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EUROPA JOURNAL - HABER AVRUPA MÄRZ2017

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MÄRZ 2017

MÄRZ 2017 HABER AVRUPA Ö S EUROPA T E R R JOURNAL I E C H MÄDCHEN UND FRAUEN / BERUF - 10 © OVE / Joseph Krpelan Mädchen können Technik! Wien (OTS) - „Was soll ich werden und wie komme ich zu meinem Traumjob?“ – das sind die zwei häufigsten Fragen, wenn es um die Berufswahl geht. Girls! TECH UP – die Initiative von femOVE, der Plattform für Expertinnen und weibliche Führungskräfte im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, – zeigt auf, dass die Elektrotechnik und Informationstechnik mit ihren Bereichen wie Elektronik, Automatisierungstechnik, Sensorik oder Energiewirtschaft zukunftsorientierte, gut bezahlte und faszinierende Jobs mit Perspektiven für Mädchen aufweisen. Girls! TECH UP bietet jedoch noch viel mehr: Mitmach-Stationen und begeisternde Vorbilder Am Freitag, den 20. Oktober 2017, findet im Ingenieurhaus in Wien die zweite Auflage des Erlebnis-Tages für Schülerinnen im Alter von 12 bis 16 Jahren statt, der wieder ganz unter dem Motto steht: „Du kannst Technik!“. An den Girls! TECH UP Ständen bekannter Unternehmen der Branche warten anregende technische Mitmach-Aufgaben auf die Mädchen. Spaß und Erfolgserlebnisse stehen dabei im Vordergrund, Expertinnen stecken mit ihrer Begeisterung für ihren Beruf in der Elektro- und Informationstechnik an, Personalist/innen informieren über konkrete Berufsmöglichkeiten in der Branche. Und eine Frage wird bei den Speed-Datings mit Expertinnen und Lehrlingen sicher geklärt: Was macht z. B. eine Elektronikerin oder eine Energietechnikerin wirklich? Rollenbilder als Schlüsselfaktor „Die Berufswahl wird vielfach von gängigen Klischees beeinflusst, die den gerade in der Technik attraktiven Karrieremöglichkeiten nicht gerecht werden. Bewusstseinsbildung und Rollenbilder sind hier Schlüsselfaktoren, um diese Klischees aufzubrechen. Mit Girls! TECH UP zeigt femOVE die vielfältigen Möglichkeiten in der Elektro- und Informationstechnik auf und unterstützt damit eine zukunftsorientierte Berufswahl“, bekräftigt OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel das Engagement des Verbandes. Weitere Infos zum Programm sowie die Anmeldemöglichkeit zur Veranstaltung finden sich auf der Projekt-Webseite unter: www.ove.at/femOVE/GirlsTechUp Wichtige Anlauf- und Beratungsstellen gefördert FEMAIL und Amazone Bregenz (VLK) – Das Fraueninformationszentrum FEMAIL und der Verein Amazone zählen seit Jahren zu den wichtigsten Partnern des Landes Vorarlberg in frauen- und gleichstellungspolitischen Fragen. Für ihre engagierte Arbeit und ihre vielfältigen Veranstaltungsund Informationsangebote werden die beiden Einrichtungen im laufenden Jahr mit Landesbeiträgen von in Summe mehr als 400.000 Euro unterstützt, berichtet Landesrätin Katharina Wiesflecker. "Das FEMAIL ist als Informationsplattform für Frauen sowohl in ihrer privaten als auch beruflichen Lebenssituation und als kompetente Beratungsdrehscheibe in Sachen Frauengesundheit seit langem bekannt und geschätzt. Hier haben Frauen die Möglichkeit, Auskünfte und Rat zu bekommen und sich untereinander zu vernetzen", betont Wiesflecker. Umso mehr begrüßt sie es, dass FEMAIL neben der Geschäftsstelle in Feldkirch seit einiger Zeit auch eine Außenstelle in Lustenau unterhält und damit auch im Unterland, der bevölkerungsreichsten Region des Landes, mit einem festen Standort vertreten ist. Die Amazone in Bregenz ist als viel frequentierter Treffpunkt "for girls only" die österreichweit einzige Einrichtung dieser Art und hat sich über die eigenen Räume hinaus zur Impulsgeberin und Info-Drehscheibe in Sachen Mädchenarbeit entwickelt. Ziel von Amazone ist es, Freiräume für Mädchen und junge Frauen zwischen zehn und achtzehn Jahren zu schaffen, damit sie ihre selbstbestimmte Persönlichkeit entfalten können. Das vielfältige Veranstaltungs- und Beratungsangebot dreht sich um die Themenschwerpunkte Ausbildung, Gesundheit, Gewalt, Kultur, Multimedia, Arbeit, Politik und Sexualität. "Damit fördert das Mädchenzentrum Amazone die Entwicklung in Richtung reale Chancengleichheit für Mädchen und Frauen in allen Bereichen des Lebens", so Landesrätin Wiesflecker. Mehr als jedes 3. Unternehmen von Frauen geführt oder Geld zurück! 1 Immer für Sie & Ihr Kind da - für alle Schulklassen und alle Fächer von der Volksschule bis zur Matura! Herzaman sizin ve çocuğunuz için burada - bütün sınıflar ve dersler için, İlkokul‘dan Matura‘ya kadar. Rechtzeitig aktiv werden: Gezieltes & intensives Training für die Zentralmatura! Şimdi aktif bir şekilde, hedefe odaklı ve yoğun bir eğitim ile Yeni Sınav Sistemi‘ne (Zentralmatura) hazırlanın. Tirols Gründerinnen mit 53,6 % an Spitze „Während bereits jedes dritte Unternehmen in Tirol von Frauen geführt wird, haben die Frauen bei Unternehmensgründungen im Vorjahr schon die Nase vorne gehabt und führen mit 53,6 Prozent“, stellte Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf zum Weltfrauentag fest. „Die Wirtschaft wird auf allen Ebenen zunehmend weiblich.“ Frauen punkten in Organisation und Kommunikation Wie die Statistiken der Wirtschaftskammer Tirol zeigen, gibt es in Tirol 12.304 Unternehmerinnen. „Den höchsten Frauenanteil weisen dabei die Sparten Gewerbe und Handwerk, Tourismus und Freizeitwirtschaft sowie Handel auf“, betont die Landesrätin. „Als Stärkefelder von Frauen schätzt man ihr persönliches Fachwissen und ihre Branchenkenntnisse ein. Und sie sind überzeugt, in der Organisation und in der Kommunikation besonders punkten zu können.“ Zunehmende Ausbildungsqualität bringt mehr Unternehmen Frauen gründen meist Einzel- oder kleinere Unternehmen. LRin Zoller-Frischauf: „Die Beweggründe zum Schritt in die Selbständigkeit sind für Frauen vielfältig. Besonders die Möglichkeit, flexibel über ihre Zeit zu verfügen, ihre eigene Chefin zu sein und eine neue berufliche Perspektive zu ergreifen, stehen im Vordergrund.“ Von den Universitäten weiß man, dass mehr Frauen als Männer studieren. Mit der zunehmenden Ausbildungsqualität geht auch der Wunsch nach dem eigenen Unternehmen Hand in Hand. Und Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf ist überzeugt: „Der Vormarsch der Frauen auf allen Ebenen der Unternehmen ist zum ökonomischen Vorteil der Betriebe.“ Nur für Neukunden: Testen Sie 2 kostenlose Schnupperstunden! Sadece yeni öğrenciler için: 2 ücretsiz deneme saatine katılabilirsiniz. 1 Sondertarif: Aktionsbedingungen unter www.schuelerhilfe.at/fuenfwegodergeldzurueck. INNSBRUCK, Salurner Str. 18, 0512 / 570557 HALL, Stadtgraben 1, 05223 / 52737 SCHWAZ, Münchner Str. 48, 05242 / 61077 WÖRGL, Speckbacherstr. 8, 05332 / 77951 TELFS, Obermarktstr. 2, 05262 / 63376 WWW.SCHUELERHILFE.AT Entgeltliche Einschaltung

11 - SALZBURG / KINDER UND JUGEND HABER AVRUPA Ö S EUROPA T E R R JOURNAL I E C H MÄRZ 2017 Sie suchen günstige Kinderkleidung und Spielsachen? Schauen Sie vorbei! Samstag, 1. April 2017 9 bis 16 Uhr Parkhotel Brunauer Elisabethstraße 45a | 5020 Salzburg Kostenloses Rahmenprogramm: Beratung | Kinderfreunde | Snacks & Getränke Entgeltliche Einschaltung (LK) Ihre Sicht von Europa haben Salzburger Schülerinnen und Schüler beim Online-Wettbewerb "#EU your vision" in Videobeiträgen dargestellt. Die Siegerbeiträge wurden im Haus für Mozart ausgezeichnet. Pallauf: Europa ist nicht irgendwer, irgendwo "Danke für die insgesamt 26 Beiträge von 19 teilnehmenden Schulen. Als bekennende Europäerin freut es mich sehr, dass die tolle Initiative so gut angenommen wurde. Es ist für mich vor allem ein positives Zeichen, das klar ist: Wir alle gemeinsam sind die EU. Nicht irgendwer oder ein Ort irgendwo.", so Pallauf. Einreichungen quer durch die Schultypen und Bezirke "Jeder Beitrag ist ein Geschenk. Ich bin persönlich tief beeindruckt, wie Wettbewerb "EU - your vision" Europa aus Sicht der Salzburger Jugend witzig, kreativ, kritisch und professionell die Schülerinnen und Schüler ihre Zukunfts-Vorstellungen von der EU in das Medium Video verpackt haben", streute Gritlind Kettl, Initiatorin und Organisatorin des Wettbewerbs, den Teilnehmenden Rosen. 1. Platz: Make EU not war In dem mit dem Hauptpreis bedachten Beitrag "Make EU not war" wollen die Schülerinnen und Schüler ihre Vision der EU und deren Werte und Eigenschaften, die ihnen besonders am Herzen liegen, näherbringen. Die Jury zum Siegervideo: "Der Beitrag ist in mehreren Sprachen abgefasst und stellt die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler eindrucksvoll unter Beweis." 2. Platz: Der EU-Verstand In die Rolle des "EU-Verstands" schlüpft ein Schüler des Herz-Jesu- Gymnasiums im gleichnamigen Beitrag und erklärt, warum in der EU vieles leichter wäre, würde man öfter auf ihn hören. Für die Jury besticht das Video durch seine "schlichte, aber sehr exakte Kameraführung und Motivauswahl. Inhaltlich werden die Errungenschaften der EU in verständlicher Weise auf lokale Ebene heruntergebrochen, so begreifbar gemacht" 3. Platz: 1MoreSecond Einen humorvollen Zugang der EU und ihrer Position in der Welt haben die Macher von "1MoreSecond" der HTL Salzburg gewählt. Nach dem Motto "America first – European Union Second" werden die europäischen Besonderheiten in einem direkten Appell an den US-Präsidenten aufgeführt. "Bildauswahl und Grafiken überzeugen durch ihre Pointen - ein sehr gelungenes Beispiel für die Mischung aus realen Bildern und cartoonartigen Clips und Grafiken", so die Jurybegründung. Alle Wettbewerbsvideos finden sich unter www.yourvision-eu.at/videos. Das Landes-Medienzentrum hat aus den Einreichungen einen Trailer zusammengestellt. © LMZ / Neumayr SB © SOS-Kinderdorf Energiedetektive, Photovoltaik und Elektromobilität Nachhaltiger Umgang mit Ressourcen (HP) "Das SOS Kinderdorf Seekirchen gibt Kindern und Jugendlichen nicht nur ein Zuhause und die Geborgenheit einer Familie. Es vermittelt mit den geplanten Projekten Energiedetektive, Photovoltaik und Elektromobilität den Kindern und Jugendlichen im SOS-Kinderdorf auch, wie wertvoll unsere Ressourcen sind", zeigte sich Landesrat Josef Schwaiger nach seinem Besuch im SOS-Kinderdorf in Seekirchen erfreut. Anlässlich anstehender Projekte, die Umwelt und Ressourcen nicht nur technologisch sondern auch pädagogisch in den Fokus stellen sollen, hatte SOS-Kinderdorf Standortleiter Wolfgang Arming, Energielandesrat Schwaiger zu einem Besuch eingeladen. "Unser Ziel ist es, Kinder und Jugendliche in SOS-Kinderdorf- Angeboten für Energieverbrauch, Ressourcenknappheit und nachhaltiges ökologischsinnvolles Denken und Handeln zu sensibilisieren", erklärte Arming. Geplant ist ein altersgerechtes Umwelt-Bildungsprogramm, bei dem die Kinder und Jugendlichen schon in den Entwicklungsprozess eingebunden werden sollen. Zusätzlich zur internen professionellen pädagogischen Begleitung will man auch externe Profis in Sachen Umwelt mit an Bord holen. "Ich bin davon überzeugt, dass es keine bessere Art der Bewusstseinsbildung gibt, als Kinder hautnah und spielerisch erleben zu lassen, wie Sonnenenergie und andere erneuerbare Energieträger sinnvoll genutzt werden können. Die Kinder von heute sind jene, die durch ihr Handeln in Zukunft entscheiden, wie wir mit unseren Ressourcen und damit auch der Energie umgehen werden. Es gibt kaum wertvollere Beiträge zur Erreichung der Klimaund Energieziele des Landes Salzburg", lobte Schwaiger die Initiative. Land sucht Salzburger Waldchampions Das Spannende am Wettbewerb ist nicht das Ziel (LK) Mit dem Internationalen Tag des Waldes, startete das Land Salzburg heuer erstmals die Aktion "Salzburger Waldchampion". Alle sechsten Schulstufen in den Bezirken Stadt Salzburg, Flachgau und Tennengau sind dabei aufgerufen, mitzumachen. Anmeldeschluss ist der 30. April. Als Sieger wird jene Klasse gekürt, die mit ihrer Begeisterung für die Vielfältigkeit des Lebensraumes Wald hervorsticht. Sie wird dabei auch einen Preis erhalten. "Das Spannende an dem Wettbewerb ist nicht das Ziel, sondern der Weg zum Waldchampion", so der Initiator der Aktion, Landesrat Josef Schwaiger. "Die Jugendlichen verbringen dabei interessante, aufregende und mitunter auch geheimnisvolle Stunden im Wald aber auch in der Schule mit Forstleuten, Holz, Wild, Natur und Abenteuern." Wissen um den Wald am besten im Wald zu erlernen Wissen um den Wald kann man aber am besten dort erlernen, wo man es auch erleben kann, im Wald. "Das Wissen um den Wald spielerisch zu erwerben, ist Basis der waldpädagogischen Arbeit. Neben den Waldkindergärten ist es auch in den Schulen wichtig, den Kindern und Jugendlichen den Lebensraum Wald näherzubringen", betonte Landesforstdirektor Michael Mitter. Waldtag in den Bezirken Zielgruppe dieser Veranstaltungen sind Schulklassen der sechsten Schulstufe, die sich mit zur Verfügung gestellten Unterlagen zum Thema Waldfunktionen auf einen Waldtag in ihrem Bezirk vorbereiten können. An diesem Tag wird das erworbene Wissen bei einzelnen Stationen, betreut von Försterinnen und Förstern des Landesforstdienstes und anderer Organisationen, vertieft und es wird in spielerischer Form ein Wettbewerb veranstaltet. Die Sieger aus jedem Bezirk werden zu den Salzburger Waldchampions gekürt. Die Abschlussveranstaltung für 2017 wird im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain stattfinden. Foto: Archiv