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Lauentna Dorfzeitung 2016

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Amtliche Mitteilung Ausgabe 63 Dezember <strong>2016</strong><br />

LaUENTNA<br />

<strong>Dorfzeitung</strong><br />

FROHE WEIHNACHTEN<br />

UND FÜR DAS NEUE JAHR 2017<br />

VIEL GLÜCK, GESUNDHEIT UND ZUFRIEDENHEIT<br />

wünscht<br />

Bürgermeister 1 Oswald DIE GEMEINDE Kuenz mit INFORMIERT Gemeinderat DEZEMBER <strong>2016</strong>


INHALTSVERZEICHNIS<br />

JAHRES RÜCKBLICK UND VORSCHAU DER GEMEINDE LAVANT<br />

CHRISTBAUM- UND TANNENREISIGAUSGABE<br />

SENIORENWEIHNACHTSFEIER<br />

Geburtstage, Geburten, Jubelhochzeiten,…<br />

UNSERE VERSTORBENEN<br />

BUNTE SEITEN<br />

FREIWILLIGE FEUERWEHR<br />

FORST<br />

JAGDVEREIN LAVANT<br />

LANDJUGEND LAVANT<br />

BÄUERINNENORGANISATION LAVANT<br />

TIROLER BAUERNBUND ORTSGRUPPE LAVANT<br />

LAVANTER JAGDHORNBLÄSER<br />

LAUENTNA BLECH<br />

PFARRE LAVANT<br />

KINDERGARTEN<br />

VOLKSSCHULE<br />

JUGENDTREFF “Z4”<br />

SPORTUNION RAIKA LAVANT<br />

URSV PEGASUS<br />

GOLFCLUB, DOLOMITENGOLF OSTTIROL<br />

FREIZEIT UND KULTUR<br />

ORTSCHRONIK<br />

TVB OSTTIROL<br />

VERANSTALTUNGS- UND KUTLURAUSSCHUSS<br />

WALDBRANDGEFAHR<br />

SCHIBUSPLAN<br />

STELLUNGSKUNDMACHUNG<br />

3<br />

18<br />

19<br />

20<br />

26<br />

28<br />

30<br />

34<br />

36<br />

38<br />

40<br />

42<br />

43<br />

45<br />

48<br />

49<br />

51<br />

53<br />

54<br />

56<br />

57<br />

61<br />

62<br />

64<br />

68<br />

69<br />

70<br />

71<br />

IMPRESSUM<br />

Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Oswald Kuenz für „Die Gemeinde informiert“<br />

und der jeweilige Berichterstatter der Vereine.<br />

Layout und Grafik: BluePuma Werbeagentur, Debant Druck: Onlineprinters GmbH Auflage: 300 Stk.<br />

Fotos: Archiv der Gemeinde, Oswald Kuenz, Philipp Pacher, Andrea Schett, Franz Brunner, Brunner Images, Vereine und Private<br />

2 DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


DAS JAHR <strong>2016</strong> IM RÜCKBLICK UND VORSCHAU AUF<br />

DAS JAHR 2017<br />

LIEBE LAVANTERINNEN UND LAVANTER!<br />

LIEBE LESERINNEN UND LESER DER LAUENTNA DORFZEITUNG!<br />

Die Geschwindigkeit,<br />

mit der<br />

sich unsere<br />

Welt täglich verändert,<br />

ist für<br />

viele beängstigend.<br />

Kann ich<br />

als Mensch hier<br />

noch mithalten<br />

oder werde ich<br />

überrollt von der<br />

Fülle an Informationen<br />

und der<br />

Komplexität unserer<br />

Umwelt?<br />

Die Sehnsucht<br />

nach der “guten alten Zeit“ mit einfachen Botschaften<br />

und klaren Bildern ist gerade zu Weihnachten<br />

und Neujahr allgegenwärtig. Diese Zeit ist längst nicht<br />

mehr nur Kekse backen oder der Duft nach Tannenzweigen<br />

und Weihrauch. Diese Zeit ist auch das überfüllte<br />

Einkaufszentrum, Hektik, Stress und vielleicht<br />

auch das „überzogene“ Konto.<br />

Und doch ist es eine wunderbare, sehr spannende<br />

Zeit. Für die meisten von uns ist diese Zeit auch ein<br />

Anlass, das zu Ende gehende Jahr Revue passieren zu<br />

lassen und einen Blick in die Zukunft zu wagen. Wir<br />

denken nach, wie war Weihnachten früher. Wir kramen<br />

in der Vergangenheit und freuen uns, wenn wir<br />

einander aus der eigenen Kindheit, aus der unserer<br />

Eltern und Großeltern erzählen können. Es wird uns<br />

wieder bewusst, was wir alles erlebt haben. Aber<br />

auch, was uns mit anderen Menschen verbindet –<br />

oder trennt.<br />

Wir erinnern uns gerne an Gelungenes, Erreichtes und<br />

Erfreuliches. Leider werden auch Gedanken an die<br />

trüben Seiten des Alltages wie Krankheit, Probleme<br />

und Schicksalsschläge wieder wach. Vieles relativiert<br />

sich damit im Laufe eines Jahres, die Begrenztheit von<br />

all dem rückt mehr ins Bewusstsein.<br />

Liebe Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger,<br />

liebe interessierte Leser unserer <strong>Lauentna</strong> <strong>Dorfzeitung</strong>.<br />

Ein arbeitsreiches und ereignisreiches Jahr <strong>2016</strong><br />

geht nun dem Ende zu. Ein Jahr, das uns wieder stark<br />

gefordert hat. In der Familie, im Beruf, im Vereinsleben<br />

und in der Gemeinde. Vieles konnte gemeinsam<br />

geschaffen und erledigt werden. Ich bedanke mich<br />

bei allen, die sich im Jahr <strong>2016</strong> für unser Dorf engagiert<br />

haben. Ob im Ehrenamt, bei der Feuerwehr, in<br />

den Vereinen, im kirchlichen Dienst, in der Nachbarschaftshilfe<br />

oder sozialen Initiativen setzt ihr eure<br />

Freizeit, euer Können und eure Erfahrung ein. Vielen<br />

Dank euch allen! Ihr seid eine unentbehrliche Berei-<br />

cherung für unsere Dorfgemeinschaft. Euer Engagement<br />

macht unsere Gemeinde erst lebendig, eure<br />

Leistungen sind unbezahlbar.<br />

Besonders stolz bin ich auf die Bläsergruppe „<strong>Lauentna</strong><br />

Blech“ und das „Junior Blech“, die zusätzlich<br />

zu unseren „altbewährten“ und erfolgreichen Jagdhornbläsern<br />

die kirchlichen und kulturellen Feiern in<br />

unserer Gemeinde und darüber hinaus musikalisch<br />

umrahmen und mitgestalten. Vielen herzlichen Dank<br />

euch allen!<br />

Bei meinem Stellvertreter Josef Kaplenig und beim Gemeinderat<br />

bedanke ich mich für die ausgezeichnete<br />

Unterstützung und für die konstruktive Zusammenarbeit.<br />

Einen herzlichen Dank auch an die Gemeindeangestellten<br />

für die umsichtige und selbstständige Arbeit.<br />

Allen Familien, die <strong>2016</strong> mit Sorgen und Trauer leben<br />

mussten, wünsche ich Trost, Kraft sowie Zuversicht<br />

und neuen Mut für das kommende Jahr 2017.<br />

Liebe Lavanterinnen und Lavanter, liebe Gäste und<br />

Freunde unseres Dorfes, ich wünsche euch ein fröhliches<br />

und friedvolles Weihnachtsfest im Kreise eurer<br />

Familien, Verwandten und Bekannten. Für den bevorstehenden<br />

Jahreswechsel wünsche ich euch viel Freude,<br />

sowie ein neues Jahr 2017 mit positiven Erkenntnissen,<br />

Gesundheit, Glück und Zufriedenheit.<br />

Auch für die Gemeinde geht ein arbeitsreiches und<br />

bewegtes Jahr mit vielen Herausforderungen und<br />

Aufgaben zu Ende. Eine Vielzahl von Projekten und<br />

Vorhaben, die für die Bürgerinnen und Bürger von<br />

Bedeutung sind, konnten begonnen und/oder fertiggestellt<br />

werden. Die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl<br />

am 28.02.<strong>2016</strong> sowie die Bundespräsidentenwahl<br />

am 24.04.<strong>2016</strong>, die Stichwahl am 22.05.<strong>2016</strong><br />

und die Wiederholung der Stichwahl am 04.12.<strong>2016</strong><br />

waren besondere Herausforderungen für die örtliche<br />

Wahlkommission. Allen Wahlbeisitzern ein herzliches<br />

Vergelt´s Gott für ihren ehrenamtlichen Dienst an der<br />

Demokratie.<br />

Liebe Lavanterinnen und Lavanter!<br />

Geschätzte Leserinnen und Leser der <strong>Dorfzeitung</strong>!<br />

Ich freue mich mit der Ausgabe unserer neuen <strong>Lauentna</strong><br />

<strong>Dorfzeitung</strong> über die Vielfalt der durchgeführten<br />

Projekte und Veranstaltungen, Leistungen der<br />

Vereine und Institutionen und über vieles mehr informieren<br />

zu können.<br />

Euer Bürgermeister<br />

Oswald Kuenz<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong><br />

DIE GEMEINDE INFORMIERT 3


VORANSCHLAG FÜR DAS HAUSHALTSJAHR 2017<br />

Der Haushaltsvoranschlag 2017 sieht konkret wie folgt aus:<br />

Gesamt-Einnahmen<br />

Gesamt-Ausgaben<br />

davon ordentlicher Haushalt<br />

davon außerordentlicher Haushalt<br />

2.488.700,00 €<br />

2.488.700,00 €<br />

Einnahmen/Ausgaben<br />

Einnahmen/Ausgaben<br />

Gesamt<br />

1.976.500,00 €<br />

512.200,00 €<br />

2.488.700,00 €<br />

ORDENTLICHER HAUSHALT - EINMALIGE EINNAHMEN UND AUSGABEN<br />

BEZEICHNUNG<br />

Jugendfußballtore<br />

JHB-Jubiläum 30 Jahre<br />

Kriegerdenkmal; Bildstöcke Dächer<br />

Freischneiden Kirchbichl<br />

LWL- Investitionsbeitrag<br />

Straßenbeleuchtung Dorffelder/Siedlung<br />

Grundkauf Parkplatz Golfplatz<br />

Grundverkauf Lindensiedlung<br />

Eröffnung/Einweihung WVA NEU<br />

Terrassenüberdachung HNr. 29<br />

Römerstube Jubiläum 20 Jahre<br />

Zuf. an den AOHH f. Bauhoferweiterung<br />

Haushaltsausgleich (BZW)<br />

EIN<br />

18.000,00 €<br />

120.000,00 €<br />

AUS<br />

3.000,00 €<br />

5.000,00 €<br />

9.000,00 €<br />

1.000,00 €<br />

6.400,00 €<br />

10.000,00 €<br />

10.000,00 €<br />

5.000,00 €<br />

5.300,00 €<br />

4.000,00 €<br />

80.700,00 €<br />

SUMME E / A EINMALIG<br />

138.000,00 €<br />

139.400,00 €<br />

Diese Einnahmen sowie Ausgaben sind im HH-Jahr 2017 EINMALIG veranschlagt und kommen in den darauffolgenden<br />

Haushaltsjahren nicht mehr zum Tragen.<br />

AUSSERORDENTLICHER HAUSHALT<br />

BEZEICHNUNG<br />

Erweiterung Wasserversorgungsanlage<br />

Erweiterung Bauhof<br />

EIN<br />

206.500,00 €<br />

305.700,00 €<br />

AUS<br />

206.500,00 €<br />

305.700,00 €<br />

SUMME E / A EINMALIG<br />

512.200,00 €<br />

512.200,00 €<br />

Die Erweiterung der Wasserversorungsanlage wird im Jahr 2017 abgeschlossen.<br />

Das neue Projekt „Erweiterung des Gemeindebauhofes“ wird im Jahr 2017 begonnen<br />

und im Jahr 2018 abgeschlossen.<br />

4 DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


GEMEINDEFÖRDERUNGEN<br />

Immer öfter wird in der Politik vom „leistbaren Wohnen“ gesprochen. Das Land Tirol spricht von sogenannten<br />

„5-Euro-Wohnungen“ inkl. Betriebs- und Heizkosten. Diese 5-Euro-Wohnungen sollen z.B. durch Verzicht auf<br />

Kellergeschosse und Tiefgaragen, kostengünstigen Materialien, einfacher Grundausstattung, einfache Haustechnik<br />

und reduzierte Außenanlagen realisierbar werden. Diese Vorschläge seitens des Landes sind zwar<br />

gut gemeint, beeinträchtigen aber ganz sicher die Wohnqualität. Unsere OSG-Wohnungen wurden mit einem<br />

hohen Standard gebaut. Mit der tirolweite einmaligen Gemeindeförderung nähern wir uns den sogenannten<br />

5-Euro-Wohnungen und das trotz des hohen Standards, den die OSG-Wohnungen bieten.<br />

Den Wohnungsmietern wird für ihre Hausstandsgründung in der OSG-Wohnanlage „Dorffelder“ sowie in der<br />

OSG-Wohnanlage „Lindensiedlung“ (seit Oktober 2010) eine Familienförderung in der Höhe von 50 % des<br />

Differenzbetrages zwischen dem jeweiligen nicht indexgesicherten Mietzins der Gemeindewohnungen (ab<br />

01.01.2017 brutto € 4,20/m² WNF) und dem Mietzins der jeweiligen OSG-Wohnungen gewährt (Lindensiedlung:<br />

€ 5,48/m² WNF; Dorffelder: € 5,52€/m² WNF).<br />

Familienförderung ab 01.01.2017 WA „Dorffelder“:<br />

€ 0,66/Monat pro m² WNF.<br />

Familienförderung ab 01.01.2017 WA „Lindensiedlung“: € 0,64/Monat pro m² WNF.<br />

In unserer Gemeinde bemühen wir uns besonders, die Familien bestmöglich zu unterstützen und zu fördern,<br />

damit sie sich bei uns ihren Lebensmittelpunkt schaffen bzw. erhalten können.<br />

Baukostenzuschüsse für<br />

a) Wohngebäude inkl. Nebengebäude und landwirtschaftliche Gebäude privater „Häuslbauer“<br />

70 % des Erschließungskostenbeitrages<br />

b) Wohnanlagen, Wohnbaugesellschaften (z.B. OSG)<br />

50 % des Erschließungskostenbeitrages<br />

c) Betriebsgebäude (touristische Objekte)<br />

50 % des Erschließungskostenbeitrages<br />

d) Betriebsgebäude (sonstige Betriebsobjekte)<br />

30 % des Erschließungskostenbeitrages<br />

Solarförderung <strong>2016</strong><br />

40 % der gewährten Landesbeihilfe<br />

Photovoltaik-Förderung<br />

Die Förderungshöhe beträgt für alle Förderungswerber (Private und Betriebe) gleichermaßen pauschal<br />

€ 300,00/kWpeak Nennleistung des Solargenerators, maximal € 1.500,-- je Anlage (Obergrenze 5 kWpeak).<br />

Sportförderungen an Kinder, Schüler, Lehrlinge, Studenten, Präsenzdiener<br />

a) pro Saisonkarte Lienzer Bergbahnen und andere Liftbetreiber ab Saisonbeginn € 100,00<br />

b) pro Sportpass der Stadt Lienz € 100,00<br />

c) Mitgliedsbeitrag an den Reitverein Pegasus pro Mitglied € 40,00<br />

d) Mitgliedsbeitrag an den Dolomiten-Golfverein pro Mitglied € 80,00<br />

E-Bike Förderung<br />

Für den Ankauf von Elektrofahrrädern wird ein einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss in der Höhe von<br />

€ 150,00 pro E-Bike gewährt.<br />

Pro Förderwerber kann maximal ein E-Bike gefördert werden.<br />

Kindergarten<br />

Für alle Kinder gratis – es wird kein Kindergartenbeitrag vorgeschrieben<br />

Sportanlagen inkl. Turnsaal und Kletterwand<br />

für alle gratis<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong><br />

DIE GEMEINDE INFORMIERT 5


HEBESÄTZE, STEUERN, GEBÜHREN UND BEITRÄGE<br />

Jede Gemeinde ist zur teilweisen Bedeckung der laufenden<br />

Ausgaben verpflichtet, Steuern, Gebühren<br />

und Beiträge vorzuschreiben und einzuheben.<br />

Aufgrund der Einnahmen, vor allem durch den örtlichen<br />

Tourismus und die angesiedelten Betriebe, kann<br />

man dennoch mit Stolz sagen, dass in Lavant die Gebühren<br />

und Beiträge bezirksweit deutlich unter dem<br />

Durchschnitt liegen.<br />

Für das Haushaltsjahr 2017 wurden vom Gemeinderat<br />

diese Gemeindeabgaben wie folgt festgelegt:<br />

Gemeindeabgaben (Steuern, Gebühren und Beiträge) Wirksam ab 01.01.2017<br />

ABGABEART<br />

Grundsteuer A<br />

Grundsteuer B<br />

Kommunalsteuer<br />

Vergnügungssteuer<br />

HEBESÄTZE (inkl. USt.)<br />

das 5-fache des Messbetrages<br />

das 5-fache des Messbetrages<br />

3 % der Bemessungsgrundlage<br />

Gem. Vergnügungssteuersatzung vom 1.8.1975<br />

15 % der Bemessungsgrundlage<br />

Hundesteuer<br />

Erschließungssteuer<br />

Keine<br />

5 % des Erschließungs-kostenfaktors<br />

€ 73,04<br />

(Bauplatz: 73,04 x 5% x 1,5 = € 5,50)<br />

(Baumasse: 73,04 x 5% x 0,7 = € 2,60)<br />

Gemeindeabgaben per 01.01.2017<br />

ABGABEART<br />

Wasseranschlussgebühren<br />

Wasserzins<br />

Wasserzählergebühr<br />

Kanalanschlussgebühren<br />

Kanalbenützungsgebühren<br />

HEBESÄTZE (inkl. USt.) in €<br />

0,85 pro m 3 Baumasse<br />

0,49 pro m 3 Wasser<br />

3,70 pro Zähler jährlich<br />

5,90/m³ Baumasse<br />

2,40/m³ Wasser<br />

Oberflächenwasser-Kanalanschlussgebühren<br />

Müllabfuhrgebühren<br />

5,00/m 2<br />

Müllabfuhr- und Abfallgebührenordnung vom<br />

01.07.1993 bzw. ab 01.01.2012<br />

€ 4,30 pro 70l Müllsack<br />

€ 4,90 pro 80l Container<br />

€ 6,75 pro 120l Container<br />

€ 12,90 pro 240l Container<br />

€ 33,80 pro 660l Container<br />

€ 36,85 pro 800l Container<br />

€ 2,45 pro 35l Bio-Container<br />

€ 4,90 pro 80l Bio-Container<br />

6 DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


Wichtige Entgelte und sonstige Einnahmen<br />

Wirksam ab 01.01.2017<br />

ENTGELT EINNAHMEART<br />

Kostenbeitrag für die Graböffnung und Schließung<br />

Benützungsbeitrag für die Inanspruchnahme der<br />

Aufbahrungskapelle<br />

SÄTZE (inkl. USt.) in €<br />

180,00 pro Grab<br />

50,00 pro Aufbahrung<br />

ERWEITERUNG DER WASSERVERSORUNGSANLAGE<br />

Neuerrichtung Grundwasserbrunnen:<br />

Eine nachhaltige, gesicherte und qualitativ hochwertige<br />

Wasserversorgung stellt die Lebensgrundlage<br />

auch für die nächsten Generationen dar. Um eine<br />

zusätzliche und von den bestehenden Quellen unabhängige<br />

Versorgung unserer Gemeinde mit Trink- und<br />

Löschwasser sicherzustellen wurde mittlerweile auf<br />

der Gp. 663, Waldeigentümer DI Hermann Kuenz, ein<br />

Grundwasserbrunnen errichtet (Wald zwischen dem<br />

Pernitzbach und den Heimatfeldern). Die Festlegung<br />

des Brunnenstandortes erfolgte auf Basis umfangreicher<br />

geologischer und hydrogeologischer Voruntersuchungen.<br />

Der Brunnen wurde als Bohrbrunnen mit einem<br />

Bohrenddurchmesser von 420 mm errichtet und auf<br />

eine Tiefe von ca. 35,0 m unter Geländeoberkante abgeteuft.<br />

Als Bohrmethode wurde eine Rotationskernbohrung<br />

mit durchgehendem Kerngewinn gewählt.<br />

Sämtliche Rohre und Leitungen im Brunnen sowie<br />

der Brunnenabschlusskopf wurden aus nichtrostendem<br />

Stahl errichtet. Der Ausbaudurchmesser des<br />

Brunnens beträgt 200 mm, die Länge der Filterstrecke<br />

beträgt 11,0 m.<br />

Die Grundwasserförderpumpe (Lowara; Type: Z622<br />

13-L6W-D) wurde auf eine Entnahmetiefe von ca. 32,5<br />

m unter GOK abgesenkt. Der Grundwasserbrunnen<br />

wird über das Netz der TIWAG mit Strom versorgt. Die<br />

Ansteuerung erfolgt über einen Frequenzumformer.<br />

Das entnommene Grundwasser wird nach Erfordernis<br />

über eine Druckleitung (PE-HD; PE 100; DA 75; PN<br />

16; lg = ca. 500 lfm) in den mittlerweile ebenfalls neu<br />

errichteten Hochbehälter Lavant Dorf gepumpt.<br />

Neuerrichtung Hochbehälter Lavant Dorf:<br />

Der neue Hochbehälter Lavant Dorf wurde als Stahlbeton-Rundbehälter<br />

mit einer vorgelagerten zweigeschossigen<br />

Schieberkammer und einem Speichervolumen<br />

von ca. 215 m³ auf der Gp. 681/2,<br />

Waldeigentümer Johann Brunner, ausgeführt.<br />

Der Rundbehälter hat einen Außendurchmesser von<br />

9,70 m und eine mittlere lichte Höhe von ca. 4,30 m.<br />

Die Schieberkammer mit den Außenmaßen von 4,60<br />

m x 3,96 m wurde nördlich an den Behälter angebaut<br />

und zweigeschossig ausgeführt. Der Speicherraum<br />

ist über die Schieberkammer begehbar. Der Behälter<br />

Hochbehälter, 215 m³ mit vorgelagerter zweigeschossig<br />

Schieberkammer<br />

wurde zur Gänze gedämmt und mit Aushubmaterial<br />

überdeckt. Die Höhe des Wasserspiegels im Behälter<br />

liegt bei ca. 768,00 müA. Sämtliche Anlagenteile welche<br />

direkten Kontakt mit dem Wasser haben werden<br />

aus nichtrostendem Stahl ausgeführt.<br />

Der Hochbehälter wird ebenfalls über das Netz der<br />

TIWAG mit Strom versorgt. Die entsprechenden Energie-<br />

und Steuerleitungen wurden im Zuge der Grabungsarbeiten<br />

für die Zu- und Ableitungen mitverlegt.<br />

Funktionsbeschreibung<br />

Der Zulauf erfolgt im Freispiegelgefälle und wird über<br />

eine Trübe-Messung (optischer Sensor) in der Steigleitung<br />

geführt. Die Trübe-Messung erfolgt kontinuierlich.<br />

Sollte die Trübung den vorgegebenen Grenzwert<br />

überschreiten wird die Plattenbachquelle mittels<br />

automatischer Stellschieber ausgeleitet. Die Ausleitung<br />

über die Entleerungsleitung erfolgt so lange, bis<br />

Befüllter Hochbehälter für Probebetrieb<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong><br />

DIE GEMEINDE INFORMIERT 7


nahmemenge erfolgt mittels eines Großwasserzählers.<br />

Schaltschränke und Steuerungsanlagen sind im Brunnenvorschacht<br />

des GW-Brunnens und im EG der<br />

Schieberkammer beim Hochbehälter untergebracht.<br />

Sämtliche für den Betrieb und die Überwachung<br />

der Anlage erforderlichen Daten werden in digitaler<br />

Form an einen Zentralrechner mit Visualisierung im<br />

Gemeindeamt Lavant übermittelt und allfällige Störmeldung<br />

werden per SMS an die Verantwortlichen<br />

weitergeleitet.<br />

Probebetrieb:<br />

Am 14.12.<strong>2016</strong> wurde der Probebetrieb für die gegenständliche<br />

Wasserversorgungsanlage gestartet.<br />

Dieser wird bis zum Frühjahr 2017 laufen und dabei<br />

ständig kontrolliert und überwacht.<br />

Im Rahmen dieses Probebetriebes wird der neue<br />

Hochbehälter mit 215 m³ Fassungsvermögen, von einer<br />

geringen Menge der Plattenbachquelle 2 (ca. 1,5<br />

l/Sec.) und vom neuen Tiefbrunnen (ca. 5 l/Sec.) gespeist.<br />

Das Wasser wird nicht in das Trinkwassernetz<br />

eingespeist, sondern in den Plattenbach ausgeleitet.<br />

Im Frühjahr 2017, wenn der Probebetrieb erfolgreich<br />

abgeschlossen ist, wird der Hochbehälter mit dem bestehenden<br />

Trinkwassernetz verbunden.<br />

Verlegungsarbeiten: Pumpleitung, Steuerungs- und Stromkabel<br />

Gesamt- und Teilfinanzierungsplan Projekt Erweiterung der Wasserversorgungsanalge Lavant -<br />

Gesamt- Errichtung und Teilfinanzierungsplan Hochbehälter und Grundwasserbrunnen<br />

Projekt Erweiterung der Wasserversorungsanlage Lavant<br />

Errichtung Hochbehälter und Grundwasserbrunnen<br />

die Trübungsmessung den Grenzwert wieder unterschreitet.<br />

Die Führung der Zuflussleitung garantiert<br />

im Bereich der Trübe-Messung einen immerwährenden<br />

Einstau.<br />

Die Einmündung in den Speicherbehälter erfolgt tangential<br />

ca. 10 cm unter dem Wasserspiegel um eine<br />

optimale Wasserbewegung im Speicherbehälter zu<br />

erreichen. Um im Revisionsfall die Zulaufleitung der<br />

Plattenbachquellen vollständig entleeren zu können,<br />

besteht ein zusätzlicher Ablassschieber am tiefsten<br />

Punkt der Zulaufleitung. Zur Gewährleistung eines<br />

Not- und Revisionsbetriebes ist eine direkte, manuell<br />

versperrbare Verbindungsleitung zur Entnahmeleitung<br />

vorhanden.<br />

Bei Ausleitung der Plattenbachquellen, sowie bei zu<br />

hoher Entnahme wird die Förderung durch die Brunnenpumpe<br />

automatisch aktiviert. Die Förderleistung<br />

der Grundwasserförderpumpe beträgt 5 l/sec. Die<br />

Messung und Einstellung erfolgt über eine Niveausonde<br />

und wird entsprechend der Wasserspiegelabsenkung<br />

im Hochbehälter geregelt.<br />

Um eine Verkeimung des Grundwasserbrunnens und<br />

der Druckleitung zu vermeiden wird die Pumpe täglich<br />

zweimal für eine voreingestellte Dauer aktiviert,<br />

sodass der Austausch des gesamten Druckleitungsvolumens<br />

mit Sicherheit garantiert ist. Zusätzlich wurde<br />

auch auf der Druckleitung des GW-Brunnens eine<br />

kontinuierliche Trübe-Messung in der Schieberkammer<br />

im Hochbehälter errichtet.<br />

Zur Gewährleistung eines Not- und Revisionsbetriebes<br />

ist eine direkte, manuell versperrbare Verbindungsleitung<br />

zur Entnahmeleitung eingebaut. Zusätzlich<br />

kann die Druckleitung als Notmaßnahme über<br />

einen Ablassschieber auch direkt in die Entleerungsleitung<br />

des Hochbehälters abgeleitet werden.<br />

Der Einlauf im Speicherbehälter wurde als demontierbarer<br />

Einlaufseiher aus nichtrostendem Stahl<br />

ausgeführt. Die Entnahmeleitung ist mittels Absperrschieber<br />

manuell versperrbar. Die Erfassung der Entalle<br />

Beträge in €<br />

alle Beträge in €uro<br />

Jahr WLF BZW<br />

Landesförderung<br />

Bankdarlehen<br />

OHH EIN AUS<br />

2013 - 30.000 - - 22.451 52.451 52.451<br />

2014 75.000 60.000 - - - 135.000 35.157<br />

2015 - 90.000 - - - 90.000 121.604<br />

<strong>2016</strong> 75.000 60.000 - 200.000 - 335.000 448.144<br />

2017 75.000 60.000 66.200 - 194 201.394 206.489<br />

2018 - 50.000 - - - 50.000 -<br />

225.000 350.000 66.200 200.000 22.645 863.845 863.845<br />

WLF…<br />

BZW…<br />

OHH…<br />

Wasserleitungsfonds-Darlehen<br />

Bedarfszuweisung des Landes Tirol<br />

Zuführung aus dem ordentlichen Haushalt<br />

8 DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


DIE QUALITÄT UNSERES TRINKWASSERS<br />

Gemäß Verordnung über die Qualität von Wasser für<br />

den menschlichen Gebrauch wird unser Trinkwasser<br />

einmal im Jahr von der hydrologischen Untersuchungsstelle<br />

Salzburg überprüft. Die Befunde und<br />

Gutachten werden stets der Abteilung Wasserwirtschaft<br />

beim Amt der Tiroler Landesregierung übermittelt.<br />

Die Trinkwasseranalysen über die physikalisch-chemischen<br />

und die bakteriologischen Untersuchung bestätigen<br />

eine ausgezeichnete Trinkwasserqualität. Die<br />

Kontrollprobe am 22.08.<strong>2016</strong> im Verteilungssystem<br />

ergab bei einwandfreiem bakteriologischem Befund<br />

ein weiches Wasser (Gesamthärte von 7,34 °dH, entspricht<br />

Härtestufe 1).<br />

Prüfbericht von der Probenahme am 22.08.<strong>2016</strong> durch MSc Markus Lusser von der hydrologischen Untersuchungsstelle<br />

Salzburg. Ort der Probeentnahme: Wasserauslass HNr. 26<br />

Prüfbericht von der Probenahme am 22.08.<strong>2016</strong> durch MSc Markus Lusser von der<br />

hydrologischen Untersuchungsstelle Salzburg. Ort der Probeentnahme: Auslass HNr. 26<br />

Äußerliche Beschaffenheit:<br />

Bakteriologische Untersuchung:<br />

Aussehen (Farbe/Trübung) klar, farblos KBE 22°C/37°C 17 / 13 KBE/ml<br />

Bodensatz ohne coliforme Keime nicht nachweisbar<br />

Geruch/Geschmack ohne/neutral E. coli nicht nachweisbar<br />

Enterkokken<br />

nicht nachweisbar<br />

Physikalisch-chemische Untersuchung:<br />

elektrische Leitfähigkeit bei 25°C 218 µS/cm Kalium < 1 mg/l<br />

pH-Wert 7,95 Eisen gesamt gelöst < 0,05 mg/l<br />

Permanganat-Index 0,86 mg/l Mangan gesamt gelöst < 0,05 mg/l<br />

Säurekapazität 2,31 mmol/l Ammonium < 0,02 mg/l<br />

Gesamthärte 7,34 °dH Nitrit < 0,003 mg/l<br />

Carbonathärte 6,47 °dH Nitrat 1,62 mg/l<br />

Calcium 28 mg/l Chlorid < 1 mg/l<br />

Magnesium 15,0 mg/l Sulfat 2,3 mg/l<br />

Natrium < 1 mg/l Hydrogencarbonat 141 mg/l<br />

GUTACHTEN<br />

gemäß § 5 Abs. 2 TWV (Trinkwasserverordnung)<br />

Gemäß den geltenden lebensmittelrechtlichen Bestimmungen ist das Wasser der vorstehend bezeichneten<br />

Trinkwasserversorgungsanlage zur Verwendung als Trinkwasser geeignet.<br />

Auf Grund der Vorgaben des Codex-Kapitels B1 „Trinkwasser“ des österreichischen<br />

Lebensmittelbuches (ÖLMB) wird festgestellt:<br />

Das Wasser entspricht im Rahmen des durchgeführten Untersuchungsumfanges den geltenden lebensmittelrechtlichen<br />

Vorschriften.<br />

Einteilung der Wässer nach ihrer Härte:<br />

Gesamthärte in °dH: Bezeichnung:<br />

0 – 4 sehr weich<br />

4 – 8 weich<br />

8 – 12 mittelhart<br />

12 – 18 hart<br />

18 – 30 ziemlich hart<br />

über 30<br />

sehr hart<br />

(°dH = deutsche Härtegrade)<br />

neuer Hochbehälter, Blickrichtung Plattenbach<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong><br />

DIE GEMEINDE INFORMIERT 9


ABWASSERBESEITIGUNGSANLAGE DER GEMEINDE<br />

UMBAU DES HAUPTPUMPWERKES BEI DER HANSLER SÄGE<br />

Das bestehende Pumpwerk bei der alten „Hansler<br />

Säge“ wurde im Jahr 1998 installiert. Die damals eingebauten<br />

Pumpen sind nicht mehr für die mittlerweile<br />

sehr hohen Abwassermengen ausgelegt.<br />

Die Abwassermengen stiegen vom Jahr 2002 bis 2009<br />

von 11.163 m³ auf 15.865 m³; im Jahr 2010 waren es<br />

schon 19.653 m³ und im Jahr 2014 bereits 44.931 m³.<br />

Davon entfallen auf das häusliche Abwasser 19.029<br />

m³, auf die Abwässer der Fa. Staffler 6.201 m³ und auf<br />

das Sickerwasser aus der Deponie 19.701 m³.<br />

Die zwei alten Pumpen, mit einer Förderleistung von<br />

ca. 5 Liter/Sec. wurden durch zwei neue Pumpen mit<br />

einer Förderleistung von ca. 9 Liter/Sec. ersetzt. Weiters<br />

wurde die Druckleitung im Pumpwerk von DN 80/<br />

Guss auf DN 100 Niro umgebaut. Auch der TIWAG-Anschluss<br />

musste von 20 Ampere auf 32 Ampere erhöht<br />

werden.<br />

Pumpwerk vor Umbau<br />

Installationsdetail im Hochbehälter<br />

Pumpwerk nach Umbau<br />

ABWASSERMENGEN PW LAVANT<br />

Kommunal Staffler Sickerwasser<br />

19701<br />

10095<br />

12299<br />

8623<br />

M³<br />

7704<br />

5920 5918<br />

6201<br />

6447<br />

4596<br />

4047<br />

131<br />

660 1572<br />

2508<br />

6550<br />

11163 11784 11418 12164 13124 13589 12958 13351<br />

15057 15167<br />

18255 18200 19029 19623<br />

2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015<br />

10 DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


ERFREULICHE BAUTÄTIGKEIT IN UNSEREM DORF<br />

Fertigstellung und Bezug der OSG-Wohnanlage<br />

Dorffelder<br />

In Zusammenarbeit mit der Gemeinde hat die Osttiroler<br />

gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft<br />

(OSG) die attraktive Wohnanlage Dorffelder<br />

errichtet.Der Spatenstich war am 28.04.2015, die<br />

Firstfeier am 05.11.2015 und die Schlüsselübergabe<br />

erfolgte am 21.10.<strong>2016</strong>.<br />

Die 12 Mietkaufwohnungen – 4 Wohnungen mit ca. 62<br />

m², 4 mit ca. 79 m² und 4 mit ca. 93 m² - mit Tiefgaragenparkplätzen,<br />

Privatgärten, Balkonen, zugeordneten<br />

Kellerabteilen sowie hochwertiger und moderner<br />

Standardausstattung sind bereits alle vergeben.<br />

In die 12 Wohnungen sind BürgerInnen aus den Gemeinden<br />

Assling, Dölsach, Iselsberg, Lienz, Rangersdorf<br />

und Strassen eingezogen. In 4 Wohnungen sind<br />

Lavanter GemeindebürgerInnen eingezogen.<br />

Antonius Natur Apartments<br />

Die Familie Elisabeth und Josef Kaplenig haben durch<br />

Abbruch-, Um- und Zubau am bestehenden Wirtschaftsgebäude<br />

drei großzügige Ferienwohnungen<br />

und eine große Wohnung für den Eigenbedarf mit<br />

insgesamt rund 400 m² Wohnnutzfläche errichtet.<br />

Zusätzlich wurde ein Naturschwimmteich mit Gartenanlage<br />

angelegt und die teilweise Neuerrichtung des<br />

bestehenden Hauptdaches ausgeführt. Diese umfangreichen<br />

Baumaßnahmen hat die Firma Zimmerei<br />

Unterluggauer Josef geplant und als Generalunternehmer<br />

mit vielen Firmen in nur 8 Monaten Bau- und<br />

Fertigstellungszeit umgesetzt.<br />

Die feierliche Eröffnung und Segnung der Antonius<br />

Natur Apartments erfolgte am 18.12.<strong>2016</strong>. Dazu hat<br />

die Familie Kaplenig den Planer und Generalunternehmer,<br />

alle beteiligten Firmen und alle Nachbarn<br />

eingeladen. Unser Pfarrer Mag. Bernhard Kranebitter<br />

hat im Rahmen der Segnung auch den heiligen Antonius<br />

mit seinen besonderen Vorzügen erwähnt und anschließend<br />

die neuen Ferienwohnungen und den hl.<br />

Antonius gesegnet. Alle geladenen Gäste waren von<br />

den neuen Ferienwohnungen begeistert und überrascht<br />

was sich aus einem alten Wirtschaftsgebäude<br />

machen lässt. Zum Beispiel die Raumeinteilung, die<br />

Fußböden, die Beleuchtung, die Einrichtungsgegenstände,<br />

die Sauna und der Sanitärbereich.<br />

Durch diese umfangreichen Abbruch-, Um- und Zubauten<br />

hat auch das Ortsbild eine ganz besondere<br />

Aufwertung erfahren. Von großer Bedeutung sind<br />

diese Ferienwohnungen auch für die touristische Weiterentwicklung<br />

in unserem Dorf.<br />

Von diesen Baumaßnahmen bin ich begeistert und<br />

gratuliere der Familie Kaplenig ganz herzlich. Ich<br />

wünsche eine erfolgreiche Zukunft mit vielen Gästen<br />

und vor allem den erhofften wirtschaftlichen Erfolg.<br />

Alle Gäste werden nicht nur von den Apartments begeistert<br />

sein, sondern auch von der Fam. Kaplenig,<br />

insbesondere von der Chefin Elisabeth, die eine ganz<br />

besondere Vermieterin und Gastgeberin ist, und das<br />

nicht nur für die Urlaubsgäste, sondern für alle, die<br />

das Haus betreten.<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong><br />

DIE GEMEINDE INFORMIERT 11


Die Familie Sonja und Christian Oberhammer<br />

hat im Bereich der neuen Baulanderschließung „Dorffelder“<br />

ein schönes Einfamilienhaus errichtet und ist<br />

bereits am 01. November <strong>2016</strong> eingezogen.<br />

Die Familie Brigitte Strauß und Norbert Eisenbock<br />

aus Nußdorf-Debant hat mit der Errichtung eines Eigenheimes<br />

in Lavant begonnen. Im Frühjahr/Sommer<br />

2017 möchte sie mit einem Kind in das Eigenheim einziehen.<br />

Josef Kaplenig<br />

hat im Bereich des „Waldbankl“ einen neuen Geräteschuppen<br />

für landwirtschaftliche Geräte errichtet.<br />

ERWEITERUNG DER ORTSBELEUCHTUNG UND ASPHALTIERUNG<br />

DER GEMEINDESTRASSE IM BEREICH DER DORFFELDER<br />

Nach Fertigstellung der OSG-Wohnanlage wurde die bereits bestehende Straßenbeleuchtung um weitere 5<br />

Straßenleuchten mit Standrohr und Mastbogen erweitert. Anschließend wurde die Gemeindestraße rund um<br />

die Wohnanlage und die Parkplätze asphaltiert. Die Kosten für die Straßenbeleuchtung belaufen sich auf rund<br />

10.000,-- € und jene für die Asphaltierung auf rund 27.000,-- €<br />

12 DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


PROJEKT BAUHOFERWEITERUNG 2017 UND 2018<br />

Mit den Aufgaben und Leistungen einer Gemeinde<br />

wächst auch der gemeindeeigene Fuhr- und Maschinenpark.<br />

Die notwendigen Gerätschaften und Werkzeuge<br />

müssen angeschafft und auch entsprechend<br />

untergebracht und gewartet werden.<br />

Derzeit sind in einigen Lavanter Städeln Gerätschaften<br />

der Gemeinde gelagert.<br />

Der im Jahr 1998 fertiggestellte Gemeindebauhof mit<br />

Mähdreschergarage der Agrargemeinschaft ist mittlerweile<br />

viel zu klein (nur 48,83 m²) und entspricht<br />

auch nicht mehr dem Stand der Technik.<br />

Der gesamte Bauhof wurde damals mit Massiv-Beton<br />

errichtet. Die Wände sind nicht isoliert und alle Räume<br />

sind bis zum Dach offen. Weil dadurch ein temperieren<br />

der Räume nicht möglich ist, kann man den<br />

Bauhof im Winter nur als „Eiskeller“ nutzen. Alles was<br />

gefrieren kann, muss ins Mehrzweckhaus umgelagert<br />

werden.<br />

Geplant ist der Umbau und die großzügige Erweiterung<br />

des Bauhofes in Richtung „Gilger-Brücke“.<br />

Die bestehende Werkstätte wird zu einem Lager (für<br />

Farben, Lacke, Spritzmittel,…) und WC umgebaut,<br />

isoliert und beheizt.<br />

Die neue Gerätehalle soll große Lager- und Stellplätze<br />

für Gemeindeauto, Kommunalfahrzeug und Maschinen<br />

bieten. Außerdem wird ein Waschraum sowie<br />

eine neue Werkstätte mit Montagegrube errichtet.<br />

Der erweiterte Gemeindebauhof soll auch mittels einer<br />

Pellets-Heizanlage temperiert werden.<br />

Laut einer ersten Schätzung der Fa. Unterluggauer<br />

Holzbau GmbH wird das gesamte Projekt ca.<br />

€ 611.500,-- kosten.<br />

Bestehender Gemeindebauhof mit AGM-Mähdreschergarage.<br />

VORLÄUFIGER FINANZIERUNGSPLAN<br />

Bauhoferweiterung<br />

2017<br />

Bankarlehen<br />

100.000<br />

Bedarfszuweisung<br />

125.000<br />

div. Förderungen<br />

0<br />

Überschuss / Abgang Vorjahr<br />

0<br />

Zuführung aus dem ordentlichen Haushalt<br />

80.700<br />

2018<br />

0<br />

125.000<br />

0<br />

0<br />

180.800<br />

Summe<br />

100.000<br />

250.000<br />

0<br />

261.500<br />

Summe<br />

305.700<br />

305.700<br />

611.500<br />

Baukosten lt. Schätzung Fa. Unterluggauer<br />

305.700<br />

305.700<br />

611.500<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong><br />

DIE GEMEINDE INFORMIERT 13


BREITBAND IM LÄNDLICHEN RAUM<br />

Bereits im vergangenen Jahr wurde die Leerverrohrung<br />

für die Glasfaserhauptleitung (= Backbone-Leitung)<br />

von der Auenlaue (Ende des Gehweges) bis in<br />

den Kellerschacht der Volksschule verlegt. Über das<br />

Kellergeschoss und der zwischen VS und Gemeinde<br />

verlegten Rohrverbindung wird bei Bedarf (nach<br />

Umbau des Gemeindeamtes) das neue, barrierefreie<br />

Gemeindeamt angeschlossen werden. Die Verlegung<br />

der Glasfaserhauptleitung von der Auenlaue bis zum<br />

Zusammenschluss bei der Lavanter Draubrücke erfolgt<br />

im Frühjahr 2017.<br />

Noch im Herbst <strong>2016</strong> wurde von der Draubrücke bis<br />

zum Suiteshotel ein LWL-Schutzrohr 50 x 4,6 mm und<br />

ein 26 mm Minirohrverband auf öffentlichem Wasser-<br />

gut verlegt (nördlich der Gemeindestraße). Aufgrund<br />

der günstigen Geländebedingungen, ebene Fläche und<br />

tiefer humusreicher Boden, konnten die Leitungen<br />

„eingepflügt“ werden. Dabei wurde die 400 m lange<br />

Verlegestrecke mittels „Pflug“ bis in eine Tiefe von 70<br />

bis 80 cm geöffnet und gleichzeitig das LWL-Schutzrohr,<br />

das Minirohr und die Warnbänder in dieser Tiefe<br />

verlegt. Anschließend wurde mit einem Kleinbagger<br />

der noch offene Boden (kleine Spalte) geschlossen<br />

bzw. zugedrückt. Die Gesamtkosten, die mit rund<br />

60 % gefördert werden, belaufen sich auf 7.700,-- €<br />

netto. Die LWL-Kabel zwischen dem Suiteshotel, dem<br />

Golfhotel und den anderen Golfplatzgebäuden wurden<br />

bereits im Zuge der Erschließung der Gebäude verlegt.<br />

RÄUMUNG DES AUSSCHOTTERUNGSBECKENS<br />

Das Ausschotterungsbecken des Dorfbaches im Bereich<br />

südlich der Sportanlagen wurde in Zusammenarbeit<br />

mit der WLV (Wildbach und Lawinenverbauung)<br />

geräumt. Die WLV hat die Kosten i. d. H. v. € 4.482,60<br />

für den Raupenbagger, die Gemeinde Lavant die Transportkosten<br />

und die Einbaukosten mit einer Laderaupe,<br />

übernommen. Die Waldwege im Forchach und Primis,<br />

wurden mit diesem Schottermaterial saniert. Die Kosten<br />

für die Gemeinde belaufen sich auf € 9.979,02.<br />

14 DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


SANIERUNG DER RUINE<br />

DER FRÜHCHRISTLICHEN BISCHOFSKIRCHE<br />

Leider ist im heurigen Jahr wieder nichts passiert. Weder<br />

die 4 Säulen wurden saniert, noch die geplanten<br />

Probestücke an den Steinmauern wurden umgesetzt.<br />

Eine E-Mail-Nachricht vom Bundesdenkmalamt lässt<br />

uns zumindest hoffen, dass im nächsten Jahr wirklich<br />

etwas umgesetzt wird.<br />

Mit dieser E-Mail-Nachricht informiert der Chef des<br />

Denkmalamtes, DI Walter Hauser, dass im nächsten<br />

Jahr mit den ersten Arbeiten bei der Bischofskirche<br />

begonnen wird, wie folgt:<br />

„Nachdem noch im Spätherbst dieses Jahres die restauratorische<br />

Befundung der antiken Marmorwerksteine<br />

gemacht wurde, planen wir am 24.03.2017 und am<br />

25.03.2017 einen Workshop mit etwa 10 Experten aus<br />

dem Alpenraum zur Klärung der archäologischen Synergien<br />

einer durch Konservierungsmaßnahmen notwendig<br />

werdenden partiellen archäologischen Grabungen“.<br />

FERIALARBEITER<br />

Schon seit Jahren werden jeden Sommer Ferialarbeiter<br />

in unserer Gemeinde angestellt. In den Monaten Juli und<br />

August haben Victoria Hanser, Elisabeth Gisser, Thomas<br />

Pacher, Daniel Tscharnidling, Philipp Oberhauser, Fabian<br />

Winkler und Matthias Jesacher ausgezeichnet und<br />

fleißig in unserer Gemeinde mitgearbeitet. Ob bei forstlichen<br />

Maßnahmen, Mäharbeiten, Pflege der Blumeninseln,<br />

Reinigungsarbeiten oder auch bei allen anderen<br />

erforderlichen Arbeiten wurden von den Ferialarbeitern<br />

heuer insgesamt 1.163 Arbeitsstunden geleistet. Danke<br />

für euren Fleiß und Einsatz in den Sommerferien.<br />

Ferialarbeiter Matthias Jesacher beim Ausmähen der Bäume<br />

am Festplatz.<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong><br />

DIE GEMEINDE INFORMIERT 15


KUNSTSCHNEE STATT NEUSCHNEE<br />

Weiße Weihnachten – dieser Traum bleibt leider immer<br />

öfters, sowie auch im heurigen Winter, unerfüllt. Durch<br />

den permanenten Naturschneemangel kann nicht nur<br />

in den Tallagen, sondern auch in den höhergelegenen<br />

Schigebieten der Wintersport nur mehr eingeschränkt<br />

ausgeübt werden. Statt einer tiefverschneiten Winterlandschafft,<br />

bedecken schmale Kunstschneebänder<br />

die braunen und ausgetrockneten Almflächen. Ohne<br />

Schneekanonen wäre an ein Schifahren gar nicht mehr<br />

zu denken. Für den Betrieb der Schneekanonen braucht<br />

es aber auch entsprechende Minusgrade.<br />

Heuer gibt es diese erfreulicherweise schon seit Anfang<br />

Dezember. Da zeigt sich wieder einmal, dass die Schattseite<br />

auch Vorteile hat. Die natürliche Sonnenfinsternis,<br />

bis zu 2 Monate keine Sonne und die anhaltende Kälte<br />

in den Nachtstunden konnten unsere „Schneemeister“<br />

Walter Kollnig und Martin Pacher nutzen, um genug<br />

Kunstschnee für unsere Langlaufloipe zu erzeugen.<br />

Nach dem Ausbringen des Kunstschnees mit Traktor<br />

und Düngestreuer am 09. und 10. Dezember und der<br />

perfekten Loipenpräparierung durch unseren Gemeindearbeiter<br />

Johannes Oberhammer konnte bereits am<br />

Sonntag, den 11. Dezember <strong>2016</strong>, die ca. 4 km lange<br />

Langlaufloipe freigegeben werden.<br />

Die neue Loipenführung ausgehend vom Golfhotel<br />

führt über den sogenannten Mitterweg Richtung Jungbrunn<br />

und von dort entlang der Werkstrecke wieder zurück<br />

zum Golfhotel und zur Driving Range.<br />

Kunstschnee-Erzeugung auf der Driving Range.<br />

Verladen des Kunstschnees mit einem Lader der Fa. Schmidl;<br />

Fahrer Andreas Oberhammer<br />

Ausbringung auf der Driving Range.<br />

Präparierte Langlaufloipe westlich des Golfhotels<br />

ADVENT- UND WEIHNACHTSBELEUCHTUNG<br />

Tradition und Brauchtum begleiten uns das ganze Jahr<br />

über. Insbesondere in der Advent-, Weihnachts- und<br />

Neujahrszeit gibt es Bräuche in einer enormen Vielfalt.<br />

Diese zu erhalten, zu pflegen und den nächsten Generationen<br />

weiterzugeben, sind wichtige Grundlagen unserer<br />

christlichen und Tiroler Kultur. Ich bedanke mich bei<br />

allen Hausbesitzer/Innen, die ihre Häuser, Balkone und<br />

Terrassen mit Lichterketten, Krippen und Christbäumen<br />

schmücken und so einen großen Beitrag zur Advent-,<br />

Weihnachts- und Neujahrsstimmung beitragen.<br />

Familie Oberhammer Andreas<br />

16 DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


Familie Klocker Stefanie<br />

Familie Kofler Peter<br />

Familie Mietschnig Klaus<br />

Familie Tscharnidling Klaus<br />

Familie Kuenz Harald<br />

Familie Hanser josef<br />

Antonius Natur Apartments<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong><br />

DIE GEMEINDE INFORMIERT 17


CHRISTBAUM- UND<br />

TANNENREISIGAUSGABE<br />

Die alljährlich stattfindende Christbaum- und Tannenreisigausgabe an Lavanter Gemeindebürger wurde heuer<br />

zum ersten Mal von der Landjugend Lavant in Zusammenarbeit mit dem <strong>Lauentna</strong> Blech und der Gemeinde<br />

Lavant organisiert und durchgeführt. Die Landjugend Lavant verwöhnte die zahlreichen Besucher mit Blattln<br />

mit Preiselbeeren und Sauerkraut, Frankfurter, Kastanien, Erdnüssen, Mandarinen, Glühwein und Früchtetee.<br />

Für weihnachtliche Stimmung sorgte das <strong>Lauentna</strong> Blech sowie das <strong>Lauentna</strong> Junior Blech mit schönen Weihnachtweisen.<br />

Die großzügigen freiwilligen Spenden in der Höhe von € 850,-- werden der Gemeinderücklage für soziale Zwecke<br />

zugeführt. Christbäume sowie Tannenreisig wurden von der Gemeinde zur Verfügung gestellt.<br />

Familie Dabernig beim Aussuchen eines<br />

Christbaumes.<br />

Ein Dank gilt der Landjugend Lavant,<br />

die für das leibliche Wohl der Besucher<br />

bestens sorgte.<br />

<strong>Lauentna</strong> Junior Blech.<br />

Zahlreiche Besucher erfreuten sich an den vorweihnachtlichen<br />

Klängen in gemütlicher Runde.<br />

<strong>Lauentna</strong> Blech – zum ersten Mal mit einem Saxophon in der<br />

Besetzung.<br />

18 DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


SENIORENWEIHNACHTSFEIER<br />

IN DER RÖMERSTUBE<br />

Die Landjugend und die Gemeinde Lavant haben alle<br />

Lavanter Seniorinnen und Senioren zur Weihnachtsfeier<br />

am 18.12.<strong>2016</strong> in die Römerstube eingeladen.<br />

Gestaltet wurde der weihnachtliche Nachmittag von<br />

der Volksschule Lavant mit Direktor Walter Schneider<br />

sowie vom <strong>Lauentna</strong> Junior Blech. Mit einem Krippenspiel,<br />

Musik- und Gesangseinlagen haben die Volksschüler<br />

alle Seniorinnen und Senioren begeistert. Das<br />

Junior Blech hat die stimmungsvolle Weihnachtsfeier<br />

musikalisch umrahmt und so für vorweihnachtliche<br />

Stimmung gesorgt.<br />

Die Landjugend überreichte selbst gebastelte Geschenke<br />

an unsere SeniorInnen. Auch die Gemeinde<br />

konnte allen Besuchern der Seniorenfeier ein kleines<br />

Präsent überreichen.<br />

Bgm. Oswald Kuenz und Mag. Bernhard Kranebitter bei der<br />

Seniorenweihnachtsfeier.<br />

Das <strong>Lauentna</strong> Junior Blech umrahmte die Feier musikalisch.<br />

Die Kinder der Volksschule Lavant bei der Aufführung des<br />

Krippenspieles.<br />

Patrick und Julia, die Ortsobleute der Landjugend Lavant,<br />

eröffnen die Seniorenfeier.<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong><br />

DIE GEMEINDE INFORMIERT 19


GEBURTSTAGE, GEBURTEN, TODESFÄLLE,<br />

EHESCHLIESSUNGEN, AKADEMISCHE<br />

ABSCHLÜSSE UND AUSZEICHNUGEN IM JAHR <strong>2016</strong><br />

GEBURTSTAGE<br />

EHESCHLIESSUNGEN<br />

26. Feber<br />

13. März<br />

03. März<br />

15. September<br />

09. Jänner<br />

24. Juni<br />

06. September<br />

05. Mai<br />

07. November<br />

01. Juli<br />

18. August<br />

05. Oktober<br />

15. Juli<br />

02. September<br />

19. Feber<br />

22. Feber<br />

03. November<br />

09. November<br />

06. Feber<br />

10. Feber<br />

19. Feber<br />

20. Mai<br />

23. Juni<br />

25. Juli<br />

08. September<br />

04. November<br />

27. Feber<br />

29. Juni<br />

04. August<br />

Irma Kuenz<br />

Mathilde Kreuzer<br />

Maria Ortner<br />

Charlotte Großlercher<br />

Anna Stanglechner<br />

Anna Brunner<br />

Josef Hanser<br />

Mariedl Brunner<br />

Hedwig Dietrich<br />

Anna Brunner<br />

Berta Kofler<br />

Hildegard Kreuzer<br />

Elfriede Kaplenig<br />

Annemarie Tscharnidling<br />

Waltraud Rainer<br />

Maria Dietrich<br />

Anna Haider<br />

Cäcilia Oberhammer<br />

Hans-Peter Tabernig<br />

Theresia Kuenz<br />

Johanna Dabernig<br />

Bertina Cörstges<br />

Ilse Tabernig<br />

Peter Hofer<br />

Maria Gisser<br />

Sieglinde Tabernig<br />

Josef Kaplenig<br />

Regina Dapunt<br />

Angelika Dietrich<br />

94 Jahre<br />

92 Jahre<br />

91 Jahre<br />

89 Jahre<br />

88 Jahre<br />

88 Jahre<br />

88 Jahre<br />

87 Jahre<br />

87 Jahre<br />

86 Jahre<br />

86 Jahre<br />

86 Jahre<br />

80 Jahre<br />

80 Jahre<br />

65 Jahre<br />

65 Jahre<br />

65 Jahre<br />

65 Jahre<br />

60 Jahre<br />

60 Jahre<br />

60 Jahre<br />

60 Jahre<br />

60 Jahre<br />

60 Jahre<br />

60 Jahre<br />

60 Jahre<br />

50 Jahre<br />

50 Jahre<br />

50 Jahre<br />

15. Juli<br />

05. August<br />

13. August<br />

1971<br />

16. April<br />

1966<br />

22. Dezember<br />

1966<br />

Christian Mattersberger<br />

und Patricia Tschojer<br />

Lavant 93<br />

Helmut Unterwainig und<br />

Melanie Hanser<br />

Lavant 29/2<br />

JUBELHOCHZEITEN<br />

Edelweiß- oder Platinhochzeit, 45 Jahre verheiratet<br />

HR DI Josef und<br />

Elfriede Schett<br />

Lavant 50<br />

Goldene Hochzeit, 50 Jahre verheiratet<br />

Ferdinand und<br />

Annemarie Prinster<br />

Lavant 44<br />

Adolf und<br />

Annemarie Tscharnidling<br />

Lavant 17<br />

(Feier und Übergabe der Jubiläumsübergabe<br />

im Frühling 2017)<br />

GEBURTEN<br />

Ein Kind zu haben bringt Freude und Erfüllung ins<br />

Leben, aber auch eine Menge Verantwortung. Eltern<br />

wollen ohnehin immer das Beste für ihr Kind<br />

– in den meisten Fällen zumindest. Deshalb will ich<br />

euch, liebe Eltern, ein Zitat von Albert Schweizer ans<br />

Herz legen, dieses lautet: „Keine Zukunft vermag<br />

gutzumachen, was du in der Gegenwart versäumst.“<br />

Ich freue mich und bin stolz, dass wir im heurigen Jahr<br />

drei Geburten verzeichnen können. Names der Gemeinde<br />

gratuliere ich den glücklichen Eltern herzlich.<br />

Diamantene Hochzeit, 60 Jahre verheiratet<br />

26. Mai Hermann und<br />

1956<br />

Hildegard Kreuzer<br />

Lavant 7<br />

10. März<br />

06. September<br />

STERBEFÄLLE<br />

Anna Brunner<br />

geb. 03.05.1931<br />

Maria Brunner<br />

geb. 05.05.1929<br />

08. Jänner<br />

Michael Marco Walder, Sohn der Elisabeth<br />

Walder und Christian Preßlaber.<br />

30. November<br />

Raimund Anether<br />

geb. 24.07.1934<br />

08. Mai<br />

David Franz Lackner, Sohn der Anna<br />

Lackner-Ableidinger und des Hans-<br />

Jörg Lackner.<br />

21. Oktober<br />

Valentin Kreuzer, Sohn der Elisabeth<br />

und des Klemens Kreuzer.<br />

20 DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


DIAMANTENES UND GOLDENES HOCHZEITSJUBILÄUM<br />

IN LAVANT<br />

Annemarie und Ferdinand Prinster feierten ihr 50-jähriges<br />

und Hildegard und Hermann Kreuzer feierten<br />

sogar ihr 60-jähriges Eheversprechen. Aus diesem<br />

Anlass waren die Jubelpaare am 3. August von der<br />

Gemeinde zum Mittagessen in das Restaurant „Römerstube“<br />

eingeladen. Im Rahmen eines Festaktes<br />

überbrachte Bgm. Oswald Kuenz und Vize-Bgm. Josef<br />

Kaplenig die herzlichsten Glückwünsche zu den<br />

Hochzeitsjubiläen und überreichten Geschenkskörbe<br />

und Blumen. Mit dem jeweiligen umfangreichen und<br />

bewegten Lebenslauf gratulierte Bgm. Kuenz zu den<br />

seltenen und ohne Zweifel bedeutsamen Jubiläen.<br />

Etwas Einmaliges und ganz Besonderes ist wohl die<br />

Diamanthochzeit – ein Höhepunkt im gemeinsamen<br />

Leben, der nur wenigen Menschen vergönnt ist. Als<br />

Vertreterin der Bezirkshauptfrau, welche kurzfristig<br />

leider verhindert war, überreichte Dr. Bettina Heinricher<br />

das Jubiläumspräsent des Landes Tirol.<br />

Annemarie und Ferdiand Prinster gaben sich am 16.<br />

April 1966 in der evangelischen Kirche in Lienz das<br />

Ja-Wort. Annemarie wurde 1945 in Dellach im Gailtal<br />

geboren und wuchs am elterlichen Hof auf. Ferdinand<br />

kam 1944 in Lienz zur Welt und wuchs mit 2 Geschwistern<br />

auf.<br />

Nach der Hochzeit wohnte das Paar bei Annemaries<br />

Eltern, wo sie in der Landwirtschaft mithalfen. Ferdinand<br />

fing bei der Firma Tschojer als LKW Fahrer an zu<br />

arbeiten, wo er insgesamt 32 Jahre lang tätig war. Das<br />

Paar schenkte drei Kindern das Leben. Sohn Ferdinand,<br />

geb. 1966, lebt mit seiner Familie in Villach und<br />

arbeitet bei der ÖBB. Die Töchter Silvia, geb. 1969, und<br />

Ruth, geb. 1977, leben beide in Lavant. Silvia arbeitet<br />

im Bezirksaltenheim und Ruth ist bei der Getränkewelt<br />

in Debant beschäftigt. Ihr Sohn Leon besucht den<br />

Kindergarten und ist der ganze Stolz der Großeltern.<br />

Ferdinands Vater verunglückte 1960 tödlich und seine<br />

Mutter Anna fand in Lavant mit Ehemann Josef ein<br />

neues Glück. 1974 wurde das Bauernhaus abgetragen<br />

und ein neues großes Wohnhaus errichtet. Dieses hat<br />

Ferdl in den letzten Jahren großzügig ausgebaut. Hier<br />

wohnt heute Tochter Ruth. Im Jahr 1975 begann auch<br />

Ferdinand in Lavant ein Eigenheim zu errichten. In<br />

dieses konnte er 1979 mit seiner Familie übersiedeln.<br />

Annemarie begann bald mit der Gästezimmervermietung,<br />

was sie auch heute noch gerne macht.<br />

Am 26. Mai 1956 läuteten für Hildegard und Hermann<br />

Kreuzer die Hochzeitsglocken in der Wallfahrtskirche<br />

Maria Lavant. Hilda verbrachte die ersten Jahre ihrer<br />

Kindheit beim Bichler. 1939 übersiedelte ihre Familie<br />

ins sogenannte „Naznhaus“. Hermann wurde beim Simiter<br />

in Lavant geboren und wuchs gemeinsam mit<br />

seinen Geschwistern am elterlichen Hof auf. Aufgrund<br />

des hohen Alters seines Vaters musste Hermann<br />

schon als Schüler den Hof seines Vaters übernehmen.<br />

Hilda und Hermann besuchten schon gemeinsam die<br />

Schule, lernten sich aber erst Jahre später richtig kennen<br />

und lieben. Mit viel Fleiß und Einsatz wurde der<br />

Bauernhof vom Ortskern ausgesiedelt und das neue,<br />

für die damalige Zeit modernste landwirtschaftliche<br />

Gebäude, sowie 1974 das große Wohnhaus, errichtet.<br />

Hermann war 24 Jahre im Gemeinderat und 38 Jahre<br />

bei der Agrargemeinschaft, davon 32 als Obmann,<br />

tätig. Weiters war er Vorstandsmitglied der Osttiroler<br />

Molkereigenossenschaft und Gründungsmitglied der<br />

Union Lavant und des Kirchenchores. Seit 1949 ist<br />

Hermann Mitglied der FF-Lavant. Das Paar schenkte<br />

drei Kindern das Leben: Sohn Konrad, Obmann der<br />

Bezirkslandwirtschaftskammer, wohnt als Hofübernehmer<br />

mit seiner Familie daheim in Lavant. Die<br />

Töchter Hildegard und Andrea arbeiten beide als Lehrerinnen<br />

und wohnen mit ihren Familien in Dölsach.<br />

Besonders stolz ist das Jubelpaar auf ihre fünf Enkel.<br />

Es ist nicht selbstverständlich, dass solche Anlässe bei<br />

guter Gesundheit gefeiert werden können und so war<br />

es besonders schön, dass die Jubilare der Einladung<br />

folgten und gemeinsam ein angenehmer Nachmittag<br />

bei gutem Essen und interessanten, anregenden und<br />

lustigen Gesprächen verbracht wurde. Wir wünschen<br />

Annemarie und Ferdinand sowie Hildegard und Hermann<br />

alles Gute für die nächsten gemeinsamen Jahre<br />

besonders Gesundheit, Zufriedenheit und Frohsinn!<br />

v.l.: Vize-Bgm. Josef Kaplenig, Jubelpaar Ferdinand und<br />

Annemarie Prinster, Dr. Bettina Heinricher, Jubelpaar<br />

Hermann und Hildegard Kreuzer, Bgm. Oswald Kuenz,<br />

Amtsleiter Philipp Pacher<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong> DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />

21


OB 30 ODER 40, ES GILT FÜR ALLE JUBILARE: DEN „RUNDEN“<br />

FEIERT MAN GANZ GROSS,DENN KNEIFEN IST CHARAKTERLOS.<br />

BEI 50 UND 60 IST DAS AUCH SO SITTE, DER GUTE RUF SONST<br />

ETWAS LITTE!<br />

Nach diesem Motto lud die Gemeinde Lavant am Freitag,<br />

04. März <strong>2016</strong> um 19.30 Uhr in den Gemeindesaal<br />

Lavant zur Geburtstagsfeier ein. Gefeiert wurde der<br />

60er von Hans-Peter Tabernig und gleichzeitig sein<br />

bevorstehender Ruhestand nach 40 Jahren Gemeindeamtsleitung<br />

und Kassenverwaltung in Lavant, sowie<br />

der 50er von Josef Kaplenig, Vize-Bgm.<br />

Neben den Familien der Jubilare wurden die Gemeinderäte,<br />

sowie Vertreter der Vereine und der in Lavant<br />

ansässigen Firmen geladen, die zahlreich der Einladung<br />

folgten.<br />

Die Kinder der Volksschule hatten einige lustige Beiträge<br />

für den langjährigen Amtsleiter Hans-Peter und<br />

den Spargelbauer Seppl vorbereitet. Ein kurzes Theaterstück<br />

sowie einige musikalische Beiträge sorgten<br />

für allgemeine Erheiterung!<br />

Auch die Jagdhornbläsergruppe Lavant kam gerne<br />

der Einladung zur Feier ihres Gründungsmitgliedes<br />

(1977) und damaligen Hornmeister Hans-Peter nach.<br />

Musikalische Unterstützung erhielten sie von der<br />

Bläsergruppe „<strong>Lauentna</strong> Blech“, die 2015 gegründet<br />

wurde. Abwechselnd gaben die beiden Musikgruppen<br />

schöne Weisen zum Besten. Für kulinarische Freuden<br />

sorgte ein reichhaltiges Menü aus der Küche der Römerstubenwirtin<br />

Karin.<br />

Bürgermeister Oswald Kuenz ließ die vergangenen<br />

Jahre Revue passieren und schilderte den beruflichen<br />

Werdegang von Hans-Peter. Nach der Volksschule<br />

in Lavant und der Hauptschule in Lienz besuchte<br />

Hans-Peter 2 Jahre das Leopoldinum in Schwaz. Doch<br />

eigentlich sah Hans-Peter seine Zukunft immer mit<br />

Musik verbunden und so erlernte er den Beruf des<br />

Instrumentenbauers beim Petutschnig in Lienz und<br />

besuchte die Berufsschule in Wien. Nach der Lehre<br />

spielte Hans-Peter bei der Gardemusik in Wien. Doch<br />

als 1976 die Stelle als Amtsleiter in seiner Heimatgemeinde<br />

ausgeschrieben wurde, zog es ihn wieder<br />

in die Heimat zurück. Mit viel Fleiß und Interesse erwarb<br />

er sich das nötige Wissen für die Führung der<br />

Amtsgeschäfte. 40 Jahre lang übte er die Funktion<br />

des Amtsleiters und Kassenverwalters in Lavant zur<br />

vollsten Zufriedenheit aller aus. 16 Jahre mit Bgm. Josef<br />

Hanser, 6 Jahre mit Bgm. Konrad Kreuzer und 18<br />

Jahre mit Bgm. Oswald Kuenz hat Hans-Peter die Entv.l.:<br />

Bgm. Oswald Kuenz, Jubilare Josef Kaplenig und Hans-Peter<br />

Tabernig, Mag. Klemens Kreuzer<br />

Kinder der Volksschule Lavant<br />

v.l.: Thomas Tabernig, Ilse Tabernig und Enkel Romeo, Hans-<br />

Peter mit neuer Sonnenbrille, Elisabeth und Josef Kaplenig<br />

22 DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


wicklung der Gemeinde maßgeblich<br />

mitgestaltet. Er hat mit viel Engagement<br />

40 Jahre Lavanter Geschichte<br />

geschrieben, die Vereine und Institutionen<br />

unterstützt und zum Wohl<br />

der Gemeinde und der BürgerInnen<br />

gearbeitet.<br />

Mit Frau Ilse errichtete er ein Eigenheim<br />

für die Familie. Zwei Söhne<br />

und zwei Töchter wuchsen heran<br />

und inzwischen ist Hans-Peter bereits<br />

dreifacher Opa.<br />

Neben der Musik war das Züchten<br />

von Jagdhunden immer eine große Leidenschaft des<br />

Jubilars. Er ist Züchter, Führer und Leistungsrichter<br />

und besitzt als einziger Tiroler das Meisterführerabzeichen<br />

in Gold.<br />

So wird ihm auch im wohlverdienten Ruhestand mit<br />

seinen zahlreichen Hobbys nicht langweilig werden –<br />

ob auf der Jagd, unterwegs mit den Enkeln oder bei<br />

seinen Hunden.<br />

Als Dankeschön für die Leistungen konnte Bgm. Oswald<br />

Kuenz Hans-Peter jeweils einen Gutschein von<br />

den Vereinen, den Firmen, der Agrargemeinschaft<br />

und der Gemeinde überreichen.<br />

Dem Spargelbauer Josef Kaplenig konnte an diesem<br />

Abend zum 50er gratuliert werden. Er ist seit 1998<br />

Mitglied des Gemeinderates und seit 2010 Vizebürgermeister<br />

sowie Obmann des Kultur-Ausschusses.<br />

Stets engagiert er sich in der Gemeinde und bemüht<br />

sich mit Rat und Tat um das Gemeindewohl. Als versierter<br />

Moderator ist der Jubilar nicht nur in Lavant,<br />

sondern im ganzen Bezirk gefragt und beliebt.<br />

Als Dankeschön für die wertvollen Leistungen für die<br />

Gemeinde, Vereine und Institutionen überreichte<br />

Bgm. Oswald Kuenz ein Kreuz, geschnitzt von Künstler<br />

Lois Fasching.<br />

v.l.: Bgm. Oswald Kuenz und Hans-Peter Tabernig<br />

Durch die vielen musikalischen Beiträge der Bläsergruppen<br />

und durch die lustigen und erheiternden<br />

Beiträge durch die Kinder der Volksschule-Lavant verging<br />

die Zeit wie im Flug und die vielen Gäste feierten<br />

mit den Jubilaren fröhlich bis in die Morgenstunden!<br />

v.l.: Bgm. Oswald Kuenz, Elisabeth und Josef Kaplenig<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong><br />

DIE GEMEINDE INFORMIERT 23


80. GEBURTSTAG ELFRIEDE KAPLENIG<br />

Am 15. Juli <strong>2016</strong> konnte Elfriede Kaplenig, besser bekannt<br />

als Micheler Frieda, bei bester Gesundheit ihren<br />

80. Geburtstag feiern.<br />

Zu diesem Anlass lud die Gemeinde Lavant Frieda und<br />

ihren Mann Anton zum Mittagessen in die Römerstube<br />

in Lavant ein. Als Gratulanten kamen seitens der<br />

Gemeinde Bgm. Oswald Kuenz, Sohn der Jubilarin<br />

und Vize-Bgm. Josef Kaplenig, Amtsleiter Philipp Pacher<br />

und Kassenverwalterin Renate Winkler sowie als<br />

Vertretung der Pfarre Dekan Mag. Bernhard Kranebitter,<br />

Mag. Paul Kellner und Pfarrkoordinator Hansi<br />

Hanser.<br />

Frieda wurde am 15. Juli 1936 in Asch, Gemeinde Anras<br />

als erste Tochter geboren. Ihr Vater musste bald<br />

in den 2. Weltkrieg einrücken und so blieb Frieda mit<br />

ihrer Mutter alleine auf dem elterlichen Hof zurück.<br />

Nach Kriegsende kehrte der Vater unversehrt heim<br />

und zu Frieda gesellte sich 1947 Schwester Antonia.<br />

Im Anschluss an die Volksschule besuchte Frieda das<br />

Klösterle in Lienz wo sie kochen und nähen lernte.<br />

Nach der Schule fand sie eine Beschäftigung beim<br />

Fischwirt in Lienz. Dort sah sie auch zum ersten Mal<br />

ihren Mann Anton. Als wenn es erst gestern gewesen<br />

wäre, so erinnert sich Frieda, war sie auf dem Weg<br />

in die Waschküche als sie Tonig sah, der auf dem Fischwirtparkplatz<br />

am wöchentlichen Schweinemarkt<br />

war. Beim Ball der Alpenraute sahen sie sich dann<br />

wieder und es hat richtig gefunkt. Nur ein halbes Jahr<br />

später am 06.06.1960 läuteten für Frieda und ihren<br />

Tonig die Hochzeitsglocken. Mit viel Fleiß und Ehrgeiz<br />

unterstützte sie ihren Mann beim Um- und Zubau des<br />

Wohnhauses und am Hof. Frieda war auch eine der<br />

ersten Gästezimmervermieterinnen in Lavant. Frieda<br />

schenkte 3 Kindern – Edith, Paula und Josef das Leben.<br />

Edith lebt mit ihrer Familie in Deutschland, Paula<br />

in der Debant und der jüngste – Seppl – ist der allseits<br />

bekannte Spargelbauer. Die rüstige Jubilarin ist sehr<br />

stolz auf ihre Enkelkinder und freut sich immer auf einen<br />

Besuch. Sie vermietet immer noch Gästezimmer<br />

und das Ehepaar hilft auch gerne bei den Hofarbeiten<br />

mit.<br />

Wir wünschen Frieda weiterhin viel Gesundheit, Freude<br />

und Zufriedenheit im Kreise ihrer Familie!<br />

wo zur gleichen Zeit auch Kreuzer Pepi, heutiger Chef<br />

vom Parkhotel Tristachersee, beschäftigt war. Auch<br />

in Stuben am Arlberg gab es einen Winter lang viel<br />

zu lernen. 1962 kauften Annemaries Eltern das Hotel<br />

Bad Jungbrunn, welches fortan von Annemarie, bis zu<br />

ihrer Hochzeit mit Adolf im Jahr 1966, mit großem Erfolg<br />

geführt wurde. Von nun an gab es in Lavant viel<br />

zu tun – Haushalt, Hofarbeit und Gästevermietung.<br />

Das Bauernhaus und das landwirtschaftliche Gebäuvon<br />

links: Vize-Bgm. Josef Kaplenig, Dekan Bernhard Kranebitter,<br />

Anton und Jubilarin Frieda Kaplenig, Bgm. Oswald Kuenz,<br />

Mag. Paul Kellner, KV Renate Winkler, AL Philipp Pacher<br />

80. GEBURTSTAG ANNEMARIE TSCHARNIDLING<br />

Am 2. September konnte Frau Annemarie Tscharnidling<br />

bei bester Gesundheit zusammen mit ihrer Familie<br />

ihren 80. Geburtstag feiern.<br />

Die Jubilarin wurde zu ihrem Ehrentag gemeinsam<br />

mit ihrem Mann Adolf zum Mittagessen ins Restaurant<br />

Römerstube eingeladen. Als Gratulaten seitens<br />

der Gemeinde fanden sich Bgm. Oswald Kuenz, Vize.<br />

Bgm. Josef Kaplenig und KV Renate Winkler ein. Ein<br />

schöner Geschenkkorb sowie eine Orchidee konnten<br />

der Jubilarin überreicht werden. Als Vertreter der<br />

Pfarrgemeinde kamen Dekan Mag. Bernhard Kranebitter<br />

sowie Pfarrkoordinator Hans Hanser mit einem<br />

Blumengruß. In gemütlicher Atmosphäre genossen<br />

alle Anwesenden das gute Essen und verbrachten ein<br />

paar feine Stunden bei interessanten Gesprächen.<br />

Annemarie wuchs gemeinsam mit ihren Geschwistern<br />

am Dolomitenhof in Tristach auf. Sie besuchte die<br />

Volksschule in Tristach und viele Fortbildungskurse in<br />

der Wirtschaftskammer (zB. Mehlspeisenkurse). Von<br />

Kindesbeinen an half sie am elterlichen Hof und im<br />

Gasthaus fleißig mit. Die Kriegs- und Nachkriegsjahre<br />

brachten viele Entbehrungen aber im Gastbetrieb und<br />

am Bauernhof gab es wenigstens immer genug zu essen,<br />

so berichtet die Jubilarin. Annemarie verbrachte<br />

eine Wintersaison in einem schönen Hotel in Seefeld<br />

24 DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


de wurden mehrmals zu- und umgebaut. Auch wurde der landwirtschaftliche Besitz durch Grundkäufe (zB<br />

große Almfläche) wesentlich erweitert. Neben der vielen Arbeit stand das Wohl der Familie immer an erster<br />

Stelle und dementsprechend hatten die drei Kinder Lydia, Alfred und Klaus eine glückliche Kindheit am Kristemoarhof.<br />

Heute leben die drei mit ihren Partnern und den fünf Enkelkindern alle in Lavant. Die Enkel bereiten<br />

Annemarie viel Freude. Die rüstige Jubilarin verbringt auch gerne Zeit im Garten und mit ihren Blumen und<br />

gemeinsam mit ihrem Mann Adolf unternimmt sie die eine oder andere Reise.<br />

Wir wünschen Annemarie weiterhin viel Freude im Kreise ihrer Familie und mit ihren Hobbys, vor allem aber<br />

viel Gesundheit!<br />

SPONSION VON JOHANNA PFLEGER<br />

MASTER FÜR LANDSCHAFTSPLANUNG UND<br />

LANDSCHAFTSARCHITEKTUR<br />

Johanna stammt gebürtig aus St. Johann im Pongau.<br />

Nach ihrer Ausbildung in Salzburg in der HBLA für<br />

Landwirtschaft Ursprung führte sie ihr Weg nach<br />

Wien zum Studieren.<br />

Um ihre Kreativität und Leidenschaft zur Landwirtschaft<br />

vereinen zu können, entschied sich Johanna für<br />

das Studium Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur<br />

auf der Universität für Bodenkultur in Wien.<br />

Nach Abschluss des Bachelorstudiums mit Auszeichnung<br />

folgte gleich darauf das gleichnamige Masterstudium.<br />

Im Masterstudium konnte sie ihr Wissen<br />

zum Thema Regionalentwicklung, Tourismus und Entwicklung<br />

ländlicher Regionen vertiefen.<br />

Im Oktober <strong>2016</strong> schloss sie ihr Studium der Landschaftsplanung<br />

und Landschaftsarchitektur in Wien<br />

ab.<br />

Der Liebe wegen hat es sie nach Osttirol verschlagen<br />

und sie ist nun seit Ende Oktober <strong>2016</strong> eine neue Gemeindebürgerin<br />

von Lavant. Laut eigenen Angaben<br />

fühlt sie sich in ihrer neuen Heimatgemeinde schon<br />

sehr wohl, auch wenn die Sonne noch etwas auf sich<br />

warten lässt.<br />

SCHWERER ARBEITSUNFALL IN DER MBA LAVANT<br />

Am 20. Jänner ereignete sich in der MBA (Mechanisch biologische Abfallbehandlungsanlage)<br />

Lavant ein folgenschwerer Arbeitsunfall. Bei Reinigungsarbeiten<br />

an einem Förderband wurde Josef Pacher jun. der linke<br />

Arm komplett aus dem Körper gerissen.<br />

Dank der bestens funktionierenden Rettungskette und der hervorragenden<br />

Arbeit der Ärzte im Klinikum Klagenfurt konnte der Arm in einer<br />

14-stündigen Notoperation wieder angenäht werden.<br />

„Hier müssen unglaubliche Kräfte gewirkt haben“ – so Prim. Priv.-Doz.<br />

Dr. Matthias Rab, welcher die Operation gemeinsam mit seinem Team<br />

geleitet und durchgeführt hat.<br />

Für Josef hat damit ein langer, schwerer Weg begonnen, der in den letzten<br />

Monaten von Fortschritten aber auch von Rückschlägen geprägt war.<br />

Am 01. März konnten seitens der Gemeinde der Bürgermeister Oswald<br />

Kuenz mit AL Hans-Peter Tabernig und GWA Franz Brunner im Klinikum<br />

Klagenfurt persönlich die besten Genesungswünsche überbringen.<br />

Für die schweren Monate, die schon hinter Josef liegen, aber auch für<br />

die schweren Monate die noch kommen werden, wünschen wir ihm auf<br />

© Kabeg Journal April-Juni <strong>2016</strong><br />

Josef Pacher mit dem Team der plastischen<br />

Chirurgie<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong><br />

DIE GEMEINDE INFORMIERT 25


diesem Wege nochmals alles erdenklich Gute.<br />

Dieser tragische Unfall hat uns alle sehr betroffen gemacht<br />

und gezeigt, wie schnell sich das Leben eines<br />

Menschen verändern kann.<br />

Der große Zusammenhalt in unserem Dorf wurde eindrucksvoll<br />

und beispiellos bewiesen.<br />

Mit diesem Schreiben bedankt sich Josef bei der Gemeinde,<br />

sowie bei all jenen, die ihm in der schweren<br />

Zeit geholfen haben:<br />

Nur wenn dich die Hoffnung verlässt, hat dich das<br />

Schicksal besiegt. (P.J.J.)<br />

20.01.<strong>2016</strong>, der Tag an dem sich mein Leben durch<br />

einen schweren Arbeitsunfall völlig veränderte.<br />

An diesem Tag hat für mich ein harter Kampf begonnen.<br />

Wohl wissend, dass mein Leben nie mehr so sein<br />

wird wie vorher, arbeite ich hart, um in den Alltag zurück<br />

zu finden. Dies ist natürlich mit vielen Entbehrungen,<br />

Schmerzen, großer Disziplin, aber auch mit<br />

hohen Kosten verbunden.<br />

Hiermit möchte ich mich bei Euch für die großzügige<br />

Spende aufrichtig bedanken. Es ist sehr schön und<br />

vor allem wichtig für mich zu wissen, dass so viele<br />

großartige Menschen hinter mir stehen. Es hilft mir<br />

enorm, Geschehenes besser verarbeiten zu können,<br />

den ständigen Schmerzen zu trotzen und positiv in<br />

die Zukunft zu blicken. Nur wenn wir zusammenhalten<br />

kann Unmögliches möglich werden.<br />

Ich wünsche Euch eine feine Adventszeit, schöne<br />

Weihnachten und ein gesegnetes, unfallfreies neues<br />

Jahr!<br />

Nochmals „Vergelt’s Gott“<br />

Josef Pacher<br />

UNSERE VERSTORBENEN<br />

Der Abschied von einem lieben Menschen bringt Trauer und Leid. Je schöner und voller die Erinnerung, desto<br />

schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das<br />

vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk.<br />

ANNA BRUNNER - FÖRSTERMUTTI ╬ 10. MÄRZ <strong>2016</strong><br />

Anna Brunner, besser bekannt als Förstermutti oder Förster Nannele,<br />

wurde am 17. April 1929 geboren und wuchs gemeinsam mit vier<br />

Schwestern und drei Brüdern beim Unterhuberbauer in Lavant auf.<br />

Nach der Schulzeit begann sie eine Lehre als Schneiderin in Dölsach und<br />

ging danach als Haushälterin zu einer Familie in die Schweiz. Doch das<br />

große Heimweh zog sie bereits nach einem Jahr zurück in die Heimat,<br />

wo sie unter anderem auch als Schulwartin der Volksschule arbeitete. In<br />

der Heimat lernte sie auch ihren Mann Josef Brunner, den Natzn Sepp,<br />

kennen und lieben. Am 14. September 1953 heiratete das junge Paar<br />

in Maria Plain. Ihr Mann Sepp war Förster in Lavant. Nannele schenkte<br />

ihrem Mann fünf Kinder mit denen sie im Eigenheim glücklich lebten.<br />

Natzn Sepp war nicht nur Förster sondern auch Feuerwehrkommandant<br />

in Lavant und so hatte seine Frau immer ein offenes<br />

Ohr für die Anliegen der Feuerwehr und half tatkräftig mit.<br />

Das Leben von Nannele war von einigen Höhen und auch Tiefen geprägt<br />

– so traf sie der Tod ihres Mannes Sepp im Jahr 2003 sehr. Doch auch die<br />

negativen Einschnitte ließen sie nie verzagen.<br />

gen Frühjahr – nur sollte sie es dieses<br />

Mal nicht mehr gestärkt verlassen.<br />

Die Liebe zu den Tieren blieb<br />

bis zum Schluss, und so freute sie<br />

sich ein paar Tage vor ihrem Tod<br />

noch über den Besuch ihrer Tochter<br />

Annemarie mit deren Hasen.<br />

Am 10. März dieses Jahres schlief<br />

Nannele im BKH Lienz friedlich ein.<br />

Lavant verliert mit ihr ein „Original“<br />

– möge sie in Frieden ruhen!<br />

So war sie auch immer eine Freundin aller Tiere – besonders viele Katzen<br />

fanden bei ihr ein gutes Zuhause. Gerne nahm sie am Alltagsleben der<br />

Dorfgemeinschaft teil und prägte es auf ihre Art und Weise mit. So besuchte<br />

sie zB gerne Walter und die Kinder in der Volksschule und brachte<br />

natürlich ein kleines „Gutile“ für die Kinder mit. Auch über den Besuch der<br />

12 Enkel freute sie sich immer sehr und sie war sogar schon stolze Uroma.<br />

Doch im Laufe der Jahre wurde der Alltag zusehends beschwerlicher und<br />

mühevoller. Sie musste einige Male ins Krankenhaus wie auch im heuri-<br />

26 DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


MARIA BRUNNER ╬ 6. SEPTEMBER <strong>2016</strong><br />

Maria Brunner, uns allen besser bekannt als „Gabale Mariedl“, wurde<br />

am 05. Mai 1929 als zweites von 4 Kindern in Lavant beim Simeter<br />

geboren. Ihre Mutter Maria war die dritte Frau von Vater<br />

Blasius und auch sie starb in jungen Jahren im Jahr 1935.<br />

Mariedl war damals gerade 6 Jahre alt. Fortan sorgte eine Haushälterin<br />

für die Familie. Mariedl besuchte die Volksschule in Lavant.<br />

Nach der Hochzeit der Haushälterin übernahm Mariedl im Alter<br />

von 20 Jahren den Haushalt und half auch tatkräftig bei der Feldarbeit<br />

mit. Mariedl lernte ihren Mann Gabriel Brunner kennen und lieben<br />

und so feierten sie 1956 gemeinsam mit Bruder Hermann und<br />

Hilda Doppelhochzeit. Nach der Hochzeit lebte das junge Paar zuerst<br />

im Agrarhaus neben dem Lavanter Hof. Mit viel Fleiß konnten sie<br />

schließlich 1962 in das selbst erbaute Eigenheim einziehen. Mariedl<br />

schenkte drei Kindern das Leben: Raimund, Gabriele und Gerhard.<br />

Mariedls Leidenschaft waren der Gemüsegarten und ihre Blumen. Gerne<br />

half sie auch immer am Feld beim Simiter mit, ihre ausgezeichneten Kochkünste<br />

waren vielseits bekannt. Zu ihren Hobbys zählte auch das Lesen.<br />

Viel Freude hatte sie immer wernn ihre geliebten Enkelkinder zu Besuch bei<br />

„der Mutter“ – wie sie alle liebevoll nannten – waren. Mariedl war eine regelmäßige<br />

Kirchgeherin und versorgte für lange Zeit die Hausaufbahrungen<br />

in Lavant, wo stets die selbst gemachten Spitzentücher zum Einsatz kamen.<br />

Ein Sturz machte dann aber Hilfe<br />

und Pflege notwendig. Pflegerin Annica<br />

sorgte gut für sie und so konnte<br />

sie noch zwei Wochen vor ihrem<br />

Tod die Sonntagsmesse besuchen.<br />

Mariedl war eine geschätzte, fleißige<br />

Gemeindebürgerin – wir wollen<br />

sie in lieber Erinnerung behalten!<br />

1988 starb ihr Mann Gabriel nach schwerer Krankheit.<br />

Bis zum Josefitag 2015 erfreute sich Mariedl beneidenswerter Gesundheit.<br />

RAIMUND ANETHER SEN. ╬ 30. NOVEMBER <strong>2016</strong><br />

Raimund wurde am 24. Juli 1934 in Lienz geboren und verbrachte die<br />

ersten Lebensjahre beim Grasegger in Lengberg, wo seine Eltern einen<br />

Bauernhof gepachtet hatten. Die ersten Volksschuljahre besuchte<br />

er in Nikolsdorf. Sein Vater musste in den Krieg einrücken und Raimund<br />

blieb mit seiner Mutter alleine zurück. Sie zogen zum Hansler<br />

in Lavant wo er auch weiter zur Schule ging. Der Vater kam zwar nach<br />

Kriegsende wieder heim, doch verunglückte er wenige Jahre später bei<br />

einem Traktorabsturz tödlich. Raimund war damals erst 14 Jahre alt.<br />

Raimund begann nach der Schule eine Lehre als Tischler in Tristach,<br />

die er als Geselle abschließen konnte. Seine Liebe zum Holz blieb und<br />

so besuchte er in Kuchl, in Salzburg, die Berufsschule für Säger. Nach<br />

erfolgreichem Abschluss 1959 pachtete Raimund die „Hansler“ Säge in<br />

Lavant. Er war sehr fleißig, doch das erste Hochwasser im Jahre 1965<br />

setzte das gesamte Betriebsgelände und die Säge unter Wasser. Raimund<br />

gelang der Wiederaufbau. Als das neuerliche Hochwasser nur ein<br />

Jahr später wieder alles überflutete war ein Weiterarbeiten nicht mehr<br />

möglich. Raimund gab jedoch nicht auf und begann 1967 mit dem Bau<br />

der neuen Säge am heutigen Standort. Schritt für Schritt konnte er seinen<br />

Betrieb erweitern und war stolz auf das heutige moderne Sägewerk,<br />

dass er mittlerweile an seinen Sohn Raimund jun. übergeben hat.<br />

1962 begann Raimund mit dem Bau eines Eigenheimes, dass er 1966 mit<br />

seiner Mutter beziehen konnte.<br />

im Gemeinderat und Gründungsmitglied<br />

der Sportunion Lavant.<br />

Außerdem war Raimund 10 Jahre<br />

Obmann des Tourismusverbandes<br />

und auch in der Pfarrgemeinde<br />

half er lange Jahre gerne mit.<br />

Bis zum Schluss kämpfte er gegen<br />

seine Krankheit und nahm<br />

sein Schicksal ohne zu klagen<br />

an. So gut er konnte half<br />

er auch noch auf der Säge mit.<br />

Lavant verliert mit Raimund einen<br />

liebevollen, fleißigen und beliebten<br />

Gemeindebürger – er Ruhe in<br />

Frieden!<br />

Am 2. Juni 1967 heiratete er seine Fau Anna. Sie schenkte ihm 5 Kinder,<br />

auf die er immer sehr stolz war. Raimund wuchs selbst als Einzelkind<br />

auf und so bedeutete ihm eine Familie immer sehr viel. Besonders<br />

viel Freude bereitete ihm der Besuch seiner acht Enkelkinder.<br />

Raimund war auch ein begeisterter Sportler – er liebte das Bergsteigen,<br />

Wandern und Schifahren. Auch bei den Lavanter Vereinen half er tatkräftig<br />

mit. So war er über 60 Jahre Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, 30 Jahre<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong><br />

DIE GEMEINDE INFORMIERT 27


BUNTE SEITEN<br />

Sägewerk Anether.<br />

Dorf von der „Bacher Reide“ am Kirchberg<br />

Dorfblicksteig.<br />

Folieblick.<br />

Jagdhornbläser bei der Cäciliafeier.<br />

Adventszeit.<br />

Lavant bei Nacht.<br />

Kreuzigungsgruppe.<br />

28 BUNTE SEITEN<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


BUNTE SEITEN<br />

Bauaufsicht Mathilde mit Karl und Lukas<br />

Besuch in der Volksschule vom Bürgermeister Oswald Kuenz<br />

und Gemeindeamtsleiter Philipp Pacher<br />

Talbach vereist.<br />

Organist Pacher Michael.<br />

Museum.<br />

Weihnachtskrippe in der Ausgrabungsstätte.<br />

Armierungsarbeiten bei der „starken“ Decke des Hochbehälters<br />

mit zweigeschossiger Schieberkammer<br />

Unsere Kirchen vom Dorfblick.<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong> BUNTE SEITEN<br />

29


FREIWILLIGE FEUERWEHR<br />

LAVANT<br />

Die FF-Lavant hat mit 1. Dezember <strong>2016</strong> einen Mitgliederstand<br />

von 65 Männern und einer Frau. Davon<br />

befinden sich 12 Mann in der Reserve (davon ein Ehrenmitglied).<br />

Der Rest der Mannschaft ist im aktiven<br />

Dienststand und in zwei Gruppen eingeteilt.<br />

Der Ausschuss der FF-Lavant besteht derzeit aus 9<br />

Mann. Kommandant und Kdt.-Stellvertreter sowie<br />

Kassier und Schriftführer wurden zuletzt in der Jahreshauptversammlung<br />

im Jahr 2013 gewählt. Weitere<br />

Mitglieder des Ausschusses werden vom Kommandanten<br />

bestimmt. Es sind dies: Zugskommandant,<br />

Gruppenkommandanten, Gerätewart, Obermaschinist<br />

und Beauftragte für verschieden Bereiche in der<br />

FF.<br />

In Tirol haben die Gemeinden für die Beschaffung<br />

und den Erhalt der Fahrzeuge und der Ausrüstung<br />

sowie für die Errichtung von Gerätehäusern gemäß<br />

dem Landes-Feuerwehrgesetz (LFG) aufzukommen.<br />

Die Feuerwehr einer Gemeinde untersteht somit dem<br />

Bürgermeister. Geführt wird sie vom jeweiligen Kommandanten.<br />

GOTT ZUR EHR, DEM NÄCHSTEN ZUR WEHR<br />

Gemäß unserer Gelöbnisformel sind wir in der Zeit<br />

zwischen Eintritt und Austritt von der Feuerwehr verpflichtet,<br />

unseren Dienst zu leisten und dem Vorgesetzten<br />

Gehorsam zu leisten.<br />

Mag sein, dass dies in der heutigen Zeit etwas veraltet<br />

klingt. Die Schlagkraft der FF beruht aber genau<br />

auf dieser Formel die mit dem Eid „Gott zu Ehr, dem<br />

Nächsten zur Wehr“ im Zuge der Angelobung ausgesprochen<br />

wird.<br />

Angelobung der Neuzugänge 2015 im Zuge der JHV <strong>2016</strong><br />

EINSÄTZE <strong>2016</strong><br />

Das Einsatzaufkommen war auch heuer eher gering. Im eigenen Einsatzgebiet verzeichneten wir 4 technische<br />

Einsätze, 3 Brandeinsätze sowie eine Brandsicherheitswache. Außerhalb unseres Einsatzgebietes wurden wir<br />

zu einem Brandeinsatz am Iselsberg angefordert.<br />

AUSBILDUNG UND BEWERBSWESEN<br />

Um im Ernstfall die entsprechende Hilfeleistung erbringen zu können, muss ein umfassendes Ausbildungsund<br />

Übungsprogramm angeboten werden und dieses auch entsprechend von der Mannschaft angenommen<br />

werden. Unser Übungsprogramm wird halbjährlich erstellt und frühzeitig bekannt gegeben. Auf das ganze Jahr<br />

verteilt umfasst dieses Programm 4 Basisübungen und 2 Zugsübungen. Weiters jeweils 2 Übungen in den Fachbereichen.<br />

Führungskräfte, Atemschutz, Maschinist, Funk und Florianstation. Ein ebenfalls wichtiger Bereich ist<br />

die Personenrettung und Eigensicherung. Auch dazu werden 2 Übungen im Jahr angeboten.<br />

Neuzugänge werden in einer 16-stündigen Ortsausbildung in das Feuerwehrwesen eingeführt. Um die weitere<br />

Ausbildung auf Bezirksebene fortführen zu können, muss zuvor jedoch ein Wissenstest bestanden werden.<br />

30 FREIWILLIGE FEUERWEHR<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


Zugsübung beim Golfhotel.<br />

Abschluss der GA mit unseren<br />

heurigen Neuzugängen Fabian Winkler<br />

und Matthias Jesacher sowie GA-Beauftragten<br />

Uli Pacher<br />

Maschinistenschulung mit unseren Ausbildungsbeauftragten<br />

Manfred Schorn<br />

BEWERBE <strong>2016</strong><br />

Ein Höhepunkt im Berwerbswesen<br />

ist wohl der Landesfeuerwehr-leistungsbewerb.<br />

Dieser fand heuer<br />

in St. Anton am Arlberg statt. Die<br />

FF-Lavant nahm daran mit einer<br />

Bronze-Gruppe teil.<br />

Foto mit Text: Gratulation den<br />

Neuzugängen zum FLA-Bronze.<br />

Danke der gesamten Gruppe für<br />

die Vorbereitung und Teilnahme<br />

zum Bewerb (Rang 25 von 30).<br />

Am 9. Juli fand der Bezirksnassleistungsbewerb<br />

in Huben statt. Die<br />

FF-Lavant nahm mit 2 Gruppen daran<br />

teil und konnte den 18. Rang<br />

sowie den 5. Rang erreichen<br />

FF-Lavant beim Landesleistungsbewerb<br />

in St. Anton (Gratulation den beiden<br />

Neuzugängen zum FLA-Bronze, und der<br />

gesamten Gruppe zum Erfolg).<br />

FF-Lavant mit Bezirkskommando beim<br />

Bezirksnassbewerb in Huben (Foto Brunner<br />

Images)<br />

GOLDENER HERBST <strong>2016</strong><br />

4 Kameraden unserer Feuerwehr dürfen wohl besonders erwähnt werden:<br />

Unseren Schriftführer Markus Brunner dürfen wir zum Funkleistungsabzeichen<br />

in Gold gratulieren (Prüfung am 17.11. <strong>2016</strong> an der LFS Salzburg).<br />

Unseren Ausbildungsbeauftragten Manfred Schorn, Atemschutzbeauftragten<br />

Christoph Tabernig und Zugskommandant Hannes Oberhammer<br />

gratulieren wir zum bestandenen FLA in Gold.<br />

ZIVIL- UND KATASTROPHENSCHUTZ<br />

Im Herbst <strong>2016</strong> wurde unsere bisherige bzw. in den 1950-er Jahren angekaufte<br />

motorbetriebene Sirene durch eine elektronische Sirene ersetzt.<br />

Diese neue Sirene verfügt neben der weit besseren Hörbarkeit auch über<br />

einen Akku und kann somit bei Stromausfall ohne Zeitverzögerung aktiviert<br />

werden.<br />

Von Tirol weit 45 vergebenen Leistungsabzeichen<br />

konnten 3 nach Lavant geholt<br />

werden.<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong> FREIWILLIGE FEUERWEHR<br />

31


Weiters wurde die „kritische Infrastruktur“<br />

im Gemeindegebiet von<br />

Lavant wie das Gemeindeamt, das<br />

Gerätehaus der Feuerwehr bzw.<br />

das gesamte MZH-Lavant mit einer<br />

Notstromversorgung ausgestattet.<br />

Bei Stromausfall kann somit innerhalb<br />

weniger Minuten ein Notbetrieb<br />

hergestellt werden.<br />

Montage der neuen Sirene mit Hilfeleistung<br />

von Drehleiter FF-Lienz<br />

Übergabe der Notstromaggregate an<br />

Feuerwehren (Finanzierung durch Fördermittel<br />

vom Land Tirol).<br />

NEUE FLORIANSTATION<br />

Nach dem das Tourismusbüro nicht mehr benötigt bzw. als solches nicht mehr genutzt wurde, bot sich dieser<br />

Raum sehr gut an, um eine Florianstation zu errichten. Diese sehr wichtige Erneuerung konnte mit geringen<br />

finanziellen Aufwand umgesetzt werden. Neben dem großräumigen „Bedienerpult“ war auch noch genügend<br />

Platz für einen Aktenschrank und vier neuen Mannschaftkästen.<br />

Am 16.07.<strong>2016</strong> wurde eine Benefizveranstaltung<br />

durchgeführt.<br />

Der gesamte Reinerlös konnte im<br />

Rahmen einer kleinen Feier in der<br />

Römerstube am 25.10.<strong>2016</strong> an unseren<br />

Kameraden Seppl Pacher<br />

übergeben werden. Ein herzliches<br />

Danke den beiden Musikgruppen,<br />

allen Helferinnen und Helfern und<br />

an all jene, die sich mit einer Spende<br />

eingebracht haben.<br />

Dir lieber Seppl wünschen wir viel<br />

Kraft für deine Zukunft!<br />

BENEFIZ-DÄMMERSCHOPPEN<br />

Unsere jungen Festbesucher<br />

Scheckübergabe in der Römerstube<br />

(Foto Brunner Images)<br />

In Zusammenarbeit mit der Gemeinde<br />

Lavant und der Fa. Brandschutz<br />

Geiger/Lienz wurde unseren<br />

Bürgerinnen und Bürgern am<br />

03. November eine Vorführung<br />

von Kleinlöschgeräten in Theorie<br />

und Praxis angeboten. Weiters<br />

wurde die alle zwei Jahre stattfindende<br />

Löscherüberprüfung durchgeführt.<br />

VORBEUGENDER BRANDSCHUTZ<br />

Theoretischer Teil im Gemeindesaal<br />

Vizebürgermeister Kaplenig Josef beim<br />

praktischen Üben.<br />

32 FREIWILLIGE FEUERWEHR<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


GRATULATION ZU DIVERSEN FESTEN<br />

60-er<br />

60-er<br />

50-er<br />

Fahrzeugpatin Resi Kuenz<br />

Hans-Peter Tabernig<br />

Vize-Bürgermeister Seppl Kaplenig<br />

Hochzeit von Christian Mattersberger; Foto vom 5. Juli<br />

RESERVISTENAUSFLÜGE<br />

Im Frühjahr folgten unsere Reservisten<br />

einer Einladung vom langjährigen<br />

BFK Draxl Ferdl zu einer<br />

Jause nach Nikolsdorf zu kommen.<br />

Zwischen den Feuerwehren Nikokolsdorf<br />

und Lavant besteht seit<br />

je her ein guter Kontakt. Insofern<br />

kam spontan eine Gegeneinladung<br />

von unseren BFI Franz Brunner in<br />

Lavant einen Reservistennachmittag<br />

zu verbringen.<br />

Die Schattseite konnte mit dem Lavanter<br />

Alpl, viel Sonnenschein und<br />

guter Küche allen Teilnehmern<br />

wunderschöne und bleibende Eindrücke<br />

vermitteln.<br />

Jause im Kameradschaftsraum der<br />

FF-Nikolsdorf<br />

Nikolsdorfer und Lavanter Reservisten<br />

und die Helfer im Lavanter Alpl<br />

ABSCHIED VON UNSEREM LANGJÄHRIGEN AUSSCHUSSMITGLIED<br />

ANETHER RAIMUND SEN.<br />

Raimund war von 1952 bis 1996 aktives Mitglied und<br />

davon 15 Jahre lang Schriftführer und Ausschussmitglied<br />

in unserer Feuerwehr. Auch als Reservist, war er<br />

stets sehr interessiert an der Weiterentwicklung unserer<br />

Wehr. Darüber hinaus war Raimund über Jahrzehnte<br />

lang im politischen Leben engagiert.<br />

Sein Ein und alles galt wohl war der Familie. Seine Leidenschaft<br />

zum Holz setzte er mit all seiner Kraft um und<br />

gründete die heute weitum bekannte Hansler-Säge.<br />

Lieber Raimund, dein Leben war neben der verantwortungsvollen<br />

Arbeit auch von Schicksalsschlägen geprägt.<br />

Dennoch hast du immer noch Zeit für die Belangen<br />

unserer Feuerwehr gefunden. Dafür danken wir<br />

dir und behalten dich immer in unserer Erinnerung.<br />

Ein würdiger Abschied von Raimund Anether<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong> FREIWILLIGE FEUERWEHR<br />

33


FORST<br />

GEDANKEN UND HINWEISE IM WALD!<br />

Am Beginn des Jahres <strong>2016</strong> war die<br />

Borkenkäferentwicklung genau zu<br />

beobachten und Bekämpfungsmaßnahmen<br />

wie Fangbaumvorlagen<br />

im gesamten Wald zu forcieren.<br />

Es hat sich herausgestellt,<br />

dass bei den Fangbaumvorlagen<br />

zeitig im Frühjahr ein Gutteil des<br />

Käferbestandes abgeschöpft werden<br />

kann und dadurch eine Massenvermehrung<br />

im Sommer und<br />

Herbst verhindert wird. Auf Grund<br />

der Borkenkäfersituation ist es<br />

aber auch weiterhin notwendig<br />

mit derartigen Gegenmaßnahmen<br />

zu arbeiten. Von März bis September<br />

muss Holz in Rinde so rasch als<br />

möglich aus dem Wald abgeliefert<br />

werden um die Käfersituation im<br />

Griff zu haben.<br />

3.500 Erntefestmeter (efm) Holz<br />

wurden <strong>2016</strong> im Gesamtwald Lavant<br />

eingeschlagen. Damit wurde<br />

ein Beitrag zur Holzversorgung<br />

der Osttiroler Sägewerke und der<br />

Brennholzbezieher in unserem<br />

Dorf geleistet. Diese angeführte<br />

Holzmenge entspricht rund 140<br />

LKW-Zügen und ist in etwa 80 Prozent<br />

des jährlichen Holzzuwachses<br />

im Lavanter Gesamtwald. Eine<br />

laufende kleinflächige Nutzung<br />

im Wald bringt steigende Holzzuwächse,<br />

eine positive Entwicklung<br />

der Holzqualität und dadurch resultierend<br />

höhere Erträge für die<br />

Waldbesitzer.<br />

Siehe einen Bericht über den wirtschaftlichen<br />

Wert unserer Wälder<br />

welcher in der Homepage FHP<br />

(Fost-Holz-Papier) abgebildet ist.<br />

DER WIRTSCHAFTSFAKTOR HOLZ<br />

Der Forst- und Holzsektor ist in Österreich – nach dem<br />

Tourismus – der zweitwichtigste Wirtschaftszweig.<br />

172.000 Familien und 300.000 Arbeitnehmer beziehen<br />

ihre Einkommen in Österreich aus der Forst- und<br />

Holzwirtschaft. Damit arbeiten 10 von 100 Menschen<br />

in unserem Land für diesen Sektor. Dem gegenüber<br />

steht ein Produktionswert von EURO 12 Mrd. und<br />

ein Exportüberschuss von durchschnittlich EURO 3,5<br />

Mrd. Mit einem Überschuss von EURO 3,85 Mrd. lag<br />

der Holzsektor im Jahr 2015 einmal mehr im Spitzenfeld<br />

der Aktivposten des österreichischen Außenhandels<br />

und erreichte ein Plus von 3,1%. Die Branche ist<br />

mit einem Exportanteil von 70% in der Holzindustrie<br />

und 85% in der Papier- und Zellstoffindustrie stark außenhandelsorientiert.<br />

Unser Wald hat neben der Wirtschaftsfunktion auch<br />

noch die Schutz- Erholungs- und Wohlfahrtfunktion<br />

zu erfüllen. Es sollte aus diesem Grund für alle Naturnutzer<br />

selbstverständlich sein mit diesen wertvollen<br />

Ressourcen einen verantwortungsbewussten Umgang<br />

zu pflegen. Aus diesem Grund darf ich auch einen<br />

Rechtstipp über Ablagerungen im Wald, verfasst<br />

vom Forst-Service Tirol, zur Kenntnis bringen.<br />

Müllentsorgung im Wald ist verboten! Der Gesetzgeber<br />

spricht sogar von Waldverwüstung, wenn Abfall<br />

im Wald entsorgt wird. Und das unabhängig von der<br />

Menge, der Flächengröße der Ablagerung und unabhängig<br />

von der Art des Abfalles.<br />

Zu Abfall zählen jedenfalls Bauaushub- und Bauabbruchmaterial,<br />

aber auch Steine, Schotter und Erde.<br />

Gerade im Herbst, wenn die Balkonblumen entfernt<br />

und die Gärten winterdicht gemacht werden, fällt<br />

auch jede Menge Grünschnitt und Gartenabfall an.<br />

Eine andere Art von Abfall eben und auch der hat im<br />

Wald – auch wenn es sich um den eigenen Wald handelt<br />

– nichts verloren.<br />

Strafbar macht man sich allerdings nach dem Forstgesetz<br />

bereits dann schon, wenn man durch Handlungen<br />

oder Unterlassung die Produktionskraft des<br />

Ein Fangbaum nach der Entrindung im Sägewerk und somit<br />

wird der Käfer für eine weitere Vermehrung schadlos gemacht.<br />

Waldbodens wesentlich schwächt, den Bewuchs einer<br />

flächenhaften Gefährdung aussetzt, eine rechtzeitige<br />

Wiederbewaldung unmöglich macht oder der Boden<br />

dadurch einer Rutsch- bzw. Abtragungsgefahr ausgesetzt<br />

wird.<br />

Bereits durch das Aufschütten von Erde, das Entsorgen<br />

von Strauchschnitt, Holzpflöcken usw. kann dieser<br />

Tatbestand verwirklicht werden.<br />

34 FORSTWIRTSCHAFT<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


Erhält die Behörde davon Kenntnis, so wird von ihr die<br />

Entfernung beauftragt und hohe Verwaltungsstrafen<br />

können die Folge sein. Je nach Menge und Gattung<br />

der Ablagerung, können darüber hinaus noch Strafen<br />

aus den Bereichen Naturschutz, Wasserrecht, Abfall-<br />

wirtschaftsrecht sowie Umweltschutz dazu kommen.<br />

Ist die Waldverwüstung von jemand anderem als dem<br />

Waldbesitzer ausgeübt worden, so kann auch dieser<br />

noch privatrechtliche Ansprüche geltend machen (Besitzstörung,<br />

Schadenersatz etc.).<br />

Ich danke allen Waldeigentümern, Gemeindebürgern und Arbeitern im Wald für die gute Zusammenarbeit im<br />

abgelaufenen Jahr, wünsche allen Lesern besinnliche Weihnachtsfeiertage und ein erfolgreiches Jahr 2017.<br />

GWA Franz Brunner<br />

In den Sommermonaten leisteten wieder Ferialarbeiter (Pacher<br />

Thomas, Winkler Fabian) bei den verschiedensten Waldarbeiten<br />

wertvolle Dienste.<br />

Terminankündigung und Einladung:<br />

Am Pfarfbodenweg im Unterberg wurden aus statischen<br />

Gründen die im Jahr 1992 eingebauten Krainerwände erneuert.Das<br />

eingebaute Tannenholz wurde durch „bewehrte Erde“<br />

ersetzt und damit die Tragfähigkeit der Weganlage wieder<br />

sichergestellt.<br />

FORSTTAGSATZUNG <strong>2016</strong><br />

am Mittwoch 1. Februar 2017<br />

Nichtöffentlicher Teil 13:30 Uhr<br />

Gemeindeamt Lavant<br />

Öffentlicher Teil<br />

14:30 Uhr<br />

Gemeindesaal, Römerstube<br />

Thema: „ Holzbewilligung , Sicherungsmaßnahmen<br />

bei Nutzungen“<br />

Laufende Informationen rund um den Wald:<br />

http://www.tirol.gv.at/themen/umwelt/wald/<br />

http://www.waldaufseher.org/<br />

Längst fällig waren Durchforstungsarbeiten im „Lavanter Alpl“<br />

diese wurden im Spätherbst durchgeführt.<br />

Bei derartigen Beständen welche Anfang der 90er Jahre durchforstet wurden, sollte ehestens wieder Holz entnommen werden um<br />

die Stabilität und Zuwachsleistung weiterhin zu erhalten.<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong> FORSTWIRTSCHAFT<br />

35


DAS JAHR DES<br />

JAGDVEREINS LAVANT<br />

Unser Vereinsjahr beginnt mit der Jahreshauptversammlung im März in der Römerstube. Gleichzeitig präsentieren<br />

wir unsere Abschüsse des vergangenen Jahres. Diese kleine Trophäenschau hat sich sehr gut eingebürgert<br />

und die Lavanter können sich über unser jagdliches Wirken vor Ort informieren.<br />

Im März mussten wir leider einen<br />

total verräudeten Gamsbock im<br />

Bachbett beim E-Werk von seinen<br />

Qualen erlösen. Dieser sollte<br />

im heurigen Jahr nicht das letzte<br />

kranke Gamswild sein. Wir mussten<br />

noch einen Bock im Haslach<br />

Graben, Höhe Kreithof und eine<br />

Geis mit Kitz in der 12er Scharte<br />

erlegen.<br />

Räudegams, beim E-Werk<br />

Jetzt zu den erfreulicheren Mitteilungen:<br />

Brunner Lucas konnte im<br />

Mai am Lavanter Kolm einen stattlichen<br />

Spielhahn erlegen.<br />

Lucas und sein Spielhahn<br />

Unsere Rehabschüsse tätigten wir rechtzeitig und im<br />

vorgeschriebenen Ausmaß.<br />

Die Installation der Wildwarner auf den Straßenstempeln<br />

beim „Unterhuber Teich“ und der „Lavanter Gerade“<br />

in Richtung Tristach wurde heuer vervollständigt.<br />

Durch diese Maßnahme konnten die Wildunfälle<br />

schon reduziert werden.<br />

Auch im heurigen Jahr konnten wir einige alte Gämsen<br />

erlegen. Im Herbst gestaltet es sich sehr schwierig,<br />

den vorgegebenen Abschuss zu erfüllen. Wie<br />

im Vorjahr sind die Schneefälle im Dezember noch<br />

ausgeblieben, und die Gams halten sich noch in den<br />

höchsten Höhen auf.<br />

Engeler Andreas mit seiner alten Geis<br />

36 JAGDVEREIN<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


Beim Rotwild konnten wir 3 Abschüsse tätigen, ein<br />

Tier mit Kalb und einen 3er Hirsch. Auch der restliche<br />

Rotwildabschuss wird schwierig, da sich das Rotwild<br />

immer mehr in der Nacht seine Nahrung sucht.<br />

Zu unseren gesellschaftlichen Ereignissen zählte heuer<br />

das Wildbretessen mit unseren Frauen in der Römerstube.<br />

Unsere Wirtin Karin verwöhnte uns mit einem<br />

vorzüglichen Rehbraten.<br />

Weiters veranstalteten wir unsere traditionelle Gesellschaftsjagd,<br />

bei der wir Jagdfreunde und Bekannte<br />

einluden. Im Anschluss haben wir uns in der Römerstube<br />

zum „Schüsseltrieb“ und gemütlichen Ausklang<br />

getroffen.<br />

Emil, Andreas und sein Hirsch<br />

Wie alle Jahre vor Weihnachten waren wir wieder mit<br />

der Volksschule Lavant zu einer Fütterung unterwegs<br />

um den Kindern und Lehrern einen kleinen Einblick in<br />

die Jagd zu geben.<br />

Die Lavanter Jäger wünschen allen Bewohnern ein<br />

frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins<br />

neue Jahr. Den Jagdkameraden wünsche ich einen guten<br />

Anblick und ein kräftiges Weidmannsheil!<br />

Alfred Tscharnidling<br />

Obmann des Jagdvereins Lavant<br />

Jäger in der Schule<br />

Jahreshauptversammlung<br />

Michl‘s 50er<br />

Gesellschaftsjagd <strong>2016</strong><br />

DEZEMBER <strong>2016</strong><br />

JAGDVEREIN<br />

37


LANDJUGEND LAVANT<br />

RÜCKBLICK AUF EIN REGES<br />

VEREINJAHR<br />

Dieses Jahr führte die Landjugend/Jungbauernschaft<br />

Lavant wieder einige Veranstaltungen durch. Besonders<br />

möchten wir uns bei unseren fleißigen Helfern<br />

bedanken, ohne die die vielen Veranstaltungen nicht<br />

möglich wären.<br />

Seniorenfeier: 14.12.2015<br />

Wie jedes Jahr laden wir gemeinsam mit der Gemeinde<br />

Lavant unsere Senioren zu einem gemeinsamen<br />

Nachmittag in die Römerstube ein. Die Landjugend<br />

hat für diesen Anlass ein kleines Weihnachtgeschenk<br />

vorbereitet. Engel aus Schwemmholz sollte die Senioren<br />

in vorweihnachtliche Stimmung versetzen. Für<br />

Unterhaltung sorgte die Volksschule Lavant.<br />

Silvester: 31.12.2015<br />

Zu Silvester hat die Landjugend alle Mitglieder zum<br />

Raclette Essen im Landjugendraum eingeladen. Um<br />

ca. 23:00 Uhr sind wir zur Schneebar unter der Kirche<br />

aufgebrochen. Leider konnten wir aufgrund der Trockenheit<br />

kein Feuerwerk machen.<br />

Kinderfasching: 09.02.<strong>2016</strong><br />

Am Faschingsdienstag konnten sich unsere großen<br />

und kleinen Faschingsnarren wieder einmal austoben.<br />

Nach dem Umzug durchs Oberdorf ging es ab<br />

in die Römerstube, wo man schon auf die Narren<br />

wartete. Bis zum Schluss wurde gespielt, getanzt und<br />

gelacht. Natürlich gab es auch wieder jede Menge<br />

Faschingskrapfen und Süßigkeiten, welche man sich<br />

nicht entgehen lassen durfte. Wir möchten uns nochmals<br />

bei der Gemeinde für die Spende der Faschingskrapfen<br />

bedanken.<br />

Dekanatswallfahrt: 01.05.<strong>2016</strong><br />

Dieses Jahr hat das Wetter leider wieder nicht mitgespielt.<br />

Wir hoffen, dass wir im kommenden Jahr wieder<br />

mehr Glück mit dem Wetter haben.<br />

Muttertag: 04.05.<strong>2016</strong><br />

Viele Mütter folgten der Einladung der Landjugend<br />

und der Gemeinde Lavant und konnten sich einen<br />

Abend zurücklehnen und sich an den Beiträgen der<br />

Kindergartenkinder und Volksschüler erfreuen. Die<br />

Gemeinde lud alle Mütter zum Essen ein und jede<br />

Mutter bekam noch ein Geschenk überreicht.<br />

Klause Melanie und Helmut Unterwainig: 06.08.<strong>2016</strong><br />

Am 06.08.<strong>2016</strong> war es soweit, unser Ausschussmitglied<br />

Hanser Melanie heiratete ihren Helmut. Da kam<br />

uns die Idee, für die zwei eine Klause vorzubereiten.<br />

38 DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


Mit Stockpferd und Spraydose konnten wir das frisch<br />

verheiratete Paar überraschen. Wir wünschen ihnen<br />

nochmals alles Gute auf ihren gemeinsamen Lebensweg.<br />

Grillabend: 26.08.<strong>2016</strong><br />

Am 26.08.<strong>2016</strong> luden wir alle Mitglieder der Landjugend<br />

zum gemeinsamen Grillen ein. Wir waren sehr<br />

erfreut, dass so viele der Einladung gefolgt sind. Es<br />

war ein gemütlicher und lustiger Abend.<br />

Bezirkslandjugend Umzug:<br />

24.09.<strong>2016</strong><br />

Heuer lud der Bezirksausschuss<br />

wieder zu einem großen Umzug<br />

ein. Wir hatten das Thema Tourismus<br />

und Landschaftspflege. Wir<br />

schmückten einen Hänger mit einem<br />

Bett, welches unser Tourismusthema<br />

und die andere Hälfte<br />

mit unseren Thema Landschaftspflege,<br />

wo wir unseren Golfplatz<br />

darstellten. Drei Golfer und Bauern,<br />

die die Arbeit von früher und<br />

heute darstellten, begleiteten unseren<br />

schön geschmückten Anhänger.<br />

Im Anschluss gab es auf<br />

der Osttirolmesse Verpflegung für<br />

alle Teilnehmer des Umzuges. Wir<br />

haben uns sehr über die vielen Lavanterinnen<br />

und Lavanter unter<br />

den Zuschauern gefreut.<br />

Erntedank: 09.10.<strong>2016</strong><br />

Am 09. Oktober fand in Lavant die<br />

Erntedankprozession statt. Die<br />

Landjugend schmückte und trug<br />

die neue Erntedankkrone, sowie<br />

einen Obst- und Gemüsekorb. Die<br />

Ortsbäuerinnen trugen einen Korb<br />

mit selbstgemachten Brötchen.<br />

Die Gaben wurden in der Kirche<br />

gesegnet. Nach der Prozession<br />

gab es vor der Kirche eine Agape<br />

für die Gottesdienstbesucher.<br />

Nikolausumzug: 03.12.<strong>2016</strong><br />

Wie jedes Jahr besucht der Nikolaus<br />

die Lavanter Kinder. Der Nikolaus<br />

machte eine ausgezeichnete<br />

Figur und begleitet von den<br />

Engelen Unterwainig Melanie und<br />

Baumgartner Tamara, sowie einer<br />

Schar wilder Krampusse, ließ er die<br />

Herzen der Kinder höher schlagen.<br />

Abschließend möchten wir uns bei<br />

der Gemeinde Lavant, besonders<br />

beim Bürgermeister, für die tatkräftige<br />

Unterstützung das ganze<br />

Jahr über herzlich bedanken. Besonders<br />

danken wir den Landjugendmitgliedern<br />

und allen anderen<br />

Helfern, die uns so zahlreich<br />

unterstützt haben. Zum Schluss<br />

wünschen wir der gesamten Lavanter<br />

Bevölkerung ein schönes<br />

Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes<br />

neues Jahr 2017.<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong> DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />

39


BERICHT DER<br />

BÄUERINNENORGANISATION<br />

LAVANT <strong>2016</strong><br />

Mitte April haben wir zum LFI Kurs:<br />

Brötchen, Weckerln und pikantes<br />

Kleingebäck eingeladen, 9 Lavanterinnen<br />

konnten von Margit<br />

Aigner, unserer Kursleiterin, viel<br />

übers Brötchen Backen erfahren.<br />

Das Ziel der diesjährigen Bäuerinnenlehrfahrt<br />

im Mai war Mörtschach<br />

mit Besuch des Handwerksladen<br />

und Wollwerkstätte,<br />

Mittagessen in Döllach und am<br />

Nachmittag stand eine Führung<br />

durch die Wallfahrtskirche in Heiligenblut<br />

und die Betriebsbesichtigung<br />

des Sturm-Arche Hof´s mit<br />

Knopfmacherstube am Programm.<br />

Im Herbst haben wir unsere Gemeindebewohner<br />

herzlich zu einem<br />

gemütlichen Nachmittag mit<br />

Kaffee und Kuchen in die Römerstube<br />

eingeladen. Wir haben uns<br />

sehr gefreut, dass so viele unserer<br />

Einladung gefolgt sind. Bemerkenswert<br />

war die musikalische Unterhaltung<br />

vom „<strong>Lauentna</strong> Junior<br />

Blech“. Unter der Leitung von Tabernig<br />

Christoph ließen Raphael,<br />

Florian und Jonas ihre Blechblasinstrumente<br />

erklingen. Vielen Dank<br />

noch einmal den Musikanten und<br />

den fleißigen Kuchenbäckerinnen!<br />

Auch beim diesjährigen Erntedank<br />

haben wir mit den selbst gebackenen<br />

Brötchen bei der Agape unseren<br />

Beitrag geleistet.<br />

Beim Bäuerinnenaktionstag – Welternährungstag<br />

im Oktober stand<br />

wieder ein Besuch in der Volksschule<br />

Lavant am Programm!<br />

Die Schüler erhielten Informationen<br />

über die heimische Landwirtschaft,<br />

Gütesiegel, vom Korn zum<br />

Brot, Milch und Milchprodukte.<br />

Natürlich durfte eine ausführliche<br />

Verkostung von Bauernbrot, Butter,<br />

Topfen, Buttermilch, Obst…<br />

nicht fehlen.<br />

Ausspruch eines Schülers: „Das<br />

ist der schönste Schultag im ganzen<br />

Jahr, wenn du mit der Jause<br />

kommst“<br />

Beim Adventkranzbinden Ende<br />

November konnten wieder alle<br />

Teilnehmer ihrer Kreativität freien<br />

Lauf lassen. Viele schöne Kränze,<br />

Gestecke und Wurzeln wurden mit<br />

heimischen Tannen gebunden.<br />

Dabei kommt es nicht auf die Perfektion<br />

an, sondern auf die Freude<br />

am selbst Gemachten!<br />

Nach der Segnung der Kränze von<br />

Pfarrkoordinator Hansi, gingen wir<br />

zum alljährlichen Törggelen über.<br />

Am Ende des Jahres möchte ich<br />

mich bei allen bedanken, die mitgeholfen<br />

haben, dass unsere Veranstaltungen<br />

gelingen, und wir so<br />

unseren Beitrag zu einer gelungenen<br />

Dorfgemeinschaft leisten.<br />

Euch allen wünsche ich ein frohes<br />

Weihnachtsfest und viel Gesundheit<br />

und Glück für Haus und Hof<br />

im kommenden Jahr.<br />

Ingrid Tscharnidling<br />

Ortsbäuerin<br />

40 ORTSBAUERNSCHAFT<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


5oo g Roggenvollmehl<br />

250 g Weizenvollmehl<br />

40 g Germ<br />

½ l Buttermilch<br />

½ l warmes Wasser<br />

1 EL Salz<br />

Je 1 EL Koriander, Kümmel, Brotklee<br />

VINTSCHGERL – EINFACH GESUNDES JAUSENGEBÄCK,<br />

LEICHT ZU MACHEN!<br />

Zubereitung:<br />

Mehl mischen, 40 g Germ in warmen Wasser auflösen, Buttermilch und<br />

Gewürze dazugeben.<br />

Nur kurz zusammenrühren, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.<br />

Zudecken und an einem warmen Ort gehen lassen.<br />

Mit 2 Löffel kleine Teighäufchen in einer Roggenmehlschale zu Kugerl<br />

schwenken, aufs Blech, kurz aufgehen lassen.<br />

Ca. 10 Minuten bei 230° C backen, danach 10 Minuten bei ca. 200 ° C.<br />

Gutes Gelingen!<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong> ORTSBAUERNSCHAFT<br />

41


TIROLER BAUERNBUND<br />

ORTSGRUPPE LAVANT<br />

Das Jahr <strong>2016</strong> war aus landwirtschaftlicher Sicht ein Durchschnittsjahr wobei jedoch für einzelne Bereiche zum<br />

Teil sehr unterschiedliche Wuchs- und Erntebedingungen zu verzeichnen waren:<br />

Der starke Spätfrost Mitte April reduzierte bereits sehr früh die Ernteerwartungen im Obstgarten; die Ausfälle<br />

lagen teilweise bei 70% bis 100%.<br />

Das feuchte und kühle Frühjahr bzw. der Frühsommer brachten zwar hohe Erträge im Grünland;<br />

Jedoch war die Heuernte auf Grund der wenigen Schönwetterphasen vielfach verspätet, die Qualität dadurch<br />

eher mangelhaft.<br />

Die Lavanter Alm wurde leider nur mehr mit 10 Kälbern und rd. 30 Schafen bestoßen, die vom Hirten Otto<br />

(nach seiner Aussage) heuer letztmalig bestens beaufsichtigt wurden.<br />

Erwähnt werden muss, dass heuer seitens der Agrargemeinschaft - unter bewährter Anleitung und Mitarbeit<br />

von Ausschussmitglied Sebastian Winkler der Hüttenvorplatz generalsaniert bzw. wieder instandgesetzt wurde!<br />

Des Weiteren war auch wieder ein Arbeitstrupp über mehrere Tage mit gezielter Schwendarbeit befasst, damit<br />

trotz der geringen Viehzahlen die Almflächen möglichst offen bleiben.<br />

Der Absatz der landwirtschaftlichen Produkte gestaltete sich durchwegs schwierig:<br />

Der Milchpreis lag bekanntlich seit dem Frühjahr auf einem Tiefstniveau; die Aufhebung der EU-weiten Mengensteuerung<br />

hat zu einem Überangebot geführt. In den letzten Wochen kam es zu einer leichten Erholung.<br />

Die Preise für Nutz- und Schlachtvieh waren ebenfalls über lange Zeit stark unter Druck.<br />

Die Einnahmen aus der landwirtschaftlichen Produktion sind im laufenden Jahr doch merklich zurückgegangen;<br />

die Leistungsabgeltungen durch die öffentliche Hand gleichen den Verlust nur teilweise aus.<br />

Der Einkauf österreichischer Lebensmittel trägt wesentlich zur Sicherung und Aufrechterhaltung der bäuerlichen<br />

Familienbetriebe bei<br />

Konrad Kreuzer<br />

Ortsbauernobmann<br />

JAHRESBERICHT <strong>2016</strong><br />

42 ORTSBAUERNSCHAFT<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


Bild: Lavanter JHB: Weisenbläsermesse am Zupalsee<br />

JAHRESRÜCKBLICK <strong>2016</strong><br />

DER LAVANTER<br />

JAGDHORNBLÄSER<br />

Zurückblickend auf das Jahr <strong>2016</strong> können wir feststellen,<br />

dass es wieder ein gutes und erfolgreiches Vereinsjahr<br />

gewesen ist.<br />

Im Laufe des Jahres <strong>2016</strong> trafen wir uns zu 36 Proben,<br />

11 Einspielproben und sechs Registerproben, gesamt<br />

also 53 Proben. Zusätzlich zur intensiven Probenarbeit<br />

absolvierten wir 24 musikalische Auftritte.<br />

Dazu zählen sechs Ständchen zu runden Geburtstagen,<br />

beispielsweise für Vizebürgermeister Seppl<br />

Kaplenig, für den Bezirksjägermeister Ing. Martin<br />

König jeweils zum Fünfziger und für unseren Ehrenobmann<br />

Hans Peter Tabernig zum Sechziger und zur<br />

Pensionierung.<br />

Wir spielten weitere neun Ständchen an verschiedenen<br />

Orten Osttirols, im Zillertal und im oberen Drautal.<br />

Auch zur Mitgestaltung des Kirchenkonzertes in<br />

der Wallfahrtskirche Obermauern am 14. August wurden<br />

wir eingeladen, wobei unsere beiden neuen Jagdhornbläser<br />

Uli Oberschneider und Thomas Stocker<br />

ihren ersten musikalischen Auftritt hatten.<br />

Am 20. August fand heuer zum dritten Male der „Jaga-Frühschoppen“<br />

am Ederplan statt. Bei herrlichem<br />

Sommerwetter trafen sich um 11 Uhr Jäger, deren<br />

Angehörige und viele Wanderer zur Jaga-Bergandacht<br />

beim Heimkehrerkreuz am Ederplan. Der Hornmeister<br />

Markus Bodner leitete diesen Wortgottesdienst,<br />

musikalisch umrahmt von den Mörtschacher und<br />

Lavanter Jagdhornbläsern. Im Anschluss gab es beim<br />

Anna-Schutzhaus dann den Jaga-Frühschoppen mit<br />

den Mödris-Musikanten (aus dem Möll-, Drau- und<br />

Iseltal) und musikalischen Einlagen der beiden Jagdhornbläsergruppen.<br />

Auch die köstlichen Speisen vom<br />

Hüttenwirt „Notti“ trugen wesentlich zum Gelingen<br />

dieses Festes bei, das wahrscheinlich in Zukunft jedes<br />

Jahr stattfinden wird.<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong> JAGDHORNBLÄSER<br />

43


Neben der Andacht am Ederplan gestalteten wir auch die Weisenbläsermesse am Zupalsee oberhalb von Virgen<br />

und die Hubertusmessen in Ströden/Hinterbichl, in Bannberg und in Amlach bei Berg im Drautal<br />

musikalisch mit.<br />

Der eigentliche musikalische Höhepunkt <strong>2016</strong> war<br />

die erfolgreiche Teilnahme am Internationalen Jagdhornbläserwettbewerb<br />

in Fügen/Zillertal am 4. Juni,<br />

der gleichzeitig als 3. Tiroler Jagdhornbläserwettbewerb<br />

ausgetragen wurde. Nicht weniger als 64 Jagdhornbläsergruppen<br />

aus acht Nationen (Deutschland,<br />

Polen, Ungarn, Slowenien, Südtirol/Italien, Liechtenstein,<br />

Schweiz und Österreich) trafen sich im schönen<br />

Zillertal zum musikalischen Wettstreit und zu einem<br />

großartigen Fest der Jagdmusik. In unserer Wertungsgruppe<br />

der Es-Parforcehörner mit 24 teilnehmenden<br />

Gruppen der internationalen Wertung konnten wir<br />

Lavanter Jagdhornbläser den 3. Platz und das Leistungsabzeichen<br />

in Gold erreichen, in der Wertung<br />

des Tiroler Wettbewerbs sogar den 1. Platz. Dieses<br />

grandiose Ergebnis freut mich als Hornmeister ganz<br />

besonders in Hinsicht darauf, dass wir nach einer<br />

„schöpferischen Pause“ erstmals nach vier Jahren<br />

wieder an einem großen Wettbewerb teilgenommen<br />

haben. Erwähnen darf ich auch, dass ich als Landeshornmeister<br />

für diesen Wettbewerb gemeinsam mit<br />

den Jagdhornbläsern Aufenfeld aus Aschau im Zillertal<br />

(zu ihrem 10-Jahres-Jubiläum) musikalisch und organisatorisch<br />

verantwortlich war, wozu über ein Jahr<br />

an intensiver Vorbereitung nötig war.<br />

Der musikalische Erfolg hängt auch ganz wesentlich<br />

damit zusammen, dass wir Lavanter Jagdhornbläser<br />

eine feine Kameradschaft pflegen.<br />

Den musikalischen Abschluss des Bläserjahres <strong>2016</strong><br />

bildete die Gestaltung der Cäcilienmesse am Christkönigsonntag<br />

in der Wallfahrtskirche Lavant am 20. November.<br />

Anschließend lud die Gemeinde Lavant alle<br />

an der musikalischen Gestaltung der Gottesdienste<br />

in Lavant Beteiligten – Organist, „<strong>Lauentna</strong> Blech“ und<br />

Jagdhornbläser - zur Cäcilienfeier in die Römerstube.<br />

Der Bürgermeister Oswald Kuenz nützte diesen Anlass,<br />

allen genannten Musikanten zu danken. In guter<br />

alter Tradition wurde dann Norbert Joast für 20 Jahre<br />

Mitgliedschaft mit einem Swarovski-Engel geehrt.<br />

Da die Lavanter Jagdhornbläsergruppe 1987 gegründet<br />

wurde, wird das Jahr 2017 das 30-Jahr-Jubiläum<br />

bringen.<br />

Abschließend möchten wir uns bei der Gemeinde Lavant,<br />

besonders dem Bürgermeister, für die vielseitige<br />

Unterstützung bedanken. Ebenso wünschen wir<br />

der gesamten Bevölkerung von Lavant und allen unseren<br />

Freunden ein schönes Weihnachtsfest und ein<br />

gutes, harmonisches Jahr 2017.<br />

Bild: Lavanter JHB: Jagdhornbläserwettbewerb in Fügen<br />

Bild: Lavanter JHB: Jaga-Frühschoppen am Ederplan<br />

Bild: Lavanter JHB: Cäcilienmesse in Lavant und Cäcilienfeier<br />

Für die Jagdhornbläsergruppe Lavant<br />

Markus Bodner<br />

Hornmeister<br />

44 JAGDHORNBLÄSER<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


JAHRESRÜCKBLICK VOM<br />

„LAUENTNA BLECH“<br />

Im abgelaufenen Jahr hat sich beim „<strong>Lauentna</strong> Blech“<br />

wieder einiges getan. Vor allem freue ich mich über<br />

den Zuwachs beim „tiefen Blech“. Mit Markus Hanser<br />

am Bariton bzw. Tenorhorn und Norbert Amraser an<br />

der Tuba haben zwei motivierte und talentierte Musikanten<br />

den Weg in unsere Runde gefunden.<br />

Das „<strong>Lauentna</strong> Blech“ besteht seit heuer aus 9 Musikanten.<br />

(am Bild fehlt leider Hanser Hansi)<br />

Seit Juni gibt es auch eine Teenie- Ausführung vom<br />

„<strong>Lauentna</strong> Blech“- das „Junior Blech“!<br />

Um einige Zentimeter kleiner und viele Kilo leichter als<br />

die „Alten“ aber dafür mit gleich viel Biss und Freude,<br />

haben sich im Sommer Pacher Florian, Winkler Jonas<br />

und Tabernig Raphael zum gemeinsamen Musizieren<br />

zusammen gefunden und bei einigen Gelegenheiten<br />

ihr musikalisches Talent schon unter Beweis stellen<br />

können.<br />

Das „Junior Blech“ lässt seit Sommer „die Sau raus“ Von links<br />

nach rechts: Posauli Raphael, Trompanda Jonas und<br />

Flügelhörnchen Florian<br />

Markus, Christoph, Hansi und Lukas,<br />

begleitet von unserem Halleluja Paul,<br />

brachten den Segen der Sternsinger in<br />

die Lavanter Haushalte.<br />

Nach einer schönen Andacht am „Oberen<br />

Kolm“ lud das <strong>Lauentna</strong> Blech zu<br />

Speis und Trank ins „Alpl“.<br />

Die fleißigen Küchenbienen Sina und<br />

Raphael...<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong> LAUENTNA BLECH<br />

45


<strong>2016</strong> konnten sich zwei Musikanten<br />

aus unserer Runde über Edelmetall<br />

freuen. Lukas und Norbert<br />

haben im Frühsommer das „Musiker<br />

Leistungsabzeichen in Silber“<br />

mit ausgezeichnetem Erfolg nach<br />

Hause holen können. Nochmals<br />

recht herzliche Gratulation an dieser<br />

Stelle!<br />

Der Zuwachs beim <strong>Lauentna</strong> Blech<br />

hat sich nicht nur in der Anzahl der<br />

Musikanten bemerkbar gemacht.<br />

So haben sich auch die musikalischen<br />

Auftritte und Veranstaltungen<br />

des „<strong>Lauentna</strong> Blech“ beinahe<br />

verdoppelt. Eine Auflistung aller<br />

Ausrückungen und Veranstaltungen<br />

würde den Rahmen dieses<br />

Rückblicks sprengen, deswegen<br />

seht ihr hier nur einen kleinen<br />

Auszug aus unserem umfangreichen<br />

Programm <strong>2016</strong>:<br />

Wer mehr über unsere Aktivitäten<br />

wissen möchte:<br />

Besucht uns auf „Facebook“ unter<br />

www.facebook.com/lauentna.<br />

blech<br />

An dieser Stelle herzlichen Dank<br />

an Lukas für das Erstellen und für<br />

die Betreuung der FB Seite! Gefällt<br />

mir!<br />

Großer Dank gebührt der Gemeinde<br />

Lavant für die vielseitige Unterstützung,<br />

allen Fan´s die unseren<br />

Einladungen gefolgt sind und vor<br />

allem den Musikanten, die durch<br />

ihr Engagement dieses vielseitige<br />

Programm während des ganzen<br />

Jahres möglich gemacht haben!<br />

Euch liebe Lavanterinnen und Lavanterinnen<br />

wünsche ich im Namen<br />

vom „<strong>Lauentna</strong> Blech“ einen<br />

besinnlichen Advent, ein schönes<br />

Weihnachtsfest und ein gutes Jahr<br />

2017!<br />

Martina, Martin, Gerti und Maria fanden<br />

über den alten Steig ins Lavanter Alpl…<br />

Seppl, Norbert, Ulli und Anton beim<br />

Vatertags-Grillen…<br />

Das „<strong>Lauentna</strong> Blech“ freut sich<br />

noch auf den bevorstehenden<br />

weihnachtlichen Abend am<br />

25.12.<strong>2016</strong> unter dem Moto „Weihnachten<br />

Dahoam“ und wir hoffen,<br />

dass wir viele Gemeindebürger in<br />

der Römerstube begrüßen dürfen.<br />

Tabernig Christoph<br />

„Grill den Peter“- so könnte es das<br />

nächst Mal beim Vatertags - Grillen<br />

heißen. Bei Steaks, Bier und Blasmusik<br />

trafen sich die Lavanter Väter am Festplatz<br />

und ließen es sich gut gehen, wie<br />

die folgenden Bilder beweisen…<br />

Na dann, Mahlzeit und Prost...<br />

Florian, Markus, Simon und Christoph<br />

voll motiviert beim Vatertags-Grillen.<br />

Messgestaltung am Ostermontag in der<br />

Pfarrkirche von Lavant.<br />

46 LAUENTNA BLECH DEZEMBER <strong>2016</strong>


Geburtstagsständchen beim Hansi...<br />

Das „<strong>Lauentna</strong> Blech“ mit fescher Unterstützung am „Oberen<br />

Kolm“.<br />

Geburtstagsständchen zum 80er von Micheler Frieda.<br />

Premiere vom „Junior Blech“ in der Lavanter Alm.<br />

Trotz schlechtem Wetter kamen neben der Familie auch viele<br />

Freunde von Rauter Peter in die Lavanter Alm, wo in Gedenken<br />

an den langjährigen Hirten eine kleine Andacht abgehalten<br />

wurde.<br />

Hansi, Lukas, Norbert und Christoph nahmen im November<br />

an einem Weisenbläser Seminar teil. Mit im Bild: der Chef der<br />

„Schattseitner Dorfmusikanten“ Helli Prünster.<br />

Das „<strong>Lauentna</strong> Blech“ als Weisenbläser am Christkindlmarkt in Lienz.<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong><br />

LAUENTNA BLECH<br />

47


PFARRE LAVANT<br />

Das Jahr <strong>2016</strong> neigt sich dem Ende zu, und ich möchte die Gelegenheit<br />

nutzen, um allen ein herzliches „Vergelt´s Gott“ auszusprechen, die durch<br />

ihren persönlichen Einsatz auf unterschiedlichste Weise dazu beitragen,<br />

dass das Gemeinschaftsleben in unserer Pfarre auf ganz besondere Weise<br />

aufrecht erhalten wird. Wie vielfältig und bunt unser Pfarrleben ist,<br />

kann man unterm Jahr sehr gut in den vier quartalsweise erscheinenden<br />

Ausgaben des „Rundblickes“ nachvollziehen, außerdem findet man hier<br />

auch wichtige Infos zu Terminen, Veranstaltungen, u. Ä.! Sämtliche Termine<br />

und sonstigen wichtigen Infos betreffend das kirchliche Jahr werden<br />

außerdem in unseren monatlichen Pfarrmitteilungen kundgemacht,<br />

welche an alle Haushalte in Lavant verteilt werden und parallel auf der<br />

Website der Gemeinde Lavant veröffentlicht werden. Nun möchte ich<br />

die wunderbaren Fotos hier sprechen lassen, welche veranschaulichen,<br />

wie wichtig die kirchliche Gemeinschaft für unser aller Zusammenleben<br />

ist, und die erahnen lassen, welch schöne, ruhige und gleichzeitig unterhaltsame<br />

Momente wir in unserer Pfarrgemeinschaft voll Dankbarkeit<br />

gemeinsam erleben dürfen.<br />

Ich wünsche euch allen ein ruhiges, besinnliches Weihnachtsfest mit euren<br />

Lieben und ein gesegnetes, neues Jahr 2017.<br />

Dekan Mag. Bernhard Kranebitter<br />

Hansi Hanser<br />

(Pfarrkoordinator, Mesner)<br />

Raimund Anether<br />

(Obmann des Pfarrgemeinderates)<br />

48 PFARRE LAVANT<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


KINDERGARTEN LAVANT<br />

Es weihnachtet sehr!<br />

Besuch vom heiligen Nikolaus.<br />

Kekse backen mit Andrea.<br />

Basteln von Weihnachtsdekoration.<br />

Wildfütterung mit den Lavanter Jägern.<br />

Kinderfasching mit „Schnupper-Kindergärtnerin“<br />

Magdalena.<br />

Einladung vom Spar Markt Dölsach zu<br />

Ostern.<br />

Selbst gebastelte Geschenke für<br />

Muttertag und Vatertag.<br />

Der Zauberer besucht uns im<br />

Kindergarten.<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong> KINDERGARTEN<br />

49


Feuerwehrübung im Kindergarten.<br />

Exkursion im Sägewerk.<br />

Unsere Baumeister.<br />

Im Turnsaal.<br />

Relaxen im Werkraum.<br />

In der Bauecke.<br />

In der Kuschelecke.<br />

Spieltische.<br />

„Plantschtag“ bei Fam. Mattersberger<br />

Wandertag Moosalm.<br />

Besuch vom Bürgermeister.<br />

50 KINDERGARTEN<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


VOLKSSCHULE LAVANT<br />

Heuer fand der Osttiroler Volksschulcup<br />

wieder einmal in der sensationellen<br />

Lavanter Fußballarena<br />

statt und wir sahen rassige Spiele,<br />

fanatische Eltern und glückliche<br />

Kinder. Vielen Dank an die Gemeinde<br />

Lavant für die Unterstützung<br />

dieses netten Turnieres.<br />

Raphael und Manuel bei der<br />

gemeinsamen Arbeit in der<br />

Freiarbeitphase.<br />

Mit unseren neu eingeschulten<br />

Kindern (Manuel, Lisa, Maya, Mira,<br />

Josef, Jan) konnten wir heuer unsere<br />

neue Lehrerin Veronika Schupfer<br />

in unserer Schule begrüßen.<br />

Auf Einladung der Firma Schmidl<br />

konnten wir im Herbst eine Exkursion<br />

auf dem Gelände des Schotterwerkes<br />

durchführen, wobei wir<br />

viele interessante Produktionsschritte<br />

vorgezeigt bekamen. Vielen<br />

Dank an Sofia und Josef für die<br />

angenehme Betreuung.<br />

Das Highlight für die Kinder war<br />

natürlich das Springen vom höchsten<br />

Schotterhaufen und die anschließende<br />

Reinigung mit einem<br />

Luftkärcher durch Stanglechner<br />

Seppl. Danke!<br />

Nach dem Schulkreis im Schulgarten<br />

bietet sich der Talbach<br />

für unsere Schule als eine weitere<br />

Möglichkeit für Outdooraktionen<br />

an (natürlich nur bei absolut<br />

sicheren Verhältnissen).<br />

Seit über 20 Jahren präsentieren<br />

die Kinder unserer Talbachschule<br />

ihre künstlerischen Werke aus<br />

Mal- und Schreibwerkstatt beim<br />

Projekt „EigenARTiges“ in der Öffentlichkeit.<br />

So traten wir in den vergangenen<br />

Jahren im Lavanter Gemeindesaal,<br />

in der Lienzer Bücherei oder am<br />

Lienzer Hauptplatz auf. Heuer hatten<br />

wir die Gelegenheit bei Olivers<br />

Festival „Pix and Vibes“ im Kunsthaus<br />

Dölsach aufzutreten.<br />

Heute bin ich nicht ausgeschlafen, weil unser kleiner<br />

Stier in der Nacht laut geschrien hat. Letzte Woche hat<br />

mich der Hahn geweckt. (Christian Indrist)<br />

Mir tut es gut, wenn ich mich ausraste. Dabei lege ich<br />

mich auf unser kuscheliges Sofa und lese ein Buch.<br />

(Manuel Dabernig)<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong> VOLKSSCHULE LAVANT<br />

51


Unsere Schulgemeinschaft ist eine<br />

bunte Mischung von motivierten<br />

Kindern, die sich zumeist gut verstehen.<br />

Im vierteiligen Gruppenunterricht<br />

ist die Streuung der<br />

Interessen und Fähigkeiten in Anbetracht<br />

der Altersgruppen (vom<br />

6. – 10. Lebensjahr) enorm und<br />

stellt für uns Lehrer eine große<br />

Herausforderung dar, um allen gerecht<br />

zu werden.<br />

Unser Schulnachbar Karl lud uns<br />

zu einem 2-tägigen Workshop zum<br />

Thema „Brecheln“ ein und zeigte<br />

uns diese längst vergessene Herstellungsart<br />

von Leinen, mit dem<br />

Hinweis, dass in der Nähe der jetzigen<br />

Schule einst die Brechelstube<br />

von Lavant stand. Berührend war<br />

auch, dass wir von wissenden, alten<br />

Damen Besuch bekamen und<br />

die Kinder bei der Arbeit beobachteten.<br />

Beim gemeinsamen Musizieren<br />

mit angehenden Lehrerinnen, die<br />

bei uns ihr Landschulpraktikum<br />

absolvierten.<br />

Lisa und Alina bei der Partnerübung<br />

in der Freiarbeitphase.<br />

In unserer Schulgemeinschaft können<br />

die Kinder viele Erfahrungen<br />

machen bzw. teilen. Und jedes<br />

Kind bringt dabei seine Lebenserfahrungen<br />

von seinen Bereichen<br />

außerhalb der Schule (Elternhaus,<br />

Nachbarschaft, Freundeskreis)<br />

mit in das Schulhaus herein: was<br />

wurde ihnen bisher vorgelebt, was<br />

haben sie bisher selbst erlebt. Verschiedenste<br />

Lebensmodelle aus<br />

verschiedenen Elternhäusern begegnen<br />

sich in einer Schule. Wenn<br />

die Kinder in den vorschulischen<br />

Jahren das Miteinander und positive<br />

Lebens-und Arbeitshaltungen<br />

von den Eltern vorgelebt bekommen<br />

hat, dann öffnet eine Schule,<br />

die sich am Kind orientiert, neue<br />

Möglichkeiten.<br />

Walter<br />

Terminankündigung:<br />

Freitag, 13.01.2017, 19.00 Uhr im<br />

Gemeindesaal Lavant<br />

Afrikanische Eindrücke –<br />

eine Diaschau von<br />

Walter Schneider und<br />

Pepi Gasteiger<br />

Aus den Wolken, hoch vom Himmel, purzeln die<br />

Schneeflocken auf meine Haare. Es glitzert auf den<br />

Bergen, wenn die Sonne kommt.<br />

(Lisa Halbfurter)<br />

Mit meinem Freund Manuel habe ich beim ersten<br />

Schnee am Sportplatz einen Schneemann gebaut. Wir<br />

haben viel Spaß und in der Schule sitzen wir nebeneinander.<br />

(Raphael Tabernig)<br />

52 VOLKSSCHULE LAVANT<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


JUGENDTREFF „Z4“<br />

IN NUSSDORF/DEBANT FÜR DIE GEMEINDEN DÖLSACH,<br />

ISELSBERG/STRONACH, NIKOLSDORF, NUSSDORF/DEBANT<br />

UND LAVANT<br />

Die fünf Vertragsgemeinden – mit gemeinsam mehr<br />

als 6.000 Einwohnern – arbeiten im Rahmen des Mittelschulverbandes<br />

Nußdorf-Debant eng zusammen.<br />

Um den Jugendlichen ihrer Gemeinden eine verbesserte<br />

Jugendbetreuung, vor allem aber eine fünftägige<br />

Öffnung des Jugendtreffs Z4 anbieten zu können,<br />

wird zwischen den fünf Vertragsgemeinden eine gemeinsame<br />

Subventionierung der standortgebundenen<br />

offenen Jugendarbeit durch den Verein zur Förderung<br />

der Jugend in Nußdorf-Debant im betreuten<br />

Jugendtreff Z4 vereinbart.<br />

Endlich ist es soweit! Nach langen Vorbereitungen<br />

dürfen wir euch unsere „Z4 – Mitgliedskarte“ präsentieren.<br />

Sie dient in erster Linie dazu, dass ihr auch<br />

weiterhin unser gesamtes Angebot kostenlos nutzen<br />

könnt. Ab Dezember gibt es eine neue Sony PS4 mit 5<br />

Spielen, die euch im Jugendtreff zur Verfügung steht.<br />

Aber auch sonst bietet die Karte für euch viele Vorteile.<br />

Es konnten einige namhafte Firmen aus der Region<br />

gefunden werden, die euch Prozente gewähren, wenn<br />

ihr die Karte vorweist! Also kommt vorbei und holt sie<br />

euch! Unser Jugendtreff steht euch von Montag bis<br />

Freitag in der Zeit von 17.00 bis 21.00 Uhr zur Verfügung<br />

und bietet zahlreiche Freizeitaktivitäten zur kostenlosen<br />

Nutzung.<br />

Seit Oktober ist es nun offiziell: Die umliegenden<br />

Sprengelgemeinden Dölsach, Iselsberg, Nikolsdorf<br />

und Lavant beteiligen sich anteilsmäßig an der Finanzierung<br />

unseres Jugendtreffs. Dadurch können<br />

wir jetzt jeden Tag eine Betreuung der Jugendlichen<br />

aller fünf Sprengelgemeinden sicherstellen. Ebenso<br />

erfreulich ist es, berichten zu können, dass unsere<br />

Einrichtung im vergangenen Jahr etwa 5.000 Besucher<br />

frequentiert haben, woran wir sehen, dass das<br />

Jugendtreff von den jungen Leuten gerne angenommen<br />

wird.<br />

Wir freuen uns auf euren Besuch!<br />

Kosten- und Mittelaufbringung: 5 Tage –<br />

60 Stundenöffnung<br />

Gesamtkosten jährlich: € 62.000,--<br />

Anteil Sprengelgemeinden: € 23.600,--<br />

Errechnung Gemeindeanteil Lavant:<br />

Eine Kopfquote von € 2,60/Einwohner ergibt für die<br />

Gemeinde Lavant einen Anteil von € 789,04 im Jahr<br />

<strong>2016</strong>.<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong> JUGENDTREFF<br />

53


SPORTUNION RAIKA LAVANT<br />

„ES LEBE DER SPORT!“ …<br />

Getreu` diesem Songtitel lassen wir von der Sportunion<br />

Raiffeisen Lavant das sehr ereignisreiche vergangene<br />

sportliche Jahr freudig ausklingen. Alle unsere<br />

Veranstaltungen verliefen reibungslos, die TeilnehmerInnenzahlen<br />

waren durchaus sehr erfreulich,<br />

und unser höchstes Ziel, nämlich Alt und Jung dazu<br />

zu bewegen, gemeinschaftlich in unserer wunderbaren<br />

Natur Bewegung und ein feines Miteinander zu<br />

erleben, haben wir erreicht. Rückblickend auf die vergangene<br />

und vorausschauend auf die bevorstehende<br />

Saison möchten wir diese Zeilen hier nutzen, um anzuführen,<br />

dass es nicht immer rein darum geht, zu gewinnen.<br />

Wie es im Leben auch sonst erstrebenswert<br />

ist, soll wesentlicher Bestandteil unserer Veranstaltungen<br />

ein angenehmes, bereicherndes Miteinander<br />

sein, wobei auch viel Spaß und ein möglichst hoher<br />

Wohlfühlfaktor für jede/n Einzelne/n im Vordergrund<br />

stehen sollen. „So lebe der Sport!“<br />

Wir danken allen, die durch ihre Teilnahme an unseren<br />

verschiedenen Veranstaltungen unsere sportliche<br />

Gemeinschaft am Leben erhalten, ebenso, wie den<br />

zahlreichen freiwilligen HelferInnen, die durch ihren<br />

Einsatz ein Zustandekommen unserer Veranstaltungen<br />

erst möglich machen. Danke auch an unseren<br />

Bürgermeister Oswald/die Gemeinde Lavant für die<br />

vielfältige, tolle Unterstützung, und unseren SponsorInnen<br />

für ihre großzügigen Beiträge.<br />

Auf unserer Website www.sportunion-lavant.at halten<br />

wir euch über alles Aktuelle am Laufenden. Hier<br />

könnt ihr auch durch unsere Bildergalerie klicken und<br />

unser Vereinsgeschehen via Fotos verfolgen. Sämtliche<br />

Ergebnislisten zu unseren Wettbewerben stehen<br />

dort außerdem zur Verfügung.<br />

Wir wünschen euch ein gesegnetes Jahr 2017 und<br />

freuen uns auf viele lustige, schweißtreibende, spannende<br />

und unterhaltsame gemeinsame Stunden bei<br />

unseren Veranstaltungen im neuen Jahr!<br />

(Text: Stefanie Ganeider)<br />

54 SPORTUNION<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


ANKAUF VON VIER NEUEN<br />

STEYER BIATHLON<br />

LUFTGEWEHREN<br />

Die vier Luftgewehre der Sportunion Lavant wurden schon im Jahre 1989<br />

als Gebrauchtwaffen angekauft und damals zur Gänze von der Gemeinde<br />

bezahlt.<br />

Mittlerweile sind diese Gewehre in einem sehr schlechten Zustand und<br />

für die Durchführung einer Zimmergewehr-Vereinsmeisterschaft nicht<br />

mehr einsetzbar.<br />

In den letzten Jahren wurde schon zweimal im Zuge der Langlauf-Vereinsmeisterschaft<br />

auch ein Biathlon-Bewerb durchgeführt. Für diesen<br />

Bewerb wurden die Gewehre vom Sektionsleiter Florian Brunner über<br />

den ÖSV A-Kader Biathleten Peter Brunner ausgeliehen. Dieser neue Bewerb<br />

erfreut sich bei den Teilnehmern an großer Beliebtheit.<br />

In Absprache mit der Sportunion Lavant und dem Sektionsleiter Zimmergewehr<br />

wurden daher im heurigen Jahr vier neue Steyer Biathlon Luftgewehre<br />

angekauft.<br />

Die Kosten für ein Gewehr betragen: € 2.287,00 (Listenpreis) abzgl. 15 %<br />

Sonderrabatt = € 1.943,95 pro Luftgewehr zzgl. Zubehör.<br />

Die Gesamtkosten in der Höhe von € 8.000,-- inkl. MWSt. und Zubehör<br />

wurden zu einem Drittel von der Sportunion Lavant und zu zwei Drittel<br />

von der Gemeinde Lavant getragen.<br />

Mit den neuen, leichteren und mit 5-Schuss-Magazin ausgestatteten<br />

Luftgewehren wird das Training, die Vereinsmeisterschaft und der Biathlon-Bewerb<br />

sicher viel mehr Freude bereiten.<br />

Wie jedes Jahr wird der Zimmergewehr-Schießstand im Keller des Mehrzweckhauses<br />

von Anfang Jänner 2017 bis Anfang März 2017 einmal wöchentlich<br />

geöffnet sein.<br />

Die Sportunion Lavant und die Gemeinde Lavant freuen sich auf zahlreiche<br />

Teilnahme beim Training sowie bei der Vereinsmeisterschaft am<br />

Schießstand im Mehrzweckhaus.<br />

DEZEMBER 55 <strong>2016</strong> SPORTUNION<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong> 55


URSV PEGASUS<br />

<strong>2016</strong> JAHRESRÜCKBLICK<br />

16. April<br />

Saisonstart der Orientierungsreiter<br />

in Keutschach/Kärnten<br />

12.- 16. Mai<br />

Kadertraining in Schönau/Oberösterreich<br />

10.- 12. Juni<br />

Bundesländermannschaftsmeisterschaft<br />

der Orientierungsreiter<br />

in Podersdorf/Burgenland<br />

Die Mannschaft (bestehend aus<br />

Maddalena Tschojer, Martin Lobenwein,<br />

Gudrun Plattner, Silvia<br />

Gstinig) konnte erstmals die Goldmedaille<br />

für Tirol erreiten.<br />

24. Juli<br />

TREC Bewerb in Penk<br />

Der URSV Pegasus ermöglichte es<br />

interessierten Reiterinnen Turnierluft<br />

zu schnuppern<br />

5. Platz Lisa Wurzer<br />

6. Platz Nadine Kolbitsch<br />

7. Platz Nina Zambelli<br />

12.- 14. August<br />

Staatsmeisterschaft der Orientierungsreiter<br />

in Königswiesen/<br />

Oberösterreich<br />

7. Platz Silvia Gstinig<br />

8. Platz Maddalena Tschojer<br />

9. Platz Martin Lobenwein<br />

25. August<br />

Reiterpaß- und Reiternadelprüfung<br />

auf dem Gelände der Reitschule<br />

Pegasus<br />

Alle 15 Prüflinge bestanden die gestellten<br />

Aufgaben mit Bravour- der<br />

URSV Pegasus gratuliert noch einmal<br />

recht herzlich<br />

1.-4. September<br />

Weltmeisterschaft der Orientierungsreiter<br />

in Spanien/Segovia<br />

23. Platz Maddalena Tschojer<br />

36. Platz Martin Lobenwein<br />

Bei den Fortgeschrittenen belegte<br />

Gudrun Plattner Platz 3 und Silvia<br />

Gstinig Platz 4.<br />

29.- 30. Juli<br />

Landesmeisterschaft der Orientierungsreiter<br />

in Pabneukirchen/<br />

Oberösterreich<br />

Landesmeister <strong>2016</strong>:<br />

Maddalena Tschojer<br />

Vizelandesmeister:<br />

Gudrun Plattner<br />

Platz 3: Martin Lobenwein<br />

Platz 4: Silvia Gstinig<br />

Das Foto zeigt die Siegerehrung bei der BLMM in Podersdorf<br />

56 REITSPORTVEREIN<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


GOLFCLUB<br />

DOLOMITENGOLF OSTTIROL<br />

CLUBMEISTERSCHAFTEN <strong>2016</strong><br />

Auch heuer wieder kämpften über 40 hochmotivierte<br />

Dolomitengolfer in 6 verschiedenen Klassen um den<br />

begehrten Clubmeistertitel. Die erste Runde dieses<br />

Wettkampfs startete am Samstag bei traumhaften<br />

Wetter. Vor der wunderschönen Kulisse der Lienzer<br />

Dolomiten zeigten alle Spieler viel Ehrgeiz und hervorragende<br />

Leistungen.<br />

Nach Tag 1 führten bei den Damen Uschi Schmidl (90<br />

Schläge) vor Elisabeth Berger und Maria Zlöbl mit 95<br />

Schlägen ex aequo. Philipp Oberhauser spielte mit 74<br />

Schlägen den besten Score des Tages. Mit 77 Schlägen<br />

folgte Roman Idl und Anton Fuchs mit 78 Schlägen.<br />

Der zweite Tag wurde am Sonntag bei einem herrlichen<br />

Sommertag ausgetragen.<br />

Voller Spannung wurde erwartet, ob die Führenden<br />

am zweiten Tag Ihren Vorsprung halten bzw. ausbau-<br />

en können. Im Laufe des Wettkampfes gab es einige<br />

interessante Spielentwicklungen. Bei den Herren<br />

blieb Philipp Oberhauser unangefochten auf dem<br />

ersten Rang mit einem Gesamtscore von 148 Schlägen.<br />

Den Vizemeistermeistertitel konnte sich Alexander<br />

Trojer mit 158 Schlägen sichern.<br />

Bei den Damen kam es zu einem Stechen zwischen<br />

Elisabeth Berger und Ingrid Hörbiger mit jeweils 188<br />

Schlägen. Nach 2 gespielten Löchern konnte sich Ingrid<br />

Hörbiger den Titel sichern.<br />

Alle Teilnehmer und speziell die Clubmeister wurden<br />

bei der anschließenden Siegerehrung und dem gemeinsamen<br />

Abendessen im Clubrestaurant gebührend<br />

gefeiert.<br />

Clubmeister <strong>2016</strong>:<br />

Philipp Oberhauser (148 Schläge)<br />

Clubmeisterin <strong>2016</strong>:<br />

Ingrid Hörbiger (188 Schläge)<br />

Clubmeister Jugend:<br />

Roman Idl (160 Schläge)<br />

Clubmeister Senioren:<br />

Herbert Berger (171 Schläge)<br />

Clubmeister Seniorinnen:<br />

Unterdünhofen Carmen (189 Schläge)<br />

Clubmeister Supersenioren:<br />

Viktor Idl (179 Schläge)<br />

Gruppenfoto der Sieger: v.l.n.r.: Viktor Idl, Roman Idl, Ingrid<br />

Hörbiger, Philipp Oberhauser, Carmen Unterdünhofen, Herbert<br />

Berger<br />

DAS CHARITYTURNIER GOLFEN MIT HERZ FAND AM<br />

17. SEPTEMBER <strong>2016</strong> AUF DER DOLOMITENGOLF ANLAGE STATT.<br />

Bereits im Vorfeld konnten zahlreiche Sponsoren<br />

gewonnen werden und die Tombola trug zum erfreulichen<br />

Spendenergebnis von sagenhaften EUR<br />

60.000,00 bei.<br />

Über 100 Golfer konnten den Tag mit einem Brunch<br />

starten. Für das leibliche Wohl wurde an 3 Halfway-Stationen<br />

auf er 18-Loch Runde bestens gesorgt.<br />

Außerdem gab es an jedem Loch eine besondere<br />

Überraschung. Sei es in Form einer kniffeligen Aufgabe<br />

oder mit einem Spiel. Auf dieser Runde der besonderen<br />

Art konnte man sein Können nicht nur golfe-<br />

risch unter Beweis stellen.<br />

Am Abend fand der Cocktailempfang mit Siegerehrung<br />

auf der Clubterrasse statt. Im Anschluss wechselte<br />

man ins Clubrestaurant, wo ein 3-Gang-Menü<br />

serviert wurde. Die Teilnehmer zeigten ihre Spendenfreudigkeit<br />

und kauften fleißig Tombolalose. Bei den<br />

150 Preisen gab es insgesamt 15 begehrte Hauptpreise,<br />

welche später verlost wurden.<br />

Mit Spannung wurde die Scheckübergabe erwartet,<br />

endlich war es soweit. Senator von Golfen mit Herz,<br />

Siegmund Birnstingl, konnte mit Primarius a.o.<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong> DOLOMITENGOLF<br />

57


Univ.-Prof. Dr. Peter Lechleitner, BR Dr. Andreas Köll symbolisch einen Scheck in der Höhe von EUR 60.000,00<br />

an Anni Kratzer von der Kinderkrebshilfe Osttirol übergeben.<br />

Ein herzliches Dankeschön gebührt all jenen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.<br />

mit 74 Schlägen den besten Score des Tages. Mit 77 Schlägen folgte Roman Idl und Anton Fuchs mit 78 Schlägen.<br />

Der zweite Tag wurde am Sonntag bei einem herrlichen Sommertag ausgetragen.<br />

Voller Spannung wurde erwartet, ob die Führenden<br />

Ergebnisse:<br />

Bruttowertung:<br />

Brutto<br />

1. Oberhauser Philipp und Fuchs Anton 45<br />

2. Idl Bernhard und Roman 35<br />

3. Hörbiger Ingrid und Schmidl Uschi 32<br />

Nettowertung:<br />

Netto<br />

1. Gasser Martin und Kleinlercher Manfred 49<br />

2. Mair Franz und Vergeiner Renate 47<br />

3. Meuschke Jörg und Vogt Heike 44<br />

4. Kopf Paula und Christian 41<br />

5. Gstrein Amelie und Rainer Otti 41<br />

6 Seirer Christine und Klaus 41<br />

Scheckübergabe<br />

v.l. Herbert Berger, Hermann Unterdünhofen, Andreas Köll, Anni<br />

Kratzer, Peter Lechleitner (verdeckt), Sigmund Birnstingl<br />

SKI & GOLF WELTMEISTERSCHAFT <strong>2016</strong><br />

Vom 5. bis 7. Mai <strong>2016</strong> fand in Zell am See die Ski &<br />

Golf Weltmeisterschaft statt.<br />

Am 1. Tag wurde ein Riesentorlauf am Kitzsteinhorn<br />

gefahren. Am Freitag und Samstag wurde am Golfclub<br />

Zell am See-Kaprun ein Zählwettspiel über jeweils 18<br />

Löcher ausgetragen.<br />

Über 200 Athleten aus 18 Nationen stellten sich den<br />

Herausforderungen. Darunter waren bekannte Namen<br />

vom Skisport wie Patrik Jaerbyn (Schweden)<br />

oder der Deutsche Alois Vogl vertreten.<br />

Anton Fuchs und Philipp Oberhauser waren für Osttirol<br />

am Start.<br />

Nach dem Skifahren belegte Fuchs den 7. Platz, Oberhauser<br />

war auf Rang 11. Am Freitag spielte Oberhauser<br />

eine sensationelle Runde mit 6 unter Par und<br />

übernahm damit die Führung. Somit war für Spannung<br />

am Finaltag gesorgt. Oberhauser bewies Nerven<br />

und brachte den Sieg souverän mit 5 Schlägen<br />

Vorsprung ins Ziel.<br />

Somit darf sich der Lavanter mit dem Titel<br />

Weltmeister schmücken.<br />

58 DOLOMITENGOLF<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


PRÄSIDENTENTURNIER 20.08.<strong>2016</strong><br />

Das Präsidententurnier ist ein jährlicher<br />

Fixpunkt im Turnierkalender<br />

des Golfclub Dolomitengolf.<br />

Auch heuer wieder lud Werner<br />

Hamacher zum Turnier des Präsidenten,<br />

welches am 20.08.<strong>2016</strong><br />

ausgetragen wurde. Das bei allen<br />

Golfern sehr beliebte Turnier lockte<br />

146 Teilnehmer an den Start.<br />

Gespielt wurde ein vorgabewirksames<br />

Zählwettspiel nach Stableford<br />

über 18 Löcher, mit Sonderwertungen<br />

Longest Drive und Nearest<br />

to the pin (Damen und Herren<br />

getrennt). Als besonderes Zuckerl<br />

wurden die Teilnehmer auf der<br />

18-Loch Runde mit zwei Halfwaystationen<br />

bestens verpflegt. Über<br />

die gelungene Abendveranstaltung<br />

im Dolomitengolf Suites wird<br />

mit Sicherheit noch sehr lange gesprochen<br />

werden. Im Rahmen der<br />

Abendveranstaltung wurde auch<br />

die Siegerehrung abgehalten. Die<br />

Teilnehmer und vor allem die Gewinner<br />

konnten den Tag noch in<br />

netter Gesellschaft feiern und ausklingen<br />

lassen.<br />

Die Bruttowertung konnte bei den<br />

Herren Philipp Oberhauser (37<br />

Punkte) und Elisabeth Berger (28<br />

Punkte) für sich entscheiden.<br />

Die Nettowertung wurde in 3 Klassen<br />

gespielt.<br />

In der Nettoklasse A, welche bis<br />

HCP -18,4, gewertet wurde, konnten<br />

sich die Brüder Roman Idl(41<br />

Punkte), Bernhard Idl (41 Punkte)<br />

und Herbert Berger (39 Punkte)<br />

behaupten.<br />

Die Nettoklasse B, reicht von HCP<br />

-18,5 bis HCP -25,4. In dieser Klasse<br />

spielten sich Karl Brunner (42<br />

Punkte), Klaus Seirer (41 Punkte)<br />

und Bruno Tanner (40 Punkte) an<br />

die Spitze.<br />

In der Nettoklasse C erstreckte<br />

sich das Teilnehmerfeld von HCP<br />

-25,5 bis HCP -45,0. Die glücklichen<br />

Gewinner dieser Klasse heißen<br />

Christian Drexler (erspielte sensationelle<br />

62 Punkte), Harald Waldner<br />

(46 Punkte), Verena Fischer (43<br />

Punkte).<br />

Den Longest Drive sicherte sich<br />

Maria Zlöbl bei den Damen und<br />

Anton Fuchs. Über die Preise von<br />

Nearest to the pin durften sich Angelika<br />

Remagen und<br />

Werner Berberich freuen.<br />

TIROLER MANNSCHAFTSMEISTERSCHAFT<br />

Am 8. & 9. Oktober fanden die Tiroler Mannschaftsmeisterschaften<br />

am GC Dolomitengolf statt.<br />

Acht Mannschaften haben sich dafür qualifiziert und<br />

spielten am Wochenende um den Titel.<br />

Am ersten Turniertag wurden das Viertel- und das<br />

Halbfinale über jeweils 18 Löcher ausgetragen. Pro<br />

Mannschaft gingen jeweils ein Team von zwei Personen<br />

und vier Einzelspieler an den Start. Gespielt wurde<br />

ein Zählwettspiel, welches von zwei Tees, im 8-Minutentakt,<br />

gestartet wurde.<br />

Die Mannschaft des GC Dolomitengolf konnte sowohl<br />

gegen den GC Lärchenhof, als auch gegen den GC<br />

Kitzbühel punkten. Somit rückte die Chance auf den<br />

Titel immer näher.<br />

Am Sonntag wurde im Finale gegen den Golfclub<br />

Innsbruck Igls gespielt. Es war bis zuletzt spannend.<br />

Philipp Oberhauser und Hans-Jörg Mayer konnten<br />

Ihre Konkurrenten besiegen. Das Team um Lukas<br />

Bernsteiner und Bernhard Koller, sowie Anton Fuchs<br />

hatten nicht so viel Glück und mussten sich den starken<br />

Spielern aus Nordtirol geschlagen geben. Somit<br />

hing alles an Stefan Gratzer jun. (HCP -2,4), er zog mit<br />

Maximilian Steinlechner (HCP +2,1) gleich. Jetzt ging<br />

es ins Stechen und es hieß Nerven bewahren, auch<br />

die zahlreichen Fans und Zuschauer fieberten mit<br />

dem Team mit. Nach 3 Runden im Stechen auf Loch<br />

18 konnte sich Stefan Gratzer jun. schlussendlich gekonnt<br />

durchsetzen und holte somit den Sieg für die<br />

Mannschaft des GC Dolomitengolf, die sich nun Tiroler<br />

Mannschaftsmeister <strong>2016</strong> nennen dürfen.<br />

Siegerfoto: v.l.n.r.<br />

hinten: Philipp Zuegg, Robert Delorenzo, Stefan Gratzer jun.,<br />

Philipp Oberhauser, GF Hermann Unterdünhofen, Walter<br />

Schlauer (Sportwart Tiroler Golfverband)<br />

vorne: Josef Schmidl jun., Lukas Bernsteiner, Hans-Jörg Mayer,<br />

Anton Fuchs, Bernhard Koller<br />

Ergebnis:<br />

1. GC Dolomitengolf Osttirol<br />

2. Golfclub Innsbruck-Igls<br />

3. GC Kitzbühel<br />

4. GC Mieming<br />

5. GC Seefeld- Wildmoos<br />

6. GC Lärchenhof<br />

7. GC Eichenheim<br />

8. GC Olympiagolf Igls<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong> DOLOMITENGOLF<br />

59


Die Vorfreude ist jetzt schon groß: Die neue 9-Loch-Schleife, mit der der<br />

Dolomitengolfplatz von 27 auf 36 Löcher vergrößert wird, wird Mitte Mai<br />

kommenden Jahres eröffnet. Wir können es kaum noch abwarten ...<br />

Die aufwändigen Bauarbeiten sind abgeschlossen. Die Wege sind asphaltiert<br />

und die Bunker mit Sand befüllt. Dank des warmen Wetters der vergangenen<br />

Wochen ist das Gras gut angewachsen und die Greenkeeper<br />

haben bereits damit begonnen, die neuen Grüns und Fairways regelmäßig<br />

zu mähen. Damit alles möglichst zügig ging, wurde unter anderem das<br />

Hydroseeding-Verfahren angewendet: eine innovative Methode, die ein<br />

besonders schnelles Wachstum unterstützt. Insgesamt waren die Bodenbewegungen<br />

auf den einzelnen Spielbahnen sehr umfangreich, was die<br />

hohe Qualität des neuen 9-Loch-Kurses unterstreicht. Besonders hervorzuheben<br />

sind die beiden Inselgrüns der Bahnen 1 und 3, die mit ihren eleganten<br />

Natursteinumrandungen echte Hingucker geworden sind und auch<br />

spieltechnisch einiges zu bieten haben. Loch 3, Par 3, liegt direkt vor dem<br />

Wintergarten des Dolomitengolf Hotel & Spa, sodass auch nicht spielende<br />

Gäste die Schläge über das große Wasserhindernis verfolgen können. In<br />

jeder Hinsicht eröffnet sich vom Wintergarten aus ein herrlicher Fernblick<br />

auf den neuen Platz. Während der Golfplatz nun in Ruhe anwächst, laufen<br />

bei uns im Hintergrund die Vorbereitungen für die Eröffnung auf Hochtouren.<br />

Es gibt noch viel zu erledigen: Wir benötigen neue Scorekarten; die<br />

Platzausstattung muss organisiert werden und unsere E-Carts werden<br />

mit neuen GPS-Daten ausgerüstet. Wir werden die Wintermonate also<br />

gut nutzen und uns ganz nebenbei weiter auf die Eröffnung im Mai freuen!<br />

Auf der Übungsanlage des Dolomitengolf Resorts ist ein modernes Technik und Fitting Center entstanden. Das<br />

massive Holzgebäude ist so positioniert, dass es die längste diagonale Drive-Weite (>250 Meter) ermöglicht.<br />

Außerdem enthält es die neueste innovative Technik, die Sie bei der Verbesserung Ihres Golfschwungs optimal<br />

unterstützt. Ihr Golfschwung wird von zwei High-Speed-Kameras des Video-Scope-Systems aufgenommen. Dabei<br />

werden Sie gleichzeitig von vorne und von der Seite gefilmt. Ihr Bewegungsablauf kann nun von unseren<br />

PGA-Pros bis ins kleinste Detail analysiert werden. Sie selbst können durch die Visualisierung Fehler im Bewegungsablauf<br />

leichter erkennen. Darüber hinaus verfügt das Technik und Fitting Center über den sogenannten<br />

TrackMan, ein Messgerät mit Radar, das bei vielen Profis zum Standard zählt. Der TrackMan wertet alle für den<br />

Golfschwung relevanten Parameter aus: Ballfluggeschwindigkeit, Flugkurve, Kraftübertragung, Ballfluglänge<br />

und vieles mehr. Anhand der präzisen<br />

Daten kann auch ein professionelles<br />

Schlägerfitting durchgeführt<br />

werden. Die Schläger unserer Premium-Marken<br />

Callaway und PING werden<br />

dann für Sie maßgefertigt und<br />

Ihnen in wenigen Tagen zugeschickt.<br />

Wir tun alles, damit Ihr Golfschwung<br />

stimmt.<br />

Dolomitengolf Osttirol<br />

Am Golfplatz<br />

A-9906 Lavant<br />

Tel.: 0043 4852 72100<br />

www.dolomitengolf.at<br />

36 LÖCHER – ES IST VOLLBRACHT!<br />

v. l. Investor Hamacher, Planer<br />

Fahrenleitner, GF Unterdünhofen,<br />

Greenkeeper Mentil<br />

MIT MODERNER TECHNIK ZUM OPTIMALEN GOLFSCHWUNG<br />

60 DOLOMITENGOLF<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


DIE GSELLIG‘N<br />

Anlässlich des Lavanter Kirchtages am 10. April <strong>2016</strong> organisierte der Lavanter Verein „Di Gsellig’n“ eine gemeinsame<br />

Wallfahrt von Virgen nach Lavant. Nach einer kurzen Andacht machten sich knapp 30 Wanderer auf<br />

die gut 40 Kilometer lange Wegstrecke. Auch im Jahr 2017 ist eine Wallfahrt anlässlich des Lavanter Kirchtages<br />

am 29. April 2017 geplant. Wir freuen uns schon vorab auf eine rege Beteiligung aus Nah und Fern. Di Gsellig’n.<br />

Copyright Bild: Philipp Brunner (Brunner Images)<br />

WOCHE DES ARGENTINISCHEN<br />

TANGOS IN LAVANT<br />

Von Sonntag, 31. Juli bis Samstag, 6. August <strong>2016</strong> fand<br />

der 2. Tango Urlaub wieder in Osttirol, Lavant, statt<br />

– mit 8 Workshops à 3 Stunden, sowie Practicas und<br />

Milongas am Abend. Den Urlaub hat der Verein „Akademie<br />

des argentinischen Tangos” organisiert, ausgeführt<br />

wurde dieser von den Maestros Maria Casan<br />

und Pablo Avila (Künstlernamen).<br />

Warum fand dieser Tango Urlaub in Osttirol statt? Maria`s<br />

Opa wuchs in Hopfgarten im Defereggental auf,<br />

das er nach dem 2. Weltkrieg in Richtung Marchfeld,<br />

Niederösterreich, verlies, weil er dort eine Arbeit fand.<br />

Maria`s Papa Ernst ist dort aufgewachsen und natürlich<br />

auch Maria. Aber der Weg zurück zu den Wurzeln<br />

gelang mit diesem Tango Urlaub nach Osttirol in professioneller<br />

Art und Weise. Pablo kommt aus Buenos<br />

Aires, Argentinien und lebt bereits seit über sechs Jahren<br />

in Österreich. Hier haben sich Maria und Pablo<br />

gefunden und haben sich beim argentinischen Tango<br />

mittlerweile bereits auf das Weltniveau entwickelt.<br />

Einerseits wollen sie sich selbst weiterbilden und andererseits<br />

ihr Wissen und Können auch ihren Schülern<br />

weitergeben.<br />

Dieser Tango Urlaub in Osttirol ist auf den vier Beinen<br />

ARGENTINISCHER TANGO + NATUR + KULTUR<br />

+ KULINARIK aufgebaut. Die Tangueras und Tangueros<br />

wurden die gesamte Woche mit diesem Weg<br />

verwöhnt, wobei sie sahen, dass Osttirol einfach einzigartig<br />

ist. Und sie wollen auch im kommenden Jahr<br />

2017 wieder kommen. Im Tangoloft Vienna in der<br />

Cothmannstraße 9, 1120 Wien, lernen sie bei Maria<br />

und Pablo das ganze Jahr. Sie werden von den sehr<br />

schönen Erlebnissen in Lavant, in Osttirol, berichten<br />

und Werbung machen. Alle danken für diese wunderschönen<br />

Erlebnisse in Osttirol.<br />

Maria y Pablo<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong> KULTUR- UND FREIZEIT<br />

61


ORTSCHRONIK LAVANT<br />

WIRTSHAUSKULTUR IN LAVANT<br />

Wirtshäuser haben in Tirol eine lange, bis ins Mittelalter<br />

zurückreichende Tradition. Das Gastgewerbe<br />

zählte zum gehobenen Gewerbe und wurde von der<br />

Obrigkeit kontrolliert. Die Wirte erhielten Vorgaben<br />

betreffend die Öffnungszeiten und Preisgestaltung<br />

sowie die Qualität und Quantität der ausgegebenen<br />

Speisen und Getränke. Weiters mussten neu ankommende<br />

Fremde, die zur Übernachtung blieben,<br />

schriftlich gemeldet werden.<br />

Ab dem Jahr 1814 findet sich die Familie Moser als Besitzer<br />

des Unterbacher Gutes in den Quellen. Anton<br />

Moser war hier bis zu seinem Tod im Jahre 1849 als<br />

Wirt tätig. Sein Sohn Franz übernahm daraufhin den<br />

Hof. Dieser starb jedoch bereits 1855 im Alter von 55<br />

Jahren. Seine Tochter Maria war damals erst 6 Jahre<br />

alt. Wer in den kommenden Jahren das Wirtshaus<br />

Der Bote für Tirol, 03.08.1826<br />

Lienzer Zeitung, 25.01.1902<br />

Die Gaststätten waren Orte, an denen bei Speis und<br />

Trank ein geselliges Beisammensein und ein reger<br />

Informationsaustausch stattfanden. Vielfach waren<br />

sie auch Beherbergungsstätten für Einheimische und<br />

Fremde. In Ihnen fanden verschiedene Veranstaltungen<br />

statt, wie etwa Feste und Feiern von Privatpersonen<br />

oder Vereinen, aber auch die Gemeinde betreffende<br />

Verkäufe oder Versteigerungen.<br />

führte, ist nicht bekannt. Maria wird erst 1867 bei der<br />

Geburt ihres ersten (ledigen) Kindes als „Besitzerin<br />

des Wirthsanwesens“ bezeichnet. Zwei Jahre später<br />

heiratete sie Andrä Brunner, welcher von nun an immer<br />

als Wirt aufscheint.<br />

Im Jahre 1875 gab es in Lavant einen verheerenden<br />

Großbrand, bei dem der Großteil der Häuser und Futterhäuser<br />

zerstört bzw. beschädigt wurde. In wie weit<br />

das Unterbacher Gut betroffen war, geht aus den damaligen<br />

Zeitungsartikeln nicht hervor. Jedenfalls erwarb<br />

Andrä Brunner in den folgenden Jahren das Klocker<br />

Gut, welches bis dahin von Thomas Klocker vulgo<br />

Klockerbauer und seiner Familie bewohnt wurde und<br />

welches sich an der Stelle des heutigen Lavanterhofes<br />

befand. Laut Pustertaler Boten vom 28.05.1875 fing<br />

das Klocker´sche Haus bei dem Brand wiederholt an<br />

zu brennen und schien beinahe rettungslos verloren.<br />

Wie groß der tatsächliche Schaden am Haus war, ist<br />

unbekannt, allerdings musste Andrä Brunner größere<br />

bauliche Maßnahmen vornehmen, wie sein Inserat<br />

vom 26.04.1890 in der Lienzer Zeitung zeigt.<br />

Lienzer Zeitung, 13.06.1903<br />

Während man in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts<br />

acht Wirtshäuser in Lienz zählte, wird für Lavant ein<br />

einziger Wirt genannt. Es war dies Anton Pacher, der<br />

mit seiner Familie auf dem so genannten Unterbacher<br />

Gut (vulgo Bichler) in den Jahren 1783 bis 1788<br />

erstmals als „caupo et hospes“ aufscheint. Unter dieser<br />

Berufsbezeichnung verstand man einen Gastwirt<br />

mit Beherbergung. Einige Jahre später übernahm Anton<br />

Pacher das Rademair Gut. Der Unterbacher Hof<br />

wurde daraufhin von Johannes Mayr übernommen,<br />

der hier von 1793 bis 1803 wiederum als „caupo et<br />

hospes“ genannt wird.<br />

Lienzer Zeitung, 26.04.1890<br />

62 AUS DER CHRONIK<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


In diesem pries er die Eröffnung seines neu erbauten<br />

Gasthauses mit Zimmervermietung an. Ab diesem<br />

Zeitpunkt lebte die Familie Brunner auch nicht mehr<br />

auf dem Unterbacher Gut.<br />

Aus der Ehe zwischen Andrä Brunner und Maria Moser<br />

gingen 15 Kinder hervor. Der älteste Sohn Andrä<br />

übernahm ab etwa 1907 den väterlichen Gastbetrieb<br />

und führte ihn bis in die 1930er Jahre.<br />

Ihm folgte für kurze Zeit Josef Amort und in den<br />

1940ern Johann Frick von Sterzing. Ab den frühen<br />

1950er Jahren wurde der Lavanterhof von der Familie<br />

Peter Paul Ortner betrieben. Von 1981 bis 1992 folgte<br />

ihm sein Sohn Johann. Im Jahr 1996 übernahm der<br />

Wiener Uwe Tillmanns das Wirtshaus für einige Monate<br />

bis schließlich 1998 der Lavanterhof von Bertina<br />

Cörstges übernommen wurde, die ihn bis heute führt.<br />

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es in Lavant zumindest<br />

für einige Jahrzehnte auch ein zweites Wirtshaus:<br />

das Gasthaus „Alpenrose“ beim Rademair. Es<br />

wird 1902 im Reise- und Verkehrs-Anzeiger der Lienzer<br />

Zeitung angeführt, wobei erwähnt wird, dass nur<br />

das Gasthaus des Andrä Brunner Sommerwohnungen<br />

besitzt. Ein weiteres Mal wird dieser Gasthof im<br />

Osttiroler Boten im Jahr 1995 zum 95. Geburtstag der<br />

Katharina Oberrader genannt. Die gebürtige Mölltalerin<br />

und spätere Ehefrau von Josef Oberrader vulgo<br />

Moar trat im Gasthaus Alpenrose im Jahre 1920 als<br />

Kellnerin ihren Dienst an. Wie lange dieses Gasthaus<br />

tatsächlich geöffnet war, ist leider nicht bekannt.<br />

Andrä Brunner, Gastwirt<br />

Andrä Brunner, (1840-1910) Gastwirt<br />

(1840 – 1910)<br />

An der Stelle des ehemaligen „Forellenhofes“ befand<br />

sich bereits im 19. Jahrhundert die zu Schloss<br />

Bruck gehörige und äußerst erfolgreich geführte Fischzucht-Anstalt<br />

Moosbrunn. 1932 erwarben Eugen<br />

und Gertrud Wachtlechner das Grundstück samt Fischerhaus.<br />

Nach dem Bau eines Einfamilienhauses<br />

und dem Betreiben von Landwirtschaft und Fischerei,<br />

eröffneten beide im Jahre 1950 die Gaststätte „Forellenhof“,<br />

die im Laufe der Jahre zum Hotel ausgebaut<br />

wurde. Die Nachfolge übernahm Sohn Egon bis 1991<br />

die Versteigerung des Forellenhofes eingeleitet wurde.<br />

Ab 1993 wurde das Gastgewerbe ruhend gemeldet<br />

und 2004 endgültig abgemeldet.<br />

Das Cafe-Restaurant „Römerstube“, das in das neue<br />

Mehrzweck- und Gemeindehaus integriert wurde, eröffnete<br />

am 16.10.1988 und wurde an Peter Mietschnig<br />

verpachtet. Seit September 1996 verwöhnt die<br />

neue Pächterin Karin Fröhlich Ihre Gäste.<br />

Andrea Schett<br />

Chronistin<br />

Ansichtskarte<br />

„Forellenhof“<br />

Ansichtskarte „Forellenhof“<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong> AUS DER CHRONIK<br />

63


TVB OSTTIROL/<br />

ARBEITSAUSSCHUSS LAVANT<br />

Der Sommer war geprägt durch viel Regen und wechselhaftes Wetter. Trotzdem konnten wir eine der besten<br />

Sommersaisonen verbuchen. Seit 1995 konnte kein so gutes Ergebnis in Osttirol erreicht werden.<br />

Nach Regionen betrachtet, wurde fast überall kräftig zugelegt.<br />

Eine Aufstellung der Nächtigungen zeigt uns, dass wir dankbar sein können über unseren schönen Golfplatz.<br />

Auch wir Privatzimmervermieter profitieren von dieser Infrastruktur.<br />

Auch Gäste die unsere Berge und die Natur schätzen, kommen immer wieder gerne nach Lavant.<br />

Der Arbeitsausschuss Lavant konnte gemeinsam mit der Gemeinde erreichen, dass die Infotafel am Wirtsplatzl<br />

und die Infotafel am Anfang des Kirchbichls neu gestaltet und aufgestellt wurden.<br />

Sehr gut angenommen wird auch im Winter unsere Dolomitengolfloipe, von Einheimischen und Gästen.<br />

In Wintern wie diesen ist solch eine Infrastruktur sehr wichtig.<br />

Ein Dank der Gemeinde Lavant und unserem Tourismusverband Osttirol.<br />

In Lavant dürfen wir uns über zwei neue Privatzimmervermieter freuen.<br />

Tabernig Thomas mit einer Ferienwohnung<br />

und Kaplenig Josef mit drei Ferienwohnungen<br />

Wir heißen unsere neuen Mitglieder herzlich willkommen.<br />

Ich wünsche allen Vermietern und der Lavanter Bevölkerung alles Gute, viel Gesundheit, Glück und schöne<br />

Feiertage<br />

Kaplenig Elisabeth<br />

DEZEMBER 64 <strong>2016</strong> DIE TOURISMUSVERBAND GEMEINDE INFORMIERT<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong> 64


ERNEUERUNG DER VIER INFO-TAFELN BEI DEN<br />

AUSGRABUNGEN AM LAVANTER KIRCHBICHL<br />

Im Sommer <strong>2016</strong> wurden in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Osttirol nicht nur die zwei großen<br />

Info-Tafeln (am Wirts Platzl und am Beginn des Kirchweges) erneuert, auch die vier Info-Tafeln bei den jeweiligen<br />

Ausgrabungen am Lavanter Kirchbichl wurden erneut und die Texte überarbeitet.<br />

TOURISMUSVERBAND<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong> TOURISMUSVERBAND<br />

65


Drau<br />

Gemeindestraße Wacht<br />

Wallfahrersteig<br />

7<br />

1<br />

4<br />

9<br />

675 m<br />

8<br />

STANDORT<br />

Drau<br />

Kärntner Tor<br />

LEGENDE-LEGENDA-LEGEND<br />

Radweg - Pista ciclabile - Bike trail<br />

Wanderweg - Sentiero - Trail<br />

Strasse - Strada - Road<br />

Fluss - Fiume - River<br />

Bundesstraße B100<br />

Kultur & Natur Rundwanderweg<br />

Frauenbachsteig<br />

Kreithof<br />

1045<br />

Reitstall Pegasus<br />

Flugplatz Nikolsdorf<br />

Drauradweg R1<br />

Drau<br />

Radweg Dörferlinie<br />

nach Oberdrauburg<br />

Jakobsweg<br />

Aussichtsplattform<br />

Frauenbach Wasserfall<br />

Filialkirche<br />

hll. Petrus und Paulus<br />

Wallfahrtskirche<br />

Maria Lavant<br />

Ruine frühchristliche Bischofskirche<br />

Gewerbegebiet<br />

Lavanter Forchach<br />

Lavanter Landesstraße L318<br />

Wanderweg Dorfblick<br />

Wandersteig<br />

Richtung Kreithof<br />

Forststraße (Wanderweg)<br />

Lavanter Alpl<br />

Lavanter Alpl<br />

1415<br />

Almsteig<br />

Kolmsteig<br />

Rudl-Eller-Weg<br />

Freiung<br />

2411<br />

Hochstadel<br />

2680<br />

Adlerwand<br />

2389<br />

Gr.Keilspitze<br />

2739<br />

Gr.Sandspitze<br />

2770<br />

Roter Turm<br />

2702<br />

Karlsbaderhütte<br />

2260 Laserzwand<br />

2614<br />

Weittalspitze<br />

2539<br />

Spitzkofel<br />

2718<br />

Lavanter Kolm<br />

1939<br />

Kerschbaumeralm<br />

1902<br />

Hochstadel Schutzhaus<br />

1780<br />

Lavanter Alm<br />

1860<br />

Dolomitenhütte<br />

1620<br />

Dorfblick<br />

790<br />

Baumwacholderhain Lavant<br />

6<br />

5<br />

2 3<br />

LAVANT<br />

Waldpfad<br />

Hallebachtal<br />

D r e<br />

i t ö r l w e g<br />

NEUE INFOTAFEL<br />

AM WIRTS PLATZL<br />

L I E N Z E R D O L O M I T E N<br />

K A R N I S C H E R H Ö H E N W E G – F R I E D E N S W E G<br />

D r e i t ö r l w e g<br />

Schranken<br />

Weiler Wacht<br />

1 2 3 4 5 6 7 8 9<br />

10<br />

Gemeindeamt Lavant<br />

Tel. +43.4852.68175<br />

www.lavant.at<br />

Restaurant Römerstube<br />

Tel. +43.4852.68385<br />

Gasthof Lavanterhof<br />

Bertina Cörstges<br />

Tel. +43.4852.73308<br />

www.lavanterhof.eu<br />

Kristemoarhof<br />

Fam. Tscharnidling<br />

Tel. +43.664.738 54 749<br />

www.kristemoarhof.at<br />

Michelerhof<br />

Fam. Elisabeth und<br />

Josef Kaplenig<br />

Tel. +43.664.522 74 03<br />

www.michelerhof.at<br />

Simiterhof<br />

Fam. Konrad Kreuzer<br />

Tel. +43.676.8282 81 64<br />

www.simiterhof-lavant.at<br />

Ferdinand Prinster<br />

Tel. +43.4852.68217<br />

www.members.aon.at/<br />

fewoprinster<br />

Thomas Tabernig<br />

Tel. +43.660.6171774<br />

www.haus-tabernig.at<br />

Dolomitengolf<br />

Hotel & Spa<br />

Tel. +43.4852.61122<br />

www.hotel-dolomitengolf.com<br />

Dolomitengolf Suites &<br />

Vincena Restaurant<br />

Tel. +43.4852.61122-500<br />

www.dolomitengolf-suites.com<br />

Restaurant & Bar<br />

im Clubhaus Dolomitengolf<br />

Tel. +43.4852.61122-700<br />

www.dolomitengolf.at<br />

Rauchkofel<br />

1911<br />

Golfplatz Lavant<br />

Bundesstraße B100<br />

Leisach<br />

Tristacher See<br />

Gasthof<br />

Bad Jungbrunn<br />

10<br />

Lienz<br />

Dölsach - Richtung<br />

Tristach<br />

Lienz<br />

66 TOURISMUSVERBAND<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong><br />

Böses Weibele<br />

2521<br />

Hochsteinhütte<br />

2023


NEUE INFOTAFEL<br />

AM BEGINN DES KIRCHWEGES<br />

Wallfahrtskirche<br />

Maria Lavant<br />

16 Kreuzwegbildstöcke<br />

entlang des Kirchweges<br />

STANDORT<br />

Pfarramt<br />

Lavant<br />

Filialkirche hll.<br />

Petrus und Paulus<br />

Kreuzigungsgruppe<br />

Kriegerdenkmal<br />

Ruine frühchristliche Bischofskirche<br />

Haus mit Fußbodenheizung<br />

Haus des Burgkommandanten<br />

Mittelalterliche Toranlage<br />

Archäologisches Museum und<br />

Aufbahrungskapelle<br />

4<br />

2<br />

3<br />

Tristach<br />

LAVANT<br />

1<br />

5<br />

Weiler Wacht<br />

Frauenbach-Wasserfall<br />

Waldpfad<br />

7<br />

6<br />

Dolomitengolfplatz<br />

Hotel&Resort<br />

Dolomitengolf<br />

2 km<br />

1<br />

2<br />

3<br />

4<br />

5<br />

6<br />

7<br />

Gemeindeamt und<br />

Restaurant Römerstube<br />

Zimmervermieter:<br />

Gasthof Lavanterhof<br />

Kristemoarhof<br />

Michelerhof<br />

Simiterhof<br />

Prinster<br />

Tabernig<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong> TOURISMUSVERBAND<br />

67


VERANSTALTUNGS- UND<br />

KULTURAUSSCHUSS<br />

Am 28. Februar<br />

wurde der Gemeinderat<br />

und<br />

Bürgermeister<br />

neu gewählt. Ich<br />

bedanke mich<br />

für das Vertrauen<br />

meinerseits<br />

und dass ich<br />

weiterhin für unsere<br />

Gemeinde<br />

als Bürgermeister-Stellvertreter<br />

mitgestalten<br />

darf.<br />

Ein weiterer Dank gilt auch den neuen GemeinderätInnen,<br />

dass sie sich bereiterklärten, für die Gemeinde<br />

mitzuwirken. Bei den ausgeschiedenen jahrelang<br />

dienenden Gemeinderäten bedanke ich mich für<br />

ihre Arbeit. Weiterhin bedanke ich mich bei unserem<br />

Bürgermeister Oswald Kuenz für die Bereitschaft,<br />

sein Wissen und die Erfahrung in alt bewährter Form<br />

einzubringen. Es konnten viele Projekte positiv abgeschlossen<br />

werden. Einige Beispiele sind die Fertigstellung<br />

der Wohnungen, Trinkwasserversorgung und<br />

vieles mehr.<br />

Wenn man die Tätigkeitsberichte unserer Vereine<br />

liest, weiß man, dass viel positive Arbeit geleistet wurde.<br />

Unsere Vereine sind sehr bemüht, der Dorfbevölkerung<br />

ein reichhaltiges und abwechslungsreiches<br />

Programm über das ganze Jahr zu bieten.<br />

Kameradschaftspflege auf höchsten Niveau war wohl<br />

das Benefizkonzert der Feuerwehr, für unseren im<br />

Jänner verunfallten Kameraden Pacher Sepp Junior.<br />

Allen Sponsoren und Mitwirkenden ein aufrichtiges<br />

„Vergelt‘s Gott“.<br />

Als ganz tolle und gut organisierte Veranstaltung<br />

konnte ich den Vierbrückenlauf miterleben. Dem<br />

Sportverein ist damit ein weiteres Highlight gelungen.<br />

Dieser interessante und spannende Bewerb wird voraussichtlich<br />

in den Raika-Cup aufgenommen.<br />

Herzliche Gratulation dafür.<br />

Brauchtumspflege, Geselligkeit und gemeinschaftliches<br />

Arbeiten ist unserer Landjugend sehr wichtig.<br />

Es gibt ein tolles Bild, wenn der Nikolaus von 19 wilden<br />

Gesellen begleitet wird. Auch beim Bezirkslandjugendumzug<br />

in Lienz wurde die Gemeinde Lavant mit<br />

dem Festwagen der Landjugend gut präsentiert.<br />

Mit vielen neuen Stücken überraschte uns auch heuer<br />

das <strong>Lauentna</strong> Blech. Auch schon ein sogenanntes<br />

„Junior Blech“ hat sich, dank Tabernig Christoph, formiert.<br />

Wir brauchen uns daher um den Musikantennachwuchs<br />

keine Sorgen machen. Ich wünsche dem<br />

Blech viel Freude an der Musik und bedanke mich für<br />

ihre kirchliche und kulturelle Präsenz in und außerhalb<br />

der Gemeinde.<br />

All denen, die für unser Dorf etwas bewirken und für<br />

die Gemeinschaft arbeiten, ein aufrichtiges „Vergelt‘s<br />

Gott“.<br />

Unter dem Motto „Lasset uns das Leben genießen“<br />

gehen wir gemeinsam in das Jahr 2017.<br />

Viel Zufriedenheit, Glück, Gesundheit und die besten<br />

weihnachtlichen Wünsche darf ich allen Lavanterinnen<br />

und Lavantern überbringen.<br />

Für den Veranstaltungs- und Kulturausschuss<br />

Euer Vize-Bürgermeister<br />

Josef Kaplenig<br />

68 VERANSTALTUNGS- KULTURAUSSCHUSS<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


WALDBRANDGEFAHR<br />

VERORDNUNG<br />

der Bezirkshauptmannschaft Lienz vom 14.12.<strong>2016</strong><br />

In den Waldbeständen des Bezirkes Lienz ist aufgrund der ausbleibenden Niederschläge eine sehr starke Austrocknung,<br />

insbesondere der Streuauflagen der Waldböden, eingetreten. Weiteres ist vielerorts leicht entzündbarer<br />

Bestandesabraum wie Zweige, Äste und Wipfelstücke vorhanden. In der Weihnachtszeit und insbesondere<br />

an Silvester stellt damit das Entzünden und Abfeuern von pyrotechnischen Gegenständen und Sätzen eine<br />

besondere Gefahrenquelle dar.<br />

Es ergeht daher nachstehende Verordnung zum Schutz der Waldbestände im Bezirk Lienz:<br />

Gemäß § 41 Abs. 1 i. V. m. § 170 Abs. 1 des Forstgesetzes (FG) 1975, BGBI. Nr. 440/1975, idgF. wird für den Bezirk<br />

Lienz zum Zwecke der Vorbeugung gegen Waldbrände verordnet:<br />

§ 1<br />

In den Waldgebieten des Bezirkes Lienz sowie in deren Gefährdungsbereichen sind jegliches Feuerentzünden<br />

und das Rauchen verboten. Insbesondere ist im Gefährdungsbereich das Entzünden und Abfeuern von pyrotechnischen<br />

Gegenständen und Sätzen (wie z. B. Raketen, Feuertöpfen, Knallkörpern,<br />

Feuerrädern, römischen Lichtern,…) verboten!<br />

§ 2<br />

Übertretungen dieser Verordnungen werden gemäß § 174 Abs. 1 lit. a Z 17 FG 1975 idgF. mit einer Geldstrafe<br />

bis zu Euro 7.270,-- oder mit Freiheitsstrafe bis zu 4 Wochen bestraft.<br />

HINWEIS:<br />

Der Gefährdungsbereich ist überall dort gegeben, wo die Bodenvegetation oder die lokalen Windverhältnisse<br />

das Übergreifen eines Bodenfeuers oder das Übergreifen eines Feuers durch Funkenflug in den benachbarten<br />

Wald begünstigen.<br />

Nachsatz Bürgermeister:<br />

Kein generelles Feuerwerksverbot!<br />

Die Verordnung entspricht keinem generellen Verbot des Zündens von Feuerwerkskörpern. Tatsache ist, dass<br />

sich die Verordnungen lediglich auf Waldgebiete und deren Gefährdungsbereiche beziehen. Auf Flächen, die<br />

weder im Ortsgebiet noch im Wald oder in einem gefährdeten Bereich liegen, können selbstverständlich auch<br />

private Feuerwerke abgeschossen werden.<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong> DIE GEMEINDE INFORMIERT<br />

69


SCHIBUS III LAVANT - ZETTERSFELD - HOCHSTEIN<br />

A: täglich vom 24.12.<strong>2016</strong> bis 08.01.2017 und vom 12.02.2017 bis 19.02.2017<br />

B: täglich vom 24.12.<strong>2016</strong> bis 19.03.2017<br />

C: an Werktagen (Mo-Fr) vom 24.12.<strong>2016</strong> bis 08.01.2017 und vom 12.02.2017 bis 19.02.2017<br />

B 8:30 A 11:35 ab Lavant an B 16:40 C 17:40<br />

B 8:35 I Golfhotel B 16:37 C 17:37<br />

A 8:40 A 11:40 Görtschach A 16:35 I<br />

A 8:42 A 11:42 Gödnach A 16:33 I<br />

A 8:45 A 11:45 Dölsach Kreuzwirt A 16:30 I<br />

A 8:47 A 11:47 Stribach A 16:28 I<br />

B 9:00 A 12:00 Bahnhof Lienz B 16:15 C 17:15<br />

B 9:05 A 12:05 Zettersfeld Talstation B 16:05 C 16:54<br />

B 9:20 A 12:20 an Hochsteinbahn ab B 15:40 C 16:40<br />

Zum Hochstein umsteigen am Bahnhof zu SB II<br />

Vom Hochstein um 15:40 bzw. 16:40 mit SB I, von Zettersfeld Talstation<br />

um 16:54 mit SB II - jeweils umsteigen am Bahnhof<br />

70 SCHIBUS<br />

DEZEMBER <strong>2016</strong>


DEZEMBER <strong>2016</strong> STELLUNGSKUNDMACHUNG<br />

71


LAVANT IM SOMMER <strong>2016</strong><br />

72 DEZEMBER <strong>2016</strong>

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