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Bulletin 2017/1

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BULLETIN01/<strong>2017</strong><br />

Wir machen weiter! Dank unseren<br />

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

Nous continuons sur notre lancée!<br />

Grâce à nos collaboratrices et<br />

collaborateurs<br />

Il lavoro prosegue: un grazie a tutte le<br />

persone che lavorano con noi!<br />

ASFL SVBL News<br />

Ausbildnertag Gunzgen<br />

Giornata degli istruttori in Ticino<br />

start! Forum des métiers Fribourg<br />

Logistics & Distribution<br />

Swiss Logistics Day<br />

Logistics Hall of Fame<br />

Erlebnistage Beruf<br />

Betrieblicher Kompetenz nachweis<br />

(Teil 2)<br />

Preuves de compétences en entreprise<br />

(Partie 2)<br />

Attestato aziendale delle competenze<br />

(Parte 2)<br />

Prüfungsausschreibungen<br />

Publications d’examens<br />

Pubblicazione degli esami<br />

Schweizerische Vereinigung für die Berufsbildung in der Logistik<br />

Association Suisse pour la formation professionnelle en logistique<br />

Associazione Svizzera per la formazione professionale in logistica


Inhaltsverzeichnis<br />

Contenu<br />

Contenuto<br />

Editorial<br />

Avant propos<br />

Editoriale<br />

3 Wir machen weiter!<br />

Dank unseren Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter<br />

4 Nous continuons sur notre<br />

lancée! Grâce à nos collaboratrices<br />

et collaborateurs<br />

5 Il lavoro prosegue: un grazie a<br />

tutte le persone che lavorano<br />

con noi!<br />

2<br />

Neues aus dem Verband<br />

ASFL SVBL<br />

7 ASFL SVBL News<br />

Nouvelles<br />

de l’ASFL SVBL<br />

7 ASFL SVBL News<br />

Novità<br />

ASFL SVBL<br />

7 ASFL SVBL News<br />

7 Personelles<br />

8 Mitarbeiterportrait<br />

16 Giornata degli istruttori in<br />

Ticino<br />

11 Nachruf Dr. H.-A. Tritschler<br />

13 Ausbildnertag Gunzgen<br />

18 Ausbildungszenter Rümlang<br />

Events<br />

Evénements<br />

Eventi<br />

20 start! Forum der Berufe<br />

Freiburg<br />

19 start! Forum des métiers<br />

Fribourg<br />

23 Swiss Logistics Day<br />

21 Logistics & Distribution<br />

23 Swiss Logistics Day<br />

23 Swiss Logistics Day<br />

24 Logistics Hall of Fame<br />

25 Erlebnistage Beruf<br />

Berufsbildung<br />

Formation professionelle<br />

Formazione professionale<br />

26 Betrieblicher Kompetenznachweis<br />

(Teil 2)<br />

29 Preuves de compétences en<br />

entreprise (Partie 2)<br />

31 Attestato aziendale delle<br />

competenze (Parte 2)<br />

34 Übungs- und Prüfungsfragen<br />

der ASFL SVBL auf isTest<br />

47 « Coupable de … bonne<br />

volonte! »<br />

40 Visita alla Debrunner Acifer a<br />

Kölliken<br />

36 Neue Kurse der ASFL SVBL<br />

45 Die ASFL SVBL und ihre<br />

sozialen Bildungsprojekte<br />

41 ASFL ospita il servizio di<br />

pretirocinio e la Scuola Media<br />

di Canobbio<br />

43 ASFL SVBL e i suoi progetti di<br />

formazione sociale<br />

Diverses<br />

Divers<br />

Varie<br />

49 Einführung der neuen Software<br />

«OdAOrg»<br />

55 Mentions légales<br />

55 Impressum<br />

51 djm Consulting<br />

55 Impressum<br />

Prüfungsausschreibungen<br />

Publications d’examens<br />

Pubblicazione degli esami<br />

53 Informationen<br />

53 Informations<br />

53 Informazioni<br />

54 Modulprüfungen BP/HFP<br />

54 Examens modulaires BF/EPS<br />

54 Esami modulari APF/EPS<br />

55 Berufsprüfung und höhere<br />

Fachprüfung<br />

55 Examen professionnel et<br />

professionnel supérieur<br />

55 Esame professionale<br />

e professionale superiore


Wir machen weiter!<br />

Dank unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

Dr. Beat M. Duerler,<br />

Präsident ASFL SVBL, Delegierter der OdA<br />

Président ASFL SVBL, délégué de l’OrTra<br />

Presidente ASFL SVBL, Delegato dell’Oml<br />

3<br />

Logistik und logistische Tätigkeiten begleiten uns tagtäglich auf unserem Weg. Beim Einkauf in<br />

einem schwedischen Möbelhaus übernehmen wir als Konsumentin und Konsument einen Teil der<br />

logistischen Aufgaben. Trotzdem bleiben noch zahlreiche logistische Tätigkeiten – wie etwa das<br />

Bedienen der eingesetzten Flurförderzeuge – den Logistikprofis überlassen. Dies konnte ich auf<br />

der letzten Shoppingtour selbst erleben.<br />

Wo aber erhalten die Staplerfahrerinnen<br />

und Staplerfahrer ihr<br />

Wissen und Können? Zum Beispiel<br />

bei der ASFL SVBL in der<br />

ganzen Schweiz.<br />

Damit wir flächendeckend für unsere<br />

Kunden da sein können, hat<br />

der Vorstand im letzten Quartal<br />

2016 in Rümlang, nahe beim Flughafen<br />

Zürich, einen neuen Standort<br />

erworben. Zwei Hallen und<br />

ein Bürogebäude konnten per<br />

Ende September 2016 übernommen<br />

werden. Bereits nach wenigen<br />

Wochen wurde ein erster Pilotkurs<br />

in Rümlang durchgeführt.<br />

Im Moment laufen die verschiedenen<br />

Umbau- und Renovationsphasen,<br />

damit per 1. April <strong>2017</strong><br />

der Kursbetrieb definitiv aufgenommen<br />

werden kann. Mit diesem<br />

Datum wird unser «Provisorium»<br />

in Kloten nach fast 11 Jahren<br />

verschwinden. Vielen Dank an<br />

alle in der ASFL SVBL, welche zum<br />

Erfolg von Kloten beigetragen haben.<br />

Neu kommt in Rümlang ein wichtiger<br />

neuer Kunde aus dem Kanton<br />

Zürich zum Zug. Die ASFL<br />

In den Ausbildungszentren der ASFL SVBL in der ganzen Schweiz werden<br />

Logistikprofis aus- und weitergebildet.<br />

SVBL kann im Jahre <strong>2017</strong> im Auftrag<br />

vom Amt für Wirtschaft und<br />

Arbeit (AWA) des Kantons Zürich<br />

die Ausbildung im Rahmen des<br />

Grundkurses Lagerlogistik übernehmen.<br />

Für diesen neuen Kurs<br />

werden in Rümlang verschiedene<br />

Räume bereitgestellt und bereits<br />

hat der Kunde Ende Februar<br />

<strong>2017</strong> einen ersten Besuch, verbunden<br />

mit einem Audit, durchgeführt.<br />

Für die Durchführung<br />

des Kurses hat Sabrina Brügger<br />

(Projektleitung AWA Rümlang)<br />

enorm viel beigetragen und dank<br />

Markus Nobel (Fachverantwortlicher<br />

Rupperswil) konnte der<br />

neue Kurs inhaltlich gefüllt und<br />

fachmännisch durchgeführt werden.<br />

Aber auch in der Romandie<br />

kann für den Kanton Waadt die<br />

Ausbildung von Arbeitslosen<br />

übernommen werden. Zum<br />

Glück verfügt die ASFL SVBL mit<br />

dem Standort Chavornay über ein<br />

Ausbildungszentrum im Kanton<br />

Waadt – dies ist oft eine Anforderung<br />

zur Erbringung von Leistungen<br />

für die Kantone – und wir<br />

freuen uns auch diese Ausbildung


4<br />

in diesem Jahr durchführen zu<br />

dürfen.<br />

Nicht nur die Kunden werden<br />

ausgebildet auch intern stand<br />

das erste Quartal unter der Flagge<br />

der Weiterbildung. Nach<br />

Gunzgen und Giubiasco wurden<br />

auch in Marly – somit in allen Regionen<br />

der Schweiz – Ausbildnertage<br />

durchgeführt. Im Rahmen<br />

des Ausbildnertages im Tessin<br />

hat auch der Präsident der ASFL<br />

SVBL mit Krawatte den Kurs zur<br />

Feuer bekämpfung besucht und<br />

sowohl mit Löschdecke als auch<br />

mit Feuerlöscher erfolgreich<br />

hantiert, vielleicht zum Erstaunen<br />

oder eher doch zur Belustigung<br />

der Belegschaft in Giubiasco.<br />

Vielen Dank an die K.A.B.<br />

Brandschutz und besonders an<br />

Michel angelo Boccuzzo (Objektberater<br />

Neubau, K.A.B. Brandschutz)<br />

für die ausgezeichnete<br />

Schulung im Tessin.<br />

Auch im Februar begann der<br />

SVEB-Kurs in der Deutschschweiz.<br />

18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

können sich in Didaktik<br />

und weiteren Fächern weiterbilden.<br />

Diese Ausbildung wird<br />

ebenfalls in den anderen beiden<br />

Sprachregionen durchgeführt.<br />

Somit können wir sicherstellen,<br />

dass auch die Ausbildnerinnen<br />

und Ausbildner auf höchstem Niveau<br />

unterrichten können.<br />

Das neue Jahr hat sehr intensiv angefangen,<br />

die üK (überbetriebliche<br />

Kurse), die Kurse in den Ausbildungszentren<br />

aber auch die externen<br />

Kurse unter der erfolgreichen<br />

Federführung von Jens Rudolph<br />

haben schon im ersten Quartal zu<br />

einer hohen Belastung aller Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter geführt.<br />

Im Namen der BBK und auch<br />

der Geschäftsleitung möchte ich<br />

hier allen für den grossen Einsatz<br />

und für die gezeigte Flexibilität<br />

danken.<br />

Auch im nächsten Quartal mit<br />

den zentralen QV (Qualifikationsverfahren)<br />

in Basel, Marly und<br />

Giu biasco werden wir wieder gefordert<br />

sein. «Wir machen weiter»<br />

ist also mehr als ein Motto, nur<br />

gemeinsam können wir all unsere<br />

Ziele erreichen!<br />

Nous continuons sur notre lancée!<br />

Grâce à nos collaboratrices et collaborateurs<br />

La logistique et les activités associées nous accompagnent au quotidien. Lorsque nous faisons nos<br />

courses dans un magasin d’ameublement suédois, en tant que consommatrice ou consommateur,<br />

nous nous chargeons nous-mêmes d’une partie des tâches logistiques. Toutefois, bon nombre<br />

d’opérations logistiques, telles que l’utilisation des chariots de manutention, demeurent réservées<br />

aux professionnels du secteur. J’en ai personnellement fait l’expérience lors de ma dernière<br />

sortie shopping.<br />

Mais où donc les caristes apprennent-ils<br />

à conduire ces engins<br />

avec autant de maîtrise? Par<br />

exemple chez l’ASFL SVBL, présente<br />

dans toute la Suisse.<br />

Afin que nous soyons présents<br />

pour nos clients sur l’ensemble<br />

du territoire, au dernier trimestre<br />

2016, le comité directeur<br />

a fait l’acquisition d’un nouveau<br />

site à Rümlang, non loin de l’aéroport<br />

de Zurich. Deux halles et<br />

un immeuble de bureaux ont ainsi<br />

été repris fin septembre 2016. A<br />

peine quelques semaines après,<br />

un premier cours pilote était déjà<br />

organisé à Rümlang. Divers travaux<br />

de transformation et de rénovation<br />

sont actuellement en<br />

cours afin que le programme de<br />

cours puisse pleinement entrer<br />

en fonction à partir du 1er avril. A<br />

cette date, nous abandonnerons<br />

notre site «provisoire» de Kloten,<br />

que nous utilisons depuis près de<br />

11 ans. Merci à tous les acteurs de<br />

l’ASFL SVBL qui ont contribué au<br />

succès de Kloten.<br />

Le site de Rümlang nous permettra<br />

de servir un nouveau client<br />

clé du canton de Zurich. En <strong>2017</strong>,<br />

l’ASFL SVBL assurera la formation<br />

dans le cadre du cours de base<br />

sur la logistique d’entrepôt, pour<br />

le compte de l’Office de l’économie<br />

et du travail (OET) du canton<br />

de Zurich. Différents locaux<br />

sont en cours de préparation à<br />

Rümlang pour ce nouveau cours<br />

et, fin-févier <strong>2017</strong>, le client a effectué<br />

une première visite associée à<br />

un audit. Sabrina Brügger (direction<br />

du projet OET à Rümlang) a<br />

beaucoup œuvré pour la création<br />

de ce nouveau cours, qui a pu<br />

être enrichi en contenus et mené


à bien de façon professionnelle<br />

grâce à Markus Nobel (responsable<br />

technique à Rupperswil).<br />

En Romandie aussi, la formation<br />

des chômeurs peut être assurée<br />

pour le compte du canton de<br />

Vaud. Par bonheur, avec le site de<br />

Chavornay, l’ASFL SVBL dispose<br />

d’un centre de formation dans le<br />

canton de Vaud – ce qui est souvent<br />

une condition pour pouvoir<br />

fournir des prestations aux cantons<br />

– et nous sommes ravis de<br />

pouvoir assurer cette formation<br />

cette année.<br />

A Chavornay, une grande variété de cours peut être effectuée.<br />

Les formations ne sont pas réservées<br />

à nos clients. En interne aussi,<br />

le premier trimestre était placé<br />

sous le signe de la formation<br />

continue. Après Gunzgen et Giubiasco,<br />

une journée des formateurs<br />

a également eu lieu à Marly,<br />

et donc toutes les régions de<br />

Suisse. Au Tessin, dans le cadre<br />

de journée des formateurs, le<br />

président de l’ASFL SVBL a participé<br />

en cravate au cours de lutte<br />

contre l’incendie, manipulant<br />

avec succès aussi bien la couverture<br />

antifeu que l’extincteur, à la<br />

grande surprise et sous le regard<br />

amusé du personnel de Giubiasco.<br />

Merci beaucoup à K.A.B. et<br />

tout particulièrement à Michelangelo<br />

Boccuzzo (conseiller nouvelles<br />

constructions chez K.A.B.<br />

Protection d’incendie) pour l’excellente<br />

formation au Tessin.<br />

Février a également marqué le<br />

début du cours FSEA en Suisse<br />

alémanique, qui permet à 18 collaboratrices<br />

et collaborateurs<br />

de parfaire leur formation en didactique<br />

et dans d’autres domaines.<br />

Cette formation est également<br />

dispensée dans les deux<br />

autres régions linguistiques. Nous<br />

avons ainsi la garantie que les<br />

formatrices et les formateurs enseignent<br />

au meilleur niveau.<br />

La nouvelle année a commencé<br />

sur les chapeaux de roues: les<br />

cours interentreprises, les cours<br />

en centres de formation, mais<br />

aussi les cours externes sous la direction<br />

efficace de Jens Rudolph<br />

ont fortement sollicité l’ensemble<br />

des collaboratrices et collaborateurs<br />

dès le premier trimestre. Au<br />

nom de la CFP mais aussi de la<br />

direction, je souhaite remercier<br />

ici tout le monde pour l’engagement<br />

fourni et la souplesse dont<br />

chacun et chacune a fait preuve.<br />

Au trimestre prochain, avec les<br />

procédures de qualification centrales<br />

à Bâle, Marly et Giubiasco,<br />

nous aurons une nouvelle fois<br />

fort à faire. «Nous continuons<br />

sur notre lancée» est donc plus<br />

qu’une devise car ce n’est qu’ensemble<br />

que nous pourrons atteindre<br />

tous nos objectifs!<br />

5<br />

Il lavoro prosegue:<br />

un grazie a tutte le persone che lavorano con noi!<br />

La logistica e le attività ad essa collegate sono ormai parte integrante della nostra vita quotidiana.<br />

Se ad esempio facciamo acquisti in un grande mobilificio svedese, siamo noi clienti a farci carico<br />

di parte della logistica. Ma anche in questo caso rimangono da svolgere non poche attività logistiche,<br />

affidate ai professionisti del settore, come ad esempio i carrellisti. L’ho potuto toccare con<br />

mano di recente facendo shopping.<br />

Ma un carrellista come acquisisce<br />

le competenze e capacità per<br />

guidare un carrello elevatore in<br />

modo professionale? Ad esempio<br />

seguendo i corsi che l’ASFL SVBL<br />

offre in tutta la Svizzera.<br />

Per garantire un’offerta capillare,<br />

nell’ultimo trimestre del 2016 il comitato<br />

direttivo ha acquisito una<br />

nuova sede a Rümlang, nei pressi<br />

dell’aeroporto di Zurigo. A fine<br />

settembre 2016 abbiamo potuto<br />

rilevare i due capannoni e l’edificio<br />

per gli uffici. E già dopo qualche<br />

settimana proprio a Rümlang<br />

è partito un primo corso pilota.<br />

Una volta ultimati i vari lavori di<br />

rinnovo e riattazione attualmente


6<br />

in corso, dal 1° aprile <strong>2017</strong> le attività<br />

didattiche si svolgeranno a<br />

pieno ritmo. Questa data segnerà<br />

anche la fine, dopo quasi 11 anni,<br />

della «soluzione provvisoria» di<br />

Kloten. E a proposito di Kloten:<br />

grazie di cuore a tutti i collaboratori<br />

ASFL SVBL che hanno contribuito<br />

al successo dell’esperienza.<br />

A Rümlang daremo il benvenuto<br />

a un nuovo importante cliente<br />

dal Cantone di Zurigo. Nel<br />

<strong>2017</strong>, su incarico dell’Ufficio economia<br />

e lavoro (AWA) del Cantone<br />

di Zurigo, l’ASFL SVBL si occuperà<br />

della formazione del corso<br />

di base in logistica di magazzino.<br />

In vista di questo nuovo corso, a<br />

Rümlang verranno messi a disposizione<br />

diversi locali, che a fine<br />

febbraio <strong>2017</strong> il cliente ha già visitato<br />

durante un primo sopralluogo<br />

comprensivo di audit. Il corso<br />

deve moltissimo a Sabrina Brügger<br />

(Responsabile di progetto AWA<br />

Rümlang), ma anche a Markus<br />

Nobel (Responsabile tecnico Rupperswil),<br />

che si è occupato dei<br />

contenuti del programma e assicurerà<br />

uno svolgimento professionale<br />

delle attività didattiche.<br />

Guardando alla Romandia, abbiamo<br />

organizzato un percorso di<br />

formazione per le persone senza<br />

attività lucrativa del Canton Vaud.<br />

Fortunatamente, la sede di Chavornay<br />

offre all’ASFL SVBL un centro<br />

di formazione per il Canton<br />

Vaud (il che è spesso un requisito<br />

per l’erogazione di prestazioni<br />

per i cantoni). Siamo felici che<br />

questo percorso formativo veda<br />

la luce quest'anno.<br />

La formazione non riguarda solo i<br />

clienti: infatti, nel primo trimestre,<br />

anche il nostro personale ha approfittato<br />

di un perfezionamento.<br />

Dopo Gunzgen e Giubiasco,<br />

anche Marly (quindi in ogni regione<br />

linguistica della Svizzera) si<br />

sono svolte le giornate per istruttori.<br />

Tra i partecipanti del corso<br />

antincendio della giornata istruttori<br />

ticinese di Giubiasco c’era anche<br />

il presidente dell’ASFL SVBL,<br />

che nonostante l’abbigliamento<br />

in giacca e cravatta ha dimostrato<br />

una notevole abilità nell’uso delle<br />

coperte ignifughe e degli estintori,<br />

di fronte ad una platea di dipendenti<br />

divertiti e forse un po’<br />

stupiti. Un sentito ringraziamento<br />

alla K.A.B. Protezione antincendio<br />

e in particolare a Michelangelo<br />

Boccuzzo (Consulente tecnico<br />

nuovi edifici, K.A.B. Protezione<br />

antincendio) per l’eccellente formazione<br />

in Ticino.<br />

A febbraio è iniziato anche il corso<br />

ASFL SVBL nella Svizzera tedesca<br />

per il perfezionamento di 18 collaboratori,<br />

sia nella didattica che<br />

in altri ambiti. Lo stesso percorso<br />

è offerto anche nelle altre due regioni<br />

linguistiche. È così che possiamo<br />

garantire agli istruttori un<br />

aggiornamento impeccabile.<br />

Il nuovo anno è partito a pieno ritmo,<br />

con i corsi interaziendali e altri<br />

corsi nei centri di formazione,<br />

cui si sono aggiunti quelli esterni<br />

sotto la supervisione di Jens Rudolph.<br />

Un primo semestre decisamente<br />

intenso, quindi. A nome<br />

della BBK e della direzione vorrei<br />

ringraziare tutti per il forte impegno<br />

e per la flessibilità mostrata.<br />

Anche il prossimo trimestre si annuncia<br />

impegnativo: ci aspettano<br />

le procedure di qualificazione<br />

centrali a Basilea, Marly e Giubiasco.<br />

Possiamo quindi dire che «il<br />

lavoro prosegue», non solo a parole<br />

ma nei fatti: solo insieme possiamo<br />

giungere alla meta!<br />

Il Dottor Beat M. Duerler mostra grande impegno - non solo nella giornata degli istruttori di Giubiasco.


7<br />

ASFL SVBL News<br />

personelles<br />

Willkommen und auf Wiedersehen<br />

Wir heissen unsere neuen und<br />

bereits bekannten Mitarbeitenden<br />

in ihren neuen Funktionen<br />

bei der ASFL SVBL herzlich willkommen<br />

und wünschen ihnen<br />

viel Freude und Erfolg bei ihrer<br />

neuen Herausforderung.<br />

Per 1.11.2016: Markus Roth, Freelancer<br />

| Per 5.12.2016: Oktay Cöcel,<br />

Freelancer Marly; Jean-Luc Grand,<br />

Freelancer Marly | Per 9.1.<strong>2017</strong>:<br />

Jérôme Yerly, Freelancer Marly | Per<br />

1.2.<strong>2017</strong>: Riccardo Castrovilli, Sales |<br />

Per 20.2.<strong>2017</strong>: Alessandra Broggli,<br />

SB Kurswesen Giubiasco (Teilzeit) |<br />

Per 1.3.<strong>2017</strong>: Brigitte Grond, Freelancerin<br />

Goldach; Daniel Wiese,<br />

Freelancer Rupperswil; Danilo Romano,<br />

Freelancer Goldach; Josef<br />

Takacs, Freelancer Rupperswil; Kim<br />

Rissi, Freelancerin Goldach; Martin<br />

Schmid, Fachausbildner Rümlang;<br />

Thomas Seiler, Referent Rupperswil<br />

Folgende Personen haben<br />

die ASFL SVBL verlassen. Wir<br />

wünschen ihnen für den weiteren<br />

Berufs- und Lebensweg<br />

alles Gute, weiterhin viel Erfolg<br />

und bedanken uns bei ihnen im<br />

Namen der ganzen ASFL SVBL<br />

für ihren Einsatz.<br />

Per 31.12.2016: Diana Frischknecht,<br />

üK Ausbildnerin, Freelancerin;<br />

Sarah d'Aquino, üK Ausbildnerin,<br />

Freelancerin; Stephanie Meier,<br />

Medienteam | Per 31.1.<strong>2017</strong>:<br />

Zemrije Mertz, Administration<br />

Gunzgen; Caroline Diethelm,<br />

Fachausbild nerin Kloten, Kurt<br />

Müller, üK Ausbildner, Free lancer<br />

Adieu Steffi<br />

Im Frühjahr 2013 stiess Stephanie<br />

Meier zum Medienteam der ASFL<br />

SVBL. Von ihrem Homeoffice aus<br />

erledigte sie Arbeiten wie die<br />

Content-Einpflege unserer Websites,<br />

zeichnete Grafiken und Illustrationen<br />

für den Schulstoff, unterstützte<br />

das Medienteam in der<br />

Gestaltung von Inseraten und war<br />

auch hin und wieder in den Zentren<br />

beim Fotografieren anzutreffen.<br />

Das Medienteam dankt Steffi für<br />

ihren Einsatz und wünschen ihr<br />

von Herzen viel Erfolg und Zufriedenheit<br />

auf ihrem weiteren beruflichen<br />

und persönlichen Lebensweg.<br />

Am 7. Dezember 2016 verabschiedete<br />

Dr. Beat M. Duerler Stephanie Meier<br />

in Rupperswil und dankte ihr für die<br />

geleistete Arbeit.


Mitarbeiterportrait<br />

Abschied nach 14 Jahren ASFL SVBL<br />

Man wusste, dass Ruedi Herger am 9. Dezember 2016 zum letzten Mal als Ausbildner in der Pflicht<br />

der ASFL SVBL stand. Der Abschied wurde seriös und unter höchster Geheimhaltung organisiert.<br />

An seinem letzten Arbeitstag wurde Ruedi im Theorieunterricht eingesetzt, damit er möglichst absorbiert<br />

war und nichts von den letzten Vorbereitungen im Aufenthaltsraum und der Staplerhalle<br />

mitbekam.<br />

8<br />

Als es dann soweit war wurden<br />

Ruedi’s Augen gross, denn er hatte<br />

nur mir einem kleinen Apéro<br />

gerechnet. Dass sich so viele Arbeitskolleginnen<br />

und -kollegen<br />

die Zeit nahmen, um an seinem<br />

Abschied teilzunehmen, erwartete<br />

Ruedi nicht. Besonders gerührt<br />

hat ihn die Anwesenheit seiner<br />

Familie, da sogar die beiden Kinder<br />

im Vorfeld nichts über die bevorstehende<br />

Überraschung verraten<br />

hatten. Wurden da seine<br />

Augen etwas feucht? Während<br />

des Apéros wurden die Gäste von<br />

zwei Alphornbläsern unterhalten.<br />

Zum Schluss bedankte sich Ruedi<br />

herzlich bei Hans Weitnauer für<br />

das feine Raclette, bei Niklaus von<br />

Moos und seinem Kollegen für<br />

den tollen Alphorn-Auftritt sowie<br />

seinen Arbeitskollegen/-innen,<br />

die am Abschied teilgenommen<br />

haben und dem ganzen Team<br />

Gunzgen für die tolle Abschiedsüberraschung.<br />

Markus Müller<br />

Fachverantwortlicher AZL Gunzgen<br />

Nach dem Apéro musste Ruedi<br />

mit dem Stapler einen Parcours<br />

abfahren, der ihn zu seinem Abschiedsgeschenk<br />

und zu seinem<br />

langersehnten Ausweis führte.<br />

Bei einem feinen Raclette, Kaffee<br />

und Kuchen wurde sein Abschied<br />

gebührend gefeiert.<br />

Feierliche Stimmung im Ausbildungszentrum in Gunzgen.<br />

Dr. Beat M. Duerler dankte Ruedi Herger in seiner Verabschiedungsrede für<br />

die in den vergangenen 14 Jahren geleistete Arbeit.<br />

Niklaus von Moos und sein Begleiter<br />

untermalten das Apéro musikalisch.


– Ruedi Herger –<br />

Ehemaliger Fachausbildner Gunzgen<br />

«Verabschieden bedeutet<br />

auch, sich auf die nächste<br />

Begegnung zu freuen.»<br />

Mein Name ist Herger Ruedi, ich<br />

komme aus dem schönen Urnerland<br />

und ich will euch einen kleinen<br />

Einblick in meine Zeit bei<br />

der ASFL SVBL gestatten.<br />

Meinen ersten Arbeitstag hatte ich<br />

am 17. März 2003 in Rupperswil. Es<br />

war der erste Kurstag eines überbetrieblichen<br />

Kurses. Die Lernenden<br />

kamen aus der Zentralschweiz<br />

und haben mir mit ihrer offenen<br />

und zuvorkommenden Art einen<br />

guten Start bereitet.<br />

Bis Juli 2007 arbeitete ich in einem<br />

kleinen Pensum, da sich mein<br />

Hauptarbeitgeber im Kanton Uri<br />

befand. Nach 4 Jahren erhielt ich<br />

das Angebot, als Freelancer im<br />

Teilzeitpensum von rund 90 % einzusteigen<br />

und ab dem 1. Januar<br />

2015 wurde das Pensum auf 100 %<br />

erhöht, worüber ich mich sehr gefreut<br />

habe. Mein Aufgabenbereich<br />

umfasste das Erteilen von<br />

Theorie- und Praxisunterricht in<br />

den Bereichen Flurförderfahrzeuge<br />

und Hubarbeitsbühnen, sowie<br />

das Vorbereiten und die Pflege<br />

der Kursunterlagen für den Kursunterricht.<br />

Ich habe alle Kurse sehr<br />

gerne gemacht, aber am liebsten<br />

die Teleskopstapler- und Hubarbeitsbühnenkurse<br />

in den Ausbildungszentren<br />

der ASFL SVBL oder<br />

direkt beim Kunden vor Ort.<br />

Der Kontakt zu Menschen und<br />

deren Entwicklung während einer<br />

Ausbildung hat mich jeden<br />

Tag aufs Neue erfreut.<br />

Ich merkte jedoch schon bald, dass<br />

es ziemlich anstrengend war, täglich<br />

mit dem Auto lange Distanzen<br />

von Altdorf aus zu fahren. Nach einiger<br />

Zeit entschloss ich mich, einen<br />

Wohnwagen zu kaufen. Zu Beginn<br />

stand dieser viel in Rupperswil<br />

oder in Gunzgen neben den Ausbildungszentren.<br />

Wenn ein Kurs direkt<br />

beim Kunden vor Ort geplant<br />

war, kuppelte ich meine fahrbare<br />

Wohnung an mein Auto und zog<br />

los. Von da an reiste ich mit meinem<br />

Gespann durch die ganze<br />

Schweiz. Vielfach reiste ich schon<br />

am Vorabend an. Da es mit meinem<br />

Gespann nicht immer einfach<br />

war einen geeigneten Parkplatz zu<br />

finden, konnte es schon vorkommen,<br />

dass mich die Polizei morgens<br />

um 2.00 Uhr aufweckte und<br />

ich einen neuen Parkplatz suchen<br />

musste. Im Winter liess ich meinen<br />

Camper meist Zuhause und übernachtete<br />

oft im Hotel. Um mich<br />

fernab von Zuhause zu unterhalten,<br />

lernte ich das Schwyzerörgeli<br />

spielen und übte viele Abende.<br />

Anekdoten aus dem Leben des<br />

Fachausbildners Ruedi Herger<br />

Ich kann mich noch sehr gut an<br />

einen speziellen Kurstag zusammen<br />

mit Hans Weitnauer erinnern.<br />

Mit ihm zu unterrichten war<br />

immer toll, ohne grosse Worte haben<br />

wir uns blind verstanden. Es<br />

war im Dezember, wir hatten einen<br />

externen Teleskopstapler-<br />

Kombikurs. Als wir morgens um<br />

5 Uhr am vereinbarten Treffpunkt<br />

beim Kunden ankamen, zog bei<br />

– 18 °C eine steiffe Brise über den<br />

Übungsplatz, welcher mit 30 cm<br />

Schnee bedeckt war. Somit mussten<br />

wir zuerst am Teleskop stapler<br />

das Anbaugerät von Siloklammer<br />

auf Schneeschaufel wechseln, das<br />

verlief sehr schwierig weil alles<br />

eingefroren war. Dann den ganzen<br />

Platz vom Schnee befreien<br />

und salzen. Da der Wind unsere<br />

Pylonen immer umwarf, mussten<br />

wir kreativ werden und bauten<br />

mit dem vorhandenen Material<br />

und den Paletten einen guten<br />

Parcours. Am Abend im Hotel bei<br />

einem Jass und später beim Kegeln<br />

konnten wir dann über den<br />

etwas besonderen Tag lachen.<br />

9<br />

Ob interne oder externe Kurse – Ruedi stand mit Kompetenz und Wissen stets zur<br />

Seite.<br />

Ein ähnliches Erlebnis hatte ich<br />

zusammen mit Jürg Brönnimann<br />

in Kandersteg, als wir bei –10 °C in<br />

der Lagerhalle einen Kurs durchführten<br />

und es uns trotzt Überdachung<br />

immer wieder auf den<br />

Kopf schneite.


10<br />

Bei Wind und Wetter im Einsatz für die ASFL SVBL – Ruedi Herger in Blankenburg.<br />

Das andere Extrem erlebte ich mit<br />

Jens Rudolph in Olten bei einem<br />

Hubarbeitsbühnenkurs. Da war<br />

es so heiss, dass die Ausbildner<br />

und Teilnehmer richtige Bäche<br />

schwitzten.<br />

Manchmal war man nicht nur Ausbildner<br />

sondern auch Psychologe.<br />

Es gab Teilnehmer, die musste<br />

man nach einem negativen<br />

privaten Erlebnis aufbauen oder<br />

man(n) war bei gewissen Teilnehmerinnen<br />

so beliebt, dass es fast<br />

zu einem «Heiratsantrag» führte.<br />

Solche Erlebnisse haben sich so<br />

manche angesammelt in den vergangenen<br />

Jahren. Was bleibt sind<br />

die Erinnerungen.<br />

In diesem Sinne bedanke ich mich<br />

ganz herzlich bei der Geschäftsleitung<br />

der ASFL SVBL, meinen<br />

direkten Vorgesetzten, meinen<br />

Arbeitskolleginnen und Kollegen,<br />

den Kunden und all jenen,<br />

die mich in den letzten 14 Jahren<br />

begleitet haben und «miis Ürnerditsch<br />

gärä gheert hend».<br />

Nach getaner Arbeit traf man sich zum gemütlichen Zusammensein.<br />

Der Arbeitswechsel ging auch an den Kindern nicht spurlos vorbei. Larissa zeichnete<br />

Ruedi's Arbeitsalltag bei der ASFL SVBL …<br />

Zurück im Kanton Uri<br />

Seit dem 01. Januar <strong>2017</strong> habe ich<br />

eine neue Herausforderung im<br />

Kanton Uri in der Verwaltungseinheit<br />

Amt für Kantonspolizei,<br />

Abteilung Bereitschaft- und Verkehrspolizei<br />

als Zentralist angenommen.<br />

Da meine neue Arbeitsstelle<br />

nur wenige Kilometer von<br />

Zuhause entfernt ist, erhoffe ich<br />

mir dadurch wieder mehr Zeit mit<br />

meiner Familie und meinen Hobbys<br />

verbringen zu können.<br />

Meine neuen Hauptaufgaben<br />

sind die Systemüberwachung<br />

und Bedienung von polizeilichen<br />

und weiteren technischen<br />

Systemen, die Alarmierung und<br />

Erstaufgebote der nötigen Einsatzkräfte<br />

nach Ereignissen und<br />

während der Einsätze, die Steuerung<br />

des Verkehrs sowie die Überwachung<br />

und Lenkung des Verkehrs<br />

mittels Verkehrssteuerung.<br />

Zudem kommt die Übermittlung<br />

per Funk, Telefon, E-Mail,


Fax, Pager hinzu und die Zusammenführung<br />

der verschiedenen<br />

Organisationen im Ereignisfall.<br />

Die Alarmierung von Organisationen<br />

mit den zur Verfügung<br />

stehenden Übermittlungsmitteln<br />

und Alarmierungssystemen,<br />

die Entgegennahme von Anrufen<br />

auf den Notrufnummern<br />

(112/117/118), die Bedienung der<br />

Telefonzentrale der Kantonspolizei<br />

Uri sowie das Führen des Polizeijournals<br />

runden mein Aufgabenprofil<br />

ab.<br />

Ich habe am neuen Ort gut gestartet<br />

und wurde von meinen<br />

neuen Arbeitskollegen/-innen<br />

herzlich empfangen.<br />

… und Robin den neuen Aufgabenbereich beim Kanton Uri.<br />

Momentan befinde ich mich in<br />

der Einführungsphase. Es ist sehr<br />

spannend und eindrucksvoll, in<br />

die verschiedenen Bereiche Einblicke<br />

zu erhalten. Es gefällt mir<br />

sehr gut und ich freue mich auf<br />

die herausfordernde und abwechslungsreiche<br />

Aufgabe.<br />

11<br />

Nachruf<br />

Prof. Dr. Heinz-Albert Tritschler, 15. April 1943 bis 11. Dezember 2016<br />

Nach einem erfüllten Leben ist Heinz-Albert Tritschler am 11. Dezember seiner heimtückischen<br />

Krankheit erlegen. Prof. Dr. Heinz-Albert Tritschler war während zwei Amtsperioden im Vorstand<br />

der SVBL.<br />

Dr. Heinz-Albert Tritschler und seine<br />

Vorstandskollegen entwickelten<br />

verschiedene, interessante Ansätze,<br />

welche teilweise auch Jahre später<br />

noch bedeutend waren.<br />

Ich habe Heinz-Albert bereits in<br />

den 80er-Jahren kennengelernt.<br />

Im Rahmen der SGL (Schweizerische<br />

Gesellschaft für Logistik) haben<br />

sich unsere Wege erstmals<br />

gekreuzt. Die Logistikwelt war<br />

damals noch viel kompakter und<br />

wir sind uns immer wieder begegnet.<br />

Heinz-Albert Tritschler<br />

hatte bereits die ersten erfolgreichen<br />

Schritte in seiner Karriere<br />

bei Globus und Danzas hinter<br />

sich, als er als Mitglied des Vorstandes<br />

der SGL und ich als «junger»<br />

Projektleiter für die SGL im<br />

Jahre 1986 den ersten schweizerischen<br />

Logistikkongress in Regensdorf<br />

mitorganisieren durften.<br />

Heinz­ Albert Tritschler trat<br />

schon damals als einer der Referenten<br />

auf und hatte schon zu jener<br />

Zeit – aus meiner Sicht – ein<br />

scheinbar unendliches theoretisches<br />

Wissen der Logistik.<br />

Während vieler Jahre war Heinz-<br />

Albert Tritschler nicht nur ein<br />

Vorbild für mich, sondern auch<br />

eine Quelle von Logistikwissen in<br />

Theorie und Praxis für seine Studenten<br />

an der Fachhochschule,<br />

welche er auch liebevoll «seine<br />

Kinder» nannte.<br />

Nach der Übernahme des Lehrstuhls<br />

für Logistik an der Fachhochschule<br />

Nordwestschweiz (FHNW)<br />

am Standort in Olten wurde Prof.<br />

Dr. Heinz-Albert Tritschler an der<br />

12. Generalversammlung der<br />

SVBL im Jahre 2000 in den Vorstand<br />

gewählt.<br />

Heinz-Albert Tritschler trug während<br />

zwei Amtsperioden zur Entwicklung<br />

und zum Erfolg der<br />

SVBL bei. An der Diplomfeier im<br />

Jahre 2003 für die Berufsprüfung<br />

und das Diplom in Logistik war er<br />

als Festredner anlässlich der Diplomierung<br />

eingeladen. Hier eine<br />

Zusammenfassung seiner Denkweise:<br />

In der Ansprache zur Ehrung<br />

der Diplomanden ging Prof. Dr.<br />

Heinz-Albert Tritschler, BBK-Ausschuss-Mitglied<br />

und Dozent der


12<br />

Fachhochschule Solothurn-Nordwestschweiz<br />

und Hochschule für<br />

Wirtschaft auf den Wert der Bildung<br />

ein. Bildung ist für einen<br />

Menschen weit dauerhafter als<br />

materielle Werte. Er untermauerte<br />

die These mit der Feststellung<br />

von Mark Twain: «Wenn ein<br />

Mensch seinen letzten Dollar ausgegeben<br />

hat, was dann übrigbleibt,<br />

ist seine Bildung.»<br />

Ein weiterer Punkt der Rede von<br />

Prof. Dr. Tritschler war das Wesen<br />

der Bildung. Bildung ist auch<br />

die Grundlage für intelligentes<br />

Denken und Handeln. Erst eine<br />

gewisse Bildung ermöglicht es,<br />

Parallelen zu sehen. Bildung ist<br />

erforderlich, um gemachte Erfahrungen<br />

zur Lösung eines neuartigen<br />

Problems verwenden zu können.<br />

Letztlich ist dies einer der<br />

Faktoren, der die Intelligenz eines<br />

Menschen ausmacht. Winner in<br />

der Wirtschaft von heute ist, wer<br />

die besten Lösungen anzubieten<br />

weiss.<br />

Der Redner beglückwünschte<br />

die Diplomanden zu ihrer Leistung,<br />

zeigte aber gleichzeitig auf,<br />

dass das Erreichte zwar eine gute<br />

Grundlage ist, aber keineswegs<br />

das Ende der Weiterbildungsmöglichkeiten<br />

darstellt. Er verwies<br />

darauf, dass die SVBL zurzeit<br />

daran ist, im Bildungsbereich eine<br />

verstärkte Zusammenarbeit mit<br />

den Fachhochschulen aufzubauen.<br />

Heinz-Albert Tritschler schätzte<br />

die schönen Dinge im Leben. Er<br />

genoss gute Qualität in schöner<br />

Umgebung, dazu gehörten gutes<br />

Essen in gediegenem Ambiente<br />

aber auch ein edler Wein. Sein<br />

Weinkeller war entsprechend exzellent,<br />

ich durfte auch davon<br />

profitieren.<br />

Im Rahmen der Generalversammlung<br />

im Jahre 2004 in exklusiver<br />

Umgebung im Schützenhaus auf<br />

dem Landenberg in Sarnen wurde<br />

Heinz-Albert Tritschler mit seinen<br />

zur Wiederwahl stehenden<br />

Kollegen per Akklamation für eine<br />

weitere Amtsperiode bestätigt.<br />

Mit seinen Kollegen im Vorstand<br />

wurden verschiedene interessante<br />

Ansätze entwickelt, welche teilweise<br />

auch Jahre später noch bedeutend<br />

waren.<br />

Heinz-Albert Tritschler hat sich<br />

mit viel Einsatz und Verve für<br />

die SGL und für die SVBL eingesetzt.<br />

Die Schnittstelle zwischen<br />

der Hochschule für Wirtschaft an<br />

der Fachhochschule Nordwestschweiz<br />

und der praktischen<br />

Ausbildung mit EBA (eidgenössisches<br />

Berufsattest) und EFZ (eidgenössisches<br />

Fähigkeitszeugnis)<br />

der SVBL war immer ein zentrales<br />

Anliegen seiner Arbeit. So bestand<br />

die Durchgängigkeit für die<br />

Absolventen der «Lagermeister»-<br />

Ausbildung (später Logistiker mit<br />

eidg. Diplom) bis zur Ausbildung<br />

ILM (International Logistics Management)<br />

an der FHNW.<br />

Als Dozent für betriebswirtschafliche<br />

Logistik war er während Jahren<br />

eine «Institution» in der Institution<br />

der FHNW und konnte<br />

sein umfassendes Wissen im Rahmen<br />

der Vorlesungen und auch in<br />

der Betreuung von Diplomarbeiten<br />

einbringen. Beides hat Heinz-<br />

Albert Tritschler auch nach der<br />

Emeritierung als ordentlicher Professor<br />

weitergeführt und zahlreiche<br />

junge Leute konnten so von<br />

seinem Wissensschatz profitieren.<br />

In Zukunft wird den Studenten<br />

dieser Wissensträger – nicht<br />

nur der Logistik – fehlen und die<br />

Hochschule für Wirtschaft an der<br />

FHNW bedauert den Verlust eines<br />

grossen Know How-Trägers.<br />

Persönlich hatte ich, als Lehrbeauftragter<br />

und Dozent für Logistik<br />

an der FHNW, das Glück Heinz-<br />

Albert bis nach seiner offiziellen<br />

Im Jahr 2004 wurde Heinz-Albert<br />

Tritschler im Rahmen der GV im<br />

Schützenhaus auf dem Landenberg in<br />

Sarnen für eine weitere Amtsperiode<br />

bestätigt.<br />

Pensionierung an der FHNW zu<br />

treffen und den fachlichen und<br />

persönlichen Austausch zu pflegen.<br />

Anlässlich einer Geburtstagsfeier<br />

in der grossen SVBL Halle in<br />

Rupperswil wurde ein Treffen mit<br />

besonderen (alten) Automobilen<br />

organisiert. Hier konnten wir<br />

eine weitere Gemeinsamkeit erleben.<br />

Heinz-Albert war ein Autofan,<br />

Formel 1 etwa in Monaco<br />

aber auch sein perfekt restaurierter<br />

Mercedes schätzte er sehr und<br />

er beehrte die Ausstellung in Rupperswil<br />

mit seinem Oldtimer in<br />

den Reihen von weiteren exklusiven<br />

Fahrzeugen.<br />

Nicht nur verlieren die Familie<br />

und die Freunde einen grossen<br />

Geniesser, einen lebensfrohen<br />

Freund und einen wachen<br />

Geist, sondern die Logistik verliert<br />

einen grossen Verfechter<br />

dieser betriebswirtschaftlichen<br />

Funktion, welche in der Epoche<br />

von Tritschler einen grossen Aufschwung<br />

genommen hat und zu<br />

deren Entwicklung und Ausbildung<br />

Heinz-Albert Tritschler auf<br />

unterschiedlichsten Stufen viel<br />

beigetragen hat. Wir werden ihn<br />

vor allem als Mensch aber auch<br />

als Logistiker vermissen und entbieten<br />

seiner Frau und Familie unsere<br />

aufrichtige Anteilnahme.<br />

Dr. Beat M. Duerler,<br />

Präsident ASFL SVBL<br />

Delegierter der OdA


Interne Weiterbildung | formazione continua interna<br />

Ausbildnertag in Gunzgen<br />

Am Samstag 14.01.<strong>2017</strong> fand im Ausbildungszenter in Gunzgen der obligatorische Ausbildnertag<br />

der ASFL SVBL statt. Um 08.30 Uhr wurde mit Kaffee und Gipfeli in den Tag gestartet.<br />

Markus Müller hat dann um 09.00 Uhr alle Ausbildnerinnen und Ausbildner herzlich begrüsst.<br />

Am Morgen wurden durch Sabrina<br />

Eichelberger, Roland Gubler,<br />

Heinz Roth und Markus Nobel die<br />

vier verschiedenen Stationen des<br />

neu überarbeiteten überbetrieblichen<br />

Kurses 3 vorgestellt.<br />

13<br />

Sabrina Eichelberger hat in ihrer<br />

Ausführung verschiedene Verladeübungen<br />

vorgestellt. Zusätzlich<br />

wurde aufgezeigt was alles in<br />

einer Routenplanung berücksichtigt<br />

werden sollte.<br />

Roland Gubler hat in seiner Präsentation<br />

den Versand der Güter<br />

per KEP-Dienstleister vorgestellt.<br />

Der Umweltschutz und das Recycling<br />

sind ein wichtiger Bestandteil<br />

dieser Station.<br />

Heinz Roth zeigte die verschiedenen<br />

Ladungssicherungen und die<br />

verschiedenen Möglichkeiten wie<br />

Ladungsträger beladen werden<br />

können auf.<br />

Markus Nobel hat den Ausbildnerinnen<br />

und Ausbildnern in seinem<br />

Workshop zwei verschiedene<br />

Kommissionierarten vorgestellt;<br />

Das Team Gunzgen hat einen gelungenen Ausbildnertag organisiert.<br />

zum einen die Kommissionierung<br />

mittels Liste und zum andern den<br />

Handscanner, mit dessen Hilfe neu<br />

kommissioniert wird. Weiter wurde<br />

gezeigt wie eine Online-Bestellung<br />

der Produkte ausgelöst wird.<br />

Nach einer kleinen Zwischenverpflegung<br />

über den Mittag wurde<br />

anschliessend ein neues Gruppenfoto<br />

mit den Mitarbeitenden<br />

der ASFL SVBL gemacht.<br />

Heike Hochstrasser von der Firma<br />

IVARIS hat im Anschluss das neue,<br />

interne Planungssystem vorgestellt.<br />

Über das OdAOrg werden<br />

die Lernenden neu jeden Tag in<br />

der Fachkompetenz, Methodenkompetenz,<br />

Sozialkompetenz<br />

und Selbstkompetenz bewertet.<br />

Die Einsatztage der Ausbildnerinnen<br />

und Ausbildner werden<br />

ebenfalls im Dreimonatsrhythmus<br />

in diesem System geplant.<br />

Darauf folgte eine kurze Instruktion<br />

über den Brandschutz, welche<br />

durch Michael Wirz von der Firma<br />

K.A. Blöchliger AG geleitet wurde.<br />

Am frühen Abend haben sich<br />

dann alle Ausbildnerinnen und<br />

Ausbildner in die Praxishalle zu<br />

den abschliessenden Informationspräsentationen<br />

begeben.<br />

Engagiert erklärt Heike Hochstrasser die Eigenschaften, Tricks und Kniffs der<br />

neuen Software OdAOrg und nimmt Optimierungsvorschläge entgegen.<br />

Manuel Guldimann, Leiter der Region<br />

Mittelland hat alle Anwesenden<br />

über die Region Mittelland informiert.<br />

Er machte einen kleinen


14<br />

Rückblick auf das Jahr 2016. Das<br />

zentrale Qualifikationsverfahren<br />

wurde durch Sabrina Eichelberger<br />

sehr gut geplant und begleitet.<br />

Er sprach auch über die Inkraftsetzung<br />

der neuen Bildungsverordnung<br />

und den dazugehörigen<br />

Bildungsplan 2016.<br />

Im überbetrieblichen Kurs 1 wird<br />

mit einem neuen Lehrmittel gearbeitet<br />

welches sehr gut angekommen<br />

ist.<br />

Der Ablauf vom Kurs<br />

2.08 UPGRADE für Fahrer mit betriebsinterner<br />

Ausbildung oder<br />

ausländischer Ausbildung wurde<br />

neu aufgebaut.<br />

Danach folgte eine Information<br />

durch Jens Rudolph, Sales & Marketing.<br />

Im Bereich Ausbildung<br />

für Hubarbeitsbühnen hat sich<br />

ein klarer Anstieg abgezeichnet.<br />

Im Ranking der VSAA (Verband<br />

Schweizer Arbeitsbühnen Anbieter)<br />

der durchgeführten Ausbildungen,<br />

steht die ASFL SVBL an<br />

erster Stelle.<br />

Durch die grosse Nachfrage externer<br />

Kurse werden neue Ausbildnerinnen<br />

und Ausbildner im<br />

Fachgebiet Hubarbeitsbühnen,<br />

Teleskop stapler und Industriekranen<br />

gesucht.<br />

Anschliessend hat Dr. Beat M.<br />

Duerler informiert. Einige der<br />

Ausbildnerinnen und Ausbildner<br />

der ASFL SVBL werden im SVEB<br />

Kurs Modul 1 in Methodik und Didaktik<br />

fortgebildet.<br />

Die ASFL SVBL hat ein neues Ausbildungszenter<br />

mit Standort<br />

Rümlang.<br />

Weiter darf die ASFL SVBL den<br />

Grundkurs Lager Logistik für die<br />

Wiedereingliederung stellensuchender<br />

Personen im Kanton Zürich<br />

sowie Staplerkurse durchführen.<br />

Im Jahr 2018 wird die ASFL SVBL<br />

30 Jahre, dies ist sicherlich ein<br />

Grund zu feiern, ganz nach dem<br />

Motto «wir machen weiter» von<br />

Dr. Beat M. Duerler.<br />

Abschliessend bedankte sich Manuel<br />

Guldimann, Leiter Mittelland<br />

In Theorie und Praxis wurde das<br />

Wissen zum Thema Brandschutz<br />

aufgefrischt.<br />

für die aktive Mitarbeit am Ausbildnertag<br />

und übergab den Referentinnen<br />

und Referenten ein<br />

kleines Präsent als Dankeschön.<br />

Den Abend liess man anschliessen<br />

mit einem gemütlichen<br />

Nachtessen ausklingen.<br />

Roland Moser<br />

Fachausbildner AZL Rupperswil


15<br />

Team Administration<br />

Nach einer ausführlichen Begrüssung<br />

untereinander und durch<br />

den Fachverantwortlichen Markus<br />

Müller, zog sich die Administration<br />

in den für sie reservierten<br />

Raum zurück. Dort wurden sie<br />

durch den Samariterverein Dietwil<br />

im Bereich der Nothilfe und<br />

des BLS-AED Schema professionell<br />

geschult. Für alle war es sehr<br />

spannend und lehrreich, ist doch<br />

der obligate Nothelferkurs vor der<br />

Autoprüfung schon ein Weilchen<br />

her. Die ganze Gruppe war sehr<br />

interessiert und alle sind froh, nun<br />

wieder auf dem aktuellsten Stand<br />

zu sein und in einem Notfall richtig<br />

reagieren zu können.<br />

Während einem feinen Mittagessen<br />

hatte man wieder die Gelegenheit<br />

sich mit allen auszutauschen<br />

oder auch das Gelernte vom<br />

Vormittag nochmals zu repetieren.<br />

Gestärkt ging es am Nachmittag in<br />

eine intensive OdAOrg- und Teamsitzung.<br />

Offene Fragen wurden geklärt,<br />

Tipps und Tricks ausgetauscht<br />

und neue Abläufe und weitere Informationen<br />

besprochen.<br />

Mitte Nachmittag durften auch<br />

wir in der etwas frostigen Staplerhalle<br />

Platz nehmen. Die Geschäftsleitung<br />

informierte über<br />

Vergangenes wie auch Zukünftiges<br />

und so langsam waren dann<br />

auch alle bereit für das anschliessende<br />

Nachtessen.<br />

Es war ein informativer und interessanter<br />

Tag und es war schön, zu<br />

all den Namen nun auch die Gesichter<br />

zu sehen.<br />

Nina Müller<br />

Administration Rupperswil<br />

Dr. Beat M. Duerler spricht vor versammelter<br />

Mannschaft.<br />

Die Administration wurde vom Samariterverein Dietwil professionell im Bereich<br />

der Nothilfe und des BLS-AED Schema geschult.


Giornata degli istruttori in Ticino<br />

Sabato 18 febbraio <strong>2017</strong> ha avuto luogo presso ASFL di Giubiasco l’annuale giornata degli istruttori.<br />

Quest’anno la giornata è stata improntata pienamente nell’ottica della formazione regalando<br />

agli istruttori una giornata full immersion di apprendimento e aggiornamento professionale.<br />

16<br />

Dopo una breve introduzione<br />

da parte della direzione regionale<br />

sull’andamento quantitativo<br />

e qualitativo dei corsi erogati tra<br />

il 2015 e il 2016 e la condivisione<br />

di obiettivi e novità per il <strong>2017</strong>,<br />

abbiamo presentato Alessandra<br />

Brogli, la nuova segretaria assunta<br />

dal 20 febbraio al 20 %.<br />

Poi è stato Michelangelo Boccuzzo,<br />

pompiere della città di Zurigo,<br />

che ha intrattenuto il gruppo<br />

con il corso base «Anti incendio».<br />

Michelangelo non solo è riuscito<br />

a rendere attivo tutto il corso, ma<br />

ha regalato anche qualche sorriso<br />

e divertimento riuscendo perfettamente<br />

ad amalgamare i concetti teorici<br />

alla sperimentazione pratica.<br />

Verso le 12.30 ci siamo recati al ristorante<br />

San Giobbe dove abbiamo<br />

consumato il pranzo in comune<br />

in un ambiente molto rilassato<br />

e amichevole.<br />

Terminata la pausa e dopo esserci<br />

scattati la canonica fotografia di<br />

gruppo è stato il Presidente ASFL<br />

SVBL, Dottore Beat M. Duerler<br />

che ha preso la parola descrivendoci<br />

le novità e le strategie ASFL<br />

SVBL per il <strong>2017</strong> nonché interessanti<br />

strumenti info-tecnologici<br />

per i logistici.<br />

Il pomeriggio è poi proseguito<br />

con due attività didattiche elaborate<br />

da Enrico Villa, istruttore<br />

ASFL Ticino.<br />

La prima consisteva nella visione<br />

di un video che illustrava le dinamiche<br />

di un incidente con un carrello<br />

elevatore. È seguita una discussione<br />

proficua sul tema che<br />

ha fatto emergere domande, riflessioni<br />

e suggerimenti molto interessanti.<br />

Pieno impegno - nella teoria e nella pratica!<br />

La seconda attività, invece, era<br />

più ludico – didattica e riguardava<br />

brevi domande – alcune forse<br />

«leggende metropolitane dei<br />

Sempre pronti all'ASFL di Giubiasco!<br />

Momenti di sperimentazione pratica durante la giornata degli istruttori di Giubiasco.


17<br />

Il Dottor Beat M. Duerler e il team di Giubiasco si godono il successo della giornata degli istruttori di Giubiasco.<br />

magazzini» – alle quali gli istruttori,<br />

a turno, dovevano rispondere<br />

con un «vero» o «falso». Anche in<br />

questo caso le discussioni emerse<br />

sono state molto interessanti<br />

e l’attività proposta ha scaturito<br />

grandissimo interesse e la volontà,<br />

da parte di tutti, di riproporla<br />

più di frequente.<br />

Ecco alcuni feedback degli istruttori:<br />

Ed eccoci arrivati alle 16.30, momento<br />

di chiusura della giornata.<br />

Da parte mia non posso che rinnovare<br />

l’entusiasmo e un senso<br />

di assoluta serenità nell’aver visto<br />

tutti gli istruttori ASFL Ticino, Rita<br />

Lanini del segretariato e tutta la<br />

direzione impegnati per lo stesso<br />

progetto, tutti orientati sulla stessa<br />

strada, consapevoli che abbiamo<br />

molto lavoro ancora da svolgere<br />

ma anche coscienti del fatto<br />

che lo stiamo facendo bene e con<br />

un comune senso d’appartenenza<br />

all’Associazione.<br />

Da parte mia, un sentito ringraziamento<br />

a tutti per questa bella<br />

giornata!<br />

Larissa Fagone,<br />

Responsabile ASFL Ticino<br />

Responsabile della formazione<br />

continua di base e superiore<br />

– Fabrizio Negri –<br />

Istruttore a 40 giorni<br />

…è la prima volta che partecipo<br />

alla giornata istruttori e come<br />

«nuovo arrivato» devo dire che<br />

è stato un incontro molto interessante<br />

e ben strutturato, svolto<br />

in un ambiente quasi familiare.<br />

Le informazioni e le nozioni ricevute<br />

sono basilari per costruire un<br />

team performante e ben affiatato.<br />

Le persone che hanno organizzato<br />

e condotto la giornata<br />

sono riuscite a creare un contesto<br />

ammirabile. Mi trovo molto<br />

bene e spero che questo sia solo<br />

l’inizio di una storia infinita.<br />

Complimenti!<br />

Questa é la chiave per avere successo.<br />

È la squadra che permette<br />

di vincere una partita non i singoli<br />

elementi.<br />

– Mirko Medici –<br />

Istruttore a 40 giorni<br />

La giornata è stata da me molto<br />

apprezzata. Dal corso anti incendio<br />

e dalle attività di Enrico il pomeriggio,<br />

ho capito molte cose<br />

e soprattutto ho compreso l’importanza<br />

dell’aggiornamento per<br />

una professione che si sta sempre<br />

più evolvendo.<br />

Tutte le discussioni intavolate<br />

sono state molto costruttive e positive;<br />

segnale che come team siamo<br />

molto coesi e sulla stessa lunghezza<br />

d’onda!


ASFL SVBL Ausbildungszentren<br />

Ausbau des Ausbildungszenters in Rümlang<br />

Jede Veränderung braucht Mut, Zeit und Durchhaltewillen. Seit Dezember 2016 ist der Aufbau unseres<br />

neuen Standorts in Rümlang in vollem Gange. Vieles ist im neuen Ausbildungszentrum noch<br />

nicht an Ort und Stelle, aber die ASFL SVBL sowie die Bauherren sind stets bemüht, der Veränderung<br />

gerecht zu werden. Fleiss und harte Arbeit haben gezeigt, dass alles möglich werden kann.<br />

18<br />

«Jeder Tag bringt<br />

Veränderungen.<br />

Heisse sie mit offenen<br />

Armen willkommen.<br />

Denn dafür sind sie da!»<br />

Jede Veränderung muss auch einmal<br />

verändert werden, sonst bleiben<br />

wir alle irgendwo stehen.<br />

Wenn das Ausbildungszentrum<br />

Rümlang einmal so verändert<br />

wird wie geplant, wird dies eine<br />

grossartige Veränderung. Wir alle<br />

dürfen gespannt sein, wie es wird<br />

wenn es fertig ist.<br />

Das Ausbildungszentrum verfügt<br />

über eine Kalthalle, wo unter anderem<br />

Hubarbeitsbühnenkurse<br />

nach IPAF und oder nach VSAA<br />

Standard durchgeführt werden.<br />

Ebenfalls in dieser Halle gibt es<br />

einen Hallenkran, mit welchem<br />

Schulungen nach der Kranverordnung<br />

Kat. C durchgeführt werden<br />

können.<br />

Im Ausbildungszentrum Rümlang<br />

gibt es auch eine Warmhalle. Sie<br />

ist im Winter noch nicht wirklich<br />

warm, aber wie schon erwähnt,<br />

Ein Foto aus der Anfangsphase des Umbaus.<br />

brauchen Veränderungen Zeit. In<br />

dieser Halle finden die verschiedenen<br />

Staplerkurse statt.<br />

Die Cafeteria wird in einer weiteren<br />

Etappe umgebaut. Selbstverständlich<br />

wurde dafür gesorgt,<br />

dass alle Kursteilnehmer/-innen<br />

einen Platz zum Kaffee trinken<br />

finden.<br />

Im vorderen Teil vom Gebäude<br />

wird teilweise auch noch etwas<br />

umgebaut. Dort entstehen<br />

Büroräume, Sitzungszimmer und<br />

Schulungsräume für die Theorie.<br />

Zurzeit findet die Theorieschulung<br />

jeweils in einem von unseren<br />

zwei Containern statt.<br />

Im letzten Abschnitt des Gebäudes<br />

nehme ich Sie noch mit in<br />

den Bereich vom Grundkurs Lagerlogistik.<br />

Dieser Bereich wird komplett neu<br />

gebaut. Im Erdgeschoss befinden<br />

sich zwei Theorieräume und<br />

darüber befindet sich der Praxisbereich<br />

für das Modul 1 vom<br />

Grundkurs Lagerlogistik. Das Ausbildungszentrum<br />

Rümlang bietet<br />

somit die grösste Fläche für den<br />

Kurs 1.01 der ganzen ASFL SVBL<br />

Deutschschweiz an.<br />

Sobald die Theorieräume, Sitzungszimmer<br />

und Bürogebäude<br />

komplett renoviert und umgebaut<br />

sind, wird das Ausbildungszentrum<br />

eines der grössten sein,<br />

welches die ASFL SVBL besitzt.<br />

Das ist doch ein Grund mehr, sich<br />

über die Veränderung zu freuen<br />

und wir können alle gespannt<br />

sein, was daraus wird. Ein wenig<br />

stolz sind wir jetzt schon, auch<br />

wenn die Veränderung noch ein<br />

paar Veränderungen braucht.<br />

Eine der Hallen, in welcher Staplerkurse durchgeführt werden können.<br />

Sabrina Brügger<br />

Projektleitung & Sales<br />

Grundkurs Lagerlogistik


start ! Forum des métiers Fribourg<br />

Jean-Bernard Collaud<br />

Directeur ASFL SVBL Romandie<br />

Leiter ASFL SVBL Romandie<br />

19<br />

Plus de 90 associations professionnelles, des écoles, des hautes écoles représentants plus de<br />

270 métiers différents se sont partagés une surface de plus de 10 000 m² d’exposition.<br />

Pour la sixième édition, du 31 janvier<br />

au 5 février <strong>2017</strong>, le forum de<br />

Fribourg abritait le Salon des métiers<br />

<strong>2017</strong>. Même si la fréquentation<br />

reste stable avec 25 000 visiteurs<br />

qui se sont déplacés, Start<br />

est le fruit de la collaboration<br />

entre les milieux étatiques et patronaux<br />

ainsi que du service de la<br />

formation professionnelle et de<br />

l’orientation professionnelle et<br />

formation des adultes.<br />

Parmi les visiteurs, on dénombre<br />

près de 8000 élèves des diverses<br />

écoles du canton venus découvrir<br />

des voies de formation. La<br />

présence d’apprentis sur les<br />

stands permet aux jeunes visiteurs<br />

d’échanger des informations<br />

techniques et quelquefois<br />

de faire des comparaisons entre<br />

d’autres formations.<br />

L’ASFL SVBL était présente lors<br />

de cette magnifique exposition<br />

avec un stand complètement relouqué<br />

et une animation très intéressante<br />

qui avait pour but de<br />

tester son habileté et sa précision<br />

au moyen d’un chariot élévateur.<br />

Un écran tactile permettait également<br />

de tester la rapidité et la mémoire<br />

sous forme d’un jeu «le mémory».<br />

Enfin deux grands écrans<br />

M. Munoz transmet les informations spécifiques aux visiteurs.<br />

TV étaient branchés et nous informaient<br />

l’un avec le film du métier<br />

de Logisticien avec les trois orientations<br />

professionnelles et l’autre<br />

de présenter les diverses formations<br />

possibles au sein de notre<br />

association.<br />

Il est à relever que sur le stand,<br />

de nombreux professionnels y<br />

étaient présents afin de renseigner<br />

tous les visiteurs intéressés.<br />

«Nous voulions surtout montrer<br />

que notre métier est accessible<br />

à tous, filles et garçons, explique<br />

Monsieur Jean-Bernard Collaud»<br />

En effet, aujourd’hui, le métier de<br />

logisticienne et logisticien a évolué<br />

et est très prisé par les jeunes.<br />

Ce fut un véritable plaisir de voir<br />

l’intérêt des jeunes et des moins<br />

jeunes pour cette profession réparti<br />

en trois orientations: le Stockage,<br />

la Distribution et le Transport.<br />

Un très grand MERCI à toutes<br />

les personnes qui ont participé<br />

à ce magnifique salon et je vous<br />

donne d’ores et déjà rendez-vous<br />

pour la septième édition de START<br />

2019 du 5 au 10 février 2019.


start! Forum der Berufe Freiburg<br />

Über 90 Berufsverbände, Schulen und Hochschulen präsentierten beim diesjährigen Forum der<br />

Berufe auf mehr als 10 000 m² Ausstellungsfläche über 270 verschiedene Berufe.<br />

20<br />

Die sechste Durchführung der<br />

START fand vom 31. Januar bis<br />

5. Februar im Forum Fribourg<br />

statt. Auch dieses Jahr konnten<br />

wieder 25 000 Besucher angelockt<br />

werden. START ist das Ergebnis<br />

der engen Zusammenarbeit<br />

zwischen Wirtschaft und<br />

Politik und wird vom Amt für Berufsberatung<br />

und Erwachsenenbildung<br />

unterstützt.<br />

Zu den Besuchern zählten fast<br />

8000 Schülerinnen und Schüler<br />

aus dem Kanton, die gekommen<br />

waren, um sich über die verschiedenen<br />

Ausbildungsmöglichkeiten<br />

zu informieren. Da an den<br />

Ständen auch Lernende vertreten<br />

waren, konnten die jungen Besucherinnen<br />

und Besucher konkrete<br />

Informationen austauschen und<br />

gelegentlich auch Vergleiche zu<br />

anderen Berufswegen ziehen.<br />

An dieser spannenden Ausstellung<br />

war auch die ASFL SVBL<br />

mit einem völlig neuen Stand<br />

und einer besonders interessanten<br />

Animation vertreten, bei der<br />

Auch in Fribourg hatte die ASFL SVBL einen leuchtenden Auftritt.<br />

man die eigene Geschicklichkeit<br />

und Präzision an einem Stapler<br />

unter Beweis stellen konnte.<br />

Ein «Memory»-Spiel mit Touch-<br />

Screen lud ausserdem dazu ein,<br />

Schnelligkeit und Gedächtnis<br />

zu testen. Weiterhin gab es zwei<br />

Grossbildschirme, die einerseits<br />

einen Film über die drei beruflichen<br />

Orientierungen in der Logistikbranche<br />

zeigten und andererseits<br />

über die verschiedenen<br />

Ausbildungsangebote unserer<br />

Vereinigung informierten.<br />

Der Stand wurde von zahlreichen<br />

Branchenfachleuten betreut, die<br />

allen Interessierten gerne Auskunft<br />

erteilten. «Wir wollten vor<br />

allem zeigen, dass unser Beruf für<br />

jeden zugänglich ist, unabhängig<br />

vom Geschlecht», erläutert<br />

Jean-Bernard Collaud. In der Tat<br />

hat sich der Beruf der Logistikerin<br />

bzw. des Logistikers erheblich<br />

weiterentwickelt und findet bei<br />

jungen Menschen viel Zuspruch.<br />

Es war ein wahres Vergnügen, das<br />

Interesse von Jung und Alt an diesem<br />

Beruf zu erleben, der sich in<br />

die drei Orientierungsbereiche<br />

Lager, Distribution und Verkehr<br />

aufteilt.<br />

Ein herzliches Danke an alle, die<br />

bei diesem wunderbaren Forum<br />

mitgewirkt haben. Ich lade<br />

Sie jetzt schon zu einem Wiedersehen<br />

bei der siebten Durchführung<br />

der START ein, die vom<br />

5. bis 10. Februar 2019 stattfinden<br />

wird.<br />

Beim Stapler-Labyrinth war das Geschick der Messebesucherinnen und<br />

-besucher gefragt.


Megatrend Digitalisierung steht im Fokus<br />

Logistik neu denken? Gut möglich, denn neue Bedürfnisse warten auf neue Antworten. Mit der<br />

Auswertung von Daten aus dem Produktionsprozess von Unternehmen entstehen neue Geschäftsmodelle.<br />

City-Logistik-Konzepte könnten die Feinverteilung in Städten besser koordinieren.<br />

Kunden wollen volle Transparenz der Herkunft. An der Branchenplattform «Logistics & Distribution»<br />

vom 26. – 27. April <strong>2017</strong> diskutieren Branchenkenner und Experten die Lösungsansätze von<br />

morgen.<br />

21<br />

Die Messe Zürich ist vom 26. –<br />

27. April <strong>2017</strong> zentrale Anlaufstelle<br />

für neue Ideen und konkrete<br />

Lösungen rund um Verpackung,<br />

Technik, Druck, Veredelung und<br />

Logistik. «Logistics & Distribution»<br />

ist Teil eines Messequartetts,<br />

zusammen mit den drei weiteren<br />

Fachmessen Empack, Packaging<br />

Innovations und Label & Print.<br />

Fachbesucher finden bei rund<br />

300 Ausstellern Anregungen, mit<br />

denen sie ihre Produkte effektiver,<br />

flexibler, attraktiver, sicherer<br />

und nachhaltiger verpacken sowie<br />

Transport und Lagerung optimal<br />

organisieren können. Über<br />

77 Prozent der Standplätze sind<br />

bereits vergeben.<br />

Kurzvorträgen und Expertengesprächen<br />

wird in der Networking-<br />

Zone geboten, so Bögli: «Logistik<br />

ist unglaublich facettenreich. Die<br />

Themenvielfalt haben wir deswegen<br />

bewusst sehr breit gewählt.»<br />

Digitalisierung – den Mehrwert<br />

entdecken<br />

«Der Megatrend Digitalisierung<br />

und die Anforderungen rund um<br />

die Industrie 4.0 sind thematischer<br />

Schwerpunkt bei uns», sagt<br />

Thomas Bögli weiter. Die Digitalisierung<br />

entlang der Supply-Chain<br />

wird die Leistung bestehender<br />

Logistik-Prozesse verbessern.<br />

Durch die Auswertung einer grossen<br />

Menge technischer Daten aus<br />

diversen Bereichen eines Unternehmens<br />

wird ein Mehrwert «entdeckt»<br />

und werden neue Services<br />

geschaffen. Auch hierzu werden<br />

Experten in der Networking Zone<br />

Rede und Antwort stehen.<br />

Am «Speed Innovation Update»<br />

gibt es konkrete Angebote auf<br />

konkrete Fragen wie zum Beispiel:<br />

«Selbst in Zeiten des Internets ist<br />

eine Messe eine unverzichtbare<br />

Begegnungsplattform. Erfahrungen<br />

austauschen und neue<br />

Anregungen sammeln im direkten<br />

Gespräch sind sehr wertvoll<br />

und durch nichts ersetzbar»,<br />

sagt Thomas Bögli, Mitglied<br />

der Geschäftsleitung von GS1<br />

Schweiz, dem Kompetenzpartner<br />

von Logistics & Distribution.<br />

Ein abwechslungsreicher Mix aus<br />

Der geschäftige Eingangsbereich der vier Fachmessen in Zürich.


tel sind angesagt. Sortimo stellt<br />

ein Lastenfahrrad vor, dass sich<br />

durch patentierte Neigetechnik<br />

und eine einzigartige Ladungssicherung<br />

auszeichnet. vRbikes<br />

wird seine vR3-Fahrzeuge und<br />

eine Elektroladestation Electrant<br />

vorstellen. Im Gegensatz zu herkömmlichen<br />

Rollern verfügt das<br />

neue 3-rädrige Fahrzeug über<br />

deutlich mehr Ladekapazität (modulare<br />

Komponenten), bleibt aber<br />

wendig im Stadtverkehr. Das Unternehmen<br />

Bigatronic setzt auf<br />

4-rädrige Elektromobile der Porter-Serie,<br />

die in engen Platzverhältnissen<br />

gute Dienste leisten,<br />

beispielsweise bei der Kommissionierung.<br />

Logistik ist per se mobil: Die Aussteller<br />

SSI-Schäfer, Jungheinrich,<br />

BITO Lagertechnik, Verpama und<br />

Videojet installieren das «Supply<br />

Game». Besucher sind eingeladen,<br />

sich in die Perspektive eines<br />

Packstücks zu versetzen. Über<br />

eine VR-Brille geht die Reise vom<br />

Lagerplatz über die Förderanlage<br />

zu Stationen der Etikettierung<br />

und bis aufs Lademittel.<br />

Die ASFL SVBL wird auch dieses Jahr in der Halle 3 am Stand A18 vertreten sein.<br />

22 «Bringe ich die Voraussetzungen<br />

für einen erfolgreichen Einstieg in<br />

die digitale Transformation mit?»<br />

Ausserdem erfährt man Neues,<br />

wie E-Commerce auch im klassischen<br />

Frachtgeschäft Einzug hält.<br />

Steigender Termindruck verlangt<br />

nach neuen Behälter- und Nachfüllmanagement-Lösungen.<br />

Wer<br />

komplexere Fragen zu lösen hat,<br />

schliesst sich einer Expertenrunde<br />

an; anspruchsvolle Projekte<br />

münden möglicherweise in einem<br />

KTI-Forschungsprojekt.<br />

Die Digitalisierung macht auch<br />

vor dem Thema «Rückverfolgbarkeit»<br />

nicht Halt. Das neue Lebensmittelgesetz<br />

äussert sich deswegen<br />

auch zum Online-Handel.<br />

Korrekte und aktuelle Angaben<br />

zu Nährwerten, allergen wirkenden<br />

Stoffen, Zutaten usw. müssen<br />

vor dem Kauf dem Online-Besteller<br />

am Bildschirm angezeigt werden.<br />

Sonderschau: E-Mobility für<br />

eine effiziente City-Logistik<br />

An komplexen Herausforderungen<br />

mangelt es in der Logistik<br />

nicht. So sind E-Commerce­<br />

Anbieter mit der Forderung nach<br />

schneller und kostengünstiger<br />

Lieferung konfrontiert. Im Sonderbereich<br />

E-Mobility in der Halle<br />

5 finden Messebesucher neueste<br />

Produkte und Lösungen zur<br />

Feinverteilung von Gütern im<br />

City-Bereich. Alternative Antriebe<br />

und neuartige Verkehrsmit­<br />

«Best of Logistics»: Treffen und<br />

Auszeichnung der Besten<br />

Der Verein Netzwerk Logistik<br />

Schweiz und der Messeveranstalter<br />

Easyfairs lancieren an der<br />

Logistics & Distribution den Logistik<br />

Technologie- und Innovationspark<br />

(TIP). Jungunternehmen<br />

werden an einem gemeinsamen<br />

Messestand ihre Innovationen<br />

präsentieren. Eine Auswahljury<br />

wird diese hinsichtlich ihres praktischen<br />

Nutzens beurteilen und<br />

die beste Lösung prämieren.<br />

Die Preisverleihung zum besten<br />

TIP-Stand geschieht anschliessend<br />

zur Präsentation der Stiftung<br />

Logistik Schweiz am Mittwoch<br />

(1. Messetag) um 16 Uhr.<br />

Am Donnerstag, 27. April (2. Messetag)<br />

um 14:00 Uhr werden auf<br />

der Sonderfläche des GS1 Schweiz<br />

die vier nominierten Top-Projekte<br />

des Swiss Logistics Award 2016<br />

präsentiert.<br />

Für weitere Informationen<br />

besuchen Sie die Website<br />

www.logistics-packaging.ch<br />

Sichern Sie sich Ihr kostenloses Ticket und besuchen Sie uns vom<br />

26. – 27. April <strong>2017</strong> in der Halle 3 am Stand A18.<br />

Einfach unter www.logistics-distribution.ch<br />

mit dem Einladungs-Code 3601 registrieren<br />

und von einem Gratiseintritt im Wert von<br />

30.– Franken profitieren.<br />

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Ein Tag im Zeichen der Logistik<br />

Une journée dédiée à la logistique<br />

Una giornata dedicata alla logistica<br />

23<br />

Unter dem Motto «Logistik macht’s möglich» öffnet die ASFL SVBL am 27. April <strong>2017</strong> die Türen der<br />

Ausbildungszentren in Rupperswil, Marly und Giubiasco und gewährt einen Einblick in die Arbeit<br />

des Verbands.<br />

Seit Jahren beteiligt sich die ASFL<br />

SVBL am Swiss Logistics Day. In<br />

der Deutschschweiz wird dieses<br />

Jahr über die Themen Schulstoff,<br />

Lernumgebung und Lerndokumentation<br />

informiert, während<br />

in der Westschweiz über die Entwicklung<br />

der Logistikberufe gesprochen<br />

wird. Im Tessin werden<br />

die Besucherinnen und Besucher<br />

im Ausbildungszentrum mit Demonstrationen,<br />

Simulationen und<br />

Spielen unterhalten.<br />

Weitere Informationen finden Sie<br />

unter www.swisslogisticsday.ch<br />

oder www.svbl.ch.<br />

«Avec la logistique, tout devient<br />

possible»: telle sera la devise<br />

de la journée du 27 avril <strong>2017</strong>,<br />

à l’occasion de laquelle l’ASFL<br />

SVBL ouvrira les portes des<br />

centres de formation de Rupperswil,<br />

Marly et Giubiasco et<br />

donnera un aperçu du travail de<br />

l’association.<br />

Depuis de nombreuses années,<br />

l’ASFL SVBL participe au<br />

Swiss Logistics Day. En Suisse<br />

alémanique, la manifestation<br />

informera cette année sur<br />

les thèmes de l’enseignement, de<br />

l’environnement d’apprentissage<br />

et du dossier de formation, tandis<br />

qu’en Romandie, la journée<br />

sera axée sur le développement<br />

des métiers de la logistique. Dans<br />

le Tessin, les visiteuses et visiteurs<br />

du centre de formation pourront<br />

profiter de démonstrations, de simulations<br />

et d’activités ludiques.<br />

Retrouvez de plus amples<br />

informations sur www.swisslogisticsday.ch<br />

ou www.svbl.ch.<br />

«Con la logistica tutto è possibile»:<br />

è con questa filosofia che il<br />

27 aprile <strong>2017</strong> l’ASFL SVBL aprirà<br />

le porte dei centri di formazione<br />

di Rupperswil, Marly e Giubiasco,<br />

mostrando così come lavora<br />

l’associazione.<br />

Per l’ASFL SVBL, lo Swiss Logistics<br />

Day è una ricorrenza fissa<br />

ormai da anni. Quest’anno nella<br />

Svizzera tedesca l’evento fornirà<br />

informazioni sulle materie<br />

didattiche, sul contesto formativo<br />

e sulla documentazione<br />

dell’apprendimento, mentre nella<br />

Svizzera francese si discuterà<br />

dell’evoluzione delle professioni<br />

legate alla logistica. In Ticino, i visitatori<br />

verranno accolti nel centro<br />

formativo con dimostrazioni,<br />

simulazioni e giochi.<br />

Im Rahmen des Swiss Logistics Days wurde im vergangenen Jahr auch in der<br />

Westschweiz eine Informations veranstaltung durchgeführt.<br />

Maggiori informazioni su<br />

www.swisslogisticsday.ch o<br />

www.svbl.ch.


Logistics Hall of Fame<br />

24<br />

Die Logistics Hall of Fame Switzerland zeichnet Persönlichkeiten aus, welche sich um die Förderung<br />

und Weiterentwicklung von Logistik und Supply Chain Management in der Schweiz in ganz<br />

besonderem Masse verdient gemacht haben. Manager, Firmeninhaber, Berater, Wissenschaftler,<br />

aber auch Persönlichkeiten der Geschichte sollen aufgrund ihrer herausragenden Leistungen mit<br />

dieser speziellen Ehrung auch künftigen Generationen als Vorbild dienen.<br />

Initiant und Organisator der Logistics<br />

Hall of Fame Switzerland<br />

ist die Stiftung Logistik Schweiz.<br />

Sie verfolgt den Zweck, die berufliche<br />

Entwicklung von Personen<br />

im Umfeld Logistik, Supply<br />

Chain Management, Einkauf sowie<br />

Spedition, Verkehr und Transport<br />

zu fördern. Getragen wird<br />

die Stiftung von insgesamt zwölf<br />

Schweizer Unternehmen und Organisationen<br />

– sowie von vielen<br />

weiteren Gönnern und Partnern.<br />

Die dritte Logistics Hall of Fame<br />

Switzerland Feier wird am Dienstag,<br />

23. Mai <strong>2017</strong> ab 17.30 Uhr<br />

im Campussaal Brugg-Windisch<br />

erstmals als Benefiz Gala durchgeführt.<br />

Die Gäste erhalten die<br />

Möglichkeit, ein konkretes, sinnvolles<br />

und gemeinnütziges Projekt<br />

von Beginn weg durch eine<br />

Spende tatkräftig zu unterstützen:<br />

Die Logistics Hall of Fame<br />

und die Stiftung unterstützen<br />

das Verkehrshaus der Schweiz<br />

bei der Schaffung einer neuen<br />

«Publikumsplattform Logistik».<br />

Die Gala ist öffentlich – mit Ihrer<br />

Spende zu Gunsten dieses Projektes<br />

ab CHF 180 sind Sie an diesem<br />

Galaevent herzlich willkommen!<br />

Das Nominierungsgremium und<br />

die 34-köpfige Jury, welcher auch<br />

Dr. Beat M. Duerler angehört, haben<br />

entschieden, anlässlich des<br />

Wahlturnus <strong>2017</strong> erneut zwei<br />

Mitglieder in die Logistics Hall of<br />

Fame Switzerland aufzunehmen.<br />

Als bedeutender Logistikpionier<br />

wird Hans-Rudolf Haldimann postum<br />

als sechstes Mitglied in die<br />

Logistics Hall of Fame Switzerland<br />

geehrt. Die Aufnahme des<br />

durch die Jury gewählten siebten<br />

Mitgliedes bleibt bis zum 23. Mai<br />

<strong>2017</strong> geheim. Als Partner der Logistics<br />

Hall of Fame engagiert sich<br />

auch die ASFL SVBL für diesen Anlass<br />

und für die neue Publikumsplattform<br />

Logistik im Verkehrshaus.<br />

Ein roter Teppich für die Logistik<br />

für einen guten Zweck<br />

23. Mai <strong>2017</strong><br />

Campussaal der<br />

Fachhochschule Nordwest schweiz<br />

in Brugg-Windisch<br />

www.logisticshalloffame.ch<br />

Informationen zur Stiftung und<br />

Hall of Fame erhalten die Messebesucher<br />

der «Logistics & Distribution»<br />

in Zürich anlässlich einer<br />

Präsentation am Mittwoch, 26.4.<br />

ab 16.00 Uhr in Halle 7. Kombinieren<br />

Sie Ihren Messebesuch mit<br />

diesem Talk mit anschliessender<br />

TIP-Prämierung des VNL und einem<br />

Get-together-Abend!


Erlebnistage Beruf<br />

25<br />

Schülerinnen und Schüler in der Phase der Berufsorientierung brauchen Gelegenheiten, Berufe<br />

hautnah zu erleben und rasch und unkompliziert auf die Lehrbetriebe zugehen zu können. Eine<br />

Herausforderung für alle Beteiligten (Schüler/-innen, Lehrpersonen, Eltern und Betriebe).<br />

Der Kantonal-Solothurnischer Gewerbeverband<br />

bietet deshalb mit<br />

dem Projekt «Erlebnistage Beruf»<br />

eine Plattform an, die den Erstkontakt<br />

zwischen Jugendlichen<br />

in der Berufswahlphase und Lehrbetrieben<br />

vereinfacht. Die teilnehmenden<br />

Betriebe bieten vom<br />

19. – 30. Juni <strong>2017</strong> an selbst definierten<br />

Tagen Kennenlernprogramme<br />

an, mit welchen sie den<br />

interessierten Jugendlichen ihre<br />

Lehrberufe in der Praxis vorstellen<br />

können.<br />

Als Zielgruppe gelten Schülerinnen<br />

und Schüler der Sek I (primär<br />

7. oder 8. Schuljahr). Die Schüler<br />

sollten sich bereits mit der Berufswahl<br />

befasst haben.<br />

Betriebe aus allen Berufsfeldern<br />

bieten innerhalb des Zeitfensters<br />

Kennenlerntage an und stellen<br />

ihre Berufe und den Betrieb vor.<br />

Sie machen Werbung in eigener<br />

Sache und erstellen ein tolles Programm<br />

für jeden ihrer Berufe. Auf<br />

der Webplattform sehen sie welche<br />

Schüler wann zu ihnen kommen.<br />

Schüler/-innen informieren sich<br />

selbständig über das Berufsangebot<br />

in ihrer Nähe und sehen auf<br />

der Homepage, wo (Betriebe/Region)<br />

ihr Wunschberuf vorgestellt<br />

wird. Sie melden sich via Website<br />

selbständig und direkt an, kommunizieren<br />

direkt mit dem Betrieb<br />

und erhalten per E-Mail das<br />

Aufgebot. Nach dem Schnuppertag<br />

erhalten die Schülerinnen<br />

und Schüler ein Feedback vom<br />

Betrieb.<br />

Schulen werden über das Angebot<br />

der Betriebe informiert und<br />

integrieren die Erlebnistage Beruf<br />

in ihren Berufsorientierungsfahrplan.<br />

Die Lehrpersonen erhalten<br />

das Programm der Erlebnistage<br />

Beruf sowie eine Kopie des Aufgebotes<br />

ihrer Schüler direkt per Mail<br />

zugestellt.<br />

Die Angaben der Betriebe werden<br />

ab Mitte Februar <strong>2017</strong> auf<br />

www. erlebnistageberuf-so.ch<br />

aufgeschaltet und laufend ergänzt.<br />

Die teilnehmenden Betriebe und<br />

das Lehrstellenmarketing des kgv<br />

freuen sich über eine rege Benutzung<br />

dieses Angebots.<br />

Weitere Auskünfte erhalten Sie per<br />

Email (thomas.jenni@kgv-so.ch)<br />

oder Telefon 032 624 46 23.


Betrieblicher Kompetenznachweis (Teil 2)<br />

Dr. Beat M. Duerler,<br />

Präsident ASFL SVBL, Delegierter der OdA<br />

Président ASFL SVBL, délégué de l’OrTra<br />

Presidente ASFL SVBL, Delegato dell’Oml<br />

26<br />

Der Bildungsbericht (Teil 1) und der betriebliche Kompetenznachweis (Teil 2) sind Pflicht. Lernende<br />

und Berufsbildnerinnen/Berufsbildner sind nach Bildungsverordnung (BiVo) verpflichtet,<br />

anhand der obligatorischen Lerndokumentation (Art 12 BiVo) einen Bildungsbericht (Art 13 BiVo)<br />

und eine Leistungsdokumentation (Kompetenznachweis, Art 14 BiVo) zu erstellen. Im Teil 1 im<br />

letzten <strong>Bulletin</strong> der ASFL SVBL wurde der Bildungsbericht erklärt und im Teil 2 wird nun der Kompetenznachweis<br />

erläutert.<br />

Der Kompetenznachweis wurde<br />

bis zur Bildungsverordnung<br />

2011 nach dem gängigen System<br />

A – B – C – D und dem Bewertungsschema<br />

4 – 3 – 2 – 1 berechnet. Die<br />

verschiedenen Instrumente zur<br />

Berechnung stehen weiterhin zur<br />

Verfügung, sollten aber nur für<br />

Lernende mit Lehrbeginn vor 2016<br />

eingesetzt werden.<br />

Nach der neuen BiVo 2016 wurde<br />

nur das Bewertungssystem<br />

angepasst. Die vier Stufen<br />

A – B – C – D wurden beibehalten,<br />

wobei die hinterlegte Bewertung<br />

nun 3 – 2 – 1 – 0 beträgt.<br />

Dies hat zur Folge, dass eine Bewertung<br />

C die mit der Note 3,5<br />

bewertet wurde, ab 2016 nur<br />

noch die Note 2,5 ergibt und folglich<br />

ungenügend ist. In beiden<br />

Fällen sind Massnahmen vorgesehen.<br />

Im neuen System sind nun<br />

bei einer Bewertung mit C ergänzende<br />

Massnahmen zwingend,<br />

da die Note klar ungenügend ist.<br />

Die bestehende Beschreibung<br />

von C (SDBB Formular) ist somit<br />

Auf www.logistiker-logistikerin.ch können alle Dokumente heruntergeladen<br />

werden.<br />

nur noch bedingt richtig: «C = Anforderungen<br />

nur knapp erfüllt,<br />

Fördermassnahmen nötig».<br />

Die Formulierung ist neu auch als<br />

ungenügend zu interpretieren<br />

und die Qualifikation C wird somit<br />

zu: «C = Anforderungen mehrheitlich<br />

nicht erfüllt, Fördermassnahmen<br />

nötig». An der Beurteilung<br />

D ist keine Änderung notwendig,<br />

es gilt weiterhin: «D = Anforderungen<br />

nicht erfüllt, besondere<br />

Fördermassnahmen nötig».<br />

In der Übergangsfrist wird von<br />

den Ausbildnerinnen und Ausbildnern<br />

besondere Aufmerksamkeit<br />

verlangt, dass bei bestehenden<br />

Lehrverhältnissen und<br />

bei neuen nach BiVo 2016 abgeschlossenen<br />

Lehrverträgen verschiedene<br />

Skalen hinterlegt sind.<br />

Bei der Beurteilung bleiben aber<br />

die vier Stufen A – B – C – D bestehen.<br />

Wichtig ist die korrekte Tabelle<br />

zur Berechnung der Note respektive<br />

die richtige Vorlagen zu<br />

verwenden.<br />

Wie wird die Semesternote erteilt?<br />

Berufsbildnerinnen und Berufsbildner<br />

können den Kompetenznachweis<br />

und damit die Semesternote<br />

grundsätzlich auf<br />

verschiedenen Wegen erstellen<br />

und manuell oder automatisch<br />

berechnen:


Manuelle Berechnung auf der Basis des Bildungsberichts der SDBB<br />

Sie füllen den Bildungsbericht der<br />

SDBB (Schweizerisches Dienstleistungszentrum<br />

Berufsbildung<br />

Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung)<br />

wie gewohnt aus. Die<br />

Beurteilung wird wie rechts in<br />

Punkte umgerechnet.<br />

A = Anforderungen erfüllt. <br />

B = Anforderungen mehrheitlich erfüllt.<br />

C = Anforderungen mehrheitlich nicht erfüllt,<br />

Fördermassnahmen nötig.<br />

D = Anforderungen nicht erfüllt, besondere<br />

Fördermassnahmen nötig.<br />

12. Datum / Unterschriften<br />

3 Punkte<br />

2 Punkte<br />

1 Punkt<br />

0 Punkte<br />

Für den betrieblichen Kompetenznachweis<br />

werden die ersten 18 Positionen<br />

des Bildungsberichts herangezogen,<br />

also bis Punkt 5.2<br />

(Sauberkeit, Darstellung, Übersichtlichkeit<br />

der Lerndokumentation).<br />

Die Punkte der 18 Positionen<br />

werden zusammengezählt<br />

und in eine Note umgerechnet.<br />

Die Notenskala für die Beurteilung<br />

der Bildungsberichte und für den<br />

Kompetenznachweis sind jeweils<br />

am Schluss des Kompetenznachweises<br />

aufgeführt (Abb. 1).<br />

Damit kann erreicht werden, dass<br />

die Bewertungen besser gestreut<br />

sind und folglich die Beurteilung<br />

der Lernenden nach neuem<br />

Punktesystem eine bessere Ausprägung<br />

der Normalverteilung<br />

der Noten ergibt.<br />

Dies entspricht auch der Beurteilung<br />

in anderen Berufen, etwa bei<br />

suissetec mit einer Vorlage (www.<br />

suissetec.ch/bildungsberichte)<br />

mit einer identischen Bewertung.<br />

Die Semesternote des betrieblichen<br />

Kompetenznachweises ist<br />

im Rahmen des Qualifikationsverfahrens<br />

eine Unterposition. Sie ist<br />

deshalb immer auf einen halben<br />

Notenpunkt zu runden!<br />

Quelle: © 2013 SDBB, Bern www.lv.berufsbildung.ch<br />

Anpassungen OdA ASFL SVBL <strong>2017</strong><br />

Betrieblicher Kompetenznachweis (gestützt auf den Bildungsbericht)<br />

In der Bildungsverordnung Abschnitt 7, ist festgehalten, dass die Berufsbildnerin oder der Berufsbildner den<br />

Bildungsstand der lernenden Person – insbesondere gestützt auf die Lerndokumentation – festhält und mit<br />

ihr mindestens einmal pro Semester bespricht. Ein Kompetenznachweis in Form einer Note wird im letzten<br />

Semester der Ausbildung nicht verlangt.<br />

Lehrbetrieb:<br />

Lernende Person:<br />

Lehrberuf:<br />

Verantwortlich für die Ausbildungsperiode:<br />

Semester 1. 2. 3. 4. 5.<br />

Beurteilungsmerkmale Beurteilung Begründung und Ergänzungen<br />

Die folgenden Kompetenzen (Punkt 1-4) sind im Abschnitt 2<br />

der Bildungsverordnung aufgeführt.<br />

1. Fachkompetenz<br />

1.1 Ausbildungsstand<br />

Gesamtbeurteilung gemäss den im<br />

Bildungsplan aufgeführten<br />

Bildungszielen<br />

12. Datum / Unterschriften<br />

1.2 Arbeitsqualität<br />

Genauigkeit / Sorgfalt<br />

1.3 Arbeitsmenge, Arbeitstempo<br />

Zeitaufwand für sachgerechte<br />

Ausführung der Arbeiten<br />

1.4 Umsetzung der Berufskenntnisse<br />

Verbindung von Theorie und Praxis<br />

2. Methodenkompetenz<br />

2.1 Arbeitstechnik<br />

Arbeitsplatzgestaltung / Einsatz der<br />

Mittel / Reflexion der Aufträge /<br />

Rückfragen<br />

2.2 Vernetztes Denken und Handeln<br />

Verstehen und Nachvollziehen von<br />

Arbeitsabläufen und -prozessen /<br />

Eigene Beiträge / Verbesserungsvorschläge<br />

2.3 Umgang mit Mitteln und<br />

Betriebseinrichtungen<br />

Ökologisches Verhalten /<br />

Materialverbrauch / Entsorgung /<br />

Sorgfalt / Pflege der Einrichtungen<br />

2.4 Lern- und Arbeitsstrategie<br />

Bewusste Steuerung der eigenen<br />

Lernprozesse / Prozesse und<br />

Sachverhalte erklären und<br />

präsentieren<br />

Anforderungen erfüllt<br />

Beurteilungsmerkmale Beurteilung Begründung und Ergänzungen<br />

3. Sozialkompetenz<br />

3.1 Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit<br />

Beitrag zum Betriebsklima /<br />

Ehrlichkeit / Umgang mit Kritik<br />

3.2 Zusammenarbeit<br />

Verständnis für andere / Sich in<br />

andere einfühlen (Empathie)<br />

3.3 Information und Kommunikation<br />

Sich verständlich ausdrücken /<br />

Berücksichtigen der Sichtweise<br />

anderer / Informationsprozesse<br />

kennen und entsprechend handeln<br />

3.4 Kundenorientiertes Handeln<br />

Umgang mit Kunden /<br />

Kundenbedürfnisse erfassen /<br />

Hilfsbereitschaft / Freundlichkeit<br />

4. Selbstkompetenz<br />

A B C D<br />

A B C D<br />

Dieser Bildungsbericht wurde am besprochen.<br />

A B C D<br />

A B C D<br />

A B C D<br />

A B C D<br />

A B C D<br />

Anforderungen mehrheitlich<br />

erfüllt<br />

A B C D<br />

A B<br />

C<br />

A B C D<br />

A B C D<br />

A B C D<br />

A B C D<br />

4.1 Selbstständigkeit,<br />

A B C D<br />

eigenverantwortliches Handeln<br />

Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein,<br />

Eigene Beiträge leisten<br />

4.2 Zuverlässigkeit, Belastbarkeit A B C D<br />

Pünktlichkeit / Termineinhaltung /<br />

Durchhaltewillen<br />

4.3 Umgangsformen<br />

A B C D<br />

Situationsgerechtes Verhalten und<br />

Auftreten / Freundlichkeit / Äussere<br />

Erscheinung<br />

4.4 Motivation<br />

A B C D<br />

Einstellung zum Beruf /<br />

Begeisterungsfähigkeit /<br />

Lernbereitschaft<br />

Unterschrift der verantwortlichen<br />

Berufsbildnerin / des verantwortlichen<br />

Berufsbildners: Unterschrift der lernenden Person:<br />

Visum des gesetzlichen Vertreters / der gesetzlichen Vertreterin:<br />

Datum: Unterschrift:<br />

Auf Verlangen ist der Bildungsbericht der kantonalen Behörde vorzuweisen.<br />

Die Semesternote des betrieblichen Kompetenznachweises ist im Rahmen des Qualifikationsverfahrens<br />

eine Unterposition. Sie ist deshalb immer auf einen halben Notenpunkt zu runden!<br />

5. Lerndokumentation<br />

5.1 Sachliche Richtigkeit,<br />

Vollständigkeit<br />

5.2 Sauberkeit, Darstellung,<br />

Übersichtlichkeit<br />

A = Anforderungen erfüllt. 3 Punkte<br />

B = Anforderungen mehrheitlich erfüllt. 2 Punkte<br />

C = Anforderungen mehrheitlich nicht erfüllt, Fördermassnahmen nötig. 1 Punkt<br />

D = Anforderungen nicht erfüllt, besondere Fördermassnahmen nötig. 0 Punkte<br />

Punktzahl<br />

Note<br />

A B C D<br />

A B C D<br />

Die Punkte der 18 Positionen werden zusammengezählt und in eine Note umgerechnet.<br />

Bewertung:<br />

Anforderungen mehrheitlich nicht<br />

erfüllt, Fördermassnahmen nötig<br />

D<br />

Anforderungen nicht erfüllt,<br />

besondere Fördermassnahmen nötig<br />

Für den betrieblichen Kompetenznachweis werden die ersten 18 Positionen des Bildungsberichts<br />

herangezogen, also bis Punkt 5.2 (Sauberkeit, Darstellung, Übersichtlichkeit der Lerndokumentation).<br />

54-52 Punkte = Note 6.0<br />

51-46 Punkte = Note 5.5<br />

45-41 Punkte = Note 5.0<br />

40-36 Punkte = Note 4.5<br />

35-30 Punkte = Note 4.0<br />

29-25 Punkte = Note 3.5<br />

24-19 Punkte = Note 3.0<br />

18-14 Punkte = Note 2.5<br />

13-9 Punkte = Note 2.0<br />

8-3 Punkte = Note 1.5<br />

2-0 Punkte = Note 1.0<br />

Dieser Bildungsbericht wurde am<br />

Unterschrift der verantwortlichen<br />

Berufsbildnerin / des verantwortlichen<br />

Berufsbildners:<br />

A B C<br />

D<br />

Anforderungen erfüllt<br />

Anforderungen mehrheitlich<br />

erfüllt.<br />

0<br />

1<br />

Anforderungen mehrheitlich nicht<br />

erfüllt, Fördermassnahmen nötig<br />

Anforderungen nicht erfüllt,<br />

besondere Fördermassnahmen nötig<br />

besprochen<br />

27<br />

Unterschrift d<br />

Visum des gesetzlichen Vertreters / der gesetzlichen Vertreterin<br />

Datum:<br />

Unterschrift:<br />

Auf Verlangen ist der Bildungsbericht der kantonalen Behörde vorzuw<br />

Die Semesternote des betrieblichen Kompetenznachweises ist im Ra<br />

verfahrens eine Unterposition. Sie ist deshalb immer auf einen halbe<br />

A = Anforderungen erfüllt. 3 Punkte<br />

B = Anforderungen mehrheitlich erfüllt. 2 Punkte<br />

C = Anforderungen mehrheitlich nicht erfüllt, Fördermassnahmen nö<br />

D = Anforderungen nicht erfüllt, besondere Fördermassnahmen nötig<br />

Die Punkte der 18 Positionen werden zusammengezählt und in eine<br />

Bewertung:<br />

54-52 Punkte = Note 6.0<br />

51-46 Punkte = Note 5.5<br />

45-41 Punkte = Note 5.0<br />

40-36 Punkte = Note 4.5<br />

35-30 Punkte = Note 4.0<br />

29-25 Punkte = Note 3.5<br />

24-19 Punkte = Note 3.0<br />

18-14 Punkte = Note 2.5<br />

13-9 Punkte = Note 2.0<br />

8-3 Punkte = Note 1.5<br />

2-0 Punkte = Note 1.0<br />

Abb. 1:<br />

Beispiel eines Kompetenznachweises mit der Notenskala auf der letzten Seite.<br />

Exemple des preuves de compétences avec l'échelle qualificative sur la dernière page.<br />

Esempio di un certificato delle competenze con la scala delle note sull'ultima pagina.


Berechnung mit Hilfe der Excel-Lösung «Logistiker 2016 – Excel»<br />

28<br />

Die Excel-Lösung funktioniert<br />

sehr einfach. Klicken Sie beim gewünschten<br />

Kriterium in das entsprechende<br />

Bewertungsfeld und<br />

wählen Sie mit Hilfe der Pfeil-Taste<br />

den Wert «X» aus. Sie können<br />

«X» (Grossschreibung) auch direkt<br />

ins Feld schreiben. Andere Werte<br />

weist Excel zurück. Sobald «X»<br />

eingetragen ist, nimmt das Feld<br />

eine Hintergrundfarbe entsprechend<br />

der Bewertung – von grün<br />

bis orange – an. In der hintersten<br />

Spalte werden die richtigen Punkte<br />

vergeben. Fehlt in einer Zeile<br />

die Bewertung, erscheint das Feld<br />

grau. Alle 18 Zeilen müssen eine<br />

Bewertung enthalten.<br />

Übersicht<br />

Wenn Sie das ganze Formular<br />

durchgearbeitet haben, totalisiert<br />

das System die Punkte und erteilt<br />

die richtige Note. Die Note kann<br />

manuell nicht abgeändert werden.<br />

1 Bewertung eingeben 2 Datum eingeben<br />

3 Bemerkungen eingeben 4 Noten übermitteln<br />

1<br />

3<br />

2 4<br />

Für jede lernende Person wird<br />

eine Arbeitsmappe (Datei) angelegt.<br />

Die Arbeitsmappe enthält<br />

für die EBA-Ausbildung 3 Tabellenblätter<br />

(eines pro Semester)<br />

und für EFZ-Ausbildung 5 Tabellenblätter.<br />

Auf dem hintersten<br />

Tabellenblatt sind die Standardbemerkungen<br />

abgelegt, die per<br />

Mausklick ins Bemerkungsfeld<br />

geholt werden können.<br />

Auf dem ersten Tabellenblatt der<br />

Arbeitsmappe werden die einzelnen<br />

Kompetenznachweise totalisiert.<br />

Die Noten-Felder können<br />

nicht manuell ausgefüllt werden.<br />

Die 3 Felder für die Personalien<br />

hingegen werden nur hier ausgefüllt<br />

und auf den einzelnen Kompetenznachweisen<br />

automatisch<br />

angezeigt.<br />

Ausdruck<br />

Für den Ausdruck werden die einzelnen<br />

Tabellenblätter in der Seitenansicht<br />

geöffnet und gedruckt.<br />

Die Formatierung kann den Bedürfnissen<br />

angepasst werden.<br />

Einreichen der Noten<br />

Was muss wann eingereicht<br />

werden?<br />

Eingereicht werden muss ausschliesslich<br />

die auf eine halbe<br />

Note gerundete Schlussnote eines<br />

jeden Semesters. Der Bericht<br />

selber wird mit der/dem Lernenden<br />

besprochen, von allen Vertragspartnern<br />

unterzeichnet und<br />

zu den Akten gelegt. Die Einreichung<br />

der Noten erfolgt auf das<br />

Ende eines Semesters, also jeweils<br />

ab 1. Februar und 1. August.<br />

Wie können die Noten eingereicht<br />

werden?<br />

Die Einreichung der Noten erfolgt<br />

durch das einloggen beim neuen<br />

System OdAOrg. Die Berufsbildner<br />

erhalten ein Schreiben mit<br />

den persönlichen Zugangsdaten.<br />

Mahnwesen<br />

Säumige Berufsbildnerinnen und<br />

Berufsbildner werden durch das<br />

System der ASFL SVBL wie folgt<br />

gemahnt: 1. Mahnung erfolgt Mitte,<br />

die 2. Mahnung Ende März/<br />

September. Lehrbetriebe, welche<br />

die Noten bis Anfangs April/Oktober<br />

nicht gemeldet haben, werden<br />

dem zuständigen Amt für Berufsbildung<br />

gemeldet.<br />

Welche Verantwortung übernimmt<br />

der/die Berufsbildner/-in?<br />

Die Verantwortung für die Erteilung<br />

der Noten für den betrieblichen<br />

Kompetenznachweis liegt hundertprozentig<br />

bei der Berufsbildnerin/beim<br />

Berufsbildner. Zum Zeitpunkt<br />

der Eingabe muss die Note<br />

nicht begründet werden. Der Kompetenznachweis<br />

oder Bildungsbericht,<br />

der zur eingegebenen Note<br />

geführt hat, bleibt im Lehrbetrieb,<br />

resp. wird von den Eltern und dem<br />

Lernenden zur Kenntnis genommen<br />

und unterschrieben.<br />

Die Note des betrieblichen Kompetenznachweises<br />

ist aber Teil<br />

der Notengebung im Qualifikationsverfahren.<br />

Im Falle eines Rekurses<br />

müssen die Noten unter<br />

Umständen begründet und die<br />

Bildungsberichte vorgelegt werden.<br />

Berufsbildnerinnen und Berufsbildner<br />

sind gut beraten, diese<br />

Unterlagen vollständig und<br />

korrekt unterschrieben, allenfalls<br />

versehen mit einer Aktennotiz<br />

des Qualifikationsgesprächs jederzeit<br />

greifbar zu haben.


Nützliche Internetadresse der OdA ASFL SVBL<br />

Kompetenznachweise ist als Excel-Datei oder interaktives pdf-Formular zu finden unter:<br />

www.logistiker-logistikerin.ch/betrieblicher-kompetenznachweis<br />

Die Logistiker-Software <strong>2017</strong> wird im Programm Access gratis zur Verfügung gestellt. Zu finden unter<br />

www.logistiker-logistikerin.ch/logistiker-software-<strong>2017</strong><br />

Rapport de formation et preuves de compétences en<br />

entreprise (2e partie)<br />

Le rapport de formation (1re partie) et les preuves de compétences (2e partie) en entreprise sont<br />

obligatoires. Conformément à l’ordonnance sur la formation professionnelle initiale (Orfo), les<br />

apprenti-e-s et les formateurs/-trices sont tenu-e-s de constituer un rapport de formation (Orfo,<br />

art. 13) et un dossier des prestations (preuves de compétences, Orfo, art. 14) sur la base du dossier<br />

de formation obligatoire (Orfo, art. 12). Dans une première partie, le dernier bulletin de l’ASFL<br />

SVBL fournissait des explications sur le rapport de formation. A présent, une deuxième partie est<br />

consacrée aux preuves de compétences.<br />

29<br />

Jusqu’à l’Ordonnance sur la formation<br />

de 2011, les preuves de<br />

compétences étaient calculées<br />

d’après le système courant A – B –<br />

C – D et le schéma d’évaluation<br />

4 – 3 – 2 – 1. Les différents instruments<br />

de calcul sont toujours<br />

disponibles, mais devraient uniquement<br />

être utilisés pour les apprentis<br />

ayant débuté leur formation<br />

avant 2016.<br />

Dans la nouvelle Orfo 2016, seul le<br />

système d’évaluation a été modifié.<br />

Les quatre niveaux A – B – C –<br />

D ont été conservés, tandis que<br />

les évaluations comportent désormais<br />

les échelons 3 – 2 – 1 – 0.<br />

Par conséquent, une évaluation<br />

«C-ancienne» correspondait à une<br />

note de 3,5, c’est-à-dire juste sous<br />

la note de 4, tandis qu’à partir<br />

de 2016, l’évaluation «C-nouvelle»<br />

ne donne plus qu’une note de 2,5,<br />

ce qui est insuffisant. Dans les deux<br />

cas, des mesures sont prévues.<br />

Dans le nouveau système, des mesures<br />

complémentaires sont obligatoires<br />

en cas d’évaluation C car<br />

la note est clairement insuffisante.<br />

La description existante de C (formulaire<br />

CSFO) n’est ainsi plus que<br />

partiellement exacte: «C = Exigences<br />

atteintes de justesse, mesures<br />

de soutien nécessaires».<br />

La formulation doit désormais<br />

refléter une insuffisance<br />

et prend donc la forme suivante:<br />

«C = Exigences non réussies<br />

en majorités, mesures de<br />

soutien nécessaires». L’évaluation D<br />

ne nécessite aucun changement; la<br />

mention «D = Exigences non réussies,<br />

mesures de soutien spéciales<br />

nécessaires» reste valable.<br />

Durant la période de transition,<br />

les formatrices et les formateurs<br />

sont priés de faire preuve<br />

de vigilance, étant donné que<br />

les échelles de notation ne sont<br />

pas les mêmes pour les apprentis<br />

en cours de formation et les<br />

nouveaux contrats d’apprentissage<br />

conclus d’après la nouvelle<br />

Orfo 2016. Les quatre niveaux<br />

A – B – C – D sont conservés pour<br />

l’évaluation. Il est important d’utiliser<br />

le bon tableau de calcul de la<br />

note et le modèle adéquat.<br />

Comment la note semestrielle<br />

est-elle attribuée?<br />

Les formatrices et formateurs<br />

peuvent en principe élaborer les<br />

preuves de compétences, et par<br />

conséquent la note semestrielle,<br />

de différentes façons et procéder<br />

au calcul manuellement ou automatiquement.<br />

Sous www.logistiker-logistikerin.ch/preuves-de-competences-professionnelles<br />

tous les documents peuvent être téléchargés.


Calcul manuel sur la base du rapport de formation du CSFO<br />

Ils complètent le rapport de formation<br />

du CSFO (Centre suisse de<br />

services Formation professionnelle<br />

orientation professionnelle, universitaire<br />

et de carrière) comme d’habitude.<br />

L’évaluation est convertie<br />

en points comme suit:<br />

A = Exigences réussies. <br />

B = Exigences réussies en majorités. <br />

C = Exigences non réussies en majorités, mesures de<br />

soutien nécessaires. <br />

D = Exigences non réussies, mesures de soutien<br />

spéciales nécessaires. <br />

3 points<br />

2 points<br />

1 point<br />

0 point<br />

30<br />

Les preuves de compétences en<br />

entreprise sont évaluées d’après<br />

les 18 premières positions du<br />

rapport de formation, c’est-àdire<br />

jusqu’au point 5.2 (Propreté,<br />

présentation, clarté du dossier<br />

de formation). Les points des<br />

18 positions sont additionnés et<br />

convertis en une note.<br />

Cela donne l’échelle de notation<br />

suivante pour l’évaluation<br />

des rapports de formation et les<br />

preuves de compétences:<br />

Ceci permet d’obtenir une meilleure<br />

répartition des évaluations,<br />

et ainsi d’avoir une appréciation<br />

des apprentis d’après le nouveau<br />

système de points qui reflète<br />

mieux la répartition normale des<br />

notes.<br />

Ceci correspond aussi à la notation<br />

utilisée dans d’autres métiers,<br />

comme chez suissetec qui emploie<br />

un modèle (https://www.<br />

suissetec.ch/bildungsberichte)<br />

d’évaluation similaire.<br />

La note semestrielle des preuves<br />

de compétences dans le cadre<br />

des procédures de qualification<br />

est une note de sous-position.<br />

Elle sera donc toujours arrondie à<br />

la demi-note!<br />

Calcul à l’aide de la solution Excel «Logisticien 2016 – Excel»<br />

Le fonctionnement de la solution<br />

Excel est d’une grande simplicité.<br />

Cliquez dans le champ d’évaluation<br />

correspondant au critère souhaité<br />

et sélectionnez la valeur «X»<br />

à l’aide de la touche fléchée. Vous<br />

pouvez également saisir directement<br />

«X» (en majuscules) dans le<br />

champ. Excel refusera toute autre<br />

valeur. Dès que la lettre «X» est<br />

saisie, la couleur d’arrière-plan<br />

du champ change en fonction de<br />

l’évaluation – du vert à l’orange. La<br />

dernière colonne sert à attribuer<br />

les points réels. Si l’évaluation fait<br />

défaut dans une ligne, ce champ<br />

est grisé. L’ensemble des 18 lignes<br />

doivent comporter une évaluation.<br />

Vue d’ensemble<br />

Une fois que vous avez traité l’intégralité<br />

du formulaire, le système<br />

effectue le total des points et attribue<br />

la note correspondante.<br />

Cette note ne peut pas être modifiée<br />

manuellement.<br />

Un classeur de travail (fichier)<br />

est créé pour chaque apprenti.<br />

Ce classeur de travail contient<br />

3 feuilles de calcul (une par semestre)<br />

pour la formation AFP et<br />

5 feuilles de calcul pour la formation<br />

CFC. Sur la dernière feuille de<br />

calcul se trouvent des remarques<br />

standard, qui peuvent être déplacées<br />

dans le champ de remarque<br />

par un clic de souris.<br />

La première feuille de calcul du<br />

classeur totalise les différentes<br />

preuves de compétences. Les<br />

champs de notes ne peuvent pas<br />

1 3<br />

1 Indiquer l’appréciation 2 Saisir la date<br />

3 Remarque 4 Transmettre les notes<br />

2<br />

4<br />

être complétés manuellement. Les<br />

trois champs de données personnels<br />

n’ont besoin d’être complétés<br />

qu’ici. Les informations correspondantes<br />

sont automatiquement<br />

répercutées sur les différentes<br />

preuves de compétences.<br />

Impression<br />

Avant d’imprimer, il convient d’afficher<br />

chaque feuille de calcul en<br />

mode Aperçu avant impression.<br />

La mise en page peut être ajustée<br />

si besoin.


Remise des notes<br />

Quand faut-il remettre quoi?<br />

Seule la note finale arrondie au<br />

demi-point de chaque semestre<br />

doit être fournie. Le rapport luimême<br />

fait l’objet d’un entretien<br />

avec l’apprenti-e et est signé par<br />

toutes les parties avant d’être<br />

joint au dossier. Les notes doivent<br />

être remises pour la fin de chaque<br />

semestre, c’est-à-dire respectivement<br />

à compter du 1 er février et<br />

du 1 er août.<br />

Comment remettre les notes?<br />

La remise des notes s’effectue en<br />

se connectant au nouveau système<br />

OdAOrg. Les formateurs<br />

recevront un courrier avec leurs<br />

données d’accès personnelles.<br />

Relances<br />

Les formatrices et formateurs en<br />

retard sont relancés comme suit<br />

par le système de l’ASFL SVBL:<br />

1 er rappel: mi-mars/septembre,<br />

2 e rappel: fin mars/septembre. Les<br />

entreprises formatrices n’ayant<br />

pas transmis les notes début avril/<br />

octobre sont signalées à l’Office<br />

de la formation professionnelle<br />

compétent.<br />

Quelle est la responsabilité de<br />

la formatrice/du formateur?<br />

L’attribution des notes pour les<br />

preuves de compétences en entreprise<br />

relève totalement de la<br />

responsabilité de la formatrice/du<br />

formateur. La note n’a pas besoin<br />

d’être justifiée au moment de<br />

la saisie. Les preuves de compétences<br />

ou le rapport de formation<br />

ayant conduit à la note saisie sont<br />

conservés par l’entreprise formatrice<br />

et/ou consultés et signés par<br />

les parents et l’apprenti.<br />

La note des preuves de compétences<br />

en entreprise fait toutefois<br />

partie de la notation dans le<br />

cadre de la procédure de qualification.<br />

En cas de recours, les<br />

notes doivent pouvoir être justifiées<br />

et les documents correspondants<br />

(rapport de formation)<br />

présentés. Les formatrices et formateurs<br />

seraient bien avisés de<br />

garder à tout moment à portée<br />

de main ces documents complets<br />

et signés, éventuellement accompagnés<br />

d’une note faisant état de<br />

l’entretien de qualification.<br />

Adresse Internet utile de l’OrTra ASFL SVBL<br />

Les fichiers preuves de compétences sont disponibles sous forme<br />

Excel ou PDF interactif sous: www.logistiker-logistikerin.ch/<br />

preuves-de-competences-professionnelles<br />

Le logiciel «logistique <strong>2017</strong>» est disponible en langue allemande<br />

uniquement et est gratuit. Pour avoir accès:<br />

www.logistiker-logistikerin.ch/logistiker-software-<strong>2017</strong><br />

31<br />

Rapporto di formazione e attestato aziendale delle competenze<br />

(parte 2)<br />

Il rapporto di formazione (parte 1) e il certificato aziendale delle competenze (parte 2) sono obbligatori.<br />

L’ordinanza sulla formazione (ofor) impone ad apprendisti e formatori professionali di redigere<br />

un rapporto di formazione (art. 13 ofor) e una documentazione delle prestazioni (certificato<br />

delle competenze, art. 14 ofor) sulla base della documentazione dell’apprendimento obbligatoria<br />

(art. 12 ofor). Nell’ultimo Bollettino ASFL SVBL (parte 1) avevamo spiegato il rapporto di formazione.<br />

Adesso passiamo invece al certificato delle competenze (parte 2).<br />

Fino all’ordinanza sulla formazione<br />

del 2011, il certificato delle<br />

competenze è stata calcolata in<br />

base all’usuale sistema A – B – C –<br />

D e allo schema di valutazione 4 –<br />

3 – 2 – 1. I vari strumenti per il calcolo<br />

sono ancora utilizzabili, ma<br />

solo per gli apprendisti il cui percorso<br />

di formazione è iniziato prima<br />

del 2016.<br />

Come previsto dall’ofor (edizione<br />

2016), è stato modificato solo<br />

il sistema di valutazione. I quattro<br />

livelli A – B – C – D sono rimasti,<br />

mentre è cambiata la scala di valutazione,<br />

che adesso prevede i<br />

valori 3 – 2 – 1 – 0.<br />

Di conseguenza, se prima una valutazione<br />

«C» corrispondeva a 3,5,<br />

risultando dunque appena sotto<br />

alla nota 4, nel nuovo sistema<br />

in vigore dal 2016 «C» equivale


32<br />

solo a 2,5 e non è quindi sufficiente.<br />

In entrambi i casi sono previsti<br />

provvedimenti. Tuttavia, poiché<br />

adesso la nota «C» è chiaramente<br />

insufficiente, il nuovo sistema impone<br />

obbligatoriamente provvedimenti<br />

integrativi.<br />

L’attuale descrizione di «C» (modulo<br />

CSFO) non è pertanto del<br />

tutto corretta: «C = Soddisfa i requisiti<br />

in maniera appena sufficiente,<br />

è necessario prendere dei<br />

provvedimenti».<br />

Secondo il nuovo sistema «C»<br />

è insufficiente e di conseguenza<br />

la qualifica «C» deve essere<br />

modificata come segue: «C =<br />

Non soddisfa la maggior parte<br />

dei requisiti, è necessario<br />

prendere dei provvedimenti».<br />

Sul sito www.logistiker-logistikerin.ch/pova-delle-competenze si possono<br />

scaricare tutti i documenti necessari.<br />

Non è necessario modificare la valutazione<br />

D, che recita: «D = Non<br />

soddisfa alcun requisito, sono necessarie<br />

importanti misure di sostegno».<br />

Durante il periodo di transizione<br />

i formatori devono prestare particolare<br />

attenzione, in quanto i<br />

nuovi contratti di tirocinio conformi<br />

alla ofor 2016 richiedono una<br />

scala di valutazione differente da<br />

quella attualmente in uso. La valutazione<br />

prevede comunque ancora<br />

i quattro livelli A – B – C – D.<br />

L’importante è utilizzare i modelli<br />

e le tabelle corrette per il calcolo<br />

della nota.<br />

Come viene assegnata la nota<br />

semestrale?<br />

In linea di principio le formatrici<br />

e i formatori hanno a disposizione<br />

diverse procedure per redigere<br />

il certificato delle competenze<br />

e dunque la nota semestrale. Il<br />

calcolo può essere effettuato manualmente<br />

o automaticamente.<br />

Calcolo manuale in base al rapporto di formazione del CSFO<br />

Viene come di consueto compilato<br />

il rapporto di formazione del<br />

CSFO (Centro svizzero di servizio<br />

Formazione professionale | orientamento<br />

professionale, universitario<br />

e di carriera). La valutazione<br />

viene convertita in punti secondo<br />

la scala seguente:<br />

A = Soddisfa i requisiti. <br />

3 punti<br />

B = Soddisfa la maggior parte dei requisiti. <br />

2 punti<br />

C = Non soddisfa la maggior parte dei requisiti, è necessario<br />

prendere dei provvedimenti. <br />

1 punto<br />

D = Non soddisfa alcun requisito, sono necessarie importanti<br />

misure di sostegno. <br />

0 punti<br />

Per il certificato aziendale delle<br />

competenze vengono utilizzate<br />

le prime 18 posizioni del rapporto<br />

di formazione, fino al punto 5.2<br />

(ordine, presentazione, chiarezza<br />

nella documentazione dell’apprendimento).<br />

I punti delle 18 posizioni<br />

vengono sommati e ne<br />

scaturisce una nota. Ne risulta la<br />

seguente scala, da utilizzare per<br />

la valutazione dei rapporti di formazione<br />

e per il certificato delle<br />

competenze (Abb.1)<br />

Ciò consente di spalmare le note<br />

in maniera più omogenea, migliorandone<br />

la distribuzione normale<br />

tra gli apprendisti a seguito<br />

dell’introduzione del nuovo sistema<br />

di punteggio.<br />

Lo stesso schema di valutazione<br />

è riproposto in altre realtà professionali,<br />

come ad esempio suissetec.<br />

La nota semestrale del certificato<br />

aziendale delle competenze<br />

è una sotto-posizione all’interno<br />

della procedura di qualificazione.<br />

Deve essere quindi sempre arrotondata<br />

al mezzo punto!<br />

Calcolo tramite la soluzione Excel «Excel logistica 2016»<br />

La soluzione Excel è semplicissima<br />

da usare. Cliccare sul campo di<br />

valutazione in corrispondenza del<br />

criterio desiderato e selezionare<br />

«X» utilizzando il tasto freccia.<br />

È anche possibile digitare direttamente<br />

«X» (in maiuscolo) nel campo.<br />

Excel non accetta altri valori.<br />

Una volta inserita la «X», lo sfondo<br />

del campo diventerà del colore<br />

associato alla valutazione (da verde<br />

ad arancione). Nell’ultima colonna<br />

vengono assegnati i punti<br />

corretti. Nelle righe prive di valutazione<br />

il campo apparirà grigio.


Ciascuna delle 18 righe deve contenere<br />

una valutazione.<br />

Panoramica<br />

Una volta che il modulo è stato interamente<br />

compilato, il sistema<br />

totalizza i punti e assegna la<br />

nota corretta. Non è possibile modificare<br />

la nota manualmente.<br />

Per ogni apprendista viene creato<br />

un fascicolo (file). Il fascicolo include<br />

3 fogli di lavoro per i corsi<br />

CFP (uno per semestre) e 5 fogli<br />

di lavoro per i corsi AFC. Nell’ultimo<br />

foglio sono riportate le osservazioni<br />

standard, che con un clic<br />

possono essere copiate nel campo<br />

delle osservazioni.<br />

Nel primo foglio di lavoro del fascicolo<br />

vengono totalizzati i singoli<br />

certificati delle competenze.<br />

I campi delle note non possono<br />

1 Inserire valutazione 2 Inserire data<br />

3 Inoltrare note 4 Inoltrare note<br />

essere compilati manualmente.<br />

Al contrario, i 3 campi per i dati<br />

personali vengono compilati solo<br />

qui, dopodiché compariranno automaticamente<br />

nei singoli certificati<br />

delle competenze.<br />

1<br />

3<br />

2 4<br />

Stampa<br />

Per la stampa, i singoli fogli di lavoro<br />

vengono visualizzati nel<br />

layout di pagina e quindi stampati.<br />

La formattazione può essere<br />

modificata in base alle esigenze.<br />

33<br />

Consegna delle note<br />

Che cosa bisogna consegnare e<br />

quando?<br />

Deve essere consegnata esclusivamente<br />

la nota finale di ogni<br />

semestre, arrotondata al mezzo<br />

punto. Il rapporto viene discusso<br />

con l’apprendista, firmato da tutte<br />

le parti contrattuali e allegato<br />

agli atti. Le note devono essere<br />

consegnate alla fine del semestre,<br />

ossia entro il 20 gennaio e entro il<br />

10 giugno.<br />

Come si consegnano le note?<br />

Il rapporto di formazione con la<br />

nota deve essere inviato, in forma<br />

cartacea e debitamente firmato,<br />

al seguente indirizzo: Centro<br />

Professionale Tecnico, via Stefano<br />

Franscini 25, 6500 Bellinzona.<br />

Che responsabilità hanno i<br />

formatori?<br />

L’assegnazione delle note per del<br />

certificato aziendale delle competenze<br />

è di esclusiva competenza<br />

dei formatori. Al momento<br />

della comunicazione, la nota non<br />

dev’essere motivata. Il certificato<br />

delle competenze o il rapporto di<br />

formazione su cui la nota si basa<br />

viene conservato presso l’azienda<br />

di tirocinio, dove può essere visionato<br />

e firmato dall’apprendista e<br />

dai genitori.<br />

La nota del certificato aziendale<br />

delle competenze fa comunque<br />

parte della valutazione prevista<br />

dalla procedura di qualificazione.<br />

In caso di ricorso, può essere<br />

necessario motivare le note presentando<br />

i vari documenti a supporto<br />

(rapporti di formazione).<br />

I formatori sono quindi invitati<br />

a tenere sempre a disposizione<br />

questi documenti, interamente<br />

compilati, correttamente firmati<br />

ed eventualmente provvisti di<br />

un’annotazione relativa al colloquio<br />

di qualificazione.<br />

Indirizzi utili dell'Oml ASFL SVBL<br />

Il certifiato delle competenze è un documento che si può trovare<br />

sotto formato Excel o come PDF interattivo nel sito:<br />

www.logistiker-logistikerin.ch/pova-delle-competenze<br />

Il software «logistico <strong>2017</strong>» sarà a disposizione in tedesco<br />

gratuitamente all'indirizzo www.logistiker-logistikerin.ch/<br />

logistiker-software-<strong>2017</strong>


Übungs- und Prüfungsfragen der ASFL SVBL auf isTest<br />

Jürg Widrig<br />

Mitbegründer von www.istest.ch<br />

34<br />

Auf der webbasierten Übungs- und Prüfungsplattform www.istest.ch stehen allen Berufsschullehrpersonen<br />

für Logistik in 160 thematisch geordneten Sammlungen über 1000 Übungs- und<br />

Prüfungsfragen zur freien Verfügung, eingegeben von Urs Bitzi, Berufsschullehrer für Logistik.<br />

Mit wenigen Klicks lassen sich daraus<br />

für die Lernenden interaktive<br />

Übungen zum selbstgesteuerten<br />

Lernen oder aber «scharfe» Tests<br />

erzeugen. Dabei werden alle nicht<br />

offenen Fragen automatisiert korrigiert.<br />

Mit isTest erzielen die Lernenden<br />

bessere Leistungen, da<br />

sie dank der formativen Tests sehen,<br />

was sie schon beherrschen<br />

und was sie noch üben müssen.<br />

Bei den summativen Tests wird<br />

die Lehrperson bei der Korrektur<br />

massgeblich entlastet und erhält<br />

darüber hinaus wertvolles Steuerungswissen,<br />

was die Klasse bereits<br />

beherrscht und wo noch Lücken<br />

vorhanden sind.<br />

Abbildung 1: ASFL SVBL-Fragesammlung auf www.istest.ch<br />

Abbildung 2: öffentliche Fragesammlung auf www.istest.ch<br />

Was ist isTest?<br />

isTest ist das in der Schweiz auf<br />

Sekundarstufe II meistverbreitete<br />

Übungs- und Prüfungsprogramm.<br />

Es ist an hunderten Berufs- und<br />

Mittelschulen im Einsatz und bietet<br />

die Möglichkeit, Fragen einzugeben,<br />

aus welchen dann formative<br />

und summative Tests erstellt<br />

werden können. Die Fragen können<br />

auch mit anderen Lehrpersonen<br />

geteilt werden. Der öffentlich<br />

freigegebene Fragepool ist kontinuierlich<br />

am Wachsen, im 2016<br />

von ca. 3000 im Januar auf mittlerweile<br />

über 13 000 Fragen, geordnet<br />

in Sammlungen.<br />

Wie funktioniert isTest?<br />

isTest ist webbasiert und läuft auf<br />

einem professionellen Server in<br />

der Schweiz. Das heisst, es ist keine<br />

Installation eines Programmes<br />

nötig, sondern jedes Gerät (Laptop,<br />

Tablet, Desktop-PC, Smartphone<br />

etc.) mit jedem Betriebssystem<br />

(Windows, MacOS, Linux<br />

etc.) kann via www.istest.ch darauf<br />

zugreifen.


len Lehrpersonen zu sehr günstigen<br />

Konditionen anzubieten, da<br />

sie vom Mehrwert für die Lernenden<br />

und die Lehrpersonen überzeugt<br />

waren und sind. Die rasche<br />

Verbreitung und wachsende Zusammenarbeit<br />

– wie diejenige der<br />

ASFL SVBL – bestätigen den eingeschlagenen<br />

Weg.<br />

Abbildung 3: Login-Seite von www.istest.ch<br />

Wie bedient man isTest?<br />

Die Funktionsweise von isTest<br />

kann am einfachsten im Rahmen<br />

einer externen oder schulinternen<br />

Weiterbildung oder individuell<br />

via Anleitungsvideos erlernt<br />

werden.<br />

Schulinterne Weiterbildungen<br />

können via juerg.widrig@gmail.<br />

com gebucht werden. Wer den<br />

Weg via Anleitungsvideos bevorzugt,<br />

kann diese via www.istest.ch<br />

(und dort via Menu «Anleitungsvideos»)<br />

oder direkt auf<br />

Youtube (Suchbegriff «isTest») jederzeit<br />

abspielen.<br />

35<br />

Abbildung 4: Anleitungsvideos auf www.istest.ch<br />

In isTest können verschiedene Fragetypen<br />

(Single Choice, Multiple<br />

Choice, Einfacher Mehrfach-Entscheid,<br />

Text-Fragen etc.) eingegeben<br />

und geteilt werden. Mit den<br />

vorhandenen Fragetypen können<br />

alle an Prüfungen üblichen Lernzielebenen<br />

(vgl. Bloom’sche Taxonomiestufen)<br />

geprüft werden.<br />

Wer steht hinter isTest?<br />

isTest ist das Produkt der beiden<br />

Mittelschullehrer Andreas Brunnschweiler<br />

und Jürg Widrig. Ausgangspunkt<br />

war die Idee, dass<br />

der Computer beim Korrigieren<br />

wo immer möglich die Lehrperson<br />

entlasten solle. In Deutschland<br />

bestand bereits ein webbasiertes<br />

Programm, welches auf Multiple-Choice-Basis<br />

prüfen konnte.<br />

Als der Betreiber den Betrieb einstellte,<br />

entschlossen sich die beiden<br />

oben Erwähnten, ein eigenes<br />

Programm zu entwickeln und al­<br />

Gut zu wissen<br />

Darüber hinaus stehen bei jeder<br />

Funktion Hilfstexte zur Verfügung,<br />

welche die jeweilige Funktionalität<br />

erläutern. Ferner besteht<br />

die Möglichkeit, bei Fragen direkt<br />

mit den Betreibern von isTest<br />

Kontakt aufzunehmen, sei es via<br />

Menupunkt «Kontakt» oder via E-<br />

Mail an juerg.widrig@gmail.com.<br />

Jürg Widrig ist Lehrer für Deutsch, Geschichte und Informatik an<br />

der Kantonsschule Romanshorn. Als Weiterbildungsdelegierter<br />

setzt er sich am ZEM CES (Schweizerisches Zentrum für die Mittelschule)<br />

für Informations- und Kommunikationstechniken ein und<br />

moderiert den Expertenaustausch «LapTabNet».<br />

Als ICT-Kursleiter ist er am Eidgenössischen Hochschulinstitut<br />

für Berufsbildung (EHB), der Pädagogischen Hochschule Zürich<br />

(PHZH), dem Institut für Erziehungswissenschaften (IfE UZH) und<br />

schulintern tätig.<br />

Zusätzlich begleitet er ICT- und BYOD­ Projekte, ist Microsoft<br />

Innovative Educator und Mitbegründer von www.istest.ch.<br />

www.istest.ch


Neue Kurse der ASFL SVBL<br />

36<br />

Die ASFL SVBL bietet seit ihrer Gründung im Jahr 1988 ein vielseitiges, aufeinander abgestimmtes<br />

Aus- und Weiterbildungsprogramm an. Von der beruflichen Grundbildung zur Logistikerin und<br />

zum Logistiker, über ein breitgefächertes Kursangebot aus allen Bereichen der Logistik, bis zu den<br />

Berufsabschlüssen als Logistiker mit eidg. Fachausweis oder eidg. Diplom.<br />

Im <strong>2017</strong> können wir unser Angebot<br />

mit neuen Schulungen im<br />

Bereich Betriebs- und Materialmanagement<br />

sowie im Qualitätsund<br />

Projektmanagement ergänzen.<br />

So dürfen wir auch eine neue Referentin,<br />

Rosmarie Aegerter sowie<br />

einen bekannten Fachausbildner,<br />

Markus Nobel, welcher seine Ausbildung<br />

zum Logistiker mit eidg.<br />

Diplom im Dezember 2016 erfolgreich<br />

bestanden hat, im Referententeam<br />

der ASFL SVBL begrüssen.<br />

Neues Kursangebot im Bereich Betriebs- und Materialmanagement<br />

– Rosmarie Aegerter –<br />

Referentin bei der ASFL SVBL<br />

Rosmarie Aegerter ist seit 20 Jahren<br />

mit der Kernkompetenz<br />

«Einkauf und Beschaffung im<br />

Detailhandel» unterwegs und zusätzlich<br />

in den Bereichen Didaktik<br />

und Methodik in der Erwachsenenbildung<br />

tätig.<br />

Sie stammt aus einer Handwerkerfamilie<br />

mit eigenem Geschäft. Als<br />

Kind half sie zudem viel auf dem<br />

Bauernhof ihrer Grosseltern mit.<br />

Rosmarie ist also eine Praktikerin<br />

und vor allem eine Macherin.<br />

Rosmarie Aegerter verpackt ihre Erfahrungen, ihr Wissen und ihre Praxis in<br />

lebhafte Geschichten und visualisiert das Gesagte auf der Pinnwand oder dem<br />

Flipchart.<br />

Sie bringt Erfahrungen aus verschiedenen<br />

Unternehmen und<br />

Branchen wie zum Beispiel als<br />

Leiterin Ausbildung und Dozentin<br />

im Detailhandel; strategische Einkäuferin,<br />

Produktmanagerin im<br />

Detailhandel; Unternehmensentwicklerin<br />

und Projektleiterin im


Pharma-Grosshandel; Einkaufsleiterin<br />

in der Uhrenindustrie oder<br />

als operative Einkäuferin im Detailhandel<br />

mit.<br />

Zu ihren Kernkompetenzen zählen<br />

Einkauf, Beschaffung, Supply<br />

Chain Management; Einkauf<br />

im Detailhandel, Einkaufsverhandlungen;<br />

Warendisposition;<br />

Kommunikation, Gesprächs- und<br />

Verhandlungstechnik; Präsentationstechnik,<br />

Repräsentationstechnik<br />

und Rhetorik.<br />

Neue ASFL SVBL Kurse mit Rosmarie Aegerter<br />

Kurs 4.31 Materialwirtschaft und Einkauf im Handel (3 Tage)<br />

Von der Praxis für die Praxis. Mit «Geiz ist Geil», «Tiefstpreise»,<br />

«unschlagbare Preise» etc. kämpfen die Detailhändler und<br />

Händler um Marktanteile, Kundenbindung und Wettbewerbsvorteile<br />

gegen Schweizer und Ausländische Anbieter. Während<br />

die Produktionskosten beim Lieferant anfallen ist der Handel<br />

nur ein «Durchlauferhitzter» mit geringer Wertschöpfung. Der<br />

Konkurrenzkampf hingegen ist hoch.<br />

Deshalb wird ein professionell organisierter Einkauf immer<br />

stärker zum Hebel, um die Kostenführerschaft zu übernehmen,<br />

den Unternehmensgewinn zu stärken und den Wettbewerbsvorteil<br />

auszubauen. Das Kennen und Beeinflussen der Hebel<br />

wird zum Erfolgsfaktor im Handel.<br />

37<br />

Gemäss dem Zitat von Kurt Marti<br />

«Wo kämen wir hin, wenn jeder<br />

sagte, wo kämen wir hin, und keiner<br />

ginge, um zu sehen, wohin<br />

wir kämen, wenn wir gingen.»<br />

bietet Rosmarie Aegerter eine<br />

grosse Palette an Angeboten.<br />

In Seminaren bietet sie Trainings,<br />

Workshops und Inhouse­<br />

Schulungen an. Innerhalb einer<br />

Einkaufsberatung berät sie ihre<br />

Kunden zu Beschaffungsstrategien<br />

und -konzepten. Rosmarie<br />

Aegerter begleitet und fördert<br />

ihre Kundschaft als Coach oder<br />

entwickelt Einkaufstrategien oder<br />

Beschaffungskonzepte. Zudem<br />

empfiehlt sie sich für Moderationen<br />

an Firmenevents, Workshops<br />

oder Klausuren. In Vorträgen<br />

und Impulsreferaten verpackt<br />

Rosmarie Aegerter ihre Erfahrungen,<br />

ihr Wissen und ihre Praxis in<br />

lebhafte Geschichten und visualisiert<br />

das Gesagte auf der Pinnwand<br />

oder dem Flipchart.<br />

Das Erlernte soll im Tagesgeschäft<br />

umgesetzt werden. Anschauen<br />

– noch besser anfassen,<br />

ausprobieren, über Erfahrungen<br />

und Erlebtes diskutieren. Rosmarie<br />

Aegerter gestaltet ihren Unterricht<br />

praxisnah, verbunden mit<br />

Geschichten, welche die Verknüpfung<br />

von Theorie und Praxis erleichtern.<br />

Kurs 4.32 Sortimentsmanagement im Handel (1 Tag)<br />

Erfolgsfaktoren für ein erfolgreiches Product-/Category-<br />

Management im Handel/Detailhandel.<br />

Das richtige Sortiment, zur richtigen Zeit und zum richtigen<br />

Preis dem Kunden bereitstellen zu können, ist das Ziel jedes<br />

Händlers. Aus der Vielfalt der Möglichkeiten das Sortiment zu<br />

gestalten, muss eine Zielgruppengerechte Auswahl getroffen<br />

werden die konkurrenzfähig ist, den eigenen Möglichkeiten<br />

gerecht wird und Gewinn verspricht.<br />

Kurz: Die Sortimentsplanung hat zum Ziel, ein im Hinblick auf<br />

Verkäuflichkeit und Rentabilität optimales Warenangebot zu<br />

erstellen.<br />

4.33 Gewinnbringende Einkaufsverhandlungen mit<br />

Lieferanten (1 Tag)<br />

Gutes Verhandlungsgeschick zählt zu den wichtigsten Kompetenzen<br />

von Mitarbeitern im Einkauf.<br />

Starker Franken, Preisdruck, Einkaufstourismus und preissensible<br />

Konsumenten sind für den Schweizer Handel die grossen<br />

Herausforderungen.<br />

In diesem kurzweiligen Workshop erhalten Sie das nötige Rüstzeug,<br />

um Verhandlungen von Grund auf erfolgreich und zielgerichtet<br />

durchführen zu können.<br />

4.34 Warendisposition – Dispositionsfehler sind teuer<br />

(1 Tag)<br />

Die Hauptaufgabe ist die Versorgung der Unternehmung mit<br />

Produkten aus dem Markt. Alles was nicht vor der Auftragserteilung<br />

geklärt ist, bringt später Mehrkosten, Terminprobleme<br />

und Ärger mit sich.<br />

In der Warendisposition gibt es verschiedene Herausforderungen:<br />

– Hohe Lagerbestände binden Kapital<br />

– Tiefe Lagerbestände verringern Lieferbereitschaft<br />

– Fehlerhafte Produkte reduzieren Qualität<br />

– Falschlieferungen kosten Geld und Zeit<br />

– Terminverzögerungen verärgern Kunden<br />

Diese Stellgrössen gilt es zu optimieren, die Kosten zu senken<br />

und dabei die Lieferfähigkeit zu verbessern.


Neues Kursangebot im Bereich Qualitäts- und Projektmanagement<br />

Ihr Weg zum Zertifikat Projektmanager/-in SVBL<br />

Pfilchtmodul<br />

Wahl der 4 von 6 Aufbaumodulen<br />

38<br />

5.40 Projektmanagement<br />

Basiswissen<br />

(2 Tage)<br />

Was trennt ein Projekt<br />

von einem Vorhaben?<br />

Wie ist das Projektmanagement<br />

aufgebaut<br />

und in welche Phasen<br />

kann man es unterteilen?<br />

In diesem Kurs<br />

wird Ihnen das Basiswissen<br />

des Projektmanagement<br />

vermittelt.<br />

Mittels Einzel– und<br />

Gruppenarbeiten werden<br />

diverse Aspekte<br />

vertieft und nachhaltig<br />

geschult.<br />

5.41 Motivieren der Projektmitarbeitenden (1 Tag)<br />

Um Projektmitarbeitende zu motivieren, muss man sie begeistern, schwören die<br />

einen. Das Wichtigste sind gute Anreizsysteme, glauben die anderen. Wieder andere<br />

sind überzeugt: Man kann Mitarbeitende nicht motivieren. In diesem Kurs<br />

lernen Sie, was Projektmitarbeitende wirklich antreibt.<br />

5.42 Professionelle Kommunikation im Projekt (1 Tag)<br />

Kommunizieren kann grundsätzlich jeder Mensch – mit unterschiedlichem Resultat.<br />

Ob im Alltag, innerhalb eines Projektes oder in einem Gespräch; entscheidend<br />

sind nicht nur die gewählten Worte und Körpersprache, sondern auch die<br />

persönliche Einstellung zu sich und dem Gesprächspartner, die intensive Vorbereitung,<br />

Durchführung und Nachbearbeitung des Gesprächs. Eine gelungene<br />

Kommunikation führt zu mehr Erfolg und Zufriedenheit im Projekt.<br />

5.43 Richtige Information im Projekt (1 Tag)<br />

Überkommuniziert, aber uninformiert? Eine gesunde Unternehmens- und Kommunikationskultur<br />

fördert Motivation, Leistung und Kundenorientierung. Umso<br />

wichtiger ist es, dass die Kommunikations- und Informationsflüsse auch tatsächlich<br />

funktionieren – dass rechtzeitig und richtig informiert wird. Ungenügende<br />

Kommunikation, zu wenig oder zu späte Informationen sind der ideale Nährboden<br />

für Verunsicherungen und Gerüchte.<br />

Die Kommunikation im Projektmanagement umfasst den Informationsaustausch<br />

zwischen allen Projektbeteiligten. Damit ist die Projektkommunikation einer der<br />

Faktoren, die entscheidend zum Projekterfolg beitragen. Den Projektbeteiligten<br />

kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Sie müssen bereit sein, untereinander Informationen<br />

auszutauschen, sich Erfahrungen mitzuteilen sowie bei Problemen einander<br />

Fragen zu stellen.<br />

Mit dem neuen Kurs «Projektmanagement Basiswissen» sowie den weiterführenden Aufbaumodulen,<br />

bietet die ASFL SVBL ein neues Kursmodell an, das sich lohnt.<br />

Was ist ein Projekt? Worin unterscheidet<br />

sich ein Projekt von einem<br />

Vorhaben? Welche Phasen gibt es<br />

in einem Projekt? Solche und weitere<br />

Themen werden in diesem<br />

Kurs behandelt. Der 2­ Tageskurs ist<br />

ganz im Stil der ASFL SVBL aufgebaut.<br />

Kein Frontalunterricht, sondern<br />

ein Dialog mit praktischen Arbeiten<br />

und Fallbeispielen.<br />

Das Zertifikat zum «Projektmanager<br />

SVBL» kann mittels einer<br />

einstündigen Prüfung über den<br />

Kurs 5.40 (welcher von Markus Nobel<br />

durchgeführt wird) sowie vier<br />

von sechs Wahl modulen erworben<br />

werden (welche von Rosmarie<br />

Aegerter durchgeführt werden).<br />

– Markus Nobel –<br />

Fachverantwortlicher<br />

AZL Rupperswil<br />

Seine Grundbildung hat Markus<br />

Nobel in der Müller Martini als<br />

Lagerist EFZ abgeschlossen.<br />

Anschliessend arbeitete er mehrere<br />

Jahre für die Ringier Print AG<br />

im 3-Schichtbetrieb als Schichtführer<br />

und später als Verantwortlicher<br />

Fulfillment (Produkteversand,<br />

Transport und Lager). Viele<br />

Veränderungen in dieser Branche<br />

und seine Neugier für Neues<br />

brachten ihn kurzzeitig auf die<br />

Idee, auch andere Jobs auszu­


Prüfung<br />

5.44 Projektsitzungen effizient leiten (1 Tag)<br />

Viele Sitzungen, Meetings und Besprechungen bringen nur unbefriedigende Resultate, dauern<br />

viel zu lange, sind teilweise schlecht geführt oder sind sogar überflüssig. Somit gehen viele Stunden<br />

(und Nerven) verloren, die anderweitig nutzbringender eingesetzt werden könnten. Effiziente<br />

Projektsitzungen sind ein Faktor, die entscheidend zum Projekterfolg beitragen.<br />

In diesem Seminar erhalten Sie wertvolle Tipps und Tricks, um Projektsitzungen (und Sitzungen<br />

jeglicher Art) effizienter und wirkungsvoller durchzuführen.<br />

5.45 Projektfortschritte richtig protokollieren (1 Tag)<br />

Protokollieren: Professionell, strukturiert und auf den Punkt gebracht. Kompakt, korrekt und zeitsparend<br />

Protokolle, Berichte und Projektergebnisse erstellen. Protokolle haben einen festen Platz<br />

und eine wichtige Funktion im Unternehmen und in der Projektorganisation, denn sie sichern den<br />

Erfolg von Besprechungen und Meetings. Voraussetzung dafür ist, dass sie kompakt und zielgerichtet<br />

formuliert, gut und klar strukturiert sowie formal korrekt und inhaltlich verständlich verfasst<br />

sind.<br />

Prüfung<br />

39<br />

5.46 Wirkungsvolle und erfolgreiche Präsentation von Projektergebnissen (1 Tag)<br />

Sie wollen für Ihre Projekt- und Arbeitsergebnisse, Ideen und Vorschläge bei den Projektbeteiligten<br />

und Instanzen Verständnis, Zustimmung und Begeisterung wecken. Der Schlüssel zum Erfolg<br />

liegt in einer überzeugenden Präsentation, die Ihrer Person und Ihrem Anliegen gerecht wird.<br />

An diesem Seminar lernen Sie, eine strukturierte Präsentation zu gestalten, die es Ihnen ermöglicht<br />

Ihr Publikum von Ihrer Idee zu überzeugen und zu begeistern. Sie lernen, Ihre Inhalte und<br />

Ideen überzeugend und nachhaltig zu präsentieren und erkennen Ihre eigenen Wirkungsweisen.<br />

Das Seminar bietet Ihnen die Gelegenheit, Präsentationen zu üben. Wir trainieren das WAS und<br />

WIE bei der Präsentationstechnik.<br />

probieren. Als ihm jedoch ein<br />

Angebot als Schichtführer mit<br />

erweitertem Aufgabenbereich<br />

unterbreitet wurde, kehrte er zur<br />

Logistik zurück.<br />

Seit 2014 verstärkt Markus Nobel als<br />

kompetente Fachperson das Ausbildnerteam<br />

der ASFL SVBL.<br />

Nach Abschluss seiner Lehrzeit<br />

widmete er sich diversen Fortund<br />

Weiterbildungen. Der Berufsbildner<br />

für Logistiker EFZ/EBA,<br />

diverse Führungskurse und kurze<br />

Einblicke in die Individualpsychologie<br />

(Geschwisterlogik und<br />

Teamverhalten) empfand er als<br />

äusserst lehrreich und dienten<br />

ihm im Berufsalltag.<br />

Doch sollten diese Abschlüsse<br />

nicht das Ende seiner Karriere<br />

sein. Weiter absolvierte er den<br />

Lehrgang zum Sachbearbeiter<br />

Personalwesen sowie den Logistiker<br />

mit eidgenössischem Fachausweis<br />

(BP) Fachrichtung Lager.<br />

Ende 2016 bestand er erfolgreich<br />

die höhere Fachprüfung zum Logistiker<br />

mit eidg. Diplom.<br />

Zurzeit unterrichtet Markus Nobel<br />

in den überbetrieblichen Kursen<br />

der ASFL SVBL die nächste Generation<br />

von Logistiker/-innen.<br />

Zudem beteiligt er sich an der<br />

Umsetzung der neuen Bildungsverordnung<br />

und des Bildungsplans<br />

2016 Logistiker EFZ/EBA<br />

und wurde mit dem Aufbau<br />

und der Umsetzung des neuen<br />

Grundkurses Lagerlogistik in<br />

Rümlang betraut.


Visita alla Debrunner Acifer a Kölliken<br />

Larissa Fagone,<br />

Responsabile ASFL Ticino<br />

Responsabile della formazione<br />

continua di base e superiore<br />

40<br />

Lunedì 12 dicembre 2016 i corsisti della classe Art. 33, gli apprendisti dell’azienda Debrunner<br />

Acifer di Giubiasco e i partecipanti in formazione del corso «Pratico della Logistica» con Paola<br />

Conte, Patrick Sciarini e Enrico Villa si sono recati in visita al nuovo magazzino centrale della<br />

Debrunner Acifer a Kölliken nel Canton Argovia.<br />

Partiti in mattinata con piccolo<br />

torpedone sono arrivati a destinazione<br />

dopo circa 2 ore e mezza<br />

di viaggio accolti dallo staff<br />

Debrunner che ha accompagnato<br />

i nostri visitatori nella sala riunioni<br />

dove è stata presentata brevemente<br />

la storia della società.<br />

La Debrunner è stata fondata nel<br />

lontano 1755 per il commercio di<br />

ferramenta da parte della Famiglia<br />

Hochreutiner, la quale si occupò<br />

dell’azienda per ben quattro<br />

generazioni.<br />

Nel 1862, in mancanza di diretti<br />

successori, la conduzione fu assunta<br />

da Theodor Scherrer. Gli<br />

succedette, nel 1885, Jean Debrunner<br />

e l’azienda nel 1911 acquisì<br />

un nuovo nome: Debrunner<br />

& Cie. Con l’acquisizione del Gruppo<br />

Acifer e nuove filiali, nel 1996<br />

nacque il Gruppo Debrunner Acifer,<br />

nuovo leader di mercato nel<br />

commercio dell’acciaio d’armatura<br />

e prodotti laminati, attualmente<br />

di oltre 100 000 articoli. Il gruppo<br />

Debrunner Koenig, che con<br />

le sue società affiliate, conta più<br />

di 1500 dipendenti, è un’azienda<br />

di distribuzione leader in Svizzera<br />

nei settori della distribuzione<br />

multi-metallo. L’azienda svizzera,<br />

forte di una lunga tradizione, con<br />

i suoi operosi collaboratori e con<br />

prodotti e servizi selezionati, serve<br />

clienti dei settori dell’edilizia,<br />

dell’industria e dell’artigianato.<br />

Dopo la narrazione della storia<br />

dell’azienda, è stato proiettato<br />

un video sulla progettazione e<br />

costruzione del nuovo magazzino<br />

centrale di Kölliken che entra<br />

in pieno regime nell’autunno del<br />

2016.<br />

Nel primo pomeriggio, suddivisi<br />

in 2 gruppi, è iniziata la visita<br />

guidata del magazzino attrezzato<br />

con i più moderni strumenti<br />

per la gestione delle merci. Nella<br />

parte di magazzino completamente<br />

automatizzata con 57 960<br />

postazioni di immagazzinamento<br />

un velocissimo traslo elevatore<br />

movimenta in entrata e in uscita<br />

gli articoli tramite il sistema informatizzato.<br />

Operatori commissionano<br />

con un sistema pick by<br />

light gli articoli dai contenitori grigi<br />

provenienti dal magazzino fino<br />

all’evasione dell’ordine. A percorso<br />

completato, nel reparto spedizione,<br />

la merce viene imballata in<br />

scatole o palette per la loro destinazione<br />

finale dal cliente o nella<br />

filiale che ne ha fatto richiesta.<br />

«Esperienza interessante» è stato<br />

Un momento della visita al magazzino centrale della Debrunner Acifer a<br />

Kölliken.


il commento comune dei vari<br />

gruppi di visitatori che hanno<br />

avuto modo di vedere ed assistere<br />

in tempo reale all’ evasione di<br />

un ordine con questo sistema.<br />

Soprattutto è stato interessante,<br />

sia per gli apprendisti sia per gli<br />

altri pubblici di adulti in formazione,<br />

vedere l’implementazione<br />

pratica dei processi trattati in maniera<br />

teorica in aula.<br />

ASFL Giubiasco ringrazia il Signor<br />

Patrick Sciarini per l’organizzazione<br />

e tutta la Debrunner Acifer per<br />

la splendida accoglienza e l’ottima<br />

preparazione della visita.<br />

Commissionamento per la spedizione alla Debrunner Acifer di Kölliken.<br />

41<br />

ASFL ospita il servizio di pretirocinio e<br />

la Scuola Media di Canobbio<br />

Tra le 10 formazioni professionali di base più scelte, la logistica si posiziona all’ottavo posto; segno<br />

che questo mestiere si sta sempre più specializzando ed è sempre più attrattivo per i ragazzi.<br />

Non può che farci piacere, quindi,<br />

che sempre più ci venga chiesto<br />

di organizzare delle giornate di<br />

«sperimentazione pratica».<br />

Giovedì 10 e venerdì 11 novembre<br />

abbiamo avuto il piacere di ospitare<br />

il servizio di pretirocinio e la<br />

Scuola Media di Canobbio che,<br />

con 45 ragazzi in attesa di fare la<br />

scelta professionale più adatta,<br />

hanno visitato il centro ASFL di<br />

Giubiasco.<br />

Dopo una breve presentazione<br />

del centro, della storia di ASFL<br />

e della nostra offerta formativa,<br />

Paola Conte ha descritto loro la<br />

professione dell’impiegato in logistica<br />

con AFC e dell’addetto<br />

alla logistica con CFP illustrando<br />

i cambiamenti sostanziali delle<br />

due ordinanze di formazione avvenute<br />

a fine 2015. Ha mostrato<br />

inoltre la struttura dei corsi interaziendali<br />

sia per il percorso AFC sia<br />

per il CFP e le materie studiate alla<br />

Scuola Professionale (CPT, Centro<br />

Professionale Tecnico di Bellinzona).<br />

Terminata questa prima parte introduttiva<br />

piuttosto teorica, Paola<br />

Conte ha mostrato ai ragazzi il<br />

video della professione di impiegato<br />

in logistica e i differenti indirizzi<br />

(magazzino, trasporto e distribuzione).<br />

I ragazzi, inizialmente molto timidi<br />

e silenziosi, dopo aver visionato<br />

il video della professione «La logistica<br />

muove il mondo – muoviti<br />

insieme a noi!», hanno espresso<br />

commenti positivi ed interessati<br />

nei riguardi della logistica.<br />

Qualcuno è rimasto molto colpito<br />

dal ramo distribuzione della Posta,<br />

altri, invece, dal trasporto del­<br />

I ragazzi seguono molto attentamente la presentazione di Enrico Villa.


42<br />

le FFS e altri ancora dalla dinamicità<br />

del magazzino.<br />

Terminata la pausa i ragazzi hanno<br />

avuto l’opportunità di sperimentare<br />

parte del lavoro di un impiegato<br />

in logistica lavorando su<br />

cinque differenti postazioni create<br />

appositamente per loro.<br />

Dopo aver suddiviso il gruppo su<br />

cinque postazioni, a rotazione i<br />

ragazzi hanno potuto sperimentare<br />

parte del lavoro di un impiegato<br />

in logistica.<br />

Postazione 1 – prova della gru<br />

carroponte con Alessandro Sutto<br />

Postazione 2 – lavorare in sicurezza:<br />

riconoscere ed utilizzare i DPI<br />

con Enrico Villa<br />

Postazione 3 – saper comporre un<br />

carico per una spedizione con Enrico<br />

Villa<br />

Postazione 4 – controllo qualità<br />

con Carlo Gehrig<br />

Postazione 5 – smaltimento con<br />

Carlo Gehrig<br />

Inserat_210x148_mm.pdf 1 14.02.17 11:47<br />

Foto ricordo nel percorso di pratica a Giubiasco con l'istruttore Alessandro Sutto.<br />

Al termine della parte pratica<br />

sono tornati tutti in aula e abbiamo<br />

terminato l’incontro chiedendo<br />

ai ragazzi di descriverci le attività<br />

più interessanti.<br />

In tanti hanno descritto la postazione<br />

del carico corretto come la<br />

più interessante, altri sono rimasti<br />

entusiasti della gru carroponte.<br />

Per altri, invece, il controllo qualità<br />

è risultato un po’ ostico ma si<br />

sa … controllare ed essere precisi<br />

e minuziosi non è così dinamico<br />

anche se rappresenta senz’altro<br />

un compito importante per un<br />

buon impiegato in logistica.<br />

Si è conclusa con tante domande<br />

e un’idea meno vaga del mondo<br />

della logistica questa visita che<br />

speriamo abbia potuto offrire ai<br />

ragazzi ed ai loro accompagnatori<br />

indicazioni ed informazioni utili<br />

su un settore in crescente evoluzione.<br />

revotool.com


ASFL e i suoi progetti di formazione sociale<br />

Larissa Fagone,<br />

Responsabile ASFL Ticino<br />

Responsabile della formazione<br />

continua di base e superiore<br />

43<br />

Da alcuni anni ASFL organizza, pianifica ed eroga misure di formazione impegnandosi a sostenere<br />

persone alla ricerca di un’attività lucrativa sostenuta dall’Ufficio Misure Attive (UMA) e dall’Ufficio<br />

Assicurazione Invalidità (AI).<br />

ASFL e la collaborazione con<br />

UMA<br />

ASFL collabora da qualche anno<br />

nell’organizzare una misura attiva<br />

a beneficio di persone iscritte<br />

agli uffici regionali di collocamento<br />

che consiste in tre distinte fasi:<br />

Fase 1: le persone iscritte in disoccupazione<br />

vengono invitate<br />

presso la Fondazione Terzo Millennio<br />

per una riunione informativa<br />

sul «Progetto Industria». Dopo<br />

l’analisi del loro dossier di candidatura<br />

le persone vicine al settore<br />

della logistica vengono invitate<br />

in ASFL che si occupa di rilevare<br />

le loro specifiche competenze<br />

nel settore e definire con loro che<br />

tipo di percorso formativo intraprendere.<br />

Fase 2: se le persone, dopo la fase<br />

1, denotano poca esperienza pratica<br />

nel settore della logistica vengono<br />

iscritte ai corsi «Ottimizzare<br />

il ricevimento della merce» e<br />

«Carico effettuato correttamente»<br />

con l’obiettivo di prendere conoscenza<br />

con i principi teorici e<br />

pratici di base. Al termine di questi<br />

primi 4 giorni di formazione le<br />

persone possono accedere alla<br />

prossima fase.<br />

I partecipanti del corso «Pratico della Logistica» in visita alla Debrunner Acifer di<br />

Giubiasco.<br />

Fase 3: questa fase viene suddivisa<br />

in 2 distinti momenti. La prima<br />

fase, 3A consiste nell’organizzare<br />

uno stage presso un’azienda nella<br />

quale la persona avrebbe la possibilità<br />

di lavorare concretamente<br />

nel settore della logistica e quindi<br />

applicare i concetti teorici. Se<br />

lo stage si concretizza, la persona<br />

segue anche la fase 3B che consiste<br />

nel frequentare, presso ASFL, il<br />

corso 2.03 (corso per conducenti<br />

di carrelli elevatori di 4 giorni).<br />

ASFL organizza ed eroga il corso<br />

«Pratico della logistica»<br />

La vita, si sa, ci riserva delle sorprese.<br />

Alcune belle, altre un po’ meno.<br />

Poter svolgere una professione che<br />

abbiamo imparato, scelto ed esercitato<br />

con passione per tutta la vita<br />

oggi è molto difficile. Il mercato del<br />

lavoro ha subito, negli ultimi anni,<br />

grandi e profonde evoluzioni.<br />

Una delle parole d’ordine, oggi,<br />

è proprio «reinventarsi», pensare<br />

che il lavoro intrapreso venti anni<br />

fa possa accompagnarci alla pensione<br />

è quasi utopia. Per questo è<br />

importante lavorare sulle proprie<br />

competenze: tecniche, informatiche,<br />

professionali, metodologiche<br />

ma anche quelle trasversali, duttili<br />

abbastanza da favorirci l’ingresso<br />

in altri mondi lavorativi.


Se poi, accanto a questo mercato<br />

del lavoro rivoluzionato incappiamo<br />

in bruschi cambiamenti e vincoli<br />

dettati da incidenti o malori<br />

fisici, le cose si complicano ancora<br />

di più, trovandoci spesso impreparati<br />

davanti agli eventi.<br />

Poter svolgere la nostra professione,<br />

a questo punto, diventa impossibile,<br />

la salute spesso ce lo<br />

impedisce.<br />

44<br />

La Svizzera, forte del concetto<br />

della «riqualifica professionale»,<br />

si prodiga spesso nell’organizzare<br />

formazioni che concedono al lavoratore<br />

«una seconda possibilità».<br />

Per questo, quando l’Ufficio<br />

dell’Assicurazione Invalidità ha<br />

chiesto una collaborazione per<br />

identificare un percorso formativo<br />

atto a sostenere persone in<br />

transizione di carriera professionale,<br />

ASFL non si è dunque tirata<br />

indietro. Con i nostri istruttori<br />

specialisti abbiamo pianificato,<br />

organizzato ed erogato una formazione<br />

logistica «ad hoc» per<br />

persone che attualmente beneficiano<br />

dell’Assicurazione Invalidità.<br />

Obiettivo di questa formazione?<br />

Ricevere, in 336 ore lezione, i rudimenti<br />

teorici e pratici fondamentali<br />

per operare nel campo della<br />

logistica.<br />

L’impresa non è stata semplice;<br />

cosa è fondamentale trattare o<br />

cosa non lo è? Cosa bisogna trasmettere?<br />

A quale livello? Per quale<br />

gruppo target?<br />

Domande che in fase di strutturazione<br />

dell’offerta formativa devono<br />

trovare risposte complete ed<br />

esaurienti. Altrimenti si rischia di<br />

non identificare i concetti teorici<br />

importanti ma soprattutto di non<br />

soddisfare le aspettative del proprio<br />

pubblico.<br />

Presentazione in di un lavoro di approfondimento sul tema<br />

dell'immagazzinamento.<br />

Per poter strutturare un intervento<br />

denominato «Corso pratico<br />

della logistica» abbiamo dunque<br />

pensato alla Supply Chain,<br />

considerato ogni singolo tema ed<br />

adattato alla specificità del pubblico<br />

ma anche del contesto formativo.<br />

Siamo arrivati a creare un corso<br />

ad hoc che si pone, come obiettivo,<br />

quello di parlare di tutto, ma in<br />

maniera volutamente basica, concreta,<br />

appunto pratica.<br />

Insieme alla parte teorica, però,<br />

è importante affiancare anche la<br />

pratica proprio per legare insieme<br />

i concetti e poterli quindi trasferire<br />

alla realtà aziendale. Per questo<br />

sono previste visite in aziende<br />

esterne nelle quali poter vedere<br />

come funziona lo smaltimento,<br />

l’immagazzinamento, la distribuzione.<br />

Perché è proprio potendo visionare<br />

la realtà logistica da vicino e<br />

sul campo che i partecipanti alla<br />

formazione sono riusciti a collegare<br />

le nozioni teoriche apprese<br />

in aula alla pratica operativa.<br />

L’Ufficio Assicurazione Invalidità,<br />

da parte sua, si attiva costantemente<br />

per inserire i partecipanti<br />

di questa formazione all’interno<br />

di aziende nelle quali è quindi<br />

possibile imparare, mettere<br />

in pratica e, magari, diventare in<br />

tempi brevi, anche un impiegato<br />

in logistica con AFC.<br />

Oggi il corso (arrivato in Ticino alla sua 4 edizione) tratta i<br />

seguenti temi:<br />

Approvvigionamento | Entrata merce | Immagazzinamento | Gestione<br />

dei prodotti in magazzino | Inventari | Commissionamento<br />

| Imballaggio e spedizione | Smaltimento e sicurezza | Carico corretto<br />

di mezzi di trasporto | Guida dei carrelli timoni e frontali e retrattili<br />

ed ottenimento della licenza per condurre | Guida dei carrelli<br />

telescopici ed ottenimento della licenza per condurre | Guida<br />

del carroponte ed ottenimento della licenza per condurre | Calcolo<br />

professionale | Basi dell’informatica | Competenze sociali e mondo<br />

del lavoro: sviluppare la comunicazione e saper lavorare in team.


Die ASFL SVBL und ihre sozialen Bildungsprojekte<br />

Seit einigen Jahren organisiert, plant und führt die ASFL SVBL Bildungsmassnahmen durch und<br />

bemüht sich mit der Hilfe der Tessiner Arbeitsvermittlung Ufficio Misure Attive (UMA) und der<br />

Tessiner Invalidenversicherungsstelle Ufficio Assicurazione Invalidità (AI) Menschen bei der Suche<br />

nach einer lukrativen Tätigkeit zu unterstützen.<br />

Die ASFL SVBL und die Zusammenarbeit<br />

mit der UMA<br />

Die ASFL SVBL arbeitet seit einigen<br />

Jahren an der Organisation einer<br />

aktiven Massnahme für Menschen,<br />

die in den regionalen Arbeitsvermittlungszentren<br />

gemeldet sind,<br />

die sich aus drei verschiedenen<br />

Phasen zusammensetzt:<br />

45<br />

1. Phase: Die als arbeitslos gemeldeten<br />

Personen werden zu einer<br />

Informationsveranstaltung über<br />

das «Industrieprojekt» in die Stiftung<br />

Fondazione Terzo Millennio<br />

eingeladen. Nach der Analyse ihres<br />

Bewerbungsdossiers werden<br />

die Personen aus der Logistikbranche<br />

in die ASFL SVBL eingeladen,<br />

die sich darum kümmert,<br />

ihre spezifischen Fachkenntnisse<br />

herauszufinden und mit ihnen<br />

festlegt, welche Art von Bildungsweg<br />

eingeschlagen werden soll.<br />

2. Phase: Wenn die Personen nach<br />

der ersten Phase nur wenig praktische<br />

Erfahrung in der Logistikbranche<br />

vorweisen können,<br />

werden sie für die Kurse «Güterannahme<br />

optimieren» und «Richtig<br />

verladen» angemeldet, um im<br />

Rahmen dieser die theoretischen<br />

und praktischen Grundprinzipien<br />

zu erlernen. Am Ende dieser ersten<br />

vier Ausbildungstage können<br />

die Personen in die nächste Phase<br />

übergehen.<br />

Der «Praxiskurs Logistik» wird im Tessin bereits zum vierten Mal erfolgreich<br />

durchgeführt.<br />

3. Phase: Diese Phase wird in zwei<br />

verschiedene Unterphasen unterteilt.<br />

Die erste Unterphase, 3A,<br />

besteht in der Organisation eines<br />

Praktikums bei einem Unternehmen,<br />

in dem die Person die Möglichkeit<br />

hätte, ganz konkret in der<br />

Logistikbranche zu arbeiten und<br />

somit die theoretischen Konzepte<br />

anzuwenden. Wenn sich das<br />

Praktikum konkretisiert, geht die<br />

Person in die Phase 3B über, die<br />

darin besteht, bei der ASFL SVBL<br />

den Kurs 2.03 zu besuchen (Staplerkurs<br />

4 Tage).<br />

Die ASFL SVBL organisiert und<br />

führt den «Praxiskurs Logistik»<br />

durch<br />

Wie wir wissen, hält das Leben<br />

immer Überraschungen für uns<br />

bereit. Einige sind schön, andere<br />

eher weniger. Einem Beruf nachzugehen,<br />

den wir gelernt, ausgesucht<br />

und das ganze Leben lang<br />

mit Leidenschaft ausüben, ist<br />

heutzutage sehr schwierig. Der<br />

Arbeitsmarkt hat in den letzten<br />

Jahren grosse und tiefgreifende<br />

Entwicklungen durchgemacht.<br />

Einer der Schlüsselparolen heutzutage<br />

lautet «sich neu erfinden»,<br />

denn zu glauben, dass der Beruf<br />

dem wir vor 20 Jahren nachgegangen<br />

sind uns bis zur Rente begleitet,<br />

ist nahezu utopisch. Daher ist<br />

es sehr wichtig, an den eigenen<br />

Kompetenzen zu arbeiten: Computerkenntnisse,<br />

technische, berufliche,<br />

methodische, aber auch<br />

bereichsübergreifende Kompetenzen,<br />

die uns den Zugang zu anderen<br />

Arbeitsmärkten ermöglichen.<br />

Wenn wir dann zusätzlich zu diesem<br />

revolutionierten Arbeitsmarkt<br />

noch starke Veränderungen<br />

und Beschränkungen<br />

aufgrund von Unfällen oder physischen<br />

Beschwerden durchmachen<br />

müssen, verkompliziert das<br />

die ganze Sache zusätzlich, da wir<br />

diesen Ereignissen meistens unvorbereitet<br />

gegenüberstehen.<br />

An diesem Punkt unserem Beruf<br />

weiter nachzugehen wird unmöglich,<br />

da die Gesundheit uns<br />

oft einen Strich durch die Rechnung<br />

macht.


46<br />

Gestützt auf das Konzept der<br />

«Umschulung» engagiert sich die<br />

Schweiz häufig in der Organisation<br />

von Ausbildungen, die dem<br />

Arbeiter «eine zweite Chance» gewähren.<br />

Aus diesem Grund hat sich die<br />

ASFL SVBL auch nicht zurückgezogen,<br />

als die Tessiner Invalidenversicherungsstelle<br />

die Anfrage für eine<br />

Zusammenarbeit stellte, um gemeinsam<br />

einen Bildungsweg auszumachen,<br />

der geeignet ist Menschen<br />

zu helfen, die sich gerade in<br />

einer beruflichen Übergangsphase<br />

befinden. Zusammen mit unseren<br />

Fachausbildern haben wir<br />

eine «Ad-hoc»-Logistikausbildung<br />

für Menschen geplant, organisiert<br />

und durchgeführt, die derzeit Leistungen<br />

von der Invalidenversicherung<br />

beziehen.<br />

Heute behandelt der Kurs (im Tessin bereits in seiner vierten<br />

Auflage) die nachstehenden Themen:<br />

Beschaffung | Wareneingang | Lagerung | Verwaltung der Produkte<br />

im Lager | Bestandesaufnahmen | Kommissionierung | Verpackung<br />

und Versand | Entsorgung und Sicherheit | Richtiges Beladen von<br />

Transportmitteln | Führen von Deichsel- und Frontstaplern und Erlangung<br />

der Fahrerlaubnis | Führen von Teleskopstaplern und Erlangung<br />

der Fahrerlaubnis | Führen des Brückenkrans und Erlangung<br />

der Fahrerlaubnis | Berufliches Rechnen | Grundkenntnisse in<br />

Informatik | Soziale Kompetenzen in der Arbeitswelt: Entwicklung<br />

der Kommunikationsfähigkeit und Förderung der Teamarbeit<br />

Ziel dieser Ausbildung?<br />

336 Unterrichtsstunden zur Aneignung<br />

der theoretischen und<br />

praktischen Grundlagen, um in<br />

der Logistikbranche arbeiten zu<br />

können.<br />

Die Unternehmung war alles andere<br />

als einfach. Was soll in jedem<br />

Fall behandelt werden und<br />

was nicht? Was muss in jedem<br />

Fall vermittelt werden? Auf welchem<br />

Niveau? Für welche Zielgruppe?<br />

Fragen, auf die bei der Strukturierung<br />

des Bildungsangebots<br />

vollständige und erschöpfende<br />

Antworten gefunden werden<br />

müssen. Andernfalls riskiert man,<br />

die wichtigen theoretischen Konzepte<br />

zu übersehen, aber vor allem<br />

die Erwartungen des eigenen<br />

Publikums zu enttäuschen.<br />

Um eine Veranstaltung mit<br />

dem Namen «Praxiskurs Logistik»<br />

strukturieren zu können, haben<br />

wir schliesslich an die Supply<br />

Chain gedacht, jedes einzelne<br />

Thema in Betracht gezogen und<br />

an die spezifischen Anforderungen<br />

des Publikums aber auch des<br />

Bildungskontextes angepasst.<br />

Letztendlich haben wir einen Adhoc-Kurs<br />

entworfen, der es sich<br />

zum Ziel setzt, über alles zu sprechen,<br />

allerdings nur bewusst konkrete<br />

Grundkenntnisse vermittelt,<br />

praxisbezogen eben.<br />

Neben dem theoretischen Teil ist<br />

es allerdings auch wichtig praktische<br />

Erfahrungen zu sammeln,<br />

um die Konzepte verknüpfen<br />

und in die Firmenrealität übertragen<br />

zu können. Aus diesem<br />

Grund sind Besuche in externen<br />

Unternehmen geplant, in denen<br />

sie sehen können, wie die Entsorgung,<br />

die Lagerung und die<br />

Verteilung funktionieren.<br />

Denn genau deshalb konnten die<br />

Ausbildungsteilnehmer die im<br />

Unterrichtsraum gelernten theoretischen<br />

Konzepte mit der betrieblichen<br />

Praxis verbinden, indem<br />

sie die logistische Realität<br />

aus der Nähe und vor Ort beobachten<br />

haben.<br />

In 336 Unterrichtsstunden erlernen die Teilnehmenden die theoretischen und<br />

praktischen Grundlagen, um anschliessend in der Logistikbranche arbeiten zu<br />

können.<br />

Die IV engagiert sich ihrerseits<br />

unentwegt für die Integration der<br />

Teilnehmenden und sucht permanent<br />

Unternehmen, in denen<br />

sie ihre theoretischen Kenntnisse<br />

in die Praxis umzusetzen und allenfalls<br />

sogar eine Ausbildung als<br />

Logistiker/-in EBA beginnen können.


« Coupable de … bonne volonté !»<br />

Pascal Collaud,<br />

Responsable de cours CFL Chavornay<br />

47<br />

Il n’est pas rare au jour d’aujourd’hui, d’entendre les doléances du tissu économique sur les coûts<br />

engendrés par les formations demandées, quelque soit le secteur d’activité. C’est pourquoi il nous<br />

semble important d’apporter une autre vision des choses car de notre point de vue, la formation<br />

est intimement liée à la sécurité et n’importe quel chef d’entreprise sait qu’une formation aura un<br />

prix toujours inférieur aux coûts engendrés par un accident, tant au niveau du matériel que, pire<br />

encore, des dommages corporels!<br />

Se renseigner, mais de façon<br />

correcte!<br />

Le constat étant fait, presque<br />

toutes les entreprises prennent<br />

le parti de former leur personnel<br />

et c’est à ce moment que la recherche<br />

d’informations entre en<br />

jeu et … malheureusement, par<br />

manque de temps voir d’intérêt,<br />

on plonge sur la première information<br />

qui sort du moteur de recherche<br />

lancé sur internet et on<br />

considère que c’est juste et vrai<br />

parce que… on ne va pas chercher<br />

plus loin!<br />

Déplacement en hauteur ou l'art d'avoir des yeux partout.<br />

Si le manque de recherche d’informations<br />

est un problème, la<br />

solution de facilité est aussi très<br />

répandue et on a tendance à interpréter,<br />

à notre manière et de<br />

notre façon, les informations que<br />

l’on trouvent.<br />

Plateformes élévatrices et chariots<br />

télescopiques… même<br />

combat!<br />

Voilà deux engins de manutention<br />

classifiés par la loi comme<br />

permettant la réalisation de travaux<br />

dangereux et pour lesquels<br />

on aurait facilement tendance à<br />

marginaliser l’utilisation.<br />

Plateformes = pas de permis nécessaire!<br />

Certes! et tellement facile en lisant<br />

ceci de se dire, pas de permis,<br />

c’est bon, n’importe qui peut<br />

travailler avec cet engin… alors,<br />

NON et NON! trop simple comme<br />

raccourci.<br />

Le travail avec une plateforme<br />

élévatrice est considéré dans la<br />

législation comme un travail dangereux<br />

de part sa situation en<br />

hauteur, et rejoint ainsi, dans un<br />

cadre professionnel, l’article 8 de<br />

l’ordonnance sur la prévention<br />

des maladies et accidents professionnels,<br />

qui précise très clairement<br />

que:<br />

« l’employeur ne peut confier des<br />

travaux dangereux qu’à des personnes<br />

ayant été formées spécialement<br />

à cet effet …»<br />

… donc une formation est nécessaire<br />

et l’ASFL SVBL, après une


à balles, du godet à la nacelle en<br />

passant par la tondeuse, fraiseuse<br />

et lame à neige, les possibilités<br />

n’ont de limite que l’imagination<br />

des ingénieurs.<br />

Mais alors, quelle est la formation<br />

adéquate pour ce type d’engins?<br />

48<br />

Multiples accessoires à disposition.<br />

Si la formation de base, soit le chariot<br />

élévateur à contrepoids, est<br />

requise, une formation complémentaire<br />

d’une journée permet<br />

une approche plus spécifique liée<br />

à une autre façon de travailler à<br />

l’aide d’un bras télescopique. Les<br />

accessoires utilisés lors de ces formations<br />

sont les fourches, godet,<br />

pinces ou pics à balles mais il est<br />

important de préciser que la priorité<br />

est donné au véhicule et non<br />

aux accessoires.<br />

Travail dans le terrain, une autre expérience importante!<br />

analyse détaillée des risques liés à<br />

l’utilisation de ces engins, estime<br />

que cette formation, pour englober<br />

les principaux chapitres théoriques<br />

et pratiques, nécessite une<br />

durée d’une journée complète.<br />

Cela n’arrive pas qu’aux autres!<br />

Il est faux de croire que l’on est<br />

invulnérable, que ça ne peut pas<br />

m’arriver, pas à moi! Les statistiques<br />

démontrent que près de<br />

25 % des accidents liés à l’utilisation<br />

de plateformes élévatrices<br />

sont le résultat d’une recherche<br />

de gain de temps…<br />

«Je m’en occupe, je vais VITE faire<br />

ça…»<br />

Cette notion de «vite» aura tendance<br />

à nous diriger vers le chemin<br />

le plus rapide, à ne pas nous<br />

encombrer de mesures de sécurité<br />

et par conséquent à nous faire<br />

prendre des risques qui, un jour<br />

ou l’autre, se solderont par un<br />

accident.<br />

La volonté de diminuer le nombre<br />

d’accidents en Suisse passe par la<br />

formation d’un maximum de personnes<br />

et l’ASFL SVBL a fait un<br />

premier pas cet automne dans le<br />

cadre de la modification de l’ordonnance<br />

de formation des logisticiens<br />

qui englobe une formation<br />

sur, entre autre, les nacelles élévatrices<br />

et les ponts roulants.<br />

Télescopes – très, et même trop<br />

polyvalent!<br />

Nouveaux soucis dans le monde<br />

des chariots élévateurs, l’évolution<br />

technologique permet aujourd’hui<br />

l’adaptation de nombreux<br />

accessoires sur le même<br />

véhicule, des fourches aux pinces<br />

Enfin et en réponse à de nombreuses<br />

questions identiques, si la<br />

formation de base sur chariot télescopique<br />

est réussie, elle nécessite,<br />

pour des engins hors normes<br />

comme des porte-containers par<br />

exemple, un complément de formation<br />

interne qui pourra être<br />

dispensé par l’utilisateur régulier<br />

de la machine et qui saura, mieux<br />

que personne, mettre le nouveau<br />

cariste au courant des dangers<br />

spécifiques liés aux dimensions et<br />

aux poids de cet engin. Seul obligation,<br />

gardez une trace écrite<br />

de ce complément de formation<br />

dans le dossier personnel du nouvel<br />

utilisateur.<br />

En conclusion n’oubliez pas que:<br />

«quand tout va bien… tout va<br />

bien!» il est toujours plus facile de<br />

chercher des solutions à l’amiable<br />

en l’absence de… problèmes! par<br />

contre et si l’accident est présent,<br />

ce sera la dure et froide réalité du<br />

monde des responsabilités qui<br />

montrera son implacable visage<br />

et malheureusement… il sera<br />

alors trop tard!


Einführung der neuen Software «OdAOrg»<br />

Daniela Schneider<br />

Administration Rupperswil<br />

49<br />

Neben dem Angebot an Grund-, Weiter- und Fortbildungskursen im Bereich der Logistik, ist es für<br />

die ASFL SVBL auch eine wichtige Aufgabe, die Neuerungen in der Welt der Logistik zu erkennen.<br />

Um auch weiterhin die dienstleistenden und administrativen Aufgaben als moderne Organisation<br />

der Arbeitswelt (OdA) erfüllen zu können, entschied sich die ASFL SVBL für die Einführung eines<br />

online-basierten Informationssystems.<br />

Die Einführung einer neuen Software<br />

stellt in jedem Betrieb eine<br />

grosse Herausforderung dar. So<br />

galt es auch für die Schweizerische<br />

Vereinigung für die Berufsbildung<br />

in der Logistik (ASFL SVBL),<br />

einen wirtschaftlich tragfähigen<br />

Kompromiss der Anforderungen<br />

und der systemtechnischen Möglichkeiten<br />

zu schliessen. Zunächst<br />

wurden die Softwarelösungen<br />

von drei unterschiedlichen Anbietern<br />

geprüft und mit den Zielen<br />

und Prioritäten der ASFL SVBL<br />

abgeglichen. Nach einer eingehenden<br />

Prüfung und mehreren<br />

Projektgesprächen freute man<br />

sich, den Softwareanbieter Ivaris<br />

AG als geeigneten Partner gefunden<br />

zu haben. Sie entspricht<br />

mit einer individuellen und hochwertigen<br />

Software-Produktepalette<br />

den hohen Anforderungen<br />

der ASFL SVBL und bietet mit der<br />

Softwarelösung OdAOrg die gewünschten<br />

Schlüsselfunktionen.<br />

Das Software-Package OdAOrg<br />

ist ein online-basiertes Informationssystem,<br />

das modular aufgebaut<br />

ist und bereits auch in anderen<br />

Organisationen wie zum<br />

OdAOrg kann von überall und zu jeder Zeit mit allen internetfähigen Geräten<br />

genutzt werden.<br />

Beispiel der OdA Gesundheit, Soziales<br />

Aargau oder der Stiftung<br />

Pro Juventute Anwendung findet.<br />

Die Software umfasst Funktionen<br />

wie Datenpflege von<br />

Personen, Verwalten eines Ausbildungsnetzwerks,<br />

individuelle<br />

Logins mit Bearbeitungsmöglichkeit<br />

der persönlichen Daten (Berufsbildner,<br />

Fachausbildner, Lernende,<br />

etc.), Raumverwaltung,<br />

Einteilung von Dozenten und<br />

Fachausbildnern, Verwaltung von<br />

Berufsschuldaten, üK-Kursplanung<br />

inklusive Vor- und Nachbereitungsphase,<br />

sowie weiteren<br />

Funktionen, um zeitaufwändige<br />

Routinearbeiten automatisch<br />

ausführen zu können.<br />

Unter der Federführung von Heike<br />

Hochstrasser seitens Ivaris AG<br />

und Daniela Schneider als Power-Userin<br />

seitens der ASFL SVBL,<br />

wurde das Projekt im Januar<br />

2015 in Angriff genommen. In<br />

regelmässigen Projektstatusgesprächen<br />

wurden die Ziele<br />

und Prioritäten festgelegt, die<br />

Schlüsselanforderungen definiert,<br />

erste Nutzerprofile erfasst<br />

und Berechtigungen vergeben.


50<br />

Konzentration bei der Einführung der neuen Software.<br />

Heike Hochstrasser und ihr Team<br />

verstanden es, die Software auf<br />

die individuellen Bedürfnisse der<br />

ASFL SVBL abzustimmen und programmierten<br />

zusätzliche Funktionen<br />

für beispielsweise die eigens<br />

bei der ASFL SVBL durchgeführten<br />

Staplerprüfungen für Logistiklernende.<br />

Damit die Software schon früh<br />

genutzt werden konnte, entschied<br />

man sich für eine evolutionäre<br />

Einführungsstrategie, die<br />

mit dem Go-Live am 23.5.2016 ihren<br />

Anfang nahm.<br />

Nachdem die erste Hürde der<br />

Datenmigration aus der bestehenden<br />

Software Access erfolgreich<br />

genommen werden konnte,<br />

wurden die Mitarbeiterinnen<br />

der ASFL SVBL Administration,<br />

die im Einsatz der Software eine<br />

Schlüsselrolle spielen, über die<br />

neuen Funktionen von OdAOrg<br />

informiert. In der ganzen Schweiz<br />

wurden Workshops durchgeführt<br />

und eine Telefon-Hotline<br />

für systembedingte Fragen eingerichtet.<br />

Nach einer kurzen Einarbeitungsphase<br />

galt es auch die<br />

Fachausbildner der ASFL SVBL<br />

miteinzubeziehen. Dies geschah<br />

im Rahmen des alljährlich und in<br />

der ganzen Schweiz durchgeführten<br />

Ausbildnertages. Dabei stiess<br />

OdAOrg mit seiner einfachen Bedienung<br />

auch bei den Fachausbildnern<br />

schnell auf Begeisterung.<br />

Die neue Software bietet<br />

den Fachausbildnern den Vorteil,<br />

dass sie ihre Abwesenheiten und<br />

Ferien direkt online eintragen<br />

können und sich eine schnelle<br />

Übersicht über die für sie geplanten<br />

Einsätze verschaffen können.<br />

Zudem können die Einsätze als<br />

Kalenderabonnement auf sämtliche<br />

Smartphones und Computer<br />

heruntergeladen werden. Die<br />

digitale Kontrolle der Kursanwesenheit<br />

und die Bewertung der<br />

Lernenden im Unterricht stellen<br />

weitere positive Neuerungen im<br />

Arbeitsalltag der Fachausbildner<br />

im Zusammenhang mit der Software<br />

dar.<br />

Nach und nach wurden im Juli<br />

2016 auch die Bildungsverantwortlichen<br />

in den Lehrbetrieben<br />

über die Vorteile der neuen Softwarelösung<br />

orientiert und mit Informationen<br />

per E-Mail instruiert.<br />

Die Software-Anleitung kann natürlich<br />

auch direkt von der OdA­<br />

Org Plattform aufgerufen werden.<br />

Der Zugang zu OdAOrg ermöglicht<br />

es Berufsbildnerinnen und<br />

Berufsbildnern eine transparente<br />

Übersicht über die geplanten<br />

überbetrieblichen Kurse (üK) ihrer<br />

Lernenden zu erhalten, üK-<br />

Bewertungen und -Noten nachzuschauen,<br />

sowie Informationen<br />

über Absenzen jederzeit und von<br />

überall online einzusehen. Bereits<br />

nach kurzer Zeit rühmten die Bildungsverantwortlichen<br />

die einfache<br />

Handhabung und die Transparenz<br />

der Software.<br />

Die Lernenden erhielten im August<br />

2016 ihren Zugang zu<br />

OdAOrg und wurden gebeten,<br />

ihre persönlichen Informationen<br />

einzupflegen. Auch sie erhalten<br />

dank OdAOrg die für sie relevanten<br />

Informationen nun digital<br />

zugestellt und können die geplanten<br />

üK sowie die erhaltenen<br />

Bewertungen und Noten jederzeit<br />

einsehen.<br />

Seit Sommer 2016 wird nun bei<br />

der ASFL SVBL mit OdAOrg gearbeitet<br />

und man profitiert von einem<br />

modernen, einfach zu bedienenden<br />

und übersichtlichen<br />

Hilfsmittel, das online überall<br />

und auf allen Geräten zugänglich<br />

ist. Administrative Abläufe können<br />

dank OdAOrg effizienter erledigt<br />

werden und auch die Umwelt<br />

wird durch Papiereinsparung<br />

geschont. Der Entwicklungsprozess<br />

ist jedoch noch nicht ganz<br />

abgeschlossen. OdAOrg wird<br />

laufend optimiert und die Benutzerfreundlichkeit<br />

der Software<br />

weiter verbessert. OdAOrg<br />

wird aktuell hauptsächlich in der<br />

Grundbildung eingesetzt, jedoch<br />

können in Zukunft auch weitere<br />

Kommissionen hinzugefügt werden,<br />

welche die Softwarelösung<br />

zum Beispiel als Austauschplattform<br />

in den Bereichen der Weiter-<br />

und Fortbildung nutzen können.<br />

Die Zugänge zur Software<br />

werden von der ASFL SVBL aber<br />

zunächst nur an auszubildende<br />

Logistiker/-innen, deren Berufsbildner<br />

und an Fachausbildner<br />

der ASFL SVBL vergeben.


ISO 9001:2015 – Produktivität mit System!<br />

51<br />

Ein Drittel ist Verschwendung – Erfahrungen aus Industrie und Gewerbe zeigen, dass im Wertschöpfungsprozess<br />

ca. 30 % an Geld durch Blind- oder Fehlleistung verloren geht! Abhilfe schafft<br />

die richtige Anwendung der ISO 9001:2015. Die Produktivität und die Kosten werden transparent<br />

und planbar. Der Umsatz und letztendlich der Gewinn werden gesteigert.<br />

Seit der Einführung der neuen<br />

Norm ISO 9001:2015 ist nun<br />

mehr als ein Jahr vergangen. Viele<br />

Unternehmen sind mittlerweile<br />

nach der Version 2015 zertifiziert,<br />

anderen steht dies noch bevor.<br />

Augenfällig ist, dass die Norm viel<br />

Interpretationsspielraum zulässt<br />

und dieser auch ausgenutzt wird.<br />

Ganz nach dem Motto: «Stellen<br />

wir den Auditor zufrieden».<br />

Teilen Sie diese Ansicht? Wenn ja,<br />

vergessen Sie das «Papier». Sparen<br />

Sie lieber das Geld und kaufen<br />

Sie sich damit ein schönes Auto.<br />

Sie werden viel glücklicher damit.<br />

Effektivität und Effizienz<br />

markant steigern<br />

Wenn Sie jedoch den wahren<br />

Wert der neuen Norm wirklich erkennen<br />

und verstehen, gewinnen<br />

Sie viel mehr als «nur ein schönes<br />

Auto».<br />

Durch die konsequente Umsetzung<br />

steigern Sie die Effektivität<br />

und Effizienz in Ihrem Unternehmen<br />

markant. Die verbesserte<br />

Marge und ein höherer Gewinn<br />

sind die logischen Folgen. Sie erhöhen<br />

die Kundenzufriedenheit,<br />

ebenso Ihre Marktchancen und<br />

stellen so die Existenz ihres Unternehmens<br />

langfristig sicher.<br />

PDCA Plan, Do, Check and Act<br />

Die Norm ist umfassend formuliert,<br />

durchdringt das gesamte Unternehmen<br />

und stellt den PDCA­<br />

Regelkreis (nach William Edwards<br />

Deming) in den Vordergrund.<br />

Die Umsetzung ist ein längerer<br />

Weg der Ihr Unternehmen durchgehend<br />

verändert. Es fordert ein<br />

gewolltes «ausbrechen» aus gewohnten<br />

Strukturen.<br />

Nicht selten sind die Beteiligten<br />

in ihren Gedanken gefangen (betriebsblind)<br />

und bewegen sich<br />

im Kreis. Diesen müssen Sie erfolgreich<br />

durchbrechen um die<br />

gewünschte Veränderung zu erreichen.<br />

Hier kann externe Unterstützung<br />

wertvoll sein.<br />

Spezialisten wie djm Consulting<br />

GmbH begleiten ihre Kunden<br />

über den gesamten Prozess und<br />

helfen ihnen die gesteckten Ziele<br />

erfolgreich zu erreichen.<br />

Wenn es Ihnen gelingt, die neue<br />

Norm ISO 9001:2015 nicht nur auf<br />

Papier zu haben, sondern diese<br />

auch zu leben, verwandeln Sie<br />

Ihr Unternehmen in eine «lernende<br />

Organisation». Laufende Verbesserungen<br />

werden bei Ihnen<br />

zur Selbstverständlichkeit und<br />

Ihr Unternehmen ist für die kommenden<br />

Herausforderungen der<br />

Zukunft gerüstet.


Erfahrungsbericht: «Arbeitssicherheit – haben wir dieses Thema bei uns im<br />

Unternehmen eigentlich im Griff?»<br />

Die Hans Christen AG ist ein mittelständisches Unternehmen in Herzogenbuchsee. Mit den rund<br />

vierzig Mitarbeitenden werden Zahnräder jeglicher Art gefertigt. Flexibilität und hohe Qualität<br />

zeichnet das Unternehmen aus. Hans Christen AG ist der EKAS-Branchenlösung (13B) von SWISS-<br />

MECHANIC angeschlossen und der Inhaber Daniel Arn nimmt regelmässig an den KOPAS-Wiederholungskursen<br />

teil.<br />

52<br />

«Seit vielen Jahren sind wir<br />

der EKAS-Branchenlösung von<br />

SWISSMECHANIC angeschlossen<br />

und seit Jahren besuche ich<br />

jeweils im Frühling den KOPAS-<br />

Wiederholungskurs. Seit Jahren<br />

schaute ich hin und wieder in den<br />

gelben Ordner mit den Checklisten<br />

rein und jedes Mal beschlich<br />

mich ein schlechtes Gewissen.<br />

«Eigentlich», sagte ich mir immer,<br />

«haben wir sehr wenige Unfälle<br />

bei uns im Betrieb. Unter dem<br />

Branchendurchschnitt – also haben<br />

wir die Geschichte doch eigentlich<br />

im Griff.»<br />

Doch letztes Jahr anlässlich eines<br />

KOPAS-Kurses war es plötzlich<br />

mehr als nur ein schlechtes<br />

Gewissen. Uns wurde eindrücklich<br />

ein Vorfall mit tödlichem Ausgang<br />

geschildert! Ein Mensch<br />

kam ums Leben und sein Arbeitgeber<br />

stand sofort unter Druck,<br />

zu beweisen, dass er alles unternommen<br />

hatte, um ein solches<br />

Ereignis zu verhindern. Er konnte<br />

dann alle Papiere auf den Tisch legen<br />

und beweisen, dass er seiner<br />

Aufsichtspflicht nachgekommen<br />

war. Dies konnte zwar den Unfall<br />

nicht ungeschehen machen, aber<br />

der Arbeitgeber konnte für sich<br />

festhalten, dass er alles in seiner<br />

Macht stehende gemacht hatte<br />

und ihm keine Versäumnisse unterstellt<br />

werden konnten.<br />

Auch ein paar Tage nach dem KO­<br />

PAS-Kurs war das schlechte Gewissen<br />

noch vorhanden und dies<br />

war schlussendlich der Grund,<br />

dass ich beschloss, die Branchenlösung<br />

vollumfänglich bei uns<br />

umzusetzen.<br />

Inhouse waren die Ressourcen<br />

nicht vorhanden und daher machte<br />

ich mich auf die Suche nach einem<br />

Partner. Mit djm Consulting<br />

GmbH aus Melchnau fand ich den<br />

richtigen Partner. Inhaber Daniel<br />

Müller war lange Jahre Leiter für<br />

Qualität und Arbeitssicherheit bei<br />

der Firma Güdel AG in Langenthal<br />

(Mitglied SWISSMECHANIC und<br />

EKAS-Branchenlösung) tätig.<br />

Nach einer eingehenden Analyse<br />

setzten wir sofort die Schutzbrillentragpflicht<br />

für die gesamte<br />

Belegschaft konsequent um. Wer<br />

geschliffene Gläser benötigt, wurde<br />

kostenlos durch uns ausgerüstet.<br />

Die Sofortmassnahme wurde<br />

ausgedehnt auf schnittsichere<br />

Handschuhe, weitere Schutzausrüstungen<br />

etc.<br />

In einem zweiten Schritt wurden<br />

sämtliche Maschinen auf ihre Sicherheit<br />

überprüft, Mängel in<br />

Stand gestellt und anschliessend<br />

mit den nötigen Warnhinweisen<br />

ausgestattet. Dies alles wurde<br />

ergänzt durch die Schulung<br />

der Mitarbeiter. Weiter wurde die<br />

Notfallorganisation erstellt, die<br />

Gefahrenstoffe richtig bezeichnet<br />

und gelagert sowie die Wartungsintervalle<br />

aller Maschinen<br />

definiert und erfasst.<br />

Wenn wir ihn noch hätten, würden<br />

wir nun den gelben Ordner<br />

mit gutem Gewissen anschauen;<br />

alle Dokumente sind erstellt und<br />

verwaltet im System, die Mitarbeiter<br />

informiert und geschult.<br />

Daniel Arn, Geschäftsführer<br />

Hans Christen AG<br />

Facts & Figures<br />

Leistungskompetenz<br />

– Qualitätssicherung<br />

– KVP (TQM)/Lean-<br />

Management<br />

– Managementsystem Aufbau<br />

/ Unterhalt<br />

– Mitarbeiterschulung in<br />

Sicherheit oder Qualität<br />

– Interne Audits<br />

Fachliche Kenntnisse<br />

– Mechanik/Elektromechanik /<br />

Elektronik<br />

– Projektleitung<br />

– Qualitätsmanagement/<br />

Qualitätssicherung<br />

– Arbeitssicherheit/<br />

Gesundheitsschutz<br />

– Managementsysteme,<br />

Aufbau/Unterhalt<br />

djm Consulting GmbH<br />

Daniel Müller, Inhaber<br />

Baumgartenstrasse 26<br />

CH-4917 Melchnau<br />

+41 (0)79 697 05 85<br />

daniel.mueller@djm-consulting.ch<br />

www.djm-consulting.ch


Informationen<br />

Informations<br />

Informazioni<br />

53<br />

Prüfungen in deutscher Sprache<br />

Prüfungsort<br />

Ausbildungszentrum für Lager und Logistik (AZL),<br />

Rigistrasse 2, 5102 Rupperswil<br />

Anmeldung<br />

Anmeldungsformular<br />

Bei genügender Anzahl Teilnehmender kann die QS-Kommission<br />

die Prüfung einzelner Module an weiteren Prüfungsorten<br />

beschliessen.<br />

Die Anmeldung zur Prüfung muss schriftlich, auf dem dafür vorgesehenen<br />

Formular erfolgen. Die Prüfungssprache ist anzugeben. Die<br />

Anmeldefristen sind einzuhalten.<br />

Anmeldeformulare sind erhältlich beim Kurssekretariat oder<br />

unter www.logistiker-logistikerin.ch<br />

Examens en langue française<br />

Lieu<br />

Inscription<br />

Formulaires d’inscription<br />

Centre de formation en logistique (CFL),<br />

Rte de Fribourg 28, 1723 Marly<br />

Les inscriptions doivent être présentées par écrit sur le formulaire<br />

adéquat. En s’inscrivant, le candidat accepte de se conformer au règlement<br />

d’examen. Il indique la langue dans laquelle il souhaite passer<br />

l’examen.<br />

Les formulaires d’inscription sont disponibles au secrétariat ou sur le<br />

site internet www.logisticien.ch<br />

Esami in lingua italiana<br />

Luogo d’esame<br />

Iscrizione<br />

Moduli d’iscrizione<br />

Centro di formazione professionale in logistica (CFL),<br />

via Ferriere 11, Giubiasco<br />

L’iscrizione all’esame deve essere effettuata per iscritto utilizzando<br />

l’apposito modulo. La lingua d’esame deve essere espressamente<br />

indicata. I termini d’iscrizione devono essere categoricamente rispettati.<br />

I moduli d’iscrizione sono disponibili presso l’apposito ufficio o sul<br />

sito internet www.impiegato-logistica.ch


Modulprüfungen BP / HFP<br />

Examens modulaires BF / EPS<br />

Esami modulari APF / EPS<br />

54<br />

Prüfung | Examen | Esame <strong>2017</strong>_1 <strong>2017</strong>_2 <strong>2017</strong>_3<br />

Anmeldeschluss<br />

Date limite<br />

Utimo termine d’iscrizione<br />

Datum der Prüfung<br />

Date d’examen<br />

Sessioni d’esame<br />

31.01.<strong>2017</strong> 31.07.<strong>2017</strong> 15.10.<strong>2017</strong><br />

01.04. – 08.04.<strong>2017</strong> 09.09. – 16.09.<strong>2017</strong> 02.12. – 09.12.<strong>2017</strong><br />

Stufe Berufsprüfung | Niveau examen professionnel |<br />

Livello esame professionale per manager in logistica<br />

51 – 56 Basismodul SSC 1 – 6 | Modules de base SSC 1 – 6 | moduli di base SSC 1 – 6 6 x 1h/ora<br />

57 – 58 Basismodul SVBL 1 – 2 | Modules de base ASFL 1 – 2 | moduli di base ASFL 1 – 2 2 x 1h/ora<br />

59 Basismodul SVBL 3 | Module de base ASFL 3 | modulo di base ASFL 3 2h/ore<br />

60 Fachmodul SVBL | Module spécifique ASFL | modulo specialistico ASFL 3h/ore<br />

Stufe höhere Fachprüfung | Niveau examen professionnel supérieur |<br />

Livello esame professionale superiore<br />

71 Supply Chain Management 1h/ora<br />

72 Volkswirtschaft | Economie | Conoscenze di economia politica 1h/ora<br />

73 Finanz- und Rechnunswesen | Finance/Comptabilité | Finanze e contabilità 1h/ora<br />

74 Projektmanagement | Management de projet | Gestione progetti 1h/ora<br />

75 Qualitätsmanagement | Management de qualité | Gestione della qualità 1h/ora<br />

76 Leadership 1h/ora<br />

77 Rechtliche Kenntnisse | Connaissances juridiques | Conoscenza giuridica 1h/ora<br />

78 Aufbaumodul SVBL 1 | Module de spécialisation ASFL 1 | modulo di specializzazione ASFL 1 2h/ore<br />

79 Aufbaumodul SVBL 2 | Module de spécialisation ASFL 2 | modulo di specializzazione ASFL 2 2h/ore<br />

80 Aufbaumodul SVBL 3 | Module de spécialisation ASFL 3 | modulo di specializzazione ASFL 3 2h/ore<br />

81 SVBL Fachmodul Lager | Module spécifique ASFL stockage |<br />

Esame modulare specialistico ASFL magazzino<br />

2h/ore<br />

82 SVBL Fachmodul Distribution | Module spécifique ASFL distribution |<br />

Esame modulare specialistico ASFL distribuzione<br />

2h/ore


Berufsprüfung und höhere Fachprüfung<br />

Examen professionnel<br />

et professionnel supérieur<br />

Esame professionale<br />

e professionale superiore<br />

Stufe Berufsprüfung<br />

Niveau examen professionnel<br />

Livello esame professionale<br />

Prüfung | examen | esame <strong>2017</strong>_1 <strong>2017</strong>_2<br />

Anmeldeschluss<br />

Date limite<br />

Ultimo termine d’iscrizione<br />

Schriftliche Prüfung<br />

Examen écrit<br />

Esame scritto<br />

Mündliche Prüfung<br />

Examen oral<br />

Esame orale<br />

15.03.<strong>2017</strong> 15.10.<strong>2017</strong><br />

06.05. – 13.05.<strong>2017</strong> 25.11. – 02.12.<strong>2017</strong><br />

13.05. –20.05.<strong>2017</strong> 02.12. – 09.12.<strong>2017</strong><br />

Impressum<br />

Ausgabe | Edition | Edizione<br />

1/<strong>2017</strong> – © ASFL SVBL<br />

30. Jahrgang | 30 ème année | 30° annata<br />

Auflage | Edition | Edizione<br />

12 000 Ex.<br />

Gestaltung | Conception | Elaborazione<br />

Medienteam ASFL SVBL<br />

Druck | Presseur | Stampa<br />

Kromer Print AG | 5600 Lenzburg<br />

Redaktion | Rédaction | Redazione<br />

Dr. Beat M. Duerler | Geschäftsleitung<br />

Herausgeber | Editeur | Editore<br />

Geschäftstelle SVBL | Rigistrasse 2 | 5102 Rupperswil<br />

T 058 258 36 00 | F 058 258 36 01<br />

E email@svbl.ch | www.svbl.ch<br />

Responsable pour la Suisse romande<br />

Jean-Bernard Collaud<br />

Centre de formation en logistique<br />

Rte de Fribourg 28 | 1723 Marly<br />

T 058 258 36 40 | F 058 258 36 41<br />

E cfl@asfl.ch | www.asfl.ch<br />

Responsabile per la Svizzera italiana<br />

Larissa Fagone<br />

Centro di formazione professionale in logistica<br />

Via Ferriere 11 | CH-6512 Giubiasco<br />

T 058 258 36 60 | F 058 258 36 61<br />

E ticino@asfl.ch | www.asfl.ch<br />

55<br />

Stufe höhere Fachprüfung<br />

Niveau examen professionnel supérieur<br />

Nivello esame professionale superiore<br />

Prüfung | examen | esame <strong>2017</strong>_1 <strong>2017</strong>_2<br />

Anmeldeschluss<br />

Date limite d’inscription<br />

Termine d’iscrizione<br />

«Kick-Off» Disposition<br />

«Kick-Off» du thème<br />

«Kick-Off» di consegna<br />

Abgabe Disposition<br />

Remise du thème<br />

Disposizioni di consegna<br />

«Kick-Off» Diplomarbeit<br />

«Kick-Off» du travail de Diplôme<br />

«Kick-Off» del lavoro di diploma<br />

Abgabe Diplomarbeit<br />

Remise du travail de Diplôme<br />

Termine di consegna del<br />

lavoro di diploma<br />

Fallstudie/Präsentation<br />

Défense et présentation<br />

Presentazione orale<br />

30.11.2016 30.04.<strong>2017</strong><br />

04.01.<strong>2017</strong> 02.06.<strong>2017</strong><br />

01.02.<strong>2017</strong> 30.06.<strong>2017</strong><br />

10.02.<strong>2017</strong> 11.08.<strong>2017</strong><br />

09.05.<strong>2017</strong> 10.11.<strong>2017</strong><br />

13.05.<strong>2017</strong><br />

18./19.05.<strong>2017</strong><br />

25.11.<strong>2017</strong><br />

30.11. – 02.12.<strong>2017</strong><br />

<strong>Bulletin</strong> <strong>2017</strong><br />

Ausgabe Redaktionsschluss Erscheinungsdatum<br />

Edition Limite de bouclage Date de l’édition<br />

Edizione Chiusura redazionale Data di pubblicazione<br />

N° 2/<strong>2017</strong> 31. Mai <strong>2017</strong> 17. Juli <strong>2017</strong><br />

N° 3/<strong>2017</strong> 31. Juli <strong>2017</strong> 19. September <strong>2017</strong><br />

N° 4/<strong>2017</strong> 29. September <strong>2017</strong> 20. November <strong>2017</strong><br />

Inserate | Inscriptions | Annunci<br />

1/4<br />

210 x 74 mm<br />

1/3<br />

210 x 99 mm<br />

1/2<br />

210 x 148 mm<br />

1/1<br />

210 x 297 mm<br />

1/4 quer<br />

1/4 page<br />

1/4 pagina<br />

210 x 74 mm CHF 450.–<br />

1/3 quer<br />

1/3 page<br />

1/3 pagina<br />

210 x 99 mm CHF 600.–<br />

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210 x 148 mm CHF 900.–<br />

ganze Seite<br />

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pagina intera<br />

210 x 297 mm CHF 1800.–<br />

Umschlag 2. – 3. Seite<br />

Couverture 2 ème – 3 ème<br />

Copertina 2 a – 3 a<br />

210 x 297 mm CHF 2000.–<br />

Umschlag 4. Seite<br />

Couverture 4 ème<br />

Copertina 4 a<br />

210 x 297 mm CHF 2500.–<br />

Weitere Inserate-Formate und Werbemöglichkeiten finden<br />

sie unter: www.svbl.ch/medien<br />

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26. - 27. April <strong>2017</strong><br />

Messe Zürich<br />

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