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Schützenrevue 2006

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GRUSSWORT DES 1. VORSITZENDEN

Clemens Tönnies

- 1. Vorsitzender -

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

liebe Schützinnen und Schützen,

es ist wieder soweit: Die Rhedaer Schützen

laden ganz herzlich ein zum

diesjährigen Schützenfest.

Ausnahmsweise feiern wir in diesem

Jahr am ersten Juni-Wochenende. Das

größte Sportereignis des Jahres, die

WM in Deutschland hat uns veranlaßt,

unser Schützenfest eine Woche vorzuverlegen,

um den Fußballbegeisterten

die Qual der Wahl zu ersparen.

Da das Schützenfest somit am

Pfingstwochenende stattfindet, werden

wir einen Tag länger feiern. Am Pfingstmontag

finden das tradionelle

Ausschiessen des Vogelkönigs und ein

Frühschoppen mit Fischessen für alle

Besucher statt.

Das Anschreiben und der Sternmarsch

finden am Sonntag, den 28. Mai statt,

Treffpunkt 10.30 Uhr am Schießstand,

musikalisch begleitet vom DJ Jörg

Heitmann.

Der Festplatz wurde umgestaltet und

neben den bekannten und beliebten

Fahrgeschäften und Buden sind wir sehr

stolz darauf, erstmals eine traditionelle

Raupe präsentieren zu können.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Kommen

Sie und feiern Sie mit uns und tragen

Sie mit guter Laune zum Gelingen

unseres großen Schützenfestes bei.

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DAS KÖNIGSPAAR 2005/2006

Frisch nach der Proklamation;

König Erhard I. und Königin Elke III. Heitmann

Die Throngesellschaft 2005/2006

Sigrid und Bernhard Schulte, Christel und Werner Neumann, Elke III und Erhard I

Heitmann, Melanie Bocks und Achim Bernsmann, Beatrix Heinzen und Rainer

Heßelmann

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Mit sechzig hat man noch Träume…

…dachte sich der Schütze Erhard

Heitmann von der Gruppe Garde ‚80.

Aus den Reihen der 82 Kandidaten, die

um die Königswürde für das Schützenjahr

2005/2006 antraten, konnte er sich

bis ins letzte Stechen mit Andreas Reker

durchsetzen. Mit dem 109. Schuss

machte er seinen Traum war: Schützenkönig

der Stadtschützen zu Rheda von

1833. So wurde er König Erhard I.

Heitmann. Bei der immer spannenden

Thronbesprechung, geleitet vom 1. Vorsitzenden

Clemens Tönnies, wurde die

Königin erkoren, Elke III. Lotties, die

Lebensgefährtin des neuen Königs. Die

Auswahl der Königin, sowie der weiteren

Thronpaare wurde vom gesamten

Offiziercorps mit einem kleinen Gläschen

besiegelt, wobei vorher alle Offiziere

„Auf die Läufe“ (aufstehen) müssen.

Die Throngesellschaft 2005/ 2006

besteht aus den Thronpaaren Bernhard

und Sigrid Schulte, Werner und Christel

Neumann, Rainer Heßelmann und

Beatrix Heinzen, Achim Bernsmann

und Melanie Bocks. Als Thronoffiziere

begleiten den Thron Hans-Albert Lange

und Manfred Neumann. Die Königsgruppen

werden von der „Garde ‚80“

und „Pim Pim 04“ gebildet. Zu

Königinnengruppen wurde „Diana“

und „Chapeau Claque“ berufen.

Das schwungvolle Schützenfest 2005

konnte beginnen. Die neue Throngesellschaft

hatte schnell den Dreh raus

wie mit dem Schützenvolk gefeiert wird.

Geprägt wurde dieses Fest von dem

Song „Komm, hol das Lasso raus…“,

was die Emsperlen auch des öfteren

spielten. Fleißige „Pferdchen“ durften

den König auf den Schultern durch das

Zelt tragen. Zwei kräftige Schützen

merkten sehr schnell, dass „König sein“

nicht nur ein schweres Amt ist, sondern

dass der König auch schwer ist.

Zu den ersten Highlights des Schützenjahres

zählt immer der Marsch zum

Erbsensuppen-Essen. Diesmal durften

die Schützen bei herrlichem Wetter auf

dem Hof der Familie Meise zu Gast sein.

Auf dem Innenhof der gepflegten Hofanlage

hatten die Mitglieder der Königs-

und Königinnengruppen alles für

einen gemütlichen Nachmittag vorberei-

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Ich bin neuer König

Die Majestäten präsentieren sich der Bevölkerung und dem Schützenvolk

tet. Bei dieser Gelegenheit konnte das

Königspaar auch die Sieger im

Kompaniepokal und Anton-Disselkamp-

Gedächtnispokal ehren und die Trophäen

überreichen.

Zum Abschluss der Schützenfestsaison

wird zum Kreiskönigsschießen vom

Schützenkreis eingeladen. Diesmal

führte der Weg nach Kattenstroht. Kreiskönig

wurde der Friedrichsdorfer Helmut

Bernhörster. Unser König Erhard

Heitmann holte mit dem 88. Schuss die

Krone des Vogels. Bei dem Wettbewerb

der Königinnen konnte sich unsere

amtierende Königin Elke Lotties mit dem

483. Schuss durchsetzen. So kam es,

dass unsere Königin Elke III. auch zur

Kreiskönigin gekrönt wurde. Ihr Begleiter

ist unser König Erhard I.

Als amtierende Kreiskönigin repräsentierte

Elke III. zusammen mit dem Kreiskönig

und einer großen Delegation der

Stadtschützen zu Rheda den Schützenkreis

Gütersloh beim Westfälischen

Schützentag in Olpe. Eine gelungene

Veranstaltung, wobei wieder einmal

unsere schmucke Uniform bestaunt

wurde. Übrigens ist der Westfälische

Schützentag 2006 in Gütersloh.

Der Vereinsausflug, organisiert vom


Thron, führte die Schützen diesmal ins

„gastliche Dorf“ nach Delbrück. Bei

herrlichem, sonnigem Wetter wurde

Kaffee getrunken und das Dorf besichtigt.

Abschluss war in unserem Schießstand

am Werl, wo das Königspaar den

„Holschkentanz“ vorführte.

Mit dem Winterball der Schützen, dem

„Pfefferpotthastessen“ im Reethus, startete

das Jahr 2006. Hier sorgten wieder

die Emsperlen für die richtige Stimmung

und wie bei allen Auftritten der

Rheda’er Throngesellschaft sangen alle

„Komm holt das Lasso raus…“. Und wer

aufgepasst hatte, hörte hier zum ersten

Mal „Elke III.“ Heitmann. Mit sechzig

Jahren fängt das Leben an, dachte sich

unser König und machte seiner Königin

einen Heiratsantrag. Das Standesamt

Wiedenbrück besiegelte am 30. Dezember

2005, um 9.30 Uhr, das Vorhaben.

Zahlreiche Schützen standen Spalier,

als das Königspaar und die somit frischen

Eheleute das Trauzimmer im

Standesamt verließen - toll und herzlichen

Glückwünsch.

Unser Königspaar hatte bereits in diesem

Jahr schon einige Repräsentationstermine

als Kreiskönigin. So war das

Winterfest der Friedrichsdorfer Bürgerschützen,

der Heimat des Kreiskönigs

Helmut Bernhörster, eine willkommene

Gelegenheit die gute Harmonie der

beiden Kreismajestäten zu bekunden.

Wie man hörte, war es ein rauschendes

Fest, das kein Ende finden wollte. Bei

der Jubiläumsversammlung des

Schützenkreises Gütersloh zum 50-jährigen

in Borgholzen, wurden die Repräsentanten

des Schützenkreises unter

den Klängen der Feuerwehrkapelle

Zwei Majestäten geben für ein Jahr lang

den Takt an

Schön ist es Königspaar der Stadtschützen

zu sein

freundlich empfangen. Ja, als Kreiskönigin

darf man so manche Reise tun.

Bei den Besuchen der Schützenabordnungen

auf den jeweiligen Schützenfesten

aller Rheda-Wiedenbrücker

Schützenvereine, zeigte sich eine gute

Harmonie aller Throngesellschaften. Da

immer toll gefeiert wurde, konnte ein

gemeinsames Thronfest im Schießstand

am Werl gestartet werden.

Das Königspaar und die gesamte Throngesellschaft

freuen sich schon jetzt auf

die zahlreichen Gewehrreinigen der

Schützengruppen unseres Vereins. Der

König eröffnete den Reigen mit seiner

Gruppe „Garde ’80“ und dem Thron am

Sonntags null Uhr zur Sektstunde auf der

Theke

Das Königspaar hat sich noch im alten

Jahr getraut „Ja“ zu sagen

1. Mai-Wochenende in Pelzerhaken an

der Ostsee.

Es war ein schönes Jahr, voller Harmonie

und viel Spaß. Wir bedanken uns bei

allen Schützenschwestern und

Schützenbrüdern für die herzliche Aufnahme

bei den Gewehrreinigen und die

tolle Unterstützung über das ganze Jahr.

Dem neuen Thron wünschen wir eine

ebenso schöne Regentschaft wie wir sie

hatten.

Mit Schützengruß HORRIDO

Eurer Thron 2005/2006

Erhard I. und Elke III. Heitmann

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Rund ums Schützenfest

…der scheidende Thron mit einer Stretch-

Limousine

Beim Kränzen der Kutschen

Zwei Mal König, einmal Kaiser in der

Mitte: Vogelkönig D. Mnich, Vogelkaiser

F. Bocks, König E. Heitmann

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Kronenwechsel: Die scheidende Königin

reicht die Krone an die neue Königin

Roter Teppich für das scheidende Königspaar


Jubiläums-Königspaare 2006

10 Jahre:Hubert Overkott und Brigitte Jurek 25 Jahre: Jürgen Brüggemann und Elke Dreisvogt

40 Jahre: Karl-Heinz Kreienberg und Nanni Gesing 50 Jahre: Heino Asthoff und Anna Schoenekaes

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4. Vogelkaiser 2005:

Frank Bocks auf den Schultern seiner Gruppenmitglieder

Die Insignienschützen: Michael Aldejohann (Anker),

Willi Nolte (Krone), Jan Milchers (Zepter), Heinz Polenk (Apfel)

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Das Jugendkönigsschießen

Irgendwie war Karsten Hellweg anzusehen,

dass da irgendetwas im Busche

sein musste. Konzentriert und angespannt

reihte er sich in die Schar der interessierten

Jungschützen an der

Gewehranlage ein. Und es waren nicht

wenige, die den Mut besaßen, lange

mitzuhalten. Nachdem die Insignien

abgeschossen waren, setzte Karsten

sich beim Kampf um die Jugendkönigswürde

durch. Er behielt offensichtlich

bis zuletzt die erforderliche

sichere Hand. Begeistert jubelten ihm

die Jugendschützen zu. Zu seiner Königin

erkor er sich seine Schwester Sabrina.

Nach dem Triumphmarsch zur

Theke hatten alle durstigen Kehlen ausreichend

Zeit, sich mit Flüssigem (natürlich

mit Cola) zu stärken. Es wurde

ein großes Fest!

Jugendkönig Karsten Hellweg mit seiner

frisch ausgewählten Königin Sabrina

Auf den Schultern

seiner Schützenkameraden

Auf dem Weg zur Theke

Insignienschützen: Karsten Hellweg

(Krone), Jana Schwerbrock (Apfel),

Leopold Bonin /(Anker), Maximilian

Tönnies (Zepter)

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Kreiskönigsschießen in Kattenstroth

Schön wenn man sich Hoffnung auf den

Vogel macht und es dann auch noch

klappt. Unsere amtierende Königin Elke

III. Heitmann hatte beim Wettbewerb der

Königinnen zum richtigen Zeitpunkt

eine sichere Hand für den entscheidenden

Schuss. Mit dem 483. Schuss holte

sie den Vogel von der Stange. Sie war

so verblüfft, dass sie es kaum glauben

mochte neue Kreiskönigin zu sein. Und

auch unser König Erhard I. Heitmann

war recht erfolgreich beim Wettbewerb

Annette Hermann (Krone) mit Kreiskönigin Elke Heitmann

und König Erhard Heitmann

Die Gratulanten

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Kreiskönigsschießen in Kattenstroth

der Könige. Er holte mit dem 88. Schuss

die Krone des Vogels. Ebenfalls Annette

Hermann war bei den Insignien dabei.

Sie schoss den Apfel ab.

Das große Glück

Königsplaketten für unsere

Kreiskönigin Elke Heitmann und Kreiskönig Helmut Bernhörster (re.)

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Kindertag

„Ich habe mit einer Armbrust geschossen!“,

sagte René ganz begeistert. „Auf

der Scatt-Anlage“ mit dem Luftgewehr

war es ganz toll!“, schwärmte Lars –

„…und erst mal das Keulenwerfen!“,

freute sich Elena. „Gemalt und gebastelt

haben wir auch.“, führte Patrick den

Bericht fort. „Ach, und dann waren da

noch der Nagelbalken und die

Geschicklichkeitsspiele mit dem Wasser!“,

erzählte Jeanette. „Man kann eigentlich

gar nicht alles aufzählen, was

wir gemacht hatten!“, wusste Nadja.

„Und zu essen zu trinken gab es auch

etwas, kalte Getränke, Kuchen, und

später Würstchen. Es war einfach alles

super!“, strahlte Marcel. Die Akteure

der Jugendabteilung der Stadtschützen

hatten sich wieder viele tolle Sachen

einfallen lassen, damit der Kindertag

eine richtig runde Sache werden konnte.

Ebenfalls die Jugendlichen selber

brachten sich mit vielen Anregungen in

das Programm ein. Zeitweise bis zu 100

Kinder amüsierten sich beim Kindertag

Thron auf Stippvisite mit einem Korb Süßes für die Kleinen

der Stadtschützen im Laufe des Nachmittags.

Mit einem gemeinsamen

Abendessen zusammen mit den Eltern

klang der schöne Kindertag aus. Er

schließt traditionell die Ferienspiele

nach den Sommerferien ab. Für die Kinder

der Vereinsmitglieder sowie die

Ferienspielkinder ist dieser Tag ein absolutes

Highlight. Im letzten Jahr hatte

die Kreissparkasse erstmalig die

KNAXClubmitglieder zur Teilnahme an

den Kindertag eingeladen. Es war der

tollste Kindertag den die Stadtschützen

je hatten. Die Jugendlichen und Kinder

der Stadtschützen freuen sich natürlich

schon auf den Abschlusstag in diesem

Jahr. Er fällt auf den 12. August 2006.

Sie laden schon jetzt zur Teilnahme

zwischen 14 und 18 Uhr ein.

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Schlange stehen beim Armbrustschießen

Ach was sind die Äpfel dick

Stolzer Vogelkeulenwerfer

Insigniengewinner mit

Pokalträger beim Luftgewehrschießen

Zur Stärkung gab es Kuchen, Waffeln, kühle Getränke und Würstchen

Die Jugend berichtet

In unserem Schützenverein gibt es zahlreiche

Möglichkeiten den Kindern und

Jugendlichen den Schießsport näher zu

bringen. Wir bieten für jede Altersgruppe

etwas an. Die Kinder von 6 – 12 Jahren

können das Armbrustschießen trainieren

oder alternativ an der Scatanlage

schießen. Diese dient dazu den zukünftigen

Luftgewehrschützen den Umgang

mit dem Luftgewehr zu erleichtern. Für

die Jugendlichen ab 12 Jahren bieten

wir das Luftgewehr schießen an.

Neben dem Schießsport und den

Schießspielen haben wir zahlreiche andere

Aktivitäten, wie zum Beispiel einmal

im Jahr unsere mehrtägigen oder

eintägigen Jugendfahrten. Unsere

mehrtägigen Jugendfahrten gehen quer

durch Deutschland. Zum Beispiel Zelten

im Sauerland oder in der Jugendherberge

am Steinhuder Meer. Unsere

Tagesfahrten führen uns in die verrücktesten

Freizeitparks. An manchen Samstagen

zieht es uns aber auch zum Minigolf

spielen in die Flora oder zum

schwimmen nach Herzebrock. Zu bestimmten

Feiertagen im Jahr veranstalten

wir mit den Kids zum Beispiel Weihnachtsfeiern

Osterpreisschießen oder

auch Karnevalsfeiern und Maitouren.

Häufig gibt es beim Samstagsschießen

Schlemmer-Schleckereien wie selbstgemachte

Paradiesäpfel, Kuchen oder einen

Schokobrunnen. Selbstverständlich

besuchen wir auch die jährliche

Andraskirmes.

Das jährliche Jugendgewehrreinigen

findet am Samstag vor Schützenfest

beim amtierenden Jugendkönig statt, wo

uns das Königspaar mit Throngefolge

besucht. An diesem Tag üben wir das

marschieren, machen Spiele und Grillen.

Außerdem werden die Nummern

für das Jugendvogelschießen, das am

Schützenfest Samstag stattfindet, ausgelost.

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Jugend on

Tour 2005

Bei den Dinos von Steinhude

Achtundvierzig Kinder und Jugendliche

mit ihren Betreuern machten sich im

Mai letzten Jahres auf den Weg an das

Steinhuder Meer. Voller Vorfreude stiegen

sie in die lange Wagenkolonne. Die

Organisatoren hatten sich wieder etwas

Besonderes einfallen lassen. Für vier

Tage hatten sie die Jugendherberge am

Steinhuder Meer gechartert. Wenn es

regnete oder zu kühl war, konnten sie

die Freizeiträume der Herberge benutzen.

Jede Menge Spiele und spannende

Beschäftigungen für solche Situationen

führten die jungen Schützen mit.

Sie brauchten darauf aber nicht zurückgreifen.

Petrus sorgte für angenehme

Temperaturen.

Bei der Jugendherberge angekommen,

Aufstellen zum obligatorischen Gruppenfoto vor der Jugendherberge

wurden erst einmal die Zimmer eingeteilt

und die Schränke eingeräumt. Das

kleine Chaos und die Fragen: „Wo ist

meine Tasche?“, oder „Wem gehört das

Handy?“, konnten schnell gelöst werden.

Der erste Gang führte natürlich an das

Steinhuder Meer – „Na ja, was man

alles so Meer nennt!“, dachten wohl die

allermeisten. Aber es ist ein wunderschöner

See, mit einer Insel mitten drin.

Da das Wasser zum Schwimmen noch

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Am Ufer vom Steinhuder Meer Neuzeitliche Dinos Keine Angst, sie leben nicht!

zu kalt war, zogen es die „Kidis“ vor

später ins Hallenbad zu gehen.

Ein Stadtbummel macht immer Spaß,

und so ging es in die City von

Steinhude. Der eine oder andere verfiel

dem Kaufrausch. Nippessachen für

Daheim, leckere Fischbrötchen wurden

gekauft oder ein T-Shirt mit dem Aufdruck

„Steinhuder Meer“. Aber wie war

es noch mit McDonald’s? Diese Scharte

wetzte die Küche der Jugendherberge

absolut schmackhaft aus.

Für die Bildung wurde auch einiges

getan. Auf der Schmetterlingsfarm kamen

die Mädchen und Jungen nicht

aus dem Staunen heraus. Nie zuvor

hatten sie so viele verschiedene Arten,

so große und bunte Schmetterlinge gesehen.

Und so mancher hatte sich seinen

Lieblingsschmetterling ausgeguckt.

Viele Überraschungen bot auch das

Spielzeugmuseum. Besonderes Interesse

fand das Spielzeug von Anno dazumal.

Da hatten die hypermodernen Dinge

erst einmal das Nachsehen. Die

kannten die Teilnehmer ja ohnehin genug.

Mit Begeisterung zog es die jungen

Schützen durch den Dino-Park. Die

Nachbildungen wirkten so als würden

sie leben. Und manch einer gruselte sich

bei der Vorstellung, wenn das tatsächlich

passieren würde. Die Kopien wirkten

ja nun gerade nicht so als wenn es

dann zu freundschaftlichen Begegnungen

kommen würde.

Die Nachtwanderung führte tief in den

Wald. Eine mulmige Stimmung kam

aber nicht auf. Selbst die Jüngsten behielten

das Lachen im Gesicht. Denn so

weit die Gruppe auch in den Wald vordrang,

änderte sich dennoch nichts an

den Lichtverhältnissen. Der sternenklare

Himmel strahlte in jeden Winkel. So

wurde aus der Nachtwanderung ein

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eschaulicher Abendbummel und die

Gruppe brauchte sich auch keine Sorgen

darum zu machen, jemanden im

Wald zu verlieren.

Lagerfeuerromantik kam am Grillabend

auf. Als der Abend dämmerte, setzte sich

die Gruppe in großer Runde zusammen.

Kühle Getränke und frisch gegrillte

Würstchen legten die Grundlage für

kurzweilige Gespräche und Aktivitäten.

Für den Showabend hatte jede Zimmergemeinschaft

ihren Auftritt vorbereitet.

Einige Mädchen führten einen

Showtanz vor, andere Gruppen führten

Sketche vor oder erzählten Witze.

Und dann gab es da noch die Zimmerkontrolle!!!

Das Betreuerteam kam garantiert

immer dann, wenn niemand

damit rechnete. Sein Erscheinen sprach

sich dann wie ein Lauffeuer herum.

„Zimmerkontrolle!“ hieß die Nachricht,

die von Mund zu Mund weiter ging. Es

gab nämlich Punkte für: Ordnung in den

Zimmern, für den Reinigungsdienst

und für den Tischdienst sowie das leiseste

Zimmer nach Beginn der Bettruhe.

Bei den Dolomiten des Teutoburger Waldes

Die Punktevergabe konnte dann jeder

im Gemeinschaftsraum lesen und

manchmal lästerten die Besseren über

die Anderen mit dem Kommentar: „Oh,

oh…“

Langeweile kam zu keiner Zeit auf. In

den Mußestunden zwischendurch vertrieb

man sich die Zeit mit den verschiedensten

Spielen. Und so war denn auch

die Stimmung immer riesengroß.

Kein Wunder, dass die Teilnehmer etwas

traurig waren als sie vom

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Rhedaer Orientexpress am Steinhuder

Meer

Pommes mit Majo u. Regen – und das bei

Rheda erleben…

Freundinnen fürs Leben

The Show must go on!

Steinhuder Meer Abschied nehmen

mussten. Wie immer waren die Tage viel

zu schnell vergangen. Aber ein kleines

Bonbon hatte das Organisationsteam

noch vorbereitet. Auf der Rückfahrt legten

sie bei den Externsteinen einen

Zwischenstopp ein.

Als dann zum Ende der Fahrt die Jugendlichen

wieder das Gepäck in Empfang

nahmen, die Eltern ihre

Sprösslinge abholten, freuten sich die

Betreuer, dass alles gut gelaufen war

und sie jetzt erst einmal Ruhe hatten.

Aber auch die Vorfreude auf den nächsten

Ausflug war bei Teilnehmern und

Betreuern schon da, denn 2006 geht die

Jugend der Stadtschützen wieder auf

Tour.

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Strahlendes Wetter im schnellen Brüter

Oder: „Die Wilden“ unterwegs

Top Stimmung in der Bimmelbahn

Endlich war es mal wieder soweit. Die

Schützengruppe „Die Wilden“ begann

das neue Jahr mit einer Wochenendfahrt.

Vom 07. bis zum 09. April 2006 fuhr sie

in das Kernwasserwunderland nach

Kalkar. Der nie ans Netz gegangene

„Schnelle Brüter“ wurde 1995 von einem

Holländer gekauft und zu einer

Freizeit- und Erlebniswelt umgebaut.

„Kaum angekommen erkundeten wir,

natürlich erst nach einer Stärkung mit

Kaffee und Kuchen, das ca. 55 ha große

Areal. Vor uns stand eine Welt voller

Abenteuer, Achterbahnen, Wasserbahn,

Karussells, Bullriding, Volleyball, Golf

usw. Allerdings zog es uns kurioser

Weise mehr auf die Kneipenmeile oder

in der Fachsprache auch „Schinkenstraße“

genannt. So wurde es nach dem

Abendessen ernst. 20.30 Uhr: Anstoß!!!

Die erste Runde im Westernsaloon. Bei

Country-Musik wurde sich warm geschunkelt

für die nächste wichtige Aufgabe.

Der Gruppenkönig musste ausgeschossen

werden. Mitten im Saloon

befand sich ein Luftgewehrstand, da ließen

wir uns natürlich nicht lange bitten.

Es gab noch ein Glas Zielwasser und

schon legten wir los. Nach einem harten

Wettbewerb konnte sich bei den

Herren unser Damian durchsetzen und

bei den Damen wurde Susanne unsere

Rosenkönigin. Das musste natürlich

gefeiert werden. Im Anschluss stellten

wir erst mal unsere Reaktion in der

Spielhölle beim Autorennen unter Beweis.

„Klappt ja noch ganz gut.“ – so

das Ergebnis. Also ging es mit einem

Bier in der Hand weiter durch die

Schinkenstraße. Am nächsten Morgen

sollte es dann nach einem reichhaltigen

Katerfrühstück mit der Bimmelbahn ab

in die historische Altstadt Kalkar gehen.

Besichtigung der Stadt sowie der traditionellen

Mühlenbrauerei stand auf

dem Programm. Das Bier schmeckte

auch schon wieder. Bei der Rückfahrt

trafen wir auf eine lustige Reisegruppe

aus Hamm. Die konnten vielleicht Witze

reißen, wir haben Tränen gelacht.

Mittagessen und los ging es, Achterbahn

und Co. Okay:die Achterbahn war

durch Regen eher eine Wasserbahn,

aber das brachte der guten Stimmung

keinen Abriss. Hoch auf dem alten Kühlturm

konnten wir die Aussicht auf den

Niederrhein bei Hochwasser genießen

- „gigantisch dieser Strom!“, so unser

Eindruck. Später sollte es ein wenig wissenschaftlicher

werden. Wir unternahmen

eine Führung durchs AKW mit

Kurt, dem ehemaligen Mitarbeiter der

Werksfeuerwehr.

Nur so am Rande: 1974 war Baubeginn,

endgültiges „Aus“ des AKW´s 1991. Es

war nie ans Netz gegangen, hatte aber

8,7 Milliarden D-Mark gekostet. Von

dem Holländer wurde es 1995 für 3

Millionen D-Mark gekauft. Ein schönes

Geschäft! Nach der Führung gab es erst

Mal was zu essen. Dazu ging es ab in

die Schinkenstraße. Noch warteten einige

Kneipen auf uns. Nach einer kurzen

Nacht sollte es am Sonntag nach

dem Frühstück um 10 Uhr wieder in

Richtung Rheda gehen. ‚Tschüss Kalkar,

tschüss Kernie! Willkommen am Doktorplatz!’

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Ein tolles Gruppenjahr

Die Teilnehmerinnen der tollen Gruppenfahrt

Schützenfest 2005 kam die ehrenhafte

Aufgabe auf uns zu, wieder einmal

Königinnengruppe zu sein, da zum 7.

Mal die Königin aus unserer Gruppe

kam. Mit viel Freude nahmen wir diese

Aufgabe war. Wir begleiteten z.B. den

Thron zu den befreundeten Schützenvereinen.

Besonders erwähnenswert ist

unser Besuch in Iserlohn zum 300-jährigen

Bestehen. Trotz aller offiziellen

Termine fanden wir noch die Zeit zu

gruppeninternen Aktivitäten – und die

sind nicht knapp. Am 16. Juli 2005 starteten

wir zu unserer traditionellen Radtour

mit unseren Männern. Unser erster

Boxenstopp war das Haus „Nottbeck“ in

Stromberg. Anschließend ging es über

Umwegen zum Kaffeetrinken in den

„Radlertreff Marburg“. Unter einem

großen schattingen Baum genossen wir

reichlich Kaffee und Kuchen. Gut gestärkt

ging es über Wiedenbrück zu

unserem nächsten Halt die „Spielerei“

in der Flora Westfalica. Nach ein paar

leckeren Bierchen und anderen diversen

Getränken verspürten wir Appetit

auf eine feste Unterlage. Wir machten

uns auf den Weg zu Gerti Klein. Ende

Oktober starteten wir zu unserer tollen

Gruppenfahrt ins Bamberger „Residenz-Schloss-Hotel“.

Wir genossen das

Ambiente des Hotels und den vorzüg-

lichen Service. Die drei erlebnisreichen

Tage in dieser wunderschönen fränkischen

Stadt waren einfach toll. Im Dezember

dann unternahmen wir traditionsgemäß

unseren Rundgang auf dem

Adventskrämchen – mit gemütlichem

Abschluss in Rhedaer Kneipen. Die

Weihnachtsfeier mit unseren Männern

und „schmutzigen Wichteln“ fand am

18. Dezember statt. Am 7. Januar begleiteten

wir unser Königspaar zu unserem

Winterball im Reethaus. Unsere

dienstbaren Geister der Königinnenund

Königsgruppe leisteten einen guten

Service beim Sektempfang. Dann

kam die Karnevalszeit. Aktiv wie immer

trafen wir uns zum Altweiberkarneval

der Landfrauen auf Pohlmannshof. Im

neu eröffneten supertollen „Ratscafe-

Brasserie“ trafen wir uns zu unserem

Osterkaffeetrinken, wo wir auch diesen

Artikel verfasst haben. Auch fand unsere

jährliche Lottoauszahlung zu unserer

Freude mit einem hübschen Sümmchen

durch unsere Erna statt. Abschließend

sind unsere monatlichen Treffs

beim Stammtisch im Werlkönig und

unsere Pflichtschießen nicht zu vergessen.

Seit einiger Zeit laufen die Vorbereitungen

für unser diesjähriges

Gewehrreinigen auf vollen Touren. Es

findet bei Claudia in Langenberg statt.

Wir freuen uns riesig auf das Schützenfest.

Dort sehen wir uns hoffentlich alle

wieder. „Horrido!“, eure Gruppe Diana.

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Großes Schützenfrühstück/Brunch

Am Sonntagmorgen, 4. Juni 2006, findet

in der Zeit von 9 bis 12 Uhr im Festzelt

am Werl unser traditionelles

Schützenfrühstück statt. Es ist ein Buffet

vorbereitet, bei dem es an nichts fehlen

wird. In reichhaltiger Auswahl verwöhnen

internationale Käse-, Wurstund

Schinkenspezialitäten die Gäste.

Frische Brötchen und verschiedene Brote,

Pfannenrührei und Marmeladen

gehören natürlich auch dazu. Das große

Schlemmerbuffet bietet Bratensorten

mit leckeren Soßen und verschiedenen

Beilagen sowie Heiß- und Weißwürste.

Kaffee und Kakao und andere Getränke

löschen den Durst.

Höhepunkt ist wie in jedem Jahr um 11

Uhr der Einmarsch unserer Jugendabteilung

zur Proklamation des Jugendkönigs.

Anschließend werden langjährige

und verdiente Mitglieder sowie

einige Pokalgewinner geehrt.

Alle Bürger unserer Stadt sind zu dieser

Veranstaltung herzlich eingeladen.

Karten sind ab 16.05.2006 an folgenden

Vorverkaufsstellen für Erwachsene zum

Preis von 7,00 Euro erhältlich: Bäckerei

Reker Marktcafé, Kreissparkasse

Neuer Wall, Volksbank Andreasstraße,

Gaststätte Werlkönig, Ratscafé &

Brasserie Berliner Straße 30, Sternmarsch

28. Mai 2006. Jugendliche erhalten

Karten an der Tageskasse.

Abholen der Fahne

vom Schloss

Nach alter Tradition holt das Schützenbataillon

am Sonntag, dem 4. Juni 2006,

die Schützenfahne im Schloss Rheda ab.

22 | Schützenrevue | 2006


Kinderbelustigung

Bands zum Fest

„…wie funktioniert das mit den Füßen?“

Die Kinderbelustigung findet am

Schützenfestsonntag ab 17 Uhr auf dem

Freigelände zwischen dem Schießstand

und dem Restaurant Werlkönig statt.

Tombola

Die Tombola wird auf Grund des großen

Erfolges auch in diesem Jahr an zwei

Tagen – samstags und sonntags in der

Zeit zwischen 16 und 18 Uhr veranstaltet.

Die Verlosung der Hauptpreise erfolgt

Sonntag um 19 Uhr im Festzelt.

Die Rhedaer Stadtschützen freuen sich,

am Freitag, 2. Juni, dieses Gute-Laune-

Paket zu präsentieren. In der

Partyscene von OWL bis Balearen bestens

bekannt, sind sind Torben Schmalz

(Keyboard und Gesang), Bernd Descher

(Gitarre und Trompete), Josef Kriener

(Trompete, Saxophon und Gesang) und

Stefan Galla (Schlagzeug). Mit ihrem

unglaublich großen und top-professionellen

Repertoire, das von Party, Gala,

Volksmusik und Top 40 mit absolut begeisternden

Showelementen inszeniert,

gehören die Emsperlen zu den Top-

Stimmungsmachern.

Norddeutsche Spitzenformation

erstmals dabei!

Von und durch Großveranstaltungen

verschiedenster Art ist die 6- bis 9-

köpfige, musikalisch hochkarätige Formation

„Chess“ als eine der gefragtesten

Bands im norddeutschen Raum

überregional bekannt und eine feste

Größe im professionellen Entertainment.

Ein buntes Unterhaltungsprogramm mit

den Party-Klassikern und Highlights der

vergangenen Jahrzehnte und natürlich

dem Besten von heute präsentiert

„Chess“ am Samstag, 03. Juni und am

Sonntag, 04. Juni!

Showband „Chess“ –

eine Formation der Spitzenklasse

Großes Fischessen, Frühschoppen & Vogelschießen

Die Getränkekarte passt sich beim Frühschoppen

am Montag, 5. Juni, der

Seelenlage der Nachtschwärmer und

Frühaufsteher an. Ob eine Tasse mit

heißem, duftendem Kaffee, ein kühles

Bier – man fängt ja damit an, womit man

abends aufgehört hat – oder die erlesenen

leichten Weine – die gebotenen

Getränke verwöhnen allemal jeden Gaumen

- und außerdem: Wohl jeder kennt

den Satz „Fisch will schwimmen!“. An

den Voraussetzungen für diesen Genuss

wird es an diesem Morgen sicherlich

nicht mangeln. Ein weiteres Highlight

ist das Vogelschießen. Wer tritt bei diesem

spannenden Wettbewerb die Nachfolge

des Vogelkaisers Frank Bocks an?

Sicherlich werden schon einige Wetten

geschmiedet, wer als neuer Vogelkönig

auf den Schultern seiner Schützenbrüder

ins Festzelt getragen wird.

Es muss nicht nur der Kater sein oder

die bereits geschaffene gute Grundlage,

ebenfalls der feine Geschmack lädt die

Schützen und Gäste ab 13.00 Uhr zum

großen Schlemmen am Buffet ein. Man

sollte ruhig von jedem etwas probieren.

Das Buffet bietet herzhafte Köstlichkeiten,

die man immer wieder gerne auf

dem Gaumen zergehen lässt. Schon

jetzt einen herzlichen „Guten Appetit!“,

wünschen die Stadtschützen ihren Gästen.

Alle Bürger unserer Stadt sind

ebenfalls zu dieser Veranstaltung herzlich

eingeladen. Karten sind ab 16. Mai

2006 an denselben Vorverkaufsstellen

wie beim Brunch zum Preis von 7,50

Euro erhältlich: Bäckerei Reker

Marktcafé, Kreissparkasse Neuer Wall,

Volksbank Andreasstraße, Gaststätte

Werlkönig, Ratscafé & Brasserie Berliner

Straße 30. Jugendliche erhalten

Karten an der Tageskasse.

Programm

Montag, 5. Juni 2006

Ab 10.00 Uhr Frühschoppen

Ab 11.30 Uhr Vogelschießen

13.00 Uhr Fischessen

2006 | Schützenrevue | 23


24 | Schützenrevue | 2006


Sternmarsch zum Werlkönig

Es hat sich bewährt: Der traditionelle

Sternmarsch endet auf dem vereinseigenen

Gelände um den Schießstand

und den „Werlkönig“.

Die Schützinnen und Schützen marschieren

aus drei verschiedenen Richtungen

durch die Stadt, um sich für das

alljährliche Schützenfest am Schießstand

einzuschreiben.

DJ Jörg Heitmann sorgt wie immer für

die musikalische Unterhaltung der Veranstaltung.

Das leibliche Wohl kommt

nicht zu kurz, und die Kinder können

sich auf dem Kinderspielplatz am

„Werlkönig“ austoben.

Wir hoffen, dass Petrus am 28. Mai ein

Einsehen mit uns hat und laden alle

Bürger der Stadt ein, sich mit uns gemeinsam

auf das diesjährige Schützenfest

einzustimmen.

Schlange stehen beim Einschreiben fürs

Schützenfest

2006 | Schützenrevue | 25


Schützengruppe Pohlmann feiert Goldjubiläum

Vor 50 Jahren ergriffen zehn Männer die

Initiative und gründeten die Schützengruppe

Pohlmann. Der Entschluss fiel

auf einem Kegelabend. Als Mitglieder

des Kegelclubs „Lustige Zwölf“ kannten

sie sich schon längere Zeit. Sie legten

mit ihrem Engagement den Grundstein

für eine der aktivsten Schützengruppe

bei den Stadtschützen. Eine lange

Zeit ist seitdem vergangenen. Für

die heute 20 Mitglieder der Gruppe

sind die Jahre schnell vergangen. In

einer Gruppe, in der Gemeinschaftssinn

herrscht und der Frohsinn nicht zu kurz

kommt, gibt es eben keine Langeweile.

Neben den heute noch aktiven Schützen

Werner Pagenkemper, Heinz Schäfers

sowie Friedhelm Schmidtmann,

Konrad Füchtenkord und Berni Kleinert

gehörten zu den Männern der ersten

Stunde Werner Bücker, Heinz Koch,

Alfons Röwekamp, Fritz Stratmann und

nicht zuletzt der viel zu früh verstorbe-

Erster Junggesellenabschied Berni Kleinert 1959 Sitzend v.l. Elmar Koch, Herbert

Bombeck (+), Fritz Stratmann, Konny Füchtenkort, Heinz Schäfers; stehend v.l.

Friedhelm Schmidtmann, Alfons Röwekamp, Werner Pagenkemper, Berni Kleinert,

Meinolf Knäuper (+), Hubert Sudbrock

26 | Schützenrevue | 2006


v.l. Friedhelm Schmidtmann, Heinz Börger, Wolfgang Hoffmann, Willi Ewerszumrode

(+), verdeckt Franz Klausing (+), Königin Uschi David, Elmar Koch, Willi Pohlmann

im Schützenjahr 1968/69

ne Herbert Bombeck. Sie traten beim

ersten Ausmarsch an.

Wesentliche Starthilfe beim Erlernen

der Gewehrgriffe und der richtigen

Marschordnung erhielt die Gruppe vom

verstorbenen Oberst Willi Strothmann,

der bis zu seinem Tode auch Ehrenoffizier

der Gruppe war, sowie vom damaligen

Stabsfeldwebel Paul

Dresmann. Zur Gründungszeit war es

üblich, dass die Gruppe den Namen des

Unteroffiziers trug. Entsprechend gaben

sich die Schützen den Namen „Gruppe

Stratmann“. Denn es war kein geringerer

als Fritz Stratmann, ehemaliger Bürgermeister

der Stadt Rheda-

Wiedenbrück, der als erster Unteroffizier

die Gruppe leitete. Unter seiner

Regie entwickelte sich die Gruppe kontinuierlich

weiter. Neue Mitglieder stießen

hinzu. Auch legte der damalige

Gruppenführer bereits den Grundstein

für den großartigen harmonischen Zusammenhalt

innerhalb der Gruppe. Ihm

folgte sein Schwager Meinolf Knäuper.

Als dieser befördert wurde, wählte die

2006 | Schützenrevue | 27


Gruppe seinen Bruder Josef, um nicht

wieder den Namen wechseln zu müssen.

Ihm folgte, wiederum nach seiner

Beförderung, Willi Pohlmann. Auf

Grund einer Beförderung wurde schon

bald wieder eine Neuwahl erforderlich.

Der neue Mann hieß Benno Koch.

Gleichzeitig beschloss die Versammlung

in Zukunft den Namen „Gruppe

Pohlmann “ beizubehalten. Als auch

Benno Koch die Erfolgsleiter heraufstürzte,

beschloss die Gruppe eine

Ämterteilung: Von nun an gab es den

Gruppenführer und den Unteroffizier.

Nach Benno Koch übernahm Werner

Pagenkemper die Führung der Gruppe.

Seit 1989 ist Friedhelm Schmidtmann

Gruppenführer und führt sie auch durch

das Jubiläumsjahr.

Die „Pohlmänner“ übernahmen zur

Zufriedenheit des Vereins immer wieder

Arbeiten und Aufgaben. Dazu gehörte

anfangs der Propagandamarsch eine

Woche vor Schützenfest und das Schlagen

und Verteilen junger Maibäume.

Es war noch guter Brauch, dass die

Von links: Gerd Nagel, Heinz Schäfers, Benno Koch, Berni Kleinert, Klaus Berg, Heinz

Noltenhans, Konny Füchtenkord, Georg Wolf, Wolfgang Hoffmann, Elmar Koch,

Bernhard Füchtenhans, Franz Goldmann, Erich Faulhaber, Heinz Berenbrinck, Josef

Ostkamp, Werner Pagenkemper, Heinz Börger, Friedhelm Schmidtmann. Es fehlen

Berni Funke, Oskar Zibell

28 | Schützenrevue | 2006


Bevölkerung zum Schützenfest die Straßen

mit den jungen Bäumchen

schmückte. Später übernahmen sie die

Bewirtung anlässlich des Sternmarsches

in Verbindung mit dem Einschreiben

der Schützen. Diese Aufgabe nahmen

sie bis 2003 wahr. Ebenfalls ihr Einsatz

beim Bau des Schießstandes oder auch

beim Bau des Werlkönigs brachte der

Schützengruppe viel Lob ein. Auch zum

Kreisschützenfest, das zu Ehren des

Gruppenmitglieds Kreiskönig Franz

Klausing in Rheda ausgetragen wurde,

waren die Schützen zwei Tage bei der

Bewirtung der zahlreichen Gäste voll im

Einsatz.

Im Jahr 2001 wurde mit der Schützengruppe

Pohlmann für ihre spontane und

ehrenamtliche Hilfe erstmals in der

Vereinsgeschichte eine Gruppe als

„Schütze des Jahres“ geehrt. Über einen

entsprechend ehrenvollen Titel konnte

sich Werner Pagenkemper 2005 auf

Grund seiner Verdienste für den Verein

freuen.Die Pohlmänner übernahmen

viele Jahre lang das Ausschmücken des

Throns im Festzelt. Besonders ehrenvolle

Aufträge erhielt die Gruppe von den

Königinnen Uschi Dawid, Hildegard

Reuter sowie Hedi Börger und Ingrid

Faulhaber. Diese Majestätinnen ernannten

die Gruppe Pohlmann zu ihrer

Ehrenwache. Die Aufträge wurden immer

zur größten Zufriedenheit ausgeführt.

Nachdem die Gruppe so viel Thronatmosphäre

geschnuppert hatte, lag es

nahe, dass irgendwann Mitglieder der

Gruppe beim Königsschießen den besten

Schuss taten. Friedhelm

Schmidtmann eröffnete 1976 den Reigen.

Ihm folgten Erich Faulhaber

(1980), Franz Klausing (1984), Klaus

Berg (1990),Werner Pagenkemper

(1991), Georg Wolf (1993)). Ebenfalls

fünf Königinnen (1976 Karin Pohlmann,

1984 Christel Wolf, 1985 Ingrid

Faulhaber, 1993 Lucia Börger und 1998

Christel Lemke gingen aus der Gruppe

hervor. Auch das erste und bisher einzige

Kaiserpaar des Schützenvereins

(Georg und Christel Wolf) konnte die

Gruppe Pohlmann 1999 stellen. Die

Gruppe stellte aber auch drei Vogelkönige.

Dies sind: 1965 Willi Pohlmann,

1980 Werner Pagenkemper und 1983

Heinz Noltenhans. 1999 kam mit Franz

Klausing (t) ebenfalls der Kreiskönig

aus den Reihen der Gruppe Pohlmann.

Der Schießsport kommt aber auch über

diese ehrenvollen Anlässe hinaus bei

den Pohlmännern nicht zu kurz. Jeden

2. Sonntag im Monat treffen sie sich

zum Übungsschießen im Schießstand.

Bereits zwei Mal konnten sie den

Gruppenpokal erringen.

In den Anfangsjahren war es im Verein

noch üblich das traditionelle Gewehrreinigen

nur mit den Schützen zu feiern.

1975 beschlossen die Pohlmänner

zum Gewehrreinigen die Partnerrinnen

einzuladen. Heute ist es nicht mehr

anders vorstellbar. Dies ist besonders

den Damen der Gruppe zu verdanken.

Sie sind inzwischen ebenso wie die

Pohlmänner zu einer verschworenen

Gemeinschaft zusammen gewachsen,

und das bekommt der Gruppe sehr gut.

2006 | Schützenrevue | 29


Chapeau Claque

Gewehrreinigen

Die Wilden

Im Jahre 2005 wurde der Thron zum Barbecue

in den „Apachen Pub“ eingeladen.

Trotz Überfall und Beraubung

durch „Die Wilden“ Räuber kam der

Thron doch noch rechtzeitig.

Nach diversen Vorbereitungen wurde in

Begleitung von Santaklaus und Rentier

ein wildwestliches Gewehrreinigen gefeiert,

wo sie so manche Abenteuer zu

überstehen hatten.

Nach mehreren Showeinlagen wie,

Rentierschlittenfahrt und Indianerüberlebenstraining,

folgte der gemütliche

Abend im Saloon.

Gefeiert wurde bis spät in die Nacht.

Wir freuen uns, dass dem Thron das

Gewehrreinigen so gut gefallen hat.

Und wollen uns für das schöne Jahr als

Königsgruppen bedanken.

„Kriegsfuß“?

30 | Schützenrevue | 2006


„Worauf warten wir eigentlich noch?“

„Einladungskarte“

„Tanzende Cowboys“

„Auf geht’s“

2006 | Schützenrevue | 31


Gruppe Diabolo

Die Gründungsmitglieder

Den Plan eine eigene Schützengruppe zu gründen hatten

wir schon nach dem Schützenfest 2004 im Juni gefasst. Allerdings

wurde unser Schießstand nach dem Schützenfest bis

zum Dezember 2004 renoviert. Da wollten wir erst mit anpacken.

So kam es, dass wir erst nach dem Schützenfest 2005

bereit für die Gruppengründung waren.

Die Gruppe Diabolo wurde dann am 25.06.2005 von sieben

jungen Schützen ins Leben gerufen. Nun musste noch eine

Name her. Er war schnell gefunden - er leitet sich nach den

Patronen der Luftdruckwaffen ab.

Zur konstituierenden Sitzung trafen wir uns bei Babsy und

Ewald Bocks. Bei einem urgemütlichen Grillabend besprachen

wir alle wichtigen Dinge. Wir bestimmten auch eine

Gruppensatzung und führten gleich die ersten Wahlen durch.

Im November 2005 schlossen sich dann unter einstimmigem

Beschluss Ninja und Nikolas Milchers der Gruppe an.

Damit besteht die Gruppe Diabolo momentan aus Markus

Alterbaum (Gruppenführer), Christian Hellweg, Andreas

Lewe, Ninja Milchers, Nikolas Milchers (Schriftführer), Tobias

Pokallus (stellv. Gruppenführer), Jana Schwerbrock (Kassenwart),

Sina Urhahn (Schießwart) volltändig.

5 Jahre Gruppe Fortuna

Wie schnell doch die Zeit vergeht!

Jetzt sind wir schon 5 Jahre zusammen und nehmen mittlerweile

mit 10 Frauen kräftig am Vereinsleben teil.

Außer dem monatlichen Treff und dem Pflichtschießen unternehmen

wir auch sonst vieles gemeinsam: z.B. Gruppenfahrt,

Halloween-Party, Kirmesbesuch, Weihnachtsfeier …usw.

Unser „5-jähriges“ wird natürlich groß gefeiert. Das Motto

des diesjährigen Gewehrreinigens bleibt ein wohlbehütetes

Geheimnis. Wir freuen uns auf einen riesigen Spaß mit dem

amtierenden Thron.

Die Mitglieder der Gruppe Fortuna wünschen allen ein schönes

Schützenfest 2006.

HORRIDO

32 | Schützenrevue | 2006


10 Jahre Kaliber ’96

1996 war es soweit. Wir, ein „ Haufen “ flügge gewordener

Schüler, konnten endlich eine eigene Gruppe gründen! Wir

gehörten nicht mehr den Sweatshirt-Trägern an, sondern

durften nun Westen tragen, aus denen mittlerweile unsere

Schützenjacken geworden sind.

Also, die Gruppe war gegründet, aber wie sollte diese nun

heißen?! Da kamen Vorschläge wie „Die Pickelträger“ oder

„Die Scharfschützen“ und weitere „weise“ Namen. Nach

reichlicher Überlegung entschlossen wir uns dann für den

Namen Kaliber ´96.

Ab sofort fing das Schützenleben an. Anfangs war es noch

etwas ungewohnt, alles selbstständig zu planen und in die

Tat umzusetzen. Aber im Laufe der Zeit haben wir es gut

gemeistert. Da wir nun eine eigenständige Gruppe waren,

wollten wir natürlich nichts mehr von den Schülern wissen.

Doch es kam dann anders: Wir betätigten uns immer mehr in

der Jugendarbeit. So konnten wir das zurückgeben, was wir

früher von den Betreuern bekommen haben. Leider wirkt sich

das beim Marschieren auf unserem Schützenfest aus, da einige

Mitglieder bei der Jugend marschieren.

Inzwischen können wir auch auf drei Jahre Königinnengruppe

zurückblicken. Den Anfang haben 2001/2002 Elke und

Peter Schmidt gemacht. 2003/2004 wollten Gabi Hellweg und

„Kaliber ’96“ als Königingruppe 2004/05

Klaus-Ulrich Rüping, dass wir sie unterstützen. Und 2005/

2006 kam die Königin sogar aus unserer Gruppe: Sabine

Südhaus mit Holger Tuttas.

In diesen drei Jahren haben wir jede Menge Spaß gehabt,

und wir hoffen dass die nächsten Jahre auch noch so werden

… Seit ein paar Jahren haben wir auch eine Homepage

mit aktuellen Bildern und Terminen schaut doch mal vorbei

unter www.kaliber96.de

2006 | Schützenrevue | 33


Stadtschützen beim Präsident der

Landwirtschaftskammer

Das Königspaar der Stadtschützen, König

Erhard Heitmann und Königin Elke

Lotties, hatte zum Marsch durch das

ländliche Nordrheda auf den Hof Meise

eingeladen. Hier wartete auf die teilnehmenden

Schützenschwestern und –

brüder eine nach traditionellem Brauch

vom Königspaar und der Throngesellschaft

köstlich zubereitete Erbsensuppe

und natürlich schmackhaftes

Landbier. Doch zunächst ging es nach

den Klängen des Spielmannszuges

Rheda zum Evangelischen Seniorenheim,

wo die muntere Schar den Bewohnern

und Besuchern ein fröhliches

Ständchen brachte. Einen weiteren

Zwischenstopp legte sie im Tennisland

ein, wo sie sich für den weiteren Weg

mit allerlei Flüssigem stärkte. Am Ziel

angekommen, begrüßten die Gastgeber

Karl und Ulla Meise die große Schützenschar.

Sie machte es sich bei Speis und

Trank in dem gemütlichen Rund des

v.l. Bernd Schulte, Jugendleiter Thorsten Bocks, Königin Elke Lotties, König Erhard

Heitmann, Barbara Bocks, Ewald Bocks, Schützenoberst Detlef Klott

Hofes bequem. Alles war für einen harmonischen

Aufenthalt auf das Beste

vorbereitet. Zum Höhepunkt der zünftigen

Runde überreichte Schützenoberst

Detlef Klott die Auszeichnungen für den

ausgeschossenen Kompaniepokal. In

die Wertung gelangten jeweils die neun

besten Schützinnen und Schützen aus

jeder Kompanie. Erstmals nach vielen

Jahren konnte sich der Jugendzug mit

34 | Schützenrevue | 2006


830 Ringen an die Spitze des Wettbewerbs

setzen. Die favorisierte II. Kompanie

(809 Ringe) musste sich mit dem

dritten Rang nach der ersten Kompanie

(813) zufrieden geben. Die Dritte (797)

kam auf den vierten Platz. Der beste

Einzelschütze war Michael Dolniak

(96), gefolgt von Peter Schmidt (95).

Den Adi-Pokal gewann nach Stechen

Barbara Bocks (49) vor Klaus Riede und

Michael Dolniak mit jeweils 47 Ringen.

Den Pokal der Vogelkönige erwarb

Ewald Bocks (26). Frank Bocks (25) kam

auf den zweiten Platz.

Ein besonderer Dank galt der Volksbank.

Bernd Schulte von der Volksbank in

Rheda hatte der Schießabteilung ein

wertvolles Kleinkalibergewehr für den

Übungsbetrieb überreicht.

Mit einem Ständchen und der Überreichung

eines Blumenstraußes an die

Gastgeber klang der ländliche Aufenthalt

auf dem Hof Meise aus. Er leitete

gelungen in ein neues Schützenjahr,

das mit dem Schützenfest vom 2. Juni

bis 5. Juni 2006 seinen Höhepunkt findet.

Soweit die Holschken tragen

Unsere Majestät schießt aus allen Rohren

Der Vereinsausflug, organisiert vom

Thron, führte die Schützen diesmal ins

„gastliche Dorf“ nach Delbrück. Alleine

die Hinfahrt war schon eine Riesengaudi.

So mancher Reisetropfen trug

zur Steigerung der Stimmung bei. In

Delbrück angekommen, wurde erst mal

Rast gemacht. Bei duftendem Kaffee

und leckeren Kuchen wurde das herrliche,

sonnige Wetter genossen. Dann

zog es die Schützen in die City vom

gastlichen Dorf. Besonderes Interesse

fand die Shopping-Meile. Gerne wurde

das eine oder andere Teil gekauft,

oder ein Stück Käse auf der Hand mitgenommen.

Und natürlich zogen ebenfalls

die historischen Zeugnisse aus der

Vergangenheit unserer weitläufigeren

Nachbarstadt die Aufmerksamkeit der

Besucher an. Schließlich hieß es dann

„Tschüss Delbrück!“ und es wartete wieder

eine lustige Busfahrt auf die Teilnehmer.

Nachdem die Heimat die Reisegruppe

wieder hatte, war noch lange

nicht Schluss. Es ging nun zum gemütlichen

Teil im Schießstand am Werl über.

Bei feinster Stimmung, leckerem Essen

und guter Musik genossen die Teilnehmer

natürlich den guten Gerstensaft und

feierten ausgelassen bis in den Morgen

hinein. Die gesellige Runde lief dann

zur Höchstform auf, als das Königspaar

den „Holschkentanz“ vorführte. Da gab

es kein Halten mehr. Ohne Stopp wurde

das Tanzbein geschwungen. Es war

die absolute Show. Und allen war klar:

Beim nächsten Vereinsausflug sind wir

wieder dabei. In diesem Sinne: „Wir

sehen uns beim nächsten Vereinsausflug!“

2006 | Schützenrevue | 35


Stadtkönigsschießen

Die strahlende Stadtkönigin wird auf den Schultern getragen

Der Vogel fällt

Seit 2000 trägt Barbara Bocks den ehrenvollen

Titel der Stadtschützenkönigin.

Die Länge ihrer Amtsdauer

steht damit in der Tradition ihrer Vorgänger.

Erstmals wurde der Stadtschützenkönig

1988 zur Landesgartenschau

ermittelt. Alle damaligen

Ex- und amtierenden Majestäten der

Doppelstadt standen an der Vogelstange,

um den ersten Stadtschützenkönig

zu ermitteln. Bei ostwestfälischem

Dauerregen holte Helmut

Meißner von den Stadtschützen nach

spannendem Kampf den Vogel unter

großem Jubel von der Stange. Der

Schießstand stand auf der Zufahrt zum

alten Klärwerk. Die vier Schützenvereine

der Doppelstadt vereinbarten, alle

fünf Jahre oder zu besonderen Anlässen

einen neuen Stadtschützenkönig zu ermitteln.

Seine Regentenzeit sollte darum

immer mehrere Jahre dauern. Erster

und einziger Stadtjugendkönig blieb

übrigens seit der Landesgartenschau

Holger Tuttas. Am 26. September 1993

fand wieder auf dem Gelände vor dem

Reethus das Stadtkönigschießen statt.

Der glückliche Schütze mit dem entscheidenden

Schuss war Hans Westermann

von den Bauernschützen und

damit zweiter Stadtkönig. Der dritte

Wettbewerb um den Stadtkönig fand im

Rahmen des Kreiskönigsschießens im

Millenniumjahr auf dem Werlplatz statt

und Barbara Bocks trat die Nachfolge

an. Beim nun anstehenden Stadtschützenfest

bot es sich an den Wettkampf um

die städtische Königswürde mit einzubeziehen.

Die Erweiterung des Festes

auf vier Tage in diesem Jahr machte den

königlichen Wettbewerb aller amtierenden

und ehemaligen Majestäten der

Doppelstadt möglich. Er findet am Sonntag,

den 4. Juni , um 17.00 Uhr, auf dem

Schützenplatz am Werl statt, so dass

alle, die Spaß an diesem Wettkampf

haben, das Schießen auf den Vogel verfolgen

können.

36 | Schützenrevue | 2006


Beifall für den Sportler und Schützen des Jahres 2005

v.l. Elke Schmidt, Peter Schmidt, Königin Elke Heitmann, Oberst Detlef Klott, König

Erhard Heitmann, Werner Pagenkemper, Vorsitzender Clemens Tönnies, Christel Lemke

Sehr gut besucht war das Reethus beim

Winterfest der Stadtschützen. Vorsitzender

Clemens Tönnies konnte 500 Besucher

begrüßen. Das Beisammensein bei

dem zum Auftakt gereichten Pfefferpotthastessen

hat eine lange und beliebte

Tradition. Die als Partyband weithin be-

kannten Emsperlen rissen das begeisterte

Publikum bis in den frühen Morgen

zum Feiern und Tanzen mit. Bei der

zum Fest schon sprichwörtlich gehörenden

Sportlerehrung stand Peter Schmidt

im Blickpunkt. Oberst Detlef Klott verlieh

ihm namens der Stadtschützen den

ehrenvollen Titel „Sportler des Jahres

2005“. Egal ob auf Kreis- oder Bezirksebene,

der in den Disziplinen Kleinkaliber

und Luftgewehr Auflage versierte

Schütze ist fast immer auf den vorderen

Plätzen zu finden. Er gehört der

Schießsportabteilung seit der Gründung

1986 an. Wenn die Vereinsarbeit ruft ist

er stets zur Stelle. Egal ob Baumaßnahmen

am Werlkönig oder Umbauarbeiten

am Schießstand – er half immer. Vor 5

Jahren errang er die Königswürde und

regierte als König das Schützenvolk. Als

Schütze des Jahres wurde Werner

Pagenkemper geehrt. Seit seinen Beitritt

zu den Stadtschützen 1956 hat er sich

über viele Jahre für den Verein eingesetzt.

Er machte sich einen Namen als

Zelt- und Platzorganisator, organisierte

das Jubiläumsschützenfest 1983, sammelt

Preise, ist verantwortlich für die

Tombola und hat für die Jugend immer

ein Herz. Die Schützen mit dem Königspaar

Erhard und Elke Heitmann an der

Spitze gratulierten den Geehrten.

2006 | Schützenrevue | 37


Die Sportschützen stellen sich vor

Unser Schützenverein hat schon seit

Jahren eine erfolgreiche Schießsportabteilung.

Ob bei Rundenwettkämpfen,

Pokalschießen, Vergleichsschießen oder

der Meisterschafts-Serie – überall sind

unsere Schützen in den oberen Rängen

zu finden. In unserem Schützenheim

am Werl trainieren montags von 18.00-

21.00 Uhr die Sportschützen. Alle Altersgruppen

- angefangen von den Schülern

bis zu den Senioren - haben in dieser

Zeit die Möglichkeit unter Anleitung

von mehreren Trainern und erfahrenen

Schützen ihre jeweilige Disziplin zu

üben. Do. von 18.00-19.00 findet noch

ein Sondertraining für besonders gute

Schützen und den Liga-Schützen statt.

Angeführt vom Sportleiter und Pistolentrainer

Michael Kindler mit seinem

Team Damensportleiterin Antje Kindler,

Jugendsportleiterin Gabi Hellweg und

dem 2. Sportleiter Thorsten Bocks, der

das Gewehrtraining leitet, wird ein

hochwertiges Training geboten.

Thorsten Bocks, beim

Luftgewehr-Freihand schießen

Nico Schmidt, beim Luftpistolen schießen

Unsere Kreis-Liga Luftpistolenmannschaft,

die bei der ersten Teilnahme

an der Kreis-Liga den 3. Platz belegte.

Gabi Hellweg, Antje & Michael Kindler

38 | Schützenrevue | 2006

Sabrina Hellweg, eine unserer Jüngsten

beim Luftgewehr-Freihand schießen


Neues vom Spielmannszug Rheda

Für ein Wochenende verlegten 26 Spielleute

des Spielmannszuges Rheda ihren

Übungsbetrieb in die Jugendherberge

Horn-Bad Meinberg. In ländlicher

Abgeschiedenheit wollte man sich auf

die Auftritte bei den Schützenfesten

vorbereiten. Stabführer Detlev Runschke

und Musik-Coach Franz-Josef Senft

hatten zwei Musikstücke bearbeitet, die

man in abgeschiedener Atmosphäre einstudieren

konnte. Zur Erholung vom

intensiven Üben besichtigte man auch

die Externsteine, riesige Sandsteinfelsen

in der Nähe der Jugendherberge.

Viel zu früh mussten die Spielleute wieder

die Heimreise antreten. Ob sich der

Workshop gelohnt hat, können alle

Freunde des Spielmannszuges beim

diesjährigen Stadtschützenfest feststellen,

wenn die neu einstudierten Musikstücke

präsentiert werden. Änderungen

gab es in der Führung des Spielmannszuges.

Auf der Generalversammlung

wählten die Mitglieder Norbert Steiling

zum neuen Vereinsvorsitzenden. Er

übernimmt den Posten Franz-Josef

Gödde, der nun sein Stellvertreter ist.

Mit Norbert Steiling steht ein alt gedienter

Spielmann an der Spitze des

Spielmannszuges, als gebürtiger

Rhedaer ist er seit über 40 Jahren Mitglied

im Verein und hat ebenso viele

Schützenfeste in Rheda mitgemacht.

Die weiteren Mitglieder des Vorstandes

wurden wiedergewählt: Detlev

Runschke (Stabführer), Rüdiger Schön

(Schriftführer) und Berni Dust als Kassierer.

Alle Spielleute freuen sich auf

das (verlängerte) Schützenfest und hoffen

auf angenehmes Wetter.

Spielmannszug on tour

Der neue Vorstand: v.l.n.r.: Stefan Glatz (Gerätewart), Anne Lehrich (Jugendwartin),

Andreas Kinzel (2.Stabführer), Detlev Ruschke (1.Stabführer), Norbert Steiling (Vorsitzender),

Berni Dust (Kassierer), Franz-Josef Gödde (2.Vorsitzender), Rüdiger Schön

(Schriftführer)

2006 | Schützenrevue | 39


Dönekes & mehr. Erinnerungen der „Garde ’80“

Eingeschweißte Socken

Es ist schon urlange her, es muss Mitte

der Achtziger gewesen sein! Schütze

Dietmar trat zum Schützenfest nicht mit

den obligatorisch schwarzen Socken an

– so wie es eben der gute Schützenbrauch

vorsieht. Bei ihm schimmerten

schnee-weiße Socken unter der Hose

hervor. Ein Mitglied der Gruppe „Garde

80“ entdeckte die Farbabweichung.

Er sprach seinen Schützenbruder darauf

an. Dieser aber beharrte nachdrücklich

darauf, satzungsgemäße Socken zu

tragen.

Das Beweisstück aber wurde nach dreitägigem

Tragen eingezogen und luftdicht

verschweißt. So gut verpackt fand

es Eingang in die Gruppenchronik. Dort

kann man die Socken noch heute besichtigen.

Aber keiner erklärte sich bis

jetzt bereit, die Farbe noch einmal hautnah

zu überprüfen.

Willis Unterhose

Als Franz und Annette 1986 das

Schützenvolk regierten, war die „Garde

80“ Königsgruppe. Willi hatte

Residenzwache.

Er stand im Schilderhäuschen. Es war

sehr sonniges Wetter. Drei Mitglieder

seiner Gruppe kamen hinzu. Sie sahen,

dass durch die weiße Schützenhose

dunkle Tupfer schienen. Der Verdacht:

Die Unterhose konnte nicht weiß sein.

Willi wollte davon nichts wissen. Spontan

wurde eine Unterhosenkontrolle

durchgeführt. Unter großem Gelächter

bestätigte sich der Verdacht. Willi kümmerte

all das nicht! Er reagierte ganz gelassen.

Das Bier hatte wohl schon seine Wirkung

getan. Die Moral von der

Geschicht’: „Trage gemusterte Unterwäsche

nicht!

Saisonende auf Ibiza

Es war Ende Neunziger. Die Schützengruppe

„Garde 80“ machte einen

Gruppenausflug nach Ibiza – mit großen

Erwartungen. Aber es war November

und Allerheiligen. Zu dem Zeitpunkt

ist auf Ibiza keine Diskothek mehr

geöffnet. Auch der Frühschoppen bestand

darin, dass die wackeren Schützen

am Strand von Kneipe zu Kneipe

ziehen mussten und sie überall die letzten

Tropfen der letzten Fässer genießen

durften. Es waren die letzten Kneipen,

die überhaupt noch geöffnet hatten.

Zwischen den Stationen lagen darum

immer mehrere Kilometer, so dass die

Schützen beim Erreichen des nächsten

Ziels immer wieder nüchtern waren. Die

sieben einsamen Schützen zogen so den

ganzen Morgen an dem Strand entlang

und hinter ihnen wurden auch noch die

letzten Türen geschlossen.

40 | Schützenrevue | 2006


Dönekes & mehr. Erinnerungen der „Garde ’80“

Der vergessene Säbel

Anton, ein alter Schützenoffizier, diente

vor 30 Jahren als Thronoffizier.

Der Schütze hatte erhebliche Säbelprobleme.

Er schaffte nämlich zweierlei:

Zum einen hatte er die Tür der Kutsche

so kräftig zugeschlagen, dass sein Säbel

erheblich verformt wurde. Zum anderen

wollte er im Telefonhäuschen am

Schützenplatz telefonieren. Weil aber

der Säbel in der Telefonzelle sehr sperrig

war, rammte er seinen Säbel in den

Boden vor der Zelle. Das Gespräch beanspruchte

seine ganze Aufmerksamkeit.

Er bemerkte darum nicht, dass sein

Säbel zwischenzeitlich einen Liebhaber

gefunden hatte. Als Anton schließlich

das Telefonat beendet hatte, konnte er

den ungehörigen Frevel natürlich nicht

fassen. Die Moral von der Geschicht’:

Wenn du länger sprichst, vergess’ deinen

Säbel nicht.

Neptun auf der „Alexander

von Humbolt“

Der Viermaster „Alexander von Humboldt“

ist bekannt durch die Reklame

von Becks. Als die „Garde ’80“ auf Ibiza

weilte, lief das Segelschiff in Ibiza

Stadt ein. Die Gruppe saß gerade in

einem Biergarten eines Hafenrestaurants.

Da hörte sie von Bord des

inzwischen festgemachten Schiffes eine

wunderschöne Männerstimme zu einem

Schifferklavier. Der ganze Hafen

hörte mit. Schon nach wenigen Takten

hatten die Gäste aus Rheda-

Wiedenbrück die Stimme erkannt. Es

war Herbert Weilhaber – vielen Leuten

aus der Doppelstadt auch bekannt als

Neptun von Pelzerhaken. Er hatte als

Koch auf dem bekannten Schiff angeheuert.

Das Kapitäns-Patent

Es muss am 1. Mai 1995 gewesen sein:

Die Schützengruppe „Garde ’80“ machte

während ihrer Fahrt in die Türkei

einen Bootsausflug auf dem Fluss

Manavgat, in der Nähe von Side. Nach

einem reichhaltigen Essen sollte der

Skipper an der Flussmündung drehen.

Dabei setzte er das Boot auf eine Sandbank.

Es saß dort nun fest – mitten in

der Mündung. Alle Passagiere mussten

zur Gewichtsverlagerung mehrfach

nach vorne und dann wieder nach hinten

laufen – bis das Schiff wieder Wasser

unter dem Kiel hatte. Die Fahrt konnte

nun weiter Fluss aufwärts gehen.

Unterwegs stieg eine Bauchtänzerin zu.

Ihre Aufführungen waren Teil des Programms.

Damit sie das Schiff nach dem

Ende ihrer Vorstellung wieder verlassen

konnte, hielt es an einem kleinen Steg.

Sie sprang von der Reling auf den Steg

herunter. Doch die Bretter hielten den

Absprung nicht aus. Sie brachen auseinander

und die arme Tänzerin stand bis

zur Hüfte im Wasser. Beherzte Hände

befreiten sie sofort aus der misslichen

Lage. Für die „Garde ’80“ ging die Fahrt

weiter. Zwischenzeitlich hatte der Kapitän

offensichtlich dem Raki zu heftig zugesprochen.

Als weitere Ausflugsschiffe

dem Boot entgegen kamen, diese per

Sirene die falsche Fahrwasserseite anzeigten,

übergab der Kapitän das Ruder

kurz entschlossen dem völlig unerfahrenen

Schützenbruder Bernhard. Der

Kapitän zog sich zur Siesta zurück.

Bernhard aber meisterte die ganze Sache

mit Bravour. Nur einer fluchte leise:

„Sch… Pauschalreise!“

Rund ums Schützenfest

Beim Kränzen der Kutschen

Die Fähnchen-Binderinnen

Die Pausen-Akteure

2006 | Schützenrevue | 41


Tag des Sports

der Jugendabteilung

2005 fand im Gelände der Flora

Westfalica wieder der Tag des Sports

statt. Die Jugendabteilung wollte sich

die Chance nicht nehmen lassen, unseren

Verein gut zu repräsentieren. Nach

wochenlanger intensiver Planung ging

es dann frühmorgens mit dem Aufbau

am Parkplatz Mittelhegge los.

Wir bauten zwei Armbrust-, zwei Bogenstände

sowie einen Stand mit zwei Scatt-

Anlagen auf, an denen jeder Besucher

an diesem Tag sein Können unter Beweis

stellen konnte.

Bei schönem Wetter war die Veranstaltung

gut besucht. Teilweise bildeten

sich lange Schlangen an unseren Ständen.

Die Resonanz in der Bevölkerung

war super und wir hatten so manchen

Die Scatt-Anlage

dabei, der gar nicht mehr aufhören wollte.

Natürlich hatten wir auch reichlich

Verpflegung für alle mit und damit wurde

es auch für uns ein gemütlicher

Sonntag.

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Am Armbruststand

Der „Heiße Draht“ und „Nagelbalken“

Beim Hufeisenwerfen

An der Bogenanlage

Kühle Getränke

Infotafeln rund um die Aktivitäten

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Peter Schmidt

ist neuer

Superkönig

v.l. Detlef Klott, Erich Faulhaber, Erhard und Elke Heitmann,

Peter Schmidt, Christel wolf, Hildegard Nordemann, Heinz-

Jürgen Ortmeyer

Neuer König der Stadtschützenkönige ist Peter

Schmidt. Er setzte sich vor Klaus Berg und Carsten

Tubes gegen die zahlreichen Mitstreiter durch.

Siegerlaune herrschte auch bei den Königinnen.

Superregentin wurde hier Christel Wolf, dicht gefolgt

von Gisela Nigges und Christel Lemke.

Im Blickpunkt des Interesses stand ebenfalls der

Wettbewerb der Biesterfelder. Der glückliche Schütze

hieß hier Erich Faulhaber. Er holte den Pokal, vor

Georg Wolf und Heinz Fechtelhoff. Hildegard

Nordemann erkämpfte sich den Biesterfelderinnen-

Pokal, hinter ihr Annette Berg und Christel Wolf. Das

regierende Königspaar Ehrhard und Elke Heitmann,

sowie Schützenoberst Detlef Klott und Major Heinz-

Jürgen Ortmeyer gehörten zu den ersten Gratulanten

der würdigen Sieger dieses königlichen Wettkampfes.

Unter großem Jubel gab der Schützenmajor die

Pokalträger des Nachmittags bekannt. Dieser begann

traditionell mit einem gemütlichen Kaffeetrinken.

Anschließend stand der Wettbewerb auf dem renovierten

Schießstand der Stadtschützen im Blickpunkt

des Interesses.

Der Schützenoberst dankte allen Anwesenden für die

großartige Beteiligung. Sie sei ein Zeichen für den

Zusammenhalt der Schützenfamilie.

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