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Gemeindezeitung Lavant 2010

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Ausgabe 45 Dezember <strong>2010</strong><br />

Wir wünschen<br />

ein neues Jahr voller positiver<br />

Erkenntnisse, mit Gesundheit,<br />

Glück und Zufriedenheit.<br />

Bürgermeister Oswald Kuenz<br />

mit Gemeinderat


Seite 2 | Dezember <strong>2010</strong><br />

DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />

Das Jahr <strong>2010</strong> im Rückblick<br />

und Vorschau auf das Jahr 2011<br />

Liebe <strong>Lavant</strong>erinnen und <strong>Lavant</strong>er!<br />

Ein arbeitsreiches und ereignisreiches<br />

Jahr <strong>2010</strong> ist schon wieder<br />

Geschichte. Ein Jahr, das uns alle<br />

wieder stark gefordert hat. In der<br />

Familie, im Beruf, im Vereinsleben<br />

und in der Gemeinde. Daher ist es<br />

Zeit Bilanz zu ziehen und eine Vorschau<br />

auf das neue Jahr 2011 zu<br />

wagen.<br />

Vor einem Jahr, in der <strong>Gemeindezeitung</strong><br />

Dezember 2009, habe ich<br />

unter anderem über die Weltwirtschaftskrise,<br />

Kurzarbeit, Bankenkrise<br />

und über die dramatische<br />

Entwicklung der wirtschaftlichen<br />

Lage der österreichischen<br />

Gemeinden<br />

b e r i c h t e t .<br />

Nicht nur österreichweit,<br />

s o n d e r n<br />

auch die<br />

Zahl jener<br />

Osttiroler und<br />

N o r d t i r o l e r<br />

Gemeinden,<br />

die im Jahr<br />

<strong>2010</strong> nicht<br />

einmal mehr<br />

die Pflichtausgaben<br />

erfüllen<br />

können, sondern<br />

dafür bereits<br />

Schulden<br />

machen müssen,<br />

ist besorgniserregend<br />

und<br />

hat dramatisch<br />

zugenommen –<br />

so meine Ausführungen.<br />

Weiters habe ich<br />

berichtet:<br />

„Wir in unserer<br />

kleinen Gemeinde<br />

<strong>Lavant</strong> sind in der<br />

glücklichen Lage,<br />

dass wir in den zurückliegenden<br />

guten Jahren (hohe Förderungen)<br />

durch große Projekte in eine moderne<br />

und zeitgemäße Infrastruktur<br />

im gesamten Gemeindegebiet<br />

investiert und durch Betriebsansiedelungen<br />

rund 100 neue Arbeitsplätze<br />

geschaffen haben.<br />

Mit der deutlichen Zunahme an<br />

Kommunalsteuern, Wasser- und<br />

Kanalgebühren sowie den zusätzlichen<br />

Einnahmen aus Vermietung<br />

und Verpachtung (Schotterabbau,<br />

Deponie- und Vorbehandlungsanlage,<br />

Bundesheerschießplatz)<br />

verfügt unsere Gemeinde über<br />

ein großes eigenes<br />

Steueraufkommen, das eine stetig<br />

steigende Einnahmenentwicklung<br />

zulässt. Dadurch können wir trotz<br />

Weltwirtschafts- und Finanzmarktkrise<br />

sowie sinkenden Abgabenertragsanteilen<br />

(Anteil der Gemeinde<br />

an den gesamten Bundesabgaben)<br />

eine gesunde wirtschaftliche Situation<br />

in unserer Gemeinde nachweisen<br />

und uns, im Vergleich zu anderen<br />

Gemeinden, auch noch einiges<br />

leisten – und das ohne Darlehensaufnahme“.<br />

Der seit 20. 12. <strong>2010</strong> vorliegende<br />

Gemeindefinanzbericht <strong>2010</strong><br />

bestätigt die


DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />

Dezember <strong>2010</strong> | Seite 3<br />

dramatische Finanzlage in 70 %<br />

aller österreichischen Gemeinden.<br />

Demnach sind 7 von 10 österreichischen<br />

Gemeinden im Minus.<br />

Das heißt, dass 1.642 von insgesamt<br />

2.356 österreichischen Gemeinden<br />

keine freien Finanzmittel<br />

für Investitionen mehr zur Verfügung<br />

hatten.<br />

Die folgenden Zeitungsberichte<br />

sind wohl mehr als eine Bestätigung,<br />

dass unsere Gemeinde im<br />

Vergleich zu allen 2.356 österreichischen<br />

Gemeinden hervorragend<br />

dasteht und ausgezeichnet<br />

verwaltet wird.<br />

Denn wir haben in den vergangenen<br />

12 Jahren nicht nur die<br />

gesamte bestehende Infrastruktur<br />

im Dorf (inkl. Kirchberg) erneuert<br />

und zusätzlich in wichtige,<br />

neue Projekte sondern auch in<br />

zukunftsorientierte Basisinvestitionen,<br />

die jahrzehntelang Bestand<br />

haben werden, investiert; z. B.<br />

Kanal-, Oberflächen- und Trinkwasserleitungen,<br />

Straßenbeleuchtung,<br />

Straßen- und Brückenbau,<br />

Verlegung sämtlicher Kabelstränge<br />

(statt Freileitungen) etc.<br />

Wir haben auch darauf geachtet,<br />

dass durch Betriebsansiedelungen<br />

und neuer Arbeitsplätze (ca. 100<br />

neue), das eigene Steueraufkommen<br />

wesentlich gesteigert werden<br />

konnte. Dadurch zählen wir<br />

schon seit Jahren zu den finanzstärksten<br />

Gemeinden Tirols und<br />

Österreichs - und das trotz Wirt-


Seite 4 | Dezember <strong>2010</strong><br />

DIE GEMEINDE INFORMIERT


DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />

Dezember <strong>2010</strong> | Seite 5<br />

schaftskrise! Auch wenn das einige<br />

Gemeinderäte und Bürger noch<br />

immer nicht wahr haben wollen.<br />

Kleine Zeitung am 24.12.<strong>2010</strong>:<br />

„Armut klopft bei den Gemeinden<br />

an“ – „Reichste Gemeinde Osttirols<br />

ist <strong>Lavant</strong>“<br />

Tiroler Tageszeitung am 23.12.<strong>2010</strong>:<br />

„Finanzalarm in Tirols Gemeinden“<br />

Unter „Tirols reichste Gemeinden“<br />

befindet sich <strong>Lavant</strong> an 14. Stelle,<br />

noch vor der Industriegemeinde<br />

Wattens mit 1.716,-- € pro Kopf<br />

bezogen auf die Finanzkraft.<br />

(Die Finanzkraft gibt an, wie hoch<br />

die Einnahmen der Gemeinden aus<br />

eigenen Steuern und Gebühren sowie<br />

Ertragsanteilen ist.)<br />

Tiroler Tageszeitung am 21.12.<strong>2010</strong>:<br />

„Gemeinden geht das Geld aus“<br />

„Die zwei Gemeinden mit der höchsten<br />

Pro-Kopf-Verschuldung Österreichs<br />

liegen in Tirol. Umgekehrt<br />

liegen drei Tiroler Kommunen<br />

unter den Top Ten, unter den Gemeinden<br />

mit dem größten Spielraum<br />

für Investitionen. Ischgl<br />

(1.043,-- € pro Kopf) auf Rang vier,<br />

Grän (843,-- € pro Kopf) auf Platz<br />

neun und <strong>Lavant</strong> (766,-- € pro<br />

Kopf) auf Platz zehn – und das<br />

österreichweit!<br />

(Der Spielraum für Investitionen<br />

gibt an, wie viel die Gemeinden<br />

Baulandsicherung im Bereich<br />

der Dorffelder<br />

Das für die bauliche Entwicklung in<br />

unserem Dorf so wichtige und zukunftsweisende<br />

Projekt erforderte<br />

seit März 2005 viele Gespräche,<br />

Besprechungen, Sitzungen und<br />

Beschlüsse. Im Jahr <strong>2010</strong> wurden 2<br />

Teilungsurkunden grundbücherlich<br />

durchgeführt und die 3. und letzte<br />

Teilung ausgearbeitet. Die von den<br />

Grundeigentümern eingebrachte<br />

gesamte landwirtschaftliche Fläche<br />

beträgt 40.024 m². Davon mussten<br />

die Grundeigentümer 7.114 m² oder<br />

17,77 % für die Verkehrserschließung<br />

unentgeltlich an die Gemein-<br />

nach Abzug aller Ausgaben inkl.<br />

Darlehensrückzahlungen noch frei<br />

verfügbar haben.)<br />

Der Gemeindefinanzbericht <strong>2010</strong><br />

und die Zeitungsberichte sind wohl<br />

mehr als eine Bestätigung, dass<br />

unser Blick nach vorne, mit Entscheidungen<br />

im Gemeinderat für<br />

langfristige und nachhaltige Projekte,<br />

richtig war.<br />

Wir alle in unserer Gemeinde können<br />

stolz, aber auch froh sein, dass<br />

wir in einem so schönen Dorf mit<br />

hoher Lebensqualität, großartigen<br />

Vereinsleben und hervorragender<br />

Dorfgemeinschaft leben können.<br />

Sind wir doch ehrlich und froh auf<br />

unsere finanzstarke Gemeinde, die<br />

hervorragend dasteht und ausgezeichnet<br />

verwaltet wird. Denn im<br />

Vergleich zu allen 2.356 Gemeinden<br />

zählen wir schon seit Jahren<br />

zu den finanzstärksten Gemeinden<br />

Tirols und Österreichs - und<br />

das trotz Wirtschaftskrise!<br />

Liebe <strong>Lavant</strong>erinnen, liebe <strong>Lavant</strong>er!<br />

Es sind nicht die großen Worte,<br />

die in der Gemeinschaft Grundsätzliches<br />

bewegen. Es sind die<br />

vielen kleinen Taten der Einzelnen.<br />

Deshalb bedanke ich mich<br />

bei allen Gemeindebürgerinnen<br />

und Gemeindebürger, die sich im<br />

Jahr <strong>2010</strong> für unser Dorf engagiert<br />

haben. Ob im Ehrenamt, bei der<br />

Feuerwehr, ob in Vereinen oder in<br />

der Kirche, ob Jung oder Alt. In diesen<br />

vielen Bereichen setzt ihr eure<br />

Freizeit, euer Können und eure<br />

Erfahrung dafür ein. Vielen Dank<br />

euch allen! Ihr seid eine unentbehrliche<br />

Bereicherung unseres Gemeindelebens.<br />

Euer Engagement<br />

macht unser Dorf erst lebendig,<br />

eure Leistungen sind unbezahlbar.<br />

Ich bedanke mich beim Gemeinderat<br />

für die konstruktive Zusammenarbeit<br />

und bei den Gemeindeangestellten<br />

für die umsichtige und<br />

selbstständige Arbeit.<br />

Weiters bedanke ich mich bei allen<br />

Verfassern für ihre interessanten<br />

Beiträge in diesem Informationsblatt.<br />

Schon jetzt ersuche ich euch,<br />

auch im kommenden Jahr Berichte<br />

zu sammeln und diese, ergänzt<br />

mit Fotos, für das Informationsblatt<br />

Dezember 2011 zur Verfügung zu<br />

stellen.<br />

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,<br />

mit Zufriedenheit und Dankbarkeit<br />

können wir auf das vergangene<br />

Jahr zurückblicken und<br />

optimistisch ins neue Jahr gehen.<br />

Allen Familien, die <strong>2010</strong> mit Sorgen<br />

und Trauer leben mussten,<br />

wünsche ich Trost, Kraft sowie<br />

Zuversicht und neuen Mut für das<br />

kommende Jahr 2011.<br />

Abgeschlossene und geplante Projekte


Seite 6 | Dezember <strong>2010</strong><br />

DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />

Asphaltierungsarbeiten im Bereich Wohnhaus Familie Dabernig bis Wohnhaus Familie Lackner<br />

de abgetreten. Die verbleibende<br />

Baufläche beträgt 32.910 m² oder<br />

82,23 % von der eingebrachten<br />

Gesamtfläche. Für 36 Bauplätze<br />

wurde die Grundteilung bereits<br />

durchgeführt. Derzeit sind 3 Bauplätze<br />

bebaut, 1 Bauplatz verkauft<br />

und für 2 weitere warten die Käufer<br />

auf die grundbücherliche Durchführung<br />

der 3. Teilung.<br />

Die von der Gemeinde zu kaufende<br />

Baufläche im Ausmaß von 3.165<br />

m² ist für eine verdichtete Bauweise<br />

vorgesehen (8 bis 9 Bauparzellen).<br />

Die Grundteilung wird je nach<br />

Bedarf vorgenommen.<br />

Baulanderschließung<br />

im Bereich der Dorffelder und<br />

im Weiler Wacht<br />

Die Fa. Alpine Bau GmbH als Bestbieter,<br />

hat am 04.11.<strong>2010</strong> mit den<br />

Bauarbeiten zwischen dem Haus<br />

Gisser und Haus Tabernig Sieglinde<br />

begonnen. Die Auftragssumme<br />

beträgt 106.000,-- Euro.<br />

Durch das regnerische Wetter<br />

mussten die Arbeiten immer wieder,<br />

und teilweise auf längere Zeit,<br />

unterbrochen und schlussendlich<br />

Ende November eingestellt werden.<br />

Im Frühjahr 2011 werden die<br />

Bauarbeiten mit den Wegbaumaßnahmen,<br />

Verlegung der Trinkwasserleitung,<br />

Schmutzwasser- und<br />

Oberflächenwasserkanal, Verlegung<br />

von Straßenbeleuchtungs-,<br />

TIWAG- und Telekomkabel fortgesetzt.<br />

Im Rahmen dieser Baumaß-<br />

Anschluß beim bestehenden Kanalnetz<br />

im Bereich Haus Tabernig Sieglinde


DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />

Dezember <strong>2010</strong> | Seite 7<br />

Stützmauer beim Stichweg oberhalb<br />

Familie Prinschler<br />

Erschließung der 4 Häuser im Weiler Wacht<br />

nahmen werden bereits 27 Bauparzellen<br />

voll erschlossen.<br />

Auch im Weiler Wacht, im Bereich<br />

des bestehenden Neubaus „Halbfurter“,<br />

wurden weitere 3 Bauparzellen<br />

voll erschlossen. Die Arbeiten<br />

wurden von der Fa. OSTA<br />

durchgeführt. Die Gesamtkosten<br />

betragen 19.623,-- Euro.<br />

Zweispuriger Ausbau der Gemeindestraße<br />

bis zum Golfhotel<br />

und Ausbau des Radweges bis<br />

zur KG-Grenze Tristach/<strong>Lavant</strong>.<br />

Auch dieses Projekt wurde zukunftsweisend<br />

geplant und die gesamten<br />

Baumaßnahmen im heurigen<br />

Jahr durchgeführt.<br />

Nach vielen Gesprächen und zähen<br />

Verhandlungen mit dem Land<br />

wurde die bisher zugesagte Landesförderung<br />

von 30 % auf 50 %<br />

der Gesamtkosten erhöht. Dafür<br />

gebührt unserem LH Günther Platter<br />

ein herzliches Dankeschön.<br />

Die verkehrsmäßige Erschließung<br />

ist somit für die Zukunft gesichert.<br />

Aktuell schon für die Golfplatzerweiterung<br />

und für den Bau des<br />

neuen Dolomitengolf Suitenhotels.<br />

Ausbau der Landesstraße im<br />

Bereich zwischen Bauhof und<br />

Tscharnidling<br />

Im heurigen Jahr wurde das Projekt<br />

verhandelt, ausgeschrieben und an<br />

die bestbietende Firma OSTA vergeben.<br />

Mit den Baumaßnahmen<br />

für die gesamte Bauloslänge von<br />

ca. 190 lfm, wird im Frühjahr 2011<br />

begonnen werden. Die Baumaßnahmen<br />

mit Kosten in der Höhe<br />

Zweispuriger Ausbau der Gemeindestraße zum Golfhotel mit Versetzung von Meßschiebern im Abstand von 5 Metern<br />

oberhalb der Transalpinen Ölleitung – im Rahmen der Straßenbauverhandlung von der TAL vorgeschrieben.


Seite 8 | Dezember <strong>2010</strong><br />

DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />

von € 160.000,-- umfassen den<br />

zweispurigen Ausbau der Landesstraße<br />

und die Errichtung des Gehweges<br />

an der Südseite der neuen<br />

Landesstraße.<br />

Bau des Dolomitengolf Suitenhotels<br />

in der Bachschuster Aue<br />

Die vom Gemeinderat einstimmig<br />

beschlossene Änderung des<br />

Raumordnungskonzeptes und des<br />

Flächenwidmungsplanes als Sonderfläche<br />

„Beherbergungsgroßbetrieb“,<br />

wurde vom Land Tirol im<br />

August <strong>2010</strong> aufsichtsbehördlich<br />

genehmigt.<br />

Mittlerweile wurden die Grund-<br />

Kaufverträge an die Agrar- und<br />

Grundverkehrsbehörde<br />

zur Genehmigung<br />

vorgelegt.<br />

Auch die Planung für<br />

das Dolomitengolf Suitenhotels<br />

wurde von<br />

der Familie Hamacher<br />

bereits beauftragt. Das<br />

Suitenhotel wird insgesamt<br />

23 Suiten mit einer<br />

Fläche von jeweils<br />

80 m² und 17 Suiten<br />

mit einer Wohnfläche<br />

von jeweils 50 m² aufweisen.<br />

Baubeginn ist<br />

im kommenden Jahr<br />

2011, die Fertigstellung<br />

und Eröffnung des Hotels ist<br />

im Jahr 2012 vorgesehen. Das Investitionsvolumen<br />

beträgt ca. 6,5<br />

Mio. Euro.<br />

Dadurch werden nicht nur die Zahl<br />

der Qualitätsnächtigungen deutlich<br />

gesteigert sondern auch die Anzahl<br />

der Arbeitsplätze in unserer<br />

Gemeinde nochmals erhöht.<br />

Die Bauplatzerschließung des 2,7<br />

ha großen Bauplatzes, mit Wasserleitung<br />

(ca. 400 lfm) und Schmutzwasserkanal<br />

(ca. 430 lfm), ist mit<br />

dem Anschluss beim bestehenden<br />

Wasser- und Kanalnetz im Bereich<br />

der Fa. Dietrich geplant.<br />

Ausbau des Dolomitengolfplatzes<br />

von 27 auf 45 Löcher<br />

Vorgesehen ist die Erweiterung des<br />

27-Loch-Golfplatzes um weitere<br />

9 Meisterschafts-Löcher und der<br />

Bau eines „öffentlichen“ 9-Loch-<br />

Kurzplatzes für „Jedermann“.<br />

Die Gespräche und Verhandlungen<br />

mit den Grundeigentümern in der<br />

Katastralgemeinde Tristach werden<br />

seit geraumer Zeit sehr positiv<br />

geführt und sollen im Frühjahr 2011<br />

abgeschlossen werden.<br />

Nach Ausbau avanciert Dolomitengolf<br />

zu einer der Top- 10-Anlagen<br />

Europas. Im gesamten Alpenraum<br />

gehören wir dann zu den Top- 3.


DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />

Dezember <strong>2010</strong> | Seite 9<br />

Fa. Staffler - Betriebsaufnahme<br />

Am 22. 11. <strong>2010</strong> hat die Fa.<br />

Staffler GesmbH ihren bisherigen<br />

Firmensitz von Lienz auf den neuen<br />

Standort: <strong>Lavant</strong>er Forchach 6 verlegt.<br />

Die Fertigstellung der Arbeitshalle<br />

mit einem Ausmaß von 67 x 50<br />

Meter und des auf der Ostseite angebauten<br />

Verwaltungs- und Garagengebäudes<br />

mit 38 x 10 Meter<br />

sowie die Installierung der modernen<br />

und elektronisch gesteuerten<br />

Be- und Verarbeitungsmaschinen<br />

hat sich um einige Monate verzögert.<br />

Mittlerweile hat die Fa. Staffler<br />

den Probebetrieb aufgenommen.<br />

Im Vollbetrieb können mindestens<br />

2.000 Häute oder Felle pro Tag beund<br />

verarbeitet werden.<br />

Für unsere kleine Gemeinde bedeutet<br />

dieser österreichweit mo-<br />

Automatische Salzanlage<br />

Zubringer vom Kühlraum zur Salzanlage<br />

Kühlraum mit automatischer Rohrbahnanlage<br />

mit Hautverwiegung


Seite 10 | Dezember <strong>2010</strong><br />

DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />

BH Schießplatz<br />

Staffler<br />

Abfallbehandlungsanlage<br />

OSTA<br />

Schmidl<br />

Deponie<br />

gesicherte Deponie<br />

Absetzbecken für<br />

Schotterwaschschlamm<br />

Gewerbegebiet <strong>Lavant</strong>er Forchach, Stand 24. 9. <strong>2010</strong><br />

dernste Betrieb zusätzlich 20 bis<br />

25 neue Arbeitsplätze und die Sicherheit<br />

für ein weiteres steigendes<br />

Steueraufkommen.<br />

Neues Steinpflaster im Eingangsbereich<br />

der Kirche und<br />

Sanierung der Verputzschäden<br />

auf der Nord- und Westseite der<br />

Pfarrkirche<br />

Das Natursteinpflaster im Eingangsbereich<br />

zur Pfarrkirche war<br />

so stark beschädigt, dass eine<br />

Generalsanierung dringend notwendig<br />

wurde. Im Rahmen des<br />

frostsicheren Unterbaues wurden<br />

Stromkabel, Wasserleitungs- und<br />

Abwasserrohre verlegt<br />

und eine Frostschürze<br />

zum Friedhof hin<br />

errichtet. Im Bereich<br />

der Westseite wurde<br />

der Felsen abgetragen und die<br />

Kirchenmauer im westlichen und<br />

nördlichen Sockelbereich saniert.<br />

Mit diesen umfangreichen Sanierungsarbeiten<br />

haben wir ein Projekt<br />

abgeschlossen, das sicher


DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />

Dezember <strong>2010</strong> | Seite 11<br />

wieder über Jahrzehnte Bestand<br />

haben wird. Die Kosten von insgesamt<br />

rund 37.300,-- Euro werden<br />

vom Land mit 10.000,-- €, vom<br />

Bundesdenkmalamt mit 3.000,-- €,<br />

der Pfarrkirche und der Gemeinde<br />

<strong>Lavant</strong> getragen.<br />

Grundkauf am Kirchbichl und<br />

Restaurierung der Ruine der<br />

Bischofskirche<br />

Unserem Vorhaben, den Grund<br />

zwischen der Pfarrkirche und der<br />

Filialkirche zu kaufen und die dringend<br />

erforderliche Restaurierung<br />

der wohl bedeutendsten Ruine auf<br />

unserem Kirchbichl – der Bischofskirche<br />

– ab dem Jahr 2011 durchzuführen,<br />

sind wir einen großen<br />

Schritt näher gekommen. Nach einem Gespräch mit<br />

dem Präsidenten des Tiroler Landtages, AltLH DDr.<br />

Herwig Van Staa, der auch Vorsitzender der Landesgedächtnisstiftung<br />

ist, können wir davon ausgehen,<br />

dass in einem 5-Jahresprogramm diese Arbeiten ab<br />

dem kommenden Jahr durchgeführt werden können.<br />

Krippe im „Haus des Burgkommandanten“<br />

Fußbodenheizung und Hohlziegel zur Trockenhaltung<br />

der bergseitigen Mauer mit den neuen Schutzbauten<br />

Parkplatzerweiterung vor der Römerstube –<br />

Abschlussarbeiten<br />

Die Böschung zwischen Festplatz und Parkplatz wurde<br />

mit „Findlingsblöcken“ aus dem Dorfbach abgegrenzt,<br />

mit Sträuchern und Bäumen bepflanzt und der<br />

Festplatz mit 2 Lärchen-Rundholz-Stiegen zugänglich<br />

gemacht. Diese gut gelungene Parkplatzerweiterung


Seite 12 | Dezember <strong>2010</strong><br />

DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />

wurde von der Gemeinde in Zusammenarbeit<br />

mit dem Maschinenring<br />

und den Schülern unserer<br />

Volksschule durchgeführt.<br />

Abbruch alter Häuser<br />

Die Familie Pacher, <strong>Lavant</strong> 14, hat<br />

nach eingehender Beratung sich<br />

entschieden, das alte Haus nicht zu<br />

sanieren, sondern abzutragen.<br />

Am 14.07.<strong>2010</strong> war es soweit, die<br />

Fa. Dietrich hat mit Bagger und<br />

LKW die Abbrucharbeiten ausgeführt<br />

und somit Platz für einen Zubau<br />

zum bestehenden neuen Haus<br />

geschaffen. Dieser Zubau wurde<br />

mittlerweile im Rohbau errichtet.<br />

Der Ausbau der Landesstraße im<br />

Ortskern wurde an die Bedingung<br />

geknüpft, dass die Gemeinde die<br />

Hofstelle Hansler und das Agrarhaus<br />

erwerben und abtragen muss.<br />

Diese Voraussetzungen konnten<br />

im heurigen Jahr erfüllt werden.<br />

Mit den Abbruch der Dach- und<br />

Holzkonstruktionen an beiden<br />

Häusern wurde am 06.08.<strong>2010</strong><br />

begonnen. Das Mauerwerk wurde<br />

im September abgetragen und das<br />

gesamte Abbruchmaterial zu einer<br />

Aufbereitungsanlage transportiert.<br />

Somit kann mit dem Ausbau der<br />

Landesstraße im Frühjahr 2011 begonnen<br />

werden.<br />

Abbruch des Agrarhauses („Roader-Haus“)<br />

Abbruch des Pacher-Hauses „Engeler“<br />

Agrarhaus<br />

Beginn des Abbrucharbeiten beim Hansler


DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />

Dezember <strong>2010</strong> | Seite 13<br />

Alpiner Schutzwaldpreis für unseren Waldpfad<br />

Der Alpine Schutzwaldpreis wird <strong>2010</strong> zum fünften<br />

Mal vergeben. Unser eingereichtes Projekt „Waldpfad<br />

<strong>Lavant</strong>“ wurde von der Jury in der Kategorie Schulprojekt<br />

für den Schutzwaldpreis nominiert.<br />

Die feierliche Verleihung des Alpinen Schutzwaldpreises<br />

findet am 21.01.2011 im AUDITORIUM der<br />

Graubündner Kantonalbank in Chur statt.<br />

Dazu eingeladen sind: die Gemeinde, die Bezirksforstinspektion<br />

und unsere Volksschüler.<br />

Bei allen Grundeigentümern bedanke ich mich für die<br />

Zustimmung, die Häuser und die erforderlichen Grundflächen<br />

an die Gemeinde zu verkaufen.<br />

Schon jetzt gratuliere ich dem Projektleiter GWA<br />

Franz Brunner, der Volksschule mit Direktor Walter<br />

Schneider, unserer Jägerschaft und allen, die mitgewirkt<br />

haben, zu dieser großen Auszeichnung.<br />

Bgm. Oswald Kuenz<br />

„Wer arbeitet, macht Fehler.<br />

Wer viel arbeitet, mach mehr Fehler.<br />

Nur wer die Hände in den Schoß legt,<br />

macht gar keine Fehler.“<br />

Friedrich Alfred Krupp (1854-1902)<br />

„Der Positive sieht in jeder Schwierigkeit<br />

eine Möglichkeit.<br />

Der Negative sieht in jeder Möglichkeit<br />

eine Schwierigkeit.“<br />

Zitat von Erhard Freitag<br />

FF-Abschlußübung mit Bergung der Schüler aus dem<br />

Turnsaal und aus der Schule<br />

Erhebung der Flurnamen in <strong>Lavant</strong><br />

Die Osttiroler Ortschronisten arbeiten<br />

zurzeit im Auftrag des Institutes<br />

für Sprachen der Universität<br />

Innsbruck und des Landes Tirols<br />

an der Erfassung der Flurnamen<br />

in ihren Gemeinden. Auch in <strong>Lavant</strong><br />

werden die Namen von Wiesen,<br />

Wäldern, Almen, etc. von der<br />

Ortschronistin Andrea Schett in<br />

Zusammenarbeit mit dem Waldaufseher<br />

Franz Brunner erhoben. Die<br />

gesammelten Daten sollen dann<br />

mit Aufnahmegeräten phonetisch<br />

erfasst und in Orthofotos übertragen<br />

werden, welche schließlich im<br />

Internet für jeden zugänglich sein<br />

werden.<br />

Dieses Dokumentationsprojekt soll<br />

neben der Erhaltung der Begriffe<br />

auch eine Hilfestellung für Einsatz-<br />

und Katastrophenübungen<br />

sein. Die Flurnamen spielen nämlich<br />

beim Auffinden eines Einsatzortes<br />

eine wesentliche Rolle. Bis<br />

Ende 2011 wird das Flurnamenerhebungsprojekt<br />

vermutlich abgeschlossen<br />

sein.<br />

Die Ortschronistin und der Waldaufseher<br />

sind für jede Unterstützung<br />

aus der Bevölkerung dankbar.<br />

Bildquelle: Tiris, Maßstab: 1:6000


Seite 14 | Dezember <strong>2010</strong><br />

GEMEINDESTATISTIK<br />

GEBURTEN<br />

31. Jänner Manuel Siegfried Reisenzein der Viktoria und<br />

des Michael Reisenzein <strong>Lavant</strong> 25<br />

31. August Maya Pranter der Andrea Pranter und des<br />

Martin Unterberger-Pranter <strong>Lavant</strong> 73<br />

22. Oktober Leon Prinster der Ruth Prinster und<br />

des Martin Huber <strong>Lavant</strong> 23<br />

03. Dezember Theresa Wibmer der Renate Wibmer und<br />

des Wolfgang Hanser <strong>Lavant</strong> 68<br />

EHESCHLIESSUNG<br />

GOLDENE HOCHZEIT –<br />

50 Jahre verheiratet<br />

feierten am 2. Juni<br />

Elfriede, geb. Kammerlander<br />

und Anton Kaplenig, <strong>Lavant</strong> 65<br />

Frieda und Anton Kaplenig<br />

alles Gute zur Goldenen<br />

Hochzeit<br />

10. April Daniela Tscharnidling und<br />

Andreas Durnwalder, <strong>Lavant</strong> 74<br />

GEBURTSTAGE<br />

18. Dezember Maria Gisser 90 Jahre<br />

26. Feber Irma Kuenz 88 Jahre<br />

17. Jänner Hertha Wallner 87 Jahre<br />

05. Mai Josef Kofler 87 Jahre<br />

15. Juli Anna Linder 87 Jahre<br />

13. März Mathilde Kreuzer 86 Jahre<br />

03. März Maria Ortner 85 Jahre<br />

21. Juli Magdalena Pacher 85 Jahre<br />

01. Juli Anna Brunner (Gilger) 80 Jahre<br />

18. August Berta Kofler 80 Jahre<br />

05. Oktober Hilda Kreuzer 80 Jahre<br />

05. Mai Anton Kaplenig 75 Jahre<br />

21. Juli Anna Anether 70 Jahre<br />

10. Feber Annemarie Prinster 65 Jahre<br />

08. Jänner Elfriede Schett 60 Jahre<br />

22. Juli Mag. Paul Kellner 60 Jahre<br />

07. Oktober Franz Unterwainig 60 Jahre<br />

05. März Johann Brunner (Gilger) 50 Jahre<br />

17. Juni Peter Kofler 50 Jahre<br />

10. November Martina Kreuzer 50 Jahre<br />

02. Mai Cornelia Fercher 40 Jahre<br />

24. Juni Ingrid Tscharnidling 40 Jahre<br />

28. Juli Klaus Tscharnidling 40 Jahre<br />

01. November Christine Kreuzer 40 Jahre<br />

Am 18.08.<strong>2010</strong> fand die feierliche Überreichung der<br />

Jubiläumsgabe des Landes Tirol für das Jubelpaar<br />

Friede und Anton Kaplenig statt. Die Gemeinde lud<br />

aus diesem Anlass zum Mittagessen in die Römerstube<br />

ein. Nach der Begrüßung und einer Rückblende<br />

auf über 50 Jahre des Lebens des Jubelpaares durch<br />

Bgm. Oswald Kuenz, gratulierte Bezirkshauptfrau Dr.<br />

Olga Reisner und überreichte im Namen von LH Günther<br />

Platter die Jubiläumsgabe des Landes Tirol.<br />

Im Anschluss an die Ehrung gratulierte der Bürgermeister<br />

namens der Gemeinde recht herzlich und<br />

überreichte dem Jubelpaar einen Geschenkkorb und<br />

Blumen. Für den weiteren gemeinsamen Lebensweg<br />

wünschte er alles Liebe und Gute, Glück und Lebensfreude,<br />

vor allem aber Gesundheit, Zufriedenheit und<br />

Gottes Segen.<br />

Allen Jubilaren noch einmal<br />

herzliche Glückwünsche und weiterhin<br />

beste Gesundheit und Zufriedenheit.<br />

STERBEFÄLLE<br />

1. März Johann Oberhammer geb. 12. 08. 1939 <strong>Lavant</strong> 22<br />

26. Mai Gerhard Pichler geb. 16. 03. 1968 <strong>Lavant</strong> 33<br />

29. Sept. Martha Hanser geb. 25. 03. 1932 <strong>Lavant</strong> 34<br />

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,<br />

der ist nicht tot, sondern nur fern.<br />

Tot ist nur, wer vergessen wird.<br />

IMPRESSUM: Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: Gemeinde <strong>Lavant</strong>, Bürgermeister Oswald Kuenz.<br />

Layout und Grafik: Alfred Kofler. Fotos: Archive der Gemeinde, Vereine und Private, Oswald Kuenz, Franz Brunner, Andrea Schett, Alfred Kofler.<br />

Druck: Print and more – Auflage 200 Stück


gemeindestatistik<br />

Dezember <strong>2010</strong> | Seite 15<br />

Maria Gisser zum 90. Geburtstag am 18. Dezember<br />

herzliche Glückwünsche<br />

Maria Ortner zum 85. Geburtstag am 3. März<br />

herzliche Glückwünsche<br />

Magdalena Pacher zum 85. Geburtstag am 21. Juli<br />

herzliche Glückwünsche<br />

Anna Brunner zum 80. Geburtstag am 1. Juli<br />

herzliche Glückwünsche<br />

Hilda Kreuzer zum 80. Geburtstag am 5. Oktober<br />

herzliche Glückwünsche<br />

Anton Kaplenig zum 75. Geburtstag am 5. Mai<br />

herzliche Glückwünsche<br />

Am 12.10.<strong>2010</strong> wurde im Tirolerhof Dölsach der<br />

alle 2 Jahre stattfindende „Tag des Ehrenamtes“<br />

abgehalten. Die Verleihung der Goldenen Vereinsnadel<br />

an Johann Weingartner und Peter Kofler<br />

wurde von LH Günther Platter im Beisein des Vize-<br />

Bgm. Josef Kaplenig vorgenommen.


Seite 16 | Dezember <strong>2010</strong><br />

PFARRGEMEINDE<br />

Aus der Pfarrgemeinde <strong>2010</strong> im Rückblick<br />

In der Pfarrgemeinderat-Sitzung am<br />

22. Feber erklärte unser langjähriger<br />

Pfarrer Cons. Josef Indrist, daß er ab<br />

September <strong>2010</strong> aus Altersgründen<br />

nur mehr die Pfarre Tristach betreuen<br />

kann. Das bedeutet, daß ab Herbst<br />

die Pfarren Amlach, <strong>Lavant</strong>, Leisach,<br />

und die Hl. Familie zum Seelsorgeraum<br />

Lienz-Süd zusammengelegt<br />

werden müssen. Aufgrund der immer<br />

weniger werdenden Priester ist<br />

die Zusammenlegung von Pfarren<br />

unumgänglich und ist der Wunsch,<br />

daß jede Pfarrgemeinde einen Priester<br />

vor Ort hat, nicht mehr erfüllbar.<br />

Der Seelsorgeraum Lienz-Süd<br />

wird geleitet von einem Pfarrer<br />

(Dekan Mag. Bernhard Kranebítter)<br />

– ihm zur Seite steht ein Priester<br />

(Mag. Paul Kellner), sowie die<br />

Pastoralassistentin Mag. Karoline<br />

Ebner.<br />

Jede Pfarre bleibt innerhalb des<br />

Seelsorgeraumes eigenständig<br />

und hat somit ihren eigenen Pfarrer,<br />

den sie mit den anderen Pfarrgemeinden<br />

teilen muß. Jede Pfarre<br />

hat einen Pfarrkoordinator und<br />

den Pfarrgemeinde- und Pfarrkirchenrat.<br />

Eine Planungsgruppe – bestehend<br />

aus den Obleuten und Stellvertretern<br />

des jeweiligen Pfarrgemeinderates<br />

und den Obmann-Stv. des jeweiligen<br />

Pfarrkirchenrates – wurde gebildet.<br />

Diese hatte einen gemeinsamen<br />

Gottesdienstplan über das gesamte<br />

Kirchenjahr, abgestimmt auf die Bedürfnisse<br />

in den einzelnen Pfarren<br />

und die bisherige Übung zu erstellen.<br />

9. April: Sitzung der Planungsgruppe<br />

in der Pfarre Hl. Familie:<br />

Von der Diözese waren Mag. Franz<br />

Haidenberger als Personalreferent<br />

und Mag. Christian Nuener von der<br />

Abteilung Gemeinde des Seelsorgeamtes<br />

anwesend.<br />

In mehreren Gesprächen mit dem<br />

Dekan B. Kranebitter am 21. April<br />

(Pfarrgemeinderat und Vertreter<br />

des Pfarrkirchenrates), 19. und 21.<br />

Mai (Obmann Pfarrgemeinderat<br />

und künftiger Pfarrkoordinator Hans<br />

Hanser) wurde der bisherige Gottesdienstplan<br />

in unserer Pfarre unter<br />

besonderer Hervorhebung<br />

der Bedeutung<br />

als Wallfahrtsort dargestellt.<br />

Es wurde einhellig<br />

gewünscht, daß jeden<br />

Sonntag zu einer fixen<br />

Zeit ein Gottesdienst<br />

stattfinden solle.<br />

26. Mai: Sitzung der Planungsgruppe<br />

in der Pfarre<br />

Leisach<br />

Vorstellung und Besprechung<br />

des provisorischen<br />

Gottesdienstplanes für<br />

den Seelsorgeraum<br />

14. Juni: Sitzung der Planungsgruppe<br />

in der Pfarre Amlach<br />

Nachdem sich Pfarrer Josef Indrist<br />

bereit erklärt hat, aushilfsweise in<br />

<strong>Lavant</strong> Sonntagsmessen zu halten,<br />

wird aus heutiger Sicht nur jeden 2.<br />

Monat ein Wortgottesdienst bei uns<br />

sein und sonst immer eine Sonntagsmesse.<br />

Pfarrgemeindrat-Sitzungen<br />

22. Feber: Pfarrer Indrist wird ab<br />

September aus Altersgründen nur<br />

noch Tristach betreuen<br />

16. April:<br />

Unser Mesner Hanser Hans hat sich<br />

bereit erklärt, die Pfarrkoordination<br />

zu übernehmen<br />

1. Juni: Information der Pfarrgemeinderäte<br />

über den künftigen Gottesdienstplan<br />

und die Aufgaben des<br />

Pfarrkoordinators.<br />

16. Juli: Information über den gemeinsamen<br />

Pfarrbrief des Seelsorgeraumes<br />

17. Oktober: 1. Pfarrgemeinderat-<br />

Sitzung mit Dekan B. Kranebitter.<br />

Erfahrungen mit dem neuen Seelsorgeraum;<br />

gemeinsamer Pfarrbrief<br />

3. November: 1. Sitzung des Seelsorgeraum-Rates<br />

in <strong>Lavant</strong>: Gemeindesaal.<br />

Die Sitzungen des Seelsorgerates<br />

sind alternierend jeweils<br />

in einer anderen Pfarre und erfolgen<br />

2 mal jährlich<br />

Ereignisse rund um die Kirche<br />

5. und 6. Jänner <strong>2010</strong><br />

Die diesjährige Dreikönigsaktion<br />

unterstützt Anliegen der Mission unter<br />

dem Motto „Armut und Hunger<br />

in Indien“. Den großzügigen Spen-<br />

Die Sternsinger Karina Bacher, Daniel Kreuzer,<br />

Patrick Kofler und Lukas Leiter<br />

dern und den Sternsingern einen<br />

herzlichen Dank. An Spenden sind<br />

1.302,50 € zusammengekommen.<br />

Herzlichen Dank auch für die Einstudierung<br />

der Lieder und die Betreuung<br />

der Sternsinger.<br />

Die Aktion „Bruder- und Schwester<br />

in Not“: 632,-- €<br />

Die Caritas-Kirchensammlung<br />

am Elisabeth-Sonntag in der Kirche:<br />

47,95 €<br />

Caritas-Haussammlung: Dank an<br />

Paula Brunner und Gerti Pacher;<br />

gespendet wurden 664,-- €; allen<br />

Spendern ein herzliches „Vergelts<br />

Gott“<br />

14. März und 11. April: Vorstellung<br />

der Erstkommunikanten in der Kirche<br />

18. April: <strong>Lavant</strong>er Kirchtag<br />

Hochamt mit Segnung des Opferwidders,<br />

anschließend Widderverlosung<br />

im Gemeindesaal zugunsten<br />

der Pfarrkirche <strong>Lavant</strong>. Der Widder<br />

wurde von Alt-Bgm. Josef Hanser<br />

gespendet, die Fütterung übernahm<br />

Sigmund Hofer. Die Verlosung ergab<br />

1.757,70 €. Allen einen herzlichen<br />

Dank.<br />

1. Mai: Dekanatswallfahrt mit Bischof<br />

Manfred Scheuer<br />

2. Mai: Erstkommunion<br />

Die Erstkommunikanten sind: Florian<br />

Pacher, David Hanser, Katharina<br />

Kollreider, Elias Steiner, Michaela<br />

Tscharnidling, Marie Steiner, Magdalena<br />

Hanser<br />

22. Juli: Mag. Paul Kellner: 60. Geburtstag<br />

Bei einer kleinen Geburtstagsfeier<br />

im Pfarrhaus mit dem Pfarrgemeinderat<br />

und VBgm. Josef Kaplenig


PFARRGEMEINDE<br />

Dezember <strong>2010</strong> | Seite 17<br />

Zahlreiche Wallfahrer bei der Dekanatswallfahrt am 1. Mai<br />

Begrüßung des neuen Pfarrers und<br />

Vorstellung des Pfarrkoordinators<br />

Unsere Ministranten<br />

Herzliche Begrüßung unseres neuen Pfarrers<br />

wünschen wir dem Jubilar alles Gute<br />

und weiterhin viel Elan und Gesundheit.<br />

16. August: Abschluss-Essen<br />

des Pfarrgemeinderates mit Pfarrer<br />

Josef Indrist<br />

im Kegelstadel Leisach mit nachfolgendem<br />

gemütlichen Kegelabend<br />

22. August: Pfarrer Josef Indrist –<br />

Verabschiedung<br />

11. September: Feier in der Pfarrkirche<br />

Lienz-Hl. Familie zur Errichtung<br />

des Seelsorgeraumes Lienz-Süd<br />

und Amtseinführung des Leiters des<br />

Seelsorgeraumes und Pfarrers aller<br />

Pfarrgemeinden Dekan Mag. Bernhard<br />

Kranebitter durch Generalvikar<br />

Mons. Dr. Jakob Bürgler<br />

19. September: Pfarrer Mag. Bernhard<br />

Kranebitter – Pfarrereinstand<br />

in <strong>Lavant</strong> und Beauftragung des<br />

Pfarrkoordinators Hans Hanser<br />

24./25. September: Schulung der<br />

Wortgottesdienstleiter<br />

1./2. Oktober: Schulung der Wortgottesdienstleiter<br />

10. Oktober: Erntedankfest mit<br />

Prozession<br />

Vorstellung und Beauftragung der<br />

Wortgottesdienstleiter Hans Hanser<br />

und Martin Pacher durch den Pfarrer<br />

(Urkunde des Bischofs) und gleichzeitig<br />

auch als Kommunionshelfer<br />

7. November: 1. Wortgottesdienst<br />

Den beiden Wortgottesdienstleitern<br />

– Martin und Hans – einen herzlichen<br />

Dank für die beeindruckende<br />

und allseits gut angenommene Gestaltung<br />

des 1. Wortgottesdienstes.<br />

15. November: Geburtstag von Dekan<br />

Mag. Bernhard Kranebitter<br />

18. November: Cäciliafeier in der<br />

Römerstube:<br />

Die Pfarrgemeinde bedankt sich<br />

beim Kirchenchor und den Jagdhornbläsern<br />

auf das Herzlichste für<br />

die feierliche Gestaltung der Gottesdienste.<br />

Dank<br />

Ein herzlicher Dank gilt unserem<br />

langjährigen Pfarrer Cons. Josef<br />

Indrist für seine aufopferungsvolle<br />

pfarrliche und seelsorgliche Tätigkeit<br />

in <strong>Lavant</strong> verbunden mit dem aufrichtigen<br />

Wunsch um viel Gesundheit,<br />

Zufriedenheit, Gelassenheit<br />

und Gottes Segen.<br />

Danke unserem neuen Pfarrer<br />

Dekan Mag. Bernhard Kranebitter<br />

für das Verständnis und Wohlwollen<br />

für die besondere Situation der<br />

Pfarre <strong>Lavant</strong> bei der Gestaltung<br />

des Gottesdienstplanes im neuen<br />

Seelsorgeraum.<br />

Ebenso Danke auch Mag. Paul<br />

Kellner für die tatkräftige seelsorgliche<br />

Mitarbeit in der Pfarre.<br />

Dank an unseren Messner Hans<br />

Hanser und an Martin Pacher,<br />

die sich bereit erklärt haben, als<br />

Pfarrkoordinator und als Wortgottesdienstleiter<br />

unseren Pfarrer im<br />

Seelsorgeraum zu unterstützen.<br />

Danke allen ehrenamtlichen Mitarbeitern.<br />

Josef Schett, Obm. PGR


Seite 18 | Dezember <strong>2010</strong><br />

DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />

Verabschiedung von<br />

Pfarrer Cons. Josef Indrist<br />

Am Sonntag, 22.08.<strong>2010</strong> wurde<br />

im Rahmen eines Festgottesdienstes<br />

unserem so beliebten<br />

Pfarrer Josef Indrist von der Gemeinde<br />

und der Pfarrgemeinde<br />

herzlich gedankt. Bei der anschließenden<br />

Agape und beim<br />

Mittagessen in der Römerstube<br />

wurden die gemeinsamen<br />

und leider viel zu schnell vergangenen<br />

8 Jahre in unserer<br />

Pfarrgemeinde, dankend in Erinnerung<br />

gerufen.<br />

Lieber Pfarrer Josef Indrist, nach<br />

deinem seelsorglichen Wirken in<br />

Pfunds, Innsbruck/Hötting, See<br />

in Paznaun, Kartitsch, Zirl und<br />

Tristach, Amlach, <strong>Lavant</strong> freuen<br />

wir uns für Dich, dass Du jetzt<br />

nur mehr die Pfarre Tristach betreuen<br />

musst.<br />

Wir wünschen Dir, dass Du in<br />

Zukunft ein bisschen mehr Zeit<br />

und mehr Lebensqualität genießen<br />

kannst. Dazu wünschen<br />

wir <strong>Lavant</strong>erinnen und <strong>Lavant</strong>er<br />

von ganzen Herzen Gesundheit,<br />

Kraft, Freude und Gottes Segen.<br />

Bgm. Oswald Kuenz


PFARRGEMEINDE<br />

Dezember <strong>2010</strong> | Seite 19<br />

Nachdem der bisherige Pfarrer<br />

Cons. Josef Indrist mit Ende August<br />

seinen seelsorglichen Dienst in <strong>Lavant</strong><br />

beendet hatte und im Ruhestand<br />

nur noch die Pfarre Tristach<br />

betreut, wurde nun Dekan Mag.<br />

Neuer Pfarrer in <strong>Lavant</strong><br />

Bernhard Kranebitter vom Bischof<br />

als neuer Pfarrer für die Gemeinde<br />

mit Wirkung vom 1. September<br />

<strong>2010</strong> bestellt Sein Pfarreinstand<br />

wurde am Sonntag, 19. September<br />

mit einer feierlichen Messe mit<br />

anschließender Agape und einem<br />

Mittagessen in der Römerstube<br />

gefeiert. Damit gehört <strong>Lavant</strong>, wie<br />

auch Amlach, Leisach und die Hl.<br />

Familie zum neu errichteten Seelsorgeraum<br />

„Lienz Süd“, dem Dekan<br />

Kranebitter als<br />

Pfarrer vorsteht. Im<br />

Zuge dieser Feierlichkeiten<br />

fand auch<br />

die Einführung des<br />

neuen Pfarrkoordinators<br />

Hans Hanser<br />

statt, welcher<br />

als Ansprechperson<br />

und Bindeglied zum<br />

Pfarrer für verschiedenste<br />

pastorale und<br />

verwaltungsmäßige<br />

Anliegen fungieren<br />

wird.<br />

Andrea Schett,<br />

Ortschronistin


Seite 20 | Dezember <strong>2010</strong><br />

DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />

Sommernachtsfest der Union<br />

Bei diversen Veranstaltungen,<br />

bei denen ich als Vertretung des<br />

Bgm. anwesend sein durfte, hatte<br />

ich die Gelegenheit mit etlichen<br />

Bürgermeistern zu reden und zu<br />

diskutieren. Es ging immer wieder<br />

um die finanzielle Situation<br />

der einzelnen Gemeinden. Es ist<br />

wichtig Infrastruktur zu schaffen,<br />

die es ermöglicht ein Wachstum<br />

der Gemeinde zu sichern (Wohnraumschaffung,<br />

Betriebsansiedelung,<br />

Golf etc.). Natürlich sind solche<br />

Vorhaben mit einem großen<br />

finanziellen Aufwand verbunden.<br />

Deshalb möchte ich dem Herrn<br />

Bürgermeister Oswald Kuenz, für<br />

seinen Weitblick und seine unermüdliche<br />

Schaffenskraft danken.<br />

<strong>Lavant</strong> ist ein wachsendes und attraktives<br />

Dorf.<br />

Zusätzlich möchte ich als Obmann<br />

des Veranstaltungs- und<br />

Kulturausschusses mich bei den<br />

örtlichen Vereinen für ihre Arbeit<br />

bedanken. Besonders neben den<br />

alljährlich bodenständigen Veranstaltungen<br />

gab es auch viel<br />

Neues. „A Hetz mues sein“, Kirchtag,<br />

Almwandertag, Sommernachtsfest,<br />

Vorträge, radelnde<br />

Bezirks-ÖVP und Landeshauptmann<br />

wurden bewirtet, Pfarrer<br />

Indrist verabschiedet und unser<br />

neuer Dekan Kranebitter begrüßt.<br />

Es gibt nichts Gutes, außer man<br />

tut es!<br />

Auch von meiner Seite:<br />

Ich wünsche allen für das kommende<br />

Jahr alles Gute.<br />

Josef Kaplenig, Vize-Bgm.<br />

Musiknachmittag<br />

„A Hetz muass sein“<br />

Cäciliafeier<br />

Almwandertag<br />

<strong>Lavant</strong>er Kirchtag


KIRCHENCHOR<br />

Dezember <strong>2010</strong> | Seite 21<br />

Jahresbericht des Kirchenchores<br />

beim Pfarrereinstand von Dekan Mag. B. Kranebitter<br />

Auftritt beim Musiknachmittag in der Römerstube<br />

Unsere Chorgemeinschaft hatte<br />

im zu Ende gehende Jahr einige<br />

Neuerungen zu bewältigen.<br />

Nachdem die Suche nach einem<br />

fixen Chorleiter, welche bereits im<br />

Herbst 2009 sehr intensiv betrieben<br />

wurde, keinen Erfolg gebracht<br />

hatte, wurde gemeinschaftlich beschlossen,<br />

daß man sich für die<br />

größeren Feste jeweils einen projektbezogenen<br />

Chorleiter sucht.<br />

Dadurch konnten dann Ostern mit<br />

Mag. Mathias Thum, der Kirchtag<br />

mit Männerchor unter Alois Wendlinger,<br />

Fronleichnam mit Andrea<br />

Gander und die Verabschiedung<br />

unseres Pfarrers Cons. Josef Indrist<br />

am 22.08. unter Leitung von<br />

Raimund Mayr mitgestaltet werden.<br />

Darüber hinaus erklärte sich Andrea<br />

Gander bereit, für Beerdigungen,<br />

soweit möglich und gewünscht, als<br />

Chorleiterin zur Verfügung zu stehen.<br />

Mit dem Eintritt in die Musikschule<br />

Lienzer Talboden im Herbst <strong>2010</strong><br />

konnten wir unter Leitung von Mag.<br />

Alois Wendlinger wieder einen geregelten<br />

Probenbetrieb aufnehmen.<br />

Die Aufführungen an den Festtagen<br />

dirigiert uns Mag. Alois Wendlinger<br />

in seiner ohnehin karg bemessenen<br />

Freizeit.<br />

So konnten der Einstand von Dekan<br />

Bernhard Kranebitter als Pfarrer<br />

am 19.09., die Feste Allerheiligen<br />

und Maria Empfängnis, sowie<br />

ein volksmusikalischer Nachmittag<br />

am 31.10. gesanglich umrahmt<br />

werden. Die Aufführung der “Salzburger<br />

Stille Nacht-Messe“ am<br />

24.12. bei der Mette soll der festliche<br />

Abschluß der diesjährigen<br />

Chorarbeit sein.<br />

Die Zahl der Chormitglieder hat<br />

sich erfreulicherweise erhöht:<br />

Seit Herbst verstärkt Resi Kuenz<br />

unsere Altstimmen; Peter Kofler<br />

hat seine Freude am Singen wiederentdeckt<br />

und stellt seine Tenorstimme<br />

sowohl im gemischten Chor<br />

wie auch beim Männerchor wieder<br />

mit Freude in den Dienst der Allgemeinheit.<br />

Somit zählt der Chor<br />

zurzeit insgesamt 15 Mitglieder<br />

(3 Sopran-, 4 Alt-, 3-Tenor- und 5<br />

Bass-Stimmen)<br />

Am Mittwoch, 17. November trafen<br />

wir uns zu einer kurzen Jahreshauptversammlung.<br />

Am Freitag, 19. November luden<br />

Gemeinde und Pfarrgemeinde zur<br />

alljährlichen Cäciliafeier in die Römerstube,<br />

wo wir wieder bestens<br />

verpflegt wurden.<br />

Abschließend möchten wir uns bei<br />

unserer Hwd. Geistlichkeit, den<br />

Herren Pfarrer Josef Indrist und<br />

Berhard Kranebitter sowie Seelsorgeraum-Priester<br />

Paul Kellner für<br />

die gute Zusammenarbeit bedanken.<br />

Ein aufrichtiger Dank gilt unserer<br />

Gemeinde mit Bürgermeister<br />

Oswald Kuenz an der Spitze für die<br />

stete Unterstützung unserer Aktivitäten.<br />

Konrad Kreuzer, Obmann<br />

bei der diesjährigen Cäciliafeier . . .<br />

. . . in geselliger Runde mit unserem neuen Pfarrer


Seite 22 | Dezember <strong>2010</strong><br />

DORFSCHULE BEIM TALBACH<br />

Dorfschule beim Talbach-<strong>Lavant</strong><br />

Jahresrückblick <strong>2010</strong><br />

Wenn ich in die Schule komme,<br />

leuchtet mein Herz.<br />

Dort treffe ich meine Freundinnen<br />

Elisabeth, Magdalena, Katharina und Marie.<br />

Jeden Tag um vier Uhr gehe ich in den Stall und putze die Bahne.<br />

In dem Stall von Onkel Alfred habe ich ein wunderbares Gefühl.<br />

Michaela Tscharnidling<br />

Unsere SchülerInnen<br />

halten immer wieder<br />

Referate(Vorträge)<br />

über Themen, die sie<br />

besonders interessieren.<br />

So haben wir in<br />

unserem Schulhaus<br />

viele Kinder, die Spezialistinnen<br />

sind für<br />

verschiedene Themenbereiche<br />

und darüber<br />

ihren MitschülerInnen<br />

Auskunft geben<br />

können.<br />

Fabian Winkler<br />

ist einer dieser Spezialisten.<br />

Sein Spezialgebiet<br />

müsst ihr<br />

selbst erraten.<br />

Die Kinder legen Bilder und Textkarten<br />

zu den wichtigsten Ereignissen und<br />

Persönlichkeiten der Tiroler Geschichte<br />

der letzten 1000 Jahre entlang einer<br />

Perlenkette auf.<br />

Bei unserem Ausflug<br />

rund um den Gaimberger<br />

Bichl sind wir beim<br />

Labyrinth des Lebens<br />

vorbeigekommen.<br />

Durch unser gemeinsames<br />

Lernen, Spielen<br />

und Arbeiten sind wir<br />

eine Gemeinschaft, in<br />

der jedes Kind seinen<br />

Platz hat.


DORFSCHULE BEIM TALBACH<br />

Dezember <strong>2010</strong> | Seite 23<br />

Im Herbst hat uns der Förster Franz alle Baumarten<br />

rund ums Schulhaus gezeigt und erklärt.<br />

Franz ist immer für uns Kinder da, wenn wir ein<br />

Waldprojekt haben und der Förster Franz macht<br />

das sehr lustig.<br />

Das war eine Aufregung rund ums Gemeindehaus,<br />

Leute liefen zusammen, Hans-Peter strahlte übers<br />

ganze Gesicht. So war es kein Wunder, dass bald<br />

schon die Kinder spürten, dass da was los war<br />

und schon umzingelten sie den werten Gemeindesekretär<br />

mit Fragen und bestaunten das edle,tote<br />

Tier.<br />

Jonas, Walter und andere Kinder bereiten den<br />

Adventmarkt vor.<br />

Pünktlich zu Adventbeginn schneite es<br />

und so können viele Kinder ihre Pause<br />

im Schulgarten genießen und herumtollen<br />

und bauen.<br />

Besonders im Advent genießen wir in<br />

unserer Gemeinschaft im Morgenkreis<br />

bei Kerzenlicht, Geschichten, Geschenken,<br />

den Anbruch des neuen Tages.<br />

Es war ein gutes,<br />

harmonisches Jahr<br />

IN unserer Schule.<br />

Ich danke allen,<br />

die dazu beigetragen haben.<br />

LOVEwalter


Seite 24 | Dezember <strong>2010</strong><br />

JAGDVEREIN<br />

Das Jahr <strong>2010</strong> des Jagdvereins <strong>Lavant</strong><br />

Nach einer spärlichen Beobachtung<br />

von Waldhühnern konnte ein<br />

zügiger Abschuß beim Rotwild erreicht<br />

werden. Erntestücke wie diese<br />

in den Fotos unten lockten auch<br />

Nachbarsjäger in die Römerstube,<br />

um mit uns „Jägerhoargasten“ und<br />

dem Schützen ein Waidmanns Heil<br />

zu sagen.<br />

Wenn in der Bevölkerung von einer<br />

Neulingswildart gesprochen wird,<br />

so „irrt man“, denn Schriften des<br />

17. Jahrhunderts und Flurnamen<br />

wie „Hirschrein“, „Hirschbraten“,<br />

sind Zeugen der Vergangenheit.<br />

Das teilweise jährliche Aufbringen<br />

von Pflanzenschutz ist wohl ein<br />

Bestandteil in unserem Jahreskreis.<br />

Um eine fachgerechte Arbeit<br />

zu leisten und sich darüber ein Bild<br />

für die Sinnhaftigkeit zu machen, ist<br />

sicher der monatliche Stammtisch<br />

und die eigenhändige Arbeit angebracht.<br />

Ein vorgezogener Gamsabschuß<br />

auf Monat Mai ist von unserer<br />

Seite nicht zu begrüßen, da<br />

in Maienzeiten im Dolomitenstock<br />

oberhalb der Baumgrenze noch<br />

kein Überleben und schon gar nicht<br />

ein Platz zum Kitze setzen ist.<br />

Zur Fütterung: Die Futterstellen<br />

sind so angebracht, dass sie jederzeit<br />

mit Fahrzeugen erreichbar sind<br />

und eine regelmäßige Versorgung<br />

möglich ist, sie sind Rotwildsicher<br />

gezäunt, jedoch bei „Panik“ gefährliche<br />

Fangnetze für Rehwild. Deshalb<br />

für Wanderer ein Örtchen der<br />

Stille und für Hundehalter ein Platz<br />

zum Nachdenken.<br />

Unsere Einladungen auf Niederwild<br />

werden von Nachbarsjägern<br />

immer gerne angenommen, siehe<br />

Foto, und haben in der Kameradschaft<br />

einen hohen Stellenwert.<br />

Unseren Schützen auf Erntestücke<br />

wie Reh, Gams und Hirsch, gebührt<br />

ein aufrichtes Weidmanns Heil.<br />

Mit diesen Zeilen werde ich mich<br />

mit Jagdjahresende von meiner<br />

mehr als 30-jährigen Tätigkeit von<br />

der Vereinsspitze verabschieden,<br />

wünsche meinem Nachfolger ein<br />

gutes Gelingen mit dem Verein und<br />

der Jagdbehörde, sowie allen frohe<br />

Weihnachten und ein gesegnetes<br />

2011. Emil Bacher


JAGDHORNBL ÄSERGRUPPE<br />

Dezember <strong>2010</strong> | Seite 25<br />

Jahresrückblick der Jagdhornbläsergruppe<br />

Die JHBG <strong>Lavant</strong> beim Jägerball in der Wiener Hofburg<br />

bei der Verabschiedung von Pfarrer Josef Indrist<br />

Jetzt am Jahresende können wir<br />

als Bilanz über <strong>2010</strong> sagen, dass<br />

es wieder ein sehr arbeitsreiches<br />

Jahr gewesen ist.<br />

Die musikalische Umrahmung des<br />

Osttiroler Jägerballes im Stadtsaal<br />

Lienz und der Jahreshauptversammlung<br />

des Jagdschutzvereins,<br />

Bezirksgruppe Osttirol, und die Gesamttiroler<br />

Landes-Hubertusfeier<br />

im Stift Stams stehen stellvertretend<br />

für die jagdlichen Ausrückungen<br />

dieses Jahres. Unter die übrigen<br />

Auftritte fallen fünf Ständchen<br />

zu runden Geburtstagen, fünf weitere<br />

Ständchen und die Mitgestaltung<br />

des Volksmusiknachmittages<br />

in der Römerstube/ Gemeindesaal<br />

<strong>Lavant</strong>.<br />

Von den fünf Gottesdiensten kann<br />

die feierliche Gestaltung der Christmette<br />

in der <strong>Lavant</strong>er Wallfahrtskirche,<br />

der Abendmesse im Wiener<br />

Stefansdom am Sonntag 24. Jänner<br />

und der Verabschiedung von<br />

Pfarrer Cons. Josef Indrist hervorgehoben<br />

werden. In den religiöskirchlichen<br />

Tätigkeitsbereich unserer<br />

Bläsergruppe fallen auch zwei<br />

Begräbnisse, Johann Oberhammer<br />

„Gries“ und Maria Bodner, der Mutter<br />

des Hornmeisters.<br />

Als besonders erfreuliche Höhepunkte<br />

des Vereinsjahres sollen die<br />

ehrenvolle jagdmusikalische Mitwirkung<br />

am Jägerball des „Grünen<br />

Kreuzes“ in den prunkvollen Räumen<br />

der Wiener Hofburg und der<br />

Spanischen Hofreitschule mit 6500<br />

Ballbesuchern, die musikalische<br />

Umrahmung der Hochzeit von Susi<br />

und Andreas Tabernig in Illmitz am<br />

Neusiedlersee und die Sponsion<br />

unseres Jagdhornbläsers Thomas<br />

Mair an der Universität Graz erwähnt<br />

werden.<br />

Am Nationalen Jagdhornbläser-<br />

Wettbewerb in Göstling an der<br />

Ybbs/NÖ konnten wir mit dem 3.<br />

Platz und dem Jagdhornbläserabzeichen<br />

in Gold sehr erfolgreich<br />

teilnehmen.<br />

Insgesamt waren die 25 musikalischen<br />

Ausrückungen nur dadurch<br />

möglich, dass wir auch fleißig probten.<br />

Das musikalische Programm<br />

wurde in nicht weniger als 51 Proben<br />

und acht Einspiel-Proben (unmittelbar<br />

vor den Auftritten) erarbeitet.<br />

Bei all diesen zahlreichen<br />

Terminen (über 80) kam auch die<br />

Kameradschaftspflege nicht zu<br />

kurz.<br />

Vorausblickend auf das bevorstehende<br />

Jahr 2011 kann die Organisation<br />

der Kärntner und Osttiroler<br />

Jägerwallfahrt am 22. Mai 2011 in<br />

<strong>Lavant</strong> und die Teilnahme am Internationalen<br />

Jagdhornbläserwettbewerb<br />

in St. Veit an der Glan am 25.<br />

Juni 2011 angeführt werden.<br />

Abschließend möchten wir uns bei<br />

der Gemeinde <strong>Lavant</strong>, besonders<br />

dem Bürgermeister, für die vielseitige<br />

Unterstützung bedanken.<br />

Ebenso wünschen wir der gesamten<br />

Bevölkerung von <strong>Lavant</strong> und allen<br />

unseren Freunden ein schönes<br />

Weihnachtsfest und ein gutes, harmonisches<br />

Jahr 2011.<br />

Für die Jagdhornbläsergruppe <strong>Lavant</strong><br />

Hornmeister Markus Bodner<br />

beim Nationalen JHB-Wettbewerb in Göstling<br />

Im Sommer <strong>2010</strong> wurde unser<br />

HM Mag. Markus Bodner<br />

vom Tiroler Jägerverband zum<br />

Landeshornmeister von Tirol bestellt.<br />

Die „Feuertaufe“ in seiner neuen<br />

Funktion hat Markus bestens bestanden.<br />

Und zwar ist es ihm gelungen, alle Tiroler Bläsergruppen<br />

zum gemeinsamen Auftritt bei der Landeshubertusfeier<br />

im Stift Stams zu vereinen. Der Hörnerklang von weit<br />

über 100 Bläsern machte die Hubertusfeier zu einem<br />

unvergesslichen Erlebnis.<br />

Lieber Markus, wir gratulieren und wünschen dir zum<br />

ehrenvollen wie aufwendigen Amt das Beste und sind<br />

stolz, dass sich der Landeshornmeister von Tirol in unseren<br />

Reihen befindet. Deine <strong>Lavant</strong>er Jagdhornbläser


Seite 26 | Dezember <strong>2010</strong><br />

L ANDJUGEND<br />

Landjugend <strong>Lavant</strong><br />

Rückblick auf ein reges Vereinsjahr<br />

Dieses Jahr führte die Landjugend/<br />

Jungbauernschaft <strong>Lavant</strong> wieder<br />

einige Veranstaltungen durch. Zum<br />

größten Teil haben wir die Veranstaltungen<br />

vom letzten Jahr übernommen.<br />

Seniorenfeier | 13. Dez. 2009<br />

Wie jedes Jahr laden wir gemeinsam<br />

mit der Gemeinde <strong>Lavant</strong><br />

unsere Senioren zu einem gemeinsamen<br />

Nachmittag in die<br />

Römerstube ein. Die Landjugend<br />

hat für diesen Anlass ein kleines<br />

Weihnachtgeschenk vorbereitet.<br />

Ein Weihnachtsstern<br />

sollte unsere<br />

Senioren in eine<br />

vorweihnachtliche<br />

Stimmung versetzen.<br />

Für Unterhaltung<br />

sorgte die<br />

Volksschule <strong>Lavant</strong>.<br />

Die Kinder bezauberten<br />

die Senioren<br />

mit ihren schauspielerischen<br />

und musikalischen<br />

Fähigkeiten.<br />

Kinderfasching<br />

16. Feber <strong>2010</strong><br />

Am Faschingsdienstag<br />

konnten<br />

sich unsere großen<br />

und kleinen<br />

Faschingsnarren<br />

wieder einmal austoben.<br />

Nach dem<br />

Umzug durchs Unterdorf<br />

ging es ab in<br />

die Römerstube, wo<br />

man schon auf die<br />

Narren wartete. Bis<br />

zum Schluss wurde<br />

gespielt, getanzt<br />

und gelacht. Natürlich<br />

gab es auch<br />

wieder jede Menge<br />

Faschingskrapfen<br />

und Süßigkeiten,<br />

welche man sich<br />

nicht entgehen lassen<br />

durfte.<br />

Bezirkslandjugendstockturnier<br />

in Hopfgarten<br />

20. Feber <strong>2010</strong><br />

Am 20. Februar fand in Hopfgarten<br />

das Bezirkslandjugendeisstockturnier<br />

statt. Die Landjugend <strong>Lavant</strong><br />

nahm mit Pacher Anton, Pacher<br />

Josef jun., Pacher Andreas und<br />

Kuenz Gerald daran teil. Es war ein<br />

sehr spannendes Turnier bis zum<br />

Schluss. Die Landjugend <strong>Lavant</strong><br />

konnte sich knapp vor der Landjugend<br />

Glanz den Sieg sichern.<br />

Preiswatten | 28. März <strong>2010</strong><br />

Traditionell am Palmsonntag fanden<br />

sich nach der Kirchzeit viele<br />

Watterbegeisterte in der Römerstube<br />

ein. Am Abend wurde es noch<br />

richtig spannend, bevor dann Peter<br />

und Patrick Kofler als Sieger feststanden.<br />

Den zweiten Platz belegten<br />

Stefanie Stanglechner und<br />

Manuel Wallensteiner und Dritter<br />

wurden Thomas Tabernig und Carmen<br />

Botta Blois.<br />

Widderversteigerung<br />

und Kirchtag | 18. April <strong>2010</strong><br />

Heuer veranstaltete die Landjugend<br />

das erste Mal die Widderversteigerung<br />

und den Kirchtag.<br />

Gespendet wurde der Widder von<br />

Alt-Bgm. Hanser Josef. Viele Leute<br />

aus Nah und Fern besuchten unser<br />

Fest. Auch wenn das Wetter nicht<br />

mitspielte und wir den Kirchtag in<br />

den Saal der Römerstube verlegen<br />

mussten ging alles reibungslos<br />

über die Bühne. Viele wertvolle<br />

Preise wurden versteigert und die<br />

Dölsacher Tanzlmusik sorgte für<br />

die musikalische Umrahmung. Das<br />

wäre aber alles nicht gelungen,<br />

wenn uns nicht so viele freiwillige<br />

Helfer unterstützt hätten. Ein besonderer<br />

Dank gilt den Bäuerinnen,<br />

der Gemeinde <strong>Lavant</strong>, allen Landjugendmitgliedern<br />

und allen freiwilligen<br />

Helfern.<br />

Dekanatswallfahrt | 1. Mai <strong>2010</strong><br />

Dank wunderbarem Wetter kamen<br />

auch heuer wieder viele Wallfahrer


L ANDJUGEND<br />

Dezember <strong>2010</strong> | Seite 27<br />

aus Nah und Fern auf den <strong>Lavant</strong>er<br />

Kirchbichl zur Dekanatswallfahrt.<br />

Die Landjugend sorgte wie immer<br />

am Gries-Platzl für das leibliche<br />

Wohl der Wallfahrer.<br />

Muttertag | 7. Mai <strong>2010</strong><br />

Viele Mütter folgten der Einladung<br />

der Landjugend und der Gemeinde<br />

<strong>Lavant</strong> und konnten sich einen<br />

Abend zurücklehnen und sich an<br />

den Beiträgen der Kindergartenkinder<br />

und Volksschüler erfreuen.<br />

Die Gemeinde lud alle Mütter zum<br />

Essen ein und jede Mutter bekam<br />

noch ein Geschenk überreicht.<br />

4-er Cup der Landjugend<br />

in Zams | 10 Juli <strong>2010</strong><br />

Das erste Mal nahm die Landjugend<br />

am 4-er Cup teil. Dabei handelt<br />

es sich um Geschicklichkeitsund<br />

Denkspiele. Zuerst mussten<br />

wir uns im Gebiet und danach im<br />

Bezirk qualifizieren. In beiden Qualifikationen<br />

wurden wir Erster. Dadurch<br />

haben wir uns für den Landeswettbewerb<br />

in Zams qualifiziert.<br />

Dort konnte unser Team, bestehend<br />

aus Pacher Michaela, Hanser<br />

Melanie, Brunner Florian und<br />

Kuenz Gerald, den sechsten Platz<br />

erreichen.<br />

Bezirksfußballturnier<br />

21. August <strong>2010</strong><br />

Sechs Mannschaften nahmen am<br />

Bezirksfußballturnier teil. Unsere<br />

Mannschaft, bestehend aus Pacher<br />

Philipp, Pacher Stefan, Oberhammer<br />

Robert, Klocker Hermann,<br />

Oberrader Manfred, Hanser Thomas<br />

und Kofler Patrick, holte sich<br />

mit einem Punkt Vorsprung auf die<br />

Landjugend Patriasdorf den Sieg.<br />

Erntedank<br />

10. Oktober <strong>2010</strong><br />

Auch heuer ging die Erntedankprozession<br />

wieder vom Wirtsplatzl aus<br />

hinauf zur Kirche. Die Landjugend<br />

schmückte und trug die Erntedankkrone,<br />

sowie einen Obst- und<br />

Gemüsekorb. Die Ortsbäuerinnen<br />

trugen einen Korb mit selbstgebackenen<br />

Brötchen. Die Gaben wurden<br />

in der Kirche gesegnet. Nach<br />

der Prozession gab es vor der<br />

Kirche eine Agape für die Gottesdienstbesucher.<br />

Nikolauszumzug<br />

4. Dezember <strong>2010</strong><br />

Wie jedes Jahr besucht der Nikolaus<br />

die Kinder von <strong>Lavant</strong>. Als Nikolaus<br />

machte Hanser Hansi eine<br />

gute Figur und begleitet von den<br />

Engelen Michaela Tscharnidling<br />

und Elisabeth Gisser, sowie einer<br />

Schar wilder Krampusse, ließ er die<br />

Herzen der Kinder höher schlagen.<br />

Beim Krampuskränzchen in der<br />

Römerstube ließ man den Abend<br />

gemütlich ausklingen.<br />

Abschließend möchten wir uns<br />

bei der Gemeinde <strong>Lavant</strong>, besonders<br />

beim Bürgermeister,<br />

für die tatkräftige Unterstützung<br />

das ganze Jahr über<br />

herzlich bedanken. Besonders<br />

danken wir den Landjugendmitgliedern<br />

und allen anderen<br />

Helfern, die uns unterstützt<br />

haben.<br />

Zum Schluss wünschen wir der<br />

gesamten <strong>Lavant</strong>er Bevölkerung<br />

ein schönes Weihnachtsfest<br />

und ein gutes, gesundes<br />

neues Jahr 2011. Gerald Kuenz


Seite 28 | Dezember <strong>2010</strong><br />

FREIW. FEUERWEHR<br />

Unsere Feuerwehr im Jahr <strong>2010</strong><br />

Das Feuerwehrjahr <strong>2010</strong> hat mit der<br />

Jahreshauptversammlung am 05.01.<br />

den traditionellen Auftakt gefunden.<br />

Der Großteil der Mannschaft war<br />

anwesend und gab der Veranstaltung<br />

einen festlichen Rahmen. Das<br />

Bezirkskommando war mit dem Bezirkskommandanten<br />

OBR Herbert<br />

Oberhauser, dem BFK-Stv. BR Walter<br />

Lamprecht und dem Bezirksfeuerwehrinspektor<br />

OBR Hans Stefan<br />

sehr stark vertreten. Zu Beginn der<br />

Jahreshauptversammlung statteten<br />

die Hl. Drei Könige den Anwesenden<br />

einen Besuch ab.<br />

Hinsichtlich der gesellschaftlichen<br />

Veranstaltungen ist das Jahr <strong>2010</strong> etwas<br />

ruhiger verlaufen, es wurde die<br />

Kirchtagsveranstaltung nicht von der<br />

FF <strong>Lavant</strong> durchgeführt und wetterbedingt<br />

war auch der Dolomitenlauf<br />

nicht zu betreuen. Nichts desto trotz<br />

waren die FF-Kameraden durch die<br />

feuerwehrspezifischen Aufgaben wie<br />

Übungen, Ausbildungsmaßnahmen<br />

aller Art und Einsätze sehr gefordert.<br />

Der Übungsbetrieb wurde im Jahr<br />

<strong>2010</strong> gänzlich auf neue Beine gestellt<br />

und die Übungen auf das gesamte<br />

Jahr verteilt ausgerichtet. Die<br />

Übungen wurden monatlich jeweils<br />

am 2. Freitag mit klar definierten<br />

Übungszielen und Übungsobjekten<br />

abgehalten. Alle Führungskräfte unserer<br />

Feuerwehr waren für einzelne<br />

Übungsszenarien verantwortlich und<br />

haben diese selbständig vorbereitet<br />

und durchgeführt. Die Ausbildungsziele<br />

konnten durch diese Adaptierungen<br />

sehr gut<br />

erreicht werden,<br />

die Übungsbeteiligung<br />

war jedoch<br />

nicht immer zufriedenstellend.<br />

Die Teilnahme<br />

am Landes Feuerwehrleistungswettbewerb<br />

in Nesslwängle<br />

war zu Beginn des Jahres<br />

zwar erklärtes Ziel, auf Grund der<br />

beruflichen Verpflichtungen der Bewerbsteilnehmer<br />

äußerst fraglich.<br />

Schlussendlich haben sich aber doch<br />

wieder 10 Kameraden gefunden,<br />

welche die Vorbereitungsarbeiten mit<br />

großem Engagement und Zeiteinsatz<br />

erledigt haben. Belohnt wurde dieser<br />

Fleiß mit dem 7. Bewerbsrang und<br />

der Teilqualifikation zum Bundeswettbewerb<br />

2012 in Linz. Weiters hat eine<br />

Gruppe am Bezirks-Nassleistungswettbewerb<br />

in Schlaiten und an der<br />

Atemschutzleistungsprüfung in Lienz<br />

Wichtige Termine 2011:<br />

05.01.2011 Jahreshauptversammlung.<br />

22.01.2011 Bezirksfeuerwehrschirennen<br />

in Hopfgarten (Nachtrennen)<br />

23.01.2011 37. Dolomitenlauf<br />

26.03.2011 Atemschutzleistungsprüfung<br />

in Lienz<br />

22.05.2011 Bezirksfeuerwehrtag<br />

in Panzendorf<br />

28.05.2011 Trainingsbewerb in Thurn<br />

04.06.<strong>2010</strong> Trainingsbewerb in Abfaltersbach<br />

10/11.06.2011 49. Tiroler Landesfeuerwehrleistungsbewerb<br />

in Ebbs.<br />

09.07.2011 Bezirksnasswettbewerb<br />

in Abfaltersbach.<br />

05.11.2011 Kameradschaftsabend<br />

Ab März <strong>2010</strong> bis November jeden zweiten Freitag<br />

im Monat FF- Übung für die gesamte Mannschaft!<br />

Unserer Wettkampfgruppe in Nesselwängle Bezirk Reute<br />

Zugsübung mit Personenbergung beim Roader- Haus<br />

Atemschutzleistungsprüfung in Lienz, Teilnehmer<br />

in Bronze Tabernig Christoph, Kreuzer Klemens und<br />

Pacher Martin jun.


FREIW. FEUERWEHR<br />

Dezember <strong>2010</strong> | Seite 29<br />

Stationsbetrieb bei FF- Übung, Übung von Seilsicherung<br />

Unsere Männer bei der Beübung des Brandcontainer<br />

bei der Fa. Liebherr<br />

Am Prüfungstag,<br />

13.11.<strong>2010</strong>, war<br />

das Ergebnis<br />

für die beiden<br />

unterschiedlich.<br />

Während Ulrich<br />

Pacher mit Rang<br />

18 ein tolles Ergebnis<br />

erreichte,<br />

muss Markus<br />

Brunner im Jänner<br />

2011 zur<br />

Nachprüfung in<br />

einer Station antreten.<br />

Das Kommando<br />

dankt<br />

beiden Bewerbern herzlich für ihr<br />

Engagement und gratuliert Ulrich Pacher<br />

zu seinem Erfolg, Markus Brunner<br />

wünschen wir für den 28.01.2011<br />

alle Gute.<br />

Zum Abschluss bedankt sich das<br />

Kommando der FF <strong>Lavant</strong> bei allen<br />

Mitgliedern unserer Wehr sehr herzteilgenommen.<br />

Diese Wettkampfaktivitäten<br />

tragen zur Erreichung der<br />

Ausbildungsziele wesentlich bei und<br />

stärken zudem die Kameradschaft<br />

innerhalb der Wehr. Im Jahr <strong>2010</strong> bestand<br />

wiederum die Möglichkeit für<br />

die Atemschutzträger den Ernstfall<br />

im „Brandcontainer“ bei der Fa. Liebherr<br />

zu beüben. Der „Brandcontainer“<br />

simuliert hinsichtlich Temperaturen<br />

und Gefahren den Echteinsatz<br />

und ist somit für die Atemschutzträger<br />

eine extrem wichtige Einsatzerfahrung!<br />

Zu Einsätzen musste die FF <strong>Lavant</strong><br />

im abgelaufenen Jahr 11 Mal ausrücken,<br />

wobei eine kritische Situation<br />

im Reitstall Pegasus abzuarbeiten<br />

war. Weiters wurde die Mannschaft<br />

zu einem Brandeinsatz im Kellerbereich<br />

des Restaurants „Vincena“ gerufen.<br />

Weitere Ausrückungen waren<br />

bei Sturmereignissen, technischen<br />

Einsätzen wie Ölaustritten und Täuschungsalarmen<br />

von Brandmeldeanlagen<br />

notwendig.<br />

Der Feuerwehrleistungswettbewerb<br />

um das Feuerwehrleistungsabzeichen<br />

(FLA) in GOLD findet alle 2 Jahre<br />

in der Landesfeuerwehrschule in<br />

Telfs statt. Die Abnahme der Prüfung<br />

erfolgt in 8 verschiedenen, fachspezifischen<br />

Aufgabengebieten des Feuerwehrwesens.<br />

Das erfolgreiche Ablegen<br />

der Prüfung setzt ein nahezu<br />

80-prozentiges Wissen in allen Bereichen<br />

voraus. Tirol weit sind heuer<br />

133 Bewerber zum FLA in Gold angetreten.,<br />

davon haben 83 Kameraden<br />

die Prüfung bestanden. Nach einer<br />

längeren Pause sind heuer auch 2<br />

Mitglieder unserer Wehr zum FLA in<br />

Gold angetreten, nämlich HLM Ulrich<br />

Pacher und OFM Markus Brunner.<br />

Mobiler Brandcontainer bei Fa. Liebherr mit dem der<br />

Echteinsatz, Temperaturen im Inneren um 200 Grad geübt<br />

werden kann<br />

lich für die Bereitschaft zur Mitarbeit,<br />

bei der Gemeinde <strong>Lavant</strong> und der gesamten<br />

Dorfbevölkerung für die tatkräftige<br />

Unterstützung und wünscht<br />

allen Lesern und Gönnern ein gesegnetes<br />

Weihnachtsfest und Alle Gute<br />

für das Jahr 2011.<br />

Geschätzte <strong>Lavant</strong>er,<br />

liebe Feuerwehrkameraden!<br />

Wie mittlerweile bekannt, lege ich meine Funktion als Feuerwehrkommandant<br />

von <strong>Lavant</strong> mit 5. Jänner 2011 zurück. Ein<br />

Grund meiner Entscheidung ist, dass ich als zuständiger Abschnittskommandant<br />

Lienzer Talboden eine sehr ehrenhafte<br />

aber verantwortungsvolle und zeitintensive Aufgabe seit nunmehr<br />

zwei Jahren übernommen habe. Ich möchte mich auf diesem<br />

Weg bei allen Feuerwehrkameraden, sowie bei der gesamten<br />

Dorfbevölkerung für die Unterstützung welche in den 23<br />

Jahren meiner Tätigkeit als Kommandant erfahren durfte herzlich<br />

bedanken. Ich darf die Bitte aussprechen die Gemeinschaft<br />

unsrer Feuerwehr auch in der Zukunft voll zu unterstützen und<br />

wünsche meinem Nachfolger in dieser ehrenhaften jedoch sehr<br />

verantwortungsvollen Aufgabe alles Gute.<br />

Franz Brunner, Kommandant der FF- <strong>Lavant</strong>


Seite 30 | Dezember <strong>2010</strong><br />

FORST WIRTSCHAFT<br />

Befallene gesunde Bäume vom Borkenkäfer (Käfernest)<br />

Durchforstungsarbeiten im Untereggwald.<br />

Unser Wald – Garant für die Zukunft!<br />

Allgemeines, Ertrag aus dem Wald, neuer Waldwirtschaftsplan,<br />

Forstschutz, forstliche Förderung<br />

Durch die laufende Holznutzung<br />

werden unsere Wälder jünger und<br />

so können diese in der Zukunft<br />

den Ansprüchen der Waldnutzer,<br />

optimalere Wirtschaft- aber auch<br />

Erholungsbedingungen bieten.<br />

Auch bietet die regelmäßige Nutzung<br />

von Holz für den regionalen<br />

Arbeitsmarkt positive Anreize und<br />

ist für die regionale Sägeindustrie<br />

aber auch als Energielieferant für<br />

die Heizwerke in unserer Region<br />

von großer Bedeutung. Neben den<br />

Ertrag für die Waldbesitzer aus der<br />

Holznutzung, bietet ein verjüngter,<br />

gesunder, artenreicher Wald, mehr<br />

Sicherheit bei Katastrophen für die<br />

Bevölkerung in einer Region.<br />

Im Jahr <strong>2010</strong> sind im Forstaufsichtsgebiet<br />

<strong>Lavant</strong> ca. 5.000 Erntefestmeter<br />

Holz geschlägert und<br />

aus dem Wald abgeliefert worden.<br />

Diese Holzmenge entspricht einer<br />

LKW- Zug Kolone von rund 3 Kilometer.<br />

Der Energiewert dieser<br />

Menge liegt bei ca. 1,25 Millionen<br />

Liter Heizöl, damit könnte man ca.<br />

500 bis 600 Haushalte ein Jahr lang<br />

mit umweltfreundlicher Wärme versorgen.<br />

Damit auch in der Zukunft<br />

die Produktionskraft unserer Wälder<br />

erhalten bleibt, ist es unbedingt<br />

notwendig in den Schlagflächen<br />

die Verjüngung so schnell als möglich<br />

in Gang zu bringen. Neben der<br />

Ausnutzung der Naturverjüngung<br />

sind ca. 10.000 Forstpflanzen aufgeforstet<br />

worden. Damit dieses Ziel<br />

einer raschen Wiederbewaldung<br />

in den Nutzungsflächen erreicht<br />

werden kann, ist ein verträglicher<br />

Wildbestand Vorrausetzung. Diese<br />

Zielsetzung wird auch von der Jägerschaft<br />

<strong>Lavant</strong> zufriedenstellend<br />

mitgetragen.<br />

Die Bewirtschaftung der Wälder<br />

ist im Forstgesetz genau geregelt<br />

und erfolgt nach dem Nachhal-<br />

Beurteilung der Wildsituation im Bereich Zenzer- Hütte<br />

mit Waldbesitzervertreter, Jagdvertreter und Vertreter<br />

der Forst.<br />

Holzabtransport Außerberg- Freundwiesenweg Durchforstungsholz.


FORST WIRTschaft<br />

Dezember <strong>2010</strong> | Seite 31<br />

Arbeiten mit Logline in der Erstdurchforstung.<br />

Holzbringung im „Puffawald Unterberg“ Fa. Etzelsberger.<br />

tigkeit- Prinzip. Das heißt es wird<br />

so viel Holz genutzt welches pro<br />

Jahr auf einer bestimmten Fläche<br />

nachwachsen kann. Eine relativ<br />

exakte Feststellung über Zuwachsleistungen<br />

von Waldbeständen<br />

kann in Waldwirtschaftsplänen<br />

errechnet werden. So wurden im<br />

heurigen Jahr die Erhebungen für<br />

solche Neuberechnung in Auftrag<br />

gegeben. Das Ergebnis wird im<br />

Jahr 2011 aufliegen und wird auch<br />

Zeugnis über die Waldbewirtschaftung<br />

der Vergangenheit sein.<br />

Zunehmend muss festgestellt werden,<br />

dass der Borkenkäferbefall in<br />

unseren Wäldern zunimmt. Borkenkäfer<br />

können sich in den Monaten<br />

April bis August im nicht entrindeten,<br />

geschlägerten Holz sehr<br />

rasch vermehren. Bei optimalen<br />

klimatischen Bedingungen und einer<br />

daraus resultierenden Überpopulation<br />

werden in weiterer Folge<br />

auch stehende, gesunde Bäume<br />

befallen. Befallenes Holz von Borkenkäfer<br />

bringt einen erheblich geringeren<br />

Verkaufserlös ein und ist<br />

in den meisten Fällen bei der Nutzung<br />

kostenintensiver. Aus diesem<br />

Grund sind die Waldeigentümer<br />

gut beraten, auf eine rasche Abwicklung<br />

von Holznutzungen in der<br />

Flugzeit von Borkenkäfer (April bis<br />

August) zu achten.<br />

Die Erträge aus dem Wald im Jahr<br />

<strong>2010</strong> haben sich auf Grund einer<br />

durchschnittlichen Rundholzpreiserhöhung<br />

von rund 12 Prozent positiv<br />

entwickelt. Die Bereitstellung<br />

des Holzes erfolgt großteils mit 400<br />

bis 800 Meter langen Seilanlagen<br />

zur Forststraße. Die Abwicklung<br />

derartiger Holznutzungen erfordert<br />

eine zeitlich,<br />

fachtechnisch<br />

und fördertechnisch<br />

rechtzeitige<br />

Planung, die<br />

vom Forstpersonal<br />

erledigt<br />

wird. Für solche<br />

kostenintensiven<br />

Nutzungen,<br />

aber auch in<br />

weiterer Folge<br />

Auf forstungs-<br />

und Pflegemaßnahmen, konnten<br />

wieder in Zusammenarbeit mit der<br />

Bezirksforstinspektion Osttirol und<br />

der Wildbach und Lawinenverbauung<br />

Osttirol Fördermittel in der<br />

Höhe von € 76.200,-- für unseren<br />

Wald erwirkt werden.<br />

Hinweis:<br />

Eine feierliche Verleihung des Alpinen<br />

Schutzwaldpreises <strong>2010</strong> findet<br />

am 21. Jänner 2011, um 10.30 Uhr<br />

im AUDITORIUM der Graubündner<br />

Kantonalbank in Chur, (Schweiz)<br />

statt. Das Projekt „Waldpfad <strong>Lavant</strong>“<br />

ist zu dieser Veranstaltung<br />

nominiert. Es wird eine Delegation<br />

aus <strong>Lavant</strong> daran teilnehmen.<br />

Terminankündigung:<br />

Forsttagsatzung 2011<br />

Dienstag, 15. Feber 2011<br />

9:30 Uhr in der Römerstube<br />

Für die gute Zusammenarbeit mit<br />

den Waldeigentümern und der gesamten<br />

Dorfbevölkerung darf ich<br />

mich herzlich bedanken, zum bevorstehenden<br />

Weihnachtsfest und<br />

Jahreswechsel wünsche allen Lesern<br />

besinnliche und erholsame<br />

Feiertage.<br />

GWA Franz Brunner<br />

Energieholzaufbereitung Fa. Winkler im Forchawald.<br />

Laufende Informationen rund um den Wald:<br />

http://www.tirol.gv.at/themen/umwelt/wald/<br />

http://www.waldaufseher.org/


Seite 32 | Dezember <strong>2010</strong><br />

ortsbauernschaft<br />

Ortsbauernschaft/Bäuerinnenorganisation <strong>Lavant</strong><br />

Das Bauernjahr <strong>2010</strong> muß insgesamt<br />

als ein eher schwieriges bezeichnet<br />

werden:<br />

Die Erntemengen sowohl im Grünland<br />

(Grassilage, Heu) wie auch im<br />

Feldfutter-(Silomais) bzw. Ackerbau<br />

sind in Gefolge der Trockenheit<br />

mengenmäßig deutlich hinter den<br />

Erwartungen zurückgeblieben,<br />

während die Betriebsmittelpreise<br />

zum Teil kräftig angezogen haben<br />

(Handelsdünger, Kraftfutter). Auch<br />

die Almen litten zum Teil massiv<br />

unter dem fehlenden Niederschlag<br />

im Hochsommer. Unser Hirte Peter<br />

konnte trotz der schwierigen Rahmenbedingungen<br />

die 28 Kälber<br />

wieder über eine Almzeit von 70<br />

Tage betreuen.<br />

Der Milch preis hat sich nach dem<br />

dramatischen Preisverfall des<br />

Jahres 2009 langsam, aber stetig<br />

erholt. Die Nutzrinder- bzw. Einstellerpreise<br />

sind zunehmend größeren<br />

Schwankungen unterworfen.<br />

Der Mutterkuhbetrieb von Alfred<br />

Tscharnidling wurde als Bezirkssieger<br />

für vorbildliche Mutterkuhhaltung<br />

ausgezeichnet.<br />

Die <strong>Lavant</strong>er Ortsbauernschaft,<br />

gemeinsam mit den Bäuerinnen,<br />

kann auf ein ereignisreiches Jahr<br />

mit vielen schönen, gemeinschaftlichen<br />

Veranstaltungen zurückblicken.<br />

Das Motto „Gemeinschaft<br />

leben“ konnte dieses Jahr in vielen<br />

Bereichen verwirklicht werden:<br />

Am Beginn stand der <strong>Lavant</strong>er<br />

Kirchtag am Sonntag,18. April,<br />

welcher dieses Jahr in kleinerem<br />

Rahmen gefeiert wurde. Die Landjugend<br />

hat trotz kurzfristiger Vorbereitung<br />

neben der Widderverlosung<br />

die Verköstigung der Kirchtagsgäste<br />

im Gemeindesaal bravourös<br />

gemeistert. Wir Bäuerinnen durften<br />

dazu herrliche Kirchtagskrapfen,<br />

Kaffee und Kuchen anbieten.<br />

Der diesjährige Bäuerinnenausflug<br />

führte uns nach Kärnten.<br />

Nach einer interessanten Führung<br />

durch die Stiftskirche von Millstatt<br />

ging es mit der MS – Kärnten rund<br />

um den See. Am Nachmittag wurde<br />

das Feriendorf Moserhof in Penk<br />

besichtigt. Insgesamt nahmen 11<br />

<strong>Lavant</strong>erinnen<br />

aller Altersgruppen<br />

(von unter<br />

30 Jahren bis<br />

über 80 Jahre)<br />

an diesem gemütlichen<br />

Ausflug<br />

teil.<br />

Ende Juli konnten<br />

sechs <strong>Lavant</strong>erinnen<br />

im<br />

Rahmen einer<br />

Bäuerinnenaktion<br />

eine Aufführung<br />

der Operette „Wiener<br />

Blut“ auf der Festung Kufstein miterleben.<br />

Für Sonntag, 18. Juli lud die Ortsbauernschaft,<br />

die Bäuerinnen und<br />

die Landjugend gemeinschaftlich<br />

die <strong>Lavant</strong>er Bevölkerung zu einer<br />

Wanderung auf die <strong>Lavant</strong>er<br />

Alm. Wetterbedingt mussten wir<br />

verschieben und erlebten dafür am<br />

Sonntag 8. August einen wunderschönen<br />

Almtag. Nach einer kurzen<br />

Andacht beim Almkreuz, erzählten<br />

der Hirte Peter, der Agrarobmann<br />

Wastl, Waldaufseher Franz und der<br />

Ortsbauernobmann Konrad einiges<br />

zu Ausmaß, Bewirtschaftung und<br />

Pflegemaßnahmen in der <strong>Lavant</strong>er<br />

Alm. Nach Versorgung aller Almbesucher<br />

mit Würstl und Getränke bei


ORTSBAUERNSCHAFT<br />

Dezember <strong>2010</strong> | Seite 33<br />

der Hütte, sowie einigen Liedern ist<br />

der feine Almtag für manche früher,<br />

für andere später ausgeklungen.<br />

Der Erntedankgottesdienst am<br />

16. Oktober wurde in bewährter<br />

Weise mitgestaltet und nach der<br />

Heiligen Messe die, von Dekan<br />

Bernhard Kranebitter gesegneten<br />

Brötchen bei der Agape verteilt.<br />

Am 19. Oktober hat Herr Reinhard<br />

Tschuggmall von der SVA der Bauern<br />

in einem interessanten Vortrags<br />

viele hilfreiche Tipps gegeben,<br />

wie man „Entspannt durchs<br />

Leben – ohne Stress“ kommt.<br />

Am Sonntag, 31. Oktober luden<br />

Ortsbauernschaft und Bäuerinnen<br />

zu einem musikalischem Nachmittag<br />

unter dem Motto „Wenn die<br />

Sune verschleicht“.<br />

Neben den bekannten Formationen<br />

wie Jagdhornbläser, Kirchenchor<br />

oder Wachter Hausmusik hatten<br />

auch bis dato weniger bekannte<br />

Sängergruppen und Musikanten<br />

ihren Auftritt, wobei absolut das<br />

„Selbermachen“ im Vordergrund<br />

stand. Die Bäuerinnen haben neben<br />

der Tischdekoration die vielen<br />

Besucher in der Pause mit köstlichen<br />

Bäckereien überrascht.<br />

Am 11. November hat Herr Peter<br />

Painer aus der Steiermark mit<br />

einem sehr informativen Vortrag<br />

über Effektive Mikroorganismen<br />

für einen vollen Gemeindesaal gesorgt.<br />

Zum heurigen Adventkranzbinden<br />

haben sich am Freitag, 26.<br />

November 16 Frauen in der Römerstube<br />

getroffen.<br />

Nachdem die wunderschönen<br />

Kranzln und Gestecke von SRP<br />

Paul Kellner gesegnet wurden, ist<br />

der Abend mit Würstl und Kraut,<br />

Kastanien, Nüssen und Mandarinen<br />

gemütlich ausgeklungen.<br />

Am Ende dieses Jahres möchten<br />

wir uns hier bei den vielen freiwilligen<br />

und uneigennützigen Helfern<br />

bedanken ohne deren Einsatz all<br />

die Veranstaltungen und Aktionen<br />

nicht möglich wären.<br />

Allen <strong>Lavant</strong>erInnen wünschen wir<br />

viel Gesundheit und Zufriedenheit<br />

in Haus und Hof!<br />

Ingrid Tscharnidling, OB<br />

Konrad Kreuzer, OBO


Seite 34 | Dezember <strong>2010</strong><br />

TOURISMUSVERBAND<br />

Blick auf unser Dorf von der „Folie“ aus<br />

TVB Osttirol | Ortsausschuss <strong>Lavant</strong><br />

Das Jahr <strong>2010</strong> (Jänner bis einschl.<br />

Oktober) brachte im Vergleich zum<br />

Vorjahr mit insgesamt 31.016 gemeldeten<br />

Nächtigungen für unsere<br />

10 Beherbergungsbetriebe ein<br />

leichtes Minus von rd. 2700, wobei<br />

der Rückgang vorwiegend<br />

die gewerblichen<br />

Vermieter betroffen<br />

hat.<br />

Der TVB-Ortsausschuß<br />

hat sich unter<br />

Zuhilfenahme der<br />

bescheidenen finanziellen<br />

Mittel auf die<br />

Fortführung der bisherigen<br />

Aktivitäten konzetriert:<br />

Sowohl der Beitrag<br />

zum Schibus, wie<br />

auch die Unterstützung<br />

diverser Veranstaltungen<br />

seitens der örtlichen<br />

Vereine konnte beibehalten werden.<br />

In Absprache mit der Gemeinde<br />

wurde die Spazierwege- und<br />

Rastplatzbetreuung außerhalb<br />

des unmittelbaren Ortsgebietes<br />

vom TVB-Ortsausschuß in Eigenregie<br />

übernommen.<br />

Nach der Absage des Romantiklaufes<br />

<strong>2010</strong> sollte dieser 2011 unter<br />

allen Umständen durchgeführt<br />

werden, wozu der Ortsausschuß<br />

bestmögliche Unterstützung<br />

zugesagt hat.<br />

Die mediale Diskussion<br />

betreffend TVB-Finanzierung<br />

hatte bis dato keine<br />

Auswirkung auf unser<br />

Ortsbudget. Mit der geplanten<br />

Hotelerweiterung<br />

am Golfplatz und dem<br />

damit verbundenen Nächtigungszuwachs<br />

sollte unser<br />

Handlungsspielraum<br />

auch in Zukunft gesichert<br />

sein.<br />

Konrad Kreuzer, OA-Obm.<br />

Dorfblick


garnision<br />

Dezember <strong>2010</strong> | Seite 35<br />

Partnerschaftsschießen <strong>2010</strong><br />

am Freitag, 23. Juli<br />

Schützenkompanie Lienz bei der Schützentrophy am 28. August<br />

Siegerin Frau Schwärzer Priska,<br />

Oberstleutnant Pfeifer Gerhard<br />

Sieger Schützentrophy Schützenkompanie Kalsmit der Gratulantin<br />

Heather Mills, Ex-Frau des Beatles Paul McCartney<br />

LA Bgm Dr. Köll Andreas,<br />

LH von Südtirol<br />

Dr. Durnwalder Luis<br />

Die Sieger beim Garnisionsschießen am 28. August


Seite 36 | Dezember <strong>2010</strong><br />

SPORTUNION<br />

Sportunion Raiffeisen <strong>Lavant</strong> –<br />

„wir bewegen Menschen“<br />

Am 27. November <strong>2010</strong> führte<br />

die Sportunion Raiffeisen <strong>Lavant</strong><br />

die 38. Jahreshauptversammlung<br />

durch.<br />

Die Union <strong>Lavant</strong> ist einer von 53<br />

Unionsvereinen in Osttirol, die insgesamt<br />

über 12.000 Mitglieder betreuen.<br />

Von den Vereinsverantwortlichen<br />

wurde ein Rückblick über das<br />

Sportjahr <strong>2010</strong> vorgetragen.<br />

Obm. Peter Paul Hanser konnte<br />

einige wichtige Ehrengäste begrüßen<br />

(Bgm. Oswald Kuenz, Bez.<br />

Obm. der Sportunon Osttirol Ganzer<br />

Josef, den Ehrenobmann Gruber<br />

Josef, Brunner Karl, Direktor<br />

der RLB Lienz und den Nordischen<br />

Bezirksreferenten Glantschnig Helmut.<br />

Die Sportunion Raiffeisen <strong>Lavant</strong><br />

ist mit 208 Mitgliedern der größte<br />

Verein in <strong>Lavant</strong> und steht finanziell<br />

auf gesunden Beinen.<br />

Das Motto der Sportunion „wir bewegen<br />

Menschen“ wird von der<br />

Union <strong>Lavant</strong> als sehr wichtig angesehen<br />

und dementsprechend<br />

auch umgesetzt.<br />

Mit den sieben aktiven Sektionen<br />

ist der Verein sehr vielfältig strukturiert<br />

und kann in allen Altersgruppen<br />

ein interessantes Programm<br />

anbieten.<br />

Ein Schwerpunkt <strong>2010</strong> war sicherlich<br />

mit dem Unionsball und A<br />

Hetz muass sein, die Faschingszeit.<br />

Neben den örtlichen Vereinsmeisterschaften<br />

wurde auch ein<br />

Langlaufrennen auf Bezirksebene<br />

durchgeführt, weiters hat der Verein<br />

auch beim Dolomitenlauf in<br />

Obertilliach mitgeholfen.<br />

Maibaum aufstellen, Sommernachtsfest,<br />

Golf-Schnupperkurs,<br />

Ugotchi Sportveranstaltung<br />

mit der VS <strong>Lavant</strong>,<br />

Labestation beim Bike Challenge<br />

in Nikolsdorf, Frauenturnen mit<br />

Oberhammer Martina, dies waren<br />

alles Veranstaltungen wo gute<br />

Laune und körperliche Fitness<br />

„A Hetz muass sein“<br />

notwendig waren. Die Sportunion<br />

Raiffeisen <strong>Lavant</strong> wird auch weiterhin<br />

für alle Mitglieder ein tolles<br />

Programm anbieten, wenn es auch<br />

angenommen wird!<br />

Bedanken möchte sich die Union<br />

bei der Gemeinde <strong>Lavant</strong> mit dem<br />

Gemeinderat, dem Sponsor RLB<br />

Lienz und allen Freiwilligen Helfern,<br />

Freunden und unterstützenden Mitgliedern.<br />

Wir wünschen allen ein gesundes<br />

und erfolgreiches Sportjahr 2011,<br />

der Ausschuss und der Obmann<br />

der Sportunion Raiffeisen <strong>Lavant</strong>.<br />

Peter Paul Hanser, Obmann<br />

Der Ausschuß der Union beim Golf-Schnupperkurs<br />

Die U 10 der Sportunion


SPORTUNION<br />

Dezember <strong>2010</strong> | Seite 37<br />

Große Begeisterung bei Jung und Alt beim Kindersporttag<br />

Die „Trucksteel-Company“ spielte beim <strong>Lavant</strong>er Sommernachtsfest<br />

Ehrenobmann Josef Gruber bei seinen Grußworten<br />

bei der Jahreshauptversammlung<br />

Terminkalender der Sportunion Raiffeisen <strong>Lavant</strong> 2011<br />

So. 02.01.2011 Raika Cup Langlaufrennen - Golfgelände<br />

Sa. 08.01.2011 Grenztannenlauf<br />

So. 09.01.2011 Eisstock Mixed Turnier in <strong>Lavant</strong><br />

Sa. 15.01.2011 VM Rodeln (am Abend)<br />

So. 16.01.2011 VM Langlauf - Golfgelände<br />

So. 16.01.2011 am Abend – Siegerehrung (Rodeln und Langlauf)<br />

Do. 20.01.2011 Romantiklauf<br />

Fr. 21.01.2011 Dolomitensprint<br />

Sa. 22.01.2011 Dolomitenlauf – Klassisch in Obertilliach<br />

So. 23.01.2011 Dolomitenlauf – Skating in Lienz<br />

Fr. 28.01.2011 VM Eisstockschießen<br />

Sa. 29.01.2011 14:00 Uhr - VM Eislaufen<br />

Sa. 29.01.2011 16.00 Uhr - Turnier der Vereine<br />

So. 30.01.2011 18:00 Uhr Siegerehrung VM Eislaufen und Eisstock<br />

Do. 17.02.2011 Kinderschirennen<br />

So. 20.02.2011 VM Schi Alpin<br />

Sa. 26.02.2011 Schi Vergleichslauf (bei genug Teilnehmer)<br />

14. bis 29. März Trainingstage und VM Zimmergewehrschießen


Seite 38 | Dezember <strong>2010</strong><br />

DOLOMITENGOLF<br />

Die Dolomitengolf Clubmeisterschaft <strong>2010</strong><br />

mit erneutem Hole in One<br />

Die Clubmeisterschaften fanden<br />

am Freitag 3. und Samstag<br />

4.9.<strong>2010</strong> statt.<br />

Über zwei Tage und zwei mal 18-<br />

Loch Zählwettspiel wurde motiviert,<br />

sportlich und fair gekämpft!<br />

Nach dem ersten Tag führte Niki<br />

Trojer mit 75 Schlägen, gefolgt von<br />

Hans-Jörg Mayer und Otti Rainer<br />

mit jeweils 77 Schlägen.<br />

Somit gingen die drei Herren am<br />

zweiten Tag als letzter Flight auf<br />

die Runde.<br />

Am Ende siegte überzeugend mit 5<br />

Schlägen Vorsprung Niki Trojer.<br />

Bei den Damen ging die Titelverteidigerin<br />

Elisabeth Berger mit 3<br />

Schlägen Vorsprung am zweiten<br />

Tag an den Start. Schlussendlich<br />

konnte sie sich mit 179 Schlägen<br />

gegen Maria Zlöbl durchsetzen.<br />

Die Meistertitel bei den Seniorinnen<br />

holte sich Ingrid Tegischer mit 192<br />

Schlägen, den Seniorentitel holte<br />

sich Reinhold Marquart und bei<br />

den Supersenioren konnte sich<br />

Florian Schranzhofer durchsetzten.<br />

Den Jugendtitel holte sich Philipp<br />

Oberhauser. In der Stablefordwertung,<br />

die nur am Samstag gespielt<br />

wurde sicherte sich Lucia Schranzhofer-Sint<br />

den Bruttosieg.<br />

Die zwei Tagesveranstaltungen<br />

klangen am Samstag, mit einem<br />

tollen Abendessen und Ehrung der<br />

Sieger aus.<br />

Am ersten Tag gab es noch eine<br />

Überraschung. Ursula Wallensteiner<br />

spielte auf der Roten 8 ihr erstes<br />

Hole in One und gewann somit<br />

auch noch einen Fischerski. Somit<br />

ereignete sich ein so seltenes Ereignis<br />

bereits zum zweiten Mal in<br />

der heurigen Golfsaison.<br />

Ergebnisse:<br />

Herren: Niki Trojer 150 Schläge<br />

Damen:<br />

Elisabeth Berger 179 Schläge<br />

Senioren:<br />

Reinhold Marquart 169 Schläge<br />

Seniorinnen:<br />

Ingrid Tegischer 192 Schläge<br />

Supersenioren:<br />

Florian Schranzhofer 174 Schläge<br />

Junioren:<br />

Philipp Oberhauser 159 Schläge<br />

Von links: Herbert Berger, Clubmeisterin Elisabeth Berger, Clubmeister Niki<br />

Trojer, GF Hermann Unterdünhofen<br />

Ursula Wallensteiner schoß auf dem Loch 8 vom Kurs SwissLife<br />

ein „Hole in One“ und gewann ein Paar Schi<br />

Juniorensieger Philipp Oberhauser


DOLOMITENGOLF<br />

Dezember <strong>2010</strong> | Seite 39<br />

Golfen mit Herz<br />

Am Samstag,<br />

den 18. September<br />

ging wieder eine<br />

erfolgreiche Auflage<br />

des Charityturniers „Golfen<br />

mit Herz“ auf der Dolomitengolfanlage<br />

über die Bühne.<br />

Kurz nach 9 Uhr stehe ich am Dolomitengolfplatz<br />

im Restaurant Vincena,<br />

labe mich am Brunch-Buffet und<br />

diskutiere mit Golffreunden über das<br />

heute zu erwartende Wetter. Nach<br />

dieser ersten Stärkung – andere haben<br />

sich inzwischen mit Aufwärmen,<br />

Einschlagen und Puttingübungen auf<br />

das bevorstehende Turneir vorbereitet<br />

– geht es kurz vor 10 Uhr zu den<br />

jeweiligen Abschlägen. Mit dem Glockenschlag<br />

der <strong>Lavant</strong>er Kirchen,<br />

Punkt 10 Uhr, zieht auch die Startrakete<br />

gegen den Himmel… und mit<br />

diesem Kanonenstart beginne ich<br />

mit 120 weiteren Teilnehmern das 6.<br />

Golfen-mit-Herz-Turnier.<br />

Wie zu erwarten war, ist uns Petrus<br />

heute nicht sehr wohlgesinnt und<br />

ärgert uns immer wieder mit Regenphasen<br />

und nicht gerade erquickenden<br />

Temperaturen. Der zu spielende<br />

Modus „Chapman Vierer“, die<br />

vielen Sonderwertungen und einige<br />

knifflige Extraregeln (Ball werfen,<br />

Spielen mit Softbällen, Abschlag mit<br />

Putter…) bringen in das sonst oft so<br />

ernste Spiel aber Lockerheit und heitere<br />

Momente.<br />

Erst am 18. Loch legt der Regen an<br />

Intensität zu, doch in den nächsten<br />

Minuten werde ich mich ohnehin unter<br />

die heiße Dusche begeben. Noch<br />

die Scorekarten vergleichen, unterschreiben<br />

und abgeben, dann verabschiede<br />

ich mich vorerst von meinen<br />

Flightpartner und freue mich schon<br />

auf das gemeinsame Abendessen.<br />

Mit ihnen stoße ich dann um 18:30<br />

Uhr mit einem Gläschen Wein an und<br />

genieße die von Küchenchef Chris<br />

Cordts zubereiteten kulinarischen<br />

Leckerbissen. Zufriedene und glückliche<br />

Gesichter gibt es auch bei der<br />

anschließenden Siegerehrung.<br />

Doch dann bekomme ich das erste<br />

Mal eine Gänsehaut. Anni Kratzer,<br />

Obfrau der Kinderkrebshilfe Osttirol,<br />

stellt die fünf Kinder der Familie Holzer<br />

vor, die sich am heutigen Abend<br />

auf musikalische Weise für die großzügige<br />

Spendenbereitschaft bei den<br />

Golfen-mit-Herz-Turnieren bedanken<br />

möchten. Zwei Kinder von ihnen<br />

sind selber Betroffene, doch alle<br />

strahlen sie solch eine Freude beim<br />

Musizieren aus, dass sich bei einigen<br />

im Publikum, wie auch bei mir<br />

selbst, Tränen der Rührung in den<br />

Augen finden. Und dann bekomm<br />

ich nochmals eine Gänsehaut. Bei<br />

der Scheckübergabe an Anni Kratzer,<br />

mit den darauf stehenden unglaublichen<br />

56.000,- Euro, weiß<br />

ich, warum dieser Event „Golfen mit<br />

Herz“ heißt. Eine innerliche Freude<br />

überkommt mich bei dem Gedanken,<br />

dass dies heute ein guter Tag<br />

war. Ein guter Tag für jene, denen<br />

dadurch geholfen werden kann, aber<br />

auch ein guter Tag für jene, die mit<br />

ihrem Beitrag dies ermöglicht haben.<br />

Nach einigen weiteren Liedern verabschiedeten<br />

sich die Holzer Kinder<br />

und bei den Gitarrenklängen von<br />

Jack Reynolds lasse ich den Abend<br />

gemütlich ausklingen… mit dem<br />

Vorsatz für 2011: „Für die Kinderkrebshilfe<br />

Osttirol – bei „Golfen mit<br />

Herz“… ich bin wieder dabei!“<br />

Ein großes Dankeschön unseren<br />

Sponsoren!


Seite 40 | Dezember <strong>2010</strong><br />

WILDBACH<br />

Wildbachverbauung am Dorfbach<br />

Heuer konnte endlich mit der Umsetzung<br />

des Geschieberückhaltebeckens<br />

begonnen werden. Auf<br />

Grund von Hochwasserereignissen<br />

im Vorjahr musste dieser, für die<br />

Funktionsfähigkeit der Verbauung<br />

am Dorfbach wichtige Abschnitt<br />

um eine Jahr verschoben werden.<br />

Die Baumaßnahmen starteten Mitte<br />

August mit der Abholzung des<br />

Baumbestandes im Verbauungsabschnitt.<br />

Kurz darauf konnte mit dem<br />

Abtransport des Aushubmaterials<br />

für das neue Ablagerungsbecken<br />

begonnen werden. Die Fa. Dietrich,<br />

welche bei einer Preisanfrage als<br />

Billigstbieter hervorging, bewegte<br />

in Summe ca. 11.000 m 3 Material<br />

, wovon 9.875 m3 auf eine<br />

Deponie abtransportiert wurden<br />

um Platz für eventuelles Geschiebe<br />

bei einen Hochwasserereignis<br />

zu schaffen.<br />

Die widrigen Witterungsverhältnisse<br />

in dieser Bauphase machten<br />

es notwendig, den Bach über eine<br />

Rohleitung zu verlegen um im Trockenen<br />

arbeiten zu könne. Zwei<br />

Mal reichte der Rohrquerschnitt allerdings<br />

nicht aus und die Baustelle<br />

wurde überflutet. Die Bevölkerung<br />

bemerkte dies in Form einer teilw.<br />

stark verschmutzen Gemeindestraße.<br />

Um möglichst viel Fassungsvermögen<br />

zu erreichen, wurde am Ende<br />

des Beckens eine über 10 Meter<br />

hohe Sperre mit einen Kostenaufwand<br />

von € 152.000.- errichtet. Die<br />

Bachsohle wurde in diesem Bereich<br />

um über 6 Meter tiefer gelegt.<br />

Zur Sicherung der bis zu 13 Meter<br />

hohen Böschungen wurden insgesamt<br />

über 3.000 to Bruchsteine<br />

verlegt. Die massiven Steine hatten<br />

Einzelgewichte zw. 1,5 und<br />

5 Tonnen! Es wurden über 250<br />

LKW-Fuhren Steine verbaut. Der<br />

Kostenaufwand dafür beträgt €<br />

92.000.-<br />

Die Gesamtkosten der Maßnahmen<br />

im heurigen Jahr beliefen sich<br />

auf € 400.000.-<br />

Schlußendlich kann gesagt werden,<br />

dass der Bauabschnitt im Bereich<br />

des Kraftwerkes spätestens<br />

im Mai nächsten Jahres fertiggestellt<br />

sein wird. Es sind noch die<br />

Ufersicherungen und die Geländer<br />

fertigzustellen. Ebenso wird<br />

die Bepflanzung mit Bäumen und<br />

Sträuchern dazu beitragen, dass<br />

sich dieser Schutzbau doch einigermaßen<br />

in das Ortsbild einfügen<br />

kann.<br />

Mit der Aussicht, dass für 2011 neben<br />

den Fertigstellungsarbeiten die<br />

Sanierung der bestehenden Leitmauern<br />

im Ortsbereich in Angriff<br />

genommen wird, wünschen Ihnen<br />

die „Wildbachler“ alles Gute und<br />

viel Gesundheit für das kommende<br />

Jahr<br />

die.wildbach; Ing. Diemling Martin

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