Motocross Enduro Ausgabe 05/2017

mce71

Bike-News und Rennaction Kaum hat die Rennsaison begonnen, sind wir auch schon mittendrin. Natürlich machen auch die beiden Premium-Husqvarna-MX-Bikes, die Marko Barthel für euch für diese Ausgabe getestet hat, Lust auf mehr. Sowohl bei der FC 350 als auch bei der FC 450 handelt es sich um hochmoderne Motorräder, die trotz aller Hightech den Fahrern ein leichtes Handling ermöglichen. Beide Bikes bestechen außerdem dank der Launch Control durch gute Starteigenschaften. Aber informiert euch ab Seite 18 selbst, was die beiden Cross-Granaten alles zu bieten haben...

MAI

2017


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EDITORIAL

Bike-News

und Rennaction

Kaum hat die Rennsaison begonnen, sind wir auch

schon mittendrin. Natürlich machen auch die beiden

Premium-Husqvarna-MX-Bikes, die Marko Barthel für

euch für diese Ausgabe getestet hat, Lust auf mehr. Sowohl

bei der FC 350 als auch bei der FC 450 handelt es

sich um hochmoderne Motorräder, die trotz aller

Hightech den Fahrern ein leichtes Handling ermöglichen.

Beide Bikes bestechen außerdem dank der

Launch Control durch gute Starteigenschaften. Aber informiert

euch ab Seite 18 selbst, was die beiden Cross-

Granaten alles zu bieten haben.

In der Rubrik Tipps und Tricks setzen wir unsere Serie

Saisonvorbereitung und körperliche Fitness fort. In Teil

3 geht es um das Ausdauertraining. Marko Barthel gibt

Tipps in puncto Optimierung der Ausdauer. Er informiert

über Höhe der Belastung, Hilfsmittel für ein effektives

Training, Trainingshäufigkeit und -dauer. Mehr dazu ab

Seite 38.

Nach dem Schlamm-Desaster in Indonesien machte der

MX-WM-Zirkus Halt in Neuquen (Argentinien) und Leon

(Mexiko). In Argentinien erwarteten die WM-Rider beste

Bedingungen und sie dankten es den Zuschauern mit

spektakulären Rennen. Der amtierende MXGP-Weltmeister

Tim Gajser sicherte sich souverän den Tagessieg.

Unser deutsches Aushängeschild Max Nagl wurde

Sechster, und war, auch wenn bei besseren Starts

durchaus mehr drin gewesen wäre, zufrieden. Pauls Jonass

zeigte seinen Konkurrenten in der MX2, wo der

Hammer hängt, holte beide Laufsiege und damit den Tagessieg.

Auch in Leon (Mexiko) war Tim Gajser das Maß aller Dinge

und fuhr der Konkurrenz in beiden Läufen auf und davon.

Die MX2-Klasse gewann Thomas Covington vor Jeremy

Seewer (Berichte ab S. 44).

Die SuperEnduro-WM verabschiedet sich mit dem Titelgewinn

von Colton Haaker in die „Sommerpause“. Die

deutsche Hoffnung Manuel Lettenbichler lässt für die

kommende Saison hoffen. Nicht zu vergessen natürlich

der neue Juniorenweltmeister Blake Gutzeit, der sich in

Albi/F in Topform präsentierte (Bericht ab S. 54).

Eine neue Ära im Endurosport, speziell in der Enduro-

WM, hat beim ersten Lauf in Helsinki/FIN begonnen.

Künftig kämpfen die Fahrer in den Klassen GP und E2 um

die Meisterschaft. Bei Eis und Schnee setzten sich die

„Lokalmatadoren“ Antti Hellsten (EnduroGP) und Eero

Remes (E2) durch, doch bereits beim nächsten WM-Lauf

Ende April in Spanien dürften die Karten neu gemischt

werden (Bericht ab S. 58).

Bereits nach drei Veranstaltungstagen bietet sich in der

Enduro-DM das gewohnte Bild: Dennis Schröter vorne.

Sowohl in Uelsen (Zweitagesveranstaltung) als auch in

Dahlen konnte er sich den Gesamtsieg sichern (Berichte

ab S. 62). Die DM legt nun erst mal eine Pause bis zu den

nächsten Läufen in Burg am 5./6. August ein.

Zum Schluss müssen wir noch Abschied nehmen: Unser

Redakteur Marco Burkert möchte sich beruflich umorientieren

und wird uns nach der Produktion dieser Ausgabe

verlassen. Wir möchten uns auch auf diesem Wege

bei dir, lieber Marco, für die tolle Zusammenarbeit, für

deine Ideen, deine top vorbereiteten Berichte und Fotos

bedanken und dir für die Zukunft alles Gute wünschen.

Tschüss und Grüße ;-)

3

MCE

Mai '17


US-Boy Colton Haaker konnte seinen

WM-Titel im französischen Albi verteidigen

• Foto: Future7Media


INHALT

Mai 2017

TESTS

18 Husqvarna FC 350

28 Husqvarna FC 450

TIPPS & TRICKS

38 Ausdauertraining

MOTOCROSS

44 WM Neuquen/ARG

48 WM Leon/MEX

52 Kolumne Eddy Frech

SUPERENDURO

54 WM Albi/F

ENDURO

58 WM Helsinki/FIN

62 Uelsen/Itterbeck

66 Dahlen

70 Wiesel-X

72 Kolumne Maria Franke

74 P.O.W. Kiedrowski Racing Team

RUBRIKEN

3 Editorial

4 Snap-Shot

8 Facts

14 Produkte

42 Poster: Dennis Schröter

76 Notizen

79 Events

80 Standings

81 Termine

82 Vorschau Juni 2017/ Impressum

Die digitale Ausgabe eurer MOTOCROSS ENDURO

könnt ihr als Abonnent uneingeschränkt nutzen,

wenn ihr eure Abonummer und das dazugehörige

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Im MOTOCROSS-ENDURO-Webkiosk könnt ihr

ausgewählte Tests online nachlesen

(www.webkiosk.mce-online.de)


SEITE 54

SUPERENDURO

Der US-Amerikaner Colton Haaker konnte nach einer zuletzt schwachen

Runde in Bilbao erneut triumphieren. Mit einer starken Leistung

zeigte er seinen Konkurrenten die kalte Schulter und sicherte

sich beim Saisonfinale im französischen Albi den WM-Titel.


FACTS

AMA-Supercross Indianapolis:

Tomac rückt näher an WM-Spitze

Für Titelverteidiger Ryan Dungey wird die Luft an der Tabellenspitze der Supercross-WM

immer dünner. Der Grund ist ein extrem souveräner Eli Tomac, der ein

Rennen nach dem anderen für sich entscheidet und damit immer näher an die

WM-Spitze, ergo an Ryan Dungey herankommt. Auch das elfte Rennen der Saison

im Lucas Oil Stadium von Indianapolis ging an Tomac, während Dungey immer

wieder mit Fehlern zu kämpfen hatte. Bereits die Qualifikation für das

abendliche Main Event wollte dem KTM-Star nicht auf Anhieb gelingen. Dungey

erreichte das Finale erst über den Hoffnungslauf und musste schließlich feststellen,

dass er gegen den überragend auftretenden Tomac keine Chance hatte.

Dungey bewegte sich am Limit, das wurde deutlich, als er sich des Öfteren in

haarige Situationen manövrierte und letztendlich nicht den nötigen Speed aufbrachte,

um den Tagessieg zu erreichen. Ganz anders präsentierte sich hingegen

Tomac. Ihm machte der technisch anspruchsvolle Kurs nichts aus und so

fuhr er fröhlich grinsend zu einem weiteren Tagessieg – sein dritter in Folge!

Zwar besaß Dungey zu diesem Zeitpunkt noch ein kleines Punktepolster, dieses

schmolz in Indianapolis jedoch auf 12 Zähler. Marvin Musquin hat sich wieder

von seinem kleinen Tief erholt und stand in Indianapolis auf dem Podium. Der

Franzose schob sich mit Rang 3 im Rennen auch in der WM-Tabelle wieder auf Position

3. • Text: Marco Burkert; Foto: Monster Energy

Ergebnisse - AMA SX - 11. Lauf - Indianapolis/Indiana - 18.3. - 450SX: 1. Eli Tomac, Kawasaki; 2. Marvin

Musquin, KTM; 3. Ryan Dungey, KTM; 4. Blake Baggett, KTM; 5. Cole Seely, Honda; 6. David Millsaps, KTM;

7. Chad Reed, Yamaha; 8. Broc Tickle, Suzuki; 9. Jason Anderson, Husqvarna; 10. Justin Barcia, Suzuki.

250SX - Ostküste: 1. Zach Osborne, Husqvarna; 2. Joey Savatgy, Kawasaki; 3. Jordon Smith, KTM; 4. Alex

Martin, KTM; 5. Adam Cianciarulo, Kawasaki; 6. Christian Craig, Honda; 7. Dylan Ferrandis, Yamaha; 8. Mitchell

Harrison, Yamaha; 9. Anthony Rodriguez, Yamaha; 10. Kyle Cunningham, Suzuki.

8

MCE

Mai '17

AMA-Supercross Detroit:

Tomac greift weiter an

Wenn man einen Lauf hat, hat man einen Lauf – getreu dem Motto zählt bei Eli

Tomac derzeit nur eins, der Tagessieg. Auch die zwölfte Runde der Supercross-

WM konnte sich der US-Boy schnappen, er verblüffte die Konkurrenten mit seiner

scheinbar unschlagbaren Performance. Tomac profitierte dabei allerdings

mehr oder weniger von einem Crash seiner Mitstreiter direkt nach dem Start

zum Finale. Auslöser war eine Rempelei zwischen Chad Reed und Ryan Dungey,

beide standen am Gatter nebeneinander und als das Gatter fiel, wollte keiner

nachgeben. Das Resultat war ein mittelschwerer Massencrash, bei dem Reed zu

Fall kam und mehrere Fahrer mitriss. Dungey kam mehr oder minder ungeschoren

davon, verlor aber im Getümmel wichtige Positionen, sodass er das Rennen

aus dem Mittelfeld heraus angehen musste. Tomac konnte indes an Marvin

Musquin, der den Holeshot zog, vorbeigehen und einen ungefährdeten Sieg

einfahren. Sein mittlerweile siebter Sieg der laufenden Saison! Dungey war gezwungen,

recht hoch zu pokern, um möglichst viele WM-Zähler aus diesem Lauf

mitzunehmen. Bis zur Zielflagge gelang es dem KTM-Ass, sich auf Position 3 vorzuarbeiten,

nachdem er sich einige harte Duelle mit seinen Konkurrenten geliefert

hatte. Dennoch büßte Dungey auch hier 5 WM-Zähler gegenüber Tomac ein.

Marvin Musquin konnte in Detroit einen starken 2. Rang einfahren und sicherte

damit seinen 3. WM-Rang weiter ab. Für den Franzosen ist es bisher eine sehr

solide Saison! • Text: Marco Burkert; Foto: Monster Energy

Ergebnisse - AMA SX - 12. Lauf - Detroit/Michigan - 25.3. - 450SX: 1. Eli Tomac, Kawasaki; 2. Marvin Musquin,

KTM; 3. Ryan Dungey, KTM; 4. Blake Baggett, KTM; 5. David Millsaps, KTM; 6. Jason Anderson, Husqvarna;

7. Broc Tickle, Suzuki; 8. Josh Grant, Kawasaki; 9. Dean Wilson, Husqvarna; 10. Cole Seely, Honda.

250SX - Ostküste: 1. Jordon Smith, KTM; 2. Joey Savatgy, Kawasaki; 3. Adam Cianciarulo, Kawasaki; 4. Dylan

Ferrandis, Yamaha; 5. Kyle Cunningham, Suzuki; 6. Mitchell Harrison, Yamaha; 7. Christian Craig, Honda;

8. Gannon Audette, Kawasaki; 9. Anthony Rodriguez, Yamaha; 10. Luke Renzland, Yamaha.


AMA-Supercross St. Louis:

Tomac siegt, Dungey Zweiter

Beim 13. Lauf zur diesjährigen SX-WM bot sich das nun fast schon gewohnte

Bild: Eli Tomac holte erneut den obersten Treppchenplatz. Ryan Dungey und

Marvin Musquin tauschten die Plätze. Dungey wurde Zweiter, Musquin Dritter.

53.049 Fans sahen in St. Louis einen erneut starken Eli Tomac, der mit dem Sieg

im Main Event den Abstand auf den amtieren Weltmeister Ryan Dungey auf

4 Punkte verkürzen konnte (s. Standings, S. 80). Dungey holte zwar im Finale

den Holeshot vor Tomac, Letzterer konnte aber noch in der Eröffnungsrunde an

Dungey vorbeiziehen und kontinuierlich seine Führung ausbauen. Dungey setzte

alles daran, den Abstand zu verkürzen, bei Halbzeit waren seine Rundenzeiten

schneller als Tomacs. Doch in den letzten Runden behinderten zu überrundende

Fahrer, unter ihnen auch Chad Reed, seine Mission und es blieb bei Platz

2. Dritter wurde Dungeys Teamkollege Marvin Musquin.

Für Chad Reed hatte das Ganze noch ein Nachspiel. Da er die blauen Flaggen

ignoriert und Dungey somit behindert hatte, brummte ihm die AMA 5000 Dollar

Strafe auf und erkannte ihm 5 Meisterschaftspunkte ab.

Die 250er Klasse gewann Jordon Smith vor Joey Savatgy und Zach Osborne.

• Foto: KTM/Simon Cudby

Ergebnisse - AMA SX - 13. Lauf - St. Louis/Missouri - 1.4. - 450SX: 1. Eli Tomac, Kawasaki; 2. Ryan Dungey,

KTM; 3. Marvin Musquin, KTM; 4. Jason Anderson, Husqvarna; 5. Joshua Grant, Kawasaki; 6. Cole Seely,

Honda; 7. Blake Baggett, KTM; 8. Broc Tickle, Suzuki; 9. Malcolm Stewart, Suzuki; 10. Justin Brayton, Honda.

250SX - Ostküste: 1. Jordon Smith, KTM; 2. Joey Savatgy, Kawasaki; 3. Zach Osborne, Husqvarna; 4. Dylan

Ferrandis, Yamaha; 5. Christian Craig, Honda; 6. Adam Cianciarulo, Kawasaki; 7. Mitchell Harrison, Yamaha;

8. Gannon Audette, Kawasaki; 9. Kyle Cunningham, Suzuki; 10. Anthony Rodriguez, Yamaha.

V.l.: Justin Brayton (10), Vince Friese (61), Cooper Webb (2),

Cole Seely (14), Ryan Dungey (1) und Marvin Musquin (25)

Aktualisierung Enduro-WM:

Lauf in Slowakei abgesagt

Dem aktuellen Terminkalender der Enduroweltmeisterschaft ist zu entnehmen,

dass der geplante Lauf in Puchov nicht wie gedacht stattfindet. Das gab die FIM

in einer kurzen Pressemeldung bekannt. Angesetzt war dieser WM-Lauf für das

erste Wochenende im Juli (1./2.). Problematisch soll wohl die Genehmigung der

Veranstaltung gewesen sein. Ein weiterer Grund sind angebliche Unstimmigkeiten

mit dem Promoter der WM. Ob sich auf die Schnelle ein Ersatz findet, ist unklar.

Sollte dies nicht der Fall sein, wird es besonders für die Damen ein herber

Einschnitt, denn diese Klasse bestreitet ohnehin nur vier Läufe. Somit

schrumpft die WM der Ladys auf nur drei Rennen in dieser Saison! Weiterhin findet

sich auf der Website der FIM noch kein Veranstaltungsort für den Lauf in Argentinien.

Zwar soll der Lauf in Übersee erst im Oktober stattfinden, dennoch

stellt man einen WM-Lauf nicht mal eben so in wenigen Wochen auf die Beine.

Fest steht jedoch das Finale zur WM in Zschopau vom 20. bis 22. Oktober! Dieser

Lauf dürfte ein Spektakel für jeden Offroadfan werden!

• Text: Marco Burkert; Foto: Future7Media


FACTS

Ricky Brabec

gewinnt

die Sonora Rally

Der erste Erfolg für das Monster Energy

Honda Team in der Saison 2017 war

der Erfolg von Rallye-Rider Ricky Brabec.

Der US-Boy hatte zuletzt Pech

mit seinem Team bei der Rallye Dakar

und ist nun dringend auf Erfolge angewiesen.

Die Rallye führte über 1318

Kilometer, war sehr technisch und

durch die vielen Sanddünen auch anspruchsvoll

für die Teilnehmer. Brabec

führte die über vier Etappen verlaufende

Rallye in Mexiko vom Start

weg an. Am Ende war es ein klarer

Sieg vor den beiden Honda-Piloten

Mark Samuels und Andrew Short.

Brabec zum Sieg: „Es war mein erstes

Rennen hier in Sonora. Die Tage hier

waren sehr fordernd, denn es gab viele

schwierige Sanddünen zu bewältigen.

Es war ein hervorragendes Training

für die Dakar 2018. Das Rennen

war für mich und das Team keinesfalls

einfach, denn auch die Navigation

war sehr technisch, alles in allem ein

gutes Rennen.“

• Text: Marco Burkert; Foto: Honda

Intermoto Saarbrücken: Volz gewinnt

letztes Rennen auf der Saarmesse

Seit über 20 Jahren startet traditionell die deutsche Supermotosaison Anfang

März auf der INTERMOTO in Saarbrücken. 2017 allerdings letztmalig, denn das

Messegelände wird geschlossen. So geht Markus Volz (Husqvarna) als letzter

Sieger dieses Events in die Geschichtsbücher ein. Bei strahlendem Frühlingswetter

waren die Zuschauerplätze prall gefüllt. In gleich fünf Klassen wurde

spannendes und unterhaltsames Racing geboten. Im Mittelpunkt des Interesses

stand natürlich die international besetzte Klasse Open. Obwohl es nicht um

Meisterschaftspunkte ging, wurde von Beginn an ordentlich aufgegeigt. Um die

Spitzenpositionen stritten sich erneut die beiden Lokalmatadoren Markus Volz

und Dirk Spaniol (Suzuki) sowie Jan Deitenbach (Suzuki), der Schwede Hampus

Gustavsson (KTM) und Loris Dickau (KTM) aus der Schweizer Meisterschaft. Volz

sicherte sich vor Deitenbach, Spaniol und Gustavsson die Pole. Im ersten Lauf

stürmte der Schnellstarter gleich an die Spitze und auf und davon. Gustavsson

profitierte beim Start und lag auf Platz 2 vor Spaniol und Deitenbach. Spaniol

verabschiedete sich in Runde 3 nach einem Sturz aus der Spitzengruppe. Anschließend

fuhr Deitenbach die entstandene Lücke zu und schnappte sich Gustavsson

einige Runden später, doch da war Volz schon enteilt. Spaniol arbeitete

sich ebenfalls wieder vor und finishte hinter dem Schweden auf Platz 4. Dickau,

Marc Friedt (Suzuki), Kevin Wüst (Husqvarna) und der gleich zweimal gestürzte

Till Goldenstein (Suzuki) folgten auf den Plätzen. Im zweiten Lauf nahmen nach

dem Start Deitenbach und Spaniol gleich die Verfolgung von Volz auf, der erneut

den Holeshot holte. Doch nach einigen Runden hatte Deitenbach einen bösen

Ausrutscher und der Kontakt riss ab. Fortan war Volz alleine unterwegs, während

sich die beiden Suzukis um Platz 2 stritten. Deitenbach blieb standhaft und

holte sich erneut Platz 2 vor Spaniol. Hinter dem Trio gelang es Goldenstein bei

seinem ersten Rennen in der S1, lange Platz 4 zu verteidigen. Letztendlich musste

er sich dann aber doch dem Schweden Gustavsson beugen, der direkt aus

dem Trainingslager in Italien ins Saarland gekommen war. Dickau wurde Sechster

vor Friedt und Wüst. Bei den Amateuren, die bereits um Meisterschaftspunkte

in der Gruppe Süd kämpften, gewann Tobias Wirtherle (Suzuki) vor Maximilian

Dupont und Thomas Schlett (beide Husqvarna). Pech hatte der souverän in

Führung liegende Robin Schwarz. In der vorletzten Runde bekam er seinen abgestorbenen

Motor nicht wieder in Gang. Steffen Jung (Suzuki, Ü40), Jan

Schmidt (KTM, S5) und Marlon Schmidt (KTM) in der neuen 85er-Junioren-Klasse

hießen die weiteren Sieger. • Text: Deitenbach; Foto: Aui-Photography

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MCE

Mai '17


VORSCHAU

St. Wendel erwartet die Supermoto-Piloten • Foto Jens Zimmermann

13./14. Mai 2017: SuperMoto-IDM in St. Wendel

Das Kultrennen

Als einziges Rennen im Kalender der Internationalen Deutschen SuperMoto-

Meisterschaft geht das Rennen im saarländischen St. Wendel über einen Straßenkurs.

Start und Ziel auf der Einfahrtsstraße in den Motorsport-begeisterten

Ort, kurz über den Parkplatz vor dem Schwimmbad, dann in den Offroadteil

durch den Kletterpark und über den Skater- und BMX-Park wieder zurück. Am

13./14. Mai werden alle Klassen des deutschen Driftsports an den Start gehen.

Die Besucher erwartet rund um den Wendelinuspark ein Rennwochenende mit

der Rekordzahl von über 200 Teilnehmern und mehr als ein Dutzend Rennen.

Zur 25. SuperMoto-Saison in Deutschland sind die Karten in allen Klassen neu

gemischt. Denn durch eine neue Grading-Liste sind viele Piloten in neue Leistungsklassen

eingeteilt worden, um noch mehr Spannung zu bieten.

Im Fokus steht natürlich die Inter-DM-Klasse S1 mit den stärksten Piloten aus

Deutschland und den Nachbarländern. Über 20 permanente Starter bieten ein

hochklassiges Feld. Eine besondere Herausforderung gibt es für die Fahrer und

Teams 2017 zu beachten. Erstmals wird eine Limitierung der Reifen für noch

mehr Ausgeglichenheit in der Quali und den beiden Rennen am Sonntagnachmittag

sorgen.

Aber auch die anderen Kategorien werden für Action auf dem knapp 1,3 Kilometer

langen Kurs sorgen, der rundum tolle Zuschauerplätze bietet. Die nationale

DM S2, der SuperMoto-Pokal S3, die Amateur-Trophy S4, die Einsteiger S5

und die Ü40 bieten ein abwechslungsreiches Programm. Dazu wird es erstmals

auch den Junior-Cup für 65er- und 85er-Bikes geben, an dem übrigens auch

Gaststarter aus dem Motocrossbereich teilnehmen können.

Am Samstag, 13. Mai, beginnt ab 9:00 Uhr das Training. Ab 17:00 Uhr stehen

dann die Qualifikationstrainings der S-Klasse und die ersten Rennen auf dem

Programm. Am Sonntag, 14. Mai, starten ab 10:30 Uhr die ersten Rennen der

nationalen Klassen. Ab 13:30 Uhr geht es dann in den ersten Lauf der S1-Klasse.

Weitere Informationen unter www.supermotoidm.de und beim ADAC Saarland.

Termin: 13./14. Mai 2017

Int. ADAC-Supermoto St. Wendel

DER NEUE

OFFROAD-REIFEN

NEU

MID SOFT

MID HARD


FACTS

KTM gibt Einführung

bahnbrechender 2-Takt-Enduros

mit Kraftstoffeinspritzung bekannt

KTM freut sich, mit der Enthüllung der ersten Zweitakt-Enduros mit Kraftstoffeinspritzung

im Rahmen eines offiziellen Launchs im kommenden Mai das Erreichen

eines wichtigen globalen Meilensteins bekanntgeben zu können. Die

Modelle KTM 250 EXC TPI und KTM 300 EXC TPI werden als Teil des 2018er Aufgebots

in den Markt eingeführt.

Mit der Einführung dieser bahnbrechenden Zweitakt-Enduros mit Kraftstoffeinspritzung

als Teil der EXC-Reihe des Jahres 2018 beweist der österreichische

Hersteller einmal mehr seine Vormachtstellung bei revolutionären technischen

Innovationen. Wieder einmal hat KTMs ungebrochenes Engagement an der absoluten

Spitze des Offroad-Motorradsports, in dem die orangefarbene Marke im

Laufe der Jahre unzählige Meisterschaftssiege erringen konnte, in Gestalt einer

aufregenden Technologie Früchte getragen.

Es war weithin bekannt, dass die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von

KTM im österreichischen Mattighofen an dieser Technologie arbeitete. Diese ist

im Vergleich zu Vergaser-Modellen wesentlich sparsamer und macht zudem das

Vormischen von Kraftstoff und das Einstellen der Bedüsung überflüssig. Als ob

das nicht genug wäre, bieten die neuen 2-Takt-TPI-Motoren außerdem eine völlig

neue Dimension der Kraftentfaltung und Fahrbarkeit, was – nach der Einführung

einer völlig neuen Generation an Enduromaschinen letztes Jahr – aufs

Neue KTMs Bekenntnis zu seinen Offroad-Wurzeln beweist. Als Marktführer in

diesem Segment ist KTM davon überzeugt, dass die neue 2-Takt-Kraftstoffeinspritzung

oder TPI (Transfer Port Injection) nicht weniger als eine Revolution darstellt.

Weitere Informationen werden während der internationalen Pressevorstellung,

die am 15. Mai 2017 beginnt, bekanntgegeben.

„Für KTM handelt es sich hier um eine unglaublich aufregende Entwicklung. Wir

arbeiten bereits seit einiger Zeit an der Entwicklung der Zweitakt-Kraftstoffeinspritzung;

unser Ziel war es, konkurrenzfähige Motorräder zu entwickeln, die alle

Vorteile der Kraftstoffeinspritzung in sich vereinen sollten, ohne unsere Ready-to-Race-DNS

aus den Augen zu verlieren. In diesen Modellen stecken die

Erfahrungen umfangreicher Tests und die Ergebnisse weitreichender Überlegungen

unseres Forschungs- und Entwicklungsteams, weshalb wir sehr stolz

darauf sind, diesen nächsten Schritt zu setzen und diese Technologie-Weltpremiere

vorzustellen, die einen riesigen Fortschritt im Segment darstellt. Auf jeden

Fall freuen wir uns riesig darauf, im Mai die neuen KTM 250 EXC TPI- und KTM

300 EXC TPI-Modelle des Jahres 2018 zu enthüllen. In Europa werden die neuen

Modelle im Frühsommer bei den Händlern stehen. In den USA und Kanada wird

die 2018er KTM 250 XC-W TPI in sehr limitierter Stückzahl im Spätherbst verfügbar

sein“, so Joachim Sauer, Product Marketing Manager bei KTM.

Rückruf für vereinzelte

KTM-50-SX-Modelle

KTM ruft vereinzelte 50-SX-Modelle des Modelljahres 2017 zum Austausch des

Kettenschlosses in die Werkstätten der autorisierten KTM-Händler. Bei internen

Qualitätskontrollen hat KTM festgestellt, dass aufgrund von Fertigungsabweichungen

bei einem Lieferanten in einer geringen Anzahl von KTM-50-SX-

Modellen ein fehlerhaftes Kettenschloss verbaut wurde. Dies kann zu vorzeitigem

Versagen des Kettenschlosses und zu eventuellen Folgeschäden führen,

weshalb an allen betroffenen Motorrädern das Kettenschloss ausgetauscht

werden muss. Die Kunden betroffener und bereits ausgelieferter Motorräder

werden mittels persönlichem Schreiben von KTM informiert und gebeten, umgehend

einen autorisierten KTM-Händler zwecks Terminvereinbarung zu kontaktieren.

Zudem kann im Bereich „Service“ auf der KTM-Webseite online überprüft

werden, ob das jeweilige Fahrzeug von der Rückrufaktion betroffen ist.

Der Austausch des Kettenschlosses kann ausschließlich durch einen autorisierten

KTM-Händler erfolgen. Hierbei handelt es sich um eine kostenfreie Garantieleistung.

• Text u. Foto: KTM

12

MCE

Mai '17


Cross-Country-Rallye:

Matthias Walkner auf der

Jagd nach dem WM-Titel

Nur knapp zwei Monate hatte KTM-Pilot Matthias Walkner

Zeit, um sich von der Rallye Dakar zu erholen. Mit dem

2. Platz hinter seinem Teamkollegen Sam Sunderland hat der

30-Jährige aus Kuchl im Salzburgerland Anfang des Jahres

Geschichte geschrieben – als erster rot-weiß-roter Motorrad-

Pilot auf dem Podium der Dakar. Am ersten April-Wochenende

begann für Matthias Walkner und sein „Red Bull KTM Rally

Factory Racing Team“ nun die Jagd auf den WM-Titel. Die

„Abu Dhabi Desert Challenge“ (1.-6. April 2017) ist die erste

Station der „FIM Cross-Country Rallies Championship 2017“.

Dass er zum Kreis der WM-Favoriten zählt, hat Walkner bereits

im Jahr 2015 bewiesen, als er sich gleich in seiner ersten

vollen Rallye-Saison den WM-Titel sichern konnte. Das Rennen

um die WM 2017 beginnt gleich mit einem Doppelschlag.

Denn unmittelbar nach Abu Dhabi geht es weiter zur „Qatar

Cross-Country Rally“ (17.-22. April 2017).

Matthias Walkner: „Ich freue mich sehr auf diese beiden Rallyes,

obwohl es sehr unterschiedliche Rennen sind. In Abu

Dhabi bist du zu 98 Prozent off-pist unterwegs, mit viel Sand

und vor allem vielen Dünen. Qatar dagegen spielt sich fast

ausschließlich in einer Steinwüste ab, die Etappen sind extrem

lang und die Navigation ist brutal schwierig. Die Pause

in den letzten Wochen hat sich gar nicht so lange angefühlt.

Ich habe nach meinem 2. Platz bei der Dakar sehr viele Termine

absolviert. Ich habe aber auch darauf geachtet, mich wirklich

zu erholen und vor allem an der Kondition zu arbeiten.

Zuerst mit vielen Skitouren, dann auch immer öfter mit dem

Rad. Zuletzt hatten wir eine wirklich gute Trainingswoche in

Marokko. Cool, dass es jetzt wieder losgeht. Die Reise kann

beginnen!“

• Text: Team Kini; Foto: KTM/Sebas Romero

Bei Redaktionsschluss am 5. April lag Matthias Walkner auf Platz 3

der Abu Dhabi Desert Challenge

MSC Teutschenthal e.V. ein. Teilnehmen konnten alle deutschen

Motocrossfahrer aus Klasse 2 und 3 zwischen zehn

und 21 Jahren, von denen die ersten 30 Bewerber für die

Schulung berücksichtigt wurden. Gemeinsam mit den beiden

Motocrosslegenden Didi Lacher und Bernd Eckenbach,

die unter anderem auch als Chief Coaches in der ADAC MX

Academy aktiv sind, sowie mit Marcus Schiffer, dem zweifachen

ADAC-MX-Masters-Sieger und MXON-Mannschaftsweltmeister

von 2012, hatten die Jugendlichen drei Tage lang die

Möglichkeit, ihr MX-Knowhow sowohl in der Theorie als auch

in der Praxis zu verbessern. Neben mehreren Fahrtrainings

auf der Strecke, Sport-Einheiten mit Jogging, Warm-up-Training

und Stretching sowie Tipps zur Optimierung der Kondition,

standen auch Flaggen- und Reglementskunde auf dem

Seminarplan. „Wir drei Trainer sind perfekt aufeinander eingespielt

und konnten den Nachwuchs hier erfolgreich aufbauen.

Das Training hat unter realen Bedingungen mit Startmaschinen

stattgefunden und die Junioren und Youngster

mussten sich wie bei einem echten Rennen mit stetig sich ändernden

Streckenbedingungen arrangieren. Somit hat man

an diesen drei Tagen tolle Fortschritte gesehen, sodass eigentlich

alle Teilnehmer am Ende deutlich weniger Fahrfehler

gemacht und sich viel sicherer gefühlt haben“, berichtete der

sechsfache deutsche MX-Meister Bernd Eckenbach vom

Lehrgang am Wochenende. Und auch Marcus Schiffer, der

seit seinem Karriereende als Fahrercoach vieler MX-Stars tätig

ist, zeigte sich begeistert von der Mitarbeit des MSC Teutschenthal

und der Motivation der Nachwuchstalente. „Der

Verein hat die Strecke für uns genial vorbereitet, wir hatten

hier Bedingungen wie beim ADAC MX Masters oder bei der

WM. Der Boden war optimal gewässert und gegrubbert, sodass

alle Jungs hier super mitgemacht haben. Man hat richtig

gemerkt, wie jeder Teilnehmer für sich das Beste aus diesem

Wochenende rausholen wollte, alle waren hochkonzentriert

und auch sehr engagiert“, so der gebürtige Frechener. Ein

besonderes Augenmerk legten die Coaches unter anderem

auf den geänderten Qualifikationsmodus in den Last Chance

Races des ADAC MX Youngster Cup. Seit 2017 bekommen die

besten fünf Zweitakt- sowie die besten fünf Viertakt-Piloten

die Chance auf einen der 40 Startplätze, zuvor konnten sich

Photo:© Juan Pablo Acevedo

VON PROFIS

F†R CHAMPIONS!

Training mit den Stars

Lehrgang für ADAC-MX-Masters-Nachwuchsfahrer

Nachwuchsförderung wird im ADAC MX Masters großgeschrieben,

die Entwicklung von jungen Talenten hat in der

Motocross-Rennserie eine lange und erfolgreiche Tradition.

Am letzten März-Wochenende lud der ADAC daher 30 Talente

aus dem ADAC MX Youngster Cup und dem ADAC MX Junior

Cup zu einem Lehrgangswochenende in den „Talkessel“ des

immer nur sechs Sportler nachqualifizieren. In dieser Saison

steigen nun besonders viele Junioren in den ADAC MX

Youngster Cup auf und müssen sich auf ihren 125-ccm-Zweitaktmaschinen

gegen deutlich leistungsstärkere 250-ccm-

Viertakt-Bikes behaupten. Durch die neue Regelung wird daher

die Anzahl der Zweitakter in den Hauptrennen des ADAC

MX Youngster Cup erhöht, sodass künftig mehr junge MX-Talente

in die Punkte fahren können.

• ADAC/Nina Schröder

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an der Vorderseite und seitlich am Oberkörper (links und rechts) kann

sie der Fahrer individuell anpassen und damit stets einen festen Sitz

und eine optimale Gewichtsverteilung gewährleisten!

Ausreichend Stauraum, flexible Gewichtsverteilung, individuelle Anpassung,

effektive Durchlüftung, ein abnehmbares Werkzeugfach und

ein integriertes Trinksystem: Die KLIM Arsenal Vest, ein phänomenales

„All-in-One“-Paket, das alle Transportaufgaben löst!

Größe: One-Size UVP: 219,- Euro.

Bezugsquelle:

www.klim.com

www.klim.com/International-Dealers.html

ÖHLINS

Frühjahrskampagne Gabelfedern

Zwischen 1. April und 31. Mai 2017 führt Öhlins eine Frühjahrskampagne bezüglich Gabelfedern

durch. Im Rahmen dieser Kampagne erhalten alle Endkunden, die im genannten

Zeitraum über das Öhlins-Händlernetz einen Satz Öhlins-Gabelfedern kaufen, kostenfrei

1 Liter des für ihr Motorradmodell empfohlenen Gabelöls sowie ein T-Shirt aus der

Öhlins-Merchandise-Kollektion dazu.

Der UVP für das „Paket“ aus Gabelfedersatz, Gabelöl und T-Shirt entspricht demnach

dem regulären UVP von 145,- Euro inkl. 19 % MwSt. für Gabelfedern. Der reguläre UVP für

das Paket läge je nach Gabelöl zwischen 200,- und 209,- Euro inkl. 19 % MwSt. Bei den

T-Shirts handelt es sich um das Retro-Shirt sowie das Ö-T-Shirt in Blau oder Schwarz. Die

T-Shirts bestehen aus Baumwolle und sind verfügbar in den Größen XS bis XXL. Kunden

können zwischen den drei Varianten wählen.

Bezugsquelle:

www.ohlins.eu

SM-SPORT

Offroad-Katalog 2017

Die Firma SM-Sport präsentiert den neuen Offroad-Katalog 2017! Die

22. Auflage bietet euch viele Top-Neuheiten sowie altbewährte Qualitätsprodukte

zu fairen Preisen. Auf über 300 Seiten findet ihr aus den

Bereichen Offroad-Bekleidung, Technik und Zubehör ausschließlich

Produkte, die dem harten Offroad-Einsatz standhalten. Die SM-Sport-

Top-Marken: UFO, Michelin, RaceFX, Denicol, Tommaselli/Domino,

S-Teel, SM-Pro Wheels u.v.m. Besucht den Online-Shop unter: www.

sm-sport.de und blättert ganz bequem online durch den neuen

2017er Katalog.

Bezugsquelle:

www.sm-sport.de

14

MCE

Mai '17


PRODUKTE IM TEST

Maxxis Enduroreifen

Maxxis hat seinem hinteren Enduroreifen ein Update verpasst und wir durften

die Reifen-Combo Maxxis M7314 hinten und Maxxis M7311 vorn testen. Aber ist

diese Enduroreifen-Kombination jetzt besser als bei unserem großen Reifentest

2015/2016?

Danke an die Testfahrer Patrick Strelow und Marko Barthel.

Beschreibung Hinterradreifen: Der Reifen besitzt eine weiche Gummi-Mischung,

aber eine kräftige Karkasse. Die mittleren Stollen sind relativ breit und

haben einen Abstand zwischen großem Einzelblock und großem Doppelblock

von 33 mm. Damit besitzt der Reifen eine geringere Selbstreinigung. Die mittleren

Seitenstollen sind versetzt und die hohe Anzahl der Außenstollen sind weit

außen angeordnet. Die Stollenhöhe liegt bei 12,70 mm und befindet sich damit

im Toleranzbereich.

Der Reifen ist in verschiedenen Größen (120/90-18, 140/80-18) verfügbar und

somit sowohl für hubraumschwache als auch -stärkere Motorräder geeignet.

Der Maxxis „M7314 K“ ist im Handel für 66,- Euro erhältlich.

Beschreibung Vorderradreifen: Der Vorderreifen bietet genug Abstand zwischen

den mittleren Stollen und damit eine gute Selbstreinigung. In der Mitte sind im

Wechsel ein Einzelstollen und ein Paarstollen platziert. Die Seitenstollen sind

trapezförmig und im Wechsel mit den Außenstollen angeordnet.

Der Reifen Maxxis M7311 ist in der Größe 80/100-21 verfügbar und im Handel

für 46,- Euro erhältlich.

Fazit: Die Balance zwischen Vorder- und Hinterreifen ist besser geworden und

beide Reifen bieten gute Fahreigenschaften. Der neue Hinterreifen sieht vom

Profil her erst mal nicht viel anders aus als das alte Modell. Dementsprechend

haben wir beim Fahren auch erst mal keinen direkten Unterschied gemerkt, jedoch

hält die neue Mischung besser als die alte. Die Reifen-Kombination war zirka

15 Betriebsstunden im Einsatz und erst dann haben sich die ersten Stollen

verabschiedet. Im Gegensatz zum Hinterreifen-Vorgängermodell verfügt der

Nachfolger nun über eine bessere Traktion auf rutschigem Boden. Der Reifenwechsel

funktioniert nach wie vor einfach und schnell.

FAZITTABELLE

Vorderreifen

feuchter Untergrund

Bezugsquelle:

Motorradreifendirekt.de

Waldboden mit Wurzeln

Hartboden

Wiese

Abfahrten

Hinterreifen

feuchter Untergrund

Waldboden mit Wurzeln

Hartboden

Wiese

Auffahrten

Gesamtwertung 34,5 von 50 Punkten

69 % = gut

Empfohlenes

Einsatzgebiet

Allroud

15

MCE

Mai '17


PRODUKTE

ZUPIN

FLY Racing Mesh Linie 2017

Cool bleiben an heißen Tagen: 2017er FLY-Sommerkombi

in vier Farben.

FLY Racing wartet auch in diesem Jahr wieder mit einer

Speziallinie für besonders heiße Tage auf. Denn

insbesondere wenn die ersten Hitzeschlachten bei

staubtrockener Luft anstehen, wissen die FLY Rider

den Komfort der Mesh Linie zu schätzen. Hier wurde

auf jedes Gramm optimiert und alles Störende weggelassen,

um so viel wie möglich an Bewegungsfreiheit

zu schaffen und Luft reinzulassen. Die FLY Racing

Team Rider reizten den unvergleichlichen

Tragekomfort der neuen Mesh-Kollektion zum ers-

ten Mal am 11. März 2017 beim Supercross in Daytona

(Daytona International Speedway, Daytona Beach,

Florida) intensiv aus!

Die wichtigsten Details der Kombination:

• Beim Jersey sorgen hoch sitzende Ärmel,

Mesh-Einsätze für viel Belüftung und keine

störenden Etiketten für perfek ten Komfort

• Bei den Fahrerhosen sind die ergono misch angeformten

Kniebereiche hervorzuheben, die besonders

für Orthesen und Kneebraces genug Platz

und entsprechenden Luftstrom bieten

• Ein neues Reißverschlusssystem sorgt zu dem

für absolut sicheren Sitz

Bezugsquelle:

Zupin Moto-Sport GmbH

E-Mail: info@zupin.de, www.zupin.de/fly-racing-mesh.html

Die neue FLY Racing Mesh Linie 2017 füllt die Lücke

zwischen Kinetik und Lite-Hydrogen und ist die Alternative

für die heißen Tage auf der Strecke. Die

Sommerkombi gibt es in den Farbkombinationen

schwarz-weiß-rot, blau-weiß-orange, hi-vis-blaupink

und teal-rot-schwarz. Die vier Farben der Jerseys

sind in den Größen S bis XXL für 39,95 Euro erhältlich.

Die dazugehörigen Fahrerhosen haben die

Größen 28 bis 40 und kosten 139,95 Euro. Die Kollektion

ist ab sofort im ZUPIN-Onlineshop verfügbar.

16

MCE

Mai '17


KLIM

Kompromisslose KLIM-Qualität

jetzt auch für Tourenfahrer

Aufbauend auf der legendären „Badlands“ geht

KLIM mit der Kodiak-Kombi einen großen, bedeutenden

Schritt Richtung Straße. „All-Weather“-

Komfort für 365 Tage im Jahr mit sportlichem

Schnitt für hohe Geschwindigkeiten und erstmals

bei KLIM in europäischen Konfektionsgrößen. Herausragender

Wind- und Regenschutz in Kombination

mit einem extrem effektiven Belüftungssystem

und hochwertigen Sicherheitskomponenten!

Laminiertes GORE-TEX® 3-Lagen Pro-

Shell: Integrierter Wind- und Regenschutz

ohne zusätzliche Außen- oder Innen-Jacke

mit der GORE-TEX-Garantie:

„Guaranteed to keep you dry“! Hohe Atmungsaktivität

in Kombination mit einem

extrem effektiven Belüftungssystem:

acht großzügig dimensionierte

Öffnungen an der Jacke plus vier weitere

an der Hose gewährleisten selbst im

Sommer ausreichend Kühlung. Und für

die kalten Tage des Jahres gibt es das

KLIM Layering System: Base- und Mid-

Layer getragen im Schichtsystem!

Mit Level 2 zertifizierten D30®-Protektoren

am Rücken, an den Schultern und

den Ellenbogen bzw. Hüften und Knien

ist man bestens geschützt. Mit einem durchlüfteten

Brustschutz wird das Sicherheitspaket zusätzlich

ergänzt!

Hochwertige Materialien: 860D Cordura im Kernbereich

und Armacor-Einsätze an der Jacke und am

Gesäß sorgen für beste Abrieb- und Reißfestigkeit

bei geringem Gewicht. Hoch qualitatives

Leder an Schultern, Ellenbogen und Knien verleiht

der Kombi einen sportlichen Onroad

Look!

Weitere Highlights: Der integrierte Nierengurt!

Er fixiert die Jacke am Körper, um die Schultern

zu entlasten. Vor allem bei langen Etappen

sorgt das für mehr Komfort und zusätzliche Sicherheit!

Ausreichend Stauraum, vielfache

Weitenverstellungen, ein Verbindungsreißverschluss

(Jacke, Hose) oder die absolut wasserdichte

von außen zugängliche Dokumententasche

sind nur einige der erwähnenswerten

Details der Kodiak-Kombi!

Der Kodiak von KLIM ist ein

multifunktioneller Partner, der

maximalen Komfort und Schutz

für die anspruchsvollsten

Routen rund um den Globus

bietet!

Jacke und Hose gibt es in den

europäischen Größen 48 bis 58

und in den Übergrößen 25 bis

29, die Hose auch in Überlängen.

Der Preis für die Jacke ist

1049,- Euro, für die Hose 769,-

Euro. Übergrößen und -längen

haben einen Aufpreis von 20,-

Euro. Erhältlich ist der Kodiak-

Anzug in Schwarz sowie in einer

Grau/Grau/Schwarz-Kombination.

Bezugsquelle:

www.klim.com

www.klim.com/International-Dealers.html

JEREMY

SEEWER #91

MX2 WORLD

CHAMPIONSHIP


TEST: HUSQVARNA FC 350

Hightech im

Motorrad

Launch Control | Traktionskontrolle | Zündkurvenschalter | Luftgabel

Motocross ist ein integraler Bestandteil der langen und erfolgreichen

Geschichte von Husqvarna Motorcycles. Als wegbereitende

Marke im goldenen Zeitalter des Motocrosssports blickt Husqvarna

Motorcycles auf eine lange und erfolgreiche Geschichte zurück, die

gemeinsam mit dem über viele Jahre hinweg gewachsenen Produktions-Knowhow

die Grundlage für hochmoderne, kraftvolle, leichte

und bestens kontrollierbare Premium-Motocross-Motorräder darstellt.

Mit über einem Jahrhundert an Erfahrung im Bau von Motorrädern

im Rücken treffen eine klare Designsprache und vollendete Ergonomie

auf neue Motoren und leichte Materialien. Mit der bestmöglichen

Kombination aus kraftvollen Motoren und spielerisch zu fahrenden

Modellen setzen die 2017er Bikes von Husqvarna neue Maßstäbe

in Sachen Power, Leistung und Optik. Die 2017er Motocrossreihe

von Husqvarna und damit auch die FC 350 unterstreicht das Bekenntnis

der Marke, es Fahrern zu ermöglichen, ihr Potenzial in jeder

Situation bestmöglich auszunutzen. Wissen, das in der FIM-Motocross-Weltmeisterschaft

und den AMA-Supercross- und Motocrossserien

gesammelt wurde, zusammen mit umfangreicher Forschung

und Entwicklung garantiert, sodass man den Kunden eine komplette

Modellreihe an einfach zu fahrenden und trotzdem hochmodernen

Motorrädern anbieten kann. Wir haben die neue Husqvarna FC 350

auf unserer Teststrecke auf Herz und Nieren geprüft.

• Testfahrer: Marko Barthel; Fotos: Marco Burkert

18

MCE

Mai '17


19

MCE

Mai '17


TEST: HUSQVARNA FC 350

Kurz und knapp:

Was ist neu an der FC 350?

• Gabel vom Typ WP AER 48

• Obere Gabelbrücke CNC-gefräst

• Lenkeraufnahme

• Traktionskontrolle

• Zündkurvenschalter

• Bodywork mit neuer Farbgebung

und neuen Grafiken

• Reifen vom Typ Dunlop MX-3S

• Zylinderkopf-Aufnahmen

(aus Aluminium statt aus Stahl)

• Hinterrad-Bremshebel (10 mm länger)

• Bremsbelag (unterschiedliches Material)

20

MCE

Mai '17

DETAILS

Neue Gabel vom Typ WP AER 48

Die Gabel vom Typ WP AER 48 ist ein weiterer

Meilenstein in der Entwicklung der Motocrossmodelle

von Husqvarna. Die 48-mm-Luftfedergabel

in Split-Bauweise verfügt über eine gekapselte

Luftfeder und eine unter Druck stehende

Ölkammer für progressive und gleichbleibende

Dämpfungseigenschaften. Durch die Verwendung

einer gekapselten Luftfeder behält die Gabel ihre

Federfunktion selbst im unwahrscheinlichen Fall

eines Druckverlustes. Die neue Gabel ist sicher,

leicht und kann über ein einzelnes Luftventil mit

Hilfe der mitgelieferten Luftpumpe kinderleicht in

Vorspannung und mittels der Clicker-Einstellräder

(je 30 Klicks) in Druck- und Zugstufe eingestellt

werden. Das System besteht aus zwei Gabelbeinen

in Split-Bauweise, wobei eines davon die Federung

mittels Luftfeder und das andere die Dämpfung

mittels Hydraulik übernimmt. So kombiniert es die

besten Eigenschaften aus Luftfederung und hydraulischer

Dämpfung. Die neue Gabel ist um 1,66

kg leichter als die konventionelle Gabel, die beim

2016er-Modell verbaut wurde. Dank einer reibungsoptimierten

Oberflächenbeschichtung auf

Gabelinnen- und -außenrohr und einer optimierten

Dichtung spricht die Gabel gut an. Dazu wurde der

Federweg von 300 auf 310 mm erhöht.

CNC-bearbeitete

Gabelbrücken

Die CNC-bearbeiteten,

schwarz

eloxierten Gabelbrücken

mit 22

mm Versatz verfügen

über ein integriertes

Gummi-Dämpfungssystem,

das Vibrationen

reduziert und den Fahrkomfort erhöht.

Die Gabelbrücken werden mit Hilfe überlegener

Technologien und aus hochwertigsten Materialien

gefertigt und bieten Premium-Qualität sowie Zuverlässigkeit.

Die obere Gabelbrücke wurde überarbeitet,

um der neuen Gabel vom Typ WP AER 48

zu entsprechen. Ein dreifach verstellbarer Lenker

ist serienmäßig und ermöglicht es dem Fahrer, die

Ergonomie individuell anzupassen.

Lenker von Pro Taper

Der Lenker von Pro Taper ist unübertroffen in Sachen

Funktion und Optik. Der Lenker von Pro Taper

wird unter Einhaltung höchster Fertigungsstandards

produziert und bietet klassenbeste Ermüdungsbeständigkeit

und minimales Gewicht. Für

das Modelljahr 2017 wurde die untere Lenkerklemmung

geteilt, während die obere Klemmung als

Brücke ausgeführt ist und so die Torsionssteifigkeit

erhöht. Das große Husqvarna-Lenkerpolster

schützt optimal vor Schlägen, während die serienmäßigen

Handguards guten Schutz vor hochgeschleudertem

Material des voranfahrenden Motorrads

bieten.

Zündkurvenschalter, Launch Control

Die FC 350 ist mit einem am Lenker montierten

Zündkurvenschalter ausgerüstet. Er wurde im Hinblick

auf leichtere Bedienung überarbeitet und aktiviert

nun, neben den zwei verschiedenen Zündkurven,

auch die Launch-Control. Zur Aktivierung

der Launch Control muss sich der Motor im Leerlauf


efinden. Mit Hilfe des Zündkurvenschalters schaltet

man einmal von der ausgewählten auf die alternative

Zündkurve um und wieder zurück. Wenn die

LED-Lampe der Kraftstoffeinspritzung blinkt, ist

die Launch Control aktiviert. Diese Funktion reduziert

die Leistung, die ans Hinterrad abgegeben

wird und verbessert so die Haftung und verhindert,

dass der Fahrer beim aggressiven Beschleunigen

die Kontrolle verliert.

Traktionskontrolle

Der neue Zündkurvenschalter aktiviert nun auch

die Traktionskontrolle, ein neues Feature im Modelljahr

2017. Mittels des Schalters kann man die

Traktionskontrolle ein- und ausschalten. Sie analysiert

die Stellung des Gasdrehgriffs und die Geschwindigkeit,

mit der die Drehzahlen im Motor ansteigen.

Wenn die Drehzahlen zu schnell ansteigen,

erkennt das Motormanagement einen Gripverlust

und reduziert die Leistung, die ans Hinterrad

abgegeben wird, um die Haftung zu maximieren.

Dies kann sich bei nassen oder schlammigen Verhältnissen

als klarer Vorteil erweisen.

Reifen

MX3S-Motocrossreifen

von Dunlop

mit bewährtem

„Blockwithina-block“-Design

für progressiveres

Kurvenfahren

und guten

Grip sind

serienmäßig

montiert.

Motor

Die Motor- und Fahrwerksarchitektur der FC 350

gleicht weitgehend jener der kleineren FC 250. Mit

58 PS besitzt die FC 350 ein Leistungsgewicht, um

es mit 450ern aufzunehmen und dennoch die spielerische

Wendigkeit der 250er. In Verbindung mit

einem fortschrittlichen Elektronikpaket mit

Launch-Control, veränderbaren Zündkurven und

Traktionskontrolle entsteht ein vielseitiges Hochleistungspaket.

Der 350-ccm-DOHC-Motor wiegt lediglich 27,2 kg

und leistet maximal 58 PS. Leistung, Gewicht und

Massenzentralisierung standen bei seiner Entwicklung

im Mittelpunkt. Infolgedessen wurden alle

Wellen so positioniert, dass die oszillierenden

Massen am idealen Schwerpunkt konzentriert werden.

Alle Teile wurden im Hinblick auf bestmögliche

Performance und geringstes Gewicht entwickelt.

Zylinderkopf

Der Motor der FC 350 besitzt dieselbe DOHC-Konstruktion

wie die FC 250 mit polierten Nockenwellen

und DLC-beschichteten (Diamond-like Carbon)

Schlepphebeln, was die Reibung vermindert und

die Gesamtperformance steigert. Dazu kommen

große Titanventile (36,3 mm auf Einlass- und 29,1

Bodywork

Das moderne und funktionale, in Weiß und den traditionellen

Husqvarna-Farben Blau und Gelb gehaltene

Bodywork ist von einem einfachen und dennoch

stylischen schwedischen Design geprägt. Die

Ergonomie wurde so gestaltet, dass sie bessere

Kontrolle und höheren Komfort ermöglicht, wodurch

der Fahrer noch länger auf höchstem Niveau

unterwegs sein kann. Die Sitzbank besticht mit einem

niedrigen Profil und einem besonders griffigen

Bezug für herausragenden Komfort und höchste

Kontrolle in allen Situationen.

Bremsen

Klassenbeste

Bremssättel

und Armaturen

von Brembo

mit hochwertigen

GSK-

Bremsscheiben

bieten top

Bremsperformance

und volles

Vertrauen in jeder Situation. 260-mm-Scheibe

vorne und 220-mm-Scheibe hinten. Neu im Modelljahr

2017 sind der um 10 mm verlängerte Fußbremshebel

sowie neue Bremsbeläge, die weniger

aggressiv und besser zu dosieren sind.

PRO CARBON

distributer of:

www.tmv.nl

HELMETS


TEST: HUSQVARNA FC 350

mm auf Auslassseite), die dem Motor erlauben,

mühelos die Drehzahlgrenze von 13.400 U/min zu

erreichen.

Zylinder und Kolben

Der Zylinder mit 88 mm Bohrung und 57,5 mm Hub

hat einen großen Durchmesser und leichte CP-

Schmiedekolben in Kasten-in-Kasten-Bauweise.

So führen relativ geringe oszillierende Massen zu

herausragender Leistung, hohen Drehzahlen und

einem sehr breiten Leistungsband. Das Verdichtungsverhältnis

beträgt 14:1.

Kurbelwelle

Eine Kurbelwelle überragender Qualität bildet das

Herzstück des leistungsstarken und hochdrehenden

Motors der FC 350. Das als Gleitlager ausgeführte

Pleuellager und zwei eingepresste Lagerschalen

sorgen für maximale Zuverlässigkeit und

Standfestigkeit und ermöglichen lange Serviceintervalle

von 100 Stunden.

Kurbelgehäuse

Die FC 350 besitzt eine Motorkonstruktion, bei der

Massenzentralisierung und Gewichtsreduktion im

Vordergrund standen. Alle wichtigen Komponenten

wurden so positioniert, dass sie den bestmöglichen

Massenschwerpunkt ergeben. So profitiert

das Motorrad von exzellentem Handling, während

es seine leichte und kompakte Motorkonstruktion

behält. Hochdruckguss-Produktionsprozesse minimieren

das Gesamtgewicht des Motors und resultieren

in geringeren Wandstärken, ohne an Zuverlässigkeit

zu verlieren. Das historische Husqvarna-

Logo ziert die bronzefarbene Kurbelgehäuseabdeckung.

Getriebe

Das kompakte 5-Gang-Getriebe ist mit einer reibungsarmen

Beschichtung an der Schaltgabel ausgestattet,

was geschmeidiges und präzises Schalten

garantiert. Der Schalthebel wurde so konstruiert,

dass sich kein Schmutz ansammeln kann, somit

ist eine leichte Bedienung selbst bei härtesten

Bedingungen garantiert. Ein fortschrittlicher

Gangsensor ermöglicht spezielle Zündkurven für

jeden Gang.

CSS-Kupplung

Die Motoren mit 250 und 350 ccm sind mit CSS-

Kupplungen (Coil Spring Steel) mit Magura-Hydraulik

und Hebel ausgerüstet. Die CSS-Kupplung

besitzt sechs Schraubenfedern und sieben Kupplungslamellen

und sitzt in einem CNC-bearbeiteten

einteiligen Stahl-Kupplungskorb.

Rahmen

Neue Aluminium-Motoraufhängungen

(statt Stahl) bei allen Viertaktmodellen

kommen der Funktion der

Federung sowie dem Fahrgefühl zugute

und tragen zu einem leichten,

kompakten und starken Gesamtpaket

bei. Ein serienmäßiger Rahmenschutz

garantiert den optimalen

Schutz und die Langlebigkeit des

mit einer hochwertigen weißen Beschichtung

versehenen Rahmens.

Elektrostarter und neue Li-Ionen-

Batterie

Die FC 350 verfügt serienmäßig

über einen Elektrostarter. Das System

garantiert nicht nur einfaches

Anlassen, sondern ist auch mit einer

kompakten Li-Ionen-Batterie

gekoppelt, die um 1 kg leichter ist

als eine herkömmliche Batterie. Der

Kabelstrang wurde optimiert, sodass

der Heckrahmen nun ausgebaut

werden kann, ohne dass man

irgendwelche Kabel entfernen

muss.

Gewichtseinsparung Modelljahr 2017

gegenüber Modelljahr 2016

Modell Modell 2017 Modell

(ohne Kraftstoff) (ohne Kraftstoff)

FC 350 100,4 101,7

FAHRBERICHT

Als Testpiste diente uns wieder das Gelände vom

MC Flöha e.V., hier finden wir nicht nur alle Facetten

einer MX-Strecke, sondern kennen auch jede

Sektion aus dem Effeff und können uns so zu 100

Prozent auf das Motorrad konzentrieren. Bei dem

2017er Husqvarna-FC-350-Modell hat sich gegenüber

dem Vorjahr nicht allzu viel getan. Darum legen

wir das Hauptaugenmerk auf die neue Telegabel

und auf die innovative Traktionskontrolle inklusive

Zündkurven.

Einstellungen

Bei der FC 350 scheint alles am rechten Platz und

wir können direkt loslegen, ohne dass wir eine Einstellung

an den Armaturen vornehmen müssen.

Dennoch bietet Husqvarna nach wie vor genug

Möglichkeiten, das Motorrad optimal an den Fahrer

anzupassen. So bietet die neue Gabelbrücke eine

dreifach verstellbare Lenkeraufnahme und die

Armaturen wie Kupplungshebel, Bremshebel und

auch der Fußbremshebel sowie der Schalthebel

bieten genug Spielraum für persönliche Optimie-

Die FC 350 im Einsatz auf der

Jagd nach der besten Rundenzeit

22

MCE

Mai '17

Gute Starteigenschaften

dank der Launch Control


Handlich in jeder Lage :-)

rungen. Durch die neue Lufttelegabel ist es notwendig,

vor Fahrtantritt den Luftdruck zu überprüfen.

Auf der linken Gabelseite ist ein Sticker mit

dem notwendigen Luftdruck (10,6 bar) angebracht.

Wir überprüfen den Luftdruck mit Hilfe der mitgelieferten

WP-Luftdruckpumpe. Bei unserem Testmotorrad

war der Luftdruck passend. Wichtig ist

dabei, den Luftdruck im entlasteten Zustand zu

überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.

Startverhalten

Das Motorrad kann nur mit dem elektrischen Anlasser

gestartet werden. Der E-Starter ist durchzugsstark

und lässt den Motor stets zügig starten. Der

Starterknopf befindet sich gut erreichbar an der

rechten Lenkerseite. Hilfreich ist es auf jeden Fall,

im Leerlauf zu starten. Wir haben die Erfahrung gemacht,

dass ein Startvorgang mit eingelegtem

Gang länger dauert und beim kurzen Ausbremsen

ein Anlassen des Motors wertvolle Sekunden dauern

kann. Also wer das Modell schnell starten

möchte, sollte im Leerlauf starten.


TEST: HUSQVARNA FC 350

Allgemeines Fahrverhalten

Allgemein ist das Fahrverhalten agil

und direkt, was eine sehr spielerische

Fahrweise zulässt. Das Handling

ist zum Vorjahr trotz Gewichtsunterschied

nahezu identisch. Dagegen

arbeitet das Fahrwerk etwas ansprechender

und bleibt stabiler bei

Unebenheiten. Damit punktet das

2017er-Modell gegenüber dem Vorgänger

und die neue WP-AER-Gabel

ist somit eine Verbesserung. Der Motor

ist mit 58 PS kräftig und bietet eine

ausgewogene Leistung in jedem

Bereich. Gegenüber dem Vorgänger

besitzt dieses Modell nun eine Traktionskontrolle,

die zusätzlich mit zwei

verschiedenen Zündkurven kombiniert

werden kann. Damit hat der

Fahrer die Qual der Wahl und kann

zwischen vier verschiedenen Charakteristiken

entscheiden. Gerade bei

langen Distanzen bzw. bei häufig

wechselnden Bodenverhältnissen

kann die Traktionskontrolle hilfreich

sein. Die Traktionskontrolle wird

über die Schaltereinheit auf der linken

Lenkerseite über die Taste „TC“

auch während der Fahrt aktiviert

oder deaktiviert.

Sobald die Traktionskontrolle aktiviert

ist, leuchtet die TC-LED-Anzeige.

Bei einem unerwarteten Ausbremsen

des Motors bleibt die aktivierte Einstellung

für Mappingstufe sowie

Traktionskontrolle erhalten. Eine

Fahrt mit der Traktionskontrolle kann

in Mappingstufe 1 oder 2 erfolgen.

Gerade auf rutschigem Untergrund

macht sich die Traktionskontrolle bemerkbar

und bietet dem Fahrer eine

bessere Kontrollierbarkeit im Grenzbereich.

Ein weiteres besonderes

Feature ist die Launch Control. Damit

wird der Startvorgang optimiert und

kann somit zu einem schnellen Start

führen. Der längere Fußbremshebel

und die geänderte Bremsscheibe am

Hinterrad sorgen für eine gleichbleibende

Dosierung der Bremskraft. Allgemein

ist die Bremsperformance

vorbildlich.

Wie verhält sich die FC 350 im Renntempo?

Jetzt kann die neue WP-AER-Telegabel

zeigen, was in ihr steckt. Trotz aller

Bedenken zeigt die Luftgabel hier

keine Schwächen. Gutes Ansprechverhalten

bei hohem Tempo gepaart

mit ausreichend Progressivität sind

glänzende Eigenschaften für eine Seriengabel.

Durch den anpassbaren

Luftdruck kann eine höhere Federrate

und somit ein strafferes Fahrwerk

schnell und einfach realisiert werden.

Bei den wechselnden Bodenverhältnissen

ist das Traktionssystem

eine Bereicherung. Das Hinterrad

bleibt sehr stabil und lässt Beschleunigungsdrifts

unproblematisch zu.

Wir sind alle vier verschiedene Motorcharakteristiken

gefahren und haben

uns mit dem sanften Mapping inklusive

aktivierter Traktionskontrolle

am wohlsten gefühlt. Auch unsere

Rundenzeiten waren in dieser Einstellung

die Schnellsten.

24

MCE

Mai '17


SPEZIELL FÜR DEN HARTEN OFFROAD-EINSATZ ENTWICKELT!

S-TECH ULTRALIGHT

STAHL-KETTENRAD

S-TECH RITZEL

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• 8 VERSCHIEDENE FORMEN

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• INKL. EASY POWER® SYSTEM

Das Hinterrad bleibt sehr stabil und lässt

Beschleunigungsdrifts unproblematisch zu,

dank Traktionskontrolle

HÄNDLERVERZEICHNIS UNTER:

WWW.S-TECH-RACING.DE

TEL.: 06351 - 398 77 02


TEST: HUSQVARNA FC 350

BEWERTUNG IM VERGLEICH

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen

Mein persönliches Fazit

Kaum ein anderes Motocrossmodell bietet so viel

Hightech in dieser Klasse. Launch Control, Traktionskontrolle

und Zündkurven-Optimierung sind

Bestandteil der aktuellen Husqvarna FC 350. Mit

diesen Helferleins fährt das Motorrad zwar nicht allein,

aber sie helfen dem Fahrer, sicherer und auch

schneller über den Parcours zu fahren. Insgesamt

empfinde ich den Fortschritt als positiv und bin davon

echt begeistert. Zusätzlich zeigt die Luftgabel

eine überzeugende Performance, was unter anderem

auch einen größeren Spielraum an Einstellmöglichkeiten

bietet.

26

MCE

Mai '17


TECHNISCHE DETAILS

MOTOR

Bauart

Einzylinder-Viertakt

Hubraum

349,7 ccm

Bohrung

88 mm

Hub

57,5 mm

Starter

Elektrostarter

Getriebe

5 Gänge

Primärtrieb 24:73

Sekundärübersetzung 14:50

Kupplung

Mehrscheibenkupplung im Ölbad,

Magura-Hydraulik

EMS

Keihin EMS

FAHRWERK

Rahmen - Bauart Zentralrohrrahmen 25CrMo4 Stahl

Federung vorne WP-USD, AER 48, Ø 48 mm

Federung hinten WP-Federbein mit Umlenkung

Federweg vorne 310 mm

Federweg hinten 300 mm

Bremse vorne

Brembo-Zweikolben-Schwimmsattel,

Bremsscheibe

Bremse hinten Brembo Einkolben-Schwimmsattel,

Bremsscheibe

Ø Bremsscheibe vorne 260 mm

Ø Bremsscheibe hinten 220 mm

Kette 5/8 x 1/4“

Steuerkopfwinkel 63,9°

Radstand

1485 ± 10 mm

Bodenfreiheit

370 mm

Sitzhöhe

960 mm

Tankinhalt (ca.) 7 l

Leergewicht

100,4 kg

PREIS

9395,- Euro*

*) UVP inklusive 19% MwSt., zzgl. Nebenkosten

27

MCE

Mai '17


TEST: HUSQVARNA FC 450

Der stärkste

Motocrosser

von Husqvarna

Die Husqvarna FC 450 ist mit einer völlig neuen WP-Performance-

Systems-Gabel vom Typ AER 48 ausgerüstet. Die mit höchster Präzision

entwickelte Gabel ist um 1,66 kg leichter als jene des Vorgängermodells

und verfügt über eine gekapselte Luftfeder sowie eine unter

Druck stehende Ölkammer für progressive und gleichbleibende

Dämpfung. Mit Hilfe einer mitgelieferten Luftpumpe kann man den

Luftdruck schnell und einfach anpassen. Eine weitere Neuheit im Modelljahr

ist die Traktionskontrolle. Indem es die Gasgriffstellung sowie

die Geschwindigkeit, mit der die Drehzahl ansteigt, analysiert,

erkennt das Motormanagement jeden Gripverlust und verringert die

ans Hinterrad abgegebene Leistung, um maximale Traktion zu garantieren.

Ein modernes und funktionelles Bodywork mit blauen und

gelben Highlights gibt der FC 450 einen klaren und einzigartigen

Look. Genau wie beim 350er Modell haben wir uns auch dem großen

Bruder gewidmet und sind damit auf unserer Teststrecke unterwegs

gewesen.

• Testfahrer: Marko Barthel; Fotos: Marco Burkert

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TEST: HUSQVARNA FC 450

Was spricht für die FC 450?

• Der stärkste Motocrossmotor, den Husqvarna

je gebaut hat

• Intuitives und vertrauenserweckendes

Fahrerlebnis

• Fortschrittliche Elektronik inklusive Launch

Control, Traktionskontrolle und einstellbarer

Zündkurven

• Einzigartige DDS-Kupplung mit Hydraulik von

Magura macht die Kupplung geschmeidig

und leichtgängig

• Elektrostarter und kompakte Li-Ionen-Batterie

DIE FC 450 IM DETAIL

Das Flaggschiff von Husqvarna, die FC 450, bietet eine

Top-Performance in einer leichten und leistungsfähigen

Verpackung. Das macht die FC 450 zu einem

perfekten Partner für Amateure und Profis gleichermaßen.

Traktionskontrolle, wählbare Zündkurven

und die Gabel vom Typ WP AER 48 sind nur einige

der serienmäßigen Features, die der FC 450 zu Premiumqualität

verhelfen.

Motor

Der SOHC-Motor

verkörpert die fortschrittlichen

Konstruktionstechniken,

die bei

Husqvarna Motorcycles

zum Einsatz

kommen. Er bietet

eine Höchstleistung

von 63 PS bei einem

Gewicht von nur

27,8 kg. Bei seiner Entwicklung stand die Massenzentralisierung

im Mittelpunkt. So konnten ihn die

Fahrwerksingenieure näher am Schwerpunkt posi-

30

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tionieren und dadurch das Handling und die Fahrbarkeit

deutlich verbessern.

Zylinderkopf

Der kompakte SOHC-Zylinderkopf wurde für maximale

Performance bei minimalem Gewicht ausgelegt.

Die Nockenwelle betätigt vier leichte Titan-

Ventile, die auf der Einlassseite nur 32 g und auf der

Auslassseite nur 28 g auf die Waage bringen. Der

Durchmesser der Einlassventile beträgt 40 mm, der

der Auslassventile 33 mm. Eine reibungsarme DLC-

Beschichtung auf den Kipphebeln und eine reibungsarme

Kettenführung optimieren die Effizienz

und Zuverlässigkeit.

Zylinder und Kolben

Der leichte Aluminium-Zylinder ist ein echtes Meisterwerk

der Ingenieurskunst. Er besitzt eine Bohrung

von 95 mm und einen Kolben in Kasten-in-Kasten-Bauweise

von CP, der lediglich 320 g auf die

Waage bringt. Mit seinem Kompressionsverhältnis

von 12,6:1 erreicht er eine Höchstleistung von

63 PS.

Kurbelwelle

Die von der Kurbelwelle generierte Massenträgheit

wurde genau berechnet und trägt zur optimalen

Traktion und Fahrbarkeit des leistungsstarken

450-ccm-Motors bei. Die Kurbelwelle ist so positioniert,

dass die rotierenden Massen am idealen Massenschwerpunkt

gebündelt werden, was zu einem

von Leichtigkeit und Wendigkeit geprägten Handling

führt. Das als Gleitlager ausgeführte Pleuellager

und zwei eingepresste Lagerschalen sorgen für

maximale Zuverlässigkeit und Standfestigkeit und

ermöglichen lange Serviceintervalle von 100 Stunden.

Kurbelgehäuse

Im Inneren der Kurbelgehäuse sind die internen

Motorkomponenten und Wellen so positioniert,

dass das bestmögliche Handling erreicht wird. Außerdem

hält die Position der Kupplungswelle die

Kupplung über dem Ölstand, was zu geringerer Reibung

und besserer Effizienz führt. Hochdruck-Gussverfahren

in der Produktion halten das Gesamtgewicht

niedrig und ermöglichen geringe Wandstärken,

ohne an Zuverlässigkeit zu verlieren. Das historische

Husqvarna-Logo ziert die bronzefarbene

Kurbelgehäuse-Abdeckung.

Getriebe

Das leichte 5-Gang-Getriebe ist mit einer reibungsarmen

Beschichtung an der Schaltgabel ausgestattet,

geschmeidiges und präzises Schalten ist somit

garantiert. Der Schalthebel wurde so konstruiert,

dass sich kein Schmutz ansammeln kann und dass

seine Spitze selbst bei härtesten Bedingungen immer

wieder in ihre Ausgangsposition zurückspringt.

Ein fortschrittlicher Gangsensor ermöglicht

spezielle Zündkurven für jeden Gang.

DDS-Kupplung

Die FC 450 ist mit einer DDS-Kupplung (Damped Diaphragm

Steel) ausgestattet, während die FC 250

und FC 350 mit einer CSS-Kupplung unterwegs sind.

Die einzigartige Charakteristik dieses Systems beinhaltet

eine Stahl-Druckplatte mit einer einzelnen

Membran statt konventioneller Schraubenfedern.

Außerdem sorgt ein integriertes Dämpfungssystem

für bessere Traktion und Standfestigkeit. Der Kupplungskorb

wird mittels CNC-Technik aus einem

Stück gefräst, was die Verwendung von dünnen

Stahl-Zylinderbuchsen und eine schmale Motorkonstruktion

ermöglicht.

Rahmen

WP Performance Systems hat diesen hydrogeformten,

lasergeschnittenen und robotergeschweißten

Rahmen fachmännisch auf Basis genau berechneter

Parameter zur Biegecharakteristik in Längsrichtung

und Torsionssteifigkeit entwickelt. Neue Alumini-


Reparatur- und Teileservice

Zylinder, Zylinderköpfe oder Kurbelwelle – wir kümmern uns um die Instandsetzung sowie die benötigten Ersatzteile.

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um-Motoraufhängungen

(statt Stahl) bei allen Viertaktmodellen

kommen der Funktion

der Federung sowie dem

Fahrgefühl zugute und tragen

zu einem leichten, kompakten

und starken Gesamtpaket

bei. Ein serienmäßiger Rahmenschutz

garantiert den optimalen

Schutz und die Langlebigkeit

des mit einer

hochwertigen weißen Beschichtung

versehenen Rahmens.

Kohlefaser-Verbund-Heckrahmen

Das unverwechselbare Husqvarna-Design des Verbund-Heckrahmens

repräsentiert eindrucksvoll die

zukunftsweisenden Technologien und Innovationen,

die bei seiner Herstellung verwendet werden.

Die dreiteilige Komponente wird zu 30 Prozent aus

Kohlefaser hergestellt und ist dadurch außerordentlich

leicht (1,4 kg) und stark. Es wurde speziell

darauf geachtet, genau jene Steifigkeit zu erreichen,

die das Handling und die Fahrerergonomie

optimiert.

Schwinge

Die hohle Aluminiumguss-Schwinge wurde für optimale

Steifigkeit und Zuverlässigkeit bei

minimalem Gewicht ausgelegt. Ein weiteres Qualitätsmerkmal

sowie ein Beleg ihrer Detailverliebtheit

und ihres überragenden Könnens ist die von

den Husqvarna-Ingenieuren entworfene Seitenansicht

der Schwinge.

WP-Federbein

Das DCC-Federbein von

WP wurde kompakt

und leicht konstruiert

und bietet dennoch

fortgeschrittene

Dämpfungseigenschaften.

Mit Hilfe eines

Druckausgleichs

im Innern des

Federbeins liefert es

optimale Dämpfungseigenschaften,

was

Fahrkomfort und Handling

aufwertet, während

das Profil des Reservoirs

die Kühlung verbessert. Das Federbein ist

außerdem voll einstellbar und mit einer Umlenkung

mit spezieller Geometrie verbunden, was bestmögliche

Traktion und Progression bei einem Hinterrad-

Federweg von 300 mm gewährleistet.

Fußrasten-Aufnahmen

Der Husqvarna-Rahmen

verfügt über innovative,

selbstreinigende Fußrasten-Aufnahmen,

die

verhindern, dass sich

beim Durchfahren von

tiefen Rillen oder

schlammigem Untergrund

Schmutz ansammeln

kann. Dadurch springen die Fußrasten immer

wieder in ihre Ausgangsposition zurück, was perfekte

Kontrolle selbst bei härtesten Bedingungen

sicherstellt. Fahrer, die eine höhere Fußrastenposition

bevorzugen, können die Enduro-Fußrasten des

Modelljahres 2017 montieren, die um 6 mm höher

liegen.

Hydraulische Kupplung von Magura

Die hochwertige, in Deutschland hergestellte Kupplung

garantiert gleichmäßige Abnutzung, beinahe

wartungsfreie Verwendung und in jeder Situation

perfekte Kupplungsfunktion. Das bedeutet, dass

das Spiel kontinuierlich ausgeglichen wird, sodass

der Druckpunkt und die Funktion der Kupplung zu

jeder Zeit und bei kalten oder heißen Bedingungen

gleich bleiben.

Griffe und Gasbetätigungsmechanismus

Der auf der linken Seite montierte Lock-on-Griff von

ODI muss nicht verklebt werden, während der vul-

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TEST: HUSQVARNA FC 450

kanisierte Griff auf der rechten Seite über einen innovativen,

integrierten Gasbetätigungsmechanismus

verfügt. Das Spiel lässt sich einfach einstellen

und durch Wechsel der Kulisse kann die Gasannahme

verändert werden.

Engine Management System (EMS)

Das kleine und leichte Motormanagement von Keihin

wurde speziell entworfen, um Daten schnell zu

verarbeiten. Es verfügt über eine Launch Control für

perfekte Starts, über den Schalter am Lenker wählbare

Zündkurven und über eine Traktionskontrolle.

Zusammen mit dem neuen Gangsensor kann die

Leistungsabgabe auf jeden Gang abgestimmt werden.

Drosselklappe mit 44 mm Durchmesser

Die 2017er-Modelle sind mit der gleichen 44-mm-

Keihin-Drosselklappe ausgerüstet wie die Vorjahresmodelle.

Die Einspritzdüse ist so positioniert,

dass sie bestmögliche Kraftstoffzufuhr in die

Brennkammer ermöglicht. Das Gasseil ist nun direkt

und ohne Umlenkung verlegt, was eine noch

promptere Gasannahme und ein verbessertes Gefühl

ermöglicht.

Auspuffsystem

Die Auspuffsysteme wurden fachmännisch konstruiert,

um die bestmögliche Performance zu bieten

und gleichzeitig die FIM-Lärmvorschriften einzuhalten.

Die Krümmer sind mit Resonatoren ausgestattet,

die die Performance erhöhen. Beim 450er-

SOHC-Motor ist der Resonator in den Krümmer

integriert und ähnelt der Expansionskammer eines

Zweitakters. Die Endschalldämpfer werden aus

leichtem und widerstandsfähigem Aluminium gefertigt,

was Gewicht spart und zur Massenzentralisierung

beiträgt, was wiederum in präziserem und

effektiverem Handling gipfelt.

32

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Elektrostarter und neue Li-Ionen-Batterie

Alle Viertaktmodelle verfügen serienmäßig über einen

Elektrostarter. Das System garantiert nicht nur

einfaches Anlassen, sondern ist auch mit einer

kompakten Li-Ionen-Batterie gekoppelt, die um 1 kg

leichter ist als eine herkömmliche Batterie. Der Kabelstrang

wurde optimiert, sodass der Heckrahmen

nun ausgebaut werden kann, ohne dass man irgendwelche

Kabel entfernen muss.

Integriertes Kühlsystem und Kühler

Die Kühler werden von

WP Performance Systems

fachmännisch aus

hochfestem Aluminium

gefertigt. Mit Hilfe numerischer

Strömungsdynamik

(CFD, Computational

Fluid Dynamics) wird die

Luft effizienter durch die

Kühler geleitet, die so eine

optimale Kühlung in

allen Situationen gewährleistet.

Das System

ist in den Rahmen integriert

und leitet die Kühlflüssigkeit

durch den

Rahmen, was die Wärmeableitung verbessert und

zusätzliche Schläuche überflüssig macht. Außerdem

schützt der Kühlerschutz nicht nur vor herumfliegenden

Objekten, sondern fungiert auch als eine

Versteifung, die Energien vom Kühler weg und in

den Rahmen leitet.

Kraftstofftank

Die Polyäthylen-Kraftstofftanks mit sieben Litern

Fassungsvermögen mit Schraubverschluss sind bei

den Viertaktern mit einer integrierten Kraftstoffpumpe

ausgestattet.

Luftfilterkasten und Erreichbarkeit des Filters

ohne Werkzeug

Der Luftfilterkasten besitzt präzise positionierte

Einlassöffnungen, wodurch Verformungen durch

die einströmende Luft verhindert und der Luftstrom

optimiert sowie der Filter optimal geschützt werden.

An den Luftfilter gelangt man problemlos und

ohne Zuhilfenahme von Werkzeug, indem man die

linke Abdeckung entfernt. Der Luftfilter von Twin Air

und der Luftfilterkasten mit seinem ausfallsicheren

Befestigungssystem, das einen sicheren und genauen

Filtereinbau ermöglicht, garantieren einfache

Wartung.

Räder

Die hochfesten,

schwarzen

Leichtmetallfelgen

von DID verfügen

über CNCbearbeitete

Naben, leichte

Speichen und silber

eloxierte Aluminium-Speichennippel.

Gewichtseinsparung Modelljahr 2017

gegenüber Modelljahr 2016

Modell Modell 2017 Modell

(ohne Kraftstoff) (ohne Kraftstoff)

FC 450 101,2 102,4

FAHRBERICHT

Im selben Testzeitraum wie auch die kleine FC 350

haben wir die FC 450 testen dürfen. In diesem Zusammenhang

wollen wir auch ein paar Unterschiede

erläutern. Auch bei der 450er gibt es viel

Hightech und darum wollen wir uns bei unserem

Testbericht genauer auf diese Neuheiten konzentrieren.

Einstellungen

Sämtliche neuen Motocrossmodelle von Husqvarna

besitzen die neue WP-AER-Telegabel und somit

müssen wir uns vor dem Start auch bei der FC 450

um den korrekten Luftdruck kümmern. Dafür ist ein

Sticker mit dem Hinweis, wie viel Luftdruck in der

Gabel vorhanden sein muss, am oberen Gabelholm

angebracht. Bei der 450 sind es 10,8 bar. Wichtig ist

dabei, das Motorrad auf den Mittelständer zu stellen,

um damit die Telegabel in einen unbelasteten

Zustand zu bringen und anschließend den Luftdruck

zu überprüfen oder gegebenenfalls anzupassen.

Ansonsten sind alle Bedienelemente am rechten

Platz und bedürfen keiner weiteren Anpassung.

Startverhalten

Wie auch die FC 350 wird die Große über den elektrischen

Anlasser gestartet. Das Startverhalten im

kalten sowie warmen Zustand ist durchweg positiv

und das Motorrad startet sogar etwas zügiger als

das 350er-Modell. Der Startknopf befindet sich gut

erreichbar auf der rechten Lenkerseite.

Allgemeines Fahrverhalten

Für eine 450er lässt sich das Husqvarna-Modell

handlich und sehr spurtreu fahren. Die nochmalige

Gewichtseinsparung ist kaum spürbar gegenüber

dem Vorjahresmodell, dafür glänzt ein harmonisches

Fahrwerk inklusive WP-AER-Telegabel. Der

Motor bietet satte 63 PS und ist damit der stärkste

450-MX-Motor von Husqvarna, der je gebaut wurde.

Das spürt man auch deutlich, wenn man die 2. Mappingstufe

„Advanced“ über den Mappingschalter

auswählt. Hier geht es direkt zur Sache und die Motorcharakteristik

bietet eine satte Leistung. „Advanced“

sollte man auf schwerem Boden oder gegebenenfalls

im tiefen Sand auswählen, ansonsten ist

eine behutsame Fahrweise angebracht. Zusätzlich

kann die Traktionskontrolle auch während des Fahrens

aktiviert werden. Wir empfehlen, ständig diese

Funktion aktiviert zu haben, da sie eine kontrolliertere

Fahrweise zulässt. Die 1. Mappingstufe „Standard“

ist leistungsmäßig völlig ausreichend und

wohl auch die meistgefahrene Einstellung bei der

FC 450. Ebenfalls mit an Bord ist, wie auch bei den

anderen Viertaktern von Husqvarna üblich, die

Launch Control. Damit wird der Startvorgang optimiert

und kann somit zu einem schnellen Start führen.

Wie verhält sich die FC 450 im Renntempo?

Viel Leistung bedeutet nicht immer, auch sehr

schnell zu sein. Aber dennoch macht es mächtig

Spaß, mit der 2017er FC 450 über den Parcours zu

düsen. Das Motorrad sollte man eher im unteren bis

mittleren Drehzahlbereich bewegen und nur wer es

braucht, kann den Gasgriff bis ganz nach hinten

drehen und bekommt somit die geballte Ladung an

Vortrieb zu spüren. Die Kombination Mappingstufe

„Standard“ und aktivierte Traktionskontrolle ist eine

geniale Paarung, was dem Fahrer mehr Sicherheit

und puren Fahrspaß bietet. Das Hinterrad

bleibt in der Spur und die Drifts sind sehr kontrolliert.

Ein unkontrolliertes Ausbrechen ist somit Geschichte,

was wiederum auch für so viel Leistung

spricht. Wir können im Endeffekt ruhiger Schnellfahren

als mit der FC 350. Die hohen Gänge bieten

einen enormen Drehmoment, was das schnelle Fahren

sehr angenehm und kraftsparend macht.

Beim Fahrwerk gibt es nichts, was es nicht verarbeiten

kann. Gutes Ansprechverhalten und bei der

schnellen Fahrweise sehr direkt und dennoch straff

abgestimmt.


Die stärkste 450er Husqvarna

aller Zeiten im Einsatz


TEST: HUSQVARNA FC 450

Den Gasgriff auf Laut stellen und dank

Traktionskontrolle geht es bestens vorwärts

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Auch beim Startvorgang hilft Hightech –

Launch Control at work!


TEST: HUSQVARNA FC 450

Fahrwerk und Chassis sind gut abgestimmt

und lassen das Modell angenehm fahren

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Mein persönliches Fazit

Insgesamt ein Leistungs- und Hightech-Monster

von Husqvarna. Ich war erstaunt, dass sich ein

63-PS-Motocross-Motorrad so angenehm und sicher

fahren lässt. Mit Sicherheit tragen dazu die

neue Traktionskontrolle und die veränderbaren

Mappingstufen bei. Aber auch in Sachen Handling

und Fahrbarkeit ist die FC 450 auf ganz hohem Niveau.

BEWERTUNG IM VERGLEICH

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen

TECHNISCHE DETAILS

MOTOR

Bauart

Einzylinder-Viertakt

Hubraum

449,9 ccm

Bohrung

95 mm

Hub

63,4 mm

Starter

Elektrostarter

Getriebe

5 Gänge

Primärtrieb 31:76

Sekundärübersetzung 13:48

Kupplung

EMS

Mehrscheibenkupplung

im Ölbad, Magura-

Hydraulik

Keihin EMS

FAHRWERK

Rahmen - Bauart Zentralrohrrahmen

25CrMo4 Stahl

Federung vorne WP-USD, AER 48,

Ø 48 mm

Federung hinten WP-Federbein

mit Umlenkung

Federweg vorne 310 mm

Federweg hinten

Bremse vorne

Bremse hinten

300 mm

Brembo Zweikolben-

Schwimmsattel,

Bremsscheibe

Brembo Einkolben-

Schwimmsattel,

Bremsscheibe

Ø Bremsscheibe vorne 260 mm

Ø Bremsscheibe hinten 220 mm

Kette 5/8 x 1/4“

Steuerkopfwinkel 63,9 °

Radstand

Bodenfreiheit

Sitzhöhe

Tankinhalt (ca.)

Leergewicht

1485 ± 10 mm

370 mm

960 mm

7 l

101,2 kg

PREIS

9645,- Euro*

*) UVP inklusive 19% MwSt., zzgl. Nebenkosten


TIPPS & TRICKS

Ausdauertraining

Trainingsgrundlagen - Teil 3

38

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Der neue BATTLECROSS X20 ergänzt die beliebte

BATTLECROSS Reihe um einen Reifen, der seinen

Einsatzbereich im soften Bereich hat. Der BATTLE-

CROSS X 30 ist für den Einsatz auf mittleren Bö-

den optimiert, während der BATTLECROSS X 40

bei harten Böden die richtige Wahl ist.

Mit der Cooling Fin-

Technologie bieten die

Reifen durch die gekühlte

Seitenwand eine konstante

Performance.

Dank der Castle Block

-Technologie bieten

die BATTLECROSS

Reifen mehr Traktion

in Kurven und

beim Beschleunigen.

X20

Eine gute

Grundlagenausdauer

ist für den Motocross- und

Endurosport maßgebend. Nur so

kann eine vorhandene Leistung über einen

langen Zeitraum durchgehalten werden. Die

Optimierung der Ausdauer kann mit vielen Trainingsarten

verbessert werden. Darunter fallen neben dem Laufen, Rad

fahren, Rudern, Skaten auch witterungsabhängige Sportarten wie

Ski-Langlauf oder Schwimmen. Es ist auch möglich, auf dem Motorrad eine

Verbesserung der Grundlagenausdauer zu erreichen. In diesem Fall ist ein ruhiges

Dauerfahren in einfachem Gelände ohne großer Anstrengung zu empfehlen.

• Text: Marko Barthel, Fotos: Marco Burkert

X30

Renndienste:

Motorradsport Holger Straub

Hartmannstraße 1, 04838 Eilenburg

Tel.03423701755 - info@mx-straub.de

Zweirad Pfeil

An der Kreisstraße 18, 07819 Dreitzsch

Tel.03648123093 - pfeil-zweirad@t-online.de

Bert von Zitzewitz

Karlshof, 23758 Wangels

Tel.0452891500 - info@bvz.de

Oetke Motorradsport

Georg von Engelbrechten Straße 28a

29525 Uelzen

Tel.058179979 - oetke-motorradsport@t-online.de

X40

Popko o Motorradsport GmbH

Daimlerstraße 5, 38112 Braunschweig

Tel.05312899080 - team-popko@t-online.de

SAS-Racing (K. Weikert)

Bahnweg 6, 51588 Nümbrecht

Tel.02293937868 - klaus.weikert@sas-racing.de

Bodo Schmidt Motorsport GmbH

Am Erzweg 1, 66839 Schmelz

Tel.0688790100 - Info@bodo-schmidt.de

Motorrad Becker GmbH

In der Herget 39, 66955 Pirmasens

Tel.0633147437 - motorradbecker@t-online.de

Motorrad Meyer GmbH

Sandstraße 8, 90584 Allersberg

Tel.091765606 - klaus@zweirad-meyer.de

BRIDGESTONE Deutschland GmbH

Justus-von-Liebig-Str.1 - 61352 Bad Homburg - www.bridgestone.de


TIPPS & TRICKS

Wie hoch sollte die Belastung

während des Ausdauertrainings sein?

Die Grundlage hierfür ist die Leistungsdiagnose aus Teil 1 unserer Trainingsgrundlagen.

Dazu haben wir hier noch einmal die Ergebnisse dargestellt.

Ein Ausdauertraining sollte daher im Bereich A „leichte Intensität“ erfolgen. Im

Durchschnitt sollte unser Ausdauertraining somit nicht über 148 Schläge/min.

hinausgehen, sonst ist es nicht effektiv für die Grundlagenausdauer.

Insgesamt sollten 70 bis 80 % des jährlichen Trainingsumfangs in diesem Bereich

absolviert werden. Auf Sprints, Steigungen oder Endspurts sollte beim

Ausdauertraining verzichtet werden.

Bereich HF [/min] v [km/h] V’02 [L/min)

C: hohe Intensität > 172 > 14,1 > 3,72

B: moderate Intensität 148 - 172 10,7 - 14,1 2,90 - 3,72

A: leichte Intensität > 148 > 10,7 > 290

Beachte: Die ermittelten Werte sind Sportler-abhängig und

können nur bedingt übernommen werden.

Hilfsmittel für ein effektives Training

Damit ein Training im richtigen Bereich erfolgt, ist eine Trainingsüberwachung

mit Hilfe eines Pulsmessgerätes zu empfehlen. Damit hast du deinen Puls ständig

im Blick und kannst dementsprechend dein Tempo reduzieren oder erhöhen.

Viele Geräte bieten auch die Möglichkeit, die aktuelle Geschwindigkeit

anzuzeigen. Bei unserer Auswertung der Leistungsdiagnose wurde eine Laufgeschwindigkeit

von 10,7 km/h ermittelt. Das bezieht sich natürlich auf eine

ebene Strecke. Bei Läufen mit Steigungen ist dies aber kaum möglich und darum

ist die Methode der Überwachung der Herzfrequenz das bessere Hilfsmittel.

Mittlerweile gibt es auch viele weitere Möglichkeiten, deine Herzfrequenz

zu überwachen, z. B. mit Smartphone und Pulsgurt und diversen Apps oder

Sportwatches/Aktivitätstracker mit integrierter Pulsmessung. Diese Geräte

zeigen nicht nur den aktuellen Puls, sondern speichern den ganzen Trainingsverlauf,

der später auf dem Computer ausgewertet werden kann.

Wer keine elektronischen Helferlein zur Verfügung hat, der sollte so trainieren,

dass noch eine ruhige, tiefe Atmung besteht bzw. dass man noch ganze Sätze

sprechen kann, ohne tief Luft holen zu müssen.

Ein Training mit dem Rudergerät/Ruderergometer ist gut geeignet für ein gleichbleibendes

Grundlagenausdauertraining

Trainingshäufigkeit

Ein minimaler Aufwand von zwei Tagen pro Woche sollte man im Hinblick auf

die hohen Anforderungen im Motocross- und Endurosport realisieren. Als

Richtwert ist es so, dass eine effektive Grundlagenausdauer-Verbesserung nur

möglich ist, wenn wenigstens jeden dritten Tag eine Trainingseinheit erfolgt.

Effektiver und gerade für den ambitionierten Sportfahrer sind drei bis vier Trainingseinheiten

im Grundlagenbereich.

Kinder, Jugendliche, Trainingsanfänger

Fortgeschrittene, Sportfahrer

minimal 2x – besser 3 Tage/Woche

minimal 3x – besser 4 Tage/Woche

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Trainingsdauer

Da die Herzfrequenz bei längeren Trainingseinheiten ansteigen kann, empfiehlt

es sich, ein Ausdauertraining von über 60 Minuten zu absolvieren. Wichtig dabei

ist es immer, im Bereich „leichte Intensität“ zu trainieren. Man unterscheidet

hier bei der Effektivität der Trainingsart (siehe Tabelle). Kinder und Trainingsanfänger

sollten eine geringere Trainingsdauer realisieren als ein

Sportfahrer oder Fortgeschrittener.

Trainingsart Kinder Trainingsanfänger Fortgeschrittene

Laufen 15 - 30 Minuten ab 30 Minuten ab 50 Minuten

Rad fahren 40 - 45 Minuten ab 45 Minuten ab 70 Minuten

Rudern – ab 30 Minuten ab 50 Minuten

Ski-Langlauf 40 - 45 Minuten ab 45 Minuten ab 70 Minuten

Schwimmen 15 - 30 Minuten ab 30 Minuten ab 50 Minuten

ruhiges Dauerfahren

mit Motorrad

im Gelände 20 - 35 Minuten ab 30 Minuten ab 50 Minuten

Das effektivste Grundlagentraining ist immer noch

das Laufen/Joggen, hier sind ausgiebige Waldläufe

optimal

Besonders zu empfehlen ist das Ausdauertraining mit dem Mountainbike, da auch eine

koordinative Trainingsart – zumindest beim Fahren im Gelände – ins Training mit einfließt

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MOTOCROSS-WM: NEUQUEN/ARG

Tim Gajser kehrte zu alter Stärke zurück und feierte

in Argentinien einen lupenreinen Doppelerfolg

Tim Gajser

gewinnt

Willkommen in Argentinien! Der MXGP gastierte nach kurzer Erholungspause von den Strapazen in Indonesien nun in Patagonien. Dank bester

Bedingungen stand dem dritten WM-Lauf nichts im Wege. Der sandige Boden kam dem Großteil des Fahrerfeldes entgegen und das spiegelte

sich in spektakulären Rennszenen wieder. Mit 1500 Metern Länge gestaltete sich der Kurs technisch anspruchsvoll und war für alle Piloten

nicht einfach zu bewältigen. Bei herrlichen 26 Grad Außentemperatur und dem dazugehörigen Sonnenschein pilgerten fast 30.000 Zuschauer

an den Kurs in Argentinien.

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Bei den MXGP-Piloten ging es von der ersten Minute

an richtig zur Sache. Glenn Coldenhoff zog nach

dem Start zu Lauf 1 den Holeshot, gefolgt von den

beiden Honda-Piloten Tim Gajser und Evgeny Bobryshev.

Weltmeister Tim Gajser fackelte nicht lange

und nutzte die erste sich bietende Gelegenheit,

um die Führung zu übernehmen. Wie ein Uhrwerk

spulte der Slowene anschließend seine Runden ab,

sodass die Konkurrenten machtlos gegen den Honda-Piloten

waren. Im Ziel hatte Gajser mehr als sieben

Sekunden Vorsprung auf den zweitplatzierten

Jeremy van Horebeek. Der Yamaha-Pilot sortierte

sich nach dem Start direkt hinter Gajser ein und

schob sich somit zwischen die beiden Honda-Piloten

Gajser und Bobryshev. Durch eine ebenfalls fehlerfreie

Fahrt konnte van Horebeek den herannahenden

Clément Desalle im gesamten Rennverlauf

hinter sich halten. Desalle war es zwar gelungen,

den auf P3 fahrenden Bobryshev zu überholen, um

auch noch van Horebeek zu passieren, reichte es

aber nicht. Gänzlich enttäuschend verlief der erste

Durchgang aus der Sicht der KTM-Truppe. Tony Cairoli,

der noch zuletzt sensationell auftrumpfen

konnte, vermasselte den Start ebenso wie Teamkollege

Jeffrey Herlings. Cairoli musste all sein Können

auspacken, um sich aus dem hinteren Fahrerfeld

nach vorne zu arbeiten. Die Zuschauer hatten ihre

Freude an den Überholmanövern des Altmeisters

und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Dennoch, mehr als Platz 9 war für den Italiener vorerst

nicht drin. Bei Herlings reichte es nur zu Platz

12! In Sachen WM-Wertung hatte dieses Ergebnis

bereits Folgen, denn Gajser übernahm die Tabellenspitze

nach diesem Durchgang mit einem Zähler

Vorsprung gegenüber Tony Cairoli.

Auch im zweiten Lauf gab es für die Honda-Jungs

kein Halten. Auf der technisch anspruchsvollen

Strecke kam es im Laufe des Rennens zu zahlreichen

Ausrutschern, so zählten unter anderem Tony

Cairoli und Romain Febvre zu den berühmtesten

Sturzopfern. Unbeeindruckt präsentierte sich indes

Tim Gajser, der zwar nicht ganz so gut wie im ersten

Lauf aus dem Gatter kam, aber nach vier Runden bereits

erneut in Führung lag. Den Start gewann wieder

Coldenhoff, diesmal gefolgt von Desalle, der

seinerseits die Führung binnen weniger Kurven

übernahm. Gajser wählte seine Fahrspur clever und

war seinen Konkurrenten hierdurch stets überlegen.

Mit einem mächtigen Sprung übernahm er, wie

schon erwähnt, die Führung und blieb anschließend

bis ins Ziel fehlerfrei. Dass Honda auf dieser

Strecke perfekte Arbeit geleistet hatte, bewies auch

der Teamkollege von Tim Gajser, Evgeny Bobryshev.

Er konnte sich dank schneller Runden immer weiter

an die vor ihm fahrenden Piloten Desalle, Febvre,

van Horebeek und Coldenhoff heranarbeiten. Allesamt

konnte Bobryshev im Rennverlauf überholen

und sich am Ende über den 2. Platz freuen – ein hervorragender

Doppelerfolg für Honda im zweiten

Lauf. Wobei sich Exweltmeister Febvre durch einen

Crash kurz vor Schluss mehr oder weniger selbst

das Leben schwermachte. Einen harmlosen, aber

folgenschweren Crash musste auch Cairoli wegstecken.

Er rutschte in der Anfangsphase des Rennens

übers Vorderrad weg und fiel bis auf Rang 15 zurück.

Die anschließende Aufholjagd war natürlich wieder

sehenswert und endete auf einem respektablen

5. Platz, doch für die Gesamtwertung war dies keineswegs

förderlich. Mit diesem 1/1-Resultat und

dem damit verbundenen GP-Sieg konnte Gajser Cairoli

nicht nur ein paar Punkte abnehmen, sondern

die WM-Führung gleich komplett übernehmen und

liegt nach der dritten WM-Runde 10 Punkte vor Cairoli.

Damit hat es der Honda-Pilot geschafft, gleich

zwei Plätze in der Gesamtwertung zu überspringen,

nämlich von P3 auf P1, und das war wichtig, um im

Titelkampf nicht vorzeitig ins Hintertreffen zu geraten.

Jeremy van Horebeek fühlte sich auf der wunderschönen

Strecke wohl und wurde belohnt

Evgeny Bobryshev rundete das Podium ab und sorgte

für ein Erfolgserlebnis bei Honda

Altmeister Tony Cairoli verspielte seine WM-Führung

aufgrund zweier schlechter Ergebnisse

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MOTOCROSS-WM: NEUQUEN/ARG

Pauls Jonass rettete die KTM-Ehre mit

einem Tagessieg bei den 250ern

Aus deutscher Sicht

Max Nagl hatte bekanntermaßen nicht den besten

Einstieg in die diesjährige Saison. Der Auftakt in Katar

und Indonesien gestaltete sich schwieriger als

gedacht und auch in Argentinien lief für den

Husqvarna-Piloten nicht alles nach Plan. Die Starts

wollten einfach nicht klappen und das kostete ihn

im Anschluss viel Kraft, um nach vorne zu fahren.

„Ich hatte einen guten Start, habe es aber nicht geschafft,

in der ersten Kurve weit genug innen zu

sein“, resümierte der 29-Jährige im Ziel nach dem

ersten Durchgang, den er auf Platz 8 beenden konnte.

Auch der Start zum zweiten Lauf war nicht viel

besser und Max Nagl musste von Position 13 aus sehen,

dass er sich möglichst weit nach vorn arbeiten

konnte. Dies gelang mit Platz 6 im Ziel recht ordentlich,

dennoch war definitiv mehr drin für den Deutschen.

„Auch wenn die Rennen nicht perfekt verliefen,

reise ich mit einem guten Gefühl ab. Der Speed

unseres Motorrads passt. Auf solch einer anspruchsvollen

Strecke sieben Plätze aufzuholen, ist

ein tolles Ergebnis. Darauf gilt es nun aufzubauen“,

zog der Oberbayer Bilanz.

In der MX2-Weltmeisterschaft ging es nicht weniger

spannend zu als bei den 450er Piloten. Hier hatte

die KTM-Truppe mit Pauls Jonass und Jorge Prado

zwei heiße Eisen im Feuer. Letzterer zog im ersten

Lauf direkt den Holeshot, gefolgt von seinem Teamkollegen

Jonass. Nach einem kurzen Intermezzo der

beiden KTM-Piloten, aus dem Jonass als Sieger hervorging,

war die Hackordnung wieder geradegerückt

und alles lief seiner Dinge. Jonass nutzte die

perfekten Bedingungen auf dem Track, um seinen

ersten Laufsieg in Argentinien einzufahren. Jorge

Prado verlor im Verlauf noch einen Platz an den

schnellen Franzosen Benoît Paturel (Yamaha) und

musste sich somit mit dem 3. Rang zufriedengeben.

WM-Überflieger Julien Lieber, der in Indonesien das

Red Plate erhalten hatte, kam in diesem Lauf absolut

nicht zurecht und beendete diesen gerade einmal

auf Platz 16! Pauls Jonass konnte den Rückenwind

des ersten Laufs auch mit in den zweiten

nehmen. Ähnlich wie im ersten Durchgang gewann

Jorge Prado den Start und wurde kurz darauf von

seinem Teamkollegen Jonass an der Spitze abgelöst.

Rundenlang fuhren die beiden fast Seite an

Seite um den Parcours, bis Jorge Prado etwas abreißen

lassen musste. In dieser Situation war der

Schweizer Jeremy Seewer sofort zur Stelle und quasi

der lachende Dritte. Prado hatte sich beim Versuch,

an seinem Teamkollegen dranzubleiben,

scheinbar etwas zu viel zugemutet und konnte der

anschließenden Attacke von Seewer nicht standhalten.

Während Jonass nun etwas Luft zum Atmen hatte

und den Lauf sicher ins Ziel brachte, konnte auch

Seewer den eroberten 2. Rang in trockene Tücher

bringen. Prado wurde erneut Dritter. Pauls Jonass

Leistung wurde mit dem Tagessieg belohnt, während

Jeremy Seewer dank dieses 2. Platzes in der

WM-Wertung die Tabellenspitze übernahm!

• Text: Marco Burkert; Foto: Youthstream

Motocross-WM - 3. Lauf - Neuquen/ARG - 19.3.2017

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Tim Gajser, SLO, Honda; 2. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha;

3. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda; 4. Gautier Paulin, F, Husqvarna;

5. Romain Febvre, F, Yamaha; 6. Clément Desalle, B, Kawasaki;

7. Antonio Cairoli, I, KTM; 8. Max Nagl, D, Husqvarna; 9. Jeffrey Herlings,

NL, KTM; 10. Max Anstie, GB, Husqvarna.

Ferner: 14. Valentin Guillod, CH, Honda; 15. Arnaud Tonus, CH, Yamaha.

MX2: 1. Pauls Jonass, LV, KTM; 2. Jorge Prado Garcia, E, KTM; 3. Jeremy

Seewer, CH, Suzuki; 4. Benoit Paturel, F, Yamaha; 5. Darian Sanayei,

USA, Kawasaki; 6. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna; 7. Brent van

Doninck, B, Yamaha; 8. Vsevolod Brylyakov, RUS, Kawasaki; 9. Michele

Cervellin, I, Honda; 10. Julien Lieber, B, KTM.

46

MCE

Mai '17


Termine 2017

*ohne ADAC MX Junior Cup

Unsere Partner:


MOTOCROSS-WM: LEON/MEX

Tim Gajser

Honda und Husqvarna

dominieren

Tim Gajser setzte die Südamerika-Runde mit einem Gesamtsieg in der MXGP fort und führt

das WM-Klassement mit 20 Punkten vor Antonio Cairoli an. Die MX2-Kategorie dominierten

Thomas Covington und Jeremy Seewer mit je einem Laufsieg und einem 4. Rang. Den Gesamtsieg

sicherte sich Covington.

Gautier Paulin

MX1

Es war ein spektakulärer MXGP in Leon/Mexiko. Gegen

das Team HRC um seinen Spitzenfahrer Tim

Gajser hatte die angereiste Konkurrenz das Nachsehen.

Einzig Antonio Cairoli (KTM) konnte dem Slowenen

in der ersten Hälfte des Rennens folgen, wurde

dann aber durch sein Asthma ausgebremst. In

der Pressekonferenz sagte Cairoli: „Ich habe mein

Bestes gegeben, ich beendete den ersten Lauf auf

dem 4. Platz und den zweiten auf Rang 2. Tim und

ich waren ein bisschen schneller als alle anderen

heute. Ich möchte ihm in den nächsten Rennen näherkommen.

Es macht Spaß, mit ihm Rennen zu fahren.“

Gautier Paulin (Rockstar Energy Husqvarna Factory

Racing Team) hatte den MXGP in Leon 2014 gewonnen

und auch dieses Mal schaffte er den Sprung

aufs Podium. Mit einem Holeshot im zweiten Lauf

holte er sofort die Führung, musste diese aber in

Runde 2 abgeben und fand sich schnell auf Platz 3

wie schon im ersten Lauf wieder. Diesen 3. Platz verteidigte

er trotz ständiger Attacken seiner Verfolger

erfolgreich. Zum Schluss holte er zum ersten Mal

auf der Husqvarna Platz 3.

Monster Energy Kawasaki Racing Team Rider Clément

Desalle belegte in Mexiko die Ränge 1 und 6.

Das bedeutete in der Gesamtwertung Platz 7. Desalles

Ziel für die nächsten Rennen ist aber wieder ein

Podestplatz.

Eine super Vorstellung lieferte der Schweizer Arnaud

Tonus (Wilvo Yamaha Team) an diesem Wochenende

ab. Im ersten Rennen wurde er Sechster

und im zweiten Lauf fuhr er mit Rang 4 sein bestes

Ergebnis der Saison ein. Er ließ neben Max Nagl, der

Gesamtachter wurde, auch Desalle und Jeremy van

Horebeek in diesem Rennen hinter sich. Van Horebeek

wurde in Mexiko Gesamtfünfter.

48

MCE

Mai '17


Antonio Cairoli

Das Podium mit (v.l.) Antonio

Cairoli, Tim Gajser und Gautier

Paulin

Clément Desalle

49

MCE

Mai '17


MOTOCROSS-WM: LEON/MEX

Start der MX2-Klasse

Jeremy Seewer

Pauls Jonass

50

MCE

Mai '17


Benoit Paturel

MX2

Im ersten Umlauf des ersten Rennens der MX2 ging

WM-Leader Jeremy Seewer (Suzuki World Racing

Team) in Führung und gewann überlegen. Benoit Paturel

(Kemea Yamaha MX Team) wurde Zweiter vor

Julien Lieber (LRT KTM Team).

Im zweiten Lauf machte Seewer zu viele Fehler und

so nutzte der Amerikaner Thomas Covington (Rockstar

Energy Husqvarna Factory Racing Team) seine

Chance und fuhr den Grand Prix von Mexiko nach

Hause. Pauls Jonass (Red Bull KTM Factory Racing

Team) schaffte es in Lauf 1 nur auf den 5. Platz. Er

hatte sich im morgendlichen Warm-up verletzt. Mit

nur 8 Punkten Rückstand auf Leader Seewer ist für

ihn aber im WM-Kampf noch alles offen.

Julien Lieber kämpfte den ganzen Tag über mit Jonass,

Seewer und Paturel. Er tauschte mehrfach die

Position mit den anderen Fahrern und beendete

beide Rennen auf dem 3. Platz. In der WM liegt er

nur knapp hinter Benoit Paturel auf Platz 4.

• Fotos: mxgp.com

Thomas Covington

Julien Lieber

Motocross-WM - 4. Lauf - Leon/MEX - 1.4.2017

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Tim Gajser, SLO, Honda; 2. Antonio Cairoli, I, KTM; 3. Gautier

Paulin, F, Husqvarna; 4. Arnaud Tonus, CH, Yamaha; 5. Jeremy van

Horebeek, B, Yamaha; 6. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda; 7. Clément

Desalle, B, Kawasaki; 8. Max Nagl, D, Husqvarna; 9. Romain Febvre,

F, Yamaha; 10. Kevin Strijbos, B, Suzuki.

Ferner: 16. Valentin Guillod, CH, Honda.

MX2: 1. Thomas Covington, USA, Husqvarna; 2. Jeremy Seewer, CH,

Suzuki; 3. Julien Lieber, B, KTM; 4. Pauls Jonass, LV, KTM; 5. Benoit Paturel,

F, Yamaha; 6. Brent van Doninck, B, Yamaha; 7. Thomas Kjer Olsen,

DK, Husqvarna; 8. Calvin Vlaanderen, NL, KTM; 9. Adam Sterry,

GB, Kawasaki; 10. Vsevolod Brylyakov, RUS, Kawasaki.


KOLUMNE: EDDY FRECH

Endlich wieder draußen fahren ...

Hallo zusammen,

in der letzten Zeit ist ’ne ganze Menge passiert.

Ich war zum ersten Mal beim Fitnesstraining bei

Jürgen Künzel. Zunächst wollte er die allgemeine

Fitness testen, dazu haben wir verschiedene Übungen

gemacht. Das war sehr interessant und hat

Spaß gemacht. Außerdem wollte er sehen, wie ich

mich auf dem Bike bewege, dazu waren wir in Luckau.

Die Strecke hat mir gut gefallen, sie hat sehr

schöne, flüssige Kurven.

Jürgen ist ein Profi durch und durch und wir haben

uns auf Anhieb super verstanden. Er hat einen riesigen

Erfahrungsschatz und kann die Dinge sehr

gut rüberbringen und erklären. Das war ein echt

tolles Training! Ich wäre total happy, wenn der

ADAC grünes Licht für die weitere Zusammenarbeit

geben würde, da es derzeit erst mal ein Antesten

ist.

Außerdem waren wir ein Wochenende in Dolle zum

ADAC-Förderkader-Training mit Stephan Ludwig.

Das war ein tolles Training, auch wenn der tiefe

Sand sehr ungewohnt und vor allem anstrengend

für mich war.

Ich habe ziemlich schnell gemerkt, dass ich noch

riesige Probleme mit meinen Armen habe – sie

werden sehr schnell müde. Dann kann ich nicht so

schnell fahren, wie ich eigentlich möchte, das ist

derzeit noch ein Problem.

Ende März war es dann soweit und ich war in Pössneck

zum ersten Rennen der Saison auf der 85er.

Die Strecke kenne ich ja und so wusste ich, was auf

mich zukommt. Das Wetter war fantastisch, der

Samstag begann zwar im Nebel, aber als er sich

aufgelöst hatte, war den ganzen Tag super Sonnenschein!

Das freie Training lief schon mal ganz gut

und besser als gedacht. Mit Platz 9 war ich recht zufrieden.

Im Zeittraining ging es dann schon los und

meine Arme machten mir für eine schnelle Runde

einen Strich durch die Rechnung und so fand ich

mich auf Platz 15 wieder. Von 38 Startern war das

okay.

Der Start zum ersten Lauf war noch etwas verhalten,

da ich nicht wusste, was auf mich zukommt. Ich

ging im hinteren Teil der Strecke auch zweimal zu

Boden. Ich glaube, ich war zu aufgeregt und so kam

ich als Einundzwanzigster ins Ziel.

Meine Arme waren gefühlt so lang wie die Strecke!

Das ist derzeit mein größtes Problem. Der zweite

Lauf ging schon besser und ich wurde Achtzehnter.

Derzeit heißt es fahren, fahren, fahren, damit die

Muskeln wachsen und ich einen Renntag ohne Probleme

durchhalte.

Ich war mit Papa zum Training in Spremberg und es

hat Riesenspaß gemacht. Diese Strecke ist super,

sie lässt sich gut fahren. Auch das Fahrerlager ist

echt spitze, hier gibt es sogar Duschen. Wir wollen

jetzt oft hierherfahren und am Muskelaufbau an

meinen Armen arbeiten. Ich freue mich darauf –

und vielleicht sehen wir uns ja!

Bis bald,

euer Eddy

52

MCE

Mai '17


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SUPERENDURO-WM: ALBI/F

54

MCE

Mai '17


Haaker

erneut Weltmeister

Der US-Amerikaner Colton Haaker konnte

nach einer zuletzt schwachen Runde in Bilbao

erneut triumphieren. Mit einer starken

Leistung zeigte er seinen Konkurrenten die

kalte Schulter und sicherte sich beim Saisonfinale

im französischen Albi den WM-Titel. In

der Juniorenklasse zeichnete sich bereits in

den vorangegangenen Rennen ab, dass der

Südafrikaner Blake Gutzeit nicht zu schlagen

ist. Der Yamaha-Pilot befindet sich derzeit in

absoluter Topform und genau diese untermauerte

er in Frankreich eindrucksvoll. Gutzeit

konnte den Sack zumachen und sicherte

sich den Titel in der Nachwuchsklasse.

Da ist das Ding! Colton Haaker zeigte sich im Anschluss an das Rennen

sichtlich erleichtert nach einem zuletzt eher durchwachsenen

Grand Prix in Spanien

Colton Haaker reiste mit 11 WM-Punkten Vorsprung

nach Frankreich und hatte natürlich nur ein Ziel –

den Titelgewinn. Doch rein theoretisch war in Sachen

Titelkampf noch alles möglich. Denn Alfredo

Gomez hatte bei seinem Heim-Grand-Prix bewiesen,

wie schnell ein vermeintlich sicheres Punktekonto

binnen weniger Stunden dahinschmelzen

kann. Der Spanier gewann den WM-Lauf in Bilbao

und rückte damit gefährlich nahe an den Tabellenführer

Colton Haaker heran. Auch der Brite Jonny

Walker war noch in Reichweite des WM-Titels und

konnte unter den richtigen Umständen ein Wörtchen

mitreden. Umso wichtiger war jedes noch so

kleine Pünktchen in der WM-Wertung und dementsprechend

rückte auch die Superpole in den Fokus

aller Piloten. Beim Einzelrennen der schnellsten

acht Piloten des Zeittrainings werden bereits die

ersten WM-Punkte vergeben. Auf der selektiven

Strecke in Albi hatte Jonny Walker die Nase vorn. Der

KTM-Werkspilot schaffte mit 39:137 Sekunden die

beste Zeit dank eines fehlerfreien Laufs. Als Belohnung

gab es 3 WM-Zähler für Walker, während auch

Haaker hier erste Punkte auf seinem Konto verbuchen

konnte. Im Gegensatz zu Alfredo Gomez, der

hier Vierter wurde und leer ausging, belegte Haaker

mit 39:350 Sekunden den 2. Platz. Sein Teamkollegen

Pascal Rauchenecker schaffte erstmals den

Sprung in die Topdrei einer Superpole und das dank

seiner überaus spektakulären Fahrweise!

Als die abendlichen Wertungsläufe immer weiter

ins Rampenlicht rückten, stieg die Spannung in der

Arena. Mit dem Start zum ersten Lauf setzte sich

Jonny Walker in Führung und konnte diese bis ins

Ziel behaupten. Der Weg dorthin war aber keinesfalls

einfach, denn wie so oft entscheiden im Super

Enduro Sekundenbruchteile über Sieg oder Niederlage.

So waren auch in Albi die zu überrundenden

Fahrer für die Topstars das Haar in der Suppe. Haaker

heftete sich zu Beginn des ersten Laufs an die

Fersen von Walker, musste aber bald von diesem

55

MCE

Mai '17


SUPERENDURO-WM: ALBI/F

ablassen und konzentrierte sich darauf, den herannahenden

Alfredo Gomez hinter sich zu halten. Als

es ans Überrunden ging, hatte Haaker das bessere

Auge für die Linienwahl. Gomez hatte Pech und geriet

ins Straucheln, als er sich den Weg zwischen

seinen Mitstreitern hindurchbahnte. Dieser Umstand

warf den Spanier zurück, zwar behielt er Rang

3 inne, lag aber im Vergleich zu Haaker und Walker

abgeschlagen zurück. Dies wurde deutlich, als Haaker

aus Unachtsamkeit stürzte und sein Arbeitsgerät

in verhältnismäßiger Ruhe aufhob um weiterzufahren.

Gomez war schlichtweg zu weit entfernt, um

diesen Fauxpas ausnutzen zu können. Lauf Numero

uno endete also in der Reihenfolge Walker, Haaker

und Gomez. Letzterer setzte im nun folgenden zweiten

Heat alles daran, einen Sieg einzufahren, um

seine Chancen auf den Titel erhalten zu können. Gesagt,

getan! Trotz umgekehrter Startaufstellung gelang

es Gomez, binnen weniger Runden in Führung

zu gehen. Oldie Mike Brown gewann den Start und

führte zunächst, konnte dem herannahenden Gomez

aber nicht standhalten. Der Spanier war nicht

zu bremsen und fuhr seinen ersten Sieg an diesem

Abend ein. Hinter ihm gelang Haaker der Sprung auf

Platz 2 und das war wichtig für die Gesamtwertung.

Auch Walker schaffte es in diesem Heat unter die

Topdrei, nachdem er sich durch das halbe Fahrerfeld

gekämpft hatte. Damit lief es wie schon so oft in

dieser Saison auf den entscheidenden dritten Heat

hinaus. Klar im Vorteil hier – Colton Haaker. Er

musste nur noch einen möglichst sicheren Lauf hinlegen

und irgendwie ins Ziel kommen, um seinen

WM-Titel sichern zu können. Gomez brauchte da

schon etwas Schützenhilfe und musste auf ein möglichst

unvorteilhaftes Abschneiden seines schärfsten

Konkurrenten hoffen. Gomez gelang es, den

aus seiner Sicht besten Weg zu gehen, indem er einen

lupenreinen Start-Ziel-Sieg aufs Parkett legte.

Damit war ihm der Tagessieg in Albi nicht zu nehmen!

Ein hervorragendes Ergebnis für den Extreme-

Enduro-Spezialisten. Im WM-Kampf hatte Gomez

aber kein Glück, denn hier führte kein Weg an Haaker

vorbei. Der US-Boy behielt die Nerven und zeigte

sich trotz der Gefahr eines Ausfalls kämpferisch.

Erst im Duell mit seinem Landsmann Mike Brown

und später mit Jonny Walker. Die beiden lieferten

sich einen sehenswerten Kampf, den Walker zu seinen

Gunsten entschied und somit Zweiter des letzten

Laufs wurde. Haaker gab sich natürlich mit dem

3. Rang zufrieden und war sich im Klaren, den WM-

Titel erfolgreich verteidigt zu haben! Erfreulich ist

das Abschneiden von Manuel Lettenbichler zu bewerten.

Der Bayer konnte sich in Albi sehr gut verkaufen

und bewies mit einem soliden 4. Rang in der

Tageswertung, aus welchem Holz er geschnitzt ist.

Lettenbichler hatte im Gegensatz zu seinen Kollegen

mit einer Verletzung zu kämpfen und musste

daher den WM-Lauf in Riesa auslassen. Nach einer

OP kehrte der KTM-Pilot in Bilbao zurück und konnte

wenig später beim Finale in Frankreich zu alter Stärke

finden. Für die Zukunft dürfte Lettenbichler ebenfalls

ein Top-Kandidat für vordere Platzierungen

darstellen.

Neben den „Big Boys“ in der Prestige-Klasse konnten

sich auch die Junioren in bester Laune präsentieren.

Allen voran Blake Gutzeit aus Südafrika, der

hierzulande durch seine zahlreichen Gastauftritte

bestens bekannt ist. In der Juniorenklasse ging er

für das Yamaha-Team von Nicky Neubert an den

Start, doch keiner hätte wohl daran gedacht, dass

es Blake so weit bringen würde. Aufgrund einer aus

dem Vorjahr (Saison 2015/2016) immer noch bestehenden

Regel, konnten bei den Junioren Streichergebnisse

eingereicht werden. Der Veranstalter hatte

scheinbar schlichtweg vergessen, diese Regel,

die eigentlich für Übersee-Veranstaltungen gilt, aus

dem diesjährigen Reglement zu nehmen! Bei lediglich

vier WM-Stationen, die allesamt in Europa Halt

machen, ist eine derartige Reglung definitiv nicht

Alfredo Gomez wollte eigentlich gar keine SuperEnduro-WM fahren,

jedoch macht dem Spanier diese Disziplin immer mehr Freude.

In Frankreich gelang ihm sein zweiter Tagessieg!

Der Start gehört zu den Schlüsselszenen,

so auch in Albi

lohnenswert. Das führte natürlich insbesondere bei

Gutzeit, der gegenüber seinen Konkurrenten deutlich

in Führung lag, für leichtes Unbehagen. Sein

Vorsprung in der Meisterschaft schmolz aufgrund

dieser Entscheidung auf gerade einmal 6 winzige

Zähler zusammen. Somit kam, eher ungewollt,

Spannung in die Partie und Gutzeit konnte sich keinen

Fehler erlauben. Nutznießer war Benjamin Herrera.

Der Chilene hatte den Auftakt in Polen gewonnen

und sich fortan auf den Titelgewinn fokussiert.

Herrera musste sich allerdings beim Grand Prix von

Deutschland und auch dem von Spanien Gutzeit geschlagen

geben. Damit galt es beim Finale in Frankreich

für beide Piloten, alles auf eine Karte zu setzten.

Mit dem Start zum ersten Lauf war jedoch relativ

schnell Blake Gutzeit derjenige, der sich gegen die

Konkurrenten behaupten konnte. Auf der komplexen

Strecke gelang es dem Südafrikaner, einen sicheren

Vorsprung herauszufahren und den ersten

Heat zu gewinnen. Herrera hingegen patzte, kam im

Fahrerfeld der jungen Wilden einfach nicht so voran,

wie er es sich gewünscht hätte. Nach absolvierter

Renndistanz wurde der Chilene Achter, damit hatte

Gutzeit sein Punktekonto wieder ordentlich gefüllt

und konnte die verbleibenden beiden Heats etwas

lockerer angehen. Wie wichtig der Laufsieg noch

werden sollte, zeigte der chaotische zweite Durchgang.

Nach dem Start gab es das übliche Getümmel

an den neuralgischen Stellen, wie beispielsweise

dem Steinfeld. Diese Passage wurde im Rennverlauf

einigen, so auch Blake Gutzeit, zum Verhängnis.

Als sich dieser vom 10. Platz aus tapfer nach

vorn gearbeitet hatte, blieb Gutzeit zwischen den

Manuel Lettenbichler bewies sein Können mit eine

Leistung beim Saisonfinale. Der Bayer lag noch vor

Krankenhaus, ist aber auf bestem Wege zu sei

Steinen hängen und verlor Position um Position. Am

Ende verbuchte der Yamaha-Pilot nur Platz 11! Benjamin

Herrera hingegen konnte sich etwas weiter

vorn recht sicher ins Ziel retten und hatte damit wieder

ein paar Zähler gegenüber Gutzeit aufgeholt.

Den entscheidenden dritten Heat galt es aus Sicht

von Blake Gutzeit, ganz besonnen anzugehen,

schließlich sollte dieser Lauf über den WM-Titel bestimmen.

Während sich nach dem Start Travis Teasdale

und Benjamin Herrera an der Spitze duellierten,

blieb Gutzeit cool und fuhr auf Sicherheit.

Teasdale konnte sich schließlich durchsetzen und

gewann den letzten Lauf der Saison 2016/2017 vor

Herrera. In Sachen Weltmeisterschaft hatte allerdings

jemand anderes ein breites Grinsen unterm

Helm – Blake Gutzeit! Er fuhr diesen letzten Lauf sicher

ins Ziel und damit war ihm der Junioren-WM-Titel

nicht mehr zu nehmen. Glückwunsch!

EUROPAMEISTERSCHAFT

Neben der Weltmeisterschaft wurde in Albi auch der

Europacup ausgefahren. Gewertet wurden hier der

Lauf zum Auftakt in Polen und das Saisonfinale in

Frankreich. Gefahren wurde natürlich im klassischen

SuperEnduro-Modus, allerdings nur zwei

statt der üblichen drei Heats wie bei den Profis. In

dieser Klasse sind auch zahlreiche deutsche Piloten

vertreten, so unter anderem Mike Hartmann, der

hier als klarer Favorit gehandelt wurde. Der Heidenheimer

konnte sich im Rennverlauf in beiden Wertungsläufen

durchsetzen und wurde EM-Titelsieger.

Hinter ihm platzierten sich mit Marcel Teucher und

Felix Bräuer gleich zwei weitere Piloten aus

Deutschland! • Text: Marco Burkert; Fotos: EnduroABC

56

MCE

Mai '17


hervorragenden

wenigen Wochen im

ner alten Form

Jonny Walker zeigte sich kämpferisch und lieferte sich mit seinen

Konkurrenten Colton Haaker und Alfredo Gomez spannende Duelle

Trotz einer etwas konfusen Regelauslegung,

die ihn fast seinen Punktevorsprung

in der WM gekostet hat, behielt

Blake Gutzeit in Albi die Nerven

SuperEnduro-WM - 4. Lauf + letzter Lauf - Albi/F - 18.3.2017

Ergebnisse:

Prestige - 1. Finale: 1. Jonny Walker, GB, KTM; 2. Colton Haaker, USA, Husqvarna; 3. Alfredo Gomez, E, KTM;

4. Manuel Lettenbichler, D, KTM; 5. Pascal Rauchenecker, A, Husqvarna; 6. Mario Roman, E, Sherco; 7. Mike

Brown, USA, Husqvarna; 8. Xavier Leon Sole, E, Husqvarna; 9. Eloi Salsench, E, Beta; 10. David Leonov,

RUS, Husqvarna.

2. Finale: 1. Gomez; 2. Haaker; 3. Walker; 4. Lettenbichler; 5. Brown; 6. Leon Sole; 7. Roman; 8. Salsench;

9. Diogo Vieira, P, Beta; 10. Aurelien Addesso, F, Beta. Ferner: 11. Rauchenecker.

3. Finale: 1. Gomez; 2. Walker; 3. Haaker; 4. Roman; 5. Lettenbichler; 6. Salsench; 7. Rauchenecker; 8. Leon

Sole; 9. Brown; 10. Adesso.

Junior - 1. Finale: 1. Blake Gutzeit, ZA, Yamaha; 2. Travis Teasdale, ZA, KTM; 3. David Cyprian, CZ, KTM;

4. Max Vial, F, Husqvarna; 5. Ignacio Fernandez, E, Sherco; 6. Kyle Flanagan, ZA, Yamaha; 7. Kevin Gallas,

D, Husqvarna; 8. Benjamin Herrera, RCH, TM; 9. Paul Bury, F, Sherco; 10. Tim Apolle, D, Husqvarna.

2. Finale: 1. Vial; 2. Gethin Humphreys, GB, Husqvarna; 3. Teasdale; 4. Herrera; 5. Gallas; 6. William Hoare,

GB, KTM; 7. Apolle; 8. Flanagan; 9. Herrera; 10. Fernandez.

3. Finale: 1. Teasdale; 2. Herrera; 3. Cyprian; 4. Vial; 5. Gallas; 6. Flanagan; 7. Gutzeit; 8. Humphreys;

9. Apolle; 10. Jacob Subachus, GB, Sherco.

Europe - 1. Finale: 1. Mike Hartmann, D, Husqvarna; 2. Adrien Jacon, F, KTM; 3. Jonathan Pearson, GB, KTM;

4. Marcel Teucher, D, KTM; 5. Felix Bräuer, D, KTM; 6. Joffrey Marin, F, Kawasaki; 7. Julien Besombes, F, KTM;

8. Antoine Romani, F, Beta.

2. Finale: 1. Hartmann; 2. Teucher; 3. Jacon; 4. Pearson; 5. Marin; 6. Bräuer; 7. Florent Rouzies, F, Husqvarna;

8. Anthony Martinez, F, KTM; 9. Besombes.

STIMMEN

Colton Haaker: Es ist toll, den SuperEnduro-Titel wieder gewonnen zu haben. Es

war eine ganz andere Meisterschaft als im letzten Jahr, als ich in diese Meisterschaft

als Favorit kam und gewinnen wollte. Die ersten beiden Runden waren

stark und ich schaffte es, eine kleine Lücke an der Spitze herauszufahren. Ich

glaube, Jonny Walker und Alfredo Gomez haben während der Pause nach den

ersten beiden Runden wirklich hart gearbeitet. Heute Abend, bin ich der Meinung,

waren die Dinge ziemlich ausgeglichen zwischen uns allen. Den SuperEnduro-Titel

zu verteidigen, war definitiv etwas anderes und schwerer zu bewerkstelligen,

aber ich bin gestartet, um die Meisterschaft zu gewinnen. Ich denke,

ich bin heute gut gefahren, ich wusste, dass ich auf der Zielgerade zum Titel bin.

Ich bin gerührt, zwei SuperEnduro-Titel hintereinander gewonnen zu haben!

Alfredo Gomez: Die Starts heute Abend sind mir gut gelungen. Zweimal konnte

ich den Holeshot ziehen und wollte die Saison dementsprechend so gut wie

möglich beenden. Ich freue mich sehr über mich und das Team. Wie ich schon

sagte, für jemanden, der ursprünglich nicht beabsichtigt hat, in dieser Meisterschaft

zu starten, haben wir einen ziemlich erstaunlichen Job gemacht. Mit Beginn

des ersten Rennens in Polen war ich konkurrenzfähig und konnte jetzt meinen

zweiten SuperEnduro-Tagessieg holen, unglaublich. Ehrlich gesagt, ich bin

ein wenig überrascht, wie konkurrenzfähig ich in jeder Phase jedes Rennens gewesen

bin. Ich glaube sogar, ich bin erstaunlicherweise in keiner Endrunde der

ganzen Saison gestürzt – es war eine erstaunliche Meisterschaft.

Jonny Walker: Nachdem ich die schnellste Zeit in der SuperPole gefahren bin

und dann auch noch den ersten Heat gewann, habe ich an den Gesamtsieg gedacht.

Die umgekehrte Startreihenfolge im zweiten Heat war irgendwie mein

Verderben – die Dinge sind einfach nicht so gelaufen, wie ich es gehofft hatte.

Ich wurde Dritter, was nicht so schlimm war, aber ich verlor ein paar Punkte, die

ich am Ende gebraucht hätte. Der Track war gut, nicht zu technisch, trotzdem waren

es knappe Rennen. Ich denke wir drei – Colton, Alfredo und ich – wollten die

Serie alle mit einem starken Ergebnis beenden, also gab es auch tolle Rennen.

Als ich mir im vergangenen Jahr meine Verletzung zuzog, war ich nicht ganz auf

dem Level, den ich zu Beginn der Serie benötigt hätte, aber die Dinge sind in Anbetracht

dessen wirklich gut gelaufen.

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MCE

Mai '17


ENDURO-WM: HELSINKI/FIN

Eero Remes war schnellster aller Fahrer und

dominierte den Auftakt zur Enduro-WM in

Finnland unter schwierigsten Bedingungen

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MCE

Mai '17


Antti Hellsten (FIN) gewann die GP-Klasse

und ließ die Werkspiloten „alt“ aussehen

Finnen dominieren

bei Eis und Schnee

Eine neue Ära im Endurosport hat begonnen. Fortan gibt es nunmehr die Klassen „GP“ und „E2“, in denen

die Big Boys um wichtige Meisterschaftspunkte kämpfen. Damit soll der Endurosport transparenter, besser

zu verstehen und somit auch für nicht eingefleischte Endurofans erklärbarer gemacht werden. Erhalten geblieben

sind die Nachwuchsklassen „Junior“ und „Youth“, die von den Änderungen unangetastet blieben.

Ob dieses Vorhaben gelingt, wird die Zukunft zeigen. Der Auftakt zur diesjährigen Enduroweltmeisterschaft

jedenfalls hatte es im wahrsten Sinne des Wortes in sich und hätte kaum spektakulärer sein können. Das gesamte

Rennwochenende wurde von Eis und Schnee bestimmt. Für 90 Prozent des Fahrerfeldes daher eher

ungewohnte Bedingungen und dementsprechend konnten die heimischen Piloten im finnischen Paijanne ihre

ganze Klasse auf derartigem Terrain zum Ausdruck bringen.

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MCE

Mai '17


ENDURO-WM: HELSINKI/FIN

Für die Finnen sind solche Bedingungen in den Wintermonaten

quasi Alltag und so war es eigentlich nichts Außergewöhnliches

für die Herren Remes, Tarkkala, Stigell

oder Hellsten mit Spike-Reifen bei Schnee Bestzeiten in

die Zeitentabelle zu brennen. Allen voran aber präsentierte

sich Eero Remes in bester Verfassung und erteilte

seinen Konkurrenten an beiden Tagen eine Lehrstunde.

Der TM-Pilot gewann sowohl am Samstag als auch am

Sonntag mit einem Vorsprung von weit über einer bzw.

zwei Minuten gegenüber dem Zweitplatzierten. Speziell

am Samstag machten die Finnen so gut wie alles unter

sich aus, denn auf den ersten sechs Plätzen der Zeitentabelle

fand sich kein einziger ausländischer Fahrer. Der

erste „Nicht-Finne“ war Matthew Phillips auf Rang 7, gefolgt

vom Österreicher Pascal Rauchenecker! Am Sonntag

herrschte ein ähnliches Bild, wenngleich die Finnen

nicht mehr ganz so dominant aufliefen. Mit Steve Holcombe

hatte es tatsächlich ein Brite unter die schnellsten

drei Piloten des Tages geschafft. Auch in Sachen

Gesamtprüfungszeit musste man schon mehrmals hinschauen,

denn diese lag am Samstag bei drei und am

Sonntag im Schnitt bei fast zweieinhalb Stunden!

Ironischerweise war der schnellste Pilot beider Tage, Eero

Remes, nicht automatisch Sieger der hoch dotierten

GP-Klasse, denn Remes startet lediglich in der Klasse

E2. Dort konnte ihm keiner das Wasser reichen und logischerweise

gewann der TM-Pilot mit seiner furiosen

Fahrt den Auftakt und liegt in der Meisterschaftswertung

nach zwei Renntagen vor Henric Stigell (FIN) und Josep

Garcia (E). „Es war großartig vor so vielen finnischen

Fans fahren zu dürfen“, sagte Remes nach der Zielankunft

am Sonntag. „Bereits am Samstag kamen mir die

Sonderprüfungen entgegen, der Boden war hart gefroren

und die Spikes haben dementsprechend viel Grip

aufbauen können – das hat mir stets ein gutes Gefühl

gegeben. Der Sonntag war ähnlich, alles hat hervorragend

geklappt! Es war ein toller Start in die Meisterschaft

und in Finnland zu gewinnen, ist natürlich immer

etwas Besonderes.“

Neben dieser einzigartigen Leistung von Remes, ist

auch die Leistung von Josep Garcia nicht außer Acht zu

lassen. Der Spanier musste in der Off-Season nach einem

Autounfall einige Wochen pausieren und konnte

daher nicht allzu viel trainieren. Als Rookie in dieser

Klasse gelang es ihm dennoch, vorn mitzufahren und in

der WM-Wertung nach beiden Tagen auf Rang 3 zu landen.

„Ich bin sehr zufrieden mit diesem Ergebnis“, sagte

Garcia. „Angesichts meiner Zwangspause ohne Training

auf dem Bike und der für mich recht harten

Bedingungen in Finnland, ist es ein toller Saisonstart!

Nun werde ich viel trainieren für mein Heimrennen in

Spanien“, so der 21-Jährige abschließend.

Die GP-Klasse ging indes an Antti Hellsten (FIN), der beide

Tage für sich entscheiden konnte. Für den Privatier,

der dieses Rennen in Paijanne schon mehrfach für sich

entschied, war es ein herausragender Erfolg. Denn im

Gegensatz zu all den Werksfahrern geht Hellstein arbeiten

wie jeder „normale“ Bürger auch. Umso höher ist

seine Leistung zu bewerten! Er hat all die „Big Guns“ der

GP-Klasse hinter sich gelassen und gezeigt, dass ihm

auf Schnee und Eis keiner so schnell etwas vor macht.

„Ich habe dieses, für uns Finnen wichtige Rennen sehr

genossen“, sagte Hellsten. „Beide Tage waren nicht einfach.

Am Sonntag hat Steve (Holcombe) mehr gepusht

als am Samstag, aber ich hatte einen ganz guten Rhythmus

und konnte ebenfalls pushen. Es hat mir Spaß gemacht,

gegen die Jungs der WM zu fahren“, lautete das

Fazit des schnellen Finnen. Sein Landsmann Marko

Tarkkala, mit den winterlichen Bedingungen ebenfalls

bestens vertraut, belegte Rang 2, gefolgt vom Beta-Piloten

Steve Holcombe. Letzterer dürfte in dieser Klasse

neben Matthew Phillips, der hier Vierter wurde, klarer

Titelfavorit sein. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden

Hellsten und Tarkkala bei keinem weiteren WM-Lauf am

Start sein und somit dürfte sich die Wertung recht

schnell an Holcombe und Phillips orientieren.

Leider gab es auch in der GP-Klasse schlechte Nachrichten

zu vermelden, denn Husqvarna-Werkspilot Mathias

Österreichs Pascal Rauchenecker

startete gut in die neue

Saison und konnte einige

Akzente setzen

60

MCE

Mai '17


Bellino verletzte sich kurz vor dem Grand Prix und konnte nicht an den Start gehen.

Der Franzose zog sich bei einem Trainingscrash eine Fraktur des Schulterblattes

und dreier Rippen zu, plant aber ein möglichst schnelles Comeback in

die WM.

Bei den Junioren konnte sich gleichermaßen ein Finne durchsetzen. Eemil Pohjola

hatte ein perfektes Wochenende zu verbuchen und gewann seine Klasse sowohl

am Samstag als auch am Sonntag. Damit führt er die Wertung mit 50 Zählern

an, jedoch ist ihm mit Davide Soreca ein schneller Italiener auf den Fersen.

Soreca finishte an beiden Tagen als Zweiter hinter Pohjola und kam mit den Bedingungen

in Finnland ganz gut zurecht. Einer, dem Eis und Schnee nicht fremd

sind, ist Mikael Persson. Der Schwede belegte in der Endabrechnung beider Tage

den 3. Rang in der WM-Wertung.

In der Youth-Wertung setzten sich die Finnen sehr deutlich vom restlichen Fahrerfeld

ab. Unter den Topfünf-Piloten war Andrea Verona (I) der einzige Nicht-Finne!

Das schnellste Nordlicht war Hermanni Haljala, der die Gesamtwertung vor

Hugo Svard und Antti Ahtila gewann. • Text: Marco Burkert; Fotos: EnduroABC

Der Brite Steve Holcombe

kam mit den Bedingungen im

Rennverlauf immer besser

zurecht, liegt in der WM nach

dem Auftakt auf Rang 3

Enduro-WM - 1. Lauf - Helsinki/FIN - 25./26.3.2017

Ergebnisse:

EnduroGP - 1. Tag: 1. Antti Hellsten, FIN, Husqvarna; 2. Marko Tarkkala, FIN, Husqvarna; 3. Aleksi Jukola,

FIN, KTM; 4. Matthew Phillips, AUS, Sherco; 5. Steve Holcombe, GB, Beta; 6. Christophe Nambotin, F, KTM;

7. Loїc Larrieu, F, Yamaha; 8. Nathan Watson, GB, KTM; 9. Christophe Charlier, F, Husqvarna; 10. Giacomo

Redondi, I, Honda.

2. Tag: 1. Hellsten; 2. Holcombe; 3. Phillips; 4. Watson; 5. Tarkkala; 6. Redondi; 7. Jukola; 8. Larrieu; 9. Charlier;

10. Alex Salvini, I, Beta.

E2 - 1. Tag: 1. Eero Remes, FIN, TM; 2. Henric Stigell, FIN, Husqvarna; 3. Pascal Rauchenecker, A, Husqvarna;

4. Roni Nikander, FIN, KTM; 5. Josep Garcia, E, KTM; 6. Daniel Sanders, AUS, KTM; 7. Daniel McCanney, GB,

Husqvarna; 8. Jamie McCanney, GB, Husqvarna; 9. Jiri Leino, FIN, KTM; 10. Lorenzo Santolino, E, Sherco.

2. Tag: 1. Remes; 2. Garcia; 3. Stigell; 4. J.McCanney; 5. Nikander; 6. Sanders; 7. Manuel Monni, I, TM;

8. Rauchenecker; 9. Leino; 10. Santolino.

EJ - 1. Tag: 1. Eemil Pohjola, FIN, Husqvarna; 2. Davide Soreca, I, Honda; 3. Mikael Persson, S, Yamaha; 4. Kirian

Mirabet, E, Sherco; 5. Antti Hänninen, FIN, Husqvarna; 6. Henry Olenius, FIN, Honda; 7. Adam Andersson,

S, KTM; 8. Matias Savo, FIN, Sherco; 9. Matteo Cavallo, I, Beta; 10. Joni Kaivolainen, FIN, KTM.

2. Tag: 1. Pohjola; 2. Soreca; 3. Olenius; 4. Andersson; 5. Hänninen; 6. Persson; 7. Mirabet; 8. Savo;

9. Kevin Olsen, S, KTM; 10. Kaivolainen.

EY - 1. Tag: 1. Hugo Svärd, FIN, Husqvarna; 2. Hermanni Haljala, FIN, Husqvarna; 3. Roni Kytönen, FIN,

Husqvarna; 4. Toni Toukola, FIN, KTM; 5. Antti Ahtila, FIN, KTM; 6. Andrea Verona, I, TM; 7. Kalle Järvinen,

FIN, Husqvarna; 8. Peetu Juupaluoma, FIN, Husqvarna; 9. Teemu Pölönen, FIN, KTM; 10. Santtu Kalliokoski,

FIN, KTM.

2. Tag: 1. Haljala; 2. Emil Jonsson, S, KTM; 3. Ahtila; 4. Svärd; 5. Toukola; 6. Verona; 7. Järvinen; 8. Niklas

Laankoski, FIN, KTM; 9. Juupaluoma; 10. Pölönen.

Der erst 21-Jährige Josep Garcia (E)

bewies trotz einer längeren Trainingspause,

dass er zu den ganz

Schnellen in diesem Jahr zählt

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MCE

Mai '17


ENDURO-DM: UELSEN

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MCE

Mai '17

Newcomer Robert Riedel sorgte bei den

Junioren für eine Überraschung


Altmeister Dennis Schröter mit perfektem

Auftakt in Uelsen/Itterbeck

Es

geht

wieder

los

Die mit Spannung erwartete Internationale Deutsche

Enduromeisterschaft 2017 dürfte heuer besonders interessant

werden. Im Terminkalender stehen neben

den Eintagesveranstaltungen in Dahlen und Dachsbach

gleich vier Zweitagesveranstaltungen! Eine Herausforderung

für Mensch und Maschine, denn hier

bleibt wenig Zeit für Erholung und auch das Arbeitsgerät

muss tadellos in Schuss sein, um derartige

Strapazen problemlos wegstecken zu können. Die

Meisterschaft erwachte am zweiten Märzwochenende

aus dem Winterschlaf und feierte ihren Saisonauftakt

ganz in alter Tradition in Itterbeck bei Uelsen.

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MCE

Mai '17


ENDURO-DM: UELSEN

Andi Beier musste sich auf seine Klasse

konzentrieren

2016 pausierte der ausrichtende MSC Niedergrafschaft.

Dass man allerdings in der einjährigen Pause

nichts verlernt hatte, zeigte sich bei der diesjährigen

Zweitagesveranstaltung. Auch wenn die Verbindungsetappen

aufgrund der guten Wetterverhältnisse

im Gegensatz zu den Vorjahren recht

harmlos zu befahren waren, boten die beiden Sonderprüfungen

spannenden Endurosport. Bekanntermaßen

wieder mit dabei, die bei vielen Akteuren

gefürchtete Sandprüfung rund um den Baggersee.

Hier trennte sich die Spreu vom Weizen und vor allem

die Sandspezialisten konnten aus den Vollen

schöpfen.

Int. Deutsche Enduromeisterschaft – Championat

Dennis Schröter setzte genau dort an, wo er 2016

aufgehört hat – ganz vorn! Der amtierende Deutsche

Meister zeigte von Beginn an, wer im Sand das

Sagen hat und gewann beide Fahrtage. Als ausgewiesener

Spezialist auf diesem Terrain war es wenig

verwunderlich, dass der Husqvarna-Pilot die besten

Karten in der Hand hielt. Am frühen Samstagmorgen

konnte zwar Davide von Zitzewitz die erste Prüfungsbestzeit

des Tages markieren, im weiteren

Rennverlauf zog Schröter jedoch immer mehr an.

Der Enduro-Haudegen profitierte von seiner geballten

Erfahrung und wählte stets die cleverste Linie.

Das schlug sich positiv in der Zeitentabelle nieder,

denn der 34-jährige Crinitzer gewann am Samstag

vier der sieben Sonderprüfungen und war damit im

64

MCE

Mai '17

Tagesziel 37 Sekunden schneller als sein direkter

Konkurrent Davide von Zitzewitz. Letzterer wurde

am Samstag Zweiter und zeigte sich mit dieser Platzierung

recht zufrieden. Wusste aber auch, dass es

einen Schritt mehr brauchte, um Schröter hier Paroli

zu bieten. Auf Platz 3 tauchte überraschend Björn

Feldt auf. Er war mit der großen 500er KTM ausgerückt

und konnte das Potenzial dieses Donnerbolzens

speziell auf den langen Geraden voll ausspielen.

Dank dem kleinen Plus an Motorleistung nutzte

Feldt diesen Vorteil geschickt und konnte so den

schnellen Niederländer Wesley Pittens (4.) und

auch Marco Neubert (5.) hinter sich halten.

Wesley Pittens, der aufgrund seiner fehlenden

Championatsplatzierung im Vorjahr quasi als Letzter

ins Rennen ging und immer wieder mit zu überholenden

Fahrern auf den Sonderprüfungen zu

kämpfen hatte, war am Samstag leicht gehandicapt.

So auch Marco Neubert, der noch mit den Folgen

seines Kreuzbandrisses kämpfte und dementsprechend

die Zähne zusammenbeißen musste. Für

ihn ging es in erster Linie um die berühmte Schadensbegrenzung.

Im Wissen, noch nicht ganz die

hundertprozentige Leistung abrufen zu können,

galt es, möglichst viele Meisterschaftspunkte zu

sammeln.

Am Sonntag wurde es für Dennis Schröter nicht

ganz so einfach, die Tageswertung zu gewinnen.

Der Grund waren zwei Niederländer, zum einen der

eben schon erwähnte Wesley Pittens und dessen

Bruder Thierry. Die beiden, die ebenfalls Spezialisten

auf sandigem Boden sind, wollten Dennis

Schröter unbedingt von der Spitzenposition drängen.

Fast wäre ihnen dieses Kunststück auch gelungen.

Auf der mittlerweile ausgefahrenen Strecke

hatten die Brüder nun im Gegensatz zum Samstag

freie Fahrt. Denn am Sonntag wurde nach den Platzierungen

des Vortages gestartet! Im Ziel trennten

Wesley Pittens lediglich 12 Sekunden vom erneuten

Tagessieger Schröter, während Thierry mit Gesamtrang

3 ebenfalls nicht allzu weit entfernt lag. Für

Schröter selbst war dies mehr Motivation als Hindernis.

Später im Fahrerlager meinte er, die schnellen

Jungs aus den Niederlanden hätten ihn an seine

Motocrosszeiten erinnert – schon damals habe er

Duelle mit Holländern ausfahren müssen. Ob diese,

wie hier in Itterbeck, immer zu seinen Gunsten ausgingen,

verriet Schröter jedoch nicht. Wie auch immer,

für den Husqvarna-Piloten war es ein Auftakt

nach Maß. Die eingefahrene maximale Punktzahl

dürfte ganz nach dem Geschmack des mehrfachen

Meisters sein. Ob ihm das auch in Dahlen gelingt?

Davide von Zitzewitz musste sich an diesem Tag den

beiden Niederländern geschlagen geben und landete

auf dem eher undankbaren 4. Platz vor einem

weiteren Landsmann der Pittens-Brüder, Lucas Dolfing.


Marco Neubert konnten gegen das schnelle Brüder-

Duo etwas ausrichten. So gewann Wesley vor seinem

Bruder Thierry, gefolgt von Davide von Zitzewitz.

Marco Neubert wurde Vierter, während Paul

Roßbach an beiden Tagen die Topfünf komplettierte.

Klasse E3

Mit seiner hervorragenden Leistung im Championat

konnte der Sieger in der Klasse E3 natürlich nur

Dennis Schröter lauten. Der Crinitzer ließ sich die

Butter nicht vom Brot nehmen und dominierte die

E3 am gesamten Wochenende. Hinter ihm zeigte

Björn Feldt eine starke Leistung. Mit seiner 500er

kam Feldt offensichtlich bestens zurecht, obwohl

die „großkalibrige“ KTM in Wettbewerben weitestgehend

verschwunden ist. Ihr lastet der Ruf eines

Schwergewichts an, jedoch hat sich in den vergangenen

Jahren in Sachen Leichtbau einiges getan

und siehe da, Björn Feldt macht es vor! Ein 2. Platz

am Samstag und ein 3. am Sonntag beweisen, wie

schnell man mit der 500er unterwegs sein kann. Im

Ranking der Topdrei mitmischen wollte auch Lucas

Dolfing. Der Niederländer kam über das gesamte

Wochenende immer besser in Fahrt und erreichte

nach seinem 3. Platz am Samstag, einen 2. Rang am

Sonntag.

Junioren

Bei den Nachwuchstalenten zeichnete sich schnell

ab, dass Endurorookie Robert Riedel das Zepter

übernehmen würde. Der aus dem Motocross stammende

Riedel konnte seine Fähigkeiten auch im

Tiefsand von Itterbeck hervorragend umsetzen und

schnappte sich gleich mal den Doppelsieg! Die Konkurrenz,

allen voran die Tageszweiten Lukas

Streichsbier und Oscar Blom, schauten, angesichts

eines schon als groß zu bezeichnenden Rückstandes

von jeweils über einer Minute (am Sonntag fast

zwei Minuten), sprichwörtlich in die Röhre. Kann

Riedel diesen Speed über alle Veranstaltungen hinweg

halten, dürfte es in dieser Klasse schwer werden,

an ihm vorbeizukommen.

• Text: Marco Burkert

• Fotos: DGDesign/Norbert Günther

Klasse E1

Die „kleine“ Klasse hatte mit Andi Beier einen bekannten

Auftaktsieger zu vermelden. Der ehrgeizige

Sachse dominierte seine Mitstreiter am Samstag.

Dennoch war der stets mit sich selbst kritisch

umgehende Husqvarna-Pilot keinesfalls zufrieden.

Dabei gewann er die Wertung am Samstag mit über

einer Minute Vorsprung auf den Niederländer Daan

Bruijsten. Dauerkonkurrent Jonathan Rossé lag sogar

noch weiter zurück, obwohl auch er mit Rang 3

eine gute Leistung zeigte. Am Sonntag musste Andi

Beier dem Niederländer Daan Bruijsten und dem

Schweden Kalle Svensson den Vortritt lassen.

Bruijsten kam mit den für die 250er Klasse als

schwierig geltenden Streckenverhältnissen am

besten zurecht und gewann mit etwas mehr als

55 Sekunden gegenüber seinem schwedischen

Konkurrenten Svensson. Andi Beier schnappte sich

zwar den noch verbleibenden letzten Podiumsplatz,

war aber „not amused“ über seine Leistung.

Zu viele Stürze und kleine Fehler hätten sich eingeschlichen,

äußerte sich Beier nach dem Saisonauftakt.

Allgemein war es keinesfalls einfach für die Piloten

der kleinen Hubraumklasse im Tiefsand von

Itterbeck. Die sehr langen Geraden lassen die Bikes

verhungern – so der Tenor aus den Reihen der 250er

Piloten. Klassenübergreifend konnte keiner der

E1-Kategorie ernsthaft ins Geschehen eingreifen,

deshalb konzentrierte man sich auf das Duell mit

Gleichgesinnten. Die einzige Dame im hart umkämpften

E1-Fahrerfeld, Maria Franke, erreichte mit

Rang 9 und 8 an beiden Tagen die Topten. Die Enduro-Vizeweltmeisterin

konnte zwar einige Herren

hinter sich lassen, war aber nicht hundertprozentig

zufrieden.

Klasse E2

Für den Klassenfavoriten Davide von Zitzewitz begann

der Samstag mit einer Schrecksekunde. Durch

ein nicht ganz optimal angebrachtes Absperrband,

das als Streckenbegrenzung dient, verlor der KTM-

Pilot in der Hektik kurzzeitig die Orientierung und

fuhr in einer Schikane falsch. Keine Absicht – das

signalisierte von Zitzewitz dem Streckenposten sofort

und verlangsamte das Tempo. Fahrtleiter Johann

Küper verhängte angesichts dieser Reaktion

und des tatsächlich unglücklich angebrachten

Sperrbandes eine milde Strafzeit von vier Sekunden.

Das hinderte Zitzewitz aber keinesfalls am Tagessieg.

Der Norddeutsche hatte seine Klassenkonkurrenten

am Samstag fest im Griff und gewann mit

etwas mehr als 15 Sekunden Vorsprung auf den

zweitplatzierten Wesley Pittens. Marco Neubert laborierte

wie bereits erwähnt an den Folgen seiner

Knieverletzung, konnte aber dennoch einen respektablen

3. Platz einfahren. Am Sonntag trumpften

die Niederländer, Wesley und Thierry Pittens auf

und hatten ihrerseits die vorderen Platzierungen

der E2 im Visier. Weder Davide von Zitzewitz noch

Enduro-DM - 1. Lauf - Uelsen - 11./12.3.2017

Ergebnisse:

Championat - Samstag: 1. Dennis Schröter, Husqvarna; 2. Davide von

Zitzewitz, KTM; 3. Björn Feldt, KTM; 4. Wesley Pittens, NL, Yamaha;

5. Marco Neubert, KTM; 6. Andreas Beier, Husqvarna; 7. Thierry Pittens,

NL, Husqvarna; 8. Lucas Dolfing, NL, TM; 9. Jan Schäfer, Sherco;

10. Daan Bruijsten, NL, KTM.

Sonntag: 1. Schröter; 2. W.Pittens; 3. T.Pittens; 4. von Zitzewitz;

5. Dolfing; 6. Feldt; 7. Neubert; 8. Bruijsten; 9. Schäfer; 10. Paul Roßbach,

KTM.

E1 - Samstag: 1. Andreas Beier, Husqvarna; 2. Daan Bruijsten, NL,

KTM; 3. Jonathan Rossé, CH, Yamaha; 4. Yanik Spachmüller, KTM;

5. Tim Apolle, Husqvarna; 6. Kalle Svensson, S, Husqvarna; 7. Nico

Busch, KTM; 8. Patrick Strelow, Honda; 9. Maria Franke, KTM; 10. Jan-

Willem Arendsen, KTM.

Sonntag: 1. Bruisten; 2. Svensson; 3. Beier; 4. Rossé; 5. Apolle;

6. Spachmüller; 7. Busch; 8. Franke; 9. Strelow; 10. Jan Allers, KTM.

E2 - Samstag: 1. Davide von Zitzewitz, KTM; 2. Wesley Pittens, NL, Yamaha;

3. Marco Neubert, KTM; 4. Thierry Pittens, NL, Husqvarna;

5. Paul Roßbach, KTM; 6. Tilman Krause, KTM; 7. Nick Emmrich,

Husqvarna; 8. Kenny Lötzsch, KTM; 9. Bruno Wächtler, KTM; 10. Vincent

Rikhof, NL.

Sonntag: 1. W.Pittens; 2. T.Pittens; 3. von Zitzewitz; 4. Neubert;

5. Roßbach; 6. Krause; 7. Emmrich; 8. Wächtler; 9. Lötzsch; 10. Daniel

Hänel, KTM.

E3 - Samstag: 1. Dennis Schröter, Husqvarna; 2. Björn Feldt, KTM;

3. Lucas Dolfing, NL, TM; 4. Jan Schäfer, Sherco; 5. Nico Rambow,

KTM; 6. Christian Weiß, KTM; 7. Kai-Arne Petruck, Husqvarna; 8. Gerrit

Helbig, KTM; 9. Dominique Tijhuis Trutmans, NL, Beta; 10. Georg

Streichsbier, KTM.

Sonntag: 1. Schröter; 2. Dolfing; 3. Feldt; 4. Schäfer; 5. Weiß; 6. Nico

Rambow, KTM; 7. Tijhuis Trutmans; 8. Helbig; 9. Petruck; 10. André

Engelmann, Husqvarna.

EJ - Samstag: 1. Robert Riedel, KTM; 2. Lukas Streichsbier, Husqvarna;

3. Jan Taube, Husqvarna; 4. Tristan Hanak, KTM; 5. Oscar Blom, S,

Husqvarna; 6. Christian Illidi, KTM; 7. Claas Wischhof, KTM; 8. Nico

Domres, Beta; 9. Nick Seeger, Husqvarna; 10. Kai Bräutigam, KTM.

Sonntag: 1. Riedel; 2. Blom; 3. Illidi; 4. Hanak; 5. Streichsbier;

6. Wischhof; 7. Domres; 8. Mike Kunzelmann, KTM; 9. Seeger;

10. Bräutigam.

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MCE

Mai '17


ENDURO-DM: DAHLEN

Schröter

holt dritten Tagessieg

und baut Vorsprung aus

Die 24. Auflage der Traditionsveranstaltung hatte es trotz des hervorragenden Wetters in

sich. Wieder mit dabei der selektive Endurotest in Meltewitz, der im vergangenen Jahr nicht

Teil der Strecke war. Heuer wieder mit dabei sorgte dieser Abschnitt für ein deutliches Plus

an Spannung. Doch auch der Crosstest Burgberg trug mit einer Länge von gut acht Minuten

zu einer gelungenen Enduroveranstaltung bei. Zahlreiche Zuschauer fanden sich an den neuralgischen

Streckenabschnitten ein und feuerten ihre Favoriten an. Dennis Schröter reiste

als Meisterschaftsführender nach Dahlen und konnte dieser Rolle im Rennverlauf gerecht

werden. Bei fast einer Stunde Gesamtprüfungszeit gewann der Husqvarna-Pilot vor Davide

von Zitzewitz und Marco Neubert in der klassenübergreifenden Wertung.

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MCE

Mai '17


Maß aller Dinge – Dennis Schröter beherrscht

die Konkurrenz auch in Dahlen

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MCE

Mai '17


ENDURO-DM: DAHLEN

Davide von Zitzewitz kam gut ins Rennen,

verlor aber später immer mehr Zeit

Marco Neubert gewann den Prolog,

am Sonntag reichte es trotz zahlreicher

Blessuren zu Gesamtrang 3

Andi Beier gewann die E1, im Championat

reichte es jedoch nur zu Rang 7

Los ging es für die Teilnehmer allerdings

bereits am Samstagabend mit

dem Parallel-Prolog. Dieser hat sich

in Dahlen zu einem kaum wegzudenkenden

Auftakt entwickelt und wird

seit mehreren Jahren erfolgreich

praktiziert. In diesem Jahr gab es jedoch

einen Ortswechsel, denn der

Parcours wurde nicht wie bisher auf

dem Hitholz-Firmengelände aufgebaut,

sondern auf dem Terrain des

Sportvereines FSV Wacker Dahlen errichtet.

Vorteil gegenüber dem alten

Standort, man verzichtete auf den

bei Piloten unbeliebten Asphalt,

stattdessen gab es größtenteils unbefestigten

Untergrund! Als Hindernisse

dienten neben einigen natürlichen

Auf- und Abfahrten auch die

klassischen Holz-Hindernisse, die in

den Vorjahren zum Einsatz kamen.

Um den Austragungsort besser erreichen

zu können, hat der veranstaltende

MSC Dahlen eigens einen

Shuttle-Service eingerichtet. Via Bustransfer

konnten die Zuschauer so

bequem zum Prolog pendeln!

Sportlich gesehen stand Dahlen in

diesem Jahr unter einem besonders

spannenden Stern, denn neben den

bekannten nationalen Fahrern

mischten sich diesmal auch einige

internationale Haudegen ins Geschehen

ein. So waren beispielsweise die

Pittens-Brüder Wesley und Thierry

wieder mit am Start. Beide konnten

beim Saisonauftakt in Uelsen ordent-

lich mitmischen und wollten dies

auch in Dahlen tun. Neben diesen

beiden war mit Daan Bruijsten ein

weiterer starker Niederländer am

Start. Und auch aus dem Nachbarland

Tschechien hatten es mit Ondrej

Helmich und Patrick Markvart, immerhin

amtierender Junioren-Europameister,

zwei schnelle Jungs nach

Dahlen geschafft.

Um die 1500 Zuschauer wollten sich

dieses Spektakel am Samstagabend

nicht entgehen lassen. Zu sehen gab

es dann auch wahrhaft spektakuläre

Duelle, bei denen Ondrej Helmich mit

2:24:10 Minuten vorerst die schnellste

Rundenzeit markierte. Es sollte

einige Zeit dauern, bis schließlich

der SuperEnduro-erprobte Tim Apolle

eine Zeit von 2:23:57 Minuten aufs

Parkett legte. Doch auch diese Zeit

sollte nochmals unterboten werden.

Marco Neubert zeigte bei seinem

Auftritt, dass ihm genau diese Art

von Rennen wie auf den Leib geschneidert

ist. Im direkten Duell gegen

Thierry Pittens gewann er mit einer

Zeit von 2:16:24 Minuten und

setzte die Messlatte für die noch folgenden

Piloten sehr, sehr hoch. Weder

Wesley Pittens noch Björn Feldt,

Davide von Zitzewitz oder gar Dennis

Schröter erreichten die Zeit von Neubert!

Damit war der KTM-Pilot nach

seinem Sieg im Jahr 2016 erneut

schnellster Prologfahrer und das, obwohl

Neubert immer noch mit den

Folgen seiner Knieverletzung zu

kämpfen hatte.

Am folgenden Sonntag wurden die

Karten bei bestem „Kaiserwetter“ allerdings

neu gemischt. Die Strecke,

die mitten durch die Dahlener Heide

führte, entwickelte sich im Tagesverlauf

zu einer deftigen Herausforderung.

Ganze vier Runden galt es, für

die DEM-Akteure zu absolvieren, eine

Distanz, die Mensch und Material

gleichermaßen herausforderte.

Pünktlich um 8:00 Uhr erfolgte der

Start zu einem durchaus abwechslungsreichen

Tag, eröffnet auf der

ersten Sonderprüfung von Davide

von Zitzewitz. Der Norddeutsche

zieht es vor, stets als Erster in die

Prüfung zu gehen und somit seine

ganz eigene Linie fahren zu können.

Das war direkt von Erfolg gekrönt,

denn von Zitzewitz glänzte mit der

Bestzeit auf dem Crosstest und ging

mit respektablen acht Sekunden Vorsprung

gegenüber der Konkurrenz in

Führung. Das lag nicht zuletzt an der

sehr defensiven Haltung von Dennis

Schröter. Der Husqvarna-Pilot fuhr

am frühen Morgen eher zurückhaltend,

trotzdem gelang ihm die zweitschnellste

Zeit auf dem Burgberg.

Dass Schröter gewillt war, den Rückstand

schnellstmöglich wettzumachen,

zeigte er im darauffolgenden

Endurotest im Steinbruch Meltewitz.

Für die Umrundung des als sehr selektiv

geltenden Areals benötigte der

Crinitzer 5:37:42 Minuten – diese

Zeit sollte über den gesamten Tag

hinweg auf dem Endurotest unerreicht

bleiben. Mit solch einer fabelhaften

Prüfungszeit brachte Schröter

den Vorsprung seines größten Konkurrenten

Davide von Zitzewitz zum

Schmelzen. Letzterer konnte den

Speed auf dem Endurotest nicht mitgehen

und verlor knappe vier Sekunden

seines Zeitpolsters. Mit Beginn

der zweiten von insgesamt vier Runden

drehte Dennis Schröter immer

mehr auf. Es folgte eine Prüfungsbestzeit

nach der anderen. Seine

Konkurrenten waren gegen den auftrumpfenden

Schröter quasi machtlos

und so musste auch Davide von

Zitzewitz mit ansehen, wie sich sein

einstiger Vorsprung in einen Rückstand

wandelte. Im Tagesziel, nach

etwas mehr als acht Stunden im Sattel

seines Arbeitsgerätes, hatte

Schröter mehr als 20 Sekunden Vorsprung

gegenüber von Zitzewitz herausgefahren

und sich damit verdient

den Tagessieg geschnappt. Tagesdritter

wurde Marco Neubert, der,

wie viele an diesem Tag nicht wussten,

zusätzlich zu seinen Knieproblemen

mit einer weiteren Trainingsverletzung

zu kämpfen hatte. Umso

überraschter dürfte der KTM-Pilot

wohl selbst über sein gutes Abschneiden

gewesen sein. Denn Neubert,

der sich von Beginn an auf Rang

3 einpendelte, konnte nicht nur Björn

Feldt, sondern auch die versammelte

68

MCE

Mai '17


internationale Konkurrenz hinter sich

halten. Die Rede ist natürlich von

Wesley Pittens, der sich hier nicht

ganz so gut präsentierte wie zuvor, in

Uelsen und Rang 5 belegte. Der

Tscheche Ondrej Helmich verpasste

den Sprung in die Topfünf nur äußerst

knapp und musste sich mit

Platz 6 zufriedengeben.

E1: Andi Beier dominierte diese Klasse

einmal mehr und bewies mit einem

weiteren Tagessieg, dass hier

kein Weg an ihm vorbeiführte. Ganz

glücklich war er mit seinem Ergebnis

in Anbetracht des eher mäßigen Abschneidens

(Platz 7) im Championat

nicht. Zu weit weg sei er in der klassenübergreifenden

Wertung. Woran

es so richtig liegt, darauf habe er

selbst keine Antwort. Hinter ihm platzierte

sich Daan Bruijsten mit einer

für ihn hervorragenden Leistung auf

Platz 2 der Klasse! Selbst eine Prüfungsbestzeit

war dem Niederländer

gegönnt und auch sonst blieb der

KTM-Pilot sehr konstant. Mit Tim

Apolle war auch das Podium in der

kleinen Klasse komplett. Apolle

konnte sich im Tagesverlauf etwas

steigern und so den ebenfalls stark

fahrenden Yanik Spachmüller auf

Platz 4 verweisen. Das Duell der beiden

Youngster fand teils auch abseits

der Sonderprüfung statt und wurde

von der Jury mit einer Verwarnung

noch relativ harmlos geahndet. Maria

Franke, die einzige Dame, die es

mit den Herren dieser Klasse aufnimmt,

konnte einen sehr soliden

6. Platz hinter Jan Allers einfahren.

E2: Die Klasse E2 war geprägt vom

Duell zwischen Davide von Zitzewitz

und Marco Neubert. Wobei von Zitzewitz

dank seiner sehr starken ersten

Runde direkt ein großes Zeitpolster

gegenüber Neubert aufbauen konnte.

Von diesem Vorsprung zehrte von

Zitzewitz den gesamten Tag über,

leistete sich hier und da zwar kleine

Schnitzer, alles in allem war es aber

ein relativ ungefährdeter Sieg für den

KTM-Piloten. Marco Neubert, der sich

beim Training eine tiefe Schnittwunde

am Unterarm zugezogen hatte,

kam für seine angeschlagenen Verhältnisse

trotzdem recht souverän

über die Runden. Wie bereits erwähnt

konnte er den Prolog gewinnen

und am Sonntag ebenfalls mit

grundsoliden Prüfungsbestzeiten

den 2. Platz seiner Klasse einfahren.

Wesley Pittens, in Dahlen zum ersten

Mal am Start, überzeugte trotz fehlender

Streckenkenntnis und konnte

sich auf dem ungewohnten Terrain

gegen die zahlreichen deutschen

Konkurrenten durchsetzen. Er komplettierte

das Podium auf Rang 3,

noch vor seinem Bruder Thierry, der

Vierter wurde. Leider ein schnelles

Ende erlebte Gaststarter Patrick

Markvart. Der tschechische Junioren-

Europameister kam in der ersten

Runde auf dem Endurotest in Melte-

witz zu Sturz. Die Folgen: Eine Fraktur

am Unterarm sowie am Unterschenkel

waren der Grund für den frühen

Ausfall. An dieser Stelle wünschen

wir Patrick gute Besserung!

E3: Keine Frage, die Klasse E3 hatte

mit Dennis Schröter den wohl am

schwierigsten zu besiegenden Mitstreiter.

Auch hier in Dahlen war keiner

schneller als der 34-Jährige und

demzufolge gehörte neben dem

Championatssieg auch der Klassensieg

ihm. Spannend ging es jedoch

hinter Schröter zu. Björn Feldt bekam

mit Ondrej Helmich unerwartete Konkurrenz

und musste sich mächtig

strecken, um den Tschechen hinter

sich zu halten. Dies gelang trotz eines

zum Schluss hin immer schneller

werdenden Helmich und Feldt war

quasi der zweite Sieger dieser Klasse!

Christian Weiß und Jan Schäfer

rundeten die Klasse in den Platzierungen

bis Rang 5 ab.

Junioren-Pokal: Neben den „Alten

Hasen“ mussten auch die jungen Wilden

beweisen, dass sie „Rund um

Dahlen“ gewachsen waren. Allen voran

konnte sich, wie schon in Uelsen,

Robert Riedel mit einer hervorragenden

Performance durchsetzen und

damit seinen bereits dritten Saisonsieg

feiern. Hinter ihm platzierten

sich Lukas Streichsbier und Tristan

Hanak auf den Plätzen 2 und 3. Dass

„Rund um Dahlen“ mit mehr als 300

Kilometern und dementsprechender

Fahrzeit von gut und gerne acht Stunden

kein Zuckerschlecken ist, zeigte

sich bei den zahlreichen Schlammpassagen

auf der Etappe, welche diese

Herren aber mit Bravour meisterten.

Nun geht es für die Enduro-DM erst

einmal in die Sommerpause, bevor

am 5./6.8.2017 die Doppelveranstaltung

in Burg auf dem Programm

steht.

• Text u. Fotos: Marco Burkert

Enduro-DM - 3. Lauf - Dahlen - 26.3.2017

Ergebnisse:

Championat: 1. Dennis Schröter, Husqvarna;

2. Davide von Zitzewitz, KTM; 3. Marco Neubert,

KTM; 4. Björn Feldt, KTM; 5. Wesley Pittens,

NL, Yamaha; 6. Ondrej Helmich, CZ,

Husqvarna; 7. Andreas Beier, Husqvarna;

8. Thierry Pittens, NL, Husqvarna; 9. Christian

Weiß, KTM; 10. Daan Bruijsten, NL, KTM.

E1: 1. Andreas Beier, Husqvarna; 2. Daan

Bruijsten, NL, KTM; 3. Tim Apolle, Husqvarna;

4. Yanik Spachmüller, KTM; 5. Jan Allers, KTM;

6. Maria Franke, KTM; 7. Eddie Findling, Sherco;

8. Marc Neumann, Husqvarna; 9. Maik

Schubert, KTM; 10. Jonas Kreke, KTM.

E2: 1. Davide von Zitzewitz, KTM; 2. Marco Neubert,

KTM; 3. Wesley Pittens, NL, Yamaha;

4. Thierry Pittens, NL, Husqvarna; 5. Tilman

Krause, KTM; 6. Nick Emmrich, Husqvarna;

7. Paul Roßbach, KTM; 8. Kenny Lötzsch, KTM;

9. Jörg Haustein, Kawasaki; 10. Daniel Hänel,

KTM.

E3: 1. Dennis Schröter, Husqvarna; 2. Björn

Feldt, KTM; 3. Ondrej Helmich, CZ, Husqvarna;

4. Christian Weiß, KTM; 5. Jan Schäfer, Sherco;

6. Nico Rambow, KTM; 7. Kai-Arne Petruck,

Husqvarna; 8. Gerrit Helbig, KTM; 9. André Decker,

KTM; 10. André Engelmann, Husqvarna.

EJ: 1. Robert Riedel, KTM; 2. Lukas Streichsbier,

Husqvarna; 3. Tristan Hanak, KTM; 4. Mike Kunzelmann,

KTM; 5. Jan Taube, Husqvarna; 6. Nico

Domres, Beta; 7. Nick Seeger, Husqvarna;

8. Kai Bräutigam, KTM; 9. Claas Wischhof,

KTM; 10. Lars Beurer, Beta.

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MCE

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ENDURO: WIESEL-X

Wade Young immer vorn ... ;-)

Wade Young gewinnt

zum zweiten Mal das Wiesel-X

Das 5. Wiesel-X in der Wiesel Arena zwischen Frankenberg und Flöha

kann man als vollen Erfolg werten. Nach monatelanger Vorbereitungszeit

erntete man am 1. April die Früchte dieser Kraftanstrengung.

Für viele war es im Vorfeld unbegreiflich,

wie man auf einem relativ flachen

Gelände ein HardEnduro durchführen

kann. Am Abend zuvor war die

Meinung sowohl der Aktiven als auch

der über 1000 angereisten Zuschauer

durchweg positiv.

Für den kleinen Verein war es aber

dennoch eine Mammutaufgabe, die

Veranstaltung über die Bühne zu bekommen.

Vereinschef Dirk Rydzewski

und Event Manager Denis Günther

machten aber das Beste aus den

Möglichkeiten.

Die schwierigsten Passagen wurden

diesmal nach den Sponsoren der Veranstaltung

benannt. In den Gruppenrennen

fiel die Entscheidung meist in

den Liquy Moly Stairs – künstliche

Stufen mit ausgelegten Steinen. Im

Champ Race für die Entscheidung

waren zusätzliche Abschnitte integriert.

Dort war es der Auto und Freizeit

GMBH Stone Uphill, der alle an

ihre Grenzen brachte.

Prolog: Zunächst startete der TeucherBau

Prolog. Jeder Fahrer hatte eine

Runde auf der SuperEnduro-Runde

zu fahren. Die Ergebnisse bestimmten

die Gruppeneinteilung. Die

besten zehn Fahrer fuhren danach

ein SuperEnduro-Finale. Moderiert

wurde das Ganze von Holger Dettmann

und Mister HardEnduro Peter

Schlüter.

Alle Spezialisten auf diesem Gebiet

qualifizierten sich für diesen spannenden

Fight über 6 Minuten plus

1 Runde. Mario Roman ging früh in

Führung und behauptete auch diesen

Platz an der Spitze. Mit nur 4 Sekunden

Abstand dahinter folgte Manuel

Lettenbichler und Juniorenweltmeister

Blake Gutzeit. Mario Roman

70

MCE

Mai '17


Runden. Bertl setzte sich nach den

60 Minuten mit einem Vorsprung von

gut einer Minute durch.

Das spannendste Gruppenrennen

war das dritte. Dort waren mit Mario

Roman und Wade Young gleich zwei

Favoriten am Start. Beide zogen zusammen

an der Spitze ihre Runden

und überrundeten das komplette

weitere Feld in dieser Gruppe. Wade

Young siegte dabei knapp vor Sherco-Teamkollege

Mario Roman.

ChampRace-Finale: Das Champ-

Race-Finale wurde über acht Runden

ausgetragen. Die erste Schlüsselstelle

waren zwei knackige Auffahrten zu

Beginn der Runde. Durch einige

Strauchler im vorderen Feld staute es

sich, was aber gleichzeitig für die

Fans ein besonderes Spektakel war.

Am besten kam Manuel Lettenbichler

durch die ersten Runden und baute

einen kleinen Vorsprung aus. Zur

Rennhälfte schlug aber die Stunde

von Wade Young. Er holte immer

mehr auf und ging nach einem kleinen

Fehler von „Letti“ am Süddeutschen

vorbei.

Wade Young konnte sich somit zum

zweiten Mal den Sieg beim Wiesel-X

holen. Bereits die erste Ausgabe

2013 entschied er damals für sich.

Den letzten Platz auf dem Podest holte

sich Mario Roman.

• Text: Mediaservice Enduro-Team Wiesel

• Fotos: Marco Burkert/Silvio Bronst

5. Wiesel-X Hard Enduro - 1.4.2017

Ergebnisse:

Prolog - Finale: 1. Mario Roman, E, Sherco; 2. Manuel

Lettenbichler, D, KTM; 3. Blake Gutzeit, ZA,

Yamaha; 4. Wade Young, ZA, Sherco; 5. Kevin Gallas,

D, Husqvarna; 6. Philipp Bertl, A, Beta; 7. David

Cyprian, CZ, KTM; 8. Michele Bosi, I, Beta;

9. Marcel Teucher, D, KTM; 10. René Dietrich, D,

KTM.

Gruppenrennen 1: 1. Lettenbichler; 2. Gallas;

3. Cyprian; 4. Tobias Wittek, D, KTM; 5. Jürg

Schütz, CH, KTM; 6. Teucher; 7. Michael Unterkirchner,

A, KTM; 8. Kevin Nieschalk, D, KTM;

9. Rick Ebert, D, KTM; 10. Markus Dengler, D, Beta.

Gruppenrennen 2: 1. Bertl; 2. Gutzeit; 3. Bosi;

4. Thomas Hut, D, KTM; 5. Thomas Schranz, CH,

KTM; 6. Leon Hentschel, D, KTM; 7. Daniel Beck,

D, Beta; 8. Felix Bräuer, D, KTM; 9. Harry Schwab,

A, Husqvarna; 10. Robert Escher, D, KTM.

Gruppenrennen 3: 1. Young; 2. Roman; 3. Philipp

Schneider, A, KTM; 4. Marco Pfeifer, D, KTM;

5. Bart Westerink, NL, Husaberg; 6. Lukas Bleiner,

A, KTM; 7. Marcus Schmidt, D, Husqvarna; 8. Dietrich;

9. Tino Bergmann, D, KTM; 10. Kai Uebe, D,

KTM.

Champ Race - Finale: 1. Young; 2. Lettenbichler;

3. Roman; 4. Gutzeit; 5. Bertl; 6. Gallas; 7. Cyprian;

8. Bosi; 9. Schütz; 10. Hentschel.

PFLEGE DER

VERKLEIDUNG

KÜHLFLÜSSIGKEITEN

WARTUNG &

PFLEGE

BREMSFLÜSSIGKEIT

KETTENPFLEGE

konnte sich über 100,- Euro Preisgeld

freuen.

Gruppenrennen: Nach den Prologergebnissen

wurden die Fahrer in

Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe hatte

60 Minuten zu absolvieren und die

Topten jeder Gruppe zogen ins

Champ Race Finale ein.

Der erste Favorit war direkt im ersten

Finale am Start. Manuel Lettenbichler

zog direkt am Start in Führung

und baute diese auf den Vorjahreszweiten

Kevin Gallas aus. Platz 3 in

der ersten starken Gruppe ging an

David Cyprian. Aus regionaler Sicht

war Marcel Teucher auf Rang 6 bestplatzierter

Pilot.

Im zweiten Gruppenrennen zogen

Philipp Bertl und Junioren-SuperEnduroweltmeister

Blake Gutzeit ihre

MECHANIK,

REINIGUNG

& WARTUNG

HELM- UND

LEDERPFLEGE,

HANDREINIGUNG

MOTORENÖLE

GABELÖLE

71

MCE

Mai '17


KOLUMNE: MARIA FRANKE

DEM

in vollem Gange

Hallo Leute,

die Zeit vergeht, das ist der Wahnsinn. Mittlerweile haben wir schon die ersten Läufe der

Deutschen Enduromeisterschaft absolviert und befinden uns in der „Sommerpause“.

Los ging es mit dem DEM-Lauf in Uelsen. Die Strecke präsentierte sich in diesem Jahr wie aus

den Vorjahren bekannt mit zwei Sonderprüfungen und war nur unwesentlich verändert. Angesetzt

waren zwei Renntage, was im Endeffekt zu einer sehr ausgefahrenen Strecke führen sollte.

Mir persönlich kam das jedoch sehr entgegen, das spiegelte sich auch im Ergebnis wider. Der

Auftakt am Samstag gelang mir nichtsdestotrotz sehr gut. Der Rhythmus war vom Start weg da und

wurde im Tagesverlauf immer besser. Auch in Sachen Prüfungszeiten konnte ich mich konstant steigern

und letztendlich auf den 9. Platz der Klasse E1 fahren. Obwohl die Strecke am Sonntag nicht besser

wurde, lief es bei mir unverändert gut und ich konnte mich gegenüber dem Samstag um einen Platz

in der Klasse E1 verbessern. Alles in allem, kein schlechter Einstieg in die neue Saison.

Zwei Wochen später folgte mit dem Klassiker „Rund um Dahlen“ der nächste Lauf zur Deutschen Enduromeisterschaft.

Dahlen, bekannt für seine vielen Schlammlöcher, machte genau diesem Ruf alle Ehre. Trotz besten

Wetters am Renntag gab es an den vorangegangenen Tagen immer wieder Regenschauer und somit waren

unzählige Passagen auf den Etappen nicht ganz einfach zu bewältigen. Los ging es aber bereits am Samstagabend

mit dem Prolog unter Flutlicht. Dieser verlief nicht wie sonst üblich auf dem Gelände der Firma „HIT-Holz“,

sondern rings um das Areal des ortsansässigen Fußballclubs. Das neue Prolog-Gelände kam uns Fahrern wegen des

unbefestigten Untergrunds weit mehr entgegen als der auf Asphalt ausgetragene frühere Prolog. Auch für die Zuschauer,

die im Übrigen in sehr großer Anzahl an der Strecke zu Gast waren und uns super angefeuert haben, war es ein schöne

Sache. Die wirkliche Herausforderung folgte aber erst am Sonntag, dem eigentlichen Renntag. Von der Startrampe

weg begleitete uns bis zum Zieleinlauf achteinhalb Stunden später strahlender Sonnenschein. Die beiden Sonderprüfungen

„Burgberg“ und Meltewitz hatten es in sich und forderten vollste Konzentration. Mir gelang es, mich von Anfang

an auf Position 6 zu behaupten und diese Platzierung über den Tag hinweg bis zum Ziel zu behalten. Angesichts der anspruchsvollen

Streckenführung war auch der 29. Platz im Championat vollkommen in Ordnung.

Da die internationalen Gaststarter zwar im Tagesergebnis der Klasse E1, aber nicht in der Meisterschaftswertung berücksichtigt

werden, liege ich hier aktuell auf dem 4. Rang. Ein Ergebnis, das mich sehr zuversichtlich auf die weitere

Saison blicken lässt. Apropos weitere Saison – auch der Start der Enduro-Weltmeisterschaft der Damen steht unmittelbar

bevor (21.-23. April in Spanien). Hier werde ich natürlich versuchen, an die gelungene Saison 2016 anzuknüpfen.

In diesem Sinne, eure Maria!

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Mai '17


MCE digital

MCE digital free Version


P.O.W. KIEDROWSKI RACING TEAM

LÄUFT...

Mitte März startete die Endurosaison mit dem Lauf zur Deutschen Enduromeisterschaft

und zum Enduropokal in Uelsen/Itterbeck mit einer 2-Tages-Veranstaltung

bei überraschend guten Wetterverhältnissen.

Teamchef Sven Kiedrowski ging nach sieben Jahren „Enduro-DM-Pause“ erstmalig

wieder an den Start, allerdings wollte der DMSB ihm keine I-Lizenz mehr

geben, weil er zwischenzeitlich beim Norddeutschen ADAC Motocross-Cup lediglich

mit einer C-Lizenz unterwegs war. Somit musste Sven Kiedrowski zum

ersten Mal seit seinem Meistertitel im Deutschen Enduro-Pokal 1999 wieder mit

einer B-Lizenz antreten ... was für ein Schwachsinn! Das gleiche Problem hatten

allerdings auch Ex-ADAC-Masters- Fahrer Lars Oldekamp und der von den Cross

Finals bekannte Alfred Schürer – und so kam es, wie es kommen musste! Diese

drei Fahrer fuhren Zeiten fernab der Konkurrenz und so hatte Sven Kiedrowski

am Tagesende mehr als eine Minute Vorsprung auf seinen Nachfolger im

B-Championat und selbst in der DM wäre es eine Topten-Platzierung geworden

... was soll’s – Spaß gemacht hat es trotzdem!

Aber auch die übrigen Kiedrowski-Racing-Teamfahrer pflügten überall fleißig

Erde hin und her, sei es wie Jens Ahlandt, der die Kiste beim Training aus purer

Freude quer über die Tables haut, Tilmann Ladewig, der auf den MX-Strecken

Norddeutschlands mit seiner Husqvarna TC 85 um Sekunden kämpft, oder Lorenz

König, der als Favorit in der Jugendklasse der Offroadscramblemeisterschaft

permanent seine Enduro-Skills verbessert ... nur um ein paar Beispiele zu

geben.

Damit auch du in Zukunft den richtigen Support hast, solltest du die Vorteile nutzen,

die man als Teamfahrer bei der Firma Kiedrowski Racing hat – wie z. B. Rennservice,

Sportfahrerunterstützung oder die verschiedenen Teamtrainings.

Nicht nur die Race-Performance, auch der Bike-Support des Teams kann sich sehen

lassen – so gibt es bei der Firma Kiedrowski Racing reichlich Sportfahrerprogramme

verschiedener Hersteller – und das nicht nur für Teamfahrer – einfach

nachfragen!

Neu am Lager! Die 2017er Red-Moto-Honda-Enduro-Modelle sind verfügbar – jetzt

zuschlagen!

Beim Kauf einer neuen Suzuki RM-Z 250/450, Yamaha YZ/YZ-F/WR oder Honda CRF

250/450 beispielsweise gibt es für Sportfahrer top Konditionen und interessante

Sportfahrerpakete. Beta-Endurokunden erhalten je nach Meisterschaftsniveau

neben Ersatzteilbudget und Fahrershirt das Bike zu absoluten Hammerpreisen.

Auch bei den neuen Husqvarna-Modellen gibt es tollen Support – vor allem für Enduro-DM-/Pokal-,

GCC- und auch Offroadscramble-Fahrer! Ruft an und lasst euch

ein spezielles Angebot machen, Tel. 05052 912798.

Die Firma Kiedrowski Racing Motorcycletrading ist mit mehr als 1000 Quadratmetern

der größte Offroad-Shop in Norddeutschland und bereits seit einigen Jahren

offizieller Honda- und Suzuki-MX-Stützpunkt für Norddeutschland, Husqvarna

Center sowie seit mehr als zehn Jahren auch Beta- und GasGas-Händler. Seit 2015

ist mit dem offiziellen Yamaha-MX-Stützpunkt für Norddeutschland eine weitere

starke Marke hinzugekommen.

Mehr Infos unter www.kiedrowski-racing.de

Kiedrowski ist außerdem der offizielle Motoseat-Importeur für Deutschland und

Österreich – bei Kiedrowski bekommt ihr Sitzbankbezüge in Wunschfarben für alle

Modelle direkt vom Hersteller aus den USA!

Mit dem Onlineshop www.husky24.de hat die Firma Kiedrowski Racing eine Plattform

geschaffen, auf der alle Husqvarna-Piloten ihre Originalersatzteile bequem

raussuchen und Powerparts sowie Bekleidung bestellen können. Perfekt für die

Kunden ist die Zahlung per PayPal und der kostenlose Versand innerhalb Deutschlands

ab einem Warenwert von 99,- Euro.

Ein besonderer Dank geht schon mal an die Sponsoren des Teams: Helge Schwark

von der Firma HGT Greifer • Christian Keszler von Keszler Top Brands • BUY MX •

Michelin • Castrol Power1 • P.O.W. Pro-Off-road-Wash (www.pro-offroad-wash.

com) • ZAP-Technix • Silentsport • Ron und Dave vom Foliencenter Langenhagen

und TRY-IT Stickers, die es mit ihrer Unterstützung ermöglichen, auch optisch immer

professionell aufzutreten!

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Kiedrowski Racing Motorcycletrading

Hetendorf 13, 29320 Hermannsburg

Tel. 05052 912798

Fax 05052 912896

www.kiedrowski-racing.de

www.husky24.de

Jens Ahlandt ist seit vielen Jahren im

Kiedrowski Racing Team – und hat

jede Menge Spaß ... sieht man!

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Lorenz König geht als Favorit

der Jugendklasse in die

Offroadscramble-Saison

Tilmann Ladewig auf Sekundenjagd

Sven Kiedrowski in Uelsen

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NOTIZEN

Erstbefahrung mit dem neuen

Offroad-Reifen MC 360

Drei neue Weltrekorde durch Metzeler am Vulkan Nevado Ojos del Salado

Von Null auf mehr als 5900 Meter über dem Meeresspiegel in weniger als

24 Stunden, mit einem Zweizylinder auf die Rekordhöhe von 5960 Meter und auf

5977 Meter mit einem Motorrad in weniger als 24 Stunden!

Das gemischte Fahrerteam für die Weltrekordfahrten bestand aus Vertretern der

Metzeler-Entwicklungsabteilung, Testfahrern des Medienpartners „MOTOR-

RAD“ sowie weiterer Journalisten und Rennprofis. Die Rekorde wurden mit dem

neuen Offroad-Reifen von Metzeler und mit Honda-Motorrädern der Typen Africa

Twin und CRF 450 RX erzielt.

Nevado Ojos del Salado (Chile) 14. März 2017. Der brandneue Reifen Metzeler

MC 360, der dank seiner vielversprechenden Geländeeigenschaften schon

vor der Markteinführung im April auf großes Interesse bei Offroadfans stieß,

kann sich drei neue Weltrekorde auf die Fahnen schreiben. Mitte März wurde die

letzte Testphase des Metzeler MC 360 in Chile mit einer extremen Herausforderung

am Vulkan Nevado Ojos del Salado abgeschlossen. Mit 6891 Metern ist

der im Grenzgebiet zwischen Argentinien und Chile gelegene Berg der höchste

Vulkan der Welt. Bei dieser Challenge konnte der MC 360 auf den Honda-Motorrädern

Africa Twin und CRF 450 RX die folgenden drei Weltrekorde erzielen:

1. Von null auf 5900 Meter über dem Meeresspiegel in weniger als 24 Stunden •

2. 5960 Meter als Rekordhöhe für ein Zweizylinder-Motorrad • 3. Auf 5977 Meter

als Rekordhöhe mit einem Motorrad in weniger als 24 Stunden. Das Kernteam

für diese Rekordaufgabe bestand aus Salvatore Pennisi, Leiter der Testabteilung

bei Metzeler, Karsten Schwers, Testfahrer bei „MOTORRAD“, Carlo Fiorani,

Leiter Rennsport-Kommunikation bei Honda, dem Fachjournalisten Francesco

Catanese sowie Fabio Mossini, Mitglied des Rennteams „Honda Sud America“.

Der erste Rekord wurde als echter Teamsieg errungen: Karsten Schwers, Francesco

Catanese und Fabio Mossini (jeweils auf Honda Africa Twin) sowie Salvatore

Pennisi (der alternierend auf Africa Twin und CRF 450 RX unterwegs war) erreichten

nach ihrem Start auf Meereshöhe in 22 Stunden und 30 Minuten eine

Höhe von 5900 Metern. Dabei war „MOTORRAD“-Testfahrer Schwers der Einzige

unter den vier Teammitgliedern, der diese Rekordstrecke erreichte, ohne auf

dem Weg das Motorrad zu wechseln. Der zweite Erfolg wurde individuell errungen,

eingefahren von Fabio Mossini, der seine Honda Africa Twin bis auf 5960

Meter über den Meeresspiegel bringen konnte – die höchste Höhe, die je mit einem

großvolumigen Zweizylinder erreicht wurde. Auch der dritte Rekord wurde

individuell durch den Leiter der Testabteilung bei Metzeler errungen: Auf der

CRF 450 RX fuhr Pennisi auf die höchste Höhe über dem Meeresspiegel, die jemals

auf einem Motorrad erreicht wurde: Mit seiner Einzylinder-Honda erreichte

er in 22 Stunden und 40 Minuten eine Höhe von 5977 Metern. Diese Rekordhöhe

erreichte er im Anschluss an den zuvor erfolgten extrem herausfordernden Aufstieg

bis zur Atacama-Hütte auf 5200 Meter Höhe mit der Africa Twin. Alle Motorräder

für die Weltrekordfahrten – sowohl die Africa Twin als auch die CRF 450 RX

– waren mit dem brandneuen Offroad-Allroundreifen Metzeler MC 360 ausgestattet.

Hierfür wurden für die Africa Twin Prototypgrößen verwendet. Bei der

CRF 450 RX kamen Standarddimensionen des MC 360 zum Einsatz.

Dieses Abenteuer in Chile war der letzte und schwerste Test im Rahmen der Entwicklung

des neuen Metzeler MC 360. Er zielte auf die Bewertung der Reifenleistung

in puncto Verschleiß, Einsatzspektrum und Widerstandsfähigkeit unter

Extrembedingungen – bei Temperaturen von plus 40 Grad Hitze in der Copiapó-

Wüste bis zu minus 15 Grad Kälte auf den Höhen der Anden. Der Weltrekord-Aufstieg

begann am 24. Februar 2017 in Copiapó, der Hauptstadt der Region Atacama

in Chile. Die Aufgabe wurde noch schwieriger durch die Herausforderung,

die extreme Höhe innerhalb von 24 Stunden ohne Unterstützung durch Sauerstoff

zu erreichen.

In den fünf Tagen obligatorischer Akklimatisierung in zunehmender Höhe musste

einer der Fahrer und einer der Techniker aus der Support-Mannschaft aufgrund

akuter Symptome der Höhenkrankheit aufgeben. Das restliche Team startete

am Freitag, 3. März 2017, um 13:20 Uhr Ortszeit an der Pazifikküste in Bahia

Inglesa. Nach im höchsten Maße herausfordernden 300 Kilometern Fahrtstrecke

über alle möglichen Straßenbeläge und Pistenzustände – von Asphalt über

Geröll, Schutt und endlose Sandpisten bis zu tiefen Schlammlöchern – erreichten

die Fahrer auf 4300 Metern Höhe das Basiscamp in Laguna Verde. Der Metzeler

MC 360 hatte seine außerordentliche Vielseitigkeit bereits auf dieser

ersten Etappe bewiesen und punktete unter allen Bedingungen mit maximaler

Stabilität, optimaler Traktion, geringem Abrieb sowie sehr widerstandsfähigen

Profilstollen.

Am Samstagmorgen, 4. März, bei einsetzender Morgendämmerung und einer

Temperatur von minus 5 Grad, machte sich das Team auf, den Vulkan zu erklimmen.

Von der Murray-Hütte mussten noch weitere anstrengende 40 Kilometer

bis zur Atacama-Hütte auf 5200 Metern über dem Meeresspiegel zurückgelegt

werden – um dann zum schwierigsten Teil der Challenge überzugehen. Zur finalen

Etappe starteten Karsten Schwers, Fabio Mossini und Francesco Catanese

mit der Africa Twin und Salvatore Pennisi mit der CRF 450 RX – alle bereift mit

Metzeler MC 360. Nach einem dramatischen Aufstieg bis zur Tejos-Hütte auf

5837 Metern über dem Meeresspiegel und nach schwieriger Fahrt über Sandflächen

und Eisplatten stand das Team vor einer unangenehmen Überraschung:

Auf 5900 Metern befinden sich so gut wie unpassierbare, von den Einheimischen

als „penitentes“ bezeichnete Eisstrukturen. Diese Strukturen, die für diesen

Bereich der Anden mit ihren starken Winden typisch sind, boten eigentlich

keine Chance, noch höher zu kommen. Fabio Mossini und Salvatore Pennisi

aber beschlossen, sich dieser besonderen Herausforderung am Vulkan zu stellen

und dafür die letzten Kräfte zu mobilisieren. Das Glück ist mit den Tüchtigen

– und so schaffte es Fabio Mossini mit der großen Africa Twin, unterstützt vom

MC 360, mit 5960 Metern Höhe einen neuen Weltrekord für Zweizylinder-Motorräder

aufzustellen. Dabei konnte er dem Pfad folgen, den Salvatore Pennisi

kurz vor ihm mit seiner CRF 450 RX bis auf 5977 Meter über dem Meeresspiegel

gebahnt hatte. Damit setzte er den absoluten Höhenrekord für eine Motorradfahrt

innerhalb von 24 Stunden.

DMV-Jahreshauptversammlung 2017

DMV will sich noch stärker in den

deutschen Motorsport einbringen

Goslar-Hahnenklee/Frankfurt. Der Deutsche Motorsport Verband e.V. (DMV)

führte am Sonntag, 19. März 2017, im Hotel Harzhöhe in Goslar-Hahnenklee unter

der Beteiligung vieler Delegierter, Ortsclubvertreter und Einzelmitglieder

seine diesjährige Hauptversammlung durch.

Bei den turnusmäßigen Wahlen der Präsidiumsgruppe I wurde Präsident Wilhelm

A. Weidlich (Neunkirchen/Österreich) von den Delegierten, die mehr als

5000 Mitgliederstimmen (ein Drittel der Gesamtmitgliederzahl) repräsentierten,

einstimmig wiedergewählt. Von den beiden Sportpräsidenten im DMV

stand der Amtsinhaber für Motorradsport, Hans-Robert Kreutz (Neunkirchen/

Siegerland), zur Wiederwahl. Kreutz, der auch Mitglied des Präsidiums für Finanzen,

Recht und Verwaltung im Motorsport-Dachverband DMSB ist, wurde

ebenfalls mit beeindruckendem einstimmigem Votum im Amt bestätigt.

Das aktuelle DMV-Präsidium 2017: Vizepräsident für Finanzen Ralf Frache, Sportpräsident

für Automobilsport Dr. Gunther David, Präsident Wilhelm A. Weidlich, Sportpräsident für

Motorradsport Hans-Robert Kreutz und Vizepräsident Bernd Schmidt (v.l.)

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Für den bisherigen Vizepräsidenten für Finanzen und Verwaltung, René Schäfer,

der sich nach zwei Jahren Amtsausübung nicht zur Wiederwahl stellte, wurde

Ralf Frache (Alsbach-Hähnlein) nominiert. Der Südhesse, der derzeit noch Vorsitzender

der Motorsportjugend im DMV (MSJ) ist, wurde mit deutlicher Mehrheit

von den Mitgliedern zum neuen Finanzchef des Verbandes gewählt.

Die Hauptversammlung des DMV war geprägt von lebhaften Diskussionen um

die Demokratisierungsbestrebungen des Deutschen Motorsport Bundes

(DMSB), dessen Trägerverband der DMV ist. Weidlich und die beiden Sportpräsidenten

Dr. Gunther David und Kreutz unterstrichen, dass sich die Experten in

den Reihen des DMV mit ihren Kompetenzen im Automobilsport- wie im Motorradsportbereich

bei den erstmalig anstehenden Wahlen zu den DMSB-Fachausschüssen

vollumfänglich einbringen wollen. Auch die Sportpolitik des DMSB,

was die Abgrenzung zwischen lizenziertem Spitzensport, Clubsport und Breitensport

betrifft, wurde in der Mitgliederversammlung lebhaft diskutiert.

Dabei herrschte Einklang zwischen Plenum und Präsidium, dass der Deutsche

Motorsport Verband auch künftig seine Position innerhalb des Spitzenverbandes

vertreten will, um der fortgesetzten Bürokratisierung des Motorsports entgegenzuwirken

und den Breitensport im Sinne tausender Amateur- und Hobbymotorsportler

zu stärken.

„Der DMV ist ein Traum an Vielfalt im Motorsport. Und er betreibt Motorsport,

der machbar ist“, erklärte Wilhelm A. Weidlich zu dem Thema. Man wolle sich

dafür stark machen, dass diverse Breitensport-Disziplinen auch künftig unter

der Autonomie des DMV betrieben werden können und dass auch die lizenzpflichtigen

Motorsportsparten für die Teilnehmer attraktiv und finanzierbar

bleiben, so Weidlich. • Text u. Foto: DMV Medien

BMW R 1200 - Wartung und Reparatur

Das Schrauberbuch

Der aktuell erfolgreichste Anbieter „großer“ Motorräder auf dem deutschen

Markt ist BMW. Die wichtigste Modellreihe des bayerischen Herstellers ist bereits

seit vielen Jahren die R-Reihe mit dem charakteristischen Boxermotor.

Spitzenreiter der Zulassungsstatistiken unter den damit ausgestatteten Motorrädern

ist regelmäßig die Enduro-Ausführung mit dem Kürzel GS. Vorgestellt

wird die R 1200 GS zusammen mit ihren „Geschwistern“ der GS Adventure, der

RT, der RS und der R in der aktuellen Ausführung mit flüssigkeitsgekühltem

DOHC-Vierventil-Motor, in diesem umfangreichen Buch. Hinzu kommen hilfreiche

und umfassende Informationen zu allem, was die Wartung und Reparatur

betrifft. Von einer detaillierten Darstellung der Wartungsabläufe über die richti-

gen Handgriffe für den Ein- und Ausbau der Einzelteile bis hin zu den richtigen

Maßen, Drehmomenten und Füllmengen gibt dieses Buch alle wichtigen Tipps

für Motorradliebhaber, die ihre Maschine selbst warten.

Bei den in diesem Band vorgestellten seit 2010 verwendeten DOHC-Boxermotoren

handelt es sich um die ersten mit Flüssigkeitskühlung. Sie sind belastbar

und sparsam sowie leistungsfähiger und leiser als ihre Vorgänger. Mit diesem

Ende der 90-jährigen Tradition der DOHC-Vierventil-Motoren mit Luftkühlung

startet eine neue Motorengeneration, die aufgrund der bestehenden und einzigartigen

BMW-Boxer-Bauweise charakteristisch bleibt.

1. Auflage, 286 Seiten, 1452 Fotos (farbig), Format 21,2 x 27,1 cm, kartoniert,

29,90 Euro (D), 29,90 (A), ISBN 978-3-667-10859-3, Delius Klasing Verlag, Bielefeld.

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MCE

Mai '17


NOTIZEN

Gibson-Tyre-Tech-Enduro-Reifen

Von Null aufs Podium

Davon träumt jeder Produktentwickler – von der ersten Idee, über die ersten

Zeichnungen, über die Bemusterung, viel Testarbeit bis hin zur Serienproduktion

– mit dem Ziel, auf höchstem Niveau erfolgreich zu sein – in der Weltmeisterschaft

unter härtesten Rennbedingungen im Wettkampf mit den Top-Piloten.

Was wäre da besser geeignet als die FIM-SuperEnduro-Weltmeisterschaft, die

über die europäischen Wintermonate die Endurofans elektrisiert. Die Gibson-

Tyre-Tech-Enduro-Palette zusammen im Einsatz mit dem patentierten Gibson

Speedy Mousse feiern einen Einstand nach Maß – den Vizeweltmeistertitel in

der hart umkämpften Juniorenklasse durch den Chilenen Benjamin Herrera-

Ried im Lowo-TM Germany Team.

Nach ersten Tests hatte sich das Team schnell mit der Performance der Gibson-

Enduro-Produkte angefreundet und sich am Vorderrad für den Tech 8.1. in

90/90-21 sowie am Hinterrad für den Tech 6.1. (140/80-18) in der weichen

X60-Mischung entschieden. Beide Profile entsprechen den FIM-Regularien und

können daher bedenkenlos im Prädikatssport auf FIM, UEM und DMSB-Ebene

eingesetzt werden. Die gleiche Wahl traf der junge deutsche MXTreme-Beta-Pilot

Robert Scharl bei seinem furiosen Auftritt in der nationalen Klasse im Rahmen

des FIM-SuperEnduro-Deutschland-GP Anfang Januar im sächsischen Riesa.

Mit einem Laufsieg und einem 2. Platz sicherte sich der Bayer am Ende den

Sieg in der nationalen Klasse auf der Gibson bereiften Beta.

Tech 6.1 Tech 7.1 Tech 8.1 Tech 9.1

Das Gibson-Tyre-Tech-Enduro-Lieferprogramm

besteht aus zwei verschiedenen

Vorderrad-Profilen, die von

zwei Hinterreifen-Profilen flankiert

werden. Besonderheit bei den Hinterreifen-Profilen

Tech 6.1. FIM und Tech

7.1. ist die jeweilige Verfügbarkeit in

drei Härtegraden. In der Standardvariante,

entwickelt für den klassischen

Endurosport, kommt eine haltbare

Gummimischung, gepaart mit einer

steiferen Karkasse, zum Einsatz. Die

ambitionierteren Piloten, die zudem

einen guten Kompromiss zwischen

Haltbarkeit und Grip suchen, werden

zum weicheren X60 tendieren, der

mit einer 60-shore-A-weichen Gummimischung

und einer flexibleren

Karkasse aufwartet. Die dann nochmals

verschärfte Version X50 bietet

mit einer superweichen Gummimischung

mit einem Härtegrad von gerade

mal 50 shore A und der nochmals

weicheren und flexibleren Karkasse

maximale Traktion für den Extreme-

Enduro-Offroadsport. Alle drei Mischungsvarianten

stehen in den Profilen

Tech 6.1. FIM in der Dimension

140/80-18 sowie dem Motocross-Profil

Tech 7.1. zur Verfügung. Bei den

Profilen mit den Bezeichnungen Tech

8.1 und Tech 9.1. handelt es sich um

die beiden Pendants am Vorderrad,

die beide FIM-Konformität bieten. Der

Tech 8.1. mit der klassischen Dimension

90/90-21 hat sich zudem auch im

Motocrosssport auf härteren Böden

einen Namen gemacht. Der Tech 9.1.

mit der etwas breiteren Dimension

90/100-21 hingegen hat seine Gene

klar im Endurosport angesiedelt.

Der Tech 6.1. weist im Profilbild eine Besonderheit auf, bietet er auf den Profilblöcken

zusätzliche Gummigrate, die eine zusätzliche Verzahnung mit losem

oder weichem Untergrund bieten.

Alle Gibson-Tyre-Tech-Enduro-Produkte können mit Gibson-Luftschläuchen in

verschiedenen Wandstärken von 2,3 und 4 mm oder den patentierten Gibson-

Speedy-Moosgummi-Ringen montiert und gefahren werden.

Der Tech 7.1. in der Dimension 110/100-18 wendet sich als klassisches Motocrossprofil

an die Piloten, die einen günstigeren Allrounder für Hobby oder Training

suchen und dabei keine Straßenzulassung benötigen.

Wer, wie die jungen deutschen Piloten Tim Apolle und Paul Roßbach, auf Gibson-

Tyre-Tech-Material im Rahmen der Deutschen Enduromeisterschaft angreifen

möchte, setzt auf die Traktion, Stabilität und Seitenführung des FIM-konformen

Tech-6.1.-Profils am Hinterrad. Der Thüringer Tim Apolle konnte dies bei den ersten

beiden DEM-Läufen in der E1-Klasse bereits eindrucksvoll unter Beweis stellen,

pilotierte er seine KTM nach drei Wertungsläufen in der E1-Klasse auf einen

hervorragenden 2. Gesamtrang. Ebenso positiv zeigt sich Paul Roßbach in der

E2-Klasse, der aktuell auf dem 3. Gesamtrang liegt.

Die Gibson-Produkte können ausschließlich über den Fachhandel bezogen werden.

Informationen über das Unternehmen: www.niemann-frey.de

Informationen über Gibson: www.gibsontyretech.com

LIEFERBARE DIMENSIONEN UND UVP

Profil Dimension UVP

Gibson Tech 6.1 Enduro FIM Rear 140/80 - 18 TT 70 R 72,00 €

Gibson Tech 6.1 Enduro FIM Rear

soft (X60) 140/80 - 18 TT 70 R 84,00 €

Gibson Tech 6.1 Enduro FIM Rear

Supersoft (X50) 140/80 - 18 TT 70 R 87,50 €

Gibson Tech 7.1 Rear 110/100 - 18 TT 79M NHS 65,00 €

Gibson Tech 7.1 Rear Soft (X60) 110/100 - 18 TT 79M NHS 75,00 €

Gibson Tech 7.1 Rear Supersoft (X50) 110/100 - 18 TT 79M NHS 78,00 €

Gibson Tech 8.1 Enduro FIM Front 90/90 - 21 TT 54 M 58,00 €

Gibson Tech 9.1 Enduro FIM Front 90/100 - 21 TT 54 M 62,00 €

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Mai '17


EVENTS

1"/*&+"

April

07.-09. 50. EnduroPROjekt LSB

29. Endurotraining

30. eXtrem-Endurotraining

Mai

06.-07.Sportfahrertraining in Viernau

20. Endurotraining

21. eXtrem-Endurotraining

Juni

17. Motocross-Training

18. Endurotraining

23.-25. 51. EnduroPROjekt LSB

Juli

01.-02. Endurotraining Neuhaus-Schiersch.

08.-09. eXtrem-Endurotraining in Meltewitz

27.-30.SOMMER – MOTOCROSS – CAMP

für KIDS sowie JUGENDLICHE

August

04.-06. 52. EnduroPROjekt LSB

26.-27. Endurotraining

September

09.-10. eXtrem-Endurotraining in Meltewitz

23. Endurotraining

24. eXtrem-Endurotraining

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Freitag Flutlicht für Solo + Seitenwagen

Samstag PW 50 Mini, 50/65, 85 Senioren,

MX1 Junioren, MX2 Jugend,

Damen, Senioren, Veteranen

Sonntag Twin-Shock + Youngtimer

MX2 Junioren, MX2 National

MX1 National

Int. DAM (MX2 + MX1)

Seitenwagen

Sonntag PW 50 Mini

50/65 ccm, 85 Senioren,

MX1 Junioren, MX2 Jugend,

Damen, Senioren, Veteranen

Montag Twin-Shock + Youngtimer

MX2 Junioren, MX2 National

MX1 National

Int. DAM (MX2 + MX1)

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STANDINGS

SUPERCROSS

WM

(Stand nach 13 von 16 Veranstaltungen

inkl. St. Louis/USA - 1.4.)

450 ccm:

1. Ryan Dungey, KTM 276

2. Eli Tomac, Kawasaki 272

3. Marvin Musquin, KTM 227

4. Cole Seely, Honda 211

5. Jason Anderson, Husqvarna 188

6. Blake Bagett, KTM 163

7. David Millsaps, KTM 160

8. Broc Tickle, Suzuki 143

9. Chad Reed, Yamaha 136

10. Dean Wilson, Husqvarna 136

(Stand nach 6 von 8 Veranstaltungen

inkl. Arlington/USA - 11.2.)

250 ccm Westküste:

1. Justin Hill, Kawasaki 138

2. Aaron Plessinger, Yamaha 117

3. Shane McElrath, KTM 113

4. Martin Davalos, Husqvarna 106

5. James Decotis, Honda 91

6. Austin Forkner, Kawasaki 90

7. Dan Reardon, Yamaha 72

8. Kyle Chisholm, Honda 60

9. Jeremy Martin, Honda 55

10. Phil Nicoletti, Suzuki 54

(Stand nach 7 von 8 Veranstaltungen

inkl. St. Louis/USA - 1.4.)

250 ccm Ostküste:

1. Joey Savatgy, Kawasaki 146

2. Jordon Smith, KTM 140

3. Zach Osborne, Husqvarna 134

4. Adam Cianciarulo, Kawasaki 128

5. Dylan Ferrandis, Yamaha 104

6. Christian Craig, Honda 81

7. Luke Renzland, Yamaha 70

8. Anthony Rodriguez, Yamaha 69

9. Mitchell Harrison, Yamaha 66

10. Kyle Cunningham, Suzuki 62

MOTOCROSS

WM

(Stand nach 4 von 19 Veranstaltungen

inkl. Leon/MEX - 2.4.)

MXGP:

1. Tim Gajser, SLO, Honda 156

2. Antonio Cairoli, I, KTM 136

3. Clément Desalle, B, Kawasaki 119

4. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha 116

5. Gautier Paulin, F, Husqvarna 112

6. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda 111

7. Romain Febvre, F, Yamaha 89

8. Kevin Strijbos, B, Suzuki 78

9. Max Nagl, D, Husqvarna 73

10. Shaun Simpson, GB, Yamaha 70

Ferner:

12. Arnaud Tonus, CH, Yamaha 65

20. Valentin Guillod, CH, Honda 24

MX2:

1. Jeremy Seewer, CH, Suzuki 153

2. Pauls Jonass, LV, KTM 145

3. Benoit Paturel, F, Yamaha 139

4. Julien Lieber, B, KTM 139

5. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna 127

6. Brent van Doninck, B, Yamaha 102

7. Michele Cervellin, I, Honda 84

8. Thomas Covington, USA, Husqvarna 83

9. Vsevolod Brylyakov, RUS, Kawasaki 81

10. Samuele Bernardini, I, TM 80

(Stand nach 1 von 6 Veranstaltungen

inkl. Pangkal Pinang/IDN - 5.3.)

WMX:

1. Courtney Duncan, NZ, Yamaha 41

2. Nicky van Wordragen, NL, Yamaha 40

3. Shana van der Vlist, NL, KTM 31

4. Anne Borchers, D, Suzuki 31

5. Kiara Fontanesi, I, Yamaha 30

6. Larissa Papenmeier, D, Suzuki 30

7. Genette Vaage, N, KTM 28

8. Amandine Verstappen, B, KTM 27

9. Livia Lancelot, F, Kawasaki 26

10. Nancy van de Ven, NL, Yamaha 25

Ferner:

12. Virginie Germond, CH, Suzuki 19

EM

(Stand nach 1 von 6 Veranstaltungen

inkl. Giannitsa/GR - 18./19.3.)

65 ccm Südost:

1. Marius Popovici, RO, KTM 50

2. Matija Sterpin, KRO, KTM 44

3. Zoctan Ordog, RO, Husqvarna 40

4. Viktor Borislavov, BG, KTM 36

5. Luka Kunic, KRO, Kawasaki 32

6. Michail Sarantinoudis, GR, KTM 28

7. Stavros Vaggelakakis, GR, KTM 28

8. Miroslav Dimitrov, BG, KTM 25

9. Mihail Golovicichin, MD, KTM 23

10. Nikolaos Kanellopoulos, GR, KTM 22

(Stand nach 1 von 6 Veranstaltungen

inkl. Giannitsa/GR - 18./19.3.)

85 ccm Südost:

1. Adam Kovacs, H, Yamaha 50

2. Nikolay Malinov, BG, KTM 44

3. Antonis Sagmalis, GR, KTM 40

4. Kristian Ivanov, BG, KTM 34

5. Nikolai Timus, MD, Husqvarna 32

6. Victor Neychev, BG, KTM 30

7. Patrik Vjcic, KRO, Kawasaki 27

8. Marios Kanakis, GR, KTM 24

9. Radostin Mihajlov, BG, Suzuki 21

10. Mia Ribic, KRO, Kawasaki 21

(Stand nach 1 von 5 Veranstaltungen

inkl. Naestved/DK - 1./2.4.)

65 ccm Nordwest:

1. Mads Fresoe, DK 47

2. Ivano van Erp, NL 38

3. Matej Skorepa, CZ 38

4. Nicolai Skovbjerg, DK 36

5. Lucas Coenen, B 34

6. Sacha Coenen, B 30

7. Julius Mikula, CZ 27

8. Saku Mansikkamäki, FIN 27

9. Kasimir Hindersson, FIN 23

10. Damien Knuiman, NL 21

Ferner:

19. Robin Sternberg, D 4

(Stand nach 1 von 5 Veranstaltungen

inkl. Naestved/DK - 1./2.4.)

85 ccm Nordwest:

1. Jett Lawrence, AUS 47

2. Magnus Smith, DK 47

3. Kay De Wolf, NL 36

4. Rasmus Pedersen, DK 34

5. Constantin Piller, D 32

6. Casper Olsen, N 31

7. Noel Nilsson, S 31

8. Liam Hanström, S 25

9. Kay Karssemarkers, NL 23

10. Cato Nickel, D 20

Ferner:

17. Nikita Kurckerov, D 9

18. Simon Langenfelder, D 7

21. Nico Greutmann, D 5

23. Max Thunecke, D 1

(Stand nach 1 von 4 Veranstaltungen

inkl. Naestved/DK - 1./2.4.)

Women:

1. Sara Andersen, DK 47

2. Emelie Dahl, S 45

3. Mathea Selebo, N 37

4. Natalie Kane, IRL 36

5. Shana van der Vlist, NL 35

6. Catja Rasmussen, DK 28

7. Sandra Karlsson, S 27

8. Leonteve Liubov, RUS 24

9. Joanna Miller, PL 23

10. Julie Dalgaard, DK 22

DM

Stand (nach 1 von 7 Veranstaltungen

inkl. Schnaitheim - 2.4.)

MX Open:

1. Angus Heidecke, KTM 45

2. Jens Getteman, B, Kawasaki 40

3. Dominique Thury, D, KTM 38

4. Stefan Ekerold, Suzuki 36

5. Christian Brockel, KTM 30

6. Tim Koch, Suzuki 27

7. Chris Gundermann, Yamaha 27

8. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki 25

9. Toni Hoffmann, KTM 24

10. Boris Maillard, F, Suzuki 21

Stand (nach 2 von 9 Veranstaltungen

inkl. Schnaitheim - 2.4.)

Seitenwagen:

1. Clohse/Haller, B/D 70

2. Cermak/Cermak, CZ 65

3. Kunnas/Kunnas, FIN 57

4. Faustmann/Frech, D 56

5. Weiss/Schneider, A 54

6. Willemsen/R.Bax, NL 50

7. Santermans/L.Daiders, B/LV 50

8. Senz/Maas, D/NL 46

9. Steegmans/Sabbe, B 40

10. Battaglia/Furrer, CH 39

Stand (nach 1 von 6 Veranstaltungen

inkl. Hänchen - 26.3.)

Quad:

1. Joe Maessen, NL, Yamaha 47

2. Stefan Schreiber, GasGas 45

3. Oliver Vandendijk, B, Honda 42

4. Zdenek Polacek, CZ, WSP 36

5. Nick van Hout, NL, Yamaha 31

6. Joris Kersten, NL, Yamaha 30

7. Kay Huzink, NL, WSP 29

8. David Susa, CZ, CanAm 24

9. Sandy Schulze, Honda 22

10. Wilhelm Rudolph, WSP 21

POKAL

Stand (nach 2 von 9 Veranstaltungen

inkl. Schnaitheim - 2.4.)

Seitenwagen:

1. Pietzer/Nikolaus 56

2. Knübben/Illten 52

3. Krebs/Ramner 34

4. Koch/Schödl 34

5. Hannuschke/U.Friedrisszyk 32

6. Winkler/Buschmann 20

7. Hey/M.Friedrisszyk 16

8. Axmann/Stebe 8

9. Blaschke/Koza 5

10. Müller/Gellings 3

ENDURO

WM

(Stand nach 1 von 9 Veranstaltungen

inkl. Helsinki/FIN - 26.3.)

EnduroGP:

1. Antti Hellsten, FIN, Husqvarna 50

2. Matthew Phillips, AUS, Sherco 38

3. Steve Holcombe, GB, Beta 38

4. Marko Tarkkala, FIN, Husqvarna 38

5. Aleksi Jukola, FIN, KTM 34

6. Nathan Watson, GB, KTM 31

7. Loïc Larrieu, F, Yamaha 27

8. Giacomo Redondi, I, Honda 26

9. Christophe Charlier, F, Husqvarna 24

10. Henri Himmanen, FIN, Beta 20

E2:

1. Eero Remes, FIN, TM 50

2. Henric Stigell, FIN, Husqvarna 42

3. Josep Garcia, E, KTM 38

4. Roni Nikander, FIN, KTM 34

5. Pascal Rauchenecker, A, Husqvarna 33

6. Jamie McCanney, GB, Yamaha 31

7. Daniel Sanders, AUS, KTM 30

8. Jiri Leino, FIN, KTM 24

9. Manuel Monni, I, TM 23

10. Lorenzo Santolino, E, TM 22

Junioren:

1. Eemil Pohjola, FIN, Husqvarna 50

2. Davide Soreca, I, Honda 44

3. Henry Olenius, FIN, Honda 35

4. Mikael Persson, S, Yamaha 35

5. Adam Andersson, E, Sherco 32

6. Kirian Mirabet, E, Sherco 32

7. Antti Hänninen, FIN, Husqvarna 32

8. Matias Savo, FIN, Sherco 26

9. Kevin Olsen, S, KTM 22

10. Joni Kaivolainen, FIN, KTM 22

Youth Cup:

1. Hermanni Haljala, FIN, Husqvarna 47

2. Hugo Svard, FIN, Husqvarna 43

3. Antti Ahtila, FIN, KTM 36

4. Toni Toukola, FIN, KTM 34

5. Andrea Verona, I, Husqvarna 30

6. Kalle Järvinen, FIN, Husqvarna 28

7. Peetu Juupaluoma, FIN, Husqvarna 25

8. Teemu Pölönen, FIN, KTM 23

9. Emil Jonsson, S, Yamaha 22

10. Santtu Kalliokoski, FIN, KTM 21

Inter-DM

(Stand nach 3 von 10 Veranstaltungen

inkl. Dahlen - 26.3.)

Championat:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 302

2. Davide von Zitzewitz, KTM 284

3. Wesley Pittens, NL, Yamaha 275

4. Björn Feldt, KTM 270

5. Marco Neubert, KTM 265

6. Thierry Pittens, NL, Husqvarna 259

7. Andreas Beier, Husqvarna 243

8. Daan Bruijsten, NL, KTM 237

9. Jan Schäfer, Sherco 231

10. Paul Roßbach, KTM 219

Enduro1:

1. Andreas Beier, Husqvarna 75

2. Tim Apolle, Husqvarna 64

3. Yanik Spachmüller, KTM 62

4. Maria Franke, KTM 47

5. Eddie Findling, Sherco 42

6. Jan Allers, KTM 41

7. Maik Schubert, KTM 38

8. Nico Busch, KTM 36

9. Jonas Kreke, KTM 34

10. Patrick Strelow, Honda 31

Enduro2:

1. Davide von Zitzewitz, KTM 75

2. Marco Neubert, KTM 66

3. Paul Roßbach, KTM 56

4. Tilman Krause, KTM 56

5. Nick Emmrich, Husqvarna 50

6. Kenny Lötzsch, KTM 44

7. Bruno Wächtler, KTM 41

8. Daniel Hänel, KTM 38

9. Jörg Haustein, Kawasaki 37

10. Leonhard von Schell, Husqvarna 32

Enduro3:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 75

2. Björn Feldt, KTM 66

3. Jan Schäfer, Sherco 58

4. Christian Weiß, KTM 54

5. Nico Rambow, KTM 50

6. Kai-Arne Petruck, Husqvarna 44

7. Gerrit Helbig, KTM 43

8. André Decker, KTM 36

9. André Engelmann, Husqvarna 36

10. Georg Streichsbier, KTM 34

Junioren:

1. Robert Riedel, KTM 75

2. Lukas Streichsbier, Husqvarna 64

3. Tristan Hanak, KTM 60

4. Claas Wischhof, KTM 46

5. Nico Domres, Beta 46

6. Nick Seeger, Husqvarna 42

7. Kai Bräutigam, KTM 39

8. Jan Taube, Husqvarna 36

9. Mike Kunzelmann, KTM 33

10. Tom Kölbach, Beta 32

SUPERENDURO

WM

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Albi/F - 18.3.)

Prestige:

1. Colton Haaker, USA, Husqvarna 216

2. Alfredo Gomez, E, KTM 209

3. Jonny Walker, GB, KTM 201

4. Mario Roman, E, Sherco 128

5. Pascal Rauchenecker, A, Husqvarna 101

6. Manuel Lettenbichler, D, KTM 99

7. Mike Brown, USA, Husqvarna 81

8. Eloi Salsench, E, Beta 70

9. Taddy Blazusiak, PL, KTM 58

10. Uusna Rannar, EST, KTM 55

Junior:

1. Blake Gutzeit, ZA, Husqvarna 189

2. Benjamin Herrera, RCH, TM 157

3. David Cyprian, F, KTM 113

4. Max Vial, F, Husqvarna 106

5. Gethin Humphreys, GB, Husqvarna 106

6. Kevin Gallas, D, Husqvarna 100

7. Tim Apolle, D, Husqvarna 99

8. Travis Teasdale, GB, KTM 96

9. Ignacio Fernandez, E, Sherco 92

10. William Hoare, GB, Sherco 73

(Endstand nach 2 Veranstaltungen -

inkl. Albi/F - 18.3.)

Europa:

1. Mike Hartmann, D, Husqvarna 77

2. Marcel Teucher, D, KTM 60

3. Felix Bräuer, D, KTM 40

4. Thomas Hostinsky, SK, Husqvarna 35

5. Adrien Jacon, F, KTM 32

6. Jonathan Pearson, GB, KTM 28

7. Joffrey Marin, F, Kawasaki 20

8. Rafal Bracik, PL, Husqvarna 16

9. Adam Zych, PL, KTM 15

10. Timo Bergmann, D, KTM 15

Ferner:

21. Eddie Findling, D, Sherco 6

HARDENDURO

WHES (WorldHardEnduroSeries)

(nach 3 von 13 Veranstaltungen

inkl. Wiesel-X - 1.4.)

1. Wade Young, ZA, Sherco 62

2. Graham Jarvis, GB, Husqvarna 60

3. Mario Roman, E, Sherco 53

4. Travis Teasdale, ZA, KTM 34

5. Philipp Bertl, A, Beta 24

6. Manuel Lettenbichler, D, KTM 17

7. Billy Bolt, GB, Husqvarna 16

8. Blake Gutzeit, ZA, Yamaha 14

9. Jonny Walker, GB, KTM 11

10. Diego Nicoletti, I, Beta 10

Ferner:

11. Philipp Scholz, D, KTM 6

13. Kevin Gallas, D, Husqvarna 5

20. Jürg Schütz, CH, Beta 2

22. Leon Hentschel, D, KTM 1

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MCE

Mai '17


Hier findet Ihr

Euren Offroad-

Spezialisten

Die Saison des DAMCV startet am Freitag, den 26. Mai, mit dem traditionellen Flutlichtrennen

in Kleinhau, und auch für die Damen geht es los an diesem Wochenende • Foto: Guido Barth

TERMINE APRIL/MAI

22./23.4. DMV BRC MX 2-Takt Cup Aufenau

2tlc.wordpress.com

22./23.4. GCC Cross Country Meisterschaft Triptis

www.xcc-racing.com

29./30.4. ADAC MX Masters Jauer

www.mc-jauer.de, www.adac.de/mx-masters

29./30.4. DMSB-Clubsport Motocross Südwestcup Winningen

Klaus Mölich, Tel. 02606 1939

klaus.moelich@msf-winningen.de, www.msf-winningen.de

Infos: Andreas Wack, E-Mail: andreaswack@handshake.de

Tel. 06843 1476, Internet: www.südwest-cup.de

6./7.5. DMSB-Clubsport Motocross Südwestcup Fischbach

Lutz Gerlach, Tel. 06331 47437

msc-fischbach@freenet.de, www.msc-fischbach.de

Infos: Andreas Wack, E-Mail: andreaswack@handshake.de

Tel. 06843 1476, Internet: www.südwest-cup.de

6./7.5. DMV BRC MX 2-Takt Cup Fischbach

2tlc.wordpress.com

13./14.5. ADAC MX Masters Mölln

www.adachansa.de, www.adac.de/mx-masters

13./14.5. DMV BRC MX 2-Takt Cup Schkölen

2tlc.wordpress.com

13./14.5. GCC Cross Country Meisterschaft Walldorf

www.xcc-racing.com

13./14.5. Int. ADAC-Supermoto Sankt Wendel

Internationale Deutsche Meisterschaft

ADAC Saarland e.V., Veranstalter

Untertürkheimer Str. 39-41, 66117 Saarbrücken

Tel. 0681 6870033, E-Mail: hartmut.gisch@srl.adac.de

www.supermotoidm.de

20./21.5. DMSB-Clubsport Motocross Südwestcup Frankenthal

Mike Schmitt, Tel. 06207 83078

info@mike-schmitt.de, www.amc-frankenthal.de

Infos: Andreas Wack, E-Mail: andreaswack@handshake.de

Tel. 06843 1476, Internet: www.südwest-cup.de

26.-28.5. DAMCV-Motocross Kleinhau

Freitag: Flutlicht für Solo + Seitenwagen

Samstag: PW 50 Mini, 50/65, 85 Senioren, MX1 Junioren,

MX2 Jugend, Damen, Senioren, Veteranen

Sonntag : Twin-Shock + Youngtimer, MX2 Junioren, MX2 National

MX1 National, Int. DAM (MX2 + MX1), Seitenwagen

www.msc-kleinhau.de

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Mai '17


VORSCHAU

MOTOCROSS

ENDURO 6/2017

TESTS

ZUM NACHLESEN

UNTER

WWW.MCE-ONLINE .DE

TIPPS & TRICKS: Reaktionsschnelligkeitstraining

MOTOCROSS WM Pietramurata/I, Valkenswaard/NL, Kegums/LV

ADAC MX Masters Fürstlich Drehna + Jauer

DMV BRC MX 2-Takt Langgöns + Aufenau

Südwestcup Hoxberg + Winningen

CROSS-COUNTRY GCC Triptis

ENDURO WM Puerto Lumbreras/E

KOLUMNE Eddy Frech

MOTOCROSS ENDURO 6/2017 - JUNI - ERSCHEINT AM 18.05. AN EUREM KIOSK

IMPRESSUM

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Motocross Enduro

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Mai '17

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Redaktionsassistentin: Gaby Gasche

Layout: Uwe Laurisch

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Die Kombination von Leistungsstärke und Agilität dieses stilvollen, großhubigen

Einzylinders ermöglicht einzigartige Supermoto Fahrerlebnisse auf der Straße.

Das schnörkellose, kompakte Design in Verbindung mit perfekter Ergonomie steht

für unkomplizierten und begeisternden Fahrspaß.

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, immer Schutzkleidung tragen und die anwendbaren

Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten! Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen

Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.


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Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten!

Abgebildete Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

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