Bulletin 2017/1
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BULLETIN01/<strong>2017</strong><br />
Wir machen weiter! Dank unseren<br />
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />
Nous continuons sur notre lancée!<br />
Grâce à nos collaboratrices et<br />
collaborateurs<br />
Il lavoro prosegue: un grazie a tutte le<br />
persone che lavorano con noi!<br />
ASFL SVBL News<br />
Ausbildnertag Gunzgen<br />
Giornata degli istruttori in Ticino<br />
start! Forum des métiers Fribourg<br />
Logistics & Distribution<br />
Swiss Logistics Day<br />
Logistics Hall of Fame<br />
Erlebnistage Beruf<br />
Betrieblicher Kompetenz nachweis<br />
(Teil 2)<br />
Preuves de compétences en entreprise<br />
(Partie 2)<br />
Attestato aziendale delle competenze<br />
(Parte 2)<br />
Prüfungsausschreibungen<br />
Publications d’examens<br />
Pubblicazione degli esami<br />
Schweizerische Vereinigung für die Berufsbildung in der Logistik<br />
Association Suisse pour la formation professionnelle en logistique<br />
Associazione Svizzera per la formazione professionale in logistica
Inhaltsverzeichnis<br />
Contenu<br />
Contenuto<br />
Editorial<br />
Avant propos<br />
Editoriale<br />
3 Wir machen weiter!<br />
Dank unseren Mitarbeiterinnen<br />
und Mitarbeiter<br />
4 Nous continuons sur notre<br />
lancée! Grâce à nos collaboratrices<br />
et collaborateurs<br />
5 Il lavoro prosegue: un grazie a<br />
tutte le persone che lavorano<br />
con noi!<br />
2<br />
Neues aus dem Verband<br />
ASFL SVBL<br />
7 ASFL SVBL News<br />
Nouvelles<br />
de l’ASFL SVBL<br />
7 ASFL SVBL News<br />
Novità<br />
ASFL SVBL<br />
7 ASFL SVBL News<br />
7 Personelles<br />
8 Mitarbeiterportrait<br />
16 Giornata degli istruttori in<br />
Ticino<br />
11 Nachruf Dr. H.-A. Tritschler<br />
13 Ausbildnertag Gunzgen<br />
18 Ausbildungszenter Rümlang<br />
Events<br />
Evénements<br />
Eventi<br />
20 start! Forum der Berufe<br />
Freiburg<br />
19 start! Forum des métiers<br />
Fribourg<br />
23 Swiss Logistics Day<br />
21 Logistics & Distribution<br />
23 Swiss Logistics Day<br />
23 Swiss Logistics Day<br />
24 Logistics Hall of Fame<br />
25 Erlebnistage Beruf<br />
Berufsbildung<br />
Formation professionelle<br />
Formazione professionale<br />
26 Betrieblicher Kompetenznachweis<br />
(Teil 2)<br />
29 Preuves de compétences en<br />
entreprise (Partie 2)<br />
31 Attestato aziendale delle<br />
competenze (Parte 2)<br />
34 Übungs- und Prüfungsfragen<br />
der ASFL SVBL auf isTest<br />
47 « Coupable de … bonne<br />
volonte! »<br />
40 Visita alla Debrunner Acifer a<br />
Kölliken<br />
36 Neue Kurse der ASFL SVBL<br />
45 Die ASFL SVBL und ihre<br />
sozialen Bildungsprojekte<br />
41 ASFL ospita il servizio di<br />
pretirocinio e la Scuola Media<br />
di Canobbio<br />
43 ASFL SVBL e i suoi progetti di<br />
formazione sociale<br />
Diverses<br />
Divers<br />
Varie<br />
49 Einführung der neuen Software<br />
«OdAOrg»<br />
55 Mentions légales<br />
55 Impressum<br />
51 djm Consulting<br />
55 Impressum<br />
Prüfungsausschreibungen<br />
Publications d’examens<br />
Pubblicazione degli esami<br />
53 Informationen<br />
53 Informations<br />
53 Informazioni<br />
54 Modulprüfungen BP/HFP<br />
54 Examens modulaires BF/EPS<br />
54 Esami modulari APF/EPS<br />
55 Berufsprüfung und höhere<br />
Fachprüfung<br />
55 Examen professionnel et<br />
professionnel supérieur<br />
55 Esame professionale<br />
e professionale superiore
Wir machen weiter!<br />
Dank unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />
Dr. Beat M. Duerler,<br />
Präsident ASFL SVBL, Delegierter der OdA<br />
Président ASFL SVBL, délégué de l’OrTra<br />
Presidente ASFL SVBL, Delegato dell’Oml<br />
3<br />
Logistik und logistische Tätigkeiten begleiten uns tagtäglich auf unserem Weg. Beim Einkauf in<br />
einem schwedischen Möbelhaus übernehmen wir als Konsumentin und Konsument einen Teil der<br />
logistischen Aufgaben. Trotzdem bleiben noch zahlreiche logistische Tätigkeiten – wie etwa das<br />
Bedienen der eingesetzten Flurförderzeuge – den Logistikprofis überlassen. Dies konnte ich auf<br />
der letzten Shoppingtour selbst erleben.<br />
Wo aber erhalten die Staplerfahrerinnen<br />
und Staplerfahrer ihr<br />
Wissen und Können? Zum Beispiel<br />
bei der ASFL SVBL in der<br />
ganzen Schweiz.<br />
Damit wir flächendeckend für unsere<br />
Kunden da sein können, hat<br />
der Vorstand im letzten Quartal<br />
2016 in Rümlang, nahe beim Flughafen<br />
Zürich, einen neuen Standort<br />
erworben. Zwei Hallen und<br />
ein Bürogebäude konnten per<br />
Ende September 2016 übernommen<br />
werden. Bereits nach wenigen<br />
Wochen wurde ein erster Pilotkurs<br />
in Rümlang durchgeführt.<br />
Im Moment laufen die verschiedenen<br />
Umbau- und Renovationsphasen,<br />
damit per 1. April <strong>2017</strong><br />
der Kursbetrieb definitiv aufgenommen<br />
werden kann. Mit diesem<br />
Datum wird unser «Provisorium»<br />
in Kloten nach fast 11 Jahren<br />
verschwinden. Vielen Dank an<br />
alle in der ASFL SVBL, welche zum<br />
Erfolg von Kloten beigetragen haben.<br />
Neu kommt in Rümlang ein wichtiger<br />
neuer Kunde aus dem Kanton<br />
Zürich zum Zug. Die ASFL<br />
In den Ausbildungszentren der ASFL SVBL in der ganzen Schweiz werden<br />
Logistikprofis aus- und weitergebildet.<br />
SVBL kann im Jahre <strong>2017</strong> im Auftrag<br />
vom Amt für Wirtschaft und<br />
Arbeit (AWA) des Kantons Zürich<br />
die Ausbildung im Rahmen des<br />
Grundkurses Lagerlogistik übernehmen.<br />
Für diesen neuen Kurs<br />
werden in Rümlang verschiedene<br />
Räume bereitgestellt und bereits<br />
hat der Kunde Ende Februar<br />
<strong>2017</strong> einen ersten Besuch, verbunden<br />
mit einem Audit, durchgeführt.<br />
Für die Durchführung<br />
des Kurses hat Sabrina Brügger<br />
(Projektleitung AWA Rümlang)<br />
enorm viel beigetragen und dank<br />
Markus Nobel (Fachverantwortlicher<br />
Rupperswil) konnte der<br />
neue Kurs inhaltlich gefüllt und<br />
fachmännisch durchgeführt werden.<br />
Aber auch in der Romandie<br />
kann für den Kanton Waadt die<br />
Ausbildung von Arbeitslosen<br />
übernommen werden. Zum<br />
Glück verfügt die ASFL SVBL mit<br />
dem Standort Chavornay über ein<br />
Ausbildungszentrum im Kanton<br />
Waadt – dies ist oft eine Anforderung<br />
zur Erbringung von Leistungen<br />
für die Kantone – und wir<br />
freuen uns auch diese Ausbildung
4<br />
in diesem Jahr durchführen zu<br />
dürfen.<br />
Nicht nur die Kunden werden<br />
ausgebildet auch intern stand<br />
das erste Quartal unter der Flagge<br />
der Weiterbildung. Nach<br />
Gunzgen und Giubiasco wurden<br />
auch in Marly – somit in allen Regionen<br />
der Schweiz – Ausbildnertage<br />
durchgeführt. Im Rahmen<br />
des Ausbildnertages im Tessin<br />
hat auch der Präsident der ASFL<br />
SVBL mit Krawatte den Kurs zur<br />
Feuer bekämpfung besucht und<br />
sowohl mit Löschdecke als auch<br />
mit Feuerlöscher erfolgreich<br />
hantiert, vielleicht zum Erstaunen<br />
oder eher doch zur Belustigung<br />
der Belegschaft in Giubiasco.<br />
Vielen Dank an die K.A.B.<br />
Brandschutz und besonders an<br />
Michel angelo Boccuzzo (Objektberater<br />
Neubau, K.A.B. Brandschutz)<br />
für die ausgezeichnete<br />
Schulung im Tessin.<br />
Auch im Februar begann der<br />
SVEB-Kurs in der Deutschschweiz.<br />
18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />
können sich in Didaktik<br />
und weiteren Fächern weiterbilden.<br />
Diese Ausbildung wird<br />
ebenfalls in den anderen beiden<br />
Sprachregionen durchgeführt.<br />
Somit können wir sicherstellen,<br />
dass auch die Ausbildnerinnen<br />
und Ausbildner auf höchstem Niveau<br />
unterrichten können.<br />
Das neue Jahr hat sehr intensiv angefangen,<br />
die üK (überbetriebliche<br />
Kurse), die Kurse in den Ausbildungszentren<br />
aber auch die externen<br />
Kurse unter der erfolgreichen<br />
Federführung von Jens Rudolph<br />
haben schon im ersten Quartal zu<br />
einer hohen Belastung aller Mitarbeiterinnen<br />
und Mitarbeiter geführt.<br />
Im Namen der BBK und auch<br />
der Geschäftsleitung möchte ich<br />
hier allen für den grossen Einsatz<br />
und für die gezeigte Flexibilität<br />
danken.<br />
Auch im nächsten Quartal mit<br />
den zentralen QV (Qualifikationsverfahren)<br />
in Basel, Marly und<br />
Giu biasco werden wir wieder gefordert<br />
sein. «Wir machen weiter»<br />
ist also mehr als ein Motto, nur<br />
gemeinsam können wir all unsere<br />
Ziele erreichen!<br />
Nous continuons sur notre lancée!<br />
Grâce à nos collaboratrices et collaborateurs<br />
La logistique et les activités associées nous accompagnent au quotidien. Lorsque nous faisons nos<br />
courses dans un magasin d’ameublement suédois, en tant que consommatrice ou consommateur,<br />
nous nous chargeons nous-mêmes d’une partie des tâches logistiques. Toutefois, bon nombre<br />
d’opérations logistiques, telles que l’utilisation des chariots de manutention, demeurent réservées<br />
aux professionnels du secteur. J’en ai personnellement fait l’expérience lors de ma dernière<br />
sortie shopping.<br />
Mais où donc les caristes apprennent-ils<br />
à conduire ces engins<br />
avec autant de maîtrise? Par<br />
exemple chez l’ASFL SVBL, présente<br />
dans toute la Suisse.<br />
Afin que nous soyons présents<br />
pour nos clients sur l’ensemble<br />
du territoire, au dernier trimestre<br />
2016, le comité directeur<br />
a fait l’acquisition d’un nouveau<br />
site à Rümlang, non loin de l’aéroport<br />
de Zurich. Deux halles et<br />
un immeuble de bureaux ont ainsi<br />
été repris fin septembre 2016. A<br />
peine quelques semaines après,<br />
un premier cours pilote était déjà<br />
organisé à Rümlang. Divers travaux<br />
de transformation et de rénovation<br />
sont actuellement en<br />
cours afin que le programme de<br />
cours puisse pleinement entrer<br />
en fonction à partir du 1er avril. A<br />
cette date, nous abandonnerons<br />
notre site «provisoire» de Kloten,<br />
que nous utilisons depuis près de<br />
11 ans. Merci à tous les acteurs de<br />
l’ASFL SVBL qui ont contribué au<br />
succès de Kloten.<br />
Le site de Rümlang nous permettra<br />
de servir un nouveau client<br />
clé du canton de Zurich. En <strong>2017</strong>,<br />
l’ASFL SVBL assurera la formation<br />
dans le cadre du cours de base<br />
sur la logistique d’entrepôt, pour<br />
le compte de l’Office de l’économie<br />
et du travail (OET) du canton<br />
de Zurich. Différents locaux<br />
sont en cours de préparation à<br />
Rümlang pour ce nouveau cours<br />
et, fin-févier <strong>2017</strong>, le client a effectué<br />
une première visite associée à<br />
un audit. Sabrina Brügger (direction<br />
du projet OET à Rümlang) a<br />
beaucoup œuvré pour la création<br />
de ce nouveau cours, qui a pu<br />
être enrichi en contenus et mené
à bien de façon professionnelle<br />
grâce à Markus Nobel (responsable<br />
technique à Rupperswil).<br />
En Romandie aussi, la formation<br />
des chômeurs peut être assurée<br />
pour le compte du canton de<br />
Vaud. Par bonheur, avec le site de<br />
Chavornay, l’ASFL SVBL dispose<br />
d’un centre de formation dans le<br />
canton de Vaud – ce qui est souvent<br />
une condition pour pouvoir<br />
fournir des prestations aux cantons<br />
– et nous sommes ravis de<br />
pouvoir assurer cette formation<br />
cette année.<br />
A Chavornay, une grande variété de cours peut être effectuée.<br />
Les formations ne sont pas réservées<br />
à nos clients. En interne aussi,<br />
le premier trimestre était placé<br />
sous le signe de la formation<br />
continue. Après Gunzgen et Giubiasco,<br />
une journée des formateurs<br />
a également eu lieu à Marly,<br />
et donc toutes les régions de<br />
Suisse. Au Tessin, dans le cadre<br />
de journée des formateurs, le<br />
président de l’ASFL SVBL a participé<br />
en cravate au cours de lutte<br />
contre l’incendie, manipulant<br />
avec succès aussi bien la couverture<br />
antifeu que l’extincteur, à la<br />
grande surprise et sous le regard<br />
amusé du personnel de Giubiasco.<br />
Merci beaucoup à K.A.B. et<br />
tout particulièrement à Michelangelo<br />
Boccuzzo (conseiller nouvelles<br />
constructions chez K.A.B.<br />
Protection d’incendie) pour l’excellente<br />
formation au Tessin.<br />
Février a également marqué le<br />
début du cours FSEA en Suisse<br />
alémanique, qui permet à 18 collaboratrices<br />
et collaborateurs<br />
de parfaire leur formation en didactique<br />
et dans d’autres domaines.<br />
Cette formation est également<br />
dispensée dans les deux<br />
autres régions linguistiques. Nous<br />
avons ainsi la garantie que les<br />
formatrices et les formateurs enseignent<br />
au meilleur niveau.<br />
La nouvelle année a commencé<br />
sur les chapeaux de roues: les<br />
cours interentreprises, les cours<br />
en centres de formation, mais<br />
aussi les cours externes sous la direction<br />
efficace de Jens Rudolph<br />
ont fortement sollicité l’ensemble<br />
des collaboratrices et collaborateurs<br />
dès le premier trimestre. Au<br />
nom de la CFP mais aussi de la<br />
direction, je souhaite remercier<br />
ici tout le monde pour l’engagement<br />
fourni et la souplesse dont<br />
chacun et chacune a fait preuve.<br />
Au trimestre prochain, avec les<br />
procédures de qualification centrales<br />
à Bâle, Marly et Giubiasco,<br />
nous aurons une nouvelle fois<br />
fort à faire. «Nous continuons<br />
sur notre lancée» est donc plus<br />
qu’une devise car ce n’est qu’ensemble<br />
que nous pourrons atteindre<br />
tous nos objectifs!<br />
5<br />
Il lavoro prosegue:<br />
un grazie a tutte le persone che lavorano con noi!<br />
La logistica e le attività ad essa collegate sono ormai parte integrante della nostra vita quotidiana.<br />
Se ad esempio facciamo acquisti in un grande mobilificio svedese, siamo noi clienti a farci carico<br />
di parte della logistica. Ma anche in questo caso rimangono da svolgere non poche attività logistiche,<br />
affidate ai professionisti del settore, come ad esempio i carrellisti. L’ho potuto toccare con<br />
mano di recente facendo shopping.<br />
Ma un carrellista come acquisisce<br />
le competenze e capacità per<br />
guidare un carrello elevatore in<br />
modo professionale? Ad esempio<br />
seguendo i corsi che l’ASFL SVBL<br />
offre in tutta la Svizzera.<br />
Per garantire un’offerta capillare,<br />
nell’ultimo trimestre del 2016 il comitato<br />
direttivo ha acquisito una<br />
nuova sede a Rümlang, nei pressi<br />
dell’aeroporto di Zurigo. A fine<br />
settembre 2016 abbiamo potuto<br />
rilevare i due capannoni e l’edificio<br />
per gli uffici. E già dopo qualche<br />
settimana proprio a Rümlang<br />
è partito un primo corso pilota.<br />
Una volta ultimati i vari lavori di<br />
rinnovo e riattazione attualmente
6<br />
in corso, dal 1° aprile <strong>2017</strong> le attività<br />
didattiche si svolgeranno a<br />
pieno ritmo. Questa data segnerà<br />
anche la fine, dopo quasi 11 anni,<br />
della «soluzione provvisoria» di<br />
Kloten. E a proposito di Kloten:<br />
grazie di cuore a tutti i collaboratori<br />
ASFL SVBL che hanno contribuito<br />
al successo dell’esperienza.<br />
A Rümlang daremo il benvenuto<br />
a un nuovo importante cliente<br />
dal Cantone di Zurigo. Nel<br />
<strong>2017</strong>, su incarico dell’Ufficio economia<br />
e lavoro (AWA) del Cantone<br />
di Zurigo, l’ASFL SVBL si occuperà<br />
della formazione del corso<br />
di base in logistica di magazzino.<br />
In vista di questo nuovo corso, a<br />
Rümlang verranno messi a disposizione<br />
diversi locali, che a fine<br />
febbraio <strong>2017</strong> il cliente ha già visitato<br />
durante un primo sopralluogo<br />
comprensivo di audit. Il corso<br />
deve moltissimo a Sabrina Brügger<br />
(Responsabile di progetto AWA<br />
Rümlang), ma anche a Markus<br />
Nobel (Responsabile tecnico Rupperswil),<br />
che si è occupato dei<br />
contenuti del programma e assicurerà<br />
uno svolgimento professionale<br />
delle attività didattiche.<br />
Guardando alla Romandia, abbiamo<br />
organizzato un percorso di<br />
formazione per le persone senza<br />
attività lucrativa del Canton Vaud.<br />
Fortunatamente, la sede di Chavornay<br />
offre all’ASFL SVBL un centro<br />
di formazione per il Canton<br />
Vaud (il che è spesso un requisito<br />
per l’erogazione di prestazioni<br />
per i cantoni). Siamo felici che<br />
questo percorso formativo veda<br />
la luce quest'anno.<br />
La formazione non riguarda solo i<br />
clienti: infatti, nel primo trimestre,<br />
anche il nostro personale ha approfittato<br />
di un perfezionamento.<br />
Dopo Gunzgen e Giubiasco,<br />
anche Marly (quindi in ogni regione<br />
linguistica della Svizzera) si<br />
sono svolte le giornate per istruttori.<br />
Tra i partecipanti del corso<br />
antincendio della giornata istruttori<br />
ticinese di Giubiasco c’era anche<br />
il presidente dell’ASFL SVBL,<br />
che nonostante l’abbigliamento<br />
in giacca e cravatta ha dimostrato<br />
una notevole abilità nell’uso delle<br />
coperte ignifughe e degli estintori,<br />
di fronte ad una platea di dipendenti<br />
divertiti e forse un po’<br />
stupiti. Un sentito ringraziamento<br />
alla K.A.B. Protezione antincendio<br />
e in particolare a Michelangelo<br />
Boccuzzo (Consulente tecnico<br />
nuovi edifici, K.A.B. Protezione<br />
antincendio) per l’eccellente formazione<br />
in Ticino.<br />
A febbraio è iniziato anche il corso<br />
ASFL SVBL nella Svizzera tedesca<br />
per il perfezionamento di 18 collaboratori,<br />
sia nella didattica che<br />
in altri ambiti. Lo stesso percorso<br />
è offerto anche nelle altre due regioni<br />
linguistiche. È così che possiamo<br />
garantire agli istruttori un<br />
aggiornamento impeccabile.<br />
Il nuovo anno è partito a pieno ritmo,<br />
con i corsi interaziendali e altri<br />
corsi nei centri di formazione,<br />
cui si sono aggiunti quelli esterni<br />
sotto la supervisione di Jens Rudolph.<br />
Un primo semestre decisamente<br />
intenso, quindi. A nome<br />
della BBK e della direzione vorrei<br />
ringraziare tutti per il forte impegno<br />
e per la flessibilità mostrata.<br />
Anche il prossimo trimestre si annuncia<br />
impegnativo: ci aspettano<br />
le procedure di qualificazione<br />
centrali a Basilea, Marly e Giubiasco.<br />
Possiamo quindi dire che «il<br />
lavoro prosegue», non solo a parole<br />
ma nei fatti: solo insieme possiamo<br />
giungere alla meta!<br />
Il Dottor Beat M. Duerler mostra grande impegno - non solo nella giornata degli istruttori di Giubiasco.
7<br />
ASFL SVBL News<br />
personelles<br />
Willkommen und auf Wiedersehen<br />
Wir heissen unsere neuen und<br />
bereits bekannten Mitarbeitenden<br />
in ihren neuen Funktionen<br />
bei der ASFL SVBL herzlich willkommen<br />
und wünschen ihnen<br />
viel Freude und Erfolg bei ihrer<br />
neuen Herausforderung.<br />
Per 1.11.2016: Markus Roth, Freelancer<br />
| Per 5.12.2016: Oktay Cöcel,<br />
Freelancer Marly; Jean-Luc Grand,<br />
Freelancer Marly | Per 9.1.<strong>2017</strong>:<br />
Jérôme Yerly, Freelancer Marly | Per<br />
1.2.<strong>2017</strong>: Riccardo Castrovilli, Sales |<br />
Per 20.2.<strong>2017</strong>: Alessandra Broggli,<br />
SB Kurswesen Giubiasco (Teilzeit) |<br />
Per 1.3.<strong>2017</strong>: Brigitte Grond, Freelancerin<br />
Goldach; Daniel Wiese,<br />
Freelancer Rupperswil; Danilo Romano,<br />
Freelancer Goldach; Josef<br />
Takacs, Freelancer Rupperswil; Kim<br />
Rissi, Freelancerin Goldach; Martin<br />
Schmid, Fachausbildner Rümlang;<br />
Thomas Seiler, Referent Rupperswil<br />
Folgende Personen haben<br />
die ASFL SVBL verlassen. Wir<br />
wünschen ihnen für den weiteren<br />
Berufs- und Lebensweg<br />
alles Gute, weiterhin viel Erfolg<br />
und bedanken uns bei ihnen im<br />
Namen der ganzen ASFL SVBL<br />
für ihren Einsatz.<br />
Per 31.12.2016: Diana Frischknecht,<br />
üK Ausbildnerin, Freelancerin;<br />
Sarah d'Aquino, üK Ausbildnerin,<br />
Freelancerin; Stephanie Meier,<br />
Medienteam | Per 31.1.<strong>2017</strong>:<br />
Zemrije Mertz, Administration<br />
Gunzgen; Caroline Diethelm,<br />
Fachausbild nerin Kloten, Kurt<br />
Müller, üK Ausbildner, Free lancer<br />
Adieu Steffi<br />
Im Frühjahr 2013 stiess Stephanie<br />
Meier zum Medienteam der ASFL<br />
SVBL. Von ihrem Homeoffice aus<br />
erledigte sie Arbeiten wie die<br />
Content-Einpflege unserer Websites,<br />
zeichnete Grafiken und Illustrationen<br />
für den Schulstoff, unterstützte<br />
das Medienteam in der<br />
Gestaltung von Inseraten und war<br />
auch hin und wieder in den Zentren<br />
beim Fotografieren anzutreffen.<br />
Das Medienteam dankt Steffi für<br />
ihren Einsatz und wünschen ihr<br />
von Herzen viel Erfolg und Zufriedenheit<br />
auf ihrem weiteren beruflichen<br />
und persönlichen Lebensweg.<br />
Am 7. Dezember 2016 verabschiedete<br />
Dr. Beat M. Duerler Stephanie Meier<br />
in Rupperswil und dankte ihr für die<br />
geleistete Arbeit.
Mitarbeiterportrait<br />
Abschied nach 14 Jahren ASFL SVBL<br />
Man wusste, dass Ruedi Herger am 9. Dezember 2016 zum letzten Mal als Ausbildner in der Pflicht<br />
der ASFL SVBL stand. Der Abschied wurde seriös und unter höchster Geheimhaltung organisiert.<br />
An seinem letzten Arbeitstag wurde Ruedi im Theorieunterricht eingesetzt, damit er möglichst absorbiert<br />
war und nichts von den letzten Vorbereitungen im Aufenthaltsraum und der Staplerhalle<br />
mitbekam.<br />
8<br />
Als es dann soweit war wurden<br />
Ruedi’s Augen gross, denn er hatte<br />
nur mir einem kleinen Apéro<br />
gerechnet. Dass sich so viele Arbeitskolleginnen<br />
und -kollegen<br />
die Zeit nahmen, um an seinem<br />
Abschied teilzunehmen, erwartete<br />
Ruedi nicht. Besonders gerührt<br />
hat ihn die Anwesenheit seiner<br />
Familie, da sogar die beiden Kinder<br />
im Vorfeld nichts über die bevorstehende<br />
Überraschung verraten<br />
hatten. Wurden da seine<br />
Augen etwas feucht? Während<br />
des Apéros wurden die Gäste von<br />
zwei Alphornbläsern unterhalten.<br />
Zum Schluss bedankte sich Ruedi<br />
herzlich bei Hans Weitnauer für<br />
das feine Raclette, bei Niklaus von<br />
Moos und seinem Kollegen für<br />
den tollen Alphorn-Auftritt sowie<br />
seinen Arbeitskollegen/-innen,<br />
die am Abschied teilgenommen<br />
haben und dem ganzen Team<br />
Gunzgen für die tolle Abschiedsüberraschung.<br />
Markus Müller<br />
Fachverantwortlicher AZL Gunzgen<br />
Nach dem Apéro musste Ruedi<br />
mit dem Stapler einen Parcours<br />
abfahren, der ihn zu seinem Abschiedsgeschenk<br />
und zu seinem<br />
langersehnten Ausweis führte.<br />
Bei einem feinen Raclette, Kaffee<br />
und Kuchen wurde sein Abschied<br />
gebührend gefeiert.<br />
Feierliche Stimmung im Ausbildungszentrum in Gunzgen.<br />
Dr. Beat M. Duerler dankte Ruedi Herger in seiner Verabschiedungsrede für<br />
die in den vergangenen 14 Jahren geleistete Arbeit.<br />
Niklaus von Moos und sein Begleiter<br />
untermalten das Apéro musikalisch.
– Ruedi Herger –<br />
Ehemaliger Fachausbildner Gunzgen<br />
«Verabschieden bedeutet<br />
auch, sich auf die nächste<br />
Begegnung zu freuen.»<br />
Mein Name ist Herger Ruedi, ich<br />
komme aus dem schönen Urnerland<br />
und ich will euch einen kleinen<br />
Einblick in meine Zeit bei<br />
der ASFL SVBL gestatten.<br />
Meinen ersten Arbeitstag hatte ich<br />
am 17. März 2003 in Rupperswil. Es<br />
war der erste Kurstag eines überbetrieblichen<br />
Kurses. Die Lernenden<br />
kamen aus der Zentralschweiz<br />
und haben mir mit ihrer offenen<br />
und zuvorkommenden Art einen<br />
guten Start bereitet.<br />
Bis Juli 2007 arbeitete ich in einem<br />
kleinen Pensum, da sich mein<br />
Hauptarbeitgeber im Kanton Uri<br />
befand. Nach 4 Jahren erhielt ich<br />
das Angebot, als Freelancer im<br />
Teilzeitpensum von rund 90 % einzusteigen<br />
und ab dem 1. Januar<br />
2015 wurde das Pensum auf 100 %<br />
erhöht, worüber ich mich sehr gefreut<br />
habe. Mein Aufgabenbereich<br />
umfasste das Erteilen von<br />
Theorie- und Praxisunterricht in<br />
den Bereichen Flurförderfahrzeuge<br />
und Hubarbeitsbühnen, sowie<br />
das Vorbereiten und die Pflege<br />
der Kursunterlagen für den Kursunterricht.<br />
Ich habe alle Kurse sehr<br />
gerne gemacht, aber am liebsten<br />
die Teleskopstapler- und Hubarbeitsbühnenkurse<br />
in den Ausbildungszentren<br />
der ASFL SVBL oder<br />
direkt beim Kunden vor Ort.<br />
Der Kontakt zu Menschen und<br />
deren Entwicklung während einer<br />
Ausbildung hat mich jeden<br />
Tag aufs Neue erfreut.<br />
Ich merkte jedoch schon bald, dass<br />
es ziemlich anstrengend war, täglich<br />
mit dem Auto lange Distanzen<br />
von Altdorf aus zu fahren. Nach einiger<br />
Zeit entschloss ich mich, einen<br />
Wohnwagen zu kaufen. Zu Beginn<br />
stand dieser viel in Rupperswil<br />
oder in Gunzgen neben den Ausbildungszentren.<br />
Wenn ein Kurs direkt<br />
beim Kunden vor Ort geplant<br />
war, kuppelte ich meine fahrbare<br />
Wohnung an mein Auto und zog<br />
los. Von da an reiste ich mit meinem<br />
Gespann durch die ganze<br />
Schweiz. Vielfach reiste ich schon<br />
am Vorabend an. Da es mit meinem<br />
Gespann nicht immer einfach<br />
war einen geeigneten Parkplatz zu<br />
finden, konnte es schon vorkommen,<br />
dass mich die Polizei morgens<br />
um 2.00 Uhr aufweckte und<br />
ich einen neuen Parkplatz suchen<br />
musste. Im Winter liess ich meinen<br />
Camper meist Zuhause und übernachtete<br />
oft im Hotel. Um mich<br />
fernab von Zuhause zu unterhalten,<br />
lernte ich das Schwyzerörgeli<br />
spielen und übte viele Abende.<br />
Anekdoten aus dem Leben des<br />
Fachausbildners Ruedi Herger<br />
Ich kann mich noch sehr gut an<br />
einen speziellen Kurstag zusammen<br />
mit Hans Weitnauer erinnern.<br />
Mit ihm zu unterrichten war<br />
immer toll, ohne grosse Worte haben<br />
wir uns blind verstanden. Es<br />
war im Dezember, wir hatten einen<br />
externen Teleskopstapler-<br />
Kombikurs. Als wir morgens um<br />
5 Uhr am vereinbarten Treffpunkt<br />
beim Kunden ankamen, zog bei<br />
– 18 °C eine steiffe Brise über den<br />
Übungsplatz, welcher mit 30 cm<br />
Schnee bedeckt war. Somit mussten<br />
wir zuerst am Teleskop stapler<br />
das Anbaugerät von Siloklammer<br />
auf Schneeschaufel wechseln, das<br />
verlief sehr schwierig weil alles<br />
eingefroren war. Dann den ganzen<br />
Platz vom Schnee befreien<br />
und salzen. Da der Wind unsere<br />
Pylonen immer umwarf, mussten<br />
wir kreativ werden und bauten<br />
mit dem vorhandenen Material<br />
und den Paletten einen guten<br />
Parcours. Am Abend im Hotel bei<br />
einem Jass und später beim Kegeln<br />
konnten wir dann über den<br />
etwas besonderen Tag lachen.<br />
9<br />
Ob interne oder externe Kurse – Ruedi stand mit Kompetenz und Wissen stets zur<br />
Seite.<br />
Ein ähnliches Erlebnis hatte ich<br />
zusammen mit Jürg Brönnimann<br />
in Kandersteg, als wir bei –10 °C in<br />
der Lagerhalle einen Kurs durchführten<br />
und es uns trotzt Überdachung<br />
immer wieder auf den<br />
Kopf schneite.
10<br />
Bei Wind und Wetter im Einsatz für die ASFL SVBL – Ruedi Herger in Blankenburg.<br />
Das andere Extrem erlebte ich mit<br />
Jens Rudolph in Olten bei einem<br />
Hubarbeitsbühnenkurs. Da war<br />
es so heiss, dass die Ausbildner<br />
und Teilnehmer richtige Bäche<br />
schwitzten.<br />
Manchmal war man nicht nur Ausbildner<br />
sondern auch Psychologe.<br />
Es gab Teilnehmer, die musste<br />
man nach einem negativen<br />
privaten Erlebnis aufbauen oder<br />
man(n) war bei gewissen Teilnehmerinnen<br />
so beliebt, dass es fast<br />
zu einem «Heiratsantrag» führte.<br />
Solche Erlebnisse haben sich so<br />
manche angesammelt in den vergangenen<br />
Jahren. Was bleibt sind<br />
die Erinnerungen.<br />
In diesem Sinne bedanke ich mich<br />
ganz herzlich bei der Geschäftsleitung<br />
der ASFL SVBL, meinen<br />
direkten Vorgesetzten, meinen<br />
Arbeitskolleginnen und Kollegen,<br />
den Kunden und all jenen,<br />
die mich in den letzten 14 Jahren<br />
begleitet haben und «miis Ürnerditsch<br />
gärä gheert hend».<br />
Nach getaner Arbeit traf man sich zum gemütlichen Zusammensein.<br />
Der Arbeitswechsel ging auch an den Kindern nicht spurlos vorbei. Larissa zeichnete<br />
Ruedi's Arbeitsalltag bei der ASFL SVBL …<br />
Zurück im Kanton Uri<br />
Seit dem 01. Januar <strong>2017</strong> habe ich<br />
eine neue Herausforderung im<br />
Kanton Uri in der Verwaltungseinheit<br />
Amt für Kantonspolizei,<br />
Abteilung Bereitschaft- und Verkehrspolizei<br />
als Zentralist angenommen.<br />
Da meine neue Arbeitsstelle<br />
nur wenige Kilometer von<br />
Zuhause entfernt ist, erhoffe ich<br />
mir dadurch wieder mehr Zeit mit<br />
meiner Familie und meinen Hobbys<br />
verbringen zu können.<br />
Meine neuen Hauptaufgaben<br />
sind die Systemüberwachung<br />
und Bedienung von polizeilichen<br />
und weiteren technischen<br />
Systemen, die Alarmierung und<br />
Erstaufgebote der nötigen Einsatzkräfte<br />
nach Ereignissen und<br />
während der Einsätze, die Steuerung<br />
des Verkehrs sowie die Überwachung<br />
und Lenkung des Verkehrs<br />
mittels Verkehrssteuerung.<br />
Zudem kommt die Übermittlung<br />
per Funk, Telefon, E-Mail,
Fax, Pager hinzu und die Zusammenführung<br />
der verschiedenen<br />
Organisationen im Ereignisfall.<br />
Die Alarmierung von Organisationen<br />
mit den zur Verfügung<br />
stehenden Übermittlungsmitteln<br />
und Alarmierungssystemen,<br />
die Entgegennahme von Anrufen<br />
auf den Notrufnummern<br />
(112/117/118), die Bedienung der<br />
Telefonzentrale der Kantonspolizei<br />
Uri sowie das Führen des Polizeijournals<br />
runden mein Aufgabenprofil<br />
ab.<br />
Ich habe am neuen Ort gut gestartet<br />
und wurde von meinen<br />
neuen Arbeitskollegen/-innen<br />
herzlich empfangen.<br />
… und Robin den neuen Aufgabenbereich beim Kanton Uri.<br />
Momentan befinde ich mich in<br />
der Einführungsphase. Es ist sehr<br />
spannend und eindrucksvoll, in<br />
die verschiedenen Bereiche Einblicke<br />
zu erhalten. Es gefällt mir<br />
sehr gut und ich freue mich auf<br />
die herausfordernde und abwechslungsreiche<br />
Aufgabe.<br />
11<br />
Nachruf<br />
Prof. Dr. Heinz-Albert Tritschler, 15. April 1943 bis 11. Dezember 2016<br />
Nach einem erfüllten Leben ist Heinz-Albert Tritschler am 11. Dezember seiner heimtückischen<br />
Krankheit erlegen. Prof. Dr. Heinz-Albert Tritschler war während zwei Amtsperioden im Vorstand<br />
der SVBL.<br />
Dr. Heinz-Albert Tritschler und seine<br />
Vorstandskollegen entwickelten<br />
verschiedene, interessante Ansätze,<br />
welche teilweise auch Jahre später<br />
noch bedeutend waren.<br />
Ich habe Heinz-Albert bereits in<br />
den 80er-Jahren kennengelernt.<br />
Im Rahmen der SGL (Schweizerische<br />
Gesellschaft für Logistik) haben<br />
sich unsere Wege erstmals<br />
gekreuzt. Die Logistikwelt war<br />
damals noch viel kompakter und<br />
wir sind uns immer wieder begegnet.<br />
Heinz-Albert Tritschler<br />
hatte bereits die ersten erfolgreichen<br />
Schritte in seiner Karriere<br />
bei Globus und Danzas hinter<br />
sich, als er als Mitglied des Vorstandes<br />
der SGL und ich als «junger»<br />
Projektleiter für die SGL im<br />
Jahre 1986 den ersten schweizerischen<br />
Logistikkongress in Regensdorf<br />
mitorganisieren durften.<br />
Heinz Albert Tritschler trat<br />
schon damals als einer der Referenten<br />
auf und hatte schon zu jener<br />
Zeit – aus meiner Sicht – ein<br />
scheinbar unendliches theoretisches<br />
Wissen der Logistik.<br />
Während vieler Jahre war Heinz-<br />
Albert Tritschler nicht nur ein<br />
Vorbild für mich, sondern auch<br />
eine Quelle von Logistikwissen in<br />
Theorie und Praxis für seine Studenten<br />
an der Fachhochschule,<br />
welche er auch liebevoll «seine<br />
Kinder» nannte.<br />
Nach der Übernahme des Lehrstuhls<br />
für Logistik an der Fachhochschule<br />
Nordwestschweiz (FHNW)<br />
am Standort in Olten wurde Prof.<br />
Dr. Heinz-Albert Tritschler an der<br />
12. Generalversammlung der<br />
SVBL im Jahre 2000 in den Vorstand<br />
gewählt.<br />
Heinz-Albert Tritschler trug während<br />
zwei Amtsperioden zur Entwicklung<br />
und zum Erfolg der<br />
SVBL bei. An der Diplomfeier im<br />
Jahre 2003 für die Berufsprüfung<br />
und das Diplom in Logistik war er<br />
als Festredner anlässlich der Diplomierung<br />
eingeladen. Hier eine<br />
Zusammenfassung seiner Denkweise:<br />
In der Ansprache zur Ehrung<br />
der Diplomanden ging Prof. Dr.<br />
Heinz-Albert Tritschler, BBK-Ausschuss-Mitglied<br />
und Dozent der
12<br />
Fachhochschule Solothurn-Nordwestschweiz<br />
und Hochschule für<br />
Wirtschaft auf den Wert der Bildung<br />
ein. Bildung ist für einen<br />
Menschen weit dauerhafter als<br />
materielle Werte. Er untermauerte<br />
die These mit der Feststellung<br />
von Mark Twain: «Wenn ein<br />
Mensch seinen letzten Dollar ausgegeben<br />
hat, was dann übrigbleibt,<br />
ist seine Bildung.»<br />
Ein weiterer Punkt der Rede von<br />
Prof. Dr. Tritschler war das Wesen<br />
der Bildung. Bildung ist auch<br />
die Grundlage für intelligentes<br />
Denken und Handeln. Erst eine<br />
gewisse Bildung ermöglicht es,<br />
Parallelen zu sehen. Bildung ist<br />
erforderlich, um gemachte Erfahrungen<br />
zur Lösung eines neuartigen<br />
Problems verwenden zu können.<br />
Letztlich ist dies einer der<br />
Faktoren, der die Intelligenz eines<br />
Menschen ausmacht. Winner in<br />
der Wirtschaft von heute ist, wer<br />
die besten Lösungen anzubieten<br />
weiss.<br />
Der Redner beglückwünschte<br />
die Diplomanden zu ihrer Leistung,<br />
zeigte aber gleichzeitig auf,<br />
dass das Erreichte zwar eine gute<br />
Grundlage ist, aber keineswegs<br />
das Ende der Weiterbildungsmöglichkeiten<br />
darstellt. Er verwies<br />
darauf, dass die SVBL zurzeit<br />
daran ist, im Bildungsbereich eine<br />
verstärkte Zusammenarbeit mit<br />
den Fachhochschulen aufzubauen.<br />
Heinz-Albert Tritschler schätzte<br />
die schönen Dinge im Leben. Er<br />
genoss gute Qualität in schöner<br />
Umgebung, dazu gehörten gutes<br />
Essen in gediegenem Ambiente<br />
aber auch ein edler Wein. Sein<br />
Weinkeller war entsprechend exzellent,<br />
ich durfte auch davon<br />
profitieren.<br />
Im Rahmen der Generalversammlung<br />
im Jahre 2004 in exklusiver<br />
Umgebung im Schützenhaus auf<br />
dem Landenberg in Sarnen wurde<br />
Heinz-Albert Tritschler mit seinen<br />
zur Wiederwahl stehenden<br />
Kollegen per Akklamation für eine<br />
weitere Amtsperiode bestätigt.<br />
Mit seinen Kollegen im Vorstand<br />
wurden verschiedene interessante<br />
Ansätze entwickelt, welche teilweise<br />
auch Jahre später noch bedeutend<br />
waren.<br />
Heinz-Albert Tritschler hat sich<br />
mit viel Einsatz und Verve für<br />
die SGL und für die SVBL eingesetzt.<br />
Die Schnittstelle zwischen<br />
der Hochschule für Wirtschaft an<br />
der Fachhochschule Nordwestschweiz<br />
und der praktischen<br />
Ausbildung mit EBA (eidgenössisches<br />
Berufsattest) und EFZ (eidgenössisches<br />
Fähigkeitszeugnis)<br />
der SVBL war immer ein zentrales<br />
Anliegen seiner Arbeit. So bestand<br />
die Durchgängigkeit für die<br />
Absolventen der «Lagermeister»-<br />
Ausbildung (später Logistiker mit<br />
eidg. Diplom) bis zur Ausbildung<br />
ILM (International Logistics Management)<br />
an der FHNW.<br />
Als Dozent für betriebswirtschafliche<br />
Logistik war er während Jahren<br />
eine «Institution» in der Institution<br />
der FHNW und konnte<br />
sein umfassendes Wissen im Rahmen<br />
der Vorlesungen und auch in<br />
der Betreuung von Diplomarbeiten<br />
einbringen. Beides hat Heinz-<br />
Albert Tritschler auch nach der<br />
Emeritierung als ordentlicher Professor<br />
weitergeführt und zahlreiche<br />
junge Leute konnten so von<br />
seinem Wissensschatz profitieren.<br />
In Zukunft wird den Studenten<br />
dieser Wissensträger – nicht<br />
nur der Logistik – fehlen und die<br />
Hochschule für Wirtschaft an der<br />
FHNW bedauert den Verlust eines<br />
grossen Know How-Trägers.<br />
Persönlich hatte ich, als Lehrbeauftragter<br />
und Dozent für Logistik<br />
an der FHNW, das Glück Heinz-<br />
Albert bis nach seiner offiziellen<br />
Im Jahr 2004 wurde Heinz-Albert<br />
Tritschler im Rahmen der GV im<br />
Schützenhaus auf dem Landenberg in<br />
Sarnen für eine weitere Amtsperiode<br />
bestätigt.<br />
Pensionierung an der FHNW zu<br />
treffen und den fachlichen und<br />
persönlichen Austausch zu pflegen.<br />
Anlässlich einer Geburtstagsfeier<br />
in der grossen SVBL Halle in<br />
Rupperswil wurde ein Treffen mit<br />
besonderen (alten) Automobilen<br />
organisiert. Hier konnten wir<br />
eine weitere Gemeinsamkeit erleben.<br />
Heinz-Albert war ein Autofan,<br />
Formel 1 etwa in Monaco<br />
aber auch sein perfekt restaurierter<br />
Mercedes schätzte er sehr und<br />
er beehrte die Ausstellung in Rupperswil<br />
mit seinem Oldtimer in<br />
den Reihen von weiteren exklusiven<br />
Fahrzeugen.<br />
Nicht nur verlieren die Familie<br />
und die Freunde einen grossen<br />
Geniesser, einen lebensfrohen<br />
Freund und einen wachen<br />
Geist, sondern die Logistik verliert<br />
einen grossen Verfechter<br />
dieser betriebswirtschaftlichen<br />
Funktion, welche in der Epoche<br />
von Tritschler einen grossen Aufschwung<br />
genommen hat und zu<br />
deren Entwicklung und Ausbildung<br />
Heinz-Albert Tritschler auf<br />
unterschiedlichsten Stufen viel<br />
beigetragen hat. Wir werden ihn<br />
vor allem als Mensch aber auch<br />
als Logistiker vermissen und entbieten<br />
seiner Frau und Familie unsere<br />
aufrichtige Anteilnahme.<br />
Dr. Beat M. Duerler,<br />
Präsident ASFL SVBL<br />
Delegierter der OdA
Interne Weiterbildung | formazione continua interna<br />
Ausbildnertag in Gunzgen<br />
Am Samstag 14.01.<strong>2017</strong> fand im Ausbildungszenter in Gunzgen der obligatorische Ausbildnertag<br />
der ASFL SVBL statt. Um 08.30 Uhr wurde mit Kaffee und Gipfeli in den Tag gestartet.<br />
Markus Müller hat dann um 09.00 Uhr alle Ausbildnerinnen und Ausbildner herzlich begrüsst.<br />
Am Morgen wurden durch Sabrina<br />
Eichelberger, Roland Gubler,<br />
Heinz Roth und Markus Nobel die<br />
vier verschiedenen Stationen des<br />
neu überarbeiteten überbetrieblichen<br />
Kurses 3 vorgestellt.<br />
13<br />
Sabrina Eichelberger hat in ihrer<br />
Ausführung verschiedene Verladeübungen<br />
vorgestellt. Zusätzlich<br />
wurde aufgezeigt was alles in<br />
einer Routenplanung berücksichtigt<br />
werden sollte.<br />
Roland Gubler hat in seiner Präsentation<br />
den Versand der Güter<br />
per KEP-Dienstleister vorgestellt.<br />
Der Umweltschutz und das Recycling<br />
sind ein wichtiger Bestandteil<br />
dieser Station.<br />
Heinz Roth zeigte die verschiedenen<br />
Ladungssicherungen und die<br />
verschiedenen Möglichkeiten wie<br />
Ladungsträger beladen werden<br />
können auf.<br />
Markus Nobel hat den Ausbildnerinnen<br />
und Ausbildnern in seinem<br />
Workshop zwei verschiedene<br />
Kommissionierarten vorgestellt;<br />
Das Team Gunzgen hat einen gelungenen Ausbildnertag organisiert.<br />
zum einen die Kommissionierung<br />
mittels Liste und zum andern den<br />
Handscanner, mit dessen Hilfe neu<br />
kommissioniert wird. Weiter wurde<br />
gezeigt wie eine Online-Bestellung<br />
der Produkte ausgelöst wird.<br />
Nach einer kleinen Zwischenverpflegung<br />
über den Mittag wurde<br />
anschliessend ein neues Gruppenfoto<br />
mit den Mitarbeitenden<br />
der ASFL SVBL gemacht.<br />
Heike Hochstrasser von der Firma<br />
IVARIS hat im Anschluss das neue,<br />
interne Planungssystem vorgestellt.<br />
Über das OdAOrg werden<br />
die Lernenden neu jeden Tag in<br />
der Fachkompetenz, Methodenkompetenz,<br />
Sozialkompetenz<br />
und Selbstkompetenz bewertet.<br />
Die Einsatztage der Ausbildnerinnen<br />
und Ausbildner werden<br />
ebenfalls im Dreimonatsrhythmus<br />
in diesem System geplant.<br />
Darauf folgte eine kurze Instruktion<br />
über den Brandschutz, welche<br />
durch Michael Wirz von der Firma<br />
K.A. Blöchliger AG geleitet wurde.<br />
Am frühen Abend haben sich<br />
dann alle Ausbildnerinnen und<br />
Ausbildner in die Praxishalle zu<br />
den abschliessenden Informationspräsentationen<br />
begeben.<br />
Engagiert erklärt Heike Hochstrasser die Eigenschaften, Tricks und Kniffs der<br />
neuen Software OdAOrg und nimmt Optimierungsvorschläge entgegen.<br />
Manuel Guldimann, Leiter der Region<br />
Mittelland hat alle Anwesenden<br />
über die Region Mittelland informiert.<br />
Er machte einen kleinen
14<br />
Rückblick auf das Jahr 2016. Das<br />
zentrale Qualifikationsverfahren<br />
wurde durch Sabrina Eichelberger<br />
sehr gut geplant und begleitet.<br />
Er sprach auch über die Inkraftsetzung<br />
der neuen Bildungsverordnung<br />
und den dazugehörigen<br />
Bildungsplan 2016.<br />
Im überbetrieblichen Kurs 1 wird<br />
mit einem neuen Lehrmittel gearbeitet<br />
welches sehr gut angekommen<br />
ist.<br />
Der Ablauf vom Kurs<br />
2.08 UPGRADE für Fahrer mit betriebsinterner<br />
Ausbildung oder<br />
ausländischer Ausbildung wurde<br />
neu aufgebaut.<br />
Danach folgte eine Information<br />
durch Jens Rudolph, Sales & Marketing.<br />
Im Bereich Ausbildung<br />
für Hubarbeitsbühnen hat sich<br />
ein klarer Anstieg abgezeichnet.<br />
Im Ranking der VSAA (Verband<br />
Schweizer Arbeitsbühnen Anbieter)<br />
der durchgeführten Ausbildungen,<br />
steht die ASFL SVBL an<br />
erster Stelle.<br />
Durch die grosse Nachfrage externer<br />
Kurse werden neue Ausbildnerinnen<br />
und Ausbildner im<br />
Fachgebiet Hubarbeitsbühnen,<br />
Teleskop stapler und Industriekranen<br />
gesucht.<br />
Anschliessend hat Dr. Beat M.<br />
Duerler informiert. Einige der<br />
Ausbildnerinnen und Ausbildner<br />
der ASFL SVBL werden im SVEB<br />
Kurs Modul 1 in Methodik und Didaktik<br />
fortgebildet.<br />
Die ASFL SVBL hat ein neues Ausbildungszenter<br />
mit Standort<br />
Rümlang.<br />
Weiter darf die ASFL SVBL den<br />
Grundkurs Lager Logistik für die<br />
Wiedereingliederung stellensuchender<br />
Personen im Kanton Zürich<br />
sowie Staplerkurse durchführen.<br />
Im Jahr 2018 wird die ASFL SVBL<br />
30 Jahre, dies ist sicherlich ein<br />
Grund zu feiern, ganz nach dem<br />
Motto «wir machen weiter» von<br />
Dr. Beat M. Duerler.<br />
Abschliessend bedankte sich Manuel<br />
Guldimann, Leiter Mittelland<br />
In Theorie und Praxis wurde das<br />
Wissen zum Thema Brandschutz<br />
aufgefrischt.<br />
für die aktive Mitarbeit am Ausbildnertag<br />
und übergab den Referentinnen<br />
und Referenten ein<br />
kleines Präsent als Dankeschön.<br />
Den Abend liess man anschliessen<br />
mit einem gemütlichen<br />
Nachtessen ausklingen.<br />
Roland Moser<br />
Fachausbildner AZL Rupperswil
15<br />
Team Administration<br />
Nach einer ausführlichen Begrüssung<br />
untereinander und durch<br />
den Fachverantwortlichen Markus<br />
Müller, zog sich die Administration<br />
in den für sie reservierten<br />
Raum zurück. Dort wurden sie<br />
durch den Samariterverein Dietwil<br />
im Bereich der Nothilfe und<br />
des BLS-AED Schema professionell<br />
geschult. Für alle war es sehr<br />
spannend und lehrreich, ist doch<br />
der obligate Nothelferkurs vor der<br />
Autoprüfung schon ein Weilchen<br />
her. Die ganze Gruppe war sehr<br />
interessiert und alle sind froh, nun<br />
wieder auf dem aktuellsten Stand<br />
zu sein und in einem Notfall richtig<br />
reagieren zu können.<br />
Während einem feinen Mittagessen<br />
hatte man wieder die Gelegenheit<br />
sich mit allen auszutauschen<br />
oder auch das Gelernte vom<br />
Vormittag nochmals zu repetieren.<br />
Gestärkt ging es am Nachmittag in<br />
eine intensive OdAOrg- und Teamsitzung.<br />
Offene Fragen wurden geklärt,<br />
Tipps und Tricks ausgetauscht<br />
und neue Abläufe und weitere Informationen<br />
besprochen.<br />
Mitte Nachmittag durften auch<br />
wir in der etwas frostigen Staplerhalle<br />
Platz nehmen. Die Geschäftsleitung<br />
informierte über<br />
Vergangenes wie auch Zukünftiges<br />
und so langsam waren dann<br />
auch alle bereit für das anschliessende<br />
Nachtessen.<br />
Es war ein informativer und interessanter<br />
Tag und es war schön, zu<br />
all den Namen nun auch die Gesichter<br />
zu sehen.<br />
Nina Müller<br />
Administration Rupperswil<br />
Dr. Beat M. Duerler spricht vor versammelter<br />
Mannschaft.<br />
Die Administration wurde vom Samariterverein Dietwil professionell im Bereich<br />
der Nothilfe und des BLS-AED Schema geschult.
Giornata degli istruttori in Ticino<br />
Sabato 18 febbraio <strong>2017</strong> ha avuto luogo presso ASFL di Giubiasco l’annuale giornata degli istruttori.<br />
Quest’anno la giornata è stata improntata pienamente nell’ottica della formazione regalando<br />
agli istruttori una giornata full immersion di apprendimento e aggiornamento professionale.<br />
16<br />
Dopo una breve introduzione<br />
da parte della direzione regionale<br />
sull’andamento quantitativo<br />
e qualitativo dei corsi erogati tra<br />
il 2015 e il 2016 e la condivisione<br />
di obiettivi e novità per il <strong>2017</strong>,<br />
abbiamo presentato Alessandra<br />
Brogli, la nuova segretaria assunta<br />
dal 20 febbraio al 20 %.<br />
Poi è stato Michelangelo Boccuzzo,<br />
pompiere della città di Zurigo,<br />
che ha intrattenuto il gruppo<br />
con il corso base «Anti incendio».<br />
Michelangelo non solo è riuscito<br />
a rendere attivo tutto il corso, ma<br />
ha regalato anche qualche sorriso<br />
e divertimento riuscendo perfettamente<br />
ad amalgamare i concetti teorici<br />
alla sperimentazione pratica.<br />
Verso le 12.30 ci siamo recati al ristorante<br />
San Giobbe dove abbiamo<br />
consumato il pranzo in comune<br />
in un ambiente molto rilassato<br />
e amichevole.<br />
Terminata la pausa e dopo esserci<br />
scattati la canonica fotografia di<br />
gruppo è stato il Presidente ASFL<br />
SVBL, Dottore Beat M. Duerler<br />
che ha preso la parola descrivendoci<br />
le novità e le strategie ASFL<br />
SVBL per il <strong>2017</strong> nonché interessanti<br />
strumenti info-tecnologici<br />
per i logistici.<br />
Il pomeriggio è poi proseguito<br />
con due attività didattiche elaborate<br />
da Enrico Villa, istruttore<br />
ASFL Ticino.<br />
La prima consisteva nella visione<br />
di un video che illustrava le dinamiche<br />
di un incidente con un carrello<br />
elevatore. È seguita una discussione<br />
proficua sul tema che<br />
ha fatto emergere domande, riflessioni<br />
e suggerimenti molto interessanti.<br />
Pieno impegno - nella teoria e nella pratica!<br />
La seconda attività, invece, era<br />
più ludico – didattica e riguardava<br />
brevi domande – alcune forse<br />
«leggende metropolitane dei<br />
Sempre pronti all'ASFL di Giubiasco!<br />
Momenti di sperimentazione pratica durante la giornata degli istruttori di Giubiasco.
17<br />
Il Dottor Beat M. Duerler e il team di Giubiasco si godono il successo della giornata degli istruttori di Giubiasco.<br />
magazzini» – alle quali gli istruttori,<br />
a turno, dovevano rispondere<br />
con un «vero» o «falso». Anche in<br />
questo caso le discussioni emerse<br />
sono state molto interessanti<br />
e l’attività proposta ha scaturito<br />
grandissimo interesse e la volontà,<br />
da parte di tutti, di riproporla<br />
più di frequente.<br />
Ecco alcuni feedback degli istruttori:<br />
Ed eccoci arrivati alle 16.30, momento<br />
di chiusura della giornata.<br />
Da parte mia non posso che rinnovare<br />
l’entusiasmo e un senso<br />
di assoluta serenità nell’aver visto<br />
tutti gli istruttori ASFL Ticino, Rita<br />
Lanini del segretariato e tutta la<br />
direzione impegnati per lo stesso<br />
progetto, tutti orientati sulla stessa<br />
strada, consapevoli che abbiamo<br />
molto lavoro ancora da svolgere<br />
ma anche coscienti del fatto<br />
che lo stiamo facendo bene e con<br />
un comune senso d’appartenenza<br />
all’Associazione.<br />
Da parte mia, un sentito ringraziamento<br />
a tutti per questa bella<br />
giornata!<br />
Larissa Fagone,<br />
Responsabile ASFL Ticino<br />
Responsabile della formazione<br />
continua di base e superiore<br />
– Fabrizio Negri –<br />
Istruttore a 40 giorni<br />
…è la prima volta che partecipo<br />
alla giornata istruttori e come<br />
«nuovo arrivato» devo dire che<br />
è stato un incontro molto interessante<br />
e ben strutturato, svolto<br />
in un ambiente quasi familiare.<br />
Le informazioni e le nozioni ricevute<br />
sono basilari per costruire un<br />
team performante e ben affiatato.<br />
Le persone che hanno organizzato<br />
e condotto la giornata<br />
sono riuscite a creare un contesto<br />
ammirabile. Mi trovo molto<br />
bene e spero che questo sia solo<br />
l’inizio di una storia infinita.<br />
Complimenti!<br />
Questa é la chiave per avere successo.<br />
È la squadra che permette<br />
di vincere una partita non i singoli<br />
elementi.<br />
– Mirko Medici –<br />
Istruttore a 40 giorni<br />
La giornata è stata da me molto<br />
apprezzata. Dal corso anti incendio<br />
e dalle attività di Enrico il pomeriggio,<br />
ho capito molte cose<br />
e soprattutto ho compreso l’importanza<br />
dell’aggiornamento per<br />
una professione che si sta sempre<br />
più evolvendo.<br />
Tutte le discussioni intavolate<br />
sono state molto costruttive e positive;<br />
segnale che come team siamo<br />
molto coesi e sulla stessa lunghezza<br />
d’onda!
ASFL SVBL Ausbildungszentren<br />
Ausbau des Ausbildungszenters in Rümlang<br />
Jede Veränderung braucht Mut, Zeit und Durchhaltewillen. Seit Dezember 2016 ist der Aufbau unseres<br />
neuen Standorts in Rümlang in vollem Gange. Vieles ist im neuen Ausbildungszentrum noch<br />
nicht an Ort und Stelle, aber die ASFL SVBL sowie die Bauherren sind stets bemüht, der Veränderung<br />
gerecht zu werden. Fleiss und harte Arbeit haben gezeigt, dass alles möglich werden kann.<br />
18<br />
«Jeder Tag bringt<br />
Veränderungen.<br />
Heisse sie mit offenen<br />
Armen willkommen.<br />
Denn dafür sind sie da!»<br />
Jede Veränderung muss auch einmal<br />
verändert werden, sonst bleiben<br />
wir alle irgendwo stehen.<br />
Wenn das Ausbildungszentrum<br />
Rümlang einmal so verändert<br />
wird wie geplant, wird dies eine<br />
grossartige Veränderung. Wir alle<br />
dürfen gespannt sein, wie es wird<br />
wenn es fertig ist.<br />
Das Ausbildungszentrum verfügt<br />
über eine Kalthalle, wo unter anderem<br />
Hubarbeitsbühnenkurse<br />
nach IPAF und oder nach VSAA<br />
Standard durchgeführt werden.<br />
Ebenfalls in dieser Halle gibt es<br />
einen Hallenkran, mit welchem<br />
Schulungen nach der Kranverordnung<br />
Kat. C durchgeführt werden<br />
können.<br />
Im Ausbildungszentrum Rümlang<br />
gibt es auch eine Warmhalle. Sie<br />
ist im Winter noch nicht wirklich<br />
warm, aber wie schon erwähnt,<br />
Ein Foto aus der Anfangsphase des Umbaus.<br />
brauchen Veränderungen Zeit. In<br />
dieser Halle finden die verschiedenen<br />
Staplerkurse statt.<br />
Die Cafeteria wird in einer weiteren<br />
Etappe umgebaut. Selbstverständlich<br />
wurde dafür gesorgt,<br />
dass alle Kursteilnehmer/-innen<br />
einen Platz zum Kaffee trinken<br />
finden.<br />
Im vorderen Teil vom Gebäude<br />
wird teilweise auch noch etwas<br />
umgebaut. Dort entstehen<br />
Büroräume, Sitzungszimmer und<br />
Schulungsräume für die Theorie.<br />
Zurzeit findet die Theorieschulung<br />
jeweils in einem von unseren<br />
zwei Containern statt.<br />
Im letzten Abschnitt des Gebäudes<br />
nehme ich Sie noch mit in<br />
den Bereich vom Grundkurs Lagerlogistik.<br />
Dieser Bereich wird komplett neu<br />
gebaut. Im Erdgeschoss befinden<br />
sich zwei Theorieräume und<br />
darüber befindet sich der Praxisbereich<br />
für das Modul 1 vom<br />
Grundkurs Lagerlogistik. Das Ausbildungszentrum<br />
Rümlang bietet<br />
somit die grösste Fläche für den<br />
Kurs 1.01 der ganzen ASFL SVBL<br />
Deutschschweiz an.<br />
Sobald die Theorieräume, Sitzungszimmer<br />
und Bürogebäude<br />
komplett renoviert und umgebaut<br />
sind, wird das Ausbildungszentrum<br />
eines der grössten sein,<br />
welches die ASFL SVBL besitzt.<br />
Das ist doch ein Grund mehr, sich<br />
über die Veränderung zu freuen<br />
und wir können alle gespannt<br />
sein, was daraus wird. Ein wenig<br />
stolz sind wir jetzt schon, auch<br />
wenn die Veränderung noch ein<br />
paar Veränderungen braucht.<br />
Eine der Hallen, in welcher Staplerkurse durchgeführt werden können.<br />
Sabrina Brügger<br />
Projektleitung & Sales<br />
Grundkurs Lagerlogistik
start ! Forum des métiers Fribourg<br />
Jean-Bernard Collaud<br />
Directeur ASFL SVBL Romandie<br />
Leiter ASFL SVBL Romandie<br />
19<br />
Plus de 90 associations professionnelles, des écoles, des hautes écoles représentants plus de<br />
270 métiers différents se sont partagés une surface de plus de 10 000 m² d’exposition.<br />
Pour la sixième édition, du 31 janvier<br />
au 5 février <strong>2017</strong>, le forum de<br />
Fribourg abritait le Salon des métiers<br />
<strong>2017</strong>. Même si la fréquentation<br />
reste stable avec 25 000 visiteurs<br />
qui se sont déplacés, Start<br />
est le fruit de la collaboration<br />
entre les milieux étatiques et patronaux<br />
ainsi que du service de la<br />
formation professionnelle et de<br />
l’orientation professionnelle et<br />
formation des adultes.<br />
Parmi les visiteurs, on dénombre<br />
près de 8000 élèves des diverses<br />
écoles du canton venus découvrir<br />
des voies de formation. La<br />
présence d’apprentis sur les<br />
stands permet aux jeunes visiteurs<br />
d’échanger des informations<br />
techniques et quelquefois<br />
de faire des comparaisons entre<br />
d’autres formations.<br />
L’ASFL SVBL était présente lors<br />
de cette magnifique exposition<br />
avec un stand complètement relouqué<br />
et une animation très intéressante<br />
qui avait pour but de<br />
tester son habileté et sa précision<br />
au moyen d’un chariot élévateur.<br />
Un écran tactile permettait également<br />
de tester la rapidité et la mémoire<br />
sous forme d’un jeu «le mémory».<br />
Enfin deux grands écrans<br />
M. Munoz transmet les informations spécifiques aux visiteurs.<br />
TV étaient branchés et nous informaient<br />
l’un avec le film du métier<br />
de Logisticien avec les trois orientations<br />
professionnelles et l’autre<br />
de présenter les diverses formations<br />
possibles au sein de notre<br />
association.<br />
Il est à relever que sur le stand,<br />
de nombreux professionnels y<br />
étaient présents afin de renseigner<br />
tous les visiteurs intéressés.<br />
«Nous voulions surtout montrer<br />
que notre métier est accessible<br />
à tous, filles et garçons, explique<br />
Monsieur Jean-Bernard Collaud»<br />
En effet, aujourd’hui, le métier de<br />
logisticienne et logisticien a évolué<br />
et est très prisé par les jeunes.<br />
Ce fut un véritable plaisir de voir<br />
l’intérêt des jeunes et des moins<br />
jeunes pour cette profession réparti<br />
en trois orientations: le Stockage,<br />
la Distribution et le Transport.<br />
Un très grand MERCI à toutes<br />
les personnes qui ont participé<br />
à ce magnifique salon et je vous<br />
donne d’ores et déjà rendez-vous<br />
pour la septième édition de START<br />
2019 du 5 au 10 février 2019.
start! Forum der Berufe Freiburg<br />
Über 90 Berufsverbände, Schulen und Hochschulen präsentierten beim diesjährigen Forum der<br />
Berufe auf mehr als 10 000 m² Ausstellungsfläche über 270 verschiedene Berufe.<br />
20<br />
Die sechste Durchführung der<br />
START fand vom 31. Januar bis<br />
5. Februar im Forum Fribourg<br />
statt. Auch dieses Jahr konnten<br />
wieder 25 000 Besucher angelockt<br />
werden. START ist das Ergebnis<br />
der engen Zusammenarbeit<br />
zwischen Wirtschaft und<br />
Politik und wird vom Amt für Berufsberatung<br />
und Erwachsenenbildung<br />
unterstützt.<br />
Zu den Besuchern zählten fast<br />
8000 Schülerinnen und Schüler<br />
aus dem Kanton, die gekommen<br />
waren, um sich über die verschiedenen<br />
Ausbildungsmöglichkeiten<br />
zu informieren. Da an den<br />
Ständen auch Lernende vertreten<br />
waren, konnten die jungen Besucherinnen<br />
und Besucher konkrete<br />
Informationen austauschen und<br />
gelegentlich auch Vergleiche zu<br />
anderen Berufswegen ziehen.<br />
An dieser spannenden Ausstellung<br />
war auch die ASFL SVBL<br />
mit einem völlig neuen Stand<br />
und einer besonders interessanten<br />
Animation vertreten, bei der<br />
Auch in Fribourg hatte die ASFL SVBL einen leuchtenden Auftritt.<br />
man die eigene Geschicklichkeit<br />
und Präzision an einem Stapler<br />
unter Beweis stellen konnte.<br />
Ein «Memory»-Spiel mit Touch-<br />
Screen lud ausserdem dazu ein,<br />
Schnelligkeit und Gedächtnis<br />
zu testen. Weiterhin gab es zwei<br />
Grossbildschirme, die einerseits<br />
einen Film über die drei beruflichen<br />
Orientierungen in der Logistikbranche<br />
zeigten und andererseits<br />
über die verschiedenen<br />
Ausbildungsangebote unserer<br />
Vereinigung informierten.<br />
Der Stand wurde von zahlreichen<br />
Branchenfachleuten betreut, die<br />
allen Interessierten gerne Auskunft<br />
erteilten. «Wir wollten vor<br />
allem zeigen, dass unser Beruf für<br />
jeden zugänglich ist, unabhängig<br />
vom Geschlecht», erläutert<br />
Jean-Bernard Collaud. In der Tat<br />
hat sich der Beruf der Logistikerin<br />
bzw. des Logistikers erheblich<br />
weiterentwickelt und findet bei<br />
jungen Menschen viel Zuspruch.<br />
Es war ein wahres Vergnügen, das<br />
Interesse von Jung und Alt an diesem<br />
Beruf zu erleben, der sich in<br />
die drei Orientierungsbereiche<br />
Lager, Distribution und Verkehr<br />
aufteilt.<br />
Ein herzliches Danke an alle, die<br />
bei diesem wunderbaren Forum<br />
mitgewirkt haben. Ich lade<br />
Sie jetzt schon zu einem Wiedersehen<br />
bei der siebten Durchführung<br />
der START ein, die vom<br />
5. bis 10. Februar 2019 stattfinden<br />
wird.<br />
Beim Stapler-Labyrinth war das Geschick der Messebesucherinnen und<br />
-besucher gefragt.
Megatrend Digitalisierung steht im Fokus<br />
Logistik neu denken? Gut möglich, denn neue Bedürfnisse warten auf neue Antworten. Mit der<br />
Auswertung von Daten aus dem Produktionsprozess von Unternehmen entstehen neue Geschäftsmodelle.<br />
City-Logistik-Konzepte könnten die Feinverteilung in Städten besser koordinieren.<br />
Kunden wollen volle Transparenz der Herkunft. An der Branchenplattform «Logistics & Distribution»<br />
vom 26. – 27. April <strong>2017</strong> diskutieren Branchenkenner und Experten die Lösungsansätze von<br />
morgen.<br />
21<br />
Die Messe Zürich ist vom 26. –<br />
27. April <strong>2017</strong> zentrale Anlaufstelle<br />
für neue Ideen und konkrete<br />
Lösungen rund um Verpackung,<br />
Technik, Druck, Veredelung und<br />
Logistik. «Logistics & Distribution»<br />
ist Teil eines Messequartetts,<br />
zusammen mit den drei weiteren<br />
Fachmessen Empack, Packaging<br />
Innovations und Label & Print.<br />
Fachbesucher finden bei rund<br />
300 Ausstellern Anregungen, mit<br />
denen sie ihre Produkte effektiver,<br />
flexibler, attraktiver, sicherer<br />
und nachhaltiger verpacken sowie<br />
Transport und Lagerung optimal<br />
organisieren können. Über<br />
77 Prozent der Standplätze sind<br />
bereits vergeben.<br />
Kurzvorträgen und Expertengesprächen<br />
wird in der Networking-<br />
Zone geboten, so Bögli: «Logistik<br />
ist unglaublich facettenreich. Die<br />
Themenvielfalt haben wir deswegen<br />
bewusst sehr breit gewählt.»<br />
Digitalisierung – den Mehrwert<br />
entdecken<br />
«Der Megatrend Digitalisierung<br />
und die Anforderungen rund um<br />
die Industrie 4.0 sind thematischer<br />
Schwerpunkt bei uns», sagt<br />
Thomas Bögli weiter. Die Digitalisierung<br />
entlang der Supply-Chain<br />
wird die Leistung bestehender<br />
Logistik-Prozesse verbessern.<br />
Durch die Auswertung einer grossen<br />
Menge technischer Daten aus<br />
diversen Bereichen eines Unternehmens<br />
wird ein Mehrwert «entdeckt»<br />
und werden neue Services<br />
geschaffen. Auch hierzu werden<br />
Experten in der Networking Zone<br />
Rede und Antwort stehen.<br />
Am «Speed Innovation Update»<br />
gibt es konkrete Angebote auf<br />
konkrete Fragen wie zum Beispiel:<br />
«Selbst in Zeiten des Internets ist<br />
eine Messe eine unverzichtbare<br />
Begegnungsplattform. Erfahrungen<br />
austauschen und neue<br />
Anregungen sammeln im direkten<br />
Gespräch sind sehr wertvoll<br />
und durch nichts ersetzbar»,<br />
sagt Thomas Bögli, Mitglied<br />
der Geschäftsleitung von GS1<br />
Schweiz, dem Kompetenzpartner<br />
von Logistics & Distribution.<br />
Ein abwechslungsreicher Mix aus<br />
Der geschäftige Eingangsbereich der vier Fachmessen in Zürich.
tel sind angesagt. Sortimo stellt<br />
ein Lastenfahrrad vor, dass sich<br />
durch patentierte Neigetechnik<br />
und eine einzigartige Ladungssicherung<br />
auszeichnet. vRbikes<br />
wird seine vR3-Fahrzeuge und<br />
eine Elektroladestation Electrant<br />
vorstellen. Im Gegensatz zu herkömmlichen<br />
Rollern verfügt das<br />
neue 3-rädrige Fahrzeug über<br />
deutlich mehr Ladekapazität (modulare<br />
Komponenten), bleibt aber<br />
wendig im Stadtverkehr. Das Unternehmen<br />
Bigatronic setzt auf<br />
4-rädrige Elektromobile der Porter-Serie,<br />
die in engen Platzverhältnissen<br />
gute Dienste leisten,<br />
beispielsweise bei der Kommissionierung.<br />
Logistik ist per se mobil: Die Aussteller<br />
SSI-Schäfer, Jungheinrich,<br />
BITO Lagertechnik, Verpama und<br />
Videojet installieren das «Supply<br />
Game». Besucher sind eingeladen,<br />
sich in die Perspektive eines<br />
Packstücks zu versetzen. Über<br />
eine VR-Brille geht die Reise vom<br />
Lagerplatz über die Förderanlage<br />
zu Stationen der Etikettierung<br />
und bis aufs Lademittel.<br />
Die ASFL SVBL wird auch dieses Jahr in der Halle 3 am Stand A18 vertreten sein.<br />
22 «Bringe ich die Voraussetzungen<br />
für einen erfolgreichen Einstieg in<br />
die digitale Transformation mit?»<br />
Ausserdem erfährt man Neues,<br />
wie E-Commerce auch im klassischen<br />
Frachtgeschäft Einzug hält.<br />
Steigender Termindruck verlangt<br />
nach neuen Behälter- und Nachfüllmanagement-Lösungen.<br />
Wer<br />
komplexere Fragen zu lösen hat,<br />
schliesst sich einer Expertenrunde<br />
an; anspruchsvolle Projekte<br />
münden möglicherweise in einem<br />
KTI-Forschungsprojekt.<br />
Die Digitalisierung macht auch<br />
vor dem Thema «Rückverfolgbarkeit»<br />
nicht Halt. Das neue Lebensmittelgesetz<br />
äussert sich deswegen<br />
auch zum Online-Handel.<br />
Korrekte und aktuelle Angaben<br />
zu Nährwerten, allergen wirkenden<br />
Stoffen, Zutaten usw. müssen<br />
vor dem Kauf dem Online-Besteller<br />
am Bildschirm angezeigt werden.<br />
Sonderschau: E-Mobility für<br />
eine effiziente City-Logistik<br />
An komplexen Herausforderungen<br />
mangelt es in der Logistik<br />
nicht. So sind E-Commerce<br />
Anbieter mit der Forderung nach<br />
schneller und kostengünstiger<br />
Lieferung konfrontiert. Im Sonderbereich<br />
E-Mobility in der Halle<br />
5 finden Messebesucher neueste<br />
Produkte und Lösungen zur<br />
Feinverteilung von Gütern im<br />
City-Bereich. Alternative Antriebe<br />
und neuartige Verkehrsmit<br />
«Best of Logistics»: Treffen und<br />
Auszeichnung der Besten<br />
Der Verein Netzwerk Logistik<br />
Schweiz und der Messeveranstalter<br />
Easyfairs lancieren an der<br />
Logistics & Distribution den Logistik<br />
Technologie- und Innovationspark<br />
(TIP). Jungunternehmen<br />
werden an einem gemeinsamen<br />
Messestand ihre Innovationen<br />
präsentieren. Eine Auswahljury<br />
wird diese hinsichtlich ihres praktischen<br />
Nutzens beurteilen und<br />
die beste Lösung prämieren.<br />
Die Preisverleihung zum besten<br />
TIP-Stand geschieht anschliessend<br />
zur Präsentation der Stiftung<br />
Logistik Schweiz am Mittwoch<br />
(1. Messetag) um 16 Uhr.<br />
Am Donnerstag, 27. April (2. Messetag)<br />
um 14:00 Uhr werden auf<br />
der Sonderfläche des GS1 Schweiz<br />
die vier nominierten Top-Projekte<br />
des Swiss Logistics Award 2016<br />
präsentiert.<br />
Für weitere Informationen<br />
besuchen Sie die Website<br />
www.logistics-packaging.ch<br />
Sichern Sie sich Ihr kostenloses Ticket und besuchen Sie uns vom<br />
26. – 27. April <strong>2017</strong> in der Halle 3 am Stand A18.<br />
Einfach unter www.logistics-distribution.ch<br />
mit dem Einladungs-Code 3601 registrieren<br />
und von einem Gratiseintritt im Wert von<br />
30.– Franken profitieren.<br />
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ein Tag im Zeichen der Logistik<br />
Une journée dédiée à la logistique<br />
Una giornata dedicata alla logistica<br />
23<br />
Unter dem Motto «Logistik macht’s möglich» öffnet die ASFL SVBL am 27. April <strong>2017</strong> die Türen der<br />
Ausbildungszentren in Rupperswil, Marly und Giubiasco und gewährt einen Einblick in die Arbeit<br />
des Verbands.<br />
Seit Jahren beteiligt sich die ASFL<br />
SVBL am Swiss Logistics Day. In<br />
der Deutschschweiz wird dieses<br />
Jahr über die Themen Schulstoff,<br />
Lernumgebung und Lerndokumentation<br />
informiert, während<br />
in der Westschweiz über die Entwicklung<br />
der Logistikberufe gesprochen<br />
wird. Im Tessin werden<br />
die Besucherinnen und Besucher<br />
im Ausbildungszentrum mit Demonstrationen,<br />
Simulationen und<br />
Spielen unterhalten.<br />
Weitere Informationen finden Sie<br />
unter www.swisslogisticsday.ch<br />
oder www.svbl.ch.<br />
«Avec la logistique, tout devient<br />
possible»: telle sera la devise<br />
de la journée du 27 avril <strong>2017</strong>,<br />
à l’occasion de laquelle l’ASFL<br />
SVBL ouvrira les portes des<br />
centres de formation de Rupperswil,<br />
Marly et Giubiasco et<br />
donnera un aperçu du travail de<br />
l’association.<br />
Depuis de nombreuses années,<br />
l’ASFL SVBL participe au<br />
Swiss Logistics Day. En Suisse<br />
alémanique, la manifestation<br />
informera cette année sur<br />
les thèmes de l’enseignement, de<br />
l’environnement d’apprentissage<br />
et du dossier de formation, tandis<br />
qu’en Romandie, la journée<br />
sera axée sur le développement<br />
des métiers de la logistique. Dans<br />
le Tessin, les visiteuses et visiteurs<br />
du centre de formation pourront<br />
profiter de démonstrations, de simulations<br />
et d’activités ludiques.<br />
Retrouvez de plus amples<br />
informations sur www.swisslogisticsday.ch<br />
ou www.svbl.ch.<br />
«Con la logistica tutto è possibile»:<br />
è con questa filosofia che il<br />
27 aprile <strong>2017</strong> l’ASFL SVBL aprirà<br />
le porte dei centri di formazione<br />
di Rupperswil, Marly e Giubiasco,<br />
mostrando così come lavora<br />
l’associazione.<br />
Per l’ASFL SVBL, lo Swiss Logistics<br />
Day è una ricorrenza fissa<br />
ormai da anni. Quest’anno nella<br />
Svizzera tedesca l’evento fornirà<br />
informazioni sulle materie<br />
didattiche, sul contesto formativo<br />
e sulla documentazione<br />
dell’apprendimento, mentre nella<br />
Svizzera francese si discuterà<br />
dell’evoluzione delle professioni<br />
legate alla logistica. In Ticino, i visitatori<br />
verranno accolti nel centro<br />
formativo con dimostrazioni,<br />
simulazioni e giochi.<br />
Im Rahmen des Swiss Logistics Days wurde im vergangenen Jahr auch in der<br />
Westschweiz eine Informations veranstaltung durchgeführt.<br />
Maggiori informazioni su<br />
www.swisslogisticsday.ch o<br />
www.svbl.ch.
Logistics Hall of Fame<br />
24<br />
Die Logistics Hall of Fame Switzerland zeichnet Persönlichkeiten aus, welche sich um die Förderung<br />
und Weiterentwicklung von Logistik und Supply Chain Management in der Schweiz in ganz<br />
besonderem Masse verdient gemacht haben. Manager, Firmeninhaber, Berater, Wissenschaftler,<br />
aber auch Persönlichkeiten der Geschichte sollen aufgrund ihrer herausragenden Leistungen mit<br />
dieser speziellen Ehrung auch künftigen Generationen als Vorbild dienen.<br />
Initiant und Organisator der Logistics<br />
Hall of Fame Switzerland<br />
ist die Stiftung Logistik Schweiz.<br />
Sie verfolgt den Zweck, die berufliche<br />
Entwicklung von Personen<br />
im Umfeld Logistik, Supply<br />
Chain Management, Einkauf sowie<br />
Spedition, Verkehr und Transport<br />
zu fördern. Getragen wird<br />
die Stiftung von insgesamt zwölf<br />
Schweizer Unternehmen und Organisationen<br />
– sowie von vielen<br />
weiteren Gönnern und Partnern.<br />
Die dritte Logistics Hall of Fame<br />
Switzerland Feier wird am Dienstag,<br />
23. Mai <strong>2017</strong> ab 17.30 Uhr<br />
im Campussaal Brugg-Windisch<br />
erstmals als Benefiz Gala durchgeführt.<br />
Die Gäste erhalten die<br />
Möglichkeit, ein konkretes, sinnvolles<br />
und gemeinnütziges Projekt<br />
von Beginn weg durch eine<br />
Spende tatkräftig zu unterstützen:<br />
Die Logistics Hall of Fame<br />
und die Stiftung unterstützen<br />
das Verkehrshaus der Schweiz<br />
bei der Schaffung einer neuen<br />
«Publikumsplattform Logistik».<br />
Die Gala ist öffentlich – mit Ihrer<br />
Spende zu Gunsten dieses Projektes<br />
ab CHF 180 sind Sie an diesem<br />
Galaevent herzlich willkommen!<br />
Das Nominierungsgremium und<br />
die 34-köpfige Jury, welcher auch<br />
Dr. Beat M. Duerler angehört, haben<br />
entschieden, anlässlich des<br />
Wahlturnus <strong>2017</strong> erneut zwei<br />
Mitglieder in die Logistics Hall of<br />
Fame Switzerland aufzunehmen.<br />
Als bedeutender Logistikpionier<br />
wird Hans-Rudolf Haldimann postum<br />
als sechstes Mitglied in die<br />
Logistics Hall of Fame Switzerland<br />
geehrt. Die Aufnahme des<br />
durch die Jury gewählten siebten<br />
Mitgliedes bleibt bis zum 23. Mai<br />
<strong>2017</strong> geheim. Als Partner der Logistics<br />
Hall of Fame engagiert sich<br />
auch die ASFL SVBL für diesen Anlass<br />
und für die neue Publikumsplattform<br />
Logistik im Verkehrshaus.<br />
Ein roter Teppich für die Logistik<br />
für einen guten Zweck<br />
23. Mai <strong>2017</strong><br />
Campussaal der<br />
Fachhochschule Nordwest schweiz<br />
in Brugg-Windisch<br />
www.logisticshalloffame.ch<br />
Informationen zur Stiftung und<br />
Hall of Fame erhalten die Messebesucher<br />
der «Logistics & Distribution»<br />
in Zürich anlässlich einer<br />
Präsentation am Mittwoch, 26.4.<br />
ab 16.00 Uhr in Halle 7. Kombinieren<br />
Sie Ihren Messebesuch mit<br />
diesem Talk mit anschliessender<br />
TIP-Prämierung des VNL und einem<br />
Get-together-Abend!
Erlebnistage Beruf<br />
25<br />
Schülerinnen und Schüler in der Phase der Berufsorientierung brauchen Gelegenheiten, Berufe<br />
hautnah zu erleben und rasch und unkompliziert auf die Lehrbetriebe zugehen zu können. Eine<br />
Herausforderung für alle Beteiligten (Schüler/-innen, Lehrpersonen, Eltern und Betriebe).<br />
Der Kantonal-Solothurnischer Gewerbeverband<br />
bietet deshalb mit<br />
dem Projekt «Erlebnistage Beruf»<br />
eine Plattform an, die den Erstkontakt<br />
zwischen Jugendlichen<br />
in der Berufswahlphase und Lehrbetrieben<br />
vereinfacht. Die teilnehmenden<br />
Betriebe bieten vom<br />
19. – 30. Juni <strong>2017</strong> an selbst definierten<br />
Tagen Kennenlernprogramme<br />
an, mit welchen sie den<br />
interessierten Jugendlichen ihre<br />
Lehrberufe in der Praxis vorstellen<br />
können.<br />
Als Zielgruppe gelten Schülerinnen<br />
und Schüler der Sek I (primär<br />
7. oder 8. Schuljahr). Die Schüler<br />
sollten sich bereits mit der Berufswahl<br />
befasst haben.<br />
Betriebe aus allen Berufsfeldern<br />
bieten innerhalb des Zeitfensters<br />
Kennenlerntage an und stellen<br />
ihre Berufe und den Betrieb vor.<br />
Sie machen Werbung in eigener<br />
Sache und erstellen ein tolles Programm<br />
für jeden ihrer Berufe. Auf<br />
der Webplattform sehen sie welche<br />
Schüler wann zu ihnen kommen.<br />
Schüler/-innen informieren sich<br />
selbständig über das Berufsangebot<br />
in ihrer Nähe und sehen auf<br />
der Homepage, wo (Betriebe/Region)<br />
ihr Wunschberuf vorgestellt<br />
wird. Sie melden sich via Website<br />
selbständig und direkt an, kommunizieren<br />
direkt mit dem Betrieb<br />
und erhalten per E-Mail das<br />
Aufgebot. Nach dem Schnuppertag<br />
erhalten die Schülerinnen<br />
und Schüler ein Feedback vom<br />
Betrieb.<br />
Schulen werden über das Angebot<br />
der Betriebe informiert und<br />
integrieren die Erlebnistage Beruf<br />
in ihren Berufsorientierungsfahrplan.<br />
Die Lehrpersonen erhalten<br />
das Programm der Erlebnistage<br />
Beruf sowie eine Kopie des Aufgebotes<br />
ihrer Schüler direkt per Mail<br />
zugestellt.<br />
Die Angaben der Betriebe werden<br />
ab Mitte Februar <strong>2017</strong> auf<br />
www. erlebnistageberuf-so.ch<br />
aufgeschaltet und laufend ergänzt.<br />
Die teilnehmenden Betriebe und<br />
das Lehrstellenmarketing des kgv<br />
freuen sich über eine rege Benutzung<br />
dieses Angebots.<br />
Weitere Auskünfte erhalten Sie per<br />
Email (thomas.jenni@kgv-so.ch)<br />
oder Telefon 032 624 46 23.
Betrieblicher Kompetenznachweis (Teil 2)<br />
Dr. Beat M. Duerler,<br />
Präsident ASFL SVBL, Delegierter der OdA<br />
Président ASFL SVBL, délégué de l’OrTra<br />
Presidente ASFL SVBL, Delegato dell’Oml<br />
26<br />
Der Bildungsbericht (Teil 1) und der betriebliche Kompetenznachweis (Teil 2) sind Pflicht. Lernende<br />
und Berufsbildnerinnen/Berufsbildner sind nach Bildungsverordnung (BiVo) verpflichtet,<br />
anhand der obligatorischen Lerndokumentation (Art 12 BiVo) einen Bildungsbericht (Art 13 BiVo)<br />
und eine Leistungsdokumentation (Kompetenznachweis, Art 14 BiVo) zu erstellen. Im Teil 1 im<br />
letzten <strong>Bulletin</strong> der ASFL SVBL wurde der Bildungsbericht erklärt und im Teil 2 wird nun der Kompetenznachweis<br />
erläutert.<br />
Der Kompetenznachweis wurde<br />
bis zur Bildungsverordnung<br />
2011 nach dem gängigen System<br />
A – B – C – D und dem Bewertungsschema<br />
4 – 3 – 2 – 1 berechnet. Die<br />
verschiedenen Instrumente zur<br />
Berechnung stehen weiterhin zur<br />
Verfügung, sollten aber nur für<br />
Lernende mit Lehrbeginn vor 2016<br />
eingesetzt werden.<br />
Nach der neuen BiVo 2016 wurde<br />
nur das Bewertungssystem<br />
angepasst. Die vier Stufen<br />
A – B – C – D wurden beibehalten,<br />
wobei die hinterlegte Bewertung<br />
nun 3 – 2 – 1 – 0 beträgt.<br />
Dies hat zur Folge, dass eine Bewertung<br />
C die mit der Note 3,5<br />
bewertet wurde, ab 2016 nur<br />
noch die Note 2,5 ergibt und folglich<br />
ungenügend ist. In beiden<br />
Fällen sind Massnahmen vorgesehen.<br />
Im neuen System sind nun<br />
bei einer Bewertung mit C ergänzende<br />
Massnahmen zwingend,<br />
da die Note klar ungenügend ist.<br />
Die bestehende Beschreibung<br />
von C (SDBB Formular) ist somit<br />
Auf www.logistiker-logistikerin.ch können alle Dokumente heruntergeladen<br />
werden.<br />
nur noch bedingt richtig: «C = Anforderungen<br />
nur knapp erfüllt,<br />
Fördermassnahmen nötig».<br />
Die Formulierung ist neu auch als<br />
ungenügend zu interpretieren<br />
und die Qualifikation C wird somit<br />
zu: «C = Anforderungen mehrheitlich<br />
nicht erfüllt, Fördermassnahmen<br />
nötig». An der Beurteilung<br />
D ist keine Änderung notwendig,<br />
es gilt weiterhin: «D = Anforderungen<br />
nicht erfüllt, besondere<br />
Fördermassnahmen nötig».<br />
In der Übergangsfrist wird von<br />
den Ausbildnerinnen und Ausbildnern<br />
besondere Aufmerksamkeit<br />
verlangt, dass bei bestehenden<br />
Lehrverhältnissen und<br />
bei neuen nach BiVo 2016 abgeschlossenen<br />
Lehrverträgen verschiedene<br />
Skalen hinterlegt sind.<br />
Bei der Beurteilung bleiben aber<br />
die vier Stufen A – B – C – D bestehen.<br />
Wichtig ist die korrekte Tabelle<br />
zur Berechnung der Note respektive<br />
die richtige Vorlagen zu<br />
verwenden.<br />
Wie wird die Semesternote erteilt?<br />
Berufsbildnerinnen und Berufsbildner<br />
können den Kompetenznachweis<br />
und damit die Semesternote<br />
grundsätzlich auf<br />
verschiedenen Wegen erstellen<br />
und manuell oder automatisch<br />
berechnen:
Manuelle Berechnung auf der Basis des Bildungsberichts der SDBB<br />
Sie füllen den Bildungsbericht der<br />
SDBB (Schweizerisches Dienstleistungszentrum<br />
Berufsbildung<br />
Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung)<br />
wie gewohnt aus. Die<br />
Beurteilung wird wie rechts in<br />
Punkte umgerechnet.<br />
A = Anforderungen erfüllt. <br />
B = Anforderungen mehrheitlich erfüllt.<br />
C = Anforderungen mehrheitlich nicht erfüllt,<br />
Fördermassnahmen nötig.<br />
D = Anforderungen nicht erfüllt, besondere<br />
Fördermassnahmen nötig.<br />
12. Datum / Unterschriften<br />
3 Punkte<br />
2 Punkte<br />
1 Punkt<br />
0 Punkte<br />
Für den betrieblichen Kompetenznachweis<br />
werden die ersten 18 Positionen<br />
des Bildungsberichts herangezogen,<br />
also bis Punkt 5.2<br />
(Sauberkeit, Darstellung, Übersichtlichkeit<br />
der Lerndokumentation).<br />
Die Punkte der 18 Positionen<br />
werden zusammengezählt<br />
und in eine Note umgerechnet.<br />
Die Notenskala für die Beurteilung<br />
der Bildungsberichte und für den<br />
Kompetenznachweis sind jeweils<br />
am Schluss des Kompetenznachweises<br />
aufgeführt (Abb. 1).<br />
Damit kann erreicht werden, dass<br />
die Bewertungen besser gestreut<br />
sind und folglich die Beurteilung<br />
der Lernenden nach neuem<br />
Punktesystem eine bessere Ausprägung<br />
der Normalverteilung<br />
der Noten ergibt.<br />
Dies entspricht auch der Beurteilung<br />
in anderen Berufen, etwa bei<br />
suissetec mit einer Vorlage (www.<br />
suissetec.ch/bildungsberichte)<br />
mit einer identischen Bewertung.<br />
Die Semesternote des betrieblichen<br />
Kompetenznachweises ist<br />
im Rahmen des Qualifikationsverfahrens<br />
eine Unterposition. Sie ist<br />
deshalb immer auf einen halben<br />
Notenpunkt zu runden!<br />
Quelle: © 2013 SDBB, Bern www.lv.berufsbildung.ch<br />
Anpassungen OdA ASFL SVBL <strong>2017</strong><br />
Betrieblicher Kompetenznachweis (gestützt auf den Bildungsbericht)<br />
In der Bildungsverordnung Abschnitt 7, ist festgehalten, dass die Berufsbildnerin oder der Berufsbildner den<br />
Bildungsstand der lernenden Person – insbesondere gestützt auf die Lerndokumentation – festhält und mit<br />
ihr mindestens einmal pro Semester bespricht. Ein Kompetenznachweis in Form einer Note wird im letzten<br />
Semester der Ausbildung nicht verlangt.<br />
Lehrbetrieb:<br />
Lernende Person:<br />
Lehrberuf:<br />
Verantwortlich für die Ausbildungsperiode:<br />
Semester 1. 2. 3. 4. 5.<br />
Beurteilungsmerkmale Beurteilung Begründung und Ergänzungen<br />
Die folgenden Kompetenzen (Punkt 1-4) sind im Abschnitt 2<br />
der Bildungsverordnung aufgeführt.<br />
1. Fachkompetenz<br />
1.1 Ausbildungsstand<br />
Gesamtbeurteilung gemäss den im<br />
Bildungsplan aufgeführten<br />
Bildungszielen<br />
12. Datum / Unterschriften<br />
1.2 Arbeitsqualität<br />
Genauigkeit / Sorgfalt<br />
1.3 Arbeitsmenge, Arbeitstempo<br />
Zeitaufwand für sachgerechte<br />
Ausführung der Arbeiten<br />
1.4 Umsetzung der Berufskenntnisse<br />
Verbindung von Theorie und Praxis<br />
2. Methodenkompetenz<br />
2.1 Arbeitstechnik<br />
Arbeitsplatzgestaltung / Einsatz der<br />
Mittel / Reflexion der Aufträge /<br />
Rückfragen<br />
2.2 Vernetztes Denken und Handeln<br />
Verstehen und Nachvollziehen von<br />
Arbeitsabläufen und -prozessen /<br />
Eigene Beiträge / Verbesserungsvorschläge<br />
2.3 Umgang mit Mitteln und<br />
Betriebseinrichtungen<br />
Ökologisches Verhalten /<br />
Materialverbrauch / Entsorgung /<br />
Sorgfalt / Pflege der Einrichtungen<br />
2.4 Lern- und Arbeitsstrategie<br />
Bewusste Steuerung der eigenen<br />
Lernprozesse / Prozesse und<br />
Sachverhalte erklären und<br />
präsentieren<br />
Anforderungen erfüllt<br />
Beurteilungsmerkmale Beurteilung Begründung und Ergänzungen<br />
3. Sozialkompetenz<br />
3.1 Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit<br />
Beitrag zum Betriebsklima /<br />
Ehrlichkeit / Umgang mit Kritik<br />
3.2 Zusammenarbeit<br />
Verständnis für andere / Sich in<br />
andere einfühlen (Empathie)<br />
3.3 Information und Kommunikation<br />
Sich verständlich ausdrücken /<br />
Berücksichtigen der Sichtweise<br />
anderer / Informationsprozesse<br />
kennen und entsprechend handeln<br />
3.4 Kundenorientiertes Handeln<br />
Umgang mit Kunden /<br />
Kundenbedürfnisse erfassen /<br />
Hilfsbereitschaft / Freundlichkeit<br />
4. Selbstkompetenz<br />
A B C D<br />
A B C D<br />
Dieser Bildungsbericht wurde am besprochen.<br />
A B C D<br />
A B C D<br />
A B C D<br />
A B C D<br />
A B C D<br />
Anforderungen mehrheitlich<br />
erfüllt<br />
A B C D<br />
A B<br />
C<br />
A B C D<br />
A B C D<br />
A B C D<br />
A B C D<br />
4.1 Selbstständigkeit,<br />
A B C D<br />
eigenverantwortliches Handeln<br />
Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein,<br />
Eigene Beiträge leisten<br />
4.2 Zuverlässigkeit, Belastbarkeit A B C D<br />
Pünktlichkeit / Termineinhaltung /<br />
Durchhaltewillen<br />
4.3 Umgangsformen<br />
A B C D<br />
Situationsgerechtes Verhalten und<br />
Auftreten / Freundlichkeit / Äussere<br />
Erscheinung<br />
4.4 Motivation<br />
A B C D<br />
Einstellung zum Beruf /<br />
Begeisterungsfähigkeit /<br />
Lernbereitschaft<br />
Unterschrift der verantwortlichen<br />
Berufsbildnerin / des verantwortlichen<br />
Berufsbildners: Unterschrift der lernenden Person:<br />
Visum des gesetzlichen Vertreters / der gesetzlichen Vertreterin:<br />
Datum: Unterschrift:<br />
Auf Verlangen ist der Bildungsbericht der kantonalen Behörde vorzuweisen.<br />
Die Semesternote des betrieblichen Kompetenznachweises ist im Rahmen des Qualifikationsverfahrens<br />
eine Unterposition. Sie ist deshalb immer auf einen halben Notenpunkt zu runden!<br />
5. Lerndokumentation<br />
5.1 Sachliche Richtigkeit,<br />
Vollständigkeit<br />
5.2 Sauberkeit, Darstellung,<br />
Übersichtlichkeit<br />
A = Anforderungen erfüllt. 3 Punkte<br />
B = Anforderungen mehrheitlich erfüllt. 2 Punkte<br />
C = Anforderungen mehrheitlich nicht erfüllt, Fördermassnahmen nötig. 1 Punkt<br />
D = Anforderungen nicht erfüllt, besondere Fördermassnahmen nötig. 0 Punkte<br />
Punktzahl<br />
Note<br />
A B C D<br />
A B C D<br />
Die Punkte der 18 Positionen werden zusammengezählt und in eine Note umgerechnet.<br />
Bewertung:<br />
Anforderungen mehrheitlich nicht<br />
erfüllt, Fördermassnahmen nötig<br />
D<br />
Anforderungen nicht erfüllt,<br />
besondere Fördermassnahmen nötig<br />
Für den betrieblichen Kompetenznachweis werden die ersten 18 Positionen des Bildungsberichts<br />
herangezogen, also bis Punkt 5.2 (Sauberkeit, Darstellung, Übersichtlichkeit der Lerndokumentation).<br />
54-52 Punkte = Note 6.0<br />
51-46 Punkte = Note 5.5<br />
45-41 Punkte = Note 5.0<br />
40-36 Punkte = Note 4.5<br />
35-30 Punkte = Note 4.0<br />
29-25 Punkte = Note 3.5<br />
24-19 Punkte = Note 3.0<br />
18-14 Punkte = Note 2.5<br />
13-9 Punkte = Note 2.0<br />
8-3 Punkte = Note 1.5<br />
2-0 Punkte = Note 1.0<br />
Dieser Bildungsbericht wurde am<br />
Unterschrift der verantwortlichen<br />
Berufsbildnerin / des verantwortlichen<br />
Berufsbildners:<br />
A B C<br />
D<br />
Anforderungen erfüllt<br />
Anforderungen mehrheitlich<br />
erfüllt.<br />
0<br />
1<br />
Anforderungen mehrheitlich nicht<br />
erfüllt, Fördermassnahmen nötig<br />
Anforderungen nicht erfüllt,<br />
besondere Fördermassnahmen nötig<br />
besprochen<br />
27<br />
Unterschrift d<br />
Visum des gesetzlichen Vertreters / der gesetzlichen Vertreterin<br />
Datum:<br />
Unterschrift:<br />
Auf Verlangen ist der Bildungsbericht der kantonalen Behörde vorzuw<br />
Die Semesternote des betrieblichen Kompetenznachweises ist im Ra<br />
verfahrens eine Unterposition. Sie ist deshalb immer auf einen halbe<br />
A = Anforderungen erfüllt. 3 Punkte<br />
B = Anforderungen mehrheitlich erfüllt. 2 Punkte<br />
C = Anforderungen mehrheitlich nicht erfüllt, Fördermassnahmen nö<br />
D = Anforderungen nicht erfüllt, besondere Fördermassnahmen nötig<br />
Die Punkte der 18 Positionen werden zusammengezählt und in eine<br />
Bewertung:<br />
54-52 Punkte = Note 6.0<br />
51-46 Punkte = Note 5.5<br />
45-41 Punkte = Note 5.0<br />
40-36 Punkte = Note 4.5<br />
35-30 Punkte = Note 4.0<br />
29-25 Punkte = Note 3.5<br />
24-19 Punkte = Note 3.0<br />
18-14 Punkte = Note 2.5<br />
13-9 Punkte = Note 2.0<br />
8-3 Punkte = Note 1.5<br />
2-0 Punkte = Note 1.0<br />
Abb. 1:<br />
Beispiel eines Kompetenznachweises mit der Notenskala auf der letzten Seite.<br />
Exemple des preuves de compétences avec l'échelle qualificative sur la dernière page.<br />
Esempio di un certificato delle competenze con la scala delle note sull'ultima pagina.
Berechnung mit Hilfe der Excel-Lösung «Logistiker 2016 – Excel»<br />
28<br />
Die Excel-Lösung funktioniert<br />
sehr einfach. Klicken Sie beim gewünschten<br />
Kriterium in das entsprechende<br />
Bewertungsfeld und<br />
wählen Sie mit Hilfe der Pfeil-Taste<br />
den Wert «X» aus. Sie können<br />
«X» (Grossschreibung) auch direkt<br />
ins Feld schreiben. Andere Werte<br />
weist Excel zurück. Sobald «X»<br />
eingetragen ist, nimmt das Feld<br />
eine Hintergrundfarbe entsprechend<br />
der Bewertung – von grün<br />
bis orange – an. In der hintersten<br />
Spalte werden die richtigen Punkte<br />
vergeben. Fehlt in einer Zeile<br />
die Bewertung, erscheint das Feld<br />
grau. Alle 18 Zeilen müssen eine<br />
Bewertung enthalten.<br />
Übersicht<br />
Wenn Sie das ganze Formular<br />
durchgearbeitet haben, totalisiert<br />
das System die Punkte und erteilt<br />
die richtige Note. Die Note kann<br />
manuell nicht abgeändert werden.<br />
1 Bewertung eingeben 2 Datum eingeben<br />
3 Bemerkungen eingeben 4 Noten übermitteln<br />
1<br />
3<br />
2 4<br />
Für jede lernende Person wird<br />
eine Arbeitsmappe (Datei) angelegt.<br />
Die Arbeitsmappe enthält<br />
für die EBA-Ausbildung 3 Tabellenblätter<br />
(eines pro Semester)<br />
und für EFZ-Ausbildung 5 Tabellenblätter.<br />
Auf dem hintersten<br />
Tabellenblatt sind die Standardbemerkungen<br />
abgelegt, die per<br />
Mausklick ins Bemerkungsfeld<br />
geholt werden können.<br />
Auf dem ersten Tabellenblatt der<br />
Arbeitsmappe werden die einzelnen<br />
Kompetenznachweise totalisiert.<br />
Die Noten-Felder können<br />
nicht manuell ausgefüllt werden.<br />
Die 3 Felder für die Personalien<br />
hingegen werden nur hier ausgefüllt<br />
und auf den einzelnen Kompetenznachweisen<br />
automatisch<br />
angezeigt.<br />
Ausdruck<br />
Für den Ausdruck werden die einzelnen<br />
Tabellenblätter in der Seitenansicht<br />
geöffnet und gedruckt.<br />
Die Formatierung kann den Bedürfnissen<br />
angepasst werden.<br />
Einreichen der Noten<br />
Was muss wann eingereicht<br />
werden?<br />
Eingereicht werden muss ausschliesslich<br />
die auf eine halbe<br />
Note gerundete Schlussnote eines<br />
jeden Semesters. Der Bericht<br />
selber wird mit der/dem Lernenden<br />
besprochen, von allen Vertragspartnern<br />
unterzeichnet und<br />
zu den Akten gelegt. Die Einreichung<br />
der Noten erfolgt auf das<br />
Ende eines Semesters, also jeweils<br />
ab 1. Februar und 1. August.<br />
Wie können die Noten eingereicht<br />
werden?<br />
Die Einreichung der Noten erfolgt<br />
durch das einloggen beim neuen<br />
System OdAOrg. Die Berufsbildner<br />
erhalten ein Schreiben mit<br />
den persönlichen Zugangsdaten.<br />
Mahnwesen<br />
Säumige Berufsbildnerinnen und<br />
Berufsbildner werden durch das<br />
System der ASFL SVBL wie folgt<br />
gemahnt: 1. Mahnung erfolgt Mitte,<br />
die 2. Mahnung Ende März/<br />
September. Lehrbetriebe, welche<br />
die Noten bis Anfangs April/Oktober<br />
nicht gemeldet haben, werden<br />
dem zuständigen Amt für Berufsbildung<br />
gemeldet.<br />
Welche Verantwortung übernimmt<br />
der/die Berufsbildner/-in?<br />
Die Verantwortung für die Erteilung<br />
der Noten für den betrieblichen<br />
Kompetenznachweis liegt hundertprozentig<br />
bei der Berufsbildnerin/beim<br />
Berufsbildner. Zum Zeitpunkt<br />
der Eingabe muss die Note<br />
nicht begründet werden. Der Kompetenznachweis<br />
oder Bildungsbericht,<br />
der zur eingegebenen Note<br />
geführt hat, bleibt im Lehrbetrieb,<br />
resp. wird von den Eltern und dem<br />
Lernenden zur Kenntnis genommen<br />
und unterschrieben.<br />
Die Note des betrieblichen Kompetenznachweises<br />
ist aber Teil<br />
der Notengebung im Qualifikationsverfahren.<br />
Im Falle eines Rekurses<br />
müssen die Noten unter<br />
Umständen begründet und die<br />
Bildungsberichte vorgelegt werden.<br />
Berufsbildnerinnen und Berufsbildner<br />
sind gut beraten, diese<br />
Unterlagen vollständig und<br />
korrekt unterschrieben, allenfalls<br />
versehen mit einer Aktennotiz<br />
des Qualifikationsgesprächs jederzeit<br />
greifbar zu haben.
Nützliche Internetadresse der OdA ASFL SVBL<br />
Kompetenznachweise ist als Excel-Datei oder interaktives pdf-Formular zu finden unter:<br />
www.logistiker-logistikerin.ch/betrieblicher-kompetenznachweis<br />
Die Logistiker-Software <strong>2017</strong> wird im Programm Access gratis zur Verfügung gestellt. Zu finden unter<br />
www.logistiker-logistikerin.ch/logistiker-software-<strong>2017</strong><br />
Rapport de formation et preuves de compétences en<br />
entreprise (2e partie)<br />
Le rapport de formation (1re partie) et les preuves de compétences (2e partie) en entreprise sont<br />
obligatoires. Conformément à l’ordonnance sur la formation professionnelle initiale (Orfo), les<br />
apprenti-e-s et les formateurs/-trices sont tenu-e-s de constituer un rapport de formation (Orfo,<br />
art. 13) et un dossier des prestations (preuves de compétences, Orfo, art. 14) sur la base du dossier<br />
de formation obligatoire (Orfo, art. 12). Dans une première partie, le dernier bulletin de l’ASFL<br />
SVBL fournissait des explications sur le rapport de formation. A présent, une deuxième partie est<br />
consacrée aux preuves de compétences.<br />
29<br />
Jusqu’à l’Ordonnance sur la formation<br />
de 2011, les preuves de<br />
compétences étaient calculées<br />
d’après le système courant A – B –<br />
C – D et le schéma d’évaluation<br />
4 – 3 – 2 – 1. Les différents instruments<br />
de calcul sont toujours<br />
disponibles, mais devraient uniquement<br />
être utilisés pour les apprentis<br />
ayant débuté leur formation<br />
avant 2016.<br />
Dans la nouvelle Orfo 2016, seul le<br />
système d’évaluation a été modifié.<br />
Les quatre niveaux A – B – C –<br />
D ont été conservés, tandis que<br />
les évaluations comportent désormais<br />
les échelons 3 – 2 – 1 – 0.<br />
Par conséquent, une évaluation<br />
«C-ancienne» correspondait à une<br />
note de 3,5, c’est-à-dire juste sous<br />
la note de 4, tandis qu’à partir<br />
de 2016, l’évaluation «C-nouvelle»<br />
ne donne plus qu’une note de 2,5,<br />
ce qui est insuffisant. Dans les deux<br />
cas, des mesures sont prévues.<br />
Dans le nouveau système, des mesures<br />
complémentaires sont obligatoires<br />
en cas d’évaluation C car<br />
la note est clairement insuffisante.<br />
La description existante de C (formulaire<br />
CSFO) n’est ainsi plus que<br />
partiellement exacte: «C = Exigences<br />
atteintes de justesse, mesures<br />
de soutien nécessaires».<br />
La formulation doit désormais<br />
refléter une insuffisance<br />
et prend donc la forme suivante:<br />
«C = Exigences non réussies<br />
en majorités, mesures de<br />
soutien nécessaires». L’évaluation D<br />
ne nécessite aucun changement; la<br />
mention «D = Exigences non réussies,<br />
mesures de soutien spéciales<br />
nécessaires» reste valable.<br />
Durant la période de transition,<br />
les formatrices et les formateurs<br />
sont priés de faire preuve<br />
de vigilance, étant donné que<br />
les échelles de notation ne sont<br />
pas les mêmes pour les apprentis<br />
en cours de formation et les<br />
nouveaux contrats d’apprentissage<br />
conclus d’après la nouvelle<br />
Orfo 2016. Les quatre niveaux<br />
A – B – C – D sont conservés pour<br />
l’évaluation. Il est important d’utiliser<br />
le bon tableau de calcul de la<br />
note et le modèle adéquat.<br />
Comment la note semestrielle<br />
est-elle attribuée?<br />
Les formatrices et formateurs<br />
peuvent en principe élaborer les<br />
preuves de compétences, et par<br />
conséquent la note semestrielle,<br />
de différentes façons et procéder<br />
au calcul manuellement ou automatiquement.<br />
Sous www.logistiker-logistikerin.ch/preuves-de-competences-professionnelles<br />
tous les documents peuvent être téléchargés.
Calcul manuel sur la base du rapport de formation du CSFO<br />
Ils complètent le rapport de formation<br />
du CSFO (Centre suisse de<br />
services Formation professionnelle<br />
orientation professionnelle, universitaire<br />
et de carrière) comme d’habitude.<br />
L’évaluation est convertie<br />
en points comme suit:<br />
A = Exigences réussies. <br />
B = Exigences réussies en majorités. <br />
C = Exigences non réussies en majorités, mesures de<br />
soutien nécessaires. <br />
D = Exigences non réussies, mesures de soutien<br />
spéciales nécessaires. <br />
3 points<br />
2 points<br />
1 point<br />
0 point<br />
30<br />
Les preuves de compétences en<br />
entreprise sont évaluées d’après<br />
les 18 premières positions du<br />
rapport de formation, c’est-àdire<br />
jusqu’au point 5.2 (Propreté,<br />
présentation, clarté du dossier<br />
de formation). Les points des<br />
18 positions sont additionnés et<br />
convertis en une note.<br />
Cela donne l’échelle de notation<br />
suivante pour l’évaluation<br />
des rapports de formation et les<br />
preuves de compétences:<br />
Ceci permet d’obtenir une meilleure<br />
répartition des évaluations,<br />
et ainsi d’avoir une appréciation<br />
des apprentis d’après le nouveau<br />
système de points qui reflète<br />
mieux la répartition normale des<br />
notes.<br />
Ceci correspond aussi à la notation<br />
utilisée dans d’autres métiers,<br />
comme chez suissetec qui emploie<br />
un modèle (https://www.<br />
suissetec.ch/bildungsberichte)<br />
d’évaluation similaire.<br />
La note semestrielle des preuves<br />
de compétences dans le cadre<br />
des procédures de qualification<br />
est une note de sous-position.<br />
Elle sera donc toujours arrondie à<br />
la demi-note!<br />
Calcul à l’aide de la solution Excel «Logisticien 2016 – Excel»<br />
Le fonctionnement de la solution<br />
Excel est d’une grande simplicité.<br />
Cliquez dans le champ d’évaluation<br />
correspondant au critère souhaité<br />
et sélectionnez la valeur «X»<br />
à l’aide de la touche fléchée. Vous<br />
pouvez également saisir directement<br />
«X» (en majuscules) dans le<br />
champ. Excel refusera toute autre<br />
valeur. Dès que la lettre «X» est<br />
saisie, la couleur d’arrière-plan<br />
du champ change en fonction de<br />
l’évaluation – du vert à l’orange. La<br />
dernière colonne sert à attribuer<br />
les points réels. Si l’évaluation fait<br />
défaut dans une ligne, ce champ<br />
est grisé. L’ensemble des 18 lignes<br />
doivent comporter une évaluation.<br />
Vue d’ensemble<br />
Une fois que vous avez traité l’intégralité<br />
du formulaire, le système<br />
effectue le total des points et attribue<br />
la note correspondante.<br />
Cette note ne peut pas être modifiée<br />
manuellement.<br />
Un classeur de travail (fichier)<br />
est créé pour chaque apprenti.<br />
Ce classeur de travail contient<br />
3 feuilles de calcul (une par semestre)<br />
pour la formation AFP et<br />
5 feuilles de calcul pour la formation<br />
CFC. Sur la dernière feuille de<br />
calcul se trouvent des remarques<br />
standard, qui peuvent être déplacées<br />
dans le champ de remarque<br />
par un clic de souris.<br />
La première feuille de calcul du<br />
classeur totalise les différentes<br />
preuves de compétences. Les<br />
champs de notes ne peuvent pas<br />
1 3<br />
1 Indiquer l’appréciation 2 Saisir la date<br />
3 Remarque 4 Transmettre les notes<br />
2<br />
4<br />
être complétés manuellement. Les<br />
trois champs de données personnels<br />
n’ont besoin d’être complétés<br />
qu’ici. Les informations correspondantes<br />
sont automatiquement<br />
répercutées sur les différentes<br />
preuves de compétences.<br />
Impression<br />
Avant d’imprimer, il convient d’afficher<br />
chaque feuille de calcul en<br />
mode Aperçu avant impression.<br />
La mise en page peut être ajustée<br />
si besoin.
Remise des notes<br />
Quand faut-il remettre quoi?<br />
Seule la note finale arrondie au<br />
demi-point de chaque semestre<br />
doit être fournie. Le rapport luimême<br />
fait l’objet d’un entretien<br />
avec l’apprenti-e et est signé par<br />
toutes les parties avant d’être<br />
joint au dossier. Les notes doivent<br />
être remises pour la fin de chaque<br />
semestre, c’est-à-dire respectivement<br />
à compter du 1 er février et<br />
du 1 er août.<br />
Comment remettre les notes?<br />
La remise des notes s’effectue en<br />
se connectant au nouveau système<br />
OdAOrg. Les formateurs<br />
recevront un courrier avec leurs<br />
données d’accès personnelles.<br />
Relances<br />
Les formatrices et formateurs en<br />
retard sont relancés comme suit<br />
par le système de l’ASFL SVBL:<br />
1 er rappel: mi-mars/septembre,<br />
2 e rappel: fin mars/septembre. Les<br />
entreprises formatrices n’ayant<br />
pas transmis les notes début avril/<br />
octobre sont signalées à l’Office<br />
de la formation professionnelle<br />
compétent.<br />
Quelle est la responsabilité de<br />
la formatrice/du formateur?<br />
L’attribution des notes pour les<br />
preuves de compétences en entreprise<br />
relève totalement de la<br />
responsabilité de la formatrice/du<br />
formateur. La note n’a pas besoin<br />
d’être justifiée au moment de<br />
la saisie. Les preuves de compétences<br />
ou le rapport de formation<br />
ayant conduit à la note saisie sont<br />
conservés par l’entreprise formatrice<br />
et/ou consultés et signés par<br />
les parents et l’apprenti.<br />
La note des preuves de compétences<br />
en entreprise fait toutefois<br />
partie de la notation dans le<br />
cadre de la procédure de qualification.<br />
En cas de recours, les<br />
notes doivent pouvoir être justifiées<br />
et les documents correspondants<br />
(rapport de formation)<br />
présentés. Les formatrices et formateurs<br />
seraient bien avisés de<br />
garder à tout moment à portée<br />
de main ces documents complets<br />
et signés, éventuellement accompagnés<br />
d’une note faisant état de<br />
l’entretien de qualification.<br />
Adresse Internet utile de l’OrTra ASFL SVBL<br />
Les fichiers preuves de compétences sont disponibles sous forme<br />
Excel ou PDF interactif sous: www.logistiker-logistikerin.ch/<br />
preuves-de-competences-professionnelles<br />
Le logiciel «logistique <strong>2017</strong>» est disponible en langue allemande<br />
uniquement et est gratuit. Pour avoir accès:<br />
www.logistiker-logistikerin.ch/logistiker-software-<strong>2017</strong><br />
31<br />
Rapporto di formazione e attestato aziendale delle competenze<br />
(parte 2)<br />
Il rapporto di formazione (parte 1) e il certificato aziendale delle competenze (parte 2) sono obbligatori.<br />
L’ordinanza sulla formazione (ofor) impone ad apprendisti e formatori professionali di redigere<br />
un rapporto di formazione (art. 13 ofor) e una documentazione delle prestazioni (certificato<br />
delle competenze, art. 14 ofor) sulla base della documentazione dell’apprendimento obbligatoria<br />
(art. 12 ofor). Nell’ultimo Bollettino ASFL SVBL (parte 1) avevamo spiegato il rapporto di formazione.<br />
Adesso passiamo invece al certificato delle competenze (parte 2).<br />
Fino all’ordinanza sulla formazione<br />
del 2011, il certificato delle<br />
competenze è stata calcolata in<br />
base all’usuale sistema A – B – C –<br />
D e allo schema di valutazione 4 –<br />
3 – 2 – 1. I vari strumenti per il calcolo<br />
sono ancora utilizzabili, ma<br />
solo per gli apprendisti il cui percorso<br />
di formazione è iniziato prima<br />
del 2016.<br />
Come previsto dall’ofor (edizione<br />
2016), è stato modificato solo<br />
il sistema di valutazione. I quattro<br />
livelli A – B – C – D sono rimasti,<br />
mentre è cambiata la scala di valutazione,<br />
che adesso prevede i<br />
valori 3 – 2 – 1 – 0.<br />
Di conseguenza, se prima una valutazione<br />
«C» corrispondeva a 3,5,<br />
risultando dunque appena sotto<br />
alla nota 4, nel nuovo sistema<br />
in vigore dal 2016 «C» equivale
32<br />
solo a 2,5 e non è quindi sufficiente.<br />
In entrambi i casi sono previsti<br />
provvedimenti. Tuttavia, poiché<br />
adesso la nota «C» è chiaramente<br />
insufficiente, il nuovo sistema impone<br />
obbligatoriamente provvedimenti<br />
integrativi.<br />
L’attuale descrizione di «C» (modulo<br />
CSFO) non è pertanto del<br />
tutto corretta: «C = Soddisfa i requisiti<br />
in maniera appena sufficiente,<br />
è necessario prendere dei<br />
provvedimenti».<br />
Secondo il nuovo sistema «C»<br />
è insufficiente e di conseguenza<br />
la qualifica «C» deve essere<br />
modificata come segue: «C =<br />
Non soddisfa la maggior parte<br />
dei requisiti, è necessario<br />
prendere dei provvedimenti».<br />
Sul sito www.logistiker-logistikerin.ch/pova-delle-competenze si possono<br />
scaricare tutti i documenti necessari.<br />
Non è necessario modificare la valutazione<br />
D, che recita: «D = Non<br />
soddisfa alcun requisito, sono necessarie<br />
importanti misure di sostegno».<br />
Durante il periodo di transizione<br />
i formatori devono prestare particolare<br />
attenzione, in quanto i<br />
nuovi contratti di tirocinio conformi<br />
alla ofor 2016 richiedono una<br />
scala di valutazione differente da<br />
quella attualmente in uso. La valutazione<br />
prevede comunque ancora<br />
i quattro livelli A – B – C – D.<br />
L’importante è utilizzare i modelli<br />
e le tabelle corrette per il calcolo<br />
della nota.<br />
Come viene assegnata la nota<br />
semestrale?<br />
In linea di principio le formatrici<br />
e i formatori hanno a disposizione<br />
diverse procedure per redigere<br />
il certificato delle competenze<br />
e dunque la nota semestrale. Il<br />
calcolo può essere effettuato manualmente<br />
o automaticamente.<br />
Calcolo manuale in base al rapporto di formazione del CSFO<br />
Viene come di consueto compilato<br />
il rapporto di formazione del<br />
CSFO (Centro svizzero di servizio<br />
Formazione professionale | orientamento<br />
professionale, universitario<br />
e di carriera). La valutazione<br />
viene convertita in punti secondo<br />
la scala seguente:<br />
A = Soddisfa i requisiti. <br />
3 punti<br />
B = Soddisfa la maggior parte dei requisiti. <br />
2 punti<br />
C = Non soddisfa la maggior parte dei requisiti, è necessario<br />
prendere dei provvedimenti. <br />
1 punto<br />
D = Non soddisfa alcun requisito, sono necessarie importanti<br />
misure di sostegno. <br />
0 punti<br />
Per il certificato aziendale delle<br />
competenze vengono utilizzate<br />
le prime 18 posizioni del rapporto<br />
di formazione, fino al punto 5.2<br />
(ordine, presentazione, chiarezza<br />
nella documentazione dell’apprendimento).<br />
I punti delle 18 posizioni<br />
vengono sommati e ne<br />
scaturisce una nota. Ne risulta la<br />
seguente scala, da utilizzare per<br />
la valutazione dei rapporti di formazione<br />
e per il certificato delle<br />
competenze (Abb.1)<br />
Ciò consente di spalmare le note<br />
in maniera più omogenea, migliorandone<br />
la distribuzione normale<br />
tra gli apprendisti a seguito<br />
dell’introduzione del nuovo sistema<br />
di punteggio.<br />
Lo stesso schema di valutazione<br />
è riproposto in altre realtà professionali,<br />
come ad esempio suissetec.<br />
La nota semestrale del certificato<br />
aziendale delle competenze<br />
è una sotto-posizione all’interno<br />
della procedura di qualificazione.<br />
Deve essere quindi sempre arrotondata<br />
al mezzo punto!<br />
Calcolo tramite la soluzione Excel «Excel logistica 2016»<br />
La soluzione Excel è semplicissima<br />
da usare. Cliccare sul campo di<br />
valutazione in corrispondenza del<br />
criterio desiderato e selezionare<br />
«X» utilizzando il tasto freccia.<br />
È anche possibile digitare direttamente<br />
«X» (in maiuscolo) nel campo.<br />
Excel non accetta altri valori.<br />
Una volta inserita la «X», lo sfondo<br />
del campo diventerà del colore<br />
associato alla valutazione (da verde<br />
ad arancione). Nell’ultima colonna<br />
vengono assegnati i punti<br />
corretti. Nelle righe prive di valutazione<br />
il campo apparirà grigio.
Ciascuna delle 18 righe deve contenere<br />
una valutazione.<br />
Panoramica<br />
Una volta che il modulo è stato interamente<br />
compilato, il sistema<br />
totalizza i punti e assegna la<br />
nota corretta. Non è possibile modificare<br />
la nota manualmente.<br />
Per ogni apprendista viene creato<br />
un fascicolo (file). Il fascicolo include<br />
3 fogli di lavoro per i corsi<br />
CFP (uno per semestre) e 5 fogli<br />
di lavoro per i corsi AFC. Nell’ultimo<br />
foglio sono riportate le osservazioni<br />
standard, che con un clic<br />
possono essere copiate nel campo<br />
delle osservazioni.<br />
Nel primo foglio di lavoro del fascicolo<br />
vengono totalizzati i singoli<br />
certificati delle competenze.<br />
I campi delle note non possono<br />
1 Inserire valutazione 2 Inserire data<br />
3 Inoltrare note 4 Inoltrare note<br />
essere compilati manualmente.<br />
Al contrario, i 3 campi per i dati<br />
personali vengono compilati solo<br />
qui, dopodiché compariranno automaticamente<br />
nei singoli certificati<br />
delle competenze.<br />
1<br />
3<br />
2 4<br />
Stampa<br />
Per la stampa, i singoli fogli di lavoro<br />
vengono visualizzati nel<br />
layout di pagina e quindi stampati.<br />
La formattazione può essere<br />
modificata in base alle esigenze.<br />
33<br />
Consegna delle note<br />
Che cosa bisogna consegnare e<br />
quando?<br />
Deve essere consegnata esclusivamente<br />
la nota finale di ogni<br />
semestre, arrotondata al mezzo<br />
punto. Il rapporto viene discusso<br />
con l’apprendista, firmato da tutte<br />
le parti contrattuali e allegato<br />
agli atti. Le note devono essere<br />
consegnate alla fine del semestre,<br />
ossia entro il 20 gennaio e entro il<br />
10 giugno.<br />
Come si consegnano le note?<br />
Il rapporto di formazione con la<br />
nota deve essere inviato, in forma<br />
cartacea e debitamente firmato,<br />
al seguente indirizzo: Centro<br />
Professionale Tecnico, via Stefano<br />
Franscini 25, 6500 Bellinzona.<br />
Che responsabilità hanno i<br />
formatori?<br />
L’assegnazione delle note per del<br />
certificato aziendale delle competenze<br />
è di esclusiva competenza<br />
dei formatori. Al momento<br />
della comunicazione, la nota non<br />
dev’essere motivata. Il certificato<br />
delle competenze o il rapporto di<br />
formazione su cui la nota si basa<br />
viene conservato presso l’azienda<br />
di tirocinio, dove può essere visionato<br />
e firmato dall’apprendista e<br />
dai genitori.<br />
La nota del certificato aziendale<br />
delle competenze fa comunque<br />
parte della valutazione prevista<br />
dalla procedura di qualificazione.<br />
In caso di ricorso, può essere<br />
necessario motivare le note presentando<br />
i vari documenti a supporto<br />
(rapporti di formazione).<br />
I formatori sono quindi invitati<br />
a tenere sempre a disposizione<br />
questi documenti, interamente<br />
compilati, correttamente firmati<br />
ed eventualmente provvisti di<br />
un’annotazione relativa al colloquio<br />
di qualificazione.<br />
Indirizzi utili dell'Oml ASFL SVBL<br />
Il certifiato delle competenze è un documento che si può trovare<br />
sotto formato Excel o come PDF interattivo nel sito:<br />
www.logistiker-logistikerin.ch/pova-delle-competenze<br />
Il software «logistico <strong>2017</strong>» sarà a disposizione in tedesco<br />
gratuitamente all'indirizzo www.logistiker-logistikerin.ch/<br />
logistiker-software-<strong>2017</strong>
Übungs- und Prüfungsfragen der ASFL SVBL auf isTest<br />
Jürg Widrig<br />
Mitbegründer von www.istest.ch<br />
34<br />
Auf der webbasierten Übungs- und Prüfungsplattform www.istest.ch stehen allen Berufsschullehrpersonen<br />
für Logistik in 160 thematisch geordneten Sammlungen über 1000 Übungs- und<br />
Prüfungsfragen zur freien Verfügung, eingegeben von Urs Bitzi, Berufsschullehrer für Logistik.<br />
Mit wenigen Klicks lassen sich daraus<br />
für die Lernenden interaktive<br />
Übungen zum selbstgesteuerten<br />
Lernen oder aber «scharfe» Tests<br />
erzeugen. Dabei werden alle nicht<br />
offenen Fragen automatisiert korrigiert.<br />
Mit isTest erzielen die Lernenden<br />
bessere Leistungen, da<br />
sie dank der formativen Tests sehen,<br />
was sie schon beherrschen<br />
und was sie noch üben müssen.<br />
Bei den summativen Tests wird<br />
die Lehrperson bei der Korrektur<br />
massgeblich entlastet und erhält<br />
darüber hinaus wertvolles Steuerungswissen,<br />
was die Klasse bereits<br />
beherrscht und wo noch Lücken<br />
vorhanden sind.<br />
Abbildung 1: ASFL SVBL-Fragesammlung auf www.istest.ch<br />
Abbildung 2: öffentliche Fragesammlung auf www.istest.ch<br />
Was ist isTest?<br />
isTest ist das in der Schweiz auf<br />
Sekundarstufe II meistverbreitete<br />
Übungs- und Prüfungsprogramm.<br />
Es ist an hunderten Berufs- und<br />
Mittelschulen im Einsatz und bietet<br />
die Möglichkeit, Fragen einzugeben,<br />
aus welchen dann formative<br />
und summative Tests erstellt<br />
werden können. Die Fragen können<br />
auch mit anderen Lehrpersonen<br />
geteilt werden. Der öffentlich<br />
freigegebene Fragepool ist kontinuierlich<br />
am Wachsen, im 2016<br />
von ca. 3000 im Januar auf mittlerweile<br />
über 13 000 Fragen, geordnet<br />
in Sammlungen.<br />
Wie funktioniert isTest?<br />
isTest ist webbasiert und läuft auf<br />
einem professionellen Server in<br />
der Schweiz. Das heisst, es ist keine<br />
Installation eines Programmes<br />
nötig, sondern jedes Gerät (Laptop,<br />
Tablet, Desktop-PC, Smartphone<br />
etc.) mit jedem Betriebssystem<br />
(Windows, MacOS, Linux<br />
etc.) kann via www.istest.ch darauf<br />
zugreifen.
len Lehrpersonen zu sehr günstigen<br />
Konditionen anzubieten, da<br />
sie vom Mehrwert für die Lernenden<br />
und die Lehrpersonen überzeugt<br />
waren und sind. Die rasche<br />
Verbreitung und wachsende Zusammenarbeit<br />
– wie diejenige der<br />
ASFL SVBL – bestätigen den eingeschlagenen<br />
Weg.<br />
Abbildung 3: Login-Seite von www.istest.ch<br />
Wie bedient man isTest?<br />
Die Funktionsweise von isTest<br />
kann am einfachsten im Rahmen<br />
einer externen oder schulinternen<br />
Weiterbildung oder individuell<br />
via Anleitungsvideos erlernt<br />
werden.<br />
Schulinterne Weiterbildungen<br />
können via juerg.widrig@gmail.<br />
com gebucht werden. Wer den<br />
Weg via Anleitungsvideos bevorzugt,<br />
kann diese via www.istest.ch<br />
(und dort via Menu «Anleitungsvideos»)<br />
oder direkt auf<br />
Youtube (Suchbegriff «isTest») jederzeit<br />
abspielen.<br />
35<br />
Abbildung 4: Anleitungsvideos auf www.istest.ch<br />
In isTest können verschiedene Fragetypen<br />
(Single Choice, Multiple<br />
Choice, Einfacher Mehrfach-Entscheid,<br />
Text-Fragen etc.) eingegeben<br />
und geteilt werden. Mit den<br />
vorhandenen Fragetypen können<br />
alle an Prüfungen üblichen Lernzielebenen<br />
(vgl. Bloom’sche Taxonomiestufen)<br />
geprüft werden.<br />
Wer steht hinter isTest?<br />
isTest ist das Produkt der beiden<br />
Mittelschullehrer Andreas Brunnschweiler<br />
und Jürg Widrig. Ausgangspunkt<br />
war die Idee, dass<br />
der Computer beim Korrigieren<br />
wo immer möglich die Lehrperson<br />
entlasten solle. In Deutschland<br />
bestand bereits ein webbasiertes<br />
Programm, welches auf Multiple-Choice-Basis<br />
prüfen konnte.<br />
Als der Betreiber den Betrieb einstellte,<br />
entschlossen sich die beiden<br />
oben Erwähnten, ein eigenes<br />
Programm zu entwickeln und al<br />
Gut zu wissen<br />
Darüber hinaus stehen bei jeder<br />
Funktion Hilfstexte zur Verfügung,<br />
welche die jeweilige Funktionalität<br />
erläutern. Ferner besteht<br />
die Möglichkeit, bei Fragen direkt<br />
mit den Betreibern von isTest<br />
Kontakt aufzunehmen, sei es via<br />
Menupunkt «Kontakt» oder via E-<br />
Mail an juerg.widrig@gmail.com.<br />
Jürg Widrig ist Lehrer für Deutsch, Geschichte und Informatik an<br />
der Kantonsschule Romanshorn. Als Weiterbildungsdelegierter<br />
setzt er sich am ZEM CES (Schweizerisches Zentrum für die Mittelschule)<br />
für Informations- und Kommunikationstechniken ein und<br />
moderiert den Expertenaustausch «LapTabNet».<br />
Als ICT-Kursleiter ist er am Eidgenössischen Hochschulinstitut<br />
für Berufsbildung (EHB), der Pädagogischen Hochschule Zürich<br />
(PHZH), dem Institut für Erziehungswissenschaften (IfE UZH) und<br />
schulintern tätig.<br />
Zusätzlich begleitet er ICT- und BYOD Projekte, ist Microsoft<br />
Innovative Educator und Mitbegründer von www.istest.ch.<br />
www.istest.ch
Neue Kurse der ASFL SVBL<br />
36<br />
Die ASFL SVBL bietet seit ihrer Gründung im Jahr 1988 ein vielseitiges, aufeinander abgestimmtes<br />
Aus- und Weiterbildungsprogramm an. Von der beruflichen Grundbildung zur Logistikerin und<br />
zum Logistiker, über ein breitgefächertes Kursangebot aus allen Bereichen der Logistik, bis zu den<br />
Berufsabschlüssen als Logistiker mit eidg. Fachausweis oder eidg. Diplom.<br />
Im <strong>2017</strong> können wir unser Angebot<br />
mit neuen Schulungen im<br />
Bereich Betriebs- und Materialmanagement<br />
sowie im Qualitätsund<br />
Projektmanagement ergänzen.<br />
So dürfen wir auch eine neue Referentin,<br />
Rosmarie Aegerter sowie<br />
einen bekannten Fachausbildner,<br />
Markus Nobel, welcher seine Ausbildung<br />
zum Logistiker mit eidg.<br />
Diplom im Dezember 2016 erfolgreich<br />
bestanden hat, im Referententeam<br />
der ASFL SVBL begrüssen.<br />
Neues Kursangebot im Bereich Betriebs- und Materialmanagement<br />
– Rosmarie Aegerter –<br />
Referentin bei der ASFL SVBL<br />
Rosmarie Aegerter ist seit 20 Jahren<br />
mit der Kernkompetenz<br />
«Einkauf und Beschaffung im<br />
Detailhandel» unterwegs und zusätzlich<br />
in den Bereichen Didaktik<br />
und Methodik in der Erwachsenenbildung<br />
tätig.<br />
Sie stammt aus einer Handwerkerfamilie<br />
mit eigenem Geschäft. Als<br />
Kind half sie zudem viel auf dem<br />
Bauernhof ihrer Grosseltern mit.<br />
Rosmarie ist also eine Praktikerin<br />
und vor allem eine Macherin.<br />
Rosmarie Aegerter verpackt ihre Erfahrungen, ihr Wissen und ihre Praxis in<br />
lebhafte Geschichten und visualisiert das Gesagte auf der Pinnwand oder dem<br />
Flipchart.<br />
Sie bringt Erfahrungen aus verschiedenen<br />
Unternehmen und<br />
Branchen wie zum Beispiel als<br />
Leiterin Ausbildung und Dozentin<br />
im Detailhandel; strategische Einkäuferin,<br />
Produktmanagerin im<br />
Detailhandel; Unternehmensentwicklerin<br />
und Projektleiterin im
Pharma-Grosshandel; Einkaufsleiterin<br />
in der Uhrenindustrie oder<br />
als operative Einkäuferin im Detailhandel<br />
mit.<br />
Zu ihren Kernkompetenzen zählen<br />
Einkauf, Beschaffung, Supply<br />
Chain Management; Einkauf<br />
im Detailhandel, Einkaufsverhandlungen;<br />
Warendisposition;<br />
Kommunikation, Gesprächs- und<br />
Verhandlungstechnik; Präsentationstechnik,<br />
Repräsentationstechnik<br />
und Rhetorik.<br />
Neue ASFL SVBL Kurse mit Rosmarie Aegerter<br />
Kurs 4.31 Materialwirtschaft und Einkauf im Handel (3 Tage)<br />
Von der Praxis für die Praxis. Mit «Geiz ist Geil», «Tiefstpreise»,<br />
«unschlagbare Preise» etc. kämpfen die Detailhändler und<br />
Händler um Marktanteile, Kundenbindung und Wettbewerbsvorteile<br />
gegen Schweizer und Ausländische Anbieter. Während<br />
die Produktionskosten beim Lieferant anfallen ist der Handel<br />
nur ein «Durchlauferhitzter» mit geringer Wertschöpfung. Der<br />
Konkurrenzkampf hingegen ist hoch.<br />
Deshalb wird ein professionell organisierter Einkauf immer<br />
stärker zum Hebel, um die Kostenführerschaft zu übernehmen,<br />
den Unternehmensgewinn zu stärken und den Wettbewerbsvorteil<br />
auszubauen. Das Kennen und Beeinflussen der Hebel<br />
wird zum Erfolgsfaktor im Handel.<br />
37<br />
Gemäss dem Zitat von Kurt Marti<br />
«Wo kämen wir hin, wenn jeder<br />
sagte, wo kämen wir hin, und keiner<br />
ginge, um zu sehen, wohin<br />
wir kämen, wenn wir gingen.»<br />
bietet Rosmarie Aegerter eine<br />
grosse Palette an Angeboten.<br />
In Seminaren bietet sie Trainings,<br />
Workshops und Inhouse<br />
Schulungen an. Innerhalb einer<br />
Einkaufsberatung berät sie ihre<br />
Kunden zu Beschaffungsstrategien<br />
und -konzepten. Rosmarie<br />
Aegerter begleitet und fördert<br />
ihre Kundschaft als Coach oder<br />
entwickelt Einkaufstrategien oder<br />
Beschaffungskonzepte. Zudem<br />
empfiehlt sie sich für Moderationen<br />
an Firmenevents, Workshops<br />
oder Klausuren. In Vorträgen<br />
und Impulsreferaten verpackt<br />
Rosmarie Aegerter ihre Erfahrungen,<br />
ihr Wissen und ihre Praxis in<br />
lebhafte Geschichten und visualisiert<br />
das Gesagte auf der Pinnwand<br />
oder dem Flipchart.<br />
Das Erlernte soll im Tagesgeschäft<br />
umgesetzt werden. Anschauen<br />
– noch besser anfassen,<br />
ausprobieren, über Erfahrungen<br />
und Erlebtes diskutieren. Rosmarie<br />
Aegerter gestaltet ihren Unterricht<br />
praxisnah, verbunden mit<br />
Geschichten, welche die Verknüpfung<br />
von Theorie und Praxis erleichtern.<br />
Kurs 4.32 Sortimentsmanagement im Handel (1 Tag)<br />
Erfolgsfaktoren für ein erfolgreiches Product-/Category-<br />
Management im Handel/Detailhandel.<br />
Das richtige Sortiment, zur richtigen Zeit und zum richtigen<br />
Preis dem Kunden bereitstellen zu können, ist das Ziel jedes<br />
Händlers. Aus der Vielfalt der Möglichkeiten das Sortiment zu<br />
gestalten, muss eine Zielgruppengerechte Auswahl getroffen<br />
werden die konkurrenzfähig ist, den eigenen Möglichkeiten<br />
gerecht wird und Gewinn verspricht.<br />
Kurz: Die Sortimentsplanung hat zum Ziel, ein im Hinblick auf<br />
Verkäuflichkeit und Rentabilität optimales Warenangebot zu<br />
erstellen.<br />
4.33 Gewinnbringende Einkaufsverhandlungen mit<br />
Lieferanten (1 Tag)<br />
Gutes Verhandlungsgeschick zählt zu den wichtigsten Kompetenzen<br />
von Mitarbeitern im Einkauf.<br />
Starker Franken, Preisdruck, Einkaufstourismus und preissensible<br />
Konsumenten sind für den Schweizer Handel die grossen<br />
Herausforderungen.<br />
In diesem kurzweiligen Workshop erhalten Sie das nötige Rüstzeug,<br />
um Verhandlungen von Grund auf erfolgreich und zielgerichtet<br />
durchführen zu können.<br />
4.34 Warendisposition – Dispositionsfehler sind teuer<br />
(1 Tag)<br />
Die Hauptaufgabe ist die Versorgung der Unternehmung mit<br />
Produkten aus dem Markt. Alles was nicht vor der Auftragserteilung<br />
geklärt ist, bringt später Mehrkosten, Terminprobleme<br />
und Ärger mit sich.<br />
In der Warendisposition gibt es verschiedene Herausforderungen:<br />
– Hohe Lagerbestände binden Kapital<br />
– Tiefe Lagerbestände verringern Lieferbereitschaft<br />
– Fehlerhafte Produkte reduzieren Qualität<br />
– Falschlieferungen kosten Geld und Zeit<br />
– Terminverzögerungen verärgern Kunden<br />
Diese Stellgrössen gilt es zu optimieren, die Kosten zu senken<br />
und dabei die Lieferfähigkeit zu verbessern.
Neues Kursangebot im Bereich Qualitäts- und Projektmanagement<br />
Ihr Weg zum Zertifikat Projektmanager/-in SVBL<br />
Pfilchtmodul<br />
Wahl der 4 von 6 Aufbaumodulen<br />
38<br />
5.40 Projektmanagement<br />
Basiswissen<br />
(2 Tage)<br />
Was trennt ein Projekt<br />
von einem Vorhaben?<br />
Wie ist das Projektmanagement<br />
aufgebaut<br />
und in welche Phasen<br />
kann man es unterteilen?<br />
In diesem Kurs<br />
wird Ihnen das Basiswissen<br />
des Projektmanagement<br />
vermittelt.<br />
Mittels Einzel– und<br />
Gruppenarbeiten werden<br />
diverse Aspekte<br />
vertieft und nachhaltig<br />
geschult.<br />
5.41 Motivieren der Projektmitarbeitenden (1 Tag)<br />
Um Projektmitarbeitende zu motivieren, muss man sie begeistern, schwören die<br />
einen. Das Wichtigste sind gute Anreizsysteme, glauben die anderen. Wieder andere<br />
sind überzeugt: Man kann Mitarbeitende nicht motivieren. In diesem Kurs<br />
lernen Sie, was Projektmitarbeitende wirklich antreibt.<br />
5.42 Professionelle Kommunikation im Projekt (1 Tag)<br />
Kommunizieren kann grundsätzlich jeder Mensch – mit unterschiedlichem Resultat.<br />
Ob im Alltag, innerhalb eines Projektes oder in einem Gespräch; entscheidend<br />
sind nicht nur die gewählten Worte und Körpersprache, sondern auch die<br />
persönliche Einstellung zu sich und dem Gesprächspartner, die intensive Vorbereitung,<br />
Durchführung und Nachbearbeitung des Gesprächs. Eine gelungene<br />
Kommunikation führt zu mehr Erfolg und Zufriedenheit im Projekt.<br />
5.43 Richtige Information im Projekt (1 Tag)<br />
Überkommuniziert, aber uninformiert? Eine gesunde Unternehmens- und Kommunikationskultur<br />
fördert Motivation, Leistung und Kundenorientierung. Umso<br />
wichtiger ist es, dass die Kommunikations- und Informationsflüsse auch tatsächlich<br />
funktionieren – dass rechtzeitig und richtig informiert wird. Ungenügende<br />
Kommunikation, zu wenig oder zu späte Informationen sind der ideale Nährboden<br />
für Verunsicherungen und Gerüchte.<br />
Die Kommunikation im Projektmanagement umfasst den Informationsaustausch<br />
zwischen allen Projektbeteiligten. Damit ist die Projektkommunikation einer der<br />
Faktoren, die entscheidend zum Projekterfolg beitragen. Den Projektbeteiligten<br />
kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Sie müssen bereit sein, untereinander Informationen<br />
auszutauschen, sich Erfahrungen mitzuteilen sowie bei Problemen einander<br />
Fragen zu stellen.<br />
Mit dem neuen Kurs «Projektmanagement Basiswissen» sowie den weiterführenden Aufbaumodulen,<br />
bietet die ASFL SVBL ein neues Kursmodell an, das sich lohnt.<br />
Was ist ein Projekt? Worin unterscheidet<br />
sich ein Projekt von einem<br />
Vorhaben? Welche Phasen gibt es<br />
in einem Projekt? Solche und weitere<br />
Themen werden in diesem<br />
Kurs behandelt. Der 2 Tageskurs ist<br />
ganz im Stil der ASFL SVBL aufgebaut.<br />
Kein Frontalunterricht, sondern<br />
ein Dialog mit praktischen Arbeiten<br />
und Fallbeispielen.<br />
Das Zertifikat zum «Projektmanager<br />
SVBL» kann mittels einer<br />
einstündigen Prüfung über den<br />
Kurs 5.40 (welcher von Markus Nobel<br />
durchgeführt wird) sowie vier<br />
von sechs Wahl modulen erworben<br />
werden (welche von Rosmarie<br />
Aegerter durchgeführt werden).<br />
– Markus Nobel –<br />
Fachverantwortlicher<br />
AZL Rupperswil<br />
Seine Grundbildung hat Markus<br />
Nobel in der Müller Martini als<br />
Lagerist EFZ abgeschlossen.<br />
Anschliessend arbeitete er mehrere<br />
Jahre für die Ringier Print AG<br />
im 3-Schichtbetrieb als Schichtführer<br />
und später als Verantwortlicher<br />
Fulfillment (Produkteversand,<br />
Transport und Lager). Viele<br />
Veränderungen in dieser Branche<br />
und seine Neugier für Neues<br />
brachten ihn kurzzeitig auf die<br />
Idee, auch andere Jobs auszu
Prüfung<br />
5.44 Projektsitzungen effizient leiten (1 Tag)<br />
Viele Sitzungen, Meetings und Besprechungen bringen nur unbefriedigende Resultate, dauern<br />
viel zu lange, sind teilweise schlecht geführt oder sind sogar überflüssig. Somit gehen viele Stunden<br />
(und Nerven) verloren, die anderweitig nutzbringender eingesetzt werden könnten. Effiziente<br />
Projektsitzungen sind ein Faktor, die entscheidend zum Projekterfolg beitragen.<br />
In diesem Seminar erhalten Sie wertvolle Tipps und Tricks, um Projektsitzungen (und Sitzungen<br />
jeglicher Art) effizienter und wirkungsvoller durchzuführen.<br />
5.45 Projektfortschritte richtig protokollieren (1 Tag)<br />
Protokollieren: Professionell, strukturiert und auf den Punkt gebracht. Kompakt, korrekt und zeitsparend<br />
Protokolle, Berichte und Projektergebnisse erstellen. Protokolle haben einen festen Platz<br />
und eine wichtige Funktion im Unternehmen und in der Projektorganisation, denn sie sichern den<br />
Erfolg von Besprechungen und Meetings. Voraussetzung dafür ist, dass sie kompakt und zielgerichtet<br />
formuliert, gut und klar strukturiert sowie formal korrekt und inhaltlich verständlich verfasst<br />
sind.<br />
Prüfung<br />
39<br />
5.46 Wirkungsvolle und erfolgreiche Präsentation von Projektergebnissen (1 Tag)<br />
Sie wollen für Ihre Projekt- und Arbeitsergebnisse, Ideen und Vorschläge bei den Projektbeteiligten<br />
und Instanzen Verständnis, Zustimmung und Begeisterung wecken. Der Schlüssel zum Erfolg<br />
liegt in einer überzeugenden Präsentation, die Ihrer Person und Ihrem Anliegen gerecht wird.<br />
An diesem Seminar lernen Sie, eine strukturierte Präsentation zu gestalten, die es Ihnen ermöglicht<br />
Ihr Publikum von Ihrer Idee zu überzeugen und zu begeistern. Sie lernen, Ihre Inhalte und<br />
Ideen überzeugend und nachhaltig zu präsentieren und erkennen Ihre eigenen Wirkungsweisen.<br />
Das Seminar bietet Ihnen die Gelegenheit, Präsentationen zu üben. Wir trainieren das WAS und<br />
WIE bei der Präsentationstechnik.<br />
probieren. Als ihm jedoch ein<br />
Angebot als Schichtführer mit<br />
erweitertem Aufgabenbereich<br />
unterbreitet wurde, kehrte er zur<br />
Logistik zurück.<br />
Seit 2014 verstärkt Markus Nobel als<br />
kompetente Fachperson das Ausbildnerteam<br />
der ASFL SVBL.<br />
Nach Abschluss seiner Lehrzeit<br />
widmete er sich diversen Fortund<br />
Weiterbildungen. Der Berufsbildner<br />
für Logistiker EFZ/EBA,<br />
diverse Führungskurse und kurze<br />
Einblicke in die Individualpsychologie<br />
(Geschwisterlogik und<br />
Teamverhalten) empfand er als<br />
äusserst lehrreich und dienten<br />
ihm im Berufsalltag.<br />
Doch sollten diese Abschlüsse<br />
nicht das Ende seiner Karriere<br />
sein. Weiter absolvierte er den<br />
Lehrgang zum Sachbearbeiter<br />
Personalwesen sowie den Logistiker<br />
mit eidgenössischem Fachausweis<br />
(BP) Fachrichtung Lager.<br />
Ende 2016 bestand er erfolgreich<br />
die höhere Fachprüfung zum Logistiker<br />
mit eidg. Diplom.<br />
Zurzeit unterrichtet Markus Nobel<br />
in den überbetrieblichen Kursen<br />
der ASFL SVBL die nächste Generation<br />
von Logistiker/-innen.<br />
Zudem beteiligt er sich an der<br />
Umsetzung der neuen Bildungsverordnung<br />
und des Bildungsplans<br />
2016 Logistiker EFZ/EBA<br />
und wurde mit dem Aufbau<br />
und der Umsetzung des neuen<br />
Grundkurses Lagerlogistik in<br />
Rümlang betraut.
Visita alla Debrunner Acifer a Kölliken<br />
Larissa Fagone,<br />
Responsabile ASFL Ticino<br />
Responsabile della formazione<br />
continua di base e superiore<br />
40<br />
Lunedì 12 dicembre 2016 i corsisti della classe Art. 33, gli apprendisti dell’azienda Debrunner<br />
Acifer di Giubiasco e i partecipanti in formazione del corso «Pratico della Logistica» con Paola<br />
Conte, Patrick Sciarini e Enrico Villa si sono recati in visita al nuovo magazzino centrale della<br />
Debrunner Acifer a Kölliken nel Canton Argovia.<br />
Partiti in mattinata con piccolo<br />
torpedone sono arrivati a destinazione<br />
dopo circa 2 ore e mezza<br />
di viaggio accolti dallo staff<br />
Debrunner che ha accompagnato<br />
i nostri visitatori nella sala riunioni<br />
dove è stata presentata brevemente<br />
la storia della società.<br />
La Debrunner è stata fondata nel<br />
lontano 1755 per il commercio di<br />
ferramenta da parte della Famiglia<br />
Hochreutiner, la quale si occupò<br />
dell’azienda per ben quattro<br />
generazioni.<br />
Nel 1862, in mancanza di diretti<br />
successori, la conduzione fu assunta<br />
da Theodor Scherrer. Gli<br />
succedette, nel 1885, Jean Debrunner<br />
e l’azienda nel 1911 acquisì<br />
un nuovo nome: Debrunner<br />
& Cie. Con l’acquisizione del Gruppo<br />
Acifer e nuove filiali, nel 1996<br />
nacque il Gruppo Debrunner Acifer,<br />
nuovo leader di mercato nel<br />
commercio dell’acciaio d’armatura<br />
e prodotti laminati, attualmente<br />
di oltre 100 000 articoli. Il gruppo<br />
Debrunner Koenig, che con<br />
le sue società affiliate, conta più<br />
di 1500 dipendenti, è un’azienda<br />
di distribuzione leader in Svizzera<br />
nei settori della distribuzione<br />
multi-metallo. L’azienda svizzera,<br />
forte di una lunga tradizione, con<br />
i suoi operosi collaboratori e con<br />
prodotti e servizi selezionati, serve<br />
clienti dei settori dell’edilizia,<br />
dell’industria e dell’artigianato.<br />
Dopo la narrazione della storia<br />
dell’azienda, è stato proiettato<br />
un video sulla progettazione e<br />
costruzione del nuovo magazzino<br />
centrale di Kölliken che entra<br />
in pieno regime nell’autunno del<br />
2016.<br />
Nel primo pomeriggio, suddivisi<br />
in 2 gruppi, è iniziata la visita<br />
guidata del magazzino attrezzato<br />
con i più moderni strumenti<br />
per la gestione delle merci. Nella<br />
parte di magazzino completamente<br />
automatizzata con 57 960<br />
postazioni di immagazzinamento<br />
un velocissimo traslo elevatore<br />
movimenta in entrata e in uscita<br />
gli articoli tramite il sistema informatizzato.<br />
Operatori commissionano<br />
con un sistema pick by<br />
light gli articoli dai contenitori grigi<br />
provenienti dal magazzino fino<br />
all’evasione dell’ordine. A percorso<br />
completato, nel reparto spedizione,<br />
la merce viene imballata in<br />
scatole o palette per la loro destinazione<br />
finale dal cliente o nella<br />
filiale che ne ha fatto richiesta.<br />
«Esperienza interessante» è stato<br />
Un momento della visita al magazzino centrale della Debrunner Acifer a<br />
Kölliken.
il commento comune dei vari<br />
gruppi di visitatori che hanno<br />
avuto modo di vedere ed assistere<br />
in tempo reale all’ evasione di<br />
un ordine con questo sistema.<br />
Soprattutto è stato interessante,<br />
sia per gli apprendisti sia per gli<br />
altri pubblici di adulti in formazione,<br />
vedere l’implementazione<br />
pratica dei processi trattati in maniera<br />
teorica in aula.<br />
ASFL Giubiasco ringrazia il Signor<br />
Patrick Sciarini per l’organizzazione<br />
e tutta la Debrunner Acifer per<br />
la splendida accoglienza e l’ottima<br />
preparazione della visita.<br />
Commissionamento per la spedizione alla Debrunner Acifer di Kölliken.<br />
41<br />
ASFL ospita il servizio di pretirocinio e<br />
la Scuola Media di Canobbio<br />
Tra le 10 formazioni professionali di base più scelte, la logistica si posiziona all’ottavo posto; segno<br />
che questo mestiere si sta sempre più specializzando ed è sempre più attrattivo per i ragazzi.<br />
Non può che farci piacere, quindi,<br />
che sempre più ci venga chiesto<br />
di organizzare delle giornate di<br />
«sperimentazione pratica».<br />
Giovedì 10 e venerdì 11 novembre<br />
abbiamo avuto il piacere di ospitare<br />
il servizio di pretirocinio e la<br />
Scuola Media di Canobbio che,<br />
con 45 ragazzi in attesa di fare la<br />
scelta professionale più adatta,<br />
hanno visitato il centro ASFL di<br />
Giubiasco.<br />
Dopo una breve presentazione<br />
del centro, della storia di ASFL<br />
e della nostra offerta formativa,<br />
Paola Conte ha descritto loro la<br />
professione dell’impiegato in logistica<br />
con AFC e dell’addetto<br />
alla logistica con CFP illustrando<br />
i cambiamenti sostanziali delle<br />
due ordinanze di formazione avvenute<br />
a fine 2015. Ha mostrato<br />
inoltre la struttura dei corsi interaziendali<br />
sia per il percorso AFC sia<br />
per il CFP e le materie studiate alla<br />
Scuola Professionale (CPT, Centro<br />
Professionale Tecnico di Bellinzona).<br />
Terminata questa prima parte introduttiva<br />
piuttosto teorica, Paola<br />
Conte ha mostrato ai ragazzi il<br />
video della professione di impiegato<br />
in logistica e i differenti indirizzi<br />
(magazzino, trasporto e distribuzione).<br />
I ragazzi, inizialmente molto timidi<br />
e silenziosi, dopo aver visionato<br />
il video della professione «La logistica<br />
muove il mondo – muoviti<br />
insieme a noi!», hanno espresso<br />
commenti positivi ed interessati<br />
nei riguardi della logistica.<br />
Qualcuno è rimasto molto colpito<br />
dal ramo distribuzione della Posta,<br />
altri, invece, dal trasporto del<br />
I ragazzi seguono molto attentamente la presentazione di Enrico Villa.
42<br />
le FFS e altri ancora dalla dinamicità<br />
del magazzino.<br />
Terminata la pausa i ragazzi hanno<br />
avuto l’opportunità di sperimentare<br />
parte del lavoro di un impiegato<br />
in logistica lavorando su<br />
cinque differenti postazioni create<br />
appositamente per loro.<br />
Dopo aver suddiviso il gruppo su<br />
cinque postazioni, a rotazione i<br />
ragazzi hanno potuto sperimentare<br />
parte del lavoro di un impiegato<br />
in logistica.<br />
Postazione 1 – prova della gru<br />
carroponte con Alessandro Sutto<br />
Postazione 2 – lavorare in sicurezza:<br />
riconoscere ed utilizzare i DPI<br />
con Enrico Villa<br />
Postazione 3 – saper comporre un<br />
carico per una spedizione con Enrico<br />
Villa<br />
Postazione 4 – controllo qualità<br />
con Carlo Gehrig<br />
Postazione 5 – smaltimento con<br />
Carlo Gehrig<br />
Inserat_210x148_mm.pdf 1 14.02.17 11:47<br />
Foto ricordo nel percorso di pratica a Giubiasco con l'istruttore Alessandro Sutto.<br />
Al termine della parte pratica<br />
sono tornati tutti in aula e abbiamo<br />
terminato l’incontro chiedendo<br />
ai ragazzi di descriverci le attività<br />
più interessanti.<br />
In tanti hanno descritto la postazione<br />
del carico corretto come la<br />
più interessante, altri sono rimasti<br />
entusiasti della gru carroponte.<br />
Per altri, invece, il controllo qualità<br />
è risultato un po’ ostico ma si<br />
sa … controllare ed essere precisi<br />
e minuziosi non è così dinamico<br />
anche se rappresenta senz’altro<br />
un compito importante per un<br />
buon impiegato in logistica.<br />
Si è conclusa con tante domande<br />
e un’idea meno vaga del mondo<br />
della logistica questa visita che<br />
speriamo abbia potuto offrire ai<br />
ragazzi ed ai loro accompagnatori<br />
indicazioni ed informazioni utili<br />
su un settore in crescente evoluzione.<br />
revotool.com
ASFL e i suoi progetti di formazione sociale<br />
Larissa Fagone,<br />
Responsabile ASFL Ticino<br />
Responsabile della formazione<br />
continua di base e superiore<br />
43<br />
Da alcuni anni ASFL organizza, pianifica ed eroga misure di formazione impegnandosi a sostenere<br />
persone alla ricerca di un’attività lucrativa sostenuta dall’Ufficio Misure Attive (UMA) e dall’Ufficio<br />
Assicurazione Invalidità (AI).<br />
ASFL e la collaborazione con<br />
UMA<br />
ASFL collabora da qualche anno<br />
nell’organizzare una misura attiva<br />
a beneficio di persone iscritte<br />
agli uffici regionali di collocamento<br />
che consiste in tre distinte fasi:<br />
Fase 1: le persone iscritte in disoccupazione<br />
vengono invitate<br />
presso la Fondazione Terzo Millennio<br />
per una riunione informativa<br />
sul «Progetto Industria». Dopo<br />
l’analisi del loro dossier di candidatura<br />
le persone vicine al settore<br />
della logistica vengono invitate<br />
in ASFL che si occupa di rilevare<br />
le loro specifiche competenze<br />
nel settore e definire con loro che<br />
tipo di percorso formativo intraprendere.<br />
Fase 2: se le persone, dopo la fase<br />
1, denotano poca esperienza pratica<br />
nel settore della logistica vengono<br />
iscritte ai corsi «Ottimizzare<br />
il ricevimento della merce» e<br />
«Carico effettuato correttamente»<br />
con l’obiettivo di prendere conoscenza<br />
con i principi teorici e<br />
pratici di base. Al termine di questi<br />
primi 4 giorni di formazione le<br />
persone possono accedere alla<br />
prossima fase.<br />
I partecipanti del corso «Pratico della Logistica» in visita alla Debrunner Acifer di<br />
Giubiasco.<br />
Fase 3: questa fase viene suddivisa<br />
in 2 distinti momenti. La prima<br />
fase, 3A consiste nell’organizzare<br />
uno stage presso un’azienda nella<br />
quale la persona avrebbe la possibilità<br />
di lavorare concretamente<br />
nel settore della logistica e quindi<br />
applicare i concetti teorici. Se<br />
lo stage si concretizza, la persona<br />
segue anche la fase 3B che consiste<br />
nel frequentare, presso ASFL, il<br />
corso 2.03 (corso per conducenti<br />
di carrelli elevatori di 4 giorni).<br />
ASFL organizza ed eroga il corso<br />
«Pratico della logistica»<br />
La vita, si sa, ci riserva delle sorprese.<br />
Alcune belle, altre un po’ meno.<br />
Poter svolgere una professione che<br />
abbiamo imparato, scelto ed esercitato<br />
con passione per tutta la vita<br />
oggi è molto difficile. Il mercato del<br />
lavoro ha subito, negli ultimi anni,<br />
grandi e profonde evoluzioni.<br />
Una delle parole d’ordine, oggi,<br />
è proprio «reinventarsi», pensare<br />
che il lavoro intrapreso venti anni<br />
fa possa accompagnarci alla pensione<br />
è quasi utopia. Per questo è<br />
importante lavorare sulle proprie<br />
competenze: tecniche, informatiche,<br />
professionali, metodologiche<br />
ma anche quelle trasversali, duttili<br />
abbastanza da favorirci l’ingresso<br />
in altri mondi lavorativi.
Se poi, accanto a questo mercato<br />
del lavoro rivoluzionato incappiamo<br />
in bruschi cambiamenti e vincoli<br />
dettati da incidenti o malori<br />
fisici, le cose si complicano ancora<br />
di più, trovandoci spesso impreparati<br />
davanti agli eventi.<br />
Poter svolgere la nostra professione,<br />
a questo punto, diventa impossibile,<br />
la salute spesso ce lo<br />
impedisce.<br />
44<br />
La Svizzera, forte del concetto<br />
della «riqualifica professionale»,<br />
si prodiga spesso nell’organizzare<br />
formazioni che concedono al lavoratore<br />
«una seconda possibilità».<br />
Per questo, quando l’Ufficio<br />
dell’Assicurazione Invalidità ha<br />
chiesto una collaborazione per<br />
identificare un percorso formativo<br />
atto a sostenere persone in<br />
transizione di carriera professionale,<br />
ASFL non si è dunque tirata<br />
indietro. Con i nostri istruttori<br />
specialisti abbiamo pianificato,<br />
organizzato ed erogato una formazione<br />
logistica «ad hoc» per<br />
persone che attualmente beneficiano<br />
dell’Assicurazione Invalidità.<br />
Obiettivo di questa formazione?<br />
Ricevere, in 336 ore lezione, i rudimenti<br />
teorici e pratici fondamentali<br />
per operare nel campo della<br />
logistica.<br />
L’impresa non è stata semplice;<br />
cosa è fondamentale trattare o<br />
cosa non lo è? Cosa bisogna trasmettere?<br />
A quale livello? Per quale<br />
gruppo target?<br />
Domande che in fase di strutturazione<br />
dell’offerta formativa devono<br />
trovare risposte complete ed<br />
esaurienti. Altrimenti si rischia di<br />
non identificare i concetti teorici<br />
importanti ma soprattutto di non<br />
soddisfare le aspettative del proprio<br />
pubblico.<br />
Presentazione in di un lavoro di approfondimento sul tema<br />
dell'immagazzinamento.<br />
Per poter strutturare un intervento<br />
denominato «Corso pratico<br />
della logistica» abbiamo dunque<br />
pensato alla Supply Chain,<br />
considerato ogni singolo tema ed<br />
adattato alla specificità del pubblico<br />
ma anche del contesto formativo.<br />
Siamo arrivati a creare un corso<br />
ad hoc che si pone, come obiettivo,<br />
quello di parlare di tutto, ma in<br />
maniera volutamente basica, concreta,<br />
appunto pratica.<br />
Insieme alla parte teorica, però,<br />
è importante affiancare anche la<br />
pratica proprio per legare insieme<br />
i concetti e poterli quindi trasferire<br />
alla realtà aziendale. Per questo<br />
sono previste visite in aziende<br />
esterne nelle quali poter vedere<br />
come funziona lo smaltimento,<br />
l’immagazzinamento, la distribuzione.<br />
Perché è proprio potendo visionare<br />
la realtà logistica da vicino e<br />
sul campo che i partecipanti alla<br />
formazione sono riusciti a collegare<br />
le nozioni teoriche apprese<br />
in aula alla pratica operativa.<br />
L’Ufficio Assicurazione Invalidità,<br />
da parte sua, si attiva costantemente<br />
per inserire i partecipanti<br />
di questa formazione all’interno<br />
di aziende nelle quali è quindi<br />
possibile imparare, mettere<br />
in pratica e, magari, diventare in<br />
tempi brevi, anche un impiegato<br />
in logistica con AFC.<br />
Oggi il corso (arrivato in Ticino alla sua 4 edizione) tratta i<br />
seguenti temi:<br />
Approvvigionamento | Entrata merce | Immagazzinamento | Gestione<br />
dei prodotti in magazzino | Inventari | Commissionamento<br />
| Imballaggio e spedizione | Smaltimento e sicurezza | Carico corretto<br />
di mezzi di trasporto | Guida dei carrelli timoni e frontali e retrattili<br />
ed ottenimento della licenza per condurre | Guida dei carrelli<br />
telescopici ed ottenimento della licenza per condurre | Guida<br />
del carroponte ed ottenimento della licenza per condurre | Calcolo<br />
professionale | Basi dell’informatica | Competenze sociali e mondo<br />
del lavoro: sviluppare la comunicazione e saper lavorare in team.
Die ASFL SVBL und ihre sozialen Bildungsprojekte<br />
Seit einigen Jahren organisiert, plant und führt die ASFL SVBL Bildungsmassnahmen durch und<br />
bemüht sich mit der Hilfe der Tessiner Arbeitsvermittlung Ufficio Misure Attive (UMA) und der<br />
Tessiner Invalidenversicherungsstelle Ufficio Assicurazione Invalidità (AI) Menschen bei der Suche<br />
nach einer lukrativen Tätigkeit zu unterstützen.<br />
Die ASFL SVBL und die Zusammenarbeit<br />
mit der UMA<br />
Die ASFL SVBL arbeitet seit einigen<br />
Jahren an der Organisation einer<br />
aktiven Massnahme für Menschen,<br />
die in den regionalen Arbeitsvermittlungszentren<br />
gemeldet sind,<br />
die sich aus drei verschiedenen<br />
Phasen zusammensetzt:<br />
45<br />
1. Phase: Die als arbeitslos gemeldeten<br />
Personen werden zu einer<br />
Informationsveranstaltung über<br />
das «Industrieprojekt» in die Stiftung<br />
Fondazione Terzo Millennio<br />
eingeladen. Nach der Analyse ihres<br />
Bewerbungsdossiers werden<br />
die Personen aus der Logistikbranche<br />
in die ASFL SVBL eingeladen,<br />
die sich darum kümmert,<br />
ihre spezifischen Fachkenntnisse<br />
herauszufinden und mit ihnen<br />
festlegt, welche Art von Bildungsweg<br />
eingeschlagen werden soll.<br />
2. Phase: Wenn die Personen nach<br />
der ersten Phase nur wenig praktische<br />
Erfahrung in der Logistikbranche<br />
vorweisen können,<br />
werden sie für die Kurse «Güterannahme<br />
optimieren» und «Richtig<br />
verladen» angemeldet, um im<br />
Rahmen dieser die theoretischen<br />
und praktischen Grundprinzipien<br />
zu erlernen. Am Ende dieser ersten<br />
vier Ausbildungstage können<br />
die Personen in die nächste Phase<br />
übergehen.<br />
Der «Praxiskurs Logistik» wird im Tessin bereits zum vierten Mal erfolgreich<br />
durchgeführt.<br />
3. Phase: Diese Phase wird in zwei<br />
verschiedene Unterphasen unterteilt.<br />
Die erste Unterphase, 3A,<br />
besteht in der Organisation eines<br />
Praktikums bei einem Unternehmen,<br />
in dem die Person die Möglichkeit<br />
hätte, ganz konkret in der<br />
Logistikbranche zu arbeiten und<br />
somit die theoretischen Konzepte<br />
anzuwenden. Wenn sich das<br />
Praktikum konkretisiert, geht die<br />
Person in die Phase 3B über, die<br />
darin besteht, bei der ASFL SVBL<br />
den Kurs 2.03 zu besuchen (Staplerkurs<br />
4 Tage).<br />
Die ASFL SVBL organisiert und<br />
führt den «Praxiskurs Logistik»<br />
durch<br />
Wie wir wissen, hält das Leben<br />
immer Überraschungen für uns<br />
bereit. Einige sind schön, andere<br />
eher weniger. Einem Beruf nachzugehen,<br />
den wir gelernt, ausgesucht<br />
und das ganze Leben lang<br />
mit Leidenschaft ausüben, ist<br />
heutzutage sehr schwierig. Der<br />
Arbeitsmarkt hat in den letzten<br />
Jahren grosse und tiefgreifende<br />
Entwicklungen durchgemacht.<br />
Einer der Schlüsselparolen heutzutage<br />
lautet «sich neu erfinden»,<br />
denn zu glauben, dass der Beruf<br />
dem wir vor 20 Jahren nachgegangen<br />
sind uns bis zur Rente begleitet,<br />
ist nahezu utopisch. Daher ist<br />
es sehr wichtig, an den eigenen<br />
Kompetenzen zu arbeiten: Computerkenntnisse,<br />
technische, berufliche,<br />
methodische, aber auch<br />
bereichsübergreifende Kompetenzen,<br />
die uns den Zugang zu anderen<br />
Arbeitsmärkten ermöglichen.<br />
Wenn wir dann zusätzlich zu diesem<br />
revolutionierten Arbeitsmarkt<br />
noch starke Veränderungen<br />
und Beschränkungen<br />
aufgrund von Unfällen oder physischen<br />
Beschwerden durchmachen<br />
müssen, verkompliziert das<br />
die ganze Sache zusätzlich, da wir<br />
diesen Ereignissen meistens unvorbereitet<br />
gegenüberstehen.<br />
An diesem Punkt unserem Beruf<br />
weiter nachzugehen wird unmöglich,<br />
da die Gesundheit uns<br />
oft einen Strich durch die Rechnung<br />
macht.
46<br />
Gestützt auf das Konzept der<br />
«Umschulung» engagiert sich die<br />
Schweiz häufig in der Organisation<br />
von Ausbildungen, die dem<br />
Arbeiter «eine zweite Chance» gewähren.<br />
Aus diesem Grund hat sich die<br />
ASFL SVBL auch nicht zurückgezogen,<br />
als die Tessiner Invalidenversicherungsstelle<br />
die Anfrage für eine<br />
Zusammenarbeit stellte, um gemeinsam<br />
einen Bildungsweg auszumachen,<br />
der geeignet ist Menschen<br />
zu helfen, die sich gerade in<br />
einer beruflichen Übergangsphase<br />
befinden. Zusammen mit unseren<br />
Fachausbildern haben wir<br />
eine «Ad-hoc»-Logistikausbildung<br />
für Menschen geplant, organisiert<br />
und durchgeführt, die derzeit Leistungen<br />
von der Invalidenversicherung<br />
beziehen.<br />
Heute behandelt der Kurs (im Tessin bereits in seiner vierten<br />
Auflage) die nachstehenden Themen:<br />
Beschaffung | Wareneingang | Lagerung | Verwaltung der Produkte<br />
im Lager | Bestandesaufnahmen | Kommissionierung | Verpackung<br />
und Versand | Entsorgung und Sicherheit | Richtiges Beladen von<br />
Transportmitteln | Führen von Deichsel- und Frontstaplern und Erlangung<br />
der Fahrerlaubnis | Führen von Teleskopstaplern und Erlangung<br />
der Fahrerlaubnis | Führen des Brückenkrans und Erlangung<br />
der Fahrerlaubnis | Berufliches Rechnen | Grundkenntnisse in<br />
Informatik | Soziale Kompetenzen in der Arbeitswelt: Entwicklung<br />
der Kommunikationsfähigkeit und Förderung der Teamarbeit<br />
Ziel dieser Ausbildung?<br />
336 Unterrichtsstunden zur Aneignung<br />
der theoretischen und<br />
praktischen Grundlagen, um in<br />
der Logistikbranche arbeiten zu<br />
können.<br />
Die Unternehmung war alles andere<br />
als einfach. Was soll in jedem<br />
Fall behandelt werden und<br />
was nicht? Was muss in jedem<br />
Fall vermittelt werden? Auf welchem<br />
Niveau? Für welche Zielgruppe?<br />
Fragen, auf die bei der Strukturierung<br />
des Bildungsangebots<br />
vollständige und erschöpfende<br />
Antworten gefunden werden<br />
müssen. Andernfalls riskiert man,<br />
die wichtigen theoretischen Konzepte<br />
zu übersehen, aber vor allem<br />
die Erwartungen des eigenen<br />
Publikums zu enttäuschen.<br />
Um eine Veranstaltung mit<br />
dem Namen «Praxiskurs Logistik»<br />
strukturieren zu können, haben<br />
wir schliesslich an die Supply<br />
Chain gedacht, jedes einzelne<br />
Thema in Betracht gezogen und<br />
an die spezifischen Anforderungen<br />
des Publikums aber auch des<br />
Bildungskontextes angepasst.<br />
Letztendlich haben wir einen Adhoc-Kurs<br />
entworfen, der es sich<br />
zum Ziel setzt, über alles zu sprechen,<br />
allerdings nur bewusst konkrete<br />
Grundkenntnisse vermittelt,<br />
praxisbezogen eben.<br />
Neben dem theoretischen Teil ist<br />
es allerdings auch wichtig praktische<br />
Erfahrungen zu sammeln,<br />
um die Konzepte verknüpfen<br />
und in die Firmenrealität übertragen<br />
zu können. Aus diesem<br />
Grund sind Besuche in externen<br />
Unternehmen geplant, in denen<br />
sie sehen können, wie die Entsorgung,<br />
die Lagerung und die<br />
Verteilung funktionieren.<br />
Denn genau deshalb konnten die<br />
Ausbildungsteilnehmer die im<br />
Unterrichtsraum gelernten theoretischen<br />
Konzepte mit der betrieblichen<br />
Praxis verbinden, indem<br />
sie die logistische Realität<br />
aus der Nähe und vor Ort beobachten<br />
haben.<br />
In 336 Unterrichtsstunden erlernen die Teilnehmenden die theoretischen und<br />
praktischen Grundlagen, um anschliessend in der Logistikbranche arbeiten zu<br />
können.<br />
Die IV engagiert sich ihrerseits<br />
unentwegt für die Integration der<br />
Teilnehmenden und sucht permanent<br />
Unternehmen, in denen<br />
sie ihre theoretischen Kenntnisse<br />
in die Praxis umzusetzen und allenfalls<br />
sogar eine Ausbildung als<br />
Logistiker/-in EBA beginnen können.
« Coupable de … bonne volonté !»<br />
Pascal Collaud,<br />
Responsable de cours CFL Chavornay<br />
47<br />
Il n’est pas rare au jour d’aujourd’hui, d’entendre les doléances du tissu économique sur les coûts<br />
engendrés par les formations demandées, quelque soit le secteur d’activité. C’est pourquoi il nous<br />
semble important d’apporter une autre vision des choses car de notre point de vue, la formation<br />
est intimement liée à la sécurité et n’importe quel chef d’entreprise sait qu’une formation aura un<br />
prix toujours inférieur aux coûts engendrés par un accident, tant au niveau du matériel que, pire<br />
encore, des dommages corporels!<br />
Se renseigner, mais de façon<br />
correcte!<br />
Le constat étant fait, presque<br />
toutes les entreprises prennent<br />
le parti de former leur personnel<br />
et c’est à ce moment que la recherche<br />
d’informations entre en<br />
jeu et … malheureusement, par<br />
manque de temps voir d’intérêt,<br />
on plonge sur la première information<br />
qui sort du moteur de recherche<br />
lancé sur internet et on<br />
considère que c’est juste et vrai<br />
parce que… on ne va pas chercher<br />
plus loin!<br />
Déplacement en hauteur ou l'art d'avoir des yeux partout.<br />
Si le manque de recherche d’informations<br />
est un problème, la<br />
solution de facilité est aussi très<br />
répandue et on a tendance à interpréter,<br />
à notre manière et de<br />
notre façon, les informations que<br />
l’on trouvent.<br />
Plateformes élévatrices et chariots<br />
télescopiques… même<br />
combat!<br />
Voilà deux engins de manutention<br />
classifiés par la loi comme<br />
permettant la réalisation de travaux<br />
dangereux et pour lesquels<br />
on aurait facilement tendance à<br />
marginaliser l’utilisation.<br />
Plateformes = pas de permis nécessaire!<br />
Certes! et tellement facile en lisant<br />
ceci de se dire, pas de permis,<br />
c’est bon, n’importe qui peut<br />
travailler avec cet engin… alors,<br />
NON et NON! trop simple comme<br />
raccourci.<br />
Le travail avec une plateforme<br />
élévatrice est considéré dans la<br />
législation comme un travail dangereux<br />
de part sa situation en<br />
hauteur, et rejoint ainsi, dans un<br />
cadre professionnel, l’article 8 de<br />
l’ordonnance sur la prévention<br />
des maladies et accidents professionnels,<br />
qui précise très clairement<br />
que:<br />
« l’employeur ne peut confier des<br />
travaux dangereux qu’à des personnes<br />
ayant été formées spécialement<br />
à cet effet …»<br />
… donc une formation est nécessaire<br />
et l’ASFL SVBL, après une
à balles, du godet à la nacelle en<br />
passant par la tondeuse, fraiseuse<br />
et lame à neige, les possibilités<br />
n’ont de limite que l’imagination<br />
des ingénieurs.<br />
Mais alors, quelle est la formation<br />
adéquate pour ce type d’engins?<br />
48<br />
Multiples accessoires à disposition.<br />
Si la formation de base, soit le chariot<br />
élévateur à contrepoids, est<br />
requise, une formation complémentaire<br />
d’une journée permet<br />
une approche plus spécifique liée<br />
à une autre façon de travailler à<br />
l’aide d’un bras télescopique. Les<br />
accessoires utilisés lors de ces formations<br />
sont les fourches, godet,<br />
pinces ou pics à balles mais il est<br />
important de préciser que la priorité<br />
est donné au véhicule et non<br />
aux accessoires.<br />
Travail dans le terrain, une autre expérience importante!<br />
analyse détaillée des risques liés à<br />
l’utilisation de ces engins, estime<br />
que cette formation, pour englober<br />
les principaux chapitres théoriques<br />
et pratiques, nécessite une<br />
durée d’une journée complète.<br />
Cela n’arrive pas qu’aux autres!<br />
Il est faux de croire que l’on est<br />
invulnérable, que ça ne peut pas<br />
m’arriver, pas à moi! Les statistiques<br />
démontrent que près de<br />
25 % des accidents liés à l’utilisation<br />
de plateformes élévatrices<br />
sont le résultat d’une recherche<br />
de gain de temps…<br />
«Je m’en occupe, je vais VITE faire<br />
ça…»<br />
Cette notion de «vite» aura tendance<br />
à nous diriger vers le chemin<br />
le plus rapide, à ne pas nous<br />
encombrer de mesures de sécurité<br />
et par conséquent à nous faire<br />
prendre des risques qui, un jour<br />
ou l’autre, se solderont par un<br />
accident.<br />
La volonté de diminuer le nombre<br />
d’accidents en Suisse passe par la<br />
formation d’un maximum de personnes<br />
et l’ASFL SVBL a fait un<br />
premier pas cet automne dans le<br />
cadre de la modification de l’ordonnance<br />
de formation des logisticiens<br />
qui englobe une formation<br />
sur, entre autre, les nacelles élévatrices<br />
et les ponts roulants.<br />
Télescopes – très, et même trop<br />
polyvalent!<br />
Nouveaux soucis dans le monde<br />
des chariots élévateurs, l’évolution<br />
technologique permet aujourd’hui<br />
l’adaptation de nombreux<br />
accessoires sur le même<br />
véhicule, des fourches aux pinces<br />
Enfin et en réponse à de nombreuses<br />
questions identiques, si la<br />
formation de base sur chariot télescopique<br />
est réussie, elle nécessite,<br />
pour des engins hors normes<br />
comme des porte-containers par<br />
exemple, un complément de formation<br />
interne qui pourra être<br />
dispensé par l’utilisateur régulier<br />
de la machine et qui saura, mieux<br />
que personne, mettre le nouveau<br />
cariste au courant des dangers<br />
spécifiques liés aux dimensions et<br />
aux poids de cet engin. Seul obligation,<br />
gardez une trace écrite<br />
de ce complément de formation<br />
dans le dossier personnel du nouvel<br />
utilisateur.<br />
En conclusion n’oubliez pas que:<br />
«quand tout va bien… tout va<br />
bien!» il est toujours plus facile de<br />
chercher des solutions à l’amiable<br />
en l’absence de… problèmes! par<br />
contre et si l’accident est présent,<br />
ce sera la dure et froide réalité du<br />
monde des responsabilités qui<br />
montrera son implacable visage<br />
et malheureusement… il sera<br />
alors trop tard!
Einführung der neuen Software «OdAOrg»<br />
Daniela Schneider<br />
Administration Rupperswil<br />
49<br />
Neben dem Angebot an Grund-, Weiter- und Fortbildungskursen im Bereich der Logistik, ist es für<br />
die ASFL SVBL auch eine wichtige Aufgabe, die Neuerungen in der Welt der Logistik zu erkennen.<br />
Um auch weiterhin die dienstleistenden und administrativen Aufgaben als moderne Organisation<br />
der Arbeitswelt (OdA) erfüllen zu können, entschied sich die ASFL SVBL für die Einführung eines<br />
online-basierten Informationssystems.<br />
Die Einführung einer neuen Software<br />
stellt in jedem Betrieb eine<br />
grosse Herausforderung dar. So<br />
galt es auch für die Schweizerische<br />
Vereinigung für die Berufsbildung<br />
in der Logistik (ASFL SVBL),<br />
einen wirtschaftlich tragfähigen<br />
Kompromiss der Anforderungen<br />
und der systemtechnischen Möglichkeiten<br />
zu schliessen. Zunächst<br />
wurden die Softwarelösungen<br />
von drei unterschiedlichen Anbietern<br />
geprüft und mit den Zielen<br />
und Prioritäten der ASFL SVBL<br />
abgeglichen. Nach einer eingehenden<br />
Prüfung und mehreren<br />
Projektgesprächen freute man<br />
sich, den Softwareanbieter Ivaris<br />
AG als geeigneten Partner gefunden<br />
zu haben. Sie entspricht<br />
mit einer individuellen und hochwertigen<br />
Software-Produktepalette<br />
den hohen Anforderungen<br />
der ASFL SVBL und bietet mit der<br />
Softwarelösung OdAOrg die gewünschten<br />
Schlüsselfunktionen.<br />
Das Software-Package OdAOrg<br />
ist ein online-basiertes Informationssystem,<br />
das modular aufgebaut<br />
ist und bereits auch in anderen<br />
Organisationen wie zum<br />
OdAOrg kann von überall und zu jeder Zeit mit allen internetfähigen Geräten<br />
genutzt werden.<br />
Beispiel der OdA Gesundheit, Soziales<br />
Aargau oder der Stiftung<br />
Pro Juventute Anwendung findet.<br />
Die Software umfasst Funktionen<br />
wie Datenpflege von<br />
Personen, Verwalten eines Ausbildungsnetzwerks,<br />
individuelle<br />
Logins mit Bearbeitungsmöglichkeit<br />
der persönlichen Daten (Berufsbildner,<br />
Fachausbildner, Lernende,<br />
etc.), Raumverwaltung,<br />
Einteilung von Dozenten und<br />
Fachausbildnern, Verwaltung von<br />
Berufsschuldaten, üK-Kursplanung<br />
inklusive Vor- und Nachbereitungsphase,<br />
sowie weiteren<br />
Funktionen, um zeitaufwändige<br />
Routinearbeiten automatisch<br />
ausführen zu können.<br />
Unter der Federführung von Heike<br />
Hochstrasser seitens Ivaris AG<br />
und Daniela Schneider als Power-Userin<br />
seitens der ASFL SVBL,<br />
wurde das Projekt im Januar<br />
2015 in Angriff genommen. In<br />
regelmässigen Projektstatusgesprächen<br />
wurden die Ziele<br />
und Prioritäten festgelegt, die<br />
Schlüsselanforderungen definiert,<br />
erste Nutzerprofile erfasst<br />
und Berechtigungen vergeben.
50<br />
Konzentration bei der Einführung der neuen Software.<br />
Heike Hochstrasser und ihr Team<br />
verstanden es, die Software auf<br />
die individuellen Bedürfnisse der<br />
ASFL SVBL abzustimmen und programmierten<br />
zusätzliche Funktionen<br />
für beispielsweise die eigens<br />
bei der ASFL SVBL durchgeführten<br />
Staplerprüfungen für Logistiklernende.<br />
Damit die Software schon früh<br />
genutzt werden konnte, entschied<br />
man sich für eine evolutionäre<br />
Einführungsstrategie, die<br />
mit dem Go-Live am 23.5.2016 ihren<br />
Anfang nahm.<br />
Nachdem die erste Hürde der<br />
Datenmigration aus der bestehenden<br />
Software Access erfolgreich<br />
genommen werden konnte,<br />
wurden die Mitarbeiterinnen<br />
der ASFL SVBL Administration,<br />
die im Einsatz der Software eine<br />
Schlüsselrolle spielen, über die<br />
neuen Funktionen von OdAOrg<br />
informiert. In der ganzen Schweiz<br />
wurden Workshops durchgeführt<br />
und eine Telefon-Hotline<br />
für systembedingte Fragen eingerichtet.<br />
Nach einer kurzen Einarbeitungsphase<br />
galt es auch die<br />
Fachausbildner der ASFL SVBL<br />
miteinzubeziehen. Dies geschah<br />
im Rahmen des alljährlich und in<br />
der ganzen Schweiz durchgeführten<br />
Ausbildnertages. Dabei stiess<br />
OdAOrg mit seiner einfachen Bedienung<br />
auch bei den Fachausbildnern<br />
schnell auf Begeisterung.<br />
Die neue Software bietet<br />
den Fachausbildnern den Vorteil,<br />
dass sie ihre Abwesenheiten und<br />
Ferien direkt online eintragen<br />
können und sich eine schnelle<br />
Übersicht über die für sie geplanten<br />
Einsätze verschaffen können.<br />
Zudem können die Einsätze als<br />
Kalenderabonnement auf sämtliche<br />
Smartphones und Computer<br />
heruntergeladen werden. Die<br />
digitale Kontrolle der Kursanwesenheit<br />
und die Bewertung der<br />
Lernenden im Unterricht stellen<br />
weitere positive Neuerungen im<br />
Arbeitsalltag der Fachausbildner<br />
im Zusammenhang mit der Software<br />
dar.<br />
Nach und nach wurden im Juli<br />
2016 auch die Bildungsverantwortlichen<br />
in den Lehrbetrieben<br />
über die Vorteile der neuen Softwarelösung<br />
orientiert und mit Informationen<br />
per E-Mail instruiert.<br />
Die Software-Anleitung kann natürlich<br />
auch direkt von der OdA<br />
Org Plattform aufgerufen werden.<br />
Der Zugang zu OdAOrg ermöglicht<br />
es Berufsbildnerinnen und<br />
Berufsbildnern eine transparente<br />
Übersicht über die geplanten<br />
überbetrieblichen Kurse (üK) ihrer<br />
Lernenden zu erhalten, üK-<br />
Bewertungen und -Noten nachzuschauen,<br />
sowie Informationen<br />
über Absenzen jederzeit und von<br />
überall online einzusehen. Bereits<br />
nach kurzer Zeit rühmten die Bildungsverantwortlichen<br />
die einfache<br />
Handhabung und die Transparenz<br />
der Software.<br />
Die Lernenden erhielten im August<br />
2016 ihren Zugang zu<br />
OdAOrg und wurden gebeten,<br />
ihre persönlichen Informationen<br />
einzupflegen. Auch sie erhalten<br />
dank OdAOrg die für sie relevanten<br />
Informationen nun digital<br />
zugestellt und können die geplanten<br />
üK sowie die erhaltenen<br />
Bewertungen und Noten jederzeit<br />
einsehen.<br />
Seit Sommer 2016 wird nun bei<br />
der ASFL SVBL mit OdAOrg gearbeitet<br />
und man profitiert von einem<br />
modernen, einfach zu bedienenden<br />
und übersichtlichen<br />
Hilfsmittel, das online überall<br />
und auf allen Geräten zugänglich<br />
ist. Administrative Abläufe können<br />
dank OdAOrg effizienter erledigt<br />
werden und auch die Umwelt<br />
wird durch Papiereinsparung<br />
geschont. Der Entwicklungsprozess<br />
ist jedoch noch nicht ganz<br />
abgeschlossen. OdAOrg wird<br />
laufend optimiert und die Benutzerfreundlichkeit<br />
der Software<br />
weiter verbessert. OdAOrg<br />
wird aktuell hauptsächlich in der<br />
Grundbildung eingesetzt, jedoch<br />
können in Zukunft auch weitere<br />
Kommissionen hinzugefügt werden,<br />
welche die Softwarelösung<br />
zum Beispiel als Austauschplattform<br />
in den Bereichen der Weiter-<br />
und Fortbildung nutzen können.<br />
Die Zugänge zur Software<br />
werden von der ASFL SVBL aber<br />
zunächst nur an auszubildende<br />
Logistiker/-innen, deren Berufsbildner<br />
und an Fachausbildner<br />
der ASFL SVBL vergeben.
ISO 9001:2015 – Produktivität mit System!<br />
51<br />
Ein Drittel ist Verschwendung – Erfahrungen aus Industrie und Gewerbe zeigen, dass im Wertschöpfungsprozess<br />
ca. 30 % an Geld durch Blind- oder Fehlleistung verloren geht! Abhilfe schafft<br />
die richtige Anwendung der ISO 9001:2015. Die Produktivität und die Kosten werden transparent<br />
und planbar. Der Umsatz und letztendlich der Gewinn werden gesteigert.<br />
Seit der Einführung der neuen<br />
Norm ISO 9001:2015 ist nun<br />
mehr als ein Jahr vergangen. Viele<br />
Unternehmen sind mittlerweile<br />
nach der Version 2015 zertifiziert,<br />
anderen steht dies noch bevor.<br />
Augenfällig ist, dass die Norm viel<br />
Interpretationsspielraum zulässt<br />
und dieser auch ausgenutzt wird.<br />
Ganz nach dem Motto: «Stellen<br />
wir den Auditor zufrieden».<br />
Teilen Sie diese Ansicht? Wenn ja,<br />
vergessen Sie das «Papier». Sparen<br />
Sie lieber das Geld und kaufen<br />
Sie sich damit ein schönes Auto.<br />
Sie werden viel glücklicher damit.<br />
Effektivität und Effizienz<br />
markant steigern<br />
Wenn Sie jedoch den wahren<br />
Wert der neuen Norm wirklich erkennen<br />
und verstehen, gewinnen<br />
Sie viel mehr als «nur ein schönes<br />
Auto».<br />
Durch die konsequente Umsetzung<br />
steigern Sie die Effektivität<br />
und Effizienz in Ihrem Unternehmen<br />
markant. Die verbesserte<br />
Marge und ein höherer Gewinn<br />
sind die logischen Folgen. Sie erhöhen<br />
die Kundenzufriedenheit,<br />
ebenso Ihre Marktchancen und<br />
stellen so die Existenz ihres Unternehmens<br />
langfristig sicher.<br />
PDCA Plan, Do, Check and Act<br />
Die Norm ist umfassend formuliert,<br />
durchdringt das gesamte Unternehmen<br />
und stellt den PDCA<br />
Regelkreis (nach William Edwards<br />
Deming) in den Vordergrund.<br />
Die Umsetzung ist ein längerer<br />
Weg der Ihr Unternehmen durchgehend<br />
verändert. Es fordert ein<br />
gewolltes «ausbrechen» aus gewohnten<br />
Strukturen.<br />
Nicht selten sind die Beteiligten<br />
in ihren Gedanken gefangen (betriebsblind)<br />
und bewegen sich<br />
im Kreis. Diesen müssen Sie erfolgreich<br />
durchbrechen um die<br />
gewünschte Veränderung zu erreichen.<br />
Hier kann externe Unterstützung<br />
wertvoll sein.<br />
Spezialisten wie djm Consulting<br />
GmbH begleiten ihre Kunden<br />
über den gesamten Prozess und<br />
helfen ihnen die gesteckten Ziele<br />
erfolgreich zu erreichen.<br />
Wenn es Ihnen gelingt, die neue<br />
Norm ISO 9001:2015 nicht nur auf<br />
Papier zu haben, sondern diese<br />
auch zu leben, verwandeln Sie<br />
Ihr Unternehmen in eine «lernende<br />
Organisation». Laufende Verbesserungen<br />
werden bei Ihnen<br />
zur Selbstverständlichkeit und<br />
Ihr Unternehmen ist für die kommenden<br />
Herausforderungen der<br />
Zukunft gerüstet.
Erfahrungsbericht: «Arbeitssicherheit – haben wir dieses Thema bei uns im<br />
Unternehmen eigentlich im Griff?»<br />
Die Hans Christen AG ist ein mittelständisches Unternehmen in Herzogenbuchsee. Mit den rund<br />
vierzig Mitarbeitenden werden Zahnräder jeglicher Art gefertigt. Flexibilität und hohe Qualität<br />
zeichnet das Unternehmen aus. Hans Christen AG ist der EKAS-Branchenlösung (13B) von SWISS-<br />
MECHANIC angeschlossen und der Inhaber Daniel Arn nimmt regelmässig an den KOPAS-Wiederholungskursen<br />
teil.<br />
52<br />
«Seit vielen Jahren sind wir<br />
der EKAS-Branchenlösung von<br />
SWISSMECHANIC angeschlossen<br />
und seit Jahren besuche ich<br />
jeweils im Frühling den KOPAS-<br />
Wiederholungskurs. Seit Jahren<br />
schaute ich hin und wieder in den<br />
gelben Ordner mit den Checklisten<br />
rein und jedes Mal beschlich<br />
mich ein schlechtes Gewissen.<br />
«Eigentlich», sagte ich mir immer,<br />
«haben wir sehr wenige Unfälle<br />
bei uns im Betrieb. Unter dem<br />
Branchendurchschnitt – also haben<br />
wir die Geschichte doch eigentlich<br />
im Griff.»<br />
Doch letztes Jahr anlässlich eines<br />
KOPAS-Kurses war es plötzlich<br />
mehr als nur ein schlechtes<br />
Gewissen. Uns wurde eindrücklich<br />
ein Vorfall mit tödlichem Ausgang<br />
geschildert! Ein Mensch<br />
kam ums Leben und sein Arbeitgeber<br />
stand sofort unter Druck,<br />
zu beweisen, dass er alles unternommen<br />
hatte, um ein solches<br />
Ereignis zu verhindern. Er konnte<br />
dann alle Papiere auf den Tisch legen<br />
und beweisen, dass er seiner<br />
Aufsichtspflicht nachgekommen<br />
war. Dies konnte zwar den Unfall<br />
nicht ungeschehen machen, aber<br />
der Arbeitgeber konnte für sich<br />
festhalten, dass er alles in seiner<br />
Macht stehende gemacht hatte<br />
und ihm keine Versäumnisse unterstellt<br />
werden konnten.<br />
Auch ein paar Tage nach dem KO<br />
PAS-Kurs war das schlechte Gewissen<br />
noch vorhanden und dies<br />
war schlussendlich der Grund,<br />
dass ich beschloss, die Branchenlösung<br />
vollumfänglich bei uns<br />
umzusetzen.<br />
Inhouse waren die Ressourcen<br />
nicht vorhanden und daher machte<br />
ich mich auf die Suche nach einem<br />
Partner. Mit djm Consulting<br />
GmbH aus Melchnau fand ich den<br />
richtigen Partner. Inhaber Daniel<br />
Müller war lange Jahre Leiter für<br />
Qualität und Arbeitssicherheit bei<br />
der Firma Güdel AG in Langenthal<br />
(Mitglied SWISSMECHANIC und<br />
EKAS-Branchenlösung) tätig.<br />
Nach einer eingehenden Analyse<br />
setzten wir sofort die Schutzbrillentragpflicht<br />
für die gesamte<br />
Belegschaft konsequent um. Wer<br />
geschliffene Gläser benötigt, wurde<br />
kostenlos durch uns ausgerüstet.<br />
Die Sofortmassnahme wurde<br />
ausgedehnt auf schnittsichere<br />
Handschuhe, weitere Schutzausrüstungen<br />
etc.<br />
In einem zweiten Schritt wurden<br />
sämtliche Maschinen auf ihre Sicherheit<br />
überprüft, Mängel in<br />
Stand gestellt und anschliessend<br />
mit den nötigen Warnhinweisen<br />
ausgestattet. Dies alles wurde<br />
ergänzt durch die Schulung<br />
der Mitarbeiter. Weiter wurde die<br />
Notfallorganisation erstellt, die<br />
Gefahrenstoffe richtig bezeichnet<br />
und gelagert sowie die Wartungsintervalle<br />
aller Maschinen<br />
definiert und erfasst.<br />
Wenn wir ihn noch hätten, würden<br />
wir nun den gelben Ordner<br />
mit gutem Gewissen anschauen;<br />
alle Dokumente sind erstellt und<br />
verwaltet im System, die Mitarbeiter<br />
informiert und geschult.<br />
Daniel Arn, Geschäftsführer<br />
Hans Christen AG<br />
Facts & Figures<br />
Leistungskompetenz<br />
– Qualitätssicherung<br />
– KVP (TQM)/Lean-<br />
Management<br />
– Managementsystem Aufbau<br />
/ Unterhalt<br />
– Mitarbeiterschulung in<br />
Sicherheit oder Qualität<br />
– Interne Audits<br />
Fachliche Kenntnisse<br />
– Mechanik/Elektromechanik /<br />
Elektronik<br />
– Projektleitung<br />
– Qualitätsmanagement/<br />
Qualitätssicherung<br />
– Arbeitssicherheit/<br />
Gesundheitsschutz<br />
– Managementsysteme,<br />
Aufbau/Unterhalt<br />
djm Consulting GmbH<br />
Daniel Müller, Inhaber<br />
Baumgartenstrasse 26<br />
CH-4917 Melchnau<br />
+41 (0)79 697 05 85<br />
daniel.mueller@djm-consulting.ch<br />
www.djm-consulting.ch
Informationen<br />
Informations<br />
Informazioni<br />
53<br />
Prüfungen in deutscher Sprache<br />
Prüfungsort<br />
Ausbildungszentrum für Lager und Logistik (AZL),<br />
Rigistrasse 2, 5102 Rupperswil<br />
Anmeldung<br />
Anmeldungsformular<br />
Bei genügender Anzahl Teilnehmender kann die QS-Kommission<br />
die Prüfung einzelner Module an weiteren Prüfungsorten<br />
beschliessen.<br />
Die Anmeldung zur Prüfung muss schriftlich, auf dem dafür vorgesehenen<br />
Formular erfolgen. Die Prüfungssprache ist anzugeben. Die<br />
Anmeldefristen sind einzuhalten.<br />
Anmeldeformulare sind erhältlich beim Kurssekretariat oder<br />
unter www.logistiker-logistikerin.ch<br />
Examens en langue française<br />
Lieu<br />
Inscription<br />
Formulaires d’inscription<br />
Centre de formation en logistique (CFL),<br />
Rte de Fribourg 28, 1723 Marly<br />
Les inscriptions doivent être présentées par écrit sur le formulaire<br />
adéquat. En s’inscrivant, le candidat accepte de se conformer au règlement<br />
d’examen. Il indique la langue dans laquelle il souhaite passer<br />
l’examen.<br />
Les formulaires d’inscription sont disponibles au secrétariat ou sur le<br />
site internet www.logisticien.ch<br />
Esami in lingua italiana<br />
Luogo d’esame<br />
Iscrizione<br />
Moduli d’iscrizione<br />
Centro di formazione professionale in logistica (CFL),<br />
via Ferriere 11, Giubiasco<br />
L’iscrizione all’esame deve essere effettuata per iscritto utilizzando<br />
l’apposito modulo. La lingua d’esame deve essere espressamente<br />
indicata. I termini d’iscrizione devono essere categoricamente rispettati.<br />
I moduli d’iscrizione sono disponibili presso l’apposito ufficio o sul<br />
sito internet www.impiegato-logistica.ch
Modulprüfungen BP / HFP<br />
Examens modulaires BF / EPS<br />
Esami modulari APF / EPS<br />
54<br />
Prüfung | Examen | Esame <strong>2017</strong>_1 <strong>2017</strong>_2 <strong>2017</strong>_3<br />
Anmeldeschluss<br />
Date limite<br />
Utimo termine d’iscrizione<br />
Datum der Prüfung<br />
Date d’examen<br />
Sessioni d’esame<br />
31.01.<strong>2017</strong> 31.07.<strong>2017</strong> 15.10.<strong>2017</strong><br />
01.04. – 08.04.<strong>2017</strong> 09.09. – 16.09.<strong>2017</strong> 02.12. – 09.12.<strong>2017</strong><br />
Stufe Berufsprüfung | Niveau examen professionnel |<br />
Livello esame professionale per manager in logistica<br />
51 – 56 Basismodul SSC 1 – 6 | Modules de base SSC 1 – 6 | moduli di base SSC 1 – 6 6 x 1h/ora<br />
57 – 58 Basismodul SVBL 1 – 2 | Modules de base ASFL 1 – 2 | moduli di base ASFL 1 – 2 2 x 1h/ora<br />
59 Basismodul SVBL 3 | Module de base ASFL 3 | modulo di base ASFL 3 2h/ore<br />
60 Fachmodul SVBL | Module spécifique ASFL | modulo specialistico ASFL 3h/ore<br />
Stufe höhere Fachprüfung | Niveau examen professionnel supérieur |<br />
Livello esame professionale superiore<br />
71 Supply Chain Management 1h/ora<br />
72 Volkswirtschaft | Economie | Conoscenze di economia politica 1h/ora<br />
73 Finanz- und Rechnunswesen | Finance/Comptabilité | Finanze e contabilità 1h/ora<br />
74 Projektmanagement | Management de projet | Gestione progetti 1h/ora<br />
75 Qualitätsmanagement | Management de qualité | Gestione della qualità 1h/ora<br />
76 Leadership 1h/ora<br />
77 Rechtliche Kenntnisse | Connaissances juridiques | Conoscenza giuridica 1h/ora<br />
78 Aufbaumodul SVBL 1 | Module de spécialisation ASFL 1 | modulo di specializzazione ASFL 1 2h/ore<br />
79 Aufbaumodul SVBL 2 | Module de spécialisation ASFL 2 | modulo di specializzazione ASFL 2 2h/ore<br />
80 Aufbaumodul SVBL 3 | Module de spécialisation ASFL 3 | modulo di specializzazione ASFL 3 2h/ore<br />
81 SVBL Fachmodul Lager | Module spécifique ASFL stockage |<br />
Esame modulare specialistico ASFL magazzino<br />
2h/ore<br />
82 SVBL Fachmodul Distribution | Module spécifique ASFL distribution |<br />
Esame modulare specialistico ASFL distribuzione<br />
2h/ore
Berufsprüfung und höhere Fachprüfung<br />
Examen professionnel<br />
et professionnel supérieur<br />
Esame professionale<br />
e professionale superiore<br />
Stufe Berufsprüfung<br />
Niveau examen professionnel<br />
Livello esame professionale<br />
Prüfung | examen | esame <strong>2017</strong>_1 <strong>2017</strong>_2<br />
Anmeldeschluss<br />
Date limite<br />
Ultimo termine d’iscrizione<br />
Schriftliche Prüfung<br />
Examen écrit<br />
Esame scritto<br />
Mündliche Prüfung<br />
Examen oral<br />
Esame orale<br />
15.03.<strong>2017</strong> 15.10.<strong>2017</strong><br />
06.05. – 13.05.<strong>2017</strong> 25.11. – 02.12.<strong>2017</strong><br />
13.05. –20.05.<strong>2017</strong> 02.12. – 09.12.<strong>2017</strong><br />
Impressum<br />
Ausgabe | Edition | Edizione<br />
1/<strong>2017</strong> – © ASFL SVBL<br />
30. Jahrgang | 30 ème année | 30° annata<br />
Auflage | Edition | Edizione<br />
12 000 Ex.<br />
Gestaltung | Conception | Elaborazione<br />
Medienteam ASFL SVBL<br />
Druck | Presseur | Stampa<br />
Kromer Print AG | 5600 Lenzburg<br />
Redaktion | Rédaction | Redazione<br />
Dr. Beat M. Duerler | Geschäftsleitung<br />
Herausgeber | Editeur | Editore<br />
Geschäftstelle SVBL | Rigistrasse 2 | 5102 Rupperswil<br />
T 058 258 36 00 | F 058 258 36 01<br />
E email@svbl.ch | www.svbl.ch<br />
Responsable pour la Suisse romande<br />
Jean-Bernard Collaud<br />
Centre de formation en logistique<br />
Rte de Fribourg 28 | 1723 Marly<br />
T 058 258 36 40 | F 058 258 36 41<br />
E cfl@asfl.ch | www.asfl.ch<br />
Responsabile per la Svizzera italiana<br />
Larissa Fagone<br />
Centro di formazione professionale in logistica<br />
Via Ferriere 11 | CH-6512 Giubiasco<br />
T 058 258 36 60 | F 058 258 36 61<br />
E ticino@asfl.ch | www.asfl.ch<br />
55<br />
Stufe höhere Fachprüfung<br />
Niveau examen professionnel supérieur<br />
Nivello esame professionale superiore<br />
Prüfung | examen | esame <strong>2017</strong>_1 <strong>2017</strong>_2<br />
Anmeldeschluss<br />
Date limite d’inscription<br />
Termine d’iscrizione<br />
«Kick-Off» Disposition<br />
«Kick-Off» du thème<br />
«Kick-Off» di consegna<br />
Abgabe Disposition<br />
Remise du thème<br />
Disposizioni di consegna<br />
«Kick-Off» Diplomarbeit<br />
«Kick-Off» du travail de Diplôme<br />
«Kick-Off» del lavoro di diploma<br />
Abgabe Diplomarbeit<br />
Remise du travail de Diplôme<br />
Termine di consegna del<br />
lavoro di diploma<br />
Fallstudie/Präsentation<br />
Défense et présentation<br />
Presentazione orale<br />
30.11.2016 30.04.<strong>2017</strong><br />
04.01.<strong>2017</strong> 02.06.<strong>2017</strong><br />
01.02.<strong>2017</strong> 30.06.<strong>2017</strong><br />
10.02.<strong>2017</strong> 11.08.<strong>2017</strong><br />
09.05.<strong>2017</strong> 10.11.<strong>2017</strong><br />
13.05.<strong>2017</strong><br />
18./19.05.<strong>2017</strong><br />
25.11.<strong>2017</strong><br />
30.11. – 02.12.<strong>2017</strong><br />
<strong>Bulletin</strong> <strong>2017</strong><br />
Ausgabe Redaktionsschluss Erscheinungsdatum<br />
Edition Limite de bouclage Date de l’édition<br />
Edizione Chiusura redazionale Data di pubblicazione<br />
N° 2/<strong>2017</strong> 31. Mai <strong>2017</strong> 17. Juli <strong>2017</strong><br />
N° 3/<strong>2017</strong> 31. Juli <strong>2017</strong> 19. September <strong>2017</strong><br />
N° 4/<strong>2017</strong> 29. September <strong>2017</strong> 20. November <strong>2017</strong><br />
Inserate | Inscriptions | Annunci<br />
1/4<br />
210 x 74 mm<br />
1/3<br />
210 x 99 mm<br />
1/2<br />
210 x 148 mm<br />
1/1<br />
210 x 297 mm<br />
1/4 quer<br />
1/4 page<br />
1/4 pagina<br />
210 x 74 mm CHF 450.–<br />
1/3 quer<br />
1/3 page<br />
1/3 pagina<br />
210 x 99 mm CHF 600.–<br />
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210 x 148 mm CHF 900.–<br />
ganze Seite<br />
page entière<br />
pagina intera<br />
210 x 297 mm CHF 1800.–<br />
Umschlag 2. – 3. Seite<br />
Couverture 2 ème – 3 ème<br />
Copertina 2 a – 3 a<br />
210 x 297 mm CHF 2000.–<br />
Umschlag 4. Seite<br />
Couverture 4 ème<br />
Copertina 4 a<br />
210 x 297 mm CHF 2500.–<br />
Weitere Inserate-Formate und Werbemöglichkeiten finden<br />
sie unter: www.svbl.ch/medien<br />
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26. - 27. April <strong>2017</strong><br />
Messe Zürich<br />
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