GoofyStrauss

schlossgar

GOOFYALS

Strauß


3


Ja, Goofy Strauß! Aber wir wo!len nicht

vorgreifen, sondern ein paar Selten Im

Buch der Musikgeschichte zurückblättern.

bis wir über die Wiege von Goofy Strau~

stolpern, die in einem bescheidenen Helm

in Wien ...

A große Ehr' und

gut fürs G'schäft!

Unser kleiner Goofy.

Er übt sich im Musizieren,

der Bub!

4


Er hat grad die ersten

vier Takte von Beethovens

"Fünfter" gespielt!

Beethovens fünfte Sinfonie

natürlich! Glaub mir, Johann,

unser Gooferl wird amal a ganz

a großer

Musiker!

A Musiker?

Und der andere, der Schu ... Schu ...

wie heißt er doch

gleich?

Schubert! Genau! Der hat aa ka Geld g'habt und mir die

Würst' mit einer Sinfonie bezahlt. Und was hab' ich hernach

feststellen müssen? Er hat an Pfusch abg'liefert! Die

Sinfonie is net amal fertig!*

~71---:;:~-.TT"'1

"Es handelt sich hier ich um Franz Schuberts

"Sinfonie in h-rnoll", genannt: "Die Unvollendete".


Aber du weißt doch, wie zerstreut

diese Künstler sind. Außerdem

brauchen sie was zu essen!

Wir auch! Aber bitte, dann koch

uns doch aus der Sinfonie ein

Gu !

Mein Bub wird in meine Fußstapfen als

Würstlfabrikant treten, ~-~.

ist das klar?

K.u.k. Würstlmacher ist

immerhin eine krisensichere

Lebensstellung!

ls' entsetzlich, du entschuldigst

schon! Ich wette eine

Tagesproduktion Würstl daß

man dieses Geplärr bis ~ach

Salzburg hören kann!

Salzburg! Die Stadt der

zarten Nockerln und der

Geburtsort von Mozart

dem musikalischen '

Genie!

Bring mir nicht

noch so einen Hun

leider daher!

G'wiß net! Der große Mozart weilt

bereits an einem höheren Ort und

musiziert im großen Himmelssaal

für ein anderes Publikum!


Hauptsach', er laßt mir

meine Ruh und schnorrt

mi net um kostenlose

Würst I an, der Mozart!

Du wirst mal ein

berühmter Musikus,

mein Buali! Jemand, der

in deinem Alter die Klavierstimme

einer Mozart-Sonate

singen kann, ich zu Höherem

qeborenl Wurstl herstellen

Kann doch heutzutage schon

jeder! Wär doch schad drum,

wenn dein Talent in der

Wurstfabrik verkümmern

würd, mein Gooferl!

So, und nun fängst mit dem

Geigerl hier gleich a bisserl an

zu üben!

Aber net grad spielen,

wenn der Papa da ist,

hörst,

Goofy?

7


Bald ist aus

dem Gooferl

ein schmucker

Bursch geworden,

der sich

fleißig im

Violinspiel

übt... zur

Freude der

Frau Mama...

Das müßt' jetzt der gute Mezart

selig hör'n, wie mein Sohn seine

Konzerte spielt!

Jessasna!

Schon sieben!

Da wird der Papa

gleich kommen!

Schnell, schnell weg mit

der Fidel! Daß er's net

sieht!

S"L ~"""--~

Da! Nimm die Strümpf' und tu so,

als ob du Würstl stopfen tätst!

No geh schon!

Servus miteinand! Na, was

macht unser angehender

Würstlfabrikant?

8


Mach weiter so,

Bub, dann wird noch

was aus dir!

Als ich vorhin die Straße heraufgekommen

bin, da war mir, als hätt' ich wen

Violine spielen

hören!

No ja, äh... Daswird

aus dem Nachbarhaus

gekommen sein. Da sind

neue Leut mit einem kleinen

Bub eingezogen. lch __ 7-"_-.{I"~

hab' gehört, er will

Musiker werden. Da

wird er wohl grad geübt

haben.

Küß die Hand gnä' Frau! Ich bin der

Micky Ma v~n nebenan. Ich hab' da

vorhin jemanden Geige

spielen hören, und da

hab' ich gedacht, ob Ich

vielleicht ...

9


Hast recht, dann war's

doch ein Niemand! Hat

er dich um eine Freiwurst

angegangen?

Psst! Herr Maus!

Kommen's amal

do her!

Net bös sein, daß ich Sie

rausgeworfen hab', aber

das hatte seinen

Grund!

Wer da Geige !Jespielt hat, das war

der Goofy, mein Bub! Er möcht'

gern zur Musik, aber sein Papa

leidet's nicht. Er will, daß Goofy

ein Würstlmacher wird

wie er!

10


Er safJt, daß alle Musiker Hungerleider

und Schnorrer sind. Vor allem auf Schubert

und Beethoven hat er einen Zorn,

weil die ihm ein paar Würstl

schuldig geblieben

sind, sagt er.

So ein Schmarrn! Schubert und Beethoven

sind Genies! Ihr Herr Gemahl sollte stolz

darauf sein, daß die beiden

seine Würstl mögen!

Mein Mann hat von Musik keinen Schimmer.

Er kennt sich nur mit Wurst _--

aus, und wieviel Fleisch, Speck

und Salz einikommt!

Seufz! Ja! Mein armer Bub!

Aber was soll ich machen?

Wenn er die Wurstfabrik von

seinem Papa übernehmen muß,

geht der Welt ein großer

Musiker verloren!

11


Alle Straßenmusikanten, die

ich kenne, sind arme Teufel. Und

zuhören tut denen auch keiner!

Diese Herren Kollegen sind einfach miserabel!

Ihr Sohn aber ist ein wahrer

Virtuose, und meine Eltern finden

daß ich auch nicht schlecht '

bin!

Wir könnten uns "Donau-Duo" nennen u en

Leuten die schönsten Melodien von Haydn, Bach,

Mozart, Beethoven und sogar Paganini

vorspielen!

Dein Papa ist grad

heimgekommen!

Spiel ihm doch mal

das Stück vor, das

du vorhin geübt

hast!

Vielleicht ist der Klang von barer

Münze dazu in der Lage, bei Schani

Begeisterung für die Musik zu wecken?


Von da an übten Goofy Strauß

u~d .Mic~y Maus in der Kunst des

Violinspiels gemeinsam.;.

Dann endlich

kommt der große

Tag! Das "Donau-

Duo" ist bereit,

die Straßen von

Wien mit Musik

zu erfüllen. Aber

ist Wien auch

bereit für das

" Donau-Duo"?

13


Schleicht's Euch!

Das ist unser

Platz!

Goofv, mir

scheint, das war

der falsche

Platz.

No ja!

Suchen wir

eben den richtigen.

Irgendei n Stra ßeneck

in Wien wird

doch wohl

unbesetzt

sein,

oder?


~a kommt ein Mann, Micky! A ganz a

g schnieqelter. Der hat bestimmt

an Kunstverstand.

Glaub~ ich ~uc.h. Komm, wir spielen

Paga.r:'lImsViolinkonzert opus vier. Das

gefallt dem feinen Herrn sicher!

15



VYißt ihr Burschen

eigentlich, was ihr

da spielt?

Ja, Herr

Doktor! Ein

Violinkonzert

von Niccolö

Paganini.

Ah, ja! Ich

glaube, ich habe

es erkannt!

Vielen Dank! Wir

haben es auch Stunden

über Stunden .

geübt!

Unsere .Mamas sagen,

daß wir es nicht

schlecht spielen!


Zunächst ein paar wichtige Hinweise für die Herren!

Beginnen wir gleich mit dem Anfang: Den Noten im

ersten Takt hat das Pizzicato gefehltl Die siebente Note

im achten Takt ist ein g und kein gis. Als musikalischer

Vortragskünstler darf man sich keine Patzer

erlauben!

Jetzt geht nach Haus und übt weiter.

Vielleicht seid ihr in ein paar Jahren

soweit, daß ihr mein Konzert

fehlerfrei spielt!

17


Na, servus!

Hoffentlich

haben wir ihr

Werk nicht allzusehr

verunglimpft,

Maestro?

Nein, nein! Es war mir ein

Vergnügen, eurer gutgemeinten

Interpretation meiner

Musik zu lauschen.

Ich werde demnächst

als k.u.k. Kammervirtuose*

hier in Wien ein Konzert

geben. Ineurem

eigenen Interesse solltet

ihr es besuchen.

.Wenn i.hr aufmerksam zuhört, dann werdet

Ihr qewiß etwas dabei

lernen. Ciao!

Ich glaube, du

hast recht! Es gibt

eben auf der Welt

Ach na! Bitte!

Ich mag meine

Geige doch so!

Aber wie wäre es,

wenn wir ...

...we.nn wirselbstein paar Stücke

schreiben, .~In Orchester gründen und

d lese Stucke spielen?

18


Walzer! So

schön im Dreivierteltakt!

Da-da-da-dadam!

Dam!

Dam! Dam!

Dam!

Walzer? Geh! Nur

Banausen tanzen

Walzer!

Wart nur, Micky! Bald

wird a jeder Walzer tanzen,

der unsere mitreißenden

Melodien

hört.

Da-da-da-dadam!

Dam!

Dam! Dam!

Dam!

Noch nicht,

aber der Titel

sollte nicht zu

hochgestochen

sein.


~


Erinnere mich bloß nicht an Wiener Würstl!

Wenn aus meiner Musikerkarriere nichts wird,

steh' ich bis ans Ende meiner Tage in Papas

Fabrik und stopf' Würstln.


Darf ich vorschlagen, ihn lieber "An der

schonen blauen Donau" zu nennen? Wir

wollen doch nicht, daßdie Leute in den

Fluß fallen. Wer weiß, ob sie

schwimmen können? __ -r

Jetzt müssen wir den Donau-Walzer

nur noch g'scheit einüben. Auf geht's!

Dreivierteltakt, das Ganze

---"""' in dis! ,----:::::::-- __

KLATSCH!

K\.A1'SC\-\\

21


Bitte net aufhören!

Wir wollen

tanzen!

Während sich halb Wien zu Goofy

Strauß' Walzerklängen wiegt, hat

Papa Strauß eine höchst private

Audienz bei seiner Majestät, dem

Kaiser von Österreich ...


Es ist mir eine besondere Ehre, als k.u.k. Würstlmacher

vor Euch auf die Knie fallen zu dürfen,

Eure Kaiserliche Hoheit, bittschön!

Grüß Gott auch, Majestät!

Genug mit dem Landeskinderschmarrn!

Steh auf und hör zu,

was ich dir zu sagen hab', du

Würstlbursch,

du!

Diesmal will ich mir selbst etwas schenken. Einen

Eintrag in das "Heurigen-Buch der Rekorde" als

Stifter der größten Wurst der Welt. Und die sollst

du machen!

Der Preußenkönig hat zu seinem Wiegenfest

unlängst eine 5000-Deka-Wurst* bekommen.

Aber was sind schon 5000 Deka?

Die stellen wir doch leicht in den Schatten

nicht wahr, k.u.k. Würstlmacher? '

Aber natürlich, Kaiserliche

Hoheit!

Wie wär's mit einer

6000 Deka schweren

Wurst, Eure Kaiserliche

Hoheit?

Richtig! Und kein Deka

weniger! Traust du dir

das zu, du k.u.k. Hanswurstl?

23


Und daßdu mir die Wurst nicht mit

Knochenmehl oder irgendwelchem Abfall

streckst! Ich schmeck' das

sofort raus!

Gusch! Ich weiß, daß ich eine

Hoheit bin! Schleich dich jetzt

und schau, daß du die Wurst auf

den Tag pünktlich

fertig hast!

Und wehe, du

tust ein Knochenmehl

in die Wurst!

Wehe!

Keine Zeit zum

Essen! Wo ist mein

Sohn? Ich brauch'

ihn in der Fabrik!

Der Goofy?

Ja mei! Ich denk',

der spielt draußen!

Er spielt! Er spielt!

An einem Tag wie heut!

Freilich! Alle Leut'

reden davon. Aber tudi

net echauffier'n! Wir

werden ihm a Kart'n

schicken!

A Kart'n! A Kart'n!

Du red'st so daher,

Frau! Grad hat mir Seine

Hoheit den Auftrag

erteilt, die größte Geburtstagswurst

aller Zeiten

herzustellen!

Weißt, was des

heißt, Herzerl?

24


Wir werden rund um die Uhr schneiden

und schaben, sieden, sotten und brühen müssen,

sonst bin ich meinen Posten los! Also

muß der Bub her!

Immer schön kommod,

Schani! Er wird jeden

Moment hier

sein!

Hört's auf zu spielen, Kinder, bitte! Goofy,

dein Papa ist früher heimgekommen, und du

weißt, daß er das Geigenspiel net leiden mag!

Damit ist in der nächsten Zeit eh Schluß! Der Papa

soll für unseren Kaiser eine Super-Geburtstagswurst

herstellen, und dazu braucht er alle Leute! Vor

allem dich! Also ko

gleich mit!

Schad', Micky! Fürs erste ist's nun aus mit unseren

Musikerplänen. Vielleicht fallen mir ja zwischen

zwei Wurstenden ein paar neue Melodien ein.

Wer weiß?

Ich schau'

indes, ob ich

ein Orchester

auf die Beine

stellen kann!

25


Und so tritt Goofy

Strauß seine Stelle

alsJu iorchef in der

väterlichen Würstchenfabrik

an...

Wie erwartet, ist er nicht

sonderlich motiviert ...

Konzentrier

dich bittschön

auf deine Arbeit

und träum net

rum!

Der Geburtstag seiner Kaiserlichen

Hoheit rückt immer näher. In der

Strauß' sehen Wurstfabrik stehen

die Wurstkessel nicht stil 1..

26


Bittschön.

die Herr'n! Da

harn's Ihr' Superwurst!

Genau

10 000 Deka, net

mehr und net

weniger!

A geh! Wie doch die Zeit

vergeht, wenn man bei der

Sache ist, net, Bub?


Wenn du irgendwo welche von

den gefräßigen Kötern siehst,

dann schau, daß du sie auf eine

falsche Fährte lockst!


Unterdessen bemüht sich Micky

nach Leibeskräften, ein Orchester

zu gründen ...

Ich kann meine Kollegen

ja verstehn! Wer

macht schon für nichts

den Finger krumm! Ich

gla , ich lass' es lieber!

Wie hieß er doch gleich

wieder? Es war irgendwas mit

der Donau! Aber

was bloß?

Verrückt! Jetzt sind mir

Titel und Melodie von

Goofys Walzer entfallen!

Na klar! Jetzt hab' ich's wieder!

"In der schönen blauen Donau" hat

-=--,.~---..... der Walzer von Goofy

geheißen!

29


Halt, nein! "An der

schönen blauen Donau."

Jetzt hab' ich auch die

Melodie wieder im

Ohr!

Da-da-da-da-daml

Daml Dam!

Dam!

I Und so...

Ein hübsches

Stück, gewiß!

Aber ich glaube

nicht, daß es den

Leuten gefallen

wird!

Schön ich mach' mit bei

eurem Orchester. Vielleicht hat

das mehr Zukunft, als an zugigen

Straßenecken für einen Apfel

und ein Ei Musik zu machen,

die doch keiner hören m .

Na also! Suchen

wir uns

noch mehr

Musikanten,

und es kann

losgehen!

Also, wie ihr "An der schönen

blauen Donau" gespielt

habt, das hat Schwung gehabt!

Goofy Strauß wird

stolz auf euch sein!

Gute Frage! Sonst

könnten wir ja wieder

an unseren Straßenecken

spielen!

Wo ist dieser

Goofy

Strauß

überhaupt?

Der ... der hat, äh ...

glaub' ich, beruflich

im Schloß des Kaisers

Wie wär's, wenn wir

auch zum Schloß des

Kaisers gehen und Seiner

Hoheit was vorspielen?

Er hat doch

heute Geburtstag.

Vielleicht

läßt er ein paar

Kröten für uns

springen?


Unterdessen

laufen die

Vorbereitungen

für die Geburtstagsfeier

des Kaisers

auf vollen

Touren ...

Und jetzt muß ich meine Gäste begrüßen

gehen, die sich heuer wieder

umsonst durchfressen wollen!

Hernach räumt's den

nsaal auf! Ich bin

ein sauberer

Kaiser!

Wenn die Krone morgen in der

Schatzkammer verschlossen wird,

dann müssen wir noch heute was

unternehmen!

31


Inzwischen ist das Goofy-Straußrchester

vor dem kaiserlichen

10ßangelangt und beqehrt

Einlaß, um seiner Kaiserlichen

Hoheit ein Ständchen bringen

zu dürfen ...

Wir sind weder Landstreicher,

noch spielen wir Gassenhauer.

Wir machen Walzermusik!

Wenn Sie uns kurz auf das

Grundstück lassen,dann kann

er uns von drin

hören!

Nichts da! Schaut's, daß

ihr weiterkommt's! So ein

heruntergekommenes Pack

wie euch sollte man am besten

gleich in den Kerker

werfen, dann wär' eine

Ruh! Verschwindet!

Zurück auf unsere

alten Plätze,

oder?

Eben! Und deshalb lassenwir nicht

locker! Wir schleichen uns irgendwie

hinein und spielen los, bevor jemand

was kapiert! ~

32


Obwohl's im Kerker

wahrscheinlich was

zu essen gäb' '"

~~~

Du steigst jetzt herunt~r und .

lenkst sie ab! In der ZWischenzeit

fahr' ich die Geburtstagswurst

in den Schloßhof!

So! Das dürfte sie ..für

eine Weile beschaftigen!

Und so...

Das muß ich

sehen, wenn der

Papa dem Kaiser

die Geburtstagswurst

überreicht!


Die Riesenwurst ist ein

Riesenerfolg...

Vorzüglich

gearbeitet! Wirklich,

Herr... Wie

war doch gleich der

Name? Strauch?

Applaus für den k.u.k. Würstlmacher,

unseren lieben Herrn

Straub!

Jetzt hör' sich doch

einer diesen Beifall an!

Der kann doch nur meinem

Papagelten! So ein

Triumph!

Darf ich Seiner Kaiserlichen

Hoheit meinen Sohn Goofy

vorstellen? Goofy wird eines

Tagesdas Amt des k.u.k. Würstlmachers

bekleiden!

34


Ein Hoch auf den zukün.ftigen k.u.k.

Würstlmacher! Bittschön! Bit "On!


WAU\ ~~

---~----,.,..

lJ[Jjj@lJ[JjjI12

~~\

C:>~~

~~

BLAFF!

~©~11~

W'NSElf

~~JJ

Bei dem Wirbel müßte

man sich die Krone doch

krallen können!

Schafft's mir die Hunde

hier weg!

Niemand hat uns gesehen!

Jetzt schaffen wir den Kübel

sch nell zu dem übrigen ka iserlic

Unrat!


GRUFF!

I '/tIAU\

/ ~B;;,~9,

Welcher Trottel

hat hier die Tür

offengel assen?

Bitteschön, Kaiserl iche

Hoheit, ich ...

Der Wind? Soso! Diese Tür geht

nicht einmal bei Windstärke 12 von

selber auf!

Ich glaube,

Hoheit sind Ihrer

Krone verlustig

gegangen!

Sie muß mir heruntergefallen sein,

als ich den Hunden nachgerannt bin!

Alles absuchen!


Habt's ihr hier

irgendwo die Krone

von unserer Hoheit

rumliegen

sehen?

Net hudeln,

bitte! Schön kommod,

sonst mach'

mer uns bloß

verdächtig.

~--"'"-

..z:::>::::.----~

'd Nichts! Entschuldigen's,

der Herr!

Wir haben das ganze

Schloß auf den Kopf

gestellt, aber die Krone

ist nicht aufzufinden!

Wirklich!

Die Wachen sollen die Ausgänge

schließen! Los! Niemand

verläßt das

Schloß!


Die Wache schläft. Da marschieren

wir einfach rein und L.,NlVrM,.....

spielen los!

Es ist doch ein sehr merkwürdiger

Zufall daß meine Krone justament in

dem A~genblick versch~unden ist,.als

die Hunde in den Saal eingefallen sind!

Finden Sie nicht auch, wert er Herr

Schlauch?

39


Kaiserliche Hoheit! Ich könnte schwören,

daß es unter den Würstlmachern der

k.u.k. Donaumonarchie keinen gibt, der ~3J!~~ ."_!!!!!!!I.

auch nur in Gedanken zu solch einer

niederträchtigen Tat fähig

wäre!

Bitte, Hoheit! Mit Verlaub! (Schluck!)

Ich hab' doch nicht ... Und wenn ich

das tät' ... Ich mein', ich könnt' das nie ...

(Schluck!) ... Ich hab' ja auch ...

Ach so! Du willst

nicht reden? Na gut,

wir werden deine Zunge

schon noch lösen!

Aha, ein Komplize!

Interessa nt!

Sauber! Der Kaiser glaubt, der

Würstlkerl hätt' die Krone geklaut.

Da ham mir ja nix mehr

zu befürchten!

In diesem Moment, ganz in der Nähe ...

Also: "An der

schönen blauen

Donau!" Alles fertig?

Dann los! Eins,

zwei. .. drei. ..


Die fahrt ei'm ja direkt

in d' Füf~l

41


J]@~ rnro2

~@DDu@ I&®rn@2

Wohin

so eilig?

Und so... Durch die Walzerklänge

des Goofy

konnte die Kaiserkrone wiedergefunden

werden,stimmt's?

43


Es wäre doch eine Schande, wenn

dieses Talent in einer Wurstfabrik verwurstet

würde! (Har! Har!)

Das war seit jeher meine Rede, Kaiserliche

Hoheit! Aber der brave Bub hat es

sich nicht nehmen lassen, seinem Papa

immer wieder unter die Arme zu

greifen!


45


Und so verblaßte Wiens Ruhm als

Würstchenstadt Nummer eins ... statt

dessen machte Goofy Strauß' populäre

Musik die Hauptstadt der Donaumonar-

" •••• ~LI ie zur Walzermetropole Europas!

Aufhören! Der

erste Takt wird

Pizzicato gespielt!

Noch einmal von vorne,

Papa!

46

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