Laufe<br />

des März folgen, so der Hersteller.<br />

Bell hatte für den Jet Ranger<br />

X zunächst Kaufabsichtserklärungen<br />

eingesammelt. Diese werden<br />

nun sukzessive in Festbestellungen<br />

umgewandelt. Größter Einzelkunde<br />

ist Reignwood Investment aus<br />

China. Dessen Chef unterzeichnete<br />

in Dallas einen Vertrag über den<br />

Kauf von 50 Hubschraubern, zusätzlich<br />

zu den zehn bereits be-<br />

16 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong>


Zeremonie auf der Heli-Expo: Scott Urschel (l.)<br />

nimmt als erster Kunde eine Bell 505 in Empfang.<br />

fen, der über<br />

Jahrzehnte das<br />

Segment dominierte.<br />

Das neue Modell ist<br />

als erster Bell-Hubschrauber<br />

mit einem Triebwerk von Safran,<br />

dem Arrius 2R, ausgestattet, das<br />

über eine redundante elektronische<br />

Steuerung verfügt. Bei der Avionik<br />

setzt der Hersteller auf das Garmin<br />

G1000H. Die Zelle dagegen ist<br />

stellten. In diesem Jahr will Bell<br />

um die 70 Hubschrauber bauen,<br />

ab 2018 dann bis zu 150 im Jahr.<br />

Der im Juni 2013 angekündigte<br />

Jet Ranger X soll an die Erfolge<br />

des legendären JetRanger anknüpkonventionell<br />

aus Metall, das Rotorsystem<br />

basiert auf dem der 2010<br />

eingestellten 206L-4. Die Höchstgeschwindigkeit<br />

beträgt etwa 235<br />

km/h, die Reichweite liegt bei über<br />

660 Kilometern. Als Nutzlast werden<br />

680 Kilogramm angegeben.<br />

Mit dem Modell 505 bekommt<br />

Robinsons R66 neue Konkurrenz.<br />

Das schreckt Firmenchef Kurt Robinson<br />

aber nicht: „Anhand der<br />

bekannten Zahlen sind wir etwa<br />

30 Prozent günstiger als die 505,<br />

was den Kaufpreis und die direkten<br />

Betriebskosten angeht. Ich<br />

denke, die R66 und die 505 sind<br />

auf zwei verschiedene Marktsegmente<br />

ausgerichtet.“ Dennoch sind<br />

natürlich weitere Verbesserungen<br />

für die R66 in Arbeit. In Kürze soll<br />

zum Beispiel die Newscopter-<br />

Ausführung ihre FAA-Zulassung<br />

erhalten. Sie bietet mehr Leistung,<br />

wenn vier Personen und schwere<br />

Ausrüstung an Bord sind, was die<br />

R44 mit Kolbenmotor nicht schafft.<br />

Sky Helicopter in Dallas wird der<br />

Erstkunde sein. Geplant sind auch<br />

ein Lasthaken und die Einführung<br />

einer leichten Lithium-Ionen-Batterie<br />

wie in der R44.<br />

Robinson Helicopter hatte wie<br />

viele Hersteller im vergangenen<br />

Jahr mit schwacher Nachfrage zu<br />

kämpfen und baute in Torrance<br />

nur 234 Hubschrauber. „Die Krise,<br />

die die leichten und mittleren Turbinenmodelle<br />

betrifft, macht auch<br />

vor dem Markt der leichten einmotorigen<br />

Hubschrauber nicht<br />

halt“, stellte Robinson auf der<br />

Heli-Expo fest. Immerhin „wird<br />

der US-Markt langsam besser. Auch<br />

Brasilien, Südafrika und Australien<br />

zeigen einige hoffnungsvolle<br />

Zahlen.“<br />

Bell enthüllt futuristisches Hubschrauberkonzept<br />

Bell konnte in Dallas nicht nur die erste Lieferung des Modells 505<br />

feiern, sondern machte auch mit dem Mock-up des FCX-001<br />

Schlagzeilen. Unter dem neuen Chef Mitch Snyder will Bell Helicopter<br />

sein angestaubtes Image aufpolieren, „neu denken“ und wieder „die<br />

Zukunft des Drehflüglers mitgestalten“. Snyder sieht Bell als Pionier der<br />

Industrie, der mit neuer Leidenschaft an zukünftige Projekte herangeht.<br />

Ziel sind sicherere, intelligentere und effizientere Hubschrauber.<br />

Vor sechs Monaten wurde deshalb ein Team aus Ingenieuren und<br />

Designern damit beauftragt, vielversprechende neue Technologien in<br />

einem spektakulären 1:1-Modell zu visualisieren. Heraus kam der<br />

futuristische FCX-001 als einer von zwölf Entwürfen, die es in die<br />

Endauswahl geschafft hatten. Die Größe entspricht etwa der einer Bell<br />

412. Zu den auffälligen<br />

Merkmalen gehört die<br />

Formgebung mit großen<br />

Fensterflächen. Es gibt<br />

nur noch einen Pilotensitz<br />

vorne. Die Bedienung soll<br />

durch Assistenzsysteme<br />

erleichtert werden, Anzeigen<br />

könnten auf eine Datenbrille<br />

eingespiegelt werden. Gesteuert wird<br />

Die Rotorblätter<br />

haben bewegliche<br />

Spitzen mit variabler<br />

Pfeilung.<br />

via Fly-by-Wire. Die Kabine ist modular aufgebaut. Sie wurde auf der<br />

Heli-Expo in Dallas mit acht Sitzen gezeigt. Auch die Passagiere sollen<br />

Annehmlichkeiten wie Internetzugang und Datenbrillen erhalten.<br />

Der Rotor soll Blätter erhalten, die sich dem Flugzustand anpassen,<br />

zum Beispiel durch Verstellung der Pfeilung der Blattspitzen, um die<br />

Geräusche zu vermindern. Auf einen Heckrotor wird verzichtet, wie<br />

beim NOTAR von MD Helicopters erfolgt der Drehmomentausgleich<br />

durch das Ausblasen von Luft am Heckausleger. Obwohl der Antrieb<br />

zwei Wellenturbinentriebwerke enthält, werden sekundäre Systeme<br />

elektrisch betrieben. Das Einziehfahrwerk ist auf geringen Widerstand<br />

hin optimiert.<br />

Durchgestylter Rumpf und Einziehfahrwerk kennzeichnen die Zelle des<br />

FCX-001. Der Heckausleger wurde minimiert.<br />

Vorn ist nur noch<br />

ein Pilotensitz. Ein<br />

Instrumentenbrett<br />

wird überflüssig, da<br />

die Informationen<br />

auf eine Datenbrille<br />

eingespiegelt<br />

werden.<br />

Fotos: Bell Helicopter (4), Frédéric Lert<br />

<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> 17


[ MAGAZIN ]<br />

Guimbal hat mit der Cabri<br />

G2 nun auch Absatzerfolge<br />

in den USA gegen die<br />

Robinson R22.<br />

Enstrom will seine TH-180 bis Ende <strong>2017</strong> zulassen. Das<br />

Muster mit Kolbenmotor wurde für die Schulung optimiert.<br />

Robinson-Kunden<br />

wählen immer umfassendere<br />

Ausrüstungen<br />

für ihre Helikopter.<br />

Konkurrenz gibt es aber nicht<br />

nur durch die Bell 505, sondern<br />

am unteren Ende auch durch die<br />

Guimbal Cabri G2 aus Frankreich.<br />

Von ihr wurden 2016 insgesamt<br />

52 geliefert, gegenüber nur 34 R22.<br />

21 Cabri fliegen inzwischen in den<br />

USA, vor allem bei Flugschulen.<br />

17 weitere sollen dieses Jahr folgen.<br />

Auf der Heli-Expo war ein Exemplar<br />

der Mid-Georgia Academy mit<br />

dem Avioniksystem Aspen EFD<br />

100 zu sehen. Zu den Plänen<br />

von Bruno Guimbal gehören<br />

eine neue Software für bessere<br />

Leistungen des Lycoming-Motors<br />

sowie eine besonders leichte Klimaanlage.<br />

Weltweit sind inzwischen<br />

190 Cabri G2 im Einsatz,<br />

die etwa 120 000 Flugstunden<br />

erreicht haben.<br />

Nicht zu vergessen im Bereich<br />

der Kolbenmotormuster ist Enstrom.<br />

Der Hersteller aus Menominee<br />

lieferte 2016 ein Dutzend Hubschrauber<br />

aus. „Wir erwarten <strong>2017</strong><br />

bessere Geschäfte, kalkulieren mit<br />

15 bis 20 Lieferungen“, so Verkaufsdirektor<br />

Orlando Alaniz in<br />

Dallas. Derzeit konzentriert sich<br />

das Unternehmen auf die Entwicklung<br />

der TH180, einer für die<br />

Schulung optimierten Maschine<br />

mit einem 210 PS starken Lycoming<br />

HIO-390-A1A und Garmin-<br />

Avionik. Der zweite Prototyp ist<br />

im Flugversuch, und eine weitere<br />

Maschine wird für Belastungstests<br />

verwendet, um die Zulassung bis<br />

Ende <strong>2017</strong> zu erreichen. Den Preis<br />

will Enstrom unter 400000 Dollar<br />

(375000 Euro) halten. ae<br />

Frédéric Lert / KS<br />

News aus Dallas<br />

Marenco Swisshelicopter benannte in<br />

Dallas Alpinlift Helikopter aus der Schweiz als<br />

zweite Firma neben Air Zermatt im „Startkunden-<br />

Team“ des SKYe SH09. Das nun von Andreas<br />

Loewenstein geführte Unternehmen versucht,<br />

die verzögerte Zulassung des 2,6 Tonnen schweren<br />

Hubschraubers im Laufe des Jahres 2018<br />

zu erreichen. Etwa 90 Kaufabsichtserklärungen<br />

sollen vorliegen. Eine neue Halle für die<br />

Endmontage ist im Bau.<br />

Airbus Helicopters arbeitet an der Reduzierung<br />

der Betriebskosten von H125 und H130,<br />

die nun „acht Prozent und zwei Prozent unter<br />

denen der engsten Konkurrenten liegen“. Der<br />

Inspektionsaufwand wird reduziert, und starre<br />

Intervalle werden teilweise in Wartungsmaßnahmen<br />

je nach Zustand umgewandelt.<br />

Am Vortag der Heli-Expo in Dallas veröffentlichte<br />

Honeywell Aerospace seinen traditionellen<br />

Purchase Outlook. Die Prognose für die<br />

nächsten fünf Jahre wurde um etwa 400 Hubschrauber<br />

gesenkt. Honeywell rechnet nun mit<br />

der Lieferung von 3900 bis 4400 Helikoptern<br />

zwischen <strong>2017</strong> und 2021, verglichen mit der<br />

Absatzerwartung von 2016 mit 4100 Exemplaren.<br />

Der verhaltene Ausblick wird mit dem<br />

geringen globalen Wachstum und den Schwierigkeiten<br />

im Öl- und Gasmarkt begründet.<br />

Leasinggesellschaften spielen auch im<br />

Hubschraubermarkt eine immer größere Rolle.<br />

In Dallas bestellte Milestone Aviation bei Airbus<br />

Helicopters H135, H145 und H175 im Wert von<br />

200 Millionen Euro. Milestone hat bereits über<br />

60 Airbus-Hubschrauber im Bestand. Leonardo<br />

Helicopters wurde mit 90 Millionen Euro für<br />

sechs AW139 und drei AW169 bedacht.<br />

Waypoint Leasing unterzeichnete einen Vertrag<br />

für 16 H135, H145 und erstmals auch H175 im<br />

Wert von über 100 Millionen Euro.<br />

RUAG Aviation arbeitet derzeit an der Zulassung<br />

eines 4G/LTE-Systems für Hubschrauber.<br />

Für die ergänzende Musterzulassung (STC) bei<br />

der EASA wurde speziell für Helikopter eine neue<br />

Antenne entwickelt. Sie ermöglicht den Zugang<br />

zu terrestrischen 4G/LTE-Netzen. Die Konnektivität<br />

an Bord kann über ein sogenanntes On-<br />

Board-WLAN hergestellt werden. Ein Router, mit<br />

dem die Antenne verbunden ist, baut das WLAN<br />

auf. Die hohe Zuverlässigkeit der Verbindung zum<br />

4G-Netz während des Fluges, auch über abgelegenen<br />

und bergigen Gebieten, konnte laut RUAG<br />

Aviation mittels Flugtests unter Beweis gestellt<br />

werden. Die Verbindungsqualität während des<br />

Fluges sei der am Boden ebenbürtig.<br />

18 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong><br />

Fotos: Frédéric Lert


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[ MOTORFLIEGEN Reportage ]<br />

TRAINING<br />

MAF-Ausbildung<br />

FÜR DIE WILDNIS<br />

20 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong>


Pilot bei der christlichen Mission Aviation<br />

Fellowship ist kein Job wie jeder andere,<br />

die Vorbereitung darauf entsprechend<br />

intensiv. Mehrmals im Jahr trainiert der<br />

Nachwuchs für den harten Fliegeralltag in<br />

unwegsamen Ländern und Regionen.<br />

AUTOR: Reinhold Junghanns<br />

Christliche Hilfe für die Menschen vor Ort – darum geht es MAF.<br />

Auch Elektrotechnik hält dank Solarzellen im Busch Einzug.<br />

Intensives Briefing vor der ersten Übungsmission.<br />

Beim Terrain Flying sind die Augen immer draußen.<br />

Fotos: Reinhold Junghanns, Martin Köhler, Marc Koffemann<br />

<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> 21


[ MOTORFLIEGEN Reportage ]<br />

Reale Einsatzbedingungen in Papua-Neuguinea.<br />

Schüler Wilfred (2. v. r.) bei der Auswertung seines Fluges.<br />

Die MAF-Schüler und ihre Ausbilder am Flugplatz Marburg.<br />

Die Cessna zieht ihre Bahn.<br />

Der Flug führt entlang eines<br />

Tals der knapp 400<br />

Meter hohen Lahnberge<br />

im Osten Marburgs, der Augusthimmel<br />

ist strahlend blau und völlig<br />

wolkenfrei. Ganz selten wird die 172er<br />

von leichten Turbulenzen gestreichelt.<br />

Voraus taucht ein flacher Bergrücken<br />

auf und verdrängt schnell den oberen<br />

Anteil Blau im Horizontbild. Nicht<br />

völlig unerwartet steht daher Marcos<br />

Frage im Cockpit: „Now, where is<br />

your ,out‘?“<br />

Ohne die Kenntnisse der vorangegangenen<br />

Theorieeinheit wäre die<br />

spontane Antwort sicher gewesen:<br />

„Leistung erhöhen, ziehen, steigen.“<br />

Für Wilfred, der vorne links sitzt und<br />

fliegt, kann das keine Option sein,<br />

denn das von Marco vorgezeichnete<br />

Szenario lautet: Wolkenuntergrenze<br />

in 1500 Fuß, bleibe 100 Fuß unterhalb<br />

der Schicht. Der künstliche Stress ist<br />

wohlkalkuliert – hier werden theoretische<br />

Kenntnisse in praktisches<br />

Handeln umgesetzt. Marco ist Fluglehrer<br />

und Geschäftsführer des Mission<br />

Aviation Training Center, kurz<br />

MATC, aus Teuge bei Apeldoorn, 50<br />

Kilometer hinter der deutsch-niederländischen<br />

Grenze. Man muss kein<br />

intimer Kenner der überwiegend<br />

zweidimensionalen Topografie der<br />

Niederlande sein, um zu wissen, dass<br />

es dort nicht ganz einfach ist, geeignetes<br />

Terrain zu finden für Schulungsflüge,<br />

die Piloten auf bergiges Umfeld<br />

vorbereiten.<br />

Ideale Bedingungen<br />

für das Training<br />

Auch sonst bietet der Flugplatz<br />

Marburg-Schönstadt, gemanagt vom<br />

rührigen Kurhessischen Verein für<br />

Luftfahrt, der kleinen Gruppe aus acht<br />

Schülern und vier Fluglehrern ideale<br />

Bedingungen: reichlich Platz für die<br />

kleinen Zelte und die vier Cessnas,<br />

eine Lagerfeuerstelle für den stimmungsvollen<br />

Abend und – ganz wichtig<br />

– einen Schulungsraum mit Flipchart<br />

und Projektor für die theoretische<br />

Einweisung. Alle Teilnehmer haben<br />

im Vorfeld ein E-Learning mit kurzem<br />

Test absolviert und wissen daher um<br />

die Tücken von meteorologischen<br />

Einflüssen in engen Tälern. Eindringlich<br />

warnen Marco und seine Kollegen<br />

vor Fehleinschätzungen und präsentieren<br />

reale Fallstudien von Vorkommnissen,<br />

bei denen etwas schiefging.<br />

Die Schüler erfahren in präzisen Präsentationen<br />

von der „80/10 bad weather<br />

configuration“ (80 Knoten, 10<br />

Grad Klappen) oder gar der „70/20<br />

terrain configuration“, verinnerlichen,<br />

dass 180-Grad-Kurven bereits in der<br />

Mitte des Tals beendet sein sollen,<br />

dass die Aufwindseite die Gefahr<br />

birgt, das Flugzeug in die Wolken und<br />

damit in IMC zu drücken, und dass<br />

Hangrücken nie senkrecht geschnitten<br />

werden dürfen. Und im Zusammenhang<br />

mit Fotos, die die zumeist<br />

anspruchsvolle Topographie aus der<br />

Cockpitperspektive zeigen, ist die<br />

Antwort auf die Frage: „Where is<br />

your ,out‘?“ ganz sicher nie „Leistung<br />

erhöhen, ziehen, steigen“.<br />

MAF-Piloten sind<br />

Familienmenschen<br />

Wilfred ist blond und mindestens<br />

so höflich, wie es sein Nachname<br />

fordern mag: Knigge. Der Endzwanziger<br />

wirkt, als hätte er gerade erst<br />

Abitur gemacht. Dabei ist er schon<br />

verheiratet und Vater zweier Kinder,<br />

hat bislang als studierter Elektrotechniker<br />

erfolgreich in der IT-Industrie<br />

gearbeitet und bereitet sich jetzt<br />

intensiv auf den Einsatz als Pilot der<br />

MAF (Mission Aviation Fellowship,<br />

siehe Kasten) vor. „Mein Opa hat in<br />

Papua-Neuguinea gearbeitet, mein<br />

Vater lebte dort bis zu seinem 16.<br />

Lebensjahr, und beide haben mir<br />

immer wieder davon erzählt“, berichtet<br />

er und auch, dass er es vergeblich<br />

bei der niederländischen Luftwaffe<br />

versucht hat. Jetzt aber ist es ihm<br />

aufgrund der religiösen Erziehung<br />

ein Herzensanliegen, seine Passion<br />

fürs Fliegen mit der karitativen Arbeit<br />

zu verbinden.<br />

Seitdem er vor fünf Jahren seinen<br />

PPL erworben hat, sind etwa 330<br />

Stunden zusammengekommen, und<br />

nach dem „terrain flying“ im Marburger<br />

Land steht als formaler Abschluss<br />

die etwa 20 Stunden umfassende<br />

EASA-Berufspilotenausbildung<br />

im Rahmen des MATC-Trainings an.<br />

Danach ist Wilfred ausbildungstechnisch<br />

bereit für das Standardisierungsprogramm<br />

im nordaustralischen<br />

Arnhemland, wo die Piloten von MAF<br />

den letzten Schliff bekommen, ehe<br />

sie schließlich an ihren Einsatzort<br />

entsandt werden.<br />

Die MAF bevorzugt für die Aufgaben<br />

in abgelegenen, oft unwirtlichen<br />

und infrastrukturell unterentwickelten<br />

Regionen der Welt junge Familien<br />

– die Piloten in einer gefestigten,<br />

22 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong>


möglichst bereits mit Nachwuchs<br />

gesegneten Beziehung leben, die<br />

ihnen den nötigen emotionalen Rückhalt<br />

gibt. Wilfreds Kinder sind mit<br />

ein und drei Jahren indes noch klein<br />

genug, um noch lange nicht auf höhere<br />

und weiterführende Schulausbildung<br />

angewiesen zu sein; tatsächlich<br />

werden sie häufig genug von der<br />

Mutter unterrichtet. Darüber hinaus<br />

sind die Ehefrauen wichtig für den<br />

Zusammenhalt der MAF-Gemeinschaft,<br />

und oft genug machen sie sich auch<br />

ganz praktisch nützlich. Als Orthopädin<br />

hat Wilfreds Frau beispielsweise<br />

Fähigkeiten, die sicher auch in der<br />

Wildnis Papua-Neuguineas gebraucht<br />

werden. Ihre ganz private „Out-Option“<br />

wollen die Knigges bei der MAF<br />

nach etwa acht Jahren ausüben, sagt<br />

Wilfred.<br />

„Canyon turns“ und<br />

„softfield operations“<br />

Schwerpunkt des August-Camps<br />

des MATC in Marburg-Schönstadt ist<br />

das Fliegen in bergigem Gelände<br />

(terrain flying mit den Programmpunkten<br />

canyon turns, ridge crossing und<br />

valley flying), zwei andere Trainingseinheiten<br />

setzen sich bei ähnlichem<br />

zeitlichen Umfang mit den Tücken<br />

der weichen Pisten (softfield operations)<br />

und Landeplatz-Beurteilung<br />

(airfield evaluation) auseinander. Mit<br />

Wilfreds Leistungen ist Marco mehr<br />

als zufrieden, anders sein Schüler.<br />

„Wilfred ist zu kritisch mit sich selbst<br />

– zu neunzig Prozent fliegt er exzellent“,<br />

sagt der Fluglehrer, „und für<br />

die restlichen zehn sind wir ja da!“<br />

Marco wollte schon immer zur MAF<br />

– er stammt aus einer „missionsorientierten“<br />

Familie mit zusammen<br />

neun Geschwistern. Seinen ersten<br />

„Bewerbungsbrief“ hat er mit acht<br />

Jahren an die Organisation geschrieben.<br />

„Mission ist mir wichtiger als<br />

das Fliegen“, betont er. „Nur zu fliegen<br />

wäre langweilig!“ Jetzt ist er 45,<br />

und nach fünf Jahren in Uganda – wo<br />

auch die schwedische Kronprinzessin<br />

Victoria zu seinen Passagieren gehörte<br />

– und vier weiteren in Bangladesch<br />

ist sein Leben durch das anspruchsvolle<br />

Management der wachsenden<br />

MATC-Organisation in der<br />

holländischen Heimat nur wenig<br />

ruhiger geworden. Flotte und Infrastruktur<br />

in Teuge werden derzeit<br />

ausgebaut, und „nebenher“ fliegt er<br />

ja, wie jetzt in Marburg, immer noch<br />

auch selbst als Fluglehrer.<br />

Dieses Mal dominieren die holländischen<br />

Schüler, ein Engländer ist<br />

auch dabei, aber kein Deutscher.<br />

Stefan Hageneier, der selbst bis vor<br />

einiger Zeit für MAF im Südsudan<br />

geflogen und aktuell von Süddeutschland<br />

aus mit einem Busines Jet unterwegs<br />

ist, betreut jedoch auch eine<br />

Handvoll deutscher Nachwuchspiloten,<br />

die ebenfalls bald einsatzbereit<br />

sein werden.<br />

„Wichtig ist für uns alle eine gewisse<br />

Flexibilität im Umgang mit<br />

Kulturen, und das schließt westliche<br />

ein“, sagt er und lässt durchblicken,<br />

dass natürlich auch Christen nichts<br />

Menschliches fremd ist, in der Fremde<br />

und weitab der Heimat zumal,<br />

sodass das Leben nicht immer ohne<br />

Reibungen abgeht.<br />

Nach einem ereignisreichen<br />

Tagesprogramm beschließen ein<br />

zünftiges Schnitzelessen, ein Bildvortrag<br />

der alten MAF-Hasen, ein Lagerfeuer<br />

und natürlich ein gemeinsames<br />

Gebet den Abend am Flugplatz<br />

in Marburg. Ein recht amerikanisch<br />

anmutendes Frühstück mit labberigem<br />

Toast, Erdnussbutter und schwarzem<br />

Tee belebt die zeltmüden Geister<br />

dagegen nach einer sternenklaren<br />

und damit schon frischen Nacht.<br />

Für die Programmpunkte des zweiten<br />

Tages fliegt die aus vier Cessnas<br />

bestehende Flotte in Richtung Nordwesten<br />

nach Meschede-Schüren.<br />

Unterwegs geht es für die erste Schülergruppe<br />

schon recht tief durch das<br />

Rothaargebirge, immer nur knapp<br />

oberhalb der Mindesthöhe und meist<br />

unterhalb der Bergrücken. Am Flugplatz<br />

in Meschede fallen die handbuchkonform<br />

in gelbe Warnwesten<br />

gekleideten jungen Männer einer<br />

Gruppe junger Pilotinnen mit drei<br />

Flugzeugen aus Mainz auf. „Wir MAF-<br />

Piloten tun eben alles, um auch<br />

Mädchen auf uns aufmerksam zu<br />

machen“, kommentiert Marco den<br />

Auflauf trocken.<br />

Wenn es mal eng wird:<br />

„You have to pray hard!“<br />

Dicht gepackt ist das praktische<br />

Ausbildungsprogramm der beiden<br />

Tage, das teilweise quasi „im Vorbeiflug“<br />

absolviert wird: Optische<br />

Illusionen beim Steigflug werden<br />

demonstriert, die Gefahren beim<br />

Queren der Gipfel, und einmal wird<br />

eine Skipiste kurz als Landeplatz<br />

eingeschätzt – aber schnell wieder<br />

verworfen. Man braucht Fantasie, um<br />

Missionspiloten wie Martin Köhler sind vor Ort kleine Helden.<br />

sich angesichts der intensiven Holzwirtschaft<br />

und der dicht bebauten<br />

Täler die Wildnis Papua-Neuguineas<br />

vorzustellen, aber das gilt nur für die,<br />

die hinten sitzen und Zeit für solche<br />

Betrachtungen haben. Wer aktiv fliegt,<br />

ist mittendrin. Jede „70/20 terrain<br />

configuration“ wird von einer Prelanding-Checkliste<br />

begleitet, denn,<br />

so Marco, „es ist eine denkbar schlechte<br />

Situation für den falschen Tank“.<br />

Und was bedeutet ein Motorausfall<br />

in 500 Fuß? Trockenes Lachen: „You<br />

have to pray hard!“<br />

Nach diesen beiden Tagen wird<br />

klar, was das Motto der MATC bedeutet:<br />

„Training with a purpose“.<br />

Und die Zweckbestimmung aller<br />

Missionspiloten liegt auf der Hand<br />

– praktische Nächstenliebe, und das<br />

völlig ohne „out“.<br />

ae<br />

Info: Mission Aviation Fellowship<br />

Das Missions-Pilotenwerk MAF wurde 1945 gegründet, als<br />

ehemalige Kampfpiloten aus Großbritannien und den USA ihre<br />

Vorstellungen von christlich geprägter, humanitärer Fliegerei mit<br />

Kleinflugzeugen in Entwicklungsländern in die Tat umsetzten.<br />

Heute arbeiten rund 1400 Mitarbeiter verschiedener Konfessionen<br />

für die weltweit größte Organisation ihrer Art. Mehr als 300 Piloten<br />

fliegen etwa 130 Flugzeuge – von der Caravan bis zur Twin Otter<br />

– in 35 Ländern. Wichtigste Aufgabe ist die Beförderung von<br />

medizinischen Versorgungsgütern. Priorität genießen im Sinne<br />

des biblischen Missionsauftrags auch Geistliche, außerdem<br />

nutzen viele NGOs den sicheren Service von MAF. Wenn freie<br />

Kapazitäten bestehen, was selten genug der Fall ist, können auch<br />

zahlende Passagiere mitgenommen werden. Zuweilen laden sich<br />

aber auch lokale Potentaten – mit denen man es sich nicht<br />

verscherzen sollte – selbst zu Flügen ein.<br />

Die Organisation finanziert sich vor allem über Spenden. Statt<br />

eines regulären Gehalts sind die MAF-Mitarbeiter gehalten, sich<br />

im Vorfeld ihres Einsatzes einen persönlichen Unterstützer- und<br />

Freundeskreis aufzubauen, der ihren Lebensunterhalt vor Ort<br />

ermöglicht. Das Mission Aviation Training Center ist eine relativ<br />

junge ATO im holländischen Teuge und bietet europäischen<br />

Interessenten eine qualifizierte und auf MAF-Anforderungen<br />

zugeschnittene, standardisierte Pilotenausbildung.<br />

Infos unter www.maf-deutschland.de und www.missionatc.nl<br />

Fotos: Reinhold Junghanns, Martin Köhler<br />

<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> 23


[ UL/LSA Pilot Report ]<br />

Bei Sonne, blauem Himmel,<br />

aber knackigen minus 16<br />

Grad Kälte treffe ich am Flugplatz<br />

Herzogenaurach ein,<br />

20 Kilometer nordwestlich von Nürnberg.<br />

Christof Glossner hat gerade<br />

seinen H3 auf die schneebedeckte<br />

Platte geschoben.<br />

Aus der Ferne und von der Seite<br />

betrachtet, fällt an diesem Hubschrauber<br />

sofort die Hochbeinigkeit des<br />

filigran wirkenden Landewerks auf.<br />

Laut Herstellerangaben soll es aber<br />

harte Landungen mit 600 ft/min bei<br />

675 Kilogramm MTOW aushalten.<br />

Dass der Motor keinerlei Verkleidung<br />

besitzt, wirkt zwar eher schlicht, hat<br />

aber bei Check und Service durchaus<br />

Vorteile. Von vorne betrachtet, dominieren<br />

große Fensterflächen: eine<br />

ungeteilte Frontscheibe, allerdings<br />

mit recht breiten „A-Säulen“, und<br />

ein Fenster für gute Sicht nach vorne<br />

unten.<br />

Am Motor des H3, D-MSYN geben<br />

die grauen Ventildeckel Auskunft über<br />

sein Inneres: ein Rotax 912 ULS-I, der<br />

durch die von Dynali entwickelte<br />

Einspritzanlage 110 PS liefert. Die<br />

Wärmeabfuhr von Öl und Wasser<br />

erfolgt über ein großes, nach unten<br />

gerichtetes Kühlersystem mit zwei<br />

via Thermostat gesteuerten Ventilatoren.<br />

Für die Kraftübertragung zwischen<br />

Motor und Hauptgetriebe setzt<br />

Dynali einen Block mit vier Spannriemen<br />

ein. Zum Ein- und Auskuppeln,<br />

und das ist besonders, lässt sich über<br />

ein elektrisches Schneckengetriebe<br />

der gesamte Motorblock um einige<br />

Grad kippen, wodurch die Riemen<br />

kraftschlüssig bzw. lose werden.<br />

Innerhalb des doppelt abgestrebten<br />

Heckausleger-Rohrs liegen die<br />

mehrfach gelagerte Antriebswelle<br />

des Heckrotors sowie dessen Winkelgetriebe.<br />

Im Gegensatz zu anderen<br />

Herstellern vereinfacht hier ein großes<br />

Sichtfenster den Ölstandcheck.<br />

Ein Thermostreifen überwacht die<br />

Maximaltemperatur und – wie auch<br />

im Hauptgetriebe – ein Chipdetektor<br />

die Spanbildung. Der DUC-Heckrotor<br />

besteht aus vier jeweils 40 Zentimeter<br />

langen Carbonblättern, die von<br />

einem Schutzring umgeben sind. Die<br />

beiden Hauptrotorblätter sind je 3,67<br />

Meter lang und wahlweise aus Aluminium<br />

oder aus Carbon.<br />

DER KLEI<br />

24 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong>


Dynali H3<br />

NE IM TEST<br />

Kann man einen Hubschrauber bauen,<br />

der das UL-Limit von 450 Kilogramm<br />

einhält? Man kann. Aber was taugt eine<br />

solche Konstruktion? <strong>aerokurier</strong>-Autor<br />

Toni Ganzmann hat es ausprobiert.<br />

TEXT UND FOTOS:<br />

Toni Ganzmann<br />

<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> 25


[ UL/LSA Pilot Report ]<br />

Das hochbeinige<br />

Landewerk gibt dem H3<br />

sein charakteristisches<br />

Aussehen.<br />

Das Panel bietet die<br />

wichtigsten Informationen,<br />

manche Anzeigen sind<br />

aber schlecht ablesbar.<br />

Hintergrund: Dynali<br />

Nun kommt meine ganz individuelle<br />

Probe: Ist dieser ultraleichte<br />

Heli auch für große Piloten von über<br />

190 Zentimern geeignet? Zum Einsteigen<br />

wird die gesamte Kabinenfrontverglasung<br />

nach vorne aufgeklappt.<br />

Ich setze mich zuerst seitlich<br />

auf den Pilotensitz und ziehe dann<br />

die Beine nach. Das geht recht gut,<br />

wäre aber noch einfacher, wenn die<br />

„Tür“ 30 Zentimeter weiter vorgekippt<br />

werden könnte. Dann müsste man<br />

sie auch nicht andauernd manuell<br />

offenhalten. Kleinere Menschen wer-<br />

Die Firma Dynali produziert im belgischen Thines nahe<br />

Brüssel seit mehr als fünf Jahren ihren ultraleichten, zweisitzigen<br />

Hubschrauber H3 Easy Flyer. Um auch auf dem deutschen<br />

Markt vertreten sein zu können, nahm das Unternehmen<br />

am Erprobungsprogramm teil. Die Flugschule SynAir Aviation<br />

in Herzogenaurach führte alle Flüge durch und lieferte die<br />

erforderlichen Dokumentationen. Inhaber Christof Glossner,<br />

ein sehr erfahrener Tragschrauberlehrer, stellte dem <strong>aerokurier</strong><br />

seinen H3 für diesen Pilot Report zur Verfügung.<br />

den wegen der recht hoch stehenden<br />

Kabine eine Trittstufe auf halber<br />

Höhe vermissen.<br />

Die nicht zu steile Sitzposition<br />

empfinde ich als ebenso angenehm<br />

wie das gesamte Raumangebot in der<br />

1,30 Meter breiten Kabine. Die Form<br />

der Sitzfläche lässt sich durch einfaches<br />

Umdrehen verändern, wodurch<br />

die Beine etwas näher an die nicht<br />

verstellbaren Pedale kommen. Im<br />

angeschnallten Zustand spüre ich<br />

deutlich die Metalllaschen der Sicherheitsgurt-Befestigungen<br />

an den beiden<br />

Sitzaußenseiten. Breiter gebaute<br />

Passagiere haben hier ein Problem.<br />

Im angeschnallten Zustand liegen für<br />

mich zwar alle Instrumente gut im<br />

Blickfeld, für Funkgerät, Transponder<br />

und die Schalterleiste ist mein Arm<br />

allerdings zu kurz. Hier muss dringend<br />

eine andere Anordnung der Geräte<br />

erfolgen. Anstelle des Steuerknüppels<br />

gibt es im H3 – ähnlich wie bei Robinson<br />

– ein bewegliches, mittig<br />

gelagertes „M“, das zwar ungewöhnlich<br />

aussieht, jedoch gut in der Hand<br />

liegt und sehr funktional ist. Für große<br />

Menschen mit langen Beinen sollte<br />

die Steuereinrichtung aber zehn<br />

Zentimeter höher sein. Dann würden<br />

die Knie nicht stören, und man könnte<br />

den Steuerarm auf den Oberschenkel<br />

legen und bequem aus dem Handgelenk<br />

heraus steuern.<br />

Damit der Rotax bei den heutigen<br />

Minusgraden anspringt, bekommt er<br />

durch fünfmaliges Aufdrehen des<br />

Handgases die nötige „Vorspeisung“.<br />

Beim dritten Versuch läuft er schließlich<br />

stabil, und es kann durch Umlegen<br />

des Kippschalters eingekuppelt<br />

werden. Mit 50 Prozent Motorleistung<br />

und 300 RPM braucht es jetzt einige<br />

Zeit, bis 70 Grad Celsius Öltemperatur<br />

angezeigt werden. Jetzt darf die<br />

Drehzahl auf 5400 U/min erhöht und<br />

der Governor aktiviert werden, wodurch<br />

dessen Kontrolllicht von Rot<br />

auf Grün umspringt. Dieser elektronische<br />

Regler hält die Motordrehzahl<br />

lastunabhängig im grünen Leistungsbereich<br />

zwischen 5300 und 5600<br />

U/min und nimmt dem Piloten die<br />

Arbeit mit dem Drehgas ab. Zur Kontrolle<br />

gibt es im Instrumentenpilz ein<br />

26 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong>


[ 1 ]<br />

[ 2 ]<br />

[ 1 ] Der Hauptrotor wird klassisch über eine Taumelscheibe angesteuert. [ 2 ] Blick in den<br />

„Maschinenraum“. Hier werkelt ein Rotax 912 ULS-I, der dank der von Dynali selbst entwickelten<br />

Einspritzanlage 110 PS leistet. Die Kraftübertragung bewerkstelligen vier Keilriemen. Zum<br />

Einkuppeln wird der ganze Motorblock geschwenkt. [ 3 ] Ein Schauglas am Heckrotor-<br />

Winkelgetriebe macht den Check des Ölstandes zum Kinderspiel. [ 4 ] Einsteigen bitte! Die<br />

Besatzung entert das Cockpit durch die Öffnung der komplett nach vorn klappenden Haube.<br />

Allerdings haben große Piloten hier mitunter Schwierigkeiten, bequem einzusteigen.<br />

[ 3 ]<br />

[ 4 ]<br />

kleines digitales Kombiinstrument,<br />

das Rotor- und Motordrehzahl darstellt,<br />

das aber während des Fliegens nicht<br />

sonderlich übersichtlich ist. Nach<br />

einer kurzen Eingewöhnungszeit<br />

versuche ich herauszufinden, was die<br />

110 PS im H3 leisten können. Aus<br />

Maschine ziemlich fordernd ist: im<br />

horizontalen Langsamflug entlang<br />

der Mittellinie schweben und dabei<br />

360-Grad-Drehungen ausführen. Ich<br />

versuche diese Übung in zehn Metern<br />

Höhe und bekomme sofort, auch bei<br />

sanftem Pedaleinsatz, die optische<br />

BEIM BALLETT-TANZ ÜBER DER BAHN KOMMT<br />

DER MOTOR AN SEINE LEISTUNGSGRENZE<br />

dem Schwebeflug auf der Bahn beschleunige<br />

ich auf 50 km/h und ziehe<br />

dann am Kollektiv. Bei Einsetzen des<br />

Übergangsauftriebs geht es zügig<br />

aufwärts, und das Steigen pegelt sich<br />

zwischen 5 und 6 m/s bei 80 km/h<br />

ein. Im Horizontalflug ist die realistische<br />

Reisegeschwindigkeit von gut<br />

120 km/h ganz respektabel. Der Spritverbrauch<br />

liegt dabei bei 20 l/h. Eine<br />

Trimmung gibt es beim H3 nicht – sie<br />

ist auch nicht erforderlich, denn die<br />

Steuerdrücke sind zu keiner Zeit störend.<br />

Zurück über der Landebahnschwelle<br />

beginne ich nun mit der<br />

„hohen Schule“, die für Pilot und<br />

und akustische Drehzahlwarnung.<br />

Der Governer kann also nicht genügend<br />

Leistung für diese Übung vom<br />

Motor abfordern. Vielleicht klappt es,<br />

wenn ich sie im unterstützenden<br />

Bodeneffekt durchführe. Also sinke<br />

ich auf weniger als einen Meter und<br />

nehme erneut etwas Fahrt auf. Und<br />

siehe da, die Linksdrehungen gelingen.<br />

Dann trete ich behutsam ins<br />

rechte Pedal, um andersherum zu<br />

kreiseln. Aber nach etwa 90 Grad<br />

kommen wieder die Warnungen. 110<br />

PS reichen also nicht aus, um auch<br />

bei Windstille und niedrigen Temperaturen<br />

dem Heckrotor die für Voll-


[ UL/LSA Pilot Report ]<br />

Daten Dynali H3<br />

Hersteller: Dynali Helicopter Company<br />

Sitzplätze: 2 Bauweise: Carbon<br />

Verwendung: Schulung, Spaßflüge<br />

Der Heckrotor misst im<br />

Durchmesser 0,8 Meter. Seine<br />

Blätter bestehen aus Carbon.<br />

Antrieb<br />

HerstellerRotax<br />

Art Vierzylinder-Boxermotor<br />

Typ<br />

Rotax 912 ULS-I<br />

maximale Leistung<br />

bei 5600 rpm<br />

110 PS/81 kW<br />

Abmessungen<br />

Länge<br />

Breite<br />

Höhe<br />

Hauptrotorkreis-Durchmesser<br />

Heckrotorkreis-Durchmesser<br />

Massen und Mengen<br />

Leermasse<br />

Nutzlast<br />

Maximalmasse<br />

Tankinhalt<br />

Flugleistungen<br />

Dienstgipfelhöhe<br />

bestes Steigen<br />

Reisegeschwindigkeit<br />

V NE <br />

Flugdauer<br />

Lärmpegel<br />

Start/Landung/Überflug<br />

6,20 m<br />

1,30 m<br />

2,50 m<br />

7,14 m<br />

0,80 m<br />

285 kg<br />

165 kg<br />

450 kg<br />

2 x 30 l<br />

10 000 ft<br />

1200 ft/min<br />

140 km/h<br />

155 km/h<br />

3 h<br />

71/73/69 db(A)<br />

Fazit<br />

drehungen in Rotordrehrichtung<br />

benötigte zusätzliche Power zu<br />

liefern.<br />

Bei Motorausfall muss der Hubschrauberpilot<br />

zügig eine Autorotation<br />

einleiten, damit kein großer<br />

Rotordrehzahl- und damit Auftriebsverlust<br />

entsteht. Im Gegensatz zu<br />

größeren Hubschraubern ist im Rotorsystem<br />

des ultraleichten Dynali<br />

vergleichsweise wenig kinetische<br />

Energie vorhanden. Beim Robinson<br />

R22 beispielsweise<br />

wiegt ein Blatt mit<br />

25 Kilogramm doppelt<br />

so viel. Deshalb<br />

• großzügiges Raumangebot<br />

muss im Notfall<br />

• geringe Steuerdrücke<br />

das Herunterdrücken<br />

des Kollektivs<br />

• Governor serienmäßig<br />

• respektable Geschwindigkeit zur Einnahme des<br />

kleinsten Rotoreinstellwinkels<br />

in<br />

• Motorleistung zu gering<br />

• anspruchsvoll im bodennahen<br />

Bereich<br />

• Verbesserungspotenzial bei der<br />

Cockpitergonomie<br />

Bruchteilen von Sekunden<br />

erfolgen.<br />

Weiterhin muss eine<br />

Fahrt von 90 bis 100<br />

km/h gehalten werden,<br />

und die Rotordrehzahl<br />

muss im grünen Normalbereich<br />

bleiben. Die Sinkgeschwindigkeit<br />

liegt dann bei moderaten 8 m/s.<br />

Der Abschluss der Autorotation, der<br />

Flare, ist reine Übungssache. Schulungsseitig<br />

wird dieses Manöver aber<br />

nur selten bis zum Aufsetzen durchgeführt,<br />

sondern nur so weit, dass<br />

der Fluglehrer ein materialschonendes<br />

Aufsetzen absehen kann.<br />

Bezüglich der Servicearbeiten<br />

schreibt der Hersteller vor, dass alle<br />

50 Stunden das Öl im Hauptgetriebe<br />

gewechselt wird. Die Riemen des<br />

Kupplungssystems sind nach 250<br />

Stunden zu tauschen. Danach wird<br />

es richtig teuer: Dynali hat noch keine<br />

ausreichenden Erfahrungswerte<br />

und lässt für die Rotorblätter derzeit<br />

nur 500 Betriebsstunden zu. Der Antriebsstrang<br />

einschließlich Mast und<br />

Heck muss nach 1000 Stunden erneuert<br />

werden und der gesamte Rahmen<br />

nach 2000 Stunden.<br />

Man darf erwarten, dass Dynali<br />

<strong>2017</strong> für seinen H3 den Antrag auf<br />

Musterzulassung stellt, um baldmöglichst<br />

auf dem deutschen Markt präsent<br />

zu sein. Dann wird der Kaufpreis<br />

für den flugbereiten und sinnvoll<br />

ausgestatteten UL-Heli bei 170000<br />

Euro brutto liegen. Ein Blick nach<br />

Frankreich, wo dieser Hubschrauber<br />

bereits verkauft wird, zeigt, dass mit<br />

Stundenpreisen weit jenseits der 300<br />

Euro zu rechnen ist.<br />

Wer erstmals einen UL-Heli fliegt,<br />

muss sich davor hüten, zu große<br />

Erwartungen an die Performance<br />

zu stellen. Bodennahes Airwork, wie<br />

man es von größeren Hubschraubern<br />

kennt, birgt ein nicht unerhebliches<br />

Risiko. Die begrenzenden Faktoren<br />

sind hier immer das geringe Gewicht<br />

und die damit zusammenhängende<br />

relativ schwache Motorleistung. Bei<br />

meinen Testflügen habe ich mich im<br />

Dynali H3 nie unsicher gefühlt, aber<br />

es herrschten auch nahezu ideale<br />

Flugbedingungen.<br />

Und da macht es wirklich Spaß, mit<br />

einer besonderen Flugmaschine wie<br />

dem H3 gemütlich von A nach B zu<br />

fliegen – sofern der Hersteller noch<br />

die kritisierten Schwachstellen beseitigt<br />

hat.<br />

ae<br />

28 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong>


UL / LSA<br />

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bietet folgende Themen:<br />

■ Der Neue von AutoGyro<br />

Was kann die jüngste Entwicklung<br />

aus Hildesheim?<br />

■ UL-Fliegen auf Mallorca<br />

Vor allem im Winter ist die Mittelmeerinsel<br />

ein Geheimtipp für Piloten<br />

■ PLB statt ELT<br />

Marktübersicht kleiner Nothelfer<br />

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[ UL/LSA Recht ]<br />

Überladung<br />

Vertrag oder Gefä<br />

Ein UL verunglückt<br />

mit zwei Personen<br />

an Bord, der Pilot<br />

stirbt. Im Rechtsstreit<br />

um Ansprüche des<br />

Mitfliegers haben<br />

Gerichte nach<br />

sieben Jahren<br />

ein Urteil gefällt.<br />

Foto: Vroni Macht<br />

Der Pilot startete von seinem<br />

Heimatflugplatz zu einem<br />

wenige Minuten entfernten<br />

UL-Gelände. Dort machte er einen<br />

Anflug auf die rund 200 Meter<br />

lange Graspiste. Aus Videoaufnahmen<br />

sei laut BFU zu erkennen, dass<br />

das UL nahe der Halbbahnmarkierung<br />

eine Flughöhe von drei bis<br />

fünf Metern hatte und etwa 50<br />

Meter hinter der Markierung aufsetzte.<br />

Es hob wieder ab und kippte<br />

beim Versuch, an Höhe zu gewinnen,<br />

über die linke Tragfläche<br />

ab. Der Pilot erlag im Krankenhaus<br />

seinen Verletzungen, der Mitflieger<br />

überlebte schwer verletzt.<br />

Die BFU schließt in ihrem Bericht<br />

(Az. 3X170-09): „Der Unfall ist darauf<br />

zurückzuführen, dass das UL<br />

beim Durchstarten [...] in eine unkontrollierte<br />

Fluglage geriet. Zu<br />

dem Unfall haben die Überladung,<br />

die rückwärtige Schwerpunktlage<br />

und die für die Erfahrung des Piloten<br />

als schwierig zu bewertenden<br />

Wetter- und Flugplatzbedingungen<br />

beigetragen.“ Der Pilot sei zwar<br />

im Besitz einer gültigen Lizenz,<br />

aber aufgrund seiner Körpermasse<br />

von zirka 120 Kilogramm nicht<br />

berechtigt gewesen, das UL zu<br />

führen, weil die Höchstzuladung<br />

pro Sitz von 100 Kilogramm überschritten<br />

war. Für den Unfallzeitpunkt<br />

wurde von der BFU eine<br />

Gesamtmasse des ULs von 547<br />

Kilogramm ermittelt.<br />

Der bei dem Unfall verletzte<br />

Passagier beanspruchte nach dem<br />

Unfall rund 650 000 Euro Schadenersatz.<br />

Seine Krankenversicherung<br />

machte Ansprüche von mehr als<br />

100 000 Euro für Heilbehandlungskosten<br />

gegen die Witwe des Piloten<br />

geltend.<br />

Die beiden Klagen wurden von<br />

der ersten Instanz abgewiesen – im<br />

Fall der Krankenversicherung mit<br />

der Begründung, das Verschulden<br />

des Piloten könne nicht eindeutig<br />

nachgewiesen werden. Ein Gutachter<br />

kam zwar zu dem Schluss,<br />

dass das UL überladen war, das<br />

Abkippen nach einem Durchstartmanöver<br />

sei aber auch durch weitere<br />

Faktoren beeinflusst gewesen.<br />

Als Unfallursache sah der Gutachter<br />

den starken, turbulenten und<br />

böigen Wind sowie die vom Piloten<br />

aufgrund seiner geringen Flugerfahrung<br />

offensichtlich unterschätzten<br />

Gefahren einer Landung<br />

bei starken und turbulenten Seitenwinden,<br />

insbesondere in der Kombination<br />

mit einem schwierigen<br />

Anflugverfahren und einer verkürzten<br />

Landebahn. Eine vorschriftsmäßige<br />

Beladung innerhalb der<br />

erlaubten Flugmasse hätte den<br />

Strömungsabriss und den Absturz<br />

verzögert, aber wahrscheinlich<br />

nicht verhindert.<br />

Die festgestellte Überladung<br />

des ULs war im vorliegenden Fall<br />

aber Grund für die Passagierhaftpflichtversicherung,<br />

eine Regulierung<br />

des Schadens gegenüber dem<br />

Passagier abzulehnen.<br />

Merke: Masse und Schwerpunktlage<br />

müssen berechnet werden!<br />

Sie haben auf die Flugeigenschaften<br />

und Steuerungsmöglichkeiten<br />

erheblichen Einfluss. Diese<br />

Kardinalpflicht ist u. a. im Anhang<br />

IV, Ziff. 2.a.3. iv zur VO(EU) Nr.<br />

216/2008 als „grundlegende Anforderung<br />

an den Flugbetrieb“<br />

formuliert. Eine Verletzung dieser<br />

Anforderungen ruft im Falle eines<br />

Unfalls unbarmherzige Feststellungen<br />

der BFU und gegebenenfalls<br />

von Staatsanwälten, Versicherungen<br />

und Zivilrichtern hervor!<br />

Ansprüche im ruhenden<br />

Verfahren verjährt<br />

Im Klageverfahren des Passagiers<br />

wurde gleich zu Anfang das<br />

„Ruhen des Verfahrens“ vereinbart.<br />

Es sollte abgewartet werden, welche<br />

Feststellungen der Sachverständige<br />

im Verfahren der Versicherung<br />

trifft. Dieses Ruhen wurde<br />

jedoch nicht wieder rechtzeitig<br />

durch die Klägerseite unterbrochen.<br />

Daher verjährte ganz nebenbei und<br />

unbemerkt der Anspruch des Passagiers<br />

im Verlauf des Prozesses<br />

mit der Krankenversicherung. Das<br />

30 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong>


lligkeit?<br />

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in zweiter Instanz angerufene<br />

Oberlandesgericht München hat<br />

die Begründungen des Ausgangsgerichts<br />

in Gänze für unzutreffend<br />

erklärt. Das Ergebnis war für die<br />

klägerische Versicherung und den<br />

vor sieben Jahren verunglückten<br />

Passagier jedoch das gleiche: Drehund<br />

Angelpunkt der Entscheidung<br />

des OLG war die Frage, ob ein<br />

Gefälligkeitsflug vereinbart war<br />

oder ob ein Beförderungsvertrag<br />

vorlag. Diese Einschätzung war<br />

streitentscheidend, da Ansprüche<br />

aus einem Flugunfall, bei dem ein<br />

Beförderungsvertrag geschlossen<br />

wurde, innerhalb von maximal zwei<br />

Jahren gerichtlich geltend gemacht<br />

werden müssen und nicht erst, wie<br />

sonst, nach drei Jahren zum Ende<br />

eines Jahres verjähren.<br />

Merke: Nach einem Flugunfall, bei<br />

dem ein Passagier zu Schaden kam,<br />

Beim heftigen<br />

Aufprall des ULs<br />

wurde das Cockpit<br />

völlig zerstört.<br />

Der Pilot erlag im<br />

Krankenhaus seinen<br />

Verletzungen, der<br />

Fluggast überlebte<br />

schwer verletzt.<br />

ist sicherheitshalber unbedingt die<br />

Zwei-Jahres-Ausschlussfrist des<br />

§ 49a LuftVG als spätester Zeitpunkt<br />

zur Klageerhebung zu beachten.<br />

Das Gericht der ersten Instanz<br />

erteilte der Annahme eines Beförderungsvertrages<br />

eine Absage. Im<br />

Urteil zu Lasten der Versicherung<br />

wurde diese Frage vom Gericht<br />

erst gar nicht diskutiert. Im Falle<br />

der Klage des Passagiers kam es<br />

nach Ansicht des LG Landshut auf<br />

die Frage, ob die Ansprüche nach<br />

§ 49a LuftVG verjährt waren, nicht<br />

mehr an, da die Verjährung durch<br />

das ausgiebige Ruhen des Verfahrens<br />

eingetreten war.<br />

Der Unfall hatte sich im Oktober<br />

2009 ereignet. Erst Juli 2012 erhob<br />

der Anwalt der Krankenversicherung<br />

und des Passagiers Klage und<br />

trug vor, es liege kein Beförderungsvertrag<br />

vor. Der Passagier<br />

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<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> 31


Foto: Gerhard Marzinzik<br />

[ UL/LSA Recht ]<br />

Mit einer FK 9 waren der Pilot und sein Passagier zu einem gemeinsamen Spaßflug gestartet.<br />

habe zwar dem Piloten Auslagenersatz<br />

gewährt, die eigentliche<br />

Pilotenleistung sei aber unentgeltlich<br />

und ohne Rechtsbindungswillen<br />

erfolgt. Der Pilot wäre ja sonst<br />

zum Luftfrachtführer geworden,<br />

und eine entsprechende Versicherung<br />

würde nicht existieren. Es<br />

habe sich um einen Gefälligkeitsflug<br />

unter Freunden gehandelt,<br />

und den Piloten treffe am Absturz<br />

ja schließlich auch ein Verschulden.<br />

Der Anwalt der beklagten Witwe<br />

meinte, dass hier alle Ansprüche<br />

aufgrund der Ausschlussfrist<br />

des § 49a LuftVG nicht durchgesetzt<br />

werden könnten, da ein Beförderungsvertrag<br />

zustande gekommen<br />

sei. Es bestehe im Übrigen eine<br />

CSL-Versicherung seitens des Vereins,<br />

der Eigentümer des ULs war,<br />

die auch Passagierschäden aus<br />

Flugunfällen einschließe.<br />

Gericht sieht gültigen<br />

Beförderungsvertrag<br />

Die Berufung wurde vom OLG<br />

zurückgewiesen, weil tatsächlich<br />

die Ausschlussfrist des § 49a LuftVG<br />

bereits zum Zeitpunkt der Klage<br />

abgelaufen war. § 49 a LuftVG war<br />

hier einschlägig, weil zwischen dem<br />

Passagier und dem Piloten konkludent<br />

ein Vertrag im Sinne der § 44<br />

ff. LuftVG zustande gekommen war.<br />

Wie bereits der Bundesgerichtshof<br />

entschieden habe, sei ein Beförderungsvertrag<br />

dann gegeben,<br />

„wenn das Interesse des Flug-<br />

zeuginsassen hauptsächlich darin<br />

besteht, in der Luft befördert zu<br />

werden, sei es, um an einen anderen<br />

Ort zu gelangen oder wie<br />

bei einem Rundflug auch nur in<br />

den Luftraum zu kommen, um etwa<br />

eine besondere Höhensicht zu<br />

erhalten oder bei einer Ballonfahrt,<br />

um ein besonderes Fluggefühl<br />

zu erfahren“. Weiter hatte der<br />

BGH ausgeführt: „Der wesentliche<br />

Zweck der Beförderung muss somit<br />

darin liegen, dem Fluggast den<br />

Nutzen einer Ortsveränderung, sei<br />

es auch nur in die Höhe und/oder<br />

ihm einen fliegerischen Genuss zu<br />

verschaffen, der sich aus dem<br />

Gefühl des Fliegens selbst ergibt.“<br />

Nur bei einer solchen Konstellation<br />

begibt sich der Fluggast hinsichtlich<br />

der technischen Bewältigung<br />

in die Obhut des Luftfrachtführers<br />

und sieht es Letzterer<br />

zugleich als seine vertragliche<br />

Aufgabe an, vollumfänglich für die<br />

technische Bewältigung des Fluges<br />

Sorge zu tragen, um dem Fluggast<br />

die Vorteile des Fliegens zu verschaffen.<br />

Dieses Obhutsverhältnis<br />

zum Nutzen des Fluggastes charakterisiert<br />

den Beförderungsvertrag<br />

im Sinne der § 33 12, 44 bis<br />

51 LuftVG und stellt den Grund<br />

für das vermutete Verschulden des<br />

Luftfrachtführers im Falle eines<br />

Flugunfalls dar.<br />

Die am Unfallflug Beteiligten<br />

waren beide flugbegeistert, und<br />

so wurde wenige Wochen, nachdem<br />

der Pilot den Passagier zu einem<br />

ersten Flug mitnahm, ein weiterer<br />

Flug vereinbart, bei dem wieder<br />

die Kosten geteilt werden sollten.<br />

Der Passagier hatte nicht vor, das<br />

Fliegen zu erlernen, er war nicht<br />

Mitglied in einem Fliegerclub. Er<br />

hatte seinen Angaben nach lediglich<br />

Spaß am Mitfliegen als Fluggast.<br />

Haftungsverzicht nur<br />

bei unentgeltlichem Flug<br />

Dass nach den Angaben des<br />

Passagiers lediglich eine Teilung<br />

der Kosten vereinbart war, sodass<br />

der Pilot somit einen Teil der Kosten<br />

selbst zu tragen hatte und<br />

keinen Gewinn aus der Beförderung<br />

erzielte, nimmt dem Vertrag nicht<br />

den Charakter der Entgeltlichkeit.<br />

Die Erzielung von Gewinn wird in<br />

keinem Falle vorausgesetzt. Es soll<br />

nur umgekehrt Raum für einen<br />

Haftungsverzicht dort gelassen<br />

werden, wo der Flug weder allgemein<br />

im Zusammenhang mit der<br />

wirtschaftlichen Nutzung eines<br />

Luftfahrzeugs steht noch im Einzelfall<br />

gegen Geld oder geldwerte<br />

Vorteile durchgeführt wird. Auf<br />

das wertmäßige Verhältnis dieses<br />

Vorteils zur Beförderung kommt<br />

es nicht an. Nur reine Unentgeltlichkeit<br />

befreit vom Verbot einer<br />

Haftungsausschlussvereinbarung.<br />

Die Argumentation der Klagepartei,<br />

dass lediglich von einem<br />

Gefälligkeitsverhältnis ohne Rechtsbindungswillen<br />

auszugehen ist,<br />

sei, so das OLG, nur vor dem Hintergrund<br />

verständlich, dass die<br />

zweijährige Ausschlussfrist bereits<br />

verstrichen war. Innerhalb der Frist<br />

hätten der Passagier und seine<br />

Versicherung laut OLG so argumentiert,<br />

dass ein Beförderungsvertrag<br />

abgeschlossen wurde. Dann<br />

sei nämlich nach den Vorschriften<br />

des LuftVG für eine Inanspruchnahme<br />

des Piloten der Nachweis<br />

eines Verschuldens nicht erforderlich<br />

gewesen. Und nach dem<br />

Ergebnis der Beweisaufnahme in<br />

erster Instanz hätte einiges dafür<br />

gesprochen, dass dann der beweisbelasteten<br />

Beklagten eine Exkulpation<br />

(Nachweis der Nichtschuld)<br />

nicht gelungen wäre.<br />

Merke: Schon am Boden für Klarheit<br />

sorgen! Der Abschluss eines<br />

Beförderungsvertrages ist für den<br />

Fluggast vorteilhaft. Der Luftfrachtführer<br />

haftet dann bis zur Grenze<br />

von knapp 145000 Euro verschuldensunabhängig.<br />

Darüber hinaus<br />

muss er beweisen, dass der Schaden<br />

nicht durch ihn verursacht<br />

wurde (§ 45 LuftVG). Daher muss<br />

für Passagierflüge auch eine Haftpflichtversicherung<br />

mit einer Mindestdeckungssumme<br />

von 250 000<br />

Rechnungseinheiten (ca. 320 000<br />

Euro) vorgehalten werden. Diese<br />

ist in der sogenannten CSL-Versicherung<br />

(siehe <strong>aerokurier</strong> 2/<strong>2017</strong>)<br />

enthalten.<br />

Bei einem reinen unentgeltlichen<br />

Gefälligkeitsflug – also wenn der<br />

Pilot beispielsweise den Flug unabhängig<br />

davon, ob der Passagier<br />

mitgeflogen wäre oder nicht, durchgeführt<br />

hätte, muss der Passagier<br />

bei einem Unfall beweisen, dass<br />

der Pilot etwas falsch gemacht hat.<br />

Achtung: Bei Flügen im Werksverkehr<br />

gelten nochmals ganz<br />

andere Haftungsregeln. Das heißt,<br />

die oben dargestellten Grundsätze<br />

sind so nur für die rein private<br />

Fliegerei anwendbar!<br />

ae<br />

[ Autor Frank Peter Dörner<br />

... ist Rechtsanwalt,<br />

Flug lehrer<br />

und Diplom-<br />

Luftfahrt sachverständiger.<br />

Seine Kanzlei in<br />

München hat<br />

ihren Schwerpunkt im Luftverkehrsrecht.<br />

Privat startet er regelmäßig<br />

von den Flugplätzen in Ohlstadt<br />

und Tannheim. www.air-law.de<br />

32 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong>


Praxis<br />

Know-how<br />

April <strong>2017</strong><br />

für<br />

Einsteiger und<br />

Fortgeschrittene<br />

Obwohl sie nicht<br />

zulassungspflichtig<br />

sind, sollten<br />

Arbeitsfahrzeuge<br />

versichert werden.<br />

Die Vereins-Haftpflichtversicherung gewährt<br />

immer dann Deckung, wenn sich<br />

typische Gefahren aus dem Vereinsbetrieb<br />

verwirklichen, sich etwa ein Kind beim<br />

Schaukeln auf dem Kinderspielplatz des Vereins<br />

verletzt oder ein Besucher der Vereinsgaststätte<br />

auf dem frisch gewischten Boden<br />

ausrutscht und sich dabei verletzt.<br />

Sinnvollerweise wird mit der Vereins-Haftpflichtversicherung<br />

auch eine erweiterte<br />

Vorstandshaftpflicht vereinbart: Diese schützt<br />

den Vereinsvorstand vor Ansprüchen aufgrund<br />

Organisationsverschuldens. Ein solches liegt<br />

unter anderem vor, wenn zu Beginn der Flugsaison<br />

die Gültigkeit der Fluglizenzen nicht<br />

lückenlos überprüft wurde. Nimmt ein Pilot<br />

mit ungültiger Fluglizenz oder nicht eingehaltener<br />

90-Tage-Regel einen Passagier in einem<br />

Vereinsflugzeug mit und es kommt zu einem<br />

Flugunfall, übernimmt dieser Vertrag etwaige<br />

Schadensersatzansprüche des Fluggastes an<br />

den Vereinsvorstand. Schäden am genutzten<br />

Luftfahrzeug sind hierüber nicht gedeckt. Eine<br />

bestehende Passagier- oder CSL-Haftpflichtversicherung<br />

ist vorleistungspflichtig.<br />

Gelände-Haftpflichtversicherung<br />

Für die Betreiber eines Landeplatzes oder<br />

eines Fluggeländes ist die Gelände-Haftpflichtversicherung<br />

ein unverzichtbarer Bestandteil<br />

der Risikovorsorge. Wenn zum Beispiel ein<br />

Flugzeug gemäß der Anweisung des Platzhalters<br />

über eine nicht sichtbare Bodenwelle<br />

Foto: Martin Peschke, Christian Böhm<br />

Luftfahrtversicherungen, Teil 3<br />

Vereint versichert<br />

In der zweiten Folge der Reihe ging es um die persönliche<br />

Absicherung von Piloten. Im dritten und letzten Teil stehen<br />

Luftfahrtversicherungen für Vereine im Fokus.<br />

Geht ein Prop durch Mängel an Piste oder<br />

Rollwegen zu Bruch, springt die Gelände-<br />

Haftpflichtversucherung des Platzhalters ein.<br />

<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> 33


[ PRAXIS April <strong>2017</strong> ]<br />

Verursacht das Windenseil einen Schaden, haftet entweder die Halter-Haftpflichtversicherung des Flugzeugs oder die Haftpflichtversicherung der Winde.<br />

rollt und dabei mit dem Propeller den Boden<br />

berührt, wird der Luftfahrzeughalter das notwendige<br />

Shockloading des Motors und den<br />

neuen Propeller dem Platzhalter in Rechnung<br />

stellen. Die gleiche Situation tritt ein, wenn<br />

ein Pilot das Flugzeug an einer dafür vorgesehenen<br />

Verankerung befestigt und das<br />

Flugzeug sich bei starkem Wind trotzdem löst<br />

und dabei beschädigt wird. Sofern den Flugplatzbetreiber<br />

in diesen Fällen Verschulden<br />

trifft, wird die Gelände-Haftpflichtversicherung<br />

die Schäden regulieren. In diesem Vertrag ist<br />

die persönliche gesetzliche Haftpflicht des<br />

Flugleiters eingeschlossen, nicht jedoch des<br />

Landesbeauftragten für Luftaufsicht der<br />

jeweiligen Luftfahrtbehörde.<br />

Die Veranstalter-Haftpflichtversicherung schützt<br />

die Organisatoren einer Luftfahrtveranstaltung<br />

oder eines Wettbewerbs vor Haftungsansprüchen.<br />

Wenn beispielsweise über Besuchern<br />

ein Zelt zusammenbricht, weil es nicht richtig<br />

gesichert war, oder sich Kinder in einer unsachgemäß<br />

aufgestellten Hüpfburg verletzen,<br />

können sie ihre Ansprüche beim Veranstalter<br />

beziehungsweise dessen Haftpflichtversicherung<br />

geltend machen.<br />

Versicherungen für Segelflieger<br />

Schadenspotenzial in diesem Bereich verwirklicht<br />

sich, wenn ein Flugschüler mit einem<br />

Lepo gegen ein auf dem Flugplatzgelände<br />

berechtigt parkendes Fahrzeug fährt. Beschädigungen<br />

am gezogenen Flugzeug sind<br />

hierüber nicht versichert.<br />

Schäden beim Betrieb der Winde müssen<br />

dahingehend unterschieden werden, ob die<br />

Schadensursache im Einflussbereich des Windenfahrers<br />

oder des Luftfahrzeugführers lag:<br />

Hält der Pilot des Segelflugzeugs beim Schlepp<br />

nicht genügend vor und fällt das Windenseil<br />

deshalb auf eine angrenzende Straße, ist das<br />

ein Fall für die Halter-Haftpflichtversicherung<br />

des Segelflugzeugs. Genauso verhält es sich,<br />

wenn nach einem Seilriss der Rest des<br />

Windenseils über einem landwirtschaftlich<br />

genutzten Feld abgeworfen wird und später<br />

das Mähwerk des Bauern beschädigt. Ist das<br />

Windenseil jedoch bereits zu Boden gefallen<br />

und wird beim Einziehen des Seils eine Person<br />

verletzt oder eine Sache beschädigt, greift die<br />

Haftpflichtversicherung der Winde.<br />

Für Fluglehrer und Techniker<br />

Bei einem Schulungsflug greift die Passagieroder<br />

CSL-Haftpflichtversicherung nicht, da<br />

es sich bei dem Schüler nicht um einen Fluggast<br />

handelt. Sofern der Flugschüler bei einem<br />

Flugunfall zu Schaden kommt und dem Fluglehrer<br />

schuldhaftes Handeln vorgeworfen<br />

werden kann, hat der Schüler einen Anspruch<br />

auf Schadensersatz und gegebenenfalls Schmerzensgeld<br />

gegen den Lehrer. Für Verschulden<br />

reicht bereits leichte Fahrlässigkeit, also wenn<br />

der Fluglehrer vorzeitig hätte eingreifen müssen<br />

– beispielsweise früher abfangen, eher<br />

ausklinken oder zeitiger die Bremsklappen<br />

einfahren. Freiberuflich oder in gewerblichen<br />

Flugschulen tätige Fluglehrer (FI) und Prüfer<br />

(FE) müssen diese Absicherung für sich<br />

persönlich oder über ihre Flugschule abschließen.<br />

Die Fluglehrer-Haftpflichtversicherung<br />

übernimmt jedoch keine Schäden am der<br />

Ausbildung dienenden Luftfahrzeug. Hierfür<br />

gibt es inzwischen die Möglichkeit, zumindest<br />

Schäden durch nicht zulassungs- und nicht<br />

versicherungspflichtige Fahrzeuge wie Seil-<br />

Rückholfahrzeuge, Rettungs- oder Startwagen<br />

sollten ebenfalls abgesichert werden. Diese<br />

Fahrzeuge dürfen allerdings auch nur auf dem<br />

Flugplatzgelände, das heißt auf Privatgrund,<br />

und nicht auf öffentlichen Straßen bewegt<br />

werden. Versicherungsschutz genießt jeder<br />

berechtigte Fahrer – also auch 14-jährige<br />

Flugschüler ohne Führerschein, die entsprechend<br />

eingewiesen wurden. Das hohe<br />

Verletzt sich ein Kind beim Spielen auf<br />

dem Vereinsspielplatz, ist das ein Fall für<br />

die Vereins-Haftpflichtversicherung.<br />

Kommt ein Flugschüler zu Schaden, kann<br />

er Schadensersatz verlangen. Fluglehrer und<br />

Prüfer können sich dagegen absichern.<br />

34 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong>


Technisches Personal kann sich durch eine<br />

Haftpflichtversicherung vor Schadensersatzansprüchen<br />

schützen.<br />

Das Risiko „Be- und Enttanken von Luftfahrzeugen“<br />

sollte versichert sein, wenn es aufgrund<br />

der Kraftstoffgüte zu einem Unfall kommt.<br />

Schiebt der Pilot den Anhänger von Hand und<br />

verursacht einen Schaden, trägt die Haftpflichtversicherung<br />

des Anhängers die Kosten.<br />

Fotos: Corina Becker, Irina Schmidt | Fotolia; Frank Herzog, Fallschirmschule Take-Off, Dieter Gerlach, Lars Reinhold<br />

die bei einem Kaskoschaden anfallende Selbstbeteiligung<br />

abzusichern.<br />

Schutz bietet auch die Haftpflichtversicherung<br />

für technisches Personal: Wenn dem Verantwortlichen<br />

ein Fehler beim Fallschirmpacken<br />

unterläuft und sich in Folge der Fallschirm<br />

nicht öffnet, springt diese Versicherung ein.<br />

Das Gleiche gilt, wenn aufgrund eines Fehlers<br />

bei der Motorenwartung der Motor eines<br />

Flugzeugs im Flug stehenbleibt und sich<br />

deshalb Personen verletzen.<br />

Rund um den Kraftstoff<br />

Sofern am Flugplatz eine Tankstelle betrieben<br />

wird, sollte das Risiko „Be- und Enttanken<br />

von Luftfahrzeugen“ versichert sein. Dieser<br />

Vertrag gewährt dann Deckung, wenn der<br />

Kraftstoff nicht die Qualitätsanforderungen<br />

erfüllt oder wenn der Kraftstoff falsch deklariert<br />

ist und es deshalb zu einem Schaden am<br />

Motor oder sogar zu einem Flugunfall infolge<br />

Motorausfalls kommt.<br />

Praxis-Quiz Testen Sie Ihr Wissen<br />

1. 2. 3.<br />

Der Inhaber einer gültigen Lizenz<br />

für Privatpiloten führt nach Ablauf<br />

der Wintersaison einen Flug zur<br />

Inübunghaltung mit einem erfahrenen<br />

Piloten durch. Wer ist der<br />

verantwortliche Pilot?<br />

a) Der erfahrene Pilot<br />

b) Der Inhaber der gültigen Lizenz<br />

c) Keiner<br />

d) Beide<br />

Die Lösungen finden Sie auf Seite 123.<br />

Inhaber von Kraftstoff-, Öl- oder Gastanks<br />

haften für eine Verschmutzung der Umwelt<br />

oder bei einer Explosion, unabhängig davon,<br />

ob ihnen ein Verschulden nachzuweisen ist.<br />

Vor solchen Ansprüchen schützt eine Umwelt-<br />

Haftpflichtversicherung.<br />

Schäden durch den Anhänger<br />

Segelfluganhänger sind als Sportanhänger<br />

zulassungs-, aber nicht versicherungspflichtig.<br />

Wenn beim Fahren mit einem Anhänger<br />

ein Schaden entsteht, wird dieser üblicherweise<br />

über die Haftpflichtversicherung des<br />

Zugfahrzeugs reguliert. Nach aktueller Rechtsprechung<br />

kann diese 50 Prozent des Scha -<br />

dens beim Versicherer des Anhängers geltend<br />

machen. Keine Haftung über das ziehende<br />

Fahrzeug ist gegeben, wenn ein Schaden<br />

entsteht, während der Anhänger von Hand<br />

geschoben wird oder sich eine Gefahr aus<br />

dem Betrieb des Anhängers verwirklicht,<br />

also beispielsweise ein Stützrad verloren wird.<br />

Der verantwortliche Pilot hat<br />

das Entscheidungsrecht über die<br />

Führung des Luftfahrzeuges<br />

a) während des Fluges.<br />

b) bei Start, Landung und während des<br />

Fluges.<br />

c) beim Rollen, Start, Landung und<br />

während des Fluges.<br />

d) während jeder Bewegung des Luftfahrzeuges.<br />

In Fällen wie diesem greift die Haftpflichtversicherung<br />

des Anhängers.<br />

Alle oben beschriebenen Arten der Haftpflichtversicherung<br />

haben eines gemeinsam: Im<br />

Schadenfall prüft das Versicherungsunternehmen<br />

die Haftungsfrage, und je nach Ergebnis<br />

werden entweder berechtigte Ansprüche<br />

befriedigt oder unberechtigte abgelehnt. Derart<br />

rundum abgesichert, werden Vereine ihrer<br />

Verantwortung gerecht und verschaffen sich<br />

zudem ein gutes und sicheres Gefühl.<br />

[ Autor Martin Peschke<br />

... ist Volljurist und arbeitet<br />

als Versicherungsmakler<br />

in dritter Generation im<br />

Familienunternehmen.<br />

Geschäftlich fliegt er<br />

Piper Saratoga, in seiner<br />

Freizeit fliegt er Strecke<br />

im Segelflugzeug oder als<br />

Schlepppilot im Verein.<br />

Wer darf Rettungsfallschirme<br />

packen?<br />

a) Der Halter<br />

b) Der Benutzer des Fallschirms<br />

c) Der Fluglehrer<br />

d) Der Fallschirmpacker mit gültigem<br />

technischen Packausweis<br />

<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> 35


[ PRAXIS April <strong>2017</strong> ]<br />

Ultraleichter Einstieg<br />

in die Luftfahrt<br />

Es ist nicht immer einfach, den Überblick im deutschen Lizenzdschungel zu behalten. Unsere Serie schafft<br />

Abhilfe und nimmt verschiedene Lizenzen unter die Lupe. Den Anfang macht der Luftfahrerschein für<br />

Luftsportgeräteführer, SPL, der als eine der wenigen Luftfahrtlizenzen unter die nationale Regelung fällt.<br />

Ultraleichtflugzeuge zählen in Deutschland<br />

zur Kategorie der „Luftsportgeräte“.<br />

Diese Bezeichnung ist treffender,<br />

da beispielsweise auch Trag- und<br />

Hubschrauber sowie Sprung- und Sportfallschirme<br />

zu den „Ultraleichtflugzeugen“ zählen.<br />

Untergliedert wird die Kategorie in aerodynamisch<br />

und schwerkraftgesteuerte Ultraleichtflugzeuge,<br />

in Ultraleichthubschrauber<br />

und nicht zulassungspflichtige Luftsportgeräte<br />

mit einer höchstzulässigen Leermasse<br />

von 120 Kilogramm. Bis dato dürfen sie eine<br />

Abflugmasse von 450 Kilogramm zuzüglich<br />

eines Rettungsgeräts von 22,5 Kilogramm nicht<br />

überschreiten und sind nur für den Piloten<br />

Lizenz-Übersicht Teil 1<br />

• Sportpiloten •<br />

und höchstens einen zusätzlichen Passagier<br />

ausgelegt. Die Mindestgeschwindigkeit von<br />

aerodynamisch gesteuerten Ultraleichtflugzeugen<br />

darf zudem nicht größer als 65 km/h<br />

sein. Motorgetriebene Luftsportgeräte werden<br />

mit dem Buchstaben M, nicht-motorgetriebene<br />

mit einem N gekennzeichnet.<br />

Ausbildung<br />

Um ein Ultraleichtflugzeug fliegen zu dürfen,<br />

muss der Pilot einen Sportpilotenschein, SPL,<br />

besitzen. Im Gegensatz zu den europäisch<br />

standardisierten Lizenzen wie etwa der<br />

Privatpilotenlizenz unterliegt der SPL der<br />

nationalen Regelung, namentlich der Verordnung<br />

über Luftfahrtpersonal, und ist nur in<br />

Deutschland gültig. Personen, die eine Lizenz<br />

für ein nicht-motorgetriebenes Luftsportgerät<br />

erwerben möchten, müssen zu Beginn der<br />

Ausbildung das 14. Lebensjahr erreicht haben,<br />

erteilt wird die Lizenz jedoch frühestens<br />

im Alter von 16 Jahren. Bei motorgetriebenen<br />

Luftsportgeräten beträgt das<br />

Mindestalter für den Ausbildungsbeginn<br />

16 Jahre und für den Erwerb<br />

der Lizenz 17 Jahre. Vor der Ausbildung<br />

müssen ein gültiges<br />

Identitätsdokument, eine Erklärung<br />

über laufende Ermittlungsund<br />

Strafverfahren sowie eine<br />

Zustimmungserklärung des<br />

gesetzlichen Vertreters bei<br />

minderjährigen Lizenzanwärtern<br />

vorliegen. Zusätzlich müssen<br />

Bewerber um einen Luftfahrerschein<br />

für Luftsportgeräte mit<br />

einer Abflugmasse von über 120<br />

Kilogramm ein medizinisches Tauglichkeitszeugnis<br />

der LAPL-Klasse<br />

vorweisen. Der theoretische Unterricht<br />

umfasst sieben Sachgebiete, die im<br />

Anschluss schriftlich geprüft werden. Die<br />

praktische Ausbildung unterscheidet sich<br />

je nach Art des Luftsportgeräts und wird in<br />

der nebenstehenden Tabelle detailliert ausgeführt.<br />

Die Lizenz ist zeitlich unbegrenzt<br />

gültig, jedoch bei Luftsportgeräten von über<br />

120 Kilogramm Leermasse nur in Verbindung<br />

mit einem gültigen medizinischen Tauglichkeitszeugnis.<br />

Sofern die Piloten in Lufträume<br />

einfliegen wollen, in denen gefunkt werden<br />

muss – etwa eine Kontrollzone – müssen sie<br />

ein Sprechfunkzeugnis erwerben. Im fremdsprachigen<br />

Flugfunk ist in regelmäßigen Abständen<br />

ein Sprachbefähigungstest abzulegen.<br />

Pflichtstunden<br />

Um die Rechte aus der Lizenz für aerodynamisch<br />

gesteuerte Luftsportgeräte aufrechtzuerhalten,<br />

muss der Pilot innerhalb von 24<br />

Monaten mindestens zwölf Stunden auf einem<br />

entsprechenden Luftsportgerät, einem Reisemotorsegler<br />

oder einem einmotorigen Landflugzeug<br />

mit Kolbentriebwerk absolvieren.<br />

Dieses muss er mindestens sechs Stunden<br />

als verantwortlicher Luftfahrzeugführer<br />

steuern, zwölf Starts und Landungen sowie<br />

einen Übungsflug in Begleitung eines Fluglehrers<br />

durchführen. Für Lizenzinhaber von<br />

aerodynamisch gesteuerten Luftsportgeräten<br />

unter 120 Kilogramm entfällt der Übungsflug<br />

mit einem Fluglehrer. Piloten von Ultraleichthubschraubern<br />

müssen innerhalb von zwölf<br />

Monaten mindestens sechs Flugstunden sowie<br />

sechs Starts und Landungen auf einem<br />

entsprechenden Muster absolviert haben.<br />

Eine dieser sechs Stunden muss in Begleitung<br />

eines Fluglehrers durchgeführt werden. Diese<br />

Mindestflugerfahrung kann durch eine<br />

Befähigkeitsüberprüfung ersetzt werden. Die<br />

„roulierende“ Verlängerung trägt der Prüfer<br />

dann ins persönliche Flugbuch des Piloten<br />

ein. Es empfiehlt sich daher, vor Saisonbeginn<br />

zu prüfen, ob der letzte Checkflug noch Gültigkeit<br />

hat oder länger als zwei Jahre her ist.<br />

Zusätzliche Berechtigungen<br />

Möchte der Pilot Fluggäste befördern, muss<br />

er im Besitz einer Passagierberechtigung sein.<br />

Voraussetzung für den Erwerb dieser Berech-<br />

Fotos: AEROLiTE, Comco Ikarus, edm aerotec, Hornig, Pipistrel<br />

36 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong>


Aerodynamisch<br />

gesteuerte Ultraleichtflugzeuge<br />

Schwerkraftgesteuerte<br />

Ultraleichtflugzeuge<br />

• 25 Flugstunden mit schwerkraftgesteuerten<br />

Ultraleichtflugzeugen;<br />

davon können bis zu<br />

zehn Flugstunden durch Flugzeit<br />

als verantwortlicher Führer<br />

von Flugzeugen, Hubschraubern,<br />

Motorseglern, Segelflugzeugen,<br />

aerodynamisch gesteuerten<br />

Ultraleichtflugzeugen,<br />

Hängegleitern oder Gleitsegeln<br />

ersetzt werden, wobei in der<br />

Gesamtflugzeit mindestens<br />

zehn Flugstunden mit Fluglehrer<br />

und fünf Flugstunden im Alleinflug<br />

enthalten sein müssen,<br />

sowie<br />

• Starts und Landungen auf<br />

verschiedenen Flugplätzen,<br />

Außenlandeübungen mit Fluglehrer,<br />

mindestens zwei Überlandflüge<br />

mit Fluglehrer über jeweils<br />

eine Gesamtstrecke von<br />

mindestens 100 Kilometer mit<br />

einer Zwischenlandung, eine<br />

theoretische und praktische<br />

Einweisung zur Beherrschung<br />

des schwerkraftgesteuerten<br />

Ultraleichtflugzeuges in besonderen<br />

Flugzuständen sowie in<br />

das Verhalten in Notfällen.<br />

•<br />

Der DULV sieht zusätzlich<br />

mindestens drei Überlandflüge<br />

im Alleinflug über eine<br />

Distanz von 50 Kilometern<br />

mit Zwischenlandung vor.<br />

• 30 Flugstunden mit aerodynamisch<br />

gesteuerten Ultraleichtflugzeugen;<br />

davon können<br />

bis zu 20 Flugstunden durch<br />

Flugzeit als verantwortlicher<br />

Führer von Segelflugzeugen<br />

oder Hubschraubern oder fünf<br />

Flugstunden durch Flugzeit<br />

als Führer von schwerkraftgesteuerten<br />

Ultraleichtflugzeugen<br />

ersetzt werden,<br />

wobei in der Gesamtflugzeit<br />

mindestens fünf Flugstunden<br />

im Alleinflug enthalten sein<br />

müssen, sowie<br />

• Starts und Landungen auf<br />

verschiedenen Flugplätzen,<br />

Außenlandeübungen mit Fluglehrer,<br />

mindestens zwei Überlandflüge<br />

mit Fluglehrer über<br />

jeweils eine Gesamtstrecke<br />

von mindestens 200 Kilometer<br />

mit Zwischenlandung, eine<br />

theoretische und praktische<br />

Einweisung zur Beherrschung<br />

des aerodynamisch gesteuerten<br />

Ultraleichtflugzeuges in<br />

besonderen Flugzuständen<br />

sowie eine theoretische und<br />

praktische Einweisung in<br />

das Verhalten in Notfällen.<br />

• Der DULV sieht zusätzlich<br />

mindestens drei Überlandflüge<br />

im Alleinflug über eine<br />

Distanz von 50 Kilometern<br />

mit Zwischenlandung vor.<br />

• Für Tragschrauber verlangt<br />

der DULV zudem mindestens<br />

150 Starts und Landungen,<br />

mindestens zehn Stunden mit<br />

Fluglehrer sowie mindestens<br />

20 Alleinlandungen.<br />

Ultraleichthubschrauber<br />

• 40 Flugstunden mit Ultraleichthubschraubern;<br />

davon können<br />

bis zu 20 Flugstunden<br />

durch Flugzeit als verantwortlicher<br />

Führer von aerodynamisch<br />

gesteuerten Luftsportgeräten<br />

und Flugzeugen<br />

ersetzt werden, wobei in der<br />

Gesamtflugzeit mindestens<br />

zehn Flugstunden im Alleinflug<br />

enthalten sein müssen, sowie<br />

• Starts und Landungen auf<br />

verschiedenen Flugplätzen,<br />

Außenlandeübungen mit<br />

Fluglehrer, mindestens einen<br />

Überlandflug mit Fluglehrer<br />

über eine Gesamtstrecke von<br />

mindestens 150 Kilometern<br />

mit Zwischenlandung, eine<br />

theoretische und praktische<br />

Einweisung zur Beherrschung<br />

des Ultraleichthubschraubers<br />

in besonderen Flugzuständen<br />

sowie eine theoretische und<br />

praktische Einweisung in das<br />

Verhalten in Notfällen.<br />

Nichtzulassungspflichtige<br />

Luftsportgeräte<br />

• Vorbereitungs-, Start-, Steuer-,<br />

Lande- und Flugübungen mit<br />

unterschiedlichen Höhen<br />

sowie Überlandflugübungen<br />

unter Anleitung und Aufsicht<br />

eines Fluglehrers oder mit<br />

dessen Flugauftrag bis zur<br />

sicheren Beherrschung des<br />

Luftsportgerätes.<br />

Teil 2 der<br />

Lizenz-Übersicht<br />

Segelflieger<br />

Die nächste Folge gibt<br />

Auskunft zu Ausbildung und<br />

Erhalt der Segelflugzeugpilotenlizenz<br />

und der LAPL-S.<br />

tigung ist der Nachweis von fünf Überlandflügen<br />

nach dem Erwerb der Lizenz. Zwei<br />

davon müssen in Begleitung eines Fluglehrers<br />

stattfinden und eine Gesamtstrecke von über<br />

200 Kilometern sowie eine Zwischenlandung<br />

beinhalten. Die Prüfung kann zusammen mit<br />

dem letzten 200-Kilometer-Flug abgelegt werden,<br />

wobei der mitfliegende Fluglehrer abnahmeberechtigt<br />

ist und dies auf dem Antrag<br />

bescheinigen muss. Ausgenommen sind von<br />

dieser Regelung Piloten, die bereits im Besitz<br />

einer Privatpiloten- oder einer Segelfluglizenz<br />

sind. Darüber hinaus muss der Pilot in den<br />

vorhergehenden 90 Tagen mindestens drei<br />

Starts und Landungen mit einem Luftsportgerät<br />

derselben Art absolviert haben. Piloten,<br />

die ein aerodynamisch gesteuertes Luftfahrzeug<br />

führen, können zudem eine Berechtigung<br />

zum Schlepp von Segelflugzeugen, Hängegleitern<br />

und Bannern erwerben. Außerdem<br />

können alle Inhaber einer SPL die Lehrberechtigung<br />

erwerben.<br />

Für Piloten, die bereits einen PPL-A oder LAPL-<br />

A besitzen, ist der Umstieg auf eine SPL ein<br />

Kinderspiel. Eine Einweisung mit Abschlusstest<br />

in Pyrotechnik aufgrund des Gesamtrettungssystems<br />

sowie eine Flugstunde mit<br />

Lehrer reichen aus, um einen Luftfahrerschein<br />

für Luftsportgeräte zu erhalten.<br />

Tashi Dolma Hinz<br />

<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> 37


[ SERIE 60 Jahre <strong>aerokurier</strong> ]<br />

IM TESTBETRIEB<br />

Auch in den 80ern hat der <strong>aerokurier</strong> stetig Neuheiten unter die Lupe<br />

genommen. Unter den zahlreichen Pilot Reports dieser Dekade finden<br />

sich unter anderem der zum Motorsegler Valentin Taifun 17 E und zum<br />

Segelflug-Doppelsitzer Twin III Acro. Über die Performance der Flugzeuge<br />

hinaus erfährt der Leser darin auch, was es mit der „Stieberschen<br />

Lastannahme“ und dem TNT-Konzept auf sich hat.<br />

Seriennummer 4<br />

Jahrgang 1980 – 1989<br />

25. JAHRGANG<br />

APRIL 1981<br />

Parallele zum aktuellen<br />

Heft: Auch im April 1981<br />

war mit der Partenavia<br />

P. 68 Victor eine kleine<br />

Zweimot auf dem Cover.<br />

38 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong>


25. JAHRGANG . APRIL 1981<br />

<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> 39


[ SERIE 60 Jahre <strong>aerokurier</strong> ]<br />

30. JAHRGANG . OKTOBER 1986<br />

40 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong>


Fly-by-Wire im Airbus A300 war im Heft 10/86<br />

eines der dominierenden Themen.<br />

30. JAHRGANG . OKTOBER 1986<br />

<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> 41


[ SERIE 60 Jahre <strong>aerokurier</strong> ]<br />

30. JAHRGANG . OKTOBER 1986<br />

42 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong>


SEIT 60 JAHREN PARTNER DER ALLGEMEINEN LUFTFAHRTSPECIAL<br />

AERO <strong>2017</strong><br />

Neuheiten<br />

Stars der<br />

Jubiläumsmesse<br />

Interview<br />

Anekdoten vom<br />

Projektleiter<br />

www.<strong>aerokurier</strong>.de<br />

Schutzgebühr € 2,60<br />

GAMA-Report<br />

Die Branche in<br />

Zahlen und Fakten<br />

Neues Slotverfahren<br />

Alle Informationen für<br />

anfliegende Besucher<br />

Aktionen<br />

Podiumsdiskussionen,<br />

„Be a pilot“ und mehr<br />

MESSE-GUIDE: Alle Aussteller auf einen Blick!


DIE CITATION-FAMILIE MIT<br />

DER GROSSZÜGIGEN KABINE<br />

INNOVATION.<br />

LEISTUNG.<br />

LEADERSHIP.<br />

Citation Latitude<br />

Fotos: Vorname Name<br />

Citation Longitude<br />

Citation Hemisphere<br />

VON DER MISSION ZUR REALITÄT<br />

Die Vision nimmt Gestalt an, indem wir ihr eine Form geben und ihr Kraft verleihen. Die Wartung<br />

liegt dabei in Expertenhand. Wenn Sie sich auf efziente und innovative Flugzeuge verlassen,<br />

dann übertrift unsere Flugzeugfamilie mit der großzügigen Kabine alle Erwartungen. Sehen Sie<br />

selbst unter Cessna.com, warum wir nach wie vor Marktführer in dieser Klasse sind.<br />

U.S. +1.844.44.TXTAV | INTERNATIONAL +1.316.517.8270<br />

©2016 Textron Aviation, Inc. Alle Rechte vorbehalten. Cessna, das Logo, Citation, Citation Latitude und Citation Longitude sind eingetragene Marken von Textron Aviation, Inc., Verwendung mit Genehmigung.<br />

Hemisphere ist eine Marke von Cessna Aircraft Company.


Foto: Philipp Prinzing<br />

GLÜCKWUNSCH!<br />

Eine Messe über 40 Jahre zu halten,<br />

ist schon für sich ein Erfolg. Sie<br />

fortwährend zu professionalisieren<br />

und dafür auch harte Entscheidungen<br />

zu treffen, verdient größten Respekt.<br />

Unter dem Titel „Ein Experiment ist geglückt“<br />

berichtete der <strong>aerokurier</strong> in der Ausgabe 6/1977<br />

über die erste Luftfahrtschau, die damals im<br />

Rahmen der Messe Rennsport-Motor-Freizeit<br />

stattfand. Die Idee, den Luftsport so zu zeigen,<br />

Lars Reinhold<br />

Redaktionsleiter <strong>aerokurier</strong><br />

bekam viel Lob, wenngleich es heute als enthusiastisch verklärt gewertet werden<br />

darf, die Verdopplung der Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr kausal mit<br />

14 Ausstellern zu verknüpfen, die gerade mal eine halbe Messehalle belegten.<br />

AERO <strong>2017</strong><br />

auf einen Blick<br />

Termin<br />

5. bis 8. April <strong>2017</strong><br />

Öffnungszeiten<br />

Mittwoch bis Freitag 9 bis 18 Uhr<br />

Samstag<br />

9 bis 17 Uhr<br />

Preise<br />

Tageskarte € 20<br />

Zweitageskarte € 35<br />

Viertageskarte € 66<br />

ermäßigte Tageskarte* € 15<br />

Schüler und Studenten € 5<br />

AERO-Katalog € 5<br />

* Rentner, Behinderte, Gruppen ab 20 Personen<br />

Für Kinder und Jugendliche<br />

bis 16 Jahre ist der Eintritt frei.<br />

Online-Tickets sind vorab<br />

buchbar (www.aero-expo.com),<br />

die Ersparnis beträgt bis zu 6 Euro<br />

pro Ticket.<br />

Nichtsdestotrotz wurde 1977 der Grundstein<br />

für eine Erfolgsgeschichte gelegt,<br />

denn die AERO konnte von Jahr zu Jahr<br />

mehr Aussteller an den Bodensee locken.<br />

Mit der schrittweisen Reduktion der Airshow<br />

und dem Verzicht darauf ab 2010 in<br />

Verbindung mit dem erneuten Wechsel in<br />

den jährlichen Rhythmus verabschiedeten<br />

sich die Organisatoren endgültig von der<br />

AERO als Eventveranstaltung und fokussierten<br />

sich darauf, Hersteller und Verbände<br />

der GA mit den aktiven Piloten in professioneller<br />

Atmosphäre zusammenzubringen.<br />

Der <strong>aerokurier</strong> hat die Messe von der ersten<br />

Auflage an journalistisch begleitet und mit<br />

vielen Aktionen mitgestaltet.<br />

Zur 25. Auflage gilt unser Glückwunsch<br />

dem AERO-Projektteam um Roland Bosch.<br />

Auf die nächsten 40 Jahre!<br />

Inhalt<br />

4 Motorflug und BizAv<br />

Die Neuheiten von Single Engine<br />

Piston bis Turboprop<br />

12 Zubehör<br />

Aktuelles bei der Avionik und den<br />

Helferlein fürs Cockpit und mehr<br />

14 UL/LSA<br />

Trends im Sektor der<br />

ultraleichten Flächenflugzeuge<br />

20 Tragschrauber und Helikopter<br />

Neuigkeiten aus dem Segment<br />

der Drehflügler<br />

22 Segelflug<br />

Blick in das Portfolio der Hersteller<br />

von Segel- und UL-Segelflugzeugen<br />

27 GAMA-Report<br />

Die GA in aktuellen Zahlen<br />

28 Historie: 40 Jahre AERO<br />

Ein Blick ins Fotoalbum der Messe<br />

Friedrichshafen.<br />

30 Interview Roland Bosch<br />

Der AERO-Projektleiter<br />

über Historie und Zukunft<br />

32 Der <strong>aerokurier</strong> auf der Messe<br />

Aktivitäten, Debatten, Angebote<br />

34 Be a pilot<br />

Die Aktion für die Piloten von morgen<br />

36 Airshow zum Jubiläum<br />

Was am Himmel passiert<br />

37 Konferenzen<br />

Wer wann wo auf der AERO spricht<br />

38 Anflug<br />

Tipps zur Anreise mit dem Flugzeug<br />

40 Alle Austeller von A bis Z<br />

46 Impressum<br />

Titelfoto: Katrin Sdun<br />

[ AERO SPECIAL ]


[ AERO SPECIAL ]<br />

Neuheiten Motorflug und Business Aviation<br />

Im Süden was Neues<br />

Das Highlight der AERO ist die P2012<br />

Traveller von Tecnam, die in Friedrichshafen<br />

ihr Debüt gibt. Andere Hersteller sind indes<br />

mit überarbeiteten Versionen ihrer Muster<br />

vertreten, während die Geschäftsreise-<br />

Luftfahrt mit Minimalbesetzung auftritt.<br />

Die Freude im italienischen<br />

Capua war groß, als die<br />

Tecnam P2012 Traveller im<br />

Juli des vergangenen Jahres ihren<br />

Erstflug erfolgreich absolviert hatte.<br />

Die Flugerprobungen sind mittlerweile<br />

in vollem Gang, soll das<br />

Flugzeug doch bis 2018 die Zulassung<br />

nach CS-23 und FAR 23 erhalten.<br />

Vorgestellt wurde das<br />

Konzept im Jahr 2011, und nun<br />

bietet sich mit der AERO eine günstige<br />

Gelegenheit, die neue Maschine<br />

in voller Pracht zu präsentieren.<br />

Daher wurden die Flugerprobungen<br />

unterbrochen und das Flugzeug<br />

nach Friedrichshafen gebracht.<br />

Die P2012 Traveller ist das<br />

bisher größte Flugzeug von Tecnam.<br />

Es handelt sich dabei um einen<br />

zweimotorigen Hochdecker mit<br />

einer Spannweite von 14 Metern.<br />

Er bietet Platz für zwei Piloten und<br />

neun Passagiere, wobei der Zustieg<br />

über eine Kabinentür im hinteren<br />

Bereich des Rumpfes erfolgt.<br />

Angetrieben wird die Traveller<br />

von zwei 375 PS starken Lycoming-<br />

Motoren des Typs TEO-540-C1A,<br />

die in Verbindung mit einem Dreiblatt-Constant-Speed-Propeller<br />

für<br />

den nötigen Schub sorgen. Sie ist<br />

auf eine Reisegeschwindigkeit von<br />

180 Knoten ausgelegt, die Maximalgeschwindigkeit<br />

beträgt 240<br />

Knoten. Bei einem Verbrauch von<br />

30 US-Gallonen pro Stunde ist die<br />

P2012 Traveller in der Lage, Distanzen<br />

von mehr als 1100 nautischen<br />

Meilen zurückzulegen. Das<br />

maximale Abfluggewicht ist auf<br />

3600 Kilogramm limitiert, die Nutzlast<br />

beträgt 1350 Kilogramm. Im<br />

Cockpit ist Garmins neueste Avionik,<br />

das G1000 NXi, verbaut.<br />

„Wir bringen mit der P2012<br />

eine echte Innovation“, ist Tecnam-<br />

Direktor Paolo Pascale überzeugt.<br />

Bei der Entwicklung legten die<br />

Ingenieure nicht nur Wert darauf,<br />

den Passagieren eine sichere und<br />

komfortable Reise zu ermöglichen,<br />

auch Aspekte wie möglichst geringe<br />

Betriebskosten und lange<br />

Wartungsintervalle spielten bei<br />

der Konzeption eine Rolle. Daher<br />

entschieden sich die Ingenieure<br />

für ein Festfahrwerk, das im Vergleich<br />

zu einem Einziehfahrwerk<br />

mit einem geringeren Wartungsaufwand<br />

verbunden ist.<br />

Die Flugzeugbezeichnung leitet<br />

sich wie bei der ganzen Tecnam-<br />

Flotte vom Anfangsbuchstaben<br />

des Designers Luigi Pascale und<br />

dem Entwurfsjahr ab. Der Zusatz<br />

„Traveller“ ist der Tatsache geschuldet,<br />

dass Tecnam mit dem<br />

Flugzeug eine neue Commuter-Ära<br />

einläuten möchte.<br />

Im Gegensatz zur restlichen<br />

Flotte, die vor allem zu Schulungszwecken<br />

und für den privaten<br />

Gebrauch konzipiert ist, soll die<br />

Zweimot auch den Bedarf regionaler<br />

Fluggesellschaften decken.<br />

Ob VIP- oder Krankentransporte,<br />

ob als Absetz- oder Frachtflugzeug:<br />

Die P2012 Traveller soll universell<br />

einsetzbar sein. Durch den großen<br />

Abstand zwischen Propeller und<br />

Boden sowie einer verhältnismäßig<br />

kurzen Startstrecke ist es mit dem<br />

Hochdecker beispielsweise unproblematisch,<br />

auf unbefestigten<br />

Pisten zu starten und zu landen.<br />

Auf der AERO ist Tecnam in<br />

Halle 4 am Stand 319 mit der ganzen<br />

Produktpalette vertreten. Zugleich<br />

ist die Messe Treffpunkt für<br />

mehr als 60 Tecnam-Händler aus<br />

aller Welt.<br />

Pipistrel hält sein<br />

Mogas-Versprechen<br />

Auch im benachbarten Slowenien<br />

war man derweil nicht untätig:<br />

Pipistrel hat die viersitzige<br />

Panthera inzwischen mit einem<br />

Sechszylinder-Lycoming IO-540V<br />

ausgestattet. Der neue Motor wurde<br />

notwendig, da Lycoming den<br />

bisher verbauten IO-390 nicht für<br />

Mogas freigab und der Betrieb mit<br />

bleifreiem Benzin eines der Kern-<br />

4 AERO Special 4/<strong>2017</strong>


Pipistrel Panthera<br />

Die Panthera war bislang nur<br />

mit dem Lycoming IO-390<br />

erhältlich. Auf der AERO wird sie<br />

mit dem neuen, 50 PS stärkeren<br />

IO-540V zu sehen sein.<br />

Fotos: Tecnam, Pipistrel<br />

Tecnam P2012 Traveller<br />

Nach fünf Jahren intensiver Entwicklungsarbeit<br />

präsentiert Tecnam sein<br />

neues Flaggschiff, mit dem man älteren<br />

Twins Konkurrenz machen will.<br />

versprechen war, der Hersteller<br />

bei der Vorstellung der Panthera<br />

vor fünf Jahren gab. Da der neue<br />

Motor unter die alte Cowling passt,<br />

werde sich das Äußere der Panthera<br />

nicht verändern, hieß es 2014<br />

bei Pipistrel. Auch die Tankkapazität<br />

von 220 Litern bliebe erhalten,<br />

da bei den vorgesehenen Leistungsdaten<br />

kein Mehrverbrauch<br />

zu erwarten sei. Pipistrel strebe<br />

weiterhin 200 Knoten Reisegeschwindigkeit<br />

an, so die Slowenen.<br />

Der Hersteller konnte sein Versprechen<br />

erfüllen. Durch den<br />

schwereren Motor verringert sich<br />

die Nutzlast zwar um 45 auf 500<br />

Kilogramm. Dank einer Mehrleistung<br />

von 50 PS verkürzt sich zugleich<br />

die Startstrecke auf 540<br />

Meter, die Steigrate erhöht sich<br />

auf 1550 Fuß pro Minute und die<br />

Dienstgipfelhöhe auf Flugfläche<br />

250. Die Reisegeschwindigkeit auf<br />

Flugfläche 80 bei 75 Prozent Leistung<br />

beträgt beachtliche 198 Knoten.<br />

Obwohl der neue, leistungsstärkere<br />

Motor zehn zusätzliche<br />

Liter Treibstoff pro Stunde verbrennt,<br />

kann die Panthera nach<br />

wie vor nonstop Strecken über 1000<br />

nautische Meilen zurücklegen.<br />

Mit der Entwicklung eines Flugzeugs,<br />

das für den Einbau eines<br />

klassischen Verbrennungsmotors,<br />

eines Hybrid- oder eines reinen<br />

Elektroantriebs ausgelegt ist, traf<br />

Pipistrel den Nerv der Zeit. So<br />

gewann die windschnittige Panthera<br />

bereits im Jahr 2014 den<br />

„<strong>aerokurier</strong> Innovation Award“ in<br />

der Rubrik Motorflugzeuge. Pipistrel<br />

wird sowohl die Panthera als<br />

auch die Virus SW 121 zur diesjährigen<br />

AERO mitbringen. Der<br />

slowenische Hersteller wird in<br />

Halle B3 am Stand 201 anzutreffen<br />

sein.<br />

Cirrus zeigt sechste<br />

Generation der SR<br />

Im Frühjahr kündete Cirrus die<br />

sechste Generation der Modelle<br />

SR20, SR22 und der SR22T an. „G6<br />

ist unsere innovativste, leistungsfähigste<br />

und funktionsreichste<br />

Update-Reihe, die wir bisher für<br />

die SR-Produktlinie verwirklicht<br />

haben“, erklärt Todd Simmons, der<br />

bei Cirrus für die Kundenbetreuung<br />

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verantwortlich ist. Damit spielt<br />

Simmons auf die Cockpits an, die<br />

mit dem neuesten Avioniksystem,<br />

dem Cirrus Perspektive+, ausgestattet<br />

sind.<br />

Entwickelt wurde es in Zusammenarbeit<br />

mit Garmin auf Basis<br />

des G1000 NXi. Durch die höhere<br />

Verarbeitungsgeschwindigkeit ist<br />

es dem System möglich, Informationen<br />

wie Anflughilfen und Wetterdaten<br />

darzustellen. Cirrus integriert<br />

auch das Flight Stream von<br />

Garmin ins Cockpit und ermöglicht<br />

damit einen kabellosen Datentransfer<br />

zwischen der Garmin-Pilot-App<br />

und dem Perspektive+. Dank Tastatur<br />

gestaltet sich die Bedienung<br />

intuitiv.<br />

Neu entwickelte LED-Leisten,<br />

sogenannte Spectra Wingtips, zieren<br />

die Flügelspitzen der SR-Reihe.<br />

Sie sorgen für bessere Sichtbarkeit<br />

und somit auch für mehr Sicherheit<br />

im Luftraum. Die SR20 wurde<br />

mit einem 215 PS starken Lycoming<br />

IO-390 ausgestattet. Damit werden<br />

sowohl die Leistung als auch die<br />

Nutzlast erhöht, die nun 467 Kilogramm<br />

beträgt. Am Stand 421 in<br />

der Halle A3 stellt der amerikanische<br />

Hersteller eine SR20, eine<br />

SR22T und ein Mockup des Vision<br />

Jets mit der Cirrus-Perspective-<br />

Touch-Avionik aus.<br />

Textron Aviation setzt<br />

auf moderne Avionik<br />

Die neue Avionik von Garmin,<br />

das G1000 NXi, hält auch bei<br />

Textron Aviation, dem Mutterkonzern<br />

von Cessna, Beechcraft und<br />

Hawker, Einzug. Seit diesem Frühjahr<br />

sind die Modelle Cessna Skyhawk,<br />

Skylane, Turbo Stationair<br />

HD sowie die Beechcraft Bonanza<br />

G36 und Baron G58 damit ausgestattet.<br />

„Diese Neuerung wird nicht<br />

nur die Arbeitsbelastung für den<br />

Piloten verringern“, betont Doug<br />

May, der für die Produktion der<br />

Kolbenmotorflugzeuge zuständig<br />

ist, „sondern wirkt sich durch das<br />

effizientere und modernere Cockpitdesign<br />

nachhaltig auf das<br />

gesamte Flugerlebnis aus.“<br />

Das System verarbeitet Daten<br />

und rendert Grafiken schneller. Das<br />

Display ist dank der LED-Hintergrundbeleuchtung<br />

besser ablesbar<br />

Cirrus G6<br />

Das Avioniksystem Perspektive+ von Cirrus bietet<br />

viele neue Funktionen. Die LED-Leisten am Ende<br />

der Tragfläche verbessern die Sichtbarkeit.<br />

geworden. Funktionen wie etwa<br />

das Unterlegen der Karte im Horizontal<br />

Situation Indicator, die<br />

Ansicht von VFR- und IFR-Anflügen<br />

auf der Moving Map und animierte<br />

Wetterdaten entlasten den Piloten.<br />

Optional können weitere<br />

Funktionen wie Flight Stream oder<br />

SurfaceWatch, ein System zur Navigation<br />

auf Flughäfen, integriert<br />

werden. Die Cessna Skylane, die<br />

in Halle A3 bei Textron Aviation<br />

ausgestellt ist, verfügt bereits über<br />

die neue Avionik.<br />

Piper präsentiert<br />

die neue M600<br />

Im Juni 2016 zertifizierte die<br />

amerikanische Luftfahrtbehörde<br />

die Piper M600. Die ersten<br />

Cessna Skylane 182<br />

Textron Aviation verbaut die moderne Garmin-<br />

G1000-NXi-Avionik in Modelle wie die Skylane,<br />

die Skyhawk und die Turbo Stationair HD.<br />

Fotos: Cirrus Aircraft, Textron Aviation<br />

6 AERO Special 4/<strong>2017</strong>


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[ AERO SPECIAL ]<br />

Piper M600<br />

Mit den neuen Leistungsdaten ist Pipers<br />

neues Topmodell der M-Klasse, die M600,<br />

eine ernst zu nehmende Konkurrenz für<br />

die TBM 930 geworden.<br />

Fotos: Piper, Pilatus, Daher/TBM<br />

Modelle verließen das Werk bereits<br />

einen Monat später. Weltpremiere<br />

feierte die Turboprop 2016 in Oshkosh;<br />

somit ist es für Piper jetzt<br />

an der Zeit, die M600 auch in<br />

Europa vorzustellen.<br />

Die Piper M600 löst die M500<br />

als Flaggschiff der M-Klasse ab.<br />

Dank der neuen PT6A-42A-Turbine<br />

von Pratt & Whitney mit einer<br />

Leistung von bis zu 600 Wellen-PS<br />

erreicht die M600 Geschwindigkeiten<br />

von maximal 274 Knoten.<br />

Die Dienstgipfelhöhe liegt bei<br />

Flugfläche 300. In Reiseflugkonfiguration<br />

legt sie knapp 1500 nautische<br />

Meilen zurück. Die M600<br />

fliegt dabei nicht nur schneller und


Daher TBM 900 / TBM 930<br />

Der französische Hersteller führt bei seinen<br />

beiden Turboprop-Flugzeugen ab Modelljahr<br />

<strong>2017</strong> zahlreiche Neuerungen ein.<br />

die an verschiedenen Stellen des<br />

Cockpits verbaut sind, können<br />

Handyakkus wieder aufgeladen<br />

werden.<br />

Das Modell-Update umfasst<br />

indes auch eine Umgestaltung des<br />

TBM-930-Interieurs: Neue Sitzpolster,<br />

Kopfstützen, Armlehnen und<br />

Sitznähte verleihen der Kabine in<br />

Kombination mit gebürsteten<br />

Chromelementen ein frisches Aussehen.<br />

Insgesamt sind drei Ausstattungsvarianten<br />

erhältlich: Black<br />

Diamond, Beige Luxor und Agate<br />

Grey. Daher werden auf der AERO<br />

die <strong>2017</strong>er-Versionen von TBM 900<br />

und TBM 930 am Stand 321 in der<br />

Halle A3 ausgestellt sein.<br />

Pilatus auf Erfolgskurs<br />

mit der PC-12NG<br />

ergänzt die Funktionalität des Geschäftsreiseflugzeugs.<br />

Als Avionik<br />

kommt Garmins G3000 zum Einsatz.<br />

Mit Hilfe des „Flight Stream 210<br />

Gateway“ können sich bis zu zwei<br />

mobile Geräte, auf denen die App<br />

„Garmin Pilot“ ausgeführt wird,<br />

drahtlos mit dem System verbinden.<br />

An zahlreichen USB-Ports (5V/3A),<br />

Eigentlich wollte der Schweizer<br />

Flugzeughersteller die Produktion<br />

seines Dauerrenners PC-12NG<br />

dieses Jahr etwas reduzieren – auch<br />

in Anbetracht der Fortschritte des<br />

Testprogramms des Business Jets<br />

PC-24. Doch die Turboprop kommt<br />

nach wie vor sehr gut an, weshalb<br />

die Schweizer auf der AERO mit<br />

Pilatus PC-12NG<br />

Die Turboprop ist als NG-Version<br />

noch immer ein Bestseller.<br />

weiter als ihre Vorgängerin, auch<br />

die Zuladung hat sich um 319 Kilogramm<br />

auf 1089 Kilogramm erhöht.<br />

Im Cockpit hat sich mit Einzug<br />

des Garmin-G3000-Panels einiges<br />

getan. Die Bedienelemente sind<br />

benutzerfreundlich angelegt und<br />

werden durch den Garmin-GTC-<br />

570-Touchscreen-Controller stark<br />

vereinfacht. Piper ist auf der AERO<br />

mit einer M600 in Halle A4, Stand<br />

409 vertreten. Dort wird auch eine<br />

Lightwing AC4 präsentiert, für die<br />

Piper Deutschland den Vertrieb<br />

übernimmt.<br />

Evolution statt<br />

Revolution bei Daher<br />

Der französische Flugzeughersteller<br />

führt mit dem Modelljahr<br />

<strong>2017</strong> einige Neuerungen bei den<br />

Modellen TBM 900 und TBM 930<br />

ein. Das schon oft erwähnte Garmin<br />

G1000 NXi kommt nun auch bei<br />

Dahers Verkaufsschlager TBM 900<br />

zum Einsatz. „Dieses Upgrade beinhaltet<br />

ein neues Flight Display<br />

mit markanten Verbesserungen<br />

und zusätzliche Funktionen wie<br />

etwa eine drahtlose Cockpitverbindung<br />

für mobile Geräte“, erklärt<br />

Nicolas Chabbert, Verantwortlicher<br />

der Daher Airplane Business Unit.<br />

Auch das Topmodell, die TBM<br />

930, hat seit dem Modelljahr <strong>2017</strong><br />

eine umfassende Überarbeitung<br />

erfahren. Bislang nur optional erhältliche<br />

Ausstattungsmerkmale<br />

sind jetzt in der Standardausführung<br />

enthalten. Diese umfasst nun<br />

beispielsweise einen Transponder<br />

von Garmin des Typs GTX 345<br />

ADS-B IN, der in den USA Verkehrsund<br />

Wetterinformationen empfangen<br />

kann. Ein Stick-Shaker, der<br />

direkt an die Überziehwarnanlage<br />

gekoppelt ist und bei drohendem<br />

Strömungsabriss spürbar vibriert,<br />

AERO Special 4/<strong>2017</strong> 9


[ AERO SPECIAL ]<br />

Honda HondaJet<br />

Auch der HondaJet – auf der letzten AERO<br />

das Messe-Highlight schlechthin – ist dieses<br />

Jahr wieder in Friedrichshafen dabei.<br />

Embraer Phenom 300<br />

Die Brasilianer konnten 2016 insgesamt 63<br />

Exemplare des Business Jets ausliefern.<br />

Pilatus-Händler in Deutschland,<br />

stellt eine PC-12NG auf dem Static<br />

Display aus.<br />

Business Jets nur mit<br />

Minimalbesetzung<br />

Fotos: Embraer, Honda<br />

Embraer Legacy 450/500<br />

Für den US-amerikanischen Business-Jet-<br />

Markt produziert Embraer die Legacy 450<br />

auch in Melbourne, Florida.<br />

einer PC-12NG vertreten sein<br />

werden. Die ab dem Jahr 2016<br />

erhältliche NG-Version verfügt<br />

über einen Fünfblattpropeller<br />

aus Verbundwerkstoffen sowie<br />

weitere aerodynamische Änderungen,<br />

die die maximale Reisegeschwindigkeit<br />

der Turboprop<br />

auf 285 Knoten (528 km/h)<br />

erhöhen. Gleichzeitig wurde<br />

die Kabine besser gedämmt,<br />

womit der Geräuschpegel weiter<br />

gesenkt werden konnte. Die<br />

Teilnahme eines PC-24-Prototyps<br />

konnte man auf Nachfrage<br />

nicht bestätigen. Pilatus ist<br />

in Halle A3, Stand 121 zu finden.<br />

Auch Air Alliance, offizieller<br />

Bombardier, Gulfstream, Stratos,<br />

und Eclipse werden dieses<br />

Jahr nicht auf der AERO vertreten<br />

sein. Auch Dassault wird wohl<br />

fehlen. Eine mögliche Erklärung<br />

dafür: Die Hersteller von Geschäftsreiseflugzeugen<br />

konzentrieren<br />

sich auf die bevorstehende EBACE<br />

in Genf, die als europäische Fachmesse<br />

für die Business Aviation<br />

einen höheren Stellenwert besitzt<br />

als die AERO.<br />

Bestätigte Teilnahmen gibt es<br />

dennoch einige: Den Anfang macht<br />

Honda; die Amerikaner sind auch<br />

dieses Jahr mit einem HondaJet<br />

in Halle A3 am Stand 321 mit von<br />

der Partie. Embraer ist immerhin<br />

mit drei Mustern vertreten: Neben<br />

einer Legacy 450 und einer Legacy<br />

500 ist auch eine Phenom 300<br />

am Start, die vergangenes Jahr<br />

laut aktueller GAMA-Statistik die<br />

meisten Auslieferungen ihrer Klasse<br />

hatte. Die Embraer-Jets sind auf<br />

dem Static Display zu sehen. ae<br />

T. Hinz, A. Mitropoulos


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Garmins G5<br />

taugt sowohl als<br />

primäres Fluginstrument<br />

als auch<br />

als Backup.<br />

Fotos: Friebe, Garmin<br />

Zubehör<br />

Nützliches Drumherum<br />

Zwischen all den<br />

Fluggeräten gibt es<br />

auch bei Zubehör<br />

und Avionik allerhand<br />

Neues. Hier nur ein<br />

kleiner Einblick in das,<br />

was die Hersteller so<br />

mitbringen.<br />

Garmin als Platzhirsch im<br />

Avionikbereich ist auf vielen<br />

Herstellerständen schon<br />

in den Panels vertreten, zeigt aber<br />

auch in der „Avionik Avenue“ manche<br />

Neuheit. Insbesondere das G5<br />

dürfte interessant sein, kann es<br />

doch als primäres Anzeigegerät<br />

für die meisten Flugdaten oder als<br />

Backup-Gerät in Glascockpits verwendet<br />

werden. Dacher Systems<br />

Lightspeed<br />

zeigt mit dem Zulu 3<br />

den jüngsten Spross<br />

seiner erfolgreichen<br />

Headset-Familie.<br />

stellt mit der sky[nav]pro Red Line<br />

Box seinen neuen Transceiver vor.<br />

Er überträgt via terrestrischem<br />

und satellitenbasiertem Mobilfunk<br />

empfangene Signale per WLAN an<br />

Tablets, die für die Navigation<br />

benutzt werden, und verarbeitet<br />

auch ADS-B- und FLARM-Signale.<br />

Für effektiven Gehörschutz bei<br />

hohem Tragekomfort sind die<br />

Headsets von Lightspeed bekannt,<br />

mit dem Zulu 3 geht das Erfolgsmodell<br />

in die dritte Generation und<br />

soll alles noch ein bisschen besser<br />

können als die bisherigen Geräte.<br />

In der Headset-Test-Area tritt es<br />

zum Vergleich an.<br />

Piloten, die ihr Flugzeug oft<br />

draußen verankern, finden bei<br />

Flugversand Büscher die neuen<br />

Torky-Erdanker, die OUV-Tüftler<br />

Alfred Schnüttgen entwickelt hat.<br />

Sie sollen mehr Halt bieten als<br />

herkömmliche Systeme. Geht es<br />

nach der EASA, haben auch die<br />

heute üblichen Flugbücher bald<br />

ausgedient. Neue, AMC1-FCL0.50-<br />

gemäße Bücher gibt es bei Ülis<br />

Segelflugbedarf.<br />

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UL und LSA auf der AERO<br />

So viel Auswahl war noch nie<br />

UL/LSA-Flugzeuge füllen in Friedrichshafen vier Hallen. Besucher der Jubiläums-AERO<br />

haben die Chance, nahezu das gesamte Angebot dieses Sektors direkt zu vergleichen.<br />

Und Überraschungen haben die Hersteller auch versprochen.<br />

Neugierig macht auf jeden<br />

Fall Swiss Excellence Aircraft.<br />

Auf der AERO will<br />

der Hersteller des offiziell bestätigt<br />

schnellsten ULs Neues enthüllen.<br />

Die Risen, mit Einziehfahrwerk<br />

und dem charakteristischen V-<br />

Leitwerk, aber ganz konventionell<br />

angetrieben von einem 100-PS-<br />

Rotax, hat im vergangenen August<br />

mit 328,82 km/h einen absoluten<br />

Spitzenwert erzielt. Der internationale<br />

Luftsportverband FAI hat<br />

die Leistung in der Klasse R (Microlights)<br />

als Weltrekord anerkannt.<br />

Die zweisitzige Risen, die ein<br />

bequemes Cockpit mit nebeneinander<br />

angeordneten Sitzen bietet,<br />

hat mit dem Rekord sogar all die<br />

schlank gestalteten Tandemsitzer<br />

ausgestochen, die für sich in Anspruch<br />

nehmen, die schnellsten<br />

ULs zu sein. Diese schnittigen<br />

Renner im Design von Militärtrainern/Jets<br />

werden inzwischen in<br />

leicht unterschiedlicher Gestalt<br />

von mehr als sieben Herstellern<br />

angeboten: der Shark von Shark<br />

Aero, die Prime von Blackshape,<br />

die Stream von TL-Ultralight, der<br />

Tarragon von Pelegrin, der Flamingo<br />

von TAF3, die Tucano Replica<br />

von Flying Legend und schon etwas<br />

ausgefallener das UL-39 Albi mit<br />

BMW-Motorradmotor von Skyleader<br />

als Modell des LET-39-Jets.<br />

Eine hohe Reisegeschwindigkeit<br />

spielt bei nahezu allen Herstellern<br />

eine große Rolle. Diesen Eckwert<br />

heben sie in den Beschreibungen<br />

stets besonders hervor. Und bei<br />

Modellen, bei denen mit Speed<br />

nicht gepunktet werden kann,<br />

verschwindet der Wert eher verschämt<br />

hinter anderen Leistungsund<br />

Eigenschaftsmerkmalen, die<br />

für ein Flugzeug, das vor allem zu<br />

unbeschwertem Flugspaß verhelfen<br />

soll, von erheblich größerer<br />

Bedeutung sind als die Reisegeschwindigkeit.<br />

Der Idee des einfachen<br />

Fliegens verpflichtet<br />

Comco Ikarus in Hohentengen<br />

ist einer der wenigen Hersteller,<br />

der sich hier klar positioniert hat.<br />

Die Ikarus C42 ist ein unprätentiöses<br />

Schulflugzeug und erfreut<br />

über den Einsatz als Trainer hinaus<br />

auch als Reise- und Schleppflugzeug.<br />

Die Verkaufszahlen haben<br />

inzwischen Rekordwerte erreicht.<br />

Weltweit sind mehr als 1500 Ikarus<br />

C42 im Einsatz.<br />

Auf Solidität setzt auch Aerospool<br />

in Prievidza. Der Hersteller<br />

aus der Slowakei zeigt die WT9<br />

Dynamic, die inzwischen in mehr<br />

als 700 Exemplaren fliegt, mit einer<br />

neuen Cockpitausstattung und<br />

überarbeitetem Instrumentenpanel.<br />

Die Erprobung des Musters für die<br />

Zulassung als LSA in Europa hat<br />

Aerospool inzwischen weitgehend<br />

abgeschlossen, sodass die Dynamic<br />

bald auch mit Echo-Kennzeichen<br />

geflogen werden kann. Für<br />

Piloten mit PPL(A) oder LAPL(A)<br />

14 AERO Special 4/<strong>2017</strong>


Blackwing<br />

Mit dem UL aus Schweden ist in<br />

dem skandinavischen Nachbarland<br />

sogar Kunstflug möglich.<br />

Virus SW<br />

SW steht für Short Wing. Mit<br />

kleinerer Flügelfläche ist die<br />

Virus mehr ein Motorflugzeug.<br />

Breezer<br />

Für PPL(A)-Piloten bietet<br />

Breezer das LSA B600, für<br />

UL-Piloten die B400.<br />

Remos GxiS<br />

Mit der GxiS erweitert Remos<br />

sein Ultraleicht-Angebot um<br />

ein Light Sport Aircraft.<br />

Fotos: Hersteller<br />

bedeutet dies eine interessante<br />

Option für Scheinerhaltungsflüge.<br />

Das viersitzige Schwestermodell<br />

WT10 bietet Aerospool als Baukasten<br />

für Amateurflugzeugbauer an.<br />

Die Zulassung der Breezer B600<br />

als europäisches LSA – nachdem<br />

das Modell schon lange in den USA<br />

als Light Sport Aircraft erfolgreich<br />

war – hat Breezer Aircraft im vergangenen<br />

Jahr durchgekämpft.<br />

Der Hersteller aus Norddeutschland<br />

baut seit dem Jahr 2000 einmotorige<br />

Sportflugzeuge in den Kategorien<br />

Ultraleicht und Experimental.<br />

Die B600 und das Ultraleichtflugzeug<br />

B400 stehen auf der<br />

AERO zum direkten Vergleich<br />

nebeneinander.<br />

Noch im Zulassungsverfahren<br />

zum LSA steckt die Remos GXiS.<br />

Gegenüber der ersten Vorstellung<br />

im vergangenen Jahr hat die GXiS<br />

in der Flugerprobung eine Reihe<br />

von Veränderungen beim Antrieb<br />

(Propeller) und in der Instrumentierung<br />

erhalten. Auf der AERO<br />

<strong>2017</strong> wird der Besucher eine GXiS<br />

in Augenschein nehmen können,<br />

wie sie mit dem neuen Rotax 912<br />

iS Sport und automatisiertem<br />

Motorcheck in die Serienfertigung<br />

gehen wird. Der <strong>aerokurier</strong>-Redaktion<br />

stellte sich das Flugzeug zum<br />

Pilot Report (Ausgabe 12/2016) als<br />

einfach zu handhabendes Hightech-Gerät<br />

mit passabler Reiseleistung<br />

vor. Für jene, die beim UL<br />

bleiben wollen, hat Remos das in<br />

vielem ähnliche Ultraleichtflugzeug<br />

GXNxT im Programm.<br />

Im Rennen um Speedpunkte<br />

mochte auch Peter Funk (Bücker<br />

und Funk) nicht mitmachen. Mit<br />

der BF 139 Clubman setzt er auf<br />

Retro. Die „Neu-Bücker“ auf Basis<br />

der bewährten FK9 verspricht<br />

Fliegen wie anno dazumal. Sie<br />

Mehr vom Fliegen.<br />

Hier landen:<br />

AERO – 5. bis 8. April, Friedrichshafen, Halle B3<br />

remos.com


[ AERO SPECIAL ]<br />

Ikarus C42<br />

Die C42 fliegt in mehr als 1500<br />

Exemplaren, die C52 war eine<br />

Weiterentwicklung.<br />

FlyWhale<br />

Das Amphibium aus Norddeutschland<br />

erweitert die Welt<br />

der Ultraleichtfliegerei.<br />

Fotos: Hersteller, Frank Herzog<br />

FAETA NG<br />

Neu für die Messe: die FAETA<br />

New Generation mit konventionellem<br />

Leitwerk.<br />

eröffnet eine Erlebniswelt jenseits<br />

des schnellen Vorankommens, das<br />

Fliegen konzentriert sich auf das<br />

Erleben der Bewegung in der dritten<br />

Dimension. Der in der Flugerprobung<br />

stehende Zweisitzer ist<br />

mit dem Siebenzylinder-Sternmotor<br />

Scarlett 7H von Verner ausgestattet.<br />

Bei 77 Kilogramm Gewicht<br />

holt er aus 4,3 Litern Hubraum 117<br />

PS heraus. Mit diesem Hingucker<br />

ist die Clubman in der Engine<br />

Area in Halle A5 zu bestaunen.<br />

Ganz losgelöst von aktuellen<br />

Trends hat FlyWhale Aircraft sein<br />

Amphibium zur Serienreife gebracht.<br />

Der FlyWhale fliegt inzwischen<br />

in drei Exemplaren. Der<br />

Hersteller aus Norddeutschland<br />

hofft, mit der druckfrischen UL-<br />

Musterzulassung zur Messe zu<br />

kommen.<br />

Schon ein guter alter Bekannter<br />

ist das Amphibium ATL 650 aus<br />

Finnland, das jetzt in Serie produziert<br />

werden soll.<br />

Bristell<br />

Ein windschnittiges Design hat<br />

BRM Bristell Aero seinen ULs und<br />

LSA mitgegeben.<br />

16 AERO Special 4/<strong>2017</strong>


CT MC<br />

Mit der CT MC hat Flight Design<br />

auch ein Angebot für Liebhaber<br />

von Metallkonstruktionen.<br />

Clubman BF 139<br />

Mit moderner Technik fliegen<br />

wie anno dazumal.<br />

Eine Premiere gibt es am Stand<br />

von ATEC Aircraft. Der tschechische<br />

Hersteller zeigt die FAETA 321 NG.<br />

Das Next-Generation-Modell verfügt<br />

über eine Reihe von Modifikationen,<br />

die auffälligste ist das<br />

neue Leitwerk. Es hat eine konventionelle<br />

Kreuzanordnung, während<br />

die FAETA 321, die weiterhin<br />

angeboten wird, mit einem T-Leitwerk<br />

fliegt. Die NG ist mit einem<br />

Rotax 912 ULS und einem Dreiblatt-<br />

FITI-Eco-Competition-Propeller<br />

ausgestattet. Die Reisegeschwindigkeit<br />

der FAETA NG gibt ATEC<br />

mit 242 km/h bei 5100 U/min an.<br />

Viele Neuerungen<br />

nur bei den Details<br />

Die meisten Hersteller beschränken<br />

sich auf die Vorstellung von<br />

Modifikationen und neuen Avionikausstattungen,<br />

denn Neuzulassungen<br />

von Ultraleichtflugzeugen<br />

erfordern heute einen Aufwand,<br />

der nahezu dem von Leichtflugzeugen<br />

der E-Klasse entspricht.<br />

Und trotzdem tauchen auf der<br />

AERO immer wieder Start-ups auf,<br />

die ein neues UL entwickelt haben<br />

und sich erst kurz vor Messebeginn<br />

anmelden. Diese Überraschungen<br />

lohnen das Streifen durch die Hallen<br />

einmal mehr.<br />

In der Vielfalt der Ausstellungsstücke<br />

ist die AERO, was Ultraleichtflugzeuge<br />

und LSAs angeht,<br />

ohnehin unübertroffen. So unmittelbar<br />

wie hier lassen sich Flugzeuge<br />

nicht vergleichen und die<br />

Vor- und Nachteile von Metall-,<br />

Faserverbund- und Gemischtbauweisen<br />

diskutieren. Einsteigen,<br />

Platz nehmen, die Sichtverhältnisse<br />

prüfen – und schon weiß man<br />

die Unterschiede zwischen Schulter-<br />

und Tiefdeckeranordnungen<br />

zu beurteilen. Reicht mir der Platz,<br />

der ein Side-by-Side-Cockpit bietet?<br />

Wie hinderlich sind Abstrebungen,<br />

beim Ein- und Ausstieg?<br />

Und dann gibt es noch die Offerte<br />

für ganz unbürokratischen<br />

Flugspaß ohne Medical in der<br />

120-kg-Klasse. Die Vertreter dieser<br />

Kategorie bieten mit Einfachstkonstruktionen<br />

Reminiszenzen an die<br />

Anfänge der UL-Fliegerei. ae<br />

Gerhard Marzinzik<br />

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AERO Special 4/<strong>2017</strong> 17


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44,7 lt/h<br />

Max. Geschwindigkeit<br />

372 km/h<br />

Zuladung<br />

710 kg<br />

DA42-VI<br />

Gesamtverbrauch 60%<br />

39,4 lt/h<br />

Max. Geschwindigkeit<br />

365 km/h<br />

Zuladung<br />

589 kg<br />

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[ AERO SPECIAL ]<br />

Niki Rotor Lightning<br />

Mit dem Propeller im Ausleger ist der<br />

Lightning ein besonderer Hingucker.<br />

Rotorschmiede VA115<br />

Weniger geht nicht, um vertikal in die<br />

Luft zu kommen. Die Firma Rotorschmiede<br />

setzt auf Purismus.<br />

UL-Helis und Tragschrauber<br />

Neues aus der<br />

Rotorfraktion<br />

Mit nur 30 Zulassungen im Jahr 2016 ist<br />

der Tragschraubermarkt in Deutschland<br />

schwierig wie lange nicht. Für die UL-Helis<br />

aber gibt es nun grünes Licht – was das für<br />

den Markt bedeutet, bleibt abzuwarten.<br />

Die Anzahl der Neuzulassungen<br />

bei den Gyros halbierte<br />

sich im Vergleich zum<br />

Vorjahr. Angesichts dieses dramatischen<br />

Rückgangs sah vermutlich<br />

manch bekannter Hersteller wenig<br />

Sinn darin, seine ohnehin bekannten<br />

Geräte teuer auf der Messe<br />

auszustellen.<br />

Die französische DTA stellt einen<br />

neuen Tragschrauber vor, der<br />

klassisch als offener Tandemsitzer<br />

aufgebaut ist. Nähere Einzelheiten<br />

sollen erst auf der Messe preisgegeben<br />

werden. Wie alle Jahre wird<br />

auch der geschlossene Tandemsitzer<br />

J-RO zu sehen sein, bei<br />

dem für offenes Fliegen fix die<br />

beiden Flügeltüren abgebaut werden<br />

können.<br />

Der italienische Hersteller Magni<br />

zeigt in Friedrichshafen zwei<br />

offene Tandemsitzer, die im Grunde<br />

baugleich sind, sich aber im<br />

Komfort unterscheiden: den M 16<br />

Trainer für die Schulung und die<br />

Reisemaschine M 22 Voyager.<br />

Ebenfalls wird das Flaggschiff des<br />

Unternehmens, der geschlossene<br />

Side-by-side-Sitzer M 24 Orion, zu<br />

sehen sein.<br />

Niki Rotor Aviation aus Bulgarien<br />

– seit Kurzem ISO-zertifiziert<br />

– ist mit Kallithea und Lightning<br />

vor Ort. Letzterer besticht durch<br />

den in den hubschrauberähnlichen<br />

Heckausleger integrierten Schubpropeller.<br />

Das Schwestermodell<br />

dagegen ist in traditioneller Bauform<br />

gehalten. Beide sind geschlossene<br />

Tandemsitzer und bestehen<br />

komplett aus Carbon. Angetrieben<br />

werden sie von 100 PS starken<br />

Rotax-912-ULS-Motoren.<br />

Rainer Farrag und sein Unternehmen<br />

Trixy Aviation aus Österreich<br />

stellen den TrixyEye vor, der<br />

mit dem hauseigenen Motor, Spezialkameras<br />

und Radargerät ausgerüstet<br />

für den Behördeneinsatz<br />

konzipiert ist. Bereits im vergangenen<br />

Jahr erstaunte Farrag die<br />

Fachwelt mit dem TrixyFormer,<br />

der aus einer Tragschraubereinheit<br />

und einem abkoppelbaren Motorrad<br />

mit Elektroantrieb besteht. Als<br />

weitere Sensation folgte 2016 dann<br />

der offene Side-by-side-Tragschrauber<br />

Spirit. Bisher völlig geheim<br />

gehalten und auf dieser AERO als<br />

Weltneuheit erstmals enthüllt wird<br />

eine weitere Neuentwicklung, die<br />

unabhängig vom Untergrund operieren<br />

kann.<br />

Zweifellos brachte das erfolgreich<br />

abgeschlossene Erprobungsprogramm<br />

für UL-Hubschrauber<br />

einen erheblichen Schub in das<br />

neue Marktsegment. Kein Wunder,<br />

dass in diesem Jahr die Hersteller<br />

besonders bemüht sind, ihre Produkte<br />

der Öffentlichkeit zu präsentieren,<br />

geht es doch um die Eroberung<br />

und Sicherung von Marktanteilen<br />

– nicht nur in Deutschland.<br />

CoAX und Co greifen<br />

nach Marktanteilen<br />

Die Thüringer von edm aerotec<br />

zeigen wie schon im Vorjahr den<br />

Koaxialhubschrauber CoAX 2D. Er<br />

arbeitet mit zwei übereinanderliegenden<br />

gegenläufigen Rotorebenen,<br />

was einen Heckrotor<br />

überflüssig macht und die Steuerung<br />

erheblich vereinfacht. Als<br />

Antrieb dient der 135 PS starke<br />

Sechszylinder von D-Motor aus<br />

Belgien. Der gesamte Hubschrauber<br />

ist aus Kohlefaserwerkstoff<br />

aufgebaut und erreicht ein Leergewicht<br />

von unter 280 Kilogramm.<br />

Der bereits in Frankreich als<br />

UL-Hubschrauber zugelassene Dynali<br />

H 3 ist ein UL-Heli mit Zweiblattrotor<br />

in Side-by-side-Konfiguration.<br />

Er wird von einem Rotax<br />

912 ULS angetrieben und leistet<br />

durch ein selbst entwickeltes Einspritzsystem<br />

dauerhaft 110 PS.<br />

Obwohl Verbundwerkstoffe kaum<br />

zum Einsatz kommen, werden nach<br />

Herstellerangaben die gesetzlichen<br />

450 Kilogramm MTOW eingehalten.<br />

Norbert Lorenzen aus Landshut<br />

engagiert sich mit seiner Flugschule<br />

auch im Bereich der UL-Hubschrauber.<br />

Auf dem Stand von L+R<br />

Helicopters vertritt er den italienischen<br />

Hersteller Alpi Aviation<br />

und zeigt zwei Syton AH 130. Diese<br />

haben ein verbessertes Blattdesign<br />

erhalten und werden von<br />

einer 130 PS starken Solar-T62-<br />

Turbine angetrieben; solche wurden<br />

in den 60er Jahren als APU<br />

(Hilfstriebwerk) eingesetzt.<br />

VA115 heißt der völlig unverkleidete<br />

Koaxialhubschrauber, den<br />

die Firma Rotorschmiede aus dem<br />

Großraum Magdeburg zeigt. Die<br />

Besonderheit ist, dass es sich hierbei<br />

um ein einsitziges Gerät han-<br />

20 AERO Special 4/<strong>2017</strong>


Trixy Spirit<br />

Offen und nebeneinander im<br />

Gyro? Trixy macht‘s mit dem<br />

Spirit möglich.<br />

Konnor K1<br />

Erst kam die Turbine, dann<br />

der Heli: Beides funktioniert<br />

in Kombination perfekt.<br />

Magni M16 Trainer<br />

Auf die Schulung ausgelegt,<br />

ist der M16 ein sehr gutmütiger<br />

Tragschrauber.<br />

Alpi Aviation Syton<br />

Der Syton fliegt mit einer 130 PS<br />

starken Turbine, die ursprünglich<br />

als APU entwickelt wurde.<br />

Fotos: Toni Ganzmann<br />

delt, das von einem 50 PS starken<br />

Zweitaktmotor angetrieben wird.<br />

Leer wiegt der Heli weniger als<br />

125 Kilogramm und kann bis zu<br />

150 Kilogramm zuladen.<br />

Cicaré aus Argentinien befasst<br />

sich schon seit 1960 mit dem Bau<br />

von Hubschraubern. Der europäische<br />

Vertreter Jan Meewes, Inhaber<br />

der Flugschule Rhein-Main,<br />

stellt den CH8 aus, dessen deutsches<br />

UL-Zulassungsverfahren<br />

bereits läuft. Im Gegensatz zu den<br />

bekannten CH-7-Modellen sitzt<br />

man hier in der aus Carbon hergestellten<br />

Semi-Monocoquezelle<br />

nebeneinander.<br />

Konnor in Oberitalien baut seit<br />

15 Jahren Gasturbinen und stellte<br />

auf der AERO 2013 seinen nur 50<br />

Kilogramm schweren, aber 250 PS<br />

leistenden TK250 vor. Parallel dazu<br />

wurde ein geräumiger, komplett<br />

aus Carbon gefertigter Dreiblatt-<br />

Heli entwickelt. Der zweisitzige<br />

K1 und der viersitzige K2 werden<br />

beide auf der Messe gezeigt. ae<br />

Toni Ganzmann<br />

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[ AERO SPECIAL ]<br />

Segelflugzeuge<br />

Bei der Jubiläums-AERO<br />

ist der Segelflug wieder groß<br />

vertreten. Diesmal wartet die<br />

Halle B5 mit Neuheiten auf.<br />

Probe sitzen und direkt vergleichen<br />

Der Segelflug ist diesmal nicht<br />

wie gewohnt in Halle A1<br />

zu finden! Wer vom Westeingang<br />

zum entsprechenden<br />

Ausstellungsbereich will, muss an<br />

vier B-Hallen vorbeilaufen bis ans<br />

östliche Ende des Messekomplexes.<br />

Dort hat der Segelflug mit der B5<br />

eine Halle für sich und muss sie<br />

nicht mit anderen Luftsportgeräten<br />

teilen. Auch gleich gegenüber, in<br />

der Halle A7, die unter dem Titel<br />

„e-flight expo“ dem Elektroflug<br />

gewidmet ist, wird man auf Segelflugzeuge<br />

treffen.<br />

Der Pionier in Sachen Elektroflug,<br />

Lange Aviation mit der eigenstartfähigen<br />

Antares 20, stellt allerdings<br />

in der B5 aus. In der A7 gibt es<br />

den Discus 2c mit der Heimweghilfe<br />

FES (Front Electric Sustainer)<br />

zu sehen. Zu Redaktionsschluss<br />

war noch nicht entschieden, ob<br />

Sportine Aviacija aus Litauen in<br />

der A7 die neue miniLAK präsentiert.<br />

Das mit gekappter Spannweite<br />

strukturell völlig neu aufgebaute<br />

Schwestermodell der LAK 17b<br />

für die 13,5-m-Klasse ist mit dem<br />

ursprünglich als Heimkehrhilfe<br />

konzipierten FES-Antrieb sogar<br />

eigenstartfähig. Der Hersteller<br />

verspricht ein bestes Gleiten von<br />

1:44. Die Höchstgeschwindigkeit<br />

ist 230 km/h.<br />

Die miniLAK fällt im Gegensatz<br />

zu vielen Konkurrenten in ihrer<br />

Klasse in die Kategorie Segelflugzeuge<br />

und erfordert als Pilotenlizenz<br />

einen Segelflugschein. Die Silent<br />

2 electro von AliSport in Italien,<br />

der ebenfalls ein FES-Antrieb<br />

Eigenstartfähigkeit verleiht, gehört<br />

dagegen in die Klasse der Ultraleichtflugzeuge<br />

und verlangt vom<br />

Piloten die nationale UL-Lizenz.<br />

Ein mit dem FES eigenstartfähiges<br />

Segelflugzeug hat sich AliSport-<br />

Geschäftsführer Stefano Ghiorzo<br />

auf Basis der polnischen Diana 2<br />

für die 13,5-m-Klasse gebaut. Die<br />

nächste gebaute Versus, wie Ghi-<br />

Silent 2 electro<br />

Will geflogen werden wie ein<br />

Segler der 13,5-m-Klasse,<br />

ist aber ein Ultraleichtflugzeug<br />

mit FES-Antrieb.<br />

Fotos: Alisport, Jutta Goldmann, Jonkers, RS UAS<br />

22 AERO Special 4/<strong>2017</strong>


EB29 R<br />

Binder baut nicht für den<br />

Massenmarkt, aber das derzeit<br />

beste Offene-Klasse-Flugzeug.<br />

JS3 Rapture<br />

Für die AERO ist das neue<br />

Flugzeug von Jonker Sailplanes<br />

noch zu jung – zur WM kam es<br />

nur per Lufttransport.<br />

RS10.e elfin<br />

Der neue Reisemotorsegler von Reiner<br />

Stemme soll elektrisch fliegen und als Hybrid.<br />

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[ AERO SPECIAL ]<br />

Ventus 3<br />

Vom neuen 18-m-Klasse-Flugzeug<br />

zeigt Schempp-Hirth auf<br />

der AERO den Komfort-Rumpf<br />

der „Performance Edition“.<br />

miniLAK<br />

Das Flugzeug für die 13,5-m-<br />

Klasse kann dank FES-System<br />

eigenständig starten. Der Neuling<br />

ist ein vollwertiges Segelflugzeug.<br />

Fotos: LAK, Gerhard Marzinzik<br />

8528381-8-1.QXD_Layout 1 22.11.16 09:57 Seite 1<br />

orzo seine Kreation getauft hat,<br />

wird Thomas Gostner aus dem<br />

italienischen Team erhalten.<br />

Fliegen mit Strom<br />

Das aus dem Modellflug bekannte<br />

FES-Konzept von LZ Design hat<br />

Furore gemacht. Der Antrieb aus<br />

Slowenien findet sich inzwischen<br />

in immer mehr ULs und Segelflugzeugen.<br />

Die LAK 17 flog damit als<br />

eines der ersten Segelflugzeuge.<br />

Der tschechische Segelflugzeughersteller<br />

HpH bietet jetzt auch<br />

die Shark mit FES als alternative<br />

Heimkehrhilfe zum Jetantrieb an.<br />

Das FES gibt es als Paket, das<br />

sich relativ einfach in verschiedenste<br />

Segelflugzeugmuster einrüsten<br />

lässt. Der technisch-wissenschaftlichen<br />

Organisation des<br />

Segelflugs (OSTIV) war das beim<br />

Kongress <strong>2017</strong>, der parallel zur WM<br />

in Australien stattfand, eine besondere<br />

Auszeichnung wert. Luka<br />

Žnidaršic wurde dort mit den Elektroflugpionieren<br />

Axel Lange und<br />

Stefan Gehrmann mit dem OSTIV-<br />

Preis ausgezeichnet.<br />

Von einem ganz anderen Elektroflieger<br />

kann man in der Halle<br />

B5 anhand eines Rumpf-Mock-ups<br />

einen ersten Eindruck gewinnen.<br />

Reiner Stemme Utility Air Systems<br />

aus Wildau stellt dort den Zweisitzer<br />

RS10.e elfin vor. Der Motorsegler<br />

mit im Rumpfbug versenkbarem<br />

Klapppropeller wirkt wie<br />

eine überarbeitete, elektrifizierte<br />

S10 der Stemme AG aus Strausberg.<br />

Die RS10.e erhält einen Flügel mit<br />

20 Meter Spannweite und mittels<br />

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24 AERO Special 4/<strong>2017</strong>


Haubenrahmens einen erleichterten<br />

Einstieg ins Cockpit mit Sideby-Side-Anordnung<br />

der Sitze. Der<br />

Elektroantrieb soll den Eigenstart<br />

und mehr als eine Stunde Motorflug<br />

ermöglichen.<br />

In einer weiteren Ausbaustufe<br />

ist ein Hybrid geplant, wobei der<br />

Stromgenerator in einem Pod unter<br />

dem Flügel angebracht werden<br />

soll. Topmodell der Stemme AG<br />

(Halle A4) ist jetzt die S12 mit der<br />

auf 25 Meter vergrößerten Spannweite<br />

und vielen Komfortverbesserungen.<br />

Das High-End-Modell,<br />

mit dem große Segelflüge wie auch<br />

Motorreiseflüge möglich sind, und<br />

die kleinere Schwester S6, die in<br />

die Kategorie Touring-Motorsegler<br />

fällt, werden wohl in diesem Sektor<br />

die einzigen Ausstellungsmodelle<br />

auf der AERO sein.<br />

Zu den No-Shows gehören auch<br />

das derzeit wohl beste Offene-<br />

Klasse-Flugzeug, die EB29 R von<br />

Binder Flugmotoren- und Flugzeugbau<br />

aus Ostheim in der Rhön und<br />

das neue Renn-/18-m-Klasse-Modell<br />

JS3 Rapture von Jonker Sailplanes<br />

in Südafrika. Zur Weltmeisterschaft<br />

kamen die bisher einzigen<br />

beiden fertiggestellten JS3 nur per<br />

Lufttransport noch rechtzeitig nach<br />

Australien.<br />

Am Schempp-Hirth-Stand werden<br />

Sitzproben im Cockpit des<br />

neuen Ventus der „Performance<br />

Edition“ möglich sein. Das Schwestermodell<br />

zur Sport Edition, die mit<br />

den ersten sieben Exemplaren bei<br />

der WM in Benalla vertreten war,<br />

soll mehr Platz und gehobenen<br />

Komfort im Vergleich zu der auf<br />

das Wesentliche reduzierten Sportversion<br />

bieten. Der Rumpf der<br />

Variante „Performance“ wird auch<br />

einem größeren Klappantrieb für<br />

den Eigenstart Platz bieten. Die<br />

weiteren Ausstellungsstücke fallen<br />

eher in die Rubrik „Bekanntes“.<br />

Neues in Bekanntem<br />

Das gilt auch für den Stand von<br />

Alexander Schleicher Segelflugzeugbau.<br />

Als komplette Flugzeuge<br />

werden sowohl der Doppelsitzer<br />

ASG 32Mi als auch das 18-m-<br />

Klasse-Flugzeug ASG 29Es mit<br />

automatisch gesteuerter Einhebelbedienung<br />

der Heimkehrhilfe gezeigt.<br />

Der Elektroantrieb der ASG<br />

32 El kann ebenso in Augenschein<br />

genommen werden wie der gleich<br />

daneben platzierte Rumpf der ASH<br />

31Mi. Der Verbrennermotor verleiht<br />

der 31Mi Eigenstartfähigkeit, und<br />

sie kann mit 18 oder auch 21 Metern<br />

Spannweite geflogen werden.<br />

Vor allem kleine Modifikationen<br />

zeichnen die Modellvielfalt der<br />

deutschen Hersteller aus, denn es<br />

bereitet immer größeren Aufwand,<br />

auch nur in kleinen Nuancen Verbesserungen<br />

zu schaffen. DG-<br />

Flugzeugbau geht diesen Weg mit<br />

neuen Winglets für die LS8 und<br />

LS1. Der LS8 neo sollen diese Winglets<br />

ein Plus von zwei Gleitzahlpunkten<br />

bringen!<br />

Jonker Sailplanes erhofft sich<br />

ebenfalls von Details Vorteile für<br />

die JS3, viele davon sind allerdings<br />

nicht neu. Das einziehbare Heckrad<br />

hat sich bisher nicht als vorteilhafter<br />

gegenüber einem kleinen,<br />

geschickt integrierten Spornrad<br />

erwiesen. Innen liegende Seiten-<br />

AERO Special 4/<strong>2017</strong> 25


[ AERO SPECIAL ]<br />

ASG 32 El<br />

Elektrisch fliegen ist in:<br />

Die ASG 32 mit Heimkehrhilfe<br />

erhielt deshalb einen mit<br />

Strom betriebenen Motor.<br />

ruderantriebe konnten sich wegen<br />

der höheren Steuerkräfte bislang<br />

nicht durchsetzen. Der neue Flügel-Rumpf-Übergang<br />

der JS3 ist<br />

im Vergleich zum optimierten der<br />

Mü 31 der Akaflieg München auch<br />

nur ein Kompromiss, um eine Motorisierung<br />

mit einem Klappantrieb<br />

zu ermöglichen. Da steht Jonker<br />

unter denselben Zwängen wie<br />

andere Hersteller: Die Entwicklung<br />

von Flugzeugen der 18-m-Klasse<br />

ohne Motorisierungsmöglichkeit<br />

ist heute für Hersteller wirtschaftlich<br />

nicht mehr darstellbar. Eine<br />

Vergleichsbasis dafür, ob die Summe<br />

der vielen kleinen Detailverbesserungen<br />

der JS3 in der Gesamtleistung<br />

ein Schritt nach vorn<br />

ist, werden die nächsten Wettbewerbe<br />

und Meisterschaften bringen.<br />

Viele Freunde hat das Flugzeug<br />

aber schon jetzt gefunden.<br />

Schon 45 JS3 seien verkauft, heißt<br />

es. Wer jetzt ordert, bekommt einen<br />

Liefertermin im dritten Quartal<br />

2019. Der große Vorteil der JS3<br />

ist die hohe maximale Flächenbelastung<br />

von 60 kg/m 2 bei guter<br />

Fliegbarkeit. Näheres darüber, wie<br />

es mit der minimalen Flächenbelastung<br />

für den Einsatz in schwachen<br />

Bedingungen aussieht, gibt<br />

es bislang nicht.<br />

Eine ähnlich hohe maximale<br />

Flächenbelastung gehört auch zu<br />

den besonderen Vorzügen der<br />

Diana 2 in der Rennklasse. Die bei<br />

ihr auf die Spitze getriebenen Flugleistungen<br />

haben zu einer Musterzulassung<br />

mit vielen Einschränkungen<br />

geführt. Den Renner zu<br />

bändigen, erfordert professionelles<br />

Pilotenkönnen. Avionic in Polen<br />

hat jetzt die Produktionsrechte an<br />

der Diana 2 erworben und will die<br />

Fertigung einer nach Pilotenvorschlägen<br />

modifizierten Diana aufnehmen.<br />

Zunächst ist eine Diana<br />

2 FES geplant.<br />

Kommt die Twin Shark?<br />

Ein richtiger Überraschungscoup<br />

könnte HpH auf der AERO gelingen:<br />

Der Hersteller aus Kutna Hora,<br />

Tschechien, steht vor der Vollendung<br />

seines Zweisitzerprojekts.<br />

Die Twin Shark 3<strong>04</strong>TS für die 20-m-<br />

Doppelsitzerklasse soll in Kürze<br />

fliegen. Aus Tschechien wird ein<br />

weiterer Doppelsitzer anreisen:<br />

Für den Einsatz als Schulflugzeug<br />

bietet Blaník Aircraft die schon<br />

ältere Metallkonstruktion L23 als<br />

Neubau an.<br />

Seine ganze Palette an Ultraleichtseglern<br />

wird GP Gliders auf<br />

der AERO zeigen. Das Topmodell,<br />

die eigenstartfähige GP 14e Volo<br />

mit Einziehfahrwerk und neuartigem<br />

elektrischen Klappantriebssystem,<br />

ist Ende letzten Jahres<br />

zum Erstflug gekommen.<br />

Wie ältere Segelflugzeugmuster<br />

in Gemischtbauweise aufgefrischt<br />

werden, zeigt die Lanitz-<br />

Prena Folien Factory in der Halle<br />

B1 an seinem Mitmach-Aktionsstand.<br />

Das Motto lautet: „Bespannung<br />

kinderleicht: ORATEX richtig<br />

verarbeiten“. Mit einer neuen<br />

ergänzenden Zulassung (STC)<br />

sollen künftig alle Schleicher-<br />

Segelflugzeuge in Gemischtbauweise<br />

mit Oratex UL 600 oder<br />

Oratex 6000 unvernäht bespannt<br />

werden können.<br />

Die alten Schätzchen des Vintage<br />

Glider Club, Sektion Deutschland,<br />

findet man in Halle B4. ae<br />

Gerhard Marzinzik<br />

Fotos: DG-Flugzeugbau, Manfred Münch<br />

LS8 neo<br />

Die neuen Winglets sollen dem<br />

Standard-Klasse-Flugzeug von<br />

DG-Flugzeugbau einen Leistungssprung<br />

verschaffen.<br />

26 AERO Special 4/<strong>2017</strong>


Foto: EBACE<br />

GAMA-Report 2016<br />

Kein Aufschwung in Sicht<br />

Der Herstellerverband General Aviation Manufacturers Association (GAMA)<br />

legte die Absatz- und Umsatzzahlen der Luftfahrtindustrie für 2016 vor.<br />

Zum dritten Mal in Folge ist ein Rückgang der Verkäufe festzustellen.<br />

Laut GAMA-Report fiel die<br />

Zahl der Flugzeugauslieferungen<br />

von 2331 im Jahr<br />

2015 auf 2241 im Jahr 2016, was<br />

einen Rückgang von 3,9 Prozent<br />

bedeutet. Im Jahr zuvor waren es<br />

sogar fünf Prozent – von einer Erholung<br />

des Marktes kann 2016<br />

freilich dennoch nicht die Rede<br />

sein. Bei den Gesamterlösen stellt<br />

der Bericht ein Minus von 14,1<br />

Prozent fest – das bedeutet einen<br />

Rückgang von 22,8 Milliarden Euro<br />

für das Jahr 2015 auf 19,6 Milliarden<br />

Euro für 2016.<br />

Die Auslieferungszahlen von<br />

Turbopropflugzeugen stiegen um<br />

4,5 Prozent auf 582 Einheiten.<br />

Dabei starteten die Auslieferungen<br />

in diesem Segment im ersten Quartal<br />

mit 109 Flugzeugen noch zaghaft.<br />

Die Zahlen nahmen dann<br />

stetig zu (Q2: 125; Q3: 148) und<br />

gipfelten zum Jahresende in 200<br />

gelieferten Maschinen. Die Pilatus<br />

PC-12 sticht hierbei besonders<br />

heraus: Der Schweizer Hersteller<br />

konnte letztes Jahr 91 Exemplare<br />

an Kunden übergeben – 21 mehr<br />

als 2015. Die GAMA-Analysten<br />

prognostizieren für <strong>2017</strong> sogar<br />

einen Anstieg, da die Europäische<br />

Union vor Kurzem IFR mit Single-<br />

Engine-Turboprops genehmigte.<br />

Die Auslieferungen für Flugzeuge<br />

mit Kolbenmotor sanken leicht<br />

von 1056 im Jahr 2015 auf 1019 im<br />

Jahr 2016 – ein Rückgang von 3,5<br />

Prozent. Teure High-End-Maschinen,<br />

wie die Cirrus SR22T, sind<br />

zurzeit am gefragtesten.<br />

Von den insgesamt 890 einmotorigen<br />

Flugzeugen zählten 317,<br />

also rund ein Drittel, zur SR-Serie<br />

von Cirrus. Damit gelang es dem<br />

Hersteller aus Duluth, Minnesota,<br />

den Platzhirsch Textron, der dieses<br />

Segment seit 2013 anführte, zu<br />

überholen.<br />

Weltweit gingen 2016 die Auslieferungen<br />

für Helikopter um 16,9<br />

Prozent von 1036 im Jahr 2015 auf<br />

861 zurück. 637 Turbinenhubschrauber<br />

(2015: 757) und 224<br />

Hubschrauber mit Kolbenmotor<br />

(2015: 279) wurden ausgeliefert.<br />

Die Erlöse sanken von 4,5 Milliarden<br />

Euro auf 3,4 Milliarden. Airbus<br />

Helicopters gelang es, dank des<br />

guten Absatzes der Muster H125/<br />

H125M und H145/H145M, die Gesamtauslieferungen<br />

von 360 im<br />

Jahr 2015 auf 380 Stück zu steigern<br />

(ohne NH90).<br />

Die Hersteller von Geschäftsreisejets<br />

hat es im vergangenen<br />

Jahr erneut hart getroffen. 661<br />

gelieferte Flugzeuge bedeuten den<br />

niedrigsten Stand seit 20<strong>04</strong>! Zu<br />

den am häufigsten ausgelieferten<br />

Business Jets gehören die Phenom<br />

300 von Embraer (63 Flugzeuge)<br />

und die Cessna Citation Latitude<br />

(42 Exemplare) . Jedoch verbuchte<br />

der brasilianische Hersteller im<br />

Vergleich zum Vorjahr ein Minus<br />

von etwa zehn Prozent.<br />

„Insgesamt sind die Jahresendzahlen<br />

für 2016 enttäuschend“,<br />

sagt Pete Bunce, CEO der GAMA.<br />

„Mit Blick auf <strong>2017</strong> sind wir jedoch<br />

optimistisch und begrüßen die<br />

Initiative von Unternehmen, die in<br />

Forschung und Entwicklungsprogramme<br />

investieren. Um Wachstum<br />

zu ermöglichen, müssen sämtliche<br />

Entscheidungsträger und Behörden<br />

auch zukünftig mit der Industrie<br />

zusammenarbeiten.“<br />

ae<br />

Alexandros Mitropoulos<br />

DER NEUE VENTUS. 18 METER. KLASSE.<br />

Freuen Sie sich auf ein Fluggefühl, das es so noch nicht<br />

ge geben hat. Rufen Sie Leistung ab, ohne dass Sie sich<br />

anstrengen müssen. Fühlen Sie Verlässlichkeit durch<br />

ehrliches, direktes Feedback – bei einer Agilität, die Sie<br />

mit dem Flugzeug zu einer Einheit verschmelzen lässt<br />

und neue Potentiale freisetzt.<br />

Neugierig: Dann besuchen Sie uns auf der AERO in<br />

Friedrichshafen, Halle B5 Stand 301 und lassen<br />

Sie sich begeistern!<br />

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[ AERO SPECIAL ]<br />

1997<br />

1<br />

AERO-Historie<br />

Impressionen<br />

aus 40 Jahren<br />

1987<br />

[ 1 ] Probe sitzen: Norbert<br />

Lammert nimmt Platz im<br />

Segler. [ 2 ] Lange her:<br />

Roland Bosch und<br />

Messechef Ernst Haller.<br />

[ 3 ] Noch länger her:<br />

Bundespräsident Karl<br />

Carstens (r.) besucht<br />

1983 die AERO – und<br />

muss aus dem Ballonkorb<br />

klettern, der drei<br />

Meter über dem Boden<br />

hängen bleibt.<br />

1999 1983<br />

Was 1977 als kleine Schau von 3000 Quadratmetern im Rahmen der Rennsport-Motor-<br />

Freizeit-Messe begann, ist heute die größte europäische Ausstelllung für die General Aviation.<br />

Und da Bilder mehr als Worte sagen, hier ein kleiner historischer Einblick ins Fotoalbum der<br />

Messe Friedrichshafen.<br />

2<br />

3<br />

1999<br />

1999 1989<br />

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5.- 8. April <strong>2017</strong>: Hall A3 - Stand 407<br />

Vertriebs- und Service GmbH • Flugplatz Wallmühle (EDMS) • D-94348 Atting bei Straubing<br />

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4<br />

1985 1985<br />

[ 4 ] Autogrammstunde: Die<br />

Astronauten Ulf Merbold (l.)<br />

und Reinhard Furrer statten<br />

der AERO einen Besuch ab.<br />

[ 5 ] Posing: Die Buchstaben<br />

RMF auf den Shirts der<br />

Damen stehen für Rennsport-<br />

Motor-Freizeit, die Messe,<br />

aus der die AERO entstand.<br />

[ 6 ] Immer mit dabei: der<br />

<strong>aerokurier</strong>!<br />

5<br />

1987<br />

1985<br />

8653526-38-1.QXD_Layout 1 14.12.16 14:39 Seite 1<br />

Fotos: Messe Friedrichshafen<br />

1983 1999<br />

6


[ AERO SPECIAL ]<br />

Zukunft<br />

und Herkunft<br />

Roland Bosch leitet das Projektteam der AERO.<br />

Seit 1988 ist er in die Organisation der Messe involviert<br />

und hat im Interview nicht nur Daten und Fakten zur<br />

25. Auflage parat, sondern auch Anekdoten von damals.<br />

Die Fragen stellte Lars Reinhold<br />

Die AERO findet zum 25. Mal statt.<br />

Was geht Ihnen durch den Kopf,<br />

wenn Sie an diese Zahl denken?<br />

Das ist schon eine Zahl, die einen<br />

mit Stolz erfüllt, vor allem, wenn man an den<br />

Widerstand in den Anfangsjahren zurückdenkt.<br />

Es gab seinerzeit viele Bedenkenträger, die<br />

überzeugt waren, dass solch eine Schau in<br />

Deutschland gar nicht funktionieren kann.<br />

Heute haben wir in Friedrichshafen eine Luftfahrtmesse,<br />

die europa-, wenn nicht gar weltweite<br />

Bedeutung hat.<br />

Wissen Sie, wie groß die Ausstellungsfläche<br />

bei der Erstauflage 1977 war?<br />

Um die 1000 Quadratmeter, denke ich …<br />

Es waren 3000 Quadratmeter, ein Jahr<br />

später schon 6000. Wo liegt die AERO-<br />

Ausstellungsfläche heute? Wie viele Aussteller<br />

werden erwartet?<br />

Wir warten in diesem Jahr mit einer Ausstellungsfläche<br />

von gut 94 000 Quadratmetern auf.<br />

Aussteller sind aktuell rund 660 angemeldet<br />

– wir können also auch hier wieder einen<br />

Rekord vermelden.<br />

Sie sagen es selbst: wieder ein Ausstellerrekord.<br />

Jedes Jahr wollen mehr Firmen<br />

ihre Produkte in Friedrichshafen zeigen.<br />

Wie steht es um die Kapazität der Messe<br />

für die Zukunft?<br />

Unsere Hallen sind dieses Jahr bis auf eine<br />

belegt. Ein paar tausend Quadratmeter haben<br />

wir also schon noch in Reserve. Außerdem<br />

können wir die Hallen mobil erweitern und<br />

zudem Flächen wie den Zeppelin-Hangar<br />

zumieten. Wir haben schon noch Platz, und<br />

ich denke, dass wir unsere Kapazitäten auch<br />

in den nächsten Jahren noch nicht völlig ausschöpfen<br />

müssen.<br />

Am Anfang waren es Segelflieger und<br />

Drachen, dann kamen Motorflugzeuge<br />

dazu, in den 2000ern die modernen ULs<br />

und heute reden wir vor allem über den<br />

Elektroflug. Spiegelt die Messe nur den<br />

technischen Fortschritt oder gestaltet sie<br />

ihn aktiv mit?<br />

Natürlich ist eine Messe immer ein Spiegel der<br />

Entwicklung, denn hier werden die Neuheiten<br />

gezeigt, der Stand der Technik präsentiert.<br />

Andererseits bin ich überzeugt, dass die<br />

AERO durch den unmittelbaren Vergleich der<br />

Hersteller auch einen Innovationsdruck schafft.<br />

Die Besucher sehen, wer vorne liegt, und die<br />

Fachpresse berichtet darüber. Wer hier mitmischen<br />

will, muss innovativ sein, sonst wird<br />

er abgehängt.<br />

In den vergangenen Jahren hat sich die<br />

Messe stetig internationalisiert, viele<br />

ausländische Unternehmen stellen hier<br />

aus. Vor allem China erschien als interessanter<br />

Markt. Wie ist die Situation in<br />

diesem Jahr?<br />

Grundsätzlich sind wir nach wie vor sehr<br />

international aufgestellt. Gut 60 Prozent der<br />

Aussteller und der Besucher kommen aus dem<br />

Ausland, und auch aus unserer Sicht ist Asien<br />

der Wachstumsmarkt der Zukunft, auf dem wir<br />

mitmischen wollen. Allerdings haben wir festgestellt,<br />

dass es nicht so schnell geht, wie man<br />

das anfangs erwartet hatte. Es wird dort zwar<br />

aktuell viel Infrastruktur aufgebaut, aber die<br />

Öffnung des Luftraumes lässt noch auf sich<br />

30 AERO Special 4/<strong>2017</strong>


Gut gelaunt: AERO-Projektleiter Roland<br />

Bosch freut sich auf die 25. Auflage der<br />

Luftfahrtschau am Bodensee.<br />

warten. Wenn es in China aber richtig losgeht,<br />

wollen wir einen Fuß in der Tür haben und<br />

uns mit der AERO Asia als starker Partner<br />

positionieren.<br />

Gerade im Bereich der Batterietechnik<br />

sind die Asiaten stark. Merkt man das<br />

im Bereich Elektroflug?<br />

In China gibt es interessante Entwicklungen<br />

im Elektroflug, beispielsweise die bemannte<br />

Drohne Ehang oder das Elektroflugzeug Yuneec.<br />

Da existieren durchaus potente Hersteller, die<br />

Potenzial haben, aber es fehlt noch an Zulassungen<br />

für Europa oder die USA. Ich denke,<br />

die Industrie wird sich aus dem chinesischen<br />

Markt heraus entwickeln und in einigen Jahren<br />

auch bei uns auf der Messe zu sehen sein.<br />

Der Elektroflug hat mit der eFlight-Expo<br />

seinen festen Platz auf der AERO, ist aber<br />

immer noch eine Nische. Hat sich mit den<br />

erfolgreichen Tests der Elektro-Extra, der<br />

Hamilton aEro und der Weltumrundung<br />

der Solar Impulse etwas an der Wahrnehmung<br />

des Elektroflugs geändert?<br />

Ich denke schon. Anfangs wurden sowohl wir<br />

als Ausrichter der eFlight-Expo als auch die<br />

Aussteller in diesem Segment eher belächelt.<br />

Das lag alles zu weit in der Zukunft und erschien<br />

unrealistisch. Aber das Umdenken wird hier<br />

immer deutlicher, denn die Elektroflugzeuge,<br />

die erfolgreich erprobt wurden, versprechen<br />

geringe Abgas- und Lärmemissionen. Das sind<br />

schlagende Argumente, vor allem an Flugplätzen<br />

mit hohem Verkehrsaufkommen.<br />

In diesem Jahr wird es erstmals seit 2010<br />

wieder ein Flugprogramm geben, in dem<br />

konsequenterweise auch der Elektroflug<br />

eine Rolle spielt. Warum hat man sich<br />

seinerzeit davon verabschiedet?<br />

Es gab damals einen harten Schnitt. Zum einen<br />

sind wir in den jährlichen Turnus gewechselt,<br />

zum anderen wollten wir uns professionalisieren.<br />

Eine Airshow ist schön, zieht aber<br />

Besucher aus den Hallen, was den Ausstellern<br />

freilich nicht schmeckt. Wir haben mit dem<br />

Verzicht auf die Airshow klargestellt, dass wir<br />

ein Messe- und kein Airshowveranstalter sind.<br />

Das hat uns zwar einerseits das – ich nenne<br />

es mal „Eventpublikum“ gekostet, das vor<br />

allem wegen der Flugschau die Messe besucht<br />

hat, andererseits hat es den Ausstellern eine<br />

klare Botschaft vermittelt, nämlich dass sie im<br />

Mittelpunkt stehen. Angesichts unseres Jubiläums<br />

aber wollen wir mit der einstündigen<br />

Airshow, die von Oldtimern als Ursprung der<br />

Luftfahrt bis hin zu Elektroflugzeugen als ihre<br />

Zukunft die Bandbreite der Fliegerei zeigt, ein<br />

Event für die Besucher bieten und uns so für<br />

ihre Treue bedanken.<br />

Wie wird das Jubiläum darüber hinaus<br />

gefeiert?<br />

Da fokussieren wir uns auf die Aussteller. Viele<br />

von ihnen sind über die Jahre zu verlässlichen<br />

Partnern geworden, und dafür wollen wir uns<br />

mit einer großen Party im Zeppelin-Hangar<br />

bedanken. Aber keine Angst: Wir verzichten<br />

auf lange Reden zur Selbstbeweihräucherung.<br />

Es wird vielmehr ein entspanntes Get-together<br />

in aviatischer Atmosphäre.<br />

Jubiläen sind immer auch Anlass, alte<br />

Anekdoten hervorzukramen. Wenn Sie<br />

auf Ihre Zeit bei der AERO zurückblicken<br />

– welche Ereignisse sind Ihnen im<br />

Gedächtnis geblieben?<br />

In jedem Fall der Aufwand der Anfangsjahre.<br />

Wir mussten die Flugzeuge vom Flughafen am<br />

Stadtrand zum Messegelände in der City schieben<br />

– mit allem, was dazugehört, wie Straßensperrungen,<br />

Baumfällungen und Demontage<br />

von Laternen und Schildern. Und man musste<br />

die Gäste mit Bussen im Minutentakt zur<br />

Airshow am Flugplatz fahren. Zudem war<br />

Friedrichshafen Garnisonsstadt der Franzosen,<br />

und mein damaliger Chef Ernst Haller und ich<br />

mussten vor der AERO einmal beim Kommodore<br />

antanzen und uns seine Belehrung anhören.<br />

Im Anschluss gab es eine Flasche<br />

Schampus, und wir tranken auf gutes Gelingen.<br />

Das sind die Geschichten, an die man sich<br />

gerne erinnert. Gab es auch Rückschläge?<br />

Ich erinnere mich an ein tragisches Ereignis,<br />

ich glaube, es war 1995. Da ist ein Flugzeug<br />

mit Besuchern im Anflug direkt vor dem Flugplatz<br />

abgestürzt. Der Pilot hatte sich wohl beim<br />

Sprit verkalkuliert. Jedenfalls war die Stimmung<br />

im Keller, an eine spektakuläre Airshow nicht<br />

zu denken. Damals hat Walter Extra die<br />

Moderation gemacht, und es ist ihm gelungen,<br />

überaus pietätvoll durch das deutlich reduzierte<br />

Flugprogramm zu führen. Das vergesse<br />

ich ihm nicht.<br />

Von der Vergangenheit der Sprung in die<br />

Zukunft: Stellen Sie sich vor, Sie laufen<br />

durch die Messehallen der 50. Auflage der<br />

AERO. Welche Flugobjekte würden Sie<br />

wohl am meisten begeistern?<br />

Ich bin Oldtimerfan, ganz egal, ob zu Land,<br />

auf dem Wasser oder in der Luft. Deswegen<br />

sind es wahrscheinlich selbst in 25 Jahren<br />

noch die Oldies. Bei allen Zukunftsvisionen<br />

darf man die Anfänge nicht vergessen. Wobei,<br />

wenn ich so drüber nachdenke, würde ich<br />

wahrscheinlich auch ein Elektro- oder Wasserstoff-Flugzeug<br />

sehr spannend finden, eines,<br />

das den Traum vom Fliegen mit der zunehmenden<br />

Notwendigkeit des emissionsfreien<br />

Antriebes verbindet.<br />

ae<br />

AERO Special 4/<strong>2017</strong> 31<br />

Foto: Lars Reinhold


[ AERO SPECIAL ]<br />

Der <strong>aerokurier</strong> auf der AERO<br />

Direkter<br />

Draht zur<br />

Redaktion<br />

Piloten sollten es auch dieses Jahr nicht<br />

versäumen, am <strong>aerokurier</strong>-Stand (A3-101) eine<br />

Zwischenlandung einzuplanen. Hier erhalten<br />

einfliegende Gäste ihren Begrüßungskaffee,<br />

zudem können sie mit der Redaktion ins<br />

Gespräch kommen.<br />

Wie wählt die <strong>aerokurier</strong>-<br />

Redaktion die Themen<br />

fürs Heft aus? Wie lange<br />

dauert es von der Idee bis zur<br />

fertigen Geschichte? Wer arbeitet<br />

außer den Autoren noch am Heft<br />

mit? Alle Leser, die sich für das<br />

interessieren, was in der Redaktion<br />

des <strong>aerokurier</strong>s passiert, sind<br />

während der Messe herzlich eingeladen,<br />

an unserem Stand (Halle<br />

A3, 101) mit uns ins Gespräch zu<br />

kommen. Natürlich sind wir auch<br />

offen für Vorschläge, welche Themen<br />

der <strong>aerokurier</strong> aufgreifen<br />

sollte, oder Kritik an unserer Arbeit.<br />

Sprechen Sie uns an!<br />

Pflicht ist die Zwischenlandung<br />

für jene, die selbst mit dem Flugzeug<br />

anreisen, denn wir spendieren<br />

dem Piloten den Eintritt zur<br />

Messe und einen Begrüßungskaffee<br />

in einer <strong>aerokurier</strong>-Tasse – die<br />

er als Andenken an die 25. AERO<br />

mit nach Hause nehmen darf.<br />

Screening für<br />

angehende Piloten<br />

Im Rahmen der Aktion „Be a<br />

pilot“ hat der <strong>aerokurier</strong> dieses Mal<br />

ein besonderes Angebot im Gepäck:<br />

Gemeinsam mit der Messe Friedrichshafen<br />

und Kooperationspartnern<br />

wie dem Airline Test Trainings<br />

Center (ATTC) gibt es vor allem<br />

für junge Besucher, die sich für<br />

den Pilotenberuf interessieren, die<br />

Möglichkeit, ein computergestütztes<br />

Screening zu durchlaufen und<br />

herauszufinden, ob sie die Voraussetzungen<br />

für den Job im Airliner-<br />

Cockpit mitbringen. Das Angebot<br />

steht an allen vier Messetagen<br />

kostenfrei zur Verfügung.<br />

Kinderbuch-Autorin<br />

zu Gast beim <strong>aerokurier</strong><br />

An allen vier Messetagen lädt der <strong>aerokurier</strong> zu einer Podiumsdiskussion<br />

ein und behandelt Themen, die momentan<br />

die Aktiven der Allgemeinen Luftfahrt bewegen.<br />

Los geht es am Mittwoch um 12:40 Uhr auf der großen<br />

Bühne im Foyer Ost. Über Luftraumverletzungen und ihre<br />

möglichen Folgen diskutieren hier Dr. Nikolaus Herrmann,<br />

Präsident des Bundesaufsichtsamtes für Flugsicherheit,<br />

Rechtsanwalt und Pilot Frank-Peter Dörner, Dr. Klaus Mehl,<br />

Psychologe und Pilot, sowie Holger Röstel von der BFU.<br />

Am Donnerstag stehen Drohnen und die Auswirkungen<br />

ihrer Nutzung auf die General Aviation im Fokus. Auf<br />

der Bühne im Foyer West im Bereich der AERODrones<br />

debattieren dazu ab 14 Uhr Michael Wieland vom Drohnendienstleister<br />

Copter View, Carsten Brandt von der Luftfahrtbehörde<br />

Hamburg und Matthias Allendorf, Mitglied<br />

des Hamburger Copter Projects und langjähriger<br />

Privatpilot.<br />

Die zunehmende Bedeutung des Elektroflugs in der<br />

General Aviation steht am Freitag auf der Agenda. Ab<br />

Heiße Debatten auf dem Podium<br />

Piloten, die ihre Kinder mit zur<br />

AERO bringen, sollten freitags oder<br />

samstags einen Besuch am <strong>aerokurier</strong>-Stand<br />

einplanen. Dann ist<br />

Judith Spörl zu Gast, Autorin des<br />

Buchs „Lena fliegt sich frei“, über<br />

das wir in Ausgabe 3/<strong>2017</strong> berichtet<br />

haben. Es richtet sich vor allem<br />

an junge Mädchen und weckt mit<br />

einer tollen Geschichte um die<br />

14-jährige Lena, die das Segelfliegen<br />

für sich entdeckt, die Sehnsucht,<br />

selbst in die Luft zu gehen.<br />

13:50 Uhr hat der <strong>aerokurier</strong> geballte Elektrokompetenz<br />

auf der Bühne im Foyer Ost versammelt: Es diskutieren Dr.<br />

Reiner Stemme von Stemme Utility Air Systems, Siemens<br />

e-Aircraft-Chef Dr. Frank Anton, Axel Lange von Lange<br />

Aviation, Ivo Boscarol von Pipistrel und André Borschberg,<br />

Pilot beim Solar-Impulse-Projekt.<br />

Zum Abschluss der Messe lädt der <strong>aerokurier</strong> am<br />

Samstag ein zur Diskussion um die Zukunft der General<br />

Aviation. „Quo vadis, Allgemeine Luftfahrt“ lautet der Titel<br />

des Gesprächs. Mit DAeC-Präsident Wolfgang Müther,<br />

Heike Käferle von der Vereinigung Deutscher Pilotinnen,<br />

Max Heilmann von der Luftsportjugend des DAeC, Jo<br />

Konrad, dem 1. Vorsitzenden des DULV, und AOPA-Germany-Vizepräsident<br />

Jochen Hägele sind alle Institutionen<br />

vor Ort, die dazu eine Meinung vertreten (sollten). Auch<br />

diese Veranstaltung findet auf der Bühne im Foyer Ost<br />

statt. Los geht es um 13 Uhr. Bei jeder Diskussion ist auch<br />

das Publikum herzlich eingeladen, sich mit Kommentaren<br />

und Nachfragen einzuschalten.<br />

32 AERO Special 4/<strong>2017</strong>


Foto: Frank Herzog<br />

Wer ein Buch erwirbt oder sein<br />

Exemplar mitbringt, kann es sich<br />

von der Autorin signieren lassen.<br />

Als Segelfliegerin gibt Judith Spörl<br />

Mädchen auch gerne Tipps, wie<br />

sie es ins Cockpit schaffen, und<br />

als aktive Fluglotsin hat sie sicher<br />

auch den ein oder anderen Ratschlag<br />

für jene, die sich für eine<br />

Fluglotsenausbildung interessieren.<br />

Informationen<br />

rund ums Abo<br />

Natürlich ist der <strong>aerokurier</strong>-Stand<br />

auch Anlaufstelle für Abonnenten<br />

und all jene, die es werden wollen.<br />

Hier können sie ihre Fragen rund<br />

um Abo oder E-Paper loswerden.<br />

Dabei gibt es nicht nur Informationen<br />

zum <strong>aerokurier</strong> selbst, sondern<br />

auch zu den beiden anderen Luftfahrtzeitschriften<br />

der Motor Presse<br />

Stuttgart. So geben unsere<br />

Mitarbeiterinnen ebenso Auskunft<br />

zur FLUG REVUE, dem deutschen<br />

Luft- und Raumfahrtmagazin, wie<br />

zum Klassiker der Luftfahrt, unserem<br />

Magazin für Luftfahrtgeschichte<br />

und Oldtimer. Tageweise<br />

sind auch Redaktionskollegen<br />

der FLUG REVUE und des<br />

Klassikers vor Ort und beantworten<br />

Fragen zu ihren Magazinen.<br />

Messe-News<br />

im Minutentakt<br />

Der <strong>aerokurier</strong> ist selbstverständlich<br />

hautnah dabei, wenn<br />

Neuheiten vorgestellt werden. Wie<br />

in den vergangenen Jahren berichten<br />

wir auf unserer Website www.<br />

<strong>aerokurier</strong>.de und auf unserer<br />

Facebook-Seite fortlaufend vom<br />

Messegeschehen. Die aktuellen<br />

News, Produktpräsentationen,<br />

Ergebnisse von Pressekonferenzen<br />

und Hintergrundgesprächen – all<br />

das liefern wir „just in time“. Und<br />

wie gehabt wird die Bildergalerie<br />

zur AERO fortlaufend aktualisiert<br />

– reinschauen lohnt sich also<br />

immer!<br />

Die wichtigsten News gibt es<br />

außerdem im tagesaktuellen<br />

<strong>aerokurier</strong>-Konferenzprogramm,<br />

das jeder Besucher am Einlass und<br />

am <strong>aerokurier</strong>-Stand erhält. ae<br />

Lars Reinhold


[ AERO SPECIAL ]<br />

Aktion<br />

Infos für den<br />

Fliegernachwuchs<br />

Seit Jahren bietet die AERO auch für die<br />

Piloten und Luftfahrtfachleute der Zukunft<br />

ein interessantes Programm. Im Rahmen<br />

der Aktion „Be a pilot“ erfahren sie alles<br />

Wissenswerte zum Einstieg in die Fliegerei.<br />

Blütenweißes Hemd, vier<br />

Streifen auf der Schulter und<br />

die obligatorische Ray-Ban-<br />

Sonnenbrille im Gesicht – auch<br />

wenn der Alltag als Airliner-Kapitän<br />

heute kaum mehr dem Klischee<br />

vom umschwärmten Helden entspricht,<br />

ist Pilot noch immer ein<br />

begehrter Beruf. Die Voraussetzungen<br />

aber, um erfolgreich den<br />

Weg ins kommerzielle Cockpit zu<br />

gehen, sind hoch: Belastbarkeit,<br />

Konzentrations- und Multitasking-<br />

Fähigkeit, Teamfähigkeit und die<br />

Gabe, auch in schwierigen Situationen<br />

Ruhe zu bewahren, zeichnen<br />

die Profis am Steuerknüppel aus.<br />

Auch wenn die Pilotenausbildung<br />

auf die Förderung dieser<br />

Eigenschaften bis zur Perfektion<br />

FK131<br />

Jungmann<br />

Tel.: 06232-72076<br />

e-mail: info@bueckerundfunk.de<br />

fokussiert ist, müssen Bewerber<br />

schon bei den Assessment Centers<br />

der Airlines nachweisen, dass sie<br />

über ein gewisses Maß davon<br />

verfügen. Ob die jungen Besucher<br />

der AERO, die ihre berufliche Zukunft<br />

im Cockpit sehen, tatsächlich<br />

die entsprechenden Voraussetzungen<br />

mitbringen, können sie dieses<br />

Jahr im Rahmen der Aktion „Be a<br />

pilot“ herausfinden. Am Stand des<br />

<strong>aerokurier</strong>s (A3-101) bieten die<br />

Messe Friedrichshafen und das Airline<br />

Test Trainings Center (ATTC)<br />

in Zusammenarbeit mit dem <strong>aerokurier</strong><br />

und aero.de Interessierten<br />

die Möglichkeit, ein computergestütztes<br />

Screening zu durchlaufen.<br />

Dabei werden kapazitive, psychomotorische<br />

und kenntnisbasierte<br />

BF139<br />

Clubman Classic<br />

Leistungsbereiche aus der fliegerischen<br />

Potenzialabklärung überprüft.<br />

Das Angebot steht an allen<br />

vier Messetagen zur Verfügung<br />

und ist kostenfrei.<br />

Tests sind aber nicht alles, denn<br />

sie geben keine Auskunft darüber,<br />

wie der Arbeitsalltag eines Piloten<br />

aussieht oder welche Wege ins<br />

Cockpit führen. Aber auch dafür<br />

haben die Organisatoren von „Be<br />

a pilot“ gesorgt, denn wie in den<br />

Vorjahren sind im Foyer West und<br />

im Durchgang zur Halle A3 zahlreiche<br />

Flugschulen vor Ort – darunter<br />

bekannte Namen wie TFC<br />

Käufer, die in Kooperation mit<br />

airberlin ausbildet, oder Aero Beta,<br />

eine große Flugschule am Stuttgarter<br />

Flughafen. Hier können sich<br />

Die RETRO FACTORY!<br />

Träume für M- und E-Klasse<br />

www.bueckerundfunk.de<br />

Ob im Simulator oder beim<br />

computergestützten Screening:<br />

Auf der AERO kann jeder herausfinden,<br />

ob er zum Piloten taugt.<br />

die Piloten von morgen aus erster<br />

Hand über den Ablauf der Ausbildung<br />

und die Kosten informieren.<br />

Abgerundet wird das Angebot<br />

durch die Präsenz von Hochschulen,<br />

die luftfahrtspezifische Studiengänge<br />

wie beispielsweise Business<br />

Administration mit Vertiefung<br />

Aviation Management oder Aviation<br />

Business and Piloting – Technik<br />

und Wirtschaft in der Luftfahrt<br />

anbieten. Vielfach werden derartige<br />

Studiengänge heute mit einer<br />

Pilotenausbildung kombiniert. So<br />

haben Absolventen zwei berufliche<br />

Standbeine und können flexibel<br />

auf Angebote am Arbeitsmarkt<br />

reagieren. Die Fachleute an den<br />

Ständen geben gerne Auskunft zu<br />

Bewerbungsverfahren und Anforderungen.<br />

Und dass sogar Institutionen<br />

aus den USA Interesse<br />

an der Aktion „Be a pilot“ haben,<br />

zeigt nicht zuletzt das Engagement<br />

der Embry Riddle Aeronautical<br />

University aus Daytona, Florida,<br />

die ebenfalls mit einem Stand vertreten<br />

ist.<br />

ae<br />

Lars Reinhold<br />

Fotos: ATTC Screening, Messe Friedrichshafen<br />

34 AERO Special 4/<strong>2017</strong>


VIEW VIDEO<br />

Visit Us At<br />

AERO Friedrichshafen<br />

Hall A5, Stand 100<br />

Ein neues Headset mit bestem<br />

Komfort, ANR-Technologie und Qualität?<br />

DAS ist es!<br />

Das neue DC ONE-X Headset mit einem robusten,<br />

aber leichten Kopfbügel kombiniert fortschrittliche<br />

Komfort technologie mit der überlegenen Hybrid-<br />

Elektronischen Geräuschunterdrückung ANR zu<br />

einem überragenden Flugerlebnis.<br />

Es hat ultra-komfortable Kunstleder-Ohrmuscheln<br />

und Schaumstoff-Kopfpolster mit Memoryeffekt, die<br />

kühlen und auch über längere Flüge bequem<br />

bleiben. Die Bluetooth Wireless-Technologie erlaubt<br />

die Nutzung mit Mobiltelefonen, Tablets,<br />

MP3-Spielern und anderen Geräten.<br />

Ausserdem ist es das einzige Headset mit dem<br />

außergewöhnlichen Kundendienst von David Clark<br />

sowie einer 30-Tage Geld-zurück-Garantie. All das<br />

macht das neue DC ONE-X zur perfekten Wahl für<br />

Sie.Weitere Informationen und Direktverkauf<br />

bei David Clark, www.flytheone.com<br />

HYBRID<br />

Made In USA<br />

© <strong>2017</strong> David Clark Company Incorporated<br />

® Green headset domes are a David Clark registered trademark.<br />

WWW.DAVIDCLARK.COM


ROTAX AIRCRAFT ENGINES<br />

AIRBORNE 1975<br />

[ AERO SPECIAL ]<br />

während Artur Kielak in der XA42<br />

und Frank van Houten in der Suchoi<br />

Su-26MX die Besucher mit Faible<br />

für starke Motoren unterhalten.<br />

Elektroflugzeuge sind<br />

auf dem Vormarsch<br />

Foto: Frank Martini<br />

Airshow<br />

Vielfalt am Himmel<br />

Zur Feier des Messe-<br />

Jubiläums ist am<br />

Samstag eine Airshow<br />

geplant. Die bei<br />

Redaktionsschluss<br />

noch vorläufige<br />

Teilnehmerliste sieht<br />

vielversprechend aus.<br />

Die Flugschau vereint Vergangenheit<br />

und Zukunft<br />

und präsentiert sowohl<br />

echte Klassiker der Luftfahrt und<br />

geschichtsträchtige Nachbauten<br />

als auch Neuentwicklungen aus<br />

jüngster Zeit. Zu den Oldies gehören<br />

unter anderem Ulf Siegerts<br />

Klemm 25 L aus dem Jahr 1927 und<br />

der Nachbau der Junkers F 13, der<br />

im September seinen Erstflug absolvierte<br />

und im Mai zertifiziert<br />

werden soll. Dass die Leidenschaft<br />

fürs Fliegen generationenübergreifend<br />

ist, demonstrieren gleich zwei<br />

Teams: Da wären zum einen Walter<br />

und Toni Eichhorn mit ihren<br />

T-6 und T-28 sowie Ralf und Nico<br />

Niebergall mit der Aermacchi SF-<br />

260 in Groß und Klein. Segelflieger<br />

dürfen sich auf Henry Bohligs Vorführung<br />

der Schleicher Ka 7 freuen,<br />

Interessant dürften auch die<br />

Vertreter der Elektrofraktion sein,<br />

die ihre Erstflüge im vergangenen<br />

Jahr absolviert haben: Altmeister<br />

Walter Extra stellt die Extra 330<br />

LE vor, während Dominique Steffen,<br />

Thomas Pfammatter und Sébastien<br />

Demont aus der Schweiz<br />

anreisen, um die Silence Twister<br />

Electro zu präsentieren. Fabian<br />

Gabor und Frank Anton stellen die<br />

Magnus eFusion vor, und als derzeit<br />

einziger Elektrohelikopter hebt<br />

der französische Volta ab.<br />

Nicht ganz neu, doch nicht weniger<br />

eindrücklich sind die Vorführungen<br />

von Klaus Ohlmann in<br />

der e-Genius, Jochen Polsz in der<br />

Antares 23E und von Sándor Kordás<br />

in der Yuneec e430. Die Airshow<br />

findet am Samstag um 11<br />

Uhr statt.<br />

ae<br />

Tashi Dolma Hinz<br />

since 1920


8959474-18-1.QXD_Layout 1 17.02.17 14:05 Seite 1<br />

Vorträge und Diskussionen<br />

Fliegergespräche<br />

Das Konferenzprogramm lässt keine Wünsche<br />

offen: Experten aus allen Bereichen diskutieren<br />

über den Stand und die Zukunft der Luftfahrt.<br />

Ihr Instandhaltungsbetrieb im Westen<br />

Die Messe informiert nicht<br />

nur über aktuelle Entwicklungen<br />

in der Luftfahrtbranche,<br />

sie diskutiert diese auch in<br />

mehr als 100 Vorträgen. Die Veranstaltungen<br />

finden vorwiegend<br />

im Konferenz-Zentrum Ost statt<br />

und werden sowohl auf Deutsch<br />

als auch auf Englisch gehalten.<br />

Apropos Fremdsprache: Der DAeC<br />

nimmt von Mittwoch bis Samstag<br />

ICAO-Sprachlevel-Tests der Stufe<br />

4 und 5 ab – so lässt sich Angenehmes<br />

mit Nützlichem verbinden.<br />

Experten äußern sich<br />

zur Drohnennutzung<br />

Der ehemalige FIS-Leiter Herwart<br />

Goldbach ist einmal mehr<br />

fester Bestandteil des Programms:<br />

Er erklärt Lufträume und schildert<br />

korrekte Einflugverfahren sowie<br />

Voraussetzungen für eine erfolgreiche<br />

Kommunikation in der Luft<br />

– und manche Fallstricke. Außerdem<br />

zeigt der Fachmann auf, wie<br />

Piloten konstruktiv mit Fehlern<br />

umgehen können, etwa beim Überflug<br />

über eine geschlossene Wolkendecke.<br />

Zudem stellt die DFS<br />

ein kleines Drohnen-Einmaleins<br />

vor, das die „Dos and Don’ts“ im<br />

deutschen Luftraum thematisiert.<br />

Das LBA bietet Luftfahrzeughaltern<br />

die Prüfung der Lebenslaufakte<br />

an und widmet sich sonst<br />

eher trockenen Themen wie dem<br />

Stand und der Umsetzung der<br />

europäischen Flugbetriebsvorschriften<br />

in Deutschland und der Regelung<br />

des UAS-Betriebs. Die EASA<br />

klärt unter anderem Fragen zum<br />

Betrieb und zur Zulassung von<br />

Simulatoren sowie zum Erhalt des<br />

Luftverkehrsbetreiberzeugnisses.<br />

Garmin und Jeppesen präsentieren<br />

ihre Produktneuheiten und<br />

geben Tipps im Umgang mit der<br />

Avionik. Mit mehreren Vorträgen<br />

unter dem verführerischen Titel<br />

„Step into the Cockpit!“ lockt die<br />

RWL German Flight Academy den<br />

fliegerischen Nachwuchs, aber<br />

auch gestandene Piloten können<br />

bei Vorträgen zur Einweisung auf<br />

Rotax-Motoren Neues lernen.<br />

Einen Blick in die Zukunft wagen<br />

indes verschiedene Hersteller<br />

von Elektroantrieben. Interessant<br />

werden dürfte auch die Podiumsdiskussion<br />

zur künftigen Nutzung<br />

des Luftraums unter Einbeziehung<br />

der steigenden Anzahl von Drohnen.<br />

Das tagesaktuelle <strong>aerokurier</strong>-<br />

Konferenzprogramm erhalten die<br />

Besucher am Messeeingang. ae<br />

Tashi Dolma Hinz<br />

Wir bieten Ihnen:<br />

Instandhaltung aller Bauweisen bis 5,7 t<br />

Avionikumrüstung<br />

Camo+<br />

Gebraucht4ugzeuge immer aktuell unter:<br />

www.flugzeugwerft.com<br />

Flugzeugwerft Möller GmbH<br />

Flugplatz Bonn/Hangelar (EDKB) | DE.145.0159<br />

Telefon +49 22 41- 92 49 77<br />

www.4ugzeugwerft.com | info@4ugzeugwerft.com<br />

Spring Promotion vom<br />

03.<strong>04</strong>. bis 07.05.<strong>2017</strong>!<br />

Foto: Messe Friedrichshafen<br />

Beim AERO-Branchengespräch lassen Experten das vergangene Jahr<br />

Revue passieren und wagen Prognosen für die Zukunft.<br />

KRISTALLKLARER SOUND –<br />

IM COCKPIT UND UNTERWEGS!<br />

Beim Kauf eines Bose ® A20 ® Aviation Headset<br />

erhalten Sie einen Gutschein für ein Bose ® SoundLink ®<br />

Mini Bluetooth ® speaker II (Wert: 189,95 €) gratis.<br />

Einlösbar bis 18.06.<strong>2017</strong> auf www.boseaviation.eu.<br />

Besuchen Sie uns auch auf der AERO Friedrichshafen:<br />

Produkte für den Pilotenbedarf, Vorträge, FIS, AIS-C ...<br />

Highlight: Live-Simulatoren u.a. mit Virtual Reality<br />

Das DFS- und Eisenschmidt-Team freut sich auf Sie!<br />

Besuchen Sie uns!<br />

A5-207 &<br />

FW-117<br />

+49 6103 20596 0<br />

www.eisenschmidt.aero<br />

facebook.com/eisenschmidt.aero<br />

customer-support@eisenschmidt.aero<br />

AERO Special 4/<strong>2017</strong> 37


Foto: Messe Friedrichshafen<br />

[ AERO SPECIAL ]<br />

Early Birds ohne Slot<br />

Optimierter Anflug zur AERO<br />

Die Jubiläums-AERO in diesem Jahr soll von möglichst vielen<br />

Besuchern angeflogen werden können. Dafür wurde das Slot-<br />

Vergabeverfahren optimiert.<br />

Ohne Slot-Regelung geht es<br />

nicht an dem kontrollierten<br />

Flugplatz im Dreiländereck<br />

Deutschland, Schweiz und Österreich.<br />

Eine optimierte Anflugregelung<br />

wird aber in diesem Jahr mehr<br />

AERO-Besuchern erlauben, mit<br />

dem eigenen Flugzeug anzufliegen.<br />

Die online-gestützte Slot-Vergabe<br />

für den Flughafen Friedrichs-<br />

7608180-2-1.QXD_Layout 1 14.02.17 09:21 Seite 1<br />

38 AERO Special 4/<strong>2017</strong><br />

hafen zur AERO <strong>2017</strong> vom 5. bis<br />

8. April ist unter https://aero-ppr.<br />

bodensee-airport.eu seit dem 18.<br />

März, 9:00 Uhr, erreichbar. Zur<br />

Vermeidung von Mehrfach-/Blindanträgen,<br />

die die Zahl der möglichen<br />

Slots künstlich verknappen, muss<br />

für die Reservierung eines PPR-<br />

Slots eine Gebühr von 35 Euro<br />

entrichtet werden. Die Gebühr wird<br />

später auf den Paketpreis (Landegebühren,<br />

Parkgebühren und<br />

Shuttle zum AERO-Eingang) für<br />

den selbst fliegenden Messebesucher<br />

vor Ort angerechnet. Nicht<br />

wahrgenommene Slot-Reservierungen<br />

verfallen und damit auch<br />

die Reservierungsgebühr.<br />

Für Early Birds und Nachteulen<br />

wird es in diesem Jahr sogar ohne<br />

!! WANTED ?? (Y)our aircraft<br />

Seit 5 Jahren sind wir erfolgreich im internationalen Flugzeughandel aktiv. Wir beraten<br />

Sie bereits bei der Suche des für Sie und Ihre Interessen optimalen Luftfahrzeuges.<br />

Ob privat oder gewerblich, 1 oder 2mot, Gyrocopter oder Ultraleicht,<br />

wir bieten Ihnen unser KnowHow, natürlich auch wenn Sie Ihr Flugzeug verkaufen<br />

wollen. Profitieren Sie von unserer Erfahrung und internationalem Netzwerk.<br />

AERO <strong>2017</strong> – Sie finden uns für ein persönl. Gespräch in Halle A5 Stand 139.<br />

Anton F I N K<br />

UNSERE HIGHLIGHTS!! DIRECT SALE und Probefliegen auf der AERO <strong>2017</strong><br />

1992, Beechcraft Bonanza A36 ................................. EUR 248.000 Brutto<br />

1981, Cessna 501 Citation 1SP ................................ EUR 350.000 Netto<br />

2013, AutoGyro Magni Orion M24 ............................. EUR 57.980 Netto<br />

2016, BRM Aero Bristell NG-5 .................................. EUR 99.800 Netto<br />

<strong>2017</strong>, Ekolot JK-05L Junior....................................... EUR 49.800 Netto<br />

OWNWINGS Aircraft Trading, UID: ATU66734279<br />

Bavaria Insurances and Vienna Insurance Group<br />

Vorderlebach 22, A-5322 Hof b. Salzburg<br />

Mobile phone: +43 (0) 664 1477744<br />

E-Mail1: ownwings@gmx.at<br />

Web http://www.Aircraft-Trading.AT<br />

Slots gehen: Wer früh startet und<br />

morgens bis 8:00 Uhr (Ortszeit) in<br />

Friedrichshafen nach Sichtflugregeln<br />

landet, muss dafür keinen<br />

Slot reservieren! Diese Regelung<br />

gilt entsprechend nach Messeschluss<br />

für die Zeit von 19:20 Uhr<br />

bis 22:00 Uhr (Ortszeit).<br />

Wer zwischen 8:00 Uhr und<br />

19:20 Uhr auf gut Glück ohne Slot<br />

anfliegt und eine Freigabe erhalten<br />

sollte, für den wird es teuer: Denn<br />

dann wird eine Post-Slot-Gebühr<br />

von 50 Euro fällig, die nicht auf<br />

den Paketpreis angerechnet wird.<br />

Eine Landemöglichkeit ohne<br />

Slot-Regelung wird für ULs und<br />

Motorsegler wieder auf dem<br />

Segelflugplatz Markdorf angeboten.<br />

Auch die nahe gelegenen Flugplätze<br />

Leutkirch und Mengen sind für<br />

spontan mit ihrem Flugzeug anreisende<br />

AERO-Besucher geeignet.<br />

Die Segelfliegergruppe Markdorf<br />

(sfg-markdorf.de) hält ihren 435<br />

Meter hoch gelegenen Platz mit<br />

420 Meter langer Graspiste (10/28)<br />

während der gesamten AERO von<br />

Mittwoch, 5. April, bis Samstag,<br />

8. April, von 8:00 Uhr bis 19:00<br />

Uhr Ortszeit besetzt.<br />

An den vier Messetagen wird<br />

es einen kostenfreien Shuttlebus<br />

zwischen dem Messegelände und<br />

dem Segelfluggelände Markdorf<br />

geben, der im Halbstundentakt<br />

verkehrt. Wer mit der Bahn fahren<br />

will: Der Bahnhof Markdorf ist in<br />

zehn Gehminuten erreicht.<br />

Die Flugplätze Mengen und<br />

Leutkirch werden mit einem allerdings<br />

kostenpflichtigen Shuttle-<br />

Service an die Messe angebunden.<br />

Für den Service wird empfohlen,<br />

sich bei den Flugplätzen (Flugleitung)<br />

anzumelden. Wer Konstanz<br />

als Alternative nimmt, die allerdings<br />

nur bei trockenem Platz funktioniert,<br />

muss die weitere Anreise selbst<br />

organisieren.<br />

Zum Flughafen Zürich gibt es<br />

eine Verbindung mit Bahn, Fähre<br />

und Bus. Zum Fährhafen Friedrichshafen<br />

fährt zu den Messezeiten<br />

ein Shuttle-Bus. Natürlich ist<br />

Friedrichshafen selbst auch mit<br />

Linienflügen zu erreichen. ae<br />

Gerhard Marzinzik


[ AERO SPECIAL ]<br />

AERO Messe-Guide<br />

Sie haben ihr Ziel erreicht!<br />

Mehr als 600 Aussteller drängen sich in den Hallen – ein neuer Rekord<br />

für die AERO. Mit unserem Messe-Guide navigieren Besucher zielsicher<br />

durch die große Luftfahrtschau. Stand: 7. März <strong>2017</strong><br />

A<br />

A-I-R Aeronautic Innovation Rühle+Co GmbH<br />

Deutschland A7-015<br />

ACCU-24 Batterien & Systeme<br />

Bordstromversorgung<br />

Deutschland A4-007<br />

Acentiss GmbH<br />

Deutschland A7-405<br />

ACF-50 / Lear Chemical Research Corperation<br />

Kanada A5-509<br />

ACR Electronics Inc.<br />

USA A5-101<br />

Acrohead Flightwear Timo Mommert<br />

Deutschland A3-306<br />

Adams Aviation Supply Co. Ltd.<br />

Großbritannien A5-101, -102, -1<strong>04</strong>, -106<br />

Aero Assist<br />

Niederlande A5-315<br />

Aero AT (Jiangsu) Aviation<br />

Industrial Co., Ltd.<br />

China A5-215<br />

Aero Poznan<br />

Polen A3-425<br />

Aero-Beta GmbH + Co. KG<br />

Verkehrsfliegerschule<br />

Deutschland<br />

FW-BP10<br />

Aero-Club der Schweiz (AeCS)<br />

Schweiz B4-117<br />

Aero-East-Europe d.o.o.<br />

Serbien und Montenegro B2-203<br />

Aero-Optik<br />

V. Meyer Augenoptik GmbH<br />

Deutschland A4-013<br />

Aero-Pac Daviation BVBA<br />

Belgien A5-019<br />

Aerobig Plus<br />

Lettland B3-413<br />

AEROdisc S.S.D. PGmbH<br />

Belgien B1-309<br />

Aerodrom Portoroz d.o.o.<br />

Slowenien A5-503<br />

Aeroheli International<br />

GmbH & Co. KG<br />

Deutschland A5-301<br />

<strong>aerokurier</strong><br />

Deutschland A3-101<br />

Aeromarine LSA<br />

USA B2-113<br />

Aeromedia Verlag GmbH & Co. KG<br />

Deutschland<br />

FW-221, FW-317<br />

AeronautX Luftfahrtschule GmbH<br />

Österreich<br />

FW-BP06<br />

Aeropilot s.r.o.<br />

Teschechische Republik B3-101<br />

Aeroporto di Asiago Spa<br />

Italien A5-140<br />

Hallenbelegung<br />

■ Halle A2<br />

Tent City, FPV-Racing,<br />

Drone Racing<br />

■ Halle A3<br />

Allgemeine Luftfahrt,<br />

Dienstleistungen, Zubehör<br />

■ Halle A4<br />

Allgemeine Luftfahrt,<br />

Dienstleistungen, Zubehör<br />

■ Halle A5<br />

Allgemeine Luftfahrt, Engine Area,<br />

Maintenance, Antriebs systeme,<br />

Piloten ausrüstung<br />

■ Halle A6<br />

Avioncs Avenue, Cockpit- und<br />

Bordsysteme, Helikopter<br />

■ Halle A7<br />

e-flight-expo, General Aviation<br />

■ Halle B1 / B2 / B3<br />

UL, VLA, LSA<br />

■ Halle B4<br />

Segelflug, Tragschrauber<br />

■<br />

Halle B5<br />

Segelflug<br />

■ Static Display<br />

Business Aviation,<br />

Gebrauchtflugzeuge<br />

■ Foyer West<br />

Be a pilot, AEROCareer,<br />

AERODrones UAS Expo<br />

■ Foyer Ost<br />

AERO-Konferenzzentrum,<br />

AEROKunst<br />

Besuchen Sie uns auf der Aero Friedrichshafen <strong>2017</strong><br />

Cessna 208 Supervan mit MTV-27<br />

Cessna T303 Crusader mit MTV-14<br />

Twin Commander Serie mit MTV-27<br />

Cessna T182 Serie mit MTV-9<br />

Flugplatzstr. 1, 94348 Atting, Germany, Tel.:+49 (0)9429-9409-0, Fax:+49 (0)9429-8432<br />

e-mail: sales@mt-propeller.com www.mt-propeller.com<br />

The Winner‘s Propeller!<br />

- 62 Service Center weltweit<br />

- 130 Millionen Flugstunden auf<br />

MT-Propeller<br />

- Mehr als 65.000 Propellerblätter in<br />

Betrieb<br />

- 35 Jahre Produktion und Service bei<br />

MT-Propeller<br />

- 30 verschiedene Propellermodelle<br />

zugelassen<br />

- Mehr als 210 STCs weltweit<br />

- Verfügbar für Flugzeuge,<br />

Luftschiffe, Hovercraft<br />

und Windtunnel<br />

EASA DE.145.0115, FAA MFNY838K<br />

EASA DE.21G.0008, EASA.21J.020


Aeroports Publics de Catalunya<br />

Spanien A6-408<br />

Aerosoft GmbH<br />

Deutschland A4-300<br />

Aerospool spol s.r.o.<br />

Slowakei B3-117<br />

Agence Départementale de<br />

Développm. des Hautes-Alpes<br />

Frankreich B2-411<br />

Air Alliance GmbH<br />

Deutschland<br />

SD-18<br />

Air Avionics<br />

Deutschland A6-401<br />

Air Courtage Assurances<br />

Frankreich A4-201<br />

Air Creation<br />

Frankreich B1-116<br />

Air Res Aviation Sp.z.o.o.<br />

Polen A5-225<br />

Air Store Butterfly Avionics GmbH<br />

Deutschland A6-017<br />

Air Team Service, s.r.o.<br />

Tschech. Republik A6-011<br />

Aircraft and More Gerald Hintermayr<br />

Österreich A4-106<br />

Aircraft Cabin Modification GmbH<br />

Deutschland A3-309<br />

Aircraft design & certification ltd adxc<br />

Deutschland A4-116<br />

Aircraft Lounge GmbH & Co. KG<br />

Deutschland A6-001<br />

Airmaster Propellers Ltd<br />

Neuseeland B2-116<br />

Airmate Myriel Aviation S.A.<br />

Luxemburg A6-508<br />

Airpart Supply Ltd.<br />

Großbritannien A5-222<br />

Airpull Aviation, S.L.<br />

Spanien A6-419<br />

Airstage by Effekt-technik GmbH<br />

Deutschland<br />

FW-123<br />

Airwork Press GmbH „Pilot und Flugzeug“<br />

Deutschland<br />

SD-33<br />

Ales Komárek Gliderparadise<br />

Tschech. Republik B5-101<br />

Alfred Spindelberger<br />

Fahrzeugtechnik GmbH<br />

Deutschland B5-214<br />

Alisport s.r.l.<br />

Italien B5-101<br />

Allianz Global Corporate & Specialty SE<br />

Deutschland B4-107<br />

Allstar PZL Glider Sp. z o.o.<br />

Polen B5-137<br />

Alpenflugschule Niederöblarn GmbH<br />

Österreich B5-421<br />

Alpi Aviation s.r.l.<br />

Italien B2-219<br />

Alsim Simulateurs<br />

Flight Training Solutions<br />

Frankreich A6-303<br />

ALTO General Aviation Services GmbH<br />

Deutschland A4-019<br />

AMS - FLIGHT, d.o.o.<br />

Slowenien B5-417<br />

Anschau Technik GmbH<br />

Deutschland B5-100<br />

AOPA-Germany e.V.<br />

Deutschland A5-201<br />

AOPA-Austria<br />

Österreich A5-201<br />

AOPA-SPAIN<br />

Spanien A6-408<br />

AOPA-Switzerland<br />

Schweiz A5-201<br />

app2drive Deutschland GmbH<br />

Deutschland A5-305<br />

APS Aviation Parts Service GmbH<br />

Deutschland A3-3<strong>04</strong><br />

APS Brakes<br />

USA A5-524<br />

Aquila Aviation International GmbH<br />

Deutschland A4-407<br />

[ ardey : felsch ] Gestaltungs-<br />

& Planungsdienstleistungen<br />

Deutschland B1-219<br />

ASA Aviation Supplies + Academics<br />

USA A5-526<br />

ASA Datec Datensysteme GmbH<br />

Deutschland A4-115<br />

Ascair GmbH<br />

Deutschland A3-009<br />

ASF Engineering GmbH<br />

Deutschland A3-003<br />

Aspen Avionics, Inc.<br />

USA A5-005<br />

Atec v.o.s.<br />

Tschech. Republik B3-223<br />

Ateq GmbH<br />

Deutschland A5-017<br />

Atlas Air Service AG<br />

Deutschland<br />

A3-128, SD-15<br />

Atol Avion Ltd<br />

Finnland B1-123<br />

ATP Aircraft Technical Publishers<br />

USA A5-001<br />

Augsburg Air Service GmbH<br />

Deutschland<br />

SD-12<br />

Austro Engine GmbH<br />

Österreich A4-120<br />

Austro Engine GmbH<br />

Österreich A5-325<br />

Auto & Aero technologies Sp. z.o.o.<br />

Polen B2-118<br />

AutoGyro GmbH<br />

Deutschland A7-301<br />

Avana Industries Kft.<br />

Ungarn B4-119<br />

Avee AS<br />

Norwegen A5-122<br />

Aveo Engineering, s.r.o.<br />

Tschech. Republik A6-509<br />

AveoX Unmanned Systems GmbH<br />

Deutschland<br />

FW-123<br />

Avi L.T.D.<br />

Rumänien B4-201<br />

Aviabaltika aviation Ltd.<br />

Litauen<br />

FW-BP11<br />

Aviares/Aviation Research Network<br />

Deutschland<br />

FW-123<br />

Aviatic Verlag GmbH<br />

Deutschland A5-535<br />

Aviation & Sport Ltd.<br />

Russische Föderation A4-117<br />

Aviation Academy Simulation GmbH<br />

Österreich A5-137<br />

Aviation Art<br />

Tschech. Republik A7-005<br />

Aviation Supplies Europe ApS<br />

Dänemark A5-112<br />

Avidyne Corporation Corporate<br />

Headquarters<br />

USA A6-003<br />

Avionic Sp. Jawna<br />

B. Kawik - L. Matuszek<br />

Polen B5-220<br />

Avionics Academy<br />

Deutschland A5-208<br />

Avionics Service East<br />

Deutschland A6-100<br />

Avionik Straubing GmbH<br />

Deutschland A3-407<br />

AVION® Patrik Sainer<br />

Tschech. Republik A3-015<br />

AvMap S.r.l.U.<br />

Italien A6-009<br />

Avocet Aviation Ltd.<br />

Großbritannien A3-503<br />

B<br />

B PLAS A.S.<br />

Türkei A4-407<br />

B.A.C. Digital Avionics<br />

Deutschland A6-311<br />

Baden-Württembergischer Luftfahrtverband<br />

e.V. BWLV-Geschäftsstelle<br />

Deutschland B4-117<br />

Bader models<br />

Bahrein A5-267<br />

Bahco – SNA Europe<br />

Deutschland A4-502<br />

Baltic Seaplane GmbH<br />

Deutschland A5-525<br />

Bastelecke Aichner<br />

Italien B4-125<br />

Bavaria AG Spezialmakler für Yachtund<br />

Luftfahrzeugversicherungen<br />

Deutschland A5-139<br />

BBAA Berlin-Brandenburg<br />

Aerospace Allianz e.V. Zentrum für<br />

Luft- und Raumfahrt<br />

Deutschland A5-301<br />

Becker Avionics GmbH<br />

Deutschland A6-400<br />

Beechcraft Berlin Aviation GmbH<br />

Deutschland A5-301<br />

Bell Helicopter<br />

USA A3-127<br />

Beltron GmbH<br />

Schweiz B3-009<br />

Bendix/King by Honeywell<br />

USA A3-4<strong>04</strong><br />

Beringer Aero<br />

Frankreich B1-311<br />

Bernard & Graefe in der Mönch<br />

Verlagsgesellschaft mbH<br />

Deutschland A5-535<br />

BFU Bundesstelle für<br />

Flugunfalluntersuchung<br />

Deutschland A5-310<br />

Bikers Dream<br />

Deutschland B2-413<br />

Bitterwasser (Pty) Ltd<br />

Lodge & Flying Centre Namibia<br />

Deutschland B5-301<br />

Blackshape SpA<br />

Italien A4-215<br />

BlackWing Sweden AB<br />

Schweden B3-211<br />

Blanik Aircraft CZ s.r.o<br />

Tschech. Republik B5-101<br />

blue vision media GmbH & Co. KG<br />

Deutschland A5-301<br />

Bormatec<br />

Deutschland<br />

FW-312<br />

Borsodi Muhely Kft.<br />

Ungarn B4-119<br />

Bose B.V.<br />

Niederlande A6-101, A6-105<br />

BP Europa SE Geschäftsbereich<br />

Luftfahrt General Aviation<br />

Deutschland A5-305<br />

Breezer Aircraft GmbH & Co. KG<br />

Deutschland B1-309<br />

Brinkley Propeller Services Limited<br />

Großbritannien A5-302<br />

BRM Aero, s.r.o.<br />

Tschech. Republik B2-107<br />

BRS Aerospace Europa<br />

Deutschland B2-120<br />

Bruns Schweißarbeiten<br />

Deutschland B2-138<br />

Buchzentrum Empfingen<br />

Deutschland B4-001<br />

Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung<br />

Deutschland A5-310<br />

Bundesministerium für Verkehr<br />

und digitale Infrastruktur<br />

Deutschland A5-310<br />

Bundespolizei – Fliegergruppe<br />

Deutschland A7-319<br />

Bundesamt für das Personalmanagement<br />

der Bundeswehr II 1.3 (ZeMEM)<br />

Deutschland<br />

A6-121, SD-02<br />

AERO Special 4/<strong>2017</strong> 41


[ AERO SPECIAL ]<br />

Bücker & Funk GmbH<br />

Deutschland A5-325<br />

Büscher Flugversand GmbH<br />

Deutschland A5-108<br />

C<br />

Cam-Shop-Online.com<br />

Deutschland B3-019<br />

Camcopter AG<br />

Schweiz<br />

FW-301<br />

CarboFibretec GmbH<br />

Deutschland<br />

FW-110<br />

CARBON DESIGN s.r.o.<br />

Tschech. Republik B5-121<br />

Caruso & Freeland<br />

Schweiz A4-507<br />

Centre national de vol a voile<br />

Frankreich B5-106<br />

Chez Patrick Patrick Lisbert<br />

Deutschland<br />

ÜO-05<br />

Champion Aerospace Inc.<br />

USA A5-101<br />

Chicken Wings<br />

Österreich<br />

AEROkunst5<br />

China Aviation Industrial Base<br />

China A6-523<br />

Cicare S.A.<br />

Argentinien A7-311<br />

Cicaré Europe<br />

Deutschland B1-119<br />

Cirrus Aircraft<br />

USA A3-421<br />

Citation Jet Pilots Association<br />

USA A3-127<br />

CKT Aero & Automotive<br />

Engineering Ltd.<br />

Großbritannien B2-102<br />

Clouddancers GbR<br />

Deutschland B5-114<br />

cm-controlling<br />

Deutschland B4-009<br />

Cockpit4u Aviation Service GmbH<br />

Deutschland<br />

FW-BP17<br />

Combitech AB<br />

Schweden A5-138<br />

COMCO IKARUS GmbH<br />

Deutschland B1-301<br />

COMO GbR „SchleppMAXXE“<br />

Deutschland A4-501, FG <strong>04</strong><br />

COMPOSITEX s.r.l.<br />

Italien B2-130<br />

Concorde Battery Corporation<br />

USA A5-220<br />

CONTACT di Guerzoni Marcello<br />

Italien B4-013<br />

Continental Motors Group<br />

c/o Technify Motors GmbH<br />

Deutschland A3-211, A5-325<br />

Controller / Charter Hub<br />

USA A4-108<br />

Cooles-Hemd.de Bialas & Bialas GmbH<br />

Deutschland A3-017<br />

Cornelius Braun Fotoproduktionen<br />

Deutschland B4-400, AEROkunst9<br />

CPS-CAD<br />

Professional Systems D.O.O Serbien<br />

B3-013<br />

CubCrafters Europe<br />

Irland A5-265<br />

CzechTrade Ceská Agentura<br />

na Podporu Obchodu<br />

Tschech. Republik A5-212<br />

D<br />

D-Motor BVBA<br />

Belgien B2-207<br />

DAC International, Inc.<br />

USA A6-513<br />

Dacher Systems GmbH<br />

Deutschland A6-103<br />

Flugmotoren-Reparatur<br />

Heinz Dachsel GmbH<br />

Deutschland A3-100, A3-508<br />

DAHER-SOCATA SOCATA S.A.S.<br />

Frankreich A3-321<br />

Damasko GmbH<br />

Deutschland A5-013<br />

David Clark Company Inc.<br />

USA A5-100<br />

DEA General Aviation Holding Co.,Lt<br />

China A7-311<br />

DEKRA Aviation Service<br />

Deutschland A5-124<br />

Deutscher Aero Club e.V.<br />

Deutschland B4-117, B4-108, B4-127<br />

Deutscher Aero-Club (DAeC)<br />

Landesverband NRW e.V.<br />

Deutschland B4-108<br />

Deutscher Bundeswehrverband<br />

Vorstand Luftwaffe<br />

Deutschland A6-520<br />

Deutscher Hubschrauber Club e.V.<br />

Deutschland A6-113<br />

Deutscher Ultraleicht-Segelflugverband<br />

Deutschland B4-117<br />

Deutscher Ultraleichtflugverband<br />

(DULV) e.V.<br />

Deutschland B4-100<br />

Deutscher Wetterdienst<br />

Abteilung Flugmeteorologie<br />

Deutschland A5-310<br />

DFS Deutsche Flugsicherung GmbH<br />

Deutschland A5-207<br />

DG-Flugzeugbau GmbH<br />

Deutschland B5-209<br />

DGLR – Deutsche Gesellschaft für<br />

Luft- und Raumfahrt<br />

Deutschland A7-421<br />

DHBW Duale Hochschule<br />

Baden-Württemberg Ravensburg<br />

Deutschland<br />

FW-110<br />

Diamond Aircraft Industries GmbH<br />

Österreich A4-120<br />

Die Magnetbox<br />

Deutschland<br />

AEROkunst3<br />

Dornier Museum Friedrichshafen<br />

Dornier Event GmbH<br />

Deutschland A6-416<br />

Dotec GmbH<br />

Deutschland A5-143<br />

DST Control<br />

Schweden A4-119<br />

DTA Sarl<br />

Frankreich B1-211<br />

DUC Hélices Propellers<br />

Frankreich B2-211<br />

Dynali Helicopter SPRL<br />

Belgien B2-223<br />

Dynon Avionics Inc.<br />

USA B1-106<br />

E<br />

e-volo GmbH<br />

Deutschland A7-120<br />

E.A.C<br />

Frankreich A7-213<br />

EASA – European Aviation Safety Agency<br />

Deutschland A5-300<br />

Editerra<br />

Frankreich A5-511<br />

edm aerotec GmbH<br />

Deutschland B4-401<br />

Egnos<br />

Tschech. Republik A6-4<strong>04</strong><br />

ehrensache D/V GmbH & Co. KG<br />

Deutschland<br />

ÜO-09<br />

Eichhorn Air Adventures<br />

Deutschland A7-318<br />

ELA Aviacon S.L.<br />

Spanien B4-203<br />

Elixir Aircraft<br />

Frankreich A4-105<br />

Embraer Executive Jets<br />

USA<br />

SD-10<br />

Embry-Riddle Aeronautical University<br />

Deutschland<br />

FW-BP02<br />

eN-TANK Niemialkowski Sp. J.<br />

Polen A5-009<br />

ENAC Ecole Nationale de l’Aviation Nationale<br />

Frankreich A7-316<br />

Engineered Propulsion Systems Inc.<br />

USA A5-325<br />

Engiro GmbH<br />

Deutschland A7-303<br />

Epapower S.R.L.<br />

Italien A5-325, A5-517<br />

EQIP Werbung & Verlag GmbH<br />

Deutschland B5-401<br />

Equator Aircraft Norway<br />

Norwegen A7-303<br />

EU Edge Kft.<br />

Ungarn B4-119<br />

Euro-Aviation Versicherungs-AG<br />

Deutschland A3-108<br />

Euro-Nord<br />

Frankreich A5-167<br />

Eurobond Technologies OG<br />

Österreich<br />

B2-100, ÜO-01<br />

Evektor - Aerotechnik a.s.<br />

Tschech. Republik B1-317<br />

evolaris<br />

Schweiz A7-307<br />

EVVA Schmiermittel Fabrik GmbH Nfg KG<br />

Österreich B3-108<br />

exabotix GmbH<br />

Deutschland<br />

FW-221<br />

Expo Time S.r.l.<br />

Italien B3-122<br />

Extra Flugzeugproduktions- und<br />

Vertriebs GmbH<br />

Deutschland A4-301<br />

F<br />

f.u.n.k.e. Avionics GmbH<br />

Deutschland B1-102<br />

Fachhochschule Aachen FB 6<br />

Deutschland<br />

A5-169, FW-BP01<br />

Fachhochschule Bingen<br />

Deutschland<br />

FW-313<br />

Fachhochschule Ingolstadt<br />

Deutschland A7-009<br />

FACTEM<br />

Frankreich A6-506<br />

Fallschirmbau Buchsein<br />

Deutschland B5-413<br />

Federacja Firm Lotniczych Bielsko<br />

Polen B5-220<br />

FernUniversität in Hagen<br />

Lehrstuhl Rechnerarchitektur<br />

Deutschland<br />

FW-BP<strong>04</strong><br />

FernUniversität in Hagen<br />

AppPilots Dortmund<br />

Deutschland<br />

FW-BP03<br />

FFH – Südwestdeutsche<br />

Verkehrsfliegerschule<br />

Deutschland<br />

FW-BP15<br />

Fibre Faserinstitu Bremen e.V.<br />

Deutschland<br />

FW-123<br />

Fichtner & Schicht GmbH<br />

Deutschland A3-307<br />

Flamingo Tours GmbH<br />

Deutschland B2-126<br />

fliegermagazin Jahr Top Special<br />

Verlag GmbH & Co.<br />

Deutschland A5-325<br />

Fliegerrevue PPVMEDIEN GmbH<br />

Deutschland<br />

FW-120<br />

Fliegerschule Wasserkuppe e.V.<br />

Deutschland A7-122<br />

Flight Design GmbH<br />

Deutschland B1-101<br />

flightobsession UG<br />

Deutschland A5-120<br />

FLUG REVUE<br />

Deutschland A3-101<br />

Flughafen Friedrichshafen GmbH<br />

Deutschland<br />

Piloteneingang<br />

Flughafen Mengen-Hohentengen GmbH<br />

Deutschland<br />

Flugplatzgesellschaft<br />

Cottbus-Neuhausen mbH<br />

Deutschland A5-301<br />

Flugplatzgesellschaft<br />

Schönhagen mbH<br />

Deutschland A5-301<br />

Flugplatzgesellschaft Konstanz GmbH<br />

Deutschland<br />

Flugschule ARDEX GmbH<br />

Berlin Land Brandenburg<br />

Deutschland A5-301<br />

Flugschule München-Jesenwang<br />

GmbH & Co KG<br />

Deutschland<br />

FW-BP08<br />

Fly-Pyr S.L.<br />

Spanien B5-015<br />

Fly-tex Febotex GmbH<br />

Deutschland B3-405<br />

Fly-West GmbH<br />

Österreich B4-017<br />

Flybox Avionics<br />

Italien A6-409<br />

Flyer-Truck Ground Handling System<br />

Maschinenbau Konrad Zaglauer<br />

Deutschland A4-307<br />

Flying Expert Song 120 Aircraft<br />

Deutschland A7-101<br />

Flying Pages GmbH<br />

Deutschland A7-401<br />

Flyway<br />

Tschech. Republik A5-115<br />

Flywhale Aircraft GmbH<br />

Deutschland B3-111<br />

Fläming Air GmbH<br />

Deutschland A5-301<br />

Flügelmacher<br />

Deutschland<br />

AEROkunst1<br />

FOM Hochschule<br />

für Oekonomie & Management<br />

gemeinnützige Gesellschaft mbH<br />

Deutschland<br />

FW-BP18<br />

Forschungsflughafen<br />

Braunschweig GmbH<br />

Deutschland B3-215<br />

Fortal Switzerland<br />

Schweiz A4-205<br />

fp-propeller S.r.l.<br />

Italien B2-403<br />

Franz Aircraft Engines Vertrieb GmbH<br />

Deutschland A3-301, A5-325<br />

Friebe Luftfahrt-Bedarf GmbH<br />

Deutschland A5-521<br />

Frisomat NV<br />

Belgien A4-114<br />

Frontline Avionics, LLC.<br />

Russische Föderation B4-019<br />

FSB-Team GmbH & Co. KG<br />

Deutschland B4-105<br />

G<br />

G&G Handel Ullrich<br />

Deutschland<br />

FW-311<br />

GA Buyer Europe Magazine AvBuyer Ltd<br />

Großbritannien A4-517<br />

Gabler Media Magazin Segelfliegen<br />

Schweiz B5-405<br />

Gadringer-Gurte GmbH<br />

Deutschland B5-413<br />

Galaxy GRS s.r.o.<br />

Tschech. Republik B3-005<br />

Garmin International, Inc.<br />

USA A6-201, A6-205<br />

GBSL e.V.<br />

Deutschland B4-410<br />

Gebr. Winter GmbH & Co. KG<br />

Deutschland B5-409<br />

42 AERO Special 4/<strong>2017</strong>


GEFA Bank GmbH<br />

Deutschland<br />

SD-50<br />

Geiger Engineering GmbH<br />

Deutschland A7-015<br />

Geiger Motor GmbH<br />

Deutschland SD-48, A5-325<br />

Genesys Aerosystems S-TEC<br />

USA A3-205<br />

Getecno srl<br />

Italien B3-003<br />

Glider Aerobatic Club, o.s.<br />

Tschech. Republik B5-101<br />

Gliderservice Novak d.o.o.<br />

Slowenien B5-201<br />

Global Aviation + Piper Parts GmbH<br />

Deutschland A3-201, A5-325<br />

Goldfren Spacek - Product<br />

Tschech. Republik B2-108<br />

Golze Engineering<br />

Deutschland A6-505<br />

Gomolzig Flugzeug- und<br />

Maschinenbau GmbH<br />

Deutschland A3-307<br />

Gravitas 2000 GmbH<br />

Ungarn B4-119<br />

Guardian Avionics LLC<br />

USA A5-101<br />

Göbler Hirthmotoren GmbH & Co. KG<br />

Deutschland A7-311<br />

Güntert + Kohlmetz GmbH<br />

Deutschland B5-201<br />

H<br />

Halley Kft.<br />

Ungarn B4-119<br />

Hangar 55 AG<br />

Schweiz A7-312<br />

Hanke-Aviation GmbH<br />

D<br />

eutschland A5-137<br />

Hanks AERO Adventures Inc<br />

USA A3-005<br />

Hartzell Propeller Inc.<br />

USA A3-124<br />

HB Motors UG<br />

Deutschland B1-114<br />

hb-air Ultraleichtflugschule Airshows,<br />

Banner- und Demoflüge<br />

Deutschland A6-216<br />

HDI Global SE<br />

Deutschland A4-401<br />

Heli-Tech Aerodome<br />

Montelimar Ancone<br />

Frankreich B2-209<br />

Helisale International AG<br />

Schweiz A6-421<br />

Helix-Carbon GmbH<br />

Deutschland B2-1<strong>04</strong><br />

Hermann Lümmen GmbH<br />

Deutschland<br />

SD-<strong>04</strong><br />

Hesselbarth Flugsysteme<br />

Deutschland<br />

FW-221<br />

Hiesbök s.r.o.<br />

Tschech. Republik B5-101<br />

Hochschule für Technik & Wirtschaft<br />

des Saarlandes<br />

Deutschland<br />

FW-BP12<br />

Hoffmann Propeller GmbH & Co. KG<br />

Deutschland A4-211<br />

Hohenstein GmbH<br />

Deutschland A4-403<br />

Honda Aircraft Company, Inc.<br />

USA A3-321<br />

Horizon Swiss Flight Academy<br />

Schweiz A4-102<br />

HOSA Aircraftcompletions GmbH<br />

Deutschland A3-003<br />

HpH Ltd.<br />

Tschech. Republik B5-101<br />

Humanitarian Pilots Initiative<br />

Schweiz A5-126<br />

Hungaro Copter Kft.<br />

Ungarn B4-119<br />

Hélices E-Props<br />

Frankreich B3-407<br />

I<br />

I.C.P. S.r.l.<br />

Italien B3-307<br />

IAOPA – International Council of<br />

Aircraft Owner & Pilot Associations<br />

USA A5-201<br />

IASA International Association<br />

for Sustainable Aviation e. V.<br />

Deutschland A7-417<br />

iAéro – i2A SAS<br />

Frankreich A4-201<br />

Idaflieg e.V.<br />

Deutschland B5-319<br />

ifos GmbH<br />

Deutschland B3-401<br />

IHK Cottbus<br />

Deutschland A5-301<br />

Incoff Aerospace s.r.o.<br />

Slowakei B1-110<br />

Ing. Grigorij Dvorsky<br />

Tschech. Republik A7-101<br />

Ing. Nando Groppo s.r.l. c/o Aviosuperficie<br />

Italien B2-105<br />

Innovaviation<br />

Italien B2-317<br />

Intelisano Aviation GmbH & Co. KG<br />

Deutschland A4-319<br />

Interieur Flugzeugausstattung<br />

Schempp GmbH<br />

Deutschland A4-003<br />

International Aviation Support<br />

Niederlande A5-315<br />

Iseli Aviation Iseli Systeme AG<br />

Schweiz A5-221<br />

ISS Protect by Roland Gminder<br />

Deutschland A3-007<br />

J<br />

Jan Kantor IMI-Gliding Equipment<br />

Tschech. Republik B5-101<br />

Jaxida Cover Uli Schwenk<br />

Deutschland A4-017, B5-001<br />

Jeppesen GmbH<br />

Deutschland A3-401<br />

Jetlounge GmbH / ONE Aviation Corp.<br />

Deutschland A3-419<br />

JH Aircraft<br />

Deutschland A5-305<br />

JHZL Industry Co., Ltd.<br />

China A5-171<br />

Jihlavan airplanes, s.r.o.<br />

Skyleader Aircraft<br />

Tschech. Republik A7-101, B3-301<br />

Jihostroj a.s.<br />

Tschech. Republik A5-218<br />

JMB Aircraft s.r.o.<br />

Tschech. Republik B2-101<br />

JP Powersports engineering<br />

Österreich A5-221<br />

Junkers Profly GmbH<br />

Deutschland B2-201<br />

Juwelier Aumann<br />

Deutschland A5-507<br />

K<br />

Kanardia d.o.o.<br />

Slowenien B2-124<br />

Kaspar a synové – strojirna<br />

Kalmar s.r.o.<br />

Tschech. Republik B2-419<br />

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Norbert Lehmann. Vertrieb: Belieferung, Betreuung und Inkasso erfolgen durch DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Nils Oberschelp<br />

(Vorsitz), Christina Dohmann, Dr. Michael Rathje, Am Sandtorkai 74, 2<strong>04</strong>57 Hamburg, als leistender Unternehmer. AG Hamburg, HRB 95752.<br />

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mich Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG und ihr zur Verlagsgruppe gehörendes Unternehmen, Rodale-Motor-Presse GmbH & Co. KG Verlagsgesellschaft<br />

mit ihren Titeln künftig auch per Telefon und E-Mail über weitere interessante Medienangebote informieren. Dieses Einverständnis<br />

kann ich jederzeit per E-Mail an widerruf@dpv.de widerrufen.<br />

Ich bezahle per Bankeinzug.<br />

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SEPA-Lastschriftmandat: Ich ermächtige die DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Am Sandtorkai 74, 2<strong>04</strong>57 Hamburg, Gläubiger-Identifikationsnummer<br />

DE77ZZZ000000<strong>04</strong>985, wiederkehrende Zahlungen von meinem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein Kreditinstitut<br />

an, die von der DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH auf mein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen. Die Mandatsreferenz wird mir<br />

separat mitgeteilt. – Hinweis: Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten<br />

Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen.<br />

Ich bezahle per Rechnung.<br />

Widerrufsrecht: Sie können die Bestellung binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen formlos widerrufen. Die Frist beginnt an dem Tag, an dem<br />

Sie die erste bestellte Aus gabe erhalten, nicht jedoch vor Erhalt einer Widerrufsbelehrung gemäß den Anfor derungen von Art. 246a § 1 Abs. 2<br />

Nr. 1 EGBGB. Zur Wahrung der Frist genügt bereits das rechtzeitige Absenden Ihres eindeutig erklärten Entschlusses, die Bestellung zu widerrufen.<br />

Sie können hierzu das Widerrufs-Muster aus Anlage 2 zu Art. 246a EGBGB nutzen. Der Widerruf ist zu richten an: <strong>aerokurier</strong> Aboservice, Postfach,<br />

70138 Stuttgart, Telefon: + 49 (0)711 3206-8899, Telefax: +49 (0)711 182-2550, E-Mail: <strong>aerokurier</strong>@dpv.de<br />

Datum Unterschrift<br />

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Katmershop<br />

Deutschland B2-116<br />

Kelly Manufacturing Company<br />

USA A5-106<br />

Julius Kerner GmbH<br />

Deutschland A3-001<br />

Klassiker der Luftfahrt<br />

Deutschland A3-101<br />

Konner srl<br />

Italien A6-214<br />

Koslowski Modellbau<br />

Deutschland A3-110<br />

L<br />

L+R Helicopters GmbH & Co. KG<br />

Deutschland B2-219<br />

LAA Light Aircraft Association<br />

of the Czech Republic<br />

Tschech. Republik B3-415<br />

Laco Uhrenmanufaktur GmbH<br />

Deutschland A5-142<br />

Lange Aviation GmbH<br />

Deutschland B5-213<br />

Lanitz-Prena Folien Factory GmbH<br />

Deutschland B1-120, B1-121<br />

Laversab, Inc.<br />

USA A5-513<br />

LBA Luftfahrt-Bundesamt<br />

Deutschland A5-310<br />

LTB400 Aviation Software GmbH<br />

Deutschland A3-106<br />

Leonardo SpA<br />

Italien A6-511<br />

Lightspeed Aviation, Inc<br />

USA A6-007<br />

Lightwing AG<br />

Schweiz B1-319<br />

Limatech France<br />

Frankreich B3-015<br />

Limbach Flugmotoren<br />

GmbH & Co.KG<br />

Deutschland A5-325<br />

Lippmann German Ropes<br />

GmbH & Co. KG<br />

Deutschland B5-401<br />

Loravia + AGPS Trailer-Tank<br />

Frankreich B3-110<br />

LTB-Lindner Fiberglas-Technik<br />

R. Lindner GmbH & Co. KG<br />

Deutschland B5-001<br />

Luft- und Raumfahrtstandort<br />

Niedersachsen<br />

Deutschland B3-215<br />

Lufthansa Aviation Training<br />

Schweiz A3-410<br />

LX navigation d.o.o.<br />

Slowenien B5-218<br />

LXNAV d.o.o.<br />

Slowenien B5-425<br />

Lycoming Engines<br />

USA A3-115<br />

LZ design d.o.o.<br />

Slowenien B5-431<br />

LZN Laser Zentrum Nord GmbH<br />

Deutschland<br />

FW-123<br />

M<br />

M.A.V. SRL<br />

Italien B3-112<br />

M.E.RIN S.r.l.<br />

Italien B3-106<br />

Mack GmbH<br />

Deutschland<br />

ÜO-06<br />

MAG letalstro d.o.o. MAG Aviation Ltd.<br />

Slowenien B5-417<br />

Magni Gyro Srl.<br />

Italien B4-405<br />

Magnus Aircraft Corp.<br />

Ungarn B4-119<br />

Magyarmet Kft.<br />

Ungarn B4-119<br />

MarS a.s.<br />

Tschech. Republik A5-111<br />

Massage Division<br />

USA<br />

ÜO-02<br />

Maul-Tank Prüftechnik<br />

und Tankanlagenbau<br />

Deutschland A4-109<br />

MavenPress-Verlag c/o G&U GmbH<br />

Deutschland A5-525<br />

MB Vision<br />

Italien B4-007<br />

McCauley Propeller Systems<br />

USA A3-127<br />

McMurdo Kannad<br />

Frankreich A5-101<br />

Mechanische Werkstatt<br />

für Luftsportgeräte<br />

Deutschland A5-301<br />

messWERK GmbH für<br />

Mess- und Anzeigentechnik<br />

Deutschland B1-219<br />

Metallgießerei Wilhelm Funke<br />

GmbH & Co. KG<br />

Deutschland B3-215<br />

Meton Innovatence Ltd.<br />

Griechenland A6-517<br />

MGA-CRONOS Kft.<br />

Ungarn<br />

ÜO-<strong>04</strong><br />

MGM COMPRO s.r.o.<br />

Tschech. Republik A7-101<br />

MID-Continent Instruments Co. Inc.<br />

Instruments and Avionics<br />

USA A5-102<br />

Mikrotechna Praha a.s.<br />

Tschech. Republik A5-214<br />

Milvus Apparel GmbH<br />

Schweiz B5-118<br />

Miniprop GmbH<br />

Deutschland B2-401<br />

Mission Aviation Fellowship<br />

Deutschland e.V.<br />

Deutschland A5-269<br />

Mistral Engines S.A.<br />

Schweiz A7-311<br />

MM aeronautical & Automotive affairs<br />

GmbH Liqui Moly Aero<br />

Österreich B2-219<br />

MN Aircraft Matthias Schröder<br />

Deutschland B2-313<br />

MNKH Promotion Ltd.<br />

Ungarn B4-119<br />

Motor Presse Stuttgart<br />

GmbH & Co KG<br />

Deutschland A3-101<br />

Motor Sich JSC<br />

Ukraine<br />

A4-111, SD-35<br />

Mototok International GmbH<br />

Deutschland A4-113<br />

Moving Terrain<br />

Air Navigation Systems AG<br />

Deutschland A3-305<br />

MT-Propeller Entwicklung GmbH<br />

Deutschland A3-409<br />

MW Fly S.r.l.<br />

Italien A5-325, B3-116<br />

MyGoFlight<br />

USA A6-100<br />

N<br />

Nationale Anti Doping Agentur<br />

Deutschland B4-108<br />

Naviter D.O.O.<br />

Slowenien B5-425<br />

Neuform Composites GmbH & Co. KG<br />

Deutschland B3-120<br />

Axel Neumann<br />

Versicherungsmakler GmbH Deutschland<br />

A3-108<br />

Nicholson McLaren Aviation Ltd.<br />

Großbritannien A5-302<br />

Niki Rotor Aviation Inc.<br />

Bulgarien B4-305


8624739-47-2.QXD_Layout 1 17.02.17 11:00 Seite 1<br />

Nirvana Systems s.r.o.<br />

Tschech. Republik B2-319<br />

Novus:HM<br />

Deutschland B1-309<br />

O<br />

OK Aviation Sales, s.r.o.<br />

Tschech. Republik B3-121<br />

Omikron-Dokk Ltd.<br />

Ungarn B4-119<br />

Oschinsky KG<br />

Deutschland A5-505<br />

OUV Oskar-Ursinus-Vereinigung e.V.<br />

Deutschland B4-315<br />

OwnWings Aircraft-Trading<br />

Österreich<br />

A5-139, SD-<strong>04</strong><br />

P<br />

Pandora Joanna Kolodziejczyk<br />

Polen B5-128<br />

Para-Phernalia, Inc.<br />

USA A5-015<br />

Parker / Cleveland Wheels & Brakes<br />

USA A5-129<br />

Pelegrin Ltd.<br />

Lettland B1-213<br />

Permanon GmbH<br />

Deutschland A4-306<br />

Peszke S.C.<br />

Polen A7-101, B5-210<br />

PHI Engineering GmbH<br />

Deutschland A4-407<br />

Phoenix Air s.r.o.<br />

Tschech. Republik<br />

Phoenix East Aviation<br />

USA<br />

FW-BP16<br />

Photon AG<br />

Deutschland A5-301<br />

Pico Engineering GmbH<br />

Deutschland B3-215<br />

Pilatus Aircraft Ltd.<br />

Schweiz A3-121<br />

Piper + Jet Maintenance AG<br />

Deutschland A4-409<br />

Piper Deutschland AG<br />

Deutschland A4-409, A4-519, SD-31<br />

Pipistrel d.o.o. Ajdovscina<br />

Slowenien B3-201<br />

Plandienst Matthias Felsch<br />

Deutschland B1-219<br />

Plane Fun Inc. Tr.<br />

European Liasion Office<br />

Deutschland A5-221<br />

Plexiweiss GmbH<br />

Deutschland A4-101<br />

PMP di Olgiati Giuseppe<br />

Italien A6-406<br />

Pocket FMS Foundation<br />

Niederlande A6-015<br />

Polini Motori spa<br />

Italien B2-407<br />

Pooleys Flight Equipment Ltd<br />

Großbritannien A3-311<br />

Porta Air Service<br />

Deutschland A6-301<br />

Powervamp Ltd.<br />

Großbritannien<br />

FW-107<br />

PPL/IR Europe c/o<br />

Electronic Media Services Ltd.<br />

Großbritannien A5-533<br />

PPVMedien GmbH<br />

Deutschland<br />

FW-120<br />

Pratt & Whitney Canada Corp.<br />

Kanada A3-406<br />

Precision Flight Controls, Inc.<br />

USA<br />

FW-BP05<br />

pro3D GmbH & Co. KG<br />

Deutschland<br />

FW-110<br />

Profil Aviation Aubele Bachmann GbR<br />

Deutschland A5-221<br />

Q<br />

QinetiX GmbH<br />

Deutschland A7-003<br />

Quest Aircraft Company, LLC<br />

USA<br />

SD-23<br />

R<br />

R. Eisenschmidt GmbH<br />

Deutschland<br />

A5-207, FW-117<br />

Radek Budina<br />

Tschech. Republik A5-113<br />

Red Box International Ltd.<br />

Großbritannien A5-109<br />

Regionaler Wachstumskern Frankfurt<br />

(Oder) / Eisenhüttenstadt mbH<br />

Deutschland A5-301<br />

Reiner Stemme<br />

Utility Air-Systems GmbH<br />

Deutschland B5-205<br />

Remos AG<br />

Deutschland B3-107<br />

Rheinland Air Service GmbH<br />

Deutschland<br />

A3-321, SD-23<br />

Rhoba-Chemie GmbH<br />

Deutschland A5-519<br />

RIMOWA GmbH<br />

Deutschland<br />

SD-01<br />

Robin New Aircraft<br />

Frankreich A5-335<br />

Rocket Engineering Corp. (JetProp, LLC)<br />

USA<br />

SD-25<br />

RocketRoute Ltd.<br />

Großbritannien A5-305<br />

Roko Airplanes, S.R.O.<br />

Tschech. Republik B3-313<br />

Roland Aircraft<br />

Deutschland B4-311<br />

Rolli Flieger e.V.<br />

Deutschland B4-108<br />

rOsewhite Multicopters<br />

Deutschland<br />

FW-114<br />

Rotex Electric<br />

Tschech. Republik A7-101<br />

RotorSchmiede GmbH<br />

Deutschland A7-311<br />

Rotorvox GGC GmbH<br />

Deutschland B1-101<br />

RS-Datentechnik Sky-Map<br />

Deutschland B3-401<br />

RUAG Schweiz AG RUAG Aviation<br />

Schweiz A3-114<br />

Ruppert Composite GmbH<br />

Schweiz A7-101<br />

RWL German Flight Academy GmbH<br />

Deutschland<br />

FW-BP13<br />

S<br />

S2T Group Source2Trade Ltd. (Germany)<br />

Deutschland A5-215<br />

SA Aviation<br />

Frankreich B1-215<br />

San Giorgio S.E.I.N.<br />

Italien B3-003<br />

ScaleWings AeroTec GmbH<br />

Österreich B4-015<br />

Scanaviation A/S<br />

Dänemark A4-500<br />

Sch*Airservice<br />

Deutschland A6-521<br />

Schempp-Hirth<br />

Flugzeug-Vertriebs-GmbH Deutschland<br />

A7-122, B5-301<br />

Alexander Schleicher GmbH & Co.<br />

Segelflugzeugbau<br />

Deutschland B5-309<br />

Schmitter Tore<br />

Deutschland A5-226<br />

SE Aviation<br />

Frankreich B1-215<br />

AERO <strong>2017</strong><br />

Halle A3<br />

Stand 100 und 508<br />

Flugmotoren-Reparatur Dachsel GmbH<br />

EASA - Nr.: DE.145.0199<br />

Instandsetzung und Grundüberholung von:<br />

Continental und Lycoming Kolbenflugmotoren<br />

Kraftstoff- und Zündanlagen<br />

Komponenten und Anbaugeräte<br />

Zylinderinstandsetzung<br />

Ersatzteilservice und Verkauf<br />

Instandsetzung und Grundüberholung von:<br />

Oldtimer Flugmotoren wie z.B.:<br />

DB 605 – BMW 132 – Siemens – Argus<br />

Weitere Informationen:<br />

Flugmotoren-Reparatur Dachsel GmbH<br />

Fon: +49 (0) 89 / 793 72 10<br />

Fax: +49 (0) 89 / 793 87 61<br />

Oberdiller Straße 29<br />

D-82065 Baierbrunn bei München<br />

E-Mail: motors@dachsel.de<br />

www.flugmotoren.com<br />

8529671-50-1.QXD_Layout 1 08.03.17 15:16 Seite 1<br />

Besuchen<br />

Sie uns auf<br />

der AERO<br />

Halle B5<br />

Stand 009<br />

AERO Special 4/<strong>2017</strong> 45


[ AERO SPECIAL ]<br />

Sea-Airport Cuxhaven-Nordholz c/o AfW<br />

Agentur für Wirtschaftsförderung Cuxhaven<br />

Deutschland B3-215<br />

Segelfliegergruppe Markdorf e.V.<br />

Deutschland<br />

Segelflugschule Oerlinghausen e.V.<br />

Deutschland B5-125<br />

Shark.Aero s.r.o.<br />

Slowakei B2-309<br />

Siebert Luftfahrtbedarf GmbH<br />

Deutschland B1-401<br />

Siemens AG, CT REE AIR<br />

Deutschland A7-201<br />

Sigma (Deutschland) GmbH<br />

Deutschland<br />

SD-47<br />

Sigma Aerospace Metals Germany GmbH<br />

Deutschland A5-011<br />

SIM4u Aviation Service GmbH<br />

Deutschland<br />

FW-BP09<br />

Simonini Racing srl<br />

Italien A5-325, B3-001<br />

Sky Fox GmbH<br />

Deutschland A6-100, A6-001<br />

Sky Paragliders a.s.<br />

Tschech. Republik B1-223<br />

SkyCruiser Autogyro Kft.<br />

Ungarn B4-119<br />

SkyDemon<br />

Großbritannien A6-501<br />

Skylaunch Windenstartsysteme<br />

Deutschland B5-005<br />

SMA Safran<br />

Frankreich A3-126<br />

Smart Choice Trading GmbH<br />

Deutschland<br />

A4-100a<br />

SNA Europe (Deutschland) –<br />

SNA Germany GmbH<br />

Deutschland A4-205<br />

Solid Air UL-Bau Franz GmbH<br />

Deutschland B4-1<strong>04</strong><br />

Solutions4GA sp. z o.o.<br />

Polen A4-509<br />

Sonaca Aircraft<br />

Belgien A4-118<br />

Sonova Deutschland GmbH<br />

Deutschland A6-100<br />

SPACE 3D s.r.o.<br />

Tschech. Republik A5-216<br />

SPEKON<br />

Sächsische Spezialkonfektion GmbH<br />

Deutschland B5-401<br />

Sprout, s.r.o.<br />

Tschech. Republik B3-301<br />

Stahl Aircraft & Materials GmbH<br />

Deutschland A5-127<br />

Stangl Funktechnik GmbH<br />

Deutschland B1-1<strong>04</strong><br />

Stematic System und Gerätebau<br />

Deutschland B2-112<br />

Stemme AG<br />

Deutschland A4-309<br />

Sterna Composite Aircraft Inc.<br />

USA B3-419<br />

Sticker Shop Josef Strerath<br />

Deutschland<br />

A4-011, ÜO-07<br />

Stickerei Stickies<br />

Deutschland<br />

ÜO-08<br />

Stieblich Hallenbau GmbH<br />

Deutschland A5-301<br />

Stiftung Mayday<br />

Deutschland A5-539<br />

STTS Group<br />

Niederlande A5-315<br />

Studio GAP<br />

Deutschland B3-411<br />

Stöcker Flughafen GmbH & Co. KG<br />

Deutschland B4-117<br />

Superior Air Parts, Inc.<br />

USA A5-101<br />

Suzhou Changfeng Instruments Co. Lt<br />

China A6-503<br />

46 AERO Special 4/<strong>2017</strong><br />

Swiss Excellence Airplanes (SEA) SA<br />

Schweiz B4-101<br />

Swiss Helicopter AG<br />

Schweiz A6-414<br />

Swiss Re Corporate Solutions Ltd.<br />

Schweiz A4-100<br />

Syrphus GmbH<br />

Deutschland B3-215<br />

T<br />

TAF3 D.o.o.<br />

Slowenien B3-127<br />

Tannheimer Flieger- und<br />

Freizeitzentrum GmbH<br />

Deutschland A3-501<br />

Tech Sim Sp. Z o.o.<br />

Polen A6-415<br />

Technische Hochschule Wildau<br />

Deutschland A5-301<br />

Tecnam Costruzioni Aeronautiche Srl Italien<br />

A4-319<br />

TEKK Technische Konsultation Keim<br />

Deutschland B5-116<br />

Teledyne Battery Products<br />

Gill Aircraft Batteries<br />

USA A5-1<strong>04</strong><br />

Telemeter Electronic GmbH<br />

Deutschland<br />

FW-107<br />

Telex Bosch Sicherheitssysteme GmbH<br />

Deutschland A5-101<br />

Tempest Plus Marketing Groul, LLC<br />

USA A5-520<br />

Tesla Motors GmbH<br />

Deutschland A7-411<br />

Textron Aviation<br />

USA<br />

A3-127, SD-20<br />

TFC Flugbetrieb- und technik<br />

Beratungsgesellschaft mbH<br />

Deutschland<br />

FW-BP19, SD-40<br />

Thiesen Electronics GmbH<br />

Deutschland A3-102<br />

THTEC GmbH<br />

Deutschland A5-325<br />

TL Ultralight s.r.o.<br />

Tschech. Republik B2-301<br />

Tomark s.r.o.<br />

Slowakei B1-117<br />

TopMeteo<br />

Deutschland B2-120<br />

Tost GmbH Flugzeuggerätebau<br />

Deutschland B5-009<br />

TOTAL Deutschland GmbH<br />

Deutschland A3-109<br />

Tourismusverband Mauterndorf<br />

Österreich B2-409<br />

TQ-Systems GmbH<br />

Deutschland A6-5<strong>04</strong><br />

Trade-A-Plane (TAP)<br />

USA A3-300<br />

Trainico GmbH<br />

Deutschland A5-301<br />

TRIG AVIONICS Ltd.<br />

Großbritannien A5-501<br />

Trixy Aviation d.o.o.<br />

Slowenien B1-111<br />

Tronog d.o.o<br />

Slowenien B1-111<br />

True Blue Power<br />

USA A5-102<br />

Turtle-Pac PTY LTD<br />

Australien A4-505<br />

U<br />

UAB Sportine Aviacija ir Ko<br />

Litauen A7-215<br />

UAV Dach e.V.<br />

Deutschland<br />

FW-201<br />

uAvionix Corporation<br />

USA A6-515<br />

Ülis Segelflugbedarf GmbH<br />

Deutschland B5-405<br />

UL-Airoaviation GmbH<br />

Deutschland B3-101<br />

UL-GmbH<br />

Deutschland A5-325, B1-115<br />

ULPower Aero Engines N.V.<br />

Belgien B3-102<br />

Ultraleichtflug Konstanz<br />

Deutschland B1-201<br />

Ultralight Design sro<br />

Tschech. Republik A7-101<br />

Universität Augsburg Institut für<br />

Software & Systems Engineering<br />

Deutschland<br />

FW-114<br />

Universität Stuttgart Institut für<br />

Flugzeugbau (IFB)<br />

Deutschland A7-315<br />

UTC Aerospace Systems<br />

Goodrich Corporation<br />

USA A5-128<br />

V<br />

Vans Aircraft, Inc.<br />

USA B4-301<br />

Vaude Sport GmbH & Co. KG<br />

Deutschland<br />

FW-427<br />

VDP e.V.<br />

Deutschland A5-201<br />

Vemup SAS Coavmi.com<br />

Frankreich A5-210<br />

Verband der<br />

Luftfahrtsachverständigen e.V.<br />

Deutschland A4-306<br />

Vereinsflieger.de<br />

Deutschland B4-117<br />

Vertigo Covers Ltd.<br />

Großbritannien B5-115<br />

Vierwerk GMBH<br />

Deutschland B1-301<br />

Vimana GmbH<br />

Deutschland<br />

FW-BP07<br />

Vintage Glider Club<br />

Sektion Deutschland<br />

Deutschland B4-123<br />

VITES GmbH<br />

Deutschland A7-405<br />

VOS-Bauelemente GmbH Torsysteme<br />

Deutschland A3-013<br />

VULCANAIR S.p.A.<br />

Italien<br />

SD-46<br />

W<br />

Waldburg-Zeil Flugplatz Leutkirch<br />

Deutschland<br />

P-Ost<br />

Wankel AG<br />

Deutschland A5-130<br />

Warter Aviation<br />

Irland A5-165<br />

Watts Aviation Services Ltd<br />

Großbritannien A5-522<br />

IMPRESSUM<br />

WeFly GmbH<br />

Deutschland A4-009<br />

Werthenbach Aerospace GmbH<br />

Deutschland A4-110<br />

WeSPOT GbR<br />

Deutschland B5-110<br />

Whelen Engineering Company, Inc.<br />

USA A5-001<br />

Windrose Air Jetcharter GmbH<br />

Deutschland A5-301<br />

Wing d.o.o.<br />

Serbien B3-219<br />

Wingly<br />

Frankreich A4-015<br />

Wipaire, Inc.<br />

USA A5-007<br />

Wirtschaftsförderung Bodenseekreis GmbH<br />

Deutschland<br />

FW-110<br />

Wirtschaftsförderung<br />

Mönchengladbach GmbH<br />

Deutschland<br />

FW-BP14<br />

Wirtz Composite Construction GmbH<br />

Deutschland A6-525<br />

WMT Maintenance Technik AG<br />

Deutschland A5-141<br />

Woelfle Engineering GmbH<br />

Deutschland A5-325<br />

X<br />

Xedam-Design<br />

Deutschland A5-110<br />

XtremeAir GmbH<br />

Deutschland A7-311<br />

Xwind Airfield-Guide<br />

Training Center Germany<br />

Deutschland A3-101<br />

Y<br />

Yuneec Europe GmbH<br />

Deutschland<br />

FW-323<br />

Yuneec Europe GmbH<br />

Deutschland A7-209<br />

Z<br />

Zaklad Szybowcowy<br />

„Jezow“ Henryk Mynarski<br />

Polen B5-220<br />

ZeitFlügel GmbH<br />

Deutschland A4-001<br />

ZHAW Züricher Hochschule<br />

für Angewandte Wissenschaften<br />

Zentrum Aviatik<br />

Schweiz A3-207<br />

John Dee Zimmermann Stahlwaren<br />

Deutschland A5-136<br />

Zlin Aviation s.r.o.<br />

Tschech. Republik B2-311<br />

REDAKTION: Leuschnerstr. 1, 70174 Stuttgart, Telefon: +49 711 182-2800, Fax: +49 711 182-1781,<br />

E-Mail: redaktion@<strong>aerokurier</strong>.de, Internet: www.<strong>aerokurier</strong>.de<br />

Herausgeber: Michael Pfeiffer Redaktionsleitung: Lars Reinhold (verant. i. S. d. Presserechts)<br />

Stellv. Chefredakteur: Gerhard Marzinzik Redaktion: Tashi Dolma Hinz, Alexandros Mitropoulos<br />

Produktionsleitung: Marion Hyna Schlussredaktion: Jutta Clever Grafische Konzeption: Harald<br />

Hornig Grafik und Layout: MOTORRAD-Grafik, Harald Hornig, Katrin Sdun Repro: MOTORRAD-<br />

Medien produktion, Stefan Widmann (Ltg.), Catherine Pröschild (i.V.), Iris Heer, Sabine Heilig-<br />

Schweikert Sekretariat: Iris Schaber<br />

VERLAG: Motor Presse Stuttg art GmbH & Co. KG, Leuschnerstr. 1, 70174 Stuttgart Leitung<br />

Geschäftsbereich Motorrad/Luft- und Raumfahrt: Peter-Paul Pietsch Stellv. Verlagsleitung und<br />

Leitung Digitale Medien: Eva-Maria Gerst Brandmanagement: Natalie Lehn<br />

Anzeigenleitung: Reinhard Wittstamm, Tel.: +49 711 182-2814, E-Mail: rwittstamm@motorpresse.de<br />

Verantwortlich für den Anzeigenteil: Julia Ruprecht, Tel.: +49 711 182-1548, Fax: -1027, E-Mail:<br />

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DRUCK: Neef + Stumme GmbH & Co. KG, 29378 Wittingen. Printed in Germany.<br />

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Alle Rechte, auch die der Übersetzung, des Nachdrucks und der fotomechanischen, elektronischen oder digitalen<br />

Wiedergabe von Teilen dieser Publikation oder im Ganzen sind vorbehalten.


HALLE A3 - 211<br />

BEIM<br />

DIESEL<br />

SPITZE<br />

INNOVATION, LEISTUNG,<br />

EIN GUTES GEFÜHL<br />

Bis heute haben Piloten mehr als 5,25 Millionen Flugstunden mit<br />

Continental Motors ® Dieselmotoren gesammelt. Wir haben weltweit<br />

in der Allgemeinen Luftfahrt die meisten Dieselmotoren im Einsatz und<br />

sind die erste Wahl für viele Flugschulen und die großen Flugzeughersteller<br />

einschließlich Cessna, Piper, Robin, Diamond und Glasair. Continental Motors ®<br />

Dieselmotoren sind das Ergebnis einer tiefgreifenden technologischen Innovation<br />

für Kolbenflugmotoren. Sie bieten Leistung, Zuverlässigkeit, Wartungsfreundlichkeit<br />

und vor allem ein gutes, sicheres Gefühl.<br />

Unsere Dieselmotoren laufen mit global verfügbarem Jet Fuel und sind FAA sowie<br />

EASA zertifiziert (insgesamt in knapp 80 Ländern). Darüber hinaus verfügen unsere nach<br />

November 2015 produzierten CD-135 und CD-155 Motoren über eine 2.100 Stunden TBR,<br />

einschließlich unserer branchenführende Gewährleistung. Mit all dieser Innovation, der Kraft<br />

und dem guten, sicheren Gefühl, ist es keine Überraschung, dass jeden Tag immer mehr<br />

Piloten Continental Diesel fliegen.<br />

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WWW.CONTINENTALMOTORS.AERO<br />

©<strong>2017</strong> Continental Motors. All rights reserved.


[ AERO SPECIAL ]


[ KOLUMNE ]<br />

Als Dr. Spornrad beleuchtet ein Kenner der Szene exklusiv für den <strong>aerokurier</strong> die großen und kleinen Geheimnisse der GA<br />

Oshkosh? AERO!<br />

Die AERO hat die Pubertät längst überstanden, zollt unser Kolumnist den<br />

Machern Respekt. Mehr noch: Sie ist reif und erwachsen geworden.<br />

Illustrationen: Harald Hornig<br />

Es gibt ja nur wenige Messen, die mein<br />

Herz zum Schlagen bringen. Nicht dazu<br />

gehören Automessen, Haushaltswarenund<br />

Gartenmessen und ja – so ein Monstrum,<br />

genannt ILA. Dort demonstriert neuerdings<br />

in der Hauptsache die Luftwaffe ihre antiquierten<br />

Restbestände an flugfähigem Material. Für<br />

den geneigten Privatpiloten oder Enthusiasten<br />

ist die Veranstaltung aber genauso gut<br />

geeignet wie Tiefseetauchen für den Igel. Und<br />

dann haben Messen ja immer so einen Touch<br />

von „Kinderwagen durchschieben“ und<br />

möglichst viele Werbegeschenke<br />

einsammeln müssen. Will sagen,<br />

mehr Stress als Spaß.<br />

Die Fliegerbrille übergezogen,<br />

gibt es in Blickrichtung<br />

äußerster Südwesten<br />

der Republik<br />

zum Glück aber doch<br />

etwas fürs Herz. Ein<br />

fester Termin in<br />

meinem Kalender<br />

führt mich im April<br />

immer an den<br />

Bodensee. Die am<br />

Verkehrsflughafen<br />

Friedrichshafen alljährlich<br />

stattfindende,<br />

„echte“ Luftfahrtmesse<br />

nennt sich AERO. Seit<br />

ihrer Geburtsstunde vor<br />

40 Jahren hat es mir diese<br />

Schau angetan – und es ist eine<br />

Freude zu sehen, wie sie sich entwickelt<br />

hat.<br />

Vorbei sind heute die Zeiten der beengten<br />

Ausstellungsmöglichkeiten in der Innenstadt.<br />

Wer erinnert sich noch daran? Und wenn<br />

wir schon beim Blick in die Vergangenheit sind,<br />

kommt auch Wehmut auf, konnten wir doch<br />

damals noch standesgemäß via Mose und Co.<br />

zur Messe einfliegen. Heute lassen das kleinkrämerische<br />

badische Flugplatzanwohner und<br />

erbitterte Luftfahrtgegner nicht mehr zu. Auch<br />

die Towerlotsen dürfen heute nicht mehr als<br />

ein Dutzend Bewegungen pro Stunde zulassen.<br />

Es scheint fast, als ob den Eingeborenen die<br />

eigene dort geschriebene Luftfahrtgeschichte<br />

um Zeppelin und Dornier egal ist. Dass Friedrichshafen<br />

das Mekka für die Allgemeine Luftfahrt<br />

ist – zumindest für einige Tage –, scheint<br />

sie überhaupt nicht zu berühren. Dabei lebt<br />

die Region vom Tourismus und der Messe. Das<br />

spürt man auch deutlich an den aufgerufenen<br />

Hotelpreisen.<br />

Aber genug geheult. Die Messe ist ein internationaler<br />

Treffpunkt für die Allgemeine<br />

Luftfahrt. Ein – neudeutsch – „Meet and Greet“<br />

von Tüftlern, Träumern, Industrie und Investoren<br />

und – vor allem – jeder Menge Menschen<br />

wie Du und ich! Freundschaften werden gepflegt,<br />

grenzüberschreitend! Legendär die<br />

verschiedenen Aftershow-Partys.<br />

Ein Mann steht hinter all dem als Garant<br />

für eine reibungslose Woche: Roland Bosch<br />

– ein Macher vor dem Herrn. Aber Obacht,<br />

nicht immer ist die Community auf seiner Seite!<br />

Gerade zur Jubiläums-AERO mussten die<br />

Segelflieger von ihrer Stammhalle A1 in eine<br />

andere Ecke umziehen. Ihre so ins Herz geschlossene<br />

Halle wird für anderes gebraucht.<br />

Auch in der Kritik die inzwischen anfallenden<br />

Kosten. Manch kleiner Hersteller tut sich schon<br />

sehr schwer, jedes Jahr einen Stand auf der<br />

AERO zu stemmen. Es ist ja nicht nur die Hallenmiete<br />

– Werbeauftritt, Hotels und Personal<br />

kommen dazu. Auf der anderen Seite hat die<br />

AERO ein qualitatives Niveau erreicht, welches<br />

für die Allgemeine Luftfahrt im Bereich der<br />

Privatluftfahrt weltweit einzigartig ist. Da<br />

können die Betten-, Auto- und Küchenzubehörverkäufer<br />

in Oshkosh einfach überhaupt<br />

nicht mehr mithalten.<br />

Ich gehe sogar so weit zu behaupten,<br />

dass es eine Beleidigung<br />

für die AERO wäre,<br />

diese mit Oshkosh oder<br />

Sun ’n Fun zu vergleichen.<br />

Diese Veranstaltungen<br />

sind über die<br />

Jahre zwar zu festen<br />

und echt amerikanischen<br />

Happenings<br />

geworden,<br />

lassen aber<br />

zusehends die<br />

richtigen Innovationen<br />

in der GA in<br />

den Hintergrund<br />

treten. Hierzulande<br />

gab es im Laufe der<br />

letzten 40 Jahre so manche<br />

Eintagsfliege, die<br />

gegen die AERO antreten<br />

wollte – vergebens. Die AERO<br />

hat sie alle überlebt.<br />

Zurück an den Bodensee. Hier<br />

spüre ich bei jedem einzelnen Besucher,<br />

dem ich in den Hallen begegne, Hunger auf<br />

Neues. Egal ob der Ü-70-Rentner oder Youngster<br />

– es muss die neueste Software sein, das<br />

neueste GPS oder Navigationsprogramm.<br />

Flugzeugkäufe werden getätigt oder anberaumt,<br />

Netzwerke gepflegt und erweitert, und alte<br />

Hasen freuen sich auf die frischen Weißwürste<br />

bei einem urbayerischen Motorenfachbetrieb.<br />

Künstler und Showelemente machen<br />

die Sache nicht nur noch runder, sondern auch<br />

noch farbig und dreidimensional!<br />

Lieber Roland Bosch, behalte deinen Kurs<br />

so bei – wir sorgen dafür, dass es nicht an<br />

Auftrieb fehlt!<br />

ae<br />

<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> 91


[ SEGELFLIEGEN Reise ]<br />

VERONICA–<br />

92 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong>


Streckenfliegen in Namibia<br />

EIN NEUER<br />

TRAUM<br />

Kenner schwärmen<br />

von Veronica:<br />

faszinierend, schön,<br />

serviceorientiert.<br />

Gemeint ist aber<br />

keineswegs eine<br />

weibliche Attraktion,<br />

sondern das neue<br />

Segelflugzentrum<br />

in Namibia.<br />

AUTORIN: Stephanie Keller<br />

Fotos: Jürgen Koch<br />

<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> 93


[ SEGELFLIEGEN Reise ]<br />

Luxus pur. Mitten in der<br />

Savanne schafft der Pool<br />

gleich vor der Terrasse<br />

Abkühlung.<br />

Starten auf rotem Sand.<br />

Die zwei langen Pisten<br />

sind in den Hauptwindrichtungen<br />

angelegt.<br />

Wenn die Tage kürzer,<br />

nasskalt, eben ungemütlich<br />

werden und<br />

es einen nach drinnen<br />

zieht, überfällt viele Segelflieger ein<br />

hochansteckendes Virus: die Namibia-Influenza.<br />

Zwei der Befallenen<br />

sind Heinz Berlin und Jürgen Depil.<br />

Jetzt wurden sie von Veronica bezirzt.<br />

Gleich an ihrem zweiten Flugtag<br />

Mitte November – also noch beim<br />

Warmfliegen – vollenden sie mit einem<br />

Arcus M das erste 1009-km-Dreieck<br />

von Veronica aus und erzielen 1125<br />

OLC-Punkte. Und das, obgleich sie<br />

gar nicht auf besonders herausragende<br />

Bedingungen treffen.<br />

Anfangs geht es schwerfällig und<br />

nur sehr niedrig im Blauen nach Osten<br />

voran. Doch dort bleiben die<br />

klassischen Wolkenstraßen aus. Die<br />

beiden erfahrenen Namibia-Piloten<br />

kennen aber die Hotspots – und zu<br />

ihrer Freude gehen diese ganz gut.<br />

Ihr Ziel dann: die Kante im Westen,<br />

die wilde Berglandschaft zwischen<br />

Namib und Kalahari, oft Trennlinie<br />

zwischen der heißen Inlands- und<br />

der kühleren Atlantikluft. Aber hier<br />

stellt sich an diesem Tag mal nicht<br />

die begehrte Konvergenz ein, die<br />

rasend schnelles Vorankommen ermöglichen<br />

kann. Die beiden orientieren<br />

sich wieder mehr ins Innere<br />

der Kalahari und haben um 15 Uhr<br />

nicht einmal die 500 Kilometer voll.<br />

Der Glaube an die 1000 Kilometer<br />

ist begraben.<br />

Richtung Mariental, gut 200 Kilometer<br />

südlich von Veronica, läuft es<br />

plötzlich, und der Mathematik-Pro-<br />

94 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong>


[ 1 ]<br />

[ 2 ]<br />

[ 3 ]<br />

zessor wird angeschmissen. Wie weit<br />

können sie noch? Welchen Schnitt<br />

müssen sie halten? Der Sonnenuntergang<br />

kommt mit jeder Minute<br />

näher. Entscheidung: Eine Wolke geht<br />

noch und den Bart so hoch wie möglich<br />

mitnehmen.<br />

Dann auf zum Endanflug! Heinz<br />

Berlin und Jürgen Depil sind die letzten,<br />

die das Tal des Olifants entlanggleiten,<br />

und landen sicher. Auch wenn<br />

die Piloten in Bitterwasser und Kiripotib<br />

im Trainingscamp mit den<br />

Champions an diesem Tag noch weiter<br />

ausgeholt haben, die beiden haben<br />

Veronica mit dem ersten Tausender<br />

eingeweiht.<br />

Ist das noch zu toppen, fragen sich<br />

Heinz und Jürgen. So früh im Jahr<br />

ein Tausender mit einem 125er-Schnitt,<br />

was will man mehr?! Aber es gibt<br />

mehr ...<br />

Die beiden absolvieren auch noch<br />

den schnellsten Flug des Zentrums.<br />

462 Kilometer reiten sie in 150 Minuten<br />

ab. Ein 185er-Schnitt bringt knapp<br />

170 OLC-Speedpunkte. Auf die<br />

Frage, wie sie das hinbekommen<br />

haben, antwortet Heinz trocken: „Du<br />

musst eben 185 km/h schnell fliegen<br />

und darfst keinen Kreis machen.“<br />

Natürlich fliegen die beiden Piloten<br />

an dem Tag nicht nur 462 Kilometer,<br />

sondern wieder weit über 1000.<br />

Nach einem guten und späten Anfang<br />

Richtung Nordwesten geht es entlang<br />

der berühmt-berüchtigten Kante nach<br />

Süden in Richtung Helmeringhausen.<br />

Hier beginnt unerwartet der schwierigere<br />

Teil des Fluges mit noch schwächelnder<br />

Blauthermik. Aber der Blick<br />

in den Rückspiegel zeigt, die heiß<br />

[ 1 ] Das ist Namibia: bei<br />

über 7 m/s Steigen mit nur<br />

ein paar Kreisen zur Basis<br />

in 5000 Meter. [ 2 ] Bei<br />

Blauthermik und bodenorientierter<br />

Thermiksuche<br />

werden sie immer gerne<br />

angeflogen: Wasserstellen<br />

im Zentrum der Weideareale.<br />

[ 3 ] Nur wenige<br />

Talsperren leisten in der<br />

Trockenzeit die Wasserversorgung.<br />

Fotos: Berlin, Dolba, Koch<br />

<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> 95


[ SEGELFLIEGEN Reise ]<br />

[ 1 ] [ 2 ]<br />

[ 3 ]<br />

[ 1 ] Gut, wenn bei dieser<br />

Aussicht viel Luft unter<br />

den Flügeln ist: die Kante<br />

zwischen Namib und<br />

Kalahari. [ 2 ] Bernd Dolba<br />

im Pflegeeinsatz. Die<br />

Pisten müssen immer<br />

wieder gewalzt werden.<br />

[ 3 ] Freundliches Grün<br />

rund um die Lodge, die<br />

auf einer der vielen endlos<br />

langen, roten Dünen der<br />

Kalahari angelegt wurde.<br />

ersehnte Konvergenz in Form einer<br />

Wolkenwurst baut sich auf und der<br />

Speed-Durchmarsch kann beginnen.<br />

Nachdem der erste Tausender gefallen<br />

ist, geht es Schlag auf Schlag<br />

mit vierstelligen Streckenflügen weiter.<br />

Warum das gerade in Veronica<br />

gut gelingt? Einmal ist Namibia in<br />

unserem grauen Winter ganz allgemein<br />

ein heißes Pflaster. Hier gibt es Basishöhen,<br />

von denen wir in europäischen<br />

Gefilden nur träumen können, und<br />

„Fahrstühle“, die einen mit rasanter<br />

Geschwindigkeit in die Höhe katapultieren.<br />

Wohlgemerkt, das Ganze thermisch<br />

und nicht in der Welle.<br />

Der große Vorteil von Veronica als<br />

das östlichste aller Segelflugzentren<br />

in Namibia ist der nahezu direkte<br />

Anschluss an die Wolkenthermik im<br />

Osten. Die ersten Wolken entstehen<br />

meist weit im Osten, dort, wo die<br />

innertropische Konvergenzzone Feuchtigkeit<br />

ins Land bringt. Von Veronica<br />

aus fällt der Flug in Blauthermik mit<br />

niedriger Arbeitshöhe bis zu diesen<br />

Thermikbojen nicht so weit aus. Für<br />

große Flüge müssen die kurzen Tage<br />

unter dem südlichen Wendekreis<br />

möglichst von der ersten Thermik an<br />

genutzt werden, das heißt Abflug,<br />

wenn die Blauthermik bis 1000 Meter<br />

über Grund reicht.<br />

Bereits um 8:30 Uhr startet Bernd<br />

Dolba das ausführliche Wetterbriefing,<br />

sodass um 9 Uhr alles startklar sein<br />

kann. Das Flugzeug wird schon vorher<br />

fertig gemacht. Peter Stein, der<br />

Mann mit den zwei goldenen Händen,<br />

sorgt frühmorgens schon dafür, dass<br />

die Eigenstarter mit Sprit und Sauerstoff<br />

versorgt werden.<br />

Die Außenlandemöglichkeiten in<br />

der näheren Umgebung erleichtern<br />

den Frühstart bei Arbeitshöhen von<br />

rund 1000 Metern. Als Außenlandemöglichkeit<br />

bieten sich die Pfannen,<br />

mal ein Airstrip bei einer Farm oder<br />

ein ebenes Stück einer Straße höherer<br />

Ordnung mit besonders breitem<br />

Randstreifen an. Rundum ist es unwirtlich<br />

und unlandbar. Wenn man<br />

das erste Mal aus dem Segler auf<br />

das Buschland herunterschaut, weiß<br />

man jeden Höhenmeter zu schätzen.<br />

Im Fall einer Außenlandung kommen<br />

die extreme Hitze und die Abgeschiedenheit<br />

zum Tragen. Von daher<br />

tut man gut daran, in der Luft zu<br />

bleiben und erst wieder in Veronica<br />

zu landen.<br />

Die extremen Aufwinde haben ihr<br />

Pendant in ebenso massiven Abwärtsbewegungen.<br />

Auf längeren blauen<br />

Strecken bis zum nächsten Auslösepunkt<br />

kann der Hals sehr lang werden.<br />

Zumal man darauf vertrauen muss,<br />

dass die bekannten Auslösestellen<br />

wirklich funktionieren. Mit der Zeit<br />

lernt man, dass sie dies in der Regel<br />

auch tun. Dennoch sind ein paar Meter<br />

Reserve oder eben die Aussicht<br />

auf Außenlandefelder Gold wert.<br />

Was von Veronica aus unter diesen<br />

Bedingungen möglich ist, zeigt Jan<br />

Jaap Logtenberg, genannt „Jay Jay“.<br />

Er fliegt mit einem Arcus M eine Strecke<br />

von über 1397 Kilometern. Übertroffen<br />

wird er nur von Matthias<br />

Arnold, der von Bitterwasser aus mit<br />

einem Ventus 2cxM über 1425 Kilometer<br />

kommt. Logtenberg setzt den<br />

Spitzenwert für Veronica, Arnold den<br />

für Bitterwasser und Namibia. Die<br />

beiden Flugplätze trennen rund 70<br />

Kilometer.<br />

Die Lodge Veronica, errichtet auf<br />

einer der reizvollen roten Sanddünen<br />

der Kalahari, thront geradezu über<br />

dem mit drei Pisten ausgebauten<br />

Flugplatz unweit des Olifant.<br />

An dem gut angelegten Flugplatz<br />

steht einem faulen Fliegerurlaub nichts<br />

entgegen. Neben einer 700 Meter<br />

langen Notlandebahn gibt es zwei<br />

Pisten über 2000 Meter beziehungsweise<br />

1600 Meter Länge. Als 02 und<br />

08 beginnen sie gleich unterhalb der<br />

Lodge nahe der Parkboxen für die<br />

96 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong>


Flugzeuge und fächern V-förmig auf.<br />

Man lässt also morgens am Parkplatz<br />

seinen Motor an – Eigenstarter sind<br />

hier Voraussetzung –, macht seine<br />

Checks, rollt zum Startkreis und richtet<br />

je nach Windrichtung seinen Flieger<br />

aus. Nur wenn der Wind einmal<br />

nicht aus den meist vorherrschenden<br />

östlichen Richtungen weht, müssen<br />

die Flugzeuge zu den abgelegenen<br />

Pistenköpfen gezogen werden.<br />

Für jedes Flugzeug gibt es einen<br />

voll ausgerüsteten Parkplatz mit der<br />

Möglichkeit, Material zu verstauen,<br />

und einen eigenen Strom- und Wasseranschluss.<br />

In der Lodge lässt sich<br />

geradezu luxuriös wohnen, die Küche<br />

ist top. Das Fleisch kommt aus dem<br />

eigenen Wildbestand. Auf der 180<br />

Quadratkilometer großen Jagd-Farm<br />

tummeln sich rund 8000 Tiere. Vom<br />

schwarzen Nashorn bis zur Giraffe<br />

findet sich dort die Vielfalt der Tierwelt<br />

Namibias. Bereits von den Zimmern<br />

der Chalets aus lassen sich die<br />

Tiere beobachten.<br />

Wer mehr will, startet mit einem<br />

Jeep zur Safari, an Tagen mit schwachen<br />

Bedingungen eine gern wahrgenommene<br />

Alternative zum Segelfliegen.<br />

Bei schlechtem Wetter lässt<br />

es sich auch in den beiden Bars und<br />

den gemütlichen Sitzgelegenheiten<br />

des Haupthauses gut aushalten. Wenn<br />

bei angesagtem Regen die Gesichter<br />

der Segelflieger eher lang werden,<br />

strahlen die Afrikaner. Aber zum Glück<br />

sind die Schlechtwettertage in der<br />

Saison rar gesät.<br />

An kniffligen Tagen ist das professionelle<br />

Briefing von Bernd Dolba<br />

eine gute Hilfe, zum richtigen Streckenflugvergnügen<br />

zu kommen. Bernd<br />

verfügt immerhin über zehn Jahre<br />

Namibia-Erfahrung. Mit Danene und<br />

Gysbert von der Westhyzen, den<br />

Eigentümern der seit zehn Jahren<br />

bestehenden Game Lodge, hat er<br />

darauf aufbauend jetzt den Segelflugbetrieb<br />

in Veronica aufgezogen.<br />

Auf die Frage, wie es denn mit<br />

der Flugplatzkonkurrenz aussieht,<br />

erklärt Bernd Dolba: „Ich betrachte<br />

sie nicht als Konkurrenz. Im Gegenteil,<br />

wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.<br />

So ist Bitterwasser für<br />

mich zum Beispiel kein simpler Flugplatz,<br />

sondern eine Institution, die<br />

mit ihren Aktivitäten für uns alle<br />

unheimlich wichtig ist.“<br />

MIT 185 KM/H DIE KONVERGENZ ENTLANG<br />

UND AUF KEINEN FALL KREISEN!<br />

Nach der ersten Saison sind aufgrund<br />

der großen Nachfrage nun<br />

weitere Aus- und Anbauten in Veronica<br />

geplant. In der kommenden Saison<br />

wird ein echtes fliegerisches<br />

Highlight dazukommen: Fliegen<br />

unter den Fittichen eines Rekordhalters<br />

oder Champions. Angeboten wird<br />

das Coaching im Doppelsitzer und<br />

von Teamflug mit Einsitzern. Über<br />

die gesamte Saison wird ein Champion<br />

vor Ort sein und genau das realisieren.<br />

Janusz Centka, mehrfacher<br />

Weltmeister und Namibia-erfahrener<br />

Pilot, hat bereits als Trainer zugesagt.<br />

Auch andere Weltmeister<br />

haben schon ihre tatkräftige Unterstützung<br />

bekundet.<br />

Im Training geht es nach ausführlicher<br />

Besprechung der Taktik und<br />

Einschätzung des Wetters an die<br />

Praxis. Natürlich fehlt der wichtige<br />

Part der Analyse im Nachgang nicht.<br />

Die Tage versprechen also sehr intensiv<br />

zu werden. In jedem Fall sind<br />

große Lernerfolge und eine Menge<br />

Spaß programmiert.<br />

ae<br />

Afrika für Romantiker:<br />

Blick von der Lodge in<br />

den Sonnenuntergang.<br />

Fotos: Heinz Berlin, Jürgen Koch<br />

<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> 97


[ SEGELFLIEGEN Wettbewerbe ]<br />

Sicherheit im Wettbewerb<br />

BLAUTHER<br />

Wie kann Wettbewerbsfliegen sicherer<br />

werden? Das fragen sich nach den<br />

Segelflug-Weltmeisterschaften in<br />

Australien Piloten und Organisatoren.<br />

Zwei Zusammenstöße in der Luft und<br />

einige Beinahe-Crashs haben dort vielen<br />

die Freude am Wettbewerb vergällt.<br />

AUTOR:<br />

Gerhard<br />

Marzinzik<br />

FOTOS:<br />

Maria<br />

Szemplinska<br />

Ludwig Starkl vom österreichischen<br />

Team stieg nach<br />

zwei Near Misses mit einmal<br />

fünf und einmal elf Metern<br />

Abstand und unter dem Eindruck der<br />

zwei Zusammenstöße in der 18-m-<br />

Klasse und der Rennklasse aus der<br />

WM aus. Er mochte das Risiko für<br />

sich und in der Verantwortung für<br />

seine Familie nicht mehr auf sich nehmen.<br />

Die Statistik gibt Starkl recht:<br />

Ein Zusammenstoß in der Luft endet<br />

für die Piloten mit sehr großer Wahrscheinlichkeit<br />

tödlich. Dass sich<br />

Michael Eisele vom deutschen Team<br />

und der Australier Stephen O’Donnell<br />

mit ihren Fallschirmen retten konnten,<br />

ist ein Glücksfall und auch der<br />

großen Flughöhe zuzuschreiben, in<br />

der sie zusammenprallten. Stephen<br />

O’Donnell brauchte 700 Höhenmeter,<br />

bis er sich unter größter Kraftanstrengung<br />

aus dem Cockpit seines Ventus<br />

herausgekämpft hatte. Die Kollision<br />

in der 18-m-Klasse verlief glimpflich,<br />

es blieb bei Schrammen an den Flugzeugen,<br />

und beide Piloten konnten<br />

ihre Flugzeuge wieder sicher landen.<br />

Mit den Vorfällen erinnerte die<br />

Weltmeisterschaft im Januar an die<br />

vor 30 Jahren ebenfalls im australischen<br />

Süden von Benalla ausgetragene<br />

WM. Auch damals hatte es zwei<br />

Zusammenstöße gegeben. Leonardo<br />

98 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong>


MIK<br />

UND PULKS<br />

Viele Teilnehmer<br />

lohnen die<br />

Ausrichtung, sind<br />

aber ein Faktor bei<br />

der Sicherheit.<br />

<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> 99


[ SEGELFLIEGEN Wettbewerbe ]<br />

Kurbeln vier<br />

Konkurrenten so<br />

aufgelockert in<br />

einem Aufwind,<br />

spricht noch<br />

niemand von<br />

einem Pulk.<br />

Brigliadori konnte nach der Kollision<br />

mit Stanislaw Witek seinen Discus<br />

ganz spektakulär mit einem halben<br />

Höhenleitwerk sicher zu Boden bringen<br />

und den Wettbewerb mit einem<br />

Ersatzleitwerk fortsetzen. Die Kollisionen<br />

endeten mit großem Glück<br />

nicht fatal. Aber wer möchte sich<br />

schon auf sein Glück verlassen, wenn<br />

es um das eigene Leben geht? Am<br />

letzten Flugtag steckten denn auch<br />

gleich mehrere Piloten der Rennklasse<br />

auf. Die Klasse musste bei<br />

gerade einmal bis 700 Meter<br />

hoch reichender Blauthermik<br />

abfliegen zu einer Wende<br />

in den stark bewaldeten<br />

Bergen südöstlich von<br />

Benalla – und das in einer<br />

kühlen Luftmasse, die von Süden,<br />

vom Pazifik her hereindrückte und<br />

über dem Kontinent einfach nicht<br />

so stark erwärmt wurde, dass die<br />

Arbeitshöhe anhob. Thomas<br />

Wettemann verzichtete letztlich<br />

darauf, in einem der großen<br />

Pulks mit Höhen knapp über<br />

Grund in das unwegsame<br />

Gelände vorzufliegen. Christoph<br />

Matkowski vom polnischen Team gab<br />

nach dem dritten Versuch, mit ausreichender<br />

Höhe abzufliegen, ebenfalls<br />

auf.<br />

Das Geschehen erscheint wie ein<br />

Déjà-vu der Weltmeisterschaften 1987.<br />

Damals hatten die Wettbewerbstage<br />

zu rund 95 Prozent Blauthermik beschert.<br />

Ähnliches war für die 34.<br />

Weltmeisterschaft in diesem Januar<br />

zu erwarten gewesen – und tatsäch-<br />

lich stellte sich das entsprechende<br />

Wetter ein. Die besten Bedingungen<br />

erlebten die Teilnehmer an den Trainingstagen<br />

mit Wolkenthermik und<br />

hoher Basis. Nur die Offene Klasse<br />

flog ihren ersten Wertungstag – nach<br />

Neutralisation für die beiden anderen<br />

Klassen – unter Wolken und dann<br />

noch einmal bei guter Blauthermik<br />

und Wolken weit im Norden der Wettbewerbsstrecke.<br />

Dass sehr viel in Blauthermik<br />

geflogen werden müsste, war wohl<br />

allen vor der WM klar. Dass es aber<br />

an sehr vielen Tagen nur niedrige<br />

Arbeitshöhen gab verbunden mit<br />

starkem Wind, das entsprach nicht<br />

dem üblichen australischen Wetter<br />

– auch die Ausrichter hatten das nicht<br />

erwartet. Der normale mehrtägige<br />

Wetterzyklus stellte sich im Januar<br />

nicht ein. In dem beginnt nach Durchgang<br />

einer Kaltfront die neue Wetterreihe<br />

zunächst mit einem schwachen<br />

Blauthermiktag, in dessen<br />

Folge die Arbeitshöhen mit stärker<br />

werdender Blauthermik ansteigen.<br />

Der Zyklus mündet im „Boomer Day“<br />

mit hoher Wolkenthermik und kräftigen<br />

Bärten.<br />

Während der WM wechselte das<br />

Wetter dagegen sehr schnell, den<br />

schwachen Blauthermiktagen folgte<br />

oft ein Regentag mit heftigen Niederschlägen.<br />

Und dann gab es erneut<br />

eher schwache, nicht hoch reichende<br />

Blauthermik – ein Glücksspiel für<br />

Solo-Piloten. Es galt: Wer zuerst abfliegt,<br />

der hat als erster verloren.<br />

Chancen, sicher und schnell voranzukommen,<br />

gab es nur in Pulks. Das<br />

galt selbst in der Offenen Klasse. Der<br />

vierfache Welt- und jetzt Vizeweltmeister<br />

Michael Sommer, der mit<br />

Partner Tassilo Bode auf ein Zweierteam<br />

setzte, sagte dazu: „An den<br />

Tagen mit Wolkenthermik hat das gut<br />

funktioniert.“ Da erflogen sie Tagessiege.<br />

Dass an den Blauthermiktagen<br />

Pulks mit guten Treibern gegenüber<br />

einem Zweierteam deutlich im Vorteil<br />

waren, haben die beiden zu spät akzeptiert.<br />

Große Gruppen mit Piloten,<br />

die progressiv weit aufgefächert<br />

vorflogen, waren im Auffinden der<br />

Thermik einfach erfolgreicher.<br />

Also wurde im Bereich der Abfluglinie<br />

bis zur letzten Minute gepokert.<br />

Keiner wollte auf eine gute Abflugposition<br />

verzichten. Bis zu einer Stunde<br />

hingen dann dichte Trauben von<br />

Flugzeugen im Abflugbereich. Das<br />

war schon stressig. Richtig gefährlich<br />

wurde es, wenn abgeflogen wurde<br />

und sich der Pulk unkoordiniert auflöste<br />

– in solch einer Situation kam<br />

es auf Strecke auch zum Zusammenstoß<br />

von Michael Eisele und Stephen<br />

O’Donnell. Das nächste Gefahrenpotential<br />

bot nach dem Vorflug das<br />

Zusammenfinden zu einem geordnet<br />

kurbelnden Pulk.<br />

Dass bei der WM in den Pulks besonders<br />

aggressiv geflogen worden<br />

wäre, mochte kein Pilot bestätigen.<br />

Was nervte, war die Aussichtslosigkeit<br />

– ohne rigorose Nutzung der Pulks<br />

hatte man keine Chance. Es ging vor<br />

allem darum, nach einem Pulk abzufliegen,<br />

ihn einzuholen, was meist<br />

100 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong>


[ 2 ]<br />

[ 1 ]<br />

[ 1 ] Wenn Cumuli die Aufwinde anzeigen,<br />

können Einzelkämpfer oder kleine Teams<br />

auftrumpfen. Pulkflieger hindern sich dann<br />

eher am schnellstmöglichen Vorankommen.<br />

[ 2 ] Bei Blauthermik und dazu geringer<br />

Arbeitshöhe ballte es sich in Benalla an der<br />

Abfluglinie. Keiner wollte schon vor dem Start<br />

seine Chancen riskieren.<br />

leicht möglich war, um dann mit dem<br />

Pulk sicher weiterzukommen und ihn<br />

für den Endanflug noch zu überholen.<br />

Am Ende war dieses Pulken nicht<br />

nur gefährlich, sondern verdarb auch<br />

vielen Piloten die Freude am Wettbewerbsfliegen.<br />

Kreativität und<br />

Eigeninitiative waren bei der WM<br />

für eine Spitzenplatzierung völlig fehl<br />

am Platz. Geändert haben daran die<br />

eher hilflosen Bitten der Wettbewerbsleitung<br />

und der Pilotenvertreter, die<br />

Pulkbildung zu vermeiden, logischerweise<br />

nichts. Die Aufrufe aus dem<br />

Bereich der Stewards, aggressiv fliegende<br />

Piloten zu melden, wurden<br />

eher als wenig moralischer Appell<br />

zur Denunziation begriffen. Die automatische<br />

Analyse der Flüge auf zu<br />

enges Fliegen hin und die Brandmarkung<br />

einzelner Piloten wurden von<br />

den meisten als nicht angemessen<br />

betrachtet, weil solch eine Analyse<br />

nie die ganze Situation erfasst und<br />

zu falschen Schlüssen führen kann.<br />

Mit der Vorgabe nahezu maximaler<br />

Streckengrößen, wie das in der<br />

zweiten WM-Woche in Benalla geschah,<br />

lässt sich zwar der Abflugpoker<br />

eindämmen, Pulks verhinderte er<br />

in der Blauthermik aber nicht. Entzerren<br />

können weit auseinanderliegende<br />

Abfluglinien für die einzelnen<br />

Klassen eines Wettbewerbs und natürlich<br />

die Anlage ihrer Strecken,<br />

sodass sie sich nicht überschneiden.<br />

Aber all das wirkt nur mäßig.<br />

Was sich ändern muss, ist der<br />

Zwang zur Pulkbildung bei Blauthermik.<br />

Hier sind Regeländerungen<br />

gefragt, und zwar gleich bei der<br />

Internationalen Segelflugkommission<br />

(IGC) für internationale Wettbewerbe,<br />

sodass sie auch für nationale<br />

übernommen werden.<br />

In Polen ist die Diskussion darüber<br />

schon sehr weit gediehen. Im Gespräch<br />

sind Abflug-Slots, um ein Feld auseinanderzuziehen.<br />

Dabei können bei<br />

Blauthermik feste Abflugzeiten im<br />

Abstand von 10, 15 oder 20 Minuten<br />

vorgegeben werden. Wer nicht innerhalb<br />

solch eines Slots abfliegt, verschenkt<br />

wertvolle Minuten. Es ist zu<br />

erwarten, dass solch eine Regel zumindest<br />

die Bildung kleinerer Gruppen<br />

begünstigt.<br />

Große Klassen finden sich auch zu<br />

großen Pulks zusammen. Nehmen<br />

viele Piloten in einer Klasse teil, könnte<br />

die Klasse bei Blauthermik aufgeteilt<br />

werden in zwei Gruppen mit<br />

getrennten Aufgaben. In der polnischen<br />

Segelflugkommission wird<br />

gerade ein System diskutiert, bei dem<br />

nach jedem Wettbewerbstag eine<br />

aufsteigende und eine absteigende<br />

Unterklasse gebildet werden. Das<br />

würde bedeuten, dass nicht mehr als<br />

20 bis 25 Piloten dieselbe Aufgabe<br />

fliegen. Eine relativierende Wertung<br />

kann die Einstufungen vergleichbar<br />

halten, sodass für jeden Piloten in<br />

einer Unterklasse die Chance auf den<br />

Spitzenplatz der Gesamtwertung<br />

bewahrt ist.<br />

Hilfreich kann auch der Blick auf<br />

andere Sportarten sein, auf Radrennen<br />

beispielsweise. Bei der Tour de<br />

France gibt es nicht nur das gelbe<br />

Trikot für den Gesamtführenden. Für<br />

Bergwertungen und Sprints werden<br />

dort Extrapunkte vergeben. Im Segelflug<br />

könnten diesem Beispiel folgend<br />

Sonderpunkte für das erste<br />

Erreichen von bestimmten Kontrollpunkten<br />

vergeben werden – auch<br />

wenn das die Wertung nicht transparenter<br />

macht.<br />

Die Chancengerechtigkeit kann<br />

bei Blockabflugzeiten oder Unterklassen<br />

trotz aller relativierenden Rechnungen<br />

leiden. Für sichere Wertungen<br />

und zur Vermeidung von Flügen, die<br />

niemandem mehr Freude machen,<br />

BESONDERS GEFÄHRLICH<br />

WIRD ES, WENN SICH PULKS<br />

FINDEN ODER AUFLÖSEN<br />

sollte das in Kauf genommen werden.<br />

Absolut chancengerechnet ist das<br />

bisherige Wertungssystem ja ohnehin<br />

nicht.<br />

Die schlechtest denkbare Konsequenz<br />

dieser Weltmeisterschaft wäre<br />

jedenfalls, wenn nach aller Aufregung<br />

und Unzufriedenheit die<br />

Diskussionen – wie so oft schon<br />

nach solchen Ereignissen – wieder<br />

im Sande verliefen oder aufgrund von<br />

Streitereien um die Chancengerechtigkeit<br />

ergebnislos blieben. Es wird<br />

dem Ansehen des Segelflugs schaden;<br />

er wird am Ende als Sport von<br />

Hasardeuren dastehen, die bei Wettbewerben<br />

billigend ihr Leben aufs<br />

Spiel setzen.<br />

ae<br />

<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> 101


[ SEGELFLIEGEN Unfallanalyse ]<br />

Ende einer verkürzten<br />

Platzrunde nach einer<br />

Startunterbrechung.<br />

Mental nicht vorbereitet<br />

Nach Seilriss in die Bäume<br />

Versäumte Sicherheitsbriefings und Checkflüge beim Start in die<br />

neue Flugsaison können teuer kommen. Aus mangelnder Übung<br />

resultiert schnell ein Unfall, wie eine missglückte verkürzte Platzrunde<br />

nach einem Seilriss im Windenstart zeigt.<br />

Der 7. Mai vergangenen Jahres<br />

bot für den Windenbetrieb<br />

auf dem Klippeneck<br />

gutes Wetter mit Temperaturen<br />

um 20 Grad Celsius und Sichten<br />

über zehn Kilometer. Der Wind auf<br />

dem rund 975 Meter hoch gelegenen<br />

Gelände kam aus 100 Grad<br />

mit zwei bis fünf Knoten. In Betrieb<br />

war die 1200 Meter lange Graspiste<br />

05. Gegen 17:45 Uhr, war die<br />

Vereins-LS4-b an der Reihe, der<br />

44-jährige Pilot wollte eine Platzrunde<br />

absolvieren. Zu einer gewöhnlichen<br />

Platzrunde kam es aber nicht,<br />

in rund 150 Meter Höhe riss das<br />

Windenseil.<br />

Bis zum Seilriss verlief der Windenstart<br />

normal, erklärte der Pilot.<br />

Er habe dann nachgedrückt und<br />

ausgeklinkt. Anschließend kurvte<br />

er zu einer verkürzten Platzrunde<br />

nach rechts.<br />

Der Flugweg konnte mit Hilfe<br />

eines GPS-Gerätes nachverfolgt<br />

werden. Die aufgezeichneten Daten<br />

belegen, dass der Seilriss in<br />

zirka 150 Meter Höhe über Grund<br />

erfolgte und die Fluggeschwindigkeit<br />

im Querabflug und Gegenanflug<br />

bis zu 130 km/h betrug. Dort<br />

hatte die LS4 dann schon so viel<br />

Höhe verloren, dass sie Baumwipfel<br />

berührte. Durch Hochziehen<br />

verhinderte der Pilot Schlimmeres.<br />

Er drehte in den Queranflug, aber<br />

da betrug seine Höhe schon weniger<br />

als 30 Meter, die Geschwindigkeit<br />

verringerte sich kontinuierlich.<br />

Statt ins Freie ins<br />

Hindernis gekurvt<br />

Beim Einkurven in den Endanflug<br />

kollidierte die LS4-b mit<br />

einem Baum. Im unteren Drittel<br />

einer zehn Meter hohen Fichte fand<br />

das Flugzeug seine Endlage. Der<br />

Pilot wurde schwer verletzt und<br />

das Luftfahrzeug schwer beschädigt.<br />

Hinweise auf technische<br />

Mängel am Segelflugzeug und der<br />

Steuerung ergaben sich bei der<br />

Untersuchung keine.<br />

Alternativen hätte der Pilot<br />

durchaus gehabt. Statt mit einer<br />

Rechtskurve zum Flugplatz hätte<br />

er sich aus dem Gegenanflug geradeaus<br />

über freies, tiefer gelegenes<br />

Gelände mit ausreichend<br />

Landefeldern retten können. Oder<br />

aus dem Queranflug mit einer<br />

Links- statt einer Rechtskurve.<br />

Viel Flugerfahrung hatte der<br />

44-Jährige, der seit rund 13 Jahren<br />

über eine gültige Lizenz verfügte,<br />

nicht gesammelt. Sein Flugbuch<br />

wies 124 Stunden mit 405 Starts,<br />

davon 25 Stunden und 52 Starts<br />

auf der LS4-b aus. In den letzten<br />

90 Tagen war er sechsmal mit den<br />

Schuldoppelsitzern ASK 13 und<br />

ASK 21 an der Winde gestartet,<br />

davon dreimal im Alleinflug. Sein<br />

letzter Flug mit der LS4-b lag rund<br />

eineinhalb Jahre zurück. Wenig<br />

geflogen hatte der Pilot auch im<br />

Vorjahr. Gerade einmal neun Flüge<br />

mit einer ASK 21 und Flugleh-<br />

102 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong>


Fixiert auf die Landung auf<br />

dem Flugplatz erkannte der<br />

Pilot nicht die Möglichkeit<br />

der sicheren Landung<br />

unterhalb des Klippenecks.<br />

Fotos: BFU / Fuchs<br />

rer wies das Flugbuch aus, nur<br />

einen Flug absolviert er dabei solo.<br />

Startunterbrechungen<br />

mit Geübten üben!<br />

Eine Startunterbrechung hatte<br />

der Unfallpilot bei diesen Checkflügen<br />

nicht geübt. Er gab aber<br />

an, in seiner Ausbildung vier Seilrissübungen<br />

gemacht zu haben.<br />

In seiner fliegerischen Praxis habe<br />

er zwei richtige Seilrisse erlebt.<br />

Vorgegebene, standardisierte Notverfahren<br />

im Verein waren ihm<br />

nicht bekannt.<br />

Nach Angaben des Vereins<br />

wurden beim Jahresbriefing 2016<br />

aber die Notverfahren im Segelflugbetrieb<br />

durchgesprochen. Bei<br />

starkem Segelflugbetrieb und dem<br />

Betrieb von mehr als einer Windenschleppstrecke<br />

sollte eine<br />

Umkehrlandung gemacht werden.<br />

Ansonsten war das Fliegen einer<br />

verkürzten Platzrunde vorgesehen.<br />

Fazit: Es waren die Fehleinschätzungen<br />

der Fluggeschwindigkeit,<br />

des Gleitwegs, der Landeeinteilung<br />

und der Höhenreserve,<br />

die letztlich zum Unfall führten.<br />

Die Defizite bezüglich der Inübunghaltung<br />

haben dazu maßgeblich<br />

beigetragen. Es mangelte an der<br />

mentalen Auseinandersetzung zum<br />

richtigen Verhalten bei Startunterbrechungen<br />

und der praktischen<br />

Übung. Gut wäre sicherlich gewesen,<br />

beim Frühjahrscheck mit einem<br />

Fluglehrer eine Seilrissübung zu<br />

fliegen.<br />

Bei unterdurchschnittlicher<br />

Flugerfahrung insgesamt und<br />

wenig Inübunghaltung zu Beginn<br />

der Segelflugsaison verdienen<br />

Startunterbrechungen ein besonderes<br />

Augenmerk.<br />

ae<br />

BFU / Gerhard Marzinzik<br />

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<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> 103


[ SEGELFLIEGEN Technik ]<br />

Wie vom anderen<br />

Stern mutet die<br />

Mü 31 mit ihrem<br />

neuartigen Flügel-<br />

Rumpf-Übergang an.<br />

Wenn die konventionelle<br />

Profilentwicklung für<br />

Tragflügel nur noch marginale<br />

Fortschritte ermöglicht, muss<br />

bei der Entwicklung leistungsstärkerer<br />

Segelflugzeuge Widerstand<br />

gespart werden, wo es nur geht.<br />

Einen gar nicht so neuen Ansatzpunkt<br />

bietet da der Interferenzwiderstand,<br />

der zwischen Flügel<br />

und Rumpf entsteht.<br />

Bei der frühen Generation von<br />

Faserverbundflugzeugen hat das<br />

zu ganz kuriosen Exemplaren geführt.<br />

Bei Schempp-Hirth setzte<br />

Klaus Holighaus 1976 den Flügel<br />

eines Standard Cirrus auf einen<br />

Pylon deutlich über den Rumpf.<br />

Der Pylon-Cirrus hatte einen auf<br />

der Oberseite durchgehenden Flügel<br />

und sollte somit über eine ideale<br />

elliptische Auftriebsverteilung<br />

verfügen. Nur auf der Unterseite<br />

gab es die Widerstand erzeugenden<br />

Verschneidungen mit dem<br />

Pylon. Der Pylon-Cirrus wurde damals<br />

„Baby Cirrus“ genannt. Klaus<br />

Holighaus hatte ihn kurzfristig<br />

gebaut, um in der Diskussion mit<br />

der Firma Grob über den geplanten<br />

Speed Astir mit geprüfter Meinung<br />

aufwarten zu können. Der Speed<br />

Astir sollte damals einen hochgesetzten<br />

Flügel bekommen. Die<br />

Vergleichsflüge von Klaus Holighaus<br />

mit dem Baby Cirrus brachten anscheinend<br />

keinen Vorteil für diese<br />

mechanisch doch sehr viel aufwendigere<br />

Flügelanordnung. Deshalb<br />

Neue Flügel-Rumpf-Übergänge<br />

Viel Wirbel<br />

um die Wirbel<br />

Mit der neuen JS3 Rapture in der eher seltenen<br />

Schulterdecker-Konfiguration ist Jonker Sailplanes ein<br />

Überraschungscoup gelungen. Was steckt hinter dem<br />

ungewöhnlichen Flügel-Rumpf-Übergang, der auch bei der<br />

Mü 31 der Akaflieg München besonders ausgeprägt ist?<br />

1<strong>04</strong> <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong>


kam dann der Speed Astir in Mitteldecker-Anordnung<br />

heraus.<br />

Sechs Jahre später flog Pat Beatty,<br />

Südafrika, seine B 6 ein, ein<br />

Offene-Klasse-Flugzeug mit 22<br />

Meter Spannweite in Hochdeckeranordnung<br />

und aufwölbbarem<br />

Eppler-Profil. Da sich das Aufwölben<br />

im Flug mechanisch doch nicht<br />

zufriedenstellend lösen ließ, flog<br />

die B 6 später als konventioneller<br />

Wölbklappenflieger.<br />

Sichere Erkenntnisse<br />

aus dem Windkanal<br />

Hansjörg Streifeneder nutzte<br />

Erkenntnisse aus Windkanaluntersuchungen<br />

von Professor<br />

Loek Boermans an der TU Delft<br />

für sein Standard-Klasse-Projekt<br />

Albatros. Dem Albatros, der noch<br />

auf seine Vollendung wartet, wachsen<br />

die Flügel aus einer Mitteldeckeranordnung<br />

zunächst nach<br />

schräg oben aus dem Rumpf, um<br />

erst dann in die Horizontale überzugehen.<br />

Im Modell ist das ambitionierte<br />

Projekt schon geflogen.<br />

Mit den ersten Entwurfs- und<br />

Konstruktionsüberlegungen war<br />

Streifeneder bereits 1993 gestartet.<br />

Ende der 1990er Jahre führte<br />

Loek Boermans die Untersuchungen<br />

mit der Akademischen Fliegergruppe<br />

München fort. Die<br />

Akaflieg wollte sich mit dem Projekt<br />

Mü 31 vor allem der Minimierung<br />

des Interferenzwiderstandes<br />

zwischen Rumpf und Flügel widmen.<br />

Der Prototyp basiert auf der<br />

Schleicher ASW 27 und unterscheidet<br />

sich von dieser aerodynamisch<br />

nur im Bereich des Flügel-Rumpf-<br />

Übergangs, sodass ein direkter<br />

Vergleich mit dem konventionellen<br />

Mitteldecker möglich wird.<br />

Die Akaflieg beschreibt das –<br />

inzwischen vor dem Erstflug stehende<br />

– Projekt so: Konstruktiv<br />

wurde ein negativer Interferenzwiderstand<br />

angestrebt, das heißt,<br />

die zusammengesetzten Bauteile<br />

Rumpf und Tragflächen haben<br />

einen geringeren Widerstand als<br />

die Summe der Einzelwiderstände.<br />

Schon Ende der 1990er Jahre wurde<br />

an diesem Detail an der TU Delft<br />

von Studenten der Akaflieg München<br />

ein Konzept erarbeitet und<br />

mit mehreren Windkanaluntersuchungen<br />

und Simulationen verifiziert.<br />

Begonnen wurde mit drei<br />

Windkanalmodellen, die mit verschiedener<br />

Konfiguration vermessen<br />

wurden:<br />

1. mit einem planaren Flügel in<br />

Mitteldeckerkonfiguration (konventionell)<br />

2. mit einer Schulterdeckeranordnung<br />

und Aufschränkung zum<br />

Rumpf-Flügel-Übergang hin<br />

3. mit einer Schulterdeckeranordnung<br />

mit einer Aufschränkung<br />

zum Rumpf hin und zusätzlich<br />

einem turbulenten Profil im Verschneidungsbereich<br />

zwischen<br />

Flügel und Rumpf.<br />

Die dritte Konfiguration erwies<br />

sich als die beste und wurde in<br />

einer weiterführenden Entwicklungsreihe,<br />

die erst 2006 abgeschlossen<br />

wurde, verfeinert. Die<br />

grundlegenden Vorteile dieser<br />

Konfiguration sind:<br />

• eine durchgängige Flügeloberseite<br />

• nur zwei Verschneidungen zwischen<br />

Flügel und Rumpf (und<br />

nicht vier, wie konventionell)<br />

• Die bei der Verschneidung zwischen<br />

Flügel und Rumpf entstehenden<br />

Verwirbelungen verlassen<br />

sofort durch den pylonförmigen<br />

Rumpf das Flugzeug;<br />

• eine annähernd elliptische<br />

Auftriebsverteilung durch Aufschränkung<br />

und geänderte Profilierung.<br />

Die Umströmung des<br />

Flügel-Rumpf-Übergangs<br />

(von rechts) der Mü 31<br />

sichtbar gemacht.<br />

Die Mü 31 bekam daraufhin im<br />

Nahbereich des Rumpfes eine Aufschränkung<br />

und eine geänderte<br />

Profilierung, um so eine annähernd<br />

elliptische Auftriebsverteilung über<br />

den gesamten Flügel zu erreichen.<br />

Im unmittelbaren Rumpfbereich<br />

erhielt der Mü-31-Flügel zusätzlich<br />

ein turbulentes Profil. Im Vergleich<br />

mit einem Laminarprofil wirkt die<br />

auf eine turbulente Strömung ausgelegte<br />

Profilierung in diesem<br />

Bereich widerstandsverringernd.<br />

Die Strömung schlägt ja am Rumpf<br />

bereits vor Erreichen des Tragflügels<br />

von laminar auf turbulent um<br />

und verlässt den Flügelwurzelbereich<br />

in Form von Wirbelzöpfen.<br />

Bei einem Mitteldecker laufen<br />

diese Wirbelzöpfe am Rumpf<br />

entlang und erzeugen weiteren<br />

Werkstattstolz: die Mü 31<br />

der München Akaflieger im<br />

super Finish.<br />

Fotos: Akaflieg München<br />

<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> 105


[ SEGELFLIEGEN Technik ]<br />

Der JS3-Flügel erhielt im Rumpfbereich<br />

ein deutlich anderes Profil.<br />

Bei Mitteldeckeranordnungen fließen die Wirbel aus dem Flügel-Rumpf-<br />

Übergang nur in manchen Fällen nicht entlang des Leitwerksträgers ab.<br />

Fotos: Akaflieg München, HpH, Peter Selinger (2), Jonker<br />

Erfüllte nicht die Erwartungen: der<br />

Baby Cirrus mit hochgesetztem Flügel.<br />

Wie beim Vorbild in der Natur<br />

wachsen dem Albatros die Flügel.<br />

Daten Mü 31<br />

Hersteller: Akaflieg München<br />

Einsatz: 15-m-Klasse-Wettbewerbe<br />

Bauweise: Faserverbund<br />

Abmessungen<br />

Spannweite<br />

15 m<br />

Flügelfläche 9 m²<br />

Flügelstreckung 25<br />

Winglethöhe<br />

0,45 m<br />

maximale Abflugmasse 500 kg<br />

max. Wasserballast<br />

150 l<br />

Geschwindigkeiten<br />

Höchstgeschwindigkeit<br />

Manövergeschwindigkeit<br />

Mindestgeschwindigkeit<br />

geringstes Sinken<br />

285 km/h<br />

217 km/h<br />

67 km/h<br />

0,5 m/s<br />

Widerstand. Bei der Mü 31 strömen<br />

sie wie beim Windkanalmodell<br />

oberhalb des Rumpfes ab. Bei der<br />

Kombination von Flügel und Rumpf<br />

musste zudem darauf geachtet<br />

werden, dass die Verschneidung<br />

der beiden Bauteile möglichst<br />

rechtwinklig erfolgte. Bei der Hochlage<br />

des Flügels war das in den<br />

Windkanalmodellen erst einmal<br />

nicht gegeben – Rumpf und Flügel<br />

schnitten sich in kleinem Winkel.<br />

Diese Verschneidung wirkte auf<br />

der Unterseite wie ein Kanal und<br />

ergab einen Düseneffekt. Dem<br />

starken Druckabfall an der Flügelnase<br />

folgte darin ein starker Druckanstieg,<br />

der widerstandsträchtige<br />

Ablösungen begünstigte.<br />

Bei der Mü 31 schnürt der Rumpf<br />

schon im hinteren Haubenbereich<br />

kurz vor dem Flügel etwas ein und<br />

setzt diese Einbuchtung unter<br />

diesem fort. Der Flügel sitzt somit<br />

auf einer Art Halbpylon. Nachteile<br />

dieser Konfiguration sind der<br />

geringe Platz für die Steuerungs-<br />

Mü 31: auch von<br />

vorn unverkennbar<br />

mit neuartigem<br />

Flügelaufbau.<br />

übergabe und die aufwendige<br />

Holmkonstruktion aufgrund der<br />

Verschneidung. Die Mü 31 wurde<br />

deshalb wie der Albatros mit einem<br />

Mittelflügel gebaut.<br />

Interessanter Vergleich:<br />

ASW 27 und Mü 31<br />

Beim Schulterdecker JS3 Rapture<br />

ist im Rumpfbereich ebenfalls<br />

ein deutlich anderes, starres Flügelprofil<br />

zu erkennen. Die Flügelhinterkante<br />

der JS3 endet allerdings<br />

im oberen Drittel der Rumpfröhre,<br />

sodass hier zu erwarten ist, dass<br />

die Wirbel anders als bei der Mü<br />

31 den Rumpf entlang abfließen<br />

und dort die Umströmung stören<br />

werden. Gewinnen dürfte die JS3<br />

im Kampf gegen allen vermeidbaren<br />

Widerstand vor allem durch<br />

ihren minimalisierten Rumpf und<br />

den vielen Widerstand sparenden<br />

Details.<br />

Die Standard-Klasse-Flugzeuge<br />

LS1 bis LS1-c von Rolladen-Schneider<br />

tragen den Flügel ähnlich wie<br />

die JS3 als Schulterdecker. Der<br />

Jantar fliegt mit einem recht hoch<br />

angesetzten Flügel und auch die<br />

Motorsegler der Stemme-Reihe.<br />

Die Flügelhinterkanten schneiden<br />

bei diesen Flugzeugen im Gegensatz<br />

zur Mü 31 immer noch die<br />

Rumpfröhre. Auch wurde bei diesen<br />

Konstruktionen der Flügel im<br />

Bereich der Wurzelrippe nicht<br />

anders profiliert oder aufgeschränkt.<br />

In welchem Maße das Mü-31-Konzept<br />

die Leistung steigern kann,<br />

wird sich nach Vermessungen<br />

ergeben, die direkt mit denen einer<br />

ASW 27 verglichen werden können<br />

– wahrscheinlich beim Idaflieg<br />

Sommertreffen im August in Aalen-<br />

Elchingen.<br />

ae<br />

Akaflieg München / Marzinzik<br />

106 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong>


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Julia Ruprecht<br />

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Beechcraft A36 Bonanza - super<br />

Zustand, Standort LOAN, Bj.<br />

1992, TT 2300 Std., 6 Sitzpl.,<br />

248.000,– € VB. Exzellenter Zustand<br />

innen und aussen, GNS530,<br />

Autopilot mit alt. preselect, TCAS,<br />

Stormscope, 8,33 kHz, GEM Engine<br />

Monitor, 6 Platz Intercom,<br />

TCAS, Radar-Höhenmesser, viele<br />

Extras, hangargepflegt.<br />

Tel. 0<strong>04</strong>3/676/6699607,<br />

mathiasm@gmx.at<br />

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Bölkow Bo.208 Junior, Bj. 1966,<br />

TT 2700 Std., 2 Sitzpl. Bo208c<br />

abzugeben. Preis VS. Funk neu,<br />

Transponder, Efis Dynon. Tel.<br />

0175/5805947, bo208@gmx.net<br />

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Luftfahrzeug E-Klasse, Bj. 1992,<br />

TT 2140 Std., 118.000,– €. Socata<br />

TB 20 Trinidad, Bj. 1992, 2140 Std.<br />

total, Major Insp. 2000 Std. in 2013,<br />

Lufttüchtigkeitsprüfung neu 06/2015,<br />

Triebwerk: Lycoming IO-540-C4D5D,<br />

250hp Engine overhauled 06/2015<br />

15 Std., 3 Blatt Prop MTV-9-<br />

B/198-52, 198 cm Durchm., Com6<br />

posite Spinner P-666-2, beides<br />

neu 06/2015, Avionik: IFR 2x VHF-<br />

S/E 1 King 155/VHF-NAV, King KX<br />

155/Marker/ADF KR 87, Encoder/<br />

Alt 5032P2-P37, TXP Trig TT 31<br />

Transponder Mod S FLID, DME<br />

King KN 62 A-01, GPS Stauff Sy6<br />

stec Flymap L VFR, Autopilot 4AP<br />

Kap 150, PowerFlarm aufgeschal6<br />

tet auf GPS Flymap, ELT Kannad<br />

406AF Comp., sehr gepfl. Zustand,<br />

Leder innen neu, stets hangariert,<br />

Pr. 118.000,- € + Vat 19 %. Tel.<br />

0172/8721444, karl.witt@icloud.com<br />

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108 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> Firmenanzeigen sind mit "F" gekennzeichnet www.<strong>aerokurier</strong>.de


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1947 CESSNA C 140 N1872V. Eine<br />

der schönsten und originalsten C<br />

140 steht zum Verkauf. Siehe auch<br />

Bericht AEROKURIER 01/2016:<br />

http://www.<strong>aerokurier</strong>.de/generalaviation/motorflug/pilot-reportcessna-140/667740.<br />

TTSN: 2.326<br />

h O-200 / 100 PS, TTSOVH: 465 h,<br />

Superior Millenium Cylinders,<br />

COM: GARMIN GTR-225A, XPDR:<br />

GARMIN GTX-328, ELT 406<br />

AK-451, HOOKER Shoulder Harness,<br />

WHELEN Strobe System,<br />

Original Wheelpants. Mehr als<br />

3.000 h Restaurationsarbeit aufgewandt,<br />

vollpoliert, dunkelrotes Lederinterieur,<br />

Alcantara-Himmel. VB:<br />

59.500,- €. Das Flugzeug ist vom<br />

5.-8. April ausgestellt auf der AERO<br />

<strong>2017</strong>, Halle A5, Stand 221.<br />

Tel. 0171/2730664,<br />

E-Mail: info@classicaviation.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 685100<br />

1/3+ Anteil Mooney M20J MSE,<br />

Motor 0h, Standort EDHE Uetersen,<br />

Bj. 1993, TT 2550 Std., 4 Sitzpl.,<br />

49.000,– €. IFR, De-Ice (TKS,<br />

elektr. 3-Blatt-Prop), Speedbrakes,<br />

Stormscope, KFC150 AP mit Flight<br />

Director, Alt Preselect, GNS430 (B-<br />

RNAV), 2. Horizont elektr., EDM<br />

800, Leder, Bose Headsets, sehr<br />

gepflegt. Tel. <strong>04</strong>101/44908 oder<br />

<strong>04</strong>0/43270981, deppp2009@gmail.<br />

com, https://www.dropbox.com/<br />

s/3eansryg24eht2a/<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 684620<br />

Mooney M20R Ovation II,<br />

Standort LSZR (St. Gallen), Bj.<br />

2000, TT 980 Std., 4 Sitzpl. like<br />

new, no damage history, full IFR,<br />

with hangar place, TKS-De-Ice,<br />

Longrange-Fuel 120 Gal, 3-<br />

Blade-Hartzell-Prop., Speed-<br />

Brakes, VERY well maintained,<br />

HB reg., seltene Gelegenheit. Tel.<br />

0<strong>04</strong>1/41/71<strong>04</strong>005<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 685051<br />

Robin / APEX HR200 / 120B,<br />

Standort EDGM Süddeutschland,<br />

Bj. 1993, TT 1110 Std., 2 Sitzpl.,<br />

42.500,– €. TBO 2.400, Motor<br />

O-235: GNS 430 (COM 8,33 kHz,<br />

NAV, GPS), KX 155, TXP TT31<br />

Mode S, ELT, Intercom, 2 Besitzer,<br />

nie in Schulung oder Charter ein8<br />

gesetzt, immer hangariert, von<br />

Anfang an in Deutschland zugelas8<br />

sen, werftgewartet, super schöner<br />

kleiner Flieger. pinache1@gmx.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 674517<br />

Yak 50, Standort 66954 Pirmasens,<br />

Bj. 1978, TT 273 Std., 1 Sitzpl.<br />

For sale Yak 50 s/n 78 1309,<br />

Fuselage: TT 273 h TSO 161 h,<br />

Engine: TSO 138 h, Prop: MTV-K-<br />

C/CL/250-27 (3 blade) s/n 160192<br />

TT since new: 3 h, Reg.Nr. F-AZYM<br />

(collection aeronef), price: 83.500,-<br />

€. Contact: Tel. 0177/2163817,<br />

volker.erndt@freenet.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 677655<br />

Sportavia Pützer RS180, Standort<br />

EDLE, Bj. 1981, TT 3261 Std.,<br />

Preis VS. Motor O360, noch 730<br />

h, King Nav/Com, hangariert.<br />

Gegen Gebot. Tel. 0172/2000812,<br />

atc3@arcor.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 676508<br />

Checkflug Rating und Training<br />

auf SEP + MEP VFR u. IFR sowie<br />

Citation Jet C-525 1-4 u. Cessna<br />

Citation C- 501, 551, Competence<br />

Based IR-Checks, SEN-Examiner,<br />

CRE, TRE, IRE. Carlos de Pilar. Tel.<br />

089/8542303, www.checkflug.com,<br />

www.carlos-de-pilar.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 682154<br />

Cirrus SR20, Standort EDRZ, Bj.<br />

2002, TT 740 Std., 4 Sitzpl.,<br />

115.000,– € VB. Prop. 3 Bl., Lederausst.,<br />

GNS 430, GNS 420,<br />

MFD ersetzt durch Garmin 395,<br />

Jahresnachprüfung 3/<strong>2017</strong>, ständig<br />

hangariert, sehr guter Zustand.<br />

Tel. 0681/5848832<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 674945<br />

Cirrus SR20, Standort Cirrus<br />

Deutschland, Bj. 2002, TT<br />

1000 Std., 4 Sitzpl., 100.000,– €.<br />

Nur vom Eigentümer geflogen,<br />

vorschadensfrei, fresh annual, N-<br />

registriert, Homebase Innsbruck.<br />

Tel. 0<strong>04</strong>3/664/1602233,<br />

ke@innliving.com<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 675084<br />

Piper Turbo Arrow III, Standort<br />

EDEG, Bj. 1977, TT 2970 Std., 4<br />

Sitzpl., 88.000,– € VB. voll IFR,<br />

total time only 2970 h, Mot. u.<br />

Prop. 170 h, 4-place Intercom, 2<br />

x GPS, Garmin GNS 530,<br />

KX155A m. GS, 2 x HSI 1 x King<br />

KCS-55A (slaved elektr. an<br />

GNS530), 1 x NSD 360 (slaved<br />

pneum. an KX155A), GTX 330 ,<br />

S-TEC 60-2 autopilot m. altitute<br />

hold, pre sel. a. VS; digital fuel<br />

flow indicator, WX500 Stormscope;<br />

Radar Altim. TRA 3000,<br />

KN62A DME, KR-87 ADF, ELT<br />

Kannad 406AF, sehr schnell d.<br />

Speedmods s. guter Zust.<br />

Tel. 0151/15625872,<br />

be-schubert@t-online.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 678155<br />

Glastar, Standort EDBA, Bj. 2003,<br />

TT 600 Std., 2 Sitzpl., 69.000,– €.<br />

Motor O-320 150 PS, Propeller<br />

MTV-12, Lärmschutzzeugnis, immer<br />

hangariert, JNP 12/17.<br />

Tel. 0160/8224565, Steffen.Bienek@<br />

gmail.com<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 680369<br />

Robin / APEX DR 400, Standort<br />

EDFR, Bj. 1982, TT 5507 Std., 4<br />

Sitzpl., 86.000,– € VB. DR400/180<br />

Motor Lycoming O360 A3A 1192h<br />

TBO Avionik KMA 20TSO, Trimble<br />

2000, COM/NAV Garmin GTN<br />

255A 8,33 kHz, COM/NAV KX 155<br />

TSO 25 kHz, Transponder VT-02,<br />

Autopilot 1-Achse, Schleppkupplung<br />

vorhanden /deaktiviert, Stundenzähler.<br />

T. 0152/34276654 oder<br />

09861/7474, vorstand@edfr.de,<br />

www.edfr.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 680731<br />

Teilhaber für Do-27 Lager gesucht,<br />

Bj. 1958 und Sponsor<br />

oder Teilhaber für Do-27 Projekt<br />

gesucht ! Chiffre 3632828<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 684233<br />

Robin DR360, Standort EDFV, Bj.<br />

1971, TT 29<strong>04</strong> Std., 4 Sitzpl.,<br />

39.000,– €. Gepflegter Reiseviersitzer,<br />

Motor O-320 mit 160 PS und<br />

772h nach GÜ 20<strong>04</strong>, 400 kg Zuladung,<br />

Reisepropeller Sensenich<br />

74DM65. 2 Comm, 1 Nav v King,<br />

Mode S Garmin Transponder, ELT,<br />

4platz Intercomm.<br />

michael.scheiba@gmx.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 680999<br />

Zweisitzige Jodel für Amateurbauer<br />

zum Wiederaufbau. Standort<br />

LFNV, VB 3500,– €. 0175/2447543,<br />

arnulf@dimmig.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 683878<br />

Tecnam P96 Mike Zulassung,<br />

Standort EDTG, Bj. 2001, TT<br />

2200 Std., 2 Sitzpl., 43.500,– €<br />

VB. Werk Nr. 140, Rotax 912 ULS<br />

(100 PS) stets hangariert, Standort<br />

Flugplatz EDTG, unfallfrei, top<br />

gepflegt. Motor ca. 840 h (wird<br />

noch geflogen), Zelle ca. 2200 h<br />

JNP und Avionikprüfung 09/2016,<br />

und 100 Stunden Kontrolle, Vergaser<br />

komplett Revision 2015 (0<br />

Stunden), Getriebe bei Rotax ü­<br />

berholt und Rutschkupplung neu<br />

2015, Junkers Rettung-Neugerät<br />

nach Kappenwechsel im Mai<br />

2016 (nächste Prüftermine- Schirm<br />

2022, Rakete 2028), Frontscheibe<br />

getönt neu (2013), VLA<br />

Sitze, Becker Funk, Transponder<br />

Filser TRT 800A, ELT Kannad 406<br />

AF, stall warn akustisch, elektr.<br />

Höhenruder Trimmung, Benzindruckanzeige,<br />

3 x 12 Volt Steckdosen,<br />

Künstlicher Horizont vorhanden<br />

(nicht in Betrieb), Betriebsstundenzähler,<br />

lückenlose<br />

Dokumentation. CSL und Kasko<br />

Versicherung bis 31.12. <strong>2017</strong>.<br />

Tel. 07763/9274174,<br />

Mail: skyclear@t-online.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 684590<br />

www.<strong>aerokurier</strong>.de<br />

<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong><br />

109


-Markt<br />

Ultraleichte/LSA<br />

Jodel D 1190 S Student, Standort<br />

LOLG, Bj. 1966, TT 1955 Std.,<br />

2 Sitzpl., 22.000,– € VB. Motor:<br />

Rolls Royce (Conti) C90-14F 95<br />

PS, max. Reisegeschw. 100 kt<br />

TAS, Reichweite 1100 km, Verbrauch<br />

19-22 Lt/h, Grundüberholung<br />

1997 (Bespannung in<br />

Ceconite 101), stets hangariert,<br />

ausgezeichneter Gesamtzustand.<br />

Tel. 0<strong>04</strong>3/664/2533075,<br />

monsunfritz@gmx.at<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 679567<br />

2005 WACO, YMF-5C, EASA zertifiziert<br />

und deutsche Registrierung,<br />

128 h seit neu, Zustand innen/außen<br />

wie neu, MT-Propeller,<br />

Schleppkupplung (nie benutzt),<br />

Zusatztanks, viele weitere Extras,<br />

VB 295.000,- €, Privatverkauf,<br />

MwSt. nicht ausweisbar. Kontakt:<br />

Thomas Schüttoff (Freund des Eigentümers).<br />

Tel. 0171/9979603<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 685217<br />

-Markt<br />

ABO-Service<br />

Metal made in Germany! Beste Qualität, vollendetes<br />

Design und hervorragende Flugeigenschaften.<br />

www.BreezerAircraft.de<br />

Siat Flamingo S223A1, Standort<br />

EDMJ, Bj. 1968, TT 3688 Std., 3<br />

Sitzpl., Preis VS, alle LTAs, Motor<br />

ca. 540 h, JNP 06/17, 2 COM, 1<br />

NAV, Mode S, ELT, werftgewartet,<br />

gegen Gebot. Tel. 0173/4589692<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 674946<br />

Hotline<br />

0711/182-2575<br />

B&F FK-14B2, Bj. 2010, TT 650<br />

Std., 2 Sitzpl., 74.900,– €. Xponder<br />

TRT800H, Radio ATR833, Garmin<br />

Aera 500, PowerFLARM, Dynon<br />

D10A, Constant Speed Prop. Flie.<br />

gergruppe Donzdorf, 73027 Donz.<br />

dorf, bdamian@gmx.de F<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 681481<br />

Breeezer TOP gepflegtes UL<br />

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und Zelle mit in-flight Wetter und<br />

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oder schniekes@gmx.de<br />

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Robin / APEX DR 300, Bj. 1972,<br />

TT 2560 Std., 18.500,– € VB.<br />

EDRB, ARC 9/<strong>2017</strong>, Lycoming<br />

O-235-F2B, TT 600h, Magnete<br />

neu 01/2016, KX175B NAV/<br />

COM, ELT AK 451, MTOW 856<br />

kg, 2+2, 23 L/h, Tank 110 L +<br />

Zusatztank 50 L. DR300@gmx.net<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 681848<br />

YAK 18 T 4 Sitzer, Standort EDNL,<br />

Bj. 1975, TT 2700 Std., 4 Sitzpl.,<br />

87.000,– € VB. TOP Yak 18 T, silber/<br />

blau, Leder grau, Becker Mode S,<br />

ELT, 4x Intercom, Oil drain Kit,<br />

komplett überholt innen, aussen<br />

und technisch, M 14 P mit 360 PS<br />

ca. 400 h seit NEU, top gewartet,<br />

Zusatztank, viele sinnvolle Modifikationen,<br />

EASA Zulassung, top<br />

gewartet, kunstflugtauglich.Tel.<br />

0171/3081431 oder 0176/10057431,<br />

oggi@engelsburg.com<br />

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+ Verwendung vorgeschrieben nach SBO + Empfehlung: immer in Reserveschaltung<br />

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Colomban MC-15 Cri Cri, Standort<br />

EHLE, Bj. 1994, TT 25 Std., 1<br />

Sitzpl., 19.900,– €. Home built Colomban<br />

MC-15 Cri Cri, the smallest<br />

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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 681806<br />

Markt<br />

Privat Anzeigen<br />

Fax 0711/182-1783<br />

Flight Design/ CTSW, Standort<br />

Bautzen, Bj. 2005, TT 1000 Std., 2<br />

Sitzpl., 59.500,– € VB. Leistung:<br />

100 PS, Höchstgeschwindigkeit:<br />

140kn, gepflegter Zustand, hangariert,<br />

Motor: ROTAX 912 ULS. Tel.<br />

<strong>04</strong>826/371-0 oder 0172/7617559,<br />

Fax <strong>04</strong>826/371-11,<br />

b.scholz@europcoating.com<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 678521<br />

Neue ROKO NG6 Highend UL,<br />

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ohne MwSt. Speed 235 km/h,<br />

Climb 8 m/sek., Tank 120 L. Einfach<br />

zu fliegen, geeignet für Flugschulen<br />

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110 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> Firmenanzeigen sind mit "F" gekennzeichnet www.<strong>aerokurier</strong>.de


Fax 0711/182-1027 oder www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de<br />

Rolladen-Schneider, Standort Niedersachsen,<br />

Bj. 2000, TT 684 Std.,<br />

1 Sitzpl. LS9, sehr gepflegt, zu<br />

verk., bruch- und unfallfrei, Preis<br />

VB. 0511/5478795, dr.kutz@gmx.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 684628<br />

Magni Gyro M24, Standort<br />

EDRY, Bj. 2013, TT 980 Std., 2<br />

Sitzpl., Preis VS. 1000 Std. Wartung<br />

durchgeführt. Inkl. Transponder,<br />

Flarm Kollisionsvermeidung,<br />

2x Headset. Ständig hangariert.<br />

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Helikopter<br />

Enstrom F28a Zuckerstück!!!<br />

Standort EDHK Kiel, Bj. 1973, ARC<br />

neu, TT 3, € 60.000,-. 3 Sitzpl., Lycoming<br />

360, neu lackiert 2012, Leder<br />

hellgrau, hohe Restlaufzeit,<br />

stets hangariert, bestens geeignet<br />

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Oldie, Standort Kempten, Bj. 1952,<br />

TT 2180 Std., 2 Sitzpl., 14.900,– €<br />

VB, grundüberholt 2012, Motor 25<br />

Std., Prop 25 Std., Com/Transponder.<br />

wertach@praxis-dr-bruns.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 675995<br />

De Havilland Tiger Moth DH82,<br />

Standort EDPB, Bj. 1941, TT<br />

5640 Std., 2 Sitzpl., 83.000,– €.<br />

Wunderschöner, gepflegter Oldtimer<br />

mit neuem Propeller, Schleppkupplung,<br />

Motor 140 PS nach<br />

Grundüberholung ca. 40 Stunden<br />

gelaufen, Tank ebenfalls neu. Tel.<br />

0179/5125556, mv.aeronca@gmx.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 681082<br />

Segelflug<br />

Segelflugzeug ASW 20, Standort<br />

EDKV, Bj. 1978, TT 1965 Std.,<br />

21.500,– € VB. Werksnr. 20039,<br />

Standort EDKV, Bj. 1978, TT 1965<br />

Std./1167 Starts, Winter – Grundinstr.,<br />

C4 Competition E-Vario, Funk<br />

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Bj. 2008, TT 42 Std., 1 Sitzpl., Preis<br />

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Trauer nehmen wir Abschied von<br />

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Garmin 150 XL, Garmin 696. Autop.-Century<br />

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Tel. 0172/51490<strong>04</strong><br />

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Oldtimer<br />

Stinson Gullwing 1944, N5443N<br />

im Trust Standort Portugal. Im Privathangar<br />

auf privatem Landeplatz.<br />

Bestzustand aus Shelby<br />

Sammlung mit Patek Philippe Taschenuhr<br />

Chronograph, 138.000,-<br />

Euro Verhandlungsbasis.<br />

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0176/21810757, info1@sfg-du.de<br />

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Eiri Avion PIK-20D, Standort<br />

Burghausen a.d. Salz, Bj. 1978, TT<br />

440 Std., 1 Sitzpl., Preis VS. PIK 20<br />

D 4/1978, mit Rehm Hänger, 245<br />

Starts 440 h, nur ein Pilot. Tel.<br />

08677/63111, Fax 08677/63444,<br />

gunthermayer@gmx.de<br />

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der nach langer und schwerer Krankheit<br />

kurz vor seinem 78. Geburtstag verstarb.<br />

Sein ganzes Leben galt der Fliegerei und dem Flugzeugbau. Berufliche<br />

Stationen bei den Firmen Rheintalwerke Basten, Sportavia-Pützer,<br />

Pilatus und Dornier sind Zeugnis seiner herausragenden fachlichen<br />

und handwerklichen Fähigkeiten.<br />

Einige Segelflugzeug-Prototypen, insbesondere die B4, hat er maßgeblich<br />

entwickelt und zur Serienfertigung gebracht. Die eigene Entwicklung<br />

und Konstruktion der WK 1, mit erfolgreichem Erstflug im<br />

Jahr 1984, sind das Ergebnis seines Mutes und seiner Energie ständig<br />

technisch optimierte Lösungen zu finden und umzusetzen.<br />

Leider konnte er sein aktuelles Projekt, die „WK-Flugzeugfamilie“,<br />

nicht mehr vollenden. Wir sind stolz ihn auf diesem Weg begleitet zu<br />

haben.<br />

Sein Verlust schmerzt uns und wir werden ihn sehr vermissen!<br />

Es trauern seine Familie und Freunde.<br />

Neeberg, im Februar <strong>2017</strong><br />

www.<strong>aerokurier</strong>.de<br />

<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong><br />

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(erscheint am 26.<strong>04</strong>.<strong>2017</strong>)<br />

Ausgabe 6/17.....25.<strong>04</strong>.<strong>2017</strong><br />

(erscheint am 24.05.<strong>2017</strong>)<br />

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1-A/175 Propeller, 0 hrs. New<br />

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Mode S Transponder. New ELT.<br />

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us for photos and information.<br />

pstandaart@kpnplanet.nl<br />

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Scheibe SF25, Standort ETNN, Bj.<br />

1972, TT 6757 Std., 2 Sitzpl.,<br />

12.900,– € VB. Tel. 0173/7124317<br />

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880 h, TBO 1500 h, Prop. neu in<br />

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Horizont, 2x Vacuum, Mode S,<br />

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Cessna T303 Crusader IFR, ab<br />

EDAZ, 630,-€ Nass. incl. MWSt.,<br />

GNS480, STEC-55X, MX200,<br />

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Teil Haltergemeinschaft Jodel D<br />

140 in Mainz Finthen, VB 13.000,-.<br />

Tel. 06131/883565, guenterbrosda@<br />

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Prop, Power Flarm und Flymap,<br />

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Zustand, ich bin der zweite Besit1<br />

zer seit 2000. Mehr Infos unter: Tel.<br />

0172/8721444, karl.witt@icloud.com<br />

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Cirrus SR 20. Erfahrener Pilot für<br />

eine Haltergemeinschaft gesucht.<br />

Chiffre 3632291<br />

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Seneca III 220T Haltergemeinschaft.<br />

Biete HG an D-reg. Seneca<br />

III, Bj. 83, sehr gut erhalten,<br />

full IFR, neue Motoren, longrange<br />

Tanks, nur privat geflogen, nie<br />

Schulung, Raum München.<br />

Tel. 0177-7115555,<br />

www.flyseneca.com<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 674480<br />

Cirrus SR22T ab EDJA, Cirrus<br />

SR22T Bj. 2010, N-reg, Full IFR,<br />

Fiki, an erfahrene Piloten zu verchartern.<br />

Tel. 0171/4101671<br />

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Cessna 210-5 ab EDTG, top<br />

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setzmaschine zugelassen. Wei1<br />

tere Infos: Tel. 0163/8348272,<br />

christianstorms@orange.fr<br />

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ARCUS M zu verchartern, sehr<br />

gut ausgerüstet, mit Cobra Anh., in<br />

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HG Piper Seneca III o.ä. Tel.<br />

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Haltergemeinschaft "Rentnerjet".<br />

1-2 Partner gesucht zur<br />

Gründung einer Haltergemeinschaft<br />

für einen Piccolo (K-<br />

Klasse oder UL), Raum Freiburg<br />

im Breisgau. clfam@gmx.de<br />

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Suche Haltergemeinschaft oder<br />

Partner für Kauf und Betrieb Flugzeug<br />

der E-Klasse, z.B. Piper PA28<br />

Arrow o.ä., stationiert bis 50 km um<br />

Ulm. hgechoulm@gmx.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 680202<br />

IFR G1000 Einmot gesucht.<br />

Junger Professor sucht 1/3-1/2<br />

Anteil einer modernen IFR Glascockpit<br />

Maschine im Münchener<br />

Raum. Moderne Cessna 182 /<br />

Diamond / Mooney / etc. willkommen.<br />

guy@guykatz.com<br />

info@beringer-aero.de<br />

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Copyright Samo Vidic<br />

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DA40 IFR -155 PS- ab EDMQ,<br />

Garmin G500, GTN750/650, Autopilot,<br />

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Tel. 0179/6413130,<br />

info@skybavaria.de,<br />

www.skybavaria.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 680371<br />

Chartergesuche<br />

Cirrus SR20/22 zu chartern gesucht.<br />

CPL/IFR (A) Pilot mit 400TT<br />

sucht eine Cirrus SR20/22 im<br />

Raum EDTD, EDTS, EDTM, EDDS<br />

für ca. 20-30h/Jahr zu chartern.<br />

E-Mail: f.mauersb@gmail.com<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 678536<br />

PA46 Malibu Mirage, Biete Beteiligung/Haltergemeinschaft<br />

an Piper<br />

Malibu Mirage BJ. 1986. Standort<br />

EDSB. 0151/53209950<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 678570<br />

Haltergemeinschaft Raum Köln-<br />

Bonn. Suche gute funktionierende<br />

Haltergemeinschaft für Motorflugzeug<br />

oder Touring Motorsegler bis<br />

ca. 15.000,- Euro Anteilsshare im<br />

Raum Köln-Bonn. bernd.pilot@<br />

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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 675640<br />

Chiffre<br />

-Markt<br />

Zuschriften<br />

auf Chiffreanzeigen<br />

richten Sie bitte an:<br />

Motor Presse Stuttgart<br />

GmbH & Co. KG,<br />

<strong>aerokurier</strong>markt,<br />

Chiffre-Nr. ...,<br />

70162 Stuttgart<br />

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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 683211<br />

www.<strong>aerokurier</strong>.de<br />

<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong><br />

115


-Markt<br />

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9 Frequenzspeicher, sprachgesteuertes<br />

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Tel. 08808-921955 oder E-Mail:<br />

englaender-mueller@t-online.de<br />

-Markt<br />

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0711/182-1548<br />

Fax: 0711/182-1027<br />

Anzeigenberatung/<br />

Verkauf<br />

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Darstellung von Luftfahrzeugen<br />

mit FLARM und ADS-B mit Angabe<br />

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an kompatible Empfänger<br />

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299,- €, VB 100,- €.<br />

Tel. 08808-921955 oder E-Mail:<br />

englaender-mueller@t-online.de<br />

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/ COM 8,33 KHz mit Zertifikat (Garmin<br />

GNC 255, Bendix King<br />

KX165A o.ä.) thuebner@outlook.com<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 678810<br />

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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 674849<br />

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Hobbypilot, 48, m. eig. flottem<br />

Flieger sucht junggebliebene, flugbegeisterte<br />

Sie für gemeinsame<br />

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auch ins Glück... BmB ich schicke<br />

dann ein Bild von meinem Flugzeug!<br />

NRW, wolkenreiter@ok.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 678553<br />

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Veranstaltungen<br />

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mit Antenne ANT 300, wegen Änderung<br />

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Höhendifferenz an, NP 1<strong>04</strong>6,- €, VB<br />

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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 684614<br />

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Standardstecker, PTT, Lautstärkeregler<br />

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auf Elektronik, 150,- € pro Stück.<br />

Tel. 09131-51977<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 683687<br />

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für Rundflüge, Fotoflüge, Safaris<br />

mit eigener Cessna 182 oder<br />

Pkw. Keine Charter, nicht gewerblich.<br />

info@clouddancer-namibia.com<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 674448<br />

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6000 East Valencia Road, Tucson, AZ USA - +1 520 574 <strong>04</strong>62<br />

116 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> Firmenanzeigen sind mit "F" gekennzeichnet www.<strong>aerokurier</strong>.de


Zuschriften auf Chiffreanzeigen richten Sie bitte an: Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG, <strong>aerokurier</strong>markt, Chiffre-Nr..., 70162 Stuttgart<br />

Chiffre<br />

-Markt<br />

Zuschriften<br />

auf Chiffreanzeigen<br />

richten Sie bitte an:<br />

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Wir sind ein Entwicklungsbetrieb nach EASA 21J und beschäftigen am Forschungsflughafen<br />

Braunschweig etwa 30 Mitarbeiter. Falls Sie Interesse an Herausforderungen<br />

im Flugzeugbau haben, insbesondere auch an der Entwicklung neuer Fertigungsverfahren<br />

für Composites, freuen wir uns von Ihnen zu hören. Die Integration in das Entwicklungsteam<br />

ist für uns selbstverständlich. Wir bieten einen sicheren Arbeitsplatz<br />

und eine angemessene Bezahlung.<br />

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an: personal@leichtwerk.de<br />

Motor Presse Stuttgart<br />

GmbH & Co. KG,<br />

<strong>aerokurier</strong>markt,<br />

Chiffre-Nr. ...,<br />

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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 678541<br />

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Nur 1 Pilot in den letzten 15 Jahren.<br />

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befristet, ggf. längerfristige<br />

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me.atc@t-online.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 676057<br />

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schleppen, absetzen, im Werks-/<br />

Charterverkehr) oder am Boden<br />

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etc.) im Raum NRW im Nebener,<br />

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vorhanden, flexibel, loyal und ge,<br />

wissenhaft. Bei Interesse bitte um<br />

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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 680972<br />

Pilot auf Pilatus PC12NG (EASA/<br />

FAA) sucht Einsatzmöglichkeit,<br />

gerne weltweit.Tel. 0151-58532232<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 677119<br />

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als Luftbildfotograf<br />

oder auch im Bereich<br />

Maintenance. Feedback bitte an<br />

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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 680354<br />

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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 675712<br />

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<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong><br />

117


-Markt<br />

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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 677723<br />

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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 678678<br />

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Fax 09933/8570,<br />

kronawitter@agk-kronawitter.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 678677<br />

Markt<br />

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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 675784<br />

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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 682006<br />

Verschiedenes<br />

118 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> Firmenanzeigen sind mit "F" gekennzeichnet www.<strong>aerokurier</strong>.de


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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 679828<br />

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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 677017<br />

Mehrere Jahrgänge der Zeitschrift<br />

<strong>aerokurier</strong> (80, 87, 89, 90-<br />

93) sowie der aerointern NRW (91-<br />

94) kostenlos abzugeben. Tel.<br />

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<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong><br />

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Flugschule für Privatpiloten, Instrumentenflug & Linienpiloten<br />

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✈ Zielstrebige, durchgängige Ausbildung aus einer Hand bis zum ATPL<br />

✈ Screeningvorbereitungen für alle Airlines<br />

✈ Lizenzerneuerungen ✈ Umschreibungen ausländischer Lizenzen<br />

✈ Umschreibungen militärischer Lizenzen<br />

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<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong><br />

121


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Bei diesen Flugschulen bzw. Sonderver kaufs stellen erhalten Sie die jeweils<br />

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Flugplatzgesellschaft<br />

Schönhagen mbH<br />

Am Flugplatz Haus 2<br />

14959 Schönhagen<br />

Flugplatz Koblenz-Winningen<br />

GmbH<br />

56333 Winningen<br />

Friebe Luftfahrt-Bedarf GmbH<br />

Flughafen Neuostheim<br />

68163 Mannheim<br />

RWL German Flight<br />

Academy GmbH<br />

Am Flughafen 20<br />

41066 Mönchengladbach<br />

Fahrschule Klippel<br />

Flugplatz Föhren<br />

54343 Föhren<br />

Rhein-Mosel-Flug<br />

GmbH & Co. KG<br />

Flugplatz,<br />

56333 Winningen<br />

Take-Off Model Shop<br />

Alexanderstr. 22,<br />

64653 Lorsch<br />

Mt-Propeller<br />

Flugplatz, Straubing-Wallmühle,<br />

94348 Atting<br />

Vöslauer Flugbetrieb<br />

Günter Watschinger GmbH,<br />

Flughafen,<br />

A-2540 Vöslau<br />

Möchten Sie auch mit Ihrer Flug schule oder Sonderverkaufs stelle hier aufge nommen sein? Fordern Sie unsere<br />

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122 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> Firmenanzeigen sind mit "F" gekennzeichnet www.<strong>aerokurier</strong>.de


VERBAND DEUTSCHER VERKEHRSFLIEGERSCHULEN E.V.<br />

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Anzeigenberatung/<br />

Verkauf<br />

Helikopterschulen<br />

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Praxis-Quiz<br />

Lösungen von Seite 35<br />

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81671 München<br />

Tel: +49 (0) 89-606 089 460<br />

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Hubschrauberpiloten-<br />

Ausbildung (PPL-H)<br />

Type Rating auf Robinson 22<br />

& Robinson 44<br />

1.<br />

2.<br />

3.<br />

Frage 1: b) Der Inhaber der<br />

gültigen Lizenz.<br />

Frage 2: c) beim Rollen, Start,<br />

Landung und während des Fluges.<br />

Frage 3: d) Fallschirmpacker mit<br />

gültigem technischen Packausweis.<br />

„50 Jahre Erfahrung – seit 1963“<br />

Die Flugschule für<br />

Hubschrauberführer<br />

Unser Ausbildungsprogramm:<br />

ATPL(H)/VFR, CPL(H), PPL(H), FI(H),<br />

TRI(H), NFQ(H)<br />

Eigene Fernlehrgänge mit der „eAcademy“<br />

Wir verwenden „ProPilots“ als Trainingssoftware<br />

Musterberechtigungen und<br />

Befähigungsüberprüfung auf:<br />

R22, R44, R66, B206, BO105,<br />

MD900/902, EC135, BK117, HU369<br />

ICAO Sprachprüfung Stufe 4, 5 und 6<br />

Autorisierter ROBINSON-Händler<br />

Kontaktieren Sie uns unter schulung@airlloyd.de oder<br />

AIR LLOYD Deutsche Helicopter Flugservice GmbH · www.airlloyd.de<br />

Flugplatz Bonn-Hangelar<br />

Flugplatz Halle-Oppin<br />

53757 St. Augustin/Germany 06188 Oppin/Germany<br />

Tel.: +49(0)2241/2307-0 Tel.: +49(0)346<strong>04</strong>/309-14<br />

Fax: (0)2241/2307-30 Fax: (0)346<strong>04</strong>/309-15<br />

www.<strong>aerokurier</strong>.de<br />

<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong><br />

123


[ Termine ]<br />

präsentiert<br />

von<br />

19. – 21. Mai<br />

Klassikwelt Bodensee<br />

Friedrichshafen<br />

Bei der Klassikwelt Bodensee kommen Fans historischer Flugzeuge ebenso auf<br />

ihre Kosten wie jene, die sich für Rennfahrzeuge, Boote, Motorräder und Traktoren<br />

begeistern. Neben dem Verkauf von Oldtimern, Ersatzteilen und Accessoires<br />

finden in den zehn Hallen mit einer Gesamtfläche von 85 000 Quadratmetern auch<br />

Fachvorträge des Bundesverbands für Clubs klassischer Fahrzeuge statt. Die Restaurierungsvorführungen<br />

der Fahrzeugakademie Schweinfurt sind ein weiterer Höhepunkt der Messe.<br />

Telefon: +49 7541 708405, www.klassikwelt-bodensee.de<br />

Die Highlights der Saison<br />

Das Jahr <strong>2017</strong> bietet für Piloten und Luftfahrtfans viele hochkarätige Veranstaltungen. Der <strong>aerokurier</strong> hat den<br />

Terminkalender durchgeschaut und die interessantesten Flugschauen herausgegriffen. Dabei werden Warbird-Freaks<br />

ebenso bedient wie Freunde historischer Passagiermaschinen oder spezieller Muster.<br />

4. – 5. Juni<br />

Oostwold Airshow<br />

Oostwold, Holland<br />

28. – 30. Juli<br />

Im Laufe der Zeit hat sich die Oostwold Airshow insbesondere für<br />

Warbird-Fans zu einem echten Happening entwickelt, das mittlerweile<br />

mehr als 20 000 Zuschauer aus der ganzen Welt anlockt.<br />

Die neunte Ausgabe der Veranstaltung findet am Pfingstwochenende,<br />

also am 4. und 5. Juni, auf dem Flugplatz Oostwold in den<br />

Niederlanden statt. Unter dem Motto „Time Flies“ können die<br />

Besucher Vorführungen verschiedenster Oldtimer und Warbirds<br />

bis hin zu Formationskunstflug genießen. Zu den zahlreichen<br />

Mustern, deren Teilnahme vom Veranstalter bereits bestätigt ist,<br />

gehören Curtiss Hawk 75 und P-40C, Supermarine Spitfire,<br />

P-51D Mustang und Vultee BT-13.<br />

www.oostwold-airshow.nl<br />

Wings & Wheels<br />

Uetersen/Heist<br />

Das Motto des Events: „Donnernde Kisten – zu Land und in der<br />

Luft!“ Nach dem Debüt von Wings & Wheels im Jahr 2015 geht die<br />

Veranstaltung auf dem Flugplatz Uetersen/Heist in das dritte Jahr.<br />

Piper, Cessna und Pitts geben sich dort neben Straßenkreuzern aus<br />

den USA, Sportwagen europäischer Hersteller und historischen Rennmotorrädern<br />

ein Stelldichein: Loopings am Himmel und rauchende<br />

Burnouts am Boden, Fassrollen am Horizont und Beschleunigungsduelle<br />

in unmittelbarer Nähe – die Veranstalter versprechen ein spektakuläres<br />

Wochenende für alle, die Benzin im Blut haben.<br />

Telefon: +49 4122 976178, www.wingsnwheels.de<br />

8. – 9. Juli<br />

Flying Legends<br />

Duxford, England<br />

Wenn die Fighter Collection am 8. und 9. Juli<br />

zu den Flying Legends in Duxford lädt und die<br />

Motoren von Warbirds wie Spitfire, Hurricane,<br />

Bf 109 und Blenheim dröhnen, dann wird die<br />

Erinnerung an jene Fliegerasse wieder lebendig, die<br />

hier einst ihre Heimat verteidigten. Legenden wie<br />

Douglas Bader und Robert Stanford Tuck dienten<br />

auf dem Flugplatz, der heute vom Imperial War<br />

Museum betrieben wird und der Luftfahrtgeschichte<br />

eine würdige Heimstatt bietet. Neben der<br />

Historie am Himmel, die im gemeinsamen Display<br />

der Typen des Zweiten Weltkriegs gipfelt, bietet<br />

sich den Besuchern auch am Boden eine Zeitreise<br />

in die 1940er Jahre – eine Zeit, in der junge Männer<br />

gleichzeitig zu Helden und Opfern wurden.<br />

www.flyinglegends.com<br />

124 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong>


12./13. August 1. – 3. September<br />

Do-Days<br />

Friedrichshafen<br />

Innovative Flugzeugentwürfe und legendäre Designklassiker –<br />

Claude Dornier hat rund 40 Jahre lang der Flugzeugentwicklung<br />

und Luftfahrtgeschichte seinen Stempel aufgedrückt. Seit 2009<br />

wird sein Schaffen im Dornier Museum Friedrichshafen gewürdigt.<br />

Mehr noch: Anlässlich der Do-Days am 12. und 13. August wird<br />

das Museum auch in diesem Jahr wieder lebendig. Piloten, die<br />

das Static Display mit ihrem Flugzeug (Baujahr 1965 oder älter)<br />

bereichern, sparen sich die Landegebühren, erhalten einen<br />

20-Liter-Tankgutschein, eine Einladung zum Pilots Dinner und<br />

vieles mehr. Informationen zur Anmeldung gibt es auf der Internetseite<br />

des Museums.<br />

Telefon: +49 7541 4873611, www.dorniermuseum.de<br />

de Havilland im Havelland<br />

Bienenfarm, Paulinenaue<br />

Beim Quax-Event auf dem Flugplatz Bienenfarm (EDOI) im<br />

Havelland, westlich von Berlin, steht der Gedanke „von Piloten für<br />

Piloten“ im Vordergrund: freies Fliegen, fachsimpeln, neue Freunde<br />

kennenlernen und alte wiedertreffen. Alle britischen Muster und<br />

speziell alle Konstruktionen von de Havilland sind eingeladen. Die<br />

Veranstaltung ist aber für alle Luftfahrtbegeisterte offen – unabhängig<br />

von der Anreise auf dem Luft- oder Landweg. Im Quax-Umfeld<br />

sind mehrere Tiger Moths und Chipmunks aktiv, die für das Treffen<br />

anreisen werden. Auch der britische „de Havilland Moth Club“ und<br />

einige Moth-Besitzer aus Deutschland haben Interesse bekundet.<br />

Telefon: +49 170 7847144, david.potuznik@quax-flieger.de,<br />

www.quax-flieger.de/dehavilland<br />

2./3. September<br />

Airliner Classics<br />

Speyer/Ludwigshafen<br />

Anfang September heißt es auf dem Flugplatz<br />

Speyer/Ludwigshafen wieder „Start frei für<br />

historische Passagiermaschinen“. Neben der<br />

Schweizer Breitling Super Constellation soll<br />

auch die Ju 52, D-AQUI der Deutschen Lufthansa<br />

Berlin-Stiftung nach ihrer Reparatur<br />

wieder in die Luft gehen. Eine DC-3 komplettiert<br />

das Rundflug-Trio, Tickets können bereits<br />

jetzt online gebucht werden. Für Fans kleinerer<br />

Oldies zeigt das Flugwerk Mannheim seine<br />

Flotte historischer Maschinen, darunter eine<br />

Stampe, eine Stearman und eine Klemm 107.<br />

Piloten, die mit dem eigenen Flugzeug anreisen<br />

wollen, werden gebeten, sich vorab<br />

auf der Internetseite des Veranstalters über<br />

die Modalitäten zu informieren.<br />

Telefon: +49 6232 6872910,<br />

www.airliner-classics.de<br />

Fotos: Airliner Classics, Dornier Museum Friedrichshafen, Uwe Glaser, Imperial War Museum, Klassikwelt Bodensee, Quax, Wings & Wheels<br />

<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> 125


[ Termine ]<br />

✘✘<br />

5. – 8. April<br />

präsentiert<br />

von<br />

AERO, Friedrichshafen<br />

Messe Friedrichshafen, Neue<br />

Messe 1, 88<strong>04</strong>6 Friedrichshafen,<br />

Tel.: +49 7541 7084<strong>04</strong>, E-Mail: info@<br />

messe-fn.de,www.aero-expo.com<br />

OO<br />

8. April<br />

Fluglehrer- und Pilotenweiterbildung,<br />

Flugplatz Eggersdorf<br />

UL-Flugschule „Märkische Schweiz“,<br />

Am Flugplatz 4, 15374 Eggersdorf<br />

Anmeldeschluss: 1. April,<br />

Tel.: 0170-3082402,<br />

E-Mail: werner_hempel@arcor.de<br />

OO<br />

15. – 17. April<br />

Speyerer Modellbautage<br />

Technik Museum Speyer,<br />

Am Technik Museum 1,<br />

67346 Speyer, Tel.: +49 6232 67080,<br />

E-Mail: info@technik-museum.de<br />

www.technik-museum.de<br />

OO<br />

15. – 22. April<br />

39. Internationaler Segelflug-<br />

Wettbewerb Hockenheim<br />

Sportfliegerclub Hockenheim e.V.,<br />

68766 Hockenheim,<br />

Tel.: +49 6205 920930, Anmeldeschluss:<br />

19. März, E-Mail:<br />

wettbewerb@sfc-hockenheim.de,<br />

www.sfc-hockenheim.de<br />

OO<br />

16. April<br />

1. Mettbrötchen-Fly-in<br />

auf dem Schäferstuhl<br />

Zum Schäferstuhl, 38259 Salzgittter,<br />

wwww.facebook.com/flyinschaeferstuhl<br />

OO<br />

25. – 28. April<br />

AOPA-Flugsicherheitstraining,<br />

Fritzlar<br />

Heeresflugplatz, 34560 Fritzlar,<br />

Veranstalter: AOPA Germany,<br />

Anmeldeschluss: 8. April,<br />

www.aopa.de/ueber-uns/termine<br />

OO<br />

28. – 30. April<br />

Flugrallye<br />

Mecklenburg-Vorpommern<br />

Flugsportclub Neubrandenburg e.V.,<br />

Flughafenstraße 10, 17039 Trollenhagen,<br />

Anmeldeschluss: 20. April,<br />

Tel.: +49 3991 180644,<br />

E-Mail: mahnhardt@fsc-nb.de,<br />

www.fsc-nb.de<br />

OO<br />

28. April – 9. Mai<br />

UL-Fluglehrerlehrgang<br />

Ultraleicht-Flugschule Hannover,<br />

Nordstraße 18, 30855 Hannover-<br />

Langenhagen, Tel.: +49 176<br />

82242149, E-Mail: info@ultraleichtflugschule-hannover.de,<br />

www.ultraleicht-flugschule-hannover.de<br />

OO<br />

1. Mai<br />

Tag der offenen Tür,<br />

Flugplatz Bohmte-Bad Essen<br />

LSV Wittlage e. V., Am Flugplatz 3,<br />

49163 Bohmte, Friedrich Lüke,<br />

Tel.: +49 5472 1300,<br />

E-Mail: info@friedrich-lueke.de,<br />

www.lsv-wittlage.de<br />

OO<br />

1. Mai<br />

UL-Fly-in, Jesenwang<br />

Am Flugplatz, 82287 Jesenwang,<br />

Tel.: +49 8146 95003<br />

www.proluftfahrt-jesenwang.de<br />

OO<br />

1. Mai<br />

Tag der offenen Tür & Fly-in,<br />

Flugplatz Erbach<br />

LSV Erbach e. V., Burren 7,<br />

89155 Erbach, Hans-Ulrich Seyler,<br />

Tel. +49 160 5355300,<br />

E-Mail: sayler@autohaus-sayler.de,<br />

www.lsverbach.de<br />

OO<br />

1. – 7. Mai<br />

Motorkunstflug-Trainingslager,<br />

Reinsdorf<br />

Flugplatz Reinsdorf,<br />

14913 Reinsdorf,<br />

E-Mail: sport direktor@german-aerobatics.com,<br />

www.german-aerobatics.com<br />

OO<br />

19. – 27. Mai<br />

51. Hahnweide-Segelflugwettbewerb<br />

<strong>2017</strong><br />

Fliegergruppe Wolf Hirth, Flugplatz<br />

Hahnweide, 73230 Kirchheim unter<br />

Teck, Tel.: +49 7021 81602<br />

Anmeldeschluss: 15. Januar<br />

E-Mail: anmeldunghww@web.de,<br />

www.wettbewerb.wolf-hirth.de<br />

OO<br />

20. – 21. Mai<br />

Flugtage, Gera-Leumnitz<br />

Ronneburger Str. 74, 07546 Gera,<br />

www.grossflugtage.com/flugtage-gera<br />

OO<br />

12. – 13. Mai<br />

Lehrgang Sea Survival, Elsfleth<br />

Maritimes Kompetenzzentrum<br />

Elsfleth, An der Weinkaje 1, 26931<br />

Elsfleth, Veranstalter: AOPA Germany,<br />

Anmeldeschluss: 12. April,<br />

✘✘<br />

Terminankündigungen<br />

Weitere Termine finden Sie bei uns auf der Website<br />

www.<strong>aerokurier</strong>.de. Bitte schicken Sie Ihre Ankündigungen für<br />

den Termin-Service an redaktion@<strong>aerokurier</strong>.de<br />

Veranstaltungen mit <strong>aerokurier</strong>-Stand<br />

www.aopa.de/ueber-uns/termine<br />

OO<br />

20. – 21. Mai<br />

Flugplatzfest Schmoldow<br />

Sportfliegerclub Greifswald e.V.,<br />

Dorfstraße 8, 17506 Schmoldow,<br />

E-Mail: info@sfc-greifswald.de,<br />

www.sfc-greifswald.de<br />

✘✘<br />

22. – 24. Mai<br />

17. EBACE, Genf, Schweiz<br />

European Business Aviation Association,<br />

Avenue de Tervuren 13 a-b/<br />

Box 5, 1<strong>04</strong>0 Brüssel, Belgien,<br />

Tel.: +32 2 7660070, E-Mail: infoeu@ebace.aero,<br />

www.ebace.aero<br />

OO<br />

24. – 27. Mai<br />

Sachsen-Marathon<br />

Flugclub Brauna, Kamenzer Straße<br />

3c, 01920 Schönteichen, Tel.: +49<br />

179 9116596, E-Mail: info@<br />

ulbrauna.de, www.ulbrauna.de<br />

OO<br />

25. Mai<br />

Schwäbisch Haller Fliegerfest<br />

Luftsportverband Schwäbisch Hall<br />

e.V., Flugplatz Weckrieden,<br />

74523 Schwäbisch Hall, E-Mail:<br />

info@lsv-sha.de, www.lsv-sha.de<br />

OO<br />

25. – 28. Mai<br />

Deutsche UL-Meisterschaft,<br />

Goch<br />

Am Segelflugplatz 11, 47574 Goch,<br />

Michael Kania, E-Mail: kania.michael<br />

@tutanota.com, www.lsv-goch.de<br />

IMPRESSUM<br />

REDAKTION: Leuschnerstr. 1, 70174 Stuttgart, Telefon: +49 711<br />

182-2800, Fax: +49 711 182-1781, E-Mail: redaktion@<strong>aerokurier</strong>.de,<br />

Internet: www.<strong>aerokurier</strong>.de<br />

Herausgeber: Michael Pfeiffer Redaktionsleitung: Lars Reinhold<br />

(verantw. i. S. d. Presserechts) Stellv. Chefredakteur: Gerhard<br />

Marzinzik Redaktion: Tashi Dolma Hinz, Alexandros Mitropoulos<br />

Produktionsleitung: Marion Hyna Schlussredaktion: Jutta Clever<br />

Grafische Konzeption: Harald Hornig Grafik und Layout:<br />

MOTORRAD-Grafik, Harald Hornig, Katrin Sdun Repro: MO-<br />

TORRAD-Medienproduktion, Stefan Widmann (Ltg.), Catherine<br />

Pröschild (i.V.), Iris Heer, Sabine Heilig-Schweikert Sekretariat: Iris<br />

Schaber Ständige freie Mitarbeiter: Jörg Adam, Bernd Fischer,<br />

Toni Ganzmann, Frank Herzog, Mark Juhrig, Frank Martini, Egon-<br />

Manfred Paech, Holger Weitzel, Helge Zembold<br />

VERLAG: Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG Leitung Geschäftsbereich<br />

Motorrad/Luft- und Raumfahrt: Peter-Paul<br />

Pietsch Stellv. Verlagsleitung und Leitung Digitale Medien: Eva-<br />

Maria Gerst Brandmanagement: Natalie Lehn<br />

Anzeigenleitung: Reinhard Wittstamm, Tel.: +49 711 182-2814,<br />

E-Mail: rwittstamm@motorpresse.de Verantwortlich für den<br />

Anzeigenteil: Julia Ruprecht, Tel.: +49 711 182-1548, Fax: -1027,<br />

E-Mail: jruprecht@motorpresse.de Vertrieb/Einzelverkauf: DPV<br />

Deutscher Pressevertrieb Vertriebsleitung: Nicole Cortez Herstellung:<br />

Rainer Jüttner<br />

DRUCK: Neef + Stumme GmbH & Co. KG, 29378 Wittingen.<br />

Printed in Germany.<br />

Fotoservice/Syndication/Lizenzen:<br />

Motor-Presse International, Tel.: +49 711 182-01<br />

ABO-SERVICE, 70138 Stuttgart<br />

Telefon +49 711 320 688 99, Telefax +49 711 182-25 50<br />

E-Mail: <strong>aerokurier</strong>@dpv.de<br />

ANSCHRIFTEN: Verlag: Motor Presse Stuttg art GmbH & Co. KG,<br />

Leuschnerstr. 1, 70174 Stuttgart, Postfach, 70162 Stuttgart, Telefon:<br />

+49 711 182-01, Fax: +49 711 182-1349 Ideeller Herausgeber:<br />

Deutscher Aero Club e.V., Hermann-Blenk-Str. 28, 38108<br />

Braunschweig, www.daec.de Offizielles Organ: DAeC, AOPA<br />

Germany, Club der Luftfahrt e.V.<br />

ANZEIGENVERTRETUNGEN IM AUSLAND: USA: International<br />

Aviation Magazine Group, Ed Hirsch, 12901 S.W. 64th Court, Miami,<br />

FL 33156, Tel.: 001 305-666-2055, E-Mail: ed.hirsch@iamgrp.<br />

com Advertising Office USA: Lorrie Balding, Advertising Sales Manager,<br />

Tel.: 001 786-223-1852, E-Mail: lorrie.balding@iamgrp.com<br />

Frankreich: Defense & Communication, Fabio Lancellotti, 48 Boulevard<br />

Jean-Jaurès, F-92110 Clichy, Tel.: +33 1 47307180, E-Mail:<br />

earchambeaud@defcommunication.com Italien: Rosy Pommerschein,<br />

Via Reno 2c, I-00198 Rom, Tel.: +39 06 8554126, E-Mail:<br />

pommerschein@tin.it Polen: Wojciech Luczak, Agencja Lotnicza<br />

Altair, ul. Fabry czna 16-22/23, PL-00-446 Warschau, Tel.: +48 22<br />

6283073, E-Mail: wojciechluczak@wp.pl Tschechien: Ing. Zdenek<br />

Burian, Ke kurtum 379/11, CZ-14200 Prag 4, Tel.: +420 261<br />

911187, E-Mail: motorpresse@email.cz<br />

BEZUGSPREISE: Einzelpreis: € 5,50 Jahresabonnement:<br />

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der Bundeskommission Motorflug des Deutschen Aero Club e.V.<br />

(DAeC) erhalten den Titel aero kurier im Rahmen eines gesonderten<br />

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Der <strong>aerokurier</strong> erscheint monatlich (mit den DAeC-Nachrichten<br />

in der Abonnement-Auflage). Es gilt die Anzeigenpreisliste <strong>2017</strong>.<br />

Alle Rechte, auch die der Übersetzung, des Nachdrucks und der<br />

fotomechanischen, elektronischen oder digitalen Wiedergabe<br />

von Teilen der Zeitschrift oder im Ganzen sind<br />

vorbehalten. Für unverlangt eingesandte Manuskripte,<br />

Fotos, Zeichnungen und Datenträger wird keine<br />

Haftung übernommen. (ISSN 0341-1281)<br />

126 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong>


WIRBELSCHLEPPEN<br />

Gefährliche Schönheiten<br />

Foto: AirTeamimages Jorgen Syversen<br />

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[ PORTRÄT ]<br />

Genie in drei<br />

Dimensionen<br />

Bekannt wurde Flo Graff<br />

durch das Video „Above<br />

the Gravity“, in dem der<br />

französische Militärpilot<br />

sein Können unter Beweis<br />

stellt und mit einer Extra<br />

330LC, einer Pilatus B4<br />

und einem Gleitschirm<br />

bis an die Grenzen der<br />

Physik geht.<br />

Das Interview führte und übersetzte<br />

Tashi Dolma Hinz<br />

Was fasziniert dich am<br />

Kunstflug?<br />

Durch den Kunstflug<br />

kann ich mich in der<br />

dritten Dimension auf künstlerische<br />

Weise entfalten. Das ist ein Gefühl<br />

der absoluten Freiheit, das ich liebe<br />

und das mich seit jeher fasziniert.<br />

Kunstflug ist ein Streben nach Präzision<br />

und Perfektion: Der Pilot muss<br />

in einer Situation, die für ihn äußert<br />

unnatürlich ist, Ruhe bewahren und<br />

jede Bewegung exakt ausführen.<br />

Welche Parallelen lassen sich<br />

zwischen Gleitschirm-, Segel- und<br />

Motorkunstflug ziehen?<br />

Die Methode, wie die Technik erlernt<br />

wird, ist bei allen drei Disziplinen<br />

identisch: Man beginnt sich gedanklich<br />

intensiv mit den Manövern auseinanderzusetzen,<br />

bevor man sich in<br />

der Praxis Schritt für Schritt an sie<br />

heranwagt.<br />

Spaß macht Kunstflug nicht nur<br />

mit der Pilatus B4, wie Flo Graff in<br />

seinem Video „Above the Gravity“<br />

eindrücklich beweist.<br />

Fotos: Flo Graff<br />

Worin bestehen die wesentlichen<br />

Unterschiede?<br />

Ein Motorflugzeug ist im Vergleich<br />

zum Segelflugzeug deutlich wendiger,<br />

und der leistungsstarke Motor ermöglicht<br />

Flugfiguren im niedrigen Geschwindigkeitsbereich<br />

sowie gyro­<br />

128 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong>


skopische Tricks. Was den Gleitschirmkunstflug<br />

zur anspruchsvollsten Disziplin<br />

macht, ist die Tatsache, dass<br />

der Pilot gezwungen ist, sich selbstständig<br />

an die Manöver heranzutasten.<br />

Er kann im Voraus Videos analysieren<br />

oder sich über Funk unterstützen<br />

lassen, doch korrigierend<br />

eingreifen kann in der Luft niemand.<br />

Daher benötigt es viel Zeit und Ausdauer,<br />

um den Gleitschirm in allen<br />

Fluglagen perfekt zu beherrschen.<br />

Momentan fokussiert<br />

sich Flo Graff aufs<br />

Gleitschirmfliegen,<br />

denn er möchte in den<br />

kommenden Jahren<br />

bei den Weltbesten<br />

mitmischen.<br />

Wo ziehst du deine Grenzen?<br />

Ich achte auf ausreichend Sicherheitsspielraum,<br />

beispielsweise in Form<br />

von Höhe über Grund, sodass ich im<br />

Ernstfall einen sicheren Ausweg habe.<br />

Wenn ich mir nicht sicher bin, ob<br />

ich diese Sicherheitsmargen habe,<br />

breche ich die Übung ab.<br />

Welche sind die fliegerisch anspruchsvollsten<br />

Manöver?<br />

Mit dem Motorflugzeug ist für mich<br />

die gerissene Rolle das schwierigste<br />

Manöver und mit dem Gleitschirm<br />

der Twister, ein kontrollierter einseitiger<br />

Strömungsabriss, bei dem die<br />

Drehrichtung gewechselt wird.<br />

Was macht einen guten Kunstflugpiloten<br />

aus?<br />

Ein guter Kunstflieger hinterfragt sein<br />

Handeln, versucht, sein Können stetig<br />

zu verbessern, und bewahrt in Ausnahmesituationen<br />

einen kühlen Kopf.<br />

Beruflich fliegst du bei der Luftwaffe.<br />

Hilft dir die Kunstflugerfahrung<br />

als Militärpilot?<br />

Ich bin davon überzeugt, dass sie<br />

mir bei Luftkämpfen hilft, da ich mich<br />

in der dritten Dimension sehr gut<br />

orientieren kann und extreme Flugzustände<br />

sowie die g-Belastungen<br />

kenne.<br />

Wie bist du zum Fliegen<br />

gekommen?<br />

Die Leidenschaft fürs Fliegen habe<br />

ich früh entdeckt. Im Alter von zehn<br />

Jahren habe ich meinen ersten Fallschirm<br />

gebastelt. Meine Eltern haben<br />

mich daraufhin bei einer Gleitschirmschule<br />

angemeldet, und zwei Jahre<br />

später flog ich zum ersten Mal alleine<br />

mit einem Gleitschirm durch die<br />

Berge. Später lernte ich Segel- und<br />

Motorfliegen, und heute bilde ich<br />

Militärpiloten aus.<br />

Hast du ein fliegerisches Vorbild?<br />

Renaud Ecalle war mein Idol: Ein<br />

netter Kerl mit einem außergewöhnlich<br />

eleganten Flugstil und der beste<br />

Kunstflugpilot seiner Zeit. Aber auch<br />

Raul Rodriguez ist eines meiner Vorbilder.<br />

Als Pionier hat er den Gleitschirm-Kunstflug<br />

maßgeblich geprägt<br />

und die Grundlage für viele Manöver<br />

gelegt. Ich habe ihn bereits mehrere<br />

Male getroffen und seine fröhliche<br />

und umgängliche Art zu schätzen<br />

gelernt.<br />

Du leitest das Kunstflugteam des<br />

deutschen Gleitschirmherstellers<br />

U-Turn. Was machst du da genau?<br />

In erster Linie bin ich die Schnittstelle<br />

zwischen dem Unternehmen und<br />

den Piloten aus aller Welt. Ich wähle<br />

die Athleten aus, pflege den Kontakt<br />

zu den Sponsoren und organisiere<br />

Foto- und Videoshootings. Darüber<br />

hinaus bin ich Testpilot und helfe dem<br />

Entwickler Ernst Strobl bei der Trimmung<br />

neuer Gleitschirmmodelle.<br />

Welche Ziele hast du dir für die<br />

kommenden Jahre gesetzt?<br />

Ich möchte mich weiter verbessern<br />

und es in der Gleitschirm-Weltmeisterschaft<br />

unter die ersten fünf Ränge<br />

schaffen. Daher konzentriere ich mich<br />

zurzeit voll auf das Gleitschirmfliegen.<br />

Wie verbringst du deine Freizeit?<br />

An den Wochenenden und im Urlaub<br />

trainiere ich und nehme an Wettkämpfen<br />

teil. Wenn der Wind dann doch<br />

mal zu stark ist, um Gleitschirm zu<br />

fliegen, packe ich den Kite aus. ae<br />

Graff hat seine fliegerische<br />

Leidenschaft zum Beruf<br />

gemacht und bildet Militärpiloten<br />

bei der französischen<br />

Luftwaffe aus.<br />

Welches fliegerische Erlebnis ist<br />

dir im Gedächtnis geblieben?<br />

Ob mit 600 Knoten im Tiefflug über<br />

die dschibutische Wüste zu jagen, in<br />

der Nacht in 15 000 Metern einen<br />

aktiven Cumulonimbus zu beobachten<br />

oder im Aufwind der spanischen<br />

Pyrenäen zu soaren: Schöne Momente<br />

habe ich viele erlebt. Außerdem<br />

durfte ich zwei Mal mit der Patrouille<br />

de France mitfliegen, was äußerst<br />

interessant war. Mein größter fliegerischer<br />

Erfolg war aber der erste<br />

Alleinflug in einer Mirage 2000 C –<br />

damit hat sich für mich ein Kindheitstraum<br />

erfüllt.<br />

Above the Gravity<br />

Die Idee des Filmprojekts war es, all die Gemeinsamkeiten<br />

aufzuzeigen, die Gleitschirm, Segelflugzeug<br />

und Motorflugzeug im Kunstflug miteinander<br />

verbinden. Mit Adrien Nissan fand Flo Graff einen<br />

geeigneten Partner, um die Aufnahmen in Montpellier<br />

und Monaco zu verwirklichen. Zwei Wochen<br />

dauerte es, um die Flugsequenzen aufzunehmen,<br />

wobei auch Helikopter, Gleitschirme und Drohnen<br />

zum Einsatz kamen. „Es war schwierig, den perfekten Augenblick zu erwischen, an dem das Licht, die<br />

Perspektive und das Manöver stimmten“, erklärt Graff. Bei seiner Premiere beim Coupe Icare begeisterte<br />

der Clip das Publikum. Noch ist kein weiteres Filmprojekt in Planung, da es an Sponsoren mangelt,<br />

doch gute Ideen, das versichert der abenteuerlustige Pilot, gibt es zur Genüge. Zu finden ist der Videoclip<br />

über Graffs Vimeo-Channel: www.vimeo.com/user11181986.<br />

<strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong> 129


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Wir bitten um Verständnis, wenn angekündigte Beiträge aus aktuellen Gründen in eine andere Ausgabe verschoben werden.<br />

Fotos: Tashi Dolma Hinz, Valerian Kießling, Röder Präzision, SFZ Königsdorf<br />

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130 <strong>aerokurier</strong> 4/<strong>2017</strong>


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