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mein HIMBEERgrün 03/2017

Seite 12 Ausgabe 2|17

Seite 12 Ausgabe 2|17 Umweltschützer in Action Ursulaschüler engagieren sich als Klimabotschafter für ihre Umgebung Beim Stadtputztag sind die Klimabotschafter regelmäßig aktiv und finden dabei nicht nur Papier, Plastik und Flaschen, sondern auch Ungewöhnliches wie Schubladen. Foto: Ursulaschule von der Klimabotschafter-AG Hey, wir sind die Klimabotschafter! Wir sind eine große AG der Ursulaschule mit Schülern aus den Jahrgangsstufen fünf bis zwölf. Wir treffen uns freitagnachmittags, sind mittlerweile etwa 45 Jugendliche und drei Gruppen und haben alle dasselbe Ziel: Wir wollen unsere Umgebung durch unser Engagement umweltfreundlicher machen. Angefangen haben wir mit dem mobilen Umweltladen „Fairdinand der Ökostand“. Dort verkaufen wir zweimal in der Woche auf unserem Schulhof umweltfreundliche Schulmaterialien und fair gehandelte Süßigkeiten. Außerdem sind wir seit Oktober 2014 dabei, Osnabrück bis zum Ende dieses Jahres plastiktütenfrei zu machen. Dafür zeichnen wir mit einem Emblem Geschäfte aus, die keine Plastiktüten mehr vergeben, und starten Aktionen in der Stadt, um die Osnabrücker auf das Problem aufmerksam zu machen. Wir gehen auch regelmäßig in die Osnabrücker Fußgängerzone und tauschen dort Plastiktüten gegen Jutebeutel. Diese Plastiktüten behalten wir, um dann aus ihnen stabilere und festere Plastiktaschen herzustellen, die man deutlich häufi ger verwenden kann. Das schaffen wir natürlich nicht alleine. Deswegen haben wir einige Kooperationspartner. Regelmäßig machen wir beim Osnabrücker Stadtputztag mit. Dabei sammeln wir Müll und haben auch schon Schubladen und sogar Diebesgut gefunden. Durch einen Gewinn bei einer Tombola im Rahmen des Stadtputztages haben wir die Möglichkeit bekommen, nach Bremen in das Science-Center zu fahren. Dort haben wir noch mehr über das Klima der Welt erfahren, das wir als Klimabotschafter schützen wollen. Auch dieses Jahr sind wir wieder dabei, wenn es darum geht, Osnabrück sauberer zu machen. Mit dem Thema Umweltverschmutzung beschäftigt sich auch ein Kurzfi lm, den wir in der AG gedreht haben. In diesem geht es um eine Gruppe von Schülern, die versucht, einem Umweltverschmutzer das Handwerk zu legen, und sich dabei selbst in Gefahr bringt. Wir haben viele verschiedene Projekte, die einen Beitrag dazu leisten, unsere Umgebung umweltfreundlicher zu machen. Sich dafür einzusetzen ist nicht nur echt interessant, sondern es macht auch Spaß. Klimabotschafter Klimabotschafter kann jeder werden. Es gibt viele Möglichkeiten, aktiv zu werden. Ob Bürger, Unternehmen oder Organisationen, jeder kann einen Beitrag im Alltag leisten. „Klimaschutz geht uns alle an!“, fi nden Stadt und Landkreis Osnabrück, die gemeinsam diese Initiative ins Leben gerufen haben. Sie wollen diese Botschaft weitertragen und dem Klimaschutz nicht nur ein Gesicht, sondern viele Gesichter geben. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.klimabotschafter-os.de.

Ausgabe 2|17 Seite 13 „Wer den Klimawandel leugnet, der lügt“ DBU-Generalsekretär Heinrich Bottermann findet klare Worte Mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) sitzt eine wichtige Organisation für den Umweltschutz in Osnabrück. Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann (61) spricht mit meinHIMBEERgrün im Interview über Osnabrück, den Klimawandel und seine Auswirkungen. von Frieda Doornbos Herr Bottermann, wie kommen Sie zur Arbeit? Fahrrad, Fuß, Auto. Ich fahre so, wie es gerade passt. Zurzeit lebe ich ein ganzes Stück von meinem Arbeitsplatz entfernt, aber ich ziehe bald in die Nähe. Das bedeutet mir sehr viel. Leben Sie lieber in der Stadt oder auf dem Land? Ursprünglich komme ich vom Niederrhein, und zwar vom Land. Weil es mir wichtig ist, schnell ins Grüne fahren zu können, aber trotzdem ein wenig zentraler zu sein, bevorzuge ich eine Stadt wie Osnabrück. Die Stadt Osnabrück hat mit anderen Organisationen einen Schülerwettbewerb „Klimastadt Osnabrück“ gestartet. Was zeichnet Ihrer Meinung nach eine Klimastadt aus? Ist Osnabrück eine Klimastadt? Osnabrück ist eine sehr offene Stadt. Klimaund Umweltschutz werden hier sehr ernst genommen. Es wird nicht nur geredet. Viele Menschen gehen den Klimaschutz auch wirklich praktisch an. Dennoch hört man immer wieder von zu hohen Stickstoffdioxid-Werten in Osnabrück. Wie in vielen anderen Städten auch, haben wir in Osnabrück ein Problem mit Stickstoffdioxid. Das Ziel in nächster Zeit ist, diesen Wert zu verringern. Dafür müssen wir auf jeden Fall wegkommen von Dieselmotoren. Durch Dieselfahrzeuge entsteht sehr viel Stickstoffdioxid. Und es ist sehr wichtig, dass unsere Fahrzeugtechnologien verändert werden. Es gibt Autos, die schon selber einparken können, aber umweltfreundlich sind sie nicht. Wir brauchen mehr Elektrofahrzeuge, und auch Erdgasmotoren DBU-Generalsekretär Heinrich Bottermann beantwortete die Fragen von Frieda Doornbos. Foto: Nina Strakeljahn

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