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mein HIMBEERgrün 03/2017

Seite 2 Ausgabe 2|17

Seite 2 Ausgabe 2|17 Inhalt Liebe Leser, unser Klima wandelt sich. Starkregen, Trockenperioden und Belastungen der Luft sind weltweit zu beobachten. In dieser Ausgabe von meinHIMBEERgrün haben sich die Schüler mit verschiedenen Aspekten der Auswirkungen des Klimawandels auf Stadt und Land auseinandergesetzt. Umweltschützer in Action 12 Vorwort 2 Individualverkehr wird anders aussehen 3 Uns stinkt´s 6 meinHIMBEERgrün im Netz 7 Eine Stadt ohne Autos mit viel frischer Luft 8 In Osnabrück zum Beispiel ist die Stickstoffdioxidbelastung regelmäßig zu hoch. Im Gespräch mit zwei Schülern erklärt Detlef Gerdts, Fachbereichsleiter für Umwelt und Klimaschutz der Stadt Osnabrück, wie die Werte zustande kommen. Er berichtet außerdem, was für ein besseres Stadtklima unternommen wird. Der Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Dr. Heinrich Bottermann, erläutert, wie sich der Klimawandel schon jetzt bemerkbar macht und was in Zukunft passieren könnte. Schüler eines Werte-und-Normen-Kurses des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums haben sich mit dem Thema Luft beschäftigt. Sie wollen wissen, was die Stadt unternimmt, und haben deshalb einen Brief an den Osnabrücker Oberbürgermeister Wolfgang Griesert geschrieben. Doch wie kann man sich in der Stadt und auf dem Land für das Klima engagieren? Mit der Klimabotschafter-AG der Ursulaschule stellt sich ein Projekt vor. Wie eine Klimastadt aussehen könnte, will ein Wettbewerb der Lokalen Agenda 21 in Kooperation mit dem Masterplan 100 Prozent Klimaschutz der Stadt Osnabrück zeigen. Kinder haben als Beitrag dafür ein Modell ihrer Klimastadt gestaltet. Viel Spaß beim Lesen! Wie kommst du zur Schule? 10 Motorengeräusch statt Vogelgezwitscher 11 Umweltschützer in Action 12 Wer den Klimawandel leugnet, der lügt 13 Kathrin Pohlmann Projektleiterin Nina Strakeljahn Projektredakteurin Wetterbeobachter werden 16 Kontaktinformation Wenn Sie mit einer Klasse, einer Schülergruppe oder einer AG selbst ein Thema und Magazin gestalten wollen, melden Sie sich bei Redakteurin Nina Strakeljahn unter Telefon 05 41/310-419 oder per E-Mail an n.strakeljahn@noz.de. Wenn Sie auch in Zukunft das Magazin kostenlos lesen möchten, schreiben Sie eine E-Mail an meinHIMBEERgruen@noz.de. Wer den Klimawandel leugnet, der lügt 13 Weitere Informationen fi nden Sie unter meinHIMBEERgruen.noz.de.

Ausgabe 2|17 Seite 3 „Individualverkehr wird anders aussehen“ Detlef Gerdts und Tobias Langer sprechen im Interview über die Luft und den Verkehr in Osnabrück Hohe Stickstoffdioxidwerte, viel Verkehr, kaum Elektrofahrzeuge: Viele Themen beschäftigen Detlef Gerdts (61), Fachbereichsleiter für Umwelt und Klimaschutz der Stadt Osnabrück, sowie Tobias Langer (45), Fachdienstleiter für Umweltplanung. Im Gespräch mit „mein HIMBEERgrün“ erklären sie die Probleme und stellen Lösungsansätze vor. Wie der Verkehr in Zukunft aussehen wird, haben Detlef Gerdts (l.) und Tobias Langer den Schülern erklärt. Foto: Charlotte Thiesing von Charlotte Thiesing und Henning Hünerbein Warum ist der Stickstoffdioxidwert (NO 2 ) in der Stadt Osnabrück so hoch? Detlef Gerdts: Beim Stickstoffdioxid liegen wir momentan noch über den Grenzwerten. Eigentlich sollten alle Städte in der EU seit 2010 einen Wert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) Luft im Jahresdurchschnitt nicht überschreiten, doch dass diese Werte nicht eingehalten werden konnten, war absehbar. Daher hat die EU der Stadt Osnabrück nach Vorlage eines Maßnahmenprogramms eine Ausnahmegenehmigung erteilt, die bis 2015 gültig war. Wie auch andere Städte haben wir es aber auch nicht geschafft, zumindest an einigen Stellen wie am Neumarkt, am Schlosswall oder in der Johannisstraße, die Grenzwerte einzuhalten. Was genau ist Stickstoffdioxid? Gerdts: Stickstoffdioxid ist ein Gas, das besonders die Lunge schädigen kann, und manche Forscher meinen, dass es auch Krebs auslösen kann. Die Stickstoffdioxidwerte waren im Durchschnitt mit 49 und 53 µg/m³ im November/ Dezember am Neumarkt ziemlich hoch. Woran liegt das? Tobias Langer: Das liegt vor allem an dem Individualverkehr, der seitdem wieder über den Neumarkt fährt. Aber auch die Busse tragen dazu bei, da diese Diesel als Treibstoff benutzen und viel Stickstoffdioxid erzeugen. Die Stadtwerke möchten sich bis Ende 2018 jedoch 13 elektrische Gelenkbusse zulegen, die dann 240 Busfahrten pro Tag emissionsfrei über den Neumarkt zurücklegen werden. Das wird die Belastungssituation dort spürbar entlasten.

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