Lauentna Dorfzeitung 2016
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Amtliche Mitteilung Ausgabe 63 Dezember <strong>2016</strong><br />
LaUENTNA<br />
<strong>Dorfzeitung</strong><br />
FROHE WEIHNACHTEN<br />
UND FÜR DAS NEUE JAHR 2017<br />
VIEL GLÜCK, GESUNDHEIT UND ZUFRIEDENHEIT<br />
wünscht<br />
Bürgermeister 1 Oswald DIE GEMEINDE Kuenz mit INFORMIERT Gemeinderat DEZEMBER <strong>2016</strong>
INHALTSVERZEICHNIS<br />
JAHRES RÜCKBLICK UND VORSCHAU DER GEMEINDE LAVANT<br />
CHRISTBAUM- UND TANNENREISIGAUSGABE<br />
SENIORENWEIHNACHTSFEIER<br />
Geburtstage, Geburten, Jubelhochzeiten,…<br />
UNSERE VERSTORBENEN<br />
BUNTE SEITEN<br />
FREIWILLIGE FEUERWEHR<br />
FORST<br />
JAGDVEREIN LAVANT<br />
LANDJUGEND LAVANT<br />
BÄUERINNENORGANISATION LAVANT<br />
TIROLER BAUERNBUND ORTSGRUPPE LAVANT<br />
LAVANTER JAGDHORNBLÄSER<br />
LAUENTNA BLECH<br />
PFARRE LAVANT<br />
KINDERGARTEN<br />
VOLKSSCHULE<br />
JUGENDTREFF “Z4”<br />
SPORTUNION RAIKA LAVANT<br />
URSV PEGASUS<br />
GOLFCLUB, DOLOMITENGOLF OSTTIROL<br />
FREIZEIT UND KULTUR<br />
ORTSCHRONIK<br />
TVB OSTTIROL<br />
VERANSTALTUNGS- UND KUTLURAUSSCHUSS<br />
WALDBRANDGEFAHR<br />
SCHIBUSPLAN<br />
STELLUNGSKUNDMACHUNG<br />
3<br />
18<br />
19<br />
20<br />
26<br />
28<br />
30<br />
34<br />
36<br />
38<br />
40<br />
42<br />
43<br />
45<br />
48<br />
49<br />
51<br />
53<br />
54<br />
56<br />
57<br />
61<br />
62<br />
64<br />
68<br />
69<br />
70<br />
71<br />
IMPRESSUM<br />
Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Oswald Kuenz für „Die Gemeinde informiert“<br />
und der jeweilige Berichterstatter der Vereine.<br />
Layout und Grafik: BluePuma Werbeagentur, Debant Druck: Onlineprinters GmbH Auflage: 300 Stk.<br />
Fotos: Archiv der Gemeinde, Oswald Kuenz, Philipp Pacher, Andrea Schett, Franz Brunner, Brunner Images, Vereine und Private<br />
2 DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
DAS JAHR <strong>2016</strong> IM RÜCKBLICK UND VORSCHAU AUF<br />
DAS JAHR 2017<br />
LIEBE LAVANTERINNEN UND LAVANTER!<br />
LIEBE LESERINNEN UND LESER DER LAUENTNA DORFZEITUNG!<br />
Die Geschwindigkeit,<br />
mit der<br />
sich unsere<br />
Welt täglich verändert,<br />
ist für<br />
viele beängstigend.<br />
Kann ich<br />
als Mensch hier<br />
noch mithalten<br />
oder werde ich<br />
überrollt von der<br />
Fülle an Informationen<br />
und der<br />
Komplexität unserer<br />
Umwelt?<br />
Die Sehnsucht<br />
nach der “guten alten Zeit“ mit einfachen Botschaften<br />
und klaren Bildern ist gerade zu Weihnachten<br />
und Neujahr allgegenwärtig. Diese Zeit ist längst nicht<br />
mehr nur Kekse backen oder der Duft nach Tannenzweigen<br />
und Weihrauch. Diese Zeit ist auch das überfüllte<br />
Einkaufszentrum, Hektik, Stress und vielleicht<br />
auch das „überzogene“ Konto.<br />
Und doch ist es eine wunderbare, sehr spannende<br />
Zeit. Für die meisten von uns ist diese Zeit auch ein<br />
Anlass, das zu Ende gehende Jahr Revue passieren zu<br />
lassen und einen Blick in die Zukunft zu wagen. Wir<br />
denken nach, wie war Weihnachten früher. Wir kramen<br />
in der Vergangenheit und freuen uns, wenn wir<br />
einander aus der eigenen Kindheit, aus der unserer<br />
Eltern und Großeltern erzählen können. Es wird uns<br />
wieder bewusst, was wir alles erlebt haben. Aber<br />
auch, was uns mit anderen Menschen verbindet –<br />
oder trennt.<br />
Wir erinnern uns gerne an Gelungenes, Erreichtes und<br />
Erfreuliches. Leider werden auch Gedanken an die<br />
trüben Seiten des Alltages wie Krankheit, Probleme<br />
und Schicksalsschläge wieder wach. Vieles relativiert<br />
sich damit im Laufe eines Jahres, die Begrenztheit von<br />
all dem rückt mehr ins Bewusstsein.<br />
Liebe Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger,<br />
liebe interessierte Leser unserer <strong>Lauentna</strong> <strong>Dorfzeitung</strong>.<br />
Ein arbeitsreiches und ereignisreiches Jahr <strong>2016</strong><br />
geht nun dem Ende zu. Ein Jahr, das uns wieder stark<br />
gefordert hat. In der Familie, im Beruf, im Vereinsleben<br />
und in der Gemeinde. Vieles konnte gemeinsam<br />
geschaffen und erledigt werden. Ich bedanke mich<br />
bei allen, die sich im Jahr <strong>2016</strong> für unser Dorf engagiert<br />
haben. Ob im Ehrenamt, bei der Feuerwehr, in<br />
den Vereinen, im kirchlichen Dienst, in der Nachbarschaftshilfe<br />
oder sozialen Initiativen setzt ihr eure<br />
Freizeit, euer Können und eure Erfahrung ein. Vielen<br />
Dank euch allen! Ihr seid eine unentbehrliche Berei-<br />
cherung für unsere Dorfgemeinschaft. Euer Engagement<br />
macht unsere Gemeinde erst lebendig, eure<br />
Leistungen sind unbezahlbar.<br />
Besonders stolz bin ich auf die Bläsergruppe „<strong>Lauentna</strong><br />
Blech“ und das „Junior Blech“, die zusätzlich<br />
zu unseren „altbewährten“ und erfolgreichen Jagdhornbläsern<br />
die kirchlichen und kulturellen Feiern in<br />
unserer Gemeinde und darüber hinaus musikalisch<br />
umrahmen und mitgestalten. Vielen herzlichen Dank<br />
euch allen!<br />
Bei meinem Stellvertreter Josef Kaplenig und beim Gemeinderat<br />
bedanke ich mich für die ausgezeichnete<br />
Unterstützung und für die konstruktive Zusammenarbeit.<br />
Einen herzlichen Dank auch an die Gemeindeangestellten<br />
für die umsichtige und selbstständige Arbeit.<br />
Allen Familien, die <strong>2016</strong> mit Sorgen und Trauer leben<br />
mussten, wünsche ich Trost, Kraft sowie Zuversicht<br />
und neuen Mut für das kommende Jahr 2017.<br />
Liebe Lavanterinnen und Lavanter, liebe Gäste und<br />
Freunde unseres Dorfes, ich wünsche euch ein fröhliches<br />
und friedvolles Weihnachtsfest im Kreise eurer<br />
Familien, Verwandten und Bekannten. Für den bevorstehenden<br />
Jahreswechsel wünsche ich euch viel Freude,<br />
sowie ein neues Jahr 2017 mit positiven Erkenntnissen,<br />
Gesundheit, Glück und Zufriedenheit.<br />
Auch für die Gemeinde geht ein arbeitsreiches und<br />
bewegtes Jahr mit vielen Herausforderungen und<br />
Aufgaben zu Ende. Eine Vielzahl von Projekten und<br />
Vorhaben, die für die Bürgerinnen und Bürger von<br />
Bedeutung sind, konnten begonnen und/oder fertiggestellt<br />
werden. Die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl<br />
am 28.02.<strong>2016</strong> sowie die Bundespräsidentenwahl<br />
am 24.04.<strong>2016</strong>, die Stichwahl am 22.05.<strong>2016</strong><br />
und die Wiederholung der Stichwahl am 04.12.<strong>2016</strong><br />
waren besondere Herausforderungen für die örtliche<br />
Wahlkommission. Allen Wahlbeisitzern ein herzliches<br />
Vergelt´s Gott für ihren ehrenamtlichen Dienst an der<br />
Demokratie.<br />
Liebe Lavanterinnen und Lavanter!<br />
Geschätzte Leserinnen und Leser der <strong>Dorfzeitung</strong>!<br />
Ich freue mich mit der Ausgabe unserer neuen <strong>Lauentna</strong><br />
<strong>Dorfzeitung</strong> über die Vielfalt der durchgeführten<br />
Projekte und Veranstaltungen, Leistungen der<br />
Vereine und Institutionen und über vieles mehr informieren<br />
zu können.<br />
Euer Bürgermeister<br />
Oswald Kuenz<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong><br />
DIE GEMEINDE INFORMIERT 3
VORANSCHLAG FÜR DAS HAUSHALTSJAHR 2017<br />
Der Haushaltsvoranschlag 2017 sieht konkret wie folgt aus:<br />
Gesamt-Einnahmen<br />
Gesamt-Ausgaben<br />
davon ordentlicher Haushalt<br />
davon außerordentlicher Haushalt<br />
2.488.700,00 €<br />
2.488.700,00 €<br />
Einnahmen/Ausgaben<br />
Einnahmen/Ausgaben<br />
Gesamt<br />
1.976.500,00 €<br />
512.200,00 €<br />
2.488.700,00 €<br />
ORDENTLICHER HAUSHALT - EINMALIGE EINNAHMEN UND AUSGABEN<br />
BEZEICHNUNG<br />
Jugendfußballtore<br />
JHB-Jubiläum 30 Jahre<br />
Kriegerdenkmal; Bildstöcke Dächer<br />
Freischneiden Kirchbichl<br />
LWL- Investitionsbeitrag<br />
Straßenbeleuchtung Dorffelder/Siedlung<br />
Grundkauf Parkplatz Golfplatz<br />
Grundverkauf Lindensiedlung<br />
Eröffnung/Einweihung WVA NEU<br />
Terrassenüberdachung HNr. 29<br />
Römerstube Jubiläum 20 Jahre<br />
Zuf. an den AOHH f. Bauhoferweiterung<br />
Haushaltsausgleich (BZW)<br />
EIN<br />
18.000,00 €<br />
120.000,00 €<br />
AUS<br />
3.000,00 €<br />
5.000,00 €<br />
9.000,00 €<br />
1.000,00 €<br />
6.400,00 €<br />
10.000,00 €<br />
10.000,00 €<br />
5.000,00 €<br />
5.300,00 €<br />
4.000,00 €<br />
80.700,00 €<br />
SUMME E / A EINMALIG<br />
138.000,00 €<br />
139.400,00 €<br />
Diese Einnahmen sowie Ausgaben sind im HH-Jahr 2017 EINMALIG veranschlagt und kommen in den darauffolgenden<br />
Haushaltsjahren nicht mehr zum Tragen.<br />
AUSSERORDENTLICHER HAUSHALT<br />
BEZEICHNUNG<br />
Erweiterung Wasserversorgungsanlage<br />
Erweiterung Bauhof<br />
EIN<br />
206.500,00 €<br />
305.700,00 €<br />
AUS<br />
206.500,00 €<br />
305.700,00 €<br />
SUMME E / A EINMALIG<br />
512.200,00 €<br />
512.200,00 €<br />
Die Erweiterung der Wasserversorungsanlage wird im Jahr 2017 abgeschlossen.<br />
Das neue Projekt „Erweiterung des Gemeindebauhofes“ wird im Jahr 2017 begonnen<br />
und im Jahr 2018 abgeschlossen.<br />
4 DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
GEMEINDEFÖRDERUNGEN<br />
Immer öfter wird in der Politik vom „leistbaren Wohnen“ gesprochen. Das Land Tirol spricht von sogenannten<br />
„5-Euro-Wohnungen“ inkl. Betriebs- und Heizkosten. Diese 5-Euro-Wohnungen sollen z.B. durch Verzicht auf<br />
Kellergeschosse und Tiefgaragen, kostengünstigen Materialien, einfacher Grundausstattung, einfache Haustechnik<br />
und reduzierte Außenanlagen realisierbar werden. Diese Vorschläge seitens des Landes sind zwar<br />
gut gemeint, beeinträchtigen aber ganz sicher die Wohnqualität. Unsere OSG-Wohnungen wurden mit einem<br />
hohen Standard gebaut. Mit der tirolweite einmaligen Gemeindeförderung nähern wir uns den sogenannten<br />
5-Euro-Wohnungen und das trotz des hohen Standards, den die OSG-Wohnungen bieten.<br />
Den Wohnungsmietern wird für ihre Hausstandsgründung in der OSG-Wohnanlage „Dorffelder“ sowie in der<br />
OSG-Wohnanlage „Lindensiedlung“ (seit Oktober 2010) eine Familienförderung in der Höhe von 50 % des<br />
Differenzbetrages zwischen dem jeweiligen nicht indexgesicherten Mietzins der Gemeindewohnungen (ab<br />
01.01.2017 brutto € 4,20/m² WNF) und dem Mietzins der jeweiligen OSG-Wohnungen gewährt (Lindensiedlung:<br />
€ 5,48/m² WNF; Dorffelder: € 5,52€/m² WNF).<br />
Familienförderung ab 01.01.2017 WA „Dorffelder“:<br />
€ 0,66/Monat pro m² WNF.<br />
Familienförderung ab 01.01.2017 WA „Lindensiedlung“: € 0,64/Monat pro m² WNF.<br />
In unserer Gemeinde bemühen wir uns besonders, die Familien bestmöglich zu unterstützen und zu fördern,<br />
damit sie sich bei uns ihren Lebensmittelpunkt schaffen bzw. erhalten können.<br />
Baukostenzuschüsse für<br />
a) Wohngebäude inkl. Nebengebäude und landwirtschaftliche Gebäude privater „Häuslbauer“<br />
70 % des Erschließungskostenbeitrages<br />
b) Wohnanlagen, Wohnbaugesellschaften (z.B. OSG)<br />
50 % des Erschließungskostenbeitrages<br />
c) Betriebsgebäude (touristische Objekte)<br />
50 % des Erschließungskostenbeitrages<br />
d) Betriebsgebäude (sonstige Betriebsobjekte)<br />
30 % des Erschließungskostenbeitrages<br />
Solarförderung <strong>2016</strong><br />
40 % der gewährten Landesbeihilfe<br />
Photovoltaik-Förderung<br />
Die Förderungshöhe beträgt für alle Förderungswerber (Private und Betriebe) gleichermaßen pauschal<br />
€ 300,00/kWpeak Nennleistung des Solargenerators, maximal € 1.500,-- je Anlage (Obergrenze 5 kWpeak).<br />
Sportförderungen an Kinder, Schüler, Lehrlinge, Studenten, Präsenzdiener<br />
a) pro Saisonkarte Lienzer Bergbahnen und andere Liftbetreiber ab Saisonbeginn € 100,00<br />
b) pro Sportpass der Stadt Lienz € 100,00<br />
c) Mitgliedsbeitrag an den Reitverein Pegasus pro Mitglied € 40,00<br />
d) Mitgliedsbeitrag an den Dolomiten-Golfverein pro Mitglied € 80,00<br />
E-Bike Förderung<br />
Für den Ankauf von Elektrofahrrädern wird ein einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss in der Höhe von<br />
€ 150,00 pro E-Bike gewährt.<br />
Pro Förderwerber kann maximal ein E-Bike gefördert werden.<br />
Kindergarten<br />
Für alle Kinder gratis – es wird kein Kindergartenbeitrag vorgeschrieben<br />
Sportanlagen inkl. Turnsaal und Kletterwand<br />
für alle gratis<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong><br />
DIE GEMEINDE INFORMIERT 5
HEBESÄTZE, STEUERN, GEBÜHREN UND BEITRÄGE<br />
Jede Gemeinde ist zur teilweisen Bedeckung der laufenden<br />
Ausgaben verpflichtet, Steuern, Gebühren<br />
und Beiträge vorzuschreiben und einzuheben.<br />
Aufgrund der Einnahmen, vor allem durch den örtlichen<br />
Tourismus und die angesiedelten Betriebe, kann<br />
man dennoch mit Stolz sagen, dass in Lavant die Gebühren<br />
und Beiträge bezirksweit deutlich unter dem<br />
Durchschnitt liegen.<br />
Für das Haushaltsjahr 2017 wurden vom Gemeinderat<br />
diese Gemeindeabgaben wie folgt festgelegt:<br />
Gemeindeabgaben (Steuern, Gebühren und Beiträge) Wirksam ab 01.01.2017<br />
ABGABEART<br />
Grundsteuer A<br />
Grundsteuer B<br />
Kommunalsteuer<br />
Vergnügungssteuer<br />
HEBESÄTZE (inkl. USt.)<br />
das 5-fache des Messbetrages<br />
das 5-fache des Messbetrages<br />
3 % der Bemessungsgrundlage<br />
Gem. Vergnügungssteuersatzung vom 1.8.1975<br />
15 % der Bemessungsgrundlage<br />
Hundesteuer<br />
Erschließungssteuer<br />
Keine<br />
5 % des Erschließungs-kostenfaktors<br />
€ 73,04<br />
(Bauplatz: 73,04 x 5% x 1,5 = € 5,50)<br />
(Baumasse: 73,04 x 5% x 0,7 = € 2,60)<br />
Gemeindeabgaben per 01.01.2017<br />
ABGABEART<br />
Wasseranschlussgebühren<br />
Wasserzins<br />
Wasserzählergebühr<br />
Kanalanschlussgebühren<br />
Kanalbenützungsgebühren<br />
HEBESÄTZE (inkl. USt.) in €<br />
0,85 pro m 3 Baumasse<br />
0,49 pro m 3 Wasser<br />
3,70 pro Zähler jährlich<br />
5,90/m³ Baumasse<br />
2,40/m³ Wasser<br />
Oberflächenwasser-Kanalanschlussgebühren<br />
Müllabfuhrgebühren<br />
5,00/m 2<br />
Müllabfuhr- und Abfallgebührenordnung vom<br />
01.07.1993 bzw. ab 01.01.2012<br />
€ 4,30 pro 70l Müllsack<br />
€ 4,90 pro 80l Container<br />
€ 6,75 pro 120l Container<br />
€ 12,90 pro 240l Container<br />
€ 33,80 pro 660l Container<br />
€ 36,85 pro 800l Container<br />
€ 2,45 pro 35l Bio-Container<br />
€ 4,90 pro 80l Bio-Container<br />
6 DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
Wichtige Entgelte und sonstige Einnahmen<br />
Wirksam ab 01.01.2017<br />
ENTGELT EINNAHMEART<br />
Kostenbeitrag für die Graböffnung und Schließung<br />
Benützungsbeitrag für die Inanspruchnahme der<br />
Aufbahrungskapelle<br />
SÄTZE (inkl. USt.) in €<br />
180,00 pro Grab<br />
50,00 pro Aufbahrung<br />
ERWEITERUNG DER WASSERVERSORUNGSANLAGE<br />
Neuerrichtung Grundwasserbrunnen:<br />
Eine nachhaltige, gesicherte und qualitativ hochwertige<br />
Wasserversorgung stellt die Lebensgrundlage<br />
auch für die nächsten Generationen dar. Um eine<br />
zusätzliche und von den bestehenden Quellen unabhängige<br />
Versorgung unserer Gemeinde mit Trink- und<br />
Löschwasser sicherzustellen wurde mittlerweile auf<br />
der Gp. 663, Waldeigentümer DI Hermann Kuenz, ein<br />
Grundwasserbrunnen errichtet (Wald zwischen dem<br />
Pernitzbach und den Heimatfeldern). Die Festlegung<br />
des Brunnenstandortes erfolgte auf Basis umfangreicher<br />
geologischer und hydrogeologischer Voruntersuchungen.<br />
Der Brunnen wurde als Bohrbrunnen mit einem<br />
Bohrenddurchmesser von 420 mm errichtet und auf<br />
eine Tiefe von ca. 35,0 m unter Geländeoberkante abgeteuft.<br />
Als Bohrmethode wurde eine Rotationskernbohrung<br />
mit durchgehendem Kerngewinn gewählt.<br />
Sämtliche Rohre und Leitungen im Brunnen sowie<br />
der Brunnenabschlusskopf wurden aus nichtrostendem<br />
Stahl errichtet. Der Ausbaudurchmesser des<br />
Brunnens beträgt 200 mm, die Länge der Filterstrecke<br />
beträgt 11,0 m.<br />
Die Grundwasserförderpumpe (Lowara; Type: Z622<br />
13-L6W-D) wurde auf eine Entnahmetiefe von ca. 32,5<br />
m unter GOK abgesenkt. Der Grundwasserbrunnen<br />
wird über das Netz der TIWAG mit Strom versorgt. Die<br />
Ansteuerung erfolgt über einen Frequenzumformer.<br />
Das entnommene Grundwasser wird nach Erfordernis<br />
über eine Druckleitung (PE-HD; PE 100; DA 75; PN<br />
16; lg = ca. 500 lfm) in den mittlerweile ebenfalls neu<br />
errichteten Hochbehälter Lavant Dorf gepumpt.<br />
Neuerrichtung Hochbehälter Lavant Dorf:<br />
Der neue Hochbehälter Lavant Dorf wurde als Stahlbeton-Rundbehälter<br />
mit einer vorgelagerten zweigeschossigen<br />
Schieberkammer und einem Speichervolumen<br />
von ca. 215 m³ auf der Gp. 681/2,<br />
Waldeigentümer Johann Brunner, ausgeführt.<br />
Der Rundbehälter hat einen Außendurchmesser von<br />
9,70 m und eine mittlere lichte Höhe von ca. 4,30 m.<br />
Die Schieberkammer mit den Außenmaßen von 4,60<br />
m x 3,96 m wurde nördlich an den Behälter angebaut<br />
und zweigeschossig ausgeführt. Der Speicherraum<br />
ist über die Schieberkammer begehbar. Der Behälter<br />
Hochbehälter, 215 m³ mit vorgelagerter zweigeschossig<br />
Schieberkammer<br />
wurde zur Gänze gedämmt und mit Aushubmaterial<br />
überdeckt. Die Höhe des Wasserspiegels im Behälter<br />
liegt bei ca. 768,00 müA. Sämtliche Anlagenteile welche<br />
direkten Kontakt mit dem Wasser haben werden<br />
aus nichtrostendem Stahl ausgeführt.<br />
Der Hochbehälter wird ebenfalls über das Netz der<br />
TIWAG mit Strom versorgt. Die entsprechenden Energie-<br />
und Steuerleitungen wurden im Zuge der Grabungsarbeiten<br />
für die Zu- und Ableitungen mitverlegt.<br />
Funktionsbeschreibung<br />
Der Zulauf erfolgt im Freispiegelgefälle und wird über<br />
eine Trübe-Messung (optischer Sensor) in der Steigleitung<br />
geführt. Die Trübe-Messung erfolgt kontinuierlich.<br />
Sollte die Trübung den vorgegebenen Grenzwert<br />
überschreiten wird die Plattenbachquelle mittels<br />
automatischer Stellschieber ausgeleitet. Die Ausleitung<br />
über die Entleerungsleitung erfolgt so lange, bis<br />
Befüllter Hochbehälter für Probebetrieb<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong><br />
DIE GEMEINDE INFORMIERT 7
nahmemenge erfolgt mittels eines Großwasserzählers.<br />
Schaltschränke und Steuerungsanlagen sind im Brunnenvorschacht<br />
des GW-Brunnens und im EG der<br />
Schieberkammer beim Hochbehälter untergebracht.<br />
Sämtliche für den Betrieb und die Überwachung<br />
der Anlage erforderlichen Daten werden in digitaler<br />
Form an einen Zentralrechner mit Visualisierung im<br />
Gemeindeamt Lavant übermittelt und allfällige Störmeldung<br />
werden per SMS an die Verantwortlichen<br />
weitergeleitet.<br />
Probebetrieb:<br />
Am 14.12.<strong>2016</strong> wurde der Probebetrieb für die gegenständliche<br />
Wasserversorgungsanlage gestartet.<br />
Dieser wird bis zum Frühjahr 2017 laufen und dabei<br />
ständig kontrolliert und überwacht.<br />
Im Rahmen dieses Probebetriebes wird der neue<br />
Hochbehälter mit 215 m³ Fassungsvermögen, von einer<br />
geringen Menge der Plattenbachquelle 2 (ca. 1,5<br />
l/Sec.) und vom neuen Tiefbrunnen (ca. 5 l/Sec.) gespeist.<br />
Das Wasser wird nicht in das Trinkwassernetz<br />
eingespeist, sondern in den Plattenbach ausgeleitet.<br />
Im Frühjahr 2017, wenn der Probebetrieb erfolgreich<br />
abgeschlossen ist, wird der Hochbehälter mit dem bestehenden<br />
Trinkwassernetz verbunden.<br />
Verlegungsarbeiten: Pumpleitung, Steuerungs- und Stromkabel<br />
Gesamt- und Teilfinanzierungsplan Projekt Erweiterung der Wasserversorgungsanalge Lavant -<br />
Gesamt- Errichtung und Teilfinanzierungsplan Hochbehälter und Grundwasserbrunnen<br />
Projekt Erweiterung der Wasserversorungsanlage Lavant<br />
Errichtung Hochbehälter und Grundwasserbrunnen<br />
die Trübungsmessung den Grenzwert wieder unterschreitet.<br />
Die Führung der Zuflussleitung garantiert<br />
im Bereich der Trübe-Messung einen immerwährenden<br />
Einstau.<br />
Die Einmündung in den Speicherbehälter erfolgt tangential<br />
ca. 10 cm unter dem Wasserspiegel um eine<br />
optimale Wasserbewegung im Speicherbehälter zu<br />
erreichen. Um im Revisionsfall die Zulaufleitung der<br />
Plattenbachquellen vollständig entleeren zu können,<br />
besteht ein zusätzlicher Ablassschieber am tiefsten<br />
Punkt der Zulaufleitung. Zur Gewährleistung eines<br />
Not- und Revisionsbetriebes ist eine direkte, manuell<br />
versperrbare Verbindungsleitung zur Entnahmeleitung<br />
vorhanden.<br />
Bei Ausleitung der Plattenbachquellen, sowie bei zu<br />
hoher Entnahme wird die Förderung durch die Brunnenpumpe<br />
automatisch aktiviert. Die Förderleistung<br />
der Grundwasserförderpumpe beträgt 5 l/sec. Die<br />
Messung und Einstellung erfolgt über eine Niveausonde<br />
und wird entsprechend der Wasserspiegelabsenkung<br />
im Hochbehälter geregelt.<br />
Um eine Verkeimung des Grundwasserbrunnens und<br />
der Druckleitung zu vermeiden wird die Pumpe täglich<br />
zweimal für eine voreingestellte Dauer aktiviert,<br />
sodass der Austausch des gesamten Druckleitungsvolumens<br />
mit Sicherheit garantiert ist. Zusätzlich wurde<br />
auch auf der Druckleitung des GW-Brunnens eine<br />
kontinuierliche Trübe-Messung in der Schieberkammer<br />
im Hochbehälter errichtet.<br />
Zur Gewährleistung eines Not- und Revisionsbetriebes<br />
ist eine direkte, manuell versperrbare Verbindungsleitung<br />
zur Entnahmeleitung eingebaut. Zusätzlich<br />
kann die Druckleitung als Notmaßnahme über<br />
einen Ablassschieber auch direkt in die Entleerungsleitung<br />
des Hochbehälters abgeleitet werden.<br />
Der Einlauf im Speicherbehälter wurde als demontierbarer<br />
Einlaufseiher aus nichtrostendem Stahl<br />
ausgeführt. Die Entnahmeleitung ist mittels Absperrschieber<br />
manuell versperrbar. Die Erfassung der Entalle<br />
Beträge in €<br />
alle Beträge in €uro<br />
Jahr WLF BZW<br />
Landesförderung<br />
Bankdarlehen<br />
OHH EIN AUS<br />
2013 - 30.000 - - 22.451 52.451 52.451<br />
2014 75.000 60.000 - - - 135.000 35.157<br />
2015 - 90.000 - - - 90.000 121.604<br />
<strong>2016</strong> 75.000 60.000 - 200.000 - 335.000 448.144<br />
2017 75.000 60.000 66.200 - 194 201.394 206.489<br />
2018 - 50.000 - - - 50.000 -<br />
225.000 350.000 66.200 200.000 22.645 863.845 863.845<br />
WLF…<br />
BZW…<br />
OHH…<br />
Wasserleitungsfonds-Darlehen<br />
Bedarfszuweisung des Landes Tirol<br />
Zuführung aus dem ordentlichen Haushalt<br />
8 DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
DIE QUALITÄT UNSERES TRINKWASSERS<br />
Gemäß Verordnung über die Qualität von Wasser für<br />
den menschlichen Gebrauch wird unser Trinkwasser<br />
einmal im Jahr von der hydrologischen Untersuchungsstelle<br />
Salzburg überprüft. Die Befunde und<br />
Gutachten werden stets der Abteilung Wasserwirtschaft<br />
beim Amt der Tiroler Landesregierung übermittelt.<br />
Die Trinkwasseranalysen über die physikalisch-chemischen<br />
und die bakteriologischen Untersuchung bestätigen<br />
eine ausgezeichnete Trinkwasserqualität. Die<br />
Kontrollprobe am 22.08.<strong>2016</strong> im Verteilungssystem<br />
ergab bei einwandfreiem bakteriologischem Befund<br />
ein weiches Wasser (Gesamthärte von 7,34 °dH, entspricht<br />
Härtestufe 1).<br />
Prüfbericht von der Probenahme am 22.08.<strong>2016</strong> durch MSc Markus Lusser von der hydrologischen Untersuchungsstelle<br />
Salzburg. Ort der Probeentnahme: Wasserauslass HNr. 26<br />
Prüfbericht von der Probenahme am 22.08.<strong>2016</strong> durch MSc Markus Lusser von der<br />
hydrologischen Untersuchungsstelle Salzburg. Ort der Probeentnahme: Auslass HNr. 26<br />
Äußerliche Beschaffenheit:<br />
Bakteriologische Untersuchung:<br />
Aussehen (Farbe/Trübung) klar, farblos KBE 22°C/37°C 17 / 13 KBE/ml<br />
Bodensatz ohne coliforme Keime nicht nachweisbar<br />
Geruch/Geschmack ohne/neutral E. coli nicht nachweisbar<br />
Enterkokken<br />
nicht nachweisbar<br />
Physikalisch-chemische Untersuchung:<br />
elektrische Leitfähigkeit bei 25°C 218 µS/cm Kalium < 1 mg/l<br />
pH-Wert 7,95 Eisen gesamt gelöst < 0,05 mg/l<br />
Permanganat-Index 0,86 mg/l Mangan gesamt gelöst < 0,05 mg/l<br />
Säurekapazität 2,31 mmol/l Ammonium < 0,02 mg/l<br />
Gesamthärte 7,34 °dH Nitrit < 0,003 mg/l<br />
Carbonathärte 6,47 °dH Nitrat 1,62 mg/l<br />
Calcium 28 mg/l Chlorid < 1 mg/l<br />
Magnesium 15,0 mg/l Sulfat 2,3 mg/l<br />
Natrium < 1 mg/l Hydrogencarbonat 141 mg/l<br />
GUTACHTEN<br />
gemäß § 5 Abs. 2 TWV (Trinkwasserverordnung)<br />
Gemäß den geltenden lebensmittelrechtlichen Bestimmungen ist das Wasser der vorstehend bezeichneten<br />
Trinkwasserversorgungsanlage zur Verwendung als Trinkwasser geeignet.<br />
Auf Grund der Vorgaben des Codex-Kapitels B1 „Trinkwasser“ des österreichischen<br />
Lebensmittelbuches (ÖLMB) wird festgestellt:<br />
Das Wasser entspricht im Rahmen des durchgeführten Untersuchungsumfanges den geltenden lebensmittelrechtlichen<br />
Vorschriften.<br />
Einteilung der Wässer nach ihrer Härte:<br />
Gesamthärte in °dH: Bezeichnung:<br />
0 – 4 sehr weich<br />
4 – 8 weich<br />
8 – 12 mittelhart<br />
12 – 18 hart<br />
18 – 30 ziemlich hart<br />
über 30<br />
sehr hart<br />
(°dH = deutsche Härtegrade)<br />
neuer Hochbehälter, Blickrichtung Plattenbach<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong><br />
DIE GEMEINDE INFORMIERT 9
ABWASSERBESEITIGUNGSANLAGE DER GEMEINDE<br />
UMBAU DES HAUPTPUMPWERKES BEI DER HANSLER SÄGE<br />
Das bestehende Pumpwerk bei der alten „Hansler<br />
Säge“ wurde im Jahr 1998 installiert. Die damals eingebauten<br />
Pumpen sind nicht mehr für die mittlerweile<br />
sehr hohen Abwassermengen ausgelegt.<br />
Die Abwassermengen stiegen vom Jahr 2002 bis 2009<br />
von 11.163 m³ auf 15.865 m³; im Jahr 2010 waren es<br />
schon 19.653 m³ und im Jahr 2014 bereits 44.931 m³.<br />
Davon entfallen auf das häusliche Abwasser 19.029<br />
m³, auf die Abwässer der Fa. Staffler 6.201 m³ und auf<br />
das Sickerwasser aus der Deponie 19.701 m³.<br />
Die zwei alten Pumpen, mit einer Förderleistung von<br />
ca. 5 Liter/Sec. wurden durch zwei neue Pumpen mit<br />
einer Förderleistung von ca. 9 Liter/Sec. ersetzt. Weiters<br />
wurde die Druckleitung im Pumpwerk von DN 80/<br />
Guss auf DN 100 Niro umgebaut. Auch der TIWAG-Anschluss<br />
musste von 20 Ampere auf 32 Ampere erhöht<br />
werden.<br />
Pumpwerk vor Umbau<br />
Installationsdetail im Hochbehälter<br />
Pumpwerk nach Umbau<br />
ABWASSERMENGEN PW LAVANT<br />
Kommunal Staffler Sickerwasser<br />
19701<br />
10095<br />
12299<br />
8623<br />
M³<br />
7704<br />
5920 5918<br />
6201<br />
6447<br />
4596<br />
4047<br />
131<br />
660 1572<br />
2508<br />
6550<br />
11163 11784 11418 12164 13124 13589 12958 13351<br />
15057 15167<br />
18255 18200 19029 19623<br />
2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015<br />
10 DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
ERFREULICHE BAUTÄTIGKEIT IN UNSEREM DORF<br />
Fertigstellung und Bezug der OSG-Wohnanlage<br />
Dorffelder<br />
In Zusammenarbeit mit der Gemeinde hat die Osttiroler<br />
gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft<br />
(OSG) die attraktive Wohnanlage Dorffelder<br />
errichtet.Der Spatenstich war am 28.04.2015, die<br />
Firstfeier am 05.11.2015 und die Schlüsselübergabe<br />
erfolgte am 21.10.<strong>2016</strong>.<br />
Die 12 Mietkaufwohnungen – 4 Wohnungen mit ca. 62<br />
m², 4 mit ca. 79 m² und 4 mit ca. 93 m² - mit Tiefgaragenparkplätzen,<br />
Privatgärten, Balkonen, zugeordneten<br />
Kellerabteilen sowie hochwertiger und moderner<br />
Standardausstattung sind bereits alle vergeben.<br />
In die 12 Wohnungen sind BürgerInnen aus den Gemeinden<br />
Assling, Dölsach, Iselsberg, Lienz, Rangersdorf<br />
und Strassen eingezogen. In 4 Wohnungen sind<br />
Lavanter GemeindebürgerInnen eingezogen.<br />
Antonius Natur Apartments<br />
Die Familie Elisabeth und Josef Kaplenig haben durch<br />
Abbruch-, Um- und Zubau am bestehenden Wirtschaftsgebäude<br />
drei großzügige Ferienwohnungen<br />
und eine große Wohnung für den Eigenbedarf mit<br />
insgesamt rund 400 m² Wohnnutzfläche errichtet.<br />
Zusätzlich wurde ein Naturschwimmteich mit Gartenanlage<br />
angelegt und die teilweise Neuerrichtung des<br />
bestehenden Hauptdaches ausgeführt. Diese umfangreichen<br />
Baumaßnahmen hat die Firma Zimmerei<br />
Unterluggauer Josef geplant und als Generalunternehmer<br />
mit vielen Firmen in nur 8 Monaten Bau- und<br />
Fertigstellungszeit umgesetzt.<br />
Die feierliche Eröffnung und Segnung der Antonius<br />
Natur Apartments erfolgte am 18.12.<strong>2016</strong>. Dazu hat<br />
die Familie Kaplenig den Planer und Generalunternehmer,<br />
alle beteiligten Firmen und alle Nachbarn<br />
eingeladen. Unser Pfarrer Mag. Bernhard Kranebitter<br />
hat im Rahmen der Segnung auch den heiligen Antonius<br />
mit seinen besonderen Vorzügen erwähnt und anschließend<br />
die neuen Ferienwohnungen und den hl.<br />
Antonius gesegnet. Alle geladenen Gäste waren von<br />
den neuen Ferienwohnungen begeistert und überrascht<br />
was sich aus einem alten Wirtschaftsgebäude<br />
machen lässt. Zum Beispiel die Raumeinteilung, die<br />
Fußböden, die Beleuchtung, die Einrichtungsgegenstände,<br />
die Sauna und der Sanitärbereich.<br />
Durch diese umfangreichen Abbruch-, Um- und Zubauten<br />
hat auch das Ortsbild eine ganz besondere<br />
Aufwertung erfahren. Von großer Bedeutung sind<br />
diese Ferienwohnungen auch für die touristische Weiterentwicklung<br />
in unserem Dorf.<br />
Von diesen Baumaßnahmen bin ich begeistert und<br />
gratuliere der Familie Kaplenig ganz herzlich. Ich<br />
wünsche eine erfolgreiche Zukunft mit vielen Gästen<br />
und vor allem den erhofften wirtschaftlichen Erfolg.<br />
Alle Gäste werden nicht nur von den Apartments begeistert<br />
sein, sondern auch von der Fam. Kaplenig,<br />
insbesondere von der Chefin Elisabeth, die eine ganz<br />
besondere Vermieterin und Gastgeberin ist, und das<br />
nicht nur für die Urlaubsgäste, sondern für alle, die<br />
das Haus betreten.<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong><br />
DIE GEMEINDE INFORMIERT 11
Die Familie Sonja und Christian Oberhammer<br />
hat im Bereich der neuen Baulanderschließung „Dorffelder“<br />
ein schönes Einfamilienhaus errichtet und ist<br />
bereits am 01. November <strong>2016</strong> eingezogen.<br />
Die Familie Brigitte Strauß und Norbert Eisenbock<br />
aus Nußdorf-Debant hat mit der Errichtung eines Eigenheimes<br />
in Lavant begonnen. Im Frühjahr/Sommer<br />
2017 möchte sie mit einem Kind in das Eigenheim einziehen.<br />
Josef Kaplenig<br />
hat im Bereich des „Waldbankl“ einen neuen Geräteschuppen<br />
für landwirtschaftliche Geräte errichtet.<br />
ERWEITERUNG DER ORTSBELEUCHTUNG UND ASPHALTIERUNG<br />
DER GEMEINDESTRASSE IM BEREICH DER DORFFELDER<br />
Nach Fertigstellung der OSG-Wohnanlage wurde die bereits bestehende Straßenbeleuchtung um weitere 5<br />
Straßenleuchten mit Standrohr und Mastbogen erweitert. Anschließend wurde die Gemeindestraße rund um<br />
die Wohnanlage und die Parkplätze asphaltiert. Die Kosten für die Straßenbeleuchtung belaufen sich auf rund<br />
10.000,-- € und jene für die Asphaltierung auf rund 27.000,-- €<br />
12 DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
PROJEKT BAUHOFERWEITERUNG 2017 UND 2018<br />
Mit den Aufgaben und Leistungen einer Gemeinde<br />
wächst auch der gemeindeeigene Fuhr- und Maschinenpark.<br />
Die notwendigen Gerätschaften und Werkzeuge<br />
müssen angeschafft und auch entsprechend<br />
untergebracht und gewartet werden.<br />
Derzeit sind in einigen Lavanter Städeln Gerätschaften<br />
der Gemeinde gelagert.<br />
Der im Jahr 1998 fertiggestellte Gemeindebauhof mit<br />
Mähdreschergarage der Agrargemeinschaft ist mittlerweile<br />
viel zu klein (nur 48,83 m²) und entspricht<br />
auch nicht mehr dem Stand der Technik.<br />
Der gesamte Bauhof wurde damals mit Massiv-Beton<br />
errichtet. Die Wände sind nicht isoliert und alle Räume<br />
sind bis zum Dach offen. Weil dadurch ein temperieren<br />
der Räume nicht möglich ist, kann man den<br />
Bauhof im Winter nur als „Eiskeller“ nutzen. Alles was<br />
gefrieren kann, muss ins Mehrzweckhaus umgelagert<br />
werden.<br />
Geplant ist der Umbau und die großzügige Erweiterung<br />
des Bauhofes in Richtung „Gilger-Brücke“.<br />
Die bestehende Werkstätte wird zu einem Lager (für<br />
Farben, Lacke, Spritzmittel,…) und WC umgebaut,<br />
isoliert und beheizt.<br />
Die neue Gerätehalle soll große Lager- und Stellplätze<br />
für Gemeindeauto, Kommunalfahrzeug und Maschinen<br />
bieten. Außerdem wird ein Waschraum sowie<br />
eine neue Werkstätte mit Montagegrube errichtet.<br />
Der erweiterte Gemeindebauhof soll auch mittels einer<br />
Pellets-Heizanlage temperiert werden.<br />
Laut einer ersten Schätzung der Fa. Unterluggauer<br />
Holzbau GmbH wird das gesamte Projekt ca.<br />
€ 611.500,-- kosten.<br />
Bestehender Gemeindebauhof mit AGM-Mähdreschergarage.<br />
VORLÄUFIGER FINANZIERUNGSPLAN<br />
Bauhoferweiterung<br />
2017<br />
Bankarlehen<br />
100.000<br />
Bedarfszuweisung<br />
125.000<br />
div. Förderungen<br />
0<br />
Überschuss / Abgang Vorjahr<br />
0<br />
Zuführung aus dem ordentlichen Haushalt<br />
80.700<br />
2018<br />
0<br />
125.000<br />
0<br />
0<br />
180.800<br />
Summe<br />
100.000<br />
250.000<br />
0<br />
261.500<br />
Summe<br />
305.700<br />
305.700<br />
611.500<br />
Baukosten lt. Schätzung Fa. Unterluggauer<br />
305.700<br />
305.700<br />
611.500<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong><br />
DIE GEMEINDE INFORMIERT 13
BREITBAND IM LÄNDLICHEN RAUM<br />
Bereits im vergangenen Jahr wurde die Leerverrohrung<br />
für die Glasfaserhauptleitung (= Backbone-Leitung)<br />
von der Auenlaue (Ende des Gehweges) bis in<br />
den Kellerschacht der Volksschule verlegt. Über das<br />
Kellergeschoss und der zwischen VS und Gemeinde<br />
verlegten Rohrverbindung wird bei Bedarf (nach<br />
Umbau des Gemeindeamtes) das neue, barrierefreie<br />
Gemeindeamt angeschlossen werden. Die Verlegung<br />
der Glasfaserhauptleitung von der Auenlaue bis zum<br />
Zusammenschluss bei der Lavanter Draubrücke erfolgt<br />
im Frühjahr 2017.<br />
Noch im Herbst <strong>2016</strong> wurde von der Draubrücke bis<br />
zum Suiteshotel ein LWL-Schutzrohr 50 x 4,6 mm und<br />
ein 26 mm Minirohrverband auf öffentlichem Wasser-<br />
gut verlegt (nördlich der Gemeindestraße). Aufgrund<br />
der günstigen Geländebedingungen, ebene Fläche und<br />
tiefer humusreicher Boden, konnten die Leitungen<br />
„eingepflügt“ werden. Dabei wurde die 400 m lange<br />
Verlegestrecke mittels „Pflug“ bis in eine Tiefe von 70<br />
bis 80 cm geöffnet und gleichzeitig das LWL-Schutzrohr,<br />
das Minirohr und die Warnbänder in dieser Tiefe<br />
verlegt. Anschließend wurde mit einem Kleinbagger<br />
der noch offene Boden (kleine Spalte) geschlossen<br />
bzw. zugedrückt. Die Gesamtkosten, die mit rund<br />
60 % gefördert werden, belaufen sich auf 7.700,-- €<br />
netto. Die LWL-Kabel zwischen dem Suiteshotel, dem<br />
Golfhotel und den anderen Golfplatzgebäuden wurden<br />
bereits im Zuge der Erschließung der Gebäude verlegt.<br />
RÄUMUNG DES AUSSCHOTTERUNGSBECKENS<br />
Das Ausschotterungsbecken des Dorfbaches im Bereich<br />
südlich der Sportanlagen wurde in Zusammenarbeit<br />
mit der WLV (Wildbach und Lawinenverbauung)<br />
geräumt. Die WLV hat die Kosten i. d. H. v. € 4.482,60<br />
für den Raupenbagger, die Gemeinde Lavant die Transportkosten<br />
und die Einbaukosten mit einer Laderaupe,<br />
übernommen. Die Waldwege im Forchach und Primis,<br />
wurden mit diesem Schottermaterial saniert. Die Kosten<br />
für die Gemeinde belaufen sich auf € 9.979,02.<br />
14 DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
SANIERUNG DER RUINE<br />
DER FRÜHCHRISTLICHEN BISCHOFSKIRCHE<br />
Leider ist im heurigen Jahr wieder nichts passiert. Weder<br />
die 4 Säulen wurden saniert, noch die geplanten<br />
Probestücke an den Steinmauern wurden umgesetzt.<br />
Eine E-Mail-Nachricht vom Bundesdenkmalamt lässt<br />
uns zumindest hoffen, dass im nächsten Jahr wirklich<br />
etwas umgesetzt wird.<br />
Mit dieser E-Mail-Nachricht informiert der Chef des<br />
Denkmalamtes, DI Walter Hauser, dass im nächsten<br />
Jahr mit den ersten Arbeiten bei der Bischofskirche<br />
begonnen wird, wie folgt:<br />
„Nachdem noch im Spätherbst dieses Jahres die restauratorische<br />
Befundung der antiken Marmorwerksteine<br />
gemacht wurde, planen wir am 24.03.2017 und am<br />
25.03.2017 einen Workshop mit etwa 10 Experten aus<br />
dem Alpenraum zur Klärung der archäologischen Synergien<br />
einer durch Konservierungsmaßnahmen notwendig<br />
werdenden partiellen archäologischen Grabungen“.<br />
FERIALARBEITER<br />
Schon seit Jahren werden jeden Sommer Ferialarbeiter<br />
in unserer Gemeinde angestellt. In den Monaten Juli und<br />
August haben Victoria Hanser, Elisabeth Gisser, Thomas<br />
Pacher, Daniel Tscharnidling, Philipp Oberhauser, Fabian<br />
Winkler und Matthias Jesacher ausgezeichnet und<br />
fleißig in unserer Gemeinde mitgearbeitet. Ob bei forstlichen<br />
Maßnahmen, Mäharbeiten, Pflege der Blumeninseln,<br />
Reinigungsarbeiten oder auch bei allen anderen<br />
erforderlichen Arbeiten wurden von den Ferialarbeitern<br />
heuer insgesamt 1.163 Arbeitsstunden geleistet. Danke<br />
für euren Fleiß und Einsatz in den Sommerferien.<br />
Ferialarbeiter Matthias Jesacher beim Ausmähen der Bäume<br />
am Festplatz.<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong><br />
DIE GEMEINDE INFORMIERT 15
KUNSTSCHNEE STATT NEUSCHNEE<br />
Weiße Weihnachten – dieser Traum bleibt leider immer<br />
öfters, sowie auch im heurigen Winter, unerfüllt. Durch<br />
den permanenten Naturschneemangel kann nicht nur<br />
in den Tallagen, sondern auch in den höhergelegenen<br />
Schigebieten der Wintersport nur mehr eingeschränkt<br />
ausgeübt werden. Statt einer tiefverschneiten Winterlandschafft,<br />
bedecken schmale Kunstschneebänder<br />
die braunen und ausgetrockneten Almflächen. Ohne<br />
Schneekanonen wäre an ein Schifahren gar nicht mehr<br />
zu denken. Für den Betrieb der Schneekanonen braucht<br />
es aber auch entsprechende Minusgrade.<br />
Heuer gibt es diese erfreulicherweise schon seit Anfang<br />
Dezember. Da zeigt sich wieder einmal, dass die Schattseite<br />
auch Vorteile hat. Die natürliche Sonnenfinsternis,<br />
bis zu 2 Monate keine Sonne und die anhaltende Kälte<br />
in den Nachtstunden konnten unsere „Schneemeister“<br />
Walter Kollnig und Martin Pacher nutzen, um genug<br />
Kunstschnee für unsere Langlaufloipe zu erzeugen.<br />
Nach dem Ausbringen des Kunstschnees mit Traktor<br />
und Düngestreuer am 09. und 10. Dezember und der<br />
perfekten Loipenpräparierung durch unseren Gemeindearbeiter<br />
Johannes Oberhammer konnte bereits am<br />
Sonntag, den 11. Dezember <strong>2016</strong>, die ca. 4 km lange<br />
Langlaufloipe freigegeben werden.<br />
Die neue Loipenführung ausgehend vom Golfhotel<br />
führt über den sogenannten Mitterweg Richtung Jungbrunn<br />
und von dort entlang der Werkstrecke wieder zurück<br />
zum Golfhotel und zur Driving Range.<br />
Kunstschnee-Erzeugung auf der Driving Range.<br />
Verladen des Kunstschnees mit einem Lader der Fa. Schmidl;<br />
Fahrer Andreas Oberhammer<br />
Ausbringung auf der Driving Range.<br />
Präparierte Langlaufloipe westlich des Golfhotels<br />
ADVENT- UND WEIHNACHTSBELEUCHTUNG<br />
Tradition und Brauchtum begleiten uns das ganze Jahr<br />
über. Insbesondere in der Advent-, Weihnachts- und<br />
Neujahrszeit gibt es Bräuche in einer enormen Vielfalt.<br />
Diese zu erhalten, zu pflegen und den nächsten Generationen<br />
weiterzugeben, sind wichtige Grundlagen unserer<br />
christlichen und Tiroler Kultur. Ich bedanke mich bei<br />
allen Hausbesitzer/Innen, die ihre Häuser, Balkone und<br />
Terrassen mit Lichterketten, Krippen und Christbäumen<br />
schmücken und so einen großen Beitrag zur Advent-,<br />
Weihnachts- und Neujahrsstimmung beitragen.<br />
Familie Oberhammer Andreas<br />
16 DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
Familie Klocker Stefanie<br />
Familie Kofler Peter<br />
Familie Mietschnig Klaus<br />
Familie Tscharnidling Klaus<br />
Familie Kuenz Harald<br />
Familie Hanser josef<br />
Antonius Natur Apartments<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong><br />
DIE GEMEINDE INFORMIERT 17
CHRISTBAUM- UND<br />
TANNENREISIGAUSGABE<br />
Die alljährlich stattfindende Christbaum- und Tannenreisigausgabe an Lavanter Gemeindebürger wurde heuer<br />
zum ersten Mal von der Landjugend Lavant in Zusammenarbeit mit dem <strong>Lauentna</strong> Blech und der Gemeinde<br />
Lavant organisiert und durchgeführt. Die Landjugend Lavant verwöhnte die zahlreichen Besucher mit Blattln<br />
mit Preiselbeeren und Sauerkraut, Frankfurter, Kastanien, Erdnüssen, Mandarinen, Glühwein und Früchtetee.<br />
Für weihnachtliche Stimmung sorgte das <strong>Lauentna</strong> Blech sowie das <strong>Lauentna</strong> Junior Blech mit schönen Weihnachtweisen.<br />
Die großzügigen freiwilligen Spenden in der Höhe von € 850,-- werden der Gemeinderücklage für soziale Zwecke<br />
zugeführt. Christbäume sowie Tannenreisig wurden von der Gemeinde zur Verfügung gestellt.<br />
Familie Dabernig beim Aussuchen eines<br />
Christbaumes.<br />
Ein Dank gilt der Landjugend Lavant,<br />
die für das leibliche Wohl der Besucher<br />
bestens sorgte.<br />
<strong>Lauentna</strong> Junior Blech.<br />
Zahlreiche Besucher erfreuten sich an den vorweihnachtlichen<br />
Klängen in gemütlicher Runde.<br />
<strong>Lauentna</strong> Blech – zum ersten Mal mit einem Saxophon in der<br />
Besetzung.<br />
18 DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
SENIORENWEIHNACHTSFEIER<br />
IN DER RÖMERSTUBE<br />
Die Landjugend und die Gemeinde Lavant haben alle<br />
Lavanter Seniorinnen und Senioren zur Weihnachtsfeier<br />
am 18.12.<strong>2016</strong> in die Römerstube eingeladen.<br />
Gestaltet wurde der weihnachtliche Nachmittag von<br />
der Volksschule Lavant mit Direktor Walter Schneider<br />
sowie vom <strong>Lauentna</strong> Junior Blech. Mit einem Krippenspiel,<br />
Musik- und Gesangseinlagen haben die Volksschüler<br />
alle Seniorinnen und Senioren begeistert. Das<br />
Junior Blech hat die stimmungsvolle Weihnachtsfeier<br />
musikalisch umrahmt und so für vorweihnachtliche<br />
Stimmung gesorgt.<br />
Die Landjugend überreichte selbst gebastelte Geschenke<br />
an unsere SeniorInnen. Auch die Gemeinde<br />
konnte allen Besuchern der Seniorenfeier ein kleines<br />
Präsent überreichen.<br />
Bgm. Oswald Kuenz und Mag. Bernhard Kranebitter bei der<br />
Seniorenweihnachtsfeier.<br />
Das <strong>Lauentna</strong> Junior Blech umrahmte die Feier musikalisch.<br />
Die Kinder der Volksschule Lavant bei der Aufführung des<br />
Krippenspieles.<br />
Patrick und Julia, die Ortsobleute der Landjugend Lavant,<br />
eröffnen die Seniorenfeier.<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong><br />
DIE GEMEINDE INFORMIERT 19
GEBURTSTAGE, GEBURTEN, TODESFÄLLE,<br />
EHESCHLIESSUNGEN, AKADEMISCHE<br />
ABSCHLÜSSE UND AUSZEICHNUGEN IM JAHR <strong>2016</strong><br />
GEBURTSTAGE<br />
EHESCHLIESSUNGEN<br />
26. Feber<br />
13. März<br />
03. März<br />
15. September<br />
09. Jänner<br />
24. Juni<br />
06. September<br />
05. Mai<br />
07. November<br />
01. Juli<br />
18. August<br />
05. Oktober<br />
15. Juli<br />
02. September<br />
19. Feber<br />
22. Feber<br />
03. November<br />
09. November<br />
06. Feber<br />
10. Feber<br />
19. Feber<br />
20. Mai<br />
23. Juni<br />
25. Juli<br />
08. September<br />
04. November<br />
27. Feber<br />
29. Juni<br />
04. August<br />
Irma Kuenz<br />
Mathilde Kreuzer<br />
Maria Ortner<br />
Charlotte Großlercher<br />
Anna Stanglechner<br />
Anna Brunner<br />
Josef Hanser<br />
Mariedl Brunner<br />
Hedwig Dietrich<br />
Anna Brunner<br />
Berta Kofler<br />
Hildegard Kreuzer<br />
Elfriede Kaplenig<br />
Annemarie Tscharnidling<br />
Waltraud Rainer<br />
Maria Dietrich<br />
Anna Haider<br />
Cäcilia Oberhammer<br />
Hans-Peter Tabernig<br />
Theresia Kuenz<br />
Johanna Dabernig<br />
Bertina Cörstges<br />
Ilse Tabernig<br />
Peter Hofer<br />
Maria Gisser<br />
Sieglinde Tabernig<br />
Josef Kaplenig<br />
Regina Dapunt<br />
Angelika Dietrich<br />
94 Jahre<br />
92 Jahre<br />
91 Jahre<br />
89 Jahre<br />
88 Jahre<br />
88 Jahre<br />
88 Jahre<br />
87 Jahre<br />
87 Jahre<br />
86 Jahre<br />
86 Jahre<br />
86 Jahre<br />
80 Jahre<br />
80 Jahre<br />
65 Jahre<br />
65 Jahre<br />
65 Jahre<br />
65 Jahre<br />
60 Jahre<br />
60 Jahre<br />
60 Jahre<br />
60 Jahre<br />
60 Jahre<br />
60 Jahre<br />
60 Jahre<br />
60 Jahre<br />
50 Jahre<br />
50 Jahre<br />
50 Jahre<br />
15. Juli<br />
05. August<br />
13. August<br />
1971<br />
16. April<br />
1966<br />
22. Dezember<br />
1966<br />
Christian Mattersberger<br />
und Patricia Tschojer<br />
Lavant 93<br />
Helmut Unterwainig und<br />
Melanie Hanser<br />
Lavant 29/2<br />
JUBELHOCHZEITEN<br />
Edelweiß- oder Platinhochzeit, 45 Jahre verheiratet<br />
HR DI Josef und<br />
Elfriede Schett<br />
Lavant 50<br />
Goldene Hochzeit, 50 Jahre verheiratet<br />
Ferdinand und<br />
Annemarie Prinster<br />
Lavant 44<br />
Adolf und<br />
Annemarie Tscharnidling<br />
Lavant 17<br />
(Feier und Übergabe der Jubiläumsübergabe<br />
im Frühling 2017)<br />
GEBURTEN<br />
Ein Kind zu haben bringt Freude und Erfüllung ins<br />
Leben, aber auch eine Menge Verantwortung. Eltern<br />
wollen ohnehin immer das Beste für ihr Kind<br />
– in den meisten Fällen zumindest. Deshalb will ich<br />
euch, liebe Eltern, ein Zitat von Albert Schweizer ans<br />
Herz legen, dieses lautet: „Keine Zukunft vermag<br />
gutzumachen, was du in der Gegenwart versäumst.“<br />
Ich freue mich und bin stolz, dass wir im heurigen Jahr<br />
drei Geburten verzeichnen können. Names der Gemeinde<br />
gratuliere ich den glücklichen Eltern herzlich.<br />
Diamantene Hochzeit, 60 Jahre verheiratet<br />
26. Mai Hermann und<br />
1956<br />
Hildegard Kreuzer<br />
Lavant 7<br />
10. März<br />
06. September<br />
STERBEFÄLLE<br />
Anna Brunner<br />
geb. 03.05.1931<br />
Maria Brunner<br />
geb. 05.05.1929<br />
08. Jänner<br />
Michael Marco Walder, Sohn der Elisabeth<br />
Walder und Christian Preßlaber.<br />
30. November<br />
Raimund Anether<br />
geb. 24.07.1934<br />
08. Mai<br />
David Franz Lackner, Sohn der Anna<br />
Lackner-Ableidinger und des Hans-<br />
Jörg Lackner.<br />
21. Oktober<br />
Valentin Kreuzer, Sohn der Elisabeth<br />
und des Klemens Kreuzer.<br />
20 DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
DIAMANTENES UND GOLDENES HOCHZEITSJUBILÄUM<br />
IN LAVANT<br />
Annemarie und Ferdinand Prinster feierten ihr 50-jähriges<br />
und Hildegard und Hermann Kreuzer feierten<br />
sogar ihr 60-jähriges Eheversprechen. Aus diesem<br />
Anlass waren die Jubelpaare am 3. August von der<br />
Gemeinde zum Mittagessen in das Restaurant „Römerstube“<br />
eingeladen. Im Rahmen eines Festaktes<br />
überbrachte Bgm. Oswald Kuenz und Vize-Bgm. Josef<br />
Kaplenig die herzlichsten Glückwünsche zu den<br />
Hochzeitsjubiläen und überreichten Geschenkskörbe<br />
und Blumen. Mit dem jeweiligen umfangreichen und<br />
bewegten Lebenslauf gratulierte Bgm. Kuenz zu den<br />
seltenen und ohne Zweifel bedeutsamen Jubiläen.<br />
Etwas Einmaliges und ganz Besonderes ist wohl die<br />
Diamanthochzeit – ein Höhepunkt im gemeinsamen<br />
Leben, der nur wenigen Menschen vergönnt ist. Als<br />
Vertreterin der Bezirkshauptfrau, welche kurzfristig<br />
leider verhindert war, überreichte Dr. Bettina Heinricher<br />
das Jubiläumspräsent des Landes Tirol.<br />
Annemarie und Ferdiand Prinster gaben sich am 16.<br />
April 1966 in der evangelischen Kirche in Lienz das<br />
Ja-Wort. Annemarie wurde 1945 in Dellach im Gailtal<br />
geboren und wuchs am elterlichen Hof auf. Ferdinand<br />
kam 1944 in Lienz zur Welt und wuchs mit 2 Geschwistern<br />
auf.<br />
Nach der Hochzeit wohnte das Paar bei Annemaries<br />
Eltern, wo sie in der Landwirtschaft mithalfen. Ferdinand<br />
fing bei der Firma Tschojer als LKW Fahrer an zu<br />
arbeiten, wo er insgesamt 32 Jahre lang tätig war. Das<br />
Paar schenkte drei Kindern das Leben. Sohn Ferdinand,<br />
geb. 1966, lebt mit seiner Familie in Villach und<br />
arbeitet bei der ÖBB. Die Töchter Silvia, geb. 1969, und<br />
Ruth, geb. 1977, leben beide in Lavant. Silvia arbeitet<br />
im Bezirksaltenheim und Ruth ist bei der Getränkewelt<br />
in Debant beschäftigt. Ihr Sohn Leon besucht den<br />
Kindergarten und ist der ganze Stolz der Großeltern.<br />
Ferdinands Vater verunglückte 1960 tödlich und seine<br />
Mutter Anna fand in Lavant mit Ehemann Josef ein<br />
neues Glück. 1974 wurde das Bauernhaus abgetragen<br />
und ein neues großes Wohnhaus errichtet. Dieses hat<br />
Ferdl in den letzten Jahren großzügig ausgebaut. Hier<br />
wohnt heute Tochter Ruth. Im Jahr 1975 begann auch<br />
Ferdinand in Lavant ein Eigenheim zu errichten. In<br />
dieses konnte er 1979 mit seiner Familie übersiedeln.<br />
Annemarie begann bald mit der Gästezimmervermietung,<br />
was sie auch heute noch gerne macht.<br />
Am 26. Mai 1956 läuteten für Hildegard und Hermann<br />
Kreuzer die Hochzeitsglocken in der Wallfahrtskirche<br />
Maria Lavant. Hilda verbrachte die ersten Jahre ihrer<br />
Kindheit beim Bichler. 1939 übersiedelte ihre Familie<br />
ins sogenannte „Naznhaus“. Hermann wurde beim Simiter<br />
in Lavant geboren und wuchs gemeinsam mit<br />
seinen Geschwistern am elterlichen Hof auf. Aufgrund<br />
des hohen Alters seines Vaters musste Hermann<br />
schon als Schüler den Hof seines Vaters übernehmen.<br />
Hilda und Hermann besuchten schon gemeinsam die<br />
Schule, lernten sich aber erst Jahre später richtig kennen<br />
und lieben. Mit viel Fleiß und Einsatz wurde der<br />
Bauernhof vom Ortskern ausgesiedelt und das neue,<br />
für die damalige Zeit modernste landwirtschaftliche<br />
Gebäude, sowie 1974 das große Wohnhaus, errichtet.<br />
Hermann war 24 Jahre im Gemeinderat und 38 Jahre<br />
bei der Agrargemeinschaft, davon 32 als Obmann,<br />
tätig. Weiters war er Vorstandsmitglied der Osttiroler<br />
Molkereigenossenschaft und Gründungsmitglied der<br />
Union Lavant und des Kirchenchores. Seit 1949 ist<br />
Hermann Mitglied der FF-Lavant. Das Paar schenkte<br />
drei Kindern das Leben: Sohn Konrad, Obmann der<br />
Bezirkslandwirtschaftskammer, wohnt als Hofübernehmer<br />
mit seiner Familie daheim in Lavant. Die<br />
Töchter Hildegard und Andrea arbeiten beide als Lehrerinnen<br />
und wohnen mit ihren Familien in Dölsach.<br />
Besonders stolz ist das Jubelpaar auf ihre fünf Enkel.<br />
Es ist nicht selbstverständlich, dass solche Anlässe bei<br />
guter Gesundheit gefeiert werden können und so war<br />
es besonders schön, dass die Jubilare der Einladung<br />
folgten und gemeinsam ein angenehmer Nachmittag<br />
bei gutem Essen und interessanten, anregenden und<br />
lustigen Gesprächen verbracht wurde. Wir wünschen<br />
Annemarie und Ferdinand sowie Hildegard und Hermann<br />
alles Gute für die nächsten gemeinsamen Jahre<br />
besonders Gesundheit, Zufriedenheit und Frohsinn!<br />
v.l.: Vize-Bgm. Josef Kaplenig, Jubelpaar Ferdinand und<br />
Annemarie Prinster, Dr. Bettina Heinricher, Jubelpaar<br />
Hermann und Hildegard Kreuzer, Bgm. Oswald Kuenz,<br />
Amtsleiter Philipp Pacher<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong> DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />
21
OB 30 ODER 40, ES GILT FÜR ALLE JUBILARE: DEN „RUNDEN“<br />
FEIERT MAN GANZ GROSS,DENN KNEIFEN IST CHARAKTERLOS.<br />
BEI 50 UND 60 IST DAS AUCH SO SITTE, DER GUTE RUF SONST<br />
ETWAS LITTE!<br />
Nach diesem Motto lud die Gemeinde Lavant am Freitag,<br />
04. März <strong>2016</strong> um 19.30 Uhr in den Gemeindesaal<br />
Lavant zur Geburtstagsfeier ein. Gefeiert wurde der<br />
60er von Hans-Peter Tabernig und gleichzeitig sein<br />
bevorstehender Ruhestand nach 40 Jahren Gemeindeamtsleitung<br />
und Kassenverwaltung in Lavant, sowie<br />
der 50er von Josef Kaplenig, Vize-Bgm.<br />
Neben den Familien der Jubilare wurden die Gemeinderäte,<br />
sowie Vertreter der Vereine und der in Lavant<br />
ansässigen Firmen geladen, die zahlreich der Einladung<br />
folgten.<br />
Die Kinder der Volksschule hatten einige lustige Beiträge<br />
für den langjährigen Amtsleiter Hans-Peter und<br />
den Spargelbauer Seppl vorbereitet. Ein kurzes Theaterstück<br />
sowie einige musikalische Beiträge sorgten<br />
für allgemeine Erheiterung!<br />
Auch die Jagdhornbläsergruppe Lavant kam gerne<br />
der Einladung zur Feier ihres Gründungsmitgliedes<br />
(1977) und damaligen Hornmeister Hans-Peter nach.<br />
Musikalische Unterstützung erhielten sie von der<br />
Bläsergruppe „<strong>Lauentna</strong> Blech“, die 2015 gegründet<br />
wurde. Abwechselnd gaben die beiden Musikgruppen<br />
schöne Weisen zum Besten. Für kulinarische Freuden<br />
sorgte ein reichhaltiges Menü aus der Küche der Römerstubenwirtin<br />
Karin.<br />
Bürgermeister Oswald Kuenz ließ die vergangenen<br />
Jahre Revue passieren und schilderte den beruflichen<br />
Werdegang von Hans-Peter. Nach der Volksschule<br />
in Lavant und der Hauptschule in Lienz besuchte<br />
Hans-Peter 2 Jahre das Leopoldinum in Schwaz. Doch<br />
eigentlich sah Hans-Peter seine Zukunft immer mit<br />
Musik verbunden und so erlernte er den Beruf des<br />
Instrumentenbauers beim Petutschnig in Lienz und<br />
besuchte die Berufsschule in Wien. Nach der Lehre<br />
spielte Hans-Peter bei der Gardemusik in Wien. Doch<br />
als 1976 die Stelle als Amtsleiter in seiner Heimatgemeinde<br />
ausgeschrieben wurde, zog es ihn wieder<br />
in die Heimat zurück. Mit viel Fleiß und Interesse erwarb<br />
er sich das nötige Wissen für die Führung der<br />
Amtsgeschäfte. 40 Jahre lang übte er die Funktion<br />
des Amtsleiters und Kassenverwalters in Lavant zur<br />
vollsten Zufriedenheit aller aus. 16 Jahre mit Bgm. Josef<br />
Hanser, 6 Jahre mit Bgm. Konrad Kreuzer und 18<br />
Jahre mit Bgm. Oswald Kuenz hat Hans-Peter die Entv.l.:<br />
Bgm. Oswald Kuenz, Jubilare Josef Kaplenig und Hans-Peter<br />
Tabernig, Mag. Klemens Kreuzer<br />
Kinder der Volksschule Lavant<br />
v.l.: Thomas Tabernig, Ilse Tabernig und Enkel Romeo, Hans-<br />
Peter mit neuer Sonnenbrille, Elisabeth und Josef Kaplenig<br />
22 DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
wicklung der Gemeinde maßgeblich<br />
mitgestaltet. Er hat mit viel Engagement<br />
40 Jahre Lavanter Geschichte<br />
geschrieben, die Vereine und Institutionen<br />
unterstützt und zum Wohl<br />
der Gemeinde und der BürgerInnen<br />
gearbeitet.<br />
Mit Frau Ilse errichtete er ein Eigenheim<br />
für die Familie. Zwei Söhne<br />
und zwei Töchter wuchsen heran<br />
und inzwischen ist Hans-Peter bereits<br />
dreifacher Opa.<br />
Neben der Musik war das Züchten<br />
von Jagdhunden immer eine große Leidenschaft des<br />
Jubilars. Er ist Züchter, Führer und Leistungsrichter<br />
und besitzt als einziger Tiroler das Meisterführerabzeichen<br />
in Gold.<br />
So wird ihm auch im wohlverdienten Ruhestand mit<br />
seinen zahlreichen Hobbys nicht langweilig werden –<br />
ob auf der Jagd, unterwegs mit den Enkeln oder bei<br />
seinen Hunden.<br />
Als Dankeschön für die Leistungen konnte Bgm. Oswald<br />
Kuenz Hans-Peter jeweils einen Gutschein von<br />
den Vereinen, den Firmen, der Agrargemeinschaft<br />
und der Gemeinde überreichen.<br />
Dem Spargelbauer Josef Kaplenig konnte an diesem<br />
Abend zum 50er gratuliert werden. Er ist seit 1998<br />
Mitglied des Gemeinderates und seit 2010 Vizebürgermeister<br />
sowie Obmann des Kultur-Ausschusses.<br />
Stets engagiert er sich in der Gemeinde und bemüht<br />
sich mit Rat und Tat um das Gemeindewohl. Als versierter<br />
Moderator ist der Jubilar nicht nur in Lavant,<br />
sondern im ganzen Bezirk gefragt und beliebt.<br />
Als Dankeschön für die wertvollen Leistungen für die<br />
Gemeinde, Vereine und Institutionen überreichte<br />
Bgm. Oswald Kuenz ein Kreuz, geschnitzt von Künstler<br />
Lois Fasching.<br />
v.l.: Bgm. Oswald Kuenz und Hans-Peter Tabernig<br />
Durch die vielen musikalischen Beiträge der Bläsergruppen<br />
und durch die lustigen und erheiternden<br />
Beiträge durch die Kinder der Volksschule-Lavant verging<br />
die Zeit wie im Flug und die vielen Gäste feierten<br />
mit den Jubilaren fröhlich bis in die Morgenstunden!<br />
v.l.: Bgm. Oswald Kuenz, Elisabeth und Josef Kaplenig<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong><br />
DIE GEMEINDE INFORMIERT 23
80. GEBURTSTAG ELFRIEDE KAPLENIG<br />
Am 15. Juli <strong>2016</strong> konnte Elfriede Kaplenig, besser bekannt<br />
als Micheler Frieda, bei bester Gesundheit ihren<br />
80. Geburtstag feiern.<br />
Zu diesem Anlass lud die Gemeinde Lavant Frieda und<br />
ihren Mann Anton zum Mittagessen in die Römerstube<br />
in Lavant ein. Als Gratulanten kamen seitens der<br />
Gemeinde Bgm. Oswald Kuenz, Sohn der Jubilarin<br />
und Vize-Bgm. Josef Kaplenig, Amtsleiter Philipp Pacher<br />
und Kassenverwalterin Renate Winkler sowie als<br />
Vertretung der Pfarre Dekan Mag. Bernhard Kranebitter,<br />
Mag. Paul Kellner und Pfarrkoordinator Hansi<br />
Hanser.<br />
Frieda wurde am 15. Juli 1936 in Asch, Gemeinde Anras<br />
als erste Tochter geboren. Ihr Vater musste bald<br />
in den 2. Weltkrieg einrücken und so blieb Frieda mit<br />
ihrer Mutter alleine auf dem elterlichen Hof zurück.<br />
Nach Kriegsende kehrte der Vater unversehrt heim<br />
und zu Frieda gesellte sich 1947 Schwester Antonia.<br />
Im Anschluss an die Volksschule besuchte Frieda das<br />
Klösterle in Lienz wo sie kochen und nähen lernte.<br />
Nach der Schule fand sie eine Beschäftigung beim<br />
Fischwirt in Lienz. Dort sah sie auch zum ersten Mal<br />
ihren Mann Anton. Als wenn es erst gestern gewesen<br />
wäre, so erinnert sich Frieda, war sie auf dem Weg<br />
in die Waschküche als sie Tonig sah, der auf dem Fischwirtparkplatz<br />
am wöchentlichen Schweinemarkt<br />
war. Beim Ball der Alpenraute sahen sie sich dann<br />
wieder und es hat richtig gefunkt. Nur ein halbes Jahr<br />
später am 06.06.1960 läuteten für Frieda und ihren<br />
Tonig die Hochzeitsglocken. Mit viel Fleiß und Ehrgeiz<br />
unterstützte sie ihren Mann beim Um- und Zubau des<br />
Wohnhauses und am Hof. Frieda war auch eine der<br />
ersten Gästezimmervermieterinnen in Lavant. Frieda<br />
schenkte 3 Kindern – Edith, Paula und Josef das Leben.<br />
Edith lebt mit ihrer Familie in Deutschland, Paula<br />
in der Debant und der jüngste – Seppl – ist der allseits<br />
bekannte Spargelbauer. Die rüstige Jubilarin ist sehr<br />
stolz auf ihre Enkelkinder und freut sich immer auf einen<br />
Besuch. Sie vermietet immer noch Gästezimmer<br />
und das Ehepaar hilft auch gerne bei den Hofarbeiten<br />
mit.<br />
Wir wünschen Frieda weiterhin viel Gesundheit, Freude<br />
und Zufriedenheit im Kreise ihrer Familie!<br />
wo zur gleichen Zeit auch Kreuzer Pepi, heutiger Chef<br />
vom Parkhotel Tristachersee, beschäftigt war. Auch<br />
in Stuben am Arlberg gab es einen Winter lang viel<br />
zu lernen. 1962 kauften Annemaries Eltern das Hotel<br />
Bad Jungbrunn, welches fortan von Annemarie, bis zu<br />
ihrer Hochzeit mit Adolf im Jahr 1966, mit großem Erfolg<br />
geführt wurde. Von nun an gab es in Lavant viel<br />
zu tun – Haushalt, Hofarbeit und Gästevermietung.<br />
Das Bauernhaus und das landwirtschaftliche Gebäuvon<br />
links: Vize-Bgm. Josef Kaplenig, Dekan Bernhard Kranebitter,<br />
Anton und Jubilarin Frieda Kaplenig, Bgm. Oswald Kuenz,<br />
Mag. Paul Kellner, KV Renate Winkler, AL Philipp Pacher<br />
80. GEBURTSTAG ANNEMARIE TSCHARNIDLING<br />
Am 2. September konnte Frau Annemarie Tscharnidling<br />
bei bester Gesundheit zusammen mit ihrer Familie<br />
ihren 80. Geburtstag feiern.<br />
Die Jubilarin wurde zu ihrem Ehrentag gemeinsam<br />
mit ihrem Mann Adolf zum Mittagessen ins Restaurant<br />
Römerstube eingeladen. Als Gratulaten seitens<br />
der Gemeinde fanden sich Bgm. Oswald Kuenz, Vize.<br />
Bgm. Josef Kaplenig und KV Renate Winkler ein. Ein<br />
schöner Geschenkkorb sowie eine Orchidee konnten<br />
der Jubilarin überreicht werden. Als Vertreter der<br />
Pfarrgemeinde kamen Dekan Mag. Bernhard Kranebitter<br />
sowie Pfarrkoordinator Hans Hanser mit einem<br />
Blumengruß. In gemütlicher Atmosphäre genossen<br />
alle Anwesenden das gute Essen und verbrachten ein<br />
paar feine Stunden bei interessanten Gesprächen.<br />
Annemarie wuchs gemeinsam mit ihren Geschwistern<br />
am Dolomitenhof in Tristach auf. Sie besuchte die<br />
Volksschule in Tristach und viele Fortbildungskurse in<br />
der Wirtschaftskammer (zB. Mehlspeisenkurse). Von<br />
Kindesbeinen an half sie am elterlichen Hof und im<br />
Gasthaus fleißig mit. Die Kriegs- und Nachkriegsjahre<br />
brachten viele Entbehrungen aber im Gastbetrieb und<br />
am Bauernhof gab es wenigstens immer genug zu essen,<br />
so berichtet die Jubilarin. Annemarie verbrachte<br />
eine Wintersaison in einem schönen Hotel in Seefeld<br />
24 DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
de wurden mehrmals zu- und umgebaut. Auch wurde der landwirtschaftliche Besitz durch Grundkäufe (zB<br />
große Almfläche) wesentlich erweitert. Neben der vielen Arbeit stand das Wohl der Familie immer an erster<br />
Stelle und dementsprechend hatten die drei Kinder Lydia, Alfred und Klaus eine glückliche Kindheit am Kristemoarhof.<br />
Heute leben die drei mit ihren Partnern und den fünf Enkelkindern alle in Lavant. Die Enkel bereiten<br />
Annemarie viel Freude. Die rüstige Jubilarin verbringt auch gerne Zeit im Garten und mit ihren Blumen und<br />
gemeinsam mit ihrem Mann Adolf unternimmt sie die eine oder andere Reise.<br />
Wir wünschen Annemarie weiterhin viel Freude im Kreise ihrer Familie und mit ihren Hobbys, vor allem aber<br />
viel Gesundheit!<br />
SPONSION VON JOHANNA PFLEGER<br />
MASTER FÜR LANDSCHAFTSPLANUNG UND<br />
LANDSCHAFTSARCHITEKTUR<br />
Johanna stammt gebürtig aus St. Johann im Pongau.<br />
Nach ihrer Ausbildung in Salzburg in der HBLA für<br />
Landwirtschaft Ursprung führte sie ihr Weg nach<br />
Wien zum Studieren.<br />
Um ihre Kreativität und Leidenschaft zur Landwirtschaft<br />
vereinen zu können, entschied sich Johanna für<br />
das Studium Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur<br />
auf der Universität für Bodenkultur in Wien.<br />
Nach Abschluss des Bachelorstudiums mit Auszeichnung<br />
folgte gleich darauf das gleichnamige Masterstudium.<br />
Im Masterstudium konnte sie ihr Wissen<br />
zum Thema Regionalentwicklung, Tourismus und Entwicklung<br />
ländlicher Regionen vertiefen.<br />
Im Oktober <strong>2016</strong> schloss sie ihr Studium der Landschaftsplanung<br />
und Landschaftsarchitektur in Wien<br />
ab.<br />
Der Liebe wegen hat es sie nach Osttirol verschlagen<br />
und sie ist nun seit Ende Oktober <strong>2016</strong> eine neue Gemeindebürgerin<br />
von Lavant. Laut eigenen Angaben<br />
fühlt sie sich in ihrer neuen Heimatgemeinde schon<br />
sehr wohl, auch wenn die Sonne noch etwas auf sich<br />
warten lässt.<br />
SCHWERER ARBEITSUNFALL IN DER MBA LAVANT<br />
Am 20. Jänner ereignete sich in der MBA (Mechanisch biologische Abfallbehandlungsanlage)<br />
Lavant ein folgenschwerer Arbeitsunfall. Bei Reinigungsarbeiten<br />
an einem Förderband wurde Josef Pacher jun. der linke<br />
Arm komplett aus dem Körper gerissen.<br />
Dank der bestens funktionierenden Rettungskette und der hervorragenden<br />
Arbeit der Ärzte im Klinikum Klagenfurt konnte der Arm in einer<br />
14-stündigen Notoperation wieder angenäht werden.<br />
„Hier müssen unglaubliche Kräfte gewirkt haben“ – so Prim. Priv.-Doz.<br />
Dr. Matthias Rab, welcher die Operation gemeinsam mit seinem Team<br />
geleitet und durchgeführt hat.<br />
Für Josef hat damit ein langer, schwerer Weg begonnen, der in den letzten<br />
Monaten von Fortschritten aber auch von Rückschlägen geprägt war.<br />
Am 01. März konnten seitens der Gemeinde der Bürgermeister Oswald<br />
Kuenz mit AL Hans-Peter Tabernig und GWA Franz Brunner im Klinikum<br />
Klagenfurt persönlich die besten Genesungswünsche überbringen.<br />
Für die schweren Monate, die schon hinter Josef liegen, aber auch für<br />
die schweren Monate die noch kommen werden, wünschen wir ihm auf<br />
© Kabeg Journal April-Juni <strong>2016</strong><br />
Josef Pacher mit dem Team der plastischen<br />
Chirurgie<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong><br />
DIE GEMEINDE INFORMIERT 25
diesem Wege nochmals alles erdenklich Gute.<br />
Dieser tragische Unfall hat uns alle sehr betroffen gemacht<br />
und gezeigt, wie schnell sich das Leben eines<br />
Menschen verändern kann.<br />
Der große Zusammenhalt in unserem Dorf wurde eindrucksvoll<br />
und beispiellos bewiesen.<br />
Mit diesem Schreiben bedankt sich Josef bei der Gemeinde,<br />
sowie bei all jenen, die ihm in der schweren<br />
Zeit geholfen haben:<br />
Nur wenn dich die Hoffnung verlässt, hat dich das<br />
Schicksal besiegt. (P.J.J.)<br />
20.01.<strong>2016</strong>, der Tag an dem sich mein Leben durch<br />
einen schweren Arbeitsunfall völlig veränderte.<br />
An diesem Tag hat für mich ein harter Kampf begonnen.<br />
Wohl wissend, dass mein Leben nie mehr so sein<br />
wird wie vorher, arbeite ich hart, um in den Alltag zurück<br />
zu finden. Dies ist natürlich mit vielen Entbehrungen,<br />
Schmerzen, großer Disziplin, aber auch mit<br />
hohen Kosten verbunden.<br />
Hiermit möchte ich mich bei Euch für die großzügige<br />
Spende aufrichtig bedanken. Es ist sehr schön und<br />
vor allem wichtig für mich zu wissen, dass so viele<br />
großartige Menschen hinter mir stehen. Es hilft mir<br />
enorm, Geschehenes besser verarbeiten zu können,<br />
den ständigen Schmerzen zu trotzen und positiv in<br />
die Zukunft zu blicken. Nur wenn wir zusammenhalten<br />
kann Unmögliches möglich werden.<br />
Ich wünsche Euch eine feine Adventszeit, schöne<br />
Weihnachten und ein gesegnetes, unfallfreies neues<br />
Jahr!<br />
Nochmals „Vergelt’s Gott“<br />
Josef Pacher<br />
UNSERE VERSTORBENEN<br />
Der Abschied von einem lieben Menschen bringt Trauer und Leid. Je schöner und voller die Erinnerung, desto<br />
schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das<br />
vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk.<br />
ANNA BRUNNER - FÖRSTERMUTTI ╬ 10. MÄRZ <strong>2016</strong><br />
Anna Brunner, besser bekannt als Förstermutti oder Förster Nannele,<br />
wurde am 17. April 1929 geboren und wuchs gemeinsam mit vier<br />
Schwestern und drei Brüdern beim Unterhuberbauer in Lavant auf.<br />
Nach der Schulzeit begann sie eine Lehre als Schneiderin in Dölsach und<br />
ging danach als Haushälterin zu einer Familie in die Schweiz. Doch das<br />
große Heimweh zog sie bereits nach einem Jahr zurück in die Heimat,<br />
wo sie unter anderem auch als Schulwartin der Volksschule arbeitete. In<br />
der Heimat lernte sie auch ihren Mann Josef Brunner, den Natzn Sepp,<br />
kennen und lieben. Am 14. September 1953 heiratete das junge Paar<br />
in Maria Plain. Ihr Mann Sepp war Förster in Lavant. Nannele schenkte<br />
ihrem Mann fünf Kinder mit denen sie im Eigenheim glücklich lebten.<br />
Natzn Sepp war nicht nur Förster sondern auch Feuerwehrkommandant<br />
in Lavant und so hatte seine Frau immer ein offenes<br />
Ohr für die Anliegen der Feuerwehr und half tatkräftig mit.<br />
Das Leben von Nannele war von einigen Höhen und auch Tiefen geprägt<br />
– so traf sie der Tod ihres Mannes Sepp im Jahr 2003 sehr. Doch auch die<br />
negativen Einschnitte ließen sie nie verzagen.<br />
gen Frühjahr – nur sollte sie es dieses<br />
Mal nicht mehr gestärkt verlassen.<br />
Die Liebe zu den Tieren blieb<br />
bis zum Schluss, und so freute sie<br />
sich ein paar Tage vor ihrem Tod<br />
noch über den Besuch ihrer Tochter<br />
Annemarie mit deren Hasen.<br />
Am 10. März dieses Jahres schlief<br />
Nannele im BKH Lienz friedlich ein.<br />
Lavant verliert mit ihr ein „Original“<br />
– möge sie in Frieden ruhen!<br />
So war sie auch immer eine Freundin aller Tiere – besonders viele Katzen<br />
fanden bei ihr ein gutes Zuhause. Gerne nahm sie am Alltagsleben der<br />
Dorfgemeinschaft teil und prägte es auf ihre Art und Weise mit. So besuchte<br />
sie zB gerne Walter und die Kinder in der Volksschule und brachte<br />
natürlich ein kleines „Gutile“ für die Kinder mit. Auch über den Besuch der<br />
12 Enkel freute sie sich immer sehr und sie war sogar schon stolze Uroma.<br />
Doch im Laufe der Jahre wurde der Alltag zusehends beschwerlicher und<br />
mühevoller. Sie musste einige Male ins Krankenhaus wie auch im heuri-<br />
26 DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
MARIA BRUNNER ╬ 6. SEPTEMBER <strong>2016</strong><br />
Maria Brunner, uns allen besser bekannt als „Gabale Mariedl“, wurde<br />
am 05. Mai 1929 als zweites von 4 Kindern in Lavant beim Simeter<br />
geboren. Ihre Mutter Maria war die dritte Frau von Vater<br />
Blasius und auch sie starb in jungen Jahren im Jahr 1935.<br />
Mariedl war damals gerade 6 Jahre alt. Fortan sorgte eine Haushälterin<br />
für die Familie. Mariedl besuchte die Volksschule in Lavant.<br />
Nach der Hochzeit der Haushälterin übernahm Mariedl im Alter<br />
von 20 Jahren den Haushalt und half auch tatkräftig bei der Feldarbeit<br />
mit. Mariedl lernte ihren Mann Gabriel Brunner kennen und lieben<br />
und so feierten sie 1956 gemeinsam mit Bruder Hermann und<br />
Hilda Doppelhochzeit. Nach der Hochzeit lebte das junge Paar zuerst<br />
im Agrarhaus neben dem Lavanter Hof. Mit viel Fleiß konnten sie<br />
schließlich 1962 in das selbst erbaute Eigenheim einziehen. Mariedl<br />
schenkte drei Kindern das Leben: Raimund, Gabriele und Gerhard.<br />
Mariedls Leidenschaft waren der Gemüsegarten und ihre Blumen. Gerne<br />
half sie auch immer am Feld beim Simiter mit, ihre ausgezeichneten Kochkünste<br />
waren vielseits bekannt. Zu ihren Hobbys zählte auch das Lesen.<br />
Viel Freude hatte sie immer wernn ihre geliebten Enkelkinder zu Besuch bei<br />
„der Mutter“ – wie sie alle liebevoll nannten – waren. Mariedl war eine regelmäßige<br />
Kirchgeherin und versorgte für lange Zeit die Hausaufbahrungen<br />
in Lavant, wo stets die selbst gemachten Spitzentücher zum Einsatz kamen.<br />
Ein Sturz machte dann aber Hilfe<br />
und Pflege notwendig. Pflegerin Annica<br />
sorgte gut für sie und so konnte<br />
sie noch zwei Wochen vor ihrem<br />
Tod die Sonntagsmesse besuchen.<br />
Mariedl war eine geschätzte, fleißige<br />
Gemeindebürgerin – wir wollen<br />
sie in lieber Erinnerung behalten!<br />
1988 starb ihr Mann Gabriel nach schwerer Krankheit.<br />
Bis zum Josefitag 2015 erfreute sich Mariedl beneidenswerter Gesundheit.<br />
RAIMUND ANETHER SEN. ╬ 30. NOVEMBER <strong>2016</strong><br />
Raimund wurde am 24. Juli 1934 in Lienz geboren und verbrachte die<br />
ersten Lebensjahre beim Grasegger in Lengberg, wo seine Eltern einen<br />
Bauernhof gepachtet hatten. Die ersten Volksschuljahre besuchte<br />
er in Nikolsdorf. Sein Vater musste in den Krieg einrücken und Raimund<br />
blieb mit seiner Mutter alleine zurück. Sie zogen zum Hansler<br />
in Lavant wo er auch weiter zur Schule ging. Der Vater kam zwar nach<br />
Kriegsende wieder heim, doch verunglückte er wenige Jahre später bei<br />
einem Traktorabsturz tödlich. Raimund war damals erst 14 Jahre alt.<br />
Raimund begann nach der Schule eine Lehre als Tischler in Tristach,<br />
die er als Geselle abschließen konnte. Seine Liebe zum Holz blieb und<br />
so besuchte er in Kuchl, in Salzburg, die Berufsschule für Säger. Nach<br />
erfolgreichem Abschluss 1959 pachtete Raimund die „Hansler“ Säge in<br />
Lavant. Er war sehr fleißig, doch das erste Hochwasser im Jahre 1965<br />
setzte das gesamte Betriebsgelände und die Säge unter Wasser. Raimund<br />
gelang der Wiederaufbau. Als das neuerliche Hochwasser nur ein<br />
Jahr später wieder alles überflutete war ein Weiterarbeiten nicht mehr<br />
möglich. Raimund gab jedoch nicht auf und begann 1967 mit dem Bau<br />
der neuen Säge am heutigen Standort. Schritt für Schritt konnte er seinen<br />
Betrieb erweitern und war stolz auf das heutige moderne Sägewerk,<br />
dass er mittlerweile an seinen Sohn Raimund jun. übergeben hat.<br />
1962 begann Raimund mit dem Bau eines Eigenheimes, dass er 1966 mit<br />
seiner Mutter beziehen konnte.<br />
im Gemeinderat und Gründungsmitglied<br />
der Sportunion Lavant.<br />
Außerdem war Raimund 10 Jahre<br />
Obmann des Tourismusverbandes<br />
und auch in der Pfarrgemeinde<br />
half er lange Jahre gerne mit.<br />
Bis zum Schluss kämpfte er gegen<br />
seine Krankheit und nahm<br />
sein Schicksal ohne zu klagen<br />
an. So gut er konnte half<br />
er auch noch auf der Säge mit.<br />
Lavant verliert mit Raimund einen<br />
liebevollen, fleißigen und beliebten<br />
Gemeindebürger – er Ruhe in<br />
Frieden!<br />
Am 2. Juni 1967 heiratete er seine Fau Anna. Sie schenkte ihm 5 Kinder,<br />
auf die er immer sehr stolz war. Raimund wuchs selbst als Einzelkind<br />
auf und so bedeutete ihm eine Familie immer sehr viel. Besonders<br />
viel Freude bereitete ihm der Besuch seiner acht Enkelkinder.<br />
Raimund war auch ein begeisterter Sportler – er liebte das Bergsteigen,<br />
Wandern und Schifahren. Auch bei den Lavanter Vereinen half er tatkräftig<br />
mit. So war er über 60 Jahre Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, 30 Jahre<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong><br />
DIE GEMEINDE INFORMIERT 27
BUNTE SEITEN<br />
Sägewerk Anether.<br />
Dorf von der „Bacher Reide“ am Kirchberg<br />
Dorfblicksteig.<br />
Folieblick.<br />
Jagdhornbläser bei der Cäciliafeier.<br />
Adventszeit.<br />
Lavant bei Nacht.<br />
Kreuzigungsgruppe.<br />
28 BUNTE SEITEN<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
BUNTE SEITEN<br />
Bauaufsicht Mathilde mit Karl und Lukas<br />
Besuch in der Volksschule vom Bürgermeister Oswald Kuenz<br />
und Gemeindeamtsleiter Philipp Pacher<br />
Talbach vereist.<br />
Organist Pacher Michael.<br />
Museum.<br />
Weihnachtskrippe in der Ausgrabungsstätte.<br />
Armierungsarbeiten bei der „starken“ Decke des Hochbehälters<br />
mit zweigeschossiger Schieberkammer<br />
Unsere Kirchen vom Dorfblick.<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong> BUNTE SEITEN<br />
29
FREIWILLIGE FEUERWEHR<br />
LAVANT<br />
Die FF-Lavant hat mit 1. Dezember <strong>2016</strong> einen Mitgliederstand<br />
von 65 Männern und einer Frau. Davon<br />
befinden sich 12 Mann in der Reserve (davon ein Ehrenmitglied).<br />
Der Rest der Mannschaft ist im aktiven<br />
Dienststand und in zwei Gruppen eingeteilt.<br />
Der Ausschuss der FF-Lavant besteht derzeit aus 9<br />
Mann. Kommandant und Kdt.-Stellvertreter sowie<br />
Kassier und Schriftführer wurden zuletzt in der Jahreshauptversammlung<br />
im Jahr 2013 gewählt. Weitere<br />
Mitglieder des Ausschusses werden vom Kommandanten<br />
bestimmt. Es sind dies: Zugskommandant,<br />
Gruppenkommandanten, Gerätewart, Obermaschinist<br />
und Beauftragte für verschieden Bereiche in der<br />
FF.<br />
In Tirol haben die Gemeinden für die Beschaffung<br />
und den Erhalt der Fahrzeuge und der Ausrüstung<br />
sowie für die Errichtung von Gerätehäusern gemäß<br />
dem Landes-Feuerwehrgesetz (LFG) aufzukommen.<br />
Die Feuerwehr einer Gemeinde untersteht somit dem<br />
Bürgermeister. Geführt wird sie vom jeweiligen Kommandanten.<br />
GOTT ZUR EHR, DEM NÄCHSTEN ZUR WEHR<br />
Gemäß unserer Gelöbnisformel sind wir in der Zeit<br />
zwischen Eintritt und Austritt von der Feuerwehr verpflichtet,<br />
unseren Dienst zu leisten und dem Vorgesetzten<br />
Gehorsam zu leisten.<br />
Mag sein, dass dies in der heutigen Zeit etwas veraltet<br />
klingt. Die Schlagkraft der FF beruht aber genau<br />
auf dieser Formel die mit dem Eid „Gott zu Ehr, dem<br />
Nächsten zur Wehr“ im Zuge der Angelobung ausgesprochen<br />
wird.<br />
Angelobung der Neuzugänge 2015 im Zuge der JHV <strong>2016</strong><br />
EINSÄTZE <strong>2016</strong><br />
Das Einsatzaufkommen war auch heuer eher gering. Im eigenen Einsatzgebiet verzeichneten wir 4 technische<br />
Einsätze, 3 Brandeinsätze sowie eine Brandsicherheitswache. Außerhalb unseres Einsatzgebietes wurden wir<br />
zu einem Brandeinsatz am Iselsberg angefordert.<br />
AUSBILDUNG UND BEWERBSWESEN<br />
Um im Ernstfall die entsprechende Hilfeleistung erbringen zu können, muss ein umfassendes Ausbildungsund<br />
Übungsprogramm angeboten werden und dieses auch entsprechend von der Mannschaft angenommen<br />
werden. Unser Übungsprogramm wird halbjährlich erstellt und frühzeitig bekannt gegeben. Auf das ganze Jahr<br />
verteilt umfasst dieses Programm 4 Basisübungen und 2 Zugsübungen. Weiters jeweils 2 Übungen in den Fachbereichen.<br />
Führungskräfte, Atemschutz, Maschinist, Funk und Florianstation. Ein ebenfalls wichtiger Bereich ist<br />
die Personenrettung und Eigensicherung. Auch dazu werden 2 Übungen im Jahr angeboten.<br />
Neuzugänge werden in einer 16-stündigen Ortsausbildung in das Feuerwehrwesen eingeführt. Um die weitere<br />
Ausbildung auf Bezirksebene fortführen zu können, muss zuvor jedoch ein Wissenstest bestanden werden.<br />
30 FREIWILLIGE FEUERWEHR<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
Zugsübung beim Golfhotel.<br />
Abschluss der GA mit unseren<br />
heurigen Neuzugängen Fabian Winkler<br />
und Matthias Jesacher sowie GA-Beauftragten<br />
Uli Pacher<br />
Maschinistenschulung mit unseren Ausbildungsbeauftragten<br />
Manfred Schorn<br />
BEWERBE <strong>2016</strong><br />
Ein Höhepunkt im Berwerbswesen<br />
ist wohl der Landesfeuerwehr-leistungsbewerb.<br />
Dieser fand heuer<br />
in St. Anton am Arlberg statt. Die<br />
FF-Lavant nahm daran mit einer<br />
Bronze-Gruppe teil.<br />
Foto mit Text: Gratulation den<br />
Neuzugängen zum FLA-Bronze.<br />
Danke der gesamten Gruppe für<br />
die Vorbereitung und Teilnahme<br />
zum Bewerb (Rang 25 von 30).<br />
Am 9. Juli fand der Bezirksnassleistungsbewerb<br />
in Huben statt. Die<br />
FF-Lavant nahm mit 2 Gruppen daran<br />
teil und konnte den 18. Rang<br />
sowie den 5. Rang erreichen<br />
FF-Lavant beim Landesleistungsbewerb<br />
in St. Anton (Gratulation den beiden<br />
Neuzugängen zum FLA-Bronze, und der<br />
gesamten Gruppe zum Erfolg).<br />
FF-Lavant mit Bezirkskommando beim<br />
Bezirksnassbewerb in Huben (Foto Brunner<br />
Images)<br />
GOLDENER HERBST <strong>2016</strong><br />
4 Kameraden unserer Feuerwehr dürfen wohl besonders erwähnt werden:<br />
Unseren Schriftführer Markus Brunner dürfen wir zum Funkleistungsabzeichen<br />
in Gold gratulieren (Prüfung am 17.11. <strong>2016</strong> an der LFS Salzburg).<br />
Unseren Ausbildungsbeauftragten Manfred Schorn, Atemschutzbeauftragten<br />
Christoph Tabernig und Zugskommandant Hannes Oberhammer<br />
gratulieren wir zum bestandenen FLA in Gold.<br />
ZIVIL- UND KATASTROPHENSCHUTZ<br />
Im Herbst <strong>2016</strong> wurde unsere bisherige bzw. in den 1950-er Jahren angekaufte<br />
motorbetriebene Sirene durch eine elektronische Sirene ersetzt.<br />
Diese neue Sirene verfügt neben der weit besseren Hörbarkeit auch über<br />
einen Akku und kann somit bei Stromausfall ohne Zeitverzögerung aktiviert<br />
werden.<br />
Von Tirol weit 45 vergebenen Leistungsabzeichen<br />
konnten 3 nach Lavant geholt<br />
werden.<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong> FREIWILLIGE FEUERWEHR<br />
31
Weiters wurde die „kritische Infrastruktur“<br />
im Gemeindegebiet von<br />
Lavant wie das Gemeindeamt, das<br />
Gerätehaus der Feuerwehr bzw.<br />
das gesamte MZH-Lavant mit einer<br />
Notstromversorgung ausgestattet.<br />
Bei Stromausfall kann somit innerhalb<br />
weniger Minuten ein Notbetrieb<br />
hergestellt werden.<br />
Montage der neuen Sirene mit Hilfeleistung<br />
von Drehleiter FF-Lienz<br />
Übergabe der Notstromaggregate an<br />
Feuerwehren (Finanzierung durch Fördermittel<br />
vom Land Tirol).<br />
NEUE FLORIANSTATION<br />
Nach dem das Tourismusbüro nicht mehr benötigt bzw. als solches nicht mehr genutzt wurde, bot sich dieser<br />
Raum sehr gut an, um eine Florianstation zu errichten. Diese sehr wichtige Erneuerung konnte mit geringen<br />
finanziellen Aufwand umgesetzt werden. Neben dem großräumigen „Bedienerpult“ war auch noch genügend<br />
Platz für einen Aktenschrank und vier neuen Mannschaftkästen.<br />
Am 16.07.<strong>2016</strong> wurde eine Benefizveranstaltung<br />
durchgeführt.<br />
Der gesamte Reinerlös konnte im<br />
Rahmen einer kleinen Feier in der<br />
Römerstube am 25.10.<strong>2016</strong> an unseren<br />
Kameraden Seppl Pacher<br />
übergeben werden. Ein herzliches<br />
Danke den beiden Musikgruppen,<br />
allen Helferinnen und Helfern und<br />
an all jene, die sich mit einer Spende<br />
eingebracht haben.<br />
Dir lieber Seppl wünschen wir viel<br />
Kraft für deine Zukunft!<br />
BENEFIZ-DÄMMERSCHOPPEN<br />
Unsere jungen Festbesucher<br />
Scheckübergabe in der Römerstube<br />
(Foto Brunner Images)<br />
In Zusammenarbeit mit der Gemeinde<br />
Lavant und der Fa. Brandschutz<br />
Geiger/Lienz wurde unseren<br />
Bürgerinnen und Bürgern am<br />
03. November eine Vorführung<br />
von Kleinlöschgeräten in Theorie<br />
und Praxis angeboten. Weiters<br />
wurde die alle zwei Jahre stattfindende<br />
Löscherüberprüfung durchgeführt.<br />
VORBEUGENDER BRANDSCHUTZ<br />
Theoretischer Teil im Gemeindesaal<br />
Vizebürgermeister Kaplenig Josef beim<br />
praktischen Üben.<br />
32 FREIWILLIGE FEUERWEHR<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
GRATULATION ZU DIVERSEN FESTEN<br />
60-er<br />
60-er<br />
50-er<br />
Fahrzeugpatin Resi Kuenz<br />
Hans-Peter Tabernig<br />
Vize-Bürgermeister Seppl Kaplenig<br />
Hochzeit von Christian Mattersberger; Foto vom 5. Juli<br />
RESERVISTENAUSFLÜGE<br />
Im Frühjahr folgten unsere Reservisten<br />
einer Einladung vom langjährigen<br />
BFK Draxl Ferdl zu einer<br />
Jause nach Nikolsdorf zu kommen.<br />
Zwischen den Feuerwehren Nikokolsdorf<br />
und Lavant besteht seit<br />
je her ein guter Kontakt. Insofern<br />
kam spontan eine Gegeneinladung<br />
von unseren BFI Franz Brunner in<br />
Lavant einen Reservistennachmittag<br />
zu verbringen.<br />
Die Schattseite konnte mit dem Lavanter<br />
Alpl, viel Sonnenschein und<br />
guter Küche allen Teilnehmern<br />
wunderschöne und bleibende Eindrücke<br />
vermitteln.<br />
Jause im Kameradschaftsraum der<br />
FF-Nikolsdorf<br />
Nikolsdorfer und Lavanter Reservisten<br />
und die Helfer im Lavanter Alpl<br />
ABSCHIED VON UNSEREM LANGJÄHRIGEN AUSSCHUSSMITGLIED<br />
ANETHER RAIMUND SEN.<br />
Raimund war von 1952 bis 1996 aktives Mitglied und<br />
davon 15 Jahre lang Schriftführer und Ausschussmitglied<br />
in unserer Feuerwehr. Auch als Reservist, war er<br />
stets sehr interessiert an der Weiterentwicklung unserer<br />
Wehr. Darüber hinaus war Raimund über Jahrzehnte<br />
lang im politischen Leben engagiert.<br />
Sein Ein und alles galt wohl war der Familie. Seine Leidenschaft<br />
zum Holz setzte er mit all seiner Kraft um und<br />
gründete die heute weitum bekannte Hansler-Säge.<br />
Lieber Raimund, dein Leben war neben der verantwortungsvollen<br />
Arbeit auch von Schicksalsschlägen geprägt.<br />
Dennoch hast du immer noch Zeit für die Belangen<br />
unserer Feuerwehr gefunden. Dafür danken wir<br />
dir und behalten dich immer in unserer Erinnerung.<br />
Ein würdiger Abschied von Raimund Anether<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong> FREIWILLIGE FEUERWEHR<br />
33
FORST<br />
GEDANKEN UND HINWEISE IM WALD!<br />
Am Beginn des Jahres <strong>2016</strong> war die<br />
Borkenkäferentwicklung genau zu<br />
beobachten und Bekämpfungsmaßnahmen<br />
wie Fangbaumvorlagen<br />
im gesamten Wald zu forcieren.<br />
Es hat sich herausgestellt,<br />
dass bei den Fangbaumvorlagen<br />
zeitig im Frühjahr ein Gutteil des<br />
Käferbestandes abgeschöpft werden<br />
kann und dadurch eine Massenvermehrung<br />
im Sommer und<br />
Herbst verhindert wird. Auf Grund<br />
der Borkenkäfersituation ist es<br />
aber auch weiterhin notwendig<br />
mit derartigen Gegenmaßnahmen<br />
zu arbeiten. Von März bis September<br />
muss Holz in Rinde so rasch als<br />
möglich aus dem Wald abgeliefert<br />
werden um die Käfersituation im<br />
Griff zu haben.<br />
3.500 Erntefestmeter (efm) Holz<br />
wurden <strong>2016</strong> im Gesamtwald Lavant<br />
eingeschlagen. Damit wurde<br />
ein Beitrag zur Holzversorgung<br />
der Osttiroler Sägewerke und der<br />
Brennholzbezieher in unserem<br />
Dorf geleistet. Diese angeführte<br />
Holzmenge entspricht rund 140<br />
LKW-Zügen und ist in etwa 80 Prozent<br />
des jährlichen Holzzuwachses<br />
im Lavanter Gesamtwald. Eine<br />
laufende kleinflächige Nutzung<br />
im Wald bringt steigende Holzzuwächse,<br />
eine positive Entwicklung<br />
der Holzqualität und dadurch resultierend<br />
höhere Erträge für die<br />
Waldbesitzer.<br />
Siehe einen Bericht über den wirtschaftlichen<br />
Wert unserer Wälder<br />
welcher in der Homepage FHP<br />
(Fost-Holz-Papier) abgebildet ist.<br />
DER WIRTSCHAFTSFAKTOR HOLZ<br />
Der Forst- und Holzsektor ist in Österreich – nach dem<br />
Tourismus – der zweitwichtigste Wirtschaftszweig.<br />
172.000 Familien und 300.000 Arbeitnehmer beziehen<br />
ihre Einkommen in Österreich aus der Forst- und<br />
Holzwirtschaft. Damit arbeiten 10 von 100 Menschen<br />
in unserem Land für diesen Sektor. Dem gegenüber<br />
steht ein Produktionswert von EURO 12 Mrd. und<br />
ein Exportüberschuss von durchschnittlich EURO 3,5<br />
Mrd. Mit einem Überschuss von EURO 3,85 Mrd. lag<br />
der Holzsektor im Jahr 2015 einmal mehr im Spitzenfeld<br />
der Aktivposten des österreichischen Außenhandels<br />
und erreichte ein Plus von 3,1%. Die Branche ist<br />
mit einem Exportanteil von 70% in der Holzindustrie<br />
und 85% in der Papier- und Zellstoffindustrie stark außenhandelsorientiert.<br />
Unser Wald hat neben der Wirtschaftsfunktion auch<br />
noch die Schutz- Erholungs- und Wohlfahrtfunktion<br />
zu erfüllen. Es sollte aus diesem Grund für alle Naturnutzer<br />
selbstverständlich sein mit diesen wertvollen<br />
Ressourcen einen verantwortungsbewussten Umgang<br />
zu pflegen. Aus diesem Grund darf ich auch einen<br />
Rechtstipp über Ablagerungen im Wald, verfasst<br />
vom Forst-Service Tirol, zur Kenntnis bringen.<br />
Müllentsorgung im Wald ist verboten! Der Gesetzgeber<br />
spricht sogar von Waldverwüstung, wenn Abfall<br />
im Wald entsorgt wird. Und das unabhängig von der<br />
Menge, der Flächengröße der Ablagerung und unabhängig<br />
von der Art des Abfalles.<br />
Zu Abfall zählen jedenfalls Bauaushub- und Bauabbruchmaterial,<br />
aber auch Steine, Schotter und Erde.<br />
Gerade im Herbst, wenn die Balkonblumen entfernt<br />
und die Gärten winterdicht gemacht werden, fällt<br />
auch jede Menge Grünschnitt und Gartenabfall an.<br />
Eine andere Art von Abfall eben und auch der hat im<br />
Wald – auch wenn es sich um den eigenen Wald handelt<br />
– nichts verloren.<br />
Strafbar macht man sich allerdings nach dem Forstgesetz<br />
bereits dann schon, wenn man durch Handlungen<br />
oder Unterlassung die Produktionskraft des<br />
Ein Fangbaum nach der Entrindung im Sägewerk und somit<br />
wird der Käfer für eine weitere Vermehrung schadlos gemacht.<br />
Waldbodens wesentlich schwächt, den Bewuchs einer<br />
flächenhaften Gefährdung aussetzt, eine rechtzeitige<br />
Wiederbewaldung unmöglich macht oder der Boden<br />
dadurch einer Rutsch- bzw. Abtragungsgefahr ausgesetzt<br />
wird.<br />
Bereits durch das Aufschütten von Erde, das Entsorgen<br />
von Strauchschnitt, Holzpflöcken usw. kann dieser<br />
Tatbestand verwirklicht werden.<br />
34 FORSTWIRTSCHAFT<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
Erhält die Behörde davon Kenntnis, so wird von ihr die<br />
Entfernung beauftragt und hohe Verwaltungsstrafen<br />
können die Folge sein. Je nach Menge und Gattung<br />
der Ablagerung, können darüber hinaus noch Strafen<br />
aus den Bereichen Naturschutz, Wasserrecht, Abfall-<br />
wirtschaftsrecht sowie Umweltschutz dazu kommen.<br />
Ist die Waldverwüstung von jemand anderem als dem<br />
Waldbesitzer ausgeübt worden, so kann auch dieser<br />
noch privatrechtliche Ansprüche geltend machen (Besitzstörung,<br />
Schadenersatz etc.).<br />
Ich danke allen Waldeigentümern, Gemeindebürgern und Arbeitern im Wald für die gute Zusammenarbeit im<br />
abgelaufenen Jahr, wünsche allen Lesern besinnliche Weihnachtsfeiertage und ein erfolgreiches Jahr 2017.<br />
GWA Franz Brunner<br />
In den Sommermonaten leisteten wieder Ferialarbeiter (Pacher<br />
Thomas, Winkler Fabian) bei den verschiedensten Waldarbeiten<br />
wertvolle Dienste.<br />
Terminankündigung und Einladung:<br />
Am Pfarfbodenweg im Unterberg wurden aus statischen<br />
Gründen die im Jahr 1992 eingebauten Krainerwände erneuert.Das<br />
eingebaute Tannenholz wurde durch „bewehrte Erde“<br />
ersetzt und damit die Tragfähigkeit der Weganlage wieder<br />
sichergestellt.<br />
FORSTTAGSATZUNG <strong>2016</strong><br />
am Mittwoch 1. Februar 2017<br />
Nichtöffentlicher Teil 13:30 Uhr<br />
Gemeindeamt Lavant<br />
Öffentlicher Teil<br />
14:30 Uhr<br />
Gemeindesaal, Römerstube<br />
Thema: „ Holzbewilligung , Sicherungsmaßnahmen<br />
bei Nutzungen“<br />
Laufende Informationen rund um den Wald:<br />
http://www.tirol.gv.at/themen/umwelt/wald/<br />
http://www.waldaufseher.org/<br />
Längst fällig waren Durchforstungsarbeiten im „Lavanter Alpl“<br />
diese wurden im Spätherbst durchgeführt.<br />
Bei derartigen Beständen welche Anfang der 90er Jahre durchforstet wurden, sollte ehestens wieder Holz entnommen werden um<br />
die Stabilität und Zuwachsleistung weiterhin zu erhalten.<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong> FORSTWIRTSCHAFT<br />
35
DAS JAHR DES<br />
JAGDVEREINS LAVANT<br />
Unser Vereinsjahr beginnt mit der Jahreshauptversammlung im März in der Römerstube. Gleichzeitig präsentieren<br />
wir unsere Abschüsse des vergangenen Jahres. Diese kleine Trophäenschau hat sich sehr gut eingebürgert<br />
und die Lavanter können sich über unser jagdliches Wirken vor Ort informieren.<br />
Im März mussten wir leider einen<br />
total verräudeten Gamsbock im<br />
Bachbett beim E-Werk von seinen<br />
Qualen erlösen. Dieser sollte<br />
im heurigen Jahr nicht das letzte<br />
kranke Gamswild sein. Wir mussten<br />
noch einen Bock im Haslach<br />
Graben, Höhe Kreithof und eine<br />
Geis mit Kitz in der 12er Scharte<br />
erlegen.<br />
Räudegams, beim E-Werk<br />
Jetzt zu den erfreulicheren Mitteilungen:<br />
Brunner Lucas konnte im<br />
Mai am Lavanter Kolm einen stattlichen<br />
Spielhahn erlegen.<br />
Lucas und sein Spielhahn<br />
Unsere Rehabschüsse tätigten wir rechtzeitig und im<br />
vorgeschriebenen Ausmaß.<br />
Die Installation der Wildwarner auf den Straßenstempeln<br />
beim „Unterhuber Teich“ und der „Lavanter Gerade“<br />
in Richtung Tristach wurde heuer vervollständigt.<br />
Durch diese Maßnahme konnten die Wildunfälle<br />
schon reduziert werden.<br />
Auch im heurigen Jahr konnten wir einige alte Gämsen<br />
erlegen. Im Herbst gestaltet es sich sehr schwierig,<br />
den vorgegebenen Abschuss zu erfüllen. Wie<br />
im Vorjahr sind die Schneefälle im Dezember noch<br />
ausgeblieben, und die Gams halten sich noch in den<br />
höchsten Höhen auf.<br />
Engeler Andreas mit seiner alten Geis<br />
36 JAGDVEREIN<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
Beim Rotwild konnten wir 3 Abschüsse tätigen, ein<br />
Tier mit Kalb und einen 3er Hirsch. Auch der restliche<br />
Rotwildabschuss wird schwierig, da sich das Rotwild<br />
immer mehr in der Nacht seine Nahrung sucht.<br />
Zu unseren gesellschaftlichen Ereignissen zählte heuer<br />
das Wildbretessen mit unseren Frauen in der Römerstube.<br />
Unsere Wirtin Karin verwöhnte uns mit einem<br />
vorzüglichen Rehbraten.<br />
Weiters veranstalteten wir unsere traditionelle Gesellschaftsjagd,<br />
bei der wir Jagdfreunde und Bekannte<br />
einluden. Im Anschluss haben wir uns in der Römerstube<br />
zum „Schüsseltrieb“ und gemütlichen Ausklang<br />
getroffen.<br />
Emil, Andreas und sein Hirsch<br />
Wie alle Jahre vor Weihnachten waren wir wieder mit<br />
der Volksschule Lavant zu einer Fütterung unterwegs<br />
um den Kindern und Lehrern einen kleinen Einblick in<br />
die Jagd zu geben.<br />
Die Lavanter Jäger wünschen allen Bewohnern ein<br />
frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins<br />
neue Jahr. Den Jagdkameraden wünsche ich einen guten<br />
Anblick und ein kräftiges Weidmannsheil!<br />
Alfred Tscharnidling<br />
Obmann des Jagdvereins Lavant<br />
Jäger in der Schule<br />
Jahreshauptversammlung<br />
Michl‘s 50er<br />
Gesellschaftsjagd <strong>2016</strong><br />
DEZEMBER <strong>2016</strong><br />
JAGDVEREIN<br />
37
LANDJUGEND LAVANT<br />
RÜCKBLICK AUF EIN REGES<br />
VEREINJAHR<br />
Dieses Jahr führte die Landjugend/Jungbauernschaft<br />
Lavant wieder einige Veranstaltungen durch. Besonders<br />
möchten wir uns bei unseren fleißigen Helfern<br />
bedanken, ohne die die vielen Veranstaltungen nicht<br />
möglich wären.<br />
Seniorenfeier: 14.12.2015<br />
Wie jedes Jahr laden wir gemeinsam mit der Gemeinde<br />
Lavant unsere Senioren zu einem gemeinsamen<br />
Nachmittag in die Römerstube ein. Die Landjugend<br />
hat für diesen Anlass ein kleines Weihnachtgeschenk<br />
vorbereitet. Engel aus Schwemmholz sollte die Senioren<br />
in vorweihnachtliche Stimmung versetzen. Für<br />
Unterhaltung sorgte die Volksschule Lavant.<br />
Silvester: 31.12.2015<br />
Zu Silvester hat die Landjugend alle Mitglieder zum<br />
Raclette Essen im Landjugendraum eingeladen. Um<br />
ca. 23:00 Uhr sind wir zur Schneebar unter der Kirche<br />
aufgebrochen. Leider konnten wir aufgrund der Trockenheit<br />
kein Feuerwerk machen.<br />
Kinderfasching: 09.02.<strong>2016</strong><br />
Am Faschingsdienstag konnten sich unsere großen<br />
und kleinen Faschingsnarren wieder einmal austoben.<br />
Nach dem Umzug durchs Oberdorf ging es ab<br />
in die Römerstube, wo man schon auf die Narren<br />
wartete. Bis zum Schluss wurde gespielt, getanzt und<br />
gelacht. Natürlich gab es auch wieder jede Menge<br />
Faschingskrapfen und Süßigkeiten, welche man sich<br />
nicht entgehen lassen durfte. Wir möchten uns nochmals<br />
bei der Gemeinde für die Spende der Faschingskrapfen<br />
bedanken.<br />
Dekanatswallfahrt: 01.05.<strong>2016</strong><br />
Dieses Jahr hat das Wetter leider wieder nicht mitgespielt.<br />
Wir hoffen, dass wir im kommenden Jahr wieder<br />
mehr Glück mit dem Wetter haben.<br />
Muttertag: 04.05.<strong>2016</strong><br />
Viele Mütter folgten der Einladung der Landjugend<br />
und der Gemeinde Lavant und konnten sich einen<br />
Abend zurücklehnen und sich an den Beiträgen der<br />
Kindergartenkinder und Volksschüler erfreuen. Die<br />
Gemeinde lud alle Mütter zum Essen ein und jede<br />
Mutter bekam noch ein Geschenk überreicht.<br />
Klause Melanie und Helmut Unterwainig: 06.08.<strong>2016</strong><br />
Am 06.08.<strong>2016</strong> war es soweit, unser Ausschussmitglied<br />
Hanser Melanie heiratete ihren Helmut. Da kam<br />
uns die Idee, für die zwei eine Klause vorzubereiten.<br />
38 DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
Mit Stockpferd und Spraydose konnten wir das frisch<br />
verheiratete Paar überraschen. Wir wünschen ihnen<br />
nochmals alles Gute auf ihren gemeinsamen Lebensweg.<br />
Grillabend: 26.08.<strong>2016</strong><br />
Am 26.08.<strong>2016</strong> luden wir alle Mitglieder der Landjugend<br />
zum gemeinsamen Grillen ein. Wir waren sehr<br />
erfreut, dass so viele der Einladung gefolgt sind. Es<br />
war ein gemütlicher und lustiger Abend.<br />
Bezirkslandjugend Umzug:<br />
24.09.<strong>2016</strong><br />
Heuer lud der Bezirksausschuss<br />
wieder zu einem großen Umzug<br />
ein. Wir hatten das Thema Tourismus<br />
und Landschaftspflege. Wir<br />
schmückten einen Hänger mit einem<br />
Bett, welches unser Tourismusthema<br />
und die andere Hälfte<br />
mit unseren Thema Landschaftspflege,<br />
wo wir unseren Golfplatz<br />
darstellten. Drei Golfer und Bauern,<br />
die die Arbeit von früher und<br />
heute darstellten, begleiteten unseren<br />
schön geschmückten Anhänger.<br />
Im Anschluss gab es auf<br />
der Osttirolmesse Verpflegung für<br />
alle Teilnehmer des Umzuges. Wir<br />
haben uns sehr über die vielen Lavanterinnen<br />
und Lavanter unter<br />
den Zuschauern gefreut.<br />
Erntedank: 09.10.<strong>2016</strong><br />
Am 09. Oktober fand in Lavant die<br />
Erntedankprozession statt. Die<br />
Landjugend schmückte und trug<br />
die neue Erntedankkrone, sowie<br />
einen Obst- und Gemüsekorb. Die<br />
Ortsbäuerinnen trugen einen Korb<br />
mit selbstgemachten Brötchen.<br />
Die Gaben wurden in der Kirche<br />
gesegnet. Nach der Prozession<br />
gab es vor der Kirche eine Agape<br />
für die Gottesdienstbesucher.<br />
Nikolausumzug: 03.12.<strong>2016</strong><br />
Wie jedes Jahr besucht der Nikolaus<br />
die Lavanter Kinder. Der Nikolaus<br />
machte eine ausgezeichnete<br />
Figur und begleitet von den<br />
Engelen Unterwainig Melanie und<br />
Baumgartner Tamara, sowie einer<br />
Schar wilder Krampusse, ließ er die<br />
Herzen der Kinder höher schlagen.<br />
Abschließend möchten wir uns bei<br />
der Gemeinde Lavant, besonders<br />
beim Bürgermeister, für die tatkräftige<br />
Unterstützung das ganze<br />
Jahr über herzlich bedanken. Besonders<br />
danken wir den Landjugendmitgliedern<br />
und allen anderen<br />
Helfern, die uns so zahlreich<br />
unterstützt haben. Zum Schluss<br />
wünschen wir der gesamten Lavanter<br />
Bevölkerung ein schönes<br />
Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes<br />
neues Jahr 2017.<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong> DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />
39
BERICHT DER<br />
BÄUERINNENORGANISATION<br />
LAVANT <strong>2016</strong><br />
Mitte April haben wir zum LFI Kurs:<br />
Brötchen, Weckerln und pikantes<br />
Kleingebäck eingeladen, 9 Lavanterinnen<br />
konnten von Margit<br />
Aigner, unserer Kursleiterin, viel<br />
übers Brötchen Backen erfahren.<br />
Das Ziel der diesjährigen Bäuerinnenlehrfahrt<br />
im Mai war Mörtschach<br />
mit Besuch des Handwerksladen<br />
und Wollwerkstätte,<br />
Mittagessen in Döllach und am<br />
Nachmittag stand eine Führung<br />
durch die Wallfahrtskirche in Heiligenblut<br />
und die Betriebsbesichtigung<br />
des Sturm-Arche Hof´s mit<br />
Knopfmacherstube am Programm.<br />
Im Herbst haben wir unsere Gemeindebewohner<br />
herzlich zu einem<br />
gemütlichen Nachmittag mit<br />
Kaffee und Kuchen in die Römerstube<br />
eingeladen. Wir haben uns<br />
sehr gefreut, dass so viele unserer<br />
Einladung gefolgt sind. Bemerkenswert<br />
war die musikalische Unterhaltung<br />
vom „<strong>Lauentna</strong> Junior<br />
Blech“. Unter der Leitung von Tabernig<br />
Christoph ließen Raphael,<br />
Florian und Jonas ihre Blechblasinstrumente<br />
erklingen. Vielen Dank<br />
noch einmal den Musikanten und<br />
den fleißigen Kuchenbäckerinnen!<br />
Auch beim diesjährigen Erntedank<br />
haben wir mit den selbst gebackenen<br />
Brötchen bei der Agape unseren<br />
Beitrag geleistet.<br />
Beim Bäuerinnenaktionstag – Welternährungstag<br />
im Oktober stand<br />
wieder ein Besuch in der Volksschule<br />
Lavant am Programm!<br />
Die Schüler erhielten Informationen<br />
über die heimische Landwirtschaft,<br />
Gütesiegel, vom Korn zum<br />
Brot, Milch und Milchprodukte.<br />
Natürlich durfte eine ausführliche<br />
Verkostung von Bauernbrot, Butter,<br />
Topfen, Buttermilch, Obst…<br />
nicht fehlen.<br />
Ausspruch eines Schülers: „Das<br />
ist der schönste Schultag im ganzen<br />
Jahr, wenn du mit der Jause<br />
kommst“<br />
Beim Adventkranzbinden Ende<br />
November konnten wieder alle<br />
Teilnehmer ihrer Kreativität freien<br />
Lauf lassen. Viele schöne Kränze,<br />
Gestecke und Wurzeln wurden mit<br />
heimischen Tannen gebunden.<br />
Dabei kommt es nicht auf die Perfektion<br />
an, sondern auf die Freude<br />
am selbst Gemachten!<br />
Nach der Segnung der Kränze von<br />
Pfarrkoordinator Hansi, gingen wir<br />
zum alljährlichen Törggelen über.<br />
Am Ende des Jahres möchte ich<br />
mich bei allen bedanken, die mitgeholfen<br />
haben, dass unsere Veranstaltungen<br />
gelingen, und wir so<br />
unseren Beitrag zu einer gelungenen<br />
Dorfgemeinschaft leisten.<br />
Euch allen wünsche ich ein frohes<br />
Weihnachtsfest und viel Gesundheit<br />
und Glück für Haus und Hof<br />
im kommenden Jahr.<br />
Ingrid Tscharnidling<br />
Ortsbäuerin<br />
40 ORTSBAUERNSCHAFT<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
5oo g Roggenvollmehl<br />
250 g Weizenvollmehl<br />
40 g Germ<br />
½ l Buttermilch<br />
½ l warmes Wasser<br />
1 EL Salz<br />
Je 1 EL Koriander, Kümmel, Brotklee<br />
VINTSCHGERL – EINFACH GESUNDES JAUSENGEBÄCK,<br />
LEICHT ZU MACHEN!<br />
Zubereitung:<br />
Mehl mischen, 40 g Germ in warmen Wasser auflösen, Buttermilch und<br />
Gewürze dazugeben.<br />
Nur kurz zusammenrühren, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.<br />
Zudecken und an einem warmen Ort gehen lassen.<br />
Mit 2 Löffel kleine Teighäufchen in einer Roggenmehlschale zu Kugerl<br />
schwenken, aufs Blech, kurz aufgehen lassen.<br />
Ca. 10 Minuten bei 230° C backen, danach 10 Minuten bei ca. 200 ° C.<br />
Gutes Gelingen!<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong> ORTSBAUERNSCHAFT<br />
41
TIROLER BAUERNBUND<br />
ORTSGRUPPE LAVANT<br />
Das Jahr <strong>2016</strong> war aus landwirtschaftlicher Sicht ein Durchschnittsjahr wobei jedoch für einzelne Bereiche zum<br />
Teil sehr unterschiedliche Wuchs- und Erntebedingungen zu verzeichnen waren:<br />
Der starke Spätfrost Mitte April reduzierte bereits sehr früh die Ernteerwartungen im Obstgarten; die Ausfälle<br />
lagen teilweise bei 70% bis 100%.<br />
Das feuchte und kühle Frühjahr bzw. der Frühsommer brachten zwar hohe Erträge im Grünland;<br />
Jedoch war die Heuernte auf Grund der wenigen Schönwetterphasen vielfach verspätet, die Qualität dadurch<br />
eher mangelhaft.<br />
Die Lavanter Alm wurde leider nur mehr mit 10 Kälbern und rd. 30 Schafen bestoßen, die vom Hirten Otto<br />
(nach seiner Aussage) heuer letztmalig bestens beaufsichtigt wurden.<br />
Erwähnt werden muss, dass heuer seitens der Agrargemeinschaft - unter bewährter Anleitung und Mitarbeit<br />
von Ausschussmitglied Sebastian Winkler der Hüttenvorplatz generalsaniert bzw. wieder instandgesetzt wurde!<br />
Des Weiteren war auch wieder ein Arbeitstrupp über mehrere Tage mit gezielter Schwendarbeit befasst, damit<br />
trotz der geringen Viehzahlen die Almflächen möglichst offen bleiben.<br />
Der Absatz der landwirtschaftlichen Produkte gestaltete sich durchwegs schwierig:<br />
Der Milchpreis lag bekanntlich seit dem Frühjahr auf einem Tiefstniveau; die Aufhebung der EU-weiten Mengensteuerung<br />
hat zu einem Überangebot geführt. In den letzten Wochen kam es zu einer leichten Erholung.<br />
Die Preise für Nutz- und Schlachtvieh waren ebenfalls über lange Zeit stark unter Druck.<br />
Die Einnahmen aus der landwirtschaftlichen Produktion sind im laufenden Jahr doch merklich zurückgegangen;<br />
die Leistungsabgeltungen durch die öffentliche Hand gleichen den Verlust nur teilweise aus.<br />
Der Einkauf österreichischer Lebensmittel trägt wesentlich zur Sicherung und Aufrechterhaltung der bäuerlichen<br />
Familienbetriebe bei<br />
Konrad Kreuzer<br />
Ortsbauernobmann<br />
JAHRESBERICHT <strong>2016</strong><br />
42 ORTSBAUERNSCHAFT<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
Bild: Lavanter JHB: Weisenbläsermesse am Zupalsee<br />
JAHRESRÜCKBLICK <strong>2016</strong><br />
DER LAVANTER<br />
JAGDHORNBLÄSER<br />
Zurückblickend auf das Jahr <strong>2016</strong> können wir feststellen,<br />
dass es wieder ein gutes und erfolgreiches Vereinsjahr<br />
gewesen ist.<br />
Im Laufe des Jahres <strong>2016</strong> trafen wir uns zu 36 Proben,<br />
11 Einspielproben und sechs Registerproben, gesamt<br />
also 53 Proben. Zusätzlich zur intensiven Probenarbeit<br />
absolvierten wir 24 musikalische Auftritte.<br />
Dazu zählen sechs Ständchen zu runden Geburtstagen,<br />
beispielsweise für Vizebürgermeister Seppl<br />
Kaplenig, für den Bezirksjägermeister Ing. Martin<br />
König jeweils zum Fünfziger und für unseren Ehrenobmann<br />
Hans Peter Tabernig zum Sechziger und zur<br />
Pensionierung.<br />
Wir spielten weitere neun Ständchen an verschiedenen<br />
Orten Osttirols, im Zillertal und im oberen Drautal.<br />
Auch zur Mitgestaltung des Kirchenkonzertes in<br />
der Wallfahrtskirche Obermauern am 14. August wurden<br />
wir eingeladen, wobei unsere beiden neuen Jagdhornbläser<br />
Uli Oberschneider und Thomas Stocker<br />
ihren ersten musikalischen Auftritt hatten.<br />
Am 20. August fand heuer zum dritten Male der „Jaga-Frühschoppen“<br />
am Ederplan statt. Bei herrlichem<br />
Sommerwetter trafen sich um 11 Uhr Jäger, deren<br />
Angehörige und viele Wanderer zur Jaga-Bergandacht<br />
beim Heimkehrerkreuz am Ederplan. Der Hornmeister<br />
Markus Bodner leitete diesen Wortgottesdienst,<br />
musikalisch umrahmt von den Mörtschacher und<br />
Lavanter Jagdhornbläsern. Im Anschluss gab es beim<br />
Anna-Schutzhaus dann den Jaga-Frühschoppen mit<br />
den Mödris-Musikanten (aus dem Möll-, Drau- und<br />
Iseltal) und musikalischen Einlagen der beiden Jagdhornbläsergruppen.<br />
Auch die köstlichen Speisen vom<br />
Hüttenwirt „Notti“ trugen wesentlich zum Gelingen<br />
dieses Festes bei, das wahrscheinlich in Zukunft jedes<br />
Jahr stattfinden wird.<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong> JAGDHORNBLÄSER<br />
43
Neben der Andacht am Ederplan gestalteten wir auch die Weisenbläsermesse am Zupalsee oberhalb von Virgen<br />
und die Hubertusmessen in Ströden/Hinterbichl, in Bannberg und in Amlach bei Berg im Drautal<br />
musikalisch mit.<br />
Der eigentliche musikalische Höhepunkt <strong>2016</strong> war<br />
die erfolgreiche Teilnahme am Internationalen Jagdhornbläserwettbewerb<br />
in Fügen/Zillertal am 4. Juni,<br />
der gleichzeitig als 3. Tiroler Jagdhornbläserwettbewerb<br />
ausgetragen wurde. Nicht weniger als 64 Jagdhornbläsergruppen<br />
aus acht Nationen (Deutschland,<br />
Polen, Ungarn, Slowenien, Südtirol/Italien, Liechtenstein,<br />
Schweiz und Österreich) trafen sich im schönen<br />
Zillertal zum musikalischen Wettstreit und zu einem<br />
großartigen Fest der Jagdmusik. In unserer Wertungsgruppe<br />
der Es-Parforcehörner mit 24 teilnehmenden<br />
Gruppen der internationalen Wertung konnten wir<br />
Lavanter Jagdhornbläser den 3. Platz und das Leistungsabzeichen<br />
in Gold erreichen, in der Wertung<br />
des Tiroler Wettbewerbs sogar den 1. Platz. Dieses<br />
grandiose Ergebnis freut mich als Hornmeister ganz<br />
besonders in Hinsicht darauf, dass wir nach einer<br />
„schöpferischen Pause“ erstmals nach vier Jahren<br />
wieder an einem großen Wettbewerb teilgenommen<br />
haben. Erwähnen darf ich auch, dass ich als Landeshornmeister<br />
für diesen Wettbewerb gemeinsam mit<br />
den Jagdhornbläsern Aufenfeld aus Aschau im Zillertal<br />
(zu ihrem 10-Jahres-Jubiläum) musikalisch und organisatorisch<br />
verantwortlich war, wozu über ein Jahr<br />
an intensiver Vorbereitung nötig war.<br />
Der musikalische Erfolg hängt auch ganz wesentlich<br />
damit zusammen, dass wir Lavanter Jagdhornbläser<br />
eine feine Kameradschaft pflegen.<br />
Den musikalischen Abschluss des Bläserjahres <strong>2016</strong><br />
bildete die Gestaltung der Cäcilienmesse am Christkönigsonntag<br />
in der Wallfahrtskirche Lavant am 20. November.<br />
Anschließend lud die Gemeinde Lavant alle<br />
an der musikalischen Gestaltung der Gottesdienste<br />
in Lavant Beteiligten – Organist, „<strong>Lauentna</strong> Blech“ und<br />
Jagdhornbläser - zur Cäcilienfeier in die Römerstube.<br />
Der Bürgermeister Oswald Kuenz nützte diesen Anlass,<br />
allen genannten Musikanten zu danken. In guter<br />
alter Tradition wurde dann Norbert Joast für 20 Jahre<br />
Mitgliedschaft mit einem Swarovski-Engel geehrt.<br />
Da die Lavanter Jagdhornbläsergruppe 1987 gegründet<br />
wurde, wird das Jahr 2017 das 30-Jahr-Jubiläum<br />
bringen.<br />
Abschließend möchten wir uns bei der Gemeinde Lavant,<br />
besonders dem Bürgermeister, für die vielseitige<br />
Unterstützung bedanken. Ebenso wünschen wir<br />
der gesamten Bevölkerung von Lavant und allen unseren<br />
Freunden ein schönes Weihnachtsfest und ein<br />
gutes, harmonisches Jahr 2017.<br />
Bild: Lavanter JHB: Jagdhornbläserwettbewerb in Fügen<br />
Bild: Lavanter JHB: Jaga-Frühschoppen am Ederplan<br />
Bild: Lavanter JHB: Cäcilienmesse in Lavant und Cäcilienfeier<br />
Für die Jagdhornbläsergruppe Lavant<br />
Markus Bodner<br />
Hornmeister<br />
44 JAGDHORNBLÄSER<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
JAHRESRÜCKBLICK VOM<br />
„LAUENTNA BLECH“<br />
Im abgelaufenen Jahr hat sich beim „<strong>Lauentna</strong> Blech“<br />
wieder einiges getan. Vor allem freue ich mich über<br />
den Zuwachs beim „tiefen Blech“. Mit Markus Hanser<br />
am Bariton bzw. Tenorhorn und Norbert Amraser an<br />
der Tuba haben zwei motivierte und talentierte Musikanten<br />
den Weg in unsere Runde gefunden.<br />
Das „<strong>Lauentna</strong> Blech“ besteht seit heuer aus 9 Musikanten.<br />
(am Bild fehlt leider Hanser Hansi)<br />
Seit Juni gibt es auch eine Teenie- Ausführung vom<br />
„<strong>Lauentna</strong> Blech“- das „Junior Blech“!<br />
Um einige Zentimeter kleiner und viele Kilo leichter als<br />
die „Alten“ aber dafür mit gleich viel Biss und Freude,<br />
haben sich im Sommer Pacher Florian, Winkler Jonas<br />
und Tabernig Raphael zum gemeinsamen Musizieren<br />
zusammen gefunden und bei einigen Gelegenheiten<br />
ihr musikalisches Talent schon unter Beweis stellen<br />
können.<br />
Das „Junior Blech“ lässt seit Sommer „die Sau raus“ Von links<br />
nach rechts: Posauli Raphael, Trompanda Jonas und<br />
Flügelhörnchen Florian<br />
Markus, Christoph, Hansi und Lukas,<br />
begleitet von unserem Halleluja Paul,<br />
brachten den Segen der Sternsinger in<br />
die Lavanter Haushalte.<br />
Nach einer schönen Andacht am „Oberen<br />
Kolm“ lud das <strong>Lauentna</strong> Blech zu<br />
Speis und Trank ins „Alpl“.<br />
Die fleißigen Küchenbienen Sina und<br />
Raphael...<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong> LAUENTNA BLECH<br />
45
<strong>2016</strong> konnten sich zwei Musikanten<br />
aus unserer Runde über Edelmetall<br />
freuen. Lukas und Norbert<br />
haben im Frühsommer das „Musiker<br />
Leistungsabzeichen in Silber“<br />
mit ausgezeichnetem Erfolg nach<br />
Hause holen können. Nochmals<br />
recht herzliche Gratulation an dieser<br />
Stelle!<br />
Der Zuwachs beim <strong>Lauentna</strong> Blech<br />
hat sich nicht nur in der Anzahl der<br />
Musikanten bemerkbar gemacht.<br />
So haben sich auch die musikalischen<br />
Auftritte und Veranstaltungen<br />
des „<strong>Lauentna</strong> Blech“ beinahe<br />
verdoppelt. Eine Auflistung aller<br />
Ausrückungen und Veranstaltungen<br />
würde den Rahmen dieses<br />
Rückblicks sprengen, deswegen<br />
seht ihr hier nur einen kleinen<br />
Auszug aus unserem umfangreichen<br />
Programm <strong>2016</strong>:<br />
Wer mehr über unsere Aktivitäten<br />
wissen möchte:<br />
Besucht uns auf „Facebook“ unter<br />
www.facebook.com/lauentna.<br />
blech<br />
An dieser Stelle herzlichen Dank<br />
an Lukas für das Erstellen und für<br />
die Betreuung der FB Seite! Gefällt<br />
mir!<br />
Großer Dank gebührt der Gemeinde<br />
Lavant für die vielseitige Unterstützung,<br />
allen Fan´s die unseren<br />
Einladungen gefolgt sind und vor<br />
allem den Musikanten, die durch<br />
ihr Engagement dieses vielseitige<br />
Programm während des ganzen<br />
Jahres möglich gemacht haben!<br />
Euch liebe Lavanterinnen und Lavanterinnen<br />
wünsche ich im Namen<br />
vom „<strong>Lauentna</strong> Blech“ einen<br />
besinnlichen Advent, ein schönes<br />
Weihnachtsfest und ein gutes Jahr<br />
2017!<br />
Martina, Martin, Gerti und Maria fanden<br />
über den alten Steig ins Lavanter Alpl…<br />
Seppl, Norbert, Ulli und Anton beim<br />
Vatertags-Grillen…<br />
Das „<strong>Lauentna</strong> Blech“ freut sich<br />
noch auf den bevorstehenden<br />
weihnachtlichen Abend am<br />
25.12.<strong>2016</strong> unter dem Moto „Weihnachten<br />
Dahoam“ und wir hoffen,<br />
dass wir viele Gemeindebürger in<br />
der Römerstube begrüßen dürfen.<br />
Tabernig Christoph<br />
„Grill den Peter“- so könnte es das<br />
nächst Mal beim Vatertags - Grillen<br />
heißen. Bei Steaks, Bier und Blasmusik<br />
trafen sich die Lavanter Väter am Festplatz<br />
und ließen es sich gut gehen, wie<br />
die folgenden Bilder beweisen…<br />
Na dann, Mahlzeit und Prost...<br />
Florian, Markus, Simon und Christoph<br />
voll motiviert beim Vatertags-Grillen.<br />
Messgestaltung am Ostermontag in der<br />
Pfarrkirche von Lavant.<br />
46 LAUENTNA BLECH DEZEMBER <strong>2016</strong>
Geburtstagsständchen beim Hansi...<br />
Das „<strong>Lauentna</strong> Blech“ mit fescher Unterstützung am „Oberen<br />
Kolm“.<br />
Geburtstagsständchen zum 80er von Micheler Frieda.<br />
Premiere vom „Junior Blech“ in der Lavanter Alm.<br />
Trotz schlechtem Wetter kamen neben der Familie auch viele<br />
Freunde von Rauter Peter in die Lavanter Alm, wo in Gedenken<br />
an den langjährigen Hirten eine kleine Andacht abgehalten<br />
wurde.<br />
Hansi, Lukas, Norbert und Christoph nahmen im November<br />
an einem Weisenbläser Seminar teil. Mit im Bild: der Chef der<br />
„Schattseitner Dorfmusikanten“ Helli Prünster.<br />
Das „<strong>Lauentna</strong> Blech“ als Weisenbläser am Christkindlmarkt in Lienz.<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong><br />
LAUENTNA BLECH<br />
47
PFARRE LAVANT<br />
Das Jahr <strong>2016</strong> neigt sich dem Ende zu, und ich möchte die Gelegenheit<br />
nutzen, um allen ein herzliches „Vergelt´s Gott“ auszusprechen, die durch<br />
ihren persönlichen Einsatz auf unterschiedlichste Weise dazu beitragen,<br />
dass das Gemeinschaftsleben in unserer Pfarre auf ganz besondere Weise<br />
aufrecht erhalten wird. Wie vielfältig und bunt unser Pfarrleben ist,<br />
kann man unterm Jahr sehr gut in den vier quartalsweise erscheinenden<br />
Ausgaben des „Rundblickes“ nachvollziehen, außerdem findet man hier<br />
auch wichtige Infos zu Terminen, Veranstaltungen, u. Ä.! Sämtliche Termine<br />
und sonstigen wichtigen Infos betreffend das kirchliche Jahr werden<br />
außerdem in unseren monatlichen Pfarrmitteilungen kundgemacht,<br />
welche an alle Haushalte in Lavant verteilt werden und parallel auf der<br />
Website der Gemeinde Lavant veröffentlicht werden. Nun möchte ich<br />
die wunderbaren Fotos hier sprechen lassen, welche veranschaulichen,<br />
wie wichtig die kirchliche Gemeinschaft für unser aller Zusammenleben<br />
ist, und die erahnen lassen, welch schöne, ruhige und gleichzeitig unterhaltsame<br />
Momente wir in unserer Pfarrgemeinschaft voll Dankbarkeit<br />
gemeinsam erleben dürfen.<br />
Ich wünsche euch allen ein ruhiges, besinnliches Weihnachtsfest mit euren<br />
Lieben und ein gesegnetes, neues Jahr 2017.<br />
Dekan Mag. Bernhard Kranebitter<br />
Hansi Hanser<br />
(Pfarrkoordinator, Mesner)<br />
Raimund Anether<br />
(Obmann des Pfarrgemeinderates)<br />
48 PFARRE LAVANT<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
KINDERGARTEN LAVANT<br />
Es weihnachtet sehr!<br />
Besuch vom heiligen Nikolaus.<br />
Kekse backen mit Andrea.<br />
Basteln von Weihnachtsdekoration.<br />
Wildfütterung mit den Lavanter Jägern.<br />
Kinderfasching mit „Schnupper-Kindergärtnerin“<br />
Magdalena.<br />
Einladung vom Spar Markt Dölsach zu<br />
Ostern.<br />
Selbst gebastelte Geschenke für<br />
Muttertag und Vatertag.<br />
Der Zauberer besucht uns im<br />
Kindergarten.<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong> KINDERGARTEN<br />
49
Feuerwehrübung im Kindergarten.<br />
Exkursion im Sägewerk.<br />
Unsere Baumeister.<br />
Im Turnsaal.<br />
Relaxen im Werkraum.<br />
In der Bauecke.<br />
In der Kuschelecke.<br />
Spieltische.<br />
„Plantschtag“ bei Fam. Mattersberger<br />
Wandertag Moosalm.<br />
Besuch vom Bürgermeister.<br />
50 KINDERGARTEN<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
VOLKSSCHULE LAVANT<br />
Heuer fand der Osttiroler Volksschulcup<br />
wieder einmal in der sensationellen<br />
Lavanter Fußballarena<br />
statt und wir sahen rassige Spiele,<br />
fanatische Eltern und glückliche<br />
Kinder. Vielen Dank an die Gemeinde<br />
Lavant für die Unterstützung<br />
dieses netten Turnieres.<br />
Raphael und Manuel bei der<br />
gemeinsamen Arbeit in der<br />
Freiarbeitphase.<br />
Mit unseren neu eingeschulten<br />
Kindern (Manuel, Lisa, Maya, Mira,<br />
Josef, Jan) konnten wir heuer unsere<br />
neue Lehrerin Veronika Schupfer<br />
in unserer Schule begrüßen.<br />
Auf Einladung der Firma Schmidl<br />
konnten wir im Herbst eine Exkursion<br />
auf dem Gelände des Schotterwerkes<br />
durchführen, wobei wir<br />
viele interessante Produktionsschritte<br />
vorgezeigt bekamen. Vielen<br />
Dank an Sofia und Josef für die<br />
angenehme Betreuung.<br />
Das Highlight für die Kinder war<br />
natürlich das Springen vom höchsten<br />
Schotterhaufen und die anschließende<br />
Reinigung mit einem<br />
Luftkärcher durch Stanglechner<br />
Seppl. Danke!<br />
Nach dem Schulkreis im Schulgarten<br />
bietet sich der Talbach<br />
für unsere Schule als eine weitere<br />
Möglichkeit für Outdooraktionen<br />
an (natürlich nur bei absolut<br />
sicheren Verhältnissen).<br />
Seit über 20 Jahren präsentieren<br />
die Kinder unserer Talbachschule<br />
ihre künstlerischen Werke aus<br />
Mal- und Schreibwerkstatt beim<br />
Projekt „EigenARTiges“ in der Öffentlichkeit.<br />
So traten wir in den vergangenen<br />
Jahren im Lavanter Gemeindesaal,<br />
in der Lienzer Bücherei oder am<br />
Lienzer Hauptplatz auf. Heuer hatten<br />
wir die Gelegenheit bei Olivers<br />
Festival „Pix and Vibes“ im Kunsthaus<br />
Dölsach aufzutreten.<br />
Heute bin ich nicht ausgeschlafen, weil unser kleiner<br />
Stier in der Nacht laut geschrien hat. Letzte Woche hat<br />
mich der Hahn geweckt. (Christian Indrist)<br />
Mir tut es gut, wenn ich mich ausraste. Dabei lege ich<br />
mich auf unser kuscheliges Sofa und lese ein Buch.<br />
(Manuel Dabernig)<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong> VOLKSSCHULE LAVANT<br />
51
Unsere Schulgemeinschaft ist eine<br />
bunte Mischung von motivierten<br />
Kindern, die sich zumeist gut verstehen.<br />
Im vierteiligen Gruppenunterricht<br />
ist die Streuung der<br />
Interessen und Fähigkeiten in Anbetracht<br />
der Altersgruppen (vom<br />
6. – 10. Lebensjahr) enorm und<br />
stellt für uns Lehrer eine große<br />
Herausforderung dar, um allen gerecht<br />
zu werden.<br />
Unser Schulnachbar Karl lud uns<br />
zu einem 2-tägigen Workshop zum<br />
Thema „Brecheln“ ein und zeigte<br />
uns diese längst vergessene Herstellungsart<br />
von Leinen, mit dem<br />
Hinweis, dass in der Nähe der jetzigen<br />
Schule einst die Brechelstube<br />
von Lavant stand. Berührend war<br />
auch, dass wir von wissenden, alten<br />
Damen Besuch bekamen und<br />
die Kinder bei der Arbeit beobachteten.<br />
Beim gemeinsamen Musizieren<br />
mit angehenden Lehrerinnen, die<br />
bei uns ihr Landschulpraktikum<br />
absolvierten.<br />
Lisa und Alina bei der Partnerübung<br />
in der Freiarbeitphase.<br />
In unserer Schulgemeinschaft können<br />
die Kinder viele Erfahrungen<br />
machen bzw. teilen. Und jedes<br />
Kind bringt dabei seine Lebenserfahrungen<br />
von seinen Bereichen<br />
außerhalb der Schule (Elternhaus,<br />
Nachbarschaft, Freundeskreis)<br />
mit in das Schulhaus herein: was<br />
wurde ihnen bisher vorgelebt, was<br />
haben sie bisher selbst erlebt. Verschiedenste<br />
Lebensmodelle aus<br />
verschiedenen Elternhäusern begegnen<br />
sich in einer Schule. Wenn<br />
die Kinder in den vorschulischen<br />
Jahren das Miteinander und positive<br />
Lebens-und Arbeitshaltungen<br />
von den Eltern vorgelebt bekommen<br />
hat, dann öffnet eine Schule,<br />
die sich am Kind orientiert, neue<br />
Möglichkeiten.<br />
Walter<br />
Terminankündigung:<br />
Freitag, 13.01.2017, 19.00 Uhr im<br />
Gemeindesaal Lavant<br />
Afrikanische Eindrücke –<br />
eine Diaschau von<br />
Walter Schneider und<br />
Pepi Gasteiger<br />
Aus den Wolken, hoch vom Himmel, purzeln die<br />
Schneeflocken auf meine Haare. Es glitzert auf den<br />
Bergen, wenn die Sonne kommt.<br />
(Lisa Halbfurter)<br />
Mit meinem Freund Manuel habe ich beim ersten<br />
Schnee am Sportplatz einen Schneemann gebaut. Wir<br />
haben viel Spaß und in der Schule sitzen wir nebeneinander.<br />
(Raphael Tabernig)<br />
52 VOLKSSCHULE LAVANT<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
JUGENDTREFF „Z4“<br />
IN NUSSDORF/DEBANT FÜR DIE GEMEINDEN DÖLSACH,<br />
ISELSBERG/STRONACH, NIKOLSDORF, NUSSDORF/DEBANT<br />
UND LAVANT<br />
Die fünf Vertragsgemeinden – mit gemeinsam mehr<br />
als 6.000 Einwohnern – arbeiten im Rahmen des Mittelschulverbandes<br />
Nußdorf-Debant eng zusammen.<br />
Um den Jugendlichen ihrer Gemeinden eine verbesserte<br />
Jugendbetreuung, vor allem aber eine fünftägige<br />
Öffnung des Jugendtreffs Z4 anbieten zu können,<br />
wird zwischen den fünf Vertragsgemeinden eine gemeinsame<br />
Subventionierung der standortgebundenen<br />
offenen Jugendarbeit durch den Verein zur Förderung<br />
der Jugend in Nußdorf-Debant im betreuten<br />
Jugendtreff Z4 vereinbart.<br />
Endlich ist es soweit! Nach langen Vorbereitungen<br />
dürfen wir euch unsere „Z4 – Mitgliedskarte“ präsentieren.<br />
Sie dient in erster Linie dazu, dass ihr auch<br />
weiterhin unser gesamtes Angebot kostenlos nutzen<br />
könnt. Ab Dezember gibt es eine neue Sony PS4 mit 5<br />
Spielen, die euch im Jugendtreff zur Verfügung steht.<br />
Aber auch sonst bietet die Karte für euch viele Vorteile.<br />
Es konnten einige namhafte Firmen aus der Region<br />
gefunden werden, die euch Prozente gewähren, wenn<br />
ihr die Karte vorweist! Also kommt vorbei und holt sie<br />
euch! Unser Jugendtreff steht euch von Montag bis<br />
Freitag in der Zeit von 17.00 bis 21.00 Uhr zur Verfügung<br />
und bietet zahlreiche Freizeitaktivitäten zur kostenlosen<br />
Nutzung.<br />
Seit Oktober ist es nun offiziell: Die umliegenden<br />
Sprengelgemeinden Dölsach, Iselsberg, Nikolsdorf<br />
und Lavant beteiligen sich anteilsmäßig an der Finanzierung<br />
unseres Jugendtreffs. Dadurch können<br />
wir jetzt jeden Tag eine Betreuung der Jugendlichen<br />
aller fünf Sprengelgemeinden sicherstellen. Ebenso<br />
erfreulich ist es, berichten zu können, dass unsere<br />
Einrichtung im vergangenen Jahr etwa 5.000 Besucher<br />
frequentiert haben, woran wir sehen, dass das<br />
Jugendtreff von den jungen Leuten gerne angenommen<br />
wird.<br />
Wir freuen uns auf euren Besuch!<br />
Kosten- und Mittelaufbringung: 5 Tage –<br />
60 Stundenöffnung<br />
Gesamtkosten jährlich: € 62.000,--<br />
Anteil Sprengelgemeinden: € 23.600,--<br />
Errechnung Gemeindeanteil Lavant:<br />
Eine Kopfquote von € 2,60/Einwohner ergibt für die<br />
Gemeinde Lavant einen Anteil von € 789,04 im Jahr<br />
<strong>2016</strong>.<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong> JUGENDTREFF<br />
53
SPORTUNION RAIKA LAVANT<br />
„ES LEBE DER SPORT!“ …<br />
Getreu` diesem Songtitel lassen wir von der Sportunion<br />
Raiffeisen Lavant das sehr ereignisreiche vergangene<br />
sportliche Jahr freudig ausklingen. Alle unsere<br />
Veranstaltungen verliefen reibungslos, die TeilnehmerInnenzahlen<br />
waren durchaus sehr erfreulich,<br />
und unser höchstes Ziel, nämlich Alt und Jung dazu<br />
zu bewegen, gemeinschaftlich in unserer wunderbaren<br />
Natur Bewegung und ein feines Miteinander zu<br />
erleben, haben wir erreicht. Rückblickend auf die vergangene<br />
und vorausschauend auf die bevorstehende<br />
Saison möchten wir diese Zeilen hier nutzen, um anzuführen,<br />
dass es nicht immer rein darum geht, zu gewinnen.<br />
Wie es im Leben auch sonst erstrebenswert<br />
ist, soll wesentlicher Bestandteil unserer Veranstaltungen<br />
ein angenehmes, bereicherndes Miteinander<br />
sein, wobei auch viel Spaß und ein möglichst hoher<br />
Wohlfühlfaktor für jede/n Einzelne/n im Vordergrund<br />
stehen sollen. „So lebe der Sport!“<br />
Wir danken allen, die durch ihre Teilnahme an unseren<br />
verschiedenen Veranstaltungen unsere sportliche<br />
Gemeinschaft am Leben erhalten, ebenso, wie den<br />
zahlreichen freiwilligen HelferInnen, die durch ihren<br />
Einsatz ein Zustandekommen unserer Veranstaltungen<br />
erst möglich machen. Danke auch an unseren<br />
Bürgermeister Oswald/die Gemeinde Lavant für die<br />
vielfältige, tolle Unterstützung, und unseren SponsorInnen<br />
für ihre großzügigen Beiträge.<br />
Auf unserer Website www.sportunion-lavant.at halten<br />
wir euch über alles Aktuelle am Laufenden. Hier<br />
könnt ihr auch durch unsere Bildergalerie klicken und<br />
unser Vereinsgeschehen via Fotos verfolgen. Sämtliche<br />
Ergebnislisten zu unseren Wettbewerben stehen<br />
dort außerdem zur Verfügung.<br />
Wir wünschen euch ein gesegnetes Jahr 2017 und<br />
freuen uns auf viele lustige, schweißtreibende, spannende<br />
und unterhaltsame gemeinsame Stunden bei<br />
unseren Veranstaltungen im neuen Jahr!<br />
(Text: Stefanie Ganeider)<br />
54 SPORTUNION<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
ANKAUF VON VIER NEUEN<br />
STEYER BIATHLON<br />
LUFTGEWEHREN<br />
Die vier Luftgewehre der Sportunion Lavant wurden schon im Jahre 1989<br />
als Gebrauchtwaffen angekauft und damals zur Gänze von der Gemeinde<br />
bezahlt.<br />
Mittlerweile sind diese Gewehre in einem sehr schlechten Zustand und<br />
für die Durchführung einer Zimmergewehr-Vereinsmeisterschaft nicht<br />
mehr einsetzbar.<br />
In den letzten Jahren wurde schon zweimal im Zuge der Langlauf-Vereinsmeisterschaft<br />
auch ein Biathlon-Bewerb durchgeführt. Für diesen<br />
Bewerb wurden die Gewehre vom Sektionsleiter Florian Brunner über<br />
den ÖSV A-Kader Biathleten Peter Brunner ausgeliehen. Dieser neue Bewerb<br />
erfreut sich bei den Teilnehmern an großer Beliebtheit.<br />
In Absprache mit der Sportunion Lavant und dem Sektionsleiter Zimmergewehr<br />
wurden daher im heurigen Jahr vier neue Steyer Biathlon Luftgewehre<br />
angekauft.<br />
Die Kosten für ein Gewehr betragen: € 2.287,00 (Listenpreis) abzgl. 15 %<br />
Sonderrabatt = € 1.943,95 pro Luftgewehr zzgl. Zubehör.<br />
Die Gesamtkosten in der Höhe von € 8.000,-- inkl. MWSt. und Zubehör<br />
wurden zu einem Drittel von der Sportunion Lavant und zu zwei Drittel<br />
von der Gemeinde Lavant getragen.<br />
Mit den neuen, leichteren und mit 5-Schuss-Magazin ausgestatteten<br />
Luftgewehren wird das Training, die Vereinsmeisterschaft und der Biathlon-Bewerb<br />
sicher viel mehr Freude bereiten.<br />
Wie jedes Jahr wird der Zimmergewehr-Schießstand im Keller des Mehrzweckhauses<br />
von Anfang Jänner 2017 bis Anfang März 2017 einmal wöchentlich<br />
geöffnet sein.<br />
Die Sportunion Lavant und die Gemeinde Lavant freuen sich auf zahlreiche<br />
Teilnahme beim Training sowie bei der Vereinsmeisterschaft am<br />
Schießstand im Mehrzweckhaus.<br />
DEZEMBER 55 <strong>2016</strong> SPORTUNION<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong> 55
URSV PEGASUS<br />
<strong>2016</strong> JAHRESRÜCKBLICK<br />
16. April<br />
Saisonstart der Orientierungsreiter<br />
in Keutschach/Kärnten<br />
12.- 16. Mai<br />
Kadertraining in Schönau/Oberösterreich<br />
10.- 12. Juni<br />
Bundesländermannschaftsmeisterschaft<br />
der Orientierungsreiter<br />
in Podersdorf/Burgenland<br />
Die Mannschaft (bestehend aus<br />
Maddalena Tschojer, Martin Lobenwein,<br />
Gudrun Plattner, Silvia<br />
Gstinig) konnte erstmals die Goldmedaille<br />
für Tirol erreiten.<br />
24. Juli<br />
TREC Bewerb in Penk<br />
Der URSV Pegasus ermöglichte es<br />
interessierten Reiterinnen Turnierluft<br />
zu schnuppern<br />
5. Platz Lisa Wurzer<br />
6. Platz Nadine Kolbitsch<br />
7. Platz Nina Zambelli<br />
12.- 14. August<br />
Staatsmeisterschaft der Orientierungsreiter<br />
in Königswiesen/<br />
Oberösterreich<br />
7. Platz Silvia Gstinig<br />
8. Platz Maddalena Tschojer<br />
9. Platz Martin Lobenwein<br />
25. August<br />
Reiterpaß- und Reiternadelprüfung<br />
auf dem Gelände der Reitschule<br />
Pegasus<br />
Alle 15 Prüflinge bestanden die gestellten<br />
Aufgaben mit Bravour- der<br />
URSV Pegasus gratuliert noch einmal<br />
recht herzlich<br />
1.-4. September<br />
Weltmeisterschaft der Orientierungsreiter<br />
in Spanien/Segovia<br />
23. Platz Maddalena Tschojer<br />
36. Platz Martin Lobenwein<br />
Bei den Fortgeschrittenen belegte<br />
Gudrun Plattner Platz 3 und Silvia<br />
Gstinig Platz 4.<br />
29.- 30. Juli<br />
Landesmeisterschaft der Orientierungsreiter<br />
in Pabneukirchen/<br />
Oberösterreich<br />
Landesmeister <strong>2016</strong>:<br />
Maddalena Tschojer<br />
Vizelandesmeister:<br />
Gudrun Plattner<br />
Platz 3: Martin Lobenwein<br />
Platz 4: Silvia Gstinig<br />
Das Foto zeigt die Siegerehrung bei der BLMM in Podersdorf<br />
56 REITSPORTVEREIN<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
GOLFCLUB<br />
DOLOMITENGOLF OSTTIROL<br />
CLUBMEISTERSCHAFTEN <strong>2016</strong><br />
Auch heuer wieder kämpften über 40 hochmotivierte<br />
Dolomitengolfer in 6 verschiedenen Klassen um den<br />
begehrten Clubmeistertitel. Die erste Runde dieses<br />
Wettkampfs startete am Samstag bei traumhaften<br />
Wetter. Vor der wunderschönen Kulisse der Lienzer<br />
Dolomiten zeigten alle Spieler viel Ehrgeiz und hervorragende<br />
Leistungen.<br />
Nach Tag 1 führten bei den Damen Uschi Schmidl (90<br />
Schläge) vor Elisabeth Berger und Maria Zlöbl mit 95<br />
Schlägen ex aequo. Philipp Oberhauser spielte mit 74<br />
Schlägen den besten Score des Tages. Mit 77 Schlägen<br />
folgte Roman Idl und Anton Fuchs mit 78 Schlägen.<br />
Der zweite Tag wurde am Sonntag bei einem herrlichen<br />
Sommertag ausgetragen.<br />
Voller Spannung wurde erwartet, ob die Führenden<br />
am zweiten Tag Ihren Vorsprung halten bzw. ausbau-<br />
en können. Im Laufe des Wettkampfes gab es einige<br />
interessante Spielentwicklungen. Bei den Herren<br />
blieb Philipp Oberhauser unangefochten auf dem<br />
ersten Rang mit einem Gesamtscore von 148 Schlägen.<br />
Den Vizemeistermeistertitel konnte sich Alexander<br />
Trojer mit 158 Schlägen sichern.<br />
Bei den Damen kam es zu einem Stechen zwischen<br />
Elisabeth Berger und Ingrid Hörbiger mit jeweils 188<br />
Schlägen. Nach 2 gespielten Löchern konnte sich Ingrid<br />
Hörbiger den Titel sichern.<br />
Alle Teilnehmer und speziell die Clubmeister wurden<br />
bei der anschließenden Siegerehrung und dem gemeinsamen<br />
Abendessen im Clubrestaurant gebührend<br />
gefeiert.<br />
Clubmeister <strong>2016</strong>:<br />
Philipp Oberhauser (148 Schläge)<br />
Clubmeisterin <strong>2016</strong>:<br />
Ingrid Hörbiger (188 Schläge)<br />
Clubmeister Jugend:<br />
Roman Idl (160 Schläge)<br />
Clubmeister Senioren:<br />
Herbert Berger (171 Schläge)<br />
Clubmeister Seniorinnen:<br />
Unterdünhofen Carmen (189 Schläge)<br />
Clubmeister Supersenioren:<br />
Viktor Idl (179 Schläge)<br />
Gruppenfoto der Sieger: v.l.n.r.: Viktor Idl, Roman Idl, Ingrid<br />
Hörbiger, Philipp Oberhauser, Carmen Unterdünhofen, Herbert<br />
Berger<br />
DAS CHARITYTURNIER GOLFEN MIT HERZ FAND AM<br />
17. SEPTEMBER <strong>2016</strong> AUF DER DOLOMITENGOLF ANLAGE STATT.<br />
Bereits im Vorfeld konnten zahlreiche Sponsoren<br />
gewonnen werden und die Tombola trug zum erfreulichen<br />
Spendenergebnis von sagenhaften EUR<br />
60.000,00 bei.<br />
Über 100 Golfer konnten den Tag mit einem Brunch<br />
starten. Für das leibliche Wohl wurde an 3 Halfway-Stationen<br />
auf er 18-Loch Runde bestens gesorgt.<br />
Außerdem gab es an jedem Loch eine besondere<br />
Überraschung. Sei es in Form einer kniffeligen Aufgabe<br />
oder mit einem Spiel. Auf dieser Runde der besonderen<br />
Art konnte man sein Können nicht nur golfe-<br />
risch unter Beweis stellen.<br />
Am Abend fand der Cocktailempfang mit Siegerehrung<br />
auf der Clubterrasse statt. Im Anschluss wechselte<br />
man ins Clubrestaurant, wo ein 3-Gang-Menü<br />
serviert wurde. Die Teilnehmer zeigten ihre Spendenfreudigkeit<br />
und kauften fleißig Tombolalose. Bei den<br />
150 Preisen gab es insgesamt 15 begehrte Hauptpreise,<br />
welche später verlost wurden.<br />
Mit Spannung wurde die Scheckübergabe erwartet,<br />
endlich war es soweit. Senator von Golfen mit Herz,<br />
Siegmund Birnstingl, konnte mit Primarius a.o.<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong> DOLOMITENGOLF<br />
57
Univ.-Prof. Dr. Peter Lechleitner, BR Dr. Andreas Köll symbolisch einen Scheck in der Höhe von EUR 60.000,00<br />
an Anni Kratzer von der Kinderkrebshilfe Osttirol übergeben.<br />
Ein herzliches Dankeschön gebührt all jenen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.<br />
mit 74 Schlägen den besten Score des Tages. Mit 77 Schlägen folgte Roman Idl und Anton Fuchs mit 78 Schlägen.<br />
Der zweite Tag wurde am Sonntag bei einem herrlichen Sommertag ausgetragen.<br />
Voller Spannung wurde erwartet, ob die Führenden<br />
Ergebnisse:<br />
Bruttowertung:<br />
Brutto<br />
1. Oberhauser Philipp und Fuchs Anton 45<br />
2. Idl Bernhard und Roman 35<br />
3. Hörbiger Ingrid und Schmidl Uschi 32<br />
Nettowertung:<br />
Netto<br />
1. Gasser Martin und Kleinlercher Manfred 49<br />
2. Mair Franz und Vergeiner Renate 47<br />
3. Meuschke Jörg und Vogt Heike 44<br />
4. Kopf Paula und Christian 41<br />
5. Gstrein Amelie und Rainer Otti 41<br />
6 Seirer Christine und Klaus 41<br />
Scheckübergabe<br />
v.l. Herbert Berger, Hermann Unterdünhofen, Andreas Köll, Anni<br />
Kratzer, Peter Lechleitner (verdeckt), Sigmund Birnstingl<br />
SKI & GOLF WELTMEISTERSCHAFT <strong>2016</strong><br />
Vom 5. bis 7. Mai <strong>2016</strong> fand in Zell am See die Ski &<br />
Golf Weltmeisterschaft statt.<br />
Am 1. Tag wurde ein Riesentorlauf am Kitzsteinhorn<br />
gefahren. Am Freitag und Samstag wurde am Golfclub<br />
Zell am See-Kaprun ein Zählwettspiel über jeweils 18<br />
Löcher ausgetragen.<br />
Über 200 Athleten aus 18 Nationen stellten sich den<br />
Herausforderungen. Darunter waren bekannte Namen<br />
vom Skisport wie Patrik Jaerbyn (Schweden)<br />
oder der Deutsche Alois Vogl vertreten.<br />
Anton Fuchs und Philipp Oberhauser waren für Osttirol<br />
am Start.<br />
Nach dem Skifahren belegte Fuchs den 7. Platz, Oberhauser<br />
war auf Rang 11. Am Freitag spielte Oberhauser<br />
eine sensationelle Runde mit 6 unter Par und<br />
übernahm damit die Führung. Somit war für Spannung<br />
am Finaltag gesorgt. Oberhauser bewies Nerven<br />
und brachte den Sieg souverän mit 5 Schlägen<br />
Vorsprung ins Ziel.<br />
Somit darf sich der Lavanter mit dem Titel<br />
Weltmeister schmücken.<br />
58 DOLOMITENGOLF<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
PRÄSIDENTENTURNIER 20.08.<strong>2016</strong><br />
Das Präsidententurnier ist ein jährlicher<br />
Fixpunkt im Turnierkalender<br />
des Golfclub Dolomitengolf.<br />
Auch heuer wieder lud Werner<br />
Hamacher zum Turnier des Präsidenten,<br />
welches am 20.08.<strong>2016</strong><br />
ausgetragen wurde. Das bei allen<br />
Golfern sehr beliebte Turnier lockte<br />
146 Teilnehmer an den Start.<br />
Gespielt wurde ein vorgabewirksames<br />
Zählwettspiel nach Stableford<br />
über 18 Löcher, mit Sonderwertungen<br />
Longest Drive und Nearest<br />
to the pin (Damen und Herren<br />
getrennt). Als besonderes Zuckerl<br />
wurden die Teilnehmer auf der<br />
18-Loch Runde mit zwei Halfwaystationen<br />
bestens verpflegt. Über<br />
die gelungene Abendveranstaltung<br />
im Dolomitengolf Suites wird<br />
mit Sicherheit noch sehr lange gesprochen<br />
werden. Im Rahmen der<br />
Abendveranstaltung wurde auch<br />
die Siegerehrung abgehalten. Die<br />
Teilnehmer und vor allem die Gewinner<br />
konnten den Tag noch in<br />
netter Gesellschaft feiern und ausklingen<br />
lassen.<br />
Die Bruttowertung konnte bei den<br />
Herren Philipp Oberhauser (37<br />
Punkte) und Elisabeth Berger (28<br />
Punkte) für sich entscheiden.<br />
Die Nettowertung wurde in 3 Klassen<br />
gespielt.<br />
In der Nettoklasse A, welche bis<br />
HCP -18,4, gewertet wurde, konnten<br />
sich die Brüder Roman Idl(41<br />
Punkte), Bernhard Idl (41 Punkte)<br />
und Herbert Berger (39 Punkte)<br />
behaupten.<br />
Die Nettoklasse B, reicht von HCP<br />
-18,5 bis HCP -25,4. In dieser Klasse<br />
spielten sich Karl Brunner (42<br />
Punkte), Klaus Seirer (41 Punkte)<br />
und Bruno Tanner (40 Punkte) an<br />
die Spitze.<br />
In der Nettoklasse C erstreckte<br />
sich das Teilnehmerfeld von HCP<br />
-25,5 bis HCP -45,0. Die glücklichen<br />
Gewinner dieser Klasse heißen<br />
Christian Drexler (erspielte sensationelle<br />
62 Punkte), Harald Waldner<br />
(46 Punkte), Verena Fischer (43<br />
Punkte).<br />
Den Longest Drive sicherte sich<br />
Maria Zlöbl bei den Damen und<br />
Anton Fuchs. Über die Preise von<br />
Nearest to the pin durften sich Angelika<br />
Remagen und<br />
Werner Berberich freuen.<br />
TIROLER MANNSCHAFTSMEISTERSCHAFT<br />
Am 8. & 9. Oktober fanden die Tiroler Mannschaftsmeisterschaften<br />
am GC Dolomitengolf statt.<br />
Acht Mannschaften haben sich dafür qualifiziert und<br />
spielten am Wochenende um den Titel.<br />
Am ersten Turniertag wurden das Viertel- und das<br />
Halbfinale über jeweils 18 Löcher ausgetragen. Pro<br />
Mannschaft gingen jeweils ein Team von zwei Personen<br />
und vier Einzelspieler an den Start. Gespielt wurde<br />
ein Zählwettspiel, welches von zwei Tees, im 8-Minutentakt,<br />
gestartet wurde.<br />
Die Mannschaft des GC Dolomitengolf konnte sowohl<br />
gegen den GC Lärchenhof, als auch gegen den GC<br />
Kitzbühel punkten. Somit rückte die Chance auf den<br />
Titel immer näher.<br />
Am Sonntag wurde im Finale gegen den Golfclub<br />
Innsbruck Igls gespielt. Es war bis zuletzt spannend.<br />
Philipp Oberhauser und Hans-Jörg Mayer konnten<br />
Ihre Konkurrenten besiegen. Das Team um Lukas<br />
Bernsteiner und Bernhard Koller, sowie Anton Fuchs<br />
hatten nicht so viel Glück und mussten sich den starken<br />
Spielern aus Nordtirol geschlagen geben. Somit<br />
hing alles an Stefan Gratzer jun. (HCP -2,4), er zog mit<br />
Maximilian Steinlechner (HCP +2,1) gleich. Jetzt ging<br />
es ins Stechen und es hieß Nerven bewahren, auch<br />
die zahlreichen Fans und Zuschauer fieberten mit<br />
dem Team mit. Nach 3 Runden im Stechen auf Loch<br />
18 konnte sich Stefan Gratzer jun. schlussendlich gekonnt<br />
durchsetzen und holte somit den Sieg für die<br />
Mannschaft des GC Dolomitengolf, die sich nun Tiroler<br />
Mannschaftsmeister <strong>2016</strong> nennen dürfen.<br />
Siegerfoto: v.l.n.r.<br />
hinten: Philipp Zuegg, Robert Delorenzo, Stefan Gratzer jun.,<br />
Philipp Oberhauser, GF Hermann Unterdünhofen, Walter<br />
Schlauer (Sportwart Tiroler Golfverband)<br />
vorne: Josef Schmidl jun., Lukas Bernsteiner, Hans-Jörg Mayer,<br />
Anton Fuchs, Bernhard Koller<br />
Ergebnis:<br />
1. GC Dolomitengolf Osttirol<br />
2. Golfclub Innsbruck-Igls<br />
3. GC Kitzbühel<br />
4. GC Mieming<br />
5. GC Seefeld- Wildmoos<br />
6. GC Lärchenhof<br />
7. GC Eichenheim<br />
8. GC Olympiagolf Igls<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong> DOLOMITENGOLF<br />
59
Die Vorfreude ist jetzt schon groß: Die neue 9-Loch-Schleife, mit der der<br />
Dolomitengolfplatz von 27 auf 36 Löcher vergrößert wird, wird Mitte Mai<br />
kommenden Jahres eröffnet. Wir können es kaum noch abwarten ...<br />
Die aufwändigen Bauarbeiten sind abgeschlossen. Die Wege sind asphaltiert<br />
und die Bunker mit Sand befüllt. Dank des warmen Wetters der vergangenen<br />
Wochen ist das Gras gut angewachsen und die Greenkeeper<br />
haben bereits damit begonnen, die neuen Grüns und Fairways regelmäßig<br />
zu mähen. Damit alles möglichst zügig ging, wurde unter anderem das<br />
Hydroseeding-Verfahren angewendet: eine innovative Methode, die ein<br />
besonders schnelles Wachstum unterstützt. Insgesamt waren die Bodenbewegungen<br />
auf den einzelnen Spielbahnen sehr umfangreich, was die<br />
hohe Qualität des neuen 9-Loch-Kurses unterstreicht. Besonders hervorzuheben<br />
sind die beiden Inselgrüns der Bahnen 1 und 3, die mit ihren eleganten<br />
Natursteinumrandungen echte Hingucker geworden sind und auch<br />
spieltechnisch einiges zu bieten haben. Loch 3, Par 3, liegt direkt vor dem<br />
Wintergarten des Dolomitengolf Hotel & Spa, sodass auch nicht spielende<br />
Gäste die Schläge über das große Wasserhindernis verfolgen können. In<br />
jeder Hinsicht eröffnet sich vom Wintergarten aus ein herrlicher Fernblick<br />
auf den neuen Platz. Während der Golfplatz nun in Ruhe anwächst, laufen<br />
bei uns im Hintergrund die Vorbereitungen für die Eröffnung auf Hochtouren.<br />
Es gibt noch viel zu erledigen: Wir benötigen neue Scorekarten; die<br />
Platzausstattung muss organisiert werden und unsere E-Carts werden<br />
mit neuen GPS-Daten ausgerüstet. Wir werden die Wintermonate also<br />
gut nutzen und uns ganz nebenbei weiter auf die Eröffnung im Mai freuen!<br />
Auf der Übungsanlage des Dolomitengolf Resorts ist ein modernes Technik und Fitting Center entstanden. Das<br />
massive Holzgebäude ist so positioniert, dass es die längste diagonale Drive-Weite (>250 Meter) ermöglicht.<br />
Außerdem enthält es die neueste innovative Technik, die Sie bei der Verbesserung Ihres Golfschwungs optimal<br />
unterstützt. Ihr Golfschwung wird von zwei High-Speed-Kameras des Video-Scope-Systems aufgenommen. Dabei<br />
werden Sie gleichzeitig von vorne und von der Seite gefilmt. Ihr Bewegungsablauf kann nun von unseren<br />
PGA-Pros bis ins kleinste Detail analysiert werden. Sie selbst können durch die Visualisierung Fehler im Bewegungsablauf<br />
leichter erkennen. Darüber hinaus verfügt das Technik und Fitting Center über den sogenannten<br />
TrackMan, ein Messgerät mit Radar, das bei vielen Profis zum Standard zählt. Der TrackMan wertet alle für den<br />
Golfschwung relevanten Parameter aus: Ballfluggeschwindigkeit, Flugkurve, Kraftübertragung, Ballfluglänge<br />
und vieles mehr. Anhand der präzisen<br />
Daten kann auch ein professionelles<br />
Schlägerfitting durchgeführt<br />
werden. Die Schläger unserer Premium-Marken<br />
Callaway und PING werden<br />
dann für Sie maßgefertigt und<br />
Ihnen in wenigen Tagen zugeschickt.<br />
Wir tun alles, damit Ihr Golfschwung<br />
stimmt.<br />
Dolomitengolf Osttirol<br />
Am Golfplatz<br />
A-9906 Lavant<br />
Tel.: 0043 4852 72100<br />
www.dolomitengolf.at<br />
36 LÖCHER – ES IST VOLLBRACHT!<br />
v. l. Investor Hamacher, Planer<br />
Fahrenleitner, GF Unterdünhofen,<br />
Greenkeeper Mentil<br />
MIT MODERNER TECHNIK ZUM OPTIMALEN GOLFSCHWUNG<br />
60 DOLOMITENGOLF<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
DIE GSELLIG‘N<br />
Anlässlich des Lavanter Kirchtages am 10. April <strong>2016</strong> organisierte der Lavanter Verein „Di Gsellig’n“ eine gemeinsame<br />
Wallfahrt von Virgen nach Lavant. Nach einer kurzen Andacht machten sich knapp 30 Wanderer auf<br />
die gut 40 Kilometer lange Wegstrecke. Auch im Jahr 2017 ist eine Wallfahrt anlässlich des Lavanter Kirchtages<br />
am 29. April 2017 geplant. Wir freuen uns schon vorab auf eine rege Beteiligung aus Nah und Fern. Di Gsellig’n.<br />
Copyright Bild: Philipp Brunner (Brunner Images)<br />
WOCHE DES ARGENTINISCHEN<br />
TANGOS IN LAVANT<br />
Von Sonntag, 31. Juli bis Samstag, 6. August <strong>2016</strong> fand<br />
der 2. Tango Urlaub wieder in Osttirol, Lavant, statt<br />
– mit 8 Workshops à 3 Stunden, sowie Practicas und<br />
Milongas am Abend. Den Urlaub hat der Verein „Akademie<br />
des argentinischen Tangos” organisiert, ausgeführt<br />
wurde dieser von den Maestros Maria Casan<br />
und Pablo Avila (Künstlernamen).<br />
Warum fand dieser Tango Urlaub in Osttirol statt? Maria`s<br />
Opa wuchs in Hopfgarten im Defereggental auf,<br />
das er nach dem 2. Weltkrieg in Richtung Marchfeld,<br />
Niederösterreich, verlies, weil er dort eine Arbeit fand.<br />
Maria`s Papa Ernst ist dort aufgewachsen und natürlich<br />
auch Maria. Aber der Weg zurück zu den Wurzeln<br />
gelang mit diesem Tango Urlaub nach Osttirol in professioneller<br />
Art und Weise. Pablo kommt aus Buenos<br />
Aires, Argentinien und lebt bereits seit über sechs Jahren<br />
in Österreich. Hier haben sich Maria und Pablo<br />
gefunden und haben sich beim argentinischen Tango<br />
mittlerweile bereits auf das Weltniveau entwickelt.<br />
Einerseits wollen sie sich selbst weiterbilden und andererseits<br />
ihr Wissen und Können auch ihren Schülern<br />
weitergeben.<br />
Dieser Tango Urlaub in Osttirol ist auf den vier Beinen<br />
ARGENTINISCHER TANGO + NATUR + KULTUR<br />
+ KULINARIK aufgebaut. Die Tangueras und Tangueros<br />
wurden die gesamte Woche mit diesem Weg<br />
verwöhnt, wobei sie sahen, dass Osttirol einfach einzigartig<br />
ist. Und sie wollen auch im kommenden Jahr<br />
2017 wieder kommen. Im Tangoloft Vienna in der<br />
Cothmannstraße 9, 1120 Wien, lernen sie bei Maria<br />
und Pablo das ganze Jahr. Sie werden von den sehr<br />
schönen Erlebnissen in Lavant, in Osttirol, berichten<br />
und Werbung machen. Alle danken für diese wunderschönen<br />
Erlebnisse in Osttirol.<br />
Maria y Pablo<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong> KULTUR- UND FREIZEIT<br />
61
ORTSCHRONIK LAVANT<br />
WIRTSHAUSKULTUR IN LAVANT<br />
Wirtshäuser haben in Tirol eine lange, bis ins Mittelalter<br />
zurückreichende Tradition. Das Gastgewerbe<br />
zählte zum gehobenen Gewerbe und wurde von der<br />
Obrigkeit kontrolliert. Die Wirte erhielten Vorgaben<br />
betreffend die Öffnungszeiten und Preisgestaltung<br />
sowie die Qualität und Quantität der ausgegebenen<br />
Speisen und Getränke. Weiters mussten neu ankommende<br />
Fremde, die zur Übernachtung blieben,<br />
schriftlich gemeldet werden.<br />
Ab dem Jahr 1814 findet sich die Familie Moser als Besitzer<br />
des Unterbacher Gutes in den Quellen. Anton<br />
Moser war hier bis zu seinem Tod im Jahre 1849 als<br />
Wirt tätig. Sein Sohn Franz übernahm daraufhin den<br />
Hof. Dieser starb jedoch bereits 1855 im Alter von 55<br />
Jahren. Seine Tochter Maria war damals erst 6 Jahre<br />
alt. Wer in den kommenden Jahren das Wirtshaus<br />
Der Bote für Tirol, 03.08.1826<br />
Lienzer Zeitung, 25.01.1902<br />
Die Gaststätten waren Orte, an denen bei Speis und<br />
Trank ein geselliges Beisammensein und ein reger<br />
Informationsaustausch stattfanden. Vielfach waren<br />
sie auch Beherbergungsstätten für Einheimische und<br />
Fremde. In Ihnen fanden verschiedene Veranstaltungen<br />
statt, wie etwa Feste und Feiern von Privatpersonen<br />
oder Vereinen, aber auch die Gemeinde betreffende<br />
Verkäufe oder Versteigerungen.<br />
führte, ist nicht bekannt. Maria wird erst 1867 bei der<br />
Geburt ihres ersten (ledigen) Kindes als „Besitzerin<br />
des Wirthsanwesens“ bezeichnet. Zwei Jahre später<br />
heiratete sie Andrä Brunner, welcher von nun an immer<br />
als Wirt aufscheint.<br />
Im Jahre 1875 gab es in Lavant einen verheerenden<br />
Großbrand, bei dem der Großteil der Häuser und Futterhäuser<br />
zerstört bzw. beschädigt wurde. In wie weit<br />
das Unterbacher Gut betroffen war, geht aus den damaligen<br />
Zeitungsartikeln nicht hervor. Jedenfalls erwarb<br />
Andrä Brunner in den folgenden Jahren das Klocker<br />
Gut, welches bis dahin von Thomas Klocker vulgo<br />
Klockerbauer und seiner Familie bewohnt wurde und<br />
welches sich an der Stelle des heutigen Lavanterhofes<br />
befand. Laut Pustertaler Boten vom 28.05.1875 fing<br />
das Klocker´sche Haus bei dem Brand wiederholt an<br />
zu brennen und schien beinahe rettungslos verloren.<br />
Wie groß der tatsächliche Schaden am Haus war, ist<br />
unbekannt, allerdings musste Andrä Brunner größere<br />
bauliche Maßnahmen vornehmen, wie sein Inserat<br />
vom 26.04.1890 in der Lienzer Zeitung zeigt.<br />
Lienzer Zeitung, 13.06.1903<br />
Während man in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts<br />
acht Wirtshäuser in Lienz zählte, wird für Lavant ein<br />
einziger Wirt genannt. Es war dies Anton Pacher, der<br />
mit seiner Familie auf dem so genannten Unterbacher<br />
Gut (vulgo Bichler) in den Jahren 1783 bis 1788<br />
erstmals als „caupo et hospes“ aufscheint. Unter dieser<br />
Berufsbezeichnung verstand man einen Gastwirt<br />
mit Beherbergung. Einige Jahre später übernahm Anton<br />
Pacher das Rademair Gut. Der Unterbacher Hof<br />
wurde daraufhin von Johannes Mayr übernommen,<br />
der hier von 1793 bis 1803 wiederum als „caupo et<br />
hospes“ genannt wird.<br />
Lienzer Zeitung, 26.04.1890<br />
62 AUS DER CHRONIK<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
In diesem pries er die Eröffnung seines neu erbauten<br />
Gasthauses mit Zimmervermietung an. Ab diesem<br />
Zeitpunkt lebte die Familie Brunner auch nicht mehr<br />
auf dem Unterbacher Gut.<br />
Aus der Ehe zwischen Andrä Brunner und Maria Moser<br />
gingen 15 Kinder hervor. Der älteste Sohn Andrä<br />
übernahm ab etwa 1907 den väterlichen Gastbetrieb<br />
und führte ihn bis in die 1930er Jahre.<br />
Ihm folgte für kurze Zeit Josef Amort und in den<br />
1940ern Johann Frick von Sterzing. Ab den frühen<br />
1950er Jahren wurde der Lavanterhof von der Familie<br />
Peter Paul Ortner betrieben. Von 1981 bis 1992 folgte<br />
ihm sein Sohn Johann. Im Jahr 1996 übernahm der<br />
Wiener Uwe Tillmanns das Wirtshaus für einige Monate<br />
bis schließlich 1998 der Lavanterhof von Bertina<br />
Cörstges übernommen wurde, die ihn bis heute führt.<br />
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es in Lavant zumindest<br />
für einige Jahrzehnte auch ein zweites Wirtshaus:<br />
das Gasthaus „Alpenrose“ beim Rademair. Es<br />
wird 1902 im Reise- und Verkehrs-Anzeiger der Lienzer<br />
Zeitung angeführt, wobei erwähnt wird, dass nur<br />
das Gasthaus des Andrä Brunner Sommerwohnungen<br />
besitzt. Ein weiteres Mal wird dieser Gasthof im<br />
Osttiroler Boten im Jahr 1995 zum 95. Geburtstag der<br />
Katharina Oberrader genannt. Die gebürtige Mölltalerin<br />
und spätere Ehefrau von Josef Oberrader vulgo<br />
Moar trat im Gasthaus Alpenrose im Jahre 1920 als<br />
Kellnerin ihren Dienst an. Wie lange dieses Gasthaus<br />
tatsächlich geöffnet war, ist leider nicht bekannt.<br />
Andrä Brunner, Gastwirt<br />
Andrä Brunner, (1840-1910) Gastwirt<br />
(1840 – 1910)<br />
An der Stelle des ehemaligen „Forellenhofes“ befand<br />
sich bereits im 19. Jahrhundert die zu Schloss<br />
Bruck gehörige und äußerst erfolgreich geführte Fischzucht-Anstalt<br />
Moosbrunn. 1932 erwarben Eugen<br />
und Gertrud Wachtlechner das Grundstück samt Fischerhaus.<br />
Nach dem Bau eines Einfamilienhauses<br />
und dem Betreiben von Landwirtschaft und Fischerei,<br />
eröffneten beide im Jahre 1950 die Gaststätte „Forellenhof“,<br />
die im Laufe der Jahre zum Hotel ausgebaut<br />
wurde. Die Nachfolge übernahm Sohn Egon bis 1991<br />
die Versteigerung des Forellenhofes eingeleitet wurde.<br />
Ab 1993 wurde das Gastgewerbe ruhend gemeldet<br />
und 2004 endgültig abgemeldet.<br />
Das Cafe-Restaurant „Römerstube“, das in das neue<br />
Mehrzweck- und Gemeindehaus integriert wurde, eröffnete<br />
am 16.10.1988 und wurde an Peter Mietschnig<br />
verpachtet. Seit September 1996 verwöhnt die<br />
neue Pächterin Karin Fröhlich Ihre Gäste.<br />
Andrea Schett<br />
Chronistin<br />
Ansichtskarte<br />
„Forellenhof“<br />
Ansichtskarte „Forellenhof“<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong> AUS DER CHRONIK<br />
63
TVB OSTTIROL/<br />
ARBEITSAUSSCHUSS LAVANT<br />
Der Sommer war geprägt durch viel Regen und wechselhaftes Wetter. Trotzdem konnten wir eine der besten<br />
Sommersaisonen verbuchen. Seit 1995 konnte kein so gutes Ergebnis in Osttirol erreicht werden.<br />
Nach Regionen betrachtet, wurde fast überall kräftig zugelegt.<br />
Eine Aufstellung der Nächtigungen zeigt uns, dass wir dankbar sein können über unseren schönen Golfplatz.<br />
Auch wir Privatzimmervermieter profitieren von dieser Infrastruktur.<br />
Auch Gäste die unsere Berge und die Natur schätzen, kommen immer wieder gerne nach Lavant.<br />
Der Arbeitsausschuss Lavant konnte gemeinsam mit der Gemeinde erreichen, dass die Infotafel am Wirtsplatzl<br />
und die Infotafel am Anfang des Kirchbichls neu gestaltet und aufgestellt wurden.<br />
Sehr gut angenommen wird auch im Winter unsere Dolomitengolfloipe, von Einheimischen und Gästen.<br />
In Wintern wie diesen ist solch eine Infrastruktur sehr wichtig.<br />
Ein Dank der Gemeinde Lavant und unserem Tourismusverband Osttirol.<br />
In Lavant dürfen wir uns über zwei neue Privatzimmervermieter freuen.<br />
Tabernig Thomas mit einer Ferienwohnung<br />
und Kaplenig Josef mit drei Ferienwohnungen<br />
Wir heißen unsere neuen Mitglieder herzlich willkommen.<br />
Ich wünsche allen Vermietern und der Lavanter Bevölkerung alles Gute, viel Gesundheit, Glück und schöne<br />
Feiertage<br />
Kaplenig Elisabeth<br />
DEZEMBER 64 <strong>2016</strong> DIE TOURISMUSVERBAND GEMEINDE INFORMIERT<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong> 64
ERNEUERUNG DER VIER INFO-TAFELN BEI DEN<br />
AUSGRABUNGEN AM LAVANTER KIRCHBICHL<br />
Im Sommer <strong>2016</strong> wurden in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Osttirol nicht nur die zwei großen<br />
Info-Tafeln (am Wirts Platzl und am Beginn des Kirchweges) erneuert, auch die vier Info-Tafeln bei den jeweiligen<br />
Ausgrabungen am Lavanter Kirchbichl wurden erneut und die Texte überarbeitet.<br />
TOURISMUSVERBAND<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong> TOURISMUSVERBAND<br />
65
Drau<br />
Gemeindestraße Wacht<br />
Wallfahrersteig<br />
7<br />
1<br />
4<br />
9<br />
675 m<br />
8<br />
STANDORT<br />
Drau<br />
Kärntner Tor<br />
LEGENDE-LEGENDA-LEGEND<br />
Radweg - Pista ciclabile - Bike trail<br />
Wanderweg - Sentiero - Trail<br />
Strasse - Strada - Road<br />
Fluss - Fiume - River<br />
Bundesstraße B100<br />
Kultur & Natur Rundwanderweg<br />
Frauenbachsteig<br />
Kreithof<br />
1045<br />
Reitstall Pegasus<br />
Flugplatz Nikolsdorf<br />
Drauradweg R1<br />
Drau<br />
Radweg Dörferlinie<br />
nach Oberdrauburg<br />
Jakobsweg<br />
Aussichtsplattform<br />
Frauenbach Wasserfall<br />
Filialkirche<br />
hll. Petrus und Paulus<br />
Wallfahrtskirche<br />
Maria Lavant<br />
Ruine frühchristliche Bischofskirche<br />
Gewerbegebiet<br />
Lavanter Forchach<br />
Lavanter Landesstraße L318<br />
Wanderweg Dorfblick<br />
Wandersteig<br />
Richtung Kreithof<br />
Forststraße (Wanderweg)<br />
Lavanter Alpl<br />
Lavanter Alpl<br />
1415<br />
Almsteig<br />
Kolmsteig<br />
Rudl-Eller-Weg<br />
Freiung<br />
2411<br />
Hochstadel<br />
2680<br />
Adlerwand<br />
2389<br />
Gr.Keilspitze<br />
2739<br />
Gr.Sandspitze<br />
2770<br />
Roter Turm<br />
2702<br />
Karlsbaderhütte<br />
2260 Laserzwand<br />
2614<br />
Weittalspitze<br />
2539<br />
Spitzkofel<br />
2718<br />
Lavanter Kolm<br />
1939<br />
Kerschbaumeralm<br />
1902<br />
Hochstadel Schutzhaus<br />
1780<br />
Lavanter Alm<br />
1860<br />
Dolomitenhütte<br />
1620<br />
Dorfblick<br />
790<br />
Baumwacholderhain Lavant<br />
6<br />
5<br />
2 3<br />
LAVANT<br />
Waldpfad<br />
Hallebachtal<br />
D r e<br />
i t ö r l w e g<br />
NEUE INFOTAFEL<br />
AM WIRTS PLATZL<br />
L I E N Z E R D O L O M I T E N<br />
K A R N I S C H E R H Ö H E N W E G – F R I E D E N S W E G<br />
D r e i t ö r l w e g<br />
Schranken<br />
Weiler Wacht<br />
1 2 3 4 5 6 7 8 9<br />
10<br />
Gemeindeamt Lavant<br />
Tel. +43.4852.68175<br />
www.lavant.at<br />
Restaurant Römerstube<br />
Tel. +43.4852.68385<br />
Gasthof Lavanterhof<br />
Bertina Cörstges<br />
Tel. +43.4852.73308<br />
www.lavanterhof.eu<br />
Kristemoarhof<br />
Fam. Tscharnidling<br />
Tel. +43.664.738 54 749<br />
www.kristemoarhof.at<br />
Michelerhof<br />
Fam. Elisabeth und<br />
Josef Kaplenig<br />
Tel. +43.664.522 74 03<br />
www.michelerhof.at<br />
Simiterhof<br />
Fam. Konrad Kreuzer<br />
Tel. +43.676.8282 81 64<br />
www.simiterhof-lavant.at<br />
Ferdinand Prinster<br />
Tel. +43.4852.68217<br />
www.members.aon.at/<br />
fewoprinster<br />
Thomas Tabernig<br />
Tel. +43.660.6171774<br />
www.haus-tabernig.at<br />
Dolomitengolf<br />
Hotel & Spa<br />
Tel. +43.4852.61122<br />
www.hotel-dolomitengolf.com<br />
Dolomitengolf Suites &<br />
Vincena Restaurant<br />
Tel. +43.4852.61122-500<br />
www.dolomitengolf-suites.com<br />
Restaurant & Bar<br />
im Clubhaus Dolomitengolf<br />
Tel. +43.4852.61122-700<br />
www.dolomitengolf.at<br />
Rauchkofel<br />
1911<br />
Golfplatz Lavant<br />
Bundesstraße B100<br />
Leisach<br />
Tristacher See<br />
Gasthof<br />
Bad Jungbrunn<br />
10<br />
Lienz<br />
Dölsach - Richtung<br />
Tristach<br />
Lienz<br />
66 TOURISMUSVERBAND<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong><br />
Böses Weibele<br />
2521<br />
Hochsteinhütte<br />
2023
NEUE INFOTAFEL<br />
AM BEGINN DES KIRCHWEGES<br />
Wallfahrtskirche<br />
Maria Lavant<br />
16 Kreuzwegbildstöcke<br />
entlang des Kirchweges<br />
STANDORT<br />
Pfarramt<br />
Lavant<br />
Filialkirche hll.<br />
Petrus und Paulus<br />
Kreuzigungsgruppe<br />
Kriegerdenkmal<br />
Ruine frühchristliche Bischofskirche<br />
Haus mit Fußbodenheizung<br />
Haus des Burgkommandanten<br />
Mittelalterliche Toranlage<br />
Archäologisches Museum und<br />
Aufbahrungskapelle<br />
4<br />
2<br />
3<br />
Tristach<br />
LAVANT<br />
1<br />
5<br />
Weiler Wacht<br />
Frauenbach-Wasserfall<br />
Waldpfad<br />
7<br />
6<br />
Dolomitengolfplatz<br />
Hotel&Resort<br />
Dolomitengolf<br />
2 km<br />
1<br />
2<br />
3<br />
4<br />
5<br />
6<br />
7<br />
Gemeindeamt und<br />
Restaurant Römerstube<br />
Zimmervermieter:<br />
Gasthof Lavanterhof<br />
Kristemoarhof<br />
Michelerhof<br />
Simiterhof<br />
Prinster<br />
Tabernig<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong> TOURISMUSVERBAND<br />
67
VERANSTALTUNGS- UND<br />
KULTURAUSSCHUSS<br />
Am 28. Februar<br />
wurde der Gemeinderat<br />
und<br />
Bürgermeister<br />
neu gewählt. Ich<br />
bedanke mich<br />
für das Vertrauen<br />
meinerseits<br />
und dass ich<br />
weiterhin für unsere<br />
Gemeinde<br />
als Bürgermeister-Stellvertreter<br />
mitgestalten<br />
darf.<br />
Ein weiterer Dank gilt auch den neuen GemeinderätInnen,<br />
dass sie sich bereiterklärten, für die Gemeinde<br />
mitzuwirken. Bei den ausgeschiedenen jahrelang<br />
dienenden Gemeinderäten bedanke ich mich für<br />
ihre Arbeit. Weiterhin bedanke ich mich bei unserem<br />
Bürgermeister Oswald Kuenz für die Bereitschaft,<br />
sein Wissen und die Erfahrung in alt bewährter Form<br />
einzubringen. Es konnten viele Projekte positiv abgeschlossen<br />
werden. Einige Beispiele sind die Fertigstellung<br />
der Wohnungen, Trinkwasserversorgung und<br />
vieles mehr.<br />
Wenn man die Tätigkeitsberichte unserer Vereine<br />
liest, weiß man, dass viel positive Arbeit geleistet wurde.<br />
Unsere Vereine sind sehr bemüht, der Dorfbevölkerung<br />
ein reichhaltiges und abwechslungsreiches<br />
Programm über das ganze Jahr zu bieten.<br />
Kameradschaftspflege auf höchsten Niveau war wohl<br />
das Benefizkonzert der Feuerwehr, für unseren im<br />
Jänner verunfallten Kameraden Pacher Sepp Junior.<br />
Allen Sponsoren und Mitwirkenden ein aufrichtiges<br />
„Vergelt‘s Gott“.<br />
Als ganz tolle und gut organisierte Veranstaltung<br />
konnte ich den Vierbrückenlauf miterleben. Dem<br />
Sportverein ist damit ein weiteres Highlight gelungen.<br />
Dieser interessante und spannende Bewerb wird voraussichtlich<br />
in den Raika-Cup aufgenommen.<br />
Herzliche Gratulation dafür.<br />
Brauchtumspflege, Geselligkeit und gemeinschaftliches<br />
Arbeiten ist unserer Landjugend sehr wichtig.<br />
Es gibt ein tolles Bild, wenn der Nikolaus von 19 wilden<br />
Gesellen begleitet wird. Auch beim Bezirkslandjugendumzug<br />
in Lienz wurde die Gemeinde Lavant mit<br />
dem Festwagen der Landjugend gut präsentiert.<br />
Mit vielen neuen Stücken überraschte uns auch heuer<br />
das <strong>Lauentna</strong> Blech. Auch schon ein sogenanntes<br />
„Junior Blech“ hat sich, dank Tabernig Christoph, formiert.<br />
Wir brauchen uns daher um den Musikantennachwuchs<br />
keine Sorgen machen. Ich wünsche dem<br />
Blech viel Freude an der Musik und bedanke mich für<br />
ihre kirchliche und kulturelle Präsenz in und außerhalb<br />
der Gemeinde.<br />
All denen, die für unser Dorf etwas bewirken und für<br />
die Gemeinschaft arbeiten, ein aufrichtiges „Vergelt‘s<br />
Gott“.<br />
Unter dem Motto „Lasset uns das Leben genießen“<br />
gehen wir gemeinsam in das Jahr 2017.<br />
Viel Zufriedenheit, Glück, Gesundheit und die besten<br />
weihnachtlichen Wünsche darf ich allen Lavanterinnen<br />
und Lavantern überbringen.<br />
Für den Veranstaltungs- und Kulturausschuss<br />
Euer Vize-Bürgermeister<br />
Josef Kaplenig<br />
68 VERANSTALTUNGS- KULTURAUSSCHUSS<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
WALDBRANDGEFAHR<br />
VERORDNUNG<br />
der Bezirkshauptmannschaft Lienz vom 14.12.<strong>2016</strong><br />
In den Waldbeständen des Bezirkes Lienz ist aufgrund der ausbleibenden Niederschläge eine sehr starke Austrocknung,<br />
insbesondere der Streuauflagen der Waldböden, eingetreten. Weiteres ist vielerorts leicht entzündbarer<br />
Bestandesabraum wie Zweige, Äste und Wipfelstücke vorhanden. In der Weihnachtszeit und insbesondere<br />
an Silvester stellt damit das Entzünden und Abfeuern von pyrotechnischen Gegenständen und Sätzen eine<br />
besondere Gefahrenquelle dar.<br />
Es ergeht daher nachstehende Verordnung zum Schutz der Waldbestände im Bezirk Lienz:<br />
Gemäß § 41 Abs. 1 i. V. m. § 170 Abs. 1 des Forstgesetzes (FG) 1975, BGBI. Nr. 440/1975, idgF. wird für den Bezirk<br />
Lienz zum Zwecke der Vorbeugung gegen Waldbrände verordnet:<br />
§ 1<br />
In den Waldgebieten des Bezirkes Lienz sowie in deren Gefährdungsbereichen sind jegliches Feuerentzünden<br />
und das Rauchen verboten. Insbesondere ist im Gefährdungsbereich das Entzünden und Abfeuern von pyrotechnischen<br />
Gegenständen und Sätzen (wie z. B. Raketen, Feuertöpfen, Knallkörpern,<br />
Feuerrädern, römischen Lichtern,…) verboten!<br />
§ 2<br />
Übertretungen dieser Verordnungen werden gemäß § 174 Abs. 1 lit. a Z 17 FG 1975 idgF. mit einer Geldstrafe<br />
bis zu Euro 7.270,-- oder mit Freiheitsstrafe bis zu 4 Wochen bestraft.<br />
HINWEIS:<br />
Der Gefährdungsbereich ist überall dort gegeben, wo die Bodenvegetation oder die lokalen Windverhältnisse<br />
das Übergreifen eines Bodenfeuers oder das Übergreifen eines Feuers durch Funkenflug in den benachbarten<br />
Wald begünstigen.<br />
Nachsatz Bürgermeister:<br />
Kein generelles Feuerwerksverbot!<br />
Die Verordnung entspricht keinem generellen Verbot des Zündens von Feuerwerkskörpern. Tatsache ist, dass<br />
sich die Verordnungen lediglich auf Waldgebiete und deren Gefährdungsbereiche beziehen. Auf Flächen, die<br />
weder im Ortsgebiet noch im Wald oder in einem gefährdeten Bereich liegen, können selbstverständlich auch<br />
private Feuerwerke abgeschossen werden.<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong> DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />
69
SCHIBUS III LAVANT - ZETTERSFELD - HOCHSTEIN<br />
A: täglich vom 24.12.<strong>2016</strong> bis 08.01.2017 und vom 12.02.2017 bis 19.02.2017<br />
B: täglich vom 24.12.<strong>2016</strong> bis 19.03.2017<br />
C: an Werktagen (Mo-Fr) vom 24.12.<strong>2016</strong> bis 08.01.2017 und vom 12.02.2017 bis 19.02.2017<br />
B 8:30 A 11:35 ab Lavant an B 16:40 C 17:40<br />
B 8:35 I Golfhotel B 16:37 C 17:37<br />
A 8:40 A 11:40 Görtschach A 16:35 I<br />
A 8:42 A 11:42 Gödnach A 16:33 I<br />
A 8:45 A 11:45 Dölsach Kreuzwirt A 16:30 I<br />
A 8:47 A 11:47 Stribach A 16:28 I<br />
B 9:00 A 12:00 Bahnhof Lienz B 16:15 C 17:15<br />
B 9:05 A 12:05 Zettersfeld Talstation B 16:05 C 16:54<br />
B 9:20 A 12:20 an Hochsteinbahn ab B 15:40 C 16:40<br />
Zum Hochstein umsteigen am Bahnhof zu SB II<br />
Vom Hochstein um 15:40 bzw. 16:40 mit SB I, von Zettersfeld Talstation<br />
um 16:54 mit SB II - jeweils umsteigen am Bahnhof<br />
70 SCHIBUS<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong>
DEZEMBER <strong>2016</strong> STELLUNGSKUNDMACHUNG<br />
71
LAVANT IM SOMMER <strong>2016</strong><br />
72 DEZEMBER <strong>2016</strong>