Gemeindezeitung Lavant 2010

bluepuma

Ausgabe 45 Dezember 2010

Wir wünschen

ein neues Jahr voller positiver

Erkenntnisse, mit Gesundheit,

Glück und Zufriedenheit.

Bürgermeister Oswald Kuenz

mit Gemeinderat


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DIE GEMEINDE INFORMIERT

Das Jahr 2010 im Rückblick

und Vorschau auf das Jahr 2011

Liebe Lavanterinnen und Lavanter!

Ein arbeitsreiches und ereignisreiches

Jahr 2010 ist schon wieder

Geschichte. Ein Jahr, das uns alle

wieder stark gefordert hat. In der

Familie, im Beruf, im Vereinsleben

und in der Gemeinde. Daher ist es

Zeit Bilanz zu ziehen und eine Vorschau

auf das neue Jahr 2011 zu

wagen.

Vor einem Jahr, in der Gemeindezeitung

Dezember 2009, habe ich

unter anderem über die Weltwirtschaftskrise,

Kurzarbeit, Bankenkrise

und über die dramatische

Entwicklung der wirtschaftlichen

Lage der österreichischen

Gemeinden

b e r i c h t e t .

Nicht nur österreichweit,

s o n d e r n

auch die

Zahl jener

Osttiroler und

N o r d t i r o l e r

Gemeinden,

die im Jahr

2010 nicht

einmal mehr

die Pflichtausgaben

erfüllen

können, sondern

dafür bereits

Schulden

machen müssen,

ist besorgniserregend

und

hat dramatisch

zugenommen –

so meine Ausführungen.

Weiters habe ich

berichtet:

„Wir in unserer

kleinen Gemeinde

Lavant sind in der

glücklichen Lage,

dass wir in den zurückliegenden

guten Jahren (hohe Förderungen)

durch große Projekte in eine moderne

und zeitgemäße Infrastruktur

im gesamten Gemeindegebiet

investiert und durch Betriebsansiedelungen

rund 100 neue Arbeitsplätze

geschaffen haben.

Mit der deutlichen Zunahme an

Kommunalsteuern, Wasser- und

Kanalgebühren sowie den zusätzlichen

Einnahmen aus Vermietung

und Verpachtung (Schotterabbau,

Deponie- und Vorbehandlungsanlage,

Bundesheerschießplatz)

verfügt unsere Gemeinde über

ein großes eigenes

Steueraufkommen, das eine stetig

steigende Einnahmenentwicklung

zulässt. Dadurch können wir trotz

Weltwirtschafts- und Finanzmarktkrise

sowie sinkenden Abgabenertragsanteilen

(Anteil der Gemeinde

an den gesamten Bundesabgaben)

eine gesunde wirtschaftliche Situation

in unserer Gemeinde nachweisen

und uns, im Vergleich zu anderen

Gemeinden, auch noch einiges

leisten – und das ohne Darlehensaufnahme“.

Der seit 20. 12. 2010 vorliegende

Gemeindefinanzbericht 2010

bestätigt die


DIE GEMEINDE INFORMIERT

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dramatische Finanzlage in 70 %

aller österreichischen Gemeinden.

Demnach sind 7 von 10 österreichischen

Gemeinden im Minus.

Das heißt, dass 1.642 von insgesamt

2.356 österreichischen Gemeinden

keine freien Finanzmittel

für Investitionen mehr zur Verfügung

hatten.

Die folgenden Zeitungsberichte

sind wohl mehr als eine Bestätigung,

dass unsere Gemeinde im

Vergleich zu allen 2.356 österreichischen

Gemeinden hervorragend

dasteht und ausgezeichnet

verwaltet wird.

Denn wir haben in den vergangenen

12 Jahren nicht nur die

gesamte bestehende Infrastruktur

im Dorf (inkl. Kirchberg) erneuert

und zusätzlich in wichtige,

neue Projekte sondern auch in

zukunftsorientierte Basisinvestitionen,

die jahrzehntelang Bestand

haben werden, investiert; z. B.

Kanal-, Oberflächen- und Trinkwasserleitungen,

Straßenbeleuchtung,

Straßen- und Brückenbau,

Verlegung sämtlicher Kabelstränge

(statt Freileitungen) etc.

Wir haben auch darauf geachtet,

dass durch Betriebsansiedelungen

und neuer Arbeitsplätze (ca. 100

neue), das eigene Steueraufkommen

wesentlich gesteigert werden

konnte. Dadurch zählen wir

schon seit Jahren zu den finanzstärksten

Gemeinden Tirols und

Österreichs - und das trotz Wirt-


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DIE GEMEINDE INFORMIERT


DIE GEMEINDE INFORMIERT

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schaftskrise! Auch wenn das einige

Gemeinderäte und Bürger noch

immer nicht wahr haben wollen.

Kleine Zeitung am 24.12.2010:

„Armut klopft bei den Gemeinden

an“ – „Reichste Gemeinde Osttirols

ist Lavant

Tiroler Tageszeitung am 23.12.2010:

„Finanzalarm in Tirols Gemeinden“

Unter „Tirols reichste Gemeinden“

befindet sich Lavant an 14. Stelle,

noch vor der Industriegemeinde

Wattens mit 1.716,-- € pro Kopf

bezogen auf die Finanzkraft.

(Die Finanzkraft gibt an, wie hoch

die Einnahmen der Gemeinden aus

eigenen Steuern und Gebühren sowie

Ertragsanteilen ist.)

Tiroler Tageszeitung am 21.12.2010:

„Gemeinden geht das Geld aus“

„Die zwei Gemeinden mit der höchsten

Pro-Kopf-Verschuldung Österreichs

liegen in Tirol. Umgekehrt

liegen drei Tiroler Kommunen

unter den Top Ten, unter den Gemeinden

mit dem größten Spielraum

für Investitionen. Ischgl

(1.043,-- € pro Kopf) auf Rang vier,

Grän (843,-- € pro Kopf) auf Platz

neun und Lavant (766,-- € pro

Kopf) auf Platz zehn – und das

österreichweit!

(Der Spielraum für Investitionen

gibt an, wie viel die Gemeinden

Baulandsicherung im Bereich

der Dorffelder

Das für die bauliche Entwicklung in

unserem Dorf so wichtige und zukunftsweisende

Projekt erforderte

seit März 2005 viele Gespräche,

Besprechungen, Sitzungen und

Beschlüsse. Im Jahr 2010 wurden 2

Teilungsurkunden grundbücherlich

durchgeführt und die 3. und letzte

Teilung ausgearbeitet. Die von den

Grundeigentümern eingebrachte

gesamte landwirtschaftliche Fläche

beträgt 40.024 m². Davon mussten

die Grundeigentümer 7.114 m² oder

17,77 % für die Verkehrserschließung

unentgeltlich an die Gemein-

nach Abzug aller Ausgaben inkl.

Darlehensrückzahlungen noch frei

verfügbar haben.)

Der Gemeindefinanzbericht 2010

und die Zeitungsberichte sind wohl

mehr als eine Bestätigung, dass

unser Blick nach vorne, mit Entscheidungen

im Gemeinderat für

langfristige und nachhaltige Projekte,

richtig war.

Wir alle in unserer Gemeinde können

stolz, aber auch froh sein, dass

wir in einem so schönen Dorf mit

hoher Lebensqualität, großartigen

Vereinsleben und hervorragender

Dorfgemeinschaft leben können.

Sind wir doch ehrlich und froh auf

unsere finanzstarke Gemeinde, die

hervorragend dasteht und ausgezeichnet

verwaltet wird. Denn im

Vergleich zu allen 2.356 Gemeinden

zählen wir schon seit Jahren

zu den finanzstärksten Gemeinden

Tirols und Österreichs - und

das trotz Wirtschaftskrise!

Liebe Lavanterinnen, liebe Lavanter!

Es sind nicht die großen Worte,

die in der Gemeinschaft Grundsätzliches

bewegen. Es sind die

vielen kleinen Taten der Einzelnen.

Deshalb bedanke ich mich

bei allen Gemeindebürgerinnen

und Gemeindebürger, die sich im

Jahr 2010 für unser Dorf engagiert

haben. Ob im Ehrenamt, bei der

Feuerwehr, ob in Vereinen oder in

der Kirche, ob Jung oder Alt. In diesen

vielen Bereichen setzt ihr eure

Freizeit, euer Können und eure

Erfahrung dafür ein. Vielen Dank

euch allen! Ihr seid eine unentbehrliche

Bereicherung unseres Gemeindelebens.

Euer Engagement

macht unser Dorf erst lebendig,

eure Leistungen sind unbezahlbar.

Ich bedanke mich beim Gemeinderat

für die konstruktive Zusammenarbeit

und bei den Gemeindeangestellten

für die umsichtige und

selbstständige Arbeit.

Weiters bedanke ich mich bei allen

Verfassern für ihre interessanten

Beiträge in diesem Informationsblatt.

Schon jetzt ersuche ich euch,

auch im kommenden Jahr Berichte

zu sammeln und diese, ergänzt

mit Fotos, für das Informationsblatt

Dezember 2011 zur Verfügung zu

stellen.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mit Zufriedenheit und Dankbarkeit

können wir auf das vergangene

Jahr zurückblicken und

optimistisch ins neue Jahr gehen.

Allen Familien, die 2010 mit Sorgen

und Trauer leben mussten,

wünsche ich Trost, Kraft sowie

Zuversicht und neuen Mut für das

kommende Jahr 2011.

Abgeschlossene und geplante Projekte


Seite 6 | Dezember 2010

DIE GEMEINDE INFORMIERT

Asphaltierungsarbeiten im Bereich Wohnhaus Familie Dabernig bis Wohnhaus Familie Lackner

de abgetreten. Die verbleibende

Baufläche beträgt 32.910 m² oder

82,23 % von der eingebrachten

Gesamtfläche. Für 36 Bauplätze

wurde die Grundteilung bereits

durchgeführt. Derzeit sind 3 Bauplätze

bebaut, 1 Bauplatz verkauft

und für 2 weitere warten die Käufer

auf die grundbücherliche Durchführung

der 3. Teilung.

Die von der Gemeinde zu kaufende

Baufläche im Ausmaß von 3.165

m² ist für eine verdichtete Bauweise

vorgesehen (8 bis 9 Bauparzellen).

Die Grundteilung wird je nach

Bedarf vorgenommen.

Baulanderschließung

im Bereich der Dorffelder und

im Weiler Wacht

Die Fa. Alpine Bau GmbH als Bestbieter,

hat am 04.11.2010 mit den

Bauarbeiten zwischen dem Haus

Gisser und Haus Tabernig Sieglinde

begonnen. Die Auftragssumme

beträgt 106.000,-- Euro.

Durch das regnerische Wetter

mussten die Arbeiten immer wieder,

und teilweise auf längere Zeit,

unterbrochen und schlussendlich

Ende November eingestellt werden.

Im Frühjahr 2011 werden die

Bauarbeiten mit den Wegbaumaßnahmen,

Verlegung der Trinkwasserleitung,

Schmutzwasser- und

Oberflächenwasserkanal, Verlegung

von Straßenbeleuchtungs-,

TIWAG- und Telekomkabel fortgesetzt.

Im Rahmen dieser Baumaß-

Anschluß beim bestehenden Kanalnetz

im Bereich Haus Tabernig Sieglinde


DIE GEMEINDE INFORMIERT

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Stützmauer beim Stichweg oberhalb

Familie Prinschler

Erschließung der 4 Häuser im Weiler Wacht

nahmen werden bereits 27 Bauparzellen

voll erschlossen.

Auch im Weiler Wacht, im Bereich

des bestehenden Neubaus „Halbfurter“,

wurden weitere 3 Bauparzellen

voll erschlossen. Die Arbeiten

wurden von der Fa. OSTA

durchgeführt. Die Gesamtkosten

betragen 19.623,-- Euro.

Zweispuriger Ausbau der Gemeindestraße

bis zum Golfhotel

und Ausbau des Radweges bis

zur KG-Grenze Tristach/Lavant.

Auch dieses Projekt wurde zukunftsweisend

geplant und die gesamten

Baumaßnahmen im heurigen

Jahr durchgeführt.

Nach vielen Gesprächen und zähen

Verhandlungen mit dem Land

wurde die bisher zugesagte Landesförderung

von 30 % auf 50 %

der Gesamtkosten erhöht. Dafür

gebührt unserem LH Günther Platter

ein herzliches Dankeschön.

Die verkehrsmäßige Erschließung

ist somit für die Zukunft gesichert.

Aktuell schon für die Golfplatzerweiterung

und für den Bau des

neuen Dolomitengolf Suitenhotels.

Ausbau der Landesstraße im

Bereich zwischen Bauhof und

Tscharnidling

Im heurigen Jahr wurde das Projekt

verhandelt, ausgeschrieben und an

die bestbietende Firma OSTA vergeben.

Mit den Baumaßnahmen

für die gesamte Bauloslänge von

ca. 190 lfm, wird im Frühjahr 2011

begonnen werden. Die Baumaßnahmen

mit Kosten in der Höhe

Zweispuriger Ausbau der Gemeindestraße zum Golfhotel mit Versetzung von Meßschiebern im Abstand von 5 Metern

oberhalb der Transalpinen Ölleitung – im Rahmen der Straßenbauverhandlung von der TAL vorgeschrieben.


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DIE GEMEINDE INFORMIERT

von € 160.000,-- umfassen den

zweispurigen Ausbau der Landesstraße

und die Errichtung des Gehweges

an der Südseite der neuen

Landesstraße.

Bau des Dolomitengolf Suitenhotels

in der Bachschuster Aue

Die vom Gemeinderat einstimmig

beschlossene Änderung des

Raumordnungskonzeptes und des

Flächenwidmungsplanes als Sonderfläche

„Beherbergungsgroßbetrieb“,

wurde vom Land Tirol im

August 2010 aufsichtsbehördlich

genehmigt.

Mittlerweile wurden die Grund-

Kaufverträge an die Agrar- und

Grundverkehrsbehörde

zur Genehmigung

vorgelegt.

Auch die Planung für

das Dolomitengolf Suitenhotels

wurde von

der Familie Hamacher

bereits beauftragt. Das

Suitenhotel wird insgesamt

23 Suiten mit einer

Fläche von jeweils

80 m² und 17 Suiten

mit einer Wohnfläche

von jeweils 50 m² aufweisen.

Baubeginn ist

im kommenden Jahr

2011, die Fertigstellung

und Eröffnung des Hotels ist

im Jahr 2012 vorgesehen. Das Investitionsvolumen

beträgt ca. 6,5

Mio. Euro.

Dadurch werden nicht nur die Zahl

der Qualitätsnächtigungen deutlich

gesteigert sondern auch die Anzahl

der Arbeitsplätze in unserer

Gemeinde nochmals erhöht.

Die Bauplatzerschließung des 2,7

ha großen Bauplatzes, mit Wasserleitung

(ca. 400 lfm) und Schmutzwasserkanal

(ca. 430 lfm), ist mit

dem Anschluss beim bestehenden

Wasser- und Kanalnetz im Bereich

der Fa. Dietrich geplant.

Ausbau des Dolomitengolfplatzes

von 27 auf 45 Löcher

Vorgesehen ist die Erweiterung des

27-Loch-Golfplatzes um weitere

9 Meisterschafts-Löcher und der

Bau eines „öffentlichen“ 9-Loch-

Kurzplatzes für „Jedermann“.

Die Gespräche und Verhandlungen

mit den Grundeigentümern in der

Katastralgemeinde Tristach werden

seit geraumer Zeit sehr positiv

geführt und sollen im Frühjahr 2011

abgeschlossen werden.

Nach Ausbau avanciert Dolomitengolf

zu einer der Top- 10-Anlagen

Europas. Im gesamten Alpenraum

gehören wir dann zu den Top- 3.


DIE GEMEINDE INFORMIERT

Dezember 2010 | Seite 9

Fa. Staffler - Betriebsaufnahme

Am 22. 11. 2010 hat die Fa.

Staffler GesmbH ihren bisherigen

Firmensitz von Lienz auf den neuen

Standort: Lavanter Forchach 6 verlegt.

Die Fertigstellung der Arbeitshalle

mit einem Ausmaß von 67 x 50

Meter und des auf der Ostseite angebauten

Verwaltungs- und Garagengebäudes

mit 38 x 10 Meter

sowie die Installierung der modernen

und elektronisch gesteuerten

Be- und Verarbeitungsmaschinen

hat sich um einige Monate verzögert.

Mittlerweile hat die Fa. Staffler

den Probebetrieb aufgenommen.

Im Vollbetrieb können mindestens

2.000 Häute oder Felle pro Tag beund

verarbeitet werden.

Für unsere kleine Gemeinde bedeutet

dieser österreichweit mo-

Automatische Salzanlage

Zubringer vom Kühlraum zur Salzanlage

Kühlraum mit automatischer Rohrbahnanlage

mit Hautverwiegung


Seite 10 | Dezember 2010

DIE GEMEINDE INFORMIERT

BH Schießplatz

Staffler

Abfallbehandlungsanlage

OSTA

Schmidl

Deponie

gesicherte Deponie

Absetzbecken für

Schotterwaschschlamm

Gewerbegebiet Lavanter Forchach, Stand 24. 9. 2010

dernste Betrieb zusätzlich 20 bis

25 neue Arbeitsplätze und die Sicherheit

für ein weiteres steigendes

Steueraufkommen.

Neues Steinpflaster im Eingangsbereich

der Kirche und

Sanierung der Verputzschäden

auf der Nord- und Westseite der

Pfarrkirche

Das Natursteinpflaster im Eingangsbereich

zur Pfarrkirche war

so stark beschädigt, dass eine

Generalsanierung dringend notwendig

wurde. Im Rahmen des

frostsicheren Unterbaues wurden

Stromkabel, Wasserleitungs- und

Abwasserrohre verlegt

und eine Frostschürze

zum Friedhof hin

errichtet. Im Bereich

der Westseite wurde

der Felsen abgetragen und die

Kirchenmauer im westlichen und

nördlichen Sockelbereich saniert.

Mit diesen umfangreichen Sanierungsarbeiten

haben wir ein Projekt

abgeschlossen, das sicher


DIE GEMEINDE INFORMIERT

Dezember 2010 | Seite 11

wieder über Jahrzehnte Bestand

haben wird. Die Kosten von insgesamt

rund 37.300,-- Euro werden

vom Land mit 10.000,-- €, vom

Bundesdenkmalamt mit 3.000,-- €,

der Pfarrkirche und der Gemeinde

Lavant getragen.

Grundkauf am Kirchbichl und

Restaurierung der Ruine der

Bischofskirche

Unserem Vorhaben, den Grund

zwischen der Pfarrkirche und der

Filialkirche zu kaufen und die dringend

erforderliche Restaurierung

der wohl bedeutendsten Ruine auf

unserem Kirchbichl – der Bischofskirche

– ab dem Jahr 2011 durchzuführen,

sind wir einen großen

Schritt näher gekommen. Nach einem Gespräch mit

dem Präsidenten des Tiroler Landtages, AltLH DDr.

Herwig Van Staa, der auch Vorsitzender der Landesgedächtnisstiftung

ist, können wir davon ausgehen,

dass in einem 5-Jahresprogramm diese Arbeiten ab

dem kommenden Jahr durchgeführt werden können.

Krippe im „Haus des Burgkommandanten“

Fußbodenheizung und Hohlziegel zur Trockenhaltung

der bergseitigen Mauer mit den neuen Schutzbauten

Parkplatzerweiterung vor der Römerstube –

Abschlussarbeiten

Die Böschung zwischen Festplatz und Parkplatz wurde

mit „Findlingsblöcken“ aus dem Dorfbach abgegrenzt,

mit Sträuchern und Bäumen bepflanzt und der

Festplatz mit 2 Lärchen-Rundholz-Stiegen zugänglich

gemacht. Diese gut gelungene Parkplatzerweiterung


Seite 12 | Dezember 2010

DIE GEMEINDE INFORMIERT

wurde von der Gemeinde in Zusammenarbeit

mit dem Maschinenring

und den Schülern unserer

Volksschule durchgeführt.

Abbruch alter Häuser

Die Familie Pacher, Lavant 14, hat

nach eingehender Beratung sich

entschieden, das alte Haus nicht zu

sanieren, sondern abzutragen.

Am 14.07.2010 war es soweit, die

Fa. Dietrich hat mit Bagger und

LKW die Abbrucharbeiten ausgeführt

und somit Platz für einen Zubau

zum bestehenden neuen Haus

geschaffen. Dieser Zubau wurde

mittlerweile im Rohbau errichtet.

Der Ausbau der Landesstraße im

Ortskern wurde an die Bedingung

geknüpft, dass die Gemeinde die

Hofstelle Hansler und das Agrarhaus

erwerben und abtragen muss.

Diese Voraussetzungen konnten

im heurigen Jahr erfüllt werden.

Mit den Abbruch der Dach- und

Holzkonstruktionen an beiden

Häusern wurde am 06.08.2010

begonnen. Das Mauerwerk wurde

im September abgetragen und das

gesamte Abbruchmaterial zu einer

Aufbereitungsanlage transportiert.

Somit kann mit dem Ausbau der

Landesstraße im Frühjahr 2011 begonnen

werden.

Abbruch des Agrarhauses („Roader-Haus“)

Abbruch des Pacher-Hauses „Engeler“

Agrarhaus

Beginn des Abbrucharbeiten beim Hansler


DIE GEMEINDE INFORMIERT

Dezember 2010 | Seite 13

Alpiner Schutzwaldpreis für unseren Waldpfad

Der Alpine Schutzwaldpreis wird 2010 zum fünften

Mal vergeben. Unser eingereichtes Projekt „Waldpfad

Lavant“ wurde von der Jury in der Kategorie Schulprojekt

für den Schutzwaldpreis nominiert.

Die feierliche Verleihung des Alpinen Schutzwaldpreises

findet am 21.01.2011 im AUDITORIUM der

Graubündner Kantonalbank in Chur statt.

Dazu eingeladen sind: die Gemeinde, die Bezirksforstinspektion

und unsere Volksschüler.

Bei allen Grundeigentümern bedanke ich mich für die

Zustimmung, die Häuser und die erforderlichen Grundflächen

an die Gemeinde zu verkaufen.

Schon jetzt gratuliere ich dem Projektleiter GWA

Franz Brunner, der Volksschule mit Direktor Walter

Schneider, unserer Jägerschaft und allen, die mitgewirkt

haben, zu dieser großen Auszeichnung.

Bgm. Oswald Kuenz

„Wer arbeitet, macht Fehler.

Wer viel arbeitet, mach mehr Fehler.

Nur wer die Hände in den Schoß legt,

macht gar keine Fehler.“

Friedrich Alfred Krupp (1854-1902)

„Der Positive sieht in jeder Schwierigkeit

eine Möglichkeit.

Der Negative sieht in jeder Möglichkeit

eine Schwierigkeit.“

Zitat von Erhard Freitag

FF-Abschlußübung mit Bergung der Schüler aus dem

Turnsaal und aus der Schule

Erhebung der Flurnamen in Lavant

Die Osttiroler Ortschronisten arbeiten

zurzeit im Auftrag des Institutes

für Sprachen der Universität

Innsbruck und des Landes Tirols

an der Erfassung der Flurnamen

in ihren Gemeinden. Auch in Lavant

werden die Namen von Wiesen,

Wäldern, Almen, etc. von der

Ortschronistin Andrea Schett in

Zusammenarbeit mit dem Waldaufseher

Franz Brunner erhoben. Die

gesammelten Daten sollen dann

mit Aufnahmegeräten phonetisch

erfasst und in Orthofotos übertragen

werden, welche schließlich im

Internet für jeden zugänglich sein

werden.

Dieses Dokumentationsprojekt soll

neben der Erhaltung der Begriffe

auch eine Hilfestellung für Einsatz-

und Katastrophenübungen

sein. Die Flurnamen spielen nämlich

beim Auffinden eines Einsatzortes

eine wesentliche Rolle. Bis

Ende 2011 wird das Flurnamenerhebungsprojekt

vermutlich abgeschlossen

sein.

Die Ortschronistin und der Waldaufseher

sind für jede Unterstützung

aus der Bevölkerung dankbar.

Bildquelle: Tiris, Maßstab: 1:6000


Seite 14 | Dezember 2010

GEMEINDESTATISTIK

GEBURTEN

31. Jänner Manuel Siegfried Reisenzein der Viktoria und

des Michael Reisenzein Lavant 25

31. August Maya Pranter der Andrea Pranter und des

Martin Unterberger-Pranter Lavant 73

22. Oktober Leon Prinster der Ruth Prinster und

des Martin Huber Lavant 23

03. Dezember Theresa Wibmer der Renate Wibmer und

des Wolfgang Hanser Lavant 68

EHESCHLIESSUNG

GOLDENE HOCHZEIT –

50 Jahre verheiratet

feierten am 2. Juni

Elfriede, geb. Kammerlander

und Anton Kaplenig, Lavant 65

Frieda und Anton Kaplenig

alles Gute zur Goldenen

Hochzeit

10. April Daniela Tscharnidling und

Andreas Durnwalder, Lavant 74

GEBURTSTAGE

18. Dezember Maria Gisser 90 Jahre

26. Feber Irma Kuenz 88 Jahre

17. Jänner Hertha Wallner 87 Jahre

05. Mai Josef Kofler 87 Jahre

15. Juli Anna Linder 87 Jahre

13. März Mathilde Kreuzer 86 Jahre

03. März Maria Ortner 85 Jahre

21. Juli Magdalena Pacher 85 Jahre

01. Juli Anna Brunner (Gilger) 80 Jahre

18. August Berta Kofler 80 Jahre

05. Oktober Hilda Kreuzer 80 Jahre

05. Mai Anton Kaplenig 75 Jahre

21. Juli Anna Anether 70 Jahre

10. Feber Annemarie Prinster 65 Jahre

08. Jänner Elfriede Schett 60 Jahre

22. Juli Mag. Paul Kellner 60 Jahre

07. Oktober Franz Unterwainig 60 Jahre

05. März Johann Brunner (Gilger) 50 Jahre

17. Juni Peter Kofler 50 Jahre

10. November Martina Kreuzer 50 Jahre

02. Mai Cornelia Fercher 40 Jahre

24. Juni Ingrid Tscharnidling 40 Jahre

28. Juli Klaus Tscharnidling 40 Jahre

01. November Christine Kreuzer 40 Jahre

Am 18.08.2010 fand die feierliche Überreichung der

Jubiläumsgabe des Landes Tirol für das Jubelpaar

Friede und Anton Kaplenig statt. Die Gemeinde lud

aus diesem Anlass zum Mittagessen in die Römerstube

ein. Nach der Begrüßung und einer Rückblende

auf über 50 Jahre des Lebens des Jubelpaares durch

Bgm. Oswald Kuenz, gratulierte Bezirkshauptfrau Dr.

Olga Reisner und überreichte im Namen von LH Günther

Platter die Jubiläumsgabe des Landes Tirol.

Im Anschluss an die Ehrung gratulierte der Bürgermeister

namens der Gemeinde recht herzlich und

überreichte dem Jubelpaar einen Geschenkkorb und

Blumen. Für den weiteren gemeinsamen Lebensweg

wünschte er alles Liebe und Gute, Glück und Lebensfreude,

vor allem aber Gesundheit, Zufriedenheit und

Gottes Segen.

Allen Jubilaren noch einmal

herzliche Glückwünsche und weiterhin

beste Gesundheit und Zufriedenheit.

STERBEFÄLLE

1. März Johann Oberhammer geb. 12. 08. 1939 Lavant 22

26. Mai Gerhard Pichler geb. 16. 03. 1968 Lavant 33

29. Sept. Martha Hanser geb. 25. 03. 1932 Lavant 34

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,

der ist nicht tot, sondern nur fern.

Tot ist nur, wer vergessen wird.

IMPRESSUM: Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: Gemeinde Lavant, Bürgermeister Oswald Kuenz.

Layout und Grafik: Alfred Kofler. Fotos: Archive der Gemeinde, Vereine und Private, Oswald Kuenz, Franz Brunner, Andrea Schett, Alfred Kofler.

Druck: Print and more – Auflage 200 Stück


gemeindestatistik

Dezember 2010 | Seite 15

Maria Gisser zum 90. Geburtstag am 18. Dezember

herzliche Glückwünsche

Maria Ortner zum 85. Geburtstag am 3. März

herzliche Glückwünsche

Magdalena Pacher zum 85. Geburtstag am 21. Juli

herzliche Glückwünsche

Anna Brunner zum 80. Geburtstag am 1. Juli

herzliche Glückwünsche

Hilda Kreuzer zum 80. Geburtstag am 5. Oktober

herzliche Glückwünsche

Anton Kaplenig zum 75. Geburtstag am 5. Mai

herzliche Glückwünsche

Am 12.10.2010 wurde im Tirolerhof Dölsach der

alle 2 Jahre stattfindende „Tag des Ehrenamtes“

abgehalten. Die Verleihung der Goldenen Vereinsnadel

an Johann Weingartner und Peter Kofler

wurde von LH Günther Platter im Beisein des Vize-

Bgm. Josef Kaplenig vorgenommen.


Seite 16 | Dezember 2010

PFARRGEMEINDE

Aus der Pfarrgemeinde 2010 im Rückblick

In der Pfarrgemeinderat-Sitzung am

22. Feber erklärte unser langjähriger

Pfarrer Cons. Josef Indrist, daß er ab

September 2010 aus Altersgründen

nur mehr die Pfarre Tristach betreuen

kann. Das bedeutet, daß ab Herbst

die Pfarren Amlach, Lavant, Leisach,

und die Hl. Familie zum Seelsorgeraum

Lienz-Süd zusammengelegt

werden müssen. Aufgrund der immer

weniger werdenden Priester ist

die Zusammenlegung von Pfarren

unumgänglich und ist der Wunsch,

daß jede Pfarrgemeinde einen Priester

vor Ort hat, nicht mehr erfüllbar.

Der Seelsorgeraum Lienz-Süd

wird geleitet von einem Pfarrer

(Dekan Mag. Bernhard Kranebítter)

– ihm zur Seite steht ein Priester

(Mag. Paul Kellner), sowie die

Pastoralassistentin Mag. Karoline

Ebner.

Jede Pfarre bleibt innerhalb des

Seelsorgeraumes eigenständig

und hat somit ihren eigenen Pfarrer,

den sie mit den anderen Pfarrgemeinden

teilen muß. Jede Pfarre

hat einen Pfarrkoordinator und

den Pfarrgemeinde- und Pfarrkirchenrat.

Eine Planungsgruppe – bestehend

aus den Obleuten und Stellvertretern

des jeweiligen Pfarrgemeinderates

und den Obmann-Stv. des jeweiligen

Pfarrkirchenrates – wurde gebildet.

Diese hatte einen gemeinsamen

Gottesdienstplan über das gesamte

Kirchenjahr, abgestimmt auf die Bedürfnisse

in den einzelnen Pfarren

und die bisherige Übung zu erstellen.

9. April: Sitzung der Planungsgruppe

in der Pfarre Hl. Familie:

Von der Diözese waren Mag. Franz

Haidenberger als Personalreferent

und Mag. Christian Nuener von der

Abteilung Gemeinde des Seelsorgeamtes

anwesend.

In mehreren Gesprächen mit dem

Dekan B. Kranebitter am 21. April

(Pfarrgemeinderat und Vertreter

des Pfarrkirchenrates), 19. und 21.

Mai (Obmann Pfarrgemeinderat

und künftiger Pfarrkoordinator Hans

Hanser) wurde der bisherige Gottesdienstplan

in unserer Pfarre unter

besonderer Hervorhebung

der Bedeutung

als Wallfahrtsort dargestellt.

Es wurde einhellig

gewünscht, daß jeden

Sonntag zu einer fixen

Zeit ein Gottesdienst

stattfinden solle.

26. Mai: Sitzung der Planungsgruppe

in der Pfarre

Leisach

Vorstellung und Besprechung

des provisorischen

Gottesdienstplanes für

den Seelsorgeraum

14. Juni: Sitzung der Planungsgruppe

in der Pfarre Amlach

Nachdem sich Pfarrer Josef Indrist

bereit erklärt hat, aushilfsweise in

Lavant Sonntagsmessen zu halten,

wird aus heutiger Sicht nur jeden 2.

Monat ein Wortgottesdienst bei uns

sein und sonst immer eine Sonntagsmesse.

Pfarrgemeindrat-Sitzungen

22. Feber: Pfarrer Indrist wird ab

September aus Altersgründen nur

noch Tristach betreuen

16. April:

Unser Mesner Hanser Hans hat sich

bereit erklärt, die Pfarrkoordination

zu übernehmen

1. Juni: Information der Pfarrgemeinderäte

über den künftigen Gottesdienstplan

und die Aufgaben des

Pfarrkoordinators.

16. Juli: Information über den gemeinsamen

Pfarrbrief des Seelsorgeraumes

17. Oktober: 1. Pfarrgemeinderat-

Sitzung mit Dekan B. Kranebitter.

Erfahrungen mit dem neuen Seelsorgeraum;

gemeinsamer Pfarrbrief

3. November: 1. Sitzung des Seelsorgeraum-Rates

in Lavant: Gemeindesaal.

Die Sitzungen des Seelsorgerates

sind alternierend jeweils

in einer anderen Pfarre und erfolgen

2 mal jährlich

Ereignisse rund um die Kirche

5. und 6. Jänner 2010

Die diesjährige Dreikönigsaktion

unterstützt Anliegen der Mission unter

dem Motto „Armut und Hunger

in Indien“. Den großzügigen Spen-

Die Sternsinger Karina Bacher, Daniel Kreuzer,

Patrick Kofler und Lukas Leiter

dern und den Sternsingern einen

herzlichen Dank. An Spenden sind

1.302,50 € zusammengekommen.

Herzlichen Dank auch für die Einstudierung

der Lieder und die Betreuung

der Sternsinger.

Die Aktion „Bruder- und Schwester

in Not“: 632,-- €

Die Caritas-Kirchensammlung

am Elisabeth-Sonntag in der Kirche:

47,95 €

Caritas-Haussammlung: Dank an

Paula Brunner und Gerti Pacher;

gespendet wurden 664,-- €; allen

Spendern ein herzliches „Vergelts

Gott“

14. März und 11. April: Vorstellung

der Erstkommunikanten in der Kirche

18. April: Lavanter Kirchtag

Hochamt mit Segnung des Opferwidders,

anschließend Widderverlosung

im Gemeindesaal zugunsten

der Pfarrkirche Lavant. Der Widder

wurde von Alt-Bgm. Josef Hanser

gespendet, die Fütterung übernahm

Sigmund Hofer. Die Verlosung ergab

1.757,70 €. Allen einen herzlichen

Dank.

1. Mai: Dekanatswallfahrt mit Bischof

Manfred Scheuer

2. Mai: Erstkommunion

Die Erstkommunikanten sind: Florian

Pacher, David Hanser, Katharina

Kollreider, Elias Steiner, Michaela

Tscharnidling, Marie Steiner, Magdalena

Hanser

22. Juli: Mag. Paul Kellner: 60. Geburtstag

Bei einer kleinen Geburtstagsfeier

im Pfarrhaus mit dem Pfarrgemeinderat

und VBgm. Josef Kaplenig


PFARRGEMEINDE

Dezember 2010 | Seite 17

Zahlreiche Wallfahrer bei der Dekanatswallfahrt am 1. Mai

Begrüßung des neuen Pfarrers und

Vorstellung des Pfarrkoordinators

Unsere Ministranten

Herzliche Begrüßung unseres neuen Pfarrers

wünschen wir dem Jubilar alles Gute

und weiterhin viel Elan und Gesundheit.

16. August: Abschluss-Essen

des Pfarrgemeinderates mit Pfarrer

Josef Indrist

im Kegelstadel Leisach mit nachfolgendem

gemütlichen Kegelabend

22. August: Pfarrer Josef Indrist –

Verabschiedung

11. September: Feier in der Pfarrkirche

Lienz-Hl. Familie zur Errichtung

des Seelsorgeraumes Lienz-Süd

und Amtseinführung des Leiters des

Seelsorgeraumes und Pfarrers aller

Pfarrgemeinden Dekan Mag. Bernhard

Kranebitter durch Generalvikar

Mons. Dr. Jakob Bürgler

19. September: Pfarrer Mag. Bernhard

Kranebitter – Pfarrereinstand

in Lavant und Beauftragung des

Pfarrkoordinators Hans Hanser

24./25. September: Schulung der

Wortgottesdienstleiter

1./2. Oktober: Schulung der Wortgottesdienstleiter

10. Oktober: Erntedankfest mit

Prozession

Vorstellung und Beauftragung der

Wortgottesdienstleiter Hans Hanser

und Martin Pacher durch den Pfarrer

(Urkunde des Bischofs) und gleichzeitig

auch als Kommunionshelfer

7. November: 1. Wortgottesdienst

Den beiden Wortgottesdienstleitern

– Martin und Hans – einen herzlichen

Dank für die beeindruckende

und allseits gut angenommene Gestaltung

des 1. Wortgottesdienstes.

15. November: Geburtstag von Dekan

Mag. Bernhard Kranebitter

18. November: Cäciliafeier in der

Römerstube:

Die Pfarrgemeinde bedankt sich

beim Kirchenchor und den Jagdhornbläsern

auf das Herzlichste für

die feierliche Gestaltung der Gottesdienste.

Dank

Ein herzlicher Dank gilt unserem

langjährigen Pfarrer Cons. Josef

Indrist für seine aufopferungsvolle

pfarrliche und seelsorgliche Tätigkeit

in Lavant verbunden mit dem aufrichtigen

Wunsch um viel Gesundheit,

Zufriedenheit, Gelassenheit

und Gottes Segen.

Danke unserem neuen Pfarrer

Dekan Mag. Bernhard Kranebitter

für das Verständnis und Wohlwollen

für die besondere Situation der

Pfarre Lavant bei der Gestaltung

des Gottesdienstplanes im neuen

Seelsorgeraum.

Ebenso Danke auch Mag. Paul

Kellner für die tatkräftige seelsorgliche

Mitarbeit in der Pfarre.

Dank an unseren Messner Hans

Hanser und an Martin Pacher,

die sich bereit erklärt haben, als

Pfarrkoordinator und als Wortgottesdienstleiter

unseren Pfarrer im

Seelsorgeraum zu unterstützen.

Danke allen ehrenamtlichen Mitarbeitern.

Josef Schett, Obm. PGR


Seite 18 | Dezember 2010

DIE GEMEINDE INFORMIERT

Verabschiedung von

Pfarrer Cons. Josef Indrist

Am Sonntag, 22.08.2010 wurde

im Rahmen eines Festgottesdienstes

unserem so beliebten

Pfarrer Josef Indrist von der Gemeinde

und der Pfarrgemeinde

herzlich gedankt. Bei der anschließenden

Agape und beim

Mittagessen in der Römerstube

wurden die gemeinsamen

und leider viel zu schnell vergangenen

8 Jahre in unserer

Pfarrgemeinde, dankend in Erinnerung

gerufen.

Lieber Pfarrer Josef Indrist, nach

deinem seelsorglichen Wirken in

Pfunds, Innsbruck/Hötting, See

in Paznaun, Kartitsch, Zirl und

Tristach, Amlach, Lavant freuen

wir uns für Dich, dass Du jetzt

nur mehr die Pfarre Tristach betreuen

musst.

Wir wünschen Dir, dass Du in

Zukunft ein bisschen mehr Zeit

und mehr Lebensqualität genießen

kannst. Dazu wünschen

wir Lavanterinnen und Lavanter

von ganzen Herzen Gesundheit,

Kraft, Freude und Gottes Segen.

Bgm. Oswald Kuenz


PFARRGEMEINDE

Dezember 2010 | Seite 19

Nachdem der bisherige Pfarrer

Cons. Josef Indrist mit Ende August

seinen seelsorglichen Dienst in Lavant

beendet hatte und im Ruhestand

nur noch die Pfarre Tristach

betreut, wurde nun Dekan Mag.

Neuer Pfarrer in Lavant

Bernhard Kranebitter vom Bischof

als neuer Pfarrer für die Gemeinde

mit Wirkung vom 1. September

2010 bestellt Sein Pfarreinstand

wurde am Sonntag, 19. September

mit einer feierlichen Messe mit

anschließender Agape und einem

Mittagessen in der Römerstube

gefeiert. Damit gehört Lavant, wie

auch Amlach, Leisach und die Hl.

Familie zum neu errichteten Seelsorgeraum

„Lienz Süd“, dem Dekan

Kranebitter als

Pfarrer vorsteht. Im

Zuge dieser Feierlichkeiten

fand auch

die Einführung des

neuen Pfarrkoordinators

Hans Hanser

statt, welcher

als Ansprechperson

und Bindeglied zum

Pfarrer für verschiedenste

pastorale und

verwaltungsmäßige

Anliegen fungieren

wird.

Andrea Schett,

Ortschronistin


Seite 20 | Dezember 2010

DIE GEMEINDE INFORMIERT

Sommernachtsfest der Union

Bei diversen Veranstaltungen,

bei denen ich als Vertretung des

Bgm. anwesend sein durfte, hatte

ich die Gelegenheit mit etlichen

Bürgermeistern zu reden und zu

diskutieren. Es ging immer wieder

um die finanzielle Situation

der einzelnen Gemeinden. Es ist

wichtig Infrastruktur zu schaffen,

die es ermöglicht ein Wachstum

der Gemeinde zu sichern (Wohnraumschaffung,

Betriebsansiedelung,

Golf etc.). Natürlich sind solche

Vorhaben mit einem großen

finanziellen Aufwand verbunden.

Deshalb möchte ich dem Herrn

Bürgermeister Oswald Kuenz, für

seinen Weitblick und seine unermüdliche

Schaffenskraft danken.

Lavant ist ein wachsendes und attraktives

Dorf.

Zusätzlich möchte ich als Obmann

des Veranstaltungs- und

Kulturausschusses mich bei den

örtlichen Vereinen für ihre Arbeit

bedanken. Besonders neben den

alljährlich bodenständigen Veranstaltungen

gab es auch viel

Neues. „A Hetz mues sein“, Kirchtag,

Almwandertag, Sommernachtsfest,

Vorträge, radelnde

Bezirks-ÖVP und Landeshauptmann

wurden bewirtet, Pfarrer

Indrist verabschiedet und unser

neuer Dekan Kranebitter begrüßt.

Es gibt nichts Gutes, außer man

tut es!

Auch von meiner Seite:

Ich wünsche allen für das kommende

Jahr alles Gute.

Josef Kaplenig, Vize-Bgm.

Musiknachmittag

„A Hetz muass sein“

Cäciliafeier

Almwandertag

Lavanter Kirchtag


KIRCHENCHOR

Dezember 2010 | Seite 21

Jahresbericht des Kirchenchores

beim Pfarrereinstand von Dekan Mag. B. Kranebitter

Auftritt beim Musiknachmittag in der Römerstube

Unsere Chorgemeinschaft hatte

im zu Ende gehende Jahr einige

Neuerungen zu bewältigen.

Nachdem die Suche nach einem

fixen Chorleiter, welche bereits im

Herbst 2009 sehr intensiv betrieben

wurde, keinen Erfolg gebracht

hatte, wurde gemeinschaftlich beschlossen,

daß man sich für die

größeren Feste jeweils einen projektbezogenen

Chorleiter sucht.

Dadurch konnten dann Ostern mit

Mag. Mathias Thum, der Kirchtag

mit Männerchor unter Alois Wendlinger,

Fronleichnam mit Andrea

Gander und die Verabschiedung

unseres Pfarrers Cons. Josef Indrist

am 22.08. unter Leitung von

Raimund Mayr mitgestaltet werden.

Darüber hinaus erklärte sich Andrea

Gander bereit, für Beerdigungen,

soweit möglich und gewünscht, als

Chorleiterin zur Verfügung zu stehen.

Mit dem Eintritt in die Musikschule

Lienzer Talboden im Herbst 2010

konnten wir unter Leitung von Mag.

Alois Wendlinger wieder einen geregelten

Probenbetrieb aufnehmen.

Die Aufführungen an den Festtagen

dirigiert uns Mag. Alois Wendlinger

in seiner ohnehin karg bemessenen

Freizeit.

So konnten der Einstand von Dekan

Bernhard Kranebitter als Pfarrer

am 19.09., die Feste Allerheiligen

und Maria Empfängnis, sowie

ein volksmusikalischer Nachmittag

am 31.10. gesanglich umrahmt

werden. Die Aufführung der “Salzburger

Stille Nacht-Messe“ am

24.12. bei der Mette soll der festliche

Abschluß der diesjährigen

Chorarbeit sein.

Die Zahl der Chormitglieder hat

sich erfreulicherweise erhöht:

Seit Herbst verstärkt Resi Kuenz

unsere Altstimmen; Peter Kofler

hat seine Freude am Singen wiederentdeckt

und stellt seine Tenorstimme

sowohl im gemischten Chor

wie auch beim Männerchor wieder

mit Freude in den Dienst der Allgemeinheit.

Somit zählt der Chor

zurzeit insgesamt 15 Mitglieder

(3 Sopran-, 4 Alt-, 3-Tenor- und 5

Bass-Stimmen)

Am Mittwoch, 17. November trafen

wir uns zu einer kurzen Jahreshauptversammlung.

Am Freitag, 19. November luden

Gemeinde und Pfarrgemeinde zur

alljährlichen Cäciliafeier in die Römerstube,

wo wir wieder bestens

verpflegt wurden.

Abschließend möchten wir uns bei

unserer Hwd. Geistlichkeit, den

Herren Pfarrer Josef Indrist und

Berhard Kranebitter sowie Seelsorgeraum-Priester

Paul Kellner für

die gute Zusammenarbeit bedanken.

Ein aufrichtiger Dank gilt unserer

Gemeinde mit Bürgermeister

Oswald Kuenz an der Spitze für die

stete Unterstützung unserer Aktivitäten.

Konrad Kreuzer, Obmann

bei der diesjährigen Cäciliafeier . . .

. . . in geselliger Runde mit unserem neuen Pfarrer


Seite 22 | Dezember 2010

DORFSCHULE BEIM TALBACH

Dorfschule beim Talbach-Lavant

Jahresrückblick 2010

Wenn ich in die Schule komme,

leuchtet mein Herz.

Dort treffe ich meine Freundinnen

Elisabeth, Magdalena, Katharina und Marie.

Jeden Tag um vier Uhr gehe ich in den Stall und putze die Bahne.

In dem Stall von Onkel Alfred habe ich ein wunderbares Gefühl.

Michaela Tscharnidling

Unsere SchülerInnen

halten immer wieder

Referate(Vorträge)

über Themen, die sie

besonders interessieren.

So haben wir in

unserem Schulhaus

viele Kinder, die Spezialistinnen

sind für

verschiedene Themenbereiche

und darüber

ihren MitschülerInnen

Auskunft geben

können.

Fabian Winkler

ist einer dieser Spezialisten.

Sein Spezialgebiet

müsst ihr

selbst erraten.

Die Kinder legen Bilder und Textkarten

zu den wichtigsten Ereignissen und

Persönlichkeiten der Tiroler Geschichte

der letzten 1000 Jahre entlang einer

Perlenkette auf.

Bei unserem Ausflug

rund um den Gaimberger

Bichl sind wir beim

Labyrinth des Lebens

vorbeigekommen.

Durch unser gemeinsames

Lernen, Spielen

und Arbeiten sind wir

eine Gemeinschaft, in

der jedes Kind seinen

Platz hat.


DORFSCHULE BEIM TALBACH

Dezember 2010 | Seite 23

Im Herbst hat uns der Förster Franz alle Baumarten

rund ums Schulhaus gezeigt und erklärt.

Franz ist immer für uns Kinder da, wenn wir ein

Waldprojekt haben und der Förster Franz macht

das sehr lustig.

Das war eine Aufregung rund ums Gemeindehaus,

Leute liefen zusammen, Hans-Peter strahlte übers

ganze Gesicht. So war es kein Wunder, dass bald

schon die Kinder spürten, dass da was los war

und schon umzingelten sie den werten Gemeindesekretär

mit Fragen und bestaunten das edle,tote

Tier.

Jonas, Walter und andere Kinder bereiten den

Adventmarkt vor.

Pünktlich zu Adventbeginn schneite es

und so können viele Kinder ihre Pause

im Schulgarten genießen und herumtollen

und bauen.

Besonders im Advent genießen wir in

unserer Gemeinschaft im Morgenkreis

bei Kerzenlicht, Geschichten, Geschenken,

den Anbruch des neuen Tages.

Es war ein gutes,

harmonisches Jahr

IN unserer Schule.

Ich danke allen,

die dazu beigetragen haben.

LOVEwalter


Seite 24 | Dezember 2010

JAGDVEREIN

Das Jahr 2010 des Jagdvereins Lavant

Nach einer spärlichen Beobachtung

von Waldhühnern konnte ein

zügiger Abschuß beim Rotwild erreicht

werden. Erntestücke wie diese

in den Fotos unten lockten auch

Nachbarsjäger in die Römerstube,

um mit uns „Jägerhoargasten“ und

dem Schützen ein Waidmanns Heil

zu sagen.

Wenn in der Bevölkerung von einer

Neulingswildart gesprochen wird,

so „irrt man“, denn Schriften des

17. Jahrhunderts und Flurnamen

wie „Hirschrein“, „Hirschbraten“,

sind Zeugen der Vergangenheit.

Das teilweise jährliche Aufbringen

von Pflanzenschutz ist wohl ein

Bestandteil in unserem Jahreskreis.

Um eine fachgerechte Arbeit

zu leisten und sich darüber ein Bild

für die Sinnhaftigkeit zu machen, ist

sicher der monatliche Stammtisch

und die eigenhändige Arbeit angebracht.

Ein vorgezogener Gamsabschuß

auf Monat Mai ist von unserer

Seite nicht zu begrüßen, da

in Maienzeiten im Dolomitenstock

oberhalb der Baumgrenze noch

kein Überleben und schon gar nicht

ein Platz zum Kitze setzen ist.

Zur Fütterung: Die Futterstellen

sind so angebracht, dass sie jederzeit

mit Fahrzeugen erreichbar sind

und eine regelmäßige Versorgung

möglich ist, sie sind Rotwildsicher

gezäunt, jedoch bei „Panik“ gefährliche

Fangnetze für Rehwild. Deshalb

für Wanderer ein Örtchen der

Stille und für Hundehalter ein Platz

zum Nachdenken.

Unsere Einladungen auf Niederwild

werden von Nachbarsjägern

immer gerne angenommen, siehe

Foto, und haben in der Kameradschaft

einen hohen Stellenwert.

Unseren Schützen auf Erntestücke

wie Reh, Gams und Hirsch, gebührt

ein aufrichtes Weidmanns Heil.

Mit diesen Zeilen werde ich mich

mit Jagdjahresende von meiner

mehr als 30-jährigen Tätigkeit von

der Vereinsspitze verabschieden,

wünsche meinem Nachfolger ein

gutes Gelingen mit dem Verein und

der Jagdbehörde, sowie allen frohe

Weihnachten und ein gesegnetes

2011. Emil Bacher


JAGDHORNBL ÄSERGRUPPE

Dezember 2010 | Seite 25

Jahresrückblick der Jagdhornbläsergruppe

Die JHBG Lavant beim Jägerball in der Wiener Hofburg

bei der Verabschiedung von Pfarrer Josef Indrist

Jetzt am Jahresende können wir

als Bilanz über 2010 sagen, dass

es wieder ein sehr arbeitsreiches

Jahr gewesen ist.

Die musikalische Umrahmung des

Osttiroler Jägerballes im Stadtsaal

Lienz und der Jahreshauptversammlung

des Jagdschutzvereins,

Bezirksgruppe Osttirol, und die Gesamttiroler

Landes-Hubertusfeier

im Stift Stams stehen stellvertretend

für die jagdlichen Ausrückungen

dieses Jahres. Unter die übrigen

Auftritte fallen fünf Ständchen

zu runden Geburtstagen, fünf weitere

Ständchen und die Mitgestaltung

des Volksmusiknachmittages

in der Römerstube/ Gemeindesaal

Lavant.

Von den fünf Gottesdiensten kann

die feierliche Gestaltung der Christmette

in der Lavanter Wallfahrtskirche,

der Abendmesse im Wiener

Stefansdom am Sonntag 24. Jänner

und der Verabschiedung von

Pfarrer Cons. Josef Indrist hervorgehoben

werden. In den religiöskirchlichen

Tätigkeitsbereich unserer

Bläsergruppe fallen auch zwei

Begräbnisse, Johann Oberhammer

„Gries“ und Maria Bodner, der Mutter

des Hornmeisters.

Als besonders erfreuliche Höhepunkte

des Vereinsjahres sollen die

ehrenvolle jagdmusikalische Mitwirkung

am Jägerball des „Grünen

Kreuzes“ in den prunkvollen Räumen

der Wiener Hofburg und der

Spanischen Hofreitschule mit 6500

Ballbesuchern, die musikalische

Umrahmung der Hochzeit von Susi

und Andreas Tabernig in Illmitz am

Neusiedlersee und die Sponsion

unseres Jagdhornbläsers Thomas

Mair an der Universität Graz erwähnt

werden.

Am Nationalen Jagdhornbläser-

Wettbewerb in Göstling an der

Ybbs/NÖ konnten wir mit dem 3.

Platz und dem Jagdhornbläserabzeichen

in Gold sehr erfolgreich

teilnehmen.

Insgesamt waren die 25 musikalischen

Ausrückungen nur dadurch

möglich, dass wir auch fleißig probten.

Das musikalische Programm

wurde in nicht weniger als 51 Proben

und acht Einspiel-Proben (unmittelbar

vor den Auftritten) erarbeitet.

Bei all diesen zahlreichen

Terminen (über 80) kam auch die

Kameradschaftspflege nicht zu

kurz.

Vorausblickend auf das bevorstehende

Jahr 2011 kann die Organisation

der Kärntner und Osttiroler

Jägerwallfahrt am 22. Mai 2011 in

Lavant und die Teilnahme am Internationalen

Jagdhornbläserwettbewerb

in St. Veit an der Glan am 25.

Juni 2011 angeführt werden.

Abschließend möchten wir uns bei

der Gemeinde Lavant, besonders

dem Bürgermeister, für die vielseitige

Unterstützung bedanken.

Ebenso wünschen wir der gesamten

Bevölkerung von Lavant und allen

unseren Freunden ein schönes

Weihnachtsfest und ein gutes, harmonisches

Jahr 2011.

Für die Jagdhornbläsergruppe Lavant

Hornmeister Markus Bodner

beim Nationalen JHB-Wettbewerb in Göstling

Im Sommer 2010 wurde unser

HM Mag. Markus Bodner

vom Tiroler Jägerverband zum

Landeshornmeister von Tirol bestellt.

Die „Feuertaufe“ in seiner neuen

Funktion hat Markus bestens bestanden.

Und zwar ist es ihm gelungen, alle Tiroler Bläsergruppen

zum gemeinsamen Auftritt bei der Landeshubertusfeier

im Stift Stams zu vereinen. Der Hörnerklang von weit

über 100 Bläsern machte die Hubertusfeier zu einem

unvergesslichen Erlebnis.

Lieber Markus, wir gratulieren und wünschen dir zum

ehrenvollen wie aufwendigen Amt das Beste und sind

stolz, dass sich der Landeshornmeister von Tirol in unseren

Reihen befindet. Deine Lavanter Jagdhornbläser


Seite 26 | Dezember 2010

L ANDJUGEND

Landjugend Lavant

Rückblick auf ein reges Vereinsjahr

Dieses Jahr führte die Landjugend/

Jungbauernschaft Lavant wieder

einige Veranstaltungen durch. Zum

größten Teil haben wir die Veranstaltungen

vom letzten Jahr übernommen.

Seniorenfeier | 13. Dez. 2009

Wie jedes Jahr laden wir gemeinsam

mit der Gemeinde Lavant

unsere Senioren zu einem gemeinsamen

Nachmittag in die

Römerstube ein. Die Landjugend

hat für diesen Anlass ein kleines

Weihnachtgeschenk vorbereitet.

Ein Weihnachtsstern

sollte unsere

Senioren in eine

vorweihnachtliche

Stimmung versetzen.

Für Unterhaltung

sorgte die

Volksschule Lavant.

Die Kinder bezauberten

die Senioren

mit ihren schauspielerischen

und musikalischen

Fähigkeiten.

Kinderfasching

16. Feber 2010

Am Faschingsdienstag

konnten

sich unsere großen

und kleinen

Faschingsnarren

wieder einmal austoben.

Nach dem

Umzug durchs Unterdorf

ging es ab in

die Römerstube, wo

man schon auf die

Narren wartete. Bis

zum Schluss wurde

gespielt, getanzt

und gelacht. Natürlich

gab es auch

wieder jede Menge

Faschingskrapfen

und Süßigkeiten,

welche man sich

nicht entgehen lassen

durfte.

Bezirkslandjugendstockturnier

in Hopfgarten

20. Feber 2010

Am 20. Februar fand in Hopfgarten

das Bezirkslandjugendeisstockturnier

statt. Die Landjugend Lavant

nahm mit Pacher Anton, Pacher

Josef jun., Pacher Andreas und

Kuenz Gerald daran teil. Es war ein

sehr spannendes Turnier bis zum

Schluss. Die Landjugend Lavant

konnte sich knapp vor der Landjugend

Glanz den Sieg sichern.

Preiswatten | 28. März 2010

Traditionell am Palmsonntag fanden

sich nach der Kirchzeit viele

Watterbegeisterte in der Römerstube

ein. Am Abend wurde es noch

richtig spannend, bevor dann Peter

und Patrick Kofler als Sieger feststanden.

Den zweiten Platz belegten

Stefanie Stanglechner und

Manuel Wallensteiner und Dritter

wurden Thomas Tabernig und Carmen

Botta Blois.

Widderversteigerung

und Kirchtag | 18. April 2010

Heuer veranstaltete die Landjugend

das erste Mal die Widderversteigerung

und den Kirchtag.

Gespendet wurde der Widder von

Alt-Bgm. Hanser Josef. Viele Leute

aus Nah und Fern besuchten unser

Fest. Auch wenn das Wetter nicht

mitspielte und wir den Kirchtag in

den Saal der Römerstube verlegen

mussten ging alles reibungslos

über die Bühne. Viele wertvolle

Preise wurden versteigert und die

Dölsacher Tanzlmusik sorgte für

die musikalische Umrahmung. Das

wäre aber alles nicht gelungen,

wenn uns nicht so viele freiwillige

Helfer unterstützt hätten. Ein besonderer

Dank gilt den Bäuerinnen,

der Gemeinde Lavant, allen Landjugendmitgliedern

und allen freiwilligen

Helfern.

Dekanatswallfahrt | 1. Mai 2010

Dank wunderbarem Wetter kamen

auch heuer wieder viele Wallfahrer


L ANDJUGEND

Dezember 2010 | Seite 27

aus Nah und Fern auf den Lavanter

Kirchbichl zur Dekanatswallfahrt.

Die Landjugend sorgte wie immer

am Gries-Platzl für das leibliche

Wohl der Wallfahrer.

Muttertag | 7. Mai 2010

Viele Mütter folgten der Einladung

der Landjugend und der Gemeinde

Lavant und konnten sich einen

Abend zurücklehnen und sich an

den Beiträgen der Kindergartenkinder

und Volksschüler erfreuen.

Die Gemeinde lud alle Mütter zum

Essen ein und jede Mutter bekam

noch ein Geschenk überreicht.

4-er Cup der Landjugend

in Zams | 10 Juli 2010

Das erste Mal nahm die Landjugend

am 4-er Cup teil. Dabei handelt

es sich um Geschicklichkeitsund

Denkspiele. Zuerst mussten

wir uns im Gebiet und danach im

Bezirk qualifizieren. In beiden Qualifikationen

wurden wir Erster. Dadurch

haben wir uns für den Landeswettbewerb

in Zams qualifiziert.

Dort konnte unser Team, bestehend

aus Pacher Michaela, Hanser

Melanie, Brunner Florian und

Kuenz Gerald, den sechsten Platz

erreichen.

Bezirksfußballturnier

21. August 2010

Sechs Mannschaften nahmen am

Bezirksfußballturnier teil. Unsere

Mannschaft, bestehend aus Pacher

Philipp, Pacher Stefan, Oberhammer

Robert, Klocker Hermann,

Oberrader Manfred, Hanser Thomas

und Kofler Patrick, holte sich

mit einem Punkt Vorsprung auf die

Landjugend Patriasdorf den Sieg.

Erntedank

10. Oktober 2010

Auch heuer ging die Erntedankprozession

wieder vom Wirtsplatzl aus

hinauf zur Kirche. Die Landjugend

schmückte und trug die Erntedankkrone,

sowie einen Obst- und

Gemüsekorb. Die Ortsbäuerinnen

trugen einen Korb mit selbstgebackenen

Brötchen. Die Gaben wurden

in der Kirche gesegnet. Nach

der Prozession gab es vor der

Kirche eine Agape für die Gottesdienstbesucher.

Nikolauszumzug

4. Dezember 2010

Wie jedes Jahr besucht der Nikolaus

die Kinder von Lavant. Als Nikolaus

machte Hanser Hansi eine

gute Figur und begleitet von den

Engelen Michaela Tscharnidling

und Elisabeth Gisser, sowie einer

Schar wilder Krampusse, ließ er die

Herzen der Kinder höher schlagen.

Beim Krampuskränzchen in der

Römerstube ließ man den Abend

gemütlich ausklingen.

Abschließend möchten wir uns

bei der Gemeinde Lavant, besonders

beim Bürgermeister,

für die tatkräftige Unterstützung

das ganze Jahr über

herzlich bedanken. Besonders

danken wir den Landjugendmitgliedern

und allen anderen

Helfern, die uns unterstützt

haben.

Zum Schluss wünschen wir der

gesamten Lavanter Bevölkerung

ein schönes Weihnachtsfest

und ein gutes, gesundes

neues Jahr 2011. Gerald Kuenz


Seite 28 | Dezember 2010

FREIW. FEUERWEHR

Unsere Feuerwehr im Jahr 2010

Das Feuerwehrjahr 2010 hat mit der

Jahreshauptversammlung am 05.01.

den traditionellen Auftakt gefunden.

Der Großteil der Mannschaft war

anwesend und gab der Veranstaltung

einen festlichen Rahmen. Das

Bezirkskommando war mit dem Bezirkskommandanten

OBR Herbert

Oberhauser, dem BFK-Stv. BR Walter

Lamprecht und dem Bezirksfeuerwehrinspektor

OBR Hans Stefan

sehr stark vertreten. Zu Beginn der

Jahreshauptversammlung statteten

die Hl. Drei Könige den Anwesenden

einen Besuch ab.

Hinsichtlich der gesellschaftlichen

Veranstaltungen ist das Jahr 2010 etwas

ruhiger verlaufen, es wurde die

Kirchtagsveranstaltung nicht von der

FF Lavant durchgeführt und wetterbedingt

war auch der Dolomitenlauf

nicht zu betreuen. Nichts desto trotz

waren die FF-Kameraden durch die

feuerwehrspezifischen Aufgaben wie

Übungen, Ausbildungsmaßnahmen

aller Art und Einsätze sehr gefordert.

Der Übungsbetrieb wurde im Jahr

2010 gänzlich auf neue Beine gestellt

und die Übungen auf das gesamte

Jahr verteilt ausgerichtet. Die

Übungen wurden monatlich jeweils

am 2. Freitag mit klar definierten

Übungszielen und Übungsobjekten

abgehalten. Alle Führungskräfte unserer

Feuerwehr waren für einzelne

Übungsszenarien verantwortlich und

haben diese selbständig vorbereitet

und durchgeführt. Die Ausbildungsziele

konnten durch diese Adaptierungen

sehr gut

erreicht werden,

die Übungsbeteiligung

war jedoch

nicht immer zufriedenstellend.

Die Teilnahme

am Landes Feuerwehrleistungswettbewerb

in Nesslwängle

war zu Beginn des Jahres

zwar erklärtes Ziel, auf Grund der

beruflichen Verpflichtungen der Bewerbsteilnehmer

äußerst fraglich.

Schlussendlich haben sich aber doch

wieder 10 Kameraden gefunden,

welche die Vorbereitungsarbeiten mit

großem Engagement und Zeiteinsatz

erledigt haben. Belohnt wurde dieser

Fleiß mit dem 7. Bewerbsrang und

der Teilqualifikation zum Bundeswettbewerb

2012 in Linz. Weiters hat eine

Gruppe am Bezirks-Nassleistungswettbewerb

in Schlaiten und an der

Atemschutzleistungsprüfung in Lienz

Wichtige Termine 2011:

05.01.2011 Jahreshauptversammlung.

22.01.2011 Bezirksfeuerwehrschirennen

in Hopfgarten (Nachtrennen)

23.01.2011 37. Dolomitenlauf

26.03.2011 Atemschutzleistungsprüfung

in Lienz

22.05.2011 Bezirksfeuerwehrtag

in Panzendorf

28.05.2011 Trainingsbewerb in Thurn

04.06.2010 Trainingsbewerb in Abfaltersbach

10/11.06.2011 49. Tiroler Landesfeuerwehrleistungsbewerb

in Ebbs.

09.07.2011 Bezirksnasswettbewerb

in Abfaltersbach.

05.11.2011 Kameradschaftsabend

Ab März 2010 bis November jeden zweiten Freitag

im Monat FF- Übung für die gesamte Mannschaft!

Unserer Wettkampfgruppe in Nesselwängle Bezirk Reute

Zugsübung mit Personenbergung beim Roader- Haus

Atemschutzleistungsprüfung in Lienz, Teilnehmer

in Bronze Tabernig Christoph, Kreuzer Klemens und

Pacher Martin jun.


FREIW. FEUERWEHR

Dezember 2010 | Seite 29

Stationsbetrieb bei FF- Übung, Übung von Seilsicherung

Unsere Männer bei der Beübung des Brandcontainer

bei der Fa. Liebherr

Am Prüfungstag,

13.11.2010, war

das Ergebnis

für die beiden

unterschiedlich.

Während Ulrich

Pacher mit Rang

18 ein tolles Ergebnis

erreichte,

muss Markus

Brunner im Jänner

2011 zur

Nachprüfung in

einer Station antreten.

Das Kommando

dankt

beiden Bewerbern herzlich für ihr

Engagement und gratuliert Ulrich Pacher

zu seinem Erfolg, Markus Brunner

wünschen wir für den 28.01.2011

alle Gute.

Zum Abschluss bedankt sich das

Kommando der FF Lavant bei allen

Mitgliedern unserer Wehr sehr herzteilgenommen.

Diese Wettkampfaktivitäten

tragen zur Erreichung der

Ausbildungsziele wesentlich bei und

stärken zudem die Kameradschaft

innerhalb der Wehr. Im Jahr 2010 bestand

wiederum die Möglichkeit für

die Atemschutzträger den Ernstfall

im „Brandcontainer“ bei der Fa. Liebherr

zu beüben. Der „Brandcontainer“

simuliert hinsichtlich Temperaturen

und Gefahren den Echteinsatz

und ist somit für die Atemschutzträger

eine extrem wichtige Einsatzerfahrung!

Zu Einsätzen musste die FF Lavant

im abgelaufenen Jahr 11 Mal ausrücken,

wobei eine kritische Situation

im Reitstall Pegasus abzuarbeiten

war. Weiters wurde die Mannschaft

zu einem Brandeinsatz im Kellerbereich

des Restaurants „Vincena“ gerufen.

Weitere Ausrückungen waren

bei Sturmereignissen, technischen

Einsätzen wie Ölaustritten und Täuschungsalarmen

von Brandmeldeanlagen

notwendig.

Der Feuerwehrleistungswettbewerb

um das Feuerwehrleistungsabzeichen

(FLA) in GOLD findet alle 2 Jahre

in der Landesfeuerwehrschule in

Telfs statt. Die Abnahme der Prüfung

erfolgt in 8 verschiedenen, fachspezifischen

Aufgabengebieten des Feuerwehrwesens.

Das erfolgreiche Ablegen

der Prüfung setzt ein nahezu

80-prozentiges Wissen in allen Bereichen

voraus. Tirol weit sind heuer

133 Bewerber zum FLA in Gold angetreten.,

davon haben 83 Kameraden

die Prüfung bestanden. Nach einer

längeren Pause sind heuer auch 2

Mitglieder unserer Wehr zum FLA in

Gold angetreten, nämlich HLM Ulrich

Pacher und OFM Markus Brunner.

Mobiler Brandcontainer bei Fa. Liebherr mit dem der

Echteinsatz, Temperaturen im Inneren um 200 Grad geübt

werden kann

lich für die Bereitschaft zur Mitarbeit,

bei der Gemeinde Lavant und der gesamten

Dorfbevölkerung für die tatkräftige

Unterstützung und wünscht

allen Lesern und Gönnern ein gesegnetes

Weihnachtsfest und Alle Gute

für das Jahr 2011.

Geschätzte Lavanter,

liebe Feuerwehrkameraden!

Wie mittlerweile bekannt, lege ich meine Funktion als Feuerwehrkommandant

von Lavant mit 5. Jänner 2011 zurück. Ein

Grund meiner Entscheidung ist, dass ich als zuständiger Abschnittskommandant

Lienzer Talboden eine sehr ehrenhafte

aber verantwortungsvolle und zeitintensive Aufgabe seit nunmehr

zwei Jahren übernommen habe. Ich möchte mich auf diesem

Weg bei allen Feuerwehrkameraden, sowie bei der gesamten

Dorfbevölkerung für die Unterstützung welche in den 23

Jahren meiner Tätigkeit als Kommandant erfahren durfte herzlich

bedanken. Ich darf die Bitte aussprechen die Gemeinschaft

unsrer Feuerwehr auch in der Zukunft voll zu unterstützen und

wünsche meinem Nachfolger in dieser ehrenhaften jedoch sehr

verantwortungsvollen Aufgabe alles Gute.

Franz Brunner, Kommandant der FF- Lavant


Seite 30 | Dezember 2010

FORST WIRTSCHAFT

Befallene gesunde Bäume vom Borkenkäfer (Käfernest)

Durchforstungsarbeiten im Untereggwald.

Unser Wald – Garant für die Zukunft!

Allgemeines, Ertrag aus dem Wald, neuer Waldwirtschaftsplan,

Forstschutz, forstliche Förderung

Durch die laufende Holznutzung

werden unsere Wälder jünger und

so können diese in der Zukunft

den Ansprüchen der Waldnutzer,

optimalere Wirtschaft- aber auch

Erholungsbedingungen bieten.

Auch bietet die regelmäßige Nutzung

von Holz für den regionalen

Arbeitsmarkt positive Anreize und

ist für die regionale Sägeindustrie

aber auch als Energielieferant für

die Heizwerke in unserer Region

von großer Bedeutung. Neben den

Ertrag für die Waldbesitzer aus der

Holznutzung, bietet ein verjüngter,

gesunder, artenreicher Wald, mehr

Sicherheit bei Katastrophen für die

Bevölkerung in einer Region.

Im Jahr 2010 sind im Forstaufsichtsgebiet

Lavant ca. 5.000 Erntefestmeter

Holz geschlägert und

aus dem Wald abgeliefert worden.

Diese Holzmenge entspricht einer

LKW- Zug Kolone von rund 3 Kilometer.

Der Energiewert dieser

Menge liegt bei ca. 1,25 Millionen

Liter Heizöl, damit könnte man ca.

500 bis 600 Haushalte ein Jahr lang

mit umweltfreundlicher Wärme versorgen.

Damit auch in der Zukunft

die Produktionskraft unserer Wälder

erhalten bleibt, ist es unbedingt

notwendig in den Schlagflächen

die Verjüngung so schnell als möglich

in Gang zu bringen. Neben der

Ausnutzung der Naturverjüngung

sind ca. 10.000 Forstpflanzen aufgeforstet

worden. Damit dieses Ziel

einer raschen Wiederbewaldung

in den Nutzungsflächen erreicht

werden kann, ist ein verträglicher

Wildbestand Vorrausetzung. Diese

Zielsetzung wird auch von der Jägerschaft

Lavant zufriedenstellend

mitgetragen.

Die Bewirtschaftung der Wälder

ist im Forstgesetz genau geregelt

und erfolgt nach dem Nachhal-

Beurteilung der Wildsituation im Bereich Zenzer- Hütte

mit Waldbesitzervertreter, Jagdvertreter und Vertreter

der Forst.

Holzabtransport Außerberg- Freundwiesenweg Durchforstungsholz.


FORST WIRTschaft

Dezember 2010 | Seite 31

Arbeiten mit Logline in der Erstdurchforstung.

Holzbringung im „Puffawald Unterberg“ Fa. Etzelsberger.

tigkeit- Prinzip. Das heißt es wird

so viel Holz genutzt welches pro

Jahr auf einer bestimmten Fläche

nachwachsen kann. Eine relativ

exakte Feststellung über Zuwachsleistungen

von Waldbeständen

kann in Waldwirtschaftsplänen

errechnet werden. So wurden im

heurigen Jahr die Erhebungen für

solche Neuberechnung in Auftrag

gegeben. Das Ergebnis wird im

Jahr 2011 aufliegen und wird auch

Zeugnis über die Waldbewirtschaftung

der Vergangenheit sein.

Zunehmend muss festgestellt werden,

dass der Borkenkäferbefall in

unseren Wäldern zunimmt. Borkenkäfer

können sich in den Monaten

April bis August im nicht entrindeten,

geschlägerten Holz sehr

rasch vermehren. Bei optimalen

klimatischen Bedingungen und einer

daraus resultierenden Überpopulation

werden in weiterer Folge

auch stehende, gesunde Bäume

befallen. Befallenes Holz von Borkenkäfer

bringt einen erheblich geringeren

Verkaufserlös ein und ist

in den meisten Fällen bei der Nutzung

kostenintensiver. Aus diesem

Grund sind die Waldeigentümer

gut beraten, auf eine rasche Abwicklung

von Holznutzungen in der

Flugzeit von Borkenkäfer (April bis

August) zu achten.

Die Erträge aus dem Wald im Jahr

2010 haben sich auf Grund einer

durchschnittlichen Rundholzpreiserhöhung

von rund 12 Prozent positiv

entwickelt. Die Bereitstellung

des Holzes erfolgt großteils mit 400

bis 800 Meter langen Seilanlagen

zur Forststraße. Die Abwicklung

derartiger Holznutzungen erfordert

eine zeitlich,

fachtechnisch

und fördertechnisch

rechtzeitige

Planung, die

vom Forstpersonal

erledigt

wird. Für solche

kostenintensiven

Nutzungen,

aber auch in

weiterer Folge

Auf forstungs-

und Pflegemaßnahmen, konnten

wieder in Zusammenarbeit mit der

Bezirksforstinspektion Osttirol und

der Wildbach und Lawinenverbauung

Osttirol Fördermittel in der

Höhe von € 76.200,-- für unseren

Wald erwirkt werden.

Hinweis:

Eine feierliche Verleihung des Alpinen

Schutzwaldpreises 2010 findet

am 21. Jänner 2011, um 10.30 Uhr

im AUDITORIUM der Graubündner

Kantonalbank in Chur, (Schweiz)

statt. Das Projekt „Waldpfad Lavant

ist zu dieser Veranstaltung

nominiert. Es wird eine Delegation

aus Lavant daran teilnehmen.

Terminankündigung:

Forsttagsatzung 2011

Dienstag, 15. Feber 2011

9:30 Uhr in der Römerstube

Für die gute Zusammenarbeit mit

den Waldeigentümern und der gesamten

Dorfbevölkerung darf ich

mich herzlich bedanken, zum bevorstehenden

Weihnachtsfest und

Jahreswechsel wünsche allen Lesern

besinnliche und erholsame

Feiertage.

GWA Franz Brunner

Energieholzaufbereitung Fa. Winkler im Forchawald.

Laufende Informationen rund um den Wald:

http://www.tirol.gv.at/themen/umwelt/wald/

http://www.waldaufseher.org/


Seite 32 | Dezember 2010

ortsbauernschaft

Ortsbauernschaft/Bäuerinnenorganisation Lavant

Das Bauernjahr 2010 muß insgesamt

als ein eher schwieriges bezeichnet

werden:

Die Erntemengen sowohl im Grünland

(Grassilage, Heu) wie auch im

Feldfutter-(Silomais) bzw. Ackerbau

sind in Gefolge der Trockenheit

mengenmäßig deutlich hinter den

Erwartungen zurückgeblieben,

während die Betriebsmittelpreise

zum Teil kräftig angezogen haben

(Handelsdünger, Kraftfutter). Auch

die Almen litten zum Teil massiv

unter dem fehlenden Niederschlag

im Hochsommer. Unser Hirte Peter

konnte trotz der schwierigen Rahmenbedingungen

die 28 Kälber

wieder über eine Almzeit von 70

Tage betreuen.

Der Milch preis hat sich nach dem

dramatischen Preisverfall des

Jahres 2009 langsam, aber stetig

erholt. Die Nutzrinder- bzw. Einstellerpreise

sind zunehmend größeren

Schwankungen unterworfen.

Der Mutterkuhbetrieb von Alfred

Tscharnidling wurde als Bezirkssieger

für vorbildliche Mutterkuhhaltung

ausgezeichnet.

Die Lavanter Ortsbauernschaft,

gemeinsam mit den Bäuerinnen,

kann auf ein ereignisreiches Jahr

mit vielen schönen, gemeinschaftlichen

Veranstaltungen zurückblicken.

Das Motto „Gemeinschaft

leben“ konnte dieses Jahr in vielen

Bereichen verwirklicht werden:

Am Beginn stand der Lavanter

Kirchtag am Sonntag,18. April,

welcher dieses Jahr in kleinerem

Rahmen gefeiert wurde. Die Landjugend

hat trotz kurzfristiger Vorbereitung

neben der Widderverlosung

die Verköstigung der Kirchtagsgäste

im Gemeindesaal bravourös

gemeistert. Wir Bäuerinnen durften

dazu herrliche Kirchtagskrapfen,

Kaffee und Kuchen anbieten.

Der diesjährige Bäuerinnenausflug

führte uns nach Kärnten.

Nach einer interessanten Führung

durch die Stiftskirche von Millstatt

ging es mit der MS – Kärnten rund

um den See. Am Nachmittag wurde

das Feriendorf Moserhof in Penk

besichtigt. Insgesamt nahmen 11

Lavanterinnen

aller Altersgruppen

(von unter

30 Jahren bis

über 80 Jahre)

an diesem gemütlichen

Ausflug

teil.

Ende Juli konnten

sechs Lavanterinnen

im

Rahmen einer

Bäuerinnenaktion

eine Aufführung

der Operette „Wiener

Blut“ auf der Festung Kufstein miterleben.

Für Sonntag, 18. Juli lud die Ortsbauernschaft,

die Bäuerinnen und

die Landjugend gemeinschaftlich

die Lavanter Bevölkerung zu einer

Wanderung auf die Lavanter

Alm. Wetterbedingt mussten wir

verschieben und erlebten dafür am

Sonntag 8. August einen wunderschönen

Almtag. Nach einer kurzen

Andacht beim Almkreuz, erzählten

der Hirte Peter, der Agrarobmann

Wastl, Waldaufseher Franz und der

Ortsbauernobmann Konrad einiges

zu Ausmaß, Bewirtschaftung und

Pflegemaßnahmen in der Lavanter

Alm. Nach Versorgung aller Almbesucher

mit Würstl und Getränke bei


ORTSBAUERNSCHAFT

Dezember 2010 | Seite 33

der Hütte, sowie einigen Liedern ist

der feine Almtag für manche früher,

für andere später ausgeklungen.

Der Erntedankgottesdienst am

16. Oktober wurde in bewährter

Weise mitgestaltet und nach der

Heiligen Messe die, von Dekan

Bernhard Kranebitter gesegneten

Brötchen bei der Agape verteilt.

Am 19. Oktober hat Herr Reinhard

Tschuggmall von der SVA der Bauern

in einem interessanten Vortrags

viele hilfreiche Tipps gegeben,

wie man „Entspannt durchs

Leben – ohne Stress“ kommt.

Am Sonntag, 31. Oktober luden

Ortsbauernschaft und Bäuerinnen

zu einem musikalischem Nachmittag

unter dem Motto „Wenn die

Sune verschleicht“.

Neben den bekannten Formationen

wie Jagdhornbläser, Kirchenchor

oder Wachter Hausmusik hatten

auch bis dato weniger bekannte

Sängergruppen und Musikanten

ihren Auftritt, wobei absolut das

„Selbermachen“ im Vordergrund

stand. Die Bäuerinnen haben neben

der Tischdekoration die vielen

Besucher in der Pause mit köstlichen

Bäckereien überrascht.

Am 11. November hat Herr Peter

Painer aus der Steiermark mit

einem sehr informativen Vortrag

über Effektive Mikroorganismen

für einen vollen Gemeindesaal gesorgt.

Zum heurigen Adventkranzbinden

haben sich am Freitag, 26.

November 16 Frauen in der Römerstube

getroffen.

Nachdem die wunderschönen

Kranzln und Gestecke von SRP

Paul Kellner gesegnet wurden, ist

der Abend mit Würstl und Kraut,

Kastanien, Nüssen und Mandarinen

gemütlich ausgeklungen.

Am Ende dieses Jahres möchten

wir uns hier bei den vielen freiwilligen

und uneigennützigen Helfern

bedanken ohne deren Einsatz all

die Veranstaltungen und Aktionen

nicht möglich wären.

Allen LavanterInnen wünschen wir

viel Gesundheit und Zufriedenheit

in Haus und Hof!

Ingrid Tscharnidling, OB

Konrad Kreuzer, OBO


Seite 34 | Dezember 2010

TOURISMUSVERBAND

Blick auf unser Dorf von der „Folie“ aus

TVB Osttirol | Ortsausschuss Lavant

Das Jahr 2010 (Jänner bis einschl.

Oktober) brachte im Vergleich zum

Vorjahr mit insgesamt 31.016 gemeldeten

Nächtigungen für unsere

10 Beherbergungsbetriebe ein

leichtes Minus von rd. 2700, wobei

der Rückgang vorwiegend

die gewerblichen

Vermieter betroffen

hat.

Der TVB-Ortsausschuß

hat sich unter

Zuhilfenahme der

bescheidenen finanziellen

Mittel auf die

Fortführung der bisherigen

Aktivitäten konzetriert:

Sowohl der Beitrag

zum Schibus, wie

auch die Unterstützung

diverser Veranstaltungen

seitens der örtlichen

Vereine konnte beibehalten werden.

In Absprache mit der Gemeinde

wurde die Spazierwege- und

Rastplatzbetreuung außerhalb

des unmittelbaren Ortsgebietes

vom TVB-Ortsausschuß in Eigenregie

übernommen.

Nach der Absage des Romantiklaufes

2010 sollte dieser 2011 unter

allen Umständen durchgeführt

werden, wozu der Ortsausschuß

bestmögliche Unterstützung

zugesagt hat.

Die mediale Diskussion

betreffend TVB-Finanzierung

hatte bis dato keine

Auswirkung auf unser

Ortsbudget. Mit der geplanten

Hotelerweiterung

am Golfplatz und dem

damit verbundenen Nächtigungszuwachs

sollte unser

Handlungsspielraum

auch in Zukunft gesichert

sein.

Konrad Kreuzer, OA-Obm.

Dorfblick


garnision

Dezember 2010 | Seite 35

Partnerschaftsschießen 2010

am Freitag, 23. Juli

Schützenkompanie Lienz bei der Schützentrophy am 28. August

Siegerin Frau Schwärzer Priska,

Oberstleutnant Pfeifer Gerhard

Sieger Schützentrophy Schützenkompanie Kalsmit der Gratulantin

Heather Mills, Ex-Frau des Beatles Paul McCartney

LA Bgm Dr. Köll Andreas,

LH von Südtirol

Dr. Durnwalder Luis

Die Sieger beim Garnisionsschießen am 28. August


Seite 36 | Dezember 2010

SPORTUNION

Sportunion Raiffeisen Lavant

„wir bewegen Menschen“

Am 27. November 2010 führte

die Sportunion Raiffeisen Lavant

die 38. Jahreshauptversammlung

durch.

Die Union Lavant ist einer von 53

Unionsvereinen in Osttirol, die insgesamt

über 12.000 Mitglieder betreuen.

Von den Vereinsverantwortlichen

wurde ein Rückblick über das

Sportjahr 2010 vorgetragen.

Obm. Peter Paul Hanser konnte

einige wichtige Ehrengäste begrüßen

(Bgm. Oswald Kuenz, Bez.

Obm. der Sportunon Osttirol Ganzer

Josef, den Ehrenobmann Gruber

Josef, Brunner Karl, Direktor

der RLB Lienz und den Nordischen

Bezirksreferenten Glantschnig Helmut.

Die Sportunion Raiffeisen Lavant

ist mit 208 Mitgliedern der größte

Verein in Lavant und steht finanziell

auf gesunden Beinen.

Das Motto der Sportunion „wir bewegen

Menschen“ wird von der

Union Lavant als sehr wichtig angesehen

und dementsprechend

auch umgesetzt.

Mit den sieben aktiven Sektionen

ist der Verein sehr vielfältig strukturiert

und kann in allen Altersgruppen

ein interessantes Programm

anbieten.

Ein Schwerpunkt 2010 war sicherlich

mit dem Unionsball und A

Hetz muass sein, die Faschingszeit.

Neben den örtlichen Vereinsmeisterschaften

wurde auch ein

Langlaufrennen auf Bezirksebene

durchgeführt, weiters hat der Verein

auch beim Dolomitenlauf in

Obertilliach mitgeholfen.

Maibaum aufstellen, Sommernachtsfest,

Golf-Schnupperkurs,

Ugotchi Sportveranstaltung

mit der VS Lavant,

Labestation beim Bike Challenge

in Nikolsdorf, Frauenturnen mit

Oberhammer Martina, dies waren

alles Veranstaltungen wo gute

Laune und körperliche Fitness

„A Hetz muass sein“

notwendig waren. Die Sportunion

Raiffeisen Lavant wird auch weiterhin

für alle Mitglieder ein tolles

Programm anbieten, wenn es auch

angenommen wird!

Bedanken möchte sich die Union

bei der Gemeinde Lavant mit dem

Gemeinderat, dem Sponsor RLB

Lienz und allen Freiwilligen Helfern,

Freunden und unterstützenden Mitgliedern.

Wir wünschen allen ein gesundes

und erfolgreiches Sportjahr 2011,

der Ausschuss und der Obmann

der Sportunion Raiffeisen Lavant.

Peter Paul Hanser, Obmann

Der Ausschuß der Union beim Golf-Schnupperkurs

Die U 10 der Sportunion


SPORTUNION

Dezember 2010 | Seite 37

Große Begeisterung bei Jung und Alt beim Kindersporttag

Die „Trucksteel-Company“ spielte beim Lavanter Sommernachtsfest

Ehrenobmann Josef Gruber bei seinen Grußworten

bei der Jahreshauptversammlung

Terminkalender der Sportunion Raiffeisen Lavant 2011

So. 02.01.2011 Raika Cup Langlaufrennen - Golfgelände

Sa. 08.01.2011 Grenztannenlauf

So. 09.01.2011 Eisstock Mixed Turnier in Lavant

Sa. 15.01.2011 VM Rodeln (am Abend)

So. 16.01.2011 VM Langlauf - Golfgelände

So. 16.01.2011 am Abend – Siegerehrung (Rodeln und Langlauf)

Do. 20.01.2011 Romantiklauf

Fr. 21.01.2011 Dolomitensprint

Sa. 22.01.2011 Dolomitenlauf – Klassisch in Obertilliach

So. 23.01.2011 Dolomitenlauf – Skating in Lienz

Fr. 28.01.2011 VM Eisstockschießen

Sa. 29.01.2011 14:00 Uhr - VM Eislaufen

Sa. 29.01.2011 16.00 Uhr - Turnier der Vereine

So. 30.01.2011 18:00 Uhr Siegerehrung VM Eislaufen und Eisstock

Do. 17.02.2011 Kinderschirennen

So. 20.02.2011 VM Schi Alpin

Sa. 26.02.2011 Schi Vergleichslauf (bei genug Teilnehmer)

14. bis 29. März Trainingstage und VM Zimmergewehrschießen


Seite 38 | Dezember 2010

DOLOMITENGOLF

Die Dolomitengolf Clubmeisterschaft 2010

mit erneutem Hole in One

Die Clubmeisterschaften fanden

am Freitag 3. und Samstag

4.9.2010 statt.

Über zwei Tage und zwei mal 18-

Loch Zählwettspiel wurde motiviert,

sportlich und fair gekämpft!

Nach dem ersten Tag führte Niki

Trojer mit 75 Schlägen, gefolgt von

Hans-Jörg Mayer und Otti Rainer

mit jeweils 77 Schlägen.

Somit gingen die drei Herren am

zweiten Tag als letzter Flight auf

die Runde.

Am Ende siegte überzeugend mit 5

Schlägen Vorsprung Niki Trojer.

Bei den Damen ging die Titelverteidigerin

Elisabeth Berger mit 3

Schlägen Vorsprung am zweiten

Tag an den Start. Schlussendlich

konnte sie sich mit 179 Schlägen

gegen Maria Zlöbl durchsetzen.

Die Meistertitel bei den Seniorinnen

holte sich Ingrid Tegischer mit 192

Schlägen, den Seniorentitel holte

sich Reinhold Marquart und bei

den Supersenioren konnte sich

Florian Schranzhofer durchsetzten.

Den Jugendtitel holte sich Philipp

Oberhauser. In der Stablefordwertung,

die nur am Samstag gespielt

wurde sicherte sich Lucia Schranzhofer-Sint

den Bruttosieg.

Die zwei Tagesveranstaltungen

klangen am Samstag, mit einem

tollen Abendessen und Ehrung der

Sieger aus.

Am ersten Tag gab es noch eine

Überraschung. Ursula Wallensteiner

spielte auf der Roten 8 ihr erstes

Hole in One und gewann somit

auch noch einen Fischerski. Somit

ereignete sich ein so seltenes Ereignis

bereits zum zweiten Mal in

der heurigen Golfsaison.

Ergebnisse:

Herren: Niki Trojer 150 Schläge

Damen:

Elisabeth Berger 179 Schläge

Senioren:

Reinhold Marquart 169 Schläge

Seniorinnen:

Ingrid Tegischer 192 Schläge

Supersenioren:

Florian Schranzhofer 174 Schläge

Junioren:

Philipp Oberhauser 159 Schläge

Von links: Herbert Berger, Clubmeisterin Elisabeth Berger, Clubmeister Niki

Trojer, GF Hermann Unterdünhofen

Ursula Wallensteiner schoß auf dem Loch 8 vom Kurs SwissLife

ein „Hole in One“ und gewann ein Paar Schi

Juniorensieger Philipp Oberhauser


DOLOMITENGOLF

Dezember 2010 | Seite 39

Golfen mit Herz

Am Samstag,

den 18. September

ging wieder eine

erfolgreiche Auflage

des Charityturniers „Golfen

mit Herz“ auf der Dolomitengolfanlage

über die Bühne.

Kurz nach 9 Uhr stehe ich am Dolomitengolfplatz

im Restaurant Vincena,

labe mich am Brunch-Buffet und

diskutiere mit Golffreunden über das

heute zu erwartende Wetter. Nach

dieser ersten Stärkung – andere haben

sich inzwischen mit Aufwärmen,

Einschlagen und Puttingübungen auf

das bevorstehende Turneir vorbereitet

– geht es kurz vor 10 Uhr zu den

jeweiligen Abschlägen. Mit dem Glockenschlag

der Lavanter Kirchen,

Punkt 10 Uhr, zieht auch die Startrakete

gegen den Himmel… und mit

diesem Kanonenstart beginne ich

mit 120 weiteren Teilnehmern das 6.

Golfen-mit-Herz-Turnier.

Wie zu erwarten war, ist uns Petrus

heute nicht sehr wohlgesinnt und

ärgert uns immer wieder mit Regenphasen

und nicht gerade erquickenden

Temperaturen. Der zu spielende

Modus „Chapman Vierer“, die

vielen Sonderwertungen und einige

knifflige Extraregeln (Ball werfen,

Spielen mit Softbällen, Abschlag mit

Putter…) bringen in das sonst oft so

ernste Spiel aber Lockerheit und heitere

Momente.

Erst am 18. Loch legt der Regen an

Intensität zu, doch in den nächsten

Minuten werde ich mich ohnehin unter

die heiße Dusche begeben. Noch

die Scorekarten vergleichen, unterschreiben

und abgeben, dann verabschiede

ich mich vorerst von meinen

Flightpartner und freue mich schon

auf das gemeinsame Abendessen.

Mit ihnen stoße ich dann um 18:30

Uhr mit einem Gläschen Wein an und

genieße die von Küchenchef Chris

Cordts zubereiteten kulinarischen

Leckerbissen. Zufriedene und glückliche

Gesichter gibt es auch bei der

anschließenden Siegerehrung.

Doch dann bekomme ich das erste

Mal eine Gänsehaut. Anni Kratzer,

Obfrau der Kinderkrebshilfe Osttirol,

stellt die fünf Kinder der Familie Holzer

vor, die sich am heutigen Abend

auf musikalische Weise für die großzügige

Spendenbereitschaft bei den

Golfen-mit-Herz-Turnieren bedanken

möchten. Zwei Kinder von ihnen

sind selber Betroffene, doch alle

strahlen sie solch eine Freude beim

Musizieren aus, dass sich bei einigen

im Publikum, wie auch bei mir

selbst, Tränen der Rührung in den

Augen finden. Und dann bekomm

ich nochmals eine Gänsehaut. Bei

der Scheckübergabe an Anni Kratzer,

mit den darauf stehenden unglaublichen

56.000,- Euro, weiß

ich, warum dieser Event „Golfen mit

Herz“ heißt. Eine innerliche Freude

überkommt mich bei dem Gedanken,

dass dies heute ein guter Tag

war. Ein guter Tag für jene, denen

dadurch geholfen werden kann, aber

auch ein guter Tag für jene, die mit

ihrem Beitrag dies ermöglicht haben.

Nach einigen weiteren Liedern verabschiedeten

sich die Holzer Kinder

und bei den Gitarrenklängen von

Jack Reynolds lasse ich den Abend

gemütlich ausklingen… mit dem

Vorsatz für 2011: „Für die Kinderkrebshilfe

Osttirol – bei „Golfen mit

Herz“… ich bin wieder dabei!“

Ein großes Dankeschön unseren

Sponsoren!


Seite 40 | Dezember 2010

WILDBACH

Wildbachverbauung am Dorfbach

Heuer konnte endlich mit der Umsetzung

des Geschieberückhaltebeckens

begonnen werden. Auf

Grund von Hochwasserereignissen

im Vorjahr musste dieser, für die

Funktionsfähigkeit der Verbauung

am Dorfbach wichtige Abschnitt

um eine Jahr verschoben werden.

Die Baumaßnahmen starteten Mitte

August mit der Abholzung des

Baumbestandes im Verbauungsabschnitt.

Kurz darauf konnte mit dem

Abtransport des Aushubmaterials

für das neue Ablagerungsbecken

begonnen werden. Die Fa. Dietrich,

welche bei einer Preisanfrage als

Billigstbieter hervorging, bewegte

in Summe ca. 11.000 m 3 Material

, wovon 9.875 m3 auf eine

Deponie abtransportiert wurden

um Platz für eventuelles Geschiebe

bei einen Hochwasserereignis

zu schaffen.

Die widrigen Witterungsverhältnisse

in dieser Bauphase machten

es notwendig, den Bach über eine

Rohleitung zu verlegen um im Trockenen

arbeiten zu könne. Zwei

Mal reichte der Rohrquerschnitt allerdings

nicht aus und die Baustelle

wurde überflutet. Die Bevölkerung

bemerkte dies in Form einer teilw.

stark verschmutzen Gemeindestraße.

Um möglichst viel Fassungsvermögen

zu erreichen, wurde am Ende

des Beckens eine über 10 Meter

hohe Sperre mit einen Kostenaufwand

von € 152.000.- errichtet. Die

Bachsohle wurde in diesem Bereich

um über 6 Meter tiefer gelegt.

Zur Sicherung der bis zu 13 Meter

hohen Böschungen wurden insgesamt

über 3.000 to Bruchsteine

verlegt. Die massiven Steine hatten

Einzelgewichte zw. 1,5 und

5 Tonnen! Es wurden über 250

LKW-Fuhren Steine verbaut. Der

Kostenaufwand dafür beträgt €

92.000.-

Die Gesamtkosten der Maßnahmen

im heurigen Jahr beliefen sich

auf € 400.000.-

Schlußendlich kann gesagt werden,

dass der Bauabschnitt im Bereich

des Kraftwerkes spätestens

im Mai nächsten Jahres fertiggestellt

sein wird. Es sind noch die

Ufersicherungen und die Geländer

fertigzustellen. Ebenso wird

die Bepflanzung mit Bäumen und

Sträuchern dazu beitragen, dass

sich dieser Schutzbau doch einigermaßen

in das Ortsbild einfügen

kann.

Mit der Aussicht, dass für 2011 neben

den Fertigstellungsarbeiten die

Sanierung der bestehenden Leitmauern

im Ortsbereich in Angriff

genommen wird, wünschen Ihnen

die „Wildbachler“ alles Gute und

viel Gesundheit für das kommende

Jahr

die.wildbach; Ing. Diemling Martin

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