DorfStadt 05-2017

markuskrohn

Wir sind Elbvororte. Hochwertige lokale Berichte und Reportagen aus und über Rissen, Sülldorf, Iserbrook, Blankenese, Osdorf, Groß Flottbek, Nienstedten, Othmarschen, Bahrenfeld und Schenefeld.

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Zeitung für Rissen | Sülldorf | Iserbrook | Blankenese | Osdorf | Nienstedten | Groß Flottbek | Othmarschen | Bahrenfeld | Schenefeld

Ausgabe 05/17 · vom 6. April 2017 | Verlag/ Redaktion Tel.: 87 08 016-0, www.dorfstadt.de | redaktion@dorfstadt.de

Alle drei Wochen

kostenlos ins Haus

NICHT ERHALTEN? Anrufen: 87 08 01 60

B L A N K E N E S E : S.5

Wie weit geht

Bürgerbeteiligung?

B A H R E N F E L D : S.9

DESY-Forschungsneubau

Großer Bau für

kleinste Teilchen

P O L I T I K : S.8

Die Revolution liegt

unter Hamburg

Wer will nach

Berlin?

Der Altonaer CDU-Bundestagsabgeordnete

Marcus Weinberg

bietet in Zusammenarbeit mit

dem Bundespresseamt vom 8.

bis 9. Juni Plätze für eine

zweitägige Informationsfahrt in

das „Politische Berlin“ mit

Besuch des Reichstagsgebäudes

und des Bundeskanzleramts an.

Info und Anmeldung bis zum

30. April unter Tel.: 78 89 53 13

oder marcus.weinbergk.wk01@

bundestag.de

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Schneller ging es nicht:

Schon nach einer Woche

haben sich viele Altonaer

Bürger mit ihrer Unterschrift

gegen den Bau eines

Radwegs auf oder über den

Strand von Oevelgönne ausgesprochen.

Ein Drittel der für

ein erfolgreiches Bürgerbegehren

erforderlichen Stimmen liegen

nun vor. Die Initiatoren

reichten am 30. März um 17

Uhr den ersten Schwung ausgefüllter

Listen beim Bezirksamt

Altona ein. CDU-Verkehrsexperte

Tim Schmuckall sprach

von einer „deutlichen Klatsche

OEVELGÖNNE

»Elbstrand-Retter«

erreichen Etappenziel

Vertrauensleute Marianne Nissen-Grube, Christiane Petersen und Thorsten Groeger

für die rot-grünen Radwegeträumereien“.

Ziel ist es nun, schnellstmöglich

die erforderliche Gesamt-

Stimmenzahl von rund 6.000

gültigen Stimmen zu erreichen.

Ein halbes Jahr haben die Vertrauensleute

des Bürgerbegehrens

„Elbstrand retten!“, Anwohnerin

Marianne Nissen-

Grube und die beiden Strand-

Liebhaber Christiane Petersen

und Thorsten Groeger, Zeit

dafür. „Lieber erreichen wir

unser Ziel deutlich eher, damit

wir keine Unterschriften mehr

in der Urlaubszeit sammeln

Foto: Ruhnke

müssen“, wirbt Petersen für

eine baldige Unterschrift. Auf

der anderen Seite gibt sie sich

im Gespräch mit der DorfStadt-

Redaktion siegesgewiss: „Wir

haben wirklich erstaunlich viele

Unterstützer!“ Die aktuellen

konkreten Planungen haben in

der Tat viele Bürger auf die

Barrikaden gebracht. Außerdem

waren die meisten Bürgerbegehren

in Hamburg erfolgreich.

Das für den Erhalt der Hundewiese

im Jenischpark wurde

durch einen politischen Kompromiss

vorerst abgewendet.

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2 • DorfStadt-Zeitung 05/2017 • 06.04.2017

ALTONA AKTUELL

Neues aus dem Bezirk | Wolf Achim Wiegand

DorfStadt-Redakteur Wolf

Achim Wiegand Foto: privat

Moin, liebe Leser,

ich hab‘ da mal einen Vorschlag

für die umstrittene 1-km-Fahrradstrecke

entlang von Övelgönne.

Und ich meine es ernst.

Bezirkspolitiker, baut doch auf

eine Fahrradbrücke! Nein, nicht

unten am Sandstrand. Sondern

entlang der Elbchaussee. Architekten

designen sicherlich eine

schwungvolle, schicke und

schnieke Lösung aus Glas und

Metall. Mit Beleuchtung. Fahrradfahrer,

die ins Büro hecheln,

brauchen keinen freien Ausblick

auf Schiffe vorm zweitschönsten

Strand Hamburgs

(den schönsten hat Wittenbergen).

Haben Sie einen besseren

Vorschlag? Dann mailen Sie

ihn ans Amt: strand-oevelgoenne@altona.hamburg.de...

Email zum Thema bitte gerne

auch an

redaktion@dorfstadt.de ---

Und damit zu den Meldungen:

Vorsicht, Stolperfalle!

Bezirk Altona – Immer wieder

klagen Ältere und Behinderte

über den zum Teil katastrophalen

Zustand Hamburger Gehwege.

Und doch tue die Stadt

wenig, um hochgekommene

Fußwegplatten oder frostbedingte

Schlaglöcher zu beseitigen,

schimpft CDU-Verkehrspolitiker

Dennis Thering (32).

Er fordert, Vater Staat solle sein

Augenmerk weniger auf neue

Radwege und mehr auf vorhandene

Fuß- und Radwege lenken.

Eine Anfrage an den Senat

hatte ergeben, dass nur ein

geringer Anteil gemeldeter

Fußfänger repariert wird. Selbst

in der Einkaufszone des

schmucken Blankenese klagen

Ladeninhaber über Stolperfallen.

Dort kann man jetzt wenigstens

auf Besserung durch

die anstehende Erneuerung des

Ortskerns hoffen. Andere Gegenden

warten weiter. Wer

Probleme hat, der kann indes

den Wegewart alarmieren:

http://www.hamburg.de/meldemichel.

Internet ganz schnell

Elbvororte - Die kleine Baltenrepublik

Estland bietet selbst

im hintersten Wald eine schnelle

Internetverbindung für

Smart-phones. Deutschland

jedoch ist diesbezüglich eine

Bananen-republik geblieben.

Auch in Hamburg gibt es noch

zahlreiche „Täler der

Ahnungslosig-keit“. Das soll

sich nun ändern – mit 7,5

Millionen Euro aus Bundesgeld,

wie Mediensenator Carsten

Brosda (SPD) ankündigt.

Bereits diesen Sommer soll der

Netzausbau in schwach versorgten

Gebieten beginnen.

Dazu gehören Rissen, Sülldorf

und die Gegend am Altonaer

Volkspark.

Weltweiter Tag

der Roma

Bezirksversammlung – Auf

Empfehlung des Haushaltsund

Vergabeausschusses hat

die Politik bis zu 5.000 Euro zur

Gestaltung des Internationalen

Roma-Tages bereitgestellt. Der

wird am 8. April 2017 begangen

und sieht einen Empfang

im Kollegiensaal des Altonaer

Rathauses gemeinsam mit der

Roma- und Sinti-Union vor.

Die betreibt in Hamburg ein

Beratungszentrum. Der Gedenktag

erinnert an die Situation

von Menschen, die früher

als „Zigeuner“ bezeichnet wurden.

Diese Bezeichnung wird

von der ethnischen Minderheit

als diskriminierend abgelehnt

und wurde 1971 auf einem

Kongress in London zugunsten

der Eigenbezeichnung „Roma“

abgeschafft.

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»Im Canyon wird zu

schnell gefahren!«

Rissen - Auf Antrag der Grünen

Fraktion in der Bezirksver -

samm lung fordern die Abge -

ordneten die Innenbehörde auf,

das Tempo im Rissener Canyon

auf 50 Stundenkilometer herabzusetzen

(derzeit sind 80

Stundenkilometer zwischen

Sülld orfer Brooksweg und

Sand moorweg erlaubt). Die

Grünen sahen in ihrem Antrag

Gefahr für Passenten und Rad -

fahrende und eine Lärmbe lä -

stigung der Anwohner in der

Alten Sülldorfer Landstraße

durch hochdrehende Motoren

und Überschreitungen der

Geschwindigkeiten.

Achtung: Amphibien!

Blankenese - Das Falkensteiner

Ufer ist im Bereich der ehemaligen

Absetzbecken der Was ser -

werke derzeit wegen der Am -

phibienwanderung zum Lai -

chen für den Kfz-Verkehr vorübergehend

gesperrt. Hierfür

sind im Zusammenhang mit der

Einrichtung der Fahrradstraße

zwei neue Schranken aufgestellt

worden. Je nach Witte -

rungsverlauf soll die Sperrung

nach Abschluss der Kröten -

wanderung Mitte bis Ende

April 2017 aufgehoben werden.

Vom 25. April bis 10. Mai

hält die Kunst wieder Einzug

in die Rissener Schaufenster.

Gezeichnet, gemalt,

gewalzt, fotografiert oder geschnitten

– in 32 Schaufenstern

in der Wedeler Landstraße, der

Gudrunstraße und in der Straße

am Rissener Bahnhof werden in

dieser Zeit Kunstwerke des

Künstlerkreises aus Rissen, Wedel

und Blankenese gezeigt.

Auch die Klasse 6c der Stadtteilschule

Rissen ist mit am Werk,

sie stellt bei Classico Due aus.

Die Kunstaktion findet schon

zum 12. Mal statt: „Geburtshelferin

war Stefanie Zimmern,

die in einem leerstehenden Ge -

schäft in Rissen Künstler ausstellte.

Im Jahr darauf erweiterte

ich den Kreis und die Aus stel -

lungsplattform durch Ris sens

Schaufenstermeile, was Steffi

gut fand, aber nicht mehr beteiligt

sein konnte“, erklärt Orga -

nisatorin Bibi Gündisch. Das

Projekt etablierte sich, jährlich

nehmen etwa 30 Künstler teil.

„Ich war erstaunt, wie viele

Kreative es in Rissen gibt, die das

gemeinsame Forum schätzen.

Zugleich war die Aufge schlos -

senheit der Rissener Geschäfts -

leute sehr ermutigend für unser

Projekt“, so die Künstlerin. Viele

Aussteller blieben über die

E l b v o r o r t e

Gemalt, gewalzt, geschnitten...

Rissen.Art dekoriert ab Ende April wieder die Schaufenster der Geschäfte in Rissen | Manuela Tanzen

RISSEN

Die DorfStadt-Zeitung sprach

exemplarisch mit zwei Künst -

lern, die auf der RISSEN.ART

mit sehr unterschiedlichen Sti -

len vertreten sind:

Maren Goericke (*1966) lebt mit

ihrem Mann und den beiden

Kindern in Rissen: „Hier in

Rissen kann ich die Nähe zum

Wasser leben, was sich in meinen

Bildern wiederspiegelt.“

Wie kamen Sie zur Kunst?

Eigentlich seit meiner Jugend,

ich habe es einfach ausprobiert

und immer mehr Gefallen daran

gefunden.

Sind Sie hauptberufliche

Künstlerin?

Nein, aber die Kunst ist für

mich eine Berufung geworden.

Gibt es ein Vorbild, einen Lieb -

lingskünstler?

Inspirierend war für mich der

Künstler Ernst Pohlmann, da er

es verstanden hat, auf seine

un vergleichliche Art Hamburg

darzustellen.

Ihre Technik? Motivwelten?

Meine bevorzugten Motive sind

die küstennahe Natur. Die Sicht

über das Meer und die damit

verbundenen Sehnsüchte, aber

auch andere (Augen-)Blicke

setze ich immer wieder spannend

und neu in Szene. Mein

bevorzugtes Arbeitsmaterial

sind Acrylfarben und, wenn

auch seltener, Aquarellfarben.

Jahre „ihrem“ Geschäft treu,

sagt sie, und: „Die Reaktion der

Rissener auf die veränderten

Schaufenster ist sehr positiv.“

In diesem Jahr findet zum

zwei ten Mal eine offizielle

Vernissage statt, in den Räu -

men und finanziert von der

HASPA, eröffnet von Bezirks -

amtsleiterin Dr. Liane Melzer.

„Frau Melzer fand warmherzige

Worte für uns – das Besondere

an un se rem Projekt ist ja auch,

dass alles ehrenamtlich ausgeführt

wird“, erklärt Gündisch

und wünscht sich: „Wir hätten

gern ein Banner, das auf die

Aktion RISSEN.ART aufmerksam

macht, bislang fehlt uns

aber ein Sponsor…“

Bibi Gündisch vor ihrer Ausstellung „Winterreise“

Was reizt Sie am Malen, was

ist Ihr Antrieb?

Ich liebe das Eintauchen in

meine Motive, sie zeigen das

Licht, die Weite und die Kraft

der Natur.

Bisherige Ausstelllungen

(Hö he punkte)?

Inzwischen bin ich auf vielen

Ausstellungen zu finden, zum

Beispiel seit zwei Jahren auf der

Art Maritim der Hanseboot.

Maren Goericke zeigt ihre

Werke in diesem Jahr zum 6.

Mal auf der RISSEN.ART.

www.marengoericke-kunst.de

Foto: privat

Kunstmeilen-Organisatorin

Bibi Gündisch, Jahrgang 1936,

hat in Hamburg und New York

Kunst studiert, ist Mitglied im

Berufsverband Bildender Künstler

und der GEDOK Hamburg

und war lange Jahre Deputierte

der Kulturbehörde Hamburg.

Der gebürtige Braunschweiger

Marcus Steffen (*1966) lebt mit

seiner Familie in Rissen. Er hat

2014 die Malerei zum Beruf

gemacht.

Wie kamen Sie zur Kunst?

Mein Großvater und mein Vater

haben gemalt und mir einige

ihrer Bilder überlassen...

Maren Goericke liebt das Segeln, sie malt „Maritim Art“: Bilder

von Wasser, Himmel, Seglern, Leuchttürmen, Strand und Natur.

Foto: privat

Marcus Steffen über seine Kunst: „Als Autodidakt, der seinen

individuellen Stil über viele Jahre verfeinert und weiterentwickelt

hat, lebe ich in jedem neuen Werk und lasse meine Per sön lichkeit

durch die manchmal sehr extrovertierte, manchmal zurückhaltende

und dezente Sprache der Farben sprechen.“

Foto: privat

Sie hat in unzähligen Ausstel -

lungen in Hamburg, aber auch

international ihre Kunst ge -

zeigt. Sie öffnet während der

Kunstmeile ihr Atelier für

Interessierte (am 6. und 7. Mai)

und wird in zwei Geschäften

ausstellen: „Optiker Roder freut

sich, dass ich sein Geschäft mit

der ‚Surrealistischen Land schaft

mit Brillen‘ neu gestalte und

drei Fahnen mit tanzenden

Bril len dazu hänge: Bei Kötz

und Buchenau werde ich Rhyth -

mus und Metamorphose in

Zeichnungen ausstellen so wie

magische Landschafts gärten.“

Kunstmeile RISSEN.ART.17

vom 25.04. bis 10.05.2017

Vernissage: 26.04.2017 um

18:30 Uhr in der HASPA,

Wedeler Landstr. 41

Eröffnung mit Bezirksamts lei -

terin Dr. Liane Melzer: Son -

derausstellung, Snacks und Le -

sung: Angelika Gerlach, Lei -

terin der Blankeneser Janssen-

Bibliothek liest Texte aus den

Werken von Horst Janssens.

Atelier-Öffnungen: Am 29.

April öffnen Maren Goe ricke

und Barbara Repnow ihre Ate -

liers, am 6. und 7. Mai freuen

sich Angelika Kahl und Bibi

Gündisch auf kunstinteressierte

Besucher.

Gibt es ein Vorbild, einen Lieb -

lingskünstler?

Drei Vorbilder, Gerhard Richter,

Mark Rothko und Cy Twombly,

wobei Rothko mein Lieblings -

künstler ist.

Ihre Technik/ Ihr Genre? Motiv -

welten?

Ich verwende Techniken der

klas sischen Malerei in Ver bin -

dung mit Rakeltechnik und/oder

Mixed Media. Ich schaffe ab -

strakte Bilder, die leben, Span -

nungen entstehen lassen. Die

Motive lösen sich in natürliche

Strukturen auf, Land schafts -

formen, … – das liegt im Auge

des Betrachters.

Was reizt Sie am Malen, was

ist Ihr Antrieb?

Reiz? DAS BILD zu finden. Der

Prozess von der Bildidee bis zum

fertigen Werk, der durch ständige

Richtungswechsel oder auch

einen gradlinigen, steten Ar -

beits prozess gekennzeichnet sein

kann. Das ist nie vorhersehbar

oder bestimmbar; immer Aus -

druck des Unbewussten... Mein

Antrieb? Die Freude an der

Arbeit, dem Werk; Lob und

Kritik.

Bisherige Ausstelllungen

(Hö hepunkte)?

Ich habe Anfragen, u.a. aus

London-Eastend. Außer RIS-

SEN.ART und Schloss Eutin

habe ich keine Ausstellungen,

aber regelmäßige „Open

House“-Veranstaltungen und

eine Zusammenarbeit mit der

Münchener Online-Galerie „all

you can art“. Dem klassischen

Kunstbetrieb entsage ich bewusst.

Marcus Steffen stellt zum 4.

Mal im Rahmen der RISSEN.

ART aus.

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Ruhestätten für ein neues Leben

Friedensgruppe sucht Ehrenamtliche für Betreuung Wohnungsloser | Markus Krohn

Ausgegrenzt, ausgebremst.

Verlassen, verloren. Keine

Familie, keine Freunde.

Allein. So fühlen sich jedes

Jahr Tausende in Hamburg.

Vor allem Männer trifft das

Schicksal obdachlos zu sein.

Frauen organisieren sich häufig

besser.

In Iserbrook finden regelmäßig

zwei wohnungslose Menschen

wieder ins Le ben. Gehen erste

Schritte allein und mit Un ter -

stützung durch die Friedens -

gruppe in den beiden Kirchen -

katen der Ev.-Luth. Kirchen ge -

meinde Süll dorf-Iserbrook.

Dabei gibt es auch in der Ob -

dachlosigkeit gravierende Un -

ter schiede: Als Wohnungslose

gelten Menschen, die vorübergehend

keinen festen Wohnsitz

haben. Dazu gehören Zuwan -

derer aus zumeist Osteuropa,

die sich nicht zurechtfinden,

Gestrandete, die mit der Ge sell -

schaft oder sich selbst abgeschlossen

haben oder Men -

schen, die gerade aus einer

Wohngemeinschaft ausgeschlossen

wurden – sei es

wegen Ehe-Streitigkeiten oder

z.B. rückständigen Mietzah lun -

gen. In Hamburg zählte die

Diakonie im April 2015 7.860

wohnungslose Menschen, die

dringend auf die Vermittlung

von Wohnraum angewiesen

sind – trotz Wohnungs bauof -

fensive des Scholz-Senates! Die

Zahl der obdachlos auf der

Straße lebenden Menschen hat

sich in den letzten sechs Jahren

von 1.029 auf heute geschätzt

2.000 stark erhöht.

Abhilfe schaffen städtische

Wohn- und Gemeinschafts un -

ter künfte und Einrichtungen

der Wohnungslosenhilfe in der

ISERBROOK

Freien Wohlfahrtspflege. Dazu

gehören auch die Kirchenkaten

einiger Kirchengemeinden in

Hamburg, so wie hinter der Mar -

tin Luther-Kirche in Iser brook.

Die Kirchenkaten geben den

Betroffenen die Möglichkeit,

ihre Verhältnisse zu regeln und

so den Anfang in ein neues

Leben zu wagen. Unterstützt

werden sie dabei von einem

kleinen Kreis Ehrenamtlicher

Helfer, die sich einmal im Mo -

nat zu einem Frühstück mit den

Bewohnern der Kirchenkaten

treffen, um sich über die persönlichen

Fortschritte auszutauschen.

Die Idee der Kirchenkaten greift

auf eine alte kirchliche Tra -

dition zurück. Kirchenge mein -

den stellen kleine Häuser auf

ihren Grundstücken auf, um

Menschen ohne Wohnung vor -

übergehend ein menschenwürdiges

Zuhause zu geben. Mit

neuer Kraft und einer guten

Adresse können sie sich dann

wieder eher den Herausfor de -

rungen des normalen Woh -

nungs- und Arbeitsmarktes

stellen. In Hamburg entstanden

in den letzten 20 Jahren neben

den beiden Katen in Iserbrook

weitere in 10 anderen Gemein -

den, verteilt über Hamburg.

Begonnen hatte alles mit einer

Beteiligung der Gemeinde am

Winternotprogramm. Da jedoch

keine Wohncontainer hinter die

Kirche transportiert werden

konnten, entschloss sich die

Gemeinde, die 30.000 Mark je

14-Quadratmeter-Kirchenkate

durch Spenden eines großzügigen

Blankenesers und des

Spen denparlaments, ein Dar -

lehen und einen Zuschuss aus

der Kirchengemeinde zu finanzieren.

Es entstanden kleine

Häuser mit ca. 14 qm Wohn -

fläche aus Stein.

Die Bewohner schließen einen

durch die Behörde vermittelten

auf 6 bis 12 Monate befristeten

Nutzungsvertrag ab. „Viele sind

schon nach einer Woche wieder

weg“, ist die Erfahrung von Dr.

E l b v o r o r t e

Die Kirchenkaten in Iserbrook sollen Gestrandeten einen Neuanfang erleichtern

Heinke Wendt, Mitglied der

Friedensgruppe der Gemeinde.

Manche bleiben aber auch

meh rere Jahre. Dann brauchen

auch die Ehrenamtlichen Un -

ter stützung bei der Bewälti -

gung dieser Aufgabe. Dann stehen

diakonische Beratungs stel -

len zur Verfügung, die den Eh -

renamtlichen bei deren Betreu -

ungsaufgaben zur Seite stehen.

„Ansonsten haben wir keinen

großen Aufwand. Außer als

Ansprechpartner für die Be -

Foto: Krohn

wohner zur Verfügung zu stehen“,

erklärt Wendt. Es gehe

nicht darum, aktiv Wohnungen

zu vermitteln. Falls gewünscht,

begleiteten die Betreuer die Be -

wohner aber zu Bewer bungs -

gesprächen bei Vermietern.

Zur Zeit sucht die Friedens -

grup pe der Gemeinde, die derzeit

aus lediglich drei Mitglie -

dern besteht, weitere Ehren -

amtl iche, die sie bei ihrer Auf -

gabe unterstützen. Wer Inter es -

se hat, kann sich an Dr. Heinke

Wendt wenden. Tel.: 87 11 39

Der Botanische Garten mit

seinen zwei Standorten in

Klein Flottbek und den Tro -

pengewächshäusern in

„Plan ten un Blomen“ am

bietet vielen Hamburgern

Rückzugs- und Erholungs -

orte. Doch die Anlagen sind

mehr als nur Freizeitflächen

und Anschauungsmaterial für

die Studierenden im Fachbe -

reich Biologie der Universität

Hamburg. Daneben gibt es eine

Vielzahl von Führungen mit

unterschiedlichen Schwer -

punkten, zum Beispiel für

Kinder oder für Menschen mit

Behinderungen. Organisiert und

durchgeführt wird dieses „Rah-

menprogramm“ von der Ge -

sellschaft der Freunde des

Botanischen Gartens, einem

Verein mit etwa tausend Mit -

gliedern, die sich zum Ziel

gesetzt haben, zum weiteren

Ausbau und zur Verschönerung

des Botanischen Gartens beizutragen.

Nun wurde vom Verein ein

neuer Vorstand gewählt und

dabei zwei langjährige, verdiente

Vorstandsmitglieder verabschiedet.

Elisabeth Kiausch, Vorsitzende

des Vorstandes gab ihr Amt

auf, das sie seit 1996 innehatte.

Ebenfalls verabschiedet wurde

das Gründungsmitglied der Ge -

sellschaft der Freunde des Bo -

ta nischen Gartens, Prof. Dr.

Karl Dörfling. Er war von 1969

bis 2005 Hochschullehrer im

Fachbereich Biologie der

Universität Hamburg und hatte

seit der Gründung 1977 zahlreiche

Funktionen im Förder -

ver ein inne.

Als neuer Vorstand wurden

zwei Frauen gewählt. Vorsit -

DorfStadt-Zeitung 05/2017 • 06.04.2017 • 3

Krischoks’ Garten

Anne Krischok zur Vorsitzenden gewählt | M. Krohn

GROß FLOTTBEK

zende ist Anne Krischok. Die

Referentin der Behörde für

Gesundheit und Verbraucher -

schutz ist seit langem in um -

welt politischen und Natur -

schutz-Themen aktiv. Als Ab -

ge ordnete der Hamburgi schen

Bürgerschaft ist sie Mitglied im

Umweltausschuss.

Als ihre Stellvertreterin wurde

Angela Jahns gewählt, die be -

ruflich als Gärtnermeisterin im

Botanischen Garten arbeitet

und bereits bestens mit der

Materie vertraut ist.

Vorstand der Freunde

des Botanischen Gartens:

Dr. Carsten Schirarend,

Anne Krischok, Angela Jahns,

Elisabeth Kiausch, Dr. Karl

Dörfling

Foto: privat

Krischok freut sich auf ihre

neue Aufgabe: „Die Fußstapfen

von Elisabeth Kiausch und

Prof. Dr. Dörfling sind sicherlich

groß, weil sie beide sich

über eine lange Zeit für den

Botanischen Garten und damit

für die Hamburger sehr verdient

gemacht haben. Als neue Vor -

sitzende übernehmen Frau

Jahns und ich einen lebendigen

Verein, der viel Buntes, viel Le -

bendiges und viel Spannendes

bereithält.“

Erneut im Amt bestätigt wurde

der Geschäftsführer, Herr Dr.

Carsten Schirarend, sowie sein

Stellvertreter, Volker Köpcke.

www.bghamburg.de/

veranstaltungen

Hauptsache nicht langweilig.

Jetzt fahren und sparen.

Mit der Teilzeit-Karte des HVV.

Jürgen und Wolfgang aus Blanke nese sind

Nachbarn und fast täglic h gemeinsam unterwegs

– mal beim Shopping im Karolinenviertel

oder beim Fußball, mal bei einem

Spaziergang am Wasser oder bei einem

Kaffee in der HafenCity. Ihr Motto: Hauptsache

nicht langweilig. Ihre Verkehrsmittel:

Bus und Bahn.

Jürgen und Wolfgang aus Blankenese

„Wir wohnen im selben Haus, sind gut befreundet

und sehen uns eigentlich täglich“, sagt

Jürgen. „Dann sind wir meistens unterwegs“,

schmunzelt Wolfgang und knufft seinen Kumpel

freundschaftlich in die Seite. Denn so schön sie

ihren Stadtteil Blankenese auch finden: Zu Hause

sind die beiden Freunde eher selten. „Wir sind

keine Stubenhocker, die den ganzen Tag auf der

Couch sitzen“, sagt Wolfgang. „Wir sind noch

jung und fit. Wir wollen was erleben.“

Da sie keinen eigenen Garten haben, fahren sie

häufig raus aus der Stadt. „Auch bei Schmuddelwetter“,

sagen beide mit scherzhaft erhobenem

Zeigefinger. Sie treffen sich mit Freunden, gehen

ins Kino oder besuchen die Wochenmärkte der

Umgebung. Dort landet meist frisches Obst

für Jürgens berühmte Marmeladen in den Einkaufskörben.

„Er ist ein großer Einkocher“, sagt

sein Freund mit einem Lächeln, „und ein noch

größerer Modeexperte.“

Der läuft insbesondere beim gemeinsamen

Shopping zu Hochform auf. Zwischen Mänteln,

Anzügen und Einstecktüchern ist der gelernte

Herrenausstatter Jürgen in seinem Element: Er

begutachtet, wägt ab und sortiert, wählt aus und

berät seinen Freund mit großer Hingabe

Stilvolle Garderobe gehört dazu

Glück im Spiel und gute Laune

bei der Auswahl der passenden Garderobe.

„Kultiviert, individuell und mit Stil muss es sein“,

lachen die beiden. „Genau wie wir.“ So abwechslungsreich

die Ausflüge der beiden Herren auch

sind, eines bleibt immer gleich: ihre HVV-Abos

müssen mit.

„Ich habe meine Teilzeit-Karte im Abo schon seit

Jahren“, sagt Jürgen. „Denn egal, ob wir ganz

spontan ins Kino, ans Wasser oder zum Essen

wollen: Wir können einfach einsteigen und losfahren.“

Das sieht auch Wolfgang so: „Praktischer

geht’s nicht und wir sparen auch noch bares

Geld. Die Teilzeit-Karte im Abo kann ich nur

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am roten HVV-Infostand vom 6. bis 8. April

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ein Gewinnspiel und Informationen rund

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Darüber hinaus gibt es am Sonnabend,

den 8. April von 14 bis 16 Uhr bei

„Senioren beraten Senioren“ HVV-

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4 • DorfStadt-Zeitung 05/2017 • 06.04.2017

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chen und Schönen? Klar, in

Nienstedten finden sich

eine der größten Villen an -

sammlungen der Stadt.

Ganz besonders in Hochkamp,

was viele Nienstedtener schon

als eigenen Stadtteil sehen...

und viele vor allem seine

Archi tektur für sehr schützenswert

halten. Andere, die zurück

kommen oder neu nach Nien -

stedten ziehen, schätzen das

dörfliche Zentrum, die über 265

Jahre alte Kirche und das Flair

des nahen Elbufers zum Woh -

nen, wollen sich aber lieber

modern einrichten. So konservativ

der Stadtteil nach außen

wirkt, die Bewohner sind es

nicht immer. Der Stadtteil

gehörte viele Jahre zu den

CDU-Hochburgen in Hamburg,

in den Jahren 2011 und 2015

erzielte die SPD deutliche Zu -

ge winne bei den Stimmen und

ließ die CDU auf 31,8 bzw. 20

Prozent absinken. Viele junge

Familien zieht es in letzter Zeit

in diesen schönen Elbvorort,

der sich durch die neue Gene -

ration sehr behutsam verändert.

NIENSTEDTEN

Nienstedten wurde 1297 erstmals

urkundlich erwähnt. Bis

in das 20. Jahrhundert hinein

war der heutige Stadtteil Ham -

burgs ein kirchlicher Mittel -

punkt weit vor den Toren

Hamburgs. Kleine Bauernhöfe

und Handwerksbetriebe prägten

lange Zeit das Ortsbild. Die

reizvolle Lage am Hochufer der

Elbe zogen sowohl Kaufleute

als auch Reeder an, die an der

Elbchaussee ihre Landsitze

errichteten. Auch in den 1970er

Jahren war der dörfliche Cha -

rakter Nienstedtens nicht zu

übersehen. Auch die Dorf ge -

meinschaft war noch sehr le -

bendig. Freiwillige Feuerwehr,

Kirchengemeinde und Sport -

vereine arbeiteten Hand in

N i e n s t e d t e n

Der Schöne an der Elbe

Konservativ und weltoffen – so präsentiert sich Nienstedten | Markus Krohn

Mittelpunkt nicht nur für Nienstedtener: Die von Georg Philipp Telemann 1751 eingeweihte Kirche

ist bei Hochzeitspaaren und Kulturbegeisterten Menschen gleichermaßen beliebt.

Foto: Krohn

Hand zusammen, organisierten

zahlreiche Stadtteilfeste. Das ist

mit zunehmender Globalisie -

rung schwieriger geworden.

Viele Unternehmer und Kauf -

leute aus Nienstedten sind na -

Jeden Freitag Vormittag: Treff -

punkt Öko-Wochenmarkt in

Nienstedten

Foto: PR

tional und international unterwegs

und seltener zu Hause.

Vor allem in den Urlaubs- oder

Ferienzeiten merken das die

lokalen Händler. Die Villen

pflegen in der Zwischenzeit die

Hausangestellten, von denen es

in Nienstedten einige gibt.

Neben den Nienstedtener Mil -

lionären, gibt es aber auch die

„ganz normalen“ Menschen,

die in Mietshäusern leben.

Eines haben die Nienstedtener

allerdings gemeinsam: Sie lieben

das Besondere. Das spiegelt

sich auch an der lokalen Wirt -

schaft wider: Hier gibt es einen

der besten Schlachterbetriebe

Ham burgs, exquisite Gärtne rei -

en, eine der individuellsten

Goldschmieden und eine Buch -

binderei, die alte Handwerks -

kunst in modernem Design un -

ter der Marke „Papermoles“

weltweit vermarktet.

Nienstedten ist aber nicht nur

der Stadtteil der Kaufleute und

Unternehmer, hier fühlen sich

auch Komponisten (Eduard

Marx sen), Gärtner (John Cor -

nelius Booth, Rudolph Jür -

gens) und Jockeys (Hein Bol -

low) wohl, sondern auch

Schau spieler wie Heidi Kabel

oder Maler wie Peter Lübbers

oder Dieter Asmus wohnten in

diesem idyllischen Elbvorort.

Jedes Jahr zieht es zudem

zehn tausende Menschen zum

Derby oder zur Home & Gar -

den-Messe nach Klein-Flottbek.

In Nienstedten verbinden sich

Tradition (Kirche, Jahrmarkt),

lokale Netzwerke (Bürger- und

Sportverein) und internationales

Flair (Internationaler See ge -

richtshof, Führungsakademie,

Blick auf Airbus) mit sozialem

(Raphael-Schule, Benita Quad -

flieg Stiftung) und Bürger li -

chen Engagement (Freiwillige

Feuerwehr).

Einer der aktivsten Bürger

Nien stedtens ist das SPD-Ur -

gestein Wolfgang Kaeser, der

neben dem Blick auf die Elbe

den Besuch des Nienstedtener

Friedhofes für seine Erholung

schätzt – und für die Ge -

schichten, die sich einem so -

wohl beim Blick auf die

Grabsteine als auch beim Blick

in die Ferne bieten...


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in der Buchbinderei

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ßen, die seinem Wert entsprechend

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2010 zusätzlich die Portfolio

Ma nufaktur PAPERMOLES. Da -

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Familienmitglieder den Traum

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Die Schule für besondere Kinder

Auch die 120 Schüler der

Raphael-Schule, eine heilpädagogische

Waldorf schu -

le mit 12 Klassen, engagiert

sich für ihren Stadtteil und

beteiligt sich an der Müll -

sammelaktion „Hamburg

räumt auf“. In der letzten Wo -

che sammelten die Schüler in -

nen und Schüler zwischen S-

Bahn Klein-Flottbek und Teu -

felsbrück sowie an der Elbe

entlang mehrere Müllsäcke voll

Unrat.

Die Schule wurde 1994 durch

eine Elterninitiative für Kinder

und Jugendliche mit besonderem

Förderbedarf gegründet.

Das Schulgebäude ist eines der

geschützten Denkmäler in

Nien stedten. Benannt nach dem

Erzengel Raphael, vertritt die

Schule ein heilpädagogisches

Konzept, das den Schülerinnen

und Schülern helfen soll, ihre

eigenen Fähigkeiten zu entwickeln.

Wer Per sönlichkeiten

fördert, entwickelt Perspekti ven.

Aufgeteilt in drei altersbedingte

Stufen, ergänzt durch einen

NIENSTEDTEN

Idyllisch gelegene Raphael-Schule in Nienstedten

Schulhort, ist auch die Nach -

mittags- und Ferienbetreuung

gewährleistet.

Das Konzept unterstützt eine

individuelle Förderung in differenzierten

Lerngruppen, beinhaltet

in der Oberstufe einen

berufsorientierten Unterricht in

gut ausgestatteten Werkstätten

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Foto: Krohn

gebot. Zum Ende der Schulzeit

haben die Schüler die Möglich -

keit einen Sonder-, Förderoder

Hauptschulabschlusses zu

erlangen.

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Tel.: 81 99 26 40

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„Endlich“ – so könnte man

die (Hoch-)Stimmung der

Vertreter im Arbeitskreis

Orts kern Blankenese be -

schreiben. „Endlich geht es

los“, verkündete Eberhard

Fledel, Vorsitzender des Zu -

kunftsforums Blankenese, auf

einer Pressekonferenz Mitte März,

in der alle Blankeneser Institu -

tionen vertreten waren, die eifrig

an der Verschönerung ihres

Ortskerns mitgearbeitet haben.

Wesentliche Eckpunkte der

Planung in den vergangenen

sechs Jahren waren die Forde -

rung nach einer offenen Ge -

staltung des Marktplatzes, die

Sichtachsen vom S-Bahnhof

durch die Blankeneser Bahn -

hofstraße und von dort aus auf

die Blankeneser Kirche „am

Markt“ ermöglichen soll. So,

wie es historische Vorlagen

ebenfalls zeigen. Außerdem

war den Planern wichtig, den

Markplatz autofrei zu halten,

also auch an marktfreien Tagen

als Treffpunkt zu erhalten.

Daher war es notwendig, in

Blankenese eine Parkplatzbe -

wirtschaftung einzuführen und

in der Propst-Paulsen-Straße

zu sätzliche Parkplätze in

Schräg lage zu schaffen, um

mehr Fahrzeuge unterbringen

zu können.

Die Gestaltung wird zwischen

der Kreuzung Bahnhofstraße/

Mühlenberger Weg bis vor den

so genannten „Martiniblock“

reichen und den Straßen ver -

kehr auf ein Minimum begrenzen,

um so im Zentrum Blan -

keneses eine möglichst große

Fläche für Märkte und Ver an -

stal tungen zu schaffen. Peter

Köster vom Planungsbüro

arbos zeigte erste Visu alisie -

rungen des künftigen Markt -

platzes. So können sich Blan -

keneser noch mehr auf ihr

neues Zentrum freuen.

Gebaut wird in vier bis fünf

Bauphasen. Die erste Maßnah -

me umfasst die Fläche vor dem

Martiniblock und die Propst-

Paulsen-Straße. Anschließend

arbeiten sich die Bagger von

E l b v o r o r t e DorfStadt-Zeitung 05/2017 • 06.04.2017 • 5

So schön wird Blankeneses Ortszentrum!

In einer beispielhaften Bürgerbeteiligung von Bezirksamt und Bezirkspolitik soll das Ortszentrum wieder strahlen. Bauarbeiten beginnen im Mai | Markus Krohn

BLANKENESE

So stellen sich die Planer aus dem Zukunftsforum Blankenese ihr neues Ortszentrum vor. Entwickelt wurde es mit einer überwältigenden

Bürgerbeteiligung in mehreren Workshops und auf Straßenfesten

Illustration: arbos Freiraumplanung

Westen aus über den Markt -

platz bis zur Kirche heran. Die

Kirchengemeinde will die Ge -

staltung direkt vor der Kirche

abgestimmt auf die Gestaltung

des Marktplatzes in Absprache

mit dem Bezirksamt ebenfalls

in Angriff nehmen.

Die großzügige Gestaltung des

Zentrums bedingt auch eine

Anpassung der Höhenun ter -

schie de im Gelände, um die

optischen Achsen zu gewährleisten.

Durch die Verände run -

gen an den Parkplätzen in der

Propst-Paulsen-Straße waren

Baumfällungen notwendig, um

die künftige Aufstellung der

Marktstände zu gewährleisten.

Nach Abschluss der Bauar bei -

ten werden jedoch doppelt so

viele Bäume nachgepflanzt, wie

derzeit gefällt wurden. Die alte

Eiche vor dem Martiniblock

bleibt unbehelligt. Im Gegen -

teil: Sie wird nach den Bau -

maßnahmen wesentlich mehr

Platz erhalten.

Das Pflaster des neuen zentralen

Platzes in Blankenese wird

im Übrigen der Gestaltung im

Treppenviertel angelehnt sein.

Gelb-bräunliches Klinkermuster

wird das Zentrum bereichern.

Nicht nur optisch wird es ein

Hingucker, es ist auch praktisch:

Leicht zu reinigen und

rutschfester als der Klinker im

Treppenviertel wird es sein.

Der Planungsstand wird noch

einmal am Sonnabend, dem 8.

April von 14–17:30 Uhr in der

Gorch-Fock-Schule (Karsten -

straße 22) erläutert. Außerdem

haben interessierte Blankeneser

erneut Gelegenheit, sich bei der

abschließenden Gestaltung des

Marktplatzes einzubringen. We -

sentliche Merkmale der neuen

Zentrumsgestaltung sind zwar

bereits in mehreren öf fentlichen

Veranstaltungen zwi schen 2012

und 2016 erfolgt, der Dialog mit

den Blankenesern soll aber

regelmäßig fortgesetzt werden.

Schon jetzt ist der Bürgerbe teili -

gungsprozess der Blankeneser

beispielhaft.

Wie weit geht Bürgerbeteiligung?

Kurz vor Umsetzung keimt Kritik am Verfahren | Konrad Matzen

Bereits 2012 gab es in

Blan kenese erste Umfragen

zum Thema Ortskern ge stal -

tung – etliche Jahre nach

der misslungenen ersten

Initiative des Bezirks mit

einem Kreisel und einer

Tiefgarage unter dem Markt -

platz. Damals wurde die Ist-

Situation sorgfältig aufgenommen

und parallel dazu Ideen

der Bürger am Marktplatz für

eine behutsame Weiterent wick -

lung gesammelt und visualisiert.

Konkreter wurde es zwei

Jahre später. Unter der Leitung

des Planungsbüros arbos, das

auch heute noch an der

Planung maßgeblich beteiligt

ist, wurden öffentliche Work -

shops in Blankenese durchgeführt,

2015 wurden die Pla -

nungen erfolgreich vorgestellt,

an denen mehrere hundert

Blankeneser beteiligt waren.

Zuletzt konnten sich die Bürger

beim Blankeneser Stra ßenfest

im September vergangenen Jah -

res über die aktuellen Pla nun -

gen informieren und sich über

die ausgelegten Pflaster vor dem

Martiniblock austauschen.

Parallel dazu tagten im Rahmen

des Zukunftsforums der Blan -

ke neser Kirchengemeinde die

Vertreter aller wesentlichen

Blankeneser Institutionen und

Vereine sowie aller in der

Bezirksversammlung vertretenen

Parteien regelmäßig einmal

im Monat, um die Planungen

zu begleiten. „Hinter uns stehen

mindestens 1.000 Blanke -

ne ser, die als Mitglied der

jeweiligen Organisation an den

Planungen informell beteiligt

waren“, sagt Oliver Diezmann,

Vorsitzender der Blankenese

Interessen Gemeinschaft, der

BLANKENESE

allein über 50 Unternehmer aus

der Bahnhofstraße und den

angrenzenden Straßen vertritt.

Trotzdem gibt es Ärger einzelner

Bürger, die sich nun gegen

die Ausführung in der jetzt

vor gestellten Form wenden.

Anwohnerin Jutta von Tagen,

Architektin am Blankeneser

Marktplatz, fühlt sich ausgebootet.

Sie wendet sich zusammen

mit zwei weiteren Anwoh -

nern insbesondere gegen das

Schrägparken in der Propst-

Paulsen-Straße und die in ihren

Augen überflüssige Nivellie -

rung des Marktplatzes. Statt

dessen fordert sie eine „behutsame

und milieugerechte Um -

gestaltung“, zum Beispiel mit

einer Neubepflanzung der

Markt platzbegrenzungen und

einen Granitbelag, der allerdings

aus Steuermitteln nicht

finanzierbar wäre. So hätten

auch Bäume auf dem Markt -

platz erhalten werden können.

So wie von Tagen fordert auch

Monika Lühmann eine Ge -

samt planung für den Ortskern,

der die Gestaltung des Markt -

häuschens mit einschließt. Dies

soll jedoch nach Darstellung

des Zukunftsforums noch einmal

gemeinsam mit allen interessierten

Blankeneser Anfang

April diskutiert werden.

Bürgerbeteiligung bezeichnet

in Deutschland die Beteiligung

der Bürger an einzelnen politischen

Entscheidungen und

Planungsprozessen. Allerdings

ist die direkte Entschei dungs -

gewalt immer noch den politischen

Parteien sowie den Be -

hörden vorbehalten, die die

politischen Entscheidungen

aus führen. In sofern kann eine

Bürgerbeteiligung immer nur

im Rahmen einer Empfehlung

gesehen werden. „Unsere Auf -

ga be ist komplexer geworden“,

empfindet auch Planer Peter

Köster von arbos Freiraum -

planung. Das sei nicht immer

einfach, aber am Ende würden

die Ergebnisse besser, da nach

Bürgerbefragungen und In for -

mationsveranstaltungen die

Mehrheit der Bürger hinter den

gemeinsem entwickelten Maß -

nahmen stehen. Letztlich können

ohnehin nicht alle Wün -

sche aufgenommen oder Be -

find lichkeiten berücksichtigt

werden, denn bei fast 14.000

Einwohnern allein im Stadtteil

Blankenese können nicht

gleich zeitig genauso viele ge -

genteilige Meinungen berücksichtigt

werden. Daher ist es

vorteilhaft, wenn ein Gremium

wie das Zukunftsforum als

Brücke zwischen Bürgern, Poli -

tik und Verwaltung um die

Sache streitet und Kompro -

misse erarbeitet. Lühmann

meint daher auch: „Das ist im

Prinzip völlig in Ordnung, denn

nur so kann man effektiv arbeiten

und etwas erreichen. Man hat

aber vergessen, der Öffentlichkeit

die Möglichkeit für Anregungen

und Kritik zu geben“.

Vielleicht nicht genug? Oder

sogar zu viel, sodass die Mög -

lichkeiten gar nicht mehr wahrgenommen

wurden? Ihre Mei -

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6 • DorfStadt-Zeitung 05/2017 • 06.04.2017















E l b v o r o r t e

Elbfähre nach Blankenese kommt!

Verhandlungen zwischen Stadt und Förde-Reederei vor dem Abschluss | Markus Krohn

Das Ringen um eine Fähr -

verbindung zwischen Lan -

dungsbrücken und Blanke -

nese hat ein voraussichtliches

Ende: Spätestens im

Mai will die Förde Reederei

Seetouristik (FRS) aus

Flens burg die Schiffsver bin -

dung unter der Marke „FRS

HanseFerry“ aufnehmen. Das

Schiff „Seebad Juliusruh“ verbindet

die Landungsbrücken

dann mit dem Elbvorort Blan -

kenese, eines der beliebtesten

Ausflugsziele in Hamburg. In

Planung ist ein ganzjähriger

Be trieb mit täglich fünf Ab -

fahr ten von April bis Oktober

und vier Abfahrten in der

Nebensaison. Neben 240 Passa -

gieren können auch bis zu 40

Fahrräder befördert werden.

Das ist besonders für diejenigen

Interessant, die vielleicht nur

die Hinfahrt schaffen und an -

schließend mit dem Schiff

zurück fahren wollen. Damit

hat das jahrelange Engagement

der Initiative von Monika Lüh -

mann, ehemalige Inhaberin der

nach ihr benannten Teestube,

endlich zum Erfolg geführt. Sie

war es, die Interessenverbände

im Projekt Elbe-Este-Fähren

zur Wiederherstellung verlässlicher

und nachhaltiger Schiffs -

verbindungen im Kultur- und

Naturraum Niederelbe miteinander

vernetzte und den ehemaligen

Vorstand der HADAG,

Fritz J. Kröger, sowie den Vor -

sitzenden des Bürgervereins

Blankenese, Prof. Dr. Jürgen

Weber, zusammenbrachte. Die -

ses Zweiergespann überzeugte

die Flensburger Reederei, die

mit ihrem Halunder Jet-Kata -

ma ran bereits von den Lan -

BLANKENESE

Fit durch Ju Jutsu

Neues Angebot für Ältere | PR

So wie auf dieser Fotomontage könnte die „Seebad Juliusruh“ demnächst auf der Elbe vor dem

Süllberg verkehren.

Foto: Kräft/pixelio.de / FRS

dungs brücken aus sowohl We -

del als auch die Ostseeinsel

Helgoland als Hauptdestination

anfährt, mit der Stadt Hamburg

zu verhandeln, um eine Fähr -

ver bindung auf der Elbe zu

ermöglichen.

Die „Seebad Juliusruh“ wird für

den Verkehr im Hamburger

Hafen zur Zeit aufwendig mo -

dernisiert, der Salon erhält ein

Facelift und modernste Technik

wird an Bord installiert. So

wird die Ausflugsfahrt mit der

„FRS HanseFerry“ zum kurzweiligen

Erlebnis, einer Kom -

bination aus Hafen- und Elb -

fahrt. Die Sehenswürdigkeiten

entlang der Wegstrecke gepaart

mit lustigen Anekdoten werden

in acht Sprachen präsentiert.

Über einen modernen FRS eigenen

Audio Guide erhalten die

100.000 pro Jahr erwarteten

Fahr gäste GPS gesteuert die

Informationen neben Deutsch

auch auf Englisch, Dänisch,

Spanisch, Italienisch, Franzö -

sisch, Russisch und Arabisch

auf ihre Mobilen Endgeräten.

„Für eine internationale Stadt

wie Hamburg eine echte Be rei -

cherung. Touristen aber auch

Geschäftspartner der ortsan -

säs sigen Firmen können nun

endlich die Erklärungen an

Bord verstehen und die Fahrt in

vollen Zügen genießen.“ so

Birte Dettmers, Sprecherin der

Förde-Reederei.

„Natürlich können wir auch

Fahrräder mitnehmen, eine

Radtour auf dem Elbradweg ist

absolut empfehlenswert. Oder

man nutzt den Anschluss an

die Blankenese – Cranz Fähre

für einen Ausflug in das Alte

Land.“ so Dettmers. Eine Aus -

weitung des eigenen Angebots

kann sich die Geschäftsführerin

allerdings auch vorstellen:

„Erst mal konzentrieren wir uns

aber auf Blankenese“

18 Euro kostet der Spaß für die

Hin- und Rückfahrt. Ein hoher

Preis, der wohl als Kompromiss

in den Verhandlungen mit den

Hafenverantwortlichen der Be -

hörden ausgehandelt wurde.

Sonst hätte die städtische

HADAG wohl niemals einem

Wettbewerber erlaubt, im Ham -

burger Hafen anzulegen. Ohne -

hin kann der Verhand lungs -

erfolg durchaus als kleine

Sensation gewertet werden.

Monika Lühmann galt bei der

HADAG schon als „unerwünschte

Person“, wohl weil

sie beharrlich mit ihrem Insi -

der wissen kompetente Forde -

rungen an die städtische Ree -

derei stellte.

Weitere Informationen über

den Verkehr erhalten Inter es -

sierte in Kürze unter www.frshanseferry.de

Alles neu beim RSV

Zwei neue Kunstrasenplätze eingeweiht | Matzen

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NEU

Altersgerechtes Fitnesstraining beim Bahrenfelder SV

Am 20. April startet ein

neues Angebot des Bah ren -

felder SV v. 1919: In der

Turnhalle der Grundschue

Groß Flottbek (Osdorfer

Weg/Grotenkamp) trainieren

Senioren Ju Jutsu, um

fit und sicher durch den

Alltag zu kommen. Bei dem

Training für Frauen und Män -

ner ab 50 Jahren geht es nicht

in erster Linie um Selbst ver tei -

digungstechniken, sondern um

allgemeine Fitness im Alltag.

Dazu gehören dem Alter entsprechende

Kräftigungs- und

Beweglichkeitsübungen, die

auch der Trittsicherheit und

Sturzprophylaxe dienen. Und

wenn man spielerisch dann

GROß FLOTTBEK

doch noch die eine oder andere

Ju Jutsu-Technik aufschnappt –

umso besser.

Übrigens: Der derzeit älteste

aktive Ju Jutsu-Sportler in Ham -

burg, Ekkehard Krönke, ist 85

Jahre alt und trainiert immer

noch regelmäßig zweimal pro

Woche. Zum Ju Jutsu ist er erst

mit 64 Jahren gekommen, mit

71 hat er seinen Schwarzgurt

gemacht....

Das Training verantwortet die

Ju Jutsu-Abteilung des BSV 19:

Sie wurde bereits 1982, also vor

35 Jahren, gegründet. Heute

hat die Abteilung rund 70 Mit -

glieder in allen Altersgruppen.

www.bsv19-jujutsu.de

Foto: Liebsch

Einer der beiden neuen Kunstrasenplätze in Rissen

Einweihung in Rissen: Letz -

tes Wochenende wurden

die neuen beiden Kunst ra -

senplätze des Rissener

Sportverein von 1949 e.V. in

Betrieb genommen. Mit einem

großen Fest für alle RSVer wur -

de das große Ereignis gefeiert.

Auch die Geschäftsstelle hat an

neuem Sitz im Marschweg 85

ihren Betrieb aufgenommen.

Eine Woche zuvor, kurz vor der

Übergabe der Flächen durch

das Bezirksamt Altona, hatte es

noch Probleme gegeben: Die

ge rade neu verlegten beiden

Kunstrasenplätze wurden mit

weißer Farbe, Hakenkreuzen

und Schiftzügen wie „Wehrt

Euch Hamburg“ verunreinigt.

RISSEN

Vermutungen, der Anschlag

stehe in Zusammenhang mit

den naheliegenden Flüchlings -

unterkünften ließen sich nicht

bestätigen.

Andreas Bernau (Sport poli ti -

scher Sprecher der Altonaer SPD

Bezirksfraktion): „Das ist eine

nicht zu akzeptierende Ak tion.

Sie ist vor allem menschenverachtend

und ich hoffe sehr, dass

hier der Staatsschutz die Ver -

ant wortlichen ermitteln kann“.

Die Anlagen konnten rechtzeitig

vor der Einweihung gereinigt

werden. Jetzt soll der

Spielbetrieb für Freude, Frieden

und Integration genutzt werden.

www.rissenersv.de

Foto: Krohn


E l b v o r o r t e DorfStadt-Zeitung 05/2017 • 06.04.2017 • 7

Frühling kommt

Die Freibäder machen sich hübsch| PR

Vertrauensfrau Christiane Petersen ist bei jedem Wetter am Elbstrand zum Entspannen

Die »Elbstrand-Retter« auf Erfolgskurs

Bis eine Woche nach Beginn des Bürgerbegehrens unterschrieben über 3.000 Bürger | Markus Krohn

Schneller geht’s nicht:

Schon nach einer Woche

gaben die Vertrauensleute

des Bürgerbegehrens „Elb-

strand retten!“ ein Drittel

der erforderlichen Unter -

schriften gegen die Pla -

nung eines Radweges auf oder

über dem Strand von Oevel -

gönne im Altonaer Rathaus ab.

Letzte Woche Donnerstag übergaben

sie gutgelaunt die ausgefüllten

Listen, verpackt mit ei -

ner Schleife. So schnell kamen

bislang noch bei keinem Ham -

burger Bürgerbegehren die

Unterschriften zusammen. Ziel

der drei Initiatoren ist es nun,

schnellstmöglich die erforderliche

Gesamt-Stimmzahl von

rund 6.000 gültigen Stimmen

aus Altona zu erreichen. Tim

OEVELGÖNNE

»Klatsche für rot grüne

Radwegträumereien«

Tim Schmuckall, CDU

Schmuckall, verkehrspolitischer

Sprecher der CDU-Be -

zirksfraktion Altona freute sich

mit den Initiatoren: „Deutliche

Klatsche für die rot-grünen

Rad wegeträumereien am Oevel -

gönner Elbstrand: Sensationell!

Spätestens jetzt muss sich doch

auch bei SPD und Grünen endlich

die Erkenntnis durchsetzen,

dass dieser Unsinn beendet

werden muss. Stattdessen sollte

mit Hochtouren an einer Alter -

native im vorhandenen Stra -

ßen netz gearbeitet werden. Der

Elbstrand muss Strand bleiben.“

Erst am 20. März wurde das

Bürgerbegehren „ELBSTRAND

RETTEN“ offiziell angemeldet,

kurz nachdem die Hamburger

Medien sehr emotional über die

Planungen der Altonaer Be -

zirks politiker von Grünen und

SPD berichtet hatten. So ist es

auch nicht verwunderlich, dass

so schnell so viele Unter schrif -

ten zusammen kamen. „Wir

sind begeistert und sehr dankbar,

wieviele Hamburger sich

gemeinsam mit uns für den

Hamburger Elbstrand engagieren“,

freute sich Christiane Pe -

tersen, eine der drei Vertrau -

ensleute und Sprecherin des

Bürgerbegehrens. Die beiden

anderen Initiatoren und Ver -

trauensleute sind Marianne

Nissen-Grube und Thorsten

Groeger aus Altona. Nissen-

Grube betreibt schon seit längerem

eine Facebook-Seite zum

Thema. Darüber lernten sich die

Vertrauensleute schnell kennen.

Als Anwohnerin engagiert sie

sich bereits seit mehreren

Jahren für den Schutz des

Strandabschnittes Oevelgönne

vor zu viel Lärm durch die Eu -

rogate-Westerweiterung direkt

gegenüber auf der anderen

Elbseite.

Die Ottensenerin Christiane Pe -

tersen zum Beispiel kommt täglich

mit ihrem Hund an den

Naturstrand. „Ein Ruhepol mitten

in der Stadt“, schwärmt sie.

Sie schätzt die Entschleunigung

mitten in der Stadt an einem

Symbol des Bürgerbegehrens: Das Faltschiffchen

Ort, der eigentlich umgeben ist

von Lärm (Elbchaussee, und

Con tainerterminal). „Ein Rad weg

würde die Idylle massiv beeinträchtigen!“.

Thorsten Groeger

gehört genauso zu den regelmäßigen

Nutzern des Strandes

– und zu den Radfahrern, wie

er betont. Überhaupt sind sehr

schnell zwischen 80 und 100

aktive Unterstützer zusammengekommen,

die eins gemeinsam

haben: Sie fahren auch gerne

Fahrrad – aber dennoch wollen

sie „ihren“ Strand erhalten.

„Der Elbstrand vor Oevelgönne

ist einer der schönsten Orte

Hamburgs, ein unvergleichlicher

Touristenmagnet und einzigartiges

Naherholungsgebiet.

Der Bau eines Radwegs würde

diesen einmaligen Ort massiv

beschädigen – ganz zu schweigen

von den immensen Bauund

Instandhaltungskosten“, so

Petersen. Die Initiatoren fordern

deshalb, den Strand so zu

erhalten, wie er ist, und stattdessen

eine Verbesserung der

Hamburger Radwegin frastruk -

tur im vorhandenen Straßenund

Wegenetz umzusetzen.

Nach Auskunft des Senats auf

eine aktuelle schriftliche kleine

Anfrage des AfD-Abgeordneten

Detlef Ehlebracht besteht in

der Radverkehrsverbindung am

nördlichen Elbufer eine Lücke

zwischen Oevelgönner Mühlen -

weg und Hans-Leip-Ufer, aus

der die jetzt vorhandene Schie -

bestrecke von circa einem

Kilometer Länge resultiert. Die

Route sei Bestandteil u.a. des

Europäischen Radfern wege net -

zes und des deutschlandweiten

Radfernwegenetzes. Der Lücken -

schluss ist auch der Haupt grund

für den Allgemeinen Deutschen

Foto: Wohlfahrt

Fahrrad-Club (ADFC) und die

Bezirks-Grünen, den Radweg

zu fordern. Aus den Senats ant -

worten geht auch hervor, dass

nach einer Radverkehrszählung

auf der Elbchaussee von 2009

und 2012 zwischen 206 und

537 Radfahrer pro Tag unterwegs

waren. Gegner des Elb -

strand-Radweges kritisieren

nun die enormen Kosten für

den Bau eines Radweges am

Strand für „ein paar hundert

Radfahrer“. Im Gespräch sind

ungesicherte zwei Millionen

Euro. Die Einrichtung eines

Rad fahrstreifens auf der Elb -

chaussee käme sicher billiger.

Apropos Kosten: Das bringt

nicht nur die Bürger, sondern

auch Bezirkspolitiker auf die

Palme. Unabhängig davon,

dass auch die Durchführung

eines Bürgerentscheids etwa

250.000 Euro kostet, schlagen

auch die Planungskosten für

den Radweg am Elbstrand mit

mehreren zehntausend Euro zu

buche – schon jetzt. Lorenz

Flem ming, verkehrspolitischer

Sprecher der FDP-Bezirks frak -

tion rechnet vor: „Der generelle

Ansatz für Planungskosten

nach HOAI wegen der er -

schwerten Bedingungen liegt

bei 10 Prozent der Projekt ko -

sten. Im Fall des bisherigen

Planungsansatzes also bei ca.

200.000 Euro. Bisher sind

davon sicher 10 Prozent verbraucht.

Der neue Antrag wird

weitere 11 Prozent an Aufwand

bringen. Zusammen sind das

schon mal 40.000 Euro. Das ist

doch auch Geld!“

Jetzt haben erstmal die Alto -

naer Bürger das Verfahren in

der Hand. Entweder es gibt eine

Idee, mit der alle Beteiligten

leben können, dann kann der

Ideengeber diese per E-Mail

noch bis Ende April an strandoevelgoenne@altona.hamburg.de

senden. Oder auf einer der

Listen des Bürgerbegehrens

unterschreiben, die überall im

Bezirk ausliegen oder per

Download erhältlich sind.

www.elbstrand.hamburg

oder bei facebook

Foto: Krohn

Planungskosten schon

bei 40.000 Euro?

Blick ins sommerliche Waldbad Marienhöhe

Wie jedes Jahr ab Mitte/

Ende März bereitet Bäder -

land Hamburg die Frei -

bäder auf die wetterabhängig

ab Mai startende Frei -

badsaison vor.

Dazu werden die Becken

ge leert, mit Hochdruck rei -

niger und Reinigungs mit -

teln gesäubert, Winterschäden

ausgebessert und am Ende die

Becken wieder aufgefüllt. Pa -

ral lel erfolgt die Reinigung der

Gehwege und Liegeflächen.

Gärtnerische Arbeiten und weitere

technische Instand set zun -

gen komplettieren das umfangreiche

Auswinterungs pro gramm

der sechs reinen Freibäder (Ma-

SÜLLDORF/OSDORF

Ein eierndes Rad, ein Plat -

ten oder eine kaputte Licht -

anlage – alles Fälle für die

Fahrradwerkstatt im DRK-

Zen trum Osdorfer Born

(Born heide 99). Seit vielen Jah -

ren können Menschen aus dem

Stadtteil das Angebot nutzen,

um ihre Drahtesel von Ehren -

amtlichen gegen eine Spende

wieder flott machen lassen.

„Um das Angebot am Leben zu

erhalten, suchen wir dringend

nach Leuten mit einem Händ -

chen für Technik, die Lust ha -

ben an zwei Tagen in der Woche

an Rädern zu schrauben und

die Werkstatt zu betreuen“, sagt

Zentrumsleiterin Kristina To do -

rovic. „Es geht vor allem da -

rum, Menschen mit kleinem

Geldbeutel Mobilität zu ermöglichen,

indem sie ihre Fahr rä -

der bei uns reparieren lassen

können“, erklärt die Rot kreuz -

rienhöhe, Osdorfer Born, Asch -

berg, Rahlstedt, Neugraben,

Naturbad Stadtparksee) und der

Freibadanlagen in Kombi-Bä -

dern (Kaifu-Bad, Billstedt,

Bondenwald, Finkenwerder).

Voraussichtlich startet die Frei -

badsaison am 1. Mai. Die Öffnung

erfolgt wetterabhängig –

in Sülldorf und Osdorf sollte

man sich daher auf Auskünfte

auf www.baederland.de oder

die telefonische Service-Tel.: 18

88 90 verlassen.

Eintrittspreise bleiben unverändert:

Erwachsene zahlen 3,20

Euro, Kinder 1,60 Euro.

www.baederland.de

Foto: Krohn

Tüftler gesucht!

DRK sucht Ehrenamtliche für Fahrradwerkstatt | PR

OSDORF

lerin. Gleichzeitig weist sie darauf

hin, dass im Zentrum auch

gebrauchte Fahrräder erstanden

werden können, die wieder auf

Vordermann gebracht wurden.

„Dafür steht den Betreuern

allerlei Spezialwerkzeug zur

Verfügung“, sagt Kristina Todo -

rovic und betont: „Die Werk -

statt ist eine Spielwiese für

Tüftler!“

Das DRK-Zentrum Osdorfer

Born ist seit 1969 ein wichtiger

Anker im Stadtteil und widmet

sich der Gemeinwesen- und

Sozialarbeit für unterschiedliche

Altersgruppen.

An einem Ehrenamt Inter es sierte

können sich bei Kristina To do -

rovic unter der Telefonnum mer:

84 90 80-83 oder per E-Mail an

k.todorovic@drk-altona-mitte.de

melden. Für das Zentrum Os -

dorfer Born freut sich das DRK

über Geld- und Sachspenden.

Wollten Sie auch schon immer wissen,

was Ihr Nachbar so treibt?

Im Leser-Brief steht’s. Jede Woche!

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8 • DorfStadt-Zeitung 05/2017 • 06.04.2017

Dr. Norbert Lammert mit Laudator Wolf Biermann (links) Foto: Krohn

Norbert Lammert geehrt

Am 24. März wurde im Ho -

tel Louis C. Jacob zum

zwei ten Mal die Erik-Blu -

menfeld-Me daille verliehen.

Ausgezeichnet wurde

Bundestagspräsident Prof.

Dr. Norbert Lammert. Der

Preis träger sowie Laudator Wolf

Biermann und Gastgeber Mar -

cus Weinberg, CDU-Bundes -

tags abgeordneter für den Ham -

burger Westen, begrüßten die

Gäste mit jugendlichen Musi -

kern aus Lübeck. Neben vielen

Hamburger Persönlichkeiten

wa ren unter anderem der Isra -

elische Botschafter Yakov Ha -

das-Handelsman, der US-Ge -

ne ralkonsul Richard Yoneoka,

Albert Darboven, Max. M.

Warburg sowie der Hamburger

Ehrenbürger Dr. Michael Otto

nach Nienstedten gekommen.

„Norbert Lammert ist eine herausragende

Persönlichkeit und

hat im Hinblick auf seine Überzeugungen,

seinen Einsatz für

die Verteidigung unserer demokratischen

Werte und sein charakterstarkes

Auftreten vieles

NIENSTEDTEN

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Frühlingsfrisch präsentiert

sich der Verein Aktive Freizeit

(VAF) zum Kursstart im

April.

Sport und Bewegung sorgen

im Frühsommer für

eine tolle Figur und ein positives

Körpergefühl. Das VAF-

Sportprogramm mit annähernd

100 Kursen reicht von Spannung

bis Entspannung, macht

gute Laune und bietet für jeden

das Passende. Die neuen, lichtdurchfluteten

Sporthallen sorgen

für Ambiente und die großzügigen

sonnengelben Umkleideräume

ermöglichen einen

entspannten Ausklang nach

dem Sport.

Egal ob in den Sporthallen, im

25-Meter-Schwimmbad oder

im TÜV-zertifizierten Fitnessstudio:

Das Angebot bietet

sowohl Sportbegeisterten als

auch Einsteigern viele Möglichkeiten.

Eine kleine Auswahl:

mit Erik Blumenfeld gemein.

Insbesondere in seinem Enga ge -

ment für die Aussöhnung mit

Israel, für die transatlantische

Partnerschaft und die europäische

Integration führt er das

Wirken von Erik Blumenfeld

fort. Norbert Lammert, den Lau -

dator Wolf Biermann und Erik

Blumenfeld verbinden eine klare

Haltung in schwierigen Zeiten

für grundlegende Werte wie Frei -

heit, Menschlichkeit und Rechts -

staatlichkeit gegen Gleichgül tig -

keit und bedingungslosen Op -

por tunismus.“, sagte Marcus

Weinberg zur Begrüßung.

Die CDU Altona/Elbvororte und

der Bundestagsabgeordnete

Marcus Weinberg haben zum

100jährigen Gedenktag Erik

Blumenfelds an den großen

Hanseaten und politischen

Grenzgänger Erik Blumenfeld

erinnert und zu seinen Ehren

eine Medaille gestiftet. Erik

Blumenfeld wirkte Jahrzehnte

als politischer Brückenbauer,

der das neue Deutschland mit

gestaltet hat.

Aqua-Fitness, Zumba®, Rücken -

gymnastik, Faszientraining,

Bauch-Beine-Po, Pilates, Func -

tional, Yoga oder Tai Chi.

Stellen Sie sich das Programm

nach der persönlichen Ziel -

setzung zusammen. Diese kann

ganz unterschiedlich sein:

Gewichtsabnahme, athletisches

Training, Haltungsverbes se -

rung, Verminderung oder

Vermeidung von Rücken -

Der VAF bietet für jeden Fitnesslevel den richtigen Kurs

beschwerden, Training des

Herz-Kreislauf-Systems oder

einfach Stressabbau und Spaß

an der Bewegung.

Ob drinnen oder draußen, im

Wasser oder an Geräten. Interessierte

lädt der VAF zu einer

kostenfreien Probestunde ein.

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22767 Hamburg

Tel.: 890 60 10

www.vafev.de.

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Weck’ den Frühling in dir!

ELBVORORTE

Foto: Reiss

„Wirklich sicher sind nur

die Erneuerbaren Ener gi -

en!“ sagt der grüne Um -

welt senator Jens Kerstan

im Interview mit der Dorf

Stadt-Zeitung. Und wagt

sich mit seinem Energie-

Projekt der Zukunft trotzdem

auf unsicheres Terrain. Weil es

innovativ ist. Und er damit

neue, nicht erprobte Wege ge -

hen will.

Wedeler und Rissener wird es

erfreuen, denn Kerstan will die

„Dreckschleuder“ Kraftwerk

Wedel abschalten. Sobald wie

möglich.

Noch gibt es keine Alternativen

zu den fossilen Kraftwerken.

Ein Gasturbinen-Kraftwerk woll -

te Vattenfall in Wedel bauen.

Sehr zum Ärger der Nachbarn,

die zusätzlichen Lärm befürchteten.

Und auch Kerstan gibt

zu: „Das ist schon eine Her aus -

forderung“. Dennoch will er den

Energie-Netzerückkauf in Ham -

burg nutzen, um der Ener gie -

wende einen großen Schub zu

DorfStadt: Wie warm ist es bei

Ihnen zu Hause? Und mit was

für Wärmequellen heizen Sie

persönlich?

Jens Kerstan: Ich fühle mich

so bei 20 Grad am wohlsten.

Den größten Teil des Tages verbringe

ich aber im Büro und da

freue ich mich, dass unser

modernes Gebäude in Wilhelmsburg

komplett mit Erdwärme

geheizt wird – zu 100

Prozent erneuerbar!“

Sie sind, wie viele Hamburger,

davon überzeugt, dass die

städtischen Betriebe den

Energie-wandel besser umsetzen

können als die Ener gie -

konzerne, die größtenteils

immer noch die Hamburger

versorgen. Was haben Sie bis

jetzt erreicht?

Seit das Stromnetz wieder

städtisch ist, hat unsere Net z -

gesellschaft ihre Investitionen

deutlich hochgefahren. Unter

anderem baut sie eine einheitliche

Lade-Infrastruktur für die

Elektroautos in Hamburg auf.

Hamburg Energie hat seit der

Gründung 2009 als städtisches

Unternehmen mehr in die Erzeugung

Erneuerbarer Energie

in Hamburg investiert als jeder

andere Versorger. Kommunale

Unternehmen haben eben ein

anderes Geschäftsmodell: Im

Vordergrund steht der nachhaltige

Nutzen für die Stadt und

ihre Bürgerinnen und Bürger.

Darum verfolgen die Unternehmen

eine sozialverträgliche

Preispolitik, sie schaffen mit

ihren Investitionen regionale

Wertschöpfung und sie tragen

mit ihren Gewinnen zum

Haushalt der Stadt bei.

Wie viele Hamburger Haus hal -

te werden denn jetzt schon mit

Erneuerbarer Energie versorgt?

Weil jeder seinen Anbieter frei

wählen kann, gibt es darüber

keine Hamburger Statistik.

Was wir aber wissen: Mehr als

100.000 Kundinnen und Kunden

bekommen von vom städtischen

Versorger Hamburg

Energie kohle- und atomfreien

Ökostrom. Mir ist wichtig: Der

P o l i t i k

Kerstan setzt auf erneuerbare Energien

Marodes Kraftwerk Wedel wird abgeschaltet. Zukünftig Wärmeversorgung aus der Tiefe | Konrad Matzen

ELBVORORTE

Wechsel zu einem Ökostromanbieter

ist einfach und ohne

Risiko, jeder kann damit die

Energiewende unterstützen und

einen großen Beitrag zum

Klimaschutz leisten.

Sie setzen in Ihrem Energie-/

Wärmekonzept auf ein Netzwerk

aus Energie-Erzeugern

bzw. Abwärme-Erzeugern und

einem riesigen Wärmespeicher.

Die Kosten für Planung und

Bau liegen wesentlich unter

den Baukosten für ein neues

konventionelles Kraftwerk am

Standort Wedel. Die Technik

dafür steht zur Verfügung.

Warum fängt Hamburg erst

jetzt damit an? Gibt es etwa

doch einen Haken?

Grünen-Umweltsenator Jens Kerstan

In der Tat wollen wir statt einer

großen fossilen Anlage mehrere

Module erneuerbarer und klimafreundlicher

Energieerzeu -

gung realisieren. In der Summe

kommt dabei allerdings auch

ein hoher Investitionsbedarf

zusammen. Und auch wenn es

die Techniken alle schon gibt:

In dieser Größenordnung und in

der Komplexität, die entsteht,

wenn man das alles zusammenbindet,

hat das bisher noch niemand

gemacht. Das ist schon

eine Heraus for derung.

Wie sicher ist die Wärme-/ Ener -

gieversorgung der Zukunft?

Prinzipiell gilt: Wirklich sicher

geben. Denn Hamburg wäre

nicht nur innovativ, sondern

auch Vorreiter in Sachen Ener -

giespeicherung, wenn denn

alles so funktioniert, wie Ker -

stan sich das vorstellt. Zudem

wären nicht nur die nötigen

Investitionen geringer als neue

Heizkraftwerke zu bauen, auch

die Versorgung mit der praktisch

kostenlosen Abwärme

wäre wirtschaftlicher.

Unterstützt wird er vom Ham -

burg-Institut, einem kleinen

Thinktank in Sachen Ökoenergie

mit Sitz in Bahrenfeld. Die

Idee: Die vorhandenen Res -

sour cen nutzen und miteinander

vernetzen. Dann könnte

daraus die Energieversorgung

der Zukunft werden. Und das

soll so funktionieren:

Die Industrie in Hamburg produziert

so viel Abwärme, dass

davon locker alle Haushalte der

Hansestadt mit Wärme versorgt

werden könnten. Auch die

hamburgeigenen Müllverbren -

nungsanlagen und ggf. zusätzliche

Biogasanlagen könnten

zur Wärmeversorgung beitragen.

Das größte Problem ist die

Speicherung der Wärme, denn

was der Hamburger im Sommer

kaum benötigt, ist im Winter zu

wenig vorhanden. Die Revo lu -

tion liegt tief unter Hamburg:

Ein gigantischer Aquiferwär me -

speicher. Aquifere sind wasserführende

Schichten im Boden.

Aus den oberen Lagen versorgt

sich Hamburg mit Trinkwasser.

Die Revolution liegt

tief unter Hamburg

Die tieferen Schichten liegen

unter dicken Tonschichten vergraben.

Weil sie Kontakt mit

Salzstöcken haben, sind sie als

Quellen für das Trinkwasser

unbrauchbar. Aber man kann

Wärme darin speichern! Dieser

Speicher funktioniert bereits

für die Versorgung einzelner

Haus halte. Die wasserführende

Schicht wird durch mindestens

zwei Brunnenbohrungen er -

sind nur die Erneuerbaren

Energien! Die Anfangsinvesti -

tio nen sind noch vergleichsweise

hoch, aber Wind, Sonne oder

Erdwärme sind gratis vorhanden

und niemand kann ihnen

den Hahn abdrehen. Darum ist

die Energiewende auch im

Interesse der Versorgungs si -

cherheit und der Bezahlbarkeit

der Energieversorgung ein

Projekt von größter Bedeutung.

schlossen. Durch den sogenannten

„kalten“ Brunnen wird

Wasser hochgepumpt und

durch einen Solarkreislauf oder

einen anderen Wärmeerzeuger

erwärmt. Dann wird das er -

wärmte Wasser über die zweite

Brunnenbohrung, den „warmen“

Brunnen wieder in den

Untergrund eingeleitet. Zur Ent -

ladung wird warmes Wasser aus

dem Speicher durch die war me

Bohrung entnommen und dessen

Wärme wird über einen

Wärmeübertrager in den Ver -

braucherkreislauf übertragen.

Kerstan plant das jetzt im

großen Stil für die gesamte

Hansestadt. Wenn das funktioniert,

gelingt die energetische

Revolution an der Elbe. Aller -

dings ist dazu auch großer Mut

vonnöten, denn in dieser Grö -

ßenordnung gibt es noch kein

vergleichbares Projekt. Jetzt

sind erstmal die Planer am Zug.

Die DorfStadt-Zeitung sprach

darüber mit Umweltsenator

Jens Kerstan:

Zum Netzkauf gehört auch das

veraltete Kohlekraftwerk in

Wedel. Finden Sie es nicht

auch ärgerlich, dass die Stadt

für dieses Kraftwerk viel Geld

ausgeben muss, obwohl es sehr

bald obsolet wird? Wann wird

das Kraftwerk in Wedel abgeschaltet?

Was passiert mit dem

Grundstück nach der Abschaltung?

Ärgern hilft selten weiter. Die

Verträge sind damals so geschlossen

worden, wir schauen

jetzt nach vorn. Am Ersatz für

das Kohlekraftwerk in Wedel

arbeiten wir mit Hochdruck,

abhängig davon können wir

zunächst die Einsatzzeiten von

Wedel reduzieren und wollen

das Kraftwerk so bald wie möglich

ganz abschalten. Eine Idee

ist, die Bauwerke, die bisher

für die Kraftwerkskühlung dienen,

zu nutzen, um mit einer

Wärmepumpe Wärme aus dem

Elbwasser zu gewinnen. Entscheiden

werden wir darüber

erst im Rahmen des Gesamtkonzepts.

Wie wichtig sind private Initiativen

wie die vom BVE-Blockheizkraftwerk?

Private und genossenschaftliche

Initiativen waren sehr

wichtig für die Energiewende

und sie werden weiter wichtig

sein. Die Energiewende ist ein

gesellschaftliches Projekt, das

nur gelingt, wenn viele Akteure

dazu beitragen.

Foto: PR/BUE

Und was raten Sie privaten

Haushalten, die mit einer konventionellen

Heizung ausgestattet

sind?

Mieter haben bei der Wärmeversorgung

keine Wahlmöglichkeit

wie bei Strom oder Gas. Es

kann sich aber lohnen, den

Vermieter anzusprechen. Denn

oft lassen sich schon durch die

Optimierung des bestehenden

Systems beachtliche Energieund

Kosteneinsparungen erzielen.

Eigentümer sollten sich

von unserer städtischen In ve -

stitions- und Förderbank über

Fördermöglichkeiten beraten

lassen. Spätestens dann, wenn

Komponenten der Haustechnik

ausgetauscht werden müssen

oder andere Sanierungsarbeiten

anstehen, sollten die Vermieter

auch an die Energieeffizienz

denken.


»Schnack« beim Büchertausch

»Nimm eins, bring eins« – Mini-Tauschbibliotheken draußen und rund um die Uhr | Manuela Tanzen

Es sieht aus wie ein kleines

Schränkchen, wenn die

Klappen zu sind. Die können

aber jederzeit geöffnet

werden. Sollen sie sogar.

Bücherfreunde können sich

hier bedienen, sich ein Buch

aussuchen, es mitnehmen, nach

dem Lesen wieder zurückbringen.

Oder nicht, wer will, kann

das Buch auch behalten oder es

weitergeben. Perfekt, wenn man

selber im Tausch ein mitgebrachtes

Buch in die Mini-

Bibliothek stellt, damit der

Bestand gewahrt und jederzeit

eine Auswahl vorhanden ist.

SÜLLDORF

„Auf die Idee sind wir durch

einen Zeitungsartikel gekommen“,

erzählt Jens von

Jagemann, der die kleine

Tauschbibliothek gebaut hat.

„Und wir haben uns überlegt,

dass wir so etwas auch mal für

unsere Nachbarn ausprobieren

wollten. Auch viele ältere

Nachbarn nutzen das Angebot,

und wir haben den ein oder

anderen Schnack über den

Gartenzaun schon gehalten.“

Sein „kleines Bastelprojekt“ sei

auf viel positive Resonanz

gestoßen, innerhalb der ersten

Woche gut, nach knapp einem

Monat sehr gut angenommen

worden, so von Jagemann.

Jens Jagemann vor seiner Tauschbibliothek

Auch kuriose Dinge wie Tassen

und Spiele seien schon

getauscht worden. „Im Moment

gibt es einige Reiseführer zu

entdecken“ freut sich von

Jagemann und: „Wir hoffen

weiterhin, das unsere Nachbarn

daran Freude haben.“

E l b v o r o r t e DorfStadt-Zeitung 05/2017 • 06.04.2017 • 9

Foto: privat

Zu finden ist das kleine

Schmuckstück in Rissen, liebevoll

dekoriert und in den Gar -

tenzaun integriert, Ecke Her -

wigredder/ Sülldorfer Brooks -

weg. Auch in der Manteuf fel -

straße in Blankenese steht eine

solche Mini-Tauschbibliothek,

ebenfalls mit Liebe gestaltet,

wie ein kleines Häuschen am

Stiel.

Ursprünglich ein Kunstprojekt,

gibt es die Idee der „Offenen

Bibliotheken“ etwa seit den

1990er Jahren, ehemalige

Schaltschränke, Stromverteilerkästen,

alte Telefonzellen

wurden mit Büchern bestückt.

In den letzten Jahren erfreut

sich das Konzept weltweit

zunehmender Beliebtheit, es

gibt im Web Karten mit Standorten

von kleinen Tauschbibliotheken,

zum Beispiel unter

www.littlefreelibrary.org

Wie ein kleines Haus – die

Tauschbibliothek in Blankenese

Foto: Tanzen

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Spatenstich für DESY-Forschungsneubau

Forschungscampus in Bahrenfeld wird für Nanopartikel-Forschung erweitert | Konrad Matzen

Vertreter aus Politik und

Wis senschaft, unter ihnen

Schleswig-Holsteins For -

schungsministerin Kristin

Alheit und Hamburgs

Forschungs-Staatsrätin Eva

Gümbel haben letzte

Woche den ersten Spatenstich

für ein neues Labor- und Büro -

gebäude bei DESY in Bah -

renfeld vollzogen. Das neue

Photon Science-Gebäude soll

Forschungsstätte für Wissen -

schaftler des Helmholtz-Zen -

trums Geesthacht (HZG), der

Christian-Albrechts-Universität

zu Kiel (CAU) und DESYs werden.

Der Neubau bietet durch

direkte Anbindung an die

DESY-Lichtquellen und enge

Vernetzung von Forschungs -

gruppen vor Ort ideale Bedin -

gungen für die Forschung mit

Photonen und Nanowissen -

schaften. Das Photon Science-

Gebäude kostet 14,1 Millionen

Euro und soll im Frühjahr 2019

bezugsfertig sein.

„Das Gebäude bietet sowohl

ide ale Möglichkeiten zur Prä -

pa ration von Proben für unsere

Synchrotronstrahlungsquelle

PETRA III als auch komplementäre

Untersu chungstech ni -

ken, so dass wir das For -

schungspotenzial unserer An -

lagen bestens ausschöpfen können.“

erläutert Prof. Dr. Hel -

mut Dosch, Vorsitzender des

DESY-Direktoriums und damit

Bauherr des neuen Gebäudes.

Dr. Eva Gümbel, Staatsrätin für

Wissenschaft, Forschung und

Gleichstellung der Freien und

Hansestadt Hamburg, sagt: „Ich

freue mich, dass mit dem Pho -

ton Science-Gebäude der Aus -

bau des DESY-Forschungs cam -

BAHRENFELD

pus hin zu einem internationalen

Wissenschaftspark weiter

vorangeht. Das Gebäude ist

außerdem ein wichtiger Be -

standteil unserer Bemühungen,

Hamburg und die Metro pol -

region weiter zu vernetzen:

Unser Ziel ist es, dass Hoch -

schulen und außeruniversitäre

Forschungseinrichtungen sowie

Wissenschaft und Wirtschaft

noch stärker miteinander ko -

ope rieren.“

Das neue fünfgeschossige Ge -

bäude soll unter anderem

DESYs Zentrale für Nano for -

schung werden. Die technisch

aufwendigen Labore im Erd ge -

schoss werden insbesondere

neue Methoden für die Nano -

forschung ermöglichen. Sie

bieten ideale Bedingungen für

die Strukturierung, Herstellung,

Charakterisierung und Markie -

rung von Nanoproben, die

dann in dem hochintensiven

Röntgenlicht der Forschungs -

anlagen PETRA III oder FLASH

untersucht werden. Die dafür

notwendigen hochempfindlichen

Laborgeräte werden auf

besonders schwingungsarmen

Einzelfundamenten im Ge bäu de

stehen, die fragilen Proben können

auf kürzestem Wege in die

PETRA-Experimentierhalle „Max

von Laue“ überführt werden.

Die Anwendungsmöglichkeiten

von Nanomaterialien sind schier

unbegrenzt – von der

Elektromobilität bis zur Diag -

no stik. Nanopartikel in Kunst -

stoffen oder Keramiken ermöglichen

ganz neue Anwen dungs -

möglichkeiten, der Einsatz

kann aber auch durch ihre

extrem hohe Ober flächen la -

dung Risiken bergen. Daher ist

die Erforschung von Nano par -

tikeln und deren Sicherheit

DESY-Direktor Prof. Helmut Dosch, HZG-Geschäftsführer Prof. Wolfgang Kaysser, die Hamburger

Forschungs-Staatsrätin Dr. Eva Gümbel, Schleswig-Holsteins Wissenschaftsministerin Kristin Alheit,

der Kieler Uni-Präsident Prof. Lutz Kipp, DESYs Administrativer Direktor Christian Harringa und

der Leiter des DESY-NanoLabs, Prof. Andreas Stierle

Foto: Berg/DESY

not wendig.

Insgesamt bietet das Photon

Science-Gebäude Platz für rund

200 Mitarbeiter der beteiligten

Forschungseinrichtungen und

internationale Partner an der

Röntgenlichtquelle PETRA III.

Auch das DESY Photon Science

User Office, Anlaufstelle für

Tausende Gastforscher, die

jährlich DESYs Lichtquellen

und das DESY NanoLab für ihre

Forschungen zu nutzen, zieht

hier ein.

www.desy.de

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10 • DorfStadt-Zeitung 05/2017 • 06.04.2017

Das Stadtzentrum Schenefeld

lädt vom 3. bis 23. April wieder

zum fröhlich-bunten Oster-

Shoppen mit einer Osterdeko

im XXL-Format ein. Zahlreiche

Geschäfte schließen sich mit

der Präsentation neuer Frühlingstrends

dem bunten Treiben

an. Und bei der großen

Osterhasen-Suche gibt es eine

Familieneintrittskarte für das

Chocoversum samt Gutschein

für den Schokoladenshop zu

gewinnen.

Während sich der Marktplatz in

einen Mini-Osterpark mit farbigen

Ostereiern, Frühlingsblumen

und fleißigen Osterhasen

verwandelt, zieht in den Geschäften

die Frühjahrsmode

W i r t s c h a f t

Markisen machen Häuser

Die textilen Behänge können für interessante gestalterische Elemente sorgen | djd

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Markisen spenden nicht nur

auf der Terrasse angenehmen

Schatten – sie eignen

sich auch sehr gut als

Sonnen- und Hitzeschutz an

Fenstern oder Balkonen. Für

die Ausstattung eines Hauses

mit Markisen sprechen aber

nicht nur pragmatische Gründe,

denn die textilen Behänge

sind auch ein interessantes

gestalterisches Element. Mit

relativ geringem Aufwand lässt

sich ein Haus mit der Kombination

aus Fenster-, Balkonund

Terrassenmarkisen mit ei -

nem frischen Look versehen.

Wer sein Haus neu gestalten

will, sollte die Markisen auf

jeden Fall bei einem Fachhändler

kaufen. Denn bei Markenmarkisen

etwa von Lewens ist

sichergestellt, dass es verschiedene

Modelle mit dem gleichen

Bezugsdessin und auf Maß gibt.

So kann man Terrassen- und

Fenstermarkisen harmonisch

aufeinander abstimmen und

auch später noch weiteren

Sonnenschutz im gleichen

Tuchdessin nachrüsten.

Bei Farben und Mustern ist so

gut wie alles möglich, was

ISERBROOK

Unifarbene Markisen liegen in diesem Jahr im Trend und passen sehr gut zu moderner, klar

strukturierter Architektur.

Foto: djd/Lewens-Markisen

gefällt. Aktuell im Trend liegen

unifarbene Markisen. In kräftigen

Farben setzen sie Glanzpunkte

an die Hausfassade, in

erdigen Tönen verleihen sie

dem Haus einen natürlichen

Touch. Sehr gut zu einer modernen

Architektur passen auch

Grauschattierungen in zurückhaltender

Eleganz. Gerade an

älteren Häusern machen sich

aber auch klassisch-mediterrane

Streifenmuster mit Eiscaffé-

Flair oder dezente Farbverläufe

sehr gut. Bei den Gestellfarben

gibt es eine große Auswahl an

Standardfarben und Strukturlacken

ohne Mehrpreis. Ob man

das Gestell Ton-in-Ton mit dem

Tuch oder bewusst kontrastierend

wählt, bleibt eine Frage

des Geschmacks.

Kohlermann & Koch

Schenefelder Landstraße 281

Tel.: 87 30 32

www.kohlermann.de

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Oster-Shoppen im Stadtzentrum Schenefeld

Bunte Osterdeko im Stadtzentrum Schenefeld

Foto: PR

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ein. Die Besucher des Centers

dürfen sich auf frische Farben,

neue Looks und ein fröhliches

Oster-Arrangement freuen, dessen

XXL-Buchstaben ein tolles

Fotomotiv für persönliche Osterkarten

darstellen.

Für die jüngsten Besucher bietet

die Spielmobil Ideenwerkstatt

im 1. Obergeschoss kreatives

Osterbasteln an. Am 8. und

15. April lautet das Motto

„Ostern in der Dose“ und in der

Oster-Ferienwoche vom 10. bis

13. April dann „Frühling in der

Kugel“.

Haspa legt Filialen

in zusammen

Die Sülldorfer Filiale der Ham -

burger Sparkasse schließt im

August. „Wir werden den

Ge schäftsbetrieb dieser Fi -

liale auf umliegende verlagern“,

erläutert Jan-Erik

Schuldt, Haspa-Re gio nalleiter

Blankenese-Rissen. „Mit mehr

als 140 Filialen ha ben wir das

mit weitem Abstand dichteste

Filialnetz in Hamburg und das

wird auch so bleiben. Aber wenn

einzelne Standorte von den

Kunden nicht mehr so stark

besucht werden, ist es manchmal

notwendig, diese mit anderen

Filialen zusammenzulegen.“

Diese Entscheidung sei nicht

leicht gefallen und erst nach

langer und eingehender Prü fung

erfolgt.

Die Bargeldversorgung vor Ort

solle – wie bisher – durch einen

Geldautomaten in der näheren

SÜLLDORF

Umgebung gewährleistet bleiben.

„Die Arbeitsplätze beiden

erhalten. Die den Kunden be -

kannten Ansprechpartner ziehen

in möglichst nahe liegende

Filialen um“, betont Schuldt.

Auch die Kontonummer ändere

sich durch den Umzug nicht.

Die dort betreuten Kunden

wur den bereits schriftlich un -

ter richtet. Wer dort lediglich

ein Schließfach unterhält, wird

rechtzeitig vor der Verlegung

schriftlich über die Details

informiert. Wer mehr über das

sichere und bequeme Online-

Banking der Haspa erfahren

möchte, bekommt Informa tio -

nen in allen Filialen der Bank.

Hamburger Sparkasse

Sülldorfer Landstraße 196

www.haspa.de

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Nähen macht

Kinder glücklich

Cle’O für Kinder in Rissen ist

bekannt für besonders ausgewähltes

pädagogisch wert -

volles Spielzeug. Die Risse -

ne rin Elke Schlegel eröffnete den

Laden in im ehemaligen Tschi -

bo-Café erst vor einem halben

Jahr. Ab sofort bietet sie auch

Nähkurse an. Für Kinder und

Erwachsene. Für alle, die schon

immer Nä hen lernen wollten

oder schon Nähen können und

nur ab und zu einen Rat brauchen.

Ein Einstieg ist jederzeit

möglich. Die Modede signerin

Signe Siegel-Galling steht mit

Rat und Tat zur Seite. Nähma -

schi nen und Nähzeug liegen im

Laden bereit. Die eigene Näh -

maschine und eigener Stoff

kann aber auch gerne mitgebracht

werden.

RISSEN

Die Nähwerkstatt findet statt

ohne Anmeldung und zwar

montags 15–17 Uhr, mittwochs,

10–12 Uhr und donnerstags

19–21 Uhr im Cle’O für

Kinder in Rissen. Der Kurs für

Kinder ab 10 Jahren findet am

Donnerstag zwischen 17 und

18:30 Uhr statt (Voranmeldung

notwendig unter Tel.: 0173-611

15 84). In Zukunft wollen die

beiden Initiatorinnen auch

Crashkurse am Wochenende

und Kurse zu speziellen The -

men anbieten. Erwachsene zahlen

je Termin 18 Euro, Kinder

12 Euro.

Cle’O für Kinder

Wedeler Landstraße 38

Tel.: 81 99 76 66

www.cleofuerkinder.de

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Tanz und Bewegung

Nun üben sie wieder für

ihre nächste Show, die kleinen

und großen Tänzer und

Tänzerinnen vom BAL-

LETTSTUDIO Beate

Schüßler-Preuß. Die ist zwar

erst im Herbst, aber wenn etwa

35 Choreographien einstudiert

und mehr als 600 Kostüme

dafür benötigt werden, muss

man schon rechtzeitig damit

anfangen. Aus dem Stepraum

dröhnt rhythmisches Klappern,

die Hip-Hopper grooven nach

den neuesten Sounds und die

Balletter drehen anmutig ihre

Pirouetten. Die Dreijährigen

haben beim Tanzen genau so

viel Spaß wie die über

Sechzigjährigen, jeder gibt sein

Bestes, immer liebevoll motiviert

von dem qualifizierten

Tanzpädagogenteam. Wer also

noch mittanzen möchte, sollte

sich möglichst schnell im

Ballettstudio anmelden. „Wie

freuen uns immer über neue

Tanzfans“, so Frau Schüßler-

Preuß, die seit 28 Jahren die

Ballettschule leitet. Jederzeit ist

in allen Kursen, eine kostenlose

Probestunde möglich, auch in

den Fitness-Stunden wie

OSDORF

Bauch-Beine-Po-Rücken, Zumba

und Pilates. Die Ballett leh -

rer innen vom Balletstudio

Auch die jüngsten freuen sich

das Gelernte vorzuführen Foto: PR

Schüßler-Preuß wünschen allen

DorfStadt-Lesern ein sonniges

und beschwingtes Osterfest!

BALLETTSTUDIO

Beate Schüßler-Preuß

Akeleiweg 16, Ecke Blomkamp

Tel.: 8 00 59 59

www.schuessler-preuss.de

Info: media@dorfstadt.de

oder Tel.: 87 08 01 60

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T e r m i n e DorfStadt-Zeitung 05/2017 • 06.04.2017 • 11

Ausgewählte Termine der Elbvororte – weitere aktuell auf www.dorfstadt.de

Traditioneller Osterblues

mit Jessy Martens &

Jan Fischer’s Blues Support

2010 entfachte sie schon einmal

in ihrer akustischen

Besetzung im Kultuforum Kiel

einen „Flächenbrand mit

Blues, Soul, Jazz, Swing und

Boogie“ (Kieler Nachrichten).

Sie gilt inzwischen als die herausragende

Stimme in der

europäischen Blues-Szene:

Temperament-Bündel und

Sängerin Jessy Martens. Mit

ihrer „Stimme zum Niederknien“ (rocktimes) hat es die 27-Jährige in wenigen Jahren geschafft,

die Hauptbühnen bedeutender Festivals im In- und Ausland zu stürmen. Die Verleihung des

Louis-Armstrong-Gedächtnis-Preises 2012 beim NDR-Radiokonzert vom März 2012 wurde von

der Presse als „eine Sternstunde des Rundfunks“ gefeiert. Weitere Auszeichnungen folgten

(German Blues Award 2012, Deutschen Rockpreis 2012). Neben ihrer eigenen Bluesrock-Band

spielt sie knackig arrangierten Blues, Boogie, Swing, und Ray Charles-Klassiker in akustischer

Besetzung. Unterstützt und gefühlvoll begleitet wird sie dabei vom Hamburger Blues-Pianisten

Jan Fischer. Seine einfühlsame aber auch energische Art, die unterschiedlichsten Stile mit ganz

persönlicher Note zu füllen, macht ihn zum kongenialen Partner. Er setzt die Sängerin hervorragend

in Szene und glänzt durch eigene musikalische Akzente. Zum Trio erweitert kommt mit

Ralf Böcker am einer der versiertesten Blues & Jazz Saxophonisten mit auf die Bühne! Die

Presse bescheinigt dieser Formation „musikalische Brillanz, erstklassigen Sound, viel

Einfühlungsvermögen und virtuose Technik“.

Termine: Ostersamstag, 15. April 2017 um 20.30 Uhr

Ort: Theaterschiff Batavia, Brooksdamm, Wedel

Eintritt: 21,- €

www.batavia-wedel.de

Oster- und Frühjahrsmarkt der Kunsthandwerker im Heidbarghoh

Foto: Jim Rakete Foto: PR

Das Kulturzentrum Heidbarghof lädt am 8. und

9. April 2017 zum 4. Oster- und Frühjahrsmarkt

der Kunsthandwerker ein.

Gezeigt wird ausschließlich selbstgefertigtes

Kunsthandwerk aus den Bereichen Fotografie,

Modedesign, Österliche Dekorationen, Malerei,

Keramik, Metallkunst für Haus und Garten,

Kopfbedeckungen, Tiffany-Glaskunst,

Schönes aus Filz, Ostereier in Kratztechnik,

oder romantischer Malerei oder mit

Scherenschnitten und vieles mehr.

Um die schöne Atmosphäre noch ein bisschen

länger zu genießen, gibt es wieder selbst

gebackenen Kuchen und Kaffee.

Im Bauerngarten können Gartenfreunde am

Sonntag Stauden tauschen.

Termin: 8. April, 11–18 Uhr, 9. April, 11–17 Uhr

Ort: Heidbarghof,

Langelohstraße 141, Alt-Osdorf

G E W I N N S P I E L

Sie wollen gewinnen? Dann sen den Sie uns eine Karte mit »Das Phantom von Opa«

an die DorfStadt-Zeitung, Bramweg 31, 22589 Hamburg oder per E-Mail

an Gewinn@dorfstadt.de. Einsendeschluss: 13.4.2017. Der Rechts weg ist ausgeschlossen.

Das Phantom von Opa

Der total verrückte Musicalspaß

für die ganze Familie!

Opa ist tot! - Die Webbers, seine

Familie, sind alles andere als

traurig, denn Opa hat als

berühmter Opernsänger eine

Menge Vermögen hinterlassen.

Sie wähnen sich schon im Jet-

Set-Leben. Also Opa beerdigen,

seine Katze Glitzerbella im

Tierheim entsorgen und nix wie

hin zur Testamentseröffnung.

Die Webbers haben tatsächlich

Foto: Carlos Goethe

2x3 Karten

am 21. April,

um 15 Uhr

ein Vermögen

geerbt, und einer

blühenden Zu -

kunft stünde

nichts im Wege,

wenn.... ja, wenn

da nicht Opas

Bedingung wäre,

dass man sich um

Glitzerbella kümmern

und sie wie

eine Königin behandeln müsse.

Es beginnt eine Jagd auf Glitzer -

bella und das Opa-Vermögen,

die noch dadurch gekrönt wird,

dass Opa als Phantom zurückkehrt,

weil er etwas Wichtiges

ve rgessen hat. Als Opa erfährt,

dass Glit zer bella verschwunden

ist, weigert er sich in den Him -

mel zu rückzukehren, und zwar

so lange, bis sein geliebtes Kätz -

chen wohlbehalten in den Schoß

der Familie zurück gekehrt ist.

Christian Berg präsentiert F a mi -

ly-Entertainment at its best und

entführt die ganze Familie in

Opas und Webbers verrückte

Musi calwelt!

„Das Phantom von Opa“

Der verrückte Musicalspaß für

die ganze Familie (für Kinder ab

5 Jahre)

St. Pauli Theater

Termine: 15.4., 15 Uhr

(Premiere/Ostersamstag), 16.

April, 15 Uhr; 17. April, 11 und

15 Uhr, 21. April bis 20. Mai

2017, freitags um 15 Uhr, samstags

und sonntags um 11 Uhr,

ab 6., 7., 13. und 20. Mai 2017,

jeweils um 11 und 15 Uhr

Preise: 19,90–24,90 €, Preise

inkl. aller Gebühren

(von jedem verkauften Ticket

wird 1,- € an den Verein „Kinder

helfen Kindern“)

Vorverkauf: (040) 4711 0 666

und allen bekannten Vorver -

kaufsstellen

www.st-pauli-theater.de

Ostermeile ist Johannes-Netzwerkmeile

Musik, Spiele, Aktionen für die Rissener Nachbarschaftshilfe der Johannesgemeinde

Am 23. April findet die diesjährige Ostermeile im/ums Gemeindehaus der Johanneskirche statt.

Beginn ist um 11 Uhr nach dem Familiengottesdienst (10 Uhr). Bis 15 Uhr gibt es ein vielfältiges

Programm: Kulinarisches, Musikalisches, Bingo, eine große Tombola, Mitmachaktionen,

Kunstversteigerung, dazu Verkaufsstände der Töpfer-, Asyl- und EineWelt-Gruppen,

Pflanzenmarkt, Flohmarktstände mit Tonträgern sowie Kinderspielzeug und -büchern.

Der Erlös des gesamten Tages dient der Unterstützung des Johannes-Netzwerks.

Termine: 23. April 2017, 10 bis 15 Uhr

Ort: Johanneskirche Rissen, Raalandsweg 5, Rissen

www.johannesgemeinde.de

Foto: Franziska Schroedinger

Luther und die Renaissance – Vortrag

Wie konnte es dazu kommen, dass ein frommer und papsttreuer Augustinermönch eine religiöse

Bewegung entfachte, die nicht nur die Kirche spaltete, sondern Europa auch in blutige, religiös

befeuerte Kriege stürzen sollte? Und warum endete Luther nicht, wie Jan Hus ein

Jahrhundert zuvor, einfach nur auf dem Scheiterhaufen? Der Vortrag von Frank Stefan Becker

beschreibt die technischen (z.B. Buchdruck), gesellschaftlichen und kulturellen (Renaissance)

sowie machtpolitischen (z.B. Türkenbedrohung) Rahmenbedingungen, die – abgesehen von

Luthers Sprachgewalt – den Erfolg der Reformation im Europa der Renaissance ermöglichten.

Termin: Donnerstag, 13. April, 16 Uhr · Eintritt: € 5,–

Ort: Elbschloss Residenz (Restaurant „Hanseatic“) an der Elbchaussee 374

Kammermusikkonzert

»Musikalische Herztöne«

Kammermusikkonzert des Internationalen

Studienjahres am Hamburger Konserva -

torium. Das Internationale Studienjahr bietet

Studierenden aus aller Welt die Möglichkeit,

deutsche Musikkultur, Sprache und

Lebensweise vor Ort kennen zu lernen,

Das Repertoire richtet sich natürlich nach

den Mitwirkenden und ihrem Könnensstand

und so ist nicht verwunderlich, dass jedes

Jahr sehr unterschiedliche Programme

zustande kommen. Eigen ist diesen

Programmen jedoch immer das Herzblut der

Ausführenden, ihre Spielfreude, ihr

Ausdruckswille und die Vielfalt, so dass eine

große Menge verschiedener „Herztöne“ zu

Gehör gebracht wird: von melancholisch bis

akrobatisch, von leise klopfend bis furios.

Durch das Programm moderierend führen

wird Knut Schoch.

Lassen Sie sich von seinen Instrumentalund

Gesangsstudenten mitnehmen auf ihre

abwechslungsreiche Reise mit ihren persönlichen

musikalischen Herztönen!

Termine: 23. April 2017 um 15.45 Uhr

Ort: Hartwig Hesse Stiftung,

Klövensteenweg 25, Rissen

Ich bleib dann mal jung

Die Festplatte im Kopf entmüllen und ne frische

Denke hoch laden!!

Darum geht es in Sissi Perlinger´s neuem brüllkomischen

Programm, mit dem sie seit Oktober 2015 im

gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs ist.

Unter dem Motto „Ich leg mir mal den Schalter

um…“ klopft die Perlingerin alle Aspekte des Älter

Werdens auf seine positivsten Aspekte ab.

Wie das genau geht, lebt uns die erfolgreiche und

mit Preisen überschüttete Entertainerin mit den 100

Gesichtern und 1000 Kostümen auf´s unterhaltsamste

vor. „Ich bleib dann mal jung“ zeigt auf höchstem

Spaßniveau, wie sich spielerische Leichtigkeit mit

philosophischem Tiefgang zu einer Herz erfrischenden

Show für alle Sinne verquicken lässt.

Termin: 21. April 2017 um 20 Uhr

Ort: Forum Schenefeld, Achter de Weiden 30, Schenefeld

Eintritt: 16,– bis 24,– €, zzgl. Vorverkaufsgebühr.

Karten: Tel.: (040) 830 70 73 oder per E-Mail an info@juks-schenefeld.de bestellt werden.

www.juks-schenefeld.de

Kunstmarkt im Bürgerhaus Rissen

Schönes und Einmaliges aus Rissen

Ausstellung – Verkauf – Kinder-Malaktion

Rissen scheint ein kleines Mekka für Künstler

und Kunsthandwerker zu sein. Gefühlt ist

min destens jeder dritte Dorf be wohner eine

Malerin, ein Grafiker, eine Kunsthandwerkerin,

Fotografin oder Bildhauer. Nicht gerechnet

die zahllosen Kreativen, die Gedichte, Ge -

schichten und Romane schreiben oder Bild -

bände gestalten. Dieser Eindruck verstärkt

sich alljährlich im Frühling, wenn die Schau -

fenster der Geschäfte zur „Rissen Art“ in Ga -

le rien verwandelt werden – und wenn der Ris -

sener Bürgerverein zum Kunstmarkt einlädt.

Am 9. April stellen Rissener Kunstschaffende

aller Sparten ihre Werke im Bürgerhaus zum

Verkauf aus. Da wird es Gemälde, Grafiken,

künstlerische Fotografien und Postkarten

geben. Dazu viel Kunsthandwerkliches für

den Hausgebrauch und als schöne, einmalige

Geschenke: Selbst genähte Kissen, Taschen,

Stofftiere, Schals und Kleidungsstücke,

Künstlerschmuck, bemalte Porzellanlöffel,

Gestricktes, Gehäkeltes und vieles mehr.

Termin: 9. April von 11 bis 17 Uhr

Ort: Bürgerhaus Alte Steinschule, Wedeler

Landstraße 2, Rissen www.bv-rissen.de

IMPRESSUM Die DorfStadt-Zeitung erscheint alle drei Wochen donnerstags.

Autoren: Manuela Tanzen (m.tanzen@dorfstadt.de), Wolf Achim Wiegand (w.a.wiegand@dorfstadt.de);

Herausgeber/Chefredakteur/V.i.S.d.P.: Markus Krohn

Unverlangt eingesandte Manu skripte und PR-Berichte werden nicht zurückgesandt und nicht vergütet.

Wir behalten uns vor, die Texte und Bilder nach Belieben zu verändern und zu veröffentlichen. Ein

Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Bitte beachten Sie die Beilagen unserer Kunden Kirchengemeinde Sülldorf-Iserbrook und Autohaus Thode.

Verlag: MK Medien PR- & Eventagentur, Bramweg 31, 22589 Hamburg. Tel.: 87 08 016-0, Redaktion ·

E-Mail: redaktion@dorfstadt.de Anzeigen E-Mail: media@dorfstadt.de; Druck: WE-Druck, Oldenburg;

Vertrieb: Speed to Service A. Straka-Jacobs © MK Medien PR- & Eventagentur.

Die nächste Ausgabe erscheint am 27. April 2017, Redaktionsschluss: 19. April 2017.


12 • DorfStadt-Zeitung 05/2017 • 06.04.2017

I m G e s p r ä c h

Zeit spielt beim Backen ei -

ne große Rolle, auch wenn

man das dem Brot oder

Bröt chen vielleicht gar

nicht auf den ersten Blick

ansieht. Aber man kann es

fühlen, riechen und

schmec ken. Vor allem bei traditionell-handwerklich

gebackenen

Lebensmitteln. In den

Elbvororten produzieren zwei

Bäckereien, die nach dieser Tra -

dition in Sülldorf und Blan ke -

nese backen und ihren Kunden

in unmittelbarer Nachbarschaft

frische Backwaren anbieten:

Bäckerei Hansen in Sülldorf und

Bäckerei Körner in Blan ke nese.

Individuelle Gebäcke, in der

Nachbarschaft gebacken mit

besten Zutaten aus Nord -

deutsch land, „durch Men schen -

hand und mit Verstand“, gibt es

nur beim Handwerksbäcker um

die Ecke – zum Beispiel in Blan -

kenese. „Immer wieder treffe ich

Menschen, die in unsere Back -

stube schauen und erstaunt

sind, dass wir tatsächlich in

Blankenese backen“, sagt Sabine

Möller, Bäcker mei sterin und

Inhaberin der Bäckerei Körner,

in der schon seit 1901 am selben

Ort Brot, Brötchen und Kuchen

gebacken werden.

Traditionelles Backen heißt:

BLANKENESE

führt zur Bildung der Gebäck -

krume (das Innere eines Ge -

bäckes). Während der Teigbe -

rei tung wird auch Stärke abgebaut.

Dabei entsteht Trau ben -

zucker als „Nahrung“ für Hefen

und Milchsäurebakterien. Durch

die Hitze beim Backen bilden

sich Farb-, Ge schmacks- und

Geruchsstoffe, die das typische

Gebäckaroma ausmachen.

Zeit für Geschmack!

In Blankenese entstehen Backwaren zum Genießen | Markus Krohn

Wert auf eine lange Teigfüh -

rung. Das bedeutet, dass der

Prozess zwischen Vermischung

der Zutaten und dem Backen

besonders lang ist. In der

Ruhephase findet zum Beispiel

eine bessere Vorverquellung der

Stärke im Mehl statt. Die Stärke

lagert mehr Wasser ein. Da -

durch hält das Gebäck länger

frisch und trocknet nicht so

Porung“. Was manch’ einer

vielleicht als Mangel ansieht, ist

tatsächlich ein Qualitätsbe weis.

So entstehen Gebäcke, die der

Verbraucher genießen kann –

sogar pur. Ohne Belag oder

überbacken. Probieren Sie mal

unterschiedliche Brote aus Ihrer

Bäckerei und vergleichen Sie

beispielsweise Weizen-, Dinkelund

Roggenbrote. Wer sein

die Brötchen nicht alle gleich

sind, aber das macht einen gro -

ßen Teil des Genusserlebnisses

aus, das ein handwerklich ge -

fertigtes Brötchen bietet. Nicht

von ungefähr werden die Brote

und Brötchen der Bäckerei Kör -

ner jedes Jahr mit Bestnoten

bewertet. Im letzten Jahr wurde

die Leistung der Blankeneser

Backstube mit 30 Gold- und 6

Fotos: Krohn (1), Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. (4)

fahren. Wer will, kann sogar

durchs Fenster direkt selbst bei

der Produktion zuschauen.

Die Zutaten für ihre Back pro -

dukte bezieht Möller direkt aus

der näheren Umgebung. Der

Weizen zum Beispiel wird von

der Rolandmühle in Bremen

gemahlen. Die Eier stammen

vom lokalen Eier mann. Wenn

möglich, besucht die Bäcker -

meisterin die Produzenten, um

sich vor Ort einen Überblick zu

verschaffen. Ersatzstoffe kommen

ihr nicht in die Backstube.

Auch gen verändertes Getreide

kommt bei Körner nicht ins

Brot. „Viele Zutaten oder Ei -

gen schaften müssen nicht de -

klariert werden, wir stehen aber

bei unseren Kunden im Wort,

nur beste Zutaten zu verwenden“.

Das gilt häufig nicht für

die Backindustrie, deren EUgeförderte

Ferti gungs hallen oft

in ländlichen Gebieten stehen

und ihre Roh stoffe in riesigen

Men gen weltweit ordern.

In der Blankeneser Backstube

dagegen werden „gute Zutaten“

wie Butter und Marzipan verarbeitet,

Konservierungsstoffe

kommen gar nicht erst ins Brot.

Wer frische Brote kauft, muss

daher mit kürzeren Lage rungs -

zeiten klar kommen (Kasten).

Bäckermeisterin Sabine Möller gibt Weizenmehl in den Kneter – Teig-Flechten ist eine echte Herausforderung! – Geselle wässert Teiglinge für Deko – Handarbeit: Dekoration mit Sonnenblumenkernen...

Aus Wasser, Mehl, Hefe und Salz

leckere, geschmackvolle Ge bäk -

ke herzustellen. Viel Fach wissen

und Erfahrung sind dafür notwendig.

Traditionell arbeitet der

Bäcker dabei mit langen Teig -

führungen, mit Vorteigen und

Natursauer tei gen. Die einzelnen

Schritte bei der Verar bei -

tung der Zutaten haben dabei

großen Einfluss auf die spätere

Qualität der Brote und Bröt -

chen: Der Bäcker kann damit

besondere Eigen schaften des

Brotes steuern, die sich mit der

Zeit entwickeln. Besonders

durch verlängerte Ruhezeiten.

Während der Teigbereitung finden

im Teig verschiedene Vor -

gänge statt, durch die aus den

Grundzutaten ein fertiges Ge -

bäck entsteht. Dabei werden die

Inhaltsstoffe des Mehles verändert.

Beispielsweise die Stärke,

Hauptbestandteil des Mehles:

Die wichtigste Eigenschaft der

Stärke ist die Fähigkeit, Wasser

zu binden und einzulagern.

Diese „Stärkeverkleisterung“

Je kürzer diese Vorgänge sind,

zum Beispiel bei der industrieellen

Fertigung von Backwaren,

desto geringer fällt die Wir -

kung der Gärvorgänge in den

Backwaren aus. Und natürlich

wirkt sich das auch auf den

Geschmack und den Geruch des

Brotes aus. Daher legen die

Handwerksbäckereien großen

schnell aus. Wenn viel Wasser

im Brötchen eingelagert wurde,

glänzen die Poren in der

Krume. Daran kann jeder die

Qualität eines Brotes erkennen.

Durch die lange Teiglockerung

entstehen darüber hinaus große

und kleine Poren nebeneinander.

Der Fachmann spricht von

einer typisch „unregelmäßigen

So bleibt Brot länger frisch!

• Am besten im Ton- oder Steingutbehälter. Die offenen

Poren nehmen Feuchtigkeit auf, und geben sie bei Bedarf

an das Brot zurück. Auch Schimmel hat so keine Chance.

• Wischen Sie Ihren Brotbehälter regelmäßig mit Essig aus.

Auch das hilft, Schimmelbildung zu vermeiden.

• Lagern Sie Brot und Brötchen bei Raumtemperatur.

• Stellen Sie angeschnittenes Brot mit der Schnittfläche nach

unten. So trocknet es langsamer aus.

• Kaufen Sie Brote mit hohem Roggenanteil, hohem Gehalt

an Vollkorn oder Schrot oder solche, die mit Sauerteig

hergestellt werden. Sie bleiben am längsten frisch.

Faustregel: Weizenbrote halten in der Regel bis zu zwei Tage,

Roggenbrote 4 bis 6 Tage, Vollkornbrote sogar bis zu 9 Tage.

Frühstück oder Mittagsbrot

variieren möchte, kann in einer

Handwerksbäckerei aus vielen

unterschiedlichen Sorten wäh -

len und wird selten enttäuscht,

denn auch eine kompetente Be -

ra tung gehört zum Selbst ver -

ständnis eines Meister be trie bes.

Die DorfStadt-Redaktion ist zu

Gast in der Bäckerei Körner

und darf beim Backen über die

Schulter schauen – ab 1.00 Uhr

in der Frühe stehen die Bäcker

von Bäckermeisterin Sabine

Möller in der Backstube, um die

ersten Teige vorzubereiten. Mit -

ten in Blankenese werden Brot,

Brötchen und Kuchen nach

eigenen Rezepten jeden Tag

frisch gebacken. Teilweise werden

Teige, die am Vortag vorbereitet

worden sind, jetzt erst

verarbeitet und in den Back -

ofen geschoben. Natürlich ar -

bei ten die fünf Bäcker hier in

der Backstube auch mit Ma -

schinen, aber der größte Teil

der Arbeit erfolgt mit den Hän -

den. Das bedeutet auch, dass

Silbermedaillen ausgezeichnet.

Die Franzbrötchen von Sabine

Möller gelten als die besten in

Hamburg. Das Magazin „Der

Feinschmecker“ zählt die

Bäcke rei Körner zu den Besten

in Deutschland. Ihre Kunden

profitieren davon, dass die

Herstellung vor Ort in Blan ke -

nese geschieht, denn so bekommen

sie aus erster Hand In -

formationen über Inhaltsstoffe,

Allergene und Herstellungs ver -

So kommt es denn auch zu

höheren Preisen als beim

Discounter um die Ecke. Aber

die nehmen ihre Kunden gern

in Kauf, denn der ausgezeichnete

Geschmack der handwerklich

hergestellten Gebäcke ist

einfach unübertroffen.

Bäckerei Körner

Blankeneser Landstraße 13

und Filialen

www.baeckerei-koerner.de

Die Oster-Überraschung!

Ab sofort bei uns:

Orangen-Quark-

Stollen

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Zukunft

Um unseren älteren Mitgliedern

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