Cruiser im April 2017

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Mehr als drei Dekaden lang war AIDS tödlich und hat viele schwule Männer nachhaltig traumatisiert. Die Generation AIDS erinnert sich noch gut an die damaligen Bilder – und fast jeder hat damals gute Freunde an die Krankheit verloren. Schnell wurde vor etwas mehr als 30 Jahren klar: Es muss etwas geschehen - das Massensterben in den Metropolen muss unter Kontrolle gebracht werden. Roger Staub war Mitbegründer der AIDS-Hilfe Schweiz und erinnert sich exklusiv in dieser Ausgabe an die Anfangszeiten der Epidemie. Ausserdem: Wie politisch ist eigentlich der kommende ESC wirklich? Unsere Autorin Yvonne Beck wagt einen etwas anderen Blick auf die Veranstaltung.

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Update

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NEWS

13 Jahre Boyahkasha!

Dieses stolze Jubiläum feiert die beliebteste

Zürcher Gayparty am Ostersonntag und

zwar wie gewohnt in ihrem Lieblingslokal,

dem Plaza Klub in Zürich.

Wenn bei Boyahkasha ein Geburtstag

ansteht, werden bekanntermassen die Gäste

für ihre jahrelange Treue mit einem besonderen

Stargast beschenkt. Die Zahl 13 wird in

dem Fall für die Boyahkasha-Fans ganz klar

eine Glückszahl sein, denn die Veranstalter

haben für die wichtigste Nacht des Jahres keinen

Geringeren als Superstar Conchita Wurst

gebucht. Die Wiener Sängerin wird der Fete

ihre Ehre erweisen und zur Maintime auf der

Bühne stehen, um dieses Jubiläum einmalig

und unvergesslich zu machen.

Auch die bekannten Boyahkasha-DJs

dürfen beim Geburtstag nicht fehlen. Gloria

Viagra und Vicky Goldfinger werden auf dem

Pop Floor das Kontrastprogramm gestalten,

während Melli Magic und Zör Gollin auf dem

Mainfloor für das Tanzvolk alles geben.

Ein besonderes Wiedersehen gibt es in

der Plaza Bar. Dort steht Angel O an den Decks

und spielt seine feinsten Deep House-Platten.

Wer an Ostern also nicht in Zürich ist, wird

wohl mit hoher Wahrscheinlichkeit eine der

abwechslungsreichsten und starträchtigsten

Partynächte des Jahres verpassen.

Die Afterparty steigt ab 4 Uhr im Club Heaven

im Zürcher Niederdorf.

16. April (Ostersonntag 22.00 Uhr bis ca.

05.00 Uhr), Plaza Zürich (Badenerstrasse 109,

8004 Zürich)

Vorverkauf: www.boyahkasha.ch

Musical-Erfolg EVITA gastiert in Zürich und Basel

Ein einfaches Mädchen vom Lande mausert

sich zur Ikone einer ganzen Nation. Gibt es

eine bessere Vorlage für ein packendes Musical?

Der beispiellose Werdegang der argentinischen

Präsidenten-Gattin Eva Perón inspirierte

Andrew Lloyd Webber und Tim Rice

in den siebziger Jahren zu ihrem Musical-

Erfolg EVITA. Das Werk, das heute zu den

bekanntesten der Musical-Geschichte zählt,

begeistert neben seiner mitreissenden Handlung

durch Webbers unnachahmliche Kompositionen,

allen voran die Ballade «Don’t

Cry for Me Argentina», einer der wohl grössten

Musical-Hits aller Zeiten.

Andrew Lloyd Webber und Tim Rice

hatten sich bereits mit Jesus Christ Superstar

als kompromisslose Erneuerer des Musicals

bewiesen, die einen verwegenen Umgang

mit geschichtsträchtigen Stoffen nicht scheuten.

Bei ihrem nächsten gemeinsamen Projekt

bot ihnen das Leben der umstrittenen

Präsidentengattin Eva María Duarte de

Perón die Folie für ein Parade-Stück um

Gier, Macht, Einfluss und Prestige. Der unheimliche

Aufstieg eines jungen, ehrgeizigen

Mädchens aus der argentinischen Provinz,

die in den 1930- und 40er Jahren zunächst

zur Schauspielerin und dann zur Präsidentengattin

emporsteigt – geliebt vom Volk,

gehasst von ihren politischen Gegnern – bot

als reale Aschenputtel-Geschichte alles, was

ein spannendes Musical braucht.

Als dann schliesslich seinerzeit Madonna

für die Filmadaption als Evita zusagte, eroberte

der Soundtrack die Herzen der Gays

und stürmte die Hitparaden. Evita kommt

nun nach Zürich und Basel, ohne Madonna,

dafür mit einem Top-Cast und im Original.

Theater 11 Zürich, 25. bis 30. April 2017,

Termine in Basel unter www.musical.ch/evita

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CRUISER April 2017