FINDORFF GLEICH NEBENAN Nr. 2

FINDORFF.GLEICH.NEBENAN

FINDORFF GLEICH NEBENAN ist das Magazin für Handel, Dienstleistung, Kultur & Politik im Stadtteil. Jetzt online lesen!

Im Sommer 2017 | Ausgabe 02 | Kostenlos, aber nicht umsonst

GLEICH NEBENAN Handel, Dienstleistung, Kultur & Politik im Stadtteil

®

» Kleingärten sind

ökologische Nischen

in der Großstadt. «

IM PARZELLENGEBIET

TIEDEMANN & FISCHER

GÄRTNERN Zurück zu den Wurzeln MIT DURCHBLICK Der Energie Experte

des Jahres STILVOLL Modisign zieht an BÄUME AB Ja oder nein ? ABGEFAHREN

Jan Reiners Lok FINDORFF GEHT AUS Zehn heiße Tipps für den Sommer


| GANZ NAH DRAN |

MACHEN SIE SICH EIN BILD

q FINDORFF IST BUNT. WIR SIND ES AUCH.

Here comes the sun (doo doo doo doo) !

Vielfalt erleben, Neues und Altes entdecken, das Besondere finden: Unsere erfahrene Stadtteilspezialistin

Leoni Wrieden ist Ihnen dabei in Findorff gern behilflich. Mit bildschönen Angeboten.

A

nd we say: Es ist geschafft.

Die Sommerausgabe von

»FINDORFF GLEICH

NEBENAN« liegt vor –

und wir hoffen, dass mit

den nachfolgenden Seiten

auch Ihre Vorfreude

auf viel Sonne wächst. Die

Themenauswahl hat jedenfalls

bei uns bereits bunte redaktionelle Blüten getrieben.

Nicht nur für sonnige Gemüter ist Sommerzeit gleich Gartenzeit.

Wir haben uns dorthin auf dem Weg gemacht, wo viele

FindorfferInnen Freizeit und Urlaub kostengünstig vor Ort

verbringen: im Kleingartengebiet auf der Parzelle.

Wissenswert: Mit rund 17.000 Mitgliedern ist der Landesverband

der Gartenfreunde in Bremen e. V. eine echte Größe. Die

Frage war: Stimmt eigentlich noch ein ewiges Klischee, das sich

hartnäckig hält wie Unkraut: der Kleingartenverein als Organisation

spießiger Laubenpieper, der bei Verstößen gegen das

Regelwerk der Gartenordnung nach dem »Bundeskleingartengesetz«

– es heißt wirklich so – keinerlei Spaß versteht ? Unsere

Antwort ist: jein. Ordnung muss natürlich sein. Aber auch

unter den GartenfreundInnen gibt es IndividualistInnen, die

sich beharrlich eigene Nischen schaffen – und für sich einfach

die gärtnerische Selbstverwirklichung von »spießig«

in »unkonventionell« umdefiniert haben. Wir stellen

Ihnen Kirsten Tiedemann und Rike Fischer vor, die

ganz bewusst zurück zu den Wurzeln und damit zur

ursprünglichen Funktion des Kleingartens gegangen

sind – abseits von unglaublichen 25 Millionen

Gartenzwergen, die in deutschen Gärten ziemlich

sinnfrei herumstehen. Unsere Interviewpartnerinnen

bewirtschaften ihre Parzellen vorrangig als Nutzgarten;

vergleichbar mit den Anfängen im 19. Jahrhundert, als sich die

BetreiberInnen der »Armengärten« mit der Ernte an Gemüse

und Obst selbst versorgten. Mehr über die angesagte Rückkehr

zur »Philosophie des städtischen Gärtnerns« ab Seite 4.

Kurz noch ein Geständnis: »FINDORFF GLEICH NEBENAN«

ist »profitorientiert« – wie alle Einzelhändler und Dienstleister

im Stadtteil und dem Rest der Welt. Noch eine unglaubliche

Nachricht: Ein wertiges Magazin für Findorff ist kein simples

Buschwerk. Es fällt nicht vom Himmel, sondern wird von Profis

mit Engagement und redaktionellem Aufwand realisiert – und

durch Anzeigen finanziert; noch nicht tragend, aber wir arbeiten

daran. Wer hätte das gedacht ? Aber wir jammern nicht; wir

freuen uns über bunte Vielfalt. Der Sommer kann kommen !

Schreiben Sie uns gern von der Gartenliege aus einige sonnige

oder auch kritische Zeilen auf www.findorff.info/leserbriefe

GLEICH NEBENAN

Immobilienfachwirtin

Leoni Wrieden · T 0421 | 173 93-45

Flohmarkt Bürgerweide / Findorff

ROBERT C. SPIES

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04 l IM PARZELLENGEBIET

Spießig war gestern: Wie auch in Findorff durch

unkonventionelle IndividualistInnen die naturnahe

Eigenbewirtschaftung wieder »hip« wird.

08 l WOLF ALBUSBERGER

Wie wird man »Energie Experte des Jahres« ?

Und warum ist der Einbau von Holzfenstern

fast wie ein chirurgischer Eingriff ?

10 l MODISIGN

Simone »Mo« Stöbel über gute Mode, ihre

Anfänge und den Trend zurück vor Ort.

12 l LIEBLINGSORTE

An der Ecke Hemmstraße / Eickedorfer Straße im

wohlverdienten »Ruhestand«: die Jan Reiners Lok.

14 l DORFFKLATSCH

Wer, wie, was, wieso, weshalb, warum sowie

weitere Kurznachrichten, die man unbedingt

über und aus Findorff wissen sollte.

16 l JA ODER NEIN ?

Notwendiges Übel oder vermeidbar :

In Findorff wurden seit Anfang des Jahres

bisher schon über 100 Bäume gefällt.

18 l FINDORFF GEHT AUS

Wir gehen mit: ausgesuchte Kulturtipps für

einen tollen Sommer im Stadtteil und umzu.

Um Missverständnissen vorzubeugen:

Selbstverständlich lieben wir freundliche

Gartenzwerge über alles.

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 03


PROFILE

q PARZELLENKULTUR IN FINDORFF

» Kleingärten sind wie alte Streuobstwiesen. «

RIKE FISCHER

GARTEN

KIRSTEN

KORYPHÄEN

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 04

TIEDEMANN

R

ike Fischer, Sie sind seit Jahren engagiert für

die Natur und Umwelt und selbst im Garten

sehr aktiv. Wie wichtig sind Kleingärten für

ein gesundes Leben ?

Wie Parks und Grünflächen sind sie die

»grüne erfrischende Lunge« Bremens. Ein

Kleingarten bietet als Idyll Erdung, Ausgleich

zum Stadtleben und den Austausch mit der

Nachbarschaft. Obst, Gemüse und essbare Wildkräuter: Mit

der Ernte aus dem eigenen Garten kann man sich gesund und

günstig ernähren. Es ist auch ein idealer Raum, um Wissen

auszutauschen, das uns stark und unabhängiger macht – etwa

von den Lebensmittelkonzernen. Kleingärten sind ökologische

Nischen in der Großstadt und tragen auch enorm zur Erhaltung

der Artenvielfalt bei. Sie sind wie alte Streuobstwiesen: Die

Obstbäume bieten viel Lebensraum für Vögel & Co.

Gärtnern in der Stadt, neudeutsch »urban gardening«, liegt

voll im Trend. Initiativen wie das Findorffer Pflanzfest in der

Münchener Straße sind Beispiele dafür. Woran liegt das ? Gibt

es auch einen Trend zum Kleingarten ?

Spießig war gestern. Heute erkennen immer mehr Menschen,

welche Vorteile der Kleingarten hat; in der Stadt so nah vor der

Haustür. Es macht glücklich, eigene Vorstellungen wachsen und

gedeihen zu sehen. Nach der Gartenarbeit Bienengesumm und

Vogelgezwitscher in der Abendsonne zu genießen: Das finde ich

einfach herrlich !

Die Zukunft vieler Kleingartenvereine ist schwierig. Oft gibt

es Nachwuchsprobleme. Braucht es neue Konzepte, um das

Gärtnern wieder attraktiver zu machen ?

In der Präambel der Kleingartensatzung steht, dass »Umwelt«

und »Miteinander« im Fokus stehen – anstatt festzuhalten an

überholten Klischees von den »Gartenvereinsmeiern«. Neue

Ideen und Ansätze sind gefordert: Pachtgemeinschaften können

sich intern zusammenschließen, da vielen Menschen die Arbeit

an einer Parzelle allein zu umfangreich ist. Die Politik sollte

klar sagen, was mit den Vereinsflächen zukünftig geschehen

soll, damit Interessenten, die eine Parzelle übernehmen wollen,

Sicherheit für deren Bestand und Erhalt haben. Ehrenamtliche

Arbeit braucht einen Imagewechsel – nach dem Motto: »Verantwortung

ist geil !«. So bekommen wir junge Menschen in die

Vereinsarbeit. Wichtig ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit

zwischen dem Landesverband der Bremer Gartenfreunde e. V.,

den Kleingartenvereinen und natürlich den KleingärtnerInnen.

Die »Tafelobstgarten-Initiative des BUND-Bremen« nutzt in

Findorff zwei Parzellen zum regionalen Obst- und Gemüseanbau.

Gibt es mehr derartige Ansätze in Bremen ?

Es gibt Kinder- und Schulgärten, den internationalen Garten,

den Garten vom Martinshof, Streuobstwiesen ... Viele gute

Aktivitäten sind vorhanden; die aber oftmals abhängig von dem

Engagement und den Kenntnissen der »Gartenpioniere« sind.

Davon brauchen wir unbedingt mehr.

Kirsten Tiedemann, Sie befassen sich seit vielen Jahren

intensiv mit den Bremer Kleingärten und besonders mit der

Geschichte der »Bremer Kaisenhäuser«. Welche Rolle spielen

Kaisenhäuser und das Wohnen im Kleingarten heute noch ?

Seit 2015 dürfen intakte Kaisenhäuser auch nach Ablauf der

Wohnberechtigung als Gartenhäuser weitergenutzt werden.

Das ist erfreulich. Viele dieser nach dem Do-it-yourself-Prinzip

gebauten Häuser bereichern die Bremer Parzellengebiete sehr.

Sie sind zugleich fast alle auch gebaute Zeugnisse der Bremer

Nachkriegsgeschichte – und damit für mich auch aus Sicht einer

Historikerin sehr interessant.

In einigen Kleingartengebieten stehen zunehmend Gartenhäuser

leer und Parzellen verwahrlosen. Was sind die Gründe ?

Für die heutigen Leerstände gibt es ein Bündel an Ursachen. Bis

vor kurzer Zeit durften leerstehende Kaisenhäuser nicht länger

genutzt werden und sollten abgerissen werden. Die Stadt kam

dieser Selbstverpflichtung aber nur sehr schleppend bis gar

nicht nach. Die Natur schlug zurück: Die leerstehenden Parzellen

sind dann natürlich schnell zugewachsen. Der erste Grund

ist: Parzellen mit nicht intakten Grundstücken und Häusern

sind nicht nachgefragt. Die zweite Ursache: Wenn ein solches

Grundstück geräumt und planiert wird, ist es bestenfalls noch

eine grüne Wiese, aber kein Garten mehr. Es kostet viel Geld,

Zeit und Mühe aus diesen scheinbar unattraktiven Flächen

wieder eine schöne Parzelle zu machen. Aber es geht natürlich !

Meine Empfehlung an die Stadt Bremen oder den Landesverband

der Bremer Gartenfreunde: Gebt denen, die sich interessieren

und auch KleingärtnerInnen werden wollen, einfach

zinsgünstige oder zinslose Laubendarlehen ! Damit könnten

auch Menschen, die nur wenig Geld haben, auf dem geräumten

Grundstück wieder eine Laube bauen, für die übrigens bis zu

24 qm Grundfläche zulässig sind. Dadurch könnte man die

Attraktivität für »leere« Grundstücke und die Motivation auch

für jüngere Generationen, sich diese wieder nutzbar zu machen,

steigern. Fast ein Viertel der BremerInnen ist arm: Wer nur eine

kleine Wohnung hat und sich keinen Urlaub leisten kann – für

den ist ein Kleingarten mit 300 qm ein toller Ausgleich.

Nach dem »Aus« für die Kaisenhäuser hat Bremen den harten

Kurs gegenüber »Kaisenhaus-Bewohnern« etwas gelockert.

Wenn jemand wegzieht oder stirbt, wird nicht mehr abgerissen:

Was ist der richtige Weg im Umgang mit Kaisenhäusern ?

Um die dauerhafte Nutzung der Häuser zu sichern, wäre es

wichtig, eine rechtliche Grundlage zu schaffen, für die u

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 05


ICH WOLLTE DOCH ...

GANZ ENTSPANNT EINE

ANZEIGE SCHALTEN ?* u

q PARZELLENKULTUR IN FINDORFF

»Win-Win-Situation «

Menschen, die in Eigeninitiative ein solches kleines Haus

renovieren und dauerhaft als Gartenhaus nutzen wollen. Das

wäre dann eine echte »Win-Win-Situation« für Vereine und neue

KleingärtnerInnen und würde Leerstände verringern. Gefordert

sind also verlässliche Sicherheit und Schutz für neue NutzerInnen

über lange Zeit.

Derzeit wird in Bremen der Kleingartenplan 2025 aufgestellt.

Welche Erwartungen haben Sie an die Politik im Hinblick auf

die Kleingartenentwicklung ?

Meine Erwartungen gehen in drei Richtungen. Zuerst: Verbindliche,

langfristige Regelungen für den Erhalt intakter

Kaisenhäuser sind notwendig – damit die Menschen wissen,

dass sich ihr Engagement auch lohnt und wertgeschätzt wird.

Zweitens: Maßnahmen, mit denen die Substanz der Häuser

erhalten werden kann, sollten zugelassen werden. Es kann zum

Beispiel nicht sein, dass man den Dachstuhl nicht erneuern

darf. Kaisenhäuser, die tatsächlich nicht mehr zu retten sind,

müssen – allerdings auf Kosten der Stadt – abgerissen werden.

Und drittens: Die Kosten von Begleitgrün hat weiterhin die

Stadt tragen. Im letzten Wahlkampf wurde von der Politik noch

hoch und heilig versprochen: Die Pacht wird nicht erhöht. Jetzt

schlägt man dem Landesverband ernsthaft vor: Ihr könnt ja die

Nebenkosten einfach auf die Pacht aufschlagen. Die Kosten für

Begleitgrün sollen also auf die KleingärtnerInnen umgewälzt

werden. Die 60 ¤ mehr treffen vielfach sozial schwache Menschen.

Für die ist das viel Geld. Das sollte die Politik eigentlich

wissen. Diese durchschaubaren Tricksereien verbieten sich.

q ZUR PERSON

BITTE NOTIEREN !* q

Der Anzeigenschluss* für die kommende Ausgabe von

»FINDORFF GLEICH NEBENAN« im September ist der

14. August 2017. Geplantes Thema als Schwerpunkt ist

»Wohn- und Immobilienstandort Findorff«. Sie möchten

diesmal »ihre« Anzeige für die nächste Ausgabe buchen

oder wünschen Beratung über weitere Möglichkeiten der

Selbstdarstellung im Magazin ? Ihre persönliche Ansprechpartnerin

ist Ingeburg Albers. Rufen Sie an unter Telefon

0421 / 579 55 52 oder mailen Sie an media@findorff.info.

Mehr Informationen oder die Anzeigenbuchung online

mit wenigen Klicks direkt unter www.findorff.info

Rike Fischer ist Grafik-Designerin, Dozentin und Expertin

für Wildblumen. Sie setzt sich seit Jahren für »urban gardening«

und Bürgerbeteiligung ein – auch als Mitinitiatorin

des »Findorffer Pflanzfestes«. Mit der Initiative »Bremen im

Wandel« entwickelt sie Ideen für ein nachhaltiges Leben in der

Stadt. Mehr unter: www.bremenimwandel.wordpress.com

Kirsten Tiedemann ist freie Historikerin und Autorin. In ihrer

jüngsten Forschung untersuchte sie das Wohnen auf der Parzelle

in Kleingartengebieten zwischen 1944 und 2002 – Stichwort:

»Kaisenhäuser« als Krisenmanagement und Stadtentwicklung

von unten und als eine Do-it-yourself Baukultur. Daraus ist

das wunderbare Buch »Mehr als ein Dach über dem Kopf«

entstanden, das unbedingt lesenswert ist. Außerdem betreibt

sie den Blog »Gärtnern in Bremen«, auf dem Tiedemann Fotos,

Ereignisse und Einschätzungen zu aktuellen Themen der

Gartenszene gibt: www.kirstentiedemann.wordpress.com

Interview: Ulf Jacob, Fotos: Kerstin Rolfes p

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 06


PROFILE

q BEI BENTZEN ALBUSBERGER TRIFFT ANSPRUCH AUF ANSPRUCH

»Unser Selbstverständnis in drei Worten ? Wir sind Profis.«

BENTZEN ALBUSBERGER

HOLZFENSTER

EXPERTEN

G

lückwunsch, Herr Albusberger. Sie sind zum

Energie Experten des Jahres 2017 gewählt

worden. Wer hat denn da gewählt ?

Danke! Ja, wie wird man Energie Experte ?

Das ist eigentlich ganz einfach. Alle HausbesitzerInnen,

die uns beauftragt haben,

bekommen am Ende des Auftrags einen ausführlichen

Feedbackbogen. Der ist nicht von

uns, sondern kommt von »energiekonsens«, der gemeinnützigen

Klimaschutzagentur für das Land Bremen. »energiekonsens«

sammelt zwölf Monate lang alle Bewertungen, die wir bekommen

haben und wertet sie am Ende des Jahres aus. Einmal im

Jahr wird dann der »Energie Experte des Jahres« gekürt. Das

sind nach 2011 jetzt wieder wir geworden.

Die Jury dafür sind die Menschen, die es am besten beurteilen

können: Ihre KundInnen. Sie gaben Ihnen für 2016 die besten

Bewertungen. Ist die erneute Wahl für Sie Auszeichnung und

Ansporn für die Zukunft zugleich ?

Unbedingt! Unser kleines Team erhielt in der Bewertung für

2016 diesmal die noch bessere Durchschnittsnote 1,01. Das ist

super – und in der Schule hätte man früher bestimmt gerufen:

»Streber!«. Aber wir können einfach nicht anders. Mein Ziel ist

es, für meine KundInnen immer mit der gleichen Aufmerksamkeit

zu planen und auszuführen, als täte ich es für mein eigenes

Haus. Qualitativ hochwertige Holzfenster sind immer eine gute

Investition, aber Aus- und Einbau sollten die Auftraggeber nicht

nerven. Deshalb gestalten wir den Ablauf so reibungslos und

sauber wie möglich; nahezu wie einen chirurgischen Eingriff.

Ich will damit unsere Arbeit nicht mit der Verantwortung eines

Chirurgen vergleichen, aber auch wir tragen Verantwortung

und auch bei uns dürfen keine Fehler passieren.

Wenn ich neue Fenster haben möchte: Wie gestaltet sich der

Ablauf vom Erstgespräch über die Planung bis zur Ausführung ?

Unser Selbstverständnis in drei Worten: Wir sind Profis. Für uns

ist Vertrauen wichtig. Kompetente Beratung gibt beiden Seiten

Sicherheit und schafft Vertrauen. Wir nehmen uns Zeit und denken

mit den KundInnen vor, nach und mit. Bei der Besichtigung

vor Ort starten wir mit einem ausführlichen Beratungsgespräch.

Dabei erörtern wir, welche Vorstellungen es kundenseitig gibt –

und entwickeln daraus eine exakt auf den Kunden abgestimmte

Lösung. Jedes Detail ist für ein fundiertes Angebot und eine

gute Ausführung wichtig. Wir achten darauf und beraten auch

dahingehend, das charakteristische Erscheinungsbild einer

Gebäudefassade zu erhalten.

Sie sind seit fast 20 Jahren Tischlermeister. Welche Kriterien

können aus Ihrer Erfahrung bei einer Entscheidung für neue

Fenster eine weitere Rolle spielen ?

Erweiterte Kundenwünsche sind heute beispielsweise der

Schall-, Wärme- und Einbruchsschutz. Diese Anforderungen an

uns sind berechtigt und machen in der Regel auch Sinn. Außerdem

entwickeln wir bei Bedarf Kriterien für die Beschlagstechnik

– inklusive Designvorschläge. Übergeordnet versuche ich in

jedem Fall die energieeffizienteste Lösung zu entwickeln – und

wir geben selbstverständlich Tipps zur Wärmedämmung.

Seit 2009 sind Sie Mitglied bei den Energie Experten. Warum ?

Für eine gute Beratung sind Erfahrung, Wissen und Knowhow

erforderlich. Der Grund für meine Mitgliedschaft bei

den Bremer Eneregie Experten ist, mich mit Gleichgesinnten

auszutauschen, mich weiterzubilden und mit anderen Experten

hocheffiziente Sanierungen und Neubauten umzusetzen.

Sie bauen ausschließlich Fenster und Türen aus Holz ein und

verwenden dabei möglichst ökologische Materialien. Warum

führen Sie keine Fenster aus Kunststoff ? Die sollen doch so

wunderbar pflegeleicht und nahezu unendlich haltbar sein.

Unsere KundInnen und wir lieben das Material Holz. Beide

haben idealerweise einen ökologischen und ästhetischen Anspruch

– und obwohl ich gleich am Anfang meine Auftraggeber

eindringlich darauf hinweise, dass Holzfenster irgendwann

»pflegebedürftig« sind und regelmäßig gestrichen werden

müssen, wollen unsere KundInnen was ? Ja, genau: wunderbare

Holzfenster ! Anspruch trifft Anspruch – dann passt es. Holz ist

einfach ein großartiges Material der Natur. Mit Fenstern und

Türen aus Holz holt man sich bewusst die Natur ins Haus – und

erhält zugleich eine äußerst angenehme Raumatmosphäre.

In welchen zeitlichen Abständen sollte gestrichen werden ?

Je nach Fensteroberfläche ca. alle vier bis acht Jahre. Wichtig ist,

dass die Oberfläche immer intakt ist. Die Oberflächenbehandlung

der Holzelemente sollte deshalb einmal jährlich überprüft

werden. Regelmäßige Kontrolle ist besonders bei Lasurfarben

wichtig. Schäden in der Oberfläche sollten umgehend, sorgfältig

und fachgerecht ausgebessert werden – dann bleibt alles gut.

q ÜBER WOLF ALBUSBERGER

Wolf Albusberger ist Tischlermeister aus Findorff. 1991 begann

er mit einer Bautischlerei- und Möbelwerkstatt. Vor 15 Jahren

hat Albusberger sich auf den Handel und die Montage von

Türen und Fenstern der Anbieter »Vrøgum« und »ewitherm«

(vorher: »Winter Holzbau«) spezialisiert – eine zentrale Dienstleistung

für den Wärmeschutz von Gebäuden, denn über Fenster

und Türen geht häufig Wärme verloren. Mehr Infos unter

www.holzfenster-bremen.de, www.energie-experten.net sowie

www.energiekonsens.de

Interview: Mathias Rätsch, Foto: Bild Plantage 13 p

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 08 | PROMOTION

PROMOTION | FINDORFF GLEICH NEBENAN | 09


PROFILE

q MODE, SCHMUCK UND ACCESSOIRES BEI MODISIGN

»Bewegungen setzen Gegenbewegungen in Gang.«

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 10 | PROMOTION

SIMONE »MO« STÖBEL

GLÜCKLICH

MACHERIN

S

ie haben vor Jahren etwas getan, was sich

viele Menschen im ewig gleichen Job auch

oft wünschen: noch einmal völlig neu anzufangen.

Vom Beruf der Krankenschwester in

die Selbstständigkeit mit eigenem Modegeschäft

in Findorff. Wie kam es dazu ?

Ich war damals in einem Pflegeheim im Nachtdienst

tätig. Ich wurde krank und in der Folge

arbeitslos. Ich habe in dieser Situation die ganze Zeit überlegt,

was ich tun könnte – was mich aber gar nicht weitergebracht hat.

Auch mein Konto war schnell in den »Miesen«. Ich habe dann

getan, was ich schon als Jugendliche gemacht habe: Auf Märkten

Schmuck verkauft. Alles Weitere ist Schritt für Schritt passiert.

Die Adresse von »Modisign« ist gut zu merken: die Admiralstraße

123. Dieser Straßenzug ist eher unspektakulär – auch in

Konkurrenz zur Hemmstraße. Warum dann doch genau hier ?

Lange vor meiner Entscheidung habe ich die Ladengeschäfte in

Findorff im Auge behalten – besonders mein heutiges Geschäft.

Ich habe auch vorab gehorcht, was die Miete wohl so kosten würde.

Dann hat der Inhaber gewechselt – das war vorher in meinen

heutigen Räumlichkeiten der bekannte Fotograf Phil Porter. Im

Rückblick betrachtet war er es, der für diese Adresse ein positives

Image aufgebaut hat. Der Standort war durch ihn schon positiv

besetzt; sonst hätte ich das Geschäft nicht übernehmen können.

Die Mode und das Ambiente von »Modisign« überzeugen und

sind äußerst charmant. Etwas gemein gefragt: Wie wichtig sind

im »Zalando-Zeitalter« eigentlich noch die Beratung und das

haptisch-visuelle Erlebnis bei der Anprobe vor Ort ?

Mode ist für mich gut, wenn sie bequem, alltagstauglich und

qualitativ hochwertig ist – und glücklich macht ! Bezogen auf die

Entwicklung zum Shoppen im Internet bin ich fest überzeugt, das

Bewegungen auch immer Gegenbewegungen in Gang setzen. Ich

behaupte, dass die ganzen Frauen, die ständig die vielen, vielen

Pakete hin und her schicken, irgendwann die Nase voll davon haben

und sich sagen: Jetzt gehe ich aber los, finde genau das, was

ich haben will, freue mich und gehe damit begeistert nach Hause.

Sie haben mir als Reaktion auf das letzte Thema unserer Meinungsrubrik

»Einzelhandel in Findorff« am Telefon gesagt, dass

Sie unbedingt an die Zukunft von Ladengeschäften glauben.

Ich denke, Menschen vereinzeln heute tatsächlich nach und nach

immer mehr. Was war und ist bis heute ein Friseursalon? Es ist

ein Ort um sich auszutauschen, Neuigkeiten zu erfahren und mit

netten Menschen in Kontakt zu kommen. Genau das sollte auch

ein stationäres Ladengeschäft sein – wenn es denn gut geführt ist.

Kleidungsstücke gibt es bei Ihnen auch in Bioqualität. Ist das

nur ein Trend oder eine nachhaltige Entwicklung ?

Wenn es so wäre, wie ich es mir wünsche, dann wäre alles, was

ich anbiete in Bioqualität verfügbar. Ich habe damit ein besseres

Gefühl und und kann deshalb auch besser überzeugen. Tatsächlich

ist es aber nie so, das jemand hereinkommt und sagt »Ich

hätte gern ein biozertifiziertes Kleidungsstück gekauft.« Schade.

Wie definiert sich Biomode ? Warum ist sie immer etwas teurer ?

Die Definition ist etwas zweischneidig: Es gibt kleine Labels, die

sehr bewusst in Bioqualität produzieren, bei der Färbung genau

darauf achten, welche Stoffe verwendet werden und die EU-Kriterien

einhalten. Weil aber Zertifizierung richtig kostet, können

die sich das nicht leisten. Größere Labels können das hingegen

locker stemmen. Ja, leider gibt es einen Preissprung. Das ist so.

Sie bieten auch ausgewählte »Schmuckstücke« von Dansk

Smykkekunst, Lunamore und Cultue Mix an – aber keine

eigenen Kollektionen mehr, wie einst auf dem Findorffmarkt.

Ja, das waren die wilden Anfänge, aber aus Zeitgründen komme

ich heute nicht mehr dazu. Das bedauere ich manchmal etwas.

Ausgesuchte Teile aus dem Sortiment sind auch im Internetshop

online unter www.modisign.de bestellbar. Wie haben Sie sich

die dafür notwendigen Multi-Channel-Fähigkeiten aufgebaut ?

Das Shopsystem habe ich mir gekauft. Die Einführung hat wenige

Stunden gedauert. Ich bin gleich damit zurecht gekommen.

Aber es ist so: Wenn der Onlinehandel laufen soll, muss man

dranbleiben und Geld für die Vermarktung in die Hand nehmen.

Mit kleinem Etat nutze ich vor allem facebook und google.

Darf man bald auch auf Männermode bei »Modisign« hoffen ?

Selbstverständlich; sobald es mir möglich ist. Aber auf 25 qm

ist nur begrenzt Fläche, um ein großes Angebot zu führen, ohne

das es gleich fürchterlich voll wird. Es ist auch nicht ganz richtig,

dass »Modisign« kein Angebot für den Herren hat. Wir führen

für »ihn« zum Beispiel Uhren, Ledergürtel und Gürtelschnallen.

Das ist doch schon einmal ein guter Anfang für die Männer.

q ZUR PERSON

Simone »Mo« Stöbel ist immer auf der Suche nach außergewöhnlichen

Entdeckungen am unendlichen Kleiderhimmel,

die sie zuerst persönlich begeistern müssen. Schwerpunkt ist

Mode aus Dänemark und Schweden. »Modisign« sind ein Team

mit fünf Personen. Es gibt zur Zeit die Marken Zeitlos, Luukaa,

Finesse, Klok, Blusbar & Mariedal design (Schweden) sowie

Boris Industries (Holland) und dazu ein ausgesuchtes Angebot

an Schmuck und Accessoires – und einige Kundinnen behaupten,

die Auswahl an Gürtelschnallen und Wechselgürteln wäre

in der Admiralstraße 123 so groß wie nirgendwo in Bremen.

Mehr unter www.modisign.de

Interview: Mathias Rätsch, Foto: Norbert A. Müller p

PROMOTION | FINDORFF GLEICH NEBENAN | 11


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B

ürger und Freunde ermöglichten mit Spenden

die Aufstellung durch den Bürgerverein

Findorff e. V.«. Diese Inschrift steht auf einer

Tafel am Betonsockel

auf dem Platz an der

Ecke Hemmstraße /

Eickedorfer Straße.

Umgeben von hohen Bäumen und Parkbänken

thront auf dem Sockel eine wahrhaft nostalgische

Erscheinung , die jeden Eisenbahnfan wahrscheinlich vor

Freude Tränen in die Augen treibt: die Jan Reiners Lok.

Das stillgelegte Relikt stammt aus dem 19. Jahrhundert. Es war

die große Zeit der Dampflokomotiven, in der auch in Findorff

die Eisenbahn ein wichtiger Wirtschaftsfaktor war. Die Jan

Reiners Lok galt als das dampfende »Zugpferd« auf der Schmalspurbahn

ins Torfgebiet im Umland und zurück. Endstation

war am einstigen Parkbahnhof hinter der heutigen Stadthalle.

Namenspatron der ersten Lok, die diese Strecke bediente, war

besagter Jan Reiners, der Planung und Aufbau des am Anfang

Lokomotive Nr. 1

LIEBLINGSORTE

sehr lukrativen Kleinbahnunternehmens initiierte und vorantrieb.

An den Start ging man mit 50 Güterwagen, acht Personen-

und zwei Packwagen, um die für den Torfabbau wichtige

Strecke zwischen Findorff und Tarmstedt

zu bedienen. Die Schmalspurbahn überstand

zwei Weltkriege und machte weiterhin

Dampf. Mitte der Fünfziger Jahre war

es dann vorbei: Sie hatte als Transportmittel ausgedient. Im

Januar 1956 startete man zur finalen Fahrt, um anschließend

den Streckenverkehr für immer einzustellen. Als Dampfdruckkessel

war die ausrangierte Kleinbahn noch zehn Jahre bei der

Gustav F. Gerdts GmbH & Co. KG (heute Gestra AG) für die

Dampfversorgung im Einsatz. Dann war endgültig Zeit für

den wohlverdienten »Ruhestand«: Das Unternehmen übergab

die Jan Reiners Lok dem Bürgerverein Findorff, der sie im Mai

1967 in der Nähe des alten Gleisverlaufes aufstellte – und sich

seitdem dankenswerterweise für Erhalt und Pflege der einstigen

Lokomotive Nr. 1 der Kleinbahn Bremen–Tarmstedt einsetzt.

Text: M. Rätsch, Foto: Ercan Yildirim, www.ey-fotografie.de p

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FINDORFF GLEICH NEBENAN | 12

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 13


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+++ Nie war CarSharing einfacher: Dafür auf kurzen Wegen

bei cambio einsteigen – und sich in Findorff bei Georgs Fairkauf

in der Admiralstraße 143 anmelden. Ihr Ansprechpartner

ist GEORG GERSBERG. Völlig unkompliziert mit gültigem

Personalausweis, Führerschein und am besten auch gleich mit

vorausgefülltem Anmeldebogen vorbeikommen. Wenn alles

erledigt ist, nimmt man die Kundenkarte gleich mit. Die Freischaltung

für die Buchung der Autos kommt dann per E-Mail.

www.cambio-carsharing.de und www.georgs-fairkauf.de

+++ Die Bremer Buchpremiere des siebten Bandes »Franziska

und die Bürgerwehr« der beliebten Findorffer Krimi-Reihe

findet am Montag, dem 24. April 2017 um 18:00 Uhr in der

Krimi-Bibliothek in der Zentralbibliothek, Am Wall 201 statt.

Für den verstorbenen Autor HANS-PETER MESTER lesen

wird sein Sohn BENJAMIN MESTER. Der Eintritt ist frei.

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+++ Das vierte Buch in der Reihe gezeichneter Bremer Stadtansichten

der Findorfferin ISA FISCHER beschäftigt sich

mit »guten Orten in Bremen«. Die Zeichnerin, die draußen

direkt vor dem Motiv arbeitet, hat 25 Lokale in Gebäuden gefunden,

die oftmals in früheren Zeiten eine andere Bestimmung

hatten. So kann man zum Beispiel im Ambiente einer alten

Apotheke, eines ehemaligen Schlachthofs, eines alten Fundamts,

einer Feuerwache oder einem Hafenschuppen verweilen und die

besondere Atmosphäre auf sich wirken lassen. In den vorherigen

Büchern hat sich Isa Fischer mit der Darstellung verschiedener

Bremer Stadtteile beschäftigt, in dem sie 100 Bremer Häuser

gezeichnet hat, sowie mit den Bremischen Häfen.

www.hausgezeichnet.info/total-lokal

+++ Ergänzend zum Titelthema »Kleingarten« nachgetragen:

Das lesenswerte Buch von KIRSTEN TIEDEMANN heißt:

»Mehr als ein Dach über dem Kopf – Bremens Kaisenhäuser«.

Vom stadtnahen Haus im Grünen träumen viele. Einige Menschen

haben sich diesen Traum in den bremischen Kleingartengebieten

scheinbar

verwirklicht – obwohl das

Wohnen in Kleingärten

verboten ist. Dem bisher

ungeschriebenen Teil der

Entstehungszusammenhänge

dieser Parzellenwohnhäuser

mit eigenwilliger

Architektur hat sich

die Historikerin angenommen.

Das Buch hat die

ISBN 978-3-938795-39-2.

Es kostet 16,90 € und ist

bestellbar im Buchhandel, per Telefon 0421 / 9 60 21 36 oder

per E-Mail unter bestellung@bzb-bremen.de

+++ Auch 2017 heißt es bei der Bürgerpark-Tombola wieder:

»Und Bremen gewinnt!« Mit Jahr für Jahr steigender Beliebtheit

bietet die BÜRGERPARK-TOMBOLA mit dem aktiven

Loskauf eine einzigartige Möglichkeit, das Gute mit dem Nützlichen

zu verbinden. Überraschen Sie Ihre GeschäftspartnerInnen,

Freunde, KundInnen und MitarbeiterInnen zu gegebenen

Anlässen, wie Ostern, Jubiläen oder einfach nur aus Freude

mit Losen unserer deutschlandweit einmaligen, bremischen

Traditionsveranstaltung.Sie verschenken mit dieser Geste

Emotionen – verbunden mit der Aussicht auf einen wertvollen

Gewinn. Auf jeden Fall leisten Sie einen wesentlichen Beitrag

zur pflege und Erhalt unseres Bürgerparks. Bestellen Sie noch

heute Ihre Loskontingente per Telefon 0421 / 32 36 66, Telefax

0421 / 32 56 85 oder per E-Mail info@buergerpark-tombola.de

www.buergerpark-tombola.de

+++ 2017 wird ein unterhaltsamer Sommer – auch Dank des

Engagements der FINDORFFER GESCHÄFTSLEUTE: Sie

veranstalten wieder das beliebte »Findorffer Sommerfest« – wie

bereits 2015 diesmal wieder

auf dem Gelände des

Schlachthofs. Die

Vorbereitungen

laufen seit

Wochen auf

Hochtouren.

Am Samstag,

den 10. Juni

ab 14:00 Uhr

ist es soweit.

Aktionen und

Attraktionen

garantieren Spiel, Spaß

und beste Unterhaltung für

kleine und große BesucherInnen. Für das leibliche Wohl sorgen

unzählige kulinarische Angebote. Mit der Bremer Funk & Soulband

FLYING SOUL TOASTERS auf der Bühne wird die

Party bis in den Abend gerockt. www.findorff.de

+++ SoLawi-Gemüse in Findorff: Seit März wird in der Münchener

Straße 58 wöchentlich biologisch-dynamisch erzeugtes

Gemüse aus der Region für Mitglieder des Vereins »Solidarische

Landwirtschaft Oldendorf«, kurz SOLAWI, angeboten. Der

Oldendorfer Gärtnerhof liefert jeweils donnerstags Obst, Gemüse

und Kräuter in die »Leuchtturmfabrik«. Die solidarische

Wirtschaftsgemeinschaft finanziert über ihre Beiträge gemeinsam

die Produktionskosten.Ausführliche Infos kann man per

E-Mail abfordern unter post@gaertnerhof-oldendorf.de

+++ Damit es im Garten sprudelt: Die erfahrenen Profis von

M.C.GARTEN, dem Bremer Pumpenteam, sind seit 1999 in

Bremen und Umgebung erster Ansprechpartner, wenn es um

Grundwasserbrunnen und Gartenbewässerung geht. Das Motto

lautet: Grund- statt Leitungswasser ! Jetzt schnell einen Termin

sichern. Mehr unter www.mcgartenservice.de

Texte: Ulf Jacob und Mathias Rätsch p

Die erste Bürgerwindanlage kommt:

Jetzt beteiligen !

Gute Renditen ? Es ist ganz einfach:

Die Bürger Energie Bremen eG (BEGeno) setzt sich aktiv für

eine umwelt-und klimaschonende Energiegewinnung und

Energienutzung in der Region Bremen ein – und wird dieses

Jahr die erste Bürgerwindanlage im Raum Bremen überhaupt

bauen und betreiben. Die neue Windanlage kann

über 2.000 Haushalte mit grünem Strom zu versorgen.

Sie möchten von der neuen Bürgerwindanlage profitieren?

Das lohnt sich: Die auf 20 Jahre angelegten Energieprojekte

der BEGeno sollen solide Renditen erwirtschaften – mehr

als die Banken zur Zeit bieten können.

Informieren Sie sich jetzt ganz einfach online über alle

lukrativen, finanziellen Beteiligungsmöglichkeiten an der

Bürgerwindanlage oder auch an unseren Solarprojekten.

www.begeno.de

Bürger Energie Bremen eG · Kissinger Straße 2a, 28215 Bremen

Sie haben noch Fragen? Gern per E-Mail info@begeno.de

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 14 FINDORFF GLEICH NEBENAN | 15


q DAS WIRD MAN DOCH WOHL NOCH FRAGEN DÜRFEN

Über 100 Bäume weg: War das wirklich notwendig ?

100 Bremer Häuser

von Isa Fischer

Bücher für Bremen-Fans

Schiffe,

Schuppen,

Speicher

Die Häfen in Bremen

von Isa Fischer

D

ie Bremer Stadtbäume, gut 300.000 an der Zahl

(davon 70.000 Straßenbäume), werden vom Umweltbetrieb

Bremen das ganze Jahr über auf ihren

Gesundheitszustand, ihre Standfestigkeit und

Bruchsicherheit überprüft. Sie werden gewässert,

gepflegt und verarztet, ihre Kronen gesichert und

ihre Rinde vor Sonne geschützt. Regelmäßige

Kontrollen, Gutachten und – wenn sinnvoll – medizinische

Versorgung sichern den Bestand der Bremer Stadtbäume.

Aber auch Bäume sind organische Wesen mit einer begrenzten

Lebensdauer. Der häufigste Grund für eine Baumfällung liegt

in der Gefährdung der Verkehrssicherheit. Durch Alter,

Krankheit und Verletzungen beginnt der natürliche

Abbau des Baumes. Pilze, Parasiten, Risse und

Höhlungen schwächen einen Baum oft so

sehr, dass er seine Standsicherheit verliert.

Astabwürfe oder der Sturz eines Baumes

können erhebliche Sach- und Personenschäden

anrichten. Eine Fällung ist dann

oft unumgänglich. Der Abbau ist oft mit

dem bloßen Auge nicht zu sehen, wird

aber bei den regelmäßigen Baumkontrollen

festgestellt.

Insgesamt mussten im Jahr 2016 in Bremen

1.228 Bäume gefällt werden. Wenn möglich, werden

die Bäume durch eine Neupflanzung ersetzt – das

ergibt für das letzte Jahr 728 Neupflanzungen. Nicht immer ist

eine Nachpflanzung sinnvoll, daraus ergibt sich auch die Differenz

zwischen gepflanzten und gefällten

Bäumen. Wenn zum Beispiel der Baumbestand

in einer Grünanlage zu dicht

geworden ist, behindern sich die Bäume

gegenseitig im Wuchs. Auslichtungen – in der Regel von kleinen

Bäumen mit wenig Stammumfang – fördern dann eine normale

Entwicklung der kräftigsten Bäume.

Auch im Fall der Kastanienstraße können nicht alle entfernten

Bäume nachgepflanzt werden, nachdem im Auftrag der

Deutsche Bahn AG aufgrund des erheblichen Sicherheitsrisikos

alle in die Oberleitungen gewachsenen Bäume auf öffentlichen

Grund gefällt werden mussten. Als Ersatz für diese Fällmaßnahme

pflanzt der Umweltbetrieb in der Kastanienstraße eine dichte

Baumreihe aus 55 Bäumen nach, mit ausreichend Abstand zu

den Oberleitungen. Die Pflanzung erfolgt spätestens im Herbst

2017. Darüber hinaus wurden in Findorffs Straßen aus normalen

Verkehrssicherungsgründen 21 Bäume gefällt, ebenso viele

werden nachgepflanzt.

Text: Kerstin Doty, Pressesprecherin Stabsstelle Unternehmenskommunikation,

Umweltbetrieb Bremen, Eigenbetrieb der

Stadtgemeinde Bremen, www.umweltbetrieb-bremen.de

I

n den ersten Monaten des Jahres hat Findorff

fast 120 Bäume verloren – Bäume, die das Bild

von Straßen und das Alltagsleben seiner EinwohnerInnen

bereichert und geprägt haben.

Neben vielen Straßenbäumen, die verloren

gingen, sind an der Kastanienstraße nach Jahren

mangelnder Pflege 90 zum Teil Jahrzehnte

alte Bäume aus sogenannten Sicherheitsgründen gefällt worden.

Heute ist die Kastanienstraße eine »Kahlstraße«

Ein ähnlich trauriges Bild auch an der Hemmstraße: Dort

mussten sechs 30 Jahre alte gesunde Bäume Platz machen für

deutlich kleinere. Sicherheitsgründe waren auch in

diesem Fall die Argumentation von Besitzern

und Bauamt. Jetzt prägt eher das riesige

Altenheim diesen wichtigen Knotenpunkt

unseres Stadtteils, die Abwesenheit der

Bäume ist schmerzhaft spürbar und

unumkehrbar.

Alte Eichen und Ahornbäume sind

eben nicht ohne weiteres durch Neupflanzungen

zu ersetzen. Die jungen

Bäumchen brauchen Jahrzehnte, um

groß zu werden. Da entsteht zwangsläufig

eine Lücke im Stadtbild, Kleinklima und Artenschutz

werden gestört. Deshalb lohnt es sich,

so viele alte Bäume wie möglich zu erhalten. Warum

müssen Bäume ersetzt und Straßen in ihrem aktuellen Bild zerstört

werden ? Wenn eine hohe Summe

investiert wird, warum dann nicht für

Pflege und Erhalt der Bäume in ihrer

aktuellen Form ? Muss Stadtgestaltung

und Stadtgrün gleich Zementierung,

Uniformität, Fantasielosigkeit und strenge »Sauberkeit« heißen ?

Sollte man nicht lieber versuchen, das bestehende Grün zu

bewahren und mit Neuem ein buntes, lebendiges Lebensumfeld

zu schaffen ? Letzten Endes ist jeder einzelne Baum nichts anderes

als ein Lebewesen mit einem unverzichtbaren Lebensraum.

Der 25. April ist der »Tag des Baumes«. Wir sollten diesen Tag

als eine Chance betrachten, den Erhalt und die Vermehrung der

für uns lebensnotwendigen Gehölze endlich ernst zu nehmen.

Bäume wieder verstehen lernen, sie als Partner zu sehen, ihre

Notwendigkeit, ihre Leistungen anzuerkennen, ihre Schönheit

zu schätzen. Die natürlichen Abläufe der Bäume zu akzeptieren,

auf ihre Bedürfnisse ernsthaft Rücksicht zu nehmen. Um es

mit einem Tibetanischen Sprichwort zusammenzufassen: »Ein

Baum, der fällt, macht mehr Krach als ein Wald, der wächst.«

JA ODER NEIN ?

Text: Maria Fetsi, Anwohnerinitiative. Nächstes Thema in der

Meinungsrubik: »Gibt es in Findorff zu wenig Parkplätze oder

zu viele Autos?« Ihre Beiträge an kontakt@findorff.info p

Format 24 x 30 cm, Hardcover,

128 Seiten, 26,90 €

Isa Fischer und Heinrich Lintze

tierisch

bremisch

Geschichte und Geschichten

über Tiere im Bremer Stadtbild

Format 15 x 21 cm, Hardcover,

60 Seiten, 15,- €

Format 24 x 30 cm,

Hardcover, 128 Seiten, 26,90 €

total

lokal

Gute Orte in

Bremen

gezeichnet von

Isa Fischer

neu

Format 15 x 21 cm,

Hardcover,

64 Seiten,

15,- €

Bücher mit Bremer Stadtzeichnungen der Findorfferin

Isa Fischer erhältlich über www.duplio.de und im

Findorffer Bücherfenster

Weitere Informationen über Auftragsarbeiten und

aktuelle Ausstellungstermine: www.hausgezeichnet.info

Anwaltsbüro Christiane Ordemann

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht

Arbeitsrecht Kündigungsrecht, Arbeitsverträge,

Zeugnisse, Abmahnungen, Aufhebungsverträge

Verkehrsrecht Unfallregulierung, Verkehrsstraf- und

Bußgeldverfahren, Schmerzensgeld

Erbrecht Patientenverfügungen, Vorsorgevollmachten

Zivilrecht Vertragsgestaltung, Schadensrecht

Einvernehmliche Scheidungen

Mietrecht Kündigungen, Räumungsverfahren

Forderungsmanagement und Inkasso

Gesprächstermine bitte telefonisch vereinbaren.Wir

freuen uns auf Ihren Besuch! Hausbesuche innerhalb

Findorffs gegen Zusatzgebühr nach Vereinbarung.

Mehr im Internet: www.christiane-ordemann.de

Findorffstr. 106 28215 Bremen Tel. 0421 / 277 99 33

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seit 1996

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 16 FINDORFF GLEICH NEBENAN | 17


FINDORFF GEHT AUS

MI 10.05 l SCHLACHTHOF

Mit dem neuen Album »Weggefährten«

wieder eine neue große Tour: Der wahrhaft

großartige POHLMANN kommt

und hat nicht nur den Blues im Gepäck.

Beginn: 20:00 Uhr, Kesselhalle

u www.schlachthof-bremen.de

IMPRESSUM

AUTOR/INN/EN

Interviews und Texte: © Mathias Rätsch und Ulf Jacob,

© Ja oder nein ? Ja: Kerstin Doty, Nein: Maria Fetsi

FOTOGRAFIE

Bild Plantage 13, www.bildplantage13.de, N. A. Müller,

www.facebook.com/norbertamueller, Kerstin Rolfes,

www.kerstinrolfes.de, Ercan Yildirim, www.ey-fotografie.de

ART DIRECTION

Rätsch Communications, www.raetsch.de

BILDNACHWEIS

Titel und Seite 4 © Kerstin Rolfes, Seite 3: »Young brunette

woman enjoying the lying on the green grass in the garden

and looking through rolled-up magazine« © TRL, www.

shutterstock.com, Zwerg © Creative Collection, Seite 6:

Bild Plantage 13 © Seite 10: © Norbert A. Müller, Seite

12: © Ercan Yildirim, Seite 16: »woodcutter with chainsaw

and trunk on his shoulder« © AlexeyZet, © www.

shutterstock.com, Seite 18/19: Poschner © Frank Thomas

Koch, Pacheco © Markus Jans, Kröger © Waltraud Steimke,

Los Temperamentos © Dominica Maria Alkhodari,

Abdelkarim © Guido Schröder, Highsmith © KEYSTONE

Picture-Alliance Photoshot, sonstige: Pressefotos

DRUCK

BerlinDruck GmbH + Co KG,

www.berlindruck.de, FSC ® -mixed

produziert. Es wurden Materialien

aus FSC-zertifizierten Wäldern

und/oder Recyclingmaterial als

auch Material aus kontrollierten

Quellen verwendet.

DRUCKAUFLAGE

11.500 Exemplare

DISTRIBUTION

Verbreitung an alle Haushalte (Ausnahme: Werbeverweigerer)

in 28215 Findorff und an ausgesuchten »Hotspots

im Stadtteil. Infos unter www.findorff.info/das-magazin/

hotspots. Sie haben kein Exemplar bekommen? Mailen Sie

uns Namen und Anschrift an www.kontakt@findorff.info

ANZEIGEN

Ingeburg Albers, Manager Media Production, Telefon

0421 / 579 55 52 oder E-Mail media@findorff.info. Sie

möchten online buchen? Alle Informationen gibt es auf

www.findorff.info/anzeige-buchen. Anzeigenschluss für

die kommende Ausgabe ist der 14. August 2017. Vielen

Dank an alle AnzeigenkundInnen für ihr Vertrauen, ohne

das diese Ausgabe so nicht möglich gewesen wäre.

HERAUSGEBER

Mathias Rätsch

TIPP l DI 20.06 l DIE GLOCKE

Beethoven und doch ein Ende: Das letzte Konzert der Veranstaltungsreihe »5nachsechs«

in dieser Saison gehört, wie auch das letzte Philharmonische Konzert am Dienstag, den

20. Juni 2017 an gleicher Stelle, dem großen Komponisten Ludwig van Beethoven und

damit MARKUS POSCHNER – der sich damit nach zehn erfolgreichen Jahren als

Generalmusikdirektor der Bremer Philharmoniker von Bremen verabschiedet.

FR 12.05 l ALTES PUMPWERK

Mit der Premiere des neuen Programms

»Entre dos Tiempos« entführt uns das

Ensemble LOS TEMPERAMENTOS

in längst vergangene Zeit und an ferne

Orte einer Spanisch sprachigen Welt.

Beginn: 20:00 Uhr, Einlass ab 19:00 Uhr

u www.altespumpwerk.de

SA 20.05 l SCHLACHTHOF

Der Findorffer Pop-, Jazz- und Gospelchor JOY & SPIRIT feiert sein 20-jähriges

Bestehen und stellt aus diesem Anlass bekannte und neue Lieder vor, die gute Laune

und Spaß an der Vielfalt der aktuellen Chormusik versprechen. Mehr Infos unter

www.chor-joyandspirit.de

Beginn: 20:00 Uhr, Einlass ab 19:30 Uhr, Kesselhalle u www.schlachthof-bremen.de

AB APRIL l BREMER

KRIMINAL THEATER

Ein echter Klassiker: Das spannendste

Theater Bremens bringt »Zwei Fremde

im Zug« der legendären Lady of Crime

PATRICIA HIGHSMITH auf die

Bühne. Termine unter »Spielplan« auf:

DO 15.06 l SENDESAAL

Anläßlich des Siebzigsten Geburtstag

von Jasper van´t Hof geben heute zwei

echte Größen des europäischen Jazz ein

exklusives Duo-Konzert nur in Bremen:

JASPER VAN`T HOF & PHILIP

CATHÈRINE sind und waren jeweils

auf ihrem Instrument stilprägend.

Beginn: 20:00 Uhr

u www.sendesaal-bremen.de

Beginn: 19:00 Uhr, Einlass ab 18:00 Uhr u www.glocke.de

u www.bremer-kriminal-theater.de

MI 26.04 l SENDESAAL

Am Vorabend der jazzahead!: Die

Pianistin MARIALY PACHECO

präsentiert ihre neue CD – mit Max

Mutzke, Joo Kraus und Rhani Krija.

Beginn: 20:00 Uhr,

u www.sendesaal-bremen.de

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 18

SA 29.04 l ALTES PUMPWERK

»In the Moment« heißt die brandneue CD.

Das ED KRÖGER QUINTETT featuring

Ignaz Dinné spielt wieder zwei Sets in der

historischen Maschinenhalle – mit wunderbaren

Standards und eigenen Kompositionen.

Im Rahmen der jazzahead! clubnight 17:00

und 18:00 Uhr u www.altespumpwerk.de

SA 13.05 l SCHLACHTHOF

ABELKARIM – bekannt aus »heute

show«, »Die Anstalt« und »TV total« –

wusste jahrelang nicht, was er eigentlich

ist. Ein deutscher Marokkaner, ein

marokkanischer Deutscher oder einfach

nur abschiebewürdig ? Mittlerweile weiß

er es: Er ist ein Deutscher gefangen im

Körper eines Grabschers. Aber Abdelkarim

hat sich um den Gesellschaftsteilnahmeschein

bemüht. Und hat es

geschafft: Er ist der wichtigste Mann

in Deutschland. Er ist der »Staatsfreund

Nr. 1«. Glückwunsch dazu !

Beginn: 20:00 Uhr, Kesselhalle

u www.schlachthof-bremen.de

FR 16.06 l ALTES PUMPWERK

Mit Klezmer und Balkanklängen vermittelt

die musikalische Reise »Von Odessa bis

Istanbul« pures Lebensgefühl und macht

unbedingt Laune. KLEZGOYIM bietet

hervorragende Zutaten für ein Konzert, das

man nicht versäumen sollte.

Beginn: 20:00 Uhr, Einlass ab 19:00 Uhr

u www.altespumpwerk.de

VERLAG

Findorff Verlag

®

Magdeburger Str. 7, 28215 Bremen

Telefon 0421 / 579 55 52

Telefax 0421 / 579 55 53

E-Mail kontakt@findorff.info

KOOPERATIONEN

Wir kooperieren mit der Initiative »Leben in Findorff«.

Mehr unter www.findorffaktuell.de

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FINDORFF GLEICH NEBENAN | 19


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