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mein HIMBEERgrün 03/2017

Seite 10 Ausgabe 2|17

Seite 10 Ausgabe 2|17 Wie kommst Du zur Schule? Schüler des Gymnasiums Bad Essen berichten von ihrem Schulweg von Etoile Hünniger und Yasmin Honerkamp (Text und Fotos) Ob in der Stadt oder auf dem Land: Die Schüler müssen irgendwie zu ihrer Schule gelangen. Während die einen zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren, ist der Weg für andere zu weit. Sie nehmen den Bus oder das Auto. Haben sie sich über die Vor- und Nachteile schon Gedanken gemacht, und wie kommen sie zur Schule? Das beantworten die Schüler des Gymnasiums Bad Essen. Niclas Pomp Ich bin elf Jahre alt und komme mit dem Fahrrad zur Schule, weil es umweltfreundlich ist. Mira Koppitz Ich bin 14 und fahre Bus, weil es zum Fahrradfahren zu weit weg ist. Es ist zwar eher schlecht für die Umwelt, aber besser als Auto fahren. Man könnte ja auch Elektrobusse einsetzen. Charlotte Knopp Ich bin 14 Jahre alt und fahre mit dem Bus zur Schule und manchmal auch mit dem Auto. Mit dem Bus fahre ich, weil es sonst zu weit weg ist, und mit dem Auto, weil mein Vater in dieselbe Richtung fährt. Man könnte nämlich mehr zu Fuß gehen, aber nicht zur Schule. Yasmin Weinberger Ich bin elf Jahre alt und fahre mit dem Bus, weil in der Nähe eine Haltestelle ist. Manchmal werde ich auch zur Schule gebracht. Ich habe mir eigentlich keine Gedanken gemacht, aber man könnte mehr Fahrrad fahren, obwohl das auch schwierig ist. Omar Alkhatib Ich bin 14 Jahre alt und fahre Fahrrad, weil mein Schulweg nicht so lang ist. Ich habe mir darüber schon Gedanken gemacht. Es wäre besser, wenn man mehr Fahrrad fährt und es weniger Busse gibt. Aber es gibt ja auch Elektrobusse. Jule Detmar Ich bin elf Jahre alt und komme mit dem Bus zur Schule, weil die Fahrkarten kostenlos sind, ich nicht gebracht werden kann und es mit dem Fahrrad zu weit wäre. Aber man könnte vielleicht von Spendengeld Fahrräder für bedürftige Schüler kaufen. Christoph Erdmann Ich bin elf Jahre alt, und manchmal werde ich mit dem Auto gebracht. Im Sommer fahre ich aber mit dem Fahrrad zur Schule, weil ich dann selbstständiger bin. Ich fi nde es blöd, dass die Busse die Luft verpesten, aber Verbesserungsvorschläge habe ich nicht. Leonie Fischer Ich bin 18 Jahre alt, und im Sommer fahre ich mit dem Fahrrad zur Schule, weil es umweltfreundlicher ist und mich fi t hält. Im Winter fahre ich mit dem Auto, denn die Buskarten sind zu teuer. Man könnte auch Fahrgemeinschaften starten.

Ausgabe 2|17 Seite 11 Motorengeräusch statt Vogelgezwitscher Kolumne über die Vor- und Nachteile des Stadtlebens von Till Neuhaus Warum kompliziert, wenn es auch einfach und gemütlich geht? Na klar, das war auch mein Motto ,als ich noch in meiner Heimat, einem ländlichen Umfeld in der Nähe einer Kleinstadt, wohnte. Natürlich hat man den Motor des Autos angeschmissen, anstatt ewig lange auf den Bus zu warten, der ja ohnehin nur einmal die Stunde fährt – und die Entfernung zum Supermarkt stellt eh schon eine halbe Tagesreise dar. Öffentliche Verkehrsmittel sind eher Mangelware. Will man mobil sein, ist es fast ein Muss, mit dem Auto zu fahren. Natürlich kann man sich auch auf das Fahrrad setzen oder auf den Bus warten – macht aber niemand, da es einfacher und schneller geht. An die Umwelt denkt niemand, wieso auch? Die CO 2 -Emissionen kann man ja wieder mit einem umweltfreundlichen Einkauf durch beispielsweise Fair-Trade Produkten wettmachen. Denkste – dass es auch anders geht, habe ich nach meinem Umzug in die Stadt gemerkt. Die Bushaltestelle ist direkt vor der eigenen Haustür, die nächste Disco ist zu Fuß nur wenige Minuten entfernt, und Bioläden, Kinos und Cafés liegen um die Ecke. Schon länger war es mein Wunsch, in eine größere Stadt zu ziehen, um genau diese Vor(ur)teile zu genießen. Mit Motorengeräuschen am Morgen geweckt zu werden, habe ich jedoch nicht erwartet. Zuvor waren es Vogelzwitscher oder Treckergeräusche von den benachbarten Bauernhöfen. Die Geräuschkulisse im Stadtleben ist eben eine andere als im heimischen Dorf. Die Autoschlangen an der Ampel sind viel länger – fahre ich mit dem Fahrrad durch die Stadt und werde von Autos überholt, merkt man erst das gewaltige Verkehrsaufkommen in einer Großstadt. Von den Abgasen der Autos ganz zu schweigen, die man täglich einatmen darf. Dabei hat die Infrastruktur an Mobilität so einiges zu bieten. Kurze Wege, die mit dem Bus super zu absolvieren sind – ohne lange Warteund Fahrzeiten. Dank des Sharing-Prinzips mit anderen Personen muss man wirklich kein schlechtes Gewissen wegen der Umweltbelastung haben, und dem Portemonnaie kommt es durch die Ersparnis von Spritkosten auch zugute. Stadtluft schnuppern soll nicht heißen, die Abgase der Vierräder einzuatmen. Es soll heißen, sich im städtischen Umfeld einzufi nden und das Leben vielleicht noch praktischer zu machen – und durch Umweltschonung sogar noch ein wenig besser. Genau deswegen versuche ich, das Auto für kurze Strecken stehen zu lassen. Es gibt schließlich Fahrräder und Busse.

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