Neues Leben in die Stadt gebracht - Braun Steine

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Neues Leben in die Stadt gebracht - Braun Steine

30. AUSGABE 20. JAHRGANG

2007

Aus dem Inhalt

2 GaLaBau 2006:

Perspektivwechsel

3 SteineTreff:

Neuer Name, neues Konzept

4 Artist at Work 2006:

Fest verankert

5 Manfred Maier:

GalaBauer im Porträt

6 SANTURO ® Supergarten:

Siegerehrung auf der Giardina

7 ARENA ® -Lizenzpartner:

Weissenböck/Austria

„Melaphyr”

schafft Wohlgefühl

mit Farbe

Amstetten ” Warum müssen

Pflastersteine eigentlich immer

nur eintönig grau sein? Das Far -

benspektrum bietet weitaus

mehr Möglichkeiten, den Pas -

san ten auch auf Wegeflächen

und Straßen ein besonderes

Wohlgefühl zu verschaffen. Die -

sem Gedanken folgt braun –

Ideen aus Stein mit seinem

neuen Muschelkalk-Kolorit

Me la phyr, das für die Pflastersysteme

ARENA ® und ORI GI -

NAL TEGULA ® eingeführt

wird, nachdem der Markt in

jüngster Zeit zu muschelkalk-

farbenen warmen Tönen ten -

diert. Natürlich wirkende Grau -

schattierungen erhalten nun -

mehr ocker- bis anthrazit -

farbene Akzente und verleihen

auf diese Weise Freiräumen

eine ganz besondere Note. Das

Pflaster strahlt Wärme aus, fügt

sich harmonischer in seine

Umgebung und verleiht auch

rein funktionalen Bereichen

eine emotionale Note ohne sich

dem Auge aufzudrängen.

AKTUELLES ·DIALOG · INFORMATION ·TIPPS

Bobingen – eine Kommune mit „neuer Mitte”

Neues Leben in die Stadt gebracht

Bobingen ” Leben in die Innenstadt bringen und drohenden Verödungen

im Stadtkern vorbeugen, das ist eine ständige Aufgabe verantwortungsbewusster

Kommunalpolitiker. Bobingen, eine knapp 17 000 Einwohner

zählende Stadt südlich von Augsburg, hat in den vergangenen Jahren konsequent,

aber mit Bedacht in die Wege geleitet und umgesetzt, was

anderswo nicht immer gelungen ist: Die Stadt für Bürger und Besucher

attraktiv gestalten. Und dazu gehört natürlich auch eine überzeugende

Ästhetik des Pflasters.

Neugestaltete Ortsmitte in Bobingen: Ganz neues Wohlgefühl für die Bürger

„Der Aufwand hat sich gelohnt”,

zieht der Bobinger Tiefbauamtsleiter

Dipl.-Ing. Christian Schin -

nagel ein erstes noch vorläufiges

Fazit der intensiven Bemühungen

der Stadtväter um einen mo -

dernen, vor allem jedoch bürgerfreundlichen

Umbau des Innenstadtkerns.

Denn bislang ist 2006

nur der erste Bauabschnitt abgeschlossen

worden. Drei, vielleicht

sogar vier, werden folgen. Der

zweite Abschnitt wurde im März

2007 in Angriff genommen und

soll noch im gleichen Jahr beendet

werden.

Ein wichtiges Element des Um -

baus der Bobinger Innenstadt zu

einer qualitativ deutlich aufge wer -

te ten „Flaniermeile” für Anwoh -

ner und Gäste sowie mehrerer angrenzender

Bereiche ist die Ge -

stal tung der Bodenflächen mit

neuen Pflastersteinen des Typs

ARCADO ® VS 5 von braun –

Ideen aus Stein. Die Bobinger

Stadträte holten sich dafür Anregungen

bei anderen Städten.

Stadtrat und Bauausschuss beschäftigten

sich danach eingehend

mit dem Thema Pflaster und entschieden

sich für Produkte aus

Amstetten, vor allem weil braun –

Ideen aus Stein als einzige Firma

eine Schubsicherung für die

Steine anbieten konnte und damit

Stabilität für Bus- und Schwerlastverkehr

gewährleistet werden

konnte. Aber auch das Argument,

dass die speziell behandelte Ober-

fläche der Steine eine leichte

Reinigung ermöglicht, überzeugte

den Bauherren.

Die ursprüngliche Planung wurde

dabei in Nuancen noch einmal

variiert, weil die Wünsche von

Bürgern, deren private Flächen

ebenfalls mit Produkten aus Am -

stetten gepflastert werden sollten,

zu berücksichtigen waren. Denn

die Pflasterung erstreckte sich

zum Teil auf private Vorflächen,

die bereits als Gehwege genutzt

wurden. Geplant ist der Umbau

der Hochstraße bis an die Hausfront

privater Grundeigentümer.

Gute Erfahrungen

Auch im 2. und voraussichtlich im

3. Bauabschnitt wird braun die

gewünschten Pflasterprodukte lie -

fern, um ein geschlossenes Bild

des Gesamtvorhabens zu gewährleisten.

„Wir haben mit dem Produkt

und dem Unternehmen bislang

überwiegend gute Erfahrun -

gen gemacht”, lobt Schinnagel die

Zusammenarbeit. Besonders überzeugt

hat den städtischen Bau -

fach mann die Bereitschaft von

braun – Ideen aus Stein, auch

Son derformate zu produzieren,

um unzulässige Kleinstbausteine

im Pflaster (Zwickel) zu vermeiden

und die ohnehin sehr umfänglichen

Schneidarbeiten zu begrenzen.

Hervorgehoben wird

außerdem die „hervorragende

Qualität” der Pflasterverlegung.

Und auch die erstmalige Ausschreibung

einer Pflasterpflege für

den 1. Bauabschnitt, die ein zwei -

maliges Nachfugen im Jahr vorsieht,

zählt für Schinnagel zu den

Besonderheiten des Projekts.

Die Gestalter schließen sich mit

ihrem Lob für das Projekt an.

Dipl.-Ing. (FH) Franz-Josef Eger:

„Überzeugend war einmal mehr

die fachkompetente Beratung des

Planers im Vorfeld und die sehr

angenehme Art des Umgangs mit

Menschen, die stolz sind auf die

hohe Qualität ihrer Produkte.”

Technische Planung:

Ingenieurbüro Frisch & Dobrindt,

Bobingen

Gestaltung:

Eger & Partner, Augsburg

Bauherr: Stadt Bobingen

Verarbeitung:

Abenstein Pflasterbau GmbH,

Gersthofen

braun-Vertrieb: Andreas Fiedler

Randsteinnotizen

Viele

„neue Mitten“

Die Zeit der Neubaulanderschließungen

geht sukzessive –

geprägt durch den langfristigen

demographischen Wandel –

zurück. Chancen auf Wieder -

entdeckung zur Wohnbebauung

haben deshalb Ortskerne von

Gemeinden und Kleinstädten,

die bisher oft vernachlässigt

wurden.

Nicht nur der ökologisch-poli -

tische Druck, den Flächenverbrauch

für Neubebauungen zu

reduzieren, sondern der prag -

matische Denkansatz macht neue

Überlegungen notwendig. Die

Frage lautet also: Wie gestalten

wir eigentlich unsere langsam

ausblutenden und nach neuer

Sinngebung suchenden Ortsmitten?

Der Wohntrend, zurück in die

Stadt, ist seit längerem festzustellen.

Hier entstehen allenthalben überall

„neue Mitten”. Warum nicht

auch der Trend zur neuen Ortsmitte?

Zum Glück werden in Deutschland

und Europa nicht die Fehler

wiederholt, wie sie in Nord -

amerika vor 30 Jahren gemacht

wurden, als man Innenstädte ausbluten

ließ und die Urbanität zu

pflegen vergaß.

Rechtzeitige Initia -

tiven, sinnvolle

Ortsgestaltungen zu

planen und Trends

zu setzen, auch in

kleinen Gemeinden

und Städten, ist eine

sicher sinnvolle und

langfristige poli -

tische Aufgabe. Es

muss „trendy” sein, wieder in der

Ortsmitte zu wohnen. Bobingen,

südlich von Augsburg gelegen,

gibt hier ein nachahmenswertes

Beispiel. Bauaufgaben wird es

somit auch in Zukunft in „neuen

Ortsmitten” wieder geben.

Ihr

Albrecht Braun

Nachtleben in Bobingen: Cafehaus-Besucher und rauschende Wasserfontänen


30. AUSGABE

Giardina Karlsruhe: Reges Interesse für Produkte von braun – Ideen aus Stein

SANTURO ®

– kein Naturstein?

Karlsruhe ” Viele Fragen – großes Staunen gab es bei der jüngsten

Giardina-Messe in Karlsruhe über die SANTURO ® Burgruinenmauer.

Noch nie zuvor war das Interesse der Besucher an den Produktsystemen

und die Resonanz auf die neuen Ideen von braun so groß wie auf der

letzten Giardina. Im mediterranen Flair eines attraktiven Show-Gartens

knüpfte die Standbesatzung eine Vielzahl neuer Kontakte.

Wellness-Garten im mediterranen Flair auf der Giardina Karlsruhe

Bereits zum zweiten Mal gestal -

tete und organisierte braun –

Ideen aus Stein gemeinsam mit

einem Garten- und Landschaftsbauunternehmen

einen Kooperations-Showgarten.

Dieses Mal

war der Partner das Unternehmen

Ring Garten- und Landschaftsbau

aus Ettlingen, ein in der Region

Karlsruhe bekannter Betrieb.

2

Peter Aicheler

übernahm den

Vorsitz des BBF

Tübingen ” Peter Aicheler,

Be ton werksteinmeister und Geschäftsführer

aus dem Unter -

neh men Aicheler & Braun ist in

Wolfsburg bei einem Treffen

der Mitglieder des Berufsförderungswerkes

für die Betonund

Fertigteilhersteller e.V.

(BBF), ein vom Bundesverband

Deutsche Be ton- und Fertigteilindustrie

e.V. (Bonn) getra ge -

ner gemein nüt ziger Verein, zum

neuen Vorsitzenden gewählt

worden. Er löste den langjährigen

Vorsit zenden Martin Ihle

aus Murr hardt ab, den er in

seiner ersten Amtshandlung

zum Ehrenvorsitzenden er -

nann te. Aicheler: „Mein Ziel ist

es, die Bereit schaft der Handwerksbetriebe

für die Ausbil -

dung junger Men schen in den

Berufsbildern Betonfertigteil -

bauer/in und Beton- und

Terazzo her steller/ in zu fördern

und bestehende Lücken

zu schließen”. Dafür sollen

auch mehr Mitglieder für den

BBF geworben werden.

Das Thema dieses umfangreichen

Showgartens mit 180 m² Ausstel -

lungsfläche lautete „Mediterrane

Wellness”.

Eine Sitzterrasse mit Badeteichgestaltung

neben einer mit

SANTURO ® -Burgruinenmauer ein -

gerahmten Gartensitzecke und

einer modern ausgerichteten und

Besucherandrang auf dem Messestand

GalaBau 2006 – Wegweisender Perspektivwechsel in der Außengestaltung

Viele neue Kontakte am Zwölf-Meter-Tresen

Mit dem Perspektivwechsel von Beton- und Natursteinprodukten die Fachwelt überrascht

Nürnberg ” Nach zweimaliger

Pause bei der GalaBau – Inter -

nationale Fachmesse Urbanes

Grün und Freiräume überraschte

braun – Ideen aus Stein die Fachwelt

auf der 17. Veranstaltung in

Nürnberg vom 13. bis 16. Septem -

ber 2006 mit einem Perspektivwechsel

von Betonstein- und

Natursteinprodukten. Gemeinsam

mit der Firma F. C. Nüdling

(Fulda) präsentierte sich braun

in einem 40 Meter langen Schaufenster

in Halle 4 mit einer Fülle

neuer und eingeführter Betonund

Natursteinmarken als kompetenter

Partner in der Außengestaltung

von Grünanlagen.

mit LED-Leuchteffekten gestal te -

ten Aussichtsterrasse waren die

Kernthemen dieser Gartenanlage.

Die Materialien LATINO ® ,

LAPIANA ® , FLORENTIN ® und

FOCUS ® -Lamellen waren ebenso

wie das SANTURO ® -Programm

die wesentlichen und herausragenden

Produkte, die den Fachbesucher

sowie auch die vielen

Privatinteressenten besonders angesprochen

haben.

Die Giardina Karlsruhe, die vom

22. bis 25. Februar 2007 ihre Tore

öffnete, ist eine inzwischen jährliche,

überregional zunehmend

bekannte Veranstaltung auf dem

Messegelände Rheinstetten-Forch -

heim. Hier werden die neuesten

Trends exklusiver Gartenkultur

gezeigt.

In mediterran anmutender Atmosphäre

ergaben sich auf dem

galerieartigen Stand mit seinem

viel beachteten zwölf Meter

langen Tresen neben zahlreichen

Gesprächen mit interessierten

Stammkunden auch viele neue

Kundenkontakte, darunter auch

zu mehreren ausländischen Ko -

operationspartnern. Die gute

Stimmung in der Garten- und

Landschaftsbaubranche setzte zusätzlich

positive Signale, wie

Albrecht Braun, geschäftsführender

Gesellschafter von

braun – Ideen aus Stein, in einem

ersten Resümee nach der Messe

feststellte.

Weiterbildung bei braun – Ideen aus Stein: Neue Perspektiven im Mauer- und Pflasterbau

Neue Erkenntnisse für Praktiker

Amstetten ” Das Interesse von

Fachbetrieben an neuen Erkennt -

nissen aus der Entwicklung von

Mauer- und Pflastersystemen

und deren Einsatz im Gartenund

Landschaftsbau ist unge -

brochen.

Auch die zweite Weiterbildungsveranstaltung

von braun – Ideen

aus Stein zu Themen aus diesem

Bereich vom 12. bis 16. März

2007 in Amstetten war mit nahe -

zu 100 Teilnehmern wieder frühzeitig

ausgebucht. Die Qualifika -

Interessiert zeigten sich die Standbesucher

nicht nur an Pflastersystemen

und Bauelementen,

sondern auch am aktuellen Gestaltungsmittel

Licht. Das Unter -

nehmen setzt hier mit seinen am

Boden punktuell oder als lineare

Betonung von Stufen einzusetzen -

den LED-Leuchten aus der

innovativen Serie FOCUS ® besondere

Akzente. Für senkrechte

Strukturen bieten sich dagegen

ARCADO ® -Lamellen mit inte -

grierten Lichtstäben an.

Kombinationen

im Blickpunkt

Einen besonderen Blickpunkt

bildeten die Kombinationen von

Beton- und Natursteinen aus dem

neuen Programm LATINO ® , die

ein bislang kaum genutztes Potenzial

an gestalterischen Ideen

eröffnen. Das Unternehmen profilierte

sich mit diesem wegweisenden

Programm einmal mehr

als Trendsetter. Zur Auswahl

stehen neben 100 x 100 cm und

60 x 60 cm großen geschliffenen

Platten aus Kalkstein (Bluestone)

u.a. auch Travertin-Platten mit leb -

haft-rustikaler Oberfläche, die sowohl

als Einzelformat 60 x 60 cm

wie auch als mehrformatiges Set

im Römischen Verband erhältlich

sind. Die LATINO ® -Produkte wir -

ken besonders eindrucksvoll im

Zusammenspiel mit Betonpflas -

tionen der Teilnehmer reichten

diesmal vom Auszubildenden bis

zum GaLaBau-Unternehmer.

Hauptreferent Jörg Vogel von

der Akademie Landschaftsbau

Weihenstephan informierte nicht

nur über aktuelle Entwicklungen

und Perspektiven im Mauer- und

Pflasterbau, sondern gab darüber

hinaus auch wieder wertvolle

Tipps für die richtige Verarbeitung

von SANTURO ®

Gartenmauern sowie ARENA ® ,

ELEGANCE ® Courtstone ® und

TEGULA ® Pflaster.

ter, wobei der Kreativität der Gestalter

keine Grenzen gesetzt sind.

Das gesamte GalaBau-Ausstel -

lungsprogramm umfasste neben

den Lizenzprodukten SANTURO ®

und dem Pflastersystem ARENA ®

außerdem das in innovativer

Betontechnik hergestellte System

ELEGANCE ® Courtstone ® -Pflas -

ter, das von Fachleuten, die bereits

Erfahrung damit gesammelt

haben, wegen seiner vielfältigen

Gestaltungsmöglichkeiten und

sei ner leichten Verlegung sehr

hoch eingeschätzt wird. Daneben

fanden aber auch das rustikale

Plattensystem HACIENDA ® , das

Pflastersystem AZURO ® und die

im T8-MODUL vereinten Produkte

TEGULA ® und TESCADO

sowie das Pflastersystem der

Produktfamilie ARCADO ® und

die Produkte des Baumquartiers

ARPANA ® große Beachtung.

Viele Gespräche am langen Tresen


Die Berliner Bildhauerin Renate Wiedemann im Porträt

Unsichtbares sichtbar gemacht

Berlin ” Premieren und vordere

Ränge spielten im Leben von

Renate Wiedemann schon immer

eine wichtige Rolle. Sie war der

erste weibliche Steinmetz am

Kölner Dom, zugleich ihr erster

Schritt in eine künstlerische Lauf -

bahn, die die in Berlin lebende

und im rheinländischen Neuss geborene

Bildhauerin eines Tages

auch nach Ulm führen sollte.

Denn hier wurde sie 1999 die

erste Preisträgerin beim erstmals

Installation in der venezianischen Galerie Nuova Icona: Bottles in contact Foto: Francesco Allegretto

SteineTreff – Mustergarten umfassend aufgewertet

Neu getauft mit modernen Ideen

Amstetten ” Zu den kundenorientierten

Einrichtungen von

braun – Ideen aus Stein gesellt

sich seit Herbst 2006 ein neuer

Name: Der ständige Mustergarten

vor dem Stammhaus in Amstetten

heißt nunmehr „SteineTreff” und

unterscheidet sich damit künftig

klarer vom „SteinForum”, einem

in regelmäßigen Abständen veran -

stalteten Vortragsforum für Archi -

t ekten und Ingenieure sowie

öffentliche Auftraggeber.

Guten Anlass für die Taufe bot

nicht nur die Vernissage einer

Kunstausstellung in der räumlich

verbundenen „SteinGalerie” mit

der Berliner Bildhauerin Renate

Wiedemann, sondern auch die

völlige Um- und Neugestaltung

dieser langjährigen und viel be -

such ten Einrichtung mit moder -

nen Produkten aus der breiten

Angebotspalette von braun.

Der große Mustergarten vor

dem Hauptgebäude bleibt, wie

Albrecht Braun, geschäftsführen -

der Gesellschafter, bei der Einweihungsfeier

versicherte, ein Ort

der Begegnung für Menschen, die

sich dem Produkt Stein in einer

durch Kunstwerke aufgelockerten

Atmosphäre nähern wollen. Zugleich

demonstriere das Unter -

nehmen mit der Neugestaltung

einen Perspektivwechsel bei der

Kombination von ausgesuchten

Natursteinmaterialien und ästhe -

tischen Betonsteinen, der manche

ausgetragenen Wettbewerb „Artist

at Work”. Im Herbst 2006 kehrte

sie mit ihrer Ausstellung „buchstäblich”

an den Ort ihres Erfolges

zurück.

Nicolas Fritz, freier Architekt aus

Darmstadt und Professor an der

Staatlichen Akademie der Bil den -

den Künste Stuttgart, wirkte bei

allen bisher ausgetragenen Artistat-Work-Wettbewerben

in der Jury

mit und schätzt Renate Wiede -

„Natursteindogmatiker” zum Nach -

denken veranlassen soll, so

Albrecht Braun.

Der Planerin des neuen Muster -

gartens, der Kirchheimer Landschaftsarchitektin

Marion Thiede,

ist es gelungen, auf engstem Raum

zwischen Bahnlinie und Bundesstraße

auf einer Fläche von ledig-

Neuer Name zu neuem Konzept:

Die Hüllen fallen

mann als Künstlerin, die ihre

Ideen handwerklich-technisch und

objektiv überzeugend umzusetzen

weiß ohne sich dabei kunsttheoretisch

zu verirren. Nicht zuletzt

ein Ergebnis ihrer Ausbildung an

der Dombauhütte zu Köln, wo

Renate Wiedemann 1990 ihren

Gesellenbrief erwarb, bevor sie

drei Jahre in Siegburg bei K.J.

Schneider ihre handwerklichen

Fähigkeiten verfeinerte. 1993 begann

sie dann ein dreijähriges

lich rund 1200 Quadratmetern

mehr als 120 Produktdarstellungen

zu realisieren. Die Parkflächen

im mittleren Teil der

Fläche mussten weichen und auch

die bisher dort angelegten Grünflächen

wurden durch Pflanzkübel

ersetzt. Auf diese Weise gewannen

die Planer an Flexibilität in die -

sem Bereich und konnten außer -

dem den Fußgängerbereich großzügiger

gestalten. Die verschiede -

nen Produktgruppen wurden an

besucherorientierte Laufachsen

gelegt und nach Themenberei -

chen, zum Beispiel Wasser oder

Licht, gegliedert. Der großzügige

Eindruck für die gesamte Anlage

konnte so gewahrt werden. Zugleich

erfüllten die Planer damit

die Vorgabe, im Zuge von Produktwechseln

einen Austausch

von Flächen vornehmen zu kön -

nen. Marion Thiede: „Ein Muster -

garten, der lebt indem er sich

stetig verändert.”

Besucherorientierte Laufachsen: Neuer SteineTreff aus der Vogelperspektive

Studium der Bildhauerei an der

Kunsthochschule Berlin-Weißen -

see bei Professorin Inge Mahn.

Zahlreiche Preise und Ausstellungen

säumen seitdem den Weg

der freischaffenden Künstlerin.

Renate Wiedemann, so Professor

Fritz in seiner Einführung in die

Ausstellung „buchstäblich” im vergangenen

Jahr in der SteinGalerie

in Amstetten, konzentriere sich

auf verhältnismäßig alltägliche

Ob jekte. Durch deren Inszenie -

rung im Raum, ihre künstlerische

Verformung, erhielten diese zufällig

ausgewählten Gegenstände je -

doch eine neue Aussage. Die Auseinandersetzung

mit dem Raum

als Kontrastmittel – Außenraum,

Innenraum und auch Zeitraum –

sei für die Künstlerin ein außerordentlich

wichtiges Stilmittel, mit

dem sie alle Sinne der Betrachter

wie in einem „Duftraum strapa -

ziert”. Der kreative Akt der Um -

setzung von Unsichtbarem in

Sicht bares, die Darstellung von

Alltagsgegenständen in einem

neuen Zusammenhang, so Fritz,

erfolge bei Renate Wiedemann

spontan und unterstreiche das Besondere

ihres künstlerischen, an

ständigen Veränderungen orien -

tier ten Schaffens.

Renate Wiedemann mag ihre

Kunst eigentlich nicht selbst be -

urteilen: „Für mich ist es aber

ein Glücksmoment, wenn ich er -

kenne, dass mein Werk logisch

und klar gelungen ist”.

Ausstellungen

und Preise

2007

1999 1. Preis „Artist at Work”

2000 Pfalzgalerie Kaiserslautern

zum Saargas

Förderpreis

2001 „changing places”,

Abschlussausstellung

ehemaliger Stipendiaten

des Cusanuswerkes im

Kasseler Kunstverein

2002 Schwimminstallation

vor der Insel Giorgio,

Venedig, und Ausstellung

in der Galerie Nuova

Icona

2002 „Trockenlegung” Galerie

Weißer Elefant, Berlin

2004 „sin-Berlin”, ein Kaufhaus,

Berlin Friedrichstraße

2005 Galerie im Körnerpark,

Berlin

2005 48 Stunden Neu-Kölln,

„Meine Ladenhüter” und

„Wunderkammern”

2006 „Re Art One”, Umweltbundesamt

Dessau

2006 SteinGalerie „buch -

stäblich”, Amstetten

Künstlerin und Förderer: Renate Wiedeman im Gespräch mit Albrecht Braun

Mit Buchstaben virtuos gespielt

Amstetten ” Nur einen kleinen

Ausschnitt aus dem breiten Arbeitsspektrum

der Berliner Stein -

bildhauerin Renate Wiedemann

konnten die Besucher der Stein -

Galerie von braun – Ideen aus

Stein im vergangenen Jahr in

Am stetten betrachten. Dennoch

folgte die unter dem Titel „buchstäblich”

sorgfältig zusammenge -

stellte Auswahl der Werke dem

künstlerischen Credo der 1. Preisträgerin

von „Artist at Work”, die

mit dem Phänomen Raum vir -

tuos zu spielen versteht und ihre

verformten Objekte zufällig aus

dem Alltag zu greifen pflegt.

Das in der Region inzwischen

viel beachtete jährliche Kunstereignis

lockte erneut zahlreiche

Besucher auf die Schwäbische

Alb. Die besondere Aufmerk -

sam keit galt unter anderem ei -

nem zarten, aus Buchstaben gebildeten

durchsichtigen Vorhang,

den die Künstlerin als durchsichtige

Sprachbarriere interpre -

tierte, die sowohl Transparenz

als auch Gegensätze mit ihren

beiden schwarz und weiß ge färb -

ten Seiten symbolisierte und zugleich

mit der Bewegung die stän -

digen Veränderungen im Raum

sichtbar zu machen versuchte.

Auch ein leicht gewölbtes Flach -

kissen mit filigranen Einprä -

gungen von Lettern, die eine

fließen de Bewegung vortäusch -

ten, gehörte zu den zentralen

Aus stel lungs stücken.

3


30. AUSGABE

Artist at Work III ein voller Erfolg

Fest verankert in der Kunstszene

Heidenheim ” Der Wettbewerb „Artist at Work”, der 2006 bereits zum

dritten Mal ausgetragen wurde, ist als Workshop für junge Künstler aus

Deutschland und dem benachbarten Ausland, die mit dem Werkstoff

Beton arbeiten, zu einer festen Einrichtung geworden. Die erneut hohe

Zahl der Bewerber um eine Teilnahme an der Endausscheidung unterstreicht

die Attraktivität dieser von braun – Ideen aus Stein ins Leben

gerufenen Idee bei Hochschülern und Kunststudenten.

Diesmal trafen sich die aus über

50 Bewerbungen von der Jury

ausgewählten 15 Wettbewerbsteilnehmer

auf der Landesgarten -

schau in Heidenheim, um wie

schon bei den vorangegangenen

Workshops vor den Augen der

Besucher ihre unterschiedlichen

Vorstellungen über den künstlerischen

Umgang mit dem Baustoff

SANTURO ® -Sandsteinbeton

und Flowstone zu demonstrieren.

Das Ergebnis am Ende der einwöchigen

Arbeit sollte die Erwartungen

voll bestätigen: Noch

nie war das Interesse an den fertig

gestellten und anschließend auf

einem Kunstpfad im Ausstellungsgelände

präsentierten Werken bei

der anschließenden Auktion so

groß, noch nie kam ein so hoher

Erlös aus einer Versteigerung von

Artist-at-Work-Kunstwerken zusammen

wie bei diesem Wettbewerb.

Nicht nur die Sponsoren,

an ihrer Spitze braun – Ideen aus

Stein, auch der Heidenheimer

4

Die Sponsoren

BetonMarketing Süd (Ostfildern)

Dyckerhoff AG (Wiesbaden)

Scholz Farben (Partenstein)

Nething Generalplaner (Neu-Ulm)

Gala-Bau Schiessle (Giengen)

Kieswerke Röhm (Wendlingen)

NOE Schaltechnik (Süssen)

Keller Bau (Süssen)

Sand-Kies Vertrieb (Ulm)

Donau-Iller Kies (Ulm)

Schöler Fördertechnik (Rheinfelden)

braun – Ideen aus Stein (Amstetten)

Ober bürgermeister Bernhard Ilg

als Schirmherr der Veranstaltung,

zeigten sich deshalb hoch zufrieden.

Jury-Mitglied Albrecht

Braun: „Es wird sicher ein Artist

at Work IV geben. Dieser Erfolg

verpflichtet uns dazu”.

Die Juroren einigten sich auf die

Arbeit „Elternhaus” von Lena

Röth, Studentin der Bildhauerei

an der Kunstakademie Stuttgart

bei den Professoren Werner Pokorny,

Micha Ullmann, Alexandra

Ranner und Markus Ambach. Das

Werk der 1. Preisträgerin des

Wettbewerbs, eine mehrteilige Arbeit

beschreibt nach eigener Darstellung

der jungen Nachwuchskünstlerin

„acht Heimaten”, Orte,

in die sie mit ihrer Familie um -

ziehen musste, weil es im „Elternhaus”

zu eng geworden war. Die

Jury-Vorsitzende Theis-Krömer be -

gründete die Entscheidung der

Juroren unter anderem damit,

dass es der Künstlerin gelungen

sei, mit dem Material Beton die

Die Jury

Prof. Dr. Sabine Theis-Krömer

RWTH Aachen-Mainz

Jury-Vorsitzende

Prof. Nicolas Fritz

Staatliche Akademie der Bildenden

Künste, Stuttgart

Dr. René Hirner

Kunstmuseum Heidenheim

Prof. Ulrich Klieber

Hochschule für Kunst und Design,

Burg Giebichenstein, Halle Saale

Prof. Norbert Prangenberg

Akademie der Bildenden Künste,

München

Herbert Volz

Künstler, Ulm

Dipl.-Kfm. Albrecht Braun

braun – Ideen aus Stein, Amstetten

Betrachter „zu poetischen Bildern

zu verführen”.

Den zweiten Platz teilten sich die

beiden Stuttgarter Nachwuchskünstler

Sonja Nagel und Jan

Theissen mit ihrer Kooperationsarbeit

„Sandbaden”, einer Komposition

zum Thema „Material -

feinheit mit Flow-stone” in Form

von drei Luftmatratzen aus

SANTURO ® -Sandsteinbeton, die

sie sehr wirkungsvoll am Ufer des

Flusses Brenz in Szene zu setzen

wussten. Den dritten Preis vergaben

die Juroren an Wolfgang

Bretter, Kunststudent am Institut

für Bildende Kunst, Bereich Bildhauerei,

an der Universität Linz/

Österreich, für die Arbeit „Eis im

Block”.

Insgesamt zeigte die Jury-Vorsitzende

in ihrem Fazit für alle Arbeiten

„große Bewunderung”.

Alle Teilnehmer hätten sich in ein

„Gesamtklima” gefügt und damit

aus dem Wettbewerb ein „Ge samt -

kunstwerk” gemacht. Und auch

der Initiator von Artist at Work,

Albrecht Braun, urteilte: „Die

Kommunikation zwischen Künstlern

und Kunstinteressierten zu

fördern und neue Materialbegeisterung

bei jungen Künstlern

zu entfachen, ist mit dem Wettbewerb

voll gelungen”.

Inzwischen ist auch eine Artist-at-

Work-Katalog erschienen, in der

alle Künstler, die an den Wettbewerben

2002 und 2006 teilgenommen

haben, mit ihren

Arbeiten vorgestellt werden.

Kunstauktion auf der Landesgartenschau in Heidenheim

Großer Andrang im Lokschuppen

Heidenheim ” Es war die mit Abstand erfolgreichste Kunstauktion im

Anschluss an einen Wettbewerb „Artist at Work”, die braun – Ideen aus

Stein je veranstaltete. Über die Gründe für das große Gedränge im

Lokschuppen auf der Landesgartenschau in Heidenheim und das breite

Interesse von Bietern gab es wenig Zweifel: Die für die Versteigerung

freigegebenen Werke der Nachwuchskünstler haben die Besucher in

ihren Bann geschlagen.

Auktionator Matthias Holtmann in Aktion: Noch ein höheres Gebot im Lokschuppen?

3. Wettbewerb

Auktionator Matthias Holtmann,

assistiert von der Jury-Vorsitzen -

den Prof. Dr. Sabine Theis-Krömer,

wusste die Neugierde des Publi -

kums sehr geschickt zu nutzen.

Für rund zwei Drittel der ausge -

wähl ten Arbeiten aus SANTURO ® -

Sandsteinbeton, die nahezu alle

während eines Workshops auf der

Landesgartenschau geboren wur -

den und anschließend auf einem

Kunstpfad im Gelände ausgestellt

waren, fand Holtmann, der dies -

mal nach Günther Jauch (2002)

für die Auktion gewonnen werden

konnte, einen Abnehmer.

Am Ende klingelte ein Erlös von

knapp 17 000 Euro in der Auk -

tions kasse, rund 7 000 Euro mehr

als beim vorangegangenen Wett-

Die erste Preisträgerin Lena Röth präsentiert ihr Werk „Elternhaus”:

Die eigene Vergangenheit aufbereitet

Prämiertes Kunstwerk „Sandbaden” und

die Künstler Sonja Nagel und Jan Theissen:

Entspannung auf harten Matratzen

Unter den kritischen Augen von Peter

Aicheler, der die jungen Künst ler bei ihrer

Arbeit technisch begleitete

Erinnerungsfoto fürs Familienalbum mit allen Teilnehmern und Beteiligten:

Nach getaner Arbeit kommt das Warten auf die Entscheidung der Jury

bewerb 2002 bei der Landesgartenschau

in Ostfildern. Das

war ein Rekordergebnis für

„Artist at Work”.

Albrecht Braun, Initiator und

Sponsor des 1999 ins Leben ge -

rufenen Wettbewerbs, wertete das

Ergebnis vor allem als Erfolg für

die beteiligten Künstler, die damit

eine neue und interessante Plattform

für ihre weitere Entwicklung

gefunden haben. „Artist at Work

findet inzwischen bundesweite

Beachtung in der Kunstszene”, berichtete

Braun und ließ keinen

Zweifel daran, dass es auch eine

vierte Auflage nach dem nächsten

Wettbewerb geben werde.

Den Höchstpreis von 3 200 Euro

erzielte auf der Auktion die Skulp -

tur „Sternwarte” des Ettlinger

Künstlers Eckart Steinhauser, des -

sen Arbeit von der Jury nicht auf

einen der ersten Plätze gesetzt

wor den war. Das Werk „Elternhaus”

der ersten Preis trägerin

Lena Röth fand hingegen zur

Überraschung des den Lokschup -

pen bis auf den letzten Patz

füllenden Publikums keinen Käu -

fer. Dagegen stritten sich gleich

mehrere Bieter um die Arbeiten

der zweiten und dritten Preisträger,

„Sandbaden” von Sonja

Nagel und Jan Theissen sowie

„Eis im Block” von Wolfgang

Bretter. Insgesamt wur den über

100 Gebote abgegeben. Jury-Mitglied

Herbert Volz, be kan nter

Ulmer Künstler, bezeich nete das

Preisniveau für die angebotenen

Werke als „angemessen und

keinesfalls zu hoch”.

Vom Gesamterlös der Auktion

erhielt das Städtische Kindertagheim

in Heidenheim 30 Prozent.

Den Rest teilten sich die jungen

Künstler.


GaLaBau Manfred Maier: Partnerschaften mit anderen Handwerkern

Ein Unternehmenskonzept nach Maß

Heroldstatt/Ennabeuren ” Manfred Maier hat sein GaLaBau-Unter -

nehmen Mitte 1994 gegründet. Heute bietet er zehn Mitarbeitern einen

festen Arbeitsplatz, bildet drei junge Menschen aus und beschäftigt weitere

drei Aushilfskräfte. Sein Geschäftsprinzip ist klar umrissen: „Aufträge

müssen in Art und Umfang zu unseren Betriebsstrukturen passen. Wir

machen nicht alles und schon gar nicht zu jedem Preis, aber wir bieten

fachliche Kompetenz und individuelle Beratung.”

Das GaLaBau-Unternehmen von

Manfred Maier ist handwerklichmittelständisch

geprägt: Alle Mitarbeiter

stehen mit ihrem Han -

deln vor Ort in der Verantwortung

für die fachkompetente, zuverlässige

und wirtschaftliche Aus -

füh rung eines Kundenauftrages.

„Sie sind mit der Qualität ihrer

Arbeit unsere Botschafter und zugleich

Ansprechpartner in der

Öffentlichkeit”, beschreibt Maier

ihren Auftritt gegenüber seinen

Auftraggebern. Faire und realis -

tische Angebote sind dabei die

Grundlage für ein Höchstmaß an

Kundenzufriedenheit. Die zwei

Meister des Garten- und Landschaftsbaus,

fünf Facharbeiter,

einen ehemaligen Forstarbeiter

so wie einen Fahrer, eine Büro -

fach kraft und jeweils drei Aus -

Ohne Fachkompetenz keine meisterliche Arbeit: Von Manfred Maier gestaltete Gartenanlage

Neuer Drainfugenstein

Freie Bahn für

Regenwasser

Amstetten ” Weil Kommunen

ihre Abwassergebühren zunehmend

nicht mehr nur nach dem

Frischwasserverbrauch erheben,

son dern zwischen Schmutz- und

Niederschlagswasser unterschei -

den, gerät die natürliche Versickerung

von Regenwasser immer

mehr in den Blickpunkt des

Interesses. Damit Niederschläge

dort versickern können, wo sie auf

den Boden gelangen und so der

natürliche Wasserkreislauf erhal -

ten bleibt und Kanalisation und

Kläranlagen entlastet werden, hat

braun – Ideen aus Stein seine

Pflasterprogramme ARCADO ® ,

TOPAS ® und SPIRELL ® um einen

neuen Drainfugenstein ergänzt. Er

kann mit allen anderen Steinen

aus diesen Programmen kombiniert

werden. Das neue Produkt

im Format 30/15 in der Steindicke

80 mm ist an vier Seiten mit

der VS 4 Verschiebesicherung versehen,

um damit die Verbund -

sicherung in der Belagsfläche zu

verstärken.

SPIRELL ® RELUX ® bringt Licht in den Tunnel

Das Glasperlenspiel

Bad Cannstatt ” Helligkeit in ei -

nen Tunnel zu bringen geht nicht

nur mit elektrischem Licht. Auch

ein Pflaster kann dazu entschei -

dend beitragen, allerdings eines

mit winzigen Glasperlen fast un -

sichtbar besonders präpariertes

Pflaster wie das Produkt

SPIRELL ® RELUX ® von braun.

Es verdrängt durch Reflexionen

einen großen Teil der Dunkelheit.

Aus dem ehemals ,,finsteren

Loch” in der Daimlerstraße in

Stutt gart-Bad Cannstatt, einer

Bahn unterfüh rung, ist so wieder

ein freundlicher Tunnel geworden,

vor dem die Fußgänger nicht mehr

zurückschrecken müssen, wohl

aber die jetzt leichter zu beobach -

Und es wurde hell im Cannstatter Tunnel...

zubil den de und Aushilfskräfte be -

zeich net Maier denn auch als

„Mitunternehmer”.

Darüber hinaus ruht das Konzept

Maiers aber auch auf der engen

Zusammenarbeit mit anderen

hand werklichen Partnern. Ins Auf -

tragsboot genommene Schreiner

kümmern sich zum Beispiel um

Holz terrassen, Zimmerleute bauen

Holzhäuser, Carports oder Pergolen,

Schlosser erledigen die

Stahlarbeiten, Elektriker kümmern

sich um die Beleuchtung und

Flasch ner um Installation und Be -

wässerungsanlagen.. Maier: „Jeder

sollte nur das tun, was er wirklich

ten den lichtscheuen Schmier- und

Schmutzfinken, deren Hinter -

lassenschaften auf dem Gehweg

nun auch durch einfaches Abreiben

zu beseitigen sind. Tief -

bauamtsleiter Heider Auner ist

deshalb begeistert: „Die früher

dunkel asphaltierten Gehwege

sehen jetzt nicht nur einladend

und ungefährlich für die Fußgänger

aus, sie sind auch leicht zu

reinigen. Der etwas höhere finan -

zielle Aufwand hat sich auf jeden

Fall gelohnt.” Und die Verarbei -

tung war laut Auner ebenfalls

wenig aufwendig. Die Steine wur -

den ungebunden eingebaut und

mit einem Rüttler ohne Gleitschutzvorrichtung

abgerüttelt.

kann. Das sichert die professio -

nelle Ausführung einer Außenanlage

in allen Bereichen.” Der

Kunde erhalte damit eine bessere

Leistung. Darüber hinaus ergebe

sich aber ein Synergieeffekt und

nicht zuletzt ein Auftragsrückfluss

von Partnerunternehmen und de -

ren Kunden.

Die Auftragsstruktur des GaLaBau-

Unternehmens Manfred Maier

um fasst zu etwa 80 Prozent des

Volumens Arbeiten in Privat -

gärten. Der Rest entfällt auf repräsentative

Industrieanlagen.

Schwerpunkt in beiden Bereichen

ist die Verwendung von Betonund

Natursteinen für alle Arten

von Mauerbau und Belagflächen

in der Umgebung von Wasseranlagen,

vom Quellstein bis zum

Schwimmteich. Maier verbindet

eine langjährige Geschäftsbe -

ziehung mit braun – Ideen aus

Stein. Im Bereich der Vegetationstechnik

reicht das Leistungsspektrum

von der Rasenansaat bis zur

Anpflanzung und Pflege der

Gesamtanlage.

Manfred Maier über sein Berufsverständnis:

„Wir sind Land -

schafts gärtner und haben die einmalige

Gelegenheit, Gefühle wie

Harmonie, Behaglichkeit und

Ver trauen zu vermitteln.”

TESSINA ® -Kandelübergangsstein

Barrierefreies Bauen

Amstetten ” Rad- und Rollstuhl -

fahrer leben im dichten Verkehr

auf der Straße gefährlich. Aber

auch auf Rad- und Fußwegen

müssen sie manche Klippen

bewältigen. Zum Beispiel, wenn

sie den für sie eingerichteten Weg

verlassen wollen und der Übergang

auf die Straße von einem

kantigen Rinnstein erschwert

wird. Um diese Gefahrenstelle zu

beseitigen, hat braun – Ideen aus

Stein den TESSINA ® -Kandel -

übergangsstein für eine Verwendung

im kommunalen Straßenbau

entwickelt. Das Sys tem

besteht aus einem Mittel stein

CALIGO ®

-

Pflanz gefäße:

Neues Design

2007

Amstetten ” Mit CALIGO ® , ei -

ner Produktreihe neuer Pflanz -

gefäße für hoch wachsende

Gräser, Stauden und kleinere

Sträucher, setzt braun – Ideen

aus Stein in jedem Garten überraschende

Akzente. Das klare

zeitlose Design der neuen Serie

eröffnet dem Gartengestalter

vielfältige Einsatzmöglichkei -

ten. Die einzeln oder auch in

Gruppen aufstellbaren schlan -

ken und sich nach unten verjüngenden

viereckigen Gefäße

können aber auch Hauseingänge,

Innenhöfe oder Terrassen

schmücken. Sie bestehen

aus frostfestem Beton mit einer

glatten, geschlossenen Oberfläche

und werden in Naturgrau

oder einer Anthrazit-Schattie -

rung mit Höhen von 400, 500,

760 und 920 mm angeboten.

sowie jeweils einem Endstein auf

beiden Seiten, der nicht nur für

eine einfache Überfahrung, son -

dern auch für eine zielgerichtete

Wasserführung im Straßenkandel

sorgt.

Im Baugebiet „Ellental” in Bietig -

heim-Bissingen hat die städtische

Bau behörde das System in den

vergangenen drei Jahren erprobt

und die Erfahrungen der Nutzer

gesammelt. Claus-Dieter Jaisle,

Leiter des Bauamtes, sieht keiner -

lei Anlass zur Kritik: „Diese lange

Probezeit hat der Stein ohne jede

Beanstandung bewältigt”.

5


30. AUSGABE

SANTURO ® suchte den Supergarten

Die Vielfalt des Systems genutzt

Karlsruhe ” SANTURO ® suchte den Supergarten und fand ihn in

Stuttgart-Weilimdorf. Auf der Fachmesse Giardina in Karlsruhe erhielten

die Planer und Gestalter der nach Meinung der Jury schönsten Gärten für

ihre Ideen und deren Umsetzung wertvolle Preise. Neben Stuttgart wur -

den weitere Supergärten in Engen-Welschingen und in Fridingen/Donau

gefunden und ausgezeichnet. Dazu gab es Sonderpreise für drei andere

Objekte.

Das Fazit der Jury fiel einhellig

aus. Jury-Vorsitzender Professor

Alfred Niesel: „Alle Wettbewerbsteilnehmer

haben die vorgegebenen

Kriterien – Idee und Gestaltung,

Funktion und Umset -

zung sowie die Einbindung in

Natur und Umgebung – in zum

Teil hervorragender Weise in

ihren Objekten verwirklicht.” Die

eingereichten Arbeiten zeigten, so

Niesel, „wie vielfältig das SAN -

TURO ® -System einsetzbar ist und

welche gestalterischen Ideen da-

Nellingen/Alb-Donau ” Harmonisch eingebettet in die landschaftliche

Umgebung präsentiert sich die neue Sporthalle in Nellingen, die auch für

andere Nutzungen konzipiert wurde. Der Außenbereich, gestaltet mit

Steinen aus dem ARCADO ® -System von braun – Ideen aus Stein, wurde

sorgfältig auf die Architektur des Gebäudes abgestimmt.

Im Sommer des Jahres 2005 verließen

die letzten Handwerker die

Baustelle und vor allem der Sportverein

ergriff Besitz von seiner

neuen Sportstätte. Die Mehrzweckhalle

fügt sich mit ihrer äußeren

Erscheinung trotz ihres

großen Volumens sehr harmonisch

in die sie umgebende Landschaft

ein. Großflächige Vergla -

sungen füllen das weit gespannte

Tragwerk. Sie geben dem Innen -

raum ein großes Maß an Transparenz

und gestatten dem Besucher

und Nutzer einen frei -

zügigen Blick aus dem Gebäude

6

modernen Wintergarten mit einer

anschließenden Holzterrasse an

das Wohngebäude angebaut und

dabei das Problem einer starken

Hanglage mit SANTURO ® Landhausmauer

vorbildlich gelöst, wie

die Juroren befanden. Die Pla ne -

rin: „Eine kostengünstige Alter -

native, gestalterisch und farblich

flexibel und zudem leicht zu verarbeiten.”

Alle Kriterien voll erfüllt: Preisträger mit Juroren nach der Urkundenübergabe

mit realisiert werden können”.

Und noch eines konnte laut

Niesel im Wettbewerb mit diesem

System nachgewiesen werden:

„Der oft beschworene Gegensatz

zwischen Natur- und Kunststein

ist mit SANTURO ® -Sandstein

endgültig aufgehoben worden.”

Brigitte Seiler-Elsworth aus dem

Büro des freien Landschaftsarchitekten

D.J. Elsworth in Stuttgart

hat auf dem schmalen langen

Grundstück einer Doppelhaus -

hälfte ihres Auftraggebers einen

heraus auf die umliegenden Frei -

flächen. Architekt Dieter Völk:

„Die schmal gehaltenen Dachabschlüsse

wirken grazil und vermitteln

mit der modernen Farbgebung

die ganze Eleganz des Gebäudes”.

Der Außenbereich wurde von den

Planern grafisch mit ARCADO ® -

Betonpflastersteinen auf den Bau

abgestimmt. Das Zusammenspiel

erfolgte zwischen den Formaten

30/30 cm und 60/60 cm, farblich

differenziert eingesetzt. Auch

VS5-Steine mit Verschiebesiche -

kleinstem Raum zugleich einen

Spagat zwischen der natürlichen

Umgebung und einer formal

strengen Architektur zu bewäl ti -

gen. Ein Preisträger: „Die unregelmäßige

Wechselschichtmauer von

SANTURO ® bot sich durch ihre

Maßgenauigkeit und klare For -

men sprache bei gleichzeitig sehr

natürlichem Charakter für die

Lösung des Problems an”. Andere

Teilnehmer lobten darüber hinaus

die vielfältigen Gestaltungsmög -

lich keiten dank der verschiedenen

Steinlängen und -höhen, die einfache

Verlegemöglichkeit und die

hohe Lebensdauer von SAN -

TURO ® -Steinen.

Drei Sonderpreise gingen an

Auch die anderen Preisträger Grimm Garten- und Landschafts-

standen vor ähnlichen Aufgaben. bau (Hilzingen) für „Gestaltung”, Jury bei der Arbeit: Viele gestalterische Möglichkeiten mit SANTURO ®

In Engen musste eine einen Meter

über dem Gartenniveau gelegene

Terrasse in ihrer bestehenden

Form erhalten bleiben und an

die ländliche Umgebung an ge -

passt werden. Der Übergang gelang

dem Unternehmen Grimm

Garten- und Landschaftsbau

(Hilzingen) mit einer großzügigen

Treppenanlage und SANTURO ®

Landhausmauern. Und auch

in Fridingen hatte der 3. Preisträger

GreenConcepts-Garten -

design (Stockach) eine extreme

Hanglage zu überwinden und auf

Preisgekrönter Garten in Stuttgart-Weilimdorf:

Vorbildliche Lösung auf einem

schmalen Grundstück mit Hanglage

an die Hubert Zanger GmbH

(Hechingen) für „Funktion und

Umsetzung” sowie an Die Gärtner

GbR (Augsburg) für „Einbindung

in die Natur”.

Neue Sporthalle in Nellingen

In schöner Harmonie mit der Umgebung

rung an fünf Seiten wurden im

Format 30/15 kombiniert mit

Längsrasenfugensteinen verbaut

und eingefügt. Der Platz erhielt

damit eine besondere Note. Großflächige

Natursteinquader umfassen

die Betonpflasterflächen

und grenzen den Platz gegenüber

der freien Natur ab. Darüber

hinaus wurden für die Treppen

ARCADO ® -Stufen eingesetzt.

Planung: Architekturbüro

Graf + Völk, Langenau;

Ing.-Büro Wassermüller, Ulm

Bauherr: Gemeinde

Nellingen/Alb-Donau

Ausführung: Bauunternehmen

Heim, Ulm

braun-Vertrieb: Petra Kling

Die Jury

Prof. Dipl.-Ing. Alfred Niesel

Jury-Vorsitzender

Prof. Dipl.-Ing. Ingrid Schegk

Fachhochschule Weihenstephan

Prof. Dipl.-Ing. Walburg Prechter

Hochschule Nürtingen-Geislingen

Dipl.-Ing. (FH) Heike Pfannschmidt

Fachschule Gartenbau Quedlinburg

Dipl.-Betriebswirt Erwin Bauer

Chefredakteur bi-GaLaBau

Dipl.-Kaufmann Albrecht Braun

braun – Ideen aus Stein

Nellinger Mehrzweckhalle: Harmonisch in die Umgebung eingefügt


ARENA ® in Österreich: Weissenböck Baustoffwerk mit klarem Konzept

Qualität und Innovation im Wappen

Neunkirchen/Österreich ” Zu Beginn der 90er Jahre wurde die Lizenzpartnerschaft

für das ARENA ® -System aus der Taufe gehoben. Die im

österreichischen Neunkirchen beheimatete Weissenböck Baustoffwerk

GmbH gehört seit 1998 zu den aktiven Mitgliedern dieser erfolgreichen

Einrichtung: Ein Unternehmen, das schon seit Jahrzehnten auf der „gehobenen

Qualitätsschiene” arbeitet.

Mit braun – Ideen aus Stein verbindet

die Weissenböck Baustoffwerk

Gesellschaft m.b.H. mit

Stammsitz im niederösterreichi -

schen Neunkirchen, bereits seit

Mitte der 80er Jahre eine enge,

„über den Rahmen einer nor ma -

len Geschäftsbeziehung hinausgehende

Partnerschaft” in der SF-

Kooperation, in der beide Firmen

Gesellschafter sind. Dahinter ste -

hen, so Mag. Karl Weissenböck,

geschäftsführender Gesellschafter,

zwei Jahrzehnte Erfahrungsaustausch

in Produktion und Technik

und die gegenseitige Inspiration

im Marketing-Bereich oder bei

Pro duktinnovationen: „Es tut gut,

verlässliche Partner zu haben, die

– durchaus typisch für den Mittelstand

– über Kontinuität, Kreativi -

tät und Handschlagqualität verfügen.”

Für Weissenböck steht damit

fest: „Man würde einer

solchen Partnerschaft Unrecht tun,

wenn man sie auf eine reine

Lizenzbeziehung wie etwa beim

ARENA-Pflaster reduziert.”

Die Firmenphilosophie verfolgt

ein klares Konzept. Jede Entschei -

dung, die im Unternehmen ge-

König Fußball und seine Prinzessin bei einer Siesta im WM-Garten

Saisonale Gärten auf der Insel Mainau

Mit SANTURO ®

am Ball

Mainau ” Im Weltmeisterschaftsjahr

2006 war der Fußball auch

das zentrale Thema des 5. Wettbewerbs

„Saisonale Gärten auf

der Insel Mainau”. braun – Ideen

aus Stein unterstützte als Kooperationspartner

den Wettbewerb

mit dem System SANTURO ® -

Landhausmauer, die im Garten

„König Fussball und seine Prin -

zessin” von der Firma Siegwarth

Gartenmanufaktur (Singen-Boh -

lingen) eingesetzt wurde.

Auszubildende der Regionalgruppe

Bodensee des Verbandes

Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau

gestalteten unter dem

Motto „Welt – Meister – Gärten”

nach Plänen von Landschafts-

troffen wird, gründet auf der Überzeugung,

dass Qualität ab solu ten

Vorrang vor Quantität ha ben

muss. Deshalb kann Weissen böck

seinen Kunden im Pflasterbereich

auch umfangreiche Ga ran tien bie -

ten. 1996 war Weissenböck das

erste Unternehmen der Branche in

Österreich, das die ISO 9001 Zer -

ti fizierung erhielt.

Weissenböck weiß aber auch:

„Qua lität kommt nicht von Ma -

schinen oder Computern, die nur

Werkzeuge sind, sondern vom

ARENA ® -Lizenztagungsteilnehmer 2006 in Wien: Feste Partnerschaft seit Beginn der 90er Jahre

architektur-Stu den ten der Fachhochschule

Nür tingen-Geislingen

in Eigenregie die Realisierung der

vier Gartenentwürfe, die beim

vor ausgegangenen Ideenwettbe -

werb das Rennen gemacht hat -

ten”: „Welt der Meister”, „König

Fußball und seine Prinzessin”,

„Wege zum Erfolg” und „Das

Gartenstadion“.

Von ihren Aus bil dungsbetrieben

für zwei Wochen frei gestellt,

werkelten die jungen künftigen

Garten- und Landschaftsbauer

unterstützt von mehreren Gartenund

Landschaftsbaubetrieben aus

der Bodenseeregion an den

jeweils etwa 100 Quadratmeter

großen Objekten.

Menschen.” Aktive Mitarbeiter füh -

rung nach definierten Quali täts -

kriterien sei deshalb ein wich tiger

Bestandteil der Unter nehmens -

philosophie. Weissen böck beschäf -

tigt in seinem Stammwerk und in

seinen zwei Verkaufsniederlassun -

gen in Wien und Hörsching bei

Linz sowie in einer Vertriebsfirma

in Budapest insgesamt rund 100

Mit arbeiter.

Neben der ganzheitlichen Qua li -

täts auffassung stellen Inno va tio -

nen die zweite Säule des Unternehmensverständnisses

dar. So

wur de das Unternehmen bereits

mehrfach mit Innovationspreisen

von Bund und Land ausge -

zeichnet, zuletzt im Herbst 2006

mit dem Austrian Cooperative

Research Innovationspreis.

SANTURO ® und TEGULA ® für Altenwohnanlage in Karlsruhe-Durlach

Ein Innenhof wird zur Ruhezone

Karlsruhe ” Ein bislang ungenutzter Innenhof, unter dem sich eine Autogarage

befindet, wird zu einem Erholungsraum mit Grünbereichen, Bänken

und sogar einem Wasserspiel. Die Nutzer der kleinen Oase sind ein halbes

Dutzend ältere Wohnungseigentümer, die in einem Seniorenwohnheim im

Rahmen eines „betreuten Wohnens” leben und nun von ihrer Wohnung im

Erdgeschoss direkt in die gemeinsame Ruhezone gelangen.

Die Aufgabe für die Planer war

nicht ganz einfach zu lösen: Um -

geben von hohen Häusern sollte

ein bislang nicht genutzter Innen -

hof auf der Decke eines Garagen -

daches so umgewidmet werden,

dass nicht nur der Blick von oben,

sondern auch der Aufenthalt

unten ein Vergnügen sein würde.

Wegen der darunter liegenden

Garage konnte gestalterisch nur in

der Höhe gewirkt werden.

Neben geschwungenen Formen,

kleinen Pfeilern, auf denen Lam -

pen ruhen, und der Möblierung

mit Bänken, Wegen und einem

Was ser spiel wählten die Planer

auch ein Material, das Wärme ausstrahlt

und sich harmonisch in den

gesamten Freiraum fügt. Ihre Wahl

fiel auch wegen der geringen Aufbauhöhe

auf die SANTURO ®

Landhausmauer Typ 3 in Bunt -

sand stein-Rot, mit der die Pflanz -

Innenhof eines Seniorenwohnheims mit SANTURO ® -Briefkastenanlage (rechts):

Ideenreich gestaltete Ruhezone auf dem Garagendach

Überzeugende Lösung mit ARPANA ®

Für Baum und Straße

Sachsenheim ” Im Gewerbepark

Eichwald bei Großsachsenheim

im Landkreis Ludwigsburg geht es

den von befestigten Flächen umgebenen

Bäumen gut. Denn ihr

Wohlergehen wird durch die be -

währten Produkte aus dem Baum -

quartier ARPANA ® gesichert, das

nicht nur ihre Wurzeln schützt,

sondern sie auch von benachbar -

ten Versorgungsleitungen fernhält.

Außerdem werden Schäden wie

das Anheben von Bodenbelägen

vermieden. Der Zweckverband

Eichwald, in dem sich die Städte

Sachsenheim, Bietigheim-Bissin -

gen und Oberriexingen sowie die

Gemeinde Sersheim zusammengeschlossen

haben, begann 2005

auf dem ehemaligen Militär -

gelände mit Erschließungsmaßnahmen,

die unter anderem auch

die Sicherung von Gehölzen an

2007

einer Stichstraße umfassten, in

deren unmittelbarer Nähe Stellflächen

für Fahrzeuge eingerichtet

wurden. Insgesamt entstanden ein

Dutzend ARPANA ® Baum quar -

tiere, weil die Erfahrungen an -

dern orts mit diesem System, zum

Beispiel in Freiberg am Neckar,

überzeugend waren: „Ein praxis -

gerechtes Produkt, das eine kompakte

und stabile Lösung darstellt.”

Planung: KMB Planungs- und

Projektsteuergesellschaft mbH,

Ludwigsburg

Auftraggeber: E. & W. Eichwald

GmbH, Bietigheim-Bissingen

Ausführung: Bickardt Bau AG,

Kirchheim

braun-Vertrieb: Siegfried Mogck

be reiche eingefasst wurden, sowie

auf TEGULA ® -Pflaster als Boden -

belag für die durch die Anlage

führenden Wege. Auch eine Briefkasten-

und Klingelanlage wurde

mit SANTURO ® -Steinen eingekleidet.

Der neu gestaltete Bereich liegt unmittelbar

vor den Terrassen der

sechs im Erdgeschoss lebenden

Wohnungseigentümer eines Al ten -

wohnheims im Karlsruher Stadtteil

Durlach. Ihre Wohnungen wurden

im Zuge eines „betreuten Woh -

nens” in die Altenwohnan la ge ein -

gefügt. Über ihre kleine Terrasse

gelangen sie direkt in den Gemeinschaftsraum

vor den Wohnungen.

Planung: Büro für Freiraumplanung

Kai Seydell, Karlsruhe

Ausführung: Seydell GmbH

Garten- und Landschaftsbau,

Karlsruhe

Bauherr/Auftrageber:

GbR Blumentorstraße

braun-Vertrieb: Manfred Pangerl

7


30. AUSGABE 2007

8

PFLASTERGESCHICHTEN

Fast 40 Jahre standgehalten

Friedrichshafen ” Schon fast

40 Jahre gehen die Friedrichshafener

Bürger durch ihre Fußgängerzone.

Und genauso lange

liegen in der Goldschmied- und

in der Wilhelmstraße SF-Vollver -

bund steine aus der Produktion

von braun – Ideen aus Stein – ein

Musterbeispiel für Langlebigkeit

und Nachhaltigkeit. Auch wenn

ihr S-Design nicht mehr heutigen

LAST NEWS

” Luci im Mittelpunkt

Wie hier bei der Einweihung des

neuen Mustergartens „Steine-

Treff” in Amstetten mit Wilfried

Braun, Peter Aicheler und

Albrecht Braun (von links) steht

die achtjährige Luci häufiger im

Mittelpunkt bei braun – Ideen

aus Stein. Als „Covergirl” beglei -

tet Sie das gesamte Kommuni ka -

tionskonzept vom Steine-Journal

bis zum Internetauftritt.

” „Pro Betonpflaster” geht

in die Startlöcher

Eine gemeinsame Initiative unter

dem Namen „Pro Betonpflaster”

der BetonMarketing Deutschland

GmbH und des Betonverbandes

Straße, Landschaft, Garten e.V.

soll die Vorzüge und die Qualität

von Betonpflaster gegenüber

Substitutionsprodukten hervorheben.

Das Kommunikationskonzept,

das eine Anzeigenkam-

Corinna und Thomas Aicheler haben geheiratet

Gemeinsam mit Hammer und Meißel

Tübingen ” Ohne lange zu zögern

gingen Corinna und Dipl.-Ing.

(FH) Thomas Aicheler als Jungvermählte

ans Werk und griffen zu

Hammer und Meißel, um erste gemeinsame

Erfahrungen mit einem

harten Betonblock, ein Geschenk

der Mitarbeiter von Aicheler &

Braun, zu sammeln. Erst danach

wandten sich der technische Leiter

des Unternehmens und die Bankfachwirtin

dem Feiern mit ihren

180 Hochzeitsgästen zu.

Händler-Infotage 2006: Kommunikationsschulung für den Umgang mit Kunden

Im Rollenspiel Denkanstöße vermittelt

Amstetten ” Produktneuheiten

des Jahres 2007 und -weiterentwicklungen

standen im Mittelpunkt

der Informationstage 2006,

die braun – Ideen aus Stein jedes

Jahr für die mit dem Unterneh -

men zusammenarbeitenden Baustoffhändler

veranstaltete. Sehr gut

aufgenommen wurden von den

rund 80 Teilnehmern, die sich auf

vier Termine im Dezember verteilten,

aber auch Denkanstöße

zur Kundenkommunikation, ein

Programmteil, für den die Schauspielerin

und Regisseurin Marion

Weidenfeld und deren Kollegen

Gerhard Klöble von ACT + TON

Ulm verpflichtet worden waren.

Gebietsleiter aus dem Innen- und

Außendienst von braun präsen -

Pflasterung gestern...

Ansprüchen genügen mag und

deshalb in den nächsten Jahren

eine Erneuerung anstehen dürfte,

sind sie noch immer „in einem

sehr guten Zustand”, wie leiten -

de Mitarbeiter des Tiefbauamtes

der Stadt unumwunden einräu -

men: „Das Pflaster erfüllt nicht

nur nach wie vor seinen Zweck,

es hinterlässt auch immer noch

ei nen ausgezeichneten Eindruck”.

...wie heute noch gut anzusehen

tierten zunächst das Produktprogramm

2007, berichteten über die

jüngsten Innovationen, beantwor -

teten Fragen und stellten sich

der Diskussion mit den Teilnehmern.

Danach übernahm das

Schauspieler-Team die Aufgabe,

den Teil nehmern sprachliche, aber

auch nicht-sprachliche, mimische

Hilfen im Umgang mit ihren

Kunden bei verschiedenen Stim -

mungs lagen und Situationen zu

vermitteln. Neben Übungen zum

Training von Stimme und Atem

gab es kleine Rollenspiele mit und

ohne Teilnehmer zu Situationen

aus dem Alltag eines Baustoff -

fachhandelsverkäufers, mit denen

sich die Schauspieler vorher in

gemacht hatten. Es wurde viel

gelacht und applaudiert, ein Hinweis

darauf, dass die beiden

Referenten ihre Themen und Zielgruppen

kannten. An die Veranstaltung

schlossen sich Werks-

pagne in Fachzeitschriften und einen

neuen Inter net-Auftritt un ter

www.betonstein.de vorsieht, umfasst

auch eine neue Argu men ta tions -

broschüre „betonstein – natür lich,

nur besser”.

” Pergola mit Pfeilern

in MAURINO ® Antik

Auf der Messe „Gartenträume” vom

9. bis 11. Februar 2007 in Ulm war

braun – Ideen aus Stein auf drei Partnerständen

mit Produkten vertreten.

Als interessanteste Anwendung

konnten die Besucher eine Pergola

mit Pfeilern in MAURINO ® Antik

bewundern, die auf dem Stand von

Gartengestaltung Zeidler (Weiden -

stetten) aufgebaut worden war.

Weitere Produkte zeigte braun bei

den Partnern Manfred Maier Gartenund

Landschaftsbau (Heroldstatt-

Ennabeuren) und Matthias Scheer –

Gärtner von Eden (Ulm-Gögglingen).

Gerda Hermann

Die gute

Seele im Haus

Amstetten ” Eine richtige Arbeitsplatzbeschreibung

für das, was

Gerda Hermann im Haus braun –

Ideen aus Stein leistet gibt es nicht.

Aber Gerda Her mann ist zweifel -

los dennoch unentbehrlich. Als

„rechte Hand” für Verkaufsleiter

Siegfried Mogck und dessen fünf

Gebietsleiter sowie für Marke ting -

leiter Frank Gisdol erledigt „die

gute Seele im Haus” all jene

Pflichten, die eigentlich niemand

besichtigungen, ein Rundgang

durch den „SteineTreff” und

über den Ulmer Weihnachtsmarkt

sowie ein gemütlicher Ausklang

im Brauhaus Barfüßer in

Ulm an.

der Praxis verdeckt vertraut Tipps und Hilfen vom Schauspieler-Team für den richtigen Umgang mit Kunden

!!

Die Dinge sind nie so

wie sie sind,

sie sind immer das,

was man aus ihnen

macht

Jean Anouilh

..

” Kundenberatung

im SteineTreff

Von Mai bis Oktober stehen den Besuchern

der Mustergärten SteineTreff

Amstetten und Tübingen-Hirschau

jeden ersten Samstag im Monat

neben Beratern von braun – Ideen

aus Stein auch Garten- und Landschaftsarchitekten

für Fragen zur

individuellen Gartengestaltung

zur Verfügung. Die Aktion wird

mit Werbespots beim Radiosender

„Die Neue 107,7” begleitet.

” Neue Qualitätsprüfstrecke

und Paketstapelanlage

In Amstetten hat braun – Ideen aus

Stein eine neue und moderne Quali -

tätsprüfstrecke und Paketstapelanlage

in Betrieb genommen. Nicht nur die

Prozesssicherheit und die Leistung

konnte damit erhöht wer den, auch

die Flexibilität nahm dank geringerer

Umbauzeiten zu und die Möglichkeiten

für schwierigere Geometrien

von Produkten konnten verbessert

werden.

gern übernimmt, weil sie von den

Hauptaufgaben abhalten: Vom Blu -

menumtopfen bis zur Registra tur

und Ablage, vom Postversand bis

zur Büro dekoration: „Was halt so

anfällt”. Gerda Hermann tut das

alles sehr gern, ”...weil es eben viel

Spaß macht und ich selbständig

arbeiten darf”.

IMPRESSUM

Redaktion:

Frank Gisdol

Achim Feist

Verantwortlich

für den Inhalt:

Albrecht Braun

Herausgeber

Albrecht Braun GmbH

Hauptstraße 5-7

73340 Amstetten

Telefon 0 73 31.30 03-0

Telefax 0 73 31.30 03 66

Aicheler & Braun GmbH

Rittweg 15-17

72070 Tübingen-Hirschau

Telefon 0 70 71.97 05-0

Telefax 0 70 71.766 53

E-Mail: info@braun-steine.de

www.braun-steine.de

Nachdruck auch auszugsweise nur mit Genehmigung der Albrecht Braun GmbH, Amstetten


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MEILENSTEIN 2007

Wenn Sie den MEILENSTEIN 2007 aufmerksam

lesen, finden Sie die Antworten auf die Fragen.

1. Wie lautete das Thema des braun-Showgartens

auf der Messe Giardina 2007?

” Altstadtgarten

” Mediterrane Wellness

” Englischer Garten

2. Wie wird der neue Mustergarten

von braun bezeichnet?

” SteineTreff

” SteinForum

” SteinGarten

3. Wer moderierte die Artist at Work-Kunstauktion 2006

in Heidenheim?

” Matthias Holtmann

” Diana Eichhorn

” Günther Jauch

4. Wie heißt die neue Trendfarbe bei den

Produkten ARENA ® und TEGULA ® ?

” Muschelkalk

” Jura-Variation

” Melaphyr

5. Welches Produkt von braun schützt Wurzeln,

Leitungen und Verkehrsflächen?

” TESSINA ® Kandelübergangsstein

” ARPANA ® Baumquartier

” SPIRELL ® RELUX ®

Teilnehmer

Vor- und Zuname .......................................................................................

in Firma ....................................................................................................

Straße .......................................................................................................

PLZ/Ort .....................................................................................................

Telefon ......................................................................................................

1. Preis

Ein „Genießer-Wochenende”

im Maritim Hotel in Ulm

2. Preis

Eine Digital-Camera

Canon IXUS

3. Preis

Ein Pflanzgefäß CALIGO

Albrecht Braun GmbH

Hauptstraße 5-7

73340 Amstetten

Telefon 07331.3003-0

Telefax 07331.3003-66

Aicheler & Braun GmbH

Rittweg 15-17

72070 Tübingen-Hirschau

Telefon 07071.9705-0

Telefax 07071.76653

E-Mail: info@braun-steine.de

www.braun-steine.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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