Lauentna Dorfzeitung 2016

bluepuma

Amtliche Mitteilung Ausgabe 63 Dezember 2016

LaUENTNA

Dorfzeitung

FROHE WEIHNACHTEN

UND FÜR DAS NEUE JAHR 2017

VIEL GLÜCK, GESUNDHEIT UND ZUFRIEDENHEIT

wünscht

Bürgermeister 1 Oswald DIE GEMEINDE Kuenz mit INFORMIERT Gemeinderat DEZEMBER 2016


INHALTSVERZEICHNIS

JAHRES RÜCKBLICK UND VORSCHAU DER GEMEINDE LAVANT

CHRISTBAUM- UND TANNENREISIGAUSGABE

SENIORENWEIHNACHTSFEIER

Geburtstage, Geburten, Jubelhochzeiten,…

UNSERE VERSTORBENEN

BUNTE SEITEN

FREIWILLIGE FEUERWEHR

FORST

JAGDVEREIN LAVANT

LANDJUGEND LAVANT

BÄUERINNENORGANISATION LAVANT

TIROLER BAUERNBUND ORTSGRUPPE LAVANT

LAVANTER JAGDHORNBLÄSER

LAUENTNA BLECH

PFARRE LAVANT

KINDERGARTEN

VOLKSSCHULE

JUGENDTREFF “Z4”

SPORTUNION RAIKA LAVANT

URSV PEGASUS

GOLFCLUB, DOLOMITENGOLF OSTTIROL

FREIZEIT UND KULTUR

ORTSCHRONIK

TVB OSTTIROL

VERANSTALTUNGS- UND KUTLURAUSSCHUSS

WALDBRANDGEFAHR

SCHIBUSPLAN

STELLUNGSKUNDMACHUNG

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IMPRESSUM

Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Oswald Kuenz für „Die Gemeinde informiert“

und der jeweilige Berichterstatter der Vereine.

Layout und Grafik: BluePuma Werbeagentur, Debant Druck: Onlineprinters GmbH Auflage: 300 Stk.

Fotos: Archiv der Gemeinde, Oswald Kuenz, Philipp Pacher, Andrea Schett, Franz Brunner, Brunner Images, Vereine und Private

2 DIE GEMEINDE INFORMIERT

DEZEMBER 2016


DAS JAHR 2016 IM RÜCKBLICK UND VORSCHAU AUF

DAS JAHR 2017

LIEBE LAVANTERINNEN UND LAVANTER!

LIEBE LESERINNEN UND LESER DER LAUENTNA DORFZEITUNG!

Die Geschwindigkeit,

mit der

sich unsere

Welt täglich verändert,

ist für

viele beängstigend.

Kann ich

als Mensch hier

noch mithalten

oder werde ich

überrollt von der

Fülle an Informationen

und der

Komplexität unserer

Umwelt?

Die Sehnsucht

nach der “guten alten Zeit“ mit einfachen Botschaften

und klaren Bildern ist gerade zu Weihnachten

und Neujahr allgegenwärtig. Diese Zeit ist längst nicht

mehr nur Kekse backen oder der Duft nach Tannenzweigen

und Weihrauch. Diese Zeit ist auch das überfüllte

Einkaufszentrum, Hektik, Stress und vielleicht

auch das „überzogene“ Konto.

Und doch ist es eine wunderbare, sehr spannende

Zeit. Für die meisten von uns ist diese Zeit auch ein

Anlass, das zu Ende gehende Jahr Revue passieren zu

lassen und einen Blick in die Zukunft zu wagen. Wir

denken nach, wie war Weihnachten früher. Wir kramen

in der Vergangenheit und freuen uns, wenn wir

einander aus der eigenen Kindheit, aus der unserer

Eltern und Großeltern erzählen können. Es wird uns

wieder bewusst, was wir alles erlebt haben. Aber

auch, was uns mit anderen Menschen verbindet –

oder trennt.

Wir erinnern uns gerne an Gelungenes, Erreichtes und

Erfreuliches. Leider werden auch Gedanken an die

trüben Seiten des Alltages wie Krankheit, Probleme

und Schicksalsschläge wieder wach. Vieles relativiert

sich damit im Laufe eines Jahres, die Begrenztheit von

all dem rückt mehr ins Bewusstsein.

Liebe Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger,

liebe interessierte Leser unserer Lauentna Dorfzeitung.

Ein arbeitsreiches und ereignisreiches Jahr 2016

geht nun dem Ende zu. Ein Jahr, das uns wieder stark

gefordert hat. In der Familie, im Beruf, im Vereinsleben

und in der Gemeinde. Vieles konnte gemeinsam

geschaffen und erledigt werden. Ich bedanke mich

bei allen, die sich im Jahr 2016 für unser Dorf engagiert

haben. Ob im Ehrenamt, bei der Feuerwehr, in

den Vereinen, im kirchlichen Dienst, in der Nachbarschaftshilfe

oder sozialen Initiativen setzt ihr eure

Freizeit, euer Können und eure Erfahrung ein. Vielen

Dank euch allen! Ihr seid eine unentbehrliche Berei-

cherung für unsere Dorfgemeinschaft. Euer Engagement

macht unsere Gemeinde erst lebendig, eure

Leistungen sind unbezahlbar.

Besonders stolz bin ich auf die Bläsergruppe „Lauentna

Blech“ und das „Junior Blech“, die zusätzlich

zu unseren „altbewährten“ und erfolgreichen Jagdhornbläsern

die kirchlichen und kulturellen Feiern in

unserer Gemeinde und darüber hinaus musikalisch

umrahmen und mitgestalten. Vielen herzlichen Dank

euch allen!

Bei meinem Stellvertreter Josef Kaplenig und beim Gemeinderat

bedanke ich mich für die ausgezeichnete

Unterstützung und für die konstruktive Zusammenarbeit.

Einen herzlichen Dank auch an die Gemeindeangestellten

für die umsichtige und selbstständige Arbeit.

Allen Familien, die 2016 mit Sorgen und Trauer leben

mussten, wünsche ich Trost, Kraft sowie Zuversicht

und neuen Mut für das kommende Jahr 2017.

Liebe Lavanterinnen und Lavanter, liebe Gäste und

Freunde unseres Dorfes, ich wünsche euch ein fröhliches

und friedvolles Weihnachtsfest im Kreise eurer

Familien, Verwandten und Bekannten. Für den bevorstehenden

Jahreswechsel wünsche ich euch viel Freude,

sowie ein neues Jahr 2017 mit positiven Erkenntnissen,

Gesundheit, Glück und Zufriedenheit.

Auch für die Gemeinde geht ein arbeitsreiches und

bewegtes Jahr mit vielen Herausforderungen und

Aufgaben zu Ende. Eine Vielzahl von Projekten und

Vorhaben, die für die Bürgerinnen und Bürger von

Bedeutung sind, konnten begonnen und/oder fertiggestellt

werden. Die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl

am 28.02.2016 sowie die Bundespräsidentenwahl

am 24.04.2016, die Stichwahl am 22.05.2016

und die Wiederholung der Stichwahl am 04.12.2016

waren besondere Herausforderungen für die örtliche

Wahlkommission. Allen Wahlbeisitzern ein herzliches

Vergelt´s Gott für ihren ehrenamtlichen Dienst an der

Demokratie.

Liebe Lavanterinnen und Lavanter!

Geschätzte Leserinnen und Leser der Dorfzeitung!

Ich freue mich mit der Ausgabe unserer neuen Lauentna

Dorfzeitung über die Vielfalt der durchgeführten

Projekte und Veranstaltungen, Leistungen der

Vereine und Institutionen und über vieles mehr informieren

zu können.

Euer Bürgermeister

Oswald Kuenz

DEZEMBER 2016

DIE GEMEINDE INFORMIERT 3


VORANSCHLAG FÜR DAS HAUSHALTSJAHR 2017

Der Haushaltsvoranschlag 2017 sieht konkret wie folgt aus:

Gesamt-Einnahmen

Gesamt-Ausgaben

davon ordentlicher Haushalt

davon außerordentlicher Haushalt

2.488.700,00 €

2.488.700,00 €

Einnahmen/Ausgaben

Einnahmen/Ausgaben

Gesamt

1.976.500,00 €

512.200,00 €

2.488.700,00 €

ORDENTLICHER HAUSHALT - EINMALIGE EINNAHMEN UND AUSGABEN

BEZEICHNUNG

Jugendfußballtore

JHB-Jubiläum 30 Jahre

Kriegerdenkmal; Bildstöcke Dächer

Freischneiden Kirchbichl

LWL- Investitionsbeitrag

Straßenbeleuchtung Dorffelder/Siedlung

Grundkauf Parkplatz Golfplatz

Grundverkauf Lindensiedlung

Eröffnung/Einweihung WVA NEU

Terrassenüberdachung HNr. 29

Römerstube Jubiläum 20 Jahre

Zuf. an den AOHH f. Bauhoferweiterung

Haushaltsausgleich (BZW)

EIN

18.000,00 €

120.000,00 €

AUS

3.000,00 €

5.000,00 €

9.000,00 €

1.000,00 €

6.400,00 €

10.000,00 €

10.000,00 €

5.000,00 €

5.300,00 €

4.000,00 €

80.700,00 €

SUMME E / A EINMALIG

138.000,00 €

139.400,00 €

Diese Einnahmen sowie Ausgaben sind im HH-Jahr 2017 EINMALIG veranschlagt und kommen in den darauffolgenden

Haushaltsjahren nicht mehr zum Tragen.

AUSSERORDENTLICHER HAUSHALT

BEZEICHNUNG

Erweiterung Wasserversorgungsanlage

Erweiterung Bauhof

EIN

206.500,00 €

305.700,00 €

AUS

206.500,00 €

305.700,00 €

SUMME E / A EINMALIG

512.200,00 €

512.200,00 €

Die Erweiterung der Wasserversorungsanlage wird im Jahr 2017 abgeschlossen.

Das neue Projekt „Erweiterung des Gemeindebauhofes“ wird im Jahr 2017 begonnen

und im Jahr 2018 abgeschlossen.

4 DIE GEMEINDE INFORMIERT

DEZEMBER 2016


GEMEINDEFÖRDERUNGEN

Immer öfter wird in der Politik vom „leistbaren Wohnen“ gesprochen. Das Land Tirol spricht von sogenannten

„5-Euro-Wohnungen“ inkl. Betriebs- und Heizkosten. Diese 5-Euro-Wohnungen sollen z.B. durch Verzicht auf

Kellergeschosse und Tiefgaragen, kostengünstigen Materialien, einfacher Grundausstattung, einfache Haustechnik

und reduzierte Außenanlagen realisierbar werden. Diese Vorschläge seitens des Landes sind zwar

gut gemeint, beeinträchtigen aber ganz sicher die Wohnqualität. Unsere OSG-Wohnungen wurden mit einem

hohen Standard gebaut. Mit der tirolweite einmaligen Gemeindeförderung nähern wir uns den sogenannten

5-Euro-Wohnungen und das trotz des hohen Standards, den die OSG-Wohnungen bieten.

Den Wohnungsmietern wird für ihre Hausstandsgründung in der OSG-Wohnanlage „Dorffelder“ sowie in der

OSG-Wohnanlage „Lindensiedlung“ (seit Oktober 2010) eine Familienförderung in der Höhe von 50 % des

Differenzbetrages zwischen dem jeweiligen nicht indexgesicherten Mietzins der Gemeindewohnungen (ab

01.01.2017 brutto € 4,20/m² WNF) und dem Mietzins der jeweiligen OSG-Wohnungen gewährt (Lindensiedlung:

€ 5,48/m² WNF; Dorffelder: € 5,52€/m² WNF).

Familienförderung ab 01.01.2017 WA „Dorffelder“:

€ 0,66/Monat pro m² WNF.

Familienförderung ab 01.01.2017 WA „Lindensiedlung“: € 0,64/Monat pro m² WNF.

In unserer Gemeinde bemühen wir uns besonders, die Familien bestmöglich zu unterstützen und zu fördern,

damit sie sich bei uns ihren Lebensmittelpunkt schaffen bzw. erhalten können.

Baukostenzuschüsse für

a) Wohngebäude inkl. Nebengebäude und landwirtschaftliche Gebäude privater „Häuslbauer“

70 % des Erschließungskostenbeitrages

b) Wohnanlagen, Wohnbaugesellschaften (z.B. OSG)

50 % des Erschließungskostenbeitrages

c) Betriebsgebäude (touristische Objekte)

50 % des Erschließungskostenbeitrages

d) Betriebsgebäude (sonstige Betriebsobjekte)

30 % des Erschließungskostenbeitrages

Solarförderung 2016

40 % der gewährten Landesbeihilfe

Photovoltaik-Förderung

Die Förderungshöhe beträgt für alle Förderungswerber (Private und Betriebe) gleichermaßen pauschal

€ 300,00/kWpeak Nennleistung des Solargenerators, maximal € 1.500,-- je Anlage (Obergrenze 5 kWpeak).

Sportförderungen an Kinder, Schüler, Lehrlinge, Studenten, Präsenzdiener

a) pro Saisonkarte Lienzer Bergbahnen und andere Liftbetreiber ab Saisonbeginn € 100,00

b) pro Sportpass der Stadt Lienz € 100,00

c) Mitgliedsbeitrag an den Reitverein Pegasus pro Mitglied € 40,00

d) Mitgliedsbeitrag an den Dolomiten-Golfverein pro Mitglied € 80,00

E-Bike Förderung

Für den Ankauf von Elektrofahrrädern wird ein einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss in der Höhe von

€ 150,00 pro E-Bike gewährt.

Pro Förderwerber kann maximal ein E-Bike gefördert werden.

Kindergarten

Für alle Kinder gratis – es wird kein Kindergartenbeitrag vorgeschrieben

Sportanlagen inkl. Turnsaal und Kletterwand

für alle gratis

DEZEMBER 2016

DIE GEMEINDE INFORMIERT 5


HEBESÄTZE, STEUERN, GEBÜHREN UND BEITRÄGE

Jede Gemeinde ist zur teilweisen Bedeckung der laufenden

Ausgaben verpflichtet, Steuern, Gebühren

und Beiträge vorzuschreiben und einzuheben.

Aufgrund der Einnahmen, vor allem durch den örtlichen

Tourismus und die angesiedelten Betriebe, kann

man dennoch mit Stolz sagen, dass in Lavant die Gebühren

und Beiträge bezirksweit deutlich unter dem

Durchschnitt liegen.

Für das Haushaltsjahr 2017 wurden vom Gemeinderat

diese Gemeindeabgaben wie folgt festgelegt:

Gemeindeabgaben (Steuern, Gebühren und Beiträge) Wirksam ab 01.01.2017

ABGABEART

Grundsteuer A

Grundsteuer B

Kommunalsteuer

Vergnügungssteuer

HEBESÄTZE (inkl. USt.)

das 5-fache des Messbetrages

das 5-fache des Messbetrages

3 % der Bemessungsgrundlage

Gem. Vergnügungssteuersatzung vom 1.8.1975

15 % der Bemessungsgrundlage

Hundesteuer

Erschließungssteuer

Keine

5 % des Erschließungs-kostenfaktors

€ 73,04

(Bauplatz: 73,04 x 5% x 1,5 = € 5,50)

(Baumasse: 73,04 x 5% x 0,7 = € 2,60)

Gemeindeabgaben per 01.01.2017

ABGABEART

Wasseranschlussgebühren

Wasserzins

Wasserzählergebühr

Kanalanschlussgebühren

Kanalbenützungsgebühren

HEBESÄTZE (inkl. USt.) in €

0,85 pro m 3 Baumasse

0,49 pro m 3 Wasser

3,70 pro Zähler jährlich

5,90/m³ Baumasse

2,40/m³ Wasser

Oberflächenwasser-Kanalanschlussgebühren

Müllabfuhrgebühren

5,00/m 2

Müllabfuhr- und Abfallgebührenordnung vom

01.07.1993 bzw. ab 01.01.2012

€ 4,30 pro 70l Müllsack

€ 4,90 pro 80l Container

€ 6,75 pro 120l Container

€ 12,90 pro 240l Container

€ 33,80 pro 660l Container

€ 36,85 pro 800l Container

€ 2,45 pro 35l Bio-Container

€ 4,90 pro 80l Bio-Container

6 DIE GEMEINDE INFORMIERT

DEZEMBER 2016


Wichtige Entgelte und sonstige Einnahmen

Wirksam ab 01.01.2017

ENTGELT EINNAHMEART

Kostenbeitrag für die Graböffnung und Schließung

Benützungsbeitrag für die Inanspruchnahme der

Aufbahrungskapelle

SÄTZE (inkl. USt.) in €

180,00 pro Grab

50,00 pro Aufbahrung

ERWEITERUNG DER WASSERVERSORUNGSANLAGE

Neuerrichtung Grundwasserbrunnen:

Eine nachhaltige, gesicherte und qualitativ hochwertige

Wasserversorgung stellt die Lebensgrundlage

auch für die nächsten Generationen dar. Um eine

zusätzliche und von den bestehenden Quellen unabhängige

Versorgung unserer Gemeinde mit Trink- und

Löschwasser sicherzustellen wurde mittlerweile auf

der Gp. 663, Waldeigentümer DI Hermann Kuenz, ein

Grundwasserbrunnen errichtet (Wald zwischen dem

Pernitzbach und den Heimatfeldern). Die Festlegung

des Brunnenstandortes erfolgte auf Basis umfangreicher

geologischer und hydrogeologischer Voruntersuchungen.

Der Brunnen wurde als Bohrbrunnen mit einem

Bohrenddurchmesser von 420 mm errichtet und auf

eine Tiefe von ca. 35,0 m unter Geländeoberkante abgeteuft.

Als Bohrmethode wurde eine Rotationskernbohrung

mit durchgehendem Kerngewinn gewählt.

Sämtliche Rohre und Leitungen im Brunnen sowie

der Brunnenabschlusskopf wurden aus nichtrostendem

Stahl errichtet. Der Ausbaudurchmesser des

Brunnens beträgt 200 mm, die Länge der Filterstrecke

beträgt 11,0 m.

Die Grundwasserförderpumpe (Lowara; Type: Z622

13-L6W-D) wurde auf eine Entnahmetiefe von ca. 32,5

m unter GOK abgesenkt. Der Grundwasserbrunnen

wird über das Netz der TIWAG mit Strom versorgt. Die

Ansteuerung erfolgt über einen Frequenzumformer.

Das entnommene Grundwasser wird nach Erfordernis

über eine Druckleitung (PE-HD; PE 100; DA 75; PN

16; lg = ca. 500 lfm) in den mittlerweile ebenfalls neu

errichteten Hochbehälter Lavant Dorf gepumpt.

Neuerrichtung Hochbehälter Lavant Dorf:

Der neue Hochbehälter Lavant Dorf wurde als Stahlbeton-Rundbehälter

mit einer vorgelagerten zweigeschossigen

Schieberkammer und einem Speichervolumen

von ca. 215 m³ auf der Gp. 681/2,

Waldeigentümer Johann Brunner, ausgeführt.

Der Rundbehälter hat einen Außendurchmesser von

9,70 m und eine mittlere lichte Höhe von ca. 4,30 m.

Die Schieberkammer mit den Außenmaßen von 4,60

m x 3,96 m wurde nördlich an den Behälter angebaut

und zweigeschossig ausgeführt. Der Speicherraum

ist über die Schieberkammer begehbar. Der Behälter

Hochbehälter, 215 m³ mit vorgelagerter zweigeschossig

Schieberkammer

wurde zur Gänze gedämmt und mit Aushubmaterial

überdeckt. Die Höhe des Wasserspiegels im Behälter

liegt bei ca. 768,00 müA. Sämtliche Anlagenteile welche

direkten Kontakt mit dem Wasser haben werden

aus nichtrostendem Stahl ausgeführt.

Der Hochbehälter wird ebenfalls über das Netz der

TIWAG mit Strom versorgt. Die entsprechenden Energie-

und Steuerleitungen wurden im Zuge der Grabungsarbeiten

für die Zu- und Ableitungen mitverlegt.

Funktionsbeschreibung

Der Zulauf erfolgt im Freispiegelgefälle und wird über

eine Trübe-Messung (optischer Sensor) in der Steigleitung

geführt. Die Trübe-Messung erfolgt kontinuierlich.

Sollte die Trübung den vorgegebenen Grenzwert

überschreiten wird die Plattenbachquelle mittels

automatischer Stellschieber ausgeleitet. Die Ausleitung

über die Entleerungsleitung erfolgt so lange, bis

Befüllter Hochbehälter für Probebetrieb

DEZEMBER 2016

DIE GEMEINDE INFORMIERT 7


nahmemenge erfolgt mittels eines Großwasserzählers.

Schaltschränke und Steuerungsanlagen sind im Brunnenvorschacht

des GW-Brunnens und im EG der

Schieberkammer beim Hochbehälter untergebracht.

Sämtliche für den Betrieb und die Überwachung

der Anlage erforderlichen Daten werden in digitaler

Form an einen Zentralrechner mit Visualisierung im

Gemeindeamt Lavant übermittelt und allfällige Störmeldung

werden per SMS an die Verantwortlichen

weitergeleitet.

Probebetrieb:

Am 14.12.2016 wurde der Probebetrieb für die gegenständliche

Wasserversorgungsanlage gestartet.

Dieser wird bis zum Frühjahr 2017 laufen und dabei

ständig kontrolliert und überwacht.

Im Rahmen dieses Probebetriebes wird der neue

Hochbehälter mit 215 m³ Fassungsvermögen, von einer

geringen Menge der Plattenbachquelle 2 (ca. 1,5

l/Sec.) und vom neuen Tiefbrunnen (ca. 5 l/Sec.) gespeist.

Das Wasser wird nicht in das Trinkwassernetz

eingespeist, sondern in den Plattenbach ausgeleitet.

Im Frühjahr 2017, wenn der Probebetrieb erfolgreich

abgeschlossen ist, wird der Hochbehälter mit dem bestehenden

Trinkwassernetz verbunden.

Verlegungsarbeiten: Pumpleitung, Steuerungs- und Stromkabel

Gesamt- und Teilfinanzierungsplan Projekt Erweiterung der Wasserversorgungsanalge Lavant -

Gesamt- Errichtung und Teilfinanzierungsplan Hochbehälter und Grundwasserbrunnen

Projekt Erweiterung der Wasserversorungsanlage Lavant

Errichtung Hochbehälter und Grundwasserbrunnen

die Trübungsmessung den Grenzwert wieder unterschreitet.

Die Führung der Zuflussleitung garantiert

im Bereich der Trübe-Messung einen immerwährenden

Einstau.

Die Einmündung in den Speicherbehälter erfolgt tangential

ca. 10 cm unter dem Wasserspiegel um eine

optimale Wasserbewegung im Speicherbehälter zu

erreichen. Um im Revisionsfall die Zulaufleitung der

Plattenbachquellen vollständig entleeren zu können,

besteht ein zusätzlicher Ablassschieber am tiefsten

Punkt der Zulaufleitung. Zur Gewährleistung eines

Not- und Revisionsbetriebes ist eine direkte, manuell

versperrbare Verbindungsleitung zur Entnahmeleitung

vorhanden.

Bei Ausleitung der Plattenbachquellen, sowie bei zu

hoher Entnahme wird die Förderung durch die Brunnenpumpe

automatisch aktiviert. Die Förderleistung

der Grundwasserförderpumpe beträgt 5 l/sec. Die

Messung und Einstellung erfolgt über eine Niveausonde

und wird entsprechend der Wasserspiegelabsenkung

im Hochbehälter geregelt.

Um eine Verkeimung des Grundwasserbrunnens und

der Druckleitung zu vermeiden wird die Pumpe täglich

zweimal für eine voreingestellte Dauer aktiviert,

sodass der Austausch des gesamten Druckleitungsvolumens

mit Sicherheit garantiert ist. Zusätzlich wurde

auch auf der Druckleitung des GW-Brunnens eine

kontinuierliche Trübe-Messung in der Schieberkammer

im Hochbehälter errichtet.

Zur Gewährleistung eines Not- und Revisionsbetriebes

ist eine direkte, manuell versperrbare Verbindungsleitung

zur Entnahmeleitung eingebaut. Zusätzlich

kann die Druckleitung als Notmaßnahme über

einen Ablassschieber auch direkt in die Entleerungsleitung

des Hochbehälters abgeleitet werden.

Der Einlauf im Speicherbehälter wurde als demontierbarer

Einlaufseiher aus nichtrostendem Stahl

ausgeführt. Die Entnahmeleitung ist mittels Absperrschieber

manuell versperrbar. Die Erfassung der Entalle

Beträge in €

alle Beträge in €uro

Jahr WLF BZW

Landesförderung

Bankdarlehen

OHH EIN AUS

2013 - 30.000 - - 22.451 52.451 52.451

2014 75.000 60.000 - - - 135.000 35.157

2015 - 90.000 - - - 90.000 121.604

2016 75.000 60.000 - 200.000 - 335.000 448.144

2017 75.000 60.000 66.200 - 194 201.394 206.489

2018 - 50.000 - - - 50.000 -

225.000 350.000 66.200 200.000 22.645 863.845 863.845

WLF…

BZW…

OHH…

Wasserleitungsfonds-Darlehen

Bedarfszuweisung des Landes Tirol

Zuführung aus dem ordentlichen Haushalt

8 DIE GEMEINDE INFORMIERT

DEZEMBER 2016


DIE QUALITÄT UNSERES TRINKWASSERS

Gemäß Verordnung über die Qualität von Wasser für

den menschlichen Gebrauch wird unser Trinkwasser

einmal im Jahr von der hydrologischen Untersuchungsstelle

Salzburg überprüft. Die Befunde und

Gutachten werden stets der Abteilung Wasserwirtschaft

beim Amt der Tiroler Landesregierung übermittelt.

Die Trinkwasseranalysen über die physikalisch-chemischen

und die bakteriologischen Untersuchung bestätigen

eine ausgezeichnete Trinkwasserqualität. Die

Kontrollprobe am 22.08.2016 im Verteilungssystem

ergab bei einwandfreiem bakteriologischem Befund

ein weiches Wasser (Gesamthärte von 7,34 °dH, entspricht

Härtestufe 1).

Prüfbericht von der Probenahme am 22.08.2016 durch MSc Markus Lusser von der hydrologischen Untersuchungsstelle

Salzburg. Ort der Probeentnahme: Wasserauslass HNr. 26

Prüfbericht von der Probenahme am 22.08.2016 durch MSc Markus Lusser von der

hydrologischen Untersuchungsstelle Salzburg. Ort der Probeentnahme: Auslass HNr. 26

Äußerliche Beschaffenheit:

Bakteriologische Untersuchung:

Aussehen (Farbe/Trübung) klar, farblos KBE 22°C/37°C 17 / 13 KBE/ml

Bodensatz ohne coliforme Keime nicht nachweisbar

Geruch/Geschmack ohne/neutral E. coli nicht nachweisbar

Enterkokken

nicht nachweisbar

Physikalisch-chemische Untersuchung:

elektrische Leitfähigkeit bei 25°C 218 µS/cm Kalium < 1 mg/l

pH-Wert 7,95 Eisen gesamt gelöst < 0,05 mg/l

Permanganat-Index 0,86 mg/l Mangan gesamt gelöst < 0,05 mg/l

Säurekapazität 2,31 mmol/l Ammonium < 0,02 mg/l

Gesamthärte 7,34 °dH Nitrit < 0,003 mg/l

Carbonathärte 6,47 °dH Nitrat 1,62 mg/l

Calcium 28 mg/l Chlorid < 1 mg/l

Magnesium 15,0 mg/l Sulfat 2,3 mg/l

Natrium < 1 mg/l Hydrogencarbonat 141 mg/l

GUTACHTEN

gemäß § 5 Abs. 2 TWV (Trinkwasserverordnung)

Gemäß den geltenden lebensmittelrechtlichen Bestimmungen ist das Wasser der vorstehend bezeichneten

Trinkwasserversorgungsanlage zur Verwendung als Trinkwasser geeignet.

Auf Grund der Vorgaben des Codex-Kapitels B1 „Trinkwasser“ des österreichischen

Lebensmittelbuches (ÖLMB) wird festgestellt:

Das Wasser entspricht im Rahmen des durchgeführten Untersuchungsumfanges den geltenden lebensmittelrechtlichen

Vorschriften.

Einteilung der Wässer nach ihrer Härte:

Gesamthärte in °dH: Bezeichnung:

0 – 4 sehr weich

4 – 8 weich

8 – 12 mittelhart

12 – 18 hart

18 – 30 ziemlich hart

über 30

sehr hart

(°dH = deutsche Härtegrade)

neuer Hochbehälter, Blickrichtung Plattenbach

DEZEMBER 2016

DIE GEMEINDE INFORMIERT 9


ABWASSERBESEITIGUNGSANLAGE DER GEMEINDE

UMBAU DES HAUPTPUMPWERKES BEI DER HANSLER SÄGE

Das bestehende Pumpwerk bei der alten „Hansler

Säge“ wurde im Jahr 1998 installiert. Die damals eingebauten

Pumpen sind nicht mehr für die mittlerweile

sehr hohen Abwassermengen ausgelegt.

Die Abwassermengen stiegen vom Jahr 2002 bis 2009

von 11.163 m³ auf 15.865 m³; im Jahr 2010 waren es

schon 19.653 m³ und im Jahr 2014 bereits 44.931 m³.

Davon entfallen auf das häusliche Abwasser 19.029

m³, auf die Abwässer der Fa. Staffler 6.201 m³ und auf

das Sickerwasser aus der Deponie 19.701 m³.

Die zwei alten Pumpen, mit einer Förderleistung von

ca. 5 Liter/Sec. wurden durch zwei neue Pumpen mit

einer Förderleistung von ca. 9 Liter/Sec. ersetzt. Weiters

wurde die Druckleitung im Pumpwerk von DN 80/

Guss auf DN 100 Niro umgebaut. Auch der TIWAG-Anschluss

musste von 20 Ampere auf 32 Ampere erhöht

werden.

Pumpwerk vor Umbau

Installationsdetail im Hochbehälter

Pumpwerk nach Umbau

ABWASSERMENGEN PW LAVANT

Kommunal Staffler Sickerwasser

19701

10095

12299

8623


7704

5920 5918

6201

6447

4596

4047

131

660 1572

2508

6550

11163 11784 11418 12164 13124 13589 12958 13351

15057 15167

18255 18200 19029 19623

2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015

10 DIE GEMEINDE INFORMIERT

DEZEMBER 2016


ERFREULICHE BAUTÄTIGKEIT IN UNSEREM DORF

Fertigstellung und Bezug der OSG-Wohnanlage

Dorffelder

In Zusammenarbeit mit der Gemeinde hat die Osttiroler

gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft

(OSG) die attraktive Wohnanlage Dorffelder

errichtet.Der Spatenstich war am 28.04.2015, die

Firstfeier am 05.11.2015 und die Schlüsselübergabe

erfolgte am 21.10.2016.

Die 12 Mietkaufwohnungen – 4 Wohnungen mit ca. 62

m², 4 mit ca. 79 m² und 4 mit ca. 93 m² - mit Tiefgaragenparkplätzen,

Privatgärten, Balkonen, zugeordneten

Kellerabteilen sowie hochwertiger und moderner

Standardausstattung sind bereits alle vergeben.

In die 12 Wohnungen sind BürgerInnen aus den Gemeinden

Assling, Dölsach, Iselsberg, Lienz, Rangersdorf

und Strassen eingezogen. In 4 Wohnungen sind

Lavanter GemeindebürgerInnen eingezogen.

Antonius Natur Apartments

Die Familie Elisabeth und Josef Kaplenig haben durch

Abbruch-, Um- und Zubau am bestehenden Wirtschaftsgebäude

drei großzügige Ferienwohnungen

und eine große Wohnung für den Eigenbedarf mit

insgesamt rund 400 m² Wohnnutzfläche errichtet.

Zusätzlich wurde ein Naturschwimmteich mit Gartenanlage

angelegt und die teilweise Neuerrichtung des

bestehenden Hauptdaches ausgeführt. Diese umfangreichen

Baumaßnahmen hat die Firma Zimmerei

Unterluggauer Josef geplant und als Generalunternehmer

mit vielen Firmen in nur 8 Monaten Bau- und

Fertigstellungszeit umgesetzt.

Die feierliche Eröffnung und Segnung der Antonius

Natur Apartments erfolgte am 18.12.2016. Dazu hat

die Familie Kaplenig den Planer und Generalunternehmer,

alle beteiligten Firmen und alle Nachbarn

eingeladen. Unser Pfarrer Mag. Bernhard Kranebitter

hat im Rahmen der Segnung auch den heiligen Antonius

mit seinen besonderen Vorzügen erwähnt und anschließend

die neuen Ferienwohnungen und den hl.

Antonius gesegnet. Alle geladenen Gäste waren von

den neuen Ferienwohnungen begeistert und überrascht

was sich aus einem alten Wirtschaftsgebäude

machen lässt. Zum Beispiel die Raumeinteilung, die

Fußböden, die Beleuchtung, die Einrichtungsgegenstände,

die Sauna und der Sanitärbereich.

Durch diese umfangreichen Abbruch-, Um- und Zubauten

hat auch das Ortsbild eine ganz besondere

Aufwertung erfahren. Von großer Bedeutung sind

diese Ferienwohnungen auch für die touristische Weiterentwicklung

in unserem Dorf.

Von diesen Baumaßnahmen bin ich begeistert und

gratuliere der Familie Kaplenig ganz herzlich. Ich

wünsche eine erfolgreiche Zukunft mit vielen Gästen

und vor allem den erhofften wirtschaftlichen Erfolg.

Alle Gäste werden nicht nur von den Apartments begeistert

sein, sondern auch von der Fam. Kaplenig,

insbesondere von der Chefin Elisabeth, die eine ganz

besondere Vermieterin und Gastgeberin ist, und das

nicht nur für die Urlaubsgäste, sondern für alle, die

das Haus betreten.

DEZEMBER 2016

DIE GEMEINDE INFORMIERT 11


Die Familie Sonja und Christian Oberhammer

hat im Bereich der neuen Baulanderschließung „Dorffelder“

ein schönes Einfamilienhaus errichtet und ist

bereits am 01. November 2016 eingezogen.

Die Familie Brigitte Strauß und Norbert Eisenbock

aus Nußdorf-Debant hat mit der Errichtung eines Eigenheimes

in Lavant begonnen. Im Frühjahr/Sommer

2017 möchte sie mit einem Kind in das Eigenheim einziehen.

Josef Kaplenig

hat im Bereich des „Waldbankl“ einen neuen Geräteschuppen

für landwirtschaftliche Geräte errichtet.

ERWEITERUNG DER ORTSBELEUCHTUNG UND ASPHALTIERUNG

DER GEMEINDESTRASSE IM BEREICH DER DORFFELDER

Nach Fertigstellung der OSG-Wohnanlage wurde die bereits bestehende Straßenbeleuchtung um weitere 5

Straßenleuchten mit Standrohr und Mastbogen erweitert. Anschließend wurde die Gemeindestraße rund um

die Wohnanlage und die Parkplätze asphaltiert. Die Kosten für die Straßenbeleuchtung belaufen sich auf rund

10.000,-- € und jene für die Asphaltierung auf rund 27.000,-- €

12 DIE GEMEINDE INFORMIERT

DEZEMBER 2016


PROJEKT BAUHOFERWEITERUNG 2017 UND 2018

Mit den Aufgaben und Leistungen einer Gemeinde

wächst auch der gemeindeeigene Fuhr- und Maschinenpark.

Die notwendigen Gerätschaften und Werkzeuge

müssen angeschafft und auch entsprechend

untergebracht und gewartet werden.

Derzeit sind in einigen Lavanter Städeln Gerätschaften

der Gemeinde gelagert.

Der im Jahr 1998 fertiggestellte Gemeindebauhof mit

Mähdreschergarage der Agrargemeinschaft ist mittlerweile

viel zu klein (nur 48,83 m²) und entspricht

auch nicht mehr dem Stand der Technik.

Der gesamte Bauhof wurde damals mit Massiv-Beton

errichtet. Die Wände sind nicht isoliert und alle Räume

sind bis zum Dach offen. Weil dadurch ein temperieren

der Räume nicht möglich ist, kann man den

Bauhof im Winter nur als „Eiskeller“ nutzen. Alles was

gefrieren kann, muss ins Mehrzweckhaus umgelagert

werden.

Geplant ist der Umbau und die großzügige Erweiterung

des Bauhofes in Richtung „Gilger-Brücke“.

Die bestehende Werkstätte wird zu einem Lager (für

Farben, Lacke, Spritzmittel,…) und WC umgebaut,

isoliert und beheizt.

Die neue Gerätehalle soll große Lager- und Stellplätze

für Gemeindeauto, Kommunalfahrzeug und Maschinen

bieten. Außerdem wird ein Waschraum sowie

eine neue Werkstätte mit Montagegrube errichtet.

Der erweiterte Gemeindebauhof soll auch mittels einer

Pellets-Heizanlage temperiert werden.

Laut einer ersten Schätzung der Fa. Unterluggauer

Holzbau GmbH wird das gesamte Projekt ca.

€ 611.500,-- kosten.

Bestehender Gemeindebauhof mit AGM-Mähdreschergarage.

VORLÄUFIGER FINANZIERUNGSPLAN

Bauhoferweiterung

2017

Bankarlehen

100.000

Bedarfszuweisung

125.000

div. Förderungen

0

Überschuss / Abgang Vorjahr

0

Zuführung aus dem ordentlichen Haushalt

80.700

2018

0

125.000

0

0

180.800

Summe

100.000

250.000

0

261.500

Summe

305.700

305.700

611.500

Baukosten lt. Schätzung Fa. Unterluggauer

305.700

305.700

611.500

DEZEMBER 2016

DIE GEMEINDE INFORMIERT 13


BREITBAND IM LÄNDLICHEN RAUM

Bereits im vergangenen Jahr wurde die Leerverrohrung

für die Glasfaserhauptleitung (= Backbone-Leitung)

von der Auenlaue (Ende des Gehweges) bis in

den Kellerschacht der Volksschule verlegt. Über das

Kellergeschoss und der zwischen VS und Gemeinde

verlegten Rohrverbindung wird bei Bedarf (nach

Umbau des Gemeindeamtes) das neue, barrierefreie

Gemeindeamt angeschlossen werden. Die Verlegung

der Glasfaserhauptleitung von der Auenlaue bis zum

Zusammenschluss bei der Lavanter Draubrücke erfolgt

im Frühjahr 2017.

Noch im Herbst 2016 wurde von der Draubrücke bis

zum Suiteshotel ein LWL-Schutzrohr 50 x 4,6 mm und

ein 26 mm Minirohrverband auf öffentlichem Wasser-

gut verlegt (nördlich der Gemeindestraße). Aufgrund

der günstigen Geländebedingungen, ebene Fläche und

tiefer humusreicher Boden, konnten die Leitungen

„eingepflügt“ werden. Dabei wurde die 400 m lange

Verlegestrecke mittels „Pflug“ bis in eine Tiefe von 70

bis 80 cm geöffnet und gleichzeitig das LWL-Schutzrohr,

das Minirohr und die Warnbänder in dieser Tiefe

verlegt. Anschließend wurde mit einem Kleinbagger

der noch offene Boden (kleine Spalte) geschlossen

bzw. zugedrückt. Die Gesamtkosten, die mit rund

60 % gefördert werden, belaufen sich auf 7.700,-- €

netto. Die LWL-Kabel zwischen dem Suiteshotel, dem

Golfhotel und den anderen Golfplatzgebäuden wurden

bereits im Zuge der Erschließung der Gebäude verlegt.

RÄUMUNG DES AUSSCHOTTERUNGSBECKENS

Das Ausschotterungsbecken des Dorfbaches im Bereich

südlich der Sportanlagen wurde in Zusammenarbeit

mit der WLV (Wildbach und Lawinenverbauung)

geräumt. Die WLV hat die Kosten i. d. H. v. € 4.482,60

für den Raupenbagger, die Gemeinde Lavant die Transportkosten

und die Einbaukosten mit einer Laderaupe,

übernommen. Die Waldwege im Forchach und Primis,

wurden mit diesem Schottermaterial saniert. Die Kosten

für die Gemeinde belaufen sich auf € 9.979,02.

14 DIE GEMEINDE INFORMIERT

DEZEMBER 2016


SANIERUNG DER RUINE

DER FRÜHCHRISTLICHEN BISCHOFSKIRCHE

Leider ist im heurigen Jahr wieder nichts passiert. Weder

die 4 Säulen wurden saniert, noch die geplanten

Probestücke an den Steinmauern wurden umgesetzt.

Eine E-Mail-Nachricht vom Bundesdenkmalamt lässt

uns zumindest hoffen, dass im nächsten Jahr wirklich

etwas umgesetzt wird.

Mit dieser E-Mail-Nachricht informiert der Chef des

Denkmalamtes, DI Walter Hauser, dass im nächsten

Jahr mit den ersten Arbeiten bei der Bischofskirche

begonnen wird, wie folgt:

„Nachdem noch im Spätherbst dieses Jahres die restauratorische

Befundung der antiken Marmorwerksteine

gemacht wurde, planen wir am 24.03.2017 und am

25.03.2017 einen Workshop mit etwa 10 Experten aus

dem Alpenraum zur Klärung der archäologischen Synergien

einer durch Konservierungsmaßnahmen notwendig

werdenden partiellen archäologischen Grabungen“.

FERIALARBEITER

Schon seit Jahren werden jeden Sommer Ferialarbeiter

in unserer Gemeinde angestellt. In den Monaten Juli und

August haben Victoria Hanser, Elisabeth Gisser, Thomas

Pacher, Daniel Tscharnidling, Philipp Oberhauser, Fabian

Winkler und Matthias Jesacher ausgezeichnet und

fleißig in unserer Gemeinde mitgearbeitet. Ob bei forstlichen

Maßnahmen, Mäharbeiten, Pflege der Blumeninseln,

Reinigungsarbeiten oder auch bei allen anderen

erforderlichen Arbeiten wurden von den Ferialarbeitern

heuer insgesamt 1.163 Arbeitsstunden geleistet. Danke

für euren Fleiß und Einsatz in den Sommerferien.

Ferialarbeiter Matthias Jesacher beim Ausmähen der Bäume

am Festplatz.

DEZEMBER 2016

DIE GEMEINDE INFORMIERT 15


KUNSTSCHNEE STATT NEUSCHNEE

Weiße Weihnachten – dieser Traum bleibt leider immer

öfters, sowie auch im heurigen Winter, unerfüllt. Durch

den permanenten Naturschneemangel kann nicht nur

in den Tallagen, sondern auch in den höhergelegenen

Schigebieten der Wintersport nur mehr eingeschränkt

ausgeübt werden. Statt einer tiefverschneiten Winterlandschafft,

bedecken schmale Kunstschneebänder

die braunen und ausgetrockneten Almflächen. Ohne

Schneekanonen wäre an ein Schifahren gar nicht mehr

zu denken. Für den Betrieb der Schneekanonen braucht

es aber auch entsprechende Minusgrade.

Heuer gibt es diese erfreulicherweise schon seit Anfang

Dezember. Da zeigt sich wieder einmal, dass die Schattseite

auch Vorteile hat. Die natürliche Sonnenfinsternis,

bis zu 2 Monate keine Sonne und die anhaltende Kälte

in den Nachtstunden konnten unsere „Schneemeister“

Walter Kollnig und Martin Pacher nutzen, um genug

Kunstschnee für unsere Langlaufloipe zu erzeugen.

Nach dem Ausbringen des Kunstschnees mit Traktor

und Düngestreuer am 09. und 10. Dezember und der

perfekten Loipenpräparierung durch unseren Gemeindearbeiter

Johannes Oberhammer konnte bereits am

Sonntag, den 11. Dezember 2016, die ca. 4 km lange

Langlaufloipe freigegeben werden.

Die neue Loipenführung ausgehend vom Golfhotel

führt über den sogenannten Mitterweg Richtung Jungbrunn

und von dort entlang der Werkstrecke wieder zurück

zum Golfhotel und zur Driving Range.

Kunstschnee-Erzeugung auf der Driving Range.

Verladen des Kunstschnees mit einem Lader der Fa. Schmidl;

Fahrer Andreas Oberhammer

Ausbringung auf der Driving Range.

Präparierte Langlaufloipe westlich des Golfhotels

ADVENT- UND WEIHNACHTSBELEUCHTUNG

Tradition und Brauchtum begleiten uns das ganze Jahr

über. Insbesondere in der Advent-, Weihnachts- und

Neujahrszeit gibt es Bräuche in einer enormen Vielfalt.

Diese zu erhalten, zu pflegen und den nächsten Generationen

weiterzugeben, sind wichtige Grundlagen unserer

christlichen und Tiroler Kultur. Ich bedanke mich bei

allen Hausbesitzer/Innen, die ihre Häuser, Balkone und

Terrassen mit Lichterketten, Krippen und Christbäumen

schmücken und so einen großen Beitrag zur Advent-,

Weihnachts- und Neujahrsstimmung beitragen.

Familie Oberhammer Andreas

16 DIE GEMEINDE INFORMIERT

DEZEMBER 2016


Familie Klocker Stefanie

Familie Kofler Peter

Familie Mietschnig Klaus

Familie Tscharnidling Klaus

Familie Kuenz Harald

Familie Hanser josef

Antonius Natur Apartments

DEZEMBER 2016

DIE GEMEINDE INFORMIERT 17


CHRISTBAUM- UND

TANNENREISIGAUSGABE

Die alljährlich stattfindende Christbaum- und Tannenreisigausgabe an Lavanter Gemeindebürger wurde heuer

zum ersten Mal von der Landjugend Lavant in Zusammenarbeit mit dem Lauentna Blech und der Gemeinde

Lavant organisiert und durchgeführt. Die Landjugend Lavant verwöhnte die zahlreichen Besucher mit Blattln

mit Preiselbeeren und Sauerkraut, Frankfurter, Kastanien, Erdnüssen, Mandarinen, Glühwein und Früchtetee.

Für weihnachtliche Stimmung sorgte das Lauentna Blech sowie das Lauentna Junior Blech mit schönen Weihnachtweisen.

Die großzügigen freiwilligen Spenden in der Höhe von € 850,-- werden der Gemeinderücklage für soziale Zwecke

zugeführt. Christbäume sowie Tannenreisig wurden von der Gemeinde zur Verfügung gestellt.

Familie Dabernig beim Aussuchen eines

Christbaumes.

Ein Dank gilt der Landjugend Lavant,

die für das leibliche Wohl der Besucher

bestens sorgte.

Lauentna Junior Blech.

Zahlreiche Besucher erfreuten sich an den vorweihnachtlichen

Klängen in gemütlicher Runde.

Lauentna Blech – zum ersten Mal mit einem Saxophon in der

Besetzung.

18 DIE GEMEINDE INFORMIERT

DEZEMBER 2016


SENIORENWEIHNACHTSFEIER

IN DER RÖMERSTUBE

Die Landjugend und die Gemeinde Lavant haben alle

Lavanter Seniorinnen und Senioren zur Weihnachtsfeier

am 18.12.2016 in die Römerstube eingeladen.

Gestaltet wurde der weihnachtliche Nachmittag von

der Volksschule Lavant mit Direktor Walter Schneider

sowie vom Lauentna Junior Blech. Mit einem Krippenspiel,

Musik- und Gesangseinlagen haben die Volksschüler

alle Seniorinnen und Senioren begeistert. Das

Junior Blech hat die stimmungsvolle Weihnachtsfeier

musikalisch umrahmt und so für vorweihnachtliche

Stimmung gesorgt.

Die Landjugend überreichte selbst gebastelte Geschenke

an unsere SeniorInnen. Auch die Gemeinde

konnte allen Besuchern der Seniorenfeier ein kleines

Präsent überreichen.

Bgm. Oswald Kuenz und Mag. Bernhard Kranebitter bei der

Seniorenweihnachtsfeier.

Das Lauentna Junior Blech umrahmte die Feier musikalisch.

Die Kinder der Volksschule Lavant bei der Aufführung des

Krippenspieles.

Patrick und Julia, die Ortsobleute der Landjugend Lavant,

eröffnen die Seniorenfeier.

DEZEMBER 2016

DIE GEMEINDE INFORMIERT 19


GEBURTSTAGE, GEBURTEN, TODESFÄLLE,

EHESCHLIESSUNGEN, AKADEMISCHE

ABSCHLÜSSE UND AUSZEICHNUGEN IM JAHR 2016

GEBURTSTAGE

EHESCHLIESSUNGEN

26. Feber

13. März

03. März

15. September

09. Jänner

24. Juni

06. September

05. Mai

07. November

01. Juli

18. August

05. Oktober

15. Juli

02. September

19. Feber

22. Feber

03. November

09. November

06. Feber

10. Feber

19. Feber

20. Mai

23. Juni

25. Juli

08. September

04. November

27. Feber

29. Juni

04. August

Irma Kuenz

Mathilde Kreuzer

Maria Ortner

Charlotte Großlercher

Anna Stanglechner

Anna Brunner

Josef Hanser

Mariedl Brunner

Hedwig Dietrich

Anna Brunner

Berta Kofler

Hildegard Kreuzer

Elfriede Kaplenig

Annemarie Tscharnidling

Waltraud Rainer

Maria Dietrich

Anna Haider

Cäcilia Oberhammer

Hans-Peter Tabernig

Theresia Kuenz

Johanna Dabernig

Bertina Cörstges

Ilse Tabernig

Peter Hofer

Maria Gisser

Sieglinde Tabernig

Josef Kaplenig

Regina Dapunt

Angelika Dietrich

94 Jahre

92 Jahre

91 Jahre

89 Jahre

88 Jahre

88 Jahre

88 Jahre

87 Jahre

87 Jahre

86 Jahre

86 Jahre

86 Jahre

80 Jahre

80 Jahre

65 Jahre

65 Jahre

65 Jahre

65 Jahre

60 Jahre

60 Jahre

60 Jahre

60 Jahre

60 Jahre

60 Jahre

60 Jahre

60 Jahre

50 Jahre

50 Jahre

50 Jahre

15. Juli

05. August

13. August

1971

16. April

1966

22. Dezember

1966

Christian Mattersberger

und Patricia Tschojer

Lavant 93

Helmut Unterwainig und

Melanie Hanser

Lavant 29/2

JUBELHOCHZEITEN

Edelweiß- oder Platinhochzeit, 45 Jahre verheiratet

HR DI Josef und

Elfriede Schett

Lavant 50

Goldene Hochzeit, 50 Jahre verheiratet

Ferdinand und

Annemarie Prinster

Lavant 44

Adolf und

Annemarie Tscharnidling

Lavant 17

(Feier und Übergabe der Jubiläumsübergabe

im Frühling 2017)

GEBURTEN

Ein Kind zu haben bringt Freude und Erfüllung ins

Leben, aber auch eine Menge Verantwortung. Eltern

wollen ohnehin immer das Beste für ihr Kind

– in den meisten Fällen zumindest. Deshalb will ich

euch, liebe Eltern, ein Zitat von Albert Schweizer ans

Herz legen, dieses lautet: „Keine Zukunft vermag

gutzumachen, was du in der Gegenwart versäumst.“

Ich freue mich und bin stolz, dass wir im heurigen Jahr

drei Geburten verzeichnen können. Names der Gemeinde

gratuliere ich den glücklichen Eltern herzlich.

Diamantene Hochzeit, 60 Jahre verheiratet

26. Mai Hermann und

1956

Hildegard Kreuzer

Lavant 7

10. März

06. September

STERBEFÄLLE

Anna Brunner

geb. 03.05.1931

Maria Brunner

geb. 05.05.1929

08. Jänner

Michael Marco Walder, Sohn der Elisabeth

Walder und Christian Preßlaber.

30. November

Raimund Anether

geb. 24.07.1934

08. Mai

David Franz Lackner, Sohn der Anna

Lackner-Ableidinger und des Hans-

Jörg Lackner.

21. Oktober

Valentin Kreuzer, Sohn der Elisabeth

und des Klemens Kreuzer.

20 DIE GEMEINDE INFORMIERT

DEZEMBER 2016


DIAMANTENES UND GOLDENES HOCHZEITSJUBILÄUM

IN LAVANT

Annemarie und Ferdinand Prinster feierten ihr 50-jähriges

und Hildegard und Hermann Kreuzer feierten

sogar ihr 60-jähriges Eheversprechen. Aus diesem

Anlass waren die Jubelpaare am 3. August von der

Gemeinde zum Mittagessen in das Restaurant „Römerstube“

eingeladen. Im Rahmen eines Festaktes

überbrachte Bgm. Oswald Kuenz und Vize-Bgm. Josef

Kaplenig die herzlichsten Glückwünsche zu den

Hochzeitsjubiläen und überreichten Geschenkskörbe

und Blumen. Mit dem jeweiligen umfangreichen und

bewegten Lebenslauf gratulierte Bgm. Kuenz zu den

seltenen und ohne Zweifel bedeutsamen Jubiläen.

Etwas Einmaliges und ganz Besonderes ist wohl die

Diamanthochzeit – ein Höhepunkt im gemeinsamen

Leben, der nur wenigen Menschen vergönnt ist. Als

Vertreterin der Bezirkshauptfrau, welche kurzfristig

leider verhindert war, überreichte Dr. Bettina Heinricher

das Jubiläumspräsent des Landes Tirol.

Annemarie und Ferdiand Prinster gaben sich am 16.

April 1966 in der evangelischen Kirche in Lienz das

Ja-Wort. Annemarie wurde 1945 in Dellach im Gailtal

geboren und wuchs am elterlichen Hof auf. Ferdinand

kam 1944 in Lienz zur Welt und wuchs mit 2 Geschwistern

auf.

Nach der Hochzeit wohnte das Paar bei Annemaries

Eltern, wo sie in der Landwirtschaft mithalfen. Ferdinand

fing bei der Firma Tschojer als LKW Fahrer an zu

arbeiten, wo er insgesamt 32 Jahre lang tätig war. Das

Paar schenkte drei Kindern das Leben. Sohn Ferdinand,

geb. 1966, lebt mit seiner Familie in Villach und

arbeitet bei der ÖBB. Die Töchter Silvia, geb. 1969, und

Ruth, geb. 1977, leben beide in Lavant. Silvia arbeitet

im Bezirksaltenheim und Ruth ist bei der Getränkewelt

in Debant beschäftigt. Ihr Sohn Leon besucht den

Kindergarten und ist der ganze Stolz der Großeltern.

Ferdinands Vater verunglückte 1960 tödlich und seine

Mutter Anna fand in Lavant mit Ehemann Josef ein

neues Glück. 1974 wurde das Bauernhaus abgetragen

und ein neues großes Wohnhaus errichtet. Dieses hat

Ferdl in den letzten Jahren großzügig ausgebaut. Hier

wohnt heute Tochter Ruth. Im Jahr 1975 begann auch

Ferdinand in Lavant ein Eigenheim zu errichten. In

dieses konnte er 1979 mit seiner Familie übersiedeln.

Annemarie begann bald mit der Gästezimmervermietung,

was sie auch heute noch gerne macht.

Am 26. Mai 1956 läuteten für Hildegard und Hermann

Kreuzer die Hochzeitsglocken in der Wallfahrtskirche

Maria Lavant. Hilda verbrachte die ersten Jahre ihrer

Kindheit beim Bichler. 1939 übersiedelte ihre Familie

ins sogenannte „Naznhaus“. Hermann wurde beim Simiter

in Lavant geboren und wuchs gemeinsam mit

seinen Geschwistern am elterlichen Hof auf. Aufgrund

des hohen Alters seines Vaters musste Hermann

schon als Schüler den Hof seines Vaters übernehmen.

Hilda und Hermann besuchten schon gemeinsam die

Schule, lernten sich aber erst Jahre später richtig kennen

und lieben. Mit viel Fleiß und Einsatz wurde der

Bauernhof vom Ortskern ausgesiedelt und das neue,

für die damalige Zeit modernste landwirtschaftliche

Gebäude, sowie 1974 das große Wohnhaus, errichtet.

Hermann war 24 Jahre im Gemeinderat und 38 Jahre

bei der Agrargemeinschaft, davon 32 als Obmann,

tätig. Weiters war er Vorstandsmitglied der Osttiroler

Molkereigenossenschaft und Gründungsmitglied der

Union Lavant und des Kirchenchores. Seit 1949 ist

Hermann Mitglied der FF-Lavant. Das Paar schenkte

drei Kindern das Leben: Sohn Konrad, Obmann der

Bezirkslandwirtschaftskammer, wohnt als Hofübernehmer

mit seiner Familie daheim in Lavant. Die

Töchter Hildegard und Andrea arbeiten beide als Lehrerinnen

und wohnen mit ihren Familien in Dölsach.

Besonders stolz ist das Jubelpaar auf ihre fünf Enkel.

Es ist nicht selbstverständlich, dass solche Anlässe bei

guter Gesundheit gefeiert werden können und so war

es besonders schön, dass die Jubilare der Einladung

folgten und gemeinsam ein angenehmer Nachmittag

bei gutem Essen und interessanten, anregenden und

lustigen Gesprächen verbracht wurde. Wir wünschen

Annemarie und Ferdinand sowie Hildegard und Hermann

alles Gute für die nächsten gemeinsamen Jahre

besonders Gesundheit, Zufriedenheit und Frohsinn!

v.l.: Vize-Bgm. Josef Kaplenig, Jubelpaar Ferdinand und

Annemarie Prinster, Dr. Bettina Heinricher, Jubelpaar

Hermann und Hildegard Kreuzer, Bgm. Oswald Kuenz,

Amtsleiter Philipp Pacher

DEZEMBER 2016 DIE GEMEINDE INFORMIERT

21


OB 30 ODER 40, ES GILT FÜR ALLE JUBILARE: DEN „RUNDEN“

FEIERT MAN GANZ GROSS,DENN KNEIFEN IST CHARAKTERLOS.

BEI 50 UND 60 IST DAS AUCH SO SITTE, DER GUTE RUF SONST

ETWAS LITTE!

Nach diesem Motto lud die Gemeinde Lavant am Freitag,

04. März 2016 um 19.30 Uhr in den Gemeindesaal

Lavant zur Geburtstagsfeier ein. Gefeiert wurde der

60er von Hans-Peter Tabernig und gleichzeitig sein

bevorstehender Ruhestand nach 40 Jahren Gemeindeamtsleitung

und Kassenverwaltung in Lavant, sowie

der 50er von Josef Kaplenig, Vize-Bgm.

Neben den Familien der Jubilare wurden die Gemeinderäte,

sowie Vertreter der Vereine und der in Lavant

ansässigen Firmen geladen, die zahlreich der Einladung

folgten.

Die Kinder der Volksschule hatten einige lustige Beiträge

für den langjährigen Amtsleiter Hans-Peter und

den Spargelbauer Seppl vorbereitet. Ein kurzes Theaterstück

sowie einige musikalische Beiträge sorgten

für allgemeine Erheiterung!

Auch die Jagdhornbläsergruppe Lavant kam gerne

der Einladung zur Feier ihres Gründungsmitgliedes

(1977) und damaligen Hornmeister Hans-Peter nach.

Musikalische Unterstützung erhielten sie von der

Bläsergruppe „Lauentna Blech“, die 2015 gegründet

wurde. Abwechselnd gaben die beiden Musikgruppen

schöne Weisen zum Besten. Für kulinarische Freuden

sorgte ein reichhaltiges Menü aus der Küche der Römerstubenwirtin

Karin.

Bürgermeister Oswald Kuenz ließ die vergangenen

Jahre Revue passieren und schilderte den beruflichen

Werdegang von Hans-Peter. Nach der Volksschule

in Lavant und der Hauptschule in Lienz besuchte

Hans-Peter 2 Jahre das Leopoldinum in Schwaz. Doch

eigentlich sah Hans-Peter seine Zukunft immer mit

Musik verbunden und so erlernte er den Beruf des

Instrumentenbauers beim Petutschnig in Lienz und

besuchte die Berufsschule in Wien. Nach der Lehre

spielte Hans-Peter bei der Gardemusik in Wien. Doch

als 1976 die Stelle als Amtsleiter in seiner Heimatgemeinde

ausgeschrieben wurde, zog es ihn wieder

in die Heimat zurück. Mit viel Fleiß und Interesse erwarb

er sich das nötige Wissen für die Führung der

Amtsgeschäfte. 40 Jahre lang übte er die Funktion

des Amtsleiters und Kassenverwalters in Lavant zur

vollsten Zufriedenheit aller aus. 16 Jahre mit Bgm. Josef

Hanser, 6 Jahre mit Bgm. Konrad Kreuzer und 18

Jahre mit Bgm. Oswald Kuenz hat Hans-Peter die Entv.l.:

Bgm. Oswald Kuenz, Jubilare Josef Kaplenig und Hans-Peter

Tabernig, Mag. Klemens Kreuzer

Kinder der Volksschule Lavant

v.l.: Thomas Tabernig, Ilse Tabernig und Enkel Romeo, Hans-

Peter mit neuer Sonnenbrille, Elisabeth und Josef Kaplenig

22 DIE GEMEINDE INFORMIERT

DEZEMBER 2016


wicklung der Gemeinde maßgeblich

mitgestaltet. Er hat mit viel Engagement

40 Jahre Lavanter Geschichte

geschrieben, die Vereine und Institutionen

unterstützt und zum Wohl

der Gemeinde und der BürgerInnen

gearbeitet.

Mit Frau Ilse errichtete er ein Eigenheim

für die Familie. Zwei Söhne

und zwei Töchter wuchsen heran

und inzwischen ist Hans-Peter bereits

dreifacher Opa.

Neben der Musik war das Züchten

von Jagdhunden immer eine große Leidenschaft des

Jubilars. Er ist Züchter, Führer und Leistungsrichter

und besitzt als einziger Tiroler das Meisterführerabzeichen

in Gold.

So wird ihm auch im wohlverdienten Ruhestand mit

seinen zahlreichen Hobbys nicht langweilig werden –

ob auf der Jagd, unterwegs mit den Enkeln oder bei

seinen Hunden.

Als Dankeschön für die Leistungen konnte Bgm. Oswald

Kuenz Hans-Peter jeweils einen Gutschein von

den Vereinen, den Firmen, der Agrargemeinschaft

und der Gemeinde überreichen.

Dem Spargelbauer Josef Kaplenig konnte an diesem

Abend zum 50er gratuliert werden. Er ist seit 1998

Mitglied des Gemeinderates und seit 2010 Vizebürgermeister

sowie Obmann des Kultur-Ausschusses.

Stets engagiert er sich in der Gemeinde und bemüht

sich mit Rat und Tat um das Gemeindewohl. Als versierter

Moderator ist der Jubilar nicht nur in Lavant,

sondern im ganzen Bezirk gefragt und beliebt.

Als Dankeschön für die wertvollen Leistungen für die

Gemeinde, Vereine und Institutionen überreichte

Bgm. Oswald Kuenz ein Kreuz, geschnitzt von Künstler

Lois Fasching.

v.l.: Bgm. Oswald Kuenz und Hans-Peter Tabernig

Durch die vielen musikalischen Beiträge der Bläsergruppen

und durch die lustigen und erheiternden

Beiträge durch die Kinder der Volksschule-Lavant verging

die Zeit wie im Flug und die vielen Gäste feierten

mit den Jubilaren fröhlich bis in die Morgenstunden!

v.l.: Bgm. Oswald Kuenz, Elisabeth und Josef Kaplenig

DEZEMBER 2016

DIE GEMEINDE INFORMIERT 23


80. GEBURTSTAG ELFRIEDE KAPLENIG

Am 15. Juli 2016 konnte Elfriede Kaplenig, besser bekannt

als Micheler Frieda, bei bester Gesundheit ihren

80. Geburtstag feiern.

Zu diesem Anlass lud die Gemeinde Lavant Frieda und

ihren Mann Anton zum Mittagessen in die Römerstube

in Lavant ein. Als Gratulanten kamen seitens der

Gemeinde Bgm. Oswald Kuenz, Sohn der Jubilarin

und Vize-Bgm. Josef Kaplenig, Amtsleiter Philipp Pacher

und Kassenverwalterin Renate Winkler sowie als

Vertretung der Pfarre Dekan Mag. Bernhard Kranebitter,

Mag. Paul Kellner und Pfarrkoordinator Hansi

Hanser.

Frieda wurde am 15. Juli 1936 in Asch, Gemeinde Anras

als erste Tochter geboren. Ihr Vater musste bald

in den 2. Weltkrieg einrücken und so blieb Frieda mit

ihrer Mutter alleine auf dem elterlichen Hof zurück.

Nach Kriegsende kehrte der Vater unversehrt heim

und zu Frieda gesellte sich 1947 Schwester Antonia.

Im Anschluss an die Volksschule besuchte Frieda das

Klösterle in Lienz wo sie kochen und nähen lernte.

Nach der Schule fand sie eine Beschäftigung beim

Fischwirt in Lienz. Dort sah sie auch zum ersten Mal

ihren Mann Anton. Als wenn es erst gestern gewesen

wäre, so erinnert sich Frieda, war sie auf dem Weg

in die Waschküche als sie Tonig sah, der auf dem Fischwirtparkplatz

am wöchentlichen Schweinemarkt

war. Beim Ball der Alpenraute sahen sie sich dann

wieder und es hat richtig gefunkt. Nur ein halbes Jahr

später am 06.06.1960 läuteten für Frieda und ihren

Tonig die Hochzeitsglocken. Mit viel Fleiß und Ehrgeiz

unterstützte sie ihren Mann beim Um- und Zubau des

Wohnhauses und am Hof. Frieda war auch eine der

ersten Gästezimmervermieterinnen in Lavant. Frieda

schenkte 3 Kindern – Edith, Paula und Josef das Leben.

Edith lebt mit ihrer Familie in Deutschland, Paula

in der Debant und der jüngste – Seppl – ist der allseits

bekannte Spargelbauer. Die rüstige Jubilarin ist sehr

stolz auf ihre Enkelkinder und freut sich immer auf einen

Besuch. Sie vermietet immer noch Gästezimmer

und das Ehepaar hilft auch gerne bei den Hofarbeiten

mit.

Wir wünschen Frieda weiterhin viel Gesundheit, Freude

und Zufriedenheit im Kreise ihrer Familie!

wo zur gleichen Zeit auch Kreuzer Pepi, heutiger Chef

vom Parkhotel Tristachersee, beschäftigt war. Auch

in Stuben am Arlberg gab es einen Winter lang viel

zu lernen. 1962 kauften Annemaries Eltern das Hotel

Bad Jungbrunn, welches fortan von Annemarie, bis zu

ihrer Hochzeit mit Adolf im Jahr 1966, mit großem Erfolg

geführt wurde. Von nun an gab es in Lavant viel

zu tun – Haushalt, Hofarbeit und Gästevermietung.

Das Bauernhaus und das landwirtschaftliche Gebäuvon

links: Vize-Bgm. Josef Kaplenig, Dekan Bernhard Kranebitter,

Anton und Jubilarin Frieda Kaplenig, Bgm. Oswald Kuenz,

Mag. Paul Kellner, KV Renate Winkler, AL Philipp Pacher

80. GEBURTSTAG ANNEMARIE TSCHARNIDLING

Am 2. September konnte Frau Annemarie Tscharnidling

bei bester Gesundheit zusammen mit ihrer Familie

ihren 80. Geburtstag feiern.

Die Jubilarin wurde zu ihrem Ehrentag gemeinsam

mit ihrem Mann Adolf zum Mittagessen ins Restaurant

Römerstube eingeladen. Als Gratulaten seitens

der Gemeinde fanden sich Bgm. Oswald Kuenz, Vize.

Bgm. Josef Kaplenig und KV Renate Winkler ein. Ein

schöner Geschenkkorb sowie eine Orchidee konnten

der Jubilarin überreicht werden. Als Vertreter der

Pfarrgemeinde kamen Dekan Mag. Bernhard Kranebitter

sowie Pfarrkoordinator Hans Hanser mit einem

Blumengruß. In gemütlicher Atmosphäre genossen

alle Anwesenden das gute Essen und verbrachten ein

paar feine Stunden bei interessanten Gesprächen.

Annemarie wuchs gemeinsam mit ihren Geschwistern

am Dolomitenhof in Tristach auf. Sie besuchte die

Volksschule in Tristach und viele Fortbildungskurse in

der Wirtschaftskammer (zB. Mehlspeisenkurse). Von

Kindesbeinen an half sie am elterlichen Hof und im

Gasthaus fleißig mit. Die Kriegs- und Nachkriegsjahre

brachten viele Entbehrungen aber im Gastbetrieb und

am Bauernhof gab es wenigstens immer genug zu essen,

so berichtet die Jubilarin. Annemarie verbrachte

eine Wintersaison in einem schönen Hotel in Seefeld

24 DIE GEMEINDE INFORMIERT

DEZEMBER 2016


de wurden mehrmals zu- und umgebaut. Auch wurde der landwirtschaftliche Besitz durch Grundkäufe (zB

große Almfläche) wesentlich erweitert. Neben der vielen Arbeit stand das Wohl der Familie immer an erster

Stelle und dementsprechend hatten die drei Kinder Lydia, Alfred und Klaus eine glückliche Kindheit am Kristemoarhof.

Heute leben die drei mit ihren Partnern und den fünf Enkelkindern alle in Lavant. Die Enkel bereiten

Annemarie viel Freude. Die rüstige Jubilarin verbringt auch gerne Zeit im Garten und mit ihren Blumen und

gemeinsam mit ihrem Mann Adolf unternimmt sie die eine oder andere Reise.

Wir wünschen Annemarie weiterhin viel Freude im Kreise ihrer Familie und mit ihren Hobbys, vor allem aber

viel Gesundheit!

SPONSION VON JOHANNA PFLEGER

MASTER FÜR LANDSCHAFTSPLANUNG UND

LANDSCHAFTSARCHITEKTUR

Johanna stammt gebürtig aus St. Johann im Pongau.

Nach ihrer Ausbildung in Salzburg in der HBLA für

Landwirtschaft Ursprung führte sie ihr Weg nach

Wien zum Studieren.

Um ihre Kreativität und Leidenschaft zur Landwirtschaft

vereinen zu können, entschied sich Johanna für

das Studium Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur

auf der Universität für Bodenkultur in Wien.

Nach Abschluss des Bachelorstudiums mit Auszeichnung

folgte gleich darauf das gleichnamige Masterstudium.

Im Masterstudium konnte sie ihr Wissen

zum Thema Regionalentwicklung, Tourismus und Entwicklung

ländlicher Regionen vertiefen.

Im Oktober 2016 schloss sie ihr Studium der Landschaftsplanung

und Landschaftsarchitektur in Wien

ab.

Der Liebe wegen hat es sie nach Osttirol verschlagen

und sie ist nun seit Ende Oktober 2016 eine neue Gemeindebürgerin

von Lavant. Laut eigenen Angaben

fühlt sie sich in ihrer neuen Heimatgemeinde schon

sehr wohl, auch wenn die Sonne noch etwas auf sich

warten lässt.

SCHWERER ARBEITSUNFALL IN DER MBA LAVANT

Am 20. Jänner ereignete sich in der MBA (Mechanisch biologische Abfallbehandlungsanlage)

Lavant ein folgenschwerer Arbeitsunfall. Bei Reinigungsarbeiten

an einem Förderband wurde Josef Pacher jun. der linke

Arm komplett aus dem Körper gerissen.

Dank der bestens funktionierenden Rettungskette und der hervorragenden

Arbeit der Ärzte im Klinikum Klagenfurt konnte der Arm in einer

14-stündigen Notoperation wieder angenäht werden.

„Hier müssen unglaubliche Kräfte gewirkt haben“ – so Prim. Priv.-Doz.

Dr. Matthias Rab, welcher die Operation gemeinsam mit seinem Team

geleitet und durchgeführt hat.

Für Josef hat damit ein langer, schwerer Weg begonnen, der in den letzten

Monaten von Fortschritten aber auch von Rückschlägen geprägt war.

Am 01. März konnten seitens der Gemeinde der Bürgermeister Oswald

Kuenz mit AL Hans-Peter Tabernig und GWA Franz Brunner im Klinikum

Klagenfurt persönlich die besten Genesungswünsche überbringen.

Für die schweren Monate, die schon hinter Josef liegen, aber auch für

die schweren Monate die noch kommen werden, wünschen wir ihm auf

© Kabeg Journal April-Juni 2016

Josef Pacher mit dem Team der plastischen

Chirurgie

DEZEMBER 2016

DIE GEMEINDE INFORMIERT 25


diesem Wege nochmals alles erdenklich Gute.

Dieser tragische Unfall hat uns alle sehr betroffen gemacht

und gezeigt, wie schnell sich das Leben eines

Menschen verändern kann.

Der große Zusammenhalt in unserem Dorf wurde eindrucksvoll

und beispiellos bewiesen.

Mit diesem Schreiben bedankt sich Josef bei der Gemeinde,

sowie bei all jenen, die ihm in der schweren

Zeit geholfen haben:

Nur wenn dich die Hoffnung verlässt, hat dich das

Schicksal besiegt. (P.J.J.)

20.01.2016, der Tag an dem sich mein Leben durch

einen schweren Arbeitsunfall völlig veränderte.

An diesem Tag hat für mich ein harter Kampf begonnen.

Wohl wissend, dass mein Leben nie mehr so sein

wird wie vorher, arbeite ich hart, um in den Alltag zurück

zu finden. Dies ist natürlich mit vielen Entbehrungen,

Schmerzen, großer Disziplin, aber auch mit

hohen Kosten verbunden.

Hiermit möchte ich mich bei Euch für die großzügige

Spende aufrichtig bedanken. Es ist sehr schön und

vor allem wichtig für mich zu wissen, dass so viele

großartige Menschen hinter mir stehen. Es hilft mir

enorm, Geschehenes besser verarbeiten zu können,

den ständigen Schmerzen zu trotzen und positiv in

die Zukunft zu blicken. Nur wenn wir zusammenhalten

kann Unmögliches möglich werden.

Ich wünsche Euch eine feine Adventszeit, schöne

Weihnachten und ein gesegnetes, unfallfreies neues

Jahr!

Nochmals „Vergelt’s Gott“

Josef Pacher

UNSERE VERSTORBENEN

Der Abschied von einem lieben Menschen bringt Trauer und Leid. Je schöner und voller die Erinnerung, desto

schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das

vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk.

ANNA BRUNNER - FÖRSTERMUTTI ╬ 10. MÄRZ 2016

Anna Brunner, besser bekannt als Förstermutti oder Förster Nannele,

wurde am 17. April 1929 geboren und wuchs gemeinsam mit vier

Schwestern und drei Brüdern beim Unterhuberbauer in Lavant auf.

Nach der Schulzeit begann sie eine Lehre als Schneiderin in Dölsach und

ging danach als Haushälterin zu einer Familie in die Schweiz. Doch das

große Heimweh zog sie bereits nach einem Jahr zurück in die Heimat,

wo sie unter anderem auch als Schulwartin der Volksschule arbeitete. In

der Heimat lernte sie auch ihren Mann Josef Brunner, den Natzn Sepp,

kennen und lieben. Am 14. September 1953 heiratete das junge Paar

in Maria Plain. Ihr Mann Sepp war Förster in Lavant. Nannele schenkte

ihrem Mann fünf Kinder mit denen sie im Eigenheim glücklich lebten.

Natzn Sepp war nicht nur Förster sondern auch Feuerwehrkommandant

in Lavant und so hatte seine Frau immer ein offenes

Ohr für die Anliegen der Feuerwehr und half tatkräftig mit.

Das Leben von Nannele war von einigen Höhen und auch Tiefen geprägt

– so traf sie der Tod ihres Mannes Sepp im Jahr 2003 sehr. Doch auch die

negativen Einschnitte ließen sie nie verzagen.

gen Frühjahr – nur sollte sie es dieses

Mal nicht mehr gestärkt verlassen.

Die Liebe zu den Tieren blieb

bis zum Schluss, und so freute sie

sich ein paar Tage vor ihrem Tod

noch über den Besuch ihrer Tochter

Annemarie mit deren Hasen.

Am 10. März dieses Jahres schlief

Nannele im BKH Lienz friedlich ein.

Lavant verliert mit ihr ein „Original“

– möge sie in Frieden ruhen!

So war sie auch immer eine Freundin aller Tiere – besonders viele Katzen

fanden bei ihr ein gutes Zuhause. Gerne nahm sie am Alltagsleben der

Dorfgemeinschaft teil und prägte es auf ihre Art und Weise mit. So besuchte

sie zB gerne Walter und die Kinder in der Volksschule und brachte

natürlich ein kleines „Gutile“ für die Kinder mit. Auch über den Besuch der

12 Enkel freute sie sich immer sehr und sie war sogar schon stolze Uroma.

Doch im Laufe der Jahre wurde der Alltag zusehends beschwerlicher und

mühevoller. Sie musste einige Male ins Krankenhaus wie auch im heuri-

26 DIE GEMEINDE INFORMIERT

DEZEMBER 2016


MARIA BRUNNER ╬ 6. SEPTEMBER 2016

Maria Brunner, uns allen besser bekannt als „Gabale Mariedl“, wurde

am 05. Mai 1929 als zweites von 4 Kindern in Lavant beim Simeter

geboren. Ihre Mutter Maria war die dritte Frau von Vater

Blasius und auch sie starb in jungen Jahren im Jahr 1935.

Mariedl war damals gerade 6 Jahre alt. Fortan sorgte eine Haushälterin

für die Familie. Mariedl besuchte die Volksschule in Lavant.

Nach der Hochzeit der Haushälterin übernahm Mariedl im Alter

von 20 Jahren den Haushalt und half auch tatkräftig bei der Feldarbeit

mit. Mariedl lernte ihren Mann Gabriel Brunner kennen und lieben

und so feierten sie 1956 gemeinsam mit Bruder Hermann und

Hilda Doppelhochzeit. Nach der Hochzeit lebte das junge Paar zuerst

im Agrarhaus neben dem Lavanter Hof. Mit viel Fleiß konnten sie

schließlich 1962 in das selbst erbaute Eigenheim einziehen. Mariedl

schenkte drei Kindern das Leben: Raimund, Gabriele und Gerhard.

Mariedls Leidenschaft waren der Gemüsegarten und ihre Blumen. Gerne

half sie auch immer am Feld beim Simiter mit, ihre ausgezeichneten Kochkünste

waren vielseits bekannt. Zu ihren Hobbys zählte auch das Lesen.

Viel Freude hatte sie immer wernn ihre geliebten Enkelkinder zu Besuch bei

„der Mutter“ – wie sie alle liebevoll nannten – waren. Mariedl war eine regelmäßige

Kirchgeherin und versorgte für lange Zeit die Hausaufbahrungen

in Lavant, wo stets die selbst gemachten Spitzentücher zum Einsatz kamen.

Ein Sturz machte dann aber Hilfe

und Pflege notwendig. Pflegerin Annica

sorgte gut für sie und so konnte

sie noch zwei Wochen vor ihrem

Tod die Sonntagsmesse besuchen.

Mariedl war eine geschätzte, fleißige

Gemeindebürgerin – wir wollen

sie in lieber Erinnerung behalten!

1988 starb ihr Mann Gabriel nach schwerer Krankheit.

Bis zum Josefitag 2015 erfreute sich Mariedl beneidenswerter Gesundheit.

RAIMUND ANETHER SEN. ╬ 30. NOVEMBER 2016

Raimund wurde am 24. Juli 1934 in Lienz geboren und verbrachte die

ersten Lebensjahre beim Grasegger in Lengberg, wo seine Eltern einen

Bauernhof gepachtet hatten. Die ersten Volksschuljahre besuchte

er in Nikolsdorf. Sein Vater musste in den Krieg einrücken und Raimund

blieb mit seiner Mutter alleine zurück. Sie zogen zum Hansler

in Lavant wo er auch weiter zur Schule ging. Der Vater kam zwar nach

Kriegsende wieder heim, doch verunglückte er wenige Jahre später bei

einem Traktorabsturz tödlich. Raimund war damals erst 14 Jahre alt.

Raimund begann nach der Schule eine Lehre als Tischler in Tristach,

die er als Geselle abschließen konnte. Seine Liebe zum Holz blieb und

so besuchte er in Kuchl, in Salzburg, die Berufsschule für Säger. Nach

erfolgreichem Abschluss 1959 pachtete Raimund die „Hansler“ Säge in

Lavant. Er war sehr fleißig, doch das erste Hochwasser im Jahre 1965

setzte das gesamte Betriebsgelände und die Säge unter Wasser. Raimund

gelang der Wiederaufbau. Als das neuerliche Hochwasser nur ein

Jahr später wieder alles überflutete war ein Weiterarbeiten nicht mehr

möglich. Raimund gab jedoch nicht auf und begann 1967 mit dem Bau

der neuen Säge am heutigen Standort. Schritt für Schritt konnte er seinen

Betrieb erweitern und war stolz auf das heutige moderne Sägewerk,

dass er mittlerweile an seinen Sohn Raimund jun. übergeben hat.

1962 begann Raimund mit dem Bau eines Eigenheimes, dass er 1966 mit

seiner Mutter beziehen konnte.

im Gemeinderat und Gründungsmitglied

der Sportunion Lavant.

Außerdem war Raimund 10 Jahre

Obmann des Tourismusverbandes

und auch in der Pfarrgemeinde

half er lange Jahre gerne mit.

Bis zum Schluss kämpfte er gegen

seine Krankheit und nahm

sein Schicksal ohne zu klagen

an. So gut er konnte half

er auch noch auf der Säge mit.

Lavant verliert mit Raimund einen

liebevollen, fleißigen und beliebten

Gemeindebürger – er Ruhe in

Frieden!

Am 2. Juni 1967 heiratete er seine Fau Anna. Sie schenkte ihm 5 Kinder,

auf die er immer sehr stolz war. Raimund wuchs selbst als Einzelkind

auf und so bedeutete ihm eine Familie immer sehr viel. Besonders

viel Freude bereitete ihm der Besuch seiner acht Enkelkinder.

Raimund war auch ein begeisterter Sportler – er liebte das Bergsteigen,

Wandern und Schifahren. Auch bei den Lavanter Vereinen half er tatkräftig

mit. So war er über 60 Jahre Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, 30 Jahre

DEZEMBER 2016

DIE GEMEINDE INFORMIERT 27


BUNTE SEITEN

Sägewerk Anether.

Dorf von der „Bacher Reide“ am Kirchberg

Dorfblicksteig.

Folieblick.

Jagdhornbläser bei der Cäciliafeier.

Adventszeit.

Lavant bei Nacht.

Kreuzigungsgruppe.

28 BUNTE SEITEN

DEZEMBER 2016


BUNTE SEITEN

Bauaufsicht Mathilde mit Karl und Lukas

Besuch in der Volksschule vom Bürgermeister Oswald Kuenz

und Gemeindeamtsleiter Philipp Pacher

Talbach vereist.

Organist Pacher Michael.

Museum.

Weihnachtskrippe in der Ausgrabungsstätte.

Armierungsarbeiten bei der „starken“ Decke des Hochbehälters

mit zweigeschossiger Schieberkammer

Unsere Kirchen vom Dorfblick.

DEZEMBER 2016 BUNTE SEITEN

29


FREIWILLIGE FEUERWEHR

LAVANT

Die FF-Lavant hat mit 1. Dezember 2016 einen Mitgliederstand

von 65 Männern und einer Frau. Davon

befinden sich 12 Mann in der Reserve (davon ein Ehrenmitglied).

Der Rest der Mannschaft ist im aktiven

Dienststand und in zwei Gruppen eingeteilt.

Der Ausschuss der FF-Lavant besteht derzeit aus 9

Mann. Kommandant und Kdt.-Stellvertreter sowie

Kassier und Schriftführer wurden zuletzt in der Jahreshauptversammlung

im Jahr 2013 gewählt. Weitere

Mitglieder des Ausschusses werden vom Kommandanten

bestimmt. Es sind dies: Zugskommandant,

Gruppenkommandanten, Gerätewart, Obermaschinist

und Beauftragte für verschieden Bereiche in der

FF.

In Tirol haben die Gemeinden für die Beschaffung

und den Erhalt der Fahrzeuge und der Ausrüstung

sowie für die Errichtung von Gerätehäusern gemäß

dem Landes-Feuerwehrgesetz (LFG) aufzukommen.

Die Feuerwehr einer Gemeinde untersteht somit dem

Bürgermeister. Geführt wird sie vom jeweiligen Kommandanten.

GOTT ZUR EHR, DEM NÄCHSTEN ZUR WEHR

Gemäß unserer Gelöbnisformel sind wir in der Zeit

zwischen Eintritt und Austritt von der Feuerwehr verpflichtet,

unseren Dienst zu leisten und dem Vorgesetzten

Gehorsam zu leisten.

Mag sein, dass dies in der heutigen Zeit etwas veraltet

klingt. Die Schlagkraft der FF beruht aber genau

auf dieser Formel die mit dem Eid „Gott zu Ehr, dem

Nächsten zur Wehr“ im Zuge der Angelobung ausgesprochen

wird.

Angelobung der Neuzugänge 2015 im Zuge der JHV 2016

EINSÄTZE 2016

Das Einsatzaufkommen war auch heuer eher gering. Im eigenen Einsatzgebiet verzeichneten wir 4 technische

Einsätze, 3 Brandeinsätze sowie eine Brandsicherheitswache. Außerhalb unseres Einsatzgebietes wurden wir

zu einem Brandeinsatz am Iselsberg angefordert.

AUSBILDUNG UND BEWERBSWESEN

Um im Ernstfall die entsprechende Hilfeleistung erbringen zu können, muss ein umfassendes Ausbildungsund

Übungsprogramm angeboten werden und dieses auch entsprechend von der Mannschaft angenommen

werden. Unser Übungsprogramm wird halbjährlich erstellt und frühzeitig bekannt gegeben. Auf das ganze Jahr

verteilt umfasst dieses Programm 4 Basisübungen und 2 Zugsübungen. Weiters jeweils 2 Übungen in den Fachbereichen.

Führungskräfte, Atemschutz, Maschinist, Funk und Florianstation. Ein ebenfalls wichtiger Bereich ist

die Personenrettung und Eigensicherung. Auch dazu werden 2 Übungen im Jahr angeboten.

Neuzugänge werden in einer 16-stündigen Ortsausbildung in das Feuerwehrwesen eingeführt. Um die weitere

Ausbildung auf Bezirksebene fortführen zu können, muss zuvor jedoch ein Wissenstest bestanden werden.

30 FREIWILLIGE FEUERWEHR

DEZEMBER 2016


Zugsübung beim Golfhotel.

Abschluss der GA mit unseren

heurigen Neuzugängen Fabian Winkler

und Matthias Jesacher sowie GA-Beauftragten

Uli Pacher

Maschinistenschulung mit unseren Ausbildungsbeauftragten

Manfred Schorn

BEWERBE 2016

Ein Höhepunkt im Berwerbswesen

ist wohl der Landesfeuerwehr-leistungsbewerb.

Dieser fand heuer

in St. Anton am Arlberg statt. Die

FF-Lavant nahm daran mit einer

Bronze-Gruppe teil.

Foto mit Text: Gratulation den

Neuzugängen zum FLA-Bronze.

Danke der gesamten Gruppe für

die Vorbereitung und Teilnahme

zum Bewerb (Rang 25 von 30).

Am 9. Juli fand der Bezirksnassleistungsbewerb

in Huben statt. Die

FF-Lavant nahm mit 2 Gruppen daran

teil und konnte den 18. Rang

sowie den 5. Rang erreichen

FF-Lavant beim Landesleistungsbewerb

in St. Anton (Gratulation den beiden

Neuzugängen zum FLA-Bronze, und der

gesamten Gruppe zum Erfolg).

FF-Lavant mit Bezirkskommando beim

Bezirksnassbewerb in Huben (Foto Brunner

Images)

GOLDENER HERBST 2016

4 Kameraden unserer Feuerwehr dürfen wohl besonders erwähnt werden:

Unseren Schriftführer Markus Brunner dürfen wir zum Funkleistungsabzeichen

in Gold gratulieren (Prüfung am 17.11. 2016 an der LFS Salzburg).

Unseren Ausbildungsbeauftragten Manfred Schorn, Atemschutzbeauftragten

Christoph Tabernig und Zugskommandant Hannes Oberhammer

gratulieren wir zum bestandenen FLA in Gold.

ZIVIL- UND KATASTROPHENSCHUTZ

Im Herbst 2016 wurde unsere bisherige bzw. in den 1950-er Jahren angekaufte

motorbetriebene Sirene durch eine elektronische Sirene ersetzt.

Diese neue Sirene verfügt neben der weit besseren Hörbarkeit auch über

einen Akku und kann somit bei Stromausfall ohne Zeitverzögerung aktiviert

werden.

Von Tirol weit 45 vergebenen Leistungsabzeichen

konnten 3 nach Lavant geholt

werden.

DEZEMBER 2016 FREIWILLIGE FEUERWEHR

31


Weiters wurde die „kritische Infrastruktur“

im Gemeindegebiet von

Lavant wie das Gemeindeamt, das

Gerätehaus der Feuerwehr bzw.

das gesamte MZH-Lavant mit einer

Notstromversorgung ausgestattet.

Bei Stromausfall kann somit innerhalb

weniger Minuten ein Notbetrieb

hergestellt werden.

Montage der neuen Sirene mit Hilfeleistung

von Drehleiter FF-Lienz

Übergabe der Notstromaggregate an

Feuerwehren (Finanzierung durch Fördermittel

vom Land Tirol).

NEUE FLORIANSTATION

Nach dem das Tourismusbüro nicht mehr benötigt bzw. als solches nicht mehr genutzt wurde, bot sich dieser

Raum sehr gut an, um eine Florianstation zu errichten. Diese sehr wichtige Erneuerung konnte mit geringen

finanziellen Aufwand umgesetzt werden. Neben dem großräumigen „Bedienerpult“ war auch noch genügend

Platz für einen Aktenschrank und vier neuen Mannschaftkästen.

Am 16.07.2016 wurde eine Benefizveranstaltung

durchgeführt.

Der gesamte Reinerlös konnte im

Rahmen einer kleinen Feier in der

Römerstube am 25.10.2016 an unseren

Kameraden Seppl Pacher

übergeben werden. Ein herzliches

Danke den beiden Musikgruppen,

allen Helferinnen und Helfern und

an all jene, die sich mit einer Spende

eingebracht haben.

Dir lieber Seppl wünschen wir viel

Kraft für deine Zukunft!

BENEFIZ-DÄMMERSCHOPPEN

Unsere jungen Festbesucher

Scheckübergabe in der Römerstube

(Foto Brunner Images)

In Zusammenarbeit mit der Gemeinde

Lavant und der Fa. Brandschutz

Geiger/Lienz wurde unseren

Bürgerinnen und Bürgern am

03. November eine Vorführung

von Kleinlöschgeräten in Theorie

und Praxis angeboten. Weiters

wurde die alle zwei Jahre stattfindende

Löscherüberprüfung durchgeführt.

VORBEUGENDER BRANDSCHUTZ

Theoretischer Teil im Gemeindesaal

Vizebürgermeister Kaplenig Josef beim

praktischen Üben.

32 FREIWILLIGE FEUERWEHR

DEZEMBER 2016


GRATULATION ZU DIVERSEN FESTEN

60-er

60-er

50-er

Fahrzeugpatin Resi Kuenz

Hans-Peter Tabernig

Vize-Bürgermeister Seppl Kaplenig

Hochzeit von Christian Mattersberger; Foto vom 5. Juli

RESERVISTENAUSFLÜGE

Im Frühjahr folgten unsere Reservisten

einer Einladung vom langjährigen

BFK Draxl Ferdl zu einer

Jause nach Nikolsdorf zu kommen.

Zwischen den Feuerwehren Nikokolsdorf

und Lavant besteht seit

je her ein guter Kontakt. Insofern

kam spontan eine Gegeneinladung

von unseren BFI Franz Brunner in

Lavant einen Reservistennachmittag

zu verbringen.

Die Schattseite konnte mit dem Lavanter

Alpl, viel Sonnenschein und

guter Küche allen Teilnehmern

wunderschöne und bleibende Eindrücke

vermitteln.

Jause im Kameradschaftsraum der

FF-Nikolsdorf

Nikolsdorfer und Lavanter Reservisten

und die Helfer im Lavanter Alpl

ABSCHIED VON UNSEREM LANGJÄHRIGEN AUSSCHUSSMITGLIED

ANETHER RAIMUND SEN.

Raimund war von 1952 bis 1996 aktives Mitglied und

davon 15 Jahre lang Schriftführer und Ausschussmitglied

in unserer Feuerwehr. Auch als Reservist, war er

stets sehr interessiert an der Weiterentwicklung unserer

Wehr. Darüber hinaus war Raimund über Jahrzehnte

lang im politischen Leben engagiert.

Sein Ein und alles galt wohl war der Familie. Seine Leidenschaft

zum Holz setzte er mit all seiner Kraft um und

gründete die heute weitum bekannte Hansler-Säge.

Lieber Raimund, dein Leben war neben der verantwortungsvollen

Arbeit auch von Schicksalsschlägen geprägt.

Dennoch hast du immer noch Zeit für die Belangen

unserer Feuerwehr gefunden. Dafür danken wir

dir und behalten dich immer in unserer Erinnerung.

Ein würdiger Abschied von Raimund Anether

DEZEMBER 2016 FREIWILLIGE FEUERWEHR

33


FORST

GEDANKEN UND HINWEISE IM WALD!

Am Beginn des Jahres 2016 war die

Borkenkäferentwicklung genau zu

beobachten und Bekämpfungsmaßnahmen

wie Fangbaumvorlagen

im gesamten Wald zu forcieren.

Es hat sich herausgestellt,

dass bei den Fangbaumvorlagen

zeitig im Frühjahr ein Gutteil des

Käferbestandes abgeschöpft werden

kann und dadurch eine Massenvermehrung

im Sommer und

Herbst verhindert wird. Auf Grund

der Borkenkäfersituation ist es

aber auch weiterhin notwendig

mit derartigen Gegenmaßnahmen

zu arbeiten. Von März bis September

muss Holz in Rinde so rasch als

möglich aus dem Wald abgeliefert

werden um die Käfersituation im

Griff zu haben.

3.500 Erntefestmeter (efm) Holz

wurden 2016 im Gesamtwald Lavant

eingeschlagen. Damit wurde

ein Beitrag zur Holzversorgung

der Osttiroler Sägewerke und der

Brennholzbezieher in unserem

Dorf geleistet. Diese angeführte

Holzmenge entspricht rund 140

LKW-Zügen und ist in etwa 80 Prozent

des jährlichen Holzzuwachses

im Lavanter Gesamtwald. Eine

laufende kleinflächige Nutzung

im Wald bringt steigende Holzzuwächse,

eine positive Entwicklung

der Holzqualität und dadurch resultierend

höhere Erträge für die

Waldbesitzer.

Siehe einen Bericht über den wirtschaftlichen

Wert unserer Wälder

welcher in der Homepage FHP

(Fost-Holz-Papier) abgebildet ist.

DER WIRTSCHAFTSFAKTOR HOLZ

Der Forst- und Holzsektor ist in Österreich – nach dem

Tourismus – der zweitwichtigste Wirtschaftszweig.

172.000 Familien und 300.000 Arbeitnehmer beziehen

ihre Einkommen in Österreich aus der Forst- und

Holzwirtschaft. Damit arbeiten 10 von 100 Menschen

in unserem Land für diesen Sektor. Dem gegenüber

steht ein Produktionswert von EURO 12 Mrd. und

ein Exportüberschuss von durchschnittlich EURO 3,5

Mrd. Mit einem Überschuss von EURO 3,85 Mrd. lag

der Holzsektor im Jahr 2015 einmal mehr im Spitzenfeld

der Aktivposten des österreichischen Außenhandels

und erreichte ein Plus von 3,1%. Die Branche ist

mit einem Exportanteil von 70% in der Holzindustrie

und 85% in der Papier- und Zellstoffindustrie stark außenhandelsorientiert.

Unser Wald hat neben der Wirtschaftsfunktion auch

noch die Schutz- Erholungs- und Wohlfahrtfunktion

zu erfüllen. Es sollte aus diesem Grund für alle Naturnutzer

selbstverständlich sein mit diesen wertvollen

Ressourcen einen verantwortungsbewussten Umgang

zu pflegen. Aus diesem Grund darf ich auch einen

Rechtstipp über Ablagerungen im Wald, verfasst

vom Forst-Service Tirol, zur Kenntnis bringen.

Müllentsorgung im Wald ist verboten! Der Gesetzgeber

spricht sogar von Waldverwüstung, wenn Abfall

im Wald entsorgt wird. Und das unabhängig von der

Menge, der Flächengröße der Ablagerung und unabhängig

von der Art des Abfalles.

Zu Abfall zählen jedenfalls Bauaushub- und Bauabbruchmaterial,

aber auch Steine, Schotter und Erde.

Gerade im Herbst, wenn die Balkonblumen entfernt

und die Gärten winterdicht gemacht werden, fällt

auch jede Menge Grünschnitt und Gartenabfall an.

Eine andere Art von Abfall eben und auch der hat im

Wald – auch wenn es sich um den eigenen Wald handelt

– nichts verloren.

Strafbar macht man sich allerdings nach dem Forstgesetz

bereits dann schon, wenn man durch Handlungen

oder Unterlassung die Produktionskraft des

Ein Fangbaum nach der Entrindung im Sägewerk und somit

wird der Käfer für eine weitere Vermehrung schadlos gemacht.

Waldbodens wesentlich schwächt, den Bewuchs einer

flächenhaften Gefährdung aussetzt, eine rechtzeitige

Wiederbewaldung unmöglich macht oder der Boden

dadurch einer Rutsch- bzw. Abtragungsgefahr ausgesetzt

wird.

Bereits durch das Aufschütten von Erde, das Entsorgen

von Strauchschnitt, Holzpflöcken usw. kann dieser

Tatbestand verwirklicht werden.

34 FORSTWIRTSCHAFT

DEZEMBER 2016


Erhält die Behörde davon Kenntnis, so wird von ihr die

Entfernung beauftragt und hohe Verwaltungsstrafen

können die Folge sein. Je nach Menge und Gattung

der Ablagerung, können darüber hinaus noch Strafen

aus den Bereichen Naturschutz, Wasserrecht, Abfall-

wirtschaftsrecht sowie Umweltschutz dazu kommen.

Ist die Waldverwüstung von jemand anderem als dem

Waldbesitzer ausgeübt worden, so kann auch dieser

noch privatrechtliche Ansprüche geltend machen (Besitzstörung,

Schadenersatz etc.).

Ich danke allen Waldeigentümern, Gemeindebürgern und Arbeitern im Wald für die gute Zusammenarbeit im

abgelaufenen Jahr, wünsche allen Lesern besinnliche Weihnachtsfeiertage und ein erfolgreiches Jahr 2017.

GWA Franz Brunner

In den Sommermonaten leisteten wieder Ferialarbeiter (Pacher

Thomas, Winkler Fabian) bei den verschiedensten Waldarbeiten

wertvolle Dienste.

Terminankündigung und Einladung:

Am Pfarfbodenweg im Unterberg wurden aus statischen

Gründen die im Jahr 1992 eingebauten Krainerwände erneuert.Das

eingebaute Tannenholz wurde durch „bewehrte Erde“

ersetzt und damit die Tragfähigkeit der Weganlage wieder

sichergestellt.

FORSTTAGSATZUNG 2016

am Mittwoch 1. Februar 2017

Nichtöffentlicher Teil 13:30 Uhr

Gemeindeamt Lavant

Öffentlicher Teil

14:30 Uhr

Gemeindesaal, Römerstube

Thema: „ Holzbewilligung , Sicherungsmaßnahmen

bei Nutzungen“

Laufende Informationen rund um den Wald:

http://www.tirol.gv.at/themen/umwelt/wald/

http://www.waldaufseher.org/

Längst fällig waren Durchforstungsarbeiten im „Lavanter Alpl“

diese wurden im Spätherbst durchgeführt.

Bei derartigen Beständen welche Anfang der 90er Jahre durchforstet wurden, sollte ehestens wieder Holz entnommen werden um

die Stabilität und Zuwachsleistung weiterhin zu erhalten.

DEZEMBER 2016 FORSTWIRTSCHAFT

35


DAS JAHR DES

JAGDVEREINS LAVANT

Unser Vereinsjahr beginnt mit der Jahreshauptversammlung im März in der Römerstube. Gleichzeitig präsentieren

wir unsere Abschüsse des vergangenen Jahres. Diese kleine Trophäenschau hat sich sehr gut eingebürgert

und die Lavanter können sich über unser jagdliches Wirken vor Ort informieren.

Im März mussten wir leider einen

total verräudeten Gamsbock im

Bachbett beim E-Werk von seinen

Qualen erlösen. Dieser sollte

im heurigen Jahr nicht das letzte

kranke Gamswild sein. Wir mussten

noch einen Bock im Haslach

Graben, Höhe Kreithof und eine

Geis mit Kitz in der 12er Scharte

erlegen.

Räudegams, beim E-Werk

Jetzt zu den erfreulicheren Mitteilungen:

Brunner Lucas konnte im

Mai am Lavanter Kolm einen stattlichen

Spielhahn erlegen.

Lucas und sein Spielhahn

Unsere Rehabschüsse tätigten wir rechtzeitig und im

vorgeschriebenen Ausmaß.

Die Installation der Wildwarner auf den Straßenstempeln

beim „Unterhuber Teich“ und der „Lavanter Gerade“

in Richtung Tristach wurde heuer vervollständigt.

Durch diese Maßnahme konnten die Wildunfälle

schon reduziert werden.

Auch im heurigen Jahr konnten wir einige alte Gämsen

erlegen. Im Herbst gestaltet es sich sehr schwierig,

den vorgegebenen Abschuss zu erfüllen. Wie

im Vorjahr sind die Schneefälle im Dezember noch

ausgeblieben, und die Gams halten sich noch in den

höchsten Höhen auf.

Engeler Andreas mit seiner alten Geis

36 JAGDVEREIN

DEZEMBER 2016


Beim Rotwild konnten wir 3 Abschüsse tätigen, ein

Tier mit Kalb und einen 3er Hirsch. Auch der restliche

Rotwildabschuss wird schwierig, da sich das Rotwild

immer mehr in der Nacht seine Nahrung sucht.

Zu unseren gesellschaftlichen Ereignissen zählte heuer

das Wildbretessen mit unseren Frauen in der Römerstube.

Unsere Wirtin Karin verwöhnte uns mit einem

vorzüglichen Rehbraten.

Weiters veranstalteten wir unsere traditionelle Gesellschaftsjagd,

bei der wir Jagdfreunde und Bekannte

einluden. Im Anschluss haben wir uns in der Römerstube

zum „Schüsseltrieb“ und gemütlichen Ausklang

getroffen.

Emil, Andreas und sein Hirsch

Wie alle Jahre vor Weihnachten waren wir wieder mit

der Volksschule Lavant zu einer Fütterung unterwegs

um den Kindern und Lehrern einen kleinen Einblick in

die Jagd zu geben.

Die Lavanter Jäger wünschen allen Bewohnern ein

frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins

neue Jahr. Den Jagdkameraden wünsche ich einen guten

Anblick und ein kräftiges Weidmannsheil!

Alfred Tscharnidling

Obmann des Jagdvereins Lavant

Jäger in der Schule

Jahreshauptversammlung

Michl‘s 50er

Gesellschaftsjagd 2016

DEZEMBER 2016

JAGDVEREIN

37


LANDJUGEND LAVANT

RÜCKBLICK AUF EIN REGES

VEREINJAHR

Dieses Jahr führte die Landjugend/Jungbauernschaft

Lavant wieder einige Veranstaltungen durch. Besonders

möchten wir uns bei unseren fleißigen Helfern

bedanken, ohne die die vielen Veranstaltungen nicht

möglich wären.

Seniorenfeier: 14.12.2015

Wie jedes Jahr laden wir gemeinsam mit der Gemeinde

Lavant unsere Senioren zu einem gemeinsamen

Nachmittag in die Römerstube ein. Die Landjugend

hat für diesen Anlass ein kleines Weihnachtgeschenk

vorbereitet. Engel aus Schwemmholz sollte die Senioren

in vorweihnachtliche Stimmung versetzen. Für

Unterhaltung sorgte die Volksschule Lavant.

Silvester: 31.12.2015

Zu Silvester hat die Landjugend alle Mitglieder zum

Raclette Essen im Landjugendraum eingeladen. Um

ca. 23:00 Uhr sind wir zur Schneebar unter der Kirche

aufgebrochen. Leider konnten wir aufgrund der Trockenheit

kein Feuerwerk machen.

Kinderfasching: 09.02.2016

Am Faschingsdienstag konnten sich unsere großen

und kleinen Faschingsnarren wieder einmal austoben.

Nach dem Umzug durchs Oberdorf ging es ab

in die Römerstube, wo man schon auf die Narren

wartete. Bis zum Schluss wurde gespielt, getanzt und

gelacht. Natürlich gab es auch wieder jede Menge

Faschingskrapfen und Süßigkeiten, welche man sich

nicht entgehen lassen durfte. Wir möchten uns nochmals

bei der Gemeinde für die Spende der Faschingskrapfen

bedanken.

Dekanatswallfahrt: 01.05.2016

Dieses Jahr hat das Wetter leider wieder nicht mitgespielt.

Wir hoffen, dass wir im kommenden Jahr wieder

mehr Glück mit dem Wetter haben.

Muttertag: 04.05.2016

Viele Mütter folgten der Einladung der Landjugend

und der Gemeinde Lavant und konnten sich einen

Abend zurücklehnen und sich an den Beiträgen der

Kindergartenkinder und Volksschüler erfreuen. Die

Gemeinde lud alle Mütter zum Essen ein und jede

Mutter bekam noch ein Geschenk überreicht.

Klause Melanie und Helmut Unterwainig: 06.08.2016

Am 06.08.2016 war es soweit, unser Ausschussmitglied

Hanser Melanie heiratete ihren Helmut. Da kam

uns die Idee, für die zwei eine Klause vorzubereiten.

38 DIE GEMEINDE INFORMIERT

DEZEMBER 2016


Mit Stockpferd und Spraydose konnten wir das frisch

verheiratete Paar überraschen. Wir wünschen ihnen

nochmals alles Gute auf ihren gemeinsamen Lebensweg.

Grillabend: 26.08.2016

Am 26.08.2016 luden wir alle Mitglieder der Landjugend

zum gemeinsamen Grillen ein. Wir waren sehr

erfreut, dass so viele der Einladung gefolgt sind. Es

war ein gemütlicher und lustiger Abend.

Bezirkslandjugend Umzug:

24.09.2016

Heuer lud der Bezirksausschuss

wieder zu einem großen Umzug

ein. Wir hatten das Thema Tourismus

und Landschaftspflege. Wir

schmückten einen Hänger mit einem

Bett, welches unser Tourismusthema

und die andere Hälfte

mit unseren Thema Landschaftspflege,

wo wir unseren Golfplatz

darstellten. Drei Golfer und Bauern,

die die Arbeit von früher und

heute darstellten, begleiteten unseren

schön geschmückten Anhänger.

Im Anschluss gab es auf

der Osttirolmesse Verpflegung für

alle Teilnehmer des Umzuges. Wir

haben uns sehr über die vielen Lavanterinnen

und Lavanter unter

den Zuschauern gefreut.

Erntedank: 09.10.2016

Am 09. Oktober fand in Lavant die

Erntedankprozession statt. Die

Landjugend schmückte und trug

die neue Erntedankkrone, sowie

einen Obst- und Gemüsekorb. Die

Ortsbäuerinnen trugen einen Korb

mit selbstgemachten Brötchen.

Die Gaben wurden in der Kirche

gesegnet. Nach der Prozession

gab es vor der Kirche eine Agape

für die Gottesdienstbesucher.

Nikolausumzug: 03.12.2016

Wie jedes Jahr besucht der Nikolaus

die Lavanter Kinder. Der Nikolaus

machte eine ausgezeichnete

Figur und begleitet von den

Engelen Unterwainig Melanie und

Baumgartner Tamara, sowie einer

Schar wilder Krampusse, ließ er die

Herzen der Kinder höher schlagen.

Abschließend möchten wir uns bei

der Gemeinde Lavant, besonders

beim Bürgermeister, für die tatkräftige

Unterstützung das ganze

Jahr über herzlich bedanken. Besonders

danken wir den Landjugendmitgliedern

und allen anderen

Helfern, die uns so zahlreich

unterstützt haben. Zum Schluss

wünschen wir der gesamten Lavanter

Bevölkerung ein schönes

Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes

neues Jahr 2017.

DEZEMBER 2016 DIE GEMEINDE INFORMIERT

39


BERICHT DER

BÄUERINNENORGANISATION

LAVANT 2016

Mitte April haben wir zum LFI Kurs:

Brötchen, Weckerln und pikantes

Kleingebäck eingeladen, 9 Lavanterinnen

konnten von Margit

Aigner, unserer Kursleiterin, viel

übers Brötchen Backen erfahren.

Das Ziel der diesjährigen Bäuerinnenlehrfahrt

im Mai war Mörtschach

mit Besuch des Handwerksladen

und Wollwerkstätte,

Mittagessen in Döllach und am

Nachmittag stand eine Führung

durch die Wallfahrtskirche in Heiligenblut

und die Betriebsbesichtigung

des Sturm-Arche Hof´s mit

Knopfmacherstube am Programm.

Im Herbst haben wir unsere Gemeindebewohner

herzlich zu einem

gemütlichen Nachmittag mit

Kaffee und Kuchen in die Römerstube

eingeladen. Wir haben uns

sehr gefreut, dass so viele unserer

Einladung gefolgt sind. Bemerkenswert

war die musikalische Unterhaltung

vom „Lauentna Junior

Blech“. Unter der Leitung von Tabernig

Christoph ließen Raphael,

Florian und Jonas ihre Blechblasinstrumente

erklingen. Vielen Dank

noch einmal den Musikanten und

den fleißigen Kuchenbäckerinnen!

Auch beim diesjährigen Erntedank

haben wir mit den selbst gebackenen

Brötchen bei der Agape unseren

Beitrag geleistet.

Beim Bäuerinnenaktionstag – Welternährungstag

im Oktober stand

wieder ein Besuch in der Volksschule

Lavant am Programm!

Die Schüler erhielten Informationen

über die heimische Landwirtschaft,

Gütesiegel, vom Korn zum

Brot, Milch und Milchprodukte.

Natürlich durfte eine ausführliche

Verkostung von Bauernbrot, Butter,

Topfen, Buttermilch, Obst…

nicht fehlen.

Ausspruch eines Schülers: „Das

ist der schönste Schultag im ganzen

Jahr, wenn du mit der Jause

kommst“

Beim Adventkranzbinden Ende

November konnten wieder alle

Teilnehmer ihrer Kreativität freien

Lauf lassen. Viele schöne Kränze,

Gestecke und Wurzeln wurden mit

heimischen Tannen gebunden.

Dabei kommt es nicht auf die Perfektion

an, sondern auf die Freude

am selbst Gemachten!

Nach der Segnung der Kränze von

Pfarrkoordinator Hansi, gingen wir

zum alljährlichen Törggelen über.

Am Ende des Jahres möchte ich

mich bei allen bedanken, die mitgeholfen

haben, dass unsere Veranstaltungen

gelingen, und wir so

unseren Beitrag zu einer gelungenen

Dorfgemeinschaft leisten.

Euch allen wünsche ich ein frohes

Weihnachtsfest und viel Gesundheit

und Glück für Haus und Hof

im kommenden Jahr.

Ingrid Tscharnidling

Ortsbäuerin

40 ORTSBAUERNSCHAFT

DEZEMBER 2016


5oo g Roggenvollmehl

250 g Weizenvollmehl

40 g Germ

½ l Buttermilch

½ l warmes Wasser

1 EL Salz

Je 1 EL Koriander, Kümmel, Brotklee

VINTSCHGERL – EINFACH GESUNDES JAUSENGEBÄCK,

LEICHT ZU MACHEN!

Zubereitung:

Mehl mischen, 40 g Germ in warmen Wasser auflösen, Buttermilch und

Gewürze dazugeben.

Nur kurz zusammenrühren, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.

Zudecken und an einem warmen Ort gehen lassen.

Mit 2 Löffel kleine Teighäufchen in einer Roggenmehlschale zu Kugerl

schwenken, aufs Blech, kurz aufgehen lassen.

Ca. 10 Minuten bei 230° C backen, danach 10 Minuten bei ca. 200 ° C.

Gutes Gelingen!

DEZEMBER 2016 ORTSBAUERNSCHAFT

41


TIROLER BAUERNBUND

ORTSGRUPPE LAVANT

Das Jahr 2016 war aus landwirtschaftlicher Sicht ein Durchschnittsjahr wobei jedoch für einzelne Bereiche zum

Teil sehr unterschiedliche Wuchs- und Erntebedingungen zu verzeichnen waren:

Der starke Spätfrost Mitte April reduzierte bereits sehr früh die Ernteerwartungen im Obstgarten; die Ausfälle

lagen teilweise bei 70% bis 100%.

Das feuchte und kühle Frühjahr bzw. der Frühsommer brachten zwar hohe Erträge im Grünland;

Jedoch war die Heuernte auf Grund der wenigen Schönwetterphasen vielfach verspätet, die Qualität dadurch

eher mangelhaft.

Die Lavanter Alm wurde leider nur mehr mit 10 Kälbern und rd. 30 Schafen bestoßen, die vom Hirten Otto

(nach seiner Aussage) heuer letztmalig bestens beaufsichtigt wurden.

Erwähnt werden muss, dass heuer seitens der Agrargemeinschaft - unter bewährter Anleitung und Mitarbeit

von Ausschussmitglied Sebastian Winkler der Hüttenvorplatz generalsaniert bzw. wieder instandgesetzt wurde!

Des Weiteren war auch wieder ein Arbeitstrupp über mehrere Tage mit gezielter Schwendarbeit befasst, damit

trotz der geringen Viehzahlen die Almflächen möglichst offen bleiben.

Der Absatz der landwirtschaftlichen Produkte gestaltete sich durchwegs schwierig:

Der Milchpreis lag bekanntlich seit dem Frühjahr auf einem Tiefstniveau; die Aufhebung der EU-weiten Mengensteuerung

hat zu einem Überangebot geführt. In den letzten Wochen kam es zu einer leichten Erholung.

Die Preise für Nutz- und Schlachtvieh waren ebenfalls über lange Zeit stark unter Druck.

Die Einnahmen aus der landwirtschaftlichen Produktion sind im laufenden Jahr doch merklich zurückgegangen;

die Leistungsabgeltungen durch die öffentliche Hand gleichen den Verlust nur teilweise aus.

Der Einkauf österreichischer Lebensmittel trägt wesentlich zur Sicherung und Aufrechterhaltung der bäuerlichen

Familienbetriebe bei

Konrad Kreuzer

Ortsbauernobmann

JAHRESBERICHT 2016

42 ORTSBAUERNSCHAFT

DEZEMBER 2016


Bild: Lavanter JHB: Weisenbläsermesse am Zupalsee

JAHRESRÜCKBLICK 2016

DER LAVANTER

JAGDHORNBLÄSER

Zurückblickend auf das Jahr 2016 können wir feststellen,

dass es wieder ein gutes und erfolgreiches Vereinsjahr

gewesen ist.

Im Laufe des Jahres 2016 trafen wir uns zu 36 Proben,

11 Einspielproben und sechs Registerproben, gesamt

also 53 Proben. Zusätzlich zur intensiven Probenarbeit

absolvierten wir 24 musikalische Auftritte.

Dazu zählen sechs Ständchen zu runden Geburtstagen,

beispielsweise für Vizebürgermeister Seppl

Kaplenig, für den Bezirksjägermeister Ing. Martin

König jeweils zum Fünfziger und für unseren Ehrenobmann

Hans Peter Tabernig zum Sechziger und zur

Pensionierung.

Wir spielten weitere neun Ständchen an verschiedenen

Orten Osttirols, im Zillertal und im oberen Drautal.

Auch zur Mitgestaltung des Kirchenkonzertes in

der Wallfahrtskirche Obermauern am 14. August wurden

wir eingeladen, wobei unsere beiden neuen Jagdhornbläser

Uli Oberschneider und Thomas Stocker

ihren ersten musikalischen Auftritt hatten.

Am 20. August fand heuer zum dritten Male der „Jaga-Frühschoppen“

am Ederplan statt. Bei herrlichem

Sommerwetter trafen sich um 11 Uhr Jäger, deren

Angehörige und viele Wanderer zur Jaga-Bergandacht

beim Heimkehrerkreuz am Ederplan. Der Hornmeister

Markus Bodner leitete diesen Wortgottesdienst,

musikalisch umrahmt von den Mörtschacher und

Lavanter Jagdhornbläsern. Im Anschluss gab es beim

Anna-Schutzhaus dann den Jaga-Frühschoppen mit

den Mödris-Musikanten (aus dem Möll-, Drau- und

Iseltal) und musikalischen Einlagen der beiden Jagdhornbläsergruppen.

Auch die köstlichen Speisen vom

Hüttenwirt „Notti“ trugen wesentlich zum Gelingen

dieses Festes bei, das wahrscheinlich in Zukunft jedes

Jahr stattfinden wird.

DEZEMBER 2016 JAGDHORNBLÄSER

43


Neben der Andacht am Ederplan gestalteten wir auch die Weisenbläsermesse am Zupalsee oberhalb von Virgen

und die Hubertusmessen in Ströden/Hinterbichl, in Bannberg und in Amlach bei Berg im Drautal

musikalisch mit.

Der eigentliche musikalische Höhepunkt 2016 war

die erfolgreiche Teilnahme am Internationalen Jagdhornbläserwettbewerb

in Fügen/Zillertal am 4. Juni,

der gleichzeitig als 3. Tiroler Jagdhornbläserwettbewerb

ausgetragen wurde. Nicht weniger als 64 Jagdhornbläsergruppen

aus acht Nationen (Deutschland,

Polen, Ungarn, Slowenien, Südtirol/Italien, Liechtenstein,

Schweiz und Österreich) trafen sich im schönen

Zillertal zum musikalischen Wettstreit und zu einem

großartigen Fest der Jagdmusik. In unserer Wertungsgruppe

der Es-Parforcehörner mit 24 teilnehmenden

Gruppen der internationalen Wertung konnten wir

Lavanter Jagdhornbläser den 3. Platz und das Leistungsabzeichen

in Gold erreichen, in der Wertung

des Tiroler Wettbewerbs sogar den 1. Platz. Dieses

grandiose Ergebnis freut mich als Hornmeister ganz

besonders in Hinsicht darauf, dass wir nach einer

„schöpferischen Pause“ erstmals nach vier Jahren

wieder an einem großen Wettbewerb teilgenommen

haben. Erwähnen darf ich auch, dass ich als Landeshornmeister

für diesen Wettbewerb gemeinsam mit

den Jagdhornbläsern Aufenfeld aus Aschau im Zillertal

(zu ihrem 10-Jahres-Jubiläum) musikalisch und organisatorisch

verantwortlich war, wozu über ein Jahr

an intensiver Vorbereitung nötig war.

Der musikalische Erfolg hängt auch ganz wesentlich

damit zusammen, dass wir Lavanter Jagdhornbläser

eine feine Kameradschaft pflegen.

Den musikalischen Abschluss des Bläserjahres 2016

bildete die Gestaltung der Cäcilienmesse am Christkönigsonntag

in der Wallfahrtskirche Lavant am 20. November.

Anschließend lud die Gemeinde Lavant alle

an der musikalischen Gestaltung der Gottesdienste

in Lavant Beteiligten – Organist, „Lauentna Blech“ und

Jagdhornbläser - zur Cäcilienfeier in die Römerstube.

Der Bürgermeister Oswald Kuenz nützte diesen Anlass,

allen genannten Musikanten zu danken. In guter

alter Tradition wurde dann Norbert Joast für 20 Jahre

Mitgliedschaft mit einem Swarovski-Engel geehrt.

Da die Lavanter Jagdhornbläsergruppe 1987 gegründet

wurde, wird das Jahr 2017 das 30-Jahr-Jubiläum

bringen.

Abschließend möchten wir uns bei der Gemeinde Lavant,

besonders dem Bürgermeister, für die vielseitige

Unterstützung bedanken. Ebenso wünschen wir

der gesamten Bevölkerung von Lavant und allen unseren

Freunden ein schönes Weihnachtsfest und ein

gutes, harmonisches Jahr 2017.

Bild: Lavanter JHB: Jagdhornbläserwettbewerb in Fügen

Bild: Lavanter JHB: Jaga-Frühschoppen am Ederplan

Bild: Lavanter JHB: Cäcilienmesse in Lavant und Cäcilienfeier

Für die Jagdhornbläsergruppe Lavant

Markus Bodner

Hornmeister

44 JAGDHORNBLÄSER

DEZEMBER 2016


JAHRESRÜCKBLICK VOM

„LAUENTNA BLECH“

Im abgelaufenen Jahr hat sich beim „Lauentna Blech“

wieder einiges getan. Vor allem freue ich mich über

den Zuwachs beim „tiefen Blech“. Mit Markus Hanser

am Bariton bzw. Tenorhorn und Norbert Amraser an

der Tuba haben zwei motivierte und talentierte Musikanten

den Weg in unsere Runde gefunden.

Das „Lauentna Blech“ besteht seit heuer aus 9 Musikanten.

(am Bild fehlt leider Hanser Hansi)

Seit Juni gibt es auch eine Teenie- Ausführung vom

Lauentna Blech“- das „Junior Blech“!

Um einige Zentimeter kleiner und viele Kilo leichter als

die „Alten“ aber dafür mit gleich viel Biss und Freude,

haben sich im Sommer Pacher Florian, Winkler Jonas

und Tabernig Raphael zum gemeinsamen Musizieren

zusammen gefunden und bei einigen Gelegenheiten

ihr musikalisches Talent schon unter Beweis stellen

können.

Das „Junior Blech“ lässt seit Sommer „die Sau raus“ Von links

nach rechts: Posauli Raphael, Trompanda Jonas und

Flügelhörnchen Florian

Markus, Christoph, Hansi und Lukas,

begleitet von unserem Halleluja Paul,

brachten den Segen der Sternsinger in

die Lavanter Haushalte.

Nach einer schönen Andacht am „Oberen

Kolm“ lud das Lauentna Blech zu

Speis und Trank ins „Alpl“.

Die fleißigen Küchenbienen Sina und

Raphael...

DEZEMBER 2016 LAUENTNA BLECH

45


2016 konnten sich zwei Musikanten

aus unserer Runde über Edelmetall

freuen. Lukas und Norbert

haben im Frühsommer das „Musiker

Leistungsabzeichen in Silber“

mit ausgezeichnetem Erfolg nach

Hause holen können. Nochmals

recht herzliche Gratulation an dieser

Stelle!

Der Zuwachs beim Lauentna Blech

hat sich nicht nur in der Anzahl der

Musikanten bemerkbar gemacht.

So haben sich auch die musikalischen

Auftritte und Veranstaltungen

des „Lauentna Blech“ beinahe

verdoppelt. Eine Auflistung aller

Ausrückungen und Veranstaltungen

würde den Rahmen dieses

Rückblicks sprengen, deswegen

seht ihr hier nur einen kleinen

Auszug aus unserem umfangreichen

Programm 2016:

Wer mehr über unsere Aktivitäten

wissen möchte:

Besucht uns auf „Facebook“ unter

www.facebook.com/lauentna.

blech

An dieser Stelle herzlichen Dank

an Lukas für das Erstellen und für

die Betreuung der FB Seite! Gefällt

mir!

Großer Dank gebührt der Gemeinde

Lavant für die vielseitige Unterstützung,

allen Fan´s die unseren

Einladungen gefolgt sind und vor

allem den Musikanten, die durch

ihr Engagement dieses vielseitige

Programm während des ganzen

Jahres möglich gemacht haben!

Euch liebe Lavanterinnen und Lavanterinnen

wünsche ich im Namen

vom „Lauentna Blech“ einen

besinnlichen Advent, ein schönes

Weihnachtsfest und ein gutes Jahr

2017!

Martina, Martin, Gerti und Maria fanden

über den alten Steig ins Lavanter Alpl…

Seppl, Norbert, Ulli und Anton beim

Vatertags-Grillen…

Das „Lauentna Blech“ freut sich

noch auf den bevorstehenden

weihnachtlichen Abend am

25.12.2016 unter dem Moto „Weihnachten

Dahoam“ und wir hoffen,

dass wir viele Gemeindebürger in

der Römerstube begrüßen dürfen.

Tabernig Christoph

„Grill den Peter“- so könnte es das

nächst Mal beim Vatertags - Grillen

heißen. Bei Steaks, Bier und Blasmusik

trafen sich die Lavanter Väter am Festplatz

und ließen es sich gut gehen, wie

die folgenden Bilder beweisen…

Na dann, Mahlzeit und Prost...

Florian, Markus, Simon und Christoph

voll motiviert beim Vatertags-Grillen.

Messgestaltung am Ostermontag in der

Pfarrkirche von Lavant.

46 LAUENTNA BLECH DEZEMBER 2016


Geburtstagsständchen beim Hansi...

Das „Lauentna Blech“ mit fescher Unterstützung am „Oberen

Kolm“.

Geburtstagsständchen zum 80er von Micheler Frieda.

Premiere vom „Junior Blech“ in der Lavanter Alm.

Trotz schlechtem Wetter kamen neben der Familie auch viele

Freunde von Rauter Peter in die Lavanter Alm, wo in Gedenken

an den langjährigen Hirten eine kleine Andacht abgehalten

wurde.

Hansi, Lukas, Norbert und Christoph nahmen im November

an einem Weisenbläser Seminar teil. Mit im Bild: der Chef der

„Schattseitner Dorfmusikanten“ Helli Prünster.

Das „Lauentna Blech“ als Weisenbläser am Christkindlmarkt in Lienz.

DEZEMBER 2016

LAUENTNA BLECH

47


PFARRE LAVANT

Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu, und ich möchte die Gelegenheit

nutzen, um allen ein herzliches „Vergelt´s Gott“ auszusprechen, die durch

ihren persönlichen Einsatz auf unterschiedlichste Weise dazu beitragen,

dass das Gemeinschaftsleben in unserer Pfarre auf ganz besondere Weise

aufrecht erhalten wird. Wie vielfältig und bunt unser Pfarrleben ist,

kann man unterm Jahr sehr gut in den vier quartalsweise erscheinenden

Ausgaben des „Rundblickes“ nachvollziehen, außerdem findet man hier

auch wichtige Infos zu Terminen, Veranstaltungen, u. Ä.! Sämtliche Termine

und sonstigen wichtigen Infos betreffend das kirchliche Jahr werden

außerdem in unseren monatlichen Pfarrmitteilungen kundgemacht,

welche an alle Haushalte in Lavant verteilt werden und parallel auf der

Website der Gemeinde Lavant veröffentlicht werden. Nun möchte ich

die wunderbaren Fotos hier sprechen lassen, welche veranschaulichen,

wie wichtig die kirchliche Gemeinschaft für unser aller Zusammenleben

ist, und die erahnen lassen, welch schöne, ruhige und gleichzeitig unterhaltsame

Momente wir in unserer Pfarrgemeinschaft voll Dankbarkeit

gemeinsam erleben dürfen.

Ich wünsche euch allen ein ruhiges, besinnliches Weihnachtsfest mit euren

Lieben und ein gesegnetes, neues Jahr 2017.

Dekan Mag. Bernhard Kranebitter

Hansi Hanser

(Pfarrkoordinator, Mesner)

Raimund Anether

(Obmann des Pfarrgemeinderates)

48 PFARRE LAVANT

DEZEMBER 2016


KINDERGARTEN LAVANT

Es weihnachtet sehr!

Besuch vom heiligen Nikolaus.

Kekse backen mit Andrea.

Basteln von Weihnachtsdekoration.

Wildfütterung mit den Lavanter Jägern.

Kinderfasching mit „Schnupper-Kindergärtnerin“

Magdalena.

Einladung vom Spar Markt Dölsach zu

Ostern.

Selbst gebastelte Geschenke für

Muttertag und Vatertag.

Der Zauberer besucht uns im

Kindergarten.

DEZEMBER 2016 KINDERGARTEN

49


Feuerwehrübung im Kindergarten.

Exkursion im Sägewerk.

Unsere Baumeister.

Im Turnsaal.

Relaxen im Werkraum.

In der Bauecke.

In der Kuschelecke.

Spieltische.

„Plantschtag“ bei Fam. Mattersberger

Wandertag Moosalm.

Besuch vom Bürgermeister.

50 KINDERGARTEN

DEZEMBER 2016


VOLKSSCHULE LAVANT

Heuer fand der Osttiroler Volksschulcup

wieder einmal in der sensationellen

Lavanter Fußballarena

statt und wir sahen rassige Spiele,

fanatische Eltern und glückliche

Kinder. Vielen Dank an die Gemeinde

Lavant für die Unterstützung

dieses netten Turnieres.

Raphael und Manuel bei der

gemeinsamen Arbeit in der

Freiarbeitphase.

Mit unseren neu eingeschulten

Kindern (Manuel, Lisa, Maya, Mira,

Josef, Jan) konnten wir heuer unsere

neue Lehrerin Veronika Schupfer

in unserer Schule begrüßen.

Auf Einladung der Firma Schmidl

konnten wir im Herbst eine Exkursion

auf dem Gelände des Schotterwerkes

durchführen, wobei wir

viele interessante Produktionsschritte

vorgezeigt bekamen. Vielen

Dank an Sofia und Josef für die

angenehme Betreuung.

Das Highlight für die Kinder war

natürlich das Springen vom höchsten

Schotterhaufen und die anschließende

Reinigung mit einem

Luftkärcher durch Stanglechner

Seppl. Danke!

Nach dem Schulkreis im Schulgarten

bietet sich der Talbach

für unsere Schule als eine weitere

Möglichkeit für Outdooraktionen

an (natürlich nur bei absolut

sicheren Verhältnissen).

Seit über 20 Jahren präsentieren

die Kinder unserer Talbachschule

ihre künstlerischen Werke aus

Mal- und Schreibwerkstatt beim

Projekt „EigenARTiges“ in der Öffentlichkeit.

So traten wir in den vergangenen

Jahren im Lavanter Gemeindesaal,

in der Lienzer Bücherei oder am

Lienzer Hauptplatz auf. Heuer hatten

wir die Gelegenheit bei Olivers

Festival „Pix and Vibes“ im Kunsthaus

Dölsach aufzutreten.

Heute bin ich nicht ausgeschlafen, weil unser kleiner

Stier in der Nacht laut geschrien hat. Letzte Woche hat

mich der Hahn geweckt. (Christian Indrist)

Mir tut es gut, wenn ich mich ausraste. Dabei lege ich

mich auf unser kuscheliges Sofa und lese ein Buch.

(Manuel Dabernig)

DEZEMBER 2016 VOLKSSCHULE LAVANT

51


Unsere Schulgemeinschaft ist eine

bunte Mischung von motivierten

Kindern, die sich zumeist gut verstehen.

Im vierteiligen Gruppenunterricht

ist die Streuung der

Interessen und Fähigkeiten in Anbetracht

der Altersgruppen (vom

6. – 10. Lebensjahr) enorm und

stellt für uns Lehrer eine große

Herausforderung dar, um allen gerecht

zu werden.

Unser Schulnachbar Karl lud uns

zu einem 2-tägigen Workshop zum

Thema „Brecheln“ ein und zeigte

uns diese längst vergessene Herstellungsart

von Leinen, mit dem

Hinweis, dass in der Nähe der jetzigen

Schule einst die Brechelstube

von Lavant stand. Berührend war

auch, dass wir von wissenden, alten

Damen Besuch bekamen und

die Kinder bei der Arbeit beobachteten.

Beim gemeinsamen Musizieren

mit angehenden Lehrerinnen, die

bei uns ihr Landschulpraktikum

absolvierten.

Lisa und Alina bei der Partnerübung

in der Freiarbeitphase.

In unserer Schulgemeinschaft können

die Kinder viele Erfahrungen

machen bzw. teilen. Und jedes

Kind bringt dabei seine Lebenserfahrungen

von seinen Bereichen

außerhalb der Schule (Elternhaus,

Nachbarschaft, Freundeskreis)

mit in das Schulhaus herein: was

wurde ihnen bisher vorgelebt, was

haben sie bisher selbst erlebt. Verschiedenste

Lebensmodelle aus

verschiedenen Elternhäusern begegnen

sich in einer Schule. Wenn

die Kinder in den vorschulischen

Jahren das Miteinander und positive

Lebens-und Arbeitshaltungen

von den Eltern vorgelebt bekommen

hat, dann öffnet eine Schule,

die sich am Kind orientiert, neue

Möglichkeiten.

Walter

Terminankündigung:

Freitag, 13.01.2017, 19.00 Uhr im

Gemeindesaal Lavant

Afrikanische Eindrücke –

eine Diaschau von

Walter Schneider und

Pepi Gasteiger

Aus den Wolken, hoch vom Himmel, purzeln die

Schneeflocken auf meine Haare. Es glitzert auf den

Bergen, wenn die Sonne kommt.

(Lisa Halbfurter)

Mit meinem Freund Manuel habe ich beim ersten

Schnee am Sportplatz einen Schneemann gebaut. Wir

haben viel Spaß und in der Schule sitzen wir nebeneinander.

(Raphael Tabernig)

52 VOLKSSCHULE LAVANT

DEZEMBER 2016


JUGENDTREFF „Z4“

IN NUSSDORF/DEBANT FÜR DIE GEMEINDEN DÖLSACH,

ISELSBERG/STRONACH, NIKOLSDORF, NUSSDORF/DEBANT

UND LAVANT

Die fünf Vertragsgemeinden – mit gemeinsam mehr

als 6.000 Einwohnern – arbeiten im Rahmen des Mittelschulverbandes

Nußdorf-Debant eng zusammen.

Um den Jugendlichen ihrer Gemeinden eine verbesserte

Jugendbetreuung, vor allem aber eine fünftägige

Öffnung des Jugendtreffs Z4 anbieten zu können,

wird zwischen den fünf Vertragsgemeinden eine gemeinsame

Subventionierung der standortgebundenen

offenen Jugendarbeit durch den Verein zur Förderung

der Jugend in Nußdorf-Debant im betreuten

Jugendtreff Z4 vereinbart.

Endlich ist es soweit! Nach langen Vorbereitungen

dürfen wir euch unsere „Z4 – Mitgliedskarte“ präsentieren.

Sie dient in erster Linie dazu, dass ihr auch

weiterhin unser gesamtes Angebot kostenlos nutzen

könnt. Ab Dezember gibt es eine neue Sony PS4 mit 5

Spielen, die euch im Jugendtreff zur Verfügung steht.

Aber auch sonst bietet die Karte für euch viele Vorteile.

Es konnten einige namhafte Firmen aus der Region

gefunden werden, die euch Prozente gewähren, wenn

ihr die Karte vorweist! Also kommt vorbei und holt sie

euch! Unser Jugendtreff steht euch von Montag bis

Freitag in der Zeit von 17.00 bis 21.00 Uhr zur Verfügung

und bietet zahlreiche Freizeitaktivitäten zur kostenlosen

Nutzung.

Seit Oktober ist es nun offiziell: Die umliegenden

Sprengelgemeinden Dölsach, Iselsberg, Nikolsdorf

und Lavant beteiligen sich anteilsmäßig an der Finanzierung

unseres Jugendtreffs. Dadurch können

wir jetzt jeden Tag eine Betreuung der Jugendlichen

aller fünf Sprengelgemeinden sicherstellen. Ebenso

erfreulich ist es, berichten zu können, dass unsere

Einrichtung im vergangenen Jahr etwa 5.000 Besucher

frequentiert haben, woran wir sehen, dass das

Jugendtreff von den jungen Leuten gerne angenommen

wird.

Wir freuen uns auf euren Besuch!

Kosten- und Mittelaufbringung: 5 Tage –

60 Stundenöffnung

Gesamtkosten jährlich: € 62.000,--

Anteil Sprengelgemeinden: € 23.600,--

Errechnung Gemeindeanteil Lavant:

Eine Kopfquote von € 2,60/Einwohner ergibt für die

Gemeinde Lavant einen Anteil von € 789,04 im Jahr

2016.

DEZEMBER 2016 JUGENDTREFF

53


SPORTUNION RAIKA LAVANT

„ES LEBE DER SPORT!“ …

Getreu` diesem Songtitel lassen wir von der Sportunion

Raiffeisen Lavant das sehr ereignisreiche vergangene

sportliche Jahr freudig ausklingen. Alle unsere

Veranstaltungen verliefen reibungslos, die TeilnehmerInnenzahlen

waren durchaus sehr erfreulich,

und unser höchstes Ziel, nämlich Alt und Jung dazu

zu bewegen, gemeinschaftlich in unserer wunderbaren

Natur Bewegung und ein feines Miteinander zu

erleben, haben wir erreicht. Rückblickend auf die vergangene

und vorausschauend auf die bevorstehende

Saison möchten wir diese Zeilen hier nutzen, um anzuführen,

dass es nicht immer rein darum geht, zu gewinnen.

Wie es im Leben auch sonst erstrebenswert

ist, soll wesentlicher Bestandteil unserer Veranstaltungen

ein angenehmes, bereicherndes Miteinander

sein, wobei auch viel Spaß und ein möglichst hoher

Wohlfühlfaktor für jede/n Einzelne/n im Vordergrund

stehen sollen. „So lebe der Sport!“

Wir danken allen, die durch ihre Teilnahme an unseren

verschiedenen Veranstaltungen unsere sportliche

Gemeinschaft am Leben erhalten, ebenso, wie den

zahlreichen freiwilligen HelferInnen, die durch ihren

Einsatz ein Zustandekommen unserer Veranstaltungen

erst möglich machen. Danke auch an unseren

Bürgermeister Oswald/die Gemeinde Lavant für die

vielfältige, tolle Unterstützung, und unseren SponsorInnen

für ihre großzügigen Beiträge.

Auf unserer Website www.sportunion-lavant.at halten

wir euch über alles Aktuelle am Laufenden. Hier

könnt ihr auch durch unsere Bildergalerie klicken und

unser Vereinsgeschehen via Fotos verfolgen. Sämtliche

Ergebnislisten zu unseren Wettbewerben stehen

dort außerdem zur Verfügung.

Wir wünschen euch ein gesegnetes Jahr 2017 und

freuen uns auf viele lustige, schweißtreibende, spannende

und unterhaltsame gemeinsame Stunden bei

unseren Veranstaltungen im neuen Jahr!

(Text: Stefanie Ganeider)

54 SPORTUNION

DEZEMBER 2016


ANKAUF VON VIER NEUEN

STEYER BIATHLON

LUFTGEWEHREN

Die vier Luftgewehre der Sportunion Lavant wurden schon im Jahre 1989

als Gebrauchtwaffen angekauft und damals zur Gänze von der Gemeinde

bezahlt.

Mittlerweile sind diese Gewehre in einem sehr schlechten Zustand und

für die Durchführung einer Zimmergewehr-Vereinsmeisterschaft nicht

mehr einsetzbar.

In den letzten Jahren wurde schon zweimal im Zuge der Langlauf-Vereinsmeisterschaft

auch ein Biathlon-Bewerb durchgeführt. Für diesen

Bewerb wurden die Gewehre vom Sektionsleiter Florian Brunner über

den ÖSV A-Kader Biathleten Peter Brunner ausgeliehen. Dieser neue Bewerb

erfreut sich bei den Teilnehmern an großer Beliebtheit.

In Absprache mit der Sportunion Lavant und dem Sektionsleiter Zimmergewehr

wurden daher im heurigen Jahr vier neue Steyer Biathlon Luftgewehre

angekauft.

Die Kosten für ein Gewehr betragen: € 2.287,00 (Listenpreis) abzgl. 15 %

Sonderrabatt = € 1.943,95 pro Luftgewehr zzgl. Zubehör.

Die Gesamtkosten in der Höhe von € 8.000,-- inkl. MWSt. und Zubehör

wurden zu einem Drittel von der Sportunion Lavant und zu zwei Drittel

von der Gemeinde Lavant getragen.

Mit den neuen, leichteren und mit 5-Schuss-Magazin ausgestatteten

Luftgewehren wird das Training, die Vereinsmeisterschaft und der Biathlon-Bewerb

sicher viel mehr Freude bereiten.

Wie jedes Jahr wird der Zimmergewehr-Schießstand im Keller des Mehrzweckhauses

von Anfang Jänner 2017 bis Anfang März 2017 einmal wöchentlich

geöffnet sein.

Die Sportunion Lavant und die Gemeinde Lavant freuen sich auf zahlreiche

Teilnahme beim Training sowie bei der Vereinsmeisterschaft am

Schießstand im Mehrzweckhaus.

DEZEMBER 55 2016 SPORTUNION

DEZEMBER 2016 55


URSV PEGASUS

2016 JAHRESRÜCKBLICK

16. April

Saisonstart der Orientierungsreiter

in Keutschach/Kärnten

12.- 16. Mai

Kadertraining in Schönau/Oberösterreich

10.- 12. Juni

Bundesländermannschaftsmeisterschaft

der Orientierungsreiter

in Podersdorf/Burgenland

Die Mannschaft (bestehend aus

Maddalena Tschojer, Martin Lobenwein,

Gudrun Plattner, Silvia

Gstinig) konnte erstmals die Goldmedaille

für Tirol erreiten.

24. Juli

TREC Bewerb in Penk

Der URSV Pegasus ermöglichte es

interessierten Reiterinnen Turnierluft

zu schnuppern

5. Platz Lisa Wurzer

6. Platz Nadine Kolbitsch

7. Platz Nina Zambelli

12.- 14. August

Staatsmeisterschaft der Orientierungsreiter

in Königswiesen/

Oberösterreich

7. Platz Silvia Gstinig

8. Platz Maddalena Tschojer

9. Platz Martin Lobenwein

25. August

Reiterpaß- und Reiternadelprüfung

auf dem Gelände der Reitschule

Pegasus

Alle 15 Prüflinge bestanden die gestellten

Aufgaben mit Bravour- der

URSV Pegasus gratuliert noch einmal

recht herzlich

1.-4. September

Weltmeisterschaft der Orientierungsreiter

in Spanien/Segovia

23. Platz Maddalena Tschojer

36. Platz Martin Lobenwein

Bei den Fortgeschrittenen belegte

Gudrun Plattner Platz 3 und Silvia

Gstinig Platz 4.

29.- 30. Juli

Landesmeisterschaft der Orientierungsreiter

in Pabneukirchen/

Oberösterreich

Landesmeister 2016:

Maddalena Tschojer

Vizelandesmeister:

Gudrun Plattner

Platz 3: Martin Lobenwein

Platz 4: Silvia Gstinig

Das Foto zeigt die Siegerehrung bei der BLMM in Podersdorf

56 REITSPORTVEREIN

DEZEMBER 2016


GOLFCLUB

DOLOMITENGOLF OSTTIROL

CLUBMEISTERSCHAFTEN 2016

Auch heuer wieder kämpften über 40 hochmotivierte

Dolomitengolfer in 6 verschiedenen Klassen um den

begehrten Clubmeistertitel. Die erste Runde dieses

Wettkampfs startete am Samstag bei traumhaften

Wetter. Vor der wunderschönen Kulisse der Lienzer

Dolomiten zeigten alle Spieler viel Ehrgeiz und hervorragende

Leistungen.

Nach Tag 1 führten bei den Damen Uschi Schmidl (90

Schläge) vor Elisabeth Berger und Maria Zlöbl mit 95

Schlägen ex aequo. Philipp Oberhauser spielte mit 74

Schlägen den besten Score des Tages. Mit 77 Schlägen

folgte Roman Idl und Anton Fuchs mit 78 Schlägen.

Der zweite Tag wurde am Sonntag bei einem herrlichen

Sommertag ausgetragen.

Voller Spannung wurde erwartet, ob die Führenden

am zweiten Tag Ihren Vorsprung halten bzw. ausbau-

en können. Im Laufe des Wettkampfes gab es einige

interessante Spielentwicklungen. Bei den Herren

blieb Philipp Oberhauser unangefochten auf dem

ersten Rang mit einem Gesamtscore von 148 Schlägen.

Den Vizemeistermeistertitel konnte sich Alexander

Trojer mit 158 Schlägen sichern.

Bei den Damen kam es zu einem Stechen zwischen

Elisabeth Berger und Ingrid Hörbiger mit jeweils 188

Schlägen. Nach 2 gespielten Löchern konnte sich Ingrid

Hörbiger den Titel sichern.

Alle Teilnehmer und speziell die Clubmeister wurden

bei der anschließenden Siegerehrung und dem gemeinsamen

Abendessen im Clubrestaurant gebührend

gefeiert.

Clubmeister 2016:

Philipp Oberhauser (148 Schläge)

Clubmeisterin 2016:

Ingrid Hörbiger (188 Schläge)

Clubmeister Jugend:

Roman Idl (160 Schläge)

Clubmeister Senioren:

Herbert Berger (171 Schläge)

Clubmeister Seniorinnen:

Unterdünhofen Carmen (189 Schläge)

Clubmeister Supersenioren:

Viktor Idl (179 Schläge)

Gruppenfoto der Sieger: v.l.n.r.: Viktor Idl, Roman Idl, Ingrid

Hörbiger, Philipp Oberhauser, Carmen Unterdünhofen, Herbert

Berger

DAS CHARITYTURNIER GOLFEN MIT HERZ FAND AM

17. SEPTEMBER 2016 AUF DER DOLOMITENGOLF ANLAGE STATT.

Bereits im Vorfeld konnten zahlreiche Sponsoren

gewonnen werden und die Tombola trug zum erfreulichen

Spendenergebnis von sagenhaften EUR

60.000,00 bei.

Über 100 Golfer konnten den Tag mit einem Brunch

starten. Für das leibliche Wohl wurde an 3 Halfway-Stationen

auf er 18-Loch Runde bestens gesorgt.

Außerdem gab es an jedem Loch eine besondere

Überraschung. Sei es in Form einer kniffeligen Aufgabe

oder mit einem Spiel. Auf dieser Runde der besonderen

Art konnte man sein Können nicht nur golfe-

risch unter Beweis stellen.

Am Abend fand der Cocktailempfang mit Siegerehrung

auf der Clubterrasse statt. Im Anschluss wechselte

man ins Clubrestaurant, wo ein 3-Gang-Menü

serviert wurde. Die Teilnehmer zeigten ihre Spendenfreudigkeit

und kauften fleißig Tombolalose. Bei den

150 Preisen gab es insgesamt 15 begehrte Hauptpreise,

welche später verlost wurden.

Mit Spannung wurde die Scheckübergabe erwartet,

endlich war es soweit. Senator von Golfen mit Herz,

Siegmund Birnstingl, konnte mit Primarius a.o.

DEZEMBER 2016 DOLOMITENGOLF

57


Univ.-Prof. Dr. Peter Lechleitner, BR Dr. Andreas Köll symbolisch einen Scheck in der Höhe von EUR 60.000,00

an Anni Kratzer von der Kinderkrebshilfe Osttirol übergeben.

Ein herzliches Dankeschön gebührt all jenen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.

mit 74 Schlägen den besten Score des Tages. Mit 77 Schlägen folgte Roman Idl und Anton Fuchs mit 78 Schlägen.

Der zweite Tag wurde am Sonntag bei einem herrlichen Sommertag ausgetragen.

Voller Spannung wurde erwartet, ob die Führenden

Ergebnisse:

Bruttowertung:

Brutto

1. Oberhauser Philipp und Fuchs Anton 45

2. Idl Bernhard und Roman 35

3. Hörbiger Ingrid und Schmidl Uschi 32

Nettowertung:

Netto

1. Gasser Martin und Kleinlercher Manfred 49

2. Mair Franz und Vergeiner Renate 47

3. Meuschke Jörg und Vogt Heike 44

4. Kopf Paula und Christian 41

5. Gstrein Amelie und Rainer Otti 41

6 Seirer Christine und Klaus 41

Scheckübergabe

v.l. Herbert Berger, Hermann Unterdünhofen, Andreas Köll, Anni

Kratzer, Peter Lechleitner (verdeckt), Sigmund Birnstingl

SKI & GOLF WELTMEISTERSCHAFT 2016

Vom 5. bis 7. Mai 2016 fand in Zell am See die Ski &

Golf Weltmeisterschaft statt.

Am 1. Tag wurde ein Riesentorlauf am Kitzsteinhorn

gefahren. Am Freitag und Samstag wurde am Golfclub

Zell am See-Kaprun ein Zählwettspiel über jeweils 18

Löcher ausgetragen.

Über 200 Athleten aus 18 Nationen stellten sich den

Herausforderungen. Darunter waren bekannte Namen

vom Skisport wie Patrik Jaerbyn (Schweden)

oder der Deutsche Alois Vogl vertreten.

Anton Fuchs und Philipp Oberhauser waren für Osttirol

am Start.

Nach dem Skifahren belegte Fuchs den 7. Platz, Oberhauser

war auf Rang 11. Am Freitag spielte Oberhauser

eine sensationelle Runde mit 6 unter Par und

übernahm damit die Führung. Somit war für Spannung

am Finaltag gesorgt. Oberhauser bewies Nerven

und brachte den Sieg souverän mit 5 Schlägen

Vorsprung ins Ziel.

Somit darf sich der Lavanter mit dem Titel

Weltmeister schmücken.

58 DOLOMITENGOLF

DEZEMBER 2016


PRÄSIDENTENTURNIER 20.08.2016

Das Präsidententurnier ist ein jährlicher

Fixpunkt im Turnierkalender

des Golfclub Dolomitengolf.

Auch heuer wieder lud Werner

Hamacher zum Turnier des Präsidenten,

welches am 20.08.2016

ausgetragen wurde. Das bei allen

Golfern sehr beliebte Turnier lockte

146 Teilnehmer an den Start.

Gespielt wurde ein vorgabewirksames

Zählwettspiel nach Stableford

über 18 Löcher, mit Sonderwertungen

Longest Drive und Nearest

to the pin (Damen und Herren

getrennt). Als besonderes Zuckerl

wurden die Teilnehmer auf der

18-Loch Runde mit zwei Halfwaystationen

bestens verpflegt. Über

die gelungene Abendveranstaltung

im Dolomitengolf Suites wird

mit Sicherheit noch sehr lange gesprochen

werden. Im Rahmen der

Abendveranstaltung wurde auch

die Siegerehrung abgehalten. Die

Teilnehmer und vor allem die Gewinner

konnten den Tag noch in

netter Gesellschaft feiern und ausklingen

lassen.

Die Bruttowertung konnte bei den

Herren Philipp Oberhauser (37

Punkte) und Elisabeth Berger (28

Punkte) für sich entscheiden.

Die Nettowertung wurde in 3 Klassen

gespielt.

In der Nettoklasse A, welche bis

HCP -18,4, gewertet wurde, konnten

sich die Brüder Roman Idl(41

Punkte), Bernhard Idl (41 Punkte)

und Herbert Berger (39 Punkte)

behaupten.

Die Nettoklasse B, reicht von HCP

-18,5 bis HCP -25,4. In dieser Klasse

spielten sich Karl Brunner (42

Punkte), Klaus Seirer (41 Punkte)

und Bruno Tanner (40 Punkte) an

die Spitze.

In der Nettoklasse C erstreckte

sich das Teilnehmerfeld von HCP

-25,5 bis HCP -45,0. Die glücklichen

Gewinner dieser Klasse heißen

Christian Drexler (erspielte sensationelle

62 Punkte), Harald Waldner

(46 Punkte), Verena Fischer (43

Punkte).

Den Longest Drive sicherte sich

Maria Zlöbl bei den Damen und

Anton Fuchs. Über die Preise von

Nearest to the pin durften sich Angelika

Remagen und

Werner Berberich freuen.

TIROLER MANNSCHAFTSMEISTERSCHAFT

Am 8. & 9. Oktober fanden die Tiroler Mannschaftsmeisterschaften

am GC Dolomitengolf statt.

Acht Mannschaften haben sich dafür qualifiziert und

spielten am Wochenende um den Titel.

Am ersten Turniertag wurden das Viertel- und das

Halbfinale über jeweils 18 Löcher ausgetragen. Pro

Mannschaft gingen jeweils ein Team von zwei Personen

und vier Einzelspieler an den Start. Gespielt wurde

ein Zählwettspiel, welches von zwei Tees, im 8-Minutentakt,

gestartet wurde.

Die Mannschaft des GC Dolomitengolf konnte sowohl

gegen den GC Lärchenhof, als auch gegen den GC

Kitzbühel punkten. Somit rückte die Chance auf den

Titel immer näher.

Am Sonntag wurde im Finale gegen den Golfclub

Innsbruck Igls gespielt. Es war bis zuletzt spannend.

Philipp Oberhauser und Hans-Jörg Mayer konnten

Ihre Konkurrenten besiegen. Das Team um Lukas

Bernsteiner und Bernhard Koller, sowie Anton Fuchs

hatten nicht so viel Glück und mussten sich den starken

Spielern aus Nordtirol geschlagen geben. Somit

hing alles an Stefan Gratzer jun. (HCP -2,4), er zog mit

Maximilian Steinlechner (HCP +2,1) gleich. Jetzt ging

es ins Stechen und es hieß Nerven bewahren, auch

die zahlreichen Fans und Zuschauer fieberten mit

dem Team mit. Nach 3 Runden im Stechen auf Loch

18 konnte sich Stefan Gratzer jun. schlussendlich gekonnt

durchsetzen und holte somit den Sieg für die

Mannschaft des GC Dolomitengolf, die sich nun Tiroler

Mannschaftsmeister 2016 nennen dürfen.

Siegerfoto: v.l.n.r.

hinten: Philipp Zuegg, Robert Delorenzo, Stefan Gratzer jun.,

Philipp Oberhauser, GF Hermann Unterdünhofen, Walter

Schlauer (Sportwart Tiroler Golfverband)

vorne: Josef Schmidl jun., Lukas Bernsteiner, Hans-Jörg Mayer,

Anton Fuchs, Bernhard Koller

Ergebnis:

1. GC Dolomitengolf Osttirol

2. Golfclub Innsbruck-Igls

3. GC Kitzbühel

4. GC Mieming

5. GC Seefeld- Wildmoos

6. GC Lärchenhof

7. GC Eichenheim

8. GC Olympiagolf Igls

DEZEMBER 2016 DOLOMITENGOLF

59


Die Vorfreude ist jetzt schon groß: Die neue 9-Loch-Schleife, mit der der

Dolomitengolfplatz von 27 auf 36 Löcher vergrößert wird, wird Mitte Mai

kommenden Jahres eröffnet. Wir können es kaum noch abwarten ...

Die aufwändigen Bauarbeiten sind abgeschlossen. Die Wege sind asphaltiert

und die Bunker mit Sand befüllt. Dank des warmen Wetters der vergangenen

Wochen ist das Gras gut angewachsen und die Greenkeeper

haben bereits damit begonnen, die neuen Grüns und Fairways regelmäßig

zu mähen. Damit alles möglichst zügig ging, wurde unter anderem das

Hydroseeding-Verfahren angewendet: eine innovative Methode, die ein

besonders schnelles Wachstum unterstützt. Insgesamt waren die Bodenbewegungen

auf den einzelnen Spielbahnen sehr umfangreich, was die

hohe Qualität des neuen 9-Loch-Kurses unterstreicht. Besonders hervorzuheben

sind die beiden Inselgrüns der Bahnen 1 und 3, die mit ihren eleganten

Natursteinumrandungen echte Hingucker geworden sind und auch

spieltechnisch einiges zu bieten haben. Loch 3, Par 3, liegt direkt vor dem

Wintergarten des Dolomitengolf Hotel & Spa, sodass auch nicht spielende

Gäste die Schläge über das große Wasserhindernis verfolgen können. In

jeder Hinsicht eröffnet sich vom Wintergarten aus ein herrlicher Fernblick

auf den neuen Platz. Während der Golfplatz nun in Ruhe anwächst, laufen

bei uns im Hintergrund die Vorbereitungen für die Eröffnung auf Hochtouren.

Es gibt noch viel zu erledigen: Wir benötigen neue Scorekarten; die

Platzausstattung muss organisiert werden und unsere E-Carts werden

mit neuen GPS-Daten ausgerüstet. Wir werden die Wintermonate also

gut nutzen und uns ganz nebenbei weiter auf die Eröffnung im Mai freuen!

Auf der Übungsanlage des Dolomitengolf Resorts ist ein modernes Technik und Fitting Center entstanden. Das

massive Holzgebäude ist so positioniert, dass es die längste diagonale Drive-Weite (>250 Meter) ermöglicht.

Außerdem enthält es die neueste innovative Technik, die Sie bei der Verbesserung Ihres Golfschwungs optimal

unterstützt. Ihr Golfschwung wird von zwei High-Speed-Kameras des Video-Scope-Systems aufgenommen. Dabei

werden Sie gleichzeitig von vorne und von der Seite gefilmt. Ihr Bewegungsablauf kann nun von unseren

PGA-Pros bis ins kleinste Detail analysiert werden. Sie selbst können durch die Visualisierung Fehler im Bewegungsablauf

leichter erkennen. Darüber hinaus verfügt das Technik und Fitting Center über den sogenannten

TrackMan, ein Messgerät mit Radar, das bei vielen Profis zum Standard zählt. Der TrackMan wertet alle für den

Golfschwung relevanten Parameter aus: Ballfluggeschwindigkeit, Flugkurve, Kraftübertragung, Ballfluglänge

und vieles mehr. Anhand der präzisen

Daten kann auch ein professionelles

Schlägerfitting durchgeführt

werden. Die Schläger unserer Premium-Marken

Callaway und PING werden

dann für Sie maßgefertigt und

Ihnen in wenigen Tagen zugeschickt.

Wir tun alles, damit Ihr Golfschwung

stimmt.

Dolomitengolf Osttirol

Am Golfplatz

A-9906 Lavant

Tel.: 0043 4852 72100

www.dolomitengolf.at

36 LÖCHER – ES IST VOLLBRACHT!

v. l. Investor Hamacher, Planer

Fahrenleitner, GF Unterdünhofen,

Greenkeeper Mentil

MIT MODERNER TECHNIK ZUM OPTIMALEN GOLFSCHWUNG

60 DOLOMITENGOLF

DEZEMBER 2016


DIE GSELLIG‘N

Anlässlich des Lavanter Kirchtages am 10. April 2016 organisierte der Lavanter Verein „Di Gsellig’n“ eine gemeinsame

Wallfahrt von Virgen nach Lavant. Nach einer kurzen Andacht machten sich knapp 30 Wanderer auf

die gut 40 Kilometer lange Wegstrecke. Auch im Jahr 2017 ist eine Wallfahrt anlässlich des Lavanter Kirchtages

am 29. April 2017 geplant. Wir freuen uns schon vorab auf eine rege Beteiligung aus Nah und Fern. Di Gsellig’n.

Copyright Bild: Philipp Brunner (Brunner Images)

WOCHE DES ARGENTINISCHEN

TANGOS IN LAVANT

Von Sonntag, 31. Juli bis Samstag, 6. August 2016 fand

der 2. Tango Urlaub wieder in Osttirol, Lavant, statt

– mit 8 Workshops à 3 Stunden, sowie Practicas und

Milongas am Abend. Den Urlaub hat der Verein „Akademie

des argentinischen Tangos” organisiert, ausgeführt

wurde dieser von den Maestros Maria Casan

und Pablo Avila (Künstlernamen).

Warum fand dieser Tango Urlaub in Osttirol statt? Maria`s

Opa wuchs in Hopfgarten im Defereggental auf,

das er nach dem 2. Weltkrieg in Richtung Marchfeld,

Niederösterreich, verlies, weil er dort eine Arbeit fand.

Maria`s Papa Ernst ist dort aufgewachsen und natürlich

auch Maria. Aber der Weg zurück zu den Wurzeln

gelang mit diesem Tango Urlaub nach Osttirol in professioneller

Art und Weise. Pablo kommt aus Buenos

Aires, Argentinien und lebt bereits seit über sechs Jahren

in Österreich. Hier haben sich Maria und Pablo

gefunden und haben sich beim argentinischen Tango

mittlerweile bereits auf das Weltniveau entwickelt.

Einerseits wollen sie sich selbst weiterbilden und andererseits

ihr Wissen und Können auch ihren Schülern

weitergeben.

Dieser Tango Urlaub in Osttirol ist auf den vier Beinen

ARGENTINISCHER TANGO + NATUR + KULTUR

+ KULINARIK aufgebaut. Die Tangueras und Tangueros

wurden die gesamte Woche mit diesem Weg

verwöhnt, wobei sie sahen, dass Osttirol einfach einzigartig

ist. Und sie wollen auch im kommenden Jahr

2017 wieder kommen. Im Tangoloft Vienna in der

Cothmannstraße 9, 1120 Wien, lernen sie bei Maria

und Pablo das ganze Jahr. Sie werden von den sehr

schönen Erlebnissen in Lavant, in Osttirol, berichten

und Werbung machen. Alle danken für diese wunderschönen

Erlebnisse in Osttirol.

Maria y Pablo

DEZEMBER 2016 KULTUR- UND FREIZEIT

61


ORTSCHRONIK LAVANT

WIRTSHAUSKULTUR IN LAVANT

Wirtshäuser haben in Tirol eine lange, bis ins Mittelalter

zurückreichende Tradition. Das Gastgewerbe

zählte zum gehobenen Gewerbe und wurde von der

Obrigkeit kontrolliert. Die Wirte erhielten Vorgaben

betreffend die Öffnungszeiten und Preisgestaltung

sowie die Qualität und Quantität der ausgegebenen

Speisen und Getränke. Weiters mussten neu ankommende

Fremde, die zur Übernachtung blieben,

schriftlich gemeldet werden.

Ab dem Jahr 1814 findet sich die Familie Moser als Besitzer

des Unterbacher Gutes in den Quellen. Anton

Moser war hier bis zu seinem Tod im Jahre 1849 als

Wirt tätig. Sein Sohn Franz übernahm daraufhin den

Hof. Dieser starb jedoch bereits 1855 im Alter von 55

Jahren. Seine Tochter Maria war damals erst 6 Jahre

alt. Wer in den kommenden Jahren das Wirtshaus

Der Bote für Tirol, 03.08.1826

Lienzer Zeitung, 25.01.1902

Die Gaststätten waren Orte, an denen bei Speis und

Trank ein geselliges Beisammensein und ein reger

Informationsaustausch stattfanden. Vielfach waren

sie auch Beherbergungsstätten für Einheimische und

Fremde. In Ihnen fanden verschiedene Veranstaltungen

statt, wie etwa Feste und Feiern von Privatpersonen

oder Vereinen, aber auch die Gemeinde betreffende

Verkäufe oder Versteigerungen.

führte, ist nicht bekannt. Maria wird erst 1867 bei der

Geburt ihres ersten (ledigen) Kindes als „Besitzerin

des Wirthsanwesens“ bezeichnet. Zwei Jahre später

heiratete sie Andrä Brunner, welcher von nun an immer

als Wirt aufscheint.

Im Jahre 1875 gab es in Lavant einen verheerenden

Großbrand, bei dem der Großteil der Häuser und Futterhäuser

zerstört bzw. beschädigt wurde. In wie weit

das Unterbacher Gut betroffen war, geht aus den damaligen

Zeitungsartikeln nicht hervor. Jedenfalls erwarb

Andrä Brunner in den folgenden Jahren das Klocker

Gut, welches bis dahin von Thomas Klocker vulgo

Klockerbauer und seiner Familie bewohnt wurde und

welches sich an der Stelle des heutigen Lavanterhofes

befand. Laut Pustertaler Boten vom 28.05.1875 fing

das Klocker´sche Haus bei dem Brand wiederholt an

zu brennen und schien beinahe rettungslos verloren.

Wie groß der tatsächliche Schaden am Haus war, ist

unbekannt, allerdings musste Andrä Brunner größere

bauliche Maßnahmen vornehmen, wie sein Inserat

vom 26.04.1890 in der Lienzer Zeitung zeigt.

Lienzer Zeitung, 13.06.1903

Während man in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts

acht Wirtshäuser in Lienz zählte, wird für Lavant ein

einziger Wirt genannt. Es war dies Anton Pacher, der

mit seiner Familie auf dem so genannten Unterbacher

Gut (vulgo Bichler) in den Jahren 1783 bis 1788

erstmals als „caupo et hospes“ aufscheint. Unter dieser

Berufsbezeichnung verstand man einen Gastwirt

mit Beherbergung. Einige Jahre später übernahm Anton

Pacher das Rademair Gut. Der Unterbacher Hof

wurde daraufhin von Johannes Mayr übernommen,

der hier von 1793 bis 1803 wiederum als „caupo et

hospes“ genannt wird.

Lienzer Zeitung, 26.04.1890

62 AUS DER CHRONIK

DEZEMBER 2016


In diesem pries er die Eröffnung seines neu erbauten

Gasthauses mit Zimmervermietung an. Ab diesem

Zeitpunkt lebte die Familie Brunner auch nicht mehr

auf dem Unterbacher Gut.

Aus der Ehe zwischen Andrä Brunner und Maria Moser

gingen 15 Kinder hervor. Der älteste Sohn Andrä

übernahm ab etwa 1907 den väterlichen Gastbetrieb

und führte ihn bis in die 1930er Jahre.

Ihm folgte für kurze Zeit Josef Amort und in den

1940ern Johann Frick von Sterzing. Ab den frühen

1950er Jahren wurde der Lavanterhof von der Familie

Peter Paul Ortner betrieben. Von 1981 bis 1992 folgte

ihm sein Sohn Johann. Im Jahr 1996 übernahm der

Wiener Uwe Tillmanns das Wirtshaus für einige Monate

bis schließlich 1998 der Lavanterhof von Bertina

Cörstges übernommen wurde, die ihn bis heute führt.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es in Lavant zumindest

für einige Jahrzehnte auch ein zweites Wirtshaus:

das Gasthaus „Alpenrose“ beim Rademair. Es

wird 1902 im Reise- und Verkehrs-Anzeiger der Lienzer

Zeitung angeführt, wobei erwähnt wird, dass nur

das Gasthaus des Andrä Brunner Sommerwohnungen

besitzt. Ein weiteres Mal wird dieser Gasthof im

Osttiroler Boten im Jahr 1995 zum 95. Geburtstag der

Katharina Oberrader genannt. Die gebürtige Mölltalerin

und spätere Ehefrau von Josef Oberrader vulgo

Moar trat im Gasthaus Alpenrose im Jahre 1920 als

Kellnerin ihren Dienst an. Wie lange dieses Gasthaus

tatsächlich geöffnet war, ist leider nicht bekannt.

Andrä Brunner, Gastwirt

Andrä Brunner, (1840-1910) Gastwirt

(1840 – 1910)

An der Stelle des ehemaligen „Forellenhofes“ befand

sich bereits im 19. Jahrhundert die zu Schloss

Bruck gehörige und äußerst erfolgreich geführte Fischzucht-Anstalt

Moosbrunn. 1932 erwarben Eugen

und Gertrud Wachtlechner das Grundstück samt Fischerhaus.

Nach dem Bau eines Einfamilienhauses

und dem Betreiben von Landwirtschaft und Fischerei,

eröffneten beide im Jahre 1950 die Gaststätte „Forellenhof“,

die im Laufe der Jahre zum Hotel ausgebaut

wurde. Die Nachfolge übernahm Sohn Egon bis 1991

die Versteigerung des Forellenhofes eingeleitet wurde.

Ab 1993 wurde das Gastgewerbe ruhend gemeldet

und 2004 endgültig abgemeldet.

Das Cafe-Restaurant „Römerstube“, das in das neue

Mehrzweck- und Gemeindehaus integriert wurde, eröffnete

am 16.10.1988 und wurde an Peter Mietschnig

verpachtet. Seit September 1996 verwöhnt die

neue Pächterin Karin Fröhlich Ihre Gäste.

Andrea Schett

Chronistin

Ansichtskarte

„Forellenhof“

Ansichtskarte „Forellenhof“

DEZEMBER 2016 AUS DER CHRONIK

63


TVB OSTTIROL/

ARBEITSAUSSCHUSS LAVANT

Der Sommer war geprägt durch viel Regen und wechselhaftes Wetter. Trotzdem konnten wir eine der besten

Sommersaisonen verbuchen. Seit 1995 konnte kein so gutes Ergebnis in Osttirol erreicht werden.

Nach Regionen betrachtet, wurde fast überall kräftig zugelegt.

Eine Aufstellung der Nächtigungen zeigt uns, dass wir dankbar sein können über unseren schönen Golfplatz.

Auch wir Privatzimmervermieter profitieren von dieser Infrastruktur.

Auch Gäste die unsere Berge und die Natur schätzen, kommen immer wieder gerne nach Lavant.

Der Arbeitsausschuss Lavant konnte gemeinsam mit der Gemeinde erreichen, dass die Infotafel am Wirtsplatzl

und die Infotafel am Anfang des Kirchbichls neu gestaltet und aufgestellt wurden.

Sehr gut angenommen wird auch im Winter unsere Dolomitengolfloipe, von Einheimischen und Gästen.

In Wintern wie diesen ist solch eine Infrastruktur sehr wichtig.

Ein Dank der Gemeinde Lavant und unserem Tourismusverband Osttirol.

In Lavant dürfen wir uns über zwei neue Privatzimmervermieter freuen.

Tabernig Thomas mit einer Ferienwohnung

und Kaplenig Josef mit drei Ferienwohnungen

Wir heißen unsere neuen Mitglieder herzlich willkommen.

Ich wünsche allen Vermietern und der Lavanter Bevölkerung alles Gute, viel Gesundheit, Glück und schöne

Feiertage

Kaplenig Elisabeth

DEZEMBER 64 2016 DIE TOURISMUSVERBAND GEMEINDE INFORMIERT

DEZEMBER 2016 64


ERNEUERUNG DER VIER INFO-TAFELN BEI DEN

AUSGRABUNGEN AM LAVANTER KIRCHBICHL

Im Sommer 2016 wurden in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Osttirol nicht nur die zwei großen

Info-Tafeln (am Wirts Platzl und am Beginn des Kirchweges) erneuert, auch die vier Info-Tafeln bei den jeweiligen

Ausgrabungen am Lavanter Kirchbichl wurden erneut und die Texte überarbeitet.

TOURISMUSVERBAND

DEZEMBER 2016 TOURISMUSVERBAND

65


Drau

Gemeindestraße Wacht

Wallfahrersteig

7

1

4

9

675 m

8

STANDORT

Drau

Kärntner Tor

LEGENDE-LEGENDA-LEGEND

Radweg - Pista ciclabile - Bike trail

Wanderweg - Sentiero - Trail

Strasse - Strada - Road

Fluss - Fiume - River

Bundesstraße B100

Kultur & Natur Rundwanderweg

Frauenbachsteig

Kreithof

1045

Reitstall Pegasus

Flugplatz Nikolsdorf

Drauradweg R1

Drau

Radweg Dörferlinie

nach Oberdrauburg

Jakobsweg

Aussichtsplattform

Frauenbach Wasserfall

Filialkirche

hll. Petrus und Paulus

Wallfahrtskirche

Maria Lavant

Ruine frühchristliche Bischofskirche

Gewerbegebiet

Lavanter Forchach

Lavanter Landesstraße L318

Wanderweg Dorfblick

Wandersteig

Richtung Kreithof

Forststraße (Wanderweg)

Lavanter Alpl

Lavanter Alpl

1415

Almsteig

Kolmsteig

Rudl-Eller-Weg

Freiung

2411

Hochstadel

2680

Adlerwand

2389

Gr.Keilspitze

2739

Gr.Sandspitze

2770

Roter Turm

2702

Karlsbaderhütte

2260 Laserzwand

2614

Weittalspitze

2539

Spitzkofel

2718

Lavanter Kolm

1939

Kerschbaumeralm

1902

Hochstadel Schutzhaus

1780

Lavanter Alm

1860

Dolomitenhütte

1620

Dorfblick

790

Baumwacholderhain Lavant

6

5

2 3

LAVANT

Waldpfad

Hallebachtal

D r e

i t ö r l w e g

NEUE INFOTAFEL

AM WIRTS PLATZL

L I E N Z E R D O L O M I T E N

K A R N I S C H E R H Ö H E N W E G – F R I E D E N S W E G

D r e i t ö r l w e g

Schranken

Weiler Wacht

1 2 3 4 5 6 7 8 9

10

Gemeindeamt Lavant

Tel. +43.4852.68175

www.lavant.at

Restaurant Römerstube

Tel. +43.4852.68385

Gasthof Lavanterhof

Bertina Cörstges

Tel. +43.4852.73308

www.lavanterhof.eu

Kristemoarhof

Fam. Tscharnidling

Tel. +43.664.738 54 749

www.kristemoarhof.at

Michelerhof

Fam. Elisabeth und

Josef Kaplenig

Tel. +43.664.522 74 03

www.michelerhof.at

Simiterhof

Fam. Konrad Kreuzer

Tel. +43.676.8282 81 64

www.simiterhof-lavant.at

Ferdinand Prinster

Tel. +43.4852.68217

www.members.aon.at/

fewoprinster

Thomas Tabernig

Tel. +43.660.6171774

www.haus-tabernig.at

Dolomitengolf

Hotel & Spa

Tel. +43.4852.61122

www.hotel-dolomitengolf.com

Dolomitengolf Suites &

Vincena Restaurant

Tel. +43.4852.61122-500

www.dolomitengolf-suites.com

Restaurant & Bar

im Clubhaus Dolomitengolf

Tel. +43.4852.61122-700

www.dolomitengolf.at

Rauchkofel

1911

Golfplatz Lavant

Bundesstraße B100

Leisach

Tristacher See

Gasthof

Bad Jungbrunn

10

Lienz

Dölsach - Richtung

Tristach

Lienz

66 TOURISMUSVERBAND

DEZEMBER 2016

Böses Weibele

2521

Hochsteinhütte

2023


NEUE INFOTAFEL

AM BEGINN DES KIRCHWEGES

Wallfahrtskirche

Maria Lavant

16 Kreuzwegbildstöcke

entlang des Kirchweges

STANDORT

Pfarramt

Lavant

Filialkirche hll.

Petrus und Paulus

Kreuzigungsgruppe

Kriegerdenkmal

Ruine frühchristliche Bischofskirche

Haus mit Fußbodenheizung

Haus des Burgkommandanten

Mittelalterliche Toranlage

Archäologisches Museum und

Aufbahrungskapelle

4

2

3

Tristach

LAVANT

1

5

Weiler Wacht

Frauenbach-Wasserfall

Waldpfad

7

6

Dolomitengolfplatz

Hotel&Resort

Dolomitengolf

2 km

1

2

3

4

5

6

7

Gemeindeamt und

Restaurant Römerstube

Zimmervermieter:

Gasthof Lavanterhof

Kristemoarhof

Michelerhof

Simiterhof

Prinster

Tabernig

DEZEMBER 2016 TOURISMUSVERBAND

67


VERANSTALTUNGS- UND

KULTURAUSSCHUSS

Am 28. Februar

wurde der Gemeinderat

und

Bürgermeister

neu gewählt. Ich

bedanke mich

für das Vertrauen

meinerseits

und dass ich

weiterhin für unsere

Gemeinde

als Bürgermeister-Stellvertreter

mitgestalten

darf.

Ein weiterer Dank gilt auch den neuen GemeinderätInnen,

dass sie sich bereiterklärten, für die Gemeinde

mitzuwirken. Bei den ausgeschiedenen jahrelang

dienenden Gemeinderäten bedanke ich mich für

ihre Arbeit. Weiterhin bedanke ich mich bei unserem

Bürgermeister Oswald Kuenz für die Bereitschaft,

sein Wissen und die Erfahrung in alt bewährter Form

einzubringen. Es konnten viele Projekte positiv abgeschlossen

werden. Einige Beispiele sind die Fertigstellung

der Wohnungen, Trinkwasserversorgung und

vieles mehr.

Wenn man die Tätigkeitsberichte unserer Vereine

liest, weiß man, dass viel positive Arbeit geleistet wurde.

Unsere Vereine sind sehr bemüht, der Dorfbevölkerung

ein reichhaltiges und abwechslungsreiches

Programm über das ganze Jahr zu bieten.

Kameradschaftspflege auf höchsten Niveau war wohl

das Benefizkonzert der Feuerwehr, für unseren im

Jänner verunfallten Kameraden Pacher Sepp Junior.

Allen Sponsoren und Mitwirkenden ein aufrichtiges

„Vergelt‘s Gott“.

Als ganz tolle und gut organisierte Veranstaltung

konnte ich den Vierbrückenlauf miterleben. Dem

Sportverein ist damit ein weiteres Highlight gelungen.

Dieser interessante und spannende Bewerb wird voraussichtlich

in den Raika-Cup aufgenommen.

Herzliche Gratulation dafür.

Brauchtumspflege, Geselligkeit und gemeinschaftliches

Arbeiten ist unserer Landjugend sehr wichtig.

Es gibt ein tolles Bild, wenn der Nikolaus von 19 wilden

Gesellen begleitet wird. Auch beim Bezirkslandjugendumzug

in Lienz wurde die Gemeinde Lavant mit

dem Festwagen der Landjugend gut präsentiert.

Mit vielen neuen Stücken überraschte uns auch heuer

das Lauentna Blech. Auch schon ein sogenanntes

„Junior Blech“ hat sich, dank Tabernig Christoph, formiert.

Wir brauchen uns daher um den Musikantennachwuchs

keine Sorgen machen. Ich wünsche dem

Blech viel Freude an der Musik und bedanke mich für

ihre kirchliche und kulturelle Präsenz in und außerhalb

der Gemeinde.

All denen, die für unser Dorf etwas bewirken und für

die Gemeinschaft arbeiten, ein aufrichtiges „Vergelt‘s

Gott“.

Unter dem Motto „Lasset uns das Leben genießen“

gehen wir gemeinsam in das Jahr 2017.

Viel Zufriedenheit, Glück, Gesundheit und die besten

weihnachtlichen Wünsche darf ich allen Lavanterinnen

und Lavantern überbringen.

Für den Veranstaltungs- und Kulturausschuss

Euer Vize-Bürgermeister

Josef Kaplenig

68 VERANSTALTUNGS- KULTURAUSSCHUSS

DEZEMBER 2016


WALDBRANDGEFAHR

VERORDNUNG

der Bezirkshauptmannschaft Lienz vom 14.12.2016

In den Waldbeständen des Bezirkes Lienz ist aufgrund der ausbleibenden Niederschläge eine sehr starke Austrocknung,

insbesondere der Streuauflagen der Waldböden, eingetreten. Weiteres ist vielerorts leicht entzündbarer

Bestandesabraum wie Zweige, Äste und Wipfelstücke vorhanden. In der Weihnachtszeit und insbesondere

an Silvester stellt damit das Entzünden und Abfeuern von pyrotechnischen Gegenständen und Sätzen eine

besondere Gefahrenquelle dar.

Es ergeht daher nachstehende Verordnung zum Schutz der Waldbestände im Bezirk Lienz:

Gemäß § 41 Abs. 1 i. V. m. § 170 Abs. 1 des Forstgesetzes (FG) 1975, BGBI. Nr. 440/1975, idgF. wird für den Bezirk

Lienz zum Zwecke der Vorbeugung gegen Waldbrände verordnet:

§ 1

In den Waldgebieten des Bezirkes Lienz sowie in deren Gefährdungsbereichen sind jegliches Feuerentzünden

und das Rauchen verboten. Insbesondere ist im Gefährdungsbereich das Entzünden und Abfeuern von pyrotechnischen

Gegenständen und Sätzen (wie z. B. Raketen, Feuertöpfen, Knallkörpern,

Feuerrädern, römischen Lichtern,…) verboten!

§ 2

Übertretungen dieser Verordnungen werden gemäß § 174 Abs. 1 lit. a Z 17 FG 1975 idgF. mit einer Geldstrafe

bis zu Euro 7.270,-- oder mit Freiheitsstrafe bis zu 4 Wochen bestraft.

HINWEIS:

Der Gefährdungsbereich ist überall dort gegeben, wo die Bodenvegetation oder die lokalen Windverhältnisse

das Übergreifen eines Bodenfeuers oder das Übergreifen eines Feuers durch Funkenflug in den benachbarten

Wald begünstigen.

Nachsatz Bürgermeister:

Kein generelles Feuerwerksverbot!

Die Verordnung entspricht keinem generellen Verbot des Zündens von Feuerwerkskörpern. Tatsache ist, dass

sich die Verordnungen lediglich auf Waldgebiete und deren Gefährdungsbereiche beziehen. Auf Flächen, die

weder im Ortsgebiet noch im Wald oder in einem gefährdeten Bereich liegen, können selbstverständlich auch

private Feuerwerke abgeschossen werden.

DEZEMBER 2016 DIE GEMEINDE INFORMIERT

69


SCHIBUS III LAVANT - ZETTERSFELD - HOCHSTEIN

A: täglich vom 24.12.2016 bis 08.01.2017 und vom 12.02.2017 bis 19.02.2017

B: täglich vom 24.12.2016 bis 19.03.2017

C: an Werktagen (Mo-Fr) vom 24.12.2016 bis 08.01.2017 und vom 12.02.2017 bis 19.02.2017

B 8:30 A 11:35 ab Lavant an B 16:40 C 17:40

B 8:35 I Golfhotel B 16:37 C 17:37

A 8:40 A 11:40 Görtschach A 16:35 I

A 8:42 A 11:42 Gödnach A 16:33 I

A 8:45 A 11:45 Dölsach Kreuzwirt A 16:30 I

A 8:47 A 11:47 Stribach A 16:28 I

B 9:00 A 12:00 Bahnhof Lienz B 16:15 C 17:15

B 9:05 A 12:05 Zettersfeld Talstation B 16:05 C 16:54

B 9:20 A 12:20 an Hochsteinbahn ab B 15:40 C 16:40

Zum Hochstein umsteigen am Bahnhof zu SB II

Vom Hochstein um 15:40 bzw. 16:40 mit SB I, von Zettersfeld Talstation

um 16:54 mit SB II - jeweils umsteigen am Bahnhof

70 SCHIBUS

DEZEMBER 2016


DEZEMBER 2016 STELLUNGSKUNDMACHUNG

71


LAVANT IM SOMMER 2016

72 DEZEMBER 2016

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