Inhalt

kfv.steinburg

GAB_2017_V2

Inhalt

Feuerwehr im Kreis Steinburg

Zahlen-Daten-Fakten Seite 4

- Städte Seite 5 - 7

- Werkfeuerwehren Seite 8 - 9

- Ämter Seite 10 - 22

Stabsstelle

Medien- und Öffentlichkeitsarbeit Seite 23

Sachgebiete I und II

Verwaltung Seite 24

Technik Seite 25

Jugendfeuerwehr Seite 26 - 28

KFV im Dialog Seite 29

Fachbereich I

Organistion, Entwicklung und

Zukungtsgestaltung Seite 30 - 31

Kooperative Regionalleitstelle West Seite 32 - 33

Fachbereich II

Einheiten des KFV Seite 34

Löschzug-Gefahrgut Seite 35 - 37

Technische Einsatzleitung Seite 38 - 39

Feuerwehrbereitschaft Seite 40 - 41

Führungsstab des Kreises Steinburg Seite 42 - 43

Fachbereich III

Musik, Geschichte und Soziales Seite 44 - 45

Fachbereich IV

Abwehrender Brandschutz und

Technische Hilfe Seite 46 - 49

Fachbereich V

Aus- und Fortbildung Seite 50 - 53

Fachbereich VI

EDV-Administration und

Feuerwehrverwaltungsprogramm Seite 54 - 57

Fachbereich VII

Sicherheit, Gesundheit und

Prävention Seite 58 - 60

Ehrungen Seite 61

Feuerwehrmitgliedsausweis Seite 62

Förderverein des KFV Steinburg e.V. Seite 63

Impressum Seite 64

Titelseite: Beidenfleth - Foto-Shooting zur Mitgliedergewinnung in der Gemeinde Beidenfleth.

Rückseite: Glückstadt - Foto-Shooting zur Mitgliedergewinnung in der Stadt Glückstadt.

Feuerwehrmitgliedsausweis mit Vorteilsaktion!

Feuerwehren im Kreis Steinburg erhalten ersten Mitgliedsausweis mit Vorteilsaktion im Kreisgebiet

Seite 2

Jahresbericht 2016


Vorwort

Verehrte Leserinnen und Leser,

liebe Kameradinnen und Kameraden,

heute, Anfang 2017, liegt Ihnen und Euch unser Jahresbericht „Gefahrenabwehr im Kreis Steinburg“ für das ereignisreiche

Jahr 2016 vor.

Der Gefahrenabwehrbericht präsentiert komprimiert auf 64 Seiten das Wirken der rund 3.400 Männer und Frauen der

Einsatzabteilungen, der 611 Jungen und Mädchen in unseren Jugendfeuerwehren und der über 950 Ehrenmitglieder

aus den 102 Feuerwehren unseres Kreises Steinburg.

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer haben auch im zurückliegenden Jahr wieder einmal bewiesen, dass die Feuerwehr

als tragende Säule des deutschen Notfall- und Katastrophenschutzsystems unentbehrlich ist. Nicht umsonst genießt

der Feuerwehrangehörige höchstes Vertrauen in der Bevölkerung.

Die 268 Frauen und 3.129 Männer retteten Menschen und Tiere aus verunfallten Fahrzeugen, aus brennenden Gebäuden

und von in Not geratenen Booten und Schiffen. Sie löschten brennende Getreidefelder, Gartenlauben, Lagerhallen

und Mehrfamilienhäuser, sie

organisierten Aktionen im Dorf, wie Ostereiersammeln, Laternenumzüge und vieles mehr.

Zudem wurden teilweise in Eigenleistungen Gebäude renoviert, erweitert und umgebaut und Fahrzeuge gewartet und

instandgesetzt.

Insbesondere ist immer wieder eine Freude zu sehen, mit welchem Engagement die Mitglieder sich in ihrer Feuerwehr,

in ihrem Dorfleben und in die Arbeit des Kreisfeuerwehrverbandes einbringen.

Dies motiviert beim KFV Steinburg die Mitarbeiter, den Vorstand, die Fachwarte sowie die Ausbilder, für alle Einsatzund

Führungskräfte eine zeitgemäße Ausbildung und hochkarätige Fortbildungsangebote zu planen, zu organisieren

und durchzuführen.

Nachdenklich macht uns als Kreiswehrfuḧrung, der Fuḧrungswechsel in der Wehrfuḧrung noch vor Ablauf der ersten

Amtsperiode. Eine Herausforderung ist es, die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen, zu wecken und diese bei

sich verändernden oder unzeitgemäßen Rahmenbedingungen zu erhalten.

Dirk Krüger komplettierte seit Jahresbeginn 2016 die Kreiswehrfuḧrung und schloss damit die durch das Ausscheiden

von Bernd Pusch vorzeitig entstandene Lücke. Zeitglich trat der neue öffentlich-rechtliche Vertrag zwischen dem Kreis

Steinburg und dem Kreisfeuer- wehrverband in Kraft der diesem Bereich ein besonderes Gewicht verliehen hat und

somit eine besondere Herausforderung darstellt.

Wie auch in der Vergangenheit sind uns die Inhalte für die folgenden Seiten der Ämter und Städte von den Amts- bzw.

Gemeindewehrfuḧrern zugeliefert worden. Die Seiten der Fachbereiche werden von den Fachbereichsleitern und Fachwarten

mit Inhalten gefüllt. Hierdurch entsteht, unseres Erachtens, immer wieder ein interessanter und vielfältiger Einblick

in die Arbeit der Feuerwehr im Kreis Steinburg. Wir danken allen die einen Beitrag zu diesem Werk geleistet haben.

Wir danken Euch, liebe Feuerwehrangehörige, für das uns vorbehaltlos entgegenbrachte Vertrauen, die große Unterstützung,

den gegebenen Rückhalt und die täglichen Inspirationen. Diese bestärken uns in unserer Arbeit.

Wir freuen uns auf ein abwechslungsreiches und interessantes Feuerwehrjahr 2017 und wünschen Ihnen und euch viel

Spaß beim Lesen.

Frank Raether, Kreiswehrführer Timo Plath, stellv. Kreiswehrführer Dirk Krüger, stellv. Kreiswehrführer

Jahresbericht 2016 Seite 3


Kreis Steinburg

Kreiswehrführer

KBM Frank Raether (49)

Schäferweg 21 D

25551 Hohenlockstedt

Tel: 04826 990

Mobil: 0172 4515840

E-Mail: frank.raether@kfv-steinburg.de

3%

Einsatzkräfte auf

Bevölkerung

36%

sonstige Einsätze

37%

Technische Hilfeleistung

27%

Brandbekämpfung

9%

weiblicher Anteil in der Einsatzund

Reserverabteilung

28%

weiblicher Anteil in der

Jugendfeuerwehr

122.000 €

Feuerschutzsteuermittel für die Ausbildung

auf Kreis- und Landesebene

312.500 €

Feuerschutzsteuermittel für Fahrzeuge

153.500 €

Feuerschutzsteuermittel für Sonstiges

550.000 €

Feuerschutzsteuermittel für Rest

Mitglieder der Feuerwehr - oben Freiwillige Feuerwehr / unten Jugendfeuerwehr

Seite 4

Jahresbericht 2016


Stadt Itzehoe

Gemeindewehrführer

EHBM Mark Bollhardt (49)

Am Vogelsand 13

25524 Itzehoe

Tel: 04821 947396

Mobil: 0176 19771318

E-Mail: mark.bollhardt@feuerwehr-itzehoe.de

„Einsatzleiter vom Dienst“

Im August 2016 wurde das Konzept des Einsatzleiters vom Dienst (kurz: ELvD) erfolgreich eingeführt. Der Einsatzleiter

vom Dienst soll sicherstellen, dass es rund um die Uhr einen qualifizierten Einsatzleiter fürs Einsatzsgeschehen gibt.

Umgesetzt wird der Bereitschaftsdienst jeweils wochenweise, durch die Wehrführung, Zugführung und ihre jeweilige

Stellvertretung.

Alarmiert wird der Einsatzleiter vom Dienst bei Einsatzszenarien, die den Einsatz von mehr als einer Gruppe oder einen

erhöhten Koordinationsbedarf erfordern. Für den ELvD wurde ein roter Seat Leon mit verdeckter Sondersignalanlage

beschafft. Das Fahrzeug wird dem ELvD auch für nicht dienstliche Fahrten zur Verfügung gestellt, damit eine ständige

Rufbereitschaft gewährleistet ist.

Mark Bollhardt

ELvD-Gruppe:

Mark Bollhardt – Wehrführer

Achim Netzow – Stellv. Wehrführer

Ralf Köhn – Stellv. Wehrführer

Bernd Hoeft – Zugführer 1.Zug

Fabian Büsen – Stellv. Zugführer 1.Zug

Holger Klein – Zugführer 2.Zug

Jens Scheper – Stellv. Zugführer 2.Zug

Hans-Hermann Trennert – Zugführer 3.Zug

Sebastian Beckmann – Stellv. Zugführer 3.Zug

Jahresbericht 2016 Seite 5


Stadt Glückstadt

Gemeindewehrführer

HBM*** Ties Tießen (61)

Frijagang 5

25348 Glückstadt

Tel: 04124 890771

Mobil: 0172 4514257

E-Mail: ties.tiessen@vodafone.de

„Der Weg ist das Ziel“

Im Jahr 2004 wurde der Stadt Glückstadt erstmalig ein Fahrzeugbedarfs- und Entwicklungskonzept vorgelegt, das Ende

des Jahres 2016, mit der Indienststellung eines neuen GW-T (siehe Foto) vorläufig abgeschlossen werden konnte. Somit

wurde in dem Zeitraum 2004 bis 2016 der gesamte Fuhrpark der Feuerwehr erneuert, teils erweitert und dem heutigen

Standard einer städtischen Feuerwehr angepasst.

Da Feuerwehr zu keiner Zeit Stillstand bedeutet ist es erforderlich den Blick in die Zukunft zu richten, dieses beinhaltet

u. a. die Wiederauflage bzw. Fortführung eines Fahrzeugkonzeptes für die nächsten 10 bis 20 Jahre, damit die Stadt

Glückstadt eine verlässliche Handlungs- und Beschaffungsgrundlage hat. Insbesondere die Feuerwachenerweiterung

ist unerlässlich, im Hinblick auf den bevorstehenden Bau der BAB 20. Diesbezüglich wird die Gefahrenabwehrplanung

mit den anderen BOS-Einheiten in enger Zusammenarbeit begleitet.

Der Bereich Personalentwicklung ist zwingend unter dem Aspekt des demographischen Wandels zu betrachten. Neben

der Mitgliedergewinnung ist insbesondere die langfristige Bindung der bereits vorhandenen Mitglieder wichtig.

In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Glückstadt wurden diesbezüglich bereits eingerichtet, freier Eintritt in das örtliche

Schwimmbad für alle Feuerwehrangehörigen und deren direkte Verwandte sowie 50% Beitragsermäßigung im örtlichen

Fitnessstudio.

Ties Tießen

Seite 6

Jahresbericht 2016


Stadt Wilster

Gemeindewehrführer

HBM** Ralf Theede (45)

Rumflether Deich 32

25554 Wilster

Tel: 04823 262

Mobil: 0179 2103659

E-Mail: ralf-theede@web.de

Vierter Drehleiterstandort im Kreis Steinburg

Passt und hat Luft

Feuerwehr testet Vorführwagen: Drehleiter lässt sich auch in den engen Gassen

der Stadt noch gut manövrieren

Den Übungseinsatz hat die Drehleiter mit Bravour bestanden: Am Kohlmarkt und in

der Deichstraße wurde gestern getestet, ob ein solches Fahrzeug auch in den engen

Gassen der Innenstadt manövriert werden kann. Ergebnis: Passt und hat Luft.

Der Karlsruher Hersteller Rosenbauer ist derzeit mit einem Vorführwagen im Norden

unterwegs. Die Wilsteraner Helfer ergriffen die gute Gelegenheit und ließen sich den

Wagen gestern Nachmittag ausgiebig vorführen. Die Feuerwehrleute zeigten sich

beeindruckt, mit welchem Tempo luftige Höhen erreicht werden können. Und: Selbst

voll ausgefahren in 32 Meter Höhe gibt es kaum einen Wackler. Der Clou: Die letzten

Meter der Drehleiter können abgeknickt werden. So kommt man im Notfall auch

bequem zwischen eng nebeneinander stehende Gebäude.

Viele der Helfer hätten das Fahrzeug wohl am liebsten gleich in der Feuerwache

untergestellt. Hier stehen allerdings noch umfangreiche Beratungen in den städtischen

Gremien aus. Das gestern präsentierte Gerät schlägt mit 620 000 Euro zu Buche.

Wehrführer Ralf Theede machte aber auch gleich deutlich, dass die gezeigte Vollausstattung

für Wilster nicht zwingend erforderlich sei. Diskutiert werden müsse zudem

noch die Frage, ob es ein neues oder ein gebrauchtes Fahrzeug werden soll.

An der Anschaffung selbst geht kein Weg vorbei. Laut Brandschutzgesetz muss die Stadt eine Ausrüstung vorhalten,

die – zum Beispiel bei den Hochhäusern – innerhalb weniger Minuten einsatzbereit ist. Die Alarmierung der Itzehoer

Drehleiter zum Beispiel würde im Ernstfall dafür nicht ausreichen. Bürgermeister Walter Schulz hatte schon im vergangenen

Jahr deutlich gemacht, dass er als Dienstherr der Feuerwehr die Verantwortung trage. Und da möchte er nicht

persönlich in Haftung genommen werden. Wehrführer Ralf Theede hatte den Bedarf zuvor pflichtgemäß beim Bürgermeister

angemeldet. Dabei machte er auch deutlich, dass es nicht allein um die beiden Hochhäuser gehe.

In der Innenstadt sei jedes Haus mit mehr als zwei Geschossen

betroffen.

Neben den reinen Anschaffungskosten – wofür allerdings auch beträchtliche

Zuschüsse fließen dürften – kommen auf die Stadt jährliche

Unterhaltungskosten zu. Dazu müssen die Helfer selbst geschult

werden. Ralf Theede geht davon aus, dass zehn bis zwölf Aktive eine

Extra-Schulung von jeweils 35 Stunden machen müssen.

Volker Mehmel

Quelle: sh:z

Jahresbericht 2016 Seite 7


Werkfeuerwehr Preussen Elektra

Wehrführer Werkfeuerwehr Preussen Elektra

OBM Matthias Wege (41)

Osterende

25576 Brokdorf

Tel: 04829 752401

E-Mail: matthias.wege@preussenelektra.de

Gesamtmitglieder

151 (53 Preussen Elektra / 98 Securitas)

Frauen 23

Durchschnitts-Alter

40,6 Jahre

Preussen Elektra - Mitarbeiter 330

Fahrzeuge 1 StLF 10/6

1 GW-L

2 SLF 25/25

Verantwortungsbereiche

Gliederung

1 Leiter der Werkfeuerwehr

1 stellv. Leiter der Werkfeuerwehr

1 hauptamtlicher Brandschutzausbilder

15 hauptamtliche Gerätewarte

3 Sicherheitsbeauftragte

1 ständige Löschgruppe verfügbar

15 ausgebildete Gruppenführer

Seite 8

Jahresbericht 2016


Werkfeuerwehr Steinbeis Papier

Gesamtmitglieder 92

Frauen 3

Durchschnitts-Alter 39

Steinbeis-Mitarbeiter 326

Wehrführer Werkfeuerwehr Steinbeis Papier

HBM** Frank Schnoor (36)

Stadtstraße

25348 Glückstadt

Tel: 04124 911555

Mobil: 0176 14031063

E-Mail: frank.schnoor@stp.de

Fahrzeuge

Verantwortungsbereiche

Gliederung

2 LF8

1 GW

1 Leiter WF, 1 stellv. Leiter WF

2 Gerätewarte

2 Atemschutzgerätewarte

1 Sicherheitsbeauftragter

3 Löschgruppen

6 Gruppenführer

1 Zugführer

Neben Einsätzen und Diensten in der Werkfeuerwehr Steinbeis Papier

Unsere Feuerwehr besteht nicht nur aus Wehrführer, Zugführer Gruppenführer und Mannschaft, sondern

auch aus einem Festausschuss. Unsere drei Kameraden Rieke Thee, Stefan Lorenzen und Udo Pallapies

bilden diesen Festausschuss und organisieren jährlich besondere Aktivitäten zur Kameradschaftspflege.

Steinbeis Papier unterstützt finanziell diese Kameradschaftspflege, sodass in der Vergangenheit jährlich

besondere Events möglich gemacht worden sind. Im letzten Jahr hatten wir viel Spaß in Bad Segeberg

bei den Karl-May-Festspielen. Auch Touren auf der Elbe wurden organisiert. Im Dezember 2016 lud die

Werkfeuerwehr zur Weihnachtsfeier ein, um das Jahr gemeinsam mit allen Kameraden und deren Partnerinnen

und Partner mit gutem Essen, Musik und Tanz ausklingen zu lassen.

Frank Schnoor

Jahresbericht 2016 Seite 9


Amt Breitenburg

Amtswehrführer

HBM*** Frank Lobitz (49)

Zandersche Koppel 6

25566 Lägerdorf

Tel: 04828 6235

Mobil: 0163 7937896

E-Mail: frank.lobitz@ff-laegerdorf.de

Seite 10

Jahresbericht 2016


Bericht der Amtswehrführung

Amt Breitenburg

Im Amt Breitenburg leben 8.470 Einwohner, davon sind 445 ehrenamtlich in den Freiwilligen Feuerwehren tätig, dies

entspricht einem Anteil von 5,25% der Bevölkerung.

Aufteilung:

273 in der Einsatzabteilung, davon

38 Frauen

9 Reservemitglieder

74 Ehrenmitglieder

93 PA-Träger

72 Jugendfeuerwehrmitglieder

26 Musikzugmitglieder in der FF Lägerdorf

In den letzten Jahren haben die Gemeinden mit Fahrzeugbeschaffungen und der Modernisierung von Gerätehäusern

den neuesten Standard erreicht. Zurzeit wird das Gerätehaus der FF Breitenburg umgebaut und modernisiert. Dies wird

in diesem Jahr fertiggestellt. Des Weiteren folgt in diesem Jahr die Beschaffung eines neuen Löschfahrzeuges. Im vergangenen

Jahr hatte das Amt Breitenburg 82 Einsätze. Die Freiwillige Feuerwehr Westermoor wurde in Freiwillige Feuerwehr

Westermoor-Kronsmoor umbennant.

Die Beteiligung an der Kinderfeuerwehr im Amt Krempermarsch stieg im letzten Jahr deutlich an. Die ersten Wege sind

geknüpft, die „Kleinen“ aus unseren Gemeinden für die Feuerwehr zu begeistern. Die Jugendfeuerwehren im Amt Breitenburg

sind mit einer sehr hohen Mitgliederzahl gut aufgestellt. Darüber hinaus ist ihre Beteiligung an Veranstaltungen

im gesamten Bundesgebiet zu nennen.

Hier ein kleiner Auszug aus den Aktivitäten der Jugendfeuerwehr:

- Berufsfeuerwehrtag

- Besenweitwurf

- Besuch bei der JF Alsweiler im Saarland

- Fahrradtour am Nord-Ostsee-Kanal

- Feuerwehrmarsch KFV-Steinburg

- Gemeinschaftsübung JF-KFV-Steinburg

- Nachtwanderung der JF Wellingsbüttel

- Ostseecamp mit den Jugendfeuerwehren

Daaden und Herdorf

- Pfingstzeltlager der JF Brokdorf.

- Flori-Cup im Wettrutschen

- Weihnachtsmarkt Münsterdorf

- 19 Kameradinnen/en absolvierten Jugendflamme 1

- 22 Kameradinnen/en die Jugendflamme 2

2016, das Jahr der Fernsehteams im Amt Breitenburg

Die Fernsehsender SAT.1 und RTL 2 gaben sich in Lägerdorf die Klinke in

die Hand. SAT.1 suchte den besten Musikzug in Hamburg und Schleswig-

Holstein. Der Musikzug der FF Lägerdorf, unter Leitung von Petra Krause

bewarb sich mit einem ausdrucksstarkem Video und kam direkt in die Auswahl

der letzten Fünf.

Am 02. September 2016 stand fest, der Musikzug wurde zum besten Musikzug

in Hamburg und Schleswig-Holstein gewählt. Mit einer Live Übertragung

durch SAT.1 wurde in der Gemeinde Lägerdorf, an der

Feuerwache groß gefeiert. Zum selben Zeitpunkt unterstützten viele Kameraden

der FF Lägerdorf eine Familie aus Lägerdorf, von der Sendung

„Zuhause im Glück“ auserwählt wurde. Diese Sendung wurde bereits im

Dezember 2016 ausgestrahlt und kann jederzeit in der RTL 2 Mediathek

angeschaut werden.

Frank Lobitz

Jahresbericht 2016 Seite 11


Amt Itzehoe-Land

Amtswehrführer

HBM*** Thorsten Beuck (50)

Rosenstraße 2

25585 Lütjenwestedt

Tel: 04872 9693200

Mobil: 0151 14699777

E-Mail: beuck@gmx.com

Seite 12

Jahresbericht 2016


Einsatzbereitschaft Atemschutz

Amt Itzehoe-Land

Die Tauglichkeit der Atemschutzgeräteträger konnten wir im zweiten Jahr in Folge

auf 90% beziffern .

Bewertet wurden die G26/3-Untersuchungen und die jährlichen Streckendurchläufe.

Zusätzlich haben wir auf Amtsebene 65 PA bei der jährlichen praktischen Übung

unterstützt. Hierzu konnten wir an drei Tagen Praxisübungen in Abrissgebäuden

durchführen.

Ein hervorragendes Training konnten wir in den Brandübungs-Containern in

Brunsbüttel durchführen. Aufgrund der hohen Kosten wird dies im Jahr 2017 nicht

stattfinden.

Roter Hahn

Die Kameraden der FF

Winseldorf erarbeiteten sich

souverän den 2. Stern.

Herzlichen Glückwunsch!

Feuerwehrmarsch 2016

800 Teilnehmer durften

beim gemeinsamen

Feuerwehrmarsch

die attraktive

Natur der Gemeinde

Mehlbek genießen.

Fit for Fire

Kommunale-Bereitschaft

Mit den wöchentlichen Trainingseinheiten

unserer Fitness-

und Schwimmgruppen

oder der Teilnahme an Laufveranstaltungen

zeigen unsere

Kameradinnen und

Kameraden, dass das

Thema „Fit for Fire“ in unserem

Amt gelebt wird.

Im September konnten wir in Zusammenarbeit mit

der Feuerwehrbereitschaft und der Kommunalbereitschaft

des Amtes Krempermarsch einen Übungstag

zum Thema „Deichverteidigung“ durchführen. Dies

war eine sehr gelungene Übung.

Bilder: s. Seite 17

Wahlen bei den Wehrführungen

• Volker Peetz Wehrführer,

FF Heiligensteden-Bekmünde (Wiederwahl)

• Eike Heel stellv. Wehrführer,

FF Heiligenstedten-Bekmünde

• Arne Barkley Wehrführer,

FF Winseldorf

• Daniel Schultz Wehrführer,

FF Lohbarbek

• Jörg Mollenhauer Wehrführer,

FF Silzen

Unser Ziel für 2017

• Verfügbarkeit der Atemschutzgeräteträger > 90%

• Teilnahme und Durchführung von Trainings- und

Fortbildungsveranstaltungen

• Erfahrungsaustausch beim

Gruppenführerstammtisch Amt Itzehoe-Land

• Teilnahme an allen Laufveranstaltungen des

Steinburg Cups und dem LZDM

Thorsten Beuck

• Sönke Voß Wehrführer,

FF Peissen

Jahresbericht 2016 Seite 13


Amt Kellinghusen

Amtswehrführer

EHBM Jan Gripp (47)

Dorfstraße 2a

25548 Oeschebüttel

Tel: 04822 363050

Mobil: 0170 4572049

E-Mail: jan.gripp@t-systems.com

Seite 14

Jahresbericht 2016


Amt Kellinghusen

Im Amt Kellinghusen lagen im Jahr 2016 die Schwerpunkte auf der Ausbildung der neuen Kameraden sowie der

Jugendfeuerwehr. Infolgedessen haben wir unsere Ausbildung zum Truppmann Modul I organisiert und erfolgreich durchgeführt.

Truppmannausbildung Modul I

Im Amt Kellinghusen lief Ende April 2016 die erste Runde der Ausbildung zum Truppmann Modul I unter Leitung von

Patrick Eckert (stellv. WF FF Brokstedt) und Thomas Vollprecht (stellv. AWF Amt Kellinghusen).

22 engagierte Kameradinnen und Kameraden wurden in theoretischen und praktischen Grundlagen der Feuerwehrarbeit

geschult. Eine Erfahrung war, dass die Feuerwehr eher bei schlechtem Wetter ausrückt. Diese Erfahrung keinen negativen

Eindruck hinterlassen, sodass alle mit „Feuer“-Eifer dabei waren.

Mit vorgelebten Engagement schaffen wir es, unsere neuen Kameraden zu motivieren und für die Feuerwehr zu begeistern.

Übung der Jugendfeuerwehren auf Amtsebene

Im vergangenen Jahr haben die fünf Jugendwarte der Jugendfeuerwehren im Amt Kellinghusen, unter der Leitung des

stellv. AWF Heiko Nölting eine kleine Übung für die Jugendfeuerwehren unseres Amtes ausgearbeitet. Ziel war es, den

jungen Kameraden ein kleines Feuer zu bieten, welches es zu löschen galt. Im Vorwege hatten die Jugendfeuerwehren

die Aufgabe, jeweils ein kleines Holzhaus zu zimmern, das bei der Übung auf dem Flugplatz am Hungrigen Wolf in Flammen

aufgehen sollte und gelöscht werden musste.

Unterstützt wurde dies durch den Pyrotechniker Marco Pinkowsky, der durch Effekte für den einen oder anderen (angekündigten)

Schreck sorgte. Die Idee der Holzhäuser gehört in die Kategorie „mit den Augen geklaut“, vielen Dank an die

Kameraden aus Lägerdorf. Als Zaungäste durften wir zahlreiche Politiker, Eltern und Feuerwehrinteressierte begrüßen.

Abschließend wurde die Veranstaltung mit einem Grillen abgerundet.

Jan Gripp

Jahresbericht 2016 Seite 15


Amt Krempermarsch

Amtswehrführer

HBM*** Manfred Riemann (52)

Breite Straße 31

25361 Krempe

Tel: 04824 1314

Mobil: 0170 4988220

E-Mail: manfred.riemann@krempe.net

Seite 16

Jahresbericht 2016


Amt Krempermarsch

Übung “Kommunalzug Amt Krempermarsch”

Erstmalig wurde am 10. September 2016 früh morgens der „Kommunalzug Amt Krempermarsch“

über DME alarmiert. Infolgedessen fuhren alle Teilnehmer zum Treffpunkt

in Neuenbrook. Der Übungsdienst war den Feuerwehren vorher bekannt, dennoch

sollte in diesem Zusammenhang die Alarmierung getestet werden.

Nachdem alle Teilnehmer eingetroffen

waren, fuhren wir gemeinsam

nach Ottenbüttel, in die dortigen

Sandkuhlen.

Unter der Leitung des Bereitschaftsführer

Jan-H. Hansen warteten dort

bereits einige Kameraden der Feuerwehrbereitschaft auf uns, um uns

den Umgang mit Sandsäcken zu zeigen. Wir lernten sehr anschaulich

die verschiedenen Möglichkeiten der Sandsackbefüllung, z. B. mit

Schaufeln oder der Sandsackfüllmaschine.

Ergänzend erlernten wird das Verlegen der Sandsäcke.

An der Übung nahmen weitere Kameraden aus dem Amt „Itzehoe-Land“

teil.

Insbesondere die Wärme an dem

Tag, zeigte uns, wie anstrengend und

schweißtreibend diese Arbeiten sind.

Infolgedessen war jedem klar, dass

für die Deichverteidigung überdurchschnittlich

viel Personal benötigt wird.

Zusammenfassend waren alle Teilnehmer

der Übung zufrieden und

merkten an, dass solche Übungen

wiederholt werden müssen.

Fahrsicherheitstraining

Bereits zum dritten Mal trafen sich 20 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden aus dem Amt Krempermarsch am 07.

Mai 2016 zum Fahrsicherheitstraining.

Durchgeführt wurde das Training in der Wulf-Isebrand-Kaserne in Heide, um dort erstmalig am „ADAC Blaulicht-

Coaching“ teilzunehmen. Das Fahrsicherheitstraining ist enorm wichtig für die Maschinisten, denn sehr viele Kameradinnen

und Kameraden fahren nur im Feuerwehrdienst Großfahrzeuge.

Nach einer theoretischen Einführung und einem gemeinsamen Frühstück in der Kaserne, ging es nach draußen auf die

Übungsstrecke. Dort wurden die Fahrer schnell an ihre Grenzen gebracht.

Jeder Fahrer musste einige Übungen absolvieren, die anschließend mit

den Ausbildern besprochen wurden.

Das Training beinhaltete nicht nur Brems- und Ausweichmanöver, sondern

viele Geschicklichkeitsübungen, damit die Fahrer lernen, die Maße

der Fahrzeuge einzuschätzen.

Am späten Nachmittag waren alle Teilnehmer zufrieden, sodass wir im

nächsten Jahr wieder nach Heide fahren werden, um weitere Kameraden

für den Ernstfall auszubilden.

Manfred Riemann

Jahresbericht 2016 Seite 17


Amt Schenefeld

Amtswehrführer

HBM*** Matthias Venohr (46)

Bokelrehmer Straße 51

25596 Wacken

Tel: 04827 95360

Mobil: 0172 8631067

E-Mail: matthias-venohr@wtnet.de

Seite 18

Jahresbericht 2016


Amt Schenefeld

Ausbildung

Die Ausbildung im Amt Schenefeld wurde im Jahr 2016 intensiviert.

Neben der Truppmannausbildung Modul I auf

Amtsebene (Bild) , an dem 19 Kameradinnen/-en erfolgreich

teilgenommen haben, wurde auch ein Erste-Hilfe

Lehrgang für die Absolventen angeboten.

Nach der Umstellung auf die Digitalfunktechnik, führten die

Fernmeldebereichsleiter Sabrina Struck und Dietmar Carstens,

für alle Funkwarte und Führungskräfte, an mehreren

Abenden Schulungen durch.

Neue Fahrzeuge

Nach langer Planung in den Feuerwehren Nienbüttel-Agethorst-Bokelrehm,

Christinenthal und Warringholz (Bild),

beschafften diese Wehren im Dezember neue TSF-W’s.

Außerdem beschaffte im letzten Jahr die Feuerwehr Reher

ein neues MLF. Die Löschfahrzeuge wurden beim Feuerwehrausrüster

Ziegler in Rendsburg auf MAN-Fahrgestell

gefertigt.

Amtsfeuerwehrfest

Das traditionelle Amtsfeuerwehrfest richtete 2016 die Freiwillige

Feuerwehr Wacken, anlässlich ihres 125-jährigen

Bestehens, aus. Eine festlich geschmückte Gemeinde und

eine gut organisierte Festwoche wurde Feuerwehren und

Gästen geboten. Unter anderem wurde ein Kommersabend

veranstaltet, an dem unserer Landesbrandmeister

Detlef Radtke (Bild) teilnahm. Höhepunkt waren die Wettkämpfe

am Samstag. Die Jugendfeuerwehr (JF) Wacken

belegte den ersten Platz, gefolgt von der JF Reher und der

JF Vaale-Nutteln. Unter der Einsatzabteilungen setzte sich

die Feuerwehr Wacken durch. Knapp gefolgt von der FF

Christinenthal und der FF Besdorf.

Neue Wehrführungen

Im Jahr 2016 wurden folgende Kameraden als Gemeindewehrführers

wiedergewählt und bestätigt:

- Volker Willer, FF Nienbüttel-Agethorst-Bokelrehm

- Thomas Hinrichs, FF Warringholz.

Eigene Pressebetreuung

Den Feuerwehren des Amtes

Schenefeld steht seit dem

Jahr 2016 der Kamerad Rolf

Ruhnke (Bild) aus der Feuerwehr

Besdorf als Pressebetreuer

zur Verfügung. Die

Amtswehrführung freut sich

sehr, dass Kamerad Ruhnke

diese Aufgabe übernommen

hat. Rolf Ruhnke ist bei der

Rettungsdienst Kooperation in

Schleswig-Holstein beschäftigt

und im Pressebereich eingesetzt

und geschult.

Matthias Venohr

Jahresbericht 2016 Seite 19


Amt Wilstermarsch

Amtswehrführer

HBM*** Axel Erdmann (56)

Neumühlen 14

25573 Beidenfleth

Tel: 04829 445

Mobil: 0151 57166090

E-Mail: frax@fraxgeli.de

Seite 20

Jahresbericht 2016


Fit for Fire im Amt Wilstermarsch

Amt Wilstermarsch

Schon seit einigen Jahren, gibt es für alle Kameradeninnen und Kameraden im Amt Wilstermarsch und der Stadt Wilster

ein spezielles Sportangebot. Dieses findet jeden Dienstag um 19.30 Uhr in der Sporthalle in Brokdorf statt. Ziel ist es,

die Fitness der Einsatzkräfte zu fördern. Insbesondere die Atemschutzträger sollen auf die körperlich anstrengenden

Einsätze unter Atemschutz vorbereitet werden.

Die beiden Trainer Jörg Sühl und Lena Thumann haben sich von der HFUK-Nord dafür ausbilden lassen und bieten ein

abwechslungsreiches Ganzkörpertraining für alle Alters- und Leistungsklassen. Um Verletzungen zu vermeiden, erfolgt

immer ein Aufwärmtraining. Anschließend wird beispielsweise ein Zirkeltraining mit Sit-ups, Liegestütz, Seilspringen,

Sprint, Slalom, Seitstütz, Frontstütz, Bock springen, Klimmzüge, Kniebeugen und Unterarmzug durchgeführt. An jeder

Station wird 30 Sekunden trainiert. Der Vorteil an dieser Stationsarbeit ist, dass jeder Sportler sein eigenes Tempo wählen

kann und selbst entscheiden kann, wo seine Leistungsgrenzen sind. Anschließend folgt eine Dehn- und Gymnastikeinheit,

um die Beweglichkeit zu fördern. Danach erfolgt die zweite Zirkelrunde, die ebenfalls mit einer Gymnastikeinheit

endet. Es werden aber auch Spiele in Form von Parcours durchgeführt. Beim Memory, Puzzeln, „Mensch ärgere Dich

nicht“ oder beim Bau mit Holzklötzchen, stellen die Kameradinnen/-en ihre Geschicklichkeit und Können unter Beweis.

Am Ende der 1 ½ stündigen Sporteinheit werden häufig Laufspiele oder Koordinationsspiele mit dem Gymnastikball gemacht.

Aktuell wird für das Deutsche Feuerwehr Fitness Abzeichen (DFFA) trainiert. Michael Fares (Werkfeuerwehr KKW Brokdorf)

ist als Prüfer zugelassen und unterstützt die Trainer. Die Bedingungen sind anspruchsvoll, aber mit ein wenig Training

machbar. Es gilt z. B. einen Parkur zu bewältigen, eine Crash Rettung (84 kg- Dummy) durchzuführen oder eine

bestimmte Anzahl Klimmzüge zu machen. Für jede Übung gibt es auch Ausweichübungen.

Bei allem sportlichen Ehrgeiz, steht der Spaß an der Bewegung im Vordergrund. Nebenbei werden das Neuste aus den

Wehren und allerlei Informationen ausgetauscht, sodass jeder gut informiert und fit nach Hause fährt.

Kontakt für Informationen / Erfahrungsaustausch über die Trainer

Jörg Sühl Tel. 04823-435 oder 0162-4917039 und Lena Thumann Tel. 0172-9852051

Jörg Sühl

Wir bringen Dich in Form!

Fitness in lockerer Atmosphäre.

Bei der Feuerwehr kostenlos.

Mache es für Deine Gesundheit.

Es ist nie zu spät.

Fit for Fire

im Amt Wilstermarsch

immer Dienstags

in der Sporthalle Brokdorf

von 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr

Jahresbericht 2016 Seite 21


Amt Horst-Herzhorn

Amtswehrführer

EHBM Wolfgang Krause (63)

Kirchdorf 74

25335 Neuendorf b. Elmshorn

Tel: 04121 24942

Mobil: 0171 41841698

E-Mail: krauseneuendorf@web.de

Seite 22

Jahresbericht 2016


Stabsstelle Medien- und Öffentlichkeitsarbeit

Doku-Team des Kreisfeuerwehrverbandes

Fachwart Medien

LM Daniel Meinicke (22)

Elmshorner Straße 48

25587 Münsterdorf

Tel: 04821 898275

E-Mail: daniel.meinicke@kfv-steinburg.de

Das Doku-Team des KFV ist eine achtköpfige Mannschaft verteilt auf das

Kreisgebiet. Zu den Aufgaben des Teams gehört die Einsatzdokumentation,

also das Fotografieren an der der Einsatzstelle, sowie das Schreiben eines

Berichtes für die verschiedenen Plattformen des Kreisfeuerwehrverbandes.

Warum ist das Doku-Team so wichtig? Zum einen sollen die Bürger des Kreises

wissen, was Ihre Feuerwehren leisten. Dies steigert die Transparenz und

somit das Ansehen bei der Bevölkerung. Über die verschiedenen Kanäle des

KFV wird somit auch passiv Werbung gemacht und mit dem Image

„Feierwehr“ wird aufgeräumt.

Im Zeitalter der sozialen und digitalen Medien, verbreiten sich Nachrichten

immer schneller und erreichen immer mehr Menschen. Auch solche Nachrichten, die schlecht recherchiert oder aus Gerüchten

entstanden sind, sogenannte „Fake-News“. Um hier gegenzusteuern, ist das Doku-Team von hoher Bedeutung,

denn die meisten Feuerwehren können im Einsatz kein Personal für die Dokumentation binden.

Das Doku-Team freut sich immer über Interessierte, wenn Du gut und gerne fotografierst und Lust hast etwas in Sachen

Medien- und Öffentlichkeitsarbeit zu machen, dann melde dich per E-Mail an: Pressesprecher@KFV-Steinburg.de

Fachwart Öffentlichkeitsarbeit

HLM** Patrick Rusch (24)

Elmshorner Straße 48

25587 Münsterdorf

Tel: 04821 898275

Daniel Meinicke

Das Highlight des Jahres

E-Mail: patrick.rusch@kfv-steinburg.de

„Jeder ist für seine veröffentlichten Bilder verantwortlich!“, so eines der Stichworte

aus der Diskussiosrunde beim vierten „KFV im Dialog“ am vergangenen

08. Juli. Wir veranstalteten gemeinsam mit der Kreiswehrführung eine erste

Talk-Runde. Volker Mehmel, Journalist beim SHZ und Verantwortlicher für die

Wilstersche Zeitung, stand Rede und Antwort bei einer 60-minütigen Talk-

Runde im Schulungssaal der FTZ in Münsterdorf. Von Bildrechten über Pressefreiheit

bis zu Abläufen und Tätigkeiten eines Journalisten konnten die

beiden Pressesprecher des KFV Patrick Rusch und Daniel Meinicke alles von

den Gästen der Talk-Runde erfahren. Nicht nur Volker Mehmel war Teil dieser

Runde, sondern auch die zufällig ausgewählten Kameraden Christian Mandel

(Feuerwehr Hohenlockstedt) und Jan Gripp (Amtswehrführer Kellinghusen),

konnten die Runde mit viel Leben füllen. Die Teilnehmer des Abends fragten alles rund um die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit

– „Wie gehe ich mit Medienvertretern an Einsatzstellen um?“, „Kann ich in der Tageszeitung eigene, für die

Feuerwehr wichtige Artikel veröffentlichen?“. Fragen zur "sprechenden Seite" konnte Christan Mandel beantworten, als

Pressesprecher der Rettungsdienstkooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) konnte er bereits viel Erfahrung sammeln.

Zum Beispiel beim Unglück in der Schützenstraße (Itzehoe 2014). Die Mischung von Amtswehrführer, Pressesprecher

zweier Hilfsorganisationen und einem Vertreter der Presse kombiniert mit dem interessierten Publikum, führte zu einer

interessanten und abwechslungsreichen Diskussion.

Patrick Rusch

Jahresbericht 2016 Seite 23


Sachgebiet I - Verwaltung

Leiter Geschäftsstelle

Monika Denker-Hülsemann (46)

Elmshorner Straße 48

25587 Münsterdorf

Tel: 04821 898220

E-Mail: monika.denker-huelsemann@kfv-steinburg.de

Das Lehrgangsbüro

Aus- und Fortbildung unserer Feuerwehrmitglieder auf Kreisebene

Aus- und Fortbildung unserer Feuerwehrmitglieder auf Landesebene

Bild-Quelle: LFS

Seite 24

Jahresbericht 2016


Sachgebiet II - Technik

Das Team der Technik in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Münsterdorf

Carsten Buck - Hans-Jürgen Schnoor - Sven Thoke - Stefan Warias

Elmshorner Straße 48

25587 Münsterdorf

Tel: 04821 898230

Fax: 04821 898233

Die Feuerwehrtechnische Zentrale

Das Dienstleitungszentrum unserer Feuerwehren

Durchgeführte Dienstleistungen 2016

Jahresbericht 2016 Seite 25


Jugendfeuerwehr

Kreisjugendfeuerwehrwart

HBM** Olaf Nagel (47)

Herrenfeld 33a

25348 Glückstadt

Mobil: 0172 9196762

E-Mail: olaf.nagel@jf.kfv-steinburg.de

Teilnahme an Kreisveranstaltungen

Auch 2016 war die Jahreshauptversammlung wieder die am besten besuchte Veranstaltung der Jugendfeuerwehren

des Kreises Steinburg. Trotz Wegfall des Zusatzlehrganges machten sieben Jugendfeuerwehren

ihre Leistungsspange. Die Leistungsspange ist für viele Jugendliche ein Highlight. Während des Trainings ergeben

sich meist neue Freundschaften, der Ehrgeiz wird geweckt und der Teamgeist gestärkt. Mit der Leistungsspangenabnahme

sind die Jugendlichen stolz auf ihr Können. Der Kreisjugendfeuerwehrausschuss setzt

sich geschlossen für die Beibehaltung dieser Tradition ein und möchte alle Jugendfeuerwehren ermutigen,

auch weiterhin an der Leistungsspangenabnahme teilzunehmen. In diesem Jahr erfolgt die Abnahme am

23. September 2017 in

Glückstadt.

Wir wollen alle

Jugendfeuerwehren,

Jugendfeuerwehrwarte,

„Kids“ und Ausbilder

ermutigen, auch

in diesem Jahr wieder

die angebotenen Aktivitäten

des Kreisjugendfeuerwehrausschusses

zu nutzen.

20-jähriges Jubiläum JF BKK 2016

Am 13. Oktober 1996 wurde die Jugendfeuerwehr Bahrenfleth-Kremperheide-Krempermoor gegründet.

Anlässlich des 20. Geburtstags, war die Jugendfeuerwehr BKK Veranstalter des jährlichen

Kreisjugendfeuerwehrtages. Wir feierten am 18. Juni 2016 zusammen mit 13 Jugendfeuerwehren

sowie der Kinderfeuerwehr aus Wacken einen Spieletag.

Der Tag begann mit einem Frühstück. Anschließend spielten die Kinder und Jugendlichen. Dadurch

hatten die Ausbilder Zeit für einen „Klönschnack“.

Nach dem Mittagessen wurden die Spiele beendet und mit einer Siegerehrung abgeschlossen.

Am 15. Oktober 2016 veranstalteten wir einen Jubiläumstag anlässlich unseres 20. Geburtstags.

Geladen waren die anderen vier Jugendfeuerwehren des Amtes Krempermarsch, sowie andere

offizielle Gäste.

Seite 26

Jahresbericht 2016


Jugendfeuerwehr

Jahresrückblick 2016

2016 begann für die Jugendfeuerwehren mit den Jahreshauptversammlungen auf Gemeinde- und Kreisebene.

Da der bisherige Fachbereichsleiter Finanzen aus persönlichen und beruflichen Gründen sein Amt aufgeben

musste, wurde Marcus Koch (FF Lägerdorf) als Nachfolger gewählt. Mitte März waren die Jugendgruppenleiter

im Jugendfeuerwehrzentrum in Rendsburg. Dort vermittelte die Fachbereichsleiterin Yvonne Dreilich die Rechte

und Pflichten eines Jugendgruppenleiters.

Das Ausbilderseminar stand im letzten Jahr im Zeichen der Leistungsspangenabnahme sowie der Jugendflamme.

Eine jugendliche Gruppe zeigte den Löschangriff nach FwDV 1/3. Anschließend bewerteten die Ausbilder das

Ergebnis. Ziel war es, die Entscheidungen der Bewerter nachzuvollziehen.

Das Pfingstzeltlager fand letztes Jahr in Brokdorf statt. Dirk Oesaus Team hatte ein abwechslungsreiches Wochenende

auf die Beine gestellt. Die Dorfrally führte dieses Jahr an den Deich. Am Abend hatten die Jugendlichen

die Möglichkeit, bei eissigen Temepraturen, im Freibad schwimmen zugehen.

Der Kreisjugendfeuerwehrtag fand anlässlich des 20. Jubiläums der Jugendfeuerwehr BKK auf dem Sportplatz

in Kremperheide statt. Den Wanderpokal hat die Jugendfeuerwehr Steinburg gewonnen.

Am Feuerwehrmarsch nahmen zehn Jugend- und drei Kinderfeuerwehren teil, die mit sehr viel Spaß den Fünf

Kilometer Marsch liefen.

Die Gemeinschaftsübung der Jugendfeuerwehren des Amtes Wilstermarsch und der Stadt Wilster ausgerichtet.

Rund um das Colosseum übten die Jugendfeuerwehren die Brandbekämpfung, Verletztensuche und -rettung im

Einsatz. Vor zahlreichen Zuschauern, konnten die Jugendlichen ihr Können beweisen.

Das Themenseminar in Rendsburg stand in diesem Jahr ganz unter dem Zeichen der Fotografie. Sven Besel

zeigte professionell, wie eine Kamera richtig eingestellt wird und gab hilfreiche Tipps zur Motivwahl.

Jahresbericht 2016 Seite 27


Jugendfeuerwehr

Kinderfeuerwehr Rethwisch

Am 02. April 2016 wurde bei der FF Rethwisch die Kinderfeuerwehr

gegründet. Diese trifft sich jeden Sonnabend von 10-12

Uhr im Gerätehaus Rethwisch zu gemeinsamen Aktivitäten,

beispielsweise für die spielerische Brandschutzerziehung oder

zum Laterne basteln. Seit der Gründung sind zu jeder Veranstaltung

ca.10 bis 12 Kinder aus den Gemeinden Rethwisch,

Lägerdorf und Oelixdorf vertreten.

Viele weitere interessante Aktivitäten hat es bereits gegeben,

z. B. die Teilnahme am Pfingstzeltlager der Jugendfeuerwehren.

Außerdem wurde ein gemeinsamer Ausflug zum mittelalterlichen

Festival gemacht.

Im Sommer wurde geübt einen Brand in einer Schule zu löschen.

Anschließend wurde sie mit der persönlichen Schutzausrüstung

(PSA) beschäftigt. Die PSA zu erklären ist sehr

theoretisch, daher haben die „Kids“ ihre Konturen und sich

selbst in Einsatzkleidung gezeichnet.

Kinderfeuerwehren

2016 wurden die Kinderfeuerwehren

Rethwisch und Herzorn gegründet. Die

„Brandschutzmäuse“ der Feuerwehr

Wacken haben am 04. Juni 2016 ihre offizielle

Gründung als Kinderfeuerwehr

gefeiert. Diese war erst nach einer Satzungsänderung

der Wehr möglich.

Die Mitgliederzahlen steigen stetig, sodass

eine Warteliste eingerichtet wurde.

Zurzeit sind 38 Jungen und 22 Mädchen

in den vier Kinderfeuerwehren vertreten.

Seite 28

Jahresbericht 2016


KFV im Dialog

2. Runde ein Erfolg - 2017 folgt die 3. Runde!

Das Jahr 2016 stand neben Tagesgeschäft, Einsätzen, Fortbildungen sowie Lehrgängen und Seminaren im Zeichen

des Dialoges. Wie aus dem Jahr 2015 bekannt richtet der KFV mehrfach im Jahr einen Dialogabend aus, zu dem sich

Wehrführer und Interessierte anmelden können. Auf Basis der Vorschläge und Ideen der Teilnehmer stellt die Kreiswehrführung

ein Programm zusammen.

Am 08. Juli 2016 fand der erste „KFV im Dialog“ statt - ein etwas anderer als die vorher bekannten Runden. Die Kreispressesprecher

entschieden sich zu einer kurzen Vorstellung der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit im KFV Steinburg.

Danach ging es mit einem Gast in eine Talk-Runde wobei zwei zufällig ausgewählte Kameraden tatkräftig zu dieser

Runde beitrugen.

Ende September stand der Dialog ganz im Zeichen der Unterstützung an Einsatzstellen.

Bereits eine Stunde vor Beginn der eigentlichen Veranstaltung standen im Rahmen einer Technikschau die neuen Wechselladerfahrzeuge

und alle Abrollbehälter des Kreises, sowie der Städte Itzehoe und Glückstadt auf dem Hof der Feuerwehrtechnischen

Zentrale, zur Besichtigung bereit. Desweiteren stellte die Technische Einsatzleitung verschiedene

Formen von Führungsstellen dar und die Feuerwehrbereitschaft präsentierte ihre neue Sandsackabfüllmaschine. Viele

interessierten Mitglieder und Führungskräfte der Feuerwehr, des DRK und des THW nutzten die Chance neben der Inaugenscheinnahme

viele Gespräche zu führen und sich über die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten der neu oder

gar erstmals in Dienst gestellten Ausrüstung zu informieren. Nicht nur unsere Kreiseinheiten präsentierten an diesem

Abend Ihr Können und Equipment, sondern auch die Feuerwehren der Städte Itzehoe und Glückstadt präsentierten Ihre

Wechselladerkonzepte. Ganz interaktiv konnten die Teilnehmer des Abends unsere Einheiten kennenlernen.

Die zweite KFV im Dialog Runde beendete der Vorstand „unter Feuer“ der Teilnehmer. Die anwensenden Kameraden

hatten zum Thema „Was uns bewegt“ die Möglichkeit einige Dinge mit dem Vorstand zu besprechen. Ziel des Abends

war es von den Feuerwehren zu hören, was aus ihrer Sicht gut läuft und was man vielleicht ausbauen oder verändern

sollte. Großes Lob gab es für alle drei Bereiche Verwaltung, Vorstand und Technik. Hilfsbereitschaft und Unterstützung

in allen Bereichen fanden hohe Anerkennung.

Termine für 2017:

12. Mai 2017 “Kooperative Regionalleitstelle West”

23. Juni 2017 “Zusammenarbeit BOS Teil 1”

06. Oktober 2017 “CO - Gefahren”

17. November 2017 “Zusammenarbeit BOS Teil 2”

jeweils 19:00 Uhr in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Münsterdorf!

Patrick Rusch

Jahresbericht 2016 Seite 29


Fachbereich I Organisation, Entwicklung u. Zukunftsgestaltung

2%

unter 18 Mitglieder

stv. Kreiswehrführung

EHBM* Timo Plath (36)

Am Sportplatz 19

25563 Wrist

Tel: 04822 3783266

Mobil: 0175 5458952

E-Mail: timo.plath@kfv-steinburg.de

524 Neuaufnahmen

36%

unter 27 Mitglieder

62%

mehr als 27 Mitglieder

(01.01.2013 - 31.12.2015)

Vom Feuerwehrfrühstück zur AG Mitgliederwerbung

Tief erschrocken, zugleich hoch erfreut und mit erwachter Neugierde betrachtete der stellvertretende Kreiswehrführer

Timo Plath die Zahlen aus dem Feuerwehrverwaltungsprogramm. Wieso haben viele Feuerwehren Schwierigkeiten

ihre Sollstärke zu erreichen – was sind die Probleme? Im Umkehrschluss stellte sich die Frage, was diejenigen anders

machen, die zahlreiche neue Mitglieder aufnahmen.

Um diese Fragen näher zu beleuchten und daraus später Hilfestellungen für die Mitgliederwerbung ableiten zu können

wurden zunächst die Feuerwehren mit dem höchsten Mitgliederzuwachs eingeladen, um von Ihnen zu erfahren

welche Maßnahmen eingesetzt wurden.

Später wurden die mitgliederschwachen Feuerwehren eingeladen, um zu erfahren welche Ursachen der geringe Mitgliederstand

hat und welche Maßnahmen zur Mitgliedergewinnung bereits getestet worden sind.

Als Ergebnis hieraus konnte unter anderem eine Liste erfolgreicher Maßnahmen und zu schaffender Rahmenbedingungen

erarbeitet werden. Zudem bildete sich aus Teilnehmern beider Veranstaltungen die AG Mitgliederwerbung.

Gemeinsam wurde durch die Arbeitsgruppe das Konzept für kreiseinheitliche, zu dem individualisierte Bauzaunplanen

erarbeitet. Ziel war dabei die „Symbiose“ aus Professionalität der Feuerwehr, Wiedererkennungswert und lokalem

Bezug. Schnell konnten die ersten Bauzaunplanen erstellt und ausgeliefert werden. Viele weitere Feuerwehren aus

dem Kreis Steinburg haben bereits Interesse an eigenen Bauzaunplanen bekundet.

Weitere interessante Ideen zur Mitgliederwerbung sollen in 2017 von der Arbeitsgruppe umgesetzt werden.

Timo Plath

Seite 30

Jahresbericht 2016


Fachbereich I Organisation, Entwicklung u. Zukunftsgestaltung

„Haushalts-Löschkübel“ als Wunderwaffe gegen Mitgliederschwund

Demografischer Wandel und Urbanisierung zwingt immer mehr Feuerwehren, mit besonderen Maßnahmen auf sich

und ihre Wichtigkeit aufmerksam zu machen.

Diesbezüglich sind die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Nienbüttel-Agethorst-Bokelrehm auf die Idee gekommen

„Haushalts-Löschkübel“ in den Wohngebieten zu verteilen. Mit Unterstützung der Gemeindevertretungen konnte

diese Maßnahme finanziert werden.

Wie sich zeigte eine goldrichtige Entscheidung. Durch die Haushalts-Löschkübelaktion konnten insgesamt vier Kameradinnen

und drei Kameraden als neue Mitglieder gewonnen werden.

Danny Haak

Jahresbericht 2016 Seite 31


Kooperative Regionalleitstelle West

Neubau der KRLS West

Bereits im Jahr 2009 haben die ersten Planungen für eine neue, innovative und zukunftsfähige Kooperative Regionalleitstelle

begonnen. Hintergrund ist, dass das derzeitige Gebäude erhebliche bauliche Mängel aufweist. Die Beseitigung

dieser Mängel hätte unverhältnismäßig hohe Kosten verursacht und wäre auch nicht im laufenden Betrieb möglich gewesen,

sodass frühzeitig nach einer alternativen Lösung gesucht wurde. Die 7 Prozent jährliche Einsatzzahlensteigerung

verstärkten den Druck, denn die die vorhandenen Kapazitäten wären in den nächsten Jahren vollständig ausgelastet

gewesen und eine Erweiterung für zusätzliche Arbeitsplätze unmöglich.

Neben den beiden Leitstellen (Polizei Feuerwehr, Rettungsdienst, Katstrophenschutz und Feuerwehr) wird auch der Katastrophenabwehrstab

des Kreises Pinneberg in dem Neubau untergebracht. Insgesamt steht für diese Aufgaben zukünftig

eine Nutzfläche von rd. 4 000 Quadratmetern zur Verfügung. Im Fokus der Planungen stand die Schaffung von

guten Arbeitsbedingungen und einer hohen Verfügbarkeit, sodass insbesondere die Themen „Lüftung und Klimatisierung“,

„Notstrom“, „Funktionserhalt“, „Ergonomie“ und „Beleuchtung“ von sehr großer Bedeutung sind.

Die ersten Vorbereitungsarbeiten, wie Baumfäll- und Erdarbeiten begannen im August 2015. Anfang 2016 wurden die

ersten Fundament- und Betonbauarbeiten durchgeführt und im September 2016 konnte die offizielle Grundsteinlegung

mit Vertretern der Politik, der Kreisverwaltungen, der Kreisfeuerwehrverbände, des Rettungsdienstes und einigen geladenen

Gästen gefeiert werden. Der Zeitplan sieht vor, dass der Neubau Anfang 2018 fertiggestellt wird. Anschließend

erfolgt der Einbau der komplexen Leitstellentechnik. Wir gehen davon aus, dass die Inbetriebnahme der neuen KRLS

West im Sommer 2018 erfolgen kann.

Die planerische Nutzungsdauer des neuen Leitstellengebäudes beträgt 40 Jahre. Die Gesamtkosten betragen ca. 20

Millionen Euro. Das Gebäude wird ebenfalls in der Agnes-Karll-Allee gegenüber dem jetzigen Leitstellengebäudes errichtet.

Über den Baufortschritt berichten wir auch regelmäßig über unsere Facebook-Seite unter

http://www.facebook.com/KRLS.West/

Ergebnis intensiver Vorarbeit und Planung: ein virtueller Ausblick auf das zukünftige Dienstgebäude

(Bild: moka-studio GbR, Hamburg)

Seite 32

Jahresbericht 2016


Personal

Kooperative Regionalleitstelle West

Im vierten Quartal 2015 wurden die Tischbesetztzeiten und damit der Gesamtpersonalbedarf für die KRLS West durch

ein Sachverständigengutachten neu ermittelt und bemessen. Insgesamt wurde in dem Gutachten ein Personalmehrbedarf

von ca. sieben Vollzeitkräften festgestellt (vgl. die o.g. Einsatzsteigerungen im Rettungsdienst). Das Jahr 2016 war

daher auch durch einige Personalauswahlverfahren geprägt. Neben zwei weiteren Stellen in der IT-Systembetreuung

der KRLS West, wurden 2016 insgesamt fünf weitere Disponentinnen und Disponenten eingestellt und erfolgreich eingearbeitet.

Seit dem 01. Januar 2017 können daher die vom Sachverständigen festgelegten Tischbesetztzeiten sichergestellt

werden. Dies führt zu einer weiteren Optimierung und Verkürzung der Notrufannahmezeiten und damit insgesamt

zu einer wesentlichen Qualitätssteigerung.

Ausblick

Für 2017 haben wir eine weitere Neuerung geplant. Wir wollen allen Interessenpartnern und Kunden ein onlinebasiertes

Auftrags- bzw. Ticketsystem zur Verfügung stellen. Über das Ticketsystem können zukünftig z. B. alle Datenänderungen

an die IT-Systembetreuung gemeldet und der Bearbeitungsstand verfolgt werden. Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck

an der Einführung dieses Systems und hoffen, dass wir hiermit einen innovativen Zugang für euch schaffen können. Im

Fokus steht hierbei nicht nur die Transparenz der Auftragsbearbeitung, sondern auch die Schaffung einer Wissensdatenbank.

Sobald wir die interne Pilotphase abgeschlossen haben melden wir uns mit weiteren Details bei euch.

Für Lob und Kritik stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KRLS West jederzeit zur Verfügung. Sollten sich einzelne

Probleme oder Unstimmigkeiten nicht telefonisch klären lassen können, stehen die Mitarbeiter der Abteilungsleitung

bzw. der IT-Systembetreuung selbstverständlich auch jederzeit für persönliche Gespräche – auch außerhalb der normalen

Bürozeiten – zur Verfügung. Die persönlichen Kontaktdaten findet ihr auf unserer Internetseite

http://www.krls-west.de unter der Rubrik „Kontakte“.

Christian Nöhren

Kooperative

Regionalleitstelle

Komplexe Arbeitswelten in der Leitstelle: Der Fokus der Planung liegt auf Raumqualität und Funktionalität gleichermaßen.

(Bild: moka-studio GbR, Hamburg)

Jahresbericht 2016 Seite 33


Fachbereich II Einheiten des KFV

stv. Kreiswehrführung

EHBM* Dirk Krüger (50)

Hauptstraße 7

25524 Heiligenstedtenerkamp

Tel: 04821 87474

E-Mail: dirk.krueger@kfv-steinburg.de

Im Jahr 2001 übertrug der Kreis Steinburg erstmals offiziell die Durchführung von Teilen seiner gesetzlichen Aufgaben

an den Kreisfeuerwehrverband. Damit wurde der Kreisfeuerwehrverband für die Erledigung der Aufgabe zuständig,

wobei der Umfang der Aufgabenwahrnehmung an die Bereitstellung öffentlicher Mittel gebunden blieb.

Aufgrund der sehr guten Erfahrung in der Durchführung der übertragenen Aufgaben:

- überörtliche Ausbildungslehrgänge

- Feuerwehrtechnische Zentrale und

- Löschzug- Gefahrgut

entschlossen sich KFV und Kreis Steinburg den Vertrag mit Jahresbeginn 2016 zu erweitern.

Die große Zufriedenheit unserer Gemeinden samt ihren Feuerwehren, unserer Betriebe mit ihren Werkfeuerwehren und

der weiteren Nutzen unserer Dienstleistungen, sowie der Aus- und Fortbildungseinrichtung mit der ehrenamtlich geleiteten

und geführten FTZ und die positiven Erfahrungen mit dem Löschzug-Gefahrgut haben uns motiviert auch die Verantwortung

für die Katastropheneinheiten Feuerwehrbereitschaft und Technische Einsatzleitung vertraglich zu

übernehmen. Größtes Ziel dabei war die Vereinheitlichung und Vereinfachung von Abläufen in der Kommunikation mit

dem Vertragspartner Kreis Steinburg. Erstmals wurde auch vertraglich festgeschrieben welche Aufgabe, Stärke und

Ausstattung unsere Einheiten haben sollen. Auf den nachfolgenden Seiten haben wir diese ausführlich dargestellt.

Öffentlich-rechtlicher Vertrag

zwischen

dem Kreis Steinburg,

vertreten durch den Landrat, zukünftig Kreis genannt

und

dem Kreisfeuerwehrverband Steinburg,

vertreten durch den Vorsitzenden, zukünftig Verband genannt

§ 1 Vertragsgegenstand

(1) Der Kreis überträgt nach § 13 Abs. 4 Satz 2 Brandschutzgesetz (BrSchG) die Durchführung der in § 3 Abs. 1

Nr.1 (Durchführung überörtlicher Ausbildungs-lehrgänge) und Nr. 4 (Einrichtung und Unterhaltung einer Feuer

wehrtechnischen Zentrale (FTZ) zur Unterbringung von Fahrzeugen und Gerätschaften, Pflege und Prüfung von

Geräten und Material sowie zur Durchführung von Ausbildungslehrgängen) BrSchG genannten Aufgaben nach

Maßgabe dieses Vertrages auf den Verband.

(2) Der Kreis überträgt nach § 13 Abs. 4 Satz 2 BrSchG die Durchführung der in § 3 Abs. 1 Nr. 5 BrSchG genannten

Aufgabe (Löschzug-Gefahrgut (LZ-G)) nach Maßgabe dieses Vertrages auf den Verband.

(3) Der Kreis beauftragt den Verband mit der Aufstellung einer Technischen Einsatzleitung (TEL) und einer Feuerwehrbereitschaft

(FwBer).

§ 2 Durchführung der übertragenen Aufgaben

(1) Auftrag, Gliederung, Ausstattung und Stärke der Einheiten nach § 1 Abs. 2 und 3 werden in der Anlage 1 (LZ-G),

der Anlage 2 (TEL), der Anlage 3 (FwBer) sowie in der Anlage 4 (Fahrzeugpool) festgelegt.

(2) Der Verband ist im Rahmen der Aufgabenübertragung für die Einhaltung von Richtlinien und Bestimmungen

(Gesetze, Unfallverhütungsvorschriften, Prüfvorschriften, DIN-Normen usw.) eigenverantwortlich zuständig. ...

Quelle: Auszug Öffentlich-rechtlicher Vertrag

Seite 34

Jahresbericht 2016


Löschzug - Gefahrgut

Leiter LZ-G

HBM*** Björn Lüdtke (29)

Dietrich-Bonhöfer-Straße 42

25524 Itzehoe

Tel: 04821 8950

Mobil: 0170 9385178

E-Mail: bjoern.luedtke@lzg.kfv-steinburg.de

Einsatzstärke, Einsatzfahrzeuge und Ausstattung

Die Einsatzstärke gemäß LZ-G Erlass umfasst mindestens 48 Einsatzkräfte, diese müssen in zweifacher Besetzung

vorhanden sein, insgesamt ist eine Mindesteinsatzstärke von 96 Einsatzkräften vorzuhalten. Die Einsatzkräfte des

LZ-G sollen die Anforderungen an Atemschutzgeräteträger nach FwDV 7 erfüllen.

Im Kreis Steinburg gliedert sich der LZ-G organisatorisch in drei Züge mit einer angegliederten Führungsgruppe.

Aufgrund der übertragenen Aufgaben wird eine Gesamtstärke von 112 Einsatzkräften benötigt.

• 1 Kommandowagen

• 1 Probensammelkraftfahrzeug (KdoW/ProSaKw) (bei Erstattung durch Kraftwerksbetreiber)

• 1 Einsatzleitwagen 1 (ELW1)

• 1 Mannschaftstransportfahrzeug (MTF)

• 1 Gerätewagen Gefahrgut (GW-G)

• 1 Gerätewagen Logistik (GW-L)

• 2 Wechselladerfahrzeuge (WLF)

• 1 Abrollbehälter Atemschutz/Strahlenschutz (AB A/S)

• 1 Abrollbehälter Dekontamination Einsatzkräfte (AB DekonE)

• 1 Abrollbehälter Mulde hoch (AB Mulde)

• 1 Abrollbehälter Dekontamination Verletzter (AB DekonV) – kreisübergreifend

• 3 Reaktor-Erkundungs-Truppkraftwagen (ReaktorErTrKW/GW-Mess)

• 1 Mittleres Löschfahrzeug (MLF)

• 1 Feuerwehranhänger Pulver (FwA-P 250)

Vom Bund sind für verschiedene Aufgabengebiete überlassen:

• 1 ABC-Erkunder

• 1 Dekontaminations-LKW Personen (Dekon P)

Auf die zur Verfügung gestellten Fahrzeuge des Bundes hat der Kreis keinen direkten Einfluss.

Quelle: Auszug Öffentlich-rechtlicher Vertrag

Jahresbericht 2016 Seite 35


Löschzug - Gefahrgut

Kurzvorstellung

Der Löschzug-Gefahrgut (LZ-G) ist eine Einheit des Kreises Steinburg und nimmt für diesen spezielle Aufgaben im Katastrophenschutz

wahr. Dazu zählt die Unterstützung bei der Tierseuchenbewältigung, das Stellen von Strahlenspürtrupps

und die Unterstützung beim Notfallstationen Aufbau und Betrieb.

In der täglichen Gefahrenabwehr liegen die Aufgaben mit deutlich höheren Einsatzaufkommen. Der LZ-G unterstützt

die örtlichen Feuerwehren bei der Gefahrguteinsatzbewältigung mit Fachkompetenz, Personal und Gerät. Dazu gehören

Unfälle mit gefährlichen Stoffen, Gütern, der Kerntechnik, ionisierender Strahlung sowie mit schädlichen Organismen.

Zusätzlich kann der LZ-G für die Feuerwehren die Beurteilung besonderer Gefahren durch Brandrauch vornehmen.

Auch bei „normalen“ Feuerwehreinsätzen bietet der LZ-G den örtlichen Feuerwehren besondere Unterstützungsmöglichkeiten.

Neben der Option, mit dem Abrollbehälter Atemschutz/Strahlenschutz eine umfangreiche Atemschutzausstattung

und bei Bedarf Atemschutzgeräteträger an die Einsatzstelle zu bringen, gehört das immer weiter in den Fokus

rückende Thema „Einsatzstellenhygiene“ zur Fachkompetenz der Einheit. Hier kann der LZ-G in kurzer Zeit Wasch- und

Duschmöglichkeiten, sowie eine Grobreinigung an der Einsatzstelle einrichten.

Einsatzgeschehen

Im vergangenen Jahr blieben wir von größeren Gefahrguteinsätzen verschont.

In Anbetracht des Gefahrenpotentials, vor allem auf den Gefahrenschwerpunkten

A23, B5 und Eisenbahnstrecke Hamburg – Brunsbüttel, welche alle durch

die Kreisstadt Itzehoe führen, ist es ein großes Glück, dass es in 2016 zu keinem

größeren Gefahrgutunfall im Kreis Steinburg kam.

Wir hatten insgesamt zwölf Einsätze zu bewältigen, dies waren zum größten

Teil Fachberatungen (fachlich/taktisch) und Zuführungen von Messgeräten bei

Gasaustritten.

Personalstand

Zum 01. Januar 2017 hatte die Einheit 92 Einsatzkräfte bei einer Soll-Stärke

von 112. Zwar sind wir im Vergleich zum Vorjahr damit vier Kameradinnen und

Kameraden weniger, jedoch ist der Frauenanteil von acht auf zehn Kameradinnen

gewachsen.

Seite 36

Jahresbericht 2016


Löschzug - Gefahrgut

Ausbildung

Der Dienstplan des vergangenen Jahres beinhaltete 34 Dienste, von denen sechs

an einem Samstag durchgeführt wurden. Zusätzlich wurden bei besonderem Bedarf

weitere Dienste an Samstagen eingerichtet.

Insbesondere um den Schichtgängern entgegen zu kommen und besser auf die

standortbedingten Bedürfnisse der einzelnen Gruppen eingehen zu können, wurde

der Dienstplan für dieses Jahr erweitert. Bisher war es so, dass alle Dienste entweder

dienstags oder samstags stattfanden. In diesem Jahr hat jede Gruppe die Möglichkeit,

ihre Fachausbildung entweder an einem Dienstag oder an einem Mittwoch

durchzuführen. Wer an dem jeweiligen Termin seiner Gruppe nicht teilnehmen kann

hat die Möglichkeit, zum jeweils anderen Termin zu kommen.

Beschaffungen

Leider konnte die nach 2016 verschobene Ausschreibung des MLF als Ersatz für den fast 30 Jahre alten Reaktorerkunder

mit Standort Wilster nicht erfolgen. Aus dem Haushaltsentwurf für 2017 wurde das Fahrzeug gestrichen, sodass auch

in 2017 nicht mit einer Ausschreibung gerechnet werden kann.

Erfreulicherweise konnte bereits im ersten Quartal 2016 der neue ELW 1 für den LZ-G ausgeschrieben und der Auftrag

an die Firma „BOS-Mobile Systeme“ vergeben werden. Die Auslieferung des Fahrzeuges ist für Ende Februar 2017 geplant.

Mit der Indienststellung des Fahrzeuges werden wir im Bereich der Führungsunterstützung im LZ-G aufgrund der

technischen sowie baulichen Ausstattung des Fahrzeuges ein neues Kapitel aufschlagen und den besonderen Anforderungen

des Digitalfunks gerecht werden.

Björn Lüdtke

Jetzt bei uns Spezialist werden!

Wir suchen engagierte Kameradinnen und Kameraden, die Lust haben, sich bei uns in einem

der Fachbereiche „Führungsunterstützung“, „Dekontamination“, „Messtechnik“ oder „Lagestabilisierung“

zum Profi ausbilden zu lassen.

Du bist interessiert? Dann nimm Kontakt zu uns auf - wir freuen uns auf dich!

Björn Lüdtke, Leiter LZ-G: bjoern.luedtke@lzg.kfv-steinburg.de, 0170-9385178

Marco Kirstein, stv. Leiter LZ-G: marco.kirstein@lzg.kfv-steinburg.de

Jahresbericht 2016 Seite 37


Technische Einsatzleitung

Leiter TEL

EHBM Björn Dürkob (31)

Bei der Kirche 6

25377 Kollmar

Tel: 04128 2523344

Mobil: 0162 3359380

E-Mail: bjoern.duerkob@tel.kfv-steinburg.de

Einsatzstärke, Einsatzfahrzeuge und Ausstattung

Die Einsatzstärke umfasst in der einfachen Besetzung 21 Einsatzkräfte, zuzüglich einer Einsatzkraft S31 im FüStab

des Kreises und einer Einsatzkraft in der Koordinierungsgruppe besondere Aufbauorganisation. Es sollte eine zweifache,

möglichst dreifache Besetzung vorgesehen werden. Die maximale Gesamtstärke beträgt 64 Einsatzkräfte.

Diese setzen sich wie folgt zusammen: 58 Einsatzkräfte TEL, 3 Einsatzkräfte S31 FüStab Kreis, 3 Einsatzkräfte

KGBAO.

*Leiter TEL nur in Einfachbesetzung

**Zugführer TEL-IuK Doppelfunktion GF Fernmeldebetriebsgruppe.

***Leiter S1 Doppelfunktion mit S1.

• 1 Kommandowagen / PKW (KdoW)

• 1 Einsatzleitwagen 2 (ELW 2)

• 1 Gerätewagen - IuK (GW-IuK)

• 1 Mannschaftstransportfahrzeug IuK MTF

• 1 Mehrzweckfahrzeug Stab (das Fahrzeug wird neben dem Transport von Personal als mobile

Pressestelle mit entsprechender Ausstattung genutzt)

• 1 Krad

Die Fahrzeuge und Geräte der TEL sind zentral in der FTZ untergebracht.

Die erforderliche Einsatzkleidung der Einsatzkräfte (persönliche Schutzausrüstung und Einsatzschutzkleidung

sowie spezielle Ausstattung) wird durch den Kreis zur Verfügung gestellt.

22 Regeldienste - Schwerpunkt: Digitalfunk

Quelle: Auszug Öffentlich-rechtlicher Vertrag

Die Digitalfunkeinführung stand im Jahr 2016 bei der Technischen Einsatzleitung (TEL) im Mittelpunkt. Das Jahr begann

mit EDV-Schulungen und viel Technik, Taktik und Systemorientierung. Die neu eingebaute Ausstattung im ELW 2 mussten

auf ihre Tauglichkeit in stressigen Einsatzsituation getestet werden.

Das Erlernte wurde in zwei Einsatzübungen in der Praxis vertieft.

Nach einem anspruchsvollen Jahr 2016 mit der neuen Digitalfunktechnik, können wir gut ausgebildet in Einsätze eingebunden

werden.

Am 30. September 2016 beim KFV im Dialog „Unterstützung an der Einsatzstelle“ haben wir über unsere Arbeit und unsere

Einsatzmöglichkeiten aufgeklärt.

Wir bedanken uns bei den vielen interessierten Besuchern und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Ich möchte auf diesem Wege noch einmal betonen, dass die TEL eine unterstützende Einheit ist.

Ihre Aufgabe besteht darin, der örtlichen Einsatzleitung zuzuarbeiten und sie bei der Einsatzdokumentation und Informationsbeschaffung

zu unterstützen.

Alle Einsatzentscheidungen obliegen weiterhin dem Einsatzleiter!

Seite 38

Jahresbericht 2016


„last but not least“

Technische Einsatzleitung

Im Jahr 2016 haben wir zum letzten Mal die Gelegenheit genutzt

das „Haus-Steinburg“ in Sankt-Peter-Ording für unser Fortbildungswochenende

zu nutzen.

Wir blicken auf eine wundervolle Zeit mit viel Arbeit, Fleiß und positiven

Übungsstress zurück.

Bereits frühzeitig haben wir uns für eine Nachfolgeunterkunft umgeschaut.

Dabei sind wir in Scharbeutz (Ostsee) fündig geworden.

Nach Erkundung und Lagebeurteilung kamen wir zum Entschluss:

„Es geht nach Scharbeutz!“

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass es wichtig ist, Fortbildungswochenenden

zu unternehmen um andere Gegebenheiten und

Objekte kennenzulernen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des

Ausbildungswochenendes ist die Kameradschaftspflege.

Zielsetzung für die nächsten Jahren ist die Intensivierung der Zusammenarbeit mit allen Feuerwehren des Kreises Steinburg.

Insbesondere für die Präsentation der Einheit, Fahrzeugvorstellungen, die Teilnahme an Übungen und Unterstüzung

bei Einsätzen - stehen wir Euch zur Verfügung!

Wir kommen gerne auf einem Dienstabend zu Euch - einfach anrufen oder eine E-Mail schicken und „LOS GEHT’S!“

Björn Dürkob

„Stellenangebot“

Wir suchen interessierte Kameradinnen und Kameraden zur Verstärkung:

IuK-Bereich 12 Sprechfunker

Stabs-Bereich 5 Führungskräfte

Ansprechpartner für Infos und interessierte Einsatzkräfte ist der Leiter TEL:

Björn Dürkob, Leiter TEL: bjoern.duerkob@tel.kfv-steinburg.de, 0162-3359380

Jahresbericht 2016 Seite 39


Feuerwehrbereitschaft

Bereitschaftsführer

HBM*** Jan-Henrik Hansen (44)

Mühlenstraße 7

25582 Hohenaspe

Tel: 04893 15133

Mobil: 0151 19709399

E-Mail: njh.hansen@t-online.de

Einsatzstärke, Einsatzfahrzeuge und Ausstattung

Die FwBer gliedert sich in eine Bereitschaftsführung, eine Führungsgruppe sowie zwei Züge nach FwDV 3, ergänzt

um je einen selbstständigen Trupp (kommunale Rüstwagen).

Die Einsatzstärke umfasst in der einfachen Besetzung 48 Einsatzkräfte. Es werden in zweifacher Besetzung bis zu

96 Einsatzkräfte vorgehalten. Die FwBer kann bei Bedarf um kommunale Züge ergänzt werden.

• 1 Einsatzleitwagen 1 (MZF/ELW 1)

• 3 Löschgruppenfahrzeug 16 TS (LF 16 TS) – Bund/Land

• 1 Löschgruppenfahrzeug 16 TS (LF 16 TS) – Bund/Kommune

• 1 Feuerwehranhänger mit Hochleistungspumpe – Land

• 1 Schlauchwagen Katastrophenschutz (SW-KatS)

• 1 Mehrzweckfahrzeug (MZF)

• 1 Abrollbehälter Mulde flach (AB Mulde)

• 2 Rüstwagen 1 (RW 1) – Bund/Kommune

Auf die zur Verfügung gestellten Fahrzeuge des Landes und der Kommunen (ehemals Bundesfahrzeuge) hat der

Kreis keinen direkten Einfluss hinsichtlich einer Neubeschaffung.

Folgendes ergänzendes Gerät wird der FwBer zur Verfügung gestellt:

• Sandsackabfüllmaschine

Die erforderliche Einsatzkleidung der Einsatzkräfte (persönliche Schutzausrüstung und Einsatzschutzkleidung,

sowie spezielle Ausstattung) wird durch den Kreis zur Verfügung gestellt. Zudem wird ein Kleiderpool mit einfacher

Schutzkleidung für überregionale Einsätze vorgehalten. Dieser Kleiderpool dient auch zur Ausstattung kommunaler

Ergänzungskräfte.

Quelle: Auszug Öffentlich-rechtlicher Vertrag

Seite 40

Jahresbericht 2016


Feuerwehrbereitschaft

Personal

Die Mannschaftsstärke der Feuerwehrbereitschaft (FwBer) Steinburg betrug im Jahr 2016 97 Kameraden.

Einsätze

Im letzten Jahr hatte die Feuerwehrbereitschaft einen Einsatz. Am 11. September 2016 brannten in Hohenaspe ca. 500

Heuballen in voller Ausdehnung. Zu diesem Einsatz wurde die Gruppe Krempe mit dem Schlauchwagen alarmiert. Aufgabe

war es eine ca. 2km lange Schlauchleitung zu verlegen, um die Löschwasserversorgung sicherzustellen. Insbesondere

unterstützen wir die Hohenasper-Kameraden mit Atemschutzgeräteträgern. Des Weiteren kamen am späten

Nachmittag einige Kameraden der Gruppe Itzehoe hinzu, um die Schlauchleitung abzubauen und die Schläuche zu tauschen.

Übungen und Dienste

Das Jahr 2016 umfasste mit allen durchgeführten Übungsdiensten, Funkübungen, Dienstbesprechungen und Weiterbildungen

27 Termine.

Die Dienste arbeiteten die Zugführer aus. Beim ersten Dienst haben wir eine Einweisung für den Digitalfunk bekommen.

Die weiteren drei Dienste machten wir Stationsausbildung mit folgenden Themen: Erste Hilfe, Absturzsicherung und das

Verladen der Sandsackfüllmaschine.

An den darauffolgenden Diensten haben wir verschiedene Szenarien durchgespielt, beispielsweise einen Bahnunfall

am Itzehoer Bahnhof oder den Brand der Kaisermühle in Auufer. Beim letzten Dienst übten wir Stöpen zu schließen.

An einem Samstag in April haben wir das Sandsackbefüllen mit der Sandsackfüllmaschine geübt. Gleiches übten wir

zusammen mit dem ersten Kommunalen-Bereitschaftszug des Amtes Krempermarsch und des Amtes Itzehoe-Land.

Die Führungsgruppe arbeitete im April eine Funkübung für das Obere Störgebiet 1 aus.

Helferfest der KatS-Einheiten

Auch im letzten Jahr wurden wir zu einem Helferfest in das Katastrophenschutzzentrum eingeladen. Gemeinsam mit

den anderen Katastrophenschutzeinheiten des Kreises Steinburgs und den geladenen Gästen hatten wir einen netten

Abend.

Jan Hansen

Jahresbericht 2016 Seite 41


Führungsstab des Kreises Steinburg

Katastrophenschutz im Kreis Steinburg

Jahresbericht - Auszug aus dem Weihnachtsgruß an die Helferinnen/-en des Katastrophenschutzes

Liebe Helferinnen und Helfer des Katastrophenschutzes,

liebe Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr,

liebe Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr und

liebe Mitglieder des Führungsstabes,

wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu und es wird Zeit Ihnen, den Helferinnen und Helfer im Katastrophenschutz, den

Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern und den Mitgliedern des Führungsstabes Dank zu sagen für Ihren wichtigen

Dienst an der Gesellschaft.

Dieser Dank ist natürlich verbunden mit den Wünschen für eine besinnliche und friedliche Weihnachtszeit, wobei uns

gerade in diesem Jahr leider deutlich vor Augen geführt wurde, wie zerbrechlich dieser Frieden zurzeit ist. Fehlgeleitete

vollbringen ihre Verbrechen gegenüber friedlichen Menschen an jedem Ort und zu jeder Zeit in der Welt. Es fällt schwer,

jetzt so einfach wieder in den gewohnten Rhythmus zu kommen.

Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr sowie

die Helferinnen und Helfer der Katastrophenschutzeinheiten

des Kreises nahmen in diesem Jahr an

mehreren Übungen teil. Stellvertretend sei hier die

Seveso III Übung am 17.September 2016 bei der Fa.

Yara in Büttel genannt.

Auch zu Einsätzen sind unsere Kameradinnen und

Kameraden der Feuerwehr ausgerückt und haben

diese gemeistert. Das DRK war unter anderem auch

unterstützend außerhalb des Kreises Steinburg tätig.

Der Führungsstab Katastrophenschutz des Kreises

führte im diesem Jahr Ausbildungs- und Übungsmaßnahmen

durch.

Das Jahr 2016 war geprägt von der Ausarbeitung

eines neuen Sonderkatastrophenplans für Massenveranstaltungen.

So wurde im Frühjahr diesen Jahres ein Workshop durchgeführt, in dem wir die Grundlagen für diesen

Plan gelegt haben. Dieser Plan wird dann auch Blaupause sein für alle anderen Sonderpläne, die dann entsprechend

überarbeitet werden. Anfang Oktober fuhr der Führungsstab nach Bad Neuenahr-Ahrweiler, um in der AKNZ in einem

mehrtätigen Seminar den im Frühjahr erstellten Entwurf weiter auszuarbeiten.

Im Rahmen der Ausbildung besuchten die Mitglieder des Führungsstab das Havariekommando in Cuxhaven. Damit rundet

sich der Besuch von Institutionen und Einrichtungen ab, die im Katastrophenfall für uns wichtige Partner sein können.

Ich halte es für sehr wichtig, dass wir diese Partner persönlich kennenlernen und Gesichter von Personen vor Augen

haben, wenn wir mit Ihnen in einer schwerwiegenden Gefahren- oder Schadenslage kommunizieren.

Auch im kommenden Jahr wird der Führungsstab wieder Ausbildungen durchführen. Im Februar 2017 ist geplant die

Tunnelfeuerwehr in Hamburg zu besuchen und kennenzulernen. Anschließend soll ein Katastrophenschutzzentrum der

Freien und Hansestadt Hamburg besucht werden, um mit den dortigen Partnern ins Gespräch zu kommen und unser

Netzwerk weiter auszubauen.

Weiter angedacht ist ein Besuch beim Spezialpionierregiment 164 in der Julius-Leber-Kaserne in Husum sowie beim

dortigen zivil-militärische Zusammenarbeit-Stützpunkt. Des Weiteren möchten wir der Johanniter-Unfall-Hilfe nach Neustrukturierung

die Gelegenheit geben, sich und ihre Fähigkeiten im Katastrophenschutz vorzustellen. Eventuell kombinieren

wir diesen Termin mit einem Besuch bei der DLRG.

Seite 42

Jahresbericht 2016


Führungsstab des Kreises Steinburg

Ein traditioneller und fröhlicher Höhepunkt im Sommer 2016

war sicherlich das Helferfest des Katastrophenschutzes,

das auch dieses Jahr den Zusammenhalt der Einheiten und

Katastrophenschützerinnen und -schützer stärkte. Auch in

2017 wird es ein Helferfest geben, und zwar am 14. Juli

2017.

Ausblick auf 2017

Höhepunkt des Jahres 2017 soll aber die Vollübung „Massenanfall an Verletzten anlässlich einer Großveranstaltung“

am 09./10. September sein, an der bis zu 1000 Übungsteilnehmer teilnehmen sollen. Dieses wird für uns alle eine riesige

Herausforderung sein. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir dies meistern. Erstmalig wird diese Übung vorbereitet von

einer Arbeitsgemeinschaft beim Kreisfeuerwehrverband, in der alle wichtigen Akteure vertreten sein werden.

Zum Schluss bleibt mir noch, Ihnen allen, den Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern in den Katastrophenschutzeinheiten

des Kreises und in den Gemeinden, den Helferinnen und Helfern des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter-

Unfall-Hilfe, des Technischen Hilfswerks, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft, den Kameradinnen und Kameraden

des Kreisverbindungskommandos Steinburg und des Landeskommandos Schleswig-Holstein sowie allen Mitgliedern

des Führungsstabs Katastrophenschutz des Kreises für ihren Dienst und Einsatz im Namen aller Steinburgerinnen und

Steinburgern zu danken. Dieser Dank gilt auch Ihren Familien, Freundinnen und Freunden, die Sie ja manche Stunde

entbehren mussten.

Torsten Wendt

Landrat

Peter Labendowicz

Kreispräsident

Dr. Hans Treinies

Leiter Führungsstab

Jahresbericht 2016 Seite 43


Fachbereich III Musik, Geschichte u. Soziales

Musikalarm im Norden!

Fachbereichsleiter

HBM*** Achim Netzow (54)

Oelixdorfer Straße 15A

25524 Itzehoe

Tel: 04821 93629

Mobil: 0171 2659473

E-Mail: Achim.Netzow@gmail.com

Bereits im Frühjahr hatte der LFV angekündigt, dass es einen Wettbewerb "Feuerwehrmusikzug

des Jahres 2016 aus Hamburg und Schleswig-Holstein" geben wird. Seit dem

5. August 2016 suchte SAT.1 REGIONAL in Zusammenarbeit mit dem LFV den Feuerwehrmusikzug

des Jahres. Zu gewinnen gab es 1.000 Euro und einen professionellen

Coaching-Tag mit dem bekannten Dirigenten Christoph Liedtke.

Den KFV Steinburg freut es sehr, dass der Steinburger Musikzug der FF Lägerdorf es

in die engere Auswahl geschafft hat und sich im Rahmen einer Livesendung präsentieren

konnte. Bereits bei der Generalprobe (Foto) waren alle sehr aufgeregt und konnten

die Livesendung am 12. August kaum abwarten. Am 02. September fand das große Finale

in Lägerdorf statt, dort wurde das Ergebnis aus dem vorherigen Zuschauer-Voting

bekanntgegeben. Der Lägerdorfer Musikzug konnte sich mit 45% der Stimmen gegen

die drei Konkurrenzzüge durchsetzen und gewann den Wettbewerb.

Herzlichen Glückwunsch an alle Musiker!

Konzert der Feuerwehrmusiker

Die Feuerwehrmusiker des Kreises Steinburg starteten in eine neue Runde ihrer Konzertreihe. Am Freitag, den 18. November

2016 fand das 8.Konzert in gewohnter Weise im Theater Itzehoe statt.

Moderiert wurde das Konzert erstmalig von Manfred Riemann.

Um 19.00 Uhr öffnete sich der Vorhang für die rund 370 musikbegeisterten Zuhörer. Den Besuchern wurde von etwa

110 Musikern ein sehr breit gefächertes Repertoire von Märschen über traditionellen Stücken bis hin zu aktuellen Liedern

geboten.

Eröffnet wurde das Konzert von den Spielmannszügen aus Borsfleth und Schenefeld-Vaale. Die beiden Züge zeigten

ihr Können in Einzeldarbietungen sowie mit gemeinsam gespielten Stücken. Ein besonderes Highlight war das Trommelsolo

des Spielmannszugs Schenefeld-Vaale, welches auf abgedunkelter Bühne vorgetragen wurde.

Nach einem raschen Umbau waren die Musikzüge an der Reihe. Mit von der Partie waren die Musikzüge aus Lägerdorf

und Looft sowie der Jugendmusikzug aus Kremperheide. Von den Musikzügen gab es erstklassige Einzelstücke zu

hören. Hierzu zählen die Titel "Arioso", "Can´t take my eyes" oder der Klassiker "Ambosspolka".

Im zweiten Block haben sich die drei Musikzüge zusammen

getan und bildeten nunmehr ein großes Orchester

mit über 80 Musikern. Diese spielten

ausschließlich gemeinsame Titel, z. B. "Abba gold",

die vom Publikum begeistert aufgenommen wurden.

Die Zuschauer waren so begeistert, dass zum Teil mitgesungen

bzw. geschunkelt wurde.

Alle fünf Spielmanns- und Musikzüge haben ein hervorragendes

Programm auf die Beine gestellt und so

für einen tollen Abend über drei Stunden auf der

Bühne gesorgt.

Das nächste Konzert findet am

14. Oktober 2017

im Theater in Itzehoe statt.

Monika Denker-Hülsemann

Seite 44

Jahresbericht 2016


Fachbereich III Musik, Geschichte u. Soziales

20 Jahre Seniorenkameradschaft

Seit nunmehr 20 Jahren ist die Seniorenkameradschaft ein fester Bestandteil

im KFV Steinburg geworden. Nicht nur die Kameradschaftspflege

im Feuerwehrruhestand mit Zusammenkünften und attraktiven

Ausfahrten, sondern auch die Möglichkeit die Treffen in der FTZ

durchzuführen, bringen einen sehr engen Draht zum aktuellen Feuerwehrgeschehen.

Die Veranstaltungen bzw. Unternehmungen 2016 starteten mit der

Tagesfahrt am 18. Mai 2016 nach Hamburg zur Hafenrundfahrt. Zur

Frühstückspause stoppten wir in der FTZ Pinneberg in Ahrenlohe.

Anschließend fuhren wir nach Hamburg. Im Hafen starteten wir auf

der Barkasse Brigitte Ehlers eine zwei stündige Hafenrundfahrt mit

einer kundigen Barkassenführerin. Insbesondere sahen wir die Werften, Containerriesen, Kreuzfahrtschiffe und die Speicherstadt.

Am Fischmarkt nahmen wir im Restaurant Fischerhause unser Mittagessen ein. Die Tour führte uns weiter

über die Elbchaussee nach Appen, in der wir auf dem Erlebnisbauernhof Almthof Kaffee und Kuchen genossen. Anschließend

bekamen wir einen sachkundigen Vortrag und eine Führung durch den Betrieb.

Am 16. September 2016 feierten wir im Landgasthof „Zum Dückerstieg“ im festlichen Rahmen das 20 jährige Jubiläum

der Seniorenkameradschaft. 120 Festgäste, Kameraden mit ihren Frauen sowie Ehrengäste erlebten einen wunderschönen

Nachmittag bei Kaffee und Kuchen und einem tollen Buffet am Abend. Festreden und Musikbeiträge von Herbert

Frauen und dem Musikzug Hohenaspe umrahmten die Veranstaltung. Es gab genügend Zeit für Unterhaltungen unter

den Kameraden und Freunden. Für alle war es ein unvergesslicher Tag.

Die traditionelle Adventsfeier am 07. Dezember 2016 fand besonders guten Anklang.

Im festlich hergerichteten Schulungsraum genossen die Kameradinnen und Kameraden die Adventsstunde bei Torte,

Kuchen und belegten Broten. Otto Mohr hielt eine Rede zum Jahresbericht 2016, gab einen Ausblick auf 2017 und gratulierte

dem Kreispräsidenten Peter Labendowicz zu seinem Geburtstag.

Die Vorbereitung der Jubiläumsveranstaltung plante der Vorstand. Inbegriffen waren Gespräche mit der Familie Prüß

vom Landgasthof „Zum Dückerstieg“, das Aufstellen und Schmücken des fünf Meter hohen Weihnachtsbaumes und

Herrichten des Schulungsraumes zur Adventsfeier. Des Weiteren nahm eine Abordnung des Vorstandes an Ehrentagen

von Mitgliedern teil.

Ein besonderes Anliegen ist uns, dass die Seniorenkameradschaft sich nach 20 Jahren, in der Zukunft weiter positiv mit

neuen Mitgliedern und Ideen entwickelt.

Peter Schlüter

Roter Hahn

Die Feuerwehr Dägeling hat am 16. September 2016 den zweiten Stern der Leistungsbewertung

„Roter Hahn“ des Landesfeuerwehrverbandes erfolgreich erlangt.

Nach intensiver Vorbereitung, wurde die Prüfung vor der Prüfungskommission abgelegt.

Gleichzeitig gelang es der Wehr in den

Monaten zuvor auf Digitalfunk umzurüsten und die Kameraden auszubilden. Neben

der Bewertung der Dienst- und Einsatzkleidung, wurde das Gerätehaus und die

technische Ausrüstung überprüft. Insbesondere musste eine Einsatzübung unter

realen Bedingungen ausgearbeitet werden. Anschließend konnte die Kommission

aus drei Übungsobjekten auswählen. Die Übung wurde unter reger Zuschauerbeteiligung

auf dem Gelände der Firma Rekord Fenster und Türen durchgeführt.

Die Prüfung wurde mit einem sehr guten Ergebnis abgelegt. Des Weiteren hob die

Prüfungskommission die gute Kameradschaft und den kollegialen Zusammenhalt

in der Wehr hervor. Wehrführer Axel Schlüter bedankte sich bei seinen Kameradinnen

und Kameraden für das tolle Ergebnis. Den Glückwünschen schloss sich

Bürgermeister Claus Wilke an.

Ebenfalls 2016 haben die Feuerwehr Winseldorf ihren zweiten Stern, sowie die

Feuerwehr Sarlhusen ihren dritten Stern absolviert!

Jahresbericht 2016 Seite 45


Fachbereich IV Abwehrender Brandschutz u. Technische Hilfe

Fachbereichsleiter

OBM Stefan Warias (39)

Pöschendorfer Straße 6

25582 Looft

Tel: 04821 898233

Mobil: 0171 2608374

E-Mail: stefan.warias@kfv-steinburg.de

Fachbereich IV - abwehrender Brandschutz und Technische Hilfe

Anfang 2016 konnte, nach drei Jahren Laufzeit, die Sammelbeschaffung Technische Hilfe mit der Auslieferung der letzten

bestellten Gerätschaften beendet werden. Es freut mich besonders, dass durch dieses richtungsweisende Projekt die

Steinburger Feuerwehren nicht nur für die moderne Unfallrettung gut ausgestattet worden sind, sondern auch die jeweiligen

Träger der Feuerwehr durch die Sammelbeschaffung und Sonderförderung erheblich Geld sparen konnten. In den

vergangenen drei Jahren beteiligten sich 45 Freiwillige Feuerwehren an dieser Maßnahme. Im Schnitt konnte durch die

Sammelbeschaffung 24% gegenüber dem Listenpreis eingespart werden. Das durch die Ausschreibung erzielte Gesamtvolumen

lag bei 266.400€. Aus Feuerschutzsteuermittel flossen 89.400€ ein. Somit blieb ein Restbetrag von

177.000€ über, der von den Gemeinden investiert wurde.

Um die Sammelbeschaffung „Technische Hilfe Kreisstandard“ abzuschließen, gab es im Juni mit allen Feuerwehren,

die über hydraulische Rettungssätze verfügen, ein Abschlussgespräch. Hier wurde noch einmal detailliert über den

Ablauf und Verlauf der gesamten Sammelbeschaffung gesprochen. Im weiteren Verlauf wurde über die Umstellung von

630 bar auf 700 bar Nenndruck bei den hydraulischen Aggregaten diskutiert. Einige Feuerwehren haben sich nach dem

Abschlussgespräch entschlossen, ihre Hydraulikaggregate auf 700 bar umzustellen. Die Umstellung der Hydraulikaggregate

erfolgte in der FTZ. Diese Feuerwehren können jetzt die 100 prozentige Leistung der Gerätschaften abrufen. In

dem Abschlussgespräch wurde uns bewusst, dass das Projekt „Technische Hilfe Kreisstandard“ nicht abgeschlossen

ist bzw. abgeschlossen werden kann. Denn in diesem komplexen Themenbereich müssen die Veränderungen der Fahrzeugtechnik,

aber auch die Modernisierung und Weiterentwicklung der Rettungsgeräte im Auge behalten werden. Wir

sind gespannt, auf die neusten Innovationen in diesem vielfältigen Bereich.

Stefan Warias

Mitglieder der Projektgruppe bei der Abschlussrunde „Beschaffung Technische Hilfe Kreisstandard“

Seite 46

Jahresbericht 2016


Fachbereich IV Abwehrender Brandschutz u. Technische Hilfe

Fachbereich Atemschutz

Sonderförderung aus Feuerschutzsteuermitteln für die Atemschutzgerätebeschaffung und Ringtausch Atemschutz – das

sind nur zwei Stichpunkte für weitere Projekte in meinem Fachbereich für die nächsten Jahre. Nachdem bekannt wurde,

dass die Firma Dräger die Ersatzteilversorgung für mehrere Pressluftatmer-Typen Ende 2020 einstellt, wurde jede betroffene

Feuerwehr Anfang 2016 in einem Schreiben von mir darauf hingewiesen.

Diesbezüglich entstanden Fragen bei den betroffenen Feuerwehren: „Wie geht es weiter?“ „Welche Möglichkeiten haben

wir?“

Hier kam mir der spontane Gedanke des Ringtauschs. Nach Rücksprache mit der Kreiswehrführung, nahm ich erste

Gespräche mit Atemschutzgeräte Herstellern auf und sammelte Informationen und Ideen zum Thema Ringtausch.

Schnell wurde mir klar, dass solch ein Vorhaben nicht innerhalb eines Jahres aus dem Boden gestampft werden kann.

Zu diesem Thema sollten alle Steinburger Feuerwehren die Möglichkeit erhalten, Ideen sowie Anmerkungen mit einfließen

zu lassen. Folglich konnte jede Feuerwehr bis Ende 2016 an einer Online-Umfrage zu diesem Thema teilnehmen

und einen vorgegeben Fragekatalog beantworten. Die Auswertung erfolgt Anfang 2017. Ich machte mir zusätzliche Gedanken

darüber, welche Alternativen es zu einem Ringtausch gibt, um die Steinburger Feuerwehren zu unterstützen.

So konnte durch den Kreisfeuerwehrverband und der zuständigen Abteilung des Kreises Steinburg eine Sonderförderung

aus Feuerschutzsteuermitteln für die Atemschutzgeräte Beschaffung für die Jahre 2017 und 2018 auf den Weg gebracht

werden. Zudem ist wieder eine Sammelbeschaffung angedacht, damit ökonomische Preise erzielt werden können.

An Informationsveranstaltungen habe ich als Fachwart Atemschutz ebenfalls teilgenommen. Insbesondere der Informationsabend

der HFUK Nord im Oktober 2016 zu dem Thema „tödlicher Atemschutzeinsatz in Marne“ war sehr interessant

und informativ. Der Referent Dirk Rixen erläuterte Einsatzverlauf und Ablauf des Unfalles. Außerdem beschrieb er die

Notfallrettung sowie die dadurch resultierende Ableitungen und Empfehlungen für die Prävention. Als Fachwart habe

ich mich dafür entschieden, die Informationen nochmal aufzuarbeiten, um ggf. möglichst für das Jahr 2017 Schulungen

und Informationsabende mit den einzelnen Themen anzubieten.

Berichte aus Lehrgängen für den Bereich Atemschutz könnt ihr in den Jahresberichten der Lehrgangsleiter nachlesen.

Der Lehrgang Atemschutzgerätepflege konnte auf Grund zu geringer Anmeldungen, im Jahr 2016 nur einmal stattfinden.

Stefan Warias

Wärmegewöhnungsanlage in Brunsbüttel

Jahresbericht 2016 Seite 47


Fachbereich IV Abwehrender Brandschutz u. Technische Hilfe

Umstellung auf Digitalfunk im Kreisgebiet

Im Jahr 2016 standen Anpassungen und Veränderungen durch die Umstellung auf Digitalfunk an. Bereits Ende 2015

wurde der Sprechfunklehrgang durch digitale Elemente erweitert, damit die Sprechfunker zeitgemäß im Umgang mit

dem Digitalfunk ausgebildet werden.

Ausschließlich mit den Sprechfunklehrgängen ist es nicht getan, daher wurde im November ein weiterer Multiplikatorenlehrgang

durchgeführt, damit eine flächendeckende Einweisung gewährleistet ist. „Ich möchte allen raten es nicht

bei einer Schulung zu belassen, sondern während der Übungsdienste das Erlernte immer wieder aufzugreifen. Dafür

wünsche ich allen „Sprechfunkern“ viel Erfolg!“

In der zweiten Jahreshälfte kam die Mitteilung der Digitalfunkservicestelle, dass im Bereich des Kreises Steinburg alle

angeschafften Geräte verteilt und ca. 70% einsatzbereit verbaut sind. Nur die nachbestellten Geräte sowie die ATEX –

Handsprechfunkgeräte sind nicht eingetroffen. Sobald diese bereitstehen wird die Auslieferung erfolgen.

Des Weiteren fanden im Jahr 2016 mehrere Arbeitsgruppensitzungen zur Einführung des Digitalfunks statt, in denen

das Rufgruppenkonzept und die Kommunikation für den Deichverteidigungsfall erarbeitet wurden.

Ebenso war ein Teil meiner Aufgaben die Umrüstung der Fahrzeuge unserer KatS-Einheiten. Diese Aufgabe habe ich

im August abgeschlossen. Abschließend fehlt die Umrüstung des Funkraumes in der FTZ, der für die Ausbildung genutzt

wird. Während das Leistungsverzeichnis für den Funkraum bereits abgegeben wurde, stehen bei der LMZ einige Fragen

für eine qualifizierte Ausschreibung im Raum.

Zum Ende des Jahres fand eine Umfrage zur Digitalfunknutzung statt, sodass die Funktionserfüllung in der Fläche analysiert

wurde. Das Ergebnis wurde den Amtswehrführeren und Fernmeldebereichsleitern sowie Vertretern des Kreises

Steinburg vorgestellt. Ein nächstes Treffen zum Erfahrungsaustausch wird in einem halben Jahr stattfinden.

Der Leitfaden Einsatzstellenkommunikation ist an den Digitalfunk angepasst worden und wird Anfang des Jahres 2017

veröffentlicht.

Ein Ausblick auf das Jahr 2017 zeigt, dass unbedingt eine Informationsveranstaltung zur technisch / taktischen Nutzung

des Digitalfunks, mit den Schwerpunkten Atemschutzeinsatz und Abschnittsbildung erfolgen muss.

Carsten Buck

Seite 48

Jahresbericht 2016


Fachbereich IV Abwehrender Brandschutz u. Technische Hilfe

Neuanschaffungen und Abnahmen

Das Jahr 2016 war für mich abwechslungsreich und schön. Bis zum 20. Dezember 2016 sind acht neue und gebrauchte

Feuerwehrfahrzeuge in der FTZ abgenommen. Alle Beschaffungen wurden durch Feuerschutzsteuermittel

mitfinanziert, da vor und während der Beschaffung mit Wehren, Herstellern, der Abteilung 124 des Kreises Steinburg

sowie dem Innenministerium die Normen und Vorschriften abgeglichen wurden. Insbesondere die Ordnungsämter der

Gemeiden sind für ihre konstruktive Arbeit zu loben.

Angeschafft wurden zwei Drehleitern, ein AB-W/S ( Ersatz für ein TLF 24/50), ELW, MLF, TSF-W, MZF und ein KdoW.

Erstmalig sind in meiner Amtszeit als Fachwart Drehleitern beschafft worden, die für mich keine alltägliche Arbeit

waren.

Im Rahmen der Abnahme von Einsatzleitwagen (ELW), habe ich nach Einführung des Digitalfunks den Vorteil die Mitarbeiter

der Digitalfunkservicestelle hinzuzuziehen, somit ist eine bessere Qualitätsprüfung für die Feuerwehren gewährleistet.

Im Kalenderjahr besuchte ich weitere Veranstaltungen, beispielsweise an der LFS in Harrislee zum Thema Fahrzeugabnahmen

sowie zum Thema Abgasnorm Euro VI.

Hans-Jürgen Schnoor

Jahresbericht 2016 Seite 49


ABC - Einsatz 1 - 3

HBM** Björn Lüdtke FW Itzehoe

HBM** Jens Dastig FW Heiligenstedten-Bekmünde

LM Jürgen Heesch FW Hohenaspe

HBM** Marco Kirstein FW Itzehoe

HBM** Frederick Paulsen FW Mühlenbarbek

HFF Cordula Scheit Gastdozent

HFM Martin Stendorf FW Itzehoe

OLM Julian Stöver FW Itzehoe

Fachbereich V Aus- und Fortbildung

Atemschutzgeräteträger

BM Thorsten Meißner FW Pöschendorf-Hadenfeld-Kaisborstel

HBM** Marc Barkley FW Lockstedter Lager

HLM Sven Halter FW Lockstedter Lager

OBM Helge Jacobs FW Kremperheide

OLM Danny Paulsen FW Lockstedter Lager

BM Axel Schlüter FW Dägeling

OBM Stefan Warias FW Looft

Atemschutzfortbildung

OBM Bernd Hoeft FW Itzehoe

EHBM Mark Bollhardt FW Itzehoe

HLM Katharina Böttger FW Itzehoe

BM Fabian Büsen FW Itzehoe

HLM Matthias Happe FW Itzehoe

OLM Pascal Rauschendorf FW Itzehoe

HLM Christian Voß FW Rethwisch

Technische Hilfe u. Brandbekämpfung Bahnbereich

HBM*** Jan-H. Hansen FW Hohenaspe

HLM Andreas Fietkau FW Siethwende

HFM*** Simon Kühl FW Siethwende

EDV allgem. und Verwaltungsprogramm

HBM*** Manfred Riemann FW Krempe

HBM** Frederick Paulsen FW Mühlenbarbek

EHBM* Dirk Krüger FW Heiligenstedtenerkamp

Einsatzleiterfortbildung,

Gruppenführervorbereitung und -fortbidung

EHBM Björn Dürkob FW Kollmar-Bielenberg

HBM** Ralf Theede FW Wilster

Maschinsten

OLM Uwe Gollan FW Wacken

OLM Jan P. Harders FW Kudensee

HLM Mike Jacobs FW Kremperheide

BM Michael Jark FW Glückstadt

Rehtorik

HLM Manfred Sallach FW Brokdorf

Sprechfunk

HLM Hauke Steenbock FW Blomesche Wildnis

BM Egbert Jahn FW Itzehoe

HLM Rainer Braun FW Christinenthal

HLM Christian Büchner FW Lockstedter Lager

LM Thorsten Panskus FW Itzehoe

HLM Manfred Sallach FW Brokdorf

Fachbereichsleiter

HBM** Rainer Schmidt (50)

Buchenweg 32

25368 Kiebitzreihe

Tel: 04121 906566

Mobil: 0175 5617877

E-Mail: rainer.schmidt.kfv@gebr-schmidt.com

Unsere Ausbildermannschaft

HBM*** Klaus Seemann FW Horst

HFM *** Carsten Buck FW Brokdorf

Technische Hilfe

BM Michael v.Alkier FW Wrist

OLM Sebastian Beckmann FW Itzehoe

HLM Sven Dierks FW Gribbohm

HBM*** Ralf Köhn FW Itzehoe

OLM Dierk Rohde FW Itzehoe

HBM** Holger Schüttau FW Wacken

TH - Absturzsicherung

BM Sven Lüdke FW Breitenburg

HBM** Martin Gramm FW Breitenburg

BM Ralf Krebs FW Kremperheide

OBM Hans-J. Schnoor FW Schenefeld-Siezbüttel

TH - Motorsägen

HBM** Martin Gramm FW Breitenburg

LM Holger Kuhlmann FW Bahrenfleth

OLM Ulf Siegismund FW Breitenburg

HLM Dirk Zeiler FW Wrist

TH - Fortbildung

BM Michael v.Alkier FW Wrist

HLM Sven Dierks FW Gribbohm

HBM** Ralf Köhn FW Itzehoe

OLM Dierk Rohde FW Itzehoe

OBM Hans-J. Schnoor FW Schenefeld-Siezbüttel

HBM** Holger Schüttau FW Wacken

Truppmann / Truppführer

BM Andreas Hartwig-Schultz FW Krempermoor

HLM Frank Krüger FW Schenefeld-Siezbüttel

Stefan Tiedemann FF Wewelsfleth

HBM** Martin Gramm FW Breitenburg

HLM Uwe Groth FW Schenefeld-Siezbüttel

HFM Sönke Gutzlaff FW Horst

OBM Thomas Hinrichs FW Warringholz

HLM Bernd Karaus FW Winseldorf

OLM Marco Lau FW Oelixdorf

HFM Mirco Lickfett FW Kellinghusen

BM Sven Lüdke FW Breitenburg

BM Jürgen Nebendahl FW Itzehoe

HLM Sven Seemann FW Horst

HLM*** Björn Stapelfeldt FW Schlotfeld

Fahrberechtigung KatS-Einheiten

OBM Helge Jacobs FW Kremperheide

LM Jan Lähn Gastdozent

OBM Jens Schakulat FW Blomesche Wildnis

Atemschutzübungsstrecke

Jan Hanßen

HFF Jana Halter FF Heiligenstedten-Bekmünde

LM Andreas Nölting FF Lockstedter Lager

LM Ulf Oppermann FF Lockstedter Lager

LM Tobias Scheit FF Krempe

Seite 50

Jahresbericht 2016


Fachbereich V Aus- und Fortbildung

Im vergangen Jahr starteten wir in eine neue Ära der Truppmannausbildung. Die Truppmannausbildung findet nun in

Modulform statt.

Bereits im Frühjahr wurde das Modul I auf Amtsebene geschult, somit haben zahlreiche Kameradinnen und Kameraden

die Berechtigung für die Teilnahme an den weiteren Seminaren erlangt.

Ende August wurde das Modul I erstmals in der FTZ mit zwölf Kameraden/-innen durchgeführt. In den darauffolgenden

drei Wochen wurden die Module II – IV ausgebildet. Die Lehrgangsteilnehmer hatten die Möglichkeit, die Module

an zwei Abenden oder einem Samstag zu besuchen.

Modulinhalte:

Modul I Fahrzeug- und Löschgerätekunde

- FwDv 3 Löscheinsatz

- Grundlagen „Rechte und Pflichten“

- Grundlagen „Gefahren an der Einsatzstelle“

Modul II Rettungsgeräte (Leitern und Seile)

- Rettung

Modul III FwDv 3 technische Hilfeleistung

- Ausleuchten und Absichern der Einsatzstelle

Modul IV Brennen und Löschen

- Gefahren an der Einsatzstelle

- UVV

- Rechte und Pflichten

Insbesondere die zeitliche Begrenzung der Module war für die Ausbilder eine große Herausforderung, da die gleichen

Themenbereiche (alte Truppmannausbildung) in kürzerer Zeit unterrichtet werden mussten. Abschließend betrachtet,

ist die Umstellung auf das neue System gut verlaufen.

Die Anregungen und Kritiken, die an unsere Ausbilder am Lehrgangsende herangetragen wurden, haben wir dankbar

aufgenommen. In der Nacharbeitung werden wir diese Inhalte mit einfließen lassen. Insbesondere das Ausbildungssystem

hat andauerndes Optimierungspotential.

In 2017 wird die Ausbildung im Frühjahr und im Herbst angeboten, sodass wieder ausreichend Lehrgangsplätze angeboten

werden.

Ich danke den Maschinisten, den Wehren, den Gemeinden und der Feuerwehrbereitschaft für ihre Mithilfe.

Rainer Schmidt

Jahresbericht 2016 Seite 51


Fachbereich V Aus- und Fortbildung

AFo Lehrgang

Neben den für den KFV Steinburg durchgeführten Intensivausbildungen für den Sicherheitstrupp (4x AFo1) und den Angriffstrupptraining

(4x AFo2), konnten unsere Ausbilder wieder kreisübergreifend aktiv werden. Infolge wurden Lehrgänge

für die Feuerwehren Schleswig und Kummerfeld sowie Notfalltrainings für die Werksfeuerwehr Sasol in Brunsbüttel

durchgeführt.

Natürlich stehen wir weiterhin für alle Wehren im Kreis Steinburg für Trainings am Standort zur Verfügung.

„Sprecht uns an!“

Neu im Ausbilderteam ist Hanna Hesse (FF Wacken), sie ist derzeit am Ende des Probejahres und ist bereits voll in die

Ausbildung integriert. Ebenso konnten wir Michael Jark (FF Glückstadt), als erfahrenen Trainer hinzugewinnen.

Auch in 2017 bieten wir unsere bewährten Module an. Die Termine entnehmt ihr aus dem aktuellen Lehrgangsplan des

Kreisfeuerwehrverbandes - Anmeldungen sind ab sofort möglich.

In Planung ist das ergänzende Modul „Selbstretten unter PA in Notsituationen“. Hierzu werden im nächsten Jahr Informationen

bekanntgegeben. Wir freuen uns auf Euch!

Gedanken des Lehrgangsleiters Atemschutzfortbildung

Rückblick - Umfrage zum Flashover-Refelex im Feuerwehrmagazin

Im Feuerwehrmagazin erschien eine Umfrage zum Thema: „Sinnhaftigkeit des sogenannten Flashover-Reflexes (FO-

Reflex)“. Infolgedessen wird berichtet, dass insgesamt 400 Teilnehmer bereits Phänomene der extremen Brandausbreitung

im Einsatz erlebt hätten!

320 Kameraden, davon 80% haben angegeben, dass sie die Anzeichen für die extreme Brandausbreitung rechtzeitig

erkannt hätten. Von den 400 Teilnehmern haben 49% einen FO-Reflex ausgeführt. Von diesen 196 Teilnehmern gaben

wiederum 68,4% (134 Kameraden) an, dass der FO-Reflex wirkungsvoll gewesen sei.

Quelle: http://www.feuerwehrmagazin.de/service/umfrage-ergebnis-zweidritteln-hilft-flash-over-reaktion-64956

Ich zweifle diese Umfrage sehr stark an, da sie durch Unwissenheit, falsche Empfindungen, falsche Rückschlüsse und

schlechte Ausbildung geprägt ist.

Zunächst sind die Begriffe nach DIN 1401, der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF) zu erläutern.

a) Rauchgasdurchzündung (engl. rollover)

b) Rauchexplosion (engl. backdraft)

c) Raumdurchzündung (engl. flashover)

Betrachten wir die Raumdurchzündung - den „Flashover“. Dieser wird als „der schnelle Übergang aller Oberflächen

brennbarer Materialien eines Raumes hin zu einem Feuer“ definiert. Den Atemschutzträgern in Deutschland wurde

langjährig beigebracht einen sogenannten Flashover-Reflex durchzuführen, sich auf den Boden zu werfen und das maximal

geöffnete Hohlstrahlrohr nach oben, als eine Art Mannschutzbrause zu halten.

In einem Raum, in dem „ALLES“ brennt, das brennen kann!

Inbegriffen ist der Teppich unter euch, die Tapeten um euch, die Einrichtung hinter euch und die eigene PSA. Daher

rate ich von einem Flashover-Reflex dringend ab! Meiner Meinnung nach ist die einzige Reaktion auf eine Raumdurchzündung

der sofortige Rückzug aus dem Gefahrenbereich!

Das richtige Verhalten erlernt ihr, indem ihr das Modul AFo2 besucht. Insbesondere erläutern wir euch die richtige Handhabung

des Hohlstrahlrohr sowie den Rückzug in einem Flashover-Fall.

Bernd Hoeft

Seite 52

Jahresbericht 2016


Fachbereich V Aus- und Fortbildung

TH Lehrgang

Im Jahr 2016 wurden drei Technische Hilfeleistung Lehrgänge Teil I

durchgeführt. Während diesen drei Lehrgängen wurden 87 Kameradinnen/-en

an jeweils einem Abend und zwei darauf folgenden

Samstagen ausgebildet. Am ersten Lehrgangsabend werden die

Grundsätze der UVV, die Feuerwehr-Dienstvorschrift Teil 3, Technische

Hilfeleistung sowie der erste Teil einer patientengerechten Rettung

aus einem verunfallten PKW erläutert. Der erste Samstag

beinhaltet neben theoretischem Unterricht zur patientengerechten

Rettung, einen umfangreichen praktischen Teil mit Gerätekunde. In

diesem Unterrichtsteil geht es um Fahrzeuggerätekunde. An den von

den Teilnehmern mitgebrachten Einsatzfahrzeugen wird die technische

Beladung der Fahrzeuge erläutert. Des Weiteren wird im Rahmen

einer Stationsausbildung geübt und die Funktion der

Einsatzgeräte wie Stromerzeuger, Hebe- und Dichtkissen sowie das

hydraulische Rettungsgerät erläutert. Immer wichtiger wird die Ausbildung

unserer Rettungskräfte zum Thema „Alternative Antriebstechniken“.

Aktuell vermitteln wir in dieser Unterrichtseinheit, die für den Feuerwehreinsatz wichtigen Kenntnisse im

Umgang mit alternativen Antriebstechniken wie Flüssiggas, Erdgas und Hybrid. Der Tag wird mit einem weiteren Teil

der patientengerechten Rettung PKW, in dem besondere Einsatzlagen gezeigt werden, beendet. Der letzte Samstag in

diesem Lehrgang beginnt mit dem wichtigen Thema Insassenschutz- und Airbagsysteme. In diesem Teil lernt der Lehrgangsteilnehmer

den richtigen Umgang an verunfallten Fahrzeugen, deren Airbagsystem nicht ausgelöst hat. In einer

darauf folgenden praktischen Lehreinheit wird das Glasmanagement erläutert und der richtige Umgang mit den verschiedenen

Glasarten geübt. Anschließend wird in einer Stationsausbildung die praktische Vorgehensweise, bei einer

patientengerechten Rettung geübt. Hier werden alle hydraulischen Rettungsgeräte an Schrottfahrzeugen eingesetzt. Es

wird das Entfernen von Türen, des Daches sowie das Herstellen eines Beinraumfenster und einer dritten Tür praktisch

geübt. Auch das Abklappen des Vorderwagens mit hydraulischen Rettungszylindern wird geübt. Der Praxisunterricht

wird anschließend mit einer Einsatzübung abgeschlossen. Der letzte Lehrgangstag wird mit einer Unterrichtseinheit zum

Thema patientengerechte Rettung an einem LKW abgerundet.

Michael von Alkier

TH Fortbildung

Im Jahr 2016 wurde ein eintägiger Lehrgang Technische Hilfe Fortbildung

mit 33 Teilnehmern durchgeführt. Dieser Lehrgang ist als

Fortbildung zum Lehrgang Technische Hilfe Teil I gedacht und geht

auf die ständig wachsende Fahrzeugtechnik sowie auf die darauf

angepassten Einsatztaktiken ein. Im theoretischen Ausbildungsteil

wurde die „Standard-Einsatz-Regel“ als taktische Hilfestellung als

Maßnahme der Technischen Hilfe bei der Rettung eingeklemmter

Personen bei einem Verkehrsunfall sowie neue Fahrzeugtechniken

im aktiven und passiven Insassenschutz erläutert. Anschließend

wurden im praktischen Teil des Seminars, an drei Stationen, neue

Schnitttechniken, wie das Herstellen der großen Seitenöffnung,

durchgeführt. Es wurden besondere Lagen wie das Liegen eines

Fahrzeuges auf der Seite und eines weiteren Fahrzeuges auf dem

Dach und der damit notwendigen, besonderen Vorgehensweise zur

Rettung einer eingeklemmten Person durch die Teilnehmer abgearbeitet.

Die drei verschiedenen Gruppen haben den anderen Lehrgangsteilnehmern

ihre Ergebnisse in kleinen Feedbackrunden vorgestellt. Somit konnten alle Teilnehmer die

Besonderheiten aller gestellten Lagen erfahren und ihr erlerntes Wissen weitergeben. Bei der abschließenden Feedbackrunde

wurde einstimmig festgestellt, dass eine ständige Fortbildung unserer Führungs- und Einsatzkräfte, insbesondere

auf Grund der ständig wachsenden und sich verändernden Fahrzeugtechnik, notwendig ist.

Michael von Alkier

Jahresbericht 2016 Seite 53


Fachbereich VI EDV-Administration u. Fw.-Verw.-Programm

Fachbereichsleiter

HBM** Frederick Paulsen (33)

Klaus-Groth-Straße 8K

25524 Itzehoe

Tel: 04821 8879252

Mobil: 0172 9980630

E-Mail:frederick.paulsen@kfv-steinburg.de

Infrastrukturupgrade der Webaccess-Plattform

Nach neun Jahren Webaccess und den Rückmeldungen

aus dem Webaccess-Anwendertreffen in 2015, lag der

Schwerpunkt 2016 auf der Erneuerung der Infrastruktur

von Webaccess und damit verbunden der Tecbos-Infrastruktur

in der FTZ.

„Verschwundene Haken in den Lehrgangsbedarfen“ -

„Datensätze, die im Web vorhanden waren und in der

FTZ nicht“ – diese Themen konnten durch Recherche

und Zusammenarbeit mit MSA in 2016 gelöst werden.

Die lange Suche nach „verschwundenen Haken“ konnte

schlussendlich die Replikation der Datenbanken im Web

und der FTZ als maßgeblichen Verursacher ausgemacht

werden.

In einer Kombination aus Änderungen am Lehrgangswesen

und einer technisch komplett neuen Replikation

konnte dieses Problem gelöst werden.

Hierbei wurde die Serverplattform der Anwendung auf

den aktuellen Stand der Technik gebracht.

Viele Stunden Tests der einzelnen Module und Funktionen

gingen der Umstellung Ende November 2016 voraus.

Unser Dank gilt Jörg Timmermann (GWF FF Schenefeld-

Siezbüttel) und Siegfried Plath (GWF FF Wrist), die das

System getestet haben. Parallel zum Webaccess-Upgrade

wurden zahlreiche Gespräche, mit dem Ziel die

Programmierung auf den aktuellen Stand zu bringen,

geführt. Leider konnten diese noch nicht endgültig abgeschlossen werden. Weiterhin ist es ein Ziel, die Nutzung von

Webaccess auf Mobile-Devices zu ermöglichen. Mit dem Infrastruktur-Upgrade ist der erste Schritt gemacht.

KFV-Steinburg goes Cloud

Verschiedene Stände von Protokollen, Präsentationen, E-Mails mit riesigen Anhängen, die gedruckte Präsentation per

Post verschicken – all dies ist nicht mehr zeitgemäß. Als es im Feuerwehrausschuss um das Thema „Zukunft“ ging, kam

die Anregung eine Plattform für den digitalen Datenaustausch zu schaffen. Dieses ist noch vor dem Jahreswechsel

erfolgt und zunächst im Vorstand des KFV getestet worden. Über die „own cloud“ werden den Vorstandsmitgliedern,

den Fachbereichen und Fachwarten sowie dem Feuerwehrausschuss Dokumente zur Verfügung gestellt. Insbesondere

kann jeder aktiv an den Dokumenten mitarbeiten.

Selbst verwaltete Lösung – ? in Zeiten von Dropbox, OneDrive, Googledrive ? – ganz gezielt selbst verwaltet und gehostet.

In Zeiten immer stärker werdender Datenschutzbestimmungen, die einzig praktikable Lösung für den KFV.

Für die Arbeit in Arbeitsgruppen wird die Cloud-Lösung zukünftig genutzt werden, um immer einen aktuellen Datenstand

sicherzustellen und effektiv damit arbeiten zu können.

Zentrale Datenstrukturen erleichtert an vielen Stellen die Arbeit in der FTZ.

Seite 54

Jahresbericht 2016


Fachbereich VI EDV-Administration u. Fw.-Verw.-Programm

Vernetzte mobile Lage- und Führungssoftware für die TEL

Bereits 2014, nach den Erkenntnissen aus dem Hochwasser

über Weihnachten war klar, dass eine Lösung geschaffen

werden muss, die ohne großen Aufwand in Gebäuden schnell

aufgebaut werden kann. Mit einem ersten „Prototypen“ fand

die Ausbildung 2015 in St. Peter-Ording statt. .

In 2016 wurde eine völlig autark funktionierende Lösung geschaffen.

Ein Server, der die Lage- und Führungssoftware, Einsatzunterlagen

sowie GIS-Daten bereitstellt wurde angschafft. Außerdem

wurde ein Terminalserver für die vorhandenen

Thin-Clients, zusammen mit Netzwerkkomponenten, Drucker

und allem Zubehör auf einem Rollwagen verlastet. Hiermit ist

es möglich, in kürzester Zeit einen ortsfesten Führungsstab

mit EDV einzurichten.

Ohne Internetanbindung, ohne Abhängigkeit von anderer Infrastruktur,

lautete das erklärte Ziel, da Mobilfunknetze oder

Internetanbindungen im Fall einer Großschadenslage vermutlich

als erstes stark be- oder überlastet sein werden.

Ebenso ist der ELW2 weiterhin mit einem mobilem Stab oder

als Einsatzabschnittsleitung voll einsetzbar. Einsatzabschnittsleitungen

können durch „Compute Sticks“ mit der

Lage- und Führungssoftware ausgestattet werden. Die „Compute

Sticks“ können den vollen Umfang der Software abdecken.

Eine Abschnittsleitung kann vom Einsatztagebuch über

das Kräftemanagement, bis hin zur interaktiven Lagekarte alle

Funktionen nutzen. Meldungen können inklusive Bilder, Ausschnitte

der Lagekarte per E-Mail übermittelt werden.

Lokale GIS – Server sind Bestandteil dieses Konzeptes

Die klassische starre Lagekarte hat „ausgedient“. Topgraphische Karten im Maßstab 1:100.000 bis hin zu 1:5000 sowie

Luftbilder werden durch einen QGIS – Server bereitgestellt.

Durch die vom Land Schleswig-Holstein, für den Katastrophenschutz zur Verfügung gestellten Geobasisdaten, können

wir auf aktuelles Kartenmaterial zurückgreifen und dies mit unseren eigenen Daten anreichern.

Bahnstrecken, Bahnbetriebsstellen, Kilometerpunkte, Hausnummern, Amts- und Gemeindegrenzen stehen der Einsatzleitung

zur Verfügung.

Bei einer vorhandenen Internetverbindung können die aktuellen Pegelstände von „Wasser- und Schifffahrtsverwaltung

des Bundes“ angezeigt werden.

Frederick Paulsen

Bild vom 6. Tag der GDI-SH „GDI-SH - auf Kurs ! Schon an Bord?“ - wir Ja !

Frank Raether, Frederick Paulsen, Christian Nöhren (KRLS West) und Oliver Schneider (LVermGeo SH)

Jahresbericht 2016 Seite 55


Fachbereich VI EDV-Administration u. Fw.-Verw.-Programm

80 Prozent aller Daten haben einen Raumbezug

Itzehoe Hafen

Pegel 646cm am 04.03. 19:19 Uhr

Seite 56

Fotomontage Quelle: GeoBasis-DE/LVermGeo SH, BKG

Geobasisdaten bekommen in unserer Gesellschaft einen immer größeren Stellenwert. Auch vor den Feuerwehren macht

die Entwicklung keinen Halt. Lernen die Einsatzkräfte der Feuerwehr in den Sprechfunk- und Führungslehrgänge noch

den Umgang mit analogen Karten und hören das erste Mal etwas von Koordinatensystemen, nutzten dann diese teilweise

mit Magnetschildern oder aufgelegten selbst beschrifteten Folien die Lagedarstellungen, haben sich die Zeiten

erheblich verändert. Seit einigen Jahren hat unsere Technische Einsatzleitung sogenannte GIS-Daten, in Verbindung

mit einer modernen Lage und Führungssoftware

im Einsatz. Dank der INSPIRE-

Richtline der EU, hat Schleswig-Holstein

bereits 2010 das Geodateninfrastrukturgesetz

(GDIG) verabschiedet. Es ist die

landesweite Umsetzung der INSPIRE-

Richtlinie. Diese Richtlinie ermöglicht

auch den Feuerwehren einen deutlich

einfacheren Weg zu Geobasis- und

Geofachdaten.

Mit zwei Beispielen wollen die TEL

Steinburg und der Fachbereich IT die

Nutzung dieser Gebasisdaten exemplarische

präsentieren. Mit der beim KFV

Steinburg installierten QGIS-Software

zeigt die eine Karte einen Ausschnitt der

Stadt Itzehoe. Die ATKIS Daten liefern

dabei das Grundkartenbild, die Hausnummern

kommen aus den einheitlichen

INSPIRE Daten und die Deutsche Bahn

liefert Fachdaten für Streckenbezeichnungen

u. Bahnübergänge. Zudem werden

die aktuellen Pegelstände in der

Stör zur Verfügung gestellt.

Bei der zweiten Karte nutzen wir lediglich

Kreis-, Amts- u. Gemeindegrenzen

sowie das Straßennetz, um die Verteidigung

der Einsatzstellen des Jahres 2016

darzustellen.

Frederick Paulsen

Quelle: GeoBasis-DE/LVermGeo SH, BKG

Jahresbericht 2016


Fachbereich VI EDV-Administration u. Fw.-Verw.-Programm

Hausnummern für alle Gerätehäuser und Wachen

Erfassung der räumlichen Lage aller Feuerwehreinrichtungen im Kreis Steinburg

Die Abteilung Landesplanung der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein hatte im Februar 2016 über den Landesfeuerwehrverband

die Kreisfeuerwehrverbände gebeten, dass beauftragte Büro Gertz Gutsche Rümenapp - Stadtentwicklung

und Mobilität GbR, bei der Bestandsaufnahme in Schleswig-Holstein vorhandener wichtiger Versorgungsund

Dienst-leistungseinrichten, die dem weiten Bereich der Daseinsvorsorge zugerechnet werden, zu unterstützen.

Hintergrund: Auf Grundlage der Bestandsaufnahme sollen die Zugangsmöglichkeiten zu Einrichtungen und Angeboten

der Daseinsvorsorge in den verschiedenen Landesteilen eingeschätzt werden. Das Land Schleswig-Holstein verspricht

sich davon eine bessere Datengrundlage für die Bewertung der Versorgungslage der Bevölkerung. Zu den betrachteten

Infrastrukturbereichen zählt auch das Feuerwehrwesen. Im Rahmen des Projektes soll landesweit die räumliche Lage

aller Feuerwehrstandorte erfasst und in eine kartografische Übersicht überführt werden.

Mit dem Wissen um die vorhandenen Geobasisdaten des Landes Schleswig-Holstein machte sich der KFV Steinburg

zunächst daran, den IST-Stand zu analysieren. Bei 102 Feuerwehren gaben die Geobasisdaten des Landes Schleswig-

Holstein insgesamt 110 Objekte mit dem Stichwort „Gebäude für Sicherheit und Ordnung“ und „Feuerwehr“ an. 63 davon

hatten sogar eine Adresse, aber 26 Gemeinden hatten kein Objekt mit dieser Bezeichnung. Für die Letzteren gibt es

teilweise eine Begründung, schließlich nehmen, historisch gewachsen, zahl-reiche Gemeinden, ihren gesetzlichen Auftrag

„Brandschutz u. Technische-Hilfe“ gemeinschaftlich von einem Standort aus, z.B. Nienbüttel-Agethorst-Bokelrehm,

wahr oder haben wie Altenmoor sogar ein Gerätehaus in einer Gemeinde des Nachbarkreises.

Ziel war es in den nächsten Monaten über die zuständigen Amtsverwaltungen mit den betroffenen Gemeinden für jedes

Feuerwehrgerätehaus und jede Wache eine klar definierte Lagebezeichnung zu ermitteln bzw. neu zu vergeben.

Dank tatkräftiger Unterstützung ist es zum Jahresende gelungen, bis auf ganz wenige Standorte (die abschließende

Klärung / Werbung um Akzeptanz für das Vorhaben - läuft noch), für alle Feuerwehreinrichtungen eine eindeutige Lagebezeichnung

festgelegt zu haben.

Wer sich vom jedem Bürger wünscht eine klare Angabe zum Einsatzort zu erhalten und durch die Feuer- und Rettungsleitstelle

sicher zum Einsatzort geführt zu werden, der darf auch gern als Vorbild vorangehen – jedes Feuerwehrgerätehaus,

jede Feuerwache hat eine sichtbare Hausnummer und eine klare Straßenbezeichnung.

Jahresbericht 2016 Seite 57


Fachbereich VII Sicherheit, Gesundheit und Prävention

Fachbereichsleiter

HBM*** Frank Lobitz (49)

Zandersche Koppel 6

25566 Lägerdorf

Tel: 04828 303003

Mobil: 0163 7937896

E-Mail: frank.lobitz@kfv-steinburg.de

Psychosoziale Unterstützung für die Feuerwehren

Das PSU-Team Steinburg besteht derzeit aus neun Mitgliedern: Eine ausgebildete psychosoziale Fachkraft, fünf ausgebildete

Peers, drei Kameradinnen und Kameraden, die eine entsprechende Ausbildung begonnen haben bzw. beginnen

werden. Ein Teammitglied ist im Jahr 2015 aus dem Team ausgeschieden, ein neues Mitglied wurde

aufgenommen. Ein weiterer Kamerad wird 2017 neu dazu kommen. Das Team traf sich 2016 zu sechs Teamabenden,

oft begleitet von Frank Lobitz als zuständigen Fachbereichsleiter des KFV. Im Jahr 2016 durchlief ein Mitglied die Ausbildung.

Lediglich zwei Einsätze (Debriefung für einzelne Kameraden) waren notwendig. Eine Wehr hatte mich 2016

zu einem Übungsabend eingeladen zum Thema „Außergewöhnliche seelische Belastungen im Einsatz und was man

dagegen tun kann.“ Vier Wehren haben mich für 2017 bisher eingeladen. Als psychosoziale Fachkraft habe ich an

einer Fortbildung zum Thema Debriefing und einer Fortbildung zum Thema Leiter-PSNV teilgenommen. Alles in allem

also ein sehr ruhiges Jahr. Aber es ist eben auch sehr beruhigend zu wissen, dass im Bereich der PSU jederzeit gut

ausgebildetes Personal bereitsteht, um allen Kameradinnen und Kameraden nach stark belastenden Einsätzen die

nötige Unterstützung geben zu können. Nach wie vor bitte ich darum, mich zu Dienstabenden einzuladen, an denen

dieser Unterricht im Rahmen des Unfallverhütungsschutzes durchgeführt werden kann. Manche Wehren haben mich

bereits zwei- bis dreimal eingeladen: Und das ist sowohl für neu dazu gekommene Kameraden als auch zur

Wiederholung durchaus sinnvoll.

FEUERWEHR

PSU STEINBURG

Lothar Volkelt

Seite 58

Jahresbericht 2016


Fachbereich VII Sicherheit, Gesundheit und Prävention

Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung (BE/BA)

Das Jahr 2016 stand im Zeichen unseres ersten Events. 2015 beschlossen wir eine Fortbildung für unsere Erzieherinnen

und Erzieher zu veranstalten. Dieses Event hatte den Namen „Tag der Erzieher“ von uns bekommen.

Am 03. Mai 2016 wurden im Rahmen des Landesforums der Dr. Schenzer Versuchskoffer an die Fachwarte übergeben.

Unser Kreis bekam einen Satz bestehend aus acht Koffern. Koffer eins bis sieben sind Versuchskoffer für Schüler

der dritten und vierten Klasse, mit denen sie verschieden Versuche machen können.

Dieses Jahr fanden insgesamt drei Landesforen statt, in den die Fachwarte der einzelnen KFV sich trafen und Neuigkeiten

vom LFV sowie der LFS erhielten und sich gegenseitig austauschten.

Am 28. Mai 2016 fand das BE/BA Forum in Eutin statt. Dieses Forum diente zur Fortbildung jedes einzelnen BE/BA

und bestand aus diversen Workshops.

Langsam rückte unser Event näher und der gebildete Arbeitskreis traf sich am 12. Juni 2016 erstmalig für die Vorbesprechung

und Ideen-Sammlung. Am 12. Juli 2016 trafen wir uns das zweite Mal, um genauer zu Planen. Zwischenzeitlich

wurden aus diversen Wehren immer mehr Kameraden aktiviert und als Helfer eingebunden.

Am 29. August 2016 trafen wir uns abschließend zur Vorbereitung, um eine endgültige Abfolge der Stationen und

deren Besetzung festzulegen und die Feinheiten zu besprechen.Im Hintergrund arbeitete die Öffentlichkeitsarbeitsabteilung

dieses Event Medienwirksam zu verpacken. Am 14. September 2016 wurde die Veranstaltung durchgeführt.

Kreisbrandmeister Frank Raether sowie Fachwart Matthias Pieper begrüßten die Teilnehmer/innen und stellten den

Tagesablauf vor. Stellv. Fachwart Lambert Ganseforth zeigte anhand einer Präsentation die Aufgaben der BE/BA und

schnitt dabei einige Themen der Workshops an. Nach kurzer Pause begrüßte unser Kreis Brandschutzingenieur, Andreas

Elser die Teilnehmer und klärte über die Vorgaben in den Kitas auf und wie damit umzugehen sei. Welche Missstände

sofort zu beseitigen sind und wer dafür verantwortlich sei. Des Weiteren referierte Andreas Elser über die

Bauordnungen für Kitas.

Angebotene Workshops:

- Umgang mit Feuerlöschern/ Löschen mit Feuerlöschern/ Brandsimulation

- Richtiges Absetzen eines Notrufes

- Staubexplosion/Verpuffung von Flüssigkeiten

- Umgang mit Streichhölzern/ richtiges Entzünden einer Kerze

- Rauchmelder und ihr Zweck

Am 19. November 2016 fand das Landesforum in Elmenhorst statt, in dem sich Lambert Ganseforth den Fragen zu unserem

Event stellte und darüber berichtete.

Im Februar 2017 findet unser jährliches Treffen der BE/BA statt, in dem wir ebenfalls darüber berichten sowie die Jahresplanung

2017 vorstellen und untereinander austauschen.

Matthias Pieper

Jahresbericht 2016 Seite 59


Fachbereich VII Sicherheit, Gesundheit und Prävention

Fachwart Sicherheit

Für das Jahr 2016 liegen mir noch keine endgültigen Zahlen und

Fakten der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord (HFUK

Nord) vor.

Ich habe an fast allen Besichtigungsterminen durch die HFUK von

Feuerwehrhäusern im Kreis Steinburg teilgenommen, damit ich

einen Überblick erhalte, wie die Feuerwehren untergebracht und

ausgestattet sind. Bei den Besichtigungen werden häufig die gleichen

Fehler vorgefunden. Das sind beispielsweise fehlender Verbandkasten/

Verbandbuch, kein Aushang über den

Versicherungsträger, keine selbstleuchtenden Lichtschalter, fehlende

Prüfungen der elektrischen Einrichtung des Feuerwehrhauses

oder der Tore sowie nicht gekennzeichnete Stolpergefahren.

Hierzu gibt es auch die „Checkliste für Feuerwehrhäuser“, mit der

man sich selbst schon einen Überblick über Missstände am und

im Feuerwehrhaus verschaffen kann. Diese Checkliste kann direkt

bei der HFUK heruntergeladen werden.

Außerdem habe ich Beratungs- und Informationsgespräche mit Feuerwehren, z. B. zu Umbaumaßnahmen am Feuerwehrhaus

oder zur Einsatzbereitschaft der persönlichern Schutzausrüstungen, geführt.

Zudem habe ich als Kreissicherheitsbeauftragter an mehreren Seminaren der HFUK in Kiel und Lübeck teilgenommen.

Ich freue mich sehr, dass die Einladung zu der Infoveranstaltung für Wehrführer und Sicherheitsbeauftragte in der

Schulungsstätte des KFV gut angenommen wurde. Es waren insgesamt 121 Teilnehmer aus 67 Feuerwehren des

Kreises erschienen. Insbesondere wurde über das Unfallgeschehen in Marne im Dezember 2015, bei dem ein Atemschutzgeräteträger

tödlich verunglückt ist berichtet.

Eine anschauliche Berichterstattung zu dem Unfall kann jederzeit im Sicherheitsbrief Nr. 40 nachgelesen werden. Diesen

findet man im Downloadbereich auf der Homepage der HFUK. Dieser Beitrag sollte von jedem Atemschutzgeräteträger

gelesen werden, damit solche Unfälle zukünftig vermieden werden.

Sven Thoke

Schulung hauptamtlicher Mitarbeiter von Feuerwehrtechnischen Zentralen

Die Hanseatische Feuerwehrunfallkasse Nord hat erstmalig einen

„Tag der Sicherheit und Gesundheit“ für hauptamtlich Mitarbeitende

in Feuerwehrtechnischen Zentralen geplant. Am 05. Dezember fand

ein erster Pilotlehrgang in der FTZ Steinburg statt. Die Steinburger

Mitarbeiter gestalteten durch ihre Arbeitsplätze und ihren umfangreichen

Tätigkeiten diesen ersten Lehrgang wesentlich mit.

Seite 60

Jahresbericht 2016


Deutsches Feuerwehrehrenkreuz in gold

Ehrungen

HBM ** Thorsten Block FF Brokdorf

Deutsches Feuerwehrehrenkreuz in silber

HBM *** Thorsten Heins FF Neuendorf-Sachsenbande

OBM Hans-Jürgen Schnoor FF Schenefeld-Siezbüttel

HBM *** Matthias Venohr FF Wacken

Deutsches Feuerwehrehrenkreuz in bronze

OBM Timm Behrens FF Looft

OBM Jens Brackert FF Wewelsfleth

OBM Hans Jürgen Butenschön FF Rade

BM Henry Haak FF Altenmoor

HBM*** Gerd Krauskopf FF Lägerdorf

OBM Jörg Schmidt FF Brokdorf

Silberne Ehrennadel des DFV

Trainer Burkhard Barthel FF Lägerdorf (FitForFire)

Schleswig-Holsteinisches Feuerwehrehrenkreuz in gold

OBM Ernst Johannes Homfeldt FF Silzen

OBM Kai Gustav Lehmann FF Siethwend

OBM Peter Ralfs FF Kaaks

Schleswig-Holsteinisches Feuerwehrehrenkreuz in silber

OBM Ulf-Sönke Bunge FF Kiebitzreihe

HBM*** Klaus Dethmann FF Breitenburg

OBM Patrick Eckert FF Brokstedt

OLM Marco Fels FF Kaaks

LM Jörg Hinrichs FF Wilster

OLM Carsten Saß FF Wewelsfleth

LM Rolf Schlüter FF Schenefeld-Siezbüttel

OBM Stefan Warias FF Looft

Schleswig-Holsteinisches Feuerwehrehrenkreuz in bronze

OBM Holger Boltzen FF Borsfleth

HFM*** Lothar von Borstel FF Schlotfeld

OLM Jürgen Kruse FF Altenmoor

LM Thomas Lau FF Heiligenstedtenerkamp

OLM Jörg Schönfeld FF Horst

Ahsbahs Stift in Krempe mit dem

Förderschild ausgezeichnet

Über eine Ehrung der besonderen

Art durfte sich jüngst das Kremper

Ahsbahs Stift freuen. Amtswehrführer

Manfred Riemann verlieh dem

Seniorenheim die Auszeichnung

„Partner der Feuerwehr“ und überreichte

Heimleiter Ronald Oosterhuis

das Förderschild.

„Die Feuerwehr findet im Ahsbahs

Stift immer ein offenen Ohr“. Mit diesen

Worten bedankte sich Riemann

für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.

Das Seniorenheim sei nicht

nur für die Kremper Wehr, sondern

auch für die übrigen Amtswehren

stets ein verlässlicher Partner. Wöchentliche

Fehlalarme seien lange

Zeit die Regel gewesen. Erst nach

Einbau der neuen Brandmeldeanlage

„ist es deutlich ruhiger geworden“.

Der enge Kontakt zur Kremper

Wehr sei aber geblieben.

Das Ahsbahsstift band die Feuerwehr

nicht nur bei seinen diversen

Ausbaumaßnahmen ein, sondern

stellt seine Räumlichkeiten auch

immer wieder für gemeinsame

Übungen zur Verfügung.

Ehrenmedaille für Uwe Schütt

Auf der letzten Jahreshauptversammlung der Feuerwehren des Amtes Krempermarsch

am 16. November 2016 im Feuerwehrgerätehaus Krempermoor, wurde dem

Leiter des Ordnungsamtes des Amtes Krempermarsch, Uwe Schütt, die Deutsche

Feuerwehrehrenmedaille verliehen. Uwe Schütt war sehr überrascht, als Amtswehrführer

Manfred Riemann seinen Namen aufrief und ihn nach vorne bat, um eine ganz

besondere Ehrung in Empfang zu nehmen. Stellv. Kreiswehrführer Dirk Krüger überbrachte

vorerst die Grüße des KFV Steinburg und übernahm dann auch die Verleihung.

Jahresbericht 2016 Seite 61


Förderverein des KFV Steinburg e.V.

Vorsitzender

Bernd Pusch (60)

Süderstraße 23

25596 Wacken

Tel: 04827 998568

Mobil: 0173 3567823

E-Mail: bernd_pusch@t-online.de

Durch die zahlreichen Beiträge der Mitglieder des Fördervereins des Kreisfeuerwehrverbandes Steinburg e.V. war es

auch im Jahr 2016 wieder möglich viele Maßnahmen der Freiwilligen Feuerwehren und ihrer unterschiedlichsten Abteilungen

zu fördern.

Bernd Pusch, als Vorsitzender, achtete dabei mit seinem Vorstand immer auf eine gerechte und angemessene Verteilung

der Mittel. So mussten die Antragsteller ihre Maßnahmen immer sauber beschreiben, ausreichend eigene Mittel aufwenden

und die Bewilligung musste immer vor der Durchführung erfolgen. Um so mehr freuten sich die Betroffenen

wenn es zur Auszahlung der Förderungen kam.

Hier die Maßnahmen des Jahres 2016:

Zuschuss JFW Hohenaspe

Zuschuss Anschaffung JFW Amt Breitenburg

Unterstützung Ausbildung LZG Steinburg

Zuschuss Anschaffung der KJFW – Steinburg

Zuschuss Veranstaltung Seniorenkameradschaft

Zuschuss Ausrichtung Geburtstagsveranstaltung Senioren

Zuschuss Ausbildung FF Lohbarbeck

Zuschuss Jugendfeuerwehren Pfingstzeltlager

Zuschuss Anschaffung JFW Lägerdorf

Zuschuss Anschaffung JFW Glückstadt

Zuschuss KJFW Zeltlager Falkenstein

Unterstützung Musikzug Hohenaspe

Zuschuss Anschaffung JFW - Horst

Zuschuss zur Mitgliederwerbung des KFV – Steinburg

Zuschuss zur Durchführung des Feuerwehrmarsches in Mehlbeck

Unterstützung Jugendfreizeit JFW Hohenaspe

Zuschuss Ausbildung 1. ZUG FF Itzehoe

Zuschuss Ausbildung TEL – Steinburg

Zuschuss KFV – Steinburg Öffentlichkeitsarbeit

Seite 62

Jahresbericht 2016


Organisationsschema

Jahresbericht 2016 Seite 63

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