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mein HIMBEERgrün 03/2017

Seite 8 Ausgabe 2|17

Seite 8 Ausgabe 2|17 Eine Stadt ohne Autos mit viel frischer Luft Kinder basteln ihr Osnabrück und machen es zur besten Klimastadt Viel saubere Luft gibt es in der Klimastadt, die Clara (v. l.), Leo und Anton zusammen mit anderen Kindern gestaltet haben. Fotos: Jörn Martens von Nina Strakeljahn & Werkraum+ Osnabrück – die beste Klimastadt? Die elf Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren, die bei Nele Jamin im Werkraum+ regelmäßig als kleine Künstler aktiv sind, haben sich mit diesem Thema beschäftigt. Aus Kartons haben sie eine Stadt nach ihren Vorstellungen gebastelt. Damit nehmen sie am Wettbewerb „Klimastadt Osnabrück“ teil. In einem Buch erklären sie die verschiedenen Gebäude und Funktionen. Im Mittelpunkt der Stadt steht der Umweltschutzroboter. Der wird von den Kindern so erklärt: Der Umweltschutzroboter, der hat einen Staubsauger und saugt den Müll auf dem Boden auf. Dann geht der Müll vom Rohr, also vom Arm, zum Bauch. Wenn der Bauch voller Müll ist, geht der Müll zum Hinterteil des Umweltschutzroboters. Wenn der Müll im Hinterteil ist, „pupst“ der Umweltschutzroboter den Müll in frische Luft. Er wird mit Sonnenenergie betrieben. Die Idee für das Heißluftballon-Haus stammt von Clara (7 Jahre): Aus dem Fernster klettert man hoch. Man drückt einen Knopf, und dann lenkt man, und dann fl iegt man mit dem Haus hoch. Und man kann in den Urlaub fl iegen. Wie wichtig es ihr ist, möglichst klimafreundlich in den Urlaub zu kommen, zeigt auch ihre Erfi ndung von der Sonnenenergie-Pink-Bahn: Diese Bahn ist rosa, und da muss man mit einem Trampolin in die Bahn hüpfen, schreibt sie. Dann wartet man, bis die anderen drinnen sind, man drückt auf einen Knopf, und die Bahn fährt los. Als Erstes fährt die Bahn dahin, was am nächsten ist. Mit Mobilität haben sich auch andere Kinder beschäftigt, zum Beispiel beim Mega-Haus. Dazu heißt es: Auf dem Haus steht eine Kanone, eine Kanone für den Urlaub (KFDU). Die Kanone schießt die Leute in den Urlaub. Über das Flugzeug berichten die Kinder: Das Flugzeug wird mit Sonnenenergie angetrieben. Wenn Winter ist, fährt das Flugzeug nur, wenn Personen hinten Fahrrad fahren und Energie geben. Das Flugzeug ist hinten auf. Die Koffer von den Passagieren haben vorher Magnete bekommen

Ausgabe 2|17 Seite 9 In einem Buch erklären die Kinder die verschiedenen Funktionen ihrer Klimastadt. Wer von einem Ort zum anderen will, kann sich einen Roller oder ein Fahrrad ausleihen. und einen Fallschirm. Unter dem Flugzeug ist ein sehr großer Magnet, damit die Koffer angezogen werden. Außerdem haben die Mädchen und Jungen eine fast fl iegende Bahn erschaffen: Sie ist wie eine Straßenbahn, nur dass sie in der Luft an Seilen hin- und herfährt. An der Haltestelle fährt die Bahn nach unten und holt die Leute ab. Sie bewegt sich durch den Strom, der in der Stadt produziert wird, erklären die Kinder in dem Buch. Es fällt auf, dass in der Stadt keine Autos fahren, dafür aber in einem Haus Fahrräder und Roller ausgeliehen werden können. Eine Brücke, auf der in anderen Städten wohl Autos fahren würden, ist umfunktioniert worden. Mit einer Rutsche kann man direkt in den See, der mitten in der Stadt liegt, hineinrutschen. Eine besondere Entdeckung hat der zehnjährige Leo gemacht: die Lambatiere. Lambatiere sind Tiere, die Müll fressen, erklärt er. In der Lambatierstation können die Lambatiere schlafen. Sie leben auch im See. Wenn in dieser Stadt aber die ganze schlechte Luft in saubere verwandelt wird, ist die schlechte Luft dann nicht irgendwann aufgebraucht? Nein, sagen die Kinder. Denn auch wenn ihre Traumstadt autofrei ist, so wird drum herum noch Auto gefahren. Außerdem gebe es noch die Fabriken. Wettbewerb und Jahresthema Wer sein Haus gerne mitnehmen möchte, der kann sich ein Heißluftballon-Haus bauen. Mit ihrem Modell der Klimastadt Osnabrück nehmen die Kinder des Werkraum+ am Agendawettbewerb „Klimastadt Osnabrück“ teil. Die Lokale Agenda 21 hat in Kooperation mit dem Masterplan 100 Prozent Klimaschutz der Stadt Osnabrück diesen Wettbewerb für Kinder und Jugendliche ausgelobt. Es sollen Preisgelder in Höhe von insgesamt 4000 Euro vergeben werden. Die besten Beiträge werden am 9. Mai prämiert. Außerdem hat die Stadt Osnabrück zusammen mit der lokalen Agenda 21 und dem Masterplan 100 Prozent Klimaschutz das Jahr 2017 unter das Thema „Klimastadt Osnabrück“ gestellt. Dazu werden zahlreiche Veranstaltungen stattfi nden, zum Beispiel ein Gartenworkshop am Samstag, 1. April. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.klimabildung-os.de. Die Straßenbahn der Zukunft fährt oberhalb der Stadt.

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